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Video: Der „Höhe 611-Zwischenfall“: Ein UFO-Crash 1986 in der ehemaligen UDSSR?

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Video: Der "Höhe 611-Zwischenfall": Ein UFO-Crash 1986 in der ehemaligen UDSSR? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Video vom 3. November 2021: Der „Höhe 611-Zwischenfall“: Ein UFO-Crash 1986 in der ehemaligen UDSSR? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Überall auf der Welt sollen bereits „Unbekannte Flugobjekte“ (UAP/UFOs) abgestürzt sein. Wirklich weithin bekannt wurde jedoch nur der Fall von Roswell 1947 in den USA. Doch auch Russland hat ein eigens „Roswell“, dass sich noch in den Tagen der UdSSR 1986 ereignete. Ein seltsamer UFO-Fall, der bei uns eher unbekannt ist. Und der mehr Fragen als Antworten liefert, wie Ihr in diesem Video vom November 2021 seht.


Das „Roswell von Russland“

Damals im Zeitalter des Kalten Krieges kam es am 29. Januar 1986 zum Absturz eines unbekannten Objektes nahe der Stadt Dalnegorsk. Eine Ortschaft weit im Osten der damaligen Sowjetunion. Seit dem ist der Fall als das „russische Roswell“ oder als „Höhe 611 UFO-Fall“ bekannt.

Hier krachte ein sonderbares Objekt vom Himmel und stürzte offenbar auf einen Hügel bzw. Berg. Der sogenannten „Höhe 611“, auf dem im Nachhinein tatsächlich diverse ungewöhnliche Spuren gefunden wurden. Ein Objekt im Sinne eines Flugobjektes allerdings nicht. Vielmehr wurden seltsame Metalle und andere Proben gesichert, die in zahlreichen Laboren in der damaligen UdSSR in den Folgejahren untersucht wurden.

Diverse russische Publikationen erschienen daraufhin, die hier im Westen praktisch unbekannt sind. Sie liegen fast alle nur in Russisch vor und schafften es nie in die weltweite UFO-Szene. Deshalb ist die Quellenlage aus Russland auch dürftig. Doch der Vorfall selber wirft viele Fragen auf, wie Ihr es in diesem Mystery Files-Video vom 3. November 2021 erfahrt.

Das im Video genannte Buch „Mysterious sky“ (sofern verfügbar) findet Ihr HIER.
Oder alternativ HIER.

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Video vom 3. November 2021 auf Mystery Files

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Zerstörte die UdSSR 1979 eine Basis der USA auf dem Mond? Die Spekulationen zu einem sonderbaren Datensatz auf WikiLeaks

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Die UdSSR zerstörte 1979 eine Basis auf dem Mond? Ein seltsames WikiLeaks-Dokument (Bilder: WikiLeaks / NASA)
Die UdSSR zerstörte 1979 eine Basis auf dem Mond! Behauptet ein seltsames WikiLeaks-Dokument (Bilder: WikiLeaks / NASA)

Vor einiger Zeit tauchte auf der bekannten Enthüllungsplattform WikiLeaks ein Dokument bzw. Datensatz auf, in dem Erstaunliches behauptet wird. Demnach habe die Sowjetunion 1979 eine Mond-Basis der USA zerstört! Eine Aussage, die allem widerspricht, was man aus der offiziellen Raumfahrtgeschichte kennt. Doch diese  WikiLeaks-Veröffentlichung wirft weit mehr Fragen auf, als die beantwortet. Vor allem aufgrund des nicht vorhandenen Inhalt der fragwürdigen Veröffentlichung. Ein bisher nicht beachtetes zweites und thematisch identisches Dokument trägt auch nicht zu Klärung bei. Wie soll man diese „Enthüllung“ sowie die von einigen Autoren zusätzlich angeführten Dokumente bewerten? Diesen und anderen Fragen wird in diesem Artikel einmal genau nachgegangen.


WikiLeaks

Vor über 10 Jahren ging die Enthüllungsplattform WikiLeaks online. Eine unlängst weltweit bekannte Webseite, auf der anonym und ohne „Filter“ inzwischen Millionen von Dokumenten hochgeladen wurden. Geheimhaltung, nationale Sicherheit oder auch Vertraulichkeiten zählen hier nicht. Und unter der treibenden Kraft Julian Assange wurde WikiLeaks zu einem Politikum. Bis heute.

Inzwischen kennt diese Plattform als eine Art der Geburtsstunde von Whistleblowern jeder. Und viele Politiker und Regierungen fürchten sie. Wie sich in der Vergangenheit zeigte auch nicht umsonst. Daran änderten auch zahllose Sperrungen diverser Domains und andere Versuche nichts, dem Treiben von WikiLeaks Einhalt zu gebieten.

Politisch ist diese Plattform seit Jahren immer wieder Thema im Mainstream. Denn nicht selten lösten Enthüllungen auf WikiLeaks handfeste Skandale und Krisen aus. Doch auch abseits der Millionen politischer Papiere dort ist die Plattform auch immer mal wieder für Mystery-Jäger ein Thema. Obwohl die „Ausbeute“ an relevanten Informationen in diesem Bereich dort sehr mager ist.

Angesichts der Tatsache, welchen Umfang WikiLeaks inzwischen angenommen hat, ist das eigentlich überaus erstaunlich!

Sowjets zerstören Mond-Basis der USA

Ein Dokument bei WikiLeaks macht aber in der grenzwissenschaftlichen Community dann doch seit einiger Zeit immer wieder von sich reden. Es ist eine Veröffentlichung, die den erstaunlichen Titel trägt: „Bericht, dass die SU geheime US-Basis auf dem Mond zerstörte“. SU steht hier für die Sowjetunion. Datiert ist es auf den 24. Januar 1979 (s. Bild unten).

Zweifellos lässt dieses Dokument mit der Nummer P790011-1247_e schon allein mit diesen Angaben aus folgenden einfacher Gründe aufhorchen:

  • Es hat nie eine Mond-Basis der USA gegeben.
  • Die Amerikaner haben nach „Apollo 17“ im Jahr 1972 alle Mondlandungen eingestellt.
  • Die Sowjetunion war niemals mit bemannten Flügen auf oder am Mond.
  • Es gab keine Missionen der NASA, die Baumaterial und Ausrüstungen für eine solche Mond-Basis in den 1970ger Jahren hätten zum Mond bringen können.
  • Von der damaligen UdSSR sind keine Informationen darüber bekannt.
  • Nie hat es Waffen oder Ähnliches im All gegeben, mit der man sogar auf Mond eine Basis hätte vernichten können.

Dies sind die offiziellen Lesarten der Raumfahrtgeschichte. Das Dokument bei WikiLeaks widerspricht also allein schon in der Überschrift diesem offiziellen Bild der Geschichte. Und sicherlich könnte man noch mehr Punkte anführen.

Für Verschwörungstheorien aller Art ist diese Veröffentlichung aber ohne Zweifel prädestiniert wie kaum eine andere. Immerhin ist es weithin bekannt, dass schon seit vielen Jahren über geheime Raumfahrtprogramme spekuliert wird. Basen auf dem Mond und auch Mars inklusive, wobei auch Außerirdische in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden.

Das fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)
Das fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)

Geheime Weltraumprogramme?

Nachdem das „Papier“ an die Öffentlichkeit kam, drehen sich auch genau darum die meisten Spekulationen. Inhaltlich sind diese Veröffentlichungen im Prinzip alle gleich. Kernaussage ist dabei, dass diese Aussage im Grunde vielen Whistleblowern (bzw. solche, die es sein wollen!) Recht gibt, die von solch einer geheimen Raumfahrt sprechen. Und das sind nicht wenige. Sie werden auch in den entsprechenden Artikeln zu diesem WikiLeaks-Datensatz immer wieder rezitiert.

Gleichfalls wird auf eine Reihe inzwischen frei verfügbarer Dokumente der 1960ger und 70ger Jahre verwiesen, die zum Beispiel von Mond-Basen sprechen. Zum Beispiel eine Aussage von HON. George P. Miller in diesem Papier vom 26. April 1966; also noch vor der 1. Landung der Amerikaner auf dem Mond. Unter anderem heißt es darin, dass Miller selber keinen Zweifel hat, dass die Mondlandung vor 1970 auch gelingen wird. Wie von Präsident John F. Kennedy gefordert.

Sein „eigenes Vertrauen in unsere rasch fortschreitende Wissenschaft und Technologie ist jedoch so groß“, schreibt Miller weiter, „dass ich mir viele weitere dramatische Erfolge vorstellen kann“. Hier nennt er insgesamt sechs Punkt und führt unter Punkt 1 an:

Die Erforschung der Mondoberfläche und möglicherweise die Errichtung einer oder mehrerer ständiger Stützpunkte.“

Weitere Punkte sind regelmäßige Fähren in den Weltraum, die Einrichtung zahlreicher Weltraumbahnhöfe in den USA, bessere, günstigere und wiederverwendbare Raumfahrzeuge, neue  Antriebstechniken sowie letztlich Raumsonden und vielleicht sogar bemannte Missionen zu anderen Planeten.

Mit dem, was sich der Autor Miller hier 1966 „vorstellen kann“, war er aber alles andere als allein. Angefangen von den ersten Raketenpionieren, Wissenschaftlern und Weltraumträumern sind solche Vorstellungen bis heute allgegenwärtig. Daran ist nichts geheim. Im Gegenteil, denn die Träume rund um zukünftige Raumfahrt waren schon vor über einem halben Jahrhundert hoch gesteckt.

Mond-Basis der Russen

Dies gilt auch für Aussagen in anderen Dokumenten, auf die im Zusammenhang der WikiLeaks-Veröffentlichung oft verwiesen sind. Und zwar jene, die sich teilweise schon in den 1960ger Jahren mit Überlegungen befassen, wie man im All Waffen stationieren kann.

Auch ein von der CIA selber freigegebenes CIA-Dokument vom 13. September 1965 ist da kaum hilfreich. In diesem „Memorandum für den Direktor“ geht es um die „Überprüfung der Einschätzung einer sowjetischen bemannten Mondlandung“ und es entstand mitten im Kalten Krieg. Während des Wettlaufs der Supermächte ins All. Folglich ein zu erwartendes Papier, von denen es ähnliche fraglos in allen US-Behörden gibt.

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Augenmerk wird in dieser Einschätzung vor allem auf den 11. Punkt gerichtet. In diesem heißt es, dass nach einem Erfolg der UdSSR mit einer bemannten Landung auf dem Mond, diese daraufhin auch eine „Mond-Basis etablieren“ könnten. Zumindest habe die Sowjetunion zusätzlich zur Mondlandung genau diese Absicht, hieß es von der CIA in dem Memorandum 1965. Dass aber die Spione der USA eben nur von den Plänen und Wünschen der UdSSR für ihre zukünftige Raumfahrt berichteten, ist deutlich. Noch heute sind das Ziele in der Raumfahrt.

Damit kann man schlecht die behauptete Zerstörung einer Mond-Basis der USA durch den Klassenfeind im Osten irgendwie untermauern!

Das Problem ist ganz einfach, dass das WikiLeaks-Dokument eigentlich bis auf die Überschrift und natürlich das Datum überhaupt keinen Inhalt hat. Es existiert zwar tatsächlich auf WikiLeaks – aber das war es leider schon. Dies wiederum ist durchaus ungewöhnlich, denn die allermeisten Veröffentlichungen im dortigen Bereich „Public Library of US Diplomacy“ sind sehr wohl vollständige Dokumente. Mehr als 2 Millionen waren es 2015. Nur dieses (für den Mystery-Interessierten so spannende) Papier ist leer.

Lapidar heißt es dazu auf der Plattform:

Dieses Dokument ist kein elektronisches Dokument, daher ist nicht der gesamte Inhalt online verfügbar. Es wurden jedoch einige Metadaten zur Verfügung gestellt, die Sie für Ihre Forschungs- und FOIA-Zwecke verwenden können.“

Ein zweites Dokument mit gleicher Inhalt

Aufgrund der Bekanntheit von WikiLeaks und den dortigen Enthüllungen verwundert es nicht, dass Verschwörungstheoretiker hierzu viel spekulieren. Zumal vom genannte Absender Samuell Devine weitere Dokumente dort auffindbar sind. Jedoch keine mit einem ähnlich brisanten Inhalt, wie der Datensatz mit der Nummer P790011-1247_e. Hinzu kommt, dass dieses Papier als „unklassifiziert“ benannt ist.

Sucht man bei WikiLeaks aber nach weiteren Informationen über diese von den Russen zerstörte Mond-Basis der USA, sucht man vergeblich. Fast vergeblich, denn es gibt ein weiteres Dokument dazu, das bisher wohl in den zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema übersehen wurde. Aufzufinden über die Detailsuche der „Public Library of US Diplomacy“.

Es trägt den sehr ähnlichen Titel „Geheime US-Mond-Basis von der US zerstört“ und ist auf den 11. Januar 1979 datiert. Also noch vor dem im Internet kursierenden Dokument. Wie dieses stammt auch die zweite Veröffentlichung von Samuel Devine und es trägt die Nummer P790005-1028_e.

Inhaltlich liefert auch dieses grundsätzlich nicht mehr als Datum und Überschrift. Auch hier gibt es keinen Inhalt. Allerdings stammen beide Enthüllungen, wenn wir sie so nennen wollen, vom 17. Dezember 2012 und von Sheryl P. Walter.

Folglich kann man mit diesen überaus seltsamen WikiLeaks-Funden nichts anfangen. Außer dann, wenn man den Worten diverser „Insider“ vertraut, die von eben solchen Geheimprojekten im All immer wieder sprechen. Belege hatte bis jetzt aber – niemand.

Das zweite fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)
Das zweite fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)

Wilde Phantasien!

Seit diese WikiLeaks-Aussage mit der zerstörten US-Basis erstmals im Internet diskutiert wurde, ist einige Zeit vergangen. Inhaltlich geändert hat sich die Quelle dabei nicht. Sie bleibt so gut wie leer. Was sich aber änderte ist das, was einige in diesen gelesen haben wollen. Ein Beispiel (von „Pravda TV“):

Laut eines von Wikileaks-Dokuments mit dem Namen ‚Report this UR Destroyed Secret US Base on Moon‘, das auf den 24. Januar 1979 datiert ist, bauten die Vereinigten Staaten mit Unterstützung der Familie Rockefeller in den 1960er Jahren an einer geheimen Basisstation auf dem Mond; kurz vor der Fertigstellung soll sie aber von der der ehemaligen Sowjetunion mit einer Teilchenstrahlenwaffe zerstört worden sein.“

Das ist reine Erfindung, die sich nicht annähernd aus der WikiLeaks-Quelle „herauslesen“ lässt!

Entspräche der knappe Inhalt den Tatsachen, ist es natürlich ein klarer Beweis für ein geheimes Weltraumprogramm. Und zwar in Ost und West. Es wäre eine Sensation, woran wohl kein Zweifel bestehen dürfte. Was bei den hitzigen Spekulationen um die WikiLeaks-Enthüllung kaum oder gar nicht beachtet wird, ist die Frage nach dem Grund der Veröffentlichung. Denn immerhin will die Plattform all ihre Enthüllungen und veröffentlichten Datensätze und Papiere aus gutem Grund für die Weltöffentlichkeit zugänglich machen.

Desinformant oder echter Whistleblower ?

Im Eigenverständnis sieht sich WikiLeaks spätestens seit 2007 als Plattform für die Informationsfreiheit. Eine Plattform für Themen und Angelegenheiten von „öffentlichem Interesse“, die anonym und verschlüsselt hochgeladen werden. Ein System „für die massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von geheimen Informationen und Analysen“, heißt es in der Selbstbeschreibung. Insgesamt seien so bereits „mehr als 10 Millionen Dokumente und zugehörige Analysen veröffentlicht“ worden. Man habe sich dabei auf geheimen und zensierten „offiziellem Material spezialisiert, das mit Krieg, Spionage und Korruption zu tun hat“.

Die „Informationen“ über die Zerstörung der Mond-Basis 1979 brechen offensichtlich aus den Reihen dieser Datensätze aus. Anonym „verratene Geheimnisse“ … oder wollte hier jemand absichtlich die Leser in die Irre führen? Zu welchem Zweck sollte dies geschehen sein? Der angebliche Whistleblower scheint eher eine Art „Fakeblower“ zu sein. Was aber das Thema nicht minder sonderbar macht, da diese Quelle weiterhin online bei WikiLeaks zu finden ist.

Hinzu kommt, dass man auch bei offiziellen Stellen eindeutige Fake-Enthüllungen findet. Wie ein CIA-Papier über einen UFO-Abschuss der Russen, über das in diesem Video HIER ausführlich berichtet wurde. Oder, dass Erfindergenie Nikola Tesla von der Venus kam und damit ein Alien war, wie im Video HIER berichtet.

Es stellt sich auch die Frage, warum gerade eine solche Story „enthüllt“ wurde. Warum keine spektakuläre Aussagen zum Thema UFOs und Außerirdische? Immerhin scheint dies thematisch auf mehr Interesse zu stoßen, als eine Mond-Basis. Vermutlich zumindest.

Die immer wieder geäußerte Vermutung, dass „dunkle Mächte“ absichtlich Desinformationen streuen, scheint zumindest durch diese WikiLeaks-Daten wahrscheinlich. Genauso wahrscheinlich wie ein Witzbold.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine offizielle UFO-Akte der CIA sagt: Die Armee der UdSSR hat ein UFO samt Aliens abgeschossen +++ YouTube-Video +++

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Eine offizielle UFO-Akte der CIA sagt: Die Armee der UdSSR hat ein UFO samt Aliens abgeschossen (Bilder: gemeinfrei / Montage:/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Eine offizielle UFO-Akte der CIA sagt: Die Armee der UdSSR hat ein UFO samt Aliens abgeschossen (Bilder: gemeinfrei / Montage:/Bearbeitung: Fischinger-Online)

In den letzten Jahren wurden  weltweit hunderttausende von einst streng geheimen UFO-Akten von offiziellen Stellen freigegeben. Jahrzehntelang haben die verschiedensten Behörden, Militärs, Regierungen und Geheimdienste solche UFO-Papiere gesammelt und archiviert. Fraglos eine Fundgrube für den interessierten UFO-Forscher. Obwohl in diesen UFO-Dokumenten viele Unklarheiten und Belanglosigkeiten zu finden sind, bringen uns andere zum Staunen.  So ein von der CIA freigegebenes Dokument, das von dem Abschuss eines UFOs mit samt Aliens an Bord durch das Militär der UdSSR berichtet. Ich habe mir das offizielle UFO-Papier der CIA einmal genauer angesehen. Alles darüber berichte ich Euch in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Inzwischen sind hunderttausende von einst streng geheimen UFO-Akten weltweit von offiziellen Stellen freigegeben worden. Jahrzehntelang haben die verschiedensten Behörden, Militärs und Geheimdienste solche UFO-Papiere gesammelt und archiviert. Viele davon kann heute jeder ganz legal einsehen.
Eine Fundgrube für alle UFO-Forscher und die UFO-Forschung. Keine Frage.

Auch wenn vieles in diesen UFO-Akten fragwürdig bleibt, oft belanglose Zeitungsartikel sind oder auch mangels detaillierter Informationen im Unklaren bleiben muss.

Andere dieser UFO-Dokumente bringen uns jedoch zum Staunen. So ein von der CIA freigegebenes Dokument. In diesem berichtet der US-Geheimdienst „hoch offiziell“ davon, dass in der ehemaligen UdSSR die Armee ein UFO samt Aliens abgeschossen habe. Ein CIA-Dokument, das momentan im (englischen) Internet für Diskussionen sorgt. Denn das Papier stammt tatsächlich aus den Archiven der CIA … Quelle sei angeblich der ehemalige Geheimdienst der Sowjetunion KGB.

Ich habe mir das Papier einmal genauer angesehen – alles darüber berichte ich Euch in diesem Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 7. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Marsmond Phobos und die Götter aus dem All: Eine angebliche Raumstation und sogar ein „Krieg der Sterne“ um den Mars

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Marsmond Phobos und die "Götter aus dem All": Eine Raumstation und ein Krieg der Sterne? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger)
Marsmond Phobos und die „Götter aus dem All“: Eine Raumstation und ein Krieg der Sterne? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger)

Der Planet Mars regte schon immer die Fantasie der Menschen an. Nicht minder wie seine beiden kleinen Monde, die erst 1877 entdeckt wurde. Denn vor allem der Phobos genannte Mond sorgte schon vor Jahrzehnten für Spekulationen. Sogar in unter etablierten Astronomen. Denn es wurde aufgrund der seltsamen Eigenschaften des Marsmondes nicht  nur die These aufgestellt, dass er hohl und vielleicht eine Raumstation von Außerirdischen ist. Ebenso wird spekuliert, ob 1989 diese Außerirdischen für den plötzlichen Verlust einer sowjetischen Raumsonde verantwortlich waren, die Phobos erkunden sollte. Kurz vor dem Verlust habe sie mehr als seltsame Fotos von dort zur Erde gesandt.


Mars, Phobos und Deimos

Im August 1877 entdeckte der US-Astronom Asaph Hall zwei winzige Himmelskörper, die den Planeten Mars umrunden. Schnell stellte sich dabei heraus, dass es sich um Monde handelt. Sie bekamen die Namen Deimos und Phobos. Viele Daten konnte Hall damals nicht über dioe beiden neuen Himmelskörper des Sonnensystems ermitteln.

Heute wissen wir mehr über diese Trabanten des Mars, als noch 1877. Deimos, der kleinere der beiden Monde, sieht aus wie eine Kartoffel und ist nur rund 15 x 12 x 10 Kilometer winzig. Auch Phobos ist verhältnismäßig klein und unförmig. Er misst nur etwa 28 x 22 x 18 Kilometer und hat an einer Seite einen gewaltigen Einschlagskrater namens „Stickney“. Neben vielen anderen Kratern auch, die beide Monde tragen.

Mit unserem Erdmond lassen sich die unförmigen, kleinen Himmelskörper nicht vergleichen. Vielmehr wird vermutet, dass es eingefangene Asteroiden sein könnten, die aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter stammen. Auch die These, dass es Reste eines größeren Marsmondes sind, steht im Raum. Vielleicht, so eine weitere Idee, entstanden sie auch, als ein gewaltiger Einschlag auf dem Mars Material seiner Oberfläche in den Orbit schleuderte. Aus diesen Trümmern formten sich dann Phobos und Deimos.

Phobos, ein sonderbarer Mond

Schon bald nach ihrer Entdeckung 1877 sorgten beide Monde des Mars für Erstaunen. Denn verschiedene Autoren hatten zum Teil Jahrhunderte zuvor deren Existenz „vorhergesagt“. Etwa Jonathan Swift bereits 1726 in seinem berühmten Werk „Gullivers Reisen“. Swift wiederum ließ sich wahrscheinlich von dem legendären Astronom Johannes Kepler inspirieren. Dieser schrieb 1610 in „Gespräch mit dem Sternenboten“ von zwei Monden des Mars, die damals niemand kannte. Heute wird meist angenommen, dass Kepler dies vermutete, da für ihn alles im Kosmos einer gewissen „Harmonie“ folge. Da die Erde einen Mond habe und beim Jupiter damals vier Monde bekannt waren, sollte der Mars zwei besitzen.

Solche Umstände verleiten sicher zu mancherlei Spekulationen und Interpretationen. Hinzu kommt, dass beide Mars-Trabanten sehr nahe den Mars umrunden. Der Orbit von Phobos etwa liegt wenige tausend Kilometer vom Mars entfernt. Zum Vergleich: Unser riesiger Mond hat einen Abstand von rund 380.000 Kilometern. Wobei sich der Mond der Erde und der Marsmond Phobos eigentlich grundsätzlich nicht vergleichen lassen.

Derart ungewöhnliche Monde weckten natürlich schnell auch das Interesse der Raumfahrt. Vor allem der Mond Phobos. So wurden schon 1971 erste Fotos von Phobos von der US-Raumsonde „Mariner 9“ der NASA, die den Mars erkunden sollte, zur Erde gesandt.

Die Sowjets wollten zu Phobos

Überaus ehrgeizig ging später die damalige Sowjetunion die Erforschung des Mondes Phobos an. Sie schickte im Juli 1988 die Raumsonden „Phobos 1“ und „Phobos 2“ (auch „Fobos“) auf dem Weg zum Mars und zu seinem seltsamen Mond. Sie sollten nicht nur den Mond fotografieren, sondern sogar Landemodule auf ihn absetzten. Es wäre ein Triumph für die damals bereits im Umbruch befindliche UdSSR gewesen.

Soweit kam es allerdings nicht. Die erste Sonde ging bereits auf dem Weg dorthin durch einen Programmierfehler verloren, während die zweite Sonde Anfang 1989 den Mars und Phobos erreichte. Doch bevor die Sonde „Phobos 2“ endgültig vom Mars in Richtung seines Mondes Phobos fliegen und später dort ein Landegerät absetzten sollte, brach der Kontakt ab. Am 27. März 1989 ging die Sonde beim Anflug auf den Mond verloren. Bis auf 188 Kilometer (hierzu gibt es auch andere Behauptungen) konnte sie sich Phobos dabei nähren und Fotos während des Anfluges zur Erde funken. Bis der Funkkontakt abbrach.

Das sorgte bereits wenige Tage später für erste Spekulationen. Denn es tauchten Fotos der Sonde auf, die sie kurz vor dem Totalverlust zur Erde schickte. Besonders ein Foto, das einen sehr langen leuchtenden und geraden „Strich“ neben dem Mond zeigt, wurde dabei viel diskutiert. Nicht minder wie ein gigantisches Etwas von 20 Kilometern Länge und 1,5 Kilometern Breite, dass am 25. März 1989 von der Sonde über dem Mond Phobos fotografiert wurde.

Ein „Schatten“, der schnell für ein gigantisches zylindrisches Raumschiff von Außerirdischen gehalten wurde. Verschiedene Berichte in der Presse griffen das Thema der seltsamen Bilder und des Verlustes von „Phobos 2“ auf.

Ein „Krieg der Sterne“ am Mars?

Fotos von Raumfahrtmissionen, ob bemannt oder unbemannt, die UFOs zeigen sollen, sind nichts Ungewöhnliches. In diesem Fall jedoch schon. Denn 1989 erschien in den USA das Buch „Genesis Revisited“ des Prä-Astronautik-Autors Zecharia Sitchin.

Sitchin ist jener Autor, der die Idee in die Welt setzte, dass es in unserem Sonnensystem einen weiteren und bisher unentdeckten Planeten namens Nibiru gibt. Auf diesem Nibiru leben intelligente Außerirdische, die er Anunnaki nannte und die schon vor hunderttausenden von Jahren Raumfahrt betreiben konnten. Diese Anunnaki seine nicht nur auf unserer Erde gewesen, sondern auch auf dem Mars. Und wären, so Sitchin nicht nur in diesem besagten Buch, noch immer dort.

Der Mars diene den Außerirdischen als eine Art Basis oder Relaisstation für ihre Raumflüge in unserem Sonnensystem. Gleichzeitig sei der Rote Planet für diese Wesen hervorragend geeignet, um die Menschheit zu beobachten und leichter die Erde zu besuchen. Immerhin, so die Idee von Sitchin, umkreise ihre Heimatwelt Nibiru in rund 3600 Jahren die Sonne und ist hierbei die meiste Zeit weit draußen im äußeren Sonnensystem. Teilweise noch hinter Pluto. Da verkürzt eine Basis auf dem Mars die Reisezeit zu Erde gewaltig. Sofern sie nicht von Raumssonden der Menschen dort entdeckt werden, haben sie dort auch Ruhe.

Und genau das wäre 1989 beinahe durch „Phobos 2“ geschehen, behauptete Sitchin im selben Jahr in „Genesis Revisited“. Er spekulierte hierbei, dass es keine Panne der Sonde war, sondern womöglich ein „Krieg der Sterne“, wie er es nannte. Die Außerirdischen hätten absichtlich „Phobos 2“ zerstört, damit die Sowjetunion und damit die Menschheit sie dort nicht entdeckt. Allerdings konnten die dort stationiert Anunnaki dabei nicht verhindern, dass die Sonde mehr oder weniger im letzten Augenblick noch Bilder machen konnte. Eben jene, die damals für Rätselraten und Spekulationen sorgten.

Eine Weltraumbasis der Anunnaki

Der Autor Zecharia Sitchin verwies in seinem Buch unter anderem auch auf die nach dem Verlust der Sonde folgenden Berichterstattungen in Magazinen und Zeitungen. Er witterte eine Vertuschung, da in Wahrheit „Phobos 2“ von den Anunnaki mit voller Absicht zerstört wurde. „Der Beweis für die Richtigkeit meiner Vermutung, dass Mars in der Vergangenheit den Anunnaki als Raumstation gedient hat, ist erbracht“, war er in der Folge sogar sicher.

Er glaubte auch, dass die Verantwortlichen der Mission sehr wohl wussten oder zumindest ahnten, dass sich hier etwas Außerirdisches verbirgt. Darum wären die „Phobos“-Sonden auch entsprechend ausgerüstet gewesen, um diese Aliens zu finden. Außerdem ist der Mond Phobos aufgrund seiner geringen Schwerkraft und seiner Nähe zum Mars ganz ausgezeichnet als Basis für bemannte Missionen zum Mars geeignet. Das sehen tatsächlich auch etablierte Raumfahrtwissenschaftler bis heute so.

Sitchin wurde schon damals, 1989, sehr viel gelesen. Sein Buch „Genesis Revisited“ erschien in vielen Ländern als Übersetzung und in Deutsch erstmals 1991 unter dem Titel „Am Anfang war der Fortschritt“. Ab 2004 erfolgten Neuauflagen des Buches unter dem Titel „Die Hochtechnologie der Götter“. Und zwar in einem Verlag, der eine große Reichweite mit Büchern aus dem Bereich der Mysterien der Welt hat. Als bekannter Autor der Prä-Astronautik machte er so den Mythos Phobos weithin bekannt. Und doch geht dieser noch viel weiter zurück. Denn auch Sitchin verwies auf die Idee, dass der Mond Phobos es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat: Er wäre möglicherweise hohl und in Wahrheit eine riesige Raumstation.

Science-Fiction-Fans und Raumfahrt-Pioniere sind schon lange von der Idee begeistert, dass man Asteroiden als Raumstationen nutzen kann. Vielleicht sogar als riesige Raumschiffe. Selbst Hollywood hat noch 2022 mit dem Science-Fiction-Film „Moonfall“, in dem unser eigener Mond in Wahrheit eine Alien-Raumstation ist, diese Idee weiter gesponnen.

Ein hohler Mond?

Doch die Behauptung, dass Phobos hohl und vielleicht im Inneren eine Raumstation ist, kam nicht von ungefähr. Hierbei muss man jedoch immer im Hinterkopf haben, dass es sich hierbei um einen ganz anderen und wesentlich kleineren Himmelskörper handelt, der nicht mit unserem Mond vergleichbar ist.

Die Idee stammt von dem russischen Astronom Iosif Shklovsky aus der UdSSR. Ein hoch angesehener Wissenschaftler, der bis zu seinem Tode 1985 zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeiten bekamen. Ebenso war er Mitglied einer ganzen Reihe renommierter wissenschaftlicher Akademien und Gesellschaften und seit einigen Jahren verleiht die „Russische Akademie der Wissenschaften“ sogar einen Preis mit seinem Namen. Das Gelingen der sowjetischen Mond-Missionen „Luna 1“ und „Luna 2“ 1959 war unter anderem maßgeblich sein Verdienst durch eine von ihm entwickelte Technik zur Navigation im All.

Dieser Pionier und Vordenker der Raumfahrt scheute aber auch nicht vor unkonventionellen Ideen zurück. Außerirdische in der Vergangenheit zog er ebenso in Betracht, wie SETI. Mit dem bis heute weltbekannten und bewunderten Astronomen Carl Sagan veröffentlichte Shklovsky 1966 sogar gemeinsam das Buch „Intelligent Life in the Universe“ zu diesen Themen. Eine Pionierarbeit auch im Sinne der Prä-Astronautik, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video HIER seht. Ein Buch, in dem sogar Themen von Zecharia Sichtin und Erich von Däniken vorweggenommen wurden.

Ein Wissenschaftler mit tadellosen Ruf und einer großartigen Karriere, was mit dieser Zusammenfassung seines akademischen Lebens unterstrichen werden sollte. Der aber dennoch die Idee in die Welt setzte, Phobos ist eine Raumstation und innen hohl.

Phobos: Eine außerirdische Raumstation?

Darauf kam Shklovsky recht früh in seiner Karriere, als er versuchte herauszufinden, warum sich der Mond Phobos jährlich um einige Zentimeter den Mars nährt. Eines Tages wird der Mond auf die Oberfläche des Mars stürzen. Sofern er vorher nicht im Orbit zerbricht.

Shklovsky war bekannt, dass die ersten Satelliten, die damals in den Erdorbit geschossen wurden, nicht ihre Umlaufbahnen halten konnten. Auch sie nährten sich wieder der Erde und kamen so vom Kurs ab. Nicht anders wie heute. Die Ursache war damals schnell gefunden und lag unter anderem an der Reibung der Satelliten mit der Erdatmosphäre. Diese hört nicht einfach abrupt auf. Noch in großen Abständen um die Erde finden sich Spuren unserer Atmosphäre, die Sonden oder Satelliten abbremsen oder ihre Bahnen stören. Je weiter von der Erde entfernt, je weniger.

Diese Tatsache übertrug Shklovsky von der Erde zum Mars und seinem Mond Phobos. Auch dort vermutete er, dass die Atmosphäre des Mars, so dünn sie auch sein mag, den Mond aus seiner Umlaufbahn lenkt. Zu seinem Erstaunen passte das aber nicht. Die Atmosphäre unseres Nachbarplaneten ist zu dünn, als das sie die gemessene Abbremsung von Phobos hätte verursachen können.

Eine andere Lösung für das Mysterium musste gefunden werden. Und Shklovsky fand sie 1959 darin, dass seine Berechnungen aufgehen würden, wenn Phobos hohl wäre. Und damit der Mond möglicherweise von einer außerirdischen Zivilisation stammt oder von ihnen als Raumstation umgebaut wurde. Vielleicht sogar von früheren Bewohnern des Mars. Denn schon damals war ein hohler Mond oder Asteroid in der etablierten Astronomie kaum vorstellbar.

Offene Wissenschaftler – damals

Darüber berichtete er unter anderem in seinem 1962 in der UdSSR erschienenen Buch „Вселенная, жизнь, разум“ beziehungsweise „Universe, Life, Mind“. Aus diesem Buch entstand 1966 zusammen mit Carl Sagen das oben genannte Werk „Intelligent Life in the Universe“, das schon damals als Standardwerk zu Thema Außerirdische galt.

Bereits 1964 nahm sich der Astronom Ernst Öpik der Phobos-These von Shklovsky in einem Beitrag im „Irish Astronomical Journal“ (vol. 6, September 1964) an, dessen Herausgeber Öpik selber war. Darin diskutierte er die Frage „ist Phobos künstlich?“ und kam zu dem Schluss, dass die Gravitation zwischen Mars und dem Mond für die Umlaufbahn verantwortlich sein könnte. Also keine Raumstation von Aliens?

In dem Buch „Intelligent Life in the Universe“ nahm Shklovsky mit Coautor Sagan das Thema „künstlicher Phobos“ in einem ganzen Kapitel 1966 erneut auf. Shklovsky diskutiert darin verschiedene Erklärungsmöglichkeiten und die Argumente der Kritiker (Öpik allerdings nicht) und verteidigt seine Hypothese. Unter anderem mit zahlreichen Berechnungen zur Umlaufbahn, Dichte des Mondes oder auch der Marsatmosphäre. Zu damaligen Stand der Forschung sei es sehr wohl möglich, das Phobos wie auch Deimos von früheren Marsbewohnern stammen könnten. So schreibt er:

Die Mehrheit der Wissenschaftler war skeptisch, eine Reaktion, die natürlich völlig verständlich ist. Es wurde jedoch kein einziges wissenschaftliches Argument gegen die Hypothese vorgebracht.“

Er verwies sogar auf einen „Artikel des amerikanischen Astronomen G. M. Clemence vom U.S. Naval Observatory in der amerikanischen Presse“, der von fehlerhaften Daten sprach. Es würde neue Phobos-Daten geben, was, wie Shklovsky schnell heraus fand, damalige Fake-News waren.

(Wissenschaftliche) Spekulationen von einst

Natürlich konnte auch Shklovsky damals nicht beweisen, dass es auf dem Mars eine längst versunken Zivilisation gab, und die Marsmonde künstliche oder hohle Körper sind. Er selber verwies auf zukünftige Forschungen und Daten aus der kommenden Raumfahrt. Doch 1966 schrieb er zu seiner Interpretation unter anderem folgendes:

Könnte Phobos tatsächlich äußerlich starr sein – aber innen hohl? Ein natürlicher Satellit kann kein hohles Objekt sein. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Phobos – und möglicherweise auch Deimos – künstliche Satelliten des Mars sein könnten.

(…)

Die Idee, dass die Marsmonde künstliche Satelliten sind, mag auf den ersten Blick fantastisch erscheinen. Meiner Meinung nach ist sie jedoch eine ernsthafte Überlegung wert. Eine technische Zivilisation, die unserer eigenen weit voraus ist, wäre sicherlich in der Lage, massive Satelliten zu bauen und zu starten. Da der Mars keinen großen natürlichen Satelliten wie unseren Mond besitzt, wäre der Bau großer, künstlicher Satelliten für eine fortgeschrittene Marszivilisation bei ihrer Expansion in den Weltraum von relativ großer Bedeutung.

Der Start massiver Satelliten vom Mars wäre wegen der geringeren Schwerkraft auf dem Mars etwas einfacher als auf der Erde. Es ist denkbar, dass der Einfang und die Aushöhlung eines kleinen Asteroiden technisch einfacher zu bewerkstelligen ist als der Bau eines künstlichen Satelliten in der Umlaufbahn aus Material, das von der Oberfläche stammt.“

War es so, dann läge das alles schon sehr lange in der Vergangenheit. Und so lehnt er auch den „bizarren Vorschlag“ des sowjetischen Autoren F. Zigel ab. Dieser spekulierte, „dass die Marsmonde zwischen 1862 und 1877 in die Umlaufbahn gebracht wurden“. Also erst wenige Jahre vor ihrer Entdeckung 1877. Denn Zigel wunderte sich, dass die Monde nicht schon 1862 bei einer günstigen Mars-Stellung zur Erde von dem Astronomen John Herschel entdeckt wurden. Erst 15 Jahre später fand diese Hall mit einem kleineren Teleskop.

Neue Missionen, neue Bilder

All das ist Jahrzehnte her. Doch die Überzeugung, dass auf Phobos „irgendwas nicht stimmt“ ist heute noch weit verbreitet. Auch wenn als Erklärung, warum sich der Mond dem Mars immer weiter nährt, in der Astronomie allgemein akzeptiert worden zu sein scheint, dass die Gezeitenkräfte zwischen Planet und Mond dafür verantwortlich sind. Dennoch wollen Weltraumforscher auch weiterhin natürlich mehr über die Phobos (und Deimos) wissen. Erste beeindruckende Bilder von Phobos machte beispielsweise schon 1978 die NASA-Mission „Viking“, die auch zwei Landemodule auf dem Mars absetzte.

2011 wollten Russland und China mit einer Mission auf Phobos sogar landen. Unter anderem sollten Bodenproben des Mondes eingesammelt werden. Doch die Mission „Phobos-Grunt“ schaffte es nicht mal aus dem Erdorbit heraus, da ein Triebwerk versagte. Sie verglühte im Januar 2012 in der Atmosphäre.

Wesentlich erfolgreicher war die 1996 gestartete NASA-Mission „Mars Global Surveyor“ (MGS), die 11 Jahre ihre Arbeit am Mars verrichtete. Sie landete nicht, sondern erkundete den Planeten aus einem Orbit heraus, um ihn unter anderem zu kartieren. Während dieser Mission machte  MGS auch mehrfach Fotos von Phobos und seiner Oberfläche. 2003 sogar hochauflösende Aufnahmen des Mondes in nie gekannter Qualität.

Erst die 2005 gestartete und bis heute aktive NASA-Mission „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) übertraf diese Fotos zum Teil. Obwohl Phobos nicht das Ziel der Mission war, sondern der Mond der Sonde zur Orientierung diente (wie auch Deimos). Auch die 2003 zum Mars geschickte Mission „Mars Express“ (MEX) der europäischen ESA lieferte in all den Jahren immer wieder detaillierte Fotos der Marsmonde. Unter anderem in 3D und mit genauen Bahnbeobachtungen und Analysen der Monde. Immerhin plant die ESA eine Mission, die dort landen soll.

Der „Phobos-Monolith“

All diese Phobos-Bilder, ob von „Mariner“, „Viking“, MGS, MEX oder MRO, zeigen einen gewöhnlichen Asteroiden. Nichts ist zu erkennen, dass sich im inneren eine Basis oder Station von Außerirdischen befindet. Ob von einer untergegangen Mars-Zivilisation, den Anunnaki oder anderen. Wobei man aber durchaus annehmen darf, dass es einer solchen Zivilisation nicht schwer fallen dürfte entsprechenden „Eingänge“ zu tarnen. (Warum das eine Mars-Zivilisation vor Urzeiten vor Beginn der Menschheit getan haben sollte, ist eine andere Frage.)

Doch bekanntlich steht das Auge der Phantasten nie still. So auch bei den Bildern von Phobos, auf denen 1998 etwas Merkwürdiges auftauchte. Aufgenommen hatte das Foto der MGS nahe des Kraters „Stickney“ und es zeigt einen deutlich sich von der Umgebung abheben „Monolithen“. Klar erkennt man auf dem Foto, wie dieses winklig erscheinende „Fels“ einen Schatten über die Oberfläche des Mondes wirft. Was könnte das sein? Auswurf aus dem Krater „Stickney“, der mit seiner Größe das Aussehen des Mondes dominiert? Oder doch etwas Künstliches?

Beeindruckend ist zumindest die Größe des Objektes, die vom „Jet Propulsion Laboratory“ (JPL) der NASA mit rund 85 Metern Durchmesser angegeben wird. Damit wäre der „Monolith“ wohl fast 100 Meter hoch. Was dieses Gebilde auf Phobos wirklich ist, ist bisher unbekannt. Zumindest wurde es sogar zweimal fotografiert (MGS-Bilder SPS252603 und SPS255103). Seit dem wird darüber spekuliert, dass es das Werk von Außerirdischen sein könnte, wie zum Beispiel in diesem Mystery Files-Video HIER schon 2020 dargelegt.

Befeuert werden solche Ideen sicher auch durch eine angedachte Landung in der Region um den „Monolithen“. Geplant wird die Mission „Phobos Reconnaissance and International Mars Exploration“ (PRIME) von Kanada, doch es ist bisher offen, ob diese realisiert werden kann. Selbst  NASA-Astronaut Buzz Aldrin, einer der Mondfahrer von „Apollo 11“ 1969, zeigte sich in einem Interview beeindruckt von Phobos und seinem „Monolithen“, wie im oben verlinkten Video gezeigt.

Nach all den Jahrzehnten der Spekulationen und Geheimnisse der Marsmonde, vor allem um Phobos, wird es wohl noch dauern, bis wir alle seine Mysterien ergründet haben. Und wenn eines fernen Tages Menschen dort selber landen und in den Mond hinein bohren – wer weiß, was sie da finden.

Video-Auswahl zum Thema auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der seltsame Fall von „Zug Nr. 1702“ 1985: Ein UFO schleppte über eine Stunde lang einen 1.600 Tonnen schweren Güterzug: War es die Venus?

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Der UFO-Vorfall von "Zug 1702" 1985: Ein unbekanntes Objekt schleppt über eine Stunde einen 1600 Tonnen schweren Güterzug! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der UFO-Vorfall von „Zug 1702“ 1985: Ein unbekanntes Objekt schleppt über eine Stunde einen 1600 Tonnen schweren Güterzug! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

UFO-Sichtungen haben die verschiedensten Auslöser. Eine natürliche Ursache für die Sichtung eines unbekannten Objektes am Himmel ist dabei der Planet Venus. Eine Erklärung, die in in der UFO-Forschung schon als der Klassiker angesehen werden kann. Doch 1985 ereignete sich in der damaligen Sowjetunion ein im Westen kaum bekannter UFO-Vorfall mit einem Güterzug, der mehr als eine Stunde dauerte. Hier spielte ein leuchtender „Ball“ regelrecht Katz und Maus mit einem Zug, der auf wundersame Weise von der „Kraft“ des Objektes sogar in seiner fahrt beeinflusst wurde. Später erklärten Mystery-Forscher diesen erstaunlichen UFO-Fall mit einer ungewöhnlichen Erscheinung der Venus. Kann das stimmen? Was damals unglaubliches geschehen ist, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Die Venus als UFO

„Das war kein UFO, das war die Venus.“ Diese skeptische Erklärung für gemeldete UFO-Sichtungen ist heute längst zu einem „running Gag“ innerhalb der UFO-Szene geworden. Denn die „Venus-Erklärung“ für beobachtete UFOs ist heute längst zu einer Art Synonym dafür geworden, dass Kritiker vermeintlich jedes UFO mit dem Planeten Venus erklären. Oder besser weg-erklären. Auch wenn es in der Tat UFO-Meldungen gibt, die durch den Planeten Venus gelöst werden können.

Doch ein UFO-Fall auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR aus dem Jahr 1985 klingt so gar nicht nach einer Verwechselung mit der Venus. Obwohl dieser im Westen fast unbekannt ist, wurde er damals in der Sowjetunion viel unter Phänomene-Forschern diskutiert. Einige sprachen von einem sensationellen und gut bezeugten Fall. Andere wiederum von einem Irrtum – eben ausgelöst durch die helle Venus am dunklen Himmel und einer ganz bestimmten Wetterlage.

Eine Erklärung, die angesichts dessen, was sich ereignet haben soll, überaus verwundert. Zumindest wenn man den damaligen Presseberichten, Zeugenaussagen und Publikationen dazu trauen darf. Erst später kamen russische UFO-Forscher zu dem Schluss, dass hier verschiedene natürliche Umstände zusammentrafen. Das Ereignis ging als „Rätsel von Zug Nr. 1702“ oder ähnlich in die Geschichte der sowjetischen UFO-Forschung ein.

Was aber war damals gesehenen?

Das UFO von Güterzug Nr. 1702

Alles begann am Abend des 17. Februar 1985 in der Region Karelien in der damaligen Sowjetunion. Die beiden Lokführer Sergei Orlov und Viktor Mironov steuerten ihren Güterzug Nr. 1702 der  „Oktjabrskaja-Eisenbahn“ mit insgesamt 70 (leeren) Waggons durch die Dunkelheit entlang einer gewöhnliche Strecke über Petrozavodsk und Suojarvi nach Kostomuksha. Plötzlich, gegen 20.35 Uhr, als der Zug Richtung Bahnhof Essoila bei Kilometer 456 fuhr, bemerkten die beiden Fahrer ein sonderbares Licht am Himmel.

Dieses Licht schien die Form einer Kugel zu haben, bewegten sich parallel zu ihrem Zug und sandte teilweise einen kegelförmigen, weißen Lichtstrahl auf die Erde. Sie schätzten die Entfernung auf rund 200 Meter. Der Ball selber habe bei der Beobachtung bis zu einem Meter Durchmesser gehabt. Nach anderen Aussagen sogar mehrere Meter. In einem offiziellen 15-seitigen Untersuchungsbericht bzw. Interview mit den Zeugen ist hingegen nur von 30 Zentimetern die Rede. Durchgeführt wurde eine solche Befragung etwa am 4. März 1985 von G. Sorokin, dem Sekretär des Vorstands des Journalistenverbandes der Karelischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik.

Nur kurz darauf flog die Lichtkugel über den Zug mit seinen beiden Lokomotiven hinweg und schien in nur 50 bis 100 Metern Entfernung vor dem Zug der beiden Zeugen zu landen. Zumindest sahen sie, wie sich das „Ding“ vor ihren Zug stellte, so dass sie direkt drauf zu fuhren. Um eine Kollision zu vermeiden stellte Orlov die Motoren ab und bremste seinen Güterzug. Doch das 1.559 Tonnen schwere Gespann verlangsamte nicht oder nicht wie gedacht. Wie durch eine „magische“ oder „unsichtbare“ Kraft schien der Zug nach vorne gezogen zu werden.

Der Zug nährte sich nun dem Bahnhof von Novye Peski, deren Stationswärterin Zoya Grigorievna Panshukova über Funk von den beiden Lokführern über das Ereignis informiert wurde. Da sie den Funkspruch nicht genau verstehen konnte, ging sie hinaus, um auf Zug 1702 zu warten. Zu ihrer Verwunderung sah auch sie eine seltsame Lichtkugel und ein Objekt „wie ein umgedrehtes Becken“, die vor dem Zug herzufliegen schienen.

Ein fliegender Lichtball

Zu diesem Zeitpunkt fuhr der Zug mit etwa 60 Stundenkilometern. Panshukova hatte keine Ahnung, was da auf ihre Station zu gefahren kommt. Sie gefürchtet sogar, dass die leuchtende Kugel oder der strahlende Ball mit ihrer Station kollidieren würde! Soweit kam es jedoch nicht. Als Zug 1702 die Station erreichte, änderte das Objekt die Richtung und der Güterzug fuhr unbehelligt an ihrer Bahnstation vorbei.

Bereits vor der Durchfahrt am Bahnhof Novye Peski versuchte Orlov einen Test der Bremsen. Einen sogenannten Wintertest, da im Bahnhof eine Geschwindigkeitsbesenzug galt. Tatsächlich bremste der Zug – beschleunigt aber aus unbekannten Gründen wieder. Dafür machten die Bahnangestellten das unbekannte Flugobjekt verantwortlich.

Damit war diese unheimliche Begegnung von Sergei Orlov und Viktor Mironov aber noch nicht vorbei. Kurz danach flog der Lichtball wieder auf den Zug zu, der dabei seine Geschwindigkeit um rund 50 Prozent verringerte. Das geschah so ruckartig, dass die beiden Fahrer gegen die Windschutzscheibe ihrer Lok geschleudert und verschiedene Gegenstände in ihrer Kabine herumgeschleudert wurden.

Im Bahnhof von Zaszava hielten Orlov und Mironov. Dabei verschwand der „Ball“ hinter den Bäumen eines nahen Waldes. Am Zug selber stellten sich augenscheinlich keinerlei äußere Schäden fest. Allerdings erlitten die beiden Lokführer einen Schock. Zusammengenommen hat das gesamte Ereignis mit dem strahlenden Ball fast 80 Minuten gedauert und zog sich über rund 50 Kilometer Bahnstrecke hin. 300 Kilogramm Diesel wurden dabei eingespart, wie die späteren Untersuchungen ergaben.

Ein seltsamer Fall

Am Bahnhof Suojärvi I (146 km von Petrozavodsk) übergaben die Fahrer ihren Güterzug. Zuvor war das unheimliche Licht um ca. 21.45 Uhr langsam aus den Blicken der Lokführer verschwunden.

Das Ereignis löste verständlicherweise eine Welle von Untersuchungen aus. Vor allem auch deshalb, da der Fahrtenschreiber der Lok den zeitlichen Ablauf der Fahrt aufzeichnete und dokumentierte. Das rief nicht nur UFO-Forscher wie Aleksey Popov auf den Plan, sondern auch die offiziellen Stellen der UdSSR. Orlov und Mironov sprachen im Nachhinein immer von einem Ball oder einer Lichtkugel, die für das Ereignis verantwortlich sei. Eine anderes Objekt, wie es Panshukova erwähnte, sahen sie nicht. Vielleicht konnten sie es aus dem Inneren ihrer Lok auch nicht sehen.

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Die Eisenbahner waren aber nicht allein. Denn schon zuvor wurde diese Erscheinung am Bahnhof Kutizhma beobachtet. Das Petrozavodsk-Phänomen war eine reale Beobachtung, da waren sich die Ermittler und offiziellen Stellen sicher. Ihre heute freigegeben Dokumente zeigen, dass sie nicht zweifelten, dass die Zeugen etwas erlebten und beobachteten.

Woher diese leuchtende Kugel kam oder was sie war, darüber wurde sehr schnell spekuliert. Selbst Kugelblitze wurden als Ursache vermutet, die aber wohl kaum über derart lange Zeiträume gesehen werden. Kugelblitz sind ein sehr kurzlebiges Phänomen. Sie erscheinen auch nicht mehrfach hintereinander an verschiedenen aber dennoch lokal sehr begrenzen Gebiet, wie es bei dieser Bahnfahrt des Phantastischen der Fall war.

Selbst das Programm SDI („Strategic Defense Initiative“) der USA kam ins Gespräch. Ein Weltraumverteidigungsprogramm unter den damaligen Präsidenten Ronald Reagan, das dieser 1983 ins Leben rief. Ein Abwehrschirm im All gegen Raketen der Sowjets. Und natürlich wurde über Außerirdische diskutiert, die aus unerfindlichen Gründen hier irgendwelche „Manöver“ oder Ähnliches durchführten. Auch von einer reinen ufologischen Legende wurde im Nachhinein gesprochen, die sich aus den vorhandenen Fakten entwickelte.

Nur die Venus?

Es gab in diesen Wochen dutzende UFO-Sichtungen in der Region. Der Fall von Zug Nummer 1702 ist nur einer aber mit Abstand der spektakulärste Vorfall. Sämtliche zur Verfügung stehenden Daten wurden im Nachhinein von den Untersuchungsbehörden und Forschern zur Klärung dieses Falles herangezogen. Etwa die Wetterdaten der meteorologischen Station in Petrosawodsk. Luftfeuchtigkeit, Bodentemperatur, Luftdruck, Lufttemperatur, Wasserdampf, Bewölkung, Wind, Niederschlag und vieles mehr flossen in die Untersuchungen ein. Und natürlich der Sternenhimmel zur fraglichen Zeit, der angeblich letztlich auch die Lösung brachte.

Verschiedene Mystery-Ermittler kamen zu dem Ergebnis, dass die Lokführer die Venus gesehen haben, die zu dieser Zeit ungewöhnlich hell am Himmel strahlte. So etwa verweist Konstantin Khazanovich in seiner Arbeit „UFOs: Außerirdische Schiffe oder Beobachterfehler?“ darauf, dass die meteorologischen Daten des Abend vom 17. Februar 1985 darauf hinweisen, dass die strahlende Venus in den Wolken und dem Dunst in der Atmosphäre sogenannte Halos verursachte. Leuchtende Ringe und Strahlen, die durch Lichtbrechungen entstehen. Diese strahlende oder glühende Erscheinung der Venus wurde von den Lokführern falsch gedeutet. Auch andere Zeugen im Januar und Februar 1985 hätten dieses mit UFOs verwechselt.

Auch die Richtungsänderungen des Objektes können so erklärt werden, vermuten die russischen UFO-Forscher Jahre nach dem UFO-Fall. Sie vermuten, dass der Streckenverlauf der Gleise und damit des Zuges 1702 dafür verantwortlich war. So erschien es den Fahrern, dass das Objekt am Himmel seine Position änderte oder zwischenzeitlich verschwand. Zum Beispiel wenn Bäume und/oder Höhenunterschiede ihnen die Sicht auf das „Venus-UFO“ nahmen.

„Massensichtungen“ der Venus

Die Ermittler vermuten nicht nur einfach einen ringförmigen Halo um die strahlende Venus in der Atmosphäre. Die damalige Wetterlage sei prädisponiert für die Bildung von „Kronen“ und „Lichtsäumen“ um oder an einem solchen Halo um den Himmelskörper im Zentrum. Dies hätten die Zeugen als Lichtstrahl wie von einem Scheinwerfer gedeutet. 

Sämtliche Bewegungen des UFOs relativ zum Gleis und zur Lokomotive der beiden Zeugen würden sich durch Winkelverschiebungen der Venus im Sichtfeld bei Kurvenfahrten erklären. So gab es beispielsweise vor dem Bahnhof Novye Peski eine leichte Linkskurve und daraufhin eine Rechtskurve. Dies ließ die Fahrer denken, dass sich der leuchtende Ball vor dem Bahnhof entfernt und danach wieder kam und sich sogar vor der Lokomotive positionierte.

In seiner Analyse kommt Khazanovich weiter zu dem Schluss, dass viele Menschen in der Region durch UFO-Berichte einige Jahre zuvor bereits für das Thema sensibilisiert waren. In den Jahren 1977 und 1978 erschienen in karelische Zeitungen Artikel über UFO-Beobachtungen. Was aber immerhin 7 bis 8 Jahre vor dem Fall um Zug Nummer 1702 war.

Er listet dazu eine ganze Reihe Meldungen der Monate Januar und Februar 1985 auf, die seiner Meinung nach auf die Venus zurückzuführen waren. Er spricht sogar von „Massensichtungen“. Die angeblich unerklärlichen Geschwindigkeitsänderungen des Zuges Nummer 1702, die die Fahrer mit dem Objekt am Himmel in Verbindung brachten, kann Khazanovich indes nicht erklären. Und warum der Güterzug 300 Kilogramm weniger Diesel für die Fahrt benötigte, erwähnt er nicht.

Auch wenn längst nicht alle Fragen um diesen äußerst ungewöhnlichen UFO-Fall geklärt sind, zeigt die Vergangenheit, das Halos oft als ungewöhnliche Erscheinungen angesehen wurden.  Vor allem in alten Chroniken und auf Flugblättern wurden solche Himmelszeichen oder Wunderzeichen immer wieder dokumentiert und meist religiös gedeutet. Auf meinem YouTube-Kanal „Mystery Files“ wurde das in zahlreichen Videos bereits diskutiert.

Ob aber außergewöhnliche Venus-Halos, vermischt mit einer falschen Beobachtung und einer medialen Sensibilisierung für das UFO-Thema Jahre zuvor, der Weisheit letzter Schluss sind?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine fliegende UFO-Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln?

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Eine fliegende Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln? (Bild: gemeinfrei)
Eine fliegende Kugel aus „Glas“ und außerirdische Riesen: Was geschah im Sommer 1976 über den Kanarischen Inseln? (Bild: gemeinfrei)

Weltweit berichtete im Herbst 1989 die Presse über einen spektakulären UFO-Fall in der damaligen UdSSR. Denn die Sowjets gaben offiziell bekannt, das in der Stadt Woronesch ein Kugel-UFO mit außerirdischen Riesen an Bord gelandet sei. Ein medialer Hype brach aus. Doch schon im Juni 1976 kam es zu einem ähnlichen Fall auf den Kanarischen Inseln. Hunderte Zeugen sahen seltsame Leuchterscheinungen und UFOs am Himmel über den Insel. Einige ein riesiges, durchsichtiges UFO landen, in dem sich zwei fremdartige Riesen befanden. Ein unglaubliche Geschichte, die viele Kritiken und Zweifel nach sich zog, wie Ihr es in diesem Blog-Artikel erfahrt.


UFO-Landung in Woronesch – und „Riesen aus dem All“

Im Herbst 1989 sorgte ein UFO-Bericht aus der damaligen Sowjetunion weltweit für spektakuläre Schlagzeilen. Von „Time“, über „Der Spiegel“ bis „Moscow News“ wurde darüber berichtet, nachdem die staatliche UdSSR-Nachrichtenagentur „TASS“ eine UFO-Landung in einem Park in Woronesch verbreitete. Demnach sei eine Kugel vom Himmel gekommen, aus der riesige Außerirdische stiegen, die sich zahlreichen Zeugen im Park zeigten. „Die Außerirdischen waren drei oder sogar vier Meter groß, aber mit sehr kleinen Köpfen“, hieß es etwa in den „AP News2 vom 9. Oktober 1989 in einem Beitrag von John Iams.

Russische Wissenschaftler übernahmen die Untersuchungen der UFO-Vorfälle mit den fremdartigen Riesen von den Sternen und waren sicher, dass hier ein reales Ereignis stattfand. Lt. Sergei A. Matveyev, ein UFO-Polizist aus Woronesch, betonte zum Beispiel, dass die Landung der Riesen am 27. September 1989 „keine optische Illusion“ war. Vielmehr sahen Zeugen, wie „ein pinkfarbendes Licht am Himmel schien“ worauf sie dann „eine Kugel von tief-roter Farbe mit einem Durchmesser von etwa 10 Metern“ landen sahen.

Daraufhin liefen zahlreiche weitere Personen zum Ort der Landung „und sie konnten deutlich eine Luke im unteren Teil des Balls und einen Hominiden in der Öffnung sehen“. So Esther B. Fein am 11. Oktober in einem Artikel in der „New York Times“, in der die russische Zeitung „Sovetskaya Kultura“ zitiert wurde. Panik brach aus, bis die Riesen vom Himmel wieder mit der leuchtenden Kugel davonflogen. Bei den Untersuchungen der Landestellen konnten die Ermittler angeblich auch Spuren sichern, wie aus der Sowjetunion gemeldet wurde.

Eine riesige, durchsichtige Kugel über den Kanaren

Medien weltweit nahmen in der Folge jede neue Information und Meldung aus der bereits zerfallenden UdSSR dazu auf. Der Blätterwald hatte seine Schlagzeilen und UFO-Kritiker sprachen direkt ohne jegliche Überprüfung von Unsinn und „verrückten Russen“.

Woronesch und die gesamten damaligen Vorfälle gingen in die Chroniken der UFOs und  UFO-Forschung ein. Für die einen als riesen Bluff und Unfug, für die anderen als reales Ereignis einer ausgesprochen sonderbaren UFO-Landung. Der Landung einer Kugel mit Riesen.

Ein UFO-Fall 13 Jahre vor Woronesch auf den Kanaren schaffte es nicht jedoch nicht in die globale Presse. Nur vereinzelt brachten zum Beispiel deutschsprachige Boulevardmedien wie „Bild am Sonntag“, „Blick“, „Krone“ oder „Bild“ Ende Juni 1976 Berichte über die sonderbare Geschichte. „Riesiges UFO gelandet! Hunderte von Touristen sahen es!“, titelte etwa die „Blick“ am 28. Juni 1976. Obwohl diese Begegnung der anderen Art eine ganze Reihe Parallelen zum Ereignis in Woronesch Jahre später zeigte. Und dabei auch mit verschiedenen Himmelserscheinungen der Antike und des Mittelalters vergleichbar ist, über die alte Chroniken und Dokumente immer wieder berichten.

Geschehen ist es am 22. Juni 1976 ab etwa 21:30 Uhr auf den Kanarischen Inseln und wurde Teil der UFO-Akten der spanischen Luftwaffe im Luftfahrtministerium in Madrid. Dokumentiert haben dieses verstörende wie umstrittene Ereignis vor allem Jesus Maria Sanchez und Gordon Creighton in ihren Beiträgen in der „Flying Saucers Review“ (vol. 23, Nr. 3, Oktober 1977) ein Jahr später.

Bis zu drei Meter große Außerirdische

Demnach war der Arzt Dr. Francisco-Julio Padron León in Begleitung von Santiago del Pino und Francisco Estévez abends mit dem Taxi unterwegs. Bis sie plötzlich eine rätselhafte, durchsichtige Kugel über den Boden schweben sahen, die sich nur 60 Meter (anderer Quellen sprechen von 15 bis 20 Metern – s. unten) von ihnen entfernt befand. Eine „perfekte Kugel, so perfekt, wie mit einem Kompass gezeichnet, mit einer sehr schönen grauen oder hellblauen Peripherie“, so die Zeugen.

León konnte seinen Augen nicht trauen, „aber es war Tatsache“, wie er berichtete. Im Inneren der gewaltigen Kugel selber wiederum befanden sich „zwei seltsame und riesige Wesen“ in rötlicher Kleidung. Das Objekt an sich war transparent, „perfekt sauber“ und „die Sterne am Himmel dahinter“ waren durch sie hindurch zu sehen. Es sah nicht metallisch aus, eher wie Glas oder eine Seifenblase, so die Zeugen 1976.

Im Durchmesser sei die Kugel groß „wie ein zweistöckiges Haus“ gewesen und im Inneren konnte man eine silberne Plattform mit „einigen Konsolen“ erkennen. Auf dieser standen die riesigen Humanoiden. Es waren keine „Ecken oder rechte Winkel“ an den Schalttafeln auszumachen, alles war rund (s. Interpretationen im Titelbild). „Wir waren über die enorme Größte der Wesen erstaunt: Bestimmt 2,80 oder 3 Meter“, so Dr. León, der weiter über ihr Aussehen berichtete:

Sie trugen schwarze ‚Taucherhelme‘ und ihre Kleidung, die sehr eng anliegend war, war von einem Rotton, den ich in meinem Leben noch nie gesehen habe. Ihre Hände schienen in großen, ebenfalls schwarzen Kegeln eingeschlossen zu sein. Ich konnte nirgendwo ein Zeichen von Fingern sehen. Die beiden Wesen standen einander gegenüber, bewegten ihre Hände und drehten die Hebel. Sie waren für uns im Profil. Was mich persönlich verblüffte, war die unverhältnismäßige Größe des hinteren Teils ihrer Köpfe.“

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Verschwunden ist das Objekt nicht minder rätselhaft. Plötzlich habe es gewaltig an Größe zugenommen, bis es den Durchmesser eines Hauses mit 20 Stockwerken hatte und mit einem schrillen Pfeifen in Richtung der Insel Teneriffa raste:

Ich bemerkte, dass etwas bläulicher Rauch aus dem durchscheinenden Zentralrohr in der Kugel kam, der den Umfang des inneren Teils der Kugel bedeckte und zu keiner Zeit austrat. Dann wuchs die Kugel und wuchs, bis sie so groß war wie ein 20-stöckiges Gebäude, aber die Plattform und das Team blieben gleich groß; Es erhob sich langsam und majestätisch, und ich glaube, ich hörte ein ganz leises Pfeifen.“

Auch mehrere Einwohner von Las Rosa und andernorts auf den Kanarischen Inseln beobachteten das unbekannte Objekt bzw. seltsame Lichterscheinungen zu dieser Zeit.

Ermittlungen des spanischen Militärs

Vor allem wird in diesem Zusammenhang immer wieder die Besatzung des Schiffes „Atrevida“ als Zeugen genannt. Eine Korvette der spanischen Marine, sie sich zum Zeitpunkt der Sichtung 5,5 Kilometer vor Punta Lantailla auf der Insel Fuerteventura befand. Die Soldaten sahen von dort aus ein unbekanntes Etwas am Himmel, dass in Richtung Gran Canaria und Teneriffa flog. Die Dauer der gesamten Sichtung wurde von verschiedenen Zeugen der Inseln mit bis zu 40 Minuten angegeben.

Zu Anfang vermutete die Besatzung der „Atrevida“, dass es sich um Landescheinwerfer eines Flugzeuges handelt. Zu ihrer Verblüffung zeigte das Bordradar aber keine entsprechende Maschine in der Nähe. Den Lichtschein des Objektes konnte indes von der Besatzung klar auf der Meeresoberfläche und dem nahen Land gesehen werden.

Dutzende – andere sprechen von hunderten – Zeugen sahen das Licht bzw. UFO. Eine sogenannte Massensichtung, zu der das Militär Spaniens im Juli 1994 einen 101-seitigen Untersuchungsbericht (Expediente: 760622) freigab, der zuvor der Geheimhaltung unterlag. Inklusive einer Zeugenskizze der Riesen in ihrem Kugel-UFO.

Grundsätzlich waren die enthaltenen Informationen über die Sichtung bereits seit langem bekannt. Auch wenn der UFO-Bericht zuvor geheim war. Doch der spanische UFO- und Mystery-Autor Juan José Benítez konnte diese Dokumente bereits kurz nach den Ereignissen einsehen und veröffentlichte dazu bereits 1977 sein Buch „OVNIS: Documentos Oficiales del Gobierno Español“.

Kein geringerer als General Carlos Castro Cavero war es, der Benítez diese Papiere im Oktober 1976 zeigte. Auch aus eigenem Interesse, da Cavero selber von UFOs überzeugt war. Und auch selber bereits ein UFO mit seiner Familie und weiteren Zeugen gesehen habe. „Ein glänzendes Objekt“, das über eine Stunde „bewegungslos ganz hoch am Himmel“ hing, so der General. Seine „Familie und alle Arbeiter der Farm“, die er in nordspanischen Provinz Saragossa betrieb, konnten das Objekt beobachten.

Die UFO-Akten Spaniens

Cavero sah in dem UFO-Autoren Benítez wohl einen Mitstreiter oder kompetenten Gesprächspartner zu diesen Themen. Immerhin hat Benítez schon damals über alles geschrieben, was auch nur den Hauch des Mysteriösen umgab. Nicht selten mit sehr fragwürdigen Spekulationen und Themen.

General Cavero wiederum handelte inoffiziell und unter dem Vorbehalt, dass J. J. Benítez seine Quelle, also den General, bei einer Publikation nicht nennt. Angeblich habe der Autor „rücksichtslos diese Informationen verwendet“, wie es ein Dokument vom Januar 1979 besagen soll. Immerhin war Cavero bis 1976 militärischer Kommandant des Luftbereichs der Kanarischen Inseln.

In einem Interview mit Benítez, das unter anderem in seinem Buch „100.000 Kilómetros tras los Ovnis“ (1978) zu finden ist, bekräftigte General Cavero, dass er an außerirdische UFOs glaube. Auch sei er sicher, dass wir regelmäßig von diesen Außerirdischen besucht werden. Eine offizielle Meinung oder Stellungnahme des spanischen Militärs ist das natürlich nicht.

Viele Spekulationen kursieren um den UFO-Fall vom 22. Juni 1976 über den Kanaren - Die Bilder links stammen aus dem offiziellen Bericht der spanischen Behörden. (Bilder: gemeinfrei)
Viele Spekulationen kursieren um den UFO-Fall vom 22. Juni 1976 über den Kanaren – Die Bilder links stammen aus dem offiziellen Bericht der spanischen Behörden. (Bilder: gemeinfrei)

Zweifel an der Realität der UFO-Sichtung über den Kanaren am 22. Juni 1976 hatten die Behörden grundsätzlich nicht. Mehr noch, denn sie waren nach ihren Untersuchungen der Ereignisse sicher, dass hier eine ungeklärte Sichtung stattgefunden haben muss. Die eigentlichen Aussagen, die riesige Kugel mit den ebenso riesigen Wesen an Bord, wurden aber in Zweifel gezogen. In dem Bericht des spanischen Militärs heißt es dazu:

Wir sollten energisch den sehr wahrscheinlichen Umstand berücksichtigen, dass beide Zeugen angesichts eines ungewöhnlichen Phänomens am Himmel erzählten, was ihr ‚Geist‘ sie sehen ließ und sich gegenseitig beeinflusste. Dieser Ermittlungsadjutant hat nicht den geringsten Zweifel an ihrer Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit. Sie erzählten, was sie zweifellos gesehen zu haben ‚glaubten‘.

Maßlos phantasiert?

Für die Behörden blieb der Fall „ungeklärt“ und das Objekt „unidentifiziert“. Von irgendwelchen Aliens aus dem All sprachen sie aber nicht. Und offensichtlich schenkte man den Zeugen der fliegenden, durchsichtigen Kugel mit ihren seltsamen „Piloten“ keinen Glauben. Sie haben demnach nur etwas (viel) dazu phantasiert, als sie das ominöse Licht über die Inseln fliegen sahen. Und das, obwohl der offizielle Militärbericht der Ereignisse schon zu Beginn festhält, dass die Kugel laut Zeugen 30 Meter Durchmesser hatte „und in einer Distanz von 15 bis 20 Metern“ beobachtet worden ist.

Beobachter in so geringer Entfernung zu einem derart großen Objekt werden wohl kaum einer Verwechselung unterlegen sein. Auch in der Dunkelheit oder Dämmerung nicht, da die Kugel leuchtete oder strahlte. Haben sie es nur erfunden und weiter gesponnen, da diesen Zeugen allen gleichzeitig ihre Fantasie einen Streich spielte? Eine maßlos übertriebene Sinnestäuschung?

Zahlreiche Erklärungen schlossen die Militärs damals aus. Etwa Asteroiden, Raketen oder Flugzeuge. Kritiker der spanischen UFO-Gruppe „Fundación Anomalía“ sahen das Jahre später anders. Sie erklärten diesen Fall und andere UFO-Sichtungen im Gebiet der Kanaren zum Beispiel im „European Journal of UFO und Abduktion Studies“ (September 1999) mit U-Boot-Raketenstarts vor der Küste der Inseln. Ebenfalls führten sie Starts vom Weltraumbahnhof Capa Canaveral in Florida in den USA als Erklärung an.

Verwechselungen mit Raketentests?

Im militärischen Untersuchungsbericht, in dem auch zahlreiche Zeugenaussagen, wie die hier zitierten, dokumentiert sind, finden sich Details, die aufhorchen lassen. Zumindest wenn man geneigt ist hinter den Erscheinungen Raketen zu vermuten. So heißt es von der Besatzung des Marineschiffes „Atrevida“ unter anderem:

„(Wir sahen) ein intensives gelblich-bläuliches Licht, das sich vom Ufer auf unsere Position zu bewegte. Zuerst dachten wir, es sei ein Flugzeug mit eingeschalteten Landescheinwerfern. Dann, als das Licht eine bestimmten Höhe (15-18 Grad) erreichte, wurde es stationär.

Das ursprüngliche Licht ging aus und der Lichtstrahl begann sich zu drehen. Das blieb etwa zwei Minuten lang so. Dann gab es einen intensiven großen Halo aus gelblichem und bläulichem Licht, der 40 Minuten lang in derselben Position blieb, obwohl das ursprüngliche Phänomen nicht mehr sichtbar war.

Zwei Minuten nach dem großen Halo teilte sich das Licht in zwei Teile, der kleinere Teil befand sich unten in der Mitte des leuchtenden Halos, wo eine blaue Wolke auftauchte und der Teil, aus dem der bläuliche Kern herauskam, verschwand. Der obere Teil begann sich schnell und ungleichmäßig nach oben zu winden und verschwand schließlich. Keine dieser Bewegungen beeinflusste in irgendeiner Weise den ursprünglichen kreisförmigen Halo, der die ganze Zeit unverändert blieb, sein Glühen beleuchtete Teile des Landes und des Ozeans, woraus wir schließen konnten, dass das Phänomen nicht weit von uns entfernt war.“

Genau diese Halos, Leuchterscheinungen um das UFO, deuten auf Raketen hin, so die Kritiker in ihrer Erklärung. Hierbei handelte es sich schlicht um die Abgase der Rakete, die im Licht der untergehenden Sonne in prächtigen Farben leuchteten. Hinzu kommen chemische Wechselwirkungen mit der Atmosphäre.

Fantasieerzählungen und Fehldeutungen?

Dass Raketen in der Tat äußerst ungewöhnliche Lichterscheinungen am Himmel hinterlassen können, wurde übrigens auch in den letzten Jahren mehrfach gesehen. Zum Beispiel durch seltsam leuchtende Spiralen und Formationen am Himmel, die von zahlreichen Menschen mit ihren Handy dokumentiert wurden. Etwa am 9. Dezember 2009 am Nachthimmel über Norwegen und Schweden, wo ein besonders bemerkenswertes „Exemplar“ erschien. Damals war die Ursache eine Interkontinentalrakete vom Typ SS-N-30 „Bulawa“, die vom russischen U-Boot „Dmitrij Donskoj“ abgefeuert wurde.

Ricardo Campo von der „Fundación Anomalía“ wiederum gab bekannt, dass verschiedene Militär- und Raketenexperten zur Klärung der Sichtungen um die Kanarischen Inseln beitrugen. Unter anderem Dr. Jonathan McDowell, einem Astrophysiker vom Havard-Smithsonian Center for Astrophysics. Freigegebene Dokumente der US-Navy über entsprechende Tests mit dem interkontinentalen Raketentyp „Poseidon“ würden zeitlich mit UFO-Sichtungen auf den Kanaren korrelieren. In einer Pressemitteilung vom 9. März 1999 führten sie dabei explizit auch einen Test am 22. Juni 1976 an.

Der ehemalige deutsche UFOlge Werner Walter, ein Skeptiker, der durch ausartende „Kritiken“ am UFO-Phänomen zweifelhafte Bekanntheit erlangte, teilte in einem Buch schon 1996 die Raketen-Deutung. Denn nicht erst die „Fundación Anomalía“ brachte diese Ursache als Erklärung ins Spiel. Schon in den Jahren davor wurde immer wieder die Meinung laut, dass hier lediglich abgefeuerte Raketen gesehen wurden. Die hunderten Zeugen, unter ihnen zahllose Sommerurlauber, konnte das Phänomen als Laien ganz einfach nicht korrekt zuordnen.

Und die Berichte von fliegenden Objekten? Allen voran die Story des transparenten Kugel-UFOs mit samt riesenhaften Insassen? Das seien, so die Skeptiker, entweder Irrtümer, falsche Beobachtungen oder nur Fantasieerzählungen gewesen. Also ganz ähnlich, wie schon vor über 30 Jahren der legendäre Fall Woronesch in der damaligen UdSSR interpretiert wurde …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein rätselhafter Pilz gedeiht mitten im Reaktor von Tschernobyl prächtig – das interessiert auch die NASA

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Rätselhafter Pilz gedeiht mitten im Reaktor von Tschernobyl (Bild: gemeinfrei)
Rätselhafter Pilz gedeiht mitten im Reaktor von Tschernobyl (Bild: gemeinfrei)

Als 1986 der Reaktor 4 des Kernkraftwerkes Tschernobyl explodierte, stand die Welt still. Eine Katastrophe, die bis heute Nach- und Auswirkungen hat, die wohl noch viele Jahre erforscht werde. So wie ein seltsamer Pilz, der sich nur wenige Jahre später bereits im zerstörten Reaktor ansiedelte. Hier wächst er vor allem dort, wo die Strahlung am höchsten ist. Er lebt von dieser, was auch für zukünftige Missionen der NASA von Interesse ist.


Seltsamer Pilz in Reaktor von Tschernobyl

Im April 1986 explodierte im Kernkraftwerk Tschernobyl der UdSSR der Reaktorblock Nummer 4. die Folge war der verheerendste nukleare Unfall der Geschichte, der bis heute seine Spuren hinterlassen hat. Eine der bekanntesten Katastrophen der jüngeren Geschichte, gegen die vor Ort noch immer Wissenschaftler und Arbeiter ankämpfen. Vor allem versucht man den Reaktor so gut wie möglich abzuschirmen, um die atomare Strahlung der Ruine „unter Kontrolle“ zu halten.

Eine Todeszone. Doch nicht für allem Lebewesen dieses Planeten. Denn Jahrzehnte nach diesem verehrenden Ereignis von Tschernobyl fühlen sich Organismen im Inneren des Tschernobyl-Reaktors pudelwohl. Nicht nur Extremophile, also Mikroorganismen, die unter den lebensfeindlichen Bedingungen existieren können. Auch ein seltsamer schwarzer Pilz gedeiht dort prächtig udn ernährt sich von der Strahlung des Reaktors. Und dieser Pilz siedelte sich sehr schnell dort an. Entdeckt wurde er bereits nur fünf Jahre nach der Explosion des Kernkraftwerkes.

Das interessierte sehr bald auch die US-Weltraumbehörde NASA. Kasthuri Venkateswaran, der Leiter der NASA-Forschungen an diesem Pilz, betonte, dass man verstehen will, wie dieser Pilz überhaupt überleben kann. Immerhin ist ein Pilz kein Mikroorganismus wie die bekannten Extremophile. Auffällig ist bei diesem sonderbaren Pilz auch, dass dieser dort am besten wächst, wo die Strahlung am höchsten ist. Dort wachsen sie nicht nur schneller und zersetzten radioaktives Material, sondern richten ihr Wachstum sogar in Richtung der stärksten Strahlungsquelle hin aus.

Ein Pilz für die Raumfahrt und Medizin?

Die NASA fragte sich deshalb, ob dieser Pilz auch für die bemannte Raumfahrt von Nutzen sein könnte. Da bekanntlich die Strahlung im Weltraum weit höher als auf der Erde ist, wurden Proben des Pilzes auf der Internationalen Raumstation gezüchtet. Auch wenn im Orbit die kosmische Strahlung geringer ist, als beispielsweise während einer Mars-Mission. Die Experimente mit dem ungewöhnlichen Pilz sollen zeigen, ob man diesen nutzen kann, um Menschen bei solchen Reisen vor der Strahlung im All abzuschirmen.

Schon seit Jahrzehnten machen sich Ingenieure und Forscher Gedanken darüber, wie das Problem der Strahlung im All gelöst werden kann. Von Schutzschilden aus Blei, die damit das Raumfahrzeug weit schwerer machen würden, bis zu Wasser oder sogar der Kot der Astronauten in den Wänden des Raumfahrzeuges wurde dabei schon gesprochen.

Der Pilz selber enthält ungewöhnlich viel Melanien, einem menschlichen Hautpigment zum Schutz vor ultravioletter Strahlung. Das Melanien der Pilze wird dazu genutzt aus Gammastrahlung chemische Energie für das Wachstum zu gewinnen. „Radiosynthese“ nennt man diesen Vorgang, den der Organismus an die Intensität der Strahlung anpasst. Auch medizinische Anwendungen wären denkbar, so Venkateswaran. Er denkt dabei an medizinische Gräte, die mit Radioaktivität arbeiten. Der Pilz könnte bei diesen Behandlungen als natürlicher Schutz für den Patienten genutzt werden.

Ob tatsächlich ein einfacher irdischer Pilz in der Zukunft in Raumfahrt und Medizin Anwendung finden wird, ist allerdings noch fraglich.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Russland will 2030 mit Atomkraft zum Mond, zur Venus und zum Jupiter fliegen – und plant eine eigene Raumstation (+ Video)

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Russland will 2030 mit Atomkraft zum Mond, zur Venus und zum Jupiter fliegen (Bilder: gemeinfrei & NASA/ESA / Montage: Fischinger-Online)
Russland will 2030 mit Atomkraft zum Mond, zur Venus und zum Jupiter fliegen (Bilder: gemeinfrei & NASA/ESA / Montage: Fischinger-Online)

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat überaus ehrgeizige Pläne. Bereits in wenigen Jahren soll ein mit Atomkraft angetriebenes Raumschiff zum Planeten Jupiter fliegen, nachdem es zuvor auf dem Mond und auf der Venus Landemodule abgesetzt hat. Welche Pläne Russland noch verfolgt, erfahrt Ihr hier.


Jupiter: Traum vieler Forscher

Der Planet Jupiter ist der Riese in unserem Sonnensystem. Mit etwa 143.000 Kilometern Durchmesser an seinem Äquator ist er ca. 11-mal so groß wie unsere Erde. und hat rund 318-mal die Masse der Erde. Ein Gigant, der hinter dem Mars seine Umlaufbahn zieht und fast die 2,5-fache Masse aller anderen Planeten unseres Sonnensystems zusammen besitzt. Ein mehr als lohnendes Forschungsobjekt für alle Astronomen und Planetenforscher seit Jahrhunderten.

Spätestens seit Galileo Galilei 1610 durch sein Teleskop erkannte, dass Jupiter von Monden umrundet wird. Heute kennt man diese vier Monde als „Galileischen Monde“, die vor über 400 Jahren ein Weltbild ins wanken brachten. Denn durch die Entdeckung der Jupiter-Monde Io, Kallisto, Ganymed und Europa durch Galilei wurde klar, dass sich nicht alles um die Erde dreht! Heute weiß man von rund 80 Monden des Riesenplaneten. Vor allem der Mond Europa ist dabei für viele Forscher besonders spannend. Auch dieser Eismond, wie einige andere, könnte in einem flüssigen Wasserozean unter seinem Eispanzer Leben beherbergen, wie unter anderem im unten angefügten Video berichtet.

Der Traum vieler Forscher sind weitere Missionen zum wilden Jupiter und seine Monde. Raumsonden wie Pioneer, Galileo oder auch Cassini brachten zwar zahllose neue Entdeckungen und Erkenntnisse, doch der Wissensdurst hört bekanntlich nie auf. So verwundert es nicht, dass zum Teil seit Jahrzehnten zukünftige Missionen in das Jupiter-System geplant sind. In der Theorie und auch auch in ganz praktischen Vorbereitungen. Zum Beispiel die Mission JUICE der ESA, die im kommenden Sommer gestartet werden soll. Oder die NASA-Mission Europa Clipper, die ganz konkret den Mond Europa untersuchen soll. Sie startet nach den derzeitigen Plänen im Oktober 2024 ins All.

Weltraumschlepper“ mit Atomenergie aus Russland

Viele Planetenforscher schwärmen vor allem davon, dass eines Tages eine Raumsonde auf dem Mond Europa landet, sich dort durch die Eisdecke bohrt und im darunter liegenden Ozean nach außerirdischen Leben sucht. Lohnende Ziele in unserer kosmischen Nachbarschaft. Auch wenn Jupiter mehr als 5-mal soweit von der Sonne entfernt ist, wie unsere Heimatwelt.

Das sieht auch die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos so, die überaus ambitionierte Pläne bekannt gab. Sie will bereits 2030 eine atomgetriebene Energiequelle namens „Zeus“ auf einen praktischen Flug zum Jupiter testen. Der Atomreaktor werde dabei das Raumfahrzeug „Nuklon“ antreiben, dass Ende Juli 2024 fertig gestellt sein wird. So berichtet es unter anderem eine Meldung der russischen TASS.

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Das als „Weltraumschlepper“ bezeichnete Raumschiff „Nuklon“ mit seinem Atomreaktor wird nach den Plänen dabei nicht direkt zum Jupiter fliegen. Zuerst wird es unseren Mond ansteuern, auf dem ein Lademodul angesetzt werden soll. Von dort macht sich das Raumfahrzeug weiter auf den Weg zur Venus, auf der eine weitere Landeeinheit abgesetzt werden soll. Mit dem Planeten Venus haben die Russen in den vergangenen Jahrzehnten einige Erfahrungen sammeln können. Noch in Zeiten der UdSSR schickten sie zahlreiche Raumsonden dorthin. Mit einer Vielzahl von Venera- und Vega-Sonden gelangen von 1966 bis 1985 sogar 14 Landungen auf der Oberfläche des Planeten.

Auf der Venus soll aber nicht nur eine Sonde abgesetzt werden, sondern die Schwerkraft des Planeten werde dabei auch als „Katapult“ für den Weiterflug zum Jupiter dienen. So kann „Nuklon“ die Gravitation der Venus dazu nutzen, um weiter an Geschwindigkeit zu gewinnen. Eine in der Raumfahrt übliche Methode. So kann die Jupiter-Mission auf insgesamt nur knapp über vier Jahre (50 Monate) verkürzt werden.

Ehrgeizige Pläne von Roskosmos und den Russen!

Bereits im Dezember 2020 hat Roskosmos einen Entwicklungsvertrag für das Raumschiff „Nuklon“ unterschrieben. Laut TASS soll der „Liefertermin“ der 28. Juli 2024 sein. Demnach befindet sich das Projekt jetzt erst in der Planungsphase und es bleiben drei Jahre, bis das „Nuklon“ fertig ist und die in die „heiße“ Phase der praktischen Erprobung gehen kann. Dann haben die Ingenieure noch weitere sechs Jahre bis zum geplanten Erstflug 2030 Zeit.

Zeitlich ließe sich das schaffen. Anders als bei all den zahllosen Projekten, die bereits von Firmen für das All ersonnen wurden. Man denke an ein Weltraum-Hotel, das eigentlich 2025 eröffnet werden soll, und über das ich in diesem Artikel HIER 2019 berichtete. Zu sehen ist davon – wie erwartet – bis heute nichts.

Erstaunlich optimistisch scheint aber die Finanzierung der Mission veranschlagt worden zu sein. Die Kosten werden mit nur 47,4 Millionen Euro (4,17 Milliarden Rubel) angegeben. Das ist extrem wenig. Beispielsweise kostete die sehr erfolgreiche Mission Cassini-Huygens mit dem Ziel Saturn 3,288 Milliarden US-Dollar (rund 2,698 Milliarden Euro). „Nuklon“ ist dagegen ein absolutes Schnäppchen in der Weltraumfahrt.

Bewährt sich der Atomreaktor „Zeus“ mit einer Leistung von 500 Kilowatt, gibt es auch für diesen weitere Pläne. Wie unter anderem BBC im April 2021 meldete, will sich Russland von der ISS 2024/5 zurückziehen. Statt die Internationale Raumstation weiterhin gemeinsam mit anderen Nationen zu nutzen, wolle man ab 2025 eine eigne Raumstation bauen. „Das erste Kernmodul der neuen russischen Orbitalstation ist in Arbeit“, so Dmitry Rogozin, der Direktor von Roskosmos .

Bekanntlich wollen auch die Chinesen weiter ins All und auf andere Himmelskörper expandieren. Nicht nur mit ihrer eigenen Raumstation. Hinzu kommen private Raumfahrtanbieter und Firmen. Ein neuer Weltlauf ins All wird immer deutlicher. Ob die Russen und all die anderen Unternehmen und Agenturen dabei immer ihre angestrebten Zeitpläne und Entwicklungen einhalten können, ist unklar. Doch es wird eng im Kosmos.

Video zum Thema

Video vom 8. Juni 2021 auf Mystery Files

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„Alle haben sich geirrt!“: Das Rätsel um den Riesen von Cerne Abbas – bleibt vorerst ungelöst +++ Video +++

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VIDEO: Alle haben sich geirrt - Das Rätsel des Riesen von Cerne Abbas - bleibt ungelöst (Bild: Google Earth)
VIDEO: Alle haben sich geirrt – Das Rätsel des Riesen von Cerne Abbas – bleibt ungelöst (Bild: Google Earth)

Überall auf der Welt haben unsere Ahnen zum Teil gigantische Erdbilder und geometrische Figuren angelegt. Meistens nennt man diese Bilder in der Landschaft Geoglyphen oder auch Scharrbilder, die teilweise viele tausend Jahre alt sind. Vor allem aber geben sie immer wieder Rätsel auf. Eines davon ist der „Cerne Abbas Giant“ in Großbritannien. Ein nakliger Riese, dessen Alter, Herkunft und Bedeutung unklar ist. Wie in einem ersten Video auf Mystery Files 2020 berichtet, wollten Archäologen nun das Rätsel des Giganten lösen. Doch trotz erlangter Antworten bleibt das Rätsel für die Forscher bestehen, wie Ihr in diesem Video erfahrt.


Cerne Abbas und rätselhafte Geoglyphen

Scharrbilder bzw. Geoglyphen gibt es auf der ganzen Welt. Eines davon ist der Riese von Cerne Abbas in Großbritannien, der seit Jahrhunderten Rätsel aufgibt. Jetzt haben ihn Archäologen datiert, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln. Doch der Riese gibt sie nicht preis.

Solche zum Teil gigantische Darstellungen findet man von dem weltbekannten Nazca in Peru über die USA, die Gebiete der ehemaligen UdSSR bis nach Großbritannien. Selbst in Saudi-Arabien findet sich ähnliche „Gebilde“, wie in diesem Video HIER berichtet, die viele, viele tausend Jahre alt sind.

Alle diese Geoglyphen, den seltsamen „Erdzeichnungen“, haben gemeinsam, dass man sie nur aus der Luft vollständig sehen kann. Oder von einem in der Nähe befindlichen Berg. Was ihre Schöpfer damit im Einzelnen ausdrücken oder bezwecken wollten, ist meistens vollkommen unbekannt. Bekannt ist aber das Alter zahlreicher dieser Scharrbilder und Erdzeichnungen.Es sind geradezu klassische Rätsel der Archäologie.

Zum Teil wurden sie bereits vor vielen Jahrtausenden angelegt. Teilweise aber erst vor wenigen Jahrhunderten. Und bei nicht wenigen ist das genaue Alter noch vollkommen unbekannt.

Der Riese von Cerne Abbas

Wie bei dem Riesen in Südengland. Dem als „Cerne Abbas Giant“ über die Grenzen von Großbritannien hinaus bekannten riesigen nackten Mann. Aufzeichnungen über diesen Giganten gehen nur bis in das 17. Jahrhundert zurück – doch wurde er da auch erst erschaffen?

Wie in einem ersten Video über diesen nakeligen Riesen im Frühjahr 2020 berichtet, sollte das nun geklärt werden. Britische Archäologen wollte mit wissenschaftlichen Methoden das Bild datieren. Stammt aus es der Steinzeit, da es in England tatsächlich tausende Jahre alt Bodenbilder gib? Oder von den Römern? Oder sogar erst aus einer Zeit nach dem Mittelalter, wie auch angenommen wurde.

Das jetzt veröffentlichte Ergebnis zeigt: „Alle haben sich geirrt!“, wie es ein beteiligter Archäologe formulierte. Das Rätsel um den Riesen von Cerne Abbas bleibt auch eines, wie Ihr in diesem Video vom 1. Juni 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 1. Juni 2021 auf Mystery Files

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