Suchergebnisse: iss raumstation

Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems

Diesen Beitrag teilen via ...
Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS: Der kommende Kinofilm "LIFE" (Bild: NASA)
Außerirdisches Leben auf der Internationalen Raumstation ISS: Der kommende Kinofilm “LIFE” (Bild: NASA)

Die Traumfabrik Hollywood schenkt uns seit ihrem Bestehen immer wieder Science-Fiction-Filme, in denen die verschiedensten Aliens eine Hauptrolle spielen. Mal sind es außerirdische Invasoren in UFOs aus dem All, die die Erde und Menschen angreifen – mal sind liebenswerte Außerirdische wie ALF oder ET, die nichts Böses im Schilde führen. Aliens aller Art und Unart sind ein Erfolgskonzept der Filmindustrie. Meistens sind diese Aliens boshaft, gewalttätig oder schlicht gruselig, um so den Zuschauern Spannung und Aktion liefern zu können. Der 2017 in die Kinos kommende Alien-Film “Life” stellt hier erst mal keine Ausnahme dar,  wenn da nicht ein feiner und vollkommen realen Unterschied wäre. Welcher das ist, und warum davor seit Jahrzehnten mehr oder weniger gewarnt wird, erfahrt Ihr hier.

 

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wenn es in Hollywood um Aliens und Sience-Fiction geht, sind die Seiten meistens von vornherein klar abgesteckt: Die Menschen sind die Guten, die Außerirdischen die Bösen. Es gibt selbstverständlich Ausnahmen, aber das Erfolgskonzept von bösen Aliens à la Hollywood ist so alt wie die Traumfabrik selber.

Scheinbar kommen in den letzten Jahren verstärkt Alien-Filme aller Art und jeglicher Qualität auf dem Markt, so dass es sich hier nicht lohnt allen ein “Mystery-Review” zu widmen. Jedoch kommt voraussichtlich am 18. Mai 2017 der US-Film “Life” von dem schwedischen Regisseur Daniel Espinosa in die Kinos in Deutschland, der zumindest laut Trailer einige sehr interessante Aspekte beinhaltet.

“Life”: Alien-Alarm auf der ISS

“Life” handelt von der Besatzung der Internationalen Raumstation ISS, die überraschend Leben auf dem Mars findet, welches die NASA mit einer Bodenprobe vom Roten Planten in Richtung Erde geschickt hat. Vorerst unwissentlich, dass die Probe den Beweis für das lang gesuchte Leben auf unserem Nachbarplaneten enthält. Moviepilot.de umreißt die Handlung so:

Und so wird eine Crew von Astronauten von der Internationalen Raumstation aus los gesandt, um eine Proben-Sonde vom Mars zurückzuholen und mit ihr ein für allemal Gewissheit zu erlangen und alle Zweifel zu zerstreuen. Und tatsächlich finden sich nach erfolgreicher Rückkehr in den Proben Spuren von Intelligenz. Und diese hat es in sich und stellt eine Bedrohung nicht nur für die Besatzung der Raumstation dar, schwebt diese doch in gefährlich naher Umlaufbahn um die Erde.”

Fact or Faked: Anomalien auf Mars und Mond - Künstliche Spuren und Artefakte von Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
VIDEO: Fact or Faked: Anomalien auf Mars und Mond – Spuren und Artefakte von Aliens? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)

So beginnt ein Kampf mit diesen kleinen “Marsianern” auf der Raumstation, da diese fremden Organismen natürlich eine Gefahr für die Astronauten und die ganze Menschheit ist. So unscheinbar sie auch wirken.

Der veröffentlichte Trailer zu “Life” verspricht in guter alter Hollywood-Manier Aktion und Dramatik für den Kinobesucher. Und doch gibt es – wie bei so vielen Filmen – auch hier ein “Fünkchen Realität”, das nicht mal allzu weit hergeholt ist.

“Life” und die Realität

Obwohl der Science-Fiction-Film von Daniel Espinosa mit den Hauptdarstellern Ryan Reynolds und Jake Gyllenhaal erst noch kommen wird, ist eine “Mystery-Review” schon im Vorfeld interessant.

In “Life” hat die Menschheit mal wieder eine Sonde auf dem Mars geschickt, die jedoch nicht nur einer der üblichen Rover-Missionen war. Diese Mars-Mission bringt Bodenproben vom Mars mit, damit neugierige Wissenschaftler diese in Ruhe und sicher bei uns auf der Erde erforschen können. Doch bevor dieses außerirdisches Material auf unseren Planeten gebracht wird, hat die Crew der ISS den Auftrag die Sonde mit ihrer Fracht zu im Orbit bergen.

Und schon das ist (eines Tages) Realität und vielleicht sogar überlebensnotwendig für unseren Planeten – inklusive uns Menschen selber.

Die NASA und andere Organisationen planen schon seit vielen Jahren mittels unbemannter Roboter Bodenproben vom Mars einzusammeln und diese dann mit einer Sonde zur Erde zu bringen. Mit dem Staub eines Kometen wurde das bereits mit der 1999 gestarteten NASA-Mission “Stardust” bereits gemacht. Eine Mission zum Mars zur Beschaffung solche Proben ohne Menschen an Bord ist nicht nur technisch möglich, sondern auch erheblich kostengünstiger. Es wird in Zukunft auch mit Sicherheit so kommen.

Hollywood hat in dieser Mars-Bodenprobe natürlich eine Gefahr in Form von “intelligenten Organismen” eingebaut. Wie genau diese Gefahr für die Menschheit durch diese “intelligenten Organismen” genau aussehen mag, wissen wir wohl erst ab Mai 2017. Es mag erstaunen, aber dennoch ist diese Gefahr aus dem All vollkommen real und ihr wurde bereits in den Tagen der Mondlandungen der NASA umfassend Aufmerksamkeit geschenkt. Vielleicht, so die Vorsichtsmaßnahmen damals, könnten die Mond-Astronauten mit unbekannten und für den Menschen lebensgefährlichen mikrobiologischen Leben auf dem Mond in Kontakt kommen.

Hollywood und Aliens - nicht unbedingt ein "Traumpaar" (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Astrophysiker: „Die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich“. (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Niemand erwartet natürlich, dass wir eines Tages intelligente Killereinzeller aus dem All auf unseren Planten einschleppen, wie es offenbar in “Life ” der Fall ist. Astronomen, “Planetenforscher”, Astrobiologen usw. warnen dennoch seit Beginn der Raumfahrt davor, dass Organismen aus dem All auf die Erde gelangen könnten. Der gesamte Planet könnte dadurch kontaminiert werden und die Folgen wären ganz einfach unabsehbar.

Wir wissen bisher nicht, ob es im All und unserem Sonnensystem Leben gibt. Ausschließen kann man es nicht. Beispielsweise ist es in der Raumfahrt schon immer die Regel, dass Raumsonden, die auf anderen Planeten landen sollen, absolut steril sein müssen. So will man ein wie auch immer aussehendes Ökosystem auf diesen fremden Welten nicht mit irdischen Sporen oder Keinen verseuchen. Umgekehrt ist es ganz genau so.

NASA & Co. sind sich sehr wohl bewusst, dass eben etwa Proben vom Mars tatsächlich Leben beinhalten können. So ist es eine Quarantäne dieser außerirdischen Materialien unumgänglich. Eben zum Beispiel dadurch, dass man sie zuvor auf einer Raumstation untersucht bevor sie unseren Planeten “betreten” dürfen. Im Film “Life” ging das augenscheinlich nicht gut …

Die Alien-Invasion unseres Immunsystems

Organismen, die sich außerhalb der Erde entwickelt haben und dann auf unseren Planten gelangen, sind eine Gefahr für die gesamte Menschheit. Egal wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich solches mikrobiologisches Leben im Sonnensystem ist, der Mensch könnte dagegen schutzlos sein. Wir entwickelten uns auf diesem Planten, sind hier angepasst und die Evolution des Menschen hat so manche Gefahr überstanden. Unser Organismus könnte gegen einen von außerhalb der Erde stammenden Mikroorganismus vollkommen wehrlos sein. Die Biologie des Menschen kam im Laufe seiner Entwicklung mit diesem eben niemals in irgendeiner Art und Wiese und Kontakt…und verfügt so über keinerlei natürlich Schutz. Das Immunsystem stünde im wahrsten Sinne des Wortes einer Alien-Invasion gegenüber. Als letzte Konsequenz würde das vielleicht sogar zur Ausrottung der gesamten Menschheit führen.

Grundsätzlich aber könnte ein derartiges Leben aus dem All auch “nur” für Teile des irdischen Ökosystems das Aus bedeuten. Man mag sich nicht vorstellen, was geschehen würde, wenn solche kosmischen Organismen beispielsweise wichtige Nutztiere dahinraffen würden. Oder ein “Keimling” aus dem Kosmos befällt und vernichtet dauerhaft wichtige Agrarproduktionen auf den Feldern. Oder würde weltweit wichtige Insekten wie Bienen vernichten. Oder, oder … Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Außerirdische Schöpfer, "Prometheus 2" und Erich von Däniken: bald wieder im Kino (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL / R. Scott)
Außerirdische Schöpfer: In dem Film “Prometheus” haben Aliens die Menschheit erschaffen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL / R. Scott)

Das Zeitalter der Entdeckungen und Eroberungen auf unserem eigenen Planten zweigte diese Gefahr einst sehr deutlich. Obwohl alle Menschen auf diesem Planten leben und sich hier entwickelt haben, rafften durch die Entdecker eingeschleppte Krankheiten Millionen Eingebore dahin. Durch die räumliche Trennung über Jahrtausende hinweg waren etwa Menschen in Mittel- und Südamerika gegen Krankheiten aus Europa schutzlos.

Das körpereigene Abwehrsystem der indigenen Völker war im Gegensatz zu den Europäern noch nie mit den verschiedenen Krankheiten Europas in Kontakt gekommen. Ergebnis war ein Massensterben durch diese Krankheiten, die der menschliche Organismus in der “alten Welt” lange kannte und bekämpfen konnte, nicht aber die Ureinwohner in verschiedenen Regionen der Welt.

Diese Warnung aus der Geschichte ist in der Weltraumforschung natürlich bekannt. Deshalb würden Wissenschaftler nie Proben aus dem All völlig ungeschützt auf unseren Planten bringen oder bringen lassen. Natürlich aber auch, damit irdische Mikroben diese wertvollen Proben nicht kontaminieren.

In “Life” führen sogar intelligente Mars-Organismen zu einer Katastrophe, vor der es die Menschheit zu schützen gilt. Doch das muss es lange nicht mal sein – ein paar Bakterien vom Roten Planten könnten schon für uns alle das Ende bedeuten.

Ich zumindest bin sehr gespannt auf den 18. Mai 2017 und “Life”.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger


Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , markiert <

Zwischen den Zeilen gelesen: Moderne Kenntnisse der Astronomie in alten Überlieferungen? +++ Artikel +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Moderne Kenntnisse der Astronomie in alten Überlieferungen? (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Moderne Kenntnisse der Astronomie in alten Überlieferungen? (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Schöpfungsmythen und alte Überlieferungen der Menschheit sind ein wichtiger Bestandteil der Prä-Astronautik. Prinzipiell gibt es keinen Autoren aus dem Themenbereich der Ancient Aliens, der nicht auch auf verschiedene Mythen über Götter aus dem Himmel verweist.  Viele dieser Autoren und Mystery-Jäger haben in der Vergangenheit auch immer wieder auf Parallelen zwischen verschiedenen globalen Überlieferungen verwiesen. Auch und vor allem solche Erzählungen, die von der Entstehung der Welt und des Menschen berichten. Aber hierbei zeigt sich auch, dass diese Mythen “zwischen den Zeilen” scheinbar  “moderne” Kenntnisse der Naturwissenschaft anklingen lassen. Ein Wissen, dass wir unseren Ahnen in dieser Form gar nicht zugetraut haben. Und einige dieser Aussagen sind dabei offenbar erstaunlich korrekt, wie Ihr in diesem Blog-Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wo war Moses?

Liest man Mythen und Überlieferung mit der oft zitierten “modernen Brille”, zeigt sich durchaus, dass darin scheinbar “moderne” Kenntnisse der Naturwissenschaft zu finden sind. Und einige dieser mythologischen Aussagen sind dabei offenbar erstaunlich korrekt. Dabei spielt es keine Rolle wo und wann auf der Erde diese Schöpfungslegenden von Himmel und Erde erzählt wurden.

So habe ich beispielsweise sehr detailliert 1997 in einem Buch und auf diesem Blog (z. B. HIER, HIER & HIER) auf das apokryphe Buch “Ezechiel der Tragiker” hingewiesen. Eine wenig bekannte aber dennoch sehr spannende Schrift, die von Moses, dem Exodus der Israeliten und den 10 Geboten am heiligen Berg berichtet. Jedoch mit Aussagen, die sich in dieser Form nicht annähernd in der Bibel finden.

So wird in diesem Text die überlange Abwesenheit Moses von seinem Volk (immerhin laut Bibel 40 Tage) damit erklärt, dass er während der Zeit nicht mehr auf der Erde war. Zumindest holte ihn “ein Mann, dem edelstem Geschlecht entsprossen”, mit dem berühmten Thronwagen des Herrn vom Berg ab und entrückte ihn in den Himmel. Bei dieser Himmelsreise  habe Moses dann “der Erde ganze Rundung, zugleich der Erde Tiefen und des Himmels Höhen” erblickt, wie es in “Ezechiel der Tragiker” (Verse 68 bis 78) beschrieben wurde.

Sah Moses demnach die Kugelgestalt der Erde, als mit dem Thronwagen von Berg “entrückt” wurde? Es klingt tatsächlich so.

Wobei hier unterstrichen werden muss, dass bereits verschiedene Gelehrte wie Platon (um 428 bis 348 vor Christus), Thales von Milet (um 624 bis 548 vor Christus) oder auch Plinius der Ältere (um 23 bis 79) die Kugelgestalt der Erde vertraten. Eratosthenes von Kyrene (um 276 bis 194 vor Christus) errechnete sogar den Radius der Erdkugel auf rund 4 Prozent genau aus. Vor fast 2.300 Jahren. Doch gesehen hat keiner der frühen Vordenker der Antike die kugelförmige Erde …

Der Stoff der Schöpfung

Im Alten Testament selber findet sich aber auch ein Hinweis auf die Kugelgestalt der Erde. In Jesaja 40,22 lesen wir unter anderem:

Er ist es, der da thront über dem Kreis der Erde, dass ihre Bewohner wie Heuschrecken erscheinen (…).”

Das hebräische Wort für “Kreis” in diesem Vers (chug) kann aber auch “Kugel” bedeuten. Schaut man in verschiedenen Übersetzungen des Buchs Jesaja nach, so finden sich an dieser Stelle auch Bezeichnungen wie “Erdkreis”, “Erdball” oder “Erdenrund”. Doch Moses war – zumindest nach dem oben zitierten Apokryph – einer der wenigen, die dieses “Erdenrund” bei seinem Flug in den Himmel selber gesehen hat.

Auch in einer Schöpfungslegende der Römer, die vor rund 2.000 Jahren der Dichter Ovid (41 vor  bis 18 nach Christus) niederschrieb, erfahren wir Erstaunliches. So berichtet Ovid davon, dass am Anfang der Welt das Chaos als “eine rohe und ungegliederte Masse” und als “nichts als träges Gewicht, und geballt am nämlichen Orte” existierte. “Nur lose vereinigter Dinge” sei diese Urmaterie gewesen, so überliefert Ovid.

Weiter heißt es dann:

“Als so der Gott, wer immer es war, die Materie geordnet, so sie zerteilt und die Teile zu wirklichen Gliedern gestaltet, ballte er gleich zu Beginn die Erde, damit sie auf jeder Seite sich gänzlich gleiche, zur Form einer riesigen Kugel.[i]

Während man die Erde als “riesige Kugel” aus der Schöpfungslegende des Ovid durchaus bei Gelehrten seiner Zeit findet, ist die Erwähnung des Chaos am Anfang der Welt nicht so leicht zu erklären. Eine rohe und unsortierte bzw. chaotische Masse mit “trägem Gewicht”, die sich im All zu “lose vereinigen Dinge” “ballte”, ist genau das, was Kosmologie über die Entstehung aller Himmelkörper heute sagt.

Bei Ovid wird daraufhin von einem ihm nicht bekannten Gott die lose zusammengefügte Materie geordnet, die Teile zu “Gliedern” geformt und daraus letztlich die Erde als gewaltige Kugel zusammengepresst. Nichts anders sagt die moderne Astronomie über Gravitation, Materie und die Entstehung der kosmischen Objekte und Strukturen wie Galaxien sowie der Erde an sich.

Natürlich ist auch in der Bibel die Erschaffung von Allem ein Werk Gottes. Eine Schöpfung durch die Gnade und Macht des Allmächtigen, der wie aus dem Nichts im 1. Vers der Bibel sogleich zur Tat schreitet:

Im Anfang schuf Gott (die) Himmel und Erde.“ (Gen. 1,1)

“Öde” und “leer” sei diese Ur-Erde anfangs gewesen, bis der Herr nach und nach seine Schöpfung erweiterte und vervollkommnete. Und letztlich nach sieben Tagen Arbeit mit allem fertig war. Nach einer wort-wörtlichen Übersetzung dieses Verses klingt die Schöpfung des Herrn aber weniger spektakulär, als wir sie alle aus der Bibel kennen:

Aus dem, was am Anfang war…”[ii]

Nach dieser wörtlichen Übersetzung existierte also etwas vor der Erschaffung der Welt. Dieses Material diente dann als Rohstoff oder Materie für den Akt der Schöpfung. Das klingt ähnlich wie bei Ovid und ist damit alles anderer als ein Schöpfungsakt aus dem Nichts. Die Vorstellung, dass die Erde aus Staub und anderer Materie durch die Anziehungskräfte zusammengepresst wurde, erwartet man sicherlich nicht in derart alten Schriften!

Als die Erde noch nicht fest war …

Die Ureinwohner im Gebiet des Flusses Noatak in Alaska erzählen in ihren Schöpfungslegenden ebenso einige spannende Details. Wie viele Völker weltweit berichten sie von den ersten Menschen im Himmel (s. a. HIER), die eines Tages von dort auf die Erde kamen. Zuvor aber war unser Planet noch nicht das, was er heute ist. Auch wenn der Himmel schon existierte, so die Überlieferung.

Vielmehr “war auch die Erde schon im Begriff sich zu formen und eine feste Kruste zu bekommen, noch ehe sie zu Land wurde”. Tatsächlich entdeckte der erste göttliche Mensch nach diesem Mythos später ein neues Land, “das gerade begonnen hatte, eine feste Kruste zu bilden”. Es war die Erde, auf der daraufhin nach und nach die Schöpfung erblühte.

Woher stammte das Wissen der Yupik (westliche Eskimos), wenn sie in ihrer Schöpfungslegende davon sprechen, dass unsere Erde erst eine “feste Kruste” bilden musste, um bewohnbar zu werden? Auch das ist eine moderne naturwissenschaftliche Erkenntnis, die man ebenso nicht in alten Mythen vermutet.

An der Elfenbeinküste in Afrika finden sich ebenso scheinbar moderne Kenntnisse in alten Überlieferungen vom Anfang des Seins. Zu Beginn sei “die Erde nur ein Schlammbrei” gewesen, aus dem sich langsam Wasser und Land trennten, erzählt man sich in Westafrika. In diesem “Schlammbrei” existierte zuerst eine Art mythologischer “Urzeit-Frosch”, der vom Himmel kam “als überhaupt noch kein Wasser da” war:

Man begann gerade erst, die Erde mit Wasser einzuebnen, und es gab nur da und dort einen Haufen Schlamm, dazwischen aber waren große Löcher und Spalten“.[iii]

Eine nicht minder erstaunliche Aussage, die moderne Kenntnisse der Kosmologie unserer Ahnen zeigt, stammt aus Indien.

Sterne sind “große Körper”, die von selber leuchten

In dem großen Epos Mahabharata erfahren wir, dass der Held Ardschuna unter “Donner” und “im Lichtglanze” von einem fliegenden Wagen der Göttin Indra in dem Himmel entrückt wurde. Ein „himmlisches Zaubergeblid war es, ein augenraubendes fürwahr“, erfahren wir in dem Epos weite. “Die Weltgegenden anfüllend mit Getöse, dem Donner gleich”, so sei dieser Götterwagen angeflogen gekommen (s. a. HIER).

Die “Finsternis aus der Luft scheuchend, und erleuchtend die Wolken all”, kam dieses göttliche Fluggerät vom Himmel herab, um den Helden mitzunehmen. So bestieg der “Feinde Schreck” Ardschuna den “sonnen-ähnlichen Wagen” und flog mit diesem, gelenkt von einem himmlischen Lenker (Piloten) in die Himmelsstadt Indras.

Dabei macht die Überlieferung recht beiläufig eine interessante Feststellung, in dem es darin heißt:

Als er nun dem Bezirke nahte, der unsichtbar den Sterblichen, Erdenwandlern, sah Wagen, wunderschön er zu Tausenden. Dort scheint die Sonne nicht, Mond nicht, dort glänzt das Feuer nicht, sondern im eigenen Glanz leuchtet allda, durch edler Thaten Kraft, was in Sternengestalt unten auf der Erde gesehen wird, ob großer Ferne gleich Lampen, obwohl es große Körper sind.”[iv]

Die Deutlichkeit dieser Aussage ist fast schon erschreckend.

Der oder die Autoren dieser Geschichte haben korrekte Kenntnisse vom Aufbau des Universums festgehalten, die weit über eine Erde in Kugelform hinausgehen: Sterne erscheinen auf der Erde nur wie Lampen, sind aber in Wahrheit “große Körper”, die aus eigener Kraft in der Dunkelheit des Himmels leuchten.

Hier könnte man sogar die Aussage, dass dort kein Feuer brennt, dahingehend deuten, dass vom Vakuum des Alls gesprochen wird. Bekanntlich brennt bzw. “glänzt” dort ohne Sauerstoff tatsächlich kein Feuer …

In diesem Zusammenhang findet sich auch im äthiopischen Buch des biblischen Propheten Henoch eine seltsame (aber unklare!) Bemerkung.

Das All ist luftleer

Als der Prophet nach dieser Überlieferung in den Himmel zum “Höchsten” entrückt wurde, kam er dort zu einer Art gläsernem “Haus”. Es war das Haus des Höchsten, das wie “aus Hagelsteinen (oder Kristallsteinen) erbaut war”. “Seine Decke wie die Bahn der Sterne und wie Blitz” und “flammendes Feuer rings um die Wände”, bemerkt das 1. Buch Henoch dazu unter anderem.

Was aber Henoch bei dieser Reise in den Himmel geradezu in Panik versetzte war der Umstand, dass es dort keinen Sauerstoff gab. In Kapitel 14, ab Vers 13, steht dazu:

Und ich trat ein in jenes Haus, das heiß wie Feuer und kalt wie Schnee war; darin war keine Lebensluft vorhanden; mich umwehte Furcht, und zittern packte mich. Ich ward erschüttert, und zitternd fiel ich auf mein Angesicht.”[v]

Ist die Feststellung Henochs, der nicht vorhandenen Luft (zum Atmen), ein Hinweis auf das Wissen, dass das Universum eben ein luftleerer Raum ist? Konnten sich Menschen vor Jahrtausenden überhaupt vorstellen, dass es außerhalb der Erde im Himmel keinen Sauerstoff bzw. keine Luft zu Atmen gab?

An dieser Stelle darf aber nicht übergangen werden, dass andere Übersetzungen des 1. Buch Henoch diesen Vers anders wiedergeben. Zum Beispiel als “nichts von Lebensfreude war daselbst”[vi] oder “darin war keinerlei Annehmlichkeit vorhanden”[vii]. Wieder andere Übersetzer nennen hier allerdings auch “Lebensluft” und merken zudem an, dass “Luft und Leben” gemeint sei.[viii]

Auch in der griechischen Apokalypse des Baruch finden wir einen ähnlichen Hinweis. Darin heißt es, dass der Prophet im Zorn dem Herrn schlimme Vorwürfe machte, so dass dieser einen seiner “Engel” zu ihm auf die Erde sandte. Baruch solle, so der Abgesandte des Himmels, aufhören “Gott zum Zorne zu reizen”. Als Gegenleistung für sein Schweigen würde dieser dem Propheten “andere Geheimnisse zeigen, die noch größer sind als diese”.

Diesen Deal ging Baruch ein und versprach, dass er dann auch seine Schmähungen gegenüber dem Herrn unterlassen werde. So ging es dann zuerst in den “1. Himmel” hinauf:

“Da sprach zu mir der Kräfte Engel: ‚Wohlan! So zeig ich dir die göttlichen Geheimnisse.‘

Da nahm er mich und brachte mich dahin, wo fest der Himmel sitzt, und wo ein Fluss dahin fließt, den niemand zu durchschreiten wagt, wo nicht der fernste Windhauch ist von allen gottgeschaffenen Winden.” (Kapitel 1, ab Vers 8)

Ab hier schildert die Schrift dann den Aufstieg in verschiedene Himmel Gottes und seine Geheimnisse. Ähnlich wie bei anderen Himmelsreisen, bei denen verschiedene Stationen eingelegt wurden, bis der Auserwählte im letzten „Himmel“ auf den Höchsten trifft. Nur: Warum wird hier erzählt, dass bereits im ersten Himmel nicht mal mehr das kleinste Lüftchen wehte?

Eben da es außerhalb der Erdatmosphäre keine Luft und damit keinen “Windhauch” gibt?

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Am Anfang war das Chaos

Von einem Chaos vor der Entstehung der Erde bzw. des Universums wissen auch fernöstliche Mythologien zu berichten. Uralte Legenden aus China berichten, dass am Anfang der Zeiten das Chaos herrschte.[ix] Aus diesem “stieg das Lichte, Reine hervor und bildete den Himmel; das Trübe, Schwere aber gerann und formte sich zur Erde”. Daraufhin folgte die Entstehung unzähliger Geschöpfe und Arten, die “Anfang, Wachstum und Vollendung haben”. Letztlich sei daraus auch der Mensch hervorgebracht worden.

Wussten die Chinesen von einem Urknall bzw. davon, dass die Materie (das “Schwere”) erst zu Himmelskörpern “gerinnen” musste?

Später übrigens, so die Überlieferung weiter, kreiste “ein großes Gestirn in der Mitte des Firmaments” von dem ein “überirdisches Wesen” zur Erde kam. Dieses menschenähnliche Wesen sei mit einem “glänzenden Strahl zur Erde” gekommen und habe den ersten Menschen allerlei Dinge gelehrt. Von der Zubereitung von Nahrung bis zum “Lauf der Gestirne” …

In diesem Beitrag HIER auf Grenzwissenschaft und Mystery Files habe ich über diese rätselhafte Himmelswesen bereits berichtet.

Mythologien mit modern klingendem Wissen kennen auch die Japaner.[x] Etwa in der Chronik “Kojiki” (dem “Bericht über die alten Dinge”), der 712 nach Christus von Futo no Yasumaro niedergeschrieben wurde. Sie gilt als die älteste Chronik Japans. Yasumaro schreibt darin, dass am Anfang der Welt “das Chaos angefangen hatte, sich zu verdichten” und sich so die Erde vom Himmel trennte. Damals seien “weder Urkraft noch Form schon offenbar” gewesen.

Auch das erinnert stark an die Entstehung der Erde aus einem Chaos der Materie, die sich nach und nach zu unserem Planeten verdichtete.

Kosmischer Staub und der Keim des Lebens

Astronomen nennen dies eine “Protoplanetare Scheibe”. Materie aus Staub, Gasen und kleinen Teilchen, die um eine Sonne kreist und sich durch die Gravitation in Millionen von Jahren zu Planeten zusammenballt. Kosmischer Staub und Material, wie ihn moderne Astronomen überall im Universum beobachten können. Und der die Grundbausteine – die Keime – des Lebens enthält.

Das wussten aber schon die Japaner vor über einem Jahrtausend. Ähnliches kennt nämlich auch der Mythos “Nihongi” aus Japan.

Diese rund 1.300 Jahre alte Chronik weiß sogar davon zu erzählen, dass am Anfang in der “chaotischen Masse (…) ein Keim” des Lebens vorhanden war. Aus diesem Urzustand des Universums bildeten sich zuerst der Himmel aus dem “leichten” Material und danach die Erde aus den “schweren und trüben” Elementen des Chaos. Auch das entspricht unseren Kenntnissen der Astronomie.

Fraglos lohnt es sich bei der Jagd nach den Astronautengöttern in den Mythen der Völker auch “zwischen den Zeilen” zu lesen. Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass unser modernes Wissen vom Aufbau und der Entstehung des Universums bzw. der Erde so modern gar nicht zu sein scheint.

Das es auch außerhalb der Erde Leben gibt, war hingegen eine Art Grundwissen unserer Vorfahren. Sie nannten sie nur nicht Außerirdische oder Aliens, wie wir heute, sondern Götter, Himmlische, Lehrmeister, Ahnen etc.

Hierzu kann durchaus auch jene sonderbare Geschichte gezählt werden, die über Abraham überliefert ist. Der Stammvater, so sagt es ein Apokryph, sei einst von den Himmlischen von der Erde ins All zu einem sich selbst drehenden Ort geholt worden. Seine Beschreibungen, wie in diesem Video und Blog-Artikel HIER zitiert, erinnern zweifellos an eine sich um die eigene Achse drehende Raumstation …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:


[i] Sproul, Barbara C.: Schöpfungsmythen der westlichen Welt. München 1994
[ii] Langbein, Walter-Jörg: Am Anfang war die Apokalypse. Lübeck 2000
[iii] Niederhäuser, Hans Rudolf: Fremde Länder – Fremde Völker. Stuttgart 19620
[iv] Bopp, Franz.: Ardschuna´s Reise zu Indras Himmel. Berlin 1824
[v] nach: Weidinger, Erich: Die Apokryphen. Augsburg 1989
[vi] Flemming, J. & Rademacher, L.: Die griechischen christlichen Schriftsteller der erste drei Jahrhunderte, Band 5: Das Buch Henoch. Leipzig 1901
[vii] Rießler, Paul: Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel. Heidelberg 1928/1988
[viii] Kautzsch, Emil: Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testament. Band 2, Tübingen 1900 (Darmstadt 1975)
[ix] Sproul, Barbara C.: Schöpfungsmythen der östlichen Welt. München 1993
[x] Florenz, Karl: Die historischen Quellen der Shinto-Religion. Göttingen 1919

, , , , , , , , , , , , , markiert <

Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in dem Mars-Meteorit ALH 77005 +++ YouTube-Video +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in Mars-Meteorit (Bilder: NASA/JPL / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in dem Mars-Meteorit ALH 77005 (Bilder: NASA/JPL / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben auf dem Mars dauert nun schon Jahrhunderte. Auch wenn man schon lange keine “kleinen grünen Männchen” mehr auf unserem Nachbarplaneten sucht, so suchen Wissenschaftler dennoch weiterhin nach Lebensspuren auf dem Mars. Die Frage, ob auf dem “Roten Planeten” einst Mikroorganismen existierten, ist noch nicht abschließend beantwortetet. Ob derartige Bakterien sogar noch heute auf dem Mars leben, ebenso wenig. Eine neue Studie ungarischer Forscher liefert jetzt allerdings neue Hinweise für einstiges Mars-Leben. Die Forscher glauben Spuren von Bakterien in einem 1977 gefundenen Mars-Meteoriten entdeckt zu haben, und befeuert so die Diskussion erneut. Das erinnert an einen anderen Stein vom Mars, der 1996 aufgrund von darin enthaltenen mutmaßlichen bakteriellen Spuren ein Mars-Fieber mit entfachte. Alles über die Entdeckungen möglicher Biosignaturen in dem Mars-Gestein erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube von Fischinger-Online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ab August 1996 befeuerte der Mars-Meteor ALH 84001 die Diskussionen und Spekulationen über Leben auf dem Mars. Ein wahres Mars-Fieber brach in diesen Jahren aus und weltweit machte dieser Stein vom Mars Schlagzeilen in der Presse.

Sicher nicht zuletzt, da auch der damalige US-Präsident Bill Clinton höchst selbst die Entdeckungen rund um ALH 84001 bekannt gab …

Die jetzige Studie ungarischer Forscher um Ildikó Gyollai zu einem anderen Mars-Meteoriten findet dagegen keine derartige Beachtung wie 1996. Obwohl sie berichten, dass sie in dem 1977 in der Antarktis gefundenen Mars-Stein ALH 77005 Rückstände von Mars-Leben gefunden haben. Sogenannte Biosignaturen, die für Gyollai und seine Kollege Spuren von außerirdischen Leben sein könnten. Von Leben auf dem Mars.

Alles zu diesen mutmaßlichen Mars-Bakterien erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video!

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. April 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

, , , , , , , , , markiert <

Der Prophet Esra, “der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”: Technische „Visionen“ und Geheimschriften der Astronautengötter +++ Artikel +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Der Prophet Esra, "der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten", und seine rätselhaften Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik gesehen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Prophet Esra, “der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”, und seine rätselhaften Überlieferungen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik-Forscher suchen seit Jahrzehnten auch und vor allem in alten Texten und Mythologien aus aller Welt nach möglichen Spuren der Götter aus dem All. Getrieben von der ganz richtigen Annahme, dass, wenn diese Astronautengötter hier auf der Erde waren, ihre Anwesenheit eben in solchen alten Überlieferungen Spuren hinterlassen haben muss. Weltweit werden dahingehend alten Schriften durchleuchtet. Natürlichkeit auch die Bibel und verwandte Texte, die man als Apokryphen kennt. Doch ein überaus rätselhaftes Buches außerhalb der Bibel wurde dabei eher weniger beachtet: Das 4. Buch des Propheten Esra. Und das, obwohl diese Jahrtausende Überlieferung ganz erstaunliche Aussagen und “Visionen” enthält. Von einen Gottesmann, der angeblich sogar fast 100 Bücher im Auftrag des Herrn verfasste – und von denen der Großteil geheimgehalten werden sollte! Wie Ihr in diesem Artikel lesen werdet, könnten die “Visionen” aber mehr als Phantastereien eines frommen Propheten sein. Kein Wunder also, dass genau dieses Buch des Esra nicht in der Bibel zu finden ist …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Propheten der Astronautengötter

Bei der Suche nach Spuren von möglichen Astronautengöttern in alten Schriften dient oftmals die Bibel als eine Art „erste Anlaufstelle“, da praktisch jeder ein solche besitzt. Von da aus ist es auch nur ein kleiner Schritt zu den alten biblischen Texten, die nicht im Kanon der Bibel zu finden sind

Hier sind die klassischen Beispiele natürlich die außerbiblischen Bücher des viel zitierten Propheten Henoch und die Apokalypse des Abraham. „Dieser Henoch ist mein Freund, ich bin ihm auf den Versen“, schrieb schon Erich von Däniken 1977 in seinem Buch “Beweise” über die Henoch-Bücher. Die Apokalypse des Abraham wiederum ist jene Schrift, in der die erstaunliche „Himmelsreise des Abraham“ zu einer „Raumstation der Götter“ beschrieben wird, über die Ihr HIER ein YouTube-Video findet.

Ein weiterer Name, der sich durchaus mit anderen Propheten und ihren „himmlischen Erscheinungen“ messen kann, ist der Prophet Esra. Auch dieser Mann Gottes wurde Zeuge ungewöhnlicher Ereignisse und ist der (theologischen) Bibelforschung wohl bekannt.

Esra war in der Zeit des Königs Artaxerxes II. (404 bis ca. 359 vor Christus) im persischen Babylon am königlichen Hof Priester und Schriftgelehrter. Dort regelte er jüdische Angelegenheiten, und führte im Jahr 458 vor Christus 1496 Juden aus dem babylonischen Exil zurück nach Jerusalem. Dort organisierte er die Rückkehr weiterer Menschen aus dem Exil. Durchaus also eine Ikone der biblischen Historie, dessen biblisches Buch etwa zwischen 400 und 200 vor Christus aus älteren Schriften und Urkunden von dem Autor der Chronikbücher verfasst worden sein soll.

VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Neben seinem kanonisierten Werk, tragen auch einige Apokryphen den Namen des jüdischen Priesters Esra. Eine Apokalypse, ein „Gesicht des Esdras“ und das 3.  bis 6. Buch Esra vor. Und vor allem das 4. Buch des Esra enthält einige überaus erstaunliche Schilderungen, die eine Deutung im Sinne der Ancient Aliens durchaus nahe legen.[6]

Rätselhafte “Visionen” des Esra

Dieses Buch war im Altertum die am weitesten verbreitete Apokalypse und entstand in der heutigen Form um das Jahr 120 nach Christus. In sieben Visionen („Gesichte“ genannt) schildert der Autor darin seltsame und interessante Erlebnisse und Ereignisse. Gleichfalls auch von seinen Begegnungen mit dem Herrn, der ihn letztendlich in den Himmel „entrückte“.

So lesen wir etwa im fünften Gesicht „Der Adler“, wie ein angeblicher „Adler“ aus dem Meer emporstieg. Ein Vogel, der seltsamer kaum aussehen könnte:

Und in der zweiten Nacht sah ich ein Traumgericht: Da stieg vom Meer ein Adler auf; zwölf Flügel hatte er, dazu drei Häupter.“ (9,1)

Einen natürlichen Adler sah der Beobachter wohl nicht; dies geht aus der Beschreibung deutlich hervor. Einen dreiköpfigen Adler mit 12 Flügeln gibt es nicht. Wir kennen aber einen sonderbaren Adler bereits aus dem mesopotamischen Etana-Epos, mit dem der Held Etana in den Himmel reiste. Es liegt eher der Gedanke nahe, dass hier etwas Technisches der Astronautengötter beschrieben worden sein könnte.

Im weiteren Verlauf werden bei Esra dann Vorgänge dieses „Adlers“ beschreiben, die durchaus an flugtechnische Manöver erinnern. So war das „Tier“ beispielsweise dazu in der Lage, seine Flügel nach Belieben ein- und wieder auszufahren. Über diesen windigen und wolkigen Vorgang heiß es:

Ich schaute, wie er die Flügel über die ganze Erde breitete, wie all des Himmels Winde auf ihn bliesen und Wolken sich um ihn zusammenballten. Dann schaute ich, wie aus den Flügeln Unterflügel wuchsen; sie wurden kleine und geringe Flügelchen.“ (9,2-3)

Seltsam: Aus welchem Adlerflügel können kleinere, geringfügigere Flügel hervor kommen? Die Aussage scheint eher einen technischen Ursprung zu haben: Das Fluggerät, pardon, der „Adler“, besaß kleine, ein- und ausfahrbare Stabilisatoren (insgesamt acht). Auch Stabilisatoren sehen aus wie Flügel(chen). Diese Vermutung wird auch durch spätere Verse erhärtet.

Der Adler ist gelandet

Der Prophet sah das Fluggerät am Himmel wie es „mit den Flügeln flog“, wobei er festgestellte, dass von den drei Köpfen der Mittlere „größer als die beiden anderen“ war. (9,4-5). Dann landete das „Objektes“ (auf den „Krallen“) und einen ungewöhnlichen Vorgang folgte:

Dann sah ich, wie der Adler, auf seinen Krallen aufgerichtet, zu seinen Flügeln also sprach: Macht nicht zusammen alle! Schlaft, jegliches an seiner Stätte, wacht nur zu eurer Zeit! (…) Ich sah, dass diese Stimme nicht aus seinen Häuptern kam, vielmehr aus seines Leibes Mitte.“ (9,7-10)

Nach der Ladung des „Adler“ soll eine Stimme gesprochen haben, die „aus seines Leibes Mitte“ kam. Erstaunlicherweise also nicht aus einem der drei Köpfe, wie man annehmen sollte. Wer also sprach da und befand sich dabei in diesem gelandeten „Gerät“?

VIDEO: Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei / E. v. Däniken)
VIDEO: Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei / E. v. Däniken)

Interessant auch die Aussage zu den Flügeln des vermeintlichen Wesens an sich. Nicht alle der 12 Flügel sollten nach der Landung zusammengeklappt bzw. eingefahren werden, sondern ein Teil an ihrem Platz „schlafen“. Ruhen, bis sie wieder benötigt werden …

So kam es dann auch. Esra beobachtete einige Zeit später, „wie auf der rechten Seite der erste Flügel aufwachte“. Erkennbar wurde dieser eingezogen, denn es ging mit ihm „zu Ende, und er verschwand, und seine Stätte war nicht mehr zu sehen.“ (9,12-13)

Auch der linke Flügel wurde eingezogen, „und er verschwand ganz wie der vorherige“, so 9,14. Genau ist hier folglich überliefert, wie ein Flügel nach dem anderen sich „erhob“ und verschwand (9,18ff.):

Und so ergings den anderen Flügeln allen (…) Da sah ich hin. Verschwunden waren die zwölf Flügel mit zwei Flügelchen. Am ganzen Adlerleib war nichts mehr übrig, als nur drei ruhende Häupter und nur sechs Flügelchen.“ (9,19-23)

Als der „Adler“ auf seinen Krallen fest auf dem Boden stand, fuhr er seine Flügel ein, bis sie nicht mehr zu sehen waren. Einem tatsächlichen Adler wird dies nie gelingen. Klar. Jedoch benötigt eine technische Flugmaschine natürlich keine Flügel mehr, wenn sie gelandet ist. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, hat Esra hier eine korrekte Beschreibung gegeben.

Die interessanten Vorgänge, die Esra geschaut haben will, gehen noch sehr viel weiter. So etwa berichtet er uns, wie „die vier Unterflügel planten, sich aufzurichten und das Regiment zu führen“ (9,25). Aber auch die drei Häupter konnten Erstaunliches vollführen: In 9,29-30 wird beschrieben, wie der mittlere, große Kopf erwachte – und „die beiden Häupter mit sich selbst verband“. Später verschwand der mittlere Kopf wieder, und die beiden kleineren verbanden sich miteinander (9,33-35).

Nur “göttliche Visionen” und Eingebungen?

Die übliche Auslegung dieser „Vision“ des Propheten ist die, dass der „Adler“ aus dem „Meer“ für das Römische Reich am Mittelmeer stehe. Alles sei rein symbolisch und in einer Art Gleichnis zu verstehen. Die 12 Flügel wären dabei Symbole für 12 griechische Könige, und die acht „Unterflügel“ entsprechen dabei „Gengenkaisern“, die nach Kaiser Neros Tod (68 n. Chr.) vielfach ausgerufen wurden. Wobei diese Interpretation aber als unklar oder nicht sicher angesehen wird.

Auch die drei Häupter werden mit römischen Herrschern gleichgesetzt (Titus, Domitian und in der Mitte, der große, Vespasian), die zwischen Juni 69 bis 96 nach Christus an der Macht waren.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und ein noch seltsameres “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Auch wenn diese Interpretation (hier nur in Kürze) von Seiten der Exegeten und des Übersetzers durchaus interessant klingt, so stellt sich doch die Frage, ob nicht auch eine technische Deutung möglich ist.

Wenn wir die Beschreibungen nicht als Symbole für Machtkämpfe politischer Größen ansehen, so liegt eine Ähnlichkeit zu flugtechnischen Begebenheiten auf der Hand. Auch wenn der Beobachter nichts davon verstanden hat, sondern versuchte, diese durch seinen Wissensstand zu begreifen.

Der fliegende “Mensch” aus dem Meer

Doch die „Adler-Vision“ ist nicht das einzige Kuriosum in den Schriften des Esra. So etwa das „sechste Gesicht“, in dem es heißt, dass der Prophet „einen Traum bei Nacht“ träumte (11,1), der heute als Vision des Messias oder die Ankunft des Heilands in der Endzeit angesehen wird. Wobei die Frage erlaubt sein muss, warum sollte der Messias am Ende aller Tage aus dem Meer (und nicht vom Himmel) kommen? So heißt es in dieser angeblichen Endzeit-Prophezeiung wörtlich:

Ein ganz gewaltiger Sturm erhob sich von dem Meer und regte alle seine Wogen aus. Ich sah, da führte jener Sturmwind aus des Meers Herzen, was einem Menschen glich. Ich sah und dieser Mensch flog mit den Himmels Wolken. Wohin er nur sein Antlitz wandte und blickte, erbebte alles, was er angeschaut.“ (11,2-3)

So, wie zuvor ein „technischer Adler“ aus dem Meer aufsteigen war, so beobachtete Esra nun erneut, wie sich etwas aus dem Wasser erhob. Vollkommen richtig erwähnt er zuerst, dass ein „gewaltiger Sturm“ aus „des Meeres Herzen“ erschien und dabei die Wasseroberfläche aufwühlte. Deutlich sei sogar zu erkennen gewesen, dass jemand „wie ein Mensch“ mit diesem Sturm und Wolken flog.

Wohin dieser „Mensch“ auch blickte, erbebte die Erde. Dies ist eine bekannte Begleiterscheinung solcher Flüge, Erscheinungen oder auch Niederkünfte, die vielfach in solchen Zusammenhängen beschrieben wurde.

Den mutmaßlichen „Antrieb“ des Gefährt bezeichnet der Text als „Mund“. Tatsächlich ist Lärm und Getöse bei solchen Begegnungen wiederum nichts  Ungewöhnliches. Die jeweiligen Propheten bzw. Texte aus biblischen und jüdischen Schriften sahen darin meist die tosende, donnernde und auch feurige „Stimme Gottes“. Zumindest wurde es damit verglichen und assoziiert.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

So auch bei Esra, was in folgender Aussage anschaulich wird:

Wohin die Stimme seines Mundes ging, zerschmolzen all, die seine Stimme hörten, wie Wachs zerfließt, wenn dieses Feuer sprüht.“ (11,4)

Hier zeigt sich deutlich, dass die „Stimme“ keine normale oder sogar sprechende Stimme gewesen sein konnte. Noch weniger die Stimme des Messias. Aber ebenso zeigt sich, dass die Stimme aus dem Mund „Feuer sprüht“, weshalb es sich gut um die lärmende Antriebseinheit handeln könnte.

In Esra 11,10-11 nutzt dieser „Mensch“ sogar seinen „Mund“ und das daraus hervor kommende Feuer als Waffe. Dazu aber gleich.

Ungleiche Kämpfe

„Ein unzählbares Heer von Menschen“, so 11,5, stürmte nun auf diesen Menschen zu, um ihn zu bekämpfen. Dabei flog er auf einen „Berg“ zu, den der vermeintliche Messias zuvor „losgeschlagen“ hatte. Auch dieser „Berg“ war kein gewöhnlicher, da Esra festhält:

Ich aber wünschte, die Gegend oder jenen Ort zu kennen, woraus der Berg war losgeschlagen; doch ich vermochte es nicht.“ (11,7)

“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube
Mehr Themen zu “Grenzwissenschaft und Mystery Files” natürlich auch auf auf YouTube!

Der Prophet versuchte in seiner „Vision“ also selber zu ergründen, woher der „Berg“ plötzlich auf/über dem göttlichen Schlachtfeld erschienen war. Er konnte es sich aber schlicht und einfach nicht erklären.

Warum dies Fluggerät auf den „Berg“ zuflog, ist nicht beschrieben. In Esra 11,12 wird lediglich gesagt, dass er von diesem hernieder stieg, nachdem er alle Feine niedergemetzelt hatte …

Als die Menschenmenge den Berg sah, bekamen sie zwar Angst, aber dennoch „wagten sie den Kampf“ (11,8). Der Prophet war spätestens an dieser Stelle endgültig verwirrt. Zu seinem Entsetzen sah er, dass dieser Mensch mit seinem Fluggerät keine Hand erhob, kein Schwert benutzte, „noch eine andere Waffe“ (11,9), um die Menschen zu bekämpfen. Er nutzte allein den Rückstoß seines „Mundes“ um die unliebsamen Angreifer allesamt zu – verbrennen:

Ich sah nur das, wie er aus seinem Munde etwas ausgestoßen, das einem Feuerstrome glich, von seinen Lippen einen Flammenhauch. Von seiner Zunge lässt er Glutwind strömen, und alles mischt sich ineinander: Der Feuerstrom, der Flammenhauch, der große Sturm. Das überfällt im Ansturme das kampfbereite Heer, verbrennt es ganz.“ (11,9-11)

Ist das die Beschreibung einer Waffe oder des Rückstoßes eines Antriebes? Recht genau konnte Esra diese Ereignisse sehen und schildert sie mit seinen einfachen seinen Worten überaus treffend. Für die Angreifer war dieses Feuer der Astronautengötter zumindest absolut tödlich. Das gesamte Heer war ausgelöscht, es blieb nichts als Asche und Gestank zurück. Für Esra ein entsetzlicher Anblick:

Im selben Augenblick war von dem unzählbaren großen Heer nichts mehr zu sehen, als Aschestaub und Rauchgeruch. Bei diesem Anblick kam ich in Entsetzen.“ (11,11)

Nach diesem ungleichen Kampf stieg der siegreiche Mensch von seinem „Berg“ herunter und wurde von zahlreichen menschlichen Gestalten jubelnd empfangen. Andere hingegen, wahrscheinlich die Anhänger des getöteten Heeres, waren „traurig“, über das, was da passiert ist, wie es Esra 11,13 beschreibt.

Nachfrage bei Gott

Die Flugwagen des König Salomon
ARTIKEL: Die Flugwagen von König Salomon aus der Bibel: Spannende Märchen ohne Wahrheit? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie andere Propheten auch, so hatte natürlich aus Esra Kontakt mit seinem Gott, nicht nur „Visionen“.

Bei dieser Gelegenheit ließ er es sich später auch nicht nehmen, ihn zu fragen, „weshalb ich den Mann aus dem Herzen des Meeres habe aufsteigen sehen“ (11,51). Gottes Antwort:

Wie niemand das erforschen und nicht erfahren kann, was in des Meeres Tiefen ist, so kann niemand von den Erdenbewohner je meinen Sohn erblicken, noch die Genossen , es sei denn nur zur Stunde seines Tages.“ (11,52)

Mit Genossen oder Gefährten ist das Heer der himmlischen Engel gemeint, die erst am Ende aller Tage zu sehen sein werden. Nur widerspricht dieses Bild eines „Mannes“ aus dem Meer klar der christlichen Tradition eines Messias vom Himmel. Auch die vermeintliche Erklärung “Gottes” ändert daran nichts. Es könnte sich hier eher um mythologische Aussagen handeln, die eigentlich nicht den Messias meinen.

Das sah schon der deutsche Theologieprofessor Dr. Hermann Gunkel vor über 100 Jahren so. Er fand das nicht nur, sondern merkte 1899 in einer Übersetzung von Apokryphen zum Alten Testament dazu an:

Ob dies wirklich die ursprünglich im Stoffe angelegte Deutung ist, erscheint sehr zweifelhaft. Dass der Zug überliefert ist, mag man daher vermuten, weil er sehr seltsam ist: nach der eschatologischen Dogmatik kommt der Christus vom Himmel, nicht aus dem Meere. Wenn der Stoff mythologischer Art ist, so liegt der Gedanke an einen Gestirngott nahe, der aus dem Meer auftaucht, zum Himmelsberg emporsteigt, seine Feinde mit seinen glühenden Strahlen verbrennt und dann sein Friedensreich stiftet.“ (in: Kautzsch, Emil: “Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments”. Bd 2, Freiburg i. Br., S. 400)

Ein „Gestirngott“ aus mythologischen Quellen ist alles andere als der verheißene Messias beim Jüngsten Gericht.

Im Auftrag der Astronautengötter

Esra bekam in guter prophetischer Tradition natürlich von seinem Herrn auch einen Auftrag. Er sollte Bücher mit göttlichem Wissen verfassen, dass dieser ihm offenbaren werde. Einige dieser Schriften dürfe er danach veröffentliche, andere müsse er geheim halten bzw. „den Weisen insgeheim übergeben“, wie es bei Esra 12,26 heißt. Sei das erledigt, würde Esra aus den Reihen der Menschen „entrückt“ und in den Himmel aufgenommen werden. „Bei meinem Sohn und seinesgleichen“ werde er verweilen, versprach Gott ihm.

ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: Fischinger-Online)

Für die Vorbereitung dieser göttlichen Mission und seiner anschließenden Himmelsreise sollte der Prophet sein Haus bestellen und nochmals das Volk zur Treue etc. ermahnen. Auch dürfe niemand den Propheten in den kommenden Wochen irgendwo suchen. So bekam er schließlich die himmlische Anweisung:

„Geh heim! Versammele dir das Volk und sprich zu ihm, es solle vierzig Tage dich nicht suchen! Du aber mache dir viele Tafeln fertig und nimm Saraja, Dabria, Selemia, Ethan und Asiel, fünf Männer! Denn sie verstehen, schnell zu schreiben. Dann komm hierher. Alsdann entzünde ich der Wahrheit Licht in deinem Herzen (…) bis du mit Schreiben fertig bist.

Bist du dann fertig, alsdann veröffentliche das eine! Das andere aber übergib den Weisen insgeheim.“ (12,23-26)

Daraufhin nahm der Gottesmann die fünf ausgesuchten Männer mit, um am Folgetag mit ihrer Arbeit zu beginnen. Hierfür bekam Esra einen wundersamen Kelch mit einem Trunk gereicht, der wie Wasser erschien, „doch seine Farbe glich dem Feuer“. Wie bei anderen Überlieferungen dieser Art (Johannes, Henoch usw.) verlieh ihm das wundersame Getränkt Einsicht und Weisheit, die er den fünf Schreibern in den kommenden 40 Tagen diktierte. In der theologischen Deutung heißt es dazu, „der Becher ist voll des heiligen Geistes; Esra wird inspiriert“ (Dr. Hermann Gunkel, S. 400).

“Der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”

In seltsamen „Zeichen, die sie nicht verstanden“ (12,42), schrieben sie fortan alles nieder. Das Ergebnis der Schreibarbeit: 94 göttliche Bücher! Bedauerlich ist nur, dass die meisten dieser Schriften nicht für das Volk, sondern für die Eliten der damaligen Zeit bestimmt waren. So heißt es in Esra 12,45-47:

Die vierundzwanzig Bücher, die du zuerst geschrieben, sollst du veröffentlichen, den Würdigen und Unwürdigen zum Lesen! Die letzten siebzig aber halte zurück und gib sie nur den Weisen deines Volks. In diesen fließt der Born der Einsicht, der Quell der Weisheit, der Strom der Wissenschaft.

Ein merkwürdiger Auftrag Gottes an seinen treuen Diener, der direkt nach der Erledigung der Arbeit „entrückt und an den Ort zu seinesgleichen aufgenommen“ wurde.

70 Geheimschriften, die nur in die Hände der Weisen gelangen sollten?

Mord und Totschlag im Namen Gottes: Wie das ZDF die Bibel für die Zuschauer schön redet (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Mord und Totschlag im Namen Gottes: Wie das ZDF die Bibel für die Zuschauer schön redet (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Das klingt fast schon so, als habe der Herr hier etwas vor dem einfachen Volk zu verbergen versucht. Wissen, dass nicht in falsche Hände geraten soll. Untermauert wird das nochmal deutlich im letztens Vers des 4. Buch Esra, in dem es heißt, dass Esra bis in alle Ewigkeit den Titel „der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten“ tragen solle.

Einen solcher Titel oder Ehre kennt man eigentlich nur von dem Propheten Henoch! So heißt es in 1. Henoch 12,4, dass der Prophet von den Wächtern des Himmels mit den Worten „Henoch, du Schreiber der Gerechtigkeit“, gerufen und angesprochen wurde. Im slawischen Buch Henoch 22,11 ist es sogar ein Engel mit Namen Bretil, „der weise ist und alle Werke des Herrn aufschreibt“. Und obwohl moderne Bibel kein Buch Henoch enthalten, preist ihn die Bibel fast schon über alle Maßen. Beispielsweise im Buch Genesis in 5,24, in dem wir lesen:

Und Henoch wandelte mit Gott und war nicht mehr, weil Gott ihn zu sich genommen hatte.”

Doch auch das Neue Testament huldigt Henoch und seine Taten in Hebräer 11,5 mit den Worten:

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefallen habe.

Solche biblischen Lobpreisungen eines Propheten, der nicht in der Bibel mit einer eigenen Schrift vertreten ist, zeit den enormen Stellenwert des Henoch, des “Schreiber der Gerechtigkeit“.” Esra ist folglich als “Schreiber der Wissenschaft des Höchsten“ Teil dieser ganz besonderen Auserwählten und später “entrückten”.

Es fragt sich nur, ob die technisch anmutenden „Visionen“ des Propheten zu den Büchern für die „Würdigen und Unwürdigen“ oder den im Geheimen den Weisen des Volkes übergebenen gehören. Das wissen wohl nur die Astronautengötter …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , markiert <

10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Atlantis +++ Start der neuen Blog-Serie +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Atlantis" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Atlantis” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss”, so der Titel dieser neuen Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. In Zukunft werdet Ihr in unregelmäßigen Abständen auf Fischinger-blog.de diese “10 Dinge-Reihe” zu den unterschiedlichsten Themen aus der Mystery-Welt und darüber hinaus finden. Kurzweilige und zusammenfassende Postings zum jeweiligen Thema, die sich an Laien und Neueinsteiger dieser Gebiete ebenso richten, wie an die Experten und Kenner. Auf eine Bewertung der individuellen “10 Dinge, die man wissen muss”, wird im jeweiligen Teil der Blog-Reihe ausdrücklich verzichtet.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Platon, ein Griechischer Philosoph, schrieb um das Jahr 360 vor Christus erstmals die Geschichte des versunkenen Reich Atlantis auf. Aber sie soll aber in Wahrheit aus Ägypten stammen.

Dort habe sie einige Jahrhunderte vor Platon der athenische Staatsmann und Lyriker Solon (ca. 640 v. Chr. – 560 v. Chr.) in der Stadt Sais von einem Priester erfahren. Dieser Priester der Göttin Neith, eine Muttergöttin und auch Schöpferin, habe die Atlantis-Geschichte aus „heiligen Texten“ vorgelesen. Schriften, die bisher in Ägypten nie gefunden wurden.

2.:

Im „Kritias“ schreibt Platon, dass in der Mitte der Insel Atlantis eine riesige Ebene gelegene habe. Diese sei 3.000 mal 2.000 „Stadien“ groß gewesen, was 540 mal 360 Kilometer betragen würde, da ein „Station“ bei den Griechen 180 Meter sind. Wären jedoch ägyptische „Stadien“ gemeint (= rund 211 Meter), wäre die Atlantis-Ebene sage und schreibe 633 mal 422 Kilometer groß gewesen.

Dort lag auch die Hauptstadt, die von ringförmigen Kanälen umgeben war, die bis zum Meer führten.

3.:

Nach den Schriften von Platon sei Atlantis etwa 9.600 vor Christus binnen 24 Stunden versunken. Eine Datierung, die bis heute für Streitigkeiten unter den Atlantis-Forschern sorgt, da Platon weiter schreibt, dass die Bewohner von Atlantis Krieg mit Athen führten: Athen und andere Städte Griechenland gab es vor rund 11.600 Jahren noch sehr lange nicht.

4.:

Fast alle Historiker sehen den Mythos von Atlantis als Erfindung Platons an. Eine solche Zivilisation habe es nach deren Meinung nie gegeben. Aber: Platon hat alle seine erfundenen Schriften immer ausdrücklich als „Mythos“ und damit erdacht ausgegeben. In den Atlantis-Schriften betont er hingegen immer wieder, dass diese Ereignisse „logos alēthēs“ (= „ein wahrer Bericht“) seien.
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

5.:

Nach der Entdeckung Amerikas bzw. der versunkenen Kultur der Maya in Mexiko kamen Ideen auf, dass diese Nachfahren der Atlanter waren. Überlebende, die sich nach Mittelamerika retten konnten, und so den dortigen „Primitiven“ die Kultur brachten. Tatsächlich aber fand diese Idee erst 1882 durch das Buch eines US-Kongressabgeordneten weltweite Beachtung.

Der 1901 verstorbene Ignatius Loyola Donnelly war es, der in seinem Bestseller „Atlantis, the Antediluvian World“ diese Thesen aufstellte. Atlantis sei versunken, die Azoren seien der Rest davon und weltweit haben die Flüchtlinge von Atlantis andere Völker „befruchtet“. Bis heute werden die Kernaussagen von Donnelly in der Atlantis-Forschung diskutiert.

6.:

Als einer der großen Mythen der Menschheit haben sich inzwischen zahllose Privatforscher und Autoren auf die Suche nach Atlantis gemacht. So existieren bis heute bereits über 100 Hypothesen, wo es einst gelegen haben soll oder könnte.

Diese Lokalisierungs-Hypothesen reichen von der Antarktis über Nigeria bis zum Nordpol. Und von Indonesien über Spanien und den Atlantischen Ozean bis Chile in Südamerika. Die meisten Menschen suchen die untergegangene Welt allerdings in Europa, dem Mittelmeerraum und im Atlantik.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

7.:

Es gibt bis heute Menschen, die behaupten sie stammen selber ursprünglich aus Atlantis. Ebenso solche, die angeben, dass sie Kontakt mit Atlantern haben. Solche angeblichen „Kontakte“ finden entweder über die „geistige Ebene“ statt oder aber ganz real und physisch, da die überlebenden Atlanter heute im Inneren der Erde wohnen sollen.

Einige halten sie auch für Außerirdische – und Atlantis sei eine irdische Kolonie dieser Aliens gewesen. Das sind moderne Formen der Esoterik und des Okkultismus, da bereits im 19. Jahrhundert Menschen von ähnlichen „Kontakten“ erzählten.

8.:

In dieser Zeit kam auch die antisemitische und rassistische „Völkische Bewegung“ auf. Im Zuge dieser Lehren von den „Übermenschen“ und Ariern wurde auch Atlantis vereinnahmt und als Urheimat der „arisch-germanischen Rasse“ angesehen.

So kam es auch, dass der Okkultismus-gläubige Heinrich Himmler in seiner Funktion als SS-Reichsführer 1938 und 1939 im Gebiet der Insel Helgoland nach Beweisen für Atlantis suchen ließ. Diese deutsche Insel (aber auch die Insel Sylt) galt als ein Rest des versunkenen Reiches der „Ur-Arier“ in Nordeuropa.

VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

9.:

Der deutsche Autor Johannes von Buttlar vermutete (wie andere auch), dass Atlantis und das Paradies bzw. der Garten Eden der Bibel in Zusammenhang stehen. Von Buttlar lokalisierte diese Welt auf einen anderen Planeten zwischen Mars und Jupiter. Heute existiert dieser nicht mehr und der dortige Asteroidengürtel seien die Reste dieses Atlantis-Paradieses.

Walter Cloos, ebenfalls ein deutscher Autor, siedelte diese versunkene Welt auf einen inzwischen nicht mehr vorhandenen Mond der Erde an. Der Autor Dieter Bremer aus Deutschland wiederum sieht in Atlantis eine Raumstation von frühen Außerirdischen, die auf die Erde stürzte.

10.:

Atlantis wird in Popkultur und Hollywood gerne als eine versunkene Stadt dargestellt, was aber nicht den Texten des Platons entspricht. Im „Kritias“ schreibt dieser, dass Atlantis größer als Asien und Libyen zusammen gewesen sein soll. Vor rund 2.400 Jahren galt Vorderasien, soweit man es kannte, als „Asien“ und ganz Nordafrika mit Ausnahme von Ägypten als „Libyen“.

Trotz dieser kleinen Abstriche wäre das Reich „vor den Säulen des Herkales“ (Meerenge von Gibraltar = Atlantik) damit riesig gewesen. Da eine so gewaltige Insel im Atlantik, wo sie laut Platon lag, kaum Platz hat, vermuten einige, dass hier Kolonialgebiete mitberechnet wurden.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Atlantis” und “versunkene Welten” bei amazon.de:

, , , , , , , , , , , , markiert <

“Deep Space Gateway”: Die erste internationale Raumstation um den Mond soll ab 2022 kommen – gefolgt von einer bemannten Reise zum Mars

Diesen Beitrag teilen via ...
"Deep Space Gateway" nach den Plänen der NASA und Roskosmos: Die erste bemannte Raumstation um den Mond soll ab 2022 gebaut werden (Bild: NASA)
“Deep Space Gateway” nach den Plänen der NASA und Roskosmos: Die erste bemannte Raumstation um den Mond soll ab 2022 gebaut werden (Bild: NASA)

Der Traum von der Unendlichkeit des Universums: Die USA und Russland wollen ihn wieder ein Stück wahr werden lassen. Die US-Weltraumbehörde NASA und die russische Weltraumorganisation Roskosmos habe Ende September einen Absichts-Vertrag unterzeichnet, dass sie gemeinsam an einer Raumstation arbeiten wollen, die um den Mond kreisen soll. Die Raumstation “Deep Space Gateway” soll nach den Plänen auch als ein Sprungbrett für einen bemannten Flug zum Mars dienen. Ein ehrgeiziges Projekt, an dem auch weitere Organisationen und Staaten mitarbeiten. Wie sich NASA und Roskosmos diese Raumstation und den Zeitplan für ihren Bau vorstellen, erfahrt Ihr hier.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Gerade erst haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Pläne bekräftigt, dass sie in 100 Jahre eine Stadt auf dem Mars bauen wollen, da präsentieren die USA und Russland weitere Details über ihre geplante Raumstation “Deep Space Gateway” (DSG). Eine (nicht dauerhaft) bemannte Weltraumbasis, die in einem Orbit um den Mond entstehen soll. Also in fast 400.000 Kilometer Entfernung zur Erde.

Ehrgeizige Pläne

Bekanntlich hat die Menschheit bereits einen bemannten Außenposten im All: Die Raumstation ISS. Doch die Internationale Raumstation liegt praktisch vor der Haustür der Erde, da sie durchschnittlich nur rund 400 Kilometer von ihr entfernt im Orbit kreist. In dieser Höhe kann man die ISS sogar mit bloßem Auge von der Erde aus sehen.

Bei der der Raumstation “Deep Space Gateway” wäre das nicht der Fall. Sie würde in einer Umlaufbahn den Mond umkreisen oder in einem Orbit, an einem sogenannten Lagrange-Punkt,  jenseits unseres Trabanten ihre Bahnen ziehen. Ein Lagrange-Punkt ist eine Position im All, an dem sich die Schwerkraft zweier Himmelskörper gegenseitig aufheben. An diesen Gleichgewichtspunkt, dem Lagrange-Punkt L2, kann die Mond-Raumstation über viele Jahre hinweg stabil und fast ohne eigenen Antrieb “geparkt” werden.

Die Vereinigten Arabischen Emirate planen die erste Stadt auf dem Mars (Bilder: NASA & WikiCommons/gemeinfrei)
Die Vereinigten Arabischen Emirate planen die erste Stadt auf dem Mars (Bilder: NASA & WikiCommons/gemeinfrei)

Bereits im März 2017 hat die NASA ihre Pläne für den Aufbau einer solchen Station am Mond veröffentlicht. Zweck dieser ehrgeizigen Mission ist es vor allem, Technologien, Abläufe und Systeme zu erproben, die letztlich Menschen zum Planeten Mars bringen sollen. Roskosmos und die NASA haben jetzt gemeinsam einen Vertrag unterzeichnet, in dem sie die gemeinsame Zusammenarbeit an der Station DSG erklären. Aber auch andere Nationen sind bei diesem Projekt beteiligt. Neben Kanada und Japan auch die europäische Weltraumorganisation ESA.

Nach dem Zeitplan der NASA können mit der Errichtung der Basis ab 2022 angefangen werden. In diesem Jahr soll die erste bekannte Mission mit dem neuen Raketensystem “Space Launch System” (SLS) und dem Raumfahrzeug “Orion” in das Weltall starten. Diese “Exploration Mission 2” soll vier Menschen zum Mond bringen, die drei bis vier Tage den Mond umkreisen sollen. Neben der Erprobung technischer Systeme plant die NASA während der eventuell bis zu 21 Tage dauernden Mission dabei auch das erste Bauelement der Station “Deep Space Gateway” zum Mond zu bringen.

Erst der Mond – dann der Mars!

Zuvor startet jedoch die “Exploration Mission 1” zum Mond. Diese Mission mit den neuen Technologien ist unbemannt und dient der Erprobung, bevor man Menschen Richtung Mond schicken wird. Dieser erste Testflug wird nach den NASA-Plänen nicht vor dem 15. Dezember 2019 abheben. Erst nach einem reibungslosen Ablauf dieser Mission werden Astronauten erste Modul der Station zum Mond bringen. Solar-Elemente und Triebwerke sollen den Anfang machen, während Folgemissionen Wohnmodule und eine Luftschleuse ins All bringen. Bis zu neun Tonnen Nutzlast für die Station DSG können so pro Flug zum Mond gebracht werden.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Das große oder eigentliche Ziel ist es letztlich, Menschen auf die Reise zum Mars zu schicken. Ein Traum aller Weltraum-Begeisterten, den schon der 1977 verstorbene Raketenpionier Wernher von Braun hatte, als der Ex-Nazi für die NASA maßgeblich die Mondladungen mit realisierte. Aber auch schon ein Traum der ersten Science-Fiction-Autoren im 19. Jahrhundert.

VIDEO: Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)
VIDEO: Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)

Die Station “Deep Space Gateway” soll aber auch als ein idealer Ausgangspunkt für bemannte Landungen auf dem Mond dienen. Die letzten Menschen betraten am 11. Dezember 1972 mit der NASA-Mission “Apollo 17” unsere Erdtrabanten, was heute immerhin schon 45 Jahre her ist. Ein halbes Jahrhundert hatte der Mond seine Ruhe vor neugierigen Astronauten, die auf der Oberfläche herum laufen und umher fahren. Für Weltraum-Enthusiasten und Raumfahrt-Begeistere viel zu lange! Das könnte sich mit DSG in naher Zukunft ändern.

Igor Komarow, der kommissarische Direktor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, zeigte sich nach Unterzeichnung des Vertrages mit der NASA am 27. September beim Internationalen Astronauten-Kongress in Adelaide, Australien, zufrieden. Auf der Pressekonferenz sagte er:

Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir zusammen am Bau der internationalen Raumstation Deep Space Gateway teilnehmen werden. Um künftige Probleme bei der technischen Zusammenarbeit zu vermeiden, sollten Standards teilweise vereinheitlicht werden. Unser Beitrag kann der Bau von ein bis drei Modulen sowie die Entwicklung einheitlicher Standards für Andockmechanismen für Raumschiffe sein.”

Der Flug zum Mars, an dem laut den bisherigen Plänen vier Astronauten/Kosmonauten teilnehmen sollen, ist frühestens in den 2030ger Jahren vorgesehen. Russland will allerdings bereits früher auf dem Mond landen und plant im Jahr 2030 eine bemannte Landung. Auch die europäische ESA träumt vom Mond. Auf dem European Planetary Congress Mitte September in Riga, Lettland, sprach der ESA-Wissenschaftler Bernard Foing von ganzen Siedlungen auf dem Mond. Eine Kolonie, in der 2040 bereits 100 Menschen leben könnten und nur zehn Jahre später “könnten es 1000 sein und dann ist es vorstellbar, Familienmitglieder zu haben”. Selbst Kinder, die Jahre später auf dem Mond geboren werden, schloss Foing nicht aus.

Ohne Zweifel ehrgeizige Pläne der Raumfahrtagenturen, zu deren Realisierung noch viele Probleme gelöst werden müssen. Doch schon das Motto von Roskosmos stimmt optimistisch:

In Space we trust!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , markiert <

Vertane Chance zur Rettung der Menschheit? ESA streicht Asteroiden-Abwehr-Projekt “Asteroid Impact Mission”

Diesen Beitrag teilen via ...
Vertane Chance zur Rettung der Menschheit? ESA stoppt Asteroiden-Abwehr-Projekt "Asteroid Impact Mission" (Bild ESA-Science Office)
Vertane Chance zur Rettung der Menschheit? Asteroiden-Abwehr-Projekt “Asteroid Impact Mission” der ESA wurde eingespart (Bild: ESA-Science Office)

Die Vergangenheit unseres Planeten hat gezeigt, dass die Existenz der Menschheit permanent vor ihrem Ende stehen könnte. Asteroiden und Kometen aus dem All bedrohen theoretisch jeden Tag das Leben auf Erde. Die Massensterben der Vergangenheit könnten sich wiederholen und das Leben auf der Erde wird eines durch den Einschlag eines Asteroiden aus dem Kosmos bedroht werden. Da sind sich Astronomen einig. Einig sind sie aber auch darin, dass unsere Spezies ein solche Bedrohung abwehren könnte. Das Projekt “Asteroid Impact Mission” (AIM) der europäischen Weltraumorganisation ESA sollte ein Schritt in Richtung Asteroiden-Abwehr sein. Doch AIM fiel jetzt Sparmaßnahmen der ESA zum Opfer. Eine vertane Chance für die Zukunft der gesamten Menschheit?

 

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Überall muss gespart werden – auch in der Raumfahrt. Das ist kein Geheimnis und unzählige ehrgeizige Missionen im All,. die man hätte durchführen können und wollen, wurden bisher nie in die Tat umgesetzt. Man denke da an all die Träumereien von Mondbasen oder Missionen zum Mars.

Doch jetzt hat auch die Europäische Weltraumagentur ESA bei einem Treffen am 2. Dezember in Luzern in  der Schweiz den Sparstift angesetzt. Dabei hat der Ministerrat der ESA über ihre zukünftigen Ausgaben debattiert und hierbei ein Weltraumprojekt gestrichen, dass Teil der Erforschung zur Abwehr von Asteroiden sein sollte.

ISS und Mars: ja – AIM: nein

Diktiert wurden in Luzern eine Reihe von Finanzierungen der ESA in der nahen Zukunft. Beschlossen wurde etwa, dass sich die ESA-Weltraumagentur bis zum Jahr 2024 an der Nutzung der Internationalen Raumstation ISS weiter beteiligen wird. Die Mitgliedsländer der ESA, immerhin 22 Staaten, haben für die weitere Nutzung der ISS 960 Millionen Euro freigegeben. Eine enorme Summe, ohne Frage.

Das „Auge Afrikas“ in Mauretanien: ist die ca. 40 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand? (Bild: Google Earth / static.panoramio.com)
Das „Auge Afrikas“ in Mauretanien: ist die ca. 40 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand? (Bild: Google Earth / static.panoramio.com)

10,3 Milliarden Euro Ausgaben haben die Mitglieder der ESA insgesamt für die nächsten Jahre geplant und beschlossen. 11 Milliarden waren eigentlich angedacht. “Ein großer Betrag”, wie ESA-Chef Jan Wörner betont. Aber eben nicht groß genug. Denn gespart werden soll bei der “Asteroid Impact Mission” (AIM), mit der eigentlich Techniken zur Asteroiden-Abwehr entwickelt und erforscht werden sollten. Die ESA wollte mit AIM erproben, ob und wie es möglich ist, Asteroiden, die auf der Erde einzuschlagen drohen, von ihrem Erd-Kurs abzulenken, um so einen vielleicht sogar verehrenden Einschlag zu verhindern. In letzter Konsequenz sogar den Weltuntergang.

Geplant war im Rahmen der “Asteroid Impact Mission“, dass von der ESA zwei Mini-Satelliten und ein Lander zu dem Asteroiden “Didymos” geschickt werden. Dieser Asteroid selber hat wiederum eine Art Mond mit Namen “Didymoon” von rund 150 Metern Durchmesser, der ihn umrundet. Und genau diesen Mini-Mond wollte man mit AIM auf den Asteroiden “Didymos” einschlagen lassen und so feststellen, wie und ob sich die Flugbahn des Asteroiden ändert. Vereinfacht gesagt wollte die ESA den Asteroiden von seiner Flugbahn durch den “Beschuss” mit seinem eigenen Mond ablenken.

Leider aber fehlten innerhalb der 22 Mitgliedsstaaten ausreichende Zusagen für die Finanzierung der Mission. Obwohl, zumindest laut dem Magazin “Nature” am 2. Dezember, “nur einige zehn Millionen Euro” für das Asteroiden-Projekt fehlten. Der Planetenforscher Patrick Michel vom Französischen Zentrum für Wissenschaftliche Forschung in Nizza wird in “Nature” mit den Worten zitiert:

Ein cooles Projekt wurde gekillt, weil es – auch kurzfristig – an Vision und Mut fehlt. Und das ist wirklich traurig.

Prof. Stephen Hawking warnt in einem Interview vor dem Untergang der Menschheit - Und spekuliert auch, wie wir den Weltuntergang überleben können ... (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO auf YouTube: Stephen Hawking warnt: Die Menschheit wird untergehen! Und wie unsere Spezies das Ende der Welt doch überleben könnten. (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Immerhin geht es aber mit der Erforschung des Mars durch die ESA weiter. Die Mission “Exomars“, bei der die Europäer in Zusammenarbeit mit Russland 2020 einen Rover auf dem Mars landen wollen, bekam 440 Millionen Euro zusätzlich zugesprochen. Die mit großer Spannung erwartete Landung der ESA-Mars-Sonde “Schiaparelli” am 19. Oktober 2016 ist hier sicher vielen noch im Gedächtnis. Bekanntlich schlug diese auf dem Mars auf und explodierte dabei wahrscheinlich, so dass die Mission ein zu einem Fehlschlag wurde. Diese gescheiterte Lander-Mission war Teil der Mission “Exomars”, deren Fortführung nun also gesichert ist.

Chance vertan?

Millionen und Milliarden Euro und Dollar werden im wahrsten Sinne des Wortes in den Himmel geblasen. Da müssen auch die größten Weltraum-Enthusiasten der Weltraumbehörden Abstriche machen. Das war schon immer so und wird immer so sein. Aber hat die ESA mit ihrer Sparmaßnahme an der “Asteroid Impact Mission” eine echte Chance vertan? Eine Chance zur Rettung des Planten und der gesamten Menschheit?

Grundsätzlich ja.

Die durch die Mission gewonnen Erkenntnisse über die Beschaffenheit von Asteroiden oder auch der Entstehung des Sonnensystems einmal außen vor gelassen, wäre die AIM ein wichtiger Schritt zur Abwehr von Bomben aus dem All gewesen. Auch wenn wir wissen, dass Asteroideneinschläge bereits das Leben auf der Erde an den Rand der absoluten Vernichtung brachten, wissen wir nicht, wann es wieder soweit sein wird. “Kosmische Killer”, die fast alles höre Leben unseres Planten auslöschten, kann es aber immer wieder geben. Aber auch Einschläge kleine Killer-Asteroiden von einigen hundert Metern Durchmesser wären für die Menschheit je nach Einschlagsort verehrend. Und solche Himmelskörper gilt es eben abzuwehren um uns auf der Erde vor solchen Katastrophen zu schützen.

Das Ende der Welt - So will die NASA den Weltuntergang verhindern (Bilder. NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Das Ende der Welt – So will die NASA den Weltuntergang verhindern (Bilder: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Ein zehn Kilometer großer Brocken aus dem All, ein sogenannten “Planeten-Killer”, muss ebenso abgewehrt werden, wie ein Asteroid mit “nur” 100, 300 oder 1000 Meter Durchmesser. Wie das geht, wissen wir in der Theorie sehr genau. Eben zum Beispiel dadurch, dass man die Umlaufbahn dieses Objektes dadurch ändert, dass ein Projektil auf diesen geschossen wird. Wenn genug Zeit bis zum Impakt bliebe, könnte schon eine geringe Änderung der Flugbahn dieses Asteroiden dafür sorgen, dass er die Erde verfehlt.

AIM wäre zu einer derartigen Maßnahme ein Schritt gewesen. Natürlich nicht der einzige zur Rettung unserer Zivilisation, da es eine ganze Reihe Überlegungen zur Asteroiden-Abwehr gibt. Grundsätzlich haben wir diese Technologien auch schon, wobei aber eben die praktischen Erprobungen fehlen. Ob in 100 Jahren, in 1000 Jahren oder in nur 10 Jahren eine solche Gefahr auf die Erde zu rast: sie wird es eines Tages wieder.

Für Schwarzmalerei ist jedoch kein Platz. Andere Missionen werden folgen und AIM ist auch nicht für immer und ewig begraben, wie es nach einem Asteroiden-Einschlag vielleicht unsere Zivilisation wäre. Nur muss man immer im Hinterkopf behalten, dass derartige Forschungsprojekte notwendig sind, um vielleicht eines Tages die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:
, , , , , , , markiert <

Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen und Berichte der Zeitung “Weekly World News” aus Grenzwissenschaft, Politik und Gesellschaft

Diesen Beitrag teilen via ...
Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / "WWN")
Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / “WWN”)

Wusstet Ihr, dass die USA den Familien der beim UFO-Absturz von Roswell 1947 umgekommenen Aliens Entschädigungen gezahlt hat? Oder, dass beim Untergang der Titanic 300 Eskimos auf dem Eisberg standen und alles mit ansahen? Dass die US-Behörden drei Engel Gottes gefangen halten, Hillary Clinton einst eine Affäre mit eine Außerirdischen hatte und die Arche Noah von japanischen Fischern gesehen wurde? Nicht? Dann kennt Ihr nicht die Zeitung “Weekly World News”, die Woche für Woche solche und noch verstecktere Meldungen veröffentlichte. Eine Zeitung, die einst sogar im Hollywood-Film “Men in Black” als Informationsquelle der  MiB-Agenten diente. Für diesen Beitrag habe ich über 300 der “spektakulärsten Enthüllungen” aus dieser Zeitung für Euch einmal zusammengefasst. Viel Spaß …


(Posting vom 21. Februar 2012)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In meinem Archiv geht nichts verloren. Auch nicht unzählige Druckausgaben der Zeitung “Weekly World News” (WWN) aus den USA, deren “spektakuläre Meldungen” sich teilweise bis heute in der Grenzwissenschaft im Netz wieder spiegeln. Und das, obwohl die letzte Ausgabe der US-Zeitung am 27. August 2007 erschien.

Elvis lebt!

Auch wenn wenige der vor allem “neuen Mystery-Fans” die Zeitung WWN aus den USA kennen dürften, kennt die ganze Welt eine Meldung von 1988 daraus: “Elvis lebt!”

Damals berichtete die WWN, dass “eine Hausfrau den King im Supermarkt” in Kalamazoo, Michigan, gesehen habe und prägte damit den weltweit bekannte Spruch “Elvis lebt”. Daraus entwickelte sich die Legende, dass Elvis Presley seinen Tod in Wahrheit nur vorgetäuscht hat, um aus der Öffentlichkeit zu verschwinden. Die Ausgabe der Zeitung mit dieser Schlagzeile wurde 1988 1,2 Millionen mal verkauft und war der größte Erfolg der “Kult-Zeitung”. Zuletzt hatte die “Weekly World News” noch eine Auflage von rund 80.000 Exemplaren, was natürlich auch mit dem grenzenlosen Erfolg von Nachrichten im Internet zu erklären ist. Alle Printmedien haben Leserinnen und Leser an die ständig verfügbaren Nachrichten im Internet verloren.

Aber nicht nur “Elvis lebt”, sondern zumindest in meinem Archiv die Schlagzeilen, Meldungen und Berichte der WWN.

Ich habe es in der Zeitung gelesen …

Die USS Eldridge und das Philadelphia-Experiment - 60 Jahre danach (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Vor genau 60 Jahren „enthüllt“: Das Philadelphia-Experiment. Über einen fragwürdigen Mythos der Grenzwissenschaft (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Ihr werdet unten an der von mir mühevoll zusammengetragenen Auswahl an Meldungen und Schlagzeiten der “Weekly World News” schnell erkennen, was diese Zeitung für ein “Kaliber” war. Dennoch glaubten in den USA nicht wenige Bibelfundamentalisten und Verschwörungstheoretiker diesen Berichten, während andere sie klar als Satire wahrnahmen. Der Stil der Meldungen war dabei so angelegt, dass beide Leserkreise sie auf ihre jeweils eigene Art und Weise lesen konnten. Denn auch ein ganz ganz wenig Realität findet sich in den Ausgabe. Etwa reale Namen. Oder auch bis ins Unerkennbare verzerrte Real-Ereignisse, die mit Spinnereien vermischt wurden.

“Wir holen uns die brand-heißen News”, sagt in Etwa in dem Film “Men in Black” einer der Agenten zu seinem MiB-Lehrling, gespielt von Will Smith, und holt daraufhin am Kiosk Zeitung. Diese News war hierbei sinngemäß die Schlagzeile “Außerirdische haben die Haut meines Mannes geklaut”. Das es sich dabei (und in einer Szene am Ende des Film) um die WWN handelte und diese Zeitung mit derartigen Schlagzeiten in den USA tatsächlich existierte, wussten die Kinobesucher wohl nicht. Zumindest nicht bei uns in Deutschland.

Erstunken und erlogen

Was alles in den USA in der Zeitung WWN für unfassbare, verrückte und schlicht irre News, Meldungen und Beiträge gedruckt wurden, kann man kaum in Worte fassen. Dennoch habe ich es unten versucht und über 300 vermeintliche Sensationen aus den “Weekly World News” für Euch zusammengetragen. Ich bin sicher, dass für jeden Fan des Phantastischen etwas dabei sein wird.

Und wer es (verständlicherweise) nicht glauben kann, dass derart unfassbare Meldungen tatsächlich in dieser Zeitung veröffentlicht wurden, für den habe ich jede einzelne Quelle angeben. Ich weise aber scharf darauf hin, dass nicht eine dieser “News” ernst genommen werden soll und darf.

Sicherlich wird auch der größte Mystery-Fan hier seine “Lieblings-Sensation” finden … und die Sache mit Humor nehmen.

Mystery-Toon Nr. #8 - die Grenzwissenschaft auf die Schippe genommen: ... neulich kam es zu einer Begegnung der dritten Art! (Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)
(Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)

Sensationen und Top-Meldungen aus den “Weekly World News”

  • Bigfoot: Erneut wurde einer der zotteligen Zeitgenossen von der Polizei in den USA erschossen. (WWN. 2. März 04)
  • Ein riesiger Wal ist beim LKW-Transport explodiert und hat einen ganzen Straßenzug versaut (s. oben)
  • Archäologen sind fassungslos: eine ägyptische Mumie mit sechs Armen ist gefunden worden! (s. oben)
  • Das Ende ist nahe: Die NASA hat versehentlich einen tödlichen Alien-Virus von den Sternen zur Erde gebracht! (s. oben)
  • Herr der Ringe ist – real! Forscher fanden „Mittelerde“ in New Jersey (WWN, 24. Feb. 04)
  • Prinzessin Dina lebt – auch Fotos existieren (s. oben)
  • Saddam ist frei! Er ist wohlauf vom CIA in Argentinien gesehen worden! (s. oben)
  • Die NASA hat Alien-Schädel auf dem Mars gefunden! Ebenso verlassene Orte und Müllhalden. (WWN, 17. Feb. 04)
  • Überlebende der Titanic sind eingefroren in ihrem Ruderboot im Atlantik gefunden worden. (WWN, 3. Feb. 04)
  • Geeeenau: Unter dem Parkplatz der WWN-Redaktion ist ein Alien-Grab gefunden worden. (s. oben)
  • Ein Asteroid in Form eines Alienkopfes ist im All gefunden worden (s. oben)
  • Bizarr: Saddam Hussein hat in den USA im Lotto gewonnen. (WWN, 20. Jan. 04)
    (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
    Mysteriöse „Kristall-Pyramide“ im Bermuda-Dreieck (mal wieder) gefunden? Eine Zeitungsente von 1991 macht die Runde (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
  • Jetzt mal woanders: im Irak ist die Arche Noah gefunden worden – 40 Fuß unter einem Palast von Saddam. (WWN, 6. Jan. 04)
  • Ein im Jahre 1536 abgestürztes UFO ist in Peru gefunden worden. (s. oben)
  • Die Polizei in Montana hat einen Bigfoot erschossen (WWN, 30. Dez. 04)
  • Der Papst hat seinen Amtskollegen aus dem All getroffen (s. oben)
  • Medizinische Sensation: Ein seit 1945 im Eis gefrorenes Mädchen lebt wieder! (WWN, 16. Dez, 03)
  • Erschreckend: Japan erschafft eine Armee von 100 Fuß großen Godzillas um die USA anzugreifen! (s. oben)
  • Gefunden: Bin Laden und Saddams Gay-Heimvideos sind entdeckt worden! (WWN, 9. Dez. 03)
  • Die NASA ist schockiert: auf dem Mond und den Mars stehen kitschige Gartenzwerge herum (s. oben)
  • Panik in der Welt: Belgien ist von einem Asteroiden zerstört worden! (s. oben)
  • Außerirdische haben dem Marsgesicht eine Schönheitsoperation verpasst… (WWN, 2. Dez. 03)
  • Nette Spende: die USA hat Kanada für ihre Schlittenhunde 3.000 Feuerwehrhydranten gespendet (WWN, 25. Nov 03)
  • Osama bin Laden hat nun geklonte Hitlers in seiner Armee! (WWN, 18. Nov. 03)
  • Saddam spielt mit Menschen ein lebendes Schach. (s. oben)
  • In Nord Korea ist die Arche Noah entdeckt worden. (WWN. 11. Nov. 03)
  • Unter dem Sand der Wüste Sahara ist Atlantis gefunden worden (s. oben)
  • Ein Fall für Greenpeace: Außerirdische Touristen müllen den Mond zu! (WWN. 4. Nov. 04)
  • Saddam und bin Laden wollen ein Kind: also haben sie einen rasierten Affen adoptiert (WWN, 4. Nov. 03)
  • Satte 25 Prozent aller Erdbewohner sind in Wahrheit – Aliens! (WWN, 28. Okt. 03)
  • Sensationeller Fang: ein Angler hat am Loch Ness ein Nessie-Baby gefangen!! (WWN, 21. Okt. 03)
  • Kopfjäger am Amazonas haben die Atombombe! Bush ist in Panik. (s. oben)
  • Bin Laden und Saddam Hussein sind schwul und haben geheiratet (WWN, 7. Okt. 03)
  • Unter dem Weißen Haus in Washington ist Öl gefunden worden (s. oben)
  • Saddam muss derzeit in Bagdad die Toiletten putzen. (WWN, 23. Sep. 03)
  • Bin Laden bekommt nun mit seiner Familie eine eigene TV-Show! (s. oben)
  • Der „Bad Boy“ (Bild oben links) fliegt das Space Shuttle (s. oben)
  • Die USA hat der Familie der in Roswell getöteten Aliens Millionen von Dollar Schadenersatz gezahlt (s. oben)
  • In Wahrheit sind fliegende Untertassen die Frisbees von Engeln! (s. oben)
  • Aliens kommen auf die Erde um hier zum Zahnarzt zu gehen! (WWN, 16. Sep. 03)
  • Elvis lebt: er wurde im Rollstuhl gesehen! (s. oben)
  • Mal wieder: Elvis lebt – gähn! (WWN, 27. Mai 03)
  • 1200 Jahre alter Wikinger ist in einem gefrorenen Eisblock gefunden worden – die Geschichte muss neue Geschrieben werden. (s. oben)
  • Das geheime Tagebuch von Saddam Hussein ist entdeckt! (s. oben)
  • Der Eingang zum Garten Eden wird vom US Militär bewacht – und sie fanden ein religiöses Sternentor („religious stargate“) (s. oben)
  • SARS ist in Wahrheit eine Massenvernichtungswaffe der Chinesen! (s. oben)
  • Ärzte haben einem Mann Computeranschlüsse (inkl. Drucker) ins Gehirn gepflanzt. Bequem im Nacken zu erreichen. (WWN, 22. April 03)
  • Endlich: Ein Psychiater behandelt nun unglückliche Geister („tereats unhappy Ghosts“). (s. oben)
  • Ein Schock für die freie Welt: Saddam baut eine Zeitmaschine! (s. oben)
  • Der „Bat Boy“, das Maskottchen der WWN (Bild oben links), der fast in jeder Nummer zu finden ist, kämpft im Irak. (s. oben)
  • Öl auf dem Mond gefunden (die USA freut sich). (WWN, 15. April 03)
  • Supertermiten essen alles, auch Metall. (s. oben)
  • Riesige, gigantische und unheimliche Erdwürmer terrorisieren ganz Nevada! (s. oben)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
  • Außerirdische schicken ihre Sprösslinge auf amerikanische Universitäten. (s. oben)
  • Die USA will mit „Killer-Affen“ im Irak-Krieg antreten. (s. oben)
  • Ein 16 Jahre alter Junge hat bei einer Internetauktion für 250 Dollar eine Atomrakete gekauft. Sie liegt nun beim auf dem Dach, denn im Garten ist kein Platz. (s. oben)
  • In Tennessee nimmt die Bigfoot Population dramatisch zu und so sind sie jährlich zwischen Juni und September zum Abschuss freigegeben. (WWN, 25. März 03)
  • Ein acht Jahre alter Junge hat einen Fisch mit menschlichem Gesicht gefangen! (s. oben)
  • Bin Laden – der „Madman“ – hat von Nord Korea die Atombombe gekauft. (s. oben)
  • „Shocking discovery in the Middle East“: Die US-Armee hat die Arche Noah gefunden! (WWN, 18. März 03 – komisch: weiter unten steht, sie schippert vor Japan rum)
  • In einem Casino in Las Vegas soll Bin Laden als Elvis Double arbeiten. (s. oben)
  • Gegen Parkgebühren: ein Spray das Autos unsichtbar macht ist erfunden! (s. oben)
  • Der Schädel eines einäugigen Zyklopen ist gefunden worden. (WWN, 11. März 03)
  • Neue Modedrogen: Kids in den USA schnüffeln Kuhfladen. (s. oben)
  • Der mumifizierte Kopf von Adolf Hitler wurde von einer Frau bei einem Garagenverkauf in New Jersey erstanden. (s. oben. Und in Südamerika soll der Schrumpfkopf von Bin Laden aufgetaucht sein…)
  • Wissenschaftler haben den ersten Menschen geklont. Als Vorlage diente Bill Clinton! (WWN, 4. März 03)
  • „Top Scientists say“: unter Roswell in New Mexiko liegt eine riesige UFO-Basis! Und dort geht es zu wie im Taubenschlag. (s. oben)
  • Doch weiter: die Black Box des 1947 abgestürzten UFO von Roswell hat es ergeben: das UFO ist abgeschossen worden! (s. oben)
  • Oh man: Ein 12.000 Jahre altes Magazin mit 48 Seiten (wie die WWN!) aus Atlantis ist von Archäologen gefunden worden. (s. oben)
  • Die Aliens sind wieder auf der Erde: sie wollen ihren Planeten von den Menschen zurück! (WWN, 25. Feb. 03)
  • Das hat sich gelohnt: ein Zeitreisender aus dem Jahr 2256 hat aus 800 Dollar 350 Millionen in zwei Wochen gemacht. (s. oben)
  • Der Vatikan ist entsetzt: ein geheimes Video zeigt, dass im Irak Christen den Löwen vorgeworfen wurden! (WWN, 18. Feb. 03)
  • Der Mythos Jack the Ripper ist geklärt: Es war ein Alien sind sich Experten sicher. (s. oben)
  • Adolf Hitler hat einen geheimen Sohn (Eric von Reinhard Hitler, „Son of Führer“)! Und dieser hat sich nun schriftlich bei den WWN über die Berichterstattung um seinen Vater beschwert. (s. oben)
  • Neue Prophezeiungen in den Rollen von Qumran kennen Bin Laden, Saddam Hussein, Michael Jackson usw. (WWN, 11. Feb. 03)
  • WWN-Meinungsmacher Ed Anger fordert: „Let´s make Iraq our 51st State!“ (s. oben)
  • Bin Laden hat den teuflischen Plan die ganze USA zu kaufen. (s. oben)
  • Ein Entenjäger in Jackson County hat beim Jagen einen Engel des Himmels erschossen. (WWN, 4. Feb. 03)
  • Durch DNS-Test bewiesen: eine Frauenstatue aus Salz war einst wirklich ein Mensch. (s. oben)
  • „Bomb North Korea back into the stone age”, verlangt Ed Anger, der WWN-Meinungsmacher. (s. oben)
  • Weltexklusiv: ein 12 Jahre alter Junge hat eine Weltraumkatze fotografiert als die auf der Erde landete. (s. oben)
  • Eine Alien-Mumie aus dem alten Ägypten erstaunt die Wissenschaft! Der Grey ist wie eine ägyptische Mumie mumifiziert und stammt von 1880 v. Chr. (s. oben)
  • Ein Farmer hat Dank freundlicher Alien-Hilfe Riesen-Mais gezüchtet. (WWN, 28. Jan. 03)
  • Weltsensation ohne gleichen! Eine 3-000 Jahre alte Mumie hat ein gesundes Kind geboren! (s. oben)
  • Hussein hat eine Weltuntergangs Waffe („Doomsday Weapon“) – auszulösen mit einem einzigen Knopfdruck! (WWN, 21. Jan. 03)
  • Vor Kalifornien schwimmt ein japanisches U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das seit 1945 35 Schiffe versenkte! “He´s still fighting WW2, too!“ (s. oben)
  • Die Arche Noah wurde im Meer vor Japan von Fischern gesehen (WWN, 14. Jan. 03)
  • Eine kleine Spielfigur für Kinder in Form von Jesus Christus ist ein Wunder: sie kann übers Wasser laufen! (WWN, 7. Jan. 03)
  • Geheime Prophezeiungen von Adolf Hitler sind entdeckt worden! Euro, Mondlandung, Jennifer Lopez usw. hat Hitler gewusst! (s. oben)
  • Eine Frau mit einer Nah-Tod-Erfahrung plauderte mit dem leibhaftigen Satan. (s. oben)
  • Krähen haben einem schlafenden Mann Löcher in den Kopf gehackt und sein Gehirn gegessen. (s. oben)
  • Ein Deutscher Wissenschaftler will die fünf berühmtesten US-Präsidenten klonen. (s. oben)
  • Die Russen haben eine „Regenmaschine“ erfunden, die prächtig funktioniert! (WWN, 31. Dez, 02)
  • Monsterschnecken von drei Metern Größe bedrohen die Camper in Oregon! (s. oben)
  • In Roswell wurde ein Alien-Schädel des UFO-Absturz von 1947 gefunden! (WWN, 24. Dez. 02)
  • Bin Laden hat Amerika eine „christliche Botschaft“ geschickt. Passend: es war die Weihnachtsausgabe der WWN. (s. oben)
  • Überall auf der Welt retten die Geister der umgekommenen NY Feuerwehrmänner vom 11. September Menschenleben! (s. oben)
  • Mutierte Insekten terrorisieren den US-Bundesstaat Louisiana! (s. oben)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
  • Die USA will den Irak mit einer Armee von Robotern angreifen. (s. oben)
  • Der Irak wiederum hat „Super-Soldaten“, die Tage ohne Essen und Schlaf auskommen können. (s. oben)
  • Erstaunlich: 58 Jahre später erst stütze eine Nazi-Rakete in London vom Himmel! (WWN, 17. Dez. 02)
  • Sensationeller NASA-Fotobericht: 20 Meilen unter der Erde ist eine unterirdische Zivilisation entdeckt worden. (s. oben)
  • Aliens haben sich mit dem Amis verbündet um Bin Laden zu vernichten! (WWN, 10. Dez. 02)
  • In einem Eisblock aus der Antarktis ist ein riesiges Seemonster (120 Fuß lang) eingefroren. (s. oben)
  • Geheime medizinische Aufzeichnungen von Hussein sind gefunden worden: er hat Alzheimer! (s. oben)
  • Saddam Hussein hat sich mit dem leibhaftigen Satan verbündet, um den Angriff der USA abzuwehren. Tja, in einer späteren Ausgabe kündigte Satan den Vertrag … die Folgen sind bekannt (WWN, 3. Dez. 02)
  • Unfassbar: die Area 51 ist nichts weiter als ein Nudistencamp für hohe Offiziere der Armee! (s. oben)
  • Aktueller denn je – Stichwort Donald Trump: Die USA hat von China für 100 Billionen Dollar die chinesische Mauer für ihre Grenzen abgekauft. (WWN, 26. Nov. 02)
  • Millionen Frösche haben ein schreiendes Baby in Australien angegriffen. (s. oben)
  • Ein elektrisch geladener Mann bietet seine Dienste als Batterie an; etwa zum Überbrücken des Autos. (s. oben)
  • Eine süße Babykatze ist vom Satan besessen! (WWN, 19. Nov. 02)
  • Ein riesiges Loch im Atlantik wird Florida verschlingen. (s. oben)
  • Sensation im Vatikan: drei neue Gebote Gottes sind gefunden worden! (WWN, 12. Nov. 02)
  • Freundliche Außerirdische (offenbar Demokraten) wollen die USA im Irak-Krieg unterstützen (s. oben)
  • Wissenschaftler haben einen Auswurfknopf („Eject Button“) für die menschliche Seele gefunden. (s. oben)
  • Das erste organische Auto fährt nun über die Erde. (s. oben)
  • Die heiligen Sandalen von Jesus Christus sind gefunden worden! (WWN, 5. Nov. 02)
  • Wissenschaftler planen einen Riesen-Airbag für die Erde zum Schutz vor Asteroiden. (s. oben)
  • Ein Angler fängt Fische mit der Musik des Rappers Eminem. (s. oben)
  • Endlich: Eine „Einstein-Pille“ macht Kinder zu Genies! (s. oben)
  • Eine Meerjungfrau hat sich den Schwanz abnehmen lassen und nun menschliche Beine. (WWN, 29. Okt. 02)
  • Blutsaugende Schmetterlinge attackieren Menschen in ganz Südamerika! (s. oben)
  • Tausende UFOs sind um die Erde versammelt: die Menschheit muss sich ändern – oder sterben! (s. oben)
  • Ein Leser der WWN hat auf seinem Surfbrett das Gesicht von Satan und Jesus Christus entdeckt! (s. oben)
    Lag Atlantis nauf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
    Fundstück in Netz: Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
  • Saddam Hussein hat in den WWN „selber“ einen Gastartikel geschrieben. Titel: “Warum ich Amerika liebe!” (s. oben)
  • Im Lake Michigan wurde ein irakisches U-Boot gesichtet. (WWN, 22. Okt. 02)
  • In den Sümpfen Floridas treibt eine Kreatur sein Unwesen: Halb Mensch, halb Fisch (s. oben)
  • Atlantis versank im Meer, da seine Bewohner zu viel aßen und zu schwer für die Insel wurden. (s. oben)
  • Das Monster von Loch Ness ist erschossen worden! (WWN, 15. Okt. 02)
  • Laute Musik ist in Wahrheit Schuld am Ozonloch waren Forscher! (s. oben)
  • Igitt: Ein Mann in den USA fand beim Biss in sein Fisch-Sandwitsch eine tote Mini-Meerjungfrau. (WWN, 22. Okt. 01)
  • Der Schädel des biblischen Riesen Goliath wurde gefunden – und es hat sich herausgestellt, dass er mit einer 38ger erschossen wurde! (s. oben)
  • Auf einem „sensationellen“ NASA-Foto der Apollo 11 Mission liegen Bierdosen auf dem Mond herum. (s. oben)
  • Ein neuer Boom: in den USA sind die neuen Haustiere hand-große Elefanten. (WWN, 18. Dez. 01)
  • Das berühmte, in Stein gehauene Bildnis von Präsident A. Lincoln hat zu sprechen angefangen! (s. oben)
  • AUA! Ein Einhorn hat sein Horn einem Mann in den Allerwertesten gerammt – und dann ist es auch noch abgebrochen! (WWN, 25. Dez. 01)
  • Die NASA hat einen Alien, der 53 Jahre in der Area 51 war, wieder zurück in das All gebracht. (s. oben)
  • Unglaublich! Mondstaub lässt Männern mit Glatze neue Haar wachsen. Eine wahre Marktlücke … (WWN, 11. Dez. 01)
  • Das tat weh! Ein Jäger hat den Schwanz des leibhaftigen Satan in seiner Bärenfalle gefunden. (s. oben)
  • Hillary Clinton hatte in New York eine heiße Nacht mit einem Alien verbracht – und ihr Mann Bill Clinton regt sich natürlich tierisch auf! (WWN, 25. Sep. 02)
  • Das hätte ins Augen gehen können: ein 12 Jahre junger Knabe hat beim fröhlichen Angeln eine Wasserstoffbombe „gefangen“. (s. oben)
  • Moderner Spuk, oder wie?! Das Fernsehhaus der TV-Serie „Waltons“ ist bewohnt – von den Geistern der Schauspieler. (WWN, 11. Sep. 01)
  • Über ein halbes Jahrhundert wurde es vertuscht! Die Sensation: Die USA hat Japan mit Atombomben angegriffen um den dort wütenden Godzilla zu töten. (s. oben)
  • Das ist eine Titelstory! Präsident Bush wurde geklont!! (s. oben)
  • Titanic, mal wieder: Im Atlantik ist nach 89 Jahren ein Rettungsring der Titanic gefunden worden. Und: in ihm saßen die Skelette von zwei Besatzungsmitgliedern aneinander gekuschelt. (WWN, 21. Aug. 01, es ist die Titelstory mit einem unglaublichen „Foto“ J)
  • Treffer: In Russland wurde eine über einen Meter große Heuschrecke erschossen. Eine wahre Landplage dort. (s. oben)
  • Das fehlte noch: eine Alien hat einen Astronauten der NASA entführt und verlangt ein Shuttle für den Heimflug sowie eine Mio. Dollar in bar. (WWN, 22. Jan. 02)
  • Allergisch auf Betäubungsmittel, kein Problem: Ein Mediziner in den USA haut einfach seine Patienten KO – fertig. (WWN, 5. Feb. 02)
  • Das war zu viel: ein Frauchen hat ihre Katze zu viel zu Futtern gegeben – sie ist letztlich explodiert! (WWN, 26. März 02)
  • Die Pop-Sensation des Jahrhunderts!! Britney Spears ist in Wahrheit ein Alien; so UFO-Forscher der WWN. (WWN, 12. Feb.02)
  • Nur ein Jahr vor Christoph Kolumbus landeten die afrikanischen Pygmäen in Amerika. (WWN, 19. Feb. 02)
  • Spannung pur: ein findiger Geschäftsmann lässt in Texas den Yeti und die Bigfoot gegeneinander ringen! (s. oben)
  • Ein super geheimes Foto der NASA erbrachte den Beweis: das Marsgesicht leidet an Akne. (WWN, 1. Jan. 02)
  • Der legendäre „Seher“ Edgar Cayce ist wieder geboren. Und zwar als Fliege mit magischen Kräften. (WWN, 15. Jan. 02)
  • Was eine Sauerei: Die Kanäle auf dem Mars sind nach NASA-Forschungen voll mit alten Autoreifen und Chemiemüll! (WWN, 5. März 02)
  • Wie praktisch: ein wahrlich wunderbarer Mann kann sich im Handumdrehen auf Miniform verkleinern und wieder vergrößern. (WWN, 12. März 02)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
  • O. J. Simpson hat den wahren Mörder von Nicole um die Ecke gebracht. (s. oben)
  • Ein seit 1939 in einem Eisblock eingefrorenes Mädchen wurde wieder aufgetaut und lebt natürlich wieder. (s. oben)
  • Die Meldung musste kommen: Das Attentat vom 11. September in NY wurde von dem Seher Nostradamus vorhergesagt! (WWN, 9. Okt. 01)
  • „Mutter Theresa“ war, so „beweisen“ es Berichte und Bilder, einst vom Satan besessen! (s. oben)
  • Unglaubliche Mutationen: Ein Delphin mit Menschenarmen und eine Fledermaus mit einem menschlichen Gesicht wurden gefunden!! (WWN; 18. Sep. 02)
  • Genau! Ein Gentechniker hat die Nase von Adolf Hitler geklont. (WWN, 20. Nov. 01)
  • In Boston wurde Graf Dracula verhaftet (s. oben)
  • Eine sieben Meter große Maus hat einen Wissenschaftler verspeist. (s. oben)
  • Mit einem Vakuum-Reiniger hat ein Mann sich versehentlich das Gehirn ausgesaugt. (s. oben)
  • Sensation! Ein Alien wurde einfach von einem Astronauten der NASA geschwängert. (s. oben)
  • Sechs Stunden lang lief ein Alien durch Los Angeles – und keiner hat ihn beachtet. (WWN, 13. Nov. 01)
  • In Ägypten wurden 3.500 Jahre alte Musiktexte gefunden – und zwar RAP! (WWN, 4. Dez. 01)
  • OH Wunder! Eine Dame wusch ahnungslos ihren Ford – und hatte plötzlich einen BMW auf der Auffahrt stehen. (s. oben, dass sollten wir mal probieren, vielleicht wird aus meinem dreckigen BMW ja ein Fort…)
  • Bizarre Möbel: ein „Künstler“ macht aus Leichen Möbel: Tische, Lampen, Garderoben… (WWN, 27. Nov. 01)
  • Das „Ungeheuer von Loch Ness“ und Champ, eine gleiche Kreatur aus einem See in den USA, haben sich verliebt. (s. oben)
  • Kalt ist es geworden: Wissenschaftler fanden heraus, dass die Hölle eiskalt und gefroren ist. (s. oben)
  • Ein Wesen, halb Mensch halb Saurier, sucht dringend eine Frau bevor er „explodiert“! (WWN, 30. Okt. 02)
  • Ein Mann kann auf seinen Zähnen wie auf einem Xylophon spielen – von Blues bis Klassik. (s. oben)
  • Nun sind wir sicher: für ca. 20 Dollar können wir einen „Anti-Christ-Detektor“ kaufen!! (WWN, 6. Nov. 2001)
  • Bei einem Sturz in einen Fluss wurde ein 13 Jahre alter Junge von einem mehrere Meter großen Flusskrebs gerettet! (s. oben)
  • Mal wieder: das Gesicht auf dem Mars sendet Radiosignale zur Erde. (s. oben)
  • Vampire aus dem All kommen auf die Erde um den Menschen das Blut auszusaugen! (WWN, 15. Feb. 00)
  • In Peru wurde ein friedlicher Bürgen von einer “Strahlenkanone” eines UFOs mitten ins Gesicht geschossen! (s. oben)
  • Ein Wissenschaftler hat den ersten Baum “erfunden”, der singen kann. (s. oben)
  • Das wahre Geheimnis: Hitler war ein Vampir! Er schlich nachts durch die Straßen, trank Blut und hatte gewaltige Zähne (WWN, 28. März 00, ach so: weiter unten ist zu lesen, dass er eine Frau war …)
  • Der erste Kopf eines Menschen ist erfolgreich transplantiert worden. (s. oben)
  • Im Deutschen Bremen lebt eine Frau, die echte Eier legt. (s. oben)
  • Angeblich biblische Prophezeiungen werden wahr: Auf dem Mond wurde Blut gefunden. (s. oben)
  • Aus einer 50.000 Jahre alte DNA wurde ein Steinzeitmensch geklont. Und vier Babys. (s. oben)
  • Vor 40.000 Jahren rauchten unsere Ahnen Hasch. (s. oben)
  • In den USA werden nun auch ganz kleine Abdrücke des Bigfoot gefunden! (WWN; 11. April 00)
  • Lee Harvey Oswald, der angeblich tote Mörder von US-Präsident JFK, lebt und fühlt sich in Russland pudelwohl. (WWN, 4. April 00)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude „Coast to Coast“, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
  • Computerhacker sind inzwischen in der Lage, auf Ihrem PC daheim eine Bombe zu machen! (s. oben)
  • Die Viking-Mission der NASA hat eine Alien-Basis auf dem Mars fotografiert und Warnende Signale übermittelt. (WWN, 29. Feb. 00)
  • Ein Delphin mit Menschenarmen ist geboren worden, er starb nach 20 Jahren. (s. oben)
  • Wieder Titanic: Der Eisberg der Katastrophe hat erneut ein (dänisches) Schiff versenkt!!! (s. oben)
  • Vorsicht: Ihr PC könnte von einem Dämon besessen sein. (s. oben)
  • Wieder sensationelle UFO-Welle im Heiligen Land (was für Bilder….). (WWN, 14. März 00)
  • In den USA breiten sich “Killer Bakterien” in Betten aus! (WWN, 7. März 00)
  • Pioniere aus dem Jahr 1851 gelangten durch einen Zeittunnel in die USA von 2000!! (s. Oben)
  • Im Jahr 1924 wurde ein Baby geboren, das auch heute noch ein Baby ist – “Fotos” beweisen das! (s. oben)
  • Ein im Jahr 1993 gefundenes Alien-Baby wollen die Eltern – natürlich auch nicht von dieser Welt – nun unbedingt zurück haben. (WWN, 22. Feb. 00)
  • Eine Ostsversetzung: Ein Mann plumpste in den Pool seines Hotel und kam acht Meilen weiter aus einem Brunnen gestiegen! (s. oben)
  • Der biblische Garten Erden wurde in Syrien entdeckt! In ihm: die Skelette von Adam und Eva in ihren Gräbern. (s. oben)
  • Die Bundeslade war in Wahrheit ein atomarer Reaktor von Aliens! (WWN, 8. Feb. 00, traurig, aber wahr: Die WWN schreibt in dicken Lettern über diesen Artikel, dass “UFO-Ermittler Erich von Däniken” dies sagt! Es soll in seinem Buch “Zeichen der Götter” stehen.)
  • Der “Tempel der kopflosen Jungfrauen” ist unter einer Maya-Pyramide gefunden worden. In ihm: 25.000 Skelette (s. oben)
  • Sensation: Auf dem Mond wurde ein Bomber aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 11 Jahre studierten die Wissenschaftler das entsprechende Foto und sind ratlos. (WWN, 6. Juli 99)
  • Ein Pferd mit nur drei Beinen hat ein millionenschweres Rennen gewonnen. (s. oben)
  • Ein Mädchen, das im Bermuda-Dreieck geboren wurde, kann Gedanken lesen. (s. oben)
  • Der “Flug 19”, der im Bermuda-Dreieck 1945 angeblich verschwand, wurde beim Mars gesehen. (s. oben)
  • Ein UFO wurde in einem Eisberg gefunden. (s. oben)
  • Das Marsgesicht sendet Radiosignale zur Erde (s. oben)
  • Ein uraltes und natürlich echtes Foto von Jesus ist gefunden worden! (WWN, 9. Nov. 99)
  • Gott persönlich hat aus dem Himmel eine Warnung vor dem Y2K geschickt! (s. oben)
  • Wieder: Das Marsgesicht ist von Aliens geschaffen! (WWN, 1. Feb. 2000)
  • Wissenschaftler warnen: Hitler wird wiedergeboren werden! (s. oben – in WWN vom 23, Juli 98 lebte er noch, s. unten)
  • Der erste Alien hat eine Menschenfrau geheiratet! (Das Beweis-Bild in extrem schlecht…) (WWN, 19. Okt. 99)
  • JA! Atlantis ist im “Lake Erie” gefunden worden. (s. oben)
  • Wieder: Noahs Arche ist gefunden worden. Alter: 10.500 Jahre. (s. oben)
  • Bald ist die Erde futsch: Am 11. August 2000 verschluckt die ein schwarzes Loch! (WWN, 28. Dez. 99)
  • In einem brennenden Auto wurde der “Engel des Todes” fotografiert. (s. oben)
  • Die NASA hat Radiosignale empfangen, die aus dem Zentrum der Erde stammen. (s. oben)
  • Am 1. Januar 2000 wird die Erde stillstehen. (s. oben)
  • Die US-Armee hat Insekten zu Killern trainiert: sie sollen Feinde fressen. (s. oben)
  • Das Grab des biblisches Riesen Goliath ist gefunden worden! (s. oben)
  • Ein Werwolf hat 47 Menschen ermordet. (WWN, 7. Sep. 99)
  • Das Monster von Loch Ness ist gefangen worden – und bekam drei Monate später ein Baby. (s. oben)
  • Im Asche- und Gewitterwolken ist das Gesicht des Satans fotografiert worden. (s. oben)
  • Hitler war eine Frau. (s. oben)
  • Die Seele ist beim Verlassen des Körper fotografiert worden (s. oben)
  • Die erste Meerjungfrau ist Fischern ins Netz gegangen. (WWN, 5. Okt. 99)
  • Eine Familie in Idaho hat einen Bigfoot angefahren, der jetzt bei ihnen lebt. (s. oben)
  • Die Astronauten haben ein Grab mit einem Kreuz auf dem Mond gefunden. (WWN, 18. Jan. 00)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
  • Aliens benutzen das TV zur Kontrolle der Gedanken des Menschen. (s. oben)
  • Vor 12.000 Jahre stürzte in China ein UFO ab – und die WWN beruft sich dabei sogar auf Hartwig Hausdorf und sein Buch “Die weiße Pyramide”. (WWN, 16. Nov. 99)
  • Ein Nagel vom Kreuz Jesus ist gefunden! (WWN, 14. Sep. 99)
  • Mein Gott: Ein Alien hatte Sex mit dem Auspuff einer Harley in den USA. (Mir fehlen die Worte…) (s. oben)
  • Das Wasser, das man auf dem Mond gefunden haben will, ist Astronautenpipi … (WWN, 2. Nov. 99)
  • Der Garten Eden ist gefunden worden, im Irak, Hunderte Meter unter Wasser. (WWN, 21. Sep. 99)
  • Der “Gottesstab” des Moses ist gefunden worden. (s. oben)
  • Die letzte Familie der Neandertaler ist im Nordatlantik aufgetaucht! (s. oben)
  • NASA weiß: Die Sonde “Mars Observer” ist von Marschmenschen abgeschossen worden. (WWN, 7. Dez. 99)
  • Im Januar 2000 hätte die Erde durch eine Asteroiden zerstört werden sollen. (WWN, 26. Okt. 99)
  • Handschriften von Gott, Aliens, Dämonen und Engel sind aufgetaucht. (s. oben)
  • 12.600 Pfund schwerer Hai gefangen. (WWN, 13. Juli 99)
  • Die Armee des Satans wird die USA überfallen. (s. oben)
  • Außerirdischer Schädel neben einem Dinosaurier gefunden. (WWN, 14. Dez. 99)
  • Die Erde hat einen Ring wie der Saturn. (s. oben)
  • Hunderte von toten Ägyptern wurden gefunden, die beim biblischen Meerwunder umkamen. (s. oben)
  • US-Air Force warnt: Einer von fünf Außerirdischen fliegt unter Drogen sein UFO…… (WWN, 4. Jan. 00)
  • Passagierflugzeug begegnet Engel mit Flügeln im Himmel. (s. oben)
  • Das Gesicht des Teufels ist in einer riesigen Wolke über dem US-Kapitol fotografiert worden. (s. oben)
  • Der “Rote Baron” hat 1917 ein UFO abgeschossen – Foto abgedruckt. (WWN, 31. Aug. 99)
  • Eine Katze kann die Bibel lesen! (WWN, 28. Sep. 99)
  • Clinton weiß vom Ende der Welt. (s. oben)
  • Ein eine Millionen Jahre alter Alien-Schädel ist entdeckt worden. (WWN, 21. Dez. 99)
  • Der Mond schrumpft in sich zusammen! (s. oben)
  • Zahllose Engel wurden im Heiligen Land gesehen und fotografiert. (s. oben)
  • Engel haben einem einbeinigen Mann ein neues Bein verpasst! (s. oben)
  • Die NASA hat ein SOS-Signal aufgefangen, dass von einem vor 80.000 Jahren explodierten Planeten aus dem Andromeda-Nebel stammt! (WWN, 15. Sep. 98)
  • Unglaublich: In Ägypten wurde eine 4.400 Jahre als Reliefdarstellung gefunden, die als die erste Abbildung von Homosexualität betrachtet wird, denn das Motiv ist XY. (s. oben)
  • Das Geschäft mit dem Tod: Ein Geschäftsmann verkauft für 800 Dollar Stücke des originalen Eisberges, mit dem die Titanic kollidierte. (s. oben)
  • Ein Insider hat ausgepackt: Saddam Hussein fühlt sich so hässlich, dass er sich gerne als Frau schminkt. (WWN, 9. Feb. 99)
  • Ein Bild von Jesus wurde in den Niederlanden in einer alten Bibel gefunden. Nicht nur das: Es hat unglaubliche magische Wirkungen. (WWN, 27. Okt. 98)
  • Wieder Jesus: Ein 2000 Jahre alter Brief von Jesus persönlich ist aufgetaucht. (WWN, Winter Spezial 98)
  • Die Zehn Gebote sind im Original in Israel von Dr. Johanson gefunden worden. (s. oben)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
  • Der Vatikan war es leid: 300 Priester machten sich auf, um im Bermuda-Dreieck den “Teufel auszutreiben“. (s. oben)
  • Experten sind sich einig: ein dreijähriges Mädchen steht unter dem Schutz Gottes, denn sie hat einen Heiligenschein, der auf Foto gebannt wurde. (s. oben)
  • In Junkyard ist ein abgestürztes UFO gefunden worden. Die Fotos sind “offensichtlich”. (WWN, 5. Jan. 99)
  • Ein neuer (1. Sep. 98) Brief von Elvis an seinen Fans sagt es deutlich: “Ich lebe noch”. (WWN, 22. Sep. 98)
  • Wissenschaftlern ist es gelungen ein Fisch zu züchten, der wie ein Vogel lustig zwitschert. (s. oben)
  • Es ist bewiesen: Napoleon, der große Feldherr, war halb Man und halb Frau. (s. oben)
  • Durch den Test einer winzigen Miniatombombe sind in China 90.000 Menschen umgekommen. (WWN, 29. Sep. 98)
  • Mal anders herum: Bei Paul Rantala wachsen die Haare in den Schädel hinein. (s. oben)
  • Vor Floridas Küste ist der “Fliegende Holländer” gesichtet worden, wobei es hunderte Zeugen gab. (WWN, 13. Okt. 98)
  • Sensationell: Es wurde in Sibirien nicht nur ein abgestürztes UFO gefunden, sondern auch 31 tote Aliens und seltsam “Kräfte” nachgewiesen. (WWN, 3. Nov. 98)
  • Eine Frau hat selbstlos ihre Seele den Satan gegeben, um ihre kleine Tochter zu retten. (WWN, 17. Nov. 98)
  • Experten sind sich einig: Ein kleiner Junge ist die Reinkarnation eines bösen Nazis. (WWN, 24. Nov. 98)
  • Historiker sind der Überzeugung, dass das erste Weihnachtsfest der Menschheit ein regelrechtes Besäufnis war. (s. oben)
  • 1932 wurde westlich von Casper, USA, die 14 inches kleine Mumie eines Aliens gefunden. (WWN, 8. Dez. 98)
  • Ein satanisches Computerspiel dient dem Teufel dazu, das Ende der Welt heraufzubeschwören. (s. oben)
  • Auf zum Klonen: Ein eingefrorener und intakter 50 Fuß riesiger Dinosaurier ist endlich gefunden worden. Natürlich ein T. Rex. (WWN, 15. Dez. 98)
  • Anthropologen sind der Meinung, dass der Neandertaler(!) im Jahr 3000 die Erde regieren will und wird (s. oben)
  • In Israel sagen unzählige Zeigen den “Stern Jesus” kommen. Kommt der Messias zurück? (WWN, 22. Dez. 98)
  • Wieder Saddam Hussein: Wie bekannt wurde, hat der Diktator 60 Kisten Viagra bestellt. (WWN, 20. Okt. 98)
  • Der US-Geheimdienst baut nun einen Jumbo mit einem Laser mit dem Ziel , UFOs abzuschießen. (s. oben)
  • Medizinisches Wunder: Eine Frau hat sich vom Sperma ihres im 2. Weltkrieg gefallenen Mannes schwängern lassen – im Alter von 78 Jahren. (s. oben)
  • Ein Dr. Saunsbury hat anhand von NASA-Fotos eine Armada von UFOs entdeckt, die die Erde überfallen wollen (s. oben)
  • Eine neunzehnjährige Frau hat 1997 einen Bigfoot geboren! (WWN, 21. April 98)
  • Im März 1998 wurde in Chile Adolf Hitler im Alter von 109 Jahre bei bester Gesundheit fotografiert. (s. oben / WWN, 23. Juni 98)
  • Satan naht: Die NASA hat das Gesicht des Teufels auf einem 20 Meilen riesigen Asteroiden fotografiert, der sich der Erde nährt! (s. oben)
  • In Paris haben Reporter exklusiv den ersten Alien interviewt. Das Interview erschien inklusive Fotos in WWN. (s. oben)
  • Vermutungen bestätigt: Der Kapitän der Titanic, E. J. Smith, war in Wirklichkeit eine Frau! (s. oben)
  • Sensation ohne gleichen: In Ulm ist es gelungen, einen seit 1845 eingefrorenen Mann zum Leben zu erwecken! Er dachte, J. K. Polk sei US-Präsident. (s. oben)
  • UFOlogen warnen, dass bösen Aliens das Christentum und den Glauben an Jesus nutzen, um die Erde zu überfallen. (WWN, 12, Jan. 99)
  • In Argentinien gelang es, ein uraltes Ei eines Sauriers zu neuem Leben zu erwecken. (WWN, 26. Jan. 99)
  • Die Ängste haben sich bestätigt: Computerviren könne auch Menschen infizieren! (s. oben)
  • Das Ende der Welt ist von Tausenden Wissenschaftlern und Mutter Theresa angekündigt worden! (s. oben / WWN, 4. Aug. 98)
  • Skandal: Ein Shuttle der NASA hat heimlich ein außerirdisches Objekt auf die Erde gebracht. (WWN, 30. Juni 98)
  • Laune der Natur: Wissenschaftler fanden Wale, die wie Siamesische Zwillinge verwachsen sind. (s. oben)
  • Menschen auf dem Mars: Die USA hat seit langem eine Basis auf dem Mars und verheimlicht alles! (WWN, 23 Juni 98)
  • Die dritte Botschaft von Fatimá ist enthüllt und besagt, dass Satan im Jahr 2000 die Erde regieren wird. (s. oben)
  • Ein 2000 Jahre altes Schriftstück beweist, dass Jesus in Japan geboren wurde. (s. oben)
  • Etwas unglaubliches hat sich im Nordantlantik ereignet, denn dort wurde der Eisberg, der der Titanic den Untergang brachte gefunden. Mit Besatzungsmitgliedern. (WWN, 19. Mai 98)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein - Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein – Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
  • Ein tragischer Beweis ist erbracht worden: Das Monster von Loch Ness hat einen Menschen ermordet – es wurde dabei fotografiert. (WWN, 12. Mai 98)
  • Das FBI hat es geschafft, drei Engel Gottes aus dem Himmel zu fangen und hält sie nun auch gefangen! (WWN, 2. Juni 98)
  • Die NASA hat den Beweis, dass es auf dem Mars Aliens gibt. Und das neue Marsgesicht-Bild ist falsch! (s. oben)
  • Wie Wissenschaftler nachweisen konnten, kommen auch Tiere in den Himmel durch einen langen Tunnel einem Licht entgegen usw. (s. oben)
  • Der Historiker Dr. Babman fand heraus, dass es bei der Titanic-Katastrophe “externe” Zeugen gab: Auf dem todbringenden Eisberg standen 300 Eskimos herum – aber diese kamen auch um! (WWN, 26. Mai 98)
  • Ein unheimliches Geheimnis verbirgt die US-Regierung, denn nach neuen Erkenntnissen ist jeder fünfte Abgeordnete ein Handlanger des Satan. (WWN, 21. Juli 98)
  • Ein junger Texaner musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er innerlich nach dem Verzehr extrem scharfen Chillis anfing zu brennen! (WWN, 28, Juli 98)
  • Am 16. November 1998 sollte die neue Sintflut beginnen, deshalb hat ein Man in Florida eine Arche gebaut. (s. oben)
  • Das erste Baby wurde auf der Raumstation Mir geboren! Leider starb es nach drei Tagen. (WWN, 14. Juli 98)
  • Der Irak hat das Wasser der USA vergiftet und Tausende Amerikaner starben daran, so das Pentagon. (s. oben)
  • China wollte oder hat einen Tunnel bis zu den USA gebuddelt um die USA zu überfallen (WWN, 18. Aug. 98)

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Unfassbar?

Dieser Abriss durch die Welt der spektakulären “Weekly World News” macht  deutlich, dass es immer Menschen gibt, die alles glauben wollen. Auch wenn die jeweiligen Artikel von mir oben eher als Stichpunkte wiedergegeben sind. Und obwohl natürlich in den USA sicher genügend Menschen die Zeitung als Satire ansahen (hoffentlich).

Dennoch waren ausnahmslos alle Artikel in jeder der ca. 45 Seiten umfassenden Ausgaben nach diesem Schema aufgebaut. Der Erfolg des Blattes lag aber auch darin, dass diese “spektakulären Enthüllungen” so gut wie immer mit Fotos illustriert wurden. Selbstverständlich meistens mit Fotomontagen, die vor allem auch durch den Abdruck in schwarz-weiß echt erschienen. Wenn man es denn gerne glauben wollte. Aber auch dadurch, dass reale Fotos einfach thematisch vollkommen andere Berichte illustrierten …

Videos zum Thema Fakes und falsche Meldungen der Grenzwissenschaft von meinem YouTube-Kanal

  Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier
Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , , , , markiert <

Woran erkenne ich ein UFO und was mache ich dann? “Es zu wissen schadet ja nicht!” Interessantes Fundstück aus dem Netz

Diesen Beitrag teilen via ...
Woran erkenne ich ich ein UFO - und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)
Woran erkenne ich ich ein UFO – und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)

Hin und wieder präsentiere ich auf diesen Webseiten interessante “Netzfundstücke” aus den unendlichen Weiten des Cyberspace. So auch heute mal wieder – und wiedermal von der Internetseite “Gutefrage.net”. Dort stellte am 22. März 2016 ein User die nur scheinbar naive Frage, wie er ein UFO erkennen kann und was er dann machen solle. Die Antworten auf diese Frage der dortigen Community sind ein schönes Spiegelbild der UFO-Szene in Deutschland. Was soll man also tun, wenn man glaubt eine UFO-Sichtung gehabt zu haben? Interessanterweise kann diese einfache Frage gar nicht so pauschal beantwortet werden …

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es gibt ja eigentlich keine schlechte Fragen, sondern nur schlechte Antworten.Zumindest sieht dies der Volksmund so.

Das dachte sich wohl jüngst auch ein User auf der Frage-Antwort-Onlineplattform “Gutefrage” und stellte folgende Frage an die dortige Community:

Woran erkenne ich ich ein UFO und was machen wenn ich eins sehe? Nur so zum wissen schadet ja nicht.”

UFO hier, UFO da, UFO überall!

Die Frage ist mit Sicherheit für den normalen Medienkonsumenten à la Max Mustermann erst mal verwirrend. Wenn nicht sogar totaler Unsinn, um es harmlos auszudrücken. Für den UFO-Forscher oder auch Kenner der UFO-Material ist eine solche Fragestellung jedoch existentiell und die Frage aller Fragen.

“UFO” ist kein Kürzel für “außerirdisches Raumschiff, in dem Aliens sitzen”. Jeder ernsthafte UFO-Forscher weiß das. Aber eben nicht Herr und Frau Mustermann, die durch die jahrzehntelange Medienpräsenz von UFO = Alien-Raumschiff diese drei Buchstaben eben genau damit verbinden. UFOs, Außerirdische oder Alien-Raumschiffe aus Hollywood sind praktisch überall präsent. Des weiteren wird “UFO” darum auch sogleich in der breiten Öffentlichkeit mit irgendwelchen UFO-Spinnern, Hollywood oder im schlimmsten Fall diversen UFO-Sekten in Zusammenhang gebracht.

Und genau aus diesem Grund ist die oben zitierte Frage eigentlich sehr vernünftig.

“Du UFO-Spinner!”

Wer keine Ahnung hat, hat nur eine Meinung: Den anderen mit Spott zu diskreditieren! Warum das so ist, ist leicht erklärt:

Das Thema “UFO” im Sinne der Erforschung von UFO-Sichtungen usw. ist in der Öffentlichkeit Quatsch und die Beschäftigung von irgendwelche Alien-Freaks. Dass aber ein UFO eben ein (Flug-)Objekt am Himmel ist, dass der Beobachter sich währen der Sichtung nicht selber erklären kann, weiß der Ottonormal-UFO-Medienkonsument nicht.

Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Alien-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Die Behauptung eines “Durchschnittsbürgers”, er habe ein UFO am Himmel gesehen, wird Hohn und Spott auf ihn ziehen. Er kann felsenfest die Wahrheit sagen, dass er etwas für ihn nicht erklärbares beobachtet hat – kaum jemand nimmt ihn ernst. Und das eben aufgrund der Tatsache, dass für die öffentliche Meinung ein UFO sogleich ein Raumschiff von Außerirdischen ist.

Obwohl in diesem Beispiel vielleicht ein beleuchtete Drohne den Zeugen sein UFO-Erlebnis gebracht hat. Diese Drohnen oder Quadrocopter sind in der Tat für den unbedarften Beobachter für ein echtes und unerklärliches Phänomen am Himmel zu halten.

Deshalb ist man kein Spinner. Tatsächlich sollte man schon allein mit dem Kürzel “UFO” heutzutage vorsichtig sein, wenn man nur um eine Erklärung des Gesehene bittet.  “Ich habe ein UFO gesehen!” geht ganz schnell nach hinten los. Das sah auch ein User bei “Gutefrage.net” so, der auf die Eingangsfrage vortrefflich antwortetet:

Wenn es ein Objekt ist wo du nicht kannst, dann ruf die 110 an. Achtung: Nicht durchdrehen und erzählen, dass es ein UFO ist wo von außerhalb ist. Einfach sagen das du ein Unidentifiziertes Flugobjekt siehst und versuche es dann zu beschreiben.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

So ist es.

Bei der Polizei arbeiten auch nur Menschen und man möchte dennoch mit seinem Erlebnis ernst genommen werden. Aber dennoch muss die Polizei eigentlich handeln, wenn es sich etwa um eine Gefahr für den Flugverkehr handeln könnte. Sei es auch nur, dass weitere Stellen informiert werden, wie es die “UFO-Sichtung am Flughafen Bremen” Anfang 2014 zeigte, wozu Ihr auch ein Video von mir auf meinem YouTube findet.

Verhaltensregeln bei einer UFO-Sichtung

Ich bin sicher, dass der User auf dieser Community-Plattform bei seiner Frage eigentlich ein echtes UFO meinte. Echt sind alle UFO-Sichtungen von Zeugen. Aber hier echt im Sinne von einem unbekannten Phänomen bzw. Alien-Fahrzeug.

Und dazu gibt ein weiterer User der Plattform quasi “Verhaltensregeln” für eine solche Begegnung. Allerdings scheint dieser User wohl eindeutig ein “Alien-Fan” zu sein, wie es anhand seiner Tipps zu erkennen ist. So lesen wir in seiner Antwort:

“1. Ein UFO kann alles sein das du nicht kennst, ich denke aber du meinst Raumschiffe.

Interview mit dem Astrophysiker Ben Moore über Außerirdische, den Sinn des Lebens und Science-Fiction: „Die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich“.(Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Interview mit einem Astrophysiker Außerirdische, den Sinn des Lebens und Science-Fiction: „Die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich“. (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

2. Diese erkennst du z.B. daran, dass sie sich ungewöhnlich bewegen oder ungewöhnlich schnell fliegen. Ein Flugzeug kann zum Beispiel nicht schnell vor und zurück und dann wieder hoch und runter fliegen. Das können aber Raumschiffe.

Dann natürlich noch durch das aussehen, falls es näher bei dir wäre.

3. Wenn du eines siehst kommt es darauf an wie weit es weg ist. Es kann sein, dass es einfach über dich hinweg fliegt und dann kannst du höchstens versuchen ein gutes Video zu machen, falls du ein Handy hast.

Wenn es jedoch in der Nähe von dir ist und du das Gefühl hat es hat dich im Fokus, dann solltest du besser versuchen da weg zu kommen. Und auf keinen Fall irgendwie durchdrehen und Angst haben. Das wird vielleicht schwer sein, aber Außerirdische sehen Menschen die so reagieren eher als Gebrauchsobjekte, da sie sich in dem Moment nicht kontrollieren können.

Da weg rennen sowieso meist nichts bringt, wenn sie dich wollen ist es also sinnvoller sich dem ganz offen zu stellen. Du kannst ihnen auch gerne Fragen stellen, das zeigt das du lernen willst und ein Gehirn dafür hast.”

Solche Regeln würden die verschiedenen UFO-Forschungsorganisationen (egal wo auf der Welt) wohl kaum als Ratschläge geben. Aber es scheint dennoch die erste und beste Regel zu sein, dass man Ruhe bewahrt. UFO-Zeugen sind fraglos Zeugen eines vorerst unbekannten Objektes.

Wie es beispielsweise ein Blick in die UFO-Datenbank.de zeigt, sind von diesen UFOs die allermeisten als irdische Objekte aufzuklären. Oder die Datenlange ist häufig mangelhaft. Und nur weil man beispielsweise die Raumstation ISS am Himmel als UFO meldet, ist man noch kein Spinner. Deshalb auch der oben zitierte Ratschlag, wenn man die 110 anrufen will: Ruhe bewahren.

Ein echtes UFO …

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab ihren Mitarbeiten dazu 10 Tipps (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Und bei der Begegnung mit einem echten UFO mit echten “Fremden” darin? Hier gibt es zahllose Gedankenspiele, die letztlich alle auf ein Szenario deuten: Besser schweigen!? Doch die Polizei anrufen? Seinen individuellen religiösen Ansprechpartner kontaktieren?

Die öffentliche Diskreditierung ist schnell, erbarmungslos und unbarmherzig. Mit Sicherheit auch, wenn man in seiner “Notlage” die Polizei verständigt. Der “innere Mainstream-UFO-Schalter” wir sicher auch dort sehr schnell auf “Hollywood” oder “Spinner” umgelegt. Es gibt Ausnahmen, wie es die Belgische UFO-Welle um 1990 zum Beispiel beweist, aber das sind eben Ausnahmen.

Aber wer denkt, dass die Meldung und/oder Dokumentation sowie Aufklärung von UFO-Sichtungen das Feld einiger UFO-Forscher und Alien-Fans “mit einem an der Waffel” ist, irrt sich. Schon die CIA hat 1960 ihren Mitarbeitern Anweisungen gegeben, was bei UFO.-Sichtungen exakt zu tun sei. Dies hatte ich in einem Artikel im Februar 2016 auf diesem BLOG beschrieben.

Aus diesem Grund ist der zweite Teil der Eingangsfrage – “… und was machen wenn ich eins sehe?” – kaum verbindlich oder pauschal zu beantworten.

Vielleicht wäre die Meldung bei einer der privaten UFO-Organisationen am Sinnvollsten, die ich auf dieser Internetseite 2013 einmal zusammenstellte …

Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , markiert <

Vom Yeti bis Wiedergeburt: Die “BILD” präsentiert die angeblich “10 größten Rätsel Indiens” – sogar mit Quellen. Doch ich vermisse was …

Diesen Beitrag teilen via ...
Vom Yeti bis Wiedergeburt: Die "BILD" präsentiert die angeblich "10 größten Rätsel Indiens" - und verlinkt sogar Quellen (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Vom Yeti bis Wiedergeburt: Die “BILD” präsentiert die angeblich “10 größten Rätsel Indiens” – und verlinkt sogar Quellen (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Indien ist das “Land der tausend Götter”. Ein Land, in dem es vor sonderbaren Geschichten und angeblichen Mysterien nur so wimmelt. Nicht nur fliegende Teppiche oder Yogis mit scheinbar übernatürlichen Kräften – die Grenzwissenschaft kennt Indien schon seit Jahrzehnten. Etwa die fliegenden Wagen der Götter, die Vimaana. Oder auch durch versunkene Kulturen. Ebenso die Berichte von Reinkarnation (Wiedergeburt), die in Indien weit verbreitet sind. Nun hat die legendäre Zeitung “BILD” sich der angeblich zehn größten Mysterien Indiens angenommen, und sie online aufgelistet. Erstaunlicherweise mit Direktlinks zu den Quellen dieser Rätsel Indiens …

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein “Google Alert” zu dem Suchstichwort “UFO” schickte mir jüngst einen Link zu der berühmt-berüchtigten “BILD”-Zeitung. So hat die “BILD” am Abend des 19. Januar 2016 in deren Sparte “Mystery” den Beitrag Die 10 größten Rätsel Indiens” veröffentlicht. Rätsel und Sonderbarkeiten, die nach Meinung der Redaktion bzw. der Autorin Ingrid Raadaad eben die Top Ten der indischen Mysterien darstellen sollen.

Mit Sicherheit sehen zahlreiche Freundinnen und Freunde des Phantastischen diese “Charts” ganz anders! Ich schließe mich da nicht aus. Die “BILD” schreibt:

Indien ist das Land der Märchen, der unterschiedlichen Kasten – und der großen Mysterien. Bis heute gibt es auf dem Subkontinent gruselige Erzählungen, Geister-Legenden und seltsame Überlieferungen.

BILD dokumentiert die zehn größten Mysterien des südasiatischen Landes mit 1,3 Milliarden Einwohnern.

Was die “BILD”-Zeitung als Indiens größte Rätsel ansieht

Sicherlich kommen dem ein oder anderen die zehn Mysteries der Zeitung bekannt vor. Doch da die “BILD” Direktlinks eingebunden hat, woher sich die Redaktion diese Top Ten zusammengegoogelt hat, möchte ich sie hier mal wieder geben (die eingefügten Links sind nicht die Quellen):

  1. Verbirgt der Taj Mahal ein düsteres Geheimnis?
    Wurde eine gewaltige UFO-Basis auf dem Meeresbodengefunden? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)
    VIDEO: Auch vor Los Angeles soll eine gewaltige UFO-Basis existieren – auf dem Meeresboden (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)
  2. Gibt es in Indien einen Beweis für eine Wiedergeburt?
  3. Wurde die Region Kuldhara verflucht?
  4. Was macht der Geist von Baba Harbhajan Singh?
  5. Gibt es im Himalaya eine UFO-Basis?
  6. Lebt ein Mann seit 1940 ohne Nahrung und Wasser?
  7. „Die neun unbekannten Männer“ – der Geheimbund von Kaiser Ashoka
  8. Was geschah mit der Kultur der Indus?
  9. Was verursachte den Knall von Jodhpur?
  10. Der Yeti – lebt er im Himalaya?

Damit kann man einverstanden sein – muss man aber nicht.

Ich als Prä-Astronautiker vermisse natürlich die Mythen über Götter, Kriege von Göttern und Dämonen und natürlich die Flugwagen Vimaana. Auch könnte man noch die (angeblichen!) Beschreibungen von Atombomben in den uralten Texten Indiens anführen. Ebenso Sagen und Mythen über versunkene Welten der Götter in Indien und auf der Insel Sri Lanka.

Ein Beispiel:

Wenn ein Held mit einem Fluggerät der “Götter” in den Himmel reist …

Nennenswert für mich als Prä-Astronautik-Autor und Jäger des Phantastischen ist die Reise des mythischen Helden Ardschuna in den “Himmel”. Beschrieben wird diese Reise mit einem Fahrzeug der Götter im Buch Vana Parva, einem der Bücher des berühmten indischen Nationalepos Mahabharata.

Dieser Ardschuna flog mit einem feurigen, donnernden, tosenden, glänzenden und windesschnellen Wagen (Vimaana) in dem Himmel. In ein Gebiet, das “unsichtbar den Sterblichen, Erdenwandelnden” gewesen sei. Angeblich sah er bei seiner Reise in den Himmel wundersame Dinge und zahllose weitere dieser Wagen der Götter und/oder Dämonen.

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Ein uralter Text erzählt: “Engel” brachten Abraham in das All – zu einer Raumstation?! (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Für Kritiker sind das alles reine Erfindungen oder bestenfalls falsche Übersetzungen, was aber nachweislich nicht stimmt, da der Kern der Überlieferung tatsächlich vorhanden ist. Inklusive eines strahlenden Himmelswagen („celestial car”) der Götter, mit dem der indische Held Ardschuna die Erde verlassen haben soll …

Und damit wird sicher jeder seine eigene Top Ten der der “10 größten Rätsel Indiens” haben. Nicht aber unbedingt jene zehn Beispiele, die uns da die “BILD” in ihrem Online-Ressort der Phänomene und angeblichen Phänomene präsentiert. Denn “präsentieren” kann die “BILD”-Zeitung ja immer sehr gut und viel

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:
, , , , , , , , , , , markiert <