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Video: UFOs und Zeitreisen? Ein Forscher sicher: Es sind Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde

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Video: UFOs und Zeitreisen? Ein Forscher sicher: Es sind Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: UFOs und Zeitreisen? Ein Forscher sicher: Es sind Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten wird hinter dem UFO-Phänomen eine außerirdische Intelligenz als Urheber vermutet. Wesen von anderen Planeten, die aus uns unbekannten Gründen die Erde und Menschheit mehr oder weniger beobachten und studieren. Doch einige UFO-Forscher sehen das anders. Denn sie vermuten, dass sich dahinter in Wahrheit Zeitreisende verbergen, die aus unserer eigenen Zukunft stammen. Folglich wären es Historiker und Touristen aus der Zukunft der Erde. Doch könnte diese Idee tatsächlich zutreffen?


UFOs: Zeitmaschinen aus unserer Zukunft?

Forscher, Militärs, Regierungen, Laien – sie alle rätseln, woher UAPs/UFOs kommen. Doch kommen sie vielleicht direkt von hier und sind „Maschinen“ für Zeitreisen aus der Zukunft der Erde? Demnach also keine Außerirdischen, wie meist vermutet, sondern Besucher aus unserer eigenen Zukunft?

Neu ist die Spekulation nicht! Denn schon seit Jahrzehnten wird vermutet, dass sich hinter dem seltsame Phänomen der Unbekannten Flugobjekte in Wahrheit Zeitreisende der Erde verbergen könnten. Forschende Historiker oder sogar normale Touristen einer sehr fernen Zukunft. Auch wenn diese Interpretation bei weiten nicht so populär ist, wie jene, dass Aliens dahinter stecken.

Professor Michael Masters ist einer der ganz wenigen Akademiker, die diese Zeitreise-Deutung durchaus favorisieren. Denn er ist sicher, dass eine Manipulation der Raumzeit bei oder an diesem Phänomen zu beobachten ist.

Darüber berichtete vor einiger Zeit auch die bekannte Webseite Space.com. Nur schließen solche Aussagen nicht aus, dass sich dennoch Außerirdische hinter UAPs verbergen könnten. Es wären folglich Besucher aus einer Überwelt, einem Paralleluniversum oder Multiversum, wie ich es seit über 20 Jahren in diversen Büchern dargelegt habe. Und diese Deutung der UFOs schließt durchaus auch andere Phänomene aus der Welt des Unfassbaren mit ein.

Mehr zu diesen faszinierenden Spekulationen (denn nur das sind sie) in diesem Mystery Files-Video vom 9. April 2022.

Bleibt neugierig …

Mystery Files-Video

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Rätsel um den „Bräutigam aus der Anderswelt: Ein Gefangener zwischen Raum, Zeit und Jenseits – oder woher? Eure Hilfe ist gefragt! (Artikel)

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Der Bräutigam aus der Anderswelt – Ein „Gefangener des Jenseits“? (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)
Der Bräutigam aus der Anderswelt – Ein „Gefangener des Jenseits“? (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)

Paranormale Phänomen kennt jeder Mensch, sei es auch nur vom Hörensagen. Doch selbst wenn man persönlich kein Interesse an der überaus komplexen Welt solcher Phänomene hat, stellt sich jeder Mensch irgendwann mal die Frage, ob es eine Art „Jenseits“ gibt. Ein Leben nach dem Tod und damit eine wie auch immer aussehende Weiterexistenz unseres „Ichs“ nach dem irdischen Ende. Ob sie nun Paradies, Überwelt, Anderswelt oder Paralleluniversum genannt wird, so hoffen doch die meisten Menschen, dass es „sie“ gibt. Hier öffnet sich unter anderem das weite Feld der Paranormalen Erscheinungen und Phänomene, die vielfach in Richtung Leben nach dem Leben gedeutet werden. Einen solchen Fall aus der Anderswelt möchte ich in diesem Artikel erneut aufgreifen und Euch vorstellen. Denn hierbei benötige ich Eure Hilfe!


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Besuche aus dem Jenseits

Als Jäger des Phantastischen befasse ich mich auch gerne mit Mysterien und Berichten aus dem Bereichen des Unfassbaren der der „Anderswelt“. Mit Themen aus der Welt der Parapsychologischen Phänomene, die Geistererscheinungen, Phantome, Leben nach dem Tod? und viele andere „gruselige Geschichten“ einschließen.

Alle diese und noch mehr Themen haben Berührungspunkte, wie ich es zum Beispiel sehr umfangreich in meinen Büchern „Der Tod: Irrtum der Menschheit“ (2013/2020) und „Begleiter aus dem Universum“ (1999) geschildert habe. Das heißt, dass es scheinbar eine parallele Überwelt gibt, die auch mit dem Phänomen von Geistern und dem angeblichen Leben nach dem Tod in Zusammenhang steht.

Offenbar können sich diese fremde Anderswelt und unsere bekannte Welt berühren und „überlagern“. Eine der Kernmaussagen vieler Menschen, die sich mit Geistern & Co. beschäftigen, die von diesen gerne als „Seelen Verstorbener“ interpretiert werden. Auch wenn empirische Beweise und echte unwiderlegbare Fakten fehlen! Was grundsätzlich für alle derartige Schilderungen, Überlieferungen oder Berichte gilt.

Ein solcher Vorfall aus der Welt des Unglaublichen ist folgender Bericht, den ich bereits vor Jahren einmal online publiziert habe. Wie ich gesehen habe, ist dieser Artikel in seiner ursprünglichen Form von einer Reihe Internet-User in den vergangenen Jahren immer weiter 1 zu 1 kopiert und verbreitet worden.

Er findet sich in seiner ursprünglichen Online-Fassung demnach noch immer auf verschiedenen Webseiten und stammt ursprünglich von mir. Es handelt sich dabei um einen herausgenommenen Teil meines Buches „Der Tod: Irrtum der Menschheit„, das bereits 1998/99 begonnen wurde. Diese Tatsachen sind wichtig zu erwähnen, wie Ihr am Ende sehen werdet.

Doch worum geht es genau? Es geht um folgenden mutmaßlichen „paranormalen Vorfall“, der hier nochmal neu in Worte gefasst werden soll.

Der Bräutigam aus der Vergangenheit: Ein Gefangener zwischen Raum, Zeit und Jenseits?

Es war gegen Mitternacht an einem Tag im Jahr 1933 in der damaligen Sowjetunion, da klopfte es beim Priester von Mischawen an der Kirchenpforte. Verwundert über den nächtlichen Besuch öffnete Pfarrer Litwinow seine Tür und sah sich einem etwa 20 Jahre jungen Mann in recht altertümlicher Kleidung gegenüber.

Litwinow selber hatte ihn nie zuvor gesehen und fragte dem fremden Besucher nach seinem Namen. In einem sonderbaren Dialekt antwortete ihm der nächtliche Gast, dass er Dimitri Girschkow heiße und hier heute heiraten wolle.

Verwundert über diese Aussage ließ Pfarrer Litwinow den jungen Mann eintreten. Girschkow blickte den Geistlichen daraufhin erstaunt an – und meinte, dass er doch wohl nicht der richtige Pfarrer sei. Litwinow wiederum wurde die Sache mit seinem Besucher jetzt immer unheimlicher. Immerhin sei er bereits seit rund 15 Jahren Pfarrer in dieser Gemeinde und somit gäbe es keinen anderen Geistlichen in dieser Kirche.

Nun schilderte dieser seltsame Dimitri Girschkow die Geschichte seiner Trauung, die er eigentlich hätte heute schließen wollen. Nur war er irgendwie „aus der Zeit gefallen„, wie es heißt:

„Als die Kutsche, die mich zusammen mit meinen Eltern und Verwandten in die Kirche bringen sollte, am Friedhof vorbei fuhr, befiel mich eine Depression, denn auf diesem Friedhof liegt mein guter Freund Alexej begraben. Wir hatten eine wunderbare Kindheit zusammen gehabt. Damals hatten wir uns gegenseitig versprochen, am gleichen Tag zu heiraten.

Nun ließ ich die Kutsche anhalten und begab mich über eine Abkürzung zum Grab meines Freundes. Als ich mich den Gräbern nährte, veränderte sich plötzlich die Landschaft. Ich sah eine unnatürliche Lichtfülle, in die die ganze Umgebung getaucht wurde. Ich sah die Grabsteine nicht mehr, aber ich sah einen Nebel, der über dem nahen Fluss wallte.

Ein Besucher aus der Anderswelt?

Plötzlich, so Girschkow weiter, erblickte er am anderen Ufer des Flusses seinen unlängst verstorbenen Freund Alexej. Und diese seltsame Erscheinung begann ebenso plötzlich in Richtung des verwirrten Bräutigam zu winken. Mehr noch, denn dieser vermeintliche Alexej rief Girschkow dabei zu, dass er über eine Brücke in der Nähe zu ihm herüber kommen solle, um „über die alten Zeiten zu sprechen“.

Dimitri Girschkow wusste nicht, was geschah und hatte Bedenken, die Brücke über den Fluss überhaupt nur zu betreten.

Weiter berichtete er dem Pfarrer:

Eigentlich wollte ich gar nicht über die Brücke, aber da war mein Freund, und er lebte plötzlich wieder. Dabei hatte ich mit eigenen Augen gesehen, wie man ihn vor einem Jahr beerdigte. Ich stand an der Brücke, und Alexej war auf der anderen Seite, um mich in die Arme zu schließen. Ich musste hart mit mir ringen, um nicht dem seltsamen Zwang, der von ihm ausging, zu erliegen. Irgendwie spürte ich, dass ich nie wieder zurückkehren würde, wenn ich die Brücke erst einmal überquert hätte.

Ich musste so schnell wie möglich dort weg, um meine Familie, meine Freunde und meine Braut nicht länger warten zu lassen. Plötzlich wurde alles um mich herum dunkel. Dann konnte ich auf einmal wieder die Bäume und die Grabsteine erkennen. Ich rannte in die gleiche Richtung zurück, aus der ich gekommen war, aber der Weg zur Kirche war nicht mehr derselbe. Und das Dorf erst? Was sind das für fremd aussehende Gebäude, und wo sind all die Holzhäuser geblieben? Selbst die Kirche sieht jetzt anders aus. Und wo ist Vater Barnichew, der uns trauen sollte, wo ist meine Braut?

Nach diesen verzweifelten Worten stürmte der junge Mann aus der Kirche in Richtung des besagten Friedhofes. Pfarrer Litwinow eilte ihm direkt nach, konnte Girschkow jedoch nicht mehr wieder finden. Der Mann verschwand in einer sonderbaren Nebelbank, die vom Fluss her aufstieg und von einem „seltsamen Leuchten“ begleitet wurde.

Dimitri Girschkow

Dimitri Girschkow war verschwunden, ohne eine Fußspur zu hinterlassen. Als habe er sich sprichwörtlich in Luft aufgelöst …

Dem Pfarrer indes ließen dieser rätselhafte Gast und die erregten Worte des jungen Besuchers keine Ruhe, so dass er daraufhin seinen Bischof  kontaktierte. Aber auch der Bischof konnte bei diesem seltsamen Bräutigam nicht weiter helfen. Er ermunterte Pfarrer Litwinow allerdings dazu, die Chroniken seiner Kirchengemeinde einmal genauer zu studieren. Vielleicht finden sich darin Spuren von diesem „Dimitri Girschkow“ und seiner Braut.

Und tatsächlich – man ahnte es schon – wurde Litwinow in den alten Aufzeichnungen der Kirche fündig. Allerdings erst, als er diese bis zurück in das Jahr 1746 durchstöberte! Fast 200 Jahre zuvor.

Damals, so verriet es die Kirchenchronik, sei ein Mann mit Namen Dimitri Girschkow auf dem Weg zu seiner Hochzeit an dem besagten Friedhof angehalten und dann spurlos verschwunden. Weiter recherchierte der Gottesmann Litwinow, dass seine Begegnung mit diesem Phantom oder Geist nicht die einzige Erscheinung des verschwundenen Dimitri Girschkow war. Im Laufe der rund 190 Jahre sei dieser junge Mann zwei weiteren Pfarrern der Gemeinde Mischawen und einem lokalen Lehrer erschienen, wie Litwinow den kirchlichen Chroniken entnehmen konnte.

Quasi so, als sei diese Person ein Wanderer oder Gefangenen „zwischen den Zeiten“ und „zwischen den Welten“ …

Quelle? Unbekannt!

Was war hier im Jahr 1933 in Sibirien geschehen? Wie lässt sich dieser unheimliche Vorfall mit einem scheinbar lange verstorbenen oder zumindest „in Luft aufgelösten“ Menschen erklären? War diese Erscheinung des Dimitri Girschkow ein Geist, ein Phantom aus der Überwelt? Eine „unstete Seele“?

Um diese und viele weitere Fragen zu dem Mystery-Fall wenigstens zum Teil beantworten zu können, stellen sich weitere Fragen. Vor allem jene über die Quelle, die ursprüngliche Herkunft, des Berichtes. Wo kommt dieser her und ist daran überhaupt etwas wahr?

Die Ur-Quelle wird sicherlich russisch sein, was bei Recherchen immer ein großes Problem ist. Aber wo wurde sie beispielsweise erstmals in Deutsch oder Englisch veröffentlicht?

In meinem Buch „Der Tod: Irrtum der Menschheit“ von 1998/99 zitiere ich den Fall aus einem unveröffentlichten Buch meines Autorenkollegen Roland M. Horn. Übernommen wurde sie darin von dem erfolgreichen deutschen Mystery-Autoren Ernst Meckelburg, der bis zu seinem Tode 2008 zahllose Bücher über (paranormale) Phänomene, Leben nach dem Tod, Zeitreisen usw. veröffentlichte. In diesen Bereichen war er seit seinem ersten Mystery-Buch „Der Überraum“ von 1978 vor allem in deutschen Raum überaus bekannt.

Eines seiner über 20 Bücher aus der Welt des Unfassbaren hieß 1993 „Traumsprung„. Und in diesem findet sich die Geschichte von 1933 tatsächlich wieder. Leider aber fehlen in dem Buch sämtliche Quellenangaben oder Verweise, was eine Recherche nach der Herkunft mehr als problematisch macht. Nichtmal ein Literaturverzeichnis befindet sich im Anhang dieses Buches, was bei anderen Veröffentlichungen von Meckelburg meistens anders aussah.

Wo kommt also diese Story um den unheimlichen Dimitri Girschkow her? Hat Ernst Meckelburg, der für seine Bücher und den Geschichten darin vielfach kritisiert wurde, sie erfunden? In keinem seiner anderen Bücher, in denen sich auch Quellen und Register befinden, habe ich diesen Fall nochmal gefunden. Mit Absicht, da Meckelburg dann auch irgendeine Form einer Quelle hätte angeben müssen?

Fragen über Fragen – könnt Ihr helfen?

Dass Meckelburg diese gruselige Geschichte frei erfunden hat, glaube ich weniger. Es liegt mir fern dieses zu unterstellen oder anzunehmen.

Das Buch „Traumsprung“ und einige ähnliche Titel wie etwa „Transwelt“ (1992) oder „Zeittunnel (1991) von Meckelburg waren in jenen Jahren Bestseller. Grund war, dass diese Bücher sehr locker unheimliche und phantastische Berichte aus der Welt des Unerklärlichen schilderten. Ein weiterer Grund für den Erfolg dieser Bücher war die Boulevardzeitung „BILD“. Darin erschienen zeitgleich große Artikelserien mit Fällen und Beispielen aus diesen Büchern, die durch die „BILD“ natürlich ein sehr weites Publikum fanden. Immerhin waren die 1990er Jahre eine Hochzeit für Bücher (und mehr), die sich mit unglaublichen Phänomenen befassten.

Obwohl ich fraglos ein überaus umfangreiches Archiv habe und sich darin auch die Meckelburg-Artikelserien der „BILD-Zeitung“ befinden, war bei einer ersten Recherche nichts weiter zu finden. Deshalb benötige ich Eure Hilfe!

Da ich als wohlwollender Mystery-Jäger und -Autor einen absichtlichen Schwindel von anderen Autoren nicht immer direkt voraussetze, könnt Ihr mir vielleicht bei folgenden Fragen helfen:

  • Abgesehen von den von mir stammenden und von anderen kopierten Online-Artikel: Kennt Ihr den Fall aus einer anderen nationalen oder internationalen Veröffentlichung, als nur Meckelburgs „Traumsprung“ von 1993?
  • Habt Ihr diese gruselige Geschichte in einem anderen Buch von Ernst Meckelburg auch gelesen, was mir entgangen ist?
  • Kennt Ihr die Namen der vorkommenden Personen – vielleicht im Zusammenhang mit anderen Berichten des Phantastischen?
  • Habt Ihr in diesem Zusammenhang vielleicht einmal eine ähnlich klingende „Grusel-Geschichte“ gelesen, die als Vorlage gedient haben könnte?
  • Ist Euch der Ort oder das Dorf „Mischawen“ bekannt, das „in Sibirien“ liegen soll? Ich habe den Ort nicht finden können.
  • Oder schreibt man den Ortsnamen wie auch die Personennamen eigentlich anders, da sie eben aus dem Kyrillischen kommen (könnten)?

Wenn Ihr mehr wisst, könnt Ihr Euch gerne via E-Mail bei mir melden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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(Dieser Beitrag erschien bereits 2018 in ähnlicher Form auf diesem Blog)

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Kurioses Foto sorgt für Rätselraten: Technische Störung, „Fehler in der Matrix oder Zeitriss?“ – Was sagen die Foto-Kenner? (+ Video)

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Fehler in der Matrix oder Zeitriss? (Bild: YouTube-Screenshot/W. Betz / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Fehler in der Matrix oder Zeitriss? (Bild: YouTube-Screenshot/W. Betz / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Ein zufällig mit dem Smartphone aufgenommener Schnappschuss sorgt für Rätselraten. Zu sehen sind seltsame „verzerrte“ oder „verschobene“ Bäume sowie teilweise eine Person, die zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht anwesend gewesen sein soll. Sie ist der Fotografin nach eigenen Angaben sogar gänzlich unbekannt. Nur eine kuriose Störung des Handys? Hier sind die Foto-Kenner gefragt, weshalb hier auch das Original-Foto zur Verfügung gestellt werden soll.


Fotos des Unbekannten

Seit Anbeginn der Fotografie gibt es auch „Geisterfotos“. Oder solche, die eben Geister oder „übernatürliche Erscheinungen“ aus der Anderswelt zeigen sollen.

Was all diese Fotos, die zum Teil noch aus der Steinzeit der Fotografie stammen, wirklich zeigen, ist zumindest umstritten. Von optischen Täuschungen bis Betrug ist alles in der Diskussion. Hierbei wird vielfach auch eine Doppelbelichtung des entsprechendes Bildes ins Spiel gebracht. Durch einen Fehler oder auch mit der Absicht eines Schwindels. Dabei wurde in früheren Jahrzehnten auch oftmals ganz einfach ein Filmfehler bei der Belichtung oder beim Transport des Filmstreifens in der Kamera angeführt.

Denn früher musste man in einen Fotoapparat bekanntlich einen Film einlegen, der dann jedes einzelne Bild nach dem Auslösen vor schob und belichtete. Heraus kam ein „Negativ“, das dann wiederum zu einem „Positiv“entwickelt werden musste. Unzählige Kameratypen für jeden Geldbeutel mit unterschiedlichen Ausstattungen und Techniken waren hierfür auf dem Mark. Und in noch früheren Tagen der Fotografie musste man sogar noch eine einzelne „Fotoplatte“ einlegen, die jeweils nur ein Bild erlaubte.

Technologien aus einer fast vollständig versunkenen Epoche. Heute hat längst nahezu jeder eine mehr oder weniger gute Kamera in der Tasche bei sich. In Form eines Smartphones oder Handys, die inzwischen beeindruckend gute Fotos (und Videos) machen können. Längst ist alles digital und es gibt keine physisch greifbaren „Negative“ eines Fotos mehr. Was auch zum Leidwesen vieler UFO-Forscher ist. Denn am PC daheim kann jeder einfach Fotos mit rätselhaften Dingen faken. Dazu gibt es sogar seit vielen Jahren Applikationen für das Smartphone selbst.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte?

All jene, die solche digitalen Bilder auf ihre Echtheit hin untersuchen wollen, können das nur noch mittels Software. Zum Beispiel kann man mit verschiedenster Software ein Bild dahingehend untersuchen, ob die Dichte der einzelnen Pixel Unregelmäßigkeiten aufzeigt. Oder auch auffallende Farbunterschiede im Bereich der Pixel. Mit dem bloßen Auge ist das nicht oder kaum zu erkennen. Dazu bedarf es solcher Programme. Auch die sogenannten „Meta-Daten“ eines digitalen Fotos könnten auf die Spur eines Schwindels führen.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – das gilt schon lange nicht mehr. Und prinzipiell galt das noch nie. Nur ist es in der Moderne mit Abstand leichter geworden, etwas an Fotos zu manipulieren. Hinzu kommt, dass digitale Bildaufnahmen reine Daten und damit Technologie sind. Und jede Technik kann Fehler haben. Diese nennt man bei Bildern oder Videos zum Beispiel „digitale Artefakte“. Störungen, die dann etwas zeigen, was gar nicht da war.

Was sich in all den Jahren jedoch nicht geändert hat, ist, dass Bilder für eventuelle Analysen im Original vorliegen müssen. In diesem Fall also die originale Bild-Datei, wie sie eine Digitalkamera oder ein Smartphone beim Fotografieren erstellte und speicherte.

„Fehler in der Matrix oder Zeitriss?“

So auch bei einem Fotos, dass der Autor und Mystery-Forscher Werner Betz vor einiger Zeit in einem Video auf seinem YouTube-Kanal vorstellte. Ihr findet das Video am Ende angefügt und das Original-Foto HIER. Dazu schreib er unter anderem auf Facebook:

Ein mysteriöses Foto, entstanden im Naturschutzgebiet ‚Kollenbruch‘ bei Groß-Gerau. Wie ist so etwas zu erklären? Mein neues Video handelt nicht von Rätseln der Geschichte und ich musste hierfür auch nicht weit reisen. Es geht um ein mysteriöses Foto: Fehler in der Matrix oder Zeitriss? … Lasst Euch überraschen.

Auf dem dort vorgestellten Handy-Foto sind seltsame „verzerrte“ oder „verschobene“ Bäume und der Kopf einer Person zu sehen. Die Fotografin beteuert, dass diese auf dem Bilder zu erkennenden Frau bei der Aufnahme nicht anwesend war. Ihr ist die klar zu erkennende Person auch nicht bekannt.

Digitale Störungen?

In den Kommentaren bei Facebook und bei YouTube wurde bisher viel spekuliert, was die Ursache für diese Aufnahme sein könnte. „Technischer Fehler“ wurde dabei verständlicherweise vielfach vermutet. Der User Roland K. schrieb beispielsweise:

Lieber Werner, ich habe mir das gründlich angesehen und finde es sehr spannend!

Wäre es ein Bild auf dem Rollfilm einer Spiegelreflex- oder Kompakt-Kamera, und hätten wir ein Negativ, könnte man Untersuchungen durchführen und/oder das Material an einen Foto-Experten weiterleiten. Ich würde aber auch in diesem Fall empfehlen, einen Experten für diese Art von Aufnahmen zu Rate zu ziehen.

Mein Gefühl sagt mir, dass es sich um einen technisch-elektronischen Fehler handelt; vergleichbar den Störungen auf einer fehlerhaften DVD oder CD. Der Kopf der Frau wirkt wie ausgeschnitten und hinein geklebt. Das ist in der Tat sehr rätselhaft, könnte aber vielleicht durch Überschneidungen mit anderem Bildmaterial erklärt werden, das auf diesem oder einem anderen Smartphone gespeichert ist. Aber davon verstehe ich überhaupt nichts.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Aufklärung (?) dieses Rätsels!

Ein „verdrehtes Bild“?

Original-Bild HIER

Und Kurt D. kommentierte:

Ich habe das Bild mal bearbeitet und dabei den verschobenen Ausschnitt repariert. Dabei habe ich festgestellt: Es sind keine Verschiebungen, sondern Drehungen. In der Mitte ist die Drehung am stärksten: Die Bäume waren alle um ca. 8 Grad nach links gedreht. Rechts daneben gab’s keine Drehung, und in den beiden äußeren Rechtecken betrug die Drehung jeweils 4 Grad nach rechts.

Ich kann mir nicht erklären, wie dieser Dreh-Effekt technisch zustande gekommen ist. Vom Erscheinen der Frau natürlich ganz zu schweigen. Es sieht so aus, als wäre ihr Kopf gegen irgend eine Halterung gelehnt – vielleicht Teil eines Gerätes oder Fahrzeugs, das mit dem ganz links zu sehenden Teil (Panel) verbunden sein könnte.

Das Bild ist ja während der Aufnahme für eine Weile komplett auf dem Bild-Chip vorhanden und wird dann abgetastet und in den Speicher eingelesen. Selbst wenn sich die Abtastgeschwindigkeit zeitweise ändern würde, hätte dies keinen Einfluss auf die im Speicher abgelegten Bilddaten.

Foto-Kenner sind gefragt

Wie sämtliches Film- und Foto-Material ist das von Betz in seinem Video gezeigte Bild bei YouTube komprimiert. Der Videoschnitt und die digitale Verarbeitungen von YouTube selber zeigen dort immer nur ein „Zerrbild“. Anhang von dort veröffentlichtem Bildmaterial sind beispielsweise Analysen von UFO-Aufnahmen ein recht sinnloses Unterfangen. Nicht anders wie bei diesem kuriosen Foto der Bäume und der Person.

Und kurios sieht es zweifellos aus. Was immer der Grund für die Entstehung des Bilder gewesen sein mag. Auf Nachfragen wurde mit deshalb das Orginal-Foto zur Verfügung gestellt, dass unverändert und in Originalgröße HIER auf meinem Server liegt. Aufgenommen wurde das Bild mit einem „Samsung Galaxy SM-G973F“.

Ob das Bild nun eine „Zeitriss“, „Fehler in der Matrix“ oder technischer Defekt ist, kann vielleicht ein erfahrener Foto-Kenner beurteilen. Denn besonders seltsam erscheint die Aussage, dass die teilweise zu sehende Person angeblich zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht anwesend war – und auch der Fotografin unbekannt ist.

Wer eine Erklärung für diese digitale Kuriosum hat, kann gerne eine email senden.

Video

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der zeitreisende Oldtimer: Zeitreisen durch die Anderswelt oder Schwindel? (Artikel)

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Portale in die Anderswelt? Der zeitreisende Oldtimer (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Portale in die Anderswelt? Der zeitreisende Oldtimer (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der Science-Fiction sind Zeitreisen ein überaus beliebtes Thema. Film, Fernsehen und Literatur spielen immer wieder mit allerlei Szenarien von Reisen durch Raum und Zeit. Selbst Wissenschaftler erliegen in diversen Büchern dem Reiz des Themas. Dabei gab es schon vor hunderten und tausenden von Jahren entsprechende Erzählungen über Zeitreisen in oder durch die Anderswelt. Und solche Schilderungen gibt es noch immer, wie dieses Beispiel zeigt.


Zeitreisen und die Anderswelt

Zeitreisen und Reisen durch die Dimensionen von Raum und Zeit sind seit dem Klassiker „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells ein beliebtes Motiv in Filmen und Büchern. Meistens aus dem Bereich Science-Fiction oder Fantasie.

Denn schon Wells unlängst verfilmtes Buch über Zeitreisen gehörte diesem Genre an. Und erschien bereits im Jahr 1895, womit dem Autor ein bahnbrechendes Werk gelang. Obwohl das Thema Zeitreisen an sich grundsätzlich tausende von Jahren alt ist. Denn schon alten Sagen, Mythologien und Legenden berichten von solchen „Reisen“ und Zeitverschiebungen. Meist im Kontext mit Begegnungen mit fremden und überirdischen Wesen, die einer Anderswelt angehörten. Seltener sollen auch nur bestimmte Orte und Plätze solche „Zeitanomalien“ von sich aus bei Menschen hervorrufen können. Ohne Zutun anderer Wesenheiten.

Solche Blicke in die Anderswelt oder dem Verschwimmen der Realitäten sind ein spannendes Welt für Mystery-Jäger. Auf Mystery Files wurde das in zahlreichen Beiträgen bereits thematisiert.

Denkt man an ein Verbindung von Zeitreisen und Auto, fällt jedem wohl nur ein Beispiel ein: Die Zeitmaschine von Dr. Emmett L. „Doc“ Brown aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ (1985) und seinen beiden Fortsetzungen. Dort steckt die Zeitmaschine in einem Auto vom Typ „DeLorean DMC-12“. Die Filme sind längst Kult und erfreuen sich einer großen Fangemeinde.

Ein Auto, das durch die Zeit reisen kann, war ein kurioser Einfall in „Zurück in die Zukunft“. Und obwohl auch Wissenschaftler sagen, dass Zeitreisen theoretisch sehr wohl möglich sind, setze Hollywood hier nur Unterhaltung vor.

Begegnung auf dem Highway 167

Dabei soll ein zeitreisendes Auto schon Jahrzehnte zuvor tatsächlich von Zeugen gesehen worden sein. Mit zwei großen Unterschieden. Dieses soll aus der Vergangenheit gekommen sein und nicht aus eigener Kraft als Zeitmaschine wie von „Doc Brown“ genutzt worden sein. Es ist eine jener kuriosen und leider auch nicht belegbaren Berichte aus der Welt der Unerklärlichen Phänomene, über die ich an anderer Stelle bereits berichtete.

Erstmals veröffentlicht wurde sie im damals sehr bekannten „Strange Magazine“ schon 1988 (Nr. 2/1988). Darin berichtete der Autor Ken Meaux in seinem Artikel „Time Traveller“ von einem unheimlichen Erlebnis eines langjährigen Freundes. Meaux schrieb damals einleitend, dass er sich zumindest für den Zeugen verbürgen könne, dessen Namen er nämlich nicht preisgab:

Ich freue mich, ihnen den folgenden Vorfall mitteilen zu können, da ich einen der Beteiligten persönlich interviewt habe und den Vorfall in den letzten sechs Jahren wiederholt mit ihm besprochen habe. L.C. (seine echten Initialen) ist seit fünfzehn Jahren mein Freund, aber als wir uns vor ungefähr sechs Jahren eines Tages zusammen trafen, erzählte er mir von diesem erstaunlichsten Ereignis in seinem Leben, das ihn bis heute verfolgt.“

In dem Bericht heißt es, dass „L. C.“ am 20. Oktober 1969 gegen 13:30 Uhr mit seinem Geschäftspartner „Charlie“ (Pseudonym) zwischen den Orten Abberville und Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana den Highway 167 in Richtung Lafayette befuhr.

Es sei ein strahlend schöner Tag gewesen, bis ihnen 24 Kilometer vor Lafayette in einiger Entfernung ein ungewöhnliches Auto in einiger Entfernung auffiel. Es war ein sehr langsam fahrender Oldtimer, der sich beim Näherkommen als perfektes Stück Geschichte erwies. Er sah aus, als sei er neu oder wenigstens in liebevoller Arbeit von Grund auf restauriert worden. Als stamme es aus einem Ausstellungsraum, obwohl es Jahrzehnte alt war, wie sie laut Meaux anmerkten.

Der verschwundene Oldtimer

Die beiden fuhren langsamer, um einen Blick auf die Kostbarkeit zu werfen und stellten überrascht fest, dass das Nummernschild die Jahresangabe 1940 zeigte. „Dies war höchst ungewöhnlich und wahrscheinlich illegal“, heißt es dazu weiter.

Als „Charlie“ und „L.C.“ den langsamen Oldtimer überholen wollten, sah „L. C.“ vom Beifahrersitz aus, dass eine ebenso altmodisch gekleidete Frau mit Pelzmantel und Federhut den Wagen steuerte. Auf dem Soziussitz stand ein ebenso sonderbar bekleidetes Kind. „Möglicherweise ein kleines Mädchen.“




„L. C.“ und sein Fahrer überholten nun den Wagen. Als sie mit ihrem Auto auf gleicher Höhe waren, blickte „L. C.“ zu der Fahrerin herüber und sah, dass diese scheinbar vollkommen aufgelöst war. Sie blickte hin und her und schien große Angst zu haben. Sie konnten „den lebhaften Ausdruck von Angst und Panik im Gesicht der Frau“ deutlich erkennen, da sie „fast kriechend neben ihr her fuhren“. „L. C.“ rief ihr zu, ob sie Hilfe brauche und er ihr irgendwie helfen könne.

Als die Dame am Steuer des Oldtimers nickte, wies „L. C.“ sie an, sie möge an den Straßenrand fahren. Tatsächlich fuhr sie zum Rand der Straße und machte Anstalten dort zu halten. „L. C.“ und sein Kollege hielten an. Doch als sie sich nach dem antiken Wagen umsahen, war er fort. Nirgends war er zu sehen, weder am Rand noch auf der Straße selbst:

Zu ihrem Erstaunen war das Auto jedoch nicht zu sehen. Denken sie daran, dies war auf einem öffentlichen Highway ohne Nebenstraßen in der Nähe. Kein Ort, um ein Auto zu verstecken. Es und seine Insassen waren einfach verschwunden.

L.C. und Charlie blickte zurück auf den leeren Highway. Als sie gebannt und verwirrt im Auto saßen, war ihnen klar, dass eine Suche vergeblich sein würde.“

Zeitreisen vor Augenzeugen?

Einen Augenblick später hielt ein weiterer Wagen, dem ein Mann entstieg. Dieser fragte „L. C.“ und seinem Kollegen, wo der Oldtimer denn geblieben sein. „Er rannte zu L.C. und Charlie und verlangte verzweifelt eine Erklärung, was aus dem Auto vor ihm geworden war“, so Meaux. Eindeutig konnte er aus einiger Entfernung sehen, wie der Wagen von „L. C.“ neben einem Oldtimer langsam über die Straße fuhr. Seiner Meinung nach schien es, als würden beide Fahrzeuge anhalten wollen. Als aber der Oldtimer den Wagen von „L. C.“ kurz verdeckte, verschwand der Oldtimer spurlos von der Straße:

Vor ihm blieb nur der neue Wagen auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Verzweifelt, diesem unglaublichen Anblick Logik zuzuordnen, nahm er sofort an, dass sich ein Unfall ereignet hatte. Tatsächlich hatte sich kein Unfall ereignet (…)“

Keiner der drei Männer konnte sich dieses Erlebnis irgendwie erklären. Niemand schien zu wissen, was geschah und vor allem, wo der alte Wagen mit der Dame und dem Kind geblieben war. Eine Stunde lang suchten die drei Männer nach dem antiken Fahrzeug. Vergeblich.

Erst dachte man daran, die Polizei zu alarmieren, der der dritte Mann „fühlte, dass es sich um eine ‚vermisste Person‘ handelte. Die anderen zwei hielten diese Idee jedoch für unangebracht. So tauschten sie ihre Adressen und Telefonnummern aus und setzten ihre Wege fort:

Jahrelang blieb er mit ihnen in Kontakt, rief nur an, um über seinen Vorfall zu sprechen und noch einmal zu bestätigen, dass er gesehen hatte, was er hatte.

Zeitreisen durch Zufall?

Dieses seltsame Erlebnis der drei Männer erweckt den Anschein, dass sie durch eine „Pforte“ in die Vergangenheit gelangt sind. Oder zumindest in eine frühere Zeit blicken. Oder umgekehrt. Dass also die Frau und das Kind in die Zukunft schauten oder sogar „versetzt“ wurden. Beide Spekulationen über solche Zeitreisen setzten natürlich die Möglichkeit einer „höheren Dimension“, einer Überwelt, voraus, durch die es möglich ist, Zeitbarrieren zu überwinden oder zu überblicken.

Eine Halluzination ist eher unwahrscheinlich, da auch ein hinter „L. C.“ und seinem Kollegen befindlicher Autofahrer die Szene sah. Dies würde bedeuten, dass zwei Menschen identische „Visionen“ hatten, die von einem ihnen bis dahin fremden und weiter entfernt fahrenden Mann ebenfalls gesehen wurden.

Die banalste Erklärung, nämlich, dass der Oldtimer schlicht ein liebevoll restauriertes Liebhaberstück war, dessen Fahrerin passend zu ihrem Wagen gekleidet war, ist ebenfalls unzureichend. Zwar sind solche Sammlerwagen auch mit entsprechend gekleideten Insassen auf den Straßen nicht unbekannt, aber eine Erklärung dafür, dass der dritte Zeuge den Wagen hat verschwinden sehen und niemand ihn danach auf der Straße oder daneben fand, ist dies nicht.

Portale durch die Anderswelt und schlechter Witz?

Noch banaler ist, wie bei so vielen Berichten dieser Art, dass hier ganz einfach ein Schwindel vorliegt. Entweder, weil Ken Meaux sie sich für das Magazin ausgedacht und seinen Freund „L. C.“ erfunden hat. Oder aber, Meaux wurde von seinem langjährigen Freund selber auf die Schippe genommen. Hierbei stellt sich die Frage, warum der Zeuge noch immer anonym ist (soweit ich weiß)?

Parallele Universen? Reisen vorwärts und rückwärts in der Zeit? Fake-News oder Schwindel? Portale durch die Anderswelt? Blicke durch die Zeit? Erfahren werden wir es wohl nie. Doch schon Meaux hatte in seinem Artikel 1988 abschließend interessante Gedanken dazu:

Was wäre, wenn sie aus der Vergangenheit stammte und in der Zeit vorwärts ging und sie jetzt eine alte Dame ist, die noch heute lebt (…)

Was wäre, wenn sie aus der Vergangenheit gekommen war, in der Zukunft aufgetauchte und nicht in ihre Vergangenheit zurückgekehrt war. Die Zeitungen von 1940 würden über das Verschwinden einer Mutter und ihres Kindes an einem kalten Oktobertag rätseln (…)“

Video-Auswahl zum Thema

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Ein Trog für Riesen: Der rätselhafte „Cuve de Pierre“ im Elsass – Ein Relikt der Steinzeit? (+ Videos)

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Ein Trog für Riesen: Der rätselhafte La Cuve de Pierre im Elsass (Bild: WikiCommons/Pethrus CC BY-SA 4.0 / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ein Trog für Riesen: Der rätselhafte La Cuve de Pierre im Elsass – stammt er sogar aus der Steinzeit? -(Bild: WikiCommons/Pethrus CC BY-SA 4.0 / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Im Elsass in Frankreich liegt ungefähr 30 Kilometer westlich von Straßburg ein riesiger „Steintopf“ mitten im Wald. Heute bekannt unter der Bezeichnung „La Cuve de Pierre“, „der Steinbottich“, ist der etwa 3 Meter große Stein ein ausgesprochen seltsamer „Megalith“. Was könnte es mit diesem mythischen Steinbottich auf sich haben? Stammt er aus dem Mittelalter – oder doch schon aus der dunklen Epoche der Steinzeit?


Rätsel der Steinzeit und ein Topf für Riesen

Ganz Europa ist übersät mit Megalithbauten der Steinzeit und aus späteren Jahrtausenden. Weltweit bauten unsere Vorfahren bis vor wenigen Jahrhunderten mit gewaltigen Megalithen die erstaunlichsten Monumente und Anlagen. Teilweise – wie in diesem Mystery Files-Video HIER gezeigt – erscheinen sie heute vollkommen sinnlos. Riesige Steine, die scheinbar spielerisch zu uns heute kaum mehr bekannten Zwecken geschaffen wurden. Wie etwa das „Klo der Prinzessin“ von den Inka in Peru (s. a. 2. Video unten).

Auch wenn viele der Megalithanlagen in Europa 5.000 oder sogar an die 10.000 Jahre alt sind, gibt es auch jene. die wesentlich jünger sind. Oder sein sollen. So wie ein „Bottich“ in Frankreich, der sich südlich der Stadt Zabern unweit Heagen im Elsass befindet. Wie aus einer anderer Welt stammend, steht oder liegt hier mitten im Wald „La Cuve de Pierre“. Ein Trog, eine Wanne oder ein Topf aus Stein, der an seinen Außenkanten sage und schreibe 3 Meter Durchmesser hat (andere sprechen sogar von 4,5 Metern Außendurchmesser). Innen sind es immerhin noch 2,50 Meter.

Der Monolith aus Sandstein ist heute noch etwa 1,80 bis 2,10 Meter hoch. Der Riesen-Bottich wurde einst sorgsam geglättet und ausgehöhlt, so dass er die Form eines Zylinders bekam. Wie ein Kochtopf für die Mahlzeit eines Riesen erscheint dieser Klotz heute. Und obwohl einstmals im Elsass die Überreste von Riesen gefunden und von Wissenschaftlern geborgen sein sollen, wie im 1. Video unten berichtet, weiß niemand, was „der Steintank“ einst war. Weder wozu er diente, noch wer ihn mühsam erschaffen hat, noch wann das wirklich war.

Ein Wasserspeicher der Kelten?

Eigentlich weiß man über den Trog der Riesen fast gar nichts. Archäologen vermuten angeblich, so ist es diversen französischen Webseiten zu entnehmen, dass es einst als Wasserbecken diente. Angelegt vor bis zu 2.500 Jahren von lokalen Kelten der Téne-Zeit, die auf dem nahen Brotschberg eine befestigte Siedlung hatten. Eine sogenannte Oppidum, deren Reste sich in ganz Mittel- und Südost-Europa aber auch in Spanien finden.

Diese Epoche wird auch Latène-Zeit genannt und fällt in die späte Eisenzeit, die etwa bis Christi Geburt ging. Bis zur Ankunft der Römer. Das wäre demnach lange nach der Steinzeit.

Der Brotsch ist 542 Meter hoch und der Gipfel, auf dem seit dem 19. Jahrhunderte ein Aussichtssturm steht, ist etwa einen halben Kilometer Luftlinie vom „Bottich“ am Fuße des Brotsch entfernt. Sollten sich die Kelten für ihre Siedlung tatsächlich die Mühe machen, am Fuß des Berges einen derartigen Wasserspeicher anzulegen? Nur, da sie hier nach einem mühsamen Fußmarsch einen geeigneten Felsen vorfanden? Und weshalb sollten sie ihn dann auch noch außen derart sorgsam glätten, wenn doch nur Regenwasser im Inneren gespeichert werden sollte?

Gehen wir von einem inneren Durchmesser von 2,50 Metern und einer Höhe von 2 Metern aus. Demnach fasste das Wasserbecken knapp 10.000 Liter Wasser, was nicht wenig ist. Je nach Größe der Siedlung und unter der Voraussetzung, dass es regelmäßig regnet. Bei einem feindlichen Angriff war das kostbare Nass aber nicht mehr für die Kelten auf dem Gipfel erreichbar.

Legenden: Ein Mönch und Spuren der Steinzeit

Eine Legende sagt, dass der Bottich für das Kloster von Marmoutier, eine ehemalige Benediktinerabtei im rund 4 Kilometer entfernten Ort Marmoutier, geschaffen wurde. Gründet wurde die Abtei bereits 590 oder 659. Ein dortiger Abt ließ sich laut Erzählung den Bottich im Wald anfertigen, da er beabsichtigte, ihn bei sich aufzustellen. Erst nach Beendigung der Arbeiten mussten die fleißigen Mönche und Arbeiter feststellen, dass er zu schwer war, um ihn in die Abtei zu schaffen. Also ließ man ihn an Ort und Stelle zurück, wo er in Vergessenheit geriet.

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Angeblich seit der Abt oder Mönch, der den Bauauftrag erteilte, auch ein Frauenheld gewesen. Darum habe Gott ihn zur Strafe dazu verurteilt, bis zum Ende aller Tage an dem „Wasserspeicher“ zu meißeln.  as erinnert mich an eine Sage aus dem alten Griechenland, die ich im Kontext der Frage „Leben nach dem Tod?“ HIER bereits anführte. Demnach wurden einst die 50 Töchter des Königs Danaos von Argos im südlichen Griechenland gezwungen die verhassten 50 Söhne des Ägyptos, des Bruders von Danaos, zu ehelichen. Der Hass auf ihre Cousins ging so weit, dass sie ihre neu angetrauten Ehemänner alle noch in der Hochzeitsnacht erdolchten.

Das sah das Dreiergericht der Götter der Unterwelt als Anlass, die Töchter des Danaos im Jenseits dazu zu verdammen, bis in alle Ewigkeit Wasser in ein Fass mit durchlöchertem Boden zu schöpfen.

La Cuve de Pierre im Elsass: Nur ein Wasserspeicher der Kelten? (Bild: gemeinfrei)
La Cuve de Pierre im Elsass: Nur ein Wasserspeicher der Kelten? (Bild: gemeinfrei)

Die Region um den Trog ist bis heute voller Hinterlassenschaften und Spuren der Vergangenheit. Nicht wenige reichen dabei eindeutig in die dunkle Steinzeit zurück. Etwa Hünengräber, Dolmen und andere megalitische Anlagen. Selbst mutmaßliche sogenannte „Cart Ruts“ (s. Videos HIER & HIER) sind dort zu finden. Ebenso kursieren viele Sagen und Legenden um diese Relikte der Vor- und Frühzeit, die gerne auch mit Namen wie „Hexentisch“ bedacht wurden. Reste der heidnischen Zeit Europas. Sogar Geister sollen hier umher gehen. Etwa in der „Brotschgrotte“.

Diese Höhle liegt genau auf halben Weg zwischen dem Riesen-Bottich und dem Gipfel des Brotschbergs. In dieser geht der Geist einer Wirtin umher, die einst im nahen St. Gallen eine Schankwirtschaft betrieb – und dabei ihre Kunden gerne über den Tisch zog. Sie sei so geizig gewesen, dass sie beispielsweise die Schnapsgläser nur halb voll machte. Das wurde eines Tages zu viel, so dass sie verflucht wurde.

Nach ihrem Tode war sie deshalb dazu verdammt, in der Grotte zu spuken. Eingesperrt in einer Flasche, so dass ihr Wehklagen und ihre Schreie an windigen Tagen dort zu hören sei. Verbittert würde ihr Geist flehen, dass jemand die Flasche öffnet und sie frei lässt …

Eine „Wanne der Feen“

Was auch immer der seltsame Topf gewesen sein mag, oder wie alt er wirklich ist, ähnliche „Wannen“ gibt es in aller Welt. Rund 100 Kilometer südwestlich von diesem „Trog“ liegt beispielsweise ein solches Exemplar im Tal von Saint-Martin. Ein Ort, der vor allem unter dem sehr treffenden Namen „Druidental“ bekannt ist. Hier finden sich mythische und rätselhafte Überreste aus Jahrtausenden, wie zahllose Felsbearbeitungen, Megalithstätten, Petroglpyhen, vorzeitliche Wehranlagen, ur-christliche Kapellen und angebliche Wasserheiligtümer.

Eines dieser mutmaßlichen Wasserheilgtümer ist das „

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Zeichen aus dem Jenseits und das gefälschte Testament: Späte Reue eines Verstorbenen?

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Zeichen aus dem Jenseits und das gefälschte Testament (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Zeichen aus dem Jenseits und das gefälschte Testament (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der PSI-Forschung, der Welt der Paranormalen Phänomene, kursieren seit jeher unzählige Berichte über „Botschaften aus dem Jenseits“. Immer wieder wollen Menschen Zeichen, Nachrichten oder Signale von Verstorbenen bekommen oder „empfangen“ haben. Seltener jedoch mit konkreten und zuvor unbekannten Informationen aus dem „Drüben“, obwohl auch solche Fälle existieren. So wie ein Fall aus dem Jahr 1937, als scheinbar ein ruheloser Geist auf ein verstecktes Testament hinwies, das einen Betrug enthüllte.


Signale aus dem Jenseits

Menschen rund um die Welt berichten immer wieder, dass sie Zeichen oder Botschaften von Verstorbenen empfangen haben wollen. Oft von kürzlich verstorbenen Personen, die den Zeugen nahe standen. Solche „Signale aus dem Jenseits“ sind deshalb seit Jahrhunderten ein viel diskutiertes Thema in der Welt der Paranormalen Phänomene.

Entsprechen Publikationen aus dem Bereich PSI-Forschung, Okkultismus und Esoterik füllen längst ganze Bibliotheken. Vielfach mit dem Ziel durch solche Berichte und Geister-Geschichten nachzuweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Eine überirdische Welt und damit eine andere und parallele Welt der Realität. Sogenannte „Spiritisten“ oder „Medien“, die angeblich Kontakt mit Verstorben aufnehmen können, gibt es selbst in den westlichen Industrienationen in nahezu in jeder größeren Stadt.

Wo hierbei die Grenzen zwischen Wunschdenken, Geschäftemacherei und damit Betrug oder realen Kontakten mit der Anderswelt liege, ist kaum zu sage. Spannend wird es aber immer dann, wenn Menschen von handfesten Informationen sprechen, die sie über einen überirdischen Kanal bekommen haben wollen. Wissen aus dem Jenseits, wenn man so möchte, dass der betroffene Zeuge eigentlich nicht haben konnte.

Genau eine solche Erfahrung machte der Jurist Dr. Edmund F. kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Ein spannendes Erlebnis, dass bereits 1974 das Autorenduo Inge Dreecken und Walter Schneider in ihrem Buch „Signale aus dem Jenseits?“ wiedergaben.

Spuk im Gasthaus

Darin berichtet Dr. F., dass er Mitte der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts in einem kleinen Ort in Ostpreußen lebte. Zu jener Zeit war als junger Amtsrichter tätig und musste einmal in der Woche zum Gerichtstag in einen anderen Ort fahren. „Ein Nest“, wie Dr. F. schrieb, das drei Fahrstunden mit „meinem klapprigen Opel P 4“ entfernt lag.

Am 11. September 1937 war es wieder soweit. Doch diesmal sollten seine Pflichten dort länger dauern, so dass Dr. Edmund F. beschloss in dem ihm bekannten Gasthaus „Zum Löwen“ zu übernachten. Einige Wochen zuvor war ein alter Mann mit Namen Lüders in diesem Hotel gestorben und so kam es, dass Dr. F. zufällig das Dachzimmer dieses Mannes zugewiesen bekam.

Bereits in der ersten Nacht kam es dann eben in diesem Zimmer zu sehr sonderbaren Vorfällen. Als Dr. F. sich gegen 23 Uhr schlafen legte, wurde er plötzlich von einem lauten „Knall“ aus dem Schlaf gerissen und vernahm schlurfende Schritte auf dem Flur, die sich offensichtlich seinem Zimmer näherten. Dr. F. hielt den Atem an. Plötzlich aber hörte er deutlich, dass seine Zimmertür geöffnet wurde und sich die Schritte seinem Bett näherten. Er hatte das Gefühl, dass irgendjemand oder irgendetwas über seine Bettdecke strich, bevor „es“ sich wieder entfernte – doch die Tür war die ganze Zeit über von innen verschlossen.

Am folgenden Morgen berichtete Dr. F. dem Wirt Bandow sein nächtliches Erlebnis, der ihm lächelnd gestand, dass seit dem Tode des alten Lüders in diesem Zimmer nicht mehr alles mit rechten Dingen zuginge. Dr. F. hörte den Ausführungen seines Wirtes zu, glaubte aber nicht so recht an einen Geist in seinem Zimmer. Dennoch sprach er mit dem Wirt ab, dass er nun immer, wenn er wieder beruflich hierher kommen müsse, in seinem Hotel und eben diesem Zimmer schlafen wolle.

Das verborgene Testament

In der nächsten Nacht geschah nichts. Doch bereits einen Besuch darauf begann der Spuk erneut. Wieder hörte er die schweren Schritte, spürte eine Berührung der Bettdecke und vernahm das Quietschen der Zimmertür. Doch diesmal entfernten sich die Schritte nicht sogleich wieder aus dem Zimmer, sondern sie machten beim Schreibtisch Halt, von wo Dr. F. sonderbare, nicht erklärbare Geräusche hörte. „So, als ob Erbsen auf den Fußboden prasselten“, wie es der Richter später beschrieb.

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Die vierte Nacht in diesem Dachzimmer wurde mehr als unheimlich. Als Dr. F. wieder mit dem Phänomen konfrontiert wurde, versuchte er den, der da scheinbar nach seine Decke fasste, zu berühren. Doch er griff ins Nichts. Dabei jedoch spürte er einen Stoß gegen die Brust und fiel rückwärts auf sein Bett. Fast im selben Augenblick bildete sich in der Mitte seines Zimmers ein unheimliches und „diffuses Licht“, in dem Dr. F. die schwachen Umrisse des verstorbenen Lüders zu erkennen glaubte. Diese Gestalt, die ein langes weißes Gewand trug, schritt zum Schreibtisch und stieß mit dem Fuß an ein Schubfach. Dann verschwand die Erscheinung.

Lars A. Fischinger: "Der TOD: Irrtum der Menschheit?" - Cover der Printausgabe, November 2020
Buch zum Thema: „Der TOD: Irrtum der Menschheit?“

Dr. F. sprang aus dem Bett und ging zum Schreibtisch, um die Schublade näher zu untersuchen und tastete auch nach eventuellen Geheimböden. Da er nichts finden konnte, schilderte er am Morgen sein Erlebnis wieder dem Wirt Bandow. Beide beschlossen das fragliche Schubfach noch einmal genauer bei Tageslicht zu untersuchen. Als Bandow es heraus zog, fiel es zu Boden. Dabei sprang eine Holzplatte heraus, die tatsächlich ein Geheimfach verborgen hatte und in diesem lag ein Umschlag mit der Aufschrift: „Mein letzter Wille“ …

Die beiden „Geisterjäger“ nahmen das Schreiben heraus und erfuhren so, dass Lüders vor vielen Jahren ein Testament gefälscht hatte, um das seiner Schwester zustehende Vermögen eines Verwandten zu bekommen. Dieser Betrug machte ihn zu einem wohlhabenden Mann.

Doch er gestand in seinem letzten Willen ein, dass er zeitlebens aufgrund dieses Betruges ein schlechtes Gewissen hatte. Ihn eingestehen wollte er aber nicht. Ebenso wenig wie das ergaunerte Geld wieder abgeben. In diesem Testament verfügte der Verstorbene jedoch, dass sein gesamter Besitz an seine noch lebende Schwester und ihre Töchter gehen solle. Nicht an seine gesetzlichen Erben.

Ein „ruheloser Geist“?

Dr. F. legte das Testament einem Notar vor, der es als rechtskräftig anerkannte. Es war Lüders eigenhändig verfasst und trug Ort, Unterschrift und Datum. Damit bekam seine zuvor betrogene Schwester sein Erbe und Vermögen. Dr. F. dazu:

Ich habe später, aus Neugier, noch ein paarmal in dem Giebelzimmer übernachtet. Aber weder ich noch sonst jemand bemerkte dort nochmals irgendeinen Spuk.

Derartige Berichte werfen viele Fragen auf. Hat Dr. F. all das nur geträumt, und wenn ja, wieso meint er, die Gestalt des toten Mannes gesehen zu haben, die ihn auf ein Geheimfach aufmerksam machte? War er vielleicht sensibilisiert, da man ihm nach der ersten Nacht erzählte, dass es in dem Zimmer spuken soll? Also träumte er die Ereignisse und der Fund des Testamentes war reiner Zufall?

Lüders hat im Leben seine Schwester betrogen und diese Tat nie zugegeben. Vielmehr hatte er recht geizig gelebt und sein unrechtmäßiges Vermögen weiter vergrößert. Erst nach seinem Tode hat er als „Geist“ seiner Schwester das ihr zustehende Erbe überschrieben. Sollte die Seele des alten Mannes, wie es gerne genannt wird, „ruhelos“ gewesen sein, da er auf Erden noch eine Untat zu begleichen hatte? Denn genau in diese Richtung wird diese Art von paranormalen Berichten vielfach gedeutet.

Bei dieser Interpretation stellt sich aber die Frage, warum gibt es nicht viel mehr solcher Berichte? Immerhin, davon kann man durchaus ausgehen, nehmen wohl die meisten Menschen unerledigte Dinge mit ins Grab. Ob diese Vergehen jetzt kleine oder große Sünden sind, einmal außen vor gelassen …

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Lars A. Fischinger

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Der Absturz des britischen Luftschiff „R 101“ im Oktober 1930 – und angebliche Paranormale Phänomene um das Unglück

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Der Absturz des britischen Luftschiff "R 101" im Oktober 1930: Ein Paranormales Ereignis? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Absturz des britischen Luftschiff „R 101“ im Oktober 1930: Ein Paranormales Ereignis? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der Literatur über Paranormale Phänomene und auch Esoterik kursieren immer wieder Berichte über angebliche Kontakte mit dem Jenseits.  Botschaften aus dem „Drüben“, die meist als Kontakt mit einer Geisterwelt gedeutet werden. So auch rund um dem Absturz des britischen Luftschiffes „R 101“ im Jahr 1930 über Frankreich, der zahlreiche Menschenleben forderte. Eines der seltsamsten Beispiele derartiger paranormaler Ereignisse und Botschaften, der zu einem Klassiker im Bereich „Kontakt mit dem Jenseits“ und „Leben nach dem Tod“ wurde. Was damals geschah und im Zuge der Katastrophe geschehen sein soll, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Paranormale Phänomene und Botschaften aus dem Jenseits

Im grenzwissenschaftlichen Forschungsgebiet der Paranormalen Phänomene oder schlicht PSI-Phänomene greifen viele Themen nahtlos ineinander über. Nicht viel anders bei anderen Gebieten der Grenzwissenschaft.

Bei PSI-Phänomenen scheint aber die Vielfalt der einzelnen und mutmaßlich unerklärlichen Dinge und Ereignisse weitaus größer zu sein, als bei anderen „Pseudowissenschaften“. In dem Buch „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ wurden zahlreiche Beispiele dazu genannt und diskutiert. Offenbar gehören sie alle zusammen – zu einem großen Ganzen. Was, so erstaunlich es klingen mag, sogar UFO-Phänomene und „Geisterwelten“ mit einschließt.

Viele Autoren sind sicher, dass es eine überirdische oder übersinnliche Welt gibt. Vor allem in dem sehr weiten Feld der Esoterik ist das eine Art Grundannahme. Mit dieser Welt können man, so die Überzeugung, über Raum und Zeit hinweg sogar in Kontakt treten. Absichtlich oder unabsichtlich, wie etwa bei Erscheinungen von Geistern oder „Botschaften aus dem Jenseits“.

Eines der seltsamsten Beispiele genau solch einer zeitübergreifenden „Jenseitswelt“, sind ominöse Ereignisse und Botschaften, die sich um den Absturz des britischen Luftschiffes „R 101“ drehen. Fraglos ein Klassiker der paranormalen Forschung, seit dieser von dem bekannten Parapsychologen Harry Price aufgezeichnet wurden. So fand dieser Fall unlängst Einzug in die entsprechende populäre PSI-Literatur.

Geschehen sei demnach folgendes.

Im Jahre 1924 beschloss die britische Regierung unter dem Luftfahrtminister Lord Christopher Thomson of Cardington den Bau einer Reihe von gewaltigen Luftschiffen, um in der Welt die Luftherrschaft beim Personen- und Gütertransport zu erlangen. Vorzeigemaschinen sollten die 90 Tonnen Luftschiffe „R 100“ und „R 101“ sein, die von der Firma „Airship Guarantee Company“ gebaut wurden. Aufgrund von befürchteter Industriespionage beschlossen die Verantwortlichen, das Schiff „R 101“ in Cardington in der Nähe von Bedford auf einer militärischen Anlage zu bauen.

Luftschiff „R 101“

Und bei diesem Bau kam es schnell zu Fehlern und Schlampereien, die dem Stolz der Lüfte zum Verhängnis werden sollten. Insgesamt maß das Luftschiff 237 Meter Länge, hatte einen Durchmesser von 40 Metern und sollte in der Spitze bis 115 km/h schnell sein. Angetrieben wurde es von fünf Dieselmotoren, die zusammen rund 3.300 PS erreichten. 100 Menschen hatten auf „R 101“ Platz. Damit übertraf das Luftschiff sogar die damals in Betrieb befindliche „LZ 127“, die als „Graf Zeppelin“ bis heute eine Legende ist.

Ein ehrgeiziges Projekt unter dem Konstrukteur Vincent Richmond, bei dem sich schon während des ersten Erprobungsfluges Schwächen zeigten. Unter anderem war die erste Version des Luftfahrzeuges untermotorisiert und zu schwer. So kam es auch bei weiteren Erprobungen ab dem 1. Oktober zu erneuten technischen Problemen.

Das Schicksal des Luftschiffes „R 101“ wurde nach dem offiziellen Start am Abend des 4. Oktober 1930 besiegelt. Unter Captain H. Carmichael Irwin sollte es über Europa bis nach Karatschi im heutigen Pakistan fahren. Schon über den Ärmelkanal kam es dabei zu Schäden der Außenhülle von „R 101“ und über Frankreich brach in der Nacht zum 5. Oktober der Funkkontakt mit dem Zeppelin ab.

Über dem Gebiet des Departements Oise bei Beauvais in Frankreich kam es letztlich zur Katastrophe. Das Luftschiff geriet außer Kontrolle, stürze ab und explodierte. Unter den zahlreichen Toten war auch Luftfahrtminister Lord Thomson. Nur sechs Menschen überlebten das nächtliche Inferno; 48 Passagiere kamen um. In einer ersten Einschätzung des Unfalls in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), die schon am 6. Oktober 1930 erschien, mutmaßte man über Nachlässigkeiten und unglückliche Umstände, die zum Crash führten. „Alles ist völlig unverständlich“, so die FAZ damals.

Warnung aus dem Jenseits

Doch um „R 101“ ranken sich einige Ungereimtheiten und vor allem auch sonderbare Berichte über paranormale Dinge vor und nach dem Start des Schiffes. So berichtete Sir Arthur Conan Doyle Anfang 1928, dass er während einer Séance, einer spiritistischen Sitzung, die sich damals großer Beliebtheit erfreuten, eine jenseitige Warnung vor dem Bau des Luftschiffes erhalten hatte:

Ich muss etwas über das neue Luftschiff sagen. Es wird die Belastung nicht aushalten“.

Die Bauherren der „R 101“ hatten für derartige paranormale Warnungen aus dem Jenseits allerdings nichts übrig und ignorierten sie schlicht. Der eigentliche Mythos um „R 101“ begann schon zwei Tage nach dem schicksalhaften Absturz über Frankreich erste, konkrete Formen anzunehmen. Da brannte das abgestürzte Wrack sogar noch.

Conan Doyle war in der Zwischenzeit selbst verstorben und am 7. Oktober 1930 wurde deshalb eine Séance mit dem Medium Eileen Garrett abgehalten, um ihn im Jenseits zu kontaktieren. Diese denkwürdige Kontaktaufnahme fand im „National Laboratory of Psychical Research“ in London unter der Leitung des berühmten Parapsychologen Harry Price statt. Der 1948 verstorbene Pionier der PSI-Forschung war ein Freund von Doyle.

Zweck dieser esoterisch-spiritistischen Séance war es nicht, mehr über den Absturz des Luftschiffes zu erfahren. Vielmehr erwartete Price, immer sehr skeptisch was Jenseitskontakte betraf, einen verabredeten Beweis für ein Drüben von seinem verstorbenen Freund Doyle.

Nachrichten aus anderen Welten

Die Séance nahm ihren Verlauf, als das Medium unverhofft ihren meditativen Zustand schlagartig änderte. Es heißt, Eileen Garrett begann plötzlich mit der panischen Stimme von Pilot Irwin zu sprechen, der bei dem schrecklichen Absturz kurz zuvor ebenfalls ums Leben kam. Der jenseitige Luftschifffahrer war offensichtlich von Panik erfüllt, als er folgende „Botschaft“ geäußert haben soll:

Ich muss etwas dagegen unternehmen … dieser riesige Flugapparat ist einfach viel zu schwer, eine zu große Last für die Motoren, die es kaum schaffen können. Selbst die Motoren sind zu schwer. Deshalb habe ich so oft besondere Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen. Unser Schub ist viel zu gering, der Antrieb ist nur mangelhaft. Kontrollstelle informieren … neuen Abstieg versuchen? Daran ist nicht zu denken. Ein Triebwerk ist defekt … die Ölpumpe ist verstopft … wir fliegen viel zu niedrig und können nicht mehr aufsteigen.

Zusatzmotor kann nicht mehr benutzt werden. Die Ladung ist für diesen langen Flug viel zu groß. Die Fluggeschwindigkeit ist mangelhaft und das Schiff schaukelt beängstigend … hohe Reibung an der Außenhaut … sie reibt sich aneinander … etwas scheint mit der Maschine nicht zu stimmen … ist zu schwer … wir können nicht steigen … trotz verzweifelter Versuche erreichen wir nicht die nötige Höhe … immer kürzere Abstände zwischen den verzweifelten Versuchen, wieder an Höhe zu gewinnen. Niemand kennt das Schiff gut genug.

Das Wetter ist für einen langen Flug viel zu schlecht. Die Außenhaut ist vollkommen durchnässt, und das Schiff senkt seine Nase alarmierend. Es ist unmöglich, wieder hochzukommen. Können absolut nichts tun. Fast die Dächer von Achy gestreift. Halten uns an der Eisenbahnlinie entlang … Eine Untersuchung, die sie später durchführen werden, wird zeigen, dass die Plane nicht mehr elastisch genug war … außerdem ist sie viel zu schwer. Das Mittelstück ist völlig falsch angebracht worden … es ist auch viel zu schwer und hat Übergewicht, was die Maschine bei weitem überfordert …“

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Nach dem unvermittelten Ende der Nachricht von Drüben, machte sich Verwirrung breit. Niemand konnte sich so recht erklären, was das Medium soeben empfangen hatte. War es ein Hinweis auf ein Leben nach dem Tod, wie dieser Fall vielfach interpretiert wird?

In der am 10. Oktober 1930 erschienenen „Morning Post“ berichtete der bei der denkwürdigen Séance zugegen gewesene Journalist Ian D. Coster von dieser Jenseitsnachricht. Coster hatte diese zuvor in „Steno“ mitgeschrieben. Und durch den dortigen Artikel „R 101: Remarkable Seance“ fand diese Geschichte Einzug in die einschlägige Literatur.

Technisches Wissen aus dem „Drüben“?

Unter den Lesern der Zeitung sei auch ein Mann namens Will Charlton gewesen, der persönlich an der Konstruktion des Luftschiffes „R 101“ beteiligt war. Aufgrund seiner persönlichen Verbindung zu dem Schiff hatte er großes Interesse an dieser Séance. Er besorgte sich von Price die Originalprotokolle der Sitzung, da ihm schon beim ersten Überfliegen der Mitteilung in der „Morning Post“ interessante Details ins Auge gefallen waren.

Charlton studierte daraufhin die angebliche Jenseits-Durchsage genau, und konnte am Ende etwa 40 Einzelheiten dingfest machen, die technisch korrekt wiedergegeben wurden. Wie aber das Medium Garrett dieses technische Wissen erlangt haben sollte, konnte er sich – wenn nicht tatsächlich eine Paranachricht vorliegt – nicht erklären.

Charlton war beeindruckt und konsultierte einige weitere Experten, die nicht minder erstaunt über diese korrekten Angaben waren. Nach seinen Untersuchungen sah er sich zu folgendem Resümee veranlasst, das beispielsweise der Mystery-Autor Viktor Farkas in seinem Buch „Unerklärliche Phänomene“ 1988 wie folgt wiedergab:

Es scheint eindeutig, dass in dieser Séance Originalinformationen aus der Erfahrung des verstorbenen Kapitäns der R 101, Fliegerleutnant H. Carmichael Irvin, gegeben wurden, so als wäre er persönlich anwesend gewesen. (…) ein erstaunliches Dokument, das mehr als 40 hochtechnische und vertrauliche Einzelheiten darüber enthielt, was an jenem Unglückstag passiert war.“

Die seltsamen Botschaften aus dem Jenseits waren damit aber noch nicht am Ende. Drei Wochen nach dieser Séance wurde Major Oliver Villiers, ein Pilot der Royal Air Force, der beim Absturz der „R 101“ eine Reihe von Freunden verloren hatte, von einem paranormalen Traum überrannt. In tiefer Nacht spürte er plötzlich das in der Parapsychologie bekannte Phänomen, dass er nicht mehr alleine in seinem Zimmer war. Major Villiers war sich sicher, dass sein Freund Carmichael Irwin anwesend war und konnte nur kurz darauf die „Stimme“ des Verstorbenen wahrnehmen.

Der Geist von Captain Irwin?

Irwin, so die Vermutung des Majors, versuchte Kontakt mit ihm aufzunehmen, was aber offenbar nicht gelang.

Also wurde durch einen anderen Freund für den 31. Oktober 1930 ein Treffen mit dem schon bekannten Medium Garrett organisiert. Schnell gelang es, mit dem jenseitigen Irwin über das Medium in Kontakt zu kommen. Dabei entwickelte sich zwischen Irwins „Geist“ und Major Villiers ein hoch interessanter Dialog mit technischen Einzelheiten, die zu diesem Zeitpunkt unbekannt waren. Beispielsweise schilderte Irwin via Medium, dass er einen Tag vor dem Start Schwankungen des Gasdrucks bemerkt hatte, die er auf ein defektes Ventil zurückführte. Dies war bis dahin unbekannt. Auch kam es bei dieser Séance zu einem Kontakt mit dem Offizier Scott(ie), der gleichfalls erstaunliche technische Details offenbarte.

Die wegen des Absturzes ins Leben gerufene Untersuchungskommission verkündete erst im April 1931 die Ergebnisse ihrer Arbeit und den Hergang der Katastrophe von „R 101“. Sie entsprachen den paranormal empfangenen Informationen.

Jahrzehnte später, nach dem Tode des Mediums Garrett im Jahr 1970, machte sich der Forscher Archie Jarman die Mühe, sämtliche Fakten und aufgezeichneten Übermittlungen noch einmal zu überprüfen. Nach einem halben Jahr intensiver Auseinandersetzung und Analyse der technischen Hintergründe und der Informationen der Séancen kam Jarman zu dem Ergebnis, dass hier kein natürliches „Phänomen“ vorliegen konnte. „Meiner Ansicht nach“, schreibt er in dem Fachblatt „Psychic News“, „ist es wirklich absurd, anzunehmen, Eileen habe ihre Informationen durch irdische Quellen erhalten“.

Was genau hier geschehen ist, bleibt natürlich umstritten. Vieles durchaus Spekulation, die nicht mehr überprüft werden können. Waren es die „Geister“ der ums Leben gekommenen Besatzungsmitglieder der „R 101“? Oder aber waren es Botschaften, die die Männer an Bord des Luftschiffes „absetzten“, als sie noch lebten? Kurz vor dem Absturz, dem sicheren Tod vor Augen, und damit Raum und Zeit übergreifend?

Viele Fragen

Tatsächlich könnte die Botschaft von Irwin auch so gedeutet werden. Oder war alles ein Schwindel? Vielleicht auch reine Irrtümer, Verwechselungen und eine gute Portion Wunschdenken? Immerhin wurde bei Katastrophen aller Art, vom Untergang der „Titanic“ bis zu den Anschlägen vom 11. September 2001, vielfach von genau solchen „Botschaften aus der Anderswelt“  gesprochen. Schockierende Krisen, die die Welt in Atem hielten.

Hinzu kommt im Fall des Luftschiffes „R 101“, dass sich die entsprechenden Autoren in kleinen Details widersprechen. So nennt beispielsweise der sehr bekannte Autor des Phantastischen Ernst Mecklenburg in seinem Buch „Wir alle sind unsterblich“ (1997) den Luftschiffskapitän Carmichael Irwin. Wie fast alle anderen Autoren ebenso. Andere jedoch nennen einen Captain Raymond Hinchcliffe und der Pilot habe Carmichael Irwin geheißen. Das steht sogar im deutschen Wikipedia-Eintrag zu diesem Luftschiff.

Ein Blick auf die Crewliste von „R 101“, wie sie beispielsweise auf „Airships online“ dokumentiert ist, zeigt, dass ein Raymond Hinchcliffe überhaupt nicht zur Crew gehörte. ein personal dieses namens war nicht als Teil der Besatzung an Bord. Navigator war ein Ernest Johnston, der ebenfalls bei dem Unglück ums Leben kam.

Wer also war Raymond Hinchcliffe? Wie kam sein Name in die Geschichte und auf Wikipedia? Walter George Raymond Hinchliffe lebte aber tatsächlich. Er war eine Legende der Fliegerei, ein britisches Flieger-Ass im 1. Weltkrieg und machte nach dem Krieg eine steile Karriere in der zivilen Fliegerei und Royal Air Force. Doch er starb bereits am 13. März 1928 beim Versuch einer Atlantik-Überquerung und damit vor der „R 101“-Katastrophe. Ein Geist als Flugkapitän?

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Lars A. Fischinger

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Ewige Qualen, Folter, Leid, Schmerz und Verdammnis: Wie ist es eigentlich laut katholischer Kirche in der Hölle? (+ Videos)

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Ewige Qualen, Folter, Leid, Schmerz und Verdammnis: Wie ist es eigentlich in der Hölle laut katholischer Kirche? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ewige Qualen, Folter, Leid, Schmerz und Verdammnis: Wie ist es eigentlich in der Hölle – laut katholischer Kirche? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Sündern droht nach dem Tod die Hölle! Eine sehr vereinfachte Aussage über das, was nach dem Ende mit diesen Ungläubigen und Sündern laut katholischer Kirche geschehen soll. Denn in Wahrheit sind die Lehren und Dogmen für gläubige Christen umfangreicher und ausgefeilter. Es sind ausformulierte Glaubensgesetzte, an die sich Katholiken zu halten haben. Und jeder kann diese detailliert nachlesen, was ein „wahrer Christ“ glauben und machen muss, um das ewige Leben zu erreichen. Aber machen sie das auch? Also wollen wir in diesem Beitrag einmal genauer hinschauen, was die Kirchenväter, Päpste und andere Kirchenoberhäupter für Dogmen in Sachen Hölle für alle Gläubigen entworfen haben.


Hölle, Satan und Katholische Kirche

Wohl jeder in unseren Breiten kennt das theologische Motiv der Hölle. Eine Art „Gegenstück“ zum Himmel, in dem Satan, der Teufel, Luzifer, oder wie man ihn auch nennen mag, mit seinen Dämonen herrscht. Ein Ort unermesslichen Schreckens, Leids und Qualen, in denen die „verdammten Seelen“ nach ihrem Tod landen. Und das will sicher niemand, wenn man an die unzähligen Bilder und Darstellungen denkt, die in den vergangenen Jahrhunderten fromme Künstler von diesem finsteren Ort entworfen haben.

Man kann die Hölle vereinfacht sogar als Machtinstrument der katholischen Kirche ansehen. So eine viel zitierte Kritik all jener, die mit den Dogmen und Lehren aus dem Vatikan nichts anzufangen wissen. Was nicht wenige Menschen sind. Vereinfacht gesagt kommen die „Guten“ in den Himmel und die „Bösen“ in die Hölle. In vergangenen Jahrhunderten war das eine mächtige Waffe der Kirche gegen alle Sünder oder vermeintliche Sünder und Abtrünnige. Die Angst vor diesem Ort der Qualen war allgegenwärtig.

Heute sieht das meistens ganz anders aus. Auch wenn ein solcher intensiver und ängstlicher Höllen-Glaube natürlich weiterhin präsent ist. Doch der Ausspruch „Du kommst in die Hölle!“ schreckt in weiten Teilen der Bevölkerung der „Industrienationen“ niemanden mehr auf. Gleiches gilt für die Angst vor irgendwelchen Machenschaften des angeblichen Teufels. Kommen aber diese Ungläubigen alle in die Hölle zu Satan und seinen Schergen? Zu seinen „Dämonen„, die einst zum Hofstaat des Herrn „im Himmel“ gehörten, bevor sie gegen ihn rebellierten und von dort verbannt wurden?

Vielfach schmunzelt die Gesellschaft über derart mittelalterlich erscheinende Lehren der katholischen Kirche. Man macht sogar gerne Witze darüber. Was wenig verwunderlich ist, da niemand nach dem Tod in die Hölle will. Zumindest nicht in die Version der Hölle, dessen Bild in der Allgemeinheit weit verbreitet ist.

Der „wahre Glaube“

Es ist zwar Tatsache, dass das christliche Motiv einer höllischen Unterwelt der Toten von anderen und auch älteren Religionen und Völkern abgeleitet und übernommen wurde, wie HIER umfangreich ausgeführt, doch im Christentum ist sie min dieser Form einzigartig.

Dabei ist das öffentliche Bild dieser Hölle grundsätzlich falsch. Zumindest bei all jenen, die sich nicht damit auseinander setzten und sich dennoch als „gläubiger Christ“ bezeichnen. Wobei es natürlich auch hier wieder Ausnahmen gibt. Wer indes Katholik ist (und sei es als Karteileiche auf dem Papier) oder mit dem Gedanken spielt einer zu werden, sollte einen genauen Blick in deren Dogmen werfen. Was, so behaupte ich, über 90 Prozent der angeblichen Katholiken hierzulande sicher noch nie getan haben.

Denn die Lehren und Vorschriften, was ein Katholik glauben muss, sind überaus komplex und durchaus auch wandelbar. Erarbeitet wurden diese Glaubens-Voraussetzungen für einen „wahren“ Gläubigen in 2.000 Jahren Kirchengeschichte. Immer wieder wurde versucht, zum Beispiel auf sogenannten Konzilen, sich auf die „wahre Lehre Jesus Christus“ zu einigen. Kirchenväter und Bischöfe unter Vorsitz des Papstes zerbrachen sich den Kopf, um eine einheitliche Religion aus den Bibeltexten herzuleiten.

Ob diese formulierten Ideen, Interpretationen und Erfindungen korrekt sind, ist mehr als fraglich und zweifelhaft. Was auch viele Christen so sehen, die sich zwar selber als „gläubig“ bezeichnen, aber Lehren aus dem Vatikan ablehnen. Einige sehen selbst in dem Papst als obersten Hüter dieser Lehren einen Ungläubigen. Als Antichristen oder ganz ein fach als Häretiker. Ein Häretiker ist jemand, der von der wahren und „anerkannten“ (von wem?) Lehre, Ideologien oder den Dogmen der Kirche abweicht. Ein Ungläubiger also.

Dogmen und Lehren der Kirche

Zementiert hat die katholische Kirche ihre Glaubenslehren und Weltanschauungen im sogenannten „Katechismus der Katholischen Kirche“ (KKK). Ein Handbuch des Glaubens, das in verschiedenen Ausgaben und Versionen in jeder Buchhandlung zu bekommen ist. Ob Katholiken es lesen oder gelesen haben, möchte ich in den meisten Fällen bezweifeln. Und doch ist dies die niedergeschriebene Grundlage des Glaubens, an die sich die Schäfchen des Vatikan zu halten haben. Sonst droht im schlimmsten Fall … die Hölle!

Der KKK beinhaltet Dogmen vom Beginn der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht. Interpretationen von biblischen Texten und welche Lehren im wahrsten Sinne des Wortes aus diesen zu ziehen sind. Selbstverständlich geht es in sehr weiten Teilen dort um Jesus Christus, die Auferstehung, das ewige Leben und das Ende aller Tage mit der Wiederkunft des Herrn. Schließlich sind das die Fundamente der katholischen Kirche. Deshalb findet man das Werk auch auf den Internetseiten des Vatikan online.

All jene Gläubige, die sich im KKK informieren wollen, an was sie zu glauben haben, erfahren dort natürlich auch etwas über die Hölle. Keinen Erfahrungsbericht einer Ortsbegehung, sondern eine Hölle, wie sie der Vatikan sieht. Möglicherweise wird es den ein oder anderen „Gläubigen“ dabei erstaunen, dass es nach dem Tod mehr als nur „Himmel“ und „Hölle“ gibt. Wie HIER dargelegt gibt es noch eine Zwischenstation namens Fegefeuer. Die Seele des Menschen hat also nach dem Tod des physischen Körpers drei Orte, an denen sie landen kann. Denn Fegefeuer und Hölle sind nicht ein und dasselbe.

Wohin der Mensch nach seinem irdischen Leben letztlich geht, kann er natürlich nicht selber entscheiden. Sofern er Gott nicht den Rücken kehrt. Außer durch ein frommes Leben mit möglichst wenig Sünden und im Sinne von Gott. Oder besser gesagt, den KKK-Dogmen des Vatikan.

Niemand muss in die Hölle, aber …

Was aber lehrt die katholischen Kirche über die Hölle? Wie sieht es da aus?

Wir alle kennen die furchtbaren und nicht selten grotesken Bilder, die Maler vergangener Tage von der Hölle entwarfen. Keine noch so brutale Phantasie und widerlichste Vorstellung von Folter und Leid ließen diese Künstler aus. Beim Betrachten solcher Kunstwerke kann man sich oftmals nicht des Eindrucks verwehren, dass einige der Maler echte Psychopathen waren. Sie lebten ihre Gewaltphantasien in ihrer Kunst aus – und wären heute wohl ein Fall für die Psychiatrie.

Die kirchliche Lehre ist da milder. Sehr viel milder. Schaut man im KKK nach, was dort über die Hölle zu lesen ist, erfahren wir zum Beispiel in 1033:

Wir können nicht mit Gott vereint werden, wenn wir uns nicht freiwillig dazu entscheiden, ihn zu lieben. (…) In Todsünde sterben, ohne diese bereut zu haben und ohne die barmherzige Liebe Gottes anzunehmen, bedeutet, durch eigenen freien Entschluss für immer von ihm getrennt zu bleiben. Diesen Zustand der endgültigen Selbstausschließung aus der Gemeinschaft mit Gott und den Seligen nennt man ‚Hölle‘.

Eine klare Mahnung an die Ungläubigen, die „durch eigenen freien Entschluss“ nicht glauben wollen. „Die Lehren der Kirche über die Hölle sind eine Mahnung an den Menschen, seine Freiheit im Blick auf sein ewiges Schicksal verantwortungsvoll zu gebrauchen. Sie sind zugleich ein eindringlicher Aufruf zur Bekehrung“, heißt es im Glaubenssatz 1036 ergänzend. Niemanden ist dieses Schicksal vorherbestimmt, sagt 1037:

Niemand wird von Gott dazu vorherbestimmt, in die Hölle zu kommen; nur eine freiwillige Abkehr von Gott (eine Todsünde), in der man bis zum Ende verharrt, führt dazu.

Die Botschaft ist auch hier deutlich und mahnend die, dass der Mensch nicht vom gläubigen Weg abkommen darf.

Einmal „kleine Hölle“ und zurück

Wer aber zu Lebzeiten auf Erden nur ein kleiner Sünder und nur etwas ein Ungläubiger war, für den hat die Kirche einen Ausweg. Für diese Menschen gibt es so was wie nur ein bisschen Hölle nach dem Tod, in der sie ein bisschen verdammt sein werden. Eine Art „Kurzzeit-Verdammnis, die sich im KKK unter 1030 folgendermaßen ließt:

Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können.

„Die Kirche nennt diese abschließende Läuterung der Auserwählten, die von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden ist, Purgatorium (Fegefeuer)“, so der nächste Glaubensgrundsatz. Hier „spricht die Überlieferung der Kirche von einem Läuterungsfeuer“, erfahren wir weiter. Eine letzte Chance für die Verstorben, doch noch in dem Himmel zu kommen. Dazu beruft sich der KKK unter anderem auf Gregor den Großen, der 590 bis 604 als Papst Gregor I. einer der großen Kirchenväter des frühen Christentums war:

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Man muss glauben, dass es vor dem Gericht für gewisse leichte Sünden noch ein Reinigungsfeuer gibt, weil die ewige Wahrheit sagt, dass, wenn jemand wider den Heiligen Geist lästert, ihm ‚weder in dieser noch in der zukünftigen Welt‘ vergeben wird (Mt 12,32). Aus diesem Ausspruch geht hervor, dass einige Sünden in dieser, andere in jener Welt nachgelassen werden können.

Das muss man also laut KKK glauben. Wobei Gregor I. zu Lebzeiten nicht sehr zimperlich war, wenn es um Ungläubige und all jene, die keine Christen werden wollten, ging. Im Jahr 599 gab er den Befehl heraus, Ungläubige mit Gewalt und Folter zum Christentum zu zwingen. Gemeint waren die Heiden auf der Insel Sardinien, zu denen der oberste Glaubenshüter befahl (Epist. 9, 204):

Wenn ihr feststellt, dass sie nicht gewillt sind, ihr Verhalten zu ändern, so befehlen wir, dass ihr sie mit größtem Eifer verfolgt. Sind sie unfrei, so züchtigt sie mit Prügeln und Folter, um sie zur Besserung zu zwingen. Sind sie aber freie Menschen, so sollen sie durch strengste Kerkerhaft zur Einsicht gebracht werden, wie es angemessen ist, damit jene, die sich weigern, die heilsamen Worte zu hören, welche sie aus den Gefahren des Todes erretten können, durch körperliche Qual der erwünschten geistigen Gesundheit zugeführt werden.“

Wie war das noch mit dem „freien Willen“?

Damit die Seelen im Fegefeuer schnell „geläutert“ werden und in den Himmel kommen, hat der KKK ein paar Tipps. Etwa „Almosen, Ablässe und Bußwerke zugunsten der Verstorbenen“ oder „Fürbitten und insbesondere das eucharistische Opfer“. Jeder, der bereits einer christlichen Beerdigung beiwohnen musste, wird das kennen.

„Die schlimmste Pein der Hölle“

Die Lehre von der Kurzzeit-Hölle namens Fegefeuer musste die Kirche natürlich auch erst mal formulieren und ausarbeiten. Das Geschah auf den 17. Konzil von Florenz  1431 bis 1445 und dem 19. Konzil von Trient 1545 bis 1563. Da steckten hunderte von Kardinälen, Bischöfen und andere kirchliche Oberhäupter die Köpfe zusammen, um über die „wahren Lehren“ für alle Christen zu bestimmen.

So auch die Lehre der Hölle für die ganz schlimmen Fälle unter den Menschen:

Die Lehre der Kirche sagt, dass es eine Hölle gibt und dass sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, ‚das ewige Feuer‘.“ (KKK, 1035)

Diese Hölle ist „für jene bestimmt (…), die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren, und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten“. Jesus wird über sie „das Verdammungsurteil sprechen“, verkündet der KKK in 1034. Was genau in dieser Hölle der ewigen Verdammten mit den Seelen geschehen wird, sagt die kirchliche Lehre nicht. Auch in den Schriften der Bibel finden wir keine konkrete Beschreibung, was dort vor sich gehen soll. Lediglich die schon erwähnten gruseligen Kunstwerke geben uns darüber phantasievoll Auskunft. Entsprungen rein menschlicher Ideen und Phantasien.

Im KKK wird aber an einer Stelle betont, was die Hauptqual in der Hölle des Teufels sein wird:

Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt.“ (KKK, 1035)

Von irgendwelchen Menschen, die in Kochtöpfen brutzeln, von Dämonen zerstückelt oder über offenen Feuer gebraten werden, erfahren wir nichts.

Das Jüngste Gericht

Eine ganz besonders wichtige Lehre, an den die Gläubigen glauben müssen, ist der vom Ende aller Tage. Vom Jüngsten Gericht, Weltuntergang oder von der Apokalypse. Wobei es nach den Dogmen natürlich kein Ende aller Tage oder Untergang der Welt im eigentlichen Sinne ist. Vielmehr ein Neuanfang unter Gottes Herrschaft und der Beginn eines Gottes-Reiches. Diese Lehre des Letzten Gericht führte in der Vergangenheit schon zu mach schlimmen Vorkommnissen in diversen Sekten.

Wann es soweit sein wird, ist offen. Auch der KKK unterstreicht deutlich, dass nur Gott allein den Termin wisse. Niemand sonst. Und so könnte es schon morgen soweit sein – Zeit also, sich zu „bekehren“, wenn man so will.

Alle Gerechten wie auch Ungerechten werden aus ihren Gräbern kommen, wenn sie die Stimme von Jesus vernehmen werden, sagt schon die Bibel. Jene, die Gutes taten, „werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht“, weiß beispielsweise Johannes in 5,28-29. Jesus versammle bei diesem Weltuntergang die Guten zu seiner Rechten und die Bösen zu seiner Linken. Die Guten kommen natürlich „in den Himmel“ zum ewigen Leben, die Sünder „werden weggehen und die ewige Strafe erhalten“ (Mt. 33,46):

Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“ (Mt. 33,41)

Außer das Attribut „Feuer“ für die Hülle lehrt die katholische Kirche nichts, was einen dort erwarten wird. Außer, dass die Haupt-Qual die ewige Abkehr von Gott sei. Sie werden auch nicht Teil der nach dem Jüngsten Gericht kommenden neuen Welt werden. Das Reich Gottes werde dann vollendet sein, lehrt der KKK unter Berufung auf die Bibel. „Nach dem allgemeinen Gericht werden die Gerechten, an Leib und Seele verherrlicht, für immer mit Christus herrschen, und auch das Weltall wird erneuert werden“, heißt es darin unter 1042.

Kein Platz für die großen Sünder

Was damit gemeint ist, wissen der Vatikan und damit der KKK nicht. „Auch die Weise wissen wir nicht, wie das Universum umgestaltet werden soll“ (1048). „Das sichtbare Universum ist somit ebenfalls dazu bestimmt, umgewandelt zu werden“ (1047), ist man sich dennoch sicher.

Diese Erneuerung in einer unbekannten Zukunft von Erde, Mensch und Kosmos ist laut Dogma ein großer Reset. Der Herr werde alles neu starten und in den Urzustand versetzten. „Damit die Welt, in ihren anfänglichen Zustand zurückversetzt, nunmehr unbehindert im Dienst der Gerechten stehe“, heißt es dazu (1047). Dabei werde „die Gestalt dieser Welt, die durch die Sünde mißgestaltet ist“ zwar vernichtet, aber Gott werde „eine neue Wohnstätte und eine neue Erde“ für die Gerechten schaffen, so 1048 im KKK.

Auffallend wenig sagt die niedergeschriebene Lehre der katholischen Kirche über das Schicksal all jener, die in der Hölle landen sollen oder werden. Sollte trotz eines Reset des gesamten Universums diese Hölle weiterhin existieren? Dann sollte man sich doch lieber an die vorgegeben Weltanschauungen und Lehren halten …

Für die großen Sünder in der Hölle ist offenbar kein Platz mehr in diesem neuen Kosmos und auf der kommenden, neuen Erde. Für all jene, die nur ein bisschen sündigten, indes schon. Sie haben ja glücklicherweise das Fegefeuer und kommen so nochmal mit einem blauen Auge davon. Bei begannen Todsünden hört aber für die Kirche und damit scheinbar auch für den barmherzigen Gott die Vergebung auf.

Solche Todsünder „schmoren in der Hölle“. Auf ewig.

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Lars A. Fischinger

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Vor genau 30 Jahren: Die spektakuläre Kornkreise von Grasdorf 1991, der Ansturm der Neugierigen und die unglaubliche Geschichte dahinter (+ Video)

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Vor 30 Jahren: Der spektakuläre Kornkreis von Grasdorf 1991 und dessen unglaubliche Geschichte (Bilder: Archiv Fischinger-Online)
Vor 30 Jahren: Der spektakuläre Kornkreis von Grasdorf 1991 und dessen unglaubliche Geschichte (Bilder: Archiv Fischinger-Online)

Vor genau 30 Jahren begann im Prä-Internet-Zeitalter ein unvergleichbarer Boom, Medienrummel und Ansturm auf Kornkreise in Deutschland. Im Sommer 1991 stand die Welt scheinbar Kopf, denn als Themen aus der Welt der Phänomene, UFOs und Mysterien langsam einen Hype erlebten, erschienen hierzulande seltsame Zeichen in Getreidefeldern. Mit dem Höhepunkt in Grasdorf, wo am 23. Juli ein 100 Meter langes Muster in einem Feld entdeckt wurde. Der Anfang einer unglaublichen Geschichte, die bis heute einzigartig blieb. Was vor drei Jahrzehnten rund um dieses und anderer Piktogramme für ein Rummel herrschte und welche außergewöhnlichen Entdeckungen es gab,  erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel und einem zeitgenössischen Video.


1991: Der „Sommer der Kornkreise“

Kornkreise sind in der Mystery-Forschung heute nahezu jedem bekannt. Die meisten, die sich mit grenzwissenschaftlichen Themen einschließlich UFOs beschäftigen, haben bereits von ihnen gehört. Und wohl jeder hat zumindest einen solchen Kornkreis schon auf irgendeinem Foto gesehen. Auch wenn solche Muster und Kreise in landwirtschaftlichen Felder (oder anderswo) heute kaum mehr ein Thema in der Diskussion rund um UFO, Phänomene, Aliens & Co. sind.

Was nicht bedeutet, dass nicht jedes Jahr erneut solche Muster in Feldern rund um die Welt gefunden werden. Nur werden sie selbst in der eingeschworenen Community der Mystery-Interessierten kaum mehr beachtet. Ob zu Recht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ab etwa dem Jahr 1991 sah das noch ganz anders aus. Vor allem in den Sommern 1991, 1992 und auch 1993 schienen solche Getreidefeldpiktogramme geradezu zu explodieren. Sie waren längst nicht mehr auf Großbritannien beschränkt (was sie zuvor auch nicht waren), sondern auch Deutschland erlebte seinen „Kornkreis-Sommer“. Die Muster durchliefen in diesen Jahren geradezu eine Evolution. Sie wurden immer größer, komplexer, ausgereifter und damit auch schöner.

Für viele reine Landschaftskunst von Witzbolden oder sogar boshaften Betrügern. Für andere eher so was wie „Botschaften aus anderen Welten“. Wobei damit keinesfalls immer nur die viel beschworenen Außerirdischen gemeint waren. Kornkreise und Piktogramme in Feldern waren plötzlich in aller Munde.

Auch die Presse und die TV-Medien konnten damals anscheinend nicht genug davon bekommen, um über dieses Phänomen zu berichten. In fast allen Zeitungen tauchten Bilder der unterschiedlichsten Piktogramme auf. Meist mit sensationellen Überschriften wie „Hier landen die UFOs gerne“, „UFOs, Unfug oder wilde Böcke?“ oder sogar „Kornfeldrätsel gelöst“ erschienen entsprechende Beiträge selbst in kleinen Lokalzeitungen, Boulevard-Magazinen und sogar in Jugendzeitschriften.

Der Kornkreis von Grasdorf

So flatterte mir am 24. Juli 1991, in einer Zeit, als ich persönlich mehr und mehr in die Materie der Mystery Files einstieg, meine Lokalzeitung ins Haus. Kurz aufgeschlagen fand ich dort auch direkt ein Foto des erstaunlichen Piktogramms von Grasdorf bei Hildesheim mit der Überschrift „Künstlerisch“. Dazu ganze zwei Sätze Text ohne jeglichen Informationswert zu dem in der Nacht vom 22. auf dem 23. Juli 1991 erscheinenden Muster (s. Bild). Es war hierzulande der „Sommer der Kreise“, wie verschiedene Autoren ihn einst nannten, und der Kornkreis von Grasdorf erregte weltweit Aufmerksamkeit.

Das Piktogramm von Grasdorf im Juli (Bild: Archiv Fischinger-Online)
Das Piktogramm von Grasdorf im Juli (Bild: Archiv Fischinger-Online)

Was auch noch von heute aus betrachtet wenig verwunderlich war. Denn immerhin bestand der Kornkreis aus nicht weniger als 13 einzelnen Kreisen, verschiedenen „halbrunden Formen“, die einige von ihnen teilweise umgaben, und diversen „Verbindungen“ zwischen einigen Kreisen. Das alles auf einer Länge von gut 100 Metern und mit einer Breite von rund 50 Metern. Besonders auffallend war dabei der Kreis im Zentrum des Musters, der mit seinen Speichen unverkennbar ein uraltes Sonnensymbol („Sonnenrad“) zeigte.

Auf „heiligem Boden“?

Wer immer nachts diese Piktogramm vor 30 Jahren in dem Feld angelegte, machte sich nicht nur sehr viel Arbeit. Der oder die Verursacher wählten auch den Ort des Musters offenbar mit Bedacht aus. Er liegt nahe einer alten germanischen Versammlungsstätte (Thingstätte) und einem alten Heiligtum zu Ehren des heidnischen Gottes Wotan (Wodan). Karl der Große ließ hierauf eine Kirche errichten um das umgebene „Heilige Holz“, ein heiliger Hain der Heiden, zu Christianisieren. Selbst den mythischen Berg Brocken kann man von dort aus in der Ferne sehen.

Heute – wie auch 1991 – liegt die Bundesstraße „B 444“ in der Nähe. Für Befürworter der „Echtheit“ dieses Piktogramms ein Argument, dass gewitzte Fälscher hier nicht Sicherheit nachts nicht ungestört geblieben wären. Zumal ein Spaziergänger gegen 23 Uhr (andere Quellen sprechen von 18 Uhr) nichts Ungewöhnliches auf dem Feld bemerkt haben will, wie es in den einschlägigen Veröffentlichungen zu dem Kornkreis hieß. Erst am frühen Morgen (andere Quellen sprechen von 12 Uhr mittags) des 23. Juli wurde dann das Kunstwerk zufällig in dem Feld von Joggern gefunden. Landwirt Werner Harenberg, der Besitzer des Feldes, beteuerte damals auch, dass er das Piktogramm genauso vorfand, wie es nachher auf Bilder durch die Weltpresse ging. Ein Zeuge aus Grasdorf namens Christian Fieder will in der fraglichen Nacht auch etwas Seltsames am Himmel beobachtet haben. Ein sich sehr schnelles hin und her bewegendes oranges Licht, dass pulsierend scheinbar genau über der fraglichen Gegend flog oder schwebte. Auch von „merkwürdigen Geräuschen“ am Himmel wurde damals gesprochen.

Dazu am Ende mehr.

Ansturm der Schaulustigen

Nach der Entdeckung des Musters in dem Feld von Landwirt Harenberg kamen mehr und mehr Neugierige zum Ort des Geschehens. Einige nutzen esoterische Pendel oder eine Wünschelrute, die angeblich irgendwie „nicht normal“ reagiert haben sollen. Gleiches gilt für eine Gruppe, die mit einem Geigerzähler anreiste und bis zu 0,737 Mikrosievert die Stunde feststellte. In kurzen Ausschlägen, die dann wieder abrupt abfielen. Eine unbekannte Energie, wie damals spekuliert wurde?All das ein abgesprochenes Spiel einer Gruppe von gewitzten Betrügern? Eine Verschwörung von Fälschern?

Denkbar wäre ein solcher groß angelegter Betrug selbstverständlich. Involviert wären dann neben dem Landwirt selber auch diverse Augenzeugen, die zu Untermauerung der Lügengeschichte ihre Aussagen erfanden. Etwa, dass um 23 Uhr nichts Ungewöhnliches auf dem Feld vor sich ging. Oder, dass die angeblichen Jogger nur behaupteten, dass sie frühmorgens zufällig das Muster fanden. Dazu kommen dann ein paar Mitverschwörer, die nach der Entdeckung der herbei geströmten Presse dieses oder jenes Märchen dazu auftischten.

Denn nach Bekanntwerden des Kornkreises strömten in den folgenden Tagen tausende Menschen nach Grasdorf. Sie alle wollten den „Landeplatz der UFOs“ sehen. Vor allem nachdem der TV-Sender RTL mit dem damals sehr prominenten Mystery- und UFO-Autoren Johannes von Buttler das Zeichen besuchte und darüber berichtete.

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Bauer Harenberg stellte daraufhin seinen Mitarbeiter Kemal Kücük ab. Er sollte das Feld vor blinder Zerstörung durch unkontrolliertes Herumtramplen der Besucher bewachen und von ihnen Eintritt verlangen. Wenn ich mich heute recht erinnere waren es 5 DM pro Nase. Bratwurst gab es auch, sie kostete 2,50 DM. Heute würden man sagen ein „Happening“ für Ausflügler. Wobei selbst einige Kornkreis-Kritiker sagten, dass es nicht verwerflich von Landwirten sei, dass diese Eintritt für ihre Felder mit entsprechenden Zeichen nehmen. Das gab es auch schon vor Grasdorf in Großbritannien. Ob damit nur der Ernteverlust gedeckt oder ein dicker Gewinn gemacht wurde, wollten meines Wissens die Landwirte nicht verraten …

Nur drei Jahre später äußerte sich der Landwirt Harenberg nochmals zu den sonderbaren Mustern auf seinem Feld. In der Boulevardsendung „Exklusiv“ des Senders RTL sagte er im Jahr 1994 (s. Video unten):

Manche haben mich natürlich verdächtigt, ich hätte die Kreise selber anlegen lassen. Weil ich ja Eintritt genommen habe nach drei Tagen.“

Bis heute stößt das Thema „Eintritt“ bei vielen Skeptikern sehr sauer auf. Allein dies ist für sie Beweis genug, dass ein Bauer, wahrscheinlich in Absprache mit Helfershelfern, selber Hand an seine Felder legte. Wobei heute natürlich kein Kornkreis mehr irgendwelche Menschenmassen anzieht.

Landwirte haben „die Schnauze voll“

1991 war das anders, denn vor dem Grasdorf-Muster erschienen schon Kornkreise in Schleswig-Holstein. Bei einem Muster nahe dem Dorf Felm (16. Juli) überrannten Schaulustige geradezu die Region und das Feld, so dass der Landwirt Hans-Günther Möller rigoros allen Personen den Zutritt untersagte. Alleine 1.000 Besucher pilgerten über einen eigentlich für Fußgänger gesperrten Fahrdamm an der Bundesstraße 76, um einen Blick auf die 70 Meter großen Doppelkreise zu erhaschen. „Die letzten Tage waren furchtbar“, so Möller damals. „Wir haben die Schnauze voll!“

Nicht anders wie zeitgleich nahe Damp direkt an der Ostsee, wo in der Nacht zum 18. Juli gleich drei Kreise beieinander erschienen. Hier maulte die Kurverwaltung ebenso über die Parkplatzprobleme durch Neugierige, wie der Landwirt Christian Detlev Graf zu Reventlow, dem das Feld mit dem Kornkreis gehörte. „‘UFO-Manie‘ sorgt für eine ‚außerirdische Parkplatznot‘“ schrieb damals sogar meine Lokalzeitung aus dem Kreis Coesfeld unter Berufung auf die DPA dazu.

„Die Außerirdischen füllen das Sommerloch in Schleswig-Holstein“, heiß es in einer anderen Meldung dieser Zeitung nach der DPA. Denn „hier landen die UFOs gern“ wurde gleich getitelt. Zur besten Sommer- und Ferienzeit damals in Deutschland nicht sonderlich verwunderlich, dass wohl vor allem Touristen in Norddeutschland diese Piktogramme sehen wollten. Eine Pressekonferenz mit Berndt Heydermann, damals Umweltminister von Schleswig-Holstein, trug sicher zur Popularität bei. Hinzu kommt, dass Felm nur einen Steinwurf nördlich von Kiel und nicht weit von der Ostsee liegt. Die Bundesstraße 76 führt von Kiel direkt ins nahe Eckernförde. Der Ort Ostseebad Damp wiederum ist keine 20 Kilometer Luftlinie von Felm entfernt. Zwei gerne angenommene, zusätzlich Ausflugsziele für Touristen in Norddeutschland und an der Ostsee.

Von Begeisterung bis Hohn

Das alles spielte sich vor dem Kornkreis von Grasdorf ab. Und die einfachen Kreise in Schleswig-Holstein oder davor und danach in Deutschland waren in keiner Weise mit dem komplexen und riesigen Muster bei Grasdorf vergleichbar. Mit den überaus kunstvollen Gebilden in Großbritannien, die schon in den Jahren davor und natürlich nach 1991 aufgefunden wurden, so oder so nicht.

Der "Doppel-Kreis" von Felm 1991: Unförmig und eirig (Bild: Archiv Fischinger-Online)
Der „Doppel-Kreis“ von Felm 1991: Unförmig und eirig (Bild: Archiv Fischinger-Online)

Der Doppelkreis bei Felm war sogar so unförmig und „eirig“, dass im Juli 1991 selbst die „BILD“ neben UFOs und Witzbolden von wilden Reh-Böcken sprach, die hier im Kreis der Ricke hinterher jagten. Ein Zeuge vor Ort namens Müller Siegfried Waschull kenne das selber aus seiner Heimat in Ostpreußen, so die „BILD“ Nicht nur der Landwirt, sondern auch eingefleischte Mystery-Autoren sahen schnell in dieser einfachen Formation einen Scherz. Dem Besucherstrom tat das keinen Abbruch. Birgit Johann, damals Journalistin in Schleswig-Holstein, war eine der ersten vor Ort und berichtete in den „Kieler Nachrichten“ von dem Felm-Muster. In „Das Rätsel geht weiter“ (1991), einer Broschüre mit dem aktuellen Stand des Themas Kornkreise, die dem Buch „Kreisrunde Zeichen“ (1990) von Pat Delgado und Colin Andrews beigelegt wurde, schrieb Johann über die damalige Stimmung in Deutschland:

Der Felmer Fall wurde so ausführlich geschildert, weil er bilderbuchgetreu aufzeigt, was in den Tagen der ersten ‚Kreis-Entdeckungen‘ in Deutschland vor sich ging: Die Menschen wurden hier mit einer Erscheinung konfrontiert, die sie nicht sofort in ihr alltägliches Weltbild einordnen konnten. Mit kritikloser Begeisterung oder Hohn bemühten sie daher naturgemäß viele, ihre Welt möglichst schnell wieder ins Lot zu bringen.“

Zeit des Mystery-Boom und die Eintrittgelder

Auch Johann sah in dem unförmigen Kreisen von Felm einen Fake. Auch wenn sich unter anderem bei ihr Zeugen meldeten, die im Vorfeld der Entdeckung von UFOs und seltsamen Lichtern am Himmel berichteten. Allein am 24. und 25. Juli 1991 wurden sechs weitere Kornkreise aus Flugzeugen nur in Schleswig-Holstein entdeckt.

Bedenken sollte man auch, dass UFOs und verwandte Themen damals in aller Munde waren. Es war die Zeit der weltbekannten UFO-Welle in Belgien und des Booms entsprechen TV-Sendungen und boomenden Literatur des Phantastischen. Und nur ein Jahr zuvor, am 24. August 1990, machten die „UFOs von Greifswald“ international Schlagzeilen. Helle Lichtkugeln, die von Zeugen von Usedom über Rügen bis zu Orten zwischen Rostock und Neubrandenburg und natürlich Greifswald gesehen und vielfach gefilmt wurden. Fraglos bis heute der bekannteste UFO-Fall Deutschlands.

Im Falle von Kornkreisen lag ein Vorteil darin, dass diese nicht wie UFOs plötzlich verschwinden. Man konnte sie begehen und wundervolle Fotos von ihnen in den Zeitungen und Magazinen abdrucken. Ein willkommene Abwechslung zu irgendwelchen verschwommenen UFO-Lichtern am Himmel, um es so zu sagen. In jenen Tagen tauchten auch die ersten „Entlaver“ in den Kornkreisen (vornehmlich in England) auf, die alles daran setzten den Spuk zu beenden. Als Betrug, Spinnerei, Witze oder Machenschaften „geltungssüchtiger Charaktere“, wie es 1992 in dem von Jürgen Krönig herausgegeben Standartwerk „Spuren im Korn“ hieß.

So kam durch die Erscheinungen in Norddeutschland schnell die Idee der Eintrittsgelder schon vor dem Grasdorf-Muster auf. Von keinem geringeren als Horst Eger, einem damaligen Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, der den betroffenen Farmern vorschlug, diese zu kassieren. Nicht also die Landwirte selber witterten hier Einnahmen, sondern ein „Vertreter“ der deutschen Regierung. In Grasdorf setzte es der Landwirt schließlich in die Tat um.

All das war bei dem Kornkreis von Grasdorf vor genau 30 Jahren nur der Anfang, denn am 2. August 1991 kam eine weitere Facette in diesem Fall hinzu. Sie macht das Piktogramm von Grasdorf bis heute weltweit einmalig und im höchsten Maße sonderbar.

Seltsame Funde im Kornkreis von Grasdorf

An diesem Freitag erschien unter den vielen Schaulustigen ein Mann mit Metalldetektor und spazierte damit durch das Kunstwerk. An drei Stellen schlug sein Gerät aus. Und zwar genau in der Mitte von jenen drei Kreisen, die von den Halbkreisen umgeben waren. Er markierte sich die Stellen, an denen sein Detektor Metall im Erdreich ortete, und gab Kücük gegenüber an, dass er jetzt zu Bauer Harenberg fahren werde. Dort wollte er ihn als Besitzer des Landes darum bitten, an den entsprechenden Stellen graben zu dürfen. Wo er nie vorstellig wurde, wie sie später herausstellte.

Kurz darauf kam er mit einer Schaufel zurück und grub an den zuvor markierten Stellen drei runde Metallobjekte aus. Es waren mehrere Kilogramm schwere „Teller“ aus Metall, die in rund 40 bis 50 Zentimetern Tiefe im Erdreich lagen. Etwa 25 bis 30 Zentimeter im Durchmesser, wenige Zentimeter dick und mit Erde und Lehm verkrustet. Eindeutig konnte man nach einer ersten, groben Reinigung vor Ort sehen, dass sie künstlich waren und auf einer Seite etwas darauf zu sehen war.

Der „Schatzsucher“ gab noch vor Ort an, dass er die Fundstücke nun zum Feldbesitzer Harenberg bringen würde. Auch das geschah nie. Vielmehr rief er einige Tage später den Landwirt anonym an, der daraufhin auf sein Eigentum von seinem Land pochte. Der Finder gab ihm gegenüber am Telefon an, dass er die seltsamen Platten untersuchen lassen will und sich dann wieder melden werde. Was er nie tat. Vielmehr schickte er dem Landwirt lediglich Fotos, auf denen die angeblich authentischen Fundobjekte von seinem Feld zu sehen waren. Unzweideutig erkennt man auf deren Oberseite die Formation von Grasdorf auf den Scheiben (s. kleines Bild im Titelbild). Wie es weiter hieß, bestanden die Objekte aus Gold, Silber und Bronze, womit sie fraglos einen enormen Materialwert hatten.

„Die Geschichte ist unglaubwürdig“

Sascha Jakoblew, Christian Kaese und Tobias Lührig schrieben schon 1992 in ihrer Analyse des Grasdorf-Kornkreises in „Spuren im Korn“, das sie „die Geschichte für unglaubwürdig“ halten. Sie „zweifeln an der Authentizität der Fotos“. Eine Einschätzung, die längst nicht von allen geteilt wurde! Zumal Kemal Kücük als Aufpasser des Feldes im Auftrag des Landwirtes bei der Bergung der Objekte dabei war und diese selber gesehen haben will.

Genau das erzählte er nach der Bergung der „Metallteller“ auch immer wieder neugierigen Besuchern des Feldes. Selbst der erfahrenste „Kornkreis-Experte“ hörte bis dato erstmals davon, dass solche Artefakte in einem Kornmuster entdeckt worden sein sollen. Das erregte die Neugier sehr vieler damaliger Mystery-Jäger, die diese Objekte unbedingt sehen wollten. Nur war der Ausgräber mit ihnen über alle Berge und lieferte nur anonyme Fotos, die unter anderem die „Hannoverschen Neue Presse“ und entsprechende Magazine abdruckten.

Als Kücük am 7. August Kornkreisbesuchern erneut von diesem sonderbaren „Schatzsucher“ und seinen Entdeckungen berichtete, kam ein Mann ins Spiel, der mehr über den Verbleib der Metallteller wusste. Es kann meiner Meinung nach kaum Zufall gewesen sein, dass dieser sich vor Ort aufhielt. Also organisierte er in Essen im Ruhrgebiet eine Treffen mit dem Finder, der nach eigenen Angaben seit 15 Jahren mit seinem Metalldetektor nach Schätzen und Artefakten im Erdreich sucht. Heute erlebt diese Beschäftigung von sogenannten Sondengängern einen regelrechten Boom. Auch die „Himmelsscheibe von Nebra“ wurde so 1999 in Sachsen-Anhalt so von Schatzsuchern entdeckt.

Anonyme Zeugen?

Die drei Scheiben an sich wiederum waren sehr schwer. Jene aus Gold wog (nach einigen Angaben) 8 Kilogramm, die aus Silber 5 Kilo und die bronzene noch 4 Kilogramm. Der immer noch anonyme Raubgräber wollte sie für zusammen 250.000 DM verkaufen. Falls kein Interesse bestünde, werde er sie halt einschmelzen und zum Materialwert veräußern, drohte er. Für 50.000 DM kaufte letztlich ein anonymer Interessent die beiden Platten aus Silber und Bronze, der meist als „wohlhabender Industrieller“ dargestellt wurde. Die Scheibe aus Gold nahm der Finder wieder mit von man hörte bis 1993 nichts mehr davon. In diesem Jahr verschickte der „Feldforscher“ Fotos der zersägten Gold-Platte an verschiedene Kornkreis-Forscher und andere Adressen. Zu sehen war nur noch etwa die Hälfte der Scheibe, die andere schien in der Tat von ihm eingeschmolzen worden zu sein.

Der anonyme "Schatzsucher", der die Platten von Grasdorf gefunden haben will (Bilder: Archiv Fischinger-Online/anonym)
Der anonyme „Schatzsucher“, der die Platten von Grasdorf gefunden haben will (Bilder: Archiv Fischinger-Online/anonym)

Man hörte nie mehr etwas von diesem „Schatzsucher“. Bis auf Fotos (s. Bilder), die ihn unmittelbar bei der Ausgrabung der Objekte im Grasdorf-Piktogramm zeigen, ist er vom Erdboden verschluckt. Nicht so die beiden Platten aus Bronze und Silber, die der Käufer nicht sang und klanglos verschwinden ließ. Im Oktober 1992 wurden sie beispielsweise auf der UFO-Konferenz „Dialog mit dem Universum“ in Düsseldorf gezeigt. Hitzige Diskussionen waren die Folge und auch ich konnte damals als Teilnehmer der Konferenz hautnah mitbekommen, wie kontrovers das Thema diskutiert wurde. Auch in der US-TV-Reihe „Encounters“ waren sie im April 1994 zu sehen.

Bronze, Silber und Gold …

Der Jurist Dr. Johannes Roemer-Blum lies die beiden noch vorhanden Platten bei der „Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung“ in Berlin bereits Anfang 1992 untersuchen. Im Bericht zur Materialanalyse vom 14. Mai 1992 hieß es dazu:

Platte 1 (silbern) besteht aus ziemlich reinem Silber. Als weiterer Bestandteil konnte nur Eisen nachgewiesen werden, in Spuren von weniger als 0,1 %. Platte 2 (bronzefarben) besteht aus einer Kupfer-Zinn-Legierung, mit einem Zinngehalt von 10 bis 15 %. Weitere Legierungsanteile sind ca. 1 % Nickel und Spuren von Eisen von weniger als 0,1 %.

99,9 Prozent reinstes Silber?! – sollte das ein Betrüger in dem Kornkreis vergraben haben? Darüber herrschte damals wie heute Uneinigkeit in der grenzwissenschaftlichen Gemeinschaft. Wie bei dem Thema Kornkreise an sich. Schon vor 30 Jahren konnte man sich nicht einigen, wer oder was hinter diesen Mustern steckt oder stecken könnte. Von exotischen Naturphänomen, Betrügern und Außerirdischen wurde damals in den Boom-Zeiten gesprochen. Ebenfalls wurde immer wieder auf diverse „Anomalien“ und ähnliches verwiesen, die in und um solche Muster gefunden wurden. Etwa bei mikroskopischen Untersuchen der niedergelegten Getreidehalme. Die stark geschrumpfte Gemeinschaft der Kornkreis-Forscher verweist bis heute auf entsprechende reale oder angebliche Anomalien bei „echten Kornkreisen“.

Was die Macher des Piktogramms von Grasdorf mit ihrem Zeichen ausdrücken wollten, wusste grundsätzlich niemand wirklich zu sagen. Darin unterscheidet sich das Muster in keiner Weise von anderen Kornkreisen vor und nach 1991. Auch wenn immer wieder auf die zum Teil darin enthaltene „uralte Symbolik“ verwiesen wird. Im Grasdorf-Fall vor allem der Kreis mit Speichen im Zentrum als Jahrtausende alte Darstellung eines „Sonnenrades“. Symbole, die jeder Fälscher leicht recherchieren kann, wenn er einen Kornkreis anlegen möchte.

Eine Darstellung des Sonnensystems?

Ferdinand Heller hingegen glaubte zwei Jahre nach Erscheinen den Grasdorf-Kornkreis deuten zu können. In seinem Artikel „Lösung eines weltweiten Rätsels?“ in dem damaligen Magazin „Cheops“ (Nr. 1 & 2/1993) deutete Heller die Darstellung als symbolische Abbildung unseres Sonnensystems. Und zwar in einer Planetenkonstellation, die dem Monat der Entstehung (Juli 1991) entsprach. Besonders auffällig sei dabei, dass der Mars dabei fehlte. Für Heller eine eindeutige Botschaft:

Der oder Diejenigen, die das Piktogramm von Grasdorf bei Hildesheim angelegt haben, wollten offensichtlich auf den Mars hinweisen. Wenn jemand z. B. von der Erde aus unser Sonnensystem betrachtet, kann er alle Planeten und die Sonne sehen, nur die Erde kann er nicht beobachten. Das gleiche trifft auch für einen hypothetischen Beobachter vom Mars zu. Er könnte alle Planeten mit der Erde und der Sonne und die Satelliten sehen, nur den Mars selber nicht.

Verständlich, dass solche Interpretationen Spekulationen um einstige Marsbewohner oder außerirdische Basen auf dem Mars damals neue Nahrung gaben.

Unerklärliches und Gerüchte

Bei dem Muster von Grasdorf häuften sich im Juli und August 1991 auch die Berichte von unerklärlichen Vorkommnissen im Zusammenhang mit der Struktur. Zwar war schon in den Jahren davor bei Kornkreisen immer wieder auf UFO-Berichte verwiesen worden, doch scheinbar war Grasdorf ein Hotspot des Unfassbaren. Es mag auch darin geschuldet gewesen sein, dass die Formation unter all den Zeichen in Feldern in Größe, Genauigkeit usw. herausragte. Was vor nunmehr drei Jahrzehnten im Umfeld des Piktogramms damals behauptet und berichtet wurde, soll hier stichpunktartig zusammengefasst werden:

  • Angeblich berichteten Hobbypiloten, dass ihre Bordinstgrumente beim Überflug über das Feld verrückt spielten. Was allerdings ein reines Gerücht gewesen sein soll.
  • Über das Feld sei ein blaues Licht geflogen.
  • „Dumpfe Geräusche“ hörte ein Einwohner in der Nacht der Entstehung am Himmel, die in Richtung des Feldes verschwanden.
  • Beim Überflug über das Feld geriet ein Segelflugzeug ins Trudeln und musste notlanden.
  • Fotos aus dem Inneren der Kornkreise zeigten nach der Entwicklung seltsame Erscheinungen wie „Lichter“ oder „Nebel“, was aber auch von anderen Piktogrammen berichtet wurde (Stichwort: Reflexionen).
  • Im Herbst 1990 setzte exakt an der Stelle, an der im Folgejahr das Muster erschien, die Elektrik des Düngerstreuers des Landwirtes aus.
  • Einige Hunde der Besucher zeigen sonderbare Verhaltensweisen im Feld oder wollten es erst gar nicht betreten.
  • Menschen, die angeblich „geistige Botschaften“ etc. empfangen können, sogenannten „Medien“, taten dies auch im Kornkreis oder allgemein über ihn und seine nicht irdischen Schöpfer.
  • Bei der Ernte riss der vier Meter lange Antriebsriemen des Mähdreschers, als rund die Hälfte der Formation bereits abgeerntet war.
  • Den gefundenen Metallplatten mit ihrer Symbolik des Kornkreises wurden „heilende Energien“ nachgesagt. Deshalb wurden eigenes im Maßstab 1 zu 4 Kopien angefertigt, die man kaufen konnte. Zum Beispiel um sich zu „erden“ und als „Schutz vor Umwelteinflüssen wie Elektrosmog, Chemtrails, schwarzer Magie und vieles mehr“. Aussagen, die man vom Esoterik-Mark seit jeher über zahllose Gegenstände kennt, die man entsprechend erwerben kann …

Wirklich alles Fake?

Obwohl es vor dem Grasdorf-Munster den Hype um die Kreise in Schleswig-Holstein gab, war das alles wohl nicht abzusehen. Vor allem nicht, dass jemand in diesem Kunstwerk drei Platten findet, die das Kornfeld-Zeichen tragen. Ob es ein Betrug war, ist kaum mehr zu sagen. Auch damals witterten viele natürlich einen Fake um die Scheiben von Grasdorf. Es bleibt aber bis heute die Frage, wer so viel Grundkapital aufbringen konnte und wollte, um die Objekte anzufertigen. Um sie dann zu vergraben, „zufällig“ zu finden und dann mit einem erhofften Gewinn zu verkaufen. Auch wenn der „Schatzsucher“ in diese Verschwörung involviert gewesen sein sollte, da sonst der ganze Plan nicht funktioniert hätte. Denn Fälscher werden sie nicht eingegraben haben, in der Hoffnung, dass sie später zufällig jemand mit einem Metalldetektor findet. Schließlich wären sie dann auch weg.

Hinzu kommt, dass es mindestens drei Fotos gibt, die den Finder beim Ausgraben einer der Scheiben zeigen. Die aber – skeptisch betrachtet – grundsätzlich nichts belegen. Noch 30 Jahre später erinnerte sich die „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ am 3. Juli 2021 in einem Artikel: „Das Rätsel von einst bleibt ungelöst“. Nach all den Jahren „können sich viele in der Region Hildesheim an die Grasdorfer Kornkreise erinnern“.

Drei Jahrzehnte ist das alles her. Damit bekam das schon im Vorfeld wachsende Interesse an Themen aus der Welt der Mysterien und Rätsel nochmals einen Aufschwung. Die boomenden und zugleich turbulenten Jahre rund um UFOs und allem dazugehörigen begannen. Und mit der deutschen Erstausstrahlung von „Akte X“ am 5. September 1994 war der Hype (erst mal) nicht mehr zu stoppen …

Video zum Thema

Video von 1994 aus der Reihe Grenzwissenschaft Classics auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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