Suchergebnisse: Indien

Eine Reise zum Mond: Seltsames Märchen über “kleine Mondmenschlein” aus Indien +++ Artikel +++

Eine Reise zum Mond: Seltsames Märchen über kleine Mondmenschlein aus Indien (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Der Mensch ist von jeher von den Gestirnen am Himmel fasziniert. Auch und vor allem von dem “kleinen Licht in der Nacht” – dem Mond. Und noch im 19. Jahrhundert glaubten etablierte Astronomen, dass der Mond möglicherweise bewohnt ist. Dort vermutete man eine Zivilisation von “Mondmenschen”, mit denen man vielleicht sogar Kontakt aufnehmen könnte. Nach einem Märchen aus Indien ist dies auch einem Mann gelungen. Von ihm heißt es, dass er auf geradezu wundersame Weise von der Erde zu den “kleinen Mondmenschlein” geflogen sei, da diese seine Hilfe bedurften. Ist es wirklich nur eine sagenhafte Geschichte, oder könnte da doch mehr hinter stecken? Dieser Frage soll in diesem Blog-Artikel nachgegangen werden.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Mann im Mond

Heute klingt es eher “niedlich”, doch der mehrfach ausgezeichnete deutsche Mathematiker, Astronom und Physiker Carl Friedrich Gauß meinte es Mitte des 19. Jahrhunderts ernst: Er wollte riesige Bepflanzungen auf der Erde in Form des pythagoräischen Lehrsatzes anlegen, um so Mondmenschen zu zeugen, dass auf der Erde intelligente Lebewesen existieren. Es war quasi ein erster Schritt in Richtung SETI – der Suche nach außerirdischen Intelligenzen im All.

Inzwischen wissen wir, dass auf dem Mond keine Mondmenschen – also Außerirdische leben. Wenn man die Spekulationen um UFO-Basen etc. auf dem Mond einmal außen vor lässt.

Doch in der Welt der Sagen und Märchen spielt der Mond seit jeher eine nicht minder interessante und wichtige Rolle. Zahllose Mondmärchen und Mythologien wurden und werden darüber erzählt. Das beginnt natürlich schon bei den weltweiten Schöpfungslegenden, die selbstverständlich oft auch dem Mond einen wichtigen Platz einräumen. Andere Sagen wiederum erzählen davon, dass es auf dem Mond wundersame Lebewesen geben soll, die dann und wann sogar Menschen der Erde kontaktierten oder sogar zum Mond entführten.

Genau eine solche Sage von Mondmenschen stammt aus Indien. Aufgezeichnet ist sie in dem Buch “Mondmärchen” von Wanda Markowska und Anna Milska, das 1979 in Warschau erschien.

Eine geflügelte Kuh vom Himmel

Leider ist nicht zu erfahren, woher genau aus Indien diese Erzählung stammt, da die Herausgeber nur “aus Indien” als Quelle angaben. In dieser Geschichte wird von dem armen Gärtner Nanawati erzählt, der “für eine kümmerliche Handvoll Reis” für seinen habgierigen Herrn arbeitete. Es reichte gerade so zum Überleben und Nanawati galt als “der beste Gärtner im ganzen Land”. Von weither kamen die Leute um staunend den wundervollen Garten seines Herrn zu bewundern.

Doch das Leben von Nanawati änderte sich plötzlich und unverhofft, als er in dem von ihm liebevoll gepflegten Park seltsame Spuren entdeckte:

Eines Tages bemerkte Nanawati, dass die sorgfältig gepflegten, teppichähnlichen Rasenflächen zerdrückt und zertrampelt waren. Zu seiner Verwunderung entdeckte er im lockeren Erdreich tiefe, merkwürdige Spuren, die sahen nicht aus wie die Abdrücke von Pferdehufen, und Büffelklauen glichen sie auch nicht. Kein Tier der Erde hätte solche Spuren hinterlassen.

‘Was kann denn das nur gewesen sein?’ überlegte Nanawati. ‘Der Park war doch bewacht, kein Fremder konnte hier eindringen, erst recht nicht, wenn er auf einem Pferd, Esel oder Büffel geritten wäre.’

Um dem Verursacher der seltsamen Spuren auf die Schliche zu kommen, versteckte sich der leidenschaftliche Gärtner “in einer Nacht, als gerade Vollmond war und ringsum Stille herrschte” in einem Gebüsch. Dort wollte er den vermeintlichen Übeltäter auflauern. Und er wurde nicht enttäuscht, denn plötzlich “vernahm er ein Geräusch” im Park. Also kroch er auf allen Vieren aus seinem Versteck um nachzusehen:

Nanawati schaute hin und mochte seinen eigenen Augen nicht trauen. Welch ein Wunder! Auf dem Rasen graste eine milchweiße Kuh, und aus ihren Seiten wuchsen riesige Flügel! Nun hob sie den gewaltigen gehörten Kopf, stand unbeweglich und sah zum Mond empor.

Der arme Gärtner war starr vor Schrecken und “wagte kaum zu atmen”, da er die wundersame “Kuh” nicht verschrecken wollte. Plötzlich aber begann die geflügelte Kuh “leicht wie im Tanze” den Rasen zu umrunden und “den Kopf zu wiegen”. Sie wollte davon fliegen:

… dann aber entfaltete sie mit lautem Knattern ihre Flügel und begann sich langsam zur Höhe empor zu heben. Nanawati erwachte aus seiner Erstarrung, rannte aus dem Gebüsch, packte den Schwanz des Wundertieres und flog mit der Kuh davon.

“Kleine Mondmenschlein”

Nanawati flog nun immer weiter, schneller und höher “über das Firmament”. So reiste er bis “ans Himmelgewölbe” und vorbei “an Sternen und Sternbildern jagte” die Wunderkuh mit ihm. Dann erreichten sie das dreifache “silberbeschlagene Mondtor” mit einem riesigen Torrahmen. Überall im Himmel hallte es wieder, als die Kuh mit ihren Hörner an das Tor stieß. Es öffnete die “Führerin des Schloss im Mond“, die von ihm wissen wollte, ob er der “berühmte Gärtner von der Erde” sei.

So betrat der Mondreisende das Schloss auf unserem Trabanten, dass von “kleinen Mondmenschlein” bewohnt war. Freundlich nahmen sie ihn auf, denn sie hatte einen Auftrag von ihn. Die wundervollen Gärten, die er auf der Erde für seinen Herrn anlegte, sahen auch die Mondmenschlein. Sie wollten einen ebensolchen Park für ihr Schloss auf dem Mond. Nanawati war gerne hilfreich, da er eine keine Arbeit scheut. Jedoch hatte er bedenken, dass seine Familie auf der Erde von seinem Herrn verstoße werden, wenn er nicht wieder zurück kommen wird.

Schwerwiegender war nach Ansicht des indischen Landschaftsgärtners aber der Umstand, dass auf dem Mond nicht wirklich etwas wachsen kann:

Euer Licht hier ist kalt, ohne Sonne. Frost und Eis lassen eure Scholle erstarren, Samen können darin nicht keimen.

Das betrübte die Mondmenschlein ungemein. Doch der Gärtner wusste dennoch zu helfen, da er Samen auf der Erde habe, die auch unter den Bedienungen des Mondes wachsen würden. Man müsse sie nur eben holen:

Augenblicklich ließen sich mehrere Mondmenschlein an Lichtstrahlen auf die Erde hinab, sie sammelten die Samen und schöpften Wasser aus der Quelle in ihren silbernen Eimer.

Nach getaner Arbeit – die Blumen und Pflanzen wuchsen inzwischen prächtig auf dem Mond – hieß es Abschied nehmen von den dankbaren Mondbewohnern. Es sammelte noch ein paar Edelsteine als Entlohnung ein, die überall auf dem Mond herum lagen, und flog so mit der Wunderkuh zur Erde zurück. Kraftlos vor Müdigkeit schlief Nanawati hier sofort ein, “während die geflügelte Kuh in den Himmel zurückkehrte”.

Der gierige Herr

Am Folgetag entdeckte der Chef seinen Gärtner schlafen im Gras liegen und wurde wütend auf seinen Angestellten. Er warf ihm vor, dass er sich die ganze Nacht herumgetrieben und schamlos betrunken habe, so dass er jetzt am heiligten Tag bei der Arbeit schlafen müsse. Auch den Erklärungen von Nanawati, dass er mit einer Wunderkuh auf dem Mond war, glaubte er nicht. Verständlicherweise. Hirngespinste seien es, und der Mann wurde immer wütender!

Erst als Nanawati ihn die Edelsteine zeigte, die er vom Mond mitnahm, glaubte sein Herr ihm die seltsame Geschichte. Er drohte ihm allerdings damit, dass er ihn als Dieb vor Gericht stellen und eine Tracht Prügel verabreichen wird. Doch die Gier siegte und der zornige Chef des Gärtners wartete nun selber in der Nacht auf die fliegende Kuh, um mit ihr zum Mond zu reisen. So kam es auch.

Bei den Mondmenschlein angekommen raffte er voller Habgier zwei extra mitgebrachte “gewaltige Säcke” mit den Edelsteinen voll. “Nimm dir, so viel nur dein Herz begehrt”, so die Außerirdischen vom Mond zu dem gierigen Herren des Gärtners Nanawati  Auf dem Mond könne man mit diesen Steinen so oder so nichts anfangen. Gesagt und ohne ein Wort des Dankes getan – und so kam es, wie es kommen musste:

Auf dem Rückflug zur Erde waren die Säcke mit den Kostbarkeiten viel zu schwer und er stürzte ab. “Taub wie ein Baumstmpf” und stumm vor Angst fand ihn sein Gärtner “bis zum Hals im Sumpf” stecken und um Hilfe wimmern. Die Edelsteine aber waren verschollen; wahrscheinlich im Sumpf untergegangen.

Der Gärtner und seine Familie wiederum lebten fortan “glücklich und zufrieden”, da er noch einen Rest Edelsteine besaß, “die ihm der reiche nicht weggenommen hatte”. Wehmütig blickten sie von nun an zum Vollmond, ob sie dort die Gärten sehen können, die Nanawati liebevoll für die Mondmenschlein angelegt hatte. Und vielleicht kommt die Wunderkuh vor seinem Tode nochmals wieder, damit er “noch eine Reise zum Mond unternehmen” könne …

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Habgier und Moral

Die Kernaussage dieses Märchen ist eindeutig zu erkennen: Habgier zahlt sich nicht aus, was “der Reiche” der Erzählung bitter zu spüren bekam. Lässt sich zwischen den Zeilen dieser Geschichte aber vielleicht sogar noch mehr erkennen, wie in so viele Märchen und Sagen auch? Immerhin kann man in einer Vielzahl von derartigen “Berichten” durchaus auch Parallelen zum UFO-Phänomen finden oder ziehen (s. z. B. HIER, HIER, HIER, HIER, HIER und HIER sowie Video HIER)

So auch hier.

Da aber Wanda Markowska und Anna Milska 1979 keine Quelle des Märchen nannten, ist es in diesem Fall schwer moderne Ergänzungen und den alten Kern zu finden. Ließt man dieses Mondmärchen vollständig, finden sich darin Passagen und Aussagen, die womöglich sogar von den Herausgebern selber stammen. Sie scheinen mit ihren Worten dies indischen Märchen nacherzählt zu haben. Wörter wie “Hirngespinst”, “besaufen”, “Spitzbube”, “Gauner” und andere lassen diesen Schluss durchaus zu.

Die fraglose Moral-Erzählung erstaunt aber dahingehend, dass diese Wunderkuh mit Lärm (“Knattern”) ihre Flüge ausbreitet und Spuren hinterlassen haben soll, die sich der Gärtner nicht erklären konnte. Kühe waren und sind in weiten Teilen Indiens “göttliche Tiere”. Sie werden bekanntlich verehrt und geehrt. Warum sollten dann Kuhspuren nicht zu identifizieren sein?

Interessant auch der Umstand, dass in dem Märchen klar auf den kalten, dunklen und eisigen Mond verwiesen wird. Schließlich war das auch der Grund, warum einige Mondbewohner mit ihrem “Lichtstrahl” zur Erde reisten, um geeigneten Samen zu besorgen. Eigentlich ist das Wissen über die Beschaffenheit und Natur unseres Mondes eine Errungenschaft des Raumfahrtzeitalters. Frühere Astronomen haben in den dunklen Flecken des Mondes sogar noch Meere gesehen. Andere ganze Wälder und Landschaften.

Weshalb wird dann in dieser indischen Erzählung die Heimat der kleine Mondmenschlein so trostlos und frostig beschrieben? Wir werden es wohl nie wirklich erfahren …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , markiert <

Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen in Indien? +++Artikel+++

Hinweise in Alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Hinweise in Alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Haben Außerirdische, die Astronautengötter der Vorzeit, vor Jahrtausenden auf unserem Planeten Kriege geführt? Die Mythologien der unterschiedlichsten Völker sagen zumindest eindeutig, dass die “Götter” es taten. Auseinandersetzungen, Kriege und Kämpfe waren in der “glückseligen Welt” der Götter scheinbar an der Tagesordnung, wie es die weltweiten Überlieferungen erzählen. Aber haben diese  Himmelswesen dabei auch mit modernen Waffen ihre Schlachten ausgefochten? Nutzten die mutmaßlichen Ancient Aliens Atombomben auf unserem Planeten? Ein Text aus den alten Schriften Indiens scheint das nahezulegen.  Was sich hinter diesem “Atombomben-Zitat” aus den heiligen Büchern des alten Indien verbirgt, berichte ich in diesem Artikel.


Atombomben und Kriege der Astronautengötter

„Götter sind auch nur Menschen“, pflege ich gerne zu sagen. Warum?

Weil wir in den Mythologien der Erde ein Flut von Überlieferungen haben, die die vermeintlichen „Götter“ als überaus menschlich zeigen. Da gibt es Intrigen, Kriege, Mord, Zwietracht und Verrat sowie ganze (Sex-)Rebellionen der Götterwesen gegen ihren Höchsten. Letzteres finden wir in der jüdischen Mythologie, dem Christentum und sogar weltweit überliefert.

Von Amerika bis nach Asien beweisen die Überlieferungen der Völker, dass deren Götterwelt alles andere als das viel gepriesene „Himmlische Reich des Friedens“ war. Das sind zuerst einmal Fakten.

Angebliche Mythen-Kenner sagen, das alles sei eigentlich auch kein Wunder: Die Menschen haben zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt ihre irdische Gesellschaft auf bzw. in den Himmel projiziert. Zornige Götterwesen, die sich bekämpfen etc., haben ihren Ursprung ganz einfach im menschlichen Geist. Damit wären klar: alles Phantasie unserer Ahnen. Keine Realität.

Anhänger der Prä-Astronautik schmunzeln über derartige Erklärungen. Sie sind nicht bereit, Götter-Mythen als pure Erfindungen anzusehen. „Die Götter waren Astronauten!“, titelt denn auch Erich von Däniken in einem Buch.

Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wenn es Kriege der Götter gab, so fragt man sich denn auch, was für Waffen diese eingesetzt haben mögen. Und so kommt man schnell nach Indien und deren umfangreichen Mythenschatz. Deren uralte Texte berichten (wie viele andere auch) von Kriegen am Himmel zwischen Göttern oder auch Dämonen. Selbst mit modernen Waffen, feurigen Geschossen und sogar „Laserstrahlen“ soll hier vor Jahrtausenden gekämpft worden sein.

Im Rahmen der Ancient Aliens-Idee werden diese Schriften aus dem fernen Indien immer wieder ins „moderne Licht“ gerückt. Was geschah hier vor Jahrtausenden am Himmel? Und…gibt es Hinweise auf Atomwaffen, die sich in diesen indischen Texten finden lassen? Atombomben in ferner Vergangenheit?

Atomkrieg in der Steinzeit?

So beispielsweise las ich in einem Prä-Astronautik-Buch von 2007:

An der Tatsache, dass im Mahabharata die Explosion einer Atombombe detailliert beschrieben wird, ist nach menschlichen Maßstäben nicht mehr zu rütteln.“

Stimmt das so?

Seit Jahrzehnten kursiert ein scheinbar sensationeller Bericht aus Indien in der Literatur der Grenzwissenschaft, der nur staunen lässt! Lesen wir diese alte Überlieferung, so kann es eigentlich keinerlei Zweifel darüber geben, dass vor unbekannten Zeiten einmal Wesen aus dem Himmel atomare Waffen benutzt haben.

Ich selber zitierte schon in meinem ersten Buch 1996 diese indische Überlieferung mit den Worten:

„Das Feuer dieser Waffe (der Götter, LAF) zerstörte die Städte, indem es ein Licht verbreitete, das heller war als hun­derttausend Sonnen.

Dann erhob sich ein Wind, und das Feuer der furchtbaren Waffe verbrannte die Elefanten, die Sol­daten, die Kampfwagen und die Pferde ohne dass man es sehen konnte, denn es war unsichtbar. Die­ses Feuer bewirkte es auch, dass den Menschen die Haare und die Nä­gel an den Händen und Füßen ausfielen. Es bleichte das Gefieder der Vögel, färbte ihre ver­krampften Krallen rot.

Um diesen Feuer zu entfliehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse, um sich selbst darin zu wa­schen und alles, was sie berüh­ren mussten.“ (nach Robert Charroux)

VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: Fischinger-Online)

Ein erstaunlicher und rätselhafter Text aus den alten indischen Schriften. Zugleich aber auch dahingehend sehr sonderbar, da es seit Jahrzehnten offenkundig unterschiedliche Versionen dieses angeblichen Textes gibt. Fast alle Veröffentlichungen, die sich in den vergangenen 60 Jahren mit dem Thema Astronautengötter & Co. befassen, scheinen andere „Variationen“ dieser Überlieferungen zu haben. Auch wenn es ein oder derselbe Autor ist.

Atomar verstrahlt – vor Jahrtausenden?

`Zum Beispiel zitierte bereits der Bestsellerautor Charles Berlitz 1973 in seinem Buch “Geheimnisse versunkener Welten” diesen Bericht mit den Worten:

„…einem einzigen Geschoss, das die Kraft des Universums in sich trug. Eine weißglühende Säule aus Rauch und Flammen, heller als zehntausend Sonnen, erhob sich in all ihrem Glanz … Es war eine unbekannte Waffe, ein eiserner Donnerkeil, ein gigantischer Todesbringer, der das ganze Volk der Vrischnis und der Andhakas zu Asche verbrannte … Die Körper waren so verbrannt, dass sie unkenntlich waren. Ihre Haare und Nägel fielen aus. Tongefäße zerbrachen ohne ersichtlichen Grund, und die Vögel waren weiß geworden. Nach ein paar Stunden waren alle Nahrungsmittel vergiftet.

Um diesem Feuer zu entgehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse und versuchten, sich und ihre Ausrüstung abzuwaschen …

Die 2003 verstorbene Mystery-Autor-Legende Berlitz gab 1973 in seinem weniger bekannten Buch an, er habe diese Überlieferungen im Mahābhārata und dem Ramanyana gefunden. Uralte indische Texte mit enormem Umfang.

So umfasst der indische Sanskrittext Mahābhārata etwa 106.000 Verse, die in 18 Büchern gegliedert sind. Meine englische Gesamtausgabe aus dem 19. Jahrhundert ist zum Beispiel fast 5.000 Textseiten lang. Vor allem in der Prä-Astronautik sorgen diese spannenden Texte für hitzige Diskussionen. Denn darin werden auch „fliegende Wagen“ der Götter beschrieben, die „Vimāna“ (Vimana) heißen.

Der Siegeszug der Kernwaffen der Vorzeit

Umfangreich hat der französische Kultautor Robert Charroux in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ schon 1966 über „Atomkriege im alten Indien“ geschrieben. Jedoch eher von der Öffentlichkeit unbemerkt.

VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im britischen TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)
VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)

Von Charroux fand das Kernwaffen-Thema kurz danach Einzug in Erich von Däniken seinem Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ von 1968. Durch dieses weltweit erfolgreiche Buch über die Götter aus dem Weltall begann der Weg des Themas/Zitates in die phantastische Literatur über die Ancient Astronauts.

Der Franzose Charroux gibt wie meistens in seinen Büchern keine Quelle an, wo er den weiter oben zitierten Text in den altindischen Schriften gefunden haben will. Er spekulierte dazu allerdings 1966, dass die Texte „sich auf einen Atomkrieg beziehen, der sich 10.000 oder 20.000 Jahre früher abgespielt hat“. Einen Krieg, in dem Außerirdische gegen Menschen kämpften.

Letztlich hat US-Bestsellerautor Zecharia Sitchin den „Kriegen der Menschen und der Götter“ 1985 ein sehr umfangreiches Buch gewidmet. Auch Sitchin ist darin von atomaren Vernichtungen und Kriegen vor Jahrtausenden überzeugt. Seiner Meinung nach durch die Aliens mit Namen Anunnaki seines Planeten Nibiru …

UFOs von der Venus und die Kräfte des Kosmos

Die älteste Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ stammt von George Adamski und seinem Co-Autoren Desmond Leslie aus dem Jahr 1953. Zumindest die älteste Quelle in der Mystery-Literatur, in denen der Text ziert wird, die mir bekannt ist. Adamski gehörte damals zu den sogenannten “Kontaktlern” im Bereich der UFO-Szene. Das waren Menschen, die vor allem in den 50er, 60er und 70er Jahren behaupteten, dass sie mit den Aliens aus den UFOs in direkten Kontakt stünden.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Eine sehr spezilelle UFO-Szene, die durchaus noch heute besteht.

Damals, vor nun mehr knapp 65 Jahren, erschien das Buch „Flying Soucers have landed“ von Adamski und Leslie in London. Dieses UFO-Buch wurde vor allem ab 1957 durch die (zweite) deutsche Veröffentlichung „Fliegende Untertassen sind gelandet“ zu einem Klassiker. Bis heute. Leslie nimmt darin zahlreiche Themen der Prä-Astronautik vorweg, die teilweise bis heute noch diskutiert werden.

Adamski wiederum berichtet in diesem Buch über UFOs und deren Piloten von der Venus, mit denen er selber angeblich realen Kontakt habe. Ihr habt richtig gelesen: von der Venus…

Leslie will mit einer Vielzahl von Zitaten beweisen, dass unsere Ahnen bereits über die Kräfte des Kosmos und deren Auswirkungen Kenntnis hatten. Anders als die späteren Autoren nennen Leslie und Adamski jedoch eine Quelle für ihre zahlreichen Zitate aus dem alten Indien.

Es handelt sich um die Übersetzung des Mahābhārata und den immer wieder in der Literatur erwähnten (Unter-)Texten wie „Drona Parva“, „Karna Parva“ usw. von Protap Chandra Roy. Erschienen ist sie 1889 in Kalkutta. Auch Erich von Däniken berief sich Jahrzehnte später (1977 und 2001) unter anderem auf diese englische Übersetzung. Auch Berlitz führt diese im Quellenverzeichnis.

Charroux als einer der Pioniere der Prä-Astronautik fügte seinen Büchern fast nie ein Quellenverzeichnis an. Allerdings erwähnte er in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ von 1966 in einem vollkommen anderen Zusammenhang beiläufig das besagte Buch von Leslie und Adamski. Der Schluss liegt klar auf der Hand, dass Robert Charroux seine Zitate aus dem ihm offensichtlich bekannten Buch hat.

Alles nur erfunden?

Die beiden “Atombomben-Zitate” oben kursieren in vielen Büchern zur Grenzwissenschaft.

Jedoch wird oft (wenn überhaupt) eine andere Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ angegeben. Den englischen Originaltext hatte dabei praktisch niemand benutzt, sondern es wurde via „Copy & Past“ der Mythos durch die Literatur übernommen. Auch von mir 1996 in einem meiner Bücher, wie oben erwähnt.

Ein Textvergleich mit den englischen Übersetzungen aus dem 19. Jahrhundert belegt allerdings, dass Leslie 1953 tatsächlich richtig aus den alten Texten zitiert hat. Doch der Zusammenhang der Verse wurde dabei in späteren Jahren missachtet, wie ein Blick in in sein Buch zeigt.

70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die Fliegenden Untertassen geboren (Bilder: gemeinfrei)
70 Jahre UFOs: Wie am 24. Juni 1947  die “Fliegenden Untertassen” geboren wurden (Bilder: gemeinfrei)

Bei einem genaueren Studium der ursprünglichen Übersetzungen von Roy und der Übersetzung von 1883 bis 1896 durch Kisari Mohan Ganguli (die mir vorliegt und die sich praktisch entsprechen) zeigt sich, dass die Aussagen der Zitate oben existieren. Die Aussagen aus den indischen Überlieferungen wurden grundsätzlich nicht einfach erfunden.

Allerdings finden sie diese anderen Zusammenhängen und sogar anderen Büchern des Mahābhārata! Etwa aus den Büchern „Drona Parva“ (Buch XII) und „Mausala Parva“ (Buch XVI).

Atomkrieg der Ancient Aliens

Das bedeutet, dass das Zitat über den Atomkrieg im alten Indien zusammengebaut wurde.

Auch Lutz Gentes, der 1996 eine Mammutarbeit vorlegte, in der er versuchte wissenschaftlich indische Texte modern zu analysieren, kennt keine Atombomben im alten Indien. Er ist auch der einzige Ancient-Aliens-Autor, der in seinem Buch “Die Wirklichkeit der Götter” möglichst genaue Quellen nennt.

Doch die umfassende Pro-Prä-Astronautik-Analyse von Gentes wurde nur wenig beachtet. Das liegt allerdings nicht zuletzt auch an dem großen Umfang und die Seltenheit des Buches sowie den schwierigen Texten darin. Allerdings merkte Gentes bereits 1995 in einer umfangreichen Analyse der alten Inder-Texte für die „Ancient Astronaut Society“ an:

Die von einigen Paläo-SETI-Autoren (…) aufgestellte Behauptung, im alten Indien seien Kernwaffen eingesetzt worden, hält (…) genauer Nachprüfung nicht stand.

Die alten Texte Indiens haben für die Forschung der Astronautengötter eine Vielzahl an spannenden Versen. Daran besteht kein Zweifel. Aber das legendäre Zitat mit Atombomben existiert in dieser Form – nicht.

Was wusste Dr. Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe?

In diesem Zusammenhang kursiert ein weiteres Gerücht:

Lars A. Fischinger: "Verbotene Geschichte: Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat"
Mehr zum Thema in: Lars A. Fischinger: “Verbotene Geschichte”

Dr. Julius Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“ der USA, sagte zur Explosion der ersten Atombombe 1945 in New Mexiko:

Wenn das Licht von tausend Sonnen am Himmel plötzlich bräche hervor, zu gleicher Zeit – das wäre gleich dem Glanze dieses Herrlichen.“

Zu einem „Erschütterer der Welten“ sei er nun geworden und zitierte dabei uralte indische Schriften. Also, so fragen sich einige, war sich Dr. Oppenheimer bewusst, dass am 16. Juli 1945 lediglich die erste Atombombe der Neuzeit detonierte? Hinweise auf atomare Vernichtungen von Jahrtausenden, die er kannte? Oder doch nur eine „Fake-News“ der Mystery-Literatur?

Nein – Dr. Oppenheimer zitierte 1945 soweit richtig. Eine Suche in den alten Texten der Inder zeigt, dass er aus der „Bhagavad-Gῑtā“ zitiert. Darin heißt es:

Wenn hunderttausende von Sonnen gleichzeitig am Himmel aufstiegen, gliche ihr strahlender Glanz vielleicht dem Glanz der Höchsten Person in jener universalen Form.“ (11,12)

Aber: der Zusammenhang der Schrift zeigt, dass hier nichts von „Götterkriegen“ oder Waffen zu finden ist. Das Zitat von Dr. Oppenheimer hat ursprünglich nichts mit (Atom-)Waffen der Astronautengötter zu tun.

Auch das Gerücht von etwa 2000, dass in Indien eine Stadt gefunden wurde, die von auf einer Fläche von fünf Quadratkilometern von radioaktiver Asche bedeckt war, ist fraglich. Angeblich soll dort vor 8.000 bis 12.000 Jahren Atombomben detoniert sein und zahllose Menschen getötet haben.

Wissenschaftliche Fakten hierzu sind nicht aufzufinden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:


Weitere Literatur:

  • Berlitz, Charles: Geheimnisse versunkener Welten. Frankfurt a. M. 1973
  • Charroux, Robert: Phantastische Vergangenheit. Berlin 1966
  • Däniken, Erich von. Erinnerungen an die Zukunft. Düsseldorf 1968
  • Däniken, Erich von: Beweise. Düsseldorf 1977
  • Däniken, Erich von: Die Götter waren Astronauten! München 2001
  • Fischinger, Lars A.: Göttliche Zeiten. Münster 1996
  • Ganguli, Kisari Mohan: The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa. Calcutta 1883 bis 1896
  • Gentes, Lutz: Der Krieg gegen Dwârakâ: Beschreibung eines Luftangriffs im altindischen Mahâbhârata und Bhâgavata-Purâna. In: Scientific Ancient Skies, Band 2, Berlin 1995
  • Gentes, Lutz: Die Wirklichkeit der Götter. München und Essen 1996
  • Gentes, Lutz: Zur Frage der Tatsächlichkeit von Kontakten zu Außerirdischen in Altertum und Vorzeit: Ein neuer Weg zur Beweisführung anhand eines Vergleichsverfahrens zur Psychologie plötzlicher Kontakte sowie altindischer Schriften zur Luft- und Raumfahrt. Ergänzungsband zum Bericht über die Tagung der MUFON – Central European Section. München 1977
  • Jungk, Robert: Heller als tausend Sonnen. Bern und Stuttgart 1962
  • Leslie, Desmond & Adamski, George: Flying Soucers have landed. London 1953
  • A.: Atomexplosion vor 8000 Jahren? In: Sagenhafte Zeiten Nr. 2/2001
  • Roy, Biren: Mahābhārata. München 1995
  • Sitchin, Zecharia: Die Kriege der Menschen und der Götter. München 1991
, , , , , , , , , , , markiert <

Sonderbare Fußspuren aufgetaucht: Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien – Aliens oder Bigfoot? +++YouTube-Video+++

Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren - waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)
Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren – waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)

Mysteriöse Fußspuren nahe dem winzigen Dorf Anthur in Indien sorgen für Rätselraten und und Unruhe. Die seltsamen und riesigen Spuren sollen über Nacht erschienen sein und sorgen in Indien für einen Hype in den Medien. Stammen sie von Aliens oder gewaltigen Affenmenschen à la Yeti und Bigfoot? Was hier im Südosten von Indien vor sich geht, berichte ich Euch in einem neuen Video auf meinem YouTube-Channel.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Forscher aus Neu Delhi zeigten sich angesichts der sog. Fußspuren ratlos in der Presse. Behörden sprachen von natürlichen Erscheinungen und die Dorfbewohner bzw. indischen Medien schürten hier quasi eine Art “Alien-Panik”.

Aber auch über ein “Affenwesen” wurde spekuliert und selbst ein riesiges “Monster” will ein Zeuge später beobachtet haben …

Was hier im Südosten von Indien in dem Dorf Anthur seit dem 9./10. Juli 2017 vor sich geht, berichte ich Euch in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.

Bleibt neugierig …

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , markiert <

Thomas Ritter: “Magisches Indien”

Astronautengötter in Asien?

Jahrtausende alte Mysterien auf dem Subkontinent Indien

Vimanas – die fliegenden Maschinen des Altertums, Megalithbauten unbestimmbaren Alters, eine eiserne Säule, die nicht rostet, Texte, die vor 7.000 Jahren niedergeschrieben wurden, jedoch von unserer Gegenwart handeln – dies sind nur einige Merkwürdigkeiten in einem für Europäer schon „merkwürdig“ genug erscheinenden Land.

Von Nord nach Süd bereiste der Autor Thomas Ritter den Subkontinent, suchte nach den Mosaiksteinen uralten Überlieferungen, die ein ganz anderes Bild der Vorzeit zeichnen, als die klassische Geschichtsschreibung es uns glauben machen will. Die Nachfahren von Sadhus und Maharadhjas begleiteten den Autor auf diesem Weg, der zu einem vollkommen neuen Verständnis der menschlichen Existenz auf diesem Planeten führt.

<

Vom Yeti bis Wiedergeburt: Die “BILD” präsentiert die angeblich “10 größten Rätsel Indiens” – sogar mit Quellen. Doch ich vermisse was …

Vom Yeti bis Wiedergeburt: Die "BILD" präsentiert die angeblich "10 größten Rätsel Indiens" - und verlinkt sogar Quellen (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Vom Yeti bis Wiedergeburt: Die “BILD” präsentiert die angeblich “10 größten Rätsel Indiens” – und verlinkt sogar Quellen (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Indien ist das “Land der tausend Götter”. Ein Land, in dem es vor sonderbaren Geschichten und angeblichen Mysterien nur so wimmelt. Nicht nur fliegende Teppiche oder Yogis mit scheinbar übernatürlichen Kräften – die Grenzwissenschaft kennt Indien schon seit Jahrzehnten. Etwa die fliegenden Wagen der Götter, die Vimaana. Oder auch durch versunkene Kulturen. Ebenso die Berichte von Reinkarnation (Wiedergeburt), die in Indien weit verbreitet sind. Nun hat die legendäre Zeitung “BILD” sich der angeblich zehn größten Mysterien Indiens angenommen, und sie online aufgelistet. Erstaunlicherweise mit Direktlinks zu den Quellen dieser Rätsel Indiens …

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein “Google Alert” zu dem Suchstichwort “UFO” schickte mir jüngst einen Link zu der berühmt-berüchtigten “BILD”-Zeitung. So hat die “BILD” am Abend des 19. Januar 2016 in deren Sparte “Mystery” den Beitrag Die 10 größten Rätsel Indiens” veröffentlicht. Rätsel und Sonderbarkeiten, die nach Meinung der Redaktion bzw. der Autorin Ingrid Raadaad eben die Top Ten der indischen Mysterien darstellen sollen.

Mit Sicherheit sehen zahlreiche Freundinnen und Freunde des Phantastischen diese “Charts” ganz anders! Ich schließe mich da nicht aus. Die “BILD” schreibt:

Indien ist das Land der Märchen, der unterschiedlichen Kasten – und der großen Mysterien. Bis heute gibt es auf dem Subkontinent gruselige Erzählungen, Geister-Legenden und seltsame Überlieferungen.

BILD dokumentiert die zehn größten Mysterien des südasiatischen Landes mit 1,3 Milliarden Einwohnern.

Was die “BILD”-Zeitung als Indiens größte Rätsel ansieht

Sicherlich kommen dem ein oder anderen die zehn Mysteries der Zeitung bekannt vor. Doch da die “BILD” Direktlinks eingebunden hat, woher sich die Redaktion diese Top Ten zusammengegoogelt hat, möchte ich sie hier mal wieder geben (die eingefügten Links sind nicht die Quellen):

  1. Verbirgt der Taj Mahal ein düsteres Geheimnis?
    Wurde eine gewaltige UFO-Basis auf dem Meeresbodengefunden? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)
    VIDEO: Auch vor Los Angeles soll eine gewaltige UFO-Basis existieren – auf dem Meeresboden (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)
  2. Gibt es in Indien einen Beweis für eine Wiedergeburt?
  3. Wurde die Region Kuldhara verflucht?
  4. Was macht der Geist von Baba Harbhajan Singh?
  5. Gibt es im Himalaya eine UFO-Basis?
  6. Lebt ein Mann seit 1940 ohne Nahrung und Wasser?
  7. „Die neun unbekannten Männer“ – der Geheimbund von Kaiser Ashoka
  8. Was geschah mit der Kultur der Indus?
  9. Was verursachte den Knall von Jodhpur?
  10. Der Yeti – lebt er im Himalaya?

Damit kann man einverstanden sein – muss man aber nicht.

Ich als Prä-Astronautiker vermisse natürlich die Mythen über Götter, Kriege von Göttern und Dämonen und natürlich die Flugwagen Vimaana. Auch könnte man noch die (angeblichen!) Beschreibungen von Atombomben in den uralten Texten Indiens anführen. Ebenso Sagen und Mythen über versunkene Welten der Götter in Indien und auf der Insel Sri Lanka.

Ein Beispiel:

Wenn ein Held mit einem Fluggerät der “Götter” in den Himmel reist …

Nennenswert für mich als Prä-Astronautik-Autor und Jäger des Phantastischen ist die Reise des mythischen Helden Ardschuna in den “Himmel”. Beschrieben wird diese Reise mit einem Fahrzeug der Götter im Buch Vana Parva, einem der Bücher des berühmten indischen Nationalepos Mahabharata.

Dieser Ardschuna flog mit einem feurigen, donnernden, tosenden, glänzenden und windesschnellen Wagen (Vimaana) in dem Himmel. In ein Gebiet, das “unsichtbar den Sterblichen, Erdenwandelnden” gewesen sei. Angeblich sah er bei seiner Reise in den Himmel wundersame Dinge und zahllose weitere dieser Wagen der Götter und/oder Dämonen.

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Ein uralter Text erzählt: “Engel” brachten Abraham in das All – zu einer Raumstation?! (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Für Kritiker sind das alles reine Erfindungen oder bestenfalls falsche Übersetzungen, was aber nachweislich nicht stimmt, da der Kern der Überlieferung tatsächlich vorhanden ist. Inklusive eines strahlenden Himmelswagen („celestial car”) der Götter, mit dem der indische Held Ardschuna die Erde verlassen haben soll …

Und damit wird sicher jeder seine eigene Top Ten der der “10 größten Rätsel Indiens” haben. Nicht aber unbedingt jene zehn Beispiele, die uns da die “BILD” in ihrem Online-Ressort der Phänomene und angeblichen Phänomene präsentiert. Denn “präsentieren” kann die “BILD”-Zeitung ja immer sehr gut und viel

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:
, , , , , , , , , , , markiert <

Eine UFO-Sichtung 1676 über der Toskana in Italien – aber was hatte die NASA in den 1960ger Jahren damit zu tun? (Artikel)

Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer "UFO-Sichtung" (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer “UFO-Sichtung” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt zahlreiche Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken und Aufzeichnungen der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter” – denn zu allen Zeiten wurde Seltsames am Himmel beobachtet. So auch im Jahre 1676 über der Toskana in Italien, wo ein “stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder”, über den Himmel flog. Was aber genau war das? Und warum soll sich Mitte der 1960ger Jahre die NASA für den Original-Bericht der Sichtung interessiert und diesen über “Strohmänner” aufgekauft haben? Eine “historische UFO-Sichtung”, die viele Fragen aufwirft, wie Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Fremde Wesen und unbekannte Zeichen am Himmel

In Märchen oder besser gesagt im allgemeinen Volksgut des Mittelalters auchen immer wieder seltsame Wesen auf. Rätselhafte „Kreaturen“, die sich nach solchen Sagen und Legenden immer wieder den Menschen gezeigt haben sollen. Fast wie selbstverständlich waren sie Teil der Welt und existierten zusammen mit den Menschen. Allerdings in einer anderen Welt – in der Anderswelt.

Heute kennt man diese mutmaßlich verschiedenen Wesen unter ebenso verschiedenen Namen: Feen, Trolle, Elfen, Zwerge, Gnome, Kobolde, Inkubus, Sukkubus, „Engel“, Riesen, Unterirdische … um nur einige von ihnen zu nennen. Zahlreiche sehr interessante Berichte über diese Bewohner der Anderswelt wurden auf diesem Blog bereits umfangreich vorgestellt und diskutiert.

Doch die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt nicht nur derartige Erscheinungen von fremden Wesen, sondern auch Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter”. Es scheint fast so, als sei gäbe es kein Jahr, in dem nicht irgendwo irgendwas am Himmel von Menschen beobachtet wurde (s. dazu die Videos unten).

Viele – nicht alle! – dieser Erscheinungen am Himmel sind auch heute noch recht einfach zu interpretieren und zu erklären. Vor allem als Kometen oder „Feuerbälle aus dem All“. Also verglühende oder sogar explodierende Meteore, die man als große Sternschnuppen bezeichnen könnte. Auch heute noch sind diese Objekte aus dem All natürlich Alltag auf unserem Planeten. Jeder Hobbyastronom weiß um die Herkunft, die Ursache und die Natur dieser Feuerkugeln vom oder am Himmel.

In der Vergangenheit sah das nicht selten ganz anders aus. Obwohl schon in jahrhundertealten Chroniken klar von „Kometen“ gesprochen wird, war der Himmel voller unbekannter Erscheinungen, Wunder und böser Omen. Oftmals deute man sie fromm als von Gott gesandt, da der Allmächtige damit den Menschen eine Art Zeichen geben wollte. Gute ebenso wie schlechte.

UFOs vor Jahrhunderten

Alle diese Himmelserscheinungen lassen sich heute nicht oder nicht mehr rational und naturwissenschaftlich erklären. Entweder, da die Aufzeichnungen in den alten Chroniken und Flugblättern zu vage sind, oder aber, da sie in der Tat äußert ungewöhnlich ausgesehen haben sollen. Dieser Umstand hat schon lange auch das Interesse der UFO-Forschung an derartigen Phänomenen geweckt. Sollten hier, so fragen sich nicht wenige Mystery-Forscher, Erscheinungen gesehen worden sein, die wir heute „UFOs“ nennen? Sind in den ungezählten altertümlichen Berichten auch solche verborgen, die sich nicht durch Kometen oder riesige Sternschnuppen erklären lassen?

Viele UFO-Ermittler sind davon überzeugt. So auch Dr. Roberto Pinotti, der „italienische Erich von Däniken“, wie man ihn auch nennt. Auch Pinotti ist überzeugt, „dass Außerirdische seit Jahrtausenden die Erde besuchen und beobachten“, wie er es mir bei einem Treffen in Italien erklärte. Sie waren auch nie irgendwie „weg“, sondern haben die Menschen nie „verlassen“, so der UFO-Forscher und Gründer des „Centro UFOlogico Nazionale“ weiter.

Pinotti ist in Venedig geboren und studierte an der Universität von Florenz. Und genau dort erschien im 17. Jahrhundert ein Bericht über eine sonderbare Himmelserscheinung, die an vielen Orten Italiens gesehen worden sein soll. Autor war ein Florentiner Schirmmacher namens Francesco Barzini, „der offensichtlich schon seit vielen Jahren in Venedig lebte“, so Pinotti 1990 in seinem Buch „Ufo – Visitatore da Altrove“.

Dieser Barzini war jedoch nicht nur ein Schirmmacher sondern auch von der noch recht jungen Astronomie begeistert. Zu seinen eigenen astronomischen Beobachtungen in Florenz und später in Venedig schrieb er auch einige Abhandlungen. Er „soll der Astronom und Philosoph der friedlichen Stadt Florenz gewesen sein“, schrieb schon Francesco Inghirami 1843 in „Storia della Toscana“ (Bd. 12, S. 202f.). Ein umfangreiches Gesichtswerk in 16 Bänden mit dem „Who is who“ aus Italien.

Ein unbekanntes Objekt 1676 über Italien

Eine seiner Veröffentlichungen trägt den Titel „Ein prägnanter Bericht über ein ungewöhnliches Licht, das am Abend des 31. März 1676 in der gesamten Toskana und an vielen anderen Orten in Italien auftrat“. So heißt es in einer Passage des Werkes über diesen denkwürdigen Abend in Italien:

Am Abend des 31. März 1676 erschien im Himmel über der Toskana ein stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder, den man in weniger Zeit, als man für ein Miserere braucht, mit einer oder mehrerer Explosionen von adriatischen Meer zum Mittelmeer fliegen sah (…)“

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Was war dies für ein Objekt, nur ein Meteor? Nach dieser Beschreibung war es zumindest länglich und flog von Norden nach Süden. Begleitet von „einer oder mehreren Explosionen“, was die Sichtung durchaus sehr ungewöhnlich macht. Denn Meteore explodieren nicht mehrfach und fliegen dann weiter, wie es zumindest nach dieser Beschreibung den Anschein hat.

Eine Reihe UFO-Forscher und –Autoren haben diesen Fall von 1676 bereits diskutiert. Zum Beispiel schon 1979 Marcello Coppetti in seinem Buch „UFO: Arma Segreta“. Eine einheitliche Erklärung oder Vermutung haben die wenigsten. Und das war schon im 17. Jahrhundert der Fall, als sich Astronomen über diese Erscheinung stritten. Etwa Geminiano Montanari umfangreich in  „La fiamma volante, gran meteora veduta sopra l’Italia la sera del 31 marzo MDCLXXVI“, 1676 herausgegeben von Frederico Gonzaga. „Physikalische und astronomische Spekulationen“ wurden damals diskutiert, die von Meteoren bis sogar Erdbeben als Auslöser reichten.

Leider ist der vollständige Originalbericht von Francesco Barzini heute verloren, so Roberto Pinotti. Er habe sich in der Nationalbibliothek in Florenz befunden und sei bei der großen Überschwemmung im November 1966 für immer verloren gegangen.

Nicht aus unserem Sonnensystem?

Trotzdem fand sich eine Spur dieser alten Veröffentlichung im Katalog des Antiquariat L. Gonnelli und Söhne in Florenz. Datiert auf dem Mai 1966, so Pinotti weiter. In diesem Katalog sei zu erfahren gewesen, dass „eine amerikanische Behörde, die auch für die NASA arbeitete“, unter anderem dieses Buch von 1676 erworben habe. Dazu soll im Katalog gestanden haben:

An den Pater Astronom der ehrwürdigen Schulen von Florenz, Francesco Valiani, über die seltsamen Beobachtungen eines Himmelskörpers, der, was immer er ist, auf keinen Fall zum Sternensystem gehört.“

Merkwürdig. Und irgendwie wird hier eine Verschwörung suggeriert. Eine Verschwörung der NASA, wie es augenscheinlich herausklingt. Marcello Coppetti führte dieses Zitat vor rund 40 Jahren in seinem Buch ebenso an. Allerdings heißt der „Pater Astronom“ bei ihm „Francesco Valsini“, nicht „Valiani“ wie bei Pinotti 1990. Es gibt noch weitere kleine Unterschiede. Coppetti:

Aber die Nachrichten enden nicht dort. Die Broschüre wurde zusammen mit einer anderen an ein amerikanisches Institut in Florida verkauft, das darum bat, nicht erwähnt zu werden, und das Studien für die NASA, die amerikanische Weltraumbehörde, durchführt. Aus dem Katalog 105 vom Mai 1965 kaufte dieses Institut zwei gedruckte Blätter, die wie folgt beschrieben wurden: (…)“

Folglich kaufte dieses geheimnisvolle Institut auf eigenen Wunsch anonym. Scheinbar auch bereits im Mai 1965 bzw. der Katalog des Antiquariats (von dem hier sogar die Nummer erwähnt wird) war entsprechend datiert. Offensichtlich also ein Jahr früher, wobei die Angabe „Mai“ aber in beiden Aussagen identisch ist.

Was aber „Studien für die NASA“ sein sollen, mit denen das Institut in Florida befasst ist, bleibt rätselhaft. In Florida liegt bekanntlich der Weltraumbahnhof „John F. Kennedy Space Center“ der NASA, den man meistens schlicht nach dem angrenzenden Raketengelände der US-Air Force „Cape Canaveral“ nennt. Ein Zusammenhang wäre sicher zu konstruiert, da zahllose Institute in den USA und weltweit mit der NASA zusammenarbeiten und auch „Studien“ für diese durchführen.

Was hat die NASA damit zu tun?

Was also könnte 1676 am Himmel über Italien geflogen sein, dass die „Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Gabe, aber etwas runder“, hatte? Tatsächlich etwas künstliches, also ein UFO im klassischen Sinn? Und hatte tatsächlich die NASA durch das mit ihr zusammenarbeitende und anonyme Institut Interesse an diesem Bericht aus dem 17. Jahrhundert?

Hier könnte man an geheime UFO-Forschungen denken, die es nachweislich auch in den USA gab. Auch von der Luftwaffe. Als die NASA angeblich den Bericht des „Toskana-UFO“ über eine anonyme Firma kaufen ließ, war es das berühmte „Project Blue Book“. Offiziell eingestellt wurde dieses UFO-Forschungsprojekt 1969 und kann heute online eingesehen werden. Darin keine Spur von dem Vorfall aus Italien oder überhaupt ähnliche mutmaßlicher UFO-Sichtungen vergangener Jahrhunderte.

Das gilt auch für den UFO-Bericht „Scientific Study Of Unidentified Flying Objects“ von Dr. Edward U. Condon und Walter Sullivan aus dem Jahr 1968. Eine Untersuchung der US-Luftwaffe in Zusammenarbeit mit der Universität Colorado, der heute nach dem Herausgeber als „Condon Report“ bekannt und berühmt ist.

In diesem sehr umfangreichen UFO-Report wurde damals jedoch sehr wohl auch das Thema „UFOs in der Geschichte“ behandelt. Und zwar in einem ganzen Kapitel von Samuel Rosenberg, der „biblische UFOs“ genauso darlegt wie entsprechende alte Berichte aus Indien oder Ägypten. In seiner Auflistung von „Antiken UFO-Berichten“ von 213 vor Christus bis 1879 ist dabei kein Beispiel aus dem Jahr 1676 aus Italien genannt.

Die Mutmaßung, dass die NASA oder vielleicht die US-Air Force alte „UFO-Berichte“ sammelte, bleibt also für diesen Fall Spekulation.

Zumal man bedenken muss, dass es unzählige derartige Berichte in den alten Aufzeichnungen gibt, wie eingangs geschildert. Würden diese im Geheimen gesammelt und sogar aufgekauft werden, wie es die Geschichte mit dem Antiquariat-Katalog anzudeuten scheint, wüsste man davon. Denn wenn massenhaft jahrhundertealte Chroniken und Berichte mit solchen Inhalten „aus dem Verkehr gezogen“ werden, bliebe das nicht unbemerkt …

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 28. April 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 24. März 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 31. Juli 2018 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , markiert <

Grenzwissenschaft Classics, Folge #27: Auf den Spuren des Yeti +++ Video +++

Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #26: Auf den Spuren des Yeti (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Teil #27: Auf den Spuren des Yeti (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Was steckt hinter den Geschichten über den “Schneemenschen” alias Yeti, dem asiatischen Bigfoot? Hat tatsächlich in den Bergen des Himalaja ein solcher Affenmensch bis heute von der Wissenschaft unentdeckt überlebt? In Folge #27 der “Grenzwissenschaft Classics Videos” begibt sich eine Expeditionen “auf den Spuren des Yeti”. Begleitet von einem Kamerateam werden lokale Zeugen befragt und möglichen Hinweisen und Belegen für den Yeti nachgegangen. Eine spannende Doku für alle Kryptozoologie-Interessierte aus dem Jahr 2000, wie Ihr es hier sehen könnt.


Auf den Spuren des Yeti in Asien

Was steckt hinter den Berichten über den Yeti – den Sasquatch oder Bigfoot aus Asien und dem Himalaja? Lokale Zeugen wollen immer wieder dieses riesige und behaarte Wesen in verschiedenen Regionen von Tibet, Indien, Pakistan und anderen Ländern gesehen haben.

In Folge #27 der “Grenzwissenschaft Classics Videos” begibt sich eine Expeditionen “auf den Spuren des Yeti”. Begleitet von einem Kamerateam. Zeugen werden befragt und möglichen Hinweisen und Belegen für den “Schneemenschen“nachgegangen.

Eine für jeden an der Kryptozoologie Interessierten spannende Doku vom 4. März 2000 mit Seltenheitswert.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

, , , , , , markiert <

Projekt “Abora IV”: Seefahrt und Handel im Altertum – Interview mit Dr. Dominique Görlitz +++ Video +++

VIDEO: Projekt "Abora IV": Seefahrt und Handel der Steinzeit - Interview mit Dr. Dominique Görlitz (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Projekt “Abora IV”: Seefahrt und Handel der Steinzeit – Interview mit Dr. Dominique Görlitz (Bild: Fischinger-Online)

Über das Seefahrt-Experiment “Abora IV” von und mit Dr. Dominique Görlitz wurde auf Fischinger-Online bereits mehrfach berichtet. Jüngst hat der Experimental-Archäologe Görlitz diesen Versuch erfolgreich beendet. Ziel war es nachzuweisen, dass uralte Handeswege zwischen den Schwarzen Meer und Ägypten bereits im Altertum über das Meer möglich waren. Ein Handelsnetz von der Ostsee und Skandinavien bis Ägypten und nach Indien. Im Rahmen des Kongresses “Pioniere der Meere” im Galileo-Park Lennestadt traf ich kürzlich für Euch Dr. Görlitz zum Interview, in dem er über die Hintergründe von “Abora IV” berichtet. Ab sofort findet Ihr es auf meinem YouTube-Kanal online.


“Abora IV”: Seefahrt vor Jahrtausenden

Seefahrt im Altertum und sogar der Steinzeit ist ein faszinierendes Thema der Geschichte und Archäologie. Denn unsere “primitiven Vorfahren” hat offenkundig weit bessere nautische Kenntnisse und Fähigkeiten, als man es ihnen einst zutraute.

Das zeigen nicht nur immer neue Funde und Hinweise der Altertumsforschung, die riesige Handesnetze vor Jahrtausenden nachweisen konnten, sondern auch die Projekte “Abora” von Dr. Dominique Görlitz. Der “Steinzeitsegler”, wie ihn die Presse nannte.

Wie HIER berichtet konnte Görlitz kürzlich sein aktuelles Projekt “Abora IV” erfolgreich beenden. Ein Schifffahrt-Experiment mit einem Schilfboot vom Schwarzen Meer bis ins östliche Mittelmeer.

In diesem Interview mit Fischinger-Online berichtet der Experimental-Archäologe über die Hintergründe seines Seefahrt-Experiementes mit “Abora IV”. Ebenso darüber, was in Zukunft mit diesem Boot geschehen soll.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 23. Nov. 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

, , , , , , , , markiert <

Archäologen und Genetiker auf der Suche nach dem Ursprung unserer Ahnen und ihrer Sprache – mit erstaunlichen Ergebnissen

Archäologen und Genetiker auf der Suche nach dem Ursprung unserer Sprache - mit erstaunlichen Ergebnissen (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Archäologen und Genetiker auf der Suche nach dem Ursprung unserer Sprache – mit erstaunlichen Ergebnissen (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Woher stammen und Vorfahren aus der Steinzeit bzw. Eiszeit, die vor bis zu 12.000 Jahren lebten? Wo liegt der Ursprung der indoeuropäischen Sprachen, die heute von Indien bis Großbritannien gesprochen werden? Und wie verliefen die Besiedelungswege der ersten ersten Ackerbauern und frühen  Jäger und Sammler. Solche Fragen kann heute unter anderem die Gen-Forschung weiter aufhellen. Ein internationales Forscherteam aus Genetikern, Anthropologen und Archäologen ist deshalb in der bisher umfangreichsten DNA-Untersuchung dieser Art genau diesen Fragen nachgegangen. Und kam zu erstaunlichen Ergebnisse, die sie jetzt “Science” veröffentlicht haben.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wissenschaftler auf der Suche nach unseren Ahnen

Mehr als 100 Wissenschaftler aus den verschiedensten Fachgebieten, von Genetik bis Archäologie, veröffentlichten in dem Fachmagazin “Science” am 6. September die Ergebnisse ihrer Studie der menschliche DNA. Dabei bedienten sich die Experten um David Reich von der Harvard Medical School alter und uralter DNA von insgesamt 523 vorzeitlichen Personen, die vor allem in Süd- und Zentralasien lebten.

Der von diesen Vormenschen gewonnene Gencode wurde woraufhin mit der DNA bereits bekannter Untersuchungen anderer Individuen der Steinzeit verglichen. Diese Menschen stellen nach Aussage der beteiligten Forscher “Schlüsselphasen in der Bevölkerungsgeschichte Eurasiens fest, einschließlich der Ausbreitung von Bauernvölkern aus dem Nahen Osten mit Bewegungen sowohl nach Westen als auch nach Osten”.

Ergänzt wurde diese Studie durch archäologische Funde und Forschungen aus der Sprachwissenschaft, die daraufhin alle in einen Kontext gebracht wurden.

Nach Ansicht der Forscher widerlegt ihre Untersuchung bisherige Thesen über die Ausbreitung unserer direkten Vorfahren und vor alle auch der indoeuropäischen Sprachen. “Die Vorfahren aus der Steppe in Südasien haben dasselbe Profil wie in der Bronzezeit in Osteuropa”, schreiben sie in ihrer Veröffentlichung. Diese steinzeitlichen Siedler vermischten sich mit anderen frühen landwirtschaftlichen Kulturen in ganz Europa und Zentral- und Südasien und brachten auch ihre Sprache mit:

Eine massive Bevölkerungsbewegung aus der eurasischen Steppe nach Europa, die wahrscheinlich die indoeuropäischen Sprachen verbreitete. Wir zeigen eine parallele Reihe von Ereignissen, die zur Ausbreitung der Vorfahren aus der Steppe nach Südasien führten, und dokumentieren dabei Bewegungen von Menschen, die wahrscheinlich die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen begünstigten.

Nach ihren Forschungen sind sich die Autoren der Studie sicher, dass nicht Bauern aus Anatolien ihre Sprache nach Europa und Richtung Asien verbreiteten. Bis heute ist das die übliche Hypothese über den Ursprung der indogermanistischen Sprachfamilie. Die Experten sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die sprachlichen Wurzeln bei Viehzüchtern aus den Steppen Asiens liegen. Vor etwa 5.000 Jahren.

Spuren bei den weisen Brahmanen Indiens

Weiter zeigte die Untersuchung (sowie eine ergänzende Studie, die in “Cell” vom 5. September), dass die Landwirtschaft im Süden Asiens nicht von Siedlern aus dem Westen stammen kann. Auch im heutigen Iran und Zentralasien verlief die Entwicklung der Sprachen anders, als bisher angenommen. Erst rund 1.500 Jahre später machten sich die Nachfahren dieser europäischen Siedler wieder auf den Osten und asiatische Gebiete neu zu besiedeln. David Reich ist deshalb sicher:

Wir können eine Ausbreitung von Bauern mit anatolischen Wurzeln nach Südasien ausschließen.

Besonders bei einer Bevölkerungsgruppe in Südasien bzw. Indien lasse sich noch heute eine eindeutige genetische Spur zu den Steppenvölkern finden, so Reich. Es sind die Brahmanen aus dem Hinduismus. Weise und heilige Männer einer ganz besonderen Kaste, die Lehrer und Priester der alten indischen Schriften “Veden” sind. Verfasst sind diese heiligen Texte Sanskrit, einer uralten indoeuropäischen Sprache.

Eine Kasten-Elite, die über Generationen ihr Wissen weitergibt und sich nach den Untersuchungen der Forscher offensichtlich untereinander ihr genetische Erbe erhalten konnte:

Die Feststellung, dass Brahmanen mehr Steppen-Abstammung haben als andere Gruppen in Südasien, liefert ein faszinierendes neues Argument für einen Steppenursprung für indoeuropäische Sprachen in Südasien.

Dass eine elitäre Elite wie in diesem Fall die Brahmanen über unzählige Generationen lieber unter sich bleibt, ist nicht verwunderlich. Für die Genforscher dieser Untersuchung ein Glücksfall. Die moderne Wissenschaft hat offensichtlich mit der DNA ein einstmals undenkbares Werkzeug zur Erforschung unserer Vorgeschichte in der Hand, von der auch in Zukunft neue Erkenntnisse zu erwarten sind.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

, , , , markiert <

“Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!”: NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten

"Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!": NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten
“Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!”: NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei)

Es klingt wie Science-Fiction, was diese Woche die NATO beschlossen hat: Das Militärbündnis will noch in diesem Jahr den Weltraum zu einem eigenen Gebiet für militärische Operationen erklären. Das hieße, dass nach Luft, See, Boden und dem Cyberraum auch das All zu einem potentiellen Kriegsgebiet für den Verteidigungsfall würde. Mehr denn je sei man auf Technologien im Weltraum angewiesen, hieß es von der NATO. Und diese sind angreifbar und können im Fall der Fälle das Bündnis handlungsunfähig machen. Alles zu den kommenden Plänen und Beschlüssen der NATO, und was für Gefahren im “Kriegsgebiet Weltraum” lauern, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Krieg im Weltraum und “Star Wars”

Heute sind wir mehr denn je auf Technologien im Weltraum angewiesen. Unsere Informations- und vor allem Kommunikationsgesellschaft sowie der Alltag allgemein kommen ohne Satelliten & Co. im All längst nicht mehr aus. Ein Angriff auf diese Satelliten oder sogar Waffensysteme im Erdorbit würden nicht nur die Gesellschaft lahm legen. Er würde auch einzelne Staaten oder sogar die NATO an sich geradezu vernichtend schlagen.

Ein Krieg dieser Art würde nicht Wochen oder Monate dauern, sondern wäre im Ernstfall an nur einem Tag und nach einem Angriff bereits vorbei. Dabei würde man vielleicht sogar nicht einmal wissen, woher und von wem dieser Angriff gekommen wäre. Da sind sich die Militärexperten einig.

In den Tagen des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan sah dieser Krieg im Weltraum noch anders aus. Er rief während des Kalten Krieges 1983 die “Strategic Defense Initiative” (SDI) ins Leben, mit der ein Abwehrschirm im All von den USA aufgebaut werden sollte. Mit dieser Initiative wollten die USA Atomraketen der UdSSR im Falle eines atomaren Angriffs abwehren. Angedacht waren verschiedene Waffensysteme, die unter anderem auf “Kampf-Satelliten” im All stationiert werden sollten. Darunter auch verschiedene Raketen und Laser.

Kein Wunder, dass SDI in der Öffentlichkeit in Anlehnung an die Science-Fiction-Filme den Namen “Star Wars” bekam. Und auch die Waffensysteme, die die USA unter Reagen für den Weltraum entwickeln wollte, trugen dramatische Bezeichnungen. Etwa “Project Jedi”, “Super Excalibur”, “Project Excalibur” oder auch “Excalibur Plus”. Obwohl fast rund 30 Milliarden US-Dollar bis 1988 in SDI investiert wurden, gilt Reagens “Star Wars” unter Kritikern als gescheitert. Auch die Wiederaufnahmen des Programms unter einem anderen Nahmen durch die US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush jr. änderte daran nichts.

Die NATO will sich vorbereiten

Im Kalten Krieg war mit der Idee von SDI der Krieg im Weltraum mit einem klaren und vor allem symmetrischen Kriegs- oder Verteidigungsfall definiert. Es galt Interkontinentalraketen der Sowjetunion auf ihren Weg in die USA schon im Erdorbit zu zerstören.  Heute ist das Feinbild nicht mehr so scharf umrissen, so dass unlängst von asymmetrischen Kriegen gesprochen wird. Dies war einer der Gründe, warum die NATO vor wenigen Jahren das Internet bzw. den Cyberraum zu einem (militärischen) Operationsgebiet erklärte.

Angriffe durch Hacker auf technische Anlagen von NATO-Staaten sind eine reale und alltägliche Bedrohung. “Schurken” und “Schurkenstaaten” sind jederzeit in der Lage solche Angriffe durchzuführen. Jetzt jedoch sieht die NATO genau diese Bedrohung auch für technische Anlagen, die sich außerhalb der Erde befinden. Hacker-Angriffe auf Kommunikations-Satelliten oder militärische Satelliten würden im schlimmsten Fall die NATO blind und handlungsunfähig. Ohne eine funktionierende Navigation und Kommunikation wäre das Bündnis kaum zu einem Gegenschlag fähig.

Sofern man weiß, wer einen da genau angegriffen hat.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Deshalb soll bereits auf der NATO-Konferenz im Dezember in London der Weltraum als neues Operationsgebiet erklärt werden. Bei dem derzeitigen Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel sollen vorerst nur allgemeine Strategien und grundsätzliche Überlegungen zu diesem “Verteidigungsfall Weltraum-Angriff” beraten und beschlossen werden. Ein solcher Beschluss hätte aber weitreichende Konsequenzen.

So wäre ein Angriff auf militärische oder auch zivile Satelliten eines Mitgliedstaates der NATO ein sogenannter “Bündnisfall” nach dem NATO-Vertrag. Die Folgen wären ein Krieg oder militärische Einsätze ganz physisch hier auf der Erde. Es wäre ein “Verteidigungsfall”, die einen Gegenschlag hervorrufen würde. Prinzipiell dasselbe, als würde ein NATO-Staat konventionell durch einen Angriff von Bodentruppen oder Luftangriffe attackiert.

Kampf-Satelliten und Weltraum-Hacker

Die denkbaren Szenarien eines solchen Krieg im Weltraum sind vielschichtig. Anti-Satelliten-Waffen im All gehören ebenso dazu, wie Hacker-Angriffe auf Satelliten. Solche Angriffe müssen dabei die Technologie nicht einmal physisch im All zerstören., Es reicht aus, wenn Hacker sie ganz einfach vollständig lahm legen, deren Funkübertragungen stören oder die Kontrolle übernehmen. Mikrowellen, Laser und elektromagnetische Angriffe sind hierbei denkbar.

Allerdings hat China schon 2007 gezeigt, dass es in der Lage ist, mittels Raketen Satelliten im Weltraum abzuschießen. Zur Demonstration schoss China einen alten Wettersatelliten vom Himmel, der in 860 Kilometern Entfernung die Erde umrundete. Und derzeit kreisen über 2.000 Satelliten um unseren Planeten, von denen bis zu einem Drittel militärische Technologien sein dürfen. Auch wenn der USA mit mehr als 850 Satelliten derzeit den Löwenanteil im All stationiert haben, dürften andere Staaten schnell aufholen. Hier werden vor allem China und Russland genannt.

China ist im All enorm auf dem Vormarsch, denn die Volksrepublik besitzt bereits fast 300 Satelliten. Länder wie Israel, Japan, Italien, Großbritannien, Nordkorea, Iran, Indien oder Frankreich sind beim Run ins All ebenso mit dabei. Welche möglichen Gefahren sich hier in Zukunft lauern könnten, weiß niemand wirklich zu sagen. Allein die Zerstörung von Satelliten durch elektromagnetische Wellen oder einem irdischen Hacker-Angriff könnten einem Staat Milliardenkosten verursachen.

Für solche Fälle will sich die NATO vorbereiten. Auch wenn von einer Stationierung von bewaffneten Satelliten im Orbit bisher keine Rede ist. Wobei man allerdings sagen muss, dass niemand weiß, ob es solche Techniken im Geheimen nicht längst im All gibt. Wenn das Weltall von der NATO zum militärischen Operationsgebiet erklärt wird, wirkt sich das auch auf das Finanzbudget der Militärs aus. Auf diese Weise hätten sie mehr Ressourcen und Finanzmittel für das “Kriegsgebiet Weltraum” zur Verfügung.

Verschiedene Medien zitieren derzeit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg dazu mit den Worten:

Es ist wichtig, dass wir auch im Weltraum wachsam sind!

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , , markiert <