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Bedroht durch Grundwasser: Die riesige Grabanlage von Kaiser Nintoku in Japan soll wissenschaftlich untersucht werden

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Bedroht durch Grundwasser: Das Riesengrab von Kaiser Nintoku in Japans soll untersucht werden (recht zum Vergleich die Cheops-Pyramide) (Bilder: Google Earth)
Bedroht durch Grundwasser: Das Riesengrab von Kaiser Nintoku in Japans soll untersucht werden (rechts zum Vergleich die Cheops-Pyramide) (Bilder: Google Earth)

In Japan liegt die riesige Grabanlage des Kaisers Nintoku, die an ihrer schmalsten Seite noch fast dreimal so breit wie die Pyramide des Cheops in Gizeh in Ägypten ist. Eine gigantische Grab-“Pyramide” von ca. 320.000 Quadratmetern Grundfläche, die aus der Luft an ein Schlüsselloch erinnern. Unzählige solcher Gräber gibt es in Japan, doch die des Kaiser Nintoku ist bei weitem die größte Anlage dieser Art, wie HIER und HIER bereits berichtet. Doch das Riesen-Grab von Osaka ist von Grundwasser bedroht, so dass es  jetzt erstmalige wissenschaftlich genau untersucht werden soll. Zumal das Grab und weitere Anlagen dieser Art in Japan als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen werden sollen. Das hat nun auch die kaiserliche Familie in Japan eingesehen, denen das Grab des Herrscher Nitoku gehört.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kaiser Nintoku

Anhand des Titelbildes dieses Beitrags kann man die Dimensionen des kaiserlichen Grabes von Nintoku aus dem vierten Jahrhundert bereits erahnen. Rechts im Bild ist die Cheops-Pyramide zu sehen, die immerhin bereits eine Kantenlänge von rund 230 Meter hat. Unvergleichlich größer ist da das Grab von Kaiser Nintoku, über das Ihr alles in dem unten eingebundenen YouTube-Video von mir vom April 2017 erfahrt.

Über 160.000 solcher Grabhügel wurden bei einer Erfassung in Japan gezählt. Eine gewaltige Menge, von denen natürlich die meisten Gräber wesentlich keiner sind als das des Herrschers Nintoku. Immerhin hat es eine Länge von ca. 840 Metern und ist an seiner Basis 660 Meter breit. Zumindest wenn man es inklusive der äußeren Umrandung des umgebenen See mit Google Earth vermisst:

Das Riesengrab von Kaiser Nintoku (Bild: Google Earth)
Das Riesengrab von Kaiser Nintoku (Bild: Google Earth)

Ein gigantisches Monument, das Daisenryō-Kofun bzw. Daisen Kofun bekannt ist und in Sakai im Süden Japans liegt. Umgeben von zahlreichen (kleineren) Monumenten in dieser “Schlüsselloch-Bauart”.

Interessant ist bei diesem Riesen-Grab auch der Umstand, dass es nicht belegt ist, ob Nintoku eine historische Person war.  Vielleicht gehört er in das Reiche der Legenden um die mythischen Herrscher von Japan.

Die Kaiserfamilie lenkte ein

Wie andere Grabanlage um Sakai auch gehören diese der kaiserlichen Familie von Japan. Sind sind Familienbesitz, in denen ihre (direkten oder indirekten= Vorfahren ihre letzte Ruhe gefunden haben. Darum hat die kaiserliche Haushaltsagentur Japans jegliche Grabungen, Forschungen oder Untersuchungen der Grabstätten untersagt. Die Würde und der ewige Friede der dort begrabenen Ahnen gilt als Unantastbar.

Doch die kaiserlichen Besitzer und Verwalter mussten jetzt einlenken. Grundwasser hat inzwischen die gewaltige Grabalge von Kaiser Nintoku unterspült und teilweise sogar ausgehöhlt. Japanische Wissenschaftler verlangten deshalb von kaiserliche Haushaltsagentur genaue Untersuchungen der Anlage, die auch und vor allem dem Erhalt dienen sollen.

Hier hatten die kaiserlichen Inhaber und Nachfahren letztlich ein Einsehen. Sie erlaubten Experten vor Ort Untersuchungen der heiligen Grabstätte. Ausschlaggebendes Argument war, dass die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Arbeiten dafür genutzt werden können, weitere Schäden und Zerstörungen abzuwenden. Zum Beispiel durch Baumaßnahmen, die die Grabanlage verstärken und gegen das Grundwasser absichern.

Am 16. Oktober 2018 schrieb “The Japan Times” dazu:

Die Forderung nach einer gemeinsamen Untersuchung unter Akademikern und anderen wurde laut, da der Hügel durch das Wasser in den umgebenden Wassergräben allmählich erodiert. (…)

Die Agentur hat es als notwendig erachtet, mit lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, die sich seit langem für den Schutz des Kulturgutes einsetzen, sagte einer seiner Beamten.”

Auch wenn es ein “Grab der kaiserlichen Familie ist, wo Frieden und Heiligkeit bewahrt werden müssen”, geht hier doch der Schutz der beeindrucken Grabanlagen vor. So bleibt zu hoffen, dass eine weitere Zerstörung der Grabstätte verhindert werden kann.

 

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Die riesigen und uralten “Schlüsselloch-Gräber” von Japan sollen UNESCO-Weltkulturerbe werden +++ plus YouTube-Video +++

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Die riesigen "Schlüsselloch-Grabanlagen" von Japan sollen Weltkulturerbe werden (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Die riesigen “Schlüsselloch-Grabanlagen” von Japan sollen Weltkulturerbe werden (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Japan ist mir rund 160.000 Grabhügeln und Hügelgräbern geradezu übersät! Die gewaltigste dieser Grabanlagen mit einer Pyramide im Zentrum ist etwa 320.000 Quadratmeter riesig und an der schmalsten Seite noch ca. dreimal so breit wie die Cheops-Pyramide in Ägypten! Die Anlage in Form eines Schlüsselloch gehört Kaiser Nintoku und von dieser Art finden sich in Japan zahlreiche weitere. Spannende archäologische Stätten, über die ich in einem hier erneut eingefügten YouTube-Video im April 2017 bereits berichtete. Jetzt gibt es Neuigkeiten zu diesen gigantischen “Schlüsselloch-Gräbern”, die im Land der aufgehenden Sonne “Kofun” genannt werden: Einige der uralten und riesigen Grabanlagen möchte die japanische Regierung (endlich) zum UNESCO-Weltkulturerbe erklären lassen. Mehr über diese gigantischen Gräber erfahrt Ihr in diesem Posting und Video.


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Schlüssel zum Jenseits

Denkt man an riesige Grabanlagen – denkt man an die Pyramiden in Ägypten. Dazu muss man kein “Kenner der Archäologie” oder “Experte für Geschichte” sein, da die ägyptischen Pyramiden wohl jedes Kind kennt.

Was aber kaum jemand kennt, sind die japanischen Riesengräber, die vom Grundriss her bzw. aus der Luft gesehen wie überdimensionale Schlüssellöcher aussehen. “Schlüssel zum Jenseits” nannte ich auch ein YouTube-Video zu diesem Thema, in dem ich detailliert auf diese erstaunlichen Bauwerke eingehe. Diese “Schlüsselloch-Grabanlagen” sind eine weltweite Besonderheit der japanischen Insel und ihrer Form und auch teilweise gigantischer Größe einzigartige Denkmäler.

Im Westen kennt kaum jemand diese erstaunlichen Gräber des alten Japan. Auch weiß kaum jemand, dass es Hügelgräber sowie eben diese “Schlüsselloch-Gräber” in Japan zu hunderttausenden gibt. Zum Teil sind diese Monumente für das Jenseits über 1.700 Jahren alt. Die des Kaisers Nintoku (313 – 399) in der Stadt Sakai beeindruckt dabei besonders (s. a. Video unten).

"Schlüsselloch-Grab" von Kaiser Nintoku im Vergleich zur Cheops-Pyramide (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
“Schlüsselloch-Grab” von Kaiser Nintoku im Vergleich zur Cheops-Pyramide [anklicken zur Großansicht] (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Das wird deutlich, wenn man das “Schlüsselloch-Grab” Kaisers Nintoku, grob mit “Google Earth” vermisst. Heraus kommt dabei dieses bescheidene Ergebnis, das hier eingefügt wurde.

Kofun zum UNESCO-Weltkulturerbe erklären

Kaiser Nintoku Grabanlage ist die größte dieser Art, doch zahlreiche ebenfalls sehr große Grabstätten dieser Art befinden in unmittelbarer Umgehend seines “Schlüssel zum Jenseits” in Sakai.  Dass diese fast kein Mensch aus dem Westen kennt und es auch kaum einen Touristen zu diesen Gräbern verschlagt, will die Regierung von Japan nun ändern.

Mit ihrer unverwechselbaren Form gehören diese Gräber einem der Wahrzeichen von Japans alter und teils mysteriöser Kultur  Trotzdem werden sie erst seit vergleichsweise wenigen Jahre wissenschaftlich erforscht. Das liegt auch daran, dass viele dieser “Schlüsselloch-Gräber” Privatbesitz der japanischen Kaiserfamilie sind. Demnach Eigentum der dort verehrten Herrscherklasse. Die Gräber werden ebenso von der Bevölkerung als heilige Orte ihrer Vergangenheit angesehen.

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Neben dem Grab von Kaiser Nintoku sollen nach dem Willen der Japaner 48 weiter “Schlüssellöcher” in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen werden. Alle Anlagen sind um die 1.500 Jahre alt und Japan wünscht, dass sie als Weltkulturerbe anerkannt und eingetragen werden.

Dieser Eintrag dient natürlich auch dem Schutz der Gräber. Die Anerkennung ist nicht “nur” eine Art Förderung des Tourismus vor Ort an den verschiedenen “Schlüsselloch-Grabanlagen”. Dazu sind die Japaner so oder so zu stolz auf dieses geschichtliche Erbe in ihrem Land.

Im Herbst dieses Jahres soll Japans Antrag von der UNESCO geprüft werden. Dazu heißt es in der entsprechenden Meldung vom 19. Januar 2018:

Im September wird eine Delegation erwartet, die die Grabstätten besichtigen. Von ihrer Einschätzung hängt mit ab, ob das Unesco-Komitee dem Wunsch Japans nach einer Registrierung als Weltkulturerbe folgt. In Japan gibt es bereits 21 Welterbestätten.”

Sicher ist es der richtige Schritt der Japaner diese beeindruckenden Anlagen unter UNESCO-Schutz stellen zu lassen.

Denn wie beeindruckend diese “Schlüsselloch-Gräber” sind, soll nochmal dieses Video von mir vom 25. April 2017 zeigen:

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Der Schlüssel zum Jenseits: Das kaum bekannte Riesengrab von Kaiser Nintoku in Japan +++YouTube-Video+++

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Die riesige Grabanlage des Kaiser Nintoku zählt zu den größten der Welt – und ist doch im Westen kaum bekannt (Bild: Google Earth / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die riesige Grabanlage des Kaiser Nintoku zählt zu den größten der Welt – und ist doch im Westen kaum bekannt (Bild: Google Earth / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Wusstet Ihr dass in Japan eine riesige Grabanlage steht, die noch an ihrer schmalsten Seite fast dreimal so breit wie die Pyramide des Cheops in Gizeh in Ägypten ist? Ein gigantisches Grab mit einer Pyramide, das eine Fläche von sage und schreibe 320.000 Quadratmetern bedeckt und hier im Westen nur wenigen Menschen bekannt ist. Japan selber ist überzogen mit über 160.000 Grabhügeln, doch das größte Grab von allen beeindruckt noch heute. In meinem neuen Video auf meinem YouTube-Kanal stelle ich Euch dieses spannende Grab genauer vor.

 

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Die riesige Grabanlage des Kaiser Nintoku in Japan zählt zu den größten der Welt – und ich doch im Westen kaum bekannt. Doch dieses Grab mit der “Pyramide” in der Mitte ist in Japan bei weitem aber kein Einzelfall.

Sehr viele ähnliche – aber wesentlich kleinere! – Grabbauten dieser Art stehen auf den japanischen Inseln. Und auch von den eigentlich vor allem aus Europa bekannten Hügelgräber (oder Hünengräber) wimmelt es um Land der aufgehenden Sonne. Über 160.000 solcher Grabhügel wurden bei einer Erfassung in Japan gezählt.

Mehr spannende Details aus der Archäologie im fernen Japan erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.

Bleibt neugierig …

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Das Monument von Yonaguni: Interview mit einem Geologen zu “Japans Atlantis” und seinen Untersuchungen vor Ort

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Das Monument von Yonaguni - Interview mit einem Geologen zu Japans Atlantis (Bild: Google Maps/Panoramio/drhoneytongue)
Das Monument von Yonaguni – Interview mit einem Geologen zu Japans Atlantis (Bild: Google Maps/Panoramio/drhoneytongue / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Das sog. “Monument von Yonaguni” auf dem Meeresboden vor der gleichnamigen japanischen Insel im Ostchinesischen Meer sorgt seit seiner Entdeckung 1985 durch den Taucher Kihachiro Aratake immer wieder für hitzige Debatten. Geologen, Archäologen und Grenzwissenschaftler streiten sich bis heute über die wahre Natur und Herkunft der in bis zu 30 Metern Tiefe liegenden Gesteinsformationen. Einige halten es für 100 Prozent natürlich und andere sehen hier sogar die Reste eines versunkenen Reiches wie etwa Mu. Im Zuge meiner Recherchen zu einem Buch habe ich mit einem Geologen gesprochen, der bei mehrfachen Tauchgängen vor Ort das “Japanische Atlantis” selber untersuchte. Das bisher unveröffentlichte Interview stelle ich nun vollständig für alle Mystery-Interessierte hier online.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im März 2009 veröffentlichte ich mein Buch “Historia Mystica“. Im Rahmen meiner Arbeit und Recherchen zu diesem Buch beschloss ich, auch das Thema “Monument von Yonaguni” als Thema mit einzufügen. Eine angebliche Pyramide auf dem Meeresboden im Pazifik.

Was mag es mit der “Pyramide vor Japans Küste” auf sich haben? Ist die Struktur tatsächlich 10.000 Jahr oder mehr alt und von Menschen geschaffen? Oder ist es schlichtweg eine Laune der Natur? Interessanterweise gibt es heute – im Herbst 2015 – noch immer keine verbindliche und allgemein akzeptierte Antwort auf diese Fragen.

Damals wurde ich bei meiner Arbeit auch auf den Geologen Wolf Wichmann aufmerksam, der zusammen mit “Spiegel TV” in einer Dokumentationen über das “Japanische Atlantis” arbeitete. Der Geologe und  Wissenschaftsjournalist war überaus freundlich und hilfsbereit bei meinen Recherchen zu Yonaguni. In diesem Zusammengang entstand auch das folgende Interview. Wichmann selber hält die gesamte “Pyramide” für eine natürliche Formation im Meer, schließt aber nicht grundlegend aus, “dass da vielleicht irgendwann einmal jemand dran geschabt hat”.

Alles weitere erklärt der Geologe Wichmann in diesem Interview mit mir.

Interview:

Lars A. Fischinger: Wann hörten Sie erstmals von den angeblich künstlichen Strukturen von Yonaguni?

Wolf Wichmann: Das war im Sommer 1999, als mich ein befreundeter TV-Produzent anrief und mich auf die Struktur vor Yonaguni aufmerksam machte

(Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Er hatte vor einen Dokumentationsbeitrag für “Spiegel-TV/ ZDF” zu drehen und wollte einen fachlichen Kommentar von Seiten der Archäologie und/ oder der Geologie …

LAF: Wie kam es dazu, dass Sie selber vor Ort im Südchinesischen Meer die Strukturen erkundeten?

WW: Das entwickelte sich eigentlich als eine logische Fortsetzung auf die zu Frage 1 gegebene Antwort. Besagter Produzent hatte mich selber neugierig gemacht. Er bot mir daraufhin an, die Produktion als Fachberater zu begleiten und die Struktur aus Sicht der Geologie zu bewerten. Das habe ich dann auch getan.

Meine anschließenden Kommentare provozierten einiges an Widerspruch. Dies führte schließlich zur Einladung eines britischen Autors, nun seinerseits ihn zu begleiten um mich im Laufe einer eigenen TV-Produktion für “Channel 4/ Learning Channel” von der Richtigkeit seines Standpunktes überzeugen zu können – am besten vor laufender Kamera.

LAF: Was war Ihr erster Eindruck und woraus besteht die Struktur?

WW: Nachdem ich eingewilligt hatte, die deutsche Produktion als Fachberater zu unterstützen, begann ich mit den Recherchen im Internet. Die dort gezeigten Bilder waren außerordentlich beeindruckend und legten auf Anhieb den Schluss nahe, es handle sich um künstliche Strukturen, eben Ruinen oder Bauwerksreste.

Zu diesem Zeitpunkt war ich überzeugt davon, dass es sich bei den gezeigten Formen in der Tat um eine archäologische Sensation handeln könnte. Verwunderlich war nur, dass eine derartige Entdeckung, die ja schon 1985 gemacht und seither auch von Fachleuten begutachtet worden war, nicht schon in Europa und den USA Schlagzeilen gemacht hatte. In den Kommentaren im Internet wurden die Muster in Ausdehnung und Anlage mit den ägyptischen Pyramiden verglichen – das allein hätte mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt (Anm. LAF: Die “Kernstruktur” der “Unterwasserpyramide” ist etwa 150 x 200 Meter aber nur ca. 25 Meter hoch.).

Mehr noch hat mich damals schon verwundert, dass selbst in archäologischen Fachpublikationen kein Kommentar zu den “Ruinen” am Hiseki-Point zu finden war.

Pyramiden bei uns - sensationelle Entdeckungen in Deutschland? (Bild: L.A. Fischinger / GoogleEarth)
VIDEO: Pyramiden bei uns – sensationelle Entdeckungen in Deutschland? (Bild: L.A. Fischinger / GoogleEarth)

Zweifel am künstlichen Ursprung der Strukturen entstanden dann allerdings schon bei unserem ersten Schnorchelgang auf der Formation. Sie vertieften sich mit dem ersten richtigen Tauchgang.

Nachdem ich die Gesamtanlage der Formation auch unter Einbeziehung der Küste, des geologischen Gefüges und des geomorphologischen Formeninventars her beurteilen konnte, gab es an den grundsätzlich natürlichen Ursprung der Formen am Hiseki-Point aus meiner Sicht keinen Zweifel mehr.

LAF: Sie sehen in der fälschlich immer “Pyramide” genannten Struktur eine natürliche Formation. Was veranlasste Sie als Experten zu diesem Ergebnis und schließen Sie menschliche Bearbeitungen aus?

WW: Dazu möchte ich auf einige Aussagen verweisen, die ich bereits zu anderen Gelegenheiten gemacht habe. Zum Beispiel hier oder auch hier (Anm. LAF: Der 2. Link funktioniert nicht mehr. Siehe jedoch hier und alternativ diese Doku hier):

“Menschliche Aktivitäten zeigen sich vor allem in eindeutigen Spuren von Bearbeitung, in systematisch angelegten Straßen oder Kanälen oder überhaupt Dingen, die sich gegen die natürliche Vorgabe stellen, die aufgeschichtet oder nach einem deutlich erkennbaren System angelegt oder arrangiert worden sind. Auch wenn sie sich an die natürlichen Vorgaben anlehnen, so unterscheiden sie sich doch meist im Detail. Die Natur wird wohl kopiert und genutzt – aber doch den eigenen Bedürfnissen angepasst. Und die sind eben nicht genau gleich – daher gibt es eben auch nachweisbare Unterschiede oder wenigstens Abweichungen. Die Stufen, die an dem Monument gefunden werden, kann kein Mensch begehen. Mit einer Höhe zwischen einem und fünf Metern sind sie viel zu hoch. Das sind also keine begehbaren Treppen. Vielmehr entsprechen diese Stufen ganz genau der Abfolge der dortigen Sandsteinbänke und -schichten. Sie sind genau an den Schwachstellen heraus gebrochen. Auch die Löcher, die man dort findet und die menschlichen Ursprungs sein sollen, sind ganz eindeutig Strudellöcher, wie sie in schnell bewegtem Wasser entstehen. …”

“… Ich schließe nicht aus, dass da vielleicht irgendwann einmal jemand dran geschabt hat. Das ist aber ein Unterschied. Wenn es zu der Zeit, als der Felsklotz noch an Land lag, Jäger-und-Sammler-Kulturen in der Gegend gab, dann kann es natürlich sein, dass mal ein Mensch diese exponierte Fläche als Aussichtspunkt oder Wachpunkt benutzt hat und vielleicht auch mal einige Steine abgebrochen hat. Aber selbst dafür müssten noch eindeutige Belege gefunden und von Facharchäologen entsprechend begutachtet und kommentiert werden. So etwas ist meines Wissens noch nicht passiert. …”

Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger)
VIDEO: Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide … (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger)

… Bitte entschuldigen Sie, dass ich hier auf andere Texte verweise, die Sie selbstverständlich nutzen können. Aber es ist schon sehr spät und ich muss noch einiges vorbereiten und morgen recht früh raus. Zu einem späteren Zeitpunkt gehe ich gern ausfü

LAF: Die doch recht exakten Winkel des Felsen werden immer wieder als Beweis für menschliche Arbeiten an diesem angeführt. Können solche auch natürlich entstehen?

WW: Ja, sicherlich. So bilden etwa die Schnittstellen von Sedimentschichten mit senkrecht hierzu verlaufenden Kuftsystemen oder Bruchstrukturen geradezu klassische Bedingungen für mehr oder weniger rechtwinklige Erosionsmuster bzw. Bruchstufen.

Auch innerhalb eines Felskörpers verlaufende unterschiedliche Kluftsysteme, die in einem Winkel zueinander stehen, führen bei der Verwitterung des Gesteinskörpers zu winkeligen Formen. Auch andere natürlich ablaufende Prozesse bilden charakteristische Winkelmuster, wie zum Beispiel die allseits bekannten säulig ausgebildeten Abkühlungsmuster im Basalt (= “Basaltsäulen”, “Säulenbasalt). Beeindruckende Landschaftsformen, wie ausgeprägte Basaltwände auf Island oder der berühmte “Giants Causway” in Nordirland, sind die besten Belege.

LAF: Wie alt schätzten Sie die Struktur bzw. seit wann liegt sie auf dem Meeresgrund?

WW: Es gibt zuverlässige Untersuchungen über die Schwankungen des Meeresspiegels in dieser Region. Demnach hat es dort im Zeitraum zwischen 10.000 und 8.000 Jahren vor heute mehrfach Meeresvorstöße und- rückzüge gegeben. Daraus kann man ersehen, dass die Felsen in der Zeit vor oder während des letzten Meeresspiegelanstiegs geformt worden sind – und noch werden. Denn die Prozesse, die die Formationen Unterwasser gebildet haben, laufen weiterhin in Bereich der Steilküste ab.

Erich von Däniken bei den Pyramiden in Bosnien (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)
Erich von Däniken bei den “Pyramiden in Bosnien” (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)

Die Einzelformen und damit auch die gesamte Formation sind typisch für Kliffbildungen an Felsküsten mit hoher Brandungs- und Strömungsenergie. Mit Hilfe der Radiokarbonmethode kann man das Alter der organisch gebildeten Kalküberzüge der Felsen bestimmen. Diese sind rein marinen Ursprungs – also erst nach Überflutung der Felsen durch das Meer entstanden.

LAF: Sollte an dem Monument von Yonaguni in Zukunft weiter geforscht werden?

WW: Die Formation gehört zu den eindrucksvollsten “Landschaften”, die ich bisher Unterwasser gesehen habe. dabei finde ich es vollkommen gleichgültig, ob von Menschenhand gemacht oder von der Natur geschaffen. Für Forscher, die den Ehrgeiz haben, das eine oder das andere zu beweisen, bietet Yonaguni eine vorzügliche Wirkungsstätte.

Nach meiner Ansicht stellt diese Küste in ihrer Gesamtheit wie auch in der Sammlung ihrer Einzelformen ein geradezu perfektes Lehrbuch zur Erforschung und dem Verständnis küstenbildender Erosionsprozesse sowohl über- wie auch Unterwasser dar. Also: ja.

Für die Erforschung Hiseki-Points unter dem Aspekt, des Nachweises ob die Struktur künstlich ist oder rein geologisch / geomorphologisch entstanden ist, dürfte es allerdings die Frage stellen, wer ein erweitertes Forschungsprojekt finanzieren würde.

Diese beiden YouTube-Videos von und mit mir auf meinem Channel könnten Euch thematisch dazu interessieren:

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“Verbotene Archäologie” in Japan: Erstaunliche megalithische Rätsel im Land der aufgehenden Sonne +++Video auf YouTube+++

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Japan hat noch viele Geheimnisse zu bieten (Bild: Büro E. v. Däniken / GoogleEarth / L.A. Fischinger)
Japan hat noch viele Geheimnisse zu bieten (Bild: Büro E. v. Däniken / GoogleEarth / L.A. Fischinger)

Weltweit finden sich überall monolithische Kuriosum oder sogar „Wunder“. Auf dem ganzen Planeten haben unsere Vorfahren uns heute sinnlos erscheinende Monolithen bearbeitet oder sogar gleich ganze Felsen. Diese „Verbotene Archäologie“ gehört zu einem festen Kern-Thema in der Grenzwissenschaft und ist immer wieder erstaunlich. So auch zum Beispiel in einer Region auf der Hauptinsel von Japan, über die es in diesem YouTube-Video geht.

 

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor Jahrtausenden haben auch die Ahnen der Japaner Monolithen und Felsen bearbeitet, die heute nicht wirklich gedeutet werden sollen. Auch das ferne Japan mit seiner, für viele “westliche Menschen” noch heute  fremdartigen Kultur, stellt keine Ausnahme dar, wenn es um archäologische Erstaunlichkeiten geht. Viele Prä-Astronautik-Fans kennen von Japan die sonderbaren Dogu-Figuren, die meine Titelbilder in der Mitte zeigen. Viele Mystery-Interessierte aber sicherlich auch das “Monument von Yonaguni” im äußersten Süden Japans.

Doch auch das Gebiet um den Ort Asuka ist ein Beispiel für eine dieser Arten der “Verbotenen Archäologie”, wie es das folgende Video zeigt.

Mehr in meinem neuen Video. Sehr gerne könnt Ihr es liken, verlinken, teilen etc. Danke!

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Japaner wollen Super-Aufzug ins Weltall bauen

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Keine Fantasterei: Eine japanische Baufirma will eine rund 96.000 Kilometer lange Röhre konstruieren, in der ein Aufzug bis zu 30 Menschen ins All befördert.
 Eine japanische Baufirma will womöglich einen tausende Kilometer langen Aufzug ins Weltall bauen. Die Firma Obayashi erklärte jetzt, sie könne möglicherweise schon in 40 Jahren eine rund 96.000 Kilometer lange Röhre konstruieren, in der ein Hochgeschwindigkeitsaufzug Menschen ins Weltall befördern würde. 
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Ältestenrat der Inuit: Es gibt keinen Klimawandel durch Menschenhand – die Erdachse ist gekippt! Nur hört bis heute niemand auf ihre Beobachtungen

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Ältestenräte der Inuit: Es gibt keine Klimaerwärmung - die Erdachse ist gekippt! (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ältestenräte der Inuit: Es gibt keine Klimaerwärmung – die Erdachse ist gekippt! (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dass sich das Klima unseres Planeten verändert, ist kein Geheimnis, sondern eine allgemein bekannte Tatsache. Das hat das komplexe Klimasystem unserer Erde schon vor Millionen und Milliarden von Jahren getan und wird es auch noch in Jahrmillionen. Hitzig gestritten udn gefeilscht wird aber um den Auslöser des aktuellen Klimawandels und um viel Grade unsere Erde sich erwärmen darf, bevor es “zu spät ist” (siehe HIER). Anders sehen es die indigenen Völker der Nordhalbkugel schon seit Jahren. Die zusammenfassend als Inuit bezeichneten Bewohner der eisigen Regionen der Erde berichten seit Jahren, dass sie weit mehr als eine Erderwärmung beobachten. Sehr viel mehr. Nach ihren Beobachtungen haben sich auch die Positionen der Gestirne, der Sonne und des Mondes am Himmel selbst verändert. Nach Beratungen des Ältestenrat der Inuit kann das nur bedeuten, dass sich die Erdachse verschoben haben muss. Nur hat bis heute niemand ihre Warnungen und Beobachtungen ernst genommen. Hier erfahrt Ihr, was genau die Inuit für Veränderungen bemerken und was sie veranlasste, die Welt darüber (vergeblich) zu informieren.


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Feilschen um jedes halbe Grad

Aktuell in dieser Woche kamen im deutschen TV wieder einige Berichte über den Pegelnotstand diverser deutscher Flüsse. Beispielsweise im “Vater Rhein”, dessen Niedrigwasser zu verschiedenen Problemen für die Schifffahrt führt. Besonders hervorgehoben wird hier, dass die Klimaerwärmung und der damit ausbleibende Regen dafür verantwortlich sei. Und natürlich auch, dass deshalb angeblich die Benzinpreise enorm stiegen.

Solche Meldungen sorgen dafür, dass der globale Klimawandel nie aus dem Blickwinkel der Bevölkerung verschwindet. Wobei das Thema “Klimaerwärmung” durch die unzähligen Klimakonferenzen und der dortigen Feilscherei um jedes halbe Grad Celsius mehr und immer wiederkehrenden TV-Berichte so oder so längst in den Köpfen der Bevölkerung zementiert ist. Zumindest in der westlichen Welt bzw. Europa.

“Irgendwie muss man da was tun”, so die einhellige Meinung. Treibhausgase reduzieren, um eine Katastrophe zu verhindern – das ist das erklärte Ziel vieler Nationen. Immerhin seien wir Menschen die Schuldigen, die durch gedankenlosen CO2-Ausstoß & Co. unsere Erde in den Abgrund stürzen. Wetterextreme, Anstieg des Meeresspiegels, Dürren, Fluten…und all die Schreckensbilder, die der Wandel des Klimas mit sich bringen wird und auch bringt.

Dass es einen solchen Wandel des Klimas gibt, da sind sich grundsätzlich alle einig. Das eine Lager schiebt eben alles auf den Menschen. Das zweite Lager auf vollkommen natürliche Veränderungen, die es im Laufe der Erdgeschichte unzählige Male gab. Eine dritte Partei wiederum sieht eine Kombination aus beiden Auslösern. Gefeilscht wird dabei auch nicht nur darum, wie weit sich denn unsere Erde erwärmen “darf”, sondern auch, welche auslösenden Faktoren alle zu Berücksichtigen seinen.

Grundtenor ist in der breiten Masse der Wissenschaft und längst auch Bevölkerung: Die Menschheit und ihr ungezähmter Drang Treibhausgase in die Atmosphäre zu blasen, ist alleine daran schuld. Skeptiker und Wissenschaftler, die das bezweifeln, booten sich selber aus. Wer den Klimawandel an sich bezweifelt, sowieso. Immerhin ist er real und sichtbar.

Wie schwer müssen es da erst Menschen ohne Lobby haben, dass auch sie bei dem Thema Gehör finden?

Die Inuit und der Klimawandel

Jene indigenen Völker, die in Alaska, Sibirien, Nord-Kanada und Grönland leben, fasst man heute als Inuit zusammen. Menschen, die seit Jahrtausenden in der unwirklichen Umwelt der Nordhalbkugel in Eis und Schnell leben. In Regionen der Erde also, in denen monatelang Nacht und Dunkelheit herrschen und in denen man in, von und mit der Natur lebt. Deren Beobachtung der Umwelt ist nicht nur ihr tägliches Brot, sondern überlebensnotwendig.

Naturbeobachtungen dieser Völker sind über Jahrtausende trainiert und gewachsen. Und auch wenn viele dieser Inuit längst den Komfort und die Errungenschaften der westlichen Welt nutzen, leben noch immer zahlreiche einst “Eskimos” genannte Menschen wie ihre Ahnen. Genau diese Menschen haben bereits vor Jahren eine Botschaft verkündet, die von der übrigen Welt praktisch nicht zu Kenntnis genommen wurde.

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Eine Botschaft und Aussagen, die eigentlich jeden Menschen erstaunen lassen müssten. Zum Beispiel jene der Inuit Ludy Pudluk, Inookie Adamie, Elijah Nowdlak, Jaipitty Palluq, Samueli Ammaq und Herve Paniaq von der Resolute Bay, an der Ostküste von Grönland. Sie haben bereits am 25. November 2009 eine Art Erklärung in einem TV-Interview abgegeben, die ich hier einmal zusammenfassen möchte:

“Die Sonne ist falsch. Die Sterne sind falsch. Die Erdachse hat sich verändert. Um Seehunde zu jagen benötigen wir Tageslicht. Wir hatten nur eine Stunde Tageslicht. Heute haben wir ein Fenster von zwei Stunden Tageslicht zum Jagen.

Diese Veränderung ist deutlich feststellbar, denn das Tageslicht ist viel höher am Horizont. Ich glaube nicht alles, aber ich bemerke diese Veränderungen durch Beobachten der Atmosphäre. Ich habe hier schon immer gelebt und mein ganzes Leben lang die Sonne beobachtet. Der Verlauf der Sonne hat sich nicht verändert, dafür aber der Punkt, an dem sie aufgeht. Vielleicht hat sich die Erdachse gekippt.”

Wir möchten über diese Veränderung der Sonne und die Umwelt sprechen, aber wir wissen nicht, was wirklich passiert ist. Die Sonne ging sonst sehr nah neben der höchsten Spitze des Berges auf. Neuerdings geht sie hinter der höchsten Spitze des Berges auf. Da die Sonne jetzt höher strahlt, bekommen wir jetzt mehr Strahlung ab. Dies macht es wärmer. (…)

Ich habe gelernt, mich an den Sternen zu orientieren. Aber sie sehen heute anders aus. Wir haben festgestellt, dass sich die Positionen der Sterne verändert haben. In unserer Welt verändert sich derzeit alles: unser Land, der Himmel und die Umwelt. (…) Die Eisschollen treiben anders, was mit der veränderten Windrichtung zu tun hat. Der Wind kam normalerweise aus Norden.

Wir hatten seit langer Zeit keinen Nordwind mehr. Der Wind kommt jetzt hauptsächlich aus Osten und wir haben mehr Südwind, was sonst nie der Fall war. Aber der Ostwind herrscht nicht vor. In der Vergangenheit hatten wir harten Ostwind und der starke Ostwind bringt schlechtes Wetter. Der Ostwind ist jetzt wie der Nordwind.”

Man sollte diese Aussagen ruhig zweimal lesen, um deren Brisanz zu erkennen.

Sonne, Sterne und Mond sind in den endlosen Eiswüsten des Nordens unverzichtbare Orientierungspunkte. Zumal man nicht vergessen darf, dass der Sternenhimmel in diesen Einöden ein vollkommen anderer ist, als das, was wir am Himmel sehen. Vergleichbar mit den ersten Seefahrern in stockdunklen Nächten auf den Meeren und Ozeanen.

Unsere “Lichtverschmutzung” der Städte & Co. trübt den Blick auf die Sterne gewaltig. So kommt es, dass wir bei weitem weniger Sterne am Firmament sehen, als Menschen in solch einsamen Regionen ohne die allgegenwärtigen Beleuchtungen. Das sollte man wissen, wenn man zum Himmel blickt und dann an den Ausblick der Inuit denkt. Ihr Leben in der Dunkelheit der Umgebung lässt eine ganz andere Beobachtung zu.

Die Sterne sind verschoben

Genau diese Beobachtungen zeigten den Menschen dort, dass die Sterne und die Sonne heute “falsch” sind. Sie sind nicht mehr dort, wo sie sonst immer waren, und selbst die Sonne geht nicht mehr so auf, wie sie es immer tat. Menschen, die alltäglich damit leben und tagtäglich zum Himmel schauen, bemerken so was zweifellos. Ein westlicher Städter, der sein Essen aus dem Supermarkt mit dem Auto über eine ausgezeichnet beleuchtete Straße holt, natürlich nicht.

Wenn sich aber die Position der Sterne am Himmel geändert hat und die Sonne an anderen Stellen aufgeht – kann das in keinem Fall mit der Erderwärmung in Zusammenhang stehen. Hier müssen andere Faktoren die Ursache sein. Für die Inuit ist dies eine Verschiebung der Erdachse. Falsch ist diese Vermutung erstmal nicht, denn die Achse unseres Planeten taumelt in der Tat umher. Ein solcher Zyklus dauert allerdings rund 25.800 Jahre, ist allen Astronomen als “Präzession” bekannt und kann schwerlich plötzliche Veränderungen am Himmelszelt verursachen.

Die endlos langsame Präzession ist unter anderem dafür verantwortlich, dass sich die Sternbilder der Tierkreiszeichen langsam verschieben. Die Position des Polarsterns damit natürlich ebenfalls, der deshalb in über 10.000 Jahren nicht mehr über den Nordpol stehen wird. Dann ist es der strahlende Stern Wega. Dies zeigt eindrücklich, wie langsam sich das Himmelszelt für den Menschen durch diese Präzession verändert.

Auch die Plattentektonik kann die von den Inuit beobachten Veränderungen nicht erklären. Dafür ist die Verschiebung der Kontinente einfach zu langsam. Steht man allerdings auf einem festen Punkt auf der Erdoberfläche und unter einem verschiebt sich die Erdplatte oder sogar Erdkruste “ruckartig” auf dem flüssigen Kern, dann schon.

Für den Rat der Ältesten der Inuit war aber auch im Dezember 2014 klar, dass sich die Erdachse verschoben haben muss. Damals tagte der Ältestenrat dieser Volksgruppen und tauschte sich über das Beobachtete und Gesehene aus. Es kann nur eine Erdachsenverschiebung der Grund sein, dass der Himmel inzwischen anders aussieht. So war man sich einig, als die versammelten Inuit ihre eigenen Erfahrungen miteinander verglichen und austauschten.

Am 8. März 2015 brachte die Seite “Natural News” als eine der wenigen eine Meldung über die Erkenntnisse und Beobachtungen der Inuit und ihrem Ältesten-Treffen. Unter anderem hieß es darin:

Der Himmel hat sich geändert, behaupten Inuit-Älteste. Die Ältesten der Inuit bemerken den Klimawandel in den schmelzenden Gletschern, die Verschlechterung der Robbenhaut und Verbrennungen an den Robben sowie das Verschwinden des Meereises. Die Klimaveränderungen werden auf Veränderungen des Himmels zurückgeführt. Die Stammes-Ältesten behaupten, dass die Sonne nicht mehr dort steigt, wo sie früher aufstieg. Die Tage werden schneller heiß und dauern länger.

Die Sterne und der Mond befinden sich auch an verschiedenen Stellen am Himmel und dies beeinflusst die Temperaturen. Es ist eine Bevölkerung, die für ihr Überleben auf die Platzierung des Mondes und der Sterne angewiesen ist, da sie einen Teils des Jahres in völliger Dunkelheit leben.

Die Inuit und die NASA

Für diese nordischen Menschen sind diese Wandel besorgniserregend. Sie können nach ihren Überzeugungen nicht mit den Treibhausgasen der Industrienationen oder aus anderen Quellen (Waldbrände…) in Zusammenhang stehen. Verständlich, denn welches Gas verschiebt die Sterne am Himmel? So wandten sie sich damals auch an die NASA, wie “Natural News” weitere berichtete:

Ihre Ältesten haben an die Nationale Raumfahrt- und Luftfahrtbehörde (NASA) geschrieben, um ihnen mitzuteilen, dass sich die Achse der Erde verschoben hat. Die Ältesten glauben nicht, dass Kohlenstoffemissionen des Menschen die aktuellen Klimaveränderungen verursachen.

Eine wirkliche Reaktion erfuhren diese Menschen ohne Lobby bis heute nicht. Selbst darauf nicht, dass die monatelange Polarnacht plötzlich ganze zweite Tage führe endet! Früher ging die Sonne nach den dunklen Monaten am 13. Januar über den Ort Ilulissat in Grönland wieder auf und läutete so das neue “Sonnenjahr” ein. Seit 2011 erfolgt der erste Sonnenaufgang der hellen Sonnenmonate jedoch am 11. Januar, so die Inuit.

Ein Sonnenaufgang nach Monaten der Dunkelheit, der plötzlich zwei Tage früher stattfindet? Warum scheint das niemanden zu interessieren? Schwerlich vorzustellen, dass die Inuit sich mit dem sehnlichst gewünschten Beginn der hellen Jahreszeit plötzlich um 48 Stunden vertan haben.

Am 11. März 2011 kam es tatsächlich zu einer Verschiebung der Erde bzw. eines Teils des Erdmantels. Nach dem schweren Erdbeben von Japan, jenes, als der Kernreaktor von Fukushima explodierte, stellten die Geologen fest, dass dabei die japanische Hauspinsel Honshu 2,4 Meter nach Osten verschoben wurde. Laut NASA-Meldung vom 14. März 2011 wurde die Erdrotationsachse selber um 16 Zentimeter verschoben und unser Planet dreht sich seit dem auch schneller. Allerdings nur um 1,8 Mikrosenkungen, was kein Mensch der Erde bemerken wird.

Geologische Prozesses können also durchaus das Abbild des Himmels über unsere Köpfen verändern. Allerdings beobachteten die Inuit schon lange vor dem Beben von Japan diese Veränderungen in ihrer Umwelt. Letztlich wäre ein solches Beben wie das von Japan 2011 trotz seiner Gewalt auch zu schwach, um derart sichtbare Änderungen der Sterne und der Sonne für einen Inuit-Beobachter hervorzurufen.

Bekanntlich verschiebt sich auch der Nordpol. Früher wanderte er in Richtung Westen auf Nord-Kanada zu; seit einigen Jahren nach Osten in Richtung Großbritannien. Solche Wanderungen sind bekannt und sehr gut dokumentiert, weshalb man auch weiß, das sie an Geschwindigkeit zunehmen. Nur nimmt der Pol bei seiner Wanderung im hohen Norden eben nicht die Erdkruste mit. Diese verschiebt sich auf ganz natürlichem Wege wesentlich langsamer unter dem Sternenhimmel hinweg.

Somit fällt auch diese Erklärung für die Inuit-Beobachtungen klar weg.

Die verschobene Erdachse

Wenn die Erfahrungen der indigenen Völker des Nordens zutreffen, sollte das stark zu denken geben. Denn warum weiß offiziell niemand von einer Verschiebung der Rotationsachse unseres Planeten? Was wäre überhaupt die fraglos gewaltige Ursache dafür, dass die Erdachse gekippt wurde? Steht das mit dem Klimawandel in Zusammenhang, auch wenn dieser bereits seit Jahrzehnten zu beobachten ist?

Da unsere Erde sich nicht senkrecht im All um ihre Achse dreht, sondern um exakt 23,44 Grad gekippt ist, ist noch etwas anders interessant: Die als “Schiefe der Ekplitik” bekannte Erdachsenneigung sorgt für unserer Jahreszeiten. Ist auf der Nordhalbkugel Winter, ist aus der Südhalbkugel Sommer. Nun aber beobachteten Wissenschaftler und natürlich Klimaforscher, dass der Eispanzer am Südpol zunimmt, statt (wie durch die Erderwärmung zu erwarten wäre) schmilzt und schrumpft. Umgekehrtes beobachten die Forscher aber am Nordpol. Hier schmelzen die Eismassen tatsächlich weg und nehmen nicht wie in der Antarktis zu.

Warum ist das so?

Schauen wir auf die Beobachtungen der Inuit, könnte die Erklärung einfach aber wiederum unheimlich sein. Wäre die Erdachse verschoben, wie sie glauben, so dass die Nordhalbkugel näher bzw. weiter udn länger in Richtung Sonne zeigt, wird es dort natürlich wärmer. Auch die Tage werden länger und das Packeis schmilz selbstverständlich mehr als üblich im nordischen Sommer.

In der Antarktis am Südpol ist das Gegenteil der Fall, da diese nun weniger der Sonnen zugeneigt ist. Ergebnis wäre weniger Sonnenenergie und somit Wärme, damit sinkende Temperaturen und damit mehr Eis. Genau das Szenario, dass die Klimaforscher beobachten …

Inwieweit die Erfahrungen der nordischen Völker irgendwo und irgendwie genauer betrachtet wurden, ist offen. Nur sollte man Aussagen von Menschen, die wie kein Klimaforscher der Welt ihre Umwelt kennen, nicht einfach als Geschwätz von irgendwelchen Jägern mit Hundeschlitten beiseite schieben.

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die “geheime UFO-Sekte” der Rael-Bewegung: “Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”? (mit Video)

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: "Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt"? (Bilder: rael.org & gemeinfrei Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: “Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”? (Bilder: rael.org & gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Sekten, neu-religiöse Glaubensgemeinschaften und  religiöse Sondergruppen gab es weltweit schon immer und wird es immer geben. Es gibt dabei nichts, was nicht geglaubt, gelehrt oder angebetet wird. Eine dieser Glaubensgruppen ist die UFO-Sekte Rael-Bewegung (= Raelianer), die auch auf Grenzwissenschaft & Mystery Files und an anderen Stellen immer wieder Thema war. Diese Gruppe ist eine Prä-Astronautik- und UFO-Sekte, die in den 1970ger Jahren ausschließlich aus den Themen rund um die Astronautengötter aus dem All entstanden und bis heute sehr aktiv ist. Doch ist sie wirklich eine der “drei gefährlichsten Sekten der Welt”, wie jetzt in einem Video behauptet wurde? Die Raelianer um ihren Alien-Gott-Führer Claude Vorilhon, die Aliens als Götter preisen und die in deren Auftrag unter anderem Menschen als “Auserwählte” klonen wollen, eine Gefahr für die Menschheit? Lassen wir in diesem Beitrag die UFO-Kirche im Dorf – und schauten einmal auf die Fakten.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erlöser aus dem All

UFO-Sekten aller Art und vor allem Unart gibt es seit vielen Jahrzehnten.

Eigentlich seit den ersten Tagen der “Fliegenden Untertassen” nach dem Zweiten Weltkrieg, als die ersten Menschen behaupteten, Sprecher dieser Aliens in ihren UFOs zu sein. “Kontaktler” wurden diese genannt, da sie eben mit den angeblichen Außerirdischen in Kontakt stünden. In deren Auftrag seien sie auserwählt allerlei “Lehren” und “Weisheiten” der Aliens der gesamten Menschheit zu offenbaren …

Das mag heute fast schon “niedlich” erscheinen, doch das Gegenteil war und ist der Fall!

Jeder am Thema UFOs, Prä-Astronautik oder eben Aliens Interessierte wird sich sicherlich denken können, dass solche “Sprecher der Außerirdischen” sowie deren Anhänger und Gläubige dem Thema in der Öffentlichkeit schaden. Einer der Gründe, warum auf diesem Blog solche UFO-Sekten immer wieder zum Thema gemacht werden. Denn diese Gruppen gibt es in verschieden starken Ausprägungen und mit sehr unterschiedlich großen Anhängerschaften bis heute. Sind sind Teil der Thematik.

Wobei jede dieser UFO-Sekten unterschiedliche Alien-Lehren verbreitet, die sich dabei natürlich alle widersprechen. Ein Grundtenor ist aber, dass diese Fremden von den Sternen in Sorge um die Menschheit und unseren Planten sind. Sie wollen uns helfen oder sogar erlösen.

Eine dieser Sekten ist ist die Gruppe der Raelianer um ihren Guru Claude Vorilhon, die vor allem auch als Real-Bewegung bekannt ist. Sicher eine der bekanntesten Alien-Religionen, die sich in den 1970ger Jahre im Zuge des weltweit ausgebrochenen Prä-Astronautik-Fiebers um die Bücher von Erich von Däniken und anderen gründete. Sehr zum Ärger von EvD selber, wie er immer wieder betont.

Immerhin behauptete der Sekten-Gründer Claude Vorilhon damals, dass diese Ancient Aliens, wie sie heute heißen, mit ihm persönlich Kontakt aufgenommen haben. Mehr noch: Er selber sei am 25. Dezember 1945 von den göttlichen Außerirdischen gezeugt worden. Grund genug für den Auserwählten Weihnachten doppelt zu feiern:

“Natürlich haben wir Weihnachten gefeiert, denn es ist der Tag meiner Zeugung. Meine Mutter empfing mich am 25. Dezember 1945 durch einen Außerirdischen. An Weihnachten feiere ich zugleich meine Zeugung und den Geburtstag meines Bruders Jesus, denn wir haben denselben Vater.

So Claude Vorilhon beispielsweise in einem Interview am 30. Dezember 2002.

Die drei “gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”?

Als überzeugter Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger verfolge ich die Aktivitäten und Tätigkeiten solcher UFO-Gruppen und -Sekten seit nunmehr bald 30 Jahren. Ein Ergebnis war dabei bereits 1999 mein Buch “UFO-Sekten“, das ich zusammen mit dem Kollegen Roland M. Horn veröffentlicht habe. Eine sehr umfangreiche Analyse solcher Alien-Sekten, Kontaktler und UFO-Religionen.

Spätestens nach dem Massenselbstmord der UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 sowie den Massensuizid der (Alien-)Sekte der “Sonnentempler” 1994 und anderer Ereignisse, war das ganz einfach notwendig. Zumindest sahen und sehen das mein Coautor Roland M. Horn und ich so. In meinem Nachwort schrieb ich 1999 dazu unter anderem:

“Wenn die Medien das Thema ‘Sekten’ aufgreifen, werden fast immer die selben Gruppen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Esoterische UFO-Kulte sind praktisch unbekannt, und doch sind sie in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Sie sind ‘im Hintergrund’ des öffentlichen Interesses vertreten und könnten potentielle Gefahren bergen.

Nicht unbedingt für Leib und Leben, aber dennoch für den gesunden Menschenverstand.”

Das sehe ich bis heute nicht anders als vor 20 Jahren. Und verwundert mich doch, was ein Video mit dem Titel “Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an – Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt” vom 31. Oktober 2018 bei YouTube behauptet (s. unten). In diesem möchte der YouTube-Kanal “MULTI” …

Drei Sekten vorstellen, die zu den gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt gehören.

Zu diesen drei Gruppen gehört laut dem YouTube-Channel die Rael-Bewegung, als “geheime UFO-Sekte, die Außerirdische anbetete”. Die anderen beiden Sekten in dem Video sind die Sekte “AUM” (eigentlich “Ōmu Shinrikyō”) aus Japan und “Boko Haram” aus Nigeria.

Die Kirche im Dorf lassen

Ich bin wahrlich kein Freund der UFO-Sekte der Raelianer und ihrer wirren und verrückten Alien-Lehren um ihren “Gott-Guru” Claude Vorilhon. Im Gegenteil. Doch man sollte die Kirche im Dorf lassen, wenn man solche Gruppen zum Thema macht. Das unten eingebundene Video schießt hier bei weitem über das Ziel hinaus und wirft die Rael-Bewegung in einen Topf mit zwei Terror-Sekten, auf deren Konto unzählige Tote gehen.

So wurde die Sekte “AUM” (heute “Aleph”) weltbekannt, als diese Gruppe um ihren Führer Shōkō Asahara am 20. März 1995 in der U-Bahn von Tokio einen Giftgas-Anschlag mit dem Nervengift Sarin verübte. 13 Menschen verloren ihr Leben, über 6.000 wurde verletzt und 12 Führer von “Ōmu Shinrikyō” wurden daraufhin zum Tode verurteilt.

“Boko Haram” aus Nigeria bzw. Afrika wiederum ist eine bis heute immer mal wieder in den Medien erscheinende islamistische Terrororganisation. Eine fundamentalistische Vereinigung des Terrors,der Gewalt und des Hasses auf “Andersgläubige”, die durch zahlreiche (Massen-)Morde und Terroranschläge traurige Berühmtheit erlangt hat.

Die Rael-UFO-Sekte mit den Mördern und Terroristen von “Ōmu Shinrikyō” und “Boko Haram” in einem Atemzug zu nennen, ist in keinster Weise irgendwie gerechtfertigt.

Die “High-Tech-Spinner” der Rael-Bewegung

“Geheim”, wie es das Video unten suggeriert, ist die Rael-Bewegung auch nicht. Im Gegenteil, denn sie pflegt seit Jahrzehnten eine überaus intensive Öffentlichkeitsarbeit. Spektakuläre Behauptungen und Mitteilungen wie jene vom Sommer 2001, dass sie Adolf Hitler und Jesus Christus klonen wollen oder angeblich in ihrem Genlabor “Clonaid” die ersten Klon-Menschen erschaffen haben, gehören dazu. Selbst Dracula sollte nach Meldungen der UFO-Sekte vom Mai 2002 geklont werden.

Hitler sollte übrigens nur aus dem Grund geklont werden, damit man ihn vor Gericht stellen kann. “Ich halte diesen Mann für größenwahnsinnig. Er muss gestoppt werden”, kommentierte dieses Vorhaben damals Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Niedersachsens (“Der Spiegel”, 4. August 2001).

Als “High-Tech-Spinner” bezeichnete am 2. August 2001 “Kulturzeit” des Senders 3sat die Vorhaben oder besser Behauptungen der UFO-Sekte und ihre Klon-Phantasien. Denn die Real-Bewegung konnte nicht mal belegen, dass sie wirklich den ersten Menschen namens “Eve” gentechnisch erschaffen haben. “Science-Fiction-Klamauk” von “Monstermachern” nannte es “Der Tagesspiegel” am 14. Juni 2001 und auch die “Bild-Zeitung” berichtete damals in großen Aufmachungen von diesen Klon-Ideen der Alien-Sekte.

Ergänzt durch eine überaus umfangreiche Präsenz im Internet in dutzenden Sprachen und natürlich den Bemühungen ein “Botschaftsgebäude für Außerirdische” bauen zu wollen. Immerhin, so sind sich Claude Vorilhon und seine Gläubigen sicher, sollen die göttlichen Aliens als wahre Schöpfer der Menschheit bis zum Jahr 2035 wieder auf die Erde kommen. Ein angemessenes Botschaftsgebäude der Raelianer zu ihrem Empfang sei deshalb mehr als nötig, glauben sie …

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Nichts als “harmlose” Werbung

Ethische Bedenken einmal außen vorgelassen: Die ganzen Klon-Behauptungen der Sekte waren nichts als PR für deren Alien-Religion. Das bestätigte der Sekten-Chef jubelnd selber, in dem er in einem internen Schreiben seiner “Bischöfin” Brigitte Boisselier (Chefin von “Clonaid”) für ihre PR-Arbeit dankt. Vorilhon schrieb darin unter anderem (“Berliner Zeitung”, 23. Januar 2003):

Wenn ihr das Experiment wirklich gelungen ist, hat sie eine historische Leistung vollbracht, für die sie den Nobelpreis verdient. Wenn es ihr nicht gelungen ist, hat sie auch eine historische Leistung vollbracht, weil der ganze Planet nun über unsere Religion und unsere Botschaften informiert ist. Wir sind in jedem Fall die Gewinner.

Seit dem Tag hatten wir mehr als 30 Millionen Hits auf unserer Webseite. Brigitte und ich haben hunderte von Interviews gegeben. Die Zahl unserer Mitglieder ist in zwei Wochen um zehn Prozent gestiegen. Einem kanadischen Experten zufolge haben wir ein Äquivalent von 500 Millionen Dollar kostenloser Werbung erhalten.

“Wenn” es gelungen ist sagt schon alles. Nichtmal der UFO-Guru selber war demnach informiert, ob das Klonen des ersten Menschen “Eve” überhaupt erfolgreich war.

Ernsthaft an dem UFO- und Alien-Thema interessierte Menschen können über die Rael-Sekte nur müde lächeln. Auch wenn sie dem öffentlichen UFO-Bild ohne Zweifel immer wieder geschadet hat. Aber sie als als eine Gefahr wie die beiden Terror-Sekten “Ōmu Shinrikyō” und “Boko Haram” anzusehen, ist unfair. Selbst der energischste Kritiker sollte das zugestehen.

Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an - Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Netzfundstück: Die Steinscheiben von Baian-Kara-Ula und die Dropa: “Stammen Chinesen von Aliens ab?” +++ Artikel zu einem YouTube-Video +++

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Netzfundstück: Video "Verbotene Archäologie: Dropa Steine - Stammen Chinesen von Aliens ab?" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Netzfundstück: Video “Verbotene Archäologie: Dropa Steine – Stammen Chinesen von Aliens ab?” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ob einstmals tatsächlich Außerirdische auf der Erde waren und von unsere Vorfahren für vermeintliche “Götter” gehalten wurden, dafür gibt es keine handfesten Beweise oder Belege. Was es aber gibt sind spannende Hinweise und Spekulationen für diese Idee. Ebenfalls gibt es im Bereich der Prä-Astronautik klassische Themen, die schon viele Jahrzehnte immer wieder diskutiert werden. Ein solches Thema sind die “Steinscheiben von Baian-Kara-Ula” in China. In diesem Gebirge nahe Tibet seine angeblich vor 12.000 Jahren Aliens mit Namen “Dropa” abgestürzt, wovon eben diese Steinscheiben berichten sollen. Jetzt hat ein grenzwissenschaftlicher YouTube-Kanal genau dieses Thema erneut aufgenommen. Grund genug sich das Netzfundstück rund um die “Alien-Skelette der Dropa”, das entsprechende Video und das Thema an sich einmal etwas genauer anzusehen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Absturz vor 12.000 Jahren

Die Geschichte, dass vor 12.000 Jahren in China Außerirdische mit einem UFO in China abgestürzt sind, habe ich an anderen Stellen ausführlich dargelegt und Fakten von Fiktionen getrennt. Darum hier nur eine möglichst kurze Zusammenfassung:

Es heißt diesem Klassiker der Prä-Astronautik, dass 1938 eine archäologische Expedition in dem chinesischen Gebirge Baian-Kara-Ula (auch Bayan-Kara-Ula) eine mehr als mysteriöse Entdeckung machte. Der Archäologe Tschi Pu-tei und sein Team haben dabei Skelette gefunden, die nur maximal 130 Zentimeter groß waren und bei denen diese 716 “Steinteller” lagen.

Auf den “Tellern” aus Granit wiederum befanden sich seltsame Schriftzeichen, die schlussendlich übersetzt werden konnten. Diese Übersetzungen sollen von eben diesen Aliens mit Namen “Dropa” künden, die mit ihrem Raumfahrzeug im Baian-Kara-Ula abstürzten und so quasi auf der Erde gestrandet waren. Tschi Pu-tei und sein Kollege Professor Tsum Um-Nui sahen sich so einer Sensation gegenüber, die unsere gesamte Geschichtsschreibung auf den Kopf stellte!

Außerirdische, die vor 12.000 Jahren “mit ihren Luftfahrzeugen aus den Wolken herab glitten”, wie es angeblich auf den Steinschreiben unter anderem zu lesen war, im fernen China? Für die Prä-Astronautik eine mehr als spannende Geschichte, für die es bis heute keinen einzigen Beweis gibt. Mehrheitlich sehen Kritiker und Fans sie allerdings als Fake, Schwindel, Fälschung oder Witz an.

“Stammen Chinesen von Aliens ab?”

Die Story von den “Dropa” ist spannend, keine Frage. Aber nunmehr bereits Jahrzehnte ohne neue Hinweise oder Belege dann und wann in der Prä-Astronautik erneut zu finden. Vor allem natürlich bei den Kritikern und Skeptikern, die aber immer wieder die “Sachlage” falsch darstellen. Wie durch “Copy & Past” hat sich unlängst auch bei ihnen ein Wiederholungs-Fehler eingeschlichen, der permanent weitergegeben wird.

So auch in einem kritischen YouTube-Video zu den “Dropa-Aliens”, das am 1. Oktober 2018 hochgeladen wurde, und das ihr HIER online findet. Das Video “Verbotene Archäologie – Dropa Steine – Stammen Chinesen von Aliens ab” stammt von einem YouTuber mit Namen “Eburd”, der seinen Kanal unter anderem mit folgenden Worten vorstellt:

Science-Fiction Filme handeln immer wieder um gleiche Themen. Das stört mich denn es gibt tausende interessante Stories die man super verfilmen könnte. Mein Ziel ist es, packende Videos zu machen über Science-Fiction Themen die im Kino selten oder nie gezeigt werden. Leider ist es notwendig dies zu erwähnen, aber einige Menschen scheinen nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden zu können. Eburd ist ein Unterhaltungskanal bei dem es hauptsächlich um Zeitreisen geht. (…)

Natürlich gibt es auf Eburd neben Zeitreisen auch andere beliebte Science-Fiction Themen zu rätselhaften Phänomenen und Geheimnissen. Ich bediene mich dabei verschiedenster dramaturgischer und filmischer Elemente.”

In der Tat hat “Eburd” eine ganze Reihe entsprechender Videos online, die allerdings nur teilweise Prä-Astronautik über Mysterien der Vergangenheit behandeln. Hierbei werden Prä-Astronautik-Interessierte allerdings auch Themen finden, die mit Sicherheit viele nicht folgen können. Zum Beispiel, dass die Cheops-Pyramide 800.000 Jahr alt ist etc.

“Eburd” geht in seinem knapp über 20 Minuten gehenden Video zu den “Steinscheiben von Bayan-Kara-Ula” auf nahezu alle Aspekte des Themas an. Macht aber einige Aussagen, die grundsätzlich falsch sind und eigentlich eher einen neuen Teil-Mythos des Themas bilden.

Die außerirdischen “Dropa” und ihre Herkunft

YouTuber “Eburd” beginnt leider mit der unrichtigen Aussage, dass die Story aus dem Buch “Sungods in Exile” aus dem Jahr 1978 stammt.

Darin habe David A. Gamon unter dem Pseudonym “David Agamon” die Geschichte in die Welt gesetzt. In dem Buch wird von einem Forscher mit Namen Dr. Karyl Robin-Evans erzählt, der einst von der “Dropa”-Geschichte erfahren habe und sich deshalb ab 1947 selber auf den Weg ins Baian-Kara-Ula nach China machte. Dr. Robin-Evans wollte vor Ort Nachforschungen über diese abgestürzten Aliens anstellen – und wurde er laut dem Buch von Agamon tatsächlich auch fündig.

Das Buch “Sungods in Exile” ist aber reine Fiktion, so “Eburd”. Und auch der vor rund 40 Jahren darin genannte Dr. Karyl Robin-Evans ist eine reine Phantasiefigur. Ihn hat es nie gegeben und damit auch all seine Forschungen, Ergebnisse, und Expeditionen nicht. David Agamons sein Buch ist reine Unterhaltung und kein Sachbuch, berichtet “Eburd” weiter, sei aber die Quelle der Geschichte des UFO-Absturzes vor und Aliens 12.000 Jahre in China in der Prä-Astronautik.

Leider stimmt das aber in keinster Weise!

“Sungods in Exile”

Praktisch kein einziger Autor der Ancient Aliens-Thematik nutze “Sungods in Exile: Secrets of the Dzopa of Tibet” als Quelle. Das Buch mit seinen unwahren Geschichten um die Forschungen des imaginären “Dr. Karyl Robin-Evans” aus dem Jahre 1978 machte damit die Story auch keineswegs in der GreWi-Szene bekannt. Das wäre auch gar nicht möglich, denn als das Buch erschien, waren die “Dropa” und ihr angeblich Crash vor 12.000 Jahren schon mehr als 15 Jahre bekannt und veröffentlicht.

“Eburd” fasst in seinem Video den Inhalt von “Sungods in Exile” zwar umfangreich zusammen, begeht aber eben den weit verbreiteten Fehler der Kritiker zu behaupten, dass das die Quelle der Story sei. Schon Erich von Däniken hat aber 1968 in seinem ersten Buch darüber geschrieben. Andere folgten, wobei hier an erster Stelle ganz klar der Wieder Autor Peter Krassa zu nennen ist.

Krassa veröffentlichte Beispielsweise schon 1973 das Buch “Als die Gelben Götter kamen” oder auch 1984 sein Buch “…und kamen auf feurigen Drachen“. Weitere Bücher zu China folgten im Laufe der Jahre von ihm. In diesen beiden genannten Büchern ging es unter anderem um verschiedene Prä-Astronautik-Themen, die eben vor allem im fernen China zu finden seinen. Natürlich auch die Steinteller der Dropa. So berichtet Krassa bereits 1973 von seinen Bemühungen im Mai 1972 vor Ort in China mehr über dieses Mysterium zu erfahren. Im März 1973 flog er deshalb sogar nach Moskau in die UdSSR, um sich mit der Prä-Astronautik-Legende Alexander Kasanzew zu treffen.

Quellen?

Kasanzew selber hegte gegenüber Peter Krassa damals selber Zweifel, dass sie von seinem Freund und Kollegen Wjatscheslaw Saizew (auch Vyacheslav Zaitsev) bereits 1968 in dem Magazin “Sputnik” veröffentlichte Geschichte authentisch sei. Und genau dieses Magazin “Sputnik” (Nr. 1/1968) mit dem Artikel “Wissenschaft oder Phantasie?” war die erste Ur-Quelle der Geschichte, die Ihr vollständig HIER auf diesem Blog findet. Nicht das Fantasy-Buch “Sungods in Exile”, das zehn Jahre später in englisch erschien!

Spätere Nachforschungen durch den Kollegen Jörg Dendl erbrachten letztlich auch den “Urtext” des Berichtes ans Licht: Das Magazin “Das vegetarische Universum”. Von dem war zwar bekannt, dass hier in der Juli-Ausgabe 1962 über die “Dropa” & Co. in allen bekannten Details berichtet wurde, aber aufzufinden war diese Quelle im Original vorerst nicht. Auch Wjatscheslaw Saizew selber hat in seinem Artikel “Wissenschaft oder Phantasie?” im Jahre 1968 “Das vegetarische Universum” namentlich genannt und zitiert.

Darüber hinaus erschien der Artikel von Saizew vor der deutschen Ausgabe von “Sputnik” 1967 in der englischen und auch französischen Ausgabe des Magazins (Nr. 1/1967, S. 106 – 119). Über die Magazine “Sputnik”, “Das vegetarische Universum”, “UFO-Nachrichten” (Juli 1964) sowie die belgische UFO-Zeitschrift “BUFOI” (4/1965) begann der Siegeszug der seltsamen Story.

Falsche Quellenangaben

Jene Leser, die in den 1960ger Jahren “Sputnik” in Deutsch oder auch Englisch lasen, kannten sicher die Geschichte. Selbst die Menschen, die in den USA russische Magazine lasen.

Denn trotz des Kalten Krieges gab es in Amerika russischsprachige Zeitungen. So etwa das russische Magazin “Current Digest of the Russian Press”, in der der UFO-Absturz vor 12.000 Jahren angeblich bereits in der Ausgabe des 30. März 1960 (vol. 12, Nr. 9., ab S. 24) zu finden war. Geschrieben von Valentin Isaakovich Rich und Mikhail Borisovy Chernenko. Der Artikel von Rich und Chernenko trug den Titel “Hypothesen, Annahmen und Vermutungen: Führt der Weg ins All?”

Da er aber 1960 erschien, müssen diese Übersetzungen da schon bekannt gewesen sein, sagen die Kritiker. Zumindest dann, wenn die Quellenangabe, wie sie beispielsweise in dem Buch “The Mammoth Book of Unexplained Phenomena” (2013) von Roy Bainton zu finden ist, zutreffend wäre.

Ist sie aber – nicht!

Die in dem Buch von Bainton oder auch in einem Artikel von 2011 auf der Kritiker-Seite “Bad Archaeology” genannte Veröffentlichung von Rich und Chernenko aus dem Jahre 1960 erwähnt die Baian-Kara-Ula-Story mit keiner Silbe. Das fand der Historiker Jörg Dendl heraus, als es ihm gelang, auch diese Publikation zu überprüfen. Dendl wies mich am 3. Oktober 2018 darauf hin, und schrieb unter anderem:

Die Artikel von 1960 haben ich alle vorliegen und habe sie auch übersetzen lassen, es fand sich keine Hinweis auf Baian Kara Ula. Behauptet wird das lediglich auf einer amerikanischen Website, ist aber Unsinn.”

Auch dieses Beispiel zeigt, wie mangelhaft die Quellenlage bei diesem Thema ist. Und leider auch, dass sie durch falsche oder fehlerhafte Behauptungen – wie sie eben in diesem Posting aufgezeigt werden sollen – mit Sicherheit nicht besser wird.

Die “Steinscheiben” und die “Dropa” werden weltberühmt!

Weltbekannt wurde das Thema erst durch das zweite Buch von Erich von Däniken, das 1969 unter dem Titel “Zurück zu den Sternen” erschien. Es wurde sofort ein internationaler Bestseller. In diesem Buch schildert von Däniken ausführlich die “Dropa”-Geschichte und führt als Quelle den Artikel von Wjatscheslaw Saizew aus “Sputnik” (Nr. 1/1968) an.

Ebenso schildert von Däniken seinen Besuch bei Alexander Kasanzew in Moskau, von dem er sich zu den angeblichen “Alien-Funden” von 1938 austauschte. Mehr erfahren konnte EvD aber nicht, wie Peter Krassa im März 1973 bei Kasanzew, der Krassa gegenüber auch sein Treffen mit von Däniken erwähnte. Nachdem dann von Däniken in seinem dritten Weltbesteller “Aussaat und Kosmos” 1972 seine Recherchen zum Baian-Kara-Ula-Thema in China und Taiwan schildert, war das Mysterium fest in der Prä-Astronautik etabliert.

Der Roman “Sungods in Exile: Secrets of the Dzopa of Tibet” war da noch Zukunftsmusik und ist damit als Quelle ganz einfach falsch.

Verwirrende Kritik

In dem Video des YouTubers “Eburd” sind diese Fakten aber nicht alle unerwähnt geblieben. So sagt er im Video zum Beispiel ab Minute 9:45 selber, dass schon 1962 “Das vegetarische Universum” diese Geschichte veröffentlichte. Auch von Däniken, Peter Krassa und Hartwig Hausdorf werden von ihm im Video genannt. Dass keiner der drei Autoren einst den Roman von David Agamons als Quelle nahm, bleibt leider in dem Video vollkommen unerwähnt.

Ab Minute 13:55 erwähnt “Ebuird” aber einen Umstand, den er ebenso unrichtig wiedergibt. Er sagt, dass von Däniken “mit Geologen” nachgewiesen habe, dass die Granit-Teller “einen hohen Gehalt an Kobalt und Metall haben” würden. Das hat EvD natürlich nie nachgewiesen und auch nie behauptet, dass er das nachgewiesen habe. Vielmehr ist das eine Aussage, die schon bei Saizew und den anderen ersten Quellen steht. Auch müsste von Däniken damit selber eine oder mehrere der angeblich 716 “Steinscheiben” aus dem Baian-Kara-Ula in den Händen gehalten haben. Zumindest Proben von diesem.

Wie aber in den ersten Büchern von Erich von Däniken (oder auch Peter Krassa) zu lesen ist, scheiterten ausnahmslos alle Versuche vor Ort echte Exemplare der angeblich 1938 gefunden Granit-Objekte zu finden. Wie kann dann überhaupt irgendein Mystery-Autor eine Untersuchung verlasst haben, wie es das Video auf YouTube sagt?

Analysen in von Dänikens Auftrag?

Woher die Behauptung von “Eburd” kommt, ist nicht ganz klar. Allerdings vermute ich einen Irrtum, da von Däniken 1972 in “Aussaat und Kosmos” auf Seite 101 schreibt:

Analysen von Geologen wiesen einen erheblichen Gehalt an Kobald und Metall nach (…).”

Eine Aussage aus dem Artikel von Wjatscheslaw Saizew von 1968, den EvD ja als Quelle im Anhang angeführt hat. Ebenso ist es damit natürlich eine Behauptung aus dem Vegetarier-Magazin von 1962, in dem es unter anderem hieß:

Man hat Gersteinspartikel von den Schrifttellern geschabt und zur Analyse mit einer Kohlestoffuhr nach Moskau geschickt. Dabei wurde eine sensationelle Entdeckung gemacht: Die Rillenplatten sind stark kobald- und metallhaltig.

Beim ohnehin fragwürdigen Thema der “Steinscheiben von Baian-Kara-Ula sollte man jede Aussage und Behauptung durchaus auf die berühmte Goldwaage legen. Irrtümer oder falsche Informationen dazu machen diesen Mythos nicht gerade salonfähiger! Das gilt auch und vor allem für die von den Kritikern immer weitere verbreitete Falschaussage, dass erst der Roman “Sungods in Exile” aus dem Jahr 1978 die kosmischen “Dropa” und ihr Schicksal auf der Erde bekannt machte. Der Autor David Agamon nahm nur ein schon Jahre verbreitetes und bekanntes Thema der Grenzwissenschaft und Mystery Files, um daraus seine Story um die Phantasiefigur “Dr. Karyl Robin-Evans” zu schaffen.

Bekannt war das Buch von Agamon übrigens auch nicht in der Prä-Astronautik-Szene. Zumindest soweit ich es weiß.

Und die Fakten?

“Keinen einzigen physischen Beweis” habe man für den UFO-Absturz vor 12.000 Jahren in China, den angeblich gefunden Alien-Skeletten oder von den Scheiben vorliegen, resümiert YouTuber “Eburd” in seinem Video. Und damit hat er vollkommen recht.

Er zweifelt – wie die meisten Skeptiker – auch die Existent der beiden Hauptpersonen Tschi Pu-tei und Tsum Um-Nui an. Sie habe es seiner Meinung nach wohl niemals gegeben. In der Tat sind diese beiden Wissenschaftler udn Professoren ein Mythos. Sie kommen zwar schon in den ersten Berichten und allen folgenden Wiedergaben vor, aber nicht selten in unterschiedlicher Schreibweise. Das liegt nach meiner Überzeugung aber an den “hin-und-her-Übersetzungen” der Geschichte. Belgisch, Russisch, Deutsch, Englisch … und wieder zurück. Hinzu kommen angeblich noch Japanisch und natürlich Chinesisch.

Allerdings kann man pauschal nicht sagen, dass “Das vegetarische Universum” sich diese beiden Personen aus den Fingern gesogen hat.

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So ist es mir gelungen die Existenz eines chinesischen Archäologen und eines Geologen nachzuweisen, die in einer anderen seltsamen Geschichte aus China vorkommen. Auch diese wurde von “Das vegetarische Universum” im September 1961 verbreitet und sorgt seit Jahrzehnten für Spekulationen. Darin hieß es, dass in China ab 1959 “Rundpyramiden” am Dongting-See gefunden wurden, die angeblich 45.000 Jahre alt und einst über 300 Meter hoch gewesen sein sollen. Hier wird ein Archäologe mit Namen Professor Tschi Pen-lao (in leicht variierenden) Schreibeisen immer genannt. Dieser habe die Ruinen und die dort angeblich gemachten seltsamen Funde untersucht und erkundet etc.

Obwohl auch dieser Professor Tschi Pen-lao laut Kritiker ein Fantasieprojekte und damit die ganze Dongting-See-Geschichte erstunken und erlogen sein soll,  gab es diesen Mann. Ebenso den Geologen mit Namen Thuinli Lynn aus Taiwan, der später durch das Buch “Aussaat und Kosmos” von von Däniken in diesem Zusammenhang ins Spiel gebracht wurde. Wie ich es in meinem entsprechenden eBook “Rätsel um den Dongting-See” 2017 nachgewiesen habe, gab es beide Personen zur fraglichen Zeit in der entsprechenden Position tatsächlich (s. a. Video HIER).

Ergänzend dazu konnte Jörg Dendl belegen, dass schon drei Jahre bevor “Das vegetarische Universum” 1961 die Dongting-See-Geschichte mit den Pyramiden “erfunden” hat, diese bereits 1958 veröffentlicht wurde.

Zwei verschollene Forschungsberichte?

Was bedeutet das für “Eburd” und seinem kritischen YouTube-Video zu den “Dropa-UFO-Absturz” vor 12 Jahrtausenden? Grundsätzlich erstmal – nichts! Es zeigt aber, dass vielleicht doch eines Tages neue Fakten zu diesem Mysterium auftauchen könnten. Wer weiß, ob beispielsweise die in der Story handelnden chinesischen Forscher/Archäologen nicht doch lebten. Oder, ob nicht in einem verstaubtem Archiv in China, Japan oder der ehemaligen UdSSR die echten Quellen gefunden werden.

Denn was oftmals übersehen wird, ist folgende Behauptung von “Das vegetarische Universum”: “In ersten chinesischen Archäologie-Gutachten” seien die Skelette als “ausgestorbene Gebirgsaffenart” bezeichnet worden und “im Jahre 1940 ist der Archäologe Tschi Pu-tei für diese Theorie in ganz Asien verhöhnt worden”. Tschi Pu-tei habe sich dahingehend geäußert, dass die 716 “Rillenschriftplatten” erst von einer späteren Kultur in jene Höhle gelegte wurden, in der sich die Affen-Skelette befanden.

Ferner heißt es weiter, dass es über 10 Jahre dauerte, bis die Schriften auf den Scheiben übersetzt werden konnten. Der Inhalt der Übersetzung, eben die Überlieferung der Abgestürzten Aliens, sei aber so erstaunlich gewesen …

… dass die Akademie für Vorgeschichte in Peking den Bericht des Gelehrten Prof. Tsum Um-nui anfangs gar nicht veröffentlichen wollte. Dann tat sie es doch. Mit vier Kollegen kam Archäologe Tsum Um-nui überein (…).”

Folgerichtig muss es zwei Veröffentlichungen in China dazu geben geben haben. Eine aus dem Jahr 1940 von Tschi Pu-tei mit seiner These der Affen-Skelette, die ihm sogar angeblich “in ganz Asien” Hohn und Spott einbrachte. Und eine zweite Publikation der chinesischen “Akademie für Vorgeschichte”, die der Archäologe Tsum Um-nui “mit vier Kollegen” veröffentlicht habe.

Das geschah frühestens 1958, da es “über zwei Jahrzehnte” dauerte “bis Archäologen und Wissenschaftler alter Schriften und Hieroglyphen die Schriftrillen entziffern konnten”.

Verlacht “in ganz Asien”?

Und gibt es Spuren dieser Forschungsberichte? Nein. Zum Beispiel haben schon Erich von Däniken und Peter Krassa vor Ort in China nach diesen angeblich existierenden Veröffentlichungen gesucht. Doch sie waren und sind verschollen. Oder gingen im Chaos der kommunistischen Kulturrevolution schlicht verloren bzw. wurde wie so vieles damals zerstört. Auch das wurde schon vor Jahrzehnten nicht ganz unbegründet vermutet.

Oder ganz einfach: Sie hat es nie gegeben. Klar vor Augen halten sollte man sich nämlich auch, dass Tschi Pu-tei 1940 “in ganz Asien” wegen seiner Veröffentlichung verlacht worden sein soll. Wenn dem so gewesen sein soll, muss “ganz Asien” auch davon gewusst und gelesen haben. Zum Beispiel durch Artikel in chinesischen Zeitungen oder sogar durch entsprechende Berichte in anderen asiatischen Ländern. Wo aber sind diese Quellen, die Asien damals so amüsierten?

Man kann heute – sage und schreibe 80 Jahre nach den mutmaßlichen Erkundungen 1938 in der ominösen Gebirgshöhle! –  noch immer keine Fakten und Belege dazu vorlegen. An Bemühungen scheiterte es nicht, nur verliefen bisher alle im Sande. Das macht das Mysterium für einen Jäger des Phantastischen nicht minder spannend  … und wer weiß, eines Tages …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Aliens +++ Blog-Serie, Teil #3 +++

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Blog-Serie, Teil #3: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #3: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – dritter Teil der meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #3 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss” widmet sich diesmal den Aliens bzw. Außerirdischen. Immerhin sind Aliens wohl eines der Hauptthemen im Bereich Rätsel der Welt, Phänomene und Unerklärliches überhaupt. Jedes Kind weiß heute was Aliens sind oder sein sollen, kann was dazu sagen oder hat Außerirdische am TV gesehen. Demnach ein umfassend bekanntes Thema.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Ein “Alien” ist eigentlich nicht unbedingt ein “Außerirdischer”.

Die Bezeichnung “Alien” oder “Aliens” bedeutet im angloamerikanischen Sprachgebrauch soviel wie “Ausländer” oder “Fremder” – aber eben auch “Außerirdischer”. Genaugenomen ist jedoch ein Lebewesen aus dem All im Englischen ein “Extraterrestrial”.

Doch “Alien” hat sich schon lange durchgesetzt und für “Ausländer” oder “Fremder” nutzt man im englischen Raum weit mehr das Wort “Foreigner”. “Enemy Alien” ist bzw. war vor allem im 1. und 2. Weltkrieg in den USA sogar ein “feindlicher Ausländer”. Beispielsweise nach Kriegsbeginn mit Japan im 2. Weltkrieg die in den USA lebende Japaner.

Interessant ist dabei, dass das “neumodische” Wort “Alien” für einen Außerirdischen in seiner Mehrfachbedeutung so ähnlich auch in anderen Ländern der Welt vorkommt. Beispielsweise heißt in Ungarn ein Ausländer aber auch ein Außerirdischer “Idegen”, was zugleich für “seltsam” steht. “Külföldi” wiederum, ungarisch für “Ausländer” bzw. “Fremder” ebenso wie für “Außerirdischer”, bezeichnet sogar einfach Menschen aus “Übersee”. Das Wort “Alien” an sich heißt dort “Kkülföldi Állampolgár” – was eigentlich wiederum ein “ausländischer Staatsbürger” ist.

In Afrikaans ist übrigens ein Alien, “Uitheemse”, nicht nur ein Ausländer, Fremder oder auch Immigrant, sondern auch ein nicht eingebürgerter Ausländer.

2.:

Das Wort “Alien” ist heute schlicht das Wort für einen Außerirdischen. Aber es gab tatsächlich zwischen den Jahren 1600 und 1670 einen explosionsartigen Anstieg der Verwendung dieses Wortes im deutschen Sprachgebrauch. So sprang um 1600 die Nutzung von “Alien” in der deutschsprachigen Wissenschaft gewaltig in die Höhe, stürzte dann gegen 1670 wieder ab.

Nach dem “Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart” stieg das Wort “Alien” nach dem 2. Weltkrieg langsam aber unaufhaltsam als Begriff in Zeitungen an. Ab etwa 1960 – 1962 explodierte die Verwendung des Wortes in der deutschen Sprache in Zeitungen, Wissenschaft, Belletristik und der allgemeinen Literatur.

Interessanterweise lief diese Entwicklung in der deutschen Sprache nicht parallele mit dem Begriff “UFO”. Immerhin ist ein Alien längst ein Wesen aus dem All und UFOs sind gerade ab den 1950er und 1960er Jahren zum Thema geworden. Doch erst 1987 stieg die Verwendung des Kürzel “UFO” in der deutschen Sprache rapide.

3.:

In der UFO-Forschung oder besser gesagt “Alien-Thematik” ist man sich vollkommen uneins, wie viele Rassen von Außerirdischen hier auf unserem Planeten sind oder waren. Vorausgesetzt natürlich, dass überhaupt Aliens die Erde besucht haben und vielleicht sogar noch immer hier sind.

Dennoch tauchen immer wieder Verschwörungstheorien auf, die behaupten, dass die Erde von einigen wenigen bis zu dutzenden Rassen aus dem All besucht wird. Ohne, dass dafür Beweise existieren, sollen sogar einige Alien-Spezies mit diversen Menschen/Ländern Verträge abgeschlossen haben. Mehr noch, denn angebliche Whistleblower behaupten sogar einfach, dass diverse Aliens miteinander Krieg führen und es so auch außerirdische Flüchtlinge auf unserem Planeten gibt.

Zu diesen unzähligen Rassen oder genauer gesagt Sichtungen und Beschreibungen von Aliens gab es in den 1990er Jahren sogar im deutschen Raum das Projekt “HUMDAT”. Diese “Humanoiden-Datei” erfasste, katalogisierte und archivierte bekannte Varianten der zahllosen verschiedenen UFO-Wesen, die Zeugen gesehen haben wollen.

4.:

Obwohl immer wieder behauptetet wird, dass das “klassische Bild” eines Aliens – die kleinen grauen Wesen mit den großen Köpfen und Augen – von Hollywood in die Welt gesetzt wurde, stimmt das so nicht.

In diesem Zusammenhang wird dazu immer der Alien-Film-Klassiker “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1977 genannt. Bedenken muss man aber dabei, dass der Astronom und UFO-Forscher-Legende Allen Hynek Spielberg bei dem Film beriet (er ist auch bei der UFO-Landung am Ende des Filmes mit Pfeife zu sehen). Hynek lieferte nicht nur durch seine UFO-Klassifizierungen von CE1 bis CE3, “Begegnung der dritten Art”, aus dem Jahr 1972 den Filmtitel, sondern eben auch Informationen zu UFOs und eben Aliens an sich.

Die “klassische Alien-Darstellung” als kleine schmale Wesen gab es schon lange vor Steven Spielbergs Film, wo diese “Greys” genannten Aliens am Ende auch nur sehr kurz schemenhaft zu sehen sind.

5.:

Obwohl immer wieder die Meinung vorherrscht, dass Außerirdische die Erde vielleicht schon Jahrtausende besuchen, gibt es noch andere Hypothesen.

So vermuten einige, dass diese Aliens in Wahrheit Zeitreisende sind. Und zwar von unserem eigenen Planeten und diese vermeintlichen Außerirdischen in Wirklichkeit Menschen der Zukunft repräsentieren. Entweder habe die natürlich Evolution sie zu dem gemacht, wie sie heute gesehen werden, oder die Menschheit habe sich selber und bewusst genetisch verändert.

Vielleicht sind diese Zeitreisenden sogar eine Mischung aus Aliens und Menschen, heißt es in einigen Überlegungen.

6.:

Aliens oder Außerirdische sind etwas ganz anders, als das, was wir uns darunter vorstellen.

Denn es existiert auch die teilweise weit verbreitete Meinung, dass diese “Wesen” vom Satan kommen. Sie sind Dämonen des Teufels der christlichen Tradition, die die Menschheit und unsere Seelen quasi vernichten wollen. Unter dem Deckmantel von Aliens und dem UFO-Phänomen.

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7.:

Bei der Vielzahl an angeblichen Alien-Begegnungen und -Sichtungen werden immer wieder unterschiedliche Rassen in einer Art “Zusammenarbeit” beschrieben. Selbst normale Erden-Menschen in “militärischen Uniformen” sollen gemeinsam mit den mutmaßlichen Außerirdischen beobachtet worden sein.

Die kleinen grauen Kreaturen mit ihren riesigen Köpfen sind dabei die einzigen, die eigentlich immer vollkommen nackt sind. Geschlechtsteile scheinen diese “Greys” auch nicht zu haben. Warum das so ist, kann niemand erklären.

8.:

Angebliche Begegnungen mit Extraterrestrischen oder auch Botschaften von diesen, unterscheiden sich heute enorm von den Anfängen der Alien- und UFO-Thematik!

Ab den 1950er Jahren waren in der entsprechenden Literatur und den Aussagen der “Kontaktler” genannten “Zeugen” diese Aliens liebevolle Wesen. Fremde, die sich Menschen auswählten, um diesen wichtige Nachrichten für die Menschheit mitzuteilen. Diese bestanden so gut wie ausnahmslos aus Warnungen von diesen freundlichen Aliens an die Erdbewohner. Auch sahen diese Aliens fast immer aus wie Menschen oder zumindest uns Menschen überaus ähnlich.

Sehr großen Wert wurde dabei von den Außerirdische darauf gelegt, die Menschheit vor den Gefahren der Atomkraft zu warnen. Ebenso vor der Zerstörung unserer Umwelt etc. Daraus entwickelten sich im Laufe der Jahre regelrechte und auch echte UFO-Sekten, die zum Teil bis heute aktiv sind.

Spätsteins ab den 1980er Jahren wandelte sich das Blatt. Von da an rückten UFO-Entführungen mit pseudo-medizinischen Experimenten und Untersuchungen durch diese Aliens in den Vordergrund. Vor allem flogen jetzt nicht mehr irgendwelchen “Kontaktler” mit ihren außerirdischen Freunden freiwillig in UFOs mit, sondern die Fremden sollen Menschen gegen ihren Willen entführen. Und dabei vor allem auch misshandeln, was davor nie ein Thema war.

Ab da, und vor allem ab den 1990er Jahren, sprach die UFO-Forschung davon, dass Aliens durch ihre pseudo-medizinischen Experimente am Menschen genetische Manipulationen vornehmen. Die genetische Schaffung einer Mischrasse aus Mensch und Alien (Hybride) sei das Ziel dieser UFO-Entführungen. Gegen den Willen der Betroffenen, natürlich.

Aber auch dieses Bild hat sich gewandelt. Inzwischen rücken die mutmaßlichen Gen-Experimente und –Versuche bei UFO-Entführungen vielfach in den Hintergrund. Betroffene sprechen zwar noch immer von Hybriden, aber eher im positiven Sinne, da solche “Versuche” scheinbar weniger werden. Zumindest in den Berichten, die, anderes als etwa in den 1990gern, frei heraus erzählt werden. Aus einer bewussten Erinnerung an UFO-Entführungen, da die Aliens diese nicht “gelöscht” hätten …

9.:

Menschen, die aussagen, dass sie von Aliens an Bord von UFOs entführt wurden (UFO-Entführungen), beschreiben im Nachhinein immer zahlreiche und facettenreiche Dinge und Erlebnisse. Was sie aber nie erwähnen oder gesehen haben wollen, sind Waffen bei diesen Außerirdischen in ihren fliegenden Unterassen.

10.:

Es gibt keinen Beweis für Aliens.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Aliens”, “UFOs” und “Außerirdische” bei amazon.de:

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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

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Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der “kleinen Grauen” oder auch “Greys”. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie “Akte X” verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese “kleinen Grauen” überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von “echten Aliens” erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst “Whatsapp” nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich “humanoid” sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der “sexuell” bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische” angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt “unecht”, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses “Zucht-Programm” schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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