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US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie – hat er das?

US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie - hat er das? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & L. A. Fischinger / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
US-Archäologe widerlegt Ancient Aliens und Verschwörungstheorien um die Archäologie – hat er das? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & L. A. Fischinger / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass etablierte Archäologen und andere “Mainstream-Wissenschaftler” seit Jahrzehnten die Ideen der Prä-Astronautik strickt ablehnen. Außerirdische Astronauten gab es nicht. Ancient Aliens waren nie auf diesem Planeten. Die Götter der Antike waren alles – nur keine Raumfahrer aus dem All. Des weiteren existiert auch keine Verschwörung innerhalb der archäologischen Community dazu. So der recht einheitliche Tenor, den sich selbstverständlich auch und vor allem Theologen anschließen. Aktuell sorgt in diesem Zusammenhang ein Interview mit einem Archäologen der Arizona State University für weltweite Schlagzeilen. In diesen Presseberichten heißt es, er habe den “Einfluss von Aliens” in  der Vergangenheit und “Verschwörungstheorien zur Archäologie” “entlarvt”. Aber hat er das tatsächlich? Was hat der Wissenschaftler wirklich gesagt? Und weshalb hat offenbar kaum jemand sein Interview überhaupt gelesen? In diesem Beitrag erfahrt Ihr es.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Prä-Astronautik und Ancient Aliens – “debunekt”

So wie man heute die Prä-Astronautik “Ancient Aliens” nennt, nennt man deren Widerlegung heute “debunked”. “Debunker” sind auch im deutschen Sprachraum “Entlarver” oder “Widerleger” dieser oder jener These, Idee oder Spekulation. Hierbei natürlich vor allem aus dem Bereichen der Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Eigentlich sollte heute, wo alles im Netz vollkommen ungeprüft weiter verbreitet wird, jeder Mystery-Interessierte ein “Debunker” sein. Auch wenn dieses Wort schon lange zu einem Kampfbegriff geworden ist. Hater, Neider und Trolle werfen selbst mir vor, dass ich ein solcher bin. Ihnen passt es nicht, dass ich als Grenzwissenschaftler auch Lügen, Fakes und Irrtümer aufzeige und belege. Glauben möchte man – nicht wissen!

Und doch fällt es es in eine andere Kategorie wenn ein Mainstream-Archäologe sich gegen Prä-Astronautik-Ideen oder “Verschwörungen in der Archäologie” wendet. Die Mystery-Gemeinde nennt solche Menschen schnell System-Trolle oder bezahlte Desinformanten. Hinterfragen oder prüfen, was diese Personen genau sagten, macht kaum jemand.

Ein Vorwurf, den man aber umgekehrt genauso auf die Mainstreampresse anwenden kann. Denn auch sie plappert im grenzwissenschaftlichen Themenbereich sehr gerne alles nach. Dabei ist es sogar gleichgültig, ob es pro oder contra ist. So geschieht es aktuell auch mit einem Interview, das der Archäologe Matthew Peeples gegeben hat. Er ist Kodirektor der “School of Human Evolution and Social Change” vom “Center for Archaeology and Society” der Arizona State University. Seines Zeichen auch ein Experte für Feldbilder, den sogenannten Petrogyphen, in den USA.

Und über diesen Assistenz-Professor heißt es, er habe “den Einfluss von Außerirdischen und andere Verschwörungstheorien zur Archäologie entlarvt”.

Teil der Archäologie-Verschwörung

Auf der Webseite der Universität erschien dazu am 14. März ein Interview mit Matthew Peeples. Darin spricht er davon, dass die Idee der Prä-Astronautik bzw. Ancient Aliens nichts weiter als eine Art Popkultur ist. Sie entstand “Anfang des 20. Jahrhunderts in der Science-Fiction-Literatur” und habe so nach und nach ihren Siegeszug angetreten.

Seiner Meinung nach belegen das die zahlreichen TV-Sendungen rund um das Thema Astronautengötter im Altertum. Explizit nennt er die US-TV-Serie “Ancient Aliens”. Ebenso den Science-Fiction-Autoren H. P. Lovecraft. Ein bis heute gefeierter Autor, der tatsächlich bis zu seinem frühen Tode 1937 Bücher und Geschichten mit Elementen der Prä-Astronautik veröffentlichte.

Matthew Peeples:

Diese Ideen werden nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt. Aber sie sind so weit verbreitet, dass viele Leute glauben, dass an ihnen etwas dran sein muss. Am Beispiel der Großen Pyramiden in Ägypten haben Archäologen deutlich gezeigt, wie diese Strukturen in eine breitere Tradition kleinerer Steinstrukturen und früherer Versuche des Pyramidenbaus passen. Auch die Gebäudetechnik ist beeindruckend, aber wir müssen keine Aliens beschwören, um sie zu erklären.

Eine andere populäre Ansicht ist, dass professionelle Archäologen selbst die Wahrheit über die Vergangenheit verstecken. Mich persönlich habe Leute beschuldigt, Teil einer weit verbreiteten Vertuschung oder Verschwörung zu sein.”

Filme wie “Akte X” oder “Stargate” würden seiner Meinung nach solche Ideen einer Verschwörung weiter befeuern. Obwohl es Archäologen lieben würden “ihre Vorstellungen über die Vergangenheit mit neuen Daten und Entdeckungen zu testen”. Immerhin treibe genau das die Wissenschaft voran, so Peeples.

In der Tradition von König Arthur

Weite Teile des Interviews widmet sich Peeples diversen Behauptungen um Felsbilder in den USA. Immerhin ja auch sein Fachgebiet. Beispielsweise, das einige dieser Bilder für Archäologie-Kritiker belegen sollen, dass die Wikinger an diesen Orten waren. Peeples lehnt diese Interpretation aus verschiedenen Gründen ab. Etwa deshalb, da Reproduktionen der fraglichen Bilder in Büchern falsch seien. In Wahrheit sähen sie nämlich anders aus und sind damit alles andere als ein Beleg für Europäer lange vor Kolumbus im Westen der USA.

Derartige Verschwören stünden nach Peeples in einer Art Tradition zu König Arthurs. Denn auch diese mythische Gestalt sei einst, etwa durch die Abtei Glastonbury Abbey in Großbritannien, durch Falschbehauptungen verklärt worden. Diese Abtei behauptete, dass auf deren Grund und Boden das Grab des legendären König Arthur liegen würde. “Für die meisten Historiker ein Werbegag” der Abtei, so Peeples.

Und genau in dieser Tradition von Falschaussagen mit einer Archäologie-Verschwörung stünde heute das Thema Ancient Aliens:

Ich glaube, diese Behauptungen sind aus verschiedenen Gründen immer noch beliebt. Erstens kann mit dem Verkauf pseudowissenschaftlicher Ideen an die Öffentlichkeit viel Geld verdient werden, wie die zahlreichen Bücher und Fernsehsendungen belegen, die immer wieder auftauchen. Viele dieser Ideen hängen auch mit Nationalismus und verschiedenen anderen Arten von Gruppenidentitäten zusammen. Die Menschen haben den Wunsch zu behaupten, dass ihre Vorfahren die ersten waren, die in ein neues Land kamen oder fortgeschrittene Technologien entwickelten. Das wurde sogar sogar dazu benutzt, Krieg und Invasion zu rechtfertigen.

“Nationalismus” ist im Sinne der Götter der Sterne natürlich Unsinn. Immerhin behauptet ja kein Alien, dass seine Nation oder Gruppe dieses oder jenes geschaffen hat. Und Autoren, die über solche Astronautengötter schreiben, können das ebenso wenig behaupten. Die mutmaßlichen außerirdischen Götter stammen ja von keiner irdischen Nation ab.

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Vorwürfe der Archäologie und Kritiker

Obwohl die derzeitigen Medienberichte eigentlich ausnahmslos titeln, dass ein Archäologe die Prä-Astronautik & Co. widerlegt habe, stimmt das nicht. Egal ob in Boulevardmedien oder News-Blogs.

Matthew Peeples macht in seinem kurzen Interview nicht einmal den Versuch Verschwörungstheorien oder Aliens zu widerlegen. Jedoch sind derartige Verschwörungen, Behauptungen, TV-Sendungen und Bücher sind für ihn Pseudowissenschaft. Dementsprechend arbeiten die Vertreter dieser Thesen nicht wissenschaftlich. “In der Archäologie geht es um die systematische und wissenschaftliche Erforschung menschlicher Gesellschaften”, so Peeples. “Die von den Forschern in ihrem “hinterlassenen Kontext” erforscht werden.

“Plausible Argumente müssen durch Beweise gestützt und die verwendeten Methoden und Daten sollten zur Prüfung zur Verfügung gestellt werden”, wirft Peeples vor. Jeder solle misstrauisch sein, sobald jemand Verschwörungen aufstellt. Vor allem dann, wenn “die mangelnde Akzeptanz von Wissenschaftlern für ihre Ideen und die Unterdrückung der Wahrheit” genannt werden. Die Verwendung von durch “Experten geprüfte Quellen” muss gegeben sein. Und diese sollten Menschen mit “einschlägigen Fachwissen” nachprüfen können.

Genau das und eigentlich nur das hat Matthew Peeples im Kern gesagt! An keiner Stelle hat er eine Verschwörung der Archäologie gegen unliebsame Funde und die Spekulationen um außerirdische Götter “debunked”. Allerdings ist das im Rahmen eines Interviews auch gar nicht möglich.

Er teilt damit lediglich dieselben Vorwürfe, die Kritiker seit Jahrzehnten diesen Themen gegenüber machen: Mangelndes Quellenstudium, fehlende “seriöse Quellen”, unwissenschaftliches arbeiten, fragwürdige bis erfundene Quellen und ungenügender Blick auf den Kontext der Funde etc. Dies wiederum sind Vorwürfe, sie in der populärwissenschaftlichen Welt allgegenwärtig sind. Immerhin arbeitet niemand der entsprechenden Autoren wissenschaftlich.

Eigentlich nicht verwerflich, solange niemand davon spricht, er habe Beweise und echte Belege für die Prä-Astronautik gefunden. Allerdings mit Blick auf die täglich im Netz erscheinenden zum Teil grausigen Falschbehauptungen der Grenzwissenschaft ein echtes Übel.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Backup der Zivilisation”: Unsere Kultur soll auf Mond und Mars als Bibliothek der Menschheit verwahrt werden – auch für Aliens

Das Wissen und die Kultur der Menschheit soll für die Zukunft und Außerirdische im All sicher verwahrt werden
Das Wissen und die Kultur der Menschheit soll für die Zukunft und Außerirdische im All sicher verwahrt werden (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im fast 14 Milliarden Jahre alten Universum existiert die menschliche Zivilisation und Kultur erst wenige Jahrtausende. Mehr als bescheiden, da allein unser Planet bereits 4,5 Milliarden Jahre alt ist. Und ob es in einer unbestimmten Zukunft die Menschheit als Zivilisation auf dieser Welt überhaupt noch geben wird, ist ungewiss. Um aber als Spezies eines Tages nicht spurlos im All verschwunden zu sein, plant die US-Organisation “Arch Mission Foundation” eine mikroskopisch keine “Bibliothek der Menschheit” im Sonnensystem für künftige Außerirdische und Menschheiten zu platzieren. Und das schon ab 2020 mit einem ersten Archiv des Wissens der menschlichen Kultur auf dem Mond. Was genau die Pläne sind, welche Hintergründe diese Weltraum-Bibliotheken haben, warum es sinnvoll und letztlich doch sinnlos ist, lest ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Planetenhocker” Menschheit

Rechnen wir einmal in runden Zahlen: Der Kosmos ist 14 Milliarden Jahre alt, auf der Erde gibt es seit 4 Milliarden Leben, eine Menschheit als Zivilisation existiert seit 10.000 Jahren und eine technologische Gesellschaft gibt es seit 100 Jahren.

Das klingt nicht nur bescheiden, dass ist es auch.

Dennoch suchen wir gerade in den letzten 50 Jahren verstärkt und intensiv nach anderen Zivilisationen im All. Wir sehen uns quasi nach Gesellschaft und irgendwie wollen wir nicht die einzige intelligente Spezies im Universum sein. Sind wir sicherlich auch nicht. Was wir aber sind, sind “Planetenhocker”. Vor gerade mal wenigen Jahrzehnten liefen 12 Menschen dieses Planeten auf dem Mond herum und begeisterten dadurch auch die Menschen für das Thema Aliens und Leben im All.

Woanders war die Menschheit nach den Mondladungen nicht mehr. Lediglich Robotersonden und unbemannte Raumfahrzeuge durchstreifen unser Sonnensystem oder landeten auf anderen Himmelskörpern. Und irgendwelche Außerirdische haben wir trotz Jahrzehnte der Suche bisher auch nicht gefunden. Trotz zahlloser Landungen von Raumsonden auf unserem Nachbarplaneten Mars in den letzten 40 Jahren wissen wir nicht einmal, ob es dort einst Leben gab oder noch gibt.

Alles sehr deprimierend für eine “selbstbewusste Menschheit” und die vielen Weltraum-Enthusiasten. Doch kommt noch deprimierender.

Die Menschheit? Spurlos verschwunden!

Irgendwann wird vielleicht der nicht so schöne Tag kommen, an dem die Menschheit als Zivilisation von diesem Planeten verschwinden wird. Hier kann man noch so viel spekulieren, wann und wie das sein wird, aber grundsätzlich sieht es für uns nicht rosig aus. Wir könnten als Spezies das All besiedeln – werden wir meiner Meinung nach auch! – aber die Gefahr, dass wir vorher untergehen, schwebt alltäglich über uns.

VIDEO: Prof. Stephen Hawking warnt in einem Interview vor dem Untergang der Menschheit – Und spekuliert auch, wie wir den Weltuntergang überleben können … (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Prof. Stephen Hawking warntvor dem Untergang der Menschheit – Und spekuliert, wie wir den Weltuntergang überleben können … (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Es liegt aber zweifellos in der Natur des Menschen, dass er überall seine Spuren hinterlassen will. “Zwanghaft” ist der Homo Sapiens dazu bestimmt, Zeichen seiner Anwesenheit und Existenz der Nachwelt zu vererben. Das fängt bei uralten Höhlenzeichnungen und Handabdrücken an Höhlenwänden an – und reicht bis Flaggen und Plaketten auf dem Mond.

Verschwindet eines Tages die Menschheit und kommen in Milliarden Jahren zufällig Außerirdische in unser Sonnensystem, werde sie nicht mehr viel von uns finden. Ab gesehen von unseren Hinterlassenschaften auf anderen Himmelskörpern. Doch von einer Kultur unserer Spezies wird nichts mehr da sein. Da müssen nicht einmal Milliarden Jahre ins All ziehen.

Und genau gegen diese “Schwarzmalerei” möchte der gemeinnützige Verein “Arch Mission Foundation” mit Sitz in Los Angeles etwas unternehmen.

Bibliotheken auf Mond und Mars

Die “Arch Mission Foundation” sieht eine “Bibliothek der Menschheit” im All als eine ausgezeichnete Lösung für zukünftige Ereignisse. Ereignisse, die uns vernichten könnten, und dadurch von der jetzigen Kultur nichts mehr überlassen. Zwar werden selbst den Einschlag eines riesigen Kometen oder Asteroiden auf der Erde sicher Menschen überleben und sich die Menschheit irgendwann wiederholen – doch unsere Welt wäre eine andere.

Als eine Art moderne Form von Felsbildern oder Handabdrücken auf Höhlenwänden der Vorzeit sieht die Non-Profi-Organisation Hightech im All. Die Geschichte, Kultur, Wissen und unserer Leben als Zivilisation an sich soll in einer “Lunar Library” gespeichert werden. Eine “Mond-Bibliothek” auf unserem  Trabanten. Dazu soll in zwei Jahren der erste Schritt getan werden.

Dokument, Fotos, Textseiten und die gesamte englische Wikipedia werden auf winzige Metallplatten aus Nikel mit einem Laser aufgebrannt und in einer kleinen Box auf den Mond gebracht. Diese Nikelplatten sind winzig, dabei hauchdünn und haben nur 1,7 Zentimeter Kantenlänge. Trotzdem passen auf einer dieser “Speichermedien” bis zu 16.000 Seiten bedrucktes Papier im Mikroformat. Bei 1000-facher Vergrößerung können die Entdecker dieser Weltraum-Achive diese Dokumente problemlos erkennen.

Wem gehört eigentlich der Mond? Über (meine!) lunaren Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All
ARTIKEL: Wem gehört der Mond? Über (meine!) lunaren Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All (Bild: gemeinfrei)

Bis zu 50 Millionen Seiten mit Text, Bildern und weiteren Informationen sollen in der ersten “Lunar Library” ab Mitte 2020 den Anfang machen. Theoretisch könnte die “Arch Mission Foundation” auf diesen gravierten und so gut wie unzerstörbare Nikelplättchen Milliarden Seiten an Informationen schreiben und sie auf den Mond bringen. Die gesamte Geschichte der Menschheit kann so bis ins Detail dokumentiert werden.

Das ist auch der Plan der Organisation.

Weitere solcher Bibliotheken sollen nach Angaben des Vereins folgen. Nicht nur auf dem Mond, sondern auch auf dem Mars und an anderen Orten des Sonnensystems. Die Möglichkeiten sind dabei genauso unendlich wie das Weltall selbst. Nach und nach würden diese Bibliotheken der Menschheit immer weiter heranwachsen und letztlich wären die Handabdrücke unserer gesamten Zivilisation, Spezies und Welt im All zu finden. Auch noch nach dem Weltuntergang und Ende der Menschheit.

Ein Backup der Zivilisation

Ein Archiv des menschlichen Wissens im All? Nova Spivack, der Mitgründer der “Arch Mission Foundation” hat dazu eine klare Meinung:

Wir dachten an dieses Projekt, um die menschliche Zivilisation rund um das Sonnensystem zu archivieren – um eine permanente externe Sicherung aller unserer kulturellen Errungenschaften zu schaffen. Also unser Wissen, unsere Kunst, unsere Sprachen, unsere Geschichte. Alles das, was der menschliche Geist hervorgebracht hat.

Tatsächlich ist diese Aussage oder der Wunsch von Spivack nachvollziehbar. Wobei eine “permanente externe Sicherung” wohl eher eine Träumerei ist. Eine “Sicherung”, das kennt man von seinem eigenen PC, dient dazu, dass man etwas Verlorenes wiederherstellen kann. Ist aber die Menschheit “verloren” bzw. als Zivilisation untergegangen und benötigt eben diese “externe Sicherung” – wie soll sie an diese auf dem Mond oder sonst wo herankommen, ohne Raumfahrt? 

Für die “Arch Mission Foundation” sind diese zukünftig im ganzen Sonnensystem verteilten Backups der Zivilisation natürlich auch und vor allem für Außerirdische gedacht. Ist unser Planet noch so zerstört und haben Wind, Wetter und Plattentektonik die Abdrücke unserer Kultur noch so zerstört, sind die Nickelplatten im All noch da.

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Natürlich macht es dabei auch und vor allem die Masse der Bibliotheken, die wir in unserem Sonnensystem verteilen. Nova Spivack dazu:

“Nickel ist ein Element, das nicht korrodiert. Im Grunde für immer im Weltraum hält und kosmische Strahlung kann es nicht beschädigen. Wir sind partnerunabhängig, also fliegen wir mit jedem, der uns Raum gibt.

Wir wollen viele Kopien an viele Orte bringen, damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese Archive überleben und in ferner Zukunft gefunden werden.

“Astrobotic” ist dabei das erste (private) Unternehmen, dass diesem Projekt “Raum, gibt”, wenn es Mitte 2020 zum Mond fliegt.

Macht das alles Sinn?

Abgesehen vom “Zwang”, dass unsere Spezies überall ihre Spuren hinterlassen muss, fragt man sich natürlich, was das für einen Sinn haben soll. Sinnvoll ist es, wenn man daran glaubt, dass diese Millionen oder Milliarden von Dokumenten etc. eines Tages auch von Aliens gefunden werden. Ob es diese Außerirdischen allerdings interessiert, was aktuell in Wikipedia steht, ist eine ganz andere Frage.

ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte. (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Kritiker sehen hier eher Werbung für die kommerzielle und private Raumfahrt. Man denke hier an Elon Musk und den in eine Erdumlaufbahn geschossenen “Tesla Roadster”. Hier war auch die “Arch Mission Foundation” mit dabei, da sich in dem Auto ein Glasdatenträger von ihnen befand, auf dem Bücher des legendären Science-Fiction-Autoren Isaac Asimov gespeichert waren.

Die Nikel-Datenträger sind winzig, dünn wie ein Haar, können je Seite rund 8.000 Textseiten speichern und sind dabei federleicht. Die Kosten für ein solches Archiv der Menschheit im All sind damit sehr überschaubar, da in der Raumfahrt mit jedem Kilogramm Gewicht gerechnet wird. Der Transport der Platten der “Arch Mission Foundation” fällt da nicht ins Gewicht, wenn die Organisation um eine Mitfluggelegenheit bittet.

Fragt man aber nach dem Nutzen dieser ganzen Pläne, sieht es ganz anders aus. Denn den gibt es ganz einfach nicht für uns als gegenwärtige Menschheit. Lediglich das Wissen um die Tatsache, dass wir irgendwo im All unsere Spuren hinterlassen haben und theoretische Entdecker sich so an uns erinnern könnten. Wobei diese zukünftigen Finder allein durch den Schrott unserer Raumfahrt auf anderen Himmelskörpern von erfahren werden. Jedoch nur, dass es uns gab und wir eben diese Art von Technologien besaßen. Mehr nicht.

Eine mutmaßlich uns in späteren Erdzeitaltern folgende “Menschheit” oder aber eines Tages ankommende Außerirdische wären die Nutznießer der Weltraum-Archive. Gleichgültig, ob diese auch wirklich mit dem, “was der menschliche Geist hervorgebracht hat”, etwas anzufangen wissen. Doch hier muss man positiv denken und auf deren Neugierde, Interesse sowie Forscher- und Entdeckerdrang hoffen …

Weltraum-Archive: Eine alte Idee

In der Science-Fiction ist die Idee von Archiven und Bibliotheken im All nicht neu. Auch bei der beliebten TV-Serie “Star Trek – The Next Generation” war dies schon Thema, als man zufällig ein Millionen Jahre im All umher fliegendes Archiv einer untergegangenen Zivilisation fand.

VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L.A. Fischinger / Tatjana Ingold)
VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter: wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L. A. Fischinger / T. Ingold)

Selbst in der Welt der Wissenschaft hatte man schon die sonderbarsten Ideen, was die Verbreitung unseres Wissens im All angeht. So wurde beispielsweise erst 2015 vorgeschlagen, dass man mittels Radioteleskop das komplette Internet inkl. Wikipedia ins All senden solle. Für potenzielle außerirdische Empfänger, die so auf uns aufmerksam werden und sich dadurch über uns informieren könne. Ob sie wollen, oder nicht.

Auf einen Kongress habe ich selber das Thema in einem Vortrag einmal anders herum darlegt. Nämlich wie Außerirdische, die vor Jahrtausenden einmal hier auf unserer Erde gewesen sein könnte, uns eine Botschaft über tausende von Jahren hinweg in die Zukunft hinterlassen haben könnten. Quasi also deren “Bibliothek”, die wir erst als technologische Spezies entdecken und verstehen können.

Mein Ergebnis könnt Ihr auf diesem Blog HIER nachlesen und den Vortrag findet Ihr bei YouTube als Video HIER.

Den Erhalt von Wissen und Kultur wurde und wird in der Science-Fiction seit Jahrzehnten immer mal wieder thematisiert. Eine echte Garantie für einen Erfolg gibt es pauschal dafür nicht. Außer vielleicht die Ausbreitung einer Spezies durch Raumfahrt im All an möglichst viele verschiedene Orte.

Würden die geplanten Nikel-Datenträger tatsächlich Milliarden Jahre in unserem Sonnensystem erhalten bleiben, ist auch deren Zeit eines Tages abgelaufen: Wenn unsere Sonne stirbt und explodiert und dabei das Sonnensystem zerstört. Hat bis dahin niemand unsere Archive gefunden, war es das mit der Erinnerung an die Menschheit oder einem “Backup” …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Verlorenes Wissen, brisante Funde: Harald Lesch geht in Terra X (ZDF) “ungelösten Fällen der Archäologie” und der Prä-Astronautik auf den Grund

Das ZDF und Harald Lesch gehen in Terra X ungelösten Fällen der Archäologie nach (Bilder: ZDF / gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)
Das ZDF und Harald Lesch gehen in “Terra X” ungelösten Fällen der Archäologie nach (Bilder: ZDF / gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)

Die Sendereihe “Terra X” des Senders ZDF erfreut sich seit Jahrzehnten sehr großer Beliebtheit. Wie das ZDF jetzt ankündigte, wird im März 2018 die zweiteiligen “Terra X”-Sendung “Ungelöste Fälle der Archäologie” ins Fernsehen kommen. Harald Lesch wird sich darin in den beiden Folgen “Verlorenes Wissen” und “Brisante Funde” einigen Rätseln der Archäologie annehmen. Aber auch in der Prä-Astronautik und den Ideen der Ancient Aliens zu einigen Rätseln unsere Vergangenheit möchte Lesch nach Antworten auf Fragen der Archäologie suchen, wie es die Ankündigen verraten. Ich habe mir die Pressemitteilungen und Ankündigen des ZDF zu den Dokus einmal genauer angesehen – und ebenso für Euch die “Terra X”-Sendungen im Voraus bereits angeschaut. Denn ich ahnte nichts Gutes! Warum, das erkläre ich vorab umfassend in diesem Prä-Mystery-Review-Posting. (Spoiler-Alarm)


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mystery-Jäger Harald Lesch

Harald Lesch kennen sicher die meisten TV-Zuschauer. Er ist eine Art “Wissenschafts-Ikone” der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland und berichtet für diese in Dokumentationen und Sendungen aus der Welt der Forschung, Wissenschaft und Geschichte. Ein Mann mit vielen Gesichtern und vielen Fans, mich eingeschlossen.

Professor Lesch ist eigentlich Astrophysiker und Physik-Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Durch seine (meiner Meinung nach brillante) Art Wissenschaft & Co. über die Fernseher zu vermitteln, ist Lesch aus der TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Allerdings, darauf habe ich auf diesem Blog immer wieder gerne hingewiesen, ist er mehr oder weniger auf Kriegsfuß mit Themen aus Grenzwissenschat und Mystery Files.

In diesen Bereichen ist Lesch zweifellos auch kein Experte, der sich näher mit den Hypothesen, Spekulationen und Ideen aus der GreWi beschäftigt hat, wie es sich immer wieder zeigt. Als Mainstream-TV-Wissenschaftler fehlt Harald Lesch mit Sicherheit auch ganz einfach die Zeit, sich durch alle diese Themen zu “ackern”. Wenige sind es bekanntlich nicht.

Und niemand kann verlangen, dass solche Themen des Unfassbaren jeden interessieren. Wobei man das bei einem “öffentlichen TV-Wissenschaftler” von Fall zu Fall auch wieder ganz anders sehen kann

Dennoch hat sich der ZDF-Moderator für seinen Sender als Mystery-Jäger betätigt, um in zwei “Terra X”-Folgen zur besten Sendezeit über archäologische Mysterien zu berichten. In einer der Mitteilungen des ZDF zu den kommenden Sendungen vom 21. März liest sich das so:

Harald Lesch für ‘Terra X’-Doku im ZDF ungelösten Fällen der Archäologie auf der Spur.

Was genau diese ungeklärten Rätsel der Archäologie beim ZDF sein werden, erfährt man detaillierter im Presseportal des ZDF selbst. Und da erschreckt es einem Jäger des Phantastischen wie mich durchaus sehr!

Das ZDF und die “ungelösten Fällen der Archäologie”

Das ZDF schreibt zu den Dokus der bekannten “Terra X”-Autoren Peter Prestel und Gisela Graichen :

Menschen haben in der Vergangenheit mit einfachsten Mitteln Unglaubliches geschaffen. Viele dieser Bauwerke und Artefakte werfen bis heute Fragen auf. Auf diese rätselhaften Funde stoßen Forscher weltweit immer wieder. In der zweiteiligen “‘Terra X’-Dokumentation ‘Ungelöste Fälle der Archäologie’ sucht Harald Lesch nach Antworten auf die Frage: Wie konnten solche Leistungen ohne das heutige technische Wissen gelingen?

Frag den Lesch: Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
Mystery-Review: Frag den Lesch: Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Am 25. März zu besten sonntäglichen Sendezeit um 19.30 Uhr startet die 1. Folge “Verlorenes Wissen”. Laut Ankündigung wird es darin wohl vor allem um folgende Mysterien der Archäologie und Vergangenheit gehen:

Fraglos interessante Themen.

Vor allem der letzte Punkt, die zum Teil riesigen, künstlichen Steinkugeln von Costa Rica, sind spannend. Allerdings macht sie vor allem die Tatsache hoch-spannend, dass in Südost-Europa ein identischer “Kult” um derartige Steinkugeln existierte. Darüber hatte ich an anderer Stelle berichtet und auch auf YouTube ein Video veröffentlicht, das ich am Ende erneut eingebunden habe.

Das sind eigentlich mehr oder weniger klassische Themen zu archäologischen Rätseln, die das ZDF und Harald Lesch in der 1. Folge von “Ungelöste Fälle der Archäologie” präsentieren. Im 2. Teil der “Terra X”-Doku kommt es dann aber ganz anders, denn darin wird es um die “brisante Funde” der Archäologen und die Ideen der Götter au dem Kosmos gehen.

“Brisante Funde” der Archäologie und die Prä-Astronautik

Teil 2 sendet das ZDF am Ostersonntag, den 1. April 2018 zur gewohnten Sendezeit um 19.30 Uhr. Vor dem beliebten “Traumschiff” wird sich die “Terra X”-Folge “Brisante Funde” dem Thema Prä-Astronautik anhand einiger ausgewählter Beispiel annehmen. So heißt es in der Presseankündigung des ZDF hierzu unter anderem:

Immer wieder finden Forscher Dinge, die nach dem bisherigen Stand des Wissens kaum erklärbar sind. Felszeichen, die Astronauten zeigen, oder Menschen in Taucheranzügen. (…)

Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind.

Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, sind in ihren Augen Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen.

Prä-Astronautik pur also, und “für ‘Terra X’ untersucht Harald Lesch diese Funde”. Erwarten kann der interessierte Zuschauer laut ZDF folgende Themen:

  • Die Linien von Nazca in Peru.
  • Felszeichnungen in Italien, die Astronauten darzustellen scheinen (s. a. Buchtipp HIER).
  • “Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya” aus Mittelamerika.
  • Die prähistorischen “Karrenspuren” auf der Insel Malta.
  • Eine rätselhafte Steinscheibe aus einem 4.000 Jahre alten Grab in Ägypten.
Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)
Däniken widerlegt? Im Gegenteil: ZDF-Historiker Guido Knopp “bestätigt” (versehentlich) die Prä-Astronautik (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / D. Herper / Fischinger-Online)

Das die Hochebene von Nazca in Peru mit zu den “brisanten Funden” dieser ZDF-Doku gehört, verwundert sicher niemanden. Die anderen Themen aus der Presseankündigung sind jedoch eher Neuland in diesem Doku-Bereich des Senders bzw. der Reihe “Terra X”. Doch leider lesen wir zur Mittelleerinsel Malta und den Linien von Nazca so was hier:

So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet.

Kein Mystery-Jäger und Prä-Astronautiker deutet die uralten Steinrillen auf Malta und der Nachbarin Gozo (und anderen Regionen) als “Landebahnen” für Aliens. Niemand, da diese schon allein in ihrer Art und Beschaffenheit dafür überhaupt nicht geeignet wären. Selbst mir kam diese Idee noch nie in den Sinn oder zu Ohren.

Anders die Linien von Nazca. Diese wurden und werden in der Tat in weiten Kreisen der Prä-Astronautik als “Landebahnen” bezeichnet, da sie eben aus der Luft so aussehen. Schon die verstorbene deutsche Nazca-Forscherin Maria Reiche, heute eine Legende auf diesem Gebiet, hat ihr Aussehen so bezeichnet. Vor Erich von Däniken, der die Eben von Nazca weltberühmt machte …

Weiter heißt es beim ZDF dann aber auch zu einem anderen Thema der Sendung:

Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4.000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar für einen möglichen Raumschiffantrieb gehalten.”

Unsinn!

Gemeint ist hier eine Scheibe aus Schiefer, die 1936 der Archäologe Walter B. Emery zwischen dem Dorf Abusir und Sakkara in Ägypten entdeckt hat. Das zerbrochene Objekt lag in dem Grab des Prinzen Sabu aus der 1. Dynastie vor etwa 4.900 Jahren. Eine Scheibe mit 61 Zentimeter Durchmesser und in der Mitte einer Höhe von 10 Zentimetern. Das Aussehen der glatt polierten Scheibe erinnert an ein Schwungrad oder eine Art Schraube mit einer Narbe in der Mitte.

Niemand in der Prä-Astronautik hat behauptet, dass es ein Antriebsteil eines Alien-Raumschiffes war. Dünner und zerbrechlicher Schiefer (nicht Stein!) war sicher niemals ein technisches Bauteil. Viele Mystery-Jäger deuten es als Kopie eines technischen Objektes, deren Herkunft einige in der Prä-Astronautik und andere in Atlantis sehen. Ägyptologen meinen übrigens, es sei vielleicht eine Art Vase in einer stilisierten Form einer Lotusblüte.

Mein vorab Mystery-Review (Spoiler-Alarm)

Wer auch immer diese falschen Aussagen in den Presseankündigen des ZDF verfasst hat, kennt die Themen halt nicht. Irgendein Redakteur, der nicht ahnte, dass ein Jäger des Phantastischen wie ich hier gleich jedes Wort auf die berühmte Goldwaage legt. Was ich in solchen Fällen bekanntlich allzu gerne mache

Vor der Erstausstrahlung von “Brisante Funde” am kommenden Ostersonntag habe ich mit die Doku bereits angesehen. Die oben genannten Ankündigungen aus der ZDF-Pressemappe machten neugierig auf das, was da kommen mag. Schauen wir also auf diese Beispiele, die von der Redaktion und den Autoren ausgesucht wurden:

Die Pyramiden in Ägypten

VIDEO: Riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide gefunden: Video-Zusammenfassung aller Fakten! (Bild: Scan Pyramids/HIP Institute / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide gefunden: Video-Zusammenfassung aller Fakten! (Bild: Scan Pyramids/HIP Institute / Bearbeitung: Fischinger-Online)

“Waren die Außerirdischen schon zu Besuch, und haben ihre Visitenkarten hinterlassen?”, fragt Harald Lesch zu Beginn. So startete die Folge mit den angeblich so brisanten Funden. Den Anfang machen hier die Pyramiden in Ägypten, als wohl das “große Rätsel der Archäologie” schlechthin. Verschiedene Ideen zu deren Bau werden hier vorstellt und mit überaus beeindruckenden Computer-Animationen und Aufnahmen (wie in der ganzen Sendung) untermalt. Vor allem natürlich die Pyramide des Cheops wird thematisiert.

Ergebnis: Keiner kann beweisen, wie die Pyramiden letztlich wirklich erbaut wurden. Es sei leichter, so Lesch, mittels moderner Technologie “Geheimkammer” und “versteckte Hohlräume” in den Pyramiden zu finden, als ihre Errichtung zu erklären. Damit meint er die Entdeckung eines 30 Meter riesigen Hohlraumes in der Cheops-Pyramide, über die ich zum Beispiel HIER, HIER, HIER und HIER in Videos und Postings ausführlich berichtet habe.

Die Scheibe von Sakkara

Bei der Schieferscheibe aus dem Grab des Prinzen Sabu bei Sakkara wird es bei “Terra X” dann leider etwas voreingenommen:

Prä-Astronautiker vermuten das Antriebsrad eines Raumschiffes.

Zwar stimmt das nicht, aber im Folgenden wird die sonderbare Scheibe genauer in Kopie untersucht. Dazu wurden Modelle in verschiedenen Größen mit einem 3D-Drucker angefertigt, um diese dann im Windkanal bei “Airbus” zu testen. Die Maße bzw. Vorlagen für diese 3D-Drucke stellte das Ägyptischen Museum in Kairo zur Verfügung, wie betont wird.

Das Resultat der interessanten Versuchsreihen war, dass an dieser 4.900 Jahre alte Scheibe keine entsprechenden Eigenschaften nachgewiesen werden konnten, die für das Rad einer Turbine oder einem Schaufelrad notwendig wären.

Die “Triebwerksgeschichte ist jetzt gestorben”, so der Ingenieur Peter Sander von “Airbus” im ZDF. Allerdings fliegt das “Ding” sehr schön wie eine Frisbeescheibe. Natürlich war sie keine, aber was genau das Objekt letztlich war, bleibt bei “Terra X” offen. Zumal es bisher nur einen Fund dieser Art aus Ägypten gibt. Vielleicht war die Scheibe des Prinzen Sabu eine tragbare Feuerschale? – aber auch das bleibt ungeklärt.

Die Taucheranzüge der Maya

In den letzten Jahren haben Taucher in den zahllosen Höhlen im Land der Maya in Mexiko unzählige archäologische Funde gemacht. Sie fanden in den überfluteten Labyrinthen menschliche Schädel, Opfergaben und viele weitere Relikte des Volkes Maya. Ein ganz neues Forschungsgebiet der Maya-Forscher öffnet sich hier.

Da es aber in Mexiko Figuren gibt, die scheinbar Helme und Anzüge tragen, fragt Lesch nun, ob die Maya Taucheranzüge hatte, um in diese Höhlen zu gelangen. Viele der entdeckten Funde seien nämlich so weit von den Höhleneingängen entfernt gemacht worden, dass diese ohne Taucherausrüstung niemand erreichen könne. Darum, so weiter, meinen einige, dass diese Maya-Figuren mit Helmen usw. Taucher darstellen würden. Obwohl diese Darstellungen in der Prä-Astronautik eher als Astronauten aus dem All interpretiert werden.

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Es wird aber auch eine Lösung des “archäologischen Rätsels” der Maya-Funde unter Wasser angeboten: Die Höhlen lagen einstmals trocken, was zum Beispiel alte Feuerstellen in diesen belegen.

Mich hat dieses Thema ehrlich gesagt etwas verwirrt. Jedoch nur, da wohl niemand ernsthaft Maya-Priester in Taucheranzügen in diesen Maya-Figuren mit ihren Helmen sieht. Priester-Taucher also, die dann unter Wasser durch die Höhlen tauchten und dort Opfergaben erbrachten. Vielleicht wurde das ja mal in der TV-Serie “Ancient Aliens” so ausgesprochen?!

Wobei es allerdings bekannt sein dürfte, dass diese Höhlen einstmals eben trocken und damit gangbar waren …

Felszeichnungen von Astronautengöttern

Hier geht es um die hunderttausenden von Feldbildern im Gebiet des Val Camonica in Oberitalien. es sollen 350.000 an der Zahl sein. Der Mystery-Autor Reinhard Habeck hat zu diesen archäologischen Rätseln 2014 das Buch “Steinzeit-Astronauten: Felsbildrätsel der Alpenwelt” veröffentlicht.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube

Zusammengefasst kann man sagen: Nichts Genaues weiß man hierzu. Harald Lesch bzw. das ZDF berichten vor allem davon, wie Forscher vor Ort diese kaum zu zählenden Felsbilder dokumentieren und erhalten wollen. Eine gigantische Aufgabe bei der Anzahl der Fundstellen.

Natürlich werden auch und gerade die Felsbilder mit “Helmen” und “Strahlen” in “Brisante Funde” gezeigt. Eben genau jene, die seit Jahrzehnten in der Grenzwissenschaft/Prä-Astronautik als vorzeitliche Darstellungen von Göttern aus dem All gedeutet werden. Ihr seht die beiden besagten Figuren im Titelbild unten rechts eingefügt.

Eine Erklärung kann aber auch “Terra X” für diese Abbildungen im Fels nicht geben. Vielleicht war es einfach Phantasie oder es sollen Schamanen mit Kopfschmuck sein, wie es heißt.

Harald Lesch dazu sehr treffend:

In fremden Formen nach bekannten Mustern fahnden, das ist unser größtes Problem.

Letztlich aber bleiben die Felsbilder des Val Camonica tatsächlich ein ungelöstes Rätsel. Weder die eine noch die andere Vermutung kann schließlich wirklich belegt werden.

Die Linien von Nazca

Keine Sendung über Rätsel der Archäologie kommt ohne Nazca aus. Der “Weltraumbahnhof der Außerirdischen”, wie Lesch die Hochebene in Peru in der “Terra X”-Doku nennt …

Mehr als positiv fällt hier aber sofort auf, dass das ZDF den Linien und Pisten von Nazca mehr Zeit einräumt, als den dortigen Scharrbildern von Tieren usw. In den meisten Fällen ist das nämlich genau umgekehrt! Auch fehlt nicht der Hinweis, dass es auch an anderen Orten der Welt solche Bilder gibt, die man in ihrer Komplexität nur aus der Luft sehen kann.

Dr. Markus Reindel ist jener deutsche Archäologe vor Ort in Peru, der im Zusammenhang mit den Nazca-Linien meistens genannt wird. So auch bei “Terra X”, wo er vermutet, dass diese Scharrbilder für “Ritualhandlungen in Verbindung mit Wasser” standen. Grund für diesen Kult um das lebenspendende Wasser sei beim Volk der Nazca gewesen, dass die Wüste mehr und mehr ihren Lebensraum vernichtete.

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Landebahnen für Außerirdische in Peru waren diese Pisten und Linien nie, so Reindel. Sie konnte es auch nicht gewesen sein, da die Ausgrabungen in Nazca auf diesen “Landebahnen” Reste von Häusern gefunden haben. Archäologische Grabungen zeigten weiter, dass sich auf diesen “Landebahnen” Bebauungen aller Art befanden, die eine Landung von Aliens im Wege gestanden hätten.

Reindel:

Das waren ‘Aktionsflächen’ für die Ritualhandlungen der Nazca-Leute. Darauf hat etwas stattgefunden. Das waren Plätze, auf denen Prozessionen stattgefunden haben, auf denen Kulte und Rituale im Zusammenhang von Wasser und Fruchtbarkeit stattgefunden haben.

Für diese These spreche auch, so “Terra X” weiter, dass das Erdreich unter diesen Pisten und kilometerlangen Linien verdichtet ist. Schlussfolgerung: Hier liefen unzählige Menschen immer wieder in rituellen Prozessionen über die Scharrbilder – so wurde das Erdreich von Nazca zusammengepresst:

Gut möglich, dass so so die Götter im Himmel um Hilfe anflehten“.

Wer diese “Götter im Himmel” waren, sagt die Idee der Prä-Astronautik. Nicht erwähnt wird die Tatsache, dass die Idee der Astronautengötter in Nazca (meistens) sagt, dass hier die Menschen die Aliens “kopierten”. Sie sahen Spuren einer Niederkunft der Himmelswesen und kopierten diese immer und immer wieder. Bis sich der heute bekannte Kult der Nazca-Linien entwickelte, die damit eben tatsächlich ihre Götter im Himmel huldigten …

Übrigens wird nicht dargelegt, ob diese Bebauungen auf den Pisten und Linien gleichzeitig mit diesen “Landebahnen” entstanden, oder ob diese vielleicht erst nachträglich darauf errichtet wurden.

Die “Karrrenspuren” von Malta

Malta und die Nachbarinsel Gozo “gelten als Hotspot für Prä-Astronautiker und UFOlogen”, so Harald Lesch in der Doku. Grund sind die legendären “Cart Ruts”, die Karrenspuren, die die Inseln überziehen und von Menschen geschaffenen wurden. Sie sehen aus der Luft aus wie die “Gleisanlage eines modernen Rangeierbahnhofs” und könnte irgendwie mit den Transport von Lasten in Zusammenhang stehen.

Ob das so war, ist unklar. Die 22 bis zu 7.000 Jahre alten Tempel auf Malta sind älter als die “Karrenspuren”, die auch nicht zu diesen Monolithanlagen hinführen. Und doch haben die allermeisten der Spuren eine gleiche oder fast gleiche Spurbreite von knapp über einem Meter und konzentrieren sich “zu 90 Prozent” an den Steinbrüchen der Insel. Möglicherweise wurden die Steine auch irgendwie zum Meer geschafft. Immerhin führen einige dieser Spuren direkt ins Meer und unter Wasser auch weiter. Solche “Unterwasser-Gleise” kann man auf Malta vom Land aus sehen. Vor allem natürlich von Anhöhen und Klippen aus.

Aber wozu das alles, wenn die ZDF-Sendung richtig liegt? Gab es hier vor Jahrtausenden etwa einen Stein-Export? Wenn ja, wo sind diese von Malta exportierten eigentlich jetzt?

Von Karren, deren Räder sich nach und nach in das Gestein eingruben, können sie trotzdem nicht stammen. Ganz richtig weist “Terra X” darauf hin, dass es keine Spuren von den Zugtieren gibt und einige der Kurven zu eng für einen Wagen sind. Vor Ort auf Malta und Gozo erkennt man übrigens noch weitere Details, die eindeutig gegen diese Deutung von Karrenspuren sprechen.

VIDEO: Interview zu den uralten Stein-Rätsesl auf Malta, Teneriffa und den Azoren (Bild: M. L. Sievers)
VIDEO: Interview zu den uralten Stein-Rätsesl auf Malta, Teneriffa und den Azoren (Bild: M. L. Sievers)

Diese Spuren in den “Cart Ruts” widersprechen gleichzeitig aber auch der Deutung, dass sie von “Stangenschleifern” sind. Das sind Transportmittel bzw. “Karren” ohne Räder, deren “Boden-Auflage” am Ende zwei Holzbalken sind. Mit diesen Balken oder eben Stangen schleift man dann die zu transportierende Last über das Gelände.

Letztlich findet die ZDF-Doku auch für die “Gleise von Malta“, wie sie auch genannt werden, keine Erklärung. Nur, dass sie von Menschen gemacht oder verursacht wurden, und es auch an anderen Orten diese Rillen im Gestein gibt.

Jene Spuren, die außerhalb von Malta zu sehen sind, sollen nach “Terra X” angeblich natürlich entstanden sein. Das aber ausnahmslos alle anderen “Gleise” natürlichen Ursprungs sind, ist mehr als fraglich …

Harald Lesch dazu treffend:

Viele Rätsel warten noch darauf gelöst zu werden.

Mystery-Review: Fazit!

Wirklich jedem und allen alles Recht machen, kann wohl keine Sendung oder Dokumentation der Welt. Vor allem nicht vielen Grenzwissenschaftlern, wenn es um Themen eben dieser Grenzwissenschaften geht. Irgendwer findet immer was zu meckern, man sieht es ja an diesem Mystery-Review von mir.

Trotz der “gruseligen Pressemitteilungen” des ZDF zu der Doppel-Doku “Ungelöste Fälle der Archäologie” haben sie sich gelohnt. Ein gut verpacktes Mittelmaß, das eigentlich ohne Hohn und Häme gegen die Prä-Astronautiker auskommt. Erstaunlicherweise wurde nicht mal Erich von Däniken mit nur einem Wort erwähnt, wo er doch der Prä-Astronautiker ist. Vor allem natürlich im Zusammenhang mit den Linien von Nazca.

Man sollte durchaus immer bei solchen Sendungen bedenken, dass sie sich nicht an die Experten und Kenner der Grenzwissenschaft und Mystery Files richtet. Zur besten Sendezeit am sonntäglichen Vorabend will man die Masse der TV-Konsumenten erreichen. Wie eigentlich bei jeder TV-Doku. Dass vielen Kennern der Materie ebenso viel bekannt ist, spielt da keine Rolle. Dem Mainstream ist es eben tatsächlich vieles sicher neu. Einer der Gründe, warum derartige Sendungen bei den “alten  Hasen” oft nicht gut ankommen …

Oben ging es praktisch nur um den 2. Teil, der am 1. April gesendet wird. Ich habe mir aber auch den 1. Teil “Verlorenes Wissen” vorab angeschaut, und mein Fazit trifft auch auf diesen zu …

Video zum Thema “Steinkugeln von Costa Rica” und – in Europa:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zu den Themen “Rätsel der Archäologie” sowie “Prä-Astronautik” bei amazon.de:

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Truhe / Deko-Box (lang): Astronautengötter-Darstellungen auf einer Felswand (handgemacht)

Götter aus dem Kosmos – vor Jahrtausenden auf unserem Planten?!

Felszeichnungen mit Astronautengöttern

DAS MOTIV:

Eine Felswand des Phantastischen …

Wir finden auf dem ganzen Planeten Felsbilder, Höhlenzeichnungen, Relief-Darstellungen und mehr von sonderbaren Wesen. Fremdartige Gestalten, die zwar dem Menschen ähneln aber offensichtlich keine sind. Aber was sind sie? Wer waren sie? Außerirdische?

Das hat schon die Prä-Astronautik-Legende Erich von Däniken in seinen ersten Büchern ab 1968 so interpretiert. Eine Vielzahl seiner Fans und Prä-Astronautiker teilen diese Ansicht bis heute.

Die Idee der “Raumfahrt der Antike” sagt hier, dass all dieses rätselhaften “Kreaturen” möglicherweise Erinnerungen an Begegnungen mit Außerirdischen sind. Unwissend über die wahre Natur der Wesen aus dem All deuteten unsere Vorfahren diese weltweit als “Götter” oder verstorbene “Ahnen”.

So auch auf dieser Felswand aus den USA, auf der sich diese geisterhaften Figuren finden – könnten diese Astronautengötter sein?

Große Augen, scheinbar sehr groß und/oder schlank und irgendwie, als seien sie nicht von dieser Welt – so erscheinen einem diese “Götter”. Und was mögen die “Schlangen” bedeuten, die unserer Vorfahren hier an die Felswand neben den fremden Wesenheiten malten? Was diese seltsamen “Kreise” neben dem Kopf einer der Figuren? Und wieso findet sich eigentlich kein ganz normaler (sprich: irdischer) Mensch auf diesem Motiv?

Eine überaus erstaunliches Felsbild, dass wie kaum ein anderes Bild dieser Art die Spekulationen um Astronautengötter aus dem Universum veranschaulicht. Als “Bonbon” wurde bei der qualitativen Bearbeitung des Bildes ein UFO, die Spinne von Nazca und ein “Grey-Kopf” in das Motiv der Leinwand eingefügt. Dieses Zusatz-Details sind also nicht Teil der Originalabbildung der Felsmalerei, auch wenn es im Layout und der Struktur der Original-Felszeichnung genau angepasst wurden.

“Gekrönt” wird das lediglich farblich verbesserte Aufkleber-Motiv der Box mit einem klaren Statement für alle Jägerinnen und Jäger des Phantastischen:

“Astronautengötter”

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Lars A. Fischinger: “Rätsel um den Dongting-See – 45.000 Jahre alte Riesen-Pyramiden in China?” (E-Book)

Neue Fakten und neue Fragen …

Neue Spuren eines Mythos der Prä-Astronautik!

Seit fast 60 Jahrzehnten kursiert die Geschichte, dass in China die Reste von 45.000 Jahre alten und 300 Meter riesigen Pyramiden am Dongting-See gefunden wurden. Angebliche Rundpyramiden, die keiner Kultur zugeordnet werden können. Ebenso seien unweit dieser gewaltigen Monumente Höhlenlabyrinthe entdeckt worden, die gleichfalls von einer überaus fortschrittlichen Zivilisation geschaffen worden seien. Und, als sei dies nicht schon phantastisch genug, sogar Felszeichnungen mit “UFOs” und “fremden Wesen” haben die Archäologen aus Peking damals dort vorgefunden.

Alles nur Erfindung?

Video zum Thema: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See
Video zum Thema: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See

Für Kritiker der Prä-Astronautik und der Themen des Erich von Däniken nichts weiter als Hirngespinste. Eine Zeitungsente eines Magazins für Vegetarier vom September 1961, die seit dem die Runde in der Grenzwissenschaft macht. Und doch gibt es nach so vielen Jahrzehnten neue Spuren und neue Fakten, die bisher vollkommen unbekannt waren!

Nicht nur, dass die Geschichte um den Dongting-See und den angeblichen Pyramiden sowie Felsbildern dort schon Jahre vor der (angeblich) ersten Veröffentlichung 1961 publiziert wurde. Auch der chinesische Archäologe, der diese Funde einst untersucht haben soll, ist keine Erfindung, wie es die Skeptiker bisher alle annahmen. Es hat ihn zur fraglichen Zeit tatsächlich gegeben, er war Professor für Archäologie und er war an der Universität von Peking tätig. Genau so, wie es die Berichte über die Entdeckungen am Dongting-See seit Jahrzehnten gesagt haben…

Das neue E-Book “Rätsel um den Dongting-See” von Lars A. Fischinger schildert die mühsame Suche nach Quellen und Spuren hinter einer schon fast vergessenen Geschichte aus der Welt des Unfassbare – und liefert neue und erstaunliche Fakten.

Steckt also vielleicht doch mehr hinter dieser seltsamen Geschichte, als bisher gedacht?

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45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See! +Neues eBook & YouTube-Video+

Gibt es in China 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden? (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Gibt es in China 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden? (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit Jahrzehnten kursiert in der Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft die Geschichte von einer unfassbaren Entdeckung: Vor rund 60 Jahren sollen Archäologen am Dongting-See in China die Reste von riesigen und uralten Pyramiden gefunden haben. 300 Meter seien sie hoch gewesen und wurden auf ein Alter von 45.000 Jahren datiert. Mehr noch: Auch ein gewaltiges (künstliches) Tunnellabyrinth haben die Forscher damals angeblich am und unter dem Dongting-See gefunden. Inklusive Spuren von Ancient Aliens. Kritiker sagen, dass die Story 1961 erfunden wurde und alles Lüge und Fake sei. Doch das ist falsch, wie ich es in einem neuen eBook und diesem YouTube-Video am Ende des Beitrages zeige. Es könnte mehr hinter dieser Geschichte stecken, wie es neu entdeckte Hinweise beweisen…

45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See! +Neues eBook & YouTube-Video+ weiterlesen

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Prä-Astronautik-Aufkleber “Astronautengötter” groß (ca. 21,0 x 7,2 cm)

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„Astronautengötter und UFOs auf einer Felswand“

DAS MOTIV:

Eine (echte) Felswand mit “Göttern” als Aufkleber!

Wir finden auf dem ganzen Planeten Felsbilder, Höhlenzeichnungen, Relief-Darstellungen und mehr von sonderbaren Wesen. Fremdartige Gestalten, die zwar dem Menschen ähneln aber offensichtlich keine sind. Aber was sind sie? Wer waren sie? Außerirdische? Das hat schon die Prä-Astronautik-Legende Erich von Däniken in seinen ersten Büchern ab 1968 so interpretiert. Eine Vielzahl seiner Fans und Prä-Astronautiker teilen diese Ansicht bis heute.

Professionell bedruckte Fotoleinwand "Astronautengötter" - Exklusive nur im Shop von Fischinger-Online!
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Eine überaus erstaunliches Felsbild, dass wie kaum ein anderes Bild dieser Art die Spekulationen um Astronautengötter aus dem Universum veranschaulicht. Als „Bonbon“ wurde bei der qualitativen Bearbeitung des Bildes zwei UFOs, die Spinne von Nazca und ein Alien-Schädel in das Motiv des Aufklebers eingefügt.

Diese sind nicht Teil der Originalabbildung der Felsmalerei, auch wenn sie im Layout und der Struktur der Original-Felszeichnung angepasst wurden.

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“Astronautengötter”

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Leinwand-Druck: Uralte Felszeichnungen mit Astronautengötter-Darstellungen

Fotoleinwand auf Rahmen, professionell bedruckt:

“Astronautengötter und UFO auf einer Felswand”

DAS MOTIV:

Eine Felswand auf Leinwand gebannt …

Wir finden auf dem ganzen Planeten Felsbilder, Höhlenzeichnungen, Relief-Darstellungen und mehr von sonderbaren Wesen. Fremdartige Gestalten, die zwar dem Menschen ähneln aber offensichtlich keine sind. Aber was sind sie? Wer waren sie? Außerirdische? Das hat schon die Prä-Astronautik-Legende Erich von Däniken in seinen ersten Büchern ab 1968 so interpretiert. Eine Vielzahl seiner Fans und Prä-Astronautiker teilen diese Ansicht bis heute.

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Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind +++Artikel von Lars A. Fischinger+++

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Februar 1968: Ein junger Schweizer mit dem wohlklingenden Namen Erich Anton Paul von Däniken veröffentlicht nach einer Odyssee durch dutzende von Deutschen Verlagen im Düsseldorfer ECON-Verlag sein kleines Büchlein “Erinnerungen an die Zukunft” mit einer Startauflage von 6.000 Exemplaren. Der Herausgeber ließ bei dem Thema Vorsicht walten. Doch schon im Dezember 1968 wurden rund 120.000 Bücher in etwa zehn Neuauflagen nachgedruckt, und 1970 waren 30 Auflagen mit über 600.000 Bücher längst überschritten. Ein “Mystery-Kult” war im Mainstream geboren, der “Kult” der Prä-Astronautik – der Ancient Aliens. Doch wie kam es dazu? Hier erfahrt Ihr die ganze  Geschichte der Idee der Götter aus dem All – und wie der mittlerweile über achtzigjährige Erich von Däniken mit dem Thema Astronautengötter einen Boom ins Leben rief.

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“Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos”: Der vollständige Kult-Artikel von Wjatscheslaw Saizew von 1968

Titelbild des Artikels "Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos" von Wjatscheslaw Saizew aus Sputnik 1/1967, Frankreich (Bearbeitung: Fischinger-Online)
Titelbild des Artikels “Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos” von Wjatscheslaw Saizew aus Sputnik 1/1967, Frankreich (Bearbeitung: Fischinger-Online)

Ein absoluter Klassiker ist dieser Artikel von Wjatscheslaw Saizew aus dem Jahr 1968. Zahllose Veröffentlichten der frühen Prä-Astronautik führten genau diesen Artikel im Quellenverzeichnis an. Angefangen von Erich von Däniken in “Zurück zu den Sternen” (1969) oder auch “Aussaat und Kosmos” (1972) bis Peter Krassa in “Als die Gelben Götter kamen” von 1973. Vor allem natürlich rund um die Steinteller aus dem Baian-Kara-Ula (auch Bajan-Kara-Ula), die dort neben “Alien-Skeletten” 1938 gefunden worden sein sollen. Ein Mythos – bis heute. Doch die Geschichte um die vor 12.000 Jahren angeblich auf der Erde abgestürzten Aliens mit Namen “Dropa” war in diesem Artikel vor 50 Jahren nur ein Thema von vielen. Saizew schrieb schon damals von biblischen “Engeln” in Raumschiffen, von UFO-Bildern auf christlichen Fresken im damaligen Jugoslawien, den rätselhaften Dogu-Figuren aus Japan, UFOs bei der Geburt Jesus Christus und vielem weiteren mehr. Doch lest selbst, denn hier findet Ihr diesen Kult-Artikel vollständig online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein absoluter Klassiker ist dieser Artikel von 1968 bis heute. Aus dem einfachen Grund, dass es genau dieser Artikel, von Wjatscheslaw Saizew in “Sputnik” Nr. 1/1968 war, der vor Jahrzehnten die Quelle vieler Spekulationen der Prä-Astronautik war. Vor allem natürlich rund um die Steinteller aus dem Baian-Kara-Ula (auch Bajan-Kara-Ula), die dort neben “Alien-Skeletten” 1938 gefunden worden sein sollen.

Zahllose frühe Veröffentlichten der Prä-Astronautik führten genau diesen Artikel im Quellenverzeichnis an. Angefangen von Erich von Däniken “Zurück zu den Sternen” (1969) oder auch “Aussaat und Kosmos” (1972) bis Peter Krassa “Als die Gelben Götter kamen” von 1973.

Ausgegraben hat den Artikel  einst mein Kollege Jörg Dendl aus Berlin bei seinen Recherchen.

Wie war das also zum Beispiel nochmal mit den “Steinscheiben von Baian-Kara-Ula” in China und den dort vor 12.000 Jahren angeblich abgestürzten Außerirdischen mit Namen “Dropa”? Ein Thema, das ich inzwischen eher als Ente denn als Fakt ansehe. Solange wir bei diesem Thema (seit mindestens 1968) praktisch auf der Stelle treten.

Zusammengefasst habe ich zum Beispiel  die “Dropa-Sache” 2010 in meinem Buch “Verbotene Geschichte”. Auch um die Aussagen dazu in meinem 1.  Buches von 1996 zu korrigieren. Ebenso mit zahlreichen weiteren Informationen in diesem Blog-Artikel HIER.

Die französische Version des Artikels von Wjatscheslaw Saizew, die bereits in “Sputnik” Nr. 1/1967 erschien, findet Ihr übrigens als Bilddateien im Netz HIER. Das Bild der Startgrafik dieses Postings ist von dort übernommen worden. Es ist übrigens ein Gemälde und keine authentische Höhlenzeichnung, wie oft zu lesen war und ist.

Mehr als nur die außerirdischen “Dropa”!

Wie in dem unten stehenden Artikel “Wissenschaft oder Phantasie?” zu lesen ist, war die Geschichte um die “Dropa” vor 50 Jahren darin nur ein Thema. Fraglos aber das bekannteste.

Allerdings schrieb Saizew schon damals von biblischen “Engeln” in Raumschiffen und damit von Ancient Aliens in der Bibel. Gleiches gilt für die These, dass der “Stern von Bethlehem” vor 2.000 ein UFO gewesen sein könnte, die legendären “Raumschiffbilder” im Kloster Desani, die auf einem Bild mit der Kreuzigung Jesu am Himmel fliegen und viele weitere Spekulationen mehr. Wir finden darin sogar bereits die seit einigen Jahren wieder aktuellen Felsbilder aus den Alpen in der Schweiz und Italien, die Astronauten aus dem All darstellen sollen oder eben könnten.

Wjatscheslaw Saizew hat all das in seinem Artikel damals sogar mit Fotos illustriert, die heute wohl jeder Grenzwissenschaft & Mystery Files-Interessierte in aller Welt kennt. Beispielsweise die “Steinzeit-Astronauten”, wie der Autorenkollege Reinhard Habeck sie in seinem gleichnamigen Buch zum Thema 2014 nannte, auf Felszeichnungen in den Alpen.

Dazu schrieb Saizew als Bildunterschrift vor einem halben Jahrhundert:

Vor 4.000 Jahren entstanden in den Schweizer Alpen die Felszeichnungen dieser Wesen mit eigenartigen Kopfhüllen, die wie kosmische Helme aussehen.

Doch lest selbst …


Wjatscheslaw Saizew: “Wissenschaft oder Phantasie? / Sendboten aus dem Kosmos”

(aus “Sputnik” Nr. 1/1968, S. 44 – 63)

Die Nachfahren der Marsbewohner sind unsere Nachbarn – Die Peruaner sahen vor 12.000 Jahren Raumschiffe – Anhand von Bibellegenden und Apokryphenforschungen stellt ein sowjetischer Wissenschaftler gewagteste Hypothesen auf!

Wjatscheslaw Saizew, Kandidat der philologischen Wissenschaften (Fachgebiet serbische Literatur) ist am Institut für Literatur der Akademie der Wissenschaften der Belorussischen SSR tätig.

Von Schriften der russischen Gelehrten Konstantin Ziolkowski und Nikolai Rynin angeregt, kam Saizew auf den Gedanken, dass unser Planet sich seit undenklichen Zeiten in der Sphäre innergalaktischer Kontakte befindet.

Dreißig Jahre lang trug Saizew Beweismaterial zusammen, das diesen Standpunkt bestätigt. 1959 stellte er in den Studien ‚Kosmische Reminiszenzen in alten Schriften‘ und ‚Die Evolution des Weltalls und die Vernunft‘ die Hypothese auf, dass die Erde von Abgesandten anderer Zivilisationen aufgesucht wurde.

Je umfassender unsere Erkenntnisse werden, je mehr wir die Welt erschließen, desto mehr Rätsel sehen wir uns gegenüber; ihre Zahl ist größer als die der Lösungen und Entdeckungen. Jedes gelüftetes Geheimnis bringt neue Zweifel.

Raumschiff auf dem Himalaja

Die Zeitschrift ‚Das vegetarische Universum’ berichtete 1964 über die Entdeckung eines chinesischen Archäologen. An der Grenze zwischen China und Tibet liegt die Gebirgsgegend Bajan-Kara-Ula mit ihren zahlreichen Höhlen. Seit etwa 25 Jahren finden Archäologen in diesem Gebiet seltsame Steinscheiben mit rätselhaften Mustern und Hieroglyphen. Vor Tausenden von Jahren dürften Höhlenbewohner mit unbekannten Werkzeugen diese Scheiben aus dem Stein gemeißelt haben; die Zahl der bisher aufgefundenen Werkzeuge beträgt 716 Stück.

Alle Scheiben haben wie Schallplatten ein Loch in der Mitte, von dem sich spiralförmig eine Doppelrille bis zum Rand hinzieht. ‚Das vegetarische Universum’ schreibt über diese Rillen. „Offenbar handelt es sich nicht um Tonrillen, sondern um Schriftzeichen, um die seltsamsten Hieroglyphen, die jemals in China, ja in der ganzen Welt entdeckt worden sind.“

Archäologen und Fachleute für alte Schriftzeichen zerbrachen sich 20 Jahre lang den Kopf, um hinter das Geheimnis dieser Spiralen zu kommen. Die Lösung erwies sich mittlerweile als so verblüffend, dass die Pekinger Akademie für Prähistorische Forschungen dem Professor zunächst untersagte, etwas darüber zu publizieren. Als der chinesische Archäologe schließlich die Erlaubnis erhielt, veröffentlichte er zusammen mit seinen vier Kollegen eine Abhandlung unter dem Titel ‚Rillenschriftzeichen, die über Raumschiffe berichten, die den Scheibeninschriften zufolge vor 12.000 Jahren existierten’.

In den Gebirgshöhlen von Bajan-Kara-Ula leben die kleinwüchsigen Volksstämme der Dropa und der Cham, deren Stammesangehörige nur etwa 1,30 m groß werden. Bisher konnte die Wissenschaft sie noch keiner ethnischen Gruppe zuordnen, zumal es über diese Stämme nur höchst spärliche Informationen gibt.

Bei der Entzifferung der Schriftzeichen auf den seltsamen Scheiben stießen der chinesische Archäologe und seine Kollegen auf eine Erwähnung der Dropa und der Cham: „Die Dropa glitten mit ihren Luftfahrzeugen aus den Wolken herab. Zehnmal bis zum Sonnenaufgang versteckten sich Männer, Frauen und Kinder in der Höhlen. Schließlich verstanden sie die Zeichen und sahen ein, dass diesmal die Dropa mit friedlichen Absichten gekommen waren…“

In einer deutschen Zeitschrift wird an dieser Stelle der Einwand erhoben, es sei wohl anzunehmen, dass ein Schriftkundiger aus dem Volksstamm der Cham sich einen Scherz über die Raumschiffe erlaubt habe; vielleicht sei das Ganze aber auch nur ein Aberglaube. Der Autor des Beitrags wiederlegt aber diese Mutmaßungen, denn es gibt noch andere Schriftzeichen der Cham, in denen das Bedauern über den Untergang ihrer Luftfahrzeuge bei der Landung in den unbewegsamen Bergen und darüber geäußert wird, dass es ihnen nicht gelingen wollte, neue Raumschiffe zu bauen!

Nach Ansicht der chinesischen Archäologen sind die Schriftzeichen von Bajan-Kara-Ula so geheimnisvoll, dass ihre Auslegung und wissenschaftliche Verwendung größter Umsicht bedürfen.

Um die Scheiben gründlicher zu erforschen, übersandte man Gesteinsproben zur Analyse nach Moskau. Hier wurde eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Die Scheiben enthalten viel Kobalt und ein anderes Metall. Weitere Untersuchungen ergaben einen ungewöhnlichen Vibrationsrhythmus, als seien die Scheiben geladen oder einer elektrischen Ladung angeschlossen worden.

Die Scheiben von Bajan-Kara-Ula sind immer noch ein Rätsel, das auf Geschehnisse vor 12.000 Jahren zurückgeht.

Alte chinesische Sagen künden von kleinen schmächtigen gelben Menschenwesen, die angeblich aus den Wolken herabgestiegen seien. Sie sollen äußerst hässlich gewesen sein: riesige Köpfe und spindeldürre Leiber. Ihre Hässlichkeit habe bei den irdischen Stämmen Abscheu erregt, sie seien von allen gemieden und von irgendwelchen „Menschen auf fliegenden Rossen“ sogar geprügelt worden.

Soweit die Sagen. Die Wirklichkeit gibt ihnen aber bis zu einem gewissen Grade recht: Archäologen und Höhlenforscher fanden in den Höhlen von Bajan-Kara-Ula Überreste von Grabstätten und Skeletten; ihr Alter wird auf 12.000 Jahre geschätzt. Das waren Menschen mit Riesenschädeln und schwachem Knochenbau. Die ersten chinesischen Expeditionen, die diese Grabstätten entdeckten, schrieben in ihren Berichten von einer „verschwundenen Affenart“. Bisher hat aber noch niemand Affengräber oder Scheiben mit Schriftzeichen prähistorischer Affen gefunden.

Daran ist zweifellos viel Sinnwidriges und Verworrenes. Hinzu kommt, dass die Höhlenwände vielerorts Darstellungen der aufgehenden Sonne, des Mondes und der Sterne aufweisen mit zahlreichen Punkten (oder kleinen Gegenständen?) von Erbsengröße dazwischen, die sich gleichsam nach und nach den Bergen und der Erdoberfläche nähern.

Himmlische Eier

In einer peruanischen Sage heißt es, dass einst Menschen des Landes aus bronzenen, goldenen und silbernen Eiern geboren wurden, die vom Himmel fielen.

Diese Sage wird von Jean Jacques Elisée Reclus in seinem bekannten Buch ‚Die Welt und die Menschen’ erwähnt, doch nicht erörtert.

Die Zeit brachte ein Pendant zu dieser Sage in der Malerei. Das berühmte „Eiersujet“ kommt in den berühmten Tassili-Fresken vor. Sie wurden im Inneren der Sahara von dem französischen Leutnant Brennan entdeckt. Auf seinen Spuren traf aus Frankreich eine spezielle Expedition unter der Führung von Henri Lhote ein, der später das Buch ‚Auf der Suche nach den Tassili-Fresken’ herausgab. Der französische Wissenschaftler entdeckte auf den Fresken neben Tierbildern und Jagdszenen seltsame Figuren mit skapahnderartigen Anzügen und runden Helmen. Auf den Fresken sieht man deutlich, wie die Helme mit den Skaphandern verbunden sind. Die Skaphander weisen aber keine Ähnlichkeit mit Ritual- oder Jagdkleidung auf, noch weniger mit Jägern, die Straußeneierschalen als Helme benutzten, wie einige Wissenschaftler annehmen. Ein Straußenei hat nämlich einen Durchmesser von höchstens 15 cm. Henri Lhote bezeichnete die rätselhaften Figuren bedingt als „Marsbewohner“.

Der französische Forscher, der die seltsamen Kompositionen in den Tassili-Höhlen beschreibt, hebt eine Zeichnung hervor. Sie stellt ein „Wesen“ dar, das einem eiförmigen, mit konzentrischen Kreisen bedeckten Gegenstand entsteigt, welche entweder an ein Ei oder – was wahrscheinlicher ist – an eine Schnecke erinnert.

Besteht hier wohl ein Zusammenhang zwischen der peruanischen Sage und den Tassili-Fresken?

Dabei hat es aber nicht sein Bewenden. Später fand diese Motiv in der altgriechischen Skulptur seinen Niederschlag. Die Dioskuren, Kastor und Pollux, sowie Helena und die Nemesis wurden von einigen Bildhauern mit Eierschalen auf dem Kopf dargestellt. In griechischen Sagen heißt es, dass diese Gestalten aus himmlischen Eiern geschlüpft seien.

Wie entstand die ungeheuerliche Vorstellung, dass ein Mensch aus deinem Ei schlüpfen könnte? Hatte jemals ein Mensch derartiges in der Natur beobachten können? Vielleicht entstand diese Vorstellung durch den Vergleich mit der Geburt von Vögeln oder Fischen? Was hat dann der Himmel, von dem die Eier gefallen seien, damit zu tun?

In einer Variante der südamerikanischen Sage heißt es, dass die Eier mit Löwenzahn vom Himmel gefallen seine…

Es gibt keine einzige Auslegung dieses Motivs, und deshalb kann man nur eine Variante annehmen, so phantastisch diese auf den ersten Blick auch scheinen mag.

Das Motiv er himmlischen Eier konnte wie jeder andere Mythos, jede Legende unter Mythos, jede Legende unter dem Eindruck konkreter Erscheinungen entstehen, die offensichtlich mit dem Himmelsraum zusammenhingen. Es ist anzunehmen, dass der Beobachter aus uralten Zeiten eine Kapsel mit einem Lebewesen vom Himmel herabsteigen sah. Man kann sich sogar vorstellen, was sich dieser Beobachter dabei dachte: Vor seinen Augen wurde ein Mensch aus einem himmlischen Ei geboren.

Die „Visitenkarten“ der Sendboten aus dem All

Bei zeitlich voneinander unabhängigen Ausgrabungen in den Präfekturen Aomori und Iwate stießen japanischen Archäologen auf kleine Figuren, die Menschen oder menschenähnlichen Wesen in seltsamen, skaphanderartigen Anzügen und mit großen Helmen darstellten. Die Helme zeigen deutlich eine mit Schlitzen versehene Schutzbrille, Atmungsfilter, Antennen und Hörvorrichtungen. Die Skaphander sind sogar mit „Visiergeräten“ ausgerüstet. Die Figuren sind als Dogu bekannt. Die Zeitschrift „Freie Welt“ (Heft 12/1966) brachte einen Beitrag über die jüngsten Erkenntnisse der sowjetischen kosmischen Wissenschaft und fasste eine Serie von Felszeichnungen und Dogu-Fotos unter dem Scherztitel „Visitenkarten“ zusammen. Das Blatt betrachtet diese Zeichnungen und Figuren als etwaige Zeugnisse von Sendboten aus dem Kosmos.

Wissenschaftler haben bis heute schon viele Höhlenzeichnungen entdeckt. Bekannt sind die Kosmonauten-Höhlenzeichnungen von Val Camonica (Schweizer Alpen), bei Fergana, in Australien, in der Nähe von Nawoi (Usbekistan).

Mag sein, dass sich auf unserer Erde viele Spuren von anderen Planeten finden ließen. Für gewöhnlich misst man ihnen aber keine Bedeutung bei, und wenn man sie schon beachtet, dann gibt man sich nicht die Mühe, sie zu erklären.

Besonders viele Rätsel, die vielleicht kosmische Aufschlüsse geben, sind in Sagen und Mythen enthalten. Volksmythen aus Australien, dem Nahen Osten, aus Süd- und Mittelamerika und dem Fernen Osten schildern die Herkunft von Göttern aus himmlischen Gefilden. Ihre Weltauffassung enthält viele Begriffe, Gestalten und Äußerungen, die sich auf herkömmliche Art nicht aufschlüsseln lassen. Betrachtet man sie aber unter „kosmischen“ Gesichtspunkten, so beflügeln sie die Phantasie.

Der Stern von Bethlehem

Diese Legende ist mindestens 2.000 Jahre alt. Man kann sich zu ihr unterschiedlich verhalten. Man kann sie als Dichtung, als abstrakte Konstruktion ohne materiellen Gehalten betrachten, man kann aber auch überlegen, ob in den Worten „Stern von Bethlehem“ nicht doch etwas Konkretes steckt. Schon vor 350 Jahren suchte der große deutsche Astronom Johannes Kepler diese Frage zu beantworten. Vor kurzem haben sich Wissenschaftler in einem internationalen Symposium mit dem Problem des „Sterns von Bethlehem“ auseinandergesetzt.

Aber weder der deutsche Astronom noch unsere Zeitgenossen konnten eine eindeutige Antwort geben. Betrachtet man jedoch das Problem von einer etwas ungewöhnlichen Seite, so ergeben sich einige Überraschungen.

Im Altertum und im Mittelalter wurde die Phantasie der Menschen von diesem Stern angeregt, der kein fixer Stern und auch keine Sternschnuppe, sondern ein gleitender, leitender Stern gewesen sein soll. Das Erstaunlichste daran ist, dass der Stern nicht nur leiten, sondern auch innehalten konnte. Hier sei uns eine Abschweifung auf die Apokryphen gestattet, d.h. die Schriften, die im Kanon nicht anerkannt wurden und die von der Kirchenzensur für den Gottesdienst oder für erbauliche Literatur nicht zugelassen sind. Darin äußert sich das forschende Denken von Menschen, die eine Erklärung für unerklärliche Rätsel des menschlichen Seins suchten. Die apokryphischen Schriften sind umfangreich, und einige enthalten Dinge, die sich von den kanonisierten Kirchenschriften stark unterscheiden.

Unter den Apokryphen aus der frühen Zeit des Christentums ist auch die Sage von den drei Magiern; das lateinische Original entstand offensichtlich um die Mitte des 3. Jh. Später wurde die Sage in verschiedene Sprachen übertragen. In der belorussischen Übertragung aus dem 15. Jh., also 500 Jahre vor dem Raumzeitalter, in dem wir jetzt leben, findet sich eine ungewöhnliche Interpretation des Sterns von Bethlehem.

Es heißt dort, dass der Stern in vielen orientalischen Ländern beobachtet worden sei; zu diesem Zweck seien auf den Bergen „Warten“ gebaut worden, in denen sich „Astronomen“ befanden. Das Nachts habe der Stern das ganze Firmament „einer Sonne gleich“ erleuchtet. Einen ganzen Tag sei der Stern, ohne die Luft zu erschüttern, über dem Berg Wans geschwebt. Als am Abend die Sterne aufflammten, habe der große Stern so hell geleuchtet, dass zwischen ihm und der Sonne kein Unterschied gewesen sei. Von seinem Abstieg auf dem Berg heißt es: „Leicht wie ein Adler glitt er auf den Berg hinab.“ Das Apokryph enthält den Hinweis auf „einige Bücher“, in denen behauptet wurde, dass Christus von diesem Stern gestiegen sei. „Jener Stern war aber nicht so, wie man ihn in unseren Ländern in den Kirchen malt, sondern, er hatte Schwingen wie ein Adler und viele lange Strahlen“, die den Stern „im Kreis bewegten“, als er auf dem Berg Wans niederging. Beim Lesen dieses Apokryphs drängt sich ein anderer Sinn auf als der, den man von den kanonischen Kirchenbüchern her kennt.

Diese Apokrpyhen-Lesart ist natürlich höchst phantastisch. Ist sie aber wirklich so viel phantastischer als die kanonische? Und worauf beruht die Phantasie des Autors dieser Lesart? Auch das ist ein Rätsel. Vielleicht würde eine kosmische Interpretation aber auch dieses Rätsel lösen helfen.

Engel in Raumschiffen

In Kosovo-Metohija (Südjugoslawien) steht das Kloster Desani (l. Hälfte 14. Jh.). Gegen 1350 wurde das Innere der Klosterkirche mit zahlreichen Fresken, hauptsächlich zu Themen des Alten und des Neuen Testaments, ausgemalt. Im Frühjahr 1964 wurde in Desani bisher unbekannte Fresken entdeckt. Die jugoslawische Zeitschrift „Svijet“ betitelt die Fotos dieser Fresken folgendermaßen: „Raumschiffe an der ‚Passion von Desani’?“, „Sputniks auf unseren Fresken“, „Sollten die Ikonenmaler in Desani Raumschiffe dargestellt haben?“. Diese Titel waren keine bloßen Hirngespinste jugoslawischer Journalisten. Es hat in der Tat den Anschein, dass die Fresken von Desani Engel darstellen, die mit Raumschiffen, modernen Sputniks gleich, fliegen.

Auf den Fresken sieht man zwei raumschiffähnliche Gebilde, die hintereinander von West nach Ost fliegen. Im ersten sitzt ein Wesen ohne Heiligenschein. Seine Hand ruht auf einem unsichtbaren Hebel: sein Blick ist nach hinten gerichtet, als achte es auf den Raumflieger hinter ihm. Dieser sieht dem ersten ähnlich und hat auch nichts mit den herkömmlichen Engelsfiguren gemein. Seine Hand liegt ebenfalls auf dem Steuer.

Die beiden Raumschiffe sind stromlinienförmig. Man sieht deutlich die Düsenspuren, die die große Geschwindigkeit noch mehr betonen. Die Zeitschrift meint: „In den Flugapparaten sitzen Heilige in den Posen von Piloten.“

Andere Engel, die den Flug von unten verfolgen, schrecken, die Hände schützend vor Augen und Ohren haltend, zurück, als fürchteten sie, dass dieser Anblick sie blind und das Rauschen der fliegenden Körper taub machen könnte.

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Darunter sind zwei Menschengruppen dargestellt. Aus ihren Gesichtern sprechen Bestürzung und Angst. In der Mitte die Figur des Gekreuzigten.

Seltsam wirkt auch die Freske „Auferstehung“ unterhalb der „Kreuzigung“. Die Zeitschrift meint dazu, im Augenblick der Auferstehung scheint der Messias in einer Rakete zu sitzen, die noch nicht abgeflogen ist. In der Tat, die Ähnlichkeit mit den Umrissen eines Raketenraumschiffs ist frappant; hinzu kommt, dass der obere Teil des Raumschiffs zwei Stabilisierungsflügel aufweist. Christus reißt mit der rechten Hand einen Menschen, der auf der Erde steht, mit zur Reise ins Himmelreich.

Als Fachleute die Mönche von Desani um Aufklärung über die „Raumschiffe“ ersuchten, sagten sie, dort seien wohl Sonne und Mond dargestellt. Im Neuen Testament heiße es, während der Kreuzigung Christi habe es eine Sonnenfinsternis gegeben. Die Frage, warum die Sonne im Westen aufgehe, konnten sie jedoch nicht beantworten.

Eine Publikation über das Wunder von Desani enthält einen Hinweis auf die Hypothese, Christus sei ein Sendbote aus dem Kosmos gewesen. Die Zeitschrift nennt derartige Ideen „zu gewagt“ und nimmt an, dass die Bestätigung dieser Hypothese die Christuslegende grundsätzlich verändern würde. Es wird ferner hervorgehoben, dass die Fresken sowohl für Laien als auch für Fachleute überraschend seien, da die Ähnlichkeit mit Erdsatelliten unverkennbar ist.

Das „Wunder von Desani“ ist keine Ausnahme. Im Kabinett für Kirchenarchäologie der Moskauer Geistlichen Akademie hängt die Ikone „Auferstehung“ aus dem 17. Jh. Sie stellt Christus in einem stromlinienförmigen Gehäuse dar, das an ein auf der Erde ruhendes Raumschiff erinnert. Das Gehäuse strömt unten zu beiden Seiten Dampf aus, der die Beine der flankierenden Engel verdeckt. Ebenso wie im Fresko von Desani zieht Christus mit seiner Rechten einen Menschen mit sich (nach der kirchlichen Lesart soll das Adam sein). Auf der anderen Seite wartet Eva, mitgenommen zu werden.

Diese Ikone ist zweifellos apokryphisch. Es ist anzunehmen, dass es ein schriftliches Apokryph gab, das die Auferstehung und die Himmelsfahrt Christi ganz anders als die kanonische Lesart behandelte. Was mit diesem Apokryph geschah, ist unbekannt. Es dürfte von der Kirchenzensur vernichtet oder einfach verschollen sein. Vielleicht wird es noch einmal irgendwo entdeckt werden. Dieses Apokryph könnte die Ikonen- und Kirchenfreskenmaler zu ihren kosmischen Sujets inspiriert haben. Jedenfalls lassen sich interessante Betrachtungen über die mögliche Interpretierung des Apokryphensujets anstellen.
Himmel ohne Mond

Einige Rätsel lassen sich durchaus analysieren, wenn man sie anhand moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse betrachtet.

In alten tibetanischen Chroniken, die von „vorsintflutlichen Zeiten“ handeln, heißt es, dass es einst am Firmament keinen Mond gab. Diese Betrachtung kommt auch in einigen slawischen Märchen vor. (‚Märchen und Erzählungen aus Podoli in Aufzeichnungen von 1850-1860, zusammengestellt von Nikola Lewtschenko’, Kiew. 1928. S. 6. Märchen Nr. 17)

Zur damaligen Zeit betrachtete man den Inhalt dieser Märchen als müßige Phantasterei. Jetzt bietet sich aber die Möglichkeit, den mythischen Hinweis auf das Fehlen des Mondes anders aufzufassen. Der österreichische Ingenieur und Mathematiker Hans Hörbiger hat ausgerechnet, dass der Mond ungefähr vor 12.000 Jahren durch die Anziehungskraft der Erde zum Trabanten wurde. Nach Hörbigers Ansicht hatte dieses Phänomen den Untergang von Atlantis und die Sintflut bewirkt, die vor kurzem noch als Ausgeburt der Phantasie aus alten Zeiten galten. Hörbigers Hypothese ist in dem Buch ‚Das Mythos von Atlantis’ von Henry Bellamy eingehend erörtert.

Kinder Gottes oder Enkelkinder des Mars?

Mit der Frage nach dem Ursprung des Menschengeschlechts hängt eine der geheimnisvollsten Probleme der Gegenwart zusammen. Es gibt dreierlei Antworten auf diese Frage: Der Mensch ist ein Ergebnis der Evolution auf Erden; der Mensch ist eine Schöpfung Gottes; der Mensch ist ein Kettenglied in der langwierigen Entwicklung, die einst auf einem anderen Planeten begann und auf der Erde fortgesetzt wurde.

Die erste Antwort ist logisch und wissenschaftlich fundiert. Sie hat aber eine Lücke, die bis heute noch nicht geschlossen ist: Sie betrifft den Zeitpunkt, in dem die Spezies Mensch sich aus dem Affenreich absonderte. Der berüchtigte Pithekanthropus ist ja immer noch nicht entdeckt worden.

Die zweite Antwort – der Mensch ist ein Geschöpf Gottes – lässt sich, vom heutigen Stand der Wissenschaft gesehen, wiederlegen. Es ist nahezu unmöglich, sie die Entstehung des Menschen als einen augenblicklichen Schöpfungsakt vorzustellen.

Es gibt eine dritte Antwort, die ebenso alt ist wie die zweite. Einigen Mythen zufolge hat der Mensch seine anfängliche Entwicklung auf einem anderen Planeten durchgemacht. Dann geriet er in irdischen Verhältnisse und veränderte sich auf Erden weiter. Übrigens besteht auch heute die Ansicht, dass unser Planet viel zu jung ist und die Evolution viel zu langsam vor sich geht, als dass das vernünftige Leben auf Erden sich spontan von den einfachsten bis zu den kompliziertesten Organismen entwickeln konnte.

In dem slawischen Märchen ‚Wie der Mensch auf Erden erschien’ heißt es, dass der Mensch „nicht auf Erden geschaffen wurde, sondern vor sehr langer Zeit irgendwo in einer anderen Welt. Und als diese Welt unterging, befahl Gott, um das Angedenken des Menschengeschlechts zu bewahren, den Engeln, einige Menschenpaare zu nehmen und auf die Erde zu bringen, damit sie sich vermehrten. Mag sein, dass Gott, wenn auch diese Welt vor dem Untergang steht, wieder einmal die Menschen irgendwohin bringen lässt, damit sie sich vermehren.“

Verblüffend in diesem Märchen ist der Rationalismus der Verfassers, wenn von einem Verfasser überhaupt die Rede sein kann. Kann man den Inhalt dieses Märchens als sinnlose Erfindung abtun? Erfindung wohl, aber sinnlos? Der Inhalt berechtigt zu der Annahme, dass die Menschheit in alten Zeiten eine Vorstellung von der Herkunft des Menschen hatte, die mit der kanonischen Ansicht nicht übereinstimmte. Man begnügte sich nicht mit dem fertigen Dogmen der Kirche und war bestrebt, seine Erkenntnis von der Welt zu erweitern. Schließlich enthält das Märchen die Gedanken, dass die Menschheit nicht das erste vernünftige Geschlecht auf Erden sei, dass vorher andere bestanden hätten, die jedoch durch Kataklysmen untergegangen seien.

Den alten Glauben von Völkern Süd- und Mittelamerikas zufolge habe es vor den Menschen auf Erden Wesen aus Ton und Holz gegeben. Eine Variante dieses Gedankens kommt auch in einem slawischen Apokryph vor, das sich in der Leningrader Bibliothek der Akademie der Wissenschaften befindet. Das Apokryph beginnt mit den Worten: „Es gab einen Menschen, der vor Adam erschaffen wurde.“ Es heißt dort, dieser Vorfahre Adams habe ein „Herz aus Holz“ gehabt.

Man darf nicht alle Einzelheiten dieses Mythos ernst nehmen. Erstaunlich ist aber, wie logisch der Grundgedanke und die Fragestellung ist, dass die Evolution eine Reihe von Versuchen und Fehlern ist, dass alles fließt und sich verändert, dass nichts ewig ist unter den Gestirnen, zumal der Mond selbst nicht von Urzeiten an am Firmament prangte, will man den alten Überlieferungen glauben.

Einstein war nicht der erste

Inwieweit kann man den Kenntnissen der Menschen von einst glauben? Wie soll man sich zu den alten Begebnissen im Licht der neuen Erkenntnisse verhalten? Es ist natürlich vorauszusetzen, dass die Kenntnisse, über die die Menschheit verfügt, nicht nur durch die Evolution des Menschengeschlechts und seine Geschichte entstanden. Es ist möglich, dass einige Tatsachen und Vorstellungen das Erbe einer vergangenen Zivilisation sind und ein Teil der Kenntnisse von Kontakten der Erdbewohner mit einer anderen, kosmischen Welt herrühren.

Auch die Vorstellung unserer Vorfahren von der Relativität des Zeitablaufs ist von der Wissenschaft stiefmütterlich behandelt worden. In alten Zeiten und im Mittelalter waren die christlichen Völker der Ansicht, dass im Himmel die Zeit langsamer dahinfließe als auf Erden. Der Volksmund drückte diesen Gedanken so aus: „Gottes Augenblick ist ein Menschenalter.“ In einem japanischen Märchen aus der Sammlung Nippon Mukashi Banashi heißt es, der Mensch sei von einer Himmelfahrt jung zurückgekehrt und habe daheim seine Nachfahren nicht mehr angetroffen. Ähnliches findet man auch in einem russischen Märchen aus der Sammlung von A.N. Afanasjew und in einem ukrainischen Märchen aus der obenangeführten Sammlung („Märchen und Erzählungen aus Podolien“, S. 65, Märchen Nr. 131 „Gottes dreihundert Jahre wie drei Jahre“).

Seltsam sind auch die Worte des Apokryphs von Enoch, über den es in den religiösen Schriften heißt, er sei zu Lebzeiten in den Himmel berufen worden: „Enoch lebte vor der Sintflut und ist noch heute am Leben.“

Ein gleiches ist auch in dem Apokryph „Die Geschichte Jesajas“ (2. oder 3. Jh.) zu lesen: Dem Propheten Jesajas kamen Zweifel über die Wahrheit seines Glaubens und die Größe des Allmächtigen, und er wurde auf dessen Willen in den Himmel berufen. Dort sah Jesajas, wie groß die Ewigkeit ist, und gestand seine Zweifel ein. Der Engel, der den Propheten in den Himmel gebracht hatte, wollte ihn auf die Erde zurückbringen. Jesajas wunderte sich: „Warum so schnell? Ich bin nur zwei Stunden hier gewesen.“ Der Engel antwortete: „Nicht zwei Stunden, sondern 32 Jahre.“

Der Prophet war ganz verblüfft. Er begriff, dass die Rückkehr auf Erden für ihn entweder den Tod oder tiefes Alter bedeuten würde, denn die 32 Jahre im Himmel waren im Nu verflogen. Und er fragte Bang: „Warum soll ich in mein jämmerliches Fleisch zurückkehren?!“ Und er ward traurig. Der Engel tröstete ihn jedoch: „Trauere nicht, du wirst nicht alt sein“.

Erst Anfang des 20. Jh. Erfuhren wir aus der Entdeckung Albert Einsteins von den etwaigen Kuriositäten der Zeit im Zusammenhang mit der Bewegung des Körpers mit lichtnahen Geschwindigkeiten. Diese These ist vorläufig nur anhand von Mesonen labormäßig bestätigt worden, utopische Schriftsteller (u.a. Jules Vernes) beschreiben aber schon längst Raumfahrten, bei denen die Helden ähnliches wie Jesajas erlebten.

Es ist anzunehmen, dass die uralten Vorstellungen von einer Unsterblichkeit des Menschen nicht nur von dem Sehnen nach ewigem Sein herrühren, sondern auch von der Ansicht, dass die Zeit unter gewissen Umständen ihren Ablauf verändert.

Wie wir die Ursachen des Entstehens derartiger Begriffe auch erklären mögen, wir müssen mit sehr vagen Annahmen vorliebnehmen, wenn wir nicht den kosmischen Koeffizient mit einbeziehen.

Was ist ein „Himmelstempel?“

In den religiösen Schriften kommt ein „Himmelstempel“ oder ein „Haus des Herrn“ vor. Die Kommentatoren der Heiligen Schrift verweisen das gewöhnlich in die Kategorie des Abstrakten, Überirdischen. In der judäischen und christlichen Literatur fällt aber eine „kosmische“ Auffassung des Himmels-“tempels“ auf. In der Offenbarung des Johannes (Kap. 11, 19) wird dieser „Tempel“ mit himmlischen Erscheinungen, mit Donner und Blitz in Zusammenhang gebracht: „Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel… Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.“ Nach alten Überlieferungen soll im „Tempel“ Gott aus dem All herabgestiegen sein. Eine andere Bibelstelle lautet: „Da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berg Sinai aber rauchte, darum, dass der Herr herab auf den Berg fuhrt mit Feuer, und sein Rauch ging auf wie ein Rauch von Ofen, dass der ganze Berg bebte.“ (Kap. 19, 16-18; 20, 18). Ebendort heißt es: „Und der Herr sprach zu Mose: ‚Und mache dem Volk ein Gehege umher und sprich zu ihnen, dass ihr nicht auf den Berg steiget, noch seine Ende anrühret, denn wer den Berg anrühret, soll des Todes sterben’“ (19, 12). „Steig hinab und bezeuge dem Volk, dass sie nicht durchbrechen zum Herrn, ihn zu sehen, und viele aus ihnen fallen“ (19, 21).

Eine „vulkanische“ Interpretation dieser Stellen kommt nicht in Frage, da darin nachdrücklich auf eine himmlische Herkunft hingewiesen wird. Ebenso kann auch von keiner Vision die Rede sein, da nicht der geringste Präzedenzfall vorhanden ist.

Man kann dem „Himmelstempel“ oder den „Tempel Gottes“ auch als eine Art Raumschiff auffassen, das die Menschen einst gesehen hatten. Es ist vielleicht sogar anzunehmen, dass die Vorstellung von dem „Himmelstempel“ in gewisser Hinsicht den Tempelbau beeinflusst hat. In alten Quellen ist der Gedanke an die Kontinuität des „himmlischen“ und des „irdischen“ Tempels sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Im 1 Paratipomenon (28 6, 11-12) heißt es, dass König David auf Gottes Geheiß seinen Sohn Salomon auftrug, auf Erden einen „Tempel Gottes“ nach der Gestalt des himmlischen zu erbauen. In einem Apokryph wird ausführlich dargelegt, wie David im Himmel das Bild eines Tempels gezeigt wurde. Der Bau des „Gottehauses“ war für den Fall vorgesehen, dass Gott auf Erden erscheinen könnte. „Wenn Gott zu uns kommt, dann wird er bei uns wohnen.“

Die Maya in Mexiko glaubten, dass die Götter einst auf Spinngeweben zu ihnen herabgestiegen seien. Darauf verwies seinerzeit N.A. Rynin (‚Interplanetarische Kontakte. Raumschifffahrt. Chronik und Bibliographie’. Leningrad, 1932, S. 110-111).

In indirekter Verbindung mit dieser Legende steht wohl auch Jakobs Traum vom Tempel Gottes auf dem Berge und den der Himmelsleiter im Kapitel 28 der Genesis.

Unter dem kosmischen Gesichtswinkel bieten sich Aufschlüsse über die Majalegenden und das alttestamentarische Sujet.

Nichts kann aus nichts entstehen

Ob richtig oder nicht. Hypothesen standen schon immer an der Wiege der Forschung. Die Hypothese von heute ist die Wissenschaft von morgen. Allerdings wird nicht jede Hypothese zur Theorie. Es gab solche, die drei Jahrhunderte hindurch nicht bewiesen werden konnten.

Selbst eine wiederlegte Hypothese ist nützlich, denn um etwas zu negieren, muss man viele positive Kenntnisse sammeln.

Die bekannte Hypothese von Sendboten aus dem Kosmos, davon, dass die Erde sich in der Sphäre intergalaktischer bzw. interplanetarischer Kontakte befindet, hat Chancen, mit der Zeit Theorie zu werden. Darüber kann man freilich bisher nur nach Legenden und Ausgrabungen urteilen und zunächst mag das unglaubwürdig erscheinen. Nil posse crean de nihilo: Nichts kann aus dem nichts entstehen. Diese alte Weisheit stimmt. Der chinesische Gelehrte Juan Ke schreibt: „Viele sind der Ansicht, dass Mythen eine Ausgeburt der Phantasie sind und mit der Wirklichkeit nicht gemein haben. Das ist ein schwerer Irrtum.“ Den gleichen Gedanken äußerte Maxim Gorki: „Überhaupt gibt es nichts Märchenhaftes auf der Welt. Alles, was wundersam zu sein scheint, hat in Wirklichkeit eine ganz bestimmte reale Grundlage. Es gibt nichts, was der Mensch erfunden hätte und was in der Wirklichkeit nicht begründet wäre.“

Es hat keinen Sinn, vor dem Rätsel des Mythos fassungslos dazustehen. Die Wissenschaft entwickelt sich und erhält immer mehr Möglichkeiten, uralte Geheimnisse zu enträtseln.

Da in den letzten Jahren der Mensch immer tiefer in den Weltraum vorstößt, wird die Hypothese von den Sendboten aus dem Kosmos immer beweiskräftiger. Mag sein, dass mit der Zeit diese Vermutungen widerlegt werden, es ist aber, um mit dem russischen Chemiker Mendelejew zu sprechen, „besser, sich an eine Hypothese zu halten, die vielleicht mit der Zeit berichtigt wird, als an gar keine“.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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