Vimanas im alten Indien: Fliegende Wagen der Götter am Himmel und im All – der ewige Streit um Außerirdische in Indiens Antike

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Vimanas: fliegende Wagen der Götter im alten Indien - der ewige streit (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
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Vimanas: fliegende Wagen der Götter im alten Indien – der ewige streit (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Mystery-Forscher und Autoren der Prä-Astronautik durchforsten seit Jahrzehnten alte Texte und Schriften nach scheinbar modernen Inhalten. Vor allem auch nach Göttern des Himmels, die in fliegenden Wagen oder Geräten beschrieben werden. Solche Gefährte heißen in den alten heiligen Büchern Indiens nicht selten Vimana. Fluggeräte von fremden Wesen aus ebenso fremden Welten oder vom Himmel. Aber stimmt es, dass solche Flugwagen der indischen Götter, Helden und Dämonen nur reine Phantasie diverser Autoren sind, wie es Kritiker der Prä-Astronautik immer wieder sagen?


Vimanas im Alten Indien

Biblische und verwandte Texte aus alter Zeit berichten von zahlreichen „Himmelfahrten“ und überliefern derartige „Gotteserfahren“. Es sind Beschreibungen des fliegenden „Thronwagen Gottes“. Kein Wunder also, dass die Autoren der „Ancient Aliens“ sich schon vor 60 und mehr Jahren an biblische Schriften heranwagten, um diese „modern“ zu interpretieren.

Es bietet sich ja an, denn eine Bibel hat eigentlich jeder im Haus und auch die nicht-biblischen Texte sind leicht zu bekommen.

Aber in der modernen Prä-Astronautik sind heute auch die uralten Texte aus Indien nicht mehr wegzudenken. Quasi unter dem Ladentisch kursiert zum Beispiel eine 140-seitige Dokumentation über „Vimana in Ancient India“. Unter dem Ladentisch deshalb, da sie im Selbstverlag in winziger Auflage 1985 im indischen Kalkutta erschienen ist. Darin wird die Bezeichnung „Vimana“ aus den alten Schriften als Fluggeräte von außerirdischen Göttern identifiziert.

Autor dieser Zusammenfassung über diese Vimanas war Professor Dileep Kumar Kanjilal von der Universität Kalkutta. Seines Zeichens ein Kenner der altindischen Schriften des Sanskrit. Er übersetzte alte Texte ins moderne Englisch und beim Studium seiner Arbeit scheint es eigentlich keinen Zweifel mehr zu geben: „Die alten Götter Indiens flogen in Raumschiffen herum! Die Vimanas waren Fluggeräte von Außerirdischen!“

Kritiker spotten, wenn sie diese Arbeit überhaupt kennen, bis heute über den Inhalt dieser Broschüre. „Pure Phantasie“ schreien diese und sprechen Professor Kanjilal jegliche Qualifikation ab. Mehr noch, im Internet heißt es unter Skeptikern seit Jahren, dass diese Übersetzungen nur Erfindungen wären. Und zwar auf Wunsch von keinem geringeren als Erich von Däniken selber.

Skeptiker

So schrieb bereits vor mehr als 10 Jahren ein Skeptiker (den ich hier nicht namentlich nennen werde) in seinem Internetforum sogar folgendes:

Dieser Inder, der gute Kanjilal, hat für Erich von Däniken eine Wunschübersetzung angefertigt. Das hat Däniken (…) einem anderen Prä-Astronautik-Autor gestanden. Er hat ihm einfach mit einem mehrfachen Jahresgehalt vor der Nase rumgewedelt, darauf ist er eingeknickt.“

Beweise für diese Unterstellung gab es von Seiten des Kritikers damals nicht.

Was aber ist denn nun ein Vimana, das viele Prä-Astronautik-Autoren als Raumfahrtzeug oder Luftfahrzeug von Außerirdischen betrachten? Ein einschlägiges Sanskrit-Lexikon von 1999 unter dem Stichwort „Vimāna“ verrät es. Demnach ist es ein…

Fahrzeug der Götter, welches sich von selbst bewegen kann; ein Luftwagen; Tempel, Thron; Maß, Proportion; eine Person, die allen Stolz und Egoismus aufgegeben hat und zum Himmel aufsteigt.“

Tatsächlich sollten hier Grenzwissenschaftler aufhorchen. Götterfahrzeuge sind ja für für viele Mystery-Jäger Fahrzeuge von Außerirdischen. Und auch heute noch heißen Flugzeuge in Indien zum Teil „Vimana“. Ebenso Tempel oder Teile der Tempel, wie etwa die Spitze. Pauschal gibt es demnach nicht das oder die eine Vimana. Und Professor Kanjilal übersetzte in seiner „modernen Interpretation“ von 1985 Vimana schlicht mit „Raumschiff“.

Doch auch abseits von „vorbelasteter Literatur“ sind diese indischen Flugwagen der Götter aufzuspüren. Und dies nicht zu knapp.

Ein leuchtender Himmelswagen

Im Jahre 1824 veröffentlichte Professor Franz Bopp seine Arbeit „Ardschuna’s Reise zu Indra’s Himmel nebst drei anderen Episoden des Mahâ-Bhârata“ über die Reise des in Indien legendären Helden Ardschuna in den Himmel. Der Text stammt aus dem berühmten, Jahrtausende alten Nationalepos Mahabharata.

Es handelt sich dabei um genau jenem Text, der auch angeblich das bereits HIER analysierte „Atombomben-Zitat“ enthält. Also Aussagen, die auf den Einsatz von Atombomben vor tausenden von Jahren hindeuten sollen.

Wir lesen bei Bopp Erstaunliches. So erfahren wir, dass der Held Ardschuna sich eines Tages wünschte, dass ein „Wagen“ (Vimana) kommen solle, was er daraufhin auch mit viel Tamtam tat:

Und mit Matali (der göttliche „Pilot“, Anm. LAF) kam plötzlich im Lichtglanze der Wagen an, Finsternis aus der Luft scheuchend, und erleuchtend die Wolken all, Die Weltgegenden anfüllend mit Getöse, dem Donner gleich. Der falben Rosse zehn tausend zogen mit Windeseile ihn. Himmlisch Zaubergebild war es, ein augenraubendes fürwahr. (…)

Auf dem Wagen sodann stieg er (Ardschuna, Anm. LAF), glänzend so wie des Tages Herr. Mit dem Zaubergebild führ er, dem Sonn’-ähnlichen Wagen nun, Dem himmlischen, empor freudig, der weise Spross aus Kuru’s Stamm.“ (nach Bobb, S. 1-3)

Mit diesem fliegenden Wagen nun stieg der tapfere Krieger Ardschuna in den Himmel auf. Dort sollte er den Gott Indra treffen. Und es wird richtig spannend:

Als er nun dem Bezirk nahte, der unsichtbar den Sterblichen, Erdewandelnden, sah Wagen, wunderschön’ er zu Tausenden. Dort scheint Sonne nicht, Mond nicht, dorten glänzet das Feuer nicht, Sondern in eigenem Glanz leuchtet allda, durch edler Thaten Kraft, Was in Sternengestalt unten auf der Erde gesehen wird, Ob großer Ferne gleich Lampen, obwohl es große Körper sind.“

Der biblische Abraham lässt grüßen – wie HIER dargelegt …

Mit einem Vimana zu den Sternen

Es heißt folglich, dass der mutige Held mit einem göttlichen, fliegen Wagen in den Himmel fuhr. Dort erreichte er einen für die Menschen der Erde („Erdenwandlern“) unsichtbaren Bereich. Wie bei Abraham heißt es auch hier, dass es dort kein Feuer gibt. Dunkel scheint es auch zu sein. Aber phantastisch – und wie wir heute wissen richtig – klingt die Aussage, dass Sterne, die von der Erde aus wie „Lampen“ erscheinen, in Wahrheit „große Körper“ sind, die von selber leuchten.

Professor Bobb hat diese Texte aus dem Sanskrit selber übersetzt. Kritiker sagen auch hier, der Herr Professor hat 1824 phantasiert. Nun, auch wenn es vor bald 200 Jahren keinen Erich von Däniken gab, lohnt sich ein Blick in andere Übersetzungen.

Meine fast 5000 Seiten lange englische Übersetzung „The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa“ von 1883 bis 1896 des Mahabharata von Kisari Mohan Ganguli verrät nach emsigen suchen, wo der Text steht. Er findet sich im dritten Buch, dem Vana Parva, Teil 42, (Indralokagamana Parva). Und vor allem: er stimmt! Sehr kleine Unterschiede der Übersetzungen von Bobb aus dem Original ins Deutsche und von Ganguli ins Englische, sind wie zu erwarten zu finden.

Die fliegenden Vimama-Himmelswagen („celestial car”), das Getöse, die Reise in den Himmel, den man von der Erde nicht sieht, die tausende von Himmelswagen dort und die Aussage über die Beschaffenheit der Sterne sind jedoch vorhanden. Phantasiert hat demnach Bobb vor 100 Jahren nicht!

„Die Wirklichkeit der Götter“

Der Autor Lutz Gentes hat seit 1977 bisher vier spannende Analysen und Interpretationen altindischer Berichte über Flugwagen und ganzen Schlachten am Himmel vorgelegt. Damals erschien eine erste Arbeit mit dem Titel „Zur Frage der Tatsachlichkeit von Kontakten zu Außerirdischen in Altertum und Vorzeit“ als Sonderband der UFO-Forschungsorganisation MUFON.

Eine neue, umfassende Analyse soll folgen, wie ich bereits vor Jahren von ihm erfuhr. Vor allem ist er sicher, dass es ganze Schlachten und Städte im oder am Himmel (Raumstationen?!) gab. Die Schriften der alten Inder sind voll damit und immer wieder reisten Helden in diese Himmelstädte. „Himmlische und großartige Hallen“ im Himmel, die „mit dem Glanz von Feuer“ erbaut waren, oder eine goldene „Stadt in der Luft“ mit Namen Hiranyapura (= „Stadt aus Gold“) überliefern die alten Inder, so Gentes.

Als Autor des Phantastischen legte er beispielsweise auch 1995 seine Arbeit „Der Krieg gegen Dwârakâ: Beschreibung eines Luftangriffs im altindischen Mahâbhârata und Bhâgavata-Purâna“ (Scientific Ancient Skies, Band 2, 1995) vor. Fand damit aber wohl aufgrund mangelnder Reichweite weniger Beachtung. Das änderte sich erst ein Jahr später mit seinem ersten Buch „Die Wirklichkeit der Götter“, in dem er sehr detailliert Flugwagen, Raumstationen und Luftschlachten aus den indischen Texten analysiert. Hier war der Untertitel des Buches Programm: „Raumfahrt im frühe Indien“.

Rund 15 Jahre nach seinem Buch „Die Wirklichkeit der Götter“ von 1996, entdeckten auch Kritiker das umfangreiche Werk. Und so kam schon Ende 2009 im Internet eine Diskussion um genau diese Arbeit auf. Eine Diskussion, in der sich zwei Monate lang hitzig Pro und Kontra ablöste. Um nicht zu sagen: eine explosive Debatte.

„Unhaltbarer Blödsinn“?

Man dürfe den Laien Gentes nicht ernst nehmen, er hat keine Kompetenz und hat sich alles aus den Fingern gesogen und fälsche mit Absicht, waren noch nette Bezeichnungen der Skeptiker. Der „Rädelführer“ unter den Skeptikern gab jedoch in dem damaligen Internetforum „Rätsel der Vergangenheit“ bereits früh zu:

Aber ich muss zugeben, dass ich das Gentes-Buch nicht gelesen habe und auch nicht vorhab, dies zu tun.“

Aha? Alle modernen Deutungen erkenne dieser Kritiker (auch ohne sie gelesen zu haben) direkt als „unter aller Sau“, „völlig bekloppte Versfälschungen“, „unhaltbarer Blödsinn“ und „abstrus“.

Der eifrigste Skeptiker brüstete sich sogar, dass Gentes schon mit „krimineller Dreistigkeit“ „völlig bekloppte Verfälschungen“ veröffentlicht habe. „Wenn ich mit Lutz Gentes fertig bin“, tönte ein Kritiker, „ist er so erledigt, wie man nur sein kann“. Und ein Vertreter der Pro-Seite sei nichts weiter als „aufgeblasener Dummschwätzer“.

Es dauerte nicht lange, und die Befürworter der Prä-Astronautik und der Skeptiker-Rädelsführer drifteten in ihren „Diskussionen“ in die Fäkalsprache ab. Natürlich wurde auch mit dem Staatsanwalt gedroht und nach rechtlichen Konsequenzen wurde gerufen. Beide Seiten warfen der anderen Seite Lug, Täuschung und Betrug vor. Forderungen wurden laut, einen Pro-Vertreter wegen „unzumutbaren Schwachsinn“ aus dem Forum zu werfen was mit einem „Penner“ beantwortet wurde …

Wurde das Thema von dem selbsternannten Experten der Kontra-Seite nun widerlegt? Gab es keine „fliegenden Wagen“ und Schlachten am Himmel im Mahabharata? Ein klares Nein. Nichts wurde entschieden und man trennte sich in Zorn und Feindschaft. „Blutige Nasen“ hätten sie sich geholt, so der Betreiber des Forums auf meine Nachfragen. Das einzige, wohin diese „Debatte“ damals führte, war die Eskalation!

Aber auch das zweitgrößte Epos Indiens, das Rāmayana (viertes Jahrhundert vor Christus), ist voll von Flugwagen der Götter. Der Text des Epos enthält zahlreiche Schilderungen von Schlachten und „fliegenden Wagen“. Eben den Vimanas.

Noch mehr Vimanas

So schildert das Buch etwa die Entführung der schönen Sita, was zahlreiche Kämpfe nach sich zog. In Kapitel 49 (drittes Buch, Aranya Kanda) heißt es, dass der Dämon Ravana mit einem Fluggerät die sanftmütige Sita in den Himmel verschleppte. Als er sie packte, „erschien augenblicklich Ravanas großer Wagen“ und er bestieg den von „schreienden Maultieren“ gezogenen Wagen. „Hoch mit ihr in die Luft“ ging die Reise, während Sita wie wild gegen ihren Entführer kämpfte.

Rāma wollte Sita unbedingt zurück und erfuhr von Kabandha, wie er das schaffen könne. Doch wie genau er ihm dies mitteilte, liest sich spannend:

Und dieser schöne Dämon (Kabandha, Anm. LAF) (…) stieg in die Luft, sitzend auf einem glänzenden Wagen, den Schwäne zogen, und mit seinem Glanz erleuchtete er die zehn Regionen. Am Himmel stehend sprach er zu Rama: (…)“ (drittes Buch, Aranya Kanda, Kapitel 72)

Das müssen sonderbare „Schwäne“ gewesen sein…

Auch in anderen Teilen des Buches wird beschrieben, wie Götter und Dämonen umherfliegen konnten. „Schnell wie Garuda flog er (Hanuman, Anm. LAF) hinweg über das Meer und bahnte sich seinen Weg durch die wolkengefüllte Luft“, heißt es in Kapitel 1 des fünften Buches (Sundara Kana) zum Beispiel. „Durchs Firmament“ soll er geflogen sein und dabei die Wolken wie der Wind zerstreut haben. Denn so ein göttlicher Flugwagen war…

ein unvergleichliches Meisterwerk, denn er vermochte durch den Himmel zu fliegen wie ein Leuchtfeuer im Kreis der Sonne, und strahlte unbeschreiblich“. (fünftes Buch, Sundara Kana, Kapitel 8)

„Fliegende Wagen der Götter“

„Die fliegenden Wagen der Götter“ (Kapitel 8) waren zahlreich im Alten Indien. Ravana, Besitzer des Flugwagens, konnte ihn allein durch die Kraft seiner Gedanken steuern. So sei er in der Lage gewesen, „schnell wie der Wind“ überall hinzukommen, wohin er wollte. Folgende Worte preisen diese Technologie der Götter:

Den Himmel vermochte er zu durchqueren, und er enthielt viele Kammern und unzählige seelenentzückende Kunstwerke. Fleckenlos wie der Herbstmond glich der Wagen einem Berg mit prächtigen Gipfeln.“ (fünftes Buch, Sundara Kana, Kapitel 8)

Bei Tag und Nacht konnte das Luftfahrzeug fliegen. Und es hatte auch einen Namen: „fliegender Wagen Pushpaka“, eben „Pushpakavimana“. „Das Luftfahrzeug Pushpaka“, wie es das Sanskrit-Wörterbuch von Dr. Martin Mittwede sagt. Und ein Pushpaka ist auch ein „fliegender Palast“. Rāma, der Held des Rāmayana, „flog nach gewonnenem Kampf damit zurück in sein Königreich“.

Und Pushpaka waren wirklich Flugwagen, wenn uns die Texte des Rāmayana nicht belügen:

„(sie) begaben sich zum Pushpakawagen und bestiegen ihn. Und die Dämoninnen nahmen diesen fliegenden Wagen und flogen auf Ravans Befehl zu Sita in den Ashokahain“. (sechstes Buch, Yuddha Kanda, Kapitel 47)

An anderer Stelle, so könnte man es interpretieren, fliegt ein solcher Vimana auch durch das All. Es heißt:

Unermüdlich durchtauchte Hanuman diesen Raum, den Sonne und Sterne schmückten, und überflog den König der Planeten. (…) Durch den Himmelsraum wurde er getragen, dieser Sohn des Windes, und er zerteilte beständig die Wolkengruppen und segelte fort und fort, wobei er lautes, donnergleiches Gebrüll ausstieß (…)“ (fünftes Buch, Sundara Kana, Kapitel 57)

Waren die oft genannten Vimanas Indiens nur Phantasie der alten Schreiber? Demnach nur von Prä-Astronautik-Forschern und -Autoren falsch gedeutet und interpretiert? Wenn nicht: wer flog vor Jahrtausenden durch den Himmel; wer waren diese „Götter“ und „Dämonen“ in den Flugwagen?

Götterwagen vs. Phantasie

Das Ramayana besteht aus 24.000 Doppelversen und wurde zum Beispiel von Claudia Schmölders (teilweise) ins Deutsche übersetzt. „Auf eine Eindeutschung der Schreibweise wurde verzichtet“, bemerkte sie explizit zu ihrer Arbeit. Ebenso, dass sie der anerkannten Übersetzung „The Ramayana of Valmiki“ (3 Bände, London 1953 bis 1959) von Hari Prasad Shastri folgte.

Kommt und kam es den Übersetzern der alten Schriften Indiens nicht seltsam vor, dass dort die Götter in fliegenden und leuchtenden Wagen durch den Himmel reisten? Denn einfach und pauschal zu behaupten, dass ein Vimana in den alten indischen Büchern nichts mit fliegenden Fahrzeugen von Himmelswesen zu tun hat, ist offensichtlich nicht weit genug geblickt. Es lassen sich zweifellos solche Fluggeräte darin finden, die sogar außerhalb der Erde operiert haben sollen.

Die alles entschiedene Frage ist hier die, was daran einst eine physische Realität war. Eine immer wiederkehrende Frage in der gesamten Prä-Astronautik, die ohne handfeste Beweise weiterhin ohne Antwort bleiben wird.

Hierbei ist im Fall der indischen Vimanas besonders interessant, dass es angeblich so was wie „technische Rekonstruktionen“ dieser Fluggeräte gibt. Sie kursieren schon viele Jahrzehnte und sind online immer wieder zu finden. Ein Dr. Shivkar Bapuji Talpade aus Bombay soll sogar schon 1895 nach Anweisungen eines Pandit Subbaraya Shastry ein flugfähiges Gerät dieser Art nachgebaut haben.

Hierzu veröffentlichte das „Indian Institute of Science“ bereits  1974 die Untersuchung „A critical study of the work ‚Vymanika Shastra'“. Darin kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die kursierenden „Rekonstruktionen“ (angeblich von 1904) nicht in der Lage waren zu fliegen. Auch die genauen Textquellen dieser „Rekonstruktionen“ seien unauffindbar.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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