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„Riss in der Matrix: UFOs im Salstal – Sind oder waren sie Realität?“ / Vortrag von Werner Betz, 2019 +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: "Riss in der Matrix: UFOs im Salstal - Sind oder waren sie Realität?" / Vortrag von Werner Betz, 2019 (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: „Riss in der Matrix: UFOs im Salstal – Sind oder waren sie Realität?“ / Vortrag von Werner Betz, 2019 (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

UFOs im Salstal in den französischen Pyrenäen: Sind oder waren sie Realität ? Was erlebte der Zeuge Jean de Rignies wirklich, der von Kontakten mit UFOs und Außerirdischen berichtete? Denn nach seinen Angaben habe ihm ein fremdes Wesen bei mehreren Begegnungen zahlreiche mathematische und physikalische Formeln und Erläuterungen diktiert, die scheinbar eine „neue Physik“ beinhalten. Der Autor und Mystery-Forscher Werner Betz hat die Aufzeichnungen des verstorben Rignies übersetzt und gesichtet. Über den erstaunlichen Inhalt dieser Notizen berichtet Betz in diesem Vortrag, den ich für Euch auf meinen YouTube-Kanal online gestellt habe.


UFOs und Außerirdische in den Pyrenäen?

Was geschah in den französischen Pyrenäen – was erlebte dort ein Mann mit Namen Jean de Rignies? Denn seinen hinterlassenen Aufzeichnungen nach traf er dort mehrfach auf UFOs und einen Außerirdischen namens „Lilor“, der Rignies mathematische und physikalische Formeln und Erläuterungen diktierte. Informationen, die Rignies zu diesem Zeitpunkt gar nicht kennen konnte.

Und aus diesen Notizen geht hervor, dass ihm „Lilor“ Fehler in Einsteins Theorien und andere Denkfehler der „irdischen“ Wissenschaftler erklärt hat. Gehen diese vielleicht sogar über unser heutiges Wissen hinaus und können wir aus ihnen etwas erfahren, was wir noch nicht wissen?

Sollte sich herausstellen, dass nur ein Teil der Aufzeichnungen zutrifft und wissenschaftlich bestätigt werden kann, so müssen wir uns fragen, woher die Informationen kommen. Dann könnten sie tatsächlich von einer außerirdischen, intelligenten Spezies übermittelt worden sind …

Der Autor und Mystery-Forscher Werner Betz hat diese Texte des verstorben Jean de Rignies übersetzt, gesichtet und auch in einem Buch veröffentlicht. Über den erstaunlichen Inhalt berichtete er in diesem Vortrag am 17. August 2019, den ich für Euch auf meinen YouTube-Kanal online stelle.

Ein spannender Vortrag von Werner Betz (s. auch Video HIER) über einen sehr seltsamen UFO-Fall, den Ihr Euch bis zum Ende ansehen solltet.

Bleibt neugierig …

Video des Vortrags vom 17. Aug. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ausstellung von UFO-Bildern aus Russland in Köln – für die Presse eine „Nerd-Kultur“ eines Netzwerkes von Fälschern

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Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln
Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln – Beispielbild der Ausstellung (Bild: Courtesy Delmes & Zander, Köln)

Derzeit ist in einer Kölner Kunstgalerie eine Ausstellung zum Thema UFOs zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Fotos und Zeichnungen von UFOs aus den 1950er bis frühen 2000er Jahren, die alle aus Russland stammen sollen. Die Hintergründe und genaue Herkunft der Bilder der Ausstellung „Enemies and Friends: A Russian Collection of Paranormal Observations“ sei unbekannt, heißt es dazu. Lediglich, dass sie in Russland gesammelt wurden und aus einer Privatsammlung stammen. Wahrscheinlich aus dem Bestand einer UFO-Forschungsgrupppe aus Sowjettagen. Und obwohl die genauen Hintergrunde zu den den einzelnen Motiven vollkommen unklar ist, hat jetzt sogar eine große deutsche Tageszeitung über die Ausstellung berichtet. Was von den Bildern zu halten ist, wie einmal mehr der Mainstream ohne jegliches Hintergrundwissen das Thema ins Lächerliche zieht, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Bilder als Kunst

Es mag befremdlich erscheinen, dass eine Kölner Galerie eine Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und anderen Bildern zu UFOs zeigt. Datiert seien die „Kunstwerke“ von den 1950er bis 200er Jahre. Und doch kann man diese rund 100 in der Galerie „Delmes & Zander“ präsentierten UFO-Bilder durchaus unter einem künstlerischen Aspekt betrachten. Denn viele der präsentierten Motive sind offenkundig Zeichnungen von UFO-Augenzeugen, die damit ihre Sichtung illustriert haben.

Das ist ein ganz normaler Vorgang bei einer UFO-Meldung bis auf den heutigen Tag. Jede UFO-Organisation hat auch heute noch entsprechende Meldebögen, in denen der Melder oder Zeuge sogar ausdrücklich darum gebeten wird seine Beobachtung in einer Skizze festzuhalten. Natürlich zusätzlich zu sämtlichen anderen Informationen zur Sichtung oder sogar Fotomaterial.

Dazu schriebt die Galerie „Delmes & Zander“ in ihrem Begleittext zu ihrer am 25. Mai eröffneten Ausstellung in Köln unter anderem:

Delmes & Zander zeigt in der Ausstellung ENEMIES AND FRIENDS: A Russian Collection of Paranormal Observations Fotografien und Zeichnungen aus einer umfangreichen russischen Privatsammlung, die sich mit der Dokumentation und Darstellung paranormaler Phänomene befasst. Die rund 100 Fotografien, rückseitig datiert von den 1950er bis hin zu den frühen 2000er Jahren, lassen vermuten, dass die Sammlung über einen langen Zeitraum hinweg zusammengetragen wurde. Von beinahe perfekten fotografischen Inszenierungen bis hin zu Aufnahmen von außerirdischen Sichtungen, entnommen aus Publikationen oder aus dem Fernseher, ist die Sammlung historisch faszinierend und gleichzeitig visuell beeindruckend.

Herkunft? Unbekannt!

Über die Herkunft dieser Bilder hüllt sich die Galerie in Schweigen. Lediglich, dass sie scheinbar von der UFO-Organisation „Institut 22“ der UdSSR stammen sollen, erfährt der Kunstliebhaber. Über die einzelnen UFO-Fälle, den exakten Hintergrund der Meldungen und Zeugen oder auch wie und ob davon irgendwas bewertet oder untersucht wurde, ist auch nichts zu erfahren. Allerdings bestünde …

… das Ziel des ‚Institute 22‘ in der analytischen und wissenschaftlichen Erforschung des UFO-Phänomens und diente somit zur Klärung, ob die mysteriösen Objekte am Himmel eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen könnten. In den darauf folgenden Jahren und bis zum Ende der Sowjetzeit sammelte das ‚Institut 22‘ Fotografien von UFO-Sichtungen, dokumentiert von Privatpersonen, getrieben von dem Glauben an das außerirdische Leben.

Ein „Netzwerk von Fälschern“

Demnach könnte man die ca. 100 Bilder und Fotos und ihre Motive einfach so hinnehmen, wie die die Galerie auch präsentiert: Als Kunst. Ohne genauen Hintergrund und weiterer Informationen sind sie schlicht „wertlos“. Zumindest für die UFO-Forschung, die sich hier lediglich einen Abriss auf 50 Jahren UFOs anschauen kann. Offensichtlich auch nicht nur aus der ehemaligen UdSSR, wie es das Titelbild der Ausstellung belegt. Denn dieses zeigt ein UFO aus der umfangreichen Foto-Sammlung des UFO-Gurus Billy Meier aus der Schweiz. Ein Mann, der angeblich direkten und engen Kontakt mit Aliens von den Plejaden pflegt …

Trotz der mangelnden Hintergründe zu den einzelnen Bildern, Fotos, Zeichnungen und Gemälden der Ausstellung, hat „Die Welt“ am 18. Juni in einem Artikel alle Motive als Betrug bezeichnet. So schreibt „Die Welt“-Autorin in ihrem Artikel „Diese UFO-Bilder sind wahre Kunst“ zum Beispiel pauschal:

Sie tauchen als Leuchtkörper in naiver Malerei auf. Es gibt verblüffend echt wirkende Fotos von nackten Aliens mit aufgeblähten Bäuchen auf dem Seziertisch. Aufnahmen von abstrakt-bunten Lichtphänomenen und mysteriösen Schatten, die sich ins häusliche Umfeld eingeschlichen haben. Es sind enorm erfinderische Bilder, bewusst manipuliert, aber mit Hingabe und Feingefühl komponiert. Fälschungen, deren Urheber zu einem Netzwerk gehören, das an außerirdisches Leben glaubt.

Hier wird also ohne irgendwelche weiteren Hintergrundinformationen direkt von einem ganzen Netzwerk von Fälschern gesprochen. Egal ob Fotos oder gemalte Bilder – alles sei Betrug. Und das, obwohl im „Welt“-Artikel selber klar darauf verwiesen wird, dass man eben nichts weiß: „Auch wer sie gemacht hat, weiß man nicht.“

Alles Fakes für UFO-Nerds …

Es geht aber noch dreister, indem es in dem Artikel heißt:

Warum schafft jemand künstliche Belege für etwas, von dem er weiß, dass es nicht existiert? Glaubt er selbst an das, was er fälscht? Welcher Wille steckt dahinter? Und wieso fasziniert einen bis heute, was dem Zeitalter von Raumfahrt, Atomkraft und Kaltem Krieg entsprungen ist und doch ganz offensichtlich als Humbug gilt?

Für die Autorin der „Welt“ ist die Thematik nichts weiter als „Humbug“, den eifrige Fälscher mit neuem Material versorgen. Damals genauso wie heute:

Fakes – mal eindeutig zusammengeschustert, mal raffiniert gemacht, aber von höchstem visuellem Anspruch – werden von Eingeweihten für Eingeweihte produziert. Sie schüren Aberglauben und Verschwörungstheorien. Auch heute noch werden UFO-Bilder getauscht und gepostet. Auf Webseiten stehen Berichte, wer wann wo was gesehen hat.

Das Ganze hat etwas von einem geheimen Ritual, bei der die Faszination für das Unerklärliche alle vereint. Es erinnert an Folk Art, zu der jeder etwas beisteuern kann. Genau das ist interessant an UFOs: Sie sind Nerd-Kultur, aber gehören zum Mainstream.

Solche irreführenden Unterstellungen und Verallgemeinerungen der „Welt“-Autorin

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Jo Wood: „Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen!“ Erneut berichtet ein „V.I.P.“ von eigenen UFO-Erfahrungen – und was die Anunnaki damit zu tun haben

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Jo Wood: "Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Jo Wood: „Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen“ (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Immer wieder fallen Prominente, Sternchen und Stars bzw. solche, die es sein wollen oder mal waren, in den Medien dadurch auf, dass sie von ihren eigenen UFO- und Alien-Erlebnisse berichten (s. a. HIER & HIER). So auch aktuell Jo Wood, die Ex-Frau des legendären „Rolling Stones“-Gitarristem Ronnie Wood. Die „TV-Persönlichkeit“ (Wikipedia) erzählte in einem Interview von ihren UFO-Sichtungen, die sie zusammen mit ihrem früheren Mann in Brasilien machte. Seit dem sei sie vom Thema Aliens „besessen“, und setzte sich mehr und mehr für die Rettung unserer Erde ein. Was Jo und Ronnie Wood Unheimliches gesehen haben wollen, was die kosmischen Anunnaki und die TV-Serie „Ancient Aliens“ damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jo … wer?!

Die britischen Boulevardzeitung „Mirror“ veröffentlichte am 20. Oktober 2018 ein Interview mit Jo Wood, in dem sie „verrät, wie eine bizarre Alien-Begegnung sie dazu brachte, den Planeten zu säubern“. Und das natürlich nicht ohne Grund:

Die Ex-Frau der Rolling Stones-Legende Ronnie Wood hat nach der gruseligen Erfahrung ihren eigenen Podcast namens Jo’s Alien Nation veröffentlicht.“

Jo Wood als Ex-Gitarristen-Frau war als Modell das „Gesicht 1972“ der Zeitung „The Sun“ und heiratete am 2. Januar 1985 den Musiker Ronnie Wood der „Rolling Stones„. Heute sind beide geschieden. Und wäre Josephine Wood, geborene Karslake, einst nicht mit einer „Rolling Stones“-Legende verheiratet gewesen, würde sie heute wohl niemand mehr kennen.

Heute ist sie jedoch durch diverse TV-Auftritte und Charity-Projekte mehr oder weniger bekannt. Durch diese Wohltätigkeiten und ihr Engagement für die Umwelt erfährt sie durchaus positives Feedback in der Öffentlichkeit.

Aber, so erzählte sie dem „Mirror“ im Gespräch, zusammen mit Ronnie Wood habe sie einst etwas mehr als Rätselhaftes in Brasilien gesehen.

„UFO überfällt Brasilien“

Jo ist sicher, dass es etwas Außerirdisches war, das sie und ihre damaliger Noch-Ehemann Ronnie Wood sahen. Wood:

„Ich liebe Aliens. Ich habe in Brasilien ein UFO gesehen. Mit Ronnie war ich dort und eines Nachts sagt er ‚Jo, da sind einige komische Lichter über dem Meer.‘ Ich ging raus und dachte ‚Was hat er?‘ Dann drehten sich die Lichter nach oben und verschwanden im Himmel. Ich sagte ‚Oh sch…‘

In der Zeitung stand am nächsten Tag ‚UFO überfällt Brasilien‘. Hunderte von Menschen hatten das Gleiche gesehen, also wusste ich, dass ich nicht verrückt war.

Es wäre mehr als spannend zu erfahren, wann und wo das in Brasilien gewesen sein soll. Wenn hunderte Menschen dieses „komischen Lichter“ auch sahen, könnte sicher mehr über diesen UFO-Fall sagen. Zum Beispiel durch eine Recherche in den rund 760 freigegeben brasilianischen UFO-Akten im „Sistema de Informações do Arquivo Nacional“ (HIER). Doch dazu gleich mehr.

Das Ehepaar Wood hatte aber noch eine weitere UFO-Begegnung, wie Jo Wood im Interview erzählt:

Ein anderes Mal flogen wir über Brasilien. Ich sah nach unten und diese grünen Himmelskörper kamen direkt hoch und flogen an unserem Fenster vorbei.

Seitdem bin ich von Aliens besessen. Wir können nicht die einzigen Wesen im Universum sein.

Jo Wood hat es sich seit dem zur Aufgabe gemacht, den Planeten zu säubern und zu retten. Im Interview mit dem „Mirror“ klingt es fast so, als haben die Aliens ihre quasi dazu den Auftrag erteilt. Aber ist das alles nur Quatsch oder Werbung, um als Ex-Frau eines Superstarts mal wieder in die Medien zu kommen?

„Ich sehe Ancient Aliens jede Nacht im Fernsehen“

Jo Wood „hat eine Leidenschaft für Aliens und hält immer Ausschau nach UFOs“, so hieß es bereits am 14. März 2015 einem Interview mit ihr. In diesem umfangreichen Interview erzählt sie aber auch, warum sie von Aliens und UFOs so begeistert ist. Grund sei nämlich die TV-Serie „Ancient Aliens“ des History Channel:

Ich habe eine Leidenschaft für Außerirdische – ich bin besessen von den Annunaki und bin davon überzeugt, dass wir uns nicht weiterentwickelt haben, wir sind auf diesen Planeten gekommen. Ich sehe Ancient Aliens jede Nacht im Fernsehen und in einem Flugzeug habe ich gerne einen Fensterplatz, um ein UFO zu entdecken.

Alles begann vor acht oder neun Jahren, als ich in Recife, Brasilien, ein UFO sah, von dem am nächsten Tag in den Zeitungen berichtet wurde. Ich würde gerne nach Machu Pichu in Peru und nach Bolivien fahren, um noch mehr UFO-Sichtungen zu machen.

Die TV-Dokureihe „Ancient Aliens“ ist also die Ursache ihrer Faszination für Außerirdische und UFOs. Und die Anunnaki, die mesopotamischen Götterwesen, die in der Prä-Astronautik meistens als Götter aus dem All angesehen werden. Und natürlich in der TV-Serie „Ancient Aliens“. Beides Themen, die auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in zahlreichen Beiträgen und YouTube-Videos Thema waren.

Wenn aber „hunderte von Menschen das Gleiche“ wie die Woods am Himmel über Brasilien sahen, kann man davon ausgehen, dass hier nicht der Wunsch Vater des Gesehenen war. Auch wenn Jo Wood offensichtlich ein Fan der Serie „Ancient Aliens“ und den rätselhaften Anunnaki ist.

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Hunderte Zeugen?

Im derzeit kursierenden Interview mit Jo Wood über ihre UFO-Begegnungen erfahren wir keine Details. Kein wann und wo zu diesen UFOs. Allerdings sagte sie im britischen Frühstücksfernsehen „The Morning“ in einem anderen Interview, dass sich diese UFO-Sichtung in Recife an der Ostküste von Brasilien im Jahr 2007 ereignete.

Zu diesem Zeitpunkt sei sie mit ihrem Mann und den Kindern dort im Urlaub gewesen. Mehrfach haben die Medien zum Beispiel im Mai 2017 über diese Aussagen von Jo Wood berichtet. Für einen Mystery-Jäger sind solche Aussagen und Interviews immer recht interessant.

Ob „echter Promi“ oder nur „Sternchen“: Was steckt hinter deren UFO-Sichtungen? Leider kann man das auch im Fall der Woods an dieser Stelle nicht sagen. In den bisher freigegeben brasilianischen UFO-Akten findet such bei einer Online-Suche nichts um das Jahr 2007 bei Recife. Obwohl hunderte Menschen diese Lichter über den Meer gesehen haben sollen, und auch die Presse darüber berichtete.

Da diese Lichter „nach oben“ verschwunden sein sollen, war es wohl kein Weltraumschott oder ein Asteroid. So kann man an dieser Stelle Jo Woods Alien-UFO-Überzeugung teilen – oder auch nicht. Doch auch „diese grünen Himmelskörper“, die Wood bei einer zweiten Gelegenheit gesehen haben will, und die von unten herauf geflogen kamen, sollten eigentlich auch andere Flugzeuginsassen beobachtet haben …

Wer mehr weiß, kann sich gerne HIER bei mir melden.

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Lars A. Fischinger

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Die drei besten Hinweise, dass wir von Aliens und UFOs beobachtet werden – gibt es eine solche „Top 3“ tatsächlich?

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Die drei besten Hinweise, dass wir von Aliens beobachtet werden: hier das "WOW-Signal" von SETI aus dem Jahr 1977 (mit Alien-Kopf) (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die drei besten Hinweise, dass wir von Aliens beobachtet werden: hier das „WOW-Signal“ von SETI aus dem Jahr 1977 (mit Alien-Kopf) (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Unsinn oder doch Realität? Eine Boulevard-Webseite zum Thema Stars, Klatsch und Sternchen präsentierte jüngst „die 3 stärksten Anzeichen, die die Existenz von Aliens und UFOs bestätigen“. Diese würden angeblich deutliche Anzeichen dafür sein, „dass wir längst von fernen Sternen beobachtet werden“. Solche Top-Listen, die angeblich für Aliens, UFOs & Co. sprechen, sind immer wieder interessant. Sehen wir uns diese also einmal genauer an.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich selber habe Ende November 2013 auf meinem YouTube-Kanal zwei Videos online gestellt, die jeweils eine Art „Top 5“ darstellen. In einem Video fünf Punkte gegen die Idee, dass die Götter Astronauten aus dem All waren – in dem anderen Video fünf Punkte, die für die Prä-Astronautik sprechen könnten.

Auch das Nachrichtenmagazin „Focus“ hat im Mai 2013 die zehn besten UFO- und Alien-Fälle in einer „Top 10“ aufgezählt. Diese habe ich umfangreich an dieser Stelle auf diesem Blog vorgestellt.

Die 3 besten Hinweise auf Aliens und UFOs

Das Online-Portal „neuestens“ hat jüngst geschrieben:

Wir präsentieren dir die 3 stärksten Anzeichen dafür, dass wir längst von fernen Sternen beobachtet werden.

Und diese drei „starken Anzeichen“ sind nach Ansicht dieses Klasch-und-Trasch-Magazins folgende:

  1. Das „WOW!-Signal“ aus dem Jahre 1977
  2. Hinweise auf Ancient Aliens in alten Kulturen
  3. Ein UFO-Fall aus China im Jahr 1998
Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)
Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)

Erstens: Das weltberühmte „WOW!“-Radiosignal, dass 1977 der Astrophysiker Jerry Ehman im Rahmen von SETI der NASA empfangen hat, kann alles möglich sein – vielleicht auch von Aliens. Doch, da es sich bisher auch nie wiederholte, weiß die Astronomie es bis heute nicht hundertprozentig, was es letztlich war.

Zweitens: Die Götter am Himmel, zu denen „neuestens“ schreibt:

Schon die alten Inder beschrieben Fahrzeuge, mit denen sich Götter und Helden durch den Himmel bewegten. Genauso wie viele andere Kulturen überall auf der Welt zuvor. Selbst einige ägyptische Hieroglyphen deuten auf diese Ereignisse hin.“

Tatsächlich wurde zu allen Zeiten und bei allen Völkern  von Götter am Himmel und fliegenden „Fremden“ berichtet. Immerhin ist das ja auch die eigentliche Grundlage der Prä-Astronautik und mein Fachgebiet als Grenzwissenschaftler. Aber ob diese Götter nun wirklich real und vor allem Außerirdische der Vorzeit waren, ist bis heute eine reine Spekulation.

Die genannten „ägyptische Hieroglyphen“, die auf diese Ancient Aliens hinweisen sollen, werden leider nicht erwähnt. Vielleicht waren ja die „technischen Hieroglyphen von Abydos“ gemeint, über die ich hier detailliert berichtete.

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Drittens: Die genannte UFO-Sichtung in China aus dem Jahr 1998 mit den 140 Zeugen, ist hierbei durchaus interessant. Beispielsweise meldete die Nachrichtenagentur AFP am 14. November 1998 über diese UFO-Sichtung:

Ein angebliches UFO hat die Bevölkerung der südchinesischen Stadt Xiamen in Aufregung versetzt. Das merkwürdige Flugobjekt sei in der vergangenen Woche zweimal über der Stadt aufgetaucht, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua, der in der der offiziellen Parteizeitung ,People’s Daily‘ (Samstagsausgabe) erschien. Augenzeugen berichteten demnach, der Flugkörper habe eine apfelähnliche Form und ziehe einen rot-gelben Flammenschweif hinter sich her.

Doppel-Video: Pro und Contra Ancient Aliens und Prä-Astronautik: 5 Punkte für und 5 Punkte gegen die Idee der Astronautengötter
Doppel-Video: Pro und Contra Ancient Aliens und Prä-Astronautik: 5 Punkte für und 5 Punkte gegen die Idee der Astronautengötter (Bild: L. A. Fischinger / NASA)

Erstmals war das UFO demnach am Dienstag für 20 Minuten am Himmel zu sehen. Erneut erschien es dann am Mittwoch. Dem Bericht zufolge konnte ein lokaler Fernsehsender das Objekt filmen. Experten hätten ausgeschlossen, dass es sich um einen Satelliten handele, der aus seinem Orbit gedriftet sei. Viele Bewohner Xiamens blickten nun ungeduldig zum Himmel, weil sie auf ein weiteres Auftauchen gespannt seien.

Ein durchaus spannender Fall aus dem fernen China. Auch aus dem Grund, da es viele Zeugen gab und das UFO schon einige Tage vorher am Himmel gesehen worden sein soll. Aber waren es deshalb auch echte Aliens in einem Flugobjekt?

Mit Sicherheit wird jeder einzelne, der sich für die Grenzwissenschat und vor allem für Aliens und UFOs interessiert, seine eigene „Top 3“ der „stärksten Anzeichen dafür, dass wir längst von fernen Sternen beobachtet werden“, haben. Doch es ist an solchen Mystery-Charts immer wieder sehr schön zu sehen, was der jeweilige Autor oder Redakteur sich für seinen UFO-Beitrag so als „Top“ heraussucht.

Nach meiner Überzeug so oder so vollkommen wahllos. Das sieht man schon daran, dass das „WOW!“-Radiosignal von SETI nun wirklich nichts mit angeblichen Alien-UFOs oder Astronautengöttern hier auf der Erde zu tun hat …

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Lars A. Fischinger

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+++Artikel+++ Eine UFO-Landung und außerirdische „Wesen von an­deren Welten“ schon 1661 in Tibet?

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Kam es - vor Zeuge - schon im Jahre 1661 zu einer UFO-Landung in Tibet? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Kam es – vor Zeuge – schon im Jahre 1661 zu einer UFO-Landung in Tibet? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die Mystery-Forschung sucht in allen Jahrhunderten nach Spuren  mutmaßlicher Außerirdischer. Nicht nur Wesen der Folklore werden dabei bemüht, sondern auch Berichte von Historikern und Chronisten über rätselhafte Objekte am Himmel. Tatsächlich kam es bekanntlich auch im Mittelalter zu Sichtungen von unbekannten „Dingen“ am Himmel und fremden Wesen. Doch die Geschichte einer solchen UFO-Sichtung aus dem Jahre 1661 ist dabei von ganz besonderem Interesse in der grenzwissenschaftlichen Literatur: Die UFO-Sichtung von Pater Albert d’Orville in Tibet, bei der er von einem tibetanischen Lama auch von „Wesen von an­deren Welten“ erfahren haben soll. Wesen, die seit Jahrhunderten das All bereisen und den ersten Menschen Wissen und Weisheit brachten. Was genau hinter diesem frühen UFO-Bericht steckt und was wir daraus lernen können, erfahrt Ihr hier.

 

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(Posting vom 21. April 2012 nach einem Artikel von ca. 2006)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Angeblich, so die Ansicht der modernen Medien, ist das Geburtsjahr von UFOs im Sinne von „fliegenden Untertassen“ das Jahr 1947. Herkunft der UFO-Geschichten sein dabei die USA. 1947 war jedoch in der Tat ein besonderes Jahr für die UFOlogen, denn damals kam es zum legendären Zwischenfall in Roswell, USA, wo angeblich ein UFO abgestürzt ist und die Regierung das außerirdische Vehikel barg und versteckte. Bis heute.

Ebenso kam es im Jahre 1947 zu der UFO-Sichtung des Privatpiloten Kenneth Arnold aus den USA, der neun seltsame Objekte aus seinem Flugzeug beobachtete. Die Presse prägte damals den Begriff „fliegende Untertassen“.

UFOs sind uralt

In gewisser Hinsicht ist also der Mythos der fliegenden Unterassen tatsächlich erst rund 70 Jahre alt. Doch, dass das nicht so ist, haben UFO-Autoren unlängst belegt. Denn schon vor dem Wendejahr 1947 kam es in aller Welt zu Sichtungen von seltsamen Dingen am Himmel. Ausgehend von der Tatsache, dass die Erde mit etwa 4,5 Milliarden Jahren und unsere Zivilisation im Vergleich zum Alter anderer Sterne und dem gesamten Universum mit 13,7 Milliarden Jahren ausgesprochen jung sind – verlegen viele Autoren die Sichtungen von „UFOs“ zum Teil sehr, sehr weit in die Vergangenheit.

Artikel von ca. 2006
VIDEO zum Thema: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden (Bild & Montage: L. A. Fischinger)

So ist es theoretisch durchaus möglich, dass schon vor Jahrtausenden außerirdische Zivilisationen existierten und diese auch unsere Erde besucht haben könnten.

Berühmt ist der Kollege Erich von Däniken, der vor Jahrzehnten damit begann die These zu verbreiten, dass die „Götter“ Astronauten waren. Jahrtausende alte Mythen von Wesen des Himmels, so die Idee von Däniken und anderen, seien versteckte Hinweise auf die Anwesenheit von Aliens vor tausenden von Jahren. Ich selber teile diese Idee seit 1989.

Auch im Mittelalter wurde deshalb natürlich nach Spuren dieser mutmaßlichen Aliens gefahndet. Nicht nur die Wesen der Folklore wie Feen und Trolle & Co. wurden bemüht, sondern auch Berichte von Historikern und Chronisten über rätselhafte Objekte am Himmel. Tatsächlich kam es auch im Mittelalter und noch weiter in der Vergangenheit zu Sichtungen von unbekannten Dingen am Himmel. Oder zu Vorfällen, die man als eine UFO-Landung deuten könnte.

Bekannt ist hier vor allem auch in der „Mainstream-Grenzwissenschaft“ das berühmte Flugblatt aus dem Jahre 1561 aus Nürnberg. Darin wird von „Rohren“ und „Kugeln“ berichtet, die über der Stadt am Himmel erschienen sind. Ebenso weit verbreitet ist das Himmelsphänomen, dass sich am Morgen des 7. August 1566 am Himmel über Basel abgespielt hat. An diesem Tag wurden „viele schwarze Kugeln in der Luft“ gesehen, die sehr schnell über dem Himmel rasten …

Der UFO-Bericht von 1661

Eine angebliche Sichtung eines UFOs aus dem Jahre 1661 ist dabei von ganz besonderem Interesse in der grenzwissenschaftlichen Literatur und wird seit Jahrzehnten zitiert. Die UFO-Sichtung von Pater Albert d’Orville in Tibet.

UFO-Sichtungen schon 1884! Ein berühmter Lama sah schon vor über 130 Jahren UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)
UFO-Sichtung schon 1884! Ein berühmter Lama sah schon vor über 130 Jahren UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)

Unterschiedliche Autoren der UFO-Forschung in Deutschland berichten in ihren Veröffentlichungen von einer sensationell erscheinenden UFO-Sichtung vor Jahrhunderten am Himmel über Tibet. Gelenkt werden diese Objekt von fremden Wesen aus dem All, und es komme auch immer wieder zu einer Art UFO-Landung dieser Fremden in Tibet, wie es dazu weiter heißt.

Angefangen mit dem Bestsellerautor Johannes von Buttlar, der erstmals 1986 in seinem Buch „Sie kommen von fremden Sternen“ und dann noch in einigen weiteren Büchern diesen Vorfall zitiert, ist der sonderbare Bericht heute noch immer sehr verbreitet.

In dem UFO-Fall von 1661 heißt es, dass Pater Albert d’Orville sich in diesem Jahr auf eine Expedition oder Reise in Tibet befand und dabei eine sehr rätselhafte Begegnung erlebt hat. Diese wurde von ihm im November 1661 in sein Tagebuch niedergeschrieben, in dem es zu diesem Ereignis von ihm heißt:

November 1661. Meine Aufmerksamkeit wurde auf etwas gelenkt, das sich hoch oben am Himmel bewegte. Zuerst dachte ich es sei eine unbekannte Vogelart, die in diesem Land lebt, bis sich das Ding näherte und die Form eines doppelten chinesischen Hutes annahm, währen es leise drehend flog, als würde es von den unsichtbaren Flü­gel des Windes getragen. Es war sicher ein Wunder, Zauberei. Das Ding flog über der Stadt (Lhasa), und als ob es be­wundert werden wollte, flog es zwei Kreise, wurde dann von Nebel umgeben. Und sie sehr ich auch meine Augen angestrengt habe, es konnte nicht mehr länger gesehen werden.

Ich fragte mich schon, ob nicht die große Höhe, in der ich mich befand, mir einen üblen Streich gespielt hatte, als ich ganz in der Nähe einen Lama bemerkte und ihn fragte, ob er auch gesehen hätte. Nachdem er kopfnickend meine Frage bejahte, erwiderte er mir:

Mein Sohn, was du gesehen hast war keine Zauberei. Wesen von an­deren Welten befahren seit Jahrhunderten die Meere des Raumes und brachten den ersten Menschen, die die Erde bevölkerten, Erleuch­tung, sie verurteilten alle Gewalt und lehrten die Menschen, ein­ander zu lieben, obwohl diese Lehren wie ein Samenkorn sind, das auf Stein ausgesät wurde, und nicht keimen kann. Diese Wesen, die hellhäutig sind, werden von uns stets freundlich empfangen und landen oft in der Nähe unserer Klöster, wenn sie uns lehren und Dinge enthüllen, die verloren gegangen sind in den Jahrhunderten der Kataklysmen, die das Angesicht der Erde verändert haben.

Eine ohne Zweifel mehr als spannende Geschichte für die heutige UFO-Forschung! Zumal die Person des Albert d’Orville tatsächlich existierte und im besagten Jahr auch wirklich in Tibet gewesen ist. Aber ist sie deshalb auch wahr?

Die UFOs und „Wesen von an­deren Welten“ des Albert d’Orville

VIDEO & ARTIKEL: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: /NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: /NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Wahrscheinlich war es von Buttlar, der 1986 den Bericht im Deutschen Raum bekannt machte. In seinem genannten Buch gab er diese jedoch vor nunmehr genau 30 Jahren ohne Angabe einer Quelle wieder. Dennoch wurde die Geschichte über die Sichtungen des d’Orville und der angeblich von dem Lama erzählten Landungen von da an immer wieder zitiert.

Auch von dem einst in der Grenzwissenschaft sehr bekannten und aktiven Autoren Johannes von Buttlar in einigen seiner folgenden Büchern. Ich selber habe beispielsweise die UFO-Geschichte 1996 in meinem ersten Buch zitiert, sie allerdings Jahre später in einem anderen Buch revidiert.

Grund war eine sorgfältige Untersuchung der Geschichte des Soziologen und Mystery-Forschers Ingbert Jüdt, Universität Heidelberg, von der UFO-Forschungsgruppe DEGUFO e.V. Er machte sich 2005 auf die Spurensuche nach den Hintergründen des Tibet-UFOs von 1661 und kam letztlich zu einem niederschmetternden Ergebnis: Die komplette Story der UFO-Landung etc. ist absichtlich gefälscht worden!

Jüdt kam bei seinen Recherchen der Quellen zu dem Schluss, dass die Geschichte über W. Raymond Drakes Buch „Gods and Spacemen throughout History“ von 1977 in die deutsche UFO-Literatur kam. Über dieses Buch fand Jüdt daraufhin auch  die ursprüngliche Quelle. Es handelte sich um einen Artikel von Alberto Fenoglio, Italien, in dem Magazin „Clypeus“ der bereits im Jahr 1966 erschienen ist.

In diesem Artikel wiederum werden Literaturquellen genannt, die nach den weiteren Recherchen überhaupt nicht existieren. Jüdt schrieb zu dieser nicht existierenden Quelle 2005:

Aufgrund dieser dreifachen Fehlanzeige hinsichtlich Titel, Erscheinungsjahr und Erscheinungsort dürfen wir meines Erachtens ausschließen, dass das genannte Buch jemals existiert hat.“

Johann Wolfgang von Goethe - eine Deutsche Legende: Sah er als Teennager eine UFO-Landung? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Johann Wolfgang von Goethe – eine Deutsche Legende: Sah er als Teennager eine UFO-Landung? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Obwohl Albert d’Orville von 1621 bis 1662 wirklich lebte und auch tatsächlich in Tibet und Lhasa war, so ist ein Tagebuch von ihm bisher gänzlich unbekannt. Auch das grenzwissenschaftliche Magazin „Mysteries“ (Nr. 1/2004) berichtete vor rund 12 Jahren , dass von dem Geistlichen keinerlei Aufzeichnungen erhalten geblieben seien. Und in Pater Johann Gruebers (der Reisebegleiter von d’Orville 1661) Berichten der Reise, „sucht man Hinweise auf das himmlische Spektakel vergeblich“.

Eine bewusste Fälschung!

Ingbert Jüdt resümiert in seiner Veröffentlichung „Das UFO des Albert d’Orville, die ungeprüfte Weitergabe einer Fälschung“ in dem Magazin „DEGUFOFORUM“ (Nr. 45) über die Story des Tibet-UFO:

Da der ursprüngliche Gewährsmann für unser Zitat, Alberto Fenoglio, uns nicht existierende Sekundärliteratur unter geschoben hat (…) sind wir meines Erachtens ermächtigt, den Vorwurf einer bewussten Fälschung zu erheben.“

Diese dreiste Geschichte zeigt deutlich, dass die Idee der Aliens vor Jahrhunderten und Jahrtausenden bis heute unbewiesen ist. Sie zeigt aber auch sehr gut, dass es noch viel Forschung bedarf, um einen möglichen Beweis dieser Astronautengötter wirklich zu erbringen. Und vor allem zeigt sie auch, dass es schon vor der Sintflut an Fakes, Betrügereien und Irrtümern zur Grenzwissenschat im Internet solche Schwindel gab. Immerhin stammt die Fälschung mindestens aus dem Jahre 1966., wo an ein Internet nicht zu denken war …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das neue Buch von Erich von Däniken: „Botschaften aus dem Jahr 2118“ – Eine Rezension von Alexander Knörr

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Rezension: Erich von Däniken: "Botschaften aus dem Jahr 2118" - von Alexander Knörr (Bild: D. Herper / A. Knörr)
Rezension: Erich von Däniken: „Botschaften aus dem Jahr 2118″ – von Alexander Knörr (Bild: D. Herper / A. Knörr)

Vor einigen Wochen ist das neue Buch von Erich von Däniken erschienen: „Botschaften aus dem Jahr 2118 – Neue Erinnerungen an die Zukunft“. Von Däniken geht in seinem neuen Werk harsch mit Kritikern und all jenen ins Gericht, die das Thema Außerirdische immer wieder in den Bereich der Lächerlichkeit ziehen. „Auf der Erde wirkt eine alte Garde, die versucht, alle Entdeckungen im Bezug auf ET´s in unserem Sonnensystem lächerlich zu machen“, so EvD in seinem neuen Buch, denn „trotz fleißiger Zensur sind die Erkenntnisse nicht mehr aufzuhalten“. Der Mystery-Autor und Phänomene-Jäger Alexander Knörr hat den neuen Wurf des Altmeisters der Prä-Astronautik gelesen – hier seine Rezension vom 21. Oktober 2016.

 

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Von Alexander Knörr

Rezension zu „Botschaften aus dem Jahr 2118“ von Erich von Däniken

Kopp Verlag, Rottenburg 2016 / ISBN 978-3-86445-328-1 / Preis: 19,95€

Der neue EvD – meine Leseempfehlung

Als Autor und Privatforscher hat Erich von Däniken schon so manches einstecken müssen! So sehr wie ihn seine Fans loben und oft auch verehren, so sehr hassen ihn die Skeptiker und diejenigen, die denken, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Doch wie Erich von Däniken in seinem neuen Buch (und auch schon vorher) klarstellt, immer mehr (richtige) Wissenschaftler, Politiker und hochgestellte, bzw. hoch dekorierte Persönlichkeiten, die anfangs Skeptiker und Gegner seiner Theorien waren, sind wie umgedreht, wenn sie sich auch nur etwas mehr mit der Materie beschäftigen.

Erich von Däniken: „Botschaften aus dem Jahr 2118“ - auch über den Shop von Fischinger-Online erhältlich (Bild: Kopp Verlag)
Cover: Erich von Däniken: „Botschaften aus dem Jahr 2118“ – auch über den Shop von Fischinger-Online erhältlich (Bild: Kopp Verlag)

Damit Menschen, die bisher immer noch denken wir wären alleine ein wenig mehr Einblick in die Dinge haben, die in den vergangenen Jahren und auch heute noch vor sich gingen und gehen, wurde dieses Buch geschrieben. Und meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht unbedingt für die vielen Fans des Schweizer Autors gedacht, sondern für seine Gegner!

Das Buch startet mit einer interessanten Kurzgeschichte, die als Einleitung dienen soll. Doch eigentlich bedarf es dieser Geschichte nicht. Sie ist nett zu lesen, jedoch eigentlich überflüssig. Was folgt ist umso interessanter. Schon im ersten Kapitel vollführt Däniken einen Rundumschlag und wirft dem Leser Fakten und Aussagen von bedeutenden Menschen an den Kopf, dass ihm dieser nur so schwirrt. Schonungslos und ehrlich wie nie zuvor macht Erich von Däniken mit glasklaren Worten klar, dass alle seine Gegner falsch liegen MÜSSEN!

In den nächsten Kapiteln klärt er die angeblichen Widersprüche gegen einen Besuch von Außerirdischen früher und heute auf. Däniken selbst gibt zu, eine geistige Wende erfahren zu haben. Hatte er doch noch vor ein paar Jahren die moderne UFO-Forschung belächelt und nicht ernst genommen. Mittlerweile hat er tiefe Einblicke in die wirklich wichtigen UFO-Fälle genommen, mit Zeugen und Forschern persönlich gesprochen und einige Erfahrungen gemacht, die ihn 100%ig davon überzeugt haben, dass die Besucher von Einst auch heute wieder zurück gekehrt sind.

Mit Witz und Humor, jedoch immer hart an den Fakten geht er auf die Fragen

  • Wer sind die?
  • Wer sind wir?
  • Was kommt als nächstes?

in seinen folgenden Kapiteln ein. Ebenso fragt er in diesem Buch wer es denn aufnehmen wird, die Wahrheit ans Licht zu bringen und er bespricht ausführlich das Für und Wider warum sich die Außerirdischen Besucher noch nicht offen gezeigt haben.

Däniken stellt in seinem neuesten Buch klar: Wir hatten Besuch von Außerirdischen und sie sind wieder hier!

Der Blog des Mystery-Jägers und Autoren Alexander Knörr (Bild: A. Knörr)
Der Blog des Mystery-Jägers und Autoren Alexander Knörr (Bild: A. Knörr)

Dies tat er sicher schon zuvor, doch nie so schonungslos ehrlich und mit solch klaren Worten wie jetzt! Die Fragezeichen sind weg und durch Ausrufezeichen ersetzt worden!

Zitat:

Dass Außerirdische vor Jahrtausenden die Erde besuchten und unsere Vorfahren beeinflussten, ist belegbar. Aber…ET´s sind auch heute am Werk.

Natürlich bietet dieses Buch für den Insider, den Fan, den Kenner der Materie nichts Neues! Denn jeder, der sich mit diesen Themen eingehend beschäftigt weiß was los ist und kennt die Beweise (wenn auch nicht alle), die Erich von Däniken in seinem Buch darlegt. Aber diejenigen, die immer seine Gegner und die Gegner der Idee dahinter waren und immer noch sind, für die ist dieses Buch.

Doch leider werden sie es nicht lesen und wenn, nicht verstehen! Oder, wie Däniken in selbigem Buch auch öfter darstellt: sie wollen es nicht verstehen!

Zitat:

Auf der Erde wirkt eine alte Garde, die versucht, alle Entdeckungen im Bezug auf ET´s in unserem Sonnensystem lächerlich zu machen…trotz fleißiger Zensur sind die Erkenntnisse nicht mehr aufzuhalten. Die Botschaften sind unübersehbar!

Von mir eine eindeutige Leseempfehlung!

 Erich von Däniken: "Botschaften aus dem Jahr 2118" beim KOPP Verlag bestellenEuer

UFO-Alex


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Pro7 fragt: „Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?“ – „Galileo“ zu Besuch bei UFO-Forschern der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“. Review der online zu sehenden Sendung

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Screenshot der Galilo-Sendung von Pro7 am 27. Mai 2016 mit den UFO-Forschern André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (Bild: Screenshot Pro7-Video)
Die UFO-Forscher André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ mit einem Pro7-Reporter (Bild: Screenshot Pro7-Video)

„Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?“, das fragte sich der Sender „Pro7“ im Rahmen seiner populärwissenschaftlichen Sendung „Galileo“ am 27. Mai 2016. Um diese Frage näher zu beleuchten machte ich ein Reporter der Sendung auf den Weg nach Lüdenscheid um dort mit den beiden UFO-Forschern Hans-Werner Peininger und André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP e.V.) über das Thema zu sprechen. Heraus kam ein rund 10 Minuten langer TV-Beitrag von „Galileo“, der nun von dem Sender online gestellt wurde. Als Jäger des Phantastischen, dem die sehr oft mangelhafte Qualität von TV-Reportagen zu diesen Themen mehr als bekannt ist, habe ich mit den „Pro7“-Beitrag einmal genau angesehen. Hier mein Mystery-Review.

Blog-Feed

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Format der TV-Reihe „Galileo“ auf dem Sender „Pro7“ ist auch in der Grenzwissenschaft mehr als bekannt. Bekannt vor allem deshalb, da in dieser abendlichen Sendung rund um populärwissenschaftliche sowie auch rein banale Themen immer mal wieder Aliens, Mystery, UFOs & Co. behandelt werden. Von der „Area 51“ über Kornkreise bis zur Prä-Astronautik war in der Reihe schon alles dabei. Selbst ein „Galileo Mystery“ gab es einst zur Grenzwissenschaft, in dem es ausschließlich um die Rätsel und Phänomene der Welt ging.

Den allermeisten Mystery-Freundinnen und -Freunde graust es schon seit Jahren, wenn sie nur den Namen der Sendung in diesem Zusammenhang hören. Aber sehen wir uns mal an, was „Galileo“ am 27. Mai da über das Thema „UFO-Phänomen“ brachte.

„Pro7“ auf der Jagd nach UFOs

Auf der Internetseite zu diesem TV-Beitrag lesen wir:

Allein in Deutschland werden jährlich hunderte von unbekannten Flugobjekten gesichtet. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine Einrichtung, in der Forscher versuchen, diesen mysteriösen Sichtungen auf den Grund zu gehen.

Natürlich gibt es nicht nur eine „Einrichtung“ für UFO-Forschung in Deutschland, wie es der Text sagt. Auch der Moderator in der Ankündigung unterliegt diesem Irrtum. UFO-Fans wissen das – und es spielt auch eigentlich zum Review der Sendung keine wirkliche Rolle. Ebenso wie das albern durch das Bild schwebende UFO und die unvermeidliche Musik von „Akte X“ im Hintergrund. Kennen wir, ignorieren wir …

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)
Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)

Die eigentliche Einleitung des Beitrages mit dem Reporter ist meiner Meinung nach wirklich mehr als gut. Warum? Weil er sein Smartphone in der Hand hat und einfach mal guckt, was google so zum Thema UFO für Treffer liefert. Und genau das ist sicherlich heute der allererste Schritt von unzähligen Menschen, wenn sie mehr zum Thema erfahren wollen. Wohin sie das dann schlussendlich führt und was man dadurch für eine Meinung gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

Den „Pro7“-Journalisten jedenfalls führt dies nach Lüdenscheid zur „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP e.V.), wo ihn der UFO-Forscher und Autor die Tür zu deren Büros öffnet. Einer von 50 aktiven UFO-Ermittlern sei dieser, so heißt es im Video. Woher diese Zahl stammt, ist mir nicht klar. Wie mit Sicherheit den meisten Zuschauern der Sendung, die diese, wie ich, mit einem wachen „Mystery-Auge“ gesehen haben.

Definiere „aktiviere UFO-Forscher“…könnte man einwenden. Sicherlich stammt diese Zahl von der GEP selber und wurde nicht von „Pro7“ errechnet. Interessant finde ich sie aber schon sehr, da es eben eine Frage der Definition ist. Erbsenzählerei für den Laien, sicherlich. Spannend für Jäger des Phantastischen mit Blick für die Details, bestimmt.

Vor Ort bei der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“

In den Räumen der GEP stellt sich der UFO-Forscher Kramer den Fragen des Reporters und erläutert die Arbeit eines „UFO-Jägers“ Etwa auch, dass die Ermittler der GEP nicht dazu da sind, die eingegangenen Meldungen von UFO-Sichtungen zu widerlegen. „Wir gucken einfach, was könnte die Erklärung sein“, so Kramer.

Vorgestellt wird auch der Fragebogen zu den Details der Sichtung, den UFO-Zeugen ausfüllen (sollten), wenn sie ein UFO melden wollen. Diesen findet man auch online unter diesem GEP-Link. Ebenso wird sachlich erklärt, dass UFO-Zeugen keine „verrückten Leute“ sind, die an den Verein ihre Sichtungen herantragen. Vielmehr sei es, so Kramer, ein Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung in Deutschland, der UFOs sieht. Eine wichtige Aussage, die aber an dem schlechten öffentlichen Ruf des UFO-Thema und auch dessen überwiegende Negativdarstellung in den Mainstreammedien nichts ändern wird.

Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Video auf YouTube)(Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L.A. Fischinger)

In einem Nebensatz werden auch UFO-Entführungen nur leicht angeschnitten, da André Kramer hierzu auch die Arbeit „Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel von „UFO-Entführungen“ veröffentlicht hat (s. auch hier).

Auch wird bei „Galileo“ darauf eingegangen, was denn der Grund für die Sichtung eines UFO sein könnte. Beispielsweise auf Bildern der NASA, die zweifellos innerhalb der UFO-Gemeinde immer schon populär waren. Aber eben auch, dass ein UFO-Zeuge zum Beispiel Weltraumschrott beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre oder nur die Raumstation ISS gesehen hat. Fakten, die der UFO-Interessierte kennt und den Profi in solche Sendungen langweilen – aber unabdingbar mit in derartige TV-Berichte gehören. Ebenso wird das Thema der UFO-Schwindel vorgestellt. Fälschungen wie durch Handy-UFO-Apps oder sogar UFO-Plastik-Modelle, wie anhand eines UFO-Fotos von 1995 erklärt wird. Uneingeschränkt kann man hier den Aussagen von Kramer zustimmen, dass die „klassischen“ UFO-Fakes durch Modelle & Co. schon lange durch moderne Digitaltechnik abgelöst worden sind.

Hans-Werner Peiniger in seiner Funktion als Gründer und Chef der GEP e.V. kommt natürlich ebenso zu Wort. Auch Peiniger erklärt die Arbeit eines UFO-Ermittlers und weist darauf hin, dass Zeugen auch mit der gelieferten Erklärung einer Sichtung nicht zufrieden sein können. „Nicht jeder lässt sich gerne sein UFO kaputt machen“, so Peininger. Dennoch bleiben UFO-Fälle, die eben nicht erklärt werden können. Natürlich auch bei der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“, wie anhand eines UFO-Falles von zwei Polizisten dargelegt wird.

(Ein erstaunliches) Review-Fazit

Der „Galileo“-Reporter bzw. die Sendung resümiert am Ende des Beitrages, dass UFO-Forscher tatsächlich „keine Spinner“ sind und dass diese Art der Mysterien-Jagd durchaus fasziniert sei. Das kann ich, obwohl selber kein UFO-Ermittler und eher mit den Rätseln der Vergangenheit befasst, natürlich nur unterstreichen.

Mein Fazit der 10 Minuten dauernden UFO-Reportage von „Pro7“ wundert mich schon irgendwie selber: „Galileo“ und die beiden UFO-Forscher des Vereins GEP haben die Thematik überaus sachlich dargestellt und, soweit in der Zeit möglich, erklärt. Erstaunlich ist aber viel mehr, dass der Sender selber auf „Hohn und Spott“ beim Schneiden des Beitrages und in den Kommentaren verzichtete. Damit hätten die Redakteure sehr schnell aus sachlichen Ausführen der beiden Ermittler einen vollkommen anders aussehenden Beitrag schaffen können.

Und das ist in den Mainstreammedien überaus selten, wie es die Jahrzehnte der UFO-Forschung zeigen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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6 Fragen an Lars A. Fischinger – Interview mit dem Jäger des Phantastischen: „Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination“

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Interview mit Lars A. Fischinger Oktober 2015
Interview mit Lars A. Fischinger vom Oktober 2015 (Bild: privat / Montage: L. A. Fischinger)

Neues Interview mit mir vom 23. Oktober 2015 von Buecherwurm.org. Dort heißt es einleitend zu den 6 Fragen an mich: „Lars A. Fischinger ist ein bekannter deutscher Sachbuchautor, der über verschiedene Themen aus den Bereichen der Prä-Astronautik sowie über UFOs und diverse Grenzwissenschaften schreibt. Er ist ein Tausendsasa, der als Herausgeber und Mitarbeiter von Fachmagazinen arbeitet, eine Serie über Prä-Astronautik beim japanischen Fernsehen unterstützt hat und der neben seinen Recherchen noch eifrig darüber bloggt und diese sogar im eigenen Youtube-Kanal präsentiert. Heute stellt er sich wagemutig dem schriftlichen Interview unseres Blogs.“ Ein thematisch sehr weites und offenes Interview. Von den Anfängen meiner Arbeit als Jäger des Phantastischen, über Fakes und Schwindel in der Grenzwissenschaft oder auch meinen Neidern/Hatern bis zum toten Mystery-Buchmakt und der „Umsonst-Gesellschaft“.

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Interview: Daniela Mattes / Buecherwurm.org

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Rahmen der Interview-Reihe „6 Fragen an …“ der Internetseite Buecherwurm.org, hat die Autorenkollegin Daniela Mattes mich gebeten dort auch „Rede & Antwort“ zu stehen.

Wer selber Autor, Blogger, Schriftsteller oder sogar YouTube-Vlogger ist, der weiß, dass die tTage zu kurz und die Zeit zu knapp ist. Dennoch habe ich es zeitlich geschafft die Fragen zu beantworten und inzwischen sind sie online gegangen. Sehe ich das richtig, dann entschuldige ich mich schon mal bei Euch, falls meine Antworten zu umfangreich ausgefallen sind. Und falls sich einige „auf den Schlips getreten fühlen“, wenn es hier und da zu offen beantwortet wurde …

Die vereinzelten Links habe ich eingefügt.

Interview mit Lars A. Fischinger: „Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination“

Lieber Lars, bei Dir weiß man gar nicht, wo man mit den Fragen beginnen soll. Du hast deine ersten Bücher schon in jungen Jahren veröffentlicht und eine steile Karriere hingelegt.

Buecherwurm.org - Die Welt der Bücher
Buecherwurm.org – Die Welt der Bücher. Eine Internetseite, die sich lohnt!

Frage 1: Weißt Du noch welches Buch oder Thema bei Dir der Auslöser war, zunächst über diese Themen zu recherchieren und dann aber sogar selbst darüber schreiben zu wollen?

L. A. Fischinger: Oh, ja, das weiß ich noch so gut, als sei es erst gestern gewesen!
Mich faszinierte seit den aller frühesten Kindertagen das Unfassbare, das Universum, die Vergangenheit, Rätsel der Menschheit, Aliens, versunkene Welten und fremde Kulturen und mehr. So kam es eines Tages, dass ich noch als Schüler nach Art des großartigen Vordenkers Jules Verne einen Roman in solcher einer Art begonnen habe zu schreiben – mit Bleistift auf A4-Papier. Ich wollte auch „Bücher des Phantastischen“ schreiben.

"Belgien hat seine UFOs wieder" (Bild: Archiv L. A. Fischinger)
„Belgien hat seine UFOs wieder“ (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

Doch im Herbst 1989 änderte sich alles schlagartig! Am Fernsehen sah ich zwei damals schon ältere Dokumentationen von und mit Erich von Däniken („Erinnerungen an die Zukunft“ und „Botschaft der Götter“), die mich ungemein in ihren Bann zogen. Ich erinnere mich sogar noch an die Kommentare meiner Eltern damals, als ich die TV-Wiederholungen der Sendungen am gemeinsamen Mittagstisch nicht abstellen, sondern erneut sehen wollte.

Es war mit diesen beiden Dokumentationen damals auf „Pro7“ um mich „geschehen“. Dieser mir bis dato unbekannte Erich von Däniken und dessen Prä-Astronautik-Idee waren schlicht fesselnd. Vor allem deshalb, da in diesen Sendungen offenbar alle meine oben genannten Interessen zusammen vereint waren. So kaufte ich mir das Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ als günstiges Taschenbuch und las mich in die Materie ein. Viele weitere Bücher von Erich von Däniken, Robert Charroux etc. folgten. Vom Taschengeld ebenso wie vom Trödelmarkt oder vom Weihnachtsmann.

Und um 1990 war auch genau jene Zeit der „Belgischen UFO-Welle“, über die auch immer mal in Zeitungen berichtete wurde. So begann ich gleichzeitig auch, mich für das UFO-Thema zu interessieren und entsprechende Berichte zu sammeln. „Belgien hat seine UFOs wieder“ war damals der erste UFO-Zeitungsbericht, der von mir archiviert wurde. So was vergisst man nicht. Auch nicht, dass ich zeitgleich begann, grenzwissenschaftliche Artikelchen für die Schülerzeitung und mein erstes Sachbuch zu schreiben …

Frage 2: Bei der Vielzahl der seltsamen Phänomene und Rätsel, die Dir bisher begegnet sind, wie skeptisch oder wie offen bist Du da bei der Recherche? Bist Du grundsätzlich so eingestellt, dass Du alles für möglich hältst, oder wäre es Dir eher wichtig, für alles eine natürliche Erklärung zu finden oder es sogar als Hoax zu entlarven, wie zum Beispiel die UFOs oder den Yeti?

L. A.Fischinger: Ich halte fast alles für möglich. Nur leider ist es so – gerade und vor allem heute!! – dass enorme Massen, so kann man es schon sagen, von Fälschungen, Falschmeldungen, bewussten Schwindeln und auch falsch verstandene „Mysterien“ kursieren. Immer wieder tauchen diese auf. Aufgrund des Internets eigentlich jeden Tag, da dort jeder alles online stellen kann. Daraus bildete sich unlängst eine Art „Grenzwissenschafts-Mix“. Das heißt, dass Mysterien der Menschheit mit anderen Mysterien vermischt werden und ein neues „Rätsel“ daraus geboren wird.

Auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Obacht vor falschen Sensationen der Grenzwissenschaft – denn auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten (Bild: L. A. Fischinger)

Ich unterstelle hier keine bösen Absichten, aber es ist eindeutig so, dass „junge Online-Grenzwissenschaftler“ viele alte Mysterien nicht mehr kennen und dann in völlig anderen Zusammenhängen und gerne mit weiteren Phänomenen vermischen. Erst vor einigen Tagen las ich online von „Flugzeugmodellen aus Kupfer von den alten Ägyptern“. Die gibt es aber nicht. Gemeint waren damit die „Goldflieger“ aus Südamerika. Ein weiteres Beispiel sind Fotos und Videos im Internet, die vollkommen verschiedene Rätsel der Welt in einen einzigen Topf werfen. Ganz besonders bitter ist es, wenn man sogar durch kostenlose Online-Quellen beweisen kann, dass dies oder das nicht echt/wahr ist, aber es ignoriert wird.

Hin und wieder lege ich dar, dass dieses oder jenes Unsinn ist und eben ein Fake oder ein Irrtum. Du fragst nach UFOs und dem Yeti und deren Entlarvung als Hoax. Ich halte diese Themen an sich nicht für Hoaxes, womit ich diese auch nicht als solche „entlarven will“ und auch nicht kann. Was hingegen – sagen wir – einzelne UFO-Filme und Ähnliches angeht, so ist mir meine Zeit fast immer zu schade diese irgendwie zu „entlarven“. Das UFO-Phänomen ist real und deren Untersuchung nicht Aufgabe eines Prä-Astronautikers. Finde ich. Auch wenn ich bei Fällen, die in den Medien in Deutschland oder weltweit besonders „breitgetreten“ werden, dann und wann beispielsweise auf meinem YouTube-Channel doch ein Video dazu mache. Jedoch nur, wenn ich glaube, dass dieser UFO-Fall aufgrund des Medieninteresses meine Zuschauerinnen und Zuschauer interessieren könnte. Oft sehe ich das vorhandene Interesse auch an deren Zuschriften.

Solche „Online-UFOs“, wie eben diese Filmchen im Internet, sind aber ein Thema für sich. Vor allem auch deshalb, da kein sachlicher Untersucher solches Material online von daheim aus 100% analysieren kann. Eigentlich bedarf es hierbei unabdingbar eines persönlichen Kontaktes und auch des Gesprächs mit den Zeugen. Vielleicht sogar eine Recherche vor Ort, wenn der Fall spannend zu sein scheint. Ein YouTube-Film, anonym online gestellt und natürlich in der Qualität komprimiert, ist kaum aussagefähig. Aufgrund dieser Tatsachen zeigt sich auch, dass „UFO-Forscher“ ein zeit- und kostenintensiver (Freizeit-)Job ist.

Vortrag über "Das Wunder von Guadalupe", das Grabuch von Turin und den "Schleier von Manoppello" von L.A. Fischinger 2009 (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO, ARTIKEL & INTERVIEW über „Das Wunder von Guadalupe“, das Grabtuch von Turin und den „Schleier von Manoppello“ von L.A. Fischinger 2009 (Bild: L.A. Fischinger)

Frage 3: Mit Deinem Buch „Das Wunder von Guadalupe“ hast Du so viel Aufmerksamkeit erregt, dass Du 2007 sogar eine Audienz beim Papst (Papst Benedikt XVI.) bekommen hast. Das ist doch sicher ein ganz besonderer Höhepunkt in Deinem Leben und Schaffen gewesen. Wie ist das damals abgelaufen? Der Papst hat zufällig von Deinem Buch gehört und Dich gleich angerufen oder wie kommt man bis zum Papst und wie war die Audienz?

L.A. Fischinger: Ohne Frage war das eine Ehre. Und eine große Freude als bisher einziger Prä-Astronautiker weltweit (soweit ich weiß!) eine persönliche Audienz beim Papst zu bekommen. Das darf man sich aber nicht als eine Art „privates Treffen“ unter vier Augen im Vatikan vorstellen. Solche Audienzen finden im Rahmen der Generalaudienz im Vatikan statt. Dort bekommt man vom Vatikan quasi als „VIP-Gast“ die Gelegenheit den Heiligen Vater anschließend zu treffen und einige Worte mit ihm zu wechseln.

In meinem Fall war es so, dass ich mein Buch „Das Wunder von Guadalupe“ in den Vatikan schickte und daraufhin eingeladen wurde, dem Papst dieses persönlich zu überreichen. Das Angebot kann (und sollte) niemand ausschlagen und bis heute bin ich froh, dass es geklappt hat. Ich erinnere mich gerne daran.

Interessant bei dieser Audienz war auch Folgendes, was ich bisher gar nicht erzählte: Mich begleitete damals die Mystery-Kollegin und Freundin Sonja Ampssler, mit der ich bei dieser Gelegenheit einige Tage in Rom verschiedene Rätsel der Vergangenheit und Touristenattraktionen erkundete. Sonja war nicht zu diesem Treffen eingeladen und hatte schon gar nicht eine „VIP-Karte“ für eine persönliche Begegnung mit dem Papst. Sie wollte einfach im Vatikan warten. Doch irgendwie wurde sie, als ich den Wachen meine Einladung zeigte, einfach mit vorgelassen. Darauf war sie nicht vorbereitet und wir waren doch mehr als erstaunt …

Frage 4: Du hast schon unheimlich viel erreicht und bist ständig am Ball, hast Du da überhaupt noch Ziele, die das bisher Erreichte noch toppen können? Welche Ziele sind das?

Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger - der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube
„Ancient Aliens & Mystery Files“ mit Lars A. Fischinger – der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube – auch diese Arbeit kostet sehr viel Zeit.

L. A. Fischinger: Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination. Ich habe zahlreiche Buchideen im Kopf, die ich seit Jahren verwirklichen will. Aber die Zeit habe ich nicht und die Szene des Unfassbaren will heute am liebsten alles kostenlos. Das kennen alle Autoren, nicht nur aus dem Bereich der Grenzwissenschaft.

Ein Buch anzuschaffen kostet aber nun mal Geld und auch die Recherchen für den Autor sind nicht umsonst. Der Markt für Phänomene-Literatur (nicht Esoterik) ist seit Jahren enorm eingebrochen und teilweise schlicht am Boden. Autoren und die großen Verlage können so nicht mehr kostendeckend arbeiten. Leider bestätigt das die Marktforschung der etablierten Verlage immer sehr deutlich. Also sind zwei „Hauptbücher“ im Hinterkopf, währen ich mich vor allem auf die Online-Welt konzentriere. Auch das fordert enorme Zeit. Leider.

Frage 5: Wenn man ständig so präsent ist und mit so vielen Menschen zu tun hat, gibt es sicher nicht nur Freunde und Gönner, sondern auch Neider. Wie stark bist Du davon betroffen und wie gehst Du damit um?

L. A. Fischinger: Die gibt es in der Tat. Und nicht zu wenige, was ich aber auch schon wieder revidieren muss. Ich bekomme täglich einige Hundert Emails, Nachrichten, Kommentare usw. die fast ausnahmslos positiv sind. Die sehr wenigen negativen Meinungen sind zu 99% pure Dummheit, Ignoranz und sogar Unwissenheit.

Beispielsweise bekomme ich bei diesen „Kritiken“ oft zu lesen, dass ich dies und das in einem Video auf meinem YouTube-Kanal gesagt haben soll, was aber nicht wahr ist usw. Da muss ich lachen und weinen, da solche Aussagen häufig nicht stimmen und so zeigen, dass derjenige das Video niemals aufmerksam sah und verstand. Andere regen sich gerne auf, dass ich Unsinn, Lügen, Irrtümer, Schwindel und schlichten Mist als solchen auch mal benenne. Es aber selber nüchtern nachzuprüfen, dafür sind diese „Hater“ oft zu faul. Oder aber, ihnen fehlen die Quellen, die man sich im aller „schlechtesten Fall“ in Form eines Buches aus Papier kaufen müsste. Selbst und vor allem auch Bücher der Grenzwissenschaft könnten das sein. Und das sollte ja eigentlich eine Art Pflicht sein, dass man diese Literatur kennt. Es ist auch jene Gruppe von „Kritikern“, die teilweise unzufrieden sind, dass ich eben für ein Mysterium eine einfache Lösung anbieten kann – nur anhand kostenloser Online-Quellen. Dann ist die Erklärung eben nicht deren Geschmack.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
Das aktuelle Pro-Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: „Rebellion der Astronautenwächter(Bild: L. A.Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Eine weitere „Skeptiker-Gruppe“ ist hingegen absolut mürrisch, wenn ich persönlich keine abschließende Meinung habe. Ich bin zu 100% überzeugt von UFOs und auch der Idee, dass die Götter Astronauten aus dem All waren. Aber: wenn man etwas nicht beweisen kann, kann man durchaus die Pros & Kontras nennen. Die Kontra-Seite wird fast immer nicht gerne gehört, muss aber auch beachtet werden. Das ist wichtig.

Eine rein persönliche Meinung in meinen YouTube-Videos würde die ganze Aussage des Videos und die folgenden Kommentare (meistens) „manipulieren“. Bitter ist es nur dann, wenn ich lesen muss, dass ich ein „Desinformant“ sei. Eben weil meine Aussagen dem ein oder anderen wieder stinken. Oder es heißt, ich sei jemand, der pauschal Astronautengötter, Rätsel der Menschheit, Aliens, UFOs etc. pp. ablehnt. Was wiederum beweist, dass man sich nicht mit anderen Blog-Texten, Artikeln, zahlreichen Büchern oder Videos von mir befasste oder überhaupt mit meiner Person als Jäger des Phantastischen und den Hintergründen. Die, ganz nebenbei, kostenlos in meiner umfangreichen Vita online auf meinem BLOG stehen.

Eine weitere Kategorie sind die reinen Spinner und Idioten. Diese reicht von nicht informierten Hardcore-Esoterikern bis total Verrückten. Diese Hardcore-Gläubigen haben dabei das Problem, dass sie selbst Quellen aus der Grenzwissenschaft selber nicht kennen – aber sich eben auf diese beziehen. Etwa auf Erich von Däniken. Oder sie reden ständig von den Aliens „Anunnaki“ und deren Planeten „Nibiru“, kennen aber dabei den Prä-Astronautik-Autoren und Erfindern dieser Ideen Zecharia Sitchin überhaupt nicht. Da diese Themen online eine ganze Welt für sich sind, angereichert mit viel Unsinn, ist das traurig. Ein Kommentar eines Nibiru-Fans war etwa mal, dass es denjenigen nicht interessiert, was ein ihm (oder ihr) unbekannter Sitchin zu Anunnaki und Nibiru geschrieben habe.

"Die Akte 202" von Lars A. Fischinger , 2010 (Bild: Silberschnur Verlag)
„Die Akte 2012“: mehr als umfangreich habe ich z. B. darin das Thema „Nibiru“ behandelt (Bild: Silberschnur Verlag)

Weitere Kommentare warfen mir vor, ich würde Sitchin seine Bücher quasi als „Meilensteine“ der Prä-Astronautik anpreisen. Aber nicht weil der der Autor so erfolgreich war, wie es das Web ja auch zeigt, sondern weil ich seine Arbeiten als Wahrheiten oder meinetwegen als Beweise ansehe. Erneut ein Beweis, dass solche Aussagen vom puren Nichtwissen meiner Arbeit und meinen Veröffentlichungen dazu zeugen.

Die Idioten hingegen sind ein Fall für sich. Diese Spinner scheuen nicht vor Morddrohungen gegen mich zurück, wollen gleich mein Heim anzünden, mich verprügeln oder belästigen sogar meine Familie.

Frage 6: Als fleißiger Autor und Blogger bist Du täglich mit neuen Themen konfrontiert, gibt es derzeit eines, aus dem Du ein neues Buch machen wirst, oder stehen andere aktuelle Projekte an, über die Du berichten möchtest?

L. A. Fischinger: Wie erwähnt habe ich einige Bücher vorbereitet. Aber auch einige eBooks, die zum Teil sogar schon praktisch fertig sind, für die mir aber die Zeit fehlt. Auch laufen trotz der knappen Zeit Recherchen „im Hintergrund“ für ein neues Sachbuch, an dem zwei, drei Verlage bereits ihr grundsätzliches Interesse bekundet haben.

Ebenso war ich vor einiger Zeit in München bei einem großen Verlagshaus, um dort mit Lektorat und Verlagsleitung eine ganze Buchreihe mit verschiedenen Autoren der Grenzwissenschaft zu besprechen. Auch von und mit mir. Die Marktprüfung des Verlages in Sachen Mysterien der Welt, Aliens, UFOs usw. machte den Plänen der Verlage und mir später aber einen Strich durch die Buchreihe bzw. das Verlagslabel.

Bücher zur klassischen Esoterik und Spiritualität, die ja immer sehr gefragt sind, lehne ich jedoch ab. „Ein Autor wächst mit seinen Aufgaben – sollte er zumindest“, sage ich immer gerne. Aber ein Autor sollte sich nicht an Themen verkaufen, die nicht die seinen sind oder seinen Überzeugungen entsprechen.

Lars A. Fischinger und Daniela Mattes auf einer Tagung (Bild: L. A. Fischinger)
Lars A. Fischinger und und die Autorin Daniela Mattes von Buecherwurm.org auf einer Tagung (Bild: L. A. Fischinger)

Obwohl ich jeden Tag mit neuen Themen konfrontiert bin, viele davon auch wirklich überaus spannend klingen, fehlt vielen wirkliches Potenzial. Man muss genau überlegen, wo man in Recherchen investiert und vor allem wofür man seine überaus knappe Zeit „opfert“. Jetzt gerade ganz aktuell begeisterten mich viele kleine Phänomene und Themen. Was hat etwa die Mission „Kepler“ der NASA bei der Suche nach Erden im Kosmos noch zu bieten? Eine Frage, die bestenfalls ganz plötzlich zu einem großen Thema von Welt werden kann. Spannend sind auch die Themen „Affenmenschen“, also Kryptozoologie, oder „Riesen der Vorzeit“. Ebenso ungebrochen die Mythen und Überlieferungen der Vergangenheit – der eigentliche Kern der Prä-Astronautik. Sie sind es, die am meisten Potenzial haben …

Lieber Lars, dann dürfen wir ja auch in Zukunft noch einige neue Bücher von Dir erwarten, die Themen scheinen Dir ja noch lange nicht auszugehen.

Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Offenheit und weiterhin viel Erfolg!

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Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte „UFO-Berichte“ und Begegnungen mit der Anderswelt / +++ Artikel +++

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Das UFO-Phänomen - Mindestens Jahrhunderte alt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)
Das UFO-Phänomen: Mindestens Jahrhunderte alt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Die UFO-Gruppe „Magonia Exchange“ um den Gründer Chris Aubeck ist überzeugt, dass das UFO-Phänomen Jahrhunderte alt ist. Nicht erst seit der legendären UFO-Sichtung von Kenneth Arnold 1947 und dem Roswell-UFO-Absturz im selben Jahr gibt es solche Schilderungen. Recherchen in Zeitungsarchiven aus aller Welt zeigen, dass praktisch zu allen Zeiten unerklärliche Erscheinungen am Himmel gesehen wurde, so die UFO-Forscher vor einigen Monaten in Madrid nach der der Auswertung derartigen Dokumente. Doch schon hinter dem Namen der UFO-Forschungsgruppe verbergen sich unglaubliche Geschichten der Vergangenheit … und das ist nur die Spitze des Eisbergs bei der Beschäftigung mit dem UFO-Phänomen .

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das moderne UFO-Phänomen ist mit Sicherheit im Jahre 1947 geboren worden. Allein schon der angebliche UFO-Absturz im Sommer 1947 in Roswell in den USA war ein Kernauslöser des heutigen UFO-Phänomens. Das ist für grenzwissenschaftliche Autoren und Forscher kein Geheimnis.

Das UFO-Phänomen: uralt?

Umstrittener hingegen ist die Tatsache, wie Berichte aus vergangenen Jahrhunderten zu bewerten sind, die von unbekannten Objekten am Himmel oder auch von seltsamen Wesen aus Anderswelten erzählen. Themen, die sich auch in meinen eigenen Büchern immer wieder aufgegriffen haben. Die UFO-Forscher der Gruppe „Magonia Exchange“ gaben im Mai 2015 in Madrid (Spanien) bekannt, dass sie tausende Quellen aus der Vergangenheit nun systematisch nach derartigen Berichten untersucht haben. Der Grüner Chris Aubeck sagte in Madrid zu dem Quellenmaterial der Untersuchung:

Wir haben weltweit etwa 100 Mitglieder. Wir haben etwa 4000 Dokumente, Ausschnitte, Manuskripte aller Art und sogar einige sehr alte Bücher.“

Das Gruppenmitglied Theo Paijmans ergänzte, dass wir nur die „Spitze des Eisberges“ sehen und das es UFO-Sichtungen „seit tausenden von Jahren gibt“. Von der Antike bis zum Beginn des heutigen UFO-Phänomen 1947 hätten die UFO-Forscher um Chris Aubeck systematisch Material nach mutmaßlichen UFO-Zeugnissen durchsucht.

Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Tatsächlich sind in der Prä-Astronautik und der UFO-Forschung solche Schilderungen der Vergangenheit immer wieder in der Diskussion. Beispielsweise habe ich auf dieser Webseite am 7. Juli 2014 einen interessanten „UFO-Bericht“ eines Buddhismus-Meisters aus dem Jahr 1884 diskutiert. Aber auch das Thema der „Entführungen durch Außerirdische“ ist mit Sicherheit uralt, wie es dieses Video auf YouTube zeigt und wie es zahlreiche Geschichten des Mittelalters nahelegen.

Die Grenzwissenschaft wirft dabei der etablierten Wissenschaft auch immer wieder vor, dass diese derartige Fakten in Sachen „Berichte über Unerklärliches am Himmel“ ignoriert. „Märchen“ sind eben Geschichten der Folklore und nicht mit den UFOs oder Aliens von heute zu vergleichen (hinter denen nach deren Meinung eh nichts Ungewöhnliches steckt), argumentiert die wissenschaftliche Community. Aber auch dieser Vorwurf an die bodenständigen Forscher ist nicht neu. Schon die Mystery-Legende Charles Fort hat dies in seinen Büchern über das Phantastische in der Welt vor rund 100 Jahren getan.

Charles Fort – der Wegbereiter der Grenzwissenschaft!

Fort, der meiner Meinung nach bis heute zu wenig Beachtung in der Grenzwissenschaft findet, war Zeit seines Lebens ein emsiger Rechercheur aus dem Bereich der Rätsel und Phänomene. Von Fischen, die vom Himmel regnen, bis zum UFO-Phänomen, wie man es eben heute nennt, spürte er unzählige Mystery-Fälle auf. Zehntausende Dokumente sichtete er und verfasste dazu Reihe Reihe von Büchern. Seine über 60.000 Notizen, die in der New Yorker „Public Library“ aufbewahrt werden, sind eine einmalige Sammlung des Seltsamen.

"Bevor die UFOs kamen ..." (Bild: L.A. Fischinger)
Aliens & UFOs sind ein uraltes Phänomen: „Bevor die UFOs kamen …“ (Bild: L.A. Fischinger)

Ein Beispiel: Ein dramatischer Fall eines unbekannten Objektes ereignete sich nach Fort seinen Recherchen am 12. November 1887 vor der Küste New Scotlands nahe Kap Race (Neufundland). Gegen Mitternacht an diesem Tag konnte die Besatzung des Schiffes „Le Sibérian“ eine riesige Kugel aus Feuer beobachten. Ein Meteor, könnte man meinen. Doch das leuchtende Objekte stürzte nicht ins Meer, sondern stieg aus dem Ozean herauf. In nur rund 16 Metern Höhe flog das „Objekt“ auf das Schiff zu und verschwand dann in Richtung Südosten.

Die Zeugen betonten, dass das seltsame Objekt gegen die Windrichtung geflogen sei. Dieser Vorfall liegt weit über 100 Jahre zurück – er geschah in einer Zeit, als es keinerlei irdische Technologie gab, die hierfür verantwortlich gewesen sein könnte. Heute ist das Phänomen als USO bekannt, ein „Unidentified Submarine Object“ (nicht identifizierte unterseeisches Objekt), und durchaus ein Teil des modernen UFO-Phänomen.

Fort war damit eine Art Vorgänger als Einzelkämpfer der UFO-Organisation „Magonia Exchange“. Was aber hat es eigentlich mit den Namen der UFO-Gruppe auf sich? Wer oder was ist „Magonia“?

Reisen nach Magonia

Hinter dem Begriff „Magonia“ verbirgt sich ein Mystery-Krimi. Magonia war vor über 1000 Jahren eine Art „Luftreich“ oder fremdartige Welt, in denen „Luftgeister“ mit Namen Sylphen gewohnt haben. Diese Wesen der Lüfte sollen beispielsweise in der Regierungszeit des Frankenkönigs Pippin der Jüngere (714 bis 768 nach Christus), dem Vater von Karl dem Großen, in Frankreich ihr Unwesen getrieben haben. Ganze Menschenmassen hätten diese Sylphen in ihre Anderswelt verschleppt, wie es spätere Berichte dokumentiert haben. Sie kamen in seltsamen „Luftschiffen“ herab, nahmen nach belieben arglose Bewohner der europäischen Städte mit nach Magonia und zeigten ihnen dort teilweise allerlei „Zauber“.

Cover von de Villars "Le Comte de Gabalis" (Bild: L.A. Fischinger)
Cover von de Villars „Le Comte de Gabalis“ (Bild: L.A. Fischinger)

Im Jahr 1670 veröffentlichte der Geistliche Nicolas-Pierre-Henri de Montfaucon de Villars aus Frankreich ein Buch, in dem er auch diese Ereignisse um Magonia schilderte. Überspitzt gesagt, eine der ersten Veröffentlichungen zum UFO-Phänomen.

Abbé de Villars beschrieb in „Le comte de Gabalis, ou Entretiens sur les sciences secrètes“ diese Sylphen des Himmels, „die sich allem Volk in der Luft“ zeigten, wie folgt:

Sie taten es mit Pracht; man sah diese Geschöpfe in menschlicher Gestalt in der Luft, bald in Schlachtordnung fortrückend oder unter Waffen stehend oder ruhend unter prächtigen, bald in Luftschiffen von bewunderungswürdiger Bauart, deren Segel nach dem Geheiß der Zeyphre schwollen.“

Montfaucon de Villars notierte weiter, dass sich die Menschen, die einst diese sonderbaren Phänomen sahen, nicht „über die Beschaffenheit dieses Schauspiels“ nachdachten. „Der Pöbel hielt es für Zauber“, so der Abbé. Karl der Große und Ludwig der Fromme erließen wegen dieser Sylphen des Himmels sogar Verordnungen, die es ihnen verboten, sich den Menschen in ihren Luftschiffen zu zeigen. Das klingt schon mehr als verwunderlich. Doch de Villars notierte in seinem Bericht zu den Geschehnissen sogar:

Um ihnen [dem Volk, L.A.F.] die üble Meinung, welche sie von ihrer unschuldigen Ausrüstung hegten, zu benehmen, entschlossen sie [die Sylphen, L.A.F.] sich, allenthalben Leute zu entführen, sie ihre schönen Weiber, ihren Staat, ihre Regierungsform sehen zu lassen und sie dann an verschiedenen Orten der Welt niederzusetzten. Sie führten diesen Vorsatz aus. Das Volk, das diese Leute herabsinken sah, lief allenthalben hinzu, hielt sie für Zauberer, die sich von ihren Gefährten trennten […]“

UFO-Sichtung 1884? (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)
ARTIKEL: Auch der buddhistische Meister Hsu Yun sah 1884 UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)

Diese Schilderungen sind ohne Frage sehr erstaunlich. So sagt dieser doch nichts anders, dass fremde Wesen über die Städte Europas mit Luftschiffen geflogen kamen und Menschen  entführen. Diese Entführten wurden angeblich dann sogar „an verschiedenen Orten der Welt“ wieder von den „Geistern“ freigelassen. Das klingt nach einem vermeintlich „modernen“ UFO-Phänomen.

So etwa erging es auch einer Frau und drei Männern, die in der südfranzösischen Stadt Lyon von den Sylphen abgesetzt wurden und dessen Erlebnis ebenfalls von dem Abbé de Villars nachträglich dokumentiert wurde. In Lyon, so der Bericht, seinen die vier Menschen nach ihrer Entführung „aus diesen Luftschiffen“ gestiegen, so dass sich „die ganze Stadt versammelte“ und die Fremden als böse Zauberer strafen wollte:

Die vier Schuldlosen rechtfertigten sich, sie wären aus dem Lande selbst, wären vor kurzem von seltsamen Leuten entführt worden, sie ihnen unerhörte Wunder gezeigt, und sie gebeten hätten, Nachricht davon zu erteilen.

Der aufgebrachte Mob wollte die vermeintlichen Zauberer auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Doch „Agobard, Bischof von Lyon, der als Mönch in dieser Stadt viel Ansehen erlangt hatte“, eilte herbei, um den Pöbel zu beruhigen. Er erklärte den Versammelten, dass die vier Menschen niemals die berichteten Dinge in Magonia gesehen haben können, und sie deshalb wohl ganz einfach Lügen erzählen:

Das Volk glaubte den Reden seines guten Vaters Agobard mehr als seinen eigenen Augen, beruhigte sich, setzte die vier Abgesandten der Sylphen wieder in Freiheit.

Diese Geschichte endete mit einem „blauen Auge“ für die unfreiwilligen Entführungsopfer – sie kamen frei. Heute, viele Jahrhunderte nach diesen Ereignissen, sind solche Erzählungen und Überlieferungen rund um die Erlebnisse in Magonia und den Luftschiffen der Sylphen besonders wertvoll. Belegen sie doch eindeutig, dass die Menschen auch in jeden Tagen entweder daran glaubten, von fremden Wesen „fremde Gegenden“ gezeigt bekommen zu haben, oder die Sylphen tatsächlich diverse Menschen nach Magonia brachten. Was immer dieses „Luftreich“ auch war oder wie man es Interpretieren mag. Klare Bezüge, nennen wir sie mal so, zum viel verspotteten UFO-Phänomen haben solche Schilderungen dennoch.

Bis wann spricht man von Prä-Astronautik und ab wann von der UFO-Forschung? (Bild: L. A. Fischinger
VIDEO: Bis wann spricht man von Prä-Astronautik und ab wann von der UFO-Forschung? (Bild: L. A. Fischinger)

Erstaunlich ist es natürlich, dass auch heute UFO-Entführungsopfer bei ihren Erlebnissen recht ähnliche Szenarien durchlebten. Also verschiedene Zeugen ebenfalls „Länder“ oder Häuser der Fremden gesehen haben wollen. Und „unerhörte Wunder“, wie bei den vier Personen aus Frankreich, sind in der UFO-Entführungsforschung alltäglich.

Die vielfachen Geschichten über die angeblichen „Luftgeister“ in ihren Luftfahrzeugen vor Jahrhunderten sind ohne Frage spannend. Damit finde ich, dass die UFO-Forscher von „Magonia Exchange“ mit Blick auf ihre Recherchen in alten Quellenmaterial nach möglichen UFO- und Alien-Berichten ihren Namen hervorragend gewählt haben.

Magonia als „Mutter des UFO-Phänomen“?

Es kling schon sonderbar, was ich vor Jahren einmal während einer Diskussion zu Magonia vernahm. Als ich in einem Buch über derartige „UFO-Mysterien“ der Vergangenheit schrieb, tauchte die Idee auf, dass Schilderungen über Magonia und den Sylphen als „Vorlage“ für das „moderne“ UFO-Phänomen gedient haben könnten.

Doch es ist meiner Meinung nach ein Fehler anzunehmen, die heutigen UFO-Zeugen und Menschen mit Erzählungen von UFO-Entführungen hätten den Bericht von Montfaucon de Villars aus dem Mittelalter gelesen. Oder auch andere Berichte über Magonia allgemein. Es ist unwahrscheinlich, dass diese sich bei ihren Erzählungen ihrer eigenen Erlebnisses an diesem Magonia-Sylphen-Schemata orientiert haben. Diese „Interpretation“ oder „Erklärung“ einiger Aussagen bei UFO-Entführungsfällen bzw. einiger der darin enthaltenen Elemente ist sicherlich falsch. So einfach ist es beim UFO-Phänomen dann auch nicht.

Auch wenn der französische Astronom und UFO-Forscher Dr. Jacques Vallée schon 1969 das Buch „Passport to Magonia: From Folklore to Flying Saucers“ zu Magonia veröffentlichte. Ein UFO-Buch, dass im Laufe der Jahre immer wieder neu aufgelegt wurde (zuletzt im November 2014).

Sind UFO-Entführungs-Berichte nur "Sexfantasien"? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
ARTIKEL: UFO-Entführungen sind laut „ZDF“ nur „sexuelles Wunschdenken“ (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Würde jemand gelesen haben, dass es einst Magonia und die Sylphen gegeben haben soll, die in der oben wiedergegeben Art und Weise handelten, dann sollten wir erwarten, dass solche „Magonia-Elemente“ deutlicher in den Aussagen vorkommen. Sie sind es aber nicht. Aber ganz auszuschliessen ist das nicht.

Verschiedentlich taucht jedoch UFO-Literatur auf dem Mark auf, die – das sei der Richtigkeit halber erwähnt – von dem Heimatplaneten, den Häusern, der Regierung, dem Sozialleben, der Geschichte und allen anderen Bereichen der Außerirdischen erzählt. Angeblich haben die Außerirdischen all dies den Menschen selber gezeigt oder mittels „medialer Botschaften“ gesendet (= „Channeling“). Das ist meiner Meinung nach aber ein vollkommen eigenständiger Teil des UFO-Phänomen bzw. des Themas.

Wenn der große Manitu eine arglose Indianerin entführt …

Es gibt in der europäischen Folklore ungezählte sog. „Märchen“ von fremden Wesen aus fremden Welten. Feen, Trolle, Gnome und Zwerge, die nicht nur Schabernack nach dem klassischen Märchenmotiv getrieben haben sollen. Nein, vielmehr haben derartige Geschichten zum Teil viele Parallelen zum UFO-Mythos von heute. Inklusive Entführungen, Begegnungen, einer anderen Welt mit Zauber (wie bei Magonia), paranormalen Phänomenen und mehr.

Ein Märchen, das jedoch nicht von der typischen „Anderswelt“ der europäischen Folklore berichtet, stammt von den Tschigeunegon-Indianer aus Nordamerika und wurde von mir an anderer Stelle bereits umfassender dargelegt. Es ist jedoch ein hervorragendes Beispiel zum Thema „UFOs sind ein uraltes Phänomen“.

Die Geschichte erzählt von einer Indianerin mit dem Namen Odschi Akwot Okwä, die als Kind sehr sonderbare Erlebnisse mit fremden Wesen aus dem Himmel hatte. Odschi Akwot Okwä selber erzählt in dieser Überlieferung, dass ihr als „Mädchen von 12 oder 15 Jahren“ etwas Unglaubliches widerfuhr:

In der sechsten Nacht hörte ich eine Stimme, die aus einer entfernten Hütte zu kommen schien und zu mir sagte: ,Armes Kind, du tust mir leid! Steht auf und folge mir!’ Ich tat wie mir geheißen wurde und fand einen silberglänzenden Weg vor mir, der mich weit hinaus in die Höhe führte. Zu meiner Rechten verbreitete der Neumond seinen blendenden Flammenschein, und zu meiner Linken stand die Sonne.“

Durch diesen „silberglänzenden Weg“ – fraglos eine Parallele zu vermeintlichen UFO-Kontakten und/oder Entführungen – gelangte das Mädchen zu einer „Öffnung des Himmels“. Also eine nicht irdische Gegend oder eine fremdartige Umgebung, in der sie auf seltsame Wesen traf. So etwa sah Odschi in dieser fremden Welt einen „kugelrunden Mann, dessen Kopf mit ,Hörner’ bewachsen“ und eine „Gestalt, deren Kopf mit Sonnenstrahlen umgeben und deren Brust mit dem merkwürdigsten Schmuck behängt war“. Diese Gestalten standen vor der „Öffnung des Himmels“ als schienen sie irgendwie auf sie zu warten.

Auf den Spuren der Anunnaki
ARTIKEL in 2 Teilen: Auf den Spuren der Anunnaki (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)

Wer und was diese fremden Personen waren, einer nannte sich „Oschowod-schigick oder der hellblaue Himmel“, ist natürlich unklar. Aber es ist seltsam, dass zum Beispiel Darstellungen aus dem Nahen Osten vermeintliche „Götter“ mit „Hörnern“ zeigen. Man denke da an die Götterwesen mit Namen Anunnaki. Eigentlich ist das sogar ein weltweites Attribut von göttlichen Wesen.

Doch weiter mit dem Erlebnis der jungen Odschi und dem möglichen Bezug zum UFO-Phänomen.

Als sich die Indianerin Odschi Akwot Okwä in der ihr unbekannten Gegend dieser „Götter“ aufhielt, sagten diese ihr, dass sie nun „mit allerlei heiligen Gaben“ beschenkt werden würde. Doch erst dann, sobald sie eine „Prüfung“ dieser Fremden bestanden habe. Auch hier ein uraltes Erdzählmotiv von Himmelsreisen, zu dem es aus dem biblischen Textumfeld mehr als nur eine Parallele gibt! Doch die angeblich „Prüfung“ der jungen Indianerin war schon sehr komisch, denn es heißt zu dieser weiter:

„Gleich darauf vielen Tausende von leuchtenden nadelähnlichen Punkten auf mich, prallten aber wirkungslos an mir ab. Dies wiederholte sich abermals mit dem selben Resultat. Danach drangen von allen Seiten scharfe nägelartige Körper in mein Fleisch, aber ich verspürte nicht den geringsten Schmerz, und die Strahlen vielen zuletzt unschädlich zu meinen Füßen nieder.

,Gut, gut!’ rief da eine heilige Stimme. ,Du wirst lange Tage sehen und den Meister des Lebens zum ewigen Freund haben. Jetzt geh aber wieder in deine Hütte und nimm nahrhafte, stärkende Speisen zu dir. Ich habe einem meiner Geister befohlen, dich nach Hause zu bringen; darum setze dich getrost auf seinen Rücken.

Darauf wurde ich von einem großen, in der Luft schwimmenden Fisch zu meinem Wigwam zurückgebracht.“

Daheim in ihrem Lager angekommen, fielen Odschi nach ihrer Himmelsreise sonderbare Veränderungen an ihr auf, die die heutige UFO-Forschung durchaus als Folgen von UFO-Entführungen beschreiben würde. Ebenso aber auch Folgen, die in der Folklore Europas von Reisen in die Anderswelt der Feen & Co. erzählt werden. Der Indianerin zumindest ekelte es plötzlich „vor jeder Speise“ und als sie „einige dünne Bäume“ fällen wollte, fiel sie ohnmächtig in den Schnee. Odschi war vollkommen entkräftet…

„[…] es dauerte eine geraume Zeit, bis ich mich wieder in meine Hütte schleppen konnte. Da hatte ich dann mit allen Einzelheiten die selbe Vision wieder wie am Tag vorher […].“

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Auch das uralte Buch „Die Apokalypse des Abraham“ erzählt von einer Reise in das „All“! (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Nach diesem erneuten Erlebnis der fremden Art erhielt die Indianerin wiederum Besuch. Diesmal von einer „runden Gestalt mit äußerst kleinen Händen und Füßen“, die „vom Himmel in meine Hütte geflogen“ kam und ihr die Fähigkeit versprach, zukünftige Ereignisse zu erkennen/sehen. Dann verschwand der himmlische Pummel „wieder in der Luft“ und Odschi war von nun an eine Seherin des Stammes. Eine Prophetin, wie wir sie aus dem biblischen Umfeld her nur zu gut kennen. Auch diese Seher und Propheten wurde von Gott und/oder Engeln berufen und in den Himmel der „Götter der Sterne“ entrückt.

Ihre neue Gabe nutzte Odschi erstmals bei einer drohenden Hungersnot ihres Stammes, als sie die „Luftgeister“ um Rat ersuchte, wo Jagdwild zu finden sei:

Darauf versammelte sich das ganze Volk; ich schlug meine Trommel, sang meine Medizingesänge und legte den Kopf auf die Erde. Da hörte ich denn bald, wie die Luftgeister herbeigeeilt kamen und die Hütte von oben bis unten schüttelten – das sicherste Zeichen, dass sie bereit waren, meine Fragen zu beantworten.

Ist diese 1871 von Karl Knortz in „Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas“ veröffentlichte Sage nur Spinnerei einer indianischen Prophetin? Oder ist es eine Überlieferung à la Magonia und Sylphen, Gott/Engel und Himmelsfahrten, Feen und Anderswelt, dem UFO-Phänomen oder eben Außerirdische und UFOs, die sich nur in einem anderen Gewand zeigt …?

Von Nadeln und Geldmacherei

Nicht nur Odschi will in der fremden Welt erlebt haben, wie „scharfe nägelartige Körper in mein Fleisch“ drangen. Auch heute werden UFO-Entführungsopfer angeblich von fremden Wesen mit allerlei „Nadeln“ gepiesackt. Im sehr umstrittenen und ebenso bekannten UFO-Fall von Betty Hill und ihrem Mann Barney Hill von 1961 wurde beispielsweise eine Nadel in den Bauch von Betty eingeführt. Sogar das US-Militär soll bei dieser UFO-Entführung der Hills irgendwie die Finger im Spiel gehabt haben, was auch andere Entführte immer mal wieder geschildert haben.

Für Kritiker Spinnerei oder psychische Probleme, wie das ganze Thema der UFO-Entführungen oder sogar das UFO-Phänomen selbst. Für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ war es schon vor genau 50 Jahren nur Geldmache. Das Magazin berichtete in der Ausgabe 51/1966 vom 12. Dezember 1966, dass die Hills erst zwei Jahre nach ihrem Erlebnis mit dem Psychiater Benjamin Simon und dem Autoren und UFO-Forscher John G. Fuller zusammenarbeiteten. „Bisheriges Illustriertenhonorar für das Ehepaar Hill: 96 000 Mark“, so „Der Spiegel“ vor rund 50 Jahren. Damit stufte das Magazin schon damals das UFO-Phänomen per se als eine Art „Geldmaschine“ ein.

Fremde Welten die Betty Andreasson-Luca bei ihren UFO-Erlebnissen beschrieb
Fremde Welten, die Betty Andreasson-Luca bei ihren UFO-Erlebnissen sah. Zur Großansicht (Bild: B. Andreasson-Luca / G. Reichel Verlag / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Wollte auch Odschi oder die möglichen realen Personen, auf denen Märchen und Sagen beruhen könnten, nur Ruhm und Cash?

Beim umfassenden UFO-Entführungsfall der Betty Andreasson-Luca von 1967 war es ähnlich wie bei den Hills. Auch ihr wurde eine „Nadel“ in den Körper gestoßen, was sie bei den Untersuchungen des UFO-Forschers Raymond Flower unter Hypnose so schilderte:

Licht kommt aus den Wänden und […] Drähte, Nadeldrähte. Sie nahmen diese langen Silbernadeln – sie waren biegsam – und stachen eine in meine Nase hinauf, in meinen Kopf!“.

Das war sicher schmerzhaft, sollte man meinen. Doch wie die Indianerin oben keinen Schmerz durch die „Nadeln“ vernahm, war es auch bei Andreasson-Luca angeblich sehr ähnlich:

„[…] sie berühren mich oben am Kopf, und nahmen ihn fort [den Schmerz, L.A.F.] – sie berührten meine Stirn.

Interessant an den umfangreichen Hypnose-Schilderungen im UFO-Fall Andreasson-Luca ist auch, dass sie von den fremden Wesen in einer anderen Welt quasi ganze Städte mit Aliens gezeigt bekam. Inklusive „Zauberdingen“ wie bei den Sylphen und ihrer Anderswelt Magonia. Selbst an ein „seltsames Ding“ am Himmel erinnerte sie sich; von ihr schlicht  „Vogelfisch“ genannt.

Und an was erinnerte sich die indianische Seherin Odschi Akwot Okwä? An einen „großen, in der Luft schwimmenden Fisch“, von dem sie zu ihrem „Wigwam zurückgebracht“ wurde …

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Lars A. Fischinger

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Von UFOs und Leuchttürmen: Neue Fakten zur UFO-Ladung im Rendlesham Forest? Angeblich wurde das UFO 1980 auch auf dem Radar beobachtet. (YouTube-Video)

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Rendlesham Forest: UFO-Landung 1980 per Radar bestätigt? (Bild: gemeinfrei & L.A. Fischinger)
Rendlesham Forest: UFO-Landung 1980 per Radar bestätigt? (Bild: gemeinfrei & L.A. Fischinger)

„UFO-Landung in Suffolk – und das ist offiziell!“ so titelte 1983 eine Zeitung und machte damit den UFO-Vorfall im Rendlesham Forest Ende Dezember 1980 weltweit bekannt. Damals haben Militärangehörige einer Luftwaffenbasis im nahen Wald ein UFO gejagt. Seltsame Lichter, die angeblich beweisen, dass dort etwas mehr als ungewöhnliches geschehen ist: Eine UFO-Landung. Skeptiker sagen, dass die Militärs um Lt. Col. Charles Halt vor 35 nur den Lichtern eines Leuchtturms nachjagten. Auch die gefunden Spuren im Wald seien alle nicht ungewöhnlich. Nun aber gab Halt der BBC ein Interview in dem er von neuen Fakten zum UFO-Fall vom Rendlesham Forest sprach! Mehr dazu in einem neuen YouTube-Video von mir.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der UFO-Fall vom Rendlesham Forest gehört inzwischen zu einem der bekanntesten Fälle der Szene. Doch hat das Militär damals nur Hirngespinsten nach gejagt, wie es die Kritiker sagen? Charles Halt, der damalige stellvertretender Kommandant des Luftwaffenstützpunkts Bentwaters-Woodbridge, sagte der BBC, dass das UFO von 1980 zur fraglichen Zeit der UFO-Jagd auch auf dem Radar geortet wurde. Tausende Stundenkilometer schnell und damit alles andere als ein Hirngespinst. Das haben ihm die damaligen Fluglotsen nun bestätigt …

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