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Angebliches “Seemonster” im legendären Fluss Jangtse in China gefilmt (+ Video)

"Seemonster" im legendären Fluss Jangtse in China gefilmt (Bilder: Screenshot YouTube/KaKas)
“Seemonster” im legendären Fluss Jangtse in China gefilmt (Bilder: Screenshot YouTube/KaKas)

Gerade erst war das weltberühmte Ungeheuer von Loch Ness in Schottland, “Nessie”, aufgrund neuer Forschungsergebnisse in den Medien, da macht ein ähnliches “Seemonster” aus China Schlagzeilen. Diesmal jedoch wurde es von Zeugen in der Metropole Yichang im Südosten von China im Fluss Jangtse gefilmt. Ein gemächlich dahin schwimmendes Wesen, dass aussieht wie ein Wasserschlange inmitten des berühmten chinesischen Flusses. Doch schaut selbst.


Monster in China?

Der Fluss Jangtse (eigentlich Jangtsekiang) ist in China eine Legende. Nicht nur, dass an dem insgesamt fast 6.400 Kilometer langen Strom berühmte Schluchten und Staudämme liegen, sondern auch, da der Jangtse auch in der Geschichte Chinas immer wieder eine große Rolle spielte.

Ein gewaltiger Wasserlauf, der China in den Süden und Norden teilt, und von dem rund 3.000 Kilometer mit Schiffen und Booten befahren werden können. Und dennoch wurde in diesem sehr viel genutzten Fluss jetzt ein “Seemonster” gefilmt, dass an “Nessie” im Loch Ness erinnert.

Entstanden sind die Aufnahmen (s. Video unten) mitten in der Millionenstadt Yichang. Nicht etwa in einem einsamen Flussgebiet des Jangtse, sondern an dem belebten Touristenplatz “Three Gorges Dam Scenic Area” in der Stadt. Das ist mehr als ungewöhnlich für die Sichtung irgendeines “Monsters” welcher Art und Natur auch immer. Ein Fake ist das Videomaterial offenbar nicht. Was aber natürlich nicht ausgeschlossen werden kann.

Mindens 3 Meter lang

Mehr oder weniger klar erkennt man auf dem kurzen Video, wie eine Art Seeschlange durch den Fluss gemächlich von der Kameraposition davon schwimmt. Mindestens drei Meter soll das Tier messen, heißt es in diversen Online-Meldungen, und dabei etwa so dick wie der Oberschenkel eines Erwachsenen sein. Zumindest in der Videoaufnahme eine durchaus beeindruckende Kreatur, die da durch den Jangtse schwimmt.

Was das “Fluss-Monster” letztlich war, dass derzeit viral geht, ist wie so oft unklar. Vielleicht nichts weiter als eine riesige Schlange. Dazu schrieb am 14. September das Online-Portal “Ladbible” zum Beispiel:

Was ist die rationalste Erklärung? Nun, obwohl die Forstbeamten von Yichang bislang keine Kommentare abgegeben haben, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine burmesische Python – eine in der Region verbreitete Schlange, die zwar ihre Zeit weitgehend an Land verbringt, aber auch ein exzellenter Schimmer ist. Sie können auf die Größe der im Video zu sehende Kreatur heranwachsen, und es ist daher wohl die vernünftigste Theorie, dass eine solche gefilmt wurde.”

Das klingt in der Tat einleuchtend. Zumal sicher nicht mal Kryptozoologen ernsthaft vermuten dürften, dass inmitten einer Millionenstadt an einem belebten Hotspot für Touristen eine unbekannte Kreatur durch einen ebenso belebten Fluss schwimmt. Der mutmaßliche Python zumindest scheint das alles nichts auszumachen.

Video

YouTube-Video vom 12. Sep. 2019

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Forscher suchen im Loch Ness die DNA von Nessie: ist das Monster nur ein riesiger Aal? +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Forscher auf der Suche nach Nessie-DNA in Loch Ness - ist das Monster nur ein riesiger Aal? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Forscher auf der Suche nach Nessie-DNA in Loch Ness – ist das Monster nur ein riesiger Aal? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Rückschlag für alle Kryptozoologen, die im schottischen See Loch Ness ein “Monster” vermuten. Das weltberühmte Wesen mit Namen Nessie. Gen-Forscher haben hunderte Wasserproben im Loch Ness genommen und die darin vorkommenden DNA-Spuren sequenziert und analysiert. Von einem “Monster von Loch Ness” fanden sie keine Spur, wie die Wissenschaftler um Professor Neil Gemmell von der Universität von Otago in Neuseeland auf einer Pressekonferenz am 5. September mitteilten. Doch ob der Mythos um das sonderbare Wesen Nessie in dem See damit zu den Akten gelegt werden kann, ist zu bezweifeln. Alles zu den neuen Forschungen und Gen-Analysen erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ernüchterung in der Kryptozoologie und bei allen Fans und Jägern von Nessie. Dem Ungeheuer von Loch Ness.

Neuseeländische Forscher haben im schottischen Loch Ness hunderte Wasserproben genommen, um die darin enthaltene DNA zu analysieren. Sie wollten so der legendären Bestie Nessie auf die Spur kommen, die immer wieder von Zeugen im Loch Ness gesehen worden sein soll. Für einige nur ein Mythos und falsche Beobachtungen, für andere vielleicht sogar eine Art Dinosaurier.

Hierbei steht die eigentlich vor Millionen von Jahren ausgestorbene Art Plesiosaurus bei den Befürwortern aus dem Bereich Kryptozoologie immer wieder hoch im Kurs.

Andere Kryptozoologen und auch Skeptiker vermuten eher Verwechselungen der Zeugen. Etwa von Baumstämmen, Seehunden, Vögeln und vielen anderen Dingen mehr, die das Auge täuschten.
Nach den jetzt bekanntgegebenen Ergebnissen der umfangreichen Gen-Anaylsen der Wasserproben gaben die Forscher bekannt, dass sie keine Spuren eines unbekannten „Monsters“ im Loch Ness nachweisen konnten.

Wohl aber „signifikante Menge“ an DNA von Aalen.

Ist das Rätsel um Nessie im Loch Ness damit gelöst? Es bleibt ein Funkle Hoffnung für alle Nessie-Jäger, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 6. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Der Mothman und das “Batman-Monster” Popobawa von Sansibar: Von fliegenden Bestien und Sex-Dämonen +++ Artikel +++

Popobawa: Das Batman-Monster von Sansibar in Afrika (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: Fischinger-Online)
Popobawa: Das Batman-Monster von Sansibar in Afrika (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: Fischinger-Online)

Berichte von Begegnungen mit fremden Wesen oder sogar dämonischen Kreaturen gibt es aus aller Welt und aus allen Zeiten. Viele dieser sonderbaren Gestalten gehören in den Mystery-Bereich der Kryptozoologie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat bis dato unbekannte Tiere aufzuspüren. Seien die Erzählungen und die angebliche gesehenen “Tiere” noch so bizarr. Eines solcher Monster ist in unseren Breiten dabei eher weniger bekannt: Der “Popobawa” von der Insel Sansibar vor der Ostküste Afrikas. Eine geflügelte, menschenähnliche Kreatur, die an den berühmten Mothman aus den USA erinnert – dann aber doch wieder ganz anders ist. Warum der Popobawa so anders ist, was sich in Afrika über diesen Fledermaus-Dämon erzählt wird und was Adam und Eva damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier.


Kreaturen der Kryptozoologie

Beschreibungen und Berichte von Kreaturen aller Art und Unart, die es zoologisch eigentlich gar nicht geben dürfte, sind aus vielen Teilen der Welt bekannt. Seien es jetzt „Seeungeheuer“ oder „dinosaurierähnliche Wesen“ – die Welt der Kryptozoologie bleibt auch im 21. Jahrhundert spannend.

Besonders spannend und zugleich seltsam wird es aber immer dann, wenn Menschen von Kreaturen berichten, die menschenähnlich ein sollen. Zumindest im weitesten Sinne als humanoid beschrieben werden. Während man beim Yeti, Bigfoot und anderen „Affenmenschen“ noch gut von „menschenähnlich“ oder „humanoid“ sprechen kann, sieht es bei anderen Wesen wieder ganz anders aus. Man denke hier nur an den „Ziegensauer“, den „Chupacabra“. Obwohl diese Bestie auf zwei Beinen laufen/springen und zwei Arme mit Händen haben soll, ähnelt sie einem Monster mehr als einem Menschen.

Der Mottenmann

Gleiches gilt für den schon legendären „Mothman“, der nur entfernt menschlich ist. Dieser „Mottenmann“ aus den USA (aber unlängst auch aus anderen Teilen der Welt) ist, wie es sein Name schon verrät, eine Mischung aus Fledermaus, Riesenmotte, Engel, Mensch und Riese. Die Beschreibungen der Zeugen, die diesen Mothman gesehen haben wollen, machen deutlich, dass die Kreatur zoologisch auf keinen Fall zugeordnet werden kann. Das heißt, wenn es ein solches „Biest“ auch wirklich gibt.

Der Mothman wurde vor allem durch John E. Keel bekannt. In seinem Buch „The Mothman Prophecies“ dokumentierte Keel bereits 1975 zahlreiche Augenzeugenberichte und Geschichten über diesen Mottenmann, die später sogar verfilmt wurden. Unheimliche Ereignisse, die sich vor allem ab Mitte November 1966 um den Ort Point Pleasant im US-Bundesstaat West Virginia ereignet haben sollen.

Keel schilderte 1975 in diesem Zusammenhang  auch Berichte über UFOs, die MIB (Men in Black) und Verschwörungstheorien. Skeptiker vermuten hinter den Sichtungen des Mothman eher Verwechselungen mit großen Kranichen und Eulen im Dunkeln sowie eine Anfeuerung des Themas durch Presseberichte …

Der Mothman-Mythos ist inzwischen durchaus „kultig“ geworden. So wird jedes Jahr in Point Pleasant ein „Mothman-Festival“ veranstaltet und vor Ort gibt es auch ein  „Mothman-Museum“. Alljährlich treffen sich hier Fans, Forscher und Freaks zum Fest, das dies Jahr am 16. und 17. September stattfinden wird. Begleitet wird diese Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen rund um Kryptozoologie, Geistererscheinungen, UFOs, Para-Phänomenen und natürlich dem Mottenmann selbst. Ebenso mit Live-Bands, Diskussionsrunden und „Cosplay“ aus Comic und Science-Fiction.

All das ähnelt dem jährlichen UFO-Festival in Roswell in New Mexiko, wo bekanntlich im Sommer 1947 ein UFO abgestürzt sein soll.

Diese Hintergrundinformationen sind dahingehend von Bedeutung um zu zeigen, dass Mythen wie der Mothman heute längst von dem eigentlichen Geschehen von damals getrennt in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Auch die UFO-Feste von Roswell schaffen es fast jährlich in die Medien und Presse und zeigen damit ein verzerrtes Bild des Themas. In den Mainstreammedien zu sehende UFO-Fest-Besucher, die als grüne Aliens mit Fühlern oder Antennen auf dem Kopf verkleidet feiernd durch Roswell laufen, sind natürlich ein Zerrbild der UFO-Thematik.

Ein weit verbreitetes Zerrbild allerdings, dass in der öffentlichen Wahrnehmung schnell alle UFO-Interessierte als Spinner brandmarkt.

Der Teufel mit dem Wolfskopf

Fliegende „Mensch-Engel-Monster-Wesen“ werden, zumindest behaupten das Augenzeugen, in aller Welt gesehen. Selbst aus Deutschland meldeten sich nach einem YouTube-Aufruf 2012 Zeugen bei mir, die einen Mothman nach Art des Wesens aus Point Pleasant in den USA gesehen haben wollen.

Schnell fällt bei Berichten über „fliegende Monster“ auf, dass die Beschreibungen dieser Wesen aus einem Horrorfilm stammen könnten. Sie erinnern auch an Phantasiewesen auf Abbildungen aus dem Mittelalter, auf denen die Künstler Fabelwesen darstellten, die sie aus bekannten Tieren einfach zusammensetzten. Etwa, indem man einfach einem echten Fisch mit dem Kopf eines echten Vogels versah.

Der Phantasie war damals keine Grenze gesetzt. Doch teilweise vergleichen Menschen „ihre“ gesehenen Kreaturen noch immer mit allerlei unterschiedlichen Tieren, die real existieren. Womit sollten sie das Gesehene auch sonst vergleichend beschreiben – wenn nicht mit bekannten Tieren?!

Ein Beispiel:

Am 24. April 1994 war der damals achtzehnjährige Brian Canfield in seinem Wagen zwischen dem Ort Buckley südlich von Seattle und den Bergen von Mount Rainer im US-Bundesstaat Washington unterwegs.

Eine Region übrigens, die für Geschichten von Begegnungen mit sonderbaren Wesen geradezu „ein Händchen hat“, wie Ihr es in einem Video von mir HIER erfahrt.

Ein wahres Monster

Aber zurück zu Canfield. Es war tiefste Nacht, so der junge Mann damals weiter, und er sei an diesem Tage auf dem Weg nach Hause gewesen. Alles war ganz normal und auch die Autofahrt war wie jede andere auch. Bis plötzlich der Motor seines Kleinlasters abstirbt und Canfield so gezwungen wird, anzuhalten.

Doch plötzlich bemerkt der Zeuge, dass ganz in seiner Nähe ein wahres Monster lauert! Eine Kreatur von ca. 2,70 Metern Größe, das gelbe Augen, einen voluminösen Brustkorb, Flügel, einen kleinen Kopf und Klauen, wie die eines Raubvogels, hatte. „Vom Kopf her ähnelte er einem Wolf“, erinnert sich Brian Canfield später.

Als es ihm gelang, seinen „abgesoffenen“ Wagen wieder in Fahrt zu bringen, blickte er in den Rückspiegel und sah, wie das „Ding“ seine riesigen Flügel ausspannte. Sie waren so breit wie die Straße. Dann verschwand die Gestalt im Dunkeln des Nachthimmels.

Wieder daheim, fuhren Canfield und ein ortskundiger Freund mit Kamera und Gewehr bewaffnet wieder an den Ort des Geschehens. Doch sie fanden nichts – der gruselige „Teufel“ war verschwunden. Nach diesem erschreckenden Erlebnis beschwor Canfield der lokalen Zeitung „News Tribune“ gegenüber:

Es ist wirklich passiert! Darauf wette ich mein Leben! Ich habe immer noch das Bild in meinem Kopf von diesem Ding, ich kann es einfach nicht loswerden. Ich wünschte, es wäre nie passiert!

In der Tat ein Mischwesen-Monster aus uns bekannten Tierarten. Aber gleichzeitig nur eine Zeugenaussage, die man glauben kann oder eben nicht. Beweise konnte Canfield nicht liefern. Sofern der Zeuge tatsächlich eine solche ungewöhnliche Kreatur gesehen hat, wünscht sich sicher niemand mehr das belegen zu können, als er selber …

Das Monster von Sansibar

Tausende Kilometer vom Mottenmann entfernt soll ein weiteres „Flugmonster“ sein Unwesen auf einer Insel treiben: Auf Sansibar. Damit ist nicht das Lokal „Sansibar“ auf der Insel Sylt gemeint, sondern die Inselgruppe Sansibar (auch Zanzibar) im Indischen Ozean.

Auf dieser kleinen Inselgruppe vor der Küste von Tansania (Südost Afrika) berichten Menschen von einem Wesen, welches dem Mothman erstaunlich zu ähneln scheint. Die Bewohner der Inseln nennen die Kreatur Popobawa und beschreiben sie als eine Mischung aus Mensch und Fledermaus. Auch der Name Popobawa wurzelt in dem Aussehen des Monsters, da es aus der Swahili-Sprache (Suaheli) für „Fledermaus“ (= popo) und „Flügel“ (= bawa) zusammengesetzt ist. Auf der Insel Pemba, quasi das Kernland der Berichte über das Wesen, wird es auch als „Zain Haider“ bezeichnet. Angeblich abgeleitet vom arabischen Wort für „Löwe“ (= Haydar), was die Gefährlichkeit der geisterhaften Flugbestie unterstreichen soll.

Wie eben in anderen Berichten von fliegenden Wesen, so wird auch Popobawa als menschenähnlich beschrieben. Aber auch hier nur von der grundsätzlichen Statur des Untieres her. Popobawa sei etwa so groß wie ein ausgewachsener Mensch, hat aber nur ein (rotes) Auge mitten auf der Stirn, die Flügel und Krallen einer Fledermaus einen langen Schwanz und zwei Beine. Mit diesen Beinen könne der Geist oder Dämon auch laufen wie ein Mensch.

Das besonders Unheimliche an diesen Geschichten aus dem Indischen Ozean ist, dass Popobawa Menschen attackieren und verletzten soll. Anders als der legendären Mothman, der grundsätzlich niemanden angreift und schädigt(e).

Popobawa

Die ersten bekannten Begegnungen mit diesem „Dracula“ ereigneten sich ab etwa 1970/72 auf der Sansibar-Nachbarinsel Pemba. Nach einigen Wochen jedoch war der Spuk vorbei. Bis in die 1980er Jahre, als erneut Zeugen berichtete, dass sie das Wesen beobachtet hätten. Angst und Schrecken habe das Fledermaus-Monster verbreitet und sogar für einige Knochenbrüche bei Menschen gesorgt.

1995 kam Popobawa wieder auf die Insel zurück. Vor allem der Reporter Chris McGreal machte damals diese Sichtungswelle bzw. das Wesen an sich weit über die Grenzen Sansibars hinaus bekannt. Auslöser dafür war der Artikel „Zanzibar Diary“ zu den Vorfällen, den McGreal am 2. Oktober 1995 in der Zeitung „The Guardian“ veröffentlichte. Vor allem die Schilderungen des lokalen Farmers Mjaka Hamad sorgten dabei für hitzige Debatten.

Hamad war einer der ersten Zeugen, die eine Begegnung mit dem Wesen beschrieben. Angeblich, so Hamad, haben mehrere Bewohner seines Hauses den Popobawa tatsächlich gesehen. Ein Mann soll von dem Fledermausmenschen sogar zu Tode „gehackt“ worden sein!

Ein anders Opfer der Kreatur kam glimpflich davon. Er sei in das Landeshauptkrankenhaus eingeliefert worden, da ihm der Popobawa mehrere Rippen gebrochen und Quetschungen sowie andere Verletzungen zugeführt habe. Nach dieser schmerzhaften Begegnung sei das Biest ebenso schnell wieder verschwunden, wie es kam …

Sex mit dem Monster?

Erste Berichte über Begegnungen mit unheimlichen Wesen dieser Art stammen schon aus den 1960er Jahren. Diese Schilderungen lösten aber kein weit verbreitetes Interesse aus, da sie eher lokal erzählt wurden.

Bei den Ereignissen von 1995 hingegen wird gerne die Bezeichnung „Massenhysterie“ verwendet, da sich die Berichte auch auf andere Inseln ausbreiteten. Ebenso erfasste die Popobawa-Hysterie Städte und Orte an der Küste des Festlandes.

Vor allem die Männer des Archipels sahen sich in Gefahr, da der Popobawa ausschließlich Männer im Schlaf überfallen haben soll. So griffen die männlichen Bewohner zur Selbsthilfe, in dem sie nicht mehr alleine in ihren Hütten und Häusern schliefen, sondern die Nächte zusammen an offenen Feuern im Freien verbrachten. Die Gruppe sollte Schutz vor diesem bösen Dämon der Nacht bieten. Und die Männer glaubten auch, dass der Popobawa von ihnen etwas „sexuelles“ wollte.

So schilderte Mjaka Hamad seine unheimliche Begegnung mit den Worten:

Ich konnte es fühlen, dass etwas auf mich drückte und ich konnte mir nicht vorstellen, was mit mir geschieht. Du fühlst dich, als ob du ohne Stimme schreist. Es war wie ein Traum, aber da dachte ich, dass ist der Popobawa und er ist gekommen, um etwas Schreckliches mit mir zu tun. Etwas Sexuelles. Es ist schlimmer als das, was er mit Frauen macht.

Ich glaube nicht an Geister. Vielleicht hat er mich aber genau deshalb angegriffen. Vielleicht will es jeden angreifen, der nicht glaubt.“

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Ein sexueller Angriff eines rätselhaften Monsters auf einen unbescholtenen Farmer im Schlaf? Kaum zu glauben, aber schon Jahrhunderte bekannt. Zumindest in der (europäischen) Folklore, wo dämonische Wesen mit Namen Inkubus und Sukkubus schlafende Frauen bzw. Männer sexuell überfallen haben sollen (mehr HIER). Diese Albe/Elbe/Elfen mit Namen Sukkubus würden nachts dem schlafenden Mann den Samen rauben und die Inkubus wiederum sich mit schlafenden Frauen paaren. Eben ein Alb-Traum.

Grundsätzlich sind das uralte Motive der Mythologie, die schon vor tausenden von Jahren (zum Beispiel in Mesopotamien) bekannt waren.

Als Anfang Februar 1995 die Sichtungswelle auf den Inseln ausbrach, sollen auch verschiedentlich solche Kreaturen von Menschen getötet worden sein. Etwa am 28. April in dem Ort Nungwi und am 3. April in Sansibar-Stadt. Doch dann endete die Welle ebenso schnell, wie sie über die Inseln herein brach. Vorerst.

“Fledermaus-Dämon”

Auch nach 1995 kam es immer wieder zu Berichten über den Popobawa. Teilweise enthielten diese Meldungen auch die „sexuelle Komponente“ rund um das Monster der Nacht. Beispielsweise brachte die BBC am 21. Februar 2007 die Meldung „Fledermaus-Dämon schuld an Sex-Attacken“. In den BBC News war zu lesen:

Männer in Teilen der Tansanias Hauptstadt Dar es Salaam leben in Angst vor einem nächtlichen Sex-Angreifer. (…) Manche Männer bleiben wach oder schlafen in Gruppen außerhalb ihrer Häuser. Andere beschmieren sich mit Schweine-Öl und glauben, dass dies die Angriffe abwehrt.

(…)

Die Geschichte sagt, dass die Fledermaus in der Lage sei, sich nachts in einen Mann zu verwandeln und sie wird auch für Vergewaltigungen von Frauen verantwortlich gemacht.

Scheich Yahya Hussein, ein prominenter Astrologe in Tansania, behauptet, dass der Dämon ein Geist ist, der von Hexen entfesselt wird, um ihre Gegner zu quälen.

Der Glaube an Hexerei und Aberglauben ist in Tansania weit verbreitet, vor allem in ländlichen Gebieten.“

Bei der BBC wurde übrigens schon 2001 über die Angriffe des Popobawa auf Sansibar berichtet. “Sex-wütiger ‘Geist’ erschreckt Zanzibaris” lautete am 19. Juli 2001 die Schlagzeile der BBC News. Darin war vor rund 16 Jahren unter anderem zu lesen:

Die Angst hat die Bewohner der Sansibar-Inseln geschlagen, nachdem Gerüchte über das Wiedererscheinen eines sexuell gefräßigen Geistes kursieren, der Menschen angreift, während sie nachts in ihren Betten schlafen.

(…)

Die Leute behaupten, dass seine Anwesenheit in einem Haus durch einen ätzenden Geruch und einen Hauch von Rauch zu erkennen sei. Die Opfer sprechen dann von einem Trance- oder traumhaften Zustand, in dem sie belästigt werden.

Bizarre Geschichten, die es am 28. Februar 2007 sogar in die deutsche „Tagesschau“ der ARD schafften. Auf die BBC-Meldung von 2001 komme ich weiter unten noch einmal zurück, da diese ein Detail enthält, das später von Interesse sein wird …

Folklore, Aberglaube und das Christentum

Wir Europäer sehen oder hören immer mal wieder davon, dass in Afrika irgendwelche „abergläubischen Kulte“ oder Ansichten existieren. Von Voodoo bis zum Glauben an böse Geister und Dämonen, die man ver- oder austreiben muss. So auch beim Popobawa vor und an Afrikas Ostküste, wie es die oben zierte Meldung der BBC aussagt?

Die Gebiete im Osten Afrikas waren einst Kolonien, wie es viele Teile der Erde waren. Im Zuge der Kolonisierung vieler Regionen der Welt durch „zivilisierten Menschen“ kamen auch neue Religionen zu den dortigen Urbevölkerungen. Traditionelle Kulte und Glaubensvorstellungen vermischten sich so mit den eingeschleppten Religionen der Eroberer zu den unterschiedlichsten religiösen Weltanschauungen.

In Südamerika beispielsweise haben sich auf diese Art das Christentum und einheimische Religionen zu ganz „neuen“ Religionen entwickelt. Ebenso in Afrika. Auch hier wurden archaische Glaubensvorstellungen von Geistern, Dämonen, Erdwesen, bösem Zauber usw. zum Teil mit in die christlichen Lehren der Eroberer übernommen.

Und das gilt auch für Tansania und Sansibar, wo eine Mischung aus drei Religionen existiert. Die dortige Urbevölkerung mischte im Zuge der Kolonisierung ihren vorhandenen Glauben mit dem Islam und dem Christentum der Neuankömmlinge. Der Glaube an Dämonen, böse Mächte & Co. ist dort bis heute tief verwurzelt.

Dämonen der Nacht

Sind also alle Schilderungen über den Popobawa nichts weiter als Aberglaube, herüber gerettet aus jenen Tagen vor der Eroberung durch „zivilisierte Menschen“? Zumindest vermuten das viele Kritiker dieser und ähnlicher Berichte.

Auch bei den oben genannten Inkubus und Sukkubus der mittelalterlichen Sagenwelt Europas soll das der Fall sein. Auch diese „Dämonen der Nacht“ des Mittelalters sollen ihren Ursprung in der Epoche lange vor dem Christentum haben. Folglich ein Aberglaube der „heidnischen Völker“, der sich bis in das christliche Europa retten konnte. Auch wenn Überlieferungen solcher und ähnlicher Art Jahrtausende vor Christus bereits in anderen Teilen des Planeten bekannt waren. Nicht nur in Europa.

Skeptiker sehen in abergläubischen Erzählungen nichts weiter als eben Aberglaube. Fiktionen aus der Vergangenheit, denen keinerlei Realität zugrunde liegt. Das mag so sein. Wobei man sich fragen muss, ob es nicht doch einen realen Auslöser für den Glauben an solche Wesen gab. Andererseits ist es nicht von der Hand zu weisen, dass vor allem 1995 der Hype um den Popobawa mit Sicherheit durch die Medien „angefeuert“ wurde. Beim eingangs kurz erwähnten Monster des Chupacabra aus Mittelamerika beispielsweise war es meiner Meinung nach so. Auch wenn dieser Ziegensauer eine andere Art von Kreatur sein soll, die es vor allem auf das Blut von Tieren abgesehen hat.

Interessant ist vielleicht am Rande, dass die Chupacabra-Welle auf der Insel Puerto Rico im Jahr 1995 begann …

Von Geistern besessene Politiker und Al-Qaida

Alles also nur ein soziokulturelles Phänomen der Neuzeit? Blenden wir die Tatsache aus, dass schon vor Jahrhunderten und Jahrtausenden „Luftgeister“ und „Sex-Dämonen“ geschildert wurden, wird beim Popobawa noch eine andere Deutung der Ereignisse angeführt. Man könnte diese als „politische Deutung“ bezeichnen.

So erschien am 13. Dezember 2003 in „The Economist“ der Artikel „Terror, Tourism and Odd Beliefs“, der den bezeichneten Untertitel „Aberglaube als politisches Barometer“ trug. Darin hieß es, dass die Paniken und Wellen von Sichtungen um den Popobawa ein Spiegelbild der Bevölkerung vor sozialen Ängsten sei. Quasi ein „Ventil“ der abergläubischen Menschen der Region.

Weiter wurde in dem Artikel vermutet, dass die Sichtungswellen eine Art Prädiktor des Terrors sein könnten. Da Sansibar und seine paradiesischen Strände bei Touristen aus aller Welt sehr beliebt sind und die Terrorgruppe Al-Qaida Verbindungen hierher hat(te), sei der Popobawa Ausdruck der Angst vor Terroranschlägen auf Sansibar. Das Al-Qaida Anschläge auf touristische Ziele in aller Welt verübt, ist hinlänglich bekannt.

Ein Monster als abergläubischer Ausdruck politischer Unruhen, Unsicherheiten und der Angst vor Al-Qaida?

Auch frühere Popobawa-Paniken werden so interpretiert. Zum Beispiel verweist Martin Walsh von der Universität Cambridge in seiner Veröffentlichung „The Politicisation of Popobawa“ im „Journal of Humanities“ (Nr. 1/2009) darauf, dass diese Bestie immer während Zeiten der Unsicherheit und Veränderung erscheinen würde. Die Verbreitung derartiger Berichte über das Internet und Fernsehen trägt letztlich zur Entstehung eines Popobawa-Hype bei. Auch das ist mit dem Ziegensauer Mittelamerikas zu vergleichen.

Walsh führt allerdings auch Beispiele an, die durchaus zu denken geben. So zeigen die „Popobawa-Paniken im historischen Kontext“ in seiner Veröffentlichung, dass es vor den nationalen Wahlen 1995 und 2000 solche Paniken gegeben hat. Gleiches gilt zum Beispiel auch nach den Massenprotesten und Gewaltausbrüchen 2001 oder 1964 nach der Unabhängigkeit Sansibars von Großbritannien, der folgenden Revolution und der Union mit Tansania.

Monster im Wahlkampf

Selbst gegen politische Gegner wurde der Popobawa bereits instrumentalisiert.

So nennt Walsh in seiner Arbeit das Beispiel einer Frau von der Insel Pemba während des Wahlkamfes 1995. Sie habe gesagt, dass die Regierungspartei CCM hinter all dem stecken würden. Walsh:

Namentlich nicht genannte Politiker, Mitglieder der Regierungspartei CCM, haben 70 Geister auf die Insel geholt, um Menschen zu belästigen und sie abzulenken, dass sie nicht darüber sprechen und sich nicht in die Politik einbringen.“

Als Folge dieser Geister der Regierungspartei zweifelte die Oppositionspartei CUF an den konkurrierenden Politikern per se. Waren sie überhaupt Menschen oder waren sie dämonisch?

Die Parteien CCM und CUF befanden sich in dieser Zeit in einem erbitterteren Wahlkampf „und die Leute spekulierten über die Identität der CCM-Politiker, die von den Geistern angedeutet wurden“, von denen die Frau erzählt habe. Waren also die CCM-Politiker von Popobawa bessern? Der Bezirksausschuss von Wete schlug sogar vor, einen „Mganga“, eine Art Medizinmann oder Arzt, zu rekrutieren, der Medizin gegen den Popobawa vorbereiten soll. Dadurch wollen man die nächtlichen Angriffe der Bestien abwehren, die die CCM-Regierung beherrschten …

Dennoch ist es interessant, dass scheinbar in den Epochen des Wandels auf Sansibars Insel Monster-Wellen bevorzugt auszubrechen scheinen. Die Verfechter dieser „Politik-Panik-These“ glauben, dass das auch in Zukunft so sein wird. Nur scheinen die Bewohner der Inseln dieser These selber zu widersprechen. Zumindest nach der weiter oben erwähnten BBC-Meldung “Sex-wütiger ‘Geist’ erschreckt Zanzibaris” vom 19. Juli 2001. Denn in der oben teilweise zierten Meldung erfahren wir auch:

In den letzten Jahren behaupteten die Bewohner auf den halb autonomen tansanischen Inseln, dass Popobawa die Inselbewohner nur bei Wahlen besucht, wie etwa bei den umstrittenen Parlamentswahlen 1995 und 2000.

Aber zur Überraschung von vielen, ist dieser Geist gegenwärtigen wieder erschienen, obwohl es keine Wahlen irgendwelcher Art gibt.”

Ally Saleh, der selber auf Sansibar lebt und diese BBC-Meldung verfasste, widerspricht mit diesen Informationen eigentlich klar der „Politik-Panik-These“. Die Inselbewohner zeigen sich nach seinen Angaben selber überrascht, dass Popobawa wieder da sei …

Uralt – aber auch wahr?

Die tropischen Inseln vor der Ostküste Afrikas und ihrer Bewohner haben kulturell und geschichtlich vollkommen andere Hintergründe als wir. Bei uns in Deutschland stehen nun auch Wahlen vor der Tür. Soweit mir bekannt ist, hat bisher im Wahlkampf kein Oppositions-Politiker der Regierung vorgeworfen, sie habe böse Geister ins Land geholt oder sei sogar von ihnen besessen. Auch wenn von einigen Alien-Verschwörungstheoretikern behauptet wird, dass verschiedene Politiker in Wahrheit außerirdische Reptiloide sind. Kanzlerin Angela Merkel einschlossen.

Dämonen-Glaube und Hexerei sind in allen westlichen Gesellschaften praktisch kein Thema. Nur ist es fraglich, ob die weltweiten Berichte von geflügelten Kreaturen alle als „abergläubischer Ausdruck der Angst vor dem Wandel“ angesehen werden können. Der Mothman würde schon nicht in dieses Erklärungsmodell passen. Auch die mythischen Wesen der mittelalterliche Sagen- und Märchen-Welt fügen sich hier nicht ein.

Jedoch sind derartige Überlieferungen frühere Jahrhunderte zeitlich fast nie zu datieren. Auch deren genaue Herkunft (Land, Ort, Region, Kultur, Volk …) lässt sich unmöglich ermitteln. Somit kann man diese nicht mit irgendwelchen Zeiten in Kontext bringen, in denen sich die Menschen ungewissen Veränderungen gegenüber sahen.

Einzig und allein lässt sich belegen, dass schon vor 5.000 und mehr Jahren die Menschheit glaubte, dass es solche fliegenden Wesen gibt. Und – dies nur der Vollständigkeit halber – selbst die erste Frau des biblischen Adam reiht sich hier ein.

Vor dem Zusammenfinden des berühmten Paares Adam und Eva hatte der Mann bereits eine Frau, die in der jüdischen Mythologie Lilith genannt wird. Diese Ex-Frau des Adam wurde im Laufe der Zeiten zu einem Geist oder Dämon der Nacht und Lüfte, hat aber ihren Ursprung in den genannten und wesentlich älteren Mythen aus Mesopotamien. Hier war sie eine Göttin, die einst fliehen musste und später als ein weibliches Mischwesen mit Flügeln dargestellt wurde.

Später „teilte“ sich diese Lilith in den Überlieferungen und daraus wurden männliche und weibliche Nacht-Dämonen, die Lils und Lilits genannt wurden. Eben jene, die nachts schlafende Menschen heimsuchen, „sexuell missbrauchen“ und sogar Kinder töten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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+++YouTube-Video+++ Riesige “Monster-Krallen” in Dubai gefunden: Sind diese seltsamen “Drachen-Hörner” Fake, Irrtum oder Mysterium?

Die riesigen "Monster-Krallen" von Dubai: Fake, Irrtum oder ein echtes Rätsel? (Bild: L. A. Fischinger)
Die riesigen “Monster-Krallen” von Dubai: Fake, Irrtum oder ein echtes Rätsel? (Bild: L. A. Fischinger)

Es tauchen ja immer wieder – vor allem im Internet – angeblich „sensationelle Funde“ auf, die so gar nicht in das allgemeine Weltbild der Menschheit und Geschichte passen wollen oder besser gesagt: sollen. Nicht nur gefundene „Alien-Leichen“ oder Objekte der „verbotenen Archäologie“ kursieren immer wieder in der Grenzwissenschaft, sondern auch vermeintliche Funde aus dem Bereich der Kryptozoologie. Von Resten oder Fotos angeblicher „Ziegensauger“ (Chupacabra) bis sonderbaren Tierkadavern aus dem Meeren. Zwei derartiger Entdeckungen eines „unbekannten Tieres“ hab ich mir einmal angesehen: „Monster-Krallen“ eines unbekannten Tieres …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Anfang Sommer 2016 las ich in einem grenzwissenschaftlichen Magazin, dass ein Deutscher in einem Ramsch- und Trödel-Laden in Dubai zwei riesige „Monster-Krallen“ oder „Riesen-Krallen“ entdeckt habe. Fast 30 Zentimeter sind die beiden „Drachen-Krallen“ oder Hörner lang und sollen – so sagt es der Besitzer der beiden Objekte – aus echtem Horn bestehen.

Das Naturkundemuseum in Münster in NRW, dem der heutige Besitzer der beiden „Monster-Finger“ die Objekte vorlegte, konnte diese nicht identifizieren. Laut den Aussagen des Eigentümers haben die dortigen Tier-Präparatoren jedoch einen Abguss eines der Funde angefertigt und bestätigten ihm, dass sie aus echtem Horn bestehen würden.

Auch wenn sie beispielsweise bekannten Wikinger-Trinkhörner durchaus ähneln, war es (zumindest online!) nicht möglich, die Objekte zu identifizieren. Was also sind diese „Monster-Krallen“ mit ihrem Schuppen, die eindeutig versteinerter Haut von Dinosauriern mehr als ähnlich sehen?

Ein Fake? Eine kunstvolle Anfertigung aus einem ursprünglich vollkommen anders aussehenden Tier-Horn? Ein reiner Irrtum? Und würde eine DNA-Untersuchung Klarheit bringen?

Wer kann diese Objekte oder deren Herkunft identifizieren und sie damit als Unfug oder sogar echtes Mysterium erklären?

Ich habe mir diese ominösen Fundstücke aus Dubai einmal persönlich angesehen und berichte darüber in diesem Video.

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Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco / +++Video auf YouTube+++

Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L.A. Fischinger)
Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L.A. Fischinger)

Sylt – nur die Urlaubsinselinsel der Reichen und angeblich Schönen? Promis, Party und Prosecco? Auch. Sylt ist auch eine beliebte Urlaubsinsel der „normalen Deutschen“, da die Insel auch abseits der Promi-Szene viel zu bieten hat. Selbst für uns Mystery-Interessierte, denn auf der Insel soll es einst bis zu 2000 Gräber, Monolith-Anlagen und Hünengräber gegeben haben, die wir von ganz Nordeuropa und eigentlich von der gesamten Welt her kennen. Und selbst Riesen sollen dort einst gelebt haben … ich habe mich vor Ort einmal umgesehen. Mehr dazu auf meinem YouTube-Channel in einem neuen Video.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kampen ist ein bekannter „Promi-Ort“ auf der Insel Sylt, über den hin und wieder in den Medien eben genau aus diesem Grund berichtet wird. Doch es abseits der hübschen Villen existiert noch ein anders Sylt dort: Hünengräber (Erdhügel) und steinzeitliche Anlagen zu hunderten. Und das ist auf der Insel so normal, dass beispielsweise das bekannte Café „Kupferkanner“ eben in Kampen zum Teil in einem solchen Bau aus der Vorzeit liegt. Aber: Warum in der ganzen Welt – von Nordamerika bis Korea – solche Bauten praktisch identisch errichtet wurden, ist noch immer ein Rätsel.

Sagen von Zwergen, seltsamen Wesen und Riesen existieren dort ebenso wie Geschichten von angeblichen Gräbern dieser Titanen der Urzeit. Auf eben in einem solchen (jedoch umgesetzten!) Monolithen-Grab präsentiere ich Euch mehr zu diesem Thema.

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Neue Hinweise auf Atlantis? Ein Komet und eine Monsterwelle sollen eine Zivilisation auf Sardinien ausgelöscht haben: Vorbild für das Atlantis des Platon?

War Sardinien in Wahrheit Atlantis? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
War Sardinien in Wahrheit Atlantis? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Die Suche nach dem sagenhaften Reich Atlantis, das der Grieche Platon einst in seinen Texten “Timaios” und “Kritias” beschrieben hat, reichen von der Antarktis über den Weltraum bis zum Planeten Mars. Sofern es diese unterfangene Welt einst tatsächlich gab und nicht nur Phantasie des Platon war, wie es Kritiker sagen. Nun aber glaubt der italienische Autor Sergio Frau, dass eine vernichtete Zivilisation auf der Mittelleerinsel Sardinen das Vorbild für den Mythos Atlantis war. Grund soll der Einschlag eines Kometen im Jahr 1175 vor Christus sein.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein “dunkles Zeitalter” brach etwa im Jahr 1175 vor Christus über die Kultur auf der Insel Sardinien herein. Der Untergang dieser Zivilisation im Tyrrhenischen Meer westlich von Italien könnte das historische Vorbild für die Mythos von Atlantis sein. Das glaubt der Autor und Journalist Sergio Frau, der seit über zehn Jahren dem Rätsel von Atlantis auf Sardinien auf der Spur ist. Oder besser gesagt, dass die Insel Sardinien einst Atlantis war. Eine Idee, die nicht neu ist, und über die Frau bereits im April 2002 sein 800 Seiten umfassendes Wert “Le colonne d’Ercole. Un’inchiesta” veröffentlichte.

Zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern glaubt nun aber Sergio Frau, dass hier eine Hochkultur durch eine gewaltige Flut vernichtet worden ist, und er dafür weitere Hinweise gefunden habe.

Die Zeitung “The Guardian” berichtete am 15. August, dass Spuren auf der Insel darauf hinzudeuten scheinen, dass im zweiten Jahrtausend vor Christus ein Komet in das Mittelmeer stürzte und dieser eine dabei aufgetürmte Flutwelle auslöste. Dieser Tsunami habe auf der südlichen Spitze von Sardinien ein Katastrophengebiet hinterlassen, das aus der Luft “einem marinen, von Schlamm bedecktem Pompeji ähneln”, so Frau.

Ein Komet soll das Ende gebracht haben

Neue Beweise für Atlantis - Pyramide im Meer gefunden? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Neue Beweise für Atlantis – Pyramide im Meer gefunden? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Ein Dutzend Wissenschaftler aus Italien sind im vergangenen Juni zusammen mit Sergio Frau diesen Spuren eines mutmaßlichen Atlantis auf der Mittelleerinsel nachgegangen. Darunter auch der Geophysiker und Experte für derartige Flutwellen Professor Stefano Tinti. Professor Tinti meint, dass eine Komet mit 20 Kilometer pro Sekunde in das Mittelmeer schlug und so einen gigantischen Tsunami ausgelöst habe. Nach “The Guadrian” zitiert Tinti mit den Worten:

Ein Komet stürzt mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern in der Sekunde in das Meer. In weniger als einer Sekunde kann die Welle dann um das Vier- oder Fünffache wachsen.”

Stefano Tinti argumentiert, dass bis in die 1980ger Jahre niemand wusste, dass solche Superwellen im Mittelmeer überhaupt einst stattgefunden hätten. Inzwischen seien jedoch 350 derartige Ereignisse in den letzten 2500 Jahren identifiziert worden. Tinti:

Das Erdbeben in Algerien im Jahr 2003, das 2.000 Menschen tötete, löste eine Schockwelle (Tsunami, Anm. L.A..F.) aus, die die Balearen und Sardinien eine Stunde später erreichte. Also, was wäre in diesem Fall erforderlich gewesen? Wir reden über eine riesige Wassermasse, etwa 500 Meter hoch. Nur ein Komet ist dazu in der Lage, wenn die Auswirkungen des Einschlages sehr nah an der Küste und in einer ganz bestimmten Richtung auftraten.

Die Forscher glauben, dass die mutmaßliche Monsterwelle eine derartige Höhe gehabt haben muss, da deren Aufprall das Gebiet Nuraghi der Insel vernichtete. Und damit auch die dort ansässige Kultur mit ihren Bauwerken und pyramidenförmigen Monumenten.

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Überreste einer seltsamen Kreatur in Russland angespült: Wal-Baby, Ganges-Delfin, eiszeitliches Seemonster oder sogar ein Mammut?

Wurde ein "Seemonster" in Russland angespült? (Bild: SakhalinMedia / The Siberian Times)
Wurde ein “Seemonster” in Russland angespült? (Bild: SakhalinMedia / The Siberian Times)

Der Pazifik hat an den Stand der russischen Insel Sakhalin nördlich von Japan die Überreste einer scheinbar sonderbaren Kreatur angeschwemmt. Der stark entstellte Kadaver mit Fell gibt derzeit den dortigen Bewohnern Rätsel auf. Während einige ihn für einen Baby-Wal halten, denken andere sogar an die Reste eines Mammut.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

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Seemonster, oder solche, die es sein sollen, werden immer wieder an die Stände in aller Welt gespült. Oftmals sind die Kadaver stark verwehst und auch von Meeresräubern angefressen, so dass auf den ersten Blick die Spezies nicht mehr erkannt werden kann. So jüngst auch ganz im Osten von Russland.

Am Strand der Insel Sakhalin spülten die Wellen einen rund vier Meter langen Kadaver an, der scheinbar einen Schnabel und sogar Fell hat. Russische Medien berichteten, dass erste Gerüchte von einem Delfin aus dem Fluss Ganges in Indien sprachen. Dagegen spricht jedoch, dass der Kadaver Fell habe und Ganges-Delfine nicht im salzigen Ozean überlebten können.

Nikolai Kim, der stellvertretende Leiter des Fischerei- und Ozeonographie-Instituts auf der Insel Sachalin, ist ebenso verwundert. Kim vermutet, dass es vielleicht ein Schwarzwal-Baby sein könne. Diese hätten tatsächlich nach der Geburt Fell, was aber im Laufe ihres Wachstums wieder verschwinden würde:

Wir haben alle Versionen untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die am Strand gefundenen Überreste zu einem Baby-Wal gehören.

Der Meeresbiologe Professor David Smith (Essex University, Großbritannien) glaubt auch nicht an einen Delfin. Jedoch spekulierte er laut der “Daily Mail” vom 30. Juni 2015, das der Kadaver ein „urgeschichtliches Exemplar ist, das im Permafrost eingefroren war“. Professor Alex Rogers von der britischen Oxford University sieht das recht ähnlich. Sogar von einem “verfaulten Mammut” wird spekuliert

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