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Wie erkläre ich Kindern das Thema “Außerirdische”? Aliens, UFOs und Leben im All beim Kinderradiokanal “KiRaKa” des WDR

Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)
Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)

Schon viele Jahre debattieren etablierte Wissenschaftler, Laien, UFO- und Alien-Fans oder auch Science-Fiction-Freunde hitzig über Leben im All und Außerirdische. Von sachlichen Diskussionen über Spekulationen bis nüchterne Wissenschaft ist alles dabei.  Aber können unsere Kinder damit überhaupt irgendwas anfangen? Können unsere Kleinen Fakt und Fiktion, Tatsache und Spekulationen, voneinander trennen, nur weil “die Erwachsen das sagen”? Ich denke eher nicht. Das dachte sich auch der öffentlich-rechtliche Sender WDR in einer Sendung zum Thema auf  deren Kinderradiokanal “KiRaKa”. Ich habe mir für Euch die Kindersendung in Sachen UFOs und Aliens einmal genau angehört und online nachgelesen. In diesem Mystery-Review erfahrt Ihr, was der WDR den Kindern zum Thema zu sagen hatte und was eigentlich genau der Anlass war, dass das “KiRaKa” von Außerirdischen & Co. berichtete.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs, Aliens, Leben im All, Science-Fiction und die Kinder

Grenzwissenschaftler und Mystery Files-Interessierte in aller Welt diskutieren wohl kein Thema und leidenschaftlicher mehr als UFOs und Aliens.

Kein Wunder eigentlich, da in den letzten 20 Jahren auch etablierte Wissenschaftler wie Astronomen und Physiker über Leben im All öffentlich diskutieren. Und – vor zwei Jahrzehnten kaum denkbar! – keine Scheu haben zu sagen, dass es irgendwie Leben im Kosmos gibt. Intelligentes Leben auf fernen Welten inklusive, das wir auch finden werden.

Astronomen, die irgendwo im All andere Zivilisationen oder auch außerirdische Mikroorganismen in unserem eigenen Sonnensystem vermuten, wissen eigentlich sehr genau: UFO-Forschung ist grundsätzlich eine andere Thematik. Auch UFO-Forscher wissen zwischen irgendwelchen fernen Aliens im Kosmos und dem UFO-Phänomen als “Alien-Präsenz” auf der Erde zu unterscheiden. Sollten sie zumindest.

Kinder können das aber nicht unbedingt. Wenn irgendein Erwachsener was von UFOs oder Aliens erzählt, stimmt das schon. Natürlich, keine Frage, es liegt an dem jeweiligen Kind und vor allem auch dessen Alter. Aber grundsätzlich kann man Kindern nicht die gleiche objektive Differenzierung zusprechen, wie erwachsen Menschen. Vor allem dann nicht, wenn diese sich sogar selber mit Aliens, UFOs oder Leben irgendwo im All befassen.

Wie erkläre ich einem Kind “Außerirdische”?

Nicht mit Hollywood-Filmen. Ich weiß aus eigener Erfahrung durch Gespräche mit Kindern, dass vieles am TV und vor allem YouTube in einen Topf geworfen wird. Fakt und Fiktion gehen dann fließend ineinander über.

Genau darum finde ich es spannend, wenn sich der WDR in einer Kindersendung genau mit diesem Thema befasst. Als Erwachsender, der sich selber als Mystery-Jäger bezeichnet, kann man solche “Kinder-UFO-Sendungen” schwer beurteilen. Immer hat man sein eigenes und ganz individuelles Wissen und seinen Standpunkt im Hinterkopf. Ein Kinderpsychologe mit “Alien-Ausbildung” wäre für eine Beurteilung wohl geeigneter …

“Nachrichten für Kinder: Leben aus dem All?” So hieß am 21. August eine Radiosendung des WDR-Kinderradiokanal “KiRaKa”. Es war sogar das “KiRaKa Thema des Tages”. Die Moderatorin (Name ist mir nicht bekannt) fragte in der Radiosendung einleitend ganz einfach:

Gibt es da draußen in den unendlichen Weiten des Universums wohl noch andere Lebewesen? Außerirdische? Aliens? Grüne Männchen? Oder Wesen, die genauso aussehen wie wir – oder ganz anders?

Persönlich meint die Sprecherin: “Ich glaube es gibt Außerirdische!”. Das All sei zu riesig und darum denkt sie, es gibt diese Aliens. Auch wenn es nur irgendwelche Krabbelwesen sind. Nach einem paar minütigen Einleitungs-Talk mit ihrem Co-Moderator Matthias Hof, über das ich in diesem Folgeposting HIER ausführlich berichten werde, geht es um Wissenschaft. Und zwar eben um jene Wissenschaftler, die sich mit der Suche nach Leben im All beschäftigen. Ebenso um angebliche Aliens und UFOs bei uns auf der Erde.

Der Co-Moderator der Sendung, Matthias Hof, hat sich für die kleinen Zuhörer meiner Meinung nach sehr gut vorbereitet. So erklärt er zum Beispiel, dass andere Länder etwa mit Radioteleskopen nach Signalen von Aliens suchen (gemeint ist dabei natürlich SETI) aber wir “keine richtigen Beweise” für solche außerirdischen Zivilisationen haben. Hof erklärt einfach und kompakt, dass es wirklich Wissenschaftler (wie eben Astronomen usw.) gibt, die sich mit diesen Wesen befassen. Auch damit, wie man mit ihnen Kontakt aufnehmen kann, was man machen soll, wenn man sie findet oder ob diese dazu Pläne haben.

“Alte-Alien-Hasen” und junge Kinder

Für die “alten Alien-Hasen” in Sachen Grenzwissenschaft, UFOs, Aliens etc. sind das lange bekannte Fakten. SETI-Projekte als Suche nach intelligenten Wesen im All mittels Radioteleskopen, ist Jahrzehnte alt. Wissenschaftler, wie Exobiologen, die sich mit der Entstehung von Leben auf anderen Monden und Planeten beschäftigen, kennt man auch. Aber wohl nicht die Kinder, die diesen WDR-Sender hören.

UFO-Meldungen und die zahllosen UFO-Fotos hingegen, so Hof, seien im Nachhinein immer als nicht-außerirdisch bewiesen worden. Ob das so stimmt, sei dahingestellt. Immerhin gibt es einige, bei denen man ganz einfach nicht sagen kann, was es sein könnte.

Abschließend erwähnt die Sendung auch das legendäre “Wow-Signal” von 1977. Bekanntlich sorgt dieses vor rund 40 Jahren empfangene Funksignal aus dem All immer wieder für Spekulationen, ob es vielleicht von Außerirdischen stammen könnte. Auch die Raumsonden “Voyager” der NASA spricht Moderator Hof an, und dass diese Botschaften an Aliens an Bord haben (dazu mehr HIER & HIER).

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Nicht ganz sechs Minuten ging die Sendung auf dem Kinderradiokanal. Dass der WDR-Mitarbeiter Matthias Hof trotz guter Vorbereitung den Kinder darin nicht das Universum und seine mutmaßlichen Bewohner erschöpfend erklären konnte, ist sicher jedem klar. Trotzdem hat mir als häufig mehr als kritischer Mystery-Review-Autor auf diesem Blog die Kinder-Sendung gefallen.

In den wenigen Minuten hat Matthias Hof und die Moderatorin kind- und sachgerecht das Alien-Thema den Kindern nahe gebracht. Natürlich hatte “KiRaKa”-Redaktion einen Grund, warum sie ihrem jungen Publikum das Thema “Ist das wer im All?” präsentierten.

Aliens: Deutschland ist planlos

Auslöser dieser Sendung war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Aliens vorbereitet ist. Also eine Frage eines echten “Grünen Männchen” (das konnte ich mir einfach nicht verkneifen) …

Beim “KiRaKa” heißt es dazu online etwa:

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Außerirdische nach Deutschland kommen.

In den Medien machte genau diese Anfrage und die entsprechende Antwort der Regierung in Berlin vor wenigen Tage die Runde. Denn Pläne hat unser Land nicht, falls UFOs auf einmal hier landen oder auftauchen, heißt momentan oft in der Presse. Denn Berlin antwortet Janecek auf seine parlamentarische Anfrage, dass es “für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben (…) keine Protokolle oder Pläne” der Regierung gibt.

Doch leider wurde nur genau diese Teil-Antwort wurde jüngst durch die Presse verbreitet. Und zwar nicht gerade objektiv und ohne wirkliche Hintergrundinformationen. Der WDR-Kinderradiokanal hat das Thema dann schlicht übernommen bzw. als nahm es zum Anlass die Kinder über Außerirdische gut zu informieren. Heißt das also, dass Deutschland bei einem Alien-Kontakt planlos dasteht … und wir wehrlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren müssen?

Genau dazu erfahrt Ihr in diesem Folgeposting zu diesem Mystery-Review alle Hintergründe und Fakten hinter den oftmals spektakulär aufbauschten Medienberichten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Müssen alle unsere Religionsbücher umgeschrieben werden, wenn wir Aliens finden oder Kontakt mit ihnen haben?

Müssen alle Religionsbücher umgeschrieben werden - wenn wir Aliens finden? Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Müssen alle Religionsbücher neu geschrieben werden – wenn wir eines Tages Kontakt mit Aliens haben? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Drei Fragen bewegen Menschen immer wieder: Gibt es Gott? Gibt es intelligente Außerirdische? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Alle Religionen der Welt kombinieren die erste und dritte Frage in ihren Heilslehren, Dogmen und Weltanschauungen. Die Angst vor dem Tod und einem möglichen “Danach” ist das Fundament aller Religionen, gleich wie genau sie dieses angebliche Leben nach dem Tod jeweils ihren Anhängern verkünden. Aber brächte die direkte oder indirekte Entdeckung von anderen Zivilisationen im All diese Glaubenslehren ins Wanken? Müssten die Religionsbücher “neu geschrieben” werden, wenn wir eines Tages Aliens entdeckten? Wichtige Fragen, die ich in diesem zusammenfassenden Artikel beantworte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Suche nach den Aliens

Noch haben wir sie nicht gefunden, die Aliens, die Außerirdischen. Bisher sind wir allein auf unserem Planeten Erde und wissen nicht, ob und wo sich andere intelligente Spezies im Universum befinden. Aber wir vermuten oder glauben, dass es sie gibt!

Heutige Astronomen leben und arbeiten in einem für sie unfassbar faszinierenden Zeitalter der Entdeckungen im All. Nicht nur, da unlängst die allermeisten sicher sind, dass es irgendwo auch andere Intelligenzen und Zivilisationen im Universum gibt. Begeistert sind viele “Weltraumforscher” auch deshalb, da sie sicher sind, dass noch zu unseren Lebzeiten diese Aliens gefunden werden.

Ob wir jetzt Mikroben auf anderen Himmelskörpern unseres Sonnensystems finden, ein Radiosignal einer Alien-Zivilisation durch SETI empfangen oder einen bewohnten Exoplaneten finden werden: Wir werden anders Leben im All finden. Wenn die fremden Wesen nicht eines Tages plötzlich mit ihren Raumfahrzeugen die Erde besuchen, suchen Astronomen weltweit eben nach diesen “Anderen”.

Das sind nüchternen Fakten. Wobei natürlich der Unterschied zwischen gefundenen Mikroben irgendwo in unserem eigenen Solarsystem und einer fremden Intelligenz irgendwo im All natürlich gewaltig sind.

Was aber würden die Weltreligionen dazu sagen, wenn wir eines Tages (SETI-)Kontakt mit einer anderen Rasse aus dem Weltraum haben werden? Stampfen sie dann ihre Religionsbücher ein oder werden diese “umgeschrieben” und erscheinen dann als “Bibel 2.0” oder “Cosmic Koran”? Spannende Fragen, die ich schon seit Jahren auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in Artikeln und Postings immer wieder behandel.

So auch aus “aktuellem Anlass” zusammenfassend an dieser Stelle.

Update der Religionsbücher?

Auf der Webseite “Gutefrage.net”, auf der ich immer wieder Themen meiner Kategorie “Netzfundstück” finde, erschien vor zwei Tagen die Frage:

Müssen alle Religionsbücher umgeschrieben werden, wenn Radiosignale von Außerirdischen die Erde erreichen oder wenn sogar Außerirdische auf der Erde landen?

Eine einfache Frage die man grundsätzlich ganz einfach beantworten kann: Nein!

Man kann sie aber auch wesentlich umfassender beantworten und diskutieren, wenn man die Konsequenzen dieser Entdeckung für Religionen mit in die Antwort einbezieht. Eben so, wie ich es in vielen Blog-Postings getan habe (z. B. HIER, HIER, HIER, HIER & HIER uvm.). Die Folgen für Religion und Gesellschaft und vor allem auch für die individuellen Gläubigen dieser Religionen wären weltweit kaum fassbar. Von katastrophal bis ignorant.

“Umschreiben” kann man aber Religionsbücher deshalb nicht. Ob Koran, Bibel oder externe Religionsbücher zu den verschiedenen religiösen Texten, sie alle stehen fest. Der Inhalt der Bibel vor allem ist seit Jahrhunderten zumindest im großen Kern festgelegt. Obwohl es unzählige Schriften außerhalb der Bibel gibt, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden. Das gilt für Evangelien ebenso wie für Propheten-Bücher oder Apokalypse.

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Zusätzlich ist die Bibel nicht das Wort Gottes, sondern wurde im Laufe der Jahrtausende immer und immer wieder verändert, wie in diesem Artikel dargelegt. Sollten jetzt also SETI-Signale von intelligenten Aliens empfangen werden oder die Fremden gleich hier landen – kann man nicht einfach die Religionsbücher “umschreiben”.

Mit diesem “umschreiben” der heiligen Schriften inkl. ihrer Sekundärliteratur ist natürlich gemeint, dass man diese korrigieren und ergänzen würde. Das würde bei Texten und Büchern, die teilweise Jahrtausende alt sind, überhaupt nicht gehen. Wer sollte sich beispielsweise hinsetzten, das heute jedem bekannte Neue Testamt in die Hand nehmen und dort Ergänzungen vornehmen? Zum Beispiel um irgendwelche Aussagen zu außerirdischem Leben hinzuzufügen, die dann vielleicht sogar Jesus Christus zugesprochen werden …

Natürlich gilt das auch für die jüdische Thora und den Koran. Kein Rabbiner oder Imam würde es auch nur wagen in den Schriften etwas umzuschreiben und zu ändern,”nur” weil jetzt Außerirdische gefunden wurden. Eher wäre das Gegenteil der Fall.

Das Ende der Religionen?!

Religiöse Schulbücher könnte man selbstverständlich einfach erweitern. Einfügungen in dem Sinne, dass der Herr überall im Kosmos Leben erschaffen hat, wären hier durchaus realistisch. Gleiches gilt für all die zahllosen Bücher, die Gott und seine Texte interpretieren etc., die es bekanntlich ja auch von verschiedenen Päpsten gibt.

Alles andere wäre auch naiv, schließlich sind Außerirdische in diesem Gedankenexperiment ja eindeutig bewiesen oder sogar hier. Vielmehr werden die Religionen der Welt statt ihre Bücher “umzuschreiben” diese für ihre Anhänger neu deuten und auslegen. Der Vatikan hat zum Beispiel kein Problem mit anderen Völkern im All. Sofern diese Aliens nie von Jesus besucht worden wären, da es nach deren Ansicht nur hier auf der Erde Jesus als Erlöser gab.

Viele Religions-Fanatiker werden sicherlich die Außerirdischen dämonisieren und verteufeln. Für mich steht das außer Frage. “Normale” Anhänger dieser oder jener Religion werden aber sicher auf entsprechende Aussagen und Deutungen ihrer geistigen und spirituellen Führer warten und hören. Immerhin finden sich in Thora, Bibel und auch Koran keine klaren Aussagen für die gläubigen Leser, dass es noch andere Wesen im All gibt. Aber auch keine dagegen. Auch bei “Gutefrage.net” wird dies in einer Reihe von Antworten richtigerweise betont.

Ob das nicht dennoch das Ende vieler Religionen sein wird, steht auf einem anderen Blatt.

Betrachtet man aber diese heiligen Bücher modern und im Sinne von Außerirdischen im All, wird man durchaus an vielen Stellen fündig. Man muss dabei nicht einmal ein Prä-Astronautiker oder allgemein Grenzwissenschaftler sein, der (wie ich) solche Schriften nach Astronautengötter-Spuren der Vergangenheit hin untersucht. Solche Stellen, Verse oder Aussagen sind dann für die geistigen Oberhäupter quasi “Hintertürchen” für ein neue bzw. erweiterte Deutung der religiösen Bücher.

Religiöse Hintertüchern für die Gläubigen

Nehmen wir den ersten Satz der Bibel und damit der Thora im Buch Genesis:

Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

Schon hier haben wir ein Hintertürchen. Auch wenn in vielen modernen Bibeln nicht mehr “die Himmel” steht, sondern nur “den” , so schuf der Herr doch mehre Himmel. Für die Neuauslegung nach dem Kontakt mit Außerirdischen ist schon das wunderbar dazu geeignet, den Gläubigen zu sagen: “Seht her, es gibt noch andere Himmel und damit Welten.”

Beispiele für solche Textstellen, die aufgrund der Entdeckung von Aliens neu interpretiert werden können, gibt es viele in der Bibel.

Einfacher haben es da aber die Muslime mit dem Koran, denn hier könnte der Imam zum Beispiel auf folgende Verse verweisen:

Seht ihr nicht, wie Allah sieben Himmel erschuf, einen über dem anderen (…)“ (71. Sure, “Noah”, Vers 16)

Und er (Allah, L.A.F.) bildete in zwei Tagen zu sieben Himmel und teilte jedem Himmel seine Aufgabe zu, und wir schmückten den untersten Himmel mit Leuchten aus und stellten ein Wache hin.“ (41. Sure, “Die deutliche Erklärung“, Vers 13)

Natürlich können auch die Christen die angeblichen Worte von Jesus “In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen” (Joh. 14,2) in dieser Hinsicht deuten. Es steht ja nicht geschrieben, dass diese “Wohnungen” nur Menschen vorbehalten sind.

Die zahllosen Gläubigen in Indien und Asien, die ihrem National-Epos Mahabharata treu sind, finden darin ähnliche Aussagen. So etwa über die hinduistische Gottheit Indra, in deren Zusammenhang auch von einem “Weltenhüter” gesprochen wird. Was sind oder waren das für “Welten”, die Heimatwelten von Außerirdischen?

In jüdischen Schriften außerhalb der Bibel (Apokryphen) sowie in den weltbekannten Schriftrollen von Qumran gibt ebenso viele Alien-deutbare Verse für die Gläubigen. Im rund 2.000 Jahre alten “Genesis-Apokryphon” (früher “Lamech-Rolle” genannt) aus Qumran lesen wir zum Beispiel in 1QapGen II  bis V Aussagen wie diese über Gott:

Ich möchte, dass du schwörst, beim Allerhöchsten, beim obersten Herrn, dem König aller Welten, dem Führer der Söhne des Himmels (…)“

Ich schwöre es du durch den Heiligen Großen, den König der Himmel (…)”

König “aller Welten” und “der Himmel” ist problemlos als Gott oder Schöpfer von anderen Planeten und deren Bewohner auszulegen.

Auch wenn nach der Entdeckung von Aliens sicher keine Religionsbücher “umgeschrieben” werden müssen (oder können), werden viele Gläubige trotzdem fragend in den Himmel blicken. Ob zu den Außerirdischen oder ihrem jeweiligen Gott sei mal dahingestellt. Sicher wird aber eine nicht geringe Anzahl der Gläubigen ihre spirituellen Führer fragen, warum sie nicht viel früher ihre heiligen Schriften dahingehend betrachtet haben.

“Jetzt, wo die fremden Wesen im All gefunden wurden, könnt ihr uns viel erzählen!” So oder so ähnlich könnte ich mir deren Vorwürfe und Zweifel vorstellen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das schweizer Tösstal in der Presse: Ein Sammelpunkt für UFO- und Jesus-Gläubige und Zentrum einer UFO-Sekte

Das schweizer Tösstal: Ein Sammelpunkt von UFO- und Jesus-Gläubigen aller Art und Unart (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Das schweizer Tösstal: Ein Sammelpunkt von UFO- und Jesus-Gläubigen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Unzählige Menschen glauben an Jesus Christus und haben auf der ganzen Welt entsprechende “Hotspots” der Verehrung. Von Wallfahrtsorten bis hin zu spirituellen Glaubensgemeinschaften oder Orden, in denen man mehr oder weniger unter sich ist. Gleiches gilt aber auch für UFOs und Aliens, an die auch Millionen Menschen mehr oder weniger stark “glauben”. Auch wenn hierbei “Hotspots von Gläubigen” eher die Ausnahme sind, gibt es diese. Und einer davon ist das Tösstal, über das deshalb aktuell eine angesehene Zeitung aus der Schweiz berichtet hat. Das Tal in den schweizer Bergen hat sich zu einem Sammelpunkt zahlreicher Glaubensgemeinschaften entwickelt, “wo UFO-Gläubige und Jesus-Fans ihr Glück suchen”. Doch warum? Was in diesem als “Bibelgürtel Zürichs” bezeichneten Tösstal vor sich geht, und warum es seit Jahrzehnten direkten Einfluss auf die internationale UFO-Forschung hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Von Freikirchen und Bibelfundamentalisten

Religiöse Fundamentalisten und “freie Glaubensgemeinschaften” gibt es nicht nur im Islam, wobei deren Ruf in unserer westlichen Medienlandschaft bekanntlich kaum schlechter sein könnte. Auch im Christentum gibt es derartige Glaubensgemeinschaften, die bei uns allerdings eher selten in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen.

Anders beispielsweise in den USA, wo quasi jeder Kurzentschlossene eine Freikirche oder Religion gründen oder sich zu einem “Priester” ernennen kann. Die USA – aber auch andere Länder der Erde – sind da eine Hochburg der religiösen Vielfalt wie auch Einfalt. In einigen Regionen von Amerika ist das stärker ausgeprägt, als in anderen. Weltweit finden sich derartige Hotspots von religiösen Sinnsuchenden und Gemeinschaften. Oftmals gemischt mit Bibelfundamentalisten, esoterischen oder okkulten Ansichten, fernöstlichen Weisheiten oder sogar dem Glauben an UFOs und außerirdische Heilspringer. Sprich: UFO-Sekten

Neben der Insel Teneriffa als eine Art spiritueller Ausstiegs-Ort gilt auch der “Bibelgürtel von Zürich” Tösstal in der Schweiz als ein solcher in Europa. “Zahlreiche Freikirchen haben sich dort angesiedelt – von exotisch bis fromm”, so die “Neue Zürcher Zeitung” in einem Artikel am 6. Juni 2018 über diesen “Bibelgürtel”. Darin machte sich die angesehene “NZZ” auf die “Spuren dreier Glaubensgemeinschaften” im Tösstal, von der eine ganz besonders heraus sticht: Die “Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien”, abgekürzt FIGU.

FIGU und der UFO-Guru Billy Meier

Der UFO-Verein FIGU wurde bereits 1975 von Eduard Albert Meier gegründet und hat seinen Sitz im sogenannten “Semjase-Silver-Star-Center” in Hinterschmidrüti. Dieser Meier, der in der UFO-Forschung als “Billy Meier” sehr weit bekannt ist, ist fraglos ein Phänomen. Seit Jahrzehnten behauptet er, dass er mit Aliens in Kontakt stünde, die von den Plejaden gekommen seien und dessen Botschafter er ist. Auch die “Basis” der Gruppe ist nach einem dieser Aliens bekannt: Nach der Außerirdischen “Semjase”

Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1934 (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1994 (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)

Diese (und andere) Außerirdischen hätten den heute 81-jährigen im zarten Alter von fünf Jahren erstmals kontaktiert und bis heute pflegt er Kontakte zu diesen Aliens. Unzählige “Kontaktberichte” bzw. “FIGU-Bulletin” sind dazu erschienen, in denen diese Fremden aus dem All über ihren Kontakt Meier zahllose verschiedene Themen behandeln. Meier allein, das betont er immer wieder, sei der einzige Mensch, der wirklich Kontakt mit Außerirdischen habe. Alle anderen UFO-Gurus diverser UFO-Sekten seien seinen Worten nach ganz einfach Lügner und Schwindler!

Vor allem sind all jene Betrüger, die angeben, dass sie auch Kontakt mit Wesen von den Plejaden haben. Dass habe ein entsprechender Alien mit Namen “Ptaah” Billy Meier höchst selbst bei einem Gespräch darüber bestätigt. “Scharlatanerie und Mauschelei”, “Behauptungen und Machenschaften”, “irre Phantasie”, “Unsinn”, “Lüge” der auch “Faseleien” sei nach den Worten des Aliens “Ptaah” zu Meier alles, was andere Menschen über ihren Kontakt mit den Plejaden behaupten. Das gilt aktuell und auch in Zukunft, da ausschließlich er der auserwählte Kontaktler sei.

So bereits nachzulesen im “FIGU-Bulletin” Nr. 8 vom August 1996 von Billy Meier.

Der “alleinigen Propheten der Neuzeit”, wie seine Gläubigen den UFO-Meister nennen, handele mit seinen Alien-Kontakten und -Botschaften im Dienst der ganzen Menschheit. Das habe er quasi schon immer getan, da Meier bereits als Inkarnation der Propheten Mohammed  Elija, Jesaja, Jeremia, Immanuel und Henoch auf der Erde lebte und wirkte. Sogar Jesus Christus habe er bereits im Rahmen einer Zeitreise getroffen …

Die “NZZ” bei der FIGU

Billy Meier lebt heute im hohen Alter verständlicherweise eher zurück gezogen. Dennoch ist seine UFO-Sekte im “Semjase-Silver-Star-Center” in Hinterschmidrüti weiterhin aktiv. Mit all diesen Freikirchen und christlichen Sondergruppen im “Bibelgürtel Zürichs” hat seine Gruppe allerdings nichts zu tun.

Das stellte auch die “NZZ” fest, die im Tösstal zwei der dortigen Glaubensgemeinschaften plus die FIGU besuchte. “Eingeladen” wird man von der FIGU bereits im Vorfeld des “Semjase-Silver-Star-Center” auf einer Tafel mit  den Worten:

Neugierige Gaffer, Sektierer, Rassisten, Fremdenhasser sowie sonstige Irre und Anormale sind unerwünscht!

Ausnahmsweise verständlich, denn ein Stammsitz einer UFO-Gruppe mit einem Propheten der Aliens zieht mit Sicherheit genau solche Menschen an. Dazu weiter unten mehr.

VIDEO: Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: Fischinger-Online)

Eingeladen waren aber Reporter der “NZZ”. Der Senior Christian Frehner der UFO-Sekte FIGU erklärte den Zeitungs-Reporter Florian Schoop und Jan Hudec bei ihrem Besuch die Welt der Gruppe und ihres Führers Meiers. Frehner erklärte dabei auch, wie sich die Außerirdischen dem Billy Meier zeigen bzw. wie sie ihn kontaktieren:

Sie materialisieren sich jeweils in seinem Büro, wie bei Star Trek.”

Solche und die unzähligen weiteren Aussagen des Billy Meier glauben rund 400 Mitglieder der UFO-Sekte bis heute. “Die FIGU ist mit Sicherheit die exotischste Glaubensgemeinschaft im Tösstal”, so in die “NZZ” in ihrem Artikel resümierend. Fraglos ist sie das nicht nur dort, sondern auch im Bereich der UFO-Sekten. Wenn man bei diesen UFO-Bereich überhaupt noch von “exotisch” und “weniger exotisch” sprechen kann und sollte.

Es ist zwar in der öffentlichen Wahrnehmung stillt um die Gruppe FIGU und ihrem UFO-Papst Billy Meier geworden, doch es gibt sie weiterhin. Praktisch unverändert wie eh und je, wie es der “NZZ”-Bericht und die darin enthalten Aussagen des Anhängers Frehner zeigen. Weiterhin ist ein sehr wichtiger Themenschwerpunkt zum Beispiel die Überbevölkerung der Erde, vor der die Aliens von den Sternen der Plejaden über ihren Auserwählten Billy Meier seit jeher warnen …

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Kritiker unerwünscht!?

Roland M. Horn und ich haben 1999 das Standartwerk “UFO-Sekten” veröffentlicht, dessen Buchtitel Programm war. Auch die FIGU um ihr UFO-Kontakler Meier kamen darin selbstverständlich überaus umfassend in einem eigenen Kapitel vor. Auch der Kritiker Kal K. Korff wird darin genannt, der Mitte der 1990er Jahre wohl der größte und bekannteste Zweifel an Meier, seinen Aliens und seiner FIGU war.

Es waren genau jene Jahre, in denen nicht nur das Thema UFOs an sich erneut boomte, sondern zugleich auch die damit verbundenen esoterischen Gruppen und “Gurus”. Eine mediale Hochzeit für Grenzwissenschaft jedweder Art, UFO-Forschung und der damit immer einhergehenden ufologischen Esoterik.

Korff veröffentlichte genau in diesen Boom-Jahren 1995 sein Buch “Spaceships of the Pleiades: The Billy Meier Story“, in dem, wie kaum anders zu erwarten, die Meier-UFO-Sekte und deren Gläubige mehr als schlecht weg kam. In deutsch erschien dieses Buch nicht, aber trotzdem holte die FIGU damals in einer “Online-Rezension” zum Gegenschlag aus.

Auf der damaligen Homepage der UFO-Sekte auf dem Sever alien.de befand sich ein Pro- und Kontra-Bereich mit Meinungen zur FIGU.

Die “Rezension” von Korffs Buch war jedoch mehr als Angriff auf Korffs Person zu verstehen und selbst das Äußere und die Schriftgröße der Danksagung des Buches wurde dort bemängelt Kal K. Korff selber wurde gleich zu Beginn des Online-Beitrages der FIGU als “dreckiger und feiger Lügner” und als Mensch mit “hinterlistigen und heimtückischen Charakter” betitelt (der bezogene Link war am 9. Juli 1998 dieser HIER)

Warum?

Unter falschen Namen

Kern des Gegenschlages der FIGU waren Aussagen Korff über Billy Meier und sein “Semjase-Silver-Star-Center”, das er unter falschen Namen für seien Recherchen besucht hat. Nicht also wie die Reporter der “NZZ” für ihren aktuellen Artikel.

Das passte der UFO-Gruppe im Nachhinein ganz und gar nicht, so dass die oben genannte Schildaufschrift der Gruppe verständlich wird. In unserem Buch “UFO-Sekten” schrieben Horn und ich dazu unter anderem:

Da die Autoren nicht wie Korff unter falschen Namen in diesem Esoterik-Center waren, können wir die Behauptungen der Sekten- und der Korff-Seite aber nicht beurteilen.

ARTIKEL: Die Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Die UFO-Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: Fischinger-Online)

Diesen Satz haben viele Meier-Fans und -Gläubige in unserem Buch wohl übersehen. Besser gesagt, es wurde nach erscheinen von “UFO-Sekten” versucht mir daraus einen “Strick zu drehen”. Warum nicht meinem Coautor und Kollegen Roland M. Horn (der übrigens den meisten Text des Meier-Kapitels schrieb, was der Leser natürlich nicht wissen kann), ist eine andere Frage.

So tauchte schnell eine Diskussion über Billy Meier, Lars A. Fischinger und “UFO-Sekten” der Anhänger auf. Grund war vor allem, dass ich nicht selber vor Ort im “Semjase-Silver-Star-Center” in der Schweiz im Zuge der Recherchen war. Eine Aussage, die stimmte. Nur war es so, dass ich vor Erscheinung des Buches versucht habe in Kontakt mit Billy Meier bzw. der FIGU zu treten, aber meine Anfragen gar nicht erst beantwortet wurden!

Diese Anfragen gingen zum einen an das “Semjase-Silver-Star-Center” in der Schweiz selber und zum anderen an den damaligen UFO-Forscher Michael Hesemann. Letzteren deshalb, da er in Kontakt mit Meier stand, ein Vorwort zu einem seiner Bücher verfasste und damals Chefredakteur eines UFO-Magazins war, das auch über Meier berichtete.

Von beiden Seiten erfolgte keine Antwort auf meine Faxe. Aber: Nachdem “UFO-Sekten” auf dem Markt war und die Meier-Gläubigen online hitzig ihre Unzufriedenheit darüber freien Lauf ließen hieß es im Netz: Ich können gerne mal vorbei kommen ….

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wissenschaftler senden eine Radio-Botschaft an Außerirdische – und bitten sie um eine Antwort zum 21. Juni 2043

Botschaft an die Außerirdischen - Antwort erbeten (Bild: SETI Institute / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Botschaft an die Außerirdischen – Antwort erbeten (Bild: SETI Institute / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Während derzeit die Presse in aller Welt vor allem online über die Entdeckung einer evtl. belebten “neuen Erde” mit Namen Ross 128b in nur rund 11 Lichtjahren Entfernung berichtet, ist ein anderen Projekt bei der Suche nach Leben im All und Außerirdische bisher eher übersehen worden. Obwohl es sich hierbei um ein SETI-Projekt handelt, das von den beteiligten Wissenschaftlern ganz bewusst  darauf ausgerichtet ist, Kontakt mit intelligenten Außerirdischen herzustellen. Welches das ist und wie hier versucht wird mit einer Alien-Zivilisation in Verbindung zu treten, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aliens, bitte melden!

Die Suche nach intelligenten Aliens im Kosmos wird seit Jahrzehnten auch durch verschiedene SETI-Projekte betrieben. Dabei belauschen Astronomen mittels Radioteleskopen auf der Erde das All und warten darauf, dass sie so ein Signal einer außerirdischen Zivilisation auffangen.

Ein Verfahren bei der Suche nach ET, über das auf diesem Blog bereits vielfach berichtet wurde.

SETI ist dabei ein vollkommen passives Mittel, bei dem die Astronomen ihre irdischen Radioteleskope in den Himmel ausrichten und dem Universum einfach nur zuhören. Irgendwann, so die Hoffnung der SETI-Forscher, könnte sie dabei ein Signal finden, das Aliens bewusst oder unbewusst in das All gesendet haben und so die Existenz einer fremden Zivilisation beweisen.

Ein weitere Form dieser Radio-Suche nach diesen Fremden ist ein aktives Mittel, das treffen einfach Active SETI genannt wird. Dabei nehmen die irdischen Wissenschaftler die Sache selber in die Hand und sende ganz bewusst Nachrichten und Informationen von der Erde aus in das Universum. Hierbei besteht die Hoffnung, dass eine intelligente Spezies diese Botschaften der Menschheit eines Tages empfangen und darauf auch antworten wird.

Obwohl gerade bei Active SETI immer wieder Bedenken geäußert werden – zum Beispiel, dass diese Aliens bösartig sein könnten und man sie deshalb lieber nicht auf uns aufmerksam machen sollte – haben Forscher erneut Signale an (mögliche) Außerirdisch gesendet. Denn eine Gefahr, die von diesen Aliens für uns Menschen auf Erde ausgehen könnte, sehen diese inzwischen längst nicht mehr …

Hip-Hop Musik für die Außerirdischen

Ein Vorschlag von SETI-Forschern: die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)
Ein Vorschlag von SETI-Forschern: die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Angesichts der momentan oft – aber nicht immer – aufgebauschten Berichte über den erdähnlichen Planten “Ross 128b”, verwundert es nicht, dass dieses Active SETI-Projekt in den Medien eher unterging. Obwohl es sich konkret auf intelligente Außerirdische bezieht und damit nicht um einen Planeten, der eventuell lebensfreundlich ist und auf dem es möglicherweise (einfaches) Leben gibt.

Dieses Projekt der aktiven Suche nach Außerirdischen ging von den Wissenschaftlern von “METI International” (Messaging to Extra-Terrestrial Intelligence) aus, die es bereits am am 16., 17. und 18. Oktober 2017 starteten. Und zwar in einer Art Kooperation mit einem Musikfestival für Electronic, Hip-Hop, Indie und Jazz, das zum Beispiel in Barcelona (Spanien) und Reykjavik (Island) stattfindet.

Eine solche Zusammenarbeit mit einem Musikfestival klingt in der Tat sonderbar. Vor allem auch deshalb, da die METI-Astronomen dabei unter anderem 33 kurze Kompositionen der Künstler des “Sónar Music Festival” nahmen, um diese mit einem Radioteleskop als Botschaft in das All zu senden. Auch wenn diese Tatsache für sich allein gesehen wie ein Scherz klingen mag, ist es doch keiner. Dass Menschen Musik für Außerirdische in das Universum schicken, ist auch nicht ungewöhnlich. Das hat schon ganz offiziell die NASA mit ihrer Raumsonde “Voyager” 1977 getan.

Projekt “Sónar Calling GJ 273b”

Das Team von “METI International” und das ebenso beteiligte spanische “Institute of Space Studies of Catalonia” in Barcelona wollten mit ihrem Active SETI-Projekt einen neuen Weg gehen. Die METI-Forscher um Präsident Douglas Vakoch suchten sich als Ziel für ihre Botschaft den den Exoplaneten “GJ 273b” aus, der in 12,25 Lichtjahren Entfernung den Roten Zwergstern Luytens umrundet. Zu diesem Planeten schickten sie mit dem Radioteleskop “European Incoherent Scatter Scientific Association” (EISCAT) in Tromsø (Norwegen) drei leicht unterschiedliche Nachrichten, die von dortigen Außerirdischen verstanden werden sollten.

Getauft haben sie dieses Projekt “Sónar Calling GJ273b“, also (Musikfestival) “Sónar ruft GJ 273b” …

“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“GJ 273b” wiederum ist einer jener fernen Exo-Welten im All, die gerne als “Zweite Erde” bezeichnet werden, da sich dieser Planet in der lebensfreundlichen Zone seiner Sonne befindet.

Diese Sonne, der Luytens Stern, hat nur bescheidene 0,27 Prozent der Leuchtkraft unseres Stern, hat aber mindestens zwei Planten. Diese beiden Exoplaneten sind “GJ 273c” und eben “GJ 273b”, an dessen mutmaßliche Bewohner sich die Botschaft richtet.

“GJ 273c” hat rund die 1,2-fach Masse unserer Erde und rast in nur 4,7 Tagen einmal um seine Sonne. Die Umlaufbahn des Planeten “GJ 273b” mit etwa der 2,9-fachen Erdmasse ist da “bedeutend” langsamer, da auf diesem Himmelskörper ein Jahr 18,7 Tage dauert.

Der Luytens Stern ist rund 75 Prozent kleiner als unser Stern, leuchtet wesentlich schwächer aber hat mit dem Planeten “GJ 273b” dennoch einen Begleiter, auf dem es Leben geben könnte. Theoretisch, wie bei allen anderen “Zweiten Erde” im Universum, die bisher entdeckt wurden. Ob sich diese theoretische Leben überhaupt aufgrund des Orbits von nur 18,7 Tagen und der Frage, ob es hier wirklich flüssiges Wasser und eine stabile Atmosphäre gibt, auch zu einer Intelligenz entwickelt hat, ist ebenso theoretisch. Angenommen, dass es so ist, ist es weiter nur eine Spekulation, ob dieses Leben dann auch mindestens den technologischen Stand der Menschheit hat und auch Radioastronomie betreibt.

Ohne Radioteleskope können diese Aliens unsere SETI-Nachrichten schließlich überhaupt nicht empfangen. Wären sie nur 200 Jahre vor unserer Technologie zurück, könnten sie es nicht. Ein Antwort würden wird so nicht erhalten. Douglas Vakoch und sein Team sind aber guter Dinge bei ihrem Projekt, da sie “hoffen, dass es für jene Intelligenz, die das Signal entdeckt, verständlich ist”. Hier denken die Astronomen an den kleinsten gemeinsamen Nenner, die sie und wir gemeinsam haben müssen, damit es zu einer Kommunikation kommt: Die Radioastronmie.

Vakoch weiter:

Wir beginnen, in dem wir zeigen, wie wir zählen. Dann führen wir die Grundrechenarten hinzu.

Nach diesem Einstig würden mathematische Beschreibungen den Empfängern weiter erläutern, wer wir sind und das wir eine Intelligenz sind, die Kontakt zu anderen Intelligenzen wünscht. Als ein weiterer Teil der Botschaft an Luytens Stern wäre auch Musik des Sónar-Music-Festivals integriert, um den Fremden zu zeigen, dass wir eine musikalische Rasse sind. Ob diese das dann auch so sehen, sei einmal dahingestellt …

Botschaft an die Aliens, um Antwort zum 21. Juni 2043 wird gebeten!

Als ein wichtiger und entscheidender Teil der Nachricht enthält diese auch ein Uhr. Diese “kosmische Uhr” ist Inhalt aller drei gesendeten Signale an “GJ 273b”, die deshalb zeitlich versetzt verschickt wurden. Der außerirdische Empfänger könne durch diese “Uhr” den zeitlichen Abstand des Absendens ermitteln um mit diesen “Werten” letztlich ein Zeit zu identifizieren, wann wir eine Antwort bekommen und empfangen möchten.

Stephen Hawking fördert die Alien-Suche – und warnt (erneut) vor einer Eroberung der Erde durch bösartige Außerirdische. Da könne auch Gott nicht mehr helfen!
Stephen Hawking sucht nach Aliens – und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Dieser Tag wäre der 21. Juni 2043, was den Außerirdischen natürlich überhaupt nichts sagen wird. Das spielt aber auch keine Rolle, da für die Empfänger nur der zeitliche Abstand zählt. Wenn sie Radioteleskope nutzen wissen sie auch, dass sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das All bewegen und so ihr “Rückruf” ca. 12,25 Lichtjahre unterwegs sein würde. Die Luytens-Aliens müssten auf ihre Heimatwelt also den genauen Zeitpunkt Bereichen, wann sie ihre Antwort aussenden, damit diese zu gewünschten Zeitpunkt auch hier ist …

Für Douglas Vakoch selber ist das ein großes Experiment und zweifelt selber, ob es sofort zu einem Erfolg führen wird:

Es ist ein Prototyp für das, was wir wahrscheinlich 100 Mal oder 1000 Mal oder 1 Million Mal machen müssen. Für mich kommt dann der große Erfolg des Projekt, wenn es in 25 Jahren jemanden gibt, der sich erinnert, nach einer Antwort zu suchen. Wenn wir das erreichen könnten, wäre das eine radikale Verschiebung der Perspektive.”

Demnach sollten wir also das Universum mit solchen Botschaften an fremde Zivilisationen inkl. Zeitpunkt der gewünschten Antwort geradezu “zuspammen”. Irgendwann würden zumindest eine dieser Nachrichten schon eine Zivilisation erreichen, so der Gedanke dahinter. Vom Grundsatz her stimmt das ohne Frage und würde damit tatsächlich die zukünftige Arbeit von SETI verändern. “Die Masse macht es” durchaus und in Zukunft könnte ein Bereich von SETI zu den jeweils festgelegten Rückrufterminen lauschen, ob eine solche Antwort auch vom anvisierten Empfänger eingeht.

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Keine Angst vor einer Alien-Invasion – oder doch?

Da man nicht weiß, ob durch solche Avtive SETI-Projekte nicht tatsächlich eines Tages todbringende Außerirdische zur Erde gelockt werden, wird darüber teilt hitzig gestritten. Für Vakoch sind solche Ängste vor einer theoretischen Alien-Invasion aber kein Argument, dass die Menschheit nicht auf sich aufmerksam machen sollte. Wollten uns Außerirdische auf Planeten “GJ 273b” wirklich an den Kragen, wäre es so oder so zu spät:

“Jede Zivilisation, die dort lebt und die Möglichkeit hat, zur Erde zu reisen, um uns zu schaden, wüsste bereits von unserer Existenz.

In der Tat ist die Menschheit auf der Erde alles andere als still. Schon Jahrzehnte senden wir absichtlich und unabsichtlich Radiosignale in den Kosmos, die dabei auch von potentiellen Invasoren aus dem All hätten empfangen werden können. Vielleicht haben sie es ja auch und sind auf dem Weg zu uns. Auch das kann niemand mit absoluter Gewissheit verneinen.

Wenn Außerirdische uns besuchen, wäre die Konsequenz ähnlich wie bei der Landung von Kolumbus in Amerika, was für die amerikanischen Ureinwohner nicht gut ausging. Wir müssen nur auf uns selber blicken, um zu sehen, wie sich intelligentes Leben sich zu etwas entwickeln kann, dem wir nicht begegnen wollen.”

Militärexperten warnen: Außerirdische könnten die nationale Sicherheit bedrohen (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NASA/JPL)
Russische Militärexperten warnen: Außerirdische könnten die nationale Sicherheit bedrohen (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NASA/JPL)

Wenn also eines fernen Tages oder schon kommenden Freitag aggressive Außerirdische hier angekommen, ist es schlicht um die Menschheit gelaufen. Auch, wenn diese Besucher “in Frieden” kommen sollten, wie eben die Entdecker Amerikas. Trotzdem ist nach Ansicht von Vakoch allein der reine Alien-Kontakt mittels Radioastronomie eine Chance für die Menschheit:

Wir haben viele als Spezies so viele Probleme, mit denen wir zu kämpfen haben. Wir sind uns nicht sicher, ob wir überhaupt als Spezies auf unserem Planeten überleben werden.

Eine intelligente Botschaft aus dem All wäre für Douglas Vakoch Anlass “über einige der Herausforderungen zu sprechen, mit denen wir konfrontiert werden”. Vielleicht also genau der Klebstoff, den die Menschheit als gespaltene Spezies auf diesem Planeten benötigt, um zueinander zu finden und zu einem Ganzen zusammen zuwachsen.

Rein philosophische sieht Francisco López, einer der beteiligten Musiker, das ganze Projekt “Sónar Calling GJ 273b”:

Natürlich liegt eine Gefahr darin, mit außerirdischem Leben Kontakt aufzunehmen. Für mich ist es aber vor allem ein poetischer Akt von ewiger Existenz. Das ist eine phantastische Idee – auch wenn der Planet komplett leer sein sollte.”

Dass am 21. Juni 2043 tatsächlich eine Antwort vom Exoplaneten “GJ 273b” (auf dem zufällig jetzt gerade ein technisch entsprechende Zivilisation existiert) hereinkommen wird, bezweifele ich. Es ist auch mehr als unwahrscheinlich, dass sich von dort eine Armada von außerirdischen Eroberern auf den Weg zur Erde macht, sobald diese die Nachrichten von “Sónar Calling GJ 273b” empfangen haben.

Auch wenn ihnen die mitgeschickte Musik noch so sehr gefallen hat (oder eben nicht) …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Unser täglich UFO gib uns heute! Öffentlich-rechtlich vs. Privat-TV: Der NDR über die UFO-Dokus auf N24 und warum es so ist, wie es ist

Der öffentlich-rechtliche NDR brachte kürzlich in der Sendung "ZAPP" einen Beitrag über die UFO-Dokus, die auf dem privaten TV-Nachrichtensender N24 laufen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Der öffentlich-rechtliche NDR brachte kürzlich in der Sendung “ZAPP” einen Beitrag über die UFO-Dokus, die auf dem privaten TV-Nachrichtensender N24 laufen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Auf dieser Seite und in Videos auf meinem YouTube-Channel habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder über die zahlreichen Dokumentationen zu UFOs, Mystery & Co. am Fernsehen berichtet. Die Anzahl ist hier, bei den privaten und kostenlosen Fernsehsender kaum mehr zu überschauen. Und das Angebot steigt stetig. Kürzlich hat die TV-Sendung “ZAPP” des öffentlich-rechtlichen Senders NDR dazu einen Bericht gebracht, in dem die UFO-Dokumentationen des privaten Nachrichtensenders N24 “unter die Lupe genommen” werden. Den TV-Beitrag des NDR über diese UFO-Dokus aus den USA und mein Mystery-Review dazu  findet Ihr nun hier online. Ebenso warum diese US-Sendungen so sind, wie sie eben sind.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Als “exzessiver Doku-Fan” weiß ich nicht, wann es bei mir letztmalig einen Tag ohne eine TV-Sendung über UFOs, Mystery, Weltraum & Co. gegeben hat.

Vielfach habe ich auch online über diverse Sendungen etc. berichtet, da die Anzahl von Dokumentationen am deutschen (kostenlosen) Privatfernsehen seit Jahren zunimmt.

Jahrzehntelang verfolge ich nun bereits solche Sendungen am TV … und es ist dabei deutlich, dass sich in Sachen Grenzwissenschaft die deutsche Medienlandschaft ganz gewaltig geändert hat. Waren früher Dokumentationen zu UFOs oder Themen des Unfassbaren am Fernsehen eher eine Seltenheit (mit Ausnahme von Talkshows), so sind sie heute alltäglich.

Unser täglich UFO gib uns heute

Während das GEZ-Fernsehen praktisch jeden Tag seine Zuschauer/Innen mit Adolf Hitler-Dokus und Sendungen zum 3. Reich beliefert, haben die privaten Sender eher UFOs und Aliens sowie Weltraum (oder gefühlte 100 verschiedene Serien über Leben in Alaska) im Programm. Und das ebenso täglich. Außer Mittwochs, da müsst Ihr mal drauf achten, da an diesem Tag andere Themen offenbar Vorrang haben. Auch die für Pay-TV-Abonnenten.

Kritiker der Grenzwissenschaft bekommen Stirnrunzeln, wenn sie von diesen UFO-Sendungen auf N24 etc. hören. Aber ebenso bei anderen Dokus, die sich etwa mit Mysterien der Vergangenheit oder religiösen Rätseln befassen. Auch von diesen kommen nicht wenige am deutschen Fernsehen. Andere wiederum haben nicht mal mehr einen Fernseher und sprechen von Desinformationen oder sehen diese Dokus prinzipiell nicht.

Aliens, UFOs und Kontakte 1970 im Österreichischen TV (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
YOUTUBE-VIDEO: UFOs, Kontakte und die lieben Außerirdische: 1970 ein Thema im Österreichischen TV. Ein interessanter Rückblick der UFO-Szene (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Auch und vor allem die Mystery-Skeptiker halten alle diese UFO-Dokumentationen auf N24 & Co. für reinen Quatsch und Mumpitz. Und da die deutsche Stimme von Dana Scully aus “Akte X” viele dieser UFO-Sendungen spricht, “gruselt” es diesen Skeptikern ganz besonders. Trotzdem sind sie da und werden gesehen. Offenbar auch nicht zu wenig, da sonst der Boom dieser Sendungen nicht seit Jahren anhalten würde.

“Warum siehst Du Dir so einen Quatsch an?”

Purer Unsinn mit Unterhaltungswert, wie die Kritiker sagen? Oder sogar ganz anders, wie ich es in diesem YouTube-Video auf meinem Channel diskutiere: dienen diese Dokumentationen der “Vorbereitung auf den ersten Alien-Kontakt”? Tatsächlich glauben das nicht wenige Mystery-Fans …

Als Jäger des Phantastischen und leidenschaftlicher Freund des Unfassbaren sehe ich alle TV-Dokus zu solchen Themen, die mir irgendwie vor die Augen kommen. Übrigens ausschließlich am Fernsehen und bei Sky und nicht bei YouTube, wo viele davon hochgeladen zu finden sind.

Es ist quasi eine Art täglich Brot eines Grenzwissenschaftlers, so viel wie möglich über diese Themen in Erfahrung zu bringen. Auch durch das Fernsehen als Medium für die Massen. Was, warum, wo, wie und von wem behauptet wird, ist für mich deshalb von Interesse, da man immer bemüht sein sollte, ein “Gesamtbild” der Materie und Mystery-Szene zu haben. Auch wenn das niemals wirklich gelingen wird. Das schließt übrigens auch die Argumente der Skeptiker ausdrücklich mit ein.

Dabei bemerkt man aber auch ganz schnell, dass die in dem unten eingebundenen Bericht von NDR “ZAPP” kritisierten UFO-Dokus von N24 nur die Spitze des Eisberges von Dokus des Phantastischen sind. Wer Pay-TV hat, der kann das nachvollziehen.

Unterhaltung oder echte Dokus?

Der NDR lässt in der diese Woche auf YouTube von der “ZAPP”-Redaktion hochgeladenen Sendung kein gutes Haar an dem Sender N24 und seiner UFO-Doku-Shows. In der Video-Beschreibung des am 26. Januar hochgeladenen Einzelbeitrages heißt es vom NDR:

UFO-Dokus spielen mit Verschwörungstheorien – und laufen dennoch bei Nachrichtensendern. N24 und N24 Doku zeigen sie, sehen aber keine Gefahr für ihre Glaubwürdigkeit.

Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Das stimmt bedingt auch.

Aber gemeint sind hier eben genau jene Sendungen, die N24 aus den USA einkauft. Immerhin gibt es auch andere UFO-Dokus und auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat solche im Angebot, wie Dokus zu Verschwörungen und Rätseln der Menschheit/Vergangenheit. Sofern auf einem der kleineren GEZ-Sender der tägliche Adolf Hitler mal Platz macht, natürlich …

Auch wenn in dem Beitrag von “ZAPP” gesagt wird, dass “am späten Abend” N24 seine UFOs ins Fernsehen bringt, kommen diese praktisch zu allen Tages- und Nachtzeiten. N24 möchte und muss ja auch damit und der Werbung darin Geld verdienen und bekommt diese Sendungen nicht umsonst. Einen Rundfunkbeitrag in Milliardenhöhe bekommt der zu ProSiebenSat.1 Media SE gehörende Sender selbstverständlich auch nicht.

Tatsächlich aber ticken die Uhren in den USA in Sachen Dokus und UFOs vollkommen anders. Ganz genau, wie es in dem NDR-Beitrag auch gesagt und erklärt wird.

Es gibt beispielsweise eine Doku-Serie über die faszinierende Insel Oak Island an der Ostküste Kanadas, an der man das überdeutlich sehen kann. Das ist jene winzige Insel, in der seit Jahrhunderten ein Schatz, ein Geheimnis, die Bundeslade oder sogar ein UFO usw. vermutet wird, nachdem 1795 dort drei junge Männer erste Spuren eines mutmaßlichen Schatzes vorgefunden haben. Eine sehr interessante Geschichte, an der seit dem gegraben wird.

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Die in mehreren Staffeln bisher gelaufene US-Doku-Reihe über Oak Island ist jedoch eine Doku-Show par excellence, in der quasi jeder gefundene Klumpen Dreck zu einer Sensation stilisiert wird. Untermalt mit Musik und Soundeffekten, als steige gleich der “Terminator” selber aus einem der Bohrlöcher der nur 0,57 Quadratkilometer winzigen Insel.

Wer diese, trotz allem interessante, Doku-Reihe kennt, wird mir da uneingeschränkt beipflichten. Doch auch entsprechende US-Reihen, in denen Monster (also Themen zur Kryptozoologie) oder UFOs gejagt werden, sind da nicht viel anders.

Bei den N24-UFO-Dokus ist es ganz ähnlich. In “milderer Form” wird hier eben von UFO-Themen berichtet. “Was nicht Fakt sei, wird auch nicht als Fakt dargestellt”, so N24 auf Anfrage der Redaktion “ZAPP”. Das ist richtig, denn diese US-Sendungen stellen eben meist nur Fragen. Auch Prof. Michael Butter, der vom NDR für diesen Beitrag interviewt wurde, sieht da so.

Die amerikanischen UFO-Dokus stellen Themen und Details vor und stellen dazu diverse Fragen, die sich der Zuschauer selber beantworten kann, soll oder darf. So die Meinung des Michael Butter von der Universität Tübingen.

Grundsätzlich stimmt das auch.

Show-Fakten aus dem Land der unbegrenzten (Un)möglichkeiten

Interview mit Giorgio A. Tsoukalos - Die Ancient Aliens, das TV der USA und die Fans hier und dort
YOUTUBE-VIDEO: Interview mit Giorgio A. Tsoukalos – Die Ancient Aliens, das TV der USA und die Fans hier und dort

Genau diese US-Dokus über Mystery und UFOs sind für einen Jäger des Phantastischen oder besser gesagt für den “interessierten Laien” ein echtes Problem. So sagt Patrick Hoerl von der “Produzentenallianz” in dem NDR-Beitrag ganz treffend zu Dokus in bzw. aus den USA:

Dort (in den USA, LAF) erzählt man Dokus anders. Dort hat man schon immer Dokus auch unter einem Unterhaltungsaspekt gesehen. Und Unterhaltung steht im angelsächsischen Markt über Information, als wichtigster Wert einer Doku. In Deutschland ist es eher umgekehrt.”

Das große Problem dieser US-Dokus für das deutsche Publikum ist, dass wenige diese Produktionen ernst nehmen. Wie auch? Es sind Show-Fakten made in USA, und da muss man sich erst mal die echten Fakten heraus-recherchieren. Welche normalen Zuschauer machen das, nachdem sie eine N24-UFO-Doku gesehen hat? Keine!

Auch die sehr bekannte US-Serie “Ancient Aliens” gehört hier dazu. Auch hier muss man – wenn man überhaupt Lust, Zeit, Geld und echtes Interesse hat – die Fakten von der Show trennen. Zu diesem Thema habe ich auf meinem YouTube-Kanal dieses Video von meinem Freund und Kollegen Giorgio A. Tsoukalos, dem Gesicht von Ancient Aliens, und mir online stehen.

Prof. Michael Butter wiederum gibt zu bedenken, dass Dokus, die sich nur an “überzeugte UFOlogen oder Verschwörungstheoretiker wenden”, seiner Meinung nach schlicht keine Quote bringen. Auch Zuschauer, die die Themen nicht ganz so ernst nehmen und sich diese Sendungen eher amüsieren oder distanziert ansehen, sollen erreicht werden. Meiner Meinung nach ist das die überwiegende Mehrzahl der Zuschauer auch hier in Deutschland.

Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Das Mysterium von "Objekt M" in Estland - Ein Crowdfunding-Projekt zur Grenzwissenschaft (Bild: L. A. Fischinger)
EURE Unterstützung ist gefragt: Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Ein Crowdfunding-Projekt zur Grenzwissenschaft – alle Infos & Video HIER (Bild: L. A. Fischinger)

Es ist übrigens dabei auch interessant zu hinterfragen wer eigentlich dieser Professor aus Tübingen ist, der hier vom NDR “umfangreich” für diesen Beitrag interviewt wurde. Michael Butter ist nicht irgendwer in der Verschwörungstheorie-Gemeinschaft, sondern um ihn hat sich das Netzwerk “Comparative Analysis of Conspiracy Theory” formiert. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, die Verschwörungstheorien usw. nach ihren Worten auf den Grund gehen und deren Wahrheiten untersuchen wollen wollen.

Vor fast exakt einem Jahr, am 29. Januar 2016, habe ich genau zu diesem Projekt bzw. Netzwerk um Prof. Butter das Video “Forscher-Netzwerk will Verschwörungstheorien auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen” auf YouTube gestellt. Dort könnt Ihr mehr zu dem Projekt “Comparative Analysis of Conspiracy Theory” erfahren.

Aber wie es seit Jahrzehnten ist und auch noch bleiben wird: Nüchterne und trockene Info-Sendungen zu UFOs, Aliens und Co. mag eben niemand sehen. Da aber vor allem das Mystery-Publikum im Land der unbegrenzten (Un)möglichkeiten auf Untertanenhaltung setzt, sollten wir diese Dokus gelassen sehen. Auch wenn sie, da sind sicher viele Grenzwissenschaftler meiner Meinung, “unsere Themen” beim Zuschauer hierzulande oftmals unseriös oder fiktiv erscheinen lassen.

Letztlich sind sie immer noch um Welten besser, als die UFO-Talkshows des Privatfernsehens in den 1990er Jahren …

Hier das YouTube-Video des “ZAPP”-Beitrages des NDR

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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“Star Wars – Rogue One”: Ein “Auftragswerke der US-Regierung”, um die Menschheit auf den Kontakt mit Aliens vorzubereiten?

"Star Wars - Rogue One": In Wahrheit ein Filmprojekt der US-Regierung - um die Menschheit auf den Kontakt mit Aliens vorzubereiten? (Bilder: WikiCommons / Montage: L. A. Fischinger)
“Star Wars – Rogue One”: In Wahrheit ein Filmprojekt der US-Regierung – um die Menschheit auf den Kontakt mit Aliens vorzubereiten? (Bilder: WikiCommons / Montage: L. A. Fischinger)

Heute lief in den deutschen Kinos der neue Film aus dem Universum von “Start Wars” an: “Star Wars – Rogue One”. Es ist “a Star Wars Story”, die zeitlich zwischen Episode III und Episode IV spielt und mit Sicherheit für allen Fans Pflicht ist. Doch kann es sein, dass die Regierung der USA hier ihre Finger mit im Spiel hatte, um mittels “Star Wars – Rogue One” die Menschheit allmählich auf den Kontakt mit realen Außerirdischen vorzubereiten? Ist “Stars Wars” folgerichtig eine Art geheimes Regierungsprojekt zur Manipulation der Massen? Zumindest behaupten das zwei UFO-Forscher in der Boulevardpresse. Aber gibt es dafür tatsächlich Hinweise?

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der heute in Deutschland angelaufene Kinostreifen “Star Wars – Rogue One” steht sicher bei allen Fans des Krieg der Sterne auf dem Terminplan. Obwohl es kein Film der eigentlichen Reihe der Filme von “Star Wars” ist, von dem zuletzt Episode VII Ende 2015 in den Kinos lief, gehört er grundsätzlich dazu.

So erzählt der Film nämlich, wie es den Rebellen der Filme gelang den Baupläne des legendären “Todesstern” zu bekommen. Die eigentlich Vernichtung dieses Waffe des Bösen war eine wichtige Kernerzählung in dem Film “Star Wars – Episode IV”, mit dem im Jahr 1977 alles begann. Es gibt sogar die Idee, dass dieser Film von 1977 dafür verantwortlich ist, dass UFO-Zeugen dreieckige UFOs am Himmel sehen oder gesehen haben wollen. Grund seien die dreieckigen Riesenraumschiffe in “Star Wars – Episode IV”, die uns auch im neuen Film wieder begegnen werden. Nähers dazu in einem Video von mir bei YouTube hier.

Krieg der Sterne

Meldungen von Dreieck-UFOs: Ist STAR WARS IV von 1977 schuld? (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL/ESA)
VIDEO: Meldungen von Dreieck-UFOs: Ist STAR WARS IV von 1977 schuld? (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL/ESA)

Jeder Fan weiß genau, worum es in dem neuen Film “Star Wars – Rugue one” eigentlich genau geht und welche Geschichte dort erzählt wird. Doch für allen Nicht-Fans oder Laien eine sehr kurze Zusammenfassung. Diese sollte man kennen, wenn man über Frage, ob die US-Regierung an dem Film ihre Finger (und warum) im Spiel hatte, ernsthafte debattieren will.

1977 begann der Boom und die Leidenschaft von “Star Wars” mit Teil IV. Darin jagt das böse galaktische Imperium eine Horde Rebellen, die in den Besitz der “technischen Unterlagen des Todessterns” (so Prinzessin Leia in dem Film) gekommen sind. Die Rebellen wollen “eine Schwäche finden und sie ausnutzen”. Das gelingt auch “durch die von Prinzessin Leia überbrachten Pläne” und die Waffe des Imperiums wird vernichtet.

Wie es den Spionen und Rebellen nun gelungen ist, diese Pläne zu bekommen, erzählt “Star Wars – Rugue one”. Ein in sich abgeschlossener Film und ein Kriegsfilm, der im Universum spielt.

Vorbereitung auf den Kontakt mit Aliens?

Es wäre vergebliche Liebesmüh das Universum von “Star Wars” mit den bisherigen Episoden I bis VII (“Das Erwachen der Macht“) hier zusammenzufassen. Jeder Fan kennt es und alle Nicht-Fans haben zumindest von diesen Science-Fiction-Filmen schon gehört oder mal das ein oder andere davon gesehen.

Neues Video: Erich von Däniken im Interview zum neuen „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“. Und was EvD vor Begeisterung vergessen hat.(Bild: E v. Däniken)
Neues Video: Erich von Däniken im Interview zum neuen „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“. Und was EvD vor Begeisterung vergessen hat. (Bild: E v. Däniken)

Jetzt habe ich als eingefleischter Fan von “Star Wars” und als Jäger des Phantastischen eine scheinbar bizarre Aussage in der Zeitung “Kronen Zeitung” aus Österreich gelesen. In dem kleinen Artikel vom 14. Dezember geht es um die UFO-Forscher und -Zeugen Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb aus Österreich (s. hier), die darin vorgestellt werden. In der UFO-Szene selber sind die beiden sicher vielen bekannt, zum Beispiel auch über die spannenden UFO-Forschungen meines Kollegen Gerhard Gröschel.

Aber was sollen “Star Wars” und die UFO-Forschung gemeinsam haben? Dazu schreibt die “Kronen Zeitung” am 14. Dezember unter anderem:

“Blockbuster wie der eben erst angelaufene ‘Star Wars’Ableger ‘Rogue One’ seien nach Ansicht der beiden Steirer ‘Auftragswerke der US-Regierung’, um die Bevölkerung auf den ‘ersten Kontakt’ vorzubereiten. ‘Damit auf unserer Erde nicht eine Massenpanik ausbricht’ …

Im Auftrag der US-Regierung …

Auch wenn ich Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb bereits auf der ein oder Tagung zur UFOs und Grenzwissenschaft schon getroffenen habe und auch Gerhard Gröschel kenne, klingt diese Idee der Alien-Vorbereitung nicht nur abwegig sondern absurd. Aber warum?

Die Idee, dass die Medien und das Kino die Menschheit nach und nach auf dem ersten Kontakt mit Aliens vorbereiten oder heranführen wollen, ist an sich nicht undenkbar. Ich habe selber zum Beispiel in diesem Video oder diesem Video darüber spekuliert. Vor allem habe ich auf diesem Blog immer wieder das Thema des ersten Kontakt und der Vorbereitung der Menschheit auf intelligentes Leben im All (oder sogar deren Ankunft bei uns auf der Erde) diskutiert. Mit dem Ergebnis, dass die Menschheit als Ganzes absolut unvorbereitet auf diesen ist.

Einzelne Menschen und Nationen werden Aliens eher verkraften als andere Menschen. Gesellschaftlicher Kollaps scheint aber wohl unausweichlich zu sein! Auch wenn dieser Kollaps von Region zu Region auf diesem Planten anders aussehen wird, wird die Menschheit da wohl nicht drumherum kommen..

VIDEO: Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Eine schrittweise Vorbereitung wäre die einzige Lösung. Aber ist “Star Wars” hier wirklich ein geeignetes Instrument, dass noch dazu ein “Auftragswerk der US-Regierung” sein soll? Mit Sicherheit nicht!

Fast alle Science-Fiction-Filme erzählen uns von bösen Aliens, die der Menschheit nichts Gutes wollen. Zuletzt in dem Alien-Invasions-Film “Independence Day II” von 2016. Sind Massen an Toten und quasi Zerstörungen im Sekundentakt wirklich dazu geeignet die Bevölkerung auf Außerirdische vorzubereiten?

Vorbereitung seit Jahrzehnten?

Nicht nur Hollywood hat seit den 1940er Jahren tausende von Science-Fiction-Filmen produziert, von denen schon vor Jahrzehnten gesagt wurde, sie dienen der Vorbereitung auf die Ankunft der UFOs. Grundsätzlich ist das Schema da immer gleich: Böse Aliens kommen, die Erde und Menschheit ist in höchster Gefahr, der Kampf beginnt und – wir Menschen siegen. Das war schon in dem Klassiker “Der Krieg der Welten” von H. G. Wells so, der schon 1898 erschien. Und im Prinzip ist es auch bei “Star Wars” genauso.

Selbstverständlich, und damit hätten Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb durchaus recht, sind Science-Fiction-Fans bei der Frage nach UFOs bzw. außerirdischen Zivilisationen mit Sicherheit wesentlich aufgeschlossener als “normale Menschen”. Science-Fiction-Anhänger oder auch Grenzwissenschaftler muss man aber deshalb nicht auf den ersten Alien-Kontakt vorbereiten. Den erwarten diese (inklusive ich selbst) sicher schon sehr lange.

Würde die US-Regierung mit “Star Wars” und anderen Filmen “Auftragswerke” für den Erstkontakt in die Kinos “geschmuggelt” haben, sollten wir uns ernsthaft fragen: Würde dann nicht jeder, der solche und ähnliche Filme mal gesehen (es müssen ja nicht nur die Fans sein) und die “Botschaft” erreicht hat, alles andere als ruhig und friedlich den Erstkontakt freudig begrüßen …?

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Internet für All-le? Neuer Vorschlag von SETI-Forschern bei der Suche nach Außerirdischen: die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden

Ein Vorschlag von SETI-Forschern - die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A.Fischinger / NASA/JPL)
Ein Vorschlag von SETI-Forschern – die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Die Menschheit sucht nicht nur mit verschiedenen Projekten wie SETI (Suche nach außerirdischer Intelligenz) nach Signalen oder sogar Botschaften von Außerirdischen – sie sende solche an an diese. Seit rund 50 Jahren vergeblicher Suche nach Radiosignalen von Aliens schlagen Forscher von SETI nun vor, dass man doch einfach den Inhalt des Internet mittels Lasertechnologie an die vermuteten Außerirdischen schicken könne. Sie haben diese Fremden ein umfassendes Bild von der Menschheit. Wäre das aber ratsam?

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahren finde ich die Frage spannend, was bei einem Alien-Kontakt (physisch oder via SETI) mit der Menschheit wohl geschehen wird. Auch auf diesen Blog-Seiten habe ich darüber mehrfach berichtet.

Gleichfalls fragte ich mich bereits im Zusammenhang mit “Entführungen durch Außerirdische“, warum diese Aliens nicht einfach das Internet herunterladen. Immerhin, so eine sehr gängige Idee zu diesen UFO-Entführungen, sollen diese den Fremden dazu dienen, die Menschheit zu studieren und kennenzulernen etc.

Nun hat Dr. Seth Shostak, der Leiter des SETI-Projekt und “Inventar” entsprechender TV-Dokumentationen zum Thema Aliens, vorgeschlagen, dass man den Inhalt des Internet in das Universum senden sollte. Als Nachricht an die Außerirdischen, die sich so ein sehr umfassendes Bild von der Menschheit auf der Erde machen können. Botschaften an andere vermutetet Zivilisationen im All zu senden, nennt sich “Active SETI” – und ist mehr als umstritten.

Braucht und will das Universum überhaupt das Internet der Menschheit?

Dazu schrieb ich am 10. Februar in einem Artikel auf diesem Blog:

Dabei stellen sich aber eigentlich drei Fragen:

1. Haben die Forscher des SETI-Projektes eigentlich das Recht, für die ganze Menschheit zu sprechen und für die Erde eine Nachricht in das Universum zu schicken?

2. Was soll eigentlich diese Botschaft der Menschheit an die Außerirdischen beinhalten?

3. Setz sich die Erde mit dieser SETI-Botschaft nicht der Gefahr einer Alien-Invasion oder ähnlichem aus?

"Ancient Aliens & Mystery Files" - Videos zur Grenzwissenschat auf YouTube (Bild: L. A. Fischinger)
Kann gerne ins All gesendet werden: “Ancient Aliens & Mystery Files” – mein Channel zur Grenzwissenschat auf YouTube (Bild: L.A. Fischinger)

,Active SETI’ könnte das Ende der Menschheit bedeuten

Eine Botschaft der Menschheit an intelligente Aliens im Kosmos kann ohne Zweifel ,nach hinten los gehen’. So, wie es Astronomie-Legende Prof. Dr. Stephen Hawking unlängst sagte, als er den Kontakt mit Außerirdischen mit der Ankunft der Europäer in Amerika und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner verglich.”

In der Tat wissen wir nicht, ob und wie solche fremden Wesen im Universum denken und handeln. Vom friedfertigen “Kosmischen Club der Welten” bis zu “Killer-Aliens” ist tatsächlich alles denkbar.

Nun also die Idee des SETI-Fortschers Seth Shostak via Laser das WWW in den Kosmos zu versenden. Von Datenschutz sprach er aber nicht, meine YouTube-Videos kann er jedoch gerne nehmen … Aber Scherz beiseite:

Wäre tatsächlich der gesamte Inhalt des Internet dazu geeignet, einer anderen intelligenten Spezies im All ein erstes Bild der Menschheit zu vermitteln? Oder würden diese Außerirdischen nach dem Empfang der Botschaft der Menschheit nicht vielleicht doch zu sich sagen:

“Seht ihr – wir sind doch die einzige Intelligenz im All!” …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

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SETI und Intelligenzen im All: Laut einer Untersuchung ist die Menschheit nicht bereit für den Kontakt mit Außerirdischen

Ist die Menschheit bereit für den Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: WikiCommons, L.A. Fischinger)
Ist die Menschheit bereit für den Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: WikiCommons, L.A. Fischinger)

Ein spanischer Forscher warnt davor, den Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation zu suchen, wie es einige Radioastronomen bereits versucht haben (hier) bzw. noch machen wollen. Die Menschheit, so der Wissenschaftler nach einer Umfrageuntersuchung, sei noch lange nicht bereit für einen Kontakt mit Außerirdischen. Der Neuropsychologe ist sich sicher, dass es den Menschen schlicht an Bildung und Wissen rund um den Kosmos fehlt. Doch damit ist es nicht getan.

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Kommt es zu einem Götterschock in Göttingen? Die Stadt soll einen Landeplatz für UFOs bekommen – Organisiert von einem “Galaktischen Mönch” inkl. “UFO-Fest”.

Göttingen soll einen UFO-Landeplatz bekommen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
Göttingen soll einen UFO-Landeplatz bekommen (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger)

Wo bleiben die Außerirdischen? Warum landen die Aliens, wenn es sie denn tatsächlich heute geben sollte, nicht einfach ganz offen und offiziell und sagen „Hallo, Erdlinge! Da sind wir nun“? Solche Fragen kursieren seit Anbeginn des „UFO-Zeitalters“. Nun soll (auch) Göttingen einen UFO-Landeplatz bekommen, der mit einer Art Volksfest eingeweiht werden soll. Auch eine Podiumsdiskussion mit Politikern verschiedener Parteien ist geplant. Initiator des Projektes ist ein selbsternannter “Galaktischer Mönch”.

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Kino-Doku will vor dem Weltuntergang 2012 Beweise für Maya-Alien Kontakt zeigen

Guatemala und Mexiko sollen geheimgehaltene Dokumente und Artefakte für den, 2012 in die Kinos kommenden, Dokumentarfilm: “Revelations of the Mayans 2012 and Beyond” (Offenbarungen der Maya, 2012 und darüber hinaus) zur Verfügung gestellt haben.

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