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Die Sekte “Zwölf Stämme” und RTL: Was glauben Bibelfundamentalisten und was geschah nach den RTL-Enthüllungen?

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Der Glaube der Bibel-Fundamentalisten der "12 Stämme" (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Der Glaube der Bibelfundamentalisten und der Sekte “12 Stämme”. Die Bibel beim Wort genommen, RTL-Enthüllungen, Hintergründe, Gerichtsprozesse: Was wurde nach dem Skandal um Kindesmisshandlungen und wie sehen Fundamentalisten mit der Bibel in der Hand die Welt? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Derzeit berichten die Medien über die in den USA gegründete christlich-fundamentale Bibel-Sekte der “Zwölf Stämme”. Jüngst hat auch der TV-Sender RTL einen ihrer Journalisten in diese biblische Gemeinschaft hier in Deutschland eingeschleust. Dabei konnte der Sender  dokumentieren, dass innerhalb der “verschworenen Gemeinschaft” dieser christlichen Fundamentalisten offenbar Prügel & Co. gegen die (eigenen) Kinder als “normal” angesehen wurden und werden. Ich habe bereits einmal über diese “mittelalterliche Bibel-Sekte” berichtet, so dass an dieser Stelle ein paar genaue Hintergründe folgen sollen. Denn: An was glauben diese “Zwölf Stämme” eigentlich genau?

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Belegt: Dürren mit verantwortlich für Untergang der Maya-Kultur

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In der Zeit des Niedergangs fiel deutlich weniger Regen als zuvor
 
Für den Untergang der Maya-Kultur sind vermutlich wiederholte und längere Dürreperioden mit verantwortlich, verursacht durch sinkende Niederschlagsmengen. Britische Forscher konnten zeigen, dass in den 200 Jahren des Zerfalls jährlich rund 40 Prozent weniger Regen fiel als zuvor. Schon lange hatten Experten vermutet, dass eine Dürre den Untergang der Kultur begleitete – doch erst mit dieser Studie ist bekannt, wie ausgeprägt der Rückgang im Niederschlag war. Wahrscheinliche Ursache für die geringere Regenmenge waren wohl weniger und schwächere Tropenstürme während des Sommers, wie die Wissenschaftler im Fachblatt “Science” berichten. 
 
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Phobos-Grunt-Panne: Russische Experten machen kosmische Strahlung verantwortlich

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Der Mars (NASA)
Die Panne mit der russischen Marsmondsonde Phobos-Grunt ist laut der russischen Weltraumbehörde Roskosmos auf einen Fehler im Bordcomputer zurückzuführen, der wiederum durch kosmische Strahlung ausgelöst worden war.

Es sei zu einem Neustart der Bordcomputeranlage gekommen, die sich dann auf den Energiespar- und Wartemodus umgestellt habe, sagte der Chef der Weltraumbehörde, Wladimir Popowkin, am Dienstag in Woronesch (Mittelrussland) in einer Beratung zu Problemen der Entwicklung der einheimischen Raumfahrt.

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Ringheiligtum von Pömmelte: Eine Stierkampfarena? Experten präsentieren eine phantasievolle “Rekonstruktion” (+ Video)

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Ist die Rekonstruktion des Ringheiligtum von Pömmelte nichts als reine Phantasie eines Künstlers des Landesmuseum für Vorgeschichte Halle? (Bilder: M. Zirm & Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt)
Ist die Rekonstruktion des Ringheiligtum von Pömmelte nichts als reine Phantasie eines Künstlers des Landesmuseum für Vorgeschichte Halle? (Bilder: M. Zirm & Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt)

Rekonstruktionen oder sogar Nachbauten von uralten Artefakten, Monumenten, Bodendenkmälern oder anderen Kultplätzen sind wahrlich nicht immer ganz einfach. Vor allem dann, wenn man kaum mehr als verwitterte Spuren im Erdreich hat, die mühsam ausgegraben werden müssen. So wie bei dem Ringheiligtum von Pömmelte in Sachsen-Anhalt, das wie sein “Bruder” in Goseck als Rekonstruktion wieder aufgebaut wurde. Jetzt jedoch legten die Verantwortlichen eine Bild-“Rekonstruktion” vor, die sicher nicht nur Laien erstaunen wird.


Das Ringheiligtum von Pömmelte und Rekonstruktionen der Archäologie

Wenn sich Archäologen daran machen, irgendwas aus unserer fernen Vergangenheit zu rekonstruieren, wird es immer heikel. Seien es nun Nachbauten wie das Ringheiligtum von Pömmelte oder Goseck in Sachsen-Anhalt, der vermeintliche Wiederaufbau von zerstörten Ruinen oder digitale bzw. virtuelle Rekonstruktionen antiker Stätten irgendwo auf der Welt.

Mit Sicherheit wird sich schon jeder Zuschauer bei entsprechen TV-Dokumentationen über historischen Stätten, Orte, Monumente oder ganzer Städte gefragt haben, woher weiß man, wie die aussahen? Denn unzählige derartiger History-Dokus präsentieren dem Publikum immer wieder digitale Rekonstruktionen solcher antiken Ruinen, wie sie einstmals in voller Blüte dagestanden haben sollen. In den wenigstens Fällen wird dabei klein eingeblendet, dass es eine “künstlerische Rekonstruktion” oder “Interpretation” ist.

Emsige Archäologen zeigen hierfür gerne ihre oft spärlichen Funde, aus denen mittels Computeranimation wunderschöne Gebäude und Plätze entstehen. Gute Beispiele sind irgendwelche ausgegrabenen Löcher in denen von tausenden von Jahren Holzpfosten standen, die längst verwittert sind. Wie von Zauberhand entstehen daraus am Computer und Zeichenbrett ganze Häuser mit Dach und Verzierungen oder sogar ganze Ortschaften.

Rekonstrukteure brauchen sehr viel Phantasie, das steht fest. Was die archäologische Faktenlage nicht hergibt, wird dazuerfunden. Seien wir aber mal ehrlich, niemand von uns möchte auf die archäologischen Grafik-Phantasien heute verzichten. So ähnlich mag es ausgesehen haben. Der Interessierte bekommt visuell einiges geboten und kann sich so sicherlich in diese längst versunkenen Welten hinein versetzten.

Nachbauten nach tausenden von Jahren

Bei den Nachbauten – oder mutmaßlichen Nachbauten – der in Deutschland berühmten Ringwallanlagen in Goseck und Pömmelte ist es nicht viel anders. Der archäologische Befund belegt, dass hier solche Holzbauten tatsächlich standen. Vor vielen Jahrtausenden, so dass heute von ihnen nahezu nichts mehr übrig blieb. Da kommt die Luftbildarchäologie ins Spiel, die auch diese Anlagen entdeckte. Verfärbungen und (zu) regelmäßige Strukturen im Erdreich zeigen aus der Luft, dass hier einst etwas stand.

So findet man Beispielsweise auch immer wieder Siedlungen oder Häuser aus den Tagen der Römer in unseren Breiten. Gleichfalls versunkene Ruinen im Sand der Wüste Ägyptens oder auch die Bauten versunkener und unbekannter Kulturen im Urwald von Brasilien (s. Video HIER).

Die Feldforschung und vor allem Grabungen vor Ort zeigen dann schnell, was hier einst gebaut wurde. Selbst 3.000, 5.000 oder 8.000 und mehr Jahre nach dem Bau einer Anlage, kann man diese Spuren in der Erde finden und nachweisen. So war es auch bei den Ringwallanlagen in Sachsen-Anhalt. Rasch wurden die einstigen Gräben und Wälle identifiziert und auch all jene Löcher, in denen unsere Vorfahren ihre Holzpfosten stellten. Grundsätzlich eine recht einfache Bauweise, die man ebenso einfach rekonstruieren kann. Auch wenn sie immer unsichere Variablen enthalten.

Das beginnt schon bei der Frage, wie hoch/lang die einzeln Holzpfähle waren, aus denen die runden Palisaden erbaut wurden. Oder ob einige von ihnen, etwa im Bereich der Eingänge, Querbalken trugen, wie sie in Pömmelte heute zu sehen sind. “So ungefähr” mag eine derartiger Nachbau der modernen Forscher sicherlich korrekt sein. Nur Erbsenzähler mögen an der einen oder anderen Unsicherheit Anstoß nehmen. Zum Beispiel bei der Frage nach etwaiger Bemalungen.

Und die Besucher dieser Stätten freut es ohnehin, dass sie hier etwas beeindruckendes aus de Steinzeit zu sehen bekommen. Zumal die Forschung vor Ort weiter geht und neue, erstaunliche Resultate ans Licht brachte. Unter anderem wurde auf Mystery Files HIER mehrfach darüber berichtet.

War Pömmelte eine Stierkampf-Arena?

Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, das unter anderem für die Anlage von Pömmelte verantwortlich ist, legte nun aber eine weitere “Rekonstruktion” nach. Eine künstlerische Darstellung, in der auch die neuen Forschungsergebnisse der Ausgrabungen um das Heiligtum Berücksichtigung fanden. Wie berichtet lokalisierten die Forscher im Umfeld unter anderem zahllose Häuser eines ganzen Dorfes um die uralte Stätte. Die größte Siedlung jener Epoche vor grob 5.000 Jahren, die bisher entdeckt wurde.

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Am 20. Juli stellte das Landesmuseum mit Blick auf die neuen Funde bei Facebook ein Bild online, dass eine aktualisierte Rekonstruktion von Pömmelte zeigen soll. Inklusive der neu entdeckten Häuser. Schaut man aber genauer auf das etwas im Hintergrund befindliche Ringheiligtum an sich, sollte der Betrachter staunen. Ihr seht es als Titelbild dieses Beitrages. Mit der vor Ort errichteten Rekonstruktion (kleines Bild im Titelbild) hat diese künstlerische Rekonstruktion oder besser Interpretationen wahrlich nichts mehr zu tun.

Hier hat der Künstler des Landesmuseum für Vorgeschichte aus der Ringwallanlage offensichtlich eine Stierkampf-Arena gemacht. Inklusive einer überdachten Umrundung, einer umlaufenden Tribüne mit Zuschauern und mit Stier und Torero. Die Holz-Palisaden selber sind dich geschlossen und selbst die Eingänge in das Heiligtum sind auf dieser Interpretation verschwunden. Und gerade diese Eingänge oder Öffnungen sind es, die die Anlage von Pömmelte bekanntlich so spannend machen. Sie sind nach astronomischen Bezügen ausgerichtet, wie man es auch vom Sonnenobservatorium von Goseck oder natürlich Stonehenge kennt.

“Nur eine weitere Möglichkeit”

Offenbar hat der Grafiker eher an eine Arena aus dem alten Rom gedacht.

Nach der Veröffentlichung dieses fragwürdigen Bildes, fielen schnell auch anderen diese Unstimmigkeiten auf. Ein User namens Daniel M. merkte beispielsweise bei Facebook an, dass dieses Bild “komplett daneben und falsch” sei. Als Landesmuseum hätte er derartiges nicht veröffentlicht. Auch er vermisst die Tore als “einer der wohl wichtigsten Aspekte überhaupt” bei dieser Anlage. Ihm sei nicht eine Kreisgrabenanlage bekannt, die so gedeutet wird”, wie er ganz richtig kritisiert.

Für ihn ein “Fantasiegebilde“, das sich wohl kaum auf wissenschaftliche Fakten stützten kann. Daraufhin verteidigte das Landesmuseum in Halle die Darstellung unter anderem mit folgenden Worten:

Unser Künstler und Ausstellungsgestalter Karol Schauer hat sich intensiv mit den unterschiedlichen Konstruktionsmöglichkeiten anhand der Pfostenstellungen des Ringheiligtums von Pömmelte beschäftigt und ist so zu dieser neuen Interpretation gekommen. Nur weil es von der bislang geläufigen Rekonstruktion abweicht, heißt es nicht, dass es gleich ‘daneben’ ist. Es ist eben nur eine weitere Möglichkeit.

Wie das Ringheiligtum oberhalb des Erdbodens tatsächlich aussah, werden wir ohne Zeitmaschine vermutlich nie herausbekommen.

Festgelage oder Tierkämpfe?

Mit der letzten Aussage hat die Institution natürlich Recht. Dennoch würde die bildliche Rekonstruktion auf dem beruhen, “was der archäologische Befund hergibt”. Es sei ein “multifunktionalen Versammlungsort” gewesen, von dem man schlicht nicht weiß, was im Inneren vor sich ging. Aber Stierkämpfe? Auch dafür hat das Landesmuseum für Vorgeschichte eine “Erklärung” anzubieten:

Eine erhöhte Anzahl an Rinderknochen aus der sich eine besondere Bedeutung dieser Tiere ableiten ließe wurde auch entdeckt.

Mag sehr gut sein. Immerhin ist das auch von anderen archäologischen Fundstätten bekannt. Dort werden solche Befunde meist als Opfertiere gedeutet. Oder auch, dass hier zu bestimmten Anlässen geradezu Festgelage stattfanden. Selbst bei den über 10.000 Jahre alten megalitischen Steinkreisen von Göbekli Tepe in Anatolien interpretiert man entsprechende Knochenfunde in diese Richtung.

Dass das Ringheiligtum von Pömmelte aber deshalb eine Arena mit Zuschauertribünen für den Stierkampf war, ist doch mehr als zweifelhaft. Ebenso, dass das Landesmuseum eine solche Phantasie als mögliche Rekonstruktion durchgehen ließ. Zumindest aber ist es hübsch anzusehen.

Video zum Thema

Video vom 26. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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“Jenseits unserer Fähigkeiten” und “verstörend”: Hält das Pentagon 23 Minuten (eindeutiges) UFO-Filmmaterial zurück?

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Hält das Pentagon 23 Minuten (eindeutiges) UFO-Filmmaterial zurück? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Hält das Pentagon 23 Minuten (eindeutiges) UFO-Filmmaterial zurück? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Vor wenigen Wochen erschien der lange erwartete “UFO-Bericht des Pentagon“. Viele waren angesichts des mehr als dürftigen Umfangs des Berichtes enttäuscht und vermuten weit mehr geheime Informationen zum UFO-Phänomen, als die Öffentlichkeit erfährt. Ebenso weiteres Bild- und Video-Material, als jene UFO-Filme von US-Piloten, die inzwischen bekannt sind. Luis Elizondo als ehemaliger Leiter der Pentagon-UFO-Forschung gab jetzt genau diesen Vermutungen neue Nahrung. Er sprach von eindeutigen UFO-Videos, die er selber gesehen habe. Sie blieben bisher unter Verschluss. Was er noch über dieses geheime Material sagte, erfahrt Ihr hier.


UFO-Akten und das Pentagon

Die Veröffentlichung des “UAP-Berichtes des Pentagon” zu UFOs liegt nun schon einige Wochen zurück. Nachdem UFO-Forscher und -Interessierte Monate auf dieses Papier gewartet haben, wurden dann doch viele enttäuscht. Grund ist der magere Umfang des Dokumentes von nur 9 Seiten, über das in diesem Mystery Files-Video HIER direkt nach der Veröffentlichung berichtet wurde.

Tatsächlich haben selbst Kritiker-UFOlogen, die bereits lange vor der eigentliche Freigabe des Papiers davon sprachen, dass man davon nichts zu erwarten habe, wohl nicht mit einem derart knappen Dokument gerechnet. Auch wenn sie im Vorfeld dagegen wetterten, ohne auch nur irgendwas aus dessen Inhalt zu kennen. Ein zeitnah zum Pentagon-Papier in Frankreich publizierter UFO-Bericht von mehreren hundert Seiten Umfang ging währenddessen nahezu unter. Im Mainstream wurde er vollständig ignoriert.

In diesem Video HIER erfahrt Ihr, worum es in diesem französischen UFO-Forschungsbericht geht. Denn dieser stellt die US-Version weit in den Schatten!

Natürlich haben nach der Veröffentlichung des Pentagon-Berichtes all jene, die am UFO-Phänomen interessiert sind, diesen hitzig diskutiert. Die entsprechenden Debatten dauern an. Eine der Kernaussagen ist die, dass die US-Regierung einen Teufel tun würde, irgendwelche sensiblen oder sogar sensationellen Fakten zu UFOs bzw. UAPs an die Öffentlichkeit zu geben. Was nachvollziehbar und sicher zutreffend ist. Gleich was genau in diesen Geheimpapieren stehen mag. Jahrzehnte schon werden solchen UFO-Akten in geheimen Archiven vermutet. Grundlage vieler spannender Spekulationen.

UFO-Videos des Pentagon

Da in den letzten Jahren bekanntlich einige UFO-Videos der US-Navy (s. a. Videos HIER & Beiträge HIER) durchsickerten, liegt die Vermutung sehr nahe, dass es hier noch weit mehr Material geben muss. Videos, die zum Beispiel von Angehörigen der US-Streitkräfte aufgenommen oder detektiert wurden. Vielleicht auch weit besseres Material, als jene Videos, die seit 2017 an die erstaunte Öffentlichkeit kamen.

Genau diesen Überlegungen hat nun der ehemalige Pentagon-Mitarbeiter Luis Elizondo erneut Nahrung gegeben. Schließlich ist vor allem auch Elizondo dafür verantwortlich, dass die neue UFO-Debatte durch die “Pentagon-UFOs” wieder Fahrt aufnahm. Seit dem ist er aus der UFO-Thematik nicht mehr wegzudenken. Zumal seit den ersten Enthüllungen über geheime UFO-Forschungen der USA und die Veröffentlichungen von entsprechenden Video-Material, bei ihm das Telefon wohl nicht mehr stillstehen wird. Zahllose Pressevertreter und sogenannte alternative Medien berufen sich auf ihn als “Verräter” dieser UFO-Geheimnisse Amerikas.

Kaum eine seiner UFO-Aussagen kann er handfest beweisen oder belegen. Als ehemaliger Leiter des “Advanced Aerospace Threat Identification Program” (AATIP), der UFO-Task Force des Pentagon, ist er fraglos ein Insider. Und er bestätigte nun einmal mehr, dass die USA noch weiteres UFO-Material unter Verschluss hält. Er selber habe, so sagte er es unter anderem in einem Interview auf dem YouTube-Kanal “Fade to Black“, insgesamt 23 Minuten UFO-Filmmaterial vorliegen.

UFOs “jenseits unserer Fähigkeiten”

Nach seinen Aussagen sei das Material eindeutig und zeige auch mehrere unbekannte Flugobjekte. Sie würden sich in Formation oder Mustern bewegen und währen wahrscheinlich zwischen 2008 und 2012 aufgenommen worden. Da war Elizondo noch selber Leiter des AATIP. Genaue Details wollte er allerdings nicht verraten, auch keine genaueren Fragen dazu beantworten. Scheinbar fürchtete er, dass er deshalb verhaften werden könne. Stichwort: Nationale Sicherheit.

Elizondo gab dennoch an, dass er das Video-Material Experten der ISR-Community (“Intelligence, Surveillance and Reconnaissance”) zur Analyse zukommen ließ. Von dieser Seite seien die Videos als echt bestätigt worden. Die Filme würden demnach echte UFOs zeigen. Obwohl er das UFO-Material scheinbar selber noch besitzt, scheint er kein Interesse an einer Veröffentlichung zu haben. Er hofft allerdings, dass die Videos für die Öffentlichkeit freigegeben werden, so dass sich jeder selbst ein Bild davon machen könne. Immerhin sei es “äußerst überzeugend”.

Die UFOs auf diesen Filmen würden “jenseits unserer Fähigkeiten” agieren, so Elizondo. “Extrem atemberaubend” war es für ihn, diese Aufnahmen zu sehen. Er beschreibt sie als “beunruhigend”, “verstörend” und “äußerst überraschend”. Außerdem wären sie groß genug gewesen, dass mehrere Menschen in den zu sehenden Objekten Platz finden würden.

Ob die Öffentlichkeit diese angeblich so spektakulären Videos zu sehen bekommt, wird sich zeigen. Dass solche Videos existieren, ist höchst wahrscheinlich. Die bisher bekannten UFO-Videos der US-Navy sind sicher nur die Spitze des Eisberges, was auch das UFO-Papier des Pentagon zu belegen scheint. Denn dort wird von weit mehr UFO-Aufzeichnungen gesprochen, als jene Piloten-Filmchen, die freigegeben wurden.

Was auf ihnen zu sehen sein wird, wird sich ebenso zeigen. Nicht minder wie die erstaunliche Aussage, dass das Material mehr oder minder eindeutig sein soll.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Christliche Ängste: Hinter Außerirdischen und UFOs stecken Dämonen – vielleicht in Kooperation mit “in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen”

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Dämonen stecken hinter dem UFO-Phänomen - und vielleicht "in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Dämonen stecken hinter dem UFO-Phänomen – und vielleicht “in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Da bekanntlich seit geraumer Zeit das UFO-Thema wieder für mediale Aufmerksamkeit sorgt, horcht nicht nur die UFO-Forschung auf. Auch gewisse christliche Kreise blicken erneut auf das Thema UFOs und Aliens. Doch mit großer Sorge, denn für diese “wahren Christen” sind UFOs, Aliens und Außerirdische nichts weiter als Dämonen des Satans! Und selbst der Vatikan habe hier seine Finger im Spiel, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


UFOs, Aliens und der Satan mit seinen Dämonen

Die theologische Spekulation, dass hinter dem UFO-Phänomen, Aliens und Außerirdische in Wahrheit Dämonen stecken, ist alles andere als neu. Schon lange vermuten einige christliche Gruppierungen oder Gläubige das. Satan habe bei den “neuzeitlichen UFOs” seine Finger im Spiel, so die Ansicht jener, die von sich behaupten, wahre Christen zu sein. Jene Kreaturen, die in der UFO-Szene gerne als Aliens angesehen werden, allen voran die “Kleinen Grauen”, sind dabei natürlich auch keine Außerirdischen. Sie sind nichts weiter als die Handlanger des Satan, so deren Überzeugung.

In den vergangenen Jahren wurde das Thema auch auf diesem Blog immer mal wieder aufgriffen.

Kernaussage ist bei den entsprechen Publikationen dieser “wahre Christen” dabei immer, dass der Teufel mit dem Phänomen der UFOs und seiner Dämonenhelfer in Alien-Form in die Menschheit verführen will. Und manipulieren. Durch “falsche Wunder” (eben UFO-  und Alien-Erscheiunungen). Es wäre ein Mittel um die Menschheit vom wahren Glauben an Gott abzubringen und sie auf die Seite des Satan zu ziehen. Menschen, die sich ernsthaft mit dem UFO-Phänomen befassen oder sogar dazu veröffentlichen, sind in den Augen dieser “wahren Christen” längst dem Satan verfallen und seine Diener.

Ein Behauptung, die auch ich selber in den vergangen Jahren immer wieder hören musste. Etwa durch meine Mystery-Videos auf meinem YouTube-Kanal. Gerne fabulieren hier “Kritiker” von solchen satanischen und okkulten “Glauben”.

“UFOs und Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen”

Solche “wahren Christen” sehen die neue Popularität der UFOs mit großem Unbehagen. Sie haben schlicht Angst, dass der Satan mit seinen UFO-Alien-Dämonen mehr und mehr die Welt manipuliert und auf seine Seite zieht. Nahezu überall sieht man das mehr oder weniger verborgene Wirken des Bösen. Was natürlich längst nicht alle Menschen befürchten, die sich als Christen bezeichnen.

Eine christlich-spirituelle Internetseite, die “Weltgeschehen aus katholischer Sicht” zeigen will, ist für diesen Dämonen-UFO-Alien-Glauben sehr beispielhaft. Denn hier erschien am 21. Juli 2021 der Artikel “Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen”, deren Titel Programm ist. “Die ungläubige Welt ist jedoch nicht in der Lage den Satz zu akzeptieren”, heißt es dort bereits einleitend: “UFOs und Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen”. Dies würde auch bei der aktuellen Debatte zu dem Thema, die vor allem in der USA geführt wird, vollkommen ignoriert. So eine eher indirekte Aussage in dem Beitrag.

Allerdings wird in dem Artikel die falsche Behauptung verbreitet, dass “viele” glauben, “dass außerirdische Aliens kommen werden, um die Menschheit vor einer bevorstehenden Katastrophe zu ‘retten'”. Angeblich sei das ein “verbreiteter Glaube” heißt es dann zu dieser Falschaussage weiter. Auch wenn hier konkret UFO-Sekten genannt werden, auf die das in der Tat zutraf und noch immer zutrifft. Allerdings würden das auch “Anhänger von UFOs” glauben, wie behauptet wird. Wer diese “Anhänger” sind, wird ebenso verschwiegen, wie ein Beleg für diese absurden Behauptung.

Doch dann diese vollkommen der Phantasie entsprungenen Behauptung des Artikels:

Die Leute, die sich mit nicht identifizierten Flugobjekten beschäftigen, wenn auch nur aus vorübergehendem Interesse, enden oft dann auch bei okkulten Praktiken.

Eingriffe des Satan

Hier wird tatsächlich die Aussage erfunden, dass UFO-Interessierte selbst nach kurzzeitigen Beschäftigung mit dem Thema “oft” bei irgendwelchen “okkulten Praktiken” enden. Folglich scheinbar als Ergebnis der Manipulation des Satan. Was natürlich Unsinn ist, wie wohl 99,9 Prozent der Interessierten bestätigen werden! Noch dazu ist es eine boshafte Unterstellung, die all jene diskreditiert, die sich mit dem Thema beschäftigen. Auf welche Art auch immer.

Es werden aber in dem Artikel auch Beispiele von UFOs und Aliens aus der Vergangenheit angeführt. “Um die These des dämonischen Ursprungs zu untermauern”, wie es heißt.

Der wäre etwa Joseph Smith, der Gründer der Mormonen in den USA. Dieser hatte, wie in diesem Blog-Artikel HIER ausführlich berichtet, seltsame Erscheinungen von fremden Wesen. Sie trugen ihn mehr oder weniger auf eine neue Religion zu gründen, was in den Augen vieler Christen in der christlichen Sekte der Mormonen endete. Schon im 19. Jahrhundert warf man Smith und seinen Anhängern solch ein Sektentum vor. Von Aliens, die dem Religionsgründer erschienen sein sollen, sprach damals natürlich noch niemand.

Andere dort genannt Beispiele sind an dieser Stelle weniger interessant. Es sind mehr oder weniger “klassische” Kontakte mit angeblichen Außerirdischen, die für die Betroffenen alles andere als “positiv” verlaufen sein sollen. Interessant mag das erwähnte Beispiel von Aleister Crowley sein. Einem regelrechten Hardcore-Okkultisten, der bis zum seinem Tode 1947 behauptete Kontakt mit fremden Wesen zu haben. “Lam” wurde dieses Wesen oder diese außerirdische Rasse genannt, und ein gemaltes Bild von diesem “Lam” erinnert durchaus an die “Kleinen Grauen” unserer Tage.

Satans neuer “Stern von Bethlehem”

Sehr interessant ist dort das genannte Beispiel einer Erscheinung im 16. Jahrhundert, die über dem Schiff des spanischen Entdeckers Juan de Guyalva (Juan de Grijalva) beobachtet wurde. Grijalva ist bis heute eine Legende der Entdeckungs- und Eroberungsgeschichte Mittelamerikas. Er war es, der am 19. Juni 1518 als erster (dokumentierter) europäischer Seefahrer das Reich der Azteken im heutigen Mexiko betrat. Die Folgen sind bekannt: Die Spanier fielen in das Reich ein und vernichtete das mächtige Imperium innerhalb kürzester Zeit (mehr HIER).

Unter Berufung auf das bereits 1969 erschienende Buch “Soucoupes volantes et civilisations d’outre-espace” von Guy Tarade heißt es in dem Artikel weiter:

“(…) ein Objekt in Form eines Sterns überflog sein Schiff, entfernte sich sodann unter Aussendung von Feuern und blieb über einem Dorf der Provinz Yucatán stehen. Drei Stunden lang warf dieses Objekt Lichtstrahlen auf die Erde und verschwand anschließend.

Diese Himmelserscheinung sei “gewissermaßen die Umkehrung des Sterns von Bethlehem” im damaligen Zeitalter der Entdeckungen gewesen. Die satanische Manifestation habe damals den Europäern “den neuen Tempel der Menschheit, die Pyramiden von Yucatán, die Wiege der alten und neuen Götter” gezeigt. Solche “christlichen” Aussagen bedeuten, dass der Teufel den Europäern damals den Weg zu ihrem neuen, antichristlichen Glauben wies. Wie der Stern von Bethlehem durch Gott angeblich laut Bibel den Weg zum Jesus-Kind.

Ob sich diese Erscheinung tatsächlich so zu trug, ist zumindest mir unbekannt. Dass das spanischen Eroberer die Pyramiden und Tempel der “Heiden” in Mexiko bzw. Mittelamerika aber alles andere als verehrten und achteten, zeigt die Geschichtsschreibung. Sie überzogen die Region mit Gewalt und Zerstörung und vernichteten alles “heidnische”, was ihnen begegnete …

Als der Papst mit Aliens sprach …

Auch wenn der “christliche Artikel” sich vor allem auf sogenannte UFO-Kontaktler und ähnliche Person aus der UFO-Geschichte beruft, geht es in ihm letztlich auch um den Vatikan. Längst sei der Vatikan von dämonischen und dunklen Mächten unterwandert, heißt es darin. Hier herrsche der Satan, nicht mehr das echte Christentum, so eine Grundsatzbehauptung in dem Artikel. Die ebenfalls alles andere als neu ist.

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Angefangen habe das im Juli 1961 als Papst Johannes XXIII. auf Außerirdische traf, die mit einem UFO in der päpstlichen Urlaubsresidenz Castel Gandolfo landeten! Das belege ein Dokument von Msgr. Loris Capovilla, der damals Privatsekretär von Johannes XXIII. war. “Ein seltsames Wesen” sie dieser Alien gewesen, das einem Menschen ähnelte. “Außer, dass es von einem goldenen Licht umgeben war und große, längliche Ohren hatte.“ Mit diesem Außerirdischen habe sich der Papst 20 Minuten unterhalten, wie es in der argentinischen Zeitung “Diario Popular” vom 27. April 2014 hieß.

Nicht nur, dass der Papst angeblich ein Freimaurer war und von seinen Logenbrüdern geschickt in das Amt des Stellvertreters Christi gehoben wurde. Sei dem soll auch der Vatikan zusammen mit der NASA im Geheimen nach Außerirdischen forschen. “An einem sehr geheimen Ort in einer Art verstecktem Forschungszentrum” arbeiten sie gemeinsam daran, diese Wesen und ihre UFOs zu verfolgen.

Dass dann auch noch Gabriel Funes, der Leiter der vatikanischen Sternwarte, vor wenigen Jahren öffentlich bekannt gab, dass Außerirdische unsere Brüder seien, sei ein weitere Beweis für Satans Unterwanderung. Mehr dazu in diesen Beiträgen HIER.

Hierzu würde nach diesen theologischen Spekulationen auch passen, dass bei Weltjugendtag 2013 ein “Altar in Form einer ‘Fliegenden Untertasse'” geplant war. Inklusive zwei angeblicher Hörner im hinteren Bereich direkt hinter dem Altartisch. Zum Entsetzen einiger Katholiken/Christen fehlte am geplanten Kreuz des Campus Fidei sogar “die Figur unseres Erlösers”. Genutzt wurde die Bühne und der Altar 2013 dann aber doch nicht, da zuvor ein Unwetter den Platz unbenutzbar machte. Ein Wunder und Zeichen Gottes …

“Außerirdische sind der Teufel”

Die Dämonen passen sich unserem Zeitgeist an, wird ebenso behauptet. Früher waren es beispielsweise Drachen, heute im Zeitalter der Technologie UFOs. Eine Überlegung, die auch UFO-Forscher schon vor Jahrzehnten veröffentlichten. Jedoch ohne Dämonen, sondern vielmehr mit einer außerirdischen Intelligenz, die sich bei ihrer Erscheinung anpasst. grundsätzlich aber wären das alles Scheinwunder des Teufels und seiner Gesellen, wie es die “wahren Christen” behaupten:

Sind für den Vatikan die Außerirdischen ihre Brüder, wie Gabriel Funes formulierte, so sind sie für Katholiken dämonische Erscheinungen. (…) Das UFO-Phänomen hat zum Urheber den Dämon (…)

Wir Katholiken glauben deshalb, dass diese Außerirdischen Teufel sind. Sie bereiten vielleicht einen riesigen Bluff für die Menschen vor, damit ihr Fürst Satan von möglichst vielen Menschen angebetet wird. Solche Außerirdische sind außerdem leicht als Produkt des satanischen Weltplans zu identifizieren.

Jetzt ist die Stunde des Dämons.”

So die warnenden Worte der “echten Katholiken”. “Durch Scheinwunder wird sich die Religion des Dämons in den Geist der Menschen einschleichen”, heißt es mahnend. Darum werde die Zukunft noch “eine Unmenge von verblüffenden Scheinwundern für uns” bereithalten. Satan und das Okkulte sind folglich weltweit auf dem Vormarsch und das UFO-Phänomen vernebelt nur unsere Sinne für den wahren Glauben an Jesus und Gott.

Menschen im Dienst der UFO-Dämonen

Und so verwundert es nicht, dass es laut diesem “frommen Artikel” vielleicht sogar für einige Menschen bereits zu spät ist. Sie könnten längst mit diesen Dämonen zusammenarbeiten:

Hinsichtlich der in unseren Tagen vollbrachten Scheinwunder wie den UFOs kann man sich mit Recht fragen, ob sie nicht am Ende das Werk auch von Menschen sind, die durch den Dämon selbst in die Wissenschaft des Dämons eingeweiht worden sind. Außerdem könnten die Dämonen auf den Dienst bestimmter Menschen zurückgreifen, um ihre Scheinwunder zu vollbringen. Man denke nur an die Magier des Pharaos zur Zeit von Moses.

Wir können deshalb eine direkte Intervention bestimmter Menschen in die Erzeugung des UFO-Phänomens nicht von vorne herein ausschließen.

Obwohl diese erstaunliche Behauptung eher schwammig formuliert wurde, erkennt man klar dessen Aussage. Demnach arbeiten Menschen mit Satans Dämonen zusammen und unterstützen diese bei der Erschaffung von Scheinwundern. Mehr noch, denn angeblich könnten sogar Menschen, die von Dämonen entsprechend geschult wurden, hinter UFOs stecken.

Mir ist nicht ganz klar, wie das in der Realität aussehen soll. Wie sollen “in die Wissenschaft des Dämons” bewanderte Menschen für das UFO-Phänomen verantwortlich sein? Etwa durch absichtliche Fälschungen von Fotos und Videos? Oder eben jene, die angeblich Kontakt mit Aliens haben und deren “Botschaften” verbreiten – wie diverse UFO-Sekten?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Abtei von Glastonbury: Halfen Phänomene aus dem Jenseits einem Archäologen bei seinen erfolgreichen Ausgrabungen? (Artikel)

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Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury - helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury – helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glastonbury Abby in Großbritannien gilt als einer der mystischen Orte des Landes. Wenn nicht der ganzen Welt. Hier sei angeblich Jesus als Kind gewesen, der Heilige Gral liege dort und auch der legendäre König Artus sei dort bestattet. Ein angeblicher Kraftort voller Sagen und Geschichten. Dabei ist ein erstaunliches Ereignis eher in Vergessenheit geraten: Die erfolgreichen Ausgrabungen eines Archäologen vor knapp 110 Jahren, der angab, dass er aus dem “Jenseits” Informationen bekomme. Aus einer anderen Welt oder sogar von verstorbenen Mönchen der Glastonbury Abtei, die ihm “sagten”, wo er graben soll. Was damals geschehen ist, was die Kirche als Auftraggeber der Grabungen letztlich dazu sagte und welche Kritiken es schon früh gab, lest Ihr in diesem Blog-Artikel.


Glastonbury: Ort der Sagen und Legenden

Einer der der mystischsten und legendären Orte in Großbritannien überhaupt, sind sicher die Ruinen der Abteil von Glastonbury und das berühmte Glastonbury-Tor in Somerset in England. Ein alter Ort, um den sich zahllose uralte und moderne Sagen und Legenden ranken.

So heißt es etwa, dass der berühmte Josef von Arimathäa mit samt dem Jesuskind vor 2.000 Jahren in Glastonbury gewesen sei. Dabei habe dieser sogar nach dem Tod von Jesus in Jerusalem den Heiligen Gral per Schiff nach Glastonbury gebracht haben. Bis heute sucht man dort nach dem Heiligen Gral oder Beweisen, dass tatsächlich Jesus als junger Knabe hier war. Glastonbury Abby selber wiederum soll durch Jünger von Jesus Christus gegründet worden sein.

Als Josef von Arimathäa, so die Legenden über ihn weiter, dort angekommen sei, habe er einen Stab in den Boden gerammt, der in nur einer Nacht zu einem Baum heranwuchs. Der legendäre „Heiligen Dornbusch von Glastonbury“, der im Mittelalter viele fromme Pilger anzog. Glastonbury sei ein wundersamer Kraftort, heißt es bis heute.

Nicht viel anders als die Legenden um König Artus. Diese identifizieren (unter anderem) Glastonbury als Avalon aus der berühmten Sage um König Artus, dem wundersamen Zauberer Merlin und den Rittern der Tafelrunde. Tatsächlich behaupteten im 12. Jahrhundert fromme Mönche der Abtei von Glastonbury, dass man das Grab des nebulösen wie weltberühmten Königs Artus dort gefunden habe. Das damals entdeckte Grab wird bis heute als Grab von Artus ausgegeben und von zahllosen Touristen besucht.

Glastonbury, Avalon und König Artus

Glastonbury, der Heilige Gral, Avalon und die Artus-Saga  wird heute immer wieder von modernen Grals-Autoren ins Blickfeld gerückt. Vor Ort selber werden die Legenden für die Touristen durchaus gepflegt. Etwa, dass auf dem rund 160 Meter hohen, pyramidenartigen Hügel, wo heute das Glastonbury-Tor aus dem 14. Jahrhundert steht, einst Avalon lag. Damals sei dies eine Insel gewesen. Tatsächlich wurde der Hügel schon in der Steinzeit genutzt und vor fast 2.500 Jahren siedeln an seiner Spitze bereits Kelten. Ob dies später Avalon von König Artus war – niemand weiß es. Zumindest will man in Glastonbury selber der wahre Ort von Artus sein.

Auch sollen unterirdische Kraftlinien, die bekannten Ley-Lines, sich an diesem Platz treffen, kreuzen und schneiden. Ein magischer Ort mit einer bewegten Geschichte durch das Mittelalter hinweg. Archäologen wollen von solchen Sagen nichts wissen. Sie datieren die Anfänge der Ruinen der Abtei auf frühestens das 6. Jahrhundert nach Christus. Wer sich mit mythischen Orten in Großbritannien beschäftigt, kommt dennoch nicht um Glastonbury Abby herum. Auch wenn die dortigen Ruinen und sagenhaften Ereignisse viele tausend Jahre jünger sind, als die zahlreichen Megalithanlagen und vorzeitlichen Stätten der britischen Inseln.

Legenden sind nicht selten dazu da, um an ihnen weiter zu stricken. Aus einer Sage wird so schnell ein ganzer Sagenschatz, dem immer neue Details hinzugefügt werden. Oder aus dem weitere seltsame Geschichten und Erzählungen hervorgehen. Bei Glastonbury war es ganz genauso. Und selbst mit der versunkenen Welt von Atlantis wurde dieser Ort schon in Verbindung gebracht., Wie so viele andere Plätze und Regionen der Erde.

In Vergessenheit geriet bei all den Sagen und Geschichten um die Abtei von Glastonbury nicht minder unheimlicher Bericht. Es geht um die archäologischen Arbeiten des englischen Architekten, Archäologen und „Mystery-Forscher“ Frederick Bligh Bond. Einem verwandten Nachfahren des berühmten Kapitän William Bligh, auf dessen Schiff „Bounty“ es 1789 wohl zur berühmtesten Meuterei zur See der Weltgeschichte kam.

Ausgrabungen in Glastonbury-Abby

Bond sprach bereits 1899 dafür aus, dass Glastonbury nach einer heiligen und verborgenen Geometrie erbaut wurde. Auch andere Bauwerke, so Bond in einer Veröffentlichung 1917, beruhen auf dieser geheimen Architektur, die heute weithin als „heilige Geometrieb“ bekannt ist. Für die englische Kirche war er damit scheinbar der richtige Mann für Ausgrabungen in Glastonbury. So wurde er 1908 zu Grabungsleiter der Glastonbury-Abtei ernannt. Ein lohnendes Forschungsprojekt, das die Kirche bereits 1539 unter Herrschaft von König Henry VIII. völlig zerstört und nie wieder aufgebaut.

Als die englische Kirche im Jahr 1907 für 36.000 Pfund das Gelände erwarb, kannte man die Lage der einzelnen Bauelementente schon lange nicht mehr. Die gesamte Abtei war in einem erschreckenden Zustand und Vandalismus hatte ihr gleichsam schwer zugesetzt.

Nun aber wurde Bond mit der Ausgrabung der Abtei beauftragt. Bond war aber nicht nur ein begnadeter Architekt, sondern befasste sich nebenher auch intensiv mit der Parapsychologie. Doch dies hielt er damals noch mehr oder weniger geheim. Immerhin war sein Auftraggeber die britische Kirche, und die würde seine Aktivitäten im Bereich okkulter Praktiken sicher nicht befürworten.

Seine Befürchtungen stellten sich später als wohlbegründet heraus …

Da Bond praktisch ohne große Geldsummen seine Arbeit beginnen musste, war er auf schnelle Erfolge angewiesen. Und so beschloss er, mit dem Schreibmedium John Allan Bartlett zusammenzuarbeiten. Einem pensionierten Kapitän der Marine mit angeblich übersinnlichen Fähigkeiten. Solche angeblich medial begabten Menschen gab es damals durchaus sehr zahlreich. Es sind Personen, die angeblich medial Kontakt mit dem Jenseits oder „anderen Dimensionen“ haben. In „Trance“ schreiben diese dann die empfangenen Informationen nieder. Unter der Bezeichnung „automatisches Schreiben“ kennt man dies bis heute in der Parapsychologie. Was übrigens auch nicht nur auf Schreiben begrenzt ist. Auch Malen und Komponieren gehört dazu, wie HIER ausführlich dargelegt.

Hilfe aus dem Jenseits

Am 7. November 1907 trafen sich die Bond und Bartlett in Bristol zu einer ersten Séance, die gleichzeitig den Anfang einer unglaublichen Geschichte darstellte. Die Sitzung selber verlief im Grunde genommen sehr einfach. Bond legte leicht seinen Finger auf die Hand des Mediums Bartlett und dieser begann sich zu konzentrieren. Dabei hielt er einen Stift in der Hand, der locker auf einem leeren Blatt ruhte. So wollte man einfach versuchen mit dem angeblichen Jenseits in Kontakt zu treten, um etwas über die Abtei von Glastonbury zu erfahren. Auf die Frage „Könnt ihr (die Geister, Anm. LAF) uns irgendetwas über Glastonbury sagen?“ begann das Schreibmedium langsam eine Grundrisskarte zu zeichnen. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser die besagte Abtei darstellte.

Am östlichen Ende jedoch zeichnete das Medium ein längliches Rechteck, das Bond nicht einordnen konnte. Er forderte nun seine paranormalen Quellen auf, ihm mehr zu diesem Teil der Karte zu sagen. So zeichnete Bartlett nun einen zweiten Grundriss, diesmal von dem östlichen Teil, und schnell erkannte Bond, dass es sich hierbei um eine Kapelle handeln müsse. Auch die Frage nach dem Erbauer dieser unbekannten Kapelle bekam Bond eine Antwort, denn es soll der Abt Bere gewesen sein.

Nachdem Bond und sein Medium Bartlett am 11. November eine zweite Séance hielten, die von ebenso erfolgreichen Informationen begleitet wurde, beschloss er fortan regelmäßig mit diesem Medium zu arbeiten.

1908 gab es endlich die für die Ausgrabungen erforderlichen Gelder von der Kirche, so dass 1909 damit begonnen werden konnte. Bond wollte als erstes versuchen, die Informationen seines Schreibmediums zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass diese tatsächlich zutrafen. Die Kapelle existierte wirklich. Der „Informant“ aus dem „Jenseits“, der sich als Ego Johannes Bryant vorstellte, gab aber auch mittels Medium an, dass sich in der Nähe der Kapelle zwei Türme befanden. Als Bond im Mai 1909 mit den konkreten Ausgrabungen begann, fand er auch diese zwei Türme. Niemand hatte erwartet, an dieser Stelle die Überreste solcher Bauten zu finden. Seine Geldgeber waren mehr als zufrieden.

Paranormale Aktivitäten: Ein Schock für die Kirche

Bond arbeitete heimlich auch weiter mit dem Medium Bartlett zusammen und führte eine Reihe spiritistischer Sitzungen durch. Sämtliche Informationen des Schreibmediums erwiesen sich bei den nachfolgenden Grabungen als zutreffend. So erfuhr Bond zum Beispiel, dass die Decke der Edgar-Kapelle einstmals golden bemalt und verziert war und die Scheiben in einem untypischen azurblau gefasst waren. Die Grabungen legten Reste goldener Bemalung ebenso frei, wie Splitter azurblauer Fenster.

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Frederick Bond startete eine beispiellose, aber sehr kurze, Karriere. Seine Arbeitgeber waren mit den Ergebnissen seiner Arbeit mehr als zufrieden und staunten immer wieder über seinen Spürsinn, an Orten fündig zu werden, an denen andere nie gesucht hätten.

Nachdem auch andere Informationen der angeblich paranormalen Art sich als korrekt erwiesen, entschloss sich Bond, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. So veröffentlichte er 1918 das Buch „The Gate of Remembrance“, in dem er die Quelle seiner sensationellen Erfolge bei den Grabungen preisgab. Es seit die „Geschichte eines parapsychologischen Experimentes“ mit samt den Ergebnissen und Entdeckungen, die daraus resultierten, wie er schrieb. Das Vorwort schrieb Bartlett.

Mit diesem Schritt waren die beispiellose Karriere und der gute Ruf Bonds zerstört. Vor allem mit seinem Arbeit- und Auftraggebern der katholischen Kirche, die mit solchen okkulten Praktiken nichts zu tun haben wollen. Kontakt mit dem Jenseits und Botschaften von “Drüben”? Das war zu viel für die Kirche. Bond, dessen Grabungen in Glastonbury Abby in der Archäologie durchaus geschätzt werden, wurden die Gelder gestrichen und er durch alle erdenklichen Hürden bei seiner Arbeit behindert. Man setzte ihn nun dafür ein, Funde zu reinigen und zu katalogisieren, bis man ihn 1922 endgültig von den Grabungen in Glastonbury ausschließen ließ und entließ.

Natürlich wurden auch seine Bücher, darunter Arbeiten, die nichts mit seinem paranormalen Jenseitsaktivitäten zu tun hatten, aus den Regalen genommen. Der Versuch, durch andere Geldgeber seine Ausgrabungen wieder zu beleben, wurde durch die Kirche vereitelt.

Kontakt mit anderen Welten oder historische Aufzeichnungen?

Bond selber war immer der Auffassung, er würde nicht mit Wesen im Jenseits kommunizieren, sondern sich einer Art „kollektivem Gedächtnis der Menschheit“ bedienen. Auch immer wieder verstorbene Mönche der Abtei genannt werden, die aus dem „Drüben“ ihr Wissen übermittelten. In diesem „Kollektivgedächtnis“ jedenfalls sollen alle Ereignisse aus allen Zeiten gespeichert sein. Eine übersinnliche Bibliothek des Wissens aus Vergangenheit, Gegenwart und sogar Zukunft. Vergleichbar mit der „Akasha-Chronik“ aus esoterischen und okkulten Kreisen, die man als übersinnliches Gedächtnis des Universums bezeichnen könnte. „Weise Meister“ oder „spirituelle Menschen“ sollen in der Lage sein, diese anzuzapfen.

War das auch vor über 100 Jahren in Glastonbury durch Bartlett so?

Das sah natürlich nicht nur die Kirche in Großbritannien anders, sondern auch die Kritiker. Schon 1922 veröffentlichte der Geistliche H. J. Wilkins eine erste Kritik zu den Behauptungen von Bond und Bartlett („The Spectator“, 9. Juni 1922). Die beiden haben ganz einfach „falsche parapsychologische Behauptungen“ aufgestellt, wie Wilkins Veröffentlichung überschrieben war. Denn, so war sich der Skeptiker sicher, alle Informationen konnten auf vollkommen irdischem Wege erlangt werden. Bond habe demnach die Situation vor Ort ausgezeichnet eingeschätzt und in einer emsigen Fleißarbeit sämtliche vorhandenen alten Aufzeichnungen studiert:

Alles, was in der Schrift (gemeint ist das Buch von Bond, Anm. LAF) wahr ist, konnte aus historischen Daten gewonnen oder durch intelligente Beobachtung bestehender Fakten und Bedingungen vernünftigerweise vermutet werden. Die historischen Daten für die Edgar-Kapelle und die Loretto-Kapelle waren für erfolgreiche Ausgrabungen ausreichend (…)“

“Alles Mist”

Heute teilt auch der Archäologe Kenneth L. Feder diese Ansichten. Historische Dokumente und Zeichnungen der Abtei, die „Bond mit ziemlicher Sicherheit bereits gesehen hat“, hätten ihn den Weg gezeigt, wo er graben soll. Bei dem übersinnlichen Aufzeichnungen selber der beiden habe es damals auch „keinerlei wissenschaftliche Kontrollen“ gegeben. Wer weiß da schon, wie und ob diese Kontakte mit dem Jenseits stattfand, so Feder in einem Beitrag in dem Werk „The Encyclopedia of the Paranormal.“ (1996).

Feder als Professor für Archäologie ist zumindest im englischen Sprachraum sehr bekannt. Nicht nur als Autor von Büchern, die sich gegen die Ideen der Prä-Astronautik, entsprechende „Betrügereien“, „Pseudarchäologie“ und Erich von Dänikens Bücher richten. Und, dies am Rande, selbst als Lehrbuch für einige Studiengänge verwendet werden.

Auch in zahlreichen TV-Dokumentationen trat er bereits auf, um gegen diese Spekulationen und wilden Ideen zu argumentieren.  Es sei „Mist“ und machte ihn „richtig sauer“, wie er in seinem Buch „Frauds, Myths, and Mysteries: Science and Pseudoscience in Archaeology“ schon 1990 schrieb. Seit dem erschien sein persönliches Standartwerk in mehreren, immer erweiterten Auflagen. Ebenso ist er Mitglied in einer Reihe Skeptiker-Organisationen.

In diesem Video HIER auf Mystery Files habe ich über Feder und eine seiner „Kritiken“ zu einer Prä-Astronautik-Idee bereits vor Jahren berichtet. Sie stammt aus einer britischen TV-Dokumentation, sie seit vielen Jahren auch im deutschen Fernsehen immer mal wieder zu sehen ist. Ihr werdet staunen …

Dennoch haben die Kritiker der Arbeiten von Bond natürlich damit Recht, das er nicht belegen kann, dass er Hilfe aus einem Anderswo bekam. Niemand hat die spiritistischen Sitzungen mit dem „automatischen Schreiben“ wissenschaftlich dokumentiert oder sie beobachtet. Stammen die Informationen also tatsächlich aus historischen Aufzeichnungen, die Bond in einer Fleißarbeit auszuwerten verstand? Verbunden mit purem Glück?

Ein Leben für das Paranormale

Bond selber scheint jedenfalls bis zu seinem Tode 1945 von der Welt des Paranormalen überzeugt gewesen zu sein. Schon vor seinen Ausgrabungen in Glastonbury war er Mitglied entsprechender Gruppen und Vereine, die sich mit  Okkultismus und grenzwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigten. 1889 wurde er sogar bereits Freimaurer und 1895 Mitglied der bekannten „Theosophischen Gesellschaft“. Von 1921 bis 1926 war Blond auch Herausgeber einer entsprechenden Zeitschrift, die noch heute unter den Namen „Psychic Science“ existiert. Dann ging er in die USA, wo er bereits im Jahr 1930 das „Journal of the American Society for Psychical Research“ herausbrachte und auch in entsprechenden Vereinigungen Mitglied war. 1933 wurde er sogar zum Bischof der „Old Catholic Church of America“ geweiht (schon sein Vater war Geistlicher).

Ein Lebenslauf der darauf schließen lässt, dass Bond an die Macht und Welt des Übersinnlichen glaubte. Ob er in diesem Zusammenhang aber glaubte, dass das Jenseits ihn bei seinen Ausgrabungen unterstützte, wissen wir natürlich nicht. Hat er vielleicht tatsächlich jene Aufzeichnungen von Glastonbury gesehen, von denen die Skeptiker immer sprachen, und diese „Informationen“ dann (unbewusst) bei den Séancen seinem Scheibmedium buchstäblich an die Hand gegeben? Oder hat er ganz einfach betrogen, obwohl er sicher sein konnte, dass er seinen Job verliert?

Wir wissen es nicht. Fragen können wir da wohl nur das Jenseits …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFO-Whistleblower Luis Elizondo behauptet, dass Pentagon habe ihn aufgrund seiner UFO-Enthüllungen bedroht und diskreditiert – jetzt wehrt er sich juristisch

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UFO-Whistleblower Luis Elizondo behauptet, dass Pentagon habe ihn bedroht und diskreditiert - jetzt wehrt er sich juristisch (Bilder: gemeinfrei & To The Stars Academy)
UFO-Whistleblower Luis Elizondo behauptet, dass Pentagon habe ihn bedroht und diskreditiert – jetzt wehrt er sich juristisch (Bilder: gemeinfrei & To The Stars Academy)

Es gibt in der UFO-Forschung einige Personen, ohne die scheinbar keine TV-Sendung oder -Dokumentation zum Thema mehr auskommt. Eine davon ist unbestreitbar Luis Elizondo, der nicht nur die weltweit bekannten und bestätigten UFO-Videos der US-Navy an die Öffentlichkeit brachte. Er gab auch preis, dass das Pentagon eine Art geheimes UFO-Forschungsprojekt betrieb, in dem er involviert war. Das ist einige Jahre her – und seit dem habe man versucht ihn, seine ehemalige Arbeit im Verteidigungsministerium und seine Aussagen zum UFO-Thema zu diskreditieren, wie er behauptet. Jetzt wehrt er sich juristisch mit einer Beschwerde gegen die Diffamierung seiner Person von Seiten der offiziellen US-Behörden.


Luis Elizondo und die UFOs

Luis Elizondo ist in der UFO-Szene wohl der bekannteste UFO-Whistleblower unserer Tage. Vor rund vier Jahren trat er mit der Aussage an die Öffentlichkeit, dass das US-Verteidigungsministerium seit 2007 das “Advanced Aerospace Threat Identification Program” (AATIP) betrieben habe. Ein UFO-Forschungsprogramm verschiedener offizieller Stellen wie dem Pentagon, in das über eine Zeitraum von fünf Jahren rund 22 Millionen US-Dollar flossen.

Damit löste er eine Welle an UFO-Enthüllungen aus, die vor allem darin gipfelten, dass die US-Navy offiziell bestätigte, dass es solche Sichtungen gibt. Die drei dabei publizierten kurzen UFO-Videos kennt heute die ganze Welt (s. a. Videos HIER). Was auf diesen Filmchen zu sehen ist, ist bisher auch von Seiten der Militärs unklar. Zumindest aber lieferten diese und die zahlreichen folgenden Enthüllungen, Eingeständnisse, Zeugenaussagen und Veröffentlichungen von offiziellen und inoffiziellen Stellen in den USA neue Nahrung für die UFO-Forschung. Selbst vier Jahre nachdem die Videos offiziell vom Pentagon freigegeben wurden, erhitzen sie die Diskussionen zur UFO-Thematik.

Was genau die Geheimdienste, Militärs und andere Behörden in den USA über UFOs bzw. UAPs wissen, soll im kommenden Monat in einem offiziellen Bericht veröffentlicht werden. Mehr dazu unter anderem in diesem YouTube-Video HIER auf Mystery Files.

Elizondo stieg durch seine “UFO/UAP-Arbeit” für das Pentagon und vor allem durch seine Enthüllungen innerhalb der UFO-Forschung zu einem Idol auf. Einem Idol für all jene, die weit mehr hinter dem Phänomen vermuten, als behördliche Kreise oder offizielle Personen zugeben wollen. Denn spätestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges vermuten viele, dass verschiedene Regierungen und vor allem die USA das UFO-Phänomen vertuschen. Ein Schleier der Geheimhaltung und Irreführung habe man um UFOs gelegt, so der offensichtlich nicht immer ganz zu Unrecht vorgetragene Vorwurf.

Eine Schmutzkampagne gegen Elizondo?

Elizondo wiederum gab mehrfach an, dass er unter anderem mit dem UFO-Forschungsprogramm AATIP der USA unzufrieden war. Deshalb sei er mehr oder weniger frustriert dort ausgestiegen und habe sich vor allem an die Öffentlichkeit gewandt. Sehr zur Freude der UFO-“Gläubigen” in aller Welt. Skeptiker wiederum halten ihn in weiten Teilen für einen “Schwätzer”. Dass er inzwischen in TV-Dokumentationen aus den USA selber auf “UFO-Jagd” geht, befeuert dabei diesen Vorwurf. Gleichzeitig aber auch, dass seit 2017 unter anderem das Pentagon die Person Elizondo immer wieder zu diskreditieren versuchte. Und sogar bedrohte.

Das behauptet Elizondo jetzt selber, wie es unter anderem politico.com aktuell berichtet. Jene Nachrichtenplattform, die in der Vergangenheit maßgeblich an immer neuen Enthüllungen und Storys zum Thema “UFOs und das Pentagon” beteiligt war. Als ehemaligen nationalen Sicherheitsbeamten habe das Pentagon gegen ihn und seine Aussagen eine regelrechte Hetzkampagne durchgeführt, so sein Hauptvorwurf. Man habe alles versucht, um seien Person und seine Aussagen rund um UFOs zu diskreditieren. Mit Absicht wären dabei falsche Behauptungen über ihn und seine Arbeit verbreitet worden, die beispielsweise gezielt an Blogger gingen. Diese haben dann mehr oder weniger unwissentlich diese Desinformationen weiter verbreitet.

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Deshalb habe Elizondo zusammen mit seinem Anwalt Daniel Sheehan am 3. Mai eine Beschwerde beim Generalinspektor des Pentagon eingereicht. Ein Dokument von 64 Seiten Umfang, das durch duzende Belege beweisen soll, dass gegen ihn diese Schmutzkampagne und Drohung stattfanden. Es sollte natürlich kein Geheimnis sein, dass “politische Gegner”, “Andersdenkende”, vermeintliche “Verräter” oder sogar ganze Länder seit jeher diskreditiert werden. Schmutzkampagnen gehören also seit Jahrtausenden zum Alltag des vermeintlich “politisches Geschäftes”.

War und ist es auch bei Elizondo so? Er und sein Anwalt sind davon überzeugt!

Die eingereichten Belege und Nachweise würden das klar beweisen, da darin auch die entsprechenden Namen genannt würden. Diese Namen der Pentagon-Beamten wurden von politico.com nicht veröffentlicht, “da unklar ist, ob die Beschwerde untersucht wird”. Auch eine Stellungnahme des Pentagon blieb bisher aus, so heißt es weiter. Elizondo wiederum ist überzeugt, dass er Beweise in Form von eMails, Dokumenten und öffentlichen Aufzeichnungen habe. “Was auf eine koordinierte Anstrengung hindeutet, die Wahrheit vor dem amerikanischen Volk zu verschleiern, während mein Ruf als ehemaliger Geheimdienstoffizier im Pentagon in Frage gestellt wird”, so zitiert ihn Politco.

Desinformation, Drohungen, Repressalien

Elizondo wirft dem Pentagon “böswillige Aktivitäten, koordinierte Desinformation, berufliches Fehlverhalten, Repressalien gegen Whistleblower und explizite Drohungen bestimmter hochrangiger Pentagon-Beamter” gegen ihn vor. Diese haben sich direkt auf ihn und seine Familie ausgewirkt. Ein hoher Regierungsbeamter habe ihn kurz nach seinem Ausscheiden aus dem offiziellen Dienst sogar gedroht, er würde “den Leuten sagen, dass Sie verrückt sind, und dies könnte sich auf Ihre Sicherheitsüberprüfung auswirken”! Ebenfalls sollte geleugnet werden, dass er das “AATIP betrieben habe”. Politico weiter:

Er behauptet, es habe seitdem koordinierte Anstrengungen gegeben, um seinen Ruf zu verleumden, einschließlich Pentagon-Presseerklärungen, in denen behauptet wird, er habe keine offizielle Rolle in der UFO-Forschung. Selbst nachdem seine Rolle offiziell bestätigt wurde. Er behauptet auch, eine persönliche Rache eines Pentagon-Rivalen, von dem er behauptet, er habe wiederholt versucht, seiner Karriere Schaden zuzufügen, einschließlich des Versuchs, ihn wegen der Veröffentlichung des Videos untersuchen zu lassen, nachdem er von jeglichem Fehlverhalten befreit worden war.

Anwalt Daniel Sheehan fasst die Beschwerde und Vorwürfe wie folgt zusammen:

Was er sagt, ist, dass es bestimmte Personen im Verteidigungsministerium gibt, die ihn tatsächlich angreifen und öffentlich über ihn lügen, indem sie die Farbe der Autorität ihrer Büros verwenden, um ihn herabzusetzen und zu diskreditieren, und seine Möglichkeit eine neue Erwerbstätigkeit zu suchen beeinträchtigen. Und es wurde auch mit seiner Sicherheitsfreigabe gedroht.

Ob die eingereichte Beschwerde im Pentagon irgendwelche Untersuchungen und Ermittlungen nach sich ziehen wird, ist bisher unklar. Es ginge aber nicht nur darum den Ruf von Luis Elizondo wieder herzustellen, so Sheehan. Ziel sei es auch, Druck auf das Pentagon auszuüben, damit dort die Verwirrung über UFO-Sichtungen beseitigt werde. Angeblich nehme man dieses Phänomen nicht ernst genug. Was schon Elizondo nach eigener Aussage während seiner Dienstzeit stark kritisierte. In den bürokratischen Mühlen würden “die verschiedenen Einheiten und Gruppen, die für die Reaktion auf dieses spezielle Phänomen verantwortlich sind, sich nicht gegenseitig darüber informieren”.

Warum diese Beschwerde nur wenige Wochen vor dem offiziellen UFO-Untersuchungsbericht der US-Regierung eingereicht wurde, kann man nur raten. Denn “Druck” wird diese kaum darauf ausüben können. Außer, dass die Arbeit von Luis Elizondo und das Pentagon-UFO-Problem damit nochmal in den Fokus rücken.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Barack Obama und seine Aussage zu UFOs: Wie viele Bestätigungen braucht es noch – und was bestätigte er eigentlich genau? (+ Video)

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Barack Obama und seine Aussage zu UFOs: Doch wie viele Bestätigungen braucht es noch - und was bestätigte er eigentlich genau? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Barack Obama und seine Aussage zu UFOs: Doch wie viele Bestätigungen braucht es noch – und was bestätigte er eigentlich genau? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog und in einem YouTube-Video berichtete ich kürzlich über ein Interview mit Barack Obama, in dem er sich auch zum Thema UFOs äußerte. Darin bestätigte er die Existenz von UFOs, was aber fast mediales Echo fand. Inzwischen sieht das ganz anders aus. Zahlreiche Medien berichten inzwischen in mehr oder weniger umfangreichen Meldungen über diese Aussage, des ehemaligen US-Präsidenten. Ebenso diskutiert die UFO-Gemeinde, wo jedes Wort von ihm auf die Waagschale gelegt wird. Denn was genau hat Obama eigentlich bestätigt oder nicht bestätigt? Und müssen UFOs als Phänomen und damit Realität eigentlich ständig neu bestätigt werden? Oder kommt es darauf an, wer UFOs bestätigt?


Barack Obama und die UFOs

Am 19. Mai berichtete ich auf diesem Blog, dass der ehemalige US-Präsident Barack Obama in einer Talksendung einen Tag zuvor die Existenz von UFOs bestätigte. Am 20. Mai stellte ich dazu auch eine kurze Zusammenfassung als Video auf meinen YouTube-Kanal online, das am Ende nochmals angehangen ist.

Unter anderem war anzumerken, dass die deutsche Medienlandschaft zu dieser sensationellen (dazu gleich mehr) Aussage des in Deutschland noch immer beliebten Ex-Präsidenten fast vollständig schweigt. Inzwischen hat sich das zumindest online geändert, da mehr und mehr Medien kurze Artikel dazu veröffentlichten. Deren Anzahl stiegt inzwischen gewaltig. Nicht nur in der Boulevardpresse, sondern auch in den “etablierten Medien”. Auch einige private TV-Sender nahmen das Thema in kurzen Meldungen inzwischen auf.

Selbstverständlich hat auch die UFO-Community diese Interview-Aussagen von Obama unlängst mitbekommen. Anders als in der Presse wird innerhalb der UFO-Gemeinde allerdings oftmals jedes einzelne Wort von Obama aus seinem Statement durchleuchtet, abgewogen, hinterfragt oder im Kontext verglichen. Selbst die Behauptung, dass Obama die Existenz von Außerirdischen hinter dem UFO-Phänomen bestätigte, wurde dabei schon in seine Aussage interpretiert.

Auslöser für diese Spekulation ist die Tatsache, dass der ehemals mächtigste Mann der Welt sagte, dass er über UFO-Dinge informiert ist, die er nicht öffentlich (“On Air”) preisgeben dürfe. Was aber, das sieht man zu Beginn seiner Ausführungen sehr deutlich, ein Witz war. Zumindest war es scherzhaft verpackt. Denn wir alle wissen, mit Sicherheit haben Personen wie Obama Geheimwissen aus allen möglichen Bereichen. Ob die Kenntnis über die Existenz von Aliens dazu gehört, konnte bisher niemand beweisen! Deshalb bestätigte Obama in der Sendung auch nicht Aliens hinter den UFO-Sichtungen.

Was er bestätigte ist eigentlich nur das, was längst alle wissen (oder wissen sollten!): Es gibt UFOs! Oder, wie sie in den USA offiziell genannt werden, UAP. Das wissen Militärs oder auch UFO-Interessiere seit Jahrzehnten. Niemand leugnet das. Um so erschreckender eine kleine “Meinungsumfrage” von RTL “Guten Morgen Deutschland” auf den Straßen von Leipzig, die gestern morgen am TV lief. Die meisten der befragten Passanten sagte klar, dass es keine UFOs gibt.

UFOs, Aliens und Obama

Weshalb die Befragten solche falschen Meinungen oder Ansichten haben, ist eigentlich klar: UFO steht in den Köpfen der meisten Menschen als Kürzel für Außerirdische (s. d. auch Artikel HIER). Also wird das Phänomen an sich geleugnet. Oder, noch schlimmer, lächerlich gemacht. Gerade in der deutschen Medienlandschaft scheint das der Fall zu sein. UFO-Forscher, Kritiker und auch UFO-“Gläubige” wissen das natürlich. Und nun hat Obama auch ihre Existenz bestätigt. Das erstaunt dann doch viele uniformierte Medienkonsumenten.

Als der ehemalige Präsident Donald Trump in einem Interview davon sprach, dass Piloten der USA UFOs oder “irgendwas” am Himmel sehen (er an UFOs aber nicht glaubt), war das mediale Echo weit geringer als jetzt. Unter anderem in diesem Video HIER berichtete ich darüber. Trump glaube “nicht besonders” an solche UFO-Sichtungen und von abgestürzten UFOs, die in geheimen Basen in den USA versteckt liegen, weiß er auch nichts, wie in diesem Video HIER berichtet. Aber man “könne ja nie wissen” was hinter UFOs stecke, so Trump.

Obama hat im besagten Interview bekanntlich auch gesagt, dass er nichts von versteckten oder abgestürzten UFOs und Außerirdischen in einem geheimen Labor wisse. Er ließ das extra recherchieren, wie er scherzhaft sagte. Eine Zeitung schrieb online sogar von einer “Aufregung in den USA” deshalb.

Nur, warum müssen UFOs seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue von irgendwem bestätigt werden? Aufgrund der allgemeinen Assoziation UFOs = Aliens sorgt das nur dann für ein mediales Echo, wenn es eine “respektable Person” verlautbaren lässt. Bei irgendeinem Prominenten, die immer wieder zugeben, dass sie “an UFOs glauben”, folgt Gelächter. Nicht immer zu Unrecht. Bei “seriösen Menschen”, wie eben Barack Obama als ehemaliger Präsident, hört man dann schon zweimal hin.

Wobei anzumerken wäre, dass es angeblich schon mal vorgekommen sein soll, dass auch geachtete Politiker bereits die Unwahrheit gesagt haben sollen …

Obama sagte nichts – und doch viel

Barack Obama ist auch Jahre nach seiner Präsidentschaft in Deutschland aber auch den USA beliebt. Längst nicht bei allen, doch er hat seien Fans als Popstar der Politik. Schaut man deshalb genauer auf seine Aussage, wie im Video unten, hat er nicht einfach nur bestätigt, dass es UFOs gibt. “Unbekannte Flugobjekte” sind halt ein uralter Hut. Selbst die Venus kann von einem uninformierten Beobachter für ein UFO gehalten werden.

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Die Liste der Erklärungen in der UFO-Forschung ist unendlich, wie die Spekulationen über das Phänomen an sich. Was dabei vergessen wird, ist auch der Umstand, dass ein UFO nicht mal ein unbekanntes Objekt im eigentlich Sinn sein muss. Nicht alle UFOs sind auch wirklich Objekte, also physische Körper, die durch die Luft fliegen. Hier sind wohl die einfachsten Beispiele Reflexionen oder durch Wetterphänomene ausgelöste Radarechos.

Doch darum geht es gar nicht! Es geht um dokumentierte Objekte, so Obama, die aufgrund ihres Verhaltens und ihrer erstaunlichen Eigenschaften von den US-Militärs bisher nicht erklärt werden können. Ob dabei alle Aufzeichnungen (etwa durch Wärmebildkameras) letztlich wirklich massive Flugobjekte unbekannter Herkunft zeigen, wissen wir nicht. Und offenbar auch nicht die Experten des Militärs, wie man erneut an Obamas Aussage erkennt. Man steht vor einem Rätsel, was vom Pentagon längst zugegeben wurde.

So hat Obama mehr als nur UFOs bestätigt. Er bestätigte ein Phänomen, dass selbst die Experten nicht erklären können. Bisher nicht. Das weiß – so ist zu hoffen – inzwischen jeder UFO-Forscher und –Kritiker. Obama aber fand aufgrund seiner Beliebtheit mit der Wiederholung dieser bekannten Tatsachen öffentlich weit mehr Gehör. Vor allen in Deutschland und den USA, soweit ich das beurteilen kann.

Bei den Spekulationen, dass diese offiziellen und ungeklärten UFOs eine Super-Technologie der Russen, der Chinesen oder von Außerirdischen ist, wird eines schnell übersehen. Vielleicht sind die Objekte hausgemacht und stammen von der USA selber. Es wäre längst nicht das erste Mal, dass entsprechende Stellen geheime Militärprojekte und Entwicklungen der USA lieber in der Öffentlichkeit weiter als UFOs ansehen lassen, als ihre wahre Herkunft zu offenbaren. Im Kalten Krieg war das an der Tagesordnung und ein Programm der Verschleierung.

Video zum Thema

Video vom 20. Mai 2021 auf Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Von blutigem Wasser, Schwefel vom Himmel und “fliegenden Kugeln”: Wunder, Phänomene und Erscheinungen an der Marienburg bei Danzig in Polen (+ Video)

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Wunder, Phänomene und Erscheinungen an der Marienburg bei Danzig in Polen (Bild: Fischinger-Online)
Wunder, Phänomene und Erscheinungen an der Marienburg bei Danzig in Polen (Bild: Fischinger-Online)

Die Marienburg (Malborg) unweit von Danzig in Polen ist der größte und mit Abstand prachtvollste Backsteinbau Europas. Eine ab dem 13. Jahrhundert von den Rittern des Deutschen Ordens errichtetet Anlage mit einer überaus bewegten Geschichte. Doch wie bei vielen historischen Monumenten gibt es auch hier Geschichten hinter der offiziellen Geschichtsschreibung. Sie finden sich in alten Chroniken und Sagen und lassen die Marienburg teilweise in einem ganz anderen Licht erscheinen. Welche das sind, erfahrt Ihr hier.


Das antike UFO-Phänomen und die Marienburg

Seit der Mensch in den Himmel schaut, erblickt er dort die sonderbarsten Erscheinungen. Nicht nur Naturphänomene, die unsere Vorfahren einst vor ungelöste Rätsel stellten. Meist wurden diese von der Vorzeit über das Mittelalter bis in die frühe Neuzeit mit göttlichen oder auch dämonischen Erscheinungen in Zusammenhang gebracht. Dank zahlreicher historischer Aufzeichnungen, teilweise bebilderter Chroniken und aufmerksamer Geschichtsschreiber sind viele dieser Zeichen am Himmel oder Wunderzeichen heute bekannt. Und auch oft naturwissenschaftlich zu erklären.

Bei anderen Himmelszeichen sind rationale Deutungen als „Laune der Natur“ problematischer. Einer der Gründe, warum moderne Mystery-Forscher einige dieser Erscheinungen mit dem „heutigen“ UFO-Phänomen in Zusammenhang bringen. In der Tat belegen die antiken Schriften und Dokumente, dass es ein UFO-Phänomen durchaus schon vor Jahrhunderten gab. Längst nicht alle Sichtungen oder Objekte am Himmel de Vergangenheit lassen sich aus heutiger Sicht als ein natürliches Schauspiel erklären.

Wieder andere überlieferten Wunder, Erscheinungen oder Himmelsphänomene entziehen sich uns heute vollends einer logischen Deutung. Wobei es gleichgültig ist, ob man die Natur dahinter vermutet, oder eben das UFO-Phänomen. Es bedarf jedoch beispielsweise bei einer Erscheinung von kämpfenden „Rittern in Rüstungen“ am Firmament sicherlich eine gehörige Portion Phantasie dazu, aus diesen UFOs zu machen. Eher könnte man hier religiöse Propaganda hinter solchen Berichten vermuten – und damit Fake-News.

In anderen Fällen ist das nicht unbedingt notwendig. Etwa bei einem Ereignis, dass sich Ostern 1661 bei der Stadt Danzig und der Marienburg im heutigen Polen ereignet haben soll. Eine mittelalterliche Burg des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert, die in Polen heute nach dem Ort Malborg (Zamek w Malborku) heißt. Die gewaltige Burg ist der größte Backsteinbau Europas, um die sich nicht wenige Legenden und Geschichte ranken.

In dem am Ende angefügtem Video berichte ich ebenfalls von einigen dieser Überlieferungen.

Blutiges Wasser, Schwefel vom Himmel und Kugeln am Firmament

Abraham Hartwich hielt 1722 in seinem Werk „Geographisch-Historische Landes-Beschreibung derer dreyen im Pohlnischen Preussen liegenden Werdern, als des Dantziger-Elbing- und Marienburgischen“ unter anderem über die Marienburg diverse seltsame Ereignisse fest. Nicht nur aus dem Jahr 1661.

Hartwich listete darin eine ganze Reihe zum Teil überaus ungewöhnlicher Phänomene auf, die sich rund um die Burg ereignet haben sollen. Längst nicht alle dieser dokumentierten Berichte lassen sich heute erklären. Sie reichen von „Feuer vom Himmel“, das zahlreiche Gebäude nieder brannte (1551), über „Wasser im Stadtgraben“ und später an anderen Plätzen, das sich insgesamt dreimal „in Blut verwandelte“ (1668 und 1684) bis feurigen Kometen (1654 und 1680-81). Sogar Rauch und schwarzer Dampf sei am 14. Juni 1643 mehrfach hintereinander mit „sanften donnern“ aus der Erde in den Himmel bis zu den Wolken geschossen. Erst wie ein scharf umrissener Regenbogen, dann gewunden wie eine Schlange. Drei Tage später sei nach einem Platzregen überall gelben Schwefel gefunden worden, „welcher noch ganz heiß war“.

Als reichen alle diese Wunder noch nicht, habe sogar im Jahr 1629 die Glocke der Marienburg „von sich selbst geläutet“. Und am 17. Dezember 1680 raste eine „feurige Kugel“ so groß wie der Vollmond bei Danzig vom Himmel, so Hartwich.

Im Kontext dieser wundersamen Ereignisse muss man eine Erscheinung sehen, die Hartwich für Ostern 1661 überliefert. Geschehen bei Vollmond und auf den ersten Blick klingt sie nach einem seltenen aber natürlichen Mond-Halo. Dazu schreibt er, was damals neben dem Vollmond beobachtet wurde:

„…und neben demselben auf der rechten und linken Seite schnurrgerade zwei feurige, doch mit allerhand schönen Farben untermischte Kugeln, wie der Mond groß, deren jeder auswärts einen langen Strahl von sich gab. Und waren oberwärts die beiden Kugeln mit einem hellen Zirkel vereinigt, unterwärts aber war ein feuriger Regenbogen, der die Spitze nach dem Zirkel und den Bauch unterwärts hatte. Um 4 Uhr in der Nacht hat die Wacht zu Danzig gesehen, dass die beiden Kugeln zusammenschlugen, und es einen solchen Knall gegeben, als wenn eine Bombe los gebrennet würde.“

Eine Naturerscheinung?

Eine Halo-Erscheinung in der Atmosphäre, die drei Monde erscheinen ließ und halbrunde Lichtbrechungen projizierte? Warum aber beschreibt der Bericht diese dann als „Kugeln“, und warum schlagen sie mit einem lauten „Knall“ zusammen, bevor sie verschwinden? Lichtreflexionen bzw. Lichtbrechungen wie Halos sind still. Sie „knallen“ nicht am Himmel.

Autoren und Forscher, die nach historischen UFOs fahnden oder sich der Prä-Astronautik widmen, verweisen immer wieder darauf, dass man bei derartigen „antiken Begegnungen“ nicht alles wortwörtlich nehmen darf. Vor allem da unsere Ahnen der richtige Wortschatz fehlte, um exakt das zu beschreiben, was sie sahen oder erlebten. Gemeint ist damit ein moderner Wortschatz. Also bediente man sich in der Vergangenheit realen und greifbaren Beschreibungen und Vergleichen mit Alltagsgegenständen. Eine klassische „fliegende Untertasse“ wird so schnell zu einem „fliegenden Schild“. Ein kugelförmiges UFO eben zu einer „fliegenden Kugel“ und ein zylindrisches Objekt zu einem „Speer“, einer „Lanze“ oder einer „Standarte“.

Von all solchen Erscheinungen berichten die überlieferten Aufzeichnungen der Vergangenheit, von denen auf diesem Blog und meinem YouTube-Kanal immer wieder Beispiele vorgestellt wurden.

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Unsere Vorfahren nutzen das „Sieht-aus-wie-Prinzip“, was bis zu einem gewissen Grad sicher auch so war und zutraf. Für heutige UFO-Sichtungen gilt das noch nimmer. Auch hier verwenden die Zeugen Begriffe wie „Ball“, „Kugel“, „Football“, „Scheibe“, „leuchtende Kugel“, „Ball aus Licht“, „Diamant“, „Bumerang“, „Zigarre“ oder „eine in der Mitte abgeflachte Kugel mit zwei hervorstehenden Stücken auf jeder Seite“ („Surrey Advertiser“, 6. Oktober 1962). Ohne an dieser Stelle eine Bewertung über die wahre Natur dieser individuell gesehenen Objekte vornehmen zu wollen.

Wenig verwunderlich ist es demnach, dass in den alten Überlieferungen, Aufzeichnungen sowie Märchen und Sagen nahezu alles irgendwo schon einmal herumgeflogen sein soll. Details oder „Verhaltensweisen“ dieser Objekte machen sie erst zu etwas rätselhaften und damit für die UFO-Forschung interessant. Was hinter dem Ereignis von 1661 stecken mag, bleibt indes offen.

Sagen und “Wunder” um die Marienburg

Noch seltsamer ist die Behauptung, dass sich das Wasser im Stadtgraben und anderen Plätzen mehrfach in Blut verwandelt haben soll. Handelte es sich um eine Art Algenblüte, die scheinbar Brunnen und möglicherweise die Burg betraf? Auch die Geschichte der 10 Plagen in Ägypten aus dem 2. Buch Moses, als sich der Nil und die Wasser Ägyptens „in Blut verwandelten“, wurde schon mit Algen versucht zu erklären.

Überaus seltsam erscheint auch das Ereignis vom 14. Juni 1643, als schwarzer Dampf donnernd aus der Erde kam und in den Himmel stieg. Hängt der heiße Schwefel, der drei Tage später vom Himmel fiel, damit in Zusammenhang? Wenn ja: Was war die Ursache?

Andere Sagen über die Marienburg sind tief vom Christentum geprägt. Was schon bei der Grundsteinlegung anfing, wie es bereits der bekannte deutsche Märchen- und Sagen-Sammler Ludwig Bechstein 1853 in „Deutsches Sagenbuch“ überlieferte. Nach dieser Sage haben die „Kreuzritter“ in Jerusalem genau aus jenem Gebäude, in dem Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl beging, einen Stein als Grundstein für die Marienburg mitgenommen. Es heißt:

Da nun die Ritter nach Deutschland heimkehrten, nahmen sie von diesem Hause einen behauenen Stein mit sich über Meer und weiheten ihn zum Grundstein des Ordenshaupthauses Marienburg. Darum segnete der Herr diesen Bau, daß er so groß und fest und herrlich wurde und in all seiner alten Pracht und Schönheit noch steht bis auf den heutigen Tag, während tausend und abertausend Schlösser in Trümmer sanken.“

Eine andere Erzählung nahm für zwei Liebende auf der Burg ein tragisches Ende. Da „das Haus des Ordens ein Haus der Entsagung von irdischer Lust sein sollte, so duldete es nicht der gleichen Gefühle“, so die Sage. So wurde das Pärchen als Strafe in zwei Steine verwandelt, die man lange Zeit auf der Marienburg wohl als Warnung gezeigt hatte. Dabei habe man bei den beiden Steinen „wahrgenommen, dass sie aus Schmerz noch salzige Tränen weinten“, schließt sie Sage.

Die Rache der Mutter Gottes

Unglückselig ging es auch bei einer Schlacht um die Burg und gegen die Deutschritter zu. Die berühmte Marienfigur, die mit acht Metern Größe die Fassade der dortigen Marienkirche schmückt, „ärgerte einen Polenfürsten“ dermaßen, da sie „wie das Symbol des ewigen Sieges des Christentums gegen das Heidentum“ hoch über der Festung thronte. Also befahl er einen seiner Söhne, dass er der Statue mit seiner Armbrust die Augen ausschließen soll. Doch genau in jenem Augenblick, als der Sohn seine Waffe abfeuern wollte, erblindete er auf wundersame Weise. Für seinen Vater ging es ebenfalls nicht gut aus, so die Sage weiter:

Der junge Polenprinz war plötzlich erblindet. Darüber ergrimmt der Fürst, er nimmt selbst die Armbrust, zielt gut und trifft – beinahe – denn vor dem Bilde wendet sich rückprallend der Pfeil und fährt dem Fürsten pfeilgeschwind mitten durch das Herz.“

 Vielfach erkennt man in solchen Sagen um die Marienburg und deren Umgebung den Kampf des Christentums gegen das sogenannte Heidentum. Eine Legende um die Heilige Dorothea von Montau, die Patronin des Deutschen Ordens aus dem nahen Marienwerder (heute Kwidzyn), ist besonders unheimlich. Sie verbrachte ihr Lebensende in der 1343 bis 1384 erbauten Domkirche zu Marienwerder, in der auch mindestens drei Hochmeister des Deutschen Ordens bestattet wurden. Kämpfer des Glaubens, von dem einer 1410 die Belagerung der Marienburg abwenden konnte. In dieser Kirche ließ sich die 1976 vom Vatikan Heilig gesprochene Dorothea in einer Zelle einmauern, wo sie 1394 starb. Zuvor erlebte sie Visionen und Zeichen Gottes oder des Himmels, weshalb sie sogar 1391 fast in Danzig als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre. Als sie starb sei angeblich folgendes geschehen:

Als die Mitternachtstunde kam, umwogte eine himmlische Helle das enge Gemach der frommen Büßerin, und Engelstimmen erklangen in harmonischen Chören zwei Stunden lang um ihre Zelle. Währenddessen ward Dorotheas Seele zu Gott enttragen, und es fingen des Domes Glocken von selbst zu läuten an, und das dauerte so lange, bis jener himmlische Gesang zu Ende ging.“

„Noch an ihrem Grabe geschahen große Wunder, und Scharen frommer Pilger wallten zu demselben“, schreibt Ludwig Bechstein dazu weiter. Wohl auch einer der Gründe, warum Dorothea von Montau zu einer Heiligen erklärt wurde …

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Lars A. Fischinger

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