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Stonehenge: Eine “Landerampe für UFOs”? – Seltsame Aussagen von Kritikern der Prä-Astronautik

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Stonehenge: Eine "Landerampe für UFOs"? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Stonehenge: Eine “Landerampe für UFOs”? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Bücher rund um Verschwörungstheorien und Fake-News boomen erneut seit einigen Jahren. Entweder als Widerlegung solche Theorien oder als Promoter derselben. In einem solchen Werk las ich jüngst auch einige seltsame Aussagen rund um Erich von Däniken und der Prä-Astronautik, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.


“Die Anhänger der Prä-Astronautik”

“Die Anhänger der Prä-Astronautik” glauben oder verweisen auf so Einiges. Zumindest wenn es nach der TV-Serie “Ancient Aliens” geht, in der immer wieder auf diese “Anhänger der Prä-Astronautik” verwiesen wird. Sie scheinen schon ein lustiges Völkchen zu sein, diese “Anhänger der Prä-Astronautik”. Zumindest wenn man einige Folgen der US-Serie gesehen hat. Auf was diese alles verwiesen oder was sie glauben, ist fraglos erstaunlich.

Aber glauben sie auch, dass die Megalithanlage von Stonehenge einst als UFO-Landeplattform gebaut wurde? Namentlich: Glaubt das Erich von Däniken als bekanntester Vertreter der Ideen rund um Astronautengötter aus dem Kosmos? Denn genau das habe ich vor einigen Tagen in einem kritischen Buch zu Verschwörungstheorien und Fake-News gelesen. Erschienen 2020 unter dem Titel “Fake Facts” der Autorinnen Katharina Nocun und Pia Lamberty. Ein durchaus interessantes Buch, auch wenn mich persönlich viele der geschilderten “Fake Facs” der modernen Gesellschaft nicht interessierten.

Spannend waren hingegen die Ausflüge in die Welt der UFOs und UFO-Sekten bzw. einer solchen Sekte, wie es die Autorinnen nennen. Und später ging es dann im dem Werk auf relativ wenigen Seiten um Erich von Däniken und die Prä-Astronautik. Ziemlich allgemein und ohne Tiefe. Bis zu der Aussage: “sogar Stonehenge soll als Landerampe für UFOs gebaut worden sein”. Dies würde angeblich von Däniken behaupten und sei so im “Jungfrau Park” in der Interlaken dargestellt. Jenem Park, in dem die Ideen der Astronautengötter bekanntlich in einer Art Freizeitpark dem breiten Publikum präsentiert werden.

Der “Götterschock”

Ich selber war mehrfach in dem Park, habe aber nichts dergleichen in Sachen Stonehenge sei eine “Landerampe für UFOs” gesehen. Haben das wirklich irgendwo “die Anhänger der Prä-Astronautik” behauptet? Oder eben von Dänikens selber? Habe ich es übersehen? Vorstellen kann ich es mir nicht. Auch die Quellenangaben in dem Buch an diesen Stellen – es sind nur zwei – geben diese Behauptung nicht her. Und es sind beides nur Online-Sekundärquellen.

Diesen scheint jedoch entnommen worden zu sein, dass von Däniken bei einem Vortrag “von einem drohenden ‘Götterschock‘ und massenhaften Selbstmord gewarnt” habe, “sollten die Aliens Kontakt zu uns aufnehmen”. “Schließlich seinen wir darauf schlichtweg nicht vorbereitet.” Genauso ist es auch! Nicht nur von Däniken behauptet das, sondern seit wenigen Jahren ist diese Behauptung salonfähig geworden. “Exo-Soziologie” nennt man das neu-modisch.

Diverse Autoren, die allesamt nicht aus dem Bereich Prä-Astronautik oder UFOs kommen, haben darüber bereits geschrieben. Beispielsweise sind die Soziologen Michael Schetsche und Andreas Anton auf diesen Zug möglicher “Erstkontakte mit Aliens” aufgesprungen und haben damit mediales Gehör gefunden. Vor allem auch zu der Frage, wie man sich auf einen Kontakt vorbereiten kann. Als jüngstes Beispiel ist sicher der Astronom Avi Loeb mit seinem Buch “Außerirdisch” zu nennen, das ich Euch in diesem Video HIER vorgestellt habe. Loeb ist jener Astronom, der bei dem extrasolaren Objekt Oumuamua über eine außerirdische Technologie spekuliert. Auch ich selber als Autor des Phantastischen verweise in Bücher, Videos oder Online-Artikeln immer wieder auf solche mögliche Konsequenzen. Selbst von Seiten der Theologie und Kirche wird sich dahingehend längst Gedanken gemacht, was wäre wenn? …

In dem Buch “Fake Facts” wiederum ist zu lesen, dass von Däniken mit diesen Gefahren eines Erstkontakt mit Außerirdischen eine “Drohkulisse” aufbauen würde. Wovor “drohen”? Man sieht, dass es darauf ankommt, wer solche Bedenken eines Kontakts mit Aliens ausspricht. Bei Däniken sind es Drohungen – bei etablierten Wissenschaftlern fundierte Szenarien.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein Blick durch die Zeit in die Anderswelt? Das verschwundene Dorf in Frankreich ( + Video)

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Ein Blick durch die Zeit? Das verschwundene Dorf in Frankreich (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ein Blick durch die Zeit? Das verschwundene Dorf in Frankreich (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden erzählen Mythen, Sagen und Legenden von seltsamen Phänomenen zwischen Zeit und Raum. Immer wieder sollen Menschen eine Art Blick in die Vergangenheit geworfen haben können. Eine Anderswelt, die ihnen vollkommen real vorkam, aber schon lange nicht mehr existiert. Zumindest in unserer Raumzeit nicht mehr. Auch die einschlägige Literatur zu Paranormalen Phänomenen kennt solche Berichte. Sie lassen sich kaum mehr fassen. Doch könnte nicht mehr dahinter stecken, als nur “Halluzinationen” oder “Tagträume”? Lassen wir in diesem Beitrag unter anderem einen Zeugen selber dazu zu Wort kommen.


Reisen durch Raum und Zeit

In der Welt des Paranormalen und Mythologie existieren eine Art von Berichten, die immer wieder faszinieren. Es sind jene Schilderungen und auch zum Teil uralten Überlieferungen, die von Zeitreisen in verschiedenen Formen berichten. Derartige Beispiele finden sich in der klassischen Literatur über Paranormale Phänomene ebenso wie in Sagen, Mythen und Märchen. Selbst auf das scheinbare moderne UFO-Phänomen und Geistererscheinungen lassen sich “Zeitreise-Phänomene” auf die eine oder andere Art übertragen.

Meiner Überzeug nach sind derartige Blicke oder sogar Reisen in die Anderswelt ein eindeutiger Hinweis, dass scheinbar unzusammenhängende Phänomene in Wahrheit doch zusammenhängen. Auf diesem Blog sowie auch in meinem Buch “Der Tod – Irrtum der Menschheit” habe ich eine Vielzahl derartiger Berichte angeführt und diskutiert. Bei diesen Erzählungen gibt es auch eine  mehr oder weniger besondere Art derartiger Erfahrungen oder Erlebnisse mit und in der Anderswelt.

Es sind jene, in denen Menschen Szenen aus der Vergangenheit sehen, wahrnehmen oder beobachten. Vollkommen real kommt diesen das Erlebte dabei vor, so dass sie erst im Nachhinein feststellen, dass sie einen Blick in die Vergangenheit erhaschen konnten. Durch einen Art “Riss in der Matrix”, wie man heute wohl sagen würde. Ein Beispiel aus dem genannten Buch mag dies verdeutlichen, weshalb ich es hier zusammenfassen möchte.

Das Phantomdorf aus der Vergangenheit

An einem Freitagabend im Sommer 1959 befuhr eine Miss Annette, seit Jahren Angestellte des britischen Fernsehens, eine Straße zwischen den Ortschaften Midhurst und Liphook in Großbritannien. Dabei richtete sich ihr Augenmerk plötzlich auf eine altertümliche Kirche, die inmitten von Weilern und Stroh gedeckten Hütten lag. Auch einen Teich und eine Wiese konnte sie erkennen. Eine fast schon romantische Szene, in der die Welt noch in Ordnung schien.

Doch Annette kam das gesamte Szenario irgendwie sonderbar vor, denn nie zuvor hatte sie diese Bauwerke in der idyllischen Lage gesehen. Als sie sich am kommenden Wochenende mit einer Freundin traf,  war auch diese von der schönen Lage des Dorfes begeistert. Auch sie hatte die Bauten gesehen. Doch als die zwei Damen später zusammen an diesem Platz vorbei kamen, hatte sich die gesamte Idylle scheinbar in Luft aufgelöst. Nirgendwo konnten sie etwas davon sehen.

Einige Tage später führte der Weg von Miss Annette zu ihrem Wochenendplatz erneut an der fraglichen Stelle vorbei führte. Und da lag das Dörfchen wieder wie einige Tage zuvor unversehrt vor ihr. Auf einem Verkehrsschild konnte sie den Hinweis auf einen Ort namens “Midhurst” lesen, und folgerte, dass das mysteriöse kleine Dorf zwischen Liphook und eben Midhurst liegen musste. Verfahren hatte sie sich offensichtlich nicht.

Dieser kleine Ort ließ ihr keine Ruhe. Deshalb fuhr sie am Sonntag nach ihrem Wochenendausflug früher zurück, um das Örtchen näher zu begutachten. Doch es war wieder nicht auffindbar. Annette fuhr einige Male die Strecke hin und her, fand aber nichts.

Einige Monate später, im Herbst 1960, stieß sie in einer Antiquariatsbuchhandlung in London auf eine alte Landkarte der fraglichen Gegend. Nach einem kurzen Blick auf die Ortschaften dieser Karte, traute sie ihren Augen nicht: Tatsächlich fand sich hier auf halbem Wege zwischen Midhurst und Liphook ein Dorf verzeichnet, das jedoch ohne Namen war. Es bestand aus acht Bauernhöfen, einer Kirche, einem Weiher und einer Wiese. Der Besitzer des Antiquariates berichtete auch, dass diese kleine Ortschaft bereits 300 Jahre zuvor durch ein schreckliches Feuer bis auf die Grundmauern niedergebrannt sei und nicht wieder aufgebaut wurde. Es war seit drei Jahrhunderten vom Erdboden verschwunden …

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Ein zugegeben sehr sonderbarer Zufall, dass zwei Frauen unabhängig voneinander an derselben Stelle ein längst nicht mehr existierendes Dorf sahen. Oder war es eben kein Zufalle, sondern ein Blick durch die Zeit, durch die Anderswelt? Scheinbar nur ein weiteres Beispiel für die Tatsache, dass unsere Raumzeit zumindest den zahlreichen Berichten nach hin und wieder “reißen” kann. Dadurch wird uns ein Blick in die Vergangenheit und durchaus auch Zukunft gewährt.

Blick in die Vergangenheit

Derartige Erfahrungsberichte lassen sich grundsätzlich nicht belegen. Hier ist man – wie so oft – auf Zeugenaussagen angewiesen. Bei solchen Schilderungen aus alten Mythen oder Sagen ist es mit realen Zeugenaussagen dann aber mehr als problematisch. Diese kennt heute niemand mehr. Indizien für die Wahrheit sind natürlich alte Land- und Flurkarten, die im Nachhinein gesichtet wurden, und an den fraglichen Stellen entsprechende Ansiedlungen oder Gebäude zeigen. Wirkliche Beweiskraft hat aber auch das nicht.

Kritiker könnten einwenden, dass hier ein Schwindel vorliegt. Erst war die Karte – dann die Geschichte mit einem Blick in die Vergangenheit. Und handelt es sich nur um Einzelpersonen, die einen solchen Blick durch die Zeit und vielleicht sogar den Raum werfen konnten, kann der Skeptiker noch immer argumentieren, dass es eine Halluzination war. Oder ein Tagtraum.

Erschwerend kommt folgendes hinzu: Viele dieser zweifellos spannenden Berichte aus der einschlägigen Literatur sind nicht gerade aktuell. Teilweise liegen sie Jahrzehnte zurück und eine exakte erste Quelle ist kaum mehr auffindbar. Bei dem Beispiel oben ist es nicht anders, denn auch hier sind inzwischen rund 50 Jahre vergangen. Zeugin war hier eine Frau mit Namen “Miss Annette”. Doch wer genau war sie? Was ist ihr Hintergrund, außer, dass sie seit Jahren beim Britischen Fernsehen gearbeitet haben soll?

“Eine richtige kleine Idylle”

Anders ist es bei einer sehr ähnlichen Erfahrung, die der deutsche Verleger, Autor und Mystery-Forscher Werner Betz etwa 1983 im Norden von Frankreich gemacht haben will. Dieses schildert er in seinem Buch mit dem treffenden Titel “Portale“, dass er kürzlich mit seiner Koautorin Sonja Ampssler veröffentlichte, und das ich Euch HIER vorgestellt habe. Dazu findet Ihr am Ende ein Video von ihm, in dem er dieses Erlebnis und seine Nachforschungen dazu selber nochmal schildert.

Demnach habe der Kollege Betz damals einen Kurzurlaub in Brügge (Belgien) verbracht. Von dort starteten er und seine Begleiterin einen Ausflug in die nordfranzösische Küstenstadt Calais, die nur knapp 100 Kilometer Luftlinie von Brügge entfernt liegt. Eine vielen bekannte Stadt an der Straße von Dover im Ärmelkanal, von wo aus man die britischen Inseln erreichen kann. Damals mit Hovercraft-Fähren, die sich auch Betz ansehen wollte.

Auf dem Weg nach Calais nahmen die beiden Reisenden die küstennahe Landstraße D119 und trafen kurz vor dem Ziel auf “eine richtige kleine Idylle”, wie Betz schreibt:

Dort zweigte eine Straße ab, an der links und rechts Häuser standen. Es war nur diese Reihe Häuser und sie sahen völlig anders aus als in den Orten, die wir vorher durchquert hatten. Sie waren unverputzt und auf den Dächern zeugten die Kamine von Öfen, welche die Zimmer erwärmten. An den Häuser war Wäsche zum Trockne aufgehängt. Die Straße war weder geteert noch gepflastert, aber es befanden sich Menschen auf ihr. Kinder spielten dort, doch die Kleidung der Menschen, die wir sahen, deutete auf ein ärmliches Leben hin, soweit ich mich erinnern kann, trugen die Kinder zumindest nicht einmal Schuhe. Wir waren an der Straßeneinmündung stehen geblieben und beobachteten das Szenario vom Auto aus. Die Leute schienen uns überhaupt nicht zu beachten (…)”

Betz und seine Begleiterin waren verdutzt über dieses Bild, dass sie dort sahen. Vielleicht ein armes Arbeiterviertel, wie sie damals dachten, und so setzten sie ihre Reise kurz darauf fort.

Das verschwundene Dorf

Ein Jahr drauf wiederholten die beiden Touristen mehr oder weniger diesen Urlaub. Wieder reisten sie nach Calasis und wieder fuhren sie die selbe Strecke. Doch so sehr sie auch diese Ansiedlung wiederfinden wollten, sie war nicht mehr zu sehen. Nicht weil sie sich verfahren hatten, sondern sie war einfach weg. “Wir waren uns ziemlich sicher, die Stelle wieder gefunden zu haben”, schreibt Betz in seinem Buch “Portale”. Aber alles sah anders aus und keine Spuren von Häusern waren zu sehen. Wurde alles spurlos abgerissen?

Das schien die logische Erklärung zu sein.

Verblüfft war Werner Betz jedoch nach seiner Rückkehr aus dem ersten Urlaub, als das kleine Dorf noch stand. Oder besser, als er es gesehen hatte. Er hatte die Szene fotografiert, doch nach der Entwicklung des Filmes (es war 1983!) war auf genau diesem Bild nichts zu sehen. Alle Aufnahmen des Filmes – davor und danach – waren gelungen. Nur genau dieses Bild war “zerstört” oder falsch belichtet. Dieser Umstand ließ ihn keine Ruhe, wie er in dem Video unten auf seinem YouTube-Kanal schildert. Also recherchierte Betz dieses Erlebnis noch einmal nach, um zu seiner Verblüffung festzustellen, dass am fraglichen Platz auf alten Karten tatsächlich ein winziges Dorf eingezeichnet war.

Mehrere Karten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeigten westlich des Dorfes Waldam an der nach Calais führenden D119 eine Ansiedlung mit Namen “Petite Walle”. Gelegen der heutigen Straße “Avenue du Général de Gaulle”.

Von diesem winzigen Nest ist heute nichts mehr zu sehen. Lediglich vier oder fünf etwas abseits der Straße gelegene Bauernhöfe erkennt man heute auf dem Streckenabschnitt via “Google Earth“. Wobei einer nur aus zwei Scheunen oder Stallungen zu bestehen scheint, und nicht wie ein wirklicher landwirtschaftlicher Betrieb  mit Wohnhaus etc. aussieht. Dafür sieht die direkte Umgebung dort aber so aus, dass hier einst mehr Gebäude gestanden haben könnten. Bis in das Jahr 1985 gehen die dortigen Aufnahmen zurück, werden aber letztlich immer schlechter. Ihr könnt es Euch selber ansehen, die Koordinaten sind: 50°58’15.59″N 1°57’52.18″E

Wo “Petite Walle” geblieben? Und wann? “Durfte ich vor etwa 40 Jahren einen Blick in die Vergangenheit werfen?”, schreib Betz zu seinem Video unten. “Hört Euch die Geschichte an und urteilt selbst!”

Video

Video von Werner Betz vom 24. Januar 2021

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Lars A. Fischinger

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Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? +++ Video +++

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Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)
Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)

Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst ganz woanders? Fast 300 Kilometer westlich in Wales? Das behauptet jetzt eine neue Studie – und sorgt für hitzige Diskussionen aber auch Kritik. Alles zu dieser Studie und welche Anhaltspunkte es für einen “Umzug” von Stonehenge gibt, erfahrt Ihr in diesem Video.


Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales?

Kürzlich war die Megalithanlage Stonehenge in England wieder im Gespräch. Zumindest in Großbritannien. Grund ist ein Tunnel, der nahe dem Steinkreis aus der Steinzeit gebaut werden soll, wie ich in diesem Video HIER berichtete.

 Besonders aktiv in Sachen Stonehenge-Forschung ist dabei der Archäologe Mike Parker Perarson, der deshalb auch mit dem Tunnelbau so gar nicht einverstanden ist. Doch seit gestern macht der Forscher erneut von sich reden. Denn nach ihm und seinen Team könnte die ursprüngliche Megalithanlage einst ganz woanders gestanden haben. Fast 300 Kilometer weiter im Westen in Wales in den Preseli-Bergen.

Von dort sollen die berühmten “Blausteine” des mächtigen Steinkreises gekommen sein. Studien und Ausgrabungen vor Ort zeigen seit Jahren, dass hier ein Steinbruch der Steinzeit lag. Doch Pearson ist in seiner Studie einen Schritt weiter gegangen. Er vermutet, dass die dort vorhandenen Reste eines Steinkreises namens Waun Mawn ein Proto-Stonehenge war.

Die Erbauer haben vor rund 5.000 Jahren aus unerfindlichen Gründen diesen abgebaut, die Steine eingepackt und die Gegend verlassen. So kamen sie dahin, wo heute Stonehenge steht. Hier errichteten sie die Steine erneut zu einem Ur-Stonehenge. Das bekanntlich in mehreren Phasen über sehr viele Jahrhunderte erbaut wurde, bis es zu dem wurde, was man heute kennt.

Eine sensationelle wie erstaunliche These, die Pearson und sein Team am 12. Februar in ihrer Studie vorstellen. Und die schon jetzt Kritiker hat. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video vom 13. Februar 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 13. Februar 2021

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Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu – ein Statement

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Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu (Bilder: Archiv Fischinger-Online/ E. v. Däniken)
Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu (Bilder: Archiv Fischinger-Online/ E. v. Däniken)

Erich von Däniken – ein “Rassist” und “islamophob”? Seit über einem halben Jahrhundert ist von Däniken Autor auf den Spuren der Götter aus dem All. Und eben solange wird er von vielen Seiten kritisiert. Teilweise sogar mit unsinnigen oder sogar erfundenen Behauptungen. Doch seit geraumer Zeit wird auch gegen ihn die beliebte “Nazi-Keule” geschwungen. Vor allem von einem “Kritiker” in den USA. Was Erich von Däniken dazu sagt, erfahrt Ihr in diesem Statement von ihm selber.


Kritiker und Erich von Däniken

Man muss die Thesen und Spekulationen rund um antike Astronauten aus dem All weder glauben noch “toll” finden. Und kaum jemand, der sich für die Thematik der Prä-Astronautik begeistern kann oder selber in diesem Bereich forschend tätig ist, teilt all die Ideen rund um Götter aus dem Kosmos. Doch niemand kommt an der Person Erich von Däniken vorbei, der im Februar 1968 mit seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” die Prä-Astronautik, wie man sie heute kennt, geboren hat. Kein anderer Sachbuchautor, der sich vor ihm mit diesen Überlegungen um Astronautengötter befasst hat, fand auch nur annähernd soviel Gehör wie Erich von Däniken.

Damals wurde er von allen Seiten angefeindet – oder gefeiert. Das Gute hing schon damals vom Standpunkt des Betrachters ab. Man “glaubte” seinen Ideen, oder man lehnte sie ab. Wenige standen zwischen den Stühlen und sagten sich: “Vielleicht ist ja was dran?”

Grundsätzlich hat sich an der Situation gegenüber der Prä-Astronautik und vor allem der Person Erich von Däniken nichts geändert. Mit der Ausnahme, dass heute durch das Netz jeder alles und nichts von sich geben kann. Gerne auch anonym. Man muss nicht irgendwer sein, der seine Meinung (positiv wie negativ) in einem Artikel, einem Zeitungsbeitrag oder einer TV-Sendung verkünden kann und darf. Zu der diese Person dann auch erst mal einen Kontakt haben muss. Ein paar Klicks und schon ist es in der Welt. Unwahrheiten, Lügen und Irrtümer werden dabei erstaunlicherweise lieber geglaubt und bleiben eher hängen. Erstaunlich, eigentlich.

Die “Kritiken”, Unterstellungen und Vorwürfe sind dabei ausgesprochen vielseitig. Besser gesagt phantasievoll und oft vollkommen am Ziel vorbei. Da hieß es einst, Däniken ziehe Schuhe mit hohen Absätzen an, damit er vor dem Publikum größer und damit eindrucksvoller daherkommt. Oder, dass er von dämonischen Kräften oder Satan persönlich geleitet wird. Ja, vielleicht ist er es sogar selber. Dann wieder glauben einige, dass er eine Sekte gründen will. Eine neue Religion im Zeichen der Aliens. Und erst im September 2020 war zu “erfahren”, dass er mit seinen Büchern das unglaubliche Vermögen von 30 Millionen Dollar netto angehäuft habe.

Und doch kam in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit und Mainstream mehr und mehr ein neues Tonschlagargument hinzu: Die Nazi-Keule. Vor dieser ist niemand mehr sicher und ganz schnell rücken Menschen andere Menschen in die “rechte Ecke”. Das gilt natürlich nicht allein für die Grenzwissenschaft! Denn man kann längst nicht mehr alles sagen, ohne, dass vorschnell diese Keule geschwungen wird. Die Nazi-Phobie ist allgegenwärtig und im Alltag angekommen. Ob sie im Einzelfall zutrifft – denn auch das kommt vor -, spielt dabei keine Rolle. Ein Fall für Psychologen und Soziologen.

Auch von Däniken muss sich schon seit Längerem anhören, dass er ein Rassist und Islamfeindlich sei. Mehrfach habe ich das bereits über ihn gelesen und gehört. Nun wurde es dem Vater der der Prä-Astronautik zu viel, denn heute erreichte mich eine Stellungnahme von ihm zu genau diesen Vorwürfen. Auslöser sind Äußerungen des “Kritikers” Jason Colavito. Ich möchte dieses Statement hier ungekürzt wiedergeben.

Außerdem könnt Ihr Euch dieses als PDF von meinem Server laden, sofern Ihr es selber weiter (unverändert!) teilen wollt: In Deutsch HIER und in Englisch HIER.

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Stellungnahme von Erich von Däniken vom 4. Februar 2021

To whom it may concern

Sehr geehrte Damen und Herren

Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder vereinzelte Gruppen von Menschen, die der Meinung sind, einige Inhalte meiner Bücher seine rassistisch. In neuerer Zeit macht sich ein Pseudo-Wissenschaftler des Names Jason Colavito damit wichtig. Ganz offensichtlich hat er meine Bücher weder gelesen oder nicht verstanden.

So wird behauptet, in meinen Büchern würden islamophopische Kommentare vorkommen und ich würde die arische Rasse loben. Nichts davon stimmt. In meinen Büchern gibt es weder islamophobische Kommentare noch taucht die arische Rasse irgendwo auf.

Insbesondere wird mir zur Last gelegt, ich würde schreiben, Ausserirdische hätten mit Menschen Sex gehabt, und daraus sei eine spezielle Rasse entstanden. Tatsache ist, dass derartige Gedanken nicht von mir stammen, sondern aus allen grossen Überlieferungen der Menschheit.

Ich zitiere das Alte Testament, 1. Moses, Kapitel 6, Vers 1:

“Als aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wünschten.”

Ebenfalls aus der Bibel stammt der Gedanke, irgendein Gott habe die Menschen geschaffen.

Ich zitiere das 1. Buch Moses, Kapitel 1, Vers 26:

“Und Gott sprach, lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich…(Vers 1.27): ” …und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn.”

Je nach Bibelübersetzung wird in diesem Zusammenhang auch von “gefallenen Engeln” oder “gefallenen Gottessöhnen” gesprochen. Das Vergehen dieser “gefallenen Engel” wird im Buche des Propheten Henoch ausführlich beschrieben.

Nach der Betrachtungsweise von Jason Colavito und ähnlichen Kritikern müssten auch alle Überlieferungen über die sogenannte Sintflut rassistisch sein – und zwar in allen Kulturen der Welt – denn der jeweilige Gott lässt nur eine Gruppe am Leben und vernichtet die anderen.

Wir – die gesamte Menschheit – sind Nachfahren von Adam und Eva. Oder biblisch gesprochen, vom Schöpfungsakt eines Gottes. Da werden keinerlei Rassen privilegiert.

Ob rot-, gelb-, dunkel- oder hellhäutig, die gesamte Menschheit ist Nachfahre jenes eines Schöpfungsaktes. Genau so steht es auch in allen meinen Büchern. Dabei zitiere ich immer die grossen heiligen Bücher der Menschheit und mache klar, woher dieses Gedankengut kommt.

Jede Art von Rassismus ist mir völlig fremd. Ich hatte und habe auch nie etwas mit dem Gedankengut der NAZI gemeinsam. Ich selber habe weltweit Freunde in allen Kulturen. Wir kennen keinerlei Rassismus.

Bestimmte Kritiker werfen mir auch vor, ich würde den alten Kulturen die Fähigkeit absprechen, grandiose Tempel und Kunstwerke zu erbauen. Exakt das Gegenteil trifft zu. Es waren immer die Menschen, welche gigantische Tempel und die Pyramiden errichteten. Meine Fragen hatten eine andere Qualität: Weshalb taten die Menschen dies? Zu Ehren der Götter. Welcher Götter? Erst da beginnen meine Analysen.

In meinen Büchern schreibe ich auch, jene sogenannten “Götter” hätten versprochen in einer fernen Zukunft wiederzukehren. Tatsächlich wurde dieser Wiederkunftsgedanke Bestandteil aller Kulturen und Religionen – bis auf den heutigen Tag. Wenn Ausserirdische eines Tages wiederkehren, so betrifft das die gesamte Menschheit. Seit Jahrtausenden führen Menschen Kriege gegeneinander. Sowie uns bewusst würde, dass es eine Lebensform im Universum gäbe, die uns technologisch voraus ist und uns besucht, würde dies die Kriege zwischen den Menschen augenblicklich beenden. Das höhere Ziel wäre die Kommunikation mit den Fremden.

In neuerer Zeit haben sich namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaften zum Besuch von Ausserirdischen geäussert. Hier vier Beispiele:

“Mindestens vier verschiedene Spezies von Ausserirdischen haben die Erde seit Jahrtausenden besucht. Einige der Ausserirdischen sehen aus wie wir, und sie könnten die Strasse hinunter laufen und man würde es nicht merken.” (Paul Theodore Hellyer, Ex Verteidigungsminister Kanadas und 22 Jahre Mitglied des Kanadischen Kabinetts)

Professor Doktor Haim Eshed, der 30 Jahre lang das israelische Programm für Weltraumsicherheit leitete, gestand, Außerirdische seien hier auf der Erde und es existiere ein Geheimabkommen mit ihnen. [1]

Eshed wörtlich: “Wenn ich das, was ich heute sage, vor fünf Jahren gesagt hätte, hätte man mich ins Krankenhaus eingeliefert. Wo immer ich damit in der Wissenschaft hingekommen bin haben sie gesagt: <Der Mann hat seinen Verstand verloren>. Heute reden sie schon anders. Ich habe nichts zu verlieren. Ich habe meine Abschlüsse und Auszeichnungen, ich werde an den Universitäten im Ausland respektiert. Dort hat sich der Trend auch geändert.” [2]

Dr. Yves Sillard, immerhin der Ex-Chef der französischen Raumfahrbehörde: [3] “Die objektive Realität der UFOS unterliegt keinem Zweifel mehr…Das Klima des Misstrauens und der Desinformation, ganz zu schweigen vom Spott, lässt eine überraschende Form intellektueller Blindheit erkennen.”

Und ein weiterer Mensch, der es begriffen hat: ist Elon Musk. Er gehört zu den reichsten Menschen auf unserem Planeten und ist der Begründer des Unternehmens SPACE-X. Kürzlich sagte er in einem Interview: der Zweck des Menschen besteht darin, “dass wir zu einer multiplanetarischen Spezies und einer raumfahrenden Zivilisation werden”. [4]

Im Grunde genommen fällt der Rassimus-Vorwurf auf die Gruppe dieser Art von Kritikern zurück. Denn sie betrachten sich selbst als etwas Besonderes.

Dr. hc. Erich von Däniken,

[1] Jüdische Allgemeine vom 8. Dezember 2020

[2] Aliens exist and Donald Trump knows about it. Timesnownews, 9. Dec. 2020

[3] Alien technology, the best hope to save our Planet. In: OTTAWA CITIZEN, Kanada, 28. Feb. 2007

[4] WELT am SONNTAG vom 6. Dezember 2020.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Was ging da denn schief? “Kabel 1 Doku” und “Ancient Aliens” in der “besten linken, überregionalen Tageszeitung”

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Was ging da denn schief? "Kabel 1 Doku" und "Ancient Aliens" in der "besten linken, überregionalen Tageszeitung" (Montage/Bilder: Fischinger-Online)
Was ging da denn schief? “Kabel 1 Doku” und “Ancient Aliens” in der “besten linken, überregionalen Tageszeitung” (Montage/Bilder: Fischinger-Online)

Seit 2009 produziert der US-Sender “History Channel” die Doku-Serie “Ancient Aliens“. In kürze erreicht die (im weitesten Sinne) Prä-Astronautik-Reihe die 200. Folge, was belegt, dass sie sich weiterhin großer Beliebtheit erfreut. In Deutschland läuft die Serie auf dem Sender “Kabel 1 Doku” in unsortierter Reihenfolge. Das bekam jetzt auch “die beste linke, überregionale Tageszeitung”, wie sie sich selber nennt, mit und veröffentlichte eine Art “Kritik” darüber. Voller Unsinn, wie Ihr in diesem Beitrag erfahren werdet


“Ancient Aliens” Hokuspokus

Es ist mit Sicherheit unter den treuen Lesern meines Blog kein Geheimnis, dass ich immer wieder über die US-Serie “Ancient Aliens” berichtet habe. Vor allem finden sich hier eine ganze Reihe sehr kritischer Artikel und Postings zu der TV-Reihe von mir. Ich bin kein “Fan” der Serie. Warum, führte ich in besagten Beiträgen immer mal wieder detailliert aus. Zum Beispiel HIER und HIER.

Inzwischen kenne ich einige weitere und vor allem neuere Folgen der Prä-Astronautik- und Mystery-Serie, die meine Skepsis an ihr nicht änderten. “Die Prä-Astronautiker” im deutschen Sprachraum werden es wahrscheinlich sehr ähnlich sehen. Zumindest all jene, die sich mit dem Thema auskennen und/oder sich schon viele Jahre damit beschäftigen. Und natürlich laufen immer mal wieder etablierten Medien oder der Mainstream von Wissenschaft und Presse geh die Serie Sturm. Grundaussage. Verarsche!

Nur sollten die Argumente auch stimmen, wenn man (aus welchen Gründen auch immer) “gegen” die Serie “Ancient Aliens” ist. Allein zu sagen, dass ausnahmslos alles Humbug ist, ist eben genau solcher. Allerdings kann man von keinen Journalisten verlangen, dass er sich mit den Themen von “Ancient Aliens” auskennt. Zum komplex und zweifellos zu verworren sind diese. “Die Anhänger der Prä-Astronautik”, die sich eben genau mit dieser Thematik auskennen, sehen das sehr schnell. Und wenn beispielsweise Archäologen etwa das ein oder andere Thema der Reihe widerlegen, versuchen diese zumindest ihre Aussagen zu belegen. Meistens jedenfalls.

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Heute (4. Februar 2021) aber erschien in der Tageszeitung “Junge Welt” im Feuilleton ein Beitrag der Reihe “Schon gelaufen” zu genau dieser Alien-TV-Serie auf “Kabel 1 Doku”. Dort läuft diese immer Dienstags, also gestern, und scheint von einem Redakteur der Zeitung mehr oder weniger zufällig gesehen worden zu sein. Vielleicht auch schon zuvor, wer weiß das schon. Dazu wohl etwas “Google-Wissen” und fertig war Beitrag “Tumber Hokuspokus“. “Die beste linke, überregionale Tageszeitung”, wie sie sich selber bezeichnet, zweifelt zu aller erst daran, dass “Kabel 1 Doku” überhaupt den Namen “Doku” als Sender verdient habe. “Ein Format, das nichts mit seinem Namen zu tun hat”, so die Zeitung.

Über das Ziel hinausgeschossen

Schaut man in den Sender rein, mag das zutreffen. Oder auch nicht. Es kommt darauf an, welche Art von Doku man sehen möchte. Dazu habe ich bereits HIER einen entsprechenden Beitrag online gestellt, den man auch 1 zu 1 auf “Kabel 1 Doku” übertragen kann. “Junge Welt” schreibt weiter, dass “Pyramiden als gestrandete Raumschiffe” in “Ancient Aliens” dargestellt würde. Das ist mir neu – und wäre selbst für ein Format wie “Ancient Aliens” wohl dann doch zu viel des Guten. Absurder ginge es kaum. Weiter heißt es:

Dokumentiert wird nichts bei ‘Kabel eins Doku’, höchstens die stete Unterbietbarkeit wissenschaftlicher Standards. Denn die allermeisten der ‘unerklärlichen Phänomene’ sind längst geklärt – wie das Serapeum in Ägypten. Dort wurde der Kult um den Apis-Stier gepflegt, die heiligen Tiere wurden mumifiziert und rituell bestattet. Nur nicht bei ‘Kabel eins Doku’, denn dort sind die Stiersärge eben für Außerirdische gedacht gewesen.

Hier brüllte der Stier wohl zu laut. Tatsache ist, dass das legendäre Serapeum in Sakkara von der Forschung als eine Art Kultstätte für den Apis-Stier gedeutet wird. Die gewaltigen Riesen-Sarkophage aus Granit, die um die 100 Tonnen wiegen sollen, werden als solche rituellen Ruhestätten der heiligen Stiere gedeutet. Nur: Man hat in ihnen keinen “mumifizierten und rituell bestatteten” Stiere entdeckt. “Junge Welt” suggeriert, dass es so war. Das die Tiermumien dort gefunden wurden.

Ob die Stiersärge “für Außerirdische gedacht gewesen” sind, wie es der Beitrag “Ancient Aliens” unterstellt, ist sehr fraglich. Jch habe die Folge selber “mit einem Ohr und Auge” gesehen, und glaube nicht, dass das gesagt wurde. Möglich ist das aber schon.

Es besteht für die allermeisten eingefleischten Kenner der Prä-Astronautik-Thematik kein Zweifel daran (hoffe ich), dass “Ancient Aliens” auch Unsinn verbreitet. “Junge Welt” kann sich dieser Kritik anschließen. Doch sollte die Kritik dort greifen, wo sie auch zutrifft. Zu unterstellen, dass “Pyramiden als gestrandete Raumschiffe” in der Doku-Serie präsentiert werden, ist wohl der falsche weg. Tatsächlich aber, wie ich es in diesem Beitrag HIER belegte, erfinden sogar Kritiker Aussagen, um diese dann “glanzvoll” zu widerlegen. So geschehen beispielsweise bei Erich von Däniken und dem Thema Nazca.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Schwerer Rückschlag für die NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond!

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Schwerer Rückschlag für NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond (Bild: NASA/gemeinfrei)
Schwerer Rückschlag für NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond (Bild: NASA/gemeinfrei)

Die NASA bzw. die USA haben bekanntlich in den kommenden Jahren großes vor: Sie wollen wieder zum Mond. Nicht mit unbemannten Sonden, wie es beispielsweise China jüngst vormachte. Ziel sind bemannte Missionen im Rahmen des Programme “Artemis”. Doch jetzt musste sie einen Rückschlag einstecken, der die gesamten Pläne verzögern könnte.


Landung auf dem Mond

Die NASA bzw. die USA haben bekanntlich in den kommenden Jahren großes vor: Sie wollen wieder zum Mond. Nicht mit unbemannten Sonden, wie es beispielsweise China jüngst vormachte. Ziel sind bemannte Missionen im Rahmen des Programms “Artemis”.

Nach rund einem halben Jahrhundert sollen endlich wieder Menschen ihren Fuß auf unseren Trabanten setzten, so die ehrgeizigen Pläne der Amerikaner. Wann es soweit sein wird, ist noch vollkommen unklar. Voller Optimismus war bereits eine bemannte Mondlandung im Jahr 2024 von der NASA angepeilt worden. Ob dieses Datum realistisch ist und überhaupt eingehalten werden kann, bleibt zweifelhaft.

Vor allem nach dem letzten Test des neuen Trägersystems “Space Launch System” (SLS) der Weltraumbehörde NASA am 16. Januar. Eine Neuentwicklung und Quasi-Nachfolger der legendären Mondrakete “Saturn V”, die die Astronauten der “Apollo”-Missionen einst zum Mond brachte. Denn derzeit verfügt die NASA nicht über die notwendige Technologie um ihre ehrgeizigen Pläne einer Mondlandung von US-Astronauten auch Mitte der 2020er Jahre in die Realität umzusetzen. Um so verehrenden ist deshalb der gescheiterte Test des SLS-Raketensystems im “Stennis Space Center” der NASA in Mississippi. Die stärkste Rakete, die jemals entwickelt wurde.

Bei diesem Versuch sollten die Hauptriebwerke der Rakete auf dem Prüfstand alle gezündet und zusammen brennen. Auf diesem Prüfstand wurden damals schon die Raketen der legendären “Saturn V” getestet. Acht Minuten sollte der Versuch laufen, doch nach nicht mal einer Minute gab es mit einem der vier Raketentriebwerke Probleme. Es schlug Funken und versagte vollständig.

Fehlschläge und Katastrophen gab es seit Anbeginn der Raumfahrt. Alle raumfahrenden Nationen und Entwickler kennen das. Aufgegeben hat dabei niemand. Doch solche Fehlschläge verzögern immer bestimmte Missionen und Entwicklungen, gleich welches Ziel damit jeweils verfolgt wurde. In diesem Fall ist das Ziel überaus ehrgeizig und die ganze Welt schaut auf diese Pläne. Zumindest jener Teil der Welt, der überhaupt etwas von den neuen Mondlandungen weiß und sich dafür interessierter. Es ist durch den fehlgeschlagenen Triebwerkmotorentest nun noch unwahrscheinlicher geworden, dass die NASA ihre Zeitpläne einhalten kann.

Die Zeit wird knapp, sehr knapp

NASA-Chef Jim Bridenstine:

Ich habe absolut volles Vertrauen in das Team, um herauszufinden, was die Anomalie war, um herauszufinden, wie sie behoben werden kann, und um sie dann wieder zu beheben. Weil wir nicht versagen. Wir könnten einen Rückschlag erleiden, dann kommen wir zurück und mach es nochmal.”

Eigentlich sollte schon im November diesen Jahres mit der Mission “Artemis 1” die neue Eroberung des Mondes beginnen. Die NASA plante mit dieser offensichtlich noch nicht funktionierenden Rakete ein unbekanntes “Orion-Raumschiff” zum Mond zu schicken, dass dort in einen Orbit um den Trabanten einlenkt. Hierbei handelt es sich um eine Test-Missionen, bei der grundlegende Technologien getestet werden sollen. Sechs Tage soll dieses Raumschiff im Mondorbit verweilen, um dann erneut zu zünden und wieder zur Erde zu kommen.

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Wenn man schon vor Ort ist, führt “Artemis 1″auch verschiedene wissenschaftliche Instrumente mit an Bord, um den Mond weiter zu erkunden und zu erforschen. Unter anderem kleine Satelliten, die nach Wasservorkommen (Eis) und Wasserstoffvorkommen suchen sollen, die bei zukünftigen Missionen abgebaut und genutzt werden könnten. Selbst eine Landung ist geplant. Hierfür hat die Mission den japanischen Lander “Omotenashi” mit an Bord. den kleinsten Mondlander, der jemals entwickelt wurde. Das Landemudul der Japaner ist nur 34 x 23 x 10 Zentimeter klein und wiegt nur einige Kilogramm. Sogar ein Amateurfunksender wird sich an Bord befinden. Geplante Dauer der Mission: 25 Tage.

Ob diese Mission im November 2021 nach dem Testdesaster des SLS wie geplant stattfinden wird, ist offen. Die angepeilte Mondlandung 2024, die vor allem der Noch-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen hat, wird immer unwahrscheinlicher.Gleiches gilt für den Traum einer Raumstation um den Mond. Ob und wann die Raumbasis “Deep Space Gateway” (DSG), mit deren Aufbau, wie HIER berichtet, in absehbarer Zeit begonnen werden sollte, kommen wir, ist noch fraglicher.

Kritiker für dieses Ziel gibt es schon lange, die vor allem auf die (noch) fehlende Technologie für dieses Programm verwiesen. Neben den horrenden Kosten, natürlich. Befürworter verwiesen allerdings auch darauf, dass das neue Mondlandprogramm Arbeitsplätze schafft. Nicht nur bei der NASA selbst, sondern bei den unzähligen Zulieferer Firmen, die bis zum Pizzabringdienst reichen dürften …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFO-Enthüllungen noch in diesem Jahr? Was dahinter steckt, dass 2021 ein offizieller “UFO-Bericht” der US-Regierung kommen soll +++ Video +++

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UFO-Enthüllungen 2021? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Enthüllungen in den USA noch 2021 (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Spekulationen machen (mal wieder) in die Runde unter den UFO-Forschern und -Interessierten. Angeblich, so heißt es, muss die USA per Gesetzt bis zum Sommer 2021 ihr Wissen über UFOs offenlegen. In einem Bericht, der sämtliche bisherigen Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Behörden kombiniert. Tatsächlich stimmt das Gerücht und der Fall ist überaus spannend, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt. Ebenso, wer eigentlich genau hinter diesen “UFO-Bericht mit Ankündigung” steckt.


(Noch) Geheime UFO-Forschung?

Hitzige Diskussionen in der Gemeinde der UFO-Forscher und -Interessierten: Im Sommer diesen Jahres soll ein offizieller Bericht der USA erscheinen, der sämtliche verfügbaren Fakten, Auswertungen und Informationen rund um UFOs beinhalten soll. Dazu wurde ein Gesetzt verabschiedet, das die Geheimdienste und Behörden der USA dazu verpflichtet, ihr Wissen und ihre Ergebnisse rund um die UAP (“Unidentified Aerial Phenomenon”), wie UFOs bekanntlich neu genannt werden, zusammengefasst zu dokumentieren.

Es ist kein “UFO-Gesetzt” im eigentlichen Sinn, sondern Teil eines ganzes Paketes und Plans.

Kritiker sagen schon jetzt, dass das alles so oder so nix bringen wird. Wieder nur leeres Gerede rund um UAP / UFOs, wie sie meinen. Das mag sein – die Vergangenheit zeigt es ja auch -, dass da “nichts bei rum kommt”, was sich UFO-Forscher und -Fans gerne wünschen. Und doch ist dieser Schritt bisher einmalig.

Aber wer genau steckt eigentlich hinter diesem Plan und worum geht es im Detail? Und was sagt eigentlich der zumindest medial bekannteste UFO-Forscher der Welt, Nick Pope aus Großbritannien, dazu? Denn, so Pope, er habe dazu so einiges aus seinen Quellen erfahren.

Was hinter dieser Vorgabe steckt, dass die entsprechenden Stellen in den USA verpflichtet sind, eine Art UFO-Wissen-Dokumentation zu publizieren, erfahrt Ihr in diesem Video HIER vom 11. Januar 2021. Ebenso, wer genau hinter dieser Eingabe an den Kongress steht (s. auch Video HIER).

Bleibt neugierig …

Video vom 11. Januar 2021 auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Theologie-Professor versus Prä-Astronautik: Ein interessanter Vortrag um die Astronautengötter, der in einem Ärgernis endet

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Theologie-Professor versus Prä-Astronautik - ein interessanter Vortrag um die Astronautengötter
Theologie-Professor versus Prä-Astronautik – ein interessanter Vortrag um die Astronautengötter (Bilder: Gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik, die Idee der Götter aus dem Kosmos, ist zweifellos umstritten. Was aber passiert, wenn ein Theologe in einem Vortrag die Prä-Astronautik mit zahlreichen falschen Darstellungen vermischt, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Denn offensichtlich wurde hier die Überlegung der antiken Raumfahrer vollkommen aus dem Kontext gerissen und mit allerlei unwahren Behauptungen “untermalt”. Ein Ärgernis, wie sich herausstellte!


Prä-Astronautik – ein Ärgernis für Kritiker

Seit in den 1960er Jahren das Thema Prä-Astronautik, auf den Buchmarkt drängte, hat es zahllose Kritiker, Skeptiker und sogar Feinde. Unter dem neumodischen Begriff Ancient Aliens, abgeleitet von der gleichnamigen US-TV-Serie, ist die Idee, dass die Götter aus dem All kamen, seit einigen Jahren wieder populär geworden. Zumindest im Fernsehen und vor allem auch im Internet. Weniger auf dem Buchmarkt. Dazu findet Ihr HIER ein Video.

Grundsätzlich gibt es seit 1968, als Erich von Däniken mit seinem ersten Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ das Thema weltweit zu einer literarischen Sensation machte, zwei Sorten von „Hauptkritikern“. Da wären einmal die etablierten Archäologen, da die Idee der Astronautengötter gerade auch in deren Forschungsgebiet „wildert“, wie diese es sicher bezeichnen würden. Die Deutung von Artefakten und archäologischen Bauten jeglicher Art im Sinn der Götter der Sterne, gehört seit Anbeginn dieser Thesen zum festen Kern. Das gilt auch für Mythologien, religiöse Texte, Überlieferungen und Schriften nahezu aller Religionen, Kulte und Theologien.

Natürlich spielt es dabei überhaupt keine Rolle, ob es sich dabei um noch „lebende Religionen“ oder längst versunkene religiöse Kulturen handelt. Etwa Überlieferungen der Inkas oder Maya in Amerika,. der Babylonier in Mesopotamien oder natürlich der altägyptischen Kultur. Prä-Astronautik-Autoren und –Forscher machen dabei, vereinfacht gesagt, keine Unterschiede.

So ist es wenig verwunderlich, dass Theologen und Religionswissenschaftler oder auch schlicht „Gläubige“ seit Bestehen der Ideen um raumfahrende Götterastronauten zu den schärfsten Kritikern gehören. Denn hier „wilderte“ die Prä-Astronautik nicht nur in deren Forschungsgebiet, sondern direkt in der deren Grundsätze. In ihrem Lebenssinn von allem. Kurz gesagt, die Prä-Astronautiker  sagen, dass es keinen Gott oder Götter gab, von denen weltweite Mythen sprechen. Es waren Außerirdische. Welcher Gläubige oder Theologe kann das einfach so hinnehmen? Der biblische Gott ist alles – und dann kommen Autoren die sagen: Nein, das waren fremde Raumfahrer der Antike, die nur für Gott, Engel oder Götter gehalten wurden …

Blasphemie!

Schon früh kam es in den Anfangsjahren der Prä-Astronautik, wie wir sie heute kennen, genau deshalb zu scharfer Kritik aus theologischen Kreisen. Auch (wenige wenige) Bücher gegen Däniken & Co. und deren blasphemische Ansichten wurden von diesen publiziert. Prä-Astronautik hat sich seit dem sehr gewandelt. Und zwar in der wahrnehmbaren Präsenz dieser Spekulationen und Thesen. Raus aus dem Mainstream, dem Buchmarkt mit hohen Leserzahlen und dem etablierten TV-Sendern in das Netz. Die Kritik daran ist dabei seit über einem halben Jahrhundert identisch geblieben. Nur eben online. Wobei kurz anzumerken sei, dass die heutige Prä-Astronautik mit ihren immer wieder vorkommenden, unsäglichen „Eskapaden“ auch weit mehr Angriffsfläche für Kritiker bietet.

Die allerdings, wie ich es in meinem jüngst erschienenen Buch „Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen’” belegt habe, zum Teil selber nicht wissen, was sie von sich geben! Mehr dazu finet Ihr auch in diesem Beitrag HIER.

Auch und vor allem von theologischer Seite her bleibt die Kritik identisch. Es hat hier aber den Anschein, dass diese weniger geworden ist. Das heißt, dass ein großes Aufbäumen gegen die Neudeutung theologischer Überlieferungen etc. nicht mehr vorkommt. Wie wir alle wissen, haben die etablierten Religionen und Kirchen auch ganz andere Probleme, als ein paar verrückte Autoren des Phantastischen mit ihren „steilen Thesen“ um Ancient Aliens. Hin und wieder schafft es aber ein „religiöser Kritiker“ dann doch noch mit seinen Kritiken in das Netz. Also genau dorthin, wo sich die Gemeinde der „Anhänger der Prä-Astronautik“ tummelt. Ob sie hier wahrgenommen werden, steht auf einem anderen Blatt.

So wurde auch ich erst kürzlich von dem Mystery-Fan Oliver G. auf ein YouTube-Video aufmerksam gemacht, dass von der Universität Göttingen schon am 16. November 2009 online gestellt wurde. Ein Video mit zwei Vorträgen vom 9. November 2009 aus einer damaligen Vorlesungsreihe „Kosmologie – Kosmogonie – Schöpfung“ verschiedener Religionswissenschaftler. Unter ihnen auch Professor Dr. Andreas Grünschloß, der nach seiner Ausbildung zum Schreiner ab 1979 eine theologische und religionswissenschaftliche Laufbahn einschlug. Er ist Dr. theol. in Religionswissenschaft und Missionswissenschaft und seit 2002 Professor für Religionswissenschaft in Göttingen. Ich selber kannte ihn durch verschiedene seiner Publikationen rund um „UFO-Kulte“ und neureligiöse Strömungen. ZU denen zählt er auch die Prä-Astronautik.

Theologie-Professor versus Prä-Astronautik

In seinem nun schon 11 Jahre alten Vortrag (HIER), der den verwirrenden Titel „ Terraforming und Gentechnologie der ‚Astronautengötter‘ – Prä-astronautische Erinnerungen an unsere eigene Zukunft“ trägt, geht es eben um genau „unsere“ Prä-Astronautik. „Panel zu anderskulturellen ‚Brechungen‘: Vedische Religion, Mesoamerika, Präastronautik“ ist der Haupttitel der insgesamt drei Vorträgen der Georg-August-Universität Göttingen. Klingt langweilig – ist es aber nicht. Zumindest nicht der etwa 30-minütige Vortrag  (davor findet Ihr im Video noch einen anderen Vortrag) des Theologen und Kritikers Professor Grünschloß.

Das positive vorweg: Grünschloß fasst die Prä-Astronautik anhand ausgewählter Beispiele und Autoren korrekt zusammen. Er erklärt durchaus sehr richtig, worum es grundsätzlich bei dieser Idee geht. Für entsprechend Interessierte ist das damit alles nicht neu. Erstaunlicherweise zitiert er sogar (ca. ab Min 29:25) Erich von Däniken aus einem Vortrag von 1967. Also ein Jahr (eigentlich ein paar Monate) vor Erscheinen von Dänikens erstem Buch. Damit aus einer Zeit, als niemand Erich von Däniken kannte und er zu einem Phänomen wurde. Da kann man auch darüber „hinwegsehen“, dass er falsch zitiert und in von Dänikens Aussage einen nicht gesagten Einschub vornahm, wie es eine Überprüfung des Zitates in meinem Archiv verriet. Der Sinn der Däniken-Aussage blieb glücklicherweise erhalten …

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Ab etwa Minute 37:08 wird es dann für mich persönlich besonders spannend, da Grünschloß sich mich und mein schon 1997 erschienenes Buch „Götter der Sterne“ vornimmt. Geschrieben von einem „Starkstromelektriker Fischinger“, wie der Theologe seinen Zuhörern fälschlicherweise erzählt. Wie er auf diesen erlernten Beruf kam, weiß ich nicht. In „Götter der Sterne“ oder irgendeiner anderen Quelle steht das nicht. Wen es interessiert: Mein vor langer Zeit ehrenwert in der Industrie erlernter Beruf hieß damals „Energieelektroniker mit Fachrichtung Anlagentechnik“.

Erstaunlicherweise hat Grünschloß sogar ein Exemplar meines Buchklassikers mit dabei, um es dem Publikum zu zeigen. Er geht auch minimal auf dessen Inhalt ein – verfälscht aber diesen im Gesamtkontext des Vortrages. Er suggeriert nämlich, dass darin behauptet wird, dass die Außerirdischen das ganze Leben der Erde schufen. Warum? Weil in dem Buch alte Mythologien (mit Quellen) zitiert werden, die sagen, dass eine Schöpfung aus etwas „Vorhandenen“ geschah. So erwähne ich zum Beispiel Aufzeichnungen des Ovid (41 vor bis 18 nach Christus) von der Schöpfung, und unterstreiche dabei sogar, dass hier keine Außerirdischen am Werk waren. Wörtlich schrieb ich zu einer Aussage von Ovid:

Noch klarer geht es wirklich nicht! Der Schreiber wusste klipp und klar, dass die Erde eine Kugel ist, aus einer ‚ungegliederten Masse‘ entstand, und all dies von Gott erschaffen wurde. Diesen Gott kannte der Urheber dieser Mythe nicht, und es ist nur verständlich, da es der reale Gott war, der diese Schöpfung vollbrachte. Erst später werden die anderen ‚Götter‘ erschaffen. Und der Mensch betrat noch später die Erde, und zwar ‚nach dem Bilde der alles regierenden Götter‘.“ (Hervorhebung im Original)

Ancient Aliens erschaffen das Leben …

Es passt aber zur Gesamtaussage des Vortrages von Grünschloß, der ja im Titel den Begriff „Terraformig“ trägt. Das ist die Umgestaltung eines für uns Menschen lebensfeindlichen Planeten (oder Mondes) wie dem Mars in eine Umgebung, in der wir leben können. Also die vollständige Schöpfung einer erdähnliches Biologie und Atmosphäre für unsere Ansprüche. Reine Science-Fiction und unglaubliche Herausforderungen, über die sich dennoch schon vor Jahrzehnten Wissenschaftler Gedanken machten. Theoretisch könnte man dem Mars durch Technologien und biologische Prozesse zu einer Biosphäre verhelfen, die unserer Erde ähnelt. Menschen könnten sich frei auf ihm bewegen. Wunderbare Träumereien der Wissenschaft, zweifellos.

Das Problem ist aber bei dem Vortrag von Grünschloß, dass er behauptet, dass die Prä-Astronautik sagt, dass Aliens die Erde „terraformt“ haben. Sie kamen also hier an, sahen die Erde, und erschufen sie so, wie wir sie alle kennen. Ab ca. Minute 45 sagt er denn auch, dass die fremden Astronautengötter auf diesem Planeten das „Leben genetisch gezüchtet“ haben. Vollkommener Blödsinn! Nirgends behaupten das Autoren der Prä-Astronautik. Grünschloß hat sich das ausgedacht oder beim groben Durchblättern einschlägiger Literatur hinein gelesen. Von „Erschaffer des Lebens auf dieser Welt“, wie er es nennt, kann überhaupt keine Rede sein.

Mir ist nicht klar, wie der Theologe auf derartige grobe und fahrlässige Falschaussagen über die Prä-Astronautik kommt. Im Gegenteil unterstreichen sogar jene Autoren, die sich mit diesem Detailthema befassen, dass das Leben hier auf der Erde ganz allein entstand. Inklusive dem Menschen. Ohne Aliens. Eine „Einschränkung“, die man so nicht mal nennen kann, wäre die Idee der „Panspermie“. Diese Hypothese meint, dass einfachste Lebensformen quasi Huckepack auf Kometen und Asteroiden durch den Kosmos reisen. Schlagen diese dann auf Himmelskörper ein, die eine geeignete Biologie und Chemie haben, entwickelt sich dort Leben. Durchaus möglich und auch in Kreisen der etablierten Astronomen wird das nicht ausgeschlossen. Selbst Leben vom Mars könnte so hierher zur Erde gekommen sein, wie in diesem Video HIER erklärt.

Eine Variation der Idee ist die, dass außerirdische Zivilisationen ihr genetisches Material bewusst in Raumsonden oder auch Asteroiden durch das Universum schicken. Millionen oder Milliarden von kosmischen „Bio-Archen“, von denen einige auf geeigneten Planeten ankommen, und dort das Leben entfalten. Theoretisch ist auch das möglich. Es ist aber alles andere als eine „Erschaffung des Lebens auf der Erde“. Vielmehr ist es ein Zufallsprinzip, 99 Prozent dieser Lebensbausteine werden in irgendwelchen Sonnen verglühen oder auf Planeten einschlagen, die keinerlei Voraussetzung für die Entwicklung Leben haben. Darum müssen Massen dieser „Archen“ von den hypothetischen Aliens ausgesandt werden, wenn diese ihre DNA verbreiten wollen. Wo sie Erfolg haben werden oder hatten – nach Millionen oder Milliarden Flug durch das All – werden diese wohl nie erfahren.

Ohne Unterschied: UFO-Sekten

Professor Grünschloß erwähnt diverse Autoren der Prä-Astronautik und sogar die „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“. Etwa Autoren wie Walter-Jörg Langbein, Robert Charroux und selbstverständlich Erich von Däniken. Doch dann begeht er einen kapitalen Fehler, wie ich es nennen möchte. Er wendet sich dem verrückten UFO-Sekten-Chef „Rael“ zu, der eigentlich Claude Vorilhon heißt.

"UFO-Sekten"
“UFO-Sekten”

Er gründetet 1973 die UFO-Sekte Rael-Bewegung, die Vollständig von der Prä-Astronautik hergeleitet wurde. Denn mit diesen Göttern der Sterne habe der Alien-Guru Rael realen Kontakt und er sei ihr Botschafter und Verkünder ihrer Lehren und ihres Willens. Seit über zwei Jahrzehnten berichte ich immer wieder von dieser Sekte, die bis heute zahlreiche (zum Teil sehr aktive) Gläubige hat.

Nicht ein einziger ernsthafter Prä-Astronautik-Forscher oder –Autor nimmt diese Sekte ernst. Sie ist vielmehr ein Schaden für das Thema. Sofern sich doch jemand zu diesem Rael äußert, distanzieren sich entsprechenden Autoren. Was fast nie geschieht, da man die UFO-Sekte lieber ignoriert. In meinem Buch „Begleiter aus dem Universum“, meinem zusammen mit Roland M. Horn schon 1999 veröffentlichten Buch „UFO-Sekten“ und zahllosen Online-Artikeln habe ich klar dargelegt und belegt, dass diese Sekte kein Teil der Prä-Astronautik ist. Hier ist man sich zum Glück innerhalb der „Szene“ einig.

Grünschloß ignoriert das vollständig. Er wirft in seinem Vortrag vollkommen undifferenziert die Sekte Rael-Bewegung mit der Prä-Astronautik in einen Topf. Es findet keinerlei Trennung von ihm statt. Das beweist, dass er das damals erfolgreiche Buch „UFO-Sekten“ scheinbar nicht kannte. Wiederum erstaunlich, da er mein Werk „Götter der Sterne“ bei seinem Vortrag sogar mit dabei hatte – ebenso auch andere und weniger bekannte Bücher auf der Leinwand zeigte. Als Theologe und Religionswissenschaftler sollte schon allein der Titel „UFO-Sekten“ für diesen von Interesse sein. Hätte er es gelesen oder – im schlimmsten Fall! – nicht seinen Zuhörern verschwiegen, wüsste er, dass die Autoren der Prä-Astronautik mit dieser Sekte nichts zu tun haben! Wenn jemand eine „Religionsgemeinschaft“ aus den Ideen anderer Menschen ins Leben ruft, heißt das nicht, dass die Ideengeber deren „Religion“ teilen. Oder teilt Grünschloß als evangelischer Theologe all die anderen Ansichten und Sekten-Lehren, die auf der Bibel fußen? Oder die Verheerung von Marienerscheinungen, Reliquien und Heiligen der katholischen Kirche?

Bis Andreas Grünschloß aus Unwissenheit oder sogar Kalkül (was ich nicht hoffe) die Alien-Anbeter der Rael-Sekte mit der Astronautengötter-Thematik an sich in einem Topf wirft, ist der Vortrag noch sehenswert. Danach wird er für alle ernsthaft an den Göttern der Antike interessierten Menschen zu einem – Ärgernis.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!

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Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!
Auf den Spuren der Mystery Files: Drei neue Bücher von Lars A. Fischinger erschienen!

Liebe Mystery-Fans: Wie sicher treue Freunde des Phantastischen mitbekommen haben, erschien jüngst nicht nur ein neuer Blog von mir, den Ihr unter www.MysteryFiles.de erreichen könnt. Ebenso veröffentlichte ich im November 2020 gleich drei neue Bücher auf den Spuren des Unfassbaren, die ab sofort überall erhält sind. Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem zusammenfassenden Posting.


Liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen – und liebe Mystery-Jäger!

Wahrscheinlich haben es einige treue Leserinnen und Leser bereits mitbekommen. Zum Beispiel durch Postings auf meiner Facebook-Seite „Mystery Files“, auf diesem Blog oder meinem neuen Blog MysteryFiles.de: Im November diesen Jahres erschienen drei neue Bücher von mir!

Alle drei Titel sind ab sofort überall erhältlich und Ihr findet sie selbstverständlich zusätzlich in meiner umfangreichen Liste mit Buchtipps zum Thema „Rätsel der Welt“ und mehr für Euch bei Amazon, die Ihr HIER findet.

Erschienen sind im Einzelnen aus meiner Feder:

Nazca und der ‚Flughafen der Außerirdischen‘: Auf der Suche nach dem Mythos vom ‚UFO-Flugplatz in Peru‘

Eine detaillierte Spuren- und Quellensuche, wie sich der anscheinend unauslöschbare Mythos von Nazca als „Flughafen für Außerirdische“ oder sogar „UFO-Raumfahrtzentrum“ entwickelte.

Denn in nahezu jeder Veröffentlichung – sei es online, im TV oder Print – zum Thema Nazca-Linien in Peru heißt es im Mainstream, dass „UFOlogen“, „Esoteriker“ oder „Phantasten“ in der Ebene von Nazca einen “UFO-Flugplatz” sehen. “Landebahnen von Außerirdischen”. Dabei haben die meisten der Journalisten, Kritiker „Entlarver“ oder auch etablierten Archäologen und Reporter nie selber diese Thematik bzw. Behauptung recherchiert. So kommt es, dass seit Jahrzehnten „etablierte Medien“ unablässig diese Behauptungen weiter verbreiten. Ungeprüft und teilweise mit vollkommen falschen Aussagen und Unterstellungen, die hierbei sogar bis zu absichtlichen Falschaussagen und Lügen reichen.

Das zeigt dieses Buch in all seinen Facetten klar auf.

Eine Suche nach den unzähligen Mythen, die sich um den „UFO-Flughafen der Aliens“ von Nazca ranken, und die heute so gerne ungeprüft und verfälscht weiter in den Massenmedien verbreitet werden. Dabei reichen diese „Alien-Behauptungen“ rund um Nazca bis weit in die Vergangenheit. Zurück in Zeiten, als noch niemand über die Prä-Astronautik sprach, wie man sie heute unlängst kennt. Denn die Linien und Figuren von Nazca wurden mit zum Teil den irrwitzigsten Thesen als Werk von Außerirdischen bzw. Marsmenschen versucht zu erklären. Jahrzehnte bevor unter anderem Erich von Däniken die Ebene weltbekannt machte.

Lars A. Fischinger: "Nazca und der Flughafen der Außerirdischen"
Lars A. Fischinger: “Nazca und der Flughafen der Außerirdischen”

Zahlreiche heute unbekannte und seit vielen Jahrzehnten vergessene Quellen zeigen detailliert auf, wie genau sich der Mythos des Alien-Airport von Nazca entwickelte. Und regen rückblickend nicht selten zum Schmutzen an.

Inhalt:

  • Vorwort
    • Mythos Nazca
    • Nazca und der Mainstream
    • Der „UFO-Flughafen“
    • Astronauten aus dem All
    • Außerirdische „Götter“ in den Anden
    • Frühe Kritiker
    • Nazca, der Kalender und die UFOs
    • Von „Fliegenden Untertassen“ und Marsbewohnern     
    • Ein verschollener Ideengeber?
    • „Landmarken für Raumschiffe und Wesen, auf deren Rückkehr die Inkas warten“
    • „Sternenmenschen“
    • Ansturm auf Nazca und die Botschaft der Venusianer
    • Der Flughafen von Maria Reiche und „Marskanäle“
    • Noch mehr Kritiker und das Fernsehen
    • Ein Blick in das Internet
    • Kondor versus Landebahnen
    • Science-Fiction und die „Landung in den Anden“
  • Nachwort: Was bleibt vom „UFO-Flughafen“ in Peru?
  • Nachgedanken und die neuen Nazca-Projekte
  • Über den Autor
  • Quellen und Fußnoten

Lars A. Fischinger: „Nazca und der ‚Flughafen der Außerirdischen‘: Auf der Suche nach dem Mythos vom ‚UFO-Flugplatz in Peru‘“

  • Ancient Mail Verlag 2020
  • Paperback / 11.9 x 1 x 18.8 cm
  • 180 Seiten inkl. ca. 20 Abbildungen und Fotos
  • ISBN-10 : 395652294X
  • Nur 14,90 Euro

Erschienen als Research Paper Nr. 2 der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.)


Meine zweite Buchveröffentlichung erschien zeitgleich:

Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?

Wann entdeckte wer zuerst Amerika? Wann begannen unsere Vorfahren die Weltmeere und Ozeane zu befahren und legte dabei weite Strecken zurück, bis sie andere Erdteile errichten?

Fragen, die schon seit sehr langer Zeit diskutiert werden und bei denen sich die Geister zum Teil enorm scheiden!Dass nicht erst Christoph Kolumbus 1492 die „Neue Welt“ entdeckte, gilt hingegen heute als gesichert. Ihm kamen – ganz offiziell – Wikinger aus Grönland rund 500 Jahre zuvor. Doch war es das? Ist damit die Entdeckungsgeschichte der amerikanischen Kontinente in Stein gemeißelt? Viele Forscher und Autoren widersprechen diesen heute belegten Tatsachen nicht. Sie verweisen vielmehr darauf, dass auch schon Seefahrer der Antike und sogar Steinzeit die Meere befuhren und zum Teil bis Amerika kamen.

Die Hochseefahrt begann sehr viel früher, als allgemein angenommen wird, so argumentieren diese „alternativen Historiker“. Sie sind sicher, dass schon Jahrhunderte und Jahrtausende vor Kolumbus Seefahrer nach Amerika fuhren. Hier sprach man früher sehr gerne von Bewohnern von Atlantis. Heute eher von einer „Ur-Kultur“, einer verschwunden Zivilisation.

Aber auch andere Abenteurer der Meere oder schlicht Schiffbrüchige sollen bereits den Weg über die Ozeane gefunden haben. Darauf lassen archäologische Funde, Spuren und Mythologien schließen, die immer wieder in die Diskussion eingebracht werden. Sie alle sind umstritten – aber deshalb nicht weniger spannend. Und neuste Forschungen zeigen zudem, dass bereits vor 130.000 Jahren Menschen sehr weitere Strecken über das Meer zurücklegen konnten. Lange bevor es irgendwo auf der Welt sesshafte Zivilisationen oder Kulturen gab. Selbst Seefahrten über den Pazifik, wie sie Thor Heyerdahl vor allem ab 1947 annahm und dafür nur Spott erntete, gelten heute dank DNA-Untersuchungen als beweisen.

Das neue Buch von Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”
Lars A. Fischinger: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”

Inzwischen füllen Bücher und Publikationen zu diesen Themen ganzen Bibliotheken. Eine ständig wachsende Anzahl von Veröffentlichungen, in denen die Autoren die Besiedlung Amerikas oder die Geschichte der ersten Seefahrer „umschreiben“ wollen. In diesem Buch  sollen die wichtigsten Thesen, Funde, Hinweise und Überlegungen dazu zusammengefasst werden. Eine Arbeit, indem die klassischen Argumente und Indizien ebenso vorgestellt werden, wie die neusten Entdeckungen zu diesen Fragen.

Inhalt:

  • Vorwort
    • Teil II: Seefahrt in der Antike?
    • Teil III: Biblischen Mythen in Amerika?
    • Teil IV: Eindeutige Parallelen und Hinweise?
    • Teil V: Hochseefahrt vor 130.000 Jahren?
  • Nachwort
  • Hinweis
  • Abbildungen und Fußnoten

Lars A. Fischinger: „Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?“

  • Independently published 2020
  • Paperback / 12.7 x 0.51 x 20.32 cm
  • ca. 88 Seiten inkl. 28 Abbildungen und Fotos
  • ISBN-13 : 979-8563901544
  • Nur 5,50 Euro

Erschienen als Printausgabe und als günstiges E-Book für nur 2,99 Euro!


Meine dritte Veröffentlichung im November erschien auf vielfachen Wunsch der letzten Jahre, da das Buch bisher in dieser Form nur als E-Book erhältlich war. Jetzt ist es überall als Paperback zu bekommen.

Der Tod – Irrtum der Menschheit: PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben: Hängt alles mit allem zusammen?

Kommunikation mit Überwelten, Multiversen, Todesvorstellungen in aller Welt, Nah-Tod-Erfahrungen, Botschaften aus dem Jenseits, Erlebnisse außerhalb von Zeit und Raum, PSI-Erscheinungen, UFO-Phänomene, Leben nach dem Tod, Reinkarnation, Geister …

Sind alle diese “Para-Phänomene” der Grenzwissenschaft unabhängig von einander zu betrachten? Oder hängen diese alle miteinander zusammen?

“JA! – alles hängt mit allem zusammen!” – vermutet der bekannte Mystery-Autor Lars A. Fischinger und zeigt in “Der Tod – Irrtum der Menschheit” auf, dass die Welt des Unerklärlichen wesentlich komplexer und auch vernetzter ist, als es bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein zu haben scheint.

Zwischen all diesen “Phänomenen” gibt es Parallelen, Schnittpunkte und Zusammenhänge – aber auch bisher nicht zu deutende Fragen und Widersprüche. Widersprüche, die zumindest wir Menschen heute noch nicht verstehen.

Etwa, ob “Außerirdische in Raumschiffen” (UFOs) tatsächlich das sind, als was sie im Allgemeinen meistens angenommen werden…und warum diese Phänomene dann mit dem mutmaßlichen “Leben nach dem Tode” zusammenhängen könnten.
Oder auch, warum der Glaube an eine Wiedergeburt (Reinkarnation) offenbar dem Glauben an ein Leben im „Jenseits“ nach dem Tod widerspricht.

“Freuen Sie sich auf Ihren Tod?”, fragt dieses Buch provokant.

Lars A. Fischinger: "Der TOD: Irrtum der Menschheit?" - Cover der Printausgabe, November 2020
Lars A. Fischinger: “Der TOD: Irrtum der Menschheit?”

Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie nicht nur die Welt der Grenzwissenschaft mit anderen Augen sehen, sondern auch die Welt und das Leben überhaupt. Wir wissen – nichts! Bis wir selber sterben …

Inhalt:

  • Auftakt
  • Vorwort des Autors: Freuen Sie sich auf ihren Tod?
    • Teil 1 – Der Tod
    • Teil 2 – Dem Tod ein Schnippchen geschlagen: Nah-Tod-Erfahrungen
    • Teil 3 – Zeichen und Einflüsse von der „anderen Seite“?
    • Teil 4 – Transkommunikation: Wenn das „Jenseits“ anruft
    • Teil 5 – PSI-Phänomene jenseits von Raum und Zeit
    • Teil 6 – UFOs, PSI und Nah-Tod-Erlebnisse: Hängt alles mit allem zusammen?
    • Teil 7 – Anhang
  • Nachwort des Autors: Ich bin dann mal tot – ein Multiversum voller Überwelten?
  • Klassische Einwände zur Realität von Nah-Tod-Erfahrungen und deren Kontra
  • Zusätzliche Literaturauswahl
  • Glossar
  • Zum Autor
  • Fußnoten und Quellen

Lars A. Fischinger: Der TOD: Irrtum der Menschheit?: PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben

  • Independently published 2020
  • Paperback / 13.97 x 3.58 x 21.59 cm
  • ca. 620 Seiten
  • ISBN-13 : 978-1520102993
  • Nur 18,50 Euro

Erschienen jetzt als Printausgabe und weiterhin als günstiges E-Book für nur 9,99 Euro erhältlich!

Auch außerhalb von amazon Kindle!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

 
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