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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über die Faszination Grenzwissenschaft +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Interview - Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso.tv (Bild: YouTube-Screenshot)
VIDEO: Interview – Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso.tv (Bild: YouTube-Screenshot)

Ende Februar 2019  besuchte ich die archäologischen Stätten von Nebra und Goseck. Unter anderem für ein YouTube-Video über die Himmelsscheibe von Nebra und das Sonnenobservatorium von Goseck, das Ihr HIER findet. Kurz darauf besuchte ich in Leipzig das Studio von NuoViso.tv, da man mich zu einem Interview für die Sendung “Steinzeit” von und mit Robert Stein eingeladen hatte. Entstanden sind dabei gleich zwei Video-Interviews rund um Grenzwissenschaft und Mysterien der Welt. In diesem ausführlichen Gespräch erfahrt Ihr mehr dazu. Ebenso, wie genau ich zu diesen Themen kam, was mit antreibt und was für mich ganz persönlich die Faszination an den Mystery Files ist.


Man glaubt es kaum, aber im September 2019 habe ich – Lars A. Fischinger – persönlich ein Jubiläum.

Denn dann sind es exakt 30 Jahre, in denen ich mich intensiv mit Prä-Astronautik, Mysterien der Menschheit, Rätsel der Welt, Aliens/UFOs und den Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files befasse. Demnach bin ich in diesem Herbst seit drei Jahrzehnten ein Grenzwissenschaftler, wie Ihr es auch detailliert in meiner Autoren-Vita HIER erfahrt.

Prinzipiell ist die Beschäftigung mit solchen Gebieten jenseits der etablierten Wissenschaft und alteingesessenen Meinungen sehr komplex und vielschichtig. Vor allem aus dem Grund, da es nicht die Grenzwissenschaft oder die Prä-Astronautik gibt, wie ich es immer wieder betone. Viele Menschen interessieren sich durchaus für solche Themen. Nicht wenige haben auch darüber publiziert oder schreiben Bücher dazu.

Gleichzeitig verlieren aber offensichtlich auch viele Mystery-Freunde nach mehr oder weniger vielen Jahren das Interesse daran.

Und so sind in den letzten 30 Jahren viele Kollegen, Autoren und Publizisten gekommen und gegangen. Persönlich finde ich es rückblickend schon erstaunlich, dass ich nach all diesen Jahren noch immer “dabei bin”. Vor allem in der digitalen Welt, da man hier weit mehr Menschen erreichen und vielleicht sogar begeistern kann. An YouTube, Blogs, Facebook und überhaupt Internet, E-Books und Sozial Media war vor drei Jahrzehnten überhaupt nicht zu denken!

Und so freue ich mich quasi zu meinem 30sten Euch dieses Interview von Robert Stein von NuoViso mit mit an dieser Stelle vorstellen zu können. Etwa 50 Minuten, in denen ich versucht habe kompakt die für mich noch immer spannende Welt des Unfassbaren zu schildern …

Bleibt neugierig …

YouTube-Video von NuoViso.tv vom 19. April 2019

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Kreisgrabenanlage Pömmelte: Archäologen entdeckten einen bis zu 4.800 Jahre alten Vorgängerbau (+ Videos)

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Die Kreisgrabenanlage Pömmelte: Archäologen haben hier einen bis zu 4.800 Jahre alten Vorgängerbau entdeckt (Bild: L. Petereit/himmelswege.de / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Die Kreisgrabenanlage Pömmelte: Archäologen haben hier einen bis zu 4.800 Jahre alten Vorgängerbau entdeckt (Bild: L. Petereit/himmelswege.de / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wie im April dieses Jahres auf Fischinger-Online berichtet, gingen “trotz Corona” die Ausgrabungen am über 4.300 Jahre alten “Ringheiligtum Pömmelte” südlich von Magdeburg weiter. Eine Kreisgrabenanlage, die sich inmitten einer “rituellen Landschaft” befindet, die über Jahrtausende hinweg genutzt wurde. Seit der Steinzeit. Jetzt haben die Archäologen der Universität Halle die ersten Ergebnisse ihrer Ausgrabungen öffentlich gemacht. Unter anderem fanden sie einen älteren Vorgängerbau der Anlage von Pömmelte. Doch auch zahlreiche weitere Funde bestärken die Archäologen in ihrer Annahme, dass hier eine uralte “Rituallandschaft” inmitten Deutschlands liegt. Alles dazu erfahrt Ihr hier.


“Ringheiligtum Pömmelte”

Südlich von Magdeburg entdeckten Luftbildarchäologen “Ringheiligtum Pömmelte”, wie die Anlage seit 2015 offiziell heißt. Genauere Untersuchungen 2005 und  2006 bestätigen die Kreisgrabenanlage, die daraufhin von den Archäologen ausgraben und rekonstruiert wurde.

Heute wird sie in einem Gesamtkontext mit anderen ähnlichen Ringanlage aus der Steinzeit in der Region gesehen. Vor allem mit der Kreisgrabenanlage von Gosek sowie der 1,3 Kilometer entfernten Kreisgrabenanlage Schönebeck. In ihrem funktionellen und auf astronomische Bezüge ausgerichteten Aufbau, ähnelt auch die Anlage von Pömmelte dem englischen Stonehenge. Gerne nennt man deshalb auch dieses Bauwerk “deutsches Stonehenge”.

Auch wenn in Pömmelte nur mit Holz gebaut wurde. Kein Vergleich mit dem Original-Stonehenge in Großbritannien, dessen Megalithen immer sichtbar waren. Zumindest die Reste.

115 Meter Durchmesser hat die Anlage von Pömmelte und besteht aus insgesamt sieben Gräben, Palisaden und Ringwällen. Erbaut wurde das Heiligtum laut Archäologen aus Halle bereits vor rund 4.350 Jahren. In diesem Kontext wird auch die in dieser Region 1999 gefundene “Himmelsscheibe von Nebra” gesehen, die – wie HIER und HIER berichtet – derzeit wieder für Schlagzeilen sorgt. Mehr dazu im 1. Video unten.

“Rituallandschaft” seit der Steinzeit

Jetzt haben Archäologen der Universität Halle bzw. des “Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt” neue Ergebnisse ihrer aktuellen Ausgrabungen an und um die Anlagen von Pömmelte und Schönebeck bekannt gegeben. Wie im April 2020 auf Fischinger-Online in diesem Beitrag HIER ausführlich beichtet, gingen “trotz Corona” die Ausgrabungen dort weiter. In einer riesigen “sakralen Landschaft”, wie es die Archäologen nennen.

Eine “Rituallandschaft”, die Jahrtausende in die Vergangenheit reicht. Am 9. September konnte Projektleiterin Franziska Knoll die bisherigen Ergebnisse verkünden. Angesichts des derzeitigen Rummel um die “Himmelscheibe von Nebra” geht das momentan scheinbar eher unter.

So kam unter anderem ein Urnenfeld zutage, auf dem bisher 80 Urnen entdeckt wurden. Diese seien bis zu 2.750 Jahre alt und demnach wesentlich jünger als die Ringwallanlagen von Pömmelte, Schönebeck oder sogar Gosek. Sie zeugen jedoch davon, dass dieses Gebiet, die “sakrale Landschaft” über tausende von Jahren von den Menschen genutzt wurde. So wie auch mehrere entdeckte Grabhügel, die die Archäologen auf ein Alter von 3.000 bis 3.500 Jahre datieren. Dazu kommen insgesamt 67 Häuser, die bisher um das “Ringheiligtum Pömmelte” identifiziert wurden.

Wie Koll weiter berichtet, entdeckte ihr Team unweit der Kreisanlage eine monumentale Grabanlage, die bis zu 6.000 Jahre alt ist. Das heißt, dass die damaligen Bewohner über mindestens ca. 3.000 Jahre hinweg diese “Rituallandschaft” nutzten. Auch wenn die Ausgrabungen der letzten Jahren zeigten, dass verschiedene Kulturen an diesen Orten ihre “Kulte” und Bestattungen durchführten.

Neue Entdeckungen an der Kreisgrabenanlage von Pömmelte

Scheinbar auch mit sehr ähnlichen spirituellen, “kultischen” oder religiösen Ansichten. Denn wie die Forscher weiter bekannt gaben, konnten sie einen älteren Vorgängerbau des “Ringheiligtum Pömmelte” identifizieren. Auch dieser wurde einst auf die Sonnenwenden ausgerichtet. Ein Merkmal praktisch aller Kreisanlagen dieser Art in aller Welt – Angefangen von der frühen Steinzeit bis ins Mittelalter Nordamerikas vor der Ankunft der Europäer.

Über diesen Vorgängerbau und die neuen Ausgrabungen sagte die Archäologin am 9. September:

Es handelt sich um eine quadratische Grabenstruktur mit ungefähr 11 Metern Seitenlänge, etwa 4.800 bis 4.500 Jahre alt. Vor einigen Jahren wurde bereits ein nahezu identisches, fast quadratisches Geviert, allerdings mit ungefähr 14 Metern Seitenlänge, an der Kreisgrabenanlage Pömmelte entdeckt.

Die Erbauer von Pömmelte und Schönebeck haben diese älteren Strukturen wohl oberirdisch noch erkannt und deshalb nicht überbaut. Über den langen Zeitraum wurde hier auch gesiedelt. Insgesamt sind im Süden des Ringheiligtums Pömmelte 67 Hausgrundrisse dokumentiert, deren Mehrzahl der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur vor 4.300 bis 3.900 Jahren zuzurechnen ist.

Die bis zu 6.000 Jahre alte Grabanlage wurde indes bisher noch nicht vollständig ausgegraben und dokumentiert. Sie sei trapezförmig und enthalte eine zentrale Bestattung, so Koll. In den kommenden Wochen soll auch dieser Grabbau von den Archäologen ausgegraben werden. Weitere Entdeckungen in dieser “sakralen Landschaft” sind also gewiss.

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 4. Sep. 2020 auf Fischinger-Online

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Video vom 6. Nov. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 26. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Astronautengötter-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” mit Erich von Däniken 2020 in Leipzig: Programm und Infos

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Astronautengötter-Meeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" mit Erich von Däniken 2020 in Leipzig: Programm und Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: Fischinger-Online)
Astronautengötter-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” mit Erich von Däniken 2020 in Leipzig: Programm und Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober ist es wieder soweit: Das Jahrestreffen der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) findet statt. Diesmal treffen sich die Forscher, Autoren und Interessierten rund um die “Götter aus dem All” in Leipzig. Neben zahlreichen Mystery-Forschern und Prä-Astronautikern ist selbstverständlich auch Erich von Däniken wieder damit dabei. Alles über das diesjährige Treffen zu den Astronautengöttern und der Suche nach den Spuren der Ancient Aliens erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Jahrestreffen der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI”

Das diesjährige Jahresmeeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) findet am Samstag, den 24. Oktober, im Pentahotel in Leipzig statt!

Anreisetag ist Freitag, 23. Oktober, Abreisetag, Sonntag, 25. Oktober. Wieder mit vielen Vorträgen von Experten über Paläo-SETI Themen. Natürlich wird auch Erich von Däniken einen Vortrag halten, Bücher signieren und sich Frage und Antwort stellen.

Der Kongress ist damit jeweils auch eine Gelegenheit sich mit dem Bestsellerautor und den anderen Referenten zu unterhalten und zu diskutieren. Selbstverständlich werden auch wieder viele Fach-Publikationen angeboten und jeder kann persönliche Widmungen der Autoren erhalten. Beim 1-Day-Meeting ebenfalls sehr geschätzt sind auch das gesellige Beisammensein, am Vorabend und dann während der Tagung im Kongresshotel.

Dort werden in interessanten Gesprächen und Diskussionen neue Kontakte und auch Freundschaften geknüpft.

Das erwartet Sie

Schriftsteller, Forscher, Menschen mit Neugier auf das Unbekannte und Rätselhafte treffen sich in diesem Jahr zum A.A.S.-Meeting in Leipzig, Pentahotel. Bereits am Vorabend, Freitag, den 23. Oktober, trifft man sich zu interessanten Gesprächen und zum Kennenlernen an der Hotelbar.

Zusätzliches Angebot für den Freitag: Die Leipziger Stadtführerin und langjähriger EvD-Fan Sylvia Kolbe bietet Führungen durch Leipzig an: 16:00 und 18:00 Uhr, Dauer jeweils anderthalb Stunden.  Am Abend wäre noch ein Sagen-Rundgang zum Thema “Weiße Frau” im Dunkeln möglich. Teilnahme: 5,- Euro pro Person. Anmeldemöglichkeit vor Ort im Tagungshotel (beim A.A.S. Stand fragen).

Frau Kolbe ist mehrfach geprüfte Gästeführerin in Leipzig seit 1984 und 3-Sterne-Guide mit Ausweis vom Bundesverband der Gästeführer Deutschland e. V. In Corona-Zeiten (falls die noch im Oktober gelten) ist sie mit Tourguide-System unterwegs und alle Sicherheitsauflagen werden erfüllt. Instagram Account von Fr. Sylvia Kolbe: https://www.instagram.com/kolbe.sylvia

Am Samstag, den 24. Oktober, präsentieren aktive Paläo-SETI-Forscher in attraktiven Multimedia-Vorträgen ihre neuesten Entdeckungen und spannende Forschungsergebnisse. Wie üblich finden am Abend in Hotel noch viele Diskussionen und Begegnungen in entspannter Atmosphäre statt. Außerdem ist dieser Abend (Ende der Sommerzeit) eine Stunde länger!

Das Programm

Zehn Referate, Postersession, Podiumsgespräch, Live-Vorführung eines Video-Roboter für die Cheops-Pyramide.

Freitag, 23. Oktober:

Zwangloses Treffen im Foyer, Restaurant und an der Bar des Tagungshotels.

Samstag, 24. Oktober:

  • 09:00 – 09:30 Uhr: StD Peter Fiebag – Eröffnungsvortrag: Highway zu den Sternen
  • 09:30 – 10:00 Uhr: Lars A. Fischinger: Das Depot des Dr. Cabrera

10:00 – 10:30 Uhr: Pause

  • 10:30 – 11:00 Uhr: Hartwig Hausdorf: Gegenwind für die Paläo-SETI
  • 11:00 – 12:00 Uhr: Dipl.-Ing. Friedhelm Krämer: Neuer Mini-Roboter erforscht Cheops-Pyramide

12:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause und Live-Vorführung der Video-Roboter durch den Konstrukteur

  • 14:00 – 14:30 Uhr: Dipl.-Psych. Hermann Volkmann: Geheimnisse der Himmelsscheibe von Nebra
  • 14:30 – 15:00 Uhr: Dr. Friedrich Bude: Katastrophe aus dem All

15.00 – 15:30 Uhr: Pause und Postersession

  • 15:30 – 16:00 Uhr: Armin Schrick: Mauern, geschmolzen im Feuer
  • 16:00 – 16:30 Uhr: Dipl.-Ing. (FH) Dieter Bremer: Atomexplosionen vor Äonen
  • 16:30 – 17:00 Uhr: Luc Bürgin: Vergessene Geschichte(n)
  • 17:00 – 17:30 Uhr: Podiumsgespräch
  • 17:30 – 18:00 Uhr: Dr. h. c. Erich von Däniken: Schlussvortrag

Durch das Programm führt Andreas Kirchner.

Weitere Informationen und Details zum Hotel findet Ihr auf der Webseite der A.A.S. direkt HIER.

Ein YouTube-Video zu den einzelnen Referenten findet Ihr HIER.

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

Pentahotel
Großer Brockhaus 3
04103 Leipzig
Telefon: +49 (0)341 12920
E-Mail: info.leipzig@pentahotels.com

Veranstalter:

“Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.)

Karten:

Tickets 79 Euro – erhältlich vor Ort sowie im Online-Shop der A.A.S. HIER.

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Fakten und Wahrheiten in der Archäologie: Alles eine Frage der Interpretation

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Archäologie und Wahrheit: Alles eine Frage der Interpretation (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Archäologie und Wahrheit: Alles eine Frage der Interpretation (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Emsige Archäologen graben seit Jahrhunderten in aller Welt nach den Spuren der Vergangenheit. Zahllose Funde, Artefakte, Ausgrabungen, Monumente und andere Zeugnisse der Geschichte zeigen uns das Bild unserer eigenen Geschichte. Rekonstruiert aus unzähligen Mosaiksteinchen, die unsere Vorfahren zum Teil vor zehntausenden von Jahren hinterlassen haben. Aber wie “wahr” oder “falsch” ist dieses Bild, dass die Wissenschaftler daraus rekonstruieren und ableiten? Oder ist nicht vielmehr unsere Sicht auf die Vorzeit eine Summe von Interpretationen und Deutungen der Archäologen? Zum Teil ja, sagt eine Archäologin in einer Veröffentlichung. Denn die Forschung steht nicht still!


Archäologie und Wahrheit

Was „die Wissenschaft“ sagt, ist für viele Menschen Gesetzt. „Wissenschaftliche Erkenntnisse“ sind quasi in Stein gemeißelt und damit beweisen oder sogar unfehlbar. Archäologie gehört dazu.

Tatsächlich ist das auch in sehr vielen Fällen so. Wissenschaft, vor allem auch die Naturwissenschaften, haben in Jahrhunderten vieles geleistet. Rund um die Welt haben emsige Forscher in Versuchen, Experimenten oder durch Beobachtungen wissenschaftliche Fakten und Zusammenhänge belegt, die jeden Bereich der Realität einschließen. Von Chemie bis Biologie.

Anders sieht es bei den Interpretationswissenschaften aus, wie ich sie gerne nenne. Vor allem in der Psychologie, die keine empirische Wissenschaft ist, sondern vor allem von Deutungen lebt. Noch deutlicher ist dies bei den Geisteswissenschaften, also der Theologie. Einfach formuliert haben Jahrtausende theologischer Forschung noch immer nicht Gott oder ein Leben nach dem Tod wissenschaftlich bewiesen.

Doch auch die Archäologie lebt von Interpretationen der Vergangenheit. Von der Deutung von Fundstücken, archäologischen Orten und Stätten oder ganzen Ausgrabungen. Und je weiter sich die emsigen Archäologen in die Vergangenheit begeben, umso schwieriger werden diesen Interpretationen. Fehlen dann auch noch schriftliche Quellen und Belege, etwa bei Funden der Steinzeit oder Ausgrabungen bei Völkern ohne Schriftsprache, kommt die Phantasie der Archäologen ins Spiel.

Sie versuchen Fundstücke, Artefakte, Ausgrabungen, Bestattungen, Bauwerke aller Art oder auch einzigartige Objekte der Vergangenheit irgendwie sinnvoll zu erklären. Hinzugezogen wird dabei der sogenannte Fundkontext. Also wie genau, wo und in welcher Position wurde dieses oder jenes Entdeckung aus ausgegraben. Vergleiche mit ähnlichen Funden oder Bauwerken werden gezogen und erleichtern so die Arbeit der Wissenschaftler.

Trotzdem wissen sie sehr oft nicht, was unsere Ahnen damit sagen wollten oder wofür ein Fundstück in Wahrheit diente. Oder wie ein Bauwerk wie ein Haus oder Tempel in der Vergangenheit wirklich einmal ausgesehen hat.

Fakt und Fiktion

Ist ein figürliches Artefakt jetzt ein Gott, ein Spielzeug für Kinder, ein verstorbener Vorfahr, ein “Kutobjekt” oder ein “magisches Symbol”? Oder ist es etwas ganz anderes? Wurde eine in Elfenbein geschnitzte Tierfigur in der Eiszeit in Süddeutschland für “magische Zwecke” und für “Kulthandlungen” angefertigt – oder hat der kKünstler damit nur  seiner Angebeteten eine Freude machen wollen?

Erschwerend bei der suche nach dem Verständnis kommt natürlich auch hinzu, dass immer neue Funde gemacht werden. Die Forschung steht nicht still, sondern sie ist mehr so etwas wie ein lebender Organismus, der sich verändert, wächst und hin und wieder auch Teile abstößt oder ergänzt. Wäre das nicht so, gäbe es schließlich auch keine Archäologie oder Wissenschaften als Ganzes mehr.

Schon der Laie wird sich aber bei den unzähligen TV-Dokumentationen über Archäologie und Spuren der Vorzeit oft die Frage gestellt haben: Woher wissen die Wissenschaftler das alles? Ganz einfach: Sie denken sich das teilweise einfach aus, sie erfinden es. Oder, um es freundlicher auszudrücken, die interpretierten die vor- und aufgefundene Faktenlage so.

Genau zu diesem Umstand erschien jetzt der bemerkenswerte Artikel „Archäologische Wahrheiten: Fakt und Interpretation“ der Archäologin Geesche Wilts. Eine junge Archäologin für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie von der Universität Hamburg, die auch den Archäologie-Blog „Miss Jones“ betreibt.

In ihrem Artikel führt sie einige bemerkenswerte Beispiele dafür an, wo Forscher mehr als interpretieren als wissen. Vor allem die „Himmelsscheibe von Nebra“ nennt sie hier mit Blick auf eine entsprechen TV-Doku mit entsprechenden Spielszenen über den Fund als Beispiel. Ein „Fund, der tatsächlich mehr Fragen aufwirft, als die Archäologie beantworten kann“, wie Wilts schreibt. Deutungen archäologischer Funde müssen „allerdings nicht richtig sein“, unterstreicht sie und nennt als Beispiel Rekonstruktion von vorzeitlichen Häusern in Freilichtmuseen.

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Diese werden bekanntlich vor allem durch die Luftbildarchäologie anhand von Verfärbungen des Bodens entdeckt und dann im besten Fall ausgegraben. Aber Nachbauten solcher Häuser „sind Großteiles Interpretation“, so Wilts.

Eindrücklich zeigt sich das sicher an den Pfahlbauten am Bodensee.  Im dortigen Freilichtmuseum „Pfahlbaumuseum Unteruhldingen“ errichteten Archäologen mit zahlreiche Helfern mehr als 20 solcher vorgeschichtlichen Häuser. Rekonstruiert wurden sie aus den Funden von Resten solcher Behausungen, die bis in die Steinzeit vor 6.000 Jahren zurückreichen. Ob diese Bauten am Bodensee aber wirklich so aussahen, weiß niemand mit Gewissheit zu sagen.

Forschung steht nicht still

Wilts verweist auch darauf, dass natürlich die Forschung nicht still steht. In aller Welt sammeln Archäologen neue Kenntnisse und Erkenntnisse, die dann im besten Fall in die aktuelle Forschung mit einfließen. Auch wenn sich dadurch vorherige Ansichten als falsch erwiesen, wie Wilts am Beispiel eines Freilichtmuseums in Groß Raden in ihrem Artikel zeigt. Ein solcher Wandel in der archäologischen Faktenlage und Interpretation kann natürlich jede aktuelle Erkenntnis betreffen:

Ein Schicksal, das jeden archäologischen Forschungsstand betreffen kann. Gerade weil die technischen Möglichkeiten in der Archäologie eine rasante Entwicklung durchleben. Im Grunde genommen ist also vieles von dem, was wir als gegebene Wahrheit über die Menschheitsgeschichte ansehen, eine Frage der Interpretation, und diese basiert wiederum darauf, wie wir als Archäologen und Forscher das Hier und Heute wahrnehmen.“

Die „Schulwissenschaft“ ist hier zweifellos besonders betroffen.

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, da sich die Schulbücher stetig ändern. Wie eben der Stand der Forschung auch. Es wäre auch kaum vorstellbar, dass bei jeder neuen Erkenntnis oder bei jeder Widerlegung althergebrachten Wissens, gleich die entsprechenden Schulbücher eingestampft werden! „Das hat zur Folge, dass jede Schülergeneration mit einem anderen Geschichtsbild im Kopf aufwächst“, so Wilts:

Es ist, als hätte jeder von uns eine Collage im Kopf. Eine Kombination aus den Dingen, die man über die Vergangenheit weiß oder zu wissen glaubt. Ein Informationssammelsurium aus Fernsehdokumentationen, Artikeln in Zeitungen und Zeitschriften, Erzählungen der Großeltern, eventuell sogar Serien oder Filmen wie jenen von Disney, Onlinemedien, Museumsbesuchen und dem Schulunterricht. Letzterer ist besonders glaubwürdig bei der Vermittlung historischer Zusammenhänge, sollte man meinen. Doch in Bezug auf die Vorgeschichte verändert sich der Inhalt dieses Unterrichts genauso wie der Forschungsstand.“

Gute und schlechte Interpretationen

Und welche neuen Forschungsergebnisse, wie und in welcher Form von der Fachwelt als „wahr“ ansehen werden, steht wieder auf einem anderen Blatt. Immer werden andere Experten das eine oder das andere in Frage stellen und auf andere Deutungen oder Ergebnisse verweisen. Dass ein gedrucktes Schuldbuch hier nicht mithalten kann, sollte mehr als deutlich sein. Jedem sollte klar sein, „wie viele der Zusammenhänge gut oder schlecht belegte Interpretationen sind“.

Vor allem im Bereich Grenzwissenschaft und Mystery Files ist das ein Problem. Ein riesiges Problem sogar, wenn man sich nur einmal die Prä-Astronautik anschaut. Nicht nur, da jeder sein eigenes Süppchen kocht und vollkommen individuell die Dinge sieht, sondern auch, da sehr oft Fakten ganz einfach ignoriert werden. Irgendeine Form von einheitlicher These existiert nicht.

Interpretation ist das eine – davon lebt die Prä-Astronautik -, doch man ist weit davon entfernt neue Erkenntnisse auch zu berücksichtigen. Fakten werden allzu oft nicht interpretiert, sondern phantasiert. Forschungen der etablierten Archäologie werden hierbei sogar teilweise verteufelt oder im Extremfall als Lug, Trug und Verschwörung abgelehnt.

Wilts als Archäologin, die mit grenzwissenschaftlichen Themen somit nichts zu tun hat, resümiert für ihr Fachgebiet:

Dadurch ist die Menschheitsgeschichte nicht statisch, sondern verändert immer wieder ihr Gesicht. In der Schule wird unterrichtet, dass Wissenschaft nie relativ ist. Doch es sollte auch unterrichtet werden, dass es Bereiche der Wissenschaft gibt, die im Spannungsfeld zwischen Fakt und Interpretation liegen. Und das nicht, weil wir angelogen werden, sondern weil jede Idee von unserer Geschichte ein Stück von dem enthält, was wir wissenschaftlich gar nicht untersuchen können.“

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Fund mit dem Metalldetektor: Streit um den Wikingerschatz von Schottland: Die Kirche möchte ihren Anteil und klagt

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Streit um den Wikingerschatz von Schottland: Die Kirche möchte ihren Anteil und klagt (Bilder: D. McLennan & M. McSweeney / visitgreenland.com / Montage: Fischinger-Online)
Streit um den Wikingerschatz von Schottland: Die Kirche möchte ihren Anteil und klagt (Bilder: D. McLennan & M. McSweeney / visitgreenland.com / Montage: Fischinger-Online)

Tagtäglich sind irgendwo Menschen mit Metalldetektoren unterwegs, um auf Felder, Äckern und Wiesen nach “verborgenen Schätzen” zu suchen. Sogenannte Sondengänger. Die einen finden rostige Nägel von Weidezäunen, andere mehr oder weniger wertvolle Münzen der jüngeren Vergangenheit und wieder andere tatsächlich wahre Schätze. So geschehen im September 2014 in Schottland, wo der der Sondengänger Derek McLennan einen Wikingerschatz im Welt von über 2 Millionen Euro mit seinem Detektor fand. “Ein äußerst bedeutender Fund”, wie der als “Hort von Galloway” bekannt gewordene Schatz der Wikinger von Experten bewertet wurde. Doch jetzt ist genau um diesen Schatz eine Streit entflammt. Denn mit dem Finder einst befreundete Mitglieder der Kirche von Schottland möchten ihren Teil des Geldes, der damals angeblich abgesprochen war. Ein Fall für die Gerichte. Details und Hintergründe dazu erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hobby: “Schatzsucher”

Es wohl der heimliche Traum jedes Sondengängers – einen vergrabenen Schatz finden. Jene Menschen, die mit Metalldetektoren in vielen Teilen der Welt in ihrer Freizeit hinausgehen, um dem Erdreich allerlei Metallobjekte zu entlocken.

Die meisten Funde sind hierbei unspektakulär und keine wirklichen Schätze im klassischen Sinn. Außer für die Sondengänger selber, die sich über jedes ausgegrabene Objekt freuen. Voller Freude werden diese gerne innerhalb der gut vernetzten Sondengänger-Szene präsentiert. Zum Beispiel in Videos auf YouTube, bei denen der neugierige Zuschauer quasi „live“ an der Suche teilhaben kann, oder in entsprechenden Foren.

Wenn vielfach auch nur rostige Metallstücke, Alufolie oder alte Nägel von Weidezäunen gefunden werden, steckt der Boden voller Spuren der Vergangenheit. Für die einen ist es ein Hobby, diese Artefakte ans Tageslicht zu holen. Für Archäologen oder Historiker oftmals ein Ärgernis, da ihnen durch „private Schatzsucher“ fraglos die ein oder andere spannende Entdeckung vorenthalten wird. Das spektakulärste Beispiel ist sicher die „Himmelsscheibe von Nebra“, von der auf Fischinger-Online unter anderem in diesen Videos HIER und HIER berichtet wird.

Es müssen teilweise bestimmte Voraussetzungen, „Schulungen“ oder sogar Genehmigungen für dieses Hobby vorliegen. In Deutschland sind diese von Bundesland zu Bundesland nicht ein einheitlich regelt. Auch nicht was den finanziellen Aspekt von eventuell gefunden „Schätzen“ anbelangt. Sprich: Wer darf was behalten, wer bekommt von wem Geld und wie viel? In den einzelnen Staaten ist natürlich wiederum anders geregelt, als innerhalb der Länder Deutschlands. Und fraglos sind die allermeisten Sondengänger ehrlich und melden ihre Funde. Keine Raubgräber.

Werden rostige Nägel in einer Wiese oder von einem Landwirt auf einem Feldweg „vergrabenes“ Blei von einem Scheunendach ausgebuddelt, ist das kein Problem. Was aber – wenn in dem Haufen ausgegrabener Erde etwas Wertvolles schlummert?

Genau das war in Schottland der Fall.

Schatz der Wikinger

Im Jahr 2014 fand Derek McLennan auf einem Feld unweit von Dumfriesshire im Südwesten Schottlands mit dem Metalldetektor einen Schatz der Wikinger. Verborgen in rund einen Meter Tiefe. Mehr als 100 Objekte aus dem frühen 10. Jahrhundert nach Christus, die als einer der bedeutendsten Wikingerschätze von Großbritannien angesehen wird.

Die Artefakte stammen ursprünglich aus den verschiedensten Gebieten und wurden hier in Schottland als ein Schatz verborgen. Zu einer Zeit als die Wikinger bereits zumindest teilweise christlich waren, worauf ein unter den Objekten geborgenes Silberkreuz hindeutet.

Derek McLennan war mit einem Schlag reich, denn er verkaufte den Schatz an verschiedene Museen in Schottland. Umgerechnet erhielt er dafür ca. 2,2 Millionen Euro.

In den Medien sorgte der als „Hort von Galloway“ bekannt gewordene Fund damals international für Schlagzeilen. Allein der Materialwert des Wikingerschatzes wurde auf mehrere 100.000 Euro beziffert. „Als ich das erste Stück gefunden hatte, wusste ich zuerst nicht, was es war“, erzählte der Finder Derek McLennan am 12.Oktober 2014 der „BBC“. Stuart Campbell vom Schottischen Nationalmuseum war vor fünf Jahren nicht minder begeistert über die Entdeckung des Sondengängers:

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Dies ist ein äußerst bedeutender Fund, der in Bezug auf die Materialvielfalt, die dieser Hort darstellt, in Schottland noch nie zuvor aufgefunden wurde.

Es gibt Material aus Irland, aus Skandinavien, aus verschiedenen Orten in Mitteleuropa und vielleicht aus mehreren Jahrhunderten.

Es hat also einige Anstrengungen gekostet, bis sich Einzelpersonen versammelt haben.“

Damit hätte McLennan mit seinem Fund mehr als zufrieden sein können. Wenn nicht jetzt die Kirche von Schottland den Schatzsucher verklagen würde. Ihr gehört das Grundstück, auf dem damals der Wikingerschatz entdeckt und ausgegraben wurde. Darum möchte sie jetzt ihr Stück vom Kuchen abhaben, wie aktuell verschiedene Medien berichten.

Die Kirche möchte ihren Anteil

Wie in Deutschland auch, so ist es in Großbritannien nicht einheitlich geregelt, wem das Geld für einen solchen Schatz zusteht. In Schottland steht es gesetzlich nur dem eigentlichen Entdecker zu. In anderen Teilen Großbritanniens wiederum hat auch der Besitzer des Landes oder Grundstücks Anspruch darauf.

Zwar könnte man meinen, dass der Fall in Schottland damit eindeutig ist, doch nicht für die Kirche. Den Berichten nach habe es damals eine Abmachung zwischen dem Finder und der Kirche gegeben, dass auch sie am finanziellen Gewinn beteiligt werden solle:

Meines Erachtens gab es immer eine Vereinbarung, dass das Geld mit der Kirche geteilt wird. Die Kirche hat eng mit dem Finder zusammengearbeitet und einen gerechten Anteil ihres Wertes vereinbart.“

Mit diesen Worten zitierte die „Sunday Post“ am 15. September Pastor David Bartholomew von Castle Douglas. „Derek war mein Freund und es ist traurig, dass es dazu gekommen ist“, so der Geistliche gegenüber der Zeitung.

Weiter berichtet er, dass er mehr als überrascht sei, dass McLennan seinen „Deal zurücknehmen würde“, und allein das Geld behalten wolle. Immerhin sei Bartholomew sogar ein „Mitstreiter“ des Sondengängers und auch beim Fund dabei gewesen. Ebenso habe Mike Smith, Pastor einer Elim-Pfingstkirche in Galloway, sie an diesem Tag begleitet. Über ein Jahr lang habe damals McLennan mit seinen Metalldetektor das Gebiet abgesucht. Außerdem sollte das Geld „in erster Linie für das Wohl der örtlichen Gemeinde verwendet werden“, wie damals abgesprochen worden sein soll.

“Sache des Gerichts”

Weder auf E-Mails noch auf persönliche Besuche habe McLennan in der Zeit nach dem Schatzfund reagiert, so Bartholomew. Obwohl „die Kirche nicht vor Gericht gehen“ wollte, gäbe es jetzt keinen anderen Weg mehr. „Es gibt eine ungeschriebene Regel“, dass Funde mit dem Grundbesitzern geteilt werden. Juristen sollen dies nun regeln, so die schottische Kirche:

Es kann bestätigt werden, dass die General Trustees der Church of Scotland eine Klage gegen Derek McLennan erhoben haben. Da dies jetzt Sache des Gerichts ist, wäre es für uns unangemessen, zu diesem Zeitpunkt weitere Kommentare abzugeben.“

Derek McLennan selber schweigt bisher dazu.

Interessant ist aber, dass der Sondengänger offensichtlich ein Glückspilz. In den damaligen Zeitungsberichten über den Fund wurde er meist als „armer Rentner“ dargestellt, der einfach riesen Glück hatte. In Wahrheit jedoch hatte er bereits kurz zuvor einen Schatz in diesem Gebiet gefunden. Einige Monate vor der Entdeckung des Wikingerschatzes schlug hier bereits sein Detektor an und er fand hunderte Münzen aus dem Mittelalter im Erdreich.

Auch ein Blick auf seine Internetseite verrät, dass er alles andere als ein Laie in der „Metalldetektor-Szene“ ist, der vielleicht mal einen krummen Nagel ausgräbt, eine Münze findet oder eine Gewehrpatrone an der Oberfläche findet.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Im Bann des Mondes: Die ersten Kalender der Menschheit – Von Steinzeit-Uhren und Taschenkalendern der Steinzeit +++ Artikel +++

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ARTIKEL: Im Bann des Mondes. Wann und warum entstanden die ersten Kalender der Menschheit? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / A. Marshack)
ARTIKEL: Im Bann des Mondes. Wann und warum entstanden die ersten Kalender der Menschheit? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / A. Marshack)

Wann und warum entstanden die ersten Kalender der Menschheit? Dienten Megalithbauten oder Ringwallanlagen in Europa (oder anderswo auf der Welt) tatsächlich nur als “Kalender für die Landwirtschaft”? Waren die astronomisch nach den Zyklen von Sonne und Mond ausgerichteten Bauwerke wirklich nichts weiter als “nur” Zeitmesser für die ersten Landwirte und Viehzüchter? Geht es nicht einfacher und steckt nicht weit mehr hinter diesen Hinterlassenschaften der Steinzeitmenschen? Und warum haben unsere Ahnen diese Anlagen über Jahrtausende hinweg immer wieder errichtet und erweitert? Spannende Rätsel unserer Vorzeit, denen in diesem neuen Blog-Artikel einmal genauer nachgegangen werden soll. Denn alle möglichen Antworten führen zu immer neuen Fragen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sonne, Mond und Sterne in der Steinzeit

Anhand von Megalithanlagen, Steinkreisen oder auch Ringwallanlagen aus der Steinzeit wissen wir heute, dass die Erbauer dieser Anlage ein enormes Wissen auf dem Gebiet der Astronomie besessen haben müssen. Kenntnisse über die Bewegungen der Sterne, des Mondes und der Sonne sowie deren entsprechende Zyklen. Und das vor vielen Jahrtausenden.

So zum Beispiel ist der in der berühmten Megalithanlage Stonehenge „eingearbeitete“ Mondzyklus zwischen seinem südlichsten und nördlichsten Stand nur durch langwierige Beobachtungen der Gestirne zu ermitteln. Er dauert fast 19 Jahre. Andere Bauten, die noch weit älter als Stonehenge sind, zeigen ganz ähnliche Ausrichtungen. Und diese Kosmologie der Urahnen wurde über Generationen weiter vermittelt. Ohne eine Schrift dieser Steinzeitmenschen, da wird bisher keine eindeutigen Belege dafür haben.

Beispielsweise die weltbekannte „Himmelsscheibe von Nebra“ aus Deutschland vor unserer Haustür. Ihre Entstehung wird offiziell vor 3.700 bis 4.100 Jahren angenommen und gilt als eine der ältesten astronomischen Darstellungen des Himmels überhaupt. Sie datiert stammt natürlich nicht mehr aus der (dortigen) Steinzeit, da sie bekanntlich aus Metall ist. Was bei dieser Bronzeplatte nicht minder erstaunt ist der Umstand, dass dieses Wissens auf der Himmelsscheibe bereits tausende Jahre früher bekannt war. Und zwar findet man dieses bereits in der Ausrichtung der Kreisgrabenanlage von Goseck eingebaut (s. Video dazu HIER).

Diese ausgegrabene Kreisanlage gilt als eines der ältesten Sonnenobservatorien der Welt und soll vor fast 7.000 Jahren erbaut worden sein.

Hier in Mitteldeutschland haben also unsere Vorfahren in der Steinzeit astronomisches Wissen über Jahrtausende weiter gegeben. All dies sei ein „Kult“ gewesen, sagen die Forscher, der in ganz Europa blühte. Prinzipiell sogar weltweit.

Der Kult der Ringwallanlagen

Den Ursprung dieses Kultes um derartige Ringwallanlagen siedeln Archäologen vor fast 7.000 Jahren in Ungarn und der Slowakei an. Von hier haben ihn verschiedene Steinzeit-Kulturen und –Völker übernommen und in ganz Europa verbreitet. Mehre Jahrtausende lang überdauerte diese Epoche der Baumeister, und selbst 5.000 Jahre später errichtete man noch solche Ringanlagen. Wobei aber auch die rätselhafte Megalithkultur Europas diesen Sonnen- und Himmelskult übernahm. Auch zahllose ihrer Bauten aus gewaltigen Megalithen sind astronomisch ausgerichtet worden.

Ein Problem haben die Archäologen mit der Interpretation dieser Anlagen. Nicht nur, dass die gefunden Reste Jahrtausende umspannen, sondern sie hatten nicht alle den gleichen Zweck. Einige dienten als „Sonnentempel“, „Versammlungsplatz“ und „Kalender“ der Steinzeit. Andere Ringwallanlagen scheinen hingegen keine kosmischen Bezüge zu haben. Sie werden deshalb als einfache „Verteidigungsanlagen“ interpretiert. Vielleicht auch als geschützter Handelsplatz oder politischer Versammlungsort von Stammesherrschern und Clan-Chefs. Der Übergang ist dabei aber oftmals wohl fließend.

Belegt ist bei vielen Ringanlagen aber eben auch Megalithbauten der Vorzeit der „Himmels-Kult“. Man verehrte hier offensichtlich den Mond und auch die Sonne, da deren periodische Wenden und Bahnen in den Bauwerken durch sogenannte Visierlinien oder Peilpunkte ermittelt und bestimmt werden konnten. Die vorzeitlichen Priester, Herrscher oder spirituellen Führer konnte anhand dieser Anlagen quasi die Zukunft vorhersagen. Geht die Sonne oder der Mond hier oder dort auf, beginnt ein neuer Zyklus. Ein neuer Monat oder die Tage werden wieder länger und die dunkle Jahreszeit geht zu Ende.

Fraglos ein Machtinstrument für all jene Personen, die die Ausrichtung dieser Bauwerke richtig „lesen“ konnten.

Archäologen sehen das grundsätzlich ebenso. Sie sprechen von einem „Sonnenkult“ als Quelle allen Lebens. Vor allem sprechen sie immer wieder davon, dass die ersten Ackerbauern damit einen verlässlichen Kalender für die Landwirtschaft hatten. Die richtigen Zeiten für Aussaat und Ernte wäre ein elementares Wissen in dieser Gesellschaft gewesen. Sie haben kaum der Kultur der Jäger und Sammler den Rücken gekehrt und waren sesshaft geworden. Also beobachteten sie Jahrzehnte den Himmel, gaben ihr Wissen weiter und errichten letztlich Ringanlagen und Megalithbauten als Vorzeit-Kalender.

Vorzeit-Kalender

Soweit – so schlecht.

Die „Kalender-Theorie“ ist auch unter den Archäologen nicht immer unumstritten. Sie verweisen beispielsweise auch auf den Umstand, dass man nicht weiß, woher dieses Wissen eigentlich ursprünglich stammt. Einige Forscher vermuten sogar das frühzeitliche Mesopotamien als Ursprung. Andere verweisen darauf, dass die schriftlichen Aufzeichnungen über Himmelsbeobachtungen in Mesopotamien viele Jahrtausende jünger als die Bauten in Europa sind. Hier klafft eine zu große Lücke. Ausschließen, dass Einwanderer aus dieser Region im Nahen Osten dieses Wissen und die Fähigkeit zur Bestimmung solcher Himmelsbeobachtungen von dort mitbrachten, kann man aber nicht.

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Vielmehr scheint es aber unabhängig voneinander an verschiedenen Orten eine solche Entwickelung gegeben zu haben. Der Mond als das „Licht in der Nacht“ scheint in der Vorzeit möglicherweise den ersten „Kult“ ausgelöst zu haben. Jäger und Sammler verehrten ihn, da er ihnen in der Nacht Licht für ihre Jagd gab. Auch der Menstruationszyklus der Frau könnte damit in Verbindung gebracht werden, vermuten einige Forscher. Als Symbol für Fruchtbarkeit und das Leben.

Erst später gesellte sich der Sonnenkult dazu, als unsere Vorfahren bereits Ackerbau und Viehzucht betrieben. So zumindest eine These.

Die Venus von Laussel

Interessant ist hierbei die rund 25.000 Jahre alte Venus von Laussel aus Frankreich. Ein Relief einer typischen europäischen Venus von 42 Zentimeter Höhe, die in ihrer rechten Hand einen sichelförmigen Gegenstand hält. Dieses Objekt in der Hand erinnert an die Mondsichel, auch wenn es wahrscheinlich das Horn eines Bisons ist. Auf diesem Horn wiederum finden sich 13 Einkerbungen, die als Mondphasen und/oder die Zahl der jährlichen weiblichen Zyklen interpretiert werden. Da die nackte Venus die linke Hand auf ihrem üppigen Bauch liegen hat, wird die Darstellung als Zeichen der Schwangerschaft gesehen. Eben im Zusammenhang mit einem Mondkalender bzw. mit den Mondzyklen.

Ob diese Interpretation als eine Art „Mondkalender“ zutrifft, bleibt Spekulationen.

Eine andere Deutung geht aber ebenso in die Richtung eines „Kalenders“. Dale Guthrie vermutete 2005 in „The Nature of Paleolithic Art“, dass das Horn in der Venus-Hand das Horn eines Steinbock sein könnte. Die 13 eingebrachten Kerben würden seiner Meinung nach für 13 Jahre stehen. Angeblich wäre dies das beste Alter eines Steinbocks, um ihn zu jagen. Wobei es mehr als fraglich ist, wie Jäger vor 25.000 Jahren bei der Jagd erkennen sollen, dass der erspähte Steinbock das perfekte Bejagungsalter hat.

Und haben sie jünger Tiere dann verschont, um sie erst mit Erreichen des 13. Lebensjahrs wieder zu suchen und letztlich zu erlegen?

Die “ersten Wissenschaftler der Welt” und der Mond

Nicht weniger umstritten sind die Thesen von Dr. Phillip J. Stooke von der Universität von Western Ontario zu der rund 5.000 Jahre alten Megalithanlage Knowth. Sie liegt nördlich von Dublin in Irland. Dort finden sich an den Steinen der fast zwei Dutzend Megalithgräber sonderbare Gravuren in Form von Kreisen, Sicheln und Spiralen, die Stooke als Mondumläufe interpretiert. Ähnliches findet sich auch innerhalb der des magalithischen Ganggrabes von Gavinis in der Bretagne. Stooke glaubt nach einem Abgleich mit modernen Mondfotos sogar, dass die Erbauer von Knowth eine Karte der Mondoberfläche skizziert haben. Zumindest so gut, wie sie es damals mit dem Augen sehen konnten.

In seiner Veröffentlichung „Neolithic Lunar Maps at Knowth and Baltinglass, Ireland“, die am 1. Februar 1994 im renommierten „Journal for the History of Astronomy“ erschien, ist Stooke sicher, dass nicht er Leonardo da Vinci die erste Karte des Mondes zeichnete. Die Steinzeitmenschen von Irland kamen ihm rund 6.500 Jahre zuvor. Es seien damit die „ersten Wissenschaftlern überhaupt“ gewesen, denn „deutlich sind seine Oberflächenstrukturen wiederzuerkennen, vom Mare Humorun bis zum Mare Crisium“, schreibt der Forscher.

Dass im sehr dünn besiedelten Europa der Steinzeit sich die ersten hart arbeitenden Viehzüchter und Bauern zusammen schlossen, um Megalithbauten und Ringwallanlagen zu errichten, ist eine erstaunliche Tatsache. Auch und vor allem jene, die offenkundig als Kalender und der Himmelsbeobachtung dienten. Es kann aber nicht zutreffen, dass diese Bauten der Landwirtschaft dienten, wie es immer wieder angenommen wird. Sinn und Zweck müssen wesentlich tiefer liegen, als nur Kalendarien für Aussaat und Ernte.

“Atomuhren der Steinzeit”

Obwohl selbst Stonehenge als klassisches Beispiel solcher Bauten in seiner ursprünglichen Form lediglich als Holz bestand, bedarf es nicht derart gewaltiger Anlagen. Die zuvor über sehr viele Jahre gemachten Himmelsbeobachtungen kann man wesentlich einfacher festhalten. Wenn man sie denn wirklich für die Landwirtschaft nutzen wollte …

Zum Beispiel könnte jede steinzeitliche Dorfgemeinschaft für ihre Landwirte einfache Stöcke an entsprechende Positionen in die erste stecken. Man muss dafür keine riesigen Anstrengungen unternehmen, um die Zeitmesser aller Art mit teilweise erheblichem Aufwand zu bauen. Noch weniger muss man das Jahrtausende lang. Allerdings könnte man spekulieren, dass Ringwallanlagen und Megalithbauten dieser Natur so was wie die „Atomuhren der Steinzeit“ waren. Verbunden mit einer Verehrung der Gestirne. Das heißt, dass man diese Gemeinschaftsprojekte für die Priesterkaste oder eben Herrscherklasse erbaute, an denen das gemeine Volk ihre Kalender und Zeitmesser mehr oder weniger „stellen“ konnte. Boten – quasi Mitarbeiter der Himmelspriester – brachten von dort aus die Kunde in alle Winkel der Region, um die einzelnen Sippen zu informieren.

Dass die Steinzeit-Ackerbauern den beschwerlichen Weg zu einem solchen Mond- und Sonnenkalender auf sich nahmen, um „mal eben auf die Uhr zu sehen“, ist sehr fraglich. Außer, das wird auch durch archäologische Funde bestätigt, zu festlichen Anlässen und sogar regelrechten Gelagen. Zu Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen hochgestellter Persönlichkeiten sicher ebenso.

Die älteste Uhr der Welt

Vor 10.000 Jahren haben unsere Vorfahren den angeblich ältesten Kalender der Welt in Schottland gebaut. Entdeckt wurde er auf einem Feld nahe dem „Crathes Castle“ in Aberdeenshire (s. a. Beitrag HIER) von Forscher der Universität von Birmingham. Dort zeigten sich eine Reihe von dunklen Verfärbungen im Feld, die sich nach Untersuchungen von  Vincent Gaffney und seinem Team mittels Grabungen und Bodenradar schnell als uralte Pfostenlöcher herausstellten. Insgesamt sind es ein Duzend Gruben, von denen die Größten mehr als 2 Meter Durchmesser haben. Computersimulationen und eine Überprüfung der Lage der Funde mit der Umgebung zeigte schnell, dass hier eine Urzeit-Uhr entdeckt wurde.

Unterschiedliche Bahnen und Zyklen von Mond und Sonne wurden hier für die Ermittlung der Zeit verfolgt und markiert, so Gaffney und sein Team in der Veröffentlichung „Time and a Place“ vom Juli 2013. „Als wir merkten, mit was wir es hier zu tun haben“, so der Forscher, „wurde uns schlagartige die Tragweite bewusst“.

Löcher im Erdreich, in denen mal Holzpfosten zur Zeitmessung von Sonne und Mond steckt, sind eine vergleichsweise einfache Technik. Natürlich unter der Voraussetzung, dass vor 10.000 Jahren genügt Experten mit dem Wissen um solche Kalender vor Ort waren.

„Taschenkalender“ für den allgemeinen Bedarf wie eben die Landwirtschaft waren das aber auch nicht. Hier wäre die Himmelsscheibe von Nebra wesentlich geeigneter. Wobei aber auch dieser Fund aufgrund der dafür verwendeten wertvollen Materialien mit Sicherheit der Führungsklasse zuzuordnen ist. Speziell in diesem Fall aus der Region des Fundortes, da die Scheibe an dessen geographische Lage ausgerichtet ist.

Tatsächlich aber gibt es einige Funde, die darauf hindeuten könnten, dass der „Höhlenmensch“ von vor bis zu 38.000 Jahren, die ersten Mondkalender der Welt schuf. Taschenkalender auf Knochen, auf die Alexander Marshack vom Peabody-Museum der Universität Harvard in einer Reihe Veröffentlichungen immer wieder hinwies.

Taschenkalender der Steinzeit

Marshack zählt in seinem Buch „The Roots of Civilization“ (1972) eine ganze Reihe solcher mutmaßlichen Kalender auf. Etwa den Ishango-Knochen, der 1950 in Belgisch-Kongo entdeckt wurde. Ein mindesten 20.000 Jahre alter und nur 10 Zentimeter langer Knochen eines Pavian, auf dem drei Spalten von Einkerbungen zu finden sind. Bei seinen Untersuchungen dieses Artefaktes fand Marshack heraus, dass die Kerben in dem Knochen in unterschiedlicher Tiefe, Art, Richtung und Form eingebracht wurden. Einen Umstand, den er auch an anderen Funden dieser Art aus Europa feststellen konnte.

Für ihn ein eindeutiger Hinweis, dass es sich hierbei um einen Mondkalender handeln muss. Denn auch die Zyklen unseres Trabanten konnte er anhand der Kerben herleiten. Kritiker bezweifeln diese Theorie von einem Urzeit-Kalender. Sie sei nicht nur unwissenschaftlich, sondern die Kerben wären nichts weiter als afrikanische Kunst. So beispielsweise Mark Siegltuch in seiner Studie „Lunar Calendars or Tribal Tattoos?“ (2014) oder Francesco D’Errico in „Current Anthropology“ (Nr. 1/1989). D’Errico bezeichnet die Mondkalender-These von Marshack darin als „einen Fall von Wunschdenken“.

Nichtsdestotrotz hat Marshack in seinen Publikationen zu seinen Untersuchungen eine ganze Sammlung von solchen mutmaßlichen Mondkalendern vorgelegt. Insgesamt mehrere Dutzend.

Ein mit 69 Zeichen oder Symbolen verziertes Knochenstück erwies sich seiner Meinung nach dabei ebenso als Volltreffer. Das nur 5 Zentimeter kleine Stück wurde in der Dordogne in Frankreich gefunden und ist rund 30.000 Jahre alt (s. Titelbild). Die Einkerbungen in diesem Fundstück wurden nach seinen Untersuchungen mit zahlreichen unterschiedlichen Werkzeugen über einen längeren Zeitraum hinweg dort eingebracht. Einige sind deutlich bogenförmig und weisen in verschiedenen Richtungen. Für Marshack ein klarer Hinweis, dass hier von Urmenschen Mondzyklen in den Knochen eingraviert wurden.

Kalender oder sogar Vorläufer der Schrift?

In seiner Veröffentlichung „The Tai Plaque and Calendrical Notation in the Upper Paleolithic“ („Cambridge Archaeological Journal“, April 1991) verweist Marshack auf ein rätselhaftes graviertes Stück eines Rentiergeweihs. Gefunden in der Höhle „La Marche“, Frankreich, in der ab 1937 zahllose Rizzeichnungen von Tieren und gut 155 Menschen entdeckt wurden. Teilweise wirken diese so modern, dass Archäologen sie erst für neuzeitliche Kunst und damit Fälschungen hielten.

Dennoch sind sie bis zu 15.000 Jahre alt. Ebenso wie das Stück Geweih, auf dem neben deutlichen Darstellungen von zwei Tieren eine ganze Reihe von Kerben zu erkennen sind. Auch sie enthalten nach den Interpretationen von Marshack kalendarische Information und stehen mit Mondbahnen in Zusammenhang.

Kritiker, wie der weiter oben bereits erwähnte Francesco D’Errico, sehen das auch hier wieder anders. Sie glauben auch in diesem Fall nicht an die Thesen von den urzeitlichen Zeitmessern und Mondkalendern. Allerdings, und das ist nicht minder spannend, spekuliert D’Errico, dass es sich hierbei vielleicht um den Vorläufer einer Schrift handeln könnte. In seiner Kontroverse mit Marshack im „Cambridge Archaeological Journal“ mutmaßt er über „künstliche Erinnerungs-Systeme“ oder „Speicher-Systeme“, mit denen Informationen weitergegeben werden konnten.

Im Prinzip also der Vorläufer einer Schrift. Vor 15.000 Jahren …

Geheimgesellschaften der Steinzeit

Über den Sinn dieser mutmaßlichen „Kalender“ kann man nur spekulieren. Aber ohne Zweifel lassen diese unsere Vorfahren in einem anderen Licht erscheinen. Primitive Höhlenmenschen, die grunzend mit schwingenden Keulen hinter Tieren her jagten, sind schwerlich mit dem Bild, die uns durch diese Funde vermittelt werden, zu vereinbaren. Dass der Mensch immer den Himmel beobachtete, sollte außer Frage stehen. Ebenso wenig kann man ernsthaft bezweifeln, dass  unsere Vorfahren aus den Zyklen von Sonne, Mond und Sternen versuchten Parallelen für ihre Umwelt abzuleiten. Werden die Tage kürzer – kommt die kalte Jahreszeit. Logisch.

Allerdings konnten das unsere Vorfahren ganz einfach an der sie umgebenen Umwelt ablesen. Kalender in Form von Megalithanlagen oder Ringwallanlagen benötigen sie dafür nicht. Blüht die Natur auf, kommt Frühling. Fällt das Laub, kommt der Herbst bzw. Winter. Dieses Wissen muss kein Steinzeitvolk in Stein meißeln, da es allgegenwärtig zu sehen ist.

Sie musste auch keine gigantischen Arbeitsleistungen für diverse und verstreut errichtete Kalenderbauten vollbringen. Entsprechend gravierte Holzstücke oder Knochen als mobile Taschenkalender funktionieren ebenso. Selbstverständlich nach Unterweisung durch einen kundigen Priester oder Himmelsgucker aus der höheren Gesellschaft. Solche Kalender oder Zeitmesser werden archäologisch heute aber extrem schwer zu finden sein, da der Zahn der Zeit sie zerstört. Anders als entsprechende Bauwerke, die wird heute noch finden oder deren Reste wir entdecken.

Man könnte abschließend aber auch vermuten, dass diese Bauwerke einer Clique von Eingeweihten unterstanden, die ihr astronomisches Wissen nicht weiter geben wollten. Eine Geheimgesellschaft der Steinzeit, die durch ihre Kenntnisse der Gestirne und der Zyklen der Welt sowie deren exakte Vorhersagen ihre Macht festigten konnte. Ziehen wir dann noch die Spekulationen über eine weltweite Ur-Kultur vor 12.000 oder mehr Jahren hinzu, auf die verschiedene Spuren (auch astronomisch ausgerichtete) hindeuten sollen,  passt die “einfache” Kalender-Theorie kaum mehr in diese Überlegung …

Was denkst DU über das Thema? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Im Zeichen des Phantastischen: Meine Mystery-Geschenk-Tipps für unfassbare Weihnachten …

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Meine Mystery-Geschenk-Tipps zu Weihnachten (Bild: deep-xcursion.de / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Meine Mystery-Geschenk-Tipps zu Weihnachten (Bild: deep-xcursion.de / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Weihnachten steht vor der Tür. Doch was lege ich meinen Lieben auf den Gabentisch? Für alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen habe ich an dieser Stelle eine – sicher noch unvollständige! – Liste mit Geschenk-Tipps zusammenstellt. Tipps aus der Welt der Grenzwissenschaft und der Mysterien der Menschheit, die sicherlich nicht nur zu Weihnachten die Herzen der Mystery-Fans im Takt des Unfassbaren schlagen lassen. Zum Schenken oder sich selber schenken …

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bald ist es soweit: Das Christkind steht vor der Türe. Heute öffneten wir das erste Türchen unseres Adventskalenders und trotzdem wird Weihnachten mit Sicherheit für den ein oder anderen urplötzlich da sein. Wer kennt das nicht …?!

An dieser Stelle habe ich für alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen (und alle, die es mal werden wollen), eine Auswahl an “Mystery-Ideen zum Fest” zusammengestellt. Jeweils fünf mysteriöse Ideen in den einzelnen Kategorien unten. Geschenke-Tipps für Eure Lieben oder Euch selber, die natürlich ganz im Zeichen der Grenzwissenschaft, der Mysterien der Menschheit und dem Unfassbaren stehen.

Vielleicht ist für den einen oder anderen bei dieser ersten Auswahl etwas dabei. Und falls es dann doch Socken zu Weihnachten sein sollen: HIER, bitteschön …

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Die Weltkarte des Piri Reis von 1513 als Poster im GroßformatDie Karte des Piri Reis ist eine osmanische Seekarte des Zentralatlantiks, die dem Admiral Piri Reis zugeschrieben und wird auf  1513 datiert. Sie befindet sich im Topkapı-Palast in Istanbul.

Doch bis heute wird sie dahingehend interpretiert, dass sie Landstriche (Antarktis) zeigt, die den damaligen Menschen nicht bekannt gewesen sein konnten. Sowohl Vertreter der Prä-Astronautik wie auch der Atlantis-Idee sehen teilweise hier einen Beweis, dass unsere Vorfahren schon die Erde kartographiert haben.

Gab es damit also lange vor Kolumbus Kontakte über die Ozeane? Oder beruhen alle Spekulationen um die Karte des Piri Reis auf Fehlinterpretationen? [mehr Infos in meinem Online-Shop HIER]

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  •  Bedruckte Leinwand: Das Sonnentor von Tiahuanaco in Bolivien als „Stargate“

Leinwanddruck: Das Stargate von TiahuanacoHoch in den Anden von Bolivien liegt die legendäre Ruinenstadt Tiahuanaco auf rund 4.000 Metern Höhe, die angeblich sogar von den „Göttern“ selber erbaut wurde. Auch deshalb glauben viele, dass diese Ruinen mit ihrem berühmten Sonnentor vielleicht sogar unglaubliche 15.000 Jahre alt sein könnten … Archäologen sprechen von “nur” 2.000 Jahren.

Teil der  Anlage in ist das „Sonnentor”. Diese Fotoleinwand zeigt das Tor als eine Art “Stargate”. Sorgfältig bearbeitet und mit Hilfe von Hochauflösenden NASA-Fotos in das All verlegt. [mehr Infos in meinem Online-Shop HIER]

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  • “Überirdische Rätsel: Entdeckungsreisen zu wundersamen Orten”

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Der bekannten Mystery-Autor Reinhard Habeck besuchte zahlreiche dieser legendären Pilgerstätten sowie geheimnisvolle Plätze des Überirdischen und ist für sein neues Buch ihren fantastischen Überlieferungen gefolgt. [mehr Infos in meinem Online-Shop HIER]

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Das neue Buch von Michael Hesemann: Was geschah vor 100 Jahren bei den Erscheinungen in Fatima, die in dem Sonnenwunder mit 70.000 Augenzeugen gipfelten?

Präzise sagte die Gottesmutter den drei Seherkindern den Aufstieg und Fall der Sowjetunion, den Zweiten Weltkrieg und die an ein Wunder grenzende Bekehrung Russlands voraus. Wie kein anderes mystisches Ereignis prägte Fatima seitdem aber auch die Geheimpolitik der Päpste, bis hin zu Johannes Paul II., der überzeugt war, mit einer von der Gottesmutter erbetenen Weihe den Kommunismus besiegt und die Spaltung Europas überwunden zu haben.

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Das eigene private UFO für daheim!

Deckenlampe in Form eines UFOs – für kleine und große Alien- und Science-Fiction-Fans. Gehalten im Stil der Science-Fiction-Filme der 50er und 60er Jahre, die bei vielen Freundinnen und Freunden des Phantastischen unlängst als Kult gelten.

Die Lampe ist höhenverstellbar, hat etwa 48 Zentimeter Durchmesser und bietet Platz für acht Leuchtmittel.

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  • Der legendäre “Stein von Rosetta” als Wanddekoration

Archäologische Fundstücke, mit dem es gelang, die zur ägyptischen Hieroglyphen zu entziffern. Gefunden von Jean-Francois Champollion in Roset 1799. Das Original ist heute ein Publikumsmagnet im Britischen Museum in London. Für Archäologie-Freunde ein Highlight der Forschung!

Größe 34 cm x 28 cm aus handbemalten Alabastergips / hergestellt in Deutschland

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  • Auf der Suche nach Artefakten und Schätzen: Metalldetektor

 Auf der Suche nach Artefakten und Schätzen: MetalldetektorGarette Ace 250 Metalldetektor (1139070) für die ganz private Suche nach Geheimnissen im Erdreich.

Elektronische Punktortung zur genauen Lokalisierung der Funde in der Erde und für eine schnelle Grabung. Egal ob Archäologische Objekte, Schätze oder sogar Relikte der Götter aus dem Kosmos: Mit diesem günstigen Gerät lassen sie sich finden! [weitere Modelle findet Ihr zum Beispiel HIER, HIER und HIER]

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  • Kettenanhänger der “Himmelsscheibe von Nebra” – aus 925-Silber

Der international bekannte archäologische Funde der “Himmelscheibe von Nebra” aus Deutschland als Schmuck! Ein Sensationsfund der Archäologie, der als die erste Darstellung des Himmels und Kosmos der Menschheit gilt.

Die gegossenen oder getriebenen Repliken werden aus 925er Silber gefertigt und tragen auf die erhabenen Teilen galvanisch 14 karätiges Gold. Der mehr-reihige Halsreif besteht aus Edelstahl und ist mit mehrfarbigem (neutral, schwarz und golden) Kunststoff ummantelt. Länge 45 Zentimeter / Durmesser der Himmelsscheibe von Nebra: 30 Millimeter

Auch in anderen Größen erhältlich mit 18 Millimeter oder mit 34 Millimeter Durchmesser.

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Aktuelles Bücher zur Grenzwissenschaft, Prä-Astronautik, UFO/Aliens und den Mysterien der Welt von Lars A. FischingerEuer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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