Search Results for: Klimawandel

Soziologe Prof. Didier Fassin: “Verschwörungstheorien beseitigen Unsicherheiten” und deren Kritik sollte man auch ernst nehmen

Sozialwissenschaftler Prof. Didier Fassin: "Verschwörungstheorien beseitigen Unsicherheiten" (Bilder: PixaBay & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Sozialwissenschaftler Prof. Didier Fassin: “Verschwörungstheorien beseitigen Unsicherheiten” (Bilder: PixaBay & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Verschwörungstheorien haben – gefühlt – seit Jahren Hochkonjunktur. Gleichgültig von welcher Art sie sind und welche Aussagen sie im Einzelnen beinhalten. Im “Schlepptau” der offenbar wachsenden Beliebtheit von Verschwörungstheorien und Verschwöungstheoretikern haben aber auch jene Menschen Konjunktur, die sich mehr oder weniger wissenschaftlich damit befassen. Soziologen, Psychologen und Wissenschaftler aller Art äußern sich vermehrt zu diesem Thema. So auch kürzlich der Sozialwissenschaftler Prof. Didier Fassin vom “Institute for Advanced Studies” in einem Interview. Doch dieses Interview sticht aus dem wohl bekannten Schema entsprechen Interviews und Berichte heraus. Warum erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Verschwörungstheorien für Jedermann

Heute kann wohl selbst der normale Medienkonsument ohne irgendeine Affinität zu Verschwörungstheorien nicht mehr leugnen, dass genau diese seit Jahren boomen. Regelrecht explodieren. Das Thema ist unlängst in der “bürgerlichen Mitte” angekommen.

Hauptgrund, der hierfür so gut wie immer angeführt wird, ist das Internet und die vernetzte Welt. Zurecht, da heute jeder und überall Zugang zu mehr Informationen hat, als es jemals zuvor in der Geschichte der Fall gewesen ist. Noch dazu ist man in Echtzeit live bei diversen großen und kleinen Ereignissen dabei. Und schaut mal auf die Internet-Gemeinde, dauert es höchstens wenige Stunden, bis online zu diesem oder jenem Ereignis eine Verschwörungstheorie ausgesprochen wird.

Hier ist der Übergang von ersten Zweifeln oder Fragen zum jeweiligen Ereignis bis zu einer “echten” Verschwörungstheorie nicht selten fließen. Wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass vor allem Kritiker und Skeptiker sehr schnell zur Stelle sind jemanden als “Verschwörungstheoretiker” hinzustellen, wenn diese Person nur das eine oder andere hinterfragt. “Verschwörungstheoretiker” ist längst ein Kampfbegriff geworden, mit dem man sehr leicht jemanden diffamieren oder als unseriös abstempeln kann.

Auch wenn es unzählige bizarre, verrückte und absurden Verschwörungstheorien gibt, sind solche “Hinterfrager” eben nicht sofort allesamt Verschwörungsspinner!

In den letzten Jahren haben immer mehr Personen aus der sogenannten “etablierten Wissenschaft” Interviews zum Thema Verschwörungstheorien gegeben. Viele veröffentlichen Statements, Artikel oder Bücher und Laien organisieren sich gegen die Flut an solchen Thesen. Gegen entsprechende Verschwörungstheorien zu sein lohnt sich heute mehr denn je. Ein Blick auf dem Buchmarkt zeigt das sehr deutlich.

Verschwörungstheorien: Was ist Wahrheit?

Dabei kann (sollte) man von diesen Verschwörungstheorien lernen. Nicht nur, da sie auch Kern-Wahrheiten beinhalten können, sondern auch deshalb, da man deren Kritik ernst nehmen sollte.

Davon zumindest ist Prof. Didie Fassin in einem Interview vom 2. November 2019 überzeugt. Der Soziologe und Kulturanthropologe sieht wie viele andere auch den scheinbaren Boom solcher Theorien in der vernetzten Welt. Die Informationsflut sei der Grund, so Fassin:

Je mehr wir wissen, desto deutlicher wird, wie viel wir nicht verstehen. Die Stärke von Verschwörungstheorien liegt darin, dass sie diese Unsicherheit beseitigen, indem sie alles bis ins kleinste Detail erklären.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Ob die letzte Aussage aber so richtig ist, ist fraglich.

Immerhin sind einzelne Verschwörungstheorien sehr oft ein gewaltiges und komplexes Konstrukt, das in unzählige Themenbereiche hineinreicht. Nicht selten sind dann auch noch solche Verschwörungs-Konstrukte mit anderen Verschwörungstheorien verwoben und verzahnt. Hinzu kommt die Tatsache, dass diverse Vertreter der ein oder anderen Verschwörungstheorie diese ganz individuell ausbauen, erweitern, revidieren oder mit weiteren Ideen kombinieren. Was dann wieder andere abändern oder erneut erweitern.

So kommt es, dass Verschwörungstheorien auch so etwas wie ein lebender Organismus sind. Sie unterliegen einer Evolution von Anpassung und Selektion. Die Stärkste überlebt auch hier. Deshalb kann man kaum annehmen, dass sie Unsicherheiten beseitigen und “alles bis ins kleinste Detail erklären”. Vielmehr verunsichern sie durch ihren Wandel und ihre Komplexität sicher viele Menschen.

Die “tiefe Wahrheit” dahinter

Prof. Fassin vertritt also im Grundsatz dieselbe Meinung zahlloser anderer Kritiker in seinem Interview. Jedoch mit dem Unterschied, dass er solchen Theorien auch etwas “Gutes” abgewinnen kann. Denn seiner Meinung nach “können sie eine tiefere Wahrheit enthalten”.

Ebenso sieht er Verschwörungstheorien auch als Kritik an dem Establishment:

Regierungen, Wissenschaftler und etablierte Medien galten lange als diejenigen, die verbindlich sagen, was in der Welt los ist. Nun werden sie nicht zuletzt durch Verschwörungstheorien stark angefochten. Ich will sie gewiss nicht verteidigen oder ihre oft diskriminatorische Dimension unterschlagen, aber es könnte gesund sein, die ihnen zugrunde liegende Kritik ernst zu nehmen, statt sie einfach in Gänze abzutun.”

Ein Blick in die üblichen Mainstreammedien zeigt, dass man dort weit davon entfernt ist, aus dieser Richtung kommende Kritiken ernstzunehmen. Vielmehr ignoriert man sie oder zieht sie ins Lächerliche. Bestes Beispiel ist natürlich aus dem Bereich Mystery Files und Grenzwissenschaft die UFO-Thematik. Bei der Vielzahl an einzelnen Verschwörungstheorien und ihren jeweiligen “Splitter-Theorien” wüssten die etablierten Medien aber nicht mal, wo sie anfangen sollen.

Der Klassiker der angeblich nicht stattgefundenen Mondladungen der USA ist so ziemlich das einzige  Thema, dass regelmäßig im Mainstream thematisiert wird. Verstärkt kam in den letzten Jahren aber auch das Thema Klimawandel hinzu.

Didie Fassin dazu weiter:

Wenn Verschwörungstheorien uns dazu bringen, hergebrachte Autoritäten zu hinterfragen, könnten sie zu einer Vertiefung von Demokratie beitragen. Zudem könnten sie unser Denken über die Welt bereichern, indem sie zu stark vereinfachende Ansichten über Wahrheit und Falschheit in Zweifel ziehen.”

Eine sicher mehr als optimistische Hoffnung. Sicher werden gerade in diversen Verschwörungstheorien “hergebrachte Autoritäten” hinterfragt, doch ob dies “zu einer Vertiefung von Demokratie” beiträgt, ist eher fraglich.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , <

Nakhon Sawan, die „Stadt des Himmels“ in Thailand: UFO-Hotspot und Pilgerstätte eines neuen Alien- und UFO-Kultes

Nakhon Sawan, die „Stadt des Himmels“ in Thailand: UFO-Hotspot und Pilgerstätte eines neuen UFO-Kultes (Bild: UFOkaokala / Montage: Fischinger-Online)
Nakhon Sawan, die „Stadt des Himmels“ in Thailand: UFO-Hotspot und Pilgerstätte eines neuen UFO-Kultes (Bild: UFOkaokala / Montage: Fischinger-Online)

Relativ unbemerkt vor der westliche UFO-Forschung hat sich in Thailand ein neuer UFO- und Alien-“Hotspot” entwickelt. Oder besser gesagt ein Pilgerort eines neuen UFO-Kultes, der 1997 in Nakhon Sawan nördlich von Bangkok seinen Anfang nahm. Hier sollen laut den Anhängern nicht nur regelmäßig UFOs und Außerirdische erscheinen, sondern diese Aliens würden den Gläubigen auch mediale Botschaften und Lehren übermitteln. Seit dem ist ein dortiger Hügel zu einem Zentrum dieses buddhistischen UFO-Kultes geworden. Was diese UFO-Gruppe glaubt, wie sie entstand und warum die Behörden sie teilweise mit Argwohn sehen, erfahrt Ihr detailliert in diesem Beitrag.


UFO-Kult in der “Stadt des Himmels”

Erstaunliches geht seit rund 20 Jahre in Thailand vor sich. Hier hat sich in dem Ort Nakhon Sawan (= “Stadt des Himmels”) nördlich von Bangkok rund um eine Buddha-Statue auf einem Hügel ab 1997 ein regelrechter UFO- und Alien-Kult entwickelt. Ein Hotspot, an dem nicht nur UFOs erscheinen sollen, sondern auch Außerirdische die Botschaften, Lehren und Weisheiten mitteilen.

Die buddhistische Anhängerschar des Kultes um Außerirdische von den beiden Planeten Loku und Pluto wächst seit dem rasant. Auch zum Ärger der Behörden, da die Pilgerstätte der zahlreichen UFO-Anhänger in einem Naturschutzgebiet liegt. Inzwischen berichten vermehrt weltweit Medien über diesen Kult bzw. die dortige UFO-Gemeinde „Kaokala UFO“, wie sie sich auf Facebook nennt. Nach dem Namen des Hügels, auf dem die Buddha-Statue steht.

Hier sollen die Außerirdischen sich immer wieder in UFOs und real zeigen. Sie würden den dort versammelten Menschen dabei auch immer wieder medial Botschaften senden, die sie „in ihren Köpfen“ empfangen. Inhaltlich seien diese Informationen vor allem „Ratschläge zu ‚Karma‘, ‚Reinkarnation‘, ‚Gier‘, ‚Angst‘ und anderen buddhistischen Anliegen“, so beispielsweise CNN über diese Gruppe. Denn Buddha sei nach den Worten der Außerirdischen „der größte menschliche Geist“ gewesen.

Botschaften also, die in einem Land, in dem mehr als 95 Prozent Buddhisten sind, natürlich gut angekommen. In Meditation versunken würden die Anhänger dieses UFO-Kultes aber auch Warnungen vor dem Ende der Welt bekommen. Inklusive tröstender Worte:

Das sie sich keine Sorgen machen sollten über die Erdapokalypse durch Atomkrieg, Klimawandel, mutierte Krankheiten oder andere ‚Katastrophen‘.

Technisch überlegene, wohlwollende Aliens versprechen, sich um ausgewählte ‚Überlebende‘ zu kümmern.“

Botschaften von Außerirdischen

Begonnen hat der Kult um diese Alien- und UFO-Kontakte bereits 1997 durch den pensionierte Sergeant-Major Cherd Chuensamnaun. Während einer Tiefenmediation in seinem Haus habe er plötzlich die ersten Botschaften dieser Außerirdischen medial empfangen. Als er aber seiner Familie von diesem Erlebnis berichtete, habe niemand seinen Aussagen geglaubt. Vielmehr haben seine Angehörigen ihn „verspottet“, bis seine Tochter Wassana Chuensamnaun nach Beweisen verlangte:

Ich habe meinen Vater gebeten, den Außerirdischen zu sagen, dass sie sich zeigen sollen. Am nächsten Tag sandten die Außerirdischen Energie, um meinen Bruder und Schwager zu drehen.“

Und genau so soll es am anderen Tag gekommen sein. Jaroen Raepeth, der anwesende Schwager, dazu:

Ich hatte das Gefühl, meine Beine und Arme müssten sich drehen. Ich konnte mich vier oder fünf Minuten lang nicht unter Kontrolle halten. Ich hatte keine Angst. Wir haben uns beide nach draußen gedreht.“

Bei diesem „Umherwirbeln“ sei ihm nicht mal schwindelig geworden, wie er CNN gegenüber beteuerte. Hinzu kam die Sichtung eines UFOs, das in Höhe der Baumkronen flog und 10 bis 15 Meter lang gewesen sein soll. Von da an erhielt Cherd Chuensamnaun nach eigenen Angaben regelmäßig geistige Nachrichten von den Außerirdischen. Jedoch nur bis zum Jahr 2000, denn da verstarb er.

Fortan übernahm seine Tochter Wassana seinen Platz als Kontaktler zu den Außerirdischen ein und kündigte ihre Arbeit als Krankenschwester. So könne sie sich voll und ganz den Aliens der beiden fremden Welten widmen. Denn auch nach dem Tod von Cherd Chuensamnaun hielten sie weiterhin Kontrakt und nutzen sogar den nahe gehenden See Bueng Boraphet als eine Art „Dimensionsportal“ für sich und ihre UFOs. So käme es immer wieder zu UFO-Sichtungen, Kontakten mit ihnen und Sichtungen der Aliens rund um den Hügel Kao Kala (Khao Kala). Die Anhänger dieser Gruppe sind sicher, dass sie immer wieder Außerirdische in den umgebenen Feldern landen und herumlaufen sehen.

Liebevolle Aliens in Sorge

Vor seinem Tod lernte Wassana die Kunst oder Technik des Kontaktes mit dem Fremden von ihren Vater, behauptet sie. Womit sie aber nicht allein ist. Inzwischen würden ihren Worten nach mehr als 100 Personen diese Fähigkeiten von ihr gelernt haben und selber Kontakt mit den Außerirdischen haben.

Die UFOs selber, die immer wieder erscheinen sollen, beschreiben die Anhänger nahezu klassisch. Silberne Objekte bzw. Scheiben mit bunten Lichtern, die sicher das stereotypische Bild einer „Fliegenden Unterasse“ sind.

Auch die Aliens an sich entsprechen einen klassischen Typus, der allerdings sehr an die früheren B-Movie-Filme aus der Science-Fiction der 50ger und 60ger Jahre erinnert. Die großen und kahlen Köpfe erinnern wiederum an die bekannten Greys mit ihren riesigen Augen. Jedoch tragen sie in den Zeichnungen der angeblichen Augenzeugen sehr oft eine Antenne auf dem Kopf und silberne „Raumanzüge“ über ihre dünnen Körper.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Ein Bild von Aliens oder UFO-Besatzungen, das auch aus den frühen Jahren der UFO-Forschung durchaus bekannt ist.

Die Anhänger dieses UFO-Kultes sind aber gleichzeitig überzeugt, dass es zwei unterschiedliche Spezies von Aliens sind, mit denen sie in Kontakt stehen. Eben von den beiden unterschiedlichen Planeten namens Pluto und Loku. Wobei mit Pluto scheinbar nicht der Ex-Planet Pluto hinter Neptun in unserem Sonnensystem gemeint ist. Zu diesen Fremden aus dem All sagt die „UFO-Gruppenleiterin“ Wassana Chuensamnaun gegenüber CNN:

Pluto-Aliens bestehen aus Energie, können in physischer Form auftreten und sind in der Lage, Menschen zu unterrichten. Loku-Aliens haben einen physischen Körper und Wissen über Hochtechnologie. Sie arbeiten zusammen.

Pluto-Aliens sorgen sich um etwas so verheerendes, auf der Erde geschehenes, wie Krieg oder Umwelt, dass es sich auf ihren Planeten auswirken könnte. Sie möchten auch einigen Menschen die Möglichkeit geben, mit ihnen zu kommunizieren, wenn Menschen also alles in einem Atomkrieg zerstören, können die Außerirdischen den Überlebenden helfen, die menschliche Zivilisation wieder aufzubauen.“

Der Anführer der Außerirdischen von Pluto wiederum ist ein uraltes Wesen. „Ich lebte 10.000 Jahre“, habe er angeblich Wassana Chuensamnaun mitgeteilt. Ein Raumschiff benötigt er eigentlich nicht, denn:

Ich reise durch Dimensionen. Es ist fortgeschrittene Physik. Ich reise mit meinem Verstand.“

Spiritueller UFO-Hotspot

Die Gläubigen dieses UFO-Kultes sehen den Hügel Kao Kala unweit von Nakhon Sawan längst als ihr spirituelles Zentrum an. Immer wieder versammeln sie sich dort zur Meditation und vor allem zur Kontaktaufnahme mit den Außerirdischen. Einige dieser UFO-Treffen fallen für die Behörden allerdings immer wieder zu groß aus. Zumal dann, wenn rings um das UFO-Zentrum im Naturschutzgebiet Zelte aufgebaut werden. Erst im September mussten rund 30 Beamte eine solche Versammlung von etwa 60 UFO-Anhängern auflösen, die sich hier versammelten. Friedlich seien diese dann zum Fuß des Hügels gezogen und haben dort in den folgenden Stunden ihre UFO-Mediation weitergeführt.

Damit hätte die Gruppe rechnen müssen. Schon Mitte August haben ca. 40 Beamte sowie das Forstministerium eine solche Versammlung auf der Spitze des „UFO-Hügel“ aufgelöst und ein Versammlungsverbot erteilt. Erstaunlich erscheint die hohe Anzahl der Einsatzkräfte gegenüber die UFO-Jüngern. Soll hier etwa der Alien-Kult und deren wachsende Beliebtheit mehr oder weniger brachial verhindert werden?

Pinit Laoyuu vom örtlichen Forstamt betonte, dass hier allein der Schutz der Natur im Vordergrund steht:

Das Forstamt wird mithilfe von Satelliten-GPS prüfen, ob und wie viel sich das Zentrum im Wald befindet. Wir werden nach dem Gesetz vorgehen. Wir werden vorerst nicht zulassen, dass Menschen hier Zelte aufschlagen oder Aktivitäten abhalten, da ein Fall noch nicht abgeschlossen ist.“

Der Polizeibeamte Damrong Petpong wiederum sah die Sache im August 2019 eher humorvoll. Er würde gleich alle dort landenden Aliens verhaften:

Wenn wir jemanden des Fehlverhaltens für schuldig halten, werden wir ein Strafverfahren gegen ihn einleiten. Wenn ein UFO herunterkommt und hier parkt, ist das noch besser. Wir werden sie alle festnehmen.“

Eine “buddhistische UFO-Sekte”

Welche Faszination diese „buddhistische UFO-Sekte“ auf einzelne Menschen ausüben kann, zeigt das Beispiel der Gläubigen Ploy Buranasiri aus Bangkok. Sie komme seit nunmehr 9 Jahren regelmäßig zu diesem UFO-Zentrum. Nicht anders eine Sukwasa Mukprom, die 2018 mehr als 10-mal zu diesem Hügel pilgerte.

Der Anhänger Dusadee Prasonsuk wiederum gab seine Arbeit als Tontechniker in Bangkok auf, um sich ganz der UFO-Gruppe zu widmen. Inzwischen ist er sicher, dass die UFO-Gruppe von den Außerirdischen auserwählt sein. So zitiert ihn die „Bangkok Post“ bereits 2015 mit den Worten:

Jeder von uns wird von den Außerirdischen mit einer anderen Aufgabe beauftragt. Die Hauptaufgabe besteht darin, zu lernen, wie man mit der bevorstehenden Katastrophe umgeht, die die Hälfte der Menschen auf der Welt vernichtet.

Wir bereiten uns auf diesen Tag vor.“

Eine Aussage, die erneut unterstreicht, dass hier in Thailand eine neue UFO-Sekte entstanden ist. Und zwar nach ganz klassischen Strukturen, die natürlich auch auf andere Kulte und sogenannte „religiöse Sondergruppen“ zutrifft.

So bleibt zu hoffe, dass die Einschätzung eines Anwohners auch in Zukunft zutrifft, den die „Bangkok Post“ mit den Worten zitiert:

Ich weiß nicht, ob UFOs oder Aliens echt sind oder nicht, aber die Gruppe ist harmlos. Für mich sind es nur Menschen, die zusammen meditieren, was gut ist.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , <

Alienfilme aus Hollywood und ihre Logikfehler: 6 Fragen – 6 Antworten (+ Videos)

Logikfehler in Alienfilmen: 6 Fragen - und 6 Antworten (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Logikfehler in Alienfilmen: 6 Fragen – und 6 Antworten (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Alienfilme aus Hollywood sind seit Jahrzehnten beliebt und ein fester Bestandteil der Produktionen aus der Traumfabrik. Von großen Blockbustern bis zu kleinen und auch billigen Science-Fiction-Filmen findet der Fan hier eine riesen Auswahl an entsprechenden Filmen vor, die sehr oft eines gemeinsam haben: Die Außerirdischen kommen nicht in Frieden und wollen uns Menschen von unserem Planeten fegen. Materialschlachten inklusive. Eigentlich nichts weiter als reine Unterhaltung, die nicht selten ein Millionenpublikum erreicht. Frei nach dem Motto Gehirn abschalten und die Menschheit (bzw. USA) mal machen lassen. Kürzlich hat ein Online-Portal einen für den Fan solcher Filme interessanten Beitrag online gestellt, in dem auf sechs Logikfehler in solchen und ähnlichen Filmen hingewiesen wird. Zugleich ist dieser aber auch für den Interessierten an UFOs, Grenzwissenschaft und Aliens an sich durchaus interessant. Und obwohl solche Alienfilme als reine Unterhaltung angesehen werden sollten, sollen in diesem Beitrag die auf der Kino-Webseite gestellten sechs “galaktischen Logiklöcher an dieser Stelle beantwortet werden.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Alienfilme und UFOs

Viele Menschen, die sich für UFOs, Leben im All, Aliens und Außerirdische als Teil der Grenzwissenschaft interessieren, interessieren sich auch für Science-Fiction-Filme. Auch wenn sich reale UFO-Themen und Hollywood fraglos gegenseitig beeinflussen, so nimmt man gerne Alienfilme als Unterhaltung an. Viel Gedanken zu den unzähligen Kinoproduktionen rund um Aliens machen sich dabei nur wenige Zuschauer.

Auch wenn diese sich ernsthaft für das Thema in der Realität interessieren.

Natürlich gibt es Ausnahmen. So wird innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community immer mal wieder der Verdacht laut, dass Alienfilme die Massen manipulieren sollen. Zum Beispiel als eine Art Ablenkung von der Realität, da UFOs und Außerirdische in Wahrheit schon hier sein sollen. Oder als Manipulation der Massen „von ganz oben“, um die Menschheit auf den Kontakt mit anderen Wesen des Alls vorzubereiten. (s. a. HIER)

Ein weites Feld, in dem viele Spekulationen und Behauptungen kursieren. Seit Jahrzehnten.

Die Mehrheit sieht jedoch Alienfilme schlicht als pure Unterhaltung aus der Traumfabrik Hollywood. Popcorn-Kino, in dem man gemütlich mit ansehen kann, wie außerirdische Invasoren die Erde in Schutt und Asche legen. Aggressive Aliens also, die uns als Menschheit vernichten wollen und denen deshalb jedes Mittel dafür recht ist. Und diese Mittel sind meistens viel Aktion. Natürlich mit Ausnahmen, wie es der Kinobesucher weiß.

Logikfehler finden sich in nahezu allen Alienfilmen. Gleichgültig, ob diese Science-Fiction-Filme jetzt böse oder gute Außerirdische auf die Leinwand bringen.

Die sechs Logickfehler in Alienfilmen

Sechs dieser „Galaktischen Logiklöchzer“ hat Daniele Li vom Kino- und Tec-Portal „Turn on“ kürzlich in einem dortigen Artikel einmal aufgeführt. „Diese Logiklöcher hätten wir jetzt schon gerne mal erklärt“, schreibt Li. Man muss solche Spielfilme natürlich nicht zu ernst nehmen, doch als Grenzwissenschaftler und Science-Fiction-Fan (s. HIER), sind die „sechs Fragen an Aliensfilme“ von Li sicher sehr interessant!

Folgende sechs Fragen stellt die Autorin Li:

  1. Wie soll das mit den Hybriden funktionieren?
  2. Warum eigentlich die Erde?
  3. Gibt es keine schlaueren Methoden zur Übernahme der Weltherrschaft?
  4. Warum immer die USA?
  5. Warum eigentlich immer Eroberung und nicht eine Forschungsreise?
  6. Warum kennt in Alienfilmen niemand Alienfilme?

Obwohl es natürlich Fragen sind, auf die die Traumfabrik Hollywood keine ernsthaften Antworten geben kann, sollen diese einmal im Detail durchgegangen werden.

Aliens und Menschen haben Sex?

„Seit Jahren präsentieren uns Alienfilme und Sci-Fi-Serien immer wieder Kreuzungen aus Mensch und Alien“, so Li. Wie kann es aber sein, dass „sich Alien- und menschliche DNA zu einem lebensfähigen Nachkommen verbinden“ lässt? Lichtjahre voneinander entfernt haben sich diese Kino-Aliens entwickelt, und so sei eine „möglichst große genetische Verwandtschaft“ untereinander zu bezweifeln.

Gute Frage. Wie kann das möglich sein? „Raumschiff Enterprise- Das nächste Jahrhundert“ liefert hier eine Antwort. In einer oder zwei Episoden machen sich verschiedene Rassen (und anderem die Menschen) auf die Suche nach einem kosmischen Geheimnis. Es wird dort zum Beispiel für eine Art Superwaffe gehalten. Und so führen die im Universum verstreuten Hinweise und Puzzlestücke die verschiedenen Spezies letztlich auf einem fernen Planten zusammen. Dort erfahren sie, dass eine uralte und längst versunkene Rasse im Kosmos ihre genetischen Bausteine im All verbreitet habe, bevor sie vor unendlich langer Zeit unterging. Deshalb seien diverse Rassen in dieser TV-Serie  miteinander verwandt.

Auch in anderen Science-Fiction-Filmen gibt es sehr ähnliche Aussagen. In der legendären „Alien“-Filmreihe sind wird Menschen sogar von Aliens erschaffen worden. Sie wären unsere Vorfahren. Im Prinzip das, was einige Überlegungen zu Schöpfungsmythen innerhalb der Prä-Astronautik auch sagen.

Letztlich gibt es sogar noch die wissenschaftliche Theorie, dass außerirdische Zivilisationen absichtlich ihre DNA im Universum verteilen oder verteilt haben. Mit Millionen von unbemannten Sonden, die dort, wo sie auf Planeten mit geeigneten Bedienungen treffen, die Evolution beeinflussen. Eine These, die sich „Gerichtet Panspermie“ nennt, und bereits 1973 von dem Chemiker Leslie Orgel und Biologe und Physiker Francis Crick formuliert wurde.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Aber: Nur weil irgendwelche Aliens vor Millionen oder Milliarden Jahren auf verschiedenen Planeten im All die Evolution mit ihren genetischen Bausteinen manipulierten, heißt das nicht, dass Hominide von diesen Welten miteinander Babys/Nachkommen haben können. Das ist in der Tat mehr als unwahrscheinlich! Immerhin ist der Mensch auch sehr eng mit dem Affen verwandt. Beide Spezies leben auf diesem Planeten – und können keine Nachkommen haben.

Obwohl Alienfilme immer gerne Genmanipulationen zu regelrechten Monsterspezies zeigen, sind zum Glück absonderliche natürlich-biologische Nachkommen eigentlich nicht dabei. Man denke an Kindlein von Oberschurke „Jabba the Hutt“ und einer pezigen „Wookiee“-Frau in der Welt von „Star Wars“ …

Warum immer unsere Erde?

Warum ist immer die Erde das Ziel der Aliens, fragt Li als zweites. Bei ihren Reisen durch das All müssten diese Aggressoren doch „an anderen, ähnlich attraktiven Planeten vorbeikommen“, die vielleicht sogar nicht erst von Menschen „gesäubert“ werden müssen.

Ganz einfach: Vielleicht sind sie es ja schon. Irgendwann erschien dann eines Tages eben unsere Erde auf deren Bildschirmen. Das nächste Ziel war gefunden. Oder eine Armada greift diese Welt an, eine andere jene und eine dritte unsere. Würden sie nicht unseren Planeten im Kosmos gefunden haben, könnte Hollywood schließlich auch keine Filme dazu machen …

In der Realität steht es außer Frage, dass irgendwann eine Spezies, die zu den Sternen reisen kann, auch eines Tages durchaus die Erde findet. Sie können zuvor sehr wohl zum Beispiel in einem benachbarten Sonnensystem gewesen sein, um später weiter zu ziehen. Möglicherweise auch nur ein Teil von ihnen als Kolonisten. Ob in der Realität solche Rassen im All herum fliegen, weiß natürlich niemand. Auch nicht, ob sie dann aggressiv sind, wie es uns das Kino zeigt.

Kann man uns nicht einfacher auslöschen?

Die dritte Frage auf „Turn on“ ist überaus spannend. Wenn man auf die Action-Hollywood-Filme Blick. In dieser wird nämlich gefragt, ob die Aliens „keine intelligenteren Methoden zur Übernahme der Weltherrschaft“ hätten. „Einfach eine Rakete oder eine mit einem Sprengkopf bestückte Sonde vorschicken“ und das Problem mit den Menschen wäre schon vor ihrer Ankunft auf der Erde gelöst, so Li. Materialschlachten seien so überflüssig.

Ganz richtig! Aber nicht für den Kinobesucher, der genau solche Schlachten erwartet.

Ich selber habe in den letzten Jahren immer wieder eine einfache Methode zur Vernichtung von uns Menschen bei einer Invasion erwähnt. Angenommen, dass solche bösen Außerirdischen existieren, die aus unbekannten Gründen die Erde haben wollen. Dann wäre es ein Kinderspiel, das diese genetisch einen Super-Killervirus in ihren UFOs entwickeln und züchten. Ein paar Proben und Studien der menschlichen Biologie im Vorfeld reichen da vollkommen. Als todbringende Seuche verbreiten sie diesen Virus dann in unserer Atmosphäre und schon ist es in ein paar Stunden oder Tagen aus mit uns.

Was würde das für Hollywood bedeuten? Ein Flopp an den Kinokassen. Außer natürlich, dass die Menschen diese genetisch manipulierten Angriff aus dem Nichts durch ein Gegenmittel stoppen können. In Windeseile entwickelt und wahrscheinlich von Medizinern und Biologen in den USA.

Menschheitsretter USA

Denn damit ist man schon bei der vierten Frage. Weshalb tauchen die fiesen Aliens zuerst in den USA auf? Und:

Warum sind die US-Amerikaner in der übergroßen Mehrheit der Alienfilme die Einzigen, die den armen Rest der Menschheit vor der außerirdischen Bedrohung retten können?

Darauf gibt es zwei einfache Antworten. Erstens liegt Hollywood in den USA, wie es auch Daniela li unterstreicht. Doch zweitens sind die USA in ihrem Selbstverständlich die Tollsten und Besten. Nur sie als Supermacht können die Welt retten. Eigentlich können sogar nur sie überhaupt irgendwas retten oder Gefahren bestehen. Aliens müssen dabei überhaupt nicht vorkommen. Wichtig ist aber, dass mehrfach „rein zufällig“ auch die US-Flagge im Bild zu sehen ist. So tickt Hollywood und die Kinowelt in den USA nun mal.

Es geht nur ums große Geld bei dieser Frage. Denn sehr gerne unterstützt das Militär auch entsprechende Hollywood-Produktionen mit Geld und Material. In der Traumfabrik ist das kein Geheimnis.

Bei einer echten Invasion werden sich die bösen Aliens natürlich keine Gedanken über Ländergrenzen machen. Wenn es heißt, die Menschheit muss vernichtet werden, spielt das keine Rolle. Oder kaum eine Rolle. Natürlich, um bei den Materialschlachten von Hollywood zu bleiben, vernichten die Invasoren erst militärische Ziele und Mächte, um jede noch so kleine Gegenwehr auszuschalten. Unbestreitbar hat nun mal die USA die größte Schlagkraft der Welt.

Ob allerdings deren Schlagkraft wirklich gegen eine derart fortschrittliche und zwischen den Sternen reisende Alienrasse wirksam wäre, steht in den Sternen. Bei „Independence Day” natürlich schon, dank der Führung der USA …

Wollen Aliens denn nie Frieden?

In der fünften Frage heißt es auf der Kino-Webseite, warum die Fremden immer als Eroberer kommen. Warum nicht als neugierige Forscher wie im Film „ET“?

Zumal sie auf ihrem langen Weg zu uns an diversen anderen Planeten vorbeigekommen sein dürften, die sich für eine Eroberung genauso gut anbieten wie die Erde.

Wieso kommen in den Filmen fast nie Außerirdische zum freundlichen Gedankenaustausch vorbei (…) sondern schlagen uns immer die Haustüren ein?

Wie bei der anderen Frage weiter oben haben sie vielleicht anderen Planeten schon erobert. Dort haben sie den einheimischen schon den Garaus gemacht und jetzt stehen wir auf deren Liste. Möglicherweise kämpfen sie auch an mehreren Planeten gleichzeitig. Oder die anderen Zivilisationen konnten sich erfolgreich wehren, so dass wir ein leichteres Ziel sind. Was auch immer man sich ausdenken mag, jetzt sind eben wir dran!

„Ein Film mit netten Aliens müsste mit einem Bruchteil der Actionszenen auskommen“, schreibt Li ganz treffend, und bringt es damit auf den Punkt. Das Publikum ist es gewohnt, dass die Aliens in böser Absicht kommen. Sie wollen in der Mehrheit Aktionfilme, in denen sich Menschen und Aliens die Köpfe einschlafen.

Produktionen, in den sich Menschen und Alien friedlich die Hände oder Tentakeln reichen, kommen eben nicht so gut an. Derzeit zumindest, denn es gibt nicht wenige Ausnahmen von friedlichen Alienfilmen. Zum Glück, wie ich finde. Allein die Filme „ET“, „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ oder auch „Arrival“ haben gezeigt, dass solche Science-Fiction-Filme sehr wohl funktionieren können. Die überwiegende Mehrheit der Kinozuschauer möchte aber lieber Aktion in diesem Zusammenhang. Scheint zumindest so.

Warum ist niemand durch Alienfilme vorbereitet?

Die sechste und letzte Frage erstaunt. „Warum kennt in Alienfilmen niemand Alienfilme?“, heißt es darin. Eine scheinbar verwirrende Frage, die die Autorin aber sehr gut ausführt:

In der Welt der Alienfilme gibt es das Genre des Alienfilms nicht. Oder zumindest hat keine der Figuren jemals einen einzigen gesehen. Wie sonst ließe sich erklären, dass selbst die grundlegendsten Überlebensrichtlinien für eine Alieninvasion mit gelassener Sturheit ignoriert werden? Ich denke da besonders an die fast unvermeidlichen Grüppchen von Alienfans, die in schöner Regelmäßigkeit die fremden Besucher auf der Erde willkommen heißen. (…) Mit immer gleichem Ausgang – BOOM!

Und die aus diversen Filmen des Genres bekannten und erwiesenermaßen wirksamen Verteidigungsstrategien und Taktiken zum Gegenschlag werden grundsätzlich erst nach ebenso heroischer wie aussichtsloser Schlacht ‚neu entdeckt‘. Effizienz sieht anders aus.“

Wären die Menschen durch Alienfilme aus der Traumfabrik in eben solchen Filmen vorbereitet, entbehrt das nicht einer gewissen Komik. Neben all der so oder so immer wieder darin zu finden eher „komischen Szenen“ und Handlungen. Wohl deshalb gibt es in diesen Filmen genau solche Filme nicht. Die Produzenten drehen ihre Actionfilme als Alleinstehend. Kaum auszumalen, wenn jemand im Film XY sagt, dass er das aus dem Film XY kennt.

Natürlich gibt es auch hier sicher Ausnahmen. In dem Klassiker „Explorers – Ein phantastisches Abenteuer“ zum Beispiel. Auch wenn das eher ein Kinder- oder Jugendfilm ist – in dem die Aliens vollkommen friedlich daherkommen! – kennt man darin die Filme „Flash Gordon“.

Reine Unterhaltung – aber …

Science-Fiction-Filme mit Außerirdischen und auch UFOs gibt es seit Jahrzehnten. Eigentlich seit Anbeginn des Kinos. Und heute gibt es neben den teuren und bekannten Hollywood-Produktionen unzählige kleine und auch billige Filme des Genres. Fraglos wird jeder Fan dieser Filme wohl mehr als die oben stehenden sechs Fragen an Alienfilme haben. Auch wenn man solche Spielfilme eigentlich einfach nur als Unterhaltung ansehen sollte, was sicher such die meisten Zuschauer machen. Selbst wenn sie an den Themen Aliens und UFOs in realen Welt noch so interessiert sind.

Eine wichtige siebte Frage wurde hier allerdings nicht gesellt. Und zwar jene, warum die Filmindustrie nicht mal einen Alienfilm unter rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten produziert. Beispielsweise mit der Handlung, wie an unserem Planeten (Generationen-)Raumschiffe von Außerirdischen ankommen, und wie dann die Menschheit global weiter handelt. Dabei ist es erst mal zweitrangig ob diese Besucher böse und freundlich sind. Angesichts des menschlichen Verhaltens und des realen „Götterschock“ (Panik) bietet auch dieses Szenario durchaus genug Spielraum für Aktion und Materialschlachten …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video 6. Juni 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 4. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 16. Dez. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 18. Dez. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 25. Aug. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 25. Feb. 2016 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

 

Tagged , , , , , , , , , <

Die anonyme “Denunzianten-Seite” Psiram: Jetzt hat es auch Lars A. Fischinger erwischt! Doch was steht drin – und was nicht?

Lars A. Fischinger: jetzt auch auf der umstrittenen anonymen "Hetz-Seite" Psiram vertreten (Bild: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger: jetzt auch auf der umstrittenen anonymen “Hetz-Seite” Psiram vertreten (Bild: Fischinger-Online)

Das Online-Lexikon Wikipedia kennt zweifellos jeder in der Netzgemeinde. Es ist fraglos die (erste) Anlaufstelle für den Suchenden, der zu diesem oder jenem Thema mehr Informationen möchte. Nahezu jeder schaut hier vorbei – Schulkinder, Mainstreammedien, Autoren und einfach nur Menschen, die mehr erfahren wollen. Obwohl Wikipedia bekanntlich auch immer wieder in der Kritik steht. Doch es gibt noch ein anders kleines Lexikon, dass sich ausschließlich mit Grenzwissenschaft, Pseudowissenschaft & Co. befasst: Psiram. Für viele nichts weiter als eine anonyme Hetz-Seite von Denunzianten. Jetzt wurde auch ich – Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files – in Psiram mit einem anonymen Eintrag “geehrt”. Was die “Verleumdnungsplattform” über mich schreibt, behauptet, weiß oder zu wissen glaubt, erfahrt Ihr diesem Beitrag. Denn das ist durchaus sehr erstaunlich.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Psiram: Das anonyme Wikipedia der “Pseudowissenschaften”

Wikipedia ist ohne Frage die erste Anlaufelle für Informationen im Netz. Ein Online-Lexikon-Gigant, in dem der Interessierte gefühlt jedem Thema der Welt einen Eintrag findet. Mal sehr umfangreich, mal nur kurz und knapp. Mal sehr detailliert mit Quellen und Fußnoten versehen, mal aber auch mit unbelegten Aussagen angefüllt.

Wikipedia-Artikel und -Aussagen zu grenzwissenschaftlichen Themen werden bekanntlich von sehr vielen rund weg abgelehnt. Vor allem aufgrund der (meistens) anonym schreibenden Wiki-Autoren dahinter. Aber auch und vor allem mit einem teilweise fraglichen Umganges mit Quellen und deren Anerkennung. Ein Problem, dass aber auch außerhalb der dortigen “Mystery-Themen” immer wieder für Streit und negativen Schlagzeilen sorgt. Offensichtliche Spaßvögel treiben sich dort ebenso rum.

Eine Art “Abklatsch” von Wikipedia ist das Lexikon Psiram, das sich selbst als “Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme” versteht. Ein Online-Lexikon mit Wikipedia-Technik, in dem sich ausschließlich Einträge zu Themen aus Grenzwissenschaft, Esoterik, Pseudowissenschaft und verwandte Gebiete befinden. Das alles vollkommen anonym. Die Autoren der Einträge sind ebenso anonym, wie die gesamte Webseite auch.

Online ist dieses Nachschlagewerk im Prinzip schon seit 2007, wo es noch unter den Namen “EsoWatch” zu finden war. Derzeit sind dort nur knapp über 3.400 Einträge zu finden. Ein Winzling im Vergleich zu Wikipedia.

Vollkommen absichtlich wollen die Psiram-Autoren und Hintermänner ihre Identitäten verbergen. Nicht mal ein Impressum findet sich auf der im Ausland gehosteten Seite. Laut Psiram geschieht das alles aus guten Grund. Man möchte so “die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem schützen”, da bereits Autoren belästigt wurden. Weiter heißt es im “Impressum“:

Es ist uns klar, dass Anonymität erst mal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.

Für viele ist das eine faule Ausrede.

Denunzieren und dunkle Hintermänner

So hat die Skeptiker-Seite Psiram längst den Ruf eines reinen Denunzianten-Lexikons. “Andersdenkende” aus Grenzwissenschaft, Esoterik, Alternativ-Medizin und all den anderen Gebieten des weiten Feldes der “Pseudowissenschaft” sollen dort schlicht verleugnet werden. Gleichgültig ob es sich um Personen aus diesen Bereichen handelt oder das Thema an sich. So die mehrheitliche Kritik an Psiram.

Psiram greift Themen aus der Esoterik, den Grenzwissenschaften und der alternativen Medizin auf und berichtet darüber aus kritischer, aufgeklärter Sicht.”

So stellt sich die kleine Plattform selber vor. Und im FAQ-Bereich heißt es unter anderem zu den Hintermännern:

Psiram wird von einer Gruppe von Leuten betrieben. Zum Teil haben wir uns im Internet kennengelernt, einige kannten sich aber auch schon vorher. Die meisten von uns sind Akademiker. Ein akademischer Grad ist aber keine Voraussetzung, um mitmachen zu dürfen.

“Wir wissen schon, warum wir anonym sind”, so das Lexikon. Belästigungen oder Bedrohungen sollen dadurch von vornherein ausgeschlossen werden. Kein Wunder, dass immer wieder vermutet wird, das irgendwelche dunklen Hintermänner dahinter stecken. Wer anonym im Netz in einer derart intensiven Art und Weise agiert, muss was zu verbergen haben. So denken viele. Die geheimen Köpfe dahinter brüsten sich aber damit, dass es bisher nicht oft passierte, “dass wir was zurücknehmen mussten, weil wir uns geirrt hatten”.

Und die Autoren mobben auch nicht Unschuldige, wie sie meinen:

Alle unsere ‘Opfer’ sind von sich aus mit ihren Ideen in die Öffentlichkeit gegangen. So wie sie ihre Ansichten äußern dürfen, äußern wir unsere eben auch. Wenn wir Aussagen treffen, dann sind die aber mit Zitaten und Verweisen belegt. Es kann sich also jeder selbst ein Urteil bilden, ob stimmt, was wir sagen.

In einem Artikel in der “Saarbrücker Zeitung” vom 12. Dezember 2017 wird das Lexikon als Online-Pranger bezeichnet. Es “werden Menschen für ihr Verhalten oder ihre Äußerungen öffentlich bloßgestellt”, so die Zeitung. “Auf die persönlichen Datenschutzrechte nehmen die Betreiber dieser Seiten keine Rücksicht”, wird kritisiert. Gemeint sind dabei allerdings auch andere Internet-Pranger.

Meine “Adelung” bei Psiram

Diese Hintergründe geben all jenen, die Psiram nicht kennen, einen ersten Überblick dazu. Denn ein neues “Opfer” bin nun auch ich geworden, wie mir am 13. August 2019 mein Mystery-Freund Sven P. bei Facebook mitteilte.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Ehrlich gesagt sehe ich selber sehr selten bei Prisam rein und kenne kaum Artikel dort. Kann sie also auch nicht beurteilen. Es liegt einfach daran, dass mich der bei weitem größte Teil der Einträge thematisch nicht interessiert. Jedoch wunderte ich mich schon hin und wieder, warum ich als Jäger des Phantastischen und einer der aktivsten Grenzwissenschaftler im deutschen Sprachraum dort nicht vertreten bin.

Irgendwann werden die anonymen Autoren dort aber sicher auch mich “auf den Kieker haben”. Immerhin bewege ich mich eindeutig in der Grenzwissenschaft und passe somit als “Opfer” dazu.

Je mehr “Pseudowissenschaft” etc. man öffentlich verbreitet, je schneller landet man dort. Das ist klar. Ober irgendeinem der anonymen Autoren und angeblichen “Akademiker” dort passt schlicht deine Nase nicht. Im Forum des Lexikon fand ich zumindest im Bereich “Hinweise und Vorschläge für Psiram-Artikel” keinen Vorschlag zu meiner Person. Da ich keinen Account habe, kann ich allerdings auch nicht das dortige Forum detailliert durchsuchen.

Trotzdem wurde mein Eintrag am 26. Juli 2019 von einem User mit Namen “Abrax” in dem Nachschlagewerk angelegt. Ein anonymer Autor, der offensichtlich YouTube-Videos zu “Verschwörungstheorien” geradezu hasst. Und all jene, die sich diese ansehen, sind nach seiner Meinung “Idioten”, wie es in seinem Nutzer-Profil zu lesen ist:

Du ‘forscht’ nicht, wenn du Verschwörungsvideos auf YouTube guckst. Du bist nicht ‘skeptisch’, wenn du den Unsinn in diesen Videos glaubst. Du ‘philosophierst nicht, wenn du diesen Unsinn jedem ungefragt erzählst. Du bist einfach nur ein ganz normaler Idiot.”

Starke Worte. Eine Erklärung oder Differenzierung, was nach seiner Meinung “Verschwörungsvideos auf YouTubegenau sind, verrät er nicht. Man kann aber anhand des Beitrages erahnen, warum ich jetzt bei den Skeptikern von Psiram “geadelt” wurde.

Was Psiram über mich zu sagen hat (oder auch nicht)

Mein Eintrag im “Online-Pranger” Psiram verwundert mich persönlich wirklich sehr! Auch die Länge des Artikel zu meiner Person.

Selbstverständlich fiel mir als Autor diverser Sachbücher zur Grenzwissenschaft sofort auf, dass dort nicht alle meine Bücher unter “Werke” aufgeführt sind. Schwamm drüber. Auffällig ist ebenso, das dort ungefragt und ohne Quellenangabe ein Foto von mir mit Papst Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007 geklaut wurde. Oder, dass unter “Links” oder “Quellennachweisen” nicht ein Link zu mir zu finden ist. Keine einzige (bzw. nur eine einzige!) Aussage innerhalb des Eintrages, wurde mit einer exakten Quelle zu mir belegt.

Klares Fazit an dieser Stelle: Unsachlich und absolut unprofessionell. Aber schauen wir mal genauer in meinen Eintrag, um uns ein Urteil zu erlauben. Darin heißt es, dass ich angeben würde “Mitglied im Autorenforum ‘Montsegur’ zu sein. Das suggeriert, ich würde das einfach so (warum?) behaupten. Obwohl ich Jahre dort nicht aktiv war, ist es aber so. Mein Name dort ist “Spacelars”.

Dann ist dort zu lesen “ein wissenschaftliche Rezeption der Veröffentlichungen von Fischinger ist in Datenbanken unauffindbar”. Es bleibt zwar geheim, in welchen “Datenbanken” hier gesucht wurde, aber was will der anonyme Autor damit sagen? Von mir wird man keine wissenschaftliche Veröffentlichung (falls das gemeint sein sollte) finden, da es sie nicht gibt. Wurde auch nie behauptetet.

Weiter lese ich dort, dass Sebastian Bartoschek mich der “2. Generation von Prä-Astronautikern” zuordnet. Ich würde zwar schon 3. Generation sagen, aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist der genannte Bartoschek selbst, auf dem sich in meinem dortigen Eintrag an einigen Stellen berufen wird. Er ist quasi die Hauptquelle dort. Sebastian Bartoschek ist Mitglied der Skeptiker-Vereinigung GWUP, die im Kreise der Grenzwissenschaft nicht weniger unterbliebt ist, wie Psiram selbst. Und er ist mir wohl bekannt.

Psiram “übersieht” und “vergisst” gerne

Bartoschek besuchte mich vor einigen Jahren, um mit mir ein Interview rund um meine Arbeit zu führen. Ein Gespräch mit einem sympathischen und gut vorbereiteten Skeptiker, an das ich mich gerne erinnere. Darum habe ich sein Video des umfangreichen Interviews für Euch unten eingebunden. Denn Psiram hat es natürlich nicht auf YouTube verlinkt.

Mehr noch, denn im dortigen Eintrag ist überhaupt nichts(!) über meine Arbeit im Detail zu finden. Es fehlt nicht nur die Erwähnung meines YouTube-Kanal. Auch dieser Blog hier wird nicht erwähnt – wobei ich aber auch als “Blogger” vorgestellt werde. Von Verlinkungen, etwa zur eigenen Meinungsbildung, auf die das Lexikon laut Selbstverständnis ja wert legt, ganz zu schweigen (mit einer Ausnahme – s. unten).

Eintrag zu Lars A. Fischinger auf der anonymen Seite Psiram (auf eine Gesamtansicht verkleinerter Screenshot)
Eintrag zu Lars A. Fischinger auf der anonymen Seite Psiram (auf eine Gesamtansicht stark verkleinerter Screenshot)

Was aber in dem Eintrag irreführend zu lesen ist, ist, dass ich “Betreiber eines ‘Online-Shops zur Grenzwissenschaft'” und “Mitarbeiter des Internet-Projekts NuoViso” bin. Das wäre demnach meine Arbeit, so Psiram suggestiv. Nun, den besagten Shop findet Ihr HIER – schaut mal hinein. Bei NuoViso bin ich bin der Tat mit Videos zu finden, ganz richtig. Aber als “freier Mitarbeiter”. Ein kleiner und sehr feiner Unterschied. Ein einfacher Blick in dieses entsprechende Video HIER zum Thema der Zusammenarbeit hätte gereicht …

Indirekt findet sich aber mein Blog dann doch in dem Lexikon-Artikel. Es wird ein Screenshot dieses Blogs gezeigt, auf dem mein Beitrag bzw. Video zur “Alien-Autopsie” im Santilli-Film vom 23. Juli 2019 zu sehen ist. Darunter der Text:

Blog von Lars A. Fischinger 2019: gefälschte Filme von Ray Santilli über angebliche Aliens in der Area 51 sollen echt sein.”

Der der anonyme Autor “Abrax” laut Eigenbeschreibung YouTube-Zuschauer zum Thema Verschwörungen für “Idioten” hält, hat er offensichtlich mein Video zum “Alien-Autopsie-Video” des Santilli nicht gesehen. Denn dann wüsste er, dass ich nicht behauptet, dass der Film echt ist. Es geht im Beitrag um etwas anderes und ich sage darin nicht, dass der Film doch authentisch ist. Alles zu sehen in diesem Video HIER von mir.

Die Bildunterschrift erweckt also einen falschen Anschein.

Suggestiv oder nur unklar ausgedrückt?

Eine indirekte Unterstellung folgt beim Thema “Black Knight Satellit“. Dazu heißt es über mich:

Fischinger ist Verbreiter von Behauptungen zu einem hypothetischen Black-Knight-Satellit. Dabei soll es sich um einen angeblichen künstlichen Erdsatellit außerirdischen Ursprungs handeln, der die Erde seit ca. 13.000 Jahren umkreisen soll. Belege für die Existenz eines solchen Objektes existieren nicht, häufig präsentierte Fotos des angeblichen Satelliten stammen von der NASA und zeigen eine von einem Astronauten des Endeavour-Fluges STS-88 im Jahr 1998 verlorene und abgedriftete Decke zur Wärmeisolierung, die auf der einen Seite schwarz, auf der anderen silbern aussieht.”

In diesem Fall wird von Psiram auf meinen Beitrag und Artikel “Der Black Knight Satellit der Ancient Aliens und ein 1955 explodiertes UFO im Erdorbit: Die Fusion zweiter Mysterien” auf diesen Blog (mit einem Link inkl. kleinen Tippfehler) verwiesen. Immerhin, da ich dort in der Tat sehr umfangreich das Thema behandelt habe. Falsch ist aber die Behauptung, ich sei ein “Verbreiter von Behauptungen” zu diesem “Black Knight Satellit”. Außer natürlich wenn ein Artikel (entlehnt aus einem meiner Bücher) auf diesem Blog einen Autoren schon zu einem “Verbreiter von Behauptungen” macht …

Psiram schreibt ausgesprochen unklar, was diese “abgedriftete Decke zur Wärmeisolierung” betrifft, und von der ein NASA-Foto als Bild des “Black Knight Satellit” im Netz kuriert. Hier wird der Anschein erweckt, dass auch ich dieses Bild in Zusammenhang mit dem Thema bringe. In Wahrheit ist das genaue Gegenteil der Fall und im besagten Artikel steht kein Wort drüber.

Ich verweise immer wieder selber darauf, dass das Bild nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Erst kürzlich habe ich auf Facebook dazu geschrieben, dass dieses Bild “zum Thema dazu erfunden wurde – warum auch immer”.

Am Thema absolut vorbei!

Der anonyme Schreiber meines Eintrages dort widmet dem meisten Raum einen vollkommen belanglosen Thema aus meiner Arbeit. Es ist geradezu verwunderlich, dass 99 Prozent ignoriert wurden, und ein Thema, das ich einmal in all den Jahrzehnten behandelt habe, bei Psiram die größte Aufmerksamkeit bekam. Dazu weiter unten aber mehr. Als Thema hat sich der Autor meiner “Adelung” meinen Beitrag “Ältestenrat der Inuit: Es gibt keinen Klimawandel durch Menschenhand – die Erdachse ist gekippt!” ausgesucht, den ich am 20. November 2018 online stellte.

Wie meine treue Leserschaft und Community weißt, ist wohl kaum eine Veröffentlichung ungeeigneter meine Arbeit vorzustellen, als dieser Ausnahmebeitrag. Was den Lexikon-Mitarbeiter dazu bewogen haben mag, kann man nur vermuten. Wohl um mich in die Ecke der Klimawandel-Leugner zu stellen. Ist zwar Unsinn, aber nicht so dramatisch wie ein Vermerk innerhalb des Absatzes, dass “viele Nibiru-Anhänger” etwas ähnliches sagen, wie in meinem Posting behauptet. Auch dazu unten mehr.

Worum geht es in dem Beitrag, der ja den Großteil dort ausmacht? Kurz gesagt darum, dass die Inuit “eine plötzliche Verlagerung der Erdachse bemerkt hätten und nun Sonne und Sterne an anderen Orten zu finden seien als zuvor”. Das wäre ein oder sogar der Grund für den Klimawandel. Hier habe ich “inhaltlich einen Bericht der Scharlatanerie-Seite Natural-News” irgendeines Mike Adams übernommen, heißt es dort.

Das stimmt.

Angeblich habe ich in diesem Beitrag unter anderem allerdings “die Präzession der Erdachse mit dem Wandern des magnetischen, arktischen Nordpols” verwechselt. Wo genau im besagten Beitrag, weiß ich aber nicht. Weiter heißt es, dass ich “spekulativ eine angebliche Änderung der Drehachse der Erde als mögliche Ursache für die aktuelle Klimaerwärmung” nennen würde. Stimmt so nicht, denn ich sage nicht (auch nicht spekulativ), dass das eine “mögliche Ursache” für die Klimaerwärmung ist. “Wäre die Erdachse verschoben” schrieb ich unter anderem.

Allerdings heißt es im besagten Beitrag von 2018 von mir eindeutig:

Ergebnis wäre weniger Sonnenenergie und somit Wärme, damit sinkende Temperaturen und damit mehr Eis. Genau das Szenario, dass die Klimaforscher beobachten …

Durchaus kann man daraus ableiten, dass ich hier eine “mögliche Ursache” vermute.

Was Psiram verschweigt

In meinem Inuit-Beitrag finden sich einige kritische Anmerkungen zu dieser Story, die Psiram nicht benennt. Trotzdem sollte man sehr kritisch sein, was die Aussagen der Inuit in diesem Zusammenhang betrifft. Die angebliche “Scharlatanerie-Seite” war nicht die einzige Quelle, die ich verlinkte. Psiram nennt aber Argumente, die die Aussagen der Inuit in einem fragwürdigen Licht erscheinen lassen. Diese habe ich in der Tat nicht beachtet. Aus diesem Grund ist ab sofort der Beitrag passwortgeschützt. Das Passwort für Euch ist: “Inuit“.

Mein Eintrag bei Psiram verrennt sich in einem Großteil in belanglosen Kram. Eben diese Inuit-Sache. Verständnis habe ich dafür nicht, da es meine Tätigkeiten ganz einfach falsch darstellt. Falsch in dem Sinne, dass eigentlich keine meiner Hauptthemen dort erwähnt wurden. Erstaunlicherweise nicht mal die kritischen, mit denen ich mir in den letzten Jahrzehnten auch viele Hater eingefangen habe.

Nicht erwähnt wurde beispielsweise meine Kritiken und sehr häufigen Warnungen von UFO-Esoterikern und UFO-Sekten. Schon vor zwei Jahrzehnten habe ich mit Roland M. Horn dazu das gleichnamigen Buch “UFO-Sekten” veröffentlicht. Seit dem werde nicht müde, solche Gruppen von der UFO-Forschung klar zu trennen. Gleiches gilt für meine Veröffentlichungen und Videos, in denen ich immer wieder auf die nicht zu zählenden Fakes, Lügen, Falschbehauptungen, Unwissenheiten und Irrtümer in Sachen Prä-Astronautik und angelehnte Themen verweise. Weite Teile meiner Online-Arbeiten handeln immer wieder davon. Wie ich weiß, schätzt unter anderem genau das meine aufgeschlossene und treue Community an mir.

Auf Psiram findet sich davon kein Wort. Gleichgültig ob zu UFO-Sekten, den erfundenen Planeten Nibiru mit den dort lebenden Aliens oder all die tägliche “Sensation” aus der Welt des Unfassbaren. Ebenso nicht der Bereich “christliche Mystik”, wie Wikipedia ihn nennt, die Themenwelt des Paranormalen, der (wissenschaftlichen) Suche nach Leben im All oder auch allgemein “Religion und Aliens”.

“Prä-Astronautik, Mythologie antiker Göttervorstellungen (‘Astronautengötter’) und Ufologie” seien meine Schwerpunkte, ist dort zu lesen. Stimmt sogar – findet sich nur nicht im dortigen Eintrag.

Verschwiegen wird im Lexikon auch, woher genau die dort von mir aufgelisteten Zitate stammen. Wahrscheinlich deshalb, da man dort sonst hätte auf meinen Blog verlinken müssen. Ob die Zitate von mir alle stimmen, weiß ich so nicht. Ich denke aber schon.

Erbsenzählereiresümee

Viele werden jetzt denken: Was eine Erbsenzählerei zu einem Eintrag in einem Skeptiker-Lexikon, in das so oder so kaum jemand hineinsieht. Zumindest niemand aus der Gemeinde rund um die Themen aus Grenzwissenschaft und Mystery Files. Immerhin liegen zwischen Wikipedia und Psiram Welten.

Das stimmt. Ich wäre aber kein Autor des Unfassbaren … wenn ich nicht immer und mit großer Leidenschaft “zwischen den Zeilen” lesen würde. Und quasi alles rund um “meine Themen”, wie ich es immer wider betone. Geht es dann um meine Person an sich, ist die Sache klar.

Der Eintrag zu “Lars A. Fischinger” wurde mit Stand heute zuletzt am 26. Juli 2019 bearbeitet oder geändert. Und er ist – entgegen dem Ruf von Psiram als Denunzianten-Seite von Skeptikern! – wertneutral verfasst. Der anonyme Autor “Abrax” hat sich sichtlich Mühe bei der Erstellung des Textes gegeben. Schaut man über die irreführenden oder suggestiven Teile sowie fehlenden und unwichtigen Informationen hinweg, ist dort nichts Falsches zu finden.

Zahlreiche Details und Aussagen zu meiner Person und meinem Werdegang als “Jäger Phantastischen” sind vollkommen korrekt. Ihr könnt sie in meine Autoren-Vita HIER sehr umfangreich selber nachlesen. Vieles scheint auch der Verfasser von dort übernommen zu haben. Ebenfalls von Wikipedia, was dort auch verlinkt wurde. Leider eben alles ohne Links zu mir. Da der Autor “Abrax” offensichtlich ein “Feind” entsprechender Mystery-Videos bei YouTube ist, wundert mich allerdings, dass er meine dortigen Arbeit mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt. Schließlich hätten entsprechende Verweise der Philosophie von Psiram entsprochen:

Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.”

Selbstverständlich möchte jeder in einem “glänzenden Licht” dastehen. Nur ist das als anerkannter Grenzwissenschaftler oder Prä-Astronautiker prinzipiell kaum möglich. Das liegt schon in der Natur der Thematik und der Sache an sich.

Der Autor “Abrax” scheint mich aber zu “mögen”. Auf welche Art auch immer. Denn mein Eintrag dort ist der längste aller entsprechenden Autoren aus dem Bereich Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft. Weit mehr als doppelt so lang wie der selbstverständlich dort ebenso vertretene Eintrag zu Erich von Däniken. Und um Längen umfangreicher als der Psiram-Artikel zum Thema “Prä-Astronautik” an sich.

Und das finde ich am Erstaunlichsten.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

 

YouTube-Video vom 9. Oktober 2013 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Bücher von Lars A. Fischinger bei amazon.de (s. a. HIER):

Tagged , , , , , , , , , <

Das “Netzwerk für Kryptozoologie” sucht Forscher und Autoren für das “Jahrbuch für Kryptozoologie” 2019 – alle Infos hier

Das "Jahrbuch für Kryptozoologie" 2019 sucht Forscher und Autoren
Das “Jahrbuch für Kryptozoologie” 2019 sucht Forscher und Autoren (Bild: WikiCommons/gemeinfrei)

Das Forschungsgebiet der Kryptozoologie ist auch heute noch ein reizvolles Thema. Die Suche nach vermeintlich ausgestorbenen oder noch unbekannten Spezies und Tieren bietet dabei mehr als die klassischen “Monster” wie Yeti, Nessi und Bigfoot. Aus diesem Grund sucht das “Netzwerk für Kryptozoologie” (NfK) Forscher und Autoren aus diesem Bereich, die Artikel und Beiträge für ein “Jahrbuch für Kryptozoologie” verfassen. Es soll noch 2019 erscheinen. Alles Wissenswerte und die  Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kryptozoologie

Kryptozoologie ist und bleibt auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft und Mystery Files ein spannendes Thema. Auch heute noch – nachdem schon über Jahrhunderte hinweg Naturwissenschaftler, Laien und auch Abenteurer auf der ganzen Welt nach unbekannten Tieren suchen. Denn die “Kryptozoologie” ist (vereinfacht gesagt) die Suche nach unbekannten oder als ausgestorben geltenden Tieren und Spezies.

Demnach ein Teil der Zoologie, der aber weit mehr zu bieten hat als die Klassiker Bigfoot, Nessie und Yeti. Das internationale “Netzwerk für Kryptozoologie” (NfK) schreibt über die Definition der Kryptozoologie unter anderem:

Sie ist die Lehre von verborgenen, legendär bekannten Tieren. Sie bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der Zoologie und der Ethnologie. Die Zoologie bemüht sich, auf naturwissenschaftliche Weise herauszufinden, ob ein reales Tier hinter einer Legende, Sage oder Mythe steckt. Die Ethnologie forscht eher im Bereich der Entstehung, Tradierung und Evolution eines Mythos.

(…)

Die Kryptozoologie ist (…) kaum greifbar und noch schwerer einzuteilen. Eine eigene Wissenschaft ist sie nicht. Ein Biologe, der vor Ort, sei es im Urlaub oder auf einer Forschungsreise, nach unbekannten Tieren sucht, betreibt Kryptozoologie. Das kann auf dem Fischmarkt genauso passieren wie im Gespräch mit einem Bauern oder Jäger. Ein Ethnologe, der Sagen und Legenden über oder mit Tieren aufzeichnet, betreibt Kryptozoologie. Betreibt auch ein Bigfoot-Hunter, der sein Leben draußen in den Wäldern Oregons verbringt, noch Kryptozoologie? Betreibt ein Insektenforscher, der in Museumssammlungen nach unbekannten Arten sucht, Kryptozoologie?

Die Antwort ist einfach: jeder, der irgendwo ein unbekanntes Tier sucht, betreibt Kryptozoologie, egal wo und mit welchen Mitteln.”

“Jahrbuch für Kryptozoologie”

Diese Art der Forschung zwischen Wahrheit und Fiktion wird prinzipiell überall auf der Erde betrieben. Und das nicht nur von “Monster-Jägern”, die in US-Doku-Serien am Fernsehen mit allerlei aufwendigen Fallen Monster aller Art und Unart fangen wollen. Und übrigens auch nie gefangen haben.

“Auch im 21. Jahrhundert hat die Kryptozoologie nichts von ihrem Reiz verloren”,  schreibt das “Netzwerk für Kryptozoologie”, das im Herbst 2019 ein Jahrbuch zum Thema veröffentlichen will. Gerichtet an alle Forscher und Autoren auf dem Gebiet der Kryptozoologie sowie verwandter Themen heißt es zu diesem Projekt:

Neben Enttäuschungen und Neubewertungen treten fortgeschrittene Erkenntnisse und neue Hoffnungen. In einer Welt, die sich im sogenannten Anthropozän wiederfindet und vor globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Artenschwund steht, fällt der Suche nach neuen Tierarten nicht nur eine naturkundliche Bedeutung zu. Im Spannungsfeld von Natur- und Humanwissenschaften stellen sich der Kryptozoologie nach wie vor zahlreiche alte und neue Fragen, denen in Feldforschung, Recherchen und Befragungen nachgegangen wird.

Das Jahrbuch für Kryptozoologie (JfK) – als Nachfolger des Kryptozoologie Reports – bietet eine Plattform für tiefführende Forschungsarbeit, Austausch und Bericht. Die Redaktion des JfK lädt daher alle zum Thema Kryptozoologie Forschenden ein, Beiträge einzureichen, die neben der Kryptozoologie im engeren Sinne auch anverwandte Themen der Tier- und Naturkunde berühren. Ebenso sind Zugänge aus kulturwissenschaftlicher Perspektive erwünscht.”

Dieses “Jahrbuch für Kryptozoologie” ist ein neuer Schritt des Netzwerkes. Bisher publizierte das NfK den “Kryptozoologie-Report”, der nun durch entsprechende Jahrbücher ersetzt werden soll. Deshalb ist “jeder, der sich mit Kryptozoologie befasst, herzlich eingeladen, sich zu beteiligen”, wie es in der Mitteilung heißt.

Detaillierte Informationen für alle interessierten Autorinnen und Autoren findet Ihr in der PDF HIER.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , <

Lehrer der Oxford University zum Thema UFO-Entführungen: Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Lehrer der Oxford University glaubt Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Lehrer der Oxford University glaubt Aliens züchten eine neue Rasse um die Erde zu besiedeln! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)

Die UFO-Forschung ist ein Gebiet der Grenzwissenschaft, der sich in eine Reihe einzelner Bereiche unterteilt. Einer davon ist das Thema der UFO-Entführungen. Also der Entführung von Menschen durch mutmaßliche Aliens in UFOs. Ein fraglos auch in den Reihen der UFO-Forscher umstrittenes Thema. Doch kürzlich rückte das Thema der Alien-Entführungen wieder in den Fokus der Medien. Grund war ein Bericht im “Oxford Student” über einen Lehrer der Oxford University, der darin die These vertrat, dass Außerirdische Menschen Entführungen, um eine neue Rasse zu züchten. Eine Rasse von Hybriden als Mischwesen aus Alien und Mensch, die die Erde neu bevölkern sollen! Was genau diese These bzw. Spekulation besagt, woher diese Aussagen stammen und was diese Aliens damit genau beabsichtigen wollen, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor Kurzem rückte das (eigentlich uralte) Thema der UFO-Entführungen wieder in den Fokus der Presse.

Auslöser dafür war die Aussage des Akademikers Dr. Young-Hai Chi der Oxford University in einer Zeitung, dass seiner Meinung nach Außerirdische tatsächlich Menschen entführen. Und das nur zu dem Zweck, da diese Aliens im Geheimen eine neue Rasse von Hybriden züchten würden.

Diese Hybride seien eine Mischrasse aus Aliens und Menschen, die nach und nach unsere Erde Bevölkerung sollen. Selbst der Klimawandel stünde nach Dr. Chi damit in direkten Zusammenhang und solche Hybriden würden sogar schon unter uns leben

Was genau diese UFO-These bzw. Alien-Spekulation besagt, woher diese Aussagen stammen und was diese Aliens damit angeblich genau beabsichtigen wollen, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 17. Mai 2019 von Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Aliens”, “UFOs” und “Außerirdische” bei amazon.de:

Tagged , , , , , , <

Alexander Gerst: “Wir haben keinen Planeten b!” – “Astro-Alex” über Raumfahrt und die Rettung der Erde (+ Videos)

Alexander Gerst: "Wir haben keinen Planeten b" - "Astro-Alex" über Raumfahrt und die Rettung der Erde
Alexander Gerst: “Wir haben keinen Planeten b” – “Astro-Alex” über Raumfahrt und die Rettung der Erde (Bilder: WikiCommons/PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der deutsche Astronaut, Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst ist durch seine Reisen ins All und seine Nutzung der Medien in Deutschland längst ein Star geworden. Vor allem seine Langzeitmission auf der Raumstation ISS 2018, bei der er auch als erster Deutscher für drei Monate das Kommando hatte, machte den ESA-Astronauten weithin berühmt. Auch bei jenen Menschen, die sich eher wenig für Raumfahrt interessieren. Jetzt sprach sich “Astro-Alex” bei einer “Welcome Party” am 18. Mai in seinem Heimatort Künzelsau für die bemannte Raumfahrt aus und unterstrich die Wichtigkeit der zukünftigen Weltraumforschung. Ein Plädoyer an seine Fans, da wir nur diese Erde haben und davon unsere Zukunft abhänge. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Superstar “Astro-Alex”

Eigentlich ist Alexander Gerst nur ein ganz normaler Astronaut, der weltweit unzählige Astronauten-Kollegen in zahlreichen Ländern der Erde. “Ich bin kein Superstar, ich bin ein ganz normaler Mensch”, so Gerst am 18. Mai in seiner Heimstadt Künzelsau bei einem Empfang vor rund 3.000 Fans.

Doch der Deutsche “Astro-Alex” hat wie kaum ein anderer die moderne Zeit der Medien zu nutzen verstanden. Seine Mission zur Internationalen Raumstation 2018, bei der er rund 6,5 Monate im All verbrachte, machte ihn dennoch zum gefeierten Start-Astronauten. Auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Seien Bilder und Twitter-Post brachten sehr vielen Menschen die Raumfahrt und unsere Erde näher.

Dies honorierte Anfang Juli 2018 auch die “Deutschen Physikalischen Gesellschaft”, die ihm die “Medaille für naturwissenschaftliche Publizistik” verlieh. In der Begründung zur wohlverdienten Verleihung heiß es von Dieter Meschede, dem Präsidenten der”Deutschen Physikalischen Gesellschaft” unter anderem:

Er lässt uns hautnah an seinem Leben als Wissenschaftler im All teilhaben und stärkt damit das gesellschaftliche Bewusstsein für die Wichtigkeit von Forschung.

Als Astronaut der ESA nutzt Gerst in vorbildlicher Weise seine mediale Präsenz in Fernsehen, Print und Online, um insbesondere junge Menschen für Forschung und Technik zu begeistern, was für die Gewinnung von wissenschaftlichem Nachwuchs von unschätzbarer Bedeutung ist.

Und weiter hieß es am 9. Juli 2018 in der Pressemitteilung zur Medaillenverleihung:

Vor allem bedient sich Gerst aber moderner Kommunikationsformen wie Twitter, um ein breites Publikum für die Naturwissenschaften zu begeistern. Als @Astro_Alex hat er mittlerweile knapp 1,2 Millionen Follower. Und auf Facebook haben ihn über 300.000 Personen abonniert, sein neuer Instagram-Kanal wächst rasant. In all seinen Projekten stellt er stets die Bedeutung der Weltraumforschung für Fragestellungen auf der Erde heraus.

Diese Präsenz und Aktivität in den sogenannten “neuen Medien” machten Gerst zum Star. Und seine Worte finden damit mit Sicherheit mehr Anklang udn Gehör bei jungen Generationen, als irgendwelche Floskeln der Politiker!

Alexander Gerst: Ein Plädoyer an die Menschheit

Bei dem Empfang in seinem Heimatort richtete Gerst seine Worte nicht nur an die Einwohner von Künzelsau. Eigentlich richtete er sie an die ganze Menschheit, die unseren Planeten endlich weit mehr schützen und erhalten muss, als bisher. “Astro-Alex” dazu:

Wir haben keinen Planeten B. Es ist uns vielleicht gar nicht ganz klar, was für ein wertvolles Luxusgut das ist. Wenn in China ein Sack Reis umfällt, kümmert mich das auch – der Planet ist so klein, dass man an der einen Ecke spürt, was an der anderen passiert.

Aus diesem Grund muss die Menschheit umdenken und auch die umstrittenen “Fridays for Future”-Klimaschutz-Demonstrationen seien für keine Aktionen von Schulschwänzern. Die bemannte Raumfahrt sowie Wissenschaft und Forschung im All ist nach Alexander Gerst unverzichtbar, wenn die Menschheit weiter in eine sichere Zukunft kommen wolle. So schreibt die Zeitung “Schwäbisches Tagblatt” am 20. Mai zu dem Plädoyer von Astronaut Gerst:

Auf der Bühne bot der gertenschlanke Gerst eine leicht verständliche Einführung in den unschätzbaren Wert galaktischer Expeditionen. Er berichtete über Experimente für eine effizientere Medizin bei Parkinson, Alzheimer, Schlaganfall, Krebs. Nur in den speziellen Bedingungen der ISS ließen sich für die Forschung größere Kristalle züchten, die auf der Erde eingehender analysiert werden könnten.

Gleiches gelte für Nutzpflanzen, die einen Klimawandel überstehen könnten: ‘Damit können wir vermeiden, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen.’ Sogar für Beton lasse sich in der Schwerelosigkeit eine bessere Formel finden.

Die Zukunft der Menschheit liegt demnach im All. Nicht in einer Auswanderung unserer Spezies in den Kosmos, sondern in der Forschung außerhalb der Erde. Obwohl mit Sicherheit die Menschheit eines (fernen) Tages auch Kolonien im All errichten und damit die Erde verlassen wird, worauf Gerst allerdings nicht einging.

Mit Deutschland zum Mond

Worauf er aber einging, sind zukünftige Missionen zum Mond. Gerst wolle sich “auf jeden Fall bewerben” wenn wieder Menschen auf dem Mond landen sollen. Auch Peter Altmaier von der CDU, der bei er “Welcome Party” für Gerst dabei war, wusste die Gunst der Stunde zu nutzen. Der ESA-Astronaut Gerst habe “für unser Land viel mehr erreicht als Politiker je in ihrem Leben zustande bringen”, so Altmeier. Bemannte Raumfahrt sei für den Politiker auch längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, bei dem die getätigten Investitionen doppelt wieder herauskämen.

Und auch Altmeier unterstreicht, dass Deutsche bei zukünftigen Mondmissionen dabei sein sollen und werden. Wünschenswert sei natürlich, dass Alexander Gerst mit an Bord des Raumschiffs zum Mond sei.

Viele wohlwollende Worte, Hoffnungen und Wünsche. Zumindest die junge Generation ist davon begeistert. Denn egal wer sich irgendwo für die Zukunft der bekannten Raumfahrt ausspricht, Kritiken gibt es mehr als genug. Eben aufgrund der astronomischen Kosten diverser Missionen ins All oder sogar auf andere Himmelskörper wie dem Mond oder auch Mars. Da außer schöne Bilder hier keine unmittelbaren und direkten Ergebnisse für jedermann im Alltag zu erkennen sind, werden diese Kritiken auch nicht verstummen.

Deshalb ist die Arbeit und Sozial Media-Tätigkeit von Alexander Gerst ein richtiger Schritt, um die Menschheit den Weg in die Zukunft zu zeigen. Natürlich nur einer von vielen …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare und Meinungen dazu bei YouTube. Und gerne könnt Ihr ein Abo und Daumen hoch dort lassen.

YouTube-Video vom 19. Januar 2016 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 10. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , <