^

Search Results for: Norddeutschland

Himmelszeichen über Hamburg und Lübeck: UFOs im Jahre 1697 über Norddeutschland +++ YouTube-Video +++

Teilen:
Zeichen am Himmel: Rätselhafte "UFO-Sichtungen" im Jahre 1697 über Norddeutschland (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Zeichen am Himmel und UFOs: Rätselhafte “UFO-Sichtungen” im Jahre 1697 über Norddeutschland (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Das UFO-Phänomen ist uralt. Jahrhunderte oder vielleicht sogar Jahrtausende sagen UFO-Forscher und -Interessiere. Dabei deuten sie unter anderem seltsame Erscheinungen am Himmel im Mittelalter in dieser Hinsicht. Kritiker verweise dabei gerne auf den Umstand, dass solche Himmelszeichen oder Wunderzeichen natürliche Phänomene waren. Sie verweisen beispielsweise Kometen und Asteroiden. Folglich also auf Erscheinungen, die von den damaligen Menschen als Zeichen von Gott oder dem Teufel interpretiert wurden. Ein Beispiel von seltsamen “Kugeln am Himmel” aus dem Jahr 1697 soll das Problem der mittelalterlichen UFOs verdeutlichen. Denn in diesem erstaunlichen Fall scheint eine natürliche astronomische Deutung ausgeschlossen zu sein. Mehr über diese wundersame Erscheinung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Man nannte sie einst Wunderzeichen oder Himmelzeichen: unerklärlichen Himmels-Phänomene. Aber waren sie wirklich UFOs oder doch nur rein natürliche “Wunder”?

Indes sind solche Zeichen am Himmel für Skeptiker vollkommen natürliche Vorkommnisse. Dabei haben Kritiker der UFO-Forschung und Prä-Astronautik sicherlich Recht. Besser gesagt, sie haben zum Teil recht. Andererseits lassen sich nicht alle diese Erscheinungen und „Zeichen am Himmel“ so einfach erklären.

Das soll ein Beispiel von seltsamen “Kugeln am Himmel” verdeutlichen. Wobei es sich hierbei um eine Erscheinung aus dem Jahr 1697 aus Norddeutschland handelt. Denn in diesem erstaunlichen Fall scheint eine natürliche astronomische Deutung ausgeschlossen zu sein. In diesem scheinen tatsächlich UFOs vor Jahrhunderten am Himmel gestanden zu haben.

Warum und was damals geschehen sein soll, das erfahrt Ihr in diesem Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 14. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , <

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” e.V.

Teilen:
GTeil des GEP-Archiv (Bild: GEP e.V.)
Teil des GEP-Archiv (Bild: GEP e.V.)

Das Thema UFOs bzw. UFO-Sichtungen und -Meldungen ist natürlich kein Thema der USA, wie es sehr viele Menschen in unserem Land denken. Auch in Deutschland kam und kommt es immer wieder zu Meldungen von “Unidentifizierten Flugobjekten”, die dabei meistens eher innerhalb der UFO-Gemeinschaft diskutiert werden. Eine Anlaufstelle für Menschen, die etwas Ungewöhnliches am Himmel (oder sonst wo) sahen, ist hierzulande beispielsweise die “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.). Am 6. März 2014 gab André Kramer von der GEP e.V. zum Thema “UFO-Meldungen über Norddeutschland” ein Radiointerview, das nun online gestellt wurde.

Blog-News hier abonnieren

Continue reading Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” e.V.

Tagged , , , , , , , , <

Ein UFO im Jahr 1034 über Deutschland? Das Rätsel der Nürnberger Chronik und UFOs im Mittelalter +++ Video +++

Teilen:
UFO-Sichtung im Jahr 1034 über Deutschland? Das Geheimnis der Nürnberger Chronik (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Sichtung im Jahr 1034 über Deutschland? Das Geheimnis der Nürnberger Chronik (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Was flog im Jahr 1034 am Himmel über Deutschland? Verschiedene UFO-Seiten im Netz meinen, dass eine alte Chronik aus dem 15. Jahrhundert hier einen der ersten UFO-Sichtungen schildert, der sich vor bald 1.000 Jahre ereignete. Ein zylindrisches UFO im frühen  Mittelalter, das über den Himmel raste. Woher stammt diese Geschichte, die im Netz eigentlich immer nur weiter kopiert wurde? Was ist die Quelle diese UFO-Sichtung und was genau soll sich ereignet haben? Ich bin für Euch in diesem YouTube-Video dem seltsamen Bericht einmal auf den Grund gegangen.


UFOs im Mittelalter?

Das UFO-Phänomen ist eigentlich sehr alt. Jahrhunderte oder vielleicht sogar Jahrtausende. Denn der Mensch hat schon immer Seltsames am Himmel beobachtet. Das sagen Prä-Astronautiker, UFO-Forscher und UFO-Interessiere.

Dabei deuten sie unter anderem rätselhafte Erscheinungen und „Wunder“ am Himmel im Mittelalter in dieser Hinsicht. Zu finden sind solche Beobachtungen in zahlreichen alten Chroniken und Aufzeichnungen der vergangenen Jahrhunderte.

Kritiker verweise dabei gerne auf den Umstand, dass diese Himmelszeichen oder Wunderzeichen natürliche Phänomene waren. Kometen und Asteroiden beispielsweise, die von den damaligen Menschen als Zeichen von Gott oder dem Teufel interpretiert wurden.

Damit haben die Kritiker der UFO-Forschung und Prä-Astronautik sicherlich Recht. Nur: Lassen sich tatsächlich alle diese Erscheinungen und „Zeichen am Himmel“ so einfach erklären?

Etwa jenes Objekt, das lau einer alten Chronik von 1493 im Jahr 1034 über Deutschland geflogen sein soll? Eine Himmelserscheinung, die heute als „UFO“ interpretiert wird. Doch schaut man genauer hin, gibt es bei dieser mutmaßlichen UFO-Sichtung aus dem Mittelalter Widersprüche und weitere Fragen.

Ich bin für Euch in diesem YouTube-Video vom 19. April 2020 vom dem Bericht von 1034 einmal auf den Grund gegangen. Denn woher genau stammt er und was sind und sagen die Quellen?

All das erfahrt Ihr in diesem Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 19. April 2020 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , <

Komet Neowise ist der Erde am nächsten: Doch vor exakt 25 Jahren wurde der Komet Hale-Bopp entdeckt – und der brachte tatsächlich nichts Gutes

Teilen:
Vor exakt 25 Jahren wurde er entdeckt: der Komet Hale-Bopp - und er brachte nichts Gutes! (Bild: NASA)
Vor exakt 25 Jahren wurde er entdeckt: der Komet Hale-Bopp – und er brachte nichts Gutes! (Bild: NASA)

Viele Astronomen, Sternengucker und Hobbyastronomen bewundern derzeit am Nachthimmel den Kometen Neowise. Auch über Deutschland ist dieses seltene aber keinesfalls außergewöhnliche Himmelsschauspiel zu sehen. Ein sogenannter langperiodischer Komet, der erst im März 2020 entdeckt wurde und wahrscheinlich erst um das Jahr 8709 wieder zu uns kommen wird. Doch an dem Tag, als der Komet seinen geringsten Abstand zur Erde hatte, wurde genau 25 Jahre zuvor ein anderer Komet entdeckt: Der Komet Hale-Bopp. Und dieser erwies sich in der Folge tatsächlich als ein tödlicher Unglücksbote, was mehreren Dutzend ufogläubigen Menschen das Leben kostete. Der Tiefpunkt einer UFO-Sekte. Was damals im Zuge des Hypes um Hale-Bopp geschehen war fasst dieser Artikel zusammen.


Neowise: Besucher aus den Weiten des Alls

Der aktuelle Komet Neowise – wissenschaftlicher Name C/2020 F3 – wurde erst am 27. März 2020 am Himmel entdeckt. Seit Anfang Juli kann er mit bloßem Auge am Sternzelt beobachtet werden. Ein sicher seltenes astronomisches Ereignis, dass aber seit Jahrtausenden bekannt ist.

Auch Neowise besuchte uns bereits. Dies soll nach den Berechnungen seiner Umlaufbahn um das Jahr 2402 vor Christus geschehen sein. Wie die meisten Kometen umrundet Neowise die Sonne in einer stark gestreckten elliptischen Umlaufbahn, die ihn weit, sehr weit, in das äußere Sonnensystem führt. Bei seinem nächsten sonnenfernsten Punk, dem sogenannten Aphel, um das Jahr 5365 wird er über 710-mal weiter von der Sonne entfernt sein, wie die Erde. Das sind gewaltige aber keine ungewöhnlichen Dimensionen solcher Himmelskörper.

Am 23. Juli erreichte der Komet seine größte Annäherung an die Erde. Dabei war er noch immer über 100 Millionen Kilometer von unserem Planeten entfernt. Es bestand also keine Gefahr einer Kollision oder etwas ähnlichem mit der Erde. Denn Kometen galten seit jeher als unheimliche Vorboten. Hin und wieder auch als gutes Omen, doch unsere Vorfahren sahen in diesen kosmischen Geschossen meist ein Vorzeichen, dass etwas Schreckliches oder Umwälzendes geschehen wird.

Nun also entfernt er sich wieder der Erde und passiert auf seinen Rückweg in den weiten Raum auch die Riesenplaneten Saturn und Jupiter. Deren gewaltige Gravitation wirkt sich auch auf den kleinen Neowise aus, so dass sich seine Umlaufbahn und Geschwindigkeit um die Sonne ändern wird. Wahrscheinlich muss man deshalb bis zum Jahr 8709 warten, bis er unseren Planeten wieder einen Besuch abstattet.

Hale-Bopp: Der Jahrhundertkomet

Astronomische Fakten und Modellrechnungen, die jeden Hobbyastronomen begeistern. Nicht anders war es vor einem viertel Jahrhundert.

Auf den Tag genau 25 Jahre bevor Neowise der Erde am nächsten kam, entdeckten die Astronomen Alan Hale und Thomas Bopp am 23. Juli 1995 den nach ihnen benannten Kometen Hale-Bopp (C/1995 O1). Einer der hellsten Kometen überhaupt, der ab Sommer 1996 rund 1,5 Jahre lang mit bloßem Auge prachtvoll und groß am Himmel zu sehen war. Ab Anfang 1997 konnten selbst die Bewohner von hell erleuchteten Großstädten den Kometen problemlos sehen. Schnell nannte man ihn den “Jahrhundertkomet”.

Hale-Bopp war relativ groß, etwa 50 bis 60 Kilometern Kerndurchmesser. Dazu kamen zwei farbenfrohe Schweife, die dutzende Millionen Kilometer durch das All reichten. Auch Hale-Bopp gehört zu den langperiodischen Kometen, dessen Umlaufbahn rund 4.200 Jahre betrug. Und auch sein Orbit hat sich durch die Gravitation von Jupiter verändert, so dass er jetzt “nur” noch 2.380 Jahre für einen Umlauf benötigt.

Wir können ihn um das Jahr 4419 wieder am Firmament bewundern …

Für Astronomen war auch dieser Komet ein Ereignis, so dass sie ihn intensiv beobachten und erforschten. Selbst verschiedene organische Verbindungen konnten in Hale-Bopp nachgewiesen werden, die bis dato teilweise von Kometen unbekannt waren. Bis der Besucher aus dem äußeren Sonnensystem ab Herbst 1997 langsam verschwand, war er ein sehr großes Ereignis im Internet.

Während der Beobachtungsphase 1996 und 1997 verbreitete sich das Internet rasant, weshalb der Komet zu einem der ersten Internet-Ereignisse überhaupt wurde. Vergleichbar mit der Mars-Mission “Pathfinder” der NASA mit ihrem Rover, die am 4. Juli 1997 auf dem Mars landete. Auch dazu wurden täglich Neuigkeiten und Bilder durch das junge Netz verbreitet und diskutiert.

Ein UFO kommt mit Hale-Bopp

Während Astronomen und die junge Netz-Gemeinde Hale-Bopp feierten, sahen ihn andere Menschen mit ganz anderen Augen!

Misstrauisch und durchaus abergläubisch wie unsere Ahnen sahen auch vor 25 Jahren einige Menschen das Nahen des Kometen am Himmel. Bei ihnen wurden quasi “Urängste” und schlimme Vorzeichen geweckt, die solchen Himmelserscheinungen schon vor tausenden von Jahren angedichtet wurden. Im Prinzip nicht ganz unbegründet, da der Einschlag eines Kometen oder Asteroiden auf der Erde in der Vergangenheit vielfach verehrend war. Sie werden nicht nur der Untergang der Dinosaurier vor rund 65  Millionen Jahren verantwortlich gemacht, sondern diese “Bomben aus dem All” können auch heute unser aller Ende bedeuten.

Bei Hale-Bopp war es 1996 und 1967 etwas anders. Hier befürchtete eigentlich niemand, dass er mit unserem Planeten kollidieren wird. Vielmehr wurde in ihm ein “Zeichen” gesehen, dass von Gott, Jesus, Außerirdischen oder allen zusammen gesandt wurde. Angeheizt wurde das durch ein Foto im damaligen Internet, das der Amateurastronom Chuck Shramek aufgenommen hatte. Auf diesem war ein längliches “Etwas” nahe des Kometen zu sehen, das diesem zu folgen schein.

Sehr schnell wurde daraus ein UFO, das im Schutz von Hale-Bopp auf dem Weg zur Erde ist. Auch wenn sich das “UFO” auf dem Foto als der Stern SAO141894 herausstellte, ging diese Aufnahme damals durch die UFO-Szene und das Internet. Vor allem, da Art Bell mit seiner Radiosendung “Coast to Coast” in den USA, in der nahezu alle Spekulationen und Verschwörungen vorbehaltlos verbreitet wurden und werden, das Thema publik machte.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Das Thema, dass ein außerirdisches Raumschiff im Schweif des Kometen zur Erde kommt, steigerte sich noch, als ein weiteres Bild davon auftauchte. Angeblich von einem Astronomen, der lieber anonym bleiben wollte, aber das “Hale-Bopp-UFO” damit bestätigte. Die Aufnahme war allerdings eine Fälschung. David J. Tholen und Olivier Hainaut, zwei Astronomen der “University of Hawaiʻi System”, zeigten bereits im Januar 1997, dass diese Aufnahme ein manipuliertes Foto von ihnen selber war.

Hale-Bopp als Vorbote für die Evakuierung durch UFOs

Trotzdem blieb Hale-Bopp ein großes Thema von Spekulationen, Sekten und Verschwörungstheorien. Etwa bei bei der UFO-Sekte “Fiat Lux” und ihrer Chefin Uriella, über die auf diesem Blog bereits vielfach berichtet wurde (Link HIER). Im Schweizer Fernsehen erklärte sie in einem Interview am 15. April 1997 über den Kometen zum Beispiel folgendes:

Hale-Bopp ist für mich der Vorbote vom Unglücksstern, der bereist auf der Reise ist zu uns. Er bringt enorme Veränderungen in Form von Staatsbankort, Wirtschaftskrise, Erderuptionen, Katastrophen, Fluten in allen Formen. Auch Seuchen und Epidemien.”

Woher Uriella als UFO-Sekten-Führerin ihr Wissen hatte, daraus machte sie nie ein Geheimnis: Gott bzw. Jesus Christus stehe mit ihr in Kontakt und sendet ihr regelmäßig Botschaften. So habe sie auch über den Kometen Hale-Bopp diese Informationen vom Himmel erhalten, wie sie behauptete. Auch stünde der Weltuntergang so oder so nahe bevor, wie sie damals vielfach prophezeite. UFOs stehen aber bereit, um die “Getreuen und Gerechten” zu retten, so Uriella auch in diesem TV-Interview. Gemeint sind natürlich vor allem die Mitglieder von “Fiat Lux” und alle die “würdig” sind.

Solche und sehr viele weitere Glaubenslehren der Sekte “Fiat Lux”, die damals noch über 800 Anhänger hatte, waren nicht neu. Wie mein Kollege Roland M. Horn und ich in unserem Buch “UFO-Sekten” (1999) detailliert zeigen konnten, haben Uriella und ihr Mann Icordo sich ausgiebig bei anderen UFO-Kulten und -Esoterikern bedient. Für die Anhänger des “Orden Fiat Lux” war das alles kein Problem. Auch nicht, als beispielsweise der angekündigte Weltuntergang, die Evakuierung der Gläubigen durch UFOs und die Verwandlung der Erde in ein “Paradies” 1998 ausblieb.

Wie mir damals von Icordo und Uriella im Auftrag von Jesus mitgeteilt wurde, konnte sie den Untergang oder “Wandel” glücklicherweise nochmal verschieben (lassen). Immerhin bezeichnete sich die inzwischen verstorbene Uriella selber als “Sprachrohr Gottes”.

“Heavens Gate: UFO-Glaube bis in den Tod

Ganz anders reagierte nur rund drei Wochen vor dem Interview von Uriella eine andere UFO-Sekte in den USA. Es war der UFO-Kult “Heavens Gate” um den Guru Marshall Applewhite, über den auf diesem Blog ebenso bereits öfter berichtet wurde (Link HIER). Diese Sekte war der traurige Abschluss einer jahrzehntelange “Sekten-Karriere” ihres Führers Appelewhite, wie im oben genannten Buch “UFO-Sekten” ausführlich dokumentiert.

Auch die Anhänger von “Heavens Gate” glaubten, dass sie die Erde mit Hilfe von Außerirdischen als Auserwählte verlassen werden. Allerdings nicht körperlich, sondern sie würden bei ihren “Götter”, den Aliens, wiedergeboren werden und so in ein kosmischen und ewiges Paradies einziehen. Den Kern solcher Ansichten hatte ihr Chef Appelwhite bereits in den Jahrzehnten zuvor verbreitet, wobei er damals noch von seiner Lebensgefährtin Bonnie Lu Nettles unterstützt wurde. Sie verstarb bereits 1985.

Während die Sekte “Fiat Lux” sich praktisch nach dem Tod ihrer Führerin auflöste, nahm die UFO-Religion von “Heavens Gate” 1997 ein jähes Ende. Nachdem das Foto mit dem “UFO” im Schweif von Hale-Bopp bekannt und verbreitet wurde, glaubten die Anhänger von Applewhite, dass dies endlich das ersehnte Signal der Außerirdischen sei. Die Erde stünde unmittelbar davor gereinigt und erneuert zu werden, wodurch die Sekten-Anhänger endlich ihre höhere Stufen erreichen würden.

Das “Außenteam” einer UFO-Sekte

Um diese höchste Stufe der Existenz und des Seins erreichen zu können, mussten sie sich aber alle umbringen, wie sie glaubten. Denn nur so werden ihre Seelen in dem nahenden UFO bei Hale-Bopp wiedergeboren, während die Erde sich “recycelt”, wie sie es nannten. Die “höhere Quelle” des Selbst könne man so erreichen. Bezeichnet ist dabei, dass die Gruppe sich durch eine Webdesign-Firma finanzierte, die “Higher Source”, “Höhere Quelle”, hieß.

Am 19. März 1997 drehte Applewhite deshalb ein Abschiedsvideo. In diesem erklärt er nochmals den Glauben der Sekte, und dass man nur durch Selbstmord seine irdische Hülle verlassen kann, um im kommenden UFO neu geboren zu werden. Das war drei Tage bevor Hale-Bopp der Erde am nächsten kam. Am 24., 25. und 26. März nahmen sich dann nahe San Diego in Kalifornien er und insgesamt 38 weitere Anhänger mit einem Giftcocktail das Leben.

Direkt am 26. März wurden die 39 Toten in ihrer Villa entdeckt. Alle lagen gut und einheitlich gekleidet in ihren Betten, trugen neuen Schuhe und waren mit purpurroten Tüchern abgedeckt. Jeder hatte dazu einen 5 Dollar-Schein und drei Vierteldollar-Münzen bei sich und trug eigens für diesen Suizid angefertigte Armbänder. “Heavens Gate Away Team” stand auf diesen.

Eigentlich ein Hohn, den die vernarrtischen UFO-Sekten-Anhänger in ihrem Wahn nicht mal mehr selber erkannten. Schon die Aufschrift der Armbänder zeigt den Realitätsverlust, da sie sich damit als “Außenteam” kennzeichneten. Ein solches “Away Team” kennt man aus “Raumschiff Enterprise” bzw. “Star Trek”, wenn hier der Captain ein solches Team zusammen stellt, dass sich auf einen fremden Planeten umsehen soll.

Für unter 6 Dollar in eine höhere Welt

Und warum sie bei ihrem Suizid alle neue Kleidung trugen und sich alle den gleichen Geldbetrag einsteckten, wird wohl nie beantwortet werden (s. a. Artikel HIER). Schließlich war es das Ziel der Gruppe, dass ihre Seelen durch den gemeinsamen Selbstmord in das UFO reisen sollen. Nicht ihr physischer Körper. Auf eine höhere Ebene, auf der man wohl kaum knapp sechs Dollar Fahrtgeld oder neue Turnschuhe benötigt.

Der Komet Hale-Bopp und vor allem die Ereignisse der UFO-Sekte “Heavens Gate” sind jetzt 25 Jahre her. Ein berechtigter Schock lief damals durch die UFO-Szene, was von einigen Skeptikern und “Glaubenswächtern” teilweise begierig aufgenommen wurde, um das UFO-Thema pauschal zu verurteilen und zu verteufeln. Auch für mich war dies der Auslöser das Buch “UFO-Sekten” zu schreiben, um darin umfangreich zahlreiche solcher Gruppen zu durchleuchten.

Vielleicht ist der “jungen UFO-Community” das Thema nach einem viertel Jahrhundert fremd – doch “Heavens Gate” war und ist nicht allein “auf dem Mark” …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Axel Milberg: Wie der „Tatort“-Kommissar „Klaus Borowski“ als Schüler Erich von Däniken begegnete und plötzlich die Welt verstand

Teilen:
Axel Milberg: Wie der "Tatort"-Kommissar "Klaus Borowski" als Schüler Erich von Däniken begegnete - und mutmaßlich seinem ärgsten Kritiker (Bilder: ARD/NDR/Ch. Schroeder / Montage: Fischinger-Online)
Axel Milberg: Wie der “Tatort”-Kommissar “Klaus Borowski” als Schüler Erich von Däniken begegnete – und mutmaßlich seinem ärgsten Kritiker (Bilder: ARD/NDR/Ch. Schroeder/LAF / Montage: Fischinger-Online)

Viele Prominente wie Schauspieler, TV-Sternchen und Musiker haben inzwischen Bücher veröffentlicht. Sie werden gerne gekauft, so dass Publikumsverlage gerne auf diese Autoren zurückgreifen. So auch auf die Schauspieler der beliebten TV-Serie “Tatort”. Einer von diesen ist Axel Milberg, der im “Tatort” der ARD den Kommissar “Klaus Borowski” in Norddeutschland spielt. Tatsächlich ist Milberg in Kiel aufgewachsen, worüber er in seinem Buch “Düsternbook” schreibt. Und hier begegnete er als Schüler einst Erich von Däniken, der an Milbergs Gymnasium 1971 einen Vortrag hielt. Für Milberg ein einschneidendes Erlebnis seiner Jugend. Durchaus interessante Ausführungen des Schauspielers, in der sich jedoch offenbar sein Phantasie und “Erinnerung” mischen. Was und wie damals gesehen sein soll, und was der erste “Anti-Däniken-Autor” dieser Tage damit zu tun hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag!


Axel Milberg

Unlängst gehört es zum guten Ton, dass Prominente, Stars und Sternchen aus Fernsehen und Öffentlichkeit Bücher schreiben. Nicht wenige dieser Veröffentlichungen diverser „Promis“ und auch „Z-Promis“ werden dabei auch gekauft. Das wissen auch deutsche Schauspieler, wozu natürlich die verschiedenen Kommissare der beliebten Krimireihe „Tatort“ von ARD und ZDF zählen.

Einer von ihnen ist Axel Milberg, der im „Tatort“ den Kommissar „Klaus Borowski“ spielt. Er veröffentlichte 2019 sein Buch „Düsternbrook“, das wie zu erwarten ein Besteller in Deutschland wurde. Einen autobiographischen Roman über seine Kindheit und Jugend im Stadtteil Düsternbrook in Kiel. Eigentlich also kein Buch, das irgendwas mit Grenzwissenschaften und Mystery-Themen zu tun hat.

Könnte man meinen. Doch schon der Buchumschlag und die Werbetexte zeigen, dass es doch damit in Verbindung steht:

Als die populäre Theorie vom Wirken Außerirdischer die Stadt erreicht, scheint sie für Axel viele Merkwürdigkeiten zu erklären. Mit dem rätselhaften Verschwinden einiger Jungen wird die Heimat vollends unheimlich und der Wunsch auszubrechen übermächtig. (…)

Er folgt seinem heranwachsenden Helden, der die Welt mithilfe von Märchen, Mädchen, übersinnlichen Mächten und Erich von Däniken verstehen will (…).“

Wenn Erich von Däniken und Außerirdische schon in der Buchwerbung, auf dem Buchrücken und im Klappentext vorkommen, macht das einen Prä-Astronautiker neugierig. Immerhin kam nach Erscheinen des Buches in diversen Interviews mit Milberg auch darin immer wieder das Thema auf von Däniken.

Auch wenn natürlich der bei weitem größte Teil von „Düsternbrook“ nichts mit Aliens, Däniken & Co. zu tun hat, findet sich darin doch ein ganzes Kapitel zum Thema. In „Besuch aus der Schweiz“ schildert Milberg den für ihn denkwürdigen Tag des 6. September 1971, als Erich von Däniken in seinem damaligen Gymnasium einen Vortrag hielt. „Ein Schweizer Hochstapler, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden war“ habe die Aula des damaligen Schülers Milberg betreten.

Axel Milberg vs. Erich von Däniken

Seine Schulklasse sollte, so habe es der Lehrer ihnen damals gesagt, „ohne Vorurteile“ dem Vortrag von Erich von Däniken zuhören:

Hört euch das mal an, habt keine Vorurteile. Wir reden anschließend darüber, ob wahr oder falsch. Sammelt für beide Seiten Argumente, es ist wichtig, das ihr lernt, Lüge und Wahrheiten zu unterscheiden. Gute Unterhaltung wird es auf jeden Fall sein.“

Mit diesen Worten lauschten der junge Milberg und seine Mitschüler dem Däniken-Vortrag damals. Freundlich und in einer „gewinnenden Art“ trug von Däniken seinen Vortrag vor. „Wir trauten unseren Ohren nicht“, so Milberg weiter, und er zitiert im Folgenden Aussagen aus dem Vortrag. Eine Art Zusammenfassung der Idee der Prä-Astronautik.

Da dieser Vortrag 1971 stattgefunden hat, werden es wohl kaum mehr korrekte Wiedergaben der Worte von Däniken an der Schule sein. Zum Beispiel solche:

Es ist denkbar, dass vor vielen Jahrtausenden die Affen mit superintelligenten Astronautensperma gekreuzt und die misslungenen Fehlexemplare in einer Eiszeit beseitigt wurden.“

Egal ob Phantasie-Zitate des Autors Milberg in seinem Roman oder nicht, auf den folgenden Seiten geht genau diese mit ihm durch! Er schreibt, dass er damals von den Thesen des von Däniken überzeugt war. „Ich war überzeugt, dass dieser Gast aus der Schweiz recht hatte“, erinnert sich der „Tatort“-Kommissar weiter:

Gibt es nicht wirklich überall Spuren um uns, die von frühen Besuchern aus dem All erzählen? Die erklärten, was sonst unerklärlich wäre?

Alles hängt mit allem zusammen

Daraufhin habe Milberg damals alles hinterfragt und in Zusammenhang mit Außerirdischen und Verschwörungen gebrachte, behauptet er. Von „Geräuschen in der Nacht auf dem Dachboden“ bis zu den Hünengräbern, die in Norddeutschland bis heute recht häufig zu finde sind. Auch sein ständiges Nasenbluten habe etwas mit diesen Aliens zu tun, da in Büchern aus den USA von Sonden zu lesen war, die Außerirdische in Menschen implantieren.

„Alles hängt zusammen und alles macht plötzlich Sinn“, so Milberg in seinem Roman nach von Dänikens Besuch in Kiel. Und sogar er selbst könnte von diesen Fremden aus dem All ausgesucht worden sein, da diese „frische kleine Menschen“ benötigen. Auch das Autokennzeichen „KI“ von Kiel und die alte bzw. damalige Postleitzahl „23“ (West-2300) von Kiel stehen hiermit in Verbindung. KI sei „Künstliche Intelligenz“ und die Zahl 23 habe sowieso irgendwas mit den Illuminaten zu tun.

Also deutet alles auf einen frühen Besuch hin, Fremde aus dem All, in vorchristlicher Zeit. Kiel könnte einer dieser Orte sein, die für die Aliens eine große Rolle spielen.“

Natürlich darf man diese Aussagen und „Erinnerungen“ von Axel Milberg in seinem Roman nicht für bare Münze nehmen. Gut zu erkennen an seinen Erwähnungen von Künstlicher Intelligenz als „KI“, Alien-Implanten und den Illuminaten sowie der „23“. 1971 und in den Jahren danach waren dies längst keine bekannte Themen!

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Dass ihn als jungen Schüler Erich von Däniken mit seinem Vortrag, Ideen und Thesen faszinierte und begeisterte, kann man aber sehr wohl glauben. Das kennen sehr viele Fans und Leser des von Däniken von sich selber, die heute längst erwachsen und „vernünftig“ sind. Die einen finden es noch immer hoch spannend, die anderen haben diese „Jugendsünden“ längst begraben.

Der Däniken-Kritiker der ersten Stunde

Milberg schildert in seiner Autobiographie aber noch ein Detail im Zusammenhang mit Dänikens Vortrag an seinem Gymnasium. Denn nach diesem betrat ein Kritiker für einen zweiten Vortrag die Bühne, über den behauptet wird:

Danach betrat ein Abiturient die Bühne und nannte seinen Vortag ‚Erinnerungen an die Wahrheit‘. (…) Er machte sich lustig über den Scharlatan, der gut aussehende Mitschüler, er war bestimmt der Primus seiner Klasse.

Alle lachten nun über den Schweizer Gast, nur ich dachte, was für ein Wichtigtuer, dieser Primus, Glaubt, er ist klüger als Erich von Däniken.“

Da der junge Milberg durch seine Schule „zu Hause in der Antike“ war, war dieser Kritiker nur ein Schwätzer. Von Däniken habe Recht, nicht er. Ob es diesen Skeptiker aber wirklich 1971 dort in Kiel gab, wäre interessant. Denn der Titel des angeblichen Vortrages, „Erinnerungen an die Wahrheit“, erinnert frappierend an das erste „Anti-Däniken-Buch“.

Dieses erschien erstmals als Schreibmaschinen-Version 1969 in Berlin, wo es die „SLAN-Nachrichten“ als ihren Sonderband Nr. 2 weiter kopierten. Ab März 1971 brachte es das dann ein Verlag als kleines dünnes Taschenbuch mit dem Titel „Erinnerungen an die Wirklichkeit – Erich von Däniken und seine Quellen“ heraus. Autor des heute praktisch vergessenen Büchleins war Gerhard Gadow. Gedacht als „Ein Kommentar zum Däniken-Bestseller“, so der Untertitel der ersten Version von 1969. Allein im ersten Jahr nach Erscheinen des Taschenbuches 1971 haben sich davon über 50.000 Exemplare verkauft.

War dieser Gadow der Kritiker damals in Kiel?

“Erinnerungen an die Wirklichkeit”

In den 1970ger Jahren war Gadow aufgrund seiner „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ kein Unbekannter. Was auch daran liegen mag, dass er der erste Autor überhaupt war, der sich gegen den Boom von Erich von Däniken stellte. Deshalb berichteten auch die Medien und Zeitungen über Gadow und von Däniken selber ist er bis heute in Erinnerung. Ich selber hatte ihn vor wenigen Jahren auf ihn angesprochen …

Gerhard Gadow machte laut seinem Buch im Jahr 1970 Abitur und studierte bei erscheinen „gegenwärtig an der FU Berlin Rechtswissenschaft“. Also ein Student am Tag des Kieler Däniken-Vortrages 1971. „Der Primus seiner Klasse“, wie Milberg ihn in seinem Buch nennt, muss nicht zwangsläufig sein Mitschüler gewesen sein. Sonst hätte ihn Milberg auch sicher gekannt.

In solchen „vergangenen Zusammenhängen“ zu stöbern ist durchaus zeitaufwendig. Aber für Mystery-Jäger durchaus sehr spannend. Gerade wenn es um den Kritiker der ersten Stunde geht, was Gerhard Gadow zweifelsohne war. Und auch wenn Däniken selber aus verschiedenen Gründen nicht gut auf seine Veröffentlichung „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ zu sprechen ist, gibt es hier „verborgene Verbindungen“.

So nennt von Däniken ein Kapitel in seinem Buch „Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe“ von 2015. Dort heißt es über Gadow:

„(Er) studierte damals Jura an einer Berliner Hochschule. Wir trafen uns, und ich erfuhr, dass hinter dem Text wieder einmal ein Professor der Archäologie steckte. (…) Damals lud ich den Anti-Däniken-Autor Gerhard Gadow in die USA ein, und gemeinsam reisten wir für 20 Tage in den Vereinigen Staaten umher. Als zuverlässiger Begleiter betreute Gerhard die Technik bei meinen Vorträgen.“

Demnach wäre Gadow damals ein Ghostwriter eines Archäologie-Professors gewesen, der „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ so gar nicht schrieb. Oder nur im Auftrag.

Hat Milberg diese Marionette des „Professor der Archäologie“ in 1971 Kiel in der Aula seiner Schule gesehen? Wer aber war dieser angebliche Archäologe, der Gadow anstifte, beauftragte oder sogar benutzte?

Eigentlich faszinierend: Nach Jahrzehnten der Prä-Astronautik hat es unlängst intern so einige eigene Mysterien und Rätsel, die es zu lösen gilt.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , <

Wunderzeichen und Zeichen am Himmel: Seltsame Erscheinungen in der Vergangenheit (Vortrag 2019) +++ YouTube-Video +++

Teilen:
VIDEO: Wunderzeichen - Rätselhafte Erscheinungen am Himmel und darüber hinaus - Vortrag von Fischinger-Online 2019
VIDEO: Wunderzeichen – Rätselhafte Erscheinungen am Himmel und darüber hinaus – Vortrag von Fischinger-Online 2019 (Bild: gemeinfrei)

Wunderzeichen, Zeichen am Himmel oder auch schlicht Himmelszeichen – so nannte man im Mittelalter allerlei unerklärliche Dinge. Am Himmel ebenso, wie auch auf der Erde. Dabei reichen diese Zeichen des Himmels von (natürlichen) Kometen über seltsame Wesen wie Zwerge, Riesen oder “Monster” bis hin zu allerlei fliegenden Objekten am Himmel. Vieles lässt sich ganz natürlich erklären, anderes scheint aber nicht so leicht wegzudeuten zu sein. In diesem Vortrag vom März 2019 geht es genau um diese Wunderzeichen. Phänomene, Beschreibungen und Überlieferungen, die heute auch von der UFO-Forschung diskutiert werden. Denn diese fragt: Wer waren die “Urheber” einiger dieser Zeichen des Himmels …? Mehr dazu in diesem Video auf Fischinger-Online bei YouTube.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zeichen am Himmel waren im Mittelalter praktisch ausnahmslos überirdisch. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Doch immer waren es in den Augen der damaligen Menschen auch Zeichen von Gott. Vielleicht aber auch von dunklen Mächten, wie etwa dem Teufel und seiner Helfer.

In diesem Vortrag vom März 2019 geht es genau um diese Wunderzeichen. Phänomene, Beschreibungen, Wunder und Überlieferungen, die heute auch von der UFO-Forschung diskutiert werden. Denn diese fragt: Wer waren die “Urheber” einiger dieser Zeichen des Himmels …?

Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem Vortags-Video bei YouTube (mehr Vorträge HIER).

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 15. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , <

Religiöser Betrug oder Wunder Gottes? Der rätselhafte “Madonna-Hagel” von 1907 in Frankreich und die damalige “Erklärung”

Teilen:
Ein Wunder Gottes? Der rätselhafte "Madonna-Hagel" von 1907 in Frankreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ein Wunder Gottes? Der rätselhafte “Madonna-Hagel” von 1907 in Frankreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der 1932 verstorbene Autor Charles Fort war ein Pionier auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft und der Mysterien der Welt. Sein Leben widmete er der Suche nach dem Unbekannten, Phantastischen und Unerklärlichen, worüber er (auch mit einem leichten Augenzwinkern) in einer Reihe von Büchern berichtete. Vor über 100 Jahren durchstöberte er deshalb zahllose Archive und Bibliotheken nach diesen ungelösten Wundern der Welt. Und seit dem nennt mal solche seltsame Erscheinungen auch „forteantische Phänomene“. Das beste Beispiel hierfür sind all die Berichte über ominöse Dinge, die vom Himmel regnen. Fische, Frösche, anders Getier oder auch Nüsse und Pflanzen, die scheinbar aus dem Nichts auf die Erde fallen. Ein ganz besonderes Ereignis dieser sonderbaren Mysterien der Welt ereignete sich 1907 in Frankreich. Ein scheinbar von Gott gesandter Hagelschauer mit Abbildungen der Mutter Gottes, für den die Wissenschaft damals eine nicht minder wundersame „Erklärung“ fand …


Ein wundersamer Hagelschauer 1907

Am Abend des 26. Mai 1907 zog über der französischen Ortschaft Remiremont ein schweres Gewitter auf. An sich nicht ungewöhnliches. Doch was sich dabei laut dem Magazin „English Mechanic and World of Science“ (Nr. 87, 2. Juni 1908 & Nr. 87, 3. Juli 1908) ereignete, sorgte für Aufruhr. Und gibt bis heute Anlass zu zahlreichen Spekulationen.

Dokumentiert hat diesen wundersamen Hagel vor allem der Pfarrer des Ortes. Nichts ahnend saß Abbé Gueniot während des Unwetters in seiner Bibliothek und las ruhig in einem Buch. Bis plötzlich jedoch seine Ruhe unterbrochen wurde, als seine aufgeregte Haushaltshilfe zum ihm eilte. Sie wollte ihm unbedingt ein „Wunder“ zeigen, dass soeben mit einem Hagelschauer vom Himmel gekommen sei.

Neugierig aber auch widerwillig ging Gueniot nach draußen, um sich selber ein Bild von diesem Hagel zu machen. Und hier entdeckten er schnell unzählige von großen Hagelkörner, die dort gerade vom Himmel gefallen waren. Nichts ahnend hob einige von ihnen auf und blickte unverhofft und staunend auf das Abbild einer Frau in einem langen Kleid. Deutlich sah man auf den Hagelkörnern dieses rätselhafte Abbild, so der Abbé.

Es schien aber nicht aus dem Eis selber heraus, sondern erweckte den Anschein, als seien die Darstellungen der Frau in das Eis geschnitzt worden. Es waren Reliefdarstellungen, in denen Abbé Gueniot und zahlreiche Bewohner von Remiremont eindeutig die Mutter Gottes erkannt haben wollen.

Die Jungfrau Maria vom Himmel

Die Madonna als Zeichen von Gott? Der Geistliche Gueniot berichtete damals zu diesem Vorfall:

Um sie (die herbeigeeilte Haushalshilfe, Anm. LAF) zufriedenzustellen, habe ich einen flüchtigen Blick auf die Hagelkörner geworfen, die sie in der Hand hatte. Aber da ich nichts zu sehen beabsichtigt habe und ohne meine Brille sowieso nichts erkennen konnte, wollte ich mich wieder meinem Buch zuwenden. Doch sie drängte mich: ‚Ich bitte Euch, setzt doch Eure Brille auf.‘ Ich tat es und sah auf der Vorderseite der Hagelkörner, die im Zentrum leicht konvex und an den Rändern etwas unregelmäßig waren, ganz deutlich das Bildnis einer Frau. Sie trug ein Gewand, das unten umgeschlagen war wie der Talar eines Priesters.

Vielleicht sollte ich das Bildnis etwas genauer beschreiben und sagen, dass die Frau unserer Jungfrau der Einsiedler ähnlich sah. Rings um die Bilder lief eine Art Rinne, als seien sie mit einem Stempel aufgeprägt worden, aber sie waren kräftig gezeichnet.

Mademoiselle André wollte mich auf gewisse Details der Kleidung aufmerksam machen, doch ich habe mich geweigert, es mir länger anzusehen. Ich schämte mich wegen meiner Leichtgläubigkeit, denn ich war sicher, dass die Heilige Jungfrau sich wohl kaum mit solchen Photographien auf Hagelkörnern beschäftigen würde.

Ich sagte: ‚Aber sehen Sie nicht, dass diese Hagelkörner auf Pflanzen gefallen sind und dort Abdrücke bekommen haben? Schaffen Sie sie fort, ich kann damit nichts anfangen.‘ Ich wandte mich wieder meinem Buch zu, ohne weiter darüber nachzudenken. Nur über die einzigartige Form der Hagelkörner machte ich mir gewisse Gedanken.

Ich hob dann noch einmal drei von ihnen auf, ohne näher hinzusehen. Sie wogen zwischen sechs und sieben Unzen. Eines von ihnen war vollkommen rund. Es kam mir vor wie ein Ball, mit dem Kinder spielen. Rundherum lief eine Naht, als wäre es in einer Form gegossen worden.“

Fraglos ein mehr als sonderbarerer Bericht über einen nicht minder seltsamen Hagelschauer.

Betrug oder Zeichen Gottes?

Die Hagelkörner waren alle fast kugelförmig und zeigten ringsherum einen Rand (Grad), so als seien die Stücke wie Eisenkugeln in einer zweiteiligen Verschalung gegossen worden. Eine Laune der Natur schloss der Geistliche aus. Die Madonnen oder besser Frauengestalten waren auf den Körner klar und regelmäßig zu erkennen. Ein Irrtum sei Ausgeschlossen.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Aber war dieses „Hagel-Wunder“ vielleicht sogar eine Fälschung? Sollte ein gewitzter Dorfbewohner die Eiskugeln mit dem Bild der Mutter Gottes selber angefertigt und dann in der Gegend verteilt haben? Auch das wurde angesichts der unzähligen Hagelkörner schnell wieder verworfen. Auch haben viele der Dorfbewohner von Remiremont mit eigenen Augen gesehen, wie die wundersamen Eisbälle vom Himmel gefallen sind.

Für Abbé Gueniot war der Hagel mit Sicherheit keine natürliche Erscheinung – eher ein wundersames Zeichen des Himmels:

Und wenn ihr Weisen euch noch so viel Mühe gebt, diese Tatsachen mit natürlichen Ursachen zu erklären, ihr werdet keinen Erfolg haben.

Nach Aussage des Abbé habe er insgesamt 50 Unterschriften von Zeugen gesammelt, die dieses Wunder vom Himmel mit eigenen Augen gesehen haben. Vielleicht war es eine Warnung von Gott, so Gueniot, der der „unfromme Stadtrat“ einige Tage zuvor einen religiösen Umzug untersagt habe. Das führte zu religiösen Unruhen in Remiremont.

Eine Untersuchung und „Erklärung“

Da man vor einem Rätsel oder sogar Wunder stand, wurde der Bischof von Sainte-Dié über das Ereignis unterrichtet. Dieser gab zur Klärung eine Untersuchung in Auftrag, bei der auch einige Wissenschaftler zu dem Vorfall befragt wurden. Unter anderem nennt „English Mechannic“ hier einen Monsieur de Lapparent, Sekretär der „Adadémie Française“.

Insgesamt 107 Menschen wurden dabei befragt, die bezeugten, dass sie den Hagel selber haben niedergehen sehen. Doch auch die Untersuchung erbrachte keinen Hinweis, auf einen derart umfassenden Schwindel. Auch verursachten die Hagelkörner mit dem Abbild keinen Schaden an Glasscheiben und Pflanzen. „Aber andere, nicht markierte Hagelkörner, haben beim gleichen Sturm erheblichen Schaden angerichtet“, heißt es weiter.

Es hatte auch den Anschein, dass der Hagel nur langsam und/oder aus sehr geringer Höhe auf die Erde fiel. Abbé Gueniot notierte dazu:

Besonders bemerkenswert erschien die Tatsache, dass die Hagelkörner, die entsprechend der Gesetze der Fallbeschleunigung hätten herunterprasseln müssen, allem Anschein nach aus einer Höhe von nur wenigen Yards herabgefallen sind.

Der an der Untersuchung beteiligte Monsieur de Lapparent bot letztlich auch eine „Erklärung“ des Phänomens an. Er „vertrat die Ansicht, ein Blitz hätte ein Medaillon der Jungfrau Maria getroffen und ihr Abbild auf die Hagelkörner vervielfältigt“ …

Eine zweifellos mehr als fragwürdige Deutung, die wohl nicht minder ein Wunder wäre! Dazu schrieb Charles Fort als der Vater des Phantastischen 1932 in seinem Buch „Wild Talents“:

Ich kann keine weiteren Angaben zu Hagelkörnern finden, die von Blitzen oder sonst etwas mit Bildern versehen worden wären. Es wäre schon ein großer Zufall, wenn zur Zeit einer religiösen Auseinandersetzung in Remiremont ein Blitz den einzigen bekannten oder berichteten Fall von Bildern auf Hagelkörnern produziert und dabei ausgerechnet religiöse Motive gewählt hätte.

Aber dass die religiöse Aufregung eine Menge mit den religiösen Bildern auf den Hagelkörnern zu tun hatte, das kann ich mir gut vorstellen.“

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , <

Grenzwissenschaft Classics, Folge #22: “Schlagzeilen, die die Welt bewegten”: Der Kornkreis von Grasdorf 1991 +++ YouTube-Video +++

Teilen:
TV-Boulevard-Bericht von 1994 über den Kornkreis von Grasdorf 1991 in Norddeutschland (Bild: gemeinfrei/ Montage: L. A. Fischinger / YouTube-Screenshot)
TV-Boulevard-Bericht von 1994 über den Kornkreis von Grasdorf 1991 in Norddeutschland (Bild: gemeinfrei / Archiv Fischinger-Online / Bearbeitung/Montage: L. A. Fischinger)

Sie waren vor allen in den 1990ger Jahren eines der großen Phänomene der Grenzwissenschaft und UFO-Forschung: Die Kornkreise oder auch Kornfeld-Piktogramme. Ein regelrechter Hype entstand um die seltsamen Zeichen in den Feldern der Landwirte in vielen Teilen der Welt. Vor allem natürlich in Großbritannien. Doch im Juli 1991 packte auch Deutschland das Kornkreis-Fieber, durch das beeindruckende Muster, das im norddeutschen Grasdorf auftauchte! Dazu hier die 22. Folge meiner YouTube-Serie “Grenzwissenschaft Classics Videos“.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Folge #22 meiner Classics-Filmreihe stammt von 1994.

Darin geht ein deutsches Boulevardmagazin drei Jahre nach dem spannenden Ereignissen rund um den Kornkreis von Grasdorf vom Juli 1991 nochmals vor Ort auf Spurensuche beim lokalen Landwirt …

Viel Spaß mit der 22. Folge der beliebten GreWi Classics Videos.

Bleibt neugierig …

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Kornkreise” bei amazon.de:

Tagged , , , , , , <

Pro7 fragt: “Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?” – “Galileo” zu Besuch bei UFO-Forschern der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”. Review der online zu sehenden Sendung

Teilen:
Screenshot der Galilo-Sendung von Pro7 am 27. Mai 2016 mit den UFO-Forschern André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (Bild: Screenshot Pro7-Video)
Die UFO-Forscher André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” mit einem Pro7-Reporter (Bild: Screenshot Pro7-Video)

“Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?”, das fragte sich der Sender “Pro7” im Rahmen seiner populärwissenschaftlichen Sendung “Galileo” am 27. Mai 2016. Um diese Frage näher zu beleuchten machte ich ein Reporter der Sendung auf den Weg nach Lüdenscheid um dort mit den beiden UFO-Forschern Hans-Werner Peininger und André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) über das Thema zu sprechen. Heraus kam ein rund 10 Minuten langer TV-Beitrag von “Galileo”, der nun von dem Sender online gestellt wurde. Als Jäger des Phantastischen, dem die sehr oft mangelhafte Qualität von TV-Reportagen zu diesen Themen mehr als bekannt ist, habe ich mit den “Pro7”-Beitrag einmal genau angesehen. Hier mein Mystery-Review.

Blog-Feed

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Format der TV-Reihe “Galileo” auf dem Sender “Pro7” ist auch in der Grenzwissenschaft mehr als bekannt. Bekannt vor allem deshalb, da in dieser abendlichen Sendung rund um populärwissenschaftliche sowie auch rein banale Themen immer mal wieder Aliens, Mystery, UFOs & Co. behandelt werden. Von der “Area 51” über Kornkreise bis zur Prä-Astronautik war in der Reihe schon alles dabei. Selbst ein “Galileo Mystery” gab es einst zur Grenzwissenschaft, in dem es ausschließlich um die Rätsel und Phänomene der Welt ging.

Den allermeisten Mystery-Freundinnen und -Freunde graust es schon seit Jahren, wenn sie nur den Namen der Sendung in diesem Zusammenhang hören. Aber sehen wir uns mal an, was “Galileo” am 27. Mai da über das Thema “UFO-Phänomen” brachte.

“Pro7” auf der Jagd nach UFOs

Auf der Internetseite zu diesem TV-Beitrag lesen wir:

Allein in Deutschland werden jährlich hunderte von unbekannten Flugobjekten gesichtet. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine Einrichtung, in der Forscher versuchen, diesen mysteriösen Sichtungen auf den Grund zu gehen.

Natürlich gibt es nicht nur eine “Einrichtung” für UFO-Forschung in Deutschland, wie es der Text sagt. Auch der Moderator in der Ankündigung unterliegt diesem Irrtum. UFO-Fans wissen das – und es spielt auch eigentlich zum Review der Sendung keine wirkliche Rolle. Ebenso wie das albern durch das Bild schwebende UFO und die unvermeidliche Musik von “Akte X” im Hintergrund. Kennen wir, ignorieren wir …

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)
Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)

Die eigentliche Einleitung des Beitrages mit dem Reporter ist meiner Meinung nach wirklich mehr als gut. Warum? Weil er sein Smartphone in der Hand hat und einfach mal guckt, was google so zum Thema UFO für Treffer liefert. Und genau das ist sicherlich heute der allererste Schritt von unzähligen Menschen, wenn sie mehr zum Thema erfahren wollen. Wohin sie das dann schlussendlich führt und was man dadurch für eine Meinung gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

Den “Pro7”-Journalisten jedenfalls führt dies nach Lüdenscheid zur “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.), wo ihn der UFO-Forscher und Autor die Tür zu deren Büros öffnet. Einer von 50 aktiven UFO-Ermittlern sei dieser, so heißt es im Video. Woher diese Zahl stammt, ist mir nicht klar. Wie mit Sicherheit den meisten Zuschauern der Sendung, die diese, wie ich, mit einem wachen “Mystery-Auge” gesehen haben.

Definiere “aktiviere UFO-Forscher”…könnte man einwenden. Sicherlich stammt diese Zahl von der GEP selber und wurde nicht von “Pro7” errechnet. Interessant finde ich sie aber schon sehr, da es eben eine Frage der Definition ist. Erbsenzählerei für den Laien, sicherlich. Spannend für Jäger des Phantastischen mit Blick für die Details, bestimmt.

Vor Ort bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”

In den Räumen der GEP stellt sich der UFO-Forscher Kramer den Fragen des Reporters und erläutert die Arbeit eines “UFO-Jägers” Etwa auch, dass die Ermittler der GEP nicht dazu da sind, die eingegangenen Meldungen von UFO-Sichtungen zu widerlegen. “Wir gucken einfach, was könnte die Erklärung sein”, so Kramer.

Vorgestellt wird auch der Fragebogen zu den Details der Sichtung, den UFO-Zeugen ausfüllen (sollten), wenn sie ein UFO melden wollen. Diesen findet man auch online unter diesem GEP-Link. Ebenso wird sachlich erklärt, dass UFO-Zeugen keine “verrückten Leute” sind, die an den Verein ihre Sichtungen herantragen. Vielmehr sei es, so Kramer, ein Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung in Deutschland, der UFOs sieht. Eine wichtige Aussage, die aber an dem schlechten öffentlichen Ruf des UFO-Thema und auch dessen überwiegende Negativdarstellung in den Mainstreammedien nichts ändern wird.

Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Video auf YouTube)(Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L.A. Fischinger)

In einem Nebensatz werden auch UFO-Entführungen nur leicht angeschnitten, da André Kramer hierzu auch die Arbeit “Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel von “UFO-Entführungen” veröffentlicht hat (s. auch hier).

Auch wird bei “Galileo” darauf eingegangen, was denn der Grund für die Sichtung eines UFO sein könnte. Beispielsweise auf Bildern der NASA, die zweifellos innerhalb der UFO-Gemeinde immer schon populär waren. Aber eben auch, dass ein UFO-Zeuge zum Beispiel Weltraumschrott beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre oder nur die Raumstation ISS gesehen hat. Fakten, die der UFO-Interessierte kennt und den Profi in solche Sendungen langweilen – aber unabdingbar mit in derartige TV-Berichte gehören. Ebenso wird das Thema der UFO-Schwindel vorgestellt. Fälschungen wie durch Handy-UFO-Apps oder sogar UFO-Plastik-Modelle, wie anhand eines UFO-Fotos von 1995 erklärt wird. Uneingeschränkt kann man hier den Aussagen von Kramer zustimmen, dass die “klassischen” UFO-Fakes durch Modelle & Co. schon lange durch moderne Digitaltechnik abgelöst worden sind.

Hans-Werner Peiniger in seiner Funktion als Gründer und Chef der GEP e.V. kommt natürlich ebenso zu Wort. Auch Peiniger erklärt die Arbeit eines UFO-Ermittlers und weist darauf hin, dass Zeugen auch mit der gelieferten Erklärung einer Sichtung nicht zufrieden sein können. “Nicht jeder lässt sich gerne sein UFO kaputt machen”, so Peininger. Dennoch bleiben UFO-Fälle, die eben nicht erklärt werden können. Natürlich auch bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”, wie anhand eines UFO-Falles von zwei Polizisten dargelegt wird.

(Ein erstaunliches) Review-Fazit

Der “Galileo”-Reporter bzw. die Sendung resümiert am Ende des Beitrages, dass UFO-Forscher tatsächlich “keine Spinner” sind und dass diese Art der Mysterien-Jagd durchaus fasziniert sei. Das kann ich, obwohl selber kein UFO-Ermittler und eher mit den Rätseln der Vergangenheit befasst, natürlich nur unterstreichen.

Mein Fazit der 10 Minuten dauernden UFO-Reportage von “Pro7” wundert mich schon irgendwie selber: “Galileo” und die beiden UFO-Forscher des Vereins GEP haben die Thematik überaus sachlich dargestellt und, soweit in der Zeit möglich, erklärt. Erstaunlich ist aber viel mehr, dass der Sender selber auf “Hohn und Spott” beim Schneiden des Beitrages und in den Kommentaren verzichtete. Damit hätten die Redakteure sehr schnell aus sachlichen Ausführen der beiden Ermittler einen vollkommen anders aussehenden Beitrag schaffen können.

Und das ist in den Mainstreammedien überaus selten, wie es die Jahrzehnte der UFO-Forschung zeigen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , , , , , , <

Aufbruch in die innere Erde: Deutsche Hohle Erde-Expedition in das Erdinnere wollte “Agartha” finden – doch die Crowdfunding-Finanzierung scheiterte!

Teilen:
Expedition in das (bewohnte) Innere der Erde scheiterte an der Finanzierung (Bild: Google Earth / gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)
Ist die Erde innen hohl und sogar bewohnt? Eine deutsche Expedition wollte das beweisen (Bild: Google Earth / gemeinfrei / NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Jules Verne lässt grüßen: Schon seit langer Zeit kursiert immer wieder das Gerücht, dass unser Planet in Wahrheit innen hohl ist. Die Erde sei keine feste Kugel, so die Anhänger der Idee der Theorie der hohlen Erde (Hohlwelttheorie) aus dem 17. und 18. Jahrhundert, sondern ein Hohlkörper. Und diese innere Welt könne man durch Durchgänge in aller Welt und Öffnungen an den Polen erreichen. Das plante auch eine deutsche Expedition für den Sommer 2016 und versuchte durch Crowdfunding die Mittel dafür zu sammeln – und scheitere.

 +++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jede Woche sehen wir am Fernsehen Sendungen über die Entstehung der Erde oder auch über den Aufbau unseres Planten. Davon, dass unsere blaue Kugel im Universum im Inneren hohl ist (und vielleicht sogar bewohnt!), erfahren wir am TV nichts. Für einige Menschen ist das Teil einer Verschwörung, die Wahrheit über das Erdinnere zu verschleiern.

Lediglich einschlägige Internetseiten oder Bücher spekulieren heute noch über die Idee der holen Erde, die erstmals 1692 von dem berühmten Astronomen Edmond Halley ins Gespräch gebracht wurde. Wer meine Autorenvita kennt, der weiß auch, dass meine “erste Expedition” vor langer Zeit in das Innere der Erde führen sollte. Auslöser war ein Spielfilm nach dem legendären Jules Verne und sein Abenteuerroman “Reise zum Mittelpunkt der Erde” von 1864/73.

Der Beweis für die Hohlwelttheorie lässt auf sich warten!

Tatsächlich hat die Idee der innen hohle Erde und der dort vielleicht sogar lebenden Menschen oder sogar einer anderen Menschenart bis heute seine Fans. So stieß ich bereits Ende September 2015 im Netz auf ein scheinbar sonderbares Crowdfunding-Projekt, das ich daraufhin aufmerksam beobachtet hatte. Obwohl es da nicht viel zu beobachten gab und die Unternehmung schlussendlich scheiterte.

Unsere Erde - was bringt die Zukunft unserer Zivilisation? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
Der Nordpol unsere Erde: Einstieg in eine “Innere Welt”? (Bild: NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Ziel dieser deutschen Kampagne war eine Expedition inklusive dem erforderlichen Equipment zu finanzieren, um das Innere der Hohlwelt zu erreichen. Geplant war diese Unternehmung für den Sommer 2016 und der Startpunkt wäre Kiel, die Heimat des Projektleiters, gewesen.

Auf der Plattform “Kickstarter.com”  heißt es zu der Expedition vom Projektgründer “The SmokyGod” aus Kiel:

Liebe Unterstützer,

mein Name ist Maximilian ,und ich bin ein Teil einer Gruppe die vorhat die Verlorene Welt in inneren der Erde zu finden.

Was ist eigentlich die Hohl Welt?

Die Theorie der hohlen Erde ist eine wissenschaftliche Theorie, der zufolge die Erde nicht ein massiver Kugelkörper, sondern eine Hohlkugel ist, der Erdkern und (größtenteils) der Erdmantel also nicht existieren. Das Erdinnere soll demnach durch verschiedene Öffnungen, zum Beispiel große Öffnungen im Bereich der Pole, zugänglich sein. Indianerstämme aus dem Amazonas sowie der Segler Olaf Jansen und der Admiral Richard Evelyn Byrd berichten von dieser Welt.

Was wollen wir erreichen?

Unser Ziel ist es die Existenz Agarthas zu beweisen, und diese zu erforschen und ihre Geheimnisse zu entschlüsseln.Nach langen lesen von Büchern, Berichten und einer Reihe Befragungen, haben wir anscheinend die Genauen Koordinaten, die ein Eingang angeben der per Segelboot zu erreichen sein soll. Dazu benötigen wir ein Segelboot was groß genug für 4 bis 6 Mann ist, und die passende Ausrüstung (Für die kalten Regionen) und Proviant für die Reise. Dies haben wir im Sommer 2016 vor da der Sommer die einzige Jahreszeit ist, in der man eine solche Expedition machen kann. Wir wollen von Kiel aus nach Island (Breiðdalsvík) segeln, und von dort in Richtung Nordpol wo sich der Eingang befinden soll.

Was macht euch da so sicher?

Interview mit Lars A. Fischinger Oktober 2015
Aktuelles Interview mit Lars A. Fischinger vom Oktober 2015 (Bild: L. A. Fischinger)

Ganz einfach viele Vögel fliegen im Winter in Richtung der Pole, und warum sollten sie das tun wen es dort noch kälter ist? Genauso wurden Rote Eisberge Gefunden die ihre Färbung Blütenpollen zu verdanken haben und auch treibende Baumstämme wurden am Nordpol entdeckt. An den Küsten Sibiriens Wurden immer wieder Frische Mammut Stoßzähne gefunden, die an die Küste getrieben werden (Wie überraschend! Auch aus Richtung des Nordpols). Auch werden die Koordinaten des Eingangs erwähnt die komischerweise immer übereinstimmen.

Risiken und Herausforderungen

  • Die Reise dauert mehrere Tage.
  • Man ist mehrere Tage auf Seerouten unterwegs.
  • Am Nordpol herrschen extreme Minustemperaturen.
  • Scheitern der Expedition zum Eingang.

Wenn man an eine Hohlwelt tatsächlich glaubt, dann kling ein solches Vorhaben erst einmal ganz vernünftig. Auch gibt es sicher nichts daran auszusetzen die Mittel via Crowdfunding zu organisieren. Diese Form der Unterstützung ist trotz “Hohlwelt-Expedition” ohne Frage eine gute Sache.

  • Auch ich selber hatte bereits 2013/14 ein solche Kampagne geplant, um noch immer erforderliche Übersetzungen, Analysen usw. realisieren zu können (das ist auch weiterhin aktuell …)!

Kein Geld – keine Expedition. Oder nur ein Gag?

Die Expedition in das Erdinnere sollte laut Kampagnen-Beschreibung 32.310 Euro kosten, die aber nicht annähernd zusammen kamen. Nur insgesamt 4 Unterstützer steuerten währen der Laufzeit des Crowdfunding vom 25. September bis 25. Oktober 2015 lediglich 9,66 Euro bei. Die Teilnahme an der Tour selber hätte 6000 Euro und ein reales Treffen mit den Expeditionsleistern 1000 Euro gekostet – was jedoch auch niemand wollte. Selbst irgendwelche Kommentare oder Updates gab es auf der Seite der “Forschungs-Unternehmung” nicht.

Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
VIDEO: Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? Auch am Südpol soll sich ein “Eingang in die Hohlwelt” befinden … (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Es gibt die wildesten Sachen, für die Menschen online um Unterstützung bitten. Meine angedachte Kampagne für Übersetzungskosten, Analysen usw. aus dem Bereich Mystery, Prä-Astronautik und Rätsel der Menschheit erscheint da schon absolut harmlos.

Im gleichen Atemzug muss man aber deutlich klarstellen, dass es zahllose absolut über jeden Zweifel erhabene Crowdfundings gibt. Selbst aus dem Bereichen der “etablierten Wissenschaft”, die dann schon mal in die Millionen Dollar oder Euro gehen können …

Was mich aber an dieser “Expedition in das Innere der Erde” schon von Anfang an stutzig machte, war die benötigte Zielsumme von exakt 32.310 Euro. Sieht man sich solche Projekte des Crowdfunding an, dann sind es immer runde Summe wie etwa 5000, 35.000, 80.0000 Euro/Dollar und mehr, die als Finanzierungsziel angegeben werden. Wieso kann Maximilian aus Kiel die Expeditionskosten auf den Euro genau bestimmen?

Das klingt sehr unwahrscheinlich. Außer er rechnete bei Ankunft mit einer weiteren Versorgung in Agartha im Erdinneren. Und so plante er auch nur das absolute Minimum unter Ausschluss des “Unabsehbaren” ein …

Ich finde es aber schon überaus sonderbar, dass diese Expedition in das Erdinnere mit einem Segelboot von Kiel aus starten sollte. Von Kiel in Norddeutschland wollte man, so die oben zitierte Beschreibung, nach Island segeln. Würde es nicht einfacher, zeitsparender und damit kostengünstiger sein zu fliegen und vor Ort ein Boot et. zu organisieren?

Ob nun tatsächlich geglaubt wurde, dass genug Menschen im Internet ein derart – sagen wir – “sonderbare” Expedition auf den Spuren des Jules Verne unterstützen würden, sei mal dahingestellt. Die vielen Plattformen für Crowdfunding haben in all den Jahren jedoch klar gezeigt, dass es Menschen gibt, die bereit sind, die ungewöhnlichsten Projekte/Dinge zu unterstützen.

Zur Hohlwelt-Idee habe ich Mitte Februar 2015 folgendes Video auf meinen YouTube-Kanal online gestellt. Damals hießt es, dass Whistleblower Edward Snowden mehr darüber weiß. Angeblich:

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , , , <
How to whitelist website on AdBlocker?

How to whitelist website on AdBlocker?

  1. 1 Click on the AdBlock Plus icon on the top right corner of your browser
  2. 2 Click on "Enabled on this site" from the AdBlock Plus option
  3. 3 Refresh the page and start browsing the site