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Mit dem Smartphone weltweit auf der Jagd nach Astronautengötter: Die App “Map.AncientAlienTheorie” als interaktiver Guide auf Erich von Dänikens Spuren

Mit den Astronautengöttern auf Reisen - die Ancient Aliens Theorie Karten App für das Smartphone (Bild: Screenshot ancientaliensightseeing.com)
Sightseeing trifft die Astronautengötter: die “Ancient Aliens Theorie Karten” App für das Smartphone (Bild: Screenshot ancientaliensightseeing.com)

Weltweit, aus allen Zeiten der Menschheit und aus allen Kulturen, gibt es Mysterien und Rätsel der Vergangenheit. Die Grenzwissenschaft und hier vor allem die Prä-Astronautik rund um die

Astronautengötter und Erich von Däniken seine Bücher kennt unzählige Stätten, Orte und Plätze, die mit den Ancient Aliens  in Verbindung stehen könnten. Welcher Jäger des Phantastischen will hier über Zeiten und Kontinente hinweg noch den Überblick behalten? Das fragte sich auch ein deutscher Weltreisender, der Jahre auf den Spuren des EvD und der Götter der Sterne die Welt bereiste und dazu eine multifunktionale App für das Smartphone erstellte. Als “vollständigen Führer zu allen Plätzen und allen Episoden von Ancient Aliens, der Ancient Astronaut Theorie, Erich von Däniken und mehr”, die ich Euch hier genauer vorstelle.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein Gedankenspiel:

Nehmen wir an, wir selber sind “Astronauten aus dem All” und reisen durch das All zu einem von einer vorindustriellen oder besser gesagt steinzeitlichen Kultur bewohnten Planeten. Dort angekommen sehen wir mit der Neugier des Forschers, Entdeckers und Wissenschaftlers (oder doch eher Ausbeutens?!) diese “primitiven Aliens” und landen auf ihren Planeten. Das wiederholen wir vielleicht sogar mehrfach und zu verschiedenen Zeiten und zu verschiedenen kulturellen Entwicklungsstufen dieser Aliens.

Würden wir dann über viele oder sogar sehr sehr viele Jahre immer wieder nur einen einzigen Platz dieses Alien-Planeten besuchen? Würden wir uns eine dieser Alien-Kultur auf diesem Planten in einem geographisch sehr begrenzen Raum aussuchen, und nur diese und keine andere aufsuchen? Und kämen wir X Jahre später erneut zu diesem Planten – besuchen wir dann nur unsere alten ET-Bekannten und lassen erneut alle anderen Völker, Stämme, Kulturen oder Zivilisationen dieser Steinzeit-Aliens unbeachtet?

Ich denke eher nicht …

Astronauten aus dem All sind global!

Das Gedankenspiel sollte zeigen, dass wir Menschen, wenn wir eines Tages zu den Sternen reisen und fremde Wesen finden werden, diese mit Sicherheit überaus neugierig erkunden wollen. Und die in diesem Beispiel primitiven Außerirdischen könnten dann uns für “Götter” halten.

Der ultimative Beweis für die Astronautengötter - wo lässt er sich finden? (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO-Tipp: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wo lässt er sich finden? Vortrag von Lars A. Fischinger.  (Bild: L.A. Fischinger)

Aber sicherlich werden wir eben nicht nur einen kleinen Teil dieser fremden erkunden, sondern den gesamten Planten. Vielleicht sogar über Jahrtausende hinweg immer wieder. Genau aus diesem Grund haben wir heute auf diesem Planeten weltweit Erzählungen von Wesen und Göttern, die vom Himmel kamen. Die angenommenen Ancient Aliens vor Jahrtausenden waren überall und immer wieder auf der Erde. Welcher Prä-Astronautik-Fan soll dabei noch den Überblick behalten, wo es aus welchen Epochen der Menschheit Spuren dieser göttliche Rätsel gibt?

Hier könnten zumindest die Nutzer von modernen Smartphones jetzt aufatmen: mit einer Karten App rund um diese TV-Serie “Ancient Aliens”, Erich von Däniken und mehr.

Mit dem Smartphone auf der Jagd nach den Ancient Aliens

Die heutigen Handys sind Multitalente und auch ich selber möchte mein Smartphone nicht mehr missen. Sie sind nicht nur “pure Unterhaltung”, die die Nutzer verdummen, wie Kritiker es oft anführen, sondern kleine Computer mit zahllosen Helferlein. Diese Helfer sind die sog. Apps, die “Applications.

Das dachte sich 2015 auch der Entwickler der App “Map.AncientAlienTheorie“, die sich auf den Spuren der Astronautengötter rund um die Erde macht. Der App-Entwickler “SebaDroid Development” stellt seine Prä-Astronautik-App mit den Worten vor:

Verpasse keine Ancient Astronaut Sehenswürdigkeit auf Deiner Reise.

Giorgio A.Tsoukalos, der "Ancient Aliens Guy" im Interview (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Giorgio A.Tsoukalos, der “Ancient Aliens Guy” im Interview mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger)

Entdecke alle Plätze von Ancient Aliens in einer einzigen App. Diese App für Android ist ein vollständiger Führer zu allen Plätzen und allen Episoden von Ancient Aliens, der Ancient Astronaut Theorie, Erich von Däniken und mehr …

In der Tat hat die App “Map.AncientAlienTheorie” für alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen und vor allem der Rätsel der Vergangenheit viel zu bieten. Nicht nur, dass man die Orte und Plätze der TV-Serie “Ancient Aliens” detailliert erkunden kann, sondern die User können mit diesem Helferlein quasi die ganze Erde nach Informationen und Stätte des Unfassbaren absuchen.

Fotos, Satellitenbilder, zahlreiche zusätzliche Informationen, GPS, Suchfunktionen und sehr viel mehr baute der App-Schöpfer in seine Software ein. Viele Jahre war der Programmierer der App selber auf den Spuren des Erich von Däniken rund um die Welt unterwegs, wie er berichtete. “Und um selbst kein Ancient Alien-Highlight zu verpassen, habe mir eine App programmiert”, schrieb er mir begeistert.

Bei “Google Play” könnt Ihr diese nur 3,5 MB kleine App herunterladen. Aktuell ist die Version 1.15.4 vom 19. Februar 2016 und sie kostet nur 1,18 Euro. Auch bei Facebook und Twitter findet Ihr mehr zu dieser App.

“SebaDroid Development” selber stellt diese spannende Mystery-App mit Screenshots in diesem YouTube-Video vor:

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Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Lars A. Fischinger Rätsel der Welt-BLOG für das Smartphone

Seit heute gibt es für Smartphones eine einfache Ansicht dieses BLOG.

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Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?

Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?
Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Der erste offizielle Kontakt mit Außerirdischen ist seit jeher ein spannendes Thema. Für Science-Fiction-Fans ebenso wie für Hollywood, Phantasten aber auch Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen. “Regelwerke”, wie man die Menschheit über den ersten Kontakt informieren sollte oder könnte, gibt es durchaus. Ob aber solche theoretischen Überlegungen realistisch sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Deshalb wollen Forscher des britischen “SETI-Forschungsnetzwerks” (UKSRN) jetzt durch eine groß angelegte Erhebung herausfinden, wie die Öffentlichkeit einen Kontakt mit Aliens sieht. Eine fraglos sinnvolle Erhebung, die trotz aller Überlegungen, Antworten und Pläne aber sehr viele Fragen offen lässt. Was die Forscher derzeit planen und warum es letztlich doch sinnlos ist, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Kontakt mit Außerirdischen

Viele UFO-Forscher und -Interessierte sowie Prä-Astronautiker oder allgemein Mystery-Fans sind so oder so überzeugt, dass Außerirdische bereits auf unserem Planeten sind. Einige sprechen immer wieder gerne davon, dass dies unlängst “bewiesen” sei. Man müsse nur “die Augen aufmachen” oder die “Beweise” prüfen.

Diese Menschen muss niemand auf einen Kontakt mit Aliens vorbereiten. Personen, die – wie ich – von der Prä-Astronautik etc. überzeugt sind, sind in ihrem Inneren schon lange auf den Tag X des offiziellen Kontakts/Beweises vorbereitet. Dabei ist es relativ gleichgültig, ob die Außerirdischen physisch hier an der Erde ankommen, oder Astronomen nur ein entsprechendes Signal aus dem All auffangen.

Vorbereitet sind “wir” innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community schon lange. Zumindest glauben wir, das wir es sind.

Anders die breite Öffentlichkeit, die alles andere als vorbereitet ist. Ein Thema und Szenario, das auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder diskutiert wurde. Gerne sprechen einige hierbei von einem “Götterschock“. Eine Art Synonym für die Tatsache, dass die Bevölkerung auf die Nachricht eines Kontakte mit einer außerirdischen Zivilisation “schockiert” reagieren würde. Wobei anderen Menschen diese Nachricht wiederum vollkommen egal sein dürfte und sie nicht interessieren wird.

Es ist schwer abzuschätzen, wie Menschen und die Menschheit reagiert. Meiner Meinung nach ist es sogar unmöglich! Zu viele Faktoren, Voraussetzungen und Begleitumstände spielen hierbei eine Rolle.

Man kann die Menschheit nicht vorbereiten!

Der Kontakt mit Außerirdischen geht der gesamten Menschheit etwas an. Von irgendwelchen Bankern in den Industrienationen, über den UFO-Interessierten in Bolivien, bis zum Buschmann in Westafrika. Vom einsam lebenden Insulanern im Indischen Ozean bis zum Großmütterchen in in einem Dorf nahe dem russischen Tomsk. Vom Alien-Freak in den USA bis zum religiösen Fanatiker in Australien.

Wie soll man bei dieser Vielfalt unserer Menschheit eine Art von “einheitlichen Regelwerk” erstellen, welches vorgibt, wie man über ersten Kontakt zu informieren habe? Zumal schon allein die Bevölkerung eines x-beliebigen Staates in zahlreiche und zum Teil vollkommen verschiedene Gruppen unterteilt werden kann. Und innerhalb dieser Gemeinschaften “tickt” wieder jeder Mensch anders, was natürlich auch beim Alien-Thema gilt.

Die Liste der Voraussetzungen, wie man individuell auf den ersten Kontakt reagiert, ist sicherlich endlos. Einige Beispiele sollen das deutlich machen:

  • Wo und in welcher Gesellschaft leben diese Menschen?
  • Befassen sie sich mit dem Thema Leben im All oder Aliens?
  • Glauben sie so oder so an Außerirdische oder sogar UFOs als “Alien-Phänomen”?
  • Haben sie überhaupt schon mal was von Leben im All gehört?
  • Sind sie religiös – wenn ja: wie und wie stark?
  • Welche Weltanschauungen haben sie?
  • Sind sie naturwissenschaftlich interessiert?
  • Welche Regierung bzw. Politik herrscht in ihrem Land?
  • Leben sie einfach und bescheiden “am Ende der Welt” oder “durchorganisiert” mit dem Smartphone und Massenmedien in den Industrieländern?
  • Welche “menschlichen Werte” erhielten sie während ihrer Erziehung vermittelt?
  • Welchen Bildungsgrad haben sie?

Dazu kommt die Art des ersten Kontakte an sich.

Ein ankommende Flotte von fremden Raumschiffen im Erdorbit, landende UFOs in aller Welt oder der Empfang eines eindeutigen Signals von Aliens mittels SETI werden unterschiedliche Reaktionen der einzelnen Menschen nach sich ziehen. Ein Angriff von Außerirdischen auf die Erde und uns Menschen sowieso. Wobei man bei einer plötzlichen Alien-Invasion oder unvorhergesehen überall sichtbar ankommenden außerirdischen Raumschiffen so oder so alle Vorbereitungspläne wegwerfen kann.

Trotz dieser, und sicher zahlloser weiterer Bedenken oder Einwände, feilen Wissenschaftler immer wieder gerne an diversen Plänen und Regeln für den “Ernstfall”. Verkehrt ist das sicher nicht. Es ist nur überaus fragwürdig, wie die Menschen am Ende reagieren werden.

Wissenschaftler suchen nach Plänen

Auch wenn jüngst eine weltweite Umfrage ergeben hat, dass rund die Hälfte der Menschheit an intelligente außerirdische Zivilisationen glaubt. Was auch wieder fraglich ist, wie in diesem Beitrag HIER zu lesen ist.

Mitglieder des SETI-Netzwerkes von Großbritannien wollen es jetzt erneut angehen. In der “wohl größte Erhebung zur Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber dem Kontakt mit Außerirdischen”, wie es beispielsweise “The Guardian” am 1. Juli schrieb. Die gewonnen Ergebnisse sollen helfen einheitliche Bestimmungen zu entwerfen.

Weiter heiß es:

Die gesammelten Ansichten werden ihnen dabei helfen, Pläne für ein internationales Protokoll zu entwickeln, das die Grundregeln dafür festlegt, wie Organisationen Nachrichten über erkannte Signale austauschen sollen. Welchen Sinn kann man aus ihnen ziehen? Und wie, wenn überhaupt, die Menschen antworten könnten.

Ein physischer Kontakt wird bei dieser Erhebung aber wohl ausgeschlossen. Es geht den Experten offenbar lediglich um den Empfang einer Nachricht aus dem All. So zitiert “The Guardian” Martin Dominik, Astronom an der Universität von St. Andrews, mit den Worten:

Im Völkerrecht ist absolut kein Verfahren festgelegt, wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll. Wir wollen die Ansichten der Menschen hören. Die Folgen betreffen mehr Menschen als nur Wissenschaftler.

Dass erst kürzlich, wie in diesem Video HIER auf Grenzwissenschaft und Mystery Files berichtet, dass SETI-Projekt “Breakthrough Listen” keine Spur von fremden Signalen im All gefunden hat, kommentiert der Astronom mit den Worten:

Wenn es Dutzende von Billionen anderer Zivilisationen wie unserer gegeben hätte, die gleichmäßig in der Milchstraße verteilt sind, hätte das Projekt nichts gehört.

Damit teilt Dominik die Ansicht der Wissenschaftler von “Breakthrough Listen”, die bekanntlich von der “Suche nach der Nadel im Heuhaufen” sprechen.

Angst vor Alien-Fake-News in Sozialen Netzwerken

Auch wenn das Völkerrecht “absolut kein Verfahren” kennt, “wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll”, zerbrechen sich SETI-Forscher darüber schon seit Jahrzehnten den Kopf. Immerhin besteht theoretisch die Möglichkeit, dass schon heute ein Signal empfangen wird. Was man dann der Bevölkerung sagt, und wie man zuvor das Signal als von Aliens stammend verifiziert, darüber dachte man schon vor 50 Jahren nach.

Dr. John Elliott, Nachrichtentechniker an der Leeds Beckett University, gab dem “Guardian” gegenüber an, dass “jedes echte Alien-Signal sofort bekannt geben” würde. Damit möchte man auch Fake-News in unserer digitalen Welt zuvorkommen:

Aber in einer Ära der sozialen Medien würde dies eine Flut gefälschter Nachrichten und Verschwörungstheorien auslösen, die die Menschen über die Wahrheit völlig verwirrt.

Dr. John Elliott weiter:

Es wird einige Zeit dauern, bis wir das Signal verstanden haben. Und wenn sich diese Arbeit in die Länge zieht und wir nichts Neues sagen können, wird das Informationsvakuum mit Spekulationen gefüllt. Vermutungen und Gerüchte werden die Oberhand gewinnen.”

Das diese Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind, weiß jeder der im Netz unterwegs ist. Gerade und vor allem auch was Mutmaßungen über Aliens & Co. angeht. Irgendwelche Regelungen und Vorkehrungen, die SETI-Astronomen vor Jahrzehnten ersonnen haben, greifen in dieser Hinsicht schon lange nicht mehr. Deshalb soll die Umfrage “Wissenschaftlern dabei helfen, herauszufinden, wie sie am besten zuverlässige Informationen liefern können”. Allerdings auch, wie die Menschheit als Ganzes darauf reagieren soll oder würde …

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Gerade der letzte Punkt bietet jedoch enormes Potential für Konflikte. Kaum vorstellbar, dass Milliarden Menschen geschlossen damit einverstanden sind, wenn wir den Außerirdischen antworten. Ganz zu schweigen von der Frage wer oder welche Gruppe diese Antwort entwirft und was diese beinhalten soll.

Im Namen der Menschheit

Martin Dominik sagt vollkommen treffend:

Es ist sinnvoll, einen rechtsverbindlichen Rahmen zu schaffen, der im Völkerrecht verankert ist. Ich bin völlig zufrieden damit, das Ganze über die Ebene von Wissenschaftlern zu heben. Wenn es öffentliche Konsequenzen gibt, wenn Nachrichten beantwortet und versendet werden, ist dies eine politische Entscheidung und keine Entscheidung, die von Wissenschaftlern getroffen werden muss.

Angenommen die Vereinten Nationen erarbeiten eine Strategie für den ersten Kontakt mit Aliens. Ein Papier, in dem auch klar geregelt wird, was wir diesen Außerirdischen antworten werden (oder eben nicht). Dann haben wir “im Völkerrecht” zwar ein Verfahren festgelegt, was aber längst nicht bedeutet, dass bei einem derart gravierenden Schritt alle damit einverstanden sind.

Hier wird sich die ein oder andere Gruppe übergangen fühlen, da deren gewünschte Botschaft an ET unberücksichtigt blieb. Eine andere Gruppe oder ein anders Land ist prinzipiell erst gar nicht damit einverstanden, dass wir überhaupt antworten. Wieder andere Menschen interessiert es einfach erst gar nicht, während andere lieber selber Antworten an die Außerirdischen senden wollen. So ist es auch fraglich, ob und in wieweit die Resultate der Umfrage des britischen SETI-Forschungsnetzwerks nützlich sein werden.

Jede Gruppe, jede Gesellschaft, jeden Menschen, jede Religion, jede Regierung werden sie wohl kaum befragen.

“Im Namen der Menschheit” wird man ganz einfach nicht reagieren können. Auch wenn es vermutlich dem Großteil unserer Spezies ganz einfach egal sein wird. Nur sollten sich Wissenschaft und Politik sowie auch die Bevölkerungen und Religionen weltweit und überall immer wieder darüber Gedanken machen. Der einfachste Weg wäre wohl der, dass die Außerirdischen einfach herkommen und landen. Zumindest für all jene, die Regeln für eine entsprechende öffentliche Informationspolitik erarbeiten wollen. Überhaupt nichts tun, ist aber auch der falsche Weg.

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Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 4. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 2. Nov. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 11. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 16. Dez. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 18. Dez. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 25. Aug. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Wissenschaftler der Universität Würzburg entwickeln Software zur Texterkennung von historischen Druckwerken

Wissenschaftler aus Deutschland entwickelten eine Software zur Texterkennung von historischen Druckschriften (Bild: gemeinfrei)
Wissenschaftler aus Deutschland entwickelten eine Software zur Texterkennung von historischen Druckschriften (Bild: gemeinfrei)

Die gesprochen Sprache ist ebenso Wandlungen unterzogen, wie das gedruckte Wort. Und so schlummern in den Archiven der Welt zahllose Bücher in alten Schriftarten, die für den Laien kaum mehr zu lesen sind. Bücher, die vor 100 Jahren gedruckt wurden sind ebenso darunter, wie kostbare Druckwerke aus vergangenen Jahrhunderten. Allgemein hin nennt man diesen Schriftsatz schlicht “Altdeutsche Schrift”. Obwohl es hier zahllose Variationen gibt. Wissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wollen diese Schriften nun mit einer neu entwickelten digitalen Texterkennung in die Modere übertragen. Sie entwickelten eine Software, die solche Schriften erkennt und in lesbare und verarbeitbare Texte für den Computer umwandelt. Ein enormer Fortschritt für alle Forscher und Interessierte an diesen Druckschriften der Vergangenheit. Der noch dazu von den Entwicklern kostenlos zur Verfügung gestellt wird.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das digitale Zeitalter

Eine der gewaltigsten Neuerungen oder Errungenschaften der Menschheit war die Erfindung des Bruchdruck. Wie kaum eine andere Errungenschaft hat das gedruckte Wort die Gesellschaft verändert. Und viele dieser frühen Druckwerke vergangener Jahrhundert liegen bis heute noch in den Bibliotheken und Archiven verwahrt.

Dabei sind zahlreiche dieser Werke längst im digitalen Zeitalter angekommen. Schon seit Jahren werden sie nach und nach abfotografiert oder ihre Seiten gescannt und online der Welt zur Verfügung gestellt. Forscher wie Laien können bequem von daheim aus diese alten Bücher lesen oder sich auch nur an deren oftmals kunstvollen Bebilderung und farbenfrohen Illustration erfreuen. Auch wenn nicht wenige dieser Bücher im Laufe der Jahrhunderte beschädigt wurden.

Ein Problem sind für Forscher und Leser dieser alten Bücher sehr oft die Schriften. Während entsprechende Forscher wie Historiker oder Theologen diese noch lesen können, scheitern viele Menschen an der alten Typographie der Schrift. Heute, wo die meisten (“jungen”) Menschen lieber alles gestochen scharf auf dem PC, Tablet oder Smartphone lesen, sehen die alten Texte aus wie von einem anderem Planeten.

Texterkennungssoftware wiederum gibt es schon lange. Doch bei derart alten und zum Teil beschädigten Schriftarten scheiterten diese Programm meistens kläglich. In eine computerlesbare Form konnte solche Software die Texte nicht umwandeln. Und wenn, dann war das Ergebnis noch schlechter zu lesen als das Original in “Altdeutsch”.

Forscher um Christian Reul und dem Informatik-Professor Frank Puppe vom Zentrum für Philologie und Digitalität der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg haben jetzt allerdings einen Durchbruch auf diesem Gebiet erzielt!

Texerkennung für die Geschichte

Wie die Wissenschaftler in mehreren Veröffentlichungen (s. a. HIER) schreiben, ist es ihnen gelungen eine Texterkennung zu entwickeln, die die zahllosen unterschiedlichen Schriftarten erkennen und in moderne Form umwandeln kann. Mit dem digitalen kostenlosen Werkzeug “OCR4all” haben die Experten bei der Erkennung und Umwandlung in computerlesbarer Textform zum Teil eine Genauigkeit von über 99 Prozent erreicht. Das ist gewaltig!

Denn hierbei muss man wissen, dass vor Jahrhunderten quasi jede Druckerei ihre Buchstaben selber anfertigte. Von einer einheitlichen Schriftart oder irgendwelchen Normen war man sehr weit entfernt. “Ihre Druckstempel waren alle selbst geschnitzt, jede Druckerei hatte praktisch ihre jeweils eigenen Buchstaben und Zeichen”, so Projektleiter Christian Reul. Deshalb sehen die Typographien vieler gedruckten Dokumente aus dem 15. oder 16. Jahrhundert so unterschiedlich aus.

Auch für Grenzwissenschaftler, die in solchen Schriften nach Spuren des Phantastischen suchen, ist das durchaus immer wieder ein Problem. Zumal einige schon schon an altdeutschen Dokumenten und Büchern aus den 20ger oder 30ger Jahren scheitern. Bei noch älteren Druckwerken ist es vielfach sogar nicht möglich einzelne Buchstaben auseinander zu halten.

Natürlich ist die Software “OCR4all” auch mit künstlicher Intelligenz versehen. Das heißt, dass das Texterkennungsprogramm lernfähig ist. In einer umfangreichen Studie haben die Wissenschaftler diese Lernfähigkeit an sechs Druckwerken aus den Jahren 1476 bis 1572 erprobt. Die Texterkennung erhielt so eine Art von Grundausbildung und konnte dabei die Fehlerquote von 3,9 auf nur 1,7 Prozent senken.

Geschichte für die Ewigkeit

Die automatische Erkennung und Einlesung derart alter Druckwerke in ein Textverarbeitungsprogramm ist natürlich von unterschiedlicher Genauigkeit. Dies ergibt sich eben aufgrund der einst so unterschiedlich genutzten Lettern der Druckereien. Doch die Ergebnisse sind beeindruckend, und so schrieben Reul und sein Team schon am 8. Oktober 2018 unter anderem:

Bei der Umwandlung historischer Lexika in elektronische Form ist es nicht nur das Ziel, ein qualitativ hochwertiges OCR-Ergebnis für den Text zu erhalten, sondern auch eine präzise automatische Erkennung typografischer Attribute durchzuführen, um die logische Struktur zu erfassen. (…)

Als Testfall verwendeten wir ein deutsches Wörterbuch (Sander’s ‘Wörterbuch der Deutschen Sprache’) aus dem 19. Jahrhundert, das eine besonders komplexe semantische Funktion der Typografie umfasst. Trotz des sehr schwierigen Materials erreichten wir eine Fehlerquote unter 0,4 % und eine Typografieerkennung, bei der fast 99 % der Wörter zugeordnet wurden.

Im Gegensatz zu vielen existierenden Methoden arbeitet unser neuartiger Ansatz mit realen historischen Daten und kann häufigen Änderungen der Typografie auch innerhalb von Zeilen begegnen.”

Damit ist der Weg in die digitale Zukunft alter Druckschriften für jedermann geebnet. Auch für UFO-Forscher, Prä-Astronautiker oder ganz allgemein Grenzwissenschaftler, sofern sie vor derart schwer lesbaren Schriften zurück schrecken. Immerhin bilden auch und vor allem diese alten Schriften und Aufzeichnungen eine Fundgrube bei der Suche nach den Rätseln der Welt, wie zum Beispiel in diesem Vortrags-Video HIER dargelegt.

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Fälscher, Blender und Scharlatane: Die Ausstellung “Irrtümer & Fälschungen der Archäologie” – ab März 2018 im Museum für Archäologie Herne

Fälscher Blender und Scharlatane - Ausstellung über Irrtümer und Betrug in der Archäologie im LWL-Museum für Archäologie Herne ab März 2018 (Bild: LWL Herne / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Eine Ausstellung über Irrtümer und Betrug in der Archäologie startet im März im LWL-Museum für Archäologie Herne (Bild: LWL Herne / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Archäologen und “Zufalls-Finder” entdecken immer wieder zum Teil spektakuläre Funde der Vergangenheit. Dabei zeigte sich immer wieder, dass auch die vergleichsweise junge Wissenschaft der Archäologie nicht vor Irrtümern, Betrügern und Fälschungen gefeilt ist. Die kommende Ausstellung “Irrtümer und Fälschungen der Archäologie” im Museum für Archäologie in Herne wird ab März 2018 genau solche Fälscher, Blender und Scharlatane präsentieren. Mehr als 200 Exponate zeigen hier spektakuläre Fehlurteile und Betrugsfälle aus ganz Europa. Von angeblichen Knochen eines Einhorn bis zu gefälschten Kronen. Auch und vor allem für alle an Grenzwissenschaft und Mysterien der Vergangenheit Interessierte ist die Sonderausstellung sicherlich ein Muss. Alles über “Irrtümer und Fälschungen der Archäologie”, warum die Ausstellung ein Muss ist und weitere Details dazu findet Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Fake, Betrug  & Co. und kein Ende in Sicht

Dass zu den Themen, die dieser Blog, meine Buchveröffentlichungen, mein Video-Kanal oder auch meine Facebooks-Seite “Grenzwissenschaft & Mystery Files” behandeln, mehr Fakes als Fakten verbreitet werden, ist leider eine Tatsache. Nirgendwo wird mehr erfunden, betrogen, gefälscht oder auch falsch gedeutet, als in der Welt der Rätsel der Menschheit und der GreWi an allgemein.

Obwohl viele dieser Fakes lediglich durch Unwissenheit oder ungenügende Recherche entstehen und verbreitet werden, gab es sie schon immer. Die Anzahl stieg lediglich durch das Internet in kosmische Höhen an. Ein Klick – und schon ist ein solcher Schwindel oder Irrtum aus der Grenzwissenschaft quasi verbreitet und wird zu einem Selbstläufer innerhalb der Mystery-Interessierten.

Neudeutsch nennt man dies heute “Fake News” und gilt für praktisch alle Bereiche der Gesellschaft. Das Netz ist schon lange die größte Fake-News-Schleuder des Planten.

Erst gestern bekam ich von verschiedenen Seiten ein Bild zu sehen, dass eine umgestürzte Windkraftanlage zeigte. Angeblich sei diese während des Orkan “Friederike” am 18. Januar nur wenige Dörfer neben meiner Heimat umgestürzt. Eine Fake News, da dieses besagte Bild schon einige Jahre im Internet steht und auch nicht aus meiner Region Münsterland stammte …

Früher war alles – schwerer

Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / “WWN”)
Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen der Fake News-Schleuder “Weekly World News” (Bild: Archiv L.A. Fischinger / “WWN”)

“Früher war alles besser”, sagt man immer wieder gerne. Das gilt aber nicht für absichtliche Betrügereien, Schwindel oder Fake News der Grenzwissenschaft. Auch wenn heute immer wieder gerne mehr als zweifelhafte “Artefakte” bzw. Fotos von diesen sich digital wie ein Lauffeuer in der Mystery-Szene verbreiten, musste man sich einst schon mehr Mühe geben, um so was zu verbreiten.

Beispielsweise “UFO-Fotos”: Heute kann sie wunderbar leicht mit einem Smartphone mit einer App produzieren. Oder man nutzt etwas professioneller eine digitale Kamera und ein Grafikprogramm am PC. In Windeseile lässt das Ergebnis dann online verbreiten und damit die Interessierten foppen.

Einstmals war das wesentlich schwerer. Der UFO-Faker musste ein “UFO-Modell” bauen oder besorgen, sich fototechnische Tricks mit seiner analogen Kamera einfallen lassen und dazu noch das Negativ seines “UFO-Fotos” vorweisen können, dass er fotografierte. Sofern es denn irgendwie untersucht werden sollte. Dann musste dieser Hoaxer das Bild und seine Story dazu erst mal auch verbreiten.

Dafür reicht heute das Internet und ein Mausklick. Doch noch Anfang der 1990er Jahre war das ein echtes Problem! Die gefälschten UFO-Fotos mussten irgendwo gedruckt und dann auch von Menschen gesehen werden. Man musste ein Buch oder Artikel dazu schreiben, die dann auch jemand bereit ist zu veröffentlichen. Dann mussten interessierte Menschen bereit sind, für diese Produkte aus Papier Geld zu bezahlen. Besser wäre dabei auch das Fernsehen, welches darüber berichtet …

Auch wenn es sich leicht anhören mag, ist und war es nicht so, wenn man die heutige Online-Welt damit vergleicht.

“Irrtümer & Fälschungen der Archäologie”

VIDEO & ARTIKEL: Riesen-Skelett gefunden! 340.000 Fakes und die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim im Internet (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL: Riesen-Skelett gefunden! 340.000 Fakes und die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim im Internet (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)

Genau deshalb, da “Irrtümer & Fälschungen der Grenzwissenschaft” immer aktuell sind und bleiben, ist die Sonderausstellung des LWL-Museum für Archäologie in Herne ein spannender Termin!

Auch in der etablierten Archäologie (aber auch anderen Wissenschaften) gab und gibt es Betrug, Irrtum und Fake. Bekanntermaßen berühren sich Archäologie und GreWi fast schon tagtäglich, was vor allem in der Prä-Astronautik bzw. den Ancient Aliens der Fall ist.

Über “Irrtümer der Wissenschaft” oder “Fälschungen der Geschichte” gibt es das ein oder andere Buch auf dem Mark (s. dazu meine Buchtipps unten!). Aber reale Exponate, wissenschaftlich aufbereitet und in einer Ausstellung in einem Museum für Archäologie präsentiert, sind etwas ganz anders.

Spannend ist im Zusammenhang mit den Rätseln der Vergangenheit auch eine fiktive Ausgrabungsfläche, die das Museum für Archäologie in Herne zeigen wird. Hier soll demonstriert werden, die wie Archäologen 2.000 Jahren in der Zukunft unser heutige Zeit anhand ausgegrabener Funde interpretieren würden.

Für die Mysterien der Welt-Thematik ist auch das mit Sicherheit eine spannende Präsentation des Museums!

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Die Presseerklärung vom 18. Januar 2018 des LWL:

Von Einhörnern, Eimern und Kronen

Neue Sonderausstellung “Irrtümer & Fälschungen der Archäologie” ab März im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Irren ist menschlich – davon bleiben auch angesehene Wissenschaftler nicht verschont. Die Sonderausstellung “Irrtümer & Fälschungen der Archäologie” im Archäologiemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne korrigiert vom 23. März bis 9. September populäre, aber überholte Thesen zu vergangenen Epochen. Über 200 Exponate decken spektakuläre Fehlurteile und Betrugsfälle in ganz Europa auf. Interaktive Medienstationen sollen den kriminalistischen Spürsinn von kleinen wie großen Besuchern wecken.

Stammen fossile Knochen aus dem Harz tatsächlich von einem Einhorn? Grub Heinrich Schliemann in Troia die Spuren der Helden aus, die der berühmte griechische Dichter Homer beschrieb? Und handelt es sich bei einem archäologischen Fund in Xanten wirklich um die Krone eines fränkischen Fürsten?

Die Besucherinnen der Ausstellung “Irrtümer & Fälschungen der Archäologie” erfahren nicht nur, warum ein Irrtum oder eine Fälschung anfangs durchaus überzeugen konnte. Sie lernen die archäologischen Arbeitsmethoden im Hintergrund kennen und stellen fest: Selbst die moderne Forschung ist vor Irrtümern nicht sicher.

VIDEO: Warum die Einhörner ausstarben: Schlamperei beim Einzug in die Arche Noah ist der Grund ... (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Warum die Einhörner ausstarben: Schlamperei beim Einzug in die Arche Noah ist der Grund … (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

Dabei wirken Irrtümer und Fälschungen der Herner Sonderausstellung im Rückblick manchmal unfreiwillig komisch: So entpuppt sich der vermeintlich spektakuläre Fund steinzeitlicher Feuersteine in Herten als pfiffige Marketing-Idee eines Wurstfabrikanten. Und die berühmte Tiara (Kopfbedeckung) des Saitaphernes, ein angebliches Meisterwerk antiker Goldschmiedekunst, lieferte den Zeitungen Stoff für zahllose Karikaturen: Die Fachleute im weltbekannten Pariser Museum Louvre glaubten beim Kauf 1896 fest an die Echtheit, bis der Fälscher sein Können live unter Beweis stellte.

Dass solche Irrtümer und Fälschungen heute und auch in Zukunft noch möglich sind, macht die humoristische Inszenierung des US-amerikanischen Autors und Grafikers David Macaulay zum Thema. In Anlehnung an seine Grafic Novel “Motel der Mysterien” entwirft er im LWL-Mueum für Archäologie eine Ausgrabungsfläche der Zukunft: Wie könnten Archäologen in 2.000 Jahren über unsere Zeit urteilen? Welche Spuren hinterlässt das 21. Jahrhundert und wie werden Archäologen diese Spuren 4.000 n. Chr. lesen?

Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock: “In der neuen Sonderausstellung geht es um nichts weniger als den Fortschritt und die Frage, warum Irrtümer und Fälschungen dennoch immer wieder möglich sind. In Zeiten von ‘Fake News’ ist dies hochaktuell.” Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen, Workshops und Aktionstagen wird auf das Thema der Sonderausstellung eingehen.

Mehr Informationen unter:

http://www.irrtuemer-ausstellung.de oder http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0

Pressekontakt

Frank Tafertshofer
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Lars A. Fischinger

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“Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?”: Interessantes Netzfundstück und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) des Heiko Maas

"Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?": Interessantes Netzfundstück und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Bild: Fischinger-Online)
Erich von Däniken und Lars A. Fischinger im Video-Interview: Wird von Däniken wirklich “mundtot gemacht”? (Bild: Fischinger-Online)

Das Netz ist ein Tummelplatz von Meinungen, Ideen, Spekulationen und Vermutungen rund um die Grenzwissenschaft. Obwohl sehr viele dieser Aussagen lediglich auf Missverständnisse und Fehlinformationen beruhen, so kann man doch fast immer auch von diesen lernen. So auch bei einer interessanten Fragestellung zu der Person Erich von Däniken, die ich Euch hier als neues Netzfundstück vorstellen möchte. Vor allem die Kommentare und Antworten einer Online-Community zur Frage, warum von Däniken in den Mainstreammedien “mundtot” gemacht wird, erstaunen sehr. Und zwar mit Blick auf das jüngst in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz, wie Ihr hier erfahrt.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine “Däniken-Verschwörung” der Medien?

Bereits häufig habe ich auf diesem Blog interessante Netzfundstücke vorgestellt und auch diskutiert. Obwohl es nicht möglich ist, sich bei der Menge an solchen “Fundstücken” rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files auch nur mit einem Teil von diesen zu befassen, stechen einige doch immer wieder hervor.

So auch das Netzfundstück “Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?”, das am 6. Januar 2018 einer Fragen-Community gestellt wurde:

Ein bekannter Physiker, der viele Sachen aufgedeckt hat, zum Beispiel, dass die Pyramiden von Außerirdischen erschaffen wurden. Er wird von den Fernsehanstalten nicht eingeladen, weil seine Theorien nicht in die Doktrin der Massenmedien passen.

Die Frage an sich ist eigentlich weniger interessant. Kenner der Prä-Astronautik und der Person EvD wissen, dass er kein Physiker ist und das natürlich auch nie behauptet hat. Gleichfalls ist von Däniken sehr wohl auch in den Massenmedien präsent. Und das seit 50 Jahren. Wobei natürlich die Hochzeit dieser TV-Auftritte usw. lange vor dem Internet, dem Privatfernsehen und den Smartphones war.

Vor allem die 1970ger und 1980ger Jahre waren das Zeitalter der Prä-Astronautik und der entsprechenden Bücher rund um diese Themen. Natürlich auch der Veröffentlichungen von EvD selber.

Was aber wesentlich interessanter als die Frage nach einer Art Verschwörung gegen von Däniken der Massenmedien ist, sind darauf folgenden Antworten der Community. Antworten, die eigentlich sprachlos machen sollten.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Heiko Maas, übernehmen Sie!

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Geschichte der Prä-Astronautik (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Kürzlich trat das neue Mediengesetzt mit dem schönen Namen “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” in Deutschland in Kraft. Vorgestellt wurde das “Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken”, das der Volksmund bereits “Facebook-Gesetz” nennt, bereits im Frühjahr 2017 durch den deutschen Justizminister Heiko Maas.

Kern dieses Gesetztes sei es, so das “Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz”, dass Online-Plattformen und Soziale Netzwerke wie eben Facebook dazu verpflichtet werden, Hasskommentare, Beleidigungen und “strafrechtlich relevante” Inhalte binnen eines Frist zu löschen.

Für viele Menschen gleicht das in vielen Teilen einer Zensur. Auch etablierte Journalisten sehen das zum Teil so und üben scharfe Kritik an diesem Gesetz. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) fordert sogar eine Rücknahme des Gesetzes.

Bei Facebook ist seit dem vielfach zu beobachten, wie sich dort User über die Löschung von Postings oder Kommentaren oder sogar Sperrungen ihres Accounts innerhalb der Facebook-Gemeinde beschweren. Harmlos erscheinende Kommentare werden entfernt – andere nicht, so die einhellige Meinung.

“Erich von Däniken ist tot”

Was dieses Gesetzt mit Erich von Däniken und dem oben zitierten Netzfundstück zu tun hat, wird schnell klar:

Bis dato bekam die Frage, warum EvD von den Mainstreammedien “mundtot gemacht” wird, 28 Antworten. Dazu kommen ein Dutzend Kommentare zu den jeweiligen Antworten der Netz-Gemeinde. Mehr als auffällig ist dabei, dass auf dieser Plattform das Netzwerkdurchsetzungsgesetz des Heiko Maas offensichtlich keine Anwendung findet.

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Es hagelt in den dortigen Antworten von Beleidigungen gegen die Person Erich von Däniken, die nach dem neuen “Zensur-Gesetzt” etwa bei Facebook samt und sonders entfernt würden! Zwei Beispiele:

“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können” – EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)
“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können” – EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)

Weil man Schwätzern ohne jeglichen wissenschaftlichen Hintergrund und scheinbar mit ein paar Schrauben zu locker, keine Bühne gibt.”

EvD ist ein Spinner, Parawissenschaftler und Löffelbieger der ersten Stunde.

Das Wort “Spinner” fällt hier oft.

Eigentlich reicht das im Sinne des Netzwerkdurchsetzungsgesetz, wie Justizminister Heiko Maas unlängst bekanntlich selber erfahren musste. Ein Posting bei Twitter, in dem Maas den Autoren und Politiker Thilo Sarrazin als “Idiot” bezeichnete, wurde von Twitter gelöscht. Obwohl dieser Tweet bereits am 6. November 2010 von Heiko Maas bei Twitter geschrieben wurde. Angeblich sei aber der Grund für die Löschung “unklar” – wer es glaubt.

Auch wenn das NetzDG wahrscheinlich gekippt oder zumindest massiv geändert wird, so sind die Postings bzg. von Däniken schon harter Stoff für dieses. Ein User verbreitet beispielsweise, dass EvD gar nicht mehr unter den Lebenden weile:

Erich von Däniken ist tot, das mal zuerst. Ihn kann niemand mehr, wohin auch immer, einladen.

Obwohl, es fallen neben solch absurden Aussagen auch sachliche Sätze dort. Etwa, dass von Däniken “in den 1980er Jahren eine richtige Medien-Euphorie” auslöste und er weiterhin in den Medien zu finden ist.

“Däniken-Bashing”?

Selbstverständlich sind die Spekulationen und Thesen rund um außerirdische Götter in der Vergangenheit mehr als strittig. Als “anerkannter Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger” weiß ich das zu gut. Dabei richtet sich die Hauptkritik eben gegen von Däniken, da er nun schon seit 50 Jahren der bekannteste Autor und Vertreter der Prä-Astronautik ist.

Wie bereits an anderer Stelle berichtet, ist er es gewohnt, dass er von allen Seiten angegriffen und diffamiert wird. Das war nach seinem ersten Buches 1968 ebenso wie heute im Jahr 2018. Ein halbes Jahrhundert Kritik und Angriffe, die einige schon als “Däniken-Bashing” bezeichnen würden.

In der Tat gibt es noch (oder gerade!) heute im Netz viele “Däniken-Hater”. Auch viele Artikel oder Berichte in den “etablierten Medien” schlagen hier oftmals über die Stränge.

Aber hier von einem “Däniken-Bashing” zu sprechen … ist rund weg falsch. Und, dass Kritiker, Hater und Skeptiker auch unter der Gürtellinie “argumentieren” ist eben so und bleibt wohl auch immer so.

Online-Gelassenheit

Talk mit Erich von Däniken im Schweizer TV: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?”
VIDEO: Talk mit Erich von Däniken: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?” (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)

Man kann es auch mit Humor nehmen. Das zeigen einige Antworten in der Community meines Netzfundstück, die dort auf eine andere Frage folgten. Gestellt hatte diese der selben User, der von einer Mundtodmachung von von Däniken sprach. So fragte dieser in einer zweiten Frage bei gutefrage.net am 8. Januar 2018:

Warum sind Erich von Dänikens Entdeckungen noch immer nicht Teil von Schulgeschichtsbüchern?

Eine interessante Frage, die ich kürzlich auch in diesem Video auf YouTube gestellt habe.

Obwohl auf diese Frage teilweise die selber User antworteten, die bei der Frage oben noch schimpften, kann man das alles eben auch gelassen angeben:

Sie werden in die neue Ausgabe von Grimms Hausmärchen aufgenommen.

Weil man mit dem Vorlesen von Märchen nach dem Kindergarten i.d.R. aufhört.

Kein Fall für Heiko Maas und seine “Zensur-Behörde”.

Und doch ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz mehr als fragwürdig. Beleidigungen in großen Netzwerken wie Facebook werden gemeldet und verschwinden (zurecht) – vor allem wohl aus Angst der Netzwerke vor Geldstrafen, die das NetzDG  vorsieht – aber in kleinen Communitys darf weiter “gehatet” werden …

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Lars A. Fischinger

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Ergebnisse Euer YouTube-Abstimmung: “Sollen UFOs, Erich von Däniken, Grenzwissenschaft, Mystery & Co. auf den Lehrplan der Schule?”

1. Ergebnisse der YouTube-Umfrage, ob UFOs, Erich von Däniken, Grenzwissenschaft, Mystery & Co. auf den Lehrplan der Schule sollten (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
1. Ergebnisse Eurer YouTube-Abstimmung, ob UFOs, Erich von Däniken, Grenzwissenschaft, Mystery & Co. auf den Lehrplan der Schule sollten (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Vor über einen Monat habe ich auf meinem Video-Channel bei YouTube ein Video veröffentlicht, in dem ich fragte, ob Grenzwissenschaft, UFOs, Themen über Astronautengötter der Vorzeit von Erich von Däniken etc. auch in der Schule behandelt werden sollten. Dazu fügte ich eine automatische YouTube-Umfrage ein, mit der Ihr darüber abstimmen konntet (und noch weiterhin könnt), was Ihr davon haltet. Nach ca. sechs Wochen Abstimmung soll an dieser Stelle einmal ein Blick auf das bisherige Ergebnis geworfen werden. Und das erstaunt schon sehr, wie Ihr im Folgenden erfahrt …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hausaufgabe für heute: Erich von Däniken

Am 6. Oktober 2017 ging bei YouTube mein Video online, in dem ich fragte: “Grenzwissenschaft, Aliens, UFOs und die Themen von Erich von Däniken in der Schule – Sinn oder Unsinn?”. Weiter unten habe ich das Video nochmals eingebunden.

Ein Thema, dass innerhalb der Szene und der Interessierten der Prä-Astronautik und der Mysterien der Welt grundsätzlich seit Jahrzehnten aktuell ist. Es ist aber auch eine recht problematische Thematik. Würde tatsächlich eines Tages der ernsthafte Versuch unternommen werden, grenzwissenschaftliche Phänomene in den Lehrplan der Schulen einbinden zu wollen, wäre Streit schon im Vorfeld sicher. Vor allem würde es weitreichende Meinungsverschiedenheiten darüber geben, was denn nun genau hier als “grenzwissenschaftliches Thema” oder als “ungelöstes Rätsel der Menschheit” in den Unterricht soll.

Die Grenzwissenschaft ist ungeheuer vielfältig und die einzelnen Mysterien, wenn man sie so nennen mag, fließen dabei zweifellos ineinander. Sollte man zu Beispiel das UFO-Thema behandeln oder doch nur die Frage nach Leben im All? Sollte die Prä-Astronautik und die Themen ihres bekanntesten Vertreters Erich von Däniken in den Schulstoff einfließen – oder nur allgemein ungelöste Rätsel der Vergangenheit? Gehören zur schulisches Grenzwissenschaft dann auch Themen wie “Leben nach dem Tod?“, “paranormale Phänomene” oder “Kryptozoologie“?

Und in welchen Unterrichtsfächern würden dann die Schüler darin wie unterrichtet? Wer bewertet die einzelnen unerklärlichen Phänomene und welche Pro- und Kontra-Quellen werden beachtet und welche nicht? Von wem stammen diese Quellen und Arbeiten? Welche Schulfächer würden sich für diese komplexen und thematisch vielschichtigen Themen überhaupt eignen?

Man sieht, dass diese einfache Frage nach Mystery in der Schule eine ganze Palette weiterer Fragen nach sich zieht.

Ja! für Grenzwissenschaft in der Schule, aber …

Mein Video mit der Abstimmung ist aktuell etwa 1,5 Monate auf meinem YouTube-Kanal online. Wie an dem Bild unten zu sehen, ist das Ergebnis der Abstimmung meiner User dort mehr als eindeutig:

Die derzeitigen Ergebnisse der YouTube-Umfrage (Bild: YouTube-Screenshot)
Die derzeitigen Ergebnisse der YouTube-Umfrage (Bild: YouTube-Screenshot)

85 Prozent von Euch bzw. jenen Usern bei YouTube,. die abgestimmt haben, wollen also Erich von Däniken & Co. auf den Lehrplan der Schulen sehen. Nur schwache 5 Prozent der 68 Beteiligten sagen nein. Warum die Prozentangaben zusammen keine 100 Prozent ergeben, ist mir übrigens nicht bekannt.

Mich persönlich verwundert es allerdings, dass das Ergebnis bis zum jetzigen Zeitpunkt derart eindeutig ausgefallen ist! Auch wenn sie natürlich alles andere als repräsentativ ist. Man könnte hier argumentieren, dass eben die meisten Personen, die bei YouTube meine Mystery Files-Videos sehen, so oder so mehrheitlich Believer sind. Das heißt, dass sie eh “Anhänger der Grenzwissenschaft”, UFO-Fans und Leser von Erich von Däniken & Co sind. Auch die Kommentare zu diesem Video sprechen sich mehrheitlich klar dafür aus.

Ob das so ist, bezweifele ich nach über fünf Jahren, in denen ich dort meinen Kanal betreibe, stark. Anhand der Kommentare und der mich erreichenden Nachrichten weiß ich, dass auch sehr viele Skeptiker, Kritiker und richtige Mystery-Hater dort meine Videos sehen. Jedoch ist deren Anzahl im Vergleich zu den GreWi-Believern fraglos geringer.

Dass das Ergebnis so klar ist, wundert mich dennoch. Ich finde es interessant.

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Eine Umfrage ohne Teilnehmer?

Sicher ist aufgefallen, dass bis dato nur bescheidene 68 Personen an der Abstimmung teilgenommen haben. Das sind gerade mal rund 1 Prozent aller bisherigen Zuschauer bzw. Aufrufe des Videos. Woran liegt das?

Die mangelnde Beteiligung hat zwei ganz einfache Gründe. Da wäre zuerst die geringe Reichweite dieses (aber auch anderer YouTube-Filme) Videos. Ich habe bereits an anderer Stelle auf diesem Blog ausgeführt, dass es ein Märchen ist, dass man mit YouTube-Videos “ordentlich Geld verdient”. Und das hat eben auch mit der Reichweite zu tun. Wenige Zuschauerzahlen ergeben natürlich eine geringe Beteiligung an der Umfrage, die in dem Video eingeblendet wird.

Geld scheffeln mit YouTube Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Geld scheffeln mit YouTube Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Der wesentliche und damit der entschiedene Punkt ist jedoch die Technik. In meinem Video wird die Umfrage als eine sog. “Infokarte” von YouTube zu einer von mir festgelegten Zeit eingeblendet (bei Minute 3:45). Dabei handelt es sich dort um genau jene Technik, die auch Link- und Video-Tipps währen des Videos als “Infokarten” einblendet, die in ähnlicher Form auch am Ende für ca. 20 Sekunden zu sehen sind.

Auch wenn das eine schöne Technik ist, hat sie eine sehr große Schwachstelle: Man kann die eingeblendeten Links nur am Computer daheim sehen und so auch anklicken und nutzen. Am Handy bzw. Smartphone sieht man – nichts, obwohl rund ein Drittel Videos mit dem Handy sehen.

Auch der Abspann mit Video-Tipps, Abo-Button und Links ist auf einem Smartphone leer. Da sich aber sehr viele Menschen heute auch solche YouTube-Filme wie meine am Smartphone anschauen, können diese natürlich keine Links & Co. aufrufen, die sie nicht sehen.

Wundert Euch also nicht wenn Ihr Euch eines meiner Videos via Smartphone anschaut, in dem ich auf ein eingeblendetes Video oder einen Link hinweise…den Ihr am Handy nicht seht. Am PC im heimischen Browser sind sie da …

Für die Statistiker unter Euch ist vielleicht meine YouTube-Analytics der letzten 30 Tage in diesem Zusammenhang interessant. Demnach erfolgten vom 21. Oktober bis 19. November nur 39 Prozent der Zugriffe auf meine Videos über den klassischen Computer. 31 Prozent über Handy/Smartphone, 14 Prozent schauten mit einem Tablet, 10 Prozent via Fernseher/Smart-TV, 5 Prozent mit einer Spielekonsole und 0,1 mit “unbekannten Quellen”.

Hier nochmals das besagt Video vom 6. Oktober 2017 (Abstimmung bei Minute 3:45):

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Lars A. Fischinger

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Megalithgrab “Teufelssteine”: warum das Christentum alle heidnischen Kultstätten verteufelte! YouTubeVideo

Das Megalithgrab "Teufelssteine" im Kreis Borken: Eine "heidnische Kultstätte" im Münsterland (Bild: M. L. Sievers)
Das Megalithgrab “Teufelssteine” im Kreis Borken: Eine “heidnische Kultstätte” im Münsterland (Bild: M. L. Sievers)

„Da hatte der Teufel seine Finger im Spiel!“ Diese Redewendung galt vor allem während der Ausbreitung des Christentums in Deutschland und Europa. Eigentlich in der ganzen Welt. Denn überall dort, wo die frühen Christen auf sog. „heidnische Kultplätze“ anderer Religionen stießen, wurden diese verteufelt, zerstört oder für sich in Anspruch genommen. So auch bei dem uralten Megalithgrab aus der Steinzeit mit dem Namen „Teufelssteine“, das unweit meines Heimatdorfes LETTE steht. Spontan entstand dort ein neues Mystery-Video, das Ihr nun auf meinem YouTube-Kanal online findet.

 

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Kultstätten oder Kultorte gibt es in ganz Deutschland. Eigentlich auf den ganzen Planten und selbst christliche Kirchen sind grundsätzlich nichts anders.

Ich war kürzlich da – an diesen „teuflischen Steinen“ der Vorzeit, die mitten im Wald im Münsterland im Kreis Borken liegen. Und so entstand spontan bei einem Spaziergang an diesem “Kultplatz” dieses YouTube-Video zum Thema „Christianisierung und Heidentum“ mit dem Smartphone …

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Pro7 fragt: “Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?” – “Galileo” zu Besuch bei UFO-Forschern der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”. Review der online zu sehenden Sendung

Screenshot der Galilo-Sendung von Pro7 am 27. Mai 2016 mit den UFO-Forschern André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (Bild: Screenshot Pro7-Video)
Die UFO-Forscher André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” mit einem Pro7-Reporter (Bild: Screenshot Pro7-Video)

“Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?”, das fragte sich der Sender “Pro7” im Rahmen seiner populärwissenschaftlichen Sendung “Galileo” am 27. Mai 2016. Um diese Frage näher zu beleuchten machte ich ein Reporter der Sendung auf den Weg nach Lüdenscheid um dort mit den beiden UFO-Forschern Hans-Werner Peininger und André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) über das Thema zu sprechen. Heraus kam ein rund 10 Minuten langer TV-Beitrag von “Galileo”, der nun von dem Sender online gestellt wurde. Als Jäger des Phantastischen, dem die sehr oft mangelhafte Qualität von TV-Reportagen zu diesen Themen mehr als bekannt ist, habe ich mit den “Pro7”-Beitrag einmal genau angesehen. Hier mein Mystery-Review.

Blog-Feed

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Format der TV-Reihe “Galileo” auf dem Sender “Pro7” ist auch in der Grenzwissenschaft mehr als bekannt. Bekannt vor allem deshalb, da in dieser abendlichen Sendung rund um populärwissenschaftliche sowie auch rein banale Themen immer mal wieder Aliens, Mystery, UFOs & Co. behandelt werden. Von der “Area 51” über Kornkreise bis zur Prä-Astronautik war in der Reihe schon alles dabei. Selbst ein “Galileo Mystery” gab es einst zur Grenzwissenschaft, in dem es ausschließlich um die Rätsel und Phänomene der Welt ging.

Den allermeisten Mystery-Freundinnen und -Freunde graust es schon seit Jahren, wenn sie nur den Namen der Sendung in diesem Zusammenhang hören. Aber sehen wir uns mal an, was “Galileo” am 27. Mai da über das Thema “UFO-Phänomen” brachte.

“Pro7” auf der Jagd nach UFOs

Auf der Internetseite zu diesem TV-Beitrag lesen wir:

Allein in Deutschland werden jährlich hunderte von unbekannten Flugobjekten gesichtet. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine Einrichtung, in der Forscher versuchen, diesen mysteriösen Sichtungen auf den Grund zu gehen.

Natürlich gibt es nicht nur eine “Einrichtung” für UFO-Forschung in Deutschland, wie es der Text sagt. Auch der Moderator in der Ankündigung unterliegt diesem Irrtum. UFO-Fans wissen das – und es spielt auch eigentlich zum Review der Sendung keine wirkliche Rolle. Ebenso wie das albern durch das Bild schwebende UFO und die unvermeidliche Musik von “Akte X” im Hintergrund. Kennen wir, ignorieren wir …

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)
Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)

Die eigentliche Einleitung des Beitrages mit dem Reporter ist meiner Meinung nach wirklich mehr als gut. Warum? Weil er sein Smartphone in der Hand hat und einfach mal guckt, was google so zum Thema UFO für Treffer liefert. Und genau das ist sicherlich heute der allererste Schritt von unzähligen Menschen, wenn sie mehr zum Thema erfahren wollen. Wohin sie das dann schlussendlich führt und was man dadurch für eine Meinung gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

Den “Pro7”-Journalisten jedenfalls führt dies nach Lüdenscheid zur “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.), wo ihn der UFO-Forscher und Autor die Tür zu deren Büros öffnet. Einer von 50 aktiven UFO-Ermittlern sei dieser, so heißt es im Video. Woher diese Zahl stammt, ist mir nicht klar. Wie mit Sicherheit den meisten Zuschauern der Sendung, die diese, wie ich, mit einem wachen “Mystery-Auge” gesehen haben.

Definiere “aktiviere UFO-Forscher”…könnte man einwenden. Sicherlich stammt diese Zahl von der GEP selber und wurde nicht von “Pro7” errechnet. Interessant finde ich sie aber schon sehr, da es eben eine Frage der Definition ist. Erbsenzählerei für den Laien, sicherlich. Spannend für Jäger des Phantastischen mit Blick für die Details, bestimmt.

Vor Ort bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”

In den Räumen der GEP stellt sich der UFO-Forscher Kramer den Fragen des Reporters und erläutert die Arbeit eines “UFO-Jägers” Etwa auch, dass die Ermittler der GEP nicht dazu da sind, die eingegangenen Meldungen von UFO-Sichtungen zu widerlegen. “Wir gucken einfach, was könnte die Erklärung sein”, so Kramer.

Vorgestellt wird auch der Fragebogen zu den Details der Sichtung, den UFO-Zeugen ausfüllen (sollten), wenn sie ein UFO melden wollen. Diesen findet man auch online unter diesem GEP-Link. Ebenso wird sachlich erklärt, dass UFO-Zeugen keine “verrückten Leute” sind, die an den Verein ihre Sichtungen herantragen. Vielmehr sei es, so Kramer, ein Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung in Deutschland, der UFOs sieht. Eine wichtige Aussage, die aber an dem schlechten öffentlichen Ruf des UFO-Thema und auch dessen überwiegende Negativdarstellung in den Mainstreammedien nichts ändern wird.

Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Video auf YouTube)(Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L.A. Fischinger)

In einem Nebensatz werden auch UFO-Entführungen nur leicht angeschnitten, da André Kramer hierzu auch die Arbeit “Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel von “UFO-Entführungen” veröffentlicht hat (s. auch hier).

Auch wird bei “Galileo” darauf eingegangen, was denn der Grund für die Sichtung eines UFO sein könnte. Beispielsweise auf Bildern der NASA, die zweifellos innerhalb der UFO-Gemeinde immer schon populär waren. Aber eben auch, dass ein UFO-Zeuge zum Beispiel Weltraumschrott beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre oder nur die Raumstation ISS gesehen hat. Fakten, die der UFO-Interessierte kennt und den Profi in solche Sendungen langweilen – aber unabdingbar mit in derartige TV-Berichte gehören. Ebenso wird das Thema der UFO-Schwindel vorgestellt. Fälschungen wie durch Handy-UFO-Apps oder sogar UFO-Plastik-Modelle, wie anhand eines UFO-Fotos von 1995 erklärt wird. Uneingeschränkt kann man hier den Aussagen von Kramer zustimmen, dass die “klassischen” UFO-Fakes durch Modelle & Co. schon lange durch moderne Digitaltechnik abgelöst worden sind.

Hans-Werner Peiniger in seiner Funktion als Gründer und Chef der GEP e.V. kommt natürlich ebenso zu Wort. Auch Peiniger erklärt die Arbeit eines UFO-Ermittlers und weist darauf hin, dass Zeugen auch mit der gelieferten Erklärung einer Sichtung nicht zufrieden sein können. “Nicht jeder lässt sich gerne sein UFO kaputt machen”, so Peininger. Dennoch bleiben UFO-Fälle, die eben nicht erklärt werden können. Natürlich auch bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”, wie anhand eines UFO-Falles von zwei Polizisten dargelegt wird.

(Ein erstaunliches) Review-Fazit

Der “Galileo”-Reporter bzw. die Sendung resümiert am Ende des Beitrages, dass UFO-Forscher tatsächlich “keine Spinner” sind und dass diese Art der Mysterien-Jagd durchaus fasziniert sei. Das kann ich, obwohl selber kein UFO-Ermittler und eher mit den Rätseln der Vergangenheit befasst, natürlich nur unterstreichen.

Mein Fazit der 10 Minuten dauernden UFO-Reportage von “Pro7” wundert mich schon irgendwie selber: “Galileo” und die beiden UFO-Forscher des Vereins GEP haben die Thematik überaus sachlich dargestellt und, soweit in der Zeit möglich, erklärt. Erstaunlich ist aber viel mehr, dass der Sender selber auf “Hohn und Spott” beim Schneiden des Beitrages und in den Kommentaren verzichtete. Damit hätten die Redakteure sehr schnell aus sachlichen Ausführen der beiden Ermittler einen vollkommen anders aussehenden Beitrag schaffen können.

Und das ist in den Mainstreammedien überaus selten, wie es die Jahrzehnte der UFO-Forschung zeigen …

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Zuhause auf der Jagd nach UFOs: Die Software “UFO-Detector” macht es möglich mit der eigenen Webcam auf UFO-Jagd zu gehen. Das könnte ein Problem werden …

Auf UFO-Jagd - bequem von zu hause aus - Eine UFO-Detector Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)
Auf UFO-Jagd – bequem von zu hause aus – Eine “UFO-Detector” Software soll es jetzt möglich machen (Bild: NASA / UFOid.net / Montage: L. A. Fischinger)

Wer immer mal gerne ein UFO fotografieren oder filmen und dieses Aufnahmen einer breiten Community zur Verfügung stellen wollte, kann dies nun tun. Man benötigt nur eine Überwachungssoftware für den heimischen Computer und eine Webcam, die inzwischen schon die meisten Internetnutzer besitzen. Mit der Software “UFO-Detector” auf dem PC kann dann die Jagd nach unbekannter Flugobjekten bei Tag und Nacht beginnen. Eine heimische UFO-Jagd im Internet-Zeitalter, die gar nicht so absurd ist, wie sie vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Aber auch ein Projekt und eine daran angeschlossene Community, die der UFO-Forschung durchaus Probleme bereiten kann.

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die UFO-Jagd kann daheim beginnen!

Weltweit gibt es Menschen und Gruppen, die nachts mit Kameras und Feldstechern auf der Lauer nach UFOs am Himmel liegen. Nicht nur in Nevada im Umfeld der angeblichen UFO-Basis “Area 51” sondern beispielsweise auch in Deutschland. Ist man aber zu bequem um sich nächtelang auf die Suche nach dem Unbekannten am Himmel zu begeben oder hat schlicht zu wenig Zeit, kann man die Suche nach UFOs inzwischen auch “automatisieren”.

Der “UFO-Dedector” sucht Unbekannte Flugobjekte

Es gibt schon lange eine technisches UFO-Forschung mittels (automatisierten) Kameras und ähnlichem Equipment. Auch hier bei uns in Deutschland, wo beispielsweise der UFO-Forscher und Autor Gerhard Gröschel das “Institut für technische UFO-Forschung” betreibt. Gröschel benutzt für seine Jagd nach UFOs verschiedene Techniken und Instrumente wie diverse Kameraüberwachungen mit verschiedenen Kameras, mobile Systeme, die vor Ort aufgebaut werden, Magnetfeldsensoren oder auch Instrumente zur Messung der Erdgravitation und anders mehr. Alles in allem überaus kostspielige Techniken, die Gröschel beispielsweise an sog. “UFO-Hotspots” wie Hessdahlen in Norwegen oder Knittelfeld in Österreich einsetzte.

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Wer solche Investitionen scheut, der kann den Himmel auch überaus kostengünstig mit einer einfachen Webcam und der kostenlosen Software des “UFO-Dedector” nach UFOs absuchen. Dabei zeichnet die heimische Webcam UFOs bzw. vermeintliche UFOs am Himmel auf, die mit der Software genauer betrachtet werden können. Ebenso ist an diesem “UFO-Detector” eine Online-Community angeschlossen, auf die alle interessanten Bilder und Videos hochgeladen/geteilt werden können. Damit erweitert der einzelne UFO-Jäger also die Reichweite seiner Entdeckung und kann sich mit weiteren UFO-Jägern darüber austauschen. Ein Video des Programmierers erklärt die für den Nutzer fraglos einfache Technik.

Das alles ist meiner Meinung durchaus interessant (ich nutze es aber nicht), da es fast kostenlos ist. Zumal ist es auch deshalb interessant, da der User mittels eines Laptop quasi überall den Himmel nach UFOs überwachen lassen kann. Was dabei dann heraus kommt, ist wieder eine ganz andere Sache. Und kann durchaus ein Problem für die UFO-Forschung werden.

Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger als Problem für die UFO-Forschung?

“Selbsternannte Hobby-UFO-Jäger”? Das klingt provokativ und ist auch so gewollt. Ausnahmslos jeder UFO-Forscher hat sich mehr oder weniger absichtlich auch selber so genannt. Und ausnahmslos jeder UFO-Forscher ist ein Hobby-Forscher. Man kann nicht den Job “UFO-Forscher” lernen, sich darin ausbilden lassen, studieren oder wird dazu – von wem auch immer – ernannt. Jeder kann es sein und sich so nennen, wenn er mag.

Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)
Marie L. Sievers, Gerhard Gröschel und Robert Fleischer bei einer Tagung im Sommer 2015 in Erfurt (Bild: L. A. Fischinger)

Das Problem liegt hier für mich als (selbsternannter) Jäger des Unfassbaren und Phantastischen ganz woanders – im Internet. Die Ausrüstung des oben genannten UFO-Forschers Gerhard Gröschel zum Beispiel ist mit einer einfachen Webcam mit angeschlossener Software nicht zu vergleichen. Eine Webcam liefert alles an Bildmaterial von jedem Nutzer des Detektors überall auf der Welt. Selbst ein echtes unbekanntes Objekt kann natürlich, neben all den Flugzeugen oder Sternschnuppen, hierbei gefunden und gefilmt werden. Jedoch ist der Detektor für die private Jagd nach UFOs auch lernfähig. Natürliche oder bekannte Objekte wie eben Flugzeuge sollen so quasi heraus gefiltert werden.

Ein Problem würde sich dann für die UFO-Forschung an sich ergeben, wenn die Nutzer dieses “UFO-Dedector” ihre Videos von allerlei Lichtern und Punkten am Himmel bei YouTube online stellen. Vielleicht einfach auch nur von Kids oder Teenagern in ihrer Begeisterung, dass sie ein “UFO” gefilmt haben. Immerhin ist die Nutzerfreundlichkeit der Sofortware eines der Anliegen des Programmierers. Eine Art “böse Absicht” steckt bei den allermeisten “UFO-Sensationen” auf dem Video-Portal sicher nicht dahinter.

Genau genommen existiert dieses Problem schon seit Jahren und wächst unaufhaltsam an. YouTube ist übervoll mit “sensationellen UFO-Videos” aus der ganzen Welt, worauf ich immer wieder hinweise. Die meisten dieser Filmchen sind schlicht nichtssagend und langweilig, einige sogar absichtlich gefälscht.

Neues YouTube-Video: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO-Tipp: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis?(Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Nun stelle man sich vor, dass diese Software zur UFO-Jagd eine riesige Fanbase bekommt und davon viele Nutzer ihre Filmchen auf YouTube hochladen. Und schon haben wir eine zusätzliche Flut als unklaren und dazu digital komprimierten UFO-Filmen auf der Video-Plattform. Ähnlich war es auch, als mehr und mehr kostenlose Apps für Smartphones aufkamen, mit denen man kinderleicht UFO-Bilder zaubert konnte. Etwa wie in diesem Beispiel auf meinem BLOG mit dem vermeintlich “besten UFO-Foto aller Zeiten”, wie ich glaube. Ebenso sollte bekannt sein, dass die Aufnahmetechnik und Bildqualität von Webcams alles andere als hervorragend ist.

UFO-Forschungsvereine ignorieren zum Glück YouTube-UFO-Filme fast immer. Anders die Regenbogenpresse, die sich gerne mal einen solchen Film heraus pickt und so das Thema “UFOs” unbewusst auf mehr oder weniger schlechte YouTube-Videos reduziert. Auch ist die interne Gemeinde der UFO-Interessierten im Internet überaus schnell darin, solche Filme etwa bei Facebook zu verbreiten. Zur Ehrenrettung muss aber unterstrichen werden, dass selbst die größten UFO-Fans aufgrund der Film-Schwemme mit derartigem Material nicht viel anzufangen wissen. So zumindest mein Endruck beim täglichen Blick in das Internet.

Hoffen wir als Freundinnen und Freunde des Phantastischen, dass dieser “UFO-Detector” nicht für eine neue Flut ein YouTube-Filmen sorgt. Tauchen also Filme oder Bilder von dieser Software im Netz auf – seit Ihr nun “gewarnt”.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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