Suchergebnisse: ndr

Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?

Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?
Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Der erste offizielle Kontakt mit Außerirdischen ist seit jeher ein spannendes Thema. Für Science-Fiction-Fans ebenso wie für Hollywood, Phantasten aber auch Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen. “Regelwerke”, wie man die Menschheit über den ersten Kontakt informieren sollte oder könnte, gibt es durchaus. Ob aber solche theoretischen Überlegungen realistisch sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Deshalb wollen Forscher des britischen “SETI-Forschungsnetzwerks” (UKSRN) jetzt durch eine groß angelegte Erhebung herausfinden, wie die Öffentlichkeit einen Kontakt mit Aliens sieht. Eine fraglos sinnvolle Erhebung, die trotz aller Überlegungen, Antworten und Pläne aber sehr viele Fragen offen lässt. Was die Forscher derzeit planen und warum es letztlich doch sinnlos ist, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Kontakt mit Außerirdischen

Viele UFO-Forscher und -Interessierte sowie Prä-Astronautiker oder allgemein Mystery-Fans sind so oder so überzeugt, dass Außerirdische bereits auf unserem Planeten sind. Einige sprechen immer wieder gerne davon, dass dies unlängst “bewiesen” sei. Man müsse nur “die Augen aufmachen” oder die “Beweise” prüfen.

Diese Menschen muss niemand auf einen Kontakt mit Aliens vorbereiten. Personen, die – wie ich – von der Prä-Astronautik etc. überzeugt sind, sind in ihrem Inneren schon lange auf den Tag X des offiziellen Kontakts/Beweises vorbereitet. Dabei ist es relativ gleichgültig, ob die Außerirdischen physisch hier an der Erde ankommen, oder Astronomen nur ein entsprechendes Signal aus dem All auffangen.

Vorbereitet sind “wir” innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community schon lange. Zumindest glauben wir, das wir es sind.

Anders die breite Öffentlichkeit, die alles andere als vorbereitet ist. Ein Thema und Szenario, das auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder diskutiert wurde. Gerne sprechen einige hierbei von einem “Götterschock“. Eine Art Synonym für die Tatsache, dass die Bevölkerung auf die Nachricht eines Kontakte mit einer außerirdischen Zivilisation “schockiert” reagieren würde. Wobei anderen Menschen diese Nachricht wiederum vollkommen egal sein dürfte und sie nicht interessieren wird.

Es ist schwer abzuschätzen, wie Menschen und die Menschheit reagiert. Meiner Meinung nach ist es sogar unmöglich! Zu viele Faktoren, Voraussetzungen und Begleitumstände spielen hierbei eine Rolle.

Man kann die Menschheit nicht vorbereiten!

Der Kontakt mit Außerirdischen geht der gesamten Menschheit etwas an. Von irgendwelchen Bankern in den Industrienationen, über den UFO-Interessierten in Bolivien, bis zum Buschmann in Westafrika. Vom einsam lebenden Insulanern im Indischen Ozean bis zum Großmütterchen in in einem Dorf nahe dem russischen Tomsk. Vom Alien-Freak in den USA bis zum religiösen Fanatiker in Australien.

Wie soll man bei dieser Vielfalt unserer Menschheit eine Art von “einheitlichen Regelwerk” erstellen, welches vorgibt, wie man über ersten Kontakt zu informieren habe? Zumal schon allein die Bevölkerung eines x-beliebigen Staates in zahlreiche und zum Teil vollkommen verschiedene Gruppen unterteilt werden kann. Und innerhalb dieser Gemeinschaften “tickt” wieder jeder Mensch anders, was natürlich auch beim Alien-Thema gilt.

Die Liste der Voraussetzungen, wie man individuell auf den ersten Kontakt reagiert, ist sicherlich endlos. Einige Beispiele sollen das deutlich machen:

  • Wo und in welcher Gesellschaft leben diese Menschen?
  • Befassen sie sich mit dem Thema Leben im All oder Aliens?
  • Glauben sie so oder so an Außerirdische oder sogar UFOs als “Alien-Phänomen”?
  • Haben sie überhaupt schon mal was von Leben im All gehört?
  • Sind sie religiös – wenn ja: wie und wie stark?
  • Welche Weltanschauungen haben sie?
  • Sind sie naturwissenschaftlich interessiert?
  • Welche Regierung bzw. Politik herrscht in ihrem Land?
  • Leben sie einfach und bescheiden “am Ende der Welt” oder “durchorganisiert” mit dem Smartphone und Massenmedien in den Industrieländern?
  • Welche “menschlichen Werte” erhielten sie während ihrer Erziehung vermittelt?
  • Welchen Bildungsgrad haben sie?

Dazu kommt die Art des ersten Kontakte an sich.

Ein ankommende Flotte von fremden Raumschiffen im Erdorbit, landende UFOs in aller Welt oder der Empfang eines eindeutigen Signals von Aliens mittels SETI werden unterschiedliche Reaktionen der einzelnen Menschen nach sich ziehen. Ein Angriff von Außerirdischen auf die Erde und uns Menschen sowieso. Wobei man bei einer plötzlichen Alien-Invasion oder unvorhergesehen überall sichtbar ankommenden außerirdischen Raumschiffen so oder so alle Vorbereitungspläne wegwerfen kann.

Trotz dieser, und sicher zahlloser weiterer Bedenken oder Einwände, feilen Wissenschaftler immer wieder gerne an diversen Plänen und Regeln für den “Ernstfall”. Verkehrt ist das sicher nicht. Es ist nur überaus fragwürdig, wie die Menschen am Ende reagieren werden.

Wissenschaftler suchen nach Plänen

Auch wenn jüngst eine weltweite Umfrage ergeben hat, dass rund die Hälfte der Menschheit an intelligente außerirdische Zivilisationen glaubt. Was auch wieder fraglich ist, wie in diesem Beitrag HIER zu lesen ist.

Mitglieder des SETI-Netzwerkes von Großbritannien wollen es jetzt erneut angehen. In der “wohl größte Erhebung zur Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber dem Kontakt mit Außerirdischen”, wie es beispielsweise “The Guardian” am 1. Juli schrieb. Die gewonnen Ergebnisse sollen helfen einheitliche Bestimmungen zu entwerfen.

Weiter heiß es:

Die gesammelten Ansichten werden ihnen dabei helfen, Pläne für ein internationales Protokoll zu entwickeln, das die Grundregeln dafür festlegt, wie Organisationen Nachrichten über erkannte Signale austauschen sollen. Welchen Sinn kann man aus ihnen ziehen? Und wie, wenn überhaupt, die Menschen antworten könnten.

Ein physischer Kontakt wird bei dieser Erhebung aber wohl ausgeschlossen. Es geht den Experten offenbar lediglich um den Empfang einer Nachricht aus dem All. So zitiert “The Guardian” Martin Dominik, Astronom an der Universität von St. Andrews, mit den Worten:

Im Völkerrecht ist absolut kein Verfahren festgelegt, wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll. Wir wollen die Ansichten der Menschen hören. Die Folgen betreffen mehr Menschen als nur Wissenschaftler.

Dass erst kürzlich, wie in diesem Video HIER auf Grenzwissenschaft und Mystery Files berichtet, dass SETI-Projekt “Breakthrough Listen” keine Spur von fremden Signalen im All gefunden hat, kommentiert der Astronom mit den Worten:

Wenn es Dutzende von Billionen anderer Zivilisationen wie unserer gegeben hätte, die gleichmäßig in der Milchstraße verteilt sind, hätte das Projekt nichts gehört.

Damit teilt Dominik die Ansicht der Wissenschaftler von “Breakthrough Listen”, die bekanntlich von der “Suche nach der Nadel im Heuhaufen” sprechen.

Angst vor Alien-Fake-News in Sozialen Netzwerken

Auch wenn das Völkerrecht “absolut kein Verfahren” kennt, “wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll”, zerbrechen sich SETI-Forscher darüber schon seit Jahrzehnten den Kopf. Immerhin besteht theoretisch die Möglichkeit, dass schon heute ein Signal empfangen wird. Was man dann der Bevölkerung sagt, und wie man zuvor das Signal als von Aliens stammend verifiziert, darüber dachte man schon vor 50 Jahren nach.

Dr. John Elliott, Nachrichtentechniker an der Leeds Beckett University, gab dem “Guardian” gegenüber an, dass “jedes echte Alien-Signal sofort bekannt geben” würde. Damit möchte man auch Fake-News in unserer digitalen Welt zuvorkommen:

Aber in einer Ära der sozialen Medien würde dies eine Flut gefälschter Nachrichten und Verschwörungstheorien auslösen, die die Menschen über die Wahrheit völlig verwirrt.

Dr. John Elliott weiter:

Es wird einige Zeit dauern, bis wir das Signal verstanden haben. Und wenn sich diese Arbeit in die Länge zieht und wir nichts Neues sagen können, wird das Informationsvakuum mit Spekulationen gefüllt. Vermutungen und Gerüchte werden die Oberhand gewinnen.”

Das diese Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind, weiß jeder der im Netz unterwegs ist. Gerade und vor allem auch was Mutmaßungen über Aliens & Co. angeht. Irgendwelche Regelungen und Vorkehrungen, die SETI-Astronomen vor Jahrzehnten ersonnen haben, greifen in dieser Hinsicht schon lange nicht mehr. Deshalb soll die Umfrage “Wissenschaftlern dabei helfen, herauszufinden, wie sie am besten zuverlässige Informationen liefern können”. Allerdings auch, wie die Menschheit als Ganzes darauf reagieren soll oder würde …

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Gerade der letzte Punkt bietet jedoch enormes Potential für Konflikte. Kaum vorstellbar, dass Milliarden Menschen geschlossen damit einverstanden sind, wenn wir den Außerirdischen antworten. Ganz zu schweigen von der Frage wer oder welche Gruppe diese Antwort entwirft und was diese beinhalten soll.

Im Namen der Menschheit

Martin Dominik sagt vollkommen treffend:

Es ist sinnvoll, einen rechtsverbindlichen Rahmen zu schaffen, der im Völkerrecht verankert ist. Ich bin völlig zufrieden damit, das Ganze über die Ebene von Wissenschaftlern zu heben. Wenn es öffentliche Konsequenzen gibt, wenn Nachrichten beantwortet und versendet werden, ist dies eine politische Entscheidung und keine Entscheidung, die von Wissenschaftlern getroffen werden muss.

Angenommen die Vereinten Nationen erarbeiten eine Strategie für den ersten Kontakt mit Aliens. Ein Papier, in dem auch klar geregelt wird, was wir diesen Außerirdischen antworten werden (oder eben nicht). Dann haben wir “im Völkerrecht” zwar ein Verfahren festgelegt, was aber längst nicht bedeutet, dass bei einem derart gravierenden Schritt alle damit einverstanden sind.

Hier wird sich die ein oder andere Gruppe übergangen fühlen, da deren gewünschte Botschaft an ET unberücksichtigt blieb. Eine andere Gruppe oder ein anders Land ist prinzipiell erst gar nicht damit einverstanden, dass wir überhaupt antworten. Wieder andere Menschen interessiert es einfach erst gar nicht, während andere lieber selber Antworten an die Außerirdischen senden wollen. So ist es auch fraglich, ob und in wieweit die Resultate der Umfrage des britischen SETI-Forschungsnetzwerks nützlich sein werden.

Jede Gruppe, jede Gesellschaft, jeden Menschen, jede Religion, jede Regierung werden sie wohl kaum befragen.

“Im Namen der Menschheit” wird man ganz einfach nicht reagieren können. Auch wenn es vermutlich dem Großteil unserer Spezies ganz einfach egal sein wird. Nur sollten sich Wissenschaft und Politik sowie auch die Bevölkerungen und Religionen weltweit und überall immer wieder darüber Gedanken machen. Der einfachste Weg wäre wohl der, dass die Außerirdischen einfach herkommen und landen. Zumindest für all jene, die Regeln für eine entsprechende öffentliche Informationspolitik erarbeiten wollen. Überhaupt nichts tun, ist aber auch der falsche Weg.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 4. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER
YouTube-Video vom 2. Nov. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 11. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 16. Dez. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 18. Dez. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 25. Aug. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , markiert <

“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können”: EvD im Interview mit Deutschlandradio

"Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können" - EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)
“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können” – EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)

Auf unserem Planten gibt es überall Hinweise, dass einstmals Außerirdische hier gewesen sind. Seien es physische Hinterlassenschaften der Vergangenheit oder alte Mythologien und Überlieferungen über “Götter vom Himmel“. Das ist die Grundidee der Ancient Aliens und Prä-Astronautik, dessen berühmtester Vertreter seit 1968 natürlich Erich von Däniken ist. Am 24. Februar 2017 hat “Deutschlandradio” ein Radio-Interview mit EvD als Podcast online gestellt, dass sich nicht nur für Däniken-Fans lohnt. Zumal es nur ein Ausschnitt einer langen Radio-Sendung zum Thema “Wir sind nicht allein” ist.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Deutschlandradio” ist mit seiner Sparte “Wissen” in der grenzwissenschaftlichen Community durchaus bekannt, das hier auch mal über umstrittene und populärwissenschaftliche Themen berichtet wird. So auch in einem gestern als Podcast online gestellten Radio-Interview mit Erich von Däniken, das aber scheinbar schon aus dem Jahr 2014 stammt.

Dazu schreibt “Deutschlandradio“:

“Einhundert-Autor Stephan Beuting ist fasziniert von Erich von Dänikens Mut. Der Mann hat sein ganzes Leben einer irren Idee verschrieben: zu beweisen, dass es Außerirdische gibt. Weit gekommen ist er damit auch nach vielen Jahrzehnten nicht. Mit dieser Power hätte Erich von Däniken auch Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger oder irgendetwas anderes großartiges werden können, glaubt Stephan Beuting. Aber der heute 81-Jährige ist der größte Astronautenjäger aller Zeiten geworden. Stephan Beuting sagt: Chapeau!

“Erich von Däniken ist immun gegen Widersprüche und bleibt auf Kurs“, so schreibt es der Radiosender in der Interview-Einleitung.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Da Interviews mit von Däniken meistens nur sehr kurze Online-Texte auf irgendwelche Webseiten von Zeitungen oder News-Portalen sind, ist dieses Radio-Interview für alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen einen wohltuende Ausnahme.

  • Ihr findet den knapp über 18 Minuten dauernden Podcast mit EvD direkt HIER.

Es handelt sich dabei um einen Ausschnitt der 75-minütigen Radio-Sendung “Wir sind nicht allein”, die Ihr Euch vollständig HIER anhören könnt.

Dort werden vor allem die Themen UFO-Absturz von Roswell 1947 oder auch der bizarre Massenselbstmord der UFO-Sekte “Heavens Gate” im Jahr 1997 diskutiert. Vor allem letztes Thema ist für mich persönlich überaus spannend und in diesem Artikel von mir erfahrt Ihr alle traurigen Details zu dieser UFO-Sekte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <

Unser täglich UFO gib uns heute! Öffentlich-rechtlich vs. Privat-TV: Der NDR über die UFO-Dokus auf N24 und warum es so ist, wie es ist

Der öffentlich-rechtliche NDR brachte kürzlich in der Sendung "ZAPP" einen Beitrag über die UFO-Dokus, die auf dem privaten TV-Nachrichtensender N24 laufen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Der öffentlich-rechtliche NDR brachte kürzlich in der Sendung “ZAPP” einen Beitrag über die UFO-Dokus, die auf dem privaten TV-Nachrichtensender N24 laufen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Auf dieser Seite und in Videos auf meinem YouTube-Channel habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder über die zahlreichen Dokumentationen zu UFOs, Mystery & Co. am Fernsehen berichtet. Die Anzahl ist hier, bei den privaten und kostenlosen Fernsehsender kaum mehr zu überschauen. Und das Angebot steigt stetig. Kürzlich hat die TV-Sendung “ZAPP” des öffentlich-rechtlichen Senders NDR dazu einen Bericht gebracht, in dem die UFO-Dokumentationen des privaten Nachrichtensenders N24 “unter die Lupe genommen” werden. Den TV-Beitrag des NDR über diese UFO-Dokus aus den USA und mein Mystery-Review dazu  findet Ihr nun hier online. Ebenso warum diese US-Sendungen so sind, wie sie eben sind.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Als “exzessiver Doku-Fan” weiß ich nicht, wann es bei mir letztmalig einen Tag ohne eine TV-Sendung über UFOs, Mystery, Weltraum & Co. gegeben hat.

Vielfach habe ich auch online über diverse Sendungen etc. berichtet, da die Anzahl von Dokumentationen am deutschen (kostenlosen) Privatfernsehen seit Jahren zunimmt.

Jahrzehntelang verfolge ich nun bereits solche Sendungen am TV … und es ist dabei deutlich, dass sich in Sachen Grenzwissenschaft die deutsche Medienlandschaft ganz gewaltig geändert hat. Waren früher Dokumentationen zu UFOs oder Themen des Unfassbaren am Fernsehen eher eine Seltenheit (mit Ausnahme von Talkshows), so sind sie heute alltäglich.

Unser täglich UFO gib uns heute

Während das GEZ-Fernsehen praktisch jeden Tag seine Zuschauer/Innen mit Adolf Hitler-Dokus und Sendungen zum 3. Reich beliefert, haben die privaten Sender eher UFOs und Aliens sowie Weltraum (oder gefühlte 100 verschiedene Serien über Leben in Alaska) im Programm. Und das ebenso täglich. Außer Mittwochs, da müsst Ihr mal drauf achten, da an diesem Tag andere Themen offenbar Vorrang haben. Auch die für Pay-TV-Abonnenten.

Kritiker der Grenzwissenschaft bekommen Stirnrunzeln, wenn sie von diesen UFO-Sendungen auf N24 etc. hören. Aber ebenso bei anderen Dokus, die sich etwa mit Mysterien der Vergangenheit oder religiösen Rätseln befassen. Auch von diesen kommen nicht wenige am deutschen Fernsehen. Andere wiederum haben nicht mal mehr einen Fernseher und sprechen von Desinformationen oder sehen diese Dokus prinzipiell nicht.

Aliens, UFOs und Kontakte 1970 im Österreichischen TV (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
YOUTUBE-VIDEO: UFOs, Kontakte und die lieben Außerirdische: 1970 ein Thema im Österreichischen TV. Ein interessanter Rückblick der UFO-Szene (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Auch und vor allem die Mystery-Skeptiker halten alle diese UFO-Dokumentationen auf N24 & Co. für reinen Quatsch und Mumpitz. Und da die deutsche Stimme von Dana Scully aus “Akte X” viele dieser UFO-Sendungen spricht, “gruselt” es diesen Skeptikern ganz besonders. Trotzdem sind sie da und werden gesehen. Offenbar auch nicht zu wenig, da sonst der Boom dieser Sendungen nicht seit Jahren anhalten würde.

“Warum siehst Du Dir so einen Quatsch an?”

Purer Unsinn mit Unterhaltungswert, wie die Kritiker sagen? Oder sogar ganz anders, wie ich es in diesem YouTube-Video auf meinem Channel diskutiere: dienen diese Dokumentationen der “Vorbereitung auf den ersten Alien-Kontakt”? Tatsächlich glauben das nicht wenige Mystery-Fans …

Als Jäger des Phantastischen und leidenschaftlicher Freund des Unfassbaren sehe ich alle TV-Dokus zu solchen Themen, die mir irgendwie vor die Augen kommen. Übrigens ausschließlich am Fernsehen und bei Sky und nicht bei YouTube, wo viele davon hochgeladen zu finden sind.

Es ist quasi eine Art täglich Brot eines Grenzwissenschaftlers, so viel wie möglich über diese Themen in Erfahrung zu bringen. Auch durch das Fernsehen als Medium für die Massen. Was, warum, wo, wie und von wem behauptet wird, ist für mich deshalb von Interesse, da man immer bemüht sein sollte, ein “Gesamtbild” der Materie und Mystery-Szene zu haben. Auch wenn das niemals wirklich gelingen wird. Das schließt übrigens auch die Argumente der Skeptiker ausdrücklich mit ein.

Dabei bemerkt man aber auch ganz schnell, dass die in dem unten eingebundenen Bericht von NDR “ZAPP” kritisierten UFO-Dokus von N24 nur die Spitze des Eisberges von Dokus des Phantastischen sind. Wer Pay-TV hat, der kann das nachvollziehen.

Unterhaltung oder echte Dokus?

Der NDR lässt in der diese Woche auf YouTube von der “ZAPP”-Redaktion hochgeladenen Sendung kein gutes Haar an dem Sender N24 und seiner UFO-Doku-Shows. In der Video-Beschreibung des am 26. Januar hochgeladenen Einzelbeitrages heißt es vom NDR:

UFO-Dokus spielen mit Verschwörungstheorien – und laufen dennoch bei Nachrichtensendern. N24 und N24 Doku zeigen sie, sehen aber keine Gefahr für ihre Glaubwürdigkeit.

Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Das stimmt bedingt auch.

Aber gemeint sind hier eben genau jene Sendungen, die N24 aus den USA einkauft. Immerhin gibt es auch andere UFO-Dokus und auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat solche im Angebot, wie Dokus zu Verschwörungen und Rätseln der Menschheit/Vergangenheit. Sofern auf einem der kleineren GEZ-Sender der tägliche Adolf Hitler mal Platz macht, natürlich …

Auch wenn in dem Beitrag von “ZAPP” gesagt wird, dass “am späten Abend” N24 seine UFOs ins Fernsehen bringt, kommen diese praktisch zu allen Tages- und Nachtzeiten. N24 möchte und muss ja auch damit und der Werbung darin Geld verdienen und bekommt diese Sendungen nicht umsonst. Einen Rundfunkbeitrag in Milliardenhöhe bekommt der zu ProSiebenSat.1 Media SE gehörende Sender selbstverständlich auch nicht.

Tatsächlich aber ticken die Uhren in den USA in Sachen Dokus und UFOs vollkommen anders. Ganz genau, wie es in dem NDR-Beitrag auch gesagt und erklärt wird.

Es gibt beispielsweise eine Doku-Serie über die faszinierende Insel Oak Island an der Ostküste Kanadas, an der man das überdeutlich sehen kann. Das ist jene winzige Insel, in der seit Jahrhunderten ein Schatz, ein Geheimnis, die Bundeslade oder sogar ein UFO usw. vermutet wird, nachdem 1795 dort drei junge Männer erste Spuren eines mutmaßlichen Schatzes vorgefunden haben. Eine sehr interessante Geschichte, an der seit dem gegraben wird.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Die in mehreren Staffeln bisher gelaufene US-Doku-Reihe über Oak Island ist jedoch eine Doku-Show par excellence, in der quasi jeder gefundene Klumpen Dreck zu einer Sensation stilisiert wird. Untermalt mit Musik und Soundeffekten, als steige gleich der “Terminator” selber aus einem der Bohrlöcher der nur 0,57 Quadratkilometer winzigen Insel.

Wer diese, trotz allem interessante, Doku-Reihe kennt, wird mir da uneingeschränkt beipflichten. Doch auch entsprechende US-Reihen, in denen Monster (also Themen zur Kryptozoologie) oder UFOs gejagt werden, sind da nicht viel anders.

Bei den N24-UFO-Dokus ist es ganz ähnlich. In “milderer Form” wird hier eben von UFO-Themen berichtet. “Was nicht Fakt sei, wird auch nicht als Fakt dargestellt”, so N24 auf Anfrage der Redaktion “ZAPP”. Das ist richtig, denn diese US-Sendungen stellen eben meist nur Fragen. Auch Prof. Michael Butter, der vom NDR für diesen Beitrag interviewt wurde, sieht da so.

Die amerikanischen UFO-Dokus stellen Themen und Details vor und stellen dazu diverse Fragen, die sich der Zuschauer selber beantworten kann, soll oder darf. So die Meinung des Michael Butter von der Universität Tübingen.

Grundsätzlich stimmt das auch.

Show-Fakten aus dem Land der unbegrenzten (Un)möglichkeiten

Interview mit Giorgio A. Tsoukalos - Die Ancient Aliens, das TV der USA und die Fans hier und dort
YOUTUBE-VIDEO: Interview mit Giorgio A. Tsoukalos – Die Ancient Aliens, das TV der USA und die Fans hier und dort

Genau diese US-Dokus über Mystery und UFOs sind für einen Jäger des Phantastischen oder besser gesagt für den “interessierten Laien” ein echtes Problem. So sagt Patrick Hoerl von der “Produzentenallianz” in dem NDR-Beitrag ganz treffend zu Dokus in bzw. aus den USA:

Dort (in den USA, LAF) erzählt man Dokus anders. Dort hat man schon immer Dokus auch unter einem Unterhaltungsaspekt gesehen. Und Unterhaltung steht im angelsächsischen Markt über Information, als wichtigster Wert einer Doku. In Deutschland ist es eher umgekehrt.”

Das große Problem dieser US-Dokus für das deutsche Publikum ist, dass wenige diese Produktionen ernst nehmen. Wie auch? Es sind Show-Fakten made in USA, und da muss man sich erst mal die echten Fakten heraus-recherchieren. Welche normalen Zuschauer machen das, nachdem sie eine N24-UFO-Doku gesehen hat? Keine!

Auch die sehr bekannte US-Serie “Ancient Aliens” gehört hier dazu. Auch hier muss man – wenn man überhaupt Lust, Zeit, Geld und echtes Interesse hat – die Fakten von der Show trennen. Zu diesem Thema habe ich auf meinem YouTube-Kanal dieses Video von meinem Freund und Kollegen Giorgio A. Tsoukalos, dem Gesicht von Ancient Aliens, und mir online stehen.

Prof. Michael Butter wiederum gibt zu bedenken, dass Dokus, die sich nur an “überzeugte UFOlogen oder Verschwörungstheoretiker wenden”, seiner Meinung nach schlicht keine Quote bringen. Auch Zuschauer, die die Themen nicht ganz so ernst nehmen und sich diese Sendungen eher amüsieren oder distanziert ansehen, sollen erreicht werden. Meiner Meinung nach ist das die überwiegende Mehrzahl der Zuschauer auch hier in Deutschland.

Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Das Mysterium von "Objekt M" in Estland - Ein Crowdfunding-Projekt zur Grenzwissenschaft (Bild: L. A. Fischinger)
EURE Unterstützung ist gefragt: Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Ein Crowdfunding-Projekt zur Grenzwissenschaft – alle Infos & Video HIER (Bild: L. A. Fischinger)

Es ist übrigens dabei auch interessant zu hinterfragen wer eigentlich dieser Professor aus Tübingen ist, der hier vom NDR “umfangreich” für diesen Beitrag interviewt wurde. Michael Butter ist nicht irgendwer in der Verschwörungstheorie-Gemeinschaft, sondern um ihn hat sich das Netzwerk “Comparative Analysis of Conspiracy Theory” formiert. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, die Verschwörungstheorien usw. nach ihren Worten auf den Grund gehen und deren Wahrheiten untersuchen wollen wollen.

Vor fast exakt einem Jahr, am 29. Januar 2016, habe ich genau zu diesem Projekt bzw. Netzwerk um Prof. Butter das Video “Forscher-Netzwerk will Verschwörungstheorien auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen” auf YouTube gestellt. Dort könnt Ihr mehr zu dem Projekt “Comparative Analysis of Conspiracy Theory” erfahren.

Aber wie es seit Jahrzehnten ist und auch noch bleiben wird: Nüchterne und trockene Info-Sendungen zu UFOs, Aliens und Co. mag eben niemand sehen. Da aber vor allem das Mystery-Publikum im Land der unbegrenzten (Un)möglichkeiten auf Untertanenhaltung setzt, sollten wir diese Dokus gelassen sehen. Auch wenn sie, da sind sicher viele Grenzwissenschaftler meiner Meinung, “unsere Themen” beim Zuschauer hierzulande oftmals unseriös oder fiktiv erscheinen lassen.

Letztlich sind sie immer noch um Welten besser, als die UFO-Talkshows des Privatfernsehens in den 1990er Jahren …

Hier das YouTube-Video des “ZAPP”-Beitrages des NDR

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenEuer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , markiert <

Kongress zum Marsgesicht von Dr. Detlef Hoyer im “Galileo-Park” Lennestadt: Wissenschaftler präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und faszinierende Eindrücke

30. Juli 2016: Kongress "Marsgesicht" von Dr. Detlef Hoyer im "Galileo-Park" Lennestadt (Bild: NASA / Galileo-Park.de)
30. Juli 2016: Kongress “Marsgesicht” von Dr. Detlef Hoyer im “Galileo-Park” Lennestadt (Bild: NASA / Galileo-Park.de)

Am 30. Juli findet im Galileo-Park in den Sauerland-Pyramiden ein Themenkongress „Marsgesicht“ statt. Anlass ist das 40. Jubiläum der Entdeckung des „Marsgesichtes“, einer besonderen und bisher rätselhaften Gesteinsformation auf dem roten Planeten. Veranstalter und Referent ist der Ingenieur, Physiker und Marsforscher Dr. Detlef Hoyer. Seit Jahrzehnten forscht Hoyer zusammen mit anderen Experten am Marsgesicht sowie an der Ricci-Raumkrümmung in der Relativitätstheorie. Seine neusten Erkenntnisse schildert er eindrucksvoll im Galileo-Park. Der Themenkongress richtet sich an Fachleute, aber auch an interessierte Laien. Anhand eines 3D-Modells werden die aktuellen Forschungsergebnisse präsentiert und für jedermann eindrucksvoll nachvollziehbar.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pressemitteilung

Seit Jahren streitet sich die Wissenschaft über die Entstehung des „Marsgesichtes“. Viele Erklärungen stehen im Raum. Erstmals fotografiert wurde die außergewöhnliche Bergformation im Jahr 1976.

Bilder vom Mars gibt es bereits seit 1964, seit die Raumsonde Mariner 4 erste Aufnahmen aus dem Vorbeiflug zur Erde funkte. Sie hatten der Zeit entsprechend aber nur eine ähnliche Qualität wie die Fernsehbilder der Mondlandung. Nur sehr große Strukturen sind darauf erkennbar und der Name des riesigen Grabensystems Valles Marineris stammt von diesem Mars-Programm. 1971 schwenkte Mariner 9 als erster künstlicher Satellit in eine Marsumlaufbahn ein und machte Aufnahmen von der gesamten Marsoberfläche. 1976 erreichte die Raumsonde Viking I die Marsumlaufbahn und setzte am 20. Juli einen Lander auf der Marsoberfläche ab. Der Orbiter von Viking I machte weiter Aufnahmen aus der Umlaufbahn von der Marsoberfläche, um für den Lander von Viking II einen Landeplatz zu finden. Dabei wurde am 25. Juli in der Region Cydonia in den örtlichen Abendstunden ein Berg fotografiert, der bei flachem Sonnenstand durch das Spiel von Licht und Schatten den Eindruck eines Gesichts machte und seit dem Marsgesicht genannt wird.

Bis weitere Aufnahmen von diesem Berg gemacht werden konnten vergingen mehr als zwei Jahrzehnte. Weitere Aufnahmen stammen aus den Jahren 1998, 2001, 2006 und 2007. Seit nun mehr 40 Jahren gibt es eine Kontroverse, ob der Berg in der Cydonia-Region nun zufällig oder absichtlich wie ein Gesicht aussieht und wenn er nicht zufällig wie ein Gesicht aussieht, wer ihn dann bearbeitet haben könnte.

Die spärlichen weiteren vier existierenden Aufnahmen brachten keine Klärung. Sie zeigen Felsen, Abhänge und viel Geröll. Viele sind der Meinung, weil es niemanden gibt, der ihn bearbeitet haben könnte, kann er nur zufällig wie ein Gesicht aussehen oder dass er gar nicht mehr wie ein Gesicht aussieht.

Das Marsgesicht in 3D

Sind bereits Menschen auf dem Mars? (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Barbeitung L. A. Fischinger)
Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin behauptet, dass bereits Menschen auf dem Mars sind! (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Wenn man die alten oder die neuesten Aufnahmen betrachtet, fallen einem immer die Ränder der Abhänge auf, die teilweise kreisbogenförmig oder schnurgerade verlaufen zu scheinen. In welcher Relation stehen diese Ränder zueinander und welche Proportionen kann man feststellen? Um das zu untersuchen, wurden zwei der Bilder als Stereo-Paar zusammengesetzt und ein genaues 3D-Modell der Landschaftsformation erstellt. An dieses Modell wurden dann Linien und Kreisbögen angepasst und Proportionen bestimmt. Das Ergebnis lässt den Cydonia-Berg sehr ungewöhnlich erscheinen. Um diese und andere Phänomene rund um das „Marsgesicht“ soll es beim Themenkongress im Galileo-Park gehen. Auch das 3D-Modell wird zu sehen sein und kann mittels einer rot-grün-Brille dreidimensional erfasst werden.

Start des Themenkongresses von Dr. Detlef Hoyer ist am 30. Juli um 11.00 Uhr. Das Ende ist für 17.00 Uhr geplant. Geboten werden vier Fachvorträge zum Thema, die sich mit den 40 Jahren der Erforschung des „Marsgesichtes“ beschäftigen, mit der Erstellung des 3D-Modells, der Analyse der Proportionen des Berges und mit den Deutungen der optischen Täuschungen rund um das Phänomen „Marsgesicht“. Alle vier Vorträge werden auch von Detlef Hoyer gehalten und bauen aufeinander auf. Tickets für die Teilnahme kosten 12,- Euro im Vorverkauf und 15,- Euro an der Tageskasse. Im Preis enthalten sind auch der Besuch der aktuellen Ausstellungen und aller anderen Highlights im Galileo-Park. Weitere Informationen über den Referenten, die Veranstaltung sowie die aktuellen Ausstellungen und Events gibt es unter www.galileo-park.de. Dort können auch Tickets erworben werden.

Die Veranstaltungsinformationen in Kürze:

Veranstaltungstitel:     „3 neue Analysen und die Highlights aus 40 Jahren ‚Marsgesicht‘“

Termin:                       Samstag, 30. Juli 2016 von 10.30 bis circa 17.00 Uhr

Veranstalter:               Dr. Detlef Hoyer

Veranstaltungsort:      Show-Pyramide, Galileo-Park (Sauerland-Pyramiden, 57368 Lennestadt)

Eintritt:                         12,- Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Tageskasse; inkl. Galileo-Park

Einlass:                       ab 10.00 Uhr

Weitere Infos unter:    www.galileo-park.de oder www.mountains-on-mars-in-3d.net

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , markiert <

Christian Brachthäuser: “Marspyramiden und Mondruinen”

Atlantis, Ruinen von Außerirdischen auf dem Mars & Mond und Ancient Aliens

Die unbekannten Pioniere der Prä-Astronautik-Idee

Edmond Hamilton, H. P. Lovecraft und Clark A. Smith gehören zweifelsohne zu den Großmeistern der Genres Science-Fiction und Fantastik. Völlig unterschätzt wird dabei ihre Funktion als literarische Wegbereiter der Paläo-SETI-Hypothese (Prä-Astronautik) und der Suche nach extraterrestrischen Artefakten (SETA) auf Himmelskörpern in unserem Sonnensystem.

Edmond Hamilton, Erfinder der erfolgreichen Weltraumsaga „Captain Future“, konstruierte zum Beispiel eine komplexe Kosmologie, nach der die Erde bereits zu prähistorischen Zeiten Besuch einer unbekannten Zivilisation erhielt. Seine „Space Opera“ verweist auf urzeitliche Ruinen auf dem Mond und den Trabanten  unserer Nachbarplaneten – allesamt Relikte einer sagenhaften Hochkultur aus den Tiefen des Universums.

H. P. Lovecraft wiederum thematisierte in seinen düsteren Erzählungen viele archäologische Mysterien, die auch heute noch Wissenschaftler auf der ganzen Welt faszinieren. Die Spekulationen um versunkene Kulturen wie Atlantis, Lemuria und Mu sowie Rätsel der Astronomie fädelte er geschickt in seinen pseudodokumentarischen „Cthulhu-Mythos“ um die Intervention außerirdischer Gottheiten im Verlauf des Erdaltertums ein.

Und Jahrzehnte vor Richard Hoagland und den kontroversen Diskussionen um das „Marsgesicht“ und einer vorgeschichtlichen „Mars-Ägypten-Connection“ war es Clark Ashton Smith, der in einem eigens kreierten „Mars-Zyklus“ uralte Stufenpyramiden, Obelisken und andere artifizielle Strukturen auf dem Roten Planeten popularisierte.

Wer waren die drei geheimnisvollen Autoren, die in ihren Werken bildgewaltig und mit visionärer Kraft die Idee der Prä-Astronautik vorwegnahmen?

„Marspyramiden und Mondruinen“ porträtiert drei außergewöhnliche Schriftsteller und deren Relevanz für die Paläo-SETI-Hypothese.

<

André Kramer: “Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel von ‘UFO-Entführungen'”

Arglose Menschen von Außerirdischen Entführt?

Kontroverse “UFO-Entführungen”

Entführungen durch Außerirdische sind seit Jahrzehnten ein kontroverses Phänomen. Tausende von Betroffenen auf der ganzen Welt behaupten, zumeist in der Nacht durch fremdartige Wesen entführt und merkwürdigen, zum Teil schmerzhaften Untersuchungen unterzogen worden zu sein.

Während auf der einen Seite Wissenschaftler verschiedene intrapsychische Prozesse oder gar durch Hypnose erzeugte falsche Erinnerungen als Ursache für diese Erlebnisse annehmen, glauben Betroffene und Autoren aus dem Bereich der Grenzwissenschaften, es handle sich um reale Eingriffe durch eine fremde Intelligenz.

Unbestritten ist, ungeachtet welche Erklärung tatsächlich die zutreffende ist, dass dieses Phänomen für die Betroffenen als real erlebt wird, für diese also zumindest eine subjektive Realität darstellt!

In dieser empirischen Studie nun, werden anhand von ausführlichen Interviews mit acht Betroffenen des Entführungsphänomens die psychosozialen Folgen dieser Erlebnisse untersucht. Wie erleben Abductees die häufig Schrecken erregenden Entführungen und wie werden diese verarbeitet? Wie reagiert die soziale Umwelt auf die Betroffenen und wie lässt sich das ganze in das normale Leben integrieren?

Diesen Fragen wird in diesem Buch nachgegangen und der Versuch gewagt, sie in sozialwissenschaftliche Modelle der Viktimologie (Opferforschung) und lebensweltlich orientierte Ansätze einzubinden.

<

+++Neues YouTube-Video+++ UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt Gottes am Himmel?

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild & Montage: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Das sogenannte „Raumschiff des Ezechiel“ kennt in der Prä-Astronautik sicher jeder. Dabei handelt es sich um die Vision des Propheten Ezechiel in der Bibel, die beispielsweise Erich von Däniken in seinem ersten Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ 1968 als eine Begegnung mit Ancient Aliens deutete. Und diese „Herrlichkeit des Herrn“ der Bibel hat 1973 Josef F. Blumrich in einem Buch als Raumfahrtzeug „modern rekonstruiert“. Doch eine „Vision“ eines seltsamen „Flugobjektes“ im Alten Testament lässt sich vom Aussehen her kinderleicht rekonstruieren: Es ist ein 10 x 5 Meter großes zylindrisches Flugobjekt („fliegende Buchrolle“ genannt“), dass vor rund 2.500 Jahren ein Prophet in einer „Vision“ am Himmel daher fliegen gesehen haben will. Mehr darüber in einem neuen Video auf meinem grenzwissenschaftlichen Video-Kanal bei YouTube.

Blog-Newsletter hier abonnieren

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was sah vor etwa 2.500 Jahren der Prophet Sacharja am Himmel fliegen?

Ein „Engel“ hat, so erzählt es die Überlieferung, den Propheten auf eine „fliegende Buchrolle” von zehn Metern Länge und fünf Metern Breite hingewiesen, die am Himmel geflogen sein soll. Was war dieses zylindrische Objekt? Tatsächlich nur eine „Vision“, wie es in der Bibel heißt?

Mehr erfahrt Ihr in diesem Video auf den Spuren des Unfassbaren auf meinem YouTube-Channel:

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

++Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube.++
++Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, die Videos teilen und meinen Kanal abonnieren. Danke!++

[yop_poll id=”26″]

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , , , , markiert <

Neues Buch der GEP e.V.: “Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung” von André Kramer

Neuer Sonderband der GEP: "VORSICHT VERSCHWÖRUNG" (Bild: GEP e.V.)
Neuer Sonderband der GEP: “VORSICHT VERSCHWÖRUNG!” (Bild: GEP e.V.)

“Nur so, indem man auch die grenzwissenschaftliche Szene selbst anspricht, lassen sich Effekte erzielen und es besteht die Chance auf eine gewisse Aufklärung. Solange die Behauptungen aus entsprechenden Kreisen weiterhin als nicht widerlegt und potenziell plausibel dastehen (unabhängig vom Grad des tatsächlich Irrationalen), solange werden sie weiterhin Anhänger finden und ihre Vertreter können diesen Aspekt fortführend für ihre Belange betonen.” So schreibt es der Autor und UFO-Forscher André Kramer der GEP e.V. (“Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”) in seiner neuen Veröffentlichung “Achtung Verschwörung!”. Eine Sonderpublikation des UFO-Forschungsvereins GEP, die sich gegen die Themen der “Nazi-UFOs” und der “braunen Esoterik” in der Grenzwissenschaft stellt.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Endlich ist es erschienen, die neue Publikation des Mystery-Autoren und UFO-Forschers André Kramer: “Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung”. Ein Buch, das sich auf 188 Seiten dem Themenkreis der “rechten Esoterik” in der Mystery-Forschung widmet. Da, so eine Grundaussage von Kramer, dieses braune Gedankengut unlängst in der Grenzwissenschaft festgesetzt hat. Von UFOs bis Atlantis finden sich teilweise immer wieder “rechtslastige Thesen” und Aussagen, die einer nur scheinbar vor 70 Jahren untergegangenen Ideologie entstammen.

Von “brauner Esoterik” …

Der UFO-Forscher Danny Ammon stellte am 16. Februar 2015 die Veröffentlichung auf der Webseite der UFO-Organisation GEP e.V. vor, bei der André Kramer unter anderem Vorstandsmitglied ist. Zusammenfassend schreibt Ammon:

Alle Forscher und Organisationen, die sich mit dem Themengebiet der Anomalistik befassen, sehen sich dem Problem einer zunehmenden Verbreitung brauner Esoterik und rechtsextremer Verschwörungstheorien gegenüber. Auch in den Bereichen UFOs und Außerirdische werden immer wieder Spekulationen laut, die sich in diesen Kontext einordnen lassen. Es liegt daher in der Verantwortung seriöser Anomalistik- und UFO-Forschung, derartigem Gedankengut entgegenzutreten, und zwar nicht mit leichtfertigem Abtun, sondern mit gezielter Aufklärung über Inhalte und Widerlegungen entsprechender Behauptungen.

VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Von der hohlen Erde, Nazi-Basen am Südpol, Raumfahrt unter Adolf Hitler & Reichsflugscheiben (WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Von der hohlen Erde, Nazi-Basen am Südpol, Raumfahrt unter Adolf Hitler & Reichsflugscheiben (WikiCommons / L. A. Fischinger)

Bereits vor drei Jahren hat die GEP in einer Stellungnahme ihre Position zu rechter Esoterik mit Verweisen auf inhaltliche Auseinandersetzungen mit der Thematik klargestellt. In einer neuen Sonderpublikationen lassen wir dieser ersten Stellungnahme eine genauere und umfangreichere Veröffentlichung folgen.

Unser Vorstandsmitglied André Kramer hat eine lesenswerte Auseinandersetzung mit zahlreichen Ideen, Autoren und Sachverhalten aus der rechten Esoterik verfasst, die insbesondere mit den Themen Aliens, UFOs und Paläo-SETI / Prä-Astronautik verknüpft sind und klärt darin unter anderem über folgende Fragen auf:

  • Steckt hinter UFOs und UFO-Entführungen ein »Zuchtprogramm der Nazis?«
  • Waren die Götter aus alten Überlieferungen »arische Astronauten?«
  • Ist Atlantis real und die »arische Urheimat?«
  • Welche Rolle spielten Geheimbünde und Okkultismus im Dritten Reich?
  • Tobt der Zweite Weltkrieg noch immer?
  • Hat Hitler den Krieg überlebt?
  • Was hat es mit den Reichsflugscheiben auf sich?
  • Wer ist Jan van Helsing und welche Thesen hat er veröffentlicht?
  • Welche weiteren Autoren rechter Esoterik gibt es und welche Thesen brachten sie hervor?
  • Woher kommt der Erfolg derartiger Verschwörungstheorien?

Mit Antworten zu diesen Themen soll das Buch eine Handreichung für jeden an Grenzwissenschaften Interessierten sein, um kritische Untersuchungen zu diesen Inhalten zu kennen, aber auch für jeden in der Anomalistik und insbesondere UFO-Forschung oder Paläo-SETI Aktiven, um irrationalen Spekulationen mit fundierten Argumenten entgegentreten zu können.”

André Kramer
Vorsicht Verschwörung!
Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung

188 Seiten, broschiert, DIN A5, 39 Abb.
ISBN 978-3-923862-43-6, 15,00 € – Hier erhältlich

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema
, , , , , , , , , , , markiert <

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” e.V.

GTeil des GEP-Archiv (Bild: GEP e.V.)
Teil des GEP-Archiv (Bild: GEP e.V.)

Das Thema UFOs bzw. UFO-Sichtungen und -Meldungen ist natürlich kein Thema der USA, wie es sehr viele Menschen in unserem Land denken. Auch in Deutschland kam und kommt es immer wieder zu Meldungen von “Unidentifizierten Flugobjekten”, die dabei meistens eher innerhalb der UFO-Gemeinschaft diskutiert werden. Eine Anlaufstelle für Menschen, die etwas Ungewöhnliches am Himmel (oder sonst wo) sahen, ist hierzulande beispielsweise die “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.). Am 6. März 2014 gab André Kramer von der GEP e.V. zum Thema “UFO-Meldungen über Norddeutschland” ein Radiointerview, das nun online gestellt wurde.

Blog-News hier abonnieren

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” e.V. weiterlesen

, , , , , , , , markiert <

Lena Meyer-Landrut, Oslo und ihr Siegersong „Satellite“: Deutschland huldigt eine von einem Dämon besessene Hexe Satans.

Meyer-Landruth (WikiCommons / gemeinfrei)

Lena Meyer-Landrut, unser „Liebling der Nation“ aus dem Jahr 2010, ist eine satanische, dunkle Hexe! Das zumindest behauptet eine astrologische Internetseite. Als „Beweis“, dass Lena dem Satan verfallen sei bzw. von einem Dämon besessen ist, dient ihr Siegersong „Satellite“, mit der die junge Künstlerin 2010 den „Eurovision Song Contest“ in Oslo gewann. Doch es soll noch mehr „Beweise“ geben.


MYSTERY & Prä-Astronautik auf YouTube


Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!
Und alles GUTE für das neue Jahr 2014!

Im Jahre 2009 gewann Lena als 18 Jahre junge Schülerin die TV-Show „Unser Star für Oslo“ von Stefan Raab auf Pro7. Ihr Lied „Satellite“ wurde zu einem Megahit und Lena gewann umjubelt danach den Song Contest in Ende Mai 2010 Oslo. Deutschland hatte einen neuen Superstar und Liebling der Nation, deren Hit rauf und runter in den Radios lief.

So weit, so gut.

Ich bin sicher, dass Ihr alle diesen Titel noch kennt. Nun aber stieß ich auf eine astrologische Orakel-Kartenlege-Weissagungs-Webseite, auf der behauptet wird, dass Lena von einem satanischen Dämon besessen ist.

Auf der sehr fragwürden Webseite heisst es in dem Artikel „Versteckte satanische Botschaften in Lena Meyer-Landrut Song Satellite: existieren in Lena’s Eurovision Song satanische Botschaften?“, dass ihr Siegersong rückwärts abgespielt Aussagen enthalte, die dem Satan huldigen würden. Etwa „I love Satan“ oder auch „Yea I’m Baal“ und weitere sehr „obszöne“ Passagen zu finden seien. Weiter erfahren wir in dem Artikel, dass Lena ja wohl eindeutig eine Hexe ist:

In ihrem Video ,Satellite‘ trägt Sie komplett schwarz, die Farbe der Finsternis. Ihre Haare sind ebenfalls im Laufe Ihrer Karriere immer dunkler gefärbt – jetzt sind sie ebenfalls komplett schwarz. Lenas okkulte Symbolik ist nicht mehr zu übertreffen – Deutschland feiert eine Sängerin im Outfit einer Hexe.“

Selbstverständlich wird auch ihr Oberarm-Tattoo als satanisches Symbol gedeutet und auf „ein Video, das Lenas Besessenheit beweist“ verwiesen. Leider kann ist das „Beweisvideo“ (hier) bei YouTube nicht mehr verfügbar. Schade. Jedoch findet sie bei YouTube der Song „Satellite“ in einer Rückwerteversion (hier), die schon am 2. Juni 2010 hochgeladen wurde.

Doch auch der Produktionsfirma des Oslo-Siegersongs von Lena werden schwere Vorwürfe gemacht:

Es ist aber schon recht merkwürdig, dass die Song-Techniker sich nicht mal die Mühe gemacht haben, den Song rückwärts gespielt auf verdächtige Phoneme zu überprüfen, um jeglichen schwarzmagische Anlehnung auszuräumen.“

Manchmal denke ich, einige Menschen haben einfach zu viel Zeit. Gerne können ja meine Videos auf meinem YouTube-Mystery-Kanal mal dahingehend geprüft werden, ob auch ich rückwärts abgespielt dem Satan huldige … Siehe auch hier, hier, hier, hier und hier.


Die Webseite, auf der ich den Artikel gefunden habe, ist esoterische Cash-Webseite Astrolantis.de und der Artikel steht hier. „Geprüfte Kartenlegen“, Wahrsager und andere Mitarbeiter erreicht man dort schon für 1,49 Euro/Minute aus Deutschland. Und, das war sogar für mich neu, es gibt sogar „Kartenlegen prepaid“.


Ich danke Euch – Euer
FischingerOnline
 
(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Links:

Zum Thema

      Diesen BLOG & den FischingerOnline-YouTube-Kanal durch eine PayPal-Spende unterstützen
      (inkl. PayPal-Spendenbeleg):


      DANKE SEHR!

      <