Kongress zum Marsgesicht von Dr. Detlef Hoyer im "Galileo-Park" Lennestadt: Wissenschaftler präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und faszinierende Eindrücke - Grenzwissenschaft & Mystery Files

Kongress zum Marsgesicht von Dr. Detlef Hoyer im “Galileo-Park” Lennestadt: Wissenschaftler präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und faszinierende Eindrücke

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30. Juli 2016: Kongress "Marsgesicht" von Dr. Detlef Hoyer im "Galileo-Park" Lennestadt (Bild: NASA / Galileo-Park.de)
30. Juli 2016: Kongress “Marsgesicht” von Dr. Detlef Hoyer im “Galileo-Park” Lennestadt (Bild: NASA / Galileo-Park.de)

Am 30. Juli findet im Galileo-Park in den Sauerland-Pyramiden ein Themenkongress „Marsgesicht“ statt. Anlass ist das 40. Jubiläum der Entdeckung des „Marsgesichtes“, einer besonderen und bisher rätselhaften Gesteinsformation auf dem roten Planeten. Veranstalter und Referent ist der Ingenieur, Physiker und Marsforscher Dr. Detlef Hoyer. Seit Jahrzehnten forscht Hoyer zusammen mit anderen Experten am Marsgesicht sowie an der Ricci-Raumkrümmung in der Relativitätstheorie. Seine neusten Erkenntnisse schildert er eindrucksvoll im Galileo-Park. Der Themenkongress richtet sich an Fachleute, aber auch an interessierte Laien. Anhand eines 3D-Modells werden die aktuellen Forschungsergebnisse präsentiert und für jedermann eindrucksvoll nachvollziehbar.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pressemitteilung

Seit Jahren streitet sich die Wissenschaft über die Entstehung des „Marsgesichtes“. Viele Erklärungen stehen im Raum. Erstmals fotografiert wurde die außergewöhnliche Bergformation im Jahr 1976.

Bilder vom Mars gibt es bereits seit 1964, seit die Raumsonde Mariner 4 erste Aufnahmen aus dem Vorbeiflug zur Erde funkte. Sie hatten der Zeit entsprechend aber nur eine ähnliche Qualität wie die Fernsehbilder der Mondlandung. Nur sehr große Strukturen sind darauf erkennbar und der Name des riesigen Grabensystems Valles Marineris stammt von diesem Mars-Programm. 1971 schwenkte Mariner 9 als erster künstlicher Satellit in eine Marsumlaufbahn ein und machte Aufnahmen von der gesamten Marsoberfläche. 1976 erreichte die Raumsonde Viking I die Marsumlaufbahn und setzte am 20. Juli einen Lander auf der Marsoberfläche ab. Der Orbiter von Viking I machte weiter Aufnahmen aus der Umlaufbahn von der Marsoberfläche, um für den Lander von Viking II einen Landeplatz zu finden. Dabei wurde am 25. Juli in der Region Cydonia in den örtlichen Abendstunden ein Berg fotografiert, der bei flachem Sonnenstand durch das Spiel von Licht und Schatten den Eindruck eines Gesichts machte und seit dem Marsgesicht genannt wird.

Bis weitere Aufnahmen von diesem Berg gemacht werden konnten vergingen mehr als zwei Jahrzehnte. Weitere Aufnahmen stammen aus den Jahren 1998, 2001, 2006 und 2007. Seit nun mehr 40 Jahren gibt es eine Kontroverse, ob der Berg in der Cydonia-Region nun zufällig oder absichtlich wie ein Gesicht aussieht und wenn er nicht zufällig wie ein Gesicht aussieht, wer ihn dann bearbeitet haben könnte.

Die spärlichen weiteren vier existierenden Aufnahmen brachten keine Klärung. Sie zeigen Felsen, Abhänge und viel Geröll. Viele sind der Meinung, weil es niemanden gibt, der ihn bearbeitet haben könnte, kann er nur zufällig wie ein Gesicht aussehen oder dass er gar nicht mehr wie ein Gesicht aussieht.

Das Marsgesicht in 3D

Sind bereits Menschen auf dem Mars? (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Barbeitung L. A. Fischinger)
Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin behauptet, dass bereits Menschen auf dem Mars sind! (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Wenn man die alten oder die neuesten Aufnahmen betrachtet, fallen einem immer die Ränder der Abhänge auf, die teilweise kreisbogenförmig oder schnurgerade verlaufen zu scheinen. In welcher Relation stehen diese Ränder zueinander und welche Proportionen kann man feststellen? Um das zu untersuchen, wurden zwei der Bilder als Stereo-Paar zusammengesetzt und ein genaues 3D-Modell der Landschaftsformation erstellt. An dieses Modell wurden dann Linien und Kreisbögen angepasst und Proportionen bestimmt. Das Ergebnis lässt den Cydonia-Berg sehr ungewöhnlich erscheinen. Um diese und andere Phänomene rund um das „Marsgesicht“ soll es beim Themenkongress im Galileo-Park gehen. Auch das 3D-Modell wird zu sehen sein und kann mittels einer rot-grün-Brille dreidimensional erfasst werden.


Start des Themenkongresses von Dr. Detlef Hoyer ist am 30. Juli um 11.00 Uhr. Das Ende ist für 17.00 Uhr geplant. Geboten werden vier Fachvorträge zum Thema, die sich mit den 40 Jahren der Erforschung des „Marsgesichtes“ beschäftigen, mit der Erstellung des 3D-Modells, der Analyse der Proportionen des Berges und mit den Deutungen der optischen Täuschungen rund um das Phänomen „Marsgesicht“. Alle vier Vorträge werden auch von Detlef Hoyer gehalten und bauen aufeinander auf. Tickets für die Teilnahme kosten 12,- Euro im Vorverkauf und 15,- Euro an der Tageskasse. Im Preis enthalten sind auch der Besuch der aktuellen Ausstellungen und aller anderen Highlights im Galileo-Park. Weitere Informationen über den Referenten, die Veranstaltung sowie die aktuellen Ausstellungen und Events gibt es unter www.galileo-park.de. Dort können auch Tickets erworben werden.

Die Veranstaltungsinformationen in Kürze:

Veranstaltungstitel:     „3 neue Analysen und die Highlights aus 40 Jahren ‚Marsgesicht‘“

Termin:                       Samstag, 30. Juli 2016 von 10.30 bis circa 17.00 Uhr

Veranstalter:               Dr. Detlef Hoyer

Veranstaltungsort:      Show-Pyramide, Galileo-Park (Sauerland-Pyramiden, 57368 Lennestadt)

Eintritt:                         12,- Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Tageskasse; inkl. Galileo-Park

Einlass:                       ab 10.00 Uhr

Weitere Infos unter:    www.galileo-park.de oder www.mountains-on-mars-in-3d.net

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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