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Grenzwissenschaft Classics, Folge 43: Das Abenteuer “Leben im All” und die Suche nach Aliens +++ Video +++

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VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 43: Das Abenteuer "Leben im All" und die Suche nach Aliens (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Fischinger-Online)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 43: Das Abenteuer “Leben im All” und die Suche nach Aliens (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Fischinger-Online)

Der Mensch auf den Sprung in das Weltall und die Suche nach Leben All – das waren in 1990ger Jahren verstärkt Themen in TV-Dokumentationen. Wann wird der Mensch den Mars besiedeln wurde ebenso diskutiert, wie die Frage, wann wir außerirdische Zivilisationen oder wenigstens Alien-Mikroben finden werden. So wie in Folge Nummer 43 der Grenzwissenschaft Classic Videos. Eine Wissenschafts-Sendung aus dem 1996 voller Träume über die Zukunft der Raumfahrt.


Die Aliens und das Leben im All

Eigentlich fasziniert das Thema Leben im All und die Suche nach Aliens bzw. Außerirdische die Menschheit seit je her.

Das Weltbild der Menschen hat sich nur gewandelt – aus vermeintlichen „Göttern“ im Himmel, All oder Weltraum wurden Außerirdische. Obwohl natürlich in der Welt der Ancient Aliens bzw. Prä-Astronautik Außerirdische und Götter der Vergangenheit ein und dasselbe sind …

Doch mit dem Fortschritt der Naturwissenschaft und auch Technologie wurde das Universum auch mehr und mehr zu einem Forschungsgebiet. Für die bemannte Raumfahrt in den nahen Erdorbit ebenso, wie für Missionen zu anderen Planeten wie Mars, Jupiter, Saturn, Venus usw. Letztlich sogar bis zum Pluto. Und natürlich blickt der Mensch sehr weit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus. Auch mit Radioteleskopen, mit denen wir nach Signalen von Außerirdischen suchen (SETI).

Längst haben wir auch tausende Exoplaneten weit draußen im Kosmos gefunden. Eine zweite Erde, Leben im All oder Aliens jedweder Art allerdings noch nicht. Noch. Ein neues Zeitalter der Entdeckungen „da draußen“ ist im vollen Gange.

Das war 1996 gerade frisch angebrochen, wie es die Folge 43 der „Grenzwissenschaft Classics Videos“ aus genau diesem Jahr sehr schön zeigt. Damals, vor rund 25 Jahren, blickte man mehr als optimistisch in das Universum.

Damit Euch viel Spaß mit Teil 43 der Grenzwissenschaft und Mystery Files Classics.

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Bizarre Cargo-Kulte: Wenn Prinz Philip zum Gott, die USA zum “gelobten Land” und Seefahrer zu himmlischen Ahnen werden

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Bizarre Kulte: Wenn Prinz Philip zum Gott wird und andere Cargo-Kulte (Bilder: Archiv e. v. Däniken & W.-J. Langbein)
Bizarre Kulte: Wenn Prinz Philip zum Gott wird und andere Cargo-Kulte (Bilder: Archiv e. v. Däniken & W.-J. Langbein)

Die Menschheit hat in ihrer Geschichte zahllose Religionen, Kulte, Bewegungen und Sekten “erschaffen“. Und immer wieder entstanden aus der Begegnung zwischen “fortgeschrittenen Menschen” und “Primitiven” sogar seltsame Kulte, die man heute Cargo-Kulte nennt. Die Europäer, wie etwa die ersten Seefahrer auf ihren Fahrten, wurden dabei immer wieder für “Götter” oder “wiedergekehrte Ahnen” gehalten. Sogar noch im Zweiten Weltkrieg verehrten Insulaner im Pazifik die Technik der Amerikaner als “göttlich” oder “magisch” und vom Himmel gekommen. Zum Teil auch die Soldaten selbst. Auch Prinz Philip, der nun 99jährige Duke of Edinburgh und Prinzgemahl der britischen Königin Elisabeth II., wird in einem dieser Kulte “vergöttlicht”. Bizarre und zugleich faszinierende Kulte, wie Ihr in diesem Artikel erfahrt.


Zeitalter der Entdeckungen

Die heutige Welt wimmelt von Religionen, Kulten und Sekten. Es existieren nicht nur die vier großen Weltreligion Islam, Judentum, Hinduismus und Christentum, sondern unzählige große und kleine Religionen, Kulte und Glaubensvorstellungen neben diesen.

Vor Jahrhunderten war es nicht anders. Auch schon damals existierten auf Erden nicht zu zählende Kulte und Glaubensrichtungen und praktisch jedes Volk der Erde hat seine eigene und oftmals unabhängige Religion. Weltanschauungen, die sich teilweise regional in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelten. Götter, mythischen Helden, himmlische oder schlicht überirdische Wesen oder Ahnengeister, die lokal in unterschiedlichen Variationen verehrt wurden.

Im 15. Jahrhundert änderte sich das Bild der Welt schlagartig, als Christoph Kolumbus  eine schon sehr lange kursierende Idee endgültig beweisen wollte: Er plante Indien auf dem Seeweg zu erreichen, in dem er “verkehrt herum” in das Land der Gewürze und Reichtümer fuhr. Da die Erde rund sei, müsste man mit einem Schiff nur lange genug in Richtung Westen segeln und so würde man irgendwann die Küste Indiens erreichen.

Diese Vorstellung war fast richtig. So segelte Kolumbus mit drei Schiffen 33 Tage lang in Richtung Westen und betrat am 12. Oktober 1492 die Insel San Salvador; eine Insel der Bahamas-Gruppe in der Karibik. Er und seine Besatzung waren sicher, sie hätten Asien erreicht und den westlichen Seeweg nach Indien gefunden. Natürlich war diese Annahme falsch, wie heute jeder weiß. Kolumbus hatte den amerikanischen Kontinent (wieder) entdeckt. Damals ahnte niemand (heißt es zumindest!), dass zwischen Europa und Asien noch ein gewaltiger Doppelkontinent liegt.

Der Grundstein großartiger Entdeckungen und seltsamer Geschehnisse war gelegt.

“Göttliche” Seefahrer aus Europa

Kolumbus und seine Männer betraten San Salvador und trafen sogleich auf Eingeborene. Und diese waren alles andere als feindlich gesinnt. Der Sohn von Christoph Kolumbus hielt fest:

Wir bemerkten zwei oder drei Siedlungen, und das Volk der Eingeborenen rief uns an und dankte Gott. Einige brachten Wasser, andere brachten uns zu essen […] Wir verstanden, dass sie uns fragten, ob wir vom Himmel kämen.

Vom Himmel? In der Tat hielten die Ureinwohner von San Salvador die fremden, weißen und bärtigen Männer mit ihren riesigen Schiffen und in ihren seltsamen Kleidern für eine Art Götter. Für irgendwie “fremde Wesen” einer ebenso “fremden Welt”. Was im Grunde auch zutraf. Eine Tatsache, die sich rund 30 Jahre später in erschreckender Weise wiederholen sollte.

1519 landete Hernando Cortez mit elf Schiffen und einigen hundert Männern an der Ostküste Mexikos. Kein besiedeltes Land, denn dort existierte unter anderem das riesige Imperium der mächtigen Azteken, dessen ehemalige Hauptstadt Tenochtitlan heute Mexiko-City ist. Die Azteken glaubten an einen Gott mit dem Namen Quetzalcoatl, der, so ihre Überlieferungen, eines Tages wiederkehren würde.

Diesen Gott sahen die Azteken in dem fremdartigen Cortez, der mit mächtigen Schiffen und zahlreichen seltsamen Männern und Geräten über das Meer gekommen war. Ein Umstand, der bei der Eroberung des riesigen Azteken-Reiches sehr hilfreich war, denn Montezuma, König der Azteken, wagte es erst nicht Widerstand zu leisten und empfing freiwillig den Spanier in seiner Hauptstadt. In wieweit die eingeborenen Azteken allerdings tatsächlich Cortez und seine plündernden Spanier für “Götter” hielten, ist aber heute umstritten. Einige Historiker halten diese Aussagen für Propaganda bzw. Irrtümer der spanischen Chronisten.

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Solche Beispiele gibt es zahlreich aus dem Zeitalter der Entdeckungen. Ureinwohner der erkundeten Länder und Inseln sahen sich plötzlich fremdartigen Menschen gegenüber, dessen Herkunft sie sich nicht erklären konnten. Auch beim Untergang der legendären Kultur auf der Osterinsel im Pazifik scheint dies eine große Rolle gespielt haben. Zumindest indirekt, wie in diesem Blog-Artikel HIER beschrieben (s. a. Video HIER)

So etwa auch der legendäre Entdecker Cook 1779 auf Hawaii. Als James Cook die Inseln erreichte, betrat ein hoher Würdenträger der Ureinwohner Cooks Schiff “Resolution” und schmückte den Entdecker mit einem roten Umhang. Der Indio sah in Cook den legendären Helden Rono, der einstmals Hawaii verließ und inzwischen dort als Gottheit verehrt wurde. Dennoch wurde Cook später von Insulanern erschlagen, als sie ihren Irrtum erkannten …

Technik-Religionen

Doch nicht nur im Zeitalter der Entdeckungen sahen “primitive Eingeborene” in den Europäern Götter oder himmlische Wesen. Auch in moderner Zeit gibt es Beispiele, dass isoliert lebende Ureinwohner fremde Menschen und ihre Technologien als göttlich und magisch verehrten. Es entwickelten sich darauf regelrechte Technik-Religionen, die man heute in der Völkerkunde zusammenfassend Cargo-Kulte (Cargo steht für “Ware”, “Güter”) nennt.

Im Zweiten Weltkrieg tobte im Pazifik der Krieg zwischen den USA und dem Kaiserreich Japan. Japan hatte umfassende Expansionspläne und eroberte eine Insel nach der anderen, wurde letztlich aber doch geschlagen.

So kam es, dass im Frühjahr 1945 die USA die Region Hollandia (Neuguinea) zu einer Militärbasis ausbaute und dort bis zu 40.000 Soldaten mit ihrem militärischen Material stationierte. Auch ein Flugplatz wurde errichtet und pausenlos starteten und landeten Flugzeuge. Die eingeboren Papuas sahen staunend und voller Unverständnis und Unkenntnis dem regen Treiben der Amerikaner auf ihrem Land zu. Später verteilten die Soldaten auch kleine Geschenke an die Eingeborenen, wie es auch die frühen Entdecker wie etwa Kolumbus taten.

Doch nun geschah hier und auf anderen Inseln Neu-Guineas etwas Erstaunliches. Die Eingeborenen begannen aus Holz und Stroh Flugzeuge nachzubauen, die sie auf nachempfundenen Startbahnen stellten (s. Titelbild li.). Sie bauten Hallen und Funkmasten aus Holz und sprachen in hölzerne Mikrophone. Immer in dem Glauben, die “donnernden Himmelsvögel”, die US-Flugzeuge, wieder zur Erde zu locken. Eben genau so, wie sie es bei den amerikanischen Streitkräften gesehen haben. Es war die Geburt einer Art Religion, die lediglich auf der Unwissenheit der Eingeborenen gegenüber der modernen Technik beruhte

Ein ganz erstaunlicher Cargo-Kult existiert auf der Insel Tanna im südlichen Pazifik. Sie gehört zu einer Inselgruppe mit Namen Vanatu, die aus 80 Inseln besteht. Dort beten die Eingeborenen zu einem Messias mit dem Namen “John Frum“.

Die USA: Das “gelobte Land”

Seit über 60 Jahren ist dieser Kult nun bekannt und gibt bis dato Rätsel auf. Die Bewohner glauben an ein göttliches Wesen mit dem Namen John Frum und setzten diesen aufgrund christlicher Einflüsse der lokalen Missionare inzwischen mit Jesus Christus gleich. Die Wiederkehr von John Frum wird sehnsüchtig erwartet.

1942 war es dann so weit.

Soldaten, Schiffe und Flugzeug der USA erreichten das Eiland und die Bewohner erhielten von den Amerikanern Geschenke. Doch die Ureinwohner wollten mehr, mehr Cargo. So kam es, dass sich ein Ureinwohner mit Namen Neloiag als Reinkarnation ausgab und angeblich Rat wusste. Es wurden primitive Landepisten für die Himmelsvögel, die Flugzeuge der USA, angelegt und so wollte man diese göttlichen Vögel wieder auf die Erde locken um mehr Cargo beziehungsweise Geschenke zu bekommen.

Dr. Friedrich Steinbauer, Autor des Buches “Melanesische Cargokulte” (1971), ist sicher, dass es sich bei dieser Gottheit John Frum um eine erfundene Person handelt. Der Theologe konnte auch in seiner als Buch veröffentlichten Doktorarbeit 185 ähnliche Kulte nachweisen. Andere Forscher sind sicher, dass dieser John eine reale Person war, die sich einst auf der Insel aufhielt.

Beispielsweise der Mystery-Forscher, und Autor Walter-Jörg Langbein, der vor Ort auf Tanna den Kult beobachtete. Er ist sicher, dass es sich in Wahrheit um einen US-Soldaten gehandelt hat. Am 15. Februar 2004 konnte Langbein selber vor Ort beobachten, wie die Anhänger des Kultes mit Holzgewehren militärisch aufmarschieren, salutieren und Flaggen hissen. Alles zu ehren des Messias John Frum. Ebenso schreiben sich die Kultanhänger die Buchstaben USA auf den Körper; das gelobte Land, aus dem John Frum einst kam (s. Titelbild re.).

Auf diesem Blog finden Ihr HIER einen ausführlichen Artikel von Langbein darüber.

Prinz Philip: Ein Gott!

Von einem eher neuen Cargo-Kult, ebenfalls auf der Insel Tanna, berichtete beispielsweise die BBC schon 2007. Prinz Philip, Duke von Edinburgh und Ehemann der Königin von England, wird in diesem erstaunlichen Kult als eine Gottheit verehrt. Der Prinzgemahl, der am 10. Juni 2020 99 Jahre alt wurde, ist in seiner Heimat Großbritannien überaus beliebt. Doch so beliebt, wie in der “Prinz-Philip-Bewegung” von Teilen der Bevölkerung im Süden Tannas, dann doch nicht.

Die Anhänger des Kultes sehen in Prince Philip einen Berggeist der Insel und verehren Fotos des Prinzen. Chief Jack Naiva, Ältester des Stammes vom Dorf  Yaohnanen, berichtete der BBC, dass dieser Kult seit den sechziger Jahren existiert. Damals war die Insel noch Kolonialbesitz des britischen Königreiches. Eine Legende der Einwohner spricht von dem hellhäutigen Sohn eines lokalen Berggeistes, der laut Legende zur See fuhr, um auf diesem Wege eine angemessene Gemahlin zu finden.

Diese Legende wurde von den Kultanhängern der Insel mit dem Leben von Prinz Philip verwoben, der mit der englischen Monarchin tatsächlich eine mächtige Gemahlin hat. Ursprung dieses Cargo-Kultes um Prinz Philip könnte die “Religion” um John Frum sein, da er auch als Sohn von diesen angesehen wird.

Die rund 400 Gläubigen des Philip-Kultes erhielten im Jahre 1974 tatsächlich eine Bestätigung des Glaubens. Damals besuchte die britische Königin Elisabeth II. zusammen mit Prince Philip mit großem Pomp auf der königlichen Yacht “Britannia”die Insel. Die Gläubigen dachten, der hellhäutige Sohn des Berggeistes sei zurückgekommen um seine machtvolle Gemahlin zu präsentieren, die er nach langer Suche letztlich gefunden hatte.

Göttliche Geschenke aus Großbritannien

1978 wurde der Prinz von den dortigen Vertretern der britischen Regierung offiziell informiert, dass er nun ein “Gott” sei. Als Dank schickte Prinz Philip signierte Fotos und Geschenke. Später (1980 und 2000) folgten weitere Fotos des Prinzen für seine “Gläubigen”, auf denen er auch eine traditionelle Jagdwaffe seiner Anhänger hält. Diese hatten sie ihrem Gott zuvor geschickt. Selbst einige Vertreter des Kultes reisten später nach Großbritannien.

Im Jahr 2009 nahm sich auch der Fernsehen dieser Religion um den Prinzen an. So entstand die dreiteilige Dokumentation “Besuch aus der Südsee” auf dem Sender Arte, im Zuge dessen Stammesangehörige nach Großbritannien kamen. Fraglich, inwieweit hier noch ein echter Glaube, eine echte Religion mit dem Prinzen als Gott oder Messias, im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sein wird.

Die Zeitung “Der Westen” kommentierte  die Dokumentation und die “Prinz-Philip-Bewegung” am 3. Juni 2009 mit den Worten:

Obwohl die Kulturen an beiden Polen der Welt unterschiedlicher nicht sein können, gibt es ein verbindendes Element, das die Dokumentation wie ein roter Faden durchläuft: Der Häuptling möchte Prinz Philipp animieren, nach Tanna zurückzukehren. Denn auf dem Südsee-Atoll wird der Geist des Kronprinzen als Gott verehrt.

Wenn er seinen Dienst in England verrichtet hat, sollte er in seine Heimat am anderen Ende der Welt zurückkehren, glauben die Männer. Sie schaffen es tatsächlich, eine Audienz beim Prinzen zu bekommen.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Astrophysiker Paul Davies: Beweise für Außerirdische in unseren Genen und im Sonnensystem – vielleicht sogar auf dem Mond +++ Video +++

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VIDEO: Beweise für Außerirdische in unseren Genen und in unserem Sonnensystem? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei/ Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Beweise für Außerirdische in unseren Genen und in unserem Sonnensystem? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei/ Montage: Fischinger-Online)

Das SETI-Projekt „Breakthrough Listen“ gab kürzlich bekannt, dass sie riesigen Datenmengen veröffentlichen werden, die bisher bei der Suche nach Intelligenzen im All angesammelt wurden. Wie in diesem Beitrag HIER berichtet, kann so jeder diese mit Radioteleskopen gewonnen Daten daheim an seine PC analysieren lassen. Der “Heilige Gral” dieser Analysen wäre nach Nachweis eines Signals von Außerirdischen in diesen Daten. Damit wären Jahrzehnte der Suche durch SETI endlich erfolgreich. Doch der Astrophysiker Paul Davies ist das kritisch. Seiner Meinung nach könnte man auch Beweise für Außerirdische auch auf dem Mond finden. Und vielleicht sogar in unserem eigenen genetischen Code. Eine Botschaft, die eine außerirdische Zivilisation in unserer DNA absichtlich eingeschrieben hat, wie Davies meint. Waren sie also bereits hier? Alles zu diesen erstaunlichen aussagen erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Beweise für Außerirdische auf dem Mond und in unserer DNA?

Kürzlich veröffentlichte die SETI-Initiative „Breakthrough Listen“ gigantische Datenmengen, die sie bei der Suche nach intelligentem Leben im All in den letzte vier Jahren mit Radioteleskopen aufgezeichnet haben. Vielleicht, so unter anderem die Hoffnung der Forscher, ist in diesen Daten irgendwo ein Signal von Außerirdischen enthalten.

Ein eindeutiger Beleg, dass es außerirdische Zivilisationen gibt, worüber in diesem Beitrag HIER auf Fischinger-Online bereits berichtet wurde.

Nur kurz darauf hat sich der bekannte Astrophysiker Paul Davies zum Thema geäußert. Ein Wissenschaftler, der sich seit Jahrzehnten mit der Frage nach Leben im All, Kontakt mit Außerirdischen und der Suche nach Beweisen für Alien-Zivilisationen beschäftigt.

Er unterstrich darin erneut, dass Beweise für außerirdische Zivilisationen vielleicht sogar auf dem Mond zu finden sind. Also direkt vor unserer Haustür. Aber auch, dass Außerirdische möglicherweise schon vor Urzeiten auf unserer Erde waren (s. a. Video dazu HIER).

Dabei könnten sie eine Botschaft und damit einen eindeutigen Beweis ihrer Existenz sogar absichtlich in unseren Genen hinterlassen haben. Ein Beweis für die Existenz von außerirdischen Zivilisationen in unserer DNA, in unserem genetischen Code?

Was genau hinter diesen und anderen Überlegungen des Forschers steckt, und wie er selber seine Thesen sieht, erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 18. Feb. 2020 auf Fischinger-Online

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Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und die “Science-Fiction-Archäologie” von “Ancient Aliens”: Immer nur Feinde in den Mainstreammedien?

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Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und "Science-Fiction-Archäologie" in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und “Science-Fiction-Archäologie” in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Die sogenannten Mainstreammedien standen schon vor 50 Jahren der Prä-Astronautik meistens “feindlich” gegenüber. In den Boomjahren der Idee, dass die Götter der Vergangenheit Raumfahrer aus dem All waren, hagelte es Kritik in den Massenmedien an diesen Spekulationen. Das ebbte mit dem Rückgang des öffentlichen Interesses an diesen Ideen ab. Bis vor rund 10 Jahren die TV-Serie “Ancient Aliens” aus den USA ins Fernsehen kam und damit dieser Thematik eine neue Beliebtheit verschaffte. Für die Medien erneut ein gefundenes Fressen, da seit dem die fragwürdige Serie “Ancient Aliens” als “die” Prä-Astronautik gilt. Sind sich also etablierte Medien und Themen aus der Welt der Rätsel der Archäologie erneut spinnefeind? Ja und nein, wie es zwei Beispiele aus ein und derselben Zeitung hier zeigen werden.


Ancient Aliens und der Mainstream

Die Idee, dass irgendwann vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren, ist seit rund 50 Jahren weltweit als Prä-Astronautik bekannt. Seit den 1990ger Jahren auch häufig Paläo-SETI genannt und heute vor allem als „Ancient Aliens“ weithin ein Begriff. Hergeleitet von der erfolgreichen TV-Dokuserie aus den USA.

Gerade die TV-Dokumentationen von „Ancient Aliens“ sind es, die der Prä-Astronautik in den letzten 11 Jahren eine unverhoffte neue Bekanntheit bescherten. In bisher 15 Staffeln mit aktuell 191 Folgen seit dessen Start 2009. Ein neuer Boom, der das Thema für eine neue Generation kostenlos in das TV brachte, die sich dadurch über allerlei Mysterien der Welt und den Raumfahrern der Antike „informieren“ könne. Ohne, dass sie teure Bücher kaufen müssen.

Natürlich geht der Erfolg der Serie nicht unbemerkt an der etablierten Archäologie und den Mainstreammedien vorbei. Mit einem praktisch ausnahmslos kritischen Grundtenor gegenüber der Dokuserie. Vor allem online finden sich deshalb für jeden frei zugänglich diverse Kritiken und Beiträge, die der Fernsehserie mehr als skeptisch gegenüber stehen.

Auch auf diesem Blog war in der Vergangenheit „Ancient Aliens“ immer wieder Thema. (Link dazu HIER)

Innerhalb der „Anhänger“ der Prä-Astronautik sieht wohl die Mehrheit diese US-Serie ebenfalls mehr als kritisch. Zumal sie sich inhaltlich schon sehr lange vom eigentlichen Thema – kamen die Götter au dem All? – entfernt hat. Längst werden dort sämtliche Rätsel und Mysterien der Welt thematisiert. Angereichert mit oftmals nicht mehr nachvollziehbaren Spekulationen, Behauptungen und Aussagen rund um Außerirdische in der Vergangenheit und diverse ungelöste Rätsel der Menschheit.

Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“

Für sehr viele „alte Hasen“ und offen an der Thematik interessierte Menschen ist deshalb die US-Dokuserie längst indiskutabel geworden. Befürworter der Überlegungen um Aliens in der Vorgeschichte sahen die 1. Staffel der Reihe (s. Link unten) noch vielfach mit Wohlwollen. Was sich aber im Laufe der Serie schnell änderte, wie man zumindest sehr deutlich im deutschen Sprachraum innerhalb der Interessierten erkennt.

Obwohl sicher Zuschauer der Sendung erst durch diese  ihr Interesse für Prä-Astronautik, UFOs und ähnliche Themen entdecken werden. Denn ein immer wiederkehrender Vorwurf ist, dass „Ancient Aliens“ das gesamte Feld der Grenzwissenschaft und der „Raumfahrt im Altertum?“ nur noch ins Absurde führt. Das heißt, dass dadurch eine sachliche Beschäftigung damit nicht mehr möglich ist. Die Öffentlichkeit und damit vor allem der Mainstream sehen nur noch: Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“.

Tatsächlich zeigt sich in den letzten Jahren, dass die sogenannten „etablierten Medien“ ihr „Wissen“ rund um solche Phänomene vielfach aus genau dieser Serie herleiten. Was übrigens im wesentlich stärkerem Maße für die „neue Generation“ der Prä-Astronautiker gilt!

Objektive und neutrale Berichte, Artikel und Meldungen rund um Mythen und Rätsel der Menschheit waren schon immer Mangelware. Hier wird gerne schwarz-weiß gedacht. Entweder ist alles rund weg Quatsch von Phantasten oder eine „sensationelle Enthüllung“, wie es Boulevardmedien gerne anpreisen.

Ausnahmen sucht man meistens vergeblich. Und doch findet man sie – man muss nur lange genug nach ihnen suchen. Umso mehr freut es alles Freunde des Phantastischen, der Grenzwissenschaft und vor allem der Prä-Astronautik, wenn eine solche Ausnahme in den Mainstreammedien gefunden wird.

Rätselhafte Vergangenheit

So wie der Artikel „Rätselhafte Vergangenheit“ der Redakteurin Christina Mondolfo, der am 22. Mai in der „Wiener Zeitung“ erschien. Immerhin eine österreichische Tageszeitung mit einer über 300-jährigen Geschichte.

Offensichtlich ist die Autorin des umfangreichen Beitrages um Neutralität bemüht, während sie diverse Rätsel der Archäologie und Vergangenheit thematisiert. Aufgrund der dort ausgewählten Beispiele lässt sich erkennen, dass hier mehrere Quellen herangezogen wurden. Unter anderem entsprechende Dokus des ZDF, die bereits HIER vorgestellt wurden.

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Doch auf den so oft üblichen Hohn und Spott wurde hier verzichtet. Auch gegen die „Anhänger der Prä-Astronautik“, wie es dort heißt. Eine neutral verfasste Vorstellung großer und kleiner Mysterien, zu denen Mondolfo abschließend schreibt:

Die Liste mit rätselhaften Bauwerken, Artefakten oder Schriftstücken könnte vermutlich eine vielbändige Enzyklopädie füllen und da man vermutet, dass bisher erst ein kleiner Teil aller möglichen archäologischen Funde ausgegraben ist, kann dieses Lexikon des Geheimnisvollen noch viel umfangreicher werden. Doch schon Albert Einstein wusste: ‚Das Schönste, das wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.‘ So gesehen können wir nur hoffen, dass Wissenschaft und Forschung noch viel Rätselhaftes finden.

Die Science-Fiction-Archäologie

Wer jetzt aber glaubt, dass die „Wiener Zeitung“ die Prä-Astronautik nicht auch ganz anders darstellen kann, der irrt. Geschehen bereits 2014 in dem Artikel „Die Science-Fiction-Archäologie“ von Edwin Baumgartner. Dessen scharfe Kritik an den Ideen der Prä-Astronautik leitet sich augenscheinlich von der Serie „Ancient Aliens“, da er dazu schreibt:

Prinzipiell wäre diese Science-Fiction-Archäologie kein Wort wert, würde sie nicht, nach merklichem Abflauen in den Achtzigerjahren, derzeit wieder an Boden gewinnen. Nicht nur das Internet macht’s möglich, wo ohnedies jede Verschwörung, jede fliegende Untertasse und selbstverständlich auch der Yeti Anhänger findet – die Präastronautik hat es sogar in einen Wissenschaftskanal des Fernsehens geschafft: ‚Ancient Aliens‘ (…)

Die totale Desinformation jenseits aller Wissenschaftlichkeit und Wahrheit ist dem History Channel im Grunde fremd. ‚Ancient Aliens‘ ist die Ausnahme.

Baumgartners Artikel beschreibt in weiten Teilen den Anfang der Prä-Astronautik und einige ihrer Vertreter bzw. Ideengeber um dann direkt festzustellen:

Damit sind wir bei der Gretchenfrage: Was ist dran an der Präastronautik? Die Antwort ist einfach: nichts.

Nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, sondern, weil die gesamte Präastronautik auf einem Konglomerat von ignorierten Fakten und ignorierter Wissenschaft beruht – und auf einer fehlerhaften Erkenntnisfindung: Statt die beim Ansatz unbekannte These aus den Fakten abzuleiten, werden zur als Wahrheit angenommenen These Beweise gesucht.“

Hierzu nennt er einige wenige Beispiele, die er offensichtlich aus der Serie „Ancient Aliens“ hat. Zum Beispiel die Fakes des Autors Zecharia Sitchin, die auf diesem Blog bereits mehrfach zur Sprache kamen. Ebenso angeblich fragwürdige Interpretationen „der Präastronautiker“ von alten Darstellungen als Astronauten oder die Behauptungen um die Ruinenstätte von Puma Punku unweit des Titicacasee in Bolivien.

Alles in einen Topf?

Obwohl der Artikel nur am Ende leicht spezielle Themen der Prä-Astronautik anspricht, steht für den Autor fest, dass „Ancient Aliens“ und damit schlicht und einfach die gesamte Prä-Astronautik nichts als Unsinn ist:

Nicht ein einziger dieser sogenannten Beweise der Präastronautik hält auch nur diesem genauen Hinschauen stand. Unsere Vorfahren waren vielmehr clevere Kerlchen, die zu erstaunlichen Leistungen fähig waren. Sie waren weder eine tumbe Sklavenrasse noch brauchten sie Entwicklungshilfe von Raumfahrern aus hintergalaktischen Gefilden.“

An diesem nunmehr sechs Jahre alten Artikel in der „Wiener Zeitung“ sieht man sehr schön, wie aufgrund einer TV-Serie das gesamte Feld der Astronautengötter samt und sonderst im Mainstream „verteufelt“ wird. Auch wenn in Baumgartners Artikel nur im letzten Drittel auf das eigentliche Thema eingegangen wurde. Schon 2014, als der Artikel von Baumgartner erstmals auf diesem Bog in einem Posting vorgestellt wurde, schrieb ich:

Damit ist leider (zumindest in diesem Zeitungsartikel) genau das passiert, was ich immer mit Argwohn sehe: Die Ancient Aliens-Serie wurde mit der ‘eigentlichen Prä-Astronautik’ in einen Topf geworfen! Somit ist es auch kein Wunder, dass in dem Beitrag auch darauf hingewiesen wird, dass die Prä-Astronautik sehr oft an völlig überholten Ideen festhält. Es dürfte sicherlich ja auch kein Geheimnis sein, dass es wirklich neue große Themen bei den Ancient Astronauts schon lange nicht mehr gibt. Zumindest für all jene Mystery-Freunde, die sich schon lange mit diesen Ideen befassen oder sich intensiv diesem Hobby widmen …

Besser wurde es in den letzten sechs Jahre dabei nicht!

Zwei Veröffentlichungen in ein und derselben Zeitung „des Mainstream“ – und doch mit zwei vollkommen unterschiedlichen Grundaussagen. Und damit ein ausgezeichnetes Beispiel, dass der Mystery-Jäger oder „der“ Prä-Astronautiker immer alle Seiten der Medaille lesen sollte.

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Tagung der NASA: Astronomen sind sicher, in wenigen Jahren Außerirdische zu finden – nur über die Art ist man sich nicht einig

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Tagung der NASA: Astronomen sind sicher, in wenigen Jahren Außerirdische zu finden - nur über die Art ist man sich nicht einig (Bild: NASA)
Tagung der NASA: Astronomen sind sicher, in wenigen Jahren Außerirdische zu finden – nur über die Art ist man sich nicht einig (Bild: NASA)

Wo sind die Außerirdischen? Wann findet die Menschheit Leben im All? Über diese epochalen Fragen zerbrechen sich Laien wie Wissenschaftler seit vielen Jahrzehnten den Kopf. Einig ist man sich, dass man außerirdisches Leben finden wird. Nur über die Art der Entdeckung und die Natur dieses fremden Lebens ist man sich nicht einig. Dies zeigte sich auch am vergangenen Wochenende auf einer “Online-Tagung” der NASA zu der Frage “Entdeckung von Leben im All”. In wenigen Jahren jedoch, so glauben die Forscher, finden wir “sie”.


Außerirdische und Leben im All

Schon vor Jahrzehnten waren Astronomen sicher, dass man eines Tages Leben im All finden wird. Wann das geschehen wird, darüber herrschte schon damals Rätselraten. Ebenso über Frage, wie genau dieses Leben aussehen wird. Also ob es nur Mikroben auf dem Mars oder anderen Himmelskörpern unseres Sonnensystems sein werden, oder aber eine außerirdische Zivilisation in den Tiefen des Alls.

Genau zu diesen Fragen organisierte die NASA in Zusammenarbeit mit der Michigan Technological University am vergangenen Wochenende eine Debatte. Aufgrund der Corona-Pandemie fand diese online und per Video-Konferenz statt. In einem waren sich die Astronomen und Naturwissenschaftler einig: Es gibt außerirdisches Leben und es wird in wenigen Jahren entdeckt werden. Zum Beispiel auf dem Jupiter-Mond Europa; also in unserer direkten kosmischen Nachbarschaft.

Dass hier keine außerirdische Zivilisation mit “echten Aliens”, wie man sie sich vorstellt, auf ihre Entdeckung wartet, ist klar. Vielmehr vermuten Astrobiologen schon seit Längerem, dass es im Ozean unter der Eisschicht von Europa Mikroben geben könnte. Vielleicht sogar mehrzellige Organismen. James Green, Chef-Wissenschaftler der NASA, ist hier besonders optimistisch. Er glaubt, dass noch in diesem Jahrzehnt dieses fremde Leben auf Europa gefunden werden könnte.

Auch Guy Consolmagno, seines Zeichens Leiter der Vatikan-Sternwarte des Papstes, teilt diese Meinung. Seiner Meinung nach könnten durch Raumsonden Spuren von Leben in den Wasserfontänen nachgewiesen werden, die der Mond Europa durch seine Eisschicht in das All schießt.

Biologische oder künstliche Außerirdische

Der vor allem in der Öffentlichkeit durch entsprechende TV-Dokumentationen bekannte SETI-Astronom Seth Shostak ist da wesentlich optimistischer. “Innerhalb der nächsten 20 Jahre werden wir große technische Strukturen im All aufspüren”, so Shostak. Obwohl diese Möglichkeit theoretisch ebenso möglich ist wie der Empfang eines Alien-Signals durch SETI, haben viele Astronomen an dieser Art der Entdeckung Zweifel.

Hauptkretikpunkt ist auch hier der Faktor Zeit. Eine solche außerirdische Zivilisation müsste zeitlich passend zu der unseren existieren oder existiert haben. Deren Signale müsste genau jetzt die Erde erreichen, auch wenn sie beispielsweise schon vor 10.000 Jahren ausgesandt wurden. Ein Problem von SETI, das auf diesem Blog bereits mehrfach thematisiert wurde.

Martin Rees, Astronom aus Großbritannien, sieht das ähnlich. Er verwies auf der NASA-Online-Tagung auf den Umstand, dass ein solches Signal oder ein solcher Fund von Außerirdischen keinesfalls von einer biologischen Spezies stammen muss. Wahrscheinlicher sei eine “elektronische Intelligenz”, die längst ihre organischen Schöpfer überlebt habe. Eine solche “Künstliche Intelligenz” (KI) könnte “Milliarden Jahren überdauert” haben und selbst der Menschheit “wird eine elektronische Intelligenz nachfolgen”, so Rees.

Die Jagd nach Leben im All und vor allem auch anderen Zivilisationen im Universum ist im vollen Gange. Welcher Nachweis, ob Mikroorganismen im Sonnensystem oder eine außerirdische Zivilisation irgendwo im Kosmos, letztlich das Rennen macht, bleibt abzuwarten.

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Seltsames Märchen aus Russland: “Elena, die Weise” und ihr feuriger Himmelswagen im Reich des Zaren (Artikel)

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Seltsames Volksmärchen aus Russland: Ein feuriger Wagen am Himmel über dem Zarenreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Seltsames Volksmärchen aus Russland: Ein feuriger Wagen am Himmel über dem Zarenreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In Mythen, Märchen, sagen und alten religiösen Überlieferungen und Schriften findet sich so manch eine seltsame Geschichte. Erzählungen von fremden Kreaturen, himmlischen Wesen, anderen Welten und sogar fliegenden Wagen dieser unbekannten Lebewesen. Allen gemein ist, dass sie nicht von der Erde kommen bzw. in einer anderen Welt leben. Von dort besuchen und kontaktieren sie dann und wann Menschen, oder nehmen sie sogar mit in “ihre Welt“. Ein weites und nicht immer ganz einfaches Betätigungsfeld für die moderne Deutung solcher Berichte im Sinne der Prä-Astronautik. So wie bei einem rätselhaften russischen Volksmärchen, dass in diesem Blog-Artikel einmal genauer hinterfragt werden soll. Ein Märchen mit fliegenden Wagen, Lehrmeistern aus dem Himmel und offenbar Elementen aus uralten Überlieferungen der Menschheit, wie Ihr es hier lesen werdet.


Sind Märchen keine Märchen?

Märchen und Sagen sind Erzählungen, die zeitlich nicht greifbar sind. Meistens, aber nicht immer, lassen sie sich nicht datieren oder in irgendeine genaue Epoche einordnen. Lokalisieren, also wo genau sich eine solche Erzählung zugetragen haben soll, ist in den meisten Fälle auch nicht möglich.

Sie stammen „irgendwie aus dem Mittelalter“ ist die wohl gängigste Deutung über deren Herkunft. Vielleicht erweitert durch den Umstand, dass Sagen und Märchen in ihren Kernen auf vorchristliche Mythen und Überlieferungen zurückgehen. Sie wurden mündlich weitergetragen, in verschiedenen Gebieten in Variationen weitererzählt und vor allem mit christlichem Gedankengut vermischt.

Gerade diese Tatsachen machen Märchen für viele Menschen so interessant.

Ein ganzer Zweig an Wissenschaftlern widmet sich heute der Märchen-Forschung. Nicht nur den klassischen Erzählungen, die heute jeder mit diesem Thema assoziiert, sondern auch du vor allem unbekannte Sagen. Und solche gibt aus allen Kulturen und in allen Teilen der Erde unzählige. Uralte Religionen, sogenannter „Volksglaube“, Aberglaube und mythologisches Gedankengut aus Zeiten, bevor das Christentum in aller Welt Fuß fasste  sind in ihnen zu finden. Natürlich auch Einflüsse anderer Religionen und Weltanschauungen.

Wie sollen in diesem Schmelztiegel der Einflüsse der Märchen-Forscher die wahren Ursachen ergründen? Daran sieht man deutlich, dass auch der Mystery-Jäger, UFO-Forscher oder Prä-Astronautiker an dieser Art Überlieferung zu knacken hat. Denn schon seit Jahrzehnten sind auch Sagen und Märchen in deren Fokus gerückt. Auch hier vermuten entsprechende Forscher und Autoren „außerirdische Einflüsse“ vor Jahrtausenden.

“Elena, die Weise” vom Himmel

Es müssen aber nicht immer Jahrtausende gewesen sein. Denn ein Volksmärchen aus Russland spielt laut eigener Angabe in der Zarenzeit. Wann genau erfahren wir nicht, aber bekanntlich ist die Zeit des letzten Zaren Russlands gerade mal seit 1917 vorbei.

Um genau zu sein: Die Bezeichnung „Zar“ für den Herrscher von Russland wurde 1478 eingeführt. Doch bereits 1721 wurde dieser Titel durch die Reformationen von Peter dem Großen offiziell in „Kaiser“ unbenannt. Auch wenn bis zum Ende des legendären Herrschers Kaiser Nikolaus II. im Juli 1918 weiterhin die Bezeichnung „Zar“ gebräuchlich war.

Eine geschichtlich sehr bekannte und gut dokumentierte Epoche. Und genau in jenen Tagen „in der ganz alten Zeit, in einem Land, nicht in unserem Reiche“, soll ein Soldat es Zaren etwas Unglaubliches erlebt habe. So zumindest eine von dem russischen Märchen-Forscher Alexander Nikolajewitsch Afanassjew aufgezeichnete Erzählung aus seiner Heimat. Der „russische Grimm“, wie man ihn auch liebevoll nennt, zeichnete sie in seinen acht Bänden „Narodnye russkije skaski“ zwischen 1855 und 1863 auf.

„Jelena, die Allweise“, oder, nach einer zweiten Version von Afanassjew von 1910, „Elene, die Weise“, klingt dabei erst mal wenig verräterisch. Und so beginnt dieses Märchen auch wenig „spektakulär“. Es heißt darin, dass „ein Soldat vor einem steinernen Turme Wache stehen“ musste und plötzlich jemand nach ihm rief. Dieser jemand stellte sich ganz unverhohlen als „ich bin es, der böse Geist“ bei dem Wächter vor. Der Soldat soll ihn rauslassen, da er schon 30 Jahre ohne Nahrung und Wasser eingesperrt sei. Als Dank würde „das Böse“ dem Wachhabenden immer zur Hilfe eilen, sobald dieser in Not sei.

Freiheit für “das Böse”

Der Soldat war von diesen Worten schnell überzeugt. Er ließ den Bösewicht frei:

Der Böse flog aus dem Turme heraus, schwang sich in die Höhe und verschwand schneller als der Blitz.“

Umgehend bereute der Wächter sein Tun. Zehn Jahre habe er nun dem Zaren bereits gedient, habe immer Nahrung gehabt und sei immer zufrieden gewesen. Jetzt aber droht ihm das Kriegsgericht für seine dumme Tat. Also warf er sein Gewehr und Rucksack weg und floh in die Fremde. Drei Tage lief er „immer der Nase nach“ davon und fürchtete, dass er nun bald den Hungertod sterben werde. „Ach, böser Geist, an all dem bist du schuld“, klagte er vor sich hin.

Wie aus dem Nichts stand daraufhin der böse Geist vor ihm. Wie versprochen werde er seinem Befreier helfen, und so „brachte allerhand Weine und Speisen herbei“. Bis der Soldat satt war und der „Böse“ einen interessanten Vorschlag hatte:

‘Komm mit in mein Haus, dort wirst du ein sehr freies Leben haben. Essen, trinken und faul sein kannst du so viel dein Herz begehrt; nur musst du auf meine Töchter aufpassen, mehr verlange ich nicht von dir.‘

Der Soldat war einverstanden. Der Böse nahm ihn beim Arm, erhob sich mit ihm hoch, hoch in die Luft und trug ihn über dreimal neun Lande ins dreimal zehnte Reich in seinen weißsteinernen Palast.“

Hier traf der Soldat die drei wunderschönen Töchter des seltsamen Wesens. Ihnen wurde der Auftrag erteilt, „dem Soldaten zu gehorchen und ihm genügend zu essen und zu trinken zu geben“. Ihr Vater selber hatte nämlich anders zu erledigen:

Er selbst flog wieder fort, Schlechtigkeiten zu verüben, denn er war eben der Böse. Er kann nicht an einem Ort bleiben, er streift immer durch die Welt, verführt die Menschen und verleitet sie zur Sünde.“

Zauberei in der Nacht

Dem Neuankömmling in diesem Palast des „Bösen“ war die Abwesenheit des Vaters ganz Recht. Denn er lebte fortan unbekümmert in Saus und in Braus bei den drei schönen Töchtern und war alle Sorgen los. Fast alle Sorgen:

Nur eines bekümmerte ihn: jede Nacht gingen die Mädchen aus dem Hause und er wusste nicht wohin. Wenn er sie danach fragte, so sagten sie es ihm nicht, sondern leugneten alles ab.“

Wenn sie ihm nichts erzählen wollen, so dachte er sich daraufhin, dann spioniert er ihnen eben nach (s. z. B. Artikel HIER). So tat er eines Abends so, als würde er schlafen und schlich sich genau zu jener Stunde, in der die drei Töchter immer den Palast verließen, zu ihrem Gemach. Durch das Schlüsselloch sah er dann das Unglaubliche:

Die schönen Mädchen nahmen gerade einen Zauberteppich, breiteten ihn auf dem Fußboden aus, schlugen darauf und verwandelten sich in Tauben, flatterten auf und flogen zum Fenster hinaus.“

Ein solches Wunder wollte der Soldat selbstverständlich sofort selber ausprobieren!

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So ging er in das Zimmer, schlug selber auf den „Zauberteppich“ und verwandelte sich dadurch „in eine kleine Grasmücke“. Er war zwar nicht zu einer „Taube“ geworden, aber immerhin konnte er jetzt auch fliegen und den drei Mädchen heimlich nacheilen. So „flog er zum Fenster hinaus“ ihnen hinterher. Bis zu einer Wiese, die als Treffpunkt weiterer „Tauben“ diente, und auf der sich ein überaus seltsamer, leerer „Thron“ stand:

Die Tauben ließen sich auf einer grünen Wiese nieder und die Grasmücke auch. Der Soldat verbarg sich hinter den Blättern eines Johannisbeerstrauches und von dort schaute er hervor. Es kamen noch viele, viele Tauben geflogen und füllten die ganze Wiese, und in der Mitte von der Wiese stand ein goldener Thron.“

Der fliegende Wagen der himmlischen Lehrmeisterin

Es ging dort nicht nur zu, wie im sprichwörtlichen Taubenschlag, sondern die „Tauben“ warteten. Auf ihren himmlischen Lehrmeister, der (bzw. die) auch einige Zeit später mit einem Fluggerät landete:

Nach kurzer Weile erstrahlten Himmel und Erde, und durch die Luft kam ein goldener Wagen geflogen, der war mit sechs feurigen Drachen bespannt; darin saß Elena die Weise. Die war von so unbeschreiblicher Schönheit, dass man sie sich weder vorstellen, noch erfinden, noch im Märchen schildern kann. Sie stieg aus dem Wagen, setzte sich auf den Thron, rief dann die Tauben der Reihe nach auf und lehrte sie verschiedene Weisheiten. Als der Unterricht zu Ende war, sprang sie in ihren Wagen und fort war sie.

Jetzt erhoben alle Tauben ihre Flügel und flogen davon, jede nach ihrer Seite. Die Grasmücke folgte den drei Schwestern und war zu gleicher Zeit mit ihnen wieder in der Schlafkammer. Die Tauben verwandelten sich auf dem Teppich in Mädchen, die Grasmücke in den Soldaten.“

Tief beeindruckt gestand der Soldat direkt den Mädchen, dass er sie verfolgt und alles gesehen habe. Sie aber warnten ihn, dass er das niemals wieder tun solle. „Denn diese Königstochter, Elena die Weise, ist unsere mächtige Gebieterin“, und würde ihn töten. Hätte sie ihr „Zauberbuch“ bei dieser Begegnung bei sich gehabt, hätte sie den Soldaten „sofort erspäht und mit einem harten Tode bedroht“.

Solche eindringlichen Warnungen der drei Töchter des „Bösen“ interessierten den Soldaten nicht. Er war von der Schönheit dieser himmlischen Lehrmeisterin geradezu besessen. Also flog er in der Folgenacht erneut als „Grasmücke“ den Mädchen zur Wiese hinterher. Mehr noch, denn er hatte einen gewagten Plan. Nach der Unterweisung der „Tauben“ war es soweit:

Als Elena die Weise ihren goldenen Thron verließ, ihren Wagen bestieg und durch die Luft in ihren schönen Palast fuhr, flog die Grasmücke hinter ihr drein.

Die Königstochter fuhr in ihr Schloss und Wärterinnen und Ammen eilten ihr entgegen, ergriffen ihre Hände und führten sie ins Schloss.“

Mit List und Tücke

Hier gelang er als „Grasmücke“, „Vogel“ sowie als „Fliege“ mit List und wunderschönen Gesang in das Schlafgemach der Himmlischen. Doch er wurde erwischt, als er sie – jeweils zurückverwandelt als „wacker jungen Mann“ – mehrfach im Schlaf küsste. Da sie etwas ahnte, konnte sie ich mit ihrem „Zauberbuch“ entlarven. Das sollte sein Todesurteil werden: „Ein Riese mit Beil und Richtblock“ wurde gerufen!

Und doch bekam er eine Galgenfrist. Wenn er sich zehn Stunden von der Himmlischen mit ihrem wundersamen Buch verbergen könne, dann werde sie seine Frau. Andernfalls wird sie ihm den Kopf abschlagen lassen.

Natürlich gehört zu einem solchen Märchen ein Happy End. So war es auch hier, denn wieder half „der Böse“ dem Soldaten, als dieser traurig unter einem Strauch saß. Vor dem Zauber der Elena könne er sich nicht verstecken und der Tod sei ihm sicher, klagte er. Doch es kam dank der Hilfe des seltsamen „Bösen“ vollkommen anders. Mit Hilfe seiner Zauberkräfte verwandelte er ihn in eine Stecknadel und sich selbst in eine Maus und versteckte so den verwandelten Soldaten im magischen Buch selbst. Darin konnte sie ihn nicht finden. Erst als sie voller Zorn das Buch verbrennen wollte, fiel die „Nadel“ heraus und der Soldat hatte seine Schonfrist überstanden.

Der Hochzeit stand nun nichts mehr im Wege …

Urwissen der Menschheit in fremden Gewand?

Ein Märchen wie unzählige andere, könnte man auf dem ersten Blick meinen. Doch all jenen, die sich mit der Prä-Astronautik intensiv beschäftigt haben, werden darin bestimmte Motive bekannt vorkommen. Der Umstand, dass die drei Töchter sich verwandeln und dann fliegen konnten, um zu geheimen Treffen zu gelangen, ist dabei eher nebensächlich. Solche Aussagen sind Teil vieler derartiger Sagen und Märchen.

Viel spannender ist die Aussage, dass ein himmlisches Wesen mit einem Fluggerät geflogen kam, dabei den Himmel erleuchtete und inmitten der versammelten „Tauben“ landete. Sicher auf der Erde angekommen stieg die himmlische Lehrmeisterin aus, nahm auf dem Thron Platz und unterrichtete die Schar der „Tauben“ nach und nach in „verschiedenen Weisheiten“. Unter ihnen natürlich auch die drei Töchter des „bösen Geist“, der sich in der Erzählung allerdings alles andere als „das Böse“ zeigte.

Die Weise aus dem Himmel hatte natürlich auch ihre Heimat irgendwo in einer anderen Welt. In einem wunderschönen Schloss oder Palast, von wo aus sie sich regelmäßig zur Erde begab, um die „Tauben“ bzw. Menschen zu unterrichten.

Auch wenn sich dieses Märchen irgendwann in den Tagen eines Zaren ereignet haben soll, kann man hier uralte Mythologien erkennen. Etwa aus Mesopotamien und den späteren jüdischen Überlieferungen über die Rebellion der „Engel“ gegen ihren Höchsten (Gott). In der russischen Sage sind aber die Rollen vertauscht. Das heißt, dass hier eine Frau, die weise Elena, die Menschen Weisheit und Wissen lehrte. Weltweit finden sich in Mythen in diesem Kontext eher männliche Himmelswesen genannt. In der jüdischen Mythologie sind es sogar ausnahmslos Männer, die als Göttersöhne zu den Menschen kommen und ihnen Kenntnisse allerlei Art lehrten.

Spekulationen um die weise Elena

Die russische Erzählung nennt an einer Stelle die weise Elena mit ihrem fliegenden Wagen auch „Königstochter“. Möchte man dieses Märchen im Sinne eines prä-astronautischen Kerns aus uralter Zeit deuten, passt das durchaus ebenso. Denn damit war die Himmlische nicht die Höchste in ihrem fremden Reich, sondern ein Abkömmling davon. Selbst die Bibel nennt die Göttersöhne bzw. „Engel“, die den Menschen das Wissen (vor er Sintflut) gebracht haben sollen, so ähnlich:

Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter, / ihr alle seid Söhne des Höchsten.“ (Ps. 82,6)

Am Ende des Märchens heiratet der Mensch das himmlische Wesen. Kein Einzelfall in der Märchenwelt, dass ein normaler Mensch eine Prinzessin oder einen Prinzen heiratet. Mit Blick auf die Mythologie des Nahen Ostens und weltweit kann man hier spekulieren, dass dies eine Erinnerung oder Anspielung an die Vereinigung der Söhne des Höchsten mit den Töchtern der Menschen ist. In einer umgedrehten Variation.

Spekulieren kann man viel – und nirgends wird mehr spekuliert und vermutet, wie in der Prä-Astronautik, wenn es um die Betrachtung alter Mythen, Sagen, Legenden und Märchen geht. Auch andere Variationen der Interpretation dieser Geschichte sind denkbar. Vorausgesetzt, davon ist überhaupt irgendwas wahr.

So ist der „Geist“ oder „das Böse“ schon von Anfang an seltsam. Der junge Soldat hat das Wesen – wenn wir es mal so nennen wollen – freigelassen, so dass es davonflog. Nicht jedoch um seinen Befreier vorher zu versichern, dass er fortan immer für ihn da sei, wenn er Hilfe benötigt. Daran hielt sich dieses Wesen auch mehrfach im Verlauf der Geschichte und letztlich hat der Soldat nur dem „Bösen“ zu verdanken, dass er seine weise Elena heiraten konnte.

Dieser „Geist“ war klar erkennbar kein einfacher und böser Mensch. Er konnte zaubern, wohnte in einem seltsamen Schloss, flog in der Welt umher und hatte drei ebenso sonderbare Töchter. Zumindest waren sie keine gewöhnlichen Mädchen, da sie einen „Teppich“ hatten, mit dessen Kraft sie sich verwandeln konnten. Sie wandten diese Macht aber nicht für irgendwelche boshaften Dinge an. Vielmehr nutzten sie diese, um als „Tauben“ zum Unterricht der Himmlischen zu fliegen. So wie eine nicht genannte Anzahl anderer „Tauben“ auch.

Luzifer und die “Engel”

Könnten hier christliche Motive eine Rolle spielen? Zum Beispiel der „böse Geist“ als Sinnbild des Teufels, der in der Bibel als von Gott abtrünniger „Engel“ (Gottessohn) Luzifer zu finden ist? Und waren die angeblichen Töchter dann andere „Engel“, die laut Legende und Tradition des christlich-jüdischen Glaubens mit Luzifer den Himmel verlassen mussten? Wer aber war dann das Himmelswesen Elena, die diesen Wesen Unterricht erteilte? War es Gott selbst?

Ein goldener und leuchtender Wagen vom Himmel, der von feurigen Tieren (Pferden) durch die Lüfte gezogen wurde, klingt sehr nach dem Fluggerät Gottes aus der Bibel und den Apokyphen. Den sogenannten Thronwagen, auch wenn im Märchen der Wagen von sechs feurigen Drachen statt Pferden gezogen worden sein soll. Wobei in der Offenbarung des Johannes der angebliche Teufel auch als „der große Drache“ (Off. 12,9) bezeichnet wird.

Ohne an dieser Stelle zu sehr ins Detail gehen zu wollen, würden sechs feurige Drachen wiederum zu anderen geflügelten Wesen passen, die den Thronwagen Gottes gezogen haben sollen bzw. ihn antrieben. Sie heißen Cherubim und Seraphim. Im Allgemeinen gelten sie als verschiedene Kategorien von „Engel“ im Hofstaat Gottes

Der goldene Thron der weisen Elena fügt sich hierbei ein. Was sich bei dieser Spekulation nicht in Zusammenhang bringen lässt, ist die Tatsache, dass Gott (Elena) die abtrünnigen Engel offensichtlich unterrichtete. Es sei denn, dass all das vor dem eigentlichen „Fall der Engel“ auf die Erde geschah. In jenen Tagen, als der Engel Luzifer noch ohne seine Mitverschwörer das „Böse“ und die „Sünde“ in der Welt verbreitete. Quasi im Alleingang und vor seinem letztlichen Verrat an seinem Befehlshaber Gott.

Tatsächlich soll er als Mitglied des Beraterstabes Gottes genau das getan haben. So findet sich im Alten Testament folgende, aufschlussreiche Passage:

Es kam aber ein Tag, da die Söhne Gottes sich vor dem Herrn zu stellen pflegten; da erschien unter ihnen auch der Satan, um sich vor dem Herrn zu stellen.

Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her? Satan antwortete dem Herrn und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln darauf. Da sprach der Herr zum Satan: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet? (…)“ (Hiob, 2,1-3)

Interpretationen, Spekulationen und viele Vermutungen. Wieder einmal zeigen sie mehr als deutlich, wie schwer Märchen und Sagen zu deuten sind. Egal wie genau man sie und ihr Umfeld beleuchtet.

Was ist schmückendes Beiwerk, und was ein wahrer Kern aus alten Mythen und Überlieferungen? Was kam im Laufe der mündlichen Weitererzählung der Geschichte dazu, und was ging dabei verloren? Wer hat warum das Märchen erfunden oder in die Welt gesetzt? Als reine Phantasiegeschichte ohne die kleinste Spur früherer Legenden? Oder doch ein nur ein Märchen zur Unterhaltung? Zum Beispiel um den Zuhörern zu sagen, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will.

So unwahrscheinlich es auch zuerst erscheinen mag – denn schließlich hat auch der Soldat am Ende sein wunderschönes Himmelswesen geheiratet …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #33: Mysteries: Astralreisen, Geister, Leben nach dem Tod und UFOs +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #33: Von Leben nach dem Tod und Astralreisen bis UFOs und Geister (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #33: Von Leben nach dem Tod und Astralreisen bis UFOs und Geister (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Themen rund um Mystery, UFOs und Aliens, Paranormale Phänomene und alles, was irgendwie “nicht von dieser Welt” zu sein scheint, waren in den 1990ger Jahren allgegenwärtig. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen, wo sie sich besonders großer Beliebtheit erfreuten. Die Folge Nr. #33 meiner Grenzwissenschaft Classics Videoszeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde. Dem Zuschauer wurden Woche für Woche darin unterschiedliche Themen aus Esoterik, Grenzwissenschaft und Parapsychologie  präsentiert. Heute eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans, wie Ihr sehen werdet.


Geister, UFOs und die Welt des Paranormalen

Themen aus der Grenzwissenschaft hatte in den 1990ger Jahren Hochkonjunktur. Es waren regelrechte Boomjahre.

Ob UFOs, Geister, Kontakt mit dem Jenseits, Leben nach dem Tod und andere „spirituelle Themen“, Aliens und Prä-Astronautik, Paranormale Phänomene … alle Themen aus der Welt des Unfassbaren waren überaus beliebt. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen.

Eine Zeit, in der auch und vor allem am TV entsprechende Sendungen, Talkshows, Dokus und Berichte sich großer Beliebtheit erfreuten.

Die Folge Nr. #33 meiner Classics-Videos zeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde (einige Teile sind in der „Classic“-Playlist HIER bereits zu finden).

In der TV-Reihe wurde damals Folge für Folge die unterschiedlichsten Themen aus der Grenzwissenschaft und Parapsychologie den Zuschauern präsentiert. Eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans und damit Euch viel Spaß mit Teil #33 der „Grenzwissenschaft Classics“.

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