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“UFOs over Germany”: 150.000 Datensätze in der erfolgreichen deutschen UFO-Datenbank und 66 Jahre Roswell-Meldung (YouTube-Video)

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UFOs over Germany & 66 Jahre Roswell-Meldung (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)
UFOs over Germany & 66 Jahre Roswell-Meldung (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)

Der 8. Juli ist für UFO-Interessierte ein ganz besonders Datum: Am 8. Juli 1947 berichtete die Lokalzeitung “Roswell Daily Record”, dass die US-Army eine “Fliegende Untertasse” in Roswell gefunden hat. Doch am 8. Juli 2013 war auch zu vermelden, dass die Datenbank der Deutschen UFO-Forscher den 150.000. UFO-Datensatz gespeichert hat. Ich gratuliere zu dem Erfolg des privat geführten Projektes, das seit rund fünf Jahren “On Air” ist.

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“Das chinesische Roswell”: Interview mit Hartwig Hausdorf zu seinem neuen Buch und den Vorwürfen, er habe einem alten Buch nur einen neuen Titel gegeben.

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"Das chinesische Roswell" - Interview mit Hartwig Hausdorf (Bild: H. Hausdorf / Herbig Verlag / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
“Das chinesische Roswell” – Interview mit Hartwig Hausdorf (Bild: H. Hausdorf / Herbig Verlag / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Der Prä-Astronautik-Autor Hartwig Hausdorf sorgt schon vor der Veröffentlichung seines neuen Buches “Das chinesische Roswell – Neue außerirdische Spuren in Ostasien” im Netz für Diskussionen. Aufgrund vieler Vorab-Anschuldigungen gegenüber Hausdorf zu diesem Buch, hat er nun Alexander Knörr ein Interview dazu gegeben. Das Mystery-Buch erscheint Ende August 2013 bei “Herbig” und wird schon jetzt als sein alter Buchtitel “Die weiße Pyramide” von 1994 unter neuem Namen angesehen. Stimmt das? Das Interview von Knörr und Hausdorf dazu möchte ich Euch deshalb natürlich nicht vorenthalten …

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Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? +++YouTube-Video+++

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Rätselhaftes Video im Netz: Gab es 1947 eine "echte Alien-Autopsie von Roswell"? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
Rätselhaftes Video im Netz: Gab es 1947 eine “echte Alien-Autopsie von Roswell”? (Bild: Archiv/gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Ende August 1995 zeigte “RTL” in der Sendung “Extra” erstmals im Deutschen Fernsehen eine angebliche Alien-Autopsie. Heute ist der Film als “Roswell-Film”, “Santilli-Film” oder ähnlich unlängst weit bei den UFO-Interessierten bekannt. Der Filmemacher Ray Santilli hat aber vor einigen Jahren unlängst gestanden, dass der ganze Streifen eine Fälschung von ihm und anderen sei. Aber, so Santilli weiter, er habe tatsächlich echtes Material mit einem echten toten Alien. Doch aufgrund der mangelhaften Qualität dieses brisanten Materials habe er die Autopsie eines Außerirdischen dann lediglich in seinem berühmten “Roswell-Video” nach gespielt. Das klingt mehr nach einer fadenscheinigen Ausrede, aber … mehr auf meinem YouTube-Kanal.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was denkt Ihr zu einer solchen Aussage, wie die des Ray Santilli oben – Nur Ausreden?

Warum tätigte er diese erst Jahre später, nachdem der “Roswell-Film” öffentlich wurde? Oder warum sprechen angebliche Roswell-Zeugen von vier Fingern der Kreaturen und der Film von Ray Santilli zeigt derer sechs an dem Wesen oder besser der Puppe?

Angehangen habe ich in diesem Video unten eine Video-Sequenz, die nach Gerüchten vielleicht eben eine solche echte Szene mit einem auf der Erde abgestürzten Außerirdischen sein soll, von der Santilli sprach…

Ich bin da doch sehr skeptisch – denn wie viele “echte Aliens” hat die Mystery-Szene schon in all den Jahrzehnten gesehen?! Aber trotzdem freue mich sehr über Eure “Likes” und wenn Ihr diesen Channel abonnieren mögt.

Bitte entschuldigte die ggf. doch zu schlechte Qualität dieses Filmes – ich habe es mit einem wohl zu schwachen Laptop aufgenommen.

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Interview (von 1999): Der "Roswell-Alien-Film" von Ray Santilli, die Puppe und die Progerie

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Am 5. Mai 1995 zeigte der Filmemacher Ray Santilli aus London der Presse und UFO-Forschern einen scheinbar sensationellen Film: Den heute als “Santilli-Film” oder auch schlicht “Alien Autopsy” bekannten Streifen, der die Autopsie eines angeblich echten Außerirdischen durch das US-Militär zeigt. Sogleich schossen die wildesten Spekulationen dazu wie Pilze aus dem Boden. Zu einer dieser wilden Aussagen von damals fand ich in meinem Archiv ein Fundstück aus dem Jahre 1999…

Von Lars A. Fischinger

Ab 1995 wurde der “Alien-Film” von allen Seiten “niedergemacht” und mit zum Teil absurden “Erklärungen” wegdiskutiert. Zum Beispiel nannte man ihn sehr schnell auch “Roswell-Film”, da er einen Alien zeigen solle, der 1947 in Roswell, USA, angeblich mit seinem UFO abgestürzt sei. Dass Zeugen (oder jene, die es sein wollen) des Roswell-Vorfalles immer erzählten, die Aliens habe 1947 nur vier Finger gehabt – das wurde überhört. Denn der “Alien” von Ray Santilli hatte nämlich sechs Finger und die mutmaßlichen Roswell-Zeugen blieben auch nach dem Film von Santilli bei ihren Aussagen. Natürlich wurden auch Verschwörungstheorien laut.

Erst im September 2012 erschien dazu erneut ein Buch:


Doch dann platze die Blase: 2006 dann gestand Ray Santilli, dass der legendäre Film tatsächlich ein Schwindel war. Aber er gab auch an, dass er “echtes” Filmmaterial eben einer derartigen Alien-Autopsie wirklich besitzt. Aufgrund des Umstandes, dass dieses Material jedoch sehr zerstört sei, so Santilli weiter, habe er den Film einfach nachgespielt…sagt er.

Gerne kursierte damals aber auch die Aussage, dass der “Alien” im Film ein krankes Kind sei. Ein Mädchen, dass an der genetischen Krankheit “Progerie” (Bilder hier) leide. Oder besser gesagt: gelitten hatte, da es ja auf dem Film tot war.

Seltsam war nur. dass kleiner der Vertreter der “Progerie-These” mal dazu einen Experten befragte.

Also tat ich es 1999 in dem folgenden Interview zu dem Puppenfilm (wie man heute weiß) von Ray Santilli:

Lars A. Fischinger

Frau Piper-Fietz, Sie sind 1. Vorsitzende des “Progeria Familiy Circle e.V.”. Schildern Sie doch kurz, was der Zweck dieser Organisation ist, seit wann diese besteht und wir Ihre Arbeit aussieht.

Elke Piper-Fietz

An den jährlich stattfindenden einwöchigen Treffen in den USA (erstmals 1981) der Progeria-Familien – organisiert durch die SUNSHINE FOUNDATION (eine Hilfsorganisation, die chronisch kranken und todkranken Kindern Träume und Wünsche erfüllt) – hat unsere Familie und die andere bekannte Familie in Deutschland erstmals 1994 teilgenommen.


1996 waren bei dem Treffen in den USA insgesamt 16 weltweit bekannte Familien dabei. Heute sind es weltweit insgesamt 35 Familien aus den USA, Kanada, Mexiko Australien, Argentinien, Algerien, Vietnam, Venezuela, Puerto Rico, England, Niederlande, Frankreich, Deutschland, Polen, Jugoslawien, Türkei und Belarus (Werner-Syndrom). 


Zu dieser Zeit wurde auch allen europäischen Familien bewußt, welchen “einzigen Lichtpunkt” diese jährlichen Zusammenkünfte in den USA (mit den anfallenden vielfältigen Problemen bei Progeria-Syndromen) für die betroffenen Familien darstellen. Und ebenso klar wurde es uns, daß noch keine “spezielle Lobby” für Menschen mit Progeria-Syndromen existierte (s. Anlage “Progerie-Syndrome”). 


So gründeten die betroffenen europäischen Familien 1997 den PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V., der aus der EUROPÄISCHEN AG für PROGERIA-KINDER im BKMF e.V. entstanden ist. In 1998 fand so erstmals zusätzlich zu dem Welttreffen in den USA ein weiteres Treffen der europäischen Progeria-Familien in den Niederlanden statt.
Die Ziele des PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V. wurden folgende: 

1. Kontakt, Informationen, Beratung, Betreuung und Stärkung von Menschen mit Progerie- Syndrom und ihrer Familien 


Da PROGERIE sehr selten auftritt, ist es äußerst schwierig, diese Familien zu finden. Dies liegt oft auch daran, das die Krankheit falsch, gar nicht bzw. sehr spät diagnostiziert wird. Die Kontakte der Familien zur SUNSHINE sind in der Regel “zufällig” entstanden.
Der zweite schwere Schritt ist die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit oder durch die oft fassungslose Familie, die diese Diagnose erst einmal akzeptieren muß! Nicht selten hatten/haben die Betroffenen den Eindruck, sie seien die einzigen Menschen auf der Welt mit diesem Problem. 


Doch klare Informationen, emotionale Betreuung und praktische unkomplizierte Hilfen für die Betroffenen kann zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich durch Selbsthilfe und von einigen wenigen Medizinern gewährleistet werden (Seltenheit der Krankheit). So sind die regelmäßigen Treffen der Familien (betroffenes Kind, Eltern und Geschwister) die wertvollste Hilfe, die wir in jeder Hinsicht unterstützen/organisieren wollen. Die komplette Finanzierung (für Anreise, Unterbringung, Verpflegung, Unternehmungen) dieser einwöchigen Treffen wird ausschließlich durch Spenden möglich! 

2. Zusammenarbeit mit Personen aus dem Gesundheitswesen (Mediziner,Therapeuten) und Förderung der Integration von Menschen mit PROGERIE.

Aufgrund der Seltenheit der Krankheit stellen falsche Informationen, falsche Diagnosen und falsche Behandlungen durch Personen aus dem Gesundheitswesen bei Progerie-Erkrankungen eher die Regel als die Ausnahme dar. Daraus ergeben sich – wie Sie sich bestimmt vorstellen können – oft dramatische familiäre Entwicklungen. 

Wir möchten daher regelmäßige Kontakte zu diesen Personengruppen aufbauen. So tragen wir hoffentlich dazu bei, daß die Kommunikation untereinander – zum Wohle der Betroffenen – verbessert wird. 


Hierzu gehört natürlich auch die Förderung sinnvoller therapeutischer/medizinischer Maßnahmen und die Unterstützung seriöser Mediziner/Biologen, die der Ursache dieser Krankheit auf die Spur kommen möchten, ohne daß betroffene Kinder als Versuchspersonen (Verabreichung von zusätzlich schädigenden Medikamenten im Rahmen von Versuchsreihen) durch ehrgeizige Wissenschaftler mißbraucht werden.
Vor diesem beschriebenen Hintergrund und den verschiedenen Herkunftsländer, aus denen die Familien stammen – mit den so unterschiedlichen sozialen, politischen oder/und religiöse Gegebenheiten – ist die Integration betroffener Familien in den “normalen Alltag” oft schon ein großes Problem. Auch hier möchten wir Wege finden, den Betroffenen auf unkomplizierte Weise zu helfen.

Öffentlichkeitsarbeit

Die betroffenen Familien wurde alle irgendwann einmal mit “wenig sachlichen” bis hin zu “grauenhaften” (Alientheorie) bzw. schlicht erfundenen Informationen zum Thema PROGERIE konfrontiert. 

Der Großteil (ca. 80 % ) der zur Zeit weltweit bekannten Familien hat aber andererseits durch Berichte in den Medien überhaupt erst erfahren, daß noch weitere Progeria-Familien auf der Welt existieren! Durch Fernsehberichte haben wir allein in 1999 Kontakte zu Familien aus Polen, den Niederlanden und der Türkei aufbauen können. 


So sehen wir die Zusammenarbeit mit Medien als eine Chance, auf dem europäischen Kontinent das Thema PROGERIE sachlich richtig darstell
en zu können und die Familien zu finden, die auf Unterstützung oft schon lange Zeit warten.

L.A.F.

Da Sie mit der Krankheit Progerie, bei der Menschen durch einen genetischen Defekt in sehr kurzer Zeit altern, genau vertraut sind, schildern Sie doch bitte das Krankheitsbild.
E. P.-F.

Neugeborene mit PROGERIE kommen überwiegend mit normalen Geburtsmaßen zur Welt, wobei sich nach kurzer Zeit auffällige Hautveränderungen in Form einer Trockenheit, Rötung im Bauchbereich zeigen können, die sich aber wieder zurückbilden. Hinzugezogene Hautärzte schätzen dieses Bild nicht selten als “Sklerodermie” bzw. sklerodermieartig ein. Die gesamte weitere Entwicklung des Babys verläuft bis zum 1. Lebensjahr meist unauffällig und altersgerecht. 

Im Laufe der weiteren Entwicklung läßt sich der Kleinwuchs feststellen. Die normal lebhaften Kinder scheinen kaum noch an Gewicht zuzunehmen (langsamer Abbau des Unterhautfettgewebes) und wirken sehr zart. Auffällig ist das nunmehr klein wirkende Gesicht mit großen, etwas vorstehenden Augen und der kleine Kiefer, in dem die Zähne oft nicht recht Platz finden. 


Typisch ist weiter der langsame Verlust der Kopfbehaarung und das somit entstehende spärliche, dünne Kopfhaar und die dünne, straffe und durchscheinende Haut, die mechanischen Belastungen gegenüber wenig widerstandsfähig ist (vermehrte Neigung zu Blutergüssen und Wunden). Die Blutgefäße – besonders im Bereich des Schädels – sind deutlich zu erkennen. Schattenringe unter den Augen und sog. Altersflecken (Pigmentveränderungen der Haut) werden bilden sich aus. 


Zum Krankheitsbild gehören auch die kurzen und breiten Nägel sowie die deutliche Verkürzung und Zuspitzung der Fingerendglieder (Akroosteolysis). Typisch ist auch die Stellung der Beine – etwas steif, mit leicht gebeugtem Knie. Das bedeutet eine weitgehende Aufhebung des Winkels zwischen Schenkelhals und Oberschenkelknochen (Coxa valga) und die mangelhafte Entwicklung der seitlichen Schultergelenksknochen/Abschnitte der Schlüsselbeine. Dies kann röntgenologisch nachgewiesen werden. 


Der weitere Verlauf der PROGERIE ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Versteifung der Gelenke, wobei oft die Finger- und Kniegelenke vorrangig betroffen sind. Alternativ können sich auch eine Art “Gelenkverschleiß” oder rheumatische Beschwerden entwickeln. 


Weiter ergeben sich im Laufe der Zeit kontinuierlich Gefäßveränderungen – ähnlich der Arteriosklerose, die zu Durchblutungsstörungen und den damit verbundenen Komplikationen, wie z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. An diesen Komplikationen sterben die Kinder dann in der Regel auch. Die durchschnittliche Lebenserwartung wird bei 15 Jahren angesetzt; die Hälfte der Kinder stirbt jedoch vor ihrem 13. Geburtstag. 


Intelligenz und geistige Entwicklung der Kinder mit PROGERIE sind typischerweise normal. Nicht wenige dieser Kinder erscheinen der alters entsprechenden Entwicklung sogar voraus. Sie können durchaus Regelkindergärten und Regelschulen besuchen. Die seelische Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob die Kinder sich in ihrer Einzigartigkeit akzeptieren und trotz aller körperlichen Probleme ihre Zuversicht beibehalten. 


Progerie ist zur Zeit nach schulmedizinischen Erkenntnissen nur symptomatisch behandelbar.

L.A.F.

Vor einigen Jahren ging ein mysteriöser Film durch die Medien. Er soll zeigen, wie Ärzte des US-Militärs einen Außerirdischen sezieren. Wann haben Sie diesen Film wo zum ersten Male gesehen?

E. P.-F.

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich den Film vor drei oder vier Jahren gesehen.

L.A.F.

Kritiker des “Santilli-Filmes” wendeten neben der Idee, das “Wesen” sei schlicht ein Puppe, auch ein, daß es sich um eine an Progerie erkrankte Frau handeln könnte. Als sie davon hörten, haben Sie als Kennerin der Krankheit sich sogleich den Film angesehen, um diese Aussage zu überprüfen?

E.P.-F.

Zu der Zeit, als ich diesen Film das erste Mal sah, stellte sich mir diese Frage überhaupt nicht. Erst durch die Arbeit für den PROGERIA FAMILY CIRCLE und Gespräche mit betroffenen Familien wurde ich wieder auf dieses Thema aufmerksam. 

Den letzten Anstoß für eine Prüfung und Gegendarstellung bekam ich durch den “selbst ernannten Progerie-Spezialisten” Dr. Thomas Jansen (der weder bei Kollegen noch in der Elternschaft als solcher bekannt und anerkannt ist), der mit seiner Publikation in verschiedenen Medien (z.B. im SPIEGEL, Ufo-Interessengruppe) die Behauptung verbreitete, es handele sich in diesem Film um ein Progeria-Kind. 


Erst daraufhin habe ich mir den Film bei Freunden noch einmal angesehen und mir Sanilli-Filmbilder aus dem Internet besorgt. Beides zeigt mir eindeutig, daß es sich auf keinen Fall um ein an Progerie erkranktes Kind handeln kann.


L.A.F.

Der Film ist aus den Medien verschwunden, auch die Diskussion scheint nach der “Progerie-These” beendet. Wird der Film erwähnt, dann nur noch im Zusammenhang mit der “Widerlegung” als Progerie-Kind. Hier stellt sich zuerst die Frage: Ist es medizinisch und wissenschaftlich überhaupt von Nutzen, einen Progerie-Patienten in der gezeigten Form zu “untersuchen”?

E. P.-F.

Nach medizinischen Gesichtspunkten ergibt solch eine Form der Untersuchung überhaupt keinen Sinn. Jeder seriöse Mediziner (vor allem Mediziner in den USA) weiß, daß sich ein an Progerie erkrankter Mensch anatomisch von einem “normalen Menschen” in keiner Weise unterscheidet. Es wird nämlich schon zu Lebzeiten eindeutig festgestellt, daß alle Progerie-Patienten weder “grünes Blut”, noch zwei Herzen in der Brust oder sechs Finger an der Hand haben! 

Ausgenommen hiervon ist natürlich die von mir zum Thema Krankheitsbild bereits beschriebene äußerliche Erscheinung, die sich zwangsläufig nach und nach durch den Krankheitsverlauf ergibt, wie den Kleinwuchs, den Verlust der Behaarung und dem kontinuierlichen Abbau des Unterhautfettgewebes. 


Eine wissenschaftliche Untersuchung eines Progerie-Kindes in dieser Form macht noch weniger Sinn, denn um wissenschaftlich genetisch brauchbare Werte zu erhalten, benötigen Wissenschaftler lebende Zellen. Diese Zellen bekommen sie ganz einfach und einmalig über das Blut (Blutentnahme) oder die Haut des lebendigen Patienten.

L.A.F.

Wenn es ein Patient mit Progerie wäre, der tatsächlich nach seinem Tod seziert wurde, wüßte Ihre Organisation davon?

E.P.-F. 
 
Ich möchte diese Frage einfach so beantworten: Die Begleitung eines Progeria-Kindes in seinem kurzen Leben bedeutet eine große emotionale Herausforderung für eine Familie, egal wo immer sie auf dieser Welt auch lebt. Jede Familie, die ich bisher kennengelernt habe, ist mit ganzem Herzen und aller Kraft bemüht, ihrem Kind ein würdevolles Leben und einen würdevollen Tod zu geben. Keine mir bekannte Familie hat/würde somit zustimmen, ihr Kind sezieren nach dem Tod zu lassen. Warum auch?

L.A.F.

Als Sie den Film sahen, welche Merkmale der Gestalt vielen Ihnen auf, die in keinem Fall mit Progerie zu erklären wären?

E.P.-F.

Die gesamte Gestalt des dargestellten Wesens ist im Vergleich zu einem Progerie-Kind im geschätzten Alter von 13 Jahren viel zu muskulös und kräftig (vor allen Dingen der Hals, die Arme und die Beine). Progeria-Kinder in diesem Alter bestehen fast nur noch aus “Haut und Knochen” wegen des fast nicht mehr vorhandenen Unterhautfettgewebes- sie wirken/sind daher außerordentlich zart. 

 
Die Haut dieser Gestalt wirkt fest, gesund und es sind keine Blutgefäße sichtbar. Bei Progerie-Patienten ist die Haut durchsichtig und die Blutgefäße sind immer auffällig sichtbar am Kopf, den Armen, den Händen, den Beinen und den Füßen. 


Die Gelenke dieser Gestalt wirken gesund und elastisch. Bei Progerie-Kindern sind die Gelenke (besonders am Knie) deutlich versteift. Die Kniegelenke wären niemals – wie sichtbar – durchgedrückt im liegenden Zustand. 


Die Augen dieser Gestalt sind außergewöhnlich groß. Mir ist kein Progerie-Kind bekannt, daß derart große Augen hat, obwohl ihre Augen wegen der Zartheit des Gesichtes auch immer groß wirken. 


Die Ohren dieser Gestalt sind unverhältnismäßig klein und wirken wie “angeklebt”. Bei Progeria-Kindern sind/wirken die Ohren eher unverhältnismäßig groß und stehen vom Kopf ab.
Die Nase dieser Gestalt ist klein und wohlgeformt. Bei Progerie-Patienten im geschätzten Alter ist die Nase durch den fortgeschrittenen Abbau des Unterhautfettgewebes bereits in irgendeiner Art und Weise deformiert. 


Progerie-Kinder haben/hatten nachweislich niemals sechs Finger an einer oder beiden Händen. 


Das dargestellte Wesen wirkt “erwachsen”, also wesentlich älter als ein 13 Jahre altes Progerie-Kind.


L.A.F.

Nach Ihrer Meinung ist also das Wesen keine an Progerie verstorbene Frau?

E.P.-F.

Niemals!

L.A.F.

Das Wesen im Santilli-Film hat eindeutig sechs Finger. Ist ein solcher Defekt jemals bei einem Progerie-Patienten beobachtet worden? Steht dies überhaupt im Zusammenhang mit der Krankheit?

E.P.-F.

Überhaupt nicht – wie bereits mehrmals erwähnt.

L.A.F.

Einige Merkmale scheinen aber mit Progerie durchaus übereinzustimmen. Haben auch Sie dies feststellen können, und wenn ja, welche waren das?

E.P.-F.

Die einzigen Übereinstimmungen die wir feststellen konnten, sind die Kleinwüchsigkeit und die fehlende Körperbehaarung.

L.A.F.

Mehre Duzend Familien mit Progerie-Kindern sind in Ihrer Organisation vereint. Haben auch diese sich über den Film ausgetauscht?

E.P.-F.

Ja, soweit die Familien diesen Film kannten oder ihre Kinder auf andere Weise mit Aliens in Verbindung gebracht wurden, haben wir darüber gesprochen.

L.A.F.

Was war die mehrheitliche Meinung soweit Sie wissen, von anderen Progerie-Patienten, sofern sie den Streifen sahen?

E.P.-F.

Das einhellige Ergebnis dieser Gespräche war, daß es sich bei dem dargestellten Wesen auf keinen Fall um ein Progerie-Kind handelt. Eine unterschiedliche Auffassung gibt es allerdings darüber, ob es nun ein “echtes außerirdisches Wesen” ist oder schlicht und ergreifend eine mit Ketchup getränkte Puppe.

L.A.F.

Haben Sie, nachdem Sie die These des Progerie-Patienten als inkorrekt ablehnen, eine eigene Vermutung, was da auf dem Tisch liegen könnte?

E.P.-F. 

Nach meiner Meinung gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Es ist wirklich ein außerirdisches Wesen: Irgendwelche Initiatoren haben die Progerie-Theorie in die Wege geleitet, um die Diskussion um Außerirdische bzw. die Diskussion um den Film zu unglaubwürdig zu machen und somit zu stoppen.
  2. Es ist eine Puppe: Irgendwelche fanatischen Initiatoren der Alien-Theorien haben sich einen groben Scherz erlaubt.
  3.  Es ist ein Mensch mit irgend einem anderen Kleinwuchssyndrom: Dieser Mensch wurde vielleicht nur zum Zwecke von Organtransplantationen seziert.

© Fischinger/ Elke Piper-Fietz (PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V.)
 
Links:

Zum Thema:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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Das "Roswell UFO" war nicht von dieser Erde und darin lagen Alien-Leichen – sagt ein Ex-CIA-Agent

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1947 hiess es in der Zeitung “Roswell Daily Record” in einer (offiziellen) Meldung, dass in Roswell, USA, eine “Fliegende Untertasse” nahe einer Farm abstürzte und das Militär das Fluggerät geborgen habe. Nun sagt ein ehemaliger Agend des CIA: Das stimmt!

“Es war ein Objekt, das offenbar von einem anderen Planeten kam und es war eindeutig die Rede von Überresten und Kadavern”, sagt der Ex-Agent Chase Brandon zum Thema Roswell. “Es war nicht ein verdammter Wetterballon”, ist er sich sicher.
Hm, Freunde des Phantastischen, wie oft haben wir solche angeblichen Enthüllungen in den löetzten Jahrzehnten schon gehört?! Werden Brandons Aussagen bei der “Beweissuche” wirklichen weiter helfen?! Wie zum Beispiel die Aussagen, dass die Raketen-Legende Dr. Wernherr von Braun das UFO von Roswell selber gesehen haben soll? Oder, dass mir (und anderen) bei einem Gespräch der Ex-NASA-Mond-Astronaut Dr. Edgar Mitchell erzählte, dass er und seine Kollegen von dem UFO von Roswell lange wissen … ?!
Oder ist dies neue Aussage nur ein Stück des Puzzles der Wahrheit? Ein Teil vom Rand des gesamten Puzzlebildes, mit dem wir anfangen um überhaupt einen Anfang zu haben und dessen wahres Motiv erst beim letzten Teil klar wird? Vieviel Teile hat denn das Puzzle eigentlich?
Zum Thema Roswell von mir


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Obama behält Geheimnis um Roswell-UFO für sich

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US-Präsident Barack Obama ist in der sagenumwobenen Stadt Roswell gelandet – hat das Geheimnis um eine angebliche fliegende Untertasse aus dem Jahr 1947 aber für sich behalten. “Als ich gelandet bin, habe ich den Menschen gesagt, dass ich in Frieden gekommen bin”, scherzte Obama nahe der Stadt im US-Bundesstaat New Mexico, wo er ein nahegelegenes Ölfeld besuchen wollte. Damit spielte er auf eine Aussage an, die in Filmen oft Aliens zugesprochen wird.

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog oder in Videos auf meinem YouTube-Channel fällt immer mal wieder der Name Roland M. Horn. Mit ihm veröffentlichte ich 1999 gemeinsam ein Buch. Doch wer genau  steckt hinter den Namen “Roland M. Horn“? Womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher noch? Da erst vor einiger Zeit das neue Buch “Die UFO-Fallakten” von Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.


Interview mit Roland M. Horn

1999 veröffentlichte ich mein Buch “UFO-Sekten”, das ich in Videos auf YouTube oder auch auf diesem Blog immer mal wieder erwähne. Ein Standartwerk rund um “UFO-Gurus”, bei dem der bewusst provokant gewählte Titel Programm ist. Dabei fällt auch immer der Name Roland M. Horn, mit dem ich damals das Buch geschrieben habe. Aber wer verbirgt sich hinter den Namen und womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher Horn noch?

Da kürzlich das neue Buch “Die UFO-Fallakten”(s. HIER) von Roland M. Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.

„Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Roland, wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit. Als ich 1989/90 in die Materie der „Rätsel der Welt“ und  Grenzwissenschaft einstieg, warst Du schon als Autor dabei. Wie kam es dazu, dass Du Dich solchen fraglos umstrittenen Themen zugewandt hast?

Oh je, das ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Schon als Kind habe ich mich insbesondere für Astronomie interessiert und in ziemlich frühen Alter meine Mutter gefragt, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Später versuchte ich das und mehr zu ergründen. Übers Astronomie-Thema kam ich dann zum UFO-Komplex, angeregt durch einen Anhang in einem Astronomie-Buch. Dann begann ich mich mit Parapsychologie zu beschäftigen und so ging es immer weiter. Was mich dazu veranlasst, mich so sehr der Grenzwissenschaft zu verschreiben, weiß ich letztlich nicht. Vielleicht ist es meine ADHS, vielleicht mein Sternzeichen…

Vor einiger Zeit erschien ein Buch von Dir, das den provokativen Titel „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung“ trägt. Was haben diese Begriffe Deiner Meinung nach miteinander zu tun?

Im Laufe meiner Ermittlungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, sondern außer uns eine okkulte Macht existiert, die von jeher verantwortlich ist für eine große Zahl der UFO-Sichtungen und die Entstehung von Kulten, die sich z. T. um UFOs und angebliche Außerirdische drehen, aber auch für Kulte anderer Art. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand oder irgendetwas wird angebetet, und eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. (Über das Thema Kulte im UFO-Bereich haben wir beide ja vor nun bereits 22 Jahren (!) zusammen das Buch „UFO-Sekten“ geschrieben.)

Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen, und einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, während andere hier eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft wittern. Zu diesen Kulten gehören auch die Ariosophie und der aus ihr hervorgegangene Hitlerismus. Diese okkulte Macht ist weiter verantwortlich für die Entstehung der NWO, die ihrerseits wieder Hitler und andere Persönlichkeiten beeinflusst. So sind die Komponenten „Hitler“, „UFOs“ und „Okkultismus“ Teile einer unheilvollen Verbindung …

Ein weiteres Buch von Dir heißt „Die Rückkehr zum Mars“. Was ist an diesem Thema so reizvoll, da Du Dich mit diesem „Marsgesicht“ und anderen Rätseln des Roten Planeten schon in verschiedenen Büchern auseinander gesetzt hast? Ist das Thema „Marsgesicht“ nicht schon lange ausgelutscht, und hast Du selbst die Künstlichkeits-These nicht zwischenzeitlich verworfen?

Ja, das hatte ich, aber da wusste ich auch noch nicht, dass eines der neueren Bilder, auf dem das Marsgesicht für mich wie ein Schotterhaufen aussieht, in Wirklichkeit von der NASA gewissermaßen manipuliert wurde, in dem es verkehrt herum und leicht winkelverändert ins Internet gestellt wurde. Wenn die Absicht dieser Manipulation es war, die Betrachter des Bildes und Leser des Begleittextes von der Künstlichkeitsthese abzubringen, dann hat es zumindest bei mir funktioniert … Aber das Marsgesicht und die umliegenden Strukturen, die im Übrigen weit mysteriöser sind, als es ursprünglich den Anschein hatte, sind nur ein Teil, genauer gesagt: ein Kapitel des Buchs.

Interessant sind vor allen Dingen die Funde von technischen Artefakten, fließendem Wasser und Seen auf dem Mars und und und, die ich in diesem Buch auf über 100 Bildern dokumentiere. Letztlich aber enthüllt das Buch die letzten großen Geheimnisse des Roten Planeten: Eine uralte menschliche Zivilisation war schon einmal auf dem Mars. In einer Zeit, in der wir beginnen, selbst (wieder) Raumsonden zum Mars zu schicken, stellen wir fest, dass allem Anschein nach ein zweites verborgenes Raumfahrtprogramm läuft, das uns verheimlicht wird. Während wir unentwegt Beweise für flüssiges Wasser, Spuren von Vegetation, Fossilien und biologisches Leben auf dem Roten Planeten finden und auf Geschehnisse in der fernen Vergangenheit des Mars wie eine einstige dichtere Atmosphäre, deutliche Hinweise auf eine einstige Verschiebung des Marsäquators und sogar einen Atomkrieg auf dem Mars stoßen, beschleicht das unheimliche Gefühl des Déjà-vu: Wir waren schon einmal dort!

Thematisch bist Du mit Deiner Arbeit weit aufgestellt. So geht es in weiteren Büchern von Dir um die UFO-Forscher John A. Keel und Jacques Vallée und deren Thesen sowie um Reinkarnation. Also die Wiedergeburt. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, bei „Angriff aus das Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisengeht es zum Einen um das Theoriengebilde von Keel – dem enfant terrible der UFO-Forschung, wie er in den USA genannt wird, der aber in deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist. Er hat eine Alternative zur Extraterrestrier-These vorgestellt, nachdem die UFOs – und nicht nur die – vereinfacht ausgedrückt aus dem für uns nicht zugänglichen Bereich des elektromagnetischen Spektrums stammen. Diese Lebensform nennt Keel die „Ultraterrestrier“. Darüber hinaus analysiere ich in diesem Buch auch klassische UFO-Sichtungen, die ich auf die von Keel angebotenen Erklärung abklopfe.

In „UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens“ geht es weitgehend um drei Bereiche: Den Großteil des Buches nehmen die Thesen und Untersuchungsergebnisse des genialen Querdenkers der UFO-Forschung, Jacques Vallée, ein. Der stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.

Im zweiten Schwerpunkt des Buchs geht es um Enthüllungen zum Roswell-Fall, die erschütternd sind und nicht verschwiegen werden dürfen, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimente inklusive Menschenversuche, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden. Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.

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Der dritten Säule des Buches liegt die verblüffende Erkenntnis zugrunde, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir dadurch möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen. Das Thema „Zeitreisen“ wird auch kurz gestreift, aber darüber habe ich ja bereits früher zwei Bücher geschrieben: „Sie kamen aus der Zukunft“ und „Geheimagenten aus der Zukunft“.

Bei „Reinkarnation –Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ handelt es sich um eine Bestandsaufnahme zum Thema, aus der hervorgeht, dass es ein Leben nach dem Tod und die „Seelenwanderung“ tatsächlich zu geben scheint. Weiter wird die Frage erörtert ob, und wenn ja, wie, die im Westen vorherrschende Lehre von der Auferstehung von den Toten mit der ursprünglich hauptsächlich im Osten geprägten Reinkarnationsthese in Einklang gebracht werden kann.

Das Thema „Leben nach dem Tod“ bzw. „Nahtod-Erfahrungen“ im Kontext mit dem UFO-Phänomen sehe ich sehr ähnlich. Etwa in meinen Büchern „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ oder „Begleiter aus dem Universum“. Siehst Du in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu sogenannten Geistererscheinungen oder allgemein angeblichen Kontakten mit dem Jenseits, sofern Du Dich damit auseinander gesetzt hast?

Ich habe eine Menge von Ideen, aber keine konkrete Antwort. Grundsätzlich halte ich es für denkbar, dass die “Außerirdischen” oder vielleicht eher “Außerzeitlichen“, “Ultraterrestrier”, “Außerdimensionale” oder was sie auch immer sein mögen, auf einer irgendwie “höheren” Existenzebene als wir existieren und auch nach unserem Tod noch mit uns interagieren können und ihre Spielchen mit uns danach immer noch weiter treiben. “Ultraterrestrier” könnten sowohl für Geistererscheinungen als auch für UFO-Sichtungen verantwortlich sein. Doch dies ist nur eine meiner Ideen…

Was hat es mit Deinem Buch „Menschheitsrätsel reloaded“ auf sich?

Bei diesem Buch geht es um die ganze Palette von Menschheitsrätseln, über die ich bereits vorher hier und dort geschrieben habe: Das UFO-Phänomen, Spukerscheinungen, Atlantis, Lemuria, das Bermuda-Dreieck, das Sirius-Rätsel, Das Geheimnis alter Zivilisationen und der Pyramiden, das Philadelphia-Experiment, das Marsgesicht, die Frage nach der Reinkarnation, aber auch “moderne” Themen: Die rasante Zunahme von Erdbeben in unserer Zeit, Klimaänderungen und die Frage nach einer nahenden Polverschiebung.

Aber auch zu den “alten” Themen erhielt ich kurz vor Fertigstellung des endgültigen Manuskripts noch äußerst interessante neue Informationen und glaubhafte Theorien!

Dein Buch „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“ weicht ziemlich von Deinen vorherigen Publikationen ab, und außerdem ist es provokativ ausgesprochen pro-zionistisch. Was macht dich so sicher, dass du mit Deiner Sicht richtig liegst?

Sowohl aus historischer als auch auf biblischer, archäologischer und politischer Sicht muss gesagt werden, dass Israel eine Herzensangelegenheit ist, die polarisiert. Kaum jemand kann ohne Emotionen an dieses Thema herangehen. Entweder man ist Israel-Gegner oder -Befürworter. Israel-Gegner treten oft scheinheilig auf. Sie akzeptieren großzügig das „Existenzrecht“ des jüdischen Staates. Während eingefleischte Israel-Hasser und ganze Staatsregierungen wie die des Iran ganz offen die Auflösung des Staates Israel fordern, gestehen andere dem jüdischen Staat nur eine Art „Minimal-Existenzberechtigung“ mit starken Einschränkungen zu. Schließlich sei ja der Staat Israel ein künstliches von den bösen Zionisten, die bekanntlicherweise die ganze Welt beherrschen, in einem arabischen Land namens Palästina gegründetes Gebilde, dessen „ursprüngliche Bevölkerung“ bestialisch vertrieben worden sei, die seither auf den Tag der Rückkehr in „ihr“ Land warte, das ihnen weggenommen worden sei.

Viele versuchen ihre Meinung so zu kaschieren, dass beide „Völker“ in dieser Frage gleichberechtigt seien und sich einigen müssten, wie das Staatsgebiet Israels zwischen diesen beiden Völkern aufzuteilen ist. Zu dieser Frage äußern sich quasi alle Staaten und Institution der Welt. Das Schicksal des „palästinensischen Volkes“ (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt!) scheint allen am Herzen zu liegen. Und wenn Israel von sogenannten Palästinensern angegriffen wird und es wagt, sein Gebiet zu verteidigen, wird Zeter und Mordio geschrien. Aber an Holocaust-Gedenkstätten wird Mitleid geheuchelt, bis der Arzt kommt!

Sowohl die dargelegten Beweise als auch meine Intuition sind es, die mich so sicher machen, dass ich mit dem Inhalt dieses Buches richtig liege!

Ein weiteres  Buch von Dir trägt den erstaunlichen Titel „Freimaurer im Weltraum“. Freimauer kennen wir natürlich alle – aber wie kommen Freimaurer in den Weltraum und was haben sie dort zu suchen?

Ein Teil dieses Buches ist quasi die Fortsetzung von Die Rückkehr zum Mars. Ich lege Bilder mit glasklaren Beweisen dafür vor, dass es auf dem Mars einst menschliche Aktivitäten gab und scheinbar z. T. heute noch gibt.

So findet sich im marsianischen Gebiet Aram Chaos auf einem hochauflösendem Bild ein Torbogen, der die Aufschrift “Atlas” trägt – und laut Plato war Atlas einer der ersten Herrscher von Atlantis. Intuitiv überkommt mich der Gedanke, dass die Anbringer dieser Aufschrift sagen wollten: “Wir sind wieder da. Grüße aus Atlantis.”

Aber um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, muss festgestellt werden, dass die NASA offensichtlich von Mitgliedern eines Freimaurer-Ordens unterwandert wurde und spätere Raumfahrer dieses Ordens bestimmte dort übliche Riten auf dem Mond ausführten. Ganze Manöver hatten offensichtlich mit freimaurerischem Gedankengut zu tun! Darüber hinaus konnte ich Whistleblower interviewen, die angeblich im Rahmen eines geheimen militärischen Programms im Weltraum gewesen waren und nach ihrer Mission wieder in die Zeit vor ihr zurückversetzt wurden.

An diesen ganzen Unternehmungen sollen verschiedenen Rassen von Außerirdischen beteiligt gewesen sein. Klingt absolut unglaubwürdig, doch die Zeugen machten einen glaubwürdigen Eindruck auf mich. Bei einem besonders interessanten Skype-Interview mit einem solchen angeblichen Agenten hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu folgen: Er sprach sehr schnell und in einem typisch amerikanischen Slang. Er sagte mir zu, mir das Ganze noch einmal schriftlich zukommen zu lassen, doch kurz nach dieser Zusage verstarb er unerwartet…

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches sind Hinweise darauf, dass es tatsächlich lange vor der NASA eine gewissermaßen hoch entwickelte (Flug)-Technologie auf der Erde gab, die bis ins Preußen des 19. Jahrhunderts zurückreicht! Ich versuche in diesem Buch herauszufinden, was wirklich hinter dem allem steckt.

Dann hast Du erst vor kurzem noch ein Buch mit dem Titel „Die UFO-Fallakten“ auf den Markt gebracht. Ich hatte es auf meinen Blog bereits HIER vorgestellt. Worum geht es dabei, was sind das für Fallakten?

Hier geht es einmal um einige erstaunliche UFO-Fälle, die ich in meiner „Endzeit“ in der deutschen UFO-Szene untersucht und zum zweiten über klassische Entführungsfälle, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

Insbesondere um Travis-Walton-Fall habe ich einige Menge Material gesammelt. Einiges scheint gegen die Authentizität seiner Aussagen zu sprechen, einiges aber auch dafür. Letztlich komme ich zu einem Urteil, dass man mit “im Zweifel für den Zeugen” umschreiben könnte, doch damit ist noch nicht gesagt, WER KONKRET hinter der Entführung – und anderen – steckt. Der erste Teil enthält Fälle, die ich noch für die GEP e. V. (in der ich sehr lange Mitglied und Falluntersucher war) und ich der DEGUFO (in der ich kurzzeitig 2. Vorsitzender war) untersucht habe.

Mittlerweile habe ich mich enttäuscht aus der deutschen UFO-Szene zurückgezogen, was ganz und gar nicht heißt, dass ich mich aus dem UFO-Feld zurückziehe. Im ersten Teil des Buches werden Fälle beschrieben, mit denen ich mich z. T. selbst persönlich getroffen habe, und in einem der Fälle könnte der berühmte Oz-Faktor beschrieben sein. Der persönliche Kontakt mit einem anderen Zeuge führen mich auch die Spur der “Freien Energie”.

Zu den von mit untersuchten Fällen, kommt einer, der einst von Illobrand von Ludwiger untersucht wurde – Der Langenargen-Incident. Der Debunker Rudolf Henke meinte im „Journal für UFO-Forschung“ der GEP die Sichtung auseinander nehmen zu müssen, und ich führe seine Argumentation ad absurdum.

Ich habe Signale dafür, dass der gleiche Verlag, in dem „Die UFO-Fallakten“ erschienen sind, auch ein Buch aus meiner Feder zum Thema „Lemuria“ veröffentlicht wird. Neben eigenen Ideen und Kommentaren entstammt der Inhalt des Buches in der Hauptsache dem Erbe des jüngst verstorbenen Atlantis- und Lemuria-Forschers Bernhard Beier.

Bernhard Beier ist ein gutes Stichwort, denn er ist leider kürzlich verstorben. Auch ihn kannte ich viele Jahre und schätzte seine Arbeit sehr. Vor allem als Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, dessen Herausgeber Du ja bist. Wie geht es dort nach dem viel zu frühen Tod des Kollegen Bernhard weiter? Immerhin ist Atlantisforschung.de ein Mammutprojekt nach Wikipedia-Art.

Zunächst habe ich kommissarisch die Redaktionsleitung selbst übernommen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen ambitionierten Atlantisforscher finde, der sich mit der Wiki-Software auskennt oder bereit ist, sich darin einzuarbeiten und bereit ist, für Bernhard in die Bresche zu springen, doch ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung.

Ich hoffe, dass unsere Gastautoren in der nächsten Zeit vermehrt Artikel schicken, denn Bernhards Schreibwut kann ich allein bei weitem nicht kompensieren!

Anfang 2019 hast du neben Deinen bereits bestehenden verhältnismäßig vielen Webseiten noch einen Blog online gestellt, der zunächst aus ziemlich lockeren, man könnte sagen, fast schon umgangssprachlich geschriebenen, Beiträgen bestand. Das Profil hat sich inzwischen aber etwas geändert. Wie kam es dazu?

Auf meinem neuen Blog auf https://blog-roland-m-horn.de mit dem ungewöhnlichen Namen „Der Papa bloggt das schon“ wollte ich mich ursprünglich hauptsächlich meinen potentiellen Lesern von einer anderen, persönlicheren, Seite zeigen. Bisher kennen mich die meisten meiner Leser nur aus Fachartikeln und Büchern und wissen nicht, wie der Typ, der dahinter steckt, ansonsten so tickt.

Dieses Wissen versuchte ich auf diesem Blog dem Leser zu vermitteln. Mittlerweile ist es aber tatsächlich so, dass der Blog beinahe ausschließlich aus Fachartikeln besteht, von denen nur ein Teil grenzwissenschaftlicher Natur ist. In den meisten Beiträgen geht es um Israel und den Zionismus, und zwangsläufig fühlte ich mich genötigt, mich auch in die Corona-Thematik einzuklinken. Insbesondere zu den letzten beiden Themen stammen die meisten Artikel von anderen Autoren, die ich freundlicherweise übernehmen durfte. Dazu kommen aber auch Auszüge aus meinen Büchern, insbesondere „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“, aber auch zu anderen Werken.

Vorhin erwähntest Du beiläufig „Lemuria“ und dass dazu in Zukunft wohl ein Buch von Dir kommen wird. Ich kenne Lemuria und Dich als Atlantis-Autor natürlich. Dich was hat es mit diesem „Lemuria“ auf sich?

In dem Buch spielen die Arbeiten von Bernhard Beier eine wichtige Rolle. Meine Beweisführung fußt größtenteils auf seinen Artikeln zu Themen wie den naturwissenschaftlichen Ursprung und die mythologischen Grundlagen der Lemuria-Hypothese sowie die geologischen, ozeanischen und archäologischen Grundlagen der These. Dazu kommt eine ausführliche Betrachtung der esoterischen Darstellungen zum Thema. Doch zumindest eine in dem Buch genannte Idee stammt von mir selbst und ist meine Herleitung aus Otto Mucks weithin unbekannten Buch „Geburt der Kontinente“.

Einiges spricht dafür, dass der „Lemuria-Gegner“ Muck Lemuria selbst entdeckt, aber nicht als solches erkannt hat. Weiter setze ich mich mit dem Mythos vom „verlorenen Kontinent Pan“ auseinander, der ebenfalls im Pazifik verortet wird. Die Argumente dazu stammen zwar von einer Anthropologin, fußen jedoch auf dem ominösen Buch „Oaspe – The New Bible“, das 1882 durch die Technik des Automatischen Schreibens entstand. Auch die wissenschaftliche Beweisführung der Autorin haut hinten und vorne nicht hin.

Weiter kommt in dem Buch Yonaguni zur Sprache, jüngst gefundene Hinweise auf einstigen uralten bisher unbekannten Kontinent um Mauritius und das Kasskara der Hopis, das ja ebenfalls in Pazifik gelegen haben soll. Letztlich bleibt als Resümee die Aussage, dass es Lemuria gegeben haben muss, nur Lage und Größe sowie die Art seines Untergangs bleiben weitgehend im Dunkeln.

Hier kann ich nur mehrere Ansatzpunkte geben.

Danke, Roland. Ich wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinen Büchern, Projekten und Webseiten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Schweizer UFO-Fotos des UFO-Gurus Billy Meier für über 16.000 Dollar verkauft!

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Schweizer UFO-Fotos für über 16.000 Dollar verkauft
Schweizer UFO-Fotos für über 16.000 Dollar verkauft (Bilder: Sotherby’s)

In der UFO-Szene “tummeln” sich zahllose Menschen, Forscher und Gruppen. Einer von ihnen ist der UFO-Kontakler Eduard “Billy” Meier aus der Schweiz, der die UFO-Sekte FIGU leitet. Ein regelrechter Guru der UFOlogie, der seit Jahrzehnten behauptet, dass er Kontakt mit Aliens von den Plejaden habe. Liebevolle Außerirdische, die ihn in ihren UFOs besuchen, ihm Botschaften übermitteln und auch dann und wann bereits zu Reisen mit in ihre Raumschiffe genommen haben sollen. Inklusive Zeitreisen mit deren UFOs.


UFO-Kontaktler Billy Meier

Meier als “Sprachrohr” dieser Aliens lieferte für seine irrwitzigen Behauptungen in den vergangenen Jahrzehnten auch immer wieder Fotos. Nicht von UFOs selber, sondern auch von angeblichen Außerirdischen von den Plejaden oder wie er mit einer “Laserpistole” dieser Aliens hantiert. In meinem Buch “UFO-Sekten” habe ich umfangreich über Meier und seine ufologische Glaubensgemeinschaft berichtet. Denn seine Behauptungen, Aussagen und “Beweise” rund um seine Plejaden-Bewohner sind bis heute immer wieder Thema. So auch seine UFO-Fotos, die er von den Raumschiffen dieser Aliens gemacht haben will.

Eines davon ist weltberühmt: es ziert das legendäre Poster “I want to Belive”, dass in der TV-Serie “Akte X” im Büro des FBI-Agenten Fox Mulder hängt. Vorlage war ein angeblich echtes UFO-Bild von Billy Meier. Und eine Auswahl genau solcher vermeintlich authentischen UFO-Fotos bot das weltberühmte Auktionshaus “Sotheby’s” vor einem Jahr zum Verkauf. Wie in diesem Beitrag HIER, in dem Ihr auch mehr über die Welt des Meier erfahrt, berichtet, zu teilweise horrenden Preisen.

Die von UFO-Fotos von Billy Meier stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der “angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion” FIGU, wie Sotheby’s zu den Auktionen 2019 schrieb, habe auch das berühmte “Akte X”-Bild mit im Angebot.

Tausende Dollar für UFO-Bilder

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es wurden damals Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von “Gemini IV” starteten dort ab bescheidene 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s “nur” bis zu 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starteten schon ab 50 Dollar und sollten letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Inzwischen ist genau ein Jahr vergangen und die Auktionen der UFO-Bilder von Guru Meier sind längst beendet. Und tatsächlich wurden die Original-Fotos mit einem “interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra”, so Sotherby’s, verkauft. Für teilweise weit mehr als zu Beginn angenommen, wie man auf der Webseite der Auktionen sehen kann.

Sechs der “Vintage-Fotos” des UFO-Gurus vom 3. März und 14. Juni 1975 sollte laut Schätzung von 2019 6.000 bis 9.000 Dollar beim Verkauf bringen. Das wurde gewaltig übertroffen, denn die original Fotoabzüge (keine Negative!) gingen für 16.250 Dollar weg. Also rund 2.700 Dollar pro Bild!

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Vier weitere “Vintage-Fotos” aus dem Jahr 1975 verkaufte das Auktionshaus für 4.375 Dollar. Damit lag man in der Schätzung, die zwischen 4.000 und 6.000 Dollar für die Bilder lag.

Herkunft der Bilder, so vermerkt es Sotherby’s, war übrigens “Ex Estate of Lt. Col. Wendelle Stevens”. Stevens ist in der UFO-Forschung kein Unbekannter und war bis zu seinem Tod im Bereich UFOs überaus aktiv. Vor allem zum Thema “UFO-Absturz bei Roswell” war er auch in diversen TV-Dokumentationen zu sehen. Er publizierte 1979 auch die besagten UFO-Fotos von Billy Meier nach seinen Untersuchungen.

Meier hat für seine gläubigen Anhänger hunderte Fotos von UFOs und anderen angeblichen “Mysterien” gemacht. Bis heute tauchen diese immer wieder vor allem im Internet auf, wo sie gerne zur Illustration genutzt werden. Der UFO-Sekten-Chef machte aber auch mit einem ganz anderen Foto von sich reden. Und zwar präsentierte er einst das Foto seiner angeblichen Freundin aus dem All, die er immer wieder getroffen haben will. Eine blonde Frau namens “Semjase” (bzw. in diesem Fall “Asket”), die mit UFOs auch von den Plejaden kommen soll. Auch das Hauptquartier der UFO-Religion in Hinterschmidrüti trägt den Namen “Semjase-Silver-Star-Center”.

Die Alien-Frau “Semjase”

Dieses Foto der Alienfrau ist nicht nur mehr als fragwürdig, sondern ebenso wie viele andere seiner Bilder als Fake entzaubert worden. Es handelte sich um eine US-Sängerin bzw. Tänzerin, die er wohl vom TV-Bildschirm etwas unscharf abfotografierte, wie im besagten Buch “UFO-Sekten” dargelegt.

Meier und seine Gläubigen (s. auch die Videos HIER und HIER) sehen das natürlich anders. Sie verweisen aber auch darauf, das Meier noch weitere Fotos der außerirdischen Frau gemacht haben soll. Unter anderem vor ihrem UFO (“Beamship”) in der schweizerischen Landschaft, wie sie zu einem Treffen mit Meier geht. Denn nach den Lehren der Gruppe war Semjase eine der wichtigsten Aliens überhaupt. Sie war “die Tochter von JHWH Ptaah, dem Kommandanten der plejadisch-plejarischen Raumflotte” und hatte bis 1984 Kontakt mit Billy Meier. Dabei hatte sie 1977 sogar “einen lebensgefährlichen Unfall im Semjase-Silver-Star-Center” der FIGU, “worauf sie zur ärztlichen Behandlung und Genesung nach Erra gebracht wurde”. Sie wäre heute, so verkündete Meier, 374 Jahre alt.

Das Foto von der außerirdischen Frau Semjase vor ihrem “Beamship” entstand im Zuge einer angeblichen Begegnung 1976 zwischen Meier und der Alien-Dame. Einschließlich UFO-Landespuren im Gras. Doch das wichtigste Bild, das Bild mit dem UFO und der Außerirdischen, ist verschollenen. Deshalb wurde kürzlich eine Belohnung von 5.000 Dollar ausgesetzt, die derjenige erhält, der diese Aufnahme wiederbeschaffen kann.

Eine durchaus interessante Entwicklung, über die auf diesem Blog noch genauer berichtet werden wird.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #30: Dreamland – Das Geheimnis von Area 51 (Video)

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #30: Dreamland - Das Geheimnis von Area 51 (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #30: Dreamland – Das Geheimnis von Area 51 (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Was geht in “Dreamland”, wie man die legendäre Geheimbasis “Area 51” in den 1990ger Jahren hin und wieder nannte, wirklich vor sich? Befinden sich dort tatsächlich außerirdische UFOs  verborgen? Vielleicht sogar leibhaftige Außerirdische selbst? Oder arbeiten dort sogar Aliens mit irdischen Wissenschaftlern im Geheimen zusammen? Dies sind nur einige der Fragen, die den Mythos um diese Anlage mitten in der Wüste der USA seit Jahrzehnten ausmachen. Die Folge Nr. #30 der Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” aus dem Jahre 1999 begibt sich auf die Jagd nach den Geheimnissen der geheime Militäranlage “Area 51”.


Geheimbasis “Area 51” und die UFOs

Hat die USA in der Basis “Area 51” in Nevada unweit von Las Vegas UFOs versteckt? Außerirdische Technologien und sogar Aliens selbst – vielleicht sogar noch lebende?

Nahm das alles ihren Anfang mit dem UFO-Absturz von Roswell im Sommer 1947 in New Mexiko? Und forschen die Amerikaner im Geheimen in der “Area” an diesen Techniken? Erklären diese Geheimoperationen den Umstand, das im Gebiet um die Basis immer wieder UFOs gesehen wurden und werden? Arbeiten vielleicht sogar leibhaftige lebende Aliens mit Menschen dort Hand in Hand?

Was geht in “Dreamland”, wie man die Anlage in den 1990ger Jahren hin und wieder nannte, wirklich vor sich?

Das sind nur einige der Fragen, die den Mythos der “Area 51” seit Jahrzehnten ausmachen. Eine UFO-Basis mitten in der Wüste der USA, sagen viele UFO-Interessierte und -Forscher. Es ist genau jene Anlage, die vor einiger Zeit einen neuen Boom oder Hype erlebte, als zum “Sturm auf die Area 51” aufgerufen wurde, wie in mehreren Beiträgen und Videos auf Fischinger-Online berichtet.

Für andere geht es dort ein irdische vor. Und jene Menschen, die behaupteten, dass sie dort (in einem Bezirk mit dem Kürzel “S4”) an außerirdischen Technologien wie UFOs gearbeitet haben, sind für Skeptiker allesamt Schwindler.

Die Folge Nr. #30 der Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” aus dem Jahre 1999 begibt sich auf die Jagd nach den Geheimnissen der geheime Militäranlage “Area 51”.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video auf Fischinger-Online

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Lars A. Fischinger

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Die anonyme “Denunzianten-Seite” Psiram: Jetzt hat es auch Lars A. Fischinger erwischt! Doch was steht drin – und was nicht?

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Lars A. Fischinger: jetzt auch auf der umstrittenen anonymen "Hetz-Seite" Psiram vertreten (Bild: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger: jetzt auch auf der umstrittenen anonymen “Hetz-Seite” Psiram vertreten (Bild: Fischinger-Online)

Das Online-Lexikon Wikipedia kennt zweifellos jeder in der Netzgemeinde. Es ist fraglos die (erste) Anlaufstelle für den Suchenden, der zu diesem oder jenem Thema mehr Informationen möchte. Nahezu jeder schaut hier vorbei – Schulkinder, Mainstreammedien, Autoren und einfach nur Menschen, die mehr erfahren wollen. Obwohl Wikipedia bekanntlich auch immer wieder in der Kritik steht. Doch es gibt noch ein anders kleines Lexikon, dass sich ausschließlich mit Grenzwissenschaft, Pseudowissenschaft & Co. befasst: Psiram. Für viele nichts weiter als eine anonyme Hetz-Seite von Denunzianten. Jetzt wurde auch ich – Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files – in Psiram mit einem anonymen Eintrag “geehrt”. Was die “Verleumdnungsplattform” über mich schreibt, behauptet, weiß oder zu wissen glaubt, erfahrt Ihr diesem Beitrag. Denn das ist durchaus sehr erstaunlich.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Psiram: Das anonyme Wikipedia der “Pseudowissenschaften”

Wikipedia ist ohne Frage die erste Anlaufelle für Informationen im Netz. Ein Online-Lexikon-Gigant, in dem der Interessierte gefühlt jedem Thema der Welt einen Eintrag findet. Mal sehr umfangreich, mal nur kurz und knapp. Mal sehr detailliert mit Quellen und Fußnoten versehen, mal aber auch mit unbelegten Aussagen angefüllt.

Wikipedia-Artikel und -Aussagen zu grenzwissenschaftlichen Themen werden bekanntlich von sehr vielen rund weg abgelehnt. Vor allem aufgrund der (meistens) anonym schreibenden Wiki-Autoren dahinter. Aber auch und vor allem mit einem teilweise fraglichen Umganges mit Quellen und deren Anerkennung. Ein Problem, dass aber auch außerhalb der dortigen “Mystery-Themen” immer wieder für Streit und negativen Schlagzeilen sorgt. Offensichtliche Spaßvögel treiben sich dort ebenso rum.

Eine Art “Abklatsch” von Wikipedia ist das Lexikon Psiram, das sich selbst als “Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme” versteht. Ein Online-Lexikon mit Wikipedia-Technik, in dem sich ausschließlich Einträge zu Themen aus Grenzwissenschaft, Esoterik, Pseudowissenschaft und verwandte Gebiete befinden. Das alles vollkommen anonym. Die Autoren der Einträge sind ebenso anonym, wie die gesamte Webseite auch.

Online ist dieses Nachschlagewerk im Prinzip schon seit 2007, wo es noch unter den Namen “EsoWatch” zu finden war. Derzeit sind dort nur knapp über 3.400 Einträge zu finden. Ein Winzling im Vergleich zu Wikipedia.

Vollkommen absichtlich wollen die Psiram-Autoren und Hintermänner ihre Identitäten verbergen. Nicht mal ein Impressum findet sich auf der im Ausland gehosteten Seite. Laut Psiram geschieht das alles aus guten Grund. Man möchte so “die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem schützen”, da bereits Autoren belästigt wurden. Weiter heißt es im “Impressum“:

Es ist uns klar, dass Anonymität erst mal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.

Für viele ist das eine faule Ausrede.

Denunzieren und dunkle Hintermänner

So hat die Skeptiker-Seite Psiram längst den Ruf eines reinen Denunzianten-Lexikons. “Andersdenkende” aus Grenzwissenschaft, Esoterik, Alternativ-Medizin und all den anderen Gebieten des weiten Feldes der “Pseudowissenschaft” sollen dort schlicht verleugnet werden. Gleichgültig ob es sich um Personen aus diesen Bereichen handelt oder das Thema an sich. So die mehrheitliche Kritik an Psiram.

Psiram greift Themen aus der Esoterik, den Grenzwissenschaften und der alternativen Medizin auf und berichtet darüber aus kritischer, aufgeklärter Sicht.”

So stellt sich die kleine Plattform selber vor. Und im FAQ-Bereich heißt es unter anderem zu den Hintermännern:

Psiram wird von einer Gruppe von Leuten betrieben. Zum Teil haben wir uns im Internet kennengelernt, einige kannten sich aber auch schon vorher. Die meisten von uns sind Akademiker. Ein akademischer Grad ist aber keine Voraussetzung, um mitmachen zu dürfen.

“Wir wissen schon, warum wir anonym sind”, so das Lexikon. Belästigungen oder Bedrohungen sollen dadurch von vornherein ausgeschlossen werden. Kein Wunder, dass immer wieder vermutet wird, das irgendwelche dunklen Hintermänner dahinter stecken. Wer anonym im Netz in einer derart intensiven Art und Weise agiert, muss was zu verbergen haben. So denken viele. Die geheimen Köpfe dahinter brüsten sich aber damit, dass es bisher nicht oft passierte, “dass wir was zurücknehmen mussten, weil wir uns geirrt hatten”.

Und die Autoren mobben auch nicht Unschuldige, wie sie meinen:

Alle unsere ‘Opfer’ sind von sich aus mit ihren Ideen in die Öffentlichkeit gegangen. So wie sie ihre Ansichten äußern dürfen, äußern wir unsere eben auch. Wenn wir Aussagen treffen, dann sind die aber mit Zitaten und Verweisen belegt. Es kann sich also jeder selbst ein Urteil bilden, ob stimmt, was wir sagen.

In einem Artikel in der “Saarbrücker Zeitung” vom 12. Dezember 2017 wird das Lexikon als Online-Pranger bezeichnet. Es “werden Menschen für ihr Verhalten oder ihre Äußerungen öffentlich bloßgestellt”, so die Zeitung. “Auf die persönlichen Datenschutzrechte nehmen die Betreiber dieser Seiten keine Rücksicht”, wird kritisiert. Gemeint sind dabei allerdings auch andere Internet-Pranger.

Meine “Adelung” bei Psiram

Diese Hintergründe geben all jenen, die Psiram nicht kennen, einen ersten Überblick dazu. Denn ein neues “Opfer” bin nun auch ich geworden, wie mir am 13. August 2019 mein Mystery-Freund Sven P. bei Facebook mitteilte.

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Ehrlich gesagt sehe ich selber sehr selten bei Prisam rein und kenne kaum Artikel dort. Kann sie also auch nicht beurteilen. Es liegt einfach daran, dass mich der bei weitem größte Teil der Einträge thematisch nicht interessiert. Jedoch wunderte ich mich schon hin und wieder, warum ich als Jäger des Phantastischen und einer der aktivsten Grenzwissenschaftler im deutschen Sprachraum dort nicht vertreten bin.

Irgendwann werden die anonymen Autoren dort aber sicher auch mich “auf den Kieker haben”. Immerhin bewege ich mich eindeutig in der Grenzwissenschaft und passe somit als “Opfer” dazu.

Je mehr “Pseudowissenschaft” etc. man öffentlich verbreitet, je schneller landet man dort. Das ist klar. Ober irgendeinem der anonymen Autoren und angeblichen “Akademiker” dort passt schlicht deine Nase nicht. Im Forum des Lexikon fand ich zumindest im Bereich “Hinweise und Vorschläge für Psiram-Artikel” keinen Vorschlag zu meiner Person. Da ich keinen Account habe, kann ich allerdings auch nicht das dortige Forum detailliert durchsuchen.

Trotzdem wurde mein Eintrag am 26. Juli 2019 von einem User mit Namen “Abrax” in dem Nachschlagewerk angelegt. Ein anonymer Autor, der offensichtlich YouTube-Videos zu “Verschwörungstheorien” geradezu hasst. Und all jene, die sich diese ansehen, sind nach seiner Meinung “Idioten”, wie es in seinem Nutzer-Profil zu lesen ist:

Du ‘forscht’ nicht, wenn du Verschwörungsvideos auf YouTube guckst. Du bist nicht ‘skeptisch’, wenn du den Unsinn in diesen Videos glaubst. Du ‘philosophierst nicht, wenn du diesen Unsinn jedem ungefragt erzählst. Du bist einfach nur ein ganz normaler Idiot.”

Starke Worte. Eine Erklärung oder Differenzierung, was nach seiner Meinung “Verschwörungsvideos auf YouTubegenau sind, verrät er nicht. Man kann aber anhand des Beitrages erahnen, warum ich jetzt bei den Skeptikern von Psiram “geadelt” wurde.

Was Psiram über mich zu sagen hat (oder auch nicht)

Mein Eintrag im “Online-Pranger” Psiram verwundert mich persönlich wirklich sehr! Auch die Länge des Artikel zu meiner Person.

Selbstverständlich fiel mir als Autor diverser Sachbücher zur Grenzwissenschaft sofort auf, dass dort nicht alle meine Bücher unter “Werke” aufgeführt sind. Schwamm drüber. Auffällig ist ebenso, das dort ungefragt und ohne Quellenangabe ein Foto von mir mit Papst Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007 geklaut wurde. Oder, dass unter “Links” oder “Quellennachweisen” nicht ein Link zu mir zu finden ist. Keine einzige (bzw. nur eine einzige!) Aussage innerhalb des Eintrages, wurde mit einer exakten Quelle zu mir belegt.

Klares Fazit an dieser Stelle: Unsachlich und absolut unprofessionell. Aber schauen wir mal genauer in meinen Eintrag, um uns ein Urteil zu erlauben. Darin heißt es, dass ich angeben würde “Mitglied im Autorenforum ‘Montsegur’ zu sein. Das suggeriert, ich würde das einfach so (warum?) behaupten. Obwohl ich Jahre dort nicht aktiv war, ist es aber so. Mein Name dort ist “Spacelars”.

Dann ist dort zu lesen “ein wissenschaftliche Rezeption der Veröffentlichungen von Fischinger ist in Datenbanken unauffindbar”. Es bleibt zwar geheim, in welchen “Datenbanken” hier gesucht wurde, aber was will der anonyme Autor damit sagen? Von mir wird man keine wissenschaftliche Veröffentlichung (falls das gemeint sein sollte) finden, da es sie nicht gibt. Wurde auch nie behauptetet.

Weiter lese ich dort, dass Sebastian Bartoschek mich der “2. Generation von Prä-Astronautikern” zuordnet. Ich würde zwar schon 3. Generation sagen, aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist der genannte Bartoschek selbst, auf dem sich in meinem dortigen Eintrag an einigen Stellen berufen wird. Er ist quasi die Hauptquelle dort. Sebastian Bartoschek ist Mitglied der Skeptiker-Vereinigung GWUP, die im Kreise der Grenzwissenschaft nicht weniger unterbliebt ist, wie Psiram selbst. Und er ist mir wohl bekannt.

Psiram “übersieht” und “vergisst” gerne

Bartoschek besuchte mich vor einigen Jahren, um mit mir ein Interview rund um meine Arbeit zu führen. Ein Gespräch mit einem sympathischen und gut vorbereiteten Skeptiker, an das ich mich gerne erinnere. Darum habe ich sein Video des umfangreichen Interviews für Euch unten eingebunden. Denn Psiram hat es natürlich nicht auf YouTube verlinkt.

Mehr noch, denn im dortigen Eintrag ist überhaupt nichts(!) über meine Arbeit im Detail zu finden. Es fehlt nicht nur die Erwähnung meines YouTube-Kanal. Auch dieser Blog hier wird nicht erwähnt – wobei ich aber auch als “Blogger” vorgestellt werde. Von Verlinkungen, etwa zur eigenen Meinungsbildung, auf die das Lexikon laut Selbstverständnis ja wert legt, ganz zu schweigen (mit einer Ausnahme – s. unten).

Eintrag zu Lars A. Fischinger auf der anonymen Seite Psiram (auf eine Gesamtansicht verkleinerter Screenshot)
Eintrag zu Lars A. Fischinger auf der anonymen Seite Psiram (auf eine Gesamtansicht stark verkleinerter Screenshot)

Was aber in dem Eintrag irreführend zu lesen ist, ist, dass ich “Betreiber eines ‘Online-Shops zur Grenzwissenschaft'” und “Mitarbeiter des Internet-Projekts NuoViso” bin. Das wäre demnach meine Arbeit, so Psiram suggestiv. Nun, den besagten Shop findet Ihr HIER – schaut mal hinein. Bei NuoViso bin ich bin der Tat mit Videos zu finden, ganz richtig. Aber als “freier Mitarbeiter”. Ein kleiner und sehr feiner Unterschied. Ein einfacher Blick in dieses entsprechende Video HIER zum Thema der Zusammenarbeit hätte gereicht …

Indirekt findet sich aber mein Blog dann doch in dem Lexikon-Artikel. Es wird ein Screenshot dieses Blogs gezeigt, auf dem mein Beitrag bzw. Video zur “Alien-Autopsie” im Santilli-Film vom 23. Juli 2019 zu sehen ist. Darunter der Text:

Blog von Lars A. Fischinger 2019: gefälschte Filme von Ray Santilli über angebliche Aliens in der Area 51 sollen echt sein.”

Der der anonyme Autor “Abrax” laut Eigenbeschreibung YouTube-Zuschauer zum Thema Verschwörungen für “Idioten” hält, hat er offensichtlich mein Video zum “Alien-Autopsie-Video” des Santilli nicht gesehen. Denn dann wüsste er, dass ich nicht behauptet, dass der Film echt ist. Es geht im Beitrag um etwas anderes und ich sage darin nicht, dass der Film doch authentisch ist. Alles zu sehen in diesem Video HIER von mir.

Die Bildunterschrift erweckt also einen falschen Anschein.

Suggestiv oder nur unklar ausgedrückt?

Eine indirekte Unterstellung folgt beim Thema “Black Knight Satellit“. Dazu heißt es über mich:

Fischinger ist Verbreiter von Behauptungen zu einem hypothetischen Black-Knight-Satellit. Dabei soll es sich um einen angeblichen künstlichen Erdsatellit außerirdischen Ursprungs handeln, der die Erde seit ca. 13.000 Jahren umkreisen soll. Belege für die Existenz eines solchen Objektes existieren nicht, häufig präsentierte Fotos des angeblichen Satelliten stammen von der NASA und zeigen eine von einem Astronauten des Endeavour-Fluges STS-88 im Jahr 1998 verlorene und abgedriftete Decke zur Wärmeisolierung, die auf der einen Seite schwarz, auf der anderen silbern aussieht.”

In diesem Fall wird von Psiram auf meinen Beitrag und Artikel “Der Black Knight Satellit der Ancient Aliens und ein 1955 explodiertes UFO im Erdorbit: Die Fusion zweiter Mysterien” auf diesen Blog (mit einem Link inkl. kleinen Tippfehler) verwiesen. Immerhin, da ich dort in der Tat sehr umfangreich das Thema behandelt habe. Falsch ist aber die Behauptung, ich sei ein “Verbreiter von Behauptungen” zu diesem “Black Knight Satellit”. Außer natürlich wenn ein Artikel (entlehnt aus einem meiner Bücher) auf diesem Blog einen Autoren schon zu einem “Verbreiter von Behauptungen” macht …

Psiram schreibt ausgesprochen unklar, was diese “abgedriftete Decke zur Wärmeisolierung” betrifft, und von der ein NASA-Foto als Bild des “Black Knight Satellit” im Netz kuriert. Hier wird der Anschein erweckt, dass auch ich dieses Bild in Zusammenhang mit dem Thema bringe. In Wahrheit ist das genaue Gegenteil der Fall und im besagten Artikel steht kein Wort drüber.

Ich verweise immer wieder selber darauf, dass das Bild nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Erst kürzlich habe ich auf Facebook dazu geschrieben, dass dieses Bild “zum Thema dazu erfunden wurde – warum auch immer”.

Am Thema absolut vorbei!

Der anonyme Schreiber meines Eintrages dort widmet dem meisten Raum einen vollkommen belanglosen Thema aus meiner Arbeit. Es ist geradezu verwunderlich, dass 99 Prozent ignoriert wurden, und ein Thema, das ich einmal in all den Jahrzehnten behandelt habe, bei Psiram die größte Aufmerksamkeit bekam. Dazu weiter unten aber mehr. Als Thema hat sich der Autor meiner “Adelung” meinen Beitrag “Ältestenrat der Inuit: Es gibt keinen Klimawandel durch Menschenhand – die Erdachse ist gekippt!” ausgesucht, den ich am 20. November 2018 online stellte.

Wie meine treue Leserschaft und Community weißt, ist wohl kaum eine Veröffentlichung ungeeigneter meine Arbeit vorzustellen, als dieser Ausnahmebeitrag. Was den Lexikon-Mitarbeiter dazu bewogen haben mag, kann man nur vermuten. Wohl um mich in die Ecke der Klimawandel-Leugner zu stellen. Ist zwar Unsinn, aber nicht so dramatisch wie ein Vermerk innerhalb des Absatzes, dass “viele Nibiru-Anhänger” etwas ähnliches sagen, wie in meinem Posting behauptet. Auch dazu unten mehr.

Worum geht es in dem Beitrag, der ja den Großteil dort ausmacht? Kurz gesagt darum, dass die Inuit “eine plötzliche Verlagerung der Erdachse bemerkt hätten und nun Sonne und Sterne an anderen Orten zu finden seien als zuvor”. Das wäre ein oder sogar der Grund für den Klimawandel. Hier habe ich “inhaltlich einen Bericht der Scharlatanerie-Seite Natural-News” irgendeines Mike Adams übernommen, heißt es dort.

Das stimmt.

Angeblich habe ich in diesem Beitrag unter anderem allerdings “die Präzession der Erdachse mit dem Wandern des magnetischen, arktischen Nordpols” verwechselt. Wo genau im besagten Beitrag, weiß ich aber nicht. Weiter heißt es, dass ich “spekulativ eine angebliche Änderung der Drehachse der Erde als mögliche Ursache für die aktuelle Klimaerwärmung” nennen würde. Stimmt so nicht, denn ich sage nicht (auch nicht spekulativ), dass das eine “mögliche Ursache” für die Klimaerwärmung ist. “Wäre die Erdachse verschoben” schrieb ich unter anderem.

Allerdings heißt es im besagten Beitrag von 2018 von mir eindeutig:

Ergebnis wäre weniger Sonnenenergie und somit Wärme, damit sinkende Temperaturen und damit mehr Eis. Genau das Szenario, dass die Klimaforscher beobachten …

Durchaus kann man daraus ableiten, dass ich hier eine “mögliche Ursache” vermute.

Was Psiram verschweigt

In meinem Inuit-Beitrag finden sich einige kritische Anmerkungen zu dieser Story, die Psiram nicht benennt. Trotzdem sollte man sehr kritisch sein, was die Aussagen der Inuit in diesem Zusammenhang betrifft. Die angebliche “Scharlatanerie-Seite” war nicht die einzige Quelle, die ich verlinkte. Psiram nennt aber Argumente, die die Aussagen der Inuit in einem fragwürdigen Licht erscheinen lassen. Diese habe ich in der Tat nicht beachtet. Aus diesem Grund ist ab sofort der Beitrag passwortgeschützt. Das Passwort für Euch ist: “Inuit“.

Mein Eintrag bei Psiram verrennt sich in einem Großteil in belanglosen Kram. Eben diese Inuit-Sache. Verständnis habe ich dafür nicht, da es meine Tätigkeiten ganz einfach falsch darstellt. Falsch in dem Sinne, dass eigentlich keine meiner Hauptthemen dort erwähnt wurden. Erstaunlicherweise nicht mal die kritischen, mit denen ich mir in den letzten Jahrzehnten auch viele Hater eingefangen habe.

Nicht erwähnt wurde beispielsweise meine Kritiken und sehr häufigen Warnungen von UFO-Esoterikern und UFO-Sekten. Schon vor zwei Jahrzehnten habe ich mit Roland M. Horn dazu das gleichnamigen Buch “UFO-Sekten” veröffentlicht. Seit dem werde nicht müde, solche Gruppen von der UFO-Forschung klar zu trennen. Gleiches gilt für meine Veröffentlichungen und Videos, in denen ich immer wieder auf die nicht zu zählenden Fakes, Lügen, Falschbehauptungen, Unwissenheiten und Irrtümer in Sachen Prä-Astronautik und angelehnte Themen verweise. Weite Teile meiner Online-Arbeiten handeln immer wieder davon. Wie ich weiß, schätzt unter anderem genau das meine aufgeschlossene und treue Community an mir.

Auf Psiram findet sich davon kein Wort. Gleichgültig ob zu UFO-Sekten, den erfundenen Planeten Nibiru mit den dort lebenden Aliens oder all die tägliche “Sensation” aus der Welt des Unfassbaren. Ebenso nicht der Bereich “christliche Mystik”, wie Wikipedia ihn nennt, die Themenwelt des Paranormalen, der (wissenschaftlichen) Suche nach Leben im All oder auch allgemein “Religion und Aliens”.

“Prä-Astronautik, Mythologie antiker Göttervorstellungen (‘Astronautengötter’) und Ufologie” seien meine Schwerpunkte, ist dort zu lesen. Stimmt sogar – findet sich nur nicht im dortigen Eintrag.

Verschwiegen wird im Lexikon auch, woher genau die dort von mir aufgelisteten Zitate stammen. Wahrscheinlich deshalb, da man dort sonst hätte auf meinen Blog verlinken müssen. Ob die Zitate von mir alle stimmen, weiß ich so nicht. Ich denke aber schon.

Erbsenzählereiresümee

Viele werden jetzt denken: Was eine Erbsenzählerei zu einem Eintrag in einem Skeptiker-Lexikon, in das so oder so kaum jemand hineinsieht. Zumindest niemand aus der Gemeinde rund um die Themen aus Grenzwissenschaft und Mystery Files. Immerhin liegen zwischen Wikipedia und Psiram Welten.

Das stimmt. Ich wäre aber kein Autor des Unfassbaren … wenn ich nicht immer und mit großer Leidenschaft “zwischen den Zeilen” lesen würde. Und quasi alles rund um “meine Themen”, wie ich es immer wider betone. Geht es dann um meine Person an sich, ist die Sache klar.

Der Eintrag zu “Lars A. Fischinger” wurde mit Stand heute zuletzt am 26. Juli 2019 bearbeitet oder geändert. Und er ist – entgegen dem Ruf von Psiram als Denunzianten-Seite von Skeptikern! – wertneutral verfasst. Der anonyme Autor “Abrax” hat sich sichtlich Mühe bei der Erstellung des Textes gegeben. Schaut man über die irreführenden oder suggestiven Teile sowie fehlenden und unwichtigen Informationen hinweg, ist dort nichts Falsches zu finden.

Zahlreiche Details und Aussagen zu meiner Person und meinem Werdegang als “Jäger Phantastischen” sind vollkommen korrekt. Ihr könnt sie in meine Autoren-Vita HIER sehr umfangreich selber nachlesen. Vieles scheint auch der Verfasser von dort übernommen zu haben. Ebenfalls von Wikipedia, was dort auch verlinkt wurde. Leider eben alles ohne Links zu mir. Da der Autor “Abrax” offensichtlich ein “Feind” entsprechender Mystery-Videos bei YouTube ist, wundert mich allerdings, dass er meine dortigen Arbeit mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt. Schließlich hätten entsprechende Verweise der Philosophie von Psiram entsprochen:

Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.”

Selbstverständlich möchte jeder in einem “glänzenden Licht” dastehen. Nur ist das als anerkannter Grenzwissenschaftler oder Prä-Astronautiker prinzipiell kaum möglich. Das liegt schon in der Natur der Thematik und der Sache an sich.

Der Autor “Abrax” scheint mich aber zu “mögen”. Auf welche Art auch immer. Denn mein Eintrag dort ist der längste aller entsprechenden Autoren aus dem Bereich Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft. Weit mehr als doppelt so lang wie der selbstverständlich dort ebenso vertretene Eintrag zu Erich von Däniken. Und um Längen umfangreicher als der Psiram-Artikel zum Thema “Prä-Astronautik” an sich.

Und das finde ich am Erstaunlichsten.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

 

YouTube-Video vom 9. Oktober 2013 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Bücher von Lars A. Fischinger bei amazon.de (s. a. HIER):

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