Der Bigfoot und die UFOs: Ein bizarrer Zusammenhang und eine „starke und große Herausforderung“ an die Forschung? (+ Videos)

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Der Bigfoot und die UFOs: Ein kurioser Zusammenhang? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
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Der Bigfoot und die UFOs: Ein kurioser Zusammenhang? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ein Zusammenhang zwischen UFOs und dem Bigfoot, gibt es den überhaupt? In der Tat existieren Berichte und Fälle, in denen beide so unterschiedliche Bereiche aus der Welt des Unfassbaren zusammentreffen. Ist das reiner Zufall oder steckt mehr dahinter? Und wie könnten solche bizarren Geschichten zukünftig genauer erfasst werden?


Bigfoot versus UFOs

Bigfoot und UFOs, wie passt das zusammen? Immerhin gelten beide Themen als zwei vollkommen unterschiedliche Gebiete der (grenzwissenschaftlichen) Forschung. UFO-Forscher ermitteln bekanntlich zu „Unbekannten Flugobjekten“, die vielfach als Fahrzeuge oder Technologien gedeutet werden, die nicht von dieser Welt sind. Die wohl jedem geläufigste, klassische Deutung ist jene, dass sich hinter dem UFO-Phänomen Außerirdische verbergen.

Ein Bigfoot hingegen ist ein Lebewesen, dass gerade deshalb für viele von Interesse ist, da es eben von dieser Welt stammt. Aber bisher nicht wissenschaftlich belegt, klassifiziert oder dokumentiert wurde. Ein Tier – eine Art Affenmensch – nach dem Kryptozoologen seit Jahrzehnten suchen. So wie nach anderen „affenartigen Humanoiden“, die in vielen Teilen der Erde bisher unentdeckt leben sollen.

Unterschiedlicher können zwei Gebiete der Erforschung des Unbekannten wohl kaum sein. Und doch gibt es erstaunlicherweise durchaus immer wieder Berührungspunkte zwischen UFOs und Bigfoots. Darauf verweist auch der UFO-Forscher und Autor André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP e.V.) in seinem Online-Vortrag „Der Bigfoot und die UFOs“ vom 28. Mai 2022. Dieser ist als 1. Video am Ende eingefügt. Denn Kramer ist gleichzeitig auch aktives Mitglied des „Netzwerk für Kryptozoologie„.

„Affen-Wesen“ in UFOs

Wie aber kann man sich einen solchen „merkwürdigen Zusammenhang“, wie Kramer es in seinem Vortrag nennt, vorstellen?

In der Tat wurden in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mysteriöse Fälle berichtet oder dokumentiert, in dem beide Phänomene, UFOs wie Bigfoots, mehr oder weniger gemeinsam auftraten. Entweder, dass bei einer Bigfoot-Begegnung zeitnah oder sogar gleichzeitig auch UFOs oder „Lichter am Himmel“ gesehen wurde. Oder aber, dass Zeugen von UFO-Nahbegnungen affenartige Wesen sahen, die man als Bigfoot bezeichnen könnte. Auch bei den sogenannten UFO-Entführungen.

Das Autorenduo Janet und Colin Bord hat solche Fälle beispielsweise in ihren Büchern „Der amerikanische Yeti“ und dem aktualisierten Folgeband „Bigfoot Casebook“ dokumentiert. Sie weisen hierbei darauf hin, dass auf solche sonderbaren Zusammenhänge bereits vor rund 50 Jahren hingewiesen wurde. Eine rationale und von UFO-Forschern wie Kryptozoologen akzeptierte Erklärung, wie diese scheinbar unterschiedlichen Erscheinungen zusammenhängen, steht bis heute aus.

Ein sehr interessantes Beispiel für ein Zusammentreffen beider Phänomene geschah im Juli 1983 in Mount Vernon in Missouri in den USA. Die UFO-Forscherin, Autorin und Journalistin Linda Moulton Howe hat diesen in ihrem Buch „Glimpses of ther Realities – Volume 1: Facts and Eyewitnesses“ schon 1994 geschildert. Demnach habe das Ehepaar Paula und Ron Watson eine gelandetes UFO auf einem nahen Feld ihres Nachbarn stehen sehen, dass sogleich ihre Aufmerksamkeit erregte.

Eine Kreatur vom „Bigfoot-Typ“

Mit einem Fernglas sahen sie zwei kleine Wesen in silbernen Anzügen, die sich an einer auf dem Boden liegenden Kuh zu schaffen machten. Plötzlich schienen diese Wesen mit samt der Kuh in Richtung des konisch geformten UFOs zu schweben. Direkt neben dem Objekt stand ein menschliches Wesen, dass sie als „Eidechsen-Typ“ bezeichneten.

Deutlich sahen die Watsons dabei auch, dass sich auf der Außenseite des fremden Objektes sogar die Umgebung spiegelte. „Die Bäume, das Gras und der Himmel spiegeln sich in einer perfekten Tarnung wider“, so die Watons zu Howe bei ihren Recherchen zu dem Fall. Doch dann verschwanden die Wesen mit der Kuh in dem Objekt, dass daraufhin ebenso verschwand. Was sie aber noch beobachtet haben wollen, stand etwas weiter rechts neben dem UFO. Es war ein riesiges, menschliches Wesen, das die Zeugen als „Bigfoot-Typ“ bezeichneten und das grüne Augen gehabt haben soll. Ein echtes Monster!

Einige Zeit später erfuhr das Ehepaar Watson, dass tatsächlich der Nachbar das Fehlen einer seiner Kühe beklagte. Für die UFO-Sichtung beziehungsweise Geschichte des Ehepaares mit seinem vermissten Tier hatte er aber kein Verständnis. Für Howe zeigte dieser Fall sehr eindrücklich das Zusammenspiel oder sogar die Zusammenarbeit unterschiedlicher Kreaturen, die im Rahmen von UFO-Nahbegegnungen immer wieder beschrieben wurden und werden.

Und dieses Phänomen ist keinesfalls auf Nordamerika oder die USA beschränkt. Denn auch in Russland beziehungsweise der ehemaligen Sowjetunion wurden derartige Fälle gemeldet, wie es Beispiele Dr. Marina Popowitsch in ihrem Buch „UFO Glasnost“ berichtet.

Ein Stelldichein des Bizarren

In dem unten eingebetteten Kurz-Vortrag zum Thema UFOs und Bigfoots bezeichnet der UFO-Forscher Kramer diesen Zusammenhang als „starke und große Herausforderung“ für die Forschung. Und zwar für UFO-Forscher und Kryptozoologen gleichermaßen. Diese stehen „vor einem ziemlich großen Dilemma“, so Kramer, denn all das „mutet unglaublich bizarr an“.

Sicherlich wird niemand abstreiten, dass all dies „unglaublich bizarr“ erscheint und auch klingt. Warum sollte der Bigfoot, der, sofern er real existiert, Teil der irdischen Fauna ist, irgendwas mit UFOs zu tun haben? Oder diese UFOs sind in der Nähe dieser bisher unentdeckten Tiere aufhalten? Oder waren das alle Zufälle? Leuchtende Kugeln, Lichter am Himmel oder klassische UFOs, die nur zufällig zeitnah unweit einer Bigfoot-Sichtungen beobachtet wurden? Oder sind, so könnte man spekulieren, Außerirdische in UFOs ganz einfach an allem hier auf Erden interessiert; einschließlich Menschen und Bigfoots?

Denn kaum jemand wird wohl behaupten wollen, das Affenmenschen wie der Bigfoot Teil einer UFO-Besatzung sind. Oder vielleicht doch?

In den vergangenen Jahrzehnten gab es in der UFO-Forschung zahllose Statistiken, die sich mit dem Aussehen jener Kreaturen befassten, die an oder in UFOs gesehen worden sein sollen. Vor allem im Rahmen des Phänomens der UFO-Entführungen sowie bei Nahbegegnungen nach UFO-Landungen. Heraus kam dabei grundsätzlich ein Stelldichein des Bizarren! Nahezu jede denkbare und undenbare Form wurde dabei schon beschrieben.

„Exotische Wesen“

Die berühmten „Kleinen Grauen“ sind nur ein Teil jener Kreaturen, die Zeugen gesehen oder gesehen haben wollen. Vor allem ab Anfang der 1990er wurde dieser Typ durch den Boom von UFO-Themen im Fernsehen und den Medien weltweit bekannt. Auch wenn er in den Jahrzehnten davor in einschlägigen Kreisen alles andere als neu war. Es war eine Zeit, in der auch die Diskussionen um UFO-Entführungen eine neue Höhe erreichten.

So kam es schon sehr früh zu dieser Zeit zu verschiedenen Erhebungen und Kongressen, die sich vor allem mit Entführungen durch Aliens befassten. Eine davon fand im Juni 1992 am berühmten „Massachusetts Institue of Technology“ (MIT) statt. Teilnehmer waren hochkarätige UFO-Forscher und Wissenschaftler, die ihre Forschungen vorstellten. Und zwar Pro und Contra, die später in dem Buch „Alien Discussions – von Außerirdischen entführt“ auch in Deutschland in Buchform erschienen. Auch nach 30 Jahren ein Standartwerk zu diesem Thema.

Darin befindet sich auch eine Umfrage unter UFO-Forschern in Zusammenhang mit ihrer Arbeit am Entführungs-Phänomen. Ein Anhang voller statistischer Erhebungen zu zahlreichen Einzelfragen zu diesem Phänomen. Unter anderem auch eine „Typeneinteilung der Wesen“ sowie ihre „körperlichen Merkmale“, die von den Zeugen beschrieben wurden. Bei den Stichproben in den Befragungen war sprichwörtlich alles dabei. Von den „Kleinen Grauen“, über insektenartige Wesen, die wie eine Gottesanbeterin aussehen, bis Roboter.

Weiter heißt es zu den von Thomas E. Bullard zusammengetragen Daten:

Exotische Wesen, wie Riesenhirne, Monster, Roboter und Affen oder Bigfoot-Kreaturen, sind noch seltener; sie erreichen lediglich ein paar Prozentpunkte in nur fünf Stichproben.

Eine Bigfoot-Datenbank

Offensichtlich sind „Bigfoots in UFOs“ also nur ein kleiner Teil des Ganzen. Zumindest bei jenen Menschen, die glauben, dass sie in ein UFO (oder an sonst einen fremden Ort) entführt wurden. Selbst Zwerge oder Gnome mit Kapuzen, die man aus Legenden, Märchen und Sagen kennt, werden im Kontext mit UFOs erwähnt. Bei diesem Phänomen ist demnach alles anzutreffen, was sich der menschliche Geist ausmalen kann. Und deshalb „zeigen“ sich vielleicht sogar die mutmaßlichen Urheber dieses Phänomens, Wesen aus der über-irdischen „Anderswelt„, entsprechend. Letztere Überlegung würde an dieser Stelle aber zu weit führen.

Es scheint eher so zu sein, dass „Bigfoot-Kreaturen“ bei UFO-Nahbegegnungen und der eigentliche Bigfoot als von Kryptozoologen gesuchtes Tier, zwei verschiedene paar Schuhe sind. Hier wäre eine Umfrage oder Statistik von Kryptozoologen spannend, die Bigfoot-Sichtungen erforschen und dokumentieren. Denn ob überhaupt ein Zusammenhang zwischen UFOs und Bigfoots besteht, könnte nur eine solche Datenerfassung erklären.

Viele tausend Berichte über Begegnungen mit einem Bigfoot haben Kryptozoologen in Jahrzehnten erfasst und dokumentiert. Bei den unzähligen Berichten wäre es hoch interessant herauszufinden, bei wie vielen auch wirklich UFOs gesehen wurden. Unmittelbar und mittelbar.

Hierzu bedürfte es unter den zahlreichen „Bigfoot-Jägern“ eine einheitliche Datenbank. Und diese müsste dann auch noch mit einer entsprechenden UFO-Sichtung-Datenbank synchronisiert werden. Schließlich ist nicht jedes gemeldete UFO auch wirklich etwas Unbekanntes und Rätselhaftes. Längst nicht jedes seltsame Licht am Himmel nach einer Bigfoot-Sichtung ist auch gleich ein „außerirdisches Raumschiff“. Vielleicht käme dabei heraus, dass dieses Zusammentreffen statisch reiner Zufall war.

Umgekehrt lässt sich kaum eindeutig bewerten, welcher Bigfoot-Zeuge wirklich ein fremdes Lebewesen sah. Vielleicht irrte er sich – oder erzählte sogar nur eine Schwindelstory …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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