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Südamerikanische Seefahrt über den Pazifik: Genetiker bestätigen “Kon-Tiki” und Thor Heyerdahl +++ Video +++

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VDIEO: Seefahrt über den Pazifik: Genetiker bestätigen Kon-Tiki und Thor Heyerdahl (Bilder/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Genanalysen zeigen: Thor Heyerdahl hatte doch recht: Seefahrt über den Pazifik (Bilder/Montage: Fischinger-Online)

Im Jahr 1947 versuchte der längst legendäre Thor Heyerdahl mit seinem Floß “Kon-Tiki” der Fachwelt zu beweisen, dass primitive Seefahrzeuge von Südamerika aus den Pazifik befahren haben könnten. Er war sicher, dass lange vor der Ankunft der Europäer bereits Seefahrer aus Südamerika Inseln im Pazifik (Polynesien) besiedelten. Inklusive der Osterinsel. Handfeste Beweise konnte Heyerdahl nicht liefern und gab es nicht. Bin jetzt. Denn Genetiker haben kürzlich eine umfangreiche DNA-Untersuchung der betreffenden Bevölkerungsgruppen veröffentlicht,. Diese zeigt, dass Heyerdahl von Anfang an recht hatte. Wo er erstaunlich richtig lag, wo etwas daneben und was die Genetiker heraus fanden, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Thor Heyerdahl und die Expedition “Kon-Tiki”: Genetiker finden Beweise!

Wie wurde wann und von wem die Inselwelt des Pazifiks besiedelt? Woher kamen die Siedler von Polynesien, die bis Hawaii im Norden und zur Osterinsel im Südosten unzählige Inseln über den Ozean besiedelten?

Solche und ähnliche Fragen stellte sich auch der Forscher und Seefahrt-Abenteuer Thor Heyerdahl. Er startete 1947 seine Expedition “Kon-Tiki”, mit der er beweisen wollte, dass Seefahrer aus Südamerika lange vor Kolumbus tausende Kilometer über den Pazifik segelten. Sie haben so nicht nur die Osterinsel erreicht, sondern auch die Inselwelt in Polynesien und Neuseeland.

Durch sein Floß “Kon-Tiki” wurde Heyerdahl 1947 schlagartig weltberühmt. Denn ihm gelang es so zu beweisen, dass es mit primitiven Seefahrzeugen sehr wohl technisch möglich war, dass Bewohner der Westküste Südamerikas den riesigen Ozean befuhren. Und auch besiedelten. Das machte ihn schon zu Lebzeiten zu einer Legende.

Eindeutige Belege dafür fehlten bisher.

Auch wenn es theoretisch erwiesen wurde. So verweisen seine Kritiker bis heute beispielsweise auf genetische Untersuchungen der Polynesier. Diese haben ergeben, dass die Besiedlung der gigantischen Weiten des Pazifischen Ozeans von Südost Asien aus erfolgte. Ob auch südamerikanische Ureinwohner wie das Volk der Inka aus der anderen Richtung kamen, blieb ungewiss.

Bis jetzt. Denn eine jetzt in “Nature” veröffentlichte Studie der genetischen Abstammungen dieser Region zeigte: Die Legende Thor Heyerdahl hatte mit seinen Thesen tatsächlich teilweise sehr genau recht!

Eine spannende DNA-Untersuchung von hunderten Menschen, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 9. Juli 2020 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Die Osterinsel möchte die von Thor Heyerdahl “gesammelten” archäologisch Artefakte von Norwegen zurück – und nicht nur die (plus Video)

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Die Osterinsel möchte die von Thor Heyerdahl "gesammelten" Objekte von Norwegen zurück (Bild: Fischinger-Online)
Die Osterinsel möchte die von Thor Heyerdahl “gesammelten” Objekte von Norwegen zurück (Bild: Fischinger-Online)

Die Museen der ganzen Welt sind voll mit Artefakten und archäologischen Objekten aus aller Herren Länder. Gesammelt – oder besser: eingesammelt – von den ersten Forschern der sich neu entwickelnden Wissenschaft der Archäologie, die sich vor allem im 18., 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts schamlos an fremden Ländern und deren Kulturen bedienten. Man denke an Ägypten, deren Relikte und Schätze die ersten Grabräuber-“Archäologen” Schiffsladungenweise nach Europa und in alle Welt schafften. Nicht viel anders war es auf der Osterinsel im Pazifik, die durch den Norweger Thor Heyerdahl berühmt wurde. Auch er schaffte archäologische Relikte und Funde von der Insel fort, die heute im weltbekannten “Kon-Tiki-Museum” in Oslo zu bestaunen sind. Doch jetzt möchte die Osterinsel ihr von Heyerdahl gesammeltes Eigentum von Norwegen zurück. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Posting und einem YouTube-Video aus dem “Kon-Tiki-Museum”. Aber auch, was sich hinter dieser scheinbar einfachen Bitte der Osterinsulaner für Abgründe auftun …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Plündernde “Archäologen”

Wohl die wenigstens Besucher eines archäologischen oder ethnologischen Museums irgendwo auf der Welt fragen sich, woher eigentlich all die Ausstellungsobjekte ferner Länder kommen. Egal ob in Paris, Berlin, London oder New York: Museen sind voll von Diebesgut, das Hau-Ruck-Archäologen einst in der ganzen Welt zusammen klauten oder sich schenken ließen.

Auch den jeweiligen Museen hinterlassene Privatsammlungen gehören dazu. Sammlungen, die zum Teil beträchtlichen Umfang haben und selbst in kleinen Dorf-Museum zu finden sind (zum Beispiel in Waldenburg in Deutschland). Die Herkunft solcher Objekte ist dabei fast immer “unklar”, um es politisch korrekt auszudrücken. Auf den Punkt gebracht ist es jedoch so gut wie immer Raubgut.

Vor allem zu Beginn der heutigen Ägyptologie wurde es den ersten Raub-Archäologen aber auch mehr als leicht gemacht, an solche Stücke zu kommen. Ein regelrechter Wettbewerb im Land der Pharaonen entbrannte, wer im Auftrag seines Museums oder Landes die spektakulärsten Hinterlassenschaften “besorgen” konnte. Zum Teil konnte sogar bequem direkt aus dem Keller des Ägyptischen Museums heraus Artefakte, Mumien und Kunstgegenstände kaufen. Wenn nicht, dann nahm sich einfach, was man will.

Einige der ersten Entdecker sprengten sich übrigens einfach ihre Wege in diverse Altertümer frei. Selbst in der Cheops-Pyramide

Das begann schon mit der Eroberung Ägyptens durch Napoleon ab 1798. Beziehungsweise durch seine “Ägyptische Expedition” wurde Ägypten und alles, was aus dem Land stammt, in ganz Europa schick und populär. Der 250 Tonnen schwere und 23,5 Meter hohe Obelisk auf dem Place de la Concorde in Paris ist bis heute ein Zeugnis dieser Epoche, denn dort steht er erst seit 1836.

Eigentlich gehörte er dem weltberühmten und legendären Pharao Ramses II.,der ihn vor fast 3.200 Jahren an seinem Tempel in Luxor aufstellen ließ. Genau jenem Pharao, den das biblische Buch Exodus als Herrscher benennt, unter dessen Regierung die Israeliten unter Moses das Land verließen. Ali Pascha, damals Vizekönig von Ägypten, schenke den Ramses-Obelisken einfach dem französischen König. Auch wenn die Osmanen da schon längst die Franzosen aus Ägypten geworfen hatten.

Auf diese Weise plünderten Europäer und Nordamerikaner die alten Kulturländer wie eben Ägypten  aus. Aber auch Mittelamerika (Maya, Azteken etc.), Südamerika (Inkas etc.) oder auch Mesopotamien (Assyrer, Babylonier etc.). Das legendäre “Ischtar-Tor” von König Nebukadnezar II. (605 bis  562 vor Christus) aus Babylon, das heute im Pergamonmuseum in Berlin zu bestaunen ist, ist zum Beispiel kein Nachbau. Es ist das Original aus dem Irak, dass in Bruchstücken in an die 1.000 Kisten verpackt ab 1927 nach Berlin geschickt wurde. Mit Erlaubnis der Altertümerverwaltung des damaligen Osmanien in Istanbul.

König Nebukadnezar II. ist wiederum selbst eine Legende: Seine Truppen waren es, die 597 vor Christus Jerusalem und den heiligen Tempel zerstörten und die Bewohner in das babylonische Exil verschleppen. Dorthin, wo dann im laufe der Jahre das Alte Testament und die fünf Bücher Moses in ihrem Kern niedergeschrieben wurden. Aber vor allem ist seit dem die Bundeslade spurlos verschwunden, wie zum Beispiel in diesem YouTube-Video HIER erläutert.

Heute sind solche “Besorgungen” undenkbar!

Und doch ließe sich eine mehr als endlose Liste solcher erlaubten, gestohlenen, geschenkten und (damals) legal gekauften Objekte anführen. Große und kleine, schwere und leichte, kostbare und “wertlose”.

Thor Heyerdahl und die Osterinsel

Vor diesem Hintergrund und geschichtlichen Fakten muss man auch Thor Heyerdahl und seine Expeditionen ab 1947 zur Osterinsel (“Kapa Nui” bei den Einheimischen) sehen.

Auch wenn Heyerdahl Jahrzehnte und Jahrhunderte nach diesen ersten “Alles-Meins-Archäologen” lebte und arbeitete, nahm auch er unzählige Objekte von der Osterinsel (und anderswo) mit nach Norwegen. Nicht nur kleine Vasen oder irgendwelche Alltagsgegenstände, sondern er packe sogleich auch einige der weltweit bekannten Moai-Figuren ein. Jene menschlichen Statuen, von denen heute noch fast 900 auf der kleinen Insel verteilt stehen und liegen, und die der Insel ihren legendären Ruf einbrachten.

Eine steht übrigens auch im Britischen Museum in London. Dazu aber gleich mehr.

Alle diese von Heyerdahl seit seiner ersten Expedition mit dem Holzfloß “Kon Tiki” (s. z. B. HIER, HIER oder auch HIER) mitgenommenen “Andenken” befinden sich heute im “Kon-Tiki-Museum” in Oslo (s. Video unten). Ein zweifellos überaus beeindruckendes Museum, dass sich nicht nur der Osterinsel und Heyerdahl seiner ersten Expedition “Kon Tiki” von 1947 widmet, sondern allen Forschungen und Projektes von ihm.

Im Museum selber wimmelt es aber eben auch und vor allem an Artefakten und Objekten, die der norwegische Abenteurer auf der Osterinsel einsammelte. Inklusive Moai-Figuren als schwergewichtige Mitbringsel. Darunter sind gleichfalls auch überaus wertvolle da seltene Stücke wie Schrifttafeln mit der Schrift “Rongo Rongo”. Ebenso zahllose steinerne Schätze wie diese, die sich im Keller des “Kon-Tiki-Museum” befinden:

"Sammlerstücke" von Thor Heyerdahl im Keller des Kon-Tiki-Museum in Oslo (Bild: Fischinger-Online)
“Sammlerstücke” von Thor Heyerdahl im Keller des Kon-Tiki-Museum in Oslo (Bild: Fischinger-Online)

Chile und die Osterinsel bitten um Rückgabe!

Heute gehört die Osterinsel politisch zu Chile. Roberto Ampuero, Außenminister von Chile, erklärt laut einer “APA”-Meldung vom 2. November 2018, was sein Land bzw. die Osterinsel gerne alles von Norwegen zurück haben möchte:

Archäologische und ethnografische Stücke, Skulpturen, genetisches Material sowie eine große Anzahl Fotos aus den 1950er Jahren.

Demnach eigentlich – alles.

Übrigens auch von den Briten, denn die im Britschen Museum befindliche Moai-Statue möchte Chile auch zurück. Sie trägt heute den Namen “Hoa Hakananai’a”, was soviel wie “verlorener” oder “gestohlener Freund” bedeutet. Obwohl sie mit nur 2,42 Metern Höhe und einem Durchmesser von nur 47 Zentimetern recht klein ist, ist sie aufgrund von eingeritzten “Vogel-Männern” und anderen Abbildungen auf der Rückseite eine Besonderheit unter den einst fast 1.000 Moai. Zeugnis der “Vogel-Mann-Religion” (“tangata manu”) auf der einsamsten Insel der Welt, wie die Osterinsel gern genannt wird.

“Hoa Hakananai’a” ist auch eines jener fragwürdigen “archäologischen Souvenirs” aus dem 19. Jahrhundert. Eine britischen Osterinsel-Expedition nahm sie 1868 als Geschenk für Königin Victoria mit, die sie ein Jahr später dem Britischen Museum überließ.

“Hoa Hakananai’a”

Für die Osterinsulaner ist der Moai in London durch seine direkte Verbindung zum einstigen “Vogel-Mann-Kult” spirituell und historisch sehr bedeutsam. Schon länger hätten sie ihr kulturelles Erde vom Britischen Museum zurück. So zitiert zum Beispiel der britische “The Telegraph” bereits am 8. August 2018 eine Museumssprecherin mit den Worten:

Wir haben hier im British Museum keinen offiziellen Antrag auf Rückgabe der Statue auf die Osterinsel erhalten.

Laut “APA” hat sich das nun geändert. Wobei das Museum in London das einstige Geschenk von Königin Victoria in einen etwas anderem Licht sieht, wie “The Telegraph” im August zitierte:

Die Moai-Skulptur, die wir im Museum haben, ist für die sechs Millionen Menschen, die jedes Jahr durch unsere Türen gehen, permanent ausgestellt. Wir glauben, dass es von großem öffentlichen Nutzen ist, sie für alle Menschen hier zu sehen und zu schätzen.

Wir glauben auch, dass es wichtig ist, die Geschichte der indigenen Gemeinschaft der Osterinseln im Britischen Museum darzustellen.

Wer möchte schon ein beliebtes bzw. so besonderes Museums-Stück freiwillig wieder abgeben? Vor Ort ist “Hoa Hakananai’a” als Blickfang für die Millionen Touristen des Museums in Szene gesetzte.

Übrigens auch der weltberühmte und archäologisch kaum zu bedeutend einzustufende “Stein von Rosette”, mit dem es einst gelang, die ägyptischen Hieroglyphen zu übersetzten. Mitgebracht als “Andenken” von Napoleon aus Ägypten, wo er am 15. Juli 1799 gefunden wurde und heute das Glanzstück des Museum. Als wertvollstes Objekt des Museum steht es im Eingangsbereich fast schon im Weg und ist als Motiv auf zahllosen Dingen im Museums-Shop zu kaufen. Vom Maus-Pad für den PC bis zu kleinen Kopien für die Wohnzimmerwand.

In Ägypten selber steht am Fundort des Stein bei Rashid ein Denkmal mit einer Kopie …

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Verhandlungen …

In seiner Funktion als Außenminister von Chile hat sich Roberto Ampuero bereits mit seiner norwegischen Amtskollegin Ine Eriksen Soreide getroffen, um die Rückführung der Objekte aus dem “Kon-Tiki-Museum” zu besprechen. Es hieß hierzu, dass das Museum in Oslo dazu durchaus auch bereit wäre. Wobei es fraglos noch zahlreicher weiterer Verhandlungen bedarf, bis Norwegen das kulturelle Erde der Insulaner wieder abgeben wird. Sollten sie es letztlich denn auch tun.

Sicher wird auch das “Kon-Tiki-Museum” nicht gerne Highlights ihrer Dauerausstellung zurück geben wollen. Zum Beispiel die beiden großen ausgestellten Original-Moai. Tarita Alarcon, Gouverneurin der Osterinsel, “trifft sich in zwei Wochen mit dem Direktor des Kon-Tiki-Museums, Martin Biehl, um ihn um die Rückgabe der Kollektion zu bitten”, heißt es in der aktuellen Meldung.

Felipe Ward wiederum, Minister für Nationalgüter von Chile, wird die Rückgabe der in London stehenden Moai “Hoa Hakananai’a” in Angriff nehmen. Am 15. November wird er deshalb nach Großbritannien reisen, um mit dem Britischen Museum “die Verhandlungen aufzunehmen”. Leicht sind solche Verhandlungen entgegen aller menschlichen Logik ganz und gar nicht. Man denke an die gigantischen Goldmengen und Schätze, die die Spanier bei ihrer Eroberung Südamerikas raubten.

“Wie die Affen”

Zum Beispiel ein Fall von 2007:

Da wurde von der US-Firma “Odyssey” in einem 200 Jahre alten spanischen Schiffswrack ein Schatz von 23 Tonnen(!) Gold, Silber und anderen Kostbarkeiten im Atlantik gefunden. Was folgte war ein Rechtsstreit, wem die Kostbarkeiten im Wert von ca. 380 Millionen Euro jetzt gehören…den Spaniern oder der Bergungsgesellschaft. Recht bekamen die Spanier vor einem US-Gericht und wessen Antrag erst gar nicht zur Debatte stand, war jener der Peruaner. Das Gold und Silber stammte nämlich ursprünglich aus ihrem Land und war Eigentum ihrer Vorfahren.

Es wurde von den Spaniern, dessen Kolonie Peru damals war, von den Inka und anderen Kulturen Perus brutal geraubt. Wer sein Gold in Peru und anderswo den Spaniern nicht freiwillig schenkte, der wurde gefoltert, verbrannt, zerstückelt, geköpft, massakriert, versklavt oder direkt ermordet. Nach solchen Argumenten und “netten Bitten” der christlichen Europäer schenkten die Inka ihnen natürlich “gerne” ihre heiligen Schätze.

Bei den Azteken in Mexiko war es im 16. Jahrhundert exakt dasselbe. “Wie die Affen”, so eine zeitgenössische Chronik wörtlich (mehr HIER), rafften die spanischen Eroberer selbst dann noch Gold zusammen, wenn sie vor den Azteken um ihr Leben rennen mussten. Unglaublich. Das Kulturgut des Volkes der Inka & Co. wurde daraufhin eingeschmolzen, in Münzen und Barren gegossen und nach Europa verschifft. Ganz zur Freude des spanisches Königshauses. Peru ging 2007 trotzdem leer aus …

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo - YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo / +++YouTube-Video+++

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Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo (Bilder: L. A. Fischinger)
Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo (Bilder: L. A. Fischinger)

Konnten unsere Vorfahren vor Jahrtausenden schon die Ozeane mit Schiffen überqueren? Eine Frage, die vor allem schon der Norweger Thor Heyerdahl mit seinen spektakulären Seefahrt-Expeditionen mit Schilfbooten und Holzflößen ab 1947 zu beweisen versuchte. Ich war deshalb im Kon-Tiki Museum in Oslo, in dem die Arbeiten und Projekte von Heyerdahl gewürdigt werden. Mehr dazu in meinem neuen YouTube-Video, dass ich für Euch in Norwegen gemacht habe.

 

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Eine Legende war der 2002 verstorbene “Expeditions-Archäologe” Thor Heyerdahl schon zu Lebzeiten. Daran besteht sicher kein Zweifel.

Das zeige ich Euch auch in diesem Video, dass ich vor Ort im Kon-Tiki Museum zu Ehren des Abenteuers in Oslo im Februar 2017 für Euch gedreht habe.

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“Kon-Tiki 2”: Experimental-Segler auf den stürmischen Spuren des Thor Heyerdahl von 1947: Schiffbruch nach 114 Tagen im Pazifik

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"Kon-Tiki 2" - Auf den stürmischen Spuren des Thor Heyerdahl (Bild: gemeinfrei / www.kontiki2.com)
“Kon-Tiki 2” 2016: Auf den stürmischen Spuren des Thor Heyerdahl. Kleines Bild: Die “Kon-Tiki” von Heyerdahl im Jahre 1947 (Bild: gemeinfrei / kontiki2.com)

Er war schon zu Lebzeiten eine weltweite Legende: Der 2002 im Alter von 87 Jahren verstorbene Norweger Thor Heyerdahl. Sein alles andere als normales Leben wurde im Jahr 1947 schlagartig bekannt, als Heyerdahl und seine fünf Mann starke Crew mit einem Holzfloß von Peru, Südamerika, nach Polynesien fuhren. Weitere Expeditionen folgten und bis heute sind seine Fahrten Ideengeber für so machen “alternativen Geschichtsschreiber” bzw. Experimental-Archäologen. Die Thesen von kulturellen Kontakten über die Ozean lange vor der “christlichen Seefahrt” solchen so untermauert werden. Das wollten auch die 14 Teilnehmer der Expedition “Kon-Tiki 2” im Fahrwasser des Thor Heyerdahl. Doch nach 114 Tagen auf dem Pazifik mussten sie von einem Frachter aus Seenot gerettet werden.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 7. November 2015 machte sich die Expedition “Kon-Tiki 2“, bestehend aus zwei Flößen und insgesamt 14 Teilnehmern aus verschiedenen Ländern, von Callao in Peru auf dem Weg den Pazifik zu bezwingen. Wie auch Thor Heyerdahl 1947, der ebenso in Callao aus seine ehrgeizige Expedition startete. Auch das “Kon-Tiki 2”-Team wollte die Thesen untermauern, dass südamerikanische Indianer schon vor den Zeiten der bekannten Inka in der Lage waren mit einfachen Booten bis in die Inselwelt Polynesiens zu segeln.

Technisch belegt hat das eigentlich schon Heyerdahl vor rund 70 Jahren mit seiner 1. Expedition. Doch begeisterte Experimental-Forscher sind selten zu bremsen. Zum Glück!

Schiffbruch für die die beiden “Kon-Tiki”.

Nach dem Start der Expedition Anfang November 2015 erreichten die unter anderem aus Norwegen, Russland, Peru und Neuseeland stammenden Forscher nach 43 Tagen die legendäre und weltbekannt Osterinsel. Die “einsamste Insel der Welt”, die durch ihre hunderten von gigantischen Steinfiguren (Moai genannt) bekannt ist.

Von der Osterinsel aus wollten die Expeditions-Teilnehmer am 6. Januar zurück nach Peru fahren. Doch das Team verfehlte ihr Ziel und geriet aufgrund des sich verschlechternden Zustandes ihrer beiden Flöße in Seenot. Die drohende Gefahr lies den 14 Seglern letztlich keine andere Wahl, als am 16. März einen Notruf abzusetzen. Der Frachter “Hokuetsu Ushaka” nahm daraufhin die Mannschaften am 17. März wohlbehalten auf.

Im Fahrwasser des Thor Heyerdahl: Bericht über den Kongress "Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?" und Video(Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Im Fahrwasser des Thor Heyerdahl: Bericht über den Kongress “Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?” und Video (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Mit Sicherheit bitter für die ehrgeizigen Teilnehmer der Expedition. Aber Sicherheit geht vor!

Anerkennung von anderen Heyerdahl-Enthusiasten

Thor Heyerdahl hat mit seinem Experiment 1947, dem darauf folgenden Buch und dem preisgekrönten Dokumentarfilm zu “Kon-Tiki” vor rund 70 Jahren, die Welt fasziniert. Diese Begeisterung hält bis heute an. Zumal auch deshalb, da Heyerdahl es nicht bei dieser einen Expedition im Pazifik belassen hat. Nein, vielmehr war es der Anfang einer ganzen Reihe von Expeditionen der Schifffahrt der Antike.

Mein Freund und Kollege Dr. Dominique Görlitz, den regelmäßige Leserinnen und Leser dieser Webseiten natürlich kennen, hat beispielsweise ebenso derartige Expeditionen im Kielwasser des Thor Heyerdahl unternommen. Seine “Abora”-Schifffahrt-Expeditionen sind nicht minder ehrgeizig gewesen, wie es aktuell “Kon-Tiki 2” war.

Und so schrieb Görlitz am 19. März 2016 bei Facebook zu dem Projekt “Kon-Tiki 2” auch anerkennend:

Meine Sympathie für unsere Kollegen von dem norwegischen Floß Kon-Tiki 2!

Von einem Floß-Segler zu einem Floß-Segler – Ich möchte meine Anteilnahme über das vorzeitige Ende der Kon-Tiki 2-Expedition zusenden.

In der Gnade der Elemente ist es immer schwer, den richtigen Kurs zu finden. Selbst wenn ein solches Experiment letztlich nicht mit einem Erfolg endet, helfen uns diese Erfahrungen zu verstehen, wie die alten Seefahrer ihren Kurs über den Ozean fanden.

Gab es Seefahrt über die Ozeane schon vor Jahrtausenden? (Bild: L. A. Fischinger / Reto Stöckli, NASA Earth Observatory)
VIDEO: Gab es Seefahrt über die Ozeane schon vor Jahrtausenden? Es scheint tatsächlich so! (Bild: L. A. Fischinger / Reto Stöckli, NASA Earth Observatory)

Wir haben die selben Erfahrungen mit Abora III im Jahr 2007 gemacht. Ab er das war nicht das Ende unserer Forschungen.

Ich wünsche der Mannschaft von Kon-Tiki 2 alles Gute bei ihrer Rückkehr zu ihren Familien.

Viel Glück!

Heyerdahl fasziniert ohne Frage viele Menschen auch nach Jahrzehnten. Mich ebenso. Auch der beeindruckende Kinofilm “Kon-Tiki” von 2012 zeigt diese Faszination eindringlich. Es steht für viele “alternative Geschichtsforscher” außer Frage, dass es Kulturkontakte über die Ozeane gab, als Kolumbus oder auch die Wikinger noch nicht mal existierten …

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Im Fahrwasser des Thor Heyerdahl: Bericht über den Kongress "Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?" und Video

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War Columbus 15.000 Jahre zu spät in Amerika? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
War Kolumbus 15.000 Jahre zu spät in Amerika? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Am 13. Oktober fand im Galileo-Park Lennestadt der Kongress “Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?” statt, über den ich hier und hier berichtete. Aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema “Kulturaustausch über die Ozeane schon vor Kolumbus?” und der vergangene Kongress sollen die Weichen für künftige alternative Vergangenheitsforschung im deutschsprachigen Raum stellen. Die Internetseite Atlantisforschung.de hat nun einen umfassenden Bericht mit weiterführenden Links und Informationen zu der Veranstaltung veröffentlicht.

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“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt im November 2019 im Galileo-Park – Alle Infos hier

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"Pioniere der Meere": Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)
“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)

Wann begannen die Menschen die Meere und Ozeane systematisch und geplant für die Seefahrt zu nutzen? Neue Forschungen und Expeditionen zeigen, dass dies viel früher geschah und auch viel intensiver war, als bisher von der etablierten Geschichtsschreibung vermutet wurde. Hierbei reichen die älteste Hinweise bis in die Epoche der letzten Eiszeit zurück. Mindestens. Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe am 23. November 2019 den Kongress “Pioniere der Meere”, auf dem die neustesten Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen  präsentiert werden sollen. In diesem Beitrag erfahrt Ihr dazu alle Details und weitere Tipps zur kommenden Veranstaltung auf den Spuren unserer unbekannten Vergangenheit.


Seefahrt in der Vorzeit

Jeder weiß, dass die ‘Anfänge der Zivilisation’ im Osten des Mittelmeers, im Vorderen Orient liegen. Aber nicht gleich von Beginn war das Meer dafür verantwortlich – Jahrtausende lang blieb es leer, öder als selbst die Wüste, ein Hindernis und nicht eine Verbindung zwischen den Menschen, obschon diese sehr früh an seinen Gestaden lebten…

Diese Worte des französischen Historikers Fernand Braudel drücken die Meinungen vieler Wissenschaftler über die frühe Seefahrt und deren Bedeutung für die Entstehungen der ältesten Hochkulturen aus: Der prähistorische Mensch war kein Seefahrer.

Er hatte Furcht, keine besonderen technischen Fertigkeiten und erst recht keine Erfahrung mit der Befahrung der Ozeane. Nach Ansicht vieler Wissenschaftler muss diese Menschenleere auf den Meeren über Zehntausende von Jahren angehalten haben, bis der Mensch mit dem Beginn unserer Zivilisation vor 5.000 Jahren plötzlich gelernt hatte, steuerbare Schiffe zu bauen, um die öde Wasserwüste erfolgreich zu überwinden.

Neue Forschungen und Expeditionen zeigen jedoch heute auf, dass die Seefahrt viel früher entstand und auch viel intensiver war. Älteste Hinweise stammen aus Nordspanien, welche bis vor die letzte Eiszeit zurückreichen. Außerdem belegen neue DNA-Sequenzierungen, dass im Zuge dieser maritimen Wanderungen auch domestizierte Pflanzen und Tiere verschleppt wurden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe den Mystery Kongress, um neuste Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen zu präsentieren.

Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Die Vorträge sollen dieses spannende Thema aufgreifen, um angesichts der anstehenden neuen Expedition ABORA IV über das Schwarze Meer das Abenteuer Seefahrt zu dokumentieren.

Programm am 23. November 2019

(Änderungen vorbehalten)

9:30 Uhr: Einlass in den Galileo-Park

10:00 Uhr: Dr. Dominique Görlitz, Experimentalarchäologe: Die Argonauten der Steinzeit (s. a. HIER)

11:00 Uhr: Prof. Dr. Frank Müller-Römer, Ägyptologe: Handelsschifffahrt in der Bronzezeit im Mittelalter

12:00 Uhr: Prof. Dr. Manfred Buchroithner, Kartographiehistoriker: Weltkarten aus der Antike?

12:45 – 14:00 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Andreas Otte, Privatforscher: Das Rätsel der südamerikanischen Chachapoya-Kultur – ihr Ursprung im antiken Spanien

15:00 Uhr: Prof. Dr. Havva İşkan, Archäologin: Über die Geschichte und Bedeutung des antiken Patara

16:00 – 17:00 Uhr: Pause

17:00 – 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit den Referenten

Ab ca. 19:00 Uhr: Gemeinsames Zusammensein im Tagungshotel “Schweinsberg” (s. unten).

Details und Veranstaltungsort

Termin:

23. November 2019, 10 bis 18 Uhr

Veranstaltungsort:

GALILEO-PARK
Sauerland-Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02723-8080
Fax: 02723-808180
E-Mail: Info@Galileo-Park.de
Webseite: www.Galileo-Park.de

Der gesamte Park ist barrierefrei.

Weitere Info auch HIER.

Karten:

Tickets: 25 Euro – erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park HIER.

Tipps:

Sofern Ihr in Lennestadt übernachten wollt, ist das “Hotel Schweinsberg” sehr zu empfehlen:

Hotel und Restaurant Schweinsberg
Fredeburger Straße 23
57368 Lennestadt–Langenei
Telefon 02723–80990
Telefax 02723– 809964
E-Mail: hotel.schweinsberg@t-online.de
Webseite: hotel-schweinsberg.de

Dort werden sich die meisten Kongressteilnehmer treffen und übernachten.

Derzeit befinden sich im Galileo-Park Ausstellungen rund um Themen wie 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt und Zukunft der Raumfahrt, Außerirdische und Leben im All sowie die Faszination Universum. Der Besuch der Ausstellungen und Attraktionen ist für die Kongressteilnehmer kostenlos.

Details zu den Ausstellungen erfahrt Ihr in diesem Beitrag HIER auf diesem Blog. Ebenso in diesem YouTube-Video HIER, das ich während eines Besuches der aktuellen Ausstellungen kürzlich für Euch gemacht habe. Auf diesem Blog und meinem YouTube-Channel findet Ihr zum Beispiel HIER und HIER weitere Artikel, Videos und Postings zum Thema.

 

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Neuerscheinung: “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?”

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Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?
Globale Seefahrt vor Jahrtausenden: Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?

Wann begann die “Globalesierung” der Erde? Wann die Seefahrt über die Meere und Ozeane hinweg? Darüber streiten sich bis heute Forscher und Autoren. Auch wenn es unlängst erwiesen ist, dass nicht erst Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, wird immer wieder vermutet, dass bereits Seefahrer der Antike die Weltmeere befuhren. Inzwischen füllen Bücher und Publikationen zu diesen Themen ganzen Bibliotheken. Eine ständig wachsende Anzahl von Veröffentlichungen, in denen die Autoren die Besiedlung Amerikas oder die Geschichte der ersten Seefahrer „umschreiben“ wollen. In diesem Buch bzw. E-Book sollen die wichtigsten Thesen, Funde, Hinweise und Überlegungen dazu zusammengefasst werden. Eine sicherlich alles andere als erschöpfende Arbeit dazu, indem die klassischen Argumente und Indizien ebenso vorgestellt werden, wie die neusten Entdeckungen zu diesen Fragen.


Neuerscheinung November 2020!

Wann entdeckte wer zuerst Amerika? Wann begannen unsere Vorfahren die Weltmeere und Ozeane zu befahren und legte dabei weite Strecken zurück, bis sie andere Erdteile errichten?

Fragen, die schon seit sehr langer Zeit diskutiert werden und bei denen sich die Geister zum Teil enorm scheiden!

Dass nicht erst Christoph Kolumbus 1492 die „Neue Welt“ entdeckte, gilt hingegen heute als gesichert. Ihm kamen – ganz offiziell – Wikinger aus Grönland rund 500 Jahre zuvor. Doch war es das? Ist damit die Entdeckungsgeschichte der amerikanischen Kontinente in Stein gemeißelt? Viele Forscher und Autoren widersprechen diesen heute belegten Tatsachen nicht. Sie verweisen vielmehr darauf, dass auch schon Seefahrer der Antike und sogar Steinzeit die Meere befuhren und zum Teil bis Amerika kamen. Die Hochseefahrt begann sehr viel früher, als allgemein angenommen wird, so argumentieren diese „alternativen Historiker“. Sie sind sicher, dass schon Jahrhunderte und Jahrtausende vor Kolumbus Seefahrer nach Amerika fuhren. Hier sprach man früher sehr gerne von Bewohnern von Atlantis. Heute eher von einer „Ur-Kultur“, einer verschwunden Zivilisation.

Abenteurer der Meere

Aber auch andere Abenteurer der Meere oder schlicht Schiffbrüchige sollen bereits den Weg über die Ozeane gefunden haben. Darauf lassen archäologische Funde, Spuren und Mythologien schließen, die immer wieder in die Diskussion eingebracht werden. Sie alle sind umstritten – aber deshalb nicht weniger spannend. Und neuste Forschungen zeigen zudem, dass bereits vor 130.000 Jahren Menschen sehr weitere Strecken über das Meer zurücklegen konnten. Lange bevor es irgendwo auf der Welt sesshafte Zivilisationen oder Kulturen gab. Selbst Seefahrten über den Pazifik, wie sie Thor Heyerdahl vor allem ab 1947 annahm und dafür nur Spott erntete, gelten heute dank DNA-Untersuchungen als beweisen.

Inzwischen füllen Bücher und Publikationen zu diesen Themen ganzen Bibliotheken. Eine ständig wachsende Anzahl von Veröffentlichungen, in denen die Autoren die Besiedlung Amerikas oder die Geschichte der ersten Seefahrer „umschreiben“ wollen. In diesem Buch bzw. E-Book sollen die wichtigsten Thesen, Funde, Hinweise und Überlegungen dazu zusammengefasst werden. Eine sicherlich alles andere als erschöpfende Arbeit dazu, indem die klassischen Argumente und Indizien ebenso vorgestellt werden, wie die neusten Entdeckungen zu diesen Fragen.

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Globale Seefahrt vor Jahrtausenden

Hatten die frühen Hochkulturen weltweit Kenntnis voneinander?

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2720 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe : 64 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B08NCBTC5Z
  • Erschienen: 13. November 2020
  • Preis bei amazon Kindle: nur 2,99 Euro HIER BESTELLEN
  • Auch als Printausgabe HIER erhältlich

Inhalt von “Globale Seefahrt vor Jahrtausenden”

Vorwort

I: Altes in der Neuen Welt?

II: Seefahrt in der Antike?

III: Biblischen Mythen in Amerika?

IV: Eindeutige Parallelen und Hinweise?

V: Hochseefahrt vor 130.000 Jahren?

Nachwort

Hinweis

Abbildungen und Fußnoten

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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