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3.000 Euro Belohnung für Hinweise! Wer schuf den rund 4 Kilometer großen „Marree Man“ im Outback von Australien? (+ Videos)

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Wer schuf den 4,2 Kilometer großen "Marree Man" im Outback von Australien? (Bilder: Google Earth / gemeinfrei)
Wer schuf den mehre Kilometer großen „Marree Man“ im Outback von Australien? (Bilder: Google Earth / gemeinfrei)

Geoglyphen, also Scharrbilder, die Menschen oftmals in riesigen Ausmaßen auf dem Erdboden bzw. im Erdreich anlegten, kennen Archäologen aus sehr vielen Teilen der Welt. Einige sind Jahrtausende alt und weltbekannt, andere fast unbekannt und rätselhaft und wieder andere stellen Forscher vor ungelöste Mysterien über ihren Sinn und Zweck. In Australien gibt es ein solches Scharrbild, dass erst 20 Jahren bekannt ist und seit dem für Spekulationen über dessen Ursprung sorgt: Der „Marree Man“ in der Wüste von Süd-Australien Ein riesiger nackter Mann, über deren Schöpfer zwei Jahrzehnte gerätselt wird. Ein reicher Unternehmer hat jetzt eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur „Ergreifung“ der Urheber der gewaltigen Geoglyphen führen. Was den „Marree Man“ von Australien so besonders mysteriös macht, erfahrt Ihr in diesem Beitrag!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der „Marree Man“

Einsam und geradezu verlassen liegt im öden Outback von Australien ein gigantisches Scharrbild eines nackten Menschen im Wüstenboden. Etwa 3 bis 4 Kilometer lang, an der Hüfte rund 500 Meter breit und aus bis zu 35 Meter breiten Mehrfach-Linien in die Wüste gescharrt!

Der Umriss des „Marree Man“ besteht aus 7 bis 10 einzelnen Linien, die offenbar in einem Zuge in den Wüstenboden „gegraben“ wurden. Einige wenige Umrisse, etwa beim Ohr, bestehen jedoch aus nur 3 dieser Linien oder Rillen, die dabei eine Tiefe von 20 bis 30 Zentimeter aufweisen. Alles erscheint irgendwie wie aus einem Guss und ähnelt dabei Furchen von Pflügen aus der Landwirtschaft, wie wir sie sehr gut kennen.

Die dargestellte Person ist ein nackter Mann mit einer Art Stirnband, der scheinbar einen Sperr in der linken Hand hält, wie es die Umrisszeichnung im Titelbild oben zeigt. Ob es ein Sperr ist, ist aber meiner Meinung nach mehr als fraglich. Schaut man sich den „Marree Man“ bei Google Earth genauer an (Koordinaten, s. unten), erkennt man sehr deutlich, dass der vermeinte „Sperr“ einfach irgend ein langes „Ding“ ist, dass der Mann in der Hand hält, wo es auch endet. Für einen Sperr ist das „Ding“ viel zu kurz und außerdem endet bzw. beginnt es in der Hand des Scharrbildes.

So sieht kein Sperr aus und so schleudert man auch keinen.

Der Mann selber liegt in Zentral-Südaustralien in einem riesigen (teils ehemaligen) militärischen Sperrgebiet namens „Woomera Prohibited Area“ auf den „Finnis Springs“. Etwa 60 Kilometer davon entfernt liegt das winzige Nest Marree mit seinen rund 70 Einwohnern. Der Namensgeber des „Marree Man“.

Das Rätsel des nackten Mannes

So gut wie alle Scharrbilder und Geoglyphen in allen Teilen der Erde ist zu eigen, dass sie erst aus der Luft entdeckt wurden. Das beste Beispiel sind die Nazca-Linien in Peru, deren wirkliche Entdeckung vor fast 100 Jahren erst mittels Flugzeug erfolgte (s. Videos unten und z. B. HIER, HIER und HIER). Grund sind eben die gewaltigen Ausmaße solcher Bodenbilder und Strukturen.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Beim „Marree Man“ war es vor genau 20 ebenso: Am 26. Juni 1998 überflog der australische Buschpiloten Trac Smith das Gebiet und entdeckte aus 1000 Metern Höhe die Figur unter sich. Aufgrund seiner enormen Größe wurde der nackte Mann von Australien daraufhin schnell in aller Welt bekannt. Allein die Umrisslinien sollen nach Schätzungen an die 28 Kilometer Länge betragen, was den „Marree Man“ damit zum größten Scharrbild dieser Art weltweit macht. Auch wenn sich in Peru einige Nazca-Linien über weit mehr Kilometer durch die Wüste erstrecken, die aber eben keine Figuren darstellen.

Ursprünglich musste man nicht gut einen Kilometer hoch über die Darstellung fliegen, wie der Entdecker Smith 1998, um sie zu erkennen. Die Schöpfer des Mannes haben die Linien mit weißem Kalk deutlich vom umgebenen Wüstenboden abgehoben. Schon 100 Meter Höhe hätten so gereicht, um das Bild sehr deutlich zu erkennen.

Buschpiloten wie Trac Smith gibt es in Australien überaus viele. Die gewaltigen Entfernungen und die oft mehr als dünn besiedelten Region des Kontinentes machen solche Verkehrswege und Transportmittel unabkömmlich. Da verwundert es nicht wenige, dass erst 1998 der „Marree Man“ von einem solchen Flieger entdeckt wurde. Wurde er bis dato schlicht übersehen – oder ist er sogar ein Kunstwerk der Moderne?

Und warum leugnen selbst die Aborigines, dass ihre Vorfahren diesen Mann in den Boden zeichneten? Sogar das Gegenteil war nach der Entdeckung des Scharrbildes der Fall. Es kam damals zu Protesten des Aborigines-Stammes der Dieri, da sich die Figur in ihrem heiligen Stammesgebiet befindet. Nicht nur in Land sei dadurch beschädigt und beschmutzt worden, sondern auch ihr mythologisches Erbe der „Traumzeit“ würde dadurch missachtet.

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Diese heilige „Traumzeit“ ist eine Art Ursprungsglaube der Aborigines, die bis in eine ferne Existenz ohne Zeit und Raum zurückzuführen sei. Ein Beginn von Allem – in dem physische, spirituelle, göttliche und materielle Dinge Eins waren.

Wer schuf den Riesen in der Wüste?

Theorien über die Schöpfer des „Marree Man“ kursieren seit der Entdeckung 1998 viele in Australien und in aller Welt. Die einfachsten sind dabei die, dass eben die Vorfahren der Aborigines das Scharrbild anfertigen, dies aber vergessen wurde, oder dass ein eigensinniger „Landschaftskünstler“ das vor 20 oder etwas mehr Jahren machte. Dazu gesellen sich Thesen, dass Soldaten aus den USA oder Australien sich diesen Spaß erlaubten.

Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
ARTIKEL: 6.000 Löcher hintereinander: Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru – tatsächlich alles geklärt? (Bilder: Google Earth / American Museum of Natural History)

Viel gehandelt wird dabei der Name des 2002 verstorbenen Künstlers Bardius Goldberg als Urheber des nackten Riesen. Er soll in Australien ein „Spaßvogel“ gewesen sein, wie man ihn in Deutschland nennen würde, weshalb man ihm das Werk durchaus zutraue. Angeblich habe er zu Lebzeiten davon gesprochen, dass er ein Kunstwerk erschaffen möchte, das man aus dem All sehen könne.

Zugegeben hat Goldberg es allerdings nie. Ebenso wenig konnte die Polizei irgendwelche Spuren von Maschinen oder schwerem Gerät an dem Scharrbild finden. Immerhin war man sich schnell einige, dass die Arbeit daran sicher einige Wochen gedauert haben muss. Ohne, dass jemand irgendwas in der Einöde bemerkte.

Einen „kryptischen Hinweis“ fand sich 1999 im Kopf des „Marree Mannes“. Dort tauchte eine kleine US-Flagge und ein „Bekennerschreiben“ auf. Darin stand:

Zu Ehren des Landes, das sie einst kannten. Seine Errungenschaften sind außergewöhnlich und eine ständige Quelle neuer Wunder und Bewunderung.“

Diese seltsame Botschaft ist aus dem Buch „The Red Centre. Man and Beast in the Heart of Australia“ von Hedley Herbert Finlayson aus dem Jahre 1979 entlehnt. Darin finden sich Fotos von Aborigines, die nackt mit Stöcken in den Händen Tiere jagen udn grundsätzlich dem „Marree Man“ ähneln.

Waren diese Fotos die Vorlage des trotzdem unbekannten Künstlers? Aber wozu dann die US-Flagge?

Auch die Bekenner-Faxe, die damals bei verschiedenen Medien anonym eingingen, halfen nicht weiter. Aufgrund einiger Formulierungen und der Verwendung von „Meilen“ statt „Kilometer“ wird bis heute vermutet, dass diese Faxe von US-Amerikanern stammen. Aufklären konnten sie das Rätsel um den Riesen auch nicht. Eher haben sie es noch vergrößert, da eines dieser Faxe bei Phil Turner eingegangen ist. Er ist Inhaber des „Marree Hotel“ in Marree und bietet heute Rundflüge zum Scharrbild an.

Also ein Gag um in der Einöde des australischen Outback eine zusätzliche Geldeinnahme zu haben?

Zwei Jahrzehnte Geheimhaltung?

Phil Turner und andere sind überzeugt, dass keiner der Bewohner der Region den Mann in der Wüste geschaffen hat. Wäre das der Fall, so Dick Smith am 25. Juni in einem Interview mit „ABC News“ in Australien, „wer könnte das „seit 20 Jahren geheim halten“? Auch betonte Turner die gewaltige Arbeitsleistung, die zur Schaffung des nackten Riesen erforderlich war.

Er selber hat nämlich 2016 das Scharrbild restauriert. Mit einem Vemessungstechniker und mit einer Planierraupe hat er die Umrisslinien der Figur nachgezogen und erneuert sowie Verwitterungen beseitigt. „Eine enorm große Arbeit“, wie er betonte. Seine Rundflug-Gäste werden es ihn mit Sicherheit danken …

Wenn Aliens für Menschen echte Götter sind - Ein Journalist zu Besuch bei der UFO-Sekte Rael-Bewegung in Australien (Bilder: gemeinfrei / YouTube-Screenshot / Montage: Fischinger-Online)
Wenn Aliens für Menschen echte Götter sind – Ein Journalist zu Besuch bei der UFO-Sekte Rael-Bewegung in Australien (Bilder: gemeinfrei / YouTube-Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Was ebenso mysteriös erscheint ist der Umstand, dass im Jahr der Entdeckung der Geoglyphe (1998) die heute allgegenwärtige GPS-Technologie noch nicht im zivilen Nutzen war! Erst vor rund 18 Jahren hat der damalige US-Präsident Bill Clinton diese zuvor rein militärische Technologie für den Zivilgebrauch freigegeben. Zu diesem Zweck wurde das Signal „Selective Availability“, dass absichtlich die GPS-Ortung überaus ungenau machte, am 2. Mai 2000 abgeschaltet.

Für die Schaffung einer kilometerlangen menschlichen Figur ist GPS fraglos ein Muss. Wenn nicht das, dann zumindest eine gewaltige Erleichterung der anonymen Arbeiter an ihrem Bild.

Dick Smith wiederum ist jener reiche Unternehmer aus Australien, der das Rätsel um die Herkunft des nackten Jägers unbedingt knacken will. 5.000 australische Dollar, immerhin rund 3.000 Euro, hat er demjenigen versprochen, der das Mysterium aufklären kann. Smith dazu im Interview mit „ABC News“:

Es gibt keine Fehler – es ist sehr professionell gemacht.

Es gab so viele verschiedene Behauptungen, und die einzige, an die ich nicht glaube, ist, dass es aus dem Weltraum stammt. Ich kann nicht sehen, wie sie von einer Person gemacht werden konnte, man muss schon drei oder vier dafür haben, und es muss Wochen gedauert haben. Wie wurde es in so einem Fall seit 20 Jahren geheim gehalten?

Smith scheint wirklich von dem „Marree Man“ besessen zu sein. Er sagte nämlich in dem Interview weiter, dass er jedem die Belohnung auszahlen würde, der die Urheberschaft beweisen kann – auch wenn er selber das Geheimnis für sich behalten müsse. Er will es einfach wissen und auf Wunsch nichts verraten.

Das nennt man umgangssprachlich dann wohl eine Obsession …

  • Der „Marree Man“ ist bei Google Earth und diesen Koordinaten zu finden: 29°31’51.71″ S 137°27’58.01″ E

Videos zum Thema:

YouTube-Video vom 31. Januar 2018 zum Thema

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YouTube-Video vom 3. April 2018 zum Thema

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung – Wenn Aliens für Menschen echte Götter sind: Ein Journalist zu Besuch bei Australiens Alien-Botschafter

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Wenn Aliens für Menschen echte Götter sind - Ein Journalist zu Besuch bei der UFO-Sekte Rael-Bewegung in Australien (Bilder: gemeinfrei / YouTube-Screenshot / Montage: Fischinger-Online)
Wenn Aliens für Menschen echte Götter sind – Ein Journalist zu Besuch bei der UFO-Sekte Rael-Bewegung in Australien (Bilder: gemeinfrei / YouTube-Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Ob UFOs, wie meist angenommen, wirklich „außerirdische Raumschiffe“ sind, ist nicht bewiesen. Ebenso gibt es keinen echten Beleg, dass die Idee der Astronautengötter, der Raumfahrt der Antike, tatsächlich stimmt. Hier ist die Grenzwissenschaft fast nur auf Zeugenaussagen, Spekulationen, Hinweise und mögliche Indizien angewiesen. Anders sieht es aus, wenn man Aliens in UFOs und die Prä-Astronautik zu einem vollkommen unreflektierten „Brei“ vermischt – und daraus eine UFO-Götter-Alien-Religion bastelt. So geschehen 1974, als die UFO-Sekte der Rael-Bewegung geboren wurde, über die ich bereits vielfach berichtete. Deren obersten „UFO-Priester“ von Australien bekam jetzt Besuch von einem Journalisten des Online-Portal „VICE“. Eine nachdenkliche Story, wie Ihr hier erfahren werdet …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Namen der Alien-Götter: Die Real-Bewegung

Im Zuge der damaligen weltweiten Aufmerksamkeit für die Prä-Astronautik, veröffentlichte 1974 der französische Sportjournalist und Rennfahrer Claude Vorilhon sein Buch „Das Buch, das die Wahrheit sagt“. Damit legte Vorilhon, der sich selber Rael nennt, den Grundstein für die UFO-Sekte der Rael-Bewegung oder auch Raelianer.

In seinem Buch der Wahrheit behauptete Rael, dass er in Kontakt mit Aliens stünde, diese ihn als einen irdischen Botschafter auserwählt haben und diese Außerirdischen die wahren Götter sind. Die Geburtsstunde einer UFO-Sekte, die bis heute immer noch überaus aktiv ist. Und das weltweit.

Im Jahr 1999 haben Roland M. Horn und ich in unserem Bestseller „UFO-Sekten“ sehr umfangreich über die Geschichte der UFO-Guppe und deren Ansichten berichtet. Zum Beispiel über ihre Ideen durch Klontechnik Menschen das „ewige Leben“ zu geben, das es die Alien-Götter so wünschen. Oder, dass für die Wiederkehr ihrer Alien-Gottheiten hier auf Erden ein Botschaftsgebäude errichtet werden soll. Auch hier in Deutschland, übrigens.

Auf diesem Blog war die Alien-Gruppe und all ihre „Projekte“ etc. immer wieder Thema. Umfangreich zum Beispiel in diesem Artikel. Aber beispielsweise auch HIER, HIER und HIER.

Keine UFO-Sekte ist prominenter und nach meinem Empfinden aktiver als die Gruppe um den Guru Rael. Das zeigt sich mir nicht nur daran, dass die mich seit 1997 immer mal wieder gerne in ihren Reihen begrüßen würden, sondern auch durch ihre Online-Aktivitäten. Einschließlich Sozialen Netzwerken wie Facebook. Eine thematisch sehr komplexe Gruppe.

Zu Besuch beim „Priester einer sexpositiven UFO-Sekte“

Die Aktivitäten und der Glaube der Alien-Sekte waren sicher auch ein Grund, dass das Online-Portal „VICE“ am 1. Februar einen aktuellen Bericht über diese veröffentlicht: „Wie ein australischer Künstler Priester einer sexpositiven UFO-Sekte wurde“

Rael-Bewegung will die Bundesregierung um Land für ein Botschaftsgelände für Außerirdische bitten (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Fischinger-Online / RealPress)

„VICE“-Autor Julian Morgans sei extra nach Brisbane in Australien gereist, um sich dort mit de „wohl bekannteste australische Vertreter der ufogläubigen Rael-Bewegung“ zu treffen.

Dieser „UFO-Priester“ ist der Künstler Luke Roberts, der nach eigenen Angaben bereits rund zwei Jahrzehnte ein Anhänger der Raelianer ist. Bekehrt wurde der aus einem Dorf in Queensland stammende Katholik durch die Franzosen Jarel und Alcy Aymonier. Sie kamen nach Australien, um dort Vorträge zu der Rael-Bewegung zu halten, und waren die Söhne des ersten Verlegers von Rael selbst. Hier in Australien wollten die beiden Raelianer „einen Ableger der Rael-Gemeinschaft gründen“.

Bei eben einem solchen Vortrag wurde der jetzige Rael-Priester und homosexuelle Luke Roberts 2001 mit der Gruppe bekannt und schloss sich ihnen an:

Es war eine Philosophie, die für mich einfach Sinn ergeben hat. Eine Auffassung totaler Gleichheit, wissenschaftlich untermauert.

Ich wurde mit der Vorstellung erzogen, dass Homosexualität eine Art Krankheit ist, die von diesem Planeten gelöscht werden muss. Was Religion anging, war für mich deswegen klar, dass ich mir nicht weiter irgendeinen Nonsens über Homosexualität anhören würde.“

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Hier – bei den Anhängern der Rael-Bewegung – fand der damalige Katholik die Toleranz für seine Sexualität, die der in der katholischen Kirche vermisste:

Es ist die einzige Religion, bei der es weibliche, schwule und Transgender-Priester gibt. Es ist die toleranteste Religion, die du je finden wirst.“

In ganz Australien gibt es zwar „250 getaufte Raelianer“ und nur 50 bis 100 aktive Anhänger, bedauerte Roberts. Angesichts der Tatsache, dass weltweit zehntausende Gläubige der UFO-Sekte angehören sollen, ist das eigentlich sehr wenig für Australien. Immerhin wollen die Anhänger der Alien-Religion nichts weiter als Frieden und die Ankunft ihrer außerirdische Götter vorbereiten.

Liebe, Frieden und Alien-Götter

Das Empfangsgebäude für die Götter-Aliens würden die Raelianer am Liebsten in Jerusalem errichten. Notfalls aber auch in anderen Ländern:

Idealerweise hätte sie in Jerusalem gebaut werden sollen, aber jetzt sieht es so aus, als sei das der letzte Ort, an dem die Elohim die Botschaft haben wollen – vor allem wegen Israels Verhalten gegenüber Palästina.“

Die Götter wollen, dass wir Menschen klonen. Sagt die Rael-Bewegung (Bild: jurassicpark.wikia.com)
Die Götter wollen, dass wir Menschen klonen. Sagt die Rael-Bewegung (Bild: jurassicpark.wikia.com)

Falls es aber nicht klappt, immerhin plant die UFO-Sekte dieses außerirdische UFO-Botschaftsgebäude schon viele Jahre, ist es nach Roberts auch nicht schlimm. Denn wenn dann die Außerirdischen kommen:

Wahrscheinlich wird dann niemand mehr auf der Erde sein, um sich einen Kopf darüber zu machen. Wir befinden uns an der Schwelle zur nuklearen Katastrophe. Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag wartet seit September 2017 auf eine Ratifizierung, und Australien und ein Haufen anderer Länder ignorieren ihn einfach.

Warnungen (durch Aliens) vor der Atomkraft waren und sind bei praktisch allen Gruppen dieser Art Teil deren Ansichten. Das war schon in den 1950er und 1960er Jahren so.

Der Artikel in „VICE“ beschreibt zwar vor allem den persönlichen Eindruck des Autoren Julian Morgans von dem Rael-Gläubigen Luke Roberts bei einem Besuch, ist aber trotzdem überaus empfehlenswert.

Empfehlenswert für ausnahmslos alle, die sich für UFOs und Prä-Astronautik interessieren, da hier „die andere Seite der GreWi-Medaille“ präsentiert wird. Vor der ich nun schon mindestens 20 Jahre warne, da sie auch und vor allem die gesamte Grenzwissenschaft, UFO-Forschung und Prä-Astronautik in Misskredit bringt!

Ein umfangreiches Bild dieser und anderer UFO-Sekten könnt Ihr Euch HIER machen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Zeitreise-Experiment in Australien fehlgeschlagen: Es kam kein "Besucher aus der Zukunft"…

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„Unter der Annahme, dass ein Zeitreiseverfahren in der Zukunft entwickelt wird, hat das Projekt exzellente Chancen erfolgreich zu sein. Vielleicht wird ja auch gerade diese jetzige Initiative zur zukünftigen Erfindung eines Zeitreiseverfahrens massgeblich beitragen?“ So das Experiment „Time Machine 2012“, das in Australien am 12. Dezember 2012 Zeitreisende aus der Zukunft der Erde „anlocken“ wollte. Doch es kam niemand aus der Zukunft. Aber angeblich gab es „mehrere unerklärliche Phänomen“ …

Hier das nun das veröffentlichte Resultat von „Time Machine 2012“ vom 12. Dezember 2012.

Ein Experiment übrigens, das schon der legendäre Physiker Professor Stephen Hawking im Rahmen einer Fernsehdokumentation zum Thema sehr anschaunlich mit einer „Zeitreise-Party“ durchführte. Auch da folgte leider niemand aus der Zukunft der Einladung

„Time Maschine 2012″ resümiert nun:

Liebe Erdenbürger, liebe Temponauten,

wir haben mit größtmöglicher Sorgfalt und Präzision zu beweisen versucht, ob Zeitreisen möglich sind oder nicht.


Das Resultat der 12-stündigen Aktivierung eines „Zeitreise-Fensters“ am 12. Dezember 2012 – bei tatkräftiger Unterstützung von insgesamt 101 exklusiv instruierten Temponauten – läßt darauf schließen, dass es auch in Zukunft kein Zeitreiseverfahren geben wird. Zumindest keines, das physisch-reale Reisen in die Vergangenheit ermöglicht. Sonst wäre mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine physische Manifestation am 12.12.2012 aus der Zukunft erfolgt.


 Zeitreiseverfahren in die Zukunft und/oder virtuelle Reisen in beide Richtungen können wir – auch nach diesem Experiment – nicht ausschließen.

Der Vollständigkeit halber muss allerdings erwähnt werden, dass innerhalb der Öffnung des Zeitfensters von 09h morgens bis 21h abends auf dem Experimental-Areal 2-8 Kilmore Drive, Tamborine, QLD/Australien mehrere unerklärliche Phänomene zu verzeichnen waren, die von 36 anwesenden Personen verifiziert werden konnten, jedoch – unter rein wissenschaftlichen Kriterien – keine Rückschlüsse auf die physische Manifestation eines Zeitreisenden zulassen.

Links:

    Zum Thema
     

     Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in „Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

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    Der Riese von Winnemucca: Angeblich war er über 3,30 Meter groß – Spannende Hintergründe einer Zeitungsmeldung! (+ Videos)

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    Der gefundene Riese von Winnemucca: Angeblich war er über 3,30 Meter groß! (Bilder: gemeinfrei [Schädel: Symbolbild] / Montage: Fischinger-Online)
    Der gefundene Riese von Winnemucca: Angeblich war er über 3,30 Meter groß! (Bilder: gemeinfrei [Schädel: Symbolbild] / Montage: Fischinger-Online)

    Vor fast 120 Jahren erfuhren die Leser einer australischen Zeitung, dass nahe eines Ortes namens Winnemucca in den USA zufällig die sterblichen Überreste eines 3,35 Meter großen Menschen gefunden wurden. Einem wahrlichen Riesen, wie es die knappe Zeitungsmeldung behauptete. Dahinter jedoch verbirgt sich weit mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat, und wie Ihr es hier erfahrt.


    Skelett eines Riesen gefunden

    Am 24. Februar 1904 werden die Leser der Zeitung „The Goulburn Herald“ in Australien sicherlich gestaunt haben. Denn auf Seite 4 der Zeitung erfuhren sie in einer kleinen Meldung von einem „riesigen Skelett„, dass in Nevada, USA, von Arbeitern zufällig metertief in der Erde entdeckt worden sein soll.

    In der Meldung hieß es weiter, dass ein Dr. Samuels die in fast 4 Metern Tiefe gefundenen Knochen untersuchte, der sie daraufhin einem Mann von „annähernd 11 Fuß“ Größe zuordnete. Damit wäre das Individuum rund 3,35 Meter groß gewesen und zweifellos ein Riese! Einer jener Titanen der Vorzeit, von denen schon das Alte Testament kündet.

    Solche frühen Zeitungsmeldungen sind überaus zahlreich und wurden hier auf Mystery Files bereits mehrfach thematisiert. In Blog-Artikeln und YouTube-Videos. Denn in der Vergangenheit sollen diesen Berichten nach unzählige Spuren von Riesen entdeckt worden sein, die bis heute für Spekulationen sorgen. Unter „alternativen Historikern“ ebenso wie in den Reihen der Prä-Astronautiker.

    Und derartige Berichte, Spuren oder Funde mutmaßlicher Knochen und archäologischer Relikte von einstigen Riesen gibt es weltweit, wie HIER umfangreich dargelegt und berichtet. Handfeste Beweise fehlen jedoch bis heute. Vielfach wird deshalb vermutet, dass diese Skelette und Knochen von Riesen in diversen Instituten und Museen in dunklen Archiven verschwanden. Wahrscheinlich auch nicht ganz zu unrecht.

    Doch hinter der kurzen Meldung im australischen „Goulburn Herald“ verbirgt sich eine spannende wie auch seltsame Geschichte.

    Ein 3,35 Meter großer Riese

    Die australische Zeitung hatte sich den Bericht nicht ausgedacht, sondern aus den USA übernommen und in Kurzform selber publiziert. Denn ursprünglich erschien diese Meldung am 15. Januar 1904 auf Seite 6 der „The Evening News“ aus den USA. Unter der Überschrift „Knochen eines Riesen werden ausgegraben“ schrieb die kalifornische Zeitung damals folgendes:

    Arbeiter, die mit dem Ausgraben von Kies beauftragt sind, haben in einer Tiefe von 12 Fuß (etwa 3,66 Meter, Anm. LAF) eine Menge Knochen freigelegt, die einst Teile des Skeletts eines gigantischen menschlichen Wesens waren.

    Joseph Rougon, der die Arbeit leitete, untersuchte die Knochen und befand direkt, dass sie zu einem Mann oder einer Frau gehörten. Sie wurden zu Dr. Samuels gebracht, der sie sorgfältig untersuchte und die Knochen für diejenigen eines Mannes erklärte, der eine Größe von annähernd 11 Fuß (etwa 3,35 Meter, Anm. LAF) gehabt haben muss.

    Die Mittelhandknochen messen 4,5 Inches (11,43 Zentimeter, Anm. LAF) in der Länge und haben große Proportionen. Ein Teil der Ulna (Arm-Elle, Anm. LAF) wurde gefunden, die in vollständigem Zustand zwischen siebzehn und achtzehn Inches (rund 43 und 46 Zentimeter, Anm. LAF) in der Länge messen würde. Nach dem restlichen Teil des Skeletts wird gesucht.

    Eine mehr als kuriose Story, könnte man meinen. Und doch reiht sie sich nahtlos in die unzähligen Berichte über Riesen-Funde ein, über die frühere Zeitungen und Magazine immer wieder berichteten. Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert waren solchen Meldungen alles andere als ungewöhnlich. Und praktisch immer verschwanden die Funde „in dunklen Kanälen“. Was übrigens, wie in diesem Mystery Files-Video HIER in einem Beispiel gezeigt, auch in unseren Breiten geschehen sein soll (1. Video unten).

    Die Riesen der „Lovelock Cave“

    Der angebliche Fund bei dem Ort Winnemucca in Nevada ist aber in vielerlei Hinsicht interessant. Nicht nur deshalb, da Kalifornien, wo die Zeitung „The Evening News“ in San José erschien, in unmittelbarer Nachbarschaft liegt. Die kleine Ortschaft Winnemucca selber liegt nur rund 120 Kilometer nordöstlich der „Lovelock Cave“ nördlich von Stillwater.

    Genau diese Höhle sorgte schon seit über 100 Jahren für Spekulationen um die zahlreichen archäologischen Funde, die in ihr gemacht wurden. Zehntausende Artefakte, die von Tierknochen bis Kunstwerken von Menschheit reichen, die hier vor tausenden von Jahren lebten. Besonders spannend sind hier allerdings jene Funde, die von etablierten Archäologen abgelehnt werden. Denn seit 1911 die Arbeiter David Pugh und James H. Hart dort Reste von Riesen entdeckt haben wollen, steht diese Höhle im Fokus all jener, die nach den Titanen der Vorzeit fahnden.

    Trotz mehr als erstaunlicher Funde, die von einem gigantischen, für normal große Menschen nicht nutzbaren Korn-Mahlstein, über einen rund 60 Zentimeter riesigen Mokassin bis zu Skeletten von Riesen reichen, wollen etabliert Archäologen von diesen nichts wissen. Obwohl unter anderem Dr. Eugene M. Hattori, Kurator für Anthropologie des „Nevada State Museum“, schon 2010 bestätige, dass es diese Knochen und Skelette gab (mehr HIER).

    Auch der weltbekannte Kryptozoologe und Autor Karl P. Shuker dokumentierte schon 1996 in seinem Standartwerk „The Unexplained“ den zerstörerischen und ablehnenden Umgang der anerkannten Forschung rund um die Funde aus der „Lovelock Cave“. Selbst im „Nevada State Journal“ war 1952 (3. August) und 1953 (22. Februar) zu lesen, dass im „Nevada Historical Society’s Museum“ in Reno 38 Zentimeter riesige Sandalen aus der Höhle zu bestaunen waren.

    Si-Te-Cah

    Was die Geschichtsforscher und Archäologen sauer aufstoßen dürfte, sind Legenden der Ureinwohner dieser Region. Angeblich nicht reale Mythen, die auch Shuker diskutiert. Denn die Paiute (auch Piute) erzählen in ihren Überlieferungen von genau einem solchen Volk von Riesen, dass hier in grauer Vorzeit gelebt haben soll. Nicht viel anders, wie es auch andere Völker in anderen Teilen der Erde überliefern. Die Paiute nennen dieses verschwundene beziehungsweise ausgerottete Volk Si-Te-Cah.

    Die Angehörigen dieses Volkes seien, so die Legenden, riesengroß gewesen und hätten rote Haare gehabt. Wie einige der menschlichen Funde dieses Gebietes ebenso. Wobei die roten Haare auch dahingehend erklärt werden, dass chemische und biologische Prozesse die Haare der Verstorben rot färbten. Die Legenden der Paiute indes beharren darauf, dass es die Si-Te-Cah gab und ihre Ahnen mit diesen Riesen in einer Art Feinschaft lebten.

    Mehr noch. Wie Llewellyn L. Loud und M. R. Harrington schon 1929 in ihrem Buch „Lovelock Cave“ berichten, seien diese Si-Te-Cah sogar Kannibalen gewesen. Si-Te-Cah und Paiute bekämpften und schikanierten sich über lange Zeiten hinweg. Bis es eines Tages zu einem entscheiden und letzten Kampf kam. Die letzten der Si-Te-Cah wurden in die „Lovelock Höhle“ getrieben und dort mit Feuer und Rauch im wahrsten Sinne des Wortes ausgeräuchert. Alle kamen um.

    Interessanterweise hat schon James H. Hart, einer der beiden Arbeiter, die 1911 die ersten „Riesen-Knochen“ in der Höhle entdeckt haben wollen, in einem Bericht davon gesprochen, dass er rothaarige Mumien vorfand. So Loud und Harrington in ihrem Buch. Nicht minder interessant ist der Umstand, dass 1924 bei Ausgrabungen in der Höhle drei menschliche Knochen entdeckt wurden, die aufgebrochen wurden. Und zwar, „um das Knochenmark zu extrahieren, so wie man Tierknochen spaltet“, so Loud und Harrington. Dies „deutet wahrscheinlich auf Kannibalismus während einer Hungersnot hin“.

    Nur Tierknochen und Gerüchte?

    In ihrem Buch „Fossil legends of the first Americans“ schrieb Adrienne Mayor 2007, dass es nichts mit diesen Riesen aus der Region auf sich habe. Vielmehr haben windige Geschäftemacher diese Geschichten die Welt gesetzt, um Touristen und damit Geld in die Wüste zu locken. Auch vermutet Mayor, dass gefundene Fossilien von Mammuts und Höhlenbären, die etwa 60 Kilometer nördlich gefunden wurden, zu diesen Berichten über Riesen-Knochen anregten. Durch reine Verwechselungen der gefunden Tierknochen mit jenen von titanenhaften Menschen.

    Von der Hand zu weisen ist es nicht, dass entdeckte Knochen von Tieren der Megafauna für Reste von Riesen gehalten wurden. Selbst in Deutschland gibt es dafür Beispiele.

    An den Legenden der Paiute über das riesenhafte und feindliche Volk mit den roten Haaren ändert das nicht viel. Ebenso wenig wie an den Relikten, Knochen und Artefakten, mit denen alles andere als sorgsam umgegangen wurde. Am 27. Juni 2002 schrieb Whyte Eagle unter der Überschrift „Die Si-Te-Cah – Die weißen Feinde der Amerikaner nach indianischem Glauben“ auf der Plattform „Ancient Lost Treasures“, dass die Forschung ignorieren würde, dass die Si-Te-Cah nicht zu den indigenen Völkern und Kulturen Amerikas („Amerinden“) gehörten:

    Im Museum von Lovelock gibt es heute eine kleine Ausstellung zu den Si-Te-Cah, doch sie ignoriert die Belege, welche anzeigen, dass die Si-Te-Cah keine Amerinden waren. Die Nevada Historical Society stellt ebenfalls einige Artefakte aus der Höhle aus.“

    Damit stehen die Si-Te-Cah zumindest in der Mythologie Nordamerikas und vielen Teile der Welt in guter Tradition. Denn solche angebliche Völker oder Stämme von Riesen wurden immer als „nicht-dazugehörig“ beschrieben. Und auch das an dieser Stelle herausgesuchte Beispiel der Funde rund um die „Lovelock Höhle“, dem Ort Winnemucca und diesem Gebiet in Nevada ist nur eines. Reste von Riesen sollen nahezu in ganz Nordamerika (und anderswo) entdeckt worden sein.

    Video-Auswahl zum Thema auf Mystery Files

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    Lars A. Fischinger

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    Video: Fremde Kultur vom Bada Valley: Das Megalithen Rätsel auf Sulawesi, das kaum einer kennt

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    Video: Bada Valley - das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)
    Video: Bada Valley – das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)

    Auf der fernen Insel Sulawesi in Südost-Asien existierte von unbekannten Zeiten eine heute unbekannte Zivilisation. Von ihr blieben fast nur hunderte Megalithfiguren übrig, von denen nicht mal genau bekannt ist, wie alt sie eigentlich sind. Diese Megalithen und menschlichen Figuren stehen als stumme Zeugen einer längst versunkenen Vergangenheit im „Lindu National Park“ und geben den Archäologen noch viele Rätsel auf.


    Rätsel der Archäologie auf Sulawesi

    Versunkene Kulturen und Zivilisationen der Vorzeit kennt man heute viele. Vor allem die großen Völker der Welt, wie beispielsweise die Inka in Peru oder die Megalithkultur Europas. Doch auch auf der Insel Sulawesi nördlich von Australien finden sich Spuren einer bisher fremden Kultur, die erstaunen.

    Diese Spuren sind Megalithe und megalithische Figuren, die sich im Bada Valley (auch Napu Valley) im „Lindu National Park“ in Zentral-Sulawesi finden. Bis zu 4,5 Meter riesige Figuren aus Granit, die vor unbekannten Zeiten ein ebenso unbekanntes Volk dort schuf. Und dies gleich zu hunderten. Wobei nichtmal das genaue Alter der Statuen dieser fremden und verschwundenen Megalithkultur heute bekannt ist. Denn die Schätzungen des Alters dieser Megalithe reichen von 5000 vor bis 1400 nach Christus.
    Also von der Steinzeit bis ins Mittelalter.

    Die Erforschung dieses Rätsel der Archäologie steckt demnach noch in den Kinderschuhen und ist ein Rennen gegen die Zeit. Denn dutzende Megalithfiguren sind bereits auf dem Schmerzmarkt in Übersee gelandet.

    Viele Fragen werfen die Steine auf Sulawesi bisher noch auf. Steine, die auf der Insel übrigens nicht mal vorkommen und so eigenes von den unbekannten Erbauern über das Meer dorthin gebracht wurden. Spuren dieses Volkes fanden sich auch nicht in der Umgebung.
    Eine Spur scheint aber fast 14.000 Kilometer Luftlinie Richtung Osten zu führen. Und zwar zur Osterinsel (Rapa Nui) und den mächtigen Moai dort.

    Was diese Megalithstätte auf der Insel so beeindruckend macht und welche Fragen diese aufwirft, das erfahrt Ihr in diesem Mystery Files-Video vom Januar 2022.

    Bleibt neugierig …

    Video

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    Euer Jäger des Phantastischen

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    Rätselhafte Radioquelle im All: „Löffelbieger“ Uri Geller vermutet eine bevorstehende Massenlandung von Außerirdischen (+ Video)

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    Löffelbieger Uri Geller warnt die NASA vor einer Masseninvasion von Außerirdischen! (Bilder: Dmity Rozhkov/WikiCommons CC BY-SA 3.0 & ICRAR / Montage: Fischinger-Online)
    Löffelbieger Uri Geller warnt die NASA vor einer Masseninvasion von Außerirdischen! (Bilder: Dmity Rozhkov/WikiCommons CC BY-SA 3.0 & ICRAR / Montage: Fischinger-Online)

    Der „Mentalist“ und „Löffelbieger“ Uri Geller veröffentlicht immer wieder verblüffende bis bizarre Aussagen und Behauptungen. So wie aktuell zu einem Phänomen im Universum, dass Astronomen in 4.000 Lichtjahren Entfernung entdeckt haben. Dort sendet eine ungewöhnliche Quelle sehr Radiowellen in einer Art aus, die bisher unbekannt war. Für Geller ein Beweis, dass  hier Aliens dahinter stecken. Und, dass diese eine „Massenlandung“ auf der Erde planen.


    Seltsame Radioquelle im All

    Kürzlich gaben Astronomen um Natasha Hurley-Walker von der australischen Curtin University und dem „International Centre for Radio Astronomy Research“ (ICRAR) in „Nature“ bekannt, dass sie auf ein ungewöhnliches Phänomen im Universum gestoßen sind. Eine Radioquelle in rund 4.000 Lichtjahren Entfernung, die etwa alle 18 Minuten starke Radiowellen aussendet. Diese dauern jeweils 30 bis 60 Sekunden, bevor die Quellen wieder verstummt, um dann erneut zu „senden“.

    Lokalisiert wurde die Quelle mit dem Namen „GLEAM-X J162759.5-523504.3“ im Sternbild „Winkelmaß“. Von dort empfingen die Forscher diese sogenannte „Transiente Radioquelle“ mit dem „Murchison Widefield Array“ (MWA). Einem Verbund mehrerer Radioteleskope in Australien.

    Solche Radiosignale sind in der Astronomie mehr oder weniger Alltag. Doch dieser Fall ist ganz anders. Denn während beispielsweise ein Pulsar (Neutronenstern) solche Wellen im Bereich von Sekunden oder Millisekunden aussendet, sind Radiowellen von bis zu einer Minute Dauer bisher unbekannt. Es sind eigentlich mehr „Blitze“ als wirkliche „Signale“. Bisher kannte niemand eine Radioquelle, die nach einer derart lange Periode verstummt und dann wieder aktiv wird.

    Das Forscherteam vermutet, dass hier ein rotierender Neutronenstern oder ein Weißer Zwerg mit einem gewaltigen Magnetfeld die Ursache ist. Beobachtet wurde dies bisher nie. „Irgendwie konvertiert es magnetische Energie viel effektiver in Radiowellen, als wir es je gesehen haben“, so die Astronomen. Es scheint ein besondere Art Neutronenstern in den unentdeckten Weiten des Kosmos zu sein. Wobei jeder dieser Art von Sternen etwas Besonders ist, wenn wir im Vergleich auf unsere Sonne blicken.

    So kann ein Neutronenstern als Rest einer Sonne bei nur 20 Kilometern Durchmesser die Masse unserer Sonne haben. Ein Löffel dieser verdichteten Sonnenmasse würde auf unseren Planeten Milliarden von Tonnen wiegen.

    Uri Geller: Aliens bereiten eine Massenlandung vor

    Wenn es um Löffel geht, wird auch Uri Geller hellhörig. Der weltbekannte „Löffelbieger“ und „Mentalist“ wurde schon vor Jahrzehnten dadurch bekannt, dass er durch seine „magischen Kräfte“ Löffel verbiegen konnte. Und so scheint auch Geller von diesem astronomischen Phänomen fasziniert zu sein. Anders lässt es sich nicht erklären, was er am 26. Januar auf Twitter und Instagram zu diesem seltsamen Radiowellen schrieb.

    Während er erst kürzlich behauptete, er weiß wo die Bundeslade aus der Bibel ist, und dass er sie finden werde (s. Mitglieder-Video unten), weiß er scheinbar auch über die Quelle der Radiowellen mehr. Seiner Meinung kann sie nur von Außerirdischen stammen. So schrieb er auf Instagram:

    Meine lieben Freunde, ein Team, das Radiowellen im Universum kartiert, hat etwas Ungewöhnliches entdeckt, das dreimal pro Stunde einen gigantischen Energiestoß freisetzt, der mit nichts vergleichbar ist, was Astronomen bisher gesehen haben.

    Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies mit einer außerirdischen Intelligenz zusammenhängt, die der unseren weit überlegen ist. Fangt an, ihre Botschaften zu entschlüsseln! Sie bereiten uns auf eine baldige Massenlandung vor!

    Währen die ersten Aussagen sinngemäß auch von den beteiligen Wissenschaftlern so publiziert wurden, klingt der zweite Teil mehr als kurios. „Die NASA entschlüsselt ihre Botschaften. Massenlandung?“, ergänze Geller am gleichen Tag bei Twitter die dort ebenso verbreitete Aussage. Woher er weiß, dass die NASA die Botschaft „entschlüsseln“ würde, verrät er nicht. Oder wieso es überhaupt eine „Botschaft“ sein soll. Immerhin vermuten die beteiligten Astronomen einen „Magnetar mit ultralanger Periode. Von Aliens keine Rede.

    „Uri Geller kann auch seriös“ … und PR

    Tatsächlich ist Geller gerne dafür zu haben, allerlei sonderbare Behauptungen aufzustellen. Nicht nur, dass er die Bundeslade trotz aller angeblichen Widerstände aufspüren wird, wie in diesem Mystery Files-Video HIER berichtet. Jede PR ist für ihn gut PR, wie er einstmals sagte. Aber „Uri Geller kann auch seriös sein“, schrieb am 15. November 2008 die Zeitung „Die Welt“.

    Anlass war damals eine kommende TV-Show, in der Geller und andere Gäste wie Nina Hagen live im Fernsehen Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen wollten. Mittels SETI, also Radiosignalen, was von vornherein schon ein Witz war. Im Studio bei „Pro7“ sitzen und live auf Antwort aus dem Kosmos warten, dass war damals nicht mal für die Einschaltquote ein Hit. Aber für Schlagzeilen.

    Nicht weniger ist fraglich, warum die Radiowellen aus 4.000 Lichtjahren Entfernung von einer außerirdischen Zivilisation stammen sollen. Oder warum diese Fremden eine „Massenladung“ vorbereiten würden. Auch mein Mystery-Kollege Fernando Calvo sieht das auf seinem Blog „Terra Mystica“ sehr ähnlich. Er schreibt:

    Wieso er jedoch die vermeintlichen Signale von Außerirdischen automatisch mit ihrem Besuch bzw. ihrer Invasion gleichsetzt, erklärt er nicht … wie alle seine bisherigen Ankündigungen.

    Mit diesen „Ankündigungen“ meint Calvo frühere Behauptungen von Geller. Etwa, dass Außerirdische den Kontakt mit der Menschheit vorbereiten würden. Noch verblüffender war jedoch Gellers Aussage, dass der Raketenpionier Wernher von Braun ihm bei der NASA höchstpersönlich Aliens gezeigt habe. Als „magischer Verbieger“ von Besteck mag er noch Sympathien beim Publikum erlangt haben, doch solche Aussagen bringen ihn wohl er ins „Abseits“.

    Wobei nicht alle Zuschauer von seiner Kunst als „Löffelbieger“ immer begeistert waren: Nach einem TV-Auftritt 1993 verklagte ihn eine Frau, da seine „Magie“ aus dem Fernseher heraus schuld an ihrer Schwangerschaft wäre. Beim Beischlaf auf dem Kaminvorleger habe seine „Kraft“ ihre als Verhütungsmittel genutzte „Spirale“ verbogen. Nur deshlab sei es zur Schwangerschaft gekommen …

    Video

    Video vom 24. Januar 2022 auf Mystery Files

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    Verletzter Weißer Hai gefilmt – und nicht nur einer: Spekulationen über einen überlebenden Megalodon (+ Video)

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    Verletzter Weißer Hai gefilmt: Spekulationen über einen überlebenden Megalodon (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
    Verletzter Weißer Hai gefilmt: Spekulationen über einen überlebenden Megalodon (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

    Vor über 2 Millionen Jahren starb der Megalodon aus. Ein riesiger Hai, für den der heutige Weiße Hai nur ein Häppchen wäre. Dennoch wird gerne spekuliert, dass dieses Tier noch immer leben könnte. Und, dass man Spuren seiner Angriffe auf oder an anderen Haien findet. So wie in zwei Videos von verletzten Weißen Haien aus dem Jahr 2021, die millionenfach geklickt wurden. Aber kann das überhaupt passen? Oder hat hier Hollywood mal wieder das Bewusstsein für diese Urzeit-Riesen geschärft?


    Megalodon – Gigant der Meere

    Hat ein Megalodon in den Tiefen der Meere zugeschlagen?

    Bereits vor einem Jahr stellte „Sea Dragon Films“ auf YouTube ein Video online, das mehr als beeindruckt. Es zeigt in gestochen scharfer Auflösung mit 4K-Qualität einen verletzten Weißen Hai in den Gewässern der Neptun-Inseln vor Süd-Australien. Aufgenommen während der „Rodney Fox Shark Expeditions“ aus einem Käfig unter Wasser heraus. Beim sogenannten „Käfigtauchen“.

    Das Video findet Ihr am Ende angefügt.

    Sehr deutlich sieht man, dass das Tier zahllose Verletzungen aufweist. Der gesamte Körper ist mit Kratzer übersät und scheint auch einige Bisswunden zu tragen. Ein Beispiel dafür, dass die Natur unerbittlich ist. Aber auch dafür, dass selbst Weiße Haie als die „Räuber der Meere“ Feinde in den Tiefen der Ozeane haben. Wer aber war in diesem Fall der Angreifer? Ein „Killerwal“, also ein Orca (Schwertwal), von denen bekannt ist, dass sie auch Weiße Haie angreifen? Oder ist der Mensch schuld, da das Tier einer Schiffsschraube zu nahe kam?

    Mehr als 1,1 Millionen Klicks erreichte das gestochen scharfe Video bisher. Über 1.300 User hinterließen Kommentare und spekulierten dabei auch über die Ursache der Verletzungen. Sollte hier ein Riesenhai zugeschlagen haben? Denn eigentlich gilt der legendäre Megalodon seit rund 2,6 Millionen Jahren als ausgestorben. Diese Haiart gilt bis heute als die größte, die jemals auf der Erde existierte.  Ein echter Riese, denn anhand der zahlreichen Fossilien rekonstruierten Forscher, dass das Tier angeblich knapp über 20 Meter lang wurde. Und mehr als 100 Tonnen wog. Größer als der berühmte Saurier T-Rex.

    Durchschnittlich sei dieser gigantische Hai jedoch „nur“ rund 15 Meter lang gewesen. Einst wurde dieses Tier sogar anhand der Fossilien und entdeckten Zähne auf 30 Meter geschätzt. Durch gefundene Zähne des Megalodon konnten Forscher auch das Gebiss rekonstruieren. Ein Fressapparat, mit dem ein aufrecht stehender Mensch in einen Haps verspeist werden konnte: 3 Meter breit, mehr als 2,5 Meter hoch. Das Titelbild soll in etwa den Größenvergleich veranschaulichen.

    „MEG“ und der Hai-Happen

    Beweise, dass diese Giganten der Urzeit noch immer existieren, gibt es nicht. Auch wenn einige das Tier immer wieder gesehen haben wollen. Vor allem Hollywood machte das Tier wieder berühmt, vermute ich. Durch den Film „MEG“ von 2018. In diesem entdeckten Meeresforscher im Marianengraben im Pazifik, dass dort der Megalodon überlebt hat. Was in dem Aktionfilm natürlich für nicht minder große Probleme sorgt. Auch anderer Spielfilme thematisierten dieses Tier.

    Gefunden wurde in diesem Hollywood-Film das Tier genau dort, wo es noch viele Geheimnisse der Tiefsee gibt. Der Marianengraben im Pazifik ist mit dem legendären „Challengertief“ sowie dem „Witjastief 1“ mit je fast 11 Kilometern Tiefe der tiefste Punkt des Planeten. Ich bin sicher, dass „MEG“ ein neues Interesse und Bewusstsein an diesem Urzeit-Hai weckte. Und er deshalb immer wieder thematisiert oder sogar verantwortlich gemacht wird.

    Auch nach dem Video von Januar 2021 tauchten immer wieder Aufnahmen von verletzten Haien auf. Etwa am 23. Dezember 2021 auf Instagram. Auf dieser sieht man einen Hai mit einer eindeutigen, halbkreisförmigen Bissverletzung mitten auf dem Oberkörper. Ebenfalls ein „Hai, der den Angriff eines Megalodon überlebt hat“, wie schnell spekuliert wurde. Wie bei dem Video unten.

    Weiße Haie werden maximal 7 Meter lang. Die Männchen sogar „nur“ 5 Meter. Wesentlich größer werden allerdings Walhaie, die 14 Meter Länge erreichen können. Die größten Fische in den Ozeanen der Welt, die heute bekanntt sind. Angeblich haben Augenzeugen sogar schon Exemplare von 18 Metern Länge beobachtet. Sie sind trotz ihrer Größe aber harmlos, da sie Meerwasser durch ihr Maul einsaugen und so Plankton und kleine Fische herausfiltern, von denen sie sich ernähren. Ähnlich wie einige Walarten.

    Für einen Megalodon von 15, 20 oder mehr Metern Länge wäre ein Weißer Hai ein leichte Beute. Sofern es diese Art noch gäbe. Ein Weißer Hai wäre ein Hai-Happen für einen Megalodon, der ein solchen Angriff wohl kaum überleben würde. Auch ist der gefilmte Hai vor Australien offensichtlich nur leicht verletzt. Zumindest zu leicht, als dass er von einem Megalodon bei der Suche nach einem Imbiss angegriffen wurde.

    Video

    Video vom 30. Januar 2021

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    Ein rätselhafter Sprung des Lebens in der Urzeit: Ist die Erde seit Millionen von Jahren ein Laborexperiment Außerirdischer? (Artikel)

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    Die Erde: Seit Millionen von Jahren ein "Großraumlabor" von Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
    Die Erde: Seit Millionen von Jahren ein „Großraumlabor“ von Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

    Manipulierten Außerirdische schon vor tausenden von Jahren die Entwicklung der Menschheit? Das ist eine Grundidee der Prä-Astronautik. Was aber wäre, wenn diese Fremden aus dem All schon vor Millionen von Jahren hier waren, als es noch lange keine Menschen gab? Das ist zwar möglich – aber haben sie schon in Urzeit der Erde eingriffen? Außerirdische, die den Planeten als eine Art „Großlabor“ nutzten? Tatsächlich ist diese Idee alles andere als neu. Und erstaunlicherweise könnte es dafür in der Entwicklung des Lebens in der Urzeit Hinweise geben, wie Ihr in diesem Blog-Artikel erfahrt.


    Außerirdische und die Rätsel der Menschheit – und davor

    Außerirdische vor Millionen von Jahren? Möglich. Je weiter wir uns zurück in das Dunkel der Geschichte unserer Welt wagen, desto unheimlicher wird die historische Finsternis, die uns umgibt. Während die aktuellen Geschichtsbücher die letzten Jahrhunderte und Jahrtausende der Menschheit mehr oder minder genau zu dokumentieren scheinen, je dünner wird aber unser gesichertes Wissen über die Vergangenheit vor Millionen oder sogar Milliarden Jahren.

    All die modernen Erkenntnisse über den Ursprung des Lebens und den Beginn der Welt selber, sind Resultate langjähriger und penibler Forschung. Dabei hat es den Anschein, dass unsere hervorragenden Wissenschaftler offenbar ein lückenloses Bild der Geschichte der Erde vorweisen können. Sie zeigen uns heute anhand erstaunlicher und beeindruckender Rechenbeispiele, Computeranimationen und ausgeklügelter Modelle, was Sekundenbruchteile nach dem Urknall geschehen sein soll. Sie können mit Hilfe erstaunlicher Simulationen die Entstehung unserer Welt nachvollziehen. Und sie können den langsamen Beginn des Lebens bis zum Menschen verständlich erklären.

    Genau dieses Bild vermitteln uns unzählige TV-Dokumentationen und Schulbücher wunderbar seit Jahrzehnten.

    Mainstream-Dokumentationen am Fernsehen sind zweifellos leichte Kost für das breite Publikum. Sie sind wichtig und vielfach auch sehr spannend gemacht. Wirkliche Tiefe vermitteln sie dabei meist nicht. Und das sollen sie auch nicht. Es sind Dokus, keine Fachbücher. Genau deshalb erfährt der Konsument darin oft nur am Rande von den Lücken in der Geschichte unserer Welt. Sie werden von der etablierten Wissenschaft dort nicht absichtlich verschwiegen oder sogar vertuscht. Nein, vielmehr betont die Forschung immer wieder, dass es hier und dort Rätsel gibt. Es wird eingestanden, dass man bei verschiedenen Dingen ganz einfach nicht weiß, was, wie und wodurch geschah.

    Vor allem das Universum und Außerirdische/Leben im All betreffend, sowie die Frage nach der Entstehung des Lebens an sich. Bei historisch mehr oder weniger „greifbaren Zeitaltern“ – da ist man sich meist recht sicher. Ob das immer stimmen mag, sei einmal dahingestellt.

    Außerirdische vor Millionen von Jahren

    Irgendwelche Lücken in der Urgeschichte der Welt lange – sehr lange! – vor den ersten Menschen mit phantastischen Ideen zu füllen, das trauen sich die wenigsten. Hier springen die Phantasten und Mystery-Jäger seit Jahrzehnten ein. Unter anderem jene, die vermuten, dass Außerirdische die Menschheit in ihrer Entwicklung (gezielt) beeinflusst haben. Und es vielleicht sogar noch heute tun, wenn wir den Thesen einiger UFO-Forscher glauben wollen. Diese spreche davon, dass Fremde aus dem Kosmos aktuell und in der Vergangenheit uns geradezu als Versuchskaninchen benutzen. Zu irgendwelchen obskuren Zwecken verschleppen sie Menschen, um an ihnen „genetische Experimente“ durchzuführen. So, als sei die Erde ein gigantisches Versuchslabor einer überlegenden, außerirdischen Spezies.

    Das mag stimmen. Denn glauben wir entsprechenden UFO-Berichten und vor allem auch Überlieferungen der Vergangenheit, ist das so. „Moderne“ Aliens, Götter und Himmelswesen griffen immer wieder in die Menschheitsentwicklung ein. Aber seit wann? Könnten sie nicht schon vor einer Milliarde Jahre hier gewesen sein?

    Theoretisch steht dieser ungeheuerlichen Annahme absolut nichts entgegen. Selbst etablierte Wissenschaftler können das nicht ausschließen. Vor dutzenden Millionen Jahren könnten sich auf anderen und vielleicht älteren Planeten längst außerirdische Zivilisationen entwickelt haben. Obwohl es nach Science-Fiction klingt, ist das sehr gut möglich. Ebenso wie der Umstand, dass schon vor beispielsweise 500 Millionen Jahren diese Aliens unsere Welt besuchten und diese heute vielleicht gar nicht mehr existieren.

    Was aber könnten sie auf der Urerde gewollt haben? Haben sie damals in die Entwicklung ebenso eingegriffen, wie es angebliche UFO-Aliens noch heute tun sollen?

    Die Erde als Großlabor der Aliens

    Kann man ihre Spuren finden, abgesehen von künstlichen Artefakten, die angeblich „uralt“ sein sollen? Wie etwa ein 1981 gefundenes Metallobjekt in über drei Kilometern Tiefe in der Erde, das angeblich 200 oder mehr Millionen Jahre alt ist. Ich lies es 2021 in Deutschland analysieren, wie in diesem Mystery Files-Video HIER erst kürzlich berichtet.

    Dieses Metallobjekt soll angeblich 200 oder sogar 250 Mio Jahre alt sein - ich ließ es 2021 in Deutschland analysieren (Bild: Fischinger-Online)
    Dieses Metallobjekt soll angeblich 200 oder sogar 250 Mio Jahre alt sein – ich ließ es 2021 in Deutschland analysieren. Mehr dazu HIER (Bild: Fischinger-Online)

    In der Tat könnte ein ganz spezielles Rätsel der Evolution ein Hinweis sein: Die sogenannte Ediacara-Fauna und die „kambrische Explosion“. Einen plötzlichen und vollkommenen Wandel des irdischen Lebens vor Jahrmillionen. Dieser könnte auf den direkten Einfluss einer außerirdischen Spezies zurückzuführen sein. Und in diesem Fall ist es so, dass sich nicht irgendwelche „Alien-Freaks“ ein vermeintliches Rätsel der Welt ausdachten, sondern dieses ist der etablierten Wissenschaft sehr wohl bekannt. Diverse Dokumentationen über die Entwicklung des irdischen Lebens erwähnen genau dieses Mysterium immer mal wieder. Jedoch eher am Rande.

    Eine Erklärung, warum es damals einen „Austausch“ des irdischen Lebens gab, gibt es bis heute nicht. Fast nicht.

    Schon vor Jahrzehnten hat zum Beispiel der UFO-Forscher und Geologe Dr. Johannes Fiebag in einem Bericht auf „Das Rätsel der Ediacara-Fauna“ hingewiesen. Genau jenes Zeitalter, in dem sich auf bis heute unerklärliche Art und Weise die Tier- und Pflanzenwelt unseres Planeten schlagartig änderte. Aber aus welchem Grund? Das wissen Evolutionsbiologen bis heute nicht, weshalb Fiebag dieses Phänomen mit Außerirdischen in Verbindung brachte. Dazu schrieb er 1989:

    Ich habe (…) die Möglichkeit vertreten, dass außerirdische Intelli­genzen unseren Planeten seit langer Zeit (und nicht erst seit Auf­treten des Menschen) als biologisches ,Großlabor‘ betrachten und die Entwicklungsgeschichte des Lebens gezielt und bewusst gesteuert haben. Dies muss nicht permanent geschehen sein.

    Rätselhafte Kreaturen in der Ediacara-Fauna

    Johannes Fiebag bezieht sich bei seiner Vermutung auf genau diese absonderliche Zeit zwischen den Erdzeitaltern Kambrium und Präkambrium (vor grob 560 Millionen Jahren). Aus dem Kambrium sind heute vor allem die berühmten Trilobiten bekannt. Bis zu dieser Wende lebten in den Ozeanen und Weltmeeren unserer Erde kleine ein- oder vielzellige Weich­tiere, deren  Entwicklungsformen vor allem denen der heutigen Quallen und Plattwürmer entspro­chen haben sollen.

    Millionen Jahre hatten diese „Edicaras“ – wie man diese Kreaturen auch nennt – Zeit, um sich evolutionär weiter zu entwickeln. Offenbar taten sie es nicht.

    Doch fossile Funde lassen darauf schließen, dass zu Anfang des Kambriums fast alle wichti­gen Grundstämme, auf denen sich das spätere Leben aufbauen sollte, auf unserem Planeten plötzlich vorhanden waren: Schwämme, Hohltiere, Würmer, Ar­chäocyathiden, Gliederfüßer etc. Ohne einen ersichtlichen Übergang und wie aus dem Nichts wimmelte es auf einmal auf der Erde von komplexeren Le­bewesen, die sich grundlegend von den Wesen der Ediacara-Fauna unterschieden. Wo kamen diese her?

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    Lässt sich daraus bereits schließen, dass himmlische Besucher – Außerirdische – die Erde, nach einem missglückten „Experiment“, mit neuem Leben befruchte­ten, wie Fiebag es einst vermutete?

    Einige dieser Urtiere waren völlig fremdartig aufgebaut, sie scheinen so gar nicht in die irdische Evolution des Lebens passen zu wollen. Dies veranlasste Adolf Seilacher, Professor an der Univer­sität in Tübingen, bereits 1984 zu der erstaunlichen Aussage:

    Das Konstruktionsprinzip dieser Ediacara-Wesen ist so wenig vergleichbar mit dem Bauprinzipien aller späteren und heutigen Vielzeller, dass sie eigentlich eher die Lebensform dar­stellen könnten, die wir immer auf irgendwelchen Planeten im All vermuten.

    Professor Seilacher hielt folglich diese Wesen der sonderbaren Fauna keineswegs für die Grundsteine der nachfolgenden Geschöpfe. Also auch nicht des Menschen. Oder waren die Edicaras die eigentliche „Bevölkerung“ der Erde, die dann von diesen Superintelligenzen gegen „brauchbare“ ausgetauscht wurden? Das ist und bleibt ein Denkspiel.

    Eine rätselhafte Tierwelt

    Die Spekulationen über Rätsel oder eben nicht Rätsel in der seltsamen Ediacara-Fauna (benannt nach dem Ediacara-Platteau in Australien, wo man diese Fossilien fand) können sich nur und ausschließlich auf auffindbare Fossilien berufen. Es mag sein, dass neue Forschungen in der Naturwissenschaft ebenso neue Resultate erbringen, die dem Rätsel ein Ende bereiten.

    Erste Funde, die dem als „kambrische Explosion“ bekannten Phänomen etwas von ihrem Mythos nahmen, wurden an der Küste des Weißen Meeres gefunden. Dort entdeckten Wissenschaftler Fossilien der Gattung „Kimberella“, Quallen der Ediacara-Welt. Ihr Alter wir durch Untersuchungen der Wissenschaftler Michail Fedonkin von der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau, und Benjamin Waggoner, University of Central Arkansas, auf ca. 550 Millionen Jahre beziffert. Waggoner ist sich nach seinen Analysen sogar sicher, dass es keine „kambrische Explosion“ gegeben hat. Fiebag zitierte ihn 1989 mit folgenden Worten:

    Kimberella ist komplexer als eine Qualle oder ein Plattwurm. Sie wirft erstmals Licht auf die Zeit vor der kambrischen Explosion und zeigt, dass die Weichtiere nicht aus dem Nichts entsprungen sind.“

    Seit dem sind Jahrzehnte vergangen, doch der vollständige Wandel des Lebens der Ediacara-Fauna gibt noch immer Rätsel auf. „Die Ediacara-Fauna war vor allem eines: ziemlich fremdartig“, hieß es zu diesem Phänomen erst 2019 in einem Artikel bei Scinexx. Und weiter:

    Mit dem Beginn des Kambriums verschwand die Ediacara-Fauna nahezu vollständig – nicht einmal Nachfahren dieser Organismen lassen sich unter den Fossilien finden. An ihre Stelle traten ganz neue Lebewesen, aus denen sich später alle modernen Tiergruppen entwickelten. Was jedoch aus der Tierwelt des Ediacariums wurde, ist bis heute rätselhaft.“

    Woher kam dieses irdische Leben?

    Vor etwa „540 Millionen Jahren tauchten plötzlich unzählige neue Mehrzeller-Formen auf“, berichtet Scinexx. „Scheinbar aus dem Nichts entwickelten sich damals nahezu alle Grundbaupläne des Tierreichs.“ Hat die Evolution hier etwas ausprobiert und sich dann gesagt, das müssen wir wieder ändern?

    Es wurde tatsächlich schon spekuliert, dass Aliens für den Untergang der Saurier verantwortlich sind! (Bild: Fischinger-Online)
    Es wurde tatsächlich schon spekuliert, dass Aliens für den Untergang der Saurier verantwortlich sind! (Bild: Fischinger-Online)

    Oder kam dieser rätselhafte Sprung doch im wahrsten Sinne des Wortes „von außen“? Denn es gibt sogar „Ancient Aliens-„Spekulationen, dass Besucher aus dem All für das Aussterben der Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren verantwortlich sind! So verrückt sie auch sind, wäre die Ursache demnach kein Komet oder Asteroid gewesen …

    Auf Scinexx lesen wir weiter:

    Ein weiteres Rätsel der Ediacara-Fauna ist die Frage, woher diese Wesen so plötzlich kamen und was aus ihnen wurde. Was war der Auslöser dafür, dass sich plötzlich aus mikroskopisch kleinen, einzelligen Lebensformen größere, komplexere Organismen entwickelten?

    Jennifer Hoyal Cuthill von der University of Cambridge betont, dass diese Lebewesen „mit einem Knall“ urplötzlich auf der Erde waren. Zufall oder „die direkte Folge von Veränderungen in der Meereschemie“, fragt sich deshalb die Forscherin. Aber es sei noch „zu früh um zu sagen, welche geochemischen Veränderungen in den Ozeanen des Ediacariums für den Wechsel zu größeren Lebensformen verantwortlich waren“, so Cuthill.

    Ein rasend schneller Wandel des Lebens

    Der Wechsel oder Austausch des irdischen Lebens damals dauerte nur 410.000 Jahre. „Das ist aus geologischer Sicht ein echter Sprint“, so Ulf Linnemann von den „Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen“ in Dresden. Und dieser „Sprint“ des Lebens war radikal, grundlegend und vollständig. Zuvor gab es fast nur die Ediacara-Fauna auf der Erde, danach war sie praktisch spurlos verschwunden. Auch Parallelen in der darauf folgenden Tierwelt lassen sich nach dieser „Evolutions-Explosion des Lebens“ praktisch nicht mehr finden.

    Mark McMenamin, Geologe am „Mount Holyoke College“ im US-Bundesstaat Massachusetts, ließ dieses Wunder des Lebens in seinem Buch „The Garden of Ediacara“ (1998) nicht mehr los. Am 16. August 1998 zitierte ihn „Der Spiegel“ mit den Worten:

    Hier ist eine Form von Intelligenz ausgelöscht worden, die sehr, sehr anders war als heutiges Leben. Die Ediacara-Wesen sind ein zweites Experiment des Lebens. Diese Formen erhöhen dramatisch die Möglichkeit intelligenter Organismen auch auf anderen Planeten.“

    Über den dramatischen Wandel und Untergang des existierenden und fremdartigen Lebens wird bis heute spekuliert. Zahlreiche Thesen wurden inzwischen als Ursache angeführt. Diese Wesen seien ganz einfach den dramatischen Änderungen der Erde im Kambrium nicht gewachsen gewesen, heißt es dazu grundsätzlich.

    Warum ein Experiment durch Außerirdische?

    Zerbrechen der Landmassen, Änderung der Meereschemie sowie der Atmosphäre und giftige Vulkanausbrüche werden hier vielfach angeführt. Ein Klimawandel, der für diese fremden Lebewesen das Aus bedeutete. Vielleicht gingen auch katastrophale Vereisungen der Erde und geologische Zerstörungen der Meeresböden damit einher. Vielleicht durch das Auseinanderbrechen des damaligen Superkontinentes, in dessen Verlauf sich die Böden der Ozeane quasi umpflügten.

    Die Folge wäre eine neu durchmischte chemische Zusammensetzung des Wassers in den irdischen Ur-Ozenen gewesen. Und die schmeckte dem damaligen Leben gar nicht mehr – es verschwand. Es wurde von daraufhin in vollkommen anderer Form erneuert.

    Die Spekulation, dass hier ein Eingriff von Außerirdischen vor Millionen von Jahren geschehen sein könnte, diskutieren die etablierten Wissenschaftler verständlicherweise nicht. Nur die Jäger des Phantastischen. Fraglos ist es interessant, sich mit solchen Gedanken und Ideen zu befassen. Zumal naturwissenschaftlich und kosmologisch nichts dagegen spricht, es aber auch nicht bestätigt. Science-Fiction, die an den Prä-Astronautik-Spielfilm „Prometheus“ aus Hollywood erinnern.

    Folgen wir aber diesen Gedankengängen über ein „Großlabor Erde“ von Außerirdischen, stellt sich sehr schnell die Frage nach dem Warum. Welche Beweggründe mögen diese hypothetische Außerirdische überhaupt gehabt haben, auf der Erde einen derart radikalen Wandel herbeizuführen? Was brachte ihnen dieses Experiment letztlich?

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    VIDEO: 7.000 Jahre alt: Skelettfund auf Sulawesi und DNA-Analysen schreiben die Menschheitsgeschichte um!

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    VIDEO: 7.000 Jahre alt_: Skelettfund auf Sulawesi schreibt die Menschheitsgeschichte um (Bilder: Hasanuddin-Universität / Montage: Fischinger-Online)
    VIDEO: 7.000 Jahre alt: Skelettfund auf Sulawesi schreibt die Menschheitsgeschichte um (Bilder: Hasanuddin-Universität / Montage: Fischinger-Online)

    Archäologen fanden vor einigen Jahren auf der Insel Sulawesi (Indonesien) die sterblichen Überreste eines Mädchens. Diese Entdeckung war ein Glücksfall für die Forscher, wie sich jetzt herausstellte. Denn das Skelett ist nicht nur  7.000 Jahre alt, sondern DNA-Analysen zeigten auch, dass die Siedlungsgeschichte der Menschheit umgeschrieben werden muss. Warum, das erfahrt Ihr in diesem Video.


    Glücksfall für die Archäologie auf Sulawesi

    Ein erstaunlicher Fund auf der Insel Sulawesi (Indonesien) schreibt die Menschheitsgeschichte um! Ein Glücksfall für die Archäologie, denn ein hier entdecktes 7.000 Jahre altes Skelett wirft ein neues Bild auf die Besiedlung der Erde.

    Gefunden wurde es schon 2015 in einer Höhle in auf Sulawesi. Doch jetzt ist es Wissenschaftlern gelungen auf den sterblichen Überresten DNA zu gewinnen. Ein doppelter Glücksfall, denn hier im Klima des Südosten von Asien bleiben derartige biologische Überreste meistens nicht so lange erhalten.

    Nach den genetischen Untersuchungen trägt das gefundene Individuum, ein Mädchen von rund 17 oder 18 Jahren, verschiedene genetischen Merkmale in sich. Darunter befand sich unter anderem DNA aus Asien. Bisher nahmen die Forscher an, dass erst 3.500 Jahre später Asiaten hierher wanderten. Ein weiterer Schritt bei der Erforschung der Besiedelung von Australien. Zumal das Mädchen einem Zweig von Menschen angehörte, der offenbar ausgestorben ist.

    Und ein Hinweis auf Seefahrt in der Steinzeit über das offene Meer. Mehr dazu in diesem Video vom 27. August 2021.

    Bleibt neugierig …

    Video vom 27. August 2021 auf Mystery Files

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    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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