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UFO-Skeptiker Donald Trump äußert sich erneut zu den UFO-Videos der US-Navy (+ Videos)

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UFO-Skeptiker Donald Trump äußert sich erneut zu den UFO-Videos der US-Navy (+ Videos)
UFO-Skeptiker Donald Trump äußert sich erneut zu den UFO-Videos der US-Navy (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei/US-Navy / Collage: Fischinger-Online)

Kürzlich veröffentlichte das US-Verteidigungsministerium drei UFO-Videos, die Piloten der US-Navy von ihren Kampfflugzeugen mittels Infrarotkameras auf gemacht haben. Nachdem diese bereits seit Jahren bekannt waren, wurden sie erst im September 2019 offiziell als „echt“ bestätigt.  Und „um etwaige Missverständnisse der Öffentlichkeit darüber auszuräumen, ob das im Umlauf befindliche Filmmaterial echt war oder ob die Videos mehr enthalten oder nicht“, wurden diese jetzt auch offiziell veröffentlicht, wie auf diesem Blog berichtet. Ein Eingeständnis, dass die USA nicht die stärkste Militärmacht der Erde ist. Nun hat sich auch Donald Trump erneut zu diesen UFO-Videos seiner Armee knapp geäußert.


UFOs und das Pentagon

Wie kürzlich berichtet hat das Pentagon die seit Jahren vor allen in der UFO-Szene bekannten Navy-UFO-Videos jetzt auch selber offiziell veröffentlicht. Drei Videos, die Objekte zeigen, die laut US-Verteidigungsministerium auch weiterhin als „nicht identifizierte “ Objekte gelten.

Im 1. Video unten erfahrt Ihr dazu die Hintergründe und könnte auch die entsprechenden Videos am Ende in voller Länge sehen.

Obwohl keinerlei Zweifel an der Echtheit und Quelle der UFO-Videos bestanden, wollte das Pentagon nach eigenen Aussagen damit letzte Zweifel an der Authentizität des Materials beseitigen. Es sollte damit auch der Versuch unternommen werden zu belegen, dass es die Videos nicht „noch mehr enthalten“. Womit wohl gemeint sein soll, dass diese seit Jahren im Umlauf befindlichen Videos nicht noch mehr UFOs zeigen oder sie möglicherweise länger gehen. Wären sie länger, könnten diese UFO-Videos auch weitere „Flugmanöver“ der Objekte dokumentiert haben.

Ob das vom Pentagon freigegeben Video-Material allerdings wirklich vollständig ist, kann nicht gesagt werden. Mann kann es dem Verteilungsministerium nur glauben …

Trump: „Ein verdammt gutes Video“

Glauben ist das Stichwort. denn US-Präsident Donald Trump selber glaubt nicht wirtlich an UFOs. Er wurde zwar einst zum Thema UFOs gebrieft und glaubt auch, dass das die US-Navy-Piloten irgendwas gefilmt und gesehen haben, aber mit der UFO-Thematik scheint der US-Präsentiert selber nicht viel anfangen zu können. Er glaube „nicht besonders“ an solche UFO-Sichtungen und von abgestürzten UFOs, die in geheimen Basen in den USA versteckt liegen, weiß er auch nichts (s. 2. und 3. Video unten).

Man „könne ja nie wissen“ was hinter UFOs stecke, so Trump in einem früheren Interview. Wirklich umfassend geäußert hatte er sich dazu bis nie. Auch nicht gegenüber der Nachrichtenagentur „Reuter“ in einem neuen Interview.

„Reuters“ führte dieses nach der Freigabe der UFO-Videos durch das Pentagon und deren Zugeständnis, dass man nicht weiß, was das für „Dinger“ sind, mit Trump im Weißen Haus. Vor allem ging es darin um die aktuelle Lage rund um das Corona-Virus in den USA und das Verhältnis zu China. „Reuters“ schreibt dazu:

Am Ende des halbstündigen Interviews machte Trump unbeschwerte Bemerkungen zu einem neu veröffentlichten Navy-Video, das angeblich ein unbekanntes Flugobjekt zeigt.

‚Ich frage mich nur, ob es echt ist‘, sagte er.Das ist ein verdammt gutes Video.‘

Welches Video für Trump so „verdammt gut“ sein soll, verrät die Nachrichtenagentur nicht. Immerhin gab das Pentagon drei UFO-Videos der Navy frei, auf denen unbekannte Flugobjekte zu sehen sind.

Die USA sind offiziell nicht die stärkste Macht der Erde!

In der deutschen Medienlandschaft wurde das Thema erneut fast totgeschwiegen. Meldungen über die Freigabe und das Eingeständnis des Pentagon erschienen fast nur online bei Boulevardzeitungen. Die „etablierten Mainstreammedien“ ignoriertes es. Eine Meldung kam allerdings in den TV-Frühnachrichten von Sat1. Nachfragen von mir bei verschiedenen Sendern blieben übrigens unbeantwortet.

Dabei ist die Aussage des Verteidigungsministeriums der USA zur Freigabe der Videos zwischen den Zeilen eindeutig! In ihrer Erklärung schrieben hieß es unter anderem:

Die in den Videos beobachteten Luftphänomene bleiben als ‚nicht identifiziert‘ gekennzeichnet.

Die angeblich mächtigste, stärkste und fortschrittlichste Streitmacht der Erde – eben das Militär der USA – gesteht hier ein, dass jemand „mächtiger“ als sie ist. Nicht die USA hat die „Führungsrolle“ in entsprechender Technologie, sondern jemand anders. Vielleicht China, könnte man spekulieren. Über eine außerirdische Herkunft von Aliens spricht offiziell natürlich niemand. Eher davon, dass die Infrarotspuren bzw. zu sehende Wärmeabstrahlungen von irgendeiner Geheimtechnologie eines andere Staates stammen.

Woher sie auch immer kamen, ob von der Erde oder aus dem All: Die USA können sie (bisher!) nicht identifizieren. Damit hat die „Weltpolizei“ USA hoch-offiziell zugegeben, nicht die stärkste Macht dieses Planeten zu sein. Wie anders sind die Aussagen des Pentagon sonst zu deuten?

Video-Auswahl zum Thema von Fischinger-Online

Mehr Videos dazu findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal HIER. Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Video vom 29. April 2020 auf Fischinger-Online

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Video vom 7. Juli 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 18. Juni 2019 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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„Verschwörungstheorien sind fantastisch oder dramatisch“: Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler (und die Frage: warum das alles)

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"Verschwörungstheorie sind fantastisch oder dramatisch": Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler
„Verschwörungstheorie sind fantastisch oder dramatisch“: Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Verschwörungen und Verschwörungstheorien gibt es seit Jahrhunderten in allen erdenklichen Bereichen. So ist es kein Wunder, dass auch und vor allem in der Grenzwissenschaft oder anderen „Parawissenschaften“ solche großen und kleinen Verschwörungstheorien gibt. Auffällig ist hierbei allerdings, dass es scheinbar immer mehr Menschen und sogar ganze Vereine gibt, die gegen solche Thesen und Spekulationen „kämpfen“. Einer von ihnen ist der Physiker und Autor Holm Gero Hümmler, der jetzt dem „Hessischen Rundfunk“ ein Radiointerview zu diesen Themen gab. Anlass war sein neues Buch, in dem Hümmler „mit naturwissenschaftlichen Argumenten und Spaß aufklären will“. Was der Skeptiker zu verschiedenen Verschwörungstheorien zu sagen hat, lest und hört Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien sind prinzipiell überall um uns herum. Und es ist kein Geheimnis, dass es reale Verschwörungen schon immer gab und wohl auch immer geben wird. Die Frage ist nur, wann ist was genau eine Verschwörungstheorie? Und – wie in diesem Beitrag HIER im März 2015 bereits gefragt – ab wann ist man selber ein Verschwörungstheoretiker?

Ein überaus komplexes und vor allem kontroverses Thema. Das liegt in der Natur der Sache. Denn Kern einer Verschwörung ist es ja, dass man sich im Geheimen für dieses oder jenes zusammenfindet und bespricht und das dann im Verborgenen in die Tat umsetzt. Sei es jetzt, dass man Julius Cäsar plant zu ermorden, die Mondlandungen der NASA fälscht, den 11. September inszeniert, den Planeten Nibiru vor der Öffentlichkeit vertuscht oder die in Wahrheit flache Erde vor der Menschheit verschweigt.

Dabei ist der Übergang von echter Geheimhaltung, Falschinformationen, Fake-News, Lügen und Irrtum fließend. Einheitlich ist allerdings wohl der Umstand, dass man gerne an Verschwörungen gewaltigen Ausmaßes glauben will. So fühlt man sich als Teil und Eingeweihter von etwas Großem, von dem die breite Masse eben keine Ahnung hat. Man selber hingegen schon, da man „aufgewacht“ sei und sich „informiert“ habe.

Und genau hier beginnt das grundlegende Problem zwischen Skeptikern, Kritikern und Verschwörungstheoretikern. Informationen, Quellen, Studien, Literatur usw. der einen Seite wird von der anderen Seite nicht anerkannt oder schlicht ignoriert. Eine endlose Debatte ist die Folge, die damit wohl niemals enden wird. Und durch die Vermischung und Verbindung verschiedener Verschwörungstheorien ist prinzipiell für jeden etwas dabei.

Man muss sich nur seine individuelle Verschwörung heraussuchen und eventuell noch mit anderen Aussagen und Thesen vermischen. Videos dazu findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Skeptiker vs. Verschwörungstheoretiker

Persönlich hatte und habe ich an den meisten der sogenannten Verschwörungstheorien noch nie Interesse. Sie interessieren mich einfach nicht. Was aber auffällig ist, ist der Umstand, dass gefühlt immer mehr Gruppen, Vereine und Personen (Wissenschaftler wie Laien) diversen Theorien dieser Art „den Kampf angesagt“ haben. Einer von ihnen ist Physiker Dr. Holm Gero Hümmler, der dazu den Blog „Relativer Quantenquark“ betreibt und einige Bücher veröffentlichte.

Hümmlers Blog und Arbeit richtet sich dabei gegen „Esoterik, Verschwörungsmythen und Spekulatives unter dem Mäntelchen der Physik“, wie er schreibt. Denn viele Anhänger diverser Verschwörungen nutzen einen wissenschaftlichen klingenden Wortschatz und berufen sich auf diverse etablierte Wissenschaftler. „Bewusst oder fahrlässig“ werden von diesen eine „falsche Verwendung physikalischer Begriffe und Konzepte“ genutzt:

Wer sich auf Einstein, Heisenberg oder Schrödinger beruft, beansprucht wissenschaftliche Seriosität und schreckt unangenehme Fragen ab. Was steckt aber wirklich hinter den Theorien der modernen Physik, und wie viel Überirdisches lässt sich damit tatsächlich erklären? Wo entstehen Missverständnisse durch missglückte Wissenschaftskommunikation, und wo machen sich Physiker selbst zu Kronzeugen zweifelhafter Glaubenssysteme?

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Deshalb wolle Hümmler mit seinem in der Freizeit betriebenen Blog „auf Missstände aufmerksam machen“und schreibe als Hobby Bücher dazu. Sein neues Buch „Verschwörungsmythen – Wie wir mit verdrehten Fakten für dumm verkauft werden“ ist hierbei seine jüngste Veröffentlichung. Es ist auch der Anlass, warum Hümmler unter anderem „hr-iNFO“ ein Radinterview rund um Verschwörungstheorien gab, dass am 26. Juni als Podcast online gestellt wurde.

Dazu heißt es:

Die Zutaten einer Verschwörungstheorie sind meist fantastisch oder dramatisch: Nazis im ewigen Eis der Antarktis, ausgestattet mit Wunderwaffen; Außerirdische, die im Kern unserer Erde leben; giftige Wolken, die von Flugzeugen über unseren Köpfen versprüht werden. Der studierte Physiker Holm Gero Hümmler beschäftigt sich intensiv mit solchen ‚Theorien‘ und will ihnen etwas entgegensetzen.

Das klingt nach klassischen Verschwörungstheorien, denen sich der Skeptiker Hümmler annimmt. Und so ist es auch.

Die neuen Klassiker

Schaut man auf dem Blog oder in das neue Buch des Kritikers Hümmler fällt eines schnell auf: Er setzt sich fast nur mit den bekanntesten Verschwörungen auseinander, die im Internet und Sozialen Netzwerken kursieren. Zum Beispiel, wobei der Umfang der Themen stark schwankt:

Bei all den organisierten und nicht organisierten Skeptikern, die in den letzten Jahren zweifellos enormen Zuwachs bekamen, ist das schon eine Art „Spezialisierung“. Verschwörungen und Unsinn zum Thema UFOs, Aliens, Prä-Astronautik oder versunkene Ur-Kulturen sucht man bei Hümmler vergeblich. Das verwundert mich als überzeugter Prä-Astronautiker und Mystery-Autor schon sehr. Immerhin kursieren in diesem Bereich zahllose wilde Verschwörungen, Falschbehauptungen und Spekulationen, auf die ich bekanntlich seit 1999 immer wieder hinweise.

Allerdings scheinen hier „neue Klassiker“ unter den Verschwörungstheorien unlängst Fuß gefasst zu haben. Und es scheint sich inzwischen tatsächlich zu lohnen, sich gegen allerlei Verschwörungstheorien aus dem Internet zu stellen. Der Buchmarkt bietet in Sachen Mystery und Verschwörungen keine Plattform mehr. Wohl aber der Seite der Skeptiker. Eine durchaus erstaunliche Entwicklung.

Holm Gero Hümmler selber ist allerdings in der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ (GWUP) seit den 1990er Jahren organisiert. Im Podcast mit dem „Hessischen Rundfunk“ sagt er dazu, dass diese „skeptische Szene“ etwa 1.700 Personen umfasst, womit er wohl die GWUP meint. Ein Verein von Skeptikern, der selbst bei einigen anderen Kritikern als „ideologisch“ und „hardcore“ gilt.

Wobei es interessant ist, dass bereits einige der aktiven GWUP-Mitglieder Bücher gegen Verschwörungstheorien und allerlei „Aberglaube“ veröffentlicht haben. Zum Teil sogar mehrere, die auch in den großen und etablierten Verlagen erschienen.

Ein seltsames Völkchen

Skeptiker werfen diversen Verschwörungstheoretikern und Autoren gerne vor, dass diese immer wieder dasselbe veröffentlichen und sagen. Es gäbe nichts wirklich spannendes Neues, was beispielsweise die Prä-Astronautik und UFOs betrifft. Alles sei schon mal da gewesen, weshalb auch die großen Publikumsverlage solche Bücher bekanntlich kaum mehr verlegen wollen. Allerdings sei der Vollständigkeit halber betont, dass grenzwissenschaftliche und esoterische Bücher, die mit den wildesten und „sensationellsten“ Enthüllungen und „Thesen“ daher kommen, auch in Kleinverlagen reißenden Absatz finden …

Da man meiner Meinung nach immer beide Seiten beachten und lesen sollte, ist es anders herum aber sehr ähnlich. Die Frage muss erlaubt sein, wie oft man noch online und offline diverse Verschwörungstheorien „widerlegen“ will?! Denn auch bei den Skeptikern und „etablierten Wissenschaftlern“ wiederholen sich die Themen immer wieder. Doch die Leserschaft scheint ein seltsames Völkchen zu sein, da sie scheinbar diese oftmaligen Wiederholungen dennoch gerne liest.

Was bei praktisch allen Kritikern, Skeptikern und Anti-Verschwörungstheorie-Autoren sowie entsprechenden Gruppen und Vereinen immer gleich ist, ist nicht minder seltsam: Immer geben diese an, dass sie mit ihrer Arbeit und ihren Publikationen gegen allerlei Unsinn und Verschwörungen kämpfen wollen. Sie möchten durch ihre Veröffentlichungen und ihr Arrangement erreichen, dass die Menschen nicht jeden Mumpitz glauben und wollen so „Fakten“ und „Wissenschaft“ dagegen stellen.

Das klingt erst mal sehr gut … und das kann auch so stehen lassen.

Das Problem ist nur, dass genau diese Skeptiker eigentlich ausnahmslos im gleichen Atemzug sagen, dass man überzeugte Verschwörungstheortiker mit Wissenschaft, Belegen und Argumenten so oder so nicht überzeugen kann. Sie würden diese als „Teil der Verschwörung“ rund weg ablehnen und als Kritiker redetet man quasi gegen die Wand. Fakten interessieren sie nicht. Und wenn, dann werden sie nur von der eigenen Seite gelesen.

Warum aber dann dieser ständig sich wiederholende Kampf gegen diverse wilde Thesen?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Skeptiker-Bewegung verleiht dem KOPP-Verlag das „Goldene Brett vorm Kopf“ 2014 für sein Lebenswerk: Über Peinlichkeiten bei der Verleihung

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Das "Goldene Brett vorm Kopf" 2014 verliehen Skeptiker dem KOPP-Verlag "für sein Lebenswerk" (Bild: Kopp Verlag / L. A. Fischinger / WikiCommons/CC BY-ND 3.0)
Das „Goldene Brett vorm Kopf“ 2014 verliehen Skeptiker dem KOPP-Verlag „für sein Lebenswerk“ (Bild: Kopp-Verlag / L. A. Fischinger / WikiCommons/CC BY-ND 3.0)

Die Skeptiker-Szene rund um die GWUP („Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“) verleiht jedes Jahr den Satire-Preis das „Goldene Brett vorm Kopf“, mit dem, so die Skeptiker, „Menschen ausgezeichnet werden, die sich durch die öffentliche Verbreitung abstruser Ideen oder anderem abergläubischem Unsinn hervorgetan haben“. 2014 bekam diesen Preis der Sänger Xavier Naidoo aufgrund seiner Tendenzen zu rechts-verschwörerischen Ideen. Aber auch der Kopp Verlag bekam ein Sonderpreis für „sein Lebenswerk“. Zum Satire-Preis der Skeptiker-Bewegung an den KOPP Verlag hier ein Video auf meinem Vlog bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erich von Däniken erhielt 2012 ein Sonder-Brett vorm Kopf „für sein Lebenswerk“ von der Skeptiker-Szene verliehen. Dieses Jahr bekam diesen Preis „für sein Lebenswerk“ der bekannte KOPP-Verlag. Ich habe mit die Verleihung der GWUP in Wien online angesehen, und mit fielen bei der Verleihung an den KOPP-Verlag einige Peinlichkeiten auf.

Mehr zu diesem Sonderpreis den Verlag in diesem Video. “Teilen“, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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Grenzwissenschafts-Autor und Mystery-Jäger Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die „Ancient Aliens-Religion“

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Grenzwissenschafts-Autor und Mystery-Jäger Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die “Ancient Aliens-Religion” (Bild: L. A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger: „Die Prä-Astronautik ist keine Sekte oder Religion!“ (Bild: L. A. Fischinger)

Ende September 2013 besuchte mich der Journalist, Psychologe, Autor & Blogger Dr. Sebastian Bartoschek von der GWUP zu einem Interview in meinem Heimatdorf Coesfeld-Lette. In dem rund einstündigen Gespräch in meinem Büro ging es (natürlich) um die Prä-Astronautik, die Welt der Ancient Aliens-Fans, das „Wunder von Guadalupe“, die Szene der Skeptiker und etablierten Wissenschaft, den Kopp Verlag und vielem anderen mehr. Ebenso gehe ich in dem Interview auf den Vorwurf ein, dass die Idee der Götter aus dem All inzwischen zu einer Art Religion oder Alien-Sekte geworden ist. Ab sofort findet Ihr das Video-Interview auf meinem YouTube-Kanal der Mysterien der Welt.

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Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In „lockerer Runde“ ging es in dem folgenden Interview in meinem Arbeitszimmer rund um die Themen der Grenzwissenschaft wie UFOs, Astronautengötter/Prä-Astronautik & Co. und die Suche nach dem Beweis für die Idee der Astronauten aus dem All.

Ich habe das Video-Interview mit freundlicher Genehmigung von Dr. Sebastian Bartoschek für Euch inzwischen online gestellt.

Alles weitere zu den genannten Themen und ob die Prä-Astronautik nicht eigentlich eine religiöse bzw. esoterische Alien-Sekte ist, erfahrt Ihr in diesem Video.

Bleibt also neugierig …

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Sex, Sünde, Skeptiker: War die Erde in der Vorzeit ein „Partyplanet der geilen Raumfahrer“ aus dem All? +++ Video +++

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VIDEO: Für einen Prä-Astronautik-Kritiker war die Erde ein "Partyplanet für geile Raumfahrer" - Die wirklichen Hintergründe (Bilder: PixaBay/NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Für einen Prä-Astronautik-Kritiker war die Erde ein „Partyplanet für geile Raumfahrer“ – Die wirklichen Hintergründe (Bilder: PixaBay/NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der unsäglichen TV-Dokumentation „Astronauten aus dem All – Eine Spurensuche“, die bereits sehr oft auf dem Sender „N24“ gesendet wurde und auch bei YouTube zu finden ist, wird „wunderbar“ sarkastisch über die Prä-Astronautik hergezogen. So werden beispielsweise die Ancient Aliens dort als „geile Raumfahrer“ bezeichnet, die vor Jahrtausenden in unsere Erde eine Art kosmischen Ballermann sahen. Wieso das? Dazu ein „Mystery-Review“ mit den Hintergründen in einem neuen Video auf meinem YouTube-Kanal.


Partyplanet Erde – für Ancient Aliens?

Zahlreiche Thesen und Ideen der Prä-Astronautik bieten neben Stoff für phantastischen Science-Fiction à la „Stargate“ auch Anlass zu Hohn und Spot. Das ist erst mal soweit in Ordnung, wenn man hier Satire und vor allem Humor vor sich hat. Man denke nur an die „Rüsselmops“ Cartoons des Grenzwissenschafts-Autoren und Künstlers Reinhard Habeck oder seine Karikaturen und Witze über Erich von Däniken.

Anders sieht es meiner Meinung nach dann aus, wenn in einer „Dokumentation“ am Deutschen Fernsehen quasi gnadenlos gegen die Ideen der Götter aus dem All geschossen wird. So immer wieder geschehen bei „N24“. Besonders spannend in der Sendung „Astronauten aus dem All – Eine Spurensuche“ ist die spöttische Aussage eines Anthropologen, dass die Astronautengötter unsere Erde vor Jahrtausenden als „Partyplanet“ nahmen.

„Die Hypothese der geilen Raumfahrer“, wie der Skeptiker sie nennt, ist aber eben nicht auf dem Mist der Paläo-SETI-Autoren & Co. gewachsen. Vielmehr stecken historische und deutliche Kerne/Aussagen in der Mythologie der Menschheit dahinter, die keineswegs durch das „N24-Partyplanet-Argument“ widerlegt sind (s. a. Video HIER & Link HIER) …

Diesen real vorliegenden Kern fasse ich für Euch in diesem YouTube-Video zusammen

Bleibt neugierig …

Video vom 2. Sep. 2012 auf Fischinger-Online

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Artikel: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP.

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Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“ / „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“ / „Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.“ / (Albert Einstein)

Von Dr. Edgar Wunder

Ich bin eines von 19 Gründungsmitgliedern der im Oktober 1987 gegründeten „Skeptiker“-Organisation „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.“ (GWUP), war von 1992 bis Dezember 1998 deren „Fachbereichsleiter“ für das Thema Astrologie, von 1996 bis Juli 1998 Mitglied des Verwaltungsrats der GWUP, von 1994 bis Dezember 1998 Mitglied der Redaktion der von der GWUP herausgegebenen Zeitschrift Skeptiker und – last not least – von September 1996 bis Dezember 1998 der verantwortliche Redaktionsleiter des Skeptiker.



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Die „Wahrheit über Außerirdische und UFOs“: Eine schrittweise Vorbereitung? Jahrzehnte alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (+ Videos)

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Werden wir auf die Wahrheit über Außerirdische schrittweise vorbereitet? Alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Werden wir auf die Wahrheit über Außerirdische schrittweise vorbereitet? Alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit wenigen Jahren herrscht in Wissenschaft und Politik (zumindest teilweise) eine bis dato ungeahnte Offenheit beim Thema UFOs/UAP und außerirdisches Leben. Ist all das Teil einer „Vorbereitung“, wie nicht wenige glauben? Eine Strategie, um die Öffentlichkeit schrittweise auf die „Wahrheit über UFOs und Außerirdische“ vorzubereiten? Diese Vermutung ist alles andere als neu, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


UFO-Enthüllungen als Vorbereitung?

Seit einiger Zeit ist in der Gemeinschaft all jener, die sich für UFOs (UAPs) und Außerirdische interessieren, eines klar zu bemerken: Viele vermuten, dass die Enthüllungen und die Offenheit der vergangenen Jahre gegenüber solchen Themen, nur einen Zweck dienen: Die Öffentlichkeit soll schrittweise durch Politik, Wissenschaft und Medien an die „Wahrheit über Außerirdische“ herangeführt werden. Diese besteht dann natürlich darin, dass man die Existenz von Wesen aus anderen Welten (in UFOs) zugibt und öffentlich bekannt gibt.

Einer Art Agenda folgend würde die Menschheit demnach in kleinen Häppchen vorbereitet werden. Man will nicht mit der „Tür ins Haus platzen“, um keinen globalen Schock angesichts dieses ungeheuerlichen Ereignisses auszulösen. Einen „Götterschock“ nennt man dies zusammenfassend seit Jahrzehnten in der Prä-Astronautik gerne. Und auch ich selbst habe das in den vergangenen 30 Jahren in Büchern, Blog-Beiträgen, Videos, Artikeln und Vorträgen immer wieder thematisiert.

Die Themen „Vorbereitung“, „UFOs“ und „was wäre wenn?“ faszinieren mich seit Jahrzehnten. Deshalb sei an dieser Stelle auf meine zahlreichen Beiträge auf diesem Blog und entsprechende Videos auf meinem YouTube-Kanal verwiesen.

Inzwischen sprangen auch etablierte Forscher, etwa Soziologen, auf diesen Zug auf und haben entsprechende Bücher veröffentlicht. Obwohl angebliche Phantasten derartiges seit dutzenden von Jahren publizieren. Es gibt aber einen kleinen und weitreichenden Unterschied. Während die einen spekulieren, was geschehen würde, wenn „sie“ kommen, sind andere sicher, dass sie längst hier sind. Eine Annahme geht davon aus, dass die plötzlich hier sein werden. Eine andere, das sie schon vor tausenden von Jahren hier waren und jetzt wiederkehrten. Oder sogar nie fort waren, aber sich nun langsam „offenbaren“.

Kaum ein Thema hat mehr Spekulations-Potential, als dieses! Das zeigt uns wunderbar schon allein die Unterhaltungsindustrie. Nicht nur die einschlägige UFO-Forschung.

Die Aliens waren/sind hier?

Tatsache bleibt in allen Fällen, dass die Menschheit als Ganzes betrachtet einen „Götterschock“ erleiden würde. Einige Völker, Kulturen, Menschen, Religionen oder ganze Nationen nehmen es dabei gelassener hin, als andere.

Doch wie ist das eigentlich mit dieser Vorbereitung? Gibt es sie wirklich? Oder ist das alles nur eine Wunschvorstellung? Und wann ist diese eigentlich beendet, so dass die Verantwortlichen dahinter beschließen, heute ist es soweit? Wer sind diese Verantwortlichen dahinter überhaupt? Oder bestimmen die Außerirdischen von sich aus und eigenständig, wann sie sich der Welt offenbaren? Waren sie da, dann wieder weg, und nun erneut hier? Oder gibt es sie (hier) gar nicht?

Solche und viele weitere Fragen kann niemand klar und deutlich beantworten. Was aber ein Blick in die Diskussionen im Internet, etwa in Sozialen Medien oder in Kommentaren bei YouTube, zeigt, ist, dass scheinbar viele aktuell eine solche Vorbereitung vermuten. Der Gedanke liegt auch durchaus nahe. Das Thema ist alles andere als neu, da eben schon vor vielen Jahrzehnten genau dasselbe vermutet wurde. Geschehen ist damals: Nichts!

Dann verschwand diese Annahme etwas aus dem Fokus. Bis etwa Ende 2017, als in den USA die bis heute diskutierten und anhaltenden UFO-Enthüllungen in Bezug auf UAPs begannen. Und eine mehr oder weniger ungewohnte Offenheit von Seiten der offiziellen Stellen. Was es durchaus bereits in all den Jahren zuvor auch in anderen Ländern gab.

Wann kommt der „Tag X“?

Ob es wirklich Teil einer baldigen Offenlegung ist, bezweifle ich persönlich. Denn zu oft wurde derartiges vermutet und heraus kam dabei immer wenig bis nichts. Nie wurden echte Beweise hoch-offiziell präsentiert. Ein ehemaliger Verteidigungsminister, zum Beispiel, der frei heraus seine private Meinung erzählt, dass es Aliens in UFOs usw. hier auf Erden gibt, ist mit Sicherheit kein Beweis. Nur eine Aussage. Tag X lässt auf sich warten. Leider scheinbar noch lange.

Im Sommer 1996 erschien mein 1. Sachbuch zu den Mysterien der Welt, dass Jahre später überarbeitet und erweitert neu aufgelegt wurde. Umfangreich spekulierte ich bereits damals, nachdem ich 1991 mit der Arbeit an dem Manuskript begann, dass wir vorbereitet werden. Und es weitreichende UFO-Vertuschungen gibt.

Heute würde ich statt Vorbereitung eher sagen, dass sich die Thematik mehr und mehr ins Bewusstsein ihren Weg bahnt. Längst der UFO-Schmuddelecke entronnen, ist das Thema Außerirdische im Laufe der Jahre im Mainstream angekommen. Auch vor allem in der Wissenschaft. Eine gesteuerte Vorbereitung auf das „sie sind hier!“, bleibt fraglich.

So schrieb ich einst dazu voller Optimismus und Eifer das Folgende, das hier auszugsweise wiedergeben möchte. Denn erstaunlich ist, dass vieles davon Jahrzehnte später wieder diskutiert wird. Es scheint sogar aktueller denn je zu sein.

Werden wir auf Außerirdische vorbereitet?

(…) Man stelle sich einmal vor, über dem Münchner Oktoberfest er­scheint eine deutlich Formation von UFOs. Tausende Besucher werden Zeugen dieses Ereignisses, und die ständig anwesende Presse filmt unter anderem das ganze Spektakel. (…)

Die großen Sender auf der ganzen Welt zeigen diese Aufnahmen. Um den gesamten Erdball werden fortan Sendungen gebracht, in denen angesehene Personen völlig offen die Existenz von außerirdischen Leben – auch auf unserer Erde – bestätigen. Der erstaunte Zuschauer er­fährt, dass diese Wesen seit jeher unsere Erde besuchen, beobachten und ihre Evolution beeinflussen. Wo stünde da unsere allgemein gültige Weltanschauung?

Die Stütze jeder irdischen Religion scheint zerschlagen! Wir Menschen stehen zwar weiter als Gipfel der irdischen Schöpfung da, aber bilden eigentlich nur das Tal der kosmischen Evolution. Die Weltkirchen registrieren die höchsten Austritte seit ihrer Gründung, die Menschen „sind von Gott verlassen“. „Heilige Kriege“ werden entfacht. Überall auf der Erde werden religiöse Gruppierun­gen versuchen ihre Stellung zu bewahren. Andere setzen vielleicht sogar alles daran, die ETs zu vernichten, und lehnen sich gegen die Weltre­gierungen (mit denen am ehesten ein direkter, öffentlicher Kon­takt eingegangen wird) auf.

Es beginnt ein wildes Durcheinander auf unseren Planeten, viele Länder der Erde wollen sich die hochentwickelte Technologie der Außerirdischen aneignen. Wem es gelingen sollte, im Besitz dieser Techniken zu gelangen, der genießt unzweifelhaft eine dominierende Stellung in der Weltordnung. Jede Macht, die es versteht, mit derartig hochtechnologischen Gerätschaften umzugehen, ist zweifelsohne ein unbesiegbarer Gegner. Da stelle man sich einmal vor, dass terroristische Gruppierungen an solches Gerät gelangen. Somit ist es auch verständlich, dass abgestürzte UFOs unter allergrößter Geheimhal­tung in diversen Militärbasen verschwinden.

UFO-Mythos und „UFO-Religionen“

Wenn uns fremde Wesen aus dem All seit unendlich vielen Jahren besuchen, und auch direkten Kontakt mit den jeweiligen Kulturen aufnahmen, wann kommen sie zurück? Gibt es Hinweise auf eine bal­dige Wiederkehr, oder sind sie schon seit langem mitten unter uns? Werden wir durchgehend beobachtet, dann und wann kontaktiert, um „sicher“ aus den „kosmischen Flegeljahren“ geführt zu werden?

Viele Menschen bezeichnen diejenigen, die von der Existenz von UFOs (sprich: Außerirdischen) überzeugt sind, als „Ersatzreligiöse“, Mitglieder irgendwelcher obskuren Sekten oder schlicht und ergreifend als Spinner. Solche Bemerkungen können kaum ernst genommen werden, denn wäre der UFO-Mythos tatsächlich eine „UFO-Religion“, dann haben deren Anhänger als einzige häufige Begegnungen mit ihrem „Gott“ (ihren „Göttern“) und könnten noch dazu ein riesiges Feld an „heiligen Artefakten« (UFO-Fotos eingeschlossen) vorweisen. Warum diese Skeptiker dann nicht zum „UFOismus“ übertreten, ist genauso schleierhaft, wie der Widerwillen vieler, sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen.

Natürlich, ich streite es nicht ab, gibt es endzeitvernatische Esoterikgruppierungen, die mit einer Rettung durch die kosmischen Brüder rechnen. Solche und ähnliche Sekten gehören nicht in den Bereich einer seriösen Erforschung des Phänomens! (…)

Tatsächlich aber scheinen die ETs ihr „Come back“ vorzubereiten. Nach und nach, fast über-vorsichtig, werden wir Menschen auf ein Ereignis vorbereitet, das bald wieder ins Haus steht. Während einige Regierungen unlängst Bescheid zu wissen scheinen, dringt die Botschaft auch langsam in alle Bevölkerungsschichten.

Mit der Tür ins Haus fallen?

Kehren die Götter vergangener Kulturen zurück, wie sie es einst ankündigten? Steht die „back to earth-mission“ in den Startschuhen? Werden wir ständig und immer intensiver auf dieses Ereignis vorbereitet, um eine Art „Götterschock“ zu vermei­den?

Im Rahmen der irdischen SETI-Programme wurde unlängst darüber diskutiert, wie man sich beim Empfang eindeutiger, intelligenter Signale aus den Tiefen des Alls verhalten solle. Nehmen wir an, es gelänge ein Signal zu orten, das sich bei späte­ren Analysen als kosmischer „Star Trek“-Film einer fremden Zivilisation präsentiert. Wie wird weiter verfahren?

  1. Alle Informationen werden umgehend durch die Medien veröffentlicht und durch entspre­chende Experten (wie Professor Frank Drake) bestätigt.
  2. Es wird geschwiegen. Nichts der sensationellen Entdeckungen darf in irgendeiner Form an die Öf­fentlichkeit geraten. Oder
  3. Nach und nach – häppchenweise – wird alles der Menschheit preisge­geben.

Wie sollte vorgegangen werden? Würden tatsächlich sämtliche Information direkt veröffentlicht, hätte das ungeahnte Folgen! Wie reagieren Menschen, die sich als Mittelpunkt des Universums sehen, auf sol­che Nachrichten? Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass die Konfrontation mit einer höheren Technik, den kulturellen Untergang der rückständigen Zivilisation oder Kultur zur Folge haben kann.

„Eine kulturelle Zeitbombe“

Vom 4. bis 11. Oktober 1986 fand in Innsbruck ein Kongress der In­ternational Astronautical Federation statt, wobei eine Frage im Vordergrund stand: Wie muss weiter verfahren werden, wenn intelligente Signal aufge­fangen werden? Unter anderem war in jenen Tagen auch der italienische Soziologe Dr. Roberto Pinotti (vom Instituto Futuor in Florenz) zu Gast. Roberto Pi­notti erklärte damals:

„(…) das (das) Verhalten der Massen nach einer zu­künftigen Kontaktaufnahme mit anderen Intelligenzen im Universum nicht nur eine Herausforderung für So­ziologen und Politiker der ganzen Welt, sondern auch eine kulturelle Zeitbombe (ist). Da die Nach­richt von einem solchen CETI (Contact with Extra­terrestrial Intelligence, Anm. LAF) zu einem ernsthaften so­zioanthropologischen Schock führen kann, ist eine gemeinsame und vorbestimmte weltweite Strategie notwendig, um Angst, Panik und Hysterie nach der Bekanntgabe eines Kontaktes zu verhindern.“

Unsere Gesellschaft würde mit einem Male zweitrangig werden. Fragen nach dem Wie, Warum und Woher kämen auf, die irdischen Religionen würden plötzlich von einer viel bedeutenderen, einer kos­mischen, in Bedrängnis geraten. Ja vielleicht würde sich einer der Fremden sogar als Urahn Quetzalcoatls oder Enkis vorstellen. Wo stünde da unser Verständnis der Welt, wie wir sie kennen?

Eine schrittweise UFO-Wahrheit

Aber andersherum, nichts der neuen Erkenntnisse wird an die Bevölkerung freigegeben. Ein wahnwitzi­ger Gedanke! Da werden Millionen über Millionen von Geldern für SETI-Projekte ausgegeben, um im entscheidenden Augenblick alles für sich zu behalten. Welchen Sinn würde es dann überhaupt geben, SETI weiterhin zu betreiben? Wollen die Weltregierungen vorerst die Fremden studieren, ihre Sprachen, politischen Gliederungen oder Religionen, um sie dann besser zu verstehen? Kaum, denn schließlich haben „sie“ uns zuerst entdeckt. „Sie“ sind es auch, die den Zeitpunkt eines kulturellen Kontakts bestimmen. Die Fremden passen sich seit je her un­serer Entwicklung an, denn ihnen ist es ein leichtes, sich primitiveren technischen, politi­schen oder auch soziologischen Ständen anzupassen.

Ist es da sinnvoll, die breite Masse schrittweise zu informieren? Etwa so als hätten die großen Entdeckungsfahrer ihre Technik Schritt für Schritt den erstaunten Eingeborenen präsentiert?

Und tatsäch­lich, wir werden vorbereitet. Die letzten Jahre zeigen dies überdeutlich.

Immer wieder gelangen spektakuläre Regierungsdokumente an die Öffent­lichkeit, die, zwar häufig stark zensiert, von UFOs und Außerirdischen zu berichten wissen. All dies auf höchsten Ebenen. Einwände gegen diese Dokumente existieren natürlich ebenfalls. Die Papiere sollen nichts als reine Fälschungen sein, so wollen es die skepti­schen Stimmen unsere Tage. Wer aber setzt sich hin und macht sich die Arbeit abertausende Seiten – mit richtigen Stempeln, Briefköpfen und Unterschriften – von staatlichen Akten zu fälschen? Welchen Sinn sollte das alles ergeben? Eine bewusste Irreführung seitens der Regierungen?

Wenn derartige Dokumente in weit verbreiteten Zeitschriften (Spiegel, Stern, Science etc.) vorurteilslos veröffentlicht würden, hätten mit Si­cherheit weite Teile der Bevölkerung eine völlig andere Einstellung zu außerirdischen Leben.

Die Vorbereitung ist im Gange!

In unseren Tagen geschieht etwas sehr tiefgrei­fendes in unserer Welt. Die Rückkehr der einstigen Götter bahnt sich ihren Weg in die Allgemeinheit. Spielfilme und immer häufiger werdende Talkshows zu Themen wie dem UFO-Phänomen tragen einen Teil dazu bei, die Einstellung der Allgemeinheit zu beeinflussen. („Auch wenn der informative Wert solcher Sendungen stark anzuzweifeln ist“, ergänzte ich in der Neuauflage Jahre später. Ganz richtig, wie man in diesen Videos HIER sehen kann. Anm. 2021)

(…)

Die irdische Bevölke­rung wird ständig mit außerirdischen konfrontiert. Sei es durch das TV (z.B. die Serie „Akte X“, die in den USA und Deutschland ein Einschaltquotenknüller ist/war) oder irgendwelche Artikel in diversen Magazinen. Jährlich werden rund 100.000 „UFO“-Sichtungen gemeldet – Tendenz: steigend. Fernsehsendungen und Talkshows setzen sich immer häufiger mit dem UFO-Mythos auseinander, wobei man hier nur an die ARD-Sendung von Heinz Rohde, „UFOs – und es gibt sie doch“ (Erstsendung am 24. Oktober 1995), die unzählige Zuschauer vor den Bildschirm lockte, denken muss.

Gerade in diesen Minuten, wo ich diese Zeilen schreibe, läuft wieder eine Nachmittagstalkshow zum Thema „Ich hatte Kontakt mit Außerirdische“ (RTL-TV, 25. September 1995) in der verschiedene Menschen (…) ihr „außerirdisches“ Erlebnis schildern. Aber kaum glaubhaft.

UFOs: Die Zeit hat sich gewandelt

Spätestens seit Erich von Dänikens Sendereihe „Auf den Spuren der All­mächtigen“ ist auch die Prä-Astronautik einer grö­ßeren Bevölkerung bekannt. Führende Wissenschaftler stehen der Möglichkeit von extraterrestrischen Intelligenzen immer öfter positiv gegenüber und be­kennen sich dazu (wie der Harvard-Professor Dr. John E. Mack), auch wenn sie verspottet werden. Akten, die sonst unter der größten Geheimhaltung standen, werden nach und nach freigegeben. Namhafte Militärs und auch Astronauten/Kosmonauten geben offen die Existenz von UFOs zu und berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Phänomen. So zum Beispiel der Astronaut Gordon Cooper, der vor laufender Kamera bestätigte, dass ein UFO auf einer Luftwaffenbasis der USA landete und vom Militär gefilmt wurde.

Besonders interessant ist auch, dass der erfolgreichste Filmproduzent aller Zeiten, Steven Spielberg, für den 2. Juli 1997 (zum 50. Jahrestag) ein Tatsachenspielfilm über den UFO-Absturz bei Roswell mit samt der darauf folgenden Intrige durch die Regierung der USA plant. Selbst originale Filmdokumente über UFOs sollen in diesem Spielfilm mit eingebaut werden.

In unseren Tagen kann jeder feststellen, dass sich die USA und die ehemalige Sowjetunion schon lange darauf geeinigt haben, ihre Weltraumprojekte durch intensive Zusammenarbeit in die Tat umzusetzen. Hier sei auf die Andockmanöver von US-Raumfähren mit der MIR-Station hingewiesen. Dies war vor einigen Jahren, zur Zeit des „Kalten Krieges“, noch völlig undenkbar. Das große gemeinsame Ziel der beiden Mächte ist eine ständig bemannte Raumstation (Alpha) und ein bemannter Flug zum roten Bruder Mars. Schon lange sind sich die obersten Regierungsorgane darüber einig, dass die Zukunft der Menschheit nur durch Kooperation aller führenden Staaten der Welt gesichert werden kann.

„…von einer Macht im Weltraum, von einem anderen Planeten…“

Auch zu Zeiten des US-Präsidenten Ronald Reagan (der 1974 selber ein UFO gesehen haben will), wurde immer offener über eine mögliche Konfrontation mit außerirdischen Intelligenzen gesprochen. So zum Beispiel stellte Reagan im Mai 1988 bei einem Treffen des Nationalen Strategieforums in Chicago die Frage:

Was würde wohl geschehen, wenn wir alle auf der Erde erfahren sollten, saß wir von außen bedroht werden, von einer Macht im Weltraum, von einem anderen Planeten?

Reagan war sich sehr wohl bewusst, dass Ost und West endlich aufhören müssen, ihre raumfahrttechnischen Erfahrungen voreinander zu verbergen. Auf der Hauptversammlung der UNO am 21. September 1987, sprach er ausdrücklich davon, wie wichtig es sei, dem gegenseitigen Misstrauen endlich ein Ende zu bereiten:

Wenn wir von einem momentanen Antagonismus besessen sind, vergessen wir oft, wie vieles die Mitglieder der Menschheit vereint. Vielleicht bedarf es einer allgemeinen Gefahr von außen, um diese Gemeinsamkeit zu erkennen. Ich denke manchmal, wie schnell unsere Differenzen verschwinden würden, wenn wir einer Drohung von Fremden, die außerhalb unserer Welt leben, gegenüber stünden.“

Und genau in den Zeiten der schleppenden Bekannt­gabe von offiziellen UFO-Wissen aus den höchsten Kreisen und der Einsicht, dass wir  möglicherweise nicht alleine im All (Sonnensystem) sind, erscheinen sonder­bare Zeichen in den Getreidefeldern der Erde. Auch wenn die Zeitungen anscheinend dieses Phänomen vergessen haben.

Kontakt „in nicht allzu ferner Zukunft“

Laut einer Umfrage von 1993 glauben 87(!) Prozent der Deutschen an übersinnliche Phänomene (Fliegende Un­tertassen eingeschlossen) und eine Allenbach-Umfrage hat ergeben, dass 40 Prozent der Deutschen an außerirdisches Leben glauben – die Menschheit ist im Wandel. (…) In den nächsten Jahren wird einiges geschehen. Immer deutlicher wird, dass es tatsächlich Außerirdische gibt, die unsere Erde immer wieder besuchen. Seit Beginn der 90er Jahre häufen sich die UFO-Sichtungen derart, dass es in nicht allzu ferner Zukunft mit Sicherheit zu einem öffentlichen Kontakt kommen wird.

Ein Grund zur Panik á la „Krieg der Welten“, wie es selbsternannte Endzeitpropheten gerne hät­ten, ist dabei überhaupt nicht zu befürchten. Die Außerirdischen haben uns immer begleitet, von den Anfängen der Welt bis heute. Sie studieren uns, vor allem seitdem wir in das Atomzeitalter eingetaucht sind, und damit begannen, diese Macht zu nutzen (auch im Schlechten). Tatsächlich künden die UFO-Beobachtungen über Atomwaffenarsenalen (bei denen sogar der sieben-stelligen Auslösecode zurückgesetzt worden sein soll), von einem steigenden Interesse unserer Ahnen an uns Primitiven. Und was sie einst unseren Vor­fahren versprachen, dass sie eines fernen Tages wie­der zu Erde kommen würden, rückt in greifbare Nähe.

Außerirdische: Voller Optimismus in die Zukunft?

Diese Zeilen schrieb ich als junger Autor ab 1991 und veröffentlichte sie in meinem ersten Buch 1996 (nur die Zwischenüberschriften sind neu). Sie strotzen augenscheinlich nur so vor Optimismus, dass es „bald“ soweit sein wird. Wir warten noch immer. Womit der ersehnte Tag wohl noch immer in der Ferne liegt, sofern er denn jemals kommt.

Damals habe ich in diesen Kapiteln auch die Kornkreise im Sinne eines Teils der Vorbereitung interpretiert. Sie waren in jenen Jahren allgegenwärtig. An dieser Stelle habe ich diese Ausführungen bzw. Seiten nicht zitiert. Damals jedoch war diese Deutung der Kunstwerke in Feldern sehr typisch für die UFO-Gemeinschaft. Als Botschaften aus dem Kosmos.

Pessimistisch betrachtet hat sich seit diesen Zeilen in all den Jahren nichts geändert. Außer, dass man nicht mehr mit TV-Talkshows über UFOs konfrontiert wird. Heute gibt es hier ganz andere Fernsehformate und auch weit mehr entsprechenden Dokumentationen. Vor allem auch solche, in denen sich „nüchterne Wissenschaftler“ mit Aliens, außerirdischen Zivilisationen und mehr auseinander setzen. In einer einstmals undenkbaren Offenheit.

Inwieweit dies einer stillen Vorbereitung in Sachen UFOs dient, muss jeder für sich entscheiden. Was aber wohl eindeutig ist, ist, dass der Zeitgeist sich stark gewandelt hat. Und zwar in Richtung der Phantasten!

Video-Auswahl zum Thema

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Staunen in der Presse und im Netz – seit Jahren: Wurde in der Antarktis eine uralte Pyramide im ewigen Eis entdeckt? (+ Videos)

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Immer wieder Aufruhr in der Presse und im Netz: Riesige Pyramiden im Eis der Antarktis gefunden? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Immer wieder Aufruhr in der Presse und im Netz: Riesige Pyramiden im Eis der Antarktis gefunden? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

In diversen Medien und in der Netzgemeinde sorgt eine erstaunliche Entdeckung für großes Aufsehen. Und das seit Jahren immer wieder: Das durch die Erderwärmung auch in der Antarktis schwinde Eis habe eine oder mehre Pyramiden „freigelegt“, die auf eine uralte und vollkommen fremde Zivilisation am Südpol hindeuten. Diese Pyramiden in der Antarktis ähneln nicht nur jene berühmten Pyramiden in Gizeh in Ägypten, sondern sind dabei annähernd doppelt so breit. Nachdem auch das bekannte Nachrichtenmagazin „Focus“ online schon 2016 über diese Strukturen in der Antarktis berichtet hat, sorgen diese auch im deutschsprachigen Internet für Staunen – und auch Kopfschütteln. Eine Analyse der „Pyramiden in der Antarktis“ und einige spannende und verblüffende Hintergründe zu diesem Thema erfahrt Ihr in diesem aktualisierten Re-Post.


Pyramiden in der Antarktis

Pyramiden in den eisigen Weiten der unwirklichen Antarktis, kann das sein? Dass es auf unseren Planeten von Pyramiden nur so wimmelt, ist ein offenes Geheimnis. Selbst in China stehen mehr Pyramiden als in Ägypten, an das wohl jeder bei solchen Bauwerken als erstes denken muss.

Auch wenn Skeptiker unermüdlich davon sprechen, dass es „echte Pyramiden“ nur und ausschließlich in Ägypten gibt, faszinieren Pyramiden-Bauten schon immer die Menschen. Selbst wenn sie eben nicht perfekte geometrische Formen wie eben jene in Ägypten haben. Und sogar dann noch, wenn nicht mal annähernd eine eine Pyramidenform zu erkennen ist. So wie es vor allem die „Pyramide vor Japans Küste“ (Yonaguni-Monument) zeigt.

Nachdem seit einiger Zeit in unzähligen (vor allem englischen) Medien über die Entdeckung angeblicher Pyramiden in Antarktis berichtet wurde, hat auch „Focus online“ schon am 22. November 2016 das Thema aufgenommen. „Schneepyramiden in der Antarktis entdeckt – muss die Geschichte umgeschrieben werden?“, fragt das Magazin. Immerhin sollen „Wissenschaftler auf der ganzen Welt“ über diese Fund verblüfft sein, wie es dort noch immer zu lesen ist.

Eine verschwundene Zivilisation?

Die verschiedenen Berichte zu diesen Pyramiden fragen sich nun, ob hier einst Menschen lebten, die diese Monumente erbaut haben. Auch Außerirdisch, die Ancient Aliens der Prä-Astronautik, sind hierbei unlängst im Gespräch. Es gab sogar angebliche „Geheimnisträger“, die beispielsweise 2015 als ebenso angebliche „Whistleblower“ behaupteten, dass sie in der Antarktis UFO-Basen und Alien.-Raumschiffe gesehen haben wollen. Beweise wurde keine geliefert, wie HIER berichtet.

Ebenso wurden udn werden gerne Nazis und irgendwelche Geheimbasen im Sinne von Neuschwabenland & Co. damit in Zusammenhang gebracht.

Vielleicht existierte hier eine Zivilisation, als die Antarktis noch warm und bewohnbar war, so die Spekulationen weiter. Ein Volk, von wir heute nichts mehr wissen. „Focus online“ etwa zitiert dazu Dr. Vanessa Bowmann vom“British Antarctic Survey“ mit den Worten:

Vor 100 Millionen Jahren war die Antarktis mit üppigen Regenwäldern überdeckt, ähnlich denen, die es heute in Neuseeland gibt. Die Temperaturen konnten dort bis auf 20 Grad Celsius klettern. Dass der Klimawandel eine ernste Auswirkung auf die Umwelt hat, steht schon lange fest. Wenn sich diese Pyramiden allerdings als künstlich erweisen, verändert das die Geschichte, wie wir sie kennen.“

„Vor 100 Millionen Jahren“? Also dutzende von Millionen Jahren vor den ersten primitiven Menschen, habe demnach diese erste und unbekannte Menschheit existiert! Das würde selbstverständlich die bekannte Geschichte grundlegend verändern. Wenn denn diese Pyramide der Antarktis auch wirklich eine solche ist.

Ihr könnt Euch mittels Google Earth dieses „Gebilde“ unter den Koordinaten -79.977277 und dem Breitengrad -81.961749 selber einmal ansehen. Achtet dabei auch auf die alles andere als gleichmäßigen Kanten. Gut auch zu erkennen bei diesem Bild (anklicken zur Großansicht):

Ist das wirklich eine Pyramide im Eis der Antarktis? (Bild: Google Earth)
Ist das wirklich eine Pyramide im Eis der Antarktis? (Bild: Google Earth)

Antarktis = Atlantis?

Eine versunkene Kultur am Südpol? Das sind keine neuen Überlegungen.

Nicht wenige Autoren und Forscher, die sich der Suche nach Atlantis verschrieben haben, deuteten bereits unseren Südkontinent als dieses gesucht Reich der Vorzeit. Vor allem die Autoren Rand und Rose Flem-Ath haben diese Idee in ihrem Buch „Atlantis: Der versunkene Kontinent unter dem ewigen Eis“ 1996 weithin bekannt gemacht. Ihre Überlegungen haben später auch andere Autoren aufgriffen oder weiter ausgeführt.

Beispielsweise wurde eine plötzliche Verschiebung der Kontinente als Ganzes als Grund für das Ende der Kultur von Atlantis-Antaktis angeführt. Darum habe man auch alte Landkarten, die die Antarktis zeigen sollen, obwohl man sie damals noch gar nicht gekannt haben soll.

Die Ursache dafür könnte der gewaltige Eispanzer am Nordpol während der letzten Eiszeit gewesen sein. Durch das gigantische Gewicht des Eises und die Rotation der Erde habe dieser Eisschild die gesamte Erdkruste „ruckartig“ und plötzlich als Ganzes verschoben. So eine nicht selten herangezogene Deutung dieser vorzeitlichen Ereignisse.

Die Folgen waren Sintfluten, extreme Klimaveränderungen und letztlich, dass Atlantis zur Antarktis wurde. R. und R. Flem-Ath haben mit diesen Spekulationen vor Jahrzehnten durchaus viel Aufsehen erregt. Etwa zusammen mit dem bekannten Autoren Graham Hancock, die sich dabei beispielsweise auch auf die weltbekannte Landkarte des Piri Reis stützten.

Die Pyramiden sind längst bekannt!

Bei Facebook findet sich die Meldung zu diesen Pyramiden am Südpol in vielen Gruppen und auf vielen Seiten, die sich mit Mystery und Grenzwissenschaft befassen. Was auch nachvollziehbar ist, da in solchen Gruppen eben genau solche Themen zu finden sind. Dafür sind sie schließlich da. Auch ich selber wurde bei Facebook ab 2016 mehrfach auf diese Berichte hingewiesen. Denn das Thema kommt – wie fast alle Themen des Phantastischen, alle paar Monate oder Jahre erneut im Netz auf. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

Doch neu ist diese vermeintliche Sensation lange nicht. Nicht nur, dass sie bereits Monate vor „Focus“ und den britischen Medien hier und dort erschienen ist, sondern sogar schon Jahre davor. Inklusive den seit 2016 kursierenden Fotos und YouTube-Videos dazu.

Ein Video bei YouTube mit dem Titel „Ancient Pyramids found in Antarctica?“ stammt sogar schon vom 2. September 2012. Auch die „Sputnik News“ berichteten im Sommer 2013 darüber – und verhalfen so diesen angeblichen Pyramiden zu erster Bekanntheit. Denn längst wird nicht nur der Berg, den auch das Titelbild hier zeigt, als „Antarktis-Pyramide“ bezeichnet.

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Natürlich kann man mit „guten Willen“ hier eine Pyramide erkennen wollen. Etwa 450 mal 420 Meter groß ist dieser „Eisberg“ und nimmt somit mehr Fläche als die Cheops-Pyramide in Gizeh mit rund 230 Metern Seitenlänge ein. Und von der Form her sieht der Berg eben aus wie eine Pyramide, was unstrittig ist. Obwohl schon die Google Earth-Bilder zeigen, dass hier natürlicher Berg zu erkennen ist. Dazu gleich mehr.

Aber der gute Wille hilft eben nicht weiter bei der Jagd nach dem Phantastischen. Man denke dabei an die unzähligen Pyramiden im Meer und Alien-Basen, die angeblich schon mittels Google Earth gefunden wurden. Oder das angeblich in der Antarktis abgestürzte UFO, das sich rund 950 Kilometer von der vermeintlichen Pyramide entfernt befindet (s. 1. Video von 2015 unten). Und von solchen UFOs im ewigen Eis des Südpols gibt es mehr als nur eines, wie erst im Sommer 2021 HIER auf Mystery Files berichtet.

Entdeckung schon vor 60 Jahren

Fraglos lädt die pyramidenförmige Form des Berges in den eisigen Weiten der Antarktis zum Träumen und Spekulieren ein. Doch nur dann, wenn man sich von den Google Earth-Bildern oder auch Fotos von der Oberfläche von dem Berg blenden lässt. Denn die vermeintliche Pyramide ist schon seit vielen Jahrzehnten sehr gut bekannt und heißt „Lippert Peak„.

Es ist ein spitzer Berg, von dem wir nur bis zu 150 Meter über dem Eis sehen können. In Wahrheit ist dieser Gipfel sogar 1.330 Meter hoch und Teil des etwa 160 Kilometer langen Gebirges „Heritage Range“, das wahrscheinlich schon 1935 erstmals gesichtet wurde. Erst Jahre später, vor allem 1959 und 1962 bis 1964, wurde das Gebiet genauer kartiert und erkundet. Vor allem durch das berühmte „Antarctic Program“ der USA ab 1959. Zwischen 1961 und 1966 erfolgte anhand von Luftaufnahme der US-Navy die Kartierung des gesamten Gebirges durch die Geologische Gesellschaft der USA.

Dabei erfolgte auch die Kartierung der „Pyramide“, die 1966 den Namen „Lippert Peak“ bekam. Benannt nach dem Antarktis-Forscher George E. Lippert, der am „Antarctic Program“ 1965 vor Ort beteiligt war. Alles wenig mysteriös und ganz ohne Aliens oder versunkene Ur-Zivilisationen.

Mein Facebook– und Mystery-Kollege Alex Schlee hat mich 2016 während einer Diskussion zu diesem Thema auf ein sehr interessantes Video vom 15. März 2016 hingewiesen. Und zwar auf das YouTube-Video „Gibt es Pyramiden in der Antarktis?“ von ihm selber, dass Ihr auf seinem grenzwissenschaftlichen Kanal „MOHRsrclik“ findet. Schlee nimmt sich darin genau diesen „Pyramiden“ in der Antarktis an. Und das sehr aufschlussreich, wie Ihr im 3. Video unten sehen könnt.

Alien vs. Predator

Pyramiden in der Antarktis als Werk von Ancient Aliens, wie es zu diesen Strukturen auch spekuliert wird? Das hatten wir schon mal im Jahr 2004 in einer durchaus spannenderen Variante.

Damals kam im Internet ein sehr sonderbares Gerücht auf, das von der Entdeckung einer Pyramide im ewigen Eis unseres Südkontinentes sprach. Es war vor der Zeit von Facebook & Co. und so wurde die kurze Meldung vor allen in Diskussionsforen und per E-Mail verbreitet. Das spannende dabei war damals, dass es Fotos von dieser Pyramide bzw. aus deren Inneren gab. Es waren (trotz der mehr als schlechten Qualität der Bilder) darauf eindeutig künstliche Darstellungen zu erkennen, die aus dieser Pyramide stammen sollen. Einer unbekannten und damit rätselhaften Schrift nicht unähnlich.

Auch bei einem Kongress zur Prä-Astronautik wurde damals diese Internet-Meldung in einigen Pausengesprächen teils hitzig diskutiert. Doch, wenn ich mich recht erinnere, stieß diese „Top-News“ auf überaus große Skepsis.

Zurecht, wie sich herausstellte, da sie ein Fake war. Und zwar haben damals die Macher des Hollywood-Filmes „Alien vs. Predator“ dieses Gerücht absichtlich im Internet gestreut, um die Werbetrommel für ihren Science-Fiction-Film zu rühren. Denn die Entdeckung einer uralten Pyramide in der Antarktis ist in „Alien vs. Predator“ von 2004 der Kern oder Aufhänger, um den sich der Film aufbaut …

Dieser Beitrag erschien erstmals 2016 und wurde geringfügig erweitert/bearbeitet.

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 1. Oktober 2015 auf Mystery Files

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Video vom 3. Juni 2015 auf Mystery Files

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Video vom 15. März 2016 auf Mystery Files

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Video vom 24. Juli 2021 auf Mystery Files

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Weltraumprogramm „Artemis“: Die NASA-Träume von einer Mondlandung der USA werden sich um Jahre verschieben

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NASA-Träume von einer Mondlandung der USA werden sich um Jahre verschieben (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
NASA-Träume von einer Mondlandung der USA werden sich um Jahre verschieben (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Vor wenigen Jahren gab die USA bekannt, dass sie mit dem Weltraumprogramm „Artemis“ der NASA schon bald Menschen auf den Mond schicken werden. doch jetzt gab die US-Raumfahrtbehörde bekannt, dass sich die geplante Mondlandung voraussichtlich um einige Jahre verschieben werde. Grund sind technische Probleme.


Die Mondlandungen der NASA

Irgendwie war es zu erwarten, dass die NASA ihre ehrgeizigen Pläne einer bemannten Mondlandung mit dem Programm „Artemis“ nicht einhalten werden kann. Denn schon im Jahr 2024, so die optimistischen Planungen, sollten wieder Menschen auf dem Mond landen, worüber auf Mystery Files bereits berichtet wurde. Oder, um mit den Worten der zahlreichen NASA- und Mondlandung-Skeptiker zu sprechen, erstmals auf den Mond landen (s. a. Videos HIER).

Das Raumfahrtprogramm „Artimis“ steckte die Pläne für Reisen zum Mond auch zeitlich sehr hoch. Unter Ex-Präsident Donald Trump im März 2019 ins Leben gerufen, sollte unter anderem mit diesen Mondlandungen und Technologien die Vormachtstellung der USA im Weltraum gesichert bzw. ausgebaut werden. Doch Trump und die NASA hatten sich deutlich überschätzt, auch wenn eine internationale Zusammenarbeit angestrebt wurde.

Schon früh hatten Kritiker ernsthafte Zweifel daran, dass der Zeitplan von „Artimis“ und dem zugehörigen Raumschiff „Orion“ einzuhalten sei. Und diese Stimmen wurden seit 2019 immer lauter, da es bei zahlreichen großen und kleinen Details Probleme und Verzögerungen gibt. So versagte beispielsweise die geplante Mondrakete bei einem Test am 16. Januar 2021 auf dem Prüfstand vollständig, wie HIER berichtet.

Es fehlt aber auch an der Astrüstung der Astronauten. Erst am 10. August 2021 veröffentlichte der Rechnungshof des Büros des NASA-Generalsekretärs einen 41-seitigen Bericht (Report No. IG-21-025) über die „Entwicklung von Raumanzügen der nächsten Generation“.

Mondlandung derzeit „nicht machbar“

Demnach habe die Prüfung ergeben, dass nicht nur mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung neuer und erforderlicher Raumanzüge gesteckt werden. Ebenfalls stellte das „Office of Inspector General“ der NASA fest, dass „frühestens im April 2025“ die ersten zwei Raumanzüge fertig sein werden. Da sollten längst Astronauten auf dem Mond gewesen sein. Die Konsequenz ist in dem NASA-Papier damit eindeutig:

Angesichts dieser erwarteten Verzögerungen bei der Entwicklung von Raumanzügen ist eine Mondlandung Ende 2024, wie die NASA derzeit plant, nicht machbar.“

Es fehlen der Raumfahrtbehörde aber nicht nur die neuen Anzüge, sondern auch die Raketen. Die geplante Rakete „Space Launch System“ (SLS) ist aktuell noch nicht mal fertig und sicher erprobt. Helfen soll das private Unternehmen „SpaceX“ von Elon Musk, dass bereits im April einen entsprechenden Auftrag bekam. Sie sollen die Trägerkarte „Starship“ für die anvisierte Mondlandung entwickeln. Rund 3 Milliarden US-Dollar lässt sich das die NASA kosten.

Erste Tests, etwa das Auftanken der Rakete im Erdorbit, werden wohl nicht vor dem Frühjahr 2022 machbar sein, glaubt die NASA. Schließlich muss Mensch und Maschine vor einem Flug zum Mond erprobt und eingespielt werden. Man muss schlicht mit der neuen Technologie üben, um auch die Sicherheit der Raumfahrer nicht zu gefährden.

Vielleicht könnte so eine Landung auf dem Mond im oder ab dem Jahr 2026 realistisch sein, glaubt die Behörde in einem umfangreichen Bericht (Report No. IG-22-003) vom 15. November 2021. Warten wir mal ab.

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Eine fliegende UFO-Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln?

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Eine fliegende Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln? (Bild: gemeinfrei)
Eine fliegende Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln? (Bild: gemeinfrei)

Weltweit berichtete im Herbst 1989 die Presse über einen spektakulären UFO-Fall in der damaligen UdSSR. Denn die Sowjets gaben offiziell bekannt, das in der Stadt Woronesch ein Kugel-UFO mit außerirdischen Riesen an Bord gelandet sei. Ein medialer Hype brach aus. Doch schon im Juni 1976 kam es zu einem ähnlichen Fall auf den Kanarischen Inseln. Hunderte Zeugen sahen seltsame Leuchterscheinungen und UFOs am Himmel über den Insel. Einige ein riesiges, durchsichtiges UFO landen, in dem sich zwei fremdartige Riesen befanden. Ein unglaubliche Geschichte, die viele Kritiken und Zweifel nach sich zog, wie Ihr es in diesem Blog-Artikel erfahrt.


UFO-Landung in Woronesch – und „Riesen aus dem All“

Im Herbst 1989 sorgte ein UFO-Bericht aus der damaligen Sowjetunion weltweit für spektakuläre Schlagzeilen. Von „Time“, über „Der Spiegel“ bis „Moscow News“ wurde darüber berichtet, nachdem die staatliche UdSSR-Nachrichtenagentur „TASS“ eine UFO-Landung in einem Park in Woronesch verbreitete. Demnach sei eine Kugel vom Himmel gekommen, aus der riesige Außerirdische stiegen, die sich zahlreichen Zeugen im Park zeigten. „Die Außerirdischen waren drei oder sogar vier Meter groß, aber mit sehr kleinen Köpfen“, hieß es etwa in den „AP News2 vom 9. Oktober 1989 in einem Beitrag von John Iams.

Russische Wissenschaftler übernahmen die Untersuchungen der UFO-Vorfälle mit den fremdartigen Riesen von den Sternen und waren sicher, dass hier ein reales Ereignis stattfand. Lt. Sergei A. Matveyev, ein UFO-Polizist aus Woronesch, betonte zum Beispiel, dass die Landung der Riesen am 27. September 1989 „keine optische Illusion“ war. Vielmehr sahen Zeugen, wie „ein pinkfarbendes Licht am Himmel schien“ worauf sie dann „eine Kugel von tief-roter Farbe mit einem Durchmesser von etwa 10 Metern“ landen sahen.

Daraufhin liefen zahlreiche weitere Personen zum Ort der Landung „und sie konnten deutlich eine Luke im unteren Teil des Balls und einen Hominiden in der Öffnung sehen“. So Esther B. Fein am 11. Oktober in einem Artikel in der „New York Times“, in der die russische Zeitung „Sovetskaya Kultura“ zitiert wurde. Panik brach aus, bis die Riesen vom Himmel wieder mit der leuchtenden Kugel davonflogen. Bei den Untersuchungen der Landestellen konnten die Ermittler angeblich auch Spuren sichern, wie aus der Sowjetunion gemeldet wurde.

Eine riesige, durchsichtige Kugel über den Kanaren

Medien weltweit nahmen in der Folge jede neue Information und Meldung aus der bereits zerfallenden UdSSR dazu auf. Der Blätterwald hatte seine Schlagzeilen und UFO-Kritiker sprachen direkt ohne jegliche Überprüfung von Unsinn und „verrückten Russen“.

Woronesch und die gesamten damaligen Vorfälle gingen in die Chroniken der UFOs und  UFO-Forschung ein. Für die einen als riesen Bluff und Unfug, für die anderen als reales Ereignis einer ausgesprochen sonderbaren UFO-Landung. Der Landung einer Kugel mit Riesen.

Ein UFO-Fall 13 Jahre vor Woronesch auf den Kanaren schaffte es nicht jedoch nicht in die globale Presse. Nur vereinzelt brachten zum Beispiel deutschsprachige Boulevardmedien wie „Bild am Sonntag“, „Blick“, „Krone“ oder „Bild“ Ende Juni 1976 Berichte über die sonderbare Geschichte. „Riesiges UFO gelandet! Hunderte von Touristen sahen es!“, titelte etwa die „Blick“ am 28. Juni 1976. Obwohl diese Begegnung der anderen Art eine ganze Reihe Parallelen zum Ereignis in Woronesch Jahre später zeigte. Und dabei auch mit verschiedenen Himmelserscheinungen der Antike und des Mittelalters vergleichbar ist, über die alte Chroniken und Dokumente immer wieder berichten.

Geschehen ist es am 22. Juni 1976 ab etwa 21:30 Uhr auf den Kanarischen Inseln und wurde Teil der UFO-Akten der spanischen Luftwaffe im Luftfahrtministerium in Madrid. Dokumentiert haben dieses verstörende wie umstrittene Ereignis vor allem Jesus Maria Sanchez und Gordon Creighton in ihren Beiträgen in der „Flying Saucers Review“ (vol. 23, Nr. 3, Oktober 1977) ein Jahr später.

Bis zu drei Meter große Außerirdische

Demnach war der Arzt Dr. Francisco-Julio Padron León in Begleitung von Santiago del Pino und Francisco Estévez abends mit dem Taxi unterwegs. Bis sie plötzlich eine rätselhafte, durchsichtige Kugel über den Boden schweben sahen, die sich nur 60 Meter (anderer Quellen sprechen von 15 bis 20 Metern – s. unten) von ihnen entfernt befand. Eine „perfekte Kugel, so perfekt, wie mit einem Kompass gezeichnet, mit einer sehr schönen grauen oder hellblauen Peripherie“, so die Zeugen.

León konnte seinen Augen nicht trauen, „aber es war Tatsache“, wie er berichtete. Im Inneren der gewaltigen Kugel selber wiederum befanden sich „zwei seltsame und riesige Wesen“ in rötlicher Kleidung. Das Objekt an sich war transparent, „perfekt sauber“ und „die Sterne am Himmel dahinter“ waren durch sie hindurch zu sehen. Es sah nicht metallisch aus, eher wie Glas oder eine Seifenblase, so die Zeugen 1976.

Im Durchmesser sei die Kugel groß „wie ein zweistöckiges Haus“ gewesen und im Inneren konnte man eine silberne Plattform mit „einigen Konsolen“ erkennen. Auf dieser standen die riesigen Humanoiden. Es waren keine „Ecken oder rechte Winkel“ an den Schalttafeln auszumachen, alles war rund (s. Interpretationen im Titelbild). „Wir waren über die enorme Größte der Wesen erstaunt: Bestimmt 2,80 oder 3 Meter“, so Dr. León, der weiter über ihr Aussehen berichtete:

Sie trugen schwarze ‚Taucherhelme‘ und ihre Kleidung, die sehr eng anliegend war, war von einem Rotton, den ich in meinem Leben noch nie gesehen habe. Ihre Hände schienen in großen, ebenfalls schwarzen Kegeln eingeschlossen zu sein. Ich konnte nirgendwo ein Zeichen von Fingern sehen. Die beiden Wesen standen einander gegenüber, bewegten ihre Hände und drehten die Hebel. Sie waren für uns im Profil. Was mich persönlich verblüffte, war die unverhältnismäßige Größe des hinteren Teils ihrer Köpfe.“

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Verschwunden ist das Objekt nicht minder rätselhaft. Plötzlich habe es gewaltig an Größe zugenommen, bis es den Durchmesser eines Hauses mit 20 Stockwerken hatte und mit einem schrillen Pfeifen in Richtung der Insel Teneriffa raste:

Ich bemerkte, dass etwas bläulicher Rauch aus dem durchscheinenden Zentralrohr in der Kugel kam, der den Umfang des inneren Teils der Kugel bedeckte und zu keiner Zeit austrat. Dann wuchs die Kugel und wuchs, bis sie so groß war wie ein 20-stöckiges Gebäude, aber die Plattform und das Team blieben gleich groß; Es erhob sich langsam und majestätisch, und ich glaube, ich hörte ein ganz leises Pfeifen.“

Auch mehrere Einwohner von Las Rosa und andernorts auf den Kanarischen Inseln beobachteten das unbekannte Objekt bzw. seltsame Lichterscheinungen zu dieser Zeit.

Ermittlungen des spanischen Militärs

Vor allem wird in diesem Zusammenhang immer wieder die Besatzung des Schiffes „Atrevida“ als Zeugen genannt. Eine Korvette der spanischen Marine, sie sich zum Zeitpunkt der Sichtung 5,5 Kilometer vor Punta Lantailla auf der Insel Fuerteventura befand. Die Soldaten sahen von dort aus ein unbekanntes Etwas am Himmel, dass in Richtung Gran Canaria und Teneriffa flog. Die Dauer der gesamten Sichtung wurde von verschiedenen Zeugen der Inseln mit bis zu 40 Minuten angegeben.

Zu Anfang vermutete die Besatzung der „Atrevida“, dass es sich um Landescheinwerfer eines Flugzeuges handelt. Zu ihrer Verblüffung zeigte das Bordradar aber keine entsprechende Maschine in der Nähe. Den Lichtschein des Objektes konnte indes von der Besatzung klar auf der Meeresoberfläche und dem nahen Land gesehen werden.

Dutzende – andere sprechen von hunderten – Zeugen sahen das Licht bzw. UFO. Eine sogenannte Massensichtung, zu der das Militär Spaniens im Juli 1994 einen 101-seitigen Untersuchungsbericht (Expediente: 760622) freigab, der zuvor der Geheimhaltung unterlag. Inklusive einer Zeugenskizze der Riesen in ihrem Kugel-UFO.

Grundsätzlich waren die enthaltenen Informationen über die Sichtung bereits seit langem bekannt. Auch wenn der UFO-Bericht zuvor geheim war. Doch der spanische UFO- und Mystery-Autor Juan José Benítez konnte diese Dokumente bereits kurz nach den Ereignissen einsehen und veröffentlichte dazu bereits 1977 sein Buch „OVNIS: Documentos Oficiales del Gobierno Español“.

Kein geringerer als General Carlos Castro Cavero war es, der Benítez diese Papiere im Oktober 1976 zeigte. Auch aus eigenem Interesse, da Cavero selber von UFOs überzeugt war. Und auch selber bereits ein UFO mit seiner Familie und weiteren Zeugen gesehen habe. „Ein glänzendes Objekt“, das über eine Stunde „bewegungslos ganz hoch am Himmel“ hing, so der General. Seine „Familie und alle Arbeiter der Farm“, die er in nordspanischen Provinz Saragossa betrieb, konnten das Objekt beobachten.

Die UFO-Akten Spaniens

Cavero sah in dem UFO-Autoren Benítez wohl einen Mitstreiter oder kompetenten Gesprächspartner zu diesen Themen. Immerhin hat Benítez schon damals über alles geschrieben, was auch nur den Hauch des Mysteriösen umgab. Nicht selten mit sehr fragwürdigen Spekulationen und Themen.

General Cavero wiederum handelte inoffiziell und unter dem Vorbehalt, dass J. J. Benítez seine Quelle, also den General, bei einer Publikation nicht nennt. Angeblich habe der Autor „rücksichtslos diese Informationen verwendet“, wie es ein Dokument vom Januar 1979 besagen soll. Immerhin war Cavero bis 1976 militärischer Kommandant des Luftbereichs der Kanarischen Inseln.

In einem Interview mit Benítez, das unter anderem in seinem Buch „100.000 Kilómetros tras los Ovnis“ (1978) zu finden ist, bekräftigte General Cavero, dass er an außerirdische UFOs glaube. Auch sei er sicher, dass wir regelmäßig von diesen Außerirdischen besucht werden. Eine offizielle Meinung oder Stellungnahme des spanischen Militärs ist das natürlich nicht.

Viele Spekulationen kursieren um den UFO-Fall vom 22. Juni 1976 über den Kanaren - Die Bilder links stammen aus dem offiziellen Bericht der spanischen Behörden. (Bilder: gemeinfrei)
Viele Spekulationen kursieren um den UFO-Fall vom 22. Juni 1976 über den Kanaren – Die Bilder links stammen aus dem offiziellen Bericht der spanischen Behörden. (Bilder: gemeinfrei)

Zweifel an der Realität der UFO-Sichtung über den Kanaren am 22. Juni 1976 hatten die Behörden grundsätzlich nicht. Mehr noch, denn sie waren nach ihren Untersuchungen der Ereignisse sicher, dass hier eine ungeklärte Sichtung stattgefunden haben muss. Die eigentlichen Aussagen, die riesige Kugel mit den ebenso riesigen Wesen an Bord, wurden aber in Zweifel gezogen. In dem Bericht des spanischen Militärs heißt es dazu:

Wir sollten energisch den sehr wahrscheinlichen Umstand berücksichtigen, dass beide Zeugen angesichts eines ungewöhnlichen Phänomens am Himmel erzählten, was ihr ‚Geist‘ sie sehen ließ und sich gegenseitig beeinflusste. Dieser Ermittlungsadjutant hat nicht den geringsten Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit. Sie erzählten, was sie zweifellos gesehen zu haben ‚glaubten‘.

Maßlos phantasiert?

Für die Behörden blieb der Fall „ungeklärt“ und das Objekt „unidentifiziert“. Von irgendwelchen Aliens aus dem All sprachen sie aber nicht. Und offensichtlich schenkte man den Zeugen der fliegenden, durchsichtigen Kugel mit ihren seltsamen „Piloten“ keinen Glauben. Sie haben demnach nur etwas (viel) dazu phantasiert, als sie das ominöse Licht über die Inseln fliegen sahen. Und das, obwohl der offizielle Militärbericht der Ereignisse schon zu Beginn festhält, dass die Kugel laut Zeugen 30 Meter Durchmesser hatte „und in einer Distanz von 15 bis 20 Metern“ beobachtet worden ist.

Beobachter in so geringer Entfernung zu einem derart großen Objekt werden wohl kaum einer Verwechselung unterlegen sein. Auch in der Dunkelheit oder Dämmerung nicht, da die Kugel leuchtete oder strahlte. Haben sie es nur erfunden und weiter gesponnen, da diesen Zeugen allen gleichzeitig ihre Fantasie einen Streich spielte? Eine maßlos übertriebene Sinnestäuschung?

Zahlreiche Erklärungen schlossen die Militärs damals aus. Etwa Asteroiden, Raketen oder Flugzeuge. Kritiker der spanischen UFO-Gruppe „Fundación Anomalía“ sahen das Jahre später anders. Sie erklärten diesen Fall und andere UFO-Sichtungen im Gebiet der Kanaren zum Beispiel im „European Journal of UFO und Abduktion Studies“ (September 1999) mit U-Boot-Raketenstarts vor der Küste der Inseln. Ebenfalls führten sie Starts vom Weltraumbahnhof Capa Canaveral in Florida in den USA als Erklärung an.

Verwechselungen mit Raketentests?

Im militärischen Untersuchungsbericht, in dem auch zahlreiche Zeugenaussagen, wie die hier zitierten, dokumentiert sind, finden sich Details, die aufhorchen lassen. Zumindest wenn man geneigt ist hinter den Erscheinungen Raketen zu vermuten. So heißt es von der Besatzung des Marineschiffes „Atrevida“ unter anderem:

„(Wir sahen) ein intensives gelblich-bläuliches Licht, das sich vom Ufer auf unsere Position zu bewegte. Zuerst dachten wir, es sei ein Flugzeug mit eingeschalteten Landescheinwerfern. Dann, als das Licht eine bestimmten Höhe (15-18 Grad) erreichte, wurde es stationär.

Das ursprüngliche Licht ging aus und der Lichtstrahl begann sich zu drehen. Das blieb etwa zwei Minuten lang so. Dann gab es einen intensiven großen Halo aus gelblichem und bläulichem Licht, der 40 Minuten lang in derselben Position blieb, obwohl das ursprüngliche Phänomen nicht mehr sichtbar war.

Zwei Minuten nach dem großen Halo teilte sich das Licht in zwei Teile, der kleinere Teil befand sich unten in der Mitte des leuchtenden Halos, wo eine blaue Wolke auftauchte und der Teil, aus dem der bläuliche Kern herauskam, verschwand. Der obere Teil begann sich schnell und ungleichmäßig nach oben zu winden und verschwand schließlich. Keine dieser Bewegungen beeinflusste in irgendeiner Weise den ursprünglichen kreisförmigen Halo, der die ganze Zeit unverändert blieb, sein Glühen beleuchtete Teile des Landes und des Ozeans, woraus wir schließen konnten, dass das Phänomen nicht weit von uns entfernt war.“

Genau diese Halos, Leuchterscheinungen um das UFO, deuten auf Raketen hin, so die Kritiker in ihrer Erklärung. Hierbei handelte es sich schlicht um die Abgase der Rakete, die im Licht der untergehenden Sonne in prächtigen Farben leuchteten. Hinzu kommen chemische Wechselwirkungen mit der Atmosphäre.

Fantasieerzählungen und Fehldeutungen?

Dass Raketen in der Tat äußerst ungewöhnliche Lichterscheinungen am Himmel hinterlassen können, wurde übrigens auch in den letzten Jahren mehrfach gesehen. Zum Beispiel durch seltsam leuchtende Spiralen und Formationen am Himmel, die von zahlreichen Menschen mit ihren Handy dokumentiert wurden. Etwa am 9. Dezember 2009 am Nachthimmel über Norwegen und Schweden, wo ein besonders bemerkenswertes „Exemplar“ erschien. Damals war die Ursache eine Interkontinentalrakete vom Typ SS-N-30 „Bulawa“, die vom russischen U-Boot „Dmitrij Donskoj“ abgefeuert wurde.

Ricardo Campo von der „Fundación Anomalía“ wiederum gab bekannt, dass verschiedene Militär- und Raketenexperten zur Klärung der Sichtungen um die Kanarischen Inseln beitrugen. Unter anderem Dr. Jonathan McDowell, einem Astrophysiker vom Havard-Smithsonian Center for Astrophysics. Freigegebene Dokumente der US-Navy über entsprechende Tests mit dem interkontinentalen Raketentyp „Poseidon“ würden zeitlich mit UFO-Sichtungen auf den Kanaren korrelieren. In einer Pressemitteilung vom 9. März 1999 führten sie dabei explizit auch einen Test am 22. Juni 1976 an.

Der ehemalige deutsche UFOlge Werner Walter, ein Skeptiker, der durch ausartende „Kritiken“ am UFO-Phänomen zweifelhafte Bekanntheit erlangte, teilte in einem Buch schon 1996 die Raketen-Deutung. Denn nicht erst die „Fundación Anomalía“ brachte diese Ursache als Erklärung ins Spiel. Schon in den Jahren davor wurde immer wieder die Meinung laut, dass hier lediglich abgefeuerte Raketen gesehen wurden. Die hunderten Zeugen, unter ihnen zahllose Sommerurlauber, konnte das Phänomen als Laien ganz einfach nicht korrekt zuordnen.

Und die Berichte von fliegenden Objekten? Allen voran die Story des transparenten Kugel-UFOs mit samt riesenhaften Insassen? Das seien, so die Skeptiker, entweder Irrtümer, falsche Beobachtungen oder nur Fantasieerzählungen gewesen. Also ganz ähnlich, wie schon vor über 30 Jahren der legendäre Fall Woronesch in der damaligen UdSSR interpretiert wurde …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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