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Abbild des "Coesfelder Kreuz" beim Holzspalten in einem Scheit in der Pilgerstadt Coesfeld gefunden

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Der Holzscheit mit dem “Coesfelder Kreuz” (Bild: Daniel Peters)

Die Kreisstadt Coesfeld in Nordrhein Westfalen ist eigentlich weltberühmt: Hier lebte und starb die Mystikerin und Schwester des Augustinerordens Anna Katharina Emmerick (1774 – 1824). Die seliggesprochene Emmerick trug nicht nur die “Wundmale Christi” sondern durchlebte 12 Jahre lang an jedem Freitag den Leidesweg Jesu in Visionen. Diese dienten Mel Gibson als Vorlage für den Film “Die Passion Christi”. Seit 1312 wird hier auch das “Coesfelder Kreuz” verehrt, dessen Umrisse nun in einem Holzscheit gefunden wurden.

von Lars A. Fischinger

Erstmals ist das Kreuz schriftlich im Juli 1312 belegt. Spätestens seit dem ist Coesfeld eine Pilgerstätte bei den sogenannten “Kreuznächten”. Die Prozessionen folgen dem „Großen Kreuzweg“ und stehen unlängst auch mit dem Leiden und Visionen der seligen Emmerick in Verbindung. Der Pilgerweg führt von der “St. Lamberti Kirche” in Coesfeld aus durch die ländliche Region bis nach Dülmen, wo sich heute die “Heilig-Kreuz Kirche” mit dem Grab und der Gedenkstätte der am 9. Februar 1824 verstorben Seligen befindet. Der 9. Februar ist seit dem ihr Gedenktag.


Auch das heute noch existierende Geburtshaus der Ordensschwester existiert noch in Coesfeld und ist Teil des Pilgerweges. Von dort geht es weiter an dem bis 1974 eigenständigen Dorf Lette vorbei in Richtung Merfeld/Dülmen. Seit 2004 (Jahr der Seligsprechung) befindet sich auch eine Reliquie der Anna Katharina Emmerick im Vatikan in Rom. 


Kritiker der Stigmatisierungen der Emmerick (und auch anderer Menschen) machen hier einen Schwindel oder psychische Gründe verantwortlich. Zumal bekannt ist, dass Emmerick schon in jungen Jahren als überaus gläubiges Mädchen galt. Befürworter verweisen zum Beispiel auch andere Fälle/Untersuchungen oder auch, dass bereits der Staat Preußen damals der Nachweis eines Betruges nicht gelungen sei…

Als 2004 der Film umstrittene Kinofilm “Die Passion Christi” von Mel Gibson in die Kinos kam, der auf den Visionen der Emmerick fußt, wurde das “Coesfelder Kreuz” und vor allem Anna Katharina Emmerick selbst auch in den USA berühmt. Das “Coesfelder Kreuz” wurde jedoch erstmals 1968 außerhalb Deutschlands bekannt. Damals war es einige Monate im berühmten Museum des “Louvre” in Paris ausgestellt. 

Das “Coesfelder Kreuz”. Auf der Brust die Klappe eines Reliqienfaches. (Bild: Günter Seggebäing)

Das “Abbild des Coesfelder Kreuzes” in dem beim Holzhacken gefundenen Holzscheit der Finder Norbert und Albrecht Breitkopf ähnelt dem Original tatsächlich und ich kein Witz der Entdecker. Johannes Arntz der “St. Lamberti” Kirche in Coesfeld findet es “immer wieder spannend, Dinge wiederzuerkennen. Sei es in Wolkenformen am Himmel, in Gewächsen und Pflanzen oder eben wie hier im Holz”. Arntz glaubt, dass Gott “uns den ganzen Tag” etwas mitteilt: “Warum nicht auch durch ein plötzlich aufgefundenes Zeichen?” Doch er möchte die seltsame Holzform auch nicht überinterpretieren.


Wir kennen aber auch sicher alle die “Abbilder Jesu” oder der “Maria” auf Toast, Schnitzel & Co. die man immer wieder bei “eBay” erwerben kann…doch eine schöner Fund zur anstehenden Weihnachtszeit ist es allemal.

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       Zum Thema:

     Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

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    Vor genau 30 Jahren: Die spektakuläre Kornkreise von Grasdorf 1991, der Ansturm der Neugierigen und die unglaubliche Geschichte dahinter (+ Video)

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    Vor 30 Jahren: Der spektakuläre Kornkreis von Grasdorf 1991 und dessen unglaubliche Geschichte (Bilder: Archiv Fischinger-Online)
    Vor 30 Jahren: Der spektakuläre Kornkreis von Grasdorf 1991 und dessen unglaubliche Geschichte (Bilder: Archiv Fischinger-Online)

    Vor genau 30 Jahren begann im Prä-Internet-Zeitalter ein unvergleichbarer Boom, Medienrummel und Ansturm auf Kornkreise in Deutschland. Im Sommer 1991 stand die Welt scheinbar Kopf, denn als Themen aus der Welt der Phänomene, UFOs und Mysterien langsam einen Hype erlebten, erschienen hierzulande seltsame Zeichen in Getreidefeldern. Mit dem Höhepunkt in Grasdorf, wo am 23. Juli ein 100 Meter langes Muster in einem Feld entdeckt wurde. Der Anfang einer unglaublichen Geschichte, die bis heute einzigartig blieb. Was vor drei Jahrzehnten rund um dieses und anderer Piktogramme für ein Rummel herrschte und welche außergewöhnlichen Entdeckungen es gab,  erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel und einem zeitgenössischen Video.


    1991: Der “Sommer der Kornkreise”

    Kornkreise sind in der Mystery-Forschung heute nahezu jedem bekannt. Die meisten, die sich mit grenzwissenschaftlichen Themen einschließlich UFOs beschäftigen, haben bereits von ihnen gehört. Und wohl jeder hat zumindest einen solchen Kornkreis schon auf irgendeinem Foto gesehen. Auch wenn solche Muster und Kreise in landwirtschaftlichen Felder (oder anderswo) heute kaum mehr ein Thema in der Diskussion rund um UFO, Phänomene, Aliens & Co. sind.

    Was nicht bedeutet, dass nicht jedes Jahr erneut solche Muster in Feldern rund um die Welt gefunden werden. Nur werden sie selbst in der eingeschworenen Community der Mystery-Interessierten kaum mehr beachtet. Ob zu Recht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Ab etwa dem Jahr 1991 sah das noch ganz anders aus. Vor allem in den Sommern 1991, 1992 und auch 1993 schienen solche Getreidefeldpiktogramme geradezu zu explodieren. Sie waren längst nicht mehr auf Großbritannien beschränkt (was sie zuvor auch nicht waren), sondern auch Deutschland erlebte seinen „Kornkreis-Sommer“. Die Muster durchliefen in diesen Jahren geradezu eine Evolution. Sie wurden immer größer, komplexer, ausgereifter und damit auch schöner.

    Für viele reine Landschaftskunst von Witzbolden oder sogar boshaften Betrügern. Für andere eher so was wie „Botschaften aus anderen Welten“. Wobei damit keinesfalls immer nur die viel beschworenen Außerirdischen gemeint waren. Kornkreise und Piktogramme in Feldern waren plötzlich in aller Munde.

    Auch die Presse und die TV-Medien konnten damals anscheinend nicht genug davon bekommen, um über dieses Phänomen zu berichten. In fast allen Zeitungen tauchten Bilder der unterschiedlichsten Piktogramme auf. Meist mit sensationellen Überschriften wie „Hier landen die UFOs gerne“, „UFOs, Unfug oder wilde Böcke?“ oder sogar „Kornfeldrätsel gelöst“ erschienen entsprechende Beiträge selbst in kleinen Lokalzeitungen, Boulevard-Magazinen und sogar in Jugendzeitschriften.

    Der Kornkreis von Grasdorf

    So flatterte mir am 24. Juli 1991, in einer Zeit, als ich persönlich mehr und mehr in die Materie der Mystery Files einstieg, meine Lokalzeitung ins Haus. Kurz aufgeschlagen fand ich dort auch direkt ein Foto des erstaunlichen Piktogramms von Grasdorf bei Hildesheim mit der Überschrift „Künstlerisch“. Dazu ganze zwei Sätze Text ohne jeglichen Informationswert zu dem in der Nacht vom 22. auf dem 23. Juli 1991 erscheinenden Muster (s. Bild). Es war hierzulande der „Sommer der Kreise“, wie verschiedene Autoren ihn einst nannten, und der Kornkreis von Grasdorf erregte weltweit Aufmerksamkeit.

    Das Piktogramm von Grasdorf im Juli (Bild: Archiv Fischinger-Online)
    Das Piktogramm von Grasdorf im Juli (Bild: Archiv Fischinger-Online)

    Was auch noch von heute aus betrachtet wenig verwunderlich war. Denn immerhin bestand der Kornkreis aus nicht weniger als 13 einzelnen Kreisen, verschiedenen „halbrunden Formen“, die einige von ihnen teilweise umgaben, und diversen „Verbindungen“ zwischen einigen Kreisen. Das alles auf einer Länge von gut 100 Metern und mit einer Breite von rund 50 Metern. Besonders auffallend war dabei der Kreis im Zentrum des Musters, der mit seinen Speichen unverkennbar ein uraltes Sonnensymbol („Sonnenrad“) zeigte.

    Auf “heiligem Boden”?

    Wer immer nachts diese Piktogramm vor 30 Jahren in dem Feld angelegte, machte sich nicht nur sehr viel Arbeit. Der oder die Verursacher wählten auch den Ort des Musters offenbar mit Bedacht aus. Er liegt nahe einer alten germanischen Versammlungsstätte (Thingstätte) und einem alten Heiligtum zu Ehren des heidnischen Gottes Wotan (Wodan). Karl der Große ließ hierauf eine Kirche errichten um das umgebene „Heilige Holz“, ein heiliger Hain der Heiden, zu Christianisieren. Selbst den mythischen Berg Brocken kann man von dort aus in der Ferne sehen.

    Heute – wie auch 1991 – liegt die Bundesstraße „B 444“ in der Nähe. Für Befürworter der „Echtheit“ dieses Piktogramms ein Argument, dass gewitzte Fälscher hier nicht Sicherheit nachts nicht ungestört geblieben wären. Zumal ein Spaziergänger gegen 23 Uhr (andere Quellen sprechen von 18 Uhr) nichts Ungewöhnliches auf dem Feld bemerkt haben will, wie es in den einschlägigen Veröffentlichungen zu dem Kornkreis hieß. Erst am frühen Morgen (andere Quellen sprechen von 12 Uhr mittags) des 23. Juli wurde dann das Kunstwerk zufällig in dem Feld von Joggern gefunden. Landwirt Werner Harenberg, der Besitzer des Feldes, beteuerte damals auch, dass er das Piktogramm genauso vorfand, wie es nachher auf Bilder durch die Weltpresse ging. Ein Zeuge aus Grasdorf namens Christian Fieder will in der fraglichen Nacht auch etwas Seltsames am Himmel beobachtet haben. Ein sich sehr schnelles hin und her bewegendes oranges Licht, dass pulsierend scheinbar genau über der fraglichen Gegend flog oder schwebte. Auch von „merkwürdigen Geräuschen“ am Himmel wurde damals gesprochen.

    Dazu am Ende mehr.

    Ansturm der Schaulustigen

    Nach der Entdeckung des Musters in dem Feld von Landwirt Harenberg kamen mehr und mehr Neugierige zum Ort des Geschehens. Einige nutzen esoterische Pendel oder eine Wünschelrute, die angeblich irgendwie „nicht normal“ reagiert haben sollen. Gleiches gilt für eine Gruppe, die mit einem Geigerzähler anreiste und bis zu 0,737 Mikrosievert die Stunde feststellte. In kurzen Ausschlägen, die dann wieder abrupt abfielen. Eine unbekannte Energie, wie damals spekuliert wurde?All das ein abgesprochenes Spiel einer Gruppe von gewitzten Betrügern? Eine Verschwörung von Fälschern?

    Denkbar wäre ein solcher groß angelegter Betrug selbstverständlich. Involviert wären dann neben dem Landwirt selber auch diverse Augenzeugen, die zu Untermauerung der Lügengeschichte ihre Aussagen erfanden. Etwa, dass um 23 Uhr nichts Ungewöhnliches auf dem Feld vor sich ging. Oder, dass die angeblichen Jogger nur behaupteten, dass sie frühmorgens zufällig das Muster fanden. Dazu kommen dann ein paar Mitverschwörer, die nach der Entdeckung der herbei geströmten Presse dieses oder jenes Märchen dazu auftischten.

    Denn nach Bekanntwerden des Kornkreises strömten in den folgenden Tagen tausende Menschen nach Grasdorf. Sie alle wollten den „Landeplatz der UFOs“ sehen. Vor allem nachdem der TV-Sender RTL mit dem damals sehr prominenten Mystery- und UFO-Autoren Johannes von Buttler das Zeichen besuchte und darüber berichtete.

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    Bauer Harenberg stellte daraufhin seinen Mitarbeiter Kemal Kücük ab. Er sollte das Feld vor blinder Zerstörung durch unkontrolliertes Herumtramplen der Besucher bewachen und von ihnen Eintritt verlangen. Wenn ich mich heute recht erinnere waren es 5 DM pro Nase. Bratwurst gab es auch, sie kostete 2,50 DM. Heute würden man sagen ein „Happening“ für Ausflügler. Wobei selbst einige Kornkreis-Kritiker sagten, dass es nicht verwerflich von Landwirten sei, dass diese Eintritt für ihre Felder mit entsprechenden Zeichen nehmen. Das gab es auch schon vor Grasdorf in Großbritannien. Ob damit nur der Ernteverlust gedeckt oder ein dicker Gewinn gemacht wurde, wollten meines Wissens die Landwirte nicht verraten …

    Nur drei Jahre später äußerte sich der Landwirt Harenberg nochmals zu den sonderbaren Mustern auf seinem Feld. In der Boulevardsendung „Exklusiv“ des Senders RTL sagte er im Jahr 1994 (s. Video unten):

    Manche haben mich natürlich verdächtigt, ich hätte die Kreise selber anlegen lassen. Weil ich ja Eintritt genommen habe nach drei Tagen.“

    Bis heute stößt das Thema „Eintritt“ bei vielen Skeptikern sehr sauer auf. Allein dies ist für sie Beweis genug, dass ein Bauer, wahrscheinlich in Absprache mit Helfershelfern, selber Hand an seine Felder legte. Wobei heute natürlich kein Kornkreis mehr irgendwelche Menschenmassen anzieht.

    Landwirte haben “die Schnauze voll”

    1991 war das anders, denn vor dem Grasdorf-Muster erschienen schon Kornkreise in Schleswig-Holstein. Bei einem Muster nahe dem Dorf Felm (16. Juli) überrannten Schaulustige geradezu die Region und das Feld, so dass der Landwirt Hans-Günther Möller rigoros allen Personen den Zutritt untersagte. Alleine 1.000 Besucher pilgerten über einen eigentlich für Fußgänger gesperrten Fahrdamm an der Bundesstraße 76, um einen Blick auf die 70 Meter großen Doppelkreise zu erhaschen. „Die letzten Tage waren furchtbar“, so Möller damals. „Wir haben die Schnauze voll!“

    Nicht anders wie zeitgleich nahe Damp direkt an der Ostsee, wo in der Nacht zum 18. Juli gleich drei Kreise beieinander erschienen. Hier maulte die Kurverwaltung ebenso über die Parkplatzprobleme durch Neugierige, wie der Landwirt Christian Detlev Graf zu Reventlow, dem das Feld mit dem Kornkreis gehörte. „‘UFO-Manie‘ sorgt für eine ‚außerirdische Parkplatznot‘“ schrieb damals sogar meine Lokalzeitung aus dem Kreis Coesfeld unter Berufung auf die DPA dazu.

    „Die Außerirdischen füllen das Sommerloch in Schleswig-Holstein“, heiß es in einer anderen Meldung dieser Zeitung nach der DPA. Denn „hier landen die UFOs gern“ wurde gleich getitelt. Zur besten Sommer- und Ferienzeit damals in Deutschland nicht sonderlich verwunderlich, dass wohl vor allem Touristen in Norddeutschland diese Piktogramme sehen wollten. Eine Pressekonferenz mit Berndt Heydermann, damals Umweltminister von Schleswig-Holstein, trug sicher zur Popularität bei. Hinzu kommt, dass Felm nur einen Steinwurf nördlich von Kiel und nicht weit von der Ostsee liegt. Die Bundesstraße 76 führt von Kiel direkt ins nahe Eckernförde. Der Ort Ostseebad Damp wiederum ist keine 20 Kilometer Luftlinie von Felm entfernt. Zwei gerne angenommene, zusätzlich Ausflugsziele für Touristen in Norddeutschland und an der Ostsee.

    Von Begeisterung bis Hohn

    Das alles spielte sich vor dem Kornkreis von Grasdorf ab. Und die einfachen Kreise in Schleswig-Holstein oder davor und danach in Deutschland waren in keiner Weise mit dem komplexen und riesigen Muster bei Grasdorf vergleichbar. Mit den überaus kunstvollen Gebilden in Großbritannien, die schon in den Jahren davor und natürlich nach 1991 aufgefunden wurden, so oder so nicht.

    Der "Doppel-Kreis" von Felm 1991: Unförmig und eirig (Bild: Archiv Fischinger-Online)
    Der “Doppel-Kreis” von Felm 1991: Unförmig und eirig (Bild: Archiv Fischinger-Online)

    Der Doppelkreis bei Felm war sogar so unförmig und „eirig“, dass im Juli 1991 selbst die „BILD“ neben UFOs und Witzbolden von wilden Reh-Böcken sprach, die hier im Kreis der Ricke hinterher jagten. Ein Zeuge vor Ort namens Müller Siegfried Waschull kenne das selber aus seiner Heimat in Ostpreußen, so die “BILD” Nicht nur der Landwirt, sondern auch eingefleischte Mystery-Autoren sahen schnell in dieser einfachen Formation einen Scherz. Dem Besucherstrom tat das keinen Abbruch. Birgit Johann, damals Journalistin in Schleswig-Holstein, war eine der ersten vor Ort und berichtete in den „Kieler Nachrichten“ von dem Felm-Muster. In „Das Rätsel geht weiter“ (1991), einer Broschüre mit dem aktuellen Stand des Themas Kornkreise, die dem Buch „Kreisrunde Zeichen“ (1990) von Pat Delgado und Colin Andrews beigelegt wurde, schrieb Johann über die damalige Stimmung in Deutschland:

    Der Felmer Fall wurde so ausführlich geschildert, weil er bilderbuchgetreu aufzeigt, was in den Tagen der ersten ‚Kreis-Entdeckungen‘ in Deutschland vor sich ging: Die Menschen wurden hier mit einer Erscheinung konfrontiert, die sie nicht sofort in ihr alltägliches Weltbild einordnen konnten. Mit kritikloser Begeisterung oder Hohn bemühten sie daher naturgemäß viele, ihre Welt möglichst schnell wieder ins Lot zu bringen.“

    Zeit des Mystery-Boom und die Eintrittgelder

    Auch Johann sah in dem unförmigen Kreisen von Felm einen Fake. Auch wenn sich unter anderem bei ihr Zeugen meldeten, die im Vorfeld der Entdeckung von UFOs und seltsamen Lichtern am Himmel berichteten. Allein am 24. und 25. Juli 1991 wurden sechs weitere Kornkreise aus Flugzeugen nur in Schleswig-Holstein entdeckt.

    Bedenken sollte man auch, dass UFOs und verwandte Themen damals in aller Munde waren. Es war die Zeit der weltbekannten UFO-Welle in Belgien und des Booms entsprechen TV-Sendungen und boomenden Literatur des Phantastischen. Und nur ein Jahr zuvor, am 24. August 1990, machten die „UFOs von Greifswald“ international Schlagzeilen. Helle Lichtkugeln, die von Zeugen von Usedom über Rügen bis zu Orten zwischen Rostock und Neubrandenburg und natürlich Greifswald gesehen und vielfach gefilmt wurden. Fraglos bis heute der bekannteste UFO-Fall Deutschlands.

    Im Falle von Kornkreisen lag ein Vorteil darin, dass diese nicht wie UFOs plötzlich verschwinden. Man konnte sie begehen und wundervolle Fotos von ihnen in den Zeitungen und Magazinen abdrucken. Ein willkommene Abwechslung zu irgendwelchen verschwommenen UFO-Lichtern am Himmel, um es so zu sagen. In jenen Tagen tauchten auch die ersten „Entlaver“ in den Kornkreisen (vornehmlich in England) auf, die alles daran setzten den Spuk zu beenden. Als Betrug, Spinnerei, Witze oder Machenschaften „geltungssüchtiger Charaktere“, wie es 1992 in dem von Jürgen Krönig herausgegeben Standartwerk „Spuren im Korn“ hieß.

    So kam durch die Erscheinungen in Norddeutschland schnell die Idee der Eintrittsgelder schon vor dem Grasdorf-Muster auf. Von keinem geringeren als Horst Eger, einem damaligen Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, der den betroffenen Farmern vorschlug, diese zu kassieren. Nicht also die Landwirte selber witterten hier Einnahmen, sondern ein „Vertreter“ der deutschen Regierung. In Grasdorf setzte es der Landwirt schließlich in die Tat um.

    All das war bei dem Kornkreis von Grasdorf vor genau 30 Jahren nur der Anfang, denn am 2. August 1991 kam eine weitere Facette in diesem Fall hinzu. Sie macht das Piktogramm von Grasdorf bis heute weltweit einmalig und im höchsten Maße sonderbar.

    Seltsame Funde im Kornkreis von Grasdorf

    An diesem Freitag erschien unter den vielen Schaulustigen ein Mann mit Metalldetektor und spazierte damit durch das Kunstwerk. An drei Stellen schlug sein Gerät aus. Und zwar genau in der Mitte von jenen drei Kreisen, die von den Halbkreisen umgeben waren. Er markierte sich die Stellen, an denen sein Detektor Metall im Erdreich ortete, und gab Kücük gegenüber an, dass er jetzt zu Bauer Harenberg fahren werde. Dort wollte er ihn als Besitzer des Landes darum bitten, an den entsprechenden Stellen graben zu dürfen. Wo er nie vorstellig wurde, wie sie später herausstellte.

    Kurz darauf kam er mit einer Schaufel zurück und grub an den zuvor markierten Stellen drei runde Metallobjekte aus. Es waren mehrere Kilogramm schwere „Teller“ aus Metall, die in rund 40 bis 50 Zentimetern Tiefe im Erdreich lagen. Etwa 25 bis 30 Zentimeter im Durchmesser, wenige Zentimeter dick und mit Erde und Lehm verkrustet. Eindeutig konnte man nach einer ersten, groben Reinigung vor Ort sehen, dass sie künstlich waren und auf einer Seite etwas darauf zu sehen war.

    Der „Schatzsucher“ gab noch vor Ort an, dass er die Fundstücke nun zum Feldbesitzer Harenberg bringen würde. Auch das geschah nie. Vielmehr rief er einige Tage später den Landwirt anonym an, der daraufhin auf sein Eigentum von seinem Land pochte. Der Finder gab ihm gegenüber am Telefon an, dass er die seltsamen Platten untersuchen lassen will und sich dann wieder melden werde. Was er nie tat. Vielmehr schickte er dem Landwirt lediglich Fotos, auf denen die angeblich authentischen Fundobjekte von seinem Feld zu sehen waren. Unzweideutig erkennt man auf deren Oberseite die Formation von Grasdorf auf den Scheiben (s. kleines Bild im Titelbild). Wie es weiter hieß, bestanden die Objekte aus Gold, Silber und Bronze, womit sie fraglos einen enormen Materialwert hatten.

    „Die Geschichte ist unglaubwürdig“

    Sascha Jakoblew, Christian Kaese und Tobias Lührig schrieben schon 1992 in ihrer Analyse des Grasdorf-Kornkreises in „Spuren im Korn“, das sie „die Geschichte für unglaubwürdig“ halten. Sie „zweifeln an der Authentizität der Fotos“. Eine Einschätzung, die längst nicht von allen geteilt wurde! Zumal Kemal Kücük als Aufpasser des Feldes im Auftrag des Landwirtes bei der Bergung der Objekte dabei war und diese selber gesehen haben will.

    Genau das erzählte er nach der Bergung der „Metallteller“ auch immer wieder neugierigen Besuchern des Feldes. Selbst der erfahrenste „Kornkreis-Experte“ hörte bis dato erstmals davon, dass solche Artefakte in einem Kornmuster entdeckt worden sein sollen. Das erregte die Neugier sehr vieler damaliger Mystery-Jäger, die diese Objekte unbedingt sehen wollten. Nur war der Ausgräber mit ihnen über alle Berge und lieferte nur anonyme Fotos, die unter anderem die „Hannoverschen Neue Presse“ und entsprechende Magazine abdruckten.

    Als Kücük am 7. August Kornkreisbesuchern erneut von diesem sonderbaren „Schatzsucher“ und seinen Entdeckungen berichtete, kam ein Mann ins Spiel, der mehr über den Verbleib der Metallteller wusste. Es kann meiner Meinung nach kaum Zufall gewesen sein, dass dieser sich vor Ort aufhielt. Also organisierte er in Essen im Ruhrgebiet eine Treffen mit dem Finder, der nach eigenen Angaben seit 15 Jahren mit seinem Metalldetektor nach Schätzen und Artefakten im Erdreich sucht. Heute erlebt diese Beschäftigung von sogenannten Sondengängern einen regelrechten Boom. Auch die „Himmelsscheibe von Nebra“ wurde so 1999 in Sachsen-Anhalt so von Schatzsuchern entdeckt.

    Anonyme Zeugen?

    Die drei Scheiben an sich wiederum waren sehr schwer. Jene aus Gold wog (nach einigen Angaben) 8 Kilogramm, die aus Silber 5 Kilo und die bronzene noch 4 Kilogramm. Der immer noch anonyme Raubgräber wollte sie für zusammen 250.000 DM verkaufen. Falls kein Interesse bestünde, werde er sie halt einschmelzen und zum Materialwert veräußern, drohte er. Für 50.000 DM kaufte letztlich ein anonymer Interessent die beiden Platten aus Silber und Bronze, der meist als „wohlhabender Industrieller“ dargestellt wurde. Die Scheibe aus Gold nahm der Finder wieder mit von man hörte bis 1993 nichts mehr davon. In diesem Jahr verschickte der „Feldforscher“ Fotos der zersägten Gold-Platte an verschiedene Kornkreis-Forscher und andere Adressen. Zu sehen war nur noch etwa die Hälfte der Scheibe, die andere schien in der Tat von ihm eingeschmolzen worden zu sein.

    Der anonyme "Schatzsucher", der die Platten von Grasdorf gefunden haben will (Bilder: Archiv Fischinger-Online/anonym)
    Der anonyme “Schatzsucher”, der die Platten von Grasdorf gefunden haben will (Bilder: Archiv Fischinger-Online/anonym)

    Man hörte nie mehr etwas von diesem „Schatzsucher“. Bis auf Fotos (s. Bilder), die ihn unmittelbar bei der Ausgrabung der Objekte im Grasdorf-Piktogramm zeigen, ist er vom Erdboden verschluckt. Nicht so die beiden Platten aus Bronze und Silber, die der Käufer nicht sang und klanglos verschwinden ließ. Im Oktober 1992 wurden sie beispielsweise auf der UFO-Konferenz „Dialog mit dem Universum“ in Düsseldorf gezeigt. Hitzige Diskussionen waren die Folge und auch ich konnte damals als Teilnehmer der Konferenz hautnah mitbekommen, wie kontrovers das Thema diskutiert wurde. Auch in der US-TV-Reihe „Encounters“ waren sie im April 1994 zu sehen.

    Bronze, Silber und Gold …

    Der Jurist Dr. Johannes Roemer-Blum lies die beiden noch vorhanden Platten bei der „Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung“ in Berlin bereits Anfang 1992 untersuchen. Im Bericht zur Materialanalyse vom 14. Mai 1992 hieß es dazu:

    Platte 1 (silbern) besteht aus ziemlich reinem Silber. Als weiterer Bestandteil konnte nur Eisen nachgewiesen werden, in Spuren von weniger als 0,1 %. Platte 2 (bronzefarben) besteht aus einer Kupfer-Zinn-Legierung, mit einem Zinngehalt von 10 bis 15 %. Weitere Legierungsanteile sind ca. 1 % Nickel und Spuren von Eisen von weniger als 0,1 %.

    99,9 Prozent reinstes Silber?! – sollte das ein Betrüger in dem Kornkreis vergraben haben? Darüber herrschte damals wie heute Uneinigkeit in der grenzwissenschaftlichen Gemeinschaft. Wie bei dem Thema Kornkreise an sich. Schon vor 30 Jahren konnte man sich nicht einigen, wer oder was hinter diesen Mustern steckt oder stecken könnte. Von exotischen Naturphänomen, Betrügern und Außerirdischen wurde damals in den Boom-Zeiten gesprochen. Ebenfalls wurde immer wieder auf diverse „Anomalien“ und ähnliches verwiesen, die in und um solche Muster gefunden wurden. Etwa bei mikroskopischen Untersuchen der niedergelegten Getreidehalme. Die stark geschrumpfte Gemeinschaft der Kornkreis-Forscher verweist bis heute auf entsprechende reale oder angebliche Anomalien bei „echten Kornkreisen“.

    Was die Macher des Piktogramms von Grasdorf mit ihrem Zeichen ausdrücken wollten, wusste grundsätzlich niemand wirklich zu sagen. Darin unterscheidet sich das Muster in keiner Weise von anderen Kornkreisen vor und nach 1991. Auch wenn immer wieder auf die zum Teil darin enthaltene „uralte Symbolik“ verwiesen wird. Im Grasdorf-Fall vor allem der Kreis mit Speichen im Zentrum als Jahrtausende alte Darstellung eines „Sonnenrades“. Symbole, die jeder Fälscher leicht recherchieren kann, wenn er einen Kornkreis anlegen möchte.

    Eine Darstellung des Sonnensystems?

    Ferdinand Heller hingegen glaubte zwei Jahre nach Erscheinen den Grasdorf-Kornkreis deuten zu können. In seinem Artikel „Lösung eines weltweiten Rätsels?“ in dem damaligen Magazin „Cheops“ (Nr. 1 & 2/1993) deutete Heller die Darstellung als symbolische Abbildung unseres Sonnensystems. Und zwar in einer Planetenkonstellation, die dem Monat der Entstehung (Juli 1991) entsprach. Besonders auffällig sei dabei, dass der Mars dabei fehlte. Für Heller eine eindeutige Botschaft:

    Der oder Diejenigen, die das Piktogramm von Grasdorf bei Hildesheim angelegt haben, wollten offensichtlich auf den Mars hinweisen. Wenn jemand z. B. von der Erde aus unser Sonnensystem betrachtet, kann er alle Planeten und die Sonne sehen, nur die Erde kann er nicht beobachten. Das gleiche trifft auch für einen hypothetischen Beobachter vom Mars zu. Er könnte alle Planeten mit der Erde und der Sonne und die Satelliten sehen, nur den Mars selber nicht.

    Verständlich, dass solche Interpretationen Spekulationen um einstige Marsbewohner oder außerirdische Basen auf dem Mars damals neue Nahrung gaben.

    Unerklärliches und Gerüchte

    Bei dem Muster von Grasdorf häuften sich im Juli und August 1991 auch die Berichte von unerklärlichen Vorkommnissen im Zusammenhang mit der Struktur. Zwar war schon in den Jahren davor bei Kornkreisen immer wieder auf UFO-Berichte verwiesen worden, doch scheinbar war Grasdorf ein Hotspot des Unfassbaren. Es mag auch darin geschuldet gewesen sein, dass die Formation unter all den Zeichen in Feldern in Größe, Genauigkeit usw. herausragte. Was vor nunmehr drei Jahrzehnten im Umfeld des Piktogramms damals behauptet und berichtet wurde, soll hier stichpunktartig zusammengefasst werden:

    • Angeblich berichteten Hobbypiloten, dass ihre Bordinstgrumente beim Überflug über das Feld verrückt spielten. Was allerdings ein reines Gerücht gewesen sein soll.
    • Über das Feld sei ein blaues Licht geflogen.
    • „Dumpfe Geräusche“ hörte ein Einwohner in der Nacht der Entstehung am Himmel, die in Richtung des Feldes verschwanden.
    • Beim Überflug über das Feld geriet ein Segelflugzeug ins Trudeln und musste notlanden.
    • Fotos aus dem Inneren der Kornkreise zeigten nach der Entwicklung seltsame Erscheinungen wie “Lichter” oder “Nebel”, was aber auch von anderen Piktogrammen berichtet wurde (Stichwort: Reflexionen).
    • Im Herbst 1990 setzte exakt an der Stelle, an der im Folgejahr das Muster erschien, die Elektrik des Düngerstreuers des Landwirtes aus.
    • Einige Hunde der Besucher zeigen sonderbare Verhaltensweisen im Feld oder wollten es erst gar nicht betreten.
    • Menschen, die angeblich „geistige Botschaften“ etc. empfangen können, sogenannten „Medien“, taten dies auch im Kornkreis oder allgemein über ihn und seine nicht irdischen Schöpfer.
    • Bei der Ernte riss der vier Meter lange Antriebsriemen des Mähdreschers, als rund die Hälfte der Formation bereits abgeerntet war.
    • Den gefundenen Metallplatten mit ihrer Symbolik des Kornkreises wurden „heilende Energien“ nachgesagt. Deshalb wurden eigenes im Maßstab 1 zu 4 Kopien angefertigt, die man kaufen konnte. Zum Beispiel um sich zu „erden“ und als „Schutz vor Umwelteinflüssen wie Elektrosmog, Chemtrails, schwarzer Magie und vieles mehr“. Aussagen, die man vom Esoterik-Mark seit jeher über zahllose Gegenstände kennt, die man entsprechend erwerben kann …

    Wirklich alles Fake?

    Obwohl es vor dem Grasdorf-Munster den Hype um die Kreise in Schleswig-Holstein gab, war das alles wohl nicht abzusehen. Vor allem nicht, dass jemand in diesem Kunstwerk drei Platten findet, die das Kornfeld-Zeichen tragen. Ob es ein Betrug war, ist kaum mehr zu sagen. Auch damals witterten viele natürlich einen Fake um die Scheiben von Grasdorf. Es bleibt aber bis heute die Frage, wer so viel Grundkapital aufbringen konnte und wollte, um die Objekte anzufertigen. Um sie dann zu vergraben, „zufällig“ zu finden und dann mit einem erhofften Gewinn zu verkaufen. Auch wenn der „Schatzsucher“ in diese Verschwörung involviert gewesen sein sollte, da sonst der ganze Plan nicht funktioniert hätte. Denn Fälscher werden sie nicht eingegraben haben, in der Hoffnung, dass sie später zufällig jemand mit einem Metalldetektor findet. Schließlich wären sie dann auch weg.

    Hinzu kommt, dass es mindestens drei Fotos gibt, die den Finder beim Ausgraben einer der Scheiben zeigen. Die aber – skeptisch betrachtet – grundsätzlich nichts belegen. Noch 30 Jahre später erinnerte sich die „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ am 3. Juli 2021 in einem Artikel: „Das Rätsel von einst bleibt ungelöst“. Nach all den Jahren „können sich viele in der Region Hildesheim an die Grasdorfer Kornkreise erinnern“.

    Drei Jahrzehnte ist das alles her. Damit bekam das schon im Vorfeld wachsende Interesse an Themen aus der Welt der Mysterien und Rätsel nochmals einen Aufschwung. Die boomenden und zugleich turbulenten Jahre rund um UFOs und allem dazugehörigen begannen. Und mit der deutschen Erstausstrahlung von „Akte X“ am 5. September 1994 war der Hype (erst mal) nicht mehr zu stoppen …

    Video zum Thema

    Video von 1994 aus der Reihe Grenzwissenschaft Classics auf Mystery Files

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    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    Paranormales im Münsterland? Der WDR unterwegs mit Geisterjägern im Wasserschloss Senden

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    Paranormales im Münsterland: Der WDR begleitet Geisterjäger im Wasserschloss Senden (Bild: Schloss-Senden.de)
    Paranormales im Münsterland: Der WDR begleitet Geisterjäger im Wasserschloss Senden (Bild: Schloss-Senden.de)

    Viele Menschen glauben an Phänomene wie Geister, Spuk oder paranormale Erscheinungen. Oftmals in Verbindung mit der Überzeugung, dass es ein Leben nach dem Tod oder schlicht ein “Danach” gibt. Einige von ihnen wollen über solche Phänomene und Erscheinungen aber mehr erfahren und sie dokumentieren und erforschen. Sie nennen sich treffend Geisterjäger und suchen an Spukorten und anderen prädestinierten Plätzen unter anderem mit technischen Hilfemitteln dem Unerklärlichen. So auch kürzlich eine Gruppe aus Nordrhein-Westfalen, die zusammen mit einem Reporter des WDR das Wasserschloss in Senden im Kreis Coesfeld besuchten. Diese WDR-Sendung wurde jetzt online gestellt. Alles weitere dazu erfahrt Ihr hier.


    Geisterjäger auf den Spuren des Paranormalen

    Alte Burgen, Schlösser, Ruinen oder auch verlassenen Anwesen vielerlei Art gibt es in Deutschland sehr zahlreich. Auch im Münsterland in Nordrhein-Westfalen. Eine Region die aufgrund ihrer zahllosen Wasserschlösser auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Aber gibt es in diesen alten Gemäuern auch Paranormale Phänomene wie Spuk oder Geistererscheinungen?

    Solchen Fragen gehen auch hierzulande verschiedene Gruppe und Vereine in ihrer Freizeit nach. Sie besuchen verschiedene historische Orte – mal verlassene und mal weiterhin bewohnte – an denen es angeblich zu solchen Phänomen kommen soll. „Geisterjäger“ nennt man diese Mystery-Interessierten allgemein. Und von denen gibt es auch in Deutschland erstaunlich viele.

    Eine dieser Gruppierungen sind die in Wuppertal gegründeten „Ghosthunter-NRWUP & RLP“. Ein Team von rund einem Dutzend Mitgliedern, die sich zum Teil nach eigenen paranormalen Erlebnissen zusammengefunden hatten. Seit dem bieten sie auch all jenen Menschen, die glauben, dass bei ihnen „Seltsames“ vor sich geht, ihre Hilfe an. Wie die meisten Geisterjäger kostenlos.

    Auf ihrer Internetseite schreiben sie dazu unter anderem:

    Bei unseren paranormalen Untersuchungen kommt qualitativ hochwertiges Fotoequipment zum Einsatz, welches fachmännisch entsprechend unserer Anforderungen modifiziert wurde, so dass wir in unterschiedlichen Wellenbereichen Foto- und Videoaufnahmen machen können. Auch arbeiten wir mit den üblichen Ghosthunter-Gerätschaften (Mess-/Diktiergeräte) und eigenen weiter entwickelten unterschiedlichen Verfahren.

    Wir sind Ihr seriöser, offener und erfahrener Ansprechpartner, wenn es um die Aufklärung von möglichen paranormalen Vorfällen in Ihrem Umfeld geht. Vertrauensvolle und diskrete Bearbeitung Ihres ‚Falles‘ ist uns sehr wichtig!

    Spuk und ähnliche Erscheinungen sind fraglos das sensibelste Thema innerhalb der Grenzwissenschaften. Wenn Personen „Stimmen und das Lieblingsparfum eines Verstorbenen wahrnehmen“, wie es die NRW-Geisterjäger schreiben, ist Diskretion fraglos ein oberstes Gebot. Immerhin, so eine Studie vor einigen Jahren, “fühlten” 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten.

    Das Wasserschloss Senden

    Geisterjäger werden aber nicht nur von Betroffenen oder Zeugen gerufen. Sie besuchen in ihrer Freizeit auch all jene Orte, von denen Menschen behaupten, dass es dort spuken soll oder sie einen Geist gesehen haben. Die Leidenschaft für das Thema treibt diese Mystery-Jäger an. Und so besuchte die „Ghosthunter-NRWUP & RLP“ zusammen mit dem Radiosender WDR 5 vor einiger Zeit im Münsterland das Wasserschloss Senden im Kreis Coesfeld. Nicht um dort gemeldeten Spuk zu „vertreiben“, sondern um diesen Ort erstmals zu untersuchen.

    Das Wasserschloss in Senden hat dabei eine eher traurige Geschichte. Zumindest was die Historie der Neuzeit betrifft. Ludeke Droste (1405 – 1466), Spross eines adeligen Rittergeschlechts, und sein Sohn Sander II. Droste zu Senden erbauten das später mehrfach erweiterte Wasserschloss vor rund 600 Jahren. Im Laufe der Geschichte widerfuhr dem Anwesenden mehrfach Plünderung, Zerstörung und Brandschatzung. Zuletzt gegen Ende des 2. Weltkrieg, als britische Soldaten es plünderten und zum Teil zerstörten.

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    Es folgten Nutzungen als Hotel, Internat, Künsterschule und Altenheim sowie ein Brand des Daches. Fortan verfiel das leerstehende Schloss Senden zusehends, so dass der Eigentümer 2014 drohte es vollständig abzureisen. Die Kosten für den Erhalt und die Sanierung (6 – 9 Millionen Euro!) waren schlicht und einfach nicht zu bezahlen. Private Vereine, Initiativen, Denkmalschutz-Stiftungen und Fördermittel des Landes und Bundes konnten schließlich das Schlimmste verhindern. 2018 wurde es sogar „Denkmal des Jahres“.

    Leben nach dem Tod

    Ein Wasserschloss diese Art zieht Geisterjäger natürlich magisch an. Ob es dort Geschichten von unerklärlichen Vorgängen gibt oder nicht. Bei den „Ghosthunter-NRWUP & RLP“ war es nicht anders, als ihre Mitglieder Tom O. und Hagen M. die Burg zusammen mit dem WDR 5- Radio-Reporter Jean-Pierre Fellmer besuchten.

    Zuvor nur für eine Erstbegehung, um den Ort erst einmal kennenzulernen, wie sie am 31. Oktober 2019 in der Radiosendung „Auf Geisterjagd im Münsterland“ berichten.

    Bei einem 2. Besuch in Senden folgte dann eine Art „paranormale Untersuchung“, bei denen zwei weitere Teammitglieder anwesend waren. Mit diversen technischen Hilfsmitteln erkundeten die Geisterjäger daraufhin das Wasserschloss und erklärten ihre Gerätschaften. Reporter Fellmer selber hat keine „Anzeichen für paranormale Aktivitäten bemerkt“. Doch das Thema bzw. diese Phänomene stimmten ihn durchaus nachdenklich, wie er berichtet.

    Vor alle als einige Woche später der Geisterjäger Tom sich erneut bei ihm meldete. Auch einem Tonbandmitschnitt aus dem Schloss glauben er und andere Mitglieder des Teams eine Stimme zu hören. Kein Beleg für irgendwelche Geister, wie Tom selber sagt, aber ein Beweis für die Faszination an diesem Thema. Denn auch er ist (wie eigentlich alle Geisterjäger oder jene Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen) davon überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. “Es wird von uns irgendwas geben, wenn der leiblicher Körper nicht mehr ist”, so Geisterjäger Tom im WDR.

    Ihr findet den Radiomitschnitt des Sendung in der WDR-Mediathek HIER online.

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    Mystery Unboxing: Grenzwissenschaft Bücher für den guten Zweck und Tipps +++ YouTube-Video +++

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    VIDEO: Mystery Unboxing: Grenzwissenschaft Bücher für den guten Zweck + Tipps (Bild: Fischinger-Online)
    VIDEO: Mystery Unboxing: Grenzwissenschaft Bücher für den guten Zweck + Tipps (Bild: Fischinger-Online)

    In den letzten Jahrzehnten erschienen unzählige Bücher zu Themen aus dem Bereich Rätsel der Welt, Grenzwissenschaft, Mystery Files und Prä-Astronautik. Viele Interessierte, Jäger des Phantastischen und Autoren besitzen deshalb zum Teil sehr ansehnliche Archive, die stetig wachsen. Nicht wenige sind dabei immer auf der Suche nach neuen Büchern und Lesestoff. So habe auch ich kürzlich wieder zwei große Buchpakte mit entsprechender Literatur bekommen, die ich in diesem YouTube-Video im Rahmen der “Unboxing-Reihe” öffne und vorstelle. Diesmal jedoch mit einem besonderen Hintergrund, denn ich möchte diese und viele weitere Bücher für den guten Zweck veräußern. Alles dazu und was mit den möglichen Gewinn genau geschehen soll, erfahrt Ihn in diesem Video.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Nach langer Zeit mal wieder ein Unboxing Video auf meinem YouTube-Kanal. Denn ich habe zwei große schwere Pakete mit Mystery-Büchern bekommen, die ich mit Euch in diesem Video auspacken möchte.

    Diesmal allerdings mit einem weiteren Hintergrund:

    In meinem Archiv befinden sich viele doppelte Bücher. Thematisch reichen diese von Atlantis-Forschung, UFOs und Prä-Astronautik bis allgemein Aliens, Erich von Däniken, Außerirdische, Verschwörungen und Paranormale Phänomene. Ebenso finden sich darunter Themen aus der Archäologie und Rätsel der Geschichte. Für einen Guten Zweck werden diese Werke hier angeboten.

    Der Gewinn, wie in diesem YouTube-Video erklärt, kommt dem Tierschutz zugute. Genauer gesagt dem Tierheim Lette, wohin die Spende gehen wird: tsv-coesfeld-duelmen.de

    Darum könnt Ihr gerne mehrere Bücher aus der Welt der Grenzwissenschaft und Phänomene bestellen. Oder gleich alle bei mir persönlich abholen. Das Tierheim Lette würde sich sicher auch freuen, wenn Ihr bei einem Kauf einfach den Betrag aufrundet. Für die im Video gezeigten Bücher habe ich bei eBay-Kleinanzeigen eine Anzeige online gestellt. Zusätzliche findet Ihr dort auch dutzende Buch-Schätzchen aus meinem Privat-Archiv im Angebot.

    Die Anzeige und alle weiteren Bücher findet Ihr HIER bei eBay:

    Die Welt des Phantastischen zu günstigen Preisen und vor allem für den Guten Zweck! Ich hoffe, Euch gefällt das Video und die “Aktion”.

    Bleibt neugierig …

    YouTube-Video vom 5. Sep. 2019 bei Fischinger-Online

    Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
    Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

    +++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

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    Lars A. Fischinger

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    Seherin und “Mystikerin” Anna Katharina Emmerick: Sah sie im 19. Jahrhundert den Brand von Notre-Dame voraus? +++ Artikel +++

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    Die Seherin Anna Katharina Emmerick: Sah sie den Brand von Notre-Dame in Paris voraus? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
    Die Seherin Anna Katharina Emmerick: Sah sie im 19. Jahrhundert den Brand von Notre-Dame in Paris voraus? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

    Schreckliche und traurige Bilder erreichten die Welt am Abend des 15. April aus Paris: Die Kathedrale Notre-Dame de Paris stand in Flammen. Mutmaßlich fahrlässige Brandstiftung durch Bauarbeiten am Dachstuhl an dem Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert wird derzeit von der Pariser Staatsanwaltschaft vermutet. Und während die Welt und vor allem Frankreich um das Pariser Wahrzeichen und die enormen Schäden an Inventar und Bauwerk trauert, kursieren erste Gerüchte um den Großbrand. Eines davon besagt, dass die  1824 verstorbene Seherin und Stigmatesierte Anna Katharina Emmerick den Band von Notre-Dame in ihren Visionen vorhergesagt habe. Kann das stimmen? Was die weltberühmte und vom Vatikan Selig gesprochene Seherin aus meinem Heimatort Coesfeld gesagt und prophezeit haben soll, lest Ihr in diesem Beitrag.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Anna Katharina Emmerick

    Die Seherin Anna Katharina Emmerick lebte 1774 bis 1824 als Bauerstochter einer Kötterfamilie in einer Bauernschaft der Stadt Coesfeld in Nordeinwestfalen. Nur wenige Minuten von meinem Heimatdorf Lette steht noch heute ihr (wieder aufgebautes) Heimathaus und im Nachbarort Dülmen findet sich ihr Grab. Heute ist die “Heilig-Kreuz-Kirche” eine Gedenkstätte der schon im Kindesalter überaus frommen und gottesfürchtigen Emmerick, die später das Leben einer Nonne wählte.

    Bis heute wird die Seherin mit den “Wundmalen Christi” (Stigmata) im Christentum viel verehrt. Auch Pilgerreisen bzw. Prozessionen zu ihren Ehren finden im Münsterland statt, die von ihrem Geburtshaus in Coesfeld entlang meines Heimatdorfes Lette zur Emmerick-Gedenkstätte in Dülmen führen. Und selbst eine angebliche Körper-Reliquie der gottesfürchtigen Seherin soll existieren: Eine mumifizierte Hand, die zufällig bei Renovierungen einer Kirche in Buldern, einem Dorf, das zu Dülmen gehört, entdeckt wurde.

    Am 3. Oktober 2004 sprach Papst Johannes Paul II. Anna Katharina Emmerick selig. Ein Verfahren, dass sich grundsätzlich über 100 Jahre hinzog. Denn ein erster Prozess zur Seligsprechung wurde bereits 1892 eröffnet, allerdings 1928 wieder geschlossen. Erst ein zweites Verfahren von 1973 bis 2004 erbrachte dann den Status der Emmerick als eine “Selige”. Ein alles andere als unumstrittenes Urteil der Kirche, da hier vor allem die Aufzeichnungen von Clemens Brentano (1778 bis 1842) als Quelle genutzt wurde.

    Die Selige Emmerick

    Der Schriftsteller Bernato hielt sich in den Jahren zwischen 1819 und 1824 bei Emmerick auf. Seine Schriften über die tranceartigen Visionen und die Stigmata Gottesfrau gelte bis heute als zumindest fragwürdig. Es ist bis heute unklar, was Bernato einfach selber ergänzte und persönlich ausschmückte. Auch die Wundmale der Seligen waren schon zu ihren Lebzeiten umstritten. Entsprechende medizinische und psychiatrische Interpretationen über ihre “Gottes-Visionen” ebenso.

    Als 2004 der berühmte Schauspieler, Filmregisseur und Produzent Mel Gibson seinen Film “Die Passion Christi” in die Kinos brachte, wurde Emmerick weithin berühmt. So beruht doch der aufgrund seiner Grausamkeit und Brutalität umstrittene Jesus-Film ausschließlich auf den Aufzeichnungen von Clemens Brentano über Emmerick …

    Nach der Seligsprechung der sogenannten “Mystikerin” 2004 wurde auch die Grab- und Wallfahrtskirche in Dülmen umgebaut und erweitert. Unterhalb der Krypta wurde beispielsweise eine Anna-Katharina-Emmerick-Gedenkstätte errichtet, in der auch das Krankenzimmer der Seligen wieder aufgebaut wurde. Anders als bei so vielen Seligen, Heiligen oder sonst wie im Christentum verehrten Menschen handelt es sich hierbei um die Originalobjekte aus dem Leben der Coesfelderin und nicht um Kopien.

    Prophezeiungen, Visionen, göttliche Schauungen …

    Viele Menschen haben ein mehr als “mulmiges Gefühl”, wenn in der katholischen Kirche Personen als heilig oder besonders gottesfürchtig angebetet werden. Das ist bei Anna Katharina Emmerick nicht anders. Nicht wenige Kritiker sehen in der Verehrung von angeblich zu Lebzeiten außergewöhnlich frommen oder sogar heiligen Menschen eher eine Verklärung.

    Und das in der katholischen Kirche diese Art der “Glaubensbezeugung” mehr als stark präsent ist, steht außer Frage!

    Wenn diese “besonders gottesfürchtigen” Menschen dann auch noch zu Lebzeiten Prophezeiungen aussprachen, wird es vielen Kirchenkritikern schnell zu viel des Guten. So auch bei “meiner Lokalheiligen” Emmerick. Denn ihre Visionen betrafen nicht nur den von Hollywood verfilmten Leidensweg Christi, sondern auch die Zukunft. Immerhin liegt es auch in der Natur der Sache, dass Prophezeiungen die Zukunft betreffen.

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    Prophezeiungen, Weissagungen oder Zukunftsvisionen sind ein fragwürdiges Thema. Wirklich echte und unstrittigen “Propheten” dieser Art gab und gibt es nicht. Das sieht man hervorragend am Beispiel des 1566 verstorbenen Arzt, Astrologen und Seher Nostradamus aus Frankreich. Zweifellos der bekannteste seiner Zunft. Seine angeblichen “Prophezeiungen” dienen seit Jahrhunderten allen möglichen und unmöglichen Zwecken. Und seine “Centurien” genannten Weissagungen sind so schwammig und vor allem undatiert, dass der Buchmarkt voll von angeblichen Entschlüsslungen etc. ist.

    Anders bei der Münsterländerin Emmerick. Sie schrieb nicht wie Nostradamus und andere schwammige und codierte Weissagungen der Zukunft nieder. Ihre mutmaßlichen Prophezeiungen sind in textlicher Reinform vorhanden. Wobei unklar ist, was der genannte Clemens Brentano hierbei selber im Zuge seiner “schriftstellerischen Freiheit” dazu dichtete …

    Eine Prophezeiung von Anna Katharina Emmerick?

    Ohne Frage haben auch “Propheten” und selbst Scharlatane bei ihren Visionen der Zukunft Treffer. Es ist unwichtig, ob diese Menschen aus redlichen oder sogar gottesfürchtigen Motiven handeln oder nur betrügen wollen, irgendwer hat irgendwo und irgendwann immer mal richtig gelegen. Verpackt man seine Weissagungen in möglichst schwammige Worte und macht möglichst schwammige Angaben, steigt die vermeintliche Trefferquote dabei enorm.

    Bei einer Prophezeiungen wie etwa “es kommt im Jahr XY ein schweres Erdbeben und eine Naturkatastrophe fordert viele Menschenleben” ist ein Treffer sicher. Egal im welchem Jahr.

    Derzeit aber kursiert im Internet eine Aussage von Emmerick, die viele Menschen auf das verheerende Feuer von Notre-Dame beziehen. Die online kursierenden Zitate unterscheiden sich etwas, aber grundsätzlich erfahren wir folgendes, das von ihr stammen soll:

    Plötzlich brach eine Flamme im Turm aus, breitete sich über das Dach aus und es schien, als würde alles verbrannt werden. Ich dachte dann an den breiten Fluss, der durch eine der Seiten der Stadt fließt hat und sich fragt, ob es nicht mit seinem Wasser das Feuer aus dem Feuer bringen könnte. Aber die Flammen verletzen viele von denen, die ihre Hand in die Abriss Arbeit gelegt hatten: die Flammen jagten sie nieder und die Kirche ging weiter zu Fuß.

    Allerdings habe ich gesehen, dass es erst nach dem großen Sturm, der sich nähert, gerettet würde. Dieses Feuer, dessen Aussehen entsetzlich war, zeigte auf dem ersten Platz eine große Gefahr, auf dem zweiten Platz eine neue Pracht der Kirche nach dem Sturm. In diesem Land haben sie bereits begonnen, die Kirche mit Hilfe von Schulen zu ruinieren, die dem Unglauben nachgeben.

    Erstaunliche Worte

    Das klingt durchaus erstaunlich und scheint in der Tat auf den Band von Notre-Dame sehr gut zu passen! Wir alle haben die Bilder aus Paris gesehen. Wie der Spitzturm und das Dach brannte. Und die Medien berichteten nach dem Brand auch intensiv darüber, dass die Kathedrale in neuer Pracht wieder aufgebaut werden wird.

    Aber wer sollen die Menschen sein, die “ihre Hand an die Abrissarbeit” des Gotteshauses legten, und bei dem Feuer verletzt wurden? Die gab es nicht in Paris! Sollen hier jene Menschen gemeint sein, die in der heutigen Zeit gegen die Kirche “kämpfen” und ihre Status unlängst hinterfragen? Mit einer religiösen Motivation kann man das durchaus herauslesen. Und diese Menschen, so kann man es weiter hinein interpretieren, scheitern letztlich an ihren Vorhanden. Denn trotz der Gefahr wird die Kirche neu und gestärkt aus den Flammen auferstehen.

    Der Fluss im Zitat wäre natürlich als der Fluss Seine in Paris zu deuten. Er fließt mitten durch Paris und Notre-Dame steht noch dazu auf einer Insel mitten in der Seine.

    Die “Schulen, die dem Unglauben nachgeben”, und “in diesem Land” (damit also Frankreich) die Kirche ruinieren wollen, wie soll man diese verstehen? Religiöse Menschen bzw. jene, die in den Schriften “von” Emmerick göttliche Weissagungen sehen, könnten hier schlicht den gesellschaftlichen Verfall sehen. Vielleicht auch einfach den Abfall von der katholischen Kirche und ihren Werten/Lehrern in der modernen Welt der Toleranz und des Spaß.

    Und wo anders als in Schulen wird eine Gesellschaft in ihrem Kern geprägt und (be)gelehrt?

    Sah Anna Katharina Emmerick den Band von Notre-Dame voraus?

    Jetzt stellt sich aber die frage, ob das kursierende Zitat der Anna Katharina Emmerick (oder Clemens Brentano) überhaupt der Wahrheit entspricht.

    Es gibt eine ganze Reihe Publikationen, die sich mit Emmerick und vor allen ihren Visionen beschäftigen. Neben wenigen kritischen sind es hierbei vor allem natürlich religiös geprägte Veröffentlichungen. Nicht wenige stammen von überzeugten Gläubigen der katholischen Kirche und sehr viele enthalten vor allem Auswahltexte der Visionen. Alle jedoch berufen sich auf den Chronisten Clemens Brentano. Trotz aller Kritik sind und bleiben eben seine Schriften die Hauptquellen.

    Eines der letztgenannten Veröffentlichungen stammt von Josef Stocker. In seinem 2013 veröffentlichten Buch “Visionen: Anna Katharina Emmerick” finden sich diverse Visionen von Emmerick, die Stocker den Aufzeichnungen von Berntano entnahm. Unter anderem auch die Prophezeiungen um “den Papst und die Zukunft der Kirche”. Und tatsächlich findet sich hier (ab Seite 78) das oben wiedergegebene Zitat vom Emmerick zu dem Feuer der Kirche. Allerdings wesentlich umfangreicher und mit einer ganzen Reihe von Unterschieden und auch Interpretationen. Zum Beispiel interpretiert Stocker die Kirche als eine Kirche in Wien (Stephanus) und die Personen, die hier Hand an das Gotteshaus legen, als Freimauer.

    Vielleicht sollte man bessere sagen, dass das im Netz kursierende Zitat vom Emmerick “zusammengesetzt” wurde.

    Eine wesentlich bessere Quelle ist die von Jozef de Raedemaeker 1998 “erstmalige Veröffentlichung der Urtexte”, die ich vom Emmerick-Bund e. V. bei mir vor Ort bekommen habe. Dieses “Dülmener Tagebuch” enthält die “Aufzeichnungen der Mitteilungen und der Zustände der Anna Katharina Emmerick”, die vier Jahre vor dem Tod der Seherin notiert wurden. Es ist Teil einer Sammlung der Brentano-Schriften.

    Die Ur-Quelle …

    Die im Januar 1820 gemachten Tagebuchaufzeichnungen mit der fraglichen Prophezeiungen sind das “Bild der Gefahr einer katholischen Kirche”. Einer ungenannten Kirche demnach, die in dem Text aber eindeutig in Rom oder Richtung Rom in Italien lokalisiert wird. Bei Visionen und Prophezeiungen ist natürlich immer vieles Interpretationen und Deutung der Leser, doch Rom liegt von Emmerick ihrer Heimat in einer ganzen anderen Richtung als Paris und Notre-Dame.

    Das vollständige Original-Zitat ließt sich wie folgt – und umfasst weit mehr Text:

    Ich sah an einem Ort, mehr gegen Rom zu, zwischen hohen Häusern, eine katholische Kirche mit sehr hohem, künstlichem Turm (Stephan?). Ich sah um diese Kirche her sehr viele vornehme Leute beschäftigt, darunter mehrere Fremde, vornehme, mit Schürzen und Kellen, als wären sie dahin gesandt, welche diese Kirche, die mit Schiefer gedeckt war, und den künstlichen Turm abbrechen <wollten>. Es gesellten sich allerlei aus dem Lande zu ihnen, auch waren selbst Priester dabei. Ich geriet darüber in solche Betrübnis, da! ich zu meinem Bräutigam sagte, er solle doch helfen; Xaverius habe ja mit dem Kreuz in der Hand alles vermocht: Er möge doch hier den Feind nicht triumphieren lassen.

    Ich sah hierauf fünf Menschenbilder in diese Kirche eingehen, drei in alten, schweren Paramenten, als seien es Geister, und zwei ganz junge Geistliche, als wären sie berufen. Es war auch, als erhielten diese das Abendmahl und als sollten sie ein neues Leben erwecken und es schlug auch plötzlich eine Flamme aus dem Turm und warf sich um das ganze Dach, und es war, als sollte alles verbrennen. Ich gedachte dabei noch eines breiten Flusses, der an der einen Seite der Stadt vorbei floß, <und fragte mich,> ob man nicht aus ihm das Feuer löschen werde. Es waren bei denen, welche abbrechen wollten, sogar Ordensgeistliche. Aber die Flammen verletzten sehr viele von denen, welche Hand zum Abbruch angelegt hatten, und vertrieben sie und die Kirche blieb stehen.

    Diese Rettung, hatte ich aber <vernommen>, würde erst nach dem großen Ungewitter, welches nahte, vor sich gehen, denn das Feuer, welches erschrecklich war, deutete fürs erste auf große Gefahr und fürs zweite auf neuen Glanz in der Kirche nach dem <Un>wetter. Der eine der eingehenden Heiligen war Sankt Stephanus, der andere war jener, der nach ihm gemartert wurde. Die jungen Leute waren Vorläufer des Johannes. Das Verletzen der Kirche haben sie jetzt dort schon angefangen bei den Schulen. Sie wollen alles freigeben.

    Zwischen den beiden Kirchengesichten sah ich sich ein heftiges <Un>wetter hervordrängen aus Mitternacht. Es zog sehr nach der Stadt mit dem Turm, <zog sich> im halben Kreis herum.

    … und viele Deutungen

    Liest man sich diese Vision der Emmerick ganz nüchtern durch, muss man sagen, dass hier wohl kaum der Band von Notre-Dame vorausgesehen wurde! Abgesehen davon, dass hier von Rom oder “mehr gegen Rom” gesprochen wurde, gibt es zahlreiche Details, die gegen einen Blick in die Zukunft sprechen. Am auffälligsten ist dabei sicherlich, das dieser Text davon spricht, dass die Kirche abgerissen werden sollte, bevor sie brannte. Notre-Dame sollte renoviert werden.

    Ebenso haben die Flammen von Paris nicht “sehr viele von denen, welche Hand zum Abbruch angelegt hatten” verletzt. Beim Brand von Notre-Dame war das exakte Gegenteil der Fall. Und selbstverständlich waren auch keine “Ordensgeistliche” daran beteiligt. Mit Schiefer war Notre-Dame auch nicht bedeckt. Lediglich die Aussage “und es schlug auch plötzlich eine Flamme aus dem Turm und warf sich um das ganze Dach, und es war, als sollte alles verbrennen” passt durchaus auf den Großbrand von Paris. Natürlich auch, dass die Kirche letztlich stehengeblieben ist.

    Viele Urheber

    In der Aufzeichnung von 1820 findet sich auch eine interessante Anmerkung zu dieser Vision vom Untergang der Kirche. Diese Aussage der Seligen Emmerick stamme aus “der Handschrtift der Frau Sendtler”, ist darin zu erfahren. Damit ist Anna Barbara Sendtner gemeint, die eine Mitarbeiter von Clemens Berntano war und ebenfalls die Worte von Anna Katharian Emmerick bearbeitet hat.

    So heißt es beispielsweise zu dem mehrere hundert Euro kostenden Gesamtwerk “Religiöse Werke II” von Brentano:

    Die vorliegende Edition gibt den Text erstmals nach der von Brentano als Druckvorlage vorgesehenen und von ihm korrigierten Abschrift durch seine Mitarbeiterin Anna Barbara Sendtner wieder, die zumal bei einigen im 19. Jahrhundert als theologisch heikel betrachteten Passagen teilweise erheblich von der Druckfassung abweicht.”

    Andere Bearbeiter der Aussagen von Emmerick waren Christian Bernatano, der Bruder von von Clemens Bernatano, und seine Frau Emilie. Wer will da beim Thema “Prophezeiungen von Anna Katharina Emmerick” noch zwischen Wahrheit und schriftstellerischer Fiktion unterscheiden können?

    Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    Neues E-Book von Lars A. Fischinger: “UFOs aus anderen Dimensionen? Überlegungen aus der UFO-Forschung” – ab sofort erhältlich!

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    Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
    “UFOs aus anderen Dimensionen?” Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

    Jeder Mensch kennt das Kürzel “UFO” oder “UFOs” und denkt dabei fast immer sofort an “Raumschiffe von Aliens”. Das ist nicht nur im medialen und menschlichen Mainstream der Fall, sondern auch bei den meisten Menschen, die sich für das UFO-Phänomen an sich interessieren. Diese Hypothese ist auch in der UFO-Forschung seit Jahrzehnten ein Erklärungs-Favorit. Allerdings gibt es bei dieser Interpretation eine ganze Reihe von Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten, die sich aus den UFO-Berichten von sich heraus ergeben. Sind die Fremden wirklich “nur” normale Weltraumfahrer, oder doch weit mehr? Etwa Besucher aus anderen Universen und paralleler Welten? Diesen Ungereimtheiten und anderen Fragen soll in dem neuen E-Book “UFOs aus anderen Dimensionen? Überlegungen aus der UFO-Forschung” nachgegangen werden. Ab sofort ist es bei amazon Kindle erhältlich, Auszüge und mehr zum neuen E-Book findet Ihr hier.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    UFOs aus anderen Dimensionen

    Bereits vor 20 Jahren habe ich das UFO-Phänomen in dem Sinne hinterfragt, ob hier weit mehr als “normale Aliens” dahinter stecken könnten. Sofern man die Hypothese der “außerirdischen Besucher” hinter den UFOs für möglich hält, natürlich.

    Tatsächlich ist die verbreitetste Deutung von UFOs die, dass hier irgendwelche Aliens am Werk sind. Fremde, die in ihren Raumfahrzeugen von irgendwoher aus dem All aus irgendwelchen Gründen zu uns kamen und kommen.

    Wenn dem so ist, ist das nicht nur überaus spannend und faszinierend, sondern wirft grundsätzlich viele weitere Fragen auf. Eine davon ist die, ob es tatsächlich “konventionelle Außerirdische” sind, die ebenso “konventionell” hinter dem UFO-Phänomen stecken.

    Ein Thema, das ich vor rund zwei Jahrzehnten auch an anderer Stelle diskutierte, und das ich jetzt in dem neuen Mystery-E-Book “UFOs aus anderen Dimension?” zusammengefasst habe (weitere E-Books findet Ihr HIER auf meinem Blog).

    Die viel zitieren Außerirdischen der UFO-Forschung und auch der Prä-Astronautik scheinen etwas ganz anderes zu sein, als “nur” Reisende aus dem Kosmos.

    Dem soll in diesem E-Book nachgegangen werden:

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    Lars A. Fischinger: "UFOs aus anderen Dimensionen"
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    Vorwort: UFOs, IFOs und UFOs i.e.S.

    Jeder Mensch kennt das Kürzel „UFO“ und denkt dabei sofort an ein Raumschiff von Aliens, dass hier auf der Erde gesehen worden sein soll.

    „UFO“ oder genauer „U.F.O.“ steht eigentlich seit je her nur für „unidentified flying object“, also für ein „unidentifiziertes Flugobjekt“. Eben ein „Ding“, das sich der jeweilige Beobachter nicht erklären kann. Auch wenn es sich später zum Beispiel als Weltraumschott entpuppte, der in der Erdatmosphäre verglühte, war es zum Zeitpunkt der Sichtung ein „unidentifiziertes Flugobjekt“.

    Der weltbekannte UFO-Forscher-Pionier J. Allen Hynek definierte das so:

    Ein UFO ist die mitgeteilte Wahrnehmung eines Objektes oder Lichtes am Himmel oder auf dem Land, dessen Erscheinung, Bahn und allgemeines dynamisches und leuchtendes Verhalten keine logische, konventionelle Erklärung nahe legt und das rätselhaft nicht nur für die ursprünglich Beteiligten ist, sondern nach genauer Prüfung aller vorhandenen Indizien durch Personen, die technisch dazu in der Lage sind, eine Identifizierung nach dem gesunden Menschenverstand vorzunehmen, falls eine solche möglich ist, unidentifizierbar bleibt.”

    So einfach kann man die Bezeichnung „UFOs“ definieren. UFO-Forschung wäre aber nicht UFO-Forschung, wenn es so einfach bliebe.

    In den vergangenen Jahrzehnten haben die Forscher und Organisationen immer weiter an den Klassifizierungen der einzelnen UFO-Berichte gefeilt und sie immer weiter unterteilt. Dabei kamen zum Teil überaus detaillierte Bezeichnungen heraus und letztlich ein ganzer Katalog vollkommen verschiedener Begriffe und Kürzel.

    UFOs i.e.S.

    Die Bezeichnung „IFO“ zum Beispiel. Sie bezieht sich auf ein „identifiziertes Flugobjekt“ und damit auf eine Täuschung oder falsch interpretierte Erscheinung. Folglich als etwas, das erst nach der Sichtung durch den oder die Zeugen bzw. UFO-Forscher erklärt werden konnte. Natürlich gehören auch Schwindel und Betrug im weitesten Sinne in diese Kategorie.

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    Neben den zahlreichen Abstufungen und Klassifikationen der UFO-Forscher zu den verschiedenen UFO-Meldungen ist die Bezeichnung „UFOs i.e.S. (= UFO im eigentlich Sinn) für mich ein Favorit. Obwohl es unlängst auch hier wieder Abstufungen in Begriffe wie „Good UFO“ oder „Problematic UFO“ gibt, sind UFOs im eigentlichen Sinn etwa so zu verstehen:

    UFOs i.e.S. sind nicht konventionell erklärbare, anomale, atmosphärische Phänomene, Objekte oder Erscheinungen, die von Menschen gesehen werden.

    Was mögen sie aber sein? Wirklich „Raumschiffe von Außerirdischen“, die durch die Weiten des Kosmos zu und geflogen sind, wie es die Öffentlichkeit beim Kürzel „UFO“ sogleich denkt? Kann es wirklich sein, dass Fremde irgendwo im All in ihre Raumfahrzeuge steigen und sich mal eben auf den Weg zur Erde machen?

    Genau zu diesen „konventionellen Aliens in UFOs“ sollen in diesem kurzen E-Book einige Überlegungen angestellt werden. Überlegungen und Spekulationen, um dies vorab zu unterstreichen!

    Lars A. Fischinger, Coesfeld-Lette am 20. März 2018


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    UFOs aus anderen Dimensionen?

    Überlegungen und Spekulationen aus der UFO-Forschung

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    • Dateigröße: 2809 KB
    • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    • Sprache: Deutsch
    • ASIN: B07BLMQZ1Q
    • Erschienen: 20. März 2018
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    Inhalt von “UFOs aus anderen Dimensionen?”

    E-Books von Lars A. Fischinger zur Grenzwissenschaft, Mystery Files und mehr! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
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    Vorwort: UFOs, IFOs und UFOs i.e.S.

    1. Ist UFO-Forschung wirklich notwendig?

    2. Nichts als Probleme mit dem Universum

    3. UFOs aus anderen Universen?

    4. Außerirdische aus anderen Dimensionen?

    5. Von Nazis bis Gott

    6. Über Beweise und Spekulationen

    Hinweise

    Abbildungen und Fußnoten


    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    Mystery-Nerd und Jäger des Phantastischen Lars A. Fischinger: Zeitungsbericht über mein Event am 10. Juni im Galileo-Park erschienen

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    Grenzwissenschaft und Mystery Files im Dialog - Pressebericht zum Event mit Lars A. Fischinger erschienen (Bild: Ch. Schmidt)
    Am 10. Juni fand im Galileo-Park Lennestadt mein Event “Grenzwissenschaft und Mystery Files im Dialog” statt  (Bild: Ch. Schmidt)

    Am 10. Juni 2017 habe ich im Galileo-Park in Lennestadt im Sauerland mein erstes Meeting auf den Spuren des Unfassbaren veranstaltet. Während einer Pause in den “Sauerland-Pyramiden” sprach ich dabei kurz mit einer jungen Dame von einer lokalen Zeitung, die einen Bericht über die Veranstaltung schreiben wollte. Dieser Zeitungsartikel ist bereits erschienen und nun auch online zu finden. Alles weitere in diesem Posting.

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    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Am 12. Juni erschien der Artikel “Lars A. Fischinger arbeitet als Mystery-Schriftsteller – Jäger des Phantastischen besucht Galileo-Park in Meggen” über mich, meine Arbeit und unsere Veranstaltung in den “Sauerland-Pyramiden.

    Wie ich finde, ist es ein recht guter Beitrag geworden:

    Er sagt von sich selbst, dass er ein Mystery-Nerd und Jäger des Phantastischen ist. Und an Außerirdische glaubt er auch. Lars A. Fischinger ist Grenzwissenschaftler und Autor. Im Galileo-Park Meggen hat er am Samstag, 10. Juni, Vorträge über die Rätsel und Mythen der Vergangenheit gehalten.

    Verschwörungen, archäologische Funde und Rätsel begeistern den 43-jährigen Münsterländer. ,Alles, was auf den ersten Blick unerklärlich ist, interessiert mich.’ Unbeanworteten Fragen will er nachgehen. ,Es ist einfach die Leidenschaft an der Welt und an Kulturen, die mich vorantreibt.’

    Schon als Kind habe er sich für Planeten, die Welt und Science-Fiction-Filme interessiert. ,Ich habe mich auch einfach mit einem Atlas hingesetzt und die Namen der Inseln auswendig gelernt.’ Am spektakulärsten sei aber damals die Ausgrabung in seinem Heimatdorf Coesfeld-Lette gewesen: Dort habe er zusammen mit einigen anderen Kindern Knochen ausgegraben. Hinterher habe sich dann herausgestellt, dass diese von einem Friedhof aus der Steinzeit stammen.

    HIER weiter …

    Zur Erinnerung hier nochmal mein Ankündigungs-Video zum Meeting “Grenzwissenschaft und Mystery Files im Dialog”:

    Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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    Lars A. Fischinger

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    Die Kirche in meinem Heimatdorf: Ist sie ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten? +++YouTube-Video+++

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    Meine Dorfkirche in Coesfeld-Lette: Ist sie ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten? (Bild: L. A. Fischinger)
    Meine Dorfkirche in Coesfeld-Lette: Ist sie ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten? (Bild: L. A. Fischinger)

    Was macht eine “Pyramide mit dem Allsehenden Auge” über einem Eingangstor meiner heimatlichen Dorfkirche im Münsterland? Ist die Kirche in Wahrheit ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten, die diese Kirche 1912 – 1914 in Coesfeld-Lette erbaut haben? In diesem Video auf meinem YouTube-Channel gehe ich der Frage einmal nach.

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    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Das “Auge der Vorsehung” kennen praktisch alle Mystery-Fans. Denn diese “Pyramide mit Auge” wird immer wieder überaus gerne mit Freimaurern, dunklen Mächten, Illuminaten usw. in Verbindung gebracht. Es sei ein “geheimes Symbol” irgendwelcher Geheimgesellschaften und damit quasi etwas ganz unheilvolles.

    Was aber hat das “Allsehende Auge” solcher angeblichen Geheimbünde über einem Eingang meiner Kirche in meinem Dorf Lette bei Coesfeld zu suchen? Meine Dorfkirche – Teil einer Verschwörung der NWO (Neue Weltordnung)?

    Schaut selbst in diesem Video von mir auf meinem Kanal bei YouTube.

    Bleibt neugierig …

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    “Grenzwissenschaft & Mystery Files im Dialog”: Das 1. Meeting von Fischinger-Online am 10. Juni 2017! Videos, Karten & Infos

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    Grenzwissenschaft & Mystery Files im Dialog: Das 1. Treffen zur Wissenschaft ohne Grenzen von und mit Lars A. Fischinger kommt am 10. Juni 2017 (Bild: L. A. Fischinger)
    Grenzwissenschaft & Mystery Files im Dialog: Das 1. Treffen zur Wissenschaft ohne Grenzen von und mit Lars A. Fischinger kommt am 10. Juni 2017 (Bild: L. A. Fischinger)

    (Update 6. April) Endlich ist es soweit: Am 10. Juni 2017 veranstalte ich zusammen mit Euch das erste Meeting zur “Wissenschaft ohne Grenzen –  Grenzwissenschaft & Mystery Files von Fischinger-Online im Dialog”! Fünf Jahre gibt es meinen entsprechenden YouTube-Channel schon, was ich mit Euch zusammen angemessen würdigen möchte. Im bekannten Galileo-Park in Lennestadt im Sauerland (“Sauerland-Pyramiden”) habe ich aus diesem Grund ein Tag auf den Spuren des Unfassbaren organisiert. Vorträge, Diskussionen, phantastische Ausstellungen und vieles mehr wird Euch dort am 10. Juni erwarten. Mehr erfahrt Ihr in diesem Video und diesem Posting mit vielen weiteren Tipps, Infos und Details. Wir sehen uns im Galileo-Park!

     

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    Stand: 6. April 2017

    +++Ab sofort sind über den Galileo-Park Karten erhältlich!+++

    +++Zum Vortrags-Programm HIER+++

    Infos als PDF downloaden!

    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Seit einigen Monaten plane ich schon ein Treffen mit Euch, liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen. Einen Event bzw. eine Idee, die ich schon lange im Kopf hatte.

    Eine Art Mystery-Meeting meiner Community, meiner geschätzten ZuschauereInnen bei YouTube und mir selbst natürlich. Nun ist es am 10. Juni 2017 endlich soweit und mein 1. Treffen „GRENZWISSENSCHAFT & MYSTERY FILES IM DIALOG“ wird kommen. Im “Galileo-Park” in Lennestadt, der wohl wie kein zweiter Ort in Deutschland für diesen Event geeignet ist!

    Und, wie es der Zufall so will, stellte ich nach der Terminfestlegung mit dem Betreiber der “Sauerland-Pyramiden” fest, dass der 10. Juni 2017 praktisch mit dem Start meines YouTube-Kanal am 11. Juni 2012 zusammenfällt – 5 Jahre gibt es demnach zu feiern!

    Dazu weiter unten mein Video zum kommenden Event im Sauerland!

    Beachtet auch das zweite Video mit einem Rundflug über den Galileo-Park.

    Einladung zu “Grenzwissenschaft & Mystery Files im Dialog” (Pressetext)

    Wissenschaft ohne Grenzen und die Mysterien der Menschheit am 10. Juni 2017 im Galileo-Park Lennestadt

    Eintrittskarte "Grenzwissenschaft und Mystery Files im Dialog" HIER bestellen!
    Eintrittskarte HIER bestellen!

    Seit Jahrzehnten begeistern sich unzählige Menschen in aller Welt für das Unerklärliche, die Mysterien der Menschheit und die großen und kleinen Rätsel der Vergangenheit. Stimmt wirklich alles in unserer Geschichte und Gegenwart, wie es in unserer schnelllebigen Welt den Anschein hat, fragen diese sich?

    Seit rund 25 Jahren jagt auch der Autor Lars A. Fischinger diesen Rätseln des Phantastischen begeistert nach. All jene Mystery Files aus der Welt des Unerklärlichen, von denen der „Normalsterbliche“ – wenn überhaupt –  höchstens in medialen Randnotizen der Boulevardpresse erfährt, locken auf die Spuren des Unbekannten.

    Seien es nun Aliens, unerklärliche Funde und Berichte, UFOs oder die Idee, dass die Götter der Vergangenheit Außerirdische waren, wie es die Prä-Astronautik und Erich von Däniken sagen: Grenzwissenschaft ist mehr und weit spannender als nur irgendwelche Halbwahrheiten oder Schwindeleien.

    Als Jäger des Phantastischen berichtet Fischinger nicht nur in Büchern und Artikeln von diesen Mysterien und Phänomenen, sondern auch in hunderten YouTube-Videos. Und das seit dem Sommer 2012.

    Der Zuspruch vieler Interessierten an den Arbeiten von Fischinger-Online bestärkt immer wieder: Es gibt genug Phantasten “da draußen”, die die Leidenschaft von Lars A. Fischinger teilen und nachvollziehen können!

    Das Treffen „GRENZWISSENSCHAFT & MYSTERY FILES IM DIALOG“ soll deshalb Freundinnen und Freunden des Phantastischen am 10. Juni 2017 im Galileo-Park Lennestadt zusammenführen.

    Gespräche, Beamer-Vorträge, phantastische Ausstellungen im Park und persönliche Diskussionen aus der Wissenschaft ohne Grenzen in einem Umfeld, das geeigneter kaum sein könnte: In den „Sauerland-Pyramiden“ in Lennestadt.

    Dort hat der Mystery-Jäger Lars A. Fischinger für Euch und diesen Event eine der Pyramiden exklusiv reserviert. Präsentationen und Diskussionen in einem angemessenen Ambiente sind somit garantiert.

    Für alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen und solche, die es werden wollen!

    +++Ab sofort sind über den Galileo-Park Karten erhältlich!+++

    Ein paar Details

    • Das Programm finden Ihr HIER.
    • Geplant ist auch unter allen Anwesenden eine Verlosung.
      Der Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park.de)
      Der Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park.de)
    • Alle Ausstellungen und Aktionen des Park sind für die Teilnehmer kostenlos. (Details zu den Ausstellungen HIER)
    • Die Vortrags-Pyramide ist klimatisiert, mit modernster (Audio-)Technik ausgestattet und verfügt über einen Rückprojektionsbildschirm von 2,7 x 1,6 m für Vorträge.
    • Der gesamte Galileo-Park ist barrierefrei und mit Rollstuhl zu befahren. Selbstverständlich auch ist die Anlage auch für die ganz Kleinen im Kinderwagen geeignet.
    • Hunde sind gerne willkommen, aber an der Leine zu führen.
    • Die “Show-Pyramide”, in der unser Event stattfinden wird, ist klimatisiert und technisch sehr modern ausgestattet.
    • Für das leibliche Wohl wird gesorgt. In den Pausen sind verschiedenste Getränke, Snacks und Speisen (auch Pizza und Flammkuchen) erhältlich. Das Restaurant befindet sich (in einer Pyramide) direkt neben der Veranstaltung (s. Luftbild)
    • Der “offizielle Teil” des Meetings geht ca. von 10 bis 17/18 Uhr. (zum Programm)
    • Nach dem Event treffen wir uns alle im nahen “Hotel Schweinsberg”. (siehe unten)
    • Parkmöglichkeiten sind an den “Sauerland-Pyramiden” in genügender Anzahl vorhanden.
    • Für die Tierfreunde: Im Park wohnen die Nasenbären „Isis“, „Osiris“ und „Coati“ in einem großen Gehege und sechs Katta-Äffchen (bekannt aus dem Film „Madagakar“). Oberhalb des Parks können Alpakas (eine Lama-Art) besucht werden. (siehe HIER).
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    Weiteres dazu erfahrt Ihr in diesem Video:

    Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
    Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

    Veranstaltungsort

    “Sauerland-Pyramiden”

    Sauerland-Pyramiden

    57368 Lennestadt

    Telefon: 02723-8080

    Fax: 02723-808180

    E-Mail: Info@Galileo-Park.de

    Eintrittskarten HIER

    Anfahrt: www.galileo-park.de/Anfahrt-11.html

    Termin

    Unser Hotel nach dem Event: Das "Hotel Schweinsberg" in Lennestadt (Bilder: Hotel-Schweinsberg.de)
    Unser Hotel nach dem Event: Das “Hotel Schweinsberg” in Lennestadt (Bilder: Hotel-Schweinsberg.de)

    10. Juni 2017

    Freitag Anreisetag und erstes Treffen im “Hotel Schweinsberg” in Lennestadt. Abendessen.

    Samstag von ca. 10 bis 17:30 Uhr: Der eigentliche Event, die Vorträge, die Diskussionen, die Ausstellungen. Abends Treffen für Gespräche und mehr im “Hotel Schweinsberg”. Programm HIER.

    Sonntag: Abreisetag nach einem phantastischen Wochenende im Sauerland.

    Veranstalter

    Lars A. Fischinger

    Wesselingstrasse 11a

    48653 Coesfeld-LETTE

    E-Mail: FischingerOnline@gmail.com

    In Zusammenarbeit mit dem Galileo-Park in 57368 Lennestadt

    Eintrittspreis

    Die "Sauerland-Pyramiden": der Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park.de)
    Die “Sauerland-Pyramiden”: der Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park.de)

    Nur 25,00 Euro p.P.

    Karten können HIER bestellt werden.

    Anmeldung

    Lars A. Fischinger

    Wesselingstrasse 11a

    48653 Coesfeld-LETTE

    E-Mail: FischingerOnline@gmail.com

    Oder online durch den Galileo-Park selbst.

    Hotels

    Nach dem “offiziellen Teil” der Veranstaltung von ca. 10 bis 17/18 Uhr am 10. Juni treffen wir uns alle zu einem phantastischen Beisammensein, Abendessen und Diskussionen im nahen “Hotel Schweinsberg“.

    Das “Hotel Schweinsberg” inkl. deren ausgezeichnete Küche und tollen und netten Mitarbeitern kenne ich persönlich durch andere Mystery-Meetings in Lennestadt.

    Die Lokation “Galileo-Park” aus der Luft

    Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.

    Insider-Tipps

    Wer an diesem Wochenende weitere Besichtigen oder Ausflugsangebote der Region nutzen möchte, dem empfehlen wir:

    Ich freue mich auf Euch in Lennestadt!

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

    (Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

    ►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

    Von Lars A. Fischinger:

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    Aufruf: Unterstütze auch DU ein Crowdfunding-Projekt zur Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik! (Updates)

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    "Objekt M": Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Eure Unterstützung ist gefragt! (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)
    “Objekt M”: Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Eure Unterstützung ist gefragt! (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)

    (Updates) Schon vor genau 20 Jahren habe ich über ein Rätsel der Menschheit berichtet, welches von mir in all den Jahren nicht aus den Augen verloren wurde: Das “Objekt M” in Estland. Es soll sich dabei – so unglaublich es klingt! – um ein “anormales Objekt” oder sogar um ein UFO handeln, das seit Jahrtausenden in Nordeuropa im Erdreich liegt. Bis heute! Um in diesem Fall weiter zu kommen, benötige ich nun Eure Unterstützung. Um was es genau geht, wie der Stand der Dinge nach meinen jahrelangen Recherchen und Bemühungen ist, was in all den Jahren erreicht und nicht erreicht wurde etc. – all das soll hier für Euch genau zusammengefasst werden. Das ominöse Objekt wird auch Euch faszinieren! Danke!

     

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    Stand: 2. März 2017

    +++Alle Updates finden sich am Ende+++

    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Seit September 1989 bin ich begeisterter Grenzwissenschafter, Fan des Unerklärlichen bzw. ein Jäger des Phantastischen. In meiner Autorenvita auf diesem Blog schildere ich meinen entsprechenden “Werdegang” recht anschaulich und detailliert …

    Schon 1996 habe ich dabei in einem Buch über eine überaus sonderbare Geschichte berichtet, die sich in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, in den 1980er Jahren zugetragen hat. Also noch in den Tagen des “Kalten Krieges” und in der UdSSR und damit natürlich vor der Unabhängigkeit Estlands. Denn damals, Leserinnen und Leser von mir wissen das mit Sicherheit, wurde per Zufall ein etwa 20 Meter großes Objekt in der Erde gefunden, dass die Russen den Namen “Objekt M” gaben. Doch dieses Objekt M hatte es laut den Berichten in sich. Nicht nur, dass dieser Fund im Erdreich unweit der Ostseeküste Estlands aus Eisen, Titan und zahlreichen weiteren Elementen besteht, sondern auch, da dieses “Ding” als ein “UFO aus der Eiszeit” angesehen wurde. Und wird.

    Neben vielen Gerüchten, Halbwahrheiten aber auch eindeutigen Fakten um dieses Objekt und seine wahre Natur, gibt es auch viel Misstrauen darum.

    Zu diesem “Mystery-Fall” gibt es mir inzwischen vorliegende Untersuchungsberichte auf Russisch. Dieser Aufruf dient dazu mittels Eurer direkten Unterstützung bzw. via Crowdfunding diese anspruchsvollen wissenschaftlichen Berichte professionell ins Deutsche übersetzen zu lassen.

    Im Folgenden eine Zusammenstellung der gesamte Geschichte und des Projektes. Sie soll Euch verdeutlichen, warum und wozu ich Eure Unterstützung benötige.

    Alternativ auch über meinen Aufruf auf der Unterstützerplattform “leetchi”. Jeder kann sehr einfach, sicher und bequem daran als Unterstützer/In teilnehmen. Der genau Link ist: https://www.leetchi.com//c/projekt-von-lars-a-fischinger

    Einige Fakten um “Objekt M”

    Inzwischen sind zwei Jahrzehnte ins Land gegangen, seit ich erstmals – eher beiläufig – über das angebliche “UFO aus der Eiszeit” berichtet habe. Dennoch habe schon vor Jahren die Spur dieser Geschichte fast schon durch Zufall erneut aufgenommen. In meinem Buch “Historia Mystica“, in einem Artikel für das Magazin “Sagenhafte Zeiten” der A.A.S. und bei zwei, drei Vorträgen habe ich darüber informiert und berichtet.

    Im Jahr 2010 gelang es mir dann durch Kontakte vor Ort selber in Estland zu recherchieren. Dabei nutzte ich auch die Gelegenheit, einer Reihe von Gerüchten um Objekt M und sogar ganze unterirdische “UFO-Basen” in Estland, Lettland und Litauen nachzugehen. In einem kurzen Vortrag bei dem Kongress der A.A.S. 2012 in Dresden habe ich beispielsweise von diesen Falschinformationen usw. berichtet. Ihr findet diesen auf meinem YouTube-Kanal hier online.

    Dennoch blieb ich in all den Jahren “im Hintergrund” alles andere als untätig, im Gegenteil. Denn neben Gerüchten gibt es natürlich auch Fakten. Etwa sind die folgenden Punkte zu diesem eiszeitlichen Objekt eindeutig:

    • Es wurde ein großes Objekt in der Erde bei Bohrungen gefunden
    • Das Objekt ist grob bis zu 20 Meter lang/groß
    • Es besteht aus einer Metalllegierung bzw. es sind zahlreiche Metalle enthalten
    • Es wurden von Wissenschaftlern der UdSSR vor Ort mindestens drei Proben von Objekt M genommen
    • Diese Proben wurden an verschiedenen Instituten umfangreich untersucht und analysiert
    • Es gab umfassende geologische, metallurgische etc. Untersuchungen durch die Sowjets
    • Vor Ort erinnern sich heute noch immer Menschen an die damalige “Sache”

    Weiter konnte ich vor, während und nach meinem Besuch in Estland feststellen:

    • Das “Ding” befindet sich noch immer vor Ort in der Erde
    • Es gibt (mindestens) einen sehr umfangreichen Untersuchungsbericht über diese Untersuchungen damals
    • Viele Gerüchte und Spekulationen, wie etwa von einer UFO-Basis unter Tallinn, sind falsch bzw. mit anderen Geschichten vermischt worden
    • In Estland kennt man Objekt M … aber kümmert sich praktisch nicht um die Story
    • Unzählige Anfangen zu dem Fall von mir, über viele Jahre hinweg und in vielen Teilen der Welt, wurden zu 99 Prozent vollkommen ignoriert
    • Fast alle “Führungspersönlichkeiten” in der Staatsbibliothek von Estland und anderen offiziellen Stellen kennen den Fund, haben aber angeblich überhaupt keine Unterlagen dazu aus den Tagen der UdSSR
    • Auch in persönlichen Gesprächen vor Ort mit diesen Personen wurde das deutlich
    • Aktivitäten jeglicher Art der verhassten früheren Besetzungsmacht Sowjetunion, ihrer Armee oder des KGB bzw. das ganze Thema “UdSSR” ist in Estland ein “rotes Tuch”

    Meine Spurensuche vor Ort und die Rückschläge

    Auch nach der Veröffentlichung des Thema 2009 in dem Buch “Historia Mystica” sowie in einem Artikel, in denen ich damals die aus Estland erhaltenen Erkenntnisse zusammenfasste, war ich weiterhin an der Story dran. Diese Veröffentlichungen erschienen, dies soll der Vollständigkeit halber hier unterstrichen werden, vor meinen Recherchen vor Ort.

    Ich berichtete zwar bereits 2009, dass der Fund alles möglich sein kann, aber es sei eben noch immer nicht klar – was genau. Vielleicht von einer Ur-Kultur á la Atlantis, schrieb ich etwa in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” (Nr. 4/2009). Von einem “UFO aus der Eiszeit” wurde aufgrund der ermittelten Form gesprochen, die einer “fliegenden Unterasse” ähnelt. Also ein UFO-Absturz vor Jahrtausenden? Mitte der 1980er Jahre erzählte man auch davon, dass es Reste von sehr früher (eiszeitlicher) Eisenverhüttung an der Ostsee sein könnten. Andere sprachen von Industrieabfall aus Metall den modernen Werften von Tallinn. Da Objekt M in einer eiszeitlichen Ablagerung (Moräne) mit einem Mindestalter von 10.000 Jahren liegt, spekulieren andere wiederum, dass Objekt wurde durch Gletscherbewegungen aus Skandinavien an seinen jetzigen Ort geschoben.

    VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)
    VORTRAG-VIDEO von Lars A. Fischinger 2012: “Objekt M” – Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)

    Als ich vor sechs Jahren einige Tage vor Ort in Estland mehr über diesen Fund in Erfahrung bringen wollte, traf ich mich mit zahllosen Personen, die mir hilfreich sein konnten/wollten. Ein Geologe in der staatlichen Bibliothek etwa versicherte mir, dass sei alles nur Dreck und mehr nicht. Die Leiterinnnen und Leiter der Bibliothek wiederum versprachen in einem mehrstündigen Gespräch ihre sehr umfangreichen Archive nach Material zu dieser Angelegenheit zu durchkämmen. Immerhin soll in den 1980er Jahren die Aktivitäten der Russen um Objekt M auch in der Presse gestanden haben. Trotz vielfacher Nachfragen in Estland in den Jahren nach meinem Besuch erhielt ich bis heute keine konkreten Antworten. Von Material jeglicher Art ganz zu schweigen …

    Vor Ort hielt ich jedoch den viele Jahre ersehnten Untersuchungsbericht der Sowjets über diesen Fund selber in den Hände. Das war 2010 und man versprach mir eine Kopie davon zukommen zu lassen. Doch diese habe ich nie bekommen. Im Gegenteil: Meine Anfragen in Estland wurden immer – wenn überhaupt – vertröstend beantwortet. Ebenso Recherchen und Anfragen bei unzähligen öffentlichen Behörden und Institutionen sowie verschiedener Stellen und Ämtern im ganzen Land. Auch eine Ausweitung der Nachforschungen über Russland bis Japan erbrachte – nichts!

    Japan übrigens deshalb, da einst auch die Japaner lange nach dem Ende der UdSSR dort Nachforschungen angestellt haben. Jedoch rückten diese sogleich mit dem Fernsehen an und sollen ohne irgendwelche Genehmigungen dort “gearbeitet” haben. Ich vermute, dass es sich dabei um einen japanischen Fernsehsender handelte, für den ich selber vor vielen Jahren bei einer Mystery-TV-Reihe mitarbeite.

    Neue Hoffnung schöpfte ich, als vor einigen Jahren ein russisches Fernsehteam bei mir war, das für einen Sender in Moskau arbeitete. Auch dieser Sender produzierte eine Mystery-TV-Serie zur Grenzwissenschaft. In den Drehpausen brachte ich bei dieser Gelegenheit natürlich Objekt M ins Spiel und fragte, ob man mir hierbei weiter helfen könne. Auch hier versprach man mir Hilfe und Recherchen…und auch hier waren meine späteren Nachfragen vergebliche Mühe.

    Die Sprachprobleme bei solchen Recherchen in Eigeninitiative kann sich jeder leicht vorstellen. Nicht nur, das “Objekt M” nur ein Name von mehreren für diesen Fund ist, sondern auch das Kyrillische (und Japanische) machen Nachforschungen sehr, sehr mühsam. Selbst die damals beteiligten Personen haben unterschiedliche Namen, wenn man beispielsweise nach Spuren im Internet sucht. Eben aufgrund von Übersetzungen aus dem Kyrillischen ins Estnische oder Englische. Und wie soll man so beispielsweise Bibliotheksbestände in Russland durchsuchen, wenn man keine wirklich konkreten Namen, Suchbegriffe und Schreibweisen hat?

    Wer suchet, der findet …

    Meine Jagd nach Objekt M dauert nun schon 20 Jahre. Dabei war ohne Zweifel mein Besuch vor Ort ein Höhepunkt, da vieles ad absurdum geführt werden konnte, aber sich eben auch viele Fakten zeigten. Vor allem festzustellen, dass die UdSSR tatsächlich einst einen Bericht über ihre Forschungen verfasst hat, und ich diesen dicken Bericht selber durchgesehen habe, war Ansporn weiter zu machen. Verfasst war das Dokument natürlich in Kyrillisch/Russisch und damit für mich quasi außerirdisch.

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    Doch wie Ihr nun wisst, habe ich nie diese zugesagte Kopie bekommen. Jahre, unzählige Stunden Arbeit, Nerven und ausnahmslos(!) Rückschläge hat es mich gekostet, bis sich das Blatt wendetet. Nachdem ich damals bei der Durchsicht der Untersuchungsergebnisse nicht mal die in kyrillisch geschriebenen Überschriften oder die Namen der beteiligten Forscher usw. entziffern konnte, freute ich mich auf das versprochene Dokument. Doch ich bekam nicht einmal irgendwelche der genannten “Eckdaten” wie zum Beispiel Erscheinungsjahr, Druckort oder sogar Auszüge – nichts. Nur einmal ein Angebot, dass ich für hunderte von Euro vielleicht ein Exemplar bekommen könnte.

    Warum ich es damals nicht direkt kopiert habe, werden sich vielleicht einige von Euch fragen. Das habe ich mich zu meinem Ärgernis in all den Jahren auch gefragt. Ich hielt es nicht für notwendig, darum zu bitten. Die freundlichen Aussagen, dass man neue Digitalisierungtechnik habe und mir das Papier digitalisiert und zusendend, reichte mir. Es gab keinen Grund, an der Hilfsbereitschaft zu zweifeln!

    Inzwischen haben sich meine nervenaufreibenden Bemühungen gelohnt und ich habe den vollständigen UdSSR-Untersuchungsbericht vorliegen. Inklusive aller Tabellen, Diagramme und Zeichnungen und dazu sogar noch zwei weitere (kürzere) Berichte zu diesem Objekt. Zwar aus einer ganz anderen aber dennoch offiziellen Quellen und aus einem anderen Teil der Welt, aber sie liegen vor. Und das zählt.

    Ich bitte um Eure Mithilfe!

    Seit ein paar Jahren habe ich nun die so lange ersehnten Dokumente. Natürlich sind sie in Kyrillisch verfasst; also Russisch. Und vor allem in dem umfangreichen “Hauptbericht” wimmelt es von Fachbegriffen, wissenschaftlichen Aussagen und Beschreibungen etc., so dass ich dafür Eure Hilfe benötige.

    In den vergangenen Jahren habe ich bei dutzenden Übersetzter/Innen und Übersetzungsbüros um Angebote für eins Übertragung ins Deutsche gebeten. Wenige Seiten konnte ich über eine Universität bereits vor 2 Jahren übersetzen lassen. Obwohl es auch dort alles andere als eine einfache Russisch – Deutsch-Übersetzung war. Nur leider übersteigen alle Angebote für eine seriöse und kompetente(!) Übersetzung der Texte meine Mittel. Auch wenn einige Büros den Auftrag aufgrund der Schwierigkeit der Texte erst gar nicht annehmen würden, belaufen sich die Kosten wahrscheinlich/möglicherweise auf mehrere Tausend Euro. Selbst “Sponsoren”, die mir helfen wollten, sprangen deshalb verständlicherweise wieder ab. Die oben genannte Universität würde mir zwar auch den Rest der Unterlagen übersetzen, aber diesmal nur gegen offizielle Bezahlung eines Auftrages.

    Diskussionen nach dem "Objekt M"-Vortrag von Lars A. Fischinger 2012 bei der A.A.S. in Dresden (Bild: M. Sievers)
    Diskussionen nach dem “Objekt M”-Vortrag von Lars A. Fischinger 2012 bei der A.A.S. in Dresden (Bild: M. Sievers)

    Ich habe die unterschiedlichsten Angebote gesammelt. Ein Betrag von um die 2.000 bis 3.000 Euro (teils mehr, teils weniger!) müssen tatsächlich veranschlagt werden. Je nach Qualität der Übersetzung des schweren Textes und auch in welchem Umfang die drei Dokumente übersetzen werden sollen. Hierbei solltet Ihr wissen, dass ich bei den meisten meiner Angebotseinholungen die beiden erwähnten kürzeren Berichte erst gar nicht mit in den Auftrag nahm. Ebenso, dass es zusammen inkl. aller Tabellen etc. über 100 Seiten sind. Bei einigen Verhandlungen über eine Auftragsvergabe habe ich auch den Text radikal zusammengestrichen. Das heißt, dass Zeichnungen, Formeln oder Tabellen, die eine ganze oder auch nur halbe Seite Platz einnehmen, von mir weggelassen wurden. Immerhin enthalten diese weit weniger Text/Wörter als als eine normale Seite. Doch mein “Preisdrücken” brachte nicht die gewünschten Resultate.

    Auch überlege ich schon ein paar Jahre, dies (und andere Projekte, die auf Eis liegen!) via Crowdfunding zu realisieren, da ohne eine Übersetzung die so viele Jahre energisch gesuchten Dokumente “wertlos” sind. Ich finanziere meine Arbeit bekanntlich nicht durch Crowdfunding oder kostenpflichtige Abos, um zumindest Kosten denkend arbeiten zu können. Wobei ich eine Crowdfunding-Kampagne weiterhin im Hinterkopf habe, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Auch habe ich keinen Chef, keinen Verein, keine Organisation und keine Redaktion, die hinter mir steht.

    Deshalb heute nach reiflicher Überlegung dieser eher ungewöhnliche Schritt, Euch, liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen, um Eure direkte Mithilfe zu bitten. Sämtliche meiner Arbeiten werden ausschließlich durch Werbung finanziert und ist somit vollkommen kostenfrei. Ohne, dass irgendeine Art Finanzierungs-Plattform zwischen uns steht. Zumal einige von Euch mir bereits mehrfach vorschlugen, mit einem solchen Aufruf meine grenzwissenschaftliche Community um Unterstützung zu bitten. Ein kurzes YouTube-Video von mir dazu findet ihr hier auf meinem Kanal.

    Ich habe dazu kürzlich eine sogenannten PayPal.me-Seite eingerichtet. Dort kann jeder mit nur einem Klick mich bei meiner Arbeit unterstützen. Wirklich jede Zuwendung bei meiner Suche nach der Wahrheit von Euch ist willkommen und wird benötigt.

    Sofern Ihr nicht PayPal nutzt, diese spannende Sammelaktion anders unterstützen oder sogar sponsern wollte, geht es auch abseits von PayPal. Schreibt mir in diesem Fall einfach eine E-Mail an Info@Fischinger-Blog.de.

    Jede Art von Unterstützung ist willkommen. Auch auch auf dem Postweg an:

    Lars A. Fischinger

    Wesselingstrasse 11A

    48653 Coesfeld-Lette

    (Gerne könnt Ihr mir bei meinen Arbeiten auch direkt “physisch unter die Arme greifen”. Zum Beispiel durch ausgelagertes Archivmaterial, gebrauchte/neue Bücher und Magazine zu den Themen meiner Tätigkeiten oder jeglicher Art von Büromaterial, Film- Foto- und EDV-Technik …)

    Zusätzlich habe ich auf der beliebten, sicheren Plattform “leetchi” eine Sammelaktion gestartet, die voraussichtlich bis zum 11. Dezember 2016 laufen wird. Jeder kann sehr einfach, sicher und bequem daran als Unterstützer/In teilnehmen. Der genau Link ist:

    Lars A. Fischinger
    Mein Titelbild der Projekt-Seite bei leetchi.com

    Dort könnt Ihr auch sehr einfach meine leetchi-Aktion teilen. Ebenso wie selbstverständlich dieses Postings hier über die entsprechenden Button. Macht bitte reichlich davon Gebrauch, damit wir möglichst viele Menschen erreichen!

    Was mache ich mit Eurer Unterstützung?

    Sollte es tatsächlich gelingen, dass wir die erforderlichen Mittel zusammenbekommen, gebe ich natürlich eine Übersetzung des Berichtes in Auftrag. Je nach Unterstützung vielleicht sogar von allen drei Texten, was natürlich überaus wünschenswert wäre. Was letztlich dabei herauskommt, wird sich zeigen. Doch die Rätsel der Welt sind da, um sie zu knacken.

    Und sollte es tatsächlich so sein, dass die benötigten Mittel auf diesem Weg zusammen kommen und es sogar mehr als die erforderlichen werden, so wird der “Überschuss” natürlich in weitere Arbeiten gesteckt. Beispielsweise eine Analyse eines Metallobjektes aus Ungarn, dass ich am Ende dieses Vortrages hier erwähne und mir vorliegt. Hier bieten sich viele Möglichkeiten für die grenzwissenschaftliche Forschung/Gemeinde. Gleichfalls halte ich Euch über den Stand dieser Sammelaktion auf dem Laufenden und letztlich könnte daraus eine neue Buchveröffentlichung auf den Spuren des Phantastischen entstehen. Auf der Plattform “leetchi” wiederum könnt Ihr ebenso diese Aktion öffentlich verfolgen.

    Gerne kann ich Euch den Eingang Eurer Zuwendung und den Zweck auch quittieren. Selbstverständlich könnt Ihr aber auch vollkommen anonym bleiben.

    Ich bin sicher: Gemeinsam könnten wir es stemmen und den nebligen Schleier des Phantastischen um Objekt M lüften!

    Mit einem großen Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer,

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars

    ►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger


    Updates zur Crowdfunding-Kampagne

    • Update 6 / 2. März 2017

    Aufgrund der (wissenschaftlichen) Schwierigkeit des russischen Hauptberichtes, hat eine offizielle Behörde eine Übersetzung ablehnen müssen. Der anspruchsvolle potenzielle Auftrag wurde aber intern weitergeleitet!

    Euer Jäger des Phantastischen

    LARS


    • Update 5 / 28. Februar 2017

    Auf diesem Blog findet Ihr auch den Bereich “Werbung, Kooperation und Sponsoring“, über den Interessierte die Mystery-Forschung aktiv fördern und unterstützen können. Etwa durch Werbung oder Kooperationen. Entsprechende Anfragen von meiner Seite in den vergangenen Monaten blieben leider bisher ohne Antworten.

    Euer Jäger des Phantastischen

    LARS


    • Update 4 / 25. Februar 2017

    Die Crowdfunding-Kampagne bei Leechi.com wurde von mir ein drittes Mal verlängert. Leider ist die Beteiligung bzw. die Unterstützung an diesem Projekt überaus gering (siehe auch Update 3).

    Euer Jäger des Phantastischen

    LARS


    • Update 3 / 12. Januar 2017

    Mit Stand heute haben wir über die genannte Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Leechi (www.leetchi.com//c/projekt-von-lars-a-fischinger), diesen Blog-Beitrag und dem Video unten auf meinem YouTube-Kanal (siehe Update 1)

    700 Euro

    gesammelt!

    Allen Unterstützern dafür schon mal an dieser Stelle meinen herzlichen Dank!

    Euer Jäger des Phantastischen

    LARS


    • Update 2

    Ein Ausschnitt einer Probeseite des (langen) “Hauptberichtes” rund um das “Objekt M”:

    Ein Ausschnitt einer Probeseite des "Hauptberichtes" rund um das "Objekt M" (Bild: L. A. Fischinger/Archiv)
    Ausschnitt des “Hauptberichtes” rund um das mutmaßlich überaus seltsame “Ding” in Estland (Bild: L. A. Fischinger/Archiv)

    • Update 1

    Am 28. Dezember habe ich auf meinem YouTube-Kanal dieses Video zur der Crowdfunding-Kampagne hochgeladen. Dort fasse ich das Projekt und das Thema kompakt für Euch nochmals zusammen (siehe auch hier):

    Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
    Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
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