Lehrmeister aus dem Himmel in Japan: So kamen die Götter zu den Lutschu-Inseln (Okinawa), um die Menschen zu lehren

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Lehrmeister aus dem Himmel in Japan: So kamen die Götter zu den Lutschu-Inseln (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
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Lehrmeister aus dem Himmel in Japan: So kamen die Götter zu den Lutschu-Inseln (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Götter, Lehrmeister oder Himmelswesen kam laut alten Überlieferungen rund um die Welt einstmals vom Himmel zu den Menschen. Überirdische Wesen aus den Wolken, die dem Menschen allerlei Wissen, Weisheit oder Gesetzte gebracht haben sollen. Und die in der Prä-Astronautik als reale Geschöpfe gedeutet werden. Als antike Raumfahrer. Genau das wird in Japan auch von den kleinen Lutschu-Inseln beziehungsweise Okinawa erzählt. Ein weiterer „Eingriff aus dem Kosmos“?


Götter der Sterne

Seit Anbeginn der Menschheit mit all den unlängst versunkenen Kulturen und Zivilisationen kursieren Mythen von Lehrmeistern aus dem Himmel. Überlieferungen über Götter der Sterne, die dem Menschen Wissen, Gesetzt und Weisheit brachten.

Und seit Anbeginn der Prä-Astronautik werden diese „Kulturbringer“ als antike Raumfahrer interpretiert. Hiernach waren es keine mythischen Wesen, die sich der menschliche Geist erdachte, sondern reale Geschöpfe aus dem Kosmos. Also Außerirdische. Vertreter dieser Idee der vorzeitlichen Besucher aus dem All verweisen seit Jahrzehnten sinngemäß darauf, dass die Mythen der Völker „voll mit entsprechenden Überlieferungen“ wären.

Tatsächlich stimmt diese Behauptung. Denn zu allen Zeiten haben alle Kulturen in allen Teilen der Erde solche Geschichten erzählt oder sogar niedergeschrieben. Zu finden sind sie in alten Schriften, Sagen, Legenden und später aufgezeichneten Überlieferungen. Das Problem dabei ist jedoch, dass konkrete Beispiele scheinbar doch sehr knapp sind. Vielfach werden hier immer wieder dieselben Mythologien mehr oder weniger richtig rezitiert. Oder es wird eben auf diese verwiesen.

„Klassiker“ sind hier fraglos die Mythen rund um die Hopi-Indianer über Katchinas aus den USA und die biblischen Schriften, die von Wächtern und Gottessöhnen handeln. Ebenso die alten Texte der mesopotamischen Völker, wie etwa jene der Babylonier und Assyrer. Wobei diese seit Jahrzehnten vielfach vollkommen übertrieben, falsch oder sogar erfunden wiedergegeben werden. Ein Umstand, der sich immer weiter verbreitet, weshalb diese an anderer Stelle bereits ausführlich im Sinne der Prä-Astronautik betrachtet wurden.

„Vom Himmel herab“ nach Japan

Konkrete Beispiele solcher Legenden von Lehrmeistern aus dem Himmel sind aber durchaus schnell aufzuspüren. Hierzu bedarf es nicht der einschlägigen Prä-Astronautik-Literatur, sondern lediglich Werke mit entsprechenden Schöpfungsmythen, Legenden und Sagen. Veröffentlichungen, die nichts mit den antiken Astronauten zu tun haben.

Meiner Überzeugung nach kann man gar nicht genug derartiger Mythologien in die Thematik einbringen. Egal ob „große“ oder „kleine“ Überlieferungen. Deshalb wurden in der Vergangenheit unter anderem auf diesem Blog immer wieder entsprechende religiöse Erzählungen aus aller Welt thematisiert. So wie im Folgenden eine kurze Sage aus Japan, die von eben solchen Göttern des Himmels berichtet. Auch in dieser kamen die Himmlischen hernieder und lehrten die Menschen. Eine Aussage, die innerhalb der Prä-Astronautik vor allem aus dem äthiopischen Buch Henoch bekannt ist.

Diese japanische Sage berichtet davon, wie die Himmlischen auf die Lutschu-Insel hernieder kamen. Diese liegen südlich des japanischen Kernlandes. Ujnd so erfahren wir in dieser über dieses Ereignis:

Auf den Lutschu-Inseln erzählt man, dass ein Gott und eine Göttin, mit Namen Amamikiu und Schinerikiu, vom Himmel herab auf die Insel Amami-Oschima fielen, welche von dem Gotte ihren Namen erhielt.

Sie zogen aber von dort weiter nach Süden und ließen sich auf der größten der Lutschu-Inseln, Okinawa, nieder und wurden dort in besonderen Tempeln bis in die neueste Zeit verehrt. Sie lehrten die Menschen Gesittung und mancherlei Künste; auch sollen sie Hirse und Reis als Geschenke des Himmels mitgebracht haben.“

Aufgezeichnet hat diese Sage David Brauns schon 1885 in seinem Werk „Japanische Märchen und Sagen“. Und es ist auch hier offenkundig der Fall, dass der „Erfinder“ der Geschichte daran glaubte, dass Himmelswesen Sitte, Weisheit und sogar Nahrungsmittel „vom Himmel herab“ zu den Menschen der Erde brachten.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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