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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der “kleinen Grauen” oder auch “Greys”. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie “Akte X” verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese “kleinen Grauen” überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von “echten Aliens” erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst “Whatsapp” nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich “humanoid” sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der “sexuell” bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische” angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt “unecht”, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses “Zucht-Programm” schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Liebe und Fliegende Untertassen”: Ein Maler behauptet, er habe hunderte Kinder mit Alien-Frauen gezeugt – und verarbeitet dies jetzt in einer Dokumentation

David Huggins will hunderte Kinder mit Alien-Frauen gezeugt haben (Bild: twitter/loveandsaucers)
David Huggins will hunderte Kinder mit Alien-Frauen gezeugt haben (Bild: twitter/loveandsaucers)

Der Maler David Huggins aus New Jersey (USA) ist heute über 70 Jahre und wohl der Mann mit den meisten Kindern auf der Welt. So behauptet er es zumindest, auch wenn seine hunderte von Kindern nicht auf dieser Welt leben sollen. Nach Huggins wird er nämlich seit Kindertagen von Außerirdischen besucht und entführt und habe auf diesem Weg unzählige Kinder mit Alien-Frauen gezeugt. Selbst seine sexuelle Unschuld verlor er mit einer Außerirdischen. Ein Filmproduzent hat jetzt über ihn die Dokumentation “Love and Saucers” produziert, in der Huggins unglaubliche Geschichte erzählt wird. Was aber behauptet der Film “Liebe und Unterassen” eigentlich genau?


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Von UFOs entführt

Das Thema UFO-Entführungen aus dem Bereich der UFO-Forschung ist schon viele Jahrzehnte bekannt. Es ist alles andere als neu und grundsätzlich sind solche Berichte von “Entführungen durch Außerirdische” sogar bereits Jahrhunderte alt.

Obwohl angebliche Entführungen durch fremde Wesen im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen in der öffentlichen Wahrnehmung eine eher untergeordnete Rolle spielen, soll es sie geben. Hier herrscht große Uneinigkeit in den Reihen der Grenzwissenschaftler, um was es es sich bei diesem “Rand-Phänomen” der UFO-Forschung eigentlich genau handelt. Viele sehen in solchen Berichten nur Lügenmärchen, worauf wieder andere darauf hinweisen, dass diesen Menschen kein Lug und Trug nachgewiesen werden kann. Etwa durch psychologische Untersuchungen.

Einige UFO-Forscher sehen hier ein echtes Phänomen, das aber eher psychologischer Natur ist. Damit also nichts mit Wesen aus anderen Welten zu tun hat. Andere Mystery-Forscher sehen das wieder ganz anders. Sie vermuten hier echte Außerirdische, die Menschen aus Gründen XY entführen. Vielleicht für “medizinische Experimente”, da einige Betroffene glauben, dass sie sich an solche pseudo-medizinischen “Untersuchungen” erinnern können. Gerade dieser Aspekt der UFO-Entführungen veranlasst schon jahrzehntelang UFO-Forscher zu der Vermutung, dass hier sogar eine Alien-Mensch-Rasse erschaffen wird. Also Hybride.

Oft liegt bei dem Thema eben das Augenmerk genau auf diese “Untersuchungen” der Entführten durch die Aliens. Entnehmen diese teilweise wirklich Samen, Eizellen oder sogar Embryonen von Menschen? Warum sollten sie das schon mutmaßlich Jahrhunderte machen? Für eine TV-Sendung des Senders “ZDF” ist das ganze Thema der “Entführungen durch Außerirdische” deshalb sogar nur “sexuelles Wunschdenken” der Entführten. Ein, wie ich finde, vollkommen absurder Versuch einer Erklärung, wie ich es HIER ausführlich dargelegt habe.

Aber Sex-Phantasien als Ursache für UFO-Entführungs-Geschichten sind im Fall des Senior David Huggins auf dem ersten Blick tatsächlich die einfachste Erklärung.

Sex mit Alien-Frauen

"So rasch wie der Wind": Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “So rasch wie der Wind”: Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Huggins ist heute über 70 Jahre alt und Vater von rein irdischen Kindern. Das Besondere an ihm ist die Tatsache, dass er behauptet, dass er mit außerirdischen Frauen hunderte Kinder gezeugt haben will. Seine irdischen Nachkommen haben demnach irgendwo in den Weiten des All unzählige Stiefgeschwister, die weder sie noch Huggins als angeblicher Vater jemals gesehen haben.

Angefangen haben die angeblichen Begegnungen von ihm mit fremden Wesen, als er erst 8 Jahre jung war. “Ein kleiner behaarter Typ” sei ihm begegnet, der nicht von dieser Welt zu kommen schien. “ich sah mich plötzlich in seinen Augen”, so Huggins, und die kleine Kreatur habe ihm Angst gemacht.

Seine sexuellen Affären mit den Alien-Frauen begannen einige Jahre später, als David Huggins ein Teenager war. Im Alter von 17 Jahren habe erstmals mit einer Außerirdischen Sex gehabt, die ihm auf diesem Weg seine Unschuld nahm, wie er behauptet:

Als ich 17 Jahre alt war, verlor ich meine Jungfräulichkeit an eine weibliche Außerirdische. Das ist alles was ich dazu sagen kann.

Das war der Startschuss seiner – sagen wir – “seltsamen Erfahrungen”. Fortan hatte er eine Sex-Partnerin mit Namen “Crescent”, die ihn bis heute treu geblieben sei. Schon als er nur zwei Jahre nach seinem ersten Mal umzog, kam seine Alien-Freundin praktisch mit. Huggins:

Sie sind mir gefolgt, sie wussten genau, wo ich war. Ich würde am Morgen aufwachen und ich würde diese Stimme sagen hören: ‘Wir kommen heute Abend zurück’, und ich würde es vergessen. Das würde Monate und Monate dauern. Ich würde diese Worte hören, aber dann würde ich es vergessen. Du hast keine Ahnung, was ich in diesen Tagen durchgemacht habe: ‘Sie sind echt. Nein, sind sie nicht. Sie ist echt. Nein ist sie nicht.'”

Da war Huggins gerade 19 Jahre jung. Fortan entbrannte diese “Partnerschaft” mit der Alien-Frau, was nach seinen Behauptungen hunderte “Misch-Kinder” zur Folge hatte. Erst nach und nach seien die Erinnerungen an all diese Erlebnisse und Kontakte mit der Außerirdischen und anderen Aliens zurück in sein Bewusstsein gedrungen. Allerdings hatte er schon zu Beginn seiner Liebschaft mit “Cresent” seine Zweifel. Immerhin kam das Wesen durch eine Art Portal durch die Wand zu ihm. Und so stellte er seiner Alien-Frau eine “Falle” und kaufe ihr Blumen:

“Wenn sie echt ist, ist die Pflanze für sie. Wenn nicht, mache ich ein Gemälde oder Pastell davon.”

ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte “UFO-Berichte” und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)
ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte “UFO-Berichte” und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Und natürlich waren sie – weg. Er träumte das alles also nicht. Und wenn die kosmische Schönheit schon abends zu ihm kommen wolle, dann muss dieses “Date” sorgsam vorbereitet sein, wie er sagt:

Ich eilte nach Hause, putzte die Wohnung und überlegte, wie ich mich präsentieren sollte. Trage ich einen Anzug? Sie kam zu mir herüber setzte sich auf mich und wir haben Sex. Es war sehr angenehm. Ich erinnere mich, wie sie sich auf mich gelegt hat und ich höre dieses schnurrende Geräusch, fast wie eine Katze.

Allein war der “Sex-Sklave der Aliens” bei diesem Treffen jedoch nicht. Als er nackt im Bett auf “Crescent” wartete kam sie in Begleitung von kleinen Grauen und einem riesigen insektenartigen Wesen, das einer Gottesanbeterin ähnelte.

Bizarr ist untertrieben!

Als seien die Geschichten von Sex mit Alien-Frauen in Anwesenheit von kleinen Grauen und Insekten-Aliens nicht schon schräg genug. kennen Huggins Erzählungen offenbar keine Grenzen! Dutzende verschiedene Aliens habe er im Laufe der Jahrzehnte getroffen, die seiner Meinung nach zu vier verschneiden Rassen gehörten. Eine große Kreatur bzw. seine Rasse sei dabei auffallen gewesen, da es scheinbar der Aufseher der ganzen Sex-Treffen war.

So trumpft David Huggins im Zusammenhang mit diesem Alien-Aufseher mit einer noch bizarreren Story auf. Bei einer seiner Alien-Begegnungen habe dieses Wesen ihn zu einer Gruppe von dutzenden Alien-Frauen gebracht, die alle der Rasse wie seine Freundin “Crescent” angehörten. Sie alle wollten Kinder von ihm und der Aufseher forderte ihn auf: “Du wirst all diesen Frauen Babys geben.”

Es hat mich total fertig gemacht. Ich kann unmöglich mit 30 oder 40 Frauen rummachen, es gibt einfach keinen Weg. Das hat mich sehr erschreckt. Er (der Alien, LAF) hat nur gelacht.

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Der Aufpasser führte Huggins daraufhin in ein Zimmer, wo er in eine Schüssel ejakulieren sollte. Dabei beobachtete ihn dieses insektenartige Wesen, das er als Gottesanbeterin beschrieb. Doch es klappte:

Ich ich erinnere mich, dass ich gesagt habe: ‘Willst du, dass ich mit einer Schüssel Liebe mache, ohne umarmen oder küssen?’ Und ich mag es, zu umarmen und zu küssen. Und zwei Frauen kamen zu mir und fingen an, mich zu umarmen und zu streicheln und ich ejakuliere in den Behälter.

Und so kann der nun 74 Jahre alte Huggins heute mit nicht mehr zu zählenden Kindern aufwarten. Wobei die meisten dieser Mensch-Alien-Hybride auf natürlichem Wege gezeugt wurden. Die Erfahrungen bestimmen auch seine Arbeit als Maler, da seine über 100 Alien-Bilder genau diese zeigen sollen. Viele seiner bizarren Alien-Gemälde zeigt er davon auf Twitter und in anderen Sozialen Medien.

Auffallen ist bei seinen zahllosen Bildern, dass seine Sex-Partnerin aus dem All alles andere als “wunderschön” aussieht. Nicht, weil Huggins nicht Malen kann, sondern da es ein Kreatur mit dem Körper einer schlanken Menschenfrau und dem Kopf eines glauben Aliens riesen Augen ist. Ohne Frage mehr als sonderbare Phantasien!

“Liebe und Fliegende Unterassen”

“Love and Saucers” ist das Motto von Huggins und der Titel eines Dokumentarfilms, der über diese Geschichten gedreht wurde. Am 12. Dezember 2017 hatte dieser in den USA Premiere und wurde von dem kanadische Regisseur Brad Abrahams verwirklicht (s. Video unten). Inklusive Interviews mit Freunden, Nachbarn und der Familie von Huggins – der selber einräumt:

“Ich habe andere Menschen nie gebeten, mir zu glauben, weil ich genau weiß, dass ich nichts beweisen kann. Ich hoffe aber, dass sie ernsthaft darüber nachdenken.

Huggins ist sicher, dass hunderttausende andere Menschen genau solche Erfahrungen gemacht haben, wie er selber. Auch darum wurde der Film “Love and Saucers” gedreht. “Zuhören statt urteilen” solle man diesem Film, wie der Regisseur Abrahams es betont. Der Film solle ein Bewusstsein dafür schaffen, wie vielfältig der Mensch an sich doch sei und wie unterschiedlich ihre Leben verlaufen würden. Abrahams dazu:

VIDEO: UFOs, Außerirdische und UFO-Entführungen durch fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden! (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: UFOs, Außerirdische und UFO-Entführungen durch fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden! (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Ich möchte nicht unbedingt, dass die Leute an Aliens glauben; das war nicht meine Absicht. Es ist mehr, David zu glauben, weil er glaubte, dass er irgendeine Art von Erfahrung hatte.

Tatsächlich ist es auch in der UFO-Forschung hin und wieder so, dass vielfach “irgendeine Art von Erfahrung” als Auslöser für diverse UFO-Geschichten angenommen wird. Das heißt, dass die jeweilige Person vielleicht wirklich mal eine UFO-Erfahrung machte, aber im Laufe der Jahre daraus dann immer verrückter Geschichten gesponnen hat. Storys, an die dieser Mensch letztlich sogar wirklich glaubt, dass die real sind oder waren!

Vielleicht war und ist es bei David Huggins ebenso, der längst seiner Phantasie freien Lauf lässt. Zum Beispiel seine erste sexuelle Begegnung mit der Alien-Frau, bei der er seine Unschuld verloren haben will. Im Film “Love and Saucers” erzählt er darüber mit geradezu kindlichem Gemüt:

Ich bin im Wald spazieren gegangen und sehe unter einem Baum eine Frau sitzen. Sie steht auf und kommt auf mich zu und ich werde sexuell sehr erregt. Ich konnte meine Hose nicht schnell genug runter bekommen. Ich falle auf den Boden zurück und ich liege da und sie sieht mich an und so erreiche ich meinen Höhepunkt, der ziemlich schmerzhaft war. Es war sehr intensiv und dann schaue ich in ihre Augen und ich vergehe.”

Das Titelbild dieses Postings zeigt diese Szene von Huggins erstem Sex nach seinen “Erinnerungen”. Es ist wohl eher als gruselig zu bezeichnen, einer solchen Alien-Frau im Wald zu begegnen …

Sex mit Alien-Frauen ist auch kein neues Thema. Bereits am 14. Oktober 1957 will in Brasilien ein junger Mann mit Namen Antonio Villas-Boas so etwas erlebt haben. Er behauptete damals Zeuge einer UFO-Entführung gewesen zu sein und nach Abschuss der medizinischen “Untersuchungen” mit einer Alien-Frau geschlafen zu haben.

Die nackte außerirdische Frau, deren Körperbau „viel schöner war als der sämtlicher Frauen, die ich je gesehen hatte”, so Villas-Boas, soll angeblich ebenso ein Kind von ihm gewollt haben. Eine Geschichte, auf die ich vielleicht einmal gesondert eingehen werde.

Zumindest aber kurbelt das momentane Medieninteresse im englischen Internet an den Geschichten des David Huggins sicher den Verkauf seiner Bilder an. Die von Brad Abrahams produzierte Dokumentation darüber sicher ebenso …

Der Trailer von “Love and Saucers”:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wenn Außerirdische zur Erde kommen, können diese zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Aliens und Leben im Universum sagen

Können Außerirdische zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Leben im All sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Können Außerirdische zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Leben im All sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

“Wenn ein UFO kommt”, fragt sich ein Rabbiner in der Zeitung “Jüdische Allgemeine”, und sich darin Außerirdische befinden, die gerne zum Judentum konvertieren möchten – was dann? Können Außerirdische überhaupt zum Judentum konvertieren? Und warum spricht scheinbar die ganze Medien- und Unterhaltungs-Landschaft der Welt so viel über Aliens? Fragen, die grundsätzlich jede Religion der Menschheit oder besser gesagt ihre aktiven Gläubigen interessieren (sollten). Aus diesem Grund widmet sich die auflagenstärkste und bedeutendste Zeitung des Judentums in Deutschland in einem Artikel diesen Fragen. Die jüdischen Rabbiner kommen dabei zu ganz erstaunlichen Antworten!

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die 1946 gegründete jüdische Zeitung “Jüdische Allgemeine” gilt für das deutsche Judentum als Wichtiges Sprachrohr und als bedeutende Informationsquelle. Es ist eine „Wochenzeitung für Politik, Kultur, Religion und jüdisches Leben“, die – wie alle Printmedien – zwar mit einem Rückgang der Druckausgaben zu kämpfen hat, aber dennoch online von zehntausenden Usern monatlich besucht wird. Und einer davon bin ich.

Rabbiner und Außerirdische

Am 28. Juli 2016 veröffentlichte der Rabbiner David Geballe den Artikel “Wenn ein UFO kommt …” in der “Jüdischen Allgemeinen”.

Geballe schreibt darin, dass der Boom des Themas Außerirdische im All und UFOs in den letzten Jahrzehnten gewaltig gewachsen sei. Anders als der der Glaube an Gott, der immer weiter abnehme. Umfragen in Deutschland oder auch den USA, so der Rabbiner, bezeugen den Rückgang an Gottes-Glauben und den Anstieg des Glaubens an Außerirdische. Das ist auch richtig, wie es zahlreiche Untersuchungen und Umfragen immer wieder deutlich gemacht haben. Einige davon habe ich auch auf diesem Blog vorgestellt und umfangreich in einem Buch diskutiert.

Rabbiner Geballe fragt sich angesichts dieser Tatsachen dabei folgendes:

Sicherlich haben in früheren Zeiten Sagen und Märchen, die von übernatürlichen Kreaturen handeln, das Interesse für das ,Andere’ abgedeckt. (…)

Doch welches Grundbedürfnis der menschlichen Psyche bedient der Glaube an extraterrestrisches Leben?

Und weiter schreibt er:

In den vergangenen 200 Jahren hat in der westlichen Welt eine immer stärkere Säkularisierung stattgefunden. Das heißt, dass alle Funktionen, die Religionen vorher innehatten, anders aufgefangen werden müssen. Das Verlangen in uns, das durch die ,Ersatzreligion’ Ufologie befriedigt wird, ist der Wunsch, nicht allein im Universum zu sein. Dadurch wird der Glaube an extraterrestrisches Leben sinnstiftend.”

UFOs und Aliens als Ersatzreligion?

ARTIKEL: UFO-Sekten gibt es tatsächlich: "Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als Sekte" (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: UFO-Sekten gibt es tatsächlich: “Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als Sekte” (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Schon bei diesen Aussagen des Rabbiners würden mit Sicherheit Grenzwissenschaft, Mystery-Forscher, Prä-Astronautiker, UFO-Forscher usw. mehr als nur eine Anmerkung oder Ergänzung haben. Beispielsweise den Umstand, dass die “übernatürlichen Kreaturen” aus der Sagen- und Märchen-Welt von einer ganzen Reihe Mystery-Forscher in direkter Verbindung zu den “Aliens von heute sehen”.

Das heißt, es gibt nicht wenige Menschen aus dem Bereich der Prä-Astronautik (wie mich!) oder auch UFO-Forschung, die in den Berichten und Schilderungen der Folklore über Begegnungen mit Wesen aus der sogenannten “Anderswelt” deutliche Parallelen zu den Erzählungen über mutmaßliche Aliens sehen. Erst die moderne und wissenschaftlich westlich weiter entwickele Menschheit ersetzte diese “Kreaturen” durch “Außerirdische”.

Die Vermutung von Rabbiner David Geballe ist im Grunde genommen richtig. Aber auch nur deshalb, weil der Mensch von heute wesentlich mehr Wissen über das Universum und Leben um fremde Sterne hat. Die Menschen haben quasi die Wesen der Folklore als das erkannt, was sie sein könnten: Außerirdische.

Ein sehr komplexes Thema, wie viele Mystery-Interessiere wahrscheinlich wissen. Aber keine “Ersatzreligion”, wie ich immer wieder betone. Der Glaube an intelligentes Leben im All und auch daran, dass Außerirdische möglicherweise vor vielen Jahrtausenden hier auf der Erde waren oder noch sind, ist mit Sicherheit kein Ersatz für eine Religion mit einem Glauben an einen Schöpfergott. Jedoch wissen sicherlich viele Leserinnen und Leser, dass es tatsächlich auch echte UFO-Sekten gibt, weshalb mein Kollegen Roland M. Horn und ich 1999 ein entsprechendes Buch zu dieser Problematik veröffentlichten.

Bereits in meinem Buch “Götter der Sterne – Bibel, Mythen und kosmische Besucher” aus dem Jahre 1997 habe ich mich mit dieses Vorwurfs angenommen. So beendete ich damals das Nachwort mit den Worten

"Götter der Sterne" von Lars A. Fischinger 1997
“Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger 1997

Der böse Vorwurf, hier wird eine Art ,Ersatzreligion“’ verbreitet, ist nicht stichhaltig. Denn für welche Religion sollte diese ein Ersatz sein? Vom Christentum, welches sich noch in evangelisch und katholisch unterteilt, vom islamischen Glauben, oder vom Buddhismus (wobei buddhistische Quellen auch im Christentum zu finden sind)?

Jeder Moslem könnte einem Christen vorwerfen, er glaube an die falsche Sache, genauso natürlich umgekehrt. Das vorliegende Buch ist keine ,heilige Schrift“ einer Ersatzreligion (was immer das sein mag), sondern eine Theorie, eine neue Auslegung religiöser Schriften. Niemand braucht irgend etwas davon zu ,glauben“’ – dieses Buch fordert keine Umstellung der alltäglichen Lebensweise oder finanzielle Unterstützung, wie es typisch für Religionen (Sekten) ist. Hier wird keine Heilsbotschaft oder eine Messiaserwartung verkündet, sondern altes Schriftgut neu analysiert und auslegt.

Noch weniger, und dies sei auf das deutlichste betont, wir hier eine Art Endzeit prophezeit, die wir unserem falschen Glauben und irdischen Verhalten zu verdanken haben. Die Außerirdischen der Bibel und andere Texte werden uns nicht irgendwann einmal in den Himmel evakuieren, da wir unseren Lebensraum Erde zerstört haben. Es werden keine selbsternannten Sternenbrüder oder Sternenpeople an die Öffentlichkeit gehen, um uns den Weg in die UFOs zu weisen, um uns so in die vermeintlich ,göttliche’ Obhut ebenso vermeintlicher ,Lichtwesen’ oder einem ,außerirdischen’ Jesus Christus, der nun eine Raumflotte von ,Strahlenschiffen’ kommandiert, zu übergeben…

Warum UFOs und Astronautengötter keine “Ersatzreligion” sind und sein können, erkläre ich beispielsweise auch in diesem Video-Interview vom Oktober 2013 auf YouTube.

Außerirdische haben “keinen freien Willen” …

David Geballe führt in seiner Betrachtung von Außerirdischen weiter aus, wie genau man dem Thema als gläubiger Jude begegnen muss. So schreibt er, dass laut Talmud das gesamte Universum und alles, was sich darin befindet, “für den Menschen gemacht wurde”.

Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Warum aber ein gleich derartig gigantisches All mit der Erde und Menschheit im (eher geistig zu verstehenden!) Zentrum darin von Gott erschaffen wurde, erklärt der Rabbiner auch. Es soll der Menschheit Ehrfurcht lehren:

“Eine mögliche Antwort auf diese Frage wäre, dass Größe und Anzahl Gott nichts bedeuten. Für Gott ist es eine ebenso große Anstrengung, ein Sonnensystem zu erschaffen, wie eine Zentilliarde (eine Eins gefolgt von 603 Nullen). Trotzdem müssen wir uns fragen, zu welchem Zweck unser unermessliches Weltall entstanden ist. Maimonides sagt dazu, dass das überwältigende Universum den Menschen dazu bringen soll, mehr Ehrfurcht vor Gott zu haben, der alles erschaffen hat.

Diesen theologischen Deutungen und Interpretationen des Rabbiners kann man mit Sicherheit noch gut folgen. Nicht aber den weiteren Ausführungen.

So heißt es weiter, da das All für die Menschheit  geschaffen wurde, kann es auch keine Außerirdischen mit einem “freien Willen” geben. Daraus folgert der Artikel diese Annahme:

Da es also auf anderen Planeten kein Wesen gibt, das einen freien Willen besitzt, kann es dort auch keine anderen Formen von Leben geben – auch keine Geschöpfe ohne freien Willen, denn deren Zweck besteht darin, für Geschöpfe mit freiem Willen zu existieren

Super intelligente Aliens? Ja! Zum Judentum konvertieren? Nein!

Auch wenn Rabbiner David Geballe in seiner Veröffentlichung verschiedene Rabbiner der Vergangenheit und ihren Auslegungen rezitiert, bleibt es im Grund bei dieser Aussage: Aliens haben keinen freien Willen, könnten aber existieren.

Die Tora und der Talmud widersprechen eindeutig nicht der Möglichkeit von außerirdischem Leben, sind sich die jüdischen Gelehrten sicher. Auch nicht, dass diese Außerirdischen vielleicht sogar weit intelligenter sind als wir Menschen, steht dem nicht im Widerspruch. Doch diese Wesen in den Weiten des Kosmos sind nach diesen Deutung willenlose Wesen. Und Lebewesen ohne einen freien Willen können auch nicht zum Judentum konvertieren.

Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus. Warum sich mir deshalb drei brennende Fragen stellen. (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

Resümierend heißt es dazu unmissverständlich:

Doch der freie Wille ist etwas intrinsisch menschliches, da nur uns Menschen die Tora gegeben worden ist.

Falls also eines Tages ein UFO landen sollte und die Insassen alsbald beim Rabbinat anklopfen, um zum Judentum überzutreten, wird unsere Antwort leider negativ ausfallen müssen – weil wir nicht davon ausgehen können, dass die Aliens über einen freien Willen verfügen.

Alles für nur uns – der Menschheit

Folgende wesentliche Punkte haben die Rabbiner oder besser gesagt deren Auslegungen und Analysen hier genannt:

  1. Das Universum wurde von Gott für die Menschen erschaffen
  2. Es kann durchaus Leben im All geben – das widerspricht nicht dem jüdischen Glauben
  3. Diese Außerirdischen könnten auch wesentlich intelligenter als wir Menschen sein
  4. Gibt es sie – egal wie intelligent – haben sie aber keinen eigenen und freien Willen, da sie für die Menschen erschaffen wurden
  5. Ohne einen freien Willen kann kein Mensch und natürlich auch kein Alien zum Judentum konvertieren

Was dieser viel zitierte “freie Wille” eigentlich genau ist, das erklärt der Artikel nicht. Wohl aber, dass dieser uns Menschen der Erde von Gott durch den Tora “gegeben worden ist”. Demnach haben Außerirdische diese Texte nicht von Gott bekommen und sind so quasi willenlose Lebewesen. Aliens, denen irgendwie die “spirituelle Erleuchtung” fehlt und die ohne den Glauben an die Tora auch keine Juden werden können. Das ist natürlich durchaus logisch. Es kann auch niemand wirklicher Katholik werden, der nicht an das Neue Testament und Jesus Christus glaubt.

VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare?
VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL)

Auch wenn der Papst der katholisch Kirche Außerirdische sogar selber taufen würde, Fremde aus dem All “Brüder und Schwester” der Menschheit sind und auch da Dalai Lama dies recht ähnlich sieht – im Judentum sieht die Welt scheinbar anders aus. Zumindest nach diesen rabbinische Deutungen.

In der Grenzwissenschaft ist das selbstredend vollkommen anders. Die Idee, dass die Götter der Vergangenheit und damit auch der Gott und seine Scharen im Alten Testament, in Wahrheit Außerirdische waren, löst religiöse Grenzen und Dogmen so oder so in Wohlgefallen auf.

Ganz nüchtern betrachtet es mit Sicherheit die Wissenschaft von den Sternen, die Astronomie. Hier ist es egal, ob Jesus auch für Aliens starb, diese Außerirdischen überhaupt erlöst werden mussten oder ob Gott die Tora nur und allein der Menschheit gegeben hat. Bei den Anstrengungen bei der Suche nach Leben im All und auch ganze Zivilisationen von Außerirdischen, spielen in der Astronomie Religionen keinerlei Rolle. Es wäre so oder so müßig zu spekulierten, ob Aliens irgendeine Art Religion haben. Und wenn ja, ob wir Menschen diese Alien-Religion von unserem Planten her schon kennen.

Erst die Ankunft bzw. der Nachweis dieser Intelligenzen im Kosmos wird, wie zum Beispiel in diesem Artikel dargelegt, das “kosmische Religions-Problem” global in den Fokus rücken. Ein weltweites Problem, dass ich auf meinem Blog mehrfach behandelt habe.

Was sollen außerirdische Zivilisation mit der jüdischen Tora überhaupt anfangen?

Jene Astronomen, die sich mit der Suche nach Aliens befassen, würden über die religiösen Auslegungen der Rabbiner mehr als nur den Kopf schütteln. Man könnte es schon vermessen nennen, da natürlich niemand weiß, ob die Tora auch auch Außerirdischen gebracht wurde. Aber die Rabbiner bezweifeln das energisch.

Hierbei muss man sich aber klar machen, was denn überhaupt der Inhalt der Tora – also den fünf Büchern Mose – ist. Auch wenn man die Tora nicht gelesen hat, so kennt man zumindest die Geschichten des Sündenfall von Adam und Eva, dem Garten Eden, der irgendwo gelesen haben soll, Moses und der Exodus der Hebräer aus Ägypten und all die Geschichten von Ländern, Menschen, Abenteuern usw. Und diese Berichte der Tora spielen unumstritten all auf unserer Erde. Was soll ein außerirdisches Volk auf einem fremden Planten mit diesen Geschichten anfangen?

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Doch auch hier gibt es ein Aber:

Der spanische Rabbiner Hasdai ben Judah Crescas (1340 – 1410) schrieb 1410 das Werk “Or Adonai or Or Hashem” (etwa: “Das Licht Gottes”), das postum 1555 veröffentlicht wurde. In diesem diskutierte er schon damals in einem ganzen Kapitel die Frage nach anderem Leben im Universum. Dabei kommt der Rabbiner zu dem Ergebnis, dass in den heiligen Texten (wie eben auch der Tora) nichts zu finden ist, dass die Existenz von  Außerirdischen widerspricht.

Mehr noch, denn Rabbiner Crescas nennt sogar selber ein Argument für anders Leben im All. So zitiert er einen Vers des Talmud in dem es heißt (Traktat Avoda Sara 3b):

Was tut Gott bei Nacht? Er setzt sich auf den schnellsten Cherub und reitet durch die 18.000 von ihm erschaffenen Welten, wie geschrieben steht.

Wenn es also auf diesen 18.000 anderen Welten kein Leben gibt, so der Rabbiner vor über 600 Jahren weiter, weshalb sollte Gott diesen überhaupt seine Aufmerksamkeit schenken …?

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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“Prometheus – Dunkle Zeichen” (DVD / Blu-ray)

Aliens als Schöpfer der Menschheit – Erich von Däniken lässt grüßen!

Die Götter waren Astronauten – aber da ist noch mehr – viel mehr …

Das Jahr 2089:

Verstreut über die gesamte Welt entdeckt die Forscherin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) mysteriöse Zeichen von unseren Vorfahren, die alle auf dasselbe Ziel im Weltraum deuten. Wie ist das möglich? Gab es Aliens vor Jahrtausenden, die diese Informationen der Menschheit hinterließen?

In Begleitung des Androiden “David 8” (Michael Fassbender), zwei Vertretern von “Weyland Industries” (Charlize Theron und Guy Pearce) und dem restlichen Team des Raumschiff “Prometheus” folgt Shaw den Hinweisen zu den Ursprüngen des menschlichen Lebens. Ihre gefährliche Expedition führt sie in eine der dunkelsten Ecken des Universums, wo sie sich einem Kampf stellen müssen, der über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird.

Mit “Prometheus – Dunkle Zeichen” kehrt Kult-Regisseur Ridley Scott zu dem Kino-Genre zurück, das er mit der Science-Fiction-Film “Alien” und dem Kultfilm “Blade Runner” selber prägte.

Ein Muss für alle Fans von Science-Fiction, Grusel und den Ideen des Erich von Däniken bzw. der Ancient Aliens!

 

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Theo Locher: “Jenseitskontakte mit technischen Mitteln”

Das Rätsel der instrumentellen Transkommunikation mit dem Jenseits

Jenseitskontakte mit den Verstorbenen?

Transkommunikation ist ein Jahrtausende altes Phänomen. Schon das uralte Schamanentum kannte die Kontaktherstellung zu Jenseitigen durch den schmerzvollen Prüfungen unterworfenen Schamanen.

Im Spiritismus ging es dann um die anscheinende Gesprächsverbindung zwischen einzelnen Verstorbenen und ihren lebenden Angehörigen, zudem auch um die Befriedigung der Sensationslust durch die Kontakte mit oft recht primitiven Wesenheiten. Diese Transkommunikation wurde durch Glas- und Tischrücken, mit der Planchette, mit automatischem Schreiben und mit Medien im Trancezustand hergestellt. Im Spiritualismus hingegen geht es um die Übermittlung ethisch hochstehenden Gedankenguts, um die Entgegennahme von Ratschlägen, Trost und Belehrung durch höhere Wesen, was durch ein automatisch sprechendes oder schreibendes, ethisch selber hochstehendes Trancemedium ermöglicht wird.

In unserem technischen Zeitalter haben instrumentelle Durchgaben aus dem Jenseits angefangen mit Stimmen aus konisch gebauten Röhren (trumpets) in spiritistischen Sitzungen, Stimmen auf Grammophonplatte, durch den Telegrafen und per Radiowellen bereits vor 1915 (David Wilson). Zahlreiche Apparate wurden schon vor Jahrzehnten entwickelt, um Jenseitigen Durchgaben zu ermöglichen.

Was sagt der Wissenschaftler zu all diesen Erscheinungen? Der Wissenschaftler, der von diesen Kenntnis nimmt, stellt fest, dass sie mit den bisherigen Denkmodellen, den Erklärungsmodellen der Physik, der Biologie und der Psychologie, nicht zu verstehen sind. Daher sieht er sich genötigt, neue Denkmodelle zu entwickeln.

Welchen Nutzen bringt uns denn die technisch-gestützte Transkommunikation? Neben der möglichen Hilfe für Trauernde und Kranke, dem Auffinden Vermisster und der Möglichkeit, Betrüger und Kriminelle zu entlarven, bringt sie jedem, der sich damit ernsthaft befasst, eine erweiterte Sicht auf den Sinn seines Lebens und reiche Kenntnisse über das Weiterleben nach seinem körperlichen Tode.

Damit dürfte die Existenzberechtigung dieses Forschungszweiges nun wirklich gesichert sein! Welches Forschungsgebiet vermag nur annähernd so Wertvolles zu bieten?

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Holländer plant mit einem 1 zu 1 Nachbau der Arche Noah von den Niederlanden zu den Olympischen Spielen nach Brasilien zu fahren – und Gottes Worte zu verbreiten

Mit einem Nachbau der Arche Noah von den Niederlanden zu den Olympischen Spielen nach Brasilien (Bild:_ Ark of Noah Foundation)
Der Nachbau der Arche Noah in  den Niederlanden. Das Schiff soll von Rotterdam zu den Olympischen Spielen 2016 nach Brasilien fahren …  (Bild: “Ark of Noah Foundation”)

Wie auf diesem Blog bereits am 14. Dezember 2012 in einem Artikel berichtet, baute der Niederländer Johan Huibers 20 Jahre an seiner ganz privaten Arche Noah nach den Vorgaben der Bibel. Ein Traum über eine große Flut über den Niederlanden 1992 veranlasste Huibers die Arche “originalgetreu” in biblischer Originalgröße nachzubauen und seit dem können sich Besucher in seinem Schiff über Themen des Glaubens informieren. Nun aber plant der der Schöpfer der “Arche Johan” mit seiner Arche zu den Olympischen Spielen 2016 nach Brasilien zu fahren um auch dort das Wort Gottes zu verbreiten. PR oder mehr?

 

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Forschung weiß bis heute nicht, ob es jemals eine globale Sintflut gab, ob ein Mann mit Namen Noah lebte und ob dieser Mann tatsächlich die legendäre Arche Noah baute. Es sind, so die meisten Kritiker und auch Bibelforscher, nur Legenden und ältere Überlieferungen des Nahen Ostens, die hier im 1. Buch Mose verarbeitet wurden. Übernommen von anderen Kulturen und Völkern und im Sinne der biblischen Autoren umgeschrieben und in das Buch Genesis eingefügt.

In meinem Buch “Rebellion der Astronautenwächter” habe ich 2015 in mehreren Kapiteln über diese Themen detailliert berichtet. Ebenso umfangreich über die Ansichten “religiöser Eiferer” wie den Kreationisten und weltweiter Flut-Erzählungen. Doch wirklich tief religiöse Menschen im Sinne von “Fundamentalisten” gibt es nicht nur in fernen Ländern wie den USA oder Australien. Auch in Europa gibt es sie und scheinbar einer davon wohnt in den Niederlanden: Johan Huibers.

Die “Arche Johan”

In einem Artikel vom Dezember 2012 berichtete ich bereits über den Nachbau der Arche Noah des Niederländers Johan Huibers. Denn das 1 zu 1 Replik der biblischen Arche in Dordrecht bei Rotterdam mag zwar korrekt sein, aber es gibt auch Zweifel an dem wahre Aussehen der echten “Ur-Arche” (s. Bild & Artikel). Sofern es sie den gab.

Rekonstruktion der "Arche Noah" nach den Angaben des Gilgamesch-Epos (Bild: L.A. Fischinger)
Rekonstruktion der “Arche Noah” nach den Angaben des Gilgamesch-Epos – mehr dazu HIER (Bild: L.A. Fischinger)

Das Schiff von Huibers, der seines Zeichens selber gelernter Schreiner ist, ist dennoch gewaltig. Auf der Internetseite der von ihm gegründeten “Ark of Noah Foundation” ist zu erfahren, dass seine “Arche Johan” 125 Meter lang, 23 Meter hoch und 29 Meter breit ist und auf 5 Decks über 5.000 Personen fassen kann. Dazu kommen rund 20 Jahre Bauzeit für das etwa 2.500 Tonnen schwere Boot. Besucher können sich dort seit einigen Jahren über das Alte Testament, Jesus und Glauben informieren und selbstverständlich befinden sich auch Tiere bzw. Tiermodelle in dem Schiff. Auch ein Kino mit 50 Plätzen befindet sich auf der “Arche 2.0” und eine Vielzahl an thematischen Spielstationen für die Kinder.

Ohne Zweifel sind die Bilder sowie die Videos der niederländischen Arche sehr beeindruckend. Und das soll das Schiff auch sein. So sagte der Schöpfer Huibers bereits 2012 zu seinem Projekt in Holland:

Ich will Menschen dazu bringen, Fragen zu stellen, damit sie nach Antworten suchen. (…) Man kennt vielleicht die Geschichte von Noah, aber wenn man das hier sieht, bekommt man vielleicht eine Vorstellung davon, wie es damals in der Praxis funktioniert haben könnte.

Die Arche in Brasilien

Die “Ark of Noah Foundation” von Huibers und dem Präsidenten David Rivera, einem Veteranen der Air Force aus den USA, planen nun mit ihrer Arche zu den Olympischen Sommerspielen nach Brasilien zu fahren. Auch dort wollen sie Menschen “die frohe Botschaft verkünden”, den Besuchern des Schiffes die Themen der Bibel bzw. des Alten Testamentes näher bringen und auch auf die Lage der Menschen in Brasilien aufmerksam machen.

Vor allem, so wird betont, sollen die Menschen in Brasilien sich kostenlos die Ausstellungen in der Arche ansehen können. Inklusive neuester Präsentationstechnologien. So heißt es auf der Webseite der Foundation:

Die Arche Noah Foundation möchte tausende von benachteiligten Brasilianer kostenlos in die Arche Noah Ausstellung bringen, um sie zu besichtigen.

In Zusammenarbeit mit Kirchen und Missionsorganisationen, Kinderheimen und sozialen Einrichtungen sind die gesponserten Besucher eingeladen. Abhängig von ihren Bedingungen werden sie von Bussen abgeholt und zur Arche Noah-Ausstellung gebracht.

VIDEO auf YouTube: Noah, der Film (2014) von Darren Aronofsky - Ein Mystery Review von Lars A. Fischinger(Bild: L.A. Fischinger / UPI/Paramount)
VIDEO auf YouTube: Noah, der Film (2014) von Darren Aronofsky – Ein Mystery Review von Lars A. Fischinger (Bild: L.A. Fischinger / UPI/Paramount)

Alles in allem ist das sicherlich eine sehr schöne Idee der Foundation. In Anbetracht der sehr weit verbreiteten Armut und Lebensumstände vieler Menschen dort, sind kostenlose “Ablenkungen” sicher immer gerne gesehen. Als “Arche der Hoffnung Center” bezeichnet die “Ark of Noah Foundation” dieses Projekt auf arkofnoah.org. Auch aus dem diesem Grund soll nach den Plänen der “Arche Johan”-Betreiber das Schiff zwei bis vier Jahre dort bleiben und an verschiedenen Orten wie Rio de Janeiro, Manaus, Belem, Recife, Salvador, Vitoria, Santos-Guaruja, Florianopolis und Porto Alegre ankern.

Die Olympischen Spiele in Brasilien sind natürlich auch ein gut gewähltes Ereignis für die Promotion des religiösen Projektes, da die Augen der Welt dann auf Land, Leute und Südamerika gerichtet sein werden.

All das hat ohne Zweifel einen christlichen Missionshintergrund, wie es schon die religiösen Details der Webseite verraten. So heißt es dort unter anderem auch, dass die kostenlos eingeladen Besucher nicht nur “die Geschichte von Noah lernen” können, sondern auch “von Christus lernen” (“teaching from Christ”) sollen.

Das alles geht nicht ohne Spenden. Zumal der Bau der holländischen Arche an sich schon über 4 Millionen US-Dollar gekostet habe, wie “Fox News” am 1. Mai 2016 berichtete. Falls Ihr Euch ein Ticket kaufen möchtet, wünsche ich Euch Mast- und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel …

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Mit Laserstrahlen gegen Außerirdische: US-Wissenschaftler veröffentlichen Studie über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken. +++Artikel+++

Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: US-Wissenschaftler über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Mit Laserstrahlen gegen neugierige Außerirdische: US-Wissenschaftler über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Kürzlich berichtete ich in einem YouTube-Video über die Studie zweier Wissenschaftler, dass vielleicht Außerirdische die Erde unlängst im Kosmos gefunden haben. Wenn diese Fremden bei der Suche nach Exoplaneten auch die Transit-Methode nutzen, mit der wir heutzutage fremde Sonnensysteme nach Planten absuchen. Mehr noch, die Studie gibt sogar an, wo genau diese Aliens sich befinden könnten, was für das Projekt SETI interessant ist. Aber vielleicht will die Menschheit gar nicht von Außerirdischen gefunden werden? Und so veröffentlichten nun zwei US-Wissenschaftler eine weitere Studie, wie mittels Laserstrahlen unser Planet vor genau diesen Außerirdischen und deren Transit-Methode “unsichtbar” gemacht werden kann. Jedoch scheint es dafür schon lange viel zu spät zu sein …

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ob wir allein im Universum sind, wissen wir noch nicht wirklich sicher. Der unabwendbare Beweis für andere intelligente Zivilisationen im All lässt noch auf sich warten. Seit Jahrzehnten der Forschungen. Tausende fernen Planten haben wir im All gefunden, doch bisher keine neue und bewohnte Erde und schon gar nicht ein anderes Volk im Kosmos.

Die Menschheit sucht seit Jahren nach diesen vermuteten Aliens und hat schon oftmals auch Botschaften und Radiosignale an diese in das All geschickt. Obwohl es durchaus ernsthafte Bedenken und Zweifel gibt, ob wir uns als Rasse im All überhaupt so “lautstark” zu Wort melden sollten. Die Gründe für diese Bedenken sind vielschichtig. Sie reichen von einer in der Tat (theoretisch!) nicht unbegründeten Alien-Invasion bis zu einem “Götterschock” der Menschheit.

Persönlich habe ich überhaupt keinen Zweifel daran, dass der definitive Beweis für andere Zivilisationen und vor allem deren plötzlich Ankunft bei uns einen Schock auslösen würde. Ein Götterschock, der aber von Land zu Land, Region zu Region, Religion zu Religion und Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen wird.

Ein Tarnvorrichtung für den Planten Erde

Die oben erwähnte wissenschaftliche Studie, von wo aus im All mutmaßliche Außerirdische unseren Planeten mittels Transit-Methode finden könnten und wie diese Methode funktioniert, habe ich in diesem YouTube-Video erläutert. Wollen wir das denn überhaupt?

Das fragten sich auch zwei andere Astronomen aus den USA, David M. Kipping und Alex Teachey von der Columbia University in New York, in einer weiteren Studie vom 30. März 2016. Die beiden Astronomen legten dabei eben diese theoretische Möglichkeit zugrunde, dass Aliens via Transit-Methode die Erde finden könnten – und wir Menschen das nicht möchten.

Zwei Astronomen spekulieren in einer Studie: Aliens haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden und Signale (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)
VIDEO: Aliens haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden und Signale (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)

Kipping und Teachey berechneten in ihrer Veröffentlichung, dass unser blauer Planet bei seinem Transit vor der Sonne von bestimmten “Sichtfenstern” außerhalb unseres Sonnensystems nur zehn Stunden im Jahr zu sehen sei. Das heißt, dass Außerirdische bei der Beobachtung unserer Sonne nur diese wenigen Stunden pro Jahr die Erde als dunklen Punkt vor der Sonne sehen können. Eben während des Erd-Transit.

Zehn Stunden in einem Erdjahr von 8.760 Stunden klingt nicht sonderlich lange. Ist es auch nicht. Für die Entdeckung der Erde bei ihrem Transit durch Außerirdische reicht das aber. Und da wir nicht wissen ob diese uns wohlgesonnen sind, sollten wir unseren Planten während dieser zehn Stunden vielleicht doch besser von diesen Aliens tarnen. Damit uns das gelingt schlagen David M. Kipping und Alex Teachey vor, dass wir in diesen Stunden von der Erde aus mit einem starken Laser in das All schießen. Dieser Laserstrahl, der ja nichts weiter als gebündeltes Licht ist, würde das durch die Erde verdeckte Sonnenlicht ersetzten. Die Erde erscheint dann für die Außerirdischen unsichtbar. Natürlich unter der Voraussetzung, dass wir genau wissen von wo diese Fremden in Richtung unserer Sonnen schauen.

Diese Laser-Tarnvorrichtung wäre nach den Berechnungen der beiden Wissenschaftler nicht mal sonderlich energieaufwändig. Wir müssten für den Tarn-Laser nur rund 30 Megawatt über zehn Stunden aufbringen und schon wäre unser blauer Punkt im All vor neugierigen Aliens verborgen. Alternativ, so schlagen sie vor, könne man mit dieser Lasertechnik auch nur die Lebenssignaturen wie Sauerstoff in unserer Atmosphäre für Fremde im All verstecken. Hier wären sogar nur 160 Kilowatt pro Erd-Transit notwendig. Quasi also ein Schnäppchen um niemanden im All zu verraten, dass wir hier sind.

Vielleicht eine Lebensversicherung für die Menschheit vor einer Invasion bösartiger Außerirdischer.

Tarnen und täuschen – so einfach ist das nicht!

Die Studie und die Berechnungen der beiden US-Astronomen klingt in der Theorie geradezu wunderbar einfach. Die Menschheit muss lediglich das durch unseren Heimatplaneten beim Transit verdeckte Sonnenlicht mittels Laserlicht ersetzen und schon sind wir für Aliens unsichtbar. Doch es gibt auch hier einige Probleme bzw. offene Fragen:

  1. Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte
    Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
    Wir müssen in alle Richtungen diesen Laser abfeuern, da wir nicht wissen von wo Aliens unsere Sonne nach Planeten absuchen könnten.
  2. Planeten um fernen Sonnen können auch durch ihre mit der Sonnen in Wechselwirkung stehenden Gravitation gefunden werden (eine Sonne “taumelt” leicht durch die Anziehung eines Planeten).
  3. Wir haben mehr als nur die Erde in unserem Sonnensystem. Wenn wir nicht alle Planeten mittels Lasern tarnen, könnten die Außerirdischen nach der Entdeckung der anderen Planeten nicht feststellen, da hier ein weiterer Planet scheinbar “fehlt”?
  4. Und würden sie bemerken, dass ein Planet nicht zu sehen ist (eben unsere getarnte Erde) – wäre das für die Alien-Astronomen nicht gerade ein Hinweis auf eine Intelligenz in diesem Sonnensystem?
  5. Seit Jahrzehnten strahlt unser Planet künstlicher Radiowellen ins Universum: wie tarnt man die? Von den absichtlichen (SETI-)Botschaften an Außerirdische ganz zu schweigen.
  6. Woher wissen wir, dass gerade jetzt eine intelligente Spezies existiert, die diese Transit-Technik nutzt?

Fast 14 Milliarden Jahre sind seit dem Urknall vergangen, die Erde existiert keine fünf Milliarden Jahre und eine “technologische Menschheit” existiert erst seit grob 100 Jahren. Wir müssten schon Glück haben, dass genau jetzt eine ähnlich entwickelte außerirdische Zivilisation mit “unserer” bewährten Transit-Technologie unsere Sonne beobachtet und die Erde entdeckt. Und, mit Blick auf die Studie, die ich in diesem YouTube-Video darlegte, dass diese Aliens auch etwas von uns wollen. Wie eben Radiosignale zur Erde senden, die SETI hier empfangenen kann. Im besten Fall.

Im größten anzunehmenden SETI-Unfall haben aggressive Aliens schon lange die Erde gefunden und da nützt uns dann auch keine Tarnkappe mittels Lasertechnik mehr. Wir waren und sind ja nicht gerade zimperlich mit der Aussendung von Signalen in das All, was tatsächlich eines Tages nach hinten los gehen könnte. Auch theoretisch, natürlich.

Ob es sich da jetzt bzw. in Zukunft noch lohnt die Erde bei einem Transit zu verstecken?

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+++ YouTube-Video +++ Die Geheimnisse der Sphinx, die Rätsel der Cheops-Pyramide und das Cheops-Projekt: Internationaler Kongress im Sauerland

Die Geheimnisse der Sphinx, die Rätsel der Cheops-Pyramide und das Cheops-Projekt: Internationaler Kongress im Sauerland (Bild: L. A. Fischinger)
Die Geheimnisse der Sphinx, die Rätsel der Cheops-Pyramide und das Cheops-Projekt: Internationaler Kongress im Sauerland (Bild: L. A. Fischinger)

Im Sommer 2015 fand in Lennestadt bei den „Sauerland-Pyramiden“ der Kongress „Das Cheops-Projekt“ statt. Als Referenten waren neben Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz (die „Auslöser“ des „Cheops-Skandal“) Robert Bauval und David Rohl mit dabei. Nun gibt es einen weiteren Kongress inklusive einer entsprechenden Ausstellung rund um die Rätsel der Cheops-Pyramide, Gizeh und auch der Sphinx in Lennestadt: Der Kongress „Die Geheimnisse der Sphinx“ im dortigen Galileo Park. Auch Erich von Däniken wird vor dem Kongress vor Ort anwesend sein. Alle Infos rund um diese Tagung und weitere Hintergründe erfahrt Ihr in einem neuen Video auf meinem YouTube-Channel und hier.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vom 29. April bis 1. Mai 2016 steht Lennestadt im Sauerland und vor allem der dortige Galileo Park mit seinen „Sauerland-Pyramiden“ wieder ganz im Zeichen der Mysterien und Fragen rund um das alte Ägypten.

Von den offenen Fragen zum Bau der Cheops-Pyramide über die Rätsel der Sphinx bis zu den ungelösten Mysterien von Gizeh reichen die Themen. Neben den Informationen in meinem neuen YouTube-Video findet Ihr alles nochmal detailliert zusammen mit dem Programm weiter unten.

Worum es bei dem Kongress “Die Geheimnisse der Sphinx” genau geht, berichte ich Euch in diesem neuen Video auf YouTube:

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+++Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonniert – sowie Euren Daumen hoch für meine Arbeit. +++

Programm “Die Geheimnisse der Sphinx”

Kongressort: Galileo-Park, Sauerland-Pyramiden 4-7, 57368 Lennestadt-Meggen
Kongressdatum: 29. April  bis  1. Mai 2016

Ablaufsplan:

(Stand: 9. März 2016 / Änderungen vorbehalten)

"Die Geheimnisse der Sphinx" - Flyer des Kongresses (Bild: D. Görlitz / St. Erdmann / Galileo-Park.de)
“Die Geheimnisse der Sphinx” – Flyer des Kongresses (Bild: D. Görlitz / St. Erdmann / Galileo-Park.de)

Ablaufplan Freitag

Zusatz-Event: (kostenpflichtig)

  • 17.00 Uhr Einlass Vortrag “Unmögliche Wahrheiten” von Erich von Däniken (Pädagogischen Zentrum Lennestadt-Meggen)
  • 18.00 Uhr Vortrag von Erich von Däniken

Ablaufplan Samstag

  • 10.00 Uhr Einlass und Begrüßung
  • 10.15 Uhr 1. Vortrag: Dr. Dominique Görlitz: „Ungelöste Rätsel des Baus der Großen Pyramide von Giza“
  • 11.15 Uhr Wechselpause
  • 11.30 Uhr 2. Vortrag: Prof. Dr. Robert Schoch: „The Secrets of the Sphinx“
  • 12.30 Uhr Mittagspause
  • 13.30 Uhr 3. Vortrag: David Rohl: „Rostau: A Necropolis and Ritual Site at Giza Before the Pyramids”
  • 14.30 Uhr Wechselpause
  • 14.45 Uhr 4. Vortrag: Robert Bauval: „The unsolved Mysteries of the Great Pyramid”
  • 15.45 Uhr Kurzpause (30 min.)
  • 16.15 Uhr 5. Vortrag: Stefan Erdmann: „Die technischen Hintergründe der Cheops Pyramide“
    Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++ (Bild: L. A. Fischinger)
    Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++ (Bild: L. A. Fischinger)
  • 17.45 Uhr Abendessenspause
  • 19.00 Uhr Abend-Programm: Musikeinführung, Preview Trailer mit Filmausschnitten, Podiumsdiskussion mit den Referenten
  • 21.00 Uhr Get together mit den Referenten im Tagungshotel “Schweinsberg”

Ablaufplan Sonntag

(für spät Anreisende Wiederholung des Freitagprogramms, ohne Vortrag von Erich von Däniken)

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“AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI”: Trailer & YouTube-Video zur Neuauflage der TV-Kultserie “X-Files” um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder. (Ab 8. Feb. 2016 auf PRO7)

AKTE X - Neues von der neuer Serie der X-Files (Bild: L.A. Fischinger)
“AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI”: Neues von der neuen Serie der X-Files (Bild: L.A. Fischinger)

Am 19. Januar 2015 stellte ich ein Video auf meinem Mystery-Channel bei YouTube, in dem ich davon berichtet habe, dass die erfolgreiche TV-Serie “Akte X” (“X-Files”) der 1990er eine Neuauflage bekommen wird. Wieder dem den beiden FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder als Jäger des Phantastischen. Nun ist der erste Trailer des Senders “FOX” zusammen mit den Schauspielern Gillian Anderson und David Duchovny  erschienen. Mehr erfahrt Ihr hier.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Januar 2015 schrieb ich als einstiger Fan der Serie “Akte X” auf diesem BLOG:

Tatsächlich gab ,FOX’ nun bekannt, dass Gespräche über einen Neustart der Erfolgsserie laufen. Wann es jedoch soweit sein wird – das ist bis dato noch vollkommen offen. Dennoch liegt die Wahrheit irgendwo da draußen ...”

Nun gibt es endlich Neuigkeiten, denn der Sender “FOX” hat einen neuen Trailer zur Neuauflage der “X-Files” veröffentlicht. Ab dem 24. Januar 2016 kommen die neuen Folgen der von Chris Carter neu belebten Kultserie in den USA ins Fernsehen. Unklar ist noch, wann das deutsche Fernsehen die Serie auch nach uns bringen wird.

Update: Ab dem 8. Februar 2016 läuft die Serie auch auf PRO7 in Deutschland

Jedoch wird es auch ein Wiedersehen mit einigen Bekannten der Serie geben. So sollen neben Gillian Anderson und David Duchovny als FBI-Agenten Scully und Mulder auch William B. Davis als mysteriöser “Raucher” und Mitch Pileggi als Walter Skinner wieder dabei sein. Ohne Mulder und Scully würde meiner Meinung nach die Neufassung von “Akte X” wohl auch nicht funktionierten …

Hier mein Video zu “Akte X” vom Anfang dieses Jahres:

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Neue Denkansätze für die Ägyptologie: Der Kongress “Das Cheops-Projekt” in Lennestadt setzte Akzente für die weitere Erforschung der Frühzeit des Pharaonenreichs

"Das Cheops-Projekt": Die Referenten (Bild: L.A. Fischinger)
“Das Cheops-Projekt”: Die Referenten (Bild: L.A. Fischinger)

Über einen höchst erfolgreichen Verlauf des Kongresses “Das Cheops-Projekt”, der am 22. und 23. August 2015 in den Sauerland-Pyramiden bei Lennestadt stattfand, können sich sowohl die Veranstalter, die beteiligten Forscher und auch die Besucher/innen der Veranstaltung freuen. Im Verlauf der Veranstaltung wurde nicht nur deutlich, dass sich die offizielle Ägyptologie in wesentlichen Fragen in Sackgassen manövriert hat, sondern es konnten auch Wege aus der Stagnation skizziert und neue Denk- sowie Forschungsansätze präsentiert werden.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

(Text der Veranstalter / Links & Bilder von mir eingefügt)

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Über einen höchst erfolgreichen Verlauf des Kongresses ‘Das Cheops-Projekt’, der am 22. und 23. August 2015 in den Sauerland-Pyramiden bei Lennestadt stattfand, können sich sowohl die Veranstalter, die beteiligten Forscher und auch die Besucher/innen der Veranstaltung freuen. Im Verlauf der Veranstaltung wurde nicht nur deutlich, dass sich die offizielle Ägyptologie in wesentlichen Fragen in Sackgassen manövriert hat, sondern es konnten auch Wege aus der Stagnation skizziert und neue Denk- sowie Forschungsansätze präsentiert werden.

Eisen im Alten Reich – Die Rampen-Theorie zum Bau der Pyramiden hat endgültig ausgedient

Dr. Dominique Görlitz machte mit seinem Auftaktreferat zu den von Stefan Erdmann entdeckten schwarzen ‘Zungen’ an der Decke der Königskammer deutlich, dass es sich hierbei um authentische Rückstände magnetithaltigen Eisenoxids handelt. Anhand der vorliegenden Befunde ist davon auszugehen, dass die Ägypter bereits in der IV. Dynastie – also vor ca. 4.600 Jahren – die Herstellung von Schmiedeeisen beherrschten. Die klassische Vorstellung der Abfolge so genannter Material-Zeitalter (Stein-, Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit) sei damit, was Nordostafrika betrifft, nicht länger haltbar.

Das Cheops-Projekt - Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
Das Cheops-Projekt – Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

In Hinsicht auf den Bau der Großpyramiden auf dem Gizeh-Plateau ergibt sich aus dieser Erkenntnis die revolutionäre Theorie zur vertikalen Bewegung tonnenschwerer Megalith-Bauelemente. Dazu rekonstruierte Görlitz eine Technologie mittels der Nutzung eiserner Transportklammern und dem mechanischem Aufkeilen der Riesen-Blöcke durch die Bauleute der Alten Pharaonen.

Diese Methode, die in Lennestadt am 2. Kongresstag bereits zum zweiten Mal den experimental-archäologischen Praxistest bestanden hat (siehe unten / Anm. L.A.F.: Ich habe den Hebeversucht vor Ort gefilmt – ggf. für meinen YouTube-Kanal.), weist ein weitaus größeres Erklärungspotential auf, als die letztlich höchst fragwürdige, in der Ägyptologie akzeptierte Annahme gewaltiger Rampen, über welche hunderte von Arbeitern die Riesen-Steine zum Einbau in die Pyramiden emporgeschleift haben sollen. Diese unhaltbare und praxisfremde Theorie ist durch Görlitz‘ Forschungen fachwissenschaftlich und empirisch widerlegt.

Folgenschwere Ermittlungsergebnisse zur ‘Königskartusche’

Im zweiten Vortrag legte Stefan Erdmann die Ergebnisse seiner mehr als anderthalbjährigen, akribischen Ermittlungen zur Frage der Authentizität der so genannten Khufu- oder Königskartusche vor. In der klassischen Ägyptologie betrachtet man diese Kartusche seit Jahrzehnten allgemein als unwiderruflichen Beweis, dass der Pharao Khufu (griech.: Cheops) der Bauherr der Großen Pyramide gewesen sei. In der Vergangenheit waren zwar wiederholt Zweifel an der Echtheit der Kartusche geäußert worden – z.B. durch den bekannten Autor Zecharia Sitchin -, aber die bisher vorgebrachten Argumente dafür, dass es sich bei diesem eher unscheinbaren roten Graffito um eine Fälschung des Pyramidenforscher-Pioniers Howard Vyse und seiner Mitarbeiter handele, hatten sich als nicht stichhaltig erwiesen.

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Zusammenfassend kam Stefan Erdmann zu dem Ergebnis, dass es klare optische Befunde an dem „Kh“-Zeichen der Kartusche dafür gibt, dass Vyse daran nachträglich Veränderungen vorgenommen hat, die den Fälschungsvorwurf tendenziell rechtfertigen. Damit ist die gängige Annahme der Authentizität der Kartusche so schwer erschüttert, dass dieses Graffito keinerlei Beweiskraft mehr hat, was die Bauherrenschaft des Cheops betrifft. Dieses Ergebnis wird durch Stefan Erdmann und Dominique Görlitz jedoch nicht als Argument dafür herangezogen, Cheops generell als Bauherrn in Frage zu stellen. Lediglich diese Kartusche fällt aus der Beweiskette heraus.

Sowohl Erdmann und Görlitz als auch andere Kongressteilnehmer betonten, dass nun die zuständigen Stellen in Kairo in der Pflicht stehen, entweder die Ergebnisse der zwischen 2004 und 2006 erfolgten Beprobung zur Überprüfung durch die weltweite Wissenschaftsgemeinde vorzulegen oder die Authentizitäts-Frage durch erneute, transparente, d.h. international kontrollierte naturwissenschaftliche Material-Analysen definitiv zu klären.

Podiumsdiskussion (Bild: L.A. Fischinger)
Podiumsdiskussion (Bild: L.A. Fischinger)

David Rohl: Die ägyptische Kultur hat ihre Ursprünge im vorzeitlichen Mesopotamien

Mit dem Vortrag von David Rohl stellte sich erstmals ein etablierter und weltbekannter Ägyptologe vor die beiden deutschen Forscher. Zudem reiste auch die deutsche Ägyptologin Dr. Renate Germer (Universität Hamburg) an, welche die Forschungen von Dr. Dominique Görlitz nach seinem Vortrag sehr positiv reflektierte.

David Rohl beschäftigt sich in seinem mitreißenden Vortrag intensiv mit den prädynastischen Kontakten zwischen Mesopotamien und der Nilzivilisation. Dazu legte er überzeugende kulturhistorische und archäologische Befunde zur Stützung seiner Annahme vor, dass die vorzeitliche Nilkultur erhebliche kulturelle Stimuli aus dem fernen Zweistromtal erhielt. Rohl schlägt damit in dieselbe ‘Kerbe’ wie Görlitz, der in Buch und Film zum Cheops-Projekt zum Ausdruck bringt, dass sich die steinzeitliche afrikanische Kultur so sehr von der nachfolgend erscheinenden ägyptischen Kultur unterscheidet, dass ein massiver überseeischer Kulturtransfer angenommen werden muss.

Auf neuen Forschungswegen: die Referenten in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
Auf neuen Forschungswegen: die Referenten in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

Die Darlegungen der englischen Archäologen wurden von ihm so exzellent in Wort und Bild präsentiert, dass auch die in der englischen Sprache weniger versierten Gäste seinen hervorragenden Vortrag genießen konnten.

Robert Bauval: Ungelöste Mysterien der Großen Pyramide von Giza

Robert Bauval, Bestsellerautor und Pyramidenforscher, sprach als letzter Referent. Sein Vortrag wurde zu einem weiteren Höhepunkt des Kongresses. Dies lag nicht nur an seinen überaus spannenden Informationen zum möglichen kulturhistorischen Hintergrund der Cheops-Pyramide, die seiner Meinung nach ein Mehrzweckbauwerk darstellt, welches nicht zuletzt nach dem Tod des Pharaos seine Seele zu den Sternen geleiten sollte.

Zudem zog Bauval durch den Vergleich mit Rudolf Gantenbrinks UPOAUT Forschungen Parallelen zum Cheops-Skandal. In eindringlichen Worten legte er den Finger auf die ‘wunden Stellen’ aktueller Ägyptologie, die scheinbar nur noch wenig Interesse an einer erkenntnisoffenen und ideologiefreien Erforschung der ägyptischen Altertümer zeigt. Bauval verteidigte eindringlich das Cheops-Projekt, welches ausschließlich zum Ziel gehabt habe, das hohe kulturelle Erbe der ägyptischen Hochkultur zu erforschen, wie es eine innovative Wissenschaft im 21. Jahrhundert eben erfordere.

Angeregte Publikumsdiskussion mit den Referenten

Am zweiten Kongresstag hatten die Besucher zunächst die Möglichkeit zur Diskussion mit den vier Referenten, die sich auf dem Podium in der ‘Großen Pyramide’ von Lennestadt den Fragen des Publikums stellten. Erweitert wurde die Expertenrunde durch den Geographen und Sternbildforscher Dr. Kai Helge Wirth sowie durch den Wissenschaftspublizisten Bernhard Beier.

Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Dabei blieb es keineswegs bei der Klärung allgemeiner Fragen, wie: Was bewegt Kritiker des derzeitigen Pyramiden-Paradigmas dazu, die Funktion dieser Bauwerke als Grabstätten der Pharaonen infrage zu stellen? Vielmehr reichte das Spektrum der angerissenen Themen – zu einer tiefer gehenden Debatte ließ der eng gesteckte Terminplan leider keine Zeit – z.B. bis hin zu Detailproblemen der Analyse-Möglichkeiten bei der geforderten Untersuchung der ‘Königs-Kartusche’.

Besonderes Interesse zeigte das Auditorium auch an den frühen nautischen Fähigkeiten und Leistungen alter Kulturen im Allgemeinen und insbesondere der Ägypter. So wurde die Frage aufgeworfen, ob tatsächlich Spuren altägyptischer Expeditionen in Nordamerika und Australien existieren. Der Ägyptologe David Rohl verneinte dies zwar, verwies aber – man denke hier z.B. an die Nikotin- und Kokainfunde in ägyptischen Mumien – auf die grundsätzliche Möglichkeit phönizischer ‘Auftragsfahrten’ in die Neue Welt. Zudem sei aufgrund zahlreicher Entdeckungen von Felsritzungen mit der so genannten Ogham-Schrift in Amerika auch die Frage transatlantischer keltischer Seereisen ernsthaft zu diskutieren.

Hebeexperiment erfolgreich wiederholt

Getreu dem Grundsatz ,ein Experiment und seine Ergebnisse müssen jederzeit reproduzierbar sein’, organisierte Dr. Dominique Görlitz in Zusammenarbeit mit dem Galileo-Park Lennestadt eine Wiederholung des Hebe-Experiments vom April 2015. Mit diesem Experiment wurde die praktische Anwendbarkeit der von ihm rekonstruierten Methode zum vertikalen Transport gewaltiger Steinblöcke durch die Altägypter erstmals unter Beweis gestellt.

Das Cheops-Projekt: Diesen Betonblock halt bes anzuheben (Bild: L.A. Fischinger)
Das Cheops-Projekt: Diesen Betonblock galt es anzuheben (Bild: L.A. Fischinger)

Unter den Augen von mehr als 100 Gästen der Veranstaltung hoben nur zwei (!) Mitarbeiter des ABORA-Teams mit eingesetzten Keilen aus Eisen bzw. Eichenholz den mehr als 16 Tonnen schweren Betonblock an. Für die Gäste war es aufschlussreich zu sehen, dass sich Holzkeile viel leichter als solche aus Metall unter den schweren Stein eintreiben ließen.

Mit diesem Hebeversuch konnte der Chemnitzer Experimentalarchäologe seine Theorie empirisch untermauern und transparent machen, warum die Keil-Hebetechnik das Standard-Paradigma der Ägyptologen zum Großstein-Transport im wahrsten Sinne des Wortes ‘aushebelt’. Fast alle Ägyptologen gehen noch immer davon aus, dass die Altägypter schwere Lasten ausschließlich nur durch Schleppen und Ziehen in vertikaler Richtung über Rampen bewegen konnten. Das Experiment von Lennestadt dokumentiert jedoch, dass effiziente Hebetechniken bereits im Alten Reich praktikabel waren.

Gestützt wurde durch die Experimente mit dem Betonblock aber auch die der Rekonstruktion dieser Transport-Technik zugrunde liegende Interpretation der Magnetit-‘Zungen’ in der Königskammer der Cheops-Pyramide: Auch auf dem Betonblock, an dem seit April die Eisenklammern befestigt sind, entstehen an den entsprechenden Stellen Ablagerungen von Eisenoxid (s. Bild unten, Anm.: L.A.F.). Diese Patina hat stetig zugenommen und zeigt immer größere Ähnlichkeit mit den Anhaftungen in der Königskammer.

Das Cheops-Projekt - Das Eisen der Pharaonen: Die Anhaftungen am Betonblock (Bild: D. Görlitz)
Das Eisen der Pharaonen: Die Anhaftungen am Betonblock [zur Großansicht anklicken] (Bild: D. Görlitz)

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