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Angebliches Geheimprojekt des Vatikan in Jerusalem: Ein neuer Messias soll aus den Gebeinen von König David geklont werden +++ Video +++

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VIDEO: Angebliches Geheimprojekt des Vatikan in Jerusalem: Ein neuer Messias soll aus den Gebeinen von König David geklont werden (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Angebliches Geheimprojekt des Vatikan in Jerusalem: Ein neuer Messias soll aus den Gebeinen von König David geklont werden (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ein jüdischer Rabbiner hat eine unglaubliche Behauptung verbreitet: Angeblich habe der Vatikan einen geheimen Tunnel in Jerusalem graben lassen, um die Gebeine des legendären biblischen König David zu finden. Jenem mythischen König, der nicht nur den Riesen Golith im Kampf besiegte, sondern auch die Bundeslade vor 3.000 Jahren nach Jerusalem gebracht haben soll. Mit Hilfe dieser sterblichen Überreste des weltberühmten Herrschers will der Vatikan angeblich einen „neuen Messias“ klonen. Ziel sei es, so der Rabbiner, die Welt mit diesem geklonten Menschen zu manipulieren. Welche Hintergründe diese religiöse Verschwörungstheorie und der Rabbiner selber haben, erfahrt  Ihr in diesem Video!


Verschwörung des Vatikan um König David und einen „neuen Messias“?

Der Rabbiner Daniel Asor behauptetet Unglaubliches: Der Vatikan gräbt in Jerusalem im Geheimen in Jerusalem nach den Gebeinen von König David aus der Bibel. Aus dessen DNA wolle man einen „neuen Messiasklonen, um die Welt zu manipulieren!

Wilde Spekulationen und Behauptungen gibt es also offensichtlich nicht nur im Bereich Mystery & Co. Auch im religiösen Bereich gibt es sie. So wie jetzt bei diesem Rabbiner, der tatsächlich behauptet hat, das der Vatikan diesen geheimen Plan in Jerusalem verfolgt. Angeblich sucht der Vatikan durch Grabungen nach denn Gebeinen des legendären biblischen König David um aus diesen 3000 Jahre alten Knochen die DNA des berühmten Königs zu gewinnen.

David ist jener mythische Herrscher, der nicht nur den Riesen Goliath im Kampf besiegt haben soll. Er soll laut biblischen Schriften auch die nicht minder legendären Bundeslade nach Jerusalem gebracht haben. Sein Sohn, König Salomon, war es dann, der den ersten Tempel von Jerusalem auf dem Tempelberg für die Heilige Lade erbaut habe. Es ist eine der Schlüsselfiguren der gesamten Bibel.

Das alles mit dem hinterhältigen, dunklen Ziel, so der Rabbiner weiter, mit diesem genetischen Code einen „neuen Messias“ zu klonen und wie Welt in die Irre zu führen. Womit wohl vor allem das Judentum gemeint ist, da diese Religion bekanntlich den christlichen Jesus nicht als Messias anerkannt hat.

Eine unglaubliche und bizarre Behauptung – und ein unglaublicher Rabbiner, wie Ihr es in diesem YouTube-Video vom 20. April 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 20. April 2021 auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Zecharia Sitchin, der Planet Nibiru und die Anunnaki: Nur ein Desinformant im Auftrag der Illuminaten und dunkler Eliten?

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Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag der Illuminaten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag dunkler Eliten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

War der 2010 verstorbene Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin mit seinen Anunnaki- und Nibiru-Ideen nur ein Handlanger dunkler Mächte? Ein Desinformant, der im Auftrag der Freimaurer und/oder der Illuminaten handelte und absichtlich falsche „Enthüllungen“ zum Thema Astronautengötter und Ancient Aliens verbreitet? Einige „Kritiker“ sind davon überzeugt. Sie sind der Meinung, dass Sitchin nur eine Marionette geheimer Gesellschaften und Machteliten war, der bewusste Desinformationen veröffentlichen sollte. Damit aber nicht genug – denn der bekannte Autor war vielleicht selber ein Alien und packtierte mit satanisch-okkulten Geheimgesellschaften auf unserem Planeten. Was Sitchin mit seinen Ideen des Planten Nibiru und der dortigen Aliens namens Anunnaki alles vorgeworfen wird und wie man das einordnen kann, erfahrt Ihr sehr umfangreich hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zecharia Sitchin, die Anunnaki und der Nibiru

Der US-Autor Sitchin ist auch knapp sieben Jahre nach seinem Tod in der Szene der Prä-Astonautik bzw. Ancient Aliens eine bekannte Größe. Wie ein Blick auf dem Buchmarkt beweist, sind es seine Außerirdischen mit Namen Anunnaki auch. Zahllose Bücher und Veröffentlichungen führen inzwischen den Begriff „Anunnaki“ im Titel, der mehr und mehr zu einem Synonym für „Astronauten der Antike“ wird (s. Buchtipps am Ende).

Ich selber habe auf diesem Blog in dutzenden Posting und Artikel über Zecharia Sitchin und seine Ideen des unbekanntem aber von Aliens bewohnten Planeten Nibiru (in unserem Sonnensystem!) berichtet. Gleichfalls auch in vielen Videos auf meinem YouTube-Kanal, weshalb ich an dieser Stelle auf detaillierte Wiederholungen verzichten möchte.

Was zum Thema „Planet Nibiru“, der von intelligenten Außerirdischen mit Namen Anunnaki bewohnt sein soll, zu sagen ist, könnte Ihr mehr als umfangreich auch in dem Buch „Die Akte 2012“ nachlesen. Die dortigen Ausführungen, Tatsachen und Fakten gelten natürlich auch weit über das Jahr 2012 hinaus. Jahrhunderte sogar …

Man kann Zecharia Sitchin seine Welt der Astronauten aus dem All aber in folgenden 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. In unserem Sonnensystem existiert ein weiterer Planet, der sich in ca. 3.600 Jahren in einer starken Ellipse einmal um die Sonne dreht: Der Nibiru
  2. Dieser ist schon seit hunderttausenden von Jahren von einer außerirdischen Zivilisation bewohnt: Den Anunnaki
  3. Diese „Nibiruianer“ kamen vor grob 432.000 mit ihrer Raumfahrtechnologie zur Erde und wurden die Götter der Vorzeit.
  4. Auf der Erde haben die Anunnaki durch Gentechnologie die jetzige Menschheit erschaffen bzw. unsere Vorfahren „verbessert“.
  5. Der Planet der Anunnaki sorgt durch seinen Sonnenorbit (durch seine Gravitation) etwa alle 3,5 Jahrtausende für Naturkatastrophen auf der Erde.

All diese erstaunlichen Information will der Autor Zecharia Sitchin aus uralten Texten aus Mesopotamien erfahren haben. Überlieferungen und Schriften der Babylonier, Sumerer, Assyrer und anderer Zivilisationen des Nahen Ostens und in anderen Teilen der Welt würden nach Sitchin davon berichten.

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger)

Sitchins erste Kritiker

Im Jahr 1976 veröffentlichte Sitchin sein erstes Buch „Der zwölfte Planet: Wann, wo, wie die Astronauten eines anderen Planeten zur Erde kamen und den Homo Sapiens schufen“. Ein Dutzend weitere Bücher zum Thema „Nibiru“ und „Anunnaki“ folgten von ihm.

Vor allem ab dem Beginn der 1990er Jahre, als UFOs, Aliens und Prä-Astronautik booten, nahm auch die Kritik an den zahlreichen Büchern und Thesen von Zecharia Sitchin zu. Diese Kritiken waren damals fast ausnahmslos in inhaltlichen Charakters. Eigentlich aber machte sich fast niemand der Leser die Mühe, die unzähligen Aussagen, Zitate angeblicher alter Texte, die Flut an Götternamen und behaupteter Querverbindungen, archäologischer Hinweise etc. auf deren Richtigkeit zu überprüfen.

Es waren und sind derer einfach zu viel.

Zumal fast immer Quellen oder genaue Angaben in den Büchern fehlten, da Sitchin vorgab, dass er all das selber übersetzt habe. Für die „normalen Leser“ seiner Werke ist das aber bin heute auch nicht sonderlich wichtig. Anders bei vielen Kritiken der 1990er Jahre, als auch ernsthaft die Behauptungen und „Übersetzungen“ von Sitchin überprüft wurden. Zeitgleich wurde auch seine wissenschaftliche Reputation hinterfragt, die in seinen Büchern immer genannt wurde. „Anerkannter Altertumsforscher und Experte für Semitische Sprachen“, wie zum Beispiel immer behauptet wurde und wird, war er nie. Er war Wirtschaftsjournalist.

Nur ein Handlanger des Bösen?

Die Themen von Sitchin haben dank des Internet schon sehr lange eine Form von Eigenleben entwickelt, die nicht mehr seinen Behauptungen entsprechen. Vielfach finden sie sich auch vollkommen losgelöst von seiner Person als Begründer der Anunnaki und des Nibiru wieder, so dass er selber nicht mal mehr erwähnt wird. Teilweise ist er sogar nicht einmal bekannt, wie ich etwa in „Die Akte 2012“ bemängelte (s. a. Blog-Posting HIER)!

Eine solche Entwicklung, den „Verlust der Quellen“, ist für einen Jäger des Phantastischen immer schade. Was aber jedem Mystery-Autoren und -Interessierten weit mehr Bauchschmerzen bereiten sollte, ist die Tatsache, welche Form der „Kritiken“ Zecharia Sitchin postum erfährt. Auch hier möchte ich mal 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. Sitchin war Jude – also schon naturgemäß ein Lügner und Verschwörer.
  2. Sitchin war ein Handlanger der Freimauer.
  3. Sitchin war ein Handlanger der Illuminaten.
  4. Sitchin war ein Handlanger der Rothschilds.
  5. Sitchin war ein Handlanger der Neuen Weltordnung
  6. Sitchin war ein Handlanger der „Machteliten“
  7. Sitchin war ein Handlanger satanisch-okkulter Mächte.
  8. Sitchin war ein Handlanger der außerirdischen Reptiloide.
  9. Sitchin war selber ein Außerirdischer.
  10. Sitchin war alles zusammen und in deren Auftrag ein Desinformant.

Nicht wenige Seiten finde sich im Internet, die solche oder ähnliche „Kritiken“ an den Ideen von Sitchin verbreiten. Die Grundaussage ist dabei fast immer gleich: Er hatte zu Lebzeiten mit Geheimgesellschaften und „Eliten“ zu tun. In deren Auftrag schrieb er seine mit Lügen und Desinformationen voll gestopften Bücher. Die Manipulation der Massen durch Falschinformationen rund um das Thema der Götter aus dem Kosmos sei das Ziel dieser Machenschaften von Sitchin und seinen Hintermännern gewesen.

Sitchin habe als Jude selber diesen Kreis der „Machteliten“ oder „Neuen Weltordnung“ angehört und war damit Teil der großen Weltverschwörung. Damit reiht sich der Prä-Astronautik-Autor nahtlos in die Reihe anderer großer Massenmanipulationen ein, wie etwa US-Präsidenten und andere Mächtige aus Politik und Wirtschaft. Ein Handlanger des Bösen also …

Zecharia Sitchin und seine angeblichen Hintermänner

In der Biographie von Sitchin heißt es, dass er „London School of Economics“ (LSE) studierte oder ausgebildet wurde. Für einige ist das ein klares Zeichen, dass Sitchin einer der Verschwörer der Mächtigen gewesen sein muss. Denn diese ist „in der Welt der mächtigen globalen Elite und der dunklen Verschwörungen der Illuminierten/Freimaurer/Zionisten“ eine wichtige Adresse, wie es zum Beispiel heißt.

Und weiter lesen wir in dem Online-Artikel „Zecharia Sitchin: Lügner für die Illuminaten?“

Die London School of Economics ist ein Bestandteil der City of London, des finanziellen und faktischen Machtzentrums der westlichen Welt, beherrscht von der Illuminatenfraktion der Rothschilds; sie dient als Talentfabrik für ihre Wirtschaftsführer. Wir können mit Sicherheit annehmen, dass die meisten wenn nicht alle Studenten in den verschiedenen Graden der örtlichen Loge eingeweiht sind, in ihr ‚geheimes Wissen‘, in ihre okkulten Rituale und apokalyptischen Glaubenssysteme.

Tatsächlich ist die „London School of Economics and Political Science“ eine Elite-Schmiede ersten Ranges. „The Guardian“ bescheinigt ihr „mehr Einfluss auf die derzeitige politische Welt als jede andere Hochschule auf der Erde“ und hat damit zweifellos recht. Mehr als 40 ehemalige oder amtierende Staatsoberhäupter und Regierungschefs haben an der „London School of Economics“ studiert und dutzende Nobellpreisträge brachte sie hervor.

Kern ist dort Ökonomie und Wirtschaftswissenschaften. Alte Geschichte und Schriften wie eben Sumerisch, Sitchins „Hauptquelle“, kann man dort nicht studieren. Besonders aber stört den Kritikern, dass diese „Schule“ zweifellos eine der frühesten Kaderschmieden der Welt überhaupt ist. Sie ist Teil der sogenannte Gruppe „G-5“ von Super-Elite-Universitäten in Großbritannien und lehnt mit einer Aufnahmequote von nur 6,5 Prozent mehr Bewerber ab, als die Universitäten Oxford und Cambridge.

Das riecht für viele Menschen nach Geheimbünden oder sogar den Hintermännern der „Neuen Weltordnung“. Zumal sich unter den Absolventer der „London School of Economics“ Namen wie David Rockefeller, George Soros, John F. Kennedy, Janet Yellen (US-Notenbankpräsidentin), Kaushik Basu, (Chefökonom der Weltbank), eine ganze Reihe Berater von Barack Obama und viele andere schillernde Figuren der Welt-Macht-Eliten finden. Das diese Kreise der Mächtigen schon immer für allerlei Verschwörungen Pate standen, ist weithin bekannt.

Und genau diesen Kreisen der Weltverschwörer soll auch Zecharia Sitchin angehört haben. Damit kann er schon prinzipiell und vom Grundsatz her nur ein Desinformant und Lügner gewesen sein, argumentieren entsprechende Sitchin-Gegner.

Werkzeug dunkler Mächte und Geheimwissen

Als Mitglied elitärer Kreise soll Sitchin natürlich auch über Geheimwissen verfügt haben. Als Freimauer, Illuminat oder schlicht Manipulator der (Leser-)Massen für die Neue Weltordnung habe er dieses verborgene Wissen genutzt, um „ein völlig neues Weltbild aufzubauen, um korrekteren Weltbildern das Wasser abzugraben“, wie es beispielsweise heißt.

Es hat sich herausgestellt, dass Sitchin Hochgradfreimaurer war, insofern wurde er sicher nicht ‚benutzt‘, sondern spielte eine größere Rolle bei der Verteilung der luziferischen Desinformation.

Er ist möglicher Weise Werkzeug einer geheimen Macht gewesen, welche ja nicht dafür bekannt ist, den Menschen Wissen und Wahrheit zu vermitteln, sondern sie in Unwissenheit und Angst zu halten.“

Hinterhältig haben die überall aktiven Illuminaten demnach über die Arbeiten von Sitchin Falschinformationen über unserer Vergangenheit und besonders die Astronautengötter unter das Volk gebracht. Dabei sei das Ziel dieser Eliten des Bösen klar gewesen:

In dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen, vollführten die Illuminaten einen schlauen Schachzug, indem sie die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten.

Das sind harte Vorwürfe, die sich so oder so ähnlich auf einer ganzen Reihe vor allem englischer Webseiten finden. Darauf komme ich weiter unten zurück.

Ob der Nibiru-Erfinder während seiner Zeit an der LSE mit irgendwelchen Geheimgesellschaften und somit mit Plänen von verschworenen und dunklen Eliten in Kontakt kam, ist vollkommen unklar. Natürlich kann man es nicht ausschließen, dass dem so war.

Sitchin, der Desinformant der Illuminaten

Doch bezweifeln kann man durchaus, dass diese Hintermänner hinter der Neuen Weltordnung und den angeblichen Illuminaten ihn sogleich zu ihren literarischen Desinformanten machten. Aus welchem Grund sollten sie gerade ihn nehmen? Und wann „erwählten“ die Verschwörer ihn eigentlich?

Der Sitchin-Kritiker Frank Dörnenburg, der sich online intensiv mit dem Inhalt von Sitchins Thesen befasst, hat erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Vita von ihm. Auch wenn es dem Autoren Dörnenburg eher um den Umstand geht, dass es keinen Nachweis für die Sitchins Ausbildung als „anerkannten Altertumsforscher“ etc. geht, schreibt er etwas Interessantes:

Sitchin, so ergaben meine Nachforschungen, war zwischen Herbst 1938 und Frühjahr 1941 an der LSE eingeschrieben. In diesen knapp 3 Jahren kann man an der Schule den ersten ‚undergraduate degree‘ machen, den Bachelor. Dieser Abschluss ist der unterste mögliche anerkannte akademische Abschluss, bis zum englischen ‚Diploma‘ dauerte s noch eine ganze Weile.“

Am 11. Juli 1920 wurde Sitchin in Baku, Aserbaidschan (Sowjetunion), geboren und war damit im Herbst 1938 gerade 18 Jahre jung. Rund drei bescheidene Jahre verbrachte er an der Elite-Schmiede und verließ sie nach Dörnenburg im Frühjahr 1941. Also mit jungen 20 Jahren. War Sitchin da schon einer ausgesuchter Lügner für die geheimen Machteliten, mit denen er nach vielen Aussagen dort in Kontakt kam?

Wenn dem so ist: Warum hat er sein erstes Buch „Der zwölfte Planet“ mit seinen Ideen rund um Nibiru und die Aliens namens Anunnaki erst 1976 in den USA veröffentlicht – 35 Jahre später?

Reptiloide Aliens wollen/haben die Weltherrschaft

Die weiter oben aufgezählten 10 Punkte, was Sitchin so alles nach den „neuen Kritikern“ so sein soll, sind noch in ganz anderer Hinsicht spannend: Wenn er schon den dunklen Mächten à la Illuminaten & Co. angehört haben soll, so stand er sicher auch selber mit Außerirdischen in Verbindung.

Oder war er vielleicht selber einer?

Überaus beliebt ist es in der Welt der Verschwörungen die Führer der Erde sowie diverse Geheimbünde als Teil einer gigantischen Manipulation zwischen Aliens und Menschen anzusehen. Einige dieser Personen dieser Eliten sind sogar angeblich selber Aliens, die ihre äußere Erscheinungsform verändern können. Diese Außerirdischen werden oftmals genannt und waren auf diesem Blog bereits dann und wann mal Thema.

Kompakt gesagt sind diese satanische oder teuflische Außerirdische in Form von humanoiden Reptilien, die die Erde unterwandern. Hand in Hand mit eben den Eliten unserer Welt, von denen einige selber solche Reptilien-Aliens sind, ziehen sie hinter den Kulissen die Fäden der Macht.In Wahrheit sehen diese Außerirdischen wie eine Mischung aus Dinosaurier bzw. Echse und dem Homo sapiens aus, haben Schuppen und klassische Reptilien-Augen.

Allerdings sehen wir das meistens nicht, da sie ihr Erscheinungsbild verändern können und so von uns normalen Menschen nicht erkannt werden. Jedoch sollen ihre unheimlichen Reptilien-Augen sogar auf einigen – meist qualitativ minderwertigen – Video-Aufnahmen bei YouTube bei verschiedenen Führern zu erkennen sein. Beispielsweise diversen internationalen Politikern, Wirtschaftsbossen, Prominenten oder auch US-Präsidenten.

Vielfach wird hier von Gedankenmanipulation gesprochen, die diese Reptiloide ausüben können. Deshalb kann sie unser Gehirn nichts als das erkennen, was sie sind. Ihre wahre Identität und Herkunft bleibt so der Menschheit verborgen. Wer hier jetzt an den Science-Fiction-Film „Sie leben“ (1988) von John Carpenter aus der Traumfabrik Hollywood denkt, liegt da gar nicht so falsch. So kann man sich das in Etwa vorstellen – nur, dass die Anhänger dieser Alien-Echsen-Spekulation das Thema Reptiloide und Weltverschwörung überaus ernst nehmen.

Sitchin … der außerirdische „Gestaltwandler“

Schon lange wird in diesem Zusammenhang mit den Echten-Wesen gemunkelt, dass auch Zecharia Sitchin persönlich einer dieser bösen Außerirdischen war. Auch er war ein „Formwandler“ und erschien nur uns wie ein ganz normaler Mensch und Autor der Prä-Astronautik.

Auslöser für diese bizarre Vermutung ist ein Interview mit einer gewissen Arizona Wilder, das David Icke führte. Icke wiederum ist jener Autor, der die Ideen einer Weltverschwörung von Menschen und außerirdischen Reptilien-Aliens in seine Bücher populär machte. Ein Autor, der innerhalb der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik mehr als umstritten ist und der von den meisten „Prä-Astronautikern“ aufgrund seiner Spekulationen auch abgelehnt wird (z. B. HIER).

Bei seiner Spurensuche nach diesen Reptilien-Aliens oder „Reptos“ traf sich Icke zum Video-Interview mit genau dieser Arizona Wilder, von der es heißt, sie sei eine ….

… ehemalige Hohepriesterin der satanischen Blutopferrituale der Elite, eine Insiderin insofern, als dass sie der ‚Hoch-Prominenz‘ zur Verfügung zu stehen hatte. Sie war dort, wo Fremde sonst niemals hinkommen, wo die Elite der Machthaber, die von Wesenheiten aus der vierten Dichte besetzt und überschattet werden, ihre grausamen Rituale durchführen.

Als Ex-Hohenpriesterin und Insiderin erzählte sie David Icke in dem besagten Interview, dass sie bei einem solchen blutigen Treffen der Eliten und Aliens auch Zecharia Sitchin gesehen habe. Bei dieser Gelegenheit offenbarte er sich als Gestaltwandler und zeigte somit der Hohepriesterin Wilder sein wahres und nicht menschliches Ich.

Arizona Wilder „bestätigte“ Icke in dem Interview auch, dass Sitchin ganz im Sinne der Illuminaten und Reptilien-Aliens desinformieren soll, da es seine Aufgabe als Prä-Astronautik-Autor sei. Waren dem Nibiru-Erfinder irgendwelche Personen bei seiner Arbeit hinderlich, so Wilder weiter, habe er diese durch seine guten Beziehungen dogar einfach beiseite schaffen lassen …

„Whistleblower“ Corey Goode

Ein Whistleblower (im deutschen Sprachraum zunehmend auch ‚Hinweisgeber‘, ‚Enthüller‘ oder ‚Skandalaufdecker‘), ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt.

So erklärt kurz und knapp das Online-Lexikon Wikipedia treffend die schon lange arg strapazierte Bezeichnung „Whistleblower“. Nachdem beispielsweise brisantes Material über die USA oder auch den Vatikan von solchen Enthüllern an die Öffentlichkeit gebracht wurden, sprießen überall Whistleblower zu allen möglichen Themen aus dem Boden. Vor allem natürlich wieder aus dem digitalen Boden des Internet, denn durch kein anderes Medium der Welt verbreiten sich Informationen schneller. Egal ob wahr oder unwahr.

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Ein solcher Whistleblower möchte auch Corey Goode gern sein, der über die Online-Interview-Serie „Cosmic Disclosure“ von David Wilcock in zahlreichen Videos-Interviews sein angebliches Geheimwissen preis gibt. Goode erzählt in den Videos mit Wilcock über Mars-Basen, Mond-Stationen und Bergbau auf dem Mond, Leben im Inneren der Erde, Raumfahrt- und Alien-Verschwörungen und vieles mehr. Alles, so der „Whistleblower“, sei wahr und zu seinem großen Teil von ihm persönlich und real selber erlebt.

Bei einer seiner Reisen zu der fremden Zivilisation im Erdinneren sprach Goode mit den Wesen dort auch über Zecharia Sitchin. Anlass war sein Besuch der „Bibliothek der Innererde“, in der der „Geheimnisträger“ Goode unter anderem Bücher von Zecharia Sitchin gesehen haben will. In dem Interview heißt es zum Beispiel über seinen Trip in die Bibliothek der hohlen Erde:

Goode : Nun, wir hielten an einer Stelle mit einem Haufen Bücher über das Thema alte Aliens.

Wilcock : Sahst du Bücher, die du von der Erdoberfläche her wieder erkanntest?

Goode : Ja.

Wilcock : Kannst du uns einige Beispiele nennen?

Goode : O ja, Zecharia Sitchins Bücher.

Natürlich fanden sich auch Bücher von Erich von Däniken in dieser Bibliothek. Und auch das Internet würden die Super-Wesen im Erdinneren „sorgfältig verfolgen“. Von Goode auf die Bücher von Sitchin angesprochen, soll dann das Wesen aus dem Erdinneren den Autor als Lügner bezeichnet haben. Goode dazu:

Und sie fuhr fort damit über alle diese Informationen zu sprechen, und sagte, auf Zecharia Sitchins Bücher zeigend, dass die ganzen Informationen darin weitgehend erfunden seien. (…)

Ich konnte das nicht bestreiten, wie soll man das auch tun, also hörte ich einfach zu. Und sie fuhr fort, dass es eine geheime Gesellschaft gebe, die diese Geschichte herausgebracht habe, sehr clever ausgedacht, um eine elitäre Religion zu bilden – eine elitäre Religion der Erdoberfläche auszuwählen und sie in die esoterische Community hineinzutragen.

Egal ob außerirdisch, innerirdisch, oberirdisch oder alles zusammen: Alle gegen Sitchin scheint inzwischen das Motto zu sein. „Sitchin ist nur der Frontmann eines Schreiberteams“ von Desinformanten, so David Wilcock in seinem Gespräch mit „Whistleblower“ Corey Goode.

Alles und jeder gegen Zecharia Sitchin!

Die Verschwörungstheorien über Reptilien-Aliens, Machteliten, Hohlwelt, Illuminaten oder schlicht der Neuen Weltordnung vermischen sich. Die Grenzen sind fließend und jeder Anhänger kocht sich sein eigenes Süppchen aus diesen Zutaten zusammen. Nun ist also auch Zecharia Sitchin als einer der bekanntesten Autoren der Ancient Aliens-Idee Teil dieses Verschwörungs-Süppchen geworden.

Vor allem „Cosmic Disclosure“ von David Wilcock kocht hier mit großer Hitze mit, was ein Blick auf die Themen seiner bisher 146 Folgen zeigt. Seine kostenpflichtige Video-Reihe liegt übrigens auf der Online-Plattform „Gaia“. Diese war/ist mit ihren dortigen Videos und Berichten auch für die große Verbreitung der Geschichten von der in Peru gefunden „Alien-Hand“ und „Alien-Mumien“ verantwortlich. Darüber hatte ich beispielsweise HIER, HIER, HIER und HIER berichtet.

Wie soll man als überzeugte Prä-Astronautiker, Grenzwissenschaftler und Mystery-Jäger solche wirren und bizarren Behauptungen begegnen? Dass Sitchin ein Desinformant war, er mit okkulten Mächten kooperierte oder satanische Irrlehren rund um Astronautengötter und UFOs verbreitete, kenne auch andere als Vorwürfe der „Kritiker“. Natürlich auch ich.

Leider allerdings kopieren User der Sozialen Netzwerke diese Behauptungen gegenüber Sitchin immer mal wieder gerne. Drückt man Sitchin (oder anderen) den Stempel „Desinformant“ oder „bezahlter XY“ auf, ist es einfach, sich nicht damit befassen zu müssen. Bequem, ganz im Sinne der modernen Faulheit, kann man so sagen: „Ach, alles Lüge. Muss ich nicht lesen.“ Und schon das Thema Sitchin vom Tisch.

Nur ist das falsch.

Ich selber hielt früher sehr viel von Sitchins Spekulationen und scheinbar unfassbaren Erkenntnissen zu den Göttern der Vorzeit. Heute halte ich fast alles in seinen Büchern für puren Unsinn und von ihm ausgedacht. Im eingangs erwähnten Buch „Die Akte 2012“ ist sauber und umfangreich aufgezeigt, was von Nibiru und den dortigen Außerirdischen sachlich zu halten ist: Nichts.

Gleichzeit aber habe ich in meinem Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ 2015 klar belegen können, dass eine Reihe von Sitchins Grundideen und Kernaussagen eben doch wahr sind. Wahr in der Hinsicht, dass diese Überlieferungen, Texte usw. existieren und von diesen Astronautengöttern auch wirklich berichten. Das heißt, wenn man die Anunnaki und andere Wesen der Mythologie als solche Aliens ansieht und nicht als imaginäre Phantasiewesen unserer Vorfahren.

Durch Quellenmaterial, das nicht aus einer prä-astronautischen Quelle oder sogar von Sitchin selber „übersetzt“ wurde, habe ich das sehr deutlich dargelegt (s. a. das YouTube-Video HIER).

Warum also soll Zecharia Sitchin ab 1976 mit seinem Erstlingswerk ein von dunklen Geheimbünden wie den Freimaurern bezahlter Desinformant gewesen sein? Diese geheimen Eliten, Aliens oder Strippenzieher der Macht sollten doch wissen, dass Sitchins Arbeiten eines Tages vollkommen „zerlegt“ werden, wie es in den 1990er Jahren begann. Falschinformationen in seinen zahllosen Büchern kamen und kommen eben letztlich doch ans Licht. Kann man diese überprüfen, wird es auch jemand machen. Und so war und ist es ja auch!

Und damit sind wir bei einem Kernproblem dieser „Verschwörungs-Kritiker“

1976, das Jahr, in dem wir desinformieren werden

Zecharia Sitchin, Erich von Däniken und Lars A. Fischinger … alle drei verbreiten Falschinformationen, sind Desinformanten, bezahlte Schreiberlinge irgendwelcher Organisationen, gehören dunklen Logen und Gesellschaften an usw. Das höre und lese gerade ich selber vor allem über mich immer wieder. Nichts als dummes Zeug, der daher kommt, dass ich online persönlich sehr stark aktiv und vertreten bin. Gepaart mit der Bequemlichkeit, Fakten zu prüfen.

Von Däniken, als der Prä-Astronautiker schlechthin, ist im Netz persönlich nicht vertreten. Er mag das Internet sogar nicht mal, wie er immer wieder gerne in Interviews etc. betont. EvD hat vor rund 50 Jahren seinen Weg als desinformierender Autor der Eliten nach Meinung dieser „Kritiker“ durch seine Bücher begonnen. Welche Mühe es ihm damals kostete für sein erstes Buch 1968 einen Verlag zu finden, wie winzig seine erste Auflage war und wie viel Dutzend Absagen er zuvor bekam, das wird dabei gerne vergessen.

Erst nach dem Welterfolg von „Erinnerungen an die Zukunft“ wurde von Däniken der berühmte Autor mit weit über 60 Millionen verkauften Exemplaren.

Hätte von Däniken damals im Auftrag irgendwelcher geheimem elitären Gruppe gehandelt, warum halfen diese mächtigen Hintermänner ihm nicht bei der Suche nach einem Verlag? Der „ECON“ Verlag war damals ein eher kleiner Verlag und „Erinnerungen an die Zukunft“ erschien dort im Februar 1968 in einer winzigen Auflage von einigen hundert Exemplaren. Baut man so einen Schreiber auf,  der die Menschheit in die irre führen soll? Eher weniger.

Und Anunnaki-Autor Sitchin?

Weiter oben zitierte ich, dass die Illuminaten „in dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen (…) die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten“. Das war dann 1976, als „Der zwölfte Planet“ von Sitchin erschien und bis heute ein erfolgreicher Titel der Prä-Astronautik ist. Rund 35 Jahre nach verlassen der Elite-Schmiede „London School of Economics“ begann also Sitchin seinen Auftrag als bezahlter Schreiberling und Manipulator nach diesen und ähnlichen Aussagen über ihn.

Bei erscheinen seines ersten Buches war der 1920 geborene Nibriu-Erfinder etwa 56 Jahre alt. Für einen Desinformanten im Auftrag von dunklen Welteliten, die er 35 Jahren zuvor auf der LSE kennen lernte, ein schon erstaunliches Alter. Warum erst 1976 und dann 1979 in Deutschland? Darüber geben die ersten Bücher von Sitchin selber Auskunft, in deren Werbe- und Rückentexten es oftmals heißt:

Sein Buch ist das Resultat von mehr als 30 Jahren Studiums alter Schriften (…).

Nach jahrzehntelangen, mühevollen Forschungen gibt der Altertumsforscher (…).

Das Produkt von 30 Jahren intensiven Forschungen.“

Damit soll suggeriert werden, dass Sitchin 30 Jahre oder mehr an seinem ersten Buch gearbeitet hat. Über drei Jahrzehnte studierte er folgerichtig alte Überlieferungen und Texte und ersann letztlich dadurch seinen Spekulation über den Planeten Nibiru und den dortigen Anunnaki. So konnte seine Karriere für die dunkle Seite der Macht beginnen.

Hier stimmt was nicht!

30 Jahre oder mehr würde zeitlich ausgezeichnet zwischen dem Verlassen der LSE und der Veröffentlichung von „Der zwölfte Planet“ 1976 in New York  passen. Passt es aber nicht. Sitchin selber zog im Jahr 1952 nach New York, der Hauptstadt der us-amerikanischen Verlage. Zuvor war er Journalist in Palästina/Israerl tätig und von seinen Arbeiten um Astronauten aus dem All war noch keine Spur zu sehen.

Wieso sollte Sitchin als geheimer Falschinformierer drei Jahrzehnte die Texte der Sumerer oder allgemein der Völker des Nahen Ostens „studieren“ und „erforschen“ wenn er doch Teil der manipulativen Weltmächte gewesen sein soll? Immerhin ist es es ja gerade das „geheime Wissen“ und allgemein der Zugang zu allerlei „Geheimnissen“, die eben diese verschworenen Illuminaten & Co. besitzen sollen. Das macht sie ja angeblich so mächtig.

Man kann nicht ernsthaft annehmen, dass Zecharia Sitchin und seine Hintermänner (ob irdisch oder außerirdisch) von der LSW 30 Jahren an seinem Buch mit den angeblichen Desinformationen gearbeitet haben! Des weiteren haben die Skeptiker und Kritiker seiner Thesen, gerade aus dem Bereich Altertumsforschung des Nahen Ostens und der Astronomie bzg. Nibiru eigentlich ein ganz leichtes Spiel, ihn zu widerlegen.

Und das nach 30 Jahren Arbeit mit Hilfe und für die Neue Weltordnung und die Verschwörer gegen die Menschheit? Das nenne ich mehr als schlampige Arbeit der dunklen Eliten.

Hier lohnt sich auch ein genauer Blick auf das Jahr 1976 und der Erstveröffentlichung von „The 12th Planet“ in den USA. Heute kennt jeder Prä-Astronautiker der Buch „Der zwölfte Planet“. Zum Beispiel die Ausgaben des KOPP-Verlages oder zuvor bei „Droemer Knaur“ oder „Ullstein“ sowie eventuell auch die englische Ausgaben von „Harper“ bzw. „Avon“ aus New York. „HarperCollins Publishers“ ist sogar der zweitgrößte Verlag der Welt und damit eine erste Adresse für Autoren.

Pleite trotz Hilfe der Illuminaten?

Kaum bekannt ist aber, dass Sitchin sein „The 12th Planet“ 1976 ganz woanders veröffentlichte, bevor es durch Lizenzen und Taschenbücher bei anderen US-Verlagen bekannt wurde. Zuerst erschien es im damals noch recht jungen Verlag „Stein and Day“ in New York, der 1962 von Sol Stein und seiner Frau Patricia Day gegründet wurde. 1989 ging „Stein and Day“ jedoch pleite.

1962 erschien in diesem Verlag das erste Buch mit dem Titel „America America“ von Elia Kazans, da später verfilmt wurde. In Deutschland kam der Roman als „Die Unbezwingbaren“ 1964 in die Kinos und erhielt eine Reihe von Auszeichnungen inklusive einen Oscar. Ein riesen Erfolg, dem sich weitere Erfolgsbücher bei „Stein and Day“ anschlossen und so ein thematisch überaus breit gestreutes Buchprogramm erhaben.

Beispielsweise erschien dort im selben Jahr wie Sitchin sein Erstling das Buch „My Story“ der Hollywood-Legende Marilyn Monroe. Ein weiteres Beispiel dieses bunten Verlagsprogramms ist das Buch „Backstage Passes: Rock ‚N‘ Roll Life in the Sixties“, das ein Jahr später von Musiklegende Al Kooper erschien. Kooper ist Musikproduzent und Musiker, der mit bekannten Musikgrößen wie „Jimi Hendrix“, den „Rolling Stones“ oder „The Who“ zusammenarbeitete.

Der Erfolg des Verlages kam aber nicht aus dem Nichts bzw. aus dunklen Kanälen: Day und Stein arbeiteten Tag und Nacht an Werbemaßnahmen für ihre Bücher, um sie so weithin bekannt zu machen. Allein an dem Buch „The Arrangement“ (1967) von Kazan arbeiten sie und Sol Stein fünf Monate ohne Unterbrechung, so die „New York Times“ am 12. März 1969.

Ebenfalls die „New York Times“ berichtete am 8. Januar 2010 nach einem Treffen und Interview über Sitchin seinen Erfolg ab 1976. Corey Kilgannon traf sich für diesen NYT-Artikel mit Sitchin in seiner Wohnung in New York und schrieb auch über den Werdegang des Nibiru-Autors. So heißt es etwa:

Sitchin studierte Wirtschaftswissenschaften in London und arbeitete als Journalist und Redakteur in Israel, bevor er 1952 nach New York zog. Hier war er leitender Angestellter bei einer Reederei und mit seiner 66 Jahre alten Frau (sie starb 2007), hat zwei Töchter großgezogen.“

Als Wirtschaftswissenschaften und Mitarbeiter einer Reederei, der in seiner Freizeit als Autodidakt „seine“ alten Überlieferungen studiert haben will, war Sitchin also alles andere als ein Prominenter, wie andere Autoren des Verlages „Stein and Day“. Er blieb, soweit ich weiß, in diesem Verlag auch der einzige Autor solcher Themen. Obwohl 1976 das Interesse an der Prä-Astronautik durch Erich von Däniken seine Weltbesteller fraglos auf dem Höhepunkt war. Auch und vor allem in den USA.

In den Vereinigen Staaten waren die Bücher von Dänikens und seine Vorträge wahre „Abräumer“. Doch die Bücher von EvD, der ja angeblich auch ein Desinformant der dunklen Weltverschwörer ist, erschienen während dieses Boom in einem anderen US-Verlag, als später Sitchins „12. Planet“.

Warum? Konnten die Illuminaten, Freimaurer oder Reptilien-Aliens hier in den USA keinen Einfluss nehmen? Offensichtlich hilflos waren Sitchins Hintermänner auch bei der Pleite des Verlages „Stein and Day“ 1989, der ein Jahr zuvor seine (älteren) Bücher aufgrund des Konkurses verkaufen musste.

Diese umfangreiche Darstellung von verschiedenen Hintergründen rund um das erste Buch von Zecharia Sitchin (und auch von Däniken) klingt alles andere als eine weltweite Verschwörung, die hinter ihm steckt(e).

Desinformant der Apokalypse

Jene Verschwörungstheoretiker, die Sitchin in die Schublade eines miesen Handlangers von Dunkelmännern schieben wollen, haben noch ein weiteres „Argument“: Den thematischen Inhalt seiner Bücher.

Sinngemäß behaupten diese, dass Sitchin Angst vor einem Ende der Welt in die UFO- und Alien-Szene der 1970er schleusen sollte. Bis zu seinem Tode 2010 habe er das auch angeblich erfolgreich mit seinen vielen Büchern getan. Damit war die Mission der Unterwanderung der UFO-Fans und -Interessierten erfolgreich unterwandert und von seinen Ideen infiltriert.

Solche Behauptungen sind aus mehreren Gründen ebenfalls Unfug. Auch wenn es Tatsache ist, dass Sitchin seit 1976 in praktisch allen seiner Büchern über Katastrophen und Apokalypsen schrieb, die sein Planet Nibiru ausgelöst haben soll. Zum Beispiel sie bekannte Sintflut, die von der Anziehungskraft des Nibiru bei der Annäherung an unseren Planeten ausgelöst worden sein soll. Alle 3.600 Jahre ist das der Fall, wie zu Beginn geschrieben. In allen Büchern von Sitchin finden sich zahllose Wiederholungen dieser Spekulationen von ihm dazu.

Nur hat er niemals behauptet, dass es bald soweit sein wird.

Genau das Gegenteil war der Fall. Sitchin hat schon in „Der zwölfte Planet“ durchaus für jeden ersichtlich geschrieben, wann sein Planet wieder in Erdnähe kommen soll. Diese „Nähe“ liegt noch Jahrhunderte in der Zukunft und ist relativ, da er uns nicht näher als der Mars kommen würde. Hier verweise ich nochmals auf das Buch „Die Akte 2012“, in dem auch das detailliert beleuchtet wurde.

Alle „Nibiru-Apokalyptiker“, die sehr oft – praktisch jährlich – sogar einen Zusammenstoß der Erde mit Nibiru erwarten, reden nur Unsinn, der sich vollkommen abseits von Sitchins Aussagen bewegt. Das gilt übrigens auch für die Anunnaki an sich.

Aber wie soll ein arrangierter Desinformant, der im Auftrag die Alien-UFO-Gemeinde unterwandern soll, diese Szene teuflisch und apokalyptisch verängstigen – wenn doch seine Weltuntergänge Jahrtausende zurück bzw. Jahrhunderte vor uns liegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ernsthaft Illuminaten und Echsen-Aliens sowie die geheime Weltregierung von Verschwörern gegen die Menschheit angenommen haben, dass in Jahrhunderten Sitchins Ideen noch ernst genommen werden.

Den Geheimgesellschaften sollte klar sein, dass Jahrhunderte nach Sitchins Büchern diese von allen möglichen Seiten widerlegt wurden.

Wozu die Anunnaki vom Nibiru?

Dazu kommt noch, dass seit Beginn des UFO-Zeitalters unzählige Bücher und Spielfilme über Außerirdische in fliegenden Untertassen veröffentlicht wurden. Jene Personen, die angeblich mit diesen Aliens in Kontakt stehen („Kontaktler“ genannt) überfluteten jahrzehntelang den Buchmarkt mit ihren phantastischen Geschichten von Kontakten mit Außerirdischen. Kernaussage praktisch aller dieser Veröffentlichung waren Warnungen der angeblichen Aliens vor einer – Apokalypse.

Das heißt, dass schon über Jahrzehnte hinweg die UFO-Alien-Gemeinde mit solchen apokalyptischen Ängsten von diesen Kontaktlern gefüttert wurde. Immerhin, so behaupteten es diese Autoren, stünden sie in Verbindung mit den Aliens, die immer wieder die Menschheit vor ihrem Untergang etc. warnten. Angst vor dem Weltuntergang war in diesen UFO-Büchern allgegenwärtig. In den Kinos ebenso, die damals wie heute Ängste vor den Fremden aus dem All in ihren UFOs unter die Massen bringen.

Da bedurfte es in den 1970gern keinen Sitchin mit seinen Anunnaki vom Nibiru. Der UFO-Buchmarkt und die Kinos waren voll mit apokalyptischen Ängsten.

Hier reiht sich noch ein weiteres „Problem“ ein: Die Behauptung, dass Sitchin seine Werke von den wahren Aliens und UFOs durch Falschaussagen ablenken sollen. Auch dieses „Argument“ ist absurd, sehr sogar. Wer die unzählige Literatur zu UFOs und Astronautengöttern von den 1950er Jahren über die Boomzeiten in den 70er und 80er und 90ger bis heute kennt, wird das wissen.

Seit über 50 Jahren haben die Autoren dieser Veröffentlichungen unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Natürlich gibt es eine Vielzahl immer wiederkehrender Themen, aber jeder kocht seine eigenen Thesen-Süppchen zusammen. Schon in den 1970er Jahren, als Sitchin auf dem Markt erschien, war von einheitlichen oder sogar „wahren Aliens“ überhaupt keine Rede. Hinzu kommt, dass Sitchin überhaupt kein UFO-Autor war, sondern seine Außerirdischen in der Vergangenheit agierten.

Sitchin war eben ein Autor der Raumfahrt der Antike, der erst in späteren Büchern ein wenig auf das Thema UFOs einging. Wie Erich von Däniken vor ihm (der später dann auch UFOs zum Thema machte). Von Däniken, und das ist vielleicht ganz interessant, hat Sitchin in seinen Büchern übrigens nie als Quelle verwandt oder ihn genauer genannt. Obwohl 1976 längst die ganze Welt von ihm sprach und Sitchin inhaltlich mit seinen Astronautengöttern das gleich Thema hatte …

Wovon sollte Sitchin also im Auftrag von wem auch immer ablenken, wenn tausende Autoren in all den Jahrzehnten vor und nach seinem Erstling praktisch schrieben, was sie wollen?

Waren und sind alle auserwählte Desinformanten? Wohl kaum.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Talk mit Erich von Däniken im Schweizer TV: „Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?“

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TV-Talk mit Erich von Däniken im Schweizer Fernsehen (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)
Ein lohnender TV-Talk mit Erich von Däniken im Fernsehen (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)

Erich von Däniken als Urgestein der Prä-Astronautik wird in den letzten Jahren immer wieder mit den Bereich der Verschwörungstheorien in Zusammenhang gebracht. Seine Ideen rund um die Astronautengötter aus dem Kosmos gelten hier und da deshalb immer häufiger als Verschwörungstheorien. Genau dazu hat jüngst der TV-Sender SRF (Schweiz) ein überaus interessantes Video der Talksendung „Schawinski“ mit von Däniken online gestellt. Ein TV-Talk mit EvD, in dem es auch und vor allem über teils absurde Verschwörungen  geht und dass sich jeder Mystery- und Däniken-Fan unbedingt ansehen sollte. Warum erfahrt Ihr wie immer hier.

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Offiziell: Neuseelands Premier John Key bestätigt, dass er kein Alien-Reptiloid sondern ein echter Mensch ist. Auch die Menschheit wolle er nicht versklaven!

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Offiziell: Neuseelands Premier John Key ist kein Alien-Reptoid (Bilder: WikiCommons / gemeinfrei)
Offiziell: Neuseelands Premier John Key ist nicht im Geheimen ein außerirdisches Reptil (Bilder: WikiCommons / gemeinfrei)

Es klingt schon verrückt, ist es aber nicht, da eine Reihe Mystery-Interessierte glauben, dass Alien-Reptiloide heimlich die Fäden der Welt in ihren Händen hanteln. Diese Außerirdischen seine so eine Art Mischung aus Mensch und Reptil und geistern als „Reptiloid“ schon seit geraumer Zeit durch die Grenzwissenschaft. Aufgrund des Informationsfreiheitsgesetz von Neuseeland nahm auch der dortige Premier Stellung zu der Anfrage von Anfang 2014, ob er in Wahrheit einer dieser Alien-Reptiloide sei …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kuriose News gibt es im Internet jeden Tag. So auch eine etwa ältere Meldung über den neuseeländischen Premier John Key, der auf Nachfrage offiziell bestätigt hat, dass er ein echter Mensch sei.

Grund war eine (humorvolle) Anfrage an den Politiker unter Berufung auf das dortige Gesetz zur Informationsfreiheit der Bürger („Official Information Act“). In dieser Anfrage wollte der besorgte Neuseeländer Shane Warbrooke von Key wissen, ob er tatsächlich ein echter Erdenmensch ist, oder aber ein außerirdisches Reptil-Wesen. Und wenn ja, ob er die Menschheit versklaven will. Ein Alien-Reptiloid also, das seine Gestalt ändern kann und über die der Autor David Icke in seinen Veröffentlichungen berichtet, so die Anfrage.

Diese außerirdischen Reptilien sollen nach Icke tatsächlich existieren und in wichtigen Positionen in Wirtschaft und Politik verborgen agieren. Übrigens laut diversen Webseiten auch unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel. US-Präsident Barack Obama so oder so …

Zur Beantwortung der Anfrage hatte Key laut Gesetz 20 Tage Zeit. Transparenz ist alles! Doch Premier John Key verneinte in seiner offiziellen Antwort. Weder will er die Menschheit versklaven noch sei er ein Alien-Reptilienwesen, dass sich nur mit einem menschlichen Körper tarne. In meinem „Netz-Fundstück“ heißt es dazu:

Zur näheren Begründung führte er (John Key, Anm. L.A.F.) aus:

Er habe sowohl mit einem Arzt als auch mit einem Veterinärmediziner Rücksprache gehalten. Beide hätten bestätigt, dass er nicht insgeheim einer Alienrasse angehöre. So weit er den Sachverhalt also ermitteln könne, müsse er die Frage verneinen. Der Antragsteller akzeptierte diese Antwort. Diese Anfrage sei auch nicht so ernst gemeint gewesen wie seine Anfragen zu UFOs, sie habe vielmehr seinen Erwartungen entsprochen.

John Key selber führte aus:

Also ich bin sicher kein Reptil. Ich war noch nie in einem Raumschiff, noch nie im Weltraum und meine Zunge ist auch nicht übermäßig lang.“

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Der Riese von Winnemucca: Angeblich war er über 3,30 Meter groß – Spannende Hintergründe einer Zeitungsmeldung! (+ Videos)

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Der gefundene Riese von Winnemucca: Angeblich war er über 3,30 Meter groß! (Bilder: gemeinfrei [Schädel: Symbolbild] / Montage: Fischinger-Online)
Der gefundene Riese von Winnemucca: Angeblich war er über 3,30 Meter groß! (Bilder: gemeinfrei [Schädel: Symbolbild] / Montage: Fischinger-Online)

Vor fast 120 Jahren erfuhren die Leser einer australischen Zeitung, dass nahe eines Ortes namens Winnemucca in den USA zufällig die sterblichen Überreste eines 3,35 Meter großen Menschen gefunden wurden. Einem wahrlichen Riesen, wie es die knappe Zeitungsmeldung behauptete. Dahinter jedoch verbirgt sich weit mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat, und wie Ihr es hier erfahrt.


Skelett eines Riesen gefunden

Am 24. Februar 1904 werden die Leser der Zeitung „The Goulburn Herald“ in Australien sicherlich gestaunt haben. Denn auf Seite 4 der Zeitung erfuhren sie in einer kleinen Meldung von einem „riesigen Skelett„, dass in Nevada, USA, von Arbeitern zufällig metertief in der Erde entdeckt worden sein soll.

In der Meldung hieß es weiter, dass ein Dr. Samuels die in fast 4 Metern Tiefe gefundenen Knochen untersuchte, der sie daraufhin einem Mann von „annähernd 11 Fuß“ Größe zuordnete. Damit wäre das Individuum rund 3,35 Meter groß gewesen und zweifellos ein Riese! Einer jener Titanen der Vorzeit, von denen schon das Alte Testament kündet.

Solche frühen Zeitungsmeldungen sind überaus zahlreich und wurden hier auf Mystery Files bereits mehrfach thematisiert. In Blog-Artikeln und YouTube-Videos. Denn in der Vergangenheit sollen diesen Berichten nach unzählige Spuren von Riesen entdeckt worden sein, die bis heute für Spekulationen sorgen. Unter „alternativen Historikern“ ebenso wie in den Reihen der Prä-Astronautiker.

Und derartige Berichte, Spuren oder Funde mutmaßlicher Knochen und archäologischer Relikte von einstigen Riesen gibt es weltweit, wie HIER umfangreich dargelegt und berichtet. Handfeste Beweise fehlen jedoch bis heute. Vielfach wird deshalb vermutet, dass diese Skelette und Knochen von Riesen in diversen Instituten und Museen in dunklen Archiven verschwanden. Wahrscheinlich auch nicht ganz zu unrecht.

Doch hinter der kurzen Meldung im australischen „Goulburn Herald“ verbirgt sich eine spannende wie auch seltsame Geschichte.

Ein 3,35 Meter großer Riese

Die australische Zeitung hatte sich den Bericht nicht ausgedacht, sondern aus den USA übernommen und in Kurzform selber publiziert. Denn ursprünglich erschien diese Meldung am 15. Januar 1904 auf Seite 6 der „The Evening News“ aus den USA. Unter der Überschrift „Knochen eines Riesen werden ausgegraben“ schrieb die kalifornische Zeitung damals folgendes:

Arbeiter, die mit dem Ausgraben von Kies beauftragt sind, haben in einer Tiefe von 12 Fuß (etwa 3,66 Meter, Anm. LAF) eine Menge Knochen freigelegt, die einst Teile des Skeletts eines gigantischen menschlichen Wesens waren.

Joseph Rougon, der die Arbeit leitete, untersuchte die Knochen und befand direkt, dass sie zu einem Mann oder einer Frau gehörten. Sie wurden zu Dr. Samuels gebracht, der sie sorgfältig untersuchte und die Knochen für diejenigen eines Mannes erklärte, der eine Größe von annähernd 11 Fuß (etwa 3,35 Meter, Anm. LAF) gehabt haben muss.

Die Mittelhandknochen messen 4,5 Inches (11,43 Zentimeter, Anm. LAF) in der Länge und haben große Proportionen. Ein Teil der Ulna (Arm-Elle, Anm. LAF) wurde gefunden, die in vollständigem Zustand zwischen siebzehn und achtzehn Inches (rund 43 und 46 Zentimeter, Anm. LAF) in der Länge messen würde. Nach dem restlichen Teil des Skeletts wird gesucht.

Eine mehr als kuriose Story, könnte man meinen. Und doch reiht sie sich nahtlos in die unzähligen Berichte über Riesen-Funde ein, über die frühere Zeitungen und Magazine immer wieder berichteten. Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert waren solchen Meldungen alles andere als ungewöhnlich. Und praktisch immer verschwanden die Funde „in dunklen Kanälen“. Was übrigens, wie in diesem Mystery Files-Video HIER in einem Beispiel gezeigt, auch in unseren Breiten geschehen sein soll (1. Video unten).

Die Riesen der „Lovelock Cave“

Der angebliche Fund bei dem Ort Winnemucca in Nevada ist aber in vielerlei Hinsicht interessant. Nicht nur deshalb, da Kalifornien, wo die Zeitung „The Evening News“ in San José erschien, in unmittelbarer Nachbarschaft liegt. Die kleine Ortschaft Winnemucca selber liegt nur rund 120 Kilometer nordöstlich der „Lovelock Cave“ nördlich von Stillwater.

Genau diese Höhle sorgte schon seit über 100 Jahren für Spekulationen um die zahlreichen archäologischen Funde, die in ihr gemacht wurden. Zehntausende Artefakte, die von Tierknochen bis Kunstwerken von Menschheit reichen, die hier vor tausenden von Jahren lebten. Besonders spannend sind hier allerdings jene Funde, die von etablierten Archäologen abgelehnt werden. Denn seit 1911 die Arbeiter David Pugh und James H. Hart dort Reste von Riesen entdeckt haben wollen, steht diese Höhle im Fokus all jener, die nach den Titanen der Vorzeit fahnden.

Trotz mehr als erstaunlicher Funde, die von einem gigantischen, für normal große Menschen nicht nutzbaren Korn-Mahlstein, über einen rund 60 Zentimeter riesigen Mokassin bis zu Skeletten von Riesen reichen, wollen etabliert Archäologen von diesen nichts wissen. Obwohl unter anderem Dr. Eugene M. Hattori, Kurator für Anthropologie des „Nevada State Museum“, schon 2010 bestätige, dass es diese Knochen und Skelette gab (mehr HIER).

Auch der weltbekannte Kryptozoologe und Autor Karl P. Shuker dokumentierte schon 1996 in seinem Standartwerk „The Unexplained“ den zerstörerischen und ablehnenden Umgang der anerkannten Forschung rund um die Funde aus der „Lovelock Cave“. Selbst im „Nevada State Journal“ war 1952 (3. August) und 1953 (22. Februar) zu lesen, dass im „Nevada Historical Society’s Museum“ in Reno 38 Zentimeter riesige Sandalen aus der Höhle zu bestaunen waren.

Si-Te-Cah

Was die Geschichtsforscher und Archäologen sauer aufstoßen dürfte, sind Legenden der Ureinwohner dieser Region. Angeblich nicht reale Mythen, die auch Shuker diskutiert. Denn die Paiute (auch Piute) erzählen in ihren Überlieferungen von genau einem solchen Volk von Riesen, dass hier in grauer Vorzeit gelebt haben soll. Nicht viel anders, wie es auch andere Völker in anderen Teilen der Erde überliefern. Die Paiute nennen dieses verschwundene beziehungsweise ausgerottete Volk Si-Te-Cah.

Die Angehörigen dieses Volkes seien, so die Legenden, riesengroß gewesen und hätten rote Haare gehabt. Wie einige der menschlichen Funde dieses Gebietes ebenso. Wobei die roten Haare auch dahingehend erklärt werden, dass chemische und biologische Prozesse die Haare der Verstorben rot färbten. Die Legenden der Paiute indes beharren darauf, dass es die Si-Te-Cah gab und ihre Ahnen mit diesen Riesen in einer Art Feinschaft lebten.

Mehr noch. Wie Llewellyn L. Loud und M. R. Harrington schon 1929 in ihrem Buch „Lovelock Cave“ berichten, seien diese Si-Te-Cah sogar Kannibalen gewesen. Si-Te-Cah und Paiute bekämpften und schikanierten sich über lange Zeiten hinweg. Bis es eines Tages zu einem entscheiden und letzten Kampf kam. Die letzten der Si-Te-Cah wurden in die „Lovelock Höhle“ getrieben und dort mit Feuer und Rauch im wahrsten Sinne des Wortes ausgeräuchert. Alle kamen um.

Interessanterweise hat schon James H. Hart, einer der beiden Arbeiter, die 1911 die ersten „Riesen-Knochen“ in der Höhle entdeckt haben wollen, in einem Bericht davon gesprochen, dass er rothaarige Mumien vorfand. So Loud und Harrington in ihrem Buch. Nicht minder interessant ist der Umstand, dass 1924 bei Ausgrabungen in der Höhle drei menschliche Knochen entdeckt wurden, die aufgebrochen wurden. Und zwar, „um das Knochenmark zu extrahieren, so wie man Tierknochen spaltet“, so Loud und Harrington. Dies „deutet wahrscheinlich auf Kannibalismus während einer Hungersnot hin“.

Nur Tierknochen und Gerüchte?

In ihrem Buch „Fossil legends of the first Americans“ schrieb Adrienne Mayor 2007, dass es nichts mit diesen Riesen aus der Region auf sich habe. Vielmehr haben windige Geschäftemacher diese Geschichten die Welt gesetzt, um Touristen und damit Geld in die Wüste zu locken. Auch vermutet Mayor, dass gefundene Fossilien von Mammuts und Höhlenbären, die etwa 60 Kilometer nördlich gefunden wurden, zu diesen Berichten über Riesen-Knochen anregten. Durch reine Verwechselungen der gefunden Tierknochen mit jenen von titanenhaften Menschen.

Von der Hand zu weisen ist es nicht, dass entdeckte Knochen von Tieren der Megafauna für Reste von Riesen gehalten wurden. Selbst in Deutschland gibt es dafür Beispiele.

An den Legenden der Paiute über das riesenhafte und feindliche Volk mit den roten Haaren ändert das nicht viel. Ebenso wenig wie an den Relikten, Knochen und Artefakten, mit denen alles andere als sorgsam umgegangen wurde. Am 27. Juni 2002 schrieb Whyte Eagle unter der Überschrift „Die Si-Te-Cah – Die weißen Feinde der Amerikaner nach indianischem Glauben“ auf der Plattform „Ancient Lost Treasures“, dass die Forschung ignorieren würde, dass die Si-Te-Cah nicht zu den indigenen Völkern und Kulturen Amerikas („Amerinden“) gehörten:

Im Museum von Lovelock gibt es heute eine kleine Ausstellung zu den Si-Te-Cah, doch sie ignoriert die Belege, welche anzeigen, dass die Si-Te-Cah keine Amerinden waren. Die Nevada Historical Society stellt ebenfalls einige Artefakte aus der Höhle aus.“

Damit stehen die Si-Te-Cah zumindest in der Mythologie Nordamerikas und vielen Teile der Welt in guter Tradition. Denn solche angebliche Völker oder Stämme von Riesen wurden immer als „nicht-dazugehörig“ beschrieben. Und auch das an dieser Stelle herausgesuchte Beispiel der Funde rund um die „Lovelock Höhle“, dem Ort Winnemucca und diesem Gebiet in Nevada ist nur eines. Reste von Riesen sollen nahezu in ganz Nordamerika (und anderswo) entdeckt worden sein.

Video-Auswahl zum Thema auf Mystery Files

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Video: Spekulation um das Grabtuch von Turin: Ist das Leichentuch Jesu nur eine alte Tischdecke aus einer Abtei in England?

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Video: Das legendäre Turiner Grabtuch - ist es in Wahrheit nur eine alte Tischdecke aus England? (Bild: gemeinfrei)
Video: Das legendäre Turiner Grabtuch – ist es in Wahrheit nur eine alte Tischdecke aus England? (Bild: gemeinfrei)

Unter den zahllosen Reliquien der katholischen Kirche ist sicher das Grabtuch von Turin die bekannteste. Es sei das Leichentuch Jesus Christus und 2000 Jahre alt, sagen die Befürworter der Echtheit des Tuches. Nein, sagen dagegen die Kritiker, und halten es für einen absichtlichen Schwindel aus dem Mittelalter. Jetzt kommt eine neue Spekulation zum Ursprung des Grabtuches hinzu. Denn ein britischer Skeptiker behauptet, in Wahrheit sei das Tuch nur eine Tischdecke eines Klosters gewesen. Durch reinen Zufall habe sich das Abbild darauf abgezeichnet, als es anderweitig verwendet wurde! Eine mehr als erstaunliche Interpretation, wie Ihr hier erfahrt.


Das Grabtuch von Turin

Das Grabtuch von Turin oder Leichentuch Jesus ist die bekannteste Reliquie der Christen. Denn angeblich sieht man darauf den gekreuzigten Jesus Christus. Entstanden sei dieses Abbild durch ein göttliches Wunder, wie es heißt. Was jedoch Kritiker ganz anders sehen, da diese die Reliquie für eine Fälschung aus dem Mittelalter halten. Ein endloser Streit, der nun um eine weitere Erklärung reicher ist.

Denn der Brite David Adkins sieht in dem Turiner Grabtuch nichts weiter als eine alte Tischdecke aus der Burton Abbey in der Grafschaft Staffordshire in Großbritannien. Ein einfaches Tischtuch, dass die dortigen Mönche 1340 nutzen, um eine Statue einzuwirken. Zum Schutz während umfangreicher Renovierungen ihrer Abbtei. Nach Abschluss der Renovierungen stellten sie fest, dass die umwickelte Figur sich in ihrer Tischdecke abgebildet hatte. Und so witterten sie ein Geschäft und fertigen daraus jene Reliquie, die als Leichentuch von Turin weltbekannt wurde.

Eine mehr als ungewöhnliche Deutung, die sogar etwas mit der Bundeslade, dem Heiligen Gral, dem Schatz der Templer und den legendären Orden der Tempelrittern selber zu haben soll. Und sogar mit der Legende um König Artus.

Mehr in diesem Mystery Files-Video vom 22. März 2022.

Mystery Files-Video

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ABORA-Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Auf den Spuren uralter Seefahrer – Alle Infos und das Programm

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Abora Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Alle Infos und Programm (Bilder: Abora.eu & nuoflix.de)
Abora Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Alle Infos und Programm (Bilder: Abora.eu & nuoflix.de)

Das Warten hat ein Ende: Am 10. und 11. Juni 2022 findet in Braunsbedra unweit von Leipzig der nächste ABORA-Kongress statt. In Zusammenarbeit mit NuoFlix (NuoViso) geht es an diesem Wochenende um die Frage, ob schon vor Jahrtausenden verschiedene Völker die Meere und Ozeane als „Autobahnen“ nutzten. Handel und kulturellen Austausch zwischen den Kontinenten – lange bevor Kolumbus kam. Alle Infos und das Programm findet Ihr hier.


ABORA-Kongress: Auf den Spuren der Seefahrer der Antike

In Kooperation zwischen ABORA und NuoFlix (vormals NuoViso) findet unser erster Kongress nun endlich nach langer Wartezeit statt. Am 10. und 11. Juni könnt Ihr zahlreiche hochkarätige Referenten, Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und ein Get-Together mit dem gesamten NuoFlix und ABORA-Team erleben.

Durch den Kongress führen die Moderatoren Robert Stein und Frank Stoner, welche Euch ebenso wie Dr. Dominique Görlitz, die Referenten und alle anderen aus dem NuoFlix Team für Gespräche und ein gemütliches Zusammensein zur Verfügung stehen.

Referenten und Moderatoren:

  • Dr. Dominique Görlitz, Biogeograph und Experimentalarchäologe
  • Prof. David Rohl, Historiker und Ägyptologe
  • Prof. Hans Giffhorn, Kulturhistoriker
  • Dale Bell, TV Produzent und Oscar-Preisträger
  • Robert Stein, Moderator
  • Frank Stoner, Moderator

Programm

Freitag, 10. Juni:

  • 16.45 Uhr – Einlass
  • 17.30 Uhr – Eröffnung und Vorstellung der Referenten
  • 18.15 Uhr – Film 1 mit Prof. Hans Giffhorn: Krieger aus Spanien in den Anden Perus – vor über 2000 Jahren?
  • 18.50 Uhr – Hans Giffhorn stellt seine Hypothese vor
  • 19.15 Uhr – Film 2 mit Dr. Dominique Görlitz: Dare to Voyage (=  „13 Stürme“)
  • 20.15 Uhr – Get together mit allen Gästen und Referenten

Samstag, 11. Juni:

  • 09.00 Uhr – Einlass
  • 10.00 Uhr – Eröffnung durch Gastgeber
  • 10.15 Uhr – 1. Vortrag: Kam Kolumbus 6.000 Jahre zu spät? (Deutsch) – Dr. Dominique Görlitz, Biogeograph und Experimentalarchäologe
  • 11.30 Uhr – 2. Vortrag: The Phönix and the West (Englisch) – Prof. David Rohl, Historiker und Ägyptologe

12.45 Uhr – Mittagessen mit Ausstellungsbesuch

  • 14.30 Uhr – 3. Vortrag: Krieger aus Spanien in den Anden Perus – vor über 2000 Jahren (Deutsch) – Prof. Hans Giffhorn, Kulturhistoriker

15.30 Uhr – Pause zum Wechseln

  • 16.00 Uhr – 4. Vortrag: The Ocean as a Highway for Cultural Transfer (Englisch) – Dale Bell, TV Produzent und Oscar-Preisträger

16.40 Uhr – Pause zum Wechseln

  • 17.00 Uhr – Zusammenfassung mit Podiumsdiskussion
  • 17.45 Uhr – Kongressende und anschließend Get together mit allen Gästen und Referenten

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

Zentralwerkstatt Pfännerhall
Grubenweg 4
06212 Braunsbedra
Telefon: +49 (0)3463390825
E-Mail: info@pfaennerhall.de

  • Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.

Catering und Versorgung:

  • Für das Mittagessen am Samstag wird durch den Betreiber vor Ort ein Buffet zur Verfügung gestellt. Dieses beinhaltet auch kostenfreie Softdrinks während des Mittagessens. Die Kosten hierfür betragen 20 Euro und können gleich mit dem Ticket zusammen gebucht werden, was wir auch aufgrund der zeitlich begrenzten Mittagszeit dringend empfehlen. Auch aus Kalkulationsgründen ist eine Zahlung vor Ort wahrscheinlich nicht mehr möglich.
  • Unabhängig des Mittagessen am Samstag ist während des gesamten Kongresses die Verpflegung sichergestellt. Getränke und kleinere Snacks stehen jederzeit gegen Bezahlung zur Verfügung.

Tickets:

Sonstiges

  • In den Pausen und während der Vorträge stehen die Ausstellungen in der „Zentralwerkstatt Pfännerhall“ für alle Kongressteilnehmer kostenfrei zur Besichtigung bereit
  • Bitte beachten Sie, dass ein Teil der Vorführungen und Vorträge in englischer Sprache sind. Eine Simultanübersetzung findet nicht statt, daher sind grundlegende Englischkenntnisse sicherlich kein Nachteil.
  • Übernachtungsmöglichkeiten in Braunsbedra sind begrenzt. Bei Bedarf finden Sie Hotels im nahegelegenen Merseburg oder in den Großstäden Leipzig und Halle (Fahrtzeit etwa 30 bis 45 Minuten).

Text vom NuoViso-Shop/NuoFlix übernommen und leicht geändert.

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Raubgräber plündern eine laufende Ausgrabung nahe Ingolstadt in Bayern (+ Video)

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Raubgräber plündern eine laufende Ausgrabung nahe Ingolstadt in Bayern (+ Video)
Raubgräber plündern eine laufende Ausgrabung nahe Ingolstadt in Bayern (+ Video)

Erneut haben Raubgräber mit Metalldetektoren wieder zugeschlagen. Diesmal bei einer laufenden Ausgrabung in einer berühmten keltischen Ansiedlung nahe Manching unweit von Ingolstadt. Dort haben die Diebe haben an mehr als 140 Stellen in der bis zu 2.300 Jahre alten Kelten-Stadt zugeschlagen. Was dabei von den illegalen Sondengängern, den schwarzen Schafen dieser Freizeitbeschäftigung, gefunden und gestohlen wurde, ist schwer einzuschätzen.


Großstadt der Kelten: „Oppidum Manching“

Unweit von Ingolstadt in Bayern liegt das „Oppidum Manching“ aus der Zeit der Kelten und Römer. Dort lag einst eine Ansiedlung, die bereits vor etwa 2.300 Jahren gegründet wurde und in der zur Blütezeit 5000 bis 10000 Menschen lebten. Damit zählt diese stadtartige Siedlung zu einer der bedeutendsten und größten Orte dieser Art nördlich der Alpen. Aufgrund ihrer Größe war diese Siedlung wahrscheinlich sogar die Hauptstadt des Kelten-Stammes der Vindeliker. Allein die umgebene Stadtmauer maß über 7 Kilometer.

Seit 1955 führt die „Römisch-Germanische Kommission“ (RGK) des „Deutschen Archäologischen Instituts“ (DAI) zusammen mit dem „Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege“ Ausgrabungen in dieser keltischen Großstadt durch. Das „Kelten-Römer-Museum Manching“ zeigt seit 2006 eine Reihe der in der Ansiedlung gemachten Funden und Befunde. Unter anderem Modelle gewisser Bereiche des Ortes, dessen ursprünglicher Name längst in Vergessenheit geraten ist.

Viele dieser Funde und der archäologischen Befunde entstammen Zufallsentdeckungen. Vor allem aber auch aus sogenannten Rettungsgrabungen. Aufgrund der Ausdehnung des Ortes kam es immer wieder zu solchen Rettungsgrabungen, da Bebauungen geplant waren. Das rief in der Vergangenheit immer wieder Archäologen auf den Plan, die vor Baubeginn am „Oppidum Manching“ Grabungen durchführten. Denn trotz Jahrzehnten der Ausgrabungen wurde hier längst nicht alles entdeckt und dokumentiert. Obwohl schon 1831 erste Beschreibungen der noch zu erkennenden Bodenstrukturen der Siedlung veröffentlicht wurden. Zum Beispiel von dortigen Ringwallanlagen.

Raubgräber gruben über 140 Löcher

Ein Kern des dortigen Museums ist ein Goldmünzen-Schatz, der bereits 1999 bei Manching im Erdreich entdeckt wurde. Solche und ähnliche Funde wecken Begehrlichkeiten. Und zwar bei Raubgräbern mit Metalldetektoren, die sich heute jedermann leisten kann. Solche „Schatzjäger“ nennen sich selber „Sondengänger“ und tauschen sich vor allem online in einer weit vernetzten Community untereinander aus.

Und wie eigentlich überall, so gibt es auch unter diesen ehrbaren Sondengängern ein paar schwarze Schafe. Nicht nur solche, die zufällig entdeckte Funde für sich behalten und nicht melden. Sondern auch jene, die bewusst archäologische Stätten oder sogar laufende Ausgrabungen aufsuchen, um dort still und heimlich nach Kostbarkeiten zu suchen. So wie etwa vor einiger Zeit bei einer archäologischen Stätte unweit von Kassel, wie im Video unten berichtet.

So war es jetzt auch in Manching.

Das „Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege“ hatte die Grabungsfirma „Pro Arch“ mit Grabungen beziehungsweise ersten Erdarbeiten am „Oppidum Manching“ beauftragt. Eine Fläche von etwa 1000 Quadratmetern war von „Pro Arch“ bereits von der oberen Erdschicht befreit worden – bis die Raubgräber kamen. Denn wie die Firma mittelte, fanden sie über 140 illegal gegrabene Löcher, die von Dieben stammten. Dabei hätten sich die Schatzsucher sogar in Lebensgefahr begeben, wie Stefanie Grimm, zuständige Referentin des Landesamts für Denkmalpflege, betonte. Denn die Fläche liegt direkt neben einem Militärflughafen und sei noch nicht nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht worden.

„Sachbeschädigung und Unterschlagung“ durch die Raubgräber

Was die Plünderer bei ihrer Aktion fanden, ist natürlich unklar. David Biedermann von „Pro Arch“ vermutet „Haar- und Gewandnadeln, Fibeln, Bronzeobjekte, die zu einer Tracht gehören, kleine Bestandteile von Wagen und Rüstungen, aber auch Münzen“, so „BR24“. Dies ist natürlich nur Spekulation, da eben genau solche Objekte bereits in dem Gebiet entdeckt wurden. Vor allem natürlich auch deshalb, da mit einem Metalldetektor eben nur Metall im Erdreich gefunden werden kann. Reine Keramiken oder Bernstein beispielsweise zeigt ein solches Gerät nicht an.

Die zuständigen Archäologen bitten jetzt die lokale Bevölkerung um „erhöhte Aufmerksamkeit“. Ähnlich wie bei dem Beispiel nahe Kassel aus dem Video unten, sollen Zeugen Sondengänger auf dem Gelände direkt melden und sich Kennzeichen von Autos notieren. „Pro Arch“ hatte nach der Entdeckung der Raubgrabung am 2. Mai direkt die Polizei eingeschaltet. „Denn Sondengehen auf dem Gelände ist strikt verboten“, wie es „BR24“ in einer Meldung betont. Und weiter heißt es:

Es stehen laut dem Landesamt unter anderem Sachbeschädigung und Unterschlagung im Raum. Die Behörde hofft nun auf Zeugenhinweise.“

Ob irgendwelche ausgegrabenen Objekte den Weg in die Hände der Archäologen fallen, ist jedoch sehr fraglich.

Video zum Thema auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Gigantische Vernichtung – Beweise für den Untergang des sündigen Sodom der Bibel gefunden?

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Video vom September 2021: Beweise für den Untergang des verruchten Sodom der Bibel gefunden? (Bild: gemeinfrei)
Video vom September 2021: Beweise für den Untergang des verruchten Sodom der Bibel gefunden? (Bild: gemeinfrei)

Das Buch Genesis erzählt die phantastische Geschichte der sündigen Stadt Sodom. Dabei handelt es sich um einen jener Orte, die Gott vor Jahrtausenden als Strafe durch Feuer vom Himmel vernichtet haben soll. Doch jetzt wollen Archäologen Belege gefunden haben, die diese Überlieferung im neuen Licht erscheinen lassen. Gab es demnach diese katastrophale Zerstörung tatsächlich? Mehr in diesem Video vom September 2021.


Sodom und Gomorrha

Mehrere Städte soll lauf dem Buch Genesis der Bibel, dem ersten Buch Moses, der „gütige Herr“ einstmals als Rache oder Strafe vernichtet haben. Hierzu sind bis heute vor allem sind die beiden Orte Sodom und Gomorrha bis heute ein Begriff. Selbst bei jenen, die noch nie die Bibel gelesen haben. Irgendwo am Toten Meer haben diese einst gelegen. Sie werden seit Jahrhunderten nicht nur als Mahnung angeführt, sondern auch von Forschern gesucht. Und zwar in Israel und Jordanien.

Verschiedene Ideen über diese verehrende Vernichtung werden dabei seit langen diskutiert. Diese Deutungen reichen von Atombomben von Außerirdischen über Erdbeben bis hin zu reinen mythologischen Erfindungen. Hoch im Kurs steht dabei die These, dass ein Asteroid hier Tod und Vernichtung brachte. Vielleicht ähnlich wie in Tunguska sei dieser noch in der Luft explodiert und habe alles unterhalb auf der Erde zerstört.

Hierzu erschien 2020 auch dieses Video HIER auf Mystery Files.

Für genau dieses Szenario will jetzt ein internationales Forscherteam um Ted E. Bunch Belege gefunden haben, wie sie in ihrer Studie berichten. Demzufolge war es eine Katastrophe sprichwörtlich biblischen Ausmaßes vor rund 3.600 Jahren, die unter anderem die Siedlung Tall el-Hammam und das Umland betraf. Es ist ein Ort im heutigen Jordanien am Nordufer des Toten Meeres, den einige für das wahre Sodom halten.

Was die Forscher fanden, und was laut Bibel vor, während und nach der „göttliche Strafe“ geschehen sein soll, erfahrt Ihr in diesem Mystery Files-Video vom 22. September 2021.

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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