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Astronomen jubeln: "Erde 2" in nur rund 40 Lichtjahren Entfernung gefunden?

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Mitten in der bewohnbaren Zone: Naher Planet mit lebensfreundlichen Bedingungen. Welt mit siebenfacher Erdmasse in 41 Lichtjahren Entfernung – “Es gibt keinen Grund, weshalb der Planet kein erdähnliches Klima entwickeln kann”

In nur 41 Lichtjahren Entfernung – also kosmisch gesehen in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserer Sonne – hat ein internationales Astronomenteam Hinweise auf eine Welt entdeckt, die sich als ideale Kandidatin für Leben jenseits unserer Erde entpuppen könnte. Der Planet mit der Katalognummer HD 40307 g zählt zur Gruppe der sogenannten Super-Erden und umkreist sein Zentralgestirn in einem Abstand, der flüssiges Wasser begünstigt. Was ihn darüber hinaus noch auszeichnet, ist der Umstand, dass er sich um die eigene Achse dreht. Damit würde der Planet über einen Tag-Nacht-Zyklus verfügen, was gemeinsam mit milden Temperaturen Grundvoraussetzung ist für ein stabiles Klima ist.

Der Nachweis von “Erde 2” rückt scheinbar näher.

Doch es heisst abwarten. Was einige Menschen scheinbar nicht wirklich können, da diese solche spannenden Entdeckungen der Astronomie gerne mit 2012 und einer “Wende” vermengen.

Das kenne ich (und sicher viele Kollegen mit mir) zum Beispielk auch aus den Jahren 1995 und 1996 aus den Medien. Bei der Entdeckung des Asteroiden “ALH 84001” in der Antartis, der auf frühers Leben auf dem Mars hinweisen soll, und des ersten Exoplanten bei “Pegasus 51” gab einen “Space-Boom”.

Die Medienmeldungen überschlugen sich – der Mars und Aliens wurden “hipp”. “Der Spiegel” (Nr. 45/1995) etwa nahm gleich einen UFO-Kongress in Deutschland und Roswell mit in seine Berichterstattung auf. “FOCUS” (Nr. 33/1996) war da sachlicher in ihren Artikel bzg. des Mars-Asteroiden.

Natürlich habe auch ich selber darüber geschrieben. Etwa in meinem Buch “Götter der Sterne” 1997 oder in dem damaligen Mystery-Fachmagazin “Unknown Reality“, das mein Freund und Mystery-Kollege Mario Ringmann herausgegeben hat.

“Der Spiegel” (Nr. 34/1996) brachte damasls sogar indirekt bei ihrem Bericht “Apfel vom Mars” zum Thema Mars-Leben die Prä-Astronautik ins Spiel. So schrieb “Der Spiegel” damals unter anderem:


„Im 6. Kapitel des Buches Genesis, der Schöpfungsgeschichte, ist von ,Gottessöhnen’ die Rede, ,die mit den Menschentöchtern verkehrten’ – nach Ansicht der Bibedeuter sind mit den Gottessöhnen Abgesandte aus einer anderen Welt gemeint.“

…und auch nach meiner Meinung, wie ich 2013 in meinem kommenden Buch darzulegen versuche…


Die Suche nach der “Erde 2” dauert aber noch an. Vor allem, weil eine Art “Zwilling” unseres schönen Planeten noch nicht in den unendlichen Weiten des Alls gefunden wurde. Damit sollte man die Suche nach dieser nicht mit dem Mythos 2012 verbinden.

Ewa und ich schrieben schon in unserem Buch “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit” zu diesem Thema:


Es spricht also (leider) bis heute nichts für die Rückkehr der Außerirdischen der Vergangenheit oder irgendwelcher UFO-Aliens im Jahre 2012. Kein angeblicher Hinweis auf ein derart epochales Ereignis für die gesamte Menschheit hält einer genaueren Betrachtung stand.

Das bedeutet aber nicht, dass wir 2012 nicht zum Thema „Aliens“ etwas erreichen werden. Vielleicht finden wir die ersehnte Erde II im Universum. Zum Beispiel durch die hervorragende NASA-Mission mit dem Weltraumteleskop „Kepler“, die am 7. März 2009 gestartet wurde. Aufgabe des 600-Millionen-US-Dollar-Projektes ist allein die Suche nach anderen Planeten im Universum. Dabei konzentrieren sich die Forscher der NASA auf über 100000 Sterne im Sternbild des Schwans und vor allem auf den Nachweis einer bewohnbareren Erde II im All. Einem Planeten wie die Erde, auf dem wir leben könnten. Am 4. Januar 2010 meldeten indes William Borucki vom „Ames Research Center“, der verantwortliche Wissenschaftler der NASA-Mission, bei einer Konferenz der „American Astronmical Society“ den Nachweis der ersten fünf Exoplanten (Gasriesen) durch „Kepler“.

Es ist auch denkbar, dass das Projekt SETI („Search for Extraterrestrial Intelligence“) den Beweis für intelligente Außerirdische 2012 liefert. Seit der Astronom Professor Frank Drake 1960 mit „Project Ozma“ SETI ins Leben rief, suchen Radioastronomen emsig nach intelligenten Radiosignalen aus dem All, die von außerirdischen Völkern stammen. Tausende bis sogar Millionen außerirdische Zivilisationen soll es nach unterschiedlichen Berechnungen der Astronomen allein in unserer Milchstraße geben. Fündig wurden sie bisher nicht. Leider. Werden sie es 2012? Ist das die „Wende“?

Oder wissen die Aliens schon lange durch die Aussendung von Radiostrahlen von der Erde, dass wir existieren? Kommen sie plötzlich zur Erde und lösen den unvermeintlichen Schock aus, wie es der berühmte Physiker Professor Michio Kaku zum Beispiel öfter mutmaßte. Denn Kritiker sagen, wir sollten lieber keine Radiosignale in das All senden – wir wissen nicht, ob die Außerirdischen friedlich sind! Oder hat Erich von Däniken ebenso recht, wenn er von einem „Götterschock“ in seinem gleichnamigen Buch spricht? Auch wir sind überzeugt, dass die Ankunft der Aliens oder deren Nachweis einen Schock auslösen würde. Ganz gleich, dass einige Skeptiker das nicht wahrhaben wollen.

Auch diese Überlegungen über den Beweis von ET 2012 ist Spekulation ohne Fakten. Auch wenn der Beweis kommen wird. Doch mit den Maya und dem „Jahr der Wende“ haben diese Ideen natürlich auch nichts zu tun. Wir haben keine Ahnung, wann Erde II nachgewiesen wird und ebenso wenig wissen wir oder jemand anders, wann und ob SETI den Beweis für intelligente Außerirische liefert.

Wir sollten also 2012 nicht auf irgendwelche „Götter“ oder Außerirdische warten. Die Faktenlage lässt solche Erwartungen leider nicht zu.

Links:

Zum Thema:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
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“Ein kosmisches Mysterium”: Astronomen der ESO vermissen plötzlich einen massiven Stern am Himmel! (+ Video)

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"Ein kosmisches Mysterium": Astronomen der ESO vermissen plötzlich einen massiven Stern am Himmel (Bilder: ESO / Montage: Fischinger-Online)
“Ein kosmisches Mysterium”: Astronomen der ESO vermissen plötzlich einen massiven Stern am Himmel (Bilder: ESO / Montage: Fischinger-Online)

“Himmlisch sind Sterne nur, solange sie keiner vom Himmel holt” wusste schon der Autor Raymond Walden. Doch jetzt gaben Astronomen der Europäischen Südsternwarte (ESO) bekannt, dass sie einen massereichen Stern am Himmel vermissen. Eigentlich ging man davon aus, dass dieser kurz davor stünde, in einer gewaltigen Supernova zu explodieren. Bei einem erneuten Blick mit dem “Very Large Telescope” der ESO stellten die Wissenschaftler um Andrew Allan vom Trinity College Dublin (Irland) jedoch fest: Er ist einfach weg.


Ein verschwundener Stern

In den Jahren zwischen 2001 und 2011 untersuchten verschiedene Forscherteams von Astronomen einen rätselhaften Massenreichen Stern in der Kinman-Galaxie. Eine Zwerggalaxie, die rund 75 Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist. Ihr Licht zeigte den Wissenschaftlern an, dass hier ein besonders massereicher Stern existiert, der rund 2,5 Millionen Mal heller als unsere Sonne strahlt. Für die Astronomen ein Hinweis, dass diese Sonne kurz davor ist, ihr Leben als Stern zu beenden.

Ein scheinbar perfektes Untersuchungsobjekt um mehr darüber zu erfahren, wie dieser Sternentyp ihr Leben beendet. Eine Sonne vom Typ der “Leuchtkräftigen Blauen Veränderlichen” (LBV). Objekte, die als äußerst instabil gelten und zeitweise dramatische Änderungen der Helligkeit und des Lichtspektrums zeigen. Die Beobachtungen der ESO legten nahe, dass der Stern eine Periode gewaltiger Ausbrüche hinter sich hatte und dabei große Teile seiner Masse verlor. So erwarteten die Astronomen, dass der Stern “bald” in einer Supernova enden werde.

Als die Astronomen 2019 erneut das “Very Large Telescope” der ESO in Chile auf die Kinman-Galaxie ausrichteten, um sich diesen Stern erneut anzusehen, machten sie eine verblüffende Feststellung: Sie fanden keine Spuren mehr von dem Stern. Wobei es nicht da erste mal ist, dass Astronomen Sterne am Himmel vermissen, wie im Video unten gezeigt.

“Stattdessen waren wir überrascht, als wir heraus fanden, dass der Stern verschwunden war”, so Andrew Allan vom Trinity College Dublin (Irland), dessen Team im “Monthly Notices of the Royal Astronomical Society” dazu eine Studie veröffentlichte. “Es wäre höchst ungewöhnlich, dass ein so massereicher Stern verschwindet, ohne eine helle Supernova-Explosion zu erzeugen”, so der Wissenschaftler in einer Pressemitteilung der ESO.

Staub oder ein Schwarzes Loch?

Andrew Allan und sein Team können nur spekulieren, was aus dem gesuchten Stern geworden ist und warum (bisher) keinerlei Signaturen mehr von ihm zu finden sind. Vielleicht sei er sehr dunkel geworden und dazu von Staub und Gasen umgeben, die die Messungen blockieren. Möglicherweise sei er auch direkt zu einem Schwarzen Loch geworden ohne zuvor in einer Supernova zu explodieren. Für sie ist es “ein kosmisches Mysterium”.

Bisher ging man davon aus, dass derartige Sterne in einer gewaltigen kosmischen Explosion enden. Hier konnte nichts dergleichen beobachtet werden. “Wenn das stimmt, wäre das der erste direkte Nachweis eines solchen Riesensterns, der sein Leben auf diese Weise beendet”, unterstreicht Allan. So heißt es in der Pressemitteilung der ESO über die möglichen Ursachen

Auf der Grundlage ihrer Beobachtungen und Modelle haben die Astronomen zwei Erklärungen für das Verschwinden des Sterns und das Fehlen einer Supernova vorgeschlagen, die mit diesem möglichen Ausbruch zusammenhängen. Der Ausbruch könnte dazu geführt haben, dass der LBV in einen weniger leuchtkräftigen Stern umgewandelt wurde, der auch teilweise durch Staub verdeckt sein könnte. Alternativ sagt das Team, dass der Stern möglicherweise in ein Schwarzes Loch kollabiert ist, ohne eine Supernova-Explosion zu erzeugen. Dies wäre ein seltenes Ereignis: Unser derzeitiges Verständnis darüber, wie massereiche Sterne sterben, deutet darauf hin, dass die meisten von ihnen ihr Leben in einer Supernova beenden.

Die Forscher setzten haben aber noch Hoffnung, ihren verlorenen Sterne doch noch wiederzufinden. 2025 soll das “Extremely Large Telescope” der ESO in Chile in Betrieb genommen werden. Dieses Instrument “wird in der Lage sein, Sterne in weit entfernten Galaxien wie der Kinman-Zwerggalaxie aufzulösen und so zur Lösung kosmischer Rätsel wie dieses beizutragen”, so die ESO.

“Zukünftige Studien sind notwendig, um zu bestätigen, welches Schicksal diesem Stern widerfahren ist”, teilten die Astronomen in ihrer Erklärung weiter mit. Es bleibt also erst mal offen, warum das Studienobjekt der ESO-Astronomen so einfach vom Himmel verschwunden ist.

Video zum Thema auf Fischinger-Online

Video vom 19. Dez. 2019 auf Fischinger-Online

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Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen: Was dann? Podcast der ARD Tagesschau über Außerirdische (+ Videos)

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Erstkontakt mit Außerirdischen - Was aber dann? - Podcast der ARD Tagesschau (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erstkontakt mit Außerirdischen – Was aber dann? Podcast der ARD “Tagesschau” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wann finden wir Leben im All? Entweder in Form von Mikroben in unserem Sonnensystem oder sogar durch eine Erstkontakt mit Außerirdischen? Und was hätte diese Entdeckung für Folgen für die Menschheit? Wie unterschiedlich könnten diese Folgen sein – je nachdem, wie genau diese Entdeckung von Aliens aussieht? Über solche und ähnlichen Fragen berichte ich seit Jahrzehnten und offensichtlich inzwischen auch immer mehr etablierte Wissenschaftler. Nun hat auch die “Tagesschau” der ARD sich dieses Themas in einem Podcast angenommen, den ich Euch hier vorstellen möchte. Ein “Mystery-Review” mit Aussagen und Ergebnissen, die interessierte “Insider” fraglos bekannt vorkommen.


Leben im All, Außerirdische und UFOs

Sich in der Öffentlichkeit oder auch nur im Freundes- und Bekanntenkreis dazu zu bekennen, dass man sich mit Leben im All, Aliens oder außerirdische Zivilisationen beschäftigt, war bis vor einigen Jahren ein “rotes Tuch”. Im Handumdrehen wurde man von der Öffentlichkeit oder all jenen Personen, die keine Ahnung von der Materie haben, als “Spinner” stigmatisiert.

Für etablierte Wissenschaftler durchaus eine heikle Gratwanderung, da schnell der gute Ruf in Gefahr war. Schnell wurde das Thema Außerirdische oder Leben im All mit UFOs in einen Topf geworfen. Obwohl es grundsätzlich zwei vollkommen verschiedene Themen sind, worauf auf diesem Blog in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen wurde.

Dass sich schon seit Jahrzehnten auch sogenannte ernsthafte Forscher, Institute und Organisationen mit dieser Materie beschäftigen, ist allerdings alles andere als ein Geheimnis. Nur war dies nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Bis heute haben Außerirdische das Stigmata von Science-Fiction und UFOs für den Laien. Und tatsächlich ist es auch so, dass beispielsweise Astronomen und Forscher, die Leben im All oder außerirdische Zivilisationen suchen, mit UFO-Forschung nichts zu tun haben (wollen).

Eine interessante Tatsache ist dabei übrigens , dass der berühmte Astronom Dr. Carl Sagan dem Thema UFOs in den 1960ger Jahren noch anders begegnete, wie in diesem Video HIER darlegt.

Es ist in den letzten Jahren auch verstärkt zu beobachten, dass immer mehr Forscher sich öffentlich Gedanken darüber machen, wie ein Erstkontakt mit Aliens aussehen könnte. Wie Menschen und die Menschheit an sich reagieren oder wie genau dieser erste Kontakt aussehen, ablaufen und zustande kommen könnte. Was wären die Reaktionen in der Politik und hat diese Vorbereitungen für den Fall der Fälle? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wären denkbar und wie handelt die internationale Gemeinschaft?

Überlegungen, über die ich seit Jahrzehnten berichte. In Büchern ebenso, wie in einer Reihe Online-Beiträge. Schließlich lassen sich bei derartigen Fragestellungen die vielfältigsten Szenarien durchspielen, die durchaus nicht nur reine Spekulationen und Phantastereien sind!

Außerirdische im Mainstream

Solche Überlegungen sind seit einigen Jahren aber auch im Mainstream der Wissenschaft angekommen. Obwohl es sie schon vor Jahrzehnten gab – etwa im Rahmen diverser SETI-Projekte -, werden diese inzwischen auch in populärwissenschaftlich Büchern und TV-Dokumentationen vorgestellt und durchgespielt. Vorbei die Zeiten, in denen solche Hypothesen ein Fall für Grenzwissenschaftler, Science-Fiction-Fans, Hollywood oder UFO-Freaks waren.

Im Grunde ist der Grundtenor dabei immer identisch: Die Menschheit ist nicht vorbereitet. Die Regierung von Deutschland ebenso wenig, wie die anderer Staaten oder der UN an sich. Im Fall der Bundesrepublik ist es dabei so, dass diese auf politische Anfragen mehrfach selber betonte, keinerlei Pläne oder ähnliches für den “Ernstfall” hat, wie ich es in diesem Buch HIER 2010 aufzeigte.

Auch die “Tagesschau” der ARD hat das Thema nun für sich entdeckt. Als “Flaggschiff der Nachrichten” wurde dort am 2. Juli 2020 der PodcastErstkontakt zu Aliens? Was dann?” veröffentlicht, zum des einleitend heißt:

Mal angenommen, wir entdecken außerirdisches Leben. Wie reagieren die Menschen darauf, panisch oder neugierig? Können wir uns überhaupt verständigen? Und was, wenn uns die Aliens nicht wohlgesonnen sind? Ein Gedankenexperiment.

Zwar sind es nur “Gedankenexperimente im neuen Tagesschau-Podcast”, die passend zum “Welt-UFO-Tag” von den Journalisten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss vom ARD-Hauptstadtstudio in Berlin veröffentlicht wurde, doch der Podcast lohnt sich auch für den Kenner der Materie. Aufgrund des Umstandes, dass in den vergangenen Jahren recht viel Material rund um dieses Thema publiziert wurde, fasst der etwa 25-minütige Podcast dieses sehr gut zusammen und spricht deshalb mit einigen Experten.

Die “Tagesschau” auf Alien-Jagd

Der Podcast beginnt mit einer imaginären “Tagesschau”-Meldung, die im Prinzip schon vieles auf dem Punkt bring. Darin heißt es, dass es ein Signal von Außerirdischen empfangen worden sei, dass nach einigen Jahren endlich decodiert werden konnte. Doch diese Botschaft sei bereits 10.000 Jahre alt, heißt es weiter, da sie aus 10.000 Lichtjahren Entfernung gekommen ist. Damit wäre für die Experten unklar, ob diese außerirdische Zivilisation überhaupt noch existiert.

Bekanntlich kann in 10 Jahrtausenden sehr viel passieren. Und sicher auch bei irgendwelchen außerirdischen Zivilisationen.

Weiter heißt es, dass sich die UN nicht einigen kann, ob die Erde eine Antwort senden soll. Die übrigens dann mit Lichtgeschwindigkeit erneut 10.000 Jahren unterwegs wäre. Die imaginäre “Tagesschau”-Sendung bemerkt auch, dass die USA nun im Alleingang eine Antwort an die Aliens schicken würden. Also für sich alleine entschied, dass sie für die Menschheit als Ganzes sprechen kann …

Nachdem der Podcast das Prinzip und die Schwierigkeiten von SETI erklärt, kommt auch der SEIT-Astronom Seth Shostak per Telefoninterview zu Wort. Erneut betont er auch hier, dass ein intelligentes Signal die “Nadel im Heuhaufen” ist, aber es seiner Meinung nach binnen der kommenden 25 Jahren entdeckt werden wird. Das Universum sei einfach zu gigantisch, so die ARD-Sendung. Irgendwo wird es sie schon geben.

Dabei verweist der Podcast auch auf die jüngst veröffentlichte Studie, nach der es theoretisch 36 außerirdische und technologische Zivilisationen allein in unserer Mischstraße geben könnte. Eine reine Zahlenspielerei, wie in diesem Video HIER auf meinem YouTube-Kanal dargelegt (s. 1. Video unten). Recht interessant ist an dieser Studie auch, dass zur Ermittlung dieser Alien-Völker wie üblich die Drake-Gleichung von Frank Drake (s. z. B. HIER) von den Wissenschaftlern herangezogen wurde.

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Eine sehr flexible Formel, wenn man so will.

Zum Beispiel ergaben Berechnungen des Astronomen Duncan Forgan von der Universität Edinburgh mit einer “verfeinerten” Version dieser Formel 2008 etwas ganz anders. Im “International Journal of Astrobiology” bzw. seiner Studie ermittelte und berechnete er die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen in unserer Galaxis mit 37.964,97. Ein “leicht” anders Ergebnis als bescheidene 36 Zivilisationen in unserer Milchstraße, wie man sieht …

Was tun, wenn Außerirdische anklopfen?

Shostak erklärt auch, wie SETI-Wissenschaftler reagieren sollen, wenn ein Alien-Signal empfangen wird. Ob das auch so ablaufen wird, bezweifelt er. Man sollte auch bedenken, dass entsprechende Pläne für SETI-Astronomen auch nur das sind: Für SETI. Für die Gesellschaft gelten diese längst nicht. Ebenso gelten auch keine entsprechenden Vorschriften oder Vorbereitungen für die Regierung der Bundesrepublik.

Diese existieren nämlich überhaupt nicht, da ein solches Szenario zu “unwahrscheinlich” sei, wie es der ARD-Podcast betont:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischen Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne.

Wie die Sendung sehr deutlich macht, ist sogar die zuständige Behörde vollkommen unklar. Die ARD-Redakteure habe regelrechtes “Ministerium-Hopping” betrieben, um überhaupt jemanden zu finden, der als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Meiner Meinung ein eklatantes Versäumnis. Egal wie unwahrscheinlich es auch sein mag, dass Aliens hier ankommen, ein außerirdisches UFO in Deutschland abstürzt, ein Alien-Objekt entdeckt wird (auf der Erde oder außerhalb) oder eine Botschaft aus dem All empfangen wird.

Rationales Verhalten kann man von Menschen (weltweit) in Ausnahmesituationen nicht erwarten! Der Corona-Hype hat das einmal mehr beweisen. Schon hier hat die internationale Gemeinschaft sowie die Bevölkerung der Länder nicht (immer) an einem Strang gezogen. Details dazu sahen und sehen wir tagtäglich am Fernsehen.

Von Panik bis Begeisterung reicht auch laut dem Soziologen und Autor Michael Schetsche von der Universität Freiburg das Verhalten der Menschen nach dem Erstkontakt, wie er im Podcast-Interview ganz richtig erklärt.

Schetsche hat sich in mehreren Veröffentlichungen mit solchen Fragen und Szenarien befasst, weshalb er gerne als “Exosoziologe” bezeichnet wird. Wobei seine spannenden Gedankenexperimente und Veröffentlichungen fast ausschließlich auf die europäische Gesellschaft bzw. die Industrienationen Anwendung finden. Wirklich global kann einen Erstkontakt niemand annähernd seriös einschätzen, wie ich immer gerne betone.

Sie sind da!

Ob Schetsche oder wer auch immer, einige sind sich dahingehend alle, dass die Menschheit mehr als schlecht vorbereitet ist (s. a. 2. Video unten). Und dabei kommt es auch und vor allem auf die Art des Erstkontakt an, wie auch der ARD-Podcast unterstreicht. Funde von Mikroben auf dem Mars, die vielleicht seit Milliarden Jahren dort leben,  haben ein ganze anders “Gewicht”, als eine außerirdische Raumsonde, die seit 100 Jahren auf dem Mars liegt. Von physisch hier eintreffenden Außerirdischen ganz zu schweigen.

Hinzu kommt die Absicht der Aliens. Was mögen sie wollen? Wie ist die Rechtslage, wenn jemand ein Alien-Objekt zum Beispiel auf dem Mond findet, fragt sich auch Schetsche im Podcast mit der ARD. Grundsätzlich gibt er eine kompakte Zusammenfassung seines Buches “Sie sind da” wieder, das erst Anfang 2020 erschien. In dem er auch UFOs im sinne von Alien-Fahrzeugen und Prä-Astronautik-Ideen thematisiert.

Obwohl UFOs als hypothetische außerirdische Objekte unter einem Bann oder Tabu in der etablierten Astronomie stehen, werden sie von der ARD am Rande erwähnt. Nicht alle Sichtungen von UFOs seinen zu erklären, so die Journalistin Wolfskämpf, doch sei dies nicht Thema der Sendung, wie sie betont. Immerhin.

In jedem Fall sähe ein Erstkontakt mit Außerirdischen für die Menschheit übel aus, so Schetsche. Die Frage ist nur, wie übel genau? Dies richtet sich nach der Art und Weise des ersten Kontakt und damit an der Intensität dieses Ereignisses. Wobei natürlich diese Verhaltensweise nicht eins zu eins auf alle irdischen Gesellschaften, Länder, Regionen, Religionen und Gruppen zu übertragen ist.

Alles in allem ein interessanter Podcast, der in der kurzen Zeit das komplexe Thema gut darlegt. Gerichtet allerdings an den Laien, der sonst mit irgendwelchen Aliens oder der Suche nach Leben im All nichts zu tun hat. Es ist immer problematisch solche Thematiken in den Massenmedien darzustellen. Aber noch mehr Mainstream als die “Tagesschau” der ARD geht wohl nicht mehr (s. d. a. Artikel & Video HIER).

Video-Auswahl zum Thema

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Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (+ Videos)

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Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (Bilder: ESA & NASA / Montage: Fischinger-Online)
Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (Bilder: ESA & NASA / Montage: Fischinger-Online)

Forscher haben nach der Auswertung von Millionen “Punkten” am Himmel insgesamt 139 neue Objekte im Kuipergürtel gefunden. Sogenannte “Transneptunische Objekte“ (TNO), von denen der Zwergplanet Pluto sicher der bekannteste ist. Diese neuen “Planeten” in unserem Sonnensystem sind teilweise bis zu 90-mal weiter von der Sonne entfernt wie die Erde. Objekte in ewiger Dunkelheit und Kälte, von denen es zehntausende geben könnte. Doch was die Wissenschaftler nicht fanden, ist vielleicht noch interessanter: Sie fanden keine Spur von dem theoretisch angenommenen “Planet 9“. Einem bisher unbekannten Planeten unseres Sonnensystems, der seit Jahren für Diskussionen sorgt. Auch in der Grenzwissenschaft. Warum und was die Forscher  fanden, erfahrt Ihr hier.


“Transneptunische Objekte”: Das Sonnensystem wird voller

Der Mensch blickt schon immer zu den Sternen hinauf. Er sucht nach Neuem – und mach immer wieder neue Entdeckungen. Vor allem seit der Erfindung des Teleskopes bzw. Fernrohres wuchs unser Wissen über die Sterne und das Universum enorm. Und auch die Anzahl der Planeten in unserem Sonnensystem stieg stetig.

Bis zum Jahr 1930. Da gelang es dem Astronom Clyde Tombaugh am Lowell Observatorium in Flagstaff in den USA den bisher letzten Planeten in unserem Sonnensystem zu finden. Den Pluto, der Hinter dem Neptun im Kuipergürtel seine Bahnen zieht. Ein Objekt in fast 6 Millionen Kilometern (39,482 Astronomische Einheiten, AU) Entfernung der Sonne, das einen Durchmesser von nur 2.374 Kilometern hat. Zu wenig für die „Internationale Astronomische Union“, die den Planeten Pluto 2006 einer neuen Kategorie zuordnete, der so zu einem „Zwergplaneten“ wurde.

Einer der Gründe war unter anderem, dass die Forscher immer mehr kleine und kleinste „Planeten“ hinter Neptun im Kuipergürtel fanden. „Plutoide“ und „Plutonis“ werden diese heute genannt. Über 3.300 dieser „Transneptunischen Objekte“ (TNO) sind inzwischen bekannt. Wie viele es von diesen Objekten am Rande unseres Sonnensystems in Plutos „Nachbarschaft“ noch gibt, ist unbekannt. Es werden zehntausende sein, so die Astronomen, die mehr als 100 Kilometer Durchmesser haben. Auf diese ist längst eine regelrechte Jagd ausgebrochen (s. auch 1. Video unten).

Sie zu finden ist sehr schwierig. Ihre geringe Größe, die sehr geringe Helligkeit, die gewaltige Entfernung von der Sonne – teils rund doppelt so weit wie Pluto! – und auch die hunderte Jahre dauernde Umlaufbahn derartiger Objekte stellen die Forscher vor eine Herausforderung. Dennoch haben Astronomen im „The Astrophysical Journal“ vom 10. März 2020 bekannt gegeben, dass sie erneut 139 „Transneptunische Objekte“ entdeckt haben.

Milliarden Lichter am Himmel

Die Wissenschaftler um Pedro H. Bernardinelli von der Universität von  Pennsylvania nutzen dabei das System „Dark Energy Survey“, das seit 2013 den Himmel beobachtet. Allerdings hat das internationale Projekt vorrangig das Ziel, der geheimnisvollen „Dunklen Energie“ und der beschleunigten Ausdehnung des Kosmos auf die Spur zu kommen. Dazu wird vor allem am „Cerro Tololo Inter-American Observatory“ in Chile mit der „Dark Energy Camera“ im infraroten und optischen Bereich eine „Himmelsdurchmusterung“ durchgeführt.

Für die Jäger von Objekten hinter Neptun und Pluto im Kuipergürtel ist das ein Glücksfall. Denn diese die dabei gewonnenen Daten können auch für die Suche nach solchen fernen und fremden Welten genutzt werden. Dazu nahmen die Forscher um Bernardinelli zuerst 7 Milliarden(!) Lichtpunkte am Himmel, die die „Dark Energy Camera“ als Objekte erkannt hatte. Aus diesen filterten sie alle Objekte heraus, die sich als Sterne oder Galaxien identifizieren ließen.

So blieben „nur“ 22 Millionen Lichter am Himmel über, die mutmaßlich neue Objekte sein könnten.

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Nach weiteren Analysen der Daten, Vergleiche mit älteren Aufnahmen und einer Filterung der bekannten Objekte durch eine Software blieben 139 Objekte über, die bisher unbekannt waren. Alle innerhalb unseres eigenen Sonnensystems und zum Teil unglaubliche 90 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Das entspräche dem 90-fachen Abstand der Erde von unserem Stern und damit rund 13,5 Milliarden Kilometer.

Das Forscherteam ist aber überzeugt, dass sie noch weit mehr dieser Objekte in den bisherigen Daten von „Dark Energy Survey“ finden werden. Vielleicht 500 an der Zahl, weshalb sie die Suche fortsetzten wollen. Und auch für die Suche nach dem schon legendären „Planet 9“ könnte sich diese Technologie als Segen erweisen. Es ist jener hypothetische Planet, über den schon länger spekuliert wird. Angeblich von der Größe des Neptuns zieht er mutmaßlich irgendwo hinter Pluto seine Bahnen in ewiger Dunkelheit und Kälte.

Ob es ihn wirklich gibt, ist unklar. Auch wenn astronomische Daten und theoretische Berechnungen auf seine Existenz hinweisen, wie mehrfach auf diesem Blog und in Videos berichtet (s. a. unten). Gary M. Bernstein von der Universität von Pennsylvania und Mitautor der Studie dazu:

Es gibt viele Ideen über Riesenplaneten, die sich früher im Sonnensystem befanden und nicht mehr vorhanden sind, oder über Planeten, die weit entfernt und massiv sind, aber zu schwach, als dass wir sie noch bemerkt hätten. Das Erstellen des Katalogs macht Spaß. Wenn Sie dann diese Ressource erstellen, können sie vergleichen, was sie gefunden haben, mit dem, was jemand in der Theorie gesagt hat, dass sie finden sollten.“

“Planet 9”

Neue Hinweise auf diesen ominösen „Planet Nine“ fanden die Astronomen in den Daten allerdings nicht. Vor allem die Astronomen Mike Brown und Konstantin Batygin vom „California Institute of Technology“, machten diesen „Planet 9“ durch eine Veröffentlichung in „The Astronomical Journal“ am 20. Januar 2016 schlagartig weltberühmt. Seither streiten sich die Astronomen um diesen fremden Planeten. Zum Beispiel über die mögliche Umlaufbahn, die irgendwo zwischen 400 und 1.500 Astronomischen Einheiten bewegen soll. Das sind gigantische Distanzen, die mehrere Lichtjahre umfassen.

Meist wird jedoch angenommen, dass sich diese fremde Welt durchschnittlich ca. 700 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt bewegt.

Immer noch ein kaum fassbarer Abstand. Und obwohl dieser rein theoretisch angenommene „neunte Planet“ vor allem in Astronomen-Kreise für Debatten sorgt, hat auch die Grenzwissenschaft das Thema längst aufgriffen. Es heißt hierbei zum Teil nicht nur, das man diesen neuen Planeten „nachgewiesen“ habe. Vielfach wird dieser mit der (vollkommen falschen) Behauptungen in Zusammenhang gebracht, dass der Planet Nibiru damit „belegt“ sei.

Diesen Planeten dachte sich ein Prä-Astronautik-Autor in den 1970ger Jahren in den USA aus. Er soll vor hunderttausenden Jahren schon von Außerirdischen bewohnt gewesen sein, in einer Ellipse in ca. 3.600 Jahren um die Sonne kreisen und deren Bewohner seien die „Götter der Vorzeit“. Treue Leser dieses Blogs und meiner Veröffentlichungen kennen das Thema sicher sehr genau.

Nicht nur, dass, wie von mir vielfach aufgezeigt (z.B. HIER oder auch HIER & HIER), dieser bewohnte Nibiru Nonsens ist –  er entspricht auch nicht im Geringsten dem theoretischen „Planet 9“. Auch soll Nibiru nach seinem Erfinder während seines stark elliptischen Umlauf um die Sonne der erde recht nahe kommen. Etwa in dem Bereich des Mars oder des dahinter liegenden Asteroidengürtel. Einen derartiger Orbit haben weder “Planet 9” noch andere “Transneptunische Objekte“.

Die Suche geht also weiter …

Video-Auswahl zum Thema

YouTube-Video vom 22. Dez. 2018 auf Fischinger-Online

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: “Breakthrough Listen” veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (+ Videos)

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All – sie macht gigantische Fortschritte. Nicht nur bei der Suche nach bewohnbaren Exoplaneten (einer “Erde 2.0”) oder bei der Fahndung nach möglichem Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Auch bei SETI, der Suche nach außerirdischer Intelligenz mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Wie berichtet, ist das ehrgeizigste SETI-Projekt derzeit die privat finanzierte Forschungsinitiative “Breakthrough Listen“. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die systematisch das Universum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen absuchen. Jetzt hat “Breakthrough Listen” ihre bisher gewonnenen Daten ihrer Suche nach den Außerirdischen öffentlich zugänglich gemacht. Und die Menge der Daten ist gigantisch!


Außerirdische und SETI

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit mit Radioteleskopen nach Signalen aus dem All, die von intelligenten Außerirdischen stammen. Diese Projekte unter dem Kürzel SETI (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) gehen dabei von drei ganz einfachen Voraussetzungen aus:

  1. Es gab oder gibt technologische außerirdische Zivilisationen im Universum
  2. Diese Außerirdischen nutzten oder nutzten zumindest zeitweise Radiowellen
  3. Da Radiowellen sich mit Lichtgeschwindigkeit im All ausbreiten, könnte man diese auf der Erde mit Radioteleskopen empfangen

Über 50 Jahre horcht die Menschheit nun ins All und fand – nichts. Absolutes Schweigen im Universum. Kein Signal aus den Tiefen des Kosmos konnte je eindeutig einem intelligenten außerirdischem Absender zugeordnet werden. Doch vielleicht haben haben wir die Signale der Außerirdischen auch nur verpasst. Um 100, 1.000 oder 100.000 Jahre.

Es besteht unter SETI-Astronomen aber ungebremster Optimums, dass doch eines Tages ein derartiger Beweis für Intelligenzen im All empfangen wird. Man muss nur lange und intensiv genug danach suchen. Um so mehr Sterne und Funkfrequenzen man abhört, um so wahrscheinlicher wird es, dass der große Treffer dabei sein wird. Eine Mammutaufgabe angesichts der Größe des Kosmos und der Vielzahl an möglichen Frequenzen.

Hinzu kommt natürlich der Faktor Zeit. Das Signal muss (absichtlich oder unabsichtlich) in Richtung Erde geschickt worden sein, dass es genau jetzt bei der Menschheit ankommt. Eine außerirdische Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung, die vor 10.000 Jahren Funksignale in das All und vor allem Richtung Erde abstrahlte, finden wird nicht. Deren Signal wäre vor 9.900 Jahre an unserem Planten angekommen …

“Breakthrough Listen”

Breakthrough Listen“, ins Leben gerufen von dem russische Milliardär Milner, soll diese Signale der Aliens finden. Mit mehreren Radioteleskopen sucht das Projekt den Himmel nach diesen ab. Geleitet von der Hoffnung, dass der große Treffer dabei ist, und wir den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation haben. Dieser “Kontakt” würde zwar recht einseitig ausfallen, da beispielsweise ein Absender in 1.000 Lichtjahren Entfernung unsere Antwort erst in 1.000 Jahren empfangen könnte, doch immer wüsste wir dann, dass wir nicht allein sind.

Die Initiative hat in den letzten vier Jahren bei ihrer intensiven Suche nach diesen Signalen gigantische Datenmengen angesammelt. Dank der fortgeschrittenen Technologie ist SETI heute nicht mehr mit entsprechenden Projekten zu vergleichen, die in den 1960ger oder auch 1990ger Jahren durchgeführt wurden. Die Automatisierung hat hier längst Einzug gehalten.

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Und so hat “Breakthrough Listen” jetzt bekannt gegeben, dass sie die Öffentlichkeit bei der Auswertung der gewonnenen Datenmengen mit einbeziehen will. Nicht nur ein paar Astronomen und “Künstliche Intelligenz” (KI). Unglaubliche zwei Milliarden Megabyte (= zwei Petabyte) gilt es auszuwerten und nach künstlichen Signalen von Außerirdischen hin abzusuchen. Gleichzeitig muss diese Datenmenge auch von Störsignalen “gesäubert” werden. Also jene Daten, die nicht von Aliens stammen können, da sie beispielsweise von Satelliten und astrophysikalischen Phänomenen stammen (s. a. Video unten).

Damit sind die gewonnen Daten auch für die Astrophysik spannend, die darin beispielsweise natürliche Radioquellen nachweisen können. “Fast Radio Burst” zum Beispiel. Sich sehr schnell und periodisch wiederholende “Radioblitze”, die Astronomen noch immer vor ein Rätsel stellen. Über 70 solcher schnellen “Radioblitzen” haben die Forscher bereits gefunden. Systemadministrator Matt Lebfosky dazu:

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im vergangenen Juni haben wir die Menge der erfassten und öffentlich verfügbaren Daten verdoppelt”, sagte Matt Lebfosky, leitender Systemadministrator von Breakthrough Listen. “Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

Der Großteil der Daten stammt von dem Parkes-Observatorium in Australien und dem Radioteleskop von Green-Bank in den USA, wie “Breakthrough Listen” dazu mitteilte. Sie umfassen ein Frenquenzbreite zwischen 1 und 12 Gigahertz.

Riesige Datenmengen aus dem All

Das Green-Bank-Observatorium ist hierbei so was wie eine Legende der SETI-Forschung. Dort fand 1961 der erste Konferenz zum Thema SETI und die Suche nach Leben im All der Geschichte statt. Auf dieser Tage entwickelte der Astronomen Frank Drake die nach ihm bekannte “Drake-Gleichung” oder “Drake-Formel”, mit der man theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnen kann. Die Gleichung ist heute ebenso Legende, wie der SETI-Pionier Frank Drake selber (s. a. HIER, HIER & HIER).

“Das ist die größte Veröffentlichung von SETI-Daten in der Geschichte”, so Andrew Siemion von der Universität von Kalifornien und Chefwissenschaftler von “Breakthrough Listen”. Und auch Juli Milner ist begeistert:

Für die gesamte Menschheitsgeschichte hatten wir eine begrenzte Datenmenge, um nach Leben jenseits der Erde zu suchen. Daher konnten wir nur spekulieren. Jetzt, wo wir eine große Menge Daten erhalten, können wir echte Wissenschaft betreiben – und mit der Bereitstellung dieser Daten für die breite Öffentlichkeit auch jeder, der die Antwort auf diese tiefe Frage wissen möchte .

“SETI@home” von der Universität von Kalifornien in Berkeley kann ebenso zur Auswertung der Daten genutzt werden, so Siemion. Dazu bedarf es nur einen Computer mit Internetzugang, der irgendwo auf diesem Planeten steht. Da aber die gewonnenen Datenmassen so umfangreich sind, können diese nicht mehr so einfach online über das Internet an die Nutzer von “SETI@home” verschickt werden. Supercomputer rechnen diese erst herunter, ohne dass die Sensibilität im Signalspektrum verringert würde, wie die “Breakthrough Listen” mitteilte.

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im Juni letzten Jahres haben wir die Menge der erfassten und öffentlich zugänglichen Daten verdoppelt. Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

 “Wir haben noch keine Außerirdischen gefunden, aber wir setzen dem Vorhandensein einer technologisch fähigen Spezies sehr strenge Grenzen, indem wir zum ersten Mal nach Daten zwischen 4 und 8 Gigahertz im Funkspektrum suchen”, so Siemion.

Ob sich jetzt darunter ein Signal von Aliens befindet – wird sich zeigen.

Videoauswahl zum  Thema

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Video vom 20. Juni 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 29. Jan. 2019 auf Fischinger-Online

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Exoplanet TOI 700 d, eine Sensation der Astronomie: Wurde hier ein “Erdzwilling” entdeckt? +++ Video +++

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VIDEO: Exoplanet TOI 700 d, eine Sensation der Astronomie: Wurde hier ein "Erdzwilling" entdeckt? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Exoplanet TOI 700 d, eine Sensation der Astronomie: Wurde hier ein “Erdzwilling” entdeckt? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Astronomen sind derzeit begeistert über eine spannende Entdeckung bei der Suche nach Leben im All. Wissenschaftlern ist es mit dem Weltraumteleskop TESS gelungen in etwa 100 Lichtjahren Entfernung den Exoplaneten TOI 700 d aufzuspüren. Ein fremder Planet, der weltweit von den Medien als “Erdzwilling” bezeichnet wird. Und auf diesem erähnlichen Planeten könnte Leben möglich sein, so die Forscher. Eine durchaus sehr spannende Entdeckung von TESS bzw. der NASA. Aber wie erdähnlich ist der “Erdzwilling” wirklich? Alle Fakten über den neuen Exoplaneten erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


TOI 700 d

Wissenschaftler haben mit dem Weltraumteleskop TESS der NASA eine sensationelle Entdeckung gemacht: Die Astronomen fanden mit dem Teleskop um den Stern TOI 700 in rund 100 Lichtjahren Entfernung einen Exoplaneten, auf dem Leben möglich sein könnte.

Dieser Planet mit dem Namen TOI 700 d wird derzeit als “Erdzwilling” in den Medien weltweit gefeiert. Eine zweite Erde also? Eine Erde 2.0?

Eine durchaus sehr spannende Entdeckung von TESS bzw. der NASA. Aber wie erdähnlich ist der “Erdzwilling” wirklich?

Alle Fakten über den Exoplaneten erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 11. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Weiterer Exoplanet um Proxima Centauri? Mögliche “Super-Erde” um unseren nächsten Nachbarn entdeckt (+ Videos)

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Neues von Proxima Centauri: Weiterer Exoplanet um unseren nächsten Nachbarn entdeckt? (Bild: ESO)
Neues von Proxima Centauri: Weiterer Exoplanet um unseren nächsten Nachbarn entdeckt? (Bild: ESO)

Aktuell haben Astronomen bereits exakt 9.023 Exoplaneten oder entsprechende Kandidaten im Universum gefunden. Einen davon im Sommer 2016 bei unserem direkten Nachbarstern Proxima Centauri in nur 4,24 Lichtjahren Entfernung. Den erdähnlichen und potentiell lebensfreundlichen Planeten Proxima Centauri b. Doch neben dieser “zweiten Erde” könnte es dort noch einen weiteren Planeten geben, wie es jetzt eine neue Studie zeigt. Eine sogenannte “Super-Erde”. Was es mit dieser neuen Welt in unserer kosmischen Nachbarschaft auf sich hat, erfahrt Ihr hier.


Proxima Centauri b – unser Nachbar im All

Im Sommer 2016 haben Astronomen um unseren direkten Nachbarstern Proxima Centauri in nur 4,24 Lichtjahren Entfernung einen erdähnlichen Planten entdeckt. Den Exoplaneten Proxima Centauri b.

Für die Astronomen aufgrund seiner Nähe zu unserem Sonnensystem eine Sensation. Der Planet Proxima Centari b gehört prinzipiell zum Dreifach-Sternsystem Alpha Centauri und umrundet dort den Roten Zwerg Proxima Centauri in der lebensfreundlichen Zone. Obwohl der Stern nur rund 12 Prozent der Masse unserer Sonne hat, ist der kurz auch Proxima b genannte Exoplanet potentiell lebensfreundlich (mehr HIER, HIER, HIER & HIER).

Bis zu 80 Prozent aller Sterne im Universum sind kleine und kühle Rote Zwerge. Die lebensfreundliche Zone, also dort, wo Wasser in flüssiger Form vorhanden sein kann, liegt deshalb wesentlich dichter um diese Sterne. Der erdähnliche Proxima Centauri b liegt genau innerhalb dieser Zone um seine Sonne und umrundet sie in nur rund 7,5 Millionen Kilometern in rund 11 Tagen. Der Merkur – der sonnennächste Planet in unserem Sonnensystem – hat im Vergleich dazu einen Abstand um unsere Sonne von durchschnittlich 58 Millionen. Unser Erde sogar ca. 150 Millionen Kilometer.

Dieser erdähnliche Planet hat mindestens 1,27 Erdmassen und ist damit größer als unsere Erde. Und trotz seiner Nähe zu der als “unruhig” geltenden Sternklasse der Roten Zwerge könnte theoretisch dort Leber existieren. Mehr dazu in dem unten angefügten YouTube-Video auf Fischinger-Online.

Der Rote Zwergstern sorgt momentan für eine weitere Überraschung unter Astronomen. Nicht nur, dass in so unmittelbarer Nähe zu unserer Erde ein lebensfreundlicher Exoplanet gefunden wurde, sondern dort könnte es einen weiteren “erdähnlichen” Planeten geben. Eine sogenannte “Super-Erde“.

Das sind (Gesteins)planeten, die eine mehrfache Masse der Erde haben. Eine klar umrissene Definition gibt es hierbei nicht. Jedoch spricht man bei mehr als 10 Erdmassen bereits von einer “Mega-Erde”.

Proxima Centauri c?

Entdeckt hat diesen weiteren Planeten um Proxima Centauri ein Forscherteam um Mario Damasso vom Astrophysikalischen Observatorium Turin. Die Astronomen werteten dazu Beobachtungsdaten der letzten 17,5 Jahre des Sterns aus, die sie mit neuen Messungen des La Silla-Observatoriums in Chile ergänzten. Aus diesen schließen die Astronomen auf die Existenz einer weiteren Welt um den Roten Zwerg.

Wie die Forscher in ihrer Studie in “Science Advances” vom 15. Januar 2020 berichten, seien aber weiter Untersuchen notwendig, um diese “Super-Erde” eindeutig zu bestätigten. Lebensfreundlich ist dieser mögliche Planet Prxima Centari c allerdings nicht:

Wenn der Planet dort ist, ist er mindestens sechsmal so massereich wie die Erde – was ihn zu einer so genannten Supererde macht – und es dauert 1.936 Tage, bis er einmal um seinen Stern umrundet hat. Das bedeutet, dass die durchschnittliche Oberflächentemperatur des Planeten viel zu kalt ist, als dass flüssiges Wasser fließen könnte.

Auch Daten des Observatorium “Atacama Large Millimeter / Submilliter Array” (ALMA) in Chile lassen auf diesen Exoplaneten schließen, so die Forscher. Aber der Nachweis “ist sehr schwierig”, wie der Mitautor der Studie Fabio Del Sordo von der Universität von Kreta betont:

Es gibt eine unbekannte Quelle – da ist etwas. Es könnte eine Hintergrundquelle sein, es könnte Rauschen sein. Wir wissen es nicht.”

Der eindeutige Beweis für einen weiteren “Nachbarn” im All steht noch aus. Möglicherweise kann dieser durch weitere Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Gaia der ESA erbrachte werden, das seit Ende 2013 im All ist. “Auch wenn dieser Planet ein Luftschloss ist”, so del Sordo, werden die Untersuchungen fortgesetzt.

Videos zum Thema auf Fischinger-Online

Video vom 30. Mai 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 12. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 18. Juli 2018 auf Fischinger-Online

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