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“Deutschland hat keine Pläne bei einem Alien-Kontakt”: Alle Fakten und Hintergründe zu den aktuellen Medienberichten

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Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In meinem Mystery-Review einer Sendung des WDR-Kinderradios “KiRaKa” zum Thema Leben im All, UFOs und Aliens verwies ich bereits auf den Anlass des WDR, den Kindern diese Themen vorzustellen. Es sind aktuelle Medienberichte über eine Anfrage eines Abgeordneten an die Regierung zum Thema “Alien-Kontakt”. Der Politiker Dieter Janecek (Grüne) wollte darin wissen, ob Deutschland irgendwelche Pläne oder Ähnliches nach erfolgtem Kontakt mit Außerirdische hat. Diese offiziellen Fragen und ebenso offiziellen Antworten der Regierung in Berlin sorgten daraufhin für Schlagzeiten. Vornehmlich in der Boulevardpresse, die dabei die Hintergründe und Fakten praktisch vollkommen außer acht gelassen hat. Die angekündigten Hintergründe und Tatsachen hinter diesen Pressemeldungen lest Ihr deshalb detailliert in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Deutschland und die “UFO-Vorbereitung” der Regierung

In meinem vorherigen Posting über eine Alien-Sendung des WDR-Kinderradio “KiRaKa” wies ich daraufhin hin, dass ich genauer auf den Grund der Sendung eingehen werde bzw. möchte. Denn es war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Kontakt Aliens irgendwie vorbereitet ist.

In den Medien machte diese Anfrage und die Antwort der Bundesregierung daraufhin Schlagzeilen.

Da andere Länder aktiv und zum Teil intensiv nach Zivilisationen und Leben im All suchen, so hieß es bei “KiRaKa” online weiter, habe der Politiker Dieter Janecek “gefragt, wie weit Deutschland denn da vorbereitet sei”. Und unser Land ist in keinster Weise vorbereitet. Wie es auch schon vor zehn Jahre nicht vorbereitet war, als genau diese Fragen ebenfalls mehrfach an die Regierung gestellt wurden, wie ich es zum Beispiel auch HIER, HIER, HIER , HIER & HIER ausgeführt habe.

Genau die Aussage, dass Deutschland für einen ersten Kontakt mit anderen Intelligenzen “keine Protokolle oder Pläne” habe, wurde dann durch die Presse verbreitet. Allen voran natürlich die Boulevardmedien mit mehr oder weniger “sensationellen Schlagzeilen” dazu. Deutschland muss also bei einem Alien-Kontakt planlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren? Eben wie es die Regenbogenpresse gerne auslegte oder subjektiv darlegte?

Im Grunde genommenen ja. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Grünen-Politiker Dieter Janecek überhaupt nicht danach fragte!

Hintergründe und Tatsachen

Wenn die Außerirdischen kommen, sind wir in Deutschland planlos und ratlos. Natürlich wäre wieder Kanzlerin Angela Merkel als Sündenbock der Nation schuld. Könnte man meinen. Allerdings ist es wohl auch bei anderen Nationen so, wenn plötzlich die Aliens nach Hollywood-Art hier auf unserem Planeten erscheinen.

Was aber der Abgeordnete Janecek im Juli 2018 wirklich fragte, und in vielen Presseberichten ausgelassen wurde, ist Folgendes:

Welche Vorkehrungen, Protokolle oder Pläne für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es auf Seiten der Bundesregierung und der ihr unterstellten Behörden, und in welchen konkreten Fällen war die Möglichkeit eines solchen Kontaktes Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten.”

Janecek fragte hier nach einem “Erstkontakt” und nicht nach einer Art “UFO-Landung” oder der Ankunft von Aliens in unserem Land. Ein enormer Unterschied, den viele Online-Seiten in ihren Berichten dazu wohl übersehen haben. Hier ist kein physischer “Erstkontakt” gemeint, sondern ganz einfach die Situation, dass ein außerirdisches Radiosignal empfangen wird, und was die Regierung dann zu tun gedenkt. Also ein SETI-Projekt eines Tages Erfolg hat.

Die vollständige Antwort der Regierung erfolgte am  7. August 2018. Nur leider macht sie es nicht besser, im Gegenteil:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne, da die Bundesregierung einen Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für äußerst unwahrscheinlich hält. Konkrete Fälle, die Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten hätten sein können, sind nicht bekannt.“

Nach einem “Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland” – also die Landung von Aliens in unserem Land – hat der Abgeordnete Janecek überhaupt nicht gefragt. Nach Aussage der Regierung sei das “äußerst unwahrscheinlich” und deshalb habe man dafür auch keine Protokolle. Das ist auch vollkommen richtig. Auch Janecek selber schreibt in einem Artikel vom 18. August zu den Antworten der Bundesregierung:

Wenn man den Begriff Erstkontakt so versteht, dass Außerirdische in der Lüneburger Heide landen, muss man ihr mit dieser Einschätzung auch uneingeschränkt Recht geben.”

Eine Invasion von Aliens in ihren Super-Raumschiffen gehört auch nach Meinung von Janecek ins Kino und nicht in die Wissenschaft. Er schreibt weiter:

Die Erde bekommt Besuch von ihr nicht besonders wohlgesinnten Außerirdischen in Raumschiffen und verfällt in Panik und Chaos, während fiktive US-amerikanische Präsidenten für solche Fälle vorgesehene Notfallpläne aus den Schubladen ziehen und zügig schlagkräftige Sondereinheiten mit mindestens einem bühnentauglichen Helden zusammenstellen.

So interessant ein derartiges Szenario aus subjektiver Sicht im Sinne einer unterhaltsamen Abendgestaltung sein kann, so wenig ist es aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse für realistisch zu erachten.

“Die Angst vor Invasionen durch intelligente und übermächtige Aliens ist irrational”, so Dieter Janecek, obwohl “unzählige Verschwörungstheorien die Runde machen”.

Optimistisch oder auch pessimistisch betrachtet, je nachdem, ob die Ankömmlinge Freunde oder Feinde sind, ist eine eche Ankunft von Aliens auf der Erde theoretisch trotzdem möglich. Aber auf der Erde und nicht auf dem Alexanderplatz in Berlin oder auf dem Oktoberfest in München. Warum sollten sie auch Deutschland auswählen, wenn sie die Menschheit kontaktieren (oder auslöschen) wollen? Letztlich würden da eh keine noch so ausgefeilten Pläne in irgendeinem Land der Erde nützen.

Die Bundesregierung beantwortete zwei Fragen

In den vergangenen Tagen haben Medienberichte sich genau auf diese Antwort der Regierung “gestürzt”. Eine Antwort auf eine Frage, die gar nicht gestellt wurde. Doch Dieter Janecek richte diesbezüglich zwei Fragen an die Regierenden in Berlin. Frage Nummer 2 ging dabei wohl unter, da sie wohl zu wenig Potential für irgendwelche Sensations-Schlagzeilen hat:

Von welchen Institutionen oder Programmen auf nationaler oder europäischer sowie internationaler Ebene hat die Bundesregierung Kenntnis, die sich ganz oder teilweise mit der Suche nach außerirdischem Leben beschäftigen, und rechnet die Bundesregierung damit, von diesen Institutionen oder Programmverantwortlichen im falle eines möglichen Erstkontaktes informiert zu werden?

Die Antwort kennen sicher viele an Aliens und Astronomie interessierte Menschen. Vor allem SETI-Astronomen machten und machen sich darüber Gedanken, was zu tun ist, wenn sie ein intelligentes Signal aus dem Kosmos empfangen. Immerhin ist genau das auch Ziel von SETI: Außerirdische im All finden und wissenschaftlich nachweisen.

„Hierzu verweist die Bundesregierung auf die Nr. 2. der Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages ‘Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischer Lebensformen’ (AKZ: WD 8 – 3000 – 104/2009).

Inzwischen wurde ein Radioteleskop in Kalifornien, das Allen Telescope Array, zur Suche nach extraterrestrischer Intelligenz (SETI) in Betrieb genommen. Im Falle der Detektion eines künstlichen extraterrestrischen Signals wird die internationale Wissenschaftsgemeinde nach ausreichender Verifikation des Signals informiert.“

Bei dieser Antwort der Deutschen Regierung an den Abgeordneten Janecek fehlt offenkundig das “Schlagzeilen-Potential” für die Massenmedien. Nicht aber unbedingt für grenzwissenschaftlich Interessierte.

Dass SETI-Radioteleskope nach Alien-Signalen suchen, ist selbst Laien durchaus bekannt. Auch, dass ein potentielles Signal von Außerirdischen nach Empfang von anderen Astronomen und Wissenschaftlern bestätigt werden muss. Bei dem im Review-Posting über die Sendung des WDR erwähnten “Wow-Signal” vor ca. 40 Jahren war das beispielsweise nicht so. Es wurde einmal empfangen, konnte aber nicht mehr von anderen Astronomen bestätigt werden …

Das deutsche “UFO-Gutachten”

In der zweiten Antwort wird auch auf die “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages” verwiesen. Darin könne sich der Grünen-Politiker Janecek quasi weiter bezüglich seiner Anfrage informieren. Und das ist die legendäre “geheime UFO-Akte der Bundesregierung”, die erst auf juristischen Klageweg von dieser freigegeben wurde. Inhaltlich ist sie eher belanglos, wie zum Beispiel HIER und HIER sowie in einem Video HIER erläutert.

Allerdings gibt dieses Dokument auch keine wirklichen Antworten auf die zweite Frage von Janecek. Im Gegenteil, da dieses offizielle “UFO-Gutachten” der Regierung von 2009 gerade mal 10 knappe Seiten umfasst. Der Verweis “auf die Nr. 2. der Ausarbeitung” bezieht sich auf das zweite Kapitel oder besser den zweiten Abschnitt darin. Auf gerade mal grob einer Seite geht es darin um “Suche nach Extraterrestrischer Intelligenz – SETI”, wie die Nr. 2 überschrieben ist.

Inhaltlich sind es allgemein zusammengefasste Informationen zu den SETI-Projekten. Die Geschichte, die Finanzgeber, beteilige Astronomen, Institute und anderes dazu mehr. Bei Wikipedia erfährt man über SETI wesentlich mehr, als in der freigeklagten “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages”.

Schaut man sich aber die oben zitierten Antworten der Regierung an Dieter Janecek genauer an, findet man sie auch in der Ausarbeitung des Bundestages zu Aliens & Co. Zum Teil scheint es, als habe man einfach Aussagen und Angaben aus der “UFO-Akte der Regierung” entnommen, und als Antworten auf die beiden Fragen dem Grünen-Politiker übersandt. Zum Teil wortwörtlich.

Und hier ist der Abschnitt Nr. 4 der Ausarbeitung durchaus interessant.

Bekannte Antworten auf bekannte Fragen

Dieter Janecek wird die rund zehn Jahre alte “UFO-Akte” der Regierung mit Sicherheit schon vor seinen Anfragen gekannt haben. Davon darf man ausgehen. In Abschnitt 4, “Die VN-Resolution A/33/426”, geht es um “die Erforschung von unidentifizierbaren Flugobjekten (UFO) sowie außerirdischen Lebensformen”. Eben genau das, was die legendäre Resolution der Vereinten Nationen 1978 in “United Nations General Assembly Decision 33/426” beschlossen hat.

Kompakt gesagt heißt es in diesem Beschluss, dass die Generalversammlung der UN “interessierte Mitgliedstaaten” dazu einlädt sich national mit UFOs und Aliens zu beschäftigen, sie zu erforschen und ihre Arbeiten zu koordinieren. “Wissenschaftliche Forschung und Untersuchung außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte” ist damit konkret gemeint. Diese Anstrengungen und Ergebnisse sollen dann den Vereinten Nationen mitgeteilt werden.

Für die Deutsche Regierung ist diese Resolution nicht bindet. Sie habe “nur empfehlenden Charakter. Sie sind daher rechtlich nicht bindend und verpflichten nicht zu Umsetzungsmaßnahmen”, so heißt es in der UFO-Ausarbeitung von 2009. Die Länder werden nur “eingeladen” solche Forschungen zu betreiben und damit sei “die Bundesrepublik Deutschland zu keinen Zeitpunkt (rechtlich) verpflichtet (…) UFOs oder außerirdischen Lebensformen zu dokumentieren bzw. zu untersuchen” und es der UN mitzuteilen.

Das enttäuscht sicher viele UFO-Forscher oder Mystery-Jäger. Genauso wie die Tatsache, dass in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt vier ähnliche Fragen von Abgeordneten an die Regierung gestellt wurden, wie aktuell jene von Janecek. Die damaligen Fragen und Antworten habe ich 2010 an anderer Stelle zitiert und diskutiert.

So stellte als Beispiel der FDP-Abgeordnete Peter Hettlich von den Grünen schon 2009 folgende Frage:

Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen ein, und für wie hoch hält sie die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen?

Der Staatssekretär antwortete darauf am 22. Juni 2009 unter anderem mit den Worten:

Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen.“

Sinngemäß bekam zehn Jahre später der Grüne Dieter Janecek auch genau diese Antwort, obwohl er, wie wir gesehen haben, danach gar nicht fragte.

Noch mehr Hintergründe

Schaut man sich das Dokument mit den Antworten an Janecek vom 7. August 2018 einmal etwas genauer an, fällt dem ein oder anderen misstrauischen Menschen vielleicht etwas auf: Absender ist das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” von Peter Altmaier (CDU). Warum von allen deutschen Ministerin gerade das? Warum nicht das Verteidigungsministerium oder das “Bundesministerium für Bildung und Forschung”?

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Auch wenn es verirrend erscheinen mag, gibt das dafür eine recht einfache Erklärung.

Die beiden “Alien-Fragen” von Dieter Janecek sind nur Zusatzfragen einer sogenannten “Kleinen Anfrage” an die Bundesregierung vom August 20018 (Drucksache 19/3745). Darin finden sich insgesamt 39 Fragen mit den entsprechenden Antworten, die die Grünen und natürlich Janecek zum Thema “Ziele und Zeitplan des angekündigten Weltraumgesetzes und weiterer Vereinbarungen im Bereich Raumfahrt” stellten. Irgendwas mit UFOs oder einem Erstkontakt sucht man darin vergeblich, da diese Fragestellungen praktisch rein wirtschaftliche Interessen Deutschlands berühren (s. auch Dokument HIER).

Denn die aktuell zu beobachtende Kommerzialisierung der Raumfahrt verdient nach Ansicht der Fragestellenden deutlich mehr politische Aufmerksamkeit.

(…)

Diese Entwicklung bietet ganz neue Möglichkeiten für die zivile Raumfahrt und Weltraumforschung, fordert aber auch etablierte Strukturen heraus. Und sie lassen nicht zuletzt eine Überprüfung sinnvoll erscheinen, welche aktuellen staatlichen Investitionen in die zivile Raumfahrt mittel- und langfristig zukunftsfähig sind.”

Heißt es einleitend in dem Dokument zum Beispiel. Ganz profan also Fragen, wie die aktuelle Regierung unseres Landes in Zukunft auf dem Sektor der Raumfahrtindustrie wettbewerbsfähig bleiben will. Oder ob sie es überhaupt sein kann und was sie zukünftig dafür plant. Immerhin hat erst jüngst US-Präsident Donald Trump deshalb die Gründung einer “Space Force” bekannt gegeben. Auch das hat nichts mit einer Alien-Invasion zu tun, sondern hat wirtschaftliche Gründe, wie in diesem Blog-Beitrag nachzulesen ist.

Wer anders als das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” wäre also dafür zuständig solche Fragen der Grünen-Fraktion zu beantworten?

Fassen wir bis hierher zusammen …

  • Mein Mystery-Review, quasi der Teil 1 dieses Postings, behandelte eine “Alien-Kinderradiosendung” des WDR. Darin erklärten die Moderatoren knapp und einfach unter anderem eben auch, was es mit diesen nicht vorhandenen Plänen Deutschland in Sachen Außerirdischen auf sich hat.
  • Die (Boulevard-)Presse bauschte das Thema vielfach auf. Durch sensationelle Headlines, durch fehlende Hintergrundinfos oder auch durch die Auswahl von Zitat-Stücken usw. Mit guten Willen sage ich einfach mal, die Massenmedien haben online auch nicht genug Platz, das Thema genauer zu beleuchten …
  • Ich schon, weshalb ich mein WDR-Review als Mystery-Interessierter aufteilte, um die Hintergründe genauer darzulegen.
  • Der Abgeordnete Dieter Janecek wollte eigentlich nur wissen, ob es in Deutschland irgendwelche Pläne gibt, wenn man ein außerirdisches Signal findet. Auch wenn man direkt in unserem Land nicht oder kaum an irgendwelchen SETI-Projekten arbeitet.
  • Die Antwort an Janecek war irreführend, da in diese direkt von der Landung von Außerirdischen in Deutschland sprach, was er aber so nicht fragte.
  • Für diesen Fall hat Deutschland keinerlei Masterplan.
  • Janecek wollte ich einer zweiten Fragen wissen, ob die Regierung irgendwie von Projekten usw. weiß, die aktiv nach anderen Wesen im All suchen.
  • Die Regierung verwies auf SETI, was Dieter Janecek mit Sicherheit schon im Vorfeld kannte (hoffentlich).
  • Ebenso verwies die Regierung auf ihre “UFO-Ausarbeitung” des Bundestages, in der mehr allgemeine Informationen zu SETI nachzulesen sind.
  • Nachzulesen ist darin auch die Position Deutschlands zur UN-Resolution von 1978, in der es hieß, man möge sich national mit UFOs und außerirdischem Leben befassen.
  • Dieser Beschluss sei nicht bindend sondern nur eine Einladung der UN – und Deutschland mache es deshalb nicht.
  • Es wurde mitgeteilt, dass bei einem bestätigten außerirdischen Erstkontakt dieser Information an die “internationale Wissenschaftsgemeinde” gegeben wird. Was es dann für Pläne gibt, weiß man offensichtlich nicht. SETI-Astronomen indes schon, auch wenn es beim ersehnten Erstkontakt hier sicher international zu “Reibereien” kommen wird …
  • Die aktuellen Fragen wurden so oder so ähnlich schon vor zehn Jahren gestellt und auch von der Regierung beantwortet. Zum Teil nutze man diese Antworten als “Textbausteine” jetzt erneut.
  • Dieter Janecek und seine Partei haben zuvor 39 Fragen an die Regierenden gestellt, die sich um wirtschaftliche Aspekte der Weltraumforschung für unser Nation drehten. Interessanterweise haben diesen Umstand die Massenmedien eigentlich vollkommen ignoriert. Bis auf eine erstaunliche Ausnahme: Das WDR-Kinderradio “KiRaKa” in deren UFO-Sendung am 21. August.
  • Darum antworte auch das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” auf die beiden Zusatzfragen von Janecek.

Ganz offiziell bleibt eine Sache “seltsam”

Und doch gibt es bei all den vielleicht etwas verwirrend erscheinenden Fakten noch eine weitere interessante Aussage. Zu finden in dem “UFO-Papier” des Bundestages von 2009, dass bekanntlich eher einer Wikipedia-Zusammenfassung ähnelt. Unter der Nr. 4 zu der UN-Einladung zu nationaler UFO-Forschung lesen wir folgenden Abschnitt:

Die Aussage, dass ,der Bundesregierung … keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden (und) eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland … nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen (hält)’, besagt nichts darüber, ob in der Vergangenheit nicht doch entsprechende Untersuchungen gemacht wurden.”

Und da andere Länder zuvor geheime UFO-Dokumente “sogar via Internet veröffentlicht haben” schreibt die Ausarbeitung weiter:

Die Tatsache (…) legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen.

Der “Wissenschaftliche Dienst” des deutschen Bundestages schreibt hier eindeutig an die Abgeordneten, dass sie selber nicht wissen:

  1. Ob in Deutschland trotzdem UFO-Untersuchungen durchgeführt wurden, von denen der Dienst nichts weiß, und die folglich geheim sind.
  2. Ob “sich auch deutsche Behörden oder Ministerien” mit UFO-Forschung und der Frage nach Außerirdischen beschäftigten und sogar weiter beschäftigen, auch wenn die Vermutung nahe liegt.

Nachzulesen auf Seite 7 der “Studie“.

Im Klartext: Den Autoren der Ausarbeitung ist also unbekannt, ob es nicht doch geheime UFO-Forschungen der deutschen Regierung oder zugehöriger Behörden gab oder noch gibt. Aber sie selber vermuten es. Wenn das mal nicht letztlich doch Raum für Spekulationen lässt …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Geheime Mondlandungen, Schüsse auf dem Mond und Atombomben gegen Alien-Basen: Seltsames aus der UFO-Forschung +++ Artikel +++

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Geheime Mondlandungen, Schüsse auf dem Mond und Atombomben auf Alien-Basen: Seltsames aus der UFO-Forschung (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Geheime Mondlandungen, Schüsse auf dem Mond und Atombomben auf Alien-Basen: Seltsames aus der UFO-Forschung (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Geht es bei Verschwörungstheorien um den Mond, geht es fast ausschließlich um die Frage, ob 1969 die USA tatsächlich mit “Apollo 11” oder später auf dem Mond landeten. Daneben kursieren jedoch noch weit mehr “Verschwörungen” und Spekulationen rund um unseren Erdtrabanten. Diese reichen von geheimen Mond-Stationen und dortigen Alien-Basen bis zu verschwiegenen Raumfahrtprogrammen zum Mond. Über besonders sonderbare Aussagen in diese Richtung habe ich bereits 2010 in meinem Buch “Verbotene Geschichte” kurz berichtet. Nach diesen waren vor den Amerikanern bereits die Sowjets auf dem Mond, wo sie nicht nur auf außerirdische Basen gestoßen sein sollen. Denn das war nur der Anfang. Was in diesem Zusammenhang noch alles geschehen sein soll und was die genauen Hintergründe dieser Behauptungen im Detail sind, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschwörungen um den Mond

Vor genau 50 Jahren war die Welt im Mond- und Raumfahrtfieber.

Grund war natürlich die erste Mondlandung der NASA mit ihrer „Apollo 11“-Missionen 1969 sowie die zuvor erreichen Leistungen der USA und UdSSR in der Raumfahrt. Ob die Amerikaner wirklich auf dem Mond waren, bestreiten einige bis heute. Keiner der insgesamt 12 Astronauten der unterschiedlichen Missionen von „Apollo“, die offiziell den Mond betraten, war wirklich jemals dort. So ein durchaus weit verbreitete Annahme oder Verschwörungstheorie.

Doch andere Verschwörungstheorien gehen bei diesem Thema in eine vollkommen andere Richtung. Demnach seine die Amerikaner sehr wohl auf dem Mond gewesen und haben neben den offiziellen Landungen noch weitere geheime Landungen durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird auch von Geheimbasen auf dem Mond (und sogar Mars) gesprochen, die dort errichtet wurden. Und das nicht nur von Menschen – auch Außerirdische sollen auf unserem Erdtrabanten geheime Basen und Stützpunkte haben. Vielleicht sogar mit uns Menschen zusammen, mit denen sie „geheime Weltraumprogramme“ und „Allianzen“ vereinbart haben.

Immerhin soll ja bereits die Besatzung von „Apollo 11“ 1969 mit UFOs auf oder am Mond konfrontiert worden sein.

Die Russen waren die ersten?

Auch kursieren Mutmaßungen und Gerüchte, dass vielleicht schon lange vor der Landung von „Apollo 11“ Menschen den Mond betraten. Nicht nur Amerikaner, sondern im Geheimen auch Kosmonauten der Sowjetunion. Obwohl nach der offiziellen Geschichtsschreibung nie ein Sowjetbürger den Mond betreten haben soll.

All diese und noch mehr Theorien und Spekulationen in Sachen Mondlandungen, Aliens und Raumfahrt kursieren in den Weiten des Internet. Sie scheinen dabei auch auf ein durchaus wachsendes Interesse zu stoßen.  Zumindest verbreiten sich entsprechende „Enthüllungen“ von angeblichen „Whistleblowern“ in der einschlägigen Community sowie auch dem Buchmarkt immer rasend schnell.

Doch solche „Verschwörungstheorien“ sind alles andere als neu und vor allem auch kein Kind der Internetzeitalters. Sie verbreiten sich nur wesentlich schneller wenn mal wieder ein „Informant auspackte“ oder jemand künstliche Strukturen auf dem Mond oder Mars auf Fotos von Raumsonden oder Robotern entdeckt haben will.

Viele dieser Behauptungen klingen einfach zu phantastisch, als das sie wahr sein könnten. Und handfeste Beweise fehlen dabei eigentlich immer völlig.

Geheime Mondlandung der Russen

Nicht anders bei einem angeblich wahrem Ereignis, das bereits vor knapp 45 Jahren von dem spanische Bestsellerautor, UFO-Forscher und Journalisten Juan José Benítez veröffentlicht wurde. Ein Autor von über 50 Büchern, der sich ab 1972 der UFO-Thematik zuwandte.

Bereits 1975 behauptete Benítez in seinem Buch „OVNIS: SOS a la Humanidad“ Unglaubliches. Er behauptete, dass einige Monate vor den USA mit „Apollo 11“ bereits zwei Russen dem Mond einen Besuch abgestattet hätten. In einer streng geheimer Mission, die schlussendlich vollkommen aus dem Ruder lief.

Benítez schrieb damals:

Was aber nun die Mondlandungen betrifft, so ist es bereits einige Monate vor der Landung der Nordamerikaner zwei sowjetischen Kosmonauten gelungen, auf der Erde abgewandten Seite unseres Mondes zu landen. Sie wählten diese Stelle, weil alle Observatorium der Erde – und natürlich auch die der Sowjetunion – ständig eine Vielzahl von Daten über seltsame Heiligkeiten auf dem Mond empfangen haben. Solche hellen Stellen waren schon seit Jahrhunderten aus der Oberfläche des Mondes beobachtet worden. Dies sei (…) einer der Hauptgründe für die Landung der sowjetischen Kosmonauten auf der Erde abgewandten Seite des Mondes gewesen.“

Diese nunmehr 45 Jahre alte Behauptung widerspricht allem, was die offizielle Geschichte der Raumfahrt lehrt. Und wirft gleich zu Beginn viele Fragen auf, die nicht nur eine erste Mondlandung durch die UdSSR betreffen. Vor allem auch der Ort der Landung der ersten Menschen auf dem Mond ist mehr als fraglich. Die Rückseite des Mondes ist bekanntlich immer von der Erde abgewandt, so dass wir sie nicht sehen. Wie können dann aber genau dort seit Jahrhunderten „seltsame Heiligkeiten“ von der Erde aus beobachtet worden sein? Gar nicht. Obwohl „solche hellen Stellen“ tatsächlich bekannt sind. Sie werden „Mondblitz“ oder „Moonblinks“ genannt und sorgen immer wieder für Spekulationen.

Offiziell sind es Einschläge und Explosionen von Meteoren. Das „NASA Marshall Space Flight Center“ hat beispielsweise in knapp zwei Jahren zwischen 2006 und Anfang 2008 insgesamt 102 dieser „Moonblinks“ registriert. Natürlich alle auf der der Erde zugewandten Seite des Mondes.

Ein Mond-Basis der Außerirdischen

Trotzdem behauptete Benítez, dass die Russen deshalb auf der Rückseite landeten. Wie es allerdings den Kosmonauten möglich gewesen sein soll, im Erd-Funkschatten auf der dunklen Seite des Mondes Kontakt mit der Erde halten zu können, darüber schweigt er sich aus (dazu gleich mehr).

Die dunkle Mondseite bietet sich geradezu dafür an, dass man über sie spekuliert und phantasiert. Was wirklich da ist, man aber niemals sehen kann, bietet viel Spielraum für Spekulationen. Zum Beispiel wäre hier der ideale Ort für Aliens, von dem aus sie die Erde und Menschheit im Verborgenen beobachten können. Natürlich nur so lange bis eine Mond-Sonde sie dort entdeckt. Oder die Russen – wie bei J. J. Benítez.

Nach seinen Aussagen waren die beiden Kosmonauten bei ihrer geheimen ersten Mondlandung allerdings nicht allein auf der dunklen Seite! Und „was sie dort sahen erfüllte sie mit Schrecken“, so Benítez weiter:

Einer der Kosmonauten entdeckte nämlich in der Nähe ihrer Landestelle so etwas wie Anlagen und Gebäude, die jedoch auf den ersten Blick verlassen schienen.

Dies (…) überraschte die Russen ungeheuer und machte ihnen schließlich auch Angst. Nachdem sie ihren sensationellen Fund zur Erde gemeldet hatten, beschlossen sie, sich den geheimnisvollen Anlagen zu nähren. Sie kamen näher und näher, bis einer von ihnen glaubte, Bewegungen inmitten dieser Gebäude wahrzunehmen.“

Eine Alien-Basis oder andere außerirdische und künstliche Dinge auf dem Mond ist – ob verlassen oder nicht – ist bis heute in der Grenzwissenschaft ein viel diskutiertes Thema. Die fremde Mond-Konstruktion war nach den weiteren Ausführungen von Benítez jedoch nicht von ihren außerirdischen Erbauern aufgegeben worden, sondern wurde zur Zeit der angeblichen Sowjet-Mondlandung nur nicht genutzt.

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Schüsse auf dem Mond

Es waren nur „Maschinen, eine Art Roboter, die zur Instandhaltung der zu dieser Zeit unbenutzten Anlage zurückgelassen worden waren“ anwesend. Und diese waren wohl mehr als angsteinflößend, denn „in seiner Panik schoss“ einer der Kosmonauten „auf eine sich dort bewegende Gestalt“. Was ein Fehler war:

Offensichtlich ist eines der Geschosse mit solcher Wucht auf den Schützen zurückgeprallt, dass dieser durch den Rückschuss getötet wurde.

Seinen Kollegen ergriff angesichts dieses Dramas eine derartige Panik, dass er nur noch an Flucht dachte und daran, auf schnellstem Wege zum Landemodul zurückzukehren, von wo aus er zu einer anderen russischen Raumfähre flog, die ebenfalls den Mond umkreiste. Mit seinem Kameraden kehrte er dann wohlbehalten zur Erde zurück.“

Nun wissen wir wenigstens, wie die Russen von der dunklen Seite des Mondes mit der Erde in Funkkontakt treten konnten. Schließlich war noch ein anderes russisches Raumfahrzeug in einem Orbit um den Mond. Praktisch als Relaisstation für den Funk. Vielleicht war es auch nur der dritte Kosmonaut, der während der Mondlandung in seinem Raumfahrzeug im All blieb. So wie bei den Missionen von „Apollo“, bei denen von den drei Mond-Astronauten einer immer im Raumschiff im Orbit des Mondes blieb, während zwei auf dem Mond landeten.

Falls nicht, hatte er zumindest ein riesen Glück, dass in der „anderen russischen Raumfähre“ offensichtlich nur ein Kosmonaut saß und dieser noch Platz für ihn hatte. Glücklicherweise waren miteinander kompatible Andocksysteme ebenso vorhanden wie genügend Treibstoff für das Zusatzgewicht des zweiten Mannes, Sauerstoff und Wasser …

Phantastischer können Verschwörungen oder Enthüllungen über Aliens auf den Mond und geheime Raumfahrtprogramme wohl nicht mehr werden. Möchte man meinen. Nicht so in Benítez Veröffentlichung von 1975, in der er auch über geheime Details der „Apollo“-Missionen der NASA berichtet. Nach seinen Aussagen wussten „auch die amerikanischen Astronauten von der Existenz dieser alten Anlagen“ auf unserem Erdtrabanten. „Auch wenn sie natürlich keine Ahnung von diesen Erbauern hatten“, so Benítez.

Atombomben gegen Alien-Basen

Für die Verantwortlichen bei der NASA oder allgemein der USA waren diese außerirdischen Konstruktionen auf dem Mond eine Gefahr. Zumindest war ein geheimes Ziel der Missionen die Vernichtung dieser Bauten der Außerirdischen auf dem Mond, und so …

„… wurden auf der Oberfläche unseres Mondes – von verschiedenen amerikanischen ‚Apollo-Kapseln‘ aus – zahlreiche kleinere Atombomben abgeworfen, nicht etwa nur zum Zweck der Prüfung möglicher Beeinflussung der Mondumlaufbahn, nein, die wirkliche Absicht der Amerikaner bestand darin, die besagten Anlagen, deren Standorte sie genau kannten, zu zerstören.“

Dass die USA vor den Mondlandungen gewusst haben soll, wo auf dem Mond (hier spricht er diesmal nicht von der Mondrückseite) derartige Anlagen von Außerirdischen stehen, ist sehr gut möglich. Unbekannte Raumsonden, Teleskope oder die ersten „Apollo“-Missionen hätten diese durchaus entdecken können.

Doch, dass die winzigen Raumkapseln, die während den Missionen mit einem Astronauten an Bord den Mond umrundeten, „zahlreiche kleine Atombomben“ inklusive Abwurfvorrichtungen mitgeführt haben sollen, ist ein Spekulation kaum zu überbieten.

Einmal vorausgesetzt es wäre so gewesen. Warum hat dann während der Mondlandungen keiner der unzähligen Astronomen und Hobbysternengucker die Atomexplosionen auf dem Mond gesehen? Sofern sie nicht alle auf der dunklen Seite abgeworfen sein sollen. „Moonblinks“ während die Astronauten am oder auf dem Mond sind, hätte kaum jemand während des damaligen Mondfiebers übersehen.

Unzählige Fragen stellen sich bei den Behauptungen von J. J. Benítez. Schon allein der Umstand, dass die Kosmonauten der ersten und geheimen Mondlandung bewaffnet ihre Reise antraten, klingt mehr als absurd. Immerhin sollen sie ja auch zufällig und überraschend auf diese Alien-Basis mit den „Robotern“ gestoßen sein. Hatten also zuvor keine Ahnung, dass dort potentielle Gefahren durch Außerirdische auf sie warten …

Benítez sieht selber ein, dass seine Berichte unglaubhafter kaum sein könnten. So schreibt er unter anderem:

Ich weiß, dass viele Leute empört sein werden über das, was hier berichtet wird – und andere werden sich darüber lustig machen.

(…)

Ich verfüge zwar nicht über Beweise für die Glaubhaftigkeit dieser Behauptungen, hätte solche aber gerne gehabt (…)“

Kontakt mit dem Universum

Als „professioneller Journalist“ (Benítez hat Journalismus an der Universität Navarra studiert) sei er nur von dem überzeugt, „was ich mit eigenen Augen gesehen habe“. Natürlich war er nicht mit auf dem Mond dabei, doch seine Quellen waren damals auch kein UFO-Akten, „Whistleblower“ oder Geheimdokumente. Er schöpfte seine Informationen aus ganz anderen Quellen, die zur damaligen Zeit durchaus beliebt waren: Alien-Kontakte.

Diese Kontakte mit Außerirdischen hatte Benítez nicht selber. Eine Gruppe mit Namen „Instituto Peruano de Relaciones Interplanetarias“ (IPRI) mit Sitz in Lima, Peru, habe diese Erfahrungen gemacht. Zum Teil, so Benítez, haben bis zu 40 Mitglieder des IPRI in Peru gleichzeitig zahlreiche UFOs am Himmel gesehen und Kontakt mit deren Insassen gehabt. Auch er selber sei bei seinen Recherchen zu den UFOs in Peru mit sieben weiteren Personen Zeuge dieser UFOs geworden. „Mit absoluter Bestimmtheit“ kann er sich nur für genau diese UFO-Begegnung „verantwortlich zeichnen“.

Medienberichte über die Mitglieder des „Peruanischen Instituts für Interplanetarische Beziehungen“ im Jahr 1974 haben den Autor nach Peru gelockt. Er wollte diesen Pressemeldungen nachgehen, dass das IPRI in den Anden Kontakt mit Außerirdischen habe. Enttäuscht wurde er bei seinen Recherchen vor Ort nicht, so Benítez, so dass daraufhin sein entsprechendes Buch entstand.

Angeblich haben die Mitglieder dieser Gruppe zu dieser Zeit „telepathischen Kontakt mit Wesen aus anderen Welten“ gehabt. Etwa 30 Mitglieder des IPRI haben ihm dann bei seinen Nachforschungen in Südamerika „nach und nach ihre wahrlich sensationellen Abenteuer“ erzählt. So kamen auch die hier wiedergegeben und fragwürdigen Behauptungen über geheime Raumfahrtmissionen der USA und UdSSR zustande. Die außerirdischen Wesen, mit denen das IPRI in telepathischen Kontakt gestanden haben will, haben diese den Menschen übermittelt.

Zweifellos ist das alles andere als eine seriöse Quelle!

Außerirdische “Meister”?

Einen faden Beigeschmack hat auch die Tatsache, dass diese Außerirdischen „Meister“ oder „Führer“ von den Mitgliedern des IPRI genannt wurden. „Sind es wirklich Forscher und glaubwürdige Leute“, fragt wohl nicht nur Benítez in seinem Buch. Immerhin habe damals diese am 31. Januar 1955 durch Carlos Paz García gegründete Gruppe über 200 Mitglieder gehabt. Hausfrauen, Astronomen, Beamte, Ärzte, Universitätsdozenten, Arbeiter – alles sei dort vertreten.

Für irgendeine Form der Seriosität spricht das erst mal nicht. Lediglich für eine UFO-Gruppe, wie es sie vor allem zur damaligen Zeit unzählige gab. Auch der angebliche Kontakt mit Außerirdische – physisch wie „telepathisch“ gehörte bei vielen dieser Gruppierungen quasi „zum guten Ton“ (detailliert dazu HIER). Das aber irgendwas von diesen Ereignissen tatsächlich auf dem Mond geschah, ist wohl reines Wunschdenken. Hier war eher die Phantasie der Vater der Gedanken.

Angenommen, dass Mitglieder des IPRI tatsächlich in Kontakt mit Aliens gestanden hätten – warum sollen diese Wesen derartige Phantastereien den Menschen mitteilen? Das hier genannte Beispiel der „Botschaften“ an IPRI-Mitglieder ist nur eines einer ganzen Palette von kuriosen Informationen. So finden sich beispielsweise in den vermeintlichen Alien-Nachrichten auch Prophezeiungen für die Erde, wie eine Katastrophe und eine Evakuierung der Menschen, die alle nicht eintrafen. Ebenfalls Behauptungen, dass beispielsweise verschiedene Monde des Jupiter Kolonien und Basen von Außerirdischen sind. Leben auf Mars und Venus existiert. Oder auch, dass die irdischen Kontaktpersonen ihre Informationen erst nach „Prüfungen“ an ganz bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten bekamen.

Hin und wieder erinnert die Form dieser Kontakte auch an Erfahrungen von Schamanen, Reisen in die Anderswelt oder sogar irgendwelche „Dimensionstore“. All dies wird von den angeblichen Außerirdischen mit einer Mission in Verbindung gebrachte, die sie „RAMA“ nannten. Ihr Ziel war nichts anders als die Rettung der Menschheit vor einer Katastrophe. Im Zuge des Bekannt werden dieser Botschaften und Kontakte „bildeten sich Gruppen in ganz Spanien, die darauf warteten, ausgewählt zu werden, um im Atomkrieg anderer Welten zu überleben“, so die Zeitung „El Correo

Auch wenn sich die UFO-Gruppe 1990 offiziell auflöste, wird sie von Sixto Paz Wells, dem Sohn des Gründers García, mehr oder weniger weitergeführt. Zumindest deren „Botschaften“, die auch einige Splittergruppen“ vertreten. Durchaus mit einem sehr neureligiösen Charakter, was man keinesfalls außer Acht lassen darf!

Die Aussage in der Vorbemerkung von Benítez, dass „jeder Leser seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen“ soll, ist eher eine Art Freibrief für den Autor.

Unsinn und Wahrheit

Etwas anders sah es der deutsche UFO-Forscher Dr. Johannes Fiebag. Auf seinen Rat hin veröffentlichte 1997 ein großer renommierter deutscher Verlag das Buch von Benítez in Deutschland. Immerhin, so Fiebag damals im Nachwort zur deutschen Ausgabe, sei J. J. Benítez einer „der bekanntesten spanischen UFO-Forscher überhaupt, „der selbst mit einer gesunden Portion Skepsis an diese Sache herangegangen ist“. Auch und obwohl viele der angeblichen „Alien-Botschaften“ darin von vornherein „unsinnig, unverständlich und unglaubwürdig“ wären. Andere wiederum längst widerlegt – etwa Prophezeiungen – und wieder andere „nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen“. Selbst die Namen diverser angeblicher Außerirdischer erscheinen ihm, als seien diese „geradewegs einem Superman-Comic entsprungen“.

Fiebag, der in den 1990er Jahren bis zu seinem Tode 1999 zu den bekanntesten UFO-Forschern und –Autoren im deutschen Sprachraum überhaupt zählte, sieht in den damaligen Kontakten in Peru dennoch eine verborgene Wahrheit. Er warnt zwar zu Recht vor schwarzen Scharfen unter den sogenannten Kontaktlern (s. UFO-Sekten), vermutet aber in den Ereignissen  und Kontakten von IPRI durchaus einen sehr realen Kern! Ganz bewusst habe hier eine außerirdische Intelligenz wahre Informationen gestreut, die mit absurden Behauptungen vermischt worden sein sollen.

Ordnung im UFO-Chaos

Warum diese Aliens das taten, ist für Fiebag deutlich. Es dient bis heute der Vorbereitung für einen Kontakt mit ihnen und zur Vermeidung eines „Kulturschock“ für die Menschheit. Nach Fiebags Thesen würden diese Außerirdischen seit unbekannten Zeiten überall auf der Erde Kontakte herstellen und diverse Informationen mitteilen. In den unterschiedlichsten Erscheinungsformen und mit zum Teil erheblich abweichenden und widersprüchlichen Inhalten:

Blind den Botschaftsoberflächen zu glauben (wie es viele UFO-Spiritisten leider tun) ist daher genauso falsch, wie sie von vornherein ungeprüft und in Bausch und Bogen abzuschlagen. Das gesamte UFO-Phänomen ist ein Sammelsurium aus chaotisch überlagerten Inhalten, und es ist die Pflicht des ernsthaften Forschers, Ordnung in dieses Chaos zu bringen. Zumindest sollte er versuchen, jene Inhalte zu isolieren, herauszulösen und letztlich natürlich auch zu interpretieren, die sich nach vorsichtiger und gründlicher Abwägung als durchaus sinnvoll erweisen könnten.“

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Außer die Frage, welcher „ernsthafte Forscher“ was und warum nach welcher „gründlichen Abwägung“ als „durchaus sinnvoll“ sieht …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen” – oder haben sie eine “aggressiv-räuberischen Haltung”? (plus Video)

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Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische "spirituelle Wesen"? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen”? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Studien und Untersuchungen über Leben im All, Außerirdische oder die Suche nach Alien-Zivilisationen gibt es sehr zahlreich. Auch und vor allem rund um den Bereich SETI, der “Suche nach außerirdischer Intelligenz”. Jetzt haben (katholische) Astronomen und Forscher um den “Vatikan-Astronomen” José G. Fundes von der katholischen Universität Córdoba in Argentinien erneut eine entsprechende Studie veröffentlicht. Darin gehen sie im Zuge der Suche nach Leben im All der Frage nach, ob auch Außerirdische “spirituell” seinen. Da jeden Tag mit einem Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation zu rechnen  ist, wäre dies eine fundamentale Frage, so die Forscher. Alles zu dieser neuen und sehr ungewöhnlichen Studie erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Außerirdische Spiritualität im Kosmos

Astronomen, SETI-Forscher und andere Naturwissenschaftler aber auch Geisteswissenschaftler oder Soziologen haben in den letzten Jahrzehnten eine Fülle an Studien rund um diverse “Alien-Themen” veröffentlicht. Derartige Veröffentlichen eichen von der Frage, ob es überhaupt intelligentes Leben im All gibt, bis zu Frage, wie die Menschheit an sich auf einen möglichen Kontakt mit ihnen regiert.

Naturgemäß sind ausnahmslos alle diese Studien und Untersuchungen rein theoretischer Natur.

Nicht anders der am 28. Juni 2019 im Journal “Thology and Science” (vol. 17, 2019) veröffentlichte Artikel “Searching for Spiritual Signatures in SETI Research” von José G. Funes und seinen Koautoren. Darin gehen die Autoren vor allem der frage nach “ob wir in einem spirituell freundlichen Universum” leben:

Die Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) geht davon aus, dass wir in einem intelligenzfreundlichen Universum leben. Aber leben wir in einem spirituell freundlichen Universum? Wir beziehen die spirituelle Suche in einen neuen multidisziplinären Ansatz für SETI ein. In einem Gedankenexperiment betrachten wir zwei Arten von fremden Zivilisationen, indem wir einen spirituellen Faktor in die Drake-Gleichung aufnehmen. Unter Verwendung der Analogie planetarischer Biomarker und des von Teilhard de Chardin eingeführten Konzepts der Noosphäre schlagen wir zwei spirituelle Marker vor, die die Anwesenheit einer Noosphäre in einem Exoplaneten nachweisen könnten.

Das klingt auf den ersten Blick “esoterisch” oder “religiös”. Zumal vor allem der Astronom José G. Fundes auch in den Mainstreammedien kein Unbekannter mehr ist. Er ist eine Art “Chef-Astronomen des Papst”, auf dem auch auf diesem Blog mehrfach berichtet wurde. Fundes ist nicht nur überzeugter Katholik und steht im Dienst des Vatikan, sondern er glaubt auch an die Möglichkeit von intelligenten Zivilisationen im All (s. a. HIER).

Es ist jener “Astronom des Papstes”, der 2017 Schlagzeilen machte, da er auch Außerirdische taufen würde, wie in diesem Blog-Artikel HIER berichtet.

Liebe Aliens, böse Aliens

Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich Astronomen wie Fundes auch über die “Spiritualität von Aliens” Gedanken machen. Eine durchaus philosophisches Thema, weshalb auch Mariano Asla einer der Mitautoren der Studie ist. Asla ist Philosoph an der der Südlichen Universität Chile. Aus diesem Grund haben die Forscher in Argentinien das Projekt “OTHER” gegründet (“Otros mundos, Tierra, Humanidad, and Espacio Remoto”).

Grundlage der Überlegungen von Fundes und seinen Mitautoren ist das spirituell-philosophe Konzept des französischen Geistlichen und Philosophen Pierre Teilhard de Chardin. Er entwarf nicht nur das Konzept des “Noosphere” als eine “Sphäre des menschlichen Geistes und Verstandes”, sondern versuchte auch als einer der ersten Naturwissenschaft, Evolution und Bibel in Einklang zu bringen. Sein Ergebnis was das Buch “Der Mensch im Kosmos” von 1955, das als sein Hauptwerk gilt.

Die Forscher der aktuellen Studie gehen davon aus, dass intelligente und spirituelle Außerirdische verschiedene Erkennungsmerkmale haben müssen, an denen wir sie erkennen. Insgesamt zählen sie 13 Punkte bzw. “Merkmale” dazu auf.

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Zum Beispiel “sollten sie die Fähigkeit haben, Warum-Fragen zu stellen und über die unmittelbare Wahrnehmung der Realität hinaus zu denken”. Außerdem sollten sie ihre Toten bestatten, die Zukunft planen können, soziale Gesellschaften besitzen, Musik und Künste aller Art pflegen oder auch eine Moral und Ethik haben. Ebenso sollten sie sich ihrer Herkunft bewusst sein (wo immer sie auch liegen mag) und einen freien Willen besitzen.

Die Fähigkeit, persönliche Beziehungen untereinander aufzubauen, sowie ein Sinn für spirituell-religiöse Gemeinschaften, der zu einem Bewusstsein für übergreifende kulturelle Formen führen kann.

Das heißt also, dass Fundes und seine Koautoren davon ausgehen, dass “spirituelle Aliens” eine Form der Religion haben müssen oder sollten. Denn, so die Studie weiter, nur spirituelle Außerirdische sind für uns keine Gefahr. Wesen im Kosmos ohne diese und andere “Geistesempfindungen” sind nach ihren Überlegungen wären ganz einfach “aggressiv”.

Außerirdische mit einer “aggressiv-räuberischen Haltung”

Die Autoren der philospophischen SETI-Studie teilen außerirdische Zivilisationen in zwei Grundklassen ein. “Gute Zivilisationen” zeichnen sich beispielsweise wie folgt aus:

Respekt für andere aufstrebende Zivilisationen, Offenheit für andere Ideen oder Organisationen, Bereitschaft kosmische Vision und spirituelle Erfahrung zu teilen.

(…) Dieses Merkmal impliziert die Achtung der Rechte des Einzelnen und der Minderheiten sowie die Verantwortung für die natürlichen Ressourcen auf ihrem Planeten. Sie haben den Wunsch nach anderen Zivilisationen zu suchen, um ihr spirituelles Verständnis zu vertiefen und ihre Erfahrung des Heiligen und ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren.

Dazu kommt, das die verschieden Gruppen auf deren Planeten ihre Differenzen überwinden können um so auf planetarer Ebene “Vereinbarungen zu treffen”. Bis hierher sind das alles Aussagen, die jeder nachvollziehen kann, und die spätestens seit der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt. Hier nur ergänzt durch die Spekulation, dass Außerirdische nach anderem Leben suchen, um “ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren”.

Deutlich zeigt sich spätestens hier der religiöse Hintergrund der Autoren um José Fundes!

Außerirdische Wesen ohne solche – rein irdischen – ethisch-religiösen Prinzipien haben laut der Veröffentlichung eine “ggressiv-räuberischen Haltung”. Und damit sind sie auch eine potentielle Gefahr für uns Menschen, wenn wir sie nicht rechtzeitig anhand der fehlen “spirituellen Biomarker” erkennen. Ihre Merkmale umreißen die Autoren folgendermapßen:

Das Streben nach Überleben um jeden Preis, auch wenn es erforderlich ist, eine andere Art zu erobern oder zu versklaven.

Der Mangel an Respekt für individuelle und Gruppenfreiheiten und die Tendenz zu diktatorischen Regierungsformen. Die Entwicklung eines absoluten Egos – im Gegensatz zum Altruismus – und Chauvinismus – im Gegensatz zur Offenheit für Vielfalt -, das das System der Bedeutungen und Werte bestimmt. Diese Merkmale könnten von der Angst zum Anderssein getrieben sein und sich in religiösen Fundamentalismus niederschlagen.

Einem solchen Volk von Aliens wollen wir nicht begegnen …

“Kosmische Demut” als Fazit?

José Fundes & Co. betonen, dass ihre Überlegungen von ein irdischen Vorstellungen geprägt seien. Aber sie könnten “dem SETI-Forscher bei der Suche nach spirituellen Biomarkern zugute kommen”, so ihr Fazit. Weiter schreiben sie:

Wir wissen nicht sicher, ob wir jemals Kontakt mit einem spirituellen ET aufnehmen werden. Trotzdem treibt uns die SETI-Suche dazu, das Universum und uns selbst besser zu verstehen. In diesem Bestreben müssen wir unsere geozentrische und anthropozentrische Mentalität beiseite legen, um ein umfassenderes kosmisches Weltbild zu erreichen. Grundsätzlich müssen wir eine kosmisch-demütige Haltung entwickeln.

Wenn wir feststellen, dass andere Erden gemeinsam sind und einige von ihnen Lebenszeichen aufweisen, werden wir endlich die kopernikanische Revolution vollende.

In diesem Zusammenhang sprechen sie von der “kosmischen Demut”, die es angesichts des Universums zu lernen gilt. Ob das irgendein Astronomen der Welt noch lernen muss, ist allerdings stark zu bezweifeln. Ebenso ist es doch sehr zweifelhaft, dass diese Ausführungen SETI-Forschern dabei helfen “spirituelle Biomarker” zu finden. SETI sucht nach Signalen von Außerirdischen und macht da keinerlei Unterschied bei irgendwas. Nichtmal dabei, ob Aliens diese Signale absichtlich an andere Wesen im All ausgesendet haben, oder ob es nur “Signal-Müll” ihrer Welt ist.

So ist auch diese Aussage in der sicher interessanten Ausarbeitung eher Wunschdenken:

Mit Analogien aus der terrestrischen menschlichen Spiritualität soll dieses Modell Astrobiologen helfen, spirituelle Signaturen an Orten außerhalb der Erde zu finden.

Angenommen diese “spirituellen Signaturen” eines endlich gefundenen Signals sind darin nicht zu finden – sollen die Astronomen dann lieber weiter suchen?

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Video zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 28. Januar 2015 bei Fischinger-Online

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Die US-Feuerwehr und die Bedrohung durch UFOs: Was tun bei einem Angriff oder Absturz “Unbekannter Flugobjekte”? +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die US-Feuerwehr und die Bedrohung durch UFOs - was ist zu tun? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die US-Feuerwehr und die Bedrohung durch UFOs – was ist zu tun? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Stellen UFOs eine Bedrohung dar? Ist das UFO-Phänomen an sich “gefährlich”? Was soll getan werden, wenn ein “Unbekanntes Flugobjekt” abstürzt, sie in Massen über Stadt auftauchen oder wenn UFOs bzw. Aliens sogar angreifen? Fragen, die nach Science-Fiction klingen – aber dennoch im Handbuch für US-Feuerwehrleute für den Katastrophenschutz umfangreiche dargelegt und diskutiert werden! Denn nach diesem Handbuch ist eine Bedrohung durch UFOs für Leib, Leben und Material nicht ausgeschlossen. Was genau dazu in dem Feuerwehrhandbuch steht, und welche Konsequenzen aufgrund der “UFO-Bedrohung” darin gefordert werden, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video von Grenzwissenschaft und Mystery Files.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In dem Guide für die Feuerwehr in den USA finden sich wirklich erstaunliche Kapitel. Abschnitten, die sich mit der “Bedrohung durch UFOs” auseinandersetzten und wie man als Feuerwehr damit umgehen muss und sollte.

Fallbeispiele und Konsequenzen rund um das Phänomen und die potentielle Gefahr, die davon ausgeht. Denn nach diesem Handbuch müssen sich die Feuerwehren auf ein “UFO Potential” vorbereiten.

Alles über diese erstaunlichen Aussagen und Warnungen in dem Handbuch erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video 6. Juni 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?

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Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?
Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Der erste offizielle Kontakt mit Außerirdischen ist seit jeher ein spannendes Thema. Für Science-Fiction-Fans ebenso wie für Hollywood, Phantasten aber auch Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen. “Regelwerke”, wie man die Menschheit über den ersten Kontakt informieren sollte oder könnte, gibt es durchaus. Ob aber solche theoretischen Überlegungen realistisch sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Deshalb wollen Forscher des britischen “SETI-Forschungsnetzwerks” (UKSRN) jetzt durch eine groß angelegte Erhebung herausfinden, wie die Öffentlichkeit einen Kontakt mit Aliens sieht. Eine fraglos sinnvolle Erhebung, die trotz aller Überlegungen, Antworten und Pläne aber sehr viele Fragen offen lässt. Was die Forscher derzeit planen und warum es letztlich doch sinnlos ist, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Kontakt mit Außerirdischen

Viele UFO-Forscher und -Interessierte sowie Prä-Astronautiker oder allgemein Mystery-Fans sind so oder so überzeugt, dass Außerirdische bereits auf unserem Planeten sind. Einige sprechen immer wieder gerne davon, dass dies unlängst “bewiesen” sei. Man müsse nur “die Augen aufmachen” oder die “Beweise” prüfen.

Diese Menschen muss niemand auf einen Kontakt mit Aliens vorbereiten. Personen, die – wie ich – von der Prä-Astronautik etc. überzeugt sind, sind in ihrem Inneren schon lange auf den Tag X des offiziellen Kontakts/Beweises vorbereitet. Dabei ist es relativ gleichgültig, ob die Außerirdischen physisch hier an der Erde ankommen, oder Astronomen nur ein entsprechendes Signal aus dem All auffangen.

Vorbereitet sind “wir” innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community schon lange. Zumindest glauben wir, das wir es sind.

Anders die breite Öffentlichkeit, die alles andere als vorbereitet ist. Ein Thema und Szenario, das auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder diskutiert wurde. Gerne sprechen einige hierbei von einem “Götterschock“. Eine Art Synonym für die Tatsache, dass die Bevölkerung auf die Nachricht eines Kontakte mit einer außerirdischen Zivilisation “schockiert” reagieren würde. Wobei anderen Menschen diese Nachricht wiederum vollkommen egal sein dürfte und sie nicht interessieren wird.

Es ist schwer abzuschätzen, wie Menschen und die Menschheit reagiert. Meiner Meinung nach ist es sogar unmöglich! Zu viele Faktoren, Voraussetzungen und Begleitumstände spielen hierbei eine Rolle.

Man kann die Menschheit nicht vorbereiten!

Der Kontakt mit Außerirdischen geht der gesamten Menschheit etwas an. Von irgendwelchen Bankern in den Industrienationen, über den UFO-Interessierten in Bolivien, bis zum Buschmann in Westafrika. Vom einsam lebenden Insulanern im Indischen Ozean bis zum Großmütterchen in in einem Dorf nahe dem russischen Tomsk. Vom Alien-Freak in den USA bis zum religiösen Fanatiker in Australien.

Wie soll man bei dieser Vielfalt unserer Menschheit eine Art von “einheitlichen Regelwerk” erstellen, welches vorgibt, wie man über ersten Kontakt zu informieren habe? Zumal schon allein die Bevölkerung eines x-beliebigen Staates in zahlreiche und zum Teil vollkommen verschiedene Gruppen unterteilt werden kann. Und innerhalb dieser Gemeinschaften “tickt” wieder jeder Mensch anders, was natürlich auch beim Alien-Thema gilt.

Die Liste der Voraussetzungen, wie man individuell auf den ersten Kontakt reagiert, ist sicherlich endlos. Einige Beispiele sollen das deutlich machen:

  • Wo und in welcher Gesellschaft leben diese Menschen?
  • Befassen sie sich mit dem Thema Leben im All oder Aliens?
  • Glauben sie so oder so an Außerirdische oder sogar UFOs als “Alien-Phänomen”?
  • Haben sie überhaupt schon mal was von Leben im All gehört?
  • Sind sie religiös – wenn ja: wie und wie stark?
  • Welche Weltanschauungen haben sie?
  • Sind sie naturwissenschaftlich interessiert?
  • Welche Regierung bzw. Politik herrscht in ihrem Land?
  • Leben sie einfach und bescheiden “am Ende der Welt” oder “durchorganisiert” mit dem Smartphone und Massenmedien in den Industrieländern?
  • Welche “menschlichen Werte” erhielten sie während ihrer Erziehung vermittelt?
  • Welchen Bildungsgrad haben sie?

Dazu kommt die Art des ersten Kontakte an sich.

Ein ankommende Flotte von fremden Raumschiffen im Erdorbit, landende UFOs in aller Welt oder der Empfang eines eindeutigen Signals von Aliens mittels SETI werden unterschiedliche Reaktionen der einzelnen Menschen nach sich ziehen. Ein Angriff von Außerirdischen auf die Erde und uns Menschen sowieso. Wobei man bei einer plötzlichen Alien-Invasion oder unvorhergesehen überall sichtbar ankommenden außerirdischen Raumschiffen so oder so alle Vorbereitungspläne wegwerfen kann.

Trotz dieser, und sicher zahlloser weiterer Bedenken oder Einwände, feilen Wissenschaftler immer wieder gerne an diversen Plänen und Regeln für den “Ernstfall”. Verkehrt ist das sicher nicht. Es ist nur überaus fragwürdig, wie die Menschen am Ende reagieren werden.

Wissenschaftler suchen nach Plänen

Auch wenn jüngst eine weltweite Umfrage ergeben hat, dass rund die Hälfte der Menschheit an intelligente außerirdische Zivilisationen glaubt. Was auch wieder fraglich ist, wie in diesem Beitrag HIER zu lesen ist.

Mitglieder des SETI-Netzwerkes von Großbritannien wollen es jetzt erneut angehen. In der “wohl größte Erhebung zur Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber dem Kontakt mit Außerirdischen”, wie es beispielsweise “The Guardian” am 1. Juli schrieb. Die gewonnen Ergebnisse sollen helfen einheitliche Bestimmungen zu entwerfen.

Weiter heiß es:

Die gesammelten Ansichten werden ihnen dabei helfen, Pläne für ein internationales Protokoll zu entwickeln, das die Grundregeln dafür festlegt, wie Organisationen Nachrichten über erkannte Signale austauschen sollen. Welchen Sinn kann man aus ihnen ziehen? Und wie, wenn überhaupt, die Menschen antworten könnten.

Ein physischer Kontakt wird bei dieser Erhebung aber wohl ausgeschlossen. Es geht den Experten offenbar lediglich um den Empfang einer Nachricht aus dem All. So zitiert “The Guardian” Martin Dominik, Astronom an der Universität von St. Andrews, mit den Worten:

Im Völkerrecht ist absolut kein Verfahren festgelegt, wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll. Wir wollen die Ansichten der Menschen hören. Die Folgen betreffen mehr Menschen als nur Wissenschaftler.

Dass erst kürzlich, wie in diesem Video HIER auf Grenzwissenschaft und Mystery Files berichtet, dass SETI-Projekt “Breakthrough Listen” keine Spur von fremden Signalen im All gefunden hat, kommentiert der Astronom mit den Worten:

Wenn es Dutzende von Billionen anderer Zivilisationen wie unserer gegeben hätte, die gleichmäßig in der Milchstraße verteilt sind, hätte das Projekt nichts gehört.

Damit teilt Dominik die Ansicht der Wissenschaftler von “Breakthrough Listen”, die bekanntlich von der “Suche nach der Nadel im Heuhaufen” sprechen.

Angst vor Alien-Fake-News in Sozialen Netzwerken

Auch wenn das Völkerrecht “absolut kein Verfahren” kennt, “wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll”, zerbrechen sich SETI-Forscher darüber schon seit Jahrzehnten den Kopf. Immerhin besteht theoretisch die Möglichkeit, dass schon heute ein Signal empfangen wird. Was man dann der Bevölkerung sagt, und wie man zuvor das Signal als von Aliens stammend verifiziert, darüber dachte man schon vor 50 Jahren nach.

Dr. John Elliott, Nachrichtentechniker an der Leeds Beckett University, gab dem “Guardian” gegenüber an, dass “jedes echte Alien-Signal sofort bekannt geben” würde. Damit möchte man auch Fake-News in unserer digitalen Welt zuvorkommen:

Aber in einer Ära der sozialen Medien würde dies eine Flut gefälschter Nachrichten und Verschwörungstheorien auslösen, die die Menschen über die Wahrheit völlig verwirrt.

Dr. John Elliott weiter:

Es wird einige Zeit dauern, bis wir das Signal verstanden haben. Und wenn sich diese Arbeit in die Länge zieht und wir nichts Neues sagen können, wird das Informationsvakuum mit Spekulationen gefüllt. Vermutungen und Gerüchte werden die Oberhand gewinnen.”

Das diese Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind, weiß jeder der im Netz unterwegs ist. Gerade und vor allem auch was Mutmaßungen über Aliens & Co. angeht. Irgendwelche Regelungen und Vorkehrungen, die SETI-Astronomen vor Jahrzehnten ersonnen haben, greifen in dieser Hinsicht schon lange nicht mehr. Deshalb soll die Umfrage “Wissenschaftlern dabei helfen, herauszufinden, wie sie am besten zuverlässige Informationen liefern können”. Allerdings auch, wie die Menschheit als Ganzes darauf reagieren soll oder würde …

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Gerade der letzte Punkt bietet jedoch enormes Potential für Konflikte. Kaum vorstellbar, dass Milliarden Menschen geschlossen damit einverstanden sind, wenn wir den Außerirdischen antworten. Ganz zu schweigen von der Frage wer oder welche Gruppe diese Antwort entwirft und was diese beinhalten soll.

Im Namen der Menschheit

Martin Dominik sagt vollkommen treffend:

Es ist sinnvoll, einen rechtsverbindlichen Rahmen zu schaffen, der im Völkerrecht verankert ist. Ich bin völlig zufrieden damit, das Ganze über die Ebene von Wissenschaftlern zu heben. Wenn es öffentliche Konsequenzen gibt, wenn Nachrichten beantwortet und versendet werden, ist dies eine politische Entscheidung und keine Entscheidung, die von Wissenschaftlern getroffen werden muss.

Angenommen die Vereinten Nationen erarbeiten eine Strategie für den ersten Kontakt mit Aliens. Ein Papier, in dem auch klar geregelt wird, was wir diesen Außerirdischen antworten werden (oder eben nicht). Dann haben wir “im Völkerrecht” zwar ein Verfahren festgelegt, was aber längst nicht bedeutet, dass bei einem derart gravierenden Schritt alle damit einverstanden sind.

Hier wird sich die ein oder andere Gruppe übergangen fühlen, da deren gewünschte Botschaft an ET unberücksichtigt blieb. Eine andere Gruppe oder ein anders Land ist prinzipiell erst gar nicht damit einverstanden, dass wir überhaupt antworten. Wieder andere Menschen interessiert es einfach erst gar nicht, während andere lieber selber Antworten an die Außerirdischen senden wollen. So ist es auch fraglich, ob und in wieweit die Resultate der Umfrage des britischen SETI-Forschungsnetzwerks nützlich sein werden.

Jede Gruppe, jede Gesellschaft, jeden Menschen, jede Religion, jede Regierung werden sie wohl kaum befragen.

“Im Namen der Menschheit” wird man ganz einfach nicht reagieren können. Auch wenn es vermutlich dem Großteil unserer Spezies ganz einfach egal sein wird. Nur sollten sich Wissenschaft und Politik sowie auch die Bevölkerungen und Religionen weltweit und überall immer wieder darüber Gedanken machen. Der einfachste Weg wäre wohl der, dass die Außerirdischen einfach herkommen und landen. Zumindest für all jene, die Regeln für eine entsprechende öffentliche Informationspolitik erarbeiten wollen. Überhaupt nichts tun, ist aber auch der falsche Weg.

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Eine offizielle UFO-Akte der CIA sagt: Die Armee der UdSSR hat ein UFO samt Aliens abgeschossen +++ YouTube-Video +++

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Eine offizielle UFO-Akte der CIA sagt: Die Armee der UdSSR hat ein UFO samt Aliens abgeschossen (Bilder: gemeinfrei / Montage:/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Eine offizielle UFO-Akte der CIA sagt: Die Armee der UdSSR hat ein UFO samt Aliens abgeschossen (Bilder: gemeinfrei / Montage:/Bearbeitung: Fischinger-Online)

In den letzten Jahren wurden  weltweit hunderttausende von einst streng geheimen UFO-Akten von offiziellen Stellen freigegeben. Jahrzehntelang haben die verschiedensten Behörden, Militärs, Regierungen und Geheimdienste solche UFO-Papiere gesammelt und archiviert. Fraglos eine Fundgrube für den interessierten UFO-Forscher. Obwohl in diesen UFO-Dokumenten viele Unklarheiten und Belanglosigkeiten zu finden sind, bringen uns andere zum Staunen.  So ein von der CIA freigegebenes Dokument, das von dem Abschuss eines UFOs mit samt Aliens an Bord durch das Militär der UdSSR berichtet. Ich habe mir das offizielle UFO-Papier der CIA einmal genauer angesehen. Alles darüber berichte ich Euch in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Inzwischen sind hunderttausende von einst streng geheimen UFO-Akten weltweit von offiziellen Stellen freigegeben worden. Jahrzehntelang haben die verschiedensten Behörden, Militärs und Geheimdienste solche UFO-Papiere gesammelt und archiviert. Viele davon kann heute jeder ganz legal einsehen.
Eine Fundgrube für alle UFO-Forscher und die UFO-Forschung. Keine Frage.

Auch wenn vieles in diesen UFO-Akten fragwürdig bleibt, oft belanglose Zeitungsartikel sind oder auch mangels detaillierter Informationen im Unklaren bleiben muss.

Andere dieser UFO-Dokumente bringen uns jedoch zum Staunen. So ein von der CIA freigegebenes Dokument. In diesem berichtet der US-Geheimdienst „hoch offiziell“ davon, dass in der ehemaligen UdSSR die Armee ein UFO samt Aliens abgeschossen habe. Ein CIA-Dokument, das momentan im (englischen) Internet für Diskussionen sorgt. Denn das Papier stammt tatsächlich aus den Archiven der CIA … Quelle sei angeblich der ehemalige Geheimdienst der Sowjetunion KGB.

Ich habe mir das Papier einmal genauer angesehen – alles darüber berichte ich Euch in diesem Video.

Bleibt neugierig …

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Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Drei mögliche Szenarien +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Sagen zwei Soziologen in einer Studie (Bilder Pixabay/gemeinfrei /NASAJPL/gemeinfrei / Montage & Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Sagen zwei Soziologen in einer Studie (Bilder Pixabay/gemeinfrei /NASA/JPL/gemeinfrei / Montage & Bearbeitung: Fischinger-Online)

Was wäre … wenn wir den Beweis für eine außerirdische Zivilisation finden? Wie reagiert die Menschheit, wenn SETI ein eindeutiges Signal von Außerirdischen empfängt? Oder wir ein Objekt von Aliens auf dem Mond, einem Asteroiden, dem Mars oder irgendwo im Sonnensystem finden? Welche Folgen hat es für unsere Gesellschaft, Wirtschaft, Religionen und Regierungen wenn die Aliens plötzlich zur Erde kommen? Der Beweis für intelligente Aliens – das wäre mit teilweise erschreckenden Konsequenzen für unsere Gesellschaft in allen Bereichen verbunden! Alle Details zu diesem überaus spannenden wie umstrittenen Thema – erfahrt Ihr wie immer detailliert in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Beweis für andere Zivilisationen im All ist erbracht! Wir sind nicht allein, es gibt Aliens! Und was jetzt?

Über derartige Fragen machen sich Wissenschaftler wie Laien seit Jahrzehnten Gedanken. Mal mehr und mal weniger spekulativ. Und doch zerbrechen sich Forscher über diese Aliens ebenso den Kopf wie Hollywood, Romane, das Fernsehen oder Science Fiction-Fans. Dabei malen sie die unterschiedlichen Szenarien aus, denn letztlich ist ausnahmslos alles Spekulation und Theorie.

Auch auf diesem Blog wurden in den  letzten Jahres dieses Thema sehr oft aufgegriffen (ein paar Beispiele HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER & HIER)

Kürzlich haben die beiden Soziologen Michael Schetsche und Andreas Anton diese Themen der „Exosoziologie“ erneut in einem Buch aufgegriffen. Selbst die Prä-Astronautik (Ancient Aliens) und das UFO-Phänomen haben sie dabei in ihren Überlegungen (ein wenig) mit einbezogen.

Der Beweis für intelligente Aliens – das wäre mit teilweise erschreckenden Konsequenzen für unsere Gesellschaft in allen Bereichen verbunden! Alle Details zu diesem überaus spannenden wie umstrittenen Thema – erfahrt Ihr wie immer detailliert in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 4. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Neues Geld für SETI und die Suche nach ET: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause wieder nach Außerirdischen suchen?

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SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die US-Weltraumbehörde NASA sucht seit 25 Jahren nicht mehr nach Außerirdischen? Das mag seltsam klingen, da die NASA in den Augen der meisten Menschen sicher die Institution ist, die nach anderen Zivilisationen im All sucht oder suchen sollte. Immerhin erfahren wir regelmäßig durch die Medien von diversen NASA-Missionen, die irgendwo im All nach Leben suchen oder in naher Zukunft suchen werden. Das ist zwar richtig, aber bereits 1993 hat sie NASA ihre Suche nach außerirdischen Zivilisationen in Form von SETI-Projekten (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) eingestellt. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein Gesetzentwurf im US-Kongress sieht vor, der NASA wieder Millionen an staatlichen Geldern für die Suche nach ET zur Verfügung zu stellen. Warum es zu diesem “Sinneswandel” kam, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

SETI, NASA und ET

Die “Suche nach außerirdischer Intelligenz” mit Radioteleskopen und anderen modernen Technologien ist im Grunde genommen Jahrzehnte alt (s. a. HIER).

Jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt diese Technologie, bei der Astronomen versuchen Signale aus dem All zu empfangen, die eindeutig von Außerirdischen stammen: Radiosignale, die irgendwelche Aliens absichtlich oder unabsichtlich in der Vergangenheit in das All geschickt haben, und die wir mit unseren Teleskopen auf der Erde registrieren können. Diese rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum und könnten einen unumstößlichen Beweis für eine Alien-Zivilisation liefern.

Trotz einer bereits Jahrzehnte andauernden Suche nach diesen Signalen von ET fanden die Astronomen bis heute keinen Beweis für solche künstlichen Botschaften. Und das, obwohl auch unsere Erde unbeabsichtigt und absichtlich solche Radiosignale in das All abstrahlt. Theoretisch könnten diese irdischen “Funkfeuer” von Außerirdischen empfangen werden, die dann wiederum darauf antworten könnten.

Ein Problem ist hierbei natürlich, dass diese Aliens auch noch leben/existieren, sie eine entsprechende technologische Entwicklung beim Empfang haben  und auch “in unserer Nähe wohnen”. Würde beispielsweise eine bewusst an Außerirdische geschickte Nachricht (= “Active SETI“) von heute in 1.000 Jahren eine fremde Intelligenz in 1.000 Lichtjahren Entfernung erreichen – dauert deren Antwort erneut 1.000 Jahre, bis sie an der Erde ankommt.

Auch wenn sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, würde der Weg zwischen unseren Nachbarsternsystem Alpha Centauri und uns immer noch rund 4,5 Jahre dauern. “Hallo, wie geht es Euch?” – “Danke, gut. Und Euch?” dieses theoretische Gespräch würde neun Jahre mit unseren kosmischen Nachbarn dauern.

Das kling nicht sehr ermutigend. Obwohl der Empfang eines eindeutigen Signals einer außerirdischen Zivilisation fraglos die größte Entwicklung der Menschheit wäre.

Trotzdem hat die NASA seit dem Jahr 1993 keine Gelder mehr für SETI-Projekte ausgegeben. Die Finanzmittel dafür wurden schlicht gestrichen. Das war natürlich lange nicht das Ende von SETI, das sich danach mehr und mehr in private Hände verlagert hat. Immerhin existiert auch das legendäre SETI Institut in den USA bis heute und weltweit suchen Radioastronomen nach diesem Heiligen Gral der Alien-Forschung, wie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder berichtet.

20 Millionen Dollar für die Alien-Suche?

Der US-Kongress, die Öffentlichkeit sowie Wissenschaftler sahen SETI immer mit gemischten Gefühlen. Warum Millionen für Alien-Projekte ausgeben, deren Erfolg ungewiss und deren Nutzen nicht erkennbar ist? Seit es SETI überhaupt gibt, fragen sich genau das viele Menschen. Und natürlich die Raumfahrtbehörde NASA bei der Festlegung ihrer Prioritäten.

Natürlich sucht die NASA nach Leben im All. Aber in unserem Vorgarten mit Raumsonden und Roboter-Rovern, was ebenso alles andere als günstige Projekte sind. Man denke hier nur an die zahllosen Missionen zum Mars sowie die dortigen Landungen, die in den letzten vier Jahrzehnten ausgesandt wurden.

Die privaten (SETI-)Projekte unter der Bezeichnung “Breakthrough” unter Federfügung des Milliardärs Juri Milner, Facebook-Boss Mark Zuckerberg oder auch dem Physiker Stephen Hawking sind heute die bekanntesten Forschungen nach ET. Etwa das SETI-Forschungsprojekt “Breakthrough Listen” oder auch das mehr als ehrgeizige “Breakthrough Starshot”, bei dem Kleinst-Raumsonden zu Alpha Centauri geschickt werden sollen. Erste Kosten allein dafür: 100 Millionen US-Dollar … (mehr in diesem Video HIER)

Da klingt es geradezu bescheiden, dass der US-Kongress darüber nachdenkt, der NASA 20 Millionen Dollar für neue SETI-Projekte zuzubilligen. Dem Texaner Lamar S. Smith, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Repräsentantenhauses der USA, ist es zu verdanken, dass die US-Regierung über diese Finanzmittel für die Alien-Suche debattiert. Verteilt würde das Geld über zwei Jahre, so Jason Davis am 2. Oktober 2018 in einer Meldung der “Planetary Society”.

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Smith ist selber von SETI fasziniert. “Ich denke, ich habe im Laufe der Jahre jedes einzelne Buch zu diesem Thema gelesen”, zitiert ihn die “Planetary Society” aus einem Video von einem NASA-Workshop des”Lunar and Planetary Institute” in Houston, Texas. Da war es für Smith sicher eine Endtäuschung, dass auf die von ihm im Juni 2017 vorlegte Gesetzesvorlage für die Finanzmittel auf taube Ohren stieß. Der Ausschuss habe darauf “nicht reagiert”.

Linda Billings, SETI-Skeptikerin und Beraterin des NASA-Astrobiologie-Programms:

Von dort, wo ich gestanden habe, habe ich beobachtet, dass die SETI-Gemeinschaft die NASA unerbittlich gedrängt hat, wieder in das SETI-Spiel zurückzukehren, seit der Kongress das Programm abgesagt hat.

Vielleicht wird es die NASA ja. Zumindest hat der ebenfalls aus Texas stammende John Culberson einen weiteren Versuch unternommen, SETI-Gelder für die NASA von der US-Regierung zu bekommen. Zumindest diese neue Initiative ist vom Repräsentantenhaus abgesegnet worden.

Jetzt hat der US-Senat das letzte Wort …

Euer Jäger des Phantastischen

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Achtung! Streng verboten: Die Prä-Astronautik – und warum darf sie nicht existieren (wahr sein) darf

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Achtung! Streng verboten: Die Prä-Astronautik (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Achtung! Streng verboten: Die Prä-Astronautik (Bilder: NASA & Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Unter den Begriffen Prä-Astronautik, Paläo-SETI, Ancient Aliens oder auch Astronautengötter versteht man im Grunde genommen dasselbe: Die Annahme, dass vor tausenden und/oder noch mehr Jahren hochentwickelte Außerirdische auf unseren Planeten kamen und hier die noch junge und technisch primitive Menschheit, ihre Kulturen und Religionen beeinflussten. Bewusst oder unbewusst. Unser Ahnen sahen in diesen wortwörtlich überirdischen Wesen vom Himmel “Götter”, die so im Laufe der Zeit Einzug in die Mythologien und Überlieferungen der ganzen Welt fanden. Grundsätzlich eine sehr einfache Idee, die seit rund einem halben Jahrhundert viele Menschen interessiert. Aber warum sollte die Prä-Astronautik “streng verboten” sein und besser “nicht existieren”? Denn das behauptet ein Artikel eines Mystery-Kollegen schon 2007. Schauen wir uns seinen Beitrag in diesem Posting einmal genauer an – denn an Aktualität hat er nichts verloren!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Streng verboten: Die Prä-Astronautik

Die Ideen der Prä-Astronautik sind natürlich nicht verboten. Von wem auch? Nichts davon ist “streng verboten” oder fällt auch nur annähernd in diese Kategorie. Im Gegenteil wimmelt es in der Grenzwissenschaft und den Mystery Files von Autoren, Interessierten und Fans dieser Thesen und Spekulationen.

Und das seit 50 Jahren, als Erich von Däniken die Prä-Astronautik schlagartig mit seinem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” weltbekannt machte. Bis heute, denn jüngst in diesen Tagen ist sein inzwischen 41. Buch mit dem Titel “Neue Erkenntnisse” dazu erschienen.

Allerdings stieß ich bereits vor 11 Jahren auf einen Artikel des grenzwissenschaftlichen Autoren-Kollegen Pierluigi Peruzzi mit dem provokanten Titel “Warum darf die Prä-Astronautik nicht existieren?”. Ein mehr als flammender Beitrag, über den ich bereits einmal berichtete, und in denen der Autor sogar von einer “offiziellen Verheimlichung der Prä-Astronautik” spricht.

Peruzzi sieht sich selber “unter den Prä-Astronautikern als Realo”, der “die offizielle Geschichtsschreibung kritisch hinterfragen” möchte, um auch “notfalls Korrekturen vorzunehmen”. Eben wie es die meisten “Anhänger” dieser Ideen von sich sagen würden. “SETI und UFO interessieren mich nicht”, schreibt der Autor auf seiner Webseite weiter, und unterstreicht zudem:

Das wirkliche Interessante ist die reale, effektive Geschichte ohne jeglichen Mysterien und schon gar keine UFO oder kindliche, religiöse Interpretationen der fliegenden Götter.

Auch einige Bücher zur Prä-Astronautik erschienen von Pierluigi Peruzzi. Vor allem 2017, wobei allein zwei seiner Arbeiten die Grabplatte von Palenque (Mexiko) mit dem dort zu sehenden “Raumfahrer” in seiner “Rakete” behandeln.

Damit ist Peruzzi zweifellos ein Kollege innerhalb der Prä-Astronautik, da er eben Ancient Aliens-Themen behandelt. Aber warum behauptet er gleichzeitig in einem Beitrag, dass die Prä-Astronautik “streng verboten” sei? Immerhin sind seine Bücher ebenso wenig “auf dem Index” wie meine eigenen Veröffentlichungen oder die zahllosen anderen Werke anderer Autoren dieses Gebietes.

Darum darf Prä-Astronautik nicht existieren

Pierluigi Peruzzi nennt natürlich auch Gründe, warum Prä-Astronautik “streng verboten” sei. In seinem Artikel (2007/2012/2013) schreibt er beispielsweise einleitend:
  • Im Falle eines klaren Beweises des Vorhandenseins der Prä-Astronautik, würden der Zerfall der abrahamistischen Religionen noch schneller vorangehen. Milliarden von Menschen würden ihren Glauben und einen Großteil ihrer Traditionen verlieren. Das wäre verheerend. Selbst die buddistisch-hinduistischen Religionen würden einen Teil ihres Gedankengutes verlieren.
  • Denkt an die Millionen Geschichtsdozenten, die ein Großteil ihres Wissens in den Müll werfen müssten!
  • Alle politischen Parteien, die sich auf Religionen stützen (z. B. Christdemokraten), würden lächerlich werden.
  • Zudem spielen wirtschaftliche und politische Motiven auch eine größere Rolle. Die ganze Weltwirtschaft und Politik beruht zum Teil auf den Weltreligionen.

In anderen Worten: Falls man offiziell zugeben würde, dass die Prä-Astronautik existiert hat, könnte es zu einer unstabilen Weltlage kommen. Ein Weltkrieg nicht ausgeschlossen, wenn die Menschen nichts mehr haben, an was sie glauben können.”

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Damit ist deutlich, was Peruzzi in seinem feurigen Artikel meint: Nicht die Idee an sich darf nicht existieren, sondern die Grundlage der Prä-Astronautik darf es nicht. Also, dass es Tatsache ist, dass Astronauten aus dem All vor Jahrtausenden hier waren, darf schlicht nicht stimmen. Wenn sie es wirklich waren, wäre dieses Wissen darüber “streng verboten”. So sagt Peruzzi unter anderem auch:

Aber kann nun die offizielle Verheimlichung der Prä-Astronautik zum sozialen Supergau führen?

Falls die Erkenntnis der existierenden Prä-Astronautik plötzlich wie ein Erdrutsch über die Menschheit kommt, könnte doch genau das eintreten. Das wäre dann der soziale Supergau mit all seinen unsozialen Folgen. Folglich müsste man Schritt um Schritt die Menschheit auf das Vorhandensein der Prä-Astronautik vorbereiten.

Eigentlich kann man hier nur zustimmend mit einem “Ja!” antworten. Auch ich selber befasse mich online und offline immer wieder mit der Frage “was wäre wenn…” in Sachen Regionen und der Menschheit an sich.

Das belogene und dumm-gehaltene Volk

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Weltreligionen – wie zum Beispiel der Vatikan – von betagten Menschen geführt werden. Ab ein gewisses Alter ist nicht mehr viel Platz für Toleranz und Neues vorhanden. Der religiöse Fanatismus älter werdenden Menschen siegt über die Vernunft. Diese älteren Personen werden hartnäckig das verteidigen, was sie immer geglaubt haben.”

So Peruzzi weiter.

Dass der Vatikan eben nicht in Sachen Aliens so denkt und handelt, habe ich bereits mehrfach in Veröffentlichungen aufgezeigt. Ebenso, dass der Vatikan die Existenz von Außerirdischen als möglich ansieht, die Suche nach ihnen sogar fördert und damit auch kein Problem hat. Man sollte also nicht zu pauschal auf den Vatikan schimpfen.

Allerdings drückt der Schuh hier etwas anders. Peruzzi meint damit, dass die Buchreligionen (Islam, Christentum, Judentum) ihrem Ende entgegen sehen, wenn die Öffentlichkeit erfahren sollte, dass der “todbringenden und rachsüchtige Gott des Alten Testament” in Wahrheit eben nicht Gott war. Auch das wäre zweifellos richtig.

Nach den Überlegungen von Peruzzi wird das Volk quasi für dumm verkauft – und auch von der “offizielle Schulgeschichte” an der Nase herumgeführt. Auch die “Äußerungen der gut bezahlten Schularchäologen, die uns belehren sollen, dass wir heute die beste Kultur, die beste Religion und die beste Schulbildung haben” prangert er an. Er ist überzeugt, dass man “ein heute instruiertes Volk” einfach “mit der offiziellen Weltgeschichte” gläubig hält.

Aber er ist sicher, dass der Zusammenbuch kommen wird, wenn er prophezeit:

Persönlich bin ich fest davon überzeugt, das wir in den nächsten Jahrzehnten den Zusammenbruch der heutigen Schulgeschichte erleben werden. Mit der Erkundung des Sonnensystems werden noch einige Beweise auftauchen.”

Und weiter:

Wenn man mit allen Mitteln versucht ein instruiertes Volk weiterhin hartnäckig anzulügen, dann geschieht exakt das, was sich heute als kleines Phänomen entwickelt: Die Gläubigen ziehen zur buddhistischen Religion über. Dieser Übergang könnte aber plötzlich Lawinenartig durchstarten. Insbesondere durch die Erstarkung Chinas und Indochinas.

Leidenschaftliche Worte

Der Artikel von Pierluigi Peruzzi führt auf den ersten Blick in die Irre, da er suggeriert, dass die Prä-Astronautik “nicht existieren” darf. Zumindest führten die Überschriften mich in die Irre. Gemeint ist aber in seinen leidenschaftlichen Worten nichts anders,  als dass die Astronautengötter-Idee letztlich nicht korrekt und wahr sein darf. Eben aufgrund der Konsequenzen für Kirche und Religionen und natürlich der Geschichtsschreibung.

Die meisten “Anhänger” der Prä-Astronautik werden sicher diese Aussagen von Peruzzi sofort unterschreiben. Was zumindest mir als überzeugter Prä-Astronautiker Kopfzerbrechen bereitet, ist der Umstand, dass hier die Außerirdischen in der Vergangenheit als Fakt und Tatsache angesehen werden. Mit geradezu flammender Leidenschaft plädiert Peruzzi hier für eine Offenheit von Staat, Kirche, Wissenschaft und Volk gegenüber der Prä-Astronautik und resümiert sogar:

Aber sämtliche Durchhalteparolen nützen nichts vor den mannigfaltigen, steinernen Beweise.

Nur gibt es sie nicht, die “mannigfaltigen, steinernen Beweise”. Ebenso wenig gibt es eine Art Geheimhaltung, Unterdrückung oder Vertuschung der Astronautengötter, wie es in dem Artikel von Peruzzi anklingt. Allerdings kritisiert er meiner Meinung nach ganz zu recht eine Reihe von Deutungen der Archäologie bzw. Geschichtsschreibung:

Bei Entdeckung von relevanten Artefakten, die nicht ins Bild der offiziellen Schulgeschichte passen, fallen immer wieder die gleichen Erklärungen.

Hier meint der Prä-Astronautiker, dass die Forscher immer wieder alles und jedes als “Kult”, “Kultobjekt” oder auch “rituelles XY” interpretieren. Sicher werden auch das die meisten Prä-Astronautiker so unterschreiben. Man denke an die Rätsel der Hochebene von Nazca, die in einer Sendung des ZDF von Guido Knopp 2000 der breiten Öffentlichkeit als gelöst und geklärt präsentiert wurde. “Eine Art Graffiti für die Götter” seinen die dortigen Scharrbilder, Pisten und Linien, so Knopp am ZDF, und damit “weder geheime Straßen, noch Landebahnen für Besucher aus dem All” …

Der Mystery- und Facebook-Kollege Pierluigi Peruzzi verfasste sein Plädoyer 2007, also vor gut zehn Jahren. Geändert hat sich seit dem fast nichts an dem, was er darin kritisiert und auch vorwirft. Demnach ist sein Artikel heute ebenso aktuell wie damals!

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Lars A. Fischinger

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Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller glaubt an Außerirdische – und wäre gerne Astronaut geworden

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Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller glaubt an Aliens - und wäre gerne Astronaut geworden (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: Fischinger-Online)
Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller glaubt an Leben im All – und wäre auch gerne Astronaut geworden (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Der gebürtige Berliner Michael Müller ist seit 2014 Regierender Bürgermeister in Berlin und damit zugleich Regierungschef des Landes Berlin. In seinem Amtssitz im “Rote Rathaus” in Berlin Mitte besuchten ihn  jetzt die beiden “Kinderreporter” Linda (13) und Edgar (9) von der “Berliner Zeitung” für ein Interview. Themen waren seine Hobbys, die Schulzeit und seine Arbeit als Bürgermeister – aber auch Außerirdische und war Michael Müller gerne Astronaut geworden wäre. Mehr dazu erfahrt Ihr in dieser Zusammenfassung hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Statt Bürgermeister von Berlin – Astronaut

Am 3. September 2018 brachte die “B.Z.” aus Berlin den Beitrag “Kinderreporter fragen Michael Müller aus”. Ein scheinbar überaus lockeres Interview (HIER) zwischen den beiden Kindern und dem “Machtmenschen” aus dem Berliner Rathaus, wie es scheint.

Neben Fragen und Antworten zu seinem Alltag als Bürgermeister, private Interessen und seiner Schulzeit fragten die beiden “Kinderreporter” Linda und Edgar Müller auch nach Aliens. “Sie interessieren sich auch sehr für Raumfahrt?”, wollten die beiden wissen, und bekamen als Antwort:

“Ja, ich wäre gern Astronaut geworden. Als Jugendlicher war das ein Traum. Mein Vater und ich waren so oft es ging in der Sternwarte oder haben mit einem großen Fernrohr den Sternenhimmel angeguckt.

Klar, das viele Kinder gerne Astronaut geworden wären. Doch es kam bekanntlich anders. Zumal Michael Müller vor seiner politischen Laufbahn als selbstständiger Drucker in der Familiendruckerei in Berlin arbeitete.

“Ich glaube nicht an irgendwelche kriegerischen Aliens”

Als Kind, dass sich für Sterne und Weltraum interessierte, glaubt Bürgermeister Müller aber auch als Erwachsener noch an Außerirdische. Auf die Frage, “Glauben Sie dann auch an Außerirdische?”, antwortete Müller den Kindern:

Also ich glaube nicht an irgendwelche kriegerischen Aliens, die uns angreifen wollen. Das halte ich für Quatsch. Aber dass es irgendwo anderes Leben gibt, wie auch immer das aussieht, und dass wir nicht die einzigen Lebewesen im Universum sind, davon bin ich überzeugt.

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Mit Sicherheit ist das die Meinung der meisten Menschen der “westlichen Welt”. Vor allem natürlich von Astronomen, Astrophysikern usw. Dass Michael Müller “nicht an irgendwelche kriegerischen Aliens” glaubt, die irgendwann man die Erde überfallen könnten, ist sehr naiv. Um es provokant auszudrücken. Immerhin ist es theoretisch durchaus möglich, dass es solche Außerirdischen gibt, “die uns angreifen wollen.”

Theoretisch. Denn irgendwelche Hinweise auf solche bösen Aliens existieren nicht. Michael Müller glaubt halt, dass es irgendwo im Universum weitere Lebewesen gibt. Wie auch immer diese außerirdischen Lebensformen letztlich aussehen mögen.

Was wiederum interessant ist, wenn man sich die Nachtberichterstattung nach dem Interview mit den Kindern der “B.Z.” ansieht. Zumindest teilweise suggerieren diese, als habe der Regierende Bürgermeister von Berlin gesagt, dass er an Aliens im Sinne anderer Zivilisation glaubt. Das kann schon sein, nur hat er das so nicht gesagt.

Ebenso gut könnte Michael Müller auch ganz einfach Mikroben und primitive Krabbelwesen gemeint haben.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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