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YouTube-Video zur Aussage des NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht.

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Laut dem NASA-Chef gibt es Außerirdische und wir wir finden sie! Aber in der Area 51 gibt es nichts dergleichen (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / Archiv)
Laut dem NASA-Chef gibt es Außerirdische und wir wir finden sie! Aber in der Area 51 gibt es nichts dergleichen (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / Archiv)

Es gibt Außerirdische und die Menschheit wird dies finden, da ist sich der NASA-Chef Charles Frank Bolden sicher, wie er es jüngst einer Gruppe von Kindern erklärte. Aber er ist ebenso sicher, dass es in der Area 51 in Nevada keine UFOs und Aliens gibt. „Ich war dort“, so Bolden. Und bei seinem Besuch in der „Alien-Basis“ in Nevada (USA) habe er nichts in dieser Art dort gesehen. Zu meinem Posting vor einiger Zeit zu diesen Aussagen nun ein Video zum Thema auf meinem Mystery-Channel bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 20. Juni 2015 stellte ich auf meinem Blog den Artikel „Der NASA-Chef ist sich sicher: ,Es gibt Außerirdische, wir werden sie finden.‘ Es gibt jedoch keine Aliens und UFOs in der Area 51…,Ich war dort.‘“ online.

Doch was ist davon zu halten, das der Chef der NASA dementiert, dass es irgendwelche Aliens oder UFOs in der Area 51 gibt – nur weil er sie bei einem Besuch nicht sah? Würde er überhaupt einfach so heraus posaunen, wenn es dort Außerirdische gibt? Das wird derzeit noch immer im Netz an einigen Stellen diskutiert.

Mehr dazu in diesem Mystery-Video.

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NASA-Chef: „Es gibt Außerirdische, wir werden sie finden.“ Es aber keine Aliens & UFOs in der Area 51…“Ich war dort.“

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Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)
Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)

Der NASA-Chef Major Charles Frank Bolden Jr ist sicher, dass Außerirdische gibt, so erklärte er es vor einer Klasse britischer Schulkinder. Außerirdisches Leben muss es im Universum geben – aber nicht in der legendären Area 51 in Nevada (USA). „Ich war dort“, so Boldern, aber Aliens und UFOs habe er nicht gesehen. Auch erklärte er den Kindern, was es mit den kommenden bemannten Mars-Missionen der NASA auf sich hat.

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Außerirdisches Leben existiert, ist sich der Chef der NASA sicher, aber es existiert nicht in der „UFO-Basis“ Area 51. Er selber sei nämlich in der Basis in der Wüste Nevadas gewesen und habe dort weder Aliens noch UFOs gesehen:

Es gibt die Area 51. Aber es ist nicht das, was viele Menschen denken. Ich war an diesem Ort. Allerdings ist es eine normale Forschungs- und Entwicklungseinrichtung. Ich sah nie irgendwelche Aliens oder Alien-Raumschiffe oder irgendwas als ich dort war.

So berichtete es die britische Zeitung „The Telegraph“ am 19. Juni 2015. Die Anlage sei nur eine geheime Einrichtung für Forschungen in der Luftfahrt. Eben das, was sie auch offiziell nach den Angaben der US-Regierung ist, seit diese Basis vor Jahrzehnten von und mit dem CIA gegründet wurde.

Außerirdisches Leben muss es aber einfach geben, so ist sich der NASA-Chef sicher. Auf die Frage der zehnjährigen Schülerin Carmen Dearing nach diesen Aliens sagte Bolden:

Ich glaube, dass wir eines Tages andere Lebensformen finden werden. Wenn nicht in unserem eigenem Sonnensystem, dann in einem der anderen Sonnensysteme der Milliarden anderen im Universum. (…)

Heute wissen wir, dass es buchstäblich Tausende, wenn nicht Millionen von anderen Planeten gibt, von denen viele unserer eigenen Erde sehr ähnlich sind. So einige von uns – viele von unsglauben, dass auf dem Weg sind sie zu finden Beweise, dass es Leben anderswo im Universum gibt.

Reise zum Mars: Die Toilette ist ein Problem!

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
Artikel: Über die 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt „Blue Book“ und der Area 51 (Bild: gemeinfrei / Collage L. A. Fischinger)

Bolden erklärte den Kindern in der Fragestunde auch, dass es das Ziel der NASA sei, in den frühen 30ger Jahren dieses Jahrhunderts auf dem Mars zu landen.

Zuerst sollen Automaten und Roboter auf dem Mars „Häuser und Habitate“ errichten, bevor dort dauerhaft Menschen leben können. Aufgrund der Dauer der bemannten Missionen zum Mars sei es für die NASA bisher auch noch ein Problem, eine Toilette zu entwickeln, die immer und immer wieder funktioniert. Eine dauerhaft funktionierende Toilette im All für die Reise zum Mars sei „a big Deal“.

Auch zu den Verschwörungen, dass die NASA niemals Menschen auf den Mond geschickt hat, äußerte sich Bolden gegenüber den Kids. Er bekomme angesichts dieser Verschwörungstheoretiker Frustrationen. „Aber ich verstehe, wenn die Leute Zweifel haben“, so der NASA-Wissenschaftler, „ich hab keine Zweifel“. Auch nicht daran, dass die Menschheit noch zu Lebzeiten (der Kinder) zum Mars reisen wird.

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„James Webb Weltraumteleskop“: Diskriminierte der Namensgeber Homosexuelle? Die NASA will das Teleskop trotz Zweifel nicht umbenennen (+ Video)

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Das „James Webb Weltraumteleskop“: Diskriminierte der Namensgeber Homosexuelle? Die NASA will das Teleskop nicht umbenennen (Bilder: gemeinfrei & NASA / Montage: Fischinger-Online)
Das „James Webb Weltraumteleskop“: Diskriminierte der Namensgeber Homosexuelle? Die NASA will das Teleskop nicht umbenennen (Bilder: gemeinfrei & NASA / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober startet nach vielen Jahren Verzögerung das „James Webb Weltraumteleskop„. Wie berichtet, ein lang erwartetes Highlight für die zukünftige Astronomie und auch die Suche nach Leben im All. Doch längst ist eine Debatte über den Namensgeber im Gange. Denn dem bedeutenden NASA-Pionier James Edwin Webb (1906 – 1992) wird die Verfolgung von Homosexuellen im Bundesdienst der USA vorgeworfen. Auch eine Petition zur Umbenennung des Teleskop wurde gestartet. Doch die NASA lehnte dies nun nach einer Überprüfung ab. Nur halbherzig, wie Kritiker meinen.


Das „James Webb Weltraumteleskop“ und sein Namensgeber

Die Erwartungen an das neue „James Webb Weltraumteleskop“ (JWST) sind bei den Wissenschaftlern gewaltig. Nicht weniger wie die explodierten Kosten der Mission und auch die Hoffnungen, die die Weltraumforschung in dieses Gerät steckt. Ende Oktober soll es soweit sein, wie im Video unten berichtet, und die Mission kann nach Jahren der Verzögerung ins All geschossen werden.

Wer aber ist der Namensgeber des JWST und wer war dieser Mann?

Hier entschieden sich die Verantwortlichen für James Edwin Webb, der im März 1992 bereits verstarb. Er war ein Beamter der US-Regierung und vor allem von 1961 bis 1968 der zweite Administrator der NASA. Damit genau in jenen Jahren, in der die US-Weltraumbehörde unter Hochdruck an den „Apollo“-Missionen arbeitete, um letztlich 1969 die erste Mondlandung zu realisieren. Seine Leistungen innerhalb der NASA gelten seit her als unstrittig. Durch seine Kontakte in höchste Regierungskreise konnte er in Washington immer wieder Gelder für die NASA besorgen.

Doch Webb hatte auch eine dunkle Seite, wie viele Kritiker vorwerfen. Er sei maßgeblich an Verfolgungrn von Schwulen und Lesben beteiligt gewesen, die vor allem unter Senator Joseph McCarthy in den 1950er Jahren groteske Ausmaße annahmen. Man vermutete eine regelrechte Verschwörung von Homosexuellen, die sogar von Kommunisten angestachelt die Regierung und Gesellschaft unterwandern würden. Die sogenannte „McCarthy-Ära“ und die damalige Jagd nach diesen „subversiven Elementen“ war eine dunkle Zeit für alle Andersdenkenden, Kommunisten und vor allem auch Homosexuelle in den USA. Hunderte Personen wurden im Zuge dieser „Säuberungen“ aus dem Staatsdienst gefeuert.

NASA-Untersuchungen zur Person James Webb

Auch im Dienst der NASA hat Webb angebliche diese Jagd weiter betrieben. So der Vorwurf der Kritiker. Mitarbeiter der NASA, die in Verdacht standen, homosexuell zu sein, wurden entlassen.

Heute sind solche Vorgänge von staatlicher Willkür gegen Homosexuelle in den USA undenkbar. Doch sie geschahen, und Webb selber war aktiv daran beteiligt. Behaupten zumindest all jene Personen, die eine schon im Mai 2021 gestartete Petition unterzeichneten, die die Umbenennung des Teleskop forderte. Unter ihnen fanden sich auch zahlreiche Astronomen und andere Wissenschaftler.

Auf die zukünftig zu erwartenden Ergebnisse des JWST verzichten, möchten natürlich niemand von ihnen. Ein Boykott der Mission wäre damit sinnlos und unrealistisch. Die NASA indes leitete eine eigene Untersuchung der Vorwürfe gegen James Webb ein, deren Ergebnis sie jetzt bekannt gab. Demnach gäbe es keine Beweise, dass die Anschuldigungen gegen Webb zutreffend sind. Eine Namensänderung des Teleskops sei deshalb auch unnötig.

„Wir haben derzeit keine Beweise gefunden, die eine Änderung des Namens des James Webb Space Telescope rechtfertigen“, gab schon am 27. September Bill Nelson in seiner Funktion als NASA-Chef gegenüber „Nature“ bekannt. Und Brian Odom, Chef-Historiker der NASA, erklärte drei Tage später gegenüber „Nature“, dass er die Untersuchung damit als abgeschlossen ansehe. Ein entsprechender Untersuchungsbericht erschien jedoch nicht.

Für Kritiker sind das nur halbherzige und vor allem intransparente Aussagen und Untersuchungen. Ohne veröffentlichten Abschlussbericht, sei diese Entscheidung auch nicht nachprüfbar. Obwohl Odom beteuert, dass „die Untersuchung so gründlich wie möglich und sehr objektiv“ gewesen sei. Dokumente der NASA wurden gesichtet, Historiker befragt und Webbs Laufbahn bei anderen US-Regierungsbehörden untersucht. Unter anderem von einem externen Historiker.

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Alle Papiere waren aber nicht einzusehen, so die NASA. Grund sei die Pandemie, so dass Dokumente, die nicht digitalisiert vorlagen, nicht ausgewertet werden konnten. Unter anderem waren die „National Archives“ in Washington und die „Harry S. Truman Presidential Library & Museum“ in Independence, Missouri, wegen „Corona“ geschlossen gewesen. So konnte nicht vor Ort recherchiert werden, heißt es seitens der NASA.

Falls es also zu Nachlässigkeiten bei der historischen Untersuchung gekommen sein sollte: „Corona“ ist schuld …

Kritische Forscher

Eine Reihe von Astronomen finden diese Aussagen der US-Weltraumbehörde lächerlich, halbherzig und beschämend. „Man weigert sich, sich der Geschichte zu stellen“, so beispielsweise Brian Nord, ein Astrophysiker des „Fermi National Accelerator Laboratory“ in Batavia, Illinois. Nord war einer der Forscher, die die Petition im Mai dieses Jahres ins Leben riefen. Die NASA weigere sich ganz einfach auf die kritische Stimmen anderer Forscher zu hören, ist er sich sicher.

Drei andere Wissenschaftlerinen der Petition schrieben daraufhin an „Nature“:

Bei all dem Gerede der Institution über Gleichberechtigung und Vielfalt scheint sie sich nicht sonderlich um die öffentliche Rechenschaftspflicht bei sensiblen Themen zu kümmern, die eine historisch marginalisierte Gruppe betroffen haben.“

Der Astronom Rolf Danner, der nicht nur am bekannten „Jet Propulsion Laboratory“ (JPL) der NASA tätigt ist, sondern auch Vorsitzender eines Ausschusses der „American Astronomical Society“, der sich für geschlechtliche Minderheiten in der Astronomie einsetzt, kommentierte zu James Webb:

Ich glaube nur nicht, dass ihn das mehr als 60 Jahre später zur richtigen Wahl für das wichtigste Wissenschaftsprojekt der NASA macht.

Peter Gao, Planetenforscher an der „Carnegie Institution for Science“ in Washington, sieht Webb ebenfalls kritisch:

„Webb hat seinen Job gemacht, im Guten wie im Schlechten, und wird in die Geschichte eingehen. Es ist nicht nötig, ihn weiter zu feiern, wenn man bedenkt, was während seiner Amtszeit passiert ist.“

Das „Just Wonderful Space Telescope“

Eine Lösung der Kontroverse ist nicht in Sicht. Das Teleskop wird Ende Oktober ziemlich sicher unter den Namen „James Webb“ in das Universum starten. Ungeachtet aller Bedenken. Wahrscheinlich wird es auch ein Streit unter den Wissenschaftlern selber bleiben, von dem die Öffentlichkeit wenig bis gar nichts erfährt. Schon beim legendären Teleskop „Hubble“ werden die wenigsten gewusst haben, woher das Gerät eigentlich seinen Namen hatte. Oder wer dieser Edwin Hubble eigentlich genau war.

„Spektrum der Wissenschaft“ schrieb über den Namensstreit in einem Beitrag am 4. Oktober:

Astronomen, die mit der Entscheidung der NASA nicht einverstanden sind, machen sich nun Gedanken über die Zukunft. Für viele ist ein Boykott des JWST auf Grund seiner transformativen Fähigkeiten keine Option.

Einige sprechen über Möglichkeiten, die Kontroverse anzuerkennen, während sie weiterhin mit JWST-Daten arbeiten, vielleicht indem sie Informationen über Webbs Verbindungen zu Anti-LGBT+-Aktionen in die Danksagungen von Veröffentlichungen aufnehmen. Andere könnten das Teleskop in ihrem Umgang mit ihm anders nennen. So twitterte Prescod-Weinstein am 30. September 2021: ‚Ich bin persönlich begeistert von dem Just Wonderful Space Telescope (JWST).‘

Warten wir mal ab, ob nach der Pandemie plötzlich neue Dokumente gefunden werden, und die NASA doch noch ihre Meinung ändert.

Video zum Thema

Video vom 28. April 2021 auf Mystery Files

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Schwerer Rückschlag für die NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond!

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Schwerer Rückschlag für NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond (Bild: NASA/gemeinfrei)
Schwerer Rückschlag für NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond (Bild: NASA/gemeinfrei)

Die NASA bzw. die USA haben bekanntlich in den kommenden Jahren großes vor: Sie wollen wieder zum Mond. Nicht mit unbemannten Sonden, wie es beispielsweise China jüngst vormachte. Ziel sind bemannte Missionen im Rahmen des Programme “Artemis”. Doch jetzt musste sie einen Rückschlag einstecken, der die gesamten Pläne verzögern könnte.


Landung auf dem Mond

Die NASA bzw. die USA haben bekanntlich in den kommenden Jahren großes vor: Sie wollen wieder zum Mond. Nicht mit unbemannten Sonden, wie es beispielsweise China jüngst vormachte. Ziel sind bemannte Missionen im Rahmen des Programms “Artemis”.

Nach rund einem halben Jahrhundert sollen endlich wieder Menschen ihren Fuß auf unseren Trabanten setzten, so die ehrgeizigen Pläne der Amerikaner. Wann es soweit sein wird, ist noch vollkommen unklar. Voller Optimismus war bereits eine bemannte Mondlandung im Jahr 2024 von der NASA angepeilt worden. Ob dieses Datum realistisch ist und überhaupt eingehalten werden kann, bleibt zweifelhaft.

Vor allem nach dem letzten Test des neuen Trägersystems “Space Launch System” (SLS) der Weltraumbehörde NASA am 16. Januar. Eine Neuentwicklung und Quasi-Nachfolger der legendären Mondrakete “Saturn V”, die die Astronauten der “Apollo”-Missionen einst zum Mond brachte. Denn derzeit verfügt die NASA nicht über die notwendige Technologie um ihre ehrgeizigen Pläne einer Mondlandung von US-Astronauten auch Mitte der 2020er Jahre in die Realität umzusetzen. Um so verehrenden ist deshalb der gescheiterte Test des SLS-Raketensystems im “Stennis Space Center” der NASA in Mississippi. Die stärkste Rakete, die jemals entwickelt wurde.

Bei diesem Versuch sollten die Hauptriebwerke der Rakete auf dem Prüfstand alle gezündet und zusammen brennen. Auf diesem Prüfstand wurden damals schon die Raketen der legendären “Saturn V” getestet. Acht Minuten sollte der Versuch laufen, doch nach nicht mal einer Minute gab es mit einem der vier Raketentriebwerke Probleme. Es schlug Funken und versagte vollständig.

Fehlschläge und Katastrophen gab es seit Anbeginn der Raumfahrt. Alle raumfahrenden Nationen und Entwickler kennen das. Aufgegeben hat dabei niemand. Doch solche Fehlschläge verzögern immer bestimmte Missionen und Entwicklungen, gleich welches Ziel damit jeweils verfolgt wurde. In diesem Fall ist das Ziel überaus ehrgeizig und die ganze Welt schaut auf diese Pläne. Zumindest jener Teil der Welt, der überhaupt etwas von den neuen Mondlandungen weiß und sich dafür interessierter. Es ist durch den fehlgeschlagenen Triebwerkmotorentest nun noch unwahrscheinlicher geworden, dass die NASA ihre Zeitpläne einhalten kann.

Die Zeit wird knapp, sehr knapp

NASA-Chef Jim Bridenstine:

Ich habe absolut volles Vertrauen in das Team, um herauszufinden, was die Anomalie war, um herauszufinden, wie sie behoben werden kann, und um sie dann wieder zu beheben. Weil wir nicht versagen. Wir könnten einen Rückschlag erleiden, dann kommen wir zurück und mach es nochmal.”

Eigentlich sollte schon im November diesen Jahres mit der Mission “Artemis 1” die neue Eroberung des Mondes beginnen. Die NASA plante mit dieser offensichtlich noch nicht funktionierenden Rakete ein unbekanntes “Orion-Raumschiff” zum Mond zu schicken, dass dort in einen Orbit um den Trabanten einlenkt. Hierbei handelt es sich um eine Test-Missionen, bei der grundlegende Technologien getestet werden sollen. Sechs Tage soll dieses Raumschiff im Mondorbit verweilen, um dann erneut zu zünden und wieder zur Erde zu kommen.

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Wenn man schon vor Ort ist, führt “Artemis 1″auch verschiedene wissenschaftliche Instrumente mit an Bord, um den Mond weiter zu erkunden und zu erforschen. Unter anderem kleine Satelliten, die nach Wasservorkommen (Eis) und Wasserstoffvorkommen suchen sollen, die bei zukünftigen Missionen abgebaut und genutzt werden könnten. Selbst eine Landung ist geplant. Hierfür hat die Mission den japanischen Lander “Omotenashi” mit an Bord. den kleinsten Mondlander, der jemals entwickelt wurde. Das Landemudul der Japaner ist nur 34 x 23 x 10 Zentimeter klein und wiegt nur einige Kilogramm. Sogar ein Amateurfunksender wird sich an Bord befinden. Geplante Dauer der Mission: 25 Tage.

Ob diese Mission im November 2021 nach dem Testdesaster des SLS wie geplant stattfinden wird, ist offen. Die angepeilte Mondlandung 2024, die vor allem der Noch-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen hat, wird immer unwahrscheinlicher.Gleiches gilt für den Traum einer Raumstation um den Mond. Ob und wann die Raumbasis “Deep Space Gateway” (DSG), mit deren Aufbau, wie HIER berichtet, in absehbarer Zeit begonnen werden sollte, kommen wir, ist noch fraglicher.

Kritiker für dieses Ziel gibt es schon lange, die vor allem auf die (noch) fehlende Technologie für dieses Programm verwiesen. Neben den horrenden Kosten, natürlich. Befürworter verwiesen allerdings auch darauf, dass das neue Mondlandprogramm Arbeitsplätze schafft. Nicht nur bei der NASA selbst, sondern bei den unzähligen Zulieferer Firmen, die bis zum Pizzabringdienst reichen dürften …

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Eine bemannte Mondlandung bereits 2024? Die NASA bräuchte dafür 35 Milliarden Dollar extra

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Eine Mondlandung 2024 würde der NASA 35 Milliarden Dollar extra kosten (Bilder: "Apollo 11" 1969/NASA)
Eine Mondlandung 2024 würde der NASA 35 Milliarden Dollar extra kosten (Bilder: „Apollo 11“ 1969/NASA)

Raumfahrt kostet Geld. Sehr viel Geld. Und besonders die bemannte Raumfahrt verschlingt Unsummen, was seit jeher von den Kritikern angemahnt wird. Trotzdem gibt es viele ehrgeizige Pläne für die Zukunft der bekannten Raumfahrt. Die Landung von Menschen auf dem Mond und auch auf dem Mars stehen dabei hoch im Kurs. US-Präsident Donald Trump gab unlängst bekannt, dass die USA und NASA wieder auf dem Mond landen sollen oder wollen. Nach den überaus optimistischen Plänen sogar schon in wenigen Jahren. Die NASA hat jetzt der US-Regierung vorgerechnet, wie viel Geld sie für eine Rückkehr zum Mond zusätzlich benötigt. Und das ist nicht wenig – auf den ersten Blick.


Mondlandung 2024

Seit die NASA im Kalten Krieg 1969 erstmals mit der Mission „Apollo 11“ die erste Mondlandung schaffte, sind viele Menschen von der der Raumfahrt fasziniert. Auch die weiteren Mondlandungen der „Apollo“-Missionen bis 1972 („Apollo 17“) durch die USA beflügelten die Phantasie. Auch bei den Skeptikern, die hier kein Raumfahrtprogramm sehen, sondern eher eine Raumfahrt-Show. Sie sagen, dass die Mondlandungen durch die NASA fingiert waren und in Wahrheit nie ein Mensch auf dem Mond war.

Wenn dem so wäre, will das die USA aber in Kürze endgültig ändern. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, dass nach Jahrzehnten wieder bemannte Missionen zum Mond fliegen sollen. Amerika soll so unter anderem ihre Vormachtstellung im All und für die Zukunft sichern. Immerhin ist der Weltraum längst zu einem boomenden Geschäft geworden, an dem auch private Unternehmen immer mehr teilhaben wollen.

Prestigeträchtiger als eine Mondlandung geht es wohl kaum. Was da die ferne und nicht ganz so ferne Zukunft noch alles bringen wird, steht in den Sternen.

Geplant ist unter anderem auch eine kleine Raumstation am Mond. Die Station „Lunar Orbital Platform-Gateway“ (s. Beitrag HIER), die in einem Orbit um unsere Trabanten kreisen soll. Eine Art Ausgangsbasis für bemannte Landungen und Forschungen auf dem Mond. Ein gesetztes oder eher ursprüngliches Ziel für dieses Unternehmen war bereits das Jahr 2028. Im Jahr 2028 wäre dann ebenso eine bemannte Landung auf der Oberfläche des Mondes geplant gewesen. Sogar jährliche Mondlandungen sind geplant, sowie die Nutzung der Station für bemannte Flüge zum Mars in den 2030ger Jahren.

Dieser Zeitplan wurde aber mehr oder weniger verworfen und verschoben. Nicht nach hinten, wie man annehmen könnte, sondern die Mondlandung wurde auf das Jahr 2024 vorverlegt.

35 Milliarden Dollar Kosten extra

Fieberhaft arbeiten die Techniker und Wissenschaftler an diesen Zielen des sogenannten „Artemis“-Programm. Schon 2022 soll das Antriebsmodul der Raumstation zum Mond geschickt werden. Ein Jahr später ein erstes Wohnmodul für die zukünftigen Mond-Astronauten, die dann ab 2024 folgen sollen. Das übernimmt allerdings nicht die NASA, sondern das private Weltraumunternehmen „SpaceX“ von Elon Musk mit der Schwerlast-Rakete „Falcon Heavy“.

Das Budget der NASA ist bekanntlich riesig. Doch es reicht nicht für das Ziel, Menschen bereits im Jahr 2024 auf dem Mond zu landen. So zumindest Doug Loverro von der NASA, der dort für die bemannten Missionen zuständig ist. Nach einem Bericht von „Ars Technica“ würde die NASA zur Erfüllung dieser Ziele 35 Milliarden Dollar mehr benötigen. Also rund 32 Milliarden Euro, die auf das gewaltige bereits vorhandene Budget oben drauf kommen müssten.

Die US-Regierung unter Donald Trump hat bisher der NASA von 2020 bis 2023 „nur“ 103,6 Milliarden Dollar im Haushaltsentwurf vorgesehen. Zwar ist der NASA-Chef Jim Bridenstine zuversichtlich, dass man mit den Geldern sehr gute Fortschritte machen wird, aber reichen würde es nicht. Bis 2024 – der anvisierten Landung auf dem Mond – wären die Zusatz-Milliarden notwendig, so die NASA. Beispielsweise zur Entwicklung von Landesystemen. Nur das benötigt allein im Geschäftsjahr 2021 3,37 Milliarden Dollar.

Politisch sei „die Sicherstellung der vollständigen Finanzierung des Artemis-Programms eine schwierige Aufgabe“, so „Ard Technica“. Und Eddie Bernice Johnson, Vorsitzende des Wissenschaftskomitees im US-Repräsentantenhaus, wird mit den Worten zitiert:

Ich bin zutiefst besorgt und enttäuscht über die destruktiven Kürzungen wichtiger ziviler und wissenschaftlicher Technologieprogramme. Obwohl es Lichtblicke gibt, schädigt dieser Vorschlag insgesamt wichtige Teile des föderalen Wissenschafts- und Technologieunternehmens unseres Landes, die unsere Wirtschaft antreiben, unsere Nation wettbewerbsfähig halten und unsere Umwelt schützen.

Ich bin zuversichtlich, dass der Kongress diese schlecht beratenen Kürzungen ablehnen wird, wenn wir diesen Haushaltsantrag in unseren Genehmigungs- und Aneignungsprozessen berücksichtigen.“

Gespart wird bekannt überall! Und obwohl die NASA Milliarden Dollar durch private Trägerraken sparen kann, bleibt es spannend, ob die NASA ihre ehrgeizigen Ziele in diesem Zeitrahmen verwirklichen kann.

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„Wahrheitsembargo“ bei der NASA? Wenn UFOs bei der ISS auftauchen, muss die NASA den Live-Stream aus dem All unterbrechen (+ Video)

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"Wahrheitsembargo" bei der NASA: Wenn UFOs bei der ISS auftauchen - muss die NASA den Live-Stream unterbrechen! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
„Wahrheitsembargo“ bei der NASA: Wenn UFOs bei der ISS auftauchen – muss die NASA den Live-Stream unterbrechen! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Webcams stehen heute an jeder Ecke und machen alle paar Sekunden ein Bild und versenden es online durch das Netz in die ganze Welt. Solche Live-Streams sind durchaus sehr beliebt, etwa bei Touristenorten und Sehenswürdigkeiten. Auch auf der Internationalen Raumstation ISS findet sich eine derartige Kamera, die aus dem Weltraum für alle Interessierten Bilder zur Erde sendet. Was aber passiert wenn diese Live-Cam plötzlich ein UFO einfängt, wie es angeblich bereits geschehen sein soll? Laut dem UFO-Aktivisten Stephen Bassett ist dann der Fall klar: Die NASA ist gezwungen sofort die Übertragung zu beenden! Wie er darauf kommt, und warum der NASA „die Hände gebunden“ sein sollen, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


UFOs an der Internationalen Raumstation ISS

Webcams oder Videokameras, die praktisch 24 Stunden live Bilder von ihrem Standort online in die ganze Welt versenden, gibt es heute fast schon an jeder Straßenecke. Eine vor allem auch an Urlaubsorten beliebte Technik, die alle paar Sekunden eine Aufnahme macht und verschickt.

Doch solche Live-Bilder kann man längst auch aus dem Weltraum empfangen. Von der Internationalen Raumstation ISS, die rund 400 Kilometer über unseren Köpfen ihre Bahnen zieht.

Bequem auf dem Sofa am Handy oder am PC im Büro kann hier der Nutzer live sehen, was auch die Astronauten auf der Raumstation sehen. Zwar nur aus einem relativ festen und begrenzen Blickwinkel, aber immerhin.

Da ist es mehr als verlockend diese Bilder der ISS-Webcam nach mutmaßlichen UFOs hin abzusuchen. Zufällig ins Bild geratene „Unbekannte Flugobjekte“, die dann ebenso zufällig von der ISS aus an den Planeten Erde gesendet wurden. Genau das wird auch seit vielen Jahren von einigen UFO-Forschern und –Fans getan, was immer wieder zu Meldungen im Sinne von „UFOs bei der ISS gesichtet!“ führte. Und davon gibt es nicht wenige Meldungen in der Grenzwissenschaft.

Im Oktober 2014 habe ich zu einer dieser Sichtungen ein Video auf YouTube gemacht, das ich Euch unten nochmal einbinde. Auch wenn solche ISS-UFO-Meldungen in der UFO-Forschung zu zahlreich sind, um über jede einzelne zu berichten.

UFO-Zensur bei der NASA

Der UFO-Forscher Stephen Bassett ist jedoch skeptisch was UFO-Bildet von der ISS-Webcam angeht, wie er jüngst in einem Interview mit dem „Daily Star“ sagte. Bassett, der vor allem aufgrund seiner Aktivitäten im Bereich „UFO Disclosure“ und als Leiter der „Paradigm Research Group“ bekannt ist, glaubt, dass die NASA bei entsprochen Bilder der ISS zensiert wird.

Seiner Meinung nach würde die Regierung der USA die Weltraumbehörde NASA dazu zwingen den Live-Stream von der ISS sofort zu unterbrechen, sollten entsprechende Aufnahmen gemacht werden. Hier spricht Bassett von einem „Wahrheitsembago“ in Sachen UFOs, das er seit vielen Jahren immer wieder kritisiert.

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Die Menschen auf der Erde würden in diesem Fall nur die Meldung „vorübergehender Verlust des Signals“ statt Live-Bilder sehen, so der UFO-Aktivist. Da aber das Bildsignal des Live-Stream von der Raumstation ISS immer wieder mal unterbrochen ist, öffnet das Raum für unendliche Spekulationen. Technische Störung oder UFO? Wer will das schon mit Bestimmtheit sagen können?

Stephen Bassett ist jedenfalls überzeugt, dass die US-Regierung die NASA für diesen Fall fest im Griff habe. Sie würde der nationalen Sicherheit der USA unterliegen und damit zum Abbruch der Übertragung gezwungen. Der Weltraumbehörde seien „die Hände gebunden“ und beim Thema Außerirdische „müssen sie lügen“, ist Bassett sicher. Die NASA stünde „unter Druck“ und muss daher alles rund um Aliens und UFOs umgehend an das Pentagon weiterleiten und dazu – schweigen …

Bassett weiter:

Wenn sie also die Videokameras ausschalten, weil etwas an der Raumstation vorbei fliegt, ist die NASA nicht der Bösewicht.

Sie halten sich im Wesentlichen an das Gesetz, wie es das nationale Sicherheitsgesetz vorsieht, und tun einfach nichts, was das Wahrheitsembargo gefährden würde, da es nach dem Gesetz der nationalen Sicherheit bestehen bleiben muss.

Ich respektiere die NASA sehr, aber sie ist in einer unmöglichen Position.“

Ein „Wahrheitsembargo“ bei UFOs

In der Tat gibt es diverse Weltraumgesetze, Regelungen und Abkommen, wie auf diesem Blog mehrfach berichtet. Auch und vor allem im Zusammenhang mit allem Außerirdischen, was, wie in diesem Artikel HIER detailliert ausgeführt, offiziell jedoch als abgeschafft gilt.

Es ist sehr wohl vorstellbar, dass die NASA so reagiert oder reagieren muss. Nur weil etwas vorstellbar ist, muss es aber nicht den Tatsachen entsprechen. Auch Bassett liefert für seine Behauptungen keinerlei eindeutige Beweise.

Doch für ihn ist die NASA in einer fast schon traurigen Situation, da Außerirdische offiziell geleugnet werden. Würde sich das ändern, gäbe es einen Boom der Weltraumforschung und die Mitarbeiter der NASA „würden Partys schmeißen“:

Das Aufheben des Wahrheitsembargos der Offenlegung wird für die NASA offensichtlich einen gewaltigen Aufschwung bedeuten (…)

Das Interesse an Weltraum und Weltraumforschung wird zunehmen und explodieren, und der NASA wird das zugutekommen.

Und so werden sie am Tag, nachdem das Staatsoberhaupt die ET-Präsenz endgültig bestätigt hat, viele freudige Partys in verschiedenen NASA-Einrichtungen im ganzen Land veranstalten.“

Wollen wird es hoffen …

YouTube-Video zum Thema

Video vom 22. Okt. 2014 auf Fischinger-Online

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„Sturm auf die Area 51“ – Millionen wollen inzwischen „teilnehmen“: Jetzt warnt die US-Air Force alle UFO-Fans +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: "Sturm auf die Area 51": Jetzt warnt die US-Air Force alle UFO-Fans (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: „Sturm auf die Area 51“: Jetzt warnt die US-Air Force alle UFO-Fans (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie in einem YouTube-Video am 10. Juli berichtet, wollen UFO-Fans am 20. September die Basis „Area 51“ in Nevada „stürmen“. So ein Aufruf bzw. eine Veranstaltung, die bei Facebook online gestellt wurde. Inzwischen ging diese Veranstaltung unter dem Motto „Sturm auf die Area 51 – Sie können uns nicht alle stoppen“ durch weltweite Presseberichte viral, so dass nun mehr über eine Millionen User ihre Teilname online „zugesagt“ haben. Hunderttausende haben „Interesse“ mitzumachen. Das hat jetzt auch die US-Air Force auf den Plan gerufen. Eine Sprecherin der Luftwaffe warnt alle UFO-Fans eindringlich vor diesem Vorhaben. Ob ein Spaß oder nicht – alle Details erfahrt Ihr in diesem neuen YouTube-Video auf Fischinger-Online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 20. September 2019 wollen UFO-Fans die legendäre Basis „Area 51“ stürmen! Das in UFO-Kreisen weltbekannte militärische Gelände nördlich von Las Vegas in Nevada, das zur „Nellis Air Force Range“ gehört – und in dem verschiedenen Spekulationen nach UFOs und echte Außerirdische von den USA versteckt werden.

So zumindest ein Aufruf bei Facebook unter dem Motto „Sturm auf die Area 51 – Sie können uns nicht alle stoppen“, wie in diesem Video HIER am 10. Juli berichtet.

Doch die Facebook-Veranstaltung schlägt durch diverse Medienberichte inzwischen hohe Wellen. Über eine Millionen User haben ihre Teilnahme „zugesagt“ und rund 870.000 weitere sind „interessiert“.

Ob Scherz oder nicht: Immer gibt es Menschen, die die verrücktesten Dinge ernst nehmen. Und so warnt jetzt auch die US-Air Force davor, sich an diesem „Sturm auf die Area 51“ zu beteiligen. Denn die Army wisse schon, wie man sich zu schützen habe …

Mehr dazu in diesem YouTube-Video für Euch.

Bleibt neugierig …

Video vom 15. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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„Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All“: Nur sehen wir sie nicht! Interessantes Interview aus der Astrophysik

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"Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All" - nur sehen wir sie nicht (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
„Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All“ – nur sehen wir sie nicht! (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In diesem Sommer trafen sich rund 35 Wissenschaftler aus der ganzen Welt im SETI-Institute in Kalifornien zu einem wissenschaftlichen Projekt rund um die Suche nach Leben im All und künstliche Intelligenz (KI). Über ganze zwei Monate hinweg debattierten hier Astrophysiker und KI-Experten über zukünftige Möglichkeiten und Wege um Leben im All, Exoplaneten und auch außerirdische Intelligenzen zu finden. Einer der Teilnehmer des NASA-Workshop war der „Alien-Jäger“ Daniel Angerhausen, Astrophysiker und ehemalige NASA-Mitarbeiter von der Universität Bern. Jetzt gab Angerhausen ein überaus interessantes Interview zu diesem Workshop zum Thema Suche nach Außerirdischen & Co., bei dem auch Google und anderen Technologie-Unternehmen teilnahmen. Was der Astrophysiker nach seiner Teilnahme am „NASA Frontier Development Lab“ erstaunliches zu Leben im Kosmos und auch dem UFO-Phänomen sagte, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Außerirdische, Exoplaneten und künstliche Intelligenz

Auf dem zweimonatigen NASA-Workshop „NASA Frontier Development Lab“ traf sich eine scheinbar illustre Gästeliste an Forschern. Technik-Experten verschiedener Unternehmen wie Google, SETI-Forscher, Astrophysiker, Experten für künstliche Intelligenz und Exoplaneten-Jäger versammelten sich dazu im   „Silicon Valley“ in Kalifornien.

Der Grund dieses Zusammentreffen war eigentlich ein ganz pragmatischer. Zum Beispiel, wie die immer effizienter werdende „künstliche Intelligenz“ (KI) bei der Suche nach Leben im All eingesetzt werden könnte. Denn die gewaltigen Datenmengen, die Weltraumteleskope wie „TESS“ oder „Kepler“ sowie die SETI-Astronomen ansammeln, stellen die „Alien-Jäger“ vor immer gewaltigeren Aufgaben.

Ein Grund ist eben auch die rasant wachsende und sich stetig gewaltig verbessernde Technologie, die Forscher bei ihren SETI-Projekten sowie bei der Suche nach Exoplaneten und letztlich außerirdischem Leben einsetzen.

Was bietet sich da besser an, als diese Datenmengen eben von solchen künstlichen Intelligenten und Systemen (mit) analysieren zu lassen? Genau das wird zwar unlängst getan, aber wie entwickeln sich solche Techniken weiter?

So ist es auch kein Wunder, dass die „Datenkrake Google“ und andere High-Tech-Firmen bei diesem NASA-Workshop mit am Tisch der Astronomen, EDV-Experten, SETI-Technikern und Astrobilogen saßen.

Erde 2.0 und Leben im All

Der Astrophysiker Daniel Angerhausen aus Bern in der Schweiz war einer dieser Teilnehmer des Meetings. Ein junger Wissenschaftler, der aktuell in einem Interview mit dem Nachrichtenportal „swissinfo“ einmal mehr zeigte, wie die neue Generation von Weltraumforscher dem Thema Aliens und Leben im  Kosmos gegenübersteht: Nämlich vollkommen offen!

So sagte Angerhausen zum Thema erdähnliche Exoplaneten und deren mögliche Bewohnbarkeit:

Und selbst wenn wir Zeichen von Leben finden, wird es immer einen Fehlerbalken geben. Wir müssten da schon eindeutige Zeichen sehen und nicht-biologische Quellen komplett ausschließen können.

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(…) Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen, ein wiederkehrendes Signal, oder Stoffe in einer Atmosphäre, vor allem Fluorchlorkohlenwasserstoffe, die eine Präsenz von Leben vermuten lassen. Bei der Suche nach Aliens wird eine Vielzahl von Methoden und Maschinen angewandt.

Diese genannten „Fehlerbalken“ gilt es eben durch zukünftige Technologien und den Einsatz von KI zu minimieren! Selbst „Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen“, schließt der Experte nicht aus. Damit spielt er fraglos auf den angeblichen Megabau einer außerirdischen Super-Zivilisation an, der von diesen Super-Aliens um den Stern KIC 8462852 errichtet worden sein könnte.

Wie man zumindest zuerst spekulierte, als Forscher seltsame Lichtschwankungen um den Stern fanden, wie HIER, HIER oder auch die Videos HIER & HIER auf diesem Blog berichtet.

„Die Wahrscheinlichkeit, intelligentes Leben zu finden, doch sehr klein“, so Angerhausen in dem Interview vom 24. September 2018. Aber eben doch gegeben. Primitives Leben könnte vielleicht auch in unserem Sonnensystem existieren, ist sich auch Angerhausen sicher. Wie praktisch alle Astronomen von heute auch.

Primitives Leben oder ein „Unfall der Evolution“

Können wir überhaupt extrem weit entwickelte Außerirdische und Alien-Zivilisationen finden? Daniel Angerhausen ist sich da selber nicht so sicher, wenn er sagt:

Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All, aber wir detektieren sie mit unseren Instrumenten nicht. Oder wir sehen sie und denken, sie wären natürlich, ohne zu begreifen, dass sie einen Bezug zu Außerirdischen haben. Es wäre wie bei den Ameisen und uns Menschen: Ameisen verstehen ja auch nicht, was wir sind und tun.

Erstaunliche Worte eines seriösen Wissenschaftlers über Aliens. Noch vor 20 oder 30 Jahren hätte die wissenschaftliche Community ihn dafür geteert und gefedert, um es überspitzt auszudrücken. Wer aber heute noch für diese Worte gerne an den Pranger gestellt wird, ist Erich von Däniken. Er bediente oder bedient sich immer mal wieder genau dem Beispiel mit den Armasien und Menschen, wie es Angerhausen in diesem Interview tat. Dafür bekam von Däniken viel Gegenwind von seinen Skeptikern und Kritikern, die diese Veranschaulichung von ihm lächerlich und unseriös fanden …

Daniel Angerhausen geht aber noch einen Schritt weiter. Er antwortet auf die Frage, ob Intelligenz wie beim Menschen „quasi ein Fehler in der Evolution“ sein  könnte, mit den Worten:

Das kann tatsächlich nur ein Unfall sein. Dinosaurier haben ja Millionen von Jahre gelebt, haben aber keine Handys oder Autos entwickelt. Vielleicht ist es alles andere als normal, dass Evolution intelligentes Leben hervorbringt.

Aber wenn einmal ein Status wie bei uns Menschen erreicht wird, dann ist die künstliche Superintelligenz nicht mehr weit weg. Deshalb denke ich, dass wir im Weltall am ehesten auf sehr primitives Leben oder aber auf sehr, sehr fortgeschrittenes, hoch technologisiertes stoßen werden.

Natürlich hoffen Astronomen wie auch Weltraum-Enthusiasten nicht, dass intelligentes Leben im All ein evolutionären Unfall auf diesem Planeten ist. Ausschließen kann man es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings tatsächlich nicht.

UFOs

„Noch heute werden Menschen, die an Aliens glauben, belächelt“, heißt es im Interview in einer Frage an Angerhausen. Hat sich diese Meinung gewandelt?

Ich glaube schon, zumindest in der Wissenschaft. Gerade die NASA nimmt das Thema viel ernster als früher. Ich denke, das wird heute relativ offen diskutiert, es gibt kaum mehr Tabus hierzu.“

Hier zeigt sich sehr schön der Paradigmenwechsel in der etablierten Astronomie in Sachen Aliens. Angekommen ist dieser allerdings in der breiten Öffentlichkeit noch lange nicht. Zum Teil sehr lange nicht. Das können sicher viele Grenzwissenschaft und Mystery Files-Interessierte bestätigen, die es mal wagten in ihrem Umwelt das Thema „Leben im All“ und Aliens angesprochen zu haben. Ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Sportverein…sehr schnell ist man ein Alien-Freak.

Es nützt da auch nichts, irgendwelchen Gesprächspartner ohne jeglichem Hintergrundwissen auf SETI, Exoplaneten oder irgendeine Art von astronomischer Forschungen hinzuweisen. Im besten Fall kennen diese den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie. Schnell ist man verständlicherweise dabei auch beim Thema UFOs. Wie auch in dem Interview mit Daniel Angerhausen, der zum UFO-Phänomen meint:

Ich finde jedenfalls, dass UFOs untersucht werden sollten. Egal, ob die Ursache nun Außerirdische, Massen-Halluzinationen oder unbekannte Atmosphären-Effekte sind. Interessant ist das Phänomen auf jeden Fall, und ich finde, dass kein Wissenschaftler sagen sollte, dass hierzu nicht geforscht werden darf.

All die unzähligen UFO-Forscher oder UFO-Forschungsorganisationen sowie natürlich die am Thema interessierten Menschen sagen genau das. Hier sagt es ein Astrophysiker der Universität Bern und damit ein Forscher der etablierten Wissenschaften.

Wenn das nicht wie kaum ein anderes entsprechendes Interview mit der „Mainstream-Wissenschaft“ den Meinungswandel zeigt, was dann?

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Lars A. Fischinger

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Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums: Skurrile UFO-Zeichnungen und der Alien-Glaube von Winston Churchill (+ Videos)

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Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums - Skurrile UFO-Zeichnungen des MoD in der Mainstreampresse (Bilder MoD/National Archives / Collage: Fischinger-Online)
Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums – Skurrile UFO-Zeichnungen des MoD in der Mainstreampresse (Bilder MoD/National Archives / Collage: Fischinger-Online)

UFO-Forschung ist in der Hauptsache eine Angelegenheit und Beschäftigung von Privatpersonen. Auch die meisten UFO-Forschungsgruppen weltweit sind keine „staatlichen Organisationen“ oder „UFO-Behörden„, sondern privat geführte Gruppen. Trotzdem gab und gibt es  auch mehr oder weniger offizielle Stellen, die sich mit dem UFO-Phänomen beschäftigt haben. Mal im Verborgen – mal ganz offiziell. Viele der UFO-Akten dieser Organisationen sind heute frei zugänglich. So auch die des Jahrzehnte aktiven „UFO-Büro“ des britischen Verteidigungsministeriums (MoD), dem aktuell eine deutsche Mainstreamzeitung einen umfangreichen Artikel widmet. Was dahinter steckt und was Kriegspremier Winston Churchill damit zu tun hatte, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Verteidigungsministerium auf UFO-Jagd

„Skurrile UFO-Zeichnungen – Englands ausdauernde Suche im Nichts“, so titelte „Spiegel Online“ am 26. Juni 2018 ihren Bericht über „die Geschichte einer seltsamen Jagd“ des britischen Verteidigungsministeriums in Sachen UFO-Forschung.

Tatsächlich war die britische UFO-Behörde des „Ministry of Defence“ (MoD) eine der am längsten Arbeiteten offiziellen Behörde, die sich UFO-Berichten angenommen hat. Von 1952 bis 2009 existierte „Englands seltsamste Behörde“, wie sie „Spiegel online“ nennt. Dann sah der damalige Verteidigungsminister Bob Ainsworth in der Untersuchung von UFO-Meldungen keinen Sinn mehr und schloss das britische UFO-Büro.

Damals, vor rund zehn Jahren, jubelten auch einige deutsche UFO-Skeptiker angesichts der Schließung des UFO-Büros des britischen Verteidigungsministeriums. So sahen diese „Skeptiker“ in diesem Schritt doch eine Bestätigung darin, dass an dem UFO-Thema „überhaupt nichts dran sei“. Wenn schon das MoD in Großbritannien nach fast 70 Jahren ihre UFO-Forschung einstellt, dann könne hinter dem Phänomen schlicht nichts stecken. So argumentierten 2009 viele UFO-Gegner.

„Spiegel online“ lässt aktuell einige Fallbeispiele aus den britischen UFO-Akten (s. a. Video unten) im dortigen Artikel noch einmal Revue passieren. Und zeigt in einer Fotostrecke „skurrile UFO-Zeichnungen“ aus den UFO-Akten des MoD. Das alles soll an dieser Stelle nicht so sehr interessieren, und kann dort nachgelesen werden.

Die „UFO-Task-Force“ des Winston Churchill

Interessanter ist der Umstand, warum das britische Verteidigungsministerium überhaupt 67 Jahre lang ein offizielles UFO-Büro betrieben hat. „Spiegel Online“ fasst das sehr treffend zusammen:

Denn seit 1952 schon überprüften britische Experten jede noch so abwegige Meldung besorgter Bürger. Manche behaupteten, Außerirdische hätten sie entführt. Andere schwadronierten von Verschwörungen und schwarzgekleideten Agenten, die sie zum Schweigen bringen wollten. Viele beschrieben auf Skizzen die Flugbahnen, Formen, Farben der UFOs und verzeichneten penibel Lichtsäulen und Antennen.

(…) Bis 2009 produzierten die MoD-Spezialisten Aktenberge, ihre Arbeit verschlang wohl mehrere Millionen Pfund.

Als Begründung wird in dem Artikel angeführt, dass der „Zeitgeist“ im Zuge des Kalten Krieges für Hysterie am Himmel sorgten. Die Angst vor irgendwelchen dunklen Machenschaften oder Aktivitäten der UdSSR als „Reich des Bösen“ habe zur Gründung dieses „UFO-Büro“ geführt.

VIDEO: UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / Fischinger-Online / WikiCommons)
VIDEO: UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / Fischinger-Online / WikiCommons)

UFO-Berichte aus den USA haben einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg den früherer Kriegspremier Winston Churchill dazu veranlasst 1952 eine „UFO-Task-Force“ ins Leben zu rufen. Daraus wurde eine Unterabteilung des Luftwaffenministeriums und ab 1964 eine Abteilung des Verteidigungsministeriums.

Auslöser war 1952 vor allem einen UFO-Welle in Washington in den USA. Im Juli des Jahres kam es zu einer ganzen Reihe von UFO-Sichtungen in der US-Hauptstadt und über oder an dem US-Kapitol. Am Anfang des Kalten Krieges, gerade mal sieben Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges und zu Beginn des Atombombenzeitalters waren das weltweit beachtete Vorkommnisse!

Winston Churchill sah sich deshalb geradezu gezwungen in seinem Land eine „UFO-Task-Force“ zu gründen, um auch der wachsenden Zahl von UFO-Sichtungen in seinem Land nachzugehen.

Was viele dabei aber nicht wissen, ist der Umstand, dass Churchill schon vor ca. 80 Jahren glaubte, dass es Außerirdische gibt oder geben könnte. In einer einst verschollenen Abhandlung – siehe das Video dazu unten  – beschäftigte er sich mit der Frage nach Leben im All. Seiner Meinung nach sind wir nicht allein im Kosmos!

Die UFO-Akten des britischen MoD

Die heute auch online zur Verfügung stehenden UFO-Akten der Briten beweisen nicht, dass Churchill seine gegründete UFO-Forschung UFOs als „Alien-Fahrzeuge“ oder ähnliches belegen konnte. Sie sind spannende Dokumente für jeden UFO-Forscher aber enthalten keine empirischen Beweise für ein Alien-Phänomen. Eigentlich wie ausnahmslos alle weltweit freigegeben UFO-Files.

Für den Autor und UFO-Forscher David Clarke (Sheffield Hallam University) waren die UFO-Akten des MoD aber Grund genau für ein recht außergewöhnliches Buch: „UFO Drawings From The National Archiv“ (2018). Darin abgedruckt finden sich auf 128 Seiten unzählige der im Laufe der Jahrzehnten beim britischen Verteidigungsministerium eingegangene UFO-Zeichnungen und -Bilder von Zeugen. Teils sogar auf Doppelseiten wiedergegeben.

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Für Clarke spiegeln diese Zeugen-Skizzen in seinem Bilderbuch „ein soziales Phänomen, das aus dem Kalten Krieg stammt“, wieder. Keine echte UFO-Jagd nach irgendwelchen Aliens. Weiter sagte er „Spiegel Online“ gegenüber:

Die Art, wie Menschen UFOs beschreiben und zeichnen, spiegeln immer zeitgenössische Ängste wider. Geschichten von UFOs befeuerten im Kalten Krieg die Sorgen und Wahnvorstellungen der Bürger über Regierungsverschwörungen und einen möglichen Atomkrieg.

95 Prozent der Meldungen kamen von gewöhnlichen Menschen: Schulkindern, Spaziergängern, Postboten, Hausfrauen.

VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: Fischinger-Online)

Die Art der UFO-Darstellungen in den MoD-UFO-Papieren sind sind aber kein alleiniges Phänomen der Briten. Aus aller Welt kennt man solche Zeugen-Skizzen, die von kunterbunden Gemälden bis einfachen Strichzeichnungen reichen. Clarke aber will in diesen „faszinierenden“ und „wertvollen Quellen“ vor allem auch ein Abbild der Psyche ganz normaler Menschen in Großbritannien erkannt haben.

Ebenso aber auch, dass sich unter den über 12.000 von ihm gesichteten UFO-Meldungen viele befanden, die man überhaupt nicht genauer untersucht hat. Zum einen, da das „UFO-Büro“ aufgrund der Vielzahl der Berichte schlicht überfordert war. Zum anderen aber auch, da einige aufgrund der vollkommen ungenügenden Angaben der Melder gar nicht zu überprüfen waren. „Manche Hinweise waren so banal, dass sie ihnen gar nicht erst nachgingen“, so Clarke zum Inhalt der von ihm gesichteten 60.000 Seiten zu „Spiegel Online“ im Interview. Eine mehr als mühsame UFO-Jagd.

„Bad UFO“ vs. „Good UFO“

Das klingt auf den ersten Blick etwas seltsam, was in „Spiegel Online“ da behauptet wird: Banale Hinweise in UFO-Meldungen, denen die Mitarbeiter des MoD überhaupt nicht erst nachgingen wollten?

In der Tat kennt aber jeder UFO-Forscher oder auch jede private Organisation diese Tatsache bei den Ermittlungen und Recherchen. Meldet jemand ein Licht am Himmel, dass einfach „hell wie ein Stern“ ist, kann man damit nicht willkürlich etwas anfangen. Einige UFO-Forscher nutzen hier die Bezeichnung „Bad UFO“, also ein „schlechtes UFO“, um es so zu kategorisieren. Nichts weiter als mangelnde Informationen zu der gemeldeten UFO-Sichtung sind hier gemeint, die eine Aufklärung oder Identifizierung des UFOs unmöglich machen.

Auch das ist ein Grund, warum UFO-Organisationen ihre entsprechenden UFO-Meldebögen sehr umfangreich gestaltet haben. Auch in Deutschland, natürlich. Je mehr der Melden an Informationen mitteilen kann, je besser kann man damit arbeiten. Das ist mehr als einleuchtend. Ein „Bad UFO“ ist damit auch keine „ungeklärte UFO-Sichtung“ wie ein sogenanntes „Good UFO“. (s. a. HIER, HIER und HIER)

Solche Meldungen sind lediglich nicht geklärt, weil es mangels Informationen, Angaben und Details nicht möglich ist …

Videos zum Thema

YouTube-Video vom 17. Februar 2017 zum Thema

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YouTube-Video vom 17. Mai 2016 zum Thema

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Killer-Bakterien vom Mond und die Ängste der NASA bei der ersten Mondlandung: Warum das weiterhin aktuell bleibt und wie die NASA 1969 mit dem Feuer spielte

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Killer-Bakterien vom Mond - Die Ängste der NASA bei der Mondlandung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Killer-Bakterien vom Mond – Die Ängste der NASA bei der Mondlandung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Mitte Mai 2018 veröffentlichte ich auf Grenzwissenschaft & Mystery Files den Artikel „Wem gehört eigentlich der Mond?„, in dem es um „lunaren Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All“ ging. Vor allem wurde in dem Posting der Frage nach gegangen, wie und ob die Menschheit ihre Aktivitäten in der Raumfahrt untereinander geregelt und vertraglich abgesichert hat. Solche Regelungen und Absprachen bestehen durchaus. Doch im Zuge der ersten bemannten Mondlandungen der NASA ab 1969 stellte sich noch eine ganze andere Frage, die direkte Konsequenzen für das Leben auf der Erde und die gesamte Menschheit hatte: Was machen wir, wenn es entgegen allen Erwartungen auf dem Mond doch fremde und fremdartige Mikroorganismen gibt, gegen die der menschliche Organismus vollkommen schutzlos ist? Welche Ängste die NASA ab der ersten Mondlandung von „Apollo 11“ hatte, welche Anstrengungen sie zum Schutz des irdischen Lebens unternahm und warum solche Missionen immer ein Spiel mit dem Feuer bleiben, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


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Leben im All

Ob es irgendeine Art von Leben im All gibt, wissen wir noch nicht mit Bestimmtheit zu sagen. Es ist mehr als Wahrscheinlich, dass es existiert. Und es ist ebenso wahrscheinlich, dass es auch intelligente Zivilisation im Universum gibt. Vielleicht sogar hunderttausende oder Millionen Völker von Außerirdischen im Kosmos. Gleichfalls besteht sogar die Chance, dass wir innerhalb unseres eigenen Sonnensystems außerirdisches Leben finden könnten. Auf verschiedenen Monden oder auch dem Mars.

Exobiologen und Astronomen sind unlängst von diesen Aussagen überzeugt. Das Thema „Aliens“ hat lange schon sein Schattendasein im Bereich der Verschwörungstheoretiker, UFO-Forscher, Science-Fiction und Grenzwissenschaft und Mystery Files verlassen. Es ist in der sogenannten seriösen und etablierten Wissenschaft in sehr weiten Teilen angekommen.

Natürlich war das nicht immer so. Und der Unterschied zu irgendwelchen Mikroorganismen um All und dem Thema UFOs als „Alien-Fahrzeuge“ oder der Prä-Astronautik ist dabei weiterhin gewaltig!

Trotzdem hat die wissenschaftliche Community zum Teil bereits vor Jahrzehnten Regellungen beschlossen, die man mit diesem Leben im All oder sogar intelligenten Aliens umzugehen gedenkt. Das gilt für versehentlich auf der Erde eingeschleppte Bakterien, wie in diesem Posting HIER dargelegt, ebenso, wie für Intelligenzen aus dem All.

All diese Regelungen und Vorsichtsmaßnahmen begannen spätestens mit der ersten Landung des Menschen auf dem Mond akut zu werden.

„Apollo 11“: Sorgen um die Menschheit

Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins wurden am 20. Juli 1969 zu Legenden, als sie mit „Apollo 11“ der NASA auf dem Mond landeten. Während Collins im Mutterschiff von „Apollo 11“ verblieb, landeten Armstrong und Aldrin der Landefähre „Eagle“ auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 um exakt 02:56:20 UTC (= koordinierte Weltzeit) betrat dann Armstrong den Mond. Aldrin folgte etwas später.

Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung der NASA auf dem Mond für die USA gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung auf dem Mond gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Diese offiziellen Fakten werden auch ein halbes Jahrhundert danach noch als Triumph der Menschheit gefeiert. Die Namen Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins brannten sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit.

Was den Amerikanern auf dem Mond erwartete, war der NASA im Vorfeld durch andere Weltraummission weitestgehend bekannt. Wirklich zu 100 Prozent konnte das damals noch kein Wissenschaftler der Welt sagen. Und hier kommt ein vierter Name der „Apollo 11“-Mondlandung ins Spiel, den heute fast niemand kennt: General Samuel Choran Phillips.

Ein Mann der NASA, der sich im Zuge der Mondlandungen Sorgen um den Fortbestand des irdischen Lebens machte.

Killer-Bakterien vom Mond

Obwohl unbekannt, war General Phillips in den Jahren 1964 bis 1969 Direktor des „Apollo Manned Lunar Lander Program“. Und er war nicht nur um das Wohlergehen der Astronauten an sich besorgt, sondern um das der gesamten Menschheit. So verfasste Phillips am 8. Juli 1969 einen 51-seitigen „Mission Operation Report“ über die „Apollo 11“-Mission und veranlasste darin unter anderem eine Quarantäne für Besatzung und Material nach der Heimkehr.

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Im Report mit der Nummer M-932-69-11 heißt es dazu:

Um das Risiko einer Kontamination der Biosphäre der Erde durch Mondmaterial zu minimieren, werden Quarantäne-Maßnahmen durchgeführt. Die Besatzung wird für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche unter Quarantäne gestellt.

Außerdem wird das CM (= Kommando-Modul, Anm. LAF) nach der Landung unter Quarantäne gestellt. Die Beendigung der CM-Quarantänezeit hängt von den Ergebnissen der Mondprobenanalyse und den Beobachtungen der Besatzung ab.

„Kontamination der Biosphäre“ unseres Planten durch Killer-Bakterien vom Mond? Theoretisch: Ja! Damit war diese Vorsichtsmaßnahme 1969 sicherlich mehr als angebracht. Immerhin, so schrieb es die „Time“ am 25. Juli 1969, besteht „die entfernte Möglichkeit, dass sie unbekannte Mondorganismen beherbergen, die das Leben auf der Erde gefährden könnten“.

Neil Armstrong Buzz Aldrin und Michael Collins in Quarantäne nach der Mondlandung (Bild: gemeinfrei)
Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins in Quarantäne auf der „Hornet“ – re.: US-Präsident Richard Nixon (Bild: gemeinfrei)

Die Quarantäne und Dekontamination begann sofort nach der Landung von „Apollo 11“ am 24. Juli. Nachdem die Kapsel mit den Mond-Astronauten im Pazifik wasserte wurde noch im Wasser damit begonnen, dann die Astronauten zu dem 24 Kilometer entfernen wartenden US-Schiff „Hornet“ geflogen und dort in einer mobilen Quarantäneeinrichtung „gesperrt“. Drei Wochen lang.

Heute wissen natürlich, dass all diese Vorsichtsmaßnahmen unbegründet waren, da es auch dem Mond keine Mikroorganismen existieren, die hätten unseren Planeten verseuchen können. Aber hätte es sie gegeben – hätten sie im schlimmsten Fall jeden Menschen des Planeten umbringen können (s. HIER).

Ende April 1971 gab Dr. George Michael Low von der NASA nach drei erfolgreichen Mondlandungen endgültig Entwarnung. Im „Albuquerque Journal“ war am 30. April 1971 dazu zu lesen:

Auf der Grundlage dieser Analyse (der Quarantäne-Informationen von Apollo 14 sowie der Ergebnisse der Apollo 11- und 12-Flüge) haben wir festgestellt, dass es keine Gefährdung für Menschen, Tiere oder Pflanzen im Mondmaterial (…) gibt.

Der Ausschuss hat empfohlen, dass weitere Mondmissionen nicht unter Quarantäne gestellt werden dürfen.

Es bedurfte also drei geglückten Mondlandungen und der sicheren Heimkehr von Mensch und Material, bis die NASA eine Gefahr für die irdische Biosphäre ausschließen konnte. Die Mondlandung der Mission „Apollo 13“ ging bekanntlich schief, so dass diese nicht mitgezählt werden kann.

Die NASA spielte mit dem Feuer!

Es mag 50 Jahre später naiv erscheinen, was die NASA im Rahmen ihrer Mondlandungen da für einen Aufwand zum Schutz der Erde betrieb. Doch es war alles andere als naiv sondern das genaue Gegenteil. Erstaunlich ist allerdings die Tatsache, dass die NASA erst nach zwei weiteren Landungen sowie der Untersuchung und Quarantäne der beteiligten Astronauten etc. Entwarnung geben konnte.

Das bedeutet nämlich, dass die Flüge von „Apollo 12“, „Apollo 13“ (auch wenn nicht auf dem Mond angekommen) und „Apollo 14“ durchgeführt wurden, obwohl man da noch immer nicht sicher war, dass unser Planet nicht kontaminiert wird. Den raumfahrttechnischen Wettstreit der Systeme gewannen die USA im Juli 1969 mit „Apollo 11“ auf dem Mond. Doch statt abzuwarten, was die Raumfahrer vom Mond theoretisch mitgeschleppt haben könnten, folgte eine bemannte Mondmission nach der anderen.

Unverantwortlich.

Natürlich war die Chance überaus gering, dass auf dem Mond irgendwelche Mikroorganismen leben, doch sie war nicht Null. Vor allem vor 50 Jahren war das eine offene Frage. Heute kennt man die sogenannten Extremophile auf der Erde, die jeden noch so für uns tödlichen Lebensraum besiedelt haben. Gäbe es diese bizarren Organismen auf dem Mond und hätten durch „Apollo“ die Erde erreicht, die Konsequenzen wären nicht absehbar.

Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)
Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)

Von einer vollständigen Vernichtung der Menschheit, bis hin zu einem Absterben der Mikroorganismen selbst in der Erdatmosphäre, ist alles denkbar.

Welche Inkubationszeiten haben Aliens?

Zum Glück war Samuel Choran Phillips weitsichtig genug. Aber wie weitsichtig eigentlich genau, als er in seinem „Mission Operation Report“ 1969 anordnete, „für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche“ Mannschaft und Gerät in Quarantäne zu stecken? Ehrlicherweise muss man zugeben, dass drei Wochen Isolation der Raumfahrer eine willkürliche Vorgabe war.

Weder vor 50 Jahren noch bei zukünftigen Missionen zum Mars kann ein Biologe verbindlich sagen, wann Entwarnung gegeben werden. Eine „außerirdische Inkubationszeit“ von Organismen im All, denen die menschliche Biologie wehrlos gegenüber steht, kennt nun wirklich niemand.

Lepra zum Beispiel, also eine rein irdische (und behandelbare) Krankheit, hat eine Inkubationszeit von 6 Monaten bis zu 20 Jahren! Tuberkulose bis zu 10 Wochen und die verschiedenen Malaria 50 Tage oder einige Monate, um zwei weitere bekannte Beispiele zu nennen.

Nach 21 Tagen Isolation hätte die „Apollo 11“-Crew also zweifelsohne trotz aller Vorkehrungen unbemerkt irgendeine lunare Biologie einschleppen können. Naiv ist es zu glauben, das außerirdische Organismen sich an die Vorschriften der NASA halten. Man kann hier von einem „Restrisiko“ sprechen. Und selbstverständlich kann man von den Astronauten nicht verlangen, dass sie nach ihrer Heimkehr bis ans Lebensende in Quarantäne bleiben.

Wie wir wissen, erfreuten bzw. erfreuen sich die Mond-Astronauten einer langen und besten Gesundheit.

Neue Gefahren vom Mond

So ist es auch in der Raumfahrt der Zukunft entscheidet, dass nichts Biologisches irgendwie auf unsere Erde kommt. Offensichtlich kam mit den Amerikanern nichts vom Mond zu uns. Der Mond gilt als toter Himmelskörper. Der Mars, immerhin ein Traumziel für die bemannte Raumfahrt, nicht unbedingt. Obwohl unzählige Sonden auf der Marsoberfläche nach Leben suchten und suchen, wurde es bis dato nicht gefunden. Das heißt aber nicht, dass es nicht da ist. Vielleicht müssen wir an anderen Orten dort weiter suchen, was eben auch genau ein Ziel von Menschen auf dem Mars ist!

Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: Fischinger-Online)

Überall ist Vorsicht geboten. Erstaunlicherweise gilt das prinzipiell erneut für bemannte Flüge zum Mond. Auch wenn er als tot angesehen wird, haben in den vergangenen Jahren immer wieder Entdeckungen von Wasser auf dem Mond für Freude bei NASA & Co. gesorgt. Dieses Mond-Wasser befindet sich im Schatten innerhalb von Kratern, wo es vor Sonnenlicht geschützt ist. So verdampft es nicht und bleibt tief gefroren erhalten.

Hier herrscht ziemliche Einigkeit, dass dieses Mond-Wasser durch Asteroiden und Kometen auf dem Mond gekommen ist. Für feste Mondbasen ein riesiger Glücksfall, da es als Treibstoff (Wasserstoff), Sauerstoff und natürlich Trinkwasser genutzt werden kann. Dank der dauerhaften Schattenlage des Eises wartet es nur darauf von uns in Zukunft genutzt zu werden. Was man vor Ort hat, muss man nicht mehr teuer und mühsam zum Mond schaffen.

Nur sind das gleichzeitig neue Gefahren vom Mond. Asteroiden und Kometen könnten mit dem Wasser auch Biomaterial auf unseren Trabanten gebracht haben, das bis heute in diesem gefrorenen Wasser existiert. So, wie diese „Bomben aus dem All“ auch das Leben auf die Erde gebracht haben könnten. Eine These, die schon viele Jahre in der Astronomie und Exobiolgie diskutiert wird.

Damit wäre man so schlau wie 1969 bei „Apollo 11“ und es hieße: Alles auf Anfang. Sofern man nicht im Vorfeld von dort Wasserproben untersucht.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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