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Riesen-Skelett gefunden! 340.000 Fakes und die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim im Internet – Ein Update!

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Gab es Riesen auf Erden? Über die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim in der Grenzwissenschaft - Update (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)
Gab es Riesen auf Erden? Über die Fotos von Riesen, Anunnaki und Nephilim in der Grenzwissenschaft – Update (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)

Schon seit Jahren kursieren im Web, Magazinen und sogar Büchern angebliche „Fotobeweise“ von Riesen. Ausgrabungen von Skeletten oder Schädeln, die immer wieder in der Grenzwissenschaft und Mystery-Forschung als Beweise für allerlei Rätsel der Vergangenheit gehandelt werden. Sei es als Belege für einstige Riesen auf der Erde, als Beweise für Anunnaki, für die Nephilim der Bibel oder alles zusammen. In einigen Büchern, in Vorträgen und einer ganzen Reihe von Videos auf meinem YouTube-Kanal habe ich auf die Herkunft der seit langer Zeit meist ungeprüft verbreiteten Bilder bereits hingewiesen. Bilder, die gerne als „Anunnaki-Aliens“ verkauft werden und immer wieder in den Fokus rücken. Zeit also, an dieser Stelle das Thema erneut in einem Beitrag (der ursprünglich vom März 2012 stammt) darzulegen …

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Wie gefährlich sind Fakes im Internet und Sozialen Netzwerken? TV-Beitrag zum Thema Hoax und Schwindel im Netz, der auch für die Grenzwissenschaft gilt

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Wie gefährlich sind Fakes im Internet und Sozialen Netzwerken? (Bild: L. A. Fischinger / History Channel)
Wie gefährlich sind Fakes im Internet und Sozialen Netzwerken? (Bild: L. A. Fischinger / History Channel)

Virale Videos, sonderbare Storys oder vielversprechende Gewinnspiele: Wir alle sind schon auf Fakes reingefallen. Und haben sie tausendfach in den Sozialen Netzwerken wie vor allem Facebook geteilt. Doch Fakes und Schwindel-Meldungen werden auch gezielt genutzt, um andere Menschen zu diskreditieren. Der TV Sender „BR“ hat im Rahmen der Sendung „Die Frage“ nun einen Fernsehbericht online gestellt, in dem einer Fake-Meldung zum Thema Asylanten nachgegangen wurde. Eine Reportage, die fast 1 zu 1 auch und vor allem auf die Grenzwissenschaft und Mystery-Forschung übernommen werden kann, die in der Sendung auch angeschnitten werden. Ein Video, das sich lohnt!


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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Fakes verbreiten sich im Netz wie sonst nur Katzenvideos“, schreibt der Reporter Michael Bartlewski auf der Internetseite zu „Die Frage“ vom Bayerischen Fernsehen. „Ein Reporter – eine Frage – ein Monat Recherche“ ist das sehr einfache Konzept der TV- Reihe.

Grenzwissenschaft und Fakes, Fakes, Fakes!

Die unten eingebundene Fernsehsendung vom „BR“ geht vor allem einer Falschmeldung aus dem politischen Sektor nach, die mit der Welt des Phantastischen und der Grenzwissenschaft nichts zu tun hat. Doch auch die gemeinnützige Gruppe „Der Goldene Aluhut“ um Gründer Giulia Silberberger und Kai Schulze, die sich mit Fakes um Verschwörungen oder eben auch Mystery befassen, kommt in der Reportage zu Wort.

Gleichfalls hat der BR-Reporter mit Absicht eine Fake-Meldung auf Facebook eingestellt, die angeblich die Schädlichkeit von Handystrahlungen belege. Solche bewussten „Fake-Experimente“ sehe ich persönlich jedoch überaus skeptisch. Wobei hier dem TV-Sender zugute zu halten ist, dass alle Facebook-User, die den Hoax weiterverbreitet haben, angeschrieben und aufgeklärt wurden. Bewusste Fakes sind schließlich immer etwas anders, als falsche oder verfälschte Meldungen.

VIDEO: Vorsicht vor falschen Sensationen der Grenzwissenschaft (und warum ich in Wahrheit ein Alien bin)! (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Vorsicht vor falschen Sensationen der Grenzwissenschaft (und warum ich in Wahrheit ein Alien bin)! (Bild: L. A. Fischinger)

Doch ignoriert man das eigentliche Thema des Fernsehberichtes (angebliche Vergewaltigung einer Frau durch einen Asylbewerber), kann man dies quasi 1 zu 1 auch auf Meldungen der Grenzwissenschaft übertragen.

Nicht zuletzt ich selber verweise in Blog-Postings, Vorträgen YouTube-Videos und auch Büchern wie „Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit“ (2009) oder schon 1999 mit Rolands M. Horn in dem Besteller „UFO-Sekten“ immer wieder auf Schwindel und Fakes in der Wissenschaftlich. Auch diese verbreiten sich dank Facebook & Co. in Windeseile in den Reihen der Interessierten Mystery-Fans.

Die Mumpitz-Schwemme

Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)

Das Internet macht diese Verbreitung kinderleicht. Und die zahllosen Nachrichten von Euch, liebe Mystery-Freundinnen und -Freunde, die ich bekomme und in denen ich nach dieser oder jener Meldung/News aus dem Bereich der Rätsel der Welt gefragt werde, beweisen das. Gleichfalls zeigt der Blick auf die Szene der Internet-Grenzwissenschaft, dass wirklich teilweise jeder Mist als Rätsel etc. gehandelt werden kann – und wird. Das ist weltweit so und auch nicht nur in den sozialen Netzwerken der Fall. Für viele Interessierte ist es dann schnell peinlich zuzugeben, dass man sich beispielsweise für UFOs oder Prä-Astronautik interessiert.

Auch ist es unlängst deutlich geworden, dass Begriffe wie „Verschwörungstheoretiker“ oder „Verschwörungstheorie“ schon lange im Mainstream ein Pauschalurteil gegen alles geworden ist, was eben nicht diesem Mainstream entspricht.

Es sind Begriffe, die Worte wie „Spinner“ oder „Verrückter“ in einer feiner klingenden Art und Wiese zur Diskreditierung abgelöst haben.

Das ändert aber nichts an dem Umstand, dass wieder anderen Menschen und Medien offenkundig überhaupt nichts peinlich ist und sie das Internet mit Fakes und zusammengesetzten Falschmeldungen überschwemmen. Falschmeldungen, die zwar wahre Kerne haben können aber zusammengewürfelt ganz einfach Mumpitz sind und sogar vollkommen andere Aussagen ergeben.

Und genau das zeigt auch sehr schön der Fernsehbericht „Wie gefährlich sind Fakes im Netz?“, wenn man ihn sich mit der „grenzwissenschaftlichen Brille“ aufmerksam ansieht:

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+++Neues YouTube-Video+++ Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von Fakes, „Akte X“ und Desinformationen über Whistleblower Corey Goode und Geheimdiensten bis „Majestic 12“-UFO-Akten und Internet-Hatern.

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Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)
Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)

Vor einiger Zeit fand, wie ich bei YouTube in einem Video und auf diesem BLOG berichtet habe, das 21. Seminar „Phantastische Phänomene“ in Bremen statt. Diesmal mit dabei war auch mein Freund und Kollege Robert Fleischer, der die Vorträge der Tagung filmte. Der Koordinator von „Exopolitik Deutschland“ und ich nutzten eine Verschnaufpause während des Seminars für einen zwanglosen Interview-Talk rund um die Mysterien der Welt. Natürlich vor allem über die UFO-Problematik und die Suche nach der Wahrheit zwischen Fakten, Fakes und Desinformationen.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Robert Fleischer von Exopolitik (www.Exopolitik.org / www.Exomagazin.tv) und ich wollten eigentlich spontan ein kurzes Video zum Thema „Tierverstümmelungen“ (Animal Mutilations) drehen. Doch heraus kam ein zwangloses Gespräch über zahlreiche andere Themen aus der Welt der UFO- und Mystery-Forschung.

Von UFO-Schwindeleien und dem Skandal zu den UFO-Papieren „Majestic 12“ über Facebook als fragwürdige Informationsquelle, Whistleblower Corey Goode, Geheimdienste und (deren) Desinformationen bis zu UFO-Recherchen, geheime Basen auf Mond & Mars, „Akte X“ und die Suche nach der Wahrheit.

++Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen bei YouTube.++

Der Talk zwischen Robert von Exopolitik und mir vom 5. März 2016 ist nun auf meinem YouTube-Channel online:

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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Seltsame Überlieferung: Im Elsass soll das Skelett eines Riesen gefunden und geborgen worden sein +++ Video +++

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VIDEO: Eine seltsame Überlieferung: Im Elsass soll das Skelett eines Riesen gefunden und geborgen worden sein (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Eine seltsame Überlieferung: Im Elsass soll das Skelett eines Riesen gefunden und geborgen worden sein (Bild: gemeinfrei)

Glauben wir alten Überlieferungen und Schriften, dann lebten einst Riesen auf der Erde. In grauer Vorzeit ebenso, wie in mehr oder weniger historischer Zeit. Und schenken wir Presseberichten und anderen Meldungen aus den letzten 100 oder 200 Jahren ebenfalls Glauben, dann wurden auch immer wieder Überreste solcher Giganten entdeckt. So wie in einer Erzählung aus dem Elsass. Nach dieser entdecken man dort ein Riesen-Skelett, dass später von „Gelehrten“ geborgen wurde. Was dahinter steckt, erfahrt Ihr in diesem Video.


Riesen der Vorzeit – auch im Elsass?

Giganten, Riesen, Hünen, Titanen – das alles sind Bezeichnungen für seltsame Kreaturen, die angeblich einst wirklich auf der Erde gelebt haben sollen. Und selbst Reste dieser Riesen wurden angeblich schon gefunden – auch in Mitteleuropa!

Solche „Recken der Urzeit“ finden sich überall auf der Welt in Mythen, Schriften und Legenden. Nicht nur in Erzählungen aus einer dunklen Vorzeit, sondern auch in mittelalterlichen Sagen und Erzählungen. Nicht wenige Berichte existieren hierzu sogar, die behaupten, dass die sterblichen Überreste solcher Gewaltigen sogar gefunden wurden.

Ein überaus spannendes Thema, wie ich finde! Und es ist ein Thema der Grenzwissenschaft und „Rätsel der Welt-Beschäftigung“, zu dem es leider auch unzählige falsche Aussagen etc. gibt. Meist aus Unwissenheit und durch Irrtümer. Aber auch offensichtlich durch absichtlich erfundene „Sensationen“ und wilde Spekulationen.

In Blog-Artikeln, Büchern und auch einigen Videos meinem YouTube-Kanal habe ich mich deshalb seit Jahren immer wieder mit diesem Thema auseinandergesetzt. Bei dieser Beschäftigung fiel immer wieder eines auf, auch Euch und meinen Lesern. Wieso stammen die meisten Berichte über Funde von angeblichen Riesen-Skeletten aus Zeitungen der USA? Gibt es hierzulande keine solche Berichte?

Doch, die gibt es. Auch wenn sie tatsächlich überaus mager sind. Ein Beispiel habe ich Euch für dieses Video vom 27. November 2020 einmal herausgesucht. Was dahinter steckt? Keiner weiß es.

Die im Video genannten Bücher dazu findet Ihr HIER, HIER und auch HIER.

Bleibt neugierig …

Video vom 27. November 2020 auf Mystery Files

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Die NASA und der Mond: Wird uns auf DIESEM Foto wirklich etwas Künstliches im Weltraum verschwiegen? +++ Video +++

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VIDEO: Die NASA und der Mond: Wird uns auf diesem Bild wirklich was verschwiegen? (Bild: NASA)
VIDEO: Die NASA und der Mond: Wird uns auf diesem Bild wirklich was verschwiegen? (Bild: NASA)

Vertuscht die NASA künstliche Strukturen und andere Anomalien, die auf Aufnahmen vom Mond oder Mars zu sehen sind? Bilder, die immer wieder „durchsickern“ und auf denen Beweise für Außerirdische zu sehen sein sollen, sorgen immer wieder für Diskussionen. So wie eine Aufnahme der NASA, die ein Gebäude oder ähnliches auf dem Mars zeigen soll. Ein durchaus interessantes Foto, wie Ihr in diesem Video erfahrt. Auch wenn es vom Mond und nicht vom Mars stammt.


Verschwörung bei der NASA?

Seit Jahrzehnten heißt es, dass die Weltraumbehörde NASA uns alle an der Nase herumführt. Eine große Verschwörung sei bei der NASA im Gange, die von den Befürwortern oft sehr unterschiedlich gedeutet oder „erklärt“ wird. Ein NASA-Foto scheint in der Tat sonderbar.

Bliebt ist die Behauptung, dass die NASA nie irgendwelche Raumfahrzeuge auf dem Mars geschickt habe. Alle Fotos seinen Fälschungen und Betrug, die uns etwa Rover vom Mars senden. Selbst Bilder aus dem Weltraum an sich – etwa von Hubble – seien nichts weiter als Fakes. Andere sagen, dass sehr wohl Sonden und Rover aus dem Mars oder Mond sind, aber die Bilder von diesen zensiert werden. Retuschiert, um genau zu sein. Selbst Menschen sollen schon lange auf dem Mars sein.

Doch egal ob Mond oder Mars: Überall habe die NASA durch ihre Forschungen Anomalien gefunden, heißt es. Künstliche Strukturen, Bauwerke und allerlei anderes, was dort nicht hin gehört. Urheber seien Außerirdische. Ein sehr spannendes Thema. Obwohl leider ausnahmslos niemand wirklich beweisen konnte, dass es so ist. Auch wenn das einige gerne von sich behaupten.

Aber hat die NASA bei einem „indirekten“ Foto vergessen eine künstliche Struktur zu vertuschen? Zeig ein Foto vom Mond eindeutig eine Art Gebäude – zumindest etwas Künstliches! -, dass uns verschwiegen wird?

Tatsächlich ist das Bild äußerst interessant. Auch wenn es ohne genaue Recherchen einfach weiter verbreitet wird oder wurde. Deshalb habe ich für Euch die genauen Hintergründe recherchiert, die Ihr in diesem Video vom 3. März 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 3. März 2021 auf Mystery Files

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Lars A. Fischinger: Autor, Blogger, YouTuber, Schriftsteller … So sieht es bei dem Jäger des Phantastischen wirklich aus: Ohne Klischees

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Lars A. Fischinger: Autor, Blogger, YouTuber, Schriftsteller ... So sieht es bei dem Jäger des Phantastischen tatsächlich aus (Bild: gemeinfrei)
Lars A. Fischinger: Autor, Blogger, YouTuber, Schriftsteller … So sieht es bei dem Jäger des Phantastischen tatsächlich aus (Bild: gemeinfrei)

Seit 1989 beschäftige ich mich mit den Rätseln der Welt. Mit der Grenzwissenschaft, mit dem Unfassbaren. Längst auch online als Blogger und YouTuber und inzwischen erschienen rund 20 Bücher von mir. Neben tausenden Artikeln und Beiträgen online und in Magazinen. Viele kennen durch meine YouTube-Videos mehr oder weniger auch meinen „Arbeitsplatz“, da man diesen teilweise im Hintergrund sehen kann. Und viele Mystery-Fans interessiert diese „Umgebung“ sehr – zumal sie vollkommen von dem extrem klischeehaften Bild eines Autors oder Schriftstellers abweicht. In diesem Beitrag bekommt Ihr nun mehr oder weniger off topic diese vollständig zu sehen – inklusive einem Mysterium …


Kitschige Fotos von „Autoren“ voller Klischees!

Lars A. Fischinger, ein „typischer Autor“?

Das Bild eines Autors oder Schriftstellers ist so voller Klischees und verklärter Romantik, dass es einem gruseln kann. Eine Online-Bildersuche nach diesen Begriffen in Suchmaschinen oder Bildbibliotheken zeigt das sehr deutlich. Es gibt dazu regelrechte Klassiker in den Motiven. Das Titelbild dieses Posting soll dafür beispielhaft stehen.

Vielfach zeigen die Illustrationen bzw. immer bewusste gestellten Fotos Autoren an wundervoll sortieren Arbeitsplätzen. Ein Laptop, eine Glas Wein oder eine Tasse Kaffee, ein Notizbuch und ein Stift neben dem emsigen Autoren, ist wohl alles, was benötigt wird. Alles natürlich streng ordentlich platziert. Andere Fotos zeigen dazu noch auf die eine oder andere Art eine wundervoll „inspirierende Umgebung“, wie einen See oder die schöne Natur vor dem Fenster. Gerne wird der Laptop sogar durch eine (antike) Schreibmaschine ersetzt, an der der tief in seinen Gedanken versunkene Autor sitzt. Oder sogar eine Person in freier Natur – gerne unter einem Baum – mit nichts anderem als Stift und Block. Wahlweise kann auch ein romanisches Café diesen Zweck erfüllen.

Eigentlich ist das alles Quatsch.

Klar leugnet niemand, dass Autorinnen und Autoren zum Teil auch mal so arbeiten. Einige stellen sich auch gerne auf den einzelnen Autorenwebseiten so dar. Nicht mehr als gestellte Fotos und damit Fakes. Zumindest dann, wenn man Sachbuchautor ist. Denn hier benötigt man Quellen, Quellen und nochmals Quellen. Das gilt für jeden Bereich der Sachbuchautoren und nicht nur für jene, die sich mit Grenzwissenschaft & Co. befassen. Zwar gibt es immer wieder Leute, die Quellenstudium, verwendetet Zitate und die Angabe der genutzten Quellen als „abschreiben“ bezeichnen. Nur haben diese keine Ahnung von der Arbeit eines Sachbuchautoren.

Recherche und Archive des Phantastischen

Tausende Bücher im Archiv und enorme Kosten kommen im Laufe der Zeit so schnell zusammen. Sofern man sich ein umfassendes Bild der Themen aneignen, sowie Aussagen und Quellen prüfen und nachlesen möchte. Und natürlich nur dann, wenn man einmal genutztes Material nicht sofort wieder verkauft oder ähnliches. Schließlich kann es nötig sein, dieses in einem Monat oder zehn Jahren erneut heranzuziehen. Hier haben wiederum einige Menschen keinerlei Ahnung von der Materie. Für diese sind solche „Bibliotheken“ nur Angeberei.

Ist es auch Angeberei – wenn der Schreiner oder Tischler in seinem Lager die verschiedensten Hölzer, Materialien und vorgefertigten Bretter aufbewahrt, da er diese zukünftig (wieder?) nutzen wird? Oder soll dieser sie nach Verwendung entsorgen und bei Bedarf dann einfach wieder neu kaufen? Ein Vergleich, den ich immer wieder gerne heranziehe … Wobei man nicht unerwähnt lassen darf, dass innerhalb der Grenzwissenschaft-Interessierten seit vielen Jahren so oder so die Faulheit überwiegt. Eigene „Recherchen“ gehen oft nachweislich nicht über das lesen von Überschriften hinaus. Glücklicherweise mit Ausnahmen!

Ich bin sicher, dass die meisten „Non-Fiction-Autoren“ über das romantisch-kitschige Bild von Autoren müde lächeln. Bei ihnen daheim wird es ganz anders aussehen. Dort liegen nicht nur ein Notizheft und ein Buch neben den Laptop, der auf entsprechenden Bildern übrigens immer im Akkubetrieb läuft. Das Ladekabel würde ja das klar strukturierte Bild zerstören und „unruhig“ erscheinen lassen. Bei den meisten Autoren oder auch Journalisten in Redaktionen sind die Schreibtische voller Material. Bücher stapeln sich bei der Arbeit an Sachbüchern oder auch nur Artikeln. „Wo gehobelt wird fallen Späne!“ Um beim Beispiel eines Schreiners in seiner Werkstatt zu bleiben.

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Warum mir diese Themen Spaß machen und vor allem, wie genau ich dazu kam, erfahrt Ihr sehr umfangreich in diesem Vita-Beitrag HIER.

Meine Schreibtische sind meistens nicht vorzeigbar. Hier ist das einzige, das dem klassischen Autoren-Klischee entspricht, der Kaffee neben der Tastatur. Und ein „Notizbuch“, dass sich bei mir in der Form zeigt, dass es aus unzähligen losen und überall verteilten Zetteln besteht. Dazu stapeln sich an jedem freien Platz Bücher in die Höhe, die man aktuell gerade benötigt. Nicht nur augenblicklich, sondern auch über Tage oder Wochen hinweg. Je nachdem, an was gerade gearbeitet wird.

Und dann kommt immer mal wieder an anders oder neues Thema dazwischen. Das dann auch wieder weiteres Material und weitere Quellen-Bücher erfordert. Viele Kollegen werden sich hier wiedererkennen, da bin ich sicher.

Innenansichten eines Außenseiters

Da ich weiß, dass vor allem viele aus meiner Community bei YouTube meine oft im Hintergrund sichtbare Bücherwand gefällt, bekommt Ihr an dieser Stelle heute alles zu sehen. Mehrfach habt Ihr Euch das gewünscht. Da mein Kanal vor einigen Tagen die 9 Millionen Zugriffe überschritten hat, soll dies dafür zum Anlass genommen werden.

In Videos sieht man naturgemäß immer nur einen Ausschnitt meiner Bücherwände (der Fototapete, wie wir bei YouTube mal witzelten). Die Bilder unten sind spontane Schnappschüsse mit dem Handy, an denen nichts gestellt ist. Ich verspreche es Euch. Aber ich gebe zu, dass mein zweiter Schreibtisch, der auf einem Bild etwas zu sehen ist, in diesem Fall sogar mal aufgeräumt ist. Mehr oder weniger. Darauf stapeln sich sonst auch die Bücher. Nicht in diesem Fall. Die Fotos entstanden nach bzw. während ich zahllose Materialien nach langer Zeit wieder einräumte. Das schafft Platz. Der andere war zu diesem Zeitpunkt natürlich wieder voll.

98 bis 99 Prozent sind Bücher, die direkt meiner Arbeit als Mystery-Jäger dienen. Nahezu alles sind Sachbücher und eBooks sowie vor allem diverse Magazine, PDFs usw. auf dem Rechner habe ich nur ein paar hundert.

Die unteren drei Fotos zeigen meinen „Archiv-Raum“, den ich in Videos immer mal wieder erwähnte. Die länglichen Bilder stammen aus einem anderen Raum. Im unteren Bild geht es links noch etwas weiter mit Magazinen usw. Nicht dabei sind Bilder meines „VHS-Archiv“, wenn man es so nennen mag. Es sind sicher an die 1000 Mitschnitte von TV-Dokumentationen und Sendungen, die mit den Themen der Mystery Files zu tun haben. Treue YouTube-Abonnenten kenne diese zum Teil aus meiner Video-Reihe „Grenzwissenschaft Classic Videos“, die ihr HIER findet.

Wer auf einem Bild etwas Ungewöhnliches entdeckt oder erkennt, kann sich gerne bei mir melden (Tipp: Es ist nicht ganz zu sehen). Das ist übrigens nicht für die Bilder arrangiert worden, sondern sieht immer so aus …

Bilder aus dem Archiv des Phantastischen

Archiv von Lars A. Fischinger 2021
Archiv von Lars A. Fischinger 2021
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Archiv von Lars A. Fischinger 2021
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“Perseverance” und Mars-Landungen: Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort längst geheime Basen? +++ Video +++

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Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist seit der Landung des Rovers “Perseverance” der NASA Mitte Februar wieder in aller Munde. Zugleich belebte die Mission “Mars 2020” aber auch wieder eine seit Jahrzehnten kursierende Verschwörungstheorie. Diese besagt, dass in Wahrheit alles Fake sei! Niemand sei je auf dem Roten Planeten gelandet. Alle NASA-Bilder von dort sind Fälschungen und entstanden auf der Erde. Dazu im Widerspruch steht die Aussage, dass die NASA-Verschwörung viel weiter geht. Dass nämlich längst Menschen in geheimem Basen dort leben. Was mag stimmen? Alles dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


(re-Post)

Die NASA auf dem Mars(?)

Am 18. Februar 2021 landetet im Rahmen der Mission “Mars 2020” der Rover “Perseverance” erfolgreich auf dem geheimnisvollen Planeten. Sagt zumindest die NASA. Details zu der Missionen findet Ihr in diesem Video HIER.

Denn schon lange wird der Weltraumorganisation der USA nachgesagt, dass sie uns alle schamlos täuscht und hinters Licht führt. In Wahrheit sei die NASA überhaupt nicht auf unserem Nachbarplaneten gelandet. Weder aktuell mit “Perseverance” noch bei früheren Missionen. All die Lander und Rover, die in der Vergangenheit seit den 1970er Jahre mit der erfolgreichen Mission “Viking” zum Mars geschickt wurden, seien Täuschungen, Fakes und Teil einer riesen Verschwörung. Inszeniert in Studios und mittels Computer manipuliert und animiert.

Andere Stimmen sehen das vollkommen anders. Sie sprechen eher vom genauen Gegenteil. Nämlich, dass die NASA (oder wer auch immer konkret) längst Menschen auf den Mars geschickt hat. Selbst geheime Basen oder Stationen auf dem Roten Planeten gäbe es schon lange, so die Behauptungen. Vielleicht arbeiten diese Menschen dort sogar mit Außerirdischen zusammen an irgendwelchen Projekten. Alles vor uns verborgen in einem streng geheimen Weltraumprogramm.

Was davon mag stimmen? Mehr dazu in diesem Video vom 8. März 2021.

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Video vom 8. März 2021 auf Mystery Files

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Professor aus China: Die westliche Kultur, Sphinx, Pyramiden … alles eine modernen Erfindung des Westens und gefälscht +++ Video +++

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Gizeh und die westliche Kultur: Alles Fake! Sagt ein Professor in China (Bild: gemeinfrei)
Gizeh und die westliche Kultur: Alles Fake! Sagt ein Professor in China (Bild: gemeinfrei)

Rund um das Mittelmeer bis nach Mesopotamien finden sie Hinterlassenschaften zahlreicher antiker Kulturen und Zivilisationen. Sie alle haben mal mehr und mal weniger die Kultur Europas beeinflusst und geprägt. Von den Alten Ägyptern über die Griechen bis zu den Babyloniern. Überall finden wir Reste ihrer einst prachtvollen Bauten. Allen voran natürlich die Pyramiden in Ägypten. Alles Fake und eine abendländische Verschwörung der Archäologie! Das lehrt ein Professor in einer Elitite-Universität in China. In Wahrheit haben westliche Gelehrte alles gefälscht und sogar Monumente wie die Sphinx und Pyramiden erst in der Neuzeit gebaut. Um die Kultur Chinas „klein zu machen“. Eine unglaubliche Aussage, der in diesem Video nachgegangen werden soll.


Die westlichen Zivilisationen wurden erfunden

Studenten in China lernen etwas ganz Erstaunliches. Um nicht zu sagen Bizarres: Die Errungenschaften der westlichen Kulturen, von Mesopotamien über Griechenland bis in das alte Ägypten, sind allesamt Fakes! Westliche Gelehrte haben erst vor 150 oder 200 Jahren diese Kulturen erfunden und gefälscht, in dem sie unter anderem die Pyramiden von Gizeh und die dortige Sphinx aus Beton erbaut hätten.

Es habe keine solchen Hochkulturen im Mittelmeerraum gegeben, deren Hinterlassenschaften wir heute alle kennen. Alles wurde von westlichen bzw. europäischen Fälschern erbaut. Mit dem Ziel die chinesische Kultur klein zu machen. In Wahrheit war das Alte China eine Art Ur-Kultur. Erst durch den Kontakt mit dieser kam Wissen und Weisheit in andere Teile der Welt bis nach Europa und den Nahen Osten.

Eine gewaltige abendländische und historische Verschwörung der Archäologie sei das, die es aufzudecken gilt!

Das behauptet nicht irgendwer. Das lehrt Professor Huang Heqing von der Schule für Kunst und Archäologie an der renommierter Zhejiang-Universität in China. Erst kürzlich während einer Online-Vorlesung für seine Studenten. Eine der führenden Universitäten in ganz China, wie Ihr in diesem Video vom 15. Feb. 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 15. Februar 2021

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„Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?“: Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (+ Video)

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"Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?" - Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken - und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
„Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?“: „Fake-Jäger“ interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer sich mit Prä-Astronautik und antiken Göttern aus dem All beschäftigen will, kommt an Erich von Däniken nicht vorbei. Das sehen seien Fans ebenso, wie Kritiker und Skeptiker dieser Ideen, dass die „Götter“ reale Wesen von den Sternen waren. Und natürlich sehen das auch all jene so, die dazu ein Interview oder irgendeine andere Art von Beitrag machen wollen. So auch die sogenannten „Fake Busters“, die von Däniken für einen Podcast zum Thema Außerirdische und Prä-Astronautik interviewt haben. Heraus kam ein erstaunliches Ergebnis! Denn die angeblichen Fake-Jäger „widerlegen“ im Anschluss in ihrem Podcast Aussagen von Däniken, die er überhaupt nicht gemacht hat. Aussagen, die die „Fake Busters“ verdrehten, um dann dazu die Meinung eines Experten einzuholen. Ein ganz erstaunlicher Podcast, den ich für Euch in diesem neuen Mystery-Review einmal genauer beleuchte.


Prä-Astronautik = Erich von Däniken

Es gibt Punkte und Tatsachen in der Welt der Prä-Astronautik, an die gibt es nicht das Geringste zu rütteln. Zum Beispiel besteht an folgenden Fakten kein Zweifel:

  • Es gibt keinen einzigen handfesten und wissenschaftlichen blitzsauberen Beweis, dass vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren.
  • Jeder Autor und Forscher der Prä-Astronautik „kocht sein eigenes Süppchen“ – so was wie ein einheitlicher Konsens existiert nicht.
  • Die prä-astronautische Community ist voll von wilden Spekulationen, Fakes und immer wieder werden aus Unwissenheit neue „Rätsel“ erschaffen und verbreitet.
  • Niemand kommt beim Thema Astronauten aus dem Kosmos an dem Autoren Erich von Däniken vorbei.

Vor allem der letzte Punkt bietet damit eine gewaltige „Angriffsfläche“ für Kritiker, Gegner und Skeptiker aller Art. Denn will man sich mit der Prä-Astronautik beschäftigen, so der einhellige Tenor, muss man sich mit den Ideen und Büchern von Erich von Däniken auseinandersetzten. Immerhin kam durch seine Bücher das Thema vor rund 50 Jahren erst richtig in Schwung. Alle anderen heutigen Forscher und Autoren folgen mit sehr weiten Abstand. Und von denen gibt es nicht wenige.

Wer im Rahmen eines Interviews über Prä-Astronautik berichten möchte, der wendet sich folglich an von Däniken. Und obwohl diese Interviews aufgrund häufig gleicher oder ähnlicher Fragen in den meisten Fällen damit auch wiederkehrende Antworten beinhalten, sind sie für viele interessant. Vor allem für den Laien oder Einsteiger in die Welt der Götter der Sterne. Selten sticht ein Interview dabei heraus, sofern man sie alle (wie ich) verfolgt.

Da vor allem im öffentlichen Bild und bei den Skeptikern Prä-Astronautik = Däniken ist, verfolge ich für Euch solche Interviews immer mit Spannung. So stieß ich am 22. September auf ein Interview mit Erich von Däniken, das unter anderem der österreichische „Kurier“ online verbreitet. Ein Podcast zum Thema Prä-Astronautik der sogenannten „Fake Busters“, in dem ein Däniken-Interview integriert wurde.

„Ein Kritiker widerlegt die Thesen“ von Erich von Däniken

Zu diesem Podcast heißt es einleitend unter anderem:

„(…) Ende der 60er (betrat) ein Mann die Bühne der Prä-Astronautik, der sofort zum Superstar dieser Parawissenschaft avancierte: Erich von Däniken. Der Autor argumentierte auf – angeblich – rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis. (…) Spricht man über Prä-Astronautik, muss man mit Däniken sprechen, und das haben die Fake Busters getan. Wissenschaftsjournalist Florian Aigner liefert Gegenargumente.

Soweit, so richtig. Wäre da nicht die Falschaussage, dass von Däniken behauptet auf „rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis“ zu argumentieren. Eine reine Unterstellung der „Fake Busters“. Seit Jahrzehnten wird von Däniken nämlich nicht müde zu betonen, dass er populärwissenschaftliche Bücher schreibt. Bücher, die keine wissenschaftlichen Arbeiten sind. Das hat er nie – und hat es auch nie behauptet. Vielmehr hat er sogar immer wieder unterstrichen, dass seine Werke für den Laien sind. Anders hätten seine Bücher auch sicherlich nicht diesen Welterfolg gefeiert.

Er selber betonte noch dazu schon vor Jahrzehnten, dass er kein Wissenschaftler sei. Er sei ein „Sonntagsforscher“.

Bei „beweisfundiert“ sieht es schon etwas anders aus. Denn in diesem Zusammenhang spricht von Däniken sehr gerne davon, dass „die Quellen stimmen“. Womit er vor allem diverse Zitate aus allen Schriften usw. meint. Einen „Beweis“ für die einstige Anwesenheit von Aliens hat aber damit auch er – nicht. Wie alle Prä-Astronautiker steht auch von Däniken damit natürlich in der Beweispflicht.

„Ein Kritiker widerlegt die Thesen“ von Erich von Däniken, ließt man in der Ankündigung des Podcast. „Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu“, mahnen die Fake-Jäger in ihrer Sendung. Und das sollte man in diesem Fall tatsächlich. Denn die trocken abgelesenen Fragen an Erich von Däniken beginnen direkt damit, was denn seiner Meinung nach das „stärkste Argument“ sei, das für „einen frühen Besuch von Außerirdischen auf der Erde spricht“.

Eine Reise gen Himmel

Und jetzt wird es direkt sehr spannend. Hier führt von Däniken als Beispiel die „Apokalypse des Abraham“ an und fasst diese Schrift unter anderem in seinen Worten zusammen. Im Video unten sowie in meinem Buch „Götter der Sterne“ und in diesem Blog-Artikel HIER habe ich über diese Überlieferung sehr ausführlich berichtet.

Zusammengefasst: In dieser außerbiblischen Schrift wird beschrieben, wie ein Mensch (Abraham) von der Erde mit Gott bzw. seinen „Engeln“ in den Himmel fliegt und so Erde verlässt (s. auch Video HIER). Mit diesen fremden Wesen oben angekommen, sieht er die Erde und die Sterne. Dabei befindet er sich in einem sich drehenden Ort, der anhand der Beschreibungen unschwer an eine rotierende Raumstation erinnert.

Eine Raumstation von Außerirdischen vor Jahrtausenden, wäre das in diesem Fall natürlich. Sofern man solche Ideen in Betracht ziehen möchte. Vielleicht sogar ein sich um die eigene Achse drehendes Generationenraumschiff der „Götter“. Rotieren deshalb, da so im Inneren eine „künstliche Schwerkraft“ entsteht.

Genau das erzählt von Däniken unter Berufung auf diesen altjüdischen Text. Er spricht von einem „Mutterraumschiff“, in das dieser Mensch vor tausenden von Jahren gebracht wurde. Eine sehr spannende Schrift, die natürlich kein echter Beweis für Ancient Aliens ist. Nur ein Hinweis, wie ich es sehr gerne formuliere.

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In einem anderen Kontext spricht von Däniken weiter davon, dass wir vermutlich von diesen einstigen Astronautengöttern heute beobachtet werden. Sie seien wieder hier, so, wie sie es laut alten Mythen und Schriften einst gesagt haben sollen. Ich als Prä-Astronautiker und Autor denke zwar, dass sie nie weg waren, aber in diesem Fall denkt von Däniken an die „modernen“ UFOs. Ein Thema, dem er sich früher kaum annahm, aber seit geraumer Zeit verstärkt zuwendet.

Jetzt kommen die „Fake Busters“ mit ihrem zum Interview geladenen Experten Florian Aigner (Physiker und Wissenschaftspublizist an der Technischen Universität Wien) hinzu, um alles zu verdrehen. So können sie nämlich ihren Zuhörern aufzeigen, wie leicht sie von Dänikens Aussagen widerlegen können.

Ein UFO-Mutterschiff im Erdorbit?

Diese „Widerlegung“ ist gelinde gesagt lächerlich! Denn die angeblichen Jäger von Fakes verbreiten diese selber, in dem sie nach dem Däniken-Interview Aussagen „widerlegen“, die er überhaupt nicht gemacht hat. Was allerdings seit Jahrzehnten von Prä-Astronautik- und auch UFO-Krikern immer wieder getan wird. Nicht nur bei von Däniken. Wobei es umgekehrt von Mystery-Jägern gegenüber der „etablierten Wissenschaft“ teilweise nicht viel anders aussieht.

So stellen die „Fake Busters“ ihrem Experten Florian Aigner gleich zu Beginn des Interviews eine Frage zu einer angeblichen Däniken-Aussage, die sie selber erfunden haben:

Herr von Däniken glaubt ja, wir werden beobachtet. Vermutlich von einem Mutterraumschiff. Warum hat dieses Schiff noch niemand entdeckt?

Unverkennbar haben die „Fake Busters“ hier selber einen Fake in die Welt gesetzt.

Dass ein Mutterraumschiff von Aliens hier ist (im Erdorbit), hat weder Däniken noch sonst wer gesagt. Eine Lüge der „Fake Busters“. Von Däniken sprach von der „Apokalypse des Abraham“, was Jahrtausende her ist. Kein Wort davon, dass diese Raumstation oder das Mutterraumschiff hier ist und die Menschheit von dort beobachtet wird. Das steht auch in keinem seiner Bücher, noch in Büchern anderer Prä-Astronautiker. Zumindest keinem die ich kenne.

Wenn die „Fake Frager“ also Aigner direkt mit einer solchen Aussagen konfrontieren, und ihn nach dem Wahrheitsgehalt dazu befragen, kann Aigner nicht anders antworten, als er es in dem Podcast tat. Denn er legt dar, dass ein solches Mutterschiff längst im Erdorbit auch mit unseren Technologien entdeckt worden wäre. „Detektiert“, wie es Aigner formuliert. Zweifellos sind seine Ausführungen dazu richtig. Widerlegt hat er durch diese ausgedachte Frage natürlich nichts. Wie auch, wenn diese mutmaßliche Raumstation vor Jahrtausenden hier war?

Aigner antwortet lediglich korrekt auf eine falsche Frage. Allerdings – dies der Vollständigkeit halber! – seit Jahrzehnten kursieren Spekulationen, dass sich Außerirdische irgendwo im Sonnensystem vor uns verbergen. Im Asteroidengürtel, auf/im Mars, in Monden des Mars, auf/in unserem Mond. Davon war im Interview jedoch keine Rede.

„Dunkle Mächte“?

Wissenschaftsjournalist Florian Aigner geht auch noch auf andere Fragen und Aussagen der „Fake Busters“ ein. Etwa zu weltweiten Pyramiden. Seiner Meinung nach ist es nur logisch, dass sie überall auf dem Planeten stehen, da die Pyramide die einfachste Form darstelle, die hoch und zugleich stabil ist. Selbst kleine Kinder, so Aigner, würden mit Bauklötzen Pyramiden bauen, wenn sie den Auftrag bekämen, einen stabilen Turm zu errichten.

Keine neuen Aussagen zum „Pyramiden-Rätsel“. Sollte die Lösung so einfach sein? Schließlich geht er mit keinem einzigen Wort darauf ein, welchen Zweck diese Bauten dienten. Sie waren alle, mit Variationen, zu Ehren der Götter des Himmels oder des Jenseits im Kreise der „Götter“. Womit man sich wieder im Kreis dreht. Wer waren denn diese „Götter“? Die Form dieser Bauwerke ist da eher zweitrangig.

Fast schon dramatisch wird es, wenn die „Busters“ danach fragen, ob es stimmt, dass sich etablierte Wissenschaftler nicht mit Aliens & Co. befassen wollen, weil sie sich nicht lächerlich machen möchten. Diese Frage bezog sich vor allem auf eine Aussage im Däniken-Interview zu einer Akte der CIA. In dieser wurde bereit vor Jahrzehnten tatsächlich klipp und klar festgeschrieben, dass solche Themen lächerlich gemacht werden sollen. Ob UFOs an sich, UFO-Gruppen und -Forscher oder Personen, die sich dafür interessieren. Eine Verschwörungstheorie ist das nicht, wie auch von Däniken betont, da die fragliche CIA-Dokumente heute freigegeben sind.

Aigner spricht hier von „absurden Vorstellungen“, dass irgendwelche „dunklen Mächte“ oder eben die CIA die Wissenschaft in der Hand hat. „Vollkommen lächerlich“ sei diese Behauptung. Eine Aussage die – wiedermal! – niemand traf. Weiter führt Aigner aus, dass es eben in der Wissenschaft keine Interesse an Däniken-Themen gibt, da es dafür keinerlei Anhaltspunkte gäbe. Wären sie da, würde sich auch die Wissenschaft damit befassen. Sie sind es aber nicht, so Aigner. Sonst wäre das „ein Ticket für Reichtum und Ruhm und einer glänzenden Karriere“ in der Wissenschaft.

Nicht unbedingt. In welchem wissenschaftliche Betrieb sollte sich jemand diese Themen vornehmen, ohne das Gespött seiner Kollegen auf sich zu ziehen? Man denke an die Thesen über das interstellare Objekt „Oumuamua“ von Prof. Abraham Loeb von der Harvard Universität und den Reaktionen seiner Astronomie-Kollegen (s. dazu Video HIER). Oder den Astronomen Dr. Carl Sagan, heute längst einen Legende, als dieser sich ernsthaft ab 1966 mit Außerirdischen auseinandersetzte (auch in der Vergangenheit – s. auch Video HIER) und das Video HIER).

 Grabplatte von Palenque

Es ist aber sicher auch eindeutig, dass sich ein Forscher aus dem wissenschaftlichen Betrieb im Wust der Prä-Astronautik erst mal ein Thema herauspicken müsste. Wo soll derjenige anfangen und was ist tatsächlich mehr als nur ein Hinweis auf raumfahrende „Götter“ im Altertum? Hier kann man Aigner sicher zustimmen.

In diesem Zusammenhang kommt ein immer wieder sehr gerne genanntes Beispiel ins Gespräch: Die Grabplatte von Palenque in Mexiko, über die auf Fischinger-Online bereits mehrfach berichtet wurde. Von Däniken nennt sie selbst als Beispiel in seinem Interview mit den „Fake Busters“ als eines seiner Indizien. Deshalb nehmen die „Busters“ sie im Anschluss im Podcast auch noch einmal auf. Um dieses Indiz des Herrn von Däniken zu „widerlegen“.

„Man sieht einen Menschen umgeben von Leitungen und Knöpfen“, so die „Fake Busters“. Zumindest könne man es „so interpretieren“. Für von Däniken ist diese Darstellung auf der wuchtigen Grabplatte bekanntlich ein Raumfahrer. Besser gesagt ein Mensch, den der Maya-Künstler in ein stilisiertes Fahrzeug der antiken Astronauten platzierte. Archäologen sehen hier eine Art symbolischer Reise des Verstorbenen in den Himmel, ins Jenseits, und seiner Wiedergeburt.

Die Deutungen im Sinne von Raumfahrt im Altertum ist für die „Fake Busters“ kein Problem. Solche Ideen zur Grabplatte können sie schnell „widerlegen“:

Von wenigen Jahren fanden Archäologen dann aber ein Kanalsystem unter dem Grabstein. Bei den Leitungen (auf der Grabplatte, Anm. LAF) soll es sich um diese Kanäle handeln und um Wurzeln des Weltbaumes, die in der Maya-Mythologie in die Unterwelt reichen.

So könnte zumindest eine Thesen des Prä-Astronautikers widerlegt werden.

Gemeint ist damit die Entdeckung des Archäologen Arnoldo González Cruz und seinem Team 2015/2016. 2012 gab es mittels Bodenradar erste Hinweise auf diesen 60 Zentimeter kleinen Kanal, der unter der Grabkammer im „Tempel der Inschriften“ her führt. Dort, wo sich tief im Inneren im Boden die Grabkammer mit der Platte befindet. Tatsächlich für Archäologen ein Hinweis auf ein Art „Verbindung zur Unterwelt“.

Aber kein „Kanalsystem“, das auf der berühmten Grabplatte abgebildet worden sein soll. Die Deutung, das auch der „Weltenbaum“ der Maya mit auf der Platte abgebildet ist, ist dabei auch alles andere als neu. Als Symbol der Welt mit Unterwelt, Erde und Kosmos hat von Däniken selbst diesen in zahllosen seiner Bücher erwähnt …

Video zum Thema

Video vom 12. Juli 2012 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und die „Science-Fiction-Archäologie“ von „Ancient Aliens“: Immer nur Feinde in den Mainstreammedien?

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Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und "Science-Fiction-Archäologie" in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und „Science-Fiction-Archäologie“ in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Die sogenannten Mainstreammedien standen schon vor 50 Jahren der Prä-Astronautik meistens „feindlich“ gegenüber. In den Boomjahren der Idee, dass die Götter der Vergangenheit Raumfahrer aus dem All waren, hagelte es Kritik in den Massenmedien an diesen Spekulationen. Das ebbte mit dem Rückgang des öffentlichen Interesses an diesen Ideen ab. Bis vor rund 10 Jahren die TV-Serie „Ancient Aliens“ aus den USA ins Fernsehen kam und damit dieser Thematik eine neue Beliebtheit verschaffte. Für die Medien erneut ein gefundenes Fressen, da seit dem die fragwürdige Serie „Ancient Aliens“ als „die“ Prä-Astronautik gilt. Sind sich also etablierte Medien und Themen aus der Welt der Rätsel der Archäologie erneut spinnefeind? Ja und nein, wie es zwei Beispiele aus ein und derselben Zeitung hier zeigen werden.


Ancient Aliens und der Mainstream

Die Idee, dass irgendwann vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren, ist seit rund 50 Jahren weltweit als Prä-Astronautik bekannt. Seit den 1990ger Jahren auch häufig Paläo-SETI genannt und heute vor allem als „Ancient Aliens“ weithin ein Begriff. Hergeleitet von der erfolgreichen TV-Dokuserie aus den USA.

Gerade die TV-Dokumentationen von „Ancient Aliens“ sind es, die der Prä-Astronautik in den letzten 11 Jahren eine unverhoffte neue Bekanntheit bescherten. In bisher 15 Staffeln mit aktuell 191 Folgen seit dessen Start 2009. Ein neuer Boom, der das Thema für eine neue Generation kostenlos in das TV brachte, die sich dadurch über allerlei Mysterien der Welt und den Raumfahrern der Antike „informieren“ könne. Ohne, dass sie teure Bücher kaufen müssen.

Natürlich geht der Erfolg der Serie nicht unbemerkt an der etablierten Archäologie und den Mainstreammedien vorbei. Mit einem praktisch ausnahmslos kritischen Grundtenor gegenüber der Dokuserie. Vor allem online finden sich deshalb für jeden frei zugänglich diverse Kritiken und Beiträge, die der Fernsehserie mehr als skeptisch gegenüber stehen.

Auch auf diesem Blog war in der Vergangenheit „Ancient Aliens“ immer wieder Thema. (Link dazu HIER)

Innerhalb der „Anhänger“ der Prä-Astronautik sieht wohl die Mehrheit diese US-Serie ebenfalls mehr als kritisch. Zumal sie sich inhaltlich schon sehr lange vom eigentlichen Thema – kamen die Götter au dem All? – entfernt hat. Längst werden dort sämtliche Rätsel und Mysterien der Welt thematisiert. Angereichert mit oftmals nicht mehr nachvollziehbaren Spekulationen, Behauptungen und Aussagen rund um Außerirdische in der Vergangenheit und diverse ungelöste Rätsel der Menschheit.

Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“

Für sehr viele „alte Hasen“ und offen an der Thematik interessierte Menschen ist deshalb die US-Dokuserie längst indiskutabel geworden. Befürworter der Überlegungen um Aliens in der Vorgeschichte sahen die 1. Staffel der Reihe (s. Link unten) noch vielfach mit Wohlwollen. Was sich aber im Laufe der Serie schnell änderte, wie man zumindest sehr deutlich im deutschen Sprachraum innerhalb der Interessierten erkennt.

Obwohl sicher Zuschauer der Sendung erst durch diese  ihr Interesse für Prä-Astronautik, UFOs und ähnliche Themen entdecken werden. Denn ein immer wiederkehrender Vorwurf ist, dass „Ancient Aliens“ das gesamte Feld der Grenzwissenschaft und der „Raumfahrt im Altertum?“ nur noch ins Absurde führt. Das heißt, dass dadurch eine sachliche Beschäftigung damit nicht mehr möglich ist. Die Öffentlichkeit und damit vor allem der Mainstream sehen nur noch: Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“.

Tatsächlich zeigt sich in den letzten Jahren, dass die sogenannten „etablierten Medien“ ihr „Wissen“ rund um solche Phänomene vielfach aus genau dieser Serie herleiten. Was übrigens im wesentlich stärkerem Maße für die „neue Generation“ der Prä-Astronautiker gilt!

Objektive und neutrale Berichte, Artikel und Meldungen rund um Mythen und Rätsel der Menschheit waren schon immer Mangelware. Hier wird gerne schwarz-weiß gedacht. Entweder ist alles rund weg Quatsch von Phantasten oder eine „sensationelle Enthüllung“, wie es Boulevardmedien gerne anpreisen.

Ausnahmen sucht man meistens vergeblich. Und doch findet man sie – man muss nur lange genug nach ihnen suchen. Umso mehr freut es alles Freunde des Phantastischen, der Grenzwissenschaft und vor allem der Prä-Astronautik, wenn eine solche Ausnahme in den Mainstreammedien gefunden wird.

Rätselhafte Vergangenheit

So wie der Artikel „Rätselhafte Vergangenheit“ der Redakteurin Christina Mondolfo, der am 22. Mai in der „Wiener Zeitung“ erschien. Immerhin eine österreichische Tageszeitung mit einer über 300-jährigen Geschichte.

Offensichtlich ist die Autorin des umfangreichen Beitrages um Neutralität bemüht, während sie diverse Rätsel der Archäologie und Vergangenheit thematisiert. Aufgrund der dort ausgewählten Beispiele lässt sich erkennen, dass hier mehrere Quellen herangezogen wurden. Unter anderem entsprechende Dokus des ZDF, die bereits HIER vorgestellt wurden.

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Doch auf den so oft üblichen Hohn und Spott wurde hier verzichtet. Auch gegen die „Anhänger der Prä-Astronautik“, wie es dort heißt. Eine neutral verfasste Vorstellung großer und kleiner Mysterien, zu denen Mondolfo abschließend schreibt:

Die Liste mit rätselhaften Bauwerken, Artefakten oder Schriftstücken könnte vermutlich eine vielbändige Enzyklopädie füllen und da man vermutet, dass bisher erst ein kleiner Teil aller möglichen archäologischen Funde ausgegraben ist, kann dieses Lexikon des Geheimnisvollen noch viel umfangreicher werden. Doch schon Albert Einstein wusste: ‚Das Schönste, das wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.‘ So gesehen können wir nur hoffen, dass Wissenschaft und Forschung noch viel Rätselhaftes finden.

Die Science-Fiction-Archäologie

Wer jetzt aber glaubt, dass die „Wiener Zeitung“ die Prä-Astronautik nicht auch ganz anders darstellen kann, der irrt. Geschehen bereits 2014 in dem Artikel „Die Science-Fiction-Archäologie“ von Edwin Baumgartner. Dessen scharfe Kritik an den Ideen der Prä-Astronautik leitet sich augenscheinlich von der Serie „Ancient Aliens“, da er dazu schreibt:

Prinzipiell wäre diese Science-Fiction-Archäologie kein Wort wert, würde sie nicht, nach merklichem Abflauen in den Achtzigerjahren, derzeit wieder an Boden gewinnen. Nicht nur das Internet macht’s möglich, wo ohnedies jede Verschwörung, jede fliegende Untertasse und selbstverständlich auch der Yeti Anhänger findet – die Präastronautik hat es sogar in einen Wissenschaftskanal des Fernsehens geschafft: ‚Ancient Aliens‘ (…)

Die totale Desinformation jenseits aller Wissenschaftlichkeit und Wahrheit ist dem History Channel im Grunde fremd. ‚Ancient Aliens‘ ist die Ausnahme.

Baumgartners Artikel beschreibt in weiten Teilen den Anfang der Prä-Astronautik und einige ihrer Vertreter bzw. Ideengeber um dann direkt festzustellen:

Damit sind wir bei der Gretchenfrage: Was ist dran an der Präastronautik? Die Antwort ist einfach: nichts.

Nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, sondern, weil die gesamte Präastronautik auf einem Konglomerat von ignorierten Fakten und ignorierter Wissenschaft beruht – und auf einer fehlerhaften Erkenntnisfindung: Statt die beim Ansatz unbekannte These aus den Fakten abzuleiten, werden zur als Wahrheit angenommenen These Beweise gesucht.“

Hierzu nennt er einige wenige Beispiele, die er offensichtlich aus der Serie „Ancient Aliens“ hat. Zum Beispiel die Fakes des Autors Zecharia Sitchin, die auf diesem Blog bereits mehrfach zur Sprache kamen. Ebenso angeblich fragwürdige Interpretationen „der Präastronautiker“ von alten Darstellungen als Astronauten oder die Behauptungen um die Ruinenstätte von Puma Punku unweit des Titicacasee in Bolivien.

Alles in einen Topf?

Obwohl der Artikel nur am Ende leicht spezielle Themen der Prä-Astronautik anspricht, steht für den Autor fest, dass „Ancient Aliens“ und damit schlicht und einfach die gesamte Prä-Astronautik nichts als Unsinn ist:

Nicht ein einziger dieser sogenannten Beweise der Präastronautik hält auch nur diesem genauen Hinschauen stand. Unsere Vorfahren waren vielmehr clevere Kerlchen, die zu erstaunlichen Leistungen fähig waren. Sie waren weder eine tumbe Sklavenrasse noch brauchten sie Entwicklungshilfe von Raumfahrern aus hintergalaktischen Gefilden.“

An diesem nunmehr sechs Jahre alten Artikel in der „Wiener Zeitung“ sieht man sehr schön, wie aufgrund einer TV-Serie das gesamte Feld der Astronautengötter samt und sonderst im Mainstream „verteufelt“ wird. Auch wenn in Baumgartners Artikel nur im letzten Drittel auf das eigentliche Thema eingegangen wurde. Schon 2014, als der Artikel von Baumgartner erstmals auf diesem Bog in einem Posting vorgestellt wurde, schrieb ich:

Damit ist leider (zumindest in diesem Zeitungsartikel) genau das passiert, was ich immer mit Argwohn sehe: Die Ancient Aliens-Serie wurde mit der ‚eigentlichen Prä-Astronautik‘ in einen Topf geworfen! Somit ist es auch kein Wunder, dass in dem Beitrag auch darauf hingewiesen wird, dass die Prä-Astronautik sehr oft an völlig überholten Ideen festhält. Es dürfte sicherlich ja auch kein Geheimnis sein, dass es wirklich neue große Themen bei den Ancient Astronauts schon lange nicht mehr gibt. Zumindest für all jene Mystery-Freunde, die sich schon lange mit diesen Ideen befassen oder sich intensiv diesem Hobby widmen …

Besser wurde es in den letzten sechs Jahre dabei nicht!

Zwei Veröffentlichungen in ein und derselben Zeitung „des Mainstream“ – und doch mit zwei vollkommen unterschiedlichen Grundaussagen. Und damit ein ausgezeichnetes Beispiel, dass der Mystery-Jäger oder „der“ Prä-Astronautiker immer alle Seiten der Medaille lesen sollte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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