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Marsmond Phobos und die Götter aus dem All: Eine angebliche Raumstation und sogar ein „Krieg der Sterne“ um den Mars

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Marsmond Phobos und die "Götter aus dem All": Eine Raumstation und ein Krieg der Sterne? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger)
Marsmond Phobos und die „Götter aus dem All“: Eine Raumstation und ein Krieg der Sterne? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger)

Der Planet Mars regte schon immer die Fantasie der Menschen an. Nicht minder wie seine beiden kleinen Monde, die erst 1877 entdeckt wurde. Denn vor allem der Phobos genannte Mond sorgte schon vor Jahrzehnten für Spekulationen. Sogar in unter etablierten Astronomen. Denn es wurde aufgrund der seltsamen Eigenschaften des Marsmondes nicht  nur die These aufgestellt, dass er hohl und vielleicht eine Raumstation von Außerirdischen ist. Ebenso wird spekuliert, ob 1989 diese Außerirdischen für den plötzlichen Verlust einer sowjetischen Raumsonde verantwortlich waren, die Phobos erkunden sollte. Kurz vor dem Verlust habe sie mehr als seltsame Fotos von dort zur Erde gesandt.


Mars, Phobos und Deimos

Im August 1877 entdeckte der US-Astronom Asaph Hall zwei winzige Himmelskörper, die den Planeten Mars umrunden. Schnell stellte sich dabei heraus, dass es sich um Monde handelt. Sie bekamen die Namen Deimos und Phobos. Viele Daten konnte Hall damals nicht über dioe beiden neuen Himmelskörper des Sonnensystems ermitteln.

Heute wissen wir mehr über diese Trabanten des Mars, als noch 1877. Deimos, der kleinere der beiden Monde, sieht aus wie eine Kartoffel und ist nur rund 15 x 12 x 10 Kilometer winzig. Auch Phobos ist verhältnismäßig klein und unförmig. Er misst nur etwa 28 x 22 x 18 Kilometer und hat an einer Seite einen gewaltigen Einschlagskrater namens „Stickney“. Neben vielen anderen Kratern auch, die beide Monde tragen.

Mit unserem Erdmond lassen sich die unförmigen, kleinen Himmelskörper nicht vergleichen. Vielmehr wird vermutet, dass es eingefangene Asteroiden sein könnten, die aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter stammen. Auch die These, dass es Reste eines größeren Marsmondes sind, steht im Raum. Vielleicht, so eine weitere Idee, entstanden sie auch, als ein gewaltiger Einschlag auf dem Mars Material seiner Oberfläche in den Orbit schleuderte. Aus diesen Trümmern formten sich dann Phobos und Deimos.

Phobos, ein sonderbarer Mond

Schon bald nach ihrer Entdeckung 1877 sorgten beide Monde des Mars für Erstaunen. Denn verschiedene Autoren hatten zum Teil Jahrhunderte zuvor deren Existenz „vorhergesagt“. Etwa Jonathan Swift bereits 1726 in seinem berühmten Werk „Gullivers Reisen“. Swift wiederum ließ sich wahrscheinlich von dem legendären Astronom Johannes Kepler inspirieren. Dieser schrieb 1610 in „Gespräch mit dem Sternenboten“ von zwei Monden des Mars, die damals niemand kannte. Heute wird meist angenommen, dass Kepler dies vermutete, da für ihn alles im Kosmos einer gewissen „Harmonie“ folge. Da die Erde einen Mond habe und beim Jupiter damals vier Monde bekannt waren, sollte der Mars zwei besitzen.

Solche Umstände verleiten sicher zu mancherlei Spekulationen und Interpretationen. Hinzu kommt, dass beide Mars-Trabanten sehr nahe den Mars umrunden. Der Orbit von Phobos etwa liegt wenige tausend Kilometer vom Mars entfernt. Zum Vergleich: Unser riesiger Mond hat einen Abstand von rund 380.000 Kilometern. Wobei sich der Mond der Erde und der Marsmond Phobos eigentlich grundsätzlich nicht vergleichen lassen.

Derart ungewöhnliche Monde weckten natürlich schnell auch das Interesse der Raumfahrt. Vor allem der Mond Phobos. So wurden schon 1971 erste Fotos von Phobos von der US-Raumsonde „Mariner 9“ der NASA, die den Mars erkunden sollte, zur Erde gesandt.

Die Sowjets wollten zu Phobos

Überaus ehrgeizig ging später die damalige Sowjetunion die Erforschung des Mondes Phobos an. Sie schickte im Juli 1988 die Raumsonden „Phobos 1“ und „Phobos 2“ (auch „Fobos“) auf dem Weg zum Mars und zu seinem seltsamen Mond. Sie sollten nicht nur den Mond fotografieren, sondern sogar Landemodule auf ihn absetzten. Es wäre ein Triumph für die damals bereits im Umbruch befindliche UdSSR gewesen.

Soweit kam es allerdings nicht. Die erste Sonde ging bereits auf dem Weg dorthin durch einen Programmierfehler verloren, während die zweite Sonde Anfang 1989 den Mars und Phobos erreichte. Doch bevor die Sonde „Phobos 2“ endgültig vom Mars in Richtung seines Mondes Phobos fliegen und später dort ein Landegerät absetzten sollte, brach der Kontakt ab. Am 27. März 1989 ging die Sonde beim Anflug auf den Mond verloren. Bis auf 188 Kilometer (hierzu gibt es auch andere Behauptungen) konnte sie sich Phobos dabei nähren und Fotos während des Anfluges zur Erde funken. Bis der Funkkontakt abbrach.

Das sorgte bereits wenige Tage später für erste Spekulationen. Denn es tauchten Fotos der Sonde auf, die sie kurz vor dem Totalverlust zur Erde schickte. Besonders ein Foto, das einen sehr langen leuchtenden und geraden „Strich“ neben dem Mond zeigt, wurde dabei viel diskutiert. Nicht minder wie ein gigantisches Etwas von 20 Kilometern Länge und 1,5 Kilometern Breite, dass am 25. März 1989 von der Sonde über dem Mond Phobos fotografiert wurde.

Ein „Schatten“, der schnell für ein gigantisches zylindrisches Raumschiff von Außerirdischen gehalten wurde. Verschiedene Berichte in der Presse griffen das Thema der seltsamen Bilder und des Verlustes von „Phobos 2“ auf.

Ein „Krieg der Sterne“ am Mars?

Fotos von Raumfahrtmissionen, ob bemannt oder unbemannt, die UFOs zeigen sollen, sind nichts Ungewöhnliches. In diesem Fall jedoch schon. Denn 1989 erschien in den USA das Buch „Genesis Revisited“ des Prä-Astronautik-Autors Zecharia Sitchin.

Sitchin ist jener Autor, der die Idee in die Welt setzte, dass es in unserem Sonnensystem einen weiteren und bisher unentdeckten Planeten namens Nibiru gibt. Auf diesem Nibiru leben intelligente Außerirdische, die er Anunnaki nannte und die schon vor hunderttausenden von Jahren Raumfahrt betreiben konnten. Diese Anunnaki seine nicht nur auf unserer Erde gewesen, sondern auch auf dem Mars. Und wären, so Sitchin nicht nur in diesem besagten Buch, noch immer dort.

Der Mars diene den Außerirdischen als eine Art Basis oder Relaisstation für ihre Raumflüge in unserem Sonnensystem. Gleichzeitig sei der Rote Planet für diese Wesen hervorragend geeignet, um die Menschheit zu beobachten und leichter die Erde zu besuchen. Immerhin, so die Idee von Sitchin, umkreise ihre Heimatwelt Nibiru in rund 3600 Jahren die Sonne und ist hierbei die meiste Zeit weit draußen im äußeren Sonnensystem. Teilweise noch hinter Pluto. Da verkürzt eine Basis auf dem Mars die Reisezeit zu Erde gewaltig. Sofern sie nicht von Raumssonden der Menschen dort entdeckt werden, haben sie dort auch Ruhe.

Und genau das wäre 1989 beinahe durch „Phobos 2“ geschehen, behauptete Sitchin im selben Jahr in „Genesis Revisited“. Er spekulierte hierbei, dass es keine Panne der Sonde war, sondern womöglich ein „Krieg der Sterne“, wie er es nannte. Die Außerirdischen hätten absichtlich „Phobos 2“ zerstört, damit die Sowjetunion und damit die Menschheit sie dort nicht entdeckt. Allerdings konnten die dort stationiert Anunnaki dabei nicht verhindern, dass die Sonde mehr oder weniger im letzten Augenblick noch Bilder machen konnte. Eben jene, die damals für Rätselraten und Spekulationen sorgten.

Eine Weltraumbasis der Anunnaki

Der Autor Zecharia Sitchin verwies in seinem Buch unter anderem auch auf die nach dem Verlust der Sonde folgenden Berichterstattungen in Magazinen und Zeitungen. Er witterte eine Vertuschung, da in Wahrheit „Phobos 2“ von den Anunnaki mit voller Absicht zerstört wurde. „Der Beweis für die Richtigkeit meiner Vermutung, dass Mars in der Vergangenheit den Anunnaki als Raumstation gedient hat, ist erbracht“, war er in der Folge sogar sicher.

Er glaubte auch, dass die Verantwortlichen der Mission sehr wohl wussten oder zumindest ahnten, dass sich hier etwas Außerirdisches verbirgt. Darum wären die „Phobos“-Sonden auch entsprechend ausgerüstet gewesen, um diese Aliens zu finden. Außerdem ist der Mond Phobos aufgrund seiner geringen Schwerkraft und seiner Nähe zum Mars ganz ausgezeichnet als Basis für bemannte Missionen zum Mars geeignet. Das sehen tatsächlich auch etablierte Raumfahrtwissenschaftler bis heute so.

Sitchin wurde schon damals, 1989, sehr viel gelesen. Sein Buch „Genesis Revisited“ erschien in vielen Ländern als Übersetzung und in Deutsch erstmals 1991 unter dem Titel „Am Anfang war der Fortschritt“. Ab 2004 erfolgten Neuauflagen des Buches unter dem Titel „Die Hochtechnologie der Götter“. Und zwar in einem Verlag, der eine große Reichweite mit Büchern aus dem Bereich der Mysterien der Welt hat. Als bekannter Autor der Prä-Astronautik machte er so den Mythos Phobos weithin bekannt. Und doch geht dieser noch viel weiter zurück. Denn auch Sitchin verwies auf die Idee, dass der Mond Phobos es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat: Er wäre möglicherweise hohl und in Wahrheit eine riesige Raumstation.

Science-Fiction-Fans und Raumfahrt-Pioniere sind schon lange von der Idee begeistert, dass man Asteroiden als Raumstationen nutzen kann. Vielleicht sogar als riesige Raumschiffe. Selbst Hollywood hat noch 2022 mit dem Science-Fiction-Film „Moonfall“, in dem unser eigener Mond in Wahrheit eine Alien-Raumstation ist, diese Idee weiter gesponnen.

Ein hohler Mond?

Doch die Behauptung, dass Phobos hohl und vielleicht im Inneren eine Raumstation ist, kam nicht von ungefähr. Hierbei muss man jedoch immer im Hinterkopf haben, dass es sich hierbei um einen ganz anderen und wesentlich kleineren Himmelskörper handelt, der nicht mit unserem Mond vergleichbar ist.

Die Idee stammt von dem russischen Astronom Iosif Shklovsky aus der UdSSR. Ein hoch angesehener Wissenschaftler, der bis zu seinem Tode 1985 zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeiten bekamen. Ebenso war er Mitglied einer ganzen Reihe renommierter wissenschaftlicher Akademien und Gesellschaften und seit einigen Jahren verleiht die „Russische Akademie der Wissenschaften“ sogar einen Preis mit seinem Namen. Das Gelingen der sowjetischen Mond-Missionen „Luna 1“ und „Luna 2“ 1959 war unter anderem maßgeblich sein Verdienst durch eine von ihm entwickelte Technik zur Navigation im All.

Dieser Pionier und Vordenker der Raumfahrt scheute aber auch nicht vor unkonventionellen Ideen zurück. Außerirdische in der Vergangenheit zog er ebenso in Betracht, wie SETI. Mit dem bis heute weltbekannten und bewunderten Astronomen Carl Sagan veröffentlichte Shklovsky 1966 sogar gemeinsam das Buch „Intelligent Life in the Universe“ zu diesen Themen. Eine Pionierarbeit auch im Sinne der Prä-Astronautik, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video HIER seht. Ein Buch, in dem sogar Themen von Zecharia Sichtin und Erich von Däniken vorweggenommen wurden.

Ein Wissenschaftler mit tadellosen Ruf und einer großartigen Karriere, was mit dieser Zusammenfassung seines akademischen Lebens unterstrichen werden sollte. Der aber dennoch die Idee in die Welt setzte, Phobos ist eine Raumstation und innen hohl.

Phobos: Eine außerirdische Raumstation?

Darauf kam Shklovsky recht früh in seiner Karriere, als er versuchte herauszufinden, warum sich der Mond Phobos jährlich um einige Zentimeter den Mars nährt. Eines Tages wird der Mond auf die Oberfläche des Mars stürzen. Sofern er vorher nicht im Orbit zerbricht.

Shklovsky war bekannt, dass die ersten Satelliten, die damals in den Erdorbit geschossen wurden, nicht ihre Umlaufbahnen halten konnten. Auch sie nährten sich wieder der Erde und kamen so vom Kurs ab. Nicht anders wie heute. Die Ursache war damals schnell gefunden und lag unter anderem an der Reibung der Satelliten mit der Erdatmosphäre. Diese hört nicht einfach abrupt auf. Noch in großen Abständen um die Erde finden sich Spuren unserer Atmosphäre, die Sonden oder Satelliten abbremsen oder ihre Bahnen stören. Je weiter von der Erde entfernt, je weniger.

Diese Tatsache übertrug Shklovsky von der Erde zum Mars und seinem Mond Phobos. Auch dort vermutete er, dass die Atmosphäre des Mars, so dünn sie auch sein mag, den Mond aus seiner Umlaufbahn lenkt. Zu seinem Erstaunen passte das aber nicht. Die Atmosphäre unseres Nachbarplaneten ist zu dünn, als das sie die gemessene Abbremsung von Phobos hätte verursachen können.

Eine andere Lösung für das Mysterium musste gefunden werden. Und Shklovsky fand sie 1959 darin, dass seine Berechnungen aufgehen würden, wenn Phobos hohl wäre. Und damit der Mond möglicherweise von einer außerirdischen Zivilisation stammt oder von ihnen als Raumstation umgebaut wurde. Vielleicht sogar von früheren Bewohnern des Mars. Denn schon damals war ein hohler Mond oder Asteroid in der etablierten Astronomie kaum vorstellbar.

Offene Wissenschaftler – damals

Darüber berichtete er unter anderem in seinem 1962 in der UdSSR erschienenen Buch „Вселенная, жизнь, разум“ beziehungsweise „Universe, Life, Mind“. Aus diesem Buch entstand 1966 zusammen mit Carl Sagen das oben genannte Werk „Intelligent Life in the Universe“, das schon damals als Standardwerk zu Thema Außerirdische galt.

Bereits 1964 nahm sich der Astronom Ernst Öpik der Phobos-These von Shklovsky in einem Beitrag im „Irish Astronomical Journal“ (vol. 6, September 1964) an, dessen Herausgeber Öpik selber war. Darin diskutierte er die Frage „ist Phobos künstlich?“ und kam zu dem Schluss, dass die Gravitation zwischen Mars und dem Mond für die Umlaufbahn verantwortlich sein könnte. Also keine Raumstation von Aliens?

In dem Buch „Intelligent Life in the Universe“ nahm Shklovsky mit Coautor Sagan das Thema „künstlicher Phobos“ in einem ganzen Kapitel 1966 erneut auf. Shklovsky diskutiert darin verschiedene Erklärungsmöglichkeiten und die Argumente der Kritiker (Öpik allerdings nicht) und verteidigt seine Hypothese. Unter anderem mit zahlreichen Berechnungen zur Umlaufbahn, Dichte des Mondes oder auch der Marsatmosphäre. Zu damaligen Stand der Forschung sei es sehr wohl möglich, das Phobos wie auch Deimos von früheren Marsbewohnern stammen könnten. So schreibt er:

Die Mehrheit der Wissenschaftler war skeptisch, eine Reaktion, die natürlich völlig verständlich ist. Es wurde jedoch kein einziges wissenschaftliches Argument gegen die Hypothese vorgebracht.“

Er verwies sogar auf einen „Artikel des amerikanischen Astronomen G. M. Clemence vom U.S. Naval Observatory in der amerikanischen Presse“, der von fehlerhaften Daten sprach. Es würde neue Phobos-Daten geben, was, wie Shklovsky schnell heraus fand, damalige Fake-News waren.

(Wissenschaftliche) Spekulationen von einst

Natürlich konnte auch Shklovsky damals nicht beweisen, dass es auf dem Mars eine längst versunken Zivilisation gab, und die Marsmonde künstliche oder hohle Körper sind. Er selber verwies auf zukünftige Forschungen und Daten aus der kommenden Raumfahrt. Doch 1966 schrieb er zu seiner Interpretation unter anderem folgendes:

Könnte Phobos tatsächlich äußerlich starr sein – aber innen hohl? Ein natürlicher Satellit kann kein hohles Objekt sein. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Phobos – und möglicherweise auch Deimos – künstliche Satelliten des Mars sein könnten.

(…)

Die Idee, dass die Marsmonde künstliche Satelliten sind, mag auf den ersten Blick fantastisch erscheinen. Meiner Meinung nach ist sie jedoch eine ernsthafte Überlegung wert. Eine technische Zivilisation, die unserer eigenen weit voraus ist, wäre sicherlich in der Lage, massive Satelliten zu bauen und zu starten. Da der Mars keinen großen natürlichen Satelliten wie unseren Mond besitzt, wäre der Bau großer, künstlicher Satelliten für eine fortgeschrittene Marszivilisation bei ihrer Expansion in den Weltraum von relativ großer Bedeutung.

Der Start massiver Satelliten vom Mars wäre wegen der geringeren Schwerkraft auf dem Mars etwas einfacher als auf der Erde. Es ist denkbar, dass der Einfang und die Aushöhlung eines kleinen Asteroiden technisch einfacher zu bewerkstelligen ist als der Bau eines künstlichen Satelliten in der Umlaufbahn aus Material, das von der Oberfläche stammt.“

War es so, dann läge das alles schon sehr lange in der Vergangenheit. Und so lehnt er auch den „bizarren Vorschlag“ des sowjetischen Autoren F. Zigel ab. Dieser spekulierte, „dass die Marsmonde zwischen 1862 und 1877 in die Umlaufbahn gebracht wurden“. Also erst wenige Jahre vor ihrer Entdeckung 1877. Denn Zigel wunderte sich, dass die Monde nicht schon 1862 bei einer günstigen Mars-Stellung zur Erde von dem Astronomen John Herschel entdeckt wurden. Erst 15 Jahre später fand diese Hall mit einem kleineren Teleskop.

Neue Missionen, neue Bilder

All das ist Jahrzehnte her. Doch die Überzeugung, dass auf Phobos „irgendwas nicht stimmt“ ist heute noch weit verbreitet. Auch wenn als Erklärung, warum sich der Mond dem Mars immer weiter nährt, in der Astronomie allgemein akzeptiert worden zu sein scheint, dass die Gezeitenkräfte zwischen Planet und Mond dafür verantwortlich sind. Dennoch wollen Weltraumforscher auch weiterhin natürlich mehr über die Phobos (und Deimos) wissen. Erste beeindruckende Bilder von Phobos machte beispielsweise schon 1978 die NASA-Mission „Viking“, die auch zwei Landemodule auf dem Mars absetzte.

2011 wollten Russland und China mit einer Mission auf Phobos sogar landen. Unter anderem sollten Bodenproben des Mondes eingesammelt werden. Doch die Mission „Phobos-Grunt“ schaffte es nicht mal aus dem Erdorbit heraus, da ein Triebwerk versagte. Sie verglühte im Januar 2012 in der Atmosphäre.

Wesentlich erfolgreicher war die 1996 gestartete NASA-Mission „Mars Global Surveyor“ (MGS), die 11 Jahre ihre Arbeit am Mars verrichtete. Sie landete nicht, sondern erkundete den Planeten aus einem Orbit heraus, um ihn unter anderem zu kartieren. Während dieser Mission machte  MGS auch mehrfach Fotos von Phobos und seiner Oberfläche. 2003 sogar hochauflösende Aufnahmen des Mondes in nie gekannter Qualität.

Erst die 2005 gestartete und bis heute aktive NASA-Mission „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) übertraf diese Fotos zum Teil. Obwohl Phobos nicht das Ziel der Mission war, sondern der Mond der Sonde zur Orientierung diente (wie auch Deimos). Auch die 2003 zum Mars geschickte Mission „Mars Express“ (MEX) der europäischen ESA lieferte in all den Jahren immer wieder detaillierte Fotos der Marsmonde. Unter anderem in 3D und mit genauen Bahnbeobachtungen und Analysen der Monde. Immerhin plant die ESA eine Mission, die dort landen soll.

Der „Phobos-Monolith“

All diese Phobos-Bilder, ob von „Mariner“, „Viking“, MGS, MEX oder MRO, zeigen einen gewöhnlichen Asteroiden. Nichts ist zu erkennen, dass sich im inneren eine Basis oder Station von Außerirdischen befindet. Ob von einer untergegangen Mars-Zivilisation, den Anunnaki oder anderen. Wobei man aber durchaus annehmen darf, dass es einer solchen Zivilisation nicht schwer fallen dürfte entsprechenden „Eingänge“ zu tarnen. (Warum das eine Mars-Zivilisation vor Urzeiten vor Beginn der Menschheit getan haben sollte, ist eine andere Frage.)

Doch bekanntlich steht das Auge der Phantasten nie still. So auch bei den Bildern von Phobos, auf denen 1998 etwas Merkwürdiges auftauchte. Aufgenommen hatte das Foto der MGS nahe des Kraters „Stickney“ und es zeigt einen deutlich sich von der Umgebung abheben „Monolithen“. Klar erkennt man auf dem Foto, wie dieses winklig erscheinende „Fels“ einen Schatten über die Oberfläche des Mondes wirft. Was könnte das sein? Auswurf aus dem Krater „Stickney“, der mit seiner Größe das Aussehen des Mondes dominiert? Oder doch etwas Künstliches?

Beeindruckend ist zumindest die Größe des Objektes, die vom „Jet Propulsion Laboratory“ (JPL) der NASA mit rund 85 Metern Durchmesser angegeben wird. Damit wäre der „Monolith“ wohl fast 100 Meter hoch. Was dieses Gebilde auf Phobos wirklich ist, ist bisher unbekannt. Zumindest wurde es sogar zweimal fotografiert (MGS-Bilder SPS252603 und SPS255103). Seit dem wird darüber spekuliert, dass es das Werk von Außerirdischen sein könnte, wie zum Beispiel in diesem Mystery Files-Video HIER schon 2020 dargelegt.

Befeuert werden solche Ideen sicher auch durch eine angedachte Landung in der Region um den „Monolithen“. Geplant wird die Mission „Phobos Reconnaissance and International Mars Exploration“ (PRIME) von Kanada, doch es ist bisher offen, ob diese realisiert werden kann. Selbst  NASA-Astronaut Buzz Aldrin, einer der Mondfahrer von „Apollo 11“ 1969, zeigte sich in einem Interview beeindruckt von Phobos und seinem „Monolithen“, wie im oben verlinkten Video gezeigt.

Nach all den Jahrzehnten der Spekulationen und Geheimnisse der Marsmonde, vor allem um Phobos, wird es wohl noch dauern, bis wir alle seine Mysterien ergründet haben. Und wenn eines fernen Tages Menschen dort selber landen und in den Mond hinein bohren – wer weiß, was sie da finden.

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Lars A. Fischinger

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VIDEO: Atlantis als Raumstation von Außerirdischen und das Altersparadoxon – Lars A. Fischinger im Gespräch mit dem Autoren Dieter Bremer

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VIDEO: Atlantis als Raumstation von Außerirdischen und das Altersparadoxon - Lars A. Fischinger im Gespräch mit dem Autoren Dieter Bremer (Bilder: gemeinfrei & T. Moylan/Twitter / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Atlantis als Raumstation von Außerirdischen und das Altersparadoxon – Lars A. Fischinger im Gespräch mit dem Autoren Dieter Bremer (Bilder: gemeinfrei & T. Moylan/Twitter / Montage: Fischinger-Online)

Vor rund 2.400 Jahren schrieb der griechische Philosoph Platon von einem versunken Reich, das er Atlantis nannte. Ein Reich, dass in ferner Vergangenheit untergegangen sein soll. Seit dem faszinierenden diese Berichte unzählige Menschen, die auf der ganzen Welt dieses untergegangene Atlantis suchen. Bisher vergeblich. Für den Prä-Astronautiker Dieter Bremer ist der Grund klar: Atlantis war keine irdische Insel, die im Meer versank, sondern eine Raumstation antiker Astronauten aus dem All. Mehr dazu in diesem Video vom 9. August 2021.


Atlantis: Auf der Erde oder im All?

Atlantis war laut dem Griechen Platon eine Insel, die eines Tages im Meer versank. Diese Mythos ist weltbekannt, doch der Mystery-Forscher Dieter Bremer deutet diesen ganz anders. Er ist der Meinung, dass es eine Raumstation von Raumfahrern der Antike war, die einstmals auf die Erde stürzte.

Diese „Raumstation Atlantis“ war vor vielen Jahrtausenden nach den Interpretationen des Autors Dieter Bremer eine Art Generationenraumschiff. Außerirdische, die Götter der Vorzeit, umkreisten in dieser Raumstation in Form eines Rades die Erde. Folglich eine ringförmige Struktur am Himmel, wie man sie heute durch zum Teil Jahrzehnte alte Planungen für Raumstationen kennt.

Dieses Atlantis im Himmel ist heute fort. Denn es stürzte ab und schlug auf/in die Erde ein. Auslöser globaler Katastrophen biblischen Ausmaßes, von denen weltweit Mythen berichten. Die bekannte Sintflut war nur eine Folge dieser verheerenden Ereignisse.

Für dieses Szenario will Dieter Bremer rund um die Welt Hinweise, Spuren und eindeutige Belege gefunden haben, die er seit Jahren Büchern, Artikeln und Vorträgen immer wieder vorstellt. So entwickelte er daraus überaus komplexe Szenarien rund um die Astronautengötter und deren Raumstation Atlantis. Es sind Überlegungen, die auch viele Kritiker haben.

Darum fuhr ich für Euch selber einmal zu „Atlantis-Bremer„, um ihn persönlich in diesem Video vom 9. August 2021 einmal umfangreich zu Wort kommen zu lassen. Wobei auch hier längst nicht alles gesagt wurde oder gesagt werden konnte. Warum, erfahrt Ihr am Ende des Videos …

Bleibt neugierig …

Video vom 9. August 2021 auf Mystery Files

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Russland will 2030 mit Atomkraft zum Mond, zur Venus und zum Jupiter fliegen – und plant eine eigene Raumstation (+ Video)

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Russland will 2030 mit Atomkraft zum Mond, zur Venus und zum Jupiter fliegen (Bilder: gemeinfrei & NASA/ESA / Montage: Fischinger-Online)
Russland will 2030 mit Atomkraft zum Mond, zur Venus und zum Jupiter fliegen (Bilder: gemeinfrei & NASA/ESA / Montage: Fischinger-Online)

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat überaus ehrgeizige Pläne. Bereits in wenigen Jahren soll ein mit Atomkraft angetriebenes Raumschiff zum Planeten Jupiter fliegen, nachdem es zuvor auf dem Mond und auf der Venus Landemodule abgesetzt hat. Welche Pläne Russland noch verfolgt, erfahrt Ihr hier.


Jupiter: Traum vieler Forscher

Der Planet Jupiter ist der Riese in unserem Sonnensystem. Mit etwa 143.000 Kilometern Durchmesser an seinem Äquator ist er ca. 11-mal so groß wie unsere Erde. und hat rund 318-mal die Masse der Erde. Ein Gigant, der hinter dem Mars seine Umlaufbahn zieht und fast die 2,5-fache Masse aller anderen Planeten unseres Sonnensystems zusammen besitzt. Ein mehr als lohnendes Forschungsobjekt für alle Astronomen und Planetenforscher seit Jahrhunderten.

Spätestens seit Galileo Galilei 1610 durch sein Teleskop erkannte, dass Jupiter von Monden umrundet wird. Heute kennt man diese vier Monde als „Galileischen Monde“, die vor über 400 Jahren ein Weltbild ins wanken brachten. Denn durch die Entdeckung der Jupiter-Monde Io, Kallisto, Ganymed und Europa durch Galilei wurde klar, dass sich nicht alles um die Erde dreht! Heute weiß man von rund 80 Monden des Riesenplaneten. Vor allem der Mond Europa ist dabei für viele Forscher besonders spannend. Auch dieser Eismond, wie einige andere, könnte in einem flüssigen Wasserozean unter seinem Eispanzer Leben beherbergen, wie unter anderem im unten angefügten Video berichtet.

Der Traum vieler Forscher sind weitere Missionen zum wilden Jupiter und seine Monde. Raumsonden wie Pioneer, Galileo oder auch Cassini brachten zwar zahllose neue Entdeckungen und Erkenntnisse, doch der Wissensdurst hört bekanntlich nie auf. So verwundert es nicht, dass zum Teil seit Jahrzehnten zukünftige Missionen in das Jupiter-System geplant sind. In der Theorie und auch auch in ganz praktischen Vorbereitungen. Zum Beispiel die Mission JUICE der ESA, die im kommenden Sommer gestartet werden soll. Oder die NASA-Mission Europa Clipper, die ganz konkret den Mond Europa untersuchen soll. Sie startet nach den derzeitigen Plänen im Oktober 2024 ins All.

Weltraumschlepper“ mit Atomenergie aus Russland

Viele Planetenforscher schwärmen vor allem davon, dass eines Tages eine Raumsonde auf dem Mond Europa landet, sich dort durch die Eisdecke bohrt und im darunter liegenden Ozean nach außerirdischen Leben sucht. Lohnende Ziele in unserer kosmischen Nachbarschaft. Auch wenn Jupiter mehr als 5-mal soweit von der Sonne entfernt ist, wie unsere Heimatwelt.

Das sieht auch die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos so, die überaus ambitionierte Pläne bekannt gab. Sie will bereits 2030 eine atomgetriebene Energiequelle namens „Zeus“ auf einen praktischen Flug zum Jupiter testen. Der Atomreaktor werde dabei das Raumfahrzeug „Nuklon“ antreiben, dass Ende Juli 2024 fertig gestellt sein wird. So berichtet es unter anderem eine Meldung der russischen TASS.

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Das als „Weltraumschlepper“ bezeichnete Raumschiff „Nuklon“ mit seinem Atomreaktor wird nach den Plänen dabei nicht direkt zum Jupiter fliegen. Zuerst wird es unseren Mond ansteuern, auf dem ein Lademodul angesetzt werden soll. Von dort macht sich das Raumfahrzeug weiter auf den Weg zur Venus, auf der eine weitere Landeeinheit abgesetzt werden soll. Mit dem Planeten Venus haben die Russen in den vergangenen Jahrzehnten einige Erfahrungen sammeln können. Noch in Zeiten der UdSSR schickten sie zahlreiche Raumsonden dorthin. Mit einer Vielzahl von Venera- und Vega-Sonden gelangen von 1966 bis 1985 sogar 14 Landungen auf der Oberfläche des Planeten.

Auf der Venus soll aber nicht nur eine Sonde abgesetzt werden, sondern die Schwerkraft des Planeten werde dabei auch als „Katapult“ für den Weiterflug zum Jupiter dienen. So kann „Nuklon“ die Gravitation der Venus dazu nutzen, um weiter an Geschwindigkeit zu gewinnen. Eine in der Raumfahrt übliche Methode. So kann die Jupiter-Mission auf insgesamt nur knapp über vier Jahre (50 Monate) verkürzt werden.

Ehrgeizige Pläne von Roskosmos und den Russen!

Bereits im Dezember 2020 hat Roskosmos einen Entwicklungsvertrag für das Raumschiff „Nuklon“ unterschrieben. Laut TASS soll der „Liefertermin“ der 28. Juli 2024 sein. Demnach befindet sich das Projekt jetzt erst in der Planungsphase und es bleiben drei Jahre, bis das „Nuklon“ fertig ist und die in die „heiße“ Phase der praktischen Erprobung gehen kann. Dann haben die Ingenieure noch weitere sechs Jahre bis zum geplanten Erstflug 2030 Zeit.

Zeitlich ließe sich das schaffen. Anders als bei all den zahllosen Projekten, die bereits von Firmen für das All ersonnen wurden. Man denke an ein Weltraum-Hotel, das eigentlich 2025 eröffnet werden soll, und über das ich in diesem Artikel HIER 2019 berichtete. Zu sehen ist davon – wie erwartet – bis heute nichts.

Erstaunlich optimistisch scheint aber die Finanzierung der Mission veranschlagt worden zu sein. Die Kosten werden mit nur 47,4 Millionen Euro (4,17 Milliarden Rubel) angegeben. Das ist extrem wenig. Beispielsweise kostete die sehr erfolgreiche Mission Cassini-Huygens mit dem Ziel Saturn 3,288 Milliarden US-Dollar (rund 2,698 Milliarden Euro). „Nuklon“ ist dagegen ein absolutes Schnäppchen in der Weltraumfahrt.

Bewährt sich der Atomreaktor „Zeus“ mit einer Leistung von 500 Kilowatt, gibt es auch für diesen weitere Pläne. Wie unter anderem BBC im April 2021 meldete, will sich Russland von der ISS 2024/5 zurückziehen. Statt die Internationale Raumstation weiterhin gemeinsam mit anderen Nationen zu nutzen, wolle man ab 2025 eine eigne Raumstation bauen. „Das erste Kernmodul der neuen russischen Orbitalstation ist in Arbeit“, so Dmitry Rogozin, der Direktor von Roskosmos .

Bekanntlich wollen auch die Chinesen weiter ins All und auf andere Himmelskörper expandieren. Nicht nur mit ihrer eigenen Raumstation. Hinzu kommen private Raumfahrtanbieter und Firmen. Ein neuer Weltlauf ins All wird immer deutlicher. Ob die Russen und all die anderen Unternehmen und Agenturen dabei immer ihre angestrebten Zeitpläne und Entwicklungen einhalten können, ist unklar. Doch es wird eng im Kosmos.

Video zum Thema

Video vom 8. Juni 2021 auf Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Prä-Astronautik-Forscher im ZDF: Atlantis war vor Jahrtausenden eine Raumstation von Außerirdischen! +++ Video +++

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VIDEO: Atlantis war eine Raumstation von Ancient Aliens! Sagt ein deutscher Ancient Aliens-Autor - im ZDF (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Atlantis war eine Raumstation von Ancient Aliens! Sagt ein deutscher Ancient Aliens-Autor – im ZDF (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Weltweit kennt man heute den Mythos des versunkenen Atlantis. Und weltweit sucht man das verschwundene Inselreich, das vor tausenden von Jahren im Meer versunken sein soll. Diese versunkene Welt hat bisher niemand gefunden. Der deutscher Prä-Astronautik-Autor Dieter Bremer glaubt zu wissen warum: Atlantis war in Wahrheit eine Raumstation von Außerirdischen, die vor Jahrtausenden auf die Erde stürzte! Eine unglaubliche Idee, die auch das ZDF in einer Dokumentation zum Thema übernahm. Die Hintergründe dazu erfahrt Ihr in diesem Video vom 11. Januar 2021.


Atlantis und die Außerirdischen

Am 25. Dezember 2020, dem 1. Weihnachtstag, lief auf dem TV-Sender ZDF eine Dokumentation zum Thema „Atlantis“: „Mythos: Die Suche nach Atlantis“, so der Titel.

Diese Dokumentation war Teil eienr Reihe über „die größten Rätsel der Geschichte“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Folglich also eine eher „leichte“ Dokumentation rund um das Thema „Die Suche nach Atlantis„. Grundsätzlich bot sie für entsprechende Forscher, Autoren und all jene, die sich intensiv mit dem Mythos um das von dem Griechen Platon beschriebene Reich befassen, nicht unbedingt Neuigkeiten. Zu sehen waren mehr zusammenfassende Informationen für das allgemeine Publikum.

Doch diese Dokumentation hat einen entscheiden Unterschied, der erst gegen Ende der Sendung deutlich wird. Hier kommt der deutsche Prä-Astronautik-Forscher und Autor Dieter Bremer zu Wort, der eine ganz eigen These zum Mythos Atlantis hat. Er ist der festen Überzeugung, dass diese „Welt“ einst tatsächlich existierte, aber niemals auf der Erde gefunden werden wird. Denn seiner Meinung nach war Atlantis eine ringförmige Raumstation im All von Außerirdischen. Er ist sicher, dass dieser „Himmel Atlantis“ von Astronautengöttern der Antike bewohnt war und das himmlische Objekt eines Tages auf die Erde stürzte. Auslöser globaler, katastrophaler Veränderungen dieses Planeten.

Das wird mit Sicherheit einige Zuschauer oder Atlantis-Forscher irritiert haben, die diese Sendung auf ZDF sahen. Auch wenn der Autor Bremer nur wenige Minuten seine Ansichten darlegen konnte.

Welche Ansichten der Prä-Astronautik-Forscher in seiner durchaus sehr komplexen These vertritt, habe ich für Euch deshalb einmal in diesem Video vom 11. Januar 2021 genauer durchleuchtet und fasse für Euch die Hintergründe und Thesen zu dieser „Raumstation Atlantis“ zusammen.

Bleibt neugierig …

Video

Video vom 11. Januar 2021 auf Mystery Files

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„Deep Space Gateway“: Die erste internationale Raumstation um den Mond soll ab 2022 kommen – gefolgt von einer bemannten Reise zum Mars

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"Deep Space Gateway" nach den Plänen der NASA und Roskosmos: Die erste bemannte Raumstation um den Mond soll ab 2022 gebaut werden (Bild: NASA)
„Deep Space Gateway“ nach den Plänen der NASA und Roskosmos: Die erste bemannte Raumstation um den Mond soll ab 2022 gebaut werden (Bild: NASA)

Der Traum von der Unendlichkeit des Universums: Die USA und Russland wollen ihn wieder ein Stück wahr werden lassen. Die US-Weltraumbehörde NASA und die russische Weltraumorganisation Roskosmos habe Ende September einen Absichts-Vertrag unterzeichnet, dass sie gemeinsam an einer Raumstation arbeiten wollen, die um den Mond kreisen soll. Die Raumstation „Deep Space Gateway“ soll nach den Plänen auch als ein Sprungbrett für einen bemannten Flug zum Mars dienen. Ein ehrgeiziges Projekt, an dem auch weitere Organisationen und Staaten mitarbeiten. Wie sich NASA und Roskosmos diese Raumstation und den Zeitplan für ihren Bau vorstellen, erfahrt Ihr hier.


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Gerade erst haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Pläne bekräftigt, dass sie in 100 Jahre eine Stadt auf dem Mars bauen wollen, da präsentieren die USA und Russland weitere Details über ihre geplante Raumstation „Deep Space Gateway“ (DSG). Eine (nicht dauerhaft) bemannte Weltraumbasis, die in einem Orbit um den Mond entstehen soll. Also in fast 400.000 Kilometer Entfernung zur Erde.

Ehrgeizige Pläne

Bekanntlich hat die Menschheit bereits einen bemannten Außenposten im All: Die Raumstation ISS. Doch die Internationale Raumstation liegt praktisch vor der Haustür der Erde, da sie durchschnittlich nur rund 400 Kilometer von ihr entfernt im Orbit kreist. In dieser Höhe kann man die ISS sogar mit bloßem Auge von der Erde aus sehen.

Bei der der Raumstation „Deep Space Gateway“ wäre das nicht der Fall. Sie würde in einer Umlaufbahn den Mond umkreisen oder in einem Orbit, an einem sogenannten Lagrange-Punkt,  jenseits unseres Trabanten ihre Bahnen ziehen. Ein Lagrange-Punkt ist eine Position im All, an dem sich die Schwerkraft zweier Himmelskörper gegenseitig aufheben. An diesen Gleichgewichtspunkt, dem Lagrange-Punkt L2, kann die Mond-Raumstation über viele Jahre hinweg stabil und fast ohne eigenen Antrieb „geparkt“ werden.

Die Vereinigten Arabischen Emirate planen die erste Stadt auf dem Mars (Bilder: NASA & WikiCommons/gemeinfrei)
Die Vereinigten Arabischen Emirate planen die erste Stadt auf dem Mars (Bilder: NASA & WikiCommons/gemeinfrei)

Bereits im März 2017 hat die NASA ihre Pläne für den Aufbau einer solchen Station am Mond veröffentlicht. Zweck dieser ehrgeizigen Mission ist es vor allem, Technologien, Abläufe und Systeme zu erproben, die letztlich Menschen zum Planeten Mars bringen sollen. Roskosmos und die NASA haben jetzt gemeinsam einen Vertrag unterzeichnet, in dem sie die gemeinsame Zusammenarbeit an der Station DSG erklären. Aber auch andere Nationen sind bei diesem Projekt beteiligt. Neben Kanada und Japan auch die europäische Weltraumorganisation ESA.

Nach dem Zeitplan der NASA können mit der Errichtung der Basis ab 2022 angefangen werden. In diesem Jahr soll die erste bekannte Mission mit dem neuen Raketensystem „Space Launch System“ (SLS) und dem Raumfahrzeug „Orion“ in das Weltall starten. Diese „Exploration Mission 2“ soll vier Menschen zum Mond bringen, die drei bis vier Tage den Mond umkreisen sollen. Neben der Erprobung technischer Systeme plant die NASA während der eventuell bis zu 21 Tage dauernden Mission dabei auch das erste Bauelement der Station „Deep Space Gateway“ zum Mond zu bringen.

Erst der Mond – dann der Mars!

Zuvor startet jedoch die „Exploration Mission 1“ zum Mond. Diese Mission mit den neuen Technologien ist unbemannt und dient der Erprobung, bevor man Menschen Richtung Mond schicken wird. Dieser erste Testflug wird nach den NASA-Plänen nicht vor dem 15. Dezember 2019 abheben. Erst nach einem reibungslosen Ablauf dieser Mission werden Astronauten erste Modul der Station zum Mond bringen. Solar-Elemente und Triebwerke sollen den Anfang machen, während Folgemissionen Wohnmodule und eine Luftschleuse ins All bringen. Bis zu neun Tonnen Nutzlast für die Station DSG können so pro Flug zum Mond gebracht werden.

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Das große oder eigentliche Ziel ist es letztlich, Menschen auf die Reise zum Mars zu schicken. Ein Traum aller Weltraum-Begeisterten, den schon der 1977 verstorbene Raketenpionier Wernher von Braun hatte, als der Ex-Nazi für die NASA maßgeblich die Mondladungen mit realisierte. Aber auch schon ein Traum der ersten Science-Fiction-Autoren im 19. Jahrhundert.

VIDEO: Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)
VIDEO: Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)

Die Station „Deep Space Gateway“ soll aber auch als ein idealer Ausgangspunkt für bemannte Landungen auf dem Mond dienen. Die letzten Menschen betraten am 11. Dezember 1972 mit der NASA-Mission „Apollo 17“ unsere Erdtrabanten, was heute immerhin schon 45 Jahre her ist. Ein halbes Jahrhundert hatte der Mond seine Ruhe vor neugierigen Astronauten, die auf der Oberfläche herum laufen und umher fahren. Für Weltraum-Enthusiasten und Raumfahrt-Begeistere viel zu lange! Das könnte sich mit DSG in naher Zukunft ändern.

Igor Komarow, der kommissarische Direktor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, zeigte sich nach Unterzeichnung des Vertrages mit der NASA am 27. September beim Internationalen Astronauten-Kongress in Adelaide, Australien, zufrieden. Auf der Pressekonferenz sagte er:

Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir zusammen am Bau der internationalen Raumstation Deep Space Gateway teilnehmen werden. Um künftige Probleme bei der technischen Zusammenarbeit zu vermeiden, sollten Standards teilweise vereinheitlicht werden. Unser Beitrag kann der Bau von ein bis drei Modulen sowie die Entwicklung einheitlicher Standards für Andockmechanismen für Raumschiffe sein.“

Der Flug zum Mars, an dem laut den bisherigen Plänen vier Astronauten/Kosmonauten teilnehmen sollen, ist frühestens in den 2030ger Jahren vorgesehen. Russland will allerdings bereits früher auf dem Mond landen und plant im Jahr 2030 eine bemannte Landung. Auch die europäische ESA träumt vom Mond. Auf dem European Planetary Congress Mitte September in Riga, Lettland, sprach der ESA-Wissenschaftler Bernard Foing von ganzen Siedlungen auf dem Mond. Eine Kolonie, in der 2040 bereits 100 Menschen leben könnten und nur zehn Jahre später „könnten es 1000 sein und dann ist es vorstellbar, Familienmitglieder zu haben“. Selbst Kinder, die Jahre später auf dem Mond geboren werden, schloss Foing nicht aus.

Ohne Zweifel ehrgeizige Pläne der Raumfahrtagenturen, zu deren Realisierung noch viele Probleme gelöst werden müssen. Doch schon das Motto von Roskosmos stimmt optimistisch:

In Space we trust!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Außerirdisches Leben vom Mars auf der Raumstation ISS! Der Kinofilm „Life“ und die Alien-Invasion unseres Immunsystems

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Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS: Der kommende Kinofilm "LIFE" (Bild: NASA)
Außerirdisches Leben auf der Internationalen Raumstation ISS: Der kommende Kinofilm „LIFE“ (Bild: NASA)

Die Traumfabrik Hollywood schenkt uns seit ihrem Bestehen immer wieder Science-Fiction-Filme, in denen die verschiedensten Aliens eine Hauptrolle spielen. Mal sind es außerirdische Invasoren in UFOs aus dem All, die die Erde und Menschen angreifen – mal sind liebenswerte Außerirdische wie ALF oder ET, die nichts Böses im Schilde führen. Aliens aller Art und Unart sind ein Erfolgskonzept der Filmindustrie. Meistens sind diese Aliens boshaft, gewalttätig oder schlicht gruselig, um so den Zuschauern Spannung und Aktion liefern zu können. Der 2017 in die Kinos kommende Alien-Film „Life“ stellt hier erst mal keine Ausnahme dar,  wenn da nicht ein feiner und vollkommen realen Unterschied wäre. Welcher das ist, und warum davor seit Jahrzehnten mehr oder weniger gewarnt wird, erfahrt Ihr hier.


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Wenn es in Hollywood um Aliens und Sience-Fiction geht, sind die Seiten meistens von vornherein klar abgesteckt: Die Menschen sind die Guten, die Außerirdischen die Bösen. Es gibt selbstverständlich Ausnahmen, aber das Erfolgskonzept von bösen Aliens à la Hollywood ist so alt wie die Traumfabrik selber.

Scheinbar kommen in den letzten Jahren verstärkt Alien-Filme aller Art und jeglicher Qualität auf dem Markt, so dass es sich hier nicht lohnt allen ein „Mystery-Review“ zu widmen. Jedoch kommt voraussichtlich am 18. Mai 2017 der US-Film „Life“ von dem schwedischen Regisseur Daniel Espinosa in die Kinos in Deutschland, der zumindest laut Trailer einige sehr interessante Aspekte beinhaltet.

„Life“: Alien-Alarm auf der ISS

„Life“ handelt von der Besatzung der Internationalen Raumstation ISS, die überraschend Leben auf dem Mars findet, welches die NASA mit einer Bodenprobe vom Roten Planeten in Richtung Erde geschickt hat. Vorerst unwissentlich, dass die Probe den Beweis für das lang gesuchte Leben auf unserem Nachbarplaneten enthält. Moviepilot.de umreißt die Handlung so:

Und so wird eine Crew von Astronauten von der Internationalen Raumstation aus los gesandt, um eine Proben-Sonde vom Mars zurückzuholen und mit ihr ein für allemal Gewissheit zu erlangen und alle Zweifel zu zerstreuen. Und tatsächlich finden sich nach erfolgreicher Rückkehr in den Proben Spuren von Intelligenz. Und diese hat es in sich und stellt eine Bedrohung nicht nur für die Besatzung der Raumstation dar, schwebt diese doch in gefährlich naher Umlaufbahn um die Erde.“

Fact or Faked: Anomalien auf Mars und Mond - Künstliche Spuren und Artefakte von Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
VIDEO: Fact or Faked: Anomalien auf Mars und Mond – Spuren und Artefakte von Aliens? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)

So beginnt ein Kampf mit diesen kleinen „Marsianern“ auf der Raumstation, da diese fremden Organismen natürlich eine Gefahr für die Astronauten und die ganze Menschheit ist. So unscheinbar sie auch wirken.

Der veröffentlichte Trailer zu „Life“ verspricht in guter alter Hollywood-Manier Aktion und Dramatik für den Kinobesucher. Und doch gibt es – wie bei so vielen Filmen – auch hier ein „Fünkchen Realität“, das nicht mal allzu weit hergeholt ist.

„Life“ und die Realität

Obwohl der Science-Fiction-Film von Daniel Espinosa mit den Hauptdarstellern Ryan Reynolds und Jake Gyllenhaal erst noch kommen wird, ist eine „Mystery-Review“ schon im Vorfeld interessant.

In „Life“ hat die Menschheit mal wieder eine Sonde auf dem Mars geschickt, die jedoch nicht nur einer der üblichen Rover-Missionen war. Diese Mars-Mission bringt Bodenproben vom Mars mit, damit neugierige Wissenschaftler diese in Ruhe und sicher bei uns auf der Erde erforschen können. Doch bevor dieses außerirdisches Material auf unseren Planeten gebracht wird, hat die Crew der ISS den Auftrag die Sonde mit ihrer Fracht zu im Orbit bergen.

Und schon das ist (eines Tages) Realität und vielleicht sogar überlebensnotwendig für unseren Planeten – inklusive uns Menschen selber.

Die NASA und andere Organisationen planen schon seit vielen Jahren mittels unbemannter Roboter Bodenproben vom Mars einzusammeln und diese dann mit einer Sonde zur Erde zu bringen. Mit dem Staub eines Kometen wurde das bereits mit der 1999 gestarteten NASA-Mission „Stardust“ bereits gemacht. Eine Mission zum Mars zur Beschaffung solche Proben ohne Menschen an Bord ist nicht nur technisch möglich, sondern auch erheblich kostengünstiger. Es wird in Zukunft auch mit Sicherheit so kommen.

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Hollywood hat in dieser Mars-Bodenprobe natürlich eine Gefahr in Form von „intelligenten Organismen“ eingebaut. Wie genau diese Gefahr für die Menschheit durch diese „intelligenten Organismen“ genau aussehen mag, wissen wir wohl erst ab Mai 2017. Es mag erstaunen, aber dennoch ist diese Gefahr aus dem All vollkommen real und ihr wurde bereits in den Tagen der Mondlandungen der NASA umfassend Aufmerksamkeit geschenkt. Vielleicht, so die Vorsichtsmaßnahmen damals, könnten die Mond-Astronauten mit unbekannten und für den Menschen lebensgefährlichen mikrobiologischen Leben auf dem Mond in Kontakt kommen.

Hollywood und Aliens - nicht unbedingt ein "Traumpaar" (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Astrophysiker: „Die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich“. (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Niemand erwartet natürlich, dass wir eines Tages intelligente Killereinzeller aus dem All auf unseren Planten einschleppen, wie es offenbar in „Life “ der Fall ist. Astronomen, „Planetenforscher“, Astrobiologen usw. warnen dennoch seit Beginn der Raumfahrt davor, dass Organismen aus dem All auf die Erde gelangen könnten. Der gesamte Planet könnte dadurch kontaminiert werden und die Folgen wären ganz einfach unabsehbar.

Wir wissen bisher nicht, ob es im All und unserem Sonnensystem Leben gibt. Ausschließen kann man es nicht. Beispielsweise ist es in der Raumfahrt schon immer die Regel, dass Raumsonden, die auf anderen Planeten landen sollen, absolut steril sein müssen. So will man ein wie auch immer aussehendes Ökosystem auf diesen fremden Welten nicht mit irdischen Sporen oder Keinen verseuchen. Umgekehrt ist es ganz genau so.

NASA & Co. sind sich sehr wohl bewusst, dass eben etwa Proben vom Mars tatsächlich Leben beinhalten können. So ist es eine Quarantäne dieser außerirdischen Materialien unumgänglich. Eben zum Beispiel dadurch, dass man sie zuvor auf einer Raumstation untersucht bevor sie unseren Planeten „betreten“ dürfen. Im Film „Life“ ging das augenscheinlich nicht gut …

Die Alien-Invasion unseres Immunsystems

Organismen, die sich außerhalb der Erde entwickelt haben und dann auf unseren Planten gelangen, sind eine Gefahr für die gesamte Menschheit. Egal wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich solches mikrobiologisches Leben im Sonnensystem ist, der Mensch könnte dagegen schutzlos sein. Wir entwickelten uns auf diesem Planten, sind hier angepasst und die Evolution des Menschen hat so manche Gefahr überstanden. Unser Organismus könnte gegen einen von außerhalb der Erde stammenden Mikroorganismus vollkommen wehrlos sein. Die Biologie des Menschen kam im Laufe seiner Entwicklung mit diesem eben niemals in irgendeiner Art und Wiese und Kontakt…und verfügt so über keinerlei natürlich Schutz. Das Immunsystem stünde im wahrsten Sinne des Wortes einer Alien-Invasion gegenüber. Als letzte Konsequenz würde das vielleicht sogar zur Ausrottung der gesamten Menschheit führen.

Grundsätzlich aber könnte ein derartiges Leben aus dem All auch „nur“ für Teile des irdischen Ökosystems das Aus bedeuten. Man mag sich nicht vorstellen, was geschehen würde, wenn solche kosmischen Organismen beispielsweise wichtige Nutztiere dahinraffen würden. Oder ein „Keimling“ aus dem Kosmos befällt und vernichtet dauerhaft wichtige Agrarproduktionen auf den Feldern. Oder würde weltweit wichtige Insekten wie Bienen vernichten. Oder, oder … Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Außerirdische Schöpfer, "Prometheus 2" und Erich von Däniken: bald wieder im Kino (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL / R. Scott)
Außerirdische Schöpfer: In dem Film „Prometheus“ haben Aliens die Menschheit erschaffen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL / R. Scott)

Das Zeitalter der Entdeckungen und Eroberungen auf unserem eigenen Planten zweigte diese Gefahr einst sehr deutlich. Obwohl alle Menschen auf diesem Planten leben und sich hier entwickelt haben, rafften durch die Entdecker eingeschleppte Krankheiten Millionen Eingebore dahin. Durch die räumliche Trennung über Jahrtausende hinweg waren etwa Menschen in Mittel- und Südamerika gegen Krankheiten aus Europa schutzlos.

Das körpereigene Abwehrsystem der indigenen Völker war im Gegensatz zu den Europäern noch nie mit den verschiedenen Krankheiten Europas in Kontakt gekommen. Ergebnis war ein Massensterben durch diese Krankheiten, die der menschliche Organismus in der „alten Welt“ lange kannte und bekämpfen konnte, nicht aber die Ureinwohner in verschiedenen Regionen der Welt.

Diese Warnung aus der Geschichte ist in der Weltraumforschung natürlich bekannt. Deshalb würden Wissenschaftler nie Proben aus dem All völlig ungeschützt auf unseren Planten bringen oder bringen lassen. Natürlich aber auch, damit irdische Mikroben diese wertvollen Proben nicht kontaminieren.

In „Life“ führen sogar intelligente Mars-Organismen zu einer Katastrophe, vor der es die Menschheit zu schützen gilt. Doch das muss es lange nicht mal sein – ein paar Bakterien vom Roten Planten könnten schon für uns alle das Ende bedeuten.

Ich zumindest bin sehr gespannt auf den 18. Mai 2017 und „Life“.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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+++Video+++ Der Kinofilm „Elysium“ mit Matt Damon und Jodie Foster: Eine Raumstation der Astronautengötter, Atlantis und die alten Griechen

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Im Kino: Raumstation "Elysium" - was hat Atlantis damit angeblich zu tun? (Bild: Stanford Torus interior/D. Davies/NASA/Puplic Domain/WikiCommons / L. A. Fischinger)
Im Kino: Raumstation „Elysium“ – was hat Atlantis damit angeblich zu tun? (Bild: Stanford Torus interior/D. Davies/NASA/Puplic Domain/WikiCommons / L. A. Fischinger)

Kino-Aktion im Science-Fiction-Film „Elysium“ mit Matt Damon & Jodie Foster. Ich habe mir den Streifen einmal angesehen, denn auch die Ancient Aliens, eine Raumstation vor Jahrtausenden, das versunkene Atlantis, ein deutscher Autor und die alten Griechen sollen hierbei indirekt eine Rolle spielen. Warum? Dazu ein Blick „hinter die Kulissen“ des aktuellen Kinofilms von Neill Blomkamp, der auch den Alien-Film „District 9“ drehte, in meinem neuen Mystery-Video auf meinem Kanal bei YouTube.

 

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"Atlantis war eine Raumstation!" – Umstrittender Atlantis-Autor Dieter Bremer geht mit neuer Internetseite online

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Der Deutsche Atlantis-Autor Dieter Bremer ist sicher, dass Platon in Wahrheit keine im Meer versunkene Insel „Atlantis“ beschrieben hat, sondern eine Raumstation der Astronautengötter. Diese stürzte vor zahntausenden Jahren auf unsere Erde.Nun geht der bekannte da umstrittene Prä-Astronautik-Autor mit einer ganz neuen Internet-Seite und einer neuen Facebook-Seite zum Thema neu online.

Dieter Bremer schreibt dazu:

Herzlich willkommen auf meiner neuen Atlantis Homepage! Wie Sie sehen, ist einiges anders als auf der alten Atlantis Homepage. Insbesondere werde ich mich zukünftig öfters um Aktualisierungen bemühen und wichtige Themen im Zusammenhang mit Atlantis hier kommentieren.

Bisher erfolgten aktuelle Beiträge zu den Atlantis Themen vor allem im verlinkten Forum, zukünftig werde ich vor allem hier die neuen Erkenntnisse zum Thema Atlantis und den dieses Thema berührenden Wissensgebieten vorstellen.

Sehen Sie sich erst mal in aller Ruhe die neue Atlantis Homepage an! Sie finden oben (im“ Buch“) die Sintflut als zentralen Bestandteil der Atlantis Katastrophe, links davon die Bedingungen der Vor-Sintflut-Zeit und rechts davon die Bedingungen der Nach-Sintflut-Zeit. Versuchen Sie mal selbst, die Unterschiede herauszufinden, die durch die Atlantis Katastrophe bedingt sind! Links ergeben sich zwei Details, die rechts nicht zu finden sind. Rechts finden Sie vier Details, die links nicht zu sehen sind. Die schwerste Aufgabe ist aber wohl, die drei Veränderungen als Folge der Atlantis Katastrophe herauszufinden: Drei Details, die zwar links und rechts direkt (bzw. in einem Fall indirekt) zu erkennen sind, die sich aber verändert haben.

Links:

Bücher zum Thema

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Artikel: Entstand der Mond "vor kurzem" durch den Absturz einer Raumstation? Ein Autor sorgt für Wirbel!

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Die Proto-Erde stösst mit einem Planeten zusammen

Vor über vier Milliarden Jahren donnerte eine hypothetischer Planet mit Namen „Theia“ auf die Proto-Erde – aus den Trümmern entstand daraufhin der Mond. Sagt die Wissenschaft. Der Autor Dieter Bremer sieht das anders und sorgt seit Jahren für hitzige Debatten: Es war keiner der von der Wissenschaft angenommen „Ur-Planeten“ (50 und mehr soll es damals gegeben haben), der mit der Erde vor Milliarden Jahren zusammenstieß…sondern eine Raumstation von Außerirdichen in „quasi historischer Zeit“!

Neue Erkenntnisse zur Mondentstehung

von Dieter Bremer

Eine der wohl spektakulärsten Erkenntnisse zur Atlantiskatastrophe ist wohl die Mondentstehung in deren Folge. Die Wissenschaftler gehen von einem 4,5 Mia. Jahre alten Mond aus und orientieren sich dabei an unveränderlichen Halbwertzeiten, die es aber nicht in jedem Fall gibt. Daher der von den Wissenschaftlern gewählte Begriff „Altersparadoxon“ für absolut nicht zusammenpassende Informationen zu den dortigen Tektiten (Australiten) mit dem Gipfel eines mit Uran/Blei datierten angeblich 700.000 Jahre alten Tektits, der in ein mit C-14 auf max. 10.000 Jahre altes Holzstück eingeschlagen ist. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass in Laboratorien mehrfach veränderte Halbwertzeiten nachgewiesen wurden und aktuell sogar bestimmte Neutrinostrahlung im Verdacht steht, Halbwertzeiten zu verändern. Insofern hat die Atlantiskatastrophe (wissenschaftlich bekannt als K/T-Impakt) auch nicht vor 65 Mio. Jahren stattgefunden, sondern vor max. einigen zehntausend Jahren, vermutlich vor nicht mal 20.000, max. wohl vor 40.000 Jahren. Dafür stehen sogar von den Wissenschaftlern gesammelte Daten wie die Sedimente im Atlantik, die niemals für eine solche Datierung ausreichen. Vor allem aber könnte diese Katastrophe dann nicht überliefert worden sein, jedoch sie ist es. Wissenschaftliche Erkenntnisse und religiöse Überlieferungen sind so übereinstimmend, dass es kein Zufall sein kann. So bestätigen die Wissenschaftler für den K/T-Impakt

In seinem Forum „Atlantis unter neue Blickwinkel“ erweitert/vertieft der Autor Dieter Bremer laufend seine strittigen Thesen zu seinen bisher zwei Büchern.
Die umstittene Kernthese des Autors: Atlantis war eine Raumstation!
Dieter Bremer mit Lars A. Fischinger im Gespräch

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