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Die Baupläne und Aufzeichnungen des Pyramidenbau und der Cheops-Pyramide: Wo sind die Blaupausen der Pharaonen geblieben – und gab es sie?

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Die Baupläne und Aufzeichnungen des Pyramidenbau - wo sind die Blaupausen der Pharaonen geblieben? (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online / Montage: Fischinger-Online)
Die Baupläne und Aufzeichnungen des Pyramidenbau – wo sind die Blaupausen der Pharaonen geblieben? (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online / Montage: Fischinger-Online)

Pyramidenbau war eine logistische und technische Mammutaufgabe, die ebensolche Planungen erforderte. Ein gewaltiger Apparat an Berechnungen, Abläufen und dokumentierten Arbeitsschritten und Techniken muss dahinter gestanden haben. Etwa bei der Cheops-Pyramide. Wo aber sind all die Dokumente und Aufzeichnungen des Pyramidenbau? Wo die zahllosen Papyri mit den Bauplänen und Planungen der Pyramidenbauer? Denn es muss sie gegeben haben, worin sich auch die etablierten Archäologen einig sind. Eine spannende Spurensuche, mit erstaunlichen Hinweisen, wie Ihr in diesem Artikel erfahrt.


Cheops-Pyramide und Baupläne

Gab es einst genaue Baupläne, Aufzeichnungen und Papyri, die den Pyramidenbau dokumentierten? Eine Art Plan oder Blaupause der Cheops-Pyramide und andere Monumente dieser Art?

Ende März wurde auf diesem Blog ein Artikel über das „Logbuch des Merer“ veröffentlicht, den Ihr HIER findet. Es handelt sich dabei um einen 4.600 Jahre alten Text namens „Papyrus Jarf A und B“, der von Steintransporten unter Pharao Cheops nach Gizeh berichtet. Dokumentiert von einer Arbeitermannschaft unter ihren Vorarbeiter Merer als „Tätigkeitsnachweis“. Außerhalb der Ägyptologen ist der Papyrus eher weniger bekannt, wird aber von diesen als eine Art „indirekter Beleg“ für den Pyramidenbau unter Cheops angesehen.

Obwohl die auf dem Dokument verzeichneten Informationen überaus interessant sind – wie im besagte Artikel dargelegt -, ist es kein „Plan“ des Pyramidenbaus. Kein Text, der irgendwelche Arbeiten an der Cheops-Pyramide beschreibt oder belegt, Berechnungen der Architektur beinhaltet oder sonst irgendeine Art von Blaupause ist. Doch die Pyramiden und andere Bauwerke der III. und IV. Dynastie sind nicht einfach vom Himmel gefallen (auch wenn das einige glauben). Gewaltige Planungen müssen damit einher gegangen sein, die auch irgendwo verzeichnet wurden.

Genau Baupläne der Architektur, Vermessungen der Grundflächen, Berechnungen der Statik, Arbeitsabläufe, Planungen des Steintransportes zu genau festgelegten Zeiten und an genau festlegten Plätzen, Abläufe der Logistik, Zeitvorgaben für einzelne Bauabschnitte, Versorgung der Arbeiter, mögliche Konstruktionsänderungen, Herstellung der Bausteine, Lieferung von Baustoffen und Material wie Holz und Metalle, Koordinierung der Transportschiffe, eventuelle astronomische Ausrichtungen und Bezüge der Architektur und vieles mehr geht nicht ohne schriftliche Bauplanungen!

Der Bau einer Pyramide muss im Hintergrund ein Bürokratiemonster gewesen sein, das steht fest.

Verlorene Aufzeichnungen

Etablierte Ägyptologen sehen das genauso. Stellvertretend für ihre Zunft sei der bekannte Archäologe Prof. Rainer Stadelmann hier zitiert, der in seinem Standartwerk „Die ägyptischen Pyramiden“ schon 1991 schrieb:

Ungeachtet der nicht wenigen Untersuchungen und Veröffentlichungen zum Pyramidenbau müssen wir uns ehrlich eingestehen, dass wir über die Technik und Methoden des Baues praktisch nichts Sicheres wissen und ausschließlich auf Annahmen und Beobachtungen angewiesen sind, die davon ausgehen, wie wir Heutigen uns die Bewältigung einer derartigen Aufgabe mit den damals vorhandenen Hilfsmitteln vorstellen. (…)

Das Schweigen der altägyptischen Quellen darüber ist keine bewusstes, noch entspringt es Tabu-Vorschriften. (…) Sicher hat es auf Papyri Aufzeichnungen über den Bau gegeben, Berechnungen über Steinmassen, Höhenverhältnisse, Winkelmaße und Nivellierungsmethoden.“

Es gäbe sehr weniger solcher Aufzeichnungen, die noch heute erhalten sind, so Stadelmann weiter. Sie alle stammen aber aus späteren Epochen, wofür er einige der bekannten Beispiele anführt. Etwa, dass der königliche Baumeister Senedjemib Intj den Grundriss des Pyramienbezirkes für Pharao Djedkare Asosi anfertigte. Djedkare jedoch war König der V. Dynastie, der in Sakkara begraben ist, und etwa 2410 bis 2380 vor Christus regierte. Kurz nach Fertigstellung der Pyramiden von Gizeh also. Und wirkliche Aufzeichnungen sind ein Grundriss des Grabkomplexes auch nicht. Stadelmann:

Aus der 3. und 4. Dynastie, der großen Zeit des Pyramidenbaues, fehlen uns leider solche Berichte, sie setzten erst in der späten 5. Dynastie ein.

Über die Errichtung der gewaltigen Tempelanlagen in Edfu und Dendera sind solche Berichte bekannt, die den Forschern viele Informationen und Einzelheiten verrieten. Sie stammen aber ausnahmslos aus zum Teil wesentlich späteren Epochen. Auch wenn etwa in Dendera schon in der Prädynastik, also vor dem Zeitalter der Pharaonen, ein erster Grundstein gelegt worden sein soll.

In Dendera befindet sich übrigens jener Hathortempel, an dessen Wänden sich Reliefs finden, die als „Glühlampen“ interpretiert werden. Die „Glühbirnen von Dendera“, über die Ihr in diesem Video HIER mehr erfahren könnt.

Auch der Ägyptologe Professor Frank Müller-Römer bedauert das Fehlen solcher Beweise. Er schreibt in seiner Doktorarbeit „Pyramidenbau mit Rampen und Seilwinden – ein Beitrag zur Bautechnik im Alten Reich“ (2007):

Aus dem MR (Mittleren Reich, Anm. LAF) ist bekannt, dass die Steinblöcke mit genauen Kontrollmitteilungen (Herstellungsdatum, Handwerkerbenennung, Transportwege, Lagerstätte etc.) versehen wurden. Es ist anzunehmen, dass bereits im AR (Alten Reich, Anm. LAF) ein vergleichbares System bestand. (…) Leider liegen aus der 3. und 4. Dynastie keinerlei ‚Bauberichte‘ vor. (…)“

Die geplünderten Archive der Pyramidenbauer

Müller-Römer geht aber noch einen Schritt weiter. Er vermutet, dass die alten Architekten damals eine ganze „Bibliothek“  hatten, in der sie ihr Wissen speicherten:

Pläne muss es für alle Bauwerke und Bauplanungen gegeben haben. Durch Sammlung der Grundrisse und Beschreibungen in den Archiven verfügten die Baumeister über eine Bibliothek, in der die Informationen über die Ausführung der Bauten im Detail gespeichert waren.

Dieser Hort des Wissen, die Archive der Baumeister und Architekten der alten Pyramiden, muss eines Tages geraubt worden sein. Zumindest kamen Grabräuber in den Besitz entsprechender Pläne, Grundrisse und Zeichnungen. Ob sie an diese durch die Bestechung von entsprechenden Bibliothekswächtern, Einbruch oder heimlich angefertigte Kopien kamen, wird sich wohl niemals mehr klären lassen. Dennoch sind viel Ägyptenforscher überzeugt, dass es zu diesem „Leck“ in den Archiven der Konstrukteure gekommen sein muss.

Dies geschah spätestens nicht mal 400 Jahre nach dem Bau der großen Pyramiden, als das Land am Nil nach und nach im Chaos versank. Der Toten- und Priesterkult in dieser sogenannten „Zwischenzeit“ verschwand, die Staatsbeamten wurden entmachtet, der Staat zerfiel und Gizeh lag einladend vor den Grabräubern. Darauf verweisen auch spätere Schriften, die die Plünderungen der Gräber und Nekropolen beklagen. Das schloss auch die Cheops-Pyramide ein. Michael Haase, Autor zahlreichere Bücher über das Alte Ägypten und die Pyramiden, schrieb dazu schon 1998 in „Das Rätsel des Cheops„:

Wie lange insbesondere das Kammersystem der Cheops-Pyramide vor den Beraubungen gesichert werden konnte, lässt sich nur vermuten. Lange Zeit aber sicherlich nicht. Vermutlich machten sich die Grabräuber, nachdem der memphitische Raum nicht mehr durch die Regierungstruppen gesichert werden konnte, bereits innerhalb der ersten Bürgerkriegsjahre daran, das Sicherungssystem dieser Pyramiden zu knacken. Wo genau sie ihre Brechstangen anzusetzen hatten, wussten die Plünderer sehr genau.“

Sie wussten es, da sie die Pläne hatten, so ist auch Haase sicher. Haase wie auch andere verweisen dazu auf einen Papyrus, der beklagt:

Die Akten des Hohen Gerichts sind weggeschleppt, die Geheimarchive sind bloßgelegt. Zauberformeln sind dem Volk enthüllt, magische Sprüche richten Geistesverwirrungen an.

Grabräuber mit Plänen

Die Archive inklusive den Aufzeichnungen der früheren Baumeister von Gizeh waren also verraten und geplündert. Genau deshalb wussten die Räuber, wie sie in die Cheops-Pyramide gelangen konnten. Haase:

Geht man davon aus, dass einer Gruppe von Schatzsuchern auch der Grabplan der Cheopos-Pyramide mit ihren massiven Korridorblockierungen in die Hände fiel, so wird verständlich, wieso der heutige Eingangsstollen (…) derart gradlinig und planmäßig ins Kernmauerwerk hineingetrieben wurden. Er führt parallel zum absteigenden Gang, knickt hinter dem unterem Granitverschluß des ansteigenden ganzes ab, um dahinter direkt und zielgenau aus den dort einst durch Kalksteine blockierten Korridor zu Stoßen. Diese ‚Symmetrie‘ kann nur eines bedeuten: Die Beraubung der Cheops-Pyramide erfolgte systematisch in Kenntnis ihres geheimen Innenlebens. Der Grabräuberstollen wurde nicht erst über 3300 Jahre nach der Versiegelung der Pyramide von den Arabern geschlagen, sondern von ihnen nur wiederentdeckt und erweitert.“

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Den heutigen Eingangsstollen, den Haase hier meint, ist jener Gang, den die Araber 832 unter Al-Mamun in die Pyramide trieben und dabei eine Vielzahl an Kostbarkeiten und auch Mumien fanden. Auch wenn diese Plünderung durch Araber im 9. Jahrhundert als die „1. Öffnung“ der Pyramide gilt, ist das mehr als zweifelhaft. Ebenso einher gehen damit all die Funde, die dabei gemacht wurden, und höchstwahrscheinlich aus späteren Zeiten stammten. Sogenannte „Sekundärbestattungen“. In meiner Artikel-Serie HIER habe ich Al-Mamun und die entsprechenden Berichte dazu detailliert darlegt.

Auch Haase meint, dass irgendwann, als die Lage zu Beginn des Mittleren Reiches sich wieder beruhigte, die Anlagen wieder instandsetzt wurden. So „wurde irgendwann auch die Grabkammer von Pharao Cheops neu hergerichtet, der Einbruchsstollen verschlossen und kaschiert, wodurch er wieder in Vergessenheit geriet“. Und mit ihm die im Inneren neu erfolgten Grablegungen unbekannter Personen mit ihren Kostbarkeiten. Bis 832 der Kalif Al-Mamun kam, den Stollen wiederfand und die Pyramide erneut plünderte.

Der Eingang in die Cheops-Pyramide

Wobei an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben darf, dass der griechische Geschichtsschreiber Strabon im Jahr 25 vor Christus Ägypten bereiste, und berichtet, dass die Große Pyramide von Gizeh offen stand. Durch eine Art Schwingtür, eine herausklappbare Steinplatte. Dazu nochmal Rainer Stadelmann:

Dies kann kaum der originale Verschluss gewesen sein, denn dieser dürfte aus Blockierungssteinen und einem Verkleidungsstein bestanden haben, der den Eingang unkenntlich gemacht hat. Man hat daher angenommen, dass die Pyramide nach der Beraubung in der 1. Zwischenzeit – und vielleicht mehreren folgenden – in saitischer Zeit einen steinernen Klapptür erhalten habe, durch die die Innenräume besichtigt werden konnten. Später, aber in antiker Zeit, wäre die Pyramide erneut so blockiert und verschlossen worden, dass in arabischer Zeit und Ma’mun der Eingang nicht aufgefunden wurde.“

Nach Meinung der Ägyptologen war Gizeh und zahlreiche weitere Monumente des Alten Reiches einem stetigen Wechsel aus Verfall, Plünderungen, Wiederaufbau, Renovierungen und erneuter Schändung und Aufgabe unterworfen. Bei den Jahrtausenden der Kultur am Nil ist das wenig verwunderlich. Michael Haase verweist beispielsweise in seinem Buch „Im Zeichen des Re“ (1999) in diesem Zusammenhang auch auf den Umstand, das selbst die (heute) unübersehbare Sphinx von Gizeh vergessen wurde. Wie auch Aufzeichnungen über sie. Er schreibt:

Beim Rückblick in die Vergangenheit des Sphinx stellt man erstaunlicherweise fest, dass er trotz seiner Größe und seiner einstigen Bedeutung während des gesamten Alten Reiches nicht ein einziges Mal inschriftlich erwähnt wird. Auf keiner Grabwand und auf keinem Papyri findet sich ein Hinweis auf seine Existenz. (…) So wie die Aufzeichnungen über den Pyramidenbau mit den Jahrtausenden fast vollständig abhanden gekommen sind, ist auch die Kenntnisse über diese kolossale Steinfigur spätestens mit dem Untergang des Alten Reiches und der Aufgabe der Pflege der königlichen Nekropolen verloren gegangen – langsam, aber stetig zugeweht durch den Sand der Geschichte.

Räuber in der Pyramide des Djedefre

Etwa acht Kilometer von Gizeh entfernt findet sich die Pyramide des Djedefre (Radjede) in Abu Roasch. Besser gesagt, dass, was von ihr übrig ist. Pharao Djedefre war der Sohn und Nachfolger von Cheops, der sich dort etwa 2580 bis 2570 vor Christus seine Pyramide erbauen ließ. Ob das Monument tatsächlich vollständig in allen Details fertig gestellt wurde, darüber streiten sich sie Archäologen. Denn mehr als traurige Reste sind heute nicht mehr von der Pyramide zu sehen. Man erkennt auf den ersten Blick nicht einmal mehr, das hier einst eine rund 70 Meter hohe Pyramide stand. Schuld ist der massive Steinraub.

Bis ins 19. Jahrhundert hielt der Steinraub an, so dass die Pyramide heute fast vollständig abgebaut ist. Das bietet aber auch einmalig Einblicke in das Innere einer Pyramide der IV. Dynastie, deren Bauweise und den inneren Grabkammern. Im Fall der Djedefre-Pyramide liegt diese unterirdisch. Hier sieht man heute einen Grabräubertunnel unbekannten Alters, der in noch intakte Pyramide durch den Fels in Richtung Grabkammer getrieben wurde. Die Einbrecher haben ihren Stollen geschickt durch den weichen Fels der Umgebung getrieben, wodurch die Granitblockierungen im ursprünglichen Gang umgangen wurden. Sehr ähnlich wie bei der Pyramide, die Cheops Namen trägt.

Das belegt klar, dass die Grabräuber das Innere auch hier kannten. Sie wussten, wo sie graben mussten, um entsprechende Granitsperren zu umgehen. Ein gewichtiger Hinweis, dass die Schatzsucher Baupläne des Inneren besaßen. Oder sollten sie auch hier nur Glück gehabt haben?

Papyri ist geduldig …

Papier ist geduldig, heißt es im Volksmund. Das gilt auch für Papyrus aus dem Reich der Pharaonen. Und theoretisch könnten im Sand Ägyptens, in alten Ruinen oder Orten, mit denen niemand rechnet, schon morgen Baupläne und Blaupausen der Pyramidenbauer gefunden werden. Im trockenen Sand oder einer entsprechenden Felsnische kann ein solcher Papyri durchaus die Jahrtausende bis heute überlebt haben. Ein solcher Fund wäre reiner Zufall und eine Sensation.

Persönlich sehe ich einer solcher Entdeckung aber überaus skeptisch entgegen. Bisher gibt es nur einen beschriften Papyri dieser Zeit. Es könnte allerdings auch sein, dass solche Dokumente schon vor 100 Jahren gefunden wurden und sich heute im Besitz eines Privatsammlers befinden. Dieser weiß mutmaßlich gar nicht, was er da hat und was auf ihm geschrieben steht. Der Ausverkauf des Alten Ägypten trieb bekanntlich vor allem im 18. und 19. Jahrhundert ungeahnte Blüten – und hält durchaus bis heute an. Selbst als einfaches Brennmaterial könnten solche Texte längst Verwendung gefunden haben, bevor ein Forscher sie zu Gesicht bekam. Auch dafür gibt es Beispiele. Sie wären dann für immer zerstört.

Ich selber tendiere ich aber zu Folgendem: Jene Grabräuber, die gestohlene Aufzeichnungen vom Inneren diverser Pyramiden oder anderer Gräber besaßen, haben sie zerstört, als diese nicht mehr nötig waren. Warum sollte sie auch das belastende Beweismaterial aufbewahren? Die „Tatwaffen“ waren nach der Plünderung wertlos und man war mit Sicherheit bemüht, Spuren zu verwischen. Sie wurden verbrannt oder einfach weggeworfen. Vielleicht sogar korrupten Beamten der Archive zurpückgegeben.

Sicher nur eine Spekulation, die auch eine große Schwachstelle hat: Grabräuber interessieren nur Aufzeichnungen, die ihnen beispielsweise den Einbruch in die Cheops-Pyramide erleichtern. Ein Papyri mit einer genauen Beschreibung des Innenlebens reicht da vollkommen aus. Dokumente, die den Bau an sich oder die weiter oben genannten Details des Pyramidenbaus betreffen, sind für diese vollkommen wertlos.

Für uns sind die heute unbezahlbar – und fehlen (bisher) vollständig!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden – jetzt gibt es (wahrscheinlich) keine Außerirdischen oder gar UFOs

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Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden - jetzt gibt es keine Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/St. Jurvetson/CC BY2.0 / Montage: Fischinger-Online)
Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden – jetzt gibt es keine Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/St. Jurvetson/CC BY 2.0 / Montage: Fischinger-Online)

Erst im August 2020 sorgte Elon Musk für Schlagzeilen in den Medien. Wie HIER berichtet, äußerte er sich dahingehen, dass Außerirdische die Pyramiden in Gizeh gebaut haben sollen. Es folgte von einigen Seiten ein Aufschrei gegen diese Aussage des berühmten Gründers von „SpaceX“ und „Tesla“. Sogar eine halb-offizielle Einladung aus Ägypten folgte, dass er sich vor Ort überzeugen könne, dass hier keine Aliens am Werk waren. Doch jetzt überraschte er in einem Podcast-Interview mit einer weiteren Aussage zum Thema Außerirdische und auch UFOs.


Elon Musik und die Außerirdischen

Der Milliardär Elon Musk gilt heute wohl als einer der schillerndsten Visionäre unserer Zeit. Mit „Tesla“ eroberte er den Mark der Elektroautos. Mit seinem privaten Weltraumunternehmen „SpaceX“ will er das All erobern. Ehrgeizige Visionen und Pläne waren schon immer genau nach seinem Geschmack. Genügen Geld hat Musk ja, um seine Ideen in die Tat umzusetzen. Inklusive einer ersten Besiedlung des Planeten Mars.

Zweifellos ist Elon Musk ein Phantast. Das zeigte sich im Sommer 2020 als er (wohl recht gedankenlos) twitterte, dass einst Außerirdische in Ägypten die Pyramiden erbaut hätten. Ein Aufschrei erfolgte von verschiedenen Seiten, weshalb er kurz darauf seine Aussage mehr oder minder entschärfte, wie Ihr in diesem Beitrag HIER nachlesen könnt. Aktuell äußerte sich Musk erneut zum Thema Aliens bzw. außerirdische Zivilisationen. Und zwar in einem Podcast von Joe Rogan im Rahmen der Folge Nr. 1609 seiner reihe „Joe Rogan Experience“. Ein 205-minütiges Interview mit Musk, in dem es am 11. Februar um seine Pläne für Zukunft und seine Visionen der Raumfahrt ging.

Als Pionier der zukünftigen Raumfahrt – auch und vor allem der bemannten Reisen in das All – kam dabei das Gespräch auch auf das Thema Leben im All und die Frage, ob intelligente Aliens existieren. Mein Kollege Fernando Calvo, Betreiber des Blog „Terra Mystica“ zitiert Musk mit den Worten:

Ehrlich gesagt, ich glaube, ich würde es wissen, wenn es Außerirdische gäbe. (…) Ich meine, wenn sie wollten, dass wir (über sie) Bescheid wissen, könnten sie einfach auftauchen und die Hauptstraße entlanglaufen und sagen: ‚Hey, ich bin ein Alien, seht mich an. Hier ist mein Raumschiff, ich bin gerade mitten auf dem Time Square gelandet.‘ (Dann) würden wir sagen: ‚Okay, wir glauben dir.‘ Sie sind sehr subtil, diese Aliens.“

Mehr noch, denn Musk selber habe bisher auch „Null“ über das Thema UFOs nachgedacht. Er ist sogar der Meinung, dass die Suche nach Leben im All reine Zeitverschwendung sei.

Wenn es Aliens gibt, sind sie sehr subtil. (…) Sie sind ziemlich scheu. Soweit wir das beurteilen können, gibt es keine und wir sehen auch keine Signale aus einem fremden Sonnensystem.

Wenn das mal nicht das exakte Gegenteil von dem ist, was Elon Musik noch im Sommer 2020 via Twitter verkündete …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Professor aus China: Die westliche Kultur, Sphinx, Pyramiden … alles eine modernen Erfindung des Westens und gefälscht +++ Video +++

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Gizeh und die westliche Kultur: Alles Fake! Sagt ein Professor in China (Bild: gemeinfrei)
Gizeh und die westliche Kultur: Alles Fake! Sagt ein Professor in China (Bild: gemeinfrei)

Rund um das Mittelmeer bis nach Mesopotamien finden sie Hinterlassenschaften zahlreicher antiker Kulturen und Zivilisationen. Sie alle haben mal mehr und mal weniger die Kultur Europas beeinflusst und geprägt. Von den Alten Ägyptern über die Griechen bis zu den Babyloniern. Überall finden wir Reste ihrer einst prachtvollen Bauten. Allen voran natürlich die Pyramiden in Ägypten. Alles Fake und eine abendländische Verschwörung der Archäologie! Das lehrt ein Professor in einer Elitite-Universität in China. In Wahrheit haben westliche Gelehrte alles gefälscht und sogar Monumente wie die Sphinx und Pyramiden erst in der Neuzeit gebaut. Um die Kultur Chinas „klein zu machen“. Eine unglaubliche Aussage, der in diesem Video nachgegangen werden soll.


Die westlichen Zivilisationen wurden erfunden

Studenten in China lernen etwas ganz Erstaunliches. Um nicht zu sagen Bizarres: Die Errungenschaften der westlichen Kulturen, von Mesopotamien über Griechenland bis in das alte Ägypten, sind allesamt Fakes! Westliche Gelehrte haben erst vor 150 oder 200 Jahren diese Kulturen erfunden und gefälscht, in dem sie unter anderem die Pyramiden von Gizeh und die dortige Sphinx aus Beton erbaut hätten.

Es habe keine solchen Hochkulturen im Mittelmeerraum gegeben, deren Hinterlassenschaften wir heute alle kennen. Alles wurde von westlichen bzw. europäischen Fälschern erbaut. Mit dem Ziel die chinesische Kultur klein zu machen. In Wahrheit war das Alte China eine Art Ur-Kultur. Erst durch den Kontakt mit dieser kam Wissen und Weisheit in andere Teile der Welt bis nach Europa und den Nahen Osten.

Eine gewaltige abendländische und historische Verschwörung der Archäologie sei das, die es aufzudecken gilt!

Das behauptet nicht irgendwer. Das lehrt Professor Huang Heqing von der Schule für Kunst und Archäologie an der renommierter Zhejiang-Universität in China. Erst kürzlich während einer Online-Vorlesung für seine Studenten. Eine der führenden Universitäten in ganz China, wie Ihr in diesem Video vom 15. Feb. 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 15. Februar 2021

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„Pyramiden in Bosnien“: Der TV-Sender MDR auf den Spuren der „Bosnischen Pyramiden“ von Visoko (+ Videos)

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"Pyramiden in Bosnien":Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)
„Pyramiden in Bosnien“: Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe „Heute im Osten“ einem eher ungewöhnlichen Thema: Den „Pyramiden in Bosnien“ nahe des Ortes Visoko. Was der MDR über diese „Pyramiden“ in der knapp 15-minütigen Sendung zu berichten weiß und welche weiteren Hintergründe es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem neuen Mystery-Review-Beitrag.


„Bosnische Pyramiden“

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe „Heute im Osten“ einem eher ungewöhnlichen Thema: „Pyramiden in Bosnien“. So de Titel des knapp 15-minütiges Berichtes, der noch bis zum 23. Januar 2022 online HIER zu sehen sein wird. Mit sehr beeindrucken Luftaufnahmen der Visoko-Berge in Bosnien und Herzegowina, die dank unserer Gebühren mittels Drohne gefilmt wurden.

In sehr knappen Worten heißt es zu der Sendung beim MDR:

Sie sollen vor 30.000 Jahren erbaut worden und damit die ältesten Pyramiden der Welt sein. Wissenschaftler halten die ‚bosnischen Pyramiden‘ für einen Mythos. Dennoch locken sie viele Touristen an.

Natürlich habe ich mir die Sendung für Euch angesehen. Und im Grunde bestätigt der MDR-Bericht genau das, was bereits am 1. Februar 2020 in diesem YouTube-Video HIER auf Fischinger-Online dazu gesagt wurde: Der Tourismus rund um die Berge bei dem Ort Visoko boomt gewaltig (s. a. das erste Video unten). Sie sind zu einem Tourismusmagnet geworden. Etwas Neues erfährt der Kenner nicht. Ihr findet das Video dazu am Ende nochmals eingefügt.

Auch der MDR betont, dass Dr. Sam Osmanagich, der Entdecker der „Bosnischen Pyramiden“, nach eigenen Angaben 100.000sende Dollar in sein „Pyramiden-Projekt“ bei Visoko in Bosnien investiert habe. Osmanagich ist überzeugt, dass hier sensationelle Pyramiden stehen, die möglicherweise 30.000 Jahre alt sind. Die ältesten der Welt und zugleich auch die höchsten. Bei einer Begehung auf dem Berg ist er sicher:

Wenn wir hier alle Vegetation und die Erde abtragen würden, dann würde die Pyramide zum Vorschein kommen.“

Der MDR wiederum begleitet eines Touristengruppe aus Deutschland und der Schweiz zu den „Pyramiden“ und den dort gegrabenen Tunneln. Alle Grabungen geschahen und geschehen in Eigenleitung, betont auch der MDR, da es keinerlei staatliche Unterstützung für die Vorhaben von Sam Osmanagich gäbe. Da die Berge dort Staatseigentum sind, sind auch direkte private Ausgrabungen untersagt. Hunderte Freiwillige kommen jedes Jahr, um sich an diesen Grabungen zu beteiligen.

Ein Ort von „globaler Bedeutung“

„Dieser Ort wird von globaler Bedeutung sein“, prophezeit Osmanagich überzeugt. Auch sein „Pyramiden Park“ dort boome deshalb. Bekanntlich sehen das etablierte Archäologen ganz anders, die beim Thema „Pyramiden von Bosnien“ nur müde abwinken.

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Wie im ersten Video unten und diesem Blog-Artikel HIER auch ausgeführt, sehen das die Anwohner ganz anders. Sie sehen es gelassen bzw. mit Freude, was hier um die „Bosnischen Pyramiden“ geschieht und entsteht. Ein Zentrum des Tourismus. Mehr als 2.000 Einwohner von Visoko sollen nach Angaben von Osmanagich bereits jetzt vom Tourismus leben. Visoko selber hat knall über 40.000 Einwohner. Solange Besucher angezogen werden, ist es der lokalen Bevölkerung auch egal, ob hier echte archäologische Sensationen im Berg stecken, oder diese eben doch rein natürliche Formationen sind. Wie sie auch augenscheinlich aussehen. Dazu der MDR:

In Visoko, der Stadt am Fuß der Berge, sind Semis Aktivitäten sehr willkommen. Wer kann, setzt hier jetzt auf den Tourismus. 2019 kamen schon über 50.000 Touristen.

Es haben sich „viele lokale Händler niedergelassen – sie verkaufen Souvenirs“, erfahren die MDR-Zuschauer. Osmanagich möchte den Menschen dort auch eine Perspektive geben, wie der Geschäftsmann und Hobby-Archäologe betont. In der Tat finden sich an den Bergen Händler, die vom Boom profitieren wollen. Ebenso wie an katholischen Wallfahrtsstätten von Marienerscheinungen wie Fatima in Portugal oder Guadalupe in Mexiko. Oder an archäologischen Orten wie Gizeh in Ägypten, den Stätten in Jerusalem oder Teotihuacán in Mexiko. Dort, wo Menschen aus welchen Gründen auch immer hin strömen, kommen die Händler und Geschäftemacher. Das war schon im Mittelalter so, wenn Andenken an an irgendwelchen Pilgerorten verkauft wurden oder dort Märkte stattfanden. Letzteres bevorzugt im Umfeld von Kirchen passend zur Messe.

Kitsch (nicht selten in extremen Formen!) und Kommerz an Händlerständen, die oftmals überaus verstörend wirken. Vor allem an heiligen Orten des Christentums oder anderer Religionen. Wer aber will es den lokalen Menschen – auch mit Blick auf die Berge bei Visoko – verübeln, dass sie nach Wegen suchen, ihr Auskommen zu bestreiten?

Alles in allem liefert der MDR-Bericht keine Neuigkeiten für alle jene, die sich für diese „Pyramiden“ interessieren. Was auch nicht zu erwarten war, da es sich nicht um eine TV-Dokumentation handelt. Nur um einen kurzweiligen Bericht, der sich aber aufgrund der wundervollen Drohnen-Aufnahmen lohnt.

Videoauswahl zum Thema

Video vom 2. Feb. 2020 auf YouTube

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Video vom 17. März 2019 auf YouTube

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Lars A. Fischinger

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Elon Musk: „Aliens bauten die Pyramiden“ – und die dazu verbreiteten Fake-News von „RT deutsch“ (+ Videos)

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Elon Musk: "Aliens bauten die Pyramiden" - und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Elon Musk: „Aliens bauten die Pyramiden“ – und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Kombinationen „Pyramiden“ und „Aliens“ oder „Außerirdische“ sorgt immer wieder für Schlagzeilen in der Presse. Vor allem dann, wenn bekannte Persönlichkeiten sich dahingehend äußern. So auch kürzlich, als kein geringerer als Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter verbreiterte,  dass Aliens die Pyramiden gebaut hätten. Ein gefundenes Fressen für die Mainstreammedien, worauf auch Archäologen in Ägypten reagierten. Doch das war nicht sein einziger Twitter-Post in diesem Zusammenhang. Nur mit dem Unterschied, dass gewissen Medien seine weiteren Tweets vollkommen falsch wiedergaben – und damit Fake-News verbreiteten.


Elon Musk: „Aliens bauten die Pyramiden“

Elon Musk ist als Chef von Tesla und dem privaten Weltraumunternehmen SpaceX längst eine Legende. Millionen Menschen in aller Welt feiern den „Technologie-Vordenker“ als Visionär und Wegbereiter neuer Technologien.

Kein Wunder also, dass Musk allein bei Twitter fast 40 Millionen Follower hat. Ein Mann mit international enormer Reichweite, dessen Tweets Millionen Menschen lesen. So auch seine Nachricht vom 31. Juli 2020, in dem er wie aus heiterem Himmel schrieb: „Aliens bauten die Pyramiden.“ Das zog weltweit eine Vielzahl an Presseberichten und Meldungen nach sich. Vor allem aus dem Grund, da unzählige Menschen bei Twitter diese „Botschaft“ von Musk nicht nur liketen und kommentierten, sondern auch weiter verbreiteten.

Mit Stand heute (17. August) hatte der Tweet zu Ägypten  rund 28.000 Kommentare, 556.000 „gefällt mir-Angaben“ und wurde ca. 90.000-mal weiter geteilt. Auch für einen so bekannten Geschäftsmann wie Elon Musk ist das im Vergleich zu seinen anderen Tweets enorm!

So ließen auch Reaktionen aus Ägypten nicht lange auf sich warten. Archäologen wie Dr. Zahi Hawass und andere luden unter anderem ebenfalls bei Twitter Musk ein, dass er sich selber die Pyramiden und Gräber der Erbauer dort ansehen solle. In Statements aus dem Land der Pyramiden hieß es, das sehr wohl die Pharaonen die Pyramiden erbauten und keine Aliens hier am Werk waren.

Solche Aussagen aus Ägypten verhalfen dem Tweet von Musk sicher noch weit mehr Aufmerksamkeit. Auch in die deutschen Medien und „Promi-News“ im Fernsehen schaffte er es so. Dann wurde es sehr schnell still um diesen Spuk von Musk.

Der „Twitter-Ausrutscher“ von Musk bei „RT deutsch“

Elon Musk beließ es aber nicht bei diesem einen Tweet über die Pyramiden in Ägypten. Er setzte noch zwei weitere ab, die aber von den Medien geschlossen überlesen wurden. Auch bei Twitter selber weckten sie kein großes Interesse mehr, da sie kaum mehr jemand teilte, kommentierte oder mit einem „Like“ versah. Knapp 1.000 bzw. 3.000 sogenannter Retweetes errichten diese. Verschwindet gering zum seiner Aussagen, dass Aliens für Pyramiden bauten (90.000-mal).

Diesen kleinen „Twitter-Ausrutscher“ hat jetzt aber „RT deutsch“ erneut zum Thema gemacht. Der deutsche Ableger des russischen Staatssenders „Russia Today“, der in der Vergangenheit immer wieder für Kritik sorgte. Hauptvorwürfe sind die angebliche Verbreitung von Fake-News und Auslandspropaganda für die russische Regierung um Wladimir Putin. Und Fake-News verbreitet der Sender auch tatsächlich in der entsprechenden Meldung „Trotz Elon Musks Alien-These: Kein Touristenstrom zu den Pyramiden in Ägypten“ vom 17. August.

Eigentlich geht es darin – wie es die Überschrift unschwer erkennen lässt -, dass „dieses fantasiereiche Alleinstellungsmerkmal dem stagnierenden Tourismus vielleicht entgegen“ kommen könnte. So könnte die Aussage von Musk also neue Touristen ins Land locken. Denn, so schreibt „RT deutsch“:

Eine Menge Retweets und Likes hat Elon Musks neuester kontroverser Tweet geerntet, in dem er die steile These teilt, Außerirdische hätten die berühmten Pyramiden in Gizeh gebaut. Die ägyptische Bevölkerung und Archäologen des Landes sind entsetzt.

Die eigentliche Meldung bei „RT deutsch“ ist dabei aber ein knapp dreiminütiges Video, das der Sender einen Tag zuvor auf YouTube hochgeladen hat. Kern des Videos ist der Tourismus in Ägypten und das die Aussage von Musk ihn bis dato nicht ankurbelte.

Fake-News bei „RT deutsch“

Die Flauten im Tourismus beschränken sich bekanntlich vor allem durch Corona auf die ganze Welt, so dass das nicht weiter verwunderlich ist. Doch „RT deutsch“ verbreitet in diesem sehr kurzen Video einige ganz erstaunliche Falschaussagen – Fake-News, die frei erfunden wurden! So etwa heißt es in dem Video schon zu Beginn über den besagten Tweet von Musk:

Hier verbreitet er seine Auffassung, dass die berühmten Pyramiden von Gizeh von Außerirdischen gebaut wurden. Ein möglicher Verdächtiger: Kein anderer als der ägyptische Pharao Ramses der Große.“

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Ramses der Große (Ramses II.) wird hier also als Alien und Pyramidenbauer dargestellt. Es wird sogar suggeriert, dass Musk selber ihn als „möglichen Verdächtigen“ und damit auch Außerirdischen angesehen habe. Leider gelogen, denn das einzige was hier stimmt, ist, dass Ramses der Große in der Tat einer der berühmtesten Pharaonen überhaupt ist. Ganz nebenbei lebte Ramses II. über 1.000 Jahre nach dem Bau der Gizeh-Pyramiden in der 19. Dynastie. In einer Zeit, in der in Ägypten längst keine Pyramiden mehr gebaut wurden.

Vielleicht ein Irrtum von „RT deutsch“? Könnte man denken. Doch dann folgt eine Fake-News, deren exakten Inhalt sich „RT deutsch“ schlicht ausdachte (oder ihn nicht gelesen hat):

Um seine Theorie zu untermauern, postete der Milliardenschwere Unternehmer nur Stunden später einen BBC-History-Artikel, der, wie er schreibt, eine vernünftige Zusammenfassung gibt, wie dies geschehen ist.“

Dieser Tweet zur BBC vom 1. August wird im Video gezeigt und er ist weiterhin bei Musk auf Twitter zu finden. Es ist dieser Artikel HIER von Dr. Joyce Tyldesley von 2012. Mehr als irreführen ist dabei allerdings die Falschaussage, das Musk damit seine Theorie mit dem Pyramidenbau durch Aliens „untermauern“ wolle. Denn wer von den „RT deutsch“-Zuschauern sich die Mühe macht, den von Musk verlinkten BBC-Artikel anzusehen, wird sehr schnell das Gegenteil feststellen.

Von „RT deutsch“ übersehen?

In dem Artikel wird recht detailliert beschrieben wo die Menschen lebten, die die Pyramiden in Gizeh erbauten. Wer diese Menschen und Arbeiter waren, woher sie kamen und wie sie lebten. Der Artikel handelt schlicht und einfach von den Siedlungen der Pyramidenarbeiter und dem Heer von weiteren Arbeitern, wie Bäcker und Schlachter für die Versorgung der Bauarbeiter. Es heißt sogar explizit in dem Artikel:

Nach dem Vergleich von DNA-Proben aus den Knochen der Arbeiter mit Proben aus modernen Ägyptern hat Dr. Moamina Kamal von der Medizinischen Fakultät der Universität Kairo vorgeschlagen, dass die Pyramide von Cheops ein wirklich landesweites Projekt ist, bei dem Arbeiter aus ganz Ägypten nach Gizeh zogen. Sie hat keine Spur einer außerirdischen Rasse entdeckt, menschlich oder intergalaktisch, wie in einigen der einfallsreicheren ‚Pyramidentheorien‘ vorgeschlagen.

Dieser BBC-Artikel bietet eine sinnvolle Zusammenfassung, wie es gemacht wurde„, schrieb Musk dazu. Kein Wort davon, dass dieser seine Alien-Thesen „untermauert“. Weder im Tweet und schon gar nicht im BBC-Artikel selber. Offensichtlich hat sich niemand bei „Russia Today“ bequemt den Link von Musk anzusehen.

Gleiches gilt für einen Tweet, den er direkt nach seinem 1. „Alien-Tweet“ zu den Pyramiden am 31. Juli postete. „Die Große Pyramide war 3.800 Jahre lang das höchste Bauwerk, das Menschen gebaut haben“, heißt es in diesem. Menschen.

Dabei verlinkt Musk auf den Eintrag zur Cheops-Pyramide bei der englischen Wikipedia. Dies Nachricht von Musk erwähnt „RT deutsch“ erst gar nicht.

Offensichtlich versuchte Musk mit diesen zwei Tweets „zurückrudern“, nachdem er mit seiner „Aliens bauten die Pyramiden„-Nachricht ein derart große Lawine lostrat. Dass er bzw. die von ihm verlinkten Seiten von Menschen als Erbauer sprechen, hat „RT deutsch“ bei der „Recherche“ versehentlich „übersehen“. So wie auch „übersehen“ wurde, dass weder Musk noch jemand anders den ein Jahrtausend nach dem Pyramidenbau lebenden Pharao Ramses II. als Alien oder Bauherren ansieht …

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 26. Aug. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 12. März 2019 auf Fischinger-Online

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6. Okt. 2018 auf Fischinger-Online

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Tennisstar Novak Djokovic zu Besuch bei den „Bosnischen Pyramiden“ – denn die helfen laut ihrem Entdecker gegen Corona-Viren (+ Videos)

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Tennisstar Novak Djokovic zu Besuch bei den Bosnischen Pyramiden - denn die können Corona heilen (Bilder: gemeinfrei PixaBay & Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Tennisstar Novak Djokovic zu Besuch bei den Bosnischen Pyramiden – denn die können Corona heilen (Bilder: gemeinfrei PixaBay & Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Novak Djokovic ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Tennisspieler der Welt. Ein Star, der zahlreiche große Turniere für sich entscheiden konnte. Nachdem er vor geraumer Zeit weltweit negative Schlagzeilen durch wilde Partys bei einer Adria-Tour machte – bei den auf jeglichen „Corona-Schutz“ verzichtet wurde, wodurch es zu zahlreiche Infektionen kam -, ist er nun zurück in den Medien. Wieder mit Negativschlagzeilen. Denn er besuchte die „Bosnischen Pyramiden“ bei Visoko in Bosnien und Herzegowina, die nach ihrem Entdecker Sam Osmanagich ein „Gegenmittel“ gegen das Corona-Virus sind.


Novak Djokovic und die „Bosnischen Pyramiden“

Novak Djokovic ist ein großer Name im Sport. Im Profitennis sind seine Leistungen und zahlreichen Siege (unter anderem 17-mal Grand-Slam-Gewinner) unbestritten und schon legendär.

Vor einiger Zeit machte der Sportstar aber weltweit durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. Bei einer Tour durch die Adria, bei der auch andere Größten des Sport (Tennis) anwesend waren, kam es zu einer ganzen Reihe von Corona-Infektionen. Ohne Schutzmaßnahmen, die wir seit Monate alle nur zu gut kennen, haben die Sportler und ihre Gäste bei dieser Reise gefeiert, so dass sich letztlich auch Djokovic mit COVID-19 infizierte.

Ein Aufschrei ging durch die Medienlandschaft. „Unverantwortlich“ sei diese Adria-Tour gewesen, da war sich die Presse einig. Letztlich musste die Reise sogar abgebrochen werden. Der Tennisstar ist nun jedoch wieder wohlauf und genesen ä- und erneut in den Schlagzeilen.

Wie verschiedene Zeitungen und vor allem die Boulevardmedien berichten, besuchte Novak Djokovic die „Bosnischen Pyramiden„. Jene Berge unweit des Ortes Visoko, die von ihrem Entdecker (oder Promoter) Dr. Sam Osmanagich als archäologische Sensation angesehen werden. Grenzwissenschaftlich interessiere kennen diese „Pyramiden von Bosnien“ bereits seit vielen Jahren. Und auch auf diesem Blog und meinem YouTube-Kanal wurde immer mal wieder über sie berichtet.

Inzwischen sind sie ein Magnet für Touristen. Der Fremdenverkehr um die „Pyramiden“ boomt wie die zuvor, wie Ihr im 1. Video unten erfahrt. Nun hat sich auch Tennisstar Djokovic offensichtlich diesem Touristenstrom angeschlossen und gleich auch Fotografen mitgebracht. Mit auf dem Programm stand auch ein Treffen mit Osmanagich persönlich, der auch Bilder davon bei Facebook veröffentlichte.

Die „Pyramiden von Bosnien“ als „Heilmittel“ gegen Corona

Novak Djokovic sein Besuch bei Osmanagich und dessen „Bosnischen Pyramiden“ ist offensichtlich rein privater Natur. Zumal der Sportler selber aus der Region stammt, da er 1987 in Belgrad geboren wurde. Damals noch die Hauptstadt von Jugoslawien, heute von der Republik Serbien.

„Der beste Tennisspieler der Welt, Novak Djokovic, besucht die Pyramiden in Visoko“, schrieb beispielsweise die „Sarajevo Times“ am 13. Juli über diesen Besuch. Mit dabei seien seien Eltern und der Ausflug wäre bereits seit zwei Monaten geplant gewesen, so die Zeitung weiter. Worauf sich aber die Medien und die Boulevardpresse vor allem aktuelle stürzen, sind Aussagen von Osmanagich selber über die angebliche „Heilkraft“ des Ortes.

Die Pyramiden und die dortigen Tunnel sollen „elektromagnetische, Ultraschall- und ionisierte Energien mit heilenden Eigenschaften haben“, wie es „Sarajevo Times“ unter Berufung auf Osmanagich schreibt:

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Konzentration negativer Ionen, die die Atmosphäre von Bakterien und Viren befreien, im Tunnel signifikant höher ist als gewöhnlich, was die vorteilhafte Wirkung des Tunnels auf den menschlichen Körper erklärt.

Und Osmanagich wird mit den Worten zitiert:

Eine Heilkammer befindet sich 220 Meter vom Eingang zum unterirdischen Tunnellabyrinth Ravne entfernt. Menschen mit Problemen wie Asthma, Bluthochdruck, erhöhtem Zuckergehalt und ähnlichen Problemen können sie genau lösen, indem sie in dieser Heilkammer bleiben. Wenn wir den Tunnel betreten, hat unser Körper keine Feinde und unsere Zellen können in Ruhe arbeiten und unseren Körper ohne Störungen erneuern.

Damit nicht genug, denn Osmanagich behauptete in einem TV-Interview mit „FaceTV“, dass die „Pyramiden von Bosnien“ ein „Heilmittel“ gegen Corona sind.

Wir haben in Bosnien zwei Heilmittel gegen das Corona-Virus. Du (der TV-Moderator, Anm. LAF) sagst, das Virus habe keine Gegner. Das hat es aber. Der Fein des Virus sind negative Ionen.

 Sam Osmanagich: „Guru“ und „Wunderheiler“?

Für verschiedene Zeitungsredakteure ist das Treffen von Osmanagich mit Djokovic damit ein gefundenes Fressen. Wie ein Blick in den Blätterwald zeigt, geht es nicht um die anderen Spekulationen des Osmanagisch um die Berge bei Visoko, sondern es wird sich auf diese „Heilungen“ konzentriert. Auch wenn der Hinweis, dass Archäologen die „Pyramiden von Bosnien“ als Unsinn ablehnen, nirgendwo fehlt.

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Sam Osmanagich sei ein„Guru“ und „Wunderheiler“, so ist es den Berichten zu entnehmen. Fraglos klingt es auch mehr als fragwürdig, dass seien „Pyramiden“ bzw. unterirdische „Heilkammer“ solche Zauberkräfte besitzt. Zumal es mehr als unklar ist, was der „Guru“ mit seinen „negativen Ionen“ genau meint.

Ein Ion ist nichts weiter als ein Atom oder Molekül, dass entweder mehr oder weniger Elektronen hat, als im Normalzustand. Ionen mit ein oder mehr Elektronen zu wenig sind positiv geladen, während man bei zu vielen Elektronen von einer negativen Ladung spricht. Einfache Grundlagen der Physik aus der Schule. Warum aber Ionen mit zu vielen Elektronen Corona-Viren heilen oder besser gesagt unschädlich machen sollen, bleibt wohl das Geheimnis von Osmanagisch. Ein „Wunderheiler“, wie ihn die Presse bezeichnet, ist er damit meiner Meinung nach aber noch lange nicht.

„Ein Zufall, dass Djokovic den Ort nach seinem positiven Coronafall besucht“, fragt zum Beispiel die Zeitung „Blick“ in diesem Zusammenhang. Immerhin ist den Meldungen zu entnehmen, dass der Tennisspieler bereits in der Vergangenheit „steile“ oder „krude“ Thesen verbreitet haben. Hierbei wird er vielfach mit dieser Aussage zitiert:

Ich kenne einige Leute, die durch energetische Transformationen, durch die Kraft von Gebeten, durch die Kraft von Dankbarkeit, das giftigste Essen oder vielleicht das giftigste Wasser in das Wasser mit der größten Heilkraft verwandelt haben, weil Wasser reagiert. Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Moleküle im Wasser auf unsere Emotionen, auf das, was gesagt wurde, reagieren.

Fragelos eine Anspielung auf die „Heilkraft des Wassers„, wozu in den letzten Jahren immer wieder Bücher erschienen sind. Vor allem nach den Experimenten des „Alternativmediziner“ Masuro Emoto aus Japan, der angeblich belegt haben will, dass Wasser „Gefühle“ hat. Das sogenannte „belebte Wasser“ ist hierbei ebenso in vielerlei Munde.

Wissenschaftlich anerkannt ist davon nichts. Vielmehr hat die Skeptiker-Gruppe „James Randi Educational Foundation“ bereits 2003 eine Millionen Dollar Preisgeld für den wissenschaftlichen Nachweis für Emotos Behauptungen ausgeschrieben …

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Grenzwissenschaft Classics, Folge 42: Mumien, Pharaonen und Pyramiden in Ägypten: Sehnsucht nach Unsterblichkeit +++ Video +++

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VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 42: Mumien, Pharaonen und Pyramiden in Ägypten: Sehnsucht nach Unsterblichkeit (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 42: Mumien, Pharaonen und Pyramiden in Ägypten: Sehnsucht nach Unsterblichkeit (Bild: Fischinger-Online)

Die „Sehnsucht nach der Unsterblichkeit“ trieb die Kultur des alten Ägypten vor Jahrtausende zu ungeahnte Blüten. Prachtvolle Gräber wiesen den Verstorbenen des Weg in das Jenseits. Beigesetzt als Mumien sollte so ihr Leben nach dem Tod sichergestellt sein. Aber auch Millionen von Tieren wurden als göttliche Sinnbilder auf Erden mumifiziert. In dieser Folge Nummer 42 der Grenzwissenschaft Classic Videos aus dem Jahr 1999 geht es um diesen Totenkult im Reich der Pharaonen und Pyramiden. Eine Dokumentation die sich auf die Spuren von Mumien, Pharaonen und Pyramiden in Ägypten begibt.


Mumien, Pharaonen und Pyramiden: Jenseitskult im alten Ägypten

Das alte Ägypten – ein Land der Pharaonen, Pyramiden, mächtigen Monumente und der Mumien. Keine andere Kultur oder Zivilisation der Welt hat in der Antike den „Kult der Mumifizierung“ und ihren Glauben an ein Jenseits – an ein Leben nach dem Tod – intensiver betrieben, als das Alte Ägypten.

Getrieben von der Sehnsucht nach Unsterblichkeit. Millionen Menschen und allerlei Arten von Tieren, von Katzen und Krokodilen bis Affen und Vögel, wurden von den Priestern der Pharaonen mumifiziert. Vor allen natürliche ihre Könige, die Pharaonen. Sie galten nicht nur als Vertreter der Götter auf Erden, sondern teilweise auch als Götter selbst.

Ihre Mumien sind Sinnbild ihres Glaubens an ein Weiterleben nach dem Tod. Berühmtestes Beispiel solcher Mumien der Pharaonen sind zweifellos jene des Pharao Tutanchamun aus dem Tal der Könige unweit von Luxor. Auch auch jene des mächtigen Pharao Ramses.

Die Folge 42 meiner Klassik-Video-Reihe aus dem Jahr 1999 geht genau diesem Glauben der Alten Ägypten nach. Ihrer Sehnsucht nach einem Leben nach dem irdischen Dasein.

Damit Euch viel Spaß mit Teil 42 der Grenzwissenschaft und Mystery Files Classics Videos.

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Corona: Freiwillige Grabungen an den „Bosnischen Pyramiden“ für die Saison 2020 noch fraglich (+ Videos)

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Corona: Freiwillige Grabungen an den "Bosnischen Pyramiden" für die Saison 2020 noch fraglich (+ Videos)
Corona: Die geplanten freiwillige Grabungen an den „Bosnischen Pyramiden“ sind für 2020 noch offen (Bild: Die „Mondpyramide“ / J. de Zordo)

Seit Monaten bestimmt das Corona-Virus (COVID-19) Wirtschaft, Medien und öffentliches Leben. Und so hat die Pandemie längst nahezu alle Bereiche der Gesellschaft erreicht und mehr oder weniger fest im Griff. Das gilt auch für archäologische Grabungen in Deutschland, wie jüngst auf diesem Blog berichtet. Aber auch die Ausgrabungen freiwilliger Helfer in der Saison 2020 an den „Bosnischen Pyramiden“ nahe des Ortes Visoko in Bosnien und Herzegowina sind betroffen. Laut einer offiziellen Mitteilung der „Bosnische Pyramid of the Sun Foundation“ sei vollkommen unklar, ob und wann die Freiwilligen an den „Pyramiden“ dieses Jahr ihre Arbeit aufnehmen können. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Corona und die „Bosnischen Pyramiden“

Jedes Jahr kommen freiwillige Helfer zu den „Bosnischen Pyramiden“ unweit von Visoko, um dort an Ausgrabungen rund um ihren Entdecker Dr. Sam Osmanagich (Sam Osmanagic) teilzunehmen. Die Freiwilligen graben dort jede Saison an, aus und um den „Pyramiden“, die nach Osmanagich eine archäologische Sensationen sein sollen, aber von der etablierten Archäologie abgelehnt werden.

Mehr dazu in den YouTube-Videos auf Fischinger-Online unten.

Doch Corona (COVID-19) hat natürlich auch Bosnien und Herzegowina und damit die „Pyramiden von Bosnien“ erreicht. Damit sei vollkommen unklar, ob in diesem Sommer wie gewohnt dort Grabungen mit Freiwilligen aus aller Welt durchgeführt werden können, so die „Bosnische Pyramid of the Sun Foundation“ in einer Bekanntmachung. Der „archäologische Park“ um die dortigen Berge sei aber für Besucher Interessierte und Neugierige geöffnet.

Archäologischer Park bleibt geöffnet

In der Mitteilung hieß es am 20. Mai dazu an „alle, die 2020 freiwillig zu den bosnischen Pyramiden kommen wollten“:

Archäologischer Park: Die bosnische Pyramide der Sonne Foundation bedankt sich herzlich für Ihren Plan, an unserem Freiwilligenprogramm in Visoko teilzunehmen und bei unserer edlen Sache zu helfen.

Aufgrund der unglücklichen Ereignisse angeblicher Pandemien auf der ganzen Welt und ihrer Folgen bleiben die Grenzen vieler Länder geschlossen. Gleiches gilt für Bosnien-Herzegowina. Derzeit dürfen nur bosnische Staatsbürger in das Land einreisen, jedoch mit 14 Tagen Selbstisolation als obligatorisches Verfahren.

Das mögliche Datum für die Öffnung unserer Grenzen ist der 1. Juni, aber das Erfordernis einer zweiwöchigen Selbstisolation könnte weiterhin aktiv bleiben.

Daher können wir einigen von Ihnen, die sich fragen, ob im Jahr 2020 noch Freiwilligenarbeit geleistet wird, immer noch keine genauen Antworten und Anweisungen geben.

Wir werden Sie weiter informieren, sobald wir weitere Informationen haben, höchstwahrscheinlich Anfang Juni. Im Moment können wir mit Sicherheit sagen, dass die Freiwilligenarbeit in der ersten Junihälfte nicht aktiv sein wird. Planen Sie es also nicht.

Alle unsere archäologischen und touristischen Stätten (Ravne-Tunnel, Ravne 2-Park, Ravne 3- und Ravne 4-Tunnel, bosnische Sonnenpyramide, bosnische Mondpyramide und Tumulus) sind jeden Tag der Woche von 8 bis 20 Uhr geöffnet . Wir freuen uns, Sie als Besucher oder Gäste mit unseren Reiseleitern und deren Präsentationen begrüßen zu dürfen.

YouTube-Videos zum Thema auf Fischinger-Online

YouTube-Video vom 2. Feb. 2020 auf Fischinger-Online

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Die Bosnischen Pyramiden des Sam Osmanagich: Ein Magnet für Touristen +++ Video +++

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VIDEO: Die Bosnischen Pyramiden und der boomende Tourismus (Bilder: Google Earth / bosnianpyramid.com / Fischinger-Online)
VIDEO: Bosnische Pyramiden und der boomende Tourismus (Bilder: Google Earth / bosnianpyramid.com / Fischinger-Online)

Seit nun rund 15 Jahren kennt man die sogenannten „Bosnischen Pyramiden“ nahe des Ortes Visoko in Bosnien und Herzegowina. Entdeckt hatte sie damals Dr. Sam Osmanagich (Sam Osmanagic), der seit dem alles daran setzt, die „Pyramiden von Bosnien“ bekannt zu machen, zu vermarkten und zu erforschen. Zumindest nach seinen Aussagen. Trotz aller Kritik und heftigen Gegenwehr von Seiten der etablierten Archäologie um die Berge des Osmanagich ist es ihm in all den Jahren auch erfolgreich gelungen. Wie bereits berichtet boomt der Tourismus um die „Pyramiden“ wie nie zuvor. Wie es dazu kam, und welchen Aufschwung die Region dank der „Pyramiden von Bosnien“ erlebt, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


„Bosnische Pyramiden“

Vor nun mehr 15 Jahren entdeckte Dr. Sam Osmanagich (Sam Osmanagic) unweit des Ortes Visoko in Bosnien und Herzegowina die sogenannten „Pyramiden von Bosnien„. Seit dem streiten sich die Kritiker und Gläubige um die als „Bosnische Pyramiden“ bekannten Berge und den Spekulationen dazu.

Auch und vor allem die etablierte Archäologie lehnt die Thesen um dortige „Sonnen-Pyramide“ und angeblich andere Monumente ab. Schon damals, nachdem Sam Osmanagich die vermeintliche „Sensation“ publik gemacht hat.

Doch gegen alle einstigen Erwartungen um die „Pyramidenmanie“ hat sich das Thema „Bosnische Pyramiden“ gehalten. Mehr noch, denn der Tourismus boomt dank der Entdeckungen rund um Visoko. Zur Freude der gesamten Bevölkerung!

Wie sich das Thema in den letzten Jahren entwickelt hat, erfahrt Ihr umfangreich in diesem Blog-Artikel HIER und in dem folgenden YouTube-Video.

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #36: Die ewigen Rätsel der Pyramiden – (M)ein Doku-Highlight von 1988 +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #36: Unglaubliche Geschichten - Die ewigen Rätsel der Pyramiden (Bild: gemeinfrei / Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #36: Unglaubliche Geschichten – Die ewigen Rätsel der Pyramiden (Bild: gemeinfrei / Fischinger-Online)

Beim Thema Rätsel der Archäologie stehen vor allem Pyramiden in aller Welt immer sehr hoch im Kurs. Allen voran natürlich die Cheops-Pyramide in Ägypten, über die schon seit Jahrhunderten spekuliert und gerätselt wird. Lange bevor es die Esoterik oder Grenzwissenschaft in der Form gab, wie wir sie heute kennen. Auch  die neue Folge der Grenzwissenschaft Classics Videos aus dem Jahr 1988 nimmt sich diesen ewigen Rätseln der Pyramiden an. Wobei ich diesen Teil Nr. 36 meiner Video-Reihe als eine Art persönliches Highlight bezeichnen möchte. Und sicher ist diese TV-Sendung vielen Mystery-Interessierten unbekannt und schon deshalb etwas besonders, wie Ihr hier sehen werdet.


Die Cheops-Pyramide und die ewigen Rätsel der Pyramiden

Themen aus dem Bereich Rätsel der Archäologie sind schon lange nicht mehr aus dem Bereich Grenzwissenschaft, Mystery und Prä-Astronautik (Ancient Aliens, wie man heute sagt) wegzudenken. Und hier steht quasi an der Spitze der Pyramide der ungelösten Rätsel der Archäologie die Cheops-Pyramide von Gizeh in Ägypten.

Eigentlich ist das schon seit Jahrhunderten so. Lange bevor es so was wie Grenzwissenschaft, Atlantis-Forschung oder Esoterik in der Form gab, wie wir sie heute kennen. Die Große Pyramide von Gizeh – eben die Pyramide des Cheops – wird dabei immer wieder gerne diskutiert und fast schon zu Tode analysiert. Spekulationen, Forschungen, Deutungen, „Lösungen“ und „Erklärungen“ kursieren seit langer Zeit.

So wie in dieser neuen Folge der Grenzwissenschaft Classics Videos. Diesen Teil Nr. 36 meiner Video-Reihe möchte ich dabei als eine Art persönliches Highlight bezeichnen!

Die Sendung stammt von 1988 (1990 in Deutsch) und war vor exakt 30 Jahren die erste ihrer Art, die ich als Teenager auf VHS für mein damals noch nicht existentes Archiv des Phantastischen aufgezeichnet habe … und meine dritte archivierte Doku zu den Rätseln der Welt überhaupt.

Und sicher ist diese Sendung/Serie vielen Interessierten vollkommen neu und schon deshalb etwas besonders. Auch wenn in drei Jahrzehnten die Videokassette unzählige Male abgespielt wurde, funktioniert sie noch. Deshalb wünsche ich Euch viel Spaß mit Folge Nr. #36 der Grenzwissenschaft und Mystery Files Classics Videos.

Bleibt neugierig …

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