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Kann der Mensch seinen Körper verlassen – und was wiegt eigentlich unsere Seele? Offene Fragen, bizarre Experimente und seltsame Antworten +++ Artikel +++

Kann der Mensch seinen Körper verlassen - und was wiegt eigentlich unsere Seele? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Kann der Mensch seinen Körper verlassen – und was wiegt eigentlich unsere Seele? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Nah-Tod-Erfahrungen (NTE) sind in der Grenzwissenschaft, Esoterik und vor allem Parapsychologie ein fester Begriff. Jene seltsamen Erlebnisse, die Menschen an der Schwelle zum Tode machen und die für viele Hinweise oder sogar Beweise für ein Leben nach dem Tod sind. Unsere Seele, unser Ich oder unser Selbst ziehen nach dem Tod in einem unbestimmten “Jenseits”, wenn der Mensch seinen Körper verlässt. Solche “außerkörperlichen Erfahrungen” am Ende des Lebens bieten seit jeher Stoff für hitzige Diskussionen. Zumal dazu Schilderungen von Erlebnissen außerhalb des physischen Körpers kommen, die nicht mit Nah-Tod-Erfahrungen in Verbindung zu stehen scheinen. Wie ist das zu verstehen – und kann man das überhaupt verstehen?  Was ist das eigentlich, diese “Seele”? Und kann man sie tatsächlich physikalisch messen und wiegen, wie es Experimente vor langer Zeit belegt haben sollen? Ein äußerst komplexes und vielschichtiges Thema, dass mehr Fragen als Antworten – aber auch erstaunliche Gedanken liefert, wie Ihr es in diesem Artikel lesen werdet. Einem Artikel, den sensible Tierfreunde vielleicht besser nicht ganz lesen sollten …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Angst vor dem Tod: Spielball aller Religionen

Es gehört zu den fundamentalen Lehren der Religionen, Kulte und uralter Glaubensvorstellungen der Menschheit: Der Glaube, dass der Mensch nach seinem irdischen Leben in irgendeiner Art und Weise weiter existiert. In Form einer „Wiedergeburt“ (Reinkarnation) auf Erden, in einem „Paradies“, einer „Hölle“ oder irgendwo in einem unbestimmbaren „Jenseits“. Vielleicht auch in einer Wiedergeburt als „Geist“ in der Geisterwelt der Ahnen oder in den Reihen der Götter, wie es zahllose Kulturen der Vorzeit aber auch Gegenwart propagierten.

Die Auswahl an Angeboten, was der jeweilige Mensch glauben möchte, ist also überaus umfangreich. Für jeden ist etwas dabei. Die Tatsache, dass wir Menschen sterben, ist das Fundament ausnahmslos aller Religionen. Gäbe es keinen Tod, müssten auch nicht unzählige Religionen, Sekten und Glaubensgemeinschaften um die Gunst der Menschen und ihrer Seelen wetteifern.

Wozu jemanden das Seelenheil oder ewiges (oder ein neues) Leben versprechen, wenn es keinen Tod gäbe? Ohne unsere Angst von der eigenen Sterblichkeit hätte wohl keine Religion der Erde eine Daseinsberechtigung.

Alle religiösen Modelle können zwar nicht in der jeweiligen Form Recht haben, aber fester Bestandteil dieser Weltanschauungen ist der Glaube, dass der Mensch – seine Seele – den physischen Körper verlassen kann.

Der Mensch – außerhalb seines Körpers?

Den Körper verlassen – ein Glaube, der heute noch aktuell ist und auch in der Esoterik und Parawissenschaft diskutiert wird.

Hier spricht man allgemein von OBE („Out of Body Experience“), den „Außerkörperlichen Erfahrungen“ (= AKE). Besonders bei den oftmals hitzig und leidenschaftlich diskutierten Nah-Tod-Erfahrungen (NTE), soll es zu diesen Erlebnissen kommen. Menschen auf der ganzen Welt berichten von solchen Erfahrungen. Und schon die alten Ägypter glaubten fest daran, dass der Mensch eine Seele, Ka genannt, hat, die sich vom Körper trennen kann. Ein durchweg weit verbreiteter Glaube in vielen Teilen der Erde.

Bei den Nah-Tod-Erfahrungen berichten einige Betroffene im Nachhinein, dass sie ihren physischen Körper am Ort des Geschehens von Oben sehen konnten. Die „klassische Situation“ ist die, dass ein Mensch im Operationssaal oder auf der Intensivstation liegt und dort mit dem Tode ringt. Während Ärzte und Schwestern um das Leben des Patienten kämpfen, verspürt dieser plötzlich das Gefühl seinen eigenen Körper zu verlassen. Wie schwerelos gleitet dabei seine mutmaßliche Seele aus dem Körper heraus.

Der Patient sieht und hörte das gesamte Szenario, dass sich um seinen irdischen Körper abspielt. Eine klassische außerkörperliche Erfahrung also.

Solche Erfahrungen sind nicht nur spannend, sondern auch sehr umstritten. Ist es Tatsache? Hat der Mensch einen allgemein als Seele bezeichneten, nicht greifbaren Körper? Viele Menschen glauben das. Ebenso viele Autoren behaupten das auch immer wieder. Letztere sprechen dabei auch gerne von „Beweisen“, die sie in ihren jeweiligen Büchern vorlegen würden. Wissenschaftlich bewiesen ist das aber keineswegs! Sicher zur Freude der Religionen …

Verlassen Menschen aber erst nach dem Tod ihren irdischen Körper? Also erst an der Schwelle zum Tod bzw. dann, wenn alles zu spät ist? So, wie es die meisten Religionen in ihren frohen Botschaften verkünden: „Wenn Du stirbst, geht Deine Seele nach XY!“

Nicht unbedingt.

Betroffene wollen ihren Aussagen nach auch in anderen Extremsituationen wie Unfällen oder Folter eine AKW gemacht haben. Situationen also, bei denen das Leben eigentlich gar nicht in unmittelbarer Gefahr war. Oder anders ausgedrückt, während Ereignissen, die nicht als Nah-Tod-Erfahrungen betrachtet wurden und werden.

„Bilokation“

„Spiritisten“ wie auch ernsthafte Grenzwissenschaftler nennen diesen Körper auch „Astralkörper“. Eine Loslösung der Seele oder des „Astralkörpers“, um der physischen Situation zu entfliehen.

Teilweise gehen einige Forscher und Autoren sogar noch einen großen Schritt weiter. Sie vertreten die These, dass einige Menschen ihre Körper verlassen und dabei ihren „Astralkörper“ an einem anderen Ort wieder erscheinen lassen können. Ausgelöst durch Extremsituationen oder sogar – was ganz besonders interessant ist – vollkommen bewusst und beabsichtigt.

Man spricht hierbei auch von „Bilokation“; also der „Doppelten Anwesenheit an zwei Orten“. Man könnte es auch als „Astral-Projektion“ bezeichnen. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Beispielen und Berichten in der einschlägigen Literatur. Prominenteste Person, die diese Fähigkeiten besessen haben soll, ist der der im Sommer 2002 vom Vatikan heiliggesprochene Pater Pio aus Italien. Ein religiöser Nationalheld.

Eines darf man bei diesen fraglos komplexen Thematiken aber nicht vermischen: „Bilokation“ bedeutet, dass eine Person an zwei Orten zur selben Zeig gesehen wird. Eine „Astral-Reise“ des Selbst außerhalb des physischen Körpers, erfolgt für den Außenstehenden unsichtbar.

Als „Geist“ durch die Straßen von San Francisco

Einer, der bei einer Folterung seinen Körper verlassen haben will, ist beispielsweise der 1946 verstorbene Edward H. Morrell aus den USA. In der Welt der Paranormalen Phänomene heute als Ed Morrell hin und wieder noch ein Begriff.

Morrell war ein Verbrecher, der mit seiner Bande in den USA diverse Raubüberfälle etc. verübte. Das brachte ihm 1894 eine Verurteilung zu lebenslanger Haft, wobei er aber 1908 begnadigt wurde. Fünf Jahre verbrachte er dabei in Einzelhaft.

In seinem Buch „The Twenty-Fifth Man“ (1924) schildert Morrell seine Erlebnisse in den Gefängnissen der USA. Auch die Misshandlungen und Folterungen, die er über sich ergehen lassen musste. Unter anderem im bekannten Gefängnis „San Quentin“. Grund genug übrigens, dass er nach seiner Entlassung als einer der engagiertesten Kämpfer für eine Gefängnisreform in den USA auftrat.

Bei diesen harten Misshandlungen wiederum machte er die seltsamen (paranormalen) Erfahrungen, wie er seinen Körper verlassen habe. Morrell berichtet unter anderem, dass sein „Astralkörper“ während dieser Folterungen sogar durch San Francisco gewandert sei. Er selber nannte diese Erfahrungen „die Wanderungen im ‚kleinen Tod‘“.

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Als man den Häftling in eine Zwangsjacke steckte und diese mit Wasser übergoss, damit sie sich beim Trocknen immer mehr zusammenzieht, hatte er nicht nur das Gefühl, er würde zerquetscht werden. Plötzlich, so Morrell, stand er neben seinem Körper. Er sah, wie die Folterknechte um ihn herum standen und mit fragenden Blicken seinen Körper beugten. Er lag da, als würde er schlafen.

Der „Astralkörper“ von Morrell machte sich nun auf, durch die Straßen von San Francisco zu reisen. Dabei sah er in der Bucht ein Schiffswrack, von dem er unter normalen Umständen im Gefängnis nichts hätte wissen können. Heißt es zumindest. Regelrecht Wanderungen durch Raum und Zeit habe Morrell unternommen.

Tatsächlich bestätigte George W. P. Hunt, Gouverneur von Arizona, später, dass Ed Morrell eine Vielzahl an Informationen besaß, die er nicht im Gefängnis erfahren haben konnte. Vor allem nicht in Einzelhaft.

Morrell schrieb in seinem Buch „The Twenty-Fifth Man“ über diese mysteriösen Vorgänge zum Beispiel:

Es leben tatsächlich Männer, die diese geheimnisvollen Fähigkeiten in vollem Funktionszustand haben. Sie sind in der Lage, diese zu nutzen, um eine Vielzahl wichtiger Informationen über die Natur und Geschichte des Menschen und über die Welt, die die meisten von uns nicht sehen können, zu erhalten.

Es ist kein Bild oder eine reine Vision vor den Augen dieser Ermittler, kein unwirkliches Panorama, das sich auf einer Bühne enthüllt. Es ist ein wirkliches Leben in der sogenannten Vergangenheit.“

Sicher ist das kein Beweis, dass der Mensch seinen Körper verlassen kann. Aber es ist eines von vielen Beispielen, die ich an anderer Stelle umfangreich diskutiert habe. Kritsch könnte man beispielsweise einfach sagen, dass Morrell sich in einer Art Selbsthypnose aus den jeweiligen Situationen „hinausdachte“. So konnte er den Misshandlungen aber auch dem Schrecken des Kerkers an sich entkommen …

Reisen außerhalb des Körpers?

Kritiker des Themas Nah-Tod-Erfahrungen wenden ein, dass diese Erfahrungen des Verlassens des Körpers eine reine Schutzfunktion des Gehirns sei. Das menschliche Gehirn setzt eine AKE lediglich als eine Art Schutzmechanismus ein. Die betroffene Person unterliegt so dem Gefühl, sich nicht mehr in ihrem von Schmerzen gepeinigten Körper zu befinden. Die Ausschüttung der Glückshormone Endorphine begleitet diesen Vorgang, wodurch der Betroffene zusätzlich das Gefühl grenzenloses Glückes und Friedens erfahre. Auch diese ist fester Bestandteil von Nah-Tod-Erfahrungen.

Für viele Menschen – vor allem jene, die selber eine derartige Erfahrung machten – sind die medizinischen und biochemischen Einwände gegen eine NTE als Beleg für ein Leben nach dem Leben nur Firlefanz. Sie glauben weiter fest daran, dass sie an der Schwelle zum Tod und Jenseits standen oder sogar „wirklich tot waren“.

In der Tat gibt es gegen die vielen und unterschiedlichen Erklärungen der Medizin wiederum Gegenargumente, wie sehr umfangreich HIER dargelegt. Das einzige, was wirklich einheitlich akzeptiert ist, ist, dass es diese Phänomene gibt. In der Welt des Paranormalen sind die übrigens das beherrschende Thema auf dem Buchmarkt, wie es die Veröffentlichungen seit Jahrzehnten beweisen.

Aber wenn eine Person nach einer solchen fraglos einschneidenden außerkörperlichen Erfahrung im Nachhinein davon zu berichten weiß, sollte man diese doch leicht beweisen können? Könnte man meinen.

Experimente mit der Seele

Vor rund 20 Jahren dachte sich genau das auch Medaille Lowrence und entwickelte dazu ein einfaches wie erstaunliches Experiment. Bei verschiedenen Gelegenheiten berichtete zum Beispiel auch die „BBC“ 1999 über diese Versuche und Lowrences Versuche fanden weltweit Nachahmer. Hierbei waren der Aufbau und die Grundidee so simpel wie genial:

Über einem Operationstisch wurde eine Leuchtschrifttafel montierte, die nach dem Zufallsprinzip Wörter aufleuchten ließ. Diese Tafel und vor allem die dort zu lesenden Wörtern waren aber nur dann zu sehen, wenn sich der Betrachter oberhalb des Tisches/Bettes, also an der Decke, befindet. Er müsste schweben und dabei nach unten blicken.

Der Gedanke hinter diesem Versuch ist klar: Ein Mensch, der eine außerkörperliche Erfahrung durchlebt haben will, sollte die Wörter lesen können. Im Nachhinein hätte die Person von diesen gewusst und sie benannt.

Ein Jahr lang blieb der Versuch aufgebaut und in dieser Zeit verloren 24 Patienten vollkommen das Bewusstsein. Doch das Ergebnis war leider mehr als ernüchternd. Keiner jener Menschen, die meinten eine solche Nah-Tod-Erfahrung gemacht zu haben (es waren nur drei), konnte sich an irgendwelche Wörter auf der Tafel erinnern.

Wenn „Astralkörper“ Tiere erschrecken

Auch andere Versuche mit vorgeblichen AKW sind interessant.

Die berühmte Parapsychologie-Legende D. Scott Rogo wohnte solchen Versuchen des Psychologen Dr. Robert Morris von der „Psychological Research Foundation“ in Durham, USA, bei. Durchgeführt wurden diese mit dem sogenannten „Medium“ Keith „Blue“ Harary aus den USA. „Blue“ behauptete nämlich, dass er nicht nur seinen Körper bewusst verlassen kann, sondern auch mit seinem „Astralkörper“ eine Wirkung auf Tiere wie Ratten, Katzen, Schlangen und Hunde habe.

Scott Rogo war immer skeptisch, wenn es um jegliche Art von paranormalen Experimenten und Berichten ging. In diesem Fall allerdings war auch der Parapsychologie-Pionier und Autor verblüfft.

So berichtet Rogo von einem Experiment mit dem AKE-Medium Harary, bei dem dieser eine Schlange in einem Käfig beeinflussen sollte. Harary wurde dazu in einem anderen Raum gebracht und die Schlange in ihrem Käfig im Versuchslabor verwahrt.

Rogo über das Experiment:

Als sich Harary außerhalb seines Körper befand und in diesem Zustand zu der Schlange kam, hörte sie auf, in ihrer typischen Art im Käfig umherzukriechen, und unternahm buchstäblich einen Angriff. Bösartig schien sie nach etwas in der Luft zu schnappen

 Das ganze dauerte ca. 20 Sekunden, die genau mitten in dem Zeitraum lagen, in dem Keith behauptete, sich außerhalb seines Körpers bei der Schlange zu befinden, ohne dass er wusste, was im Labor vor sich ging.

Verblüffend, zweifellos. War es ein Zufall, dass die Schlange exakt zu der Zeit ihr Verhalten änderte, als sich das Medium bei ihr befunden haben will?

Zu dem bis heute im Kreis der parapsychologischen Forschung hoch geachteten Rogo sei noch angemerkt, dass er Mitte August 1990 in seiner Wohnung ermordet wurde. Laut Polizei hab es keinen Kampf und ein 1992 verurteilter Tatverdächtiger wurde 1996 wieder freigelassen. Somit gilt der Mord bis heute als ungelöst und sein Mörder als unbekannt. Stoff für viele Spekulationen im Sinne von „wusste er zu viel?“, die sich um seine paranormalen Forschungen drehen …

Unsere Seele wiegt (bis zu) 69,5 Gramm

Die Liste von Experimenten und Versuchen, die Nah-Tod-Erfahrungen, AKE, ein Leben nach dem Tod usw. belegen wollten, ist endlos. Eher weniger bekannt sind aber Experimente „mit der Seele“, die wir heute sicher als „bizarr“ bezeichnen würden.

Zum Beispiel jene von Medizinern in den Niederlanden und Großbritannien. Sie versuchten mit Experimenten nachzuweisen, dass die Seele ein fassbares Etwas ist, das man auch sehen kann.

Dr. R. A. Watters etwa versuchte in einigen Versuchsreihen mit Fröschen, Hühnern und Mäusen deren astrale Seele im Moment des Sterbens zu fotografieren. Hierzu konstruierte er Vakuumbehälter, die zum Teil mit Öl oder Wasserdampf gefüllt wurden, und in die er die Tiere streckte – um sie dann zu töten.

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Tatsächlich gelang es ihm im Moment des Todes der Tiere „etwas“ zu fotografieren. Irgendwelche „Gebilde“, die an kleine Wolken oder Nebel erinnerten. Waren das sie Seelen der von ihn getöteten Tiere?

Das physikalische Gewicht der Seele wollen die niederländischen Physiker Dr. G. J. Zaalberg van Zelst und Dr. J. L. Malta einst sogar ermittelt haben. In einigen Versuchen in Den Haag wogen sie sterbende Menschen und ermittelte dabei im Moment des klinischen Todes einen nicht zu erklärenden Gewichtsverlust der Personen von bis zu 69,5 Gramm.

Ähnlich der amerikanische Arzt Dr. Duncan MacDougall im Jahr 1902. Er hing Sterbende mit samt ihrem Bett an eine Waage und wiederholte diese Messung, als seine „Versuchsobjekte“ später verstorben waren. Genau gesagt, während sie starben. Das wiederholte er mit insgesamt sechs seiner Patienten, und ermittelte so ein Gewichtsverlust von 8 bis 35 Gramm zwischen dem lebendem und dem dann totem Menschen.

Um seinen Wissensdurst bei der Jagd nach der Seele zu stillen, besorgte sich MacDougall zusätzlich noch 15 Hunde. Hier wartete er nicht auf ihren natürlich Tod, sondern vergiftete alle. Da aber bei den ermordeten Tieren keine Gewichtsabnahme wie bei seinen menschlichen Probanden zu messen war folgerte er, dass Hunde keine Seele haben. So seine Schlussfolgerungen in zwei Artikeln in „American Medicine“ im April und Juli 1907.

MacDougall erregte mit seinen erstaunlichen Experimenten und Schlussfolgerungen durchaus auch das Interesse der Medien. „Die Seele hat ein Gewicht“, schrieb beispielsweise die „New Work Times“ am 11. März 1907 dazu in einem Beitrag.

Derartige Versuche waren in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts nicht ungewöhnlich. Inspiriert durch MacDougall hat in den 1930ger Jahren zum Beispiel Harry LaVerne Twining in Los Angeles solche Versuche mit Mäusen durchgeführt. Er jedoch war sicher, dass nach der Vergiftung der Nager diese im Augenblick des Todes Gewicht verloren.

Haben also Mäuse und Menschen eine messbare Seele und Hunde nicht …?

Ob wir heute diese Experimente als wissenschaftlich fundierte Forschungen betrachten sollten, ist mehr als fraglich. Ethisch sind sie so oder so nicht vertretbar.

Was wiegt das Himmelreich?

Habe ich mit meiner Wiegevorrichtung den Stoff der Seele entdeckt? Ich denke schon, und ich werde es bestätigen und wieder und wieder bestätigen, wenn ich lange genug lebe.

So MacDougall damals voller Optimismus in einem Brief, den Len Fisher in dem Buch „Der Versuch, die Seele zu wiegen“ (2007) zitiert.

Obwohl die Messungen längst als unwissenschaftlich angesehen werden, bleiben doch die Ergebnisse. Es gibt die unterschiedlichsten Interpretationen und Erklärungen, warum diese Gesichtsverluste gewogen wurden. Wirklich einstimmig und einheitlich erklären kann man sie rund 100 Jahre später nicht mehr.

Wenn die Seele eine physikalisch messbare und erfassbare Größe ist, die nach dem Tod eines Menschen den Körper verlässt, öffnen sich ungeahnte Fragen. Vor allem jene, wie viel dann eigentlich das Himmelreich, das Jenseits, das Paradies oder schlicht die Welt der Verstobenen Seelen wiegen mag. Materielle Seelen müssen, auch wenn sie nur einige wenige Gramm wiegen, doch irgendwo abgeblieben sein. Schweben sie einfach „für immer“ um uns herum? Laufen wir ständig gegen sie?

Milliarden Seelen von all den Menschen, die auf diesem Planeten bereits gestorben sind? Oder schweben sie im All umher? Können wir sie dann nicht in ihrer Gesamtheit messen bzw. wiegen?

Eine Seele mit einem messbaren Gewicht von knapp unter 10 bis rund 70 Gramm wiegt für sich genommen nicht viel. Immerhin aber so viel wie 10 bis 70 Stück Würfelzucker.

Damals sprach Duncan MacDougall von einem Durchschnittsgewicht von 21 Gramm pro Seele. Ein Durchschnittswert, der sich schon damals „einbürgerte“. Der Spielfilm „21 Gramm“ aus dem Jahr 2003 bezieht sich genau auf diese Experimente von damals. Sprüche wie „schweren Herzens“ und ähnliche sollen von diesen Experimenten herrühren.

Letztlich haben schon die eingangs erwähnten Alten Ägypter geglaubt, dass das Herz als Sitz der Seele im Jenseits auf eine Waagschale gegen eine Feder aufgewogen wird. So wollten die Götter der Unterwelt die „Reinheit“ und „Tugend“ der Seele zu Lebzeiten des Verstorbenen ermitteln …

108.470.690.115 Seelen um uns herum

Dazu ein Gedankenexperiment:

Laut der Berechnungen in der Studie „Population Reference Bureau“ von 1995, die 2002 und 2011 aktualisiert wurde, gab es 2017 insgesamt 108.470.690.115 Menschen, die jemals auf der Erde geboren wurden. Ausgehend vom Beginn der Menschheit 50.000 vor Christus. Natürlich eine theoretische Angabe, auch wenn zahlreiche Faktoren und Statistiken in dieser Studie berücksichtig wurden.

Gegen wir einfach von 100 Milliarden Menschen aus, die bisher auf unserem Planeten lebten und inzwischen tot sind.

Wo sind all ihre Seelen, wenn sie doch gewogen werden können? 2,1 Millionen Tonnen Seelen müssten bei einem Durchschnittsgewicht von 21 Gramm „um uns herum“ existieren. Bei einem „Seelegewicht“ à 70 Gramm wären es 7 Millionen Tonnen Seelen oder 70.000.000.000 Stück Würfelzucker. Wenn mir keine Kommastelle verrutscht ist.

Allein die irdischen Bewohner des Jenseits wiegen also Millionen von Tonnen. Hinzu kommen, vermutlich, die Seelen von Außerirdischen. Tiere sind hier bewusst außen vor gelassen. Derer Seelen sind nicht zählbar oder deren Anzahl auch nur annähernd zu schätzen.

Es mag albern klingen. Nur wenn die Seele des Menschen wirklich etwas physisch fass- und messbares wäre, muss es auch das Jenseits und seine Bewohner sein. Wo ist dieser materielle Ort, da wir ihn offensichtlich nicht sehen. „Zahlenspielerein“, die meiner persönlichen Überzeugung nach klar belegen, dass alle Aussagen, der Mensch habe eine in Gramm messbare Seele, ab absurdum führen. Denn bis heute steht die Behauptung im Raum, dass das Ich des Menschen ein greifbares Etwas ist.

Es ist eines der großen Mysterien der Religionen, Menschheit und Grenzwissenschaft – die Seele und/oder der Astralkörper. Immerhin hängt mit diesem Thema auch die Frage zusammen, ob der Mensch nach dem irdischen Tode in irgendeiner Form weiter lebt. Eine Frage, die sich ausnahmslos jeder von uns stellt oder stellen wird, sobald die Zeit gekommen ist!

Und bis heute streiten sich die Geister – die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach offen. Kein Wissenschaftler, Autor, Journalist und auch kein Experiment hat sie bisher beweisbar beantwortet.

Den Religionen freut es …

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Osterinsel möchte die von Thor Heyerdahl “gesammelten” archäologisch Artefakte von Norwegen zurück – und nicht nur die (plus Video)

Die Osterinsel möchte die von Thor Heyerdahl "gesammelten" Objekte von Norwegen zurück (Bild: Fischinger-Online)
Die Osterinsel möchte die von Thor Heyerdahl “gesammelten” Objekte von Norwegen zurück (Bild: Fischinger-Online)

Die Museen der ganzen Welt sind voll mit Artefakten und archäologischen Objekten aus aller Herren Länder. Gesammelt – oder besser: eingesammelt – von den ersten Forschern der sich neu entwickelnden Wissenschaft der Archäologie, die sich vor allem im 18., 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts schamlos an fremden Ländern und deren Kulturen bedienten. Man denke an Ägypten, deren Relikte und Schätze die ersten Grabräuber-“Archäologen” Schiffsladungenweise nach Europa und in alle Welt schafften. Nicht viel anders war es auf der Osterinsel im Pazifik, die durch den Norweger Thor Heyerdahl berühmt wurde. Auch er schaffte archäologische Relikte und Funde von der Insel fort, die heute im weltbekannten “Kon-Tiki-Museum” in Oslo zu bestaunen sind. Doch jetzt möchte die Osterinsel ihr von Heyerdahl gesammeltes Eigentum von Norwegen zurück. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Posting und einem YouTube-Video aus dem “Kon-Tiki-Museum”. Aber auch, was sich hinter dieser scheinbar einfachen Bitte der Osterinsulaner für Abgründe auftun …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Plündernde “Archäologen”

Wohl die wenigstens Besucher eines archäologischen oder ethnologischen Museums irgendwo auf der Welt fragen sich, woher eigentlich all die Ausstellungsobjekte ferner Länder kommen. Egal ob in Paris, Berlin, London oder New York: Museen sind voll von Diebesgut, das Hau-Ruck-Archäologen einst in der ganzen Welt zusammen klauten oder sich schenken ließen.

Auch den jeweiligen Museen hinterlassene Privatsammlungen gehören dazu. Sammlungen, die zum Teil beträchtlichen Umfang haben und selbst in kleinen Dorf-Museum zu finden sind (zum Beispiel in Waldenburg in Deutschland). Die Herkunft solcher Objekte ist dabei fast immer “unklar”, um es politisch korrekt auszudrücken. Auf den Punkt gebracht ist es jedoch so gut wie immer Raubgut.

Vor allem zu Beginn der heutigen Ägyptologie wurde es den ersten Raub-Archäologen aber auch mehr als leicht gemacht, an solche Stücke zu kommen. Ein regelrechter Wettbewerb im Land der Pharaonen entbrannte, wer im Auftrag seines Museums oder Landes die spektakulärsten Hinterlassenschaften “besorgen” konnte. Zum Teil konnte sogar bequem direkt aus dem Keller des Ägyptischen Museums heraus Artefakte, Mumien und Kunstgegenstände kaufen. Wenn nicht, dann nahm sich einfach, was man will.

Einige der ersten Entdecker sprengten sich übrigens einfach ihre Wege in diverse Altertümer frei. Selbst in der Cheops-Pyramide

Das begann schon mit der Eroberung Ägyptens durch Napoleon ab 1798. Beziehungsweise durch seine “Ägyptische Expedition” wurde Ägypten und alles, was aus dem Land stammt, in ganz Europa schick und populär. Der 250 Tonnen schwere und 23,5 Meter hohe Obelisk auf dem Place de la Concorde in Paris ist bis heute ein Zeugnis dieser Epoche, denn dort steht er erst seit 1836.

Eigentlich gehörte er dem weltberühmten und legendären Pharao Ramses II.,der ihn vor fast 3.200 Jahren an seinem Tempel in Luxor aufstellen ließ. Genau jenem Pharao, den das biblische Buch Exodus als Herrscher benennt, unter dessen Regierung die Israeliten unter Moses das Land verließen. Ali Pascha, damals Vizekönig von Ägypten, schenke den Ramses-Obelisken einfach dem französischen König. Auch wenn die Osmanen da schon längst die Franzosen aus Ägypten geworfen hatten.

Auf diese Weise plünderten Europäer und Nordamerikaner die alten Kulturländer wie eben Ägypten  aus. Aber auch Mittelamerika (Maya, Azteken etc.), Südamerika (Inkas etc.) oder auch Mesopotamien (Assyrer, Babylonier etc.). Das legendäre “Ischtar-Tor” von König Nebukadnezar II. (605 bis  562 vor Christus) aus Babylon, das heute im Pergamonmuseum in Berlin zu bestaunen ist, ist zum Beispiel kein Nachbau. Es ist das Original aus dem Irak, dass in Bruchstücken in an die 1.000 Kisten verpackt ab 1927 nach Berlin geschickt wurde. Mit Erlaubnis der Altertümerverwaltung des damaligen Osmanien in Istanbul.

König Nebukadnezar II. ist wiederum selbst eine Legende: Seine Truppen waren es, die 597 vor Christus Jerusalem und den heiligen Tempel zerstörten und die Bewohner in das babylonische Exil verschleppen. Dorthin, wo dann im laufe der Jahre das Alte Testament und die fünf Bücher Moses in ihrem Kern niedergeschrieben wurden. Aber vor allem ist seit dem die Bundeslade spurlos verschwunden, wie zum Beispiel in diesem YouTube-Video HIER erläutert.

Heute sind solche “Besorgungen” undenkbar!

Und doch ließe sich eine mehr als endlose Liste solcher erlaubten, gestohlenen, geschenkten und (damals) legal gekauften Objekte anführen. Große und kleine, schwere und leichte, kostbare und “wertlose”.

Thor Heyerdahl und die Osterinsel

Vor diesem Hintergrund und geschichtlichen Fakten muss man auch Thor Heyerdahl und seine Expeditionen ab 1947 zur Osterinsel (“Kapa Nui” bei den Einheimischen) sehen.

Auch wenn Heyerdahl Jahrzehnte und Jahrhunderte nach diesen ersten “Alles-Meins-Archäologen” lebte und arbeitete, nahm auch er unzählige Objekte von der Osterinsel (und anderswo) mit nach Norwegen. Nicht nur kleine Vasen oder irgendwelche Alltagsgegenstände, sondern er packe sogleich auch einige der weltweit bekannten Moai-Figuren ein. Jene menschlichen Statuen, von denen heute noch fast 900 auf der kleinen Insel verteilt stehen und liegen, und die der Insel ihren legendären Ruf einbrachten.

Eine steht übrigens auch im Britischen Museum in London. Dazu aber gleich mehr.

Alle diese von Heyerdahl seit seiner ersten Expedition mit dem Holzfloß “Kon Tiki” (s. z. B. HIER, HIER oder auch HIER) mitgenommenen “Andenken” befinden sich heute im “Kon-Tiki-Museum” in Oslo (s. Video unten). Ein zweifellos überaus beeindruckendes Museum, dass sich nicht nur der Osterinsel und Heyerdahl seiner ersten Expedition “Kon Tiki” von 1947 widmet, sondern allen Forschungen und Projektes von ihm.

Im Museum selber wimmelt es aber eben auch und vor allem an Artefakten und Objekten, die der norwegische Abenteurer auf der Osterinsel einsammelte. Inklusive Moai-Figuren als schwergewichtige Mitbringsel. Darunter sind gleichfalls auch überaus wertvolle da seltene Stücke wie Schrifttafeln mit der Schrift “Rongo Rongo”. Ebenso zahllose steinerne Schätze wie diese, die sich im Keller des “Kon-Tiki-Museum” befinden:

"Sammlerstücke" von Thor Heyerdahl im Keller des Kon-Tiki-Museum in Oslo (Bild: Fischinger-Online)
“Sammlerstücke” von Thor Heyerdahl im Keller des Kon-Tiki-Museum in Oslo (Bild: Fischinger-Online)

Chile und die Osterinsel bitten um Rückgabe!

Heute gehört die Osterinsel politisch zu Chile. Roberto Ampuero, Außenminister von Chile, erklärt laut einer “APA”-Meldung vom 2. November 2018, was sein Land bzw. die Osterinsel gerne alles von Norwegen zurück haben möchte:

Archäologische und ethnografische Stücke, Skulpturen, genetisches Material sowie eine große Anzahl Fotos aus den 1950er Jahren.

Demnach eigentlich – alles.

Übrigens auch von den Briten, denn die im Britschen Museum befindliche Moai-Statue möchte Chile auch zurück. Sie trägt heute den Namen “Hoa Hakananai’a”, was soviel wie “verlorener” oder “gestohlener Freund” bedeutet. Obwohl sie mit nur 2,42 Metern Höhe und einem Durchmesser von nur 47 Zentimetern recht klein ist, ist sie aufgrund von eingeritzten “Vogel-Männern” und anderen Abbildungen auf der Rückseite eine Besonderheit unter den einst fast 1.000 Moai. Zeugnis der “Vogel-Mann-Religion” (“tangata manu”) auf der einsamsten Insel der Welt, wie die Osterinsel gern genannt wird.

“Hoa Hakananai’a” ist auch eines jener fragwürdigen “archäologischen Souvenirs” aus dem 19. Jahrhundert. Eine britischen Osterinsel-Expedition nahm sie 1868 als Geschenk für Königin Victoria mit, die sie ein Jahr später dem Britischen Museum überließ.

“Hoa Hakananai’a”

Für die Osterinsulaner ist der Moai in London durch seine direkte Verbindung zum einstigen “Vogel-Mann-Kult” spirituell und historisch sehr bedeutsam. Schon länger hätten sie ihr kulturelles Erde vom Britischen Museum zurück. So zitiert zum Beispiel der britische “The Telegraph” bereits am 8. August 2018 eine Museumssprecherin mit den Worten:

Wir haben hier im British Museum keinen offiziellen Antrag auf Rückgabe der Statue auf die Osterinsel erhalten.

Laut “APA” hat sich das nun geändert. Wobei das Museum in London das einstige Geschenk von Königin Victoria in einen etwas anderem Licht sieht, wie “The Telegraph” im August zitierte:

Die Moai-Skulptur, die wir im Museum haben, ist für die sechs Millionen Menschen, die jedes Jahr durch unsere Türen gehen, permanent ausgestellt. Wir glauben, dass es von großem öffentlichen Nutzen ist, sie für alle Menschen hier zu sehen und zu schätzen.

Wir glauben auch, dass es wichtig ist, die Geschichte der indigenen Gemeinschaft der Osterinseln im Britischen Museum darzustellen.

Wer möchte schon ein beliebtes bzw. so besonderes Museums-Stück freiwillig wieder abgeben? Vor Ort ist “Hoa Hakananai’a” als Blickfang für die Millionen Touristen des Museums in Szene gesetzte.

Übrigens auch der weltberühmte und archäologisch kaum zu bedeutend einzustufende “Stein von Rosette”, mit dem es einst gelang, die ägyptischen Hieroglyphen zu übersetzten. Mitgebracht als “Andenken” von Napoleon aus Ägypten, wo er am 15. Juli 1799 gefunden wurde und heute das Glanzstück des Museum. Als wertvollstes Objekt des Museum steht es im Eingangsbereich fast schon im Weg und ist als Motiv auf zahllosen Dingen im Museums-Shop zu kaufen. Vom Maus-Pad für den PC bis zu kleinen Kopien für die Wohnzimmerwand.

In Ägypten selber steht am Fundort des Stein bei Rashid ein Denkmal mit einer Kopie …

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Verhandlungen …

In seiner Funktion als Außenminister von Chile hat sich Roberto Ampuero bereits mit seiner norwegischen Amtskollegin Ine Eriksen Soreide getroffen, um die Rückführung der Objekte aus dem “Kon-Tiki-Museum” zu besprechen. Es hieß hierzu, dass das Museum in Oslo dazu durchaus auch bereit wäre. Wobei es fraglos noch zahlreicher weiterer Verhandlungen bedarf, bis Norwegen das kulturelle Erde der Insulaner wieder abgeben wird. Sollten sie es letztlich denn auch tun.

Sicher wird auch das “Kon-Tiki-Museum” nicht gerne Highlights ihrer Dauerausstellung zurück geben wollen. Zum Beispiel die beiden großen ausgestellten Original-Moai. Tarita Alarcon, Gouverneurin der Osterinsel, “trifft sich in zwei Wochen mit dem Direktor des Kon-Tiki-Museums, Martin Biehl, um ihn um die Rückgabe der Kollektion zu bitten”, heißt es in der aktuellen Meldung.

Felipe Ward wiederum, Minister für Nationalgüter von Chile, wird die Rückgabe der in London stehenden Moai “Hoa Hakananai’a” in Angriff nehmen. Am 15. November wird er deshalb nach Großbritannien reisen, um mit dem Britischen Museum “die Verhandlungen aufzunehmen”. Leicht sind solche Verhandlungen entgegen aller menschlichen Logik ganz und gar nicht. Man denke an die gigantischen Goldmengen und Schätze, die die Spanier bei ihrer Eroberung Südamerikas raubten.

“Wie die Affen”

Zum Beispiel ein Fall von 2007:

Da wurde von der US-Firma “Odyssey” in einem 200 Jahre alten spanischen Schiffswrack ein Schatz von 23 Tonnen(!) Gold, Silber und anderen Kostbarkeiten im Atlantik gefunden. Was folgte war ein Rechtsstreit, wem die Kostbarkeiten im Wert von ca. 380 Millionen Euro jetzt gehören…den Spaniern oder der Bergungsgesellschaft. Recht bekamen die Spanier vor einem US-Gericht und wessen Antrag erst gar nicht zur Debatte stand, war jener der Peruaner. Das Gold und Silber stammte nämlich ursprünglich aus ihrem Land und war Eigentum ihrer Vorfahren.

Es wurde von den Spaniern, dessen Kolonie Peru damals war, von den Inka und anderen Kulturen Perus brutal geraubt. Wer sein Gold in Peru und anderswo den Spaniern nicht freiwillig schenkte, der wurde gefoltert, verbrannt, zerstückelt, geköpft, massakriert, versklavt oder direkt ermordet. Nach solchen Argumenten und “netten Bitten” der christlichen Europäer schenkten die Inka ihnen natürlich “gerne” ihre heiligen Schätze.

Bei den Azteken in Mexiko war es im 16. Jahrhundert exakt dasselbe. “Wie die Affen”, so eine zeitgenössische Chronik wörtlich (mehr HIER), rafften die spanischen Eroberer selbst dann noch Gold zusammen, wenn sie vor den Azteken um ihr Leben rennen mussten. Unglaublich. Das Kulturgut des Volkes der Inka & Co. wurde daraufhin eingeschmolzen, in Münzen und Barren gegossen und nach Europa verschifft. Ganz zur Freude des spanisches Königshauses. Peru ging 2007 trotzdem leer aus …

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo - YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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“Was erwartet man von Gutmenschen-TV?”: UFO-Forscher Gerhard Gröschel vom “Institut für technische UFO-Forschung” im TV-Interview

"Was erwartet man von Gutmenschen-TV?": UFO-Forscher Gerhard Gröschel im TV-Interview (Bild: G. Gröschel / L. A. Fischinger)
UFO-Forscher Gerhard Gröschel vom “Institut für technische UFO-Forschung” (Bild: G. Gröschel / L. A. Fischinger)

Es gibt sie überall auf unserem Planeten: UFO-Forscher. Jene Menschen, die oft mit viel Leidenschaft und persönlichen Engagement in ihrer Freizeit versuchen hinter die Geheimnisse des UFO-Phänomens zu kommen. Obwohl niemand nicht mal die Anzahl dieser Forscher bei uns in Deutschland kennt, ist einer von ihnen Gerhard Gröschel. Gröschel betreibt seit Jahren mit viel technischem Aufwand und mit eigenen Mitteln das “Institut für technische UFO-Forschung”, um dem Geheimnis auf dem Grund zu gehen. Grund genug für den TV-Sender “SWR” kürzlich mit und über den UFO-Forscher zum Thema zu berichten. Doch der UFO-Fernsehbeitrag mit Gerhard Gröschel sorgt einmal mehr Diskussionen und Ärger. Warum genau, das erfahrt Ihr in diesem neuen Mystery-Review.


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TV-Sender “SWR” trifft UFO-Forscher

Gerhard Gröschel ist wie jeder andere Forscher dieser Thematik auch, ein “selbsternannter UFO-Forscher“. Warum das so ist, habe ich am 11. Januar 2017 in diesem Blog-Beitrag genau erklärt.

Jetzt ist es aber so, dass hin und wieder TV-Sender bei UFO-Forschern und anderen Mystery-Jägern anklopfen, und um ein Interview beteten. Im Rahmen irgendeiner Fernsehsendung wolle man über das UFO-Phänomen oder sogar die Person selber berichten. Meistens sei die TV-Redaktion über das Internet auf den jeweiligen Mystery- oder UFO-Forscher gestoßen und würde mit dieser gerne einen TV-Dreh machen.

Obwohl vor allem in den 1990ger Jahren solche TV-Anfragen praktisch alltäglich waren, kenne das die meisten Mystery-Forscher (wie ich) noch heute. Und so trat der Sender “SWR” an den UFO-Forscher Gerhard Gröschel heran. Der GEZ-TV-Sender plante einen Bericht über seine Arbeit mit dem “Institut für technische UFO-Forschung“, der inzwischen auch gesendet wurde.

Der entsprechende Beitrag des “SWR” sorgt momentan innerhalb der Gemeinde der Grenzwissenschaft-Interessierten allerdings für Debatten. Obwohl er nur sehr kurz ist (siehe Video unten), wird praktisch jede Sekunde der Sendung kritisiert. Vor allem natürlich auf Sozial Media-Plattformen wie Facebook oder eben YouTube. Und das vollkommen zu Unrecht!

Technische UFO-Forschung am Fernsehen

Gröschel geht als Elektrotechniker mit technischem Equipment auf “UFO-Jagd”. Neben Anerkennung für seine (selbst finanzierte) Arbeit gibt es auch Kritik an dieser. Das ist innerhalb der UFO-Forschung normal. So dachte sich Gröschel dann auch sicher nichts “böses”, als er mit dem “SWR” besagten Beitrag zum Thema drehte.

VIDEO: Erich von Däniken bei Frank Elstner beim Sender SWR (Bild: Screenshot SWRMediathek.de)
VIDEO: Erich von Däniken bei Frank Elstner beim Sender SWR (Bild: Screenshot SWRMediathek.de)

Doch das Ergebnis, gesendet am 29. November am Ende der “Landesschau Baden-Württemberg”, fiel mehr als ernüchternd aus. So schrieb der UFO-Forscher auf seinem eigenen YouTube-Kanal zu dem TV-Beitrag der “SWR Landesschau” am  1. Dezember 2017:

Das Ergebnis von 3,5 Stunden Zusammenarbeit. WOW!!! Was für eine Verschwendung von Zeit und Geld.

Genau so ist es auch!

In der Anmoderation des “Landesschau”-Beitrages erzählt die Moderatorin, dass einige Leute in den Himmel schauen, um UFOs zu finden. Nicht etwa, um sich Wolken oder Schneeflocken anzusehen, so das “SWR“:

Andere suchen in den unendlichen Weiten des Weltalls ganz andere Dinge. Fliegende Untertassen, zum Beispiel.

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Der Beitrag geht keine 1,5 Minuten. Mehr blieb nicht von den 3,5 Stunden Dreharbeiten, die laut Gröschel die Zusammenarbeit dauerte. Ignoriert der Interessierte aber den Sprecher und die unsägliche Begleitmusik heraus, kann man dem UFO-Forscher Gröschel keinen Vorwurf machen.

Dazu sind die Mystery-Reviews auf diesem Blog auch gedacht: “Zwischen den Zeilen den Kern sehen.”

Jeder, der mal mit dem Fernsehen zusammengearbeitet hat, ist am Ende unzufrieden mit dem Ergebnis. Hier ist es nicht anders verlaufen. Man erschreckt sich selber, was aus den Dreharbeiten letztlich zusammengeschnitten wurde. Auch ich kennen das. Somit kann man auch in diesem Fall Gröschel als beteiligten UFO-Forscher keinen Vorwurf machen.

In den Kommentaren zum YouTube-Kanal von Gröschel heißt es dann auch treffend:

“Was erwartet man von Gutmenschen-TV? Es macht überhaupt keinen Sinn diese Thematik ins TV zu bringen – die bescheuerte Journale hat den Auftrag diese längst bewiesenen ET’s zu ridikulisieren – weltweit, das weiß doch jeder. Wie sagte mal ein Huff Post Lügenknecht (US)? Ihr könnt mir hier einen toten Grey auf den Schreibtisch legen – wir werden nicht darüber berichten. sagt alles. Ansonsten bitte weitermachen und TV meiden!

Oder auch knapp auf dem Punkt gebracht:

Deine Arbeit ist sehr wertvoll!!! Das die Mainstream es denunzieren und der Sache keine erste Beachtung schenken, kennen wir ja nicht anders.”

Niemand wird erwarten, dass in einer kurzen Sendezeit das Thema und die Arbeit im Bereich UFO-Forschung dargelegt wird. Oder auch nur kann.

Blickt man auf die unzähligen TV-Berichte über UFOs & Co. der letzten Jahrzehnte, waren dieser immer eher – bescheiden. Das meistens eben nicht an den jeweiligen Interviewpartnern!

Hier das Video aus der Sendung vom 29. November:

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“Verschwörungstheorien sind ein Radikalisierungs-Beschleuniger”: Interview zu Forschungen der Uni Mainz zu Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien als "Radikalisierungsbeschleuniger"? Die Uni Mainz erforscht den Glauben an Verschwörungen - Interview mit Pia Lamberty (Bilder: gemeinfrei)
Verschwörungstheorien als “Radikalisierungsbeschleuniger”? Die Uni Mainz erforscht den Glauben an Verschwörungen – Interview mit Pia Lamberty (Bilder: gemeinfrei)

Verschwörungstheorien erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Vor allem in den USA aber auch Mitteleuropa stiegt die Anzahl derer, die an die ein oder andere Verschwörungstheorie glauben, stetig an. Heißt es. Dabei reichen die Überzeugungen an Verschwörungen einer “Machtelite” von angeblichen Vertuschungen von UFO-Abstürzen über die Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA bis hin zu der Idee, dass die Erde in Wahrheit eine Scheibe sei. Die Universität in Mainz führ zu solchen und ähnlichen Verschwörungen ein Forschungsprojekt durch, bei dem die Motivationen und Antriebe der “Gläubigen” an solchen Ideen erforscht werden sollen. Pia Lamberty von der Uni Mainz gab dazu jüngst dem “SWR” ein aufschlussreiches Interview, bei dem jedoch ein elementare Hinweis zu Verschwörungstheorien fehlt. Welcher das ist, fasse ich hier zusammen.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pia Lamberty, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Sozial- und Rechtspsychologie der Universität Main, befasst sich schon seit längerem mit dem Thema Verschwörungstheorien. Oder, wie es in ihrer Vita bei der Uni Mainz heißt, “Verschwörungsmentalität”. Was Menschen antreibt an allerlei Verschwörungen zu glauben, legte sie beispielsweise schon am 25. Oktober 2016 der “ARD” gegenüber in einem Interview dar.

Einzigartiges Wissen

In diesem Statement für die “ARD”-Nachrichten sagte Lamberty, dass der Glaube an Verschwörungstheorien “so ein bisschen das Bedürfnis befriedigt, nach dem Gefühl einzigartig zu sein”. Ihrer Meinung fühlen sich also Menschen, die Verschwörungen glauben, in ihrem Wissen um die wahren Vorgänge in der Welt anderen Menschen überlegen. Eben einzigartig in ihrem Wissen um die Wahrheit hinter dem Spiegel der Öffentlichkeit.

Verschwörungstheorien und warum nichts ist, wie es scheint…oder doch? Ab wann ist man eigentlich ein „Verschwörungs-Theoretiker“? (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L.A. Fischinger / US Government / P. Krassa)
Ab wann ist man eigentlich ein „Verschwörungs-Theoretiker“? (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L.A. Fischinger / US Government / P. Krassa)

Sozialen Medien wie Facebook verstärken nach Ansicht von Lamberty gegenüber der “ARD” den Glauben daran, dass man eine Art einzige Wahrheit kennt. Und zwar deshalb, da der jeweilige Verschwörungstheoretiker über diese Medien sehr schnell zahlreiche weitere Menschen mit diesem Wissen erreichen kann.

Eigentlich ist das dann aber alles andere als eine “Einzigartigkeit”, wie ich meine. Eher das genaue Genteil.

Alles gelogen?!

Stefanie Hoppe vom Sender “SWR” hat Pia Lamberty zu ihren Studien und den Verschwörungstheoretikern interviewt. In dem am 30. November online gestellten Interview mit der Soziologin finden sich grundsätzlich die sicher vielen bekannten Aussagen zu Verschwörungen & Co. Etwa, dass Menschen mit dem Glauben an eine “Verschwörungstheorie (…) eine alternative Erklärung zum etablierten Verständnis” besitzen oder aufbauen.

Interessanter ist aber das, was sich in dem Interview nicht findet. So sagt Lamberty im Interview sicherlich vollkommen richtig:

Verschwörungstheorien sind ein Radikalisierungsbeschleuniger. Wenn Kritik von außen kommt, wird diese häufig als Teil der Verschwörung markiert. Daraus entsteht eine Abschottung nach außen und man grenzt sich immer mehr ab. Empirisch zeigt sich ein Zusammenhang mit politischem Extremismus.

Es gibt einen Zusammenhang mit Vertrauensverlust. Menschen, die der Regierung nicht mehr vertrauen, die auch der Medizin nicht mehr vertrauen, glauben eher an Verschwörung. Daran könnte man arbeiten.

Doch die Medaille hat bekanntlich zwei Seiten.

Lügen, die keine Folgen haben

Meiner Meinung ist ein elementarer Faktor: Politik und Propaganda. Obwohl Lamberty im Interview erwähnt, dass es “spätestens seit der NSA-Diskussion” bekannt ist, “dass es durchaus eine systematische Überwachung gibt”, kommt dieses Thema viel zu kurz. Propagandalügen der Regierungen – vor allem der USA – oder auch die offenkundige Politik-Verdrossenheit in Deutschland, sind mit Sicherheit einer der Kernauslöser von Verschwörungstheorien.

VIDEO bei YouTube: Der Abhörskandal der NSA Edward Snowden und die Spionage (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NSA.gov)
VIDEO bei YouTube: Der Abhörskandal der NSA Edward Snowden und die Spionage (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NSA.gov)

Wenn beispielsweise die USA mit Lügen Kriege wie in Vietnam oder dem Irak anzettelt, oder Deutschland (wie gerade heute erst) jeden Monat ins absurde geschönte Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, muss man nicht erst zum Verschwörungstheoretiker werden.

Die Menschen sind nicht blind und sehen, dass es eben “hinter den Kulissen” anders aussieht, als davor! Eine Änderung oder Konsequenzen sind dabei nicht in Sicht und es geht immer schön weiter.

So sagt Lamberty in ihrem Interview unter anderem auch zu der Gemeinsamkeit von Verschwörungstheorien:

Geglaubt wird immer: Es gibt eine machtvolle Gruppe, die uns hinters Licht führen will. Menschen, die stark an Verschwörung glauben, denken, ,die da oben’ machen, was sie wollen und haben böse Intentionen.”

So ist es ja auch.

Selbst verschiedene TV-Sender der “etablierten Medien” des Mainstream zeigen seit Jahren in Dokumentationen die verschiedensten Lügen der Propaganda und Verschwörungen, die eben real sind bzw. waren. Es fehlt also in dem Interview zumindest ein Hinweis, woher dieser “Vertrauensverlust” gegenüber der Elite kommt: Durch die Machenschaften dieser Eliten selbst.

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UFOs und Außerirdische kompakt: Exopolitik veröffentlicht “die wichtigsten Infos zu UFOs auf einem Blick”

Exopolitik Deutschland veröffentlicht eine kostenlose Zusammenfassung über UFOs, Außerirdische und Exopolitik - Das Wichtigste auf einen Blick
Exopolitik Deutschland veröffentlicht eine kostenlose Zusammenfassung über “UFOs, Außerirdische und Exopolitik – Das Wichtigste auf einen Blick” (Bild: Archiv / Logo Exopolitik Deutschland)

Dass das UFO-Phänomen überaus komplex ist und eine ganze Reihe Themen umfasst, wissen UFO-Forscher in aller Welt nicht erst seit gestern. Heute, wo sich seit Jahren jeder Interessierte online über UFOs und Außerirdische mehr oder weniger gut informieren kann, ist es nicht besser geworden. Im Gegenteil, denn eine Informations-Flut zu UFO-Themen prasselt hier auf unbedarfte User ein. Die Organisation “Exopolitik Deutschland” und ihr Koordinator Robert Fleischer wollen dem nun mit einem kostenlos erscheinenden “Briefing-Dokument” entgegenwirken. In diesem wurden “die wichtigsten Informationen über das Thema UFOs und Außerirdische” zusammengetragen und steht jetzt jedem online zur Verfügung.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 28. Oktober 2016 hat “Exopolitik Deutschland” in dem Briefing-Dokument “UFOs, Außerirdische und Exopolitik” des Koordinators und Journalisten Robert Fleischer die wichtigsten Fakten zum UFO-Phänomen zusammengetragen. Auf 27 Seiten finden hier Interessierte alles relevante, was es aktuell zu UFOs und Außerirdische zu wissen gilt.

UFOs in den Medien

Mein Kollege Robert Fleischer hat erst vor einigen Tagen in einer TV-Sendung des “SWR” zu Themen aus dem Bereich der Verschwörungstheorien kurz seine Sicht auf das UFO-Phänomen und Außerirdische darlegen können. Auch wenn es in der Sendung eher am Rande um UFOs an sich ging. Jedoch wissen viele Mystery-Interessierte, dass die Mainstreammedien Themen aus der Grenzwissenschaft wie eben UFOs eher mit einem Lächeln behandeln. Im besten Fall. Eher sind die Berichte zum UFO-Thema kurz, hämisch oder spöttisch und alles andere als ausgewogen.

Das sieht auch Fleischer von Exopolitik so. Er schreibt zu “UFOs, Außerirdische und Exopolitik”:

Warum erfährt man in deutschen Presseberichten oftmals keine relevanten Fakten zum UFO-Phänomen, während die damit verbundenen Protagonisten entweder als harmlose Spinner oder gefährliche Fantasten abgestempelt werden? Eine Frage, die ich mir als ehemaliger TV-Journalist bereits zu Beginn gestellt habe.”

Und so entstand das PDF-Briefing-Dokument für die deutschen Medienvertreter. “Und zwar”, so Fleischer, “in einem für Journalisten wertvollen Format”. Pure Information, ohne die vielfach üblichen Spekulationen und mit über 100 Quellenangaben bzw. Fußnoten, welches mehrfach jährlich ein Update bekommen soll.

UFOs kompakt

Das neue “Exopolitik“-Briefing soll beispielsweise Journalisten und Medienvertreter über folgende Punkte informieren:

  • Was ist überhaupt grundsätzlich ein “UFO”?
  • Welche Beweise gibt es für die Existenz von UFOs?
  • Stecken Außerirdische hinter dem Phänomen?
  • Hat auch Deutschland UFO-Akten?
  • Welche Länder haben ihre UFO-Akten bereits veröffentlicht, und wo kann man sie herunterladen?
  • Wie ist der offizielle Standpunkt der Politik?
  • Welche Auswirkungen hätte die Entdeckung außerirdischen Lebens auf Politik, Religion, Gesellschaft und Wirtschaft?
  • Sehen wirklich nur “Spinner” und “Fantasten” UFOs, wie es die Massenmedien suggerieren?
VIDEO: Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Interview-Talk von Lars A. Fischinger mit Robert Fleischer von Exopolitik (Bild: L. A. Fischinger)

Es ist zu hoffen, dass sich die Medien diese Veröffentlichung von Robert Fleischer auch zu Herzen nehmen. Selbstverständlich möchte sich kein Journalist im Vorfeld einer Berichterstattung oder eines Interviews zum UFO-Phänomen durch endlose Seiten Material zum Thema lesen. Material, dass dieser wahrscheinlich so oder so nicht bewerten kann, da es einfach online zusammengesucht wurde.

Deshalb halte ich diese kompakte Informations-Quelle von “Exopolitik” für sehr wichtig. Ob sie auch ankommt, ist zu hoffen. Treffend dazu heißt es in der Vorbemerkung des Dokumentes:

Die öffentliche Debatte über UFOs muss deshalb informiert und ernsthaft geführt werden.”

Und genau so ist es!

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Lars A. Fischinger

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Alien-Invasion: Wer bezahlt mir eigentlich meine Schäden, wenn Außerirdische die Erde angreifen oder mir ein UFO auf das Hausdach fällt?

Invasion der Aliens: Wer zahlt eigentlich, wenn Außerirdische die Erde angreifen? (Bild: gemeinfrei)
Invasion der Aliens: Wer zahlt eigentlich, wenn Außerirdische die Erde angreifen? (Bild: gemeinfrei)

Derzeit läuft in den Kinos der 2. Teil des Alien-Invasion-Film “Independence Day”. Erneut muss sich die Menschheit in diesem Science-Fiction-Film von Roland Emmerich gegen die Vernichtung der Erde und unserer Spezies gegen fiese Außerirdische wehren. Natürlich gibt es, wie im 1. Teil von 1996, viel Zerstörung und Vernichtung. Aber wer kommt eigentlich in der Realität für all diese gigantischen Schäden auf, die nach einer (hoffentlich) erfolgreichen Abwehr der außerirdischen Invasoren zurück bleiben? Gäbe es in der Realität eine Alien-Invasion und dabei würde mein Heim beschädigt oder zerstört: Wer bezahlt mir das alles? Eine interessante theoretische Frage, aber mit noch erstaunlichen Antworten …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Beim Stöbern in den Weiten des Internet stieß ich heute auf einen kleinen Artikel des “SWR3”, der eben der Frage nachgeht: Wer zahlt mir meine Schäden, wenn Aliens real und tatsächlich die Erde überfallen?

Independence Day

Vermutlich war “Independence Day 2: Wiederkehr” der Ideengeber, dass sich der “SWR” einmal die Frage nach den Folgekosten einer solchen Invasion stellte. Egal wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich eine Invasion von bösartigen Aliens auch ist, theoretisch kann es eines Tages absolut real werden. Selbstverständlich nicht unbedingt nach Art und Weise von “Independence Day” – aber dennoch besteht die Möglichkeit.

Ich selber habe – dies als eine Art “Review” am Rande – den neuen “Independence Dayim Kino gesehen. Gefallen hat er mir nicht. Teil 1 aus dem Jahr 1996 ist meiner Meinung nach um Längen besser gelungen und die aktuelle Fortsetzung war selbst für mich “zu viel des Guten” oder besser gesagt: des Bösen.

Aber welche finanziellen und juristischen Folgen eine wie auch immer aussehende Invasion von Außerirdischen haben könnte, dass hat der Jurist Klaus Hempel aus der “SWR-Rechtsredaktion” einmal in der “SWR3 Morningshow” betrachtet.

Alien-Invasion, Haus kaputt? Die Versicherung zahlt!

Angriff der Aliens: „Independence Day 2“. Wie viel Wahrheit steckt im neuen Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Angriff der Aliens: „Independence Day 2“. Wie viel Wahrheit steckt im neuen Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Die Außerirdischen waren da, die Alien-Invasion wurde von der Menschheit nieder gerungen und die Erde ist gerettet. Aber leider stürzte beim Kampf um das Überleben unserer Rasse ein UFO in mein Haus, zerstörte das Dach, die Inneneinrichtung und eigentlich ist mein Haus nur noch eine Ruine. Und sicherlich nicht nur mein Heim.

Droht der finanzielle Ruin?

Der Jurist Klaus Hempel schrieb dazu am 13. Juli 2016:

In Frage kommt zunächst einmal eine Haftung durch die Gebäudeversicherung. Das Problem besteht erst einmal darin, dass es sich bei einem Angriff von Aliens nicht um einen klassischen Fall von Naturgewalt handelt. Insofern bringt es mir nichts, wenn ich mich gegen sogenannte Elementarschäden versichert habe. In den Geschäftsbedingungen der Versicherer ist außerdem vielfach geregelt, dass eine Haftung bei kriegerischen Angriffen von außen nicht besteht, aber: wir haben es hier mit einem Sonderfall zu tun.

Wenn beispielsweise ein UFO versehentlich auf dem Dach landet und dadurch die Immobilie beschädigt wird, liegt ein sogenannter Anprallschaden vor. Der ist in der Regel vom Versicherungsschutz umfasst. Und gleiches gilt auch für den Absturz von unbemannten Flugkörpern. Und im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung kann da eigentlich nichts anderes gelten, wenn mein Haus von einem UFO beschossen wird. Für Beschädigungen an der Inneneinrichtung, also Möbel usw., kann man dann konsequenterweise die Hausratversicherung in Anspruch nehmen. Und wer sich voll umfänglich versichert hat, der kann sogar die Kosten für die Aufräumarbeiten geltend machen

Invasion der Aliens: Was könnten aggressive Außerirdische bei uns wollen? (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)
VIDEO: Invasion der Aliens: Was könnten aggressive Außerirdische bei uns wollen? (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Das klingt zumindest für unser Land erst mal beruhigend. Längere Wartezeiten auf eine Schadensregulierung nach einem weltweiten Angriff von Aliens aus dem All…sollte man aber der Versicherung durchaus zugestehen.

Natürlich könnte jeder seine eigenen Policen dahingehend auch einmal genauer studieren oder notfalls bei seiner Versicherung nachfragen. Immerhin, wie wir aus der TV-Serie “ALF” wissen, kann auch ein UFO-Absturz in die heimische Garage in Kalifornien enorme Folgekosten haben. Eine ganze Alien-Invasion so oder so  …

Gesetzt dem Fall, dass Ihr nun tatsächlich auf die Idee kommt bei Eure Versicherung anzurufen oder dieser eine E-Mail zu senden: bitte teilt mir doch die Antworten der Versicherungen per E-Mail mit, wenn Ihr möchtet. Diese würden mich schon interessieren.

Es gibt keine dummen Fragen – nur dumme Antworten!

Ihr seht, ich betrachte die Kostenfrage durchaus mit Humor. Sicherlich weil ich persönlich mir diese Frage niemals selber gestellt habe. Ebenso wie die Frage, ob ich in das Gefängnis komme, wenn ich einen Außerirdischen töte. Auch auf diese, mir selber nie in den Sinn gekommene, aber sehr interessante Frage, stieß ich einst im Netz und habe darüber auf diesem Blog bereits berichtet. Gleiches gilt für Fragen wie “Bekommen Außerirdische in Deutschland Asyl?” oder “Ist das THW auf einen UFO-Absturz vorbereitet?“, die ich auf diesem Blog zum Thema hatte. Doch schon der Volksmund weiß, dass es keine dummen Fragen sondern nur dumme Antworten gibt.

Versicherungen gegen UFO-Entführungen
Versicherungen gegen UFO-Entführungen [zur Großansicht anklicken]
Bei Filmen wie “Independence Day” frage ich mich vielmehr immer: “Wer baut das nur alles wieder auf?!” Beim aktuellen 2. Teil war das natürlich auch der Fall. Wobei ich hier schon allein die Erde nach nur 20 Jahren Wiederaufbau nach dem 1. Angriff in Teil 1 von 1996 für Unfug hielt.

Mich erinnerte der Beitrag des “SWR” spontan auch an eine kleine Meldung der “BILD” von Anfang der 1990er Jahre in meinem Archiv. Darin ging es um die Möglichkeit sich in den USA gegen die Entführung durch Außerirdische zu versichern. Heute gibt es solche Arten der Versicherungen immer noch und auch nicht nur in den USA. Immerhin kann man sich heute alles und gegen alles versichern lassen.

Ich habe die winzige Meldung mal aus meinem Archiv geholt und füge sie als Bild hier ein. Wobei natürlich fraglich ist, wie der Versicherungsnehmer seine Ansprüche nach einer UFO-Entführung belegen will …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Angriffe seit Jahrzehnten: Über den Artikel “Viel Feind – viel Ehr” von Erich von Däniken zu erfundenen Doktortiteln und andere Unterstellungen … und warum es zu viele Spinner gibt

"Viel Feind - viel Ehr" Artikel von Dr. h. c. Erich von Däniken über angeblich gekaufte Doktortitel und anderen (angeblichen) Anmaßungen (Bilder: E. v. Däniken / Kollage: L. A. Fischinger)
“Viel Feind – viel Ehr” Artikel von Dr. h. c. Erich von Däniken über angeblich gekaufte Doktortitel und anderen Anmaßungen (Bilder: E. v. Däniken / Kollage: L. A. Fischinger)

Erich von Däniken ist gleichbedeutend mit der Prä-Astronautik. EvD und die Ideen, dass die Götter einst aus dem All kamen, sind untrennbar seit Jahrzehnten miteinander verbunden. Von Däniken ist der Vater der Astronautengötter-Idee und geht seinen Weg auch mit über 80 Jahren weiter. Immer auf Achse und immer leidenschaftlich “bei der Sache”. Dafür lieben ihn seine Fans. Aufgrund seiner Ideen ist EvD schon seit der Veröffentlichung seines ersten Buches 1968 zahllosen Anfeindungen, Kritiken, Spot und Beleidigungen ausgesetzt. Bis heute im Jahr 2016. Gerne wir dabei auch die “persönliche Schiene” genommen und gerne wird dabei auch behauptet, dass von Däniken seine Auszeichnungen, Ehrungen, den Ehrendoktor-Titel etc. zumindest teilweise erfunden hat. “Viel Feind”, so der EvD hat er – aber eben auch “viel Ehr”. Anlässlich einer im Mai 2016 neu gestarteten Internetseite von Erich von Däniken, sollen diese Vorwürfe gegen den “Götter-Jäger” einmal Thema sein. Denn in einem Artikel dort räumt Erich von Däniken mit all diesen Vorwürfen schonungslos auf!

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mit der Veröffentlichung seines ersten Buches “Erinnerungen an die Zukunft” im Jahre 1968 war der Name Erich von Däniken schlagartig weltweit bekannt. Ein Bestsellerautor war “geboren”, der nach seinem Erstling noch zahllose weitere Bestseller veröffentlichte. Dutzende sind es bis heute …

Erich von Däniken und das Wespennest

Von Däniken wurde zu einer Art Galionsfigur der Idee, dass unsere Ahnen einst realen Außerirdischen begegneten und diese als “Götter” ansahen. Die eigentliche “Prä-Astronautik” war geboren…die Idee der Götter der Sterne. Heute kennt man dieses Thema auch unter dem Begriff “Paläo-SETI” oder – nach dem Besteller des Prä-Astronautik-Autoren Walter-Jörg Langbein aus den 1970er Jahren – “Astronautengötter”. Und natürlich ist die Bezeichnung “Ancient Aliens” nach der gleichnamigen US-Fernsehserie zu von Dänikens Spekulationen heute weltweit bekannt.

In einem Blog-Artikel habe ich die Geschichte der Prä-Astronautik bereits detailliert aufgezeigt, weshalb dieser Abriss an dieser Stelle genügen soll. Er zeigt aber, dass von Däniken es zu verdanken ist, dass die Idee der Götter der Vorzeit global einschlagen hat. Und bis heute ist sein Status als der Autor der Prä-Astronautik und Mysterien der Vergangenheit unangefochten. Das bietet viel Raum für Hetze und Kritik aber auch Neid und Missgunst. Damals wie heute.

Erich von Däniken und die Prä-Astronautik - die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Plötzlich in der Öffentlichkeit zu stehen und voller Inbrunst zu behaupten, die Götter waren Astronauten, brachte EvD eine Flut an Lesern und Fans bis heute. Aber eben auch Hater, wie man sie unlängst nennt, gingen gegen ihn “auf die Barrikaden”. Schon vor über 50 Jahren liefen etwa Ethnologen, Archäologen, Astronomen, Theologen, Biologen usw. Sturm gegen Erich von Däniken. Vor allem in den 1970er und 1980er Jahren war dies öffentlich der Fall. Und natürlich schlossen sich auch Presse und Fernsehen hier an.

EvD stach mit seinen Behauptungen fraglos in ein Wespennest. Die Mondlandungen standen bevor, die Jugend war “aufsässig” und alte Erklärungen wurden in Zweifel gezogen. “Spinner” war dabei noch eine nette Bezeichnung für den Autoren. Seine Fans blieben ihn jedoch treu und endlose Debatten füllten die Medien.

Das Internet ist voller Spinner!

Heute im anonymen Zeitalter des Internet ist es nicht anders. Mit dem Unterschied, dass jeder Hinz und Kunz von daheim aus anonym jeden Mist schreiben und online stellen kann. Aus Erfahrung als Mystery-Jäger weiß ich sehr gut, dass Falschbehauptungen, Lügen und Unwahrheiten aus dem Netz wesentlich eher auch in der realen Welt hängen bleiben, als Wahrheiten. Beispielsweise bleibt ein Hater-Kommentar, eine Falschaussage oder die (kinderleicht zu widerlegende) Unterstellung, ich habe dieses oder jenes gesagt, auch inmitten von hunderten anders lautenden Kommentaren allzu leicht im Gedächtnis. Und schon wird alles genau an dieser Quatsch festgemacht. Ob es wahr ist spielt keine Rolle.

WAn was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger / NASA/JPL)
An was glaubt eigentlich Erich von Däniken? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Es gibt aber auch wirklich viele dumme Menschen da draußen: Ich selber bin geradezu “schockiert”, wenn etwa Kommentare zu YouTube-Videos von mir kommen, in denen ich aufgrund von (angeblichen!) Aussagen etc. in dem jeweiligen Video beschimpft werde. Das Problem ist dabei nur, dass diese Aussagen nie in dem entsprechenden Video von mir gemacht wurden. Demnach sind selbst solche Hater zu dumm und/oder faul das Video erstmal genauz anzusehen statt beispielsweise nur anhand der Überschrift zu kommentieren. Peinlich!

Aber eben solche Art von Unfug-Schreiberei bleibt hängen (dennoch entferne ich diese Kommentare meist nicht). Das beste Beispiel dafür ist dieses erfolgreich laufende Video auf meinem YouTube-Channel.

Eigentlich wäre es exakt so, als wenn jemand nur einen Buchtitel liest und daraufhin den Inhalt mit Spott kommentiert. Hieße das Sachbuch “Gibt es Aliens?” und darin steht, dass es keine Außerirdischen gibt – würde der faule Schlaumeier ohne es zu lesen dazu sagen/schreiben: “Wie kann man nur an Aliens glauben?!” oder “was ein UFO-Spinner”.

Erich von Däniken schreibt dazu treffend in seinem Artikel:

Heute werden Menschen und Meinungen elektronisch verunglimpft. Das weltumspannende Netz   macht’s möglich. (…) Die Netz-Schreiberlinge sind feige und anonym und würde ich tatsächlich    gegen die nicht enden wollenden Dummheiten und  Missverständnisse vorgehen, so wäre ein Anwaltsbüro vollbeschäftigt.”

Angriffsziel: Herr Dr. h. c. Erich von Däniken

Wie man an diversen “Prominenten” von heute sieht, werden auch diese gerne mit belanglosen Belanglosigkeiten angegriffen und diskreditiert. Hauptsache man hat was zu melden. Das war auch bei von Däniken in den medialen Hochzeiten so. Beispielsweise habe er den Zusatz “von” in seinem Namen erfunden. Oder, dass er dicke Schuhsohlen trage, weil er so klein ist. Unsinnige Versuche sein Thema “Aliens in der Vergangenheit?” und natürlich seine Person selbst lächerlich zu machen. An der Sache selbst geht sowas so oder so vollkommen vorbei.

Anders sieht es da schon aus, wenn Kritiker Ehrungen usw. von EvD als Schwindel oder Lüge bezeichnen. Das greift die Glaubwürdigkeit eines Autoren ohne Zweifel direkt an. Einen (Ehren-)doktortitel habe sich Erich von Däniken beispielsweise gekauft, schimpften Skeptiker schon vor Jahrzehnten. Die Reihe dieser Vorwürfe von angeblich falschen Behauptungen des Autors zu seinen Auszeichnungen ist hierbei lang. Aber stimmen diese Unterstellungen auch und was genau ist die Wahrheit in dieser Hinsicht? Und wem dienen oder dienten solche Falschbehauptungen überhaupt?

Erich von Däniken im Gespräch mit dem Theologen Stefan von Däniken(!) über Gott und die Außerirdischen (Bild: N. Sager / NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Erich von Däniken im Gespräch mit dem Theologen Stefan von Däniken(!) über Gott und die Außerirdischen (Bild: N. Sager / NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Genau diese Fragen hat von Däniken in einem umfassenden Artikel dargestellt. Es entspricht nämlich nicht der Wahrheit, dass der Götter-Forscher sich irgendwelche Ehrungen oder Ernennungen quasi selber verliehen hat. Auf der neuen Internetseite von ihm finden wir hierzu eindeutige Worte in seinem Artikel:

“Viel Feind – viel Ehr”

Selbstverständlich sind die Belege, die von Däniken in diesem etwas älteren Artikel liefert, keine Belege für die Richtigkeit der Prä-Astronautik. Doch sie zeigen, dass gerne auch ohne sachliche Argumente gegen ihn geschossen wurde. Schon vor Jahrzehnten.

Von Däniken:

Fragen muss man sich, weshalb die Kritik oft bösartig, polemisch und unter der Gürtellinie daherkommt. Es liegt im System. Niemand hat gerne Unrecht.

Dem schließe ich mich an! Treue Leserinnen und Leser dieser Seiten wissen, dass immer wieder die unsinnigstens Aussagen und Meinungen rund um Erich von Däniken im Mainstream und Internet auftauchen. Meistens einfach dadurch entstanden, dass man vollkommen ohne Überprüfung vorhandene Falschaussagen etv. weinfach weiter verbreitet …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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