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VIDEO: Riesen der Antike: Was wusste US-Präsident Abraham Lincoln wirklich über sie? (re-Upload/Neuschnitt)

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VIDEO: Riesen in der Vergangenheit: Was wusste US-Präsident Abraham Lincoln wirklich? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Riesen in der Vergangenheit: Was wusste US-Präsident Abraham Lincoln wirklich? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In unserer Vergangenheit gab es Riesen! Titanen oder Giganten der Vorzeit, von denen heute weltweit Legenden und Mythologien erzählen. Die aber auch handfeste Spuren hinterlassen haben sollen. Meist in Form von Knochen oder ganzen Skeletten, die es einst sogar nicht selten in die Presse schafften. Viele sind überzeugt, dass es diese Kreaturen gab. Aber war es auch der ehemalige US-Präsident Abraham Lincoln? Denn er machte 1848 während einer Rede in diesem Zusammenhang einige merkwürdige Aussagen. Welche das waren, und warum sie in verschiedene Richtungen gedeutet werden können, erfahrt Ihr in diesem Video vom Sommer 2015.


Riesen, die Titanen der Vorzeit

Weltweit kursieren Mythen über ein Geschlecht von Riesen der Vorzeit, die einstmals auf dieser Welt lebten. Glauben wir diversen Berichten und vor allem Legenden, wurden auch immer wieder ihre Überreste entdeckt. Was die etablierte Wissenschaft vehement abstreitet.

Praktisch alle Völker der Erde kennen Geschichten und Überlieferungen von Riesen, Titanen oder Giganten, die einst auf Erden existierte haben sollen. Sogar handfeste Spuren dieser Giganten der Vergangenheit sollen laut diversen Presseberichten immer wieder gefunden worden sei. Meistens bestanden diese aus Knochen in Gräbern, die beispielsweise im 19. Jahrhundert in Nordamerika entdeckt wurden.

Deshalb gehört das Thema „Giants“ fest zu den großen Rätseln der Welt und der Mysterien der Vergangenheit. Und dies ist einer der Gründe, warum auf dem Mystery Files-Kanal bereits in einer Reihe Videos dieser Mythos Thema war. Ebenso in Beiträgen auf diesem Blog sowie sehr umfangreich in dem Buch „Rebellion der Astronautenwächter“. (mehr dazu HIER). Denn die Frage nach solchen Titanen vor der Sintflut (und durchaus auch danach noch!) ist überaus spannend.

Wusste Abraham Lincoln die Wahrheit?

Kann es aber tatsächlich sein, dass schon 1848 der spätere US-Präsident Abraham Lincoln etwas über diese Giganten der Vorzeit wusste und dies öffentlich auch sagte?

Abraham Lincoln war von 1861 bis zu seiner Ermordung im April 1865 in Washington D.C. der 16. Präsident der USA. Doch Jahre zuvor hielt er bei den Niagarafällen eine Rede, in denen er eine sehr seltsame Aussage machte. Lincoln sprach in dieser von „Riesen“ bzw. „Giants“, die einst Nordamerika bewohnten und deren Gräber man in Mounds (künstlich Erdhügel) noch immer finden könne.

Wusste Abraham Lincoln mehr über die Giganten der Antike? Oder ist sein Zitat missverstanden und aus dem Zusammenhang gerissen worden? Alles dazu in diesem Video vom 19. Juli 2015, das ich Euch an dieser Stelle als re-Upload mit einem neuen Schnitt online stelle. Auch wenn die damalige Bildqualität zu wünschen übrig lässt.

Bleibt neugierig …

Video vom 19. Juli 2015 auf Mystery Files

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Papst Franziskus in der irakischen Stadt Ur: Dort, wo Stammvater Abraham einst Kontakt zu Außerirdischen hatte? (+ Videos)

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Papst Franziskus in der irakischen Stadt Ur: Dort wo Stammvater Abraham einst Kontakt zu Außerirdischen hatte? (Bilder: WikiCommons & tagesschau.de / Montage: Fischinger-Online)
Papst Franziskus in der irakischen Stadt Ur: Dort wo Stammvater Abraham einst Kontakt zu Außerirdischen hatte? (Bilder: WikiCommons & tagesschau.de / Montage: Fischinger-Online)

Papst Franziskus war wieder unterwegs. Diesmal im Irak, wie es der TV-Zuschauer in verschieden Nachrichten sehen konnte. Eine kurze Reise von vier Tagen, bei der er auch die Stadt Ur besuchte und dort betete. Eigentlich eine uralte Stadt des Kulturlandes Mesopotamien, in der der laut Bibel Abraham geboren wurde. Der Stammvater aller Juden, Christen und Muslime. Doch kam es dort vor Jahrtausenden „klipp und klar“ zu einem Kontakt von Abraham mit Außerirdischen? Denn das schrieb der Prä-Astronautiker Erich von Däniken dazu in einem Tweet, der sicher einige erstaunte. Was aber meinte er damit, wie kommt von Däniken zu dieser Aussage? Das und mehr erfahrt Ihr hier.


Papst Franziskus im Irak

Kürzlich flimmerten in die heimischen Wohnzimmer in den Nachrichten Neuigkeiten über Papst Franziskus. Der „oberste Hirte“ der katholischen Kirche befinde sich derzeit auf einer Reise durch den Irak, träfe sich dort mit verschiedenen Vertretern des Glaubens und feierte mit den dortigen Christen Messen. Alles wie üblich verbunden mit dem Aufruf auf Frieden und einen Dialog zwischen den Religionen. In diesem Fall vor allem Christen und Muslime. Eine sogenannte „Apostolische Reise“, wie es die Kirche nennt, die vom 5. bis 8. März dauerte.

Der TV-Zuschauer oder Nachrichtenkonsument wird sich bei den Berichten über die Irak-Reise des Papstes sicher gedacht haben: „Mutig von ihm.“ Denn die ganze Welt weiß natürlich über die Lage im Nahen Osten und hier speziell den Irak. Vielmehr wird sich der normale News-Konsument wohl nicht dabei gedacht haben. Auch nicht als Papst Franziskus die im Süden des Irak liegende Stadt Ur besuchte und dort bei einem interreligiösen Treffen für die Opfer von Terror und Krieg betete. Eine wichtige Kernaussage war, dass es keinen Frieden geben könne, wenn sich die Völker nicht „die Hand reichen“.

Zuschauer der üblichen Fernsehnachrichten (privat und öffentlich-rechtlich) werden es wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Und der ein oder andere mag sich dabei gefragt haben, was Ur denn für eine Stadt ist, das der „Heilige Vater“ genau dort zu Gebet rief. Immerhin ist Ur in all den Jahren der Berichte aus dem Irak praktisch nie erwähnt worden. Mossul oder Bagdad kennt man – aber Ur?

Geschichtlich Interessierte oder bibelfeste Leser kennen Ur selbstverständlich. Auch die Internetseite der „Tagesschau“ klärt dazu ihr Zielpublikum etwas auf:

Laut biblischer Überlieferung ist der Ort Ur in der Wüste des Südirak die Geburtsstätte Abrahams, des Stammvaters von Juden, Christen und Muslimen.“

Abraham aus Ur

Der Ort Ur ist kein Ort oder keine Stadt im eigentlich Sinn. Es ist eine uralte Stadt der Sumerer und späterer Kulturen Mesopotamiens, die schon vor 6.000 und mehr Jahren besiedelt war. Eine der wichtigsten Ruinenstätte des Landes überhaupt, dessen zentrales Heiligtum eine Zikkurat, eine Art Stufenpyramide, zu Ehren des Mondgottes Nanna bildete. Wie bei vielen uralten Städten im Zweistromland. Am bekanntesten ist hier wohl der „Turm von Babel“, den man unter anderem aus dem Alten Testament kennt.

Aber auch die Stadt Ur ist im Alten Testament zu finden. Hier sei der Überlieferung im Buch Genesis nach der legendären Patriarch Abraham geboren. Der Stammvater von Juden, Christen und Muslimen. Und natürlich ist das auch dem Vatikan bzw. Papst Franziskus bekannt, weshalb genau diese geschichtliche Stätte für einen Besuch ausgesucht wurde. So sagte der Papst in Bezug zu Abraham bei seinem Gebet in Ur auch:

Dass wir uns heute hier auf seinen Spuren befinden, dies möge ein Zeichen des Segens und der Hoffnung sein für den Irak, für den Nahen Osten und für die ganze Welt.

Eine schöne Geste, ein nettes Zeichen, werden die meisten Gläubigen sicher denken. Nicht aber der Religionskritiker und Prä-Astroauntik-Autor Erich von Däniken. Er setzte am 7. März einen auf den ersten Blick sehr seltsam erscheinen Tweet bei Twitter ab:

Mit „Mosur“ meinte Erich von Däniken Ur. Aber wieso soll dort Abraham „klipp und klar Kontakt zu Außerirdischen“ gehabt haben? Und wieso sollen das der Papst und der irakische Ministerpräsident wissen? Was hat das damit zu tun, dass unsere Religionen „auf die Rückkehr der Götter vorbereitet“ werden, womit von Däniken natürlich die antiken Raumfahrer meint? Die Ancient Aliens, wie man sie heute nennt.

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Kontakt zu Astronautengöttern?

Nun, ob „der Papst wie auch Iraks Ministerpräsident wissen“, dass Abraham in Ur einst Kontakt zu Astronautengöttern hatte, wissen wir natürlich nicht. Woher auch, da Papst Franziskus dies bisher nirgendwo kundtat. Ob die heutigen Religionen auf die Wiederkehr dieser Raumfahrer der Antike, die einst für „Götter“ gehalten wurden, „vorbereitet“ werden, wissen wir ebenso wenig. Zu vermuten ist es durchaus. Aber nur dann, wenn wir der Meinung sind, dass die Götter der alten Überlieferungen einschließlich des biblischen „Gott“ auch wirklich Außerirdisch waren. Dann allerdings, davon bin ich überzeugt, reicht es nicht nur die aktuellen Religionen auf deren Rückkehr vorzubereiten.

Von Däniken spricht von „klipp und klar“, was suggeriert, dass es für seine kühne Behauptung Beweise habe. Beweise dafür gibt es aber nicht. Sehr wohl aber finden sich in den alten Texten und Mythen Hinweise darauf, dass Abraham tatsächlich Kontakt mit diesen Außerirdischen des Altertums in Ur gehabt haben könnte. Sehr ausführlich habe ich das schon in meinem Buch „Götter der Sterne“ analysiert und diskutiert.

Denn, wie Ihr in diesem Blog Artikel HIER umfangreich nachlesen könnt (s. zweite Video unten), laut diesen Schriften hatte Abraham einst Kontakt mit fremden Wesen, die ihn mit in den Himmel nahmen. Zu einer Raumstation von Außerirdischen! So erstaunlich das klingt, so ist es eine Tatsache, das die entsprechende Überlieferung über diese „Himmelsreise“ des Stammvaters genauso interpretiert werden kann. Ob es deshalb wahr ist, wissen wir leider nicht.

In der Bibel findet sich dieser Bericht übrigens nicht. Das altjüdische Buch außerhalb der Bibel, ein Apokryph, nennt sich „Apokalypse des Abraham„. Im zweiten Video unten aus dem Jahr 2012 gehe ich auf dieses Thema genauer ein.

Feuer vom Himmel

Unheimliches ereignete sich aber auch bei der Berufung des Abraham durch den angeblichen „Gott“ an sich. Wie im ersten Video unten zusammengefasst, machte hier laut den alten Überlieferungen das Himmelswesen kurzen Prozess mit Terach, dem Vater von Abraham. Dieser war treu des Glaubens seiner Heimat ein Anhänger diverser Götter Mesopotamiens. Er soll sogar seinen Lebensunterhalt damit verdient haben, entsprechende „Götzen“ herzustellen.

Nach der Überlieferung war dieser Mann den Plänen „Gottes“ offenbar im Weg. So wurde er bei der Berufung des Abraham kurzerhand ermordet. Durch Feuer vom Himmel wurden er, sein Haus und seine ganze Habe dem Erdboden gleich gemacht. Nun konnte Abraham seine Heimat Ur verlassen und seine Mission im Auftrag seines himmlischen Herrn erfüllen, wie es auch die Bibel weiter erzählt. Wenig verwunderlich ist hierbei, dass sich diese Episode über die Ermordung des Terach durch „Gott“ nicht in der Bibel erwähnt wird. Dort finden sich – wenn überhaupt – widersprüchliche Angaben über den Tod von Abrahams Vater.

Genau diese nicht-biblichen Überlieferungen aus den sogenannten Apokryphen sind es, auf die Erich von Däniken in seinem Tweet anspielt. Faszinierende Geschichten einer längst vergangenen Zeit.

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Video vom 18. Februar 2020 auf Mystery Files

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Video vom 12. Juli 2012 auf Mystery Files

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Die versunkene Stadt Ur und wie Gott den Vater von Abraham tötete: Was nicht in der Bibel steht +++ Video +++

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VIDEO: Die versunkene Stadt Ur und wie Gott den Vater von Abraham tötete! (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die versunkene Stadt Ur und wie Gott den Vater von Abraham tötete! (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Abraham ist eine der bekanntesten Figuren der Bibel. Ein Stammvater, der einst auf Befehl Gottes seine Heimatstadt Ur mit seinem Vater und seiner Familie verließ und so zum „Stammvater vieler Völker“ wurde. Nach der Erzählung im Alten Testament eine schöne und friedliche Geschichte. Doch nur da, denn andere Schriften erzählen eine ganz andere und widersprüchliche Version der Ereignisse, wie Ihr es in diesem Video auf YouTube erfahrt.


Abraham aus Ur: Was die Bibel verschweigt!

Nach dem Buch Genesis im Alten Testament ist Abraham der „Stammvater vieler Völker“. Ein gottesfürchtiger Mann, der einst in der legendären Stadt Ur in Mesopotamien lebte und von dort auf Befehl Gottes mit seiner Familie in ferne Länder zog.

Nachdem Abraham die sumerische Stadt Ur verließ, wurde er Nomade. Begleitet von seinem Vater Terach, der eines Tages friedlich in dem Ort Haran starb, wie es die Bibel erzählt.

Die Stadt Ur gab es tatsächlich und deren Ruinen im Süden des Irak sind weltberühmt. Beispielsweise die dortige Stufenpyramide, die dem Mondgott geweiht war. Wie neue Studien jetzt zeigten, war Ur einst sehr viel größer, als Archäologen bisher angenommen hatten. Es war eine regelrechte Metropole, die Stammvater Abraham einst mit seiner Familie verlassen haben soll.

Doch es gibt bei dieser Geschichte ein mehr als nur dunkles Kapitel, das die Bibel nicht erzählt. Demnach lief die Berufung des Abraham durch Gott alles andere als friedlich ab! Vielmehr mit absichtlich herbeigeführtem Tod und Zerstörung, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 20. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Die Himmelsreise des Abraham: Wie der biblische Stammvater mit Ancient Aliens in das All flog +++ Artikel & Video +++

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Die Himmelsreise des Abraham - War der biblische Stammvater im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Himmelsreise des Abraham – War der biblische Stammvater im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Forscher und Autoren der Prä-Astronautik suchen weltweit in alten Schriften und Überlieferungen nach Spuren möglicher außerirdischer Besucher vor Jahrtausenden. Vielerorts wird man hierbei in den Mythologien unserer Vorfahren fündig, da diese in aller Welt von Göttern und Himmelswesen berichten. Ein solcher Text ist die außerbiblische „Apokalypse des Abraham“, die von dem biblischen Stammvater Abraham aus dem Alten Testament erzählt. Darin findet sich eine derart erstaunliche Geschichte über eine Himmelfahrt zu einem fremden Ort außerhalb der Erde, dass Skeptiker teils sogar dachten, diese 2.000 Jahre alte Erzählung wären „erfunden“. Grund genug sich in diesem Artikel und einem entsprechenden YouTube-Video die „Abraham-Apokalypse“ und die entsprechen Passagen einmal genau anzusehen. Denn sie klingen sehr deutlich wie ein Flug von der Erde zu einer Raumstation der Ancient Aliens ins All – vor mindestens zwei Jahrtausenden!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Stammvater Abraham

Abraham ist legendär. Christen, Muslime und Juden berufen sich bis heute auf den religiösen Stammvater, dessen Nachfahren der Herr in gewaltiger Zahl hervorbringen wollte.

In der Bibel taucht Abraham am Ende der Patriarchenliste nach der Sintflut im Buch Genesis (Kapitel 11) auf. Er war der Sohn des Terach und hatte zwei Brüder. Außerdem erfahren wir, dass der legendäre Lot der Neffe Abrams alias Abraham war.

Die Familie lebte in Untermesopotamien in der berühmten Stadt Ur, die es tatsächlich gab. Diese Stadt ist durch den archäologischen Forschungsdrang von John E. Taylor, britischer Konsul in der Stadt Basra, im Jahr 1854 gefunden bzw. identifiziert worden. Zuvor war sie eher ein Mythos der Bibel, doch die Stadt selber war bereits im zweiten Jahrtausend vor Christus ein wichtiges Handelszentrum.

Und von hier zog Abraham einst fort nach Kanaan, da Gott es von ihm verlangte (Gen. 11,31).

Die weitere Geschichte Abrahams aus dem Alten Testament ist weltberühmt. Ab Genesis Kapitel 12 beginnt die eigentliche Geschichte des Stammvaters. Sogleich erfahren wir ab dem ersten Vers, dass Gott ihn persönlich ansprach und „zu einem großen Volk machen“ werde. Es ist die „Berufung Abrahams“, wie die verschiedenen Bibeln das Kapitel nennen.

Abraham lebte da schon in Haran (nordwestlich von Mesopotamien), zu dem seine Heimat Ur Wirtschaftsbeziehungen hatte. Das alles war etwa 1900 bis 1850 vor Christus.

Kannte man vor Jahrtausenden schon alle Planeten unseres Sonnensystems? (Bild: L. A. Fischinger/Archiv)
VIDEO: Kannten die Sumerer bereits vor 4.500 Jahre alle Planeten unseres Sonnensystems? (Bild: Fischinger-Online/Archiv)

Aber die ganze „Abraham-Story“ hat weit mehr zu bieten, als es die Bibel berichtet. Abraham schloss einen Bund mit dem Herrn und auch die Beschneidung gehörte dazu. Ebenso die Vernichtung der Städte Sodom und Gomorrha, wo Abrahams Neffe Lot lebte, sind bekannt und gehören in Abrahams Epoche. Abraham war der Stammvater des „auserwählten Volkes“. Ursprünglich war er jedoch natürlich kein Jude, denn es gab keine Juden in seinen Tagen. Er war Sumerer, denn seine Heimatstadt Ur ist eine berühmte sumerische Stadt.

Doch es gibt weitere Informationen zu Abraham, als in der Bibel stehen. Das Buch „Apokalypse des Abraham“ (ca. erstes Jahrhundert) zum Beispiel.

Der „Gott der Götter“

Nach diesem Text war Terach, der Vater von Abraham, ein Handwerker, der Götzenfiguren herstellte. Mesopotamien war bekannt für seinen Vielgötterei (= Polytheismus) und der Sumerer Abraham war mit dieser Religion nicht einverstanden. Es kam laut der Schrift deshalb zwischen Abraham und seinem Vater zu Streitigkeiten.

Die Tätigkeit seines Vaters war gleichzeitig aber auch sein Todesurteil! Kapitel 8 beschreibt, wie ein „Feuerwolkenbruch“ plötzlich erschien und „da fiel die Stimme eines Starken vom Himmel“. Die Fremde Stimme aus dem Himmel gab sich als „Gott der Götter“ zu erkennen und forderte Abraham auf seinen Vater zu verlassen.

Abraham gehorchte, verließ das Haus seines Vaters und da…

„…kam eines großen Donners Schall, und Feuer fiel vom Himmel, und dies verbrannt ihn, sein Haus und alles darin bis auf den Grund an vierzig Ellen.“ (8,7)

"Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?" fragt sich ein Bibelfundamentalist in einem Vortrag (Bilder: gemeinfrei/L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
Video: “Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?” Ein Bibelfundamentalist „widerlegt“ die Prä-Astronautik anhand der Bibel (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Nach dem Mord durch den „Gott der Götter“ verlangte dieser, dass Abraham eine Prüfung zu bestehen habe und fasten müsse. Danach wird er „Großes“ erleben und sehen, dass er „bisher nie geschaut“ habe (9,6).

„Nicht eines Menschen Atem“

Und jetzt wird es richtig spannend, denn die rund 2.000 Jahre alte „Apokalypse des Abraham“ lässt uns nicht im Unklaren, was dies für „Wunder“ sein sollen. Im Gegenteil.

Jetzt wurde Abraham aber erst mal neugierig, wer da überhaupt mit ihm spricht – und er seinen Vater Terach eigentlich ermordet hat. Es war kein Mensch, denn es heißt:

Als ich die Stimme hörte, die solche Worte zu mir sprach, sah ich bald hierhin und bald dorthin. Nicht eines Menschen Atem war’s, und so erschrak mein Geist, und meine Seele floh aus mir. Ich wurde wie ein Stein und fiel zu Boden, weil ich nicht mehr zum Stehen die Kraft besaß.“ (10,1-2)

Ein „Engel“ des Herrn mit Namen Javel (Jaoel) half dem verschreckten Sumerer wieder auf die Beine. Ein Wesen, das „eines Mannes Ähnlichkeit“ besaß (10,5), aber demnach kein wirklicher Mensch war. Als Abraham das Engelwesen Gottes genauer sah heißt es in der Schrift über seine Gestalt und Aussehen:

Sein Leib glich einem Saphir, sein Antlitz einem Chrysolithe  und seines Hauptes Haar dem Schnee und seines Hauptes Diadem dem Regenbogen und sein Gewand dem Purpur; ein goldener Zepter war in seiner Rechten.“ (11,2)

Javel begleitet Abraham die folgenden 40 Tage während seiner Prüfung, Fastenzeit und Opferung. All das bestand er mit Bravour, so dass Abraham nun bereit war die Erde zu verlassen.

Abrahams Reise in den Himmel

VIDEO: War der Prophet Ezechiel im Alten Testament “der erste”, der einen Thronwagen Gottes sah? (Bild: gemeinfrei / Fischinger-Online / Archiv E. v. Däniken)
VIDEO: War der Prophet Ezechiel im Alten Testament “der erste”, der einen Thronwagen Gottes sah? (Bild: gemeinfrei / Fischinger-Online / Archiv E. v. Däniken)

Ihr habt richtig gelesen – hoch hinaus ging es. „Abrahams Luftreise“ heißt das entsprechende Kapitel 15 treffend und bei Sonnenuntergang ging es los:

„(…) da gab es Rauch, wie Rauch aus einem Ofen. Die Engel (…) stiegen von des rauchenden Ofens Spitze auf. Mich nahm der Engel an der rechten Hand und setzte mich der Taube auf den rechten Flügel; er selber setzte sich der Turteltaube auf den linken.“ (15,1-3)

Es ging mit dieser rauchende „Taube“ sehr weit in den Himmel. So hoch, dass dort nicht einmal mehr Feuer brennen kann. Das verwundert nicht, wissen wir doch alle, dass das All luftleer ist und keinen Sauerstoff für eine Verbrennung enthält.

Die „Abraham-Apokalypse“ beschreibt das so:

So trug er mich bis an der Feuerflammen Grenzen. Dann stiegen wir hinauf so, wie mit vielen Winden, zum Himmel, der da ob dem Firmament befestigt war.“ (15,4-5)

Bis über das Firmament hinaus ging diese Himmelsreise. Dort erblickte er ein rätselhaftes Licht und „eine große Schar von mächtigen Gestalten“ die „Worte rufen, wie ich sie nicht kannte“, bemerkt Vers 6.

Sprachlos fragte Abraham seinen himmlischen Engel-Begleiter, warum er überhaupt hier in den Himmel gebracht wurde. Er könne überhaupt nichts sehen und habe ganz einfach Angst:

Ich sprach zum Engel: Warum hast du mich jetzt hierhergebracht? Ich kann ja gar nichts sehen; denn ich bin schwach geworden; mein Geist ist von mir fort.“ (16,1)

„Bleib bei mir“, sagte der Engel daraufhin zu ihm, „hab keine Angst!“. Es nützte nichts, denn eine Stimme die donnerte und toste wie des „Meeres Tosen in der

VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild & Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild & Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei)

Brandung“ wandte sich plötzlich an den Erdling. Offenbar war es der sogenannte „Gott“ persönlich, der ihn hier außerhalb der Erde begrüßte.

Abraham in der Raumstation

Verständlich, dass Abraham – oder wer auch immer das Erlebnis hatte – angesichts der Fremdartigkeit vor Furcht geradezu erstarrte. Angesichts der fremden Erfahrungen im Himmel heißt es in der dazu in der „Abraham-Apokalypse“:

Ich aber wünschte auf die Erde niederwärts zu fallen; der hohe Ort, worauf wir standen, bald stand er aufrecht da; bald aber drehte er sich abwärts. (…)

Es war ja keine Erde mehr vorhanden, um darauf zu fallen.“ (17,3-4)

Kein Zweifel, Abraham war nicht mehr auf der Erde sondern im „Himmel“ in einem Ort, der sich drehte. Auch Raumstationen á la „2001 – Odyssee im Weltraum“ drehen sich um an der Außenseite ein Art „künstliche Gravitation“ zu schaffen. Beschreibt der alte Text genau das, eine Station von Ancient Aliens, die um die Erde kreiste? Es wäre phantastisch!

Es dauerte nicht lange und der Oberste bzw. Gott kam persönlich herbei geflogen. In einem mächtigen, tosenden und feurigen „Thronwagen“, wie es heißt. Das „unbeschreibliche Feuer“ dieses Flugwagens betont die alte Schrift immer wieder (z.B. 18,12) und der Pilot fordert den Auserwählten auf:

Er sprach: Beschaue jetzt die Fläche unterm Firmament, worauf du stehst! Sieh, wie auf keiner einzigen Fläche, noch irgendwo ein anderer ist, als Er, den du gesucht oder der dich liebgewonnen! Wie er noch spricht, tun sich die Flächen auf und unter mit der Himmel.

Und auf dem Firmament, worauf ich stand, sah ich ein Feuer ausgebreitet und Licht und Tau und eine Menge Engel und eine Pracht von unsichtbarer Herrlichkeit war über jenen Lebewesen, die ich sah; doch irgendjemand andern sah ich nicht daselbst“ (19,3-5)

Abraham war nach diesem alten Text „auf dem siebten Firmament“ hoch über der Erde. Ein sich drehender Ort …

Abraham und Henoch: Die Alexander Gerst vor Vorzeit!

Ein seltsamer Ort und für die Menschen des Vor-Raumfahrtzeitalters schlicht unerklärlich. Wenn sie tatsächlich die Erde verließen und in einer rotierenden Raumstation der Astronautengötter waren.

Es ist auch sehr interessant, dass der legendäre Prophet Henoch in seinem slawischen Buch (ab 20,1) schreibt, dass auch er dorthin geflogen worden sei. Zu einem „leuchtenden Ort“ hoch im Himmel, wo Henoch ebenfalls den „Höchsten“ traf, der ihm dort allerlei Geheimnisse offenbaren wollte.

Im äthiopischen Buch Henoch (zum Beispiel in Kapitel 14) wird ebenso beschrieben, wie er in den Himmel zu einem Ort Gottes auffuhr („Sie trugen mich in den Himmel“, Vers 8). Dort betrat er ein fremdes „Haus“ und sah den fliegenden „Höchsten“ auf seinem „Thronwagen“. Das „Haus“ selber sah aus wie aus „Kristall“ gebaut und die Decke „glich der Bahn der Sterne und der Blitze“. So zumindest heißt es bei Henoch, als ihn Engel in den Himmel brachten

VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Ähnlich wie bei Abraham, der hoch in fremden Gefilden aufgefordert wurde „beschau von oben doch die Sterne, die unter dir sich finden“ (20,3). Jeden Zweifel darüber, wo Abraham war, räumt Kapitel 21 aus. Ein Kapitel, das beispielsweise der Übersetzer 1928 mit „Der Blick auf die Erde“ mehr als treffen überschrieben wurde. Der beliebte deutsche Astronaut Alexander Gerst lässt grüßen.

Wir lesen darin:

„(Der Höchste sprach:) Schau unter deine Füße auf das Firmament! Erkenn auf dieser Fläche jetzt die dargestellte Schöpfung, die Kreaturen, die in ihr, und die für sie bereitgestellte Welt!

Ich schau hinab und seh sechs Himmel, und alles, was darin, daselbst die Erde und ihre Früchte und alles, was sich darauf bewegt (…) Ich sah daselbst das Meer und seine Inseln (…) Dort sah ich Ströme, ihre Quellen, ihre Kreise.“ (21,1-5)

Das alles klingt zweifellos erstaunlich.

Man muss immer wieder bedenken, dass der Text rund 2.000 Jahre alt ist. Wie alt die Geschichte wirklich ist, wissen wir natürlich nicht. Vielleicht gab es schon zuvor Niederschriften oder mündliche Erzählungen von dieser Reise in das All.

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Skeptiker: Alles Phantasie!

Ein Astronom und Blogger aus Österreich, der laut Kritikern im Internet einen „Kreuzzug“ gegen Esoterik, Ancient Aliens und Grenzwissenschaft führt, stieß einst ebenfalls auf diesen Text.

Mehr oder weniger, denn er besuchte vor rund zehn Jahren den Vortrag „Götterdämmerung“ von Erich von Däniken nach seinem gleichnamigen Buch. Darin erwähnt von Däniken sehr knapp auch den oben von mir zitierten Text. Für den GreWi-Kritiker klangen diese Zitate bei dem Vortrag „wirklich beeindruckend“, wie er schrieb. Wenn sie denn überhaupt stimmen bzw. von Däniken in seinem Vortrag korrekt zitiert, hieß es.

Denn daran hatte der Astronom seine Zweifel. Er war auch nicht in der Lage über „Google“ den Ursprungstext der Däniken-Zitate zu finden. Dennoch fand er eine englische Ausgabe der „Abraham-Apokalypse“ und berichtete in den Magazin „Skeptiker“ 2009 von seinem Vortragsbesuch.

VIDEO: “Auf der Jagd nach den Nephilim” – Von Ancient Aliens, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO/VORTRAG: “Auf der Jagd nach den Nephilim”: Von Ancient Aliens, Engeln, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Bild: Fischinger-Online)

Sein Resultat nach seinen mehr als mangelhaften „Recherchen“: Alles Phantasie!

Doch die Texte sind seit 1928 auch in Deutsch nachzulesen, was über ein bisschen „googlen“ wohl weniger zu erfahren ist. Sie sind da, die Zitate stimmen. Worauf ich den Prä-Astronautik-Kritiker damals auch aufmerksam machte. Ohne Erfolg, denn er verbreitete seinen „Skeptiker“-Artikel auch mit großem Erfolg als Blogger im Netz.

Die „Abraham-Apokalypse“

Die „Abraham-Apokalypse“ oder auch „Apokalypse des Abraham“ ist 70 nach Christus niedergeschrieben worden. Demnach grob 2.000 Jahre nach Abrahams angenommener Lebenszeit, sofern es eine solche Person einst überhaupt gab.

Zwar sind die ursprünglichen Quellen dieses Textes unbekannt, aber Abraham wird dies Buch kaum geschrieben haben. Teilweise sind hier vielleicht tatsächliche mündliche Überlieferungen über ihn eingeflossen, aber der Redakteur des Buchs lebte lange nach ihm.

Diese Tatsache, dass Abraham nicht der Autor ist, ändert jedoch nichts an dem Inhalt. Und auf diesen kommt es an!

Egal wer nun diese Dinge sah, irgendjemand sah sie scheinbar. Reiste wirklich jemand vor Jahrtausenden in das All zu einem sich drehenden Ort über der Erde? Ein Ort, den man als radförmige und rotierende Raumstation von Ancient Aliens deuten könnte.

Die Theologie bzw. Textforschung sagt natürlich klar nein.

So zum Beispiel wird der Vers „der hohe Ort, worauf wir standen, bald stand er aufrecht da; bald aber drehte er sich abwärts“ als „göttliche Donnerstimme“ gedeutet. Gottes donnernde Stimme würde durch seine Erschütterung den Himmel zum Schwanken bringen.

Natürlich sind die Themen Abraham und die Apokalypse mit seinen Namen weitaus komplexer, wie an anderer Stelle umfangreich dargelegt. Nichtsdestoweniger lohnt sich für einen aktiven Jäger des Phantastischen immer der genau Blick in alte Schriften. Vor allem, wenn man darin Hinweise auf die Götter aus dem All in ihrer Gesamtheit nachliest, also nicht nur als bereits ausgewählte Zitate in Mystery-Büchern.

Einiges mag sich dabei als Irrtum oder verfälschte Zitate herausstellen – anderes, wie in diesem Fall, aber eben nicht.

YouTube-Video vom 12. Juni 2012 zum Thema

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Giants: Was wusste US-Präsident Abraham Lincoln 1848 über die Riesen der Vorzeit – kannte er sie? (Video auf YouTube)

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 Giants: Was wusste US-Präsident Abraham Lincoln 1848 über die Riesen der Vorzeit? (Bild: L.A. Fischinger)
Die „Riesen der Vorzeit“ – gab es sie? (Bild: L.A. Fischinger)

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Abraham Lincoln war von 1861 bis zu seiner Ermordung im April 1865 in Washington D.C. der 16. Präsident der USA. Doch Jahre zuvor hielt er bei den Niagarafällen einer Rede, in denen er eine scheinbar seltsame Aussage machte: Lincoln sprach von „Riesen“ / „Giants“, die einst Nordamerika bewohnten und deren Gräber man in Mounds (künstlich Erdhügel) finden könne.

Wusste Abraham Lincoln mehr über die Giganten der Vorzeit? Oder ist sein Zitat missverstanden und aus dem Zusammenhang gerissen worden?

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Die Apokalypse des Abraham und die Prä-Astronautik – Reiste der Stammvater mit den Astronautengöttern in das All?

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Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
Das uralte Buch „Die Apokalypse des Abraham“ erzählt: Engel brachten Abraham in das „All“. (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Das alt-jüdische Buch „Die Apokalypse des Abraham“ überliefert bis heute, dass der Stammvater Abraham angeblich durch vermeintliche „Engel“ des Himmels aufgesucht wurde und mit diesen die Erde verlassen habe. Von dort habe er die Erde aus dem All gesehen. Das klingt mehr als nur nach Prä-Astronautik. Zu dieser Überlieferung ein neues Video auf meinem Mystery-Kanal des Unfassbaren bei YouTube.

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Vimanas im alten Indien: Fliegende Wagen der Götter am Himmel und im All – der ewige Streit um Außerirdische in Indiens Antike

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Vimanas: fliegende Wagen der Götter im alten Indien - der ewige streit (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Vimanas: fliegende Wagen der Götter im alten Indien – der ewige streit (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Mystery-Forscher und Autoren der Prä-Astronautik durchforsten seit Jahrzehnten alte Texte und Schriften nach scheinbar modernen Inhalten. Vor allem auch nach Göttern des Himmels, die in fliegenden Wagen oder Geräten beschrieben werden. Solche Gefährte heißen in den alten heiligen Büchern Indiens nicht selten Vimana. Fluggeräte von fremden Wesen aus ebenso fremden Welten oder vom Himmel. Aber stimmt es, dass solche Flugwagen der indischen Götter, Helden und Dämonen nur reine Phantasie diverser Autoren sind, wie es Kritiker der Prä-Astronautik immer wieder sagen?


Vimanas im Alten Indien

Biblische und verwandte Texte aus alter Zeit berichten von zahlreichen „Himmelfahrten“ und überliefern derartige „Gotteserfahren“. Es sind Beschreibungen des fliegenden „Thronwagen Gottes“. Kein Wunder also, dass die Autoren der „Ancient Aliens“ sich schon vor 60 und mehr Jahren an biblische Schriften heranwagten, um diese „modern“ zu interpretieren.

Es bietet sich ja an, denn eine Bibel hat eigentlich jeder im Haus und auch die nicht-biblischen Texte sind leicht zu bekommen.

Aber in der modernen Prä-Astronautik sind heute auch die uralten Texte aus Indien nicht mehr wegzudenken. Quasi unter dem Ladentisch kursiert zum Beispiel eine 140-seitige Dokumentation über „Vimana in Ancient India“. Unter dem Ladentisch deshalb, da sie im Selbstverlag in winziger Auflage 1985 im indischen Kalkutta erschienen ist. Darin wird die Bezeichnung „Vimana“ aus den alten Schriften als Fluggeräte von außerirdischen Göttern identifiziert.

Autor dieser Zusammenfassung über diese Vimanas war Professor Dileep Kumar Kanjilal von der Universität Kalkutta. Seines Zeichens ein Kenner der altindischen Schriften des Sanskrit. Er übersetzte alte Texte ins moderne Englisch und beim Studium seiner Arbeit scheint es eigentlich keinen Zweifel mehr zu geben: „Die alten Götter Indiens flogen in Raumschiffen herum! Die Vimanas waren Fluggeräte von Außerirdischen!“

Kritiker spotten, wenn sie diese Arbeit überhaupt kennen, bis heute über den Inhalt dieser Broschüre. „Pure Phantasie“ schreien diese und sprechen Professor Kanjilal jegliche Qualifikation ab. Mehr noch, im Internet heißt es unter Skeptikern seit Jahren, dass diese Übersetzungen nur Erfindungen wären. Und zwar auf Wunsch von keinem geringeren als Erich von Däniken selber.

Skeptiker

So schrieb bereits vor mehr als 10 Jahren ein Skeptiker (den ich hier nicht namentlich nennen werde) in seinem Internetforum sogar folgendes:

Dieser Inder, der gute Kanjilal, hat für Erich von Däniken eine Wunschübersetzung angefertigt. Das hat Däniken (…) einem anderen Prä-Astronautik-Autor gestanden. Er hat ihm einfach mit einem mehrfachen Jahresgehalt vor der Nase rumgewedelt, darauf ist er eingeknickt.“

Beweise für diese Unterstellung gab es von Seiten des Kritikers damals nicht.

Was aber ist denn nun ein Vimana, das viele Prä-Astronautik-Autoren als Raumfahrtzeug oder Luftfahrzeug von Außerirdischen betrachten? Ein einschlägiges Sanskrit-Lexikon von 1999 unter dem Stichwort „Vimāna“ verrät es. Demnach ist es ein…

Fahrzeug der Götter, welches sich von selbst bewegen kann; ein Luftwagen; Tempel, Thron; Maß, Proportion; eine Person, die allen Stolz und Egoismus aufgegeben hat und zum Himmel aufsteigt.“

Tatsächlich sollten hier Grenzwissenschaftler aufhorchen. Götterfahrzeuge sind ja für für viele Mystery-Jäger Fahrzeuge von Außerirdischen. Und auch heute noch heißen Flugzeuge in Indien zum Teil „Vimana“. Ebenso Tempel oder Teile der Tempel, wie etwa die Spitze. Pauschal gibt es demnach nicht das oder die eine Vimana. Und Professor Kanjilal übersetzte in seiner „modernen Interpretation“ von 1985 Vimana schlicht mit „Raumschiff“.

Doch auch abseits von „vorbelasteter Literatur“ sind diese indischen Flugwagen der Götter aufzuspüren. Und dies nicht zu knapp.

Ein leuchtender Himmelswagen

Im Jahre 1824 veröffentlichte Professor Franz Bopp seine Arbeit „Ardschuna’s Reise zu Indra’s Himmel nebst drei anderen Episoden des Mahâ-Bhârata“ über die Reise des in Indien legendären Helden Ardschuna in den Himmel. Der Text stammt aus dem berühmten, Jahrtausende alten Nationalepos Mahabharata.

Es handelt sich dabei um genau jenem Text, der auch angeblich das bereits HIER analysierte „Atombomben-Zitat“ enthält. Also Aussagen, die auf den Einsatz von Atombomben vor tausenden von Jahren hindeuten sollen.

Wir lesen bei Bopp Erstaunliches. So erfahren wir, dass der Held Ardschuna sich eines Tages wünschte, dass ein „Wagen“ (Vimana) kommen solle, was er daraufhin auch mit viel Tamtam tat:

Und mit Matali (der göttliche „Pilot“, Anm. LAF) kam plötzlich im Lichtglanze der Wagen an, Finsternis aus der Luft scheuchend, und erleuchtend die Wolken all, Die Weltgegenden anfüllend mit Getöse, dem Donner gleich. Der falben Rosse zehn tausend zogen mit Windeseile ihn. Himmlisch Zaubergebild war es, ein augenraubendes fürwahr. (…)

Auf dem Wagen sodann stieg er (Ardschuna, Anm. LAF), glänzend so wie des Tages Herr. Mit dem Zaubergebild führ er, dem Sonn’-ähnlichen Wagen nun, Dem himmlischen, empor freudig, der weise Spross aus Kuru’s Stamm.“ (nach Bobb, S. 1-3)

Mit diesem fliegenden Wagen nun stieg der tapfere Krieger Ardschuna in den Himmel auf. Dort sollte er den Gott Indra treffen. Und es wird richtig spannend:

Als er nun dem Bezirk nahte, der unsichtbar den Sterblichen, Erdewandelnden, sah Wagen, wunderschön’ er zu Tausenden. Dort scheint Sonne nicht, Mond nicht, dorten glänzet das Feuer nicht, Sondern in eigenem Glanz leuchtet allda, durch edler Thaten Kraft, Was in Sternengestalt unten auf der Erde gesehen wird, Ob großer Ferne gleich Lampen, obwohl es große Körper sind.“

Der biblische Abraham lässt grüßen – wie HIER dargelegt …

Mit einem Vimana zu den Sternen

Es heißt folglich, dass der mutige Held mit einem göttlichen, fliegen Wagen in den Himmel fuhr. Dort erreichte er einen für die Menschen der Erde („Erdenwandlern“) unsichtbaren Bereich. Wie bei Abraham heißt es auch hier, dass es dort kein Feuer gibt. Dunkel scheint es auch zu sein. Aber phantastisch – und wie wir heute wissen richtig – klingt die Aussage, dass Sterne, die von der Erde aus wie „Lampen“ erscheinen, in Wahrheit „große Körper“ sind, die von selber leuchten.

Professor Bobb hat diese Texte aus dem Sanskrit selber übersetzt. Kritiker sagen auch hier, der Herr Professor hat 1824 phantasiert. Nun, auch wenn es vor bald 200 Jahren keinen Erich von Däniken gab, lohnt sich ein Blick in andere Übersetzungen.

Meine fast 5000 Seiten lange englische Übersetzung „The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa“ von 1883 bis 1896 des Mahabharata von Kisari Mohan Ganguli verrät nach emsigen suchen, wo der Text steht. Er findet sich im dritten Buch, dem Vana Parva, Teil 42, (Indralokagamana Parva). Und vor allem: er stimmt! Sehr kleine Unterschiede der Übersetzungen von Bobb aus dem Original ins Deutsche und von Ganguli ins Englische, sind wie zu erwarten zu finden.

Die fliegenden Vimama-Himmelswagen („celestial car”), das Getöse, die Reise in den Himmel, den man von der Erde nicht sieht, die tausende von Himmelswagen dort und die Aussage über die Beschaffenheit der Sterne sind jedoch vorhanden. Phantasiert hat demnach Bobb vor 100 Jahren nicht!

„Die Wirklichkeit der Götter“

Der Autor Lutz Gentes hat seit 1977 bisher vier spannende Analysen und Interpretationen altindischer Berichte über Flugwagen und ganzen Schlachten am Himmel vorgelegt. Damals erschien eine erste Arbeit mit dem Titel „Zur Frage der Tatsachlichkeit von Kontakten zu Außerirdischen in Altertum und Vorzeit“ als Sonderband der UFO-Forschungsorganisation MUFON.

Eine neue, umfassende Analyse soll folgen, wie ich bereits vor Jahren von ihm erfuhr. Vor allem ist er sicher, dass es ganze Schlachten und Städte im oder am Himmel (Raumstationen?!) gab. Die Schriften der alten Inder sind voll damit und immer wieder reisten Helden in diese Himmelstädte. „Himmlische und großartige Hallen“ im Himmel, die „mit dem Glanz von Feuer“ erbaut waren, oder eine goldene „Stadt in der Luft“ mit Namen Hiranyapura (= „Stadt aus Gold“) überliefern die alten Inder, so Gentes.

Als Autor des Phantastischen legte er beispielsweise auch 1995 seine Arbeit „Der Krieg gegen Dwârakâ: Beschreibung eines Luftangriffs im altindischen Mahâbhârata und Bhâgavata-Purâna“ (Scientific Ancient Skies, Band 2, 1995) vor. Fand damit aber wohl aufgrund mangelnder Reichweite weniger Beachtung. Das änderte sich erst ein Jahr später mit seinem ersten Buch „Die Wirklichkeit der Götter“, in dem er sehr detailliert Flugwagen, Raumstationen und Luftschlachten aus den indischen Texten analysiert. Hier war der Untertitel des Buches Programm: „Raumfahrt im frühe Indien“.

Rund 15 Jahre nach seinem Buch „Die Wirklichkeit der Götter“ von 1996, entdeckten auch Kritiker das umfangreiche Werk. Und so kam schon Ende 2009 im Internet eine Diskussion um genau diese Arbeit auf. Eine Diskussion, in der sich zwei Monate lang hitzig Pro und Kontra ablöste. Um nicht zu sagen: eine explosive Debatte.

„Unhaltbarer Blödsinn“?

Man dürfe den Laien Gentes nicht ernst nehmen, er hat keine Kompetenz und hat sich alles aus den Fingern gesogen und fälsche mit Absicht, waren noch nette Bezeichnungen der Skeptiker. Der „Rädelführer“ unter den Skeptikern gab jedoch in dem damaligen Internetforum „Rätsel der Vergangenheit“ bereits früh zu:

Aber ich muss zugeben, dass ich das Gentes-Buch nicht gelesen habe und auch nicht vorhab, dies zu tun.“

Aha? Alle modernen Deutungen erkenne dieser Kritiker (auch ohne sie gelesen zu haben) direkt als „unter aller Sau“, „völlig bekloppte Versfälschungen“, „unhaltbarer Blödsinn“ und „abstrus“.

Der eifrigste Skeptiker brüstete sich sogar, dass Gentes schon mit „krimineller Dreistigkeit“ „völlig bekloppte Verfälschungen“ veröffentlicht habe. „Wenn ich mit Lutz Gentes fertig bin“, tönte ein Kritiker, „ist er so erledigt, wie man nur sein kann“. Und ein Vertreter der Pro-Seite sei nichts weiter als „aufgeblasener Dummschwätzer“.

Es dauerte nicht lange, und die Befürworter der Prä-Astronautik und der Skeptiker-Rädelsführer drifteten in ihren „Diskussionen“ in die Fäkalsprache ab. Natürlich wurde auch mit dem Staatsanwalt gedroht und nach rechtlichen Konsequenzen wurde gerufen. Beide Seiten warfen der anderen Seite Lug, Täuschung und Betrug vor. Forderungen wurden laut, einen Pro-Vertreter wegen „unzumutbaren Schwachsinn“ aus dem Forum zu werfen was mit einem „Penner“ beantwortet wurde …

Wurde das Thema von dem selbsternannten Experten der Kontra-Seite nun widerlegt? Gab es keine „fliegenden Wagen“ und Schlachten am Himmel im Mahabharata? Ein klares Nein. Nichts wurde entschieden und man trennte sich in Zorn und Feindschaft. „Blutige Nasen“ hätten sie sich geholt, so der Betreiber des Forums auf meine Nachfragen. Das einzige, wohin diese „Debatte“ damals führte, war die Eskalation!

Aber auch das zweitgrößte Epos Indiens, das Rāmayana (viertes Jahrhundert vor Christus), ist voll von Flugwagen der Götter. Der Text des Epos enthält zahlreiche Schilderungen von Schlachten und „fliegenden Wagen“. Eben den Vimanas.

Noch mehr Vimanas

So schildert das Buch etwa die Entführung der schönen Sita, was zahlreiche Kämpfe nach sich zog. In Kapitel 49 (drittes Buch, Aranya Kanda) heißt es, dass der Dämon Ravana mit einem Fluggerät die sanftmütige Sita in den Himmel verschleppte. Als er sie packte, „erschien augenblicklich Ravanas großer Wagen“ und er bestieg den von „schreienden Maultieren“ gezogenen Wagen. „Hoch mit ihr in die Luft“ ging die Reise, während Sita wie wild gegen ihren Entführer kämpfte.

Rāma wollte Sita unbedingt zurück und erfuhr von Kabandha, wie er das schaffen könne. Doch wie genau er ihm dies mitteilte, liest sich spannend:

Und dieser schöne Dämon (Kabandha, Anm. LAF) (…) stieg in die Luft, sitzend auf einem glänzenden Wagen, den Schwäne zogen, und mit seinem Glanz erleuchtete er die zehn Regionen. Am Himmel stehend sprach er zu Rama: (…)“ (drittes Buch, Aranya Kanda, Kapitel 72)

Das müssen sonderbare „Schwäne“ gewesen sein…

Auch in anderen Teilen des Buches wird beschrieben, wie Götter und Dämonen umherfliegen konnten. „Schnell wie Garuda flog er (Hanuman, Anm. LAF) hinweg über das Meer und bahnte sich seinen Weg durch die wolkengefüllte Luft“, heißt es in Kapitel 1 des fünften Buches (Sundara Kana) zum Beispiel. „Durchs Firmament“ soll er geflogen sein und dabei die Wolken wie der Wind zerstreut haben. Denn so ein göttlicher Flugwagen war…

ein unvergleichliches Meisterwerk, denn er vermochte durch den Himmel zu fliegen wie ein Leuchtfeuer im Kreis der Sonne, und strahlte unbeschreiblich“. (fünftes Buch, Sundara Kana, Kapitel 8)

„Fliegende Wagen der Götter“

„Die fliegenden Wagen der Götter“ (Kapitel 8) waren zahlreich im Alten Indien. Ravana, Besitzer des Flugwagens, konnte ihn allein durch die Kraft seiner Gedanken steuern. So sei er in der Lage gewesen, „schnell wie der Wind“ überall hinzukommen, wohin er wollte. Folgende Worte preisen diese Technologie der Götter:

Den Himmel vermochte er zu durchqueren, und er enthielt viele Kammern und unzählige seelenentzückende Kunstwerke. Fleckenlos wie der Herbstmond glich der Wagen einem Berg mit prächtigen Gipfeln.“ (fünftes Buch, Sundara Kana, Kapitel 8)

Bei Tag und Nacht konnte das Luftfahrzeug fliegen. Und es hatte auch einen Namen: „fliegender Wagen Pushpaka“, eben „Pushpakavimana“. „Das Luftfahrzeug Pushpaka“, wie es das Sanskrit-Wörterbuch von Dr. Martin Mittwede sagt. Und ein Pushpaka ist auch ein „fliegender Palast“. Rāma, der Held des Rāmayana, „flog nach gewonnenem Kampf damit zurück in sein Königreich“.

Und Pushpaka waren wirklich Flugwagen, wenn uns die Texte des Rāmayana nicht belügen:

„(sie) begaben sich zum Pushpakawagen und bestiegen ihn. Und die Dämoninnen nahmen diesen fliegenden Wagen und flogen auf Ravans Befehl zu Sita in den Ashokahain“. (sechstes Buch, Yuddha Kanda, Kapitel 47)

An anderer Stelle, so könnte man es interpretieren, fliegt ein solcher Vimana auch durch das All. Es heißt:

Unermüdlich durchtauchte Hanuman diesen Raum, den Sonne und Sterne schmückten, und überflog den König der Planeten. (…) Durch den Himmelsraum wurde er getragen, dieser Sohn des Windes, und er zerteilte beständig die Wolkengruppen und segelte fort und fort, wobei er lautes, donnergleiches Gebrüll ausstieß (…)“ (fünftes Buch, Sundara Kana, Kapitel 57)

Waren die oft genannten Vimanas Indiens nur Phantasie der alten Schreiber? Demnach nur von Prä-Astronautik-Forschern und -Autoren falsch gedeutet und interpretiert? Wenn nicht: wer flog vor Jahrtausenden durch den Himmel; wer waren diese „Götter“ und „Dämonen“ in den Flugwagen?

Götterwagen vs. Phantasie

Das Ramayana besteht aus 24.000 Doppelversen und wurde zum Beispiel von Claudia Schmölders (teilweise) ins Deutsche übersetzt. „Auf eine Eindeutschung der Schreibweise wurde verzichtet“, bemerkte sie explizit zu ihrer Arbeit. Ebenso, dass sie der anerkannten Übersetzung „The Ramayana of Valmiki“ (3 Bände, London 1953 bis 1959) von Hari Prasad Shastri folgte.

Kommt und kam es den Übersetzern der alten Schriften Indiens nicht seltsam vor, dass dort die Götter in fliegenden und leuchtenden Wagen durch den Himmel reisten? Denn einfach und pauschal zu behaupten, dass ein Vimana in den alten indischen Büchern nichts mit fliegenden Fahrzeugen von Himmelswesen zu tun hat, ist offensichtlich nicht weit genug geblickt. Es lassen sich zweifellos solche Fluggeräte darin finden, die sogar außerhalb der Erde operiert haben sollen.

Die alles entschiedene Frage ist hier die, was daran einst eine physische Realität war. Eine immer wiederkehrende Frage in der gesamten Prä-Astronautik, die ohne handfeste Beweise weiterhin ohne Antwort bleiben wird.

Hierbei ist im Fall der indischen Vimanas besonders interessant, dass es angeblich so was wie „technische Rekonstruktionen“ dieser Fluggeräte gibt. Sie kursieren schon viele Jahrzehnte und sind online immer wieder zu finden. Ein Dr. Shivkar Bapuji Talpade aus Bombay soll sogar schon 1895 nach Anweisungen eines Pandit Subbaraya Shastry ein flugfähiges Gerät dieser Art nachgebaut haben.

Hierzu veröffentlichte das „Indian Institute of Science“ bereits  1974 die Untersuchung „A critical study of the work ‚Vymanika Shastra'“. Darin kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die kursierenden „Rekonstruktionen“ (angeblich von 1904) nicht in der Lage waren zu fliegen. Auch die genauen Textquellen dieser „Rekonstruktionen“ seien unauffindbar.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Henoch und seine Reisen in den Himmel: Beschreibt ein über 2000 Jahre alter Text die rotierende, „ruhelose“ Sonne im All? (+ Videos)

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Henoch und die Reisen in den Himmel: Beschreibt ein über 2000 Jahre alter Text die rotierende, wilde Sonne im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Henoch und die Reisen in den Himmel: Beschreibt ein über 2000 Jahre alter Text die rotierende, wilde Sonne im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Könnten Jahrtausende alte Schriften und Überlieferungen vermeintlich „modernes“ Wissen beinhalten? Zum Beispiel über Technologien oder die Beschaffenheit der Welt und darüber hinaus, wie in einigen Beiträgen auf Mystery Files bereits mehrfach berichtet wurde? Und so könnte man vielleicht auch einen (in Teilen) über 2000 Jahre alten Text modern interpretieren. Denn das erste Buch Henoch enthält eine Passage während einer angeblichen Reise mit einem Himmelswesen, die ein sonderbares „Feuer“ erwähnt. Schaut man genau hin, scheint hier die Sonne als rotierender Stern im Zentrum des Sonnensystems beschrieben worden zu sein. Davon aber konnte der Schreiber des Textes damals nichts wissen.


Unsere ruhelose Sonne

Die Erde dreht sich in rund 24 Stunden einmal um sich selbst. Das ist Allgemeinwissen und jemdem bekannt. Weniger bekannt ist da schon, dass auch auch die Sonne im Zentrum unseres Sonnensystems um ihre Achse rotiert.

Anders als Planeten rotiert diese aber ausgesprochen unruhig. Als Feuerball im All unterscheidet sich die Rotationsgeschwindigkeit der Sonne je nach ihrer Region sogar um mehrere Tage. In der Nähe der Pole benötigt sie etwa 31 Tage für einen Umlauf und am Bereich ihres Äquators ganze 6 Tage weniger. Es ist ein ruheloser Gasball, der noch dazu unter seiner Oberfläche schneller rotiert.

Diese Ruhelosigkeit unseres Sterne betrifft demnach nicht nur die allseits bekannten Eruptionen an der Oberfläche, die wohl jeder schon mal auf entsprechen Satellitenaufnahmen gesehen hat. Anhand der dunklen Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche wurde schon vor rund 200 Jahren vermutet, dass die Sonne sich ähnlich wie Planeten um ihre Achse dreht. Allerdings dauert es bis 1863, bis durch Beobachtung dieser Flecken zwei Astronomen diese Rotation nachweisen und berechnen konnten.

Um diese Drehung der Feuerkugel anhand ihrer Flecken sehen zu können, benötigt man Spezial-Teleskope. Heute kann jeder Interessierte diese Rotation im Internet anhand von Satellitenaufnahmen und Filmen sehen. Und so haben Astronomen solche Technologien längst zur Beobachtung unseres Fixsterns im All selber zur Verfügung stehen. Hierbei ist das 1995 gestartete Sonnenobservatorium „Solar and Heliospheric Observatory“, besser bekannt unter dem Kürzel SOHO, sicher die bekannteste Sonnen-Forschungssonde.

Moderne Erkenntnisse der Astronomie und der Wissenschaft – könnte man meinen. Denn es gibt einen alten jüdisch-christlichen Text, der „zwischen den Zeilen gelesen“ vielleicht schon die Rotation und „Unruhe“ der Sonne beschrieben hat.

Henoch, der Sonderling

Es ist das äthiopische Buch Henoch (auch 1. Henoch genannt), das nach dem vorsinflutlichen Patriarchen Henoch aus dem Buch Genesis bekannt ist. Eine Schrift, die sich nicht im Kanon der Bibel findet, und die ich HIER bereits detailliert im „modernen Sinne“ diskutiert habe. Dieses Buch soll in seinen ältisten Textabschnitten bereits im dritten Jahrhundert vor Christus niedergeschrieben worden sein.

Der Prophet Henoch als mythische Person in der biblischen Urzeit des Buch Genesis (5,18ff.) ist dort ein wahrhaftiger Sonderling. Er entsprach laut Bibel der 7. Generation nach Adam und Eva und starb nicht auf der Erde in einem wahrhaftig biblischen Alter. Während beispielsweise sein Vater Jared laut Genesis betagt mit 962 Jahre starb, wurde Henoch mit „nur“ 365 Jahren von Gott von diesem Planeten geholt. Denn „er wandelte mit Gott“, wie es die Bibel erzählt.

Und so wurde er nach verschiedenen Missionen, Reisen in den Himmel, Unterrichtungen durch Himmlische und nach seinem Einsatz als Vermittler zwischen den sogenannten „Wächtern des Himmels“ auf der Erde und im Himmel quasi also Belohnung zu ihnen geholt. Dies berichten zumindest die verschiedenen Henoch-Bücher, die in dem oben verlinkten Buch „Rebellion der Astronauten-Wächter“ durchleuchtet wurden. Deshalb soll dies an dieser Stelle nicht erneut wiederholt werden.

Bei einem seiner Abenteuer im Himmel zusammen mit dem Höchsten und seiner Wächter, die auch Engel, Diener oder Gottessöhne genannt werden, zeigten ihm die Himmlischen allerlei kosmische Geheimnisse. Es werden Reisen beziehungsweise Flüge mit diesen Wesen geschildert, die ihm dabei offensichtlich in die Mysterien der Welt und des Kosmos einweihen wollten. Recht ähnlich wie auch den legendären Stammvater Abraham später ebenfalls (mehr zum Beispiel in diesem Video HIER und HIER).

Ein rätselhaftes Feuer

Doch sah Henoch bei diesen Reisen auch die Sonne aus der Nähe?

Hierzu heißt es in ersten Buch Henoch, dass er in den Gefilden der himmlischen Wächter und des Höchsten von diesen zahlreiche Dinge offenbart bekam. Es liest sich fast schon wie eine Schulungsreise, bei der immer wieder Stopps eingelegt wurden, um ihm dieses oder jenes Geheimnis zu zeigen. Und einer dieser Aufenthalte war „gegen Westen“ am „Ende der Erde“, wo Henoch folgendes erblickt haben will:

Ich sah ein loderndes Feuer, das rastlos [hin und her] lief und von seinem Laufe weder bei Tag noch bei Nacht abließ, sondern sich gleichlieb. Da fragte ich, in dem ich sagte: ‚Was ist dies da, das kein Ruhe hat?‘

Darauf antwortete mit Reguel, einer von den heiligen Engeln, der bei mir war, und sagte zu mir: ‚Dieses rotierende ‚Feuer‘, das du in Richtung nach Westen gesehen hast, ist das Feuer, das alle Lichter des Himmels in Bewegung setz.‘“ (1. Hen. 23,2-4)

Daraufhin ging die Reise auch schon direkt weiter zu einem anderen Ort. Doch was war dieses Feuer? Der Text oben wurde nach Emil Kautzsch zitiert, der das erste Buch Henoch 1900 in seinem zweiten Band „Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments“ veröffentlichte. Es war ein Feuer „das lodert“, wie Kautzsch zum letzten Vers anmerkte. Denn es gibt Variationen in den Übersetzungen, wie man es auch von biblischen Texten her kennt.

So übersetzte Paul Rießler in seinem Werk „Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel“ diese Aussage 1928 folgendermaßen:

Ich sah, wie ein loderndes Feuer rastlos hin und herlief und von seinem regelmäßigen Lauf weder bei Tag noch bei Nacht abließ, sondern sich gleich blieb. Ich fragte: Was ist dieses ruhelose Ding?

Da antwortete mir Raguel, der heiligen Engel einer bei mir, und sprach zu mir: Dieses laufende Feuer, das du im Westen sahest, ist das Feuer, das alle Himmelslichter versorgt.

Die Sonne aus der Nähe?

Schauen wir hier genau hin, zeigt sich etwas Spannendes. Was beschreibt dieser Text – die Sonne im All?

Die in einfachen Worten erfolgte Beschreibung kann tatsächlich auf diese zutreffen: Ein rotierendes Feuer mit regelmäßigem Lauf, das immer gleich bleibt und „alle Himmelslichter versorgt“ Oder nach einer anderen Übersetzung , dass „alle Lichter des Himmels in Bewegung setzt“, was astronomisch absolut (für unser Sonnensystem!) zutreffend ist.

Könnte die Sonne in treffenderen Worten beschrieben werden?

Ebenso stellt sich die Frage, woher wusste der Schreiber, dass sich die Sonne (um die eigene Achse) dreht und auch in der Nacht scheint? Auch fragte Henoch nicht, „was ist das für ein ruheloses Feuer„, sonder „was ist das für ein ruheloses Ding“ – er wird kaum ein gewöhnliches „Feuer“ einfach mit „Ding“ bezeichnen, wenn es nicht auf die ein oder andere Art „fest“ und natürlich ihm völlig fremd gewesen ist.

Der Lauf der Sonne ist „regelmäßig“ und dennoch ist sie zweifellos an ihrer Oberfläche mehr als nur „ruhelos“. Und glauben wir der zuerst zitierten Aussage, „rotierte“ diese seltsame Feuer sogar. Welcher Mensch konnte vor Jahrtausenden wissen, dass unser Stern rotiert, ruhelos ist aber dennoch regelmäßig Tag und Nacht brennt und die anderen Himmelslichter versorgt? Also die Planeten und Monde anstrahlt oder sogar „alle Lichter des Himmels in Bewegung setz“?

Solche alten Schriften sind immer eine Fundgrube, um diese mit „moderner Brille“ und Phantasie zu deuten. Von einer „Sonnenscheibe“, eine weit verbreitete Vorstellung in der Antike, spricht der Text leider nicht. Leider auch nicht von einer Kugelgestalt dieses ominösen „Feuers“. Und deshalb bleiben leider nur Spekulationen oder theologische Interpretationen.

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Vor 1000 Jahren: Eine rätselhafte Stimme aus der Luft entscheidet eine historisch bedeutende Schlacht der heutigen Niederlande

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Vor 1000 Jahren: Eine Stimme aus der Luft entscheidet eine historisch bedeutende Schlacht! (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Vor 1000 Jahren: Eine Stimme aus der Luft entscheidet eine historisch bedeutende Schlacht! (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Viele Überlieferungen und Legenden berichten von seltsamen Erscheinungen, Phänomenen und Himmelszeichen. Solche Wunderzeichen finden sich in alten Chroniken zeitlich recht gut überliefert. Doch vielfach lassen sich rätselhafte Ereignisse in Sagen überhaupt nicht näher bestimmen. Es scheitert schon bei den Namen der handelnden Personen oder Zeugen. Anders bei einer kleinen niederländischen Sage, in der eine unheimliche Stimme vom Himmel den Ausgang einer Schlacht bestimmte. Und interessanterweise stellten sich bei genauem Hinsehen sämtliche Personen, Ereignisse und Aussagen dieser Sage als real und richtig heraus. Also damit auch die rätselhafte Stimme aus der Luft? Eine Spurensuche in diesem Blog-Artikel.


Rätselhafte Sagen und Mythen und der „wahre Kern“

In Sagen, Legenden und alten Überlieferungen der Vergangenheit allgemein stecken häufig historische Wahrheiten verborgen. Zum Teil uraltes Wissen, das uns von längst vergangenen Zeiten erzählt.

Darin sind sich etablierte Historiker oder auch Sagen-Forscher mit all jenen einig, die noch weit mehr hinter solchen Erzählungen vermuten. Denn Autoren des Phantastischen, der Prä-Astronautik oder allgemein der Mysterien der Welt, blicken vielfach zweimal auf solche alten Geschichten unserer Ahnen. Immer auf der Suche nach überlieferten Ereignissen oder Vorkommnissen, die „nicht von dieser Welt“ gewesen zu sein scheinen.

Dabei ist es mehr oder weniger zweitrangig, ob sich diese Informationen in mündlichen Sagen oder in niedergeschriebenen religiösen Mythologien finden. Überall stößt man auf seltsame Wesen aus anderen Welten oder Ereignisse, die scheinbar aus der Welt des Paranormalen stammen. Ebenso wimmelt es hierin an ungewöhnlichen Erscheinungen am Himmel. Himmelszeichen oder Wunderzeichen, die nicht immer als Naturphänomene zu deuten sind.

Auf Mystery Files wurde dies in unzähligen Beispielen in Artikeln und Videos immer wieder thematisiert.

Lieschen Müller aus Kleinkleckersdorf

Hierbei gibt es oft ein Problem. Vielfach lassen sich solche alten Berichte historisch nicht zuordnen. Rätselhafte Überlieferungen über Begegnungen mit Wesen der sogenannten Anderswelt etwa, wie sie Sagen und Märchen vorkommen, sind nicht fassbar. Auch wenn es Ausnahmen gibt, wie zum Beispiel HIER gezeigt. Solche Ausnahmen gibt es auch bei historischen Himmels-Erscheinungen, die sich zumindest in vielen Fällen lokalisieren und datieren lassen.

Dennoch bleibt der trübe Beigeschmack, dass der viel beschworene „wahre Kern“ grundsätzlich nicht greifbar ist. Was allerdings die Beschäftigung mit solchen phantastischen Storys unserer Vorfahren nicht minder spannend macht.

Nicht wenige dieser Geschichten weltweit kursieren auch in zahllosen Variationen. Vor allem betrifft das neben Details auch sehr oft die Namen der dort erwähnten Personen, die dieses oder jenes gesehen oder erlebt haben sollen. Gerne liest man deshalb einfach über diese hinweg. Vor allem dann, wenn irgendwelche Namen von Menschen in Märchen, Legenden und Sagen auftauche. Also nicht in historischen Aufzeichnungen oder Chroniken. Eine „Lieschen Müller“ aus Kleinkleckersdorf kann in einer abweichenden Erzählung derselben Sage „Erika Mustermann“ aus München sein.

Manchmal sollte man aber genauer hinschauen, wenn in Sagen rätselhafte Vorkommnisse geschildert werden und sich dort offenbar historische Personen ihr Stelldichein geben.

Eine unheimliche Stimme „aus der Luft“

So wie in einer niederländischen Sage, die beispielsweise Johann Wilhelm Wolf 1843 im 1. Buch seiner „Niederländischen Sagen“ veröffentlichte. Wolf berief sich dabei auf eine Chronik aus dem Jahre 1585 und gibt sie wie folgt wieder:


Graf Dirck der Dritte wollte seines Vaters Tod an den Friesen rächen und zog darum mit großer Heermacht gen Ostfrießland. Kaiser Heinrich hatte ihm den Herzog von Lothringen, Gottfried den Bärtigen und viele andere fromme Helden zu Hülfe gesandt.

Als nun von beiden Seiten viel Volkes zusammen stand und zur Schlacht bereit war, da hörte man plötzlich aus der Luft eine gräuliche Stimme, welche rief: ‚Flieht, flieht, flieht!‘ und zur Stunde nahmen die Holländer die Flucht und liefen, ein jeder seines Weges, ohne sich umzusehen.

Und Bischof Adelbold von Utrecht, den Graf Dirck gefangen mit sich geführt hatte, entkam und ging über zu den Friesen, welche er nun noch mehr in ihrem Aufruhr unterstützte.“

Offensichtlich wird hier ein mehr als seltsames Ereignis beschrieben: Während einer großen Schlacht ertönte aus dem Himmel eine warnende Stimme, die in das Geschehen eingriff. Und dadurch wurde diese Schlacht vom Heer eines gewissen „Graf Dirck der Dritte“ gewonnen.

Durchaus kein Einzelfall, dass solche wundersamen Ereignisse im Umfeld einer Schlacht stattgefunden haben sollen. Selbst himmlische Objekte oder Himmelszeichen zeigten sich dann und wann dabei am Firmament. Forscher der Prä-Astronautik und auch UFO-Forscher diskutieren seit Jahrzehnten solche Berichte. Kritiker und „Schulwissenschaftler“ sehen hier nur Unsinn. Religiöse und/oder politische Propaganda, so die lang läufige Deutung. Die mit Sicherheit nicht immer nur als Versuch, diese Berichte wegzudiskutieren, angesehen werden darf.

„Graf Dirck der Dritte“

Was aber war das für eine „gräuliche Stimme“ aus der Luft, die hier den Ausgang der Schlacht manipulierte? Da wir den Urheber nicht mehr fragen können, wird das für immer ein Rätsel bleiben. So wie andere sagenhafte Ereignisse im Vorfeld dieser Kämpfe. Dazu später mehr.

Die ausgesprochen kurze Sage aus den Niederlanden enthält dennoch insgesamt vier Namen. Plus den nicht genannten Vater des Grafen „Dirck“. Und alle diese Personen waren einst ebenso real, wie die hier geschilderte Schlacht, als die Stimme vom Himmel erklang. Selbst der Ausgang dieser Schlacht ist in der Sage richtig wiedergegeben.

Beispiel: Seltsame Objekte flogen als "Wunderzeichen" 1697 über Städte in Norddeutschland (Bild: gemeinfrei)
Beispiel: Seltsame Objekte flogen als „Wunderzeichen“ 1697 über Städte in Norddeutschland – mehr in diesem Video HIER (Bild: gemeinfrei)

Bei dem Grafen namens Dirck III. handelt es sich um Dietrich III., der auch Dirk oder Diederik genannt wurde. „Dietrich der Jerusalemer“ nennt man den frommen Herrscher heute auch, da er von den heutigen Niederlanden eine Pilgerfahrt bis nach Jerusalem auf sich nahm. Er war der Graf von Holland, lebte von 993 bis 1039 und herrschte in Teilen der heutigen Niederlande. Damals nannte man das Gebiet noch Westfriesland und die niederländische Stadt Utrecht war Teil seines Machtbereiches.

Durchaus ein wohlhabendes Gebiet, da seefahrende Händler der Nordsee hier hindurch kamen. Unweit von Rotterdam baute der Graf deshalb auch in Vlaardingen eine Festung zur Sicherung des Handels. Vor allem aber, um dort Zölle zu kassieren. Genau das aber war ihm untersagt, da er dem deutschen Kaiser Heinrich II. unterstand. Der zweite reale Name in dieser Geschichte.

Reale Personen – reale Schlacht

Dieser Kaiser war ein mächtiger Herrscher, der den Beinamen „der Zänker“ trug und unter anderem auch König von Italien war. Ihm gegenüber war Dietrich III. als „Handlanger“ verpflichtet.

Als sich dann aber Kaufleute über die Machenschaften von Dietrich III. beim Kaiser selber beschweren, sah sich dieser zum Handeln gezwungen. Er stellte ein gewaltiges Heer auf, sammelte Soldaten seiner Verbündeten und zog gegen Dietrich III. nach Vlaardingen in den Krieg. Geführt wurde die Streitmacht unter dem Befehl von Gottfried II. Er war der Herzog von Niederlothringen, dem Kaiser treu ergeben und damit die dritte reale Person in dieser Sage. Bekannt ist er, da er keine Nachkommen hatte, eigentlich unter den Namen „Gottfried der Kinderlose“.

Laut Legende zogen „viele andere fromme Helden“ in den Kampf. Auch das stimmt, da verschiedene Bischöfe aus dem Reich des Kaisers ihre Heere schickten. Unter anderem, man ahnt es schon, Adalbald II., der Bischofs von Utrecht, der in der Sage „Adelbold von Utrecht“ genannt wird. Ihm hatte Kaiser Heinrich II. zuvor das Land von Dietrich III. gegeben, um diesen widerspenstigen Vasall vollständig zu entmachten.

Es sah ganz und gar nicht gut aus für die paar Soldaten von Dietrich III. angesichts einer solchen Streitmacht des Kaisers. Doch es kam so, wie es auch die Legende behauptet: Des Kaisers Truppen wurden vernichtend geschlagen und die Kämpfer von Dietrich III. feierten einen grandiosen Sieg. Die meisten kaiserlichen Soldaten und Offiziere starben im Kampf oder wurden anschließend hingerichtet.

Rache für den Vater

Ereignet hat sich all das am 29. Juli 1018 und wurde als „Schlacht von Vlaardingen“ berühmt. Ein historisches Ereignis, das bis heute in den Niederlanden im Gedächtnis blieb. Beispielsweise wird die Schlacht bei mittelalterlichen Veranstaltungen in entsprechend historischen Bekleidungen regelmäßig vor Publikum nachgestellt. Von einer überirdischen Stimme vom Himmel, die laut Überlieferung den Schlachtverlauf beeinflusst haben soll, sprechen dabei wohl die wenigsten. Vielmehr werden für den überraschenden Ausgang der Schlacht das sumpfige Schlachtfeld und die Taktik der Gegner verantwortlich gemacht.

Wahrscheinlich war es genau diese Schlacht, von der hier gesprochen wurde. Denn Dietrich III. war mehrfach in Kämpfe verwickelt. Nicht anders wie andere Herrscher des Mittelalters auch. Und hier kommt sein Vater ins Spiel, von dem die Sage nur berichtet, dass er bereits tot war. Auch hier ist die Geschichte wieder korrekt.

Sein Vater hieß Arnulf von Holland und er war Graf von Westfriesland beziehungsweise Holland. Seine Frau Liutgard war sogar eine Schwester von Kunigunde von Luxemburg, die nicht irgendwer aus dem Adel war. Sie war die Frau von eben genau diesem Kaiser Heindrich II., der später gegen Arnulf seinen Sohn zu Felde zog. Heute sieht die katholische Kirche in ihr sogar eine Heilige.

Im Jahre 993 fand Graf Arnulf tatsächlich einen gewaltsamen Tod. Und zwar so, wie es die Sage behauptet: Bei einem Kampf mit den Friesen bei Winkel fiel er auf dem Schlachtfeld. Das war genau im Jahr der Geburt von Dietrich III., der damit seinen Vater nie kennenlernte.

Der wundersame Graf Arnulf von Holland

Ein Ausflug in die mittelalterliche Geschichte, der so erst mal nichts mit den Mystery Files zu hat. Jedoch zeigte sich, dass ausnahmslos alle Angaben aus der niederländischen Sage den historischen Tatsachen entsprechen. Wie passt da das Wunder mit einer warnenden Stimme vom Himmel hinein?

Wunder oder „Zeichen von Gott“ gehörten hier aber fast schon zur Tradition der Familie, wenn man weitere Legenden aus den Niederlanden studiert. So hat Graf Arnulf kurz vor seinem Tod auf dem Schlachtfeld bei dem Ort Winkel angeblich selber ein Wunder gewirkt. In dieser Sage, die Johann Wilhelm Wolf derselben Chronik-Quelle von 1585 entnahm, erfahren wir dazu Seltsames.

In dieser heißt es, dass er „während der ganzen Zeit seiner Regierung“ in kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Friesen verwickelt gewesen sein. Sie wollten „nicht unter seiner Herrschaft stehen“, weshalb er „alle streitbaren Männer von Holland“ auf einem Feld beim Dorf Winkel versammelte.

Offenbar ohne ausreichende Versorgung, denn alle litten unter großen Durst, da „überall nur Salzwasser zu haben“ war.

Graf Arnulf als „holländischer Moses“

So konnte es nicht weiter gehen, erzählt die Sage weiter:

Der Graf, welcher herzlich Mitleiden mit seinem Volke hatte, fiel in seinem Zelte auf die Kniee und bat inniglich zu Gott, und als er wieder aus seinem Zelte kam, wies er ihnen eine Stelle, welche ihm von Gott in seinem Gebete geoffenbaret war, und da sollten sie graben.

Und das thaten sie und er stach seine Lanze hinein, und da fanden sie frisches, schönes Wasser und tranken alle und wurden gelabt.“

Moses schlägt beim Exodus auf einen Felsen in der Wüste - und dank Gottes Hilfe kommt Wasser hervor (Bilder: gemeinfrei)
Moses schlägt beim Exodus auf einen Felsen in der Wüste – und dank Gottes Hilfe kommt Wasser hervor (Bilder: gemeinfrei)

Es klingt schon fast nach Moses im Buch Exodus, der mit Gottes Hilfe seinem dürstenden Volk beim Auszug aus Ägypten frisches Wasser „herbei zaubern“ konnte. Doch anders als bei Moses ging es für Arnulf alles andere als gut aus, da er auf diesem Schlachtfeld sein Leben ließ. Wie es auch sie Sage zu berichten weiß:

Inzwischen kamen die wilden Friesen mit einer großen Menge Kriegsvolkes und der Graf ging ihnen mit seiner ganzen Macht ritterlich zu Gemüth und schlug sie; ist aber durch Gottes Verhängniß selber in der Schlacht geblieben.“

Also ist auch die Behauptung der Sage mit der Stimme aus der Luft, dass sein Vater von den Friesen getötet wurde, richtig. So, wie die Angabe in dieser zweiten Legende. War Arnulf also ein Wundertäter, dem Gott den richtigen Ort zeigte? Oder hatte er nur ein gutes Gespür dafür, wo er eine Quelle für seine durstigen Soldaten finden kann?

Wahre Ereignisse = ein wahre Erscheinung?

Seine Wunder hielten angeblich noch lange nach seinem Tode an, wie es eine dritte Sage über seine letzte Ruhestätte überliefert. So kam es eines Tages dazu, „als viel Volk in der Kirche von Egmont war“, wo der Graf beerdigt wurde. Doch auf einmal sahen sie …

„… daß der Sarg, in welchem der heilige Graf ruhete, bei Abentheuer (von Ungefähr) sich öffnete, da er durch Alter mürbe und morsch geworden war, und drang aus der Oeffnung ein gar süßer Geruch, wie von Myrrhen und Weihrauch, so daß alle, die herum standen, glaubten, sie wären im irdischen Paradiese.

Das Loch aber konnte man nicht wieder zustopfen, wie oft man es auch versuchte, und ist noch offen bis auf den heutigen Tag.“

Ein sich plötzlich von selber öffnender, in die Jahre gekommener Sarg, klingt nicht sehr spektakulär. Seltsam ist hier die Behauptung, dass ein „süßer Geruch, wie von Myrrhen und Weihrauch“, hervor gekommen sein soll. Bei „süßem Geruch“ mag man an Verwesung denken – aber dann würde sich wohl kaum jemand der Kirchenbesucher vorkommen, als wäre er „im irdischen Paradiese“.

Der Graf war da auch schon „lange gestorben“ und begraben, wie es heißt. Wie lange, wissen wir nicht. Und irgendwer hätte das Loch auch mit Sicherheit auch wieder „zustopfen“ können.

„Die Stimme eines Starken vom Himmel“

Wahrheit und (fromme) Erfindung geben sich immer wieder die Klinke in den Überlieferungen der Welt in die Hand. Die Grenzen scheinen oftmals fließend. Wer mag schon angesichts dieses ausgewählten Beispiels einer „Himmelsstimme“ mit seinem historisch exakten Kontext die Grenzen bestimmen können?

Man mag hier geneigt sein, das Phänomen der „Himmelsposaunen“ als Deutung zu sehen, über die auf Mystery Files schon mehrfach berichtet wurde. Einem weltweiten Phänomen, bei dem davon berichtet wird, dass unerklärliches „Dröhnen“ vom Himmel kommt. Eben ähnlich wie Posaunen. Doch diese Klänge oder Töne vom Himmel oder dieser Krach aus der Luft ist alles andere als eine Stimme. Zumal in der Sage davon gesprochen wird, dass diese Luft-Stimme sogar eine klare Anweisung gab.

Eher könnte man hier an die „Stimme Gottes“ denken, von denen biblischen und außerbiblische Schriften sehr zahlreich berichten. „Die Stimme eines Starken vom Himmel in einem Feuerwolkenbruch“ kam beispielsweise laut der „Apokalypse des Abraham“ (8,2) einstmals vom Himmel, um Abraham Anweisungen zu geben.

Besteht hier ein Zusammenhang …?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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