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Denver Airport: Tummelplatz für Aliens, UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien mit Humor

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Der internationale Flughafen von Denver: ein Tummelplatz für Aliens UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien jetzt mit Humor ... (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Teilansicht des internationalen Flughafens von Denver: Er gilt als “Treffpunkt” für Aliens, UFOs und obskurer Geheimgesellschaften. Jetzt nimmt der Airport selber die Verschwörungstheorien mit Humor … (Bild: Google Earth / Bearbeitung: keine …)

Verschwörungstheorien gibt es ebenso wie echte, reale Verschwörungen auf der seit Jahrtausenden aus der ganzen Welt. Neben den heutigen “Klassikern” wieder Mord an US-Präsident John F. Kennedy, die Mondlandung-Lüge, UFO-Vertuschungen oder 9/11 gibt es aber noch die kleinen Verschwörungstheorien. Eine davon dreht sich rund um den 1995  neu eröffneten internationalen Flughafen Denver in den USA. Am Denver International Airport (DIA) soll es einigen Verschwörungstheoretikern nicht im Rechten Dingen zu gehen. Es wird von UFOs und Außerirdischen gemunkelt, die unterhalb des Flughafens eine Art Geheimbasis betrieben. Hier hätten aber auch die Freimauer, Illuminaten, die “Neuen Welt Ordnung” (NWO) oder andere Geheimgesellschaften ihre Finger im Spiel. Jetzt “schlägt” der DIA humorvoll zurück – und bestätigt ganz offen all die Verschwörungstheorien, die seit nunmehr über 20 Jahren über den Flughafen kursieren. Schauen wir in diesem Posting einmal detailliert auf all diese Verschwörungen und “verborgenen Hinweise” und was jetzt die Flughafenbetreiber dazu sagen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Denver International (UFO-)Airport

Der 1995 eröffnete internationale Flughafen von Denver ist nicht nur einer der jüngsten Airports der USA, sondern zugleich auch einer der größten Flughäfen der Welt. Über 61 Millionen Passagiere, 265.285 Tonnen Luftfracht und fast 583.000 Flugbewegungen verzeichneten die rund 35.000 Angestellten allein im letzten Jahr.

Mit einer Fläche von 13.727 Hektar, also rund 138 Quadratkilometern, ist der DAI flächenmäßig der zweitgrößte Flughafen der Welt. Und er könnte noch wachsen, da er auf zehn Lande- und Startbahnen ausgebaut werden soll, umso  jedes Jahr bis zu 100 Millionen Reisende abzufertigen. Ein gigantischer Komplex mit fast 150 Flugsteigen, dessen Wahrzeichen die Zelt-Dächer der Gebäude sind.

Sind die beeindruckenden Daten aber wirklich die ganze Wahrheit? Geht es nach einigen Verschwörungstheoretikern, dann ist es nicht mal die halbe Wahrheit. Ihren Spekulationen nach starten und landen am DIA nicht nur “Boeing”, “Airbus” & Co. mit ihren Fluggästen, sondern auch ganz andere Fluggeräte mit ebenso anderen Passagieren, die nicht von dieser Welt sind: UFOs und Aliens!

Nicht genug, dass hier Außerirdische im Geheimen agieren und irgendwelchen dunklen Tätigkeiten nachgehen sollen. Auch die US-Regierung soll tief unter dem Airport Top Secret-Einrichtungen betreiben. Sogar von Geheimgefängnissen und Folterkellern wird gemunkelt. Mit Blick auf diverse Aktivitäten der USA klingt zumindest das nicht ganz soweit hergeholt, wie angebliche UFO-Basen unter dem Flughafen.

Alternativ werden diese Spekulationen auch miteinander kombiniert. Also, dass hier Geheimagenten mit fremden Wesen von den Sternen gemeinsame Sache mache. Immer mit dabei sind natürlich auch diverse Geheimgesellschaften, die in diesem Kontext genannt werden. Etwa die Freimaurer, die Illuminaten oder irgendwelche anderen finsteren Gestalten der “Neuen Welt Ordnung”. Oder gleich die “Men in Black” als eine Art Dachverband aller dunklen Geheimbünde der Welt …

Der geheime “Denver Clan”

Woher diese zum Teil extrem wilden Spekulationen über einen geheimen “Denver Clan” am DIA kommen, ist schnell ausfindig zu machen: Vom Flughafen selber! Selbstverständlich ungewollt.

Grundsätzlich angefangen hat das mit den Baukosten des Airport. Für den Neubau wurden Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar geplant – und geworden sind daraus 4,8 Milliarden US-Dollar. Prinzipiell eigentlich ganz normal für solche Bauprojekte. Auch wir Deutschen bauen bekanntlich in Berlin einen neuen Flughafen, der nicht nur pünktlich seine Flugbahnen (irgendwann) öffnen wird, sondern auch dessen schlussendliche Baukosten natürlich auch voll und ganz im Rahmen blieben …

Für Verschwörungstheoretiker ist das aber ein erstes Mosaiksteinchen. Sie fragen sich, ob die drei Milliarden Mehrkosten nicht vielleicht in geheime Projekte in und unter dem Flughafen geflossen sein könnten. Und sieht man sich am Flughafen in Denver unter dieser Voraussetzung um, findet man dafür auf Schritt und  Tritt angeblich klare Anhaltspunkte und Hinweise, so die Mystery-Theoretiker. Sogar vom Schreibtisch aus mit Hilfe von Google Earth.

Blickt man mit Google Earth direkt von oben auf den Flughafen erscheinen die Start- und Landebahnen nämlich (mit etwas Phantasie) wie ein riesiges Hakenkreuz. Ein Hinweis auf dunkle Hintermänner? Nein sagt zumindest der Flughafen selber. Vielmehr seien es rein praktische Erwägungen gewesen, die bahnen in dieser Form anzulegen, die außerdem, so ein Flughafensprecher, aussehe wie ein Windrad und nicht wie ein Hakenkreuz. Zum Beispiel laut “The Telegraph” vom 28. Februar 2015 anlässlich des 20. Geburtstages des Flughafens.

Auch und vor allem die vielen Wandgemälde (z.B. HIER zu sehen) des Künstler Leo Tanguma innerhalb des Flughafens verleiten zu unzähligen Spekulationen und Verschwörungen und die “Neue Welt Ordnung”. Kunstwerke mit durchaus verstörenden Motiven, Szenen und Bildern, die sehr viel Spielraum für Interpretationen und Spekulationen lassen. Wie bei Kunst eigentlich durchaus üblich und gewollt.

Weltuntergang und “Neue Welt Ordnung”

Im DIA sehen die Fluggäste in den Hallen Bilder, die scheinbar Szenen der Apokalypse zeigen. Brennende Städte ebenso, wie angebliche Nazis bzw. “Deutsche” und “Juden” sowie einen Krieg gegen die Natur und Menschheit an sich. Immer wieder zu sehen auch Kinder aus aller Herren Ländern und “eines der Kinder hält eine Mayatafel, die das Ende der Zivilisation darstellt”, wie es heißt. Auch das Aussterben einer oder mehrerer Rassen werde hier in den verstörenden Wandbildern zur Schau gestellt oder sogar prophezeit.

Alles teil eines geheimen “Denver-Pan”, wie ein entsprechendes Buch des bekannten deutschen Autorenduos Grazyna Fosar und Franz Bludorf es nennt.

Ein kleines Mädchen, dass auf dem Gemälde mit Namen “Peace and Harmony with Nature” in einem Sarg zu liegen scheint, soll sogar “den Tod des jüdisch-christlichen Glaubens symbolisieren”, da sie angeblich eine Juden-Stern und eine Bibel in der Hand hält. Also folgen Verschwörungstheoretiker, das die Schöpfer der Kunstwerke keine Christen oder Juden waren, sondern einer bösen Geheimgesellschaft gehören. Eventuell der Loge der “Skulls & Bones”, da bei ihnen Särge angeblich wichtige Symbole seien.

Bibelfundamentalisten in den USA, etwa die Gruppe “Cephas Ministry”, warnten sogar bereits 2003 in einem Newsletter vor diesen satanischen Machenschaften des Flughafens! Denn der Untergang des Christentums sein hier im Gange. In den Katakomben werden sogar jene “Menschen, die Luzifer hassen” in Konzentrationslagern systematisch ermordet, behaupte ein Verschwörungstheoretiker bei YouTube.

Ein”farbigen Dunst” auf genau diesem Bild soll eine im Hintergrund gemalte Stadt umgeben, “als wäre von einer biochemischen Waffe angegriffen worden”. Ein auf einem weiteren Wandbild  in grellen Farben leuchtende zu sehende Pflanze, um die sich fröhlich und tanzend jungen Menschen versammelt haben, soll damit im Zusammenhang stehen. Denn dies zeige die neuen Welt mit genetisch neu erschaffenen Pflanzen, nachdem (wer auch immer) den Großteil der Menschheit vernichtet hat.

Grund für Verschwörungen ist auch das Kunstwerk direkt vor dem Eingang des Airport. Es ist das riesige “Pferd der Apokalypse” auf Fieberglas mit guselig-rot leuchtenden Augen. Es zeige demnach den Fluggäste sofort an, wo sie jetzt rein gehen werden. Dass der schaffende Künstler des “Pferd der Apokalypse”, Luis Jimenez, bei der Arbeit daran durch einen Unfall ums Lebens kam, macht die Sache für Verschwörungstheoretiker noch leichter. Hier steckt ein teuflisch-perfider Plan hinter allem!

Der “Blaue Mustang”, so der offizielle Name der Skulptur, heißt unlängst mit Spitznamen “Blucifer”, denn das Pferd sei der “mörderische Mustang des Denver Flughafens”. Dass hier in Colorado, im”Wilden Westen” der USA, wo bekanntlich Denver liegt, die edle Pferderasse Mustang natürlich äußert begehrt und beliebt ist, scheint man zu übersehen ..

Die Deutschen kriegen euch alle

Zu zahllose sind die Deutungen, Verschwörungen, Interpretationen und Vermutungen hinter den ganzen Bildern im DAI, als dass sie hier alle vorgestellt werden könnten. Und sollten. Eines der Kunstwerke mit dem Titel “Kinder der Welt träumen vom Frieden” soll jedoch einmal eingefügt werden:

Bild im internationalen Flughafen von Denver: "Die Kinder der Welt träumen vom Frieden" - und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)
Bild im internationalen Flughafen von Denver: “Die Kinder der Welt träumen vom Frieden” – und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)

Hier sehen die Anhänger einer düsteren Weltverschwörung um den Airport eine warnende Prophezeiung von Deutschland und den Deutschen. Kinder aus der ganzen Welt, gut zu erkennen an ihrer traditionellen Tracht, strömen auf eine Zentralfigur mit einem Hammer, die angeblich einen “Flugzeugflügel” hämmert. Eingewickelt in ihren Landesflaggen geben zum Beispiel Israel und die USA offenkundig bereitwillig dem schmiedenden Knaben in der Mitte ihre Waffen (Schwerter).

Unter der Szene liegt ein toter Soldat, für einige eben ein Nazi aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem zwei Friedenstauben sitzen. Die Verschwörungstheoretiker sehen hier allerdings Folgendes:

Der blonde Junge in der Mitte ist ein Deutscher, ein Bayer. Durchaus zu erkennen an seiner Tracht. Der Betrachter des Werkes soll nun das zukünftige Schicksal der Welt erkennen, die Deutschen als “ewige Nazis” wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Alle, auch die USA selber, müssen oder werden sich dem beugen.

Völkermord, Hunger, Militärische Unterdrückung und Tod” sollen hier zu sehen sein. Ausgelöst und verschuldet von den Deutschen und angeblich Sinnbild, dass die Völker der Welt ihre Identität zugunsten der “Neuen Welt Ordnung” aufgeben sollen, müssen oder werden. Mit einer Weltarmee und einer Weltregierung, der sich auch die USA unterwerfen wild. Anführer der unterjochten Welt nach der Apokalypse wird Deutschland sein.

So wollen es jene, die dem Flughafen Denver die dunkelsten Absichten unterstellen. Naja, wenigstens lächeln die Kinder alle auf dem Gemälde. Dass der Künstler Leo Tanguma das Bild so erklärt, dass aus den Waffen ein landwirtschaftlicher Pflug und damit kein Flügel eines womöglichen Kampfjets gehämmert wird, sehen die NWO-Jäger nicht.

Dass am DAI teuflisches vor sich geht, “beweisen” übrigens auch Skulpturen von geflügelten Dämonen in den Hallen, die in geöffneten Koffern sitzen. Eigentlich aber sind es sogenannte “Gargoyle” des Christentums. Das sind jene dämonischen Flügelwesen, die als Wasserspeier an Regenablaufrinnen an Kirchen und  Kathedralen in ganz Europa zu finden sind. Seit Jahrhunderten bringt man sie an den Fassaden der Gotteshäuser an, um böse Mächte abzuwehren. Nicht um sie anzulocken!

“New World Airport Commission”

Ungenannt bleiben darf auf keinem Fall, was dem Besucher in der großen Eingangshalle begegnet. Es ist ein Marmorstein mit einer Zeitkapsel vom 19. März 1994, der nicht vor dem Jahr 2094 geöffnet werden soll. Groß und eindeutig ist auf dem Stein das Zeichen der Freimaurer sowie eine Art Unterschrift einer “New World Airport Commission” als Schöpfer des Steines sowie der Zeitkapsel zu sehen.

Das Problem ist, dass es die “New World Airport Commission” nicht gibt. Oder doch, fragen sich die Anhänger der Airport-Verschwörung. Und wenn ja, wer sind diese Leute und was führen sie im Schilde? Ehrlich gesagt sollten sich die Bauherren des Flughafens nicht wundern, wenn sie in der Eingangshalle einen solchen Stein mit derartigen Beschriftungen aufstellen, dass sie damit Verschwörungstheorien befeuerten! Die fraglos bizarren und  “kuriosen” Motive der riesigen Wandgemälde, laden den Betrachter geradezu dazu ein, hier mehr als mehr oder weniger geschmackvolle Kunst zu sehen.

Familienuntauglich sind die Bilder keinesfalls, die angeblich mysteriöse “New World Airport Commission” hier in Denver auf die Betrachter losgelassen hat. Beispielsweise ein weiteres Gemälde, auf dem ein riesiger bedrohlicher Soldat mit Gasmasse und automatischem Gewehr mit einem Krummschwert eine Friedenstaube ersticht. Während keine Kinder auf dem Schutt von Häuserruinen schlafen.

All das sei schlicht auch satanisch, “entlarvten” diverse Verschwörungstheoretiker. Tanguma wiederum sagt, dass der Soldat jeder sein könne:

Deshalb habe ich ihn mit einer Maske versehen. Ich wollte ihn nicht weiß oder schwarz machen. Ich wollte ihn schurkisch machen, um diesen Aspekt von etwas Bösem, etwas Wirklichem, etwas Bedeutendem zu geben.

Geheimbasis im Untergrund

Es wird den Baumeistern des Airport auch und vor allem unterstellt, dass sie das ganze Areal mit Bunkern und anderen unterirdischen Einrichtungen versehen haben. Jene Bauwerke, in denen einigen Stimmen nach eben auch die Außerirdischen ihren Plänen nachgehen sollen. Verschwörungstheorien und dunkle Unterstellungen an jeder Ecke des Geländes!

Andere verweisen hier auf den ganz einfachen Umstand, dass ein so gigantischer Flughafen eben zahllose unterirdische Tunnel und Räume hat und auch haben muss. Dazu gehören auch solche, in denen der normale Fluggast keinen Zutritt hat (ist das nicht normal?). Auch habe es eine Fehlplanung gegeben, die viele der unterirdischen Anlagen erklären würde. Geplant war eigentlich, dass der DAI ein automatisiertes Gepäckfördersystems unter der Erde bekommen solle, was aber nie fertiggestellt werden konnte. Was blieb sind die entsprechenden Tunnel etc., in denen das System arbeiten sollte. Verpulvert wurden allein für dieses nie einsatzbereite Fördersystem 700 Millionen Dollar.

Spekulationen gehen aber dahingehend, dass diese Tunnelsysteme im Erdreich einen noch größeren Umfang haben, als der offizielle Flughafen an der Oberfläche. Dies würde wiederum die Explosion der Baukosten in den 1990ger Jahren sowie die jahrelange Bauerverzögerung “erklären”. Vielleicht verzögert sich genau deshalb ja auch die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin. Und auch die Kosten des BER explodieren bekanntlich auch immer weiter …

Zynismus hin oder her, der Denver-Airport sieht das alles durchaus mit Humor, wie der aktuell zeigt.

Denver International Airport entlarvt

Verschwörungstheoretikern wurde es im Fall des DIA auch wirklich mehr als leicht gemacht, die “Wahrheit” aufzudecken.

Zum Beispiel dem Radiomoderator, Online-Unternehmer und Verschwörungstheoretiker Alex Jones aus Dallas, der als einer der ersten auf angeblich verborgene Dinge am Denver Airport hinwies. Auch hierzulande ist seine Webseite “InfoWars.com” durchaus ein fester Begriff. Professor Michael Butter von der Universität Tübingen, in unseren Breiten als ein scharfer Kritiker und Gegner von Verschwörungstheorien, UFOs etc. durchaus sehr bekannt, bezeichnet in seinem Buch Nichts ist, wie es scheint (2018) Jones sogar als “kommerziell erfolgreichsten Verschwörungstheoretiker (…) vermutlich der ganzen Welt”. Ein millionenschweres Imperium hätte sich Alexander Jones durch diese erfundenen Theorien erwirtschaftet, so Butter in einem Interview am 29. März 2018 zu seinem Buch.

Und so war es eben vor allem Verschwörungstheorie-Unternehmer und -Erfinder Jones, dessen Aussagen dem Flughafen Denver seinem Ruf einbrachte.

Man stelle sich vor:

Eine Geheimgesellschaft wie die Freimaurer und irgendwelche finsteren Gruppen (ink. Deutsche und Aliens), die eine “Neue Welt Ordnung” planen, wollen zu diesem Zweck in Denver eine Operationsbasis bauen. Den Bau des neuen Airport nutzten diese Leute deshalb zu Tarnung und Täuschung für irrere grausamen Vorhaben. Top Secret-Einrichtungen und all die dem Flughafen nachgesagten Dinge wurden hier also von der NWO und ihren Helfershelfern erschaffen. Natürlich in der Hoffnung, dass niemand etwas davon erfahren wird.

Dann aber “verstecken” diese Geheimbünde auf dem gesamten Flughafen riesige Gemälde mit überaus seltsamen Motiven und andere Kunstwerke, die “geheime Botschaften” beinhalten. Da diese ohne Frage allesamt “bizarr” aussehen, kann man diese “Geheimbotschaften” als Betrachter überhaupt nicht übersehen. Und falls jemand sich bei Google Earth den Airport einmal ansehen möchte, werden auch gleich die Lande- und Startbahnen im Form eines Hakenkreuzes angelegt. Nicht, dass jemand die “geheimen Zeichen” der Top Secret-NWO übersehen sollte.

Wie es sich gehört, wenn kein Mensch irgendwas davon erfahren soll, unterzeichnet man die direkt in der Haupthalle angebrachte Zeitkapsel mit einem rätselhaften Namen und dem nicht zu übersehende Logo der Freimaurer. Und dass aufgrund der verborgenen Geheim-Bautätigkeiten unter der Erde die Gesamtkosten von 1,7 Milliarden auf 4,8 Milliarden US-Dollar explodieren, wird in den Augen der NWO die Öffentlichkeit sicher auch nicht merken. Gleiches gilt für die sich um Jahre verzögerte Fertigstellung …

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Der Flughafen gesteht (erneut) alles!

Momentan in der Terminal den DIA während des laufenden Betriebes eine Baumstelle und wird umgebaut. Wie es sicher viel von Flughaufen-Umbauten kennen, ziehen sich deshalb durch das ganze Gebäude nackte kahle Wände als Absperrungen jener Bereiche, in denen gearbeitet wird. Meistens kann man als Fluggast nicht hinter diese Bauwände schauen und so einen Blick auf die Baumaßnahmen werfen.

Nicht anders beim DIA, der deshalb auf übergroßen Plakaten an den sonst kahlen Wänden auf “Mysterien”, “Alien-Aktivitäten” und “Ungereimtheiten” verweist, die hier vor sich gehen. Wirklich nur eine normale “Baustelle oder Vertuschung?”, fragen die Plakate des Airport die Reisegäste. Oder der Gast liest auf diesen auf die Frage “Was wir hier machen?”, dass dort ein “neues Hauptquartier der Illuminaten” entsteht sowie ein “Umbau der Höhle der Echsenmenschen“. Damit sind die außerirdischen Reptiloide gemeint, die, wie sollte es anders auch anders sein, ebenfalls hinter all dem stecken sollen (angebliche ernähren sie sich im Flughafen-Gewölbe von vermissten Kindern).

Vielleicht baue der Flughafen aber auch für “Zombie-Katzen”, “ein geheimes Portal im Untergrund” oder gleich “eine Area 52”, statt “coole neue Bereiche zum  Abhängen”.

Superverschwörungstheoretiker Alex Jones wird das mit gemischten Gefühlen sehen. Wahrscheinlicher jedoch in seine Welt von geheimen Machenschaften lückenlos mit einbinden.

“DEN Files” (“DEN” für den Flughafen) nennt der Airport seine humorvolle Kampagne während der Umbaumaßnahmen in seinen hallen. Fraglos eine Anspielung auf “Akte X” bzw. “X Files”. “Etwas Lustiges, über das man sich unterhalten kann”, seien die Plakate, so Flughafensprecherin Emily Williams gegenüber der “The Denver Post” am 5. September 2018.

“Ja, DEN hat einige Geheimnisse”, steht auf einem Plakat mit einem riesigen Alien. Und wer die Wahrheit erfahren will, wird auf eine eigens dazu eingerichtete Seite unter “DENFiles.com” verwiesenen mit den Hintergründen der Kampagne verwiesen.

Der gewitzte Airport

Die Betreiber des Flughafens haben jahrelang all die obskuren und wilden Spekulationen, Vorwürfe und Verschwörungen gegen sich abgewunken und ignoriert. Offenbar waren sie es nicht wert in irgendeiner Form kommentiert oder widerlegt zu werden. Nachvollziehbar. Das ging bis zum Jahr 2008 so, als Kim Day die neue Chefin des DIA wurde.

Day ging die Sache fortan so an, wie man sie (wenn überhaupt) angehen sollte: Mit Humor. Bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit verwiest sie fortan selber auf die Verschwörungstheorien um ihren Flughafen. Es wurden Ausstellungen zu Aliens und den Thesen um den DIA realisiert und sogar Besichtigungstouren in den Top Secret-Anlagen der NWO unter der Erde verlost. Während einer Ausstellung im Oktober 2016 wurde sogar ein “Alien-Schädel” in einer Vitrine präsentiert. Natürlich ein Fake-Schädel (den sogar ich selber habe).

Um den ganzen quasi die Krone aufzusetzten, veröffentlicht der Flughafen auf seiner eigenen Internetseite regelmäßig die neuesten Enthüllungen über sich. Und als 2014 ein neues Hotel am Flughafen gebaut wurde, zeigte sich der Bauherr in den Medien mit einem “Alien”.

Aber die “New World Airport Commission”!?

Trotz diesem ganzen (auch selbst unverschuldeten) Verschwörungstheorie-Unsinn um den Airport, bleibt aber die eindeutige Tatsache, dass Zeitkapsel in der Halle mit dem deutlichen Zeichen der Freimaurer versehen ist. Gleiches gilt auch für die Nennung der ominösen “New World Airport Commission” auf dem Stein oder “seltsamer Zeichen” in den Gebäuden selbst

Zunächst einmal sind die Zeichen oder Markierungen keine vermutete Alien-Sprache. Es handelt sich um “Zeichen der Navajo-Sprache und Verweise auf andere Flughafenkünstler”, so “The Denver Post” am 12. April 2017 in einem Artikel zu den Spekulationen. Das Indianervolk der Navajo verehrt unter anderem auch im Gebiet von Colorado und dem DIA verschiedene Berge als heilig und mythisch-sporituelle Ursprungsregionen ihres Stammes bzw.. ihrer Stämme.

Alien-Sprache oder kleine Ehrung der Indianer sowie deren Künstler mit ihrer mehr als leidvollen Geschichte in Amerika?

Die geheimnisvolle “New World Airport Commission” soll ebenfalls alles anderer geheimnisvoll sein. Zumindest laut einem bereits am 30. August 2007 in “Westword” erschienen Artikel, der unter anderem anlässlich eines DIA-Radiobeitrages der Verschwörungstheorien-Tratschbude “Coast to Coast” vom 11. Juni 2007 erschien. Dazu muss man wissen, dass hunderte US-Radiostationen die Sendungen von “Coast to Coast” mit auszustrahlen und in dieser Radio-Show wirklich jeder alles als Wahrheiten verbreiten kann. Vor allem natürlich die Anrufer in der Show, die diese als Sprachrohr für die verstecktesten Behauptungen nutzen.

Beispiele zu der Sendung findet Ihr auf diesem Blog  HIER, HIER oder auch HIER.

“Westword” griff 2007 in  ihrem sehr umfangreichen Artikel die ganzen Verschwörungen um den Airport auf und vergaß dabei natürlich nicht den Marmorstein der “New World Airport Commission”. “Niemand hat sich die Mühe gemacht, Charles Ansbacher, den heutigen Dirigenten des Boston Landmarks Orchestra” zu dieser Kommission zu befragen, heißt es in dem Artikel. Ansbacher war jedoch in den 1990er Jahren einer der Vorsitzenden diesen mysteriösen Gesellschaft udn damit wohl einer der NWO in den Augen der Verschwörungstheoretiker.

Laut “Westword” lebte Ansbacher damals in Denver und gründete im Auftrag des neu entstehenden Flughafens eine “nicht gewinnorientierte Organisation, die dazu beitragen sollte, den neuen Flughafen den Einwohnern von Denver vorzustellen”. Namhafte Personen aus der Region waren in dieser Kommission damals Mitglied. Den Namen entlehnte der Kunstanwalt “Dvoráks New World Symphony”, da der DIA nicht nur der neuste Flughafen der Welt werde, sondern zugleich auch der erste seit Dallas in Texas aus dem Jahr 1973.

Flugshows, Galaabende und der Wille, Kunst in die Architektur zu bringen, gehörten zu den Aufgaben der “New World Airport Commission”. Daran arbeiteten 39 ausgewählte Künstler wie eben auch Leo Tanguma mit seinen in mexikanischem Stil geschaffenen Bildern.

Und die Freimauer?

“Die Vorstellung, dass etwas geheimnisvoll ist, ist absolut absurd”, sagte Charles Ansbacher 2007.

Und doch waren hier tatsächlich die Freimauer am Werk! Leugnen kann der Flughafen das so oder so nicht, da ihr “geheimes Symbol” für jeden sofort sichtbar die Zeitkapsel im Eingangsbereich ziert. Nun sind die Freimauer – egal, was ihnen alles nachgesagt wird – seit Gründung der USA in Amerika aktiv und vielfach vertreten. Ein Geheimnis ist das nicht. Im Gegenteil. Und abgestritten wird das dort auch nirgendwo.

Was natürlich auch alberner nicht sein könnte, da die Freimauer quasi die ganze USA mit ihren Logos und Symbolen vollgestopft haben. Der Geheimbund sei, so “Westword” zu ihren Zeichen auf dem Stein, “eine legitime brüderliche (und historisch geschlossene) Organisation mit bürgerlichen Bindungen zum Engagement des Flughafens”. Im Klartext heißt das, dass die Freimauer dem Airport den Stein für ihre Zeitkapsel sponserten.

Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie an der laufenden Planung oder Entscheidungsfindung in der zivilen Einrichtung beteiligt sind.

Mit diesem knappen Worten wird die Freimauer-Aktivität am Flughafen Denver abgetan. Ob die Organisation, der bekanntlich Personen von Rand, Namen und Einfuß angehören, beim Bau des DIA nicht doch mehr involviert haben, ist meiner Meinung nach allerdings durchaus zu vermuten. Sei es auch “nur” finanzielle Vetternwirtschaft innerhalb der Finanzierungen, Behören und Baufirmen bei der Errichtung des Flughafens …

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFOs: Zeitmaschinen aus der Zukunft? Warum die Zeitreisetheorie immer wahrscheinlicher wird (und wie man eine Zeitmaschine baut) +++ Gast-Artikel +++

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UFOs: Zeitmaschinen aus der Zukunft? Warum die Zeitreisetheorie immer wahrscheinlicher wird! Artikel von Ernst Mecklenburg (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFOs: Zeitmaschinen aus der Zukunft? Warum die Zeitreisetheorie immer wahrscheinlicher wird! Artikel von Ernst Mecklenburg (Bilder: gemeinfrei & NASA / Montage: Fischinger-Online)

Neben der These, dass sich hinter dem UFO-Phänomen außerirdische oder überdimensionale Erscheinungen (Aliens) verbergen, gibt es noch einige wenige weitere. Auch wenn alle anderen Erklärungsansätze weit hinter der extraterrestrischen These stehen. Sofern man einmal die weit verbreite Erklärung als Unsinn, Irrtum, Lug & Trug, Fehldeutungen etc. außen vor lässt. Eine dieser weiteren Interpretation des UFO-Phänomens ist die der Zeitmaschinen und Zeitreisenden, die verschiedene Forscher immer wieder anführen. Ein Vertreter dieser UFO-Zeitreise-Ideen war der 2008 verstorbene deutsche PSI- und Mystery-Schriftsteller Ernst Meckelburg aus Deutschland. In diesem Artikel schildert Meckelburg, warum seiner Meinung nach UFOs auch “Zeitmaschinen aus der Zukunft” sein könnten. Eine rund 20 Jahre alte Veröffentlichung, die grundsätzlich nichts an ihrer Aktualität verloren hat – eben zeitlos, wie Ihr es hier lesen werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ernst Meckelburg veröffentlichte diesen Artikel in der von mir mit herausgegebenen Zeitschrift “Unknown Reality” und in meinem einstigen Online-Magazin “PräO”, “Prä-Astronautik Online”, Ausgabe 7, 27. Oktober 2000.

Paranormale Phänomene, Leben nach dem Tod und Zeitreisen waren die drei Kernthemen des jahrzehntelang erfolgreichen aber auch umstrittenen Autos. Thesen und Überlegungen, die ich zum Teil ebenso bzw. sehr ähnlich sehe, wie er (s. HIER & HIER).

Mit seinen beiden ersten Büchern “Der Überraum” (1978) und “Besucher aus der Zukunft” (1980) legte Meckelburg sehr früh den Grundstock seiner Arbeit, als alle Welt nur über Aliens in UFOs und vor allem Prä-Astronautik sprach.

UFOs: Zeitmaschinen aus der Zukunft?

Warum die Zeitreisetheorie immer wahrscheinlicher wird

Von Ernst Meckelburg

Zeitreisen verletzen keine physikalischen Gesetze!

Nachdem sich der Welt bedeutendster Physiker nach Albert Einstein, Professor Dr. Stephen Hawking, Universität Cambridge – man verlieh ihm 1979 den ehrenvollen Titel “Lucasian Professorship” – in seinem viel beachteten Bestseller “Eine kurze Geschichte der Zeit” zum Thema “Zeitreisen” nicht weiter äußerte, von dem man aber weiß, dass er noch vor Jahren deren Durchführbarkeit vehement bestritten hatte, musste es jeden hiermit befassten Wissenschaftler verwundern, als dieser sich im September 1995 in aller Öffentlichkeit zur Machbarkeit von Zeitsprüngen in die Vergangenheit bekannte.

Zu dem verblüffenden Statement der Physik-Koryphäe Hawking heißt es in der „BILD“ vom 2. Oktober 1995 unter anderem:

Die Vision von Hawking – Wir können bei unserer Geburt zugucken, uns im Kindergarten spielen sehen. Wir können unsere Urahnen besuchen, vielleicht sogar Cleopatra beim Baden in Eselsmilch überraschen. Der Zeitreisende kann sogar in der Vergangenheit eingreifen, ein Unglück verhindern. Auch der Blick in die Zukunft wäre möglich: Werde ich reich, mache ich Karriere, wann muss ich sterben?“

Der plötzliche Sinneswandel des berühmten Zeitgenossen erscheint jedoch bei näherer Betrachtung gar nicht so ungewöhnlich, hatten doch drei Astrophysiker des „California Institute of Technology“ (CALTECH) schon am 26. September 1998 in der renommierten amerikanische Physik Fachzeitschrift “Physical Review Letters” in einem aufsehenerregenden Beitrag einer erstaunten Leserschaft unterbreitet, dass in ferner Zukunft Zeitreisen in die Vergangenheit möglich seien, ohne die Kausalität – die gewohnte Abfolge von Ereignissen (Ursache – Wirkung) – zu verletzen. Der Publikation zufolge müsste es einer technischen Hochzivilisation einmal möglich sein, auf künstlichem Wege “Wurmlöcher” – Öffnungen in der Raumzeit – zu schaffen und diese durch Stabilisieren in (wörtlich) “Zeitmaschinen” umzuwandeln.

In Kreisen einschlägig befasster Wissenschaftler fand der Beitrag seinerzeit starke Beachtung. Auch in anderen naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften, unter anderem in der englischen “Nature” wurde das Thema lebhaft diskutiert, ohne dass man an den von den CALTECH-Astrophysikern Michael Morris, Kip Thorne und Ulvi Yurtsever vorgelegten Kalkulationen Unkorrektheiten nachweisen konnte.

Zeitreisende UFOs?

Ausgehend von der Zeitreisetheorie dieser Physiker, der schon bald weitere mehr oder weniger verwertbare Realisierungsmodelle folgten und Stephen Hawkings jüngstes Statement, lässt sich ableiten, dass es “Besuche” aus unserer Zukunft und aus anderen virtuellen Realitäten innerhalb des Kosmos der Dimensionen schon längst gibt, dass es sich hierbei um nichts anderes als um die mysteriösen UFOs handelt, die bislang ausschließlich als “Außerirdische” gewertet wurden, obwohl vieles gegen diese Annahme spricht. Wie später noch dargelegt werden wird, entspricht das Verhalten dieser Objekte in geradezu auffälliger Weise dem Idealbild einer “Zeitmaschine”, ganz so, wie sie von Physikern beschrieben werden würde.

Dies zugrundeliegend schrieb ich am 18. August 1997 Prof. Hawking einen kurzen Brief, mit dem ich ihm nur eine einzige Frage stellte:

Halten Sie es für möglich, dass die sog. nicht identifizierbaren Flugobjekte (UFOs) Zeitreise-Vorrichtungen einer zukünftigen Hochzivilisation (womöglich aus unserer eigenen Zukunft) sind, die sich in ihre eigene Vergangenheit projizieren?

Die höfliche Antwort aus dem „Department of Applied Mathematics and Theoretical Physics“ fiel allerdings recht dürftig aus. Es heiß hier:

Professor S. W. Hawking freut sich immer über jeden Brief und schätzt es, dass Sie ihm geschrieben haben. Er hofft auf Ihr Verständnis, dass er Ihnen aufgrund seiner schweren Behinderung nicht persönlich antworten kann. Bitte nehmen Sie unsere Entschuldigung als seine Form der Antwort.“

Vielmehr konnte man sicher nicht erwarten, zeigt dieses Verhalten doch die große Verlegenheit, in der das Department sich befinden muss, die sich aus der Unvereinbarkeit eines berühmten, orthodoxen Lehrstuhls mit der als “unwissenschaftlich” gebrandmarkten UFO-Theorie ergibt.

Sicher wäre es dem Sekretariat nicht schwergefallen, Professor Hawking diese simple Frage zu unterbreiten und mir seine Antwort zu übermitteln. Offenbar wollte oder durfte er sich hierzu nicht äußern, zumal die Antwort womöglich zu einem Politikum hatte ausufern können.

Dennoch: Eine ausweichende Nicht-Antwort ist auch eine Antwort. Dass sich Hawking dessen ungeachtet mit der UFO-Problematik befasst haben muss, erhellt aus seiner Aussage in “Die illustrierte Geschichte der Zeit” (1997):

Außerirdische könnten die Reise zur Erde nur dann in einer vernünftigen Zeit zurücklegen, wenn sie sich mit Überlichtgeschwindigkeit fortbewegten. Insofern wären beide Möglichkeiten (Raumfahrt und Zeitreisen) gleichbedeutend.”

Noch eindeutiger wird es, wenn er in der gleichen Publikation philosophiert:

“Wenn sich (die Zeitreisenden) zu. erkennen geben, warum dann nur gegenüber Leuten, die nicht als glaubwürdige Zeugen gelten?

Keine Chance bei Unterlichtgeschwindigkeit

Dass die unvorstellbar großen Entfernungen allein in unserer Galaxis, der Milchstraße, selbst mit noch so raffinierten exotischen Antriebstechniken, innerhalb vernünftiger Zeitspannen nicht zu bewältigen sind, dass hierfür allemal ein überlichtschnelles oder Hyperraum Engineering jenseits unserer Raumzeit erforderlich ist, wird jedem einleuchten, der sich einmal etwas näher mit Weltraumdistanzen und möglicherweise realisierbaren Antriebstechniken befasst hat. Der Durchmesser unserer Galaxis beträgt 75.000 bis 100.000 Lichtjahre und ihre Tiefe etwa 20.000 Lichtjahre.

Mit den heutigen und den auch in naher Zukunft zu erwartenden Antrieben sind allenfalls “Kurzstreckenreisen” im eigenen Sonnensystem mit Unterlichtgeschwindigkeit möglich. Als nächste Stufe der Antriebstechnik wurden Motoren mit atomarem Antrieb (Kernspaltung) vorgeschlagen. Obwohl es sich hierbei um die derzeit effizienteste beherrschbare Energieform handelt, kann man mit ihr nicht annähernd so viel Energie erzeugen, wie dies für interstellare Flüge erforderlich wäre.

Selbst für interplanetare Reisen innerhalb unseren relativ kleinen Sonnensystems wäre die Menge an mitzuführenden spaltbarerem Material so groß, dass für Besatzung und Nutzlast kaum noch Platz bliebe. Günstiger wäre es, Antriebe auf dem Prinzip der Kernfusion zu entwickeln. Bei den benutzten Fusionsreaktoren wäre allerdings die Abschirmung problematisch. Um die Kernfusion anlaufen zu lassen, würden zudem Temperaturen um 10 Millionen Grad Celsius benötigt werden, was mit einem ungeheuren technischen Aufwand verbunden wäre.

Interstellare Reisen

Eine Variante des Fusionsreaktorantriebs wäre ein Fusions-Ramjet, das heißt ein Staustrahltriebwerk. Dieses würde die im Weltraum dünn verteilten Wasserstoffatome einsammeln, um sie als Fusionsmaterial zu nutzen. Ein solches System könnte sich allenfalls für interplanetare Reisen mit Geschwindigkeiten von etwa 100.000 km/h eignen und zum Beispiel den minimal 56 Millionen Kilometer von der Erde entfernten Planeten Mars in drei Wochen erreichen.

Um eine Vorstellung von den allein schon in unserer Galaxis mit Unterlichtgeschwindigkeit nicht zu bewältigenden Entfernungen – Reisen zwischen den einzelnen Sonnensystemen – zu bekommen, greifen wir auf ein simples Beispiel zurück: Mit einem fusionsantriebsbestückten Raumfahrzeug, das eine Reisegeschwindigkeit von 100.000 km/h entwickeln soll, wäre man bis zum nächstgelegenen Stern, dem Proxima Centauri, der 40 Billionen(!) Kilometer von uns entfernt ist, fast 46.000 Jahre unterwegs, ein Vorhaben, das selbst mit sogenannten Generationsschiffen, wie sie bisweilen in der SF-Literatur beschrieben werden, absolut illusorisch sein dürfte.

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Antimaterie-Triebwerke

Diskutiert wird auch über Antimaterie-Antriebe, zumal diese mit sehr geringen Treibstoffmengen auskommen würden. Wir wissen: Zu jedem elektrisch geladenen Kernteilchen gibt es entsprechende Partikel mit entgegengesetzter Ladung, sog. Antiteilchen. So existiert zum Beispiel zu den positiv geladenen Protonen im Atomkern ein negativ geladenes Antiproton und zu den negativ geladenen Elektronen auf der Atomhülle ein positives Pendant, das Positron. Gewöhnliche Materie und die in unserem Universum nicht natürlich vorkommende Antimaterie löschen beim Zusammentreffen einander sofort aus. Die freiwerdende Wärmeenergie könnte dann zum Antrieb von Raumfahrzeugen benutzt werden.

Gegen den Einsatz von Antimaterie-Triebwerken sprechen nicht allein die riesigen Kosten zur Bereitstellung des exotischen Anti-Materials, sondern auch enorme Abschirmungsprobleme. Um zu verhindern, dass Materie mit Antimaterie unkontrolliert reagiert, bedarf es spezieller Magnetfeldsysteme, über deren Beschaffenheit man sich heute noch gar nicht im Klaren ist. Außerdem reichen die mit Antimaterie-Triebwerken erzielbaren Beschleunigungen immer noch nicht aus, um zu Welten jenseits unseres Sonnensystems zu gelangen.

Das sogenannte Arche-Prinzip, das “Generationsraumschiffe” vorsieht, die bis zum Ziel Jahrhunderte oder gar Jahrtausende unterwegs sind, erscheint für interstellare oder gar intergalaktische Reisen ebenfalls ungeeignet. Man fragt sich, wie an Bord eines Generationsraumschiffs bei ungewissem Ausgang der Expedition über so lange Zeiträume eine intakte Kommandostruktur aufrechterhalten werden kann, wie man über die langen Zeiträume zehn- oder gar hunderttausend Personen gesund zu ernähren und mit den psychischen Strapazen einer solchen Fahrt fertig zu werden gedenkt.

Pseudo-Zeitreisen: Das “Zwillingsparadoxon“

Viele Wissenschaftler sind auch heute noch der Ansicht, die unvorstellbar großen Entfernungen im Weltraum mit relativistischen Geschwindigkeiten, d.h. mit solchen nahe der Lichtgeschwindigkeit (ca. 300.000 km/s) in kürzeren Zeiten bewältigen zu können. Wenn sich – rein theoretisch – ein Raumschiff auf 99,99999999 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen ließe, würden nach Einsteins Spezieller Relativitätstheorie an Bord befindliche Uhren, die Aktivitäten der inneren Organe der Astronauten, Verdauungsvorgänge usw. um den Faktor 70.000 verlangsamt werden.

Mit einem derart beschleunigten Schiff könnte man den neun Lichtjahre entfernten Stern Sirius zwar in wenigen Stunden erreichen und auch ebenso schnell wieder zur Erde zurückkehren, ein daheim gebliebener Freund wäre aber inzwischen um 18 Jahre gealtert. Diese Zeitkontraktion – sie wird in der Astrophysik als Zwillingsparadoxon bezeichnet – ist keine Zeitreise im eigentlichen Sinn. Sie ermöglicht weder die Herstellung des ursprünglichen Zeitstatus – die Rückkehr in die Ausgangszeit -, noch Reisen in die Vergangenheit. Diese setzen immer Überlichtgeschwindigkeit voraus, was in unserem Raumzeituniversum praktisch unmöglich ist, da hier, gemäß Einstein, nichts schneller als Licht sein kann.

Die Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende annullierenden Abkürzungen durch den zeitfreien Hyperraum würden Versetzungen selbst innerhalb unserer Galaxis praktisch in Nullzeit ermöglichen. Es wären dies echte Zeitreisen, die nicht nur Entfernungen, sondern auch Reisezeiten gegen Null schrumpfen ließen. Und solche Sofort-Versetzungen in der Raumzeit bedingen, dass in unserem Universum so etwas wie Gleichzeitigkeit herrscht, was nach Einsteins Spezieller Relativitätstheorie von 1905 tatsächlich auch der Fall ist.

Rückwärtsbewegungen in der Zeit sind kein Unding.

Sie sind mit physikalischen Grundprinzipien, auch mit den Regeln der Quantenmechanik durchaus vereinbar. Das hat erst vor wenigen Jahren Professor Dr. Günter Nimtz vom II. Physikalischen Institut der Universität Köln experimentell bewiesen. Bei einem Quantentunnel-Experiment übertrug er Mozarts 40. Symphonie in g-Moll mit der 4,7-fachen Lichtgeschwindigkeit, was von ihm sogar tontechnisch aufgezeichnet wurde. Das Werk musste somit aus der Zukunft kommen, das heißt es wäre hörbar, noch bevor es ausgesendet wurde(!).

Die zur Übertragung benutzten Radiowellen hoher Frequenz (Mikrowellen), denen das Tonwerk aufmoduliert war, wurden von Nimtz durch einen rohrförmigen Hohlleiter geschickt, in dessen Zentrum der Querschnitt eingeengt war. Und an dieser Stelle, auf einer Länge von nur acht Zentimetern, werden die eintreffenden Wellen auf das Mehrfache der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Physiker bezeichnen dies als superluminale Tunnelgeschwindigkeit.

Schleichwege durch die Raumzeit

Im Jahre 1985 erkundigte sich der bekannte Kosmologe und Autor Carl Sagan bei einem befreundeten Astrophysiker, Kip Thorne vom California Institute of Technology (CALTECH), ob überlichtschnelle Weltraumreisen, d.h. Zeitreisen, machbar seien. Thorne entdeckte nach Lösung einiger Einsteinscher Gleichungen, dass es tatsächlich solche “Schleichwege” in vergangene bzw. zukünftige Zeiten gibt, die noch nicht einmal der Überlichtgeschwindigkeit bedürften, um die Zeit zu überholen: sogenannte Wurmlöcher. Es sind dies Transittunnels zwischen unterschiedlichen Bereichen ein- und desselben Universums oder zwischen unterschiedlich-dimensionalen Welten bzw. zwischen ganz verschiedenen Zeiten.

Berechnungen ergaben, dass diese Winzlinge einen Durchmesser von gerade einmal. 10-33 Zentimeter besitzen (Dezimalbruch mit 32 Nullen hinter dem Komma).

Gedankenexperimente mit Zeitreisen durch eben diese Wurmlöcher, das heißt übergeordnete oder Hyperuniversen, lassen erahnen, welch riesige Entfernungen und Zeiträume mittels solcher Abkürzungen überwunden werden können. Gelänge es zum Beispiel durch das “Gewebe” der Raumzeit einen Wurmloch-Tunnel zu bohren, könnte man den nur vier Lichtjahre von uns entfernten Alpha Centauri schon in Sekundenschnelle erreichen. Bewegen sich die Tunnelenden relativ zueinander, ist es sogar möglich, in der Zeit vorwärts bzw. rückwärts zu reisen.

In unserer Jetztzeit ist es allem Anschein nach noch niemand gelungen, ein Wurmloch künstlich zu erzeugen. Dennoch besagt Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, dass es solche “Schnellstraßen” quer durch die Raumzeit geben muss.

Unlängst äußerte sich eine Gruppe amerikanischer Physiker dahingehend, dass man Wurmlöcher irgendwann einmal entdecken würde. Einer ihrer italienischen Kollegen war noch zuversichtlicher und meinte, dass sich für Zeitreisen nutzbare Wurmlöcher sogar im Labor herstellen ließen.

Paradoxa gibt es nicht

Die Undurchführbarkeit von Zeitreisen wird von einigen “Schubladendenkern” damit begründet, dass bei Zeitreisen sogenannte Paradoxa und Anachronismen entstünden. Paradoxe

Situationen müssten nach Meinung der Kritiker immer dann eintreten, wenn sich Zeitreisende irgendwann einmal einer “jüngeren Version” ihrer selbst in die Quere kommen. Paradebeispiel für durch Zeitreisen angeblich entstehende Paradoxa ist das sogenannte “Großmütterchen-Syndrom”. Hier begibt sich der Zeitreisende in die Vergangenheit, um absichtlich oder auch unbeabsichtigt seine Großmutter zu töten, noch bevor seine Mutter geboren wurde, woraufhin auch er nicht länger existieren würde.

Da er dann auch keine Zeitreise antreten könnte, würde seine Großmutter wieder lebendig und seine Mutter geboren werden. Daraufhin käme auch er wieder zur Welt und könnte in die Vergangenheit reisen, um seine Großmutter umzubringen ad infinitum… eine Kausalschleife ohne Anfang, ohne Ende.

Neue, faszinierende Aspekte der Quantentheorie lassen jedoch darauf schließen, dass zeitliche Widersprüche gar nicht erst entstehen können. So lässt die von den Princeton-Professoren John Wheeler und Hugh Everett entwickelte Theorie eines sich in unendlicher Folge ständig verzweigenden Universums den Schluss zu, dass in einem dadurch entstandenen riesigen Multiversum alle denkbaren Situationen existieren, zum Beispiel auch solches die das Töten der Großmutter vor der Geburt der Mutter des Zeitreisenden erlauben, ohne die Kausalität zu verletzen, also ohne dass er dadurch seine eigene Geburt verhindert.

Die seit Anbeginn unseres Universums durch permanentes Verzweigen der Ausgangssituation entstandenen (und immer weiter entstehenden) parallelen Kopien unserer Welt, stellen ideale “Ausweichgleise” vom Ver- und Abschieben realitätsfremder Ereignisse dar, die die Kausalität in unzulässiger Weise beeinflussen und den folgerichtigen Schicksalsverlauf behindern könnten.

Wie man eine Zeitmaschine baut

Immer wird der Autor gefragt, wie eine Zeitmaschine für problemlose, kausalitätskonforme Expeditionen in die Vergangenheit beschaffen sein müsste – eine Frage, die sich zum jetzigen Zeitpunkt nur theoretisch erörtern lässt. Der deutsche Physiker H.-P. Stricker hat die vom CALTECH-Team konzipierte Technik in einer Art Konstruktionsanleitung für Zeitmaschinen zusammengefasst:

  • man isoliere ein virtuelles Wurmloch, das etwa eine Milliarde mal kleiner als ein Atomkern ist;
  • man besorge sich eine ausreichende Menge an “negativer Masse” oder “exotische Materie”(die einen negativen Druck erzeugt);
  • man stabilisiere das Wurmloch durch Injektion einer kleinen Menge negativer Masse;
  • unter ständigem Nachführen negativer Masse vergrößere man das stabilisierte Wurmloch auf Zeitmaschinengröße;
  • man erzeuge zwischen beiden Enden des Wurmlochs eine Zeitdifferenz, indem man das eine Ende mit hoher Geschwindigkeit für eine entsprechende Dauer auf einen Rundkurs durchs All schickt und das andere stationär hält;
  • um in die Vergangenheit zu gelangen, durchquere man das Wurmloch vom bewegten Ende zum stationären;
  • um in die Zukunft zurückzukehren, durchquere man es vom stationären Ende zum bewegten.

Problematisch ist nur, dass bis jetzt niemand die virtuellen Wurmlöcher nachzuweisen vermochte, offenbar, weil sie gem. Albert Einstein extrem kurzlebig sind. Sie kollabieren sofort nach ihrer Entstehung. Das aber würde einen Hyper-Tunnel in die Vergangenheit bzw. Zukunft sofort einstürzen lassen. Dieser Schwierigkeit will man unter anderem durch den sog. Casimir-Effekt entgegenwirken, durch den man einen negativen Druck erzeugt, der antigravitativ wirken soll.

Der holländische Physiker Hendrik Casimir hatte schon 1948 nachgewiesen, dass es zwischen zwei parallelen Metallplatten eine winzige negative Anziehungskraft gibt, weil diese Platten auf das sog. Quantenvakuum eine Störung ausüben. Baut man ein solches System in ein stabilisiertes Wurmloch ein, würde die Antigravitation des Plattensystems ausreichen, um es nicht kollabieren zu lassen.

Zeitreisende könnten sich nun an den Ein- und Ausgängen des Wurmlochs aufhalten, ohne von den Mini-Schwarzen- bzw. Mini-Weißen-Löchern “verschluckt” zu werden; sie könnten nach dem Aufenthalt in der Vergangenheit bzw. Zukunft auch wieder sicher zurückkehren.

Zusammenfassend wäre zu sagen, dass der Raum um uns herum – das sog. Quantenvakuum – von virtuellen Wurmlöchern nur so wimmelt. Wir müssen nur versuchen, diese winzigen “Zeitmaschinen” einzufangen, sie für unsere Zwecke zu manipulieren.

Wurmlöcher

Im Jahre 1995 hat ein italienischer Physiker namens Claudio Maccone vorgeschlagen, Wurmlöcher mittels Magnetfelder zu erzeugen. Jedes “magnetische Wurmloch” wäre nach Maccones Ansicht so groß, dass nur ein kleiner Teil von ihm im Labor Platz hätte Man müsste schon unvorstellbar starke Magnetfelder erzeugen, um einen in einem Labor normaler Größe ein einsatzfähiges Wurmloch für Zeitreisen installieren zu können. Das bislang stärkste im Labormaßstab erzeugte Feld betrug gerade einmal zehn Tesla. Für die Schaffung eines Wurmlochs müssten jedoch Feldstärken von Billionen Tesla aufgewendet werden. Von allen bislang vorgestellten Zeitmaschinenmodellen erscheint das des israelischen Physikers Professor Yakir Aharonov noch am anschaulichsten.

Seine Vorstellung von einem Quanten-Zeittranslationssystem wurde vor neun Jahren in der angesehenen Fachzeitschrift “Physical Review Letters” veröffentlicht. Die in einem blasen- oder ballonartigen, geschlossenen System untergebrachten Temponauten (Zeitreisende) werden dadurch in die Vergangenheit oder Zukunft (eine von unendlich vielen) versetzt, dass man dieses exotische, hier nicht näher beschriebene Objekt – je nach Zielvorstellung – expandieren oder schrumpfen lässt. Der Aharonow-“Ballon” übt – genau wie kosmische Massen – auf alles hierin Befindliche einen bestimmten gravitativen Einfluss aus. Nimmt sein Volumen zu, wären die Insassen einer schwächeren gravitativen Beeinflussung ausgesetzt.

Lässt man hingegen den Ballon schrumpfen, würde seine Gravitation pro Volumeneinheit zunehmen, das heißt stärker werden. Auf den Zeitverlauf übertragen bedeutet dies: Für die Temponauten in einem expandierenden Ballon würde die Zeit schneller, für die im schrumpfenden Ballon langsamer ablaufen. Durch Überlagern selbst winziger Zeitdifferenzen würden sich, so Aharonov, Reisen in die Vergangenheit bzw. in die Zukunft durchführen lassen.

“Warpen”: Wenn Science-Fiction Realität wird

Yakir Aharonows Idee halten Physiker wie Dr. Miguel Alcubierre, ein früherer Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts, durch die sogenannte Warp-Technik durchaus für realisierbar. Vordenker Alcubierre schlug vor, nicht das als Zeitmaschine umfunktionierte Raumschiff selbst zu beschleunigen, sondern eine künstlich geschaffene Raumzeit-Blase (eben jenen Aharonow-Ballon), in der die zeitmanipulierende Vorrichtung eingebettet ist.

Hohe Energien würden vor dem Schiff ein Gravitationsfeld erzeugen, das den Raum zusammenzieht und hinter ihm steckt. Die Warp-Blase müsste sich, ähnlich einem Surfer, auf einer Welle bewegen, was von Physikern als Spacetime-Hypersurfing bezeichnet wird. Der Raum zwischen Schiff und Zielort würde dadurch extrem verkürzt werden. Die Zeitmaschinen-Besatzung in der Blase wäre überhaupt keiner Bewegung und daher auch nicht den enormen Gravitationskräften ausgesetzt. Auch das zuvor erwähnte Zwillingsparadoxon, das bei Reisen nahe Lichtgeschwindigkeit auftritt, würde sich bei solch echten Zeitreisen nicht bemerkbar machen.

Kürzlich publizierte der belgische Physiker Chris van den Broeck von der Katholischen Universität in Leuven in der Wissenschaftszeitschrift “General Relativity and Quantum Cosmology” einen Beitrag, in dem er feststellt, dass für das Warpen viel weniger Energie benötigt wird, als von Dr. Alcubierre ursprünglich errechnet. Es hat den Anschein, als ob uns die Warp-Technik in ferner Zukunft die Zeitreise bescheren wird.

Nach Aussagen präkognitiv veranlagter US-Medien, die von dem amerikanische Autor Brace Goldberg zusammengetragen wurden, wäre damit zu rechnen, dass die technischen Voraussetzungen für Zeitreisen erst ab dem 3. Jahrtausend gegeben wären. Das könnte auch das Auftreten nicht menschlich wirkender UFO-Insassen – ihre abweichende Körpergröße, Physiognomie, Hautfarbe, Verhaltensweise usw. – erklären. Es könnte auch sein, dass es sich bei UFO/Zeitmaschinen-Besatzungen um Menschen handelt, deren Vorfahren irgendwann einmal in andere Sternensysteme oder Galaxien immigrierten (eigentlich immigrieren werden), wo sie unter veränderten Umweltbedingungen mutierten oder um Bioroboter bzw. Androiden, die aus der Zukunft kommend, “Ahnenforschung” betreiben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Mit diesem Beitrag soll dargelegt werden, warum mit konventionellen und sogar mit exotischen Antrieben, wie sie heute diskutiert werden, keine interstellaren oder gar galaktischen Reisen unternommen werden können, warum diese allemal Zeitmaschinen erforderlich machen, die echte Zeitreisen ermöglichen.

Die unvorstellbar großen Entfernungen allein in unserer Galaxis machen Zeitreisen zu einer zwingenden Notwendigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Deutschland hat keine Pläne bei einem Alien-Kontakt”: Alle Fakten und Hintergründe zu den aktuellen Medienberichten

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Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In meinem Mystery-Review einer Sendung des WDR-Kinderradios “KiRaKa” zum Thema Leben im All, UFOs und Aliens verwies ich bereits auf den Anlass des WDR, den Kindern diese Themen vorzustellen. Es sind aktuelle Medienberichte über eine Anfrage eines Abgeordneten an die Regierung zum Thema “Alien-Kontakt”. Der Politiker Dieter Janecek (Grüne) wollte darin wissen, ob Deutschland irgendwelche Pläne oder Ähnliches nach erfolgtem Kontakt mit Außerirdische hat. Diese offiziellen Fragen und ebenso offiziellen Antworten der Regierung in Berlin sorgten daraufhin für Schlagzeiten. Vornehmlich in der Boulevardpresse, die dabei die Hintergründe und Fakten praktisch vollkommen außer acht gelassen hat. Die angekündigten Hintergründe und Tatsachen hinter diesen Pressemeldungen lest Ihr deshalb detailliert in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Deutschland und die “UFO-Vorbereitung” der Regierung

In meinem vorherigen Posting über eine Alien-Sendung des WDR-Kinderradio “KiRaKa” wies ich daraufhin hin, dass ich genauer auf den Grund der Sendung eingehen werde bzw. möchte. Denn es war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Kontakt Aliens irgendwie vorbereitet ist.

In den Medien machte diese Anfrage und die Antwort der Bundesregierung daraufhin Schlagzeilen.

Da andere Länder aktiv und zum Teil intensiv nach Zivilisationen und Leben im All suchen, so hieß es bei “KiRaKa” online weiter, habe der Politiker Dieter Janecek “gefragt, wie weit Deutschland denn da vorbereitet sei”. Und unser Land ist in keinster Weise vorbereitet. Wie es auch schon vor zehn Jahre nicht vorbereitet war, als genau diese Fragen ebenfalls mehrfach an die Regierung gestellt wurden, wie ich es zum Beispiel auch HIER, HIER, HIER , HIER & HIER ausgeführt habe.

Genau die Aussage, dass Deutschland für einen ersten Kontakt mit anderen Intelligenzen “keine Protokolle oder Pläne” habe, wurde dann durch die Presse verbreitet. Allen voran natürlich die Boulevardmedien mit mehr oder weniger “sensationellen Schlagzeilen” dazu. Deutschland muss also bei einem Alien-Kontakt planlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren? Eben wie es die Regenbogenpresse gerne auslegte oder subjektiv darlegte?

Im Grunde genommenen ja. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Grünen-Politiker Dieter Janecek überhaupt nicht danach fragte!

Hintergründe und Tatsachen

Wenn die Außerirdischen kommen, sind wir in Deutschland planlos und ratlos. Natürlich wäre wieder Kanzlerin Angela Merkel als Sündenbock der Nation schuld. Könnte man meinen. Allerdings ist es wohl auch bei anderen Nationen so, wenn plötzlich die Aliens nach Hollywood-Art hier auf unserem Planeten erscheinen.

Was aber der Abgeordnete Janecek im Juli 2018 wirklich fragte, und in vielen Presseberichten ausgelassen wurde, ist Folgendes:

Welche Vorkehrungen, Protokolle oder Pläne für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es auf Seiten der Bundesregierung und der ihr unterstellten Behörden, und in welchen konkreten Fällen war die Möglichkeit eines solchen Kontaktes Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten.”

Janecek fragte hier nach einem “Erstkontakt” und nicht nach einer Art “UFO-Landung” oder der Ankunft von Aliens in unserem Land. Ein enormer Unterschied, den viele Online-Seiten in ihren Berichten dazu wohl übersehen haben. Hier ist kein physischer “Erstkontakt” gemeint, sondern ganz einfach die Situation, dass ein außerirdisches Radiosignal empfangen wird, und was die Regierung dann zu tun gedenkt. Also ein SETI-Projekt eines Tages Erfolg hat.

Die vollständige Antwort der Regierung erfolgte am  7. August 2018. Nur leider macht sie es nicht besser, im Gegenteil:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne, da die Bundesregierung einen Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für äußerst unwahrscheinlich hält. Konkrete Fälle, die Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten hätten sein können, sind nicht bekannt.“

Nach einem “Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland” – also die Landung von Aliens in unserem Land – hat der Abgeordnete Janecek überhaupt nicht gefragt. Nach Aussage der Regierung sei das “äußerst unwahrscheinlich” und deshalb habe man dafür auch keine Protokolle. Das ist auch vollkommen richtig. Auch Janecek selber schreibt in einem Artikel vom 18. August zu den Antworten der Bundesregierung:

Wenn man den Begriff Erstkontakt so versteht, dass Außerirdische in der Lüneburger Heide landen, muss man ihr mit dieser Einschätzung auch uneingeschränkt Recht geben.”

Eine Invasion von Aliens in ihren Super-Raumschiffen gehört auch nach Meinung von Janecek ins Kino und nicht in die Wissenschaft. Er schreibt weiter:

Die Erde bekommt Besuch von ihr nicht besonders wohlgesinnten Außerirdischen in Raumschiffen und verfällt in Panik und Chaos, während fiktive US-amerikanische Präsidenten für solche Fälle vorgesehene Notfallpläne aus den Schubladen ziehen und zügig schlagkräftige Sondereinheiten mit mindestens einem bühnentauglichen Helden zusammenstellen.

So interessant ein derartiges Szenario aus subjektiver Sicht im Sinne einer unterhaltsamen Abendgestaltung sein kann, so wenig ist es aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse für realistisch zu erachten.

“Die Angst vor Invasionen durch intelligente und übermächtige Aliens ist irrational”, so Dieter Janecek, obwohl “unzählige Verschwörungstheorien die Runde machen”.

Optimistisch oder auch pessimistisch betrachtet, je nachdem, ob die Ankömmlinge Freunde oder Feinde sind, ist eine eche Ankunft von Aliens auf der Erde theoretisch trotzdem möglich. Aber auf der Erde und nicht auf dem Alexanderplatz in Berlin oder auf dem Oktoberfest in München. Warum sollten sie auch Deutschland auswählen, wenn sie die Menschheit kontaktieren (oder auslöschen) wollen? Letztlich würden da eh keine noch so ausgefeilten Pläne in irgendeinem Land der Erde nützen.

Die Bundesregierung beantwortete zwei Fragen

In den vergangenen Tagen haben Medienberichte sich genau auf diese Antwort der Regierung “gestürzt”. Eine Antwort auf eine Frage, die gar nicht gestellt wurde. Doch Dieter Janecek richte diesbezüglich zwei Fragen an die Regierenden in Berlin. Frage Nummer 2 ging dabei wohl unter, da sie wohl zu wenig Potential für irgendwelche Sensations-Schlagzeilen hat:

Von welchen Institutionen oder Programmen auf nationaler oder europäischer sowie internationaler Ebene hat die Bundesregierung Kenntnis, die sich ganz oder teilweise mit der Suche nach außerirdischem Leben beschäftigen, und rechnet die Bundesregierung damit, von diesen Institutionen oder Programmverantwortlichen im falle eines möglichen Erstkontaktes informiert zu werden?

Die Antwort kennen sicher viele an Aliens und Astronomie interessierte Menschen. Vor allem SETI-Astronomen machten und machen sich darüber Gedanken, was zu tun ist, wenn sie ein intelligentes Signal aus dem Kosmos empfangen. Immerhin ist genau das auch Ziel von SETI: Außerirdische im All finden und wissenschaftlich nachweisen.

„Hierzu verweist die Bundesregierung auf die Nr. 2. der Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages ‘Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischer Lebensformen’ (AKZ: WD 8 – 3000 – 104/2009).

Inzwischen wurde ein Radioteleskop in Kalifornien, das Allen Telescope Array, zur Suche nach extraterrestrischer Intelligenz (SETI) in Betrieb genommen. Im Falle der Detektion eines künstlichen extraterrestrischen Signals wird die internationale Wissenschaftsgemeinde nach ausreichender Verifikation des Signals informiert.“

Bei dieser Antwort der Deutschen Regierung an den Abgeordneten Janecek fehlt offenkundig das “Schlagzeilen-Potential” für die Massenmedien. Nicht aber unbedingt für grenzwissenschaftlich Interessierte.

Dass SETI-Radioteleskope nach Alien-Signalen suchen, ist selbst Laien durchaus bekannt. Auch, dass ein potentielles Signal von Außerirdischen nach Empfang von anderen Astronomen und Wissenschaftlern bestätigt werden muss. Bei dem im Review-Posting über die Sendung des WDR erwähnten “Wow-Signal” vor ca. 40 Jahren war das beispielsweise nicht so. Es wurde einmal empfangen, konnte aber nicht mehr von anderen Astronomen bestätigt werden …

Das deutsche “UFO-Gutachten”

In der zweiten Antwort wird auch auf die “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages” verwiesen. Darin könne sich der Grünen-Politiker Janecek quasi weiter bezüglich seiner Anfrage informieren. Und das ist die legendäre “geheime UFO-Akte der Bundesregierung”, die erst auf juristischen Klageweg von dieser freigegeben wurde. Inhaltlich ist sie eher belanglos, wie zum Beispiel HIER und HIER sowie in einem Video HIER erläutert.

Allerdings gibt dieses Dokument auch keine wirklichen Antworten auf die zweite Frage von Janecek. Im Gegenteil, da dieses offizielle “UFO-Gutachten” der Regierung von 2009 gerade mal 10 knappe Seiten umfasst. Der Verweis “auf die Nr. 2. der Ausarbeitung” bezieht sich auf das zweite Kapitel oder besser den zweiten Abschnitt darin. Auf gerade mal grob einer Seite geht es darin um “Suche nach Extraterrestrischer Intelligenz – SETI”, wie die Nr. 2 überschrieben ist.

Inhaltlich sind es allgemein zusammengefasste Informationen zu den SETI-Projekten. Die Geschichte, die Finanzgeber, beteilige Astronomen, Institute und anderes dazu mehr. Bei Wikipedia erfährt man über SETI wesentlich mehr, als in der freigeklagten “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages”.

Schaut man sich aber die oben zitierten Antworten der Regierung an Dieter Janecek genauer an, findet man sie auch in der Ausarbeitung des Bundestages zu Aliens & Co. Zum Teil scheint es, als habe man einfach Aussagen und Angaben aus der “UFO-Akte der Regierung” entnommen, und als Antworten auf die beiden Fragen dem Grünen-Politiker übersandt. Zum Teil wortwörtlich.

Und hier ist der Abschnitt Nr. 4 der Ausarbeitung durchaus interessant.

Bekannte Antworten auf bekannte Fragen

Dieter Janecek wird die rund zehn Jahre alte “UFO-Akte” der Regierung mit Sicherheit schon vor seinen Anfragen gekannt haben. Davon darf man ausgehen. In Abschnitt 4, “Die VN-Resolution A/33/426”, geht es um “die Erforschung von unidentifizierbaren Flugobjekten (UFO) sowie außerirdischen Lebensformen”. Eben genau das, was die legendäre Resolution der Vereinten Nationen 1978 in “United Nations General Assembly Decision 33/426” beschlossen hat.

Kompakt gesagt heißt es in diesem Beschluss, dass die Generalversammlung der UN “interessierte Mitgliedstaaten” dazu einlädt sich national mit UFOs und Aliens zu beschäftigen, sie zu erforschen und ihre Arbeiten zu koordinieren. “Wissenschaftliche Forschung und Untersuchung außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte” ist damit konkret gemeint. Diese Anstrengungen und Ergebnisse sollen dann den Vereinten Nationen mitgeteilt werden.

Für die Deutsche Regierung ist diese Resolution nicht bindet. Sie habe “nur empfehlenden Charakter. Sie sind daher rechtlich nicht bindend und verpflichten nicht zu Umsetzungsmaßnahmen”, so heißt es in der UFO-Ausarbeitung von 2009. Die Länder werden nur “eingeladen” solche Forschungen zu betreiben und damit sei “die Bundesrepublik Deutschland zu keinen Zeitpunkt (rechtlich) verpflichtet (…) UFOs oder außerirdischen Lebensformen zu dokumentieren bzw. zu untersuchen” und es der UN mitzuteilen.

Das enttäuscht sicher viele UFO-Forscher oder Mystery-Jäger. Genauso wie die Tatsache, dass in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt vier ähnliche Fragen von Abgeordneten an die Regierung gestellt wurden, wie aktuell jene von Janecek. Die damaligen Fragen und Antworten habe ich 2010 an anderer Stelle zitiert und diskutiert.

So stellte als Beispiel der FDP-Abgeordnete Peter Hettlich von den Grünen schon 2009 folgende Frage:

Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen ein, und für wie hoch hält sie die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen?

Der Staatssekretär antwortete darauf am 22. Juni 2009 unter anderem mit den Worten:

Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen.“

Sinngemäß bekam zehn Jahre später der Grüne Dieter Janecek auch genau diese Antwort, obwohl er, wie wir gesehen haben, danach gar nicht fragte.

Noch mehr Hintergründe

Schaut man sich das Dokument mit den Antworten an Janecek vom 7. August 2018 einmal etwas genauer an, fällt dem ein oder anderen misstrauischen Menschen vielleicht etwas auf: Absender ist das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” von Peter Altmaier (CDU). Warum von allen deutschen Ministerin gerade das? Warum nicht das Verteidigungsministerium oder das “Bundesministerium für Bildung und Forschung”?

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Auch wenn es verirrend erscheinen mag, gibt das dafür eine recht einfache Erklärung.

Die beiden “Alien-Fragen” von Dieter Janecek sind nur Zusatzfragen einer sogenannten “Kleinen Anfrage” an die Bundesregierung vom August 20018 (Drucksache 19/3745). Darin finden sich insgesamt 39 Fragen mit den entsprechenden Antworten, die die Grünen und natürlich Janecek zum Thema “Ziele und Zeitplan des angekündigten Weltraumgesetzes und weiterer Vereinbarungen im Bereich Raumfahrt” stellten. Irgendwas mit UFOs oder einem Erstkontakt sucht man darin vergeblich, da diese Fragestellungen praktisch rein wirtschaftliche Interessen Deutschlands berühren (s. auch Dokument HIER).

Denn die aktuell zu beobachtende Kommerzialisierung der Raumfahrt verdient nach Ansicht der Fragestellenden deutlich mehr politische Aufmerksamkeit.

(…)

Diese Entwicklung bietet ganz neue Möglichkeiten für die zivile Raumfahrt und Weltraumforschung, fordert aber auch etablierte Strukturen heraus. Und sie lassen nicht zuletzt eine Überprüfung sinnvoll erscheinen, welche aktuellen staatlichen Investitionen in die zivile Raumfahrt mittel- und langfristig zukunftsfähig sind.”

Heißt es einleitend in dem Dokument zum Beispiel. Ganz profan also Fragen, wie die aktuelle Regierung unseres Landes in Zukunft auf dem Sektor der Raumfahrtindustrie wettbewerbsfähig bleiben will. Oder ob sie es überhaupt sein kann und was sie zukünftig dafür plant. Immerhin hat erst jüngst US-Präsident Donald Trump deshalb die Gründung einer “Space Force” bekannt gegeben. Auch das hat nichts mit einer Alien-Invasion zu tun, sondern hat wirtschaftliche Gründe, wie in diesem Blog-Beitrag nachzulesen ist.

Wer anders als das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” wäre also dafür zuständig solche Fragen der Grünen-Fraktion zu beantworten?

Fassen wir bis hierher zusammen …

  • Mein Mystery-Review, quasi der Teil 1 dieses Postings, behandelte eine “Alien-Kinderradiosendung” des WDR. Darin erklärten die Moderatoren knapp und einfach unter anderem eben auch, was es mit diesen nicht vorhandenen Plänen Deutschland in Sachen Außerirdischen auf sich hat.
  • Die (Boulevard-)Presse bauschte das Thema vielfach auf. Durch sensationelle Headlines, durch fehlende Hintergrundinfos oder auch durch die Auswahl von Zitat-Stücken usw. Mit guten Willen sage ich einfach mal, die Massenmedien haben online auch nicht genug Platz, das Thema genauer zu beleuchten …
  • Ich schon, weshalb ich mein WDR-Review als Mystery-Interessierter aufteilte, um die Hintergründe genauer darzulegen.
  • Der Abgeordnete Dieter Janecek wollte eigentlich nur wissen, ob es in Deutschland irgendwelche Pläne gibt, wenn man ein außerirdisches Signal findet. Auch wenn man direkt in unserem Land nicht oder kaum an irgendwelchen SETI-Projekten arbeitet.
  • Die Antwort an Janecek war irreführend, da in diese direkt von der Landung von Außerirdischen in Deutschland sprach, was er aber so nicht fragte.
  • Für diesen Fall hat Deutschland keinerlei Masterplan.
  • Janecek wollte ich einer zweiten Fragen wissen, ob die Regierung irgendwie von Projekten usw. weiß, die aktiv nach anderen Wesen im All suchen.
  • Die Regierung verwies auf SETI, was Dieter Janecek mit Sicherheit schon im Vorfeld kannte (hoffentlich).
  • Ebenso verwies die Regierung auf ihre “UFO-Ausarbeitung” des Bundestages, in der mehr allgemeine Informationen zu SETI nachzulesen sind.
  • Nachzulesen ist darin auch die Position Deutschlands zur UN-Resolution von 1978, in der es hieß, man möge sich national mit UFOs und außerirdischem Leben befassen.
  • Dieser Beschluss sei nicht bindend sondern nur eine Einladung der UN – und Deutschland mache es deshalb nicht.
  • Es wurde mitgeteilt, dass bei einem bestätigten außerirdischen Erstkontakt dieser Information an die “internationale Wissenschaftsgemeinde” gegeben wird. Was es dann für Pläne gibt, weiß man offensichtlich nicht. SETI-Astronomen indes schon, auch wenn es beim ersehnten Erstkontakt hier sicher international zu “Reibereien” kommen wird …
  • Die aktuellen Fragen wurden so oder so ähnlich schon vor zehn Jahren gestellt und auch von der Regierung beantwortet. Zum Teil nutze man diese Antworten als “Textbausteine” jetzt erneut.
  • Dieter Janecek und seine Partei haben zuvor 39 Fragen an die Regierenden gestellt, die sich um wirtschaftliche Aspekte der Weltraumforschung für unser Nation drehten. Interessanterweise haben diesen Umstand die Massenmedien eigentlich vollkommen ignoriert. Bis auf eine erstaunliche Ausnahme: Das WDR-Kinderradio “KiRaKa” in deren UFO-Sendung am 21. August.
  • Darum antworte auch das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” auf die beiden Zusatzfragen von Janecek.

Ganz offiziell bleibt eine Sache “seltsam”

Und doch gibt es bei all den vielleicht etwas verwirrend erscheinenden Fakten noch eine weitere interessante Aussage. Zu finden in dem “UFO-Papier” des Bundestages von 2009, dass bekanntlich eher einer Wikipedia-Zusammenfassung ähnelt. Unter der Nr. 4 zu der UN-Einladung zu nationaler UFO-Forschung lesen wir folgenden Abschnitt:

Die Aussage, dass ,der Bundesregierung … keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden (und) eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland … nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen (hält)’, besagt nichts darüber, ob in der Vergangenheit nicht doch entsprechende Untersuchungen gemacht wurden.”

Und da andere Länder zuvor geheime UFO-Dokumente “sogar via Internet veröffentlicht haben” schreibt die Ausarbeitung weiter:

Die Tatsache (…) legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen.

Der “Wissenschaftliche Dienst” des deutschen Bundestages schreibt hier eindeutig an die Abgeordneten, dass sie selber nicht wissen:

  1. Ob in Deutschland trotzdem UFO-Untersuchungen durchgeführt wurden, von denen der Dienst nichts weiß, und die folglich geheim sind.
  2. Ob “sich auch deutsche Behörden oder Ministerien” mit UFO-Forschung und der Frage nach Außerirdischen beschäftigten und sogar weiter beschäftigen, auch wenn die Vermutung nahe liegt.

Nachzulesen auf Seite 7 der “Studie“.

Im Klartext: Den Autoren der Ausarbeitung ist also unbekannt, ob es nicht doch geheime UFO-Forschungen der deutschen Regierung oder zugehöriger Behörden gab oder noch gibt. Aber sie selber vermuten es. Wenn das mal nicht letztlich doch Raum für Spekulationen lässt …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wie erkläre ich Kindern das Thema “Außerirdische”? Aliens, UFOs und Leben im All beim Kinderradiokanal “KiRaKa” des WDR

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Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)
Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)

Schon viele Jahre debattieren etablierte Wissenschaftler, Laien, UFO- und Alien-Fans oder auch Science-Fiction-Freunde hitzig über Leben im All und Außerirdische. Von sachlichen Diskussionen über Spekulationen bis nüchterne Wissenschaft ist alles dabei.  Aber können unsere Kinder damit überhaupt irgendwas anfangen? Können unsere Kleinen Fakt und Fiktion, Tatsache und Spekulationen, voneinander trennen, nur weil “die Erwachsen das sagen”? Ich denke eher nicht. Das dachte sich auch der öffentlich-rechtliche Sender WDR in einer Sendung zum Thema auf  deren Kinderradiokanal “KiRaKa”. Ich habe mir für Euch die Kindersendung in Sachen UFOs und Aliens einmal genau angehört und online nachgelesen. In diesem Mystery-Review erfahrt Ihr, was der WDR den Kindern zum Thema zu sagen hatte und was eigentlich genau der Anlass war, dass das “KiRaKa” von Außerirdischen & Co. berichtete.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs, Aliens, Leben im All, Science-Fiction und die Kinder

Grenzwissenschaftler und Mystery Files-Interessierte in aller Welt diskutieren wohl kein Thema und leidenschaftlicher mehr als UFOs und Aliens.

Kein Wunder eigentlich, da in den letzten 20 Jahren auch etablierte Wissenschaftler wie Astronomen und Physiker über Leben im All öffentlich diskutieren. Und – vor zwei Jahrzehnten kaum denkbar! – keine Scheu haben zu sagen, dass es irgendwie Leben im Kosmos gibt. Intelligentes Leben auf fernen Welten inklusive, das wir auch finden werden.

Astronomen, die irgendwo im All andere Zivilisationen oder auch außerirdische Mikroorganismen in unserem eigenen Sonnensystem vermuten, wissen eigentlich sehr genau: UFO-Forschung ist grundsätzlich eine andere Thematik. Auch UFO-Forscher wissen zwischen irgendwelchen fernen Aliens im Kosmos und dem UFO-Phänomen als “Alien-Präsenz” auf der Erde zu unterscheiden. Sollten sie zumindest.

Kinder können das aber nicht unbedingt. Wenn irgendein Erwachsener was von UFOs oder Aliens erzählt, stimmt das schon. Natürlich, keine Frage, es liegt an dem jeweiligen Kind und vor allem auch dessen Alter. Aber grundsätzlich kann man Kindern nicht die gleiche objektive Differenzierung zusprechen, wie erwachsen Menschen. Vor allem dann nicht, wenn diese sich sogar selber mit Aliens, UFOs oder Leben irgendwo im All befassen.

Wie erkläre ich einem Kind “Außerirdische”?

Nicht mit Hollywood-Filmen. Ich weiß aus eigener Erfahrung durch Gespräche mit Kindern, dass vieles am TV und vor allem YouTube in einen Topf geworfen wird. Fakt und Fiktion gehen dann fließend ineinander über.

Genau darum finde ich es spannend, wenn sich der WDR in einer Kindersendung genau mit diesem Thema befasst. Als Erwachsender, der sich selber als Mystery-Jäger bezeichnet, kann man solche “Kinder-UFO-Sendungen” schwer beurteilen. Immer hat man sein eigenes und ganz individuelles Wissen und seinen Standpunkt im Hinterkopf. Ein Kinderpsychologe mit “Alien-Ausbildung” wäre für eine Beurteilung wohl geeigneter …

“Nachrichten für Kinder: Leben aus dem All?” So hieß am 21. August eine Radiosendung des WDR-Kinderradiokanal “KiRaKa”. Es war sogar das “KiRaKa Thema des Tages”. Die Moderatorin (Name ist mir nicht bekannt) fragte in der Radiosendung einleitend ganz einfach:

Gibt es da draußen in den unendlichen Weiten des Universums wohl noch andere Lebewesen? Außerirdische? Aliens? Grüne Männchen? Oder Wesen, die genauso aussehen wie wir – oder ganz anders?

Persönlich meint die Sprecherin: “Ich glaube es gibt Außerirdische!”. Das All sei zu riesig und darum denkt sie, es gibt diese Aliens. Auch wenn es nur irgendwelche Krabbelwesen sind. Nach einem paar minütigen Einleitungs-Talk mit ihrem Co-Moderator Matthias Hof, über das ich in diesem Folgeposting HIER ausführlich berichten werde, geht es um Wissenschaft. Und zwar eben um jene Wissenschaftler, die sich mit der Suche nach Leben im All beschäftigen. Ebenso um angebliche Aliens und UFOs bei uns auf der Erde.

Der Co-Moderator der Sendung, Matthias Hof, hat sich für die kleinen Zuhörer meiner Meinung nach sehr gut vorbereitet. So erklärt er zum Beispiel, dass andere Länder etwa mit Radioteleskopen nach Signalen von Aliens suchen (gemeint ist dabei natürlich SETI) aber wir “keine richtigen Beweise” für solche außerirdischen Zivilisationen haben. Hof erklärt einfach und kompakt, dass es wirklich Wissenschaftler (wie eben Astronomen usw.) gibt, die sich mit diesen Wesen befassen. Auch damit, wie man mit ihnen Kontakt aufnehmen kann, was man machen soll, wenn man sie findet oder ob diese dazu Pläne haben.

“Alte-Alien-Hasen” und junge Kinder

Für die “alten Alien-Hasen” in Sachen Grenzwissenschaft, UFOs, Aliens etc. sind das lange bekannte Fakten. SETI-Projekte als Suche nach intelligenten Wesen im All mittels Radioteleskopen, ist Jahrzehnte alt. Wissenschaftler, wie Exobiologen, die sich mit der Entstehung von Leben auf anderen Monden und Planeten beschäftigen, kennt man auch. Aber wohl nicht die Kinder, die diesen WDR-Sender hören.

UFO-Meldungen und die zahllosen UFO-Fotos hingegen, so Hof, seien im Nachhinein immer als nicht-außerirdisch bewiesen worden. Ob das so stimmt, sei dahingestellt. Immerhin gibt es einige, bei denen man ganz einfach nicht sagen kann, was es sein könnte.

Abschließend erwähnt die Sendung auch das legendäre “Wow-Signal” von 1977. Bekanntlich sorgt dieses vor rund 40 Jahren empfangene Funksignal aus dem All immer wieder für Spekulationen, ob es vielleicht von Außerirdischen stammen könnte. Auch die Raumsonden “Voyager” der NASA spricht Moderator Hof an, und dass diese Botschaften an Aliens an Bord haben (dazu mehr HIER & HIER).

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Nicht ganz sechs Minuten ging die Sendung auf dem Kinderradiokanal. Dass der WDR-Mitarbeiter Matthias Hof trotz guter Vorbereitung den Kinder darin nicht das Universum und seine mutmaßlichen Bewohner erschöpfend erklären konnte, ist sicher jedem klar. Trotzdem hat mir als häufig mehr als kritischer Mystery-Review-Autor auf diesem Blog die Kinder-Sendung gefallen.

In den wenigen Minuten hat Matthias Hof und die Moderatorin kind- und sachgerecht das Alien-Thema den Kindern nahe gebracht. Natürlich hatte “KiRaKa”-Redaktion einen Grund, warum sie ihrem jungen Publikum das Thema “Ist das wer im All?” präsentierten.

Aliens: Deutschland ist planlos

Auslöser dieser Sendung war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Aliens vorbereitet ist. Also eine Frage eines echten “Grünen Männchen” (das konnte ich mir einfach nicht verkneifen) …

Beim “KiRaKa” heißt es dazu online etwa:

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Außerirdische nach Deutschland kommen.

In den Medien machte genau diese Anfrage und die entsprechende Antwort der Regierung in Berlin vor wenigen Tage die Runde. Denn Pläne hat unser Land nicht, falls UFOs auf einmal hier landen oder auftauchen, heißt momentan oft in der Presse. Denn Berlin antwortet Janecek auf seine parlamentarische Anfrage, dass es “für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben (…) keine Protokolle oder Pläne” der Regierung gibt.

Doch leider wurde nur genau diese Teil-Antwort wurde jüngst durch die Presse verbreitet. Und zwar nicht gerade objektiv und ohne wirkliche Hintergrundinformationen. Der WDR-Kinderradiokanal hat das Thema dann schlicht übernommen bzw. als nahm es zum Anlass die Kinder über Außerirdische gut zu informieren. Heißt das also, dass Deutschland bei einem Alien-Kontakt planlos dasteht … und wir wehrlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren müssen?

Genau dazu erfahrt Ihr in diesem Folgeposting zu diesem Mystery-Review alle Hintergründe und Fakten hinter den oftmals spektakulär aufbauschten Medienberichten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Programm-UPDATE zur Alien.de-Konferenz zu UFOs und Grenzwissenschaft am 11. August 2018 in Frankfurt/M !

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UPDATE zur Alien.de-Konferenz am 11. August 2018 in Frankfurt/M.: Alle Infos, Details, Anmeldung und das Programm (Bild: M. Schädler / Fischinger-Online)
UPDATE zur Alien.de-Konferenz am 11. August 2018 in Frankfurt/M.: Alle Infos, Details, Anmeldung und das Programm (Bilder: M. Schädler / gemeinfrei / Fischinger-Online)

(Programm-Update 2. August 2018!) Alien.de ist seit Beginn der 1990er Jahre ein fester Begriff in der Grenzwissenschaft und UFO-Community. Jetzt lädt Marin Schädler, Inhaber und Betreiber von Alien.de, erstmalig am 11. August 2018 zu einer Konferenz  in Frankfurt/M. rund um GreWi, UFOs und die Mysterien der Welt ein. “Willkommen sind alle Interessierte, Involvierte, Betroffene und getarnte Aliens ;-)”, so der Veranstalter Schädler in seiner Ankündigung der Tagung. Hier findet Ihr alle notwendigen Informationen und mehr rund um die Alien.de-Konferenz in der Main-Metropole Frankfurt!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Alien.de: Online-Pionier des Unfassbares

Die Anfang der neunziger Jahre gestartete Page Alien.de gilt bis heute. Die meistbesuchte deutsche Seite rund UFOs, Außerirdische, Rätsel der Menschheit, Prä-Astronautik und zahlreichen weiteren Gebieten der Grenzwissenschaft. Ein Server, auf dem sich damals alle großen und kleinen Autoren, UFO-Forscher und -Gruppen, Vereine und Jäger des Phantastischen aller Art mit ihren Webseiten versammelten (Details HIER).

Hier versammelte sich die Pro-Seite ebenso wie die Kritiker und Contra-Seite dieser Themen des Phantastischen. Auch die sehr bekannte UFO-Datenbank der deutschen UFO-Forschungsgruppen nahm auf alien.de ihren Anfang. Wie viele andere auch, so hatte auch ich selber dort meine erste mehr oder weniger richtige Webseite mit dem Namen “Rätsel der Welt”.

Marin Schädler war es damals zu verdanken, dass auf alien.de bereits zu Beginn der 1990er Jahre alle an den Themen Interessierte kostenlos(!) ihre Internet-Seiten veröffentlichen konnten. Von UFO-Organisationen über Mystery-Autoren bis hin zu Skeptiker-Gruppen und Geisterjägern. Gleichfalls bot die immer noch existierende Plattform den Unsern Chats, News, Link-Tipps, Buch-Hinweise, Diskussionsforum und einiges mehr.

Bis heute blieb das einmalig und alien.de ist natürlich unlängst auch bei Facebook zu finden.

Wehmütig denken sicher viele “alte Mystery-Netz-Hasen” an diese frühen Tage des Internet zurück. Doch jetzt hat Martin Schädler eine entsprechende “Alien.de-Konferenz” im Herzen von Frankfurt am Main geplant, die am Wochenende um den 11. August 2018 stattfinden wird.

Alles zur “Alien.de-Konferenz”

Die Planungen und Vorbereitungen der Tagung laufen auf Hochtouren und richte sich an alle, die Interesse an Themen abseits des Mainstream haben:

Leute treffen und diskutieren! Willkommen sind alle Interessierte, Involvierte, Betroffene und getarnte Aliens. Treffe Leute mit ähnlichen Interessen und komme ins Gespräch. Auf dieser Konferenz gibt es viele gute und interessante Vorträge rund um das Alien-Thema.

Zum Thema der Konferenz gehören beispielsweise:

  • UFO-Entführungen
  • Prä-Astronautik
  • Verschwörungen
  • UFO-Forschung
  • Channeling
  • Raumfahrt
  • Menschheitsgeschichte
  • Religionen
  • Astrophysik
  • Bewusstsein/Unterbewusstsein
  • Seele/O.B.E./N.D.E.
  • Kornkreise

Termine

  • 10. August 2018 (Anreise und erstes Treffen)
  • 11. August 2018 (Konferenztag)
  • 12. August 2018 (Abreise)

Veranstaltungsort

DJH Jugendherberge
Terrassensaal
Deutschherrnufer 12,
60594 Frankfurt am Main

Veranstalter

Alien.de / Martin Schädler
Kontakt und Anfragen HIER

Referenten-Hotels

Hotel Maingau
Schifferstraße 38 – 40
60594 Frankfurt am Main
http://www.maingau.de

Haus der Jugend
Deutschherrnufer 12,
60594 Frankfurt am Main
http://www.jugendherberge-frankfurt.de/

Preise, Tickets, Anmeldung

  • Vorverkauf: 75 Euro p.P.
  • Ab Ende Juli: 85 Euro p.P.

Tickets gibt es bequem online über die Webseite der Tagung HIER.

Helfer werden?

Wer kann bei organisatorischen Dingen mitarbeiten und am Tag der Veranstaltung Gäste einchecken, Fragen beantworten, Stühle rücken, Beamer aufbauen usw.?

Selbstverständlich ist für Helfer/Innen die Teilnahme kostenlos. Wenn Ihr Interesse habt, sendet bitte eine Bewerbung  über das Kontaktformular der Veranstaltung an Martin Schädler.

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Programm “Alien.de-Konferenz” / Update & Erweiterungen!

(Änderungen im Programmablauf sind möglich!)

Tag 1 – Anreise zur Tagung ist für viele Teilnehmer der Freitag vor dem Kongress: Der 10. August 2018

  • Ab 18:00 Uhr: Abendessen, Kennenlernen …

Am Abend des 10. August treffen sich die Referenten und die ersten Gäste in der typisch Frankfurter Gaststätte in Alt-Sachsenhausen Dauth Schneider zum Abendessen. Jeder der Interesse hat, kann sich zu uns setzen und sich über grenzwissenschaftliche Themen unterhalten. Meist sind die Gespräche sehr spannend. Die genaue Adresse ist:

Neuer Wall 5-7
Klappergasse 39
60594 Frankfurt am Main
Tel./Fax: +49 (0)69 613 533

Zusatzangebot (NEU)

  • 12:00 – 18:00 Uhr: Hypnose-Sitzungen

Es werden zwei ausgebildete Hypnotiseure da sein. Beide haben jahrelange Erfahrung bei Regressionen (Rückführung) von Menschen, die vermuten, von Außerirdischen besucht worden zu sein.

Die Hypnose-Sitzungen sind unabhängig von der Konferenz und müssen getrennt gebucht und bezahlt werden. Bei Interesse einfach eine Nachricht an den Veranstalter Martin Schädler senden.

Ort:

Berger Str. 200
60385 Frankfurt am Main

Tag 2 – Konferenztag (11. August 2018)

  • 9:00 – 9:30 Uhr: Einlass
  • 9:30 – 9:45 Uhr: Begrüßung zur Konferenz durch Martin Schädler / alien.de
  • 9:45 – 10:25 Uhr: Lars A. Fischinger: Außerirdische und Mysterien in der Antike und … davor
  • 10:25 – 10:35 Uhr: Fragen an Lars A. Fischinger
  • 10:35 – 11:15 Uhr: Marie L. Sievers: Mysterien des Unglaublichen
  • 11:15 – 11:25 Uhr: Fragen an Marie L. Sievers

11:25 – 11:40 Uhr: Kaffeepause

  • 11:40 – 12:20 Uhr: Werner Betz: Reale Spuren der UFOs von der Sals
  • 12:20 – 12:30 Uhr: Fragen an Werner Betz

12:30 – 13:45 Uhr: Mittagspause

  • 13:45 – 14:25 Uhr: Chris Dimperl: Abductions / UFO-Entführungen in Deutschland
  • 14:25 – 14:35 Uhr: Fragen an Chris Dimperl
  • 14:35 – 14:55 Uhr: Martin Schädler: Kurze geführte Meditation (NEU)
  • 14:55 – 15:35 Uhr: Hubert Berghaus: Das Unternehmen Gott
  • 16:35 – 16:45 Uhr: Fragen an Hubert Berghaus

16:45 – 16:05 Uhr: Kuchen – & Kaffeepause

  • 16:05 – 16:35 Uhr: Dr. Marcel Polte: Greys – Abductions (NEU)
  • 16:35 – 16:45 Uhr: Fragen an Dr. Marcel Polte
  • 16:45 – 17:15 Uhr: Marin Schädler: Aliens heute
  • 17:15 – 17:25 Uhr: Fragen an Marin Schädler

17:25 – 17:40 Uhr: Pause

  • 17:40 – 18:30 Uhr: Große Talkrunde: Was haben die Aliens vor?
  • Ab 19:00 Uhr: Abendessen, Diskussionen, Gespräche und Ausklang der Tagung. Erneut im Dauth Schneider.

Tag 3 – Abreisetag (12. August 2018)

Viele Teilnehmer reisen erst am Tag nach der Konferenz ab.

Wir sehen uns in Frankfurt am Main,

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wer UFOs für real hält, liest auch Science-Fiction, hält Astrologie für wahr und glaubt an das Okkulte. Sagt “die Psychologie” …

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UFOs und die Psychologie: "UFOs als real zu sehen korreliert mit dem Lesen von Science-Fiction, weil man glaubt, dass die Astrologie genau ist und an das Okkulte glaubt." (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFOs und die Psychologie: “UFOs als real zu sehen korreliert mit dem Lesen von Science-Fiction, weil man glaubt, dass die Astrologie genau ist und an das Okkulte glaubt.” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Frage, ob es Leben im All gibt, beantworten die meisten entsprechenden Wissenschaftler mit einem klaren Ja. Ob dieses Leben irgendwo im Kosmos aber auch intelligent ist, beantworten auch die meisten Astronomen mit Ja. Doch ob diese Außerirdischen bereits hier auf der Erde waren oder heute in Form von UFOs sogar sind, davon halten die Experten nicht viel. Anders als UFO-Forscher und Laien, die das nicht ausschließen wollen oder können. Ist es also ein Aberglaube, vergleichbar mit vielen anderen “Paranormalen Phänomenen”? Genau das fragte sich jüngst ein Psychologe in einer Veröffentlichung, die vor unsinnigen Behauptungen und Unterstellungen geradezu strotzt. Warum ich das als Grenzwissenschaftler so sehe, erfahrt Ihr hier !


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Jagd nach UFOs

Ein “UFO” ist nichts weiter als ein “nicht identifiziertes Flugobjekt”. Jeder UFO-Laie weiß grundsätzlich um die Bedeutung und Herkunft dieses Kürzels, was auf diesem Blog auch hinlänglich ausgeführt wurde.

Trotzdem polarisieren diese drei Buchstaben wie kaum ein anderer Begriff. Denn obwohl ausnahmslos alles am Himmel, was der Beobachter sich nicht erklären kann, folglich ein “nicht identifiziertes Flugobjekt” ist, steht “UFO” schon lange als Synonym für “Alien-Raumschiff”. Was allein schon vom Grundsatz her falsch ist.

Auch wenn nun schon mehr als ein halbes Jahrhundert die Jagd nach den UFOs im vollen Gange ist, gibt es dafür keine nachprüfbaren Beweise. Selbst die unzähligen UFO-Enthüllungen und -Aussagen “hochrangiger Personen” sind keine solchen Beweise, wie sie wissenschaftlich anerkannt werden würden. Erst etwas wirklich Handfestes und Greifbares wäre ein echter Fakt!

Dass das UFO-Phänomen existiert, daran zweifelt niemand ernsthaft. Zweifel bestehen allerdings darin, dass sich hinter diesem Mysterium tatsächlich etwas Unbekanntes wie eben Aliens verbergen. Neben all den als Irrtum oder Verwechselung zu erklärenden Sichtungen bleibt der legendäre Rest, der nicht erklärt werden kann.

Dieser “unerklärliche Rest” von UFO-Sichtungen muss aber ebenso wenig ein UFO i.e.S. (“im eigentlich Sinn”) sein. Also beispielsweise ein Fahrzeug von Außerirdischen, Satans Handlanger, Zeitreisenden oder Erscheinungen aus anderen Welten/Dimensionen oder was auch immer.

Ist es aber nun ein Aberglaube, wenn Menschen hinter diesem Rest der UFO-Meldungen etwas wie Aliens vermuten? Das fragte sich natürlich auch die Psychologie immer wieder. Obwohl Psychologie selber keine handfeste Wissenschaft ist, sondern Psychologen und Psychiater nichts weiter als Interpreten und Deuter des Geistes sind.

“Ist es paranormal zu glauben, dass UFOs real sind?”, fragt denn auch einer dieser Geistes-Deuter, und macht dabei einige grundlegende Schnitzer.

UFOs und die Psychologie

Diese angedeuteten Schnitzer sind für mich als “alten Hasen der Grenzwissenschaft” immer wieder ein Dorn im Auge. Vor allem wenn sie von Geist-Deutern wie eben Psychologen kommen.

Auf der Website “Psychologie Welt” finden sich eine Fülle an Artikeln und Berichten zu psychologischen Themen. Sie reichen von der Frage, ob Rassisten geisteskrank sind, über Zwangsstörungen bis  zum Umgang mit Teenagern und Ehe und Sexualität. Der Artikel “Ist es paranormal zu glauben, dass UFOs real sind?” dort ist grundsätzlich sehr spannend.

Nur leider sieht man schnell, woran man hier ist, wenn es im ersten Absatz bereits heißt:

Einige UFOs werden schließlich identifiziert und entpuppen sich als nichts anderes als der Planet Venus, Sumpfgas, Wetterballons, Nordlichter oder ein Scherz.”

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Ich frage mich, wie man diese Beispiele heute noch ernsthaft anführen kann?! Einen großen Teil des Artikels widmet sich der Autor oder die Autorin der Frage, ob es Leben im All gibt, dass (statistisch) viele Menschen an UFOs glauben und dass es …

keine denkbaren Beweise, die präsentiert oder sogar vorgestellt werden könnten, die alle oder sogar die meisten engagierten UFO-Anhänger davon überzeugen könnten, dass Weltraumkreaturen die Erde nicht besucht haben. (…) Wenn hundert widerlegt werden, werden die Ufologen noch hundert mehr haben. Es gibt keine Möglichkeit, alle zu widerlegen.

UFO-Forscher stimmen hier fraglos zu. Da aber “noch kein solcher Beweis existiert, ist eine solche Behauptung oder ein solcher Glaube paranormal?”, heißt es allerdings ebenso in dem Beitrag. Und hier wird es meiner Meinung nach problematisch.

UFOs, Jesus, Engel, Okkultismus …

In dem anonymen Psychologie-Artikel heißt es weiter:

Manche Menschen haben eine Denkweise, die anomale Reize betrachtet, die paranormale Phänomene verifizieren. Andere stoßen auf die gleichen Reize und nehmen an, dass es sich um einen konventionellen oder routinemäßigen Ursprung handeln muss. So wie fromme Katholiken ein Wunder in einer Form oder Formen sehen, die Maria oder Jesus ähnelt, sehen Ufologen ein außerirdisches Raumschiff in Lichtern oder ungeklärten Objekten am Himmel.

UFOs als real zu sehen korreliert mit dem Lesen von Science-Fiction, weil man glaubt, dass die Astrologie genau ist und an das Okkulte glaubt.

Mit diesen Aussagen wird klipp und klar unterstellt, dass UFO-Forscher auch an Astrologie und okkulte Dinge glauben. Selbstverständlich lesen sie auch Science-Fiction und sind so quasi “vorbelastet” mit dem Thema Außerirdische. Mehr noch, denn in dem gesamten Beitrag wird kaum ein Unterschied zwischen UFO-Forschern und UFO-Zeugen gemacht.

Menschen, die an UFOs i.e.S. glauben, glauben auch an zahllose weitere seltsame Dinge. Diese Menschen passen “ihre eigene Version der Realität” an und glauben unter anderem auch an “Manifestationen der Realität, die von konventionellen Naturwissenschaftlern nicht bemerkt oder erklärt werden” können.

In einer Studie, die ich unter meinen Studenten durchgeführt habe, fand ich eine beständige Beziehung zwischen dem Glauben an die Realität von UFOs und der Akzeptanz einer Vielzahl von paranormalen Behauptungen. (…)

Befragte, die der UFO-Frage zustimmten, stimmten dem ebenfalls signifikant häufiger zu: Das Loch Ness Monster ist real; König Tuts Fluch ist echt; Astrologie ist gültig und wahr; Manche Leute haben ESP; Geister sind real; Engel existieren; der Teufel ist real; und Gott schuf die Erde in sechs Tagen, wie es in der Bibel berichtet wird.”

“Signifikant häufiger” wurde demnach von UFO-Überzeugten auch den anderen zur Auswahl stehenden “Mystery-Themen” zugestimmt. Eine sehr irreführende Aussage, die im Kontext des Artikels geradezu eine Unterstellung ist …

Abergläubischer Einheitsbrei?

Fraglos ist es so, dass “UFO-Gläubige” auch mehr an andere Themen der Grenzwissenschaft glauben. Das können sicher viele Freundinnen und Freunde des Phantastischen bestätigen können. Hier, in diesem Psychologie-Artikel, erweckt es beim Leser den Eindruck, dass sei das alles ein abergläubischer Einheitsbrei.

Leider ist die genannte Studie ebenso wenig genannt, wie der Autor des Artikels selber. Jedoch sind solche Aussagen auf einer Internetseite mit dem Namen “Psychologie Welt” (die übrigens selber anonym in Panama registriert ist) überaus verwirrend. Wenn man es so ausdrücken mag. Es wird sogar suggeriert, dass Menschen, die an UFOs i.e.S. glauben, auch glauben, dass Gott die die Erde in sechs Tagen schuf. Oder auch von der Existenz von Engeln bzw. Schutzengeln überzeugt sind.

Psychologie ist keine empirische Wissenschaft. Es ist das Betätigungsfeld von Geist-Deutern, die vielfach nicht mal die gleiche Herangehensweise haben. Sie interpretieren nur nach ihren besten Möglichkeiten. Dass aber UFO-Interessierte “signifikant häufiger” an andere Themen des “Paranormalen” glauben, kann man fraglos durch Studien und Umfragen wiederholbar belegen.

Zumindest interessierten sich viele Menschen neben dem UFO-Phänomen durchaus auch für andere Gebiete der Grenzwissenschaft. Es ist bedauerlich, dass die “Studie, die ich unter meinen Studenten durchgeführt habe” in dieser Form in dem Artikel zusammengefasst wird. Ich bin sicher, dass die Umfrageergebnisse im Detail betrachtet, nicht ein solches Bild eines quasi an alles glaubenden “UFOlogen” zeigen würden!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFOs und Außerirdische kompakt: Exopolitik veröffentlicht “die wichtigsten Infos zu UFOs auf einem Blick”

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Exopolitik Deutschland veröffentlicht eine kostenlose Zusammenfassung über UFOs, Außerirdische und Exopolitik - Das Wichtigste auf einen Blick
Exopolitik Deutschland veröffentlicht eine kostenlose Zusammenfassung über “UFOs, Außerirdische und Exopolitik – Das Wichtigste auf einen Blick” (Bild: Archiv / Logo Exopolitik Deutschland)

Dass das UFO-Phänomen überaus komplex ist und eine ganze Reihe Themen umfasst, wissen UFO-Forscher in aller Welt nicht erst seit gestern. Heute, wo sich seit Jahren jeder Interessierte online über UFOs und Außerirdische mehr oder weniger gut informieren kann, ist es nicht besser geworden. Im Gegenteil, denn eine Informations-Flut zu UFO-Themen prasselt hier auf unbedarfte User ein. Die Organisation “Exopolitik Deutschland” und ihr Koordinator Robert Fleischer wollen dem nun mit einem kostenlos erscheinenden “Briefing-Dokument” entgegenwirken. In diesem wurden “die wichtigsten Informationen über das Thema UFOs und Außerirdische” zusammengetragen und steht jetzt jedem online zur Verfügung.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 28. Oktober 2016 hat “Exopolitik Deutschland” in dem Briefing-Dokument “UFOs, Außerirdische und Exopolitik” des Koordinators und Journalisten Robert Fleischer die wichtigsten Fakten zum UFO-Phänomen zusammengetragen. Auf 27 Seiten finden hier Interessierte alles relevante, was es aktuell zu UFOs und Außerirdische zu wissen gilt.

UFOs in den Medien

Mein Kollege Robert Fleischer hat erst vor einigen Tagen in einer TV-Sendung des “SWR” zu Themen aus dem Bereich der Verschwörungstheorien kurz seine Sicht auf das UFO-Phänomen und Außerirdische darlegen können. Auch wenn es in der Sendung eher am Rande um UFOs an sich ging. Jedoch wissen viele Mystery-Interessierte, dass die Mainstreammedien Themen aus der Grenzwissenschaft wie eben UFOs eher mit einem Lächeln behandeln. Im besten Fall. Eher sind die Berichte zum UFO-Thema kurz, hämisch oder spöttisch und alles andere als ausgewogen.

Das sieht auch Fleischer von Exopolitik so. Er schreibt zu “UFOs, Außerirdische und Exopolitik”:

Warum erfährt man in deutschen Presseberichten oftmals keine relevanten Fakten zum UFO-Phänomen, während die damit verbundenen Protagonisten entweder als harmlose Spinner oder gefährliche Fantasten abgestempelt werden? Eine Frage, die ich mir als ehemaliger TV-Journalist bereits zu Beginn gestellt habe.”

Und so entstand das PDF-Briefing-Dokument für die deutschen Medienvertreter. “Und zwar”, so Fleischer, “in einem für Journalisten wertvollen Format”. Pure Information, ohne die vielfach üblichen Spekulationen und mit über 100 Quellenangaben bzw. Fußnoten, welches mehrfach jährlich ein Update bekommen soll.

UFOs kompakt

Das neue “Exopolitik“-Briefing soll beispielsweise Journalisten und Medienvertreter über folgende Punkte informieren:

  • Was ist überhaupt grundsätzlich ein “UFO”?
  • Welche Beweise gibt es für die Existenz von UFOs?
  • Stecken Außerirdische hinter dem Phänomen?
  • Hat auch Deutschland UFO-Akten?
  • Welche Länder haben ihre UFO-Akten bereits veröffentlicht, und wo kann man sie herunterladen?
  • Wie ist der offizielle Standpunkt der Politik?
  • Welche Auswirkungen hätte die Entdeckung außerirdischen Lebens auf Politik, Religion, Gesellschaft und Wirtschaft?
  • Sehen wirklich nur “Spinner” und “Fantasten” UFOs, wie es die Massenmedien suggerieren?
VIDEO: Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Interview-Talk von Lars A. Fischinger mit Robert Fleischer von Exopolitik (Bild: L. A. Fischinger)

Es ist zu hoffen, dass sich die Medien diese Veröffentlichung von Robert Fleischer auch zu Herzen nehmen. Selbstverständlich möchte sich kein Journalist im Vorfeld einer Berichterstattung oder eines Interviews zum UFO-Phänomen durch endlose Seiten Material zum Thema lesen. Material, dass dieser wahrscheinlich so oder so nicht bewerten kann, da es einfach online zusammengesucht wurde.

Deshalb halte ich diese kompakte Informations-Quelle von “Exopolitik” für sehr wichtig. Ob sie auch ankommt, ist zu hoffen. Treffend dazu heißt es in der Vorbemerkung des Dokumentes:

Die öffentliche Debatte über UFOs muss deshalb informiert und ernsthaft geführt werden.”

Und genau so ist es!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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UFOs: Nichts als Erscheinungen von Geistern und okkulte Manifestationen von Dämonen des Teufels?

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UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Was ist die wahre Natur von UFO-Erscheinungen? Alles Schwindel und Irrtümer? Außerirdische aus dem Universum? Oder ganz anders: Ist das UFO-Phänomen sowie die UFOs an sich in Wahrheit eine Erscheinungsform von Dämonen, Geistern und okkulten Mächten? Ausgeburten des Teufels/Satans, quasi die gefallenen Engel der drei großen Weltreligionen? Das jedenfalls wird immer wieder behauptet. Teilweise auch von Seiten kirchlicher Medien oder Vertretern verschiedener Religionen. UFOs seine nichts weiter als Teufelswerk von Dämonen, die die Menschheit nicht nur in die Irre führen sondern dem Satan bzw. Luzifer selber zuführen sollen? Eine christliche Internetseite hat zu diesen und anderen Fragen zum UFO-Phänomen einen durchaus objektiven Artikel veröffentlicht.


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Artikel vom 5. Juni 2013 / Update: 29. Oktober 2016

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hin und wieder lese ich auf der christlichen Internetseite Livenet.ch und die dortigen Artikel und Meldungen im „Webportal von schweizer Christen“. Ein Artikel, der auch auf der angeschlossenen Website Jesus.ch zu finden ist, ist dabei für an der Grenzwissenschaft und UFOs Interessierte besonders interessant. Es ist der Artikel „Sind UFOs Geistererscheinungen?“ von Bruno Graber.

In dem seit mindestens Sommer 2013 online zu finden Artikel geht der Autor Graber kurz und bündig auf einige Fragen zum UFO-Phänomen ein. Inklusive der Frage, ob UFOs in Wahrheit Dämonen und Manifestationen des Satans sind, die Menschen manipulieren und verführen sollen. So schreit er zum Beispiel zu UFOs:

Rund 90 Prozent aller UFO-Meldungen haben sich nachträglich als Fehlalarm erweisen. Was soll man aber von den restlichen Berichten halten? Eine Umfrage in Deutschland zeigt, dass 17 Prozent der Bevölkerung an Besuche aus dem All glauben und dass 31 Prozent annehmen, dass intelligentes Leben im All existiert.”

Bereits hier würden UFO-Forscher an den „rund 90 Prozent“ herum feilschen wollen. Bekanntlich schwanken die Aussagen darüber, wie viel Prozent der UFO-Meldungen „ungeklärt“ bleiben. Ebenso schwanken die Umfrageergebnisse zum Thema Außerirdische im Kosmos, Glaube an UFOs als Alien-Fahrzeuge (das sind eigentlich zwei Paar Schuhe) von Land zu Land und Jahr zu Jahr.

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Bruno Graber jedenfalls verweist in seiner Publikation darauf, dass „Spiegel Online“ und „Astrodicticum simplex“ die besten UFO-Bilder „prämiert“ haben. Doch das ist vollkommen irreführend für die christlichen Leser dieser Internetseite. Zumindest dann, wenn man nur den Artikel Graber liest, da es in diesem heißt:

Alle Bilder sind gekonnte Fälschungen.

Und warum sind alle Bilder „gekonnte Fälschungen“? Weil eben „Astrodicticum simplex“ höchst selber am 14. Februar 2010 zu einem Wettbewerb in UFO-Fotos fälschen aufgerufen hat! Dieser stand unter dem Motto „Wer fälscht das beste UFO-Foto?“ und die Bild-Ergebnisse wurden am 21. März 2010 online veröffentlicht.

Diese Tatsache ist zwar im Artikel von Graber verlinkt, aber mit keiner Silbe erwähnt. Wen wundert es, dass Bilder aus einem solchen Fälscherwettbewerb im Ergebnis dann auch alle Fake sind? Also mich nicht. Und so „gekonnte Fälschungen“ sind übrigens auch nicht alle …

UFOs sind satanische Dämonen!

Bruno Graber geht auf der christlichen Internetseite neben einer Reihe anderer Aussagen auch auf die Idee „UFOs sind Dämonen“ ein. Ich kenne eine ganze Reihe Aussagen von Muslimen, die UFOs und das ganze UFO-Phänomen als Dämonen und Satans „Handlanger“ etc. interpretieren.

In der islamischen Mythologie, dem Koran und deren Glaubenswelt kommen solche „Dämonen“ natürlich auch tatsächlich vor. Der Islam unterscheidet sich da nicht von allen anderen Religionen der Welt; ob große oder kleine Religionen.

Wobei man diese übersinnlichen und überirdischen Wesen im Islam als „Dschinn“ bezeichneten Dämonen auch in drei „Gruppen“ unterscheidet. Auch wenn die Deutungen und Interpretationen dieser Dschinn nicht unumstritten sind, finden sich im Koran vielfach Erwähnungen dieser Wesenheiten. Die Sure 72 des Koran, „Der Dschinn“ genannt, widmet sich zum Beispiel vollständig diesen Wesen.

Genius aus Mesopotamien: Ein Astronautengott und Vorläufer von Engeln und geflügelten Dämonen? (Bild: L. A. Fischinger)
Genius aus Mesopotamien: Ein Astronautengott und Vorläufer von Engeln und geflügelten Dämonen? (Bild: L. A. Fischinger)

Es könnte sich bei den Dschinn um dämonische Geister und Naturwesen handeln, die schon vor dem Islam im Nahen Osten (Arabien) bekannt waren. Vielleicht stammt der glaube in seinem Ursprung sogar von den legendären Genien ab. Mesopotamische Flügelwesen, die in der Prä-Astronautik gerne als Anunnaki bezeichnet werden.

Auch die geflügelten „Engel“ der Christenheit scheinen ihren Ursprung in diesen Genien zu haben (hier mehr). Dabei gibt es auch auch Parallelen zu der abendländischen Folklore über Feen, Trolle Elfen bzw. allgemein zu den „Naturgeistern“.

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Natürlich werden auch in der christlichen Welt UFO-Erscheinungen hin und wieder als „dämonisch“ angesehen. Vor allem auch bei den Bibelfundamentalisten, da diese sehr schnell dabei sind, vieles in der Welt als Manifestationen und Manipulationen des Satan anzusehen, wie es beispielsweise hier beschrieben wurde.

UFOs werden dabei auch auch mal in Zusammenhang mit „Plänen geheimer Mächte„, die mit Luzifer im Bunde sind, in Verbindung gebracht. Immerhin ist der Glaube an den Teufel und seine Dämonen eine der Kernlehre des Christentums, auch wenn ich den Ursprung daran vollkommen anders sehe und deute.

Mir ist aufgefallen, dass scheinbar der Glaube daran, dass der Satan/Teufel, okkulte Mächte oder schlicht das Böse hinter dem UFO-Phänomen steckt, offenbar zugenommen hat. Auch Erich von Däniken als bekanntester Vertreter der Idee der Astronautengötter, wurde und wird angeblich “von satanischen Mächten missbraucht”, wie es dann und wann behauptet wird.

Dies lässt sich durchaus auf alle Vertreter der unterschiedlichsten Ideen aus dem Bereich der Grenzwissenschaft übertragen – inklusive mir selber. Wenn es denn stimmen würde …

der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)
Auch der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)

Zumindest bemerke ich persönlich, dass seit dem Start meines YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft im Sommer 2012 häufig in den dortigen Kommentaren diese Meinungen geäußert werden. Ob mein rein subjektives Empfinden in dieser Hinsicht auch zutrifft, kann ich nicht beurteilen.

Der der Artikel von Bruno Graber ist da wesentlich „freundlicher“ verfasst, als so mancher Kommentar dazu auf meinem Video-Kanal. Es lohnt sich für den UFO-Interessierten durchaus ihn zu lesen. Vor allem deshalb, da der Artikel auf einer christlichen Internetseite steht, die in dem dortigen Ressort „Esoterik“ so mancherlei Themen wie Astrologie oder Halloween aus christlicher Sicht behandeln.

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Pro7 fragt: “Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?” – “Galileo” zu Besuch bei UFO-Forschern der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”. Review der online zu sehenden Sendung

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Screenshot der Galilo-Sendung von Pro7 am 27. Mai 2016 mit den UFO-Forschern André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (Bild: Screenshot Pro7-Video)
Die UFO-Forscher André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” mit einem Pro7-Reporter (Bild: Screenshot Pro7-Video)

“Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?”, das fragte sich der Sender “Pro7” im Rahmen seiner populärwissenschaftlichen Sendung “Galileo” am 27. Mai 2016. Um diese Frage näher zu beleuchten machte ich ein Reporter der Sendung auf den Weg nach Lüdenscheid um dort mit den beiden UFO-Forschern Hans-Werner Peininger und André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) über das Thema zu sprechen. Heraus kam ein rund 10 Minuten langer TV-Beitrag von “Galileo”, der nun von dem Sender online gestellt wurde. Als Jäger des Phantastischen, dem die sehr oft mangelhafte Qualität von TV-Reportagen zu diesen Themen mehr als bekannt ist, habe ich mit den “Pro7”-Beitrag einmal genau angesehen. Hier mein Mystery-Review.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Format der TV-Reihe “Galileo” auf dem Sender “Pro7” ist auch in der Grenzwissenschaft mehr als bekannt. Bekannt vor allem deshalb, da in dieser abendlichen Sendung rund um populärwissenschaftliche sowie auch rein banale Themen immer mal wieder Aliens, Mystery, UFOs & Co. behandelt werden. Von der “Area 51” über Kornkreise bis zur Prä-Astronautik war in der Reihe schon alles dabei. Selbst ein “Galileo Mystery” gab es einst zur Grenzwissenschaft, in dem es ausschließlich um die Rätsel und Phänomene der Welt ging.

Den allermeisten Mystery-Freundinnen und -Freunde graust es schon seit Jahren, wenn sie nur den Namen der Sendung in diesem Zusammenhang hören. Aber sehen wir uns mal an, was “Galileo” am 27. Mai da über das Thema “UFO-Phänomen” brachte.

“Pro7” auf der Jagd nach UFOs

Auf der Internetseite zu diesem TV-Beitrag lesen wir:

Allein in Deutschland werden jährlich hunderte von unbekannten Flugobjekten gesichtet. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine Einrichtung, in der Forscher versuchen, diesen mysteriösen Sichtungen auf den Grund zu gehen.

Natürlich gibt es nicht nur eine “Einrichtung” für UFO-Forschung in Deutschland, wie es der Text sagt. Auch der Moderator in der Ankündigung unterliegt diesem Irrtum. UFO-Fans wissen das – und es spielt auch eigentlich zum Review der Sendung keine wirkliche Rolle. Ebenso wie das albern durch das Bild schwebende UFO und die unvermeidliche Musik von “Akte X” im Hintergrund. Kennen wir, ignorieren wir …

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)
Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)

Die eigentliche Einleitung des Beitrages mit dem Reporter ist meiner Meinung nach wirklich mehr als gut. Warum? Weil er sein Smartphone in der Hand hat und einfach mal guckt, was google so zum Thema UFO für Treffer liefert. Und genau das ist sicherlich heute der allererste Schritt von unzähligen Menschen, wenn sie mehr zum Thema erfahren wollen. Wohin sie das dann schlussendlich führt und was man dadurch für eine Meinung gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

Den “Pro7”-Journalisten jedenfalls führt dies nach Lüdenscheid zur “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.), wo ihn der UFO-Forscher und Autor die Tür zu deren Büros öffnet. Einer von 50 aktiven UFO-Ermittlern sei dieser, so heißt es im Video. Woher diese Zahl stammt, ist mir nicht klar. Wie mit Sicherheit den meisten Zuschauern der Sendung, die diese, wie ich, mit einem wachen “Mystery-Auge” gesehen haben.

Definiere “aktiviere UFO-Forscher”…könnte man einwenden. Sicherlich stammt diese Zahl von der GEP selber und wurde nicht von “Pro7” errechnet. Interessant finde ich sie aber schon sehr, da es eben eine Frage der Definition ist. Erbsenzählerei für den Laien, sicherlich. Spannend für Jäger des Phantastischen mit Blick für die Details, bestimmt.

Vor Ort bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”

In den Räumen der GEP stellt sich der UFO-Forscher Kramer den Fragen des Reporters und erläutert die Arbeit eines “UFO-Jägers” Etwa auch, dass die Ermittler der GEP nicht dazu da sind, die eingegangenen Meldungen von UFO-Sichtungen zu widerlegen. “Wir gucken einfach, was könnte die Erklärung sein”, so Kramer.

Vorgestellt wird auch der Fragebogen zu den Details der Sichtung, den UFO-Zeugen ausfüllen (sollten), wenn sie ein UFO melden wollen. Diesen findet man auch online unter diesem GEP-Link. Ebenso wird sachlich erklärt, dass UFO-Zeugen keine “verrückten Leute” sind, die an den Verein ihre Sichtungen herantragen. Vielmehr sei es, so Kramer, ein Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung in Deutschland, der UFOs sieht. Eine wichtige Aussage, die aber an dem schlechten öffentlichen Ruf des UFO-Thema und auch dessen überwiegende Negativdarstellung in den Mainstreammedien nichts ändern wird.

Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Video auf YouTube)(Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L.A. Fischinger)

In einem Nebensatz werden auch UFO-Entführungen nur leicht angeschnitten, da André Kramer hierzu auch die Arbeit “Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel von “UFO-Entführungen” veröffentlicht hat (s. auch hier).

Auch wird bei “Galileo” darauf eingegangen, was denn der Grund für die Sichtung eines UFO sein könnte. Beispielsweise auf Bildern der NASA, die zweifellos innerhalb der UFO-Gemeinde immer schon populär waren. Aber eben auch, dass ein UFO-Zeuge zum Beispiel Weltraumschrott beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre oder nur die Raumstation ISS gesehen hat. Fakten, die der UFO-Interessierte kennt und den Profi in solche Sendungen langweilen – aber unabdingbar mit in derartige TV-Berichte gehören. Ebenso wird das Thema der UFO-Schwindel vorgestellt. Fälschungen wie durch Handy-UFO-Apps oder sogar UFO-Plastik-Modelle, wie anhand eines UFO-Fotos von 1995 erklärt wird. Uneingeschränkt kann man hier den Aussagen von Kramer zustimmen, dass die “klassischen” UFO-Fakes durch Modelle & Co. schon lange durch moderne Digitaltechnik abgelöst worden sind.

Hans-Werner Peiniger in seiner Funktion als Gründer und Chef der GEP e.V. kommt natürlich ebenso zu Wort. Auch Peiniger erklärt die Arbeit eines UFO-Ermittlers und weist darauf hin, dass Zeugen auch mit der gelieferten Erklärung einer Sichtung nicht zufrieden sein können. “Nicht jeder lässt sich gerne sein UFO kaputt machen”, so Peininger. Dennoch bleiben UFO-Fälle, die eben nicht erklärt werden können. Natürlich auch bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”, wie anhand eines UFO-Falles von zwei Polizisten dargelegt wird.

(Ein erstaunliches) Review-Fazit

Der “Galileo”-Reporter bzw. die Sendung resümiert am Ende des Beitrages, dass UFO-Forscher tatsächlich “keine Spinner” sind und dass diese Art der Mysterien-Jagd durchaus fasziniert sei. Das kann ich, obwohl selber kein UFO-Ermittler und eher mit den Rätseln der Vergangenheit befasst, natürlich nur unterstreichen.

Mein Fazit der 10 Minuten dauernden UFO-Reportage von “Pro7” wundert mich schon irgendwie selber: “Galileo” und die beiden UFO-Forscher des Vereins GEP haben die Thematik überaus sachlich dargestellt und, soweit in der Zeit möglich, erklärt. Erstaunlich ist aber viel mehr, dass der Sender selber auf “Hohn und Spott” beim Schneiden des Beitrages und in den Kommentaren verzichtete. Damit hätten die Redakteure sehr schnell aus sachlichen Ausführen der beiden Ermittler einen vollkommen anders aussehenden Beitrag schaffen können.

Und das ist in den Mainstreammedien überaus selten, wie es die Jahrzehnte der UFO-Forschung zeigen …

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Zuhause auf der Jagd nach UFOs: Die Software “UFO-Detector” macht es möglich mit der eigenen Webcam auf UFO-Jagd zu gehen. Das könnte ein Problem werden …

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Auf UFO-Jagd - bequem von zu hause aus - Eine UFO-Detector Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)
Auf UFO-Jagd – bequem von zu hause aus – Eine “UFO-Detector” Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)

Wer immer mal gerne ein UFO fotografieren oder filmen und dieses Aufnahmen einer breiten Community zur Verfügung stellen wollte, kann dies nun tun. Man benötigt nur eine Überwachungssoftware für den heimischen Computer und eine Webcam, die inzwischen schon die meisten Internetnutzer besitzen. Mit der Software “UFO-Detector” auf dem PC kann dann die Jagd nach unbekannter Flugobjekten bei Tag und Nacht beginnen. Eine heimische UFO-Jagd im Internet-Zeitalter, die gar nicht so absurd ist, wie sie vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Aber auch ein Projekt und eine daran angeschlossene Community, die der UFO-Forschung durchaus Probleme bereiten kann.

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die UFO-Jagd kann daheim beginnen!

Weltweit gibt es Menschen und Gruppen, die nachts mit Kameras und Feldstechern auf der Lauer nach UFOs am Himmel liegen. Nicht nur in Nevada im Umfeld der angeblichen UFO-Basis “Area 51” sondern beispielsweise auch in Deutschland. Ist man aber zu bequem um sich nächtelang auf die Suche nach dem Unbekannten am Himmel zu begeben oder hat schlicht zu wenig Zeit, kann man die Suche nach UFOs inzwischen auch “automatisieren”.

Der “UFO-Dedector” sucht Unbekannte Flugobjekte

Es gibt schon lange eine technisches UFO-Forschung mittels (automatisierten) Kameras und ähnlichem Equipment. Auch hier bei uns in Deutschland, wo beispielsweise der UFO-Forscher und Autor Gerhard Gröschel das “Institut für technische UFO-Forschung” betreibt. Gröschel benutzt für seine Jagd nach UFOs verschiedene Techniken und Instrumente wie diverse Kameraüberwachungen mit verschiedenen Kameras, mobile Systeme, die vor Ort aufgebaut werden, Magnetfeldsensoren oder auch Instrumente zur Messung der Erdgravitation und anders mehr. Alles in allem überaus kostspielige Techniken, die Gröschel beispielsweise an sog. “UFO-Hotspots” wie Hessdahlen in Norwegen oder Knittelfeld in Österreich einsetzte.

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Wer solche Investitionen scheut, der kann den Himmel auch überaus kostengünstig mit einer einfachen Webcam und der kostenlosen Software des “UFO-Dedector” nach UFOs absuchen. Dabei zeichnet die heimische Webcam UFOs bzw. vermeintliche UFOs am Himmel auf, die mit der Software genauer betrachtet werden können. Ebenso ist an diesem “UFO-Detector” eine Online-Community angeschlossen, auf die alle interessanten Bilder und Videos hochgeladen/geteilt werden können. Damit erweitert der einzelne UFO-Jäger also die Reichweite seiner Entdeckung und kann sich mit weiteren UFO-Jägern darüber austauschen. Ein Video des Programmierers erklärt die für den Nutzer fraglos einfache Technik.

Das alles ist meiner Meinung durchaus interessant (ich nutze es aber nicht), da es fast kostenlos ist. Zumal ist es auch deshalb interessant, da der User mittels eines Laptop quasi überall den Himmel nach UFOs überwachen lassen kann. Was dabei dann heraus kommt, ist wieder eine ganz andere Sache. Und kann durchaus ein Problem für die UFO-Forschung werden.

Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger als Problem für die UFO-Forschung?

“Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger”? Das klingt provokativ und ist auch so gewollt. Ausnahmslos jeder UFO-Forscher hat sich mehr oder weniger absichtlich auch selber so genannt. Und ausnahmslos jeder UFO-Forscher ist ein Hobby-Forscher. Man kann nicht den Job “UFO-Forscher” lernen, sich darin ausbilden lassen, studieren oder wird dazu – von wem auch immer – ernannt. Jeder kann es sein und sich so nennen, wenn er mag.

Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)
Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)

Das Problem liegt hier für mich als (selbsternannter) Jäger des Unfassbaren und Phantastischen ganz woanders – im Internet. Die Ausrüstung des oben genannten UFO-Forschers Gerhard Gröschel zum Beispiel ist mit einer einfachen Webcam mit angeschlossener Software nicht zu vergleichen. Eine Webcam liefert alles an Bildmaterial von jedem Nutzer des Detektors überall auf der Welt. Selbst ein echtes unbekanntes Objekt kann natürlich, neben all den Flugzeugen oder Sternschnuppen, hierbei gefunden und gefilmt werden. Jedoch ist der Detektor für die private Jagd nach UFOs auch lernfähig. Natürliche oder bekannte Objekte wie eben Flugzeuge sollen so quasi heraus gefiltert werden.

Ein Problem würde sich dann für die UFO-Forschung an sich ergeben, wenn die Nutzer dieses “UFO-Dedector” ihre Videos von allerlei Lichtern und Punkten am Himmel bei YouTube online stellen. Vielleicht einfach auch nur von Kids oder Teenagern in ihrer Begeisterung, dass sie ein “UFO” gefilmt haben. Immerhin ist die Nutzerfreundlichkeit der Sofortware eines der Anliegen des Programmierers. Eine Art “böse Absicht” steckt bei den allermeisten “UFO-Sensationen” auf dem Video-Portal sicher nicht dahinter.

Genau genommen existiert dieses Problem schon seit Jahren und wächst unaufhaltsam an. YouTube ist übervoll mit “sensationellen UFO-Videos” aus der ganzen Welt, worauf ich immer wieder hinweise. Die meisten dieser Filmchen sind schlicht nichtssagend und langweilig, einige sogar absichtlich gefälscht.

Neues YouTube-Video: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO-Tipp: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis?(Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Nun stelle man sich vor, dass diese Software zur UFO-Jagd eine riesige Fanbase bekommt und davon viele Nutzer ihre Filmchen auf YouTube hochladen. Und schon haben wir eine zusätzliche Flut als unklaren und dazu digital komprimierten UFO-Filmen auf der Video-Plattform. Ähnlich war es auch, als mehr und mehr kostenlose Apps für Smartphones aufkamen, mit denen man kinderleicht UFO-Bilder zaubert konnte. Etwa wie in diesem Beispiel auf meinem BLOG mit dem vermeintlich “besten UFO-Foto aller Zeiten”, wie ich glaube. Ebenso sollte bekannt sein, dass die Aufnahmetechnik und Bildqualität von Webcams alles andere als hervorragend ist.

UFO-Forschungsvereine ignorieren zum Glück YouTube-UFO-Filme fast immer. Anders die Regenbogenpresse, die sich gerne mal einen solchen Film heraus pickt und so das Thema “UFOs” unbewusst auf mehr oder weniger schlechte YouTube-Videos reduziert. Auch ist die interne Gemeinde der UFO-Interessierten im Internet überaus schnell darin, solche Filme etwa bei Facebook zu verbreiten. Zur Ehrenrettung muss aber unterstrichen werden, dass selbst die größten UFO-Fans aufgrund der Film-Schwemme mit derartigem Material nicht viel anzufangen wissen. So zumindest mein Endruck beim täglichen Blick in das Internet.

Hoffen wir als Freundinnen und Freunde des Phantastischen, dass dieser “UFO-Detector” nicht für eine neue Flut ein YouTube-Filmen sorgt. Tauchen also Filme oder Bilder von dieser Software im Netz auf – seit Ihr nun “gewarnt”.

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