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+++YouTube-Video+++ Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood: Sah sie wirklich so aus? Was bisher jeder übersah …

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 Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood: Sah sie wirklich so aus? (Bild: L. A. Fischinger)
Indiana Jones, die Bundeslade und Hollywood. Aber sah die Lade Gottes wirklich so aus? (Bild: L. A. Fischinger)

Seit rund 2.600 Jahren gilt die heilige Bundeslade aus der Bibel als verschollen oder sogar zerstört. Einst haben Moses und die Israeliten am Berg Sinai nach Gottes Anweisungen gebaut und später fand sie im legendären Tempel des Salomon in Jerusalem ihren festen Platz. Und natürlich kennen die meisten Mystery-Fans die Bundeslade aus Hollywood. In dem Film “Jäger des verlorenen Schatzes” sucht der Held Indiana Jones den Schrein Gottes – und findet ihn. Aber hat Hollywood die Lade des Herrn wirklich genau nach der Bauanleitung Gottes im Buch Exodus nachgebaut? Wie sie wirklich aussah und welcher Hinweis in der Bibel bisher ausnahmslos übersehen wurde, erfahrt Ihr in meinem neuen Video auf YouTube.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die rätselhafte Bundeslade, die laut dem Buch Exodus nach einer Anweisung Gottes von Moses gebaut wurde, ist eines der ganz großen Rätsel der Bibel!

Hollywood machte die Lade durch den Helden Indiana Jones weltbekannt, der sie in “Jäger des verlorenen Schatzes” im Wettlauf mit den Nazis sucht. Aber hat die Bundeslade wirklich so ausgesehen, wie sie Hollywood “in unsere Köpfte pflanzte”? Immerhin ist das Aussehen der Lade des Herrn im Alten Testamt erstaunlich genau überliefert …

Wo die Traumfabrik richtig lag (und wo nicht) und welcher verborgene indirekte Hinweis über ihr Aussehen im Alten Testament bisher immer übersehen wurde, zeige ich Euch in diesem Video …

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Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Mondlandung für die USA gefälscht? Seine Tochter Vivian Kubrick nahm nun zu den Behauptungen Stellung

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Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung der NASA auf dem Mond für die USA gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung der NASA auf dem Mond für die USA gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Verschwörungstheorien gibt es überall und zu fast allen Themen der Welt, Weltgeschichte und Menschheit. Doch zu den Klassikern der Verschwörungstheorien gehört zweifellos jene, dass die NASA die Mondlandungen der Apollo-Missionen niemals real durchgeführt habe. Viel mehr sei es so, dass beim Wettlauf ins All zwischen der UdSSR und der USA die NASA die gesamte Mondlandung inszeniert hat, um siegreich aus diesem Wettstreit hervor zugehen. Auf dem Mond sei demnach nie ein Mensch gewesen. Im Zuge dieser Spekulationen um die gefälschten Mondlandungen wird auch immer wieder der Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick genannt. Der Schöpfer des legendären Filmes “2001 – Odyssee im Weltraum” von 1968 soll in Wahrheit für die USA und NASA die Mondmissionen inszeniert haben. Nun hat seine Tochter, Vivian Kubrick, zu diesen Vorwürfen gegen ihren 1999 verstorbenen Vater im Internet eine Stellungnahme veröffentlicht: “Eine grandiose Lüge”

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich selber bin überzeugt, dass die Apollo-Astronauten der NASA einst leibhaftig auf dem Mond waren. Angefangen bei Apollo 11 am 20. Juli 1969. Auch wenn ich dabei und auf dem Mond war. Ebenso hätte mich bei einem persönlichen Gespräch mit einem Apollo-Astronauten, der mit Apollo 14 (Edgar Mitchell, 1971) den Mond betrat, dieser auch über seine Mission belügen können.

Dennoch bin ich sicher, dass ein solche Verschwörung nicht stattfand.

Stanley Kubrick und die NASA: Ein Team?

Der Filmemacher Kubrick wurde spätestens mit seinem Science-Fiction-Film “2001 – A Space Odysee” im Jahre 1968 eine Legende in Hollywood. Einem aufregendem Jahr, in dem Erich von Däniken sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” veröffentlichte und einen Hype auslöste und in dem die Welt im Weltraum- und Mondfieber war. Und einer Zeit, in dem sich “die Jugend” gegen die Werte, Traditionen und vergangenen Ansichten “der Alten” auflehnte und nach Neuem suchte.

Hätte die NASA die Apollo-Landungen in irgendeinem geheimen TV-Studio damals inszeniert, wäre Regisseur Stanley Kubrick eine gute Partie in Sachen Effekte und Bühnenbau gewesen. So argumentieren einige Apollo-Kritiker, die Zweifel an diesen Mondlandungen der USA haben. Beweise, dass Stanley Kubrick, Hollywood, die USA-Regierung und die NASA sich als Teamplayer für einen gigantischen Mond-Schwindel zusammen taten, existieren nicht. Nur die Behauptung, dass Kubrick irgendwie darin verstrickt sein könnte …

Kubricks Tochter spricht Klartext!

Am 5. Juli 2016 postete Vivian Kubrick, die Tochter der Regie-Legende Stanley Kubrick, auf Twitter einen Art Stellungnahme zu den Vorwürfen, dass ihr Vater an einer solchen Verschwörung beteiligt gewesen sein könnte. Denn, so schreibt sie, “viele Menschen haben mich danach gefragt”, was von dieser Spekulationen zu halten ist. Und nun sei sie richtige Zeit, darauf einmal zu antworten:

Vivan Kubrick ihr Statement bei Twitter (Bild: Screenshot)
Vivan Kubrick ihr Statement bei Twitter (Bild: Screenshot)

Wirklich (!?) Ein Künstler, wie es mein Vater war, dessen künstlerische Integrität über jeden Zweifel erhaben war und dessen politisches/soziales Bewusstsein sich in beinahe in allen seinen Filmen manifestierte, die er gemacht hat. Dessen hoch-kontroverse Herangehensweise ihn buchstäblich sein eigenes Leben riskieren ließ und der trotzdem weiter seine Filme machte … denkt ihr nicht, dass er die letzte Person ÜBERHAUPT wäre, die der US-Regierung dabei helfen würde, die Menschen auf diese schreckliche Art und Weise zu belügen?!?

Es gibt viele, sehr reale Verschwörungen, die sich in unserer Geschichte zugetragen haben und ich bin mir nur zu gut der grausamen Manipulationen von Regierungen, Geheimdiensten, Bankiers und des militärisch-industriellen Komplexes etc. bewusst. Aber Behauptungen, dass die Mondlandungen seinen gefälscht und von meinem Vater gefilmt? Das kann ich nicht verstehen!!? Wie kann irgendjemand glauben, dass einer der größten Schützer für die Menschheit einen solchen Betrug begehen würde?

Die künstlerische Arbeit meines Vaters ist seine unanfechtbare Verteidigung!

Letztendlich, unabhängig von der Liebe zu meinen Vater, kannte ich ihn! Ich habe mit ihm gelebt und mit ihm gearbeitet, deshalb vergebt mir meine Härte wenn ich kategorisch erkläre: Die sogenannte ,Wahrheit’ dieser bösartigen Spinner besteht darin, dass sie die Behauptung verbreiteten, mein Vater habe mit der US-Regierung konspiriert, ,um die Mondlandungen zu fälschen’ – ist eine GROTESKE LÜGE.

Damit ist, zumindest in den Augen von Vivian Kubrick, sicher alles zu diesen Verschwörungen bzw. Vorwürfen gesagt …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Interview mit dem Astrophysiker Ben Moore über Außerirdische, den Sinn des Lebens und Science-Fiction: “Die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich”.

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Hollywood und Aliens - nicht unbedingt ein "Traumpaar" (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Hollywood und Aliens – nicht unbedingt ein “Traumpaar” (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Die Frage, wo im Universum intelligentes Leben zu finden ist, beschäftigt die Wissenschaft schon lange. Ebenso Hollywood in zahlreichen Science-Fiction-Filmen über Außerirdische. Noch länger beschäftigt sich die Menschheit aber auch die Frage nach Gott, dem Sinn des Lebens im All oder auch wie und warum Leben eigentlich entsteht. Dazu erschien jüngst ein Interview mit dem Astrophysiker Prof. Dr. Ben Moore, dem Direkter des “Zentrums für Theoretische Physik und Kosmologie” der Universität von Zürich. Anlass ist sein neues “Alien-Buch”.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nicht nur “verschrobene Mystery-Fans” machen sich Gedanken, ob es Leben und intelligente Zivilisationen im Kosmos gibt, sondern unlängst auch ernsthafte Wissenschaftler. So auch Pro. Dr. Ben Moor, der bereits vor einigen Monaten sein Buch “Da draußen: Leben auf unserem Planeten und anderswo” veröffentlichte, zu dem es in der Werbung heißt.

Der renommierte Astrophysiker Ben Moore widmet sich in seinem neuen Buch der Astrobiologie – dem Forschungsfeld der Herkunft, Evolution und Verteilung von Leben in unserem Universum. Neueste Forschungsergebnisse legen nahe, dass es allein in unserer Galaxie über zehn Milliarden bewohnbare Planeten geben könnte. Die wissenschaftliche Suche nach außerirdischem Leben ist dadurch zu einer ernst zu nehmenden Disziplin geworden.

Doch wie viel können wir von unserem Beobachtungsposten auf der Erde überhaupt erfahren über diese fremden Welten? Könnten Menschen auf diesen Planeten überleben, und wie könnte ,echtes’ außerirdisches Leben aussehen? Unsere Träume von Außerirdischen wurden durch Science-Fiction geprägt, aber sind diese Träume realistisch? Ben Moore nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise zwischen Wissenschaft und menschlicher Vorstellungskraft.

Die Veröffentlichung nahm die “Sonntagszeitung” aus der Schweiz zum Anlass mit dem Direktor des “Zentrums für Theoretische Physik und Kosmologie” der Uni Zürich ein Interview zur Frage nach den intelligenten Außerirdischen im All zu führen. Auch mutmaßliche Zivilisationen, die Milliarden Jahre älter sein könnten, als unserer Planet Erde selbst. Und “vielleicht sind solche Aliens schon unterwegs”, so Moore. Vielleicht sogar mit bösen Absichten.

Doch auch die Außerirdischen aus der Traumfabrik Hollywood bekommen “ihr Fett weg”:

VIDEO: Fand das Teleskop "Kepler" eine außerirdische Super-Zivilisation? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
VIDEO: Fand das Teleskop “Kepler” eine außerirdische Super-Zivilisation? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

“(…) die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich. Hollywood stellt Außerirdische meist ähnlich wie Menschen dar, schlichte Abwandlungen von uns selbst. Wir bekommen eine viel bessere Vorstellung von Aliens, wenn wir uns eines der klassischen Science-Fiction-Bücher anschauen, etwa ,Krieg der Welten’ von H. G. Wells. Seine Aliens waren eher wie Kraken, mit gigantischem Kopf und Fangarmen. Das ist eine ganz andere, aber durchaus realistische Möglichkeit.

Keine Frage: Die menschlichen Vorstellung, wie irgendwelche Aliens oder Super-Zivilisationen im Universum physisch oder auch psychisch geschaffen sein können, ist sicher grenzenlos. Dennoch kann es irgendwann ganz anders kommen. Von in Cyborgs aufgegangenen und einst rein biologische Intelligenzen bis riesige Tentakelwesen ist alles denkbar.

Wobei diese auch von Moore genannten “Kraken-Aliens” wohl ohne Hände und Finger schwerlich fein­mo­to­rische Arbeiten durchführen könnten. Etwa ein komplexes Raumfahrtzeug entwickeln und bauen, um uns zu besuchen. Aber was sind sein kann, kann eben wieder anders sein …

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Interview: Erich von Däniken goes to Hollywood – schon in zwei Jahren könnten die Ancient Aliens ins Kino kommen

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Kommen bald die Ideen von Erich von Däniken in die Kinos? Kinokracher? (Bild: L. A. Fischinger / E. v. Däniken)
Kommen bald die Ideen von Erich von Däniken in die Kinos? Kinokracher? (Bild: L. A. Fischinger / E. v. Däniken)

Erich von Däniken veröffentlicht diese Tage nicht nur sein neues Buch “Unmögliche Wahrheiten – von Südamerika nach Anderswo“, sondern es sind zahlreiche weitere Projekte rund um die Themen der Prä-Astronautik geplant und in Arbeit. So will Hollywood basierend auf von Dänikens erstem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” (“Chariots of The Gods”) einen Kinofilm drehen, bei dem auch Mark Ordesky, der Executive Producer von “Herr der Ringe”, mit im Boot ist. Dazu – und wie es zum kürzlichen Abbruch seiner Ägyptenreise kam –  ein aktuelles Interview mit Erich von Däniken.

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Video: Indiana Jones und der “Jäger des verlorenen Schatzes” – ist das Aussehen der Bundeslade à la Hollywood eigentlich korrekt?

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VIDEO: Indiana Jones und der „Jäger des verlorenen Schatzes“ – ist das Aussehen der Bundeslade à la Hollywood eigentlich korrekt? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Indiana Jones und der „Jäger des verlorenen Schatzes“ – ist das Aussehen der Bundeslade à la Hollywood eigentlich korrekt? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Den Kinohelden  “Indiana Jones” kennen die Freundinnen und Freunde des Phantastischen sicher alle. Zu diesem Leinwand-Helden bekam ich in der Vergangenheit einige Leserzuschriften, die sich um “Indiana Jones und das Aussehen der Bundeslade” in einem der “Indy-Filme” drehten. Was ist von der Lade Gottes in dem Film “Jäger des verlorenen Schatzes” zu halten? Alles Quatsch, erfunden in der Traumfabrik Hollywood? Oder ist die Rekonstruktion dort nahe an der Realität? Dazu ein aktuelles Video auf meinem YouTube-Kanal.

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Neue Ausgrabungen im Tal der Könige geplant: Mit Zahi Hawass als Chef-Ausgräber am TV auf der Suche nach neuen Gräbern

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Neue Ausgrabungen im Tal der Könige geplant (Bild: gemeinfrei)
Neue Ausgrabungen im Tal der Könige geplant (Bild: gemeinfrei)

Es wird auch in Zukunft nicht leise im und um das Tal der Könige in Ägypten. Während die Boden-Scans 2017 und 2018 am Grab des Pharao Tutanchamun keinen Beweis für versteckte Kammern oder sogar ein weiteres Grab lieferten, soll im Herbst dieses Jahres erneut nach verborgenen Gräbern gesucht werden. Unter Leitung des Archäologen Dr. Zahi Hawass und in Begleitung von einem Filmteam einer  TV-Produktionsfirma aus Kalifornien. Daraus soll eine Doku-Serie oder auch ein “Live-Bericht” für unterschiedliche TV-Plattformen entstehen. Was wir hierbei zu erwarten haben und was Dr. Hawass zu dem Projekt sagt, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spurensuche im Tal der Könige

Nahe Luxor liegt das weltberühmte Tal der Könige, das in den letzten Jahren immer wieder für internationale Schlagzeilen sorgte. Vermutet wurden Geheimkammern im Grab des legendären König Tutanchamun, dessen Grab der Brite Howard Carter 1922 entdeckte. Verschiedene Radar-Scans und andere Untersuchen ergaben jedoch im Frühjahr 2018, dass es diesen versteckten Kammern im Grab aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gibt.

Im Video unten erfahrt Ihr dazu mehr Details. Ebenso zum Beispiel auch HIER, HIER, HIER & HIER auf diesem Blog.

Trotzdem bleiben die Forschungen im Tal der König für Archäologen spannend. Vielleicht, so die Vermutungen, gibt es hier noch weitere Gräber und Grabgruben, die bisher noch nicht entdeckte wurden. Insgesamt kennt die Ägyptologie heute 64 Grabanlagen dort, von denen (meistens) nur drei von Touristen besichtigt werden können.

Neue Forschungen …

Die Internetseite “Deadline.com”, ein News-Portal über die neuesten Hollywood- und TV-Produktionen, berichte am 23. Juli über neue Forschungen im Tal der Könige.

Es mag zwar ungewöhnlich klingen, dass eine Hollywood-Webseite über News der Ägyptologie berichtet, doch das hat einen einfachen Grund: Die “Storied Media Group” von Gründer Todd Hoffman wird die Arbeiten mit der Kamera begleiten. Einmal mehr wird der umstrittene Archäologe Zahi Hawass als Hauptdarsteller in Szene gesetzt. Auf “Deadline.com” heißt es dazu:

Vor dem 100-jährigen Jubiläum der Entdeckung des Grabes von König Tut hat die Storied Media Group die Produktions- und Sponsorenrechte an einer großen archäologischen Ausgrabung im ägyptischen Tal der Könige erworben, die im September unter der Leitung des renommierten Ägyptologen und Archäologen Dr. Zahi Hawass beginnt. Das Projekt wird in mehreren Netzwerken als Doku-Series und mögliche Live-Event-Special aufgestellt. Die Storied Media Group wurde vom ägyptischen Ministerium für Altertümer ausgewählt, um die Ereignisse zu dokumentieren.

Dass Kamerateams archäologiche Forschungen, Expeditionen und Arbeiten begleiten, und daraus einen TV-Event machen, ist längst nicht neu. Vor allem in den USA sind derartige TV-Shows und Doku-Serien durchaus sehr beliebt. Wie an anderer Stelle auf diesem Blog berichtet, sind solche US-Sendungen mehr Show als Wissenschaft, wie man es aus dem hiesigen TV her kennt.

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Zahi Hawass zurück ins Rampenlicht

Zahi Hawass ist der wohl umstrittenste Ägyptologe unserer Tage. Seine zahllosen TV-Sendungen wie eben solche Dokus haben ihn schon lange den Ruf eines Show-Archäologen eingebracht. Er ist, so nenne ich ihn ganz gerne, “Ägyptens letzter Pharao“. Das zeigt sich beispielsweise sehr gut an seiner Doku-Reihe “Der Mumien-Jäger”.

So schrieb schon die “Süddeutsche Zeitung” in einem kritischen Artikel am 17. Mai 2010 über Dr. Hawass:

Es heißt, der Herr über das Pharaonenreich sei ein Tyrann, rachsüchtig, launisch und eitel. Er beschimpfe seine Gegner als ‘Pyramidioten’, er sei eine ‘Ein-Mann-Konfliktzone’.

Es heißt, alle Tempel seien nur Kulissen für seine Auftritte, und bei denen trage er immer einen albernen Hut, um auszusehen wie Indiana Jones. Manchmal vergleiche er sich sogar mit Tutanchamun. Selbst Freunde sagen dann, dass er langsam seltsam werde.

Trotzdem wollten ein Dutzend Firmen die Produktion der neuen Hawass-Show im Tal der Könige gerne übernehmen. Den Zuschlag bekam letztlich die “Storied Media Group”, die damit sogar den bekannten “Discovery Channel” schlug. Für Todd Hoffman ein absoluter Gewinn, wie er sagt:

Wir fühlen uns geehrt, vom ägyptischen Ministerium für Altertümer ausgewählt worden zu sein, um dieses historische Ereignis zu dokumentieren. Dies ist eine einmalige Chance und wir sind dankbar, mit dem gefeierten Dr. Hawass und seinem Team zusammenzuarbeiten.

Das Besondere an diesen (TV-)Ausgrabungen ist nach Zahi Hawass, dass die Arbeiten nur wenig entfernt vom Grab des Tutanachamun stattfinden sollen. Scans der Umgebung seine “vielversprechend” und es ist zugleich dass erste Mal, dass dort Nachforschungen stattfinden sollen. Dr. Hawass geht sogar noch einen riesigen Schritt weiter:

Diese bevorstehende Ausgrabung verspricht, alles zu ändern, was wir über das Tal der Könige wissen.

Ob dieses Versprechen von Zahi Hawass nicht viel zu hoch gegriffen ist, bleibt abzuwarten. Es ist fraglich, ob die ab September 2018 startende Produktion mit ihm wirklich alles ändern wird, was wir über die Gräber dort bis heuute bereits wissen.

Video zum Thema “Geheimkammern des Tutanchamun”

Video vom 7. Mai 2018 auf Fischinger-Online bei YouTube

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Zeitreisen: Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (+ Videos)

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Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 - sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)
Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)

Geheime Experimente, Versuche und technologische Entwicklungen gab und gibt es bei allen Regierungen der Welt. Vor allem im Kalten Krieg zwischen Ost und West nahmen diese Geheimprojekte ungeahnte Formen an. Was aber jetzt der Russe Wojnach Djokovic behauptet, klingt schon mehr als bizarr. Freut aber die Boulevardmedien. Er habe als Agent des Geheimdienstes KGB der UdSSR in den 1980er Jahre eine Zeitreise rund 2000 Jahre in die Zukunft gemacht. Als Technologiespion bei zünftigen Aliens für die Sowjetunion.


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Zeitreisen

In der Theorie und in physikalischen Berechnungen und Modellen sind Zeitreisen theoretisch durchaus möglich. Für unzählige Filme und Serien aus Hollywood und der Science-Fiction sind sie schon lange Realität. Seit dem legendären Buch “The Time Machine” von H. G. Wells, das schon 1895 erschien, ist das Thema nicht mehr wegzudenken.

“Die Zeitmaschine” von Wells gilt als erste literarische Erzählung über eine Zeitreise. Auch im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen wird die These diskutiert, dass es keine “Alien-Raumschiffe” sondern möglicherweise Zeitmaschinen aus der Zukunft von uns Menschen selber sind.

KGB-Zeitreisen im Kalten Krieg

Geheimdienste und Militärs der USA und der UdSSR haben im Kalten Krieg mit so allerlei Dingen und Techniken experimentiert. Von Drogenexperimenten an “Freiwilligen” bis zu Versuchen mit mutmaßlich paranormalen Fähigkeiten von Menschen. Letzteres etwa zum Zweck der Spionage.

Der damalige Maschinenbauingenieur Wojnach Djokovic wiederum geht einige Schritte weiter, wie es beispielsweise die Zeitung “Express” am 17. Juli 2018 berichtete. Andere englischsprachige Boulevardzeitungen übernahmen das Thema

Djokovic will nach eigenen Bekunden einst ein Geheimagent des KGB gewesen sein. Die UdSSR hätte, so sagt er in einem Video von “ApexTV”, im Kalten Krieg sogar schon die Technologie von Zeitreisen beherrscht, in der er eingeweiht war. So kam es, dass er quasi als Spezialagent für Zeitreisen beim KGB ausgewählt und in die Zukunft geschickt wurde. Aber nicht zu einer Art Vergnügungsreise.

VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)

Seinen Worten nach (und nur das sind sie!) sollte er in der fernen Zukunft so etwas wie “Wirtschaftsspionage” betreiben. Zumindest war er zur Fortbildung dort, da er die fortschrittliche Technologie der Zukunft studieren und mehr über deren Anwendung erfahren. Mit diesem gewaltigen Zukunfts-Wissen hätte die Sowjetunion im Kalten Krieg mit den USA einen immensen Vorteil erlangen können.

Aliens im Jahr 4000

Irgendwie schien die Mission des super-geheimen KGB-Agenten Wojnach Djokovic gescheitert zu sein. Immerhin zeigt die Geschichte, dass die Russen den Kalten Krieg verloren haben. Eine Zukunftstechnologie scheint demnach Mitte der 1980er Jahre nie den “Ostblock” erreicht zu haben.

Der angebliche Zeitreisende erzählt weiter, dass er in der Zeitmaschine eingeschlafen sein und im Jahr 4000 wieder erwachte. In einem “großen Kalten Schwimmbecken”, wo ihn fremdartige Wesen in Empfang nahmen. Freundlich seien diese Kreaturen zu ihm gewesen und erforschten daraufhin mit einer “seltsamen Waffe” sein Gehirn.

Es waren allerdings keine Menschen der Zukunft, sondern Aliens, die vollkommen weiß waren:

Sie waren absolut weiß mit großen Augen. Etwa fünf oder sechs Fuß groß, mit großen Köpfen und kleinen winzigen Mündern mit langen Fingern, aber ohne Fingernägel.

Diese 1,50 bis 1,80 Meter großen Aliens seinen Kolonisten aus dem Kosmos, die seit dem Jahr 3100 auf der Erde siedelten, so Djokovic weiter. So sagten ihm die weißen Außerirdischen:

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Wir haben uns entschieden, auf dem Planeten Erde zu ziehen. Das war im Jahr 3100. Unsere Galaxie ist großartig, aber wir sind mit einer extrem wichtigen Mission hierher gekommen. Wir wollten eine Kolonie der intelligentesten Menschen mit super starken Kräften und Fähigkeiten schaffen.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
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Ein ehrgeiziger Plan dieser außerirdischen Siedler, der aber gründlich daneben ging. Über 50 Jahre hinweg habe es immer wieder Kriege zwischen ihnen und den Menschen gegeben, da die Menschheit die Fremden nicht akzeptieren wollten. “Sie wollten die Menschheit nicht vernichten”, so KGB-Zeitreisender Djokovic, “sie schickten sie auf einen anderen Planeten”.

In dieser fernen Zukunft sein die Welt “ein Paradies”. Die Aliens hätten “eine große Revolution” gebracht und der selbsternannte KGB-Agent und Zeitreisende solle zurück reisen und die Menschheit darüber informieren. Wir sollen unsere erde schützen, aber er dürfe nie mehr wieder ins Jahr 4000 zurück kommen, so ein Aliens zu Djokovic …

Zeitreisende unter Zeitvertrag (mit der Regenbogenpresse)

Verrücktes Zeug“, was hier die britische Presse verbreitet. Quelle ist der YouTube-Kanal “ApexTV”, der über “Mystery und Wissenschaft” berichten möchte. Dort finden sich dutzende Videos mit Interviews von angeblichen Zeitreisenden. Über 50 Videos sind es bis dato allein nur dazu. Auch das mit Djokovic. Zumindest mit jemanden, der anonym und unkenntlich gemacht sich als Ex-KGB-Agenten Wojnach Djokovic und Zeitreisender bezeichnet.

Was aber bei diesen wilden Videos auffällt ist der Umstand, dass die Boulevardzeitung “Daily Star” bereits mehrfach Videos von diesem Kanal zum Thema machte. Auch und vor allem über “Zeitreisende”. Es scheint sich thematisch also für den Kanal zu lohnen. Das sieht man auch an dem Folge-Video, das einen Tag nach dem Interview mit Djokovic dort hochgeladen wurden.

In diesem ebenso fragwürdigen Video von heute zeigt ein ebenso fragwürdiger Zeitreisender ein Handy-Video von Las Vegas mit fliegenden Autos und futuristischen Gebäuden. Aufgenommen hat es der natürlich unkenntlich gemachte Zeit-Abenteurer im Jahr 2120 bei einer “Top Secret Zeitreise-Mission”.

Auch das hat der britische “Daily Star” (und andere Regenbogen-Medien) zum Thema gemacht. Und der Aufrufe-Counter bei “ApexTV” für diese geradezu unverschämten Videos läuft und läuft …

Videos-Auswahl zum Thema Fakes in der Grenzwissenschaft

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Video vom 2. Juli 2017 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files bei YouTube

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“Apollo 11” und die Mondlandung 1969: Seltsame Fotos von Buzz Aldrin und der Landefähre “Eagle” auf dem Mond +++ YouTube-Video +++

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"Apollo 11" und die Mondlandung 1969: Seltsame Fotos der Landefähre "Eagle" auf dem Mond (Bild: NASA)
“Apollo 11” und die Mondlandung 1969: Seltsame Fotos der Landefähre “Eagle” auf dem Mond (Bild: NASA)

Dass nie ein Mensch auf dem Mond war und die NASA-Missionen „Apollo“ und vor allem „Apollo 11“ ein Fake der USA gewesen sein sollen – das ist wohl eine der Verschwörungstheorien schlechthin. Bis heute glauben sehr viele Menschen, dass die 1. Mondlandung von Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins 1969 ein Schwindel war. Alle anderen bis hin zu „Apollo 17“ ebenso. Doch in der Tat gibt es auf einigen bisher nicht beachteten Original-Fotos der NASA von der 1. Mondlandung von „Apollo 11“ etwas scheinbar Sonderbares zu sehen. Etwas, das – wenn es denn so ist – überhaupt nicht sein kann. Was das ist, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video auf meinem Kanal.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Als Argumente für den Mondschwindel oder eine Mond-Lüge der USA wird hierbei auch und vor allem das Bildmaterial der NASA von damals herangezogen. Viele Menschen erkennen hier angebliche Unstimmigkeiten und „Fehler“, die eben darauf hinweisen sollen, dass es keine Mondlandungen der Amerikaner gab.

Vor einiger Zeit habe ich mir einige Original-Fotos der NASA der 1. Mondlandung von „Apollo 11“ 1969  zufällig einmal angesehen. Und dabei fiel mir etwas überaus Seltsames auf, dass – wenn es denn so wäre! – überhaupt nicht sein kann.

Was das ist, erfahrt Ihr in diesem Video des Unfassbaren auf meinem YouTube-Kanal.

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Video: Apollo 11 und die Mondlandung: Seltsame Fotos der Landefähre auf dem Mond

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Fake-News im Namen Gottes? Die Fälschung des Markus-Evangelium, die Auferstehung Jesus Christus und Manipulationen in der Bibel

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Die Fälschung des Markus-Evangelium und weitere Manipulation um Jesus Christus - niemanden scheint es zu stören! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Fälschung des Markus-Evangelium und weitere Manipulation um Jesus Christus – niemanden scheint es zu stören! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Falschmeldungen, unwahre oder manipulierte Aussagen, erfundene Fakten und Begebenheiten sowie weit verbreitete Irrtümer gab es schon immer und wird es immer geben. Neudeutsch ist all das inzwischen unter dem Sammelbegriff „Fake-News“ weithin bekannt geworden. Kleine und große Unwahrheiten oder Manipulationen, die seit Jahrtausenden die Welt prägen. Was aber, wenn solche Fake-News Milliarden Menschen in ihren religiösen Grundfesten betreffen – und zwar alle gläubigen Christen und Bibelgläubige der Welt? Eine derart weitreichende Manipulation gibt es neben vielen weiteren Irrungen und Wirrungen in der Bibel tatsächlich. Dabei betreffen diese biblischen Fake-News nichts Geringeres als die Auferstehung und die Erscheinung des gekreuzigten Jesus Christus in den Evangelien! Alles über diese manipulierte oder sogar erfundene Aussage und weitere Schwindeleien im Neuen Testament erfahrt Ihr hier.


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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Machen wir uns nichts vor, und die Bibelforschung macht es sich auch nicht: Die Bibel ist kein historisches Geschichtsbuch. Diese Ansichten sind – bis auf bei einigen Glaubensgemeinschaften – schon sehr lange veraltet.

Wahrheiten, Widersprüche und geschichtlich durchaus korrekte Angaben geben sich mit religiöser Propaganda, Erfindungen und Unwahrheit in den Büchern der Bibel den Federkiel in die Hand. Zehntausende Korrekturen, Änderungen und Umschreibungen sind in den bisher ältesten Bibelhandschriften heute bekannt. Den Wert des Buches der Bücher schmälert das natürlich nicht. Wohl aber die Art und Weise, wie Menschen die Texte lesen und verstehen (wollen).

An einigen unauslöschlichen Irrtümern sind dabei nicht mal die Bibel bzw. ihre Verfasser schuld. Ehre die Leser oder besser gesagt die Nicht-Leser der Bibel. Und das beginnt schon am Anfang des Buches der Bücher.

Etwa die entzückende Vorstellung, dass Adam und Eva im Garten Eden einen Apfel vom Baum nahmen. Sei es auf religiösen Gemälden, Fresken, Bibelillustrationen oder in Büchern, überall begegnen wir diesem Apfel der Sünde. Im Buch Genesis ist nur leider dieser Apfel gar nicht erwähnt. Es gab ihn überhaupt nicht, sondern nur eine “Frucht”.

Was es aber in diesem Zusammenhang gab, waren zwei Bäume in Eden, die Gott für Adam anpflanzte. Nicht nur einer. Auch das wird gerne überlesen. Einer davon sei der „Baum des Lebens“ gewesen und der andere der berühmte „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“ (Gen. 2,9). Und nur von dem letztgenannten Baum durfte Adam nicht essen, wie Gottes es ihnen befohlen hatte. Vom „Lebensbaum“ indes schon, da für diesen im Buch Genesis ein solches Verbot überhaupt nicht ausgesprochen wurde.

Wohin das Verbot, vom „Baum der Erkenntnis“ zu essen, letztlich führte, „wissen“ alle Christen: Zum Sündenfall durch Adams (zweite) Frau Eva. Auch wenn das, wie ich es in diesem Artikel HIER deutlich gemacht habe, eine reine Unterstellung bzw. Erfindung ist.

Vom öffentlichen Irrtum zu echten Fake-News

Dass die ersten Menschen im Garten Eden einen knackigen Apfel eines verbotenen Baumes verspeisten, ist eher als eine öffentliche Legende anzusehen. Weitergetragen durch unzählige sog. „Christen“, die selber die biblischen Schriften nicht aufmerksam genug gelesen habe. Wenn überhaupt. Von einer „Dramatik des nicht vorkommenden Apfel“ kann hier selbstverständlich keine Rede sein.

Dramatischer aber wird es, wenn in der heutigen heiligen Schrift etwas zu lesen ist, was dort ursprünglich gar nicht stand. Also eine nachträgliche Einfügung und wenn man so will ein absichtlicher Betrug an den Gläubigen. Hierbei kann dieser „Schwindel“ kaum schwerwiegender sein, als das, was die Bibelschreiber im Evangelium des Markus machten: Sie erfanden darin Jesus Christus Auferstehung und leibliche Erscheinung nach seinem Tod.

Kann man durch DNA-Untersuchungen tatsächlich Verwandte von Jesus Christus finden? (Bilder: gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)
Wissenschaftler wollen durch DNA-Analysen Verwandte von Jesus Christus finden: Ein Fakten-Check und die Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)

Ein reiner Irrtum mit einem Apfel in Eden fällt angesichts einer solchen Tat der Bibelautoren mehr als nur weit in den Hintergrund. Immerhin beten beispielsweise die Gläubigen der römisch-katholischen Kirche in der Messe das sogenannte „Geheimnis des Glaubens“:

Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“

Hergeleitet ist dies aus dem zwischen 80 und 90 nach Christus abgefassten Brief an die Hebräer (4,14-16) des Neuen Testament und die Grundlage aller Christen. Gleich welcher Konfession.

Warum sollte man als Christ daran zweifeln? Weil eifrige Bibelschreiber diese Kernaussage des Glaubens – Tod und Auferstehung – im Markus-Evangelium erfunden haben. Jenes Evangelium, das in diesem Zusammenhang immer zitiert wird und heute als das älteste der vier Evangelien gilt.

Das Markus-Evangelium

Im Neuen Testament in das erste Evangelium das des Matthäus, gefolgt von Markus. Das hat einen einfachen Grund, da früher angenommen wurde, dass die Schrift von Matthäus von allen vier Evangelien die älteste ist. Von dieser Ansicht ist die Bibelforschung unlängst abgewichen, so dass heute Markus als der erste Evangelist angesehen wird, der das Wirken des Jesus von Nazareth dokumentierte. Entstanden ist es etwa 63 bis 70 nach Christus; vielleicht in Rom.

Hierbei ist es natürlich offen bis fraglich, was in dem Markus-Evangelium wirklich authentisch „dokumentiert“ ist. Die Bücher des Neuen Testamentes, wie eben die Evangelien, unterscheiden sich da in Nichts von den Schriften des Alten Testamentes. Historische Wahrheiten sind auch hier mehr oder weniger schwer fassbar. Das gilt natürlich auch für die Identität der Verfasser der Evangelien. Als sicher gilt aber inzwischen, dass andere Evangelisten die Markus-Schrift als Quelle nutzten. Einige Bibelforscher sprechen sogar davon, dass sie Aussagen von Markus einfach in ihre Evangelien übernahmen.

Allerdings ist es unstrittig, dass kein Evangelium als Augenzeugenbericht des Leben Jesu verstanden werden darf. Erstens, weil diese offenkundig über Jahrzehnte nur als mündliche Überlieferung nach dem Tod Jesus weitergegeben wurden, bevor man sie niedergeschrieben hat. Und zweitens, da es unbekannt ist, ob die Evangelisten bzw. Evangelien-Autoren überhaupt Jesus zu Lebzeiten begegnet sind.

Prinzipiell gilt das für alle Überlieferungen der ganzen Welt. Wenn es also niedergeschriebene Erzählungen aus der x-ten Hand vom Leben und Wirken des Jesus von Nazareth sind, was soll man glauben?

Die Auferstehung bei Markus

Fake-News der Bibel sind zu glauben und Folge zu leisten! Aber wer ist der Urheber und bestimmt das? (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)
Fake-News der Bibel sind zu glauben und Folge zu leisten! Aber wer ist der Urheber und bestimmt das? (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)

Markus 16,1ff. erzählt von der Auferstehung Jesus. Die weithin bekannte Geschichte von der Entdeckung des leeren Grabes durch Maria Magdalena, Maria und Salome mit dem davor weggerollten Felsen und wie ein „Engel“ ihnen im Grab sagte, sie sollen „Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten“ hier nicht suchen. Er sei auferstanden, so der „mit einem langen, weißen Gewand“ bekleidetet „junge Mann“ im Grab zu den drei Frauen. Sie sollen das Wunder der Auferstehung allen anderen verkünden, heißt es weiter. Niemand aber konnte und wollte das glauben, was die Frauen da behaupteten.

Wer mag es ihnen verübeln?

Erst als Jesus Christus verschiedene Male seinen Anhängern und Jüngern leibhaftig erschienen bzw. „offenbarte“, glauben auch sie alle. „Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung“, so der Auferstandene zu seinen Jüngern. Daraufhin wurde er „aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes“. Seine treuen Gläubigen wiederum folgten dem Auftrag und „gingen hinaus und verkündigten überall“ das Wunder der Auferstehung.

Das alles sind Szenen und Erzählungen vom leeren Grab Jesu, die jeder Christ zumindest vom Hörensagen her kennt. In dem legendären und berühmten Jesus-Monumentalfilm „Die größte Geschichte aller Zeiten“ („The Greatest Story Ever Told“) von 1965 ist dieses Schlüsselereignis sogar die Schlussszene. Epochal in Szene gesetzt von Hollywood.

Bewusst habe ich diese Ereignisse des Markus-Evangeliums hier zusammengefasst, um sie nochmals in Erinnerung zu rufen. Im Evangelium selber umfasst dieser Bericht insgesamt 20 Verse, von Markus 16,1 bis 16,20.

Leider ist fast alles darin eine Erfindung oder religiöse Propaganda.

Betrug im Namen des Herrn

Jeder, der sich eine Bibel zur Hand nimmt, um diese wunderbare Geschichte bei Markus nachzulesen, liest manipulierte Fake-News! Nicht weil uns etwas verschwiegen wird, sondern weil die Redakteure des Markus-Evangeliums sich das einfach ausgedacht und am Ende des Buches ergänzt haben. Eigentlich endet der Text alles andere als glorreich mit dem Vers 8 in Kapitel 16. Also ganze 12 Verse früher, als es in allen heutigen Bibeln zu lesen ist.

Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert - Haben dann er oder ich das Copyright ? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert – Haben dann er oder ich das Copyright? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das beweisen die ältesten Niederschriften des Evangeliums, die bisher gefunden wurden.

Zum einen natürlich der weltberühmte in Altgriechisch verfasste „Codex Sinaiticus“, den  Konstantin von Tischendorf 1844 im Katharinenkloster am Sinai gefunden. Eine der bedeutendsten Handschriften der Bibel überhaupt und zugleich die älteste vollständig erhaltene Abschrift des Neuen Testaments. Entstanden ist das unschätzbar kostbare Werk etwa zischen 330 bis 360 nach Christus. Doch von den Versen 9 bis 20 ist darin keine Spur!

Im Katharinenkloster wurde 1892 noch ein weiterer unschätzbarer Codex von Agnes und Margaret Smith entdeckt: Der „Codex Syriacus“, der wie der „Codex Sinaiticus“ auf das vierte Jahrhundert datiert wird. Dieser kostbare Text-Schatz ist die zweitälteste Niederschrift des Neuen Testaments, die wir bis heute kennen. Und auch darin fehlen die  wichtigen Passagen, die heute in jeder modernen Bibel am Ende von Markus-Evangelium stehen.

Bei dem im Vatikan streng gehüteten „Codex Vaticanus“ aus der Zeit von 325 bis 350 nach Christus Endet Markus ebenfalls mit Vers 8. Ebenso fehlen die letzten 12 Verse von Mk. 16,9 bis 20 im „Codex Bobiensis“, der um etwa das Jahr 400 entstand und das Texte des Markus- und Matthäus-Evangelium umfasst.

Die Kirche wäre aber nicht die Kirche, wenn es später nicht zu einem „Wunder“ gekommen wäre. Geschehen beispielsweise in dem in griechischer Handschrift verfassten „Codex Washingtonianus“ aus dem fünften Jahrhundert. In diesem Codex finden wir aus dem Evangelium des Markus die Verse 5,31 bis 16,20.

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Irgendwer hat also am Ende des vierten oder zu Beginn des fünften Jahrhunderts die Erzählung der Auferstehung und Erscheinung von Jesus nach der Kreuzigung einfach hinzugeschrieben. Erfunden quasi, da die älteren Handschriften diese Verse eben nicht enthalten.

Man könnte sagen, all das macht doch nichts. Es ist ja bekannt, dass die Bibel von unzähligen Menschen immer wieder umgeschrieben und verändert wurde. Unsere moderne Bibel wird so schon wohl richtig sein, wie man sie kennt.

Ja und Nein. Denn was hier von einem emsigen Bibelschreiber zum Markus-Evangelium hinzuerfunden wurde, ist inhaltlich nicht gerade belanglos. Anhand der Zusammenfassung weiter oben sollte das klar sein.

Die erfundene Auferstehung bei Markus

Wer nicht bei Markus nachlesen möchte, was exakt im Markus-Evangelium hinzugedichtet wurde, der möge das jetzt nachholen. In den bisher vorliegenden „Ur-Texten“ endet das Evangelium nämlich mit den unrühmlichen Worten:

Die Reliquie der heilige Anna: Auf den Spuren der Großmutter von Jesus Christus (Bild: hessen.de / Bearbeitung:_ Fischinger-Online)
VIDEO: Die Reliquie der heilige Anna: Auf den Spuren der Großmutter von Jesus Christus (Bild: hessen.de / Bearbeitung: Fischinger-Online)

„(Der „Engel“ sagte zu den drei Frauen im Grab) Aber gehet hin, saget seinen Jüngern und dem Petrus, er gehe euch voran nach Galiläa. Daselbst werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft; denn ein Zittern und Entsetzen hatte sie befallen; und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.“ (Mk. 16,7-8)

Maria Magdalena, Maria (Mutter des Jakobus) und Salome Spezereien flohen entsetzt und zitternd vor Furcht aus dem Jesus-Grab. „Und sie sagten niemand etwas“, dass das Grab leer war und sie darin einen „Jüngling, bekleidet mit einem langen, weißen Gewand“ gesehen haben, wie es heißt. Eben der angebliche „Engel“, wie man diesen deutet. Obwohl sie es eigentlich Petrus und den Jüngern auf Anweisung des Jünglings sagen sollten.

Irgendeinem Redakteur des Evangeliums nach Markus gefiel vor grob 1.500 Jahren das ganz und gar nicht. Ein anders Ende und weitere Ereignissen wurden ausgedacht. Das sehr bekannte christliche Bild, das Jesus letztlich sogar allen Jüngern gleichzeitig erschien, als diese zu Tisch saßen, gehört übrigens auch zu diesen Fake-News bei Markus. Und, wie erwähnt, sogar die mysteriöse Himmelfahrt des Messias selbst!

Tod und Auferstehung des Jesus von Nazareth

Jesus wurde in Jerusalem gekreuzigt, zu Grabe getragen, stand dann von den Toten auf, erschien seinen Anhängern und fuhr daraufhin in den Himmel. Für diese fundamentalen Lehren des Christentums gibt es nicht nur die erfundenen Aussagen im Markus-Evangelium als Quelle. Zum Glück für alle gläubigen Christen, könnte man meinen.

Es ist aber so, dass die drei anderen Evangelien des Neuen Testamentes alle nach Markus verfasst worden sind. Sie enthalten solche Aussagen über Jesus Auferstehung – aber nicht das älteste Evangelium der vier kanonischen Bücher. Zweifellos hat das einen sehr faden Beigeschmack für Bibelgläubige, sofern sie sich darüber überhaupt Gedanken machen.

Doch totgeschwiegen wird die Tatsache nicht, dass man bei Markus ein verlängertes Ende einfach erfand. Im Gegenteil, denn als im 19. Jahrhundert die bisherigen „Ur-Handschriften“ ohne die fraglichen Verse gefunden wurden, entflammten genau darüber hitzige Debatten. Was ist überhaupt authentisch und was ist das „Wort Gottes“ in der Bibel? Eine Diskussion, die eigentlich nie endete.

VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL-Caltech)
VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Bild: Fischinger-Online / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL-Caltech)

Grundsätzlich sagen die Experten, dass der vermeintliche „Engel“ im leeren Grab zu den drei Frauen ja alles wichtige sagte. Dass Jesus auferstanden sei („er gehe euch voran nach Galiläa“) und der Nazarener alsbald erscheinen werde. Es wäre also kein erfundener Schluss mit weiteren Details aus späteren Evangelien nötig gewesen.

Andere argumentieren, dass das Markus-Evangelium schlicht und einfach nicht fertig geschrieben wurde. Oder, dass das Ende in den Wirren der ersten Christen irgendwie verlorengegangen sei.

Das mag alles richtig und durchaus möglich sein. Ändert aber nichts daran, dass der Markus-Schuss der modernen Bibeln ein Nachtrag ist! „Sekundärer Schluss“ oder „kanonischer Schluss“ nennt man diesen heute wohlklingend in der Bibelforschung. US-Präsident Donald Trump würde es sicher “alternative Fakten” nennen. Gläubige Christen hinterfragen das jedoch nicht.

„Vater vergib ihnen…“

Mindestens 400 Jahre nach dem Leben Jesus wurde der Kirche die „göttliche Inspiration“ gesandt, ein neues Ende des Markus-Evangeliums hinzuzufügen. Doch nicht nur da. Zahlreiche Passagen und Aussagen sind nachträgliche Erfindungen der frühen Christen. Dass das keinen der heutigen Gläubigen (wenn sie denn überhaupt welche sind und nicht nur Christen „aus Tradition“!) stört, ist schon überaus verwunderlich. Vermutlich wissen sie es einfach nicht, obwohl es zum Teil fundamentale Manipulationen sind.

So zu finden auch beim „Vaterunser“, das fraglos das höchste Gebet der Christen ist. Immerhin stammt es ja von Jesus selber, wie es im Lukas-Evangelium ab 11,1 geschildert wird. Nur ist das Ende von Vers 2 in dem Gebet mit der Aussage „dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“ ebenfalls erfunden. In diesem Fall muss man aber sagen, dass nicht wenige heute verfügbare Bibelausgaben diese nachträgliche Ergänzung des „Vaterunser“ tatsächlich nicht oder nicht mehr enthalten. Trotzdem beten es täglich unzählige Menschen mit diesem Zusatz in den Kichern rund um den Globus. Warum?

Es wird noch unheimlicher: In Lukas 24,51 lesen wir, wie sich Jesus schlussendlich verabschiedetet und in Himmel aufgefahren sei. Wörtlich heißt es in modernen Bibeln:

Und während er sie (die Jünger, Anm. LAF) segnete, wurde er von ihnen weggenommen und zum Himmel emporgehoben.“

Auch das ist ein Fake. Die ältesten Handschriften wie der „Codex Sinaiticus“ sagen an dieser Stelle nur „und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen“. Keine Rede von einer Himmelfahrt …

ARTIKEL: Das “Jesus-Grab” von Talpiot und die Jäger der Gebeine Jesu (Bild: L.A. Fischinger & gemeinfrei)
ARTIKEL: Das “Jesus-Grab” von Talpiot und die Jäger der Gebeine Jesu (Bild: L.A. Fischinger & gemeinfrei)

Ebenfalls ist beim Lukas-Evangelium in 22,43 der Nachtrag zu finden: „Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn“, als Jesus bat, dass der Kelch an ihm vorübergehen möge. Eine überaus bekannte Erzählung der Leidensgeschichte Jesu, die aber ursprünglich ohne die erwähnte Hilfe eines himmlischen Engels niedergeschrieben wurde.

Bei Lukas findet sich auch die letzten Worte Jesus „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (23,34), die er bei der Kreuzigung gesagt haben soll. Wohl kein Christ der Welt kennt diese Aussage von Jesus Christus am Kreuz nicht. Im „Codex Sinaiticus“ aber findet sich genau an dieser Stelle der Vermerk, dass diese Worte zweifelhaft seien. Später wurde das von einem anderen Bibel-Redakteur wieder zurück genommen.

Und so finden sich in zahlreichen Bibeln von heute tatsächlich genau an dieser Stelle die letzten Worte Jesus in Klammern eingefügt. Etwa auch in der Luther-Bibel 2017. Oder wir finden teilweise den Vermerk „dieser Halbvers fehlt in einigen der wichtigsten Handschriften“ oder ähnlich. Beispielsweise in der Einheitsübersetzung von 2016 oder der bekannten Zürcher Bibel.

Irgendwie erschreckend!

Heutige Christen sind vielfach nichts weiter als „Karteileichen der Kirche, wie in diesem Posting HIER ausgeführt. Menschen, die halt irgendwie christlich getauft sind, dann und wann mal bei Hochzeiten oder Beerdigungen in die Kirche gehen aber sonst halt nur „irgendwie an Gott“ glauben. Mit der Bibel an sich befassen sich die allerwenigsten. Man ist halt Christ wenn man mal in die Kirche geht, dort dem Prediger zuhört oder irgendwelche (vermeintlich) christlichen Traditionen begeht. Schließlich „macht man das so“.

In meiner Heimat, dem oft streng katholischen Münsterland, ist das nicht anders. Wirklich gläubige Christen, die auch in der Bibel lesen, zweifeln so oder so nicht an dem Text.

Ist es da nicht erschreckend, dass von Anfang an in der Bibel bis zur Auferstehung und Himmelfahrt Jesus so viele Manipulationen, Nachbearbeitungen, Fake-News und Erfindungen stehen? Gerade wenn es fundamentale christliche Lehren und Dogmen betrifft, die alltäglich von den Gläubigen gebetet werden?

Ich finde schon!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Killer-Bakterien vom Mond und die Ängste der NASA bei der ersten Mondlandung: Warum das weiterhin aktuell bleibt und wie die NASA 1969 mit dem Feuer spielte

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Killer-Bakterien vom Mond - Die Ängste der NASA bei der Mondlandung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Killer-Bakterien vom Mond – Die Ängste der NASA bei der Mondlandung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Mitte Mai 2018 veröffentlichte ich auf Grenzwissenschaft & Mystery Files den Artikel “Wem gehört eigentlich der Mond?“, in dem es um “lunaren Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All” ging. Vor allem wurde in dem Posting der Frage nach gegangen, wie und ob die Menschheit ihre Aktivitäten in der Raumfahrt untereinander geregelt und vertraglich abgesichert hat. Solche Regelungen und Absprachen bestehen durchaus. Doch im Zuge der ersten bemannten Mondlandungen der NASA ab 1969 stellte sich noch eine ganze andere Frage, die direkte Konsequenzen für das Leben auf der Erde und die gesamte Menschheit hatte: Was machen wir, wenn es entgegen allen Erwartungen auf dem Mond doch fremde und fremdartige Mikroorganismen gibt, gegen die der menschliche Organismus vollkommen schutzlos ist? Welche Ängste die NASA ab der ersten Mondlandung von “Apollo 11” hatte, welche Anstrengungen sie zum Schutz des irdischen Lebens unternahm und warum solche Missionen immer ein Spiel mit dem Feuer bleiben, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Leben im All

Ob es irgendeine Art von Leben im All gibt, wissen wir noch nicht mit Bestimmtheit zu sagen. Es ist mehr als Wahrscheinlich, dass es existiert. Und es ist ebenso wahrscheinlich, dass es auch intelligente Zivilisation im Universum gibt. Vielleicht sogar hunderttausende oder Millionen Völker von Außerirdischen im Kosmos. Gleichfalls besteht sogar die Chance, dass wir innerhalb unseres eigenen Sonnensystems außerirdisches Leben finden könnten. Auf verschiedenen Monden oder auch dem Mars.

Exobiologen und Astronomen sind unlängst von diesen Aussagen überzeugt. Das Thema “Aliens” hat lange schon sein Schattendasein im Bereich der Verschwörungstheoretiker, UFO-Forscher, Science-Fiction und Grenzwissenschaft und Mystery Files verlassen. Es ist in der sogenannten seriösen und etablierten Wissenschaft in sehr weiten Teilen angekommen.

Natürlich war das nicht immer so. Und der Unterschied zu irgendwelchen Mikroorganismen um All und dem Thema UFOs als “Alien-Fahrzeuge” oder der Prä-Astronautik ist dabei weiterhin gewaltig!

Trotzdem hat die wissenschaftliche Community zum Teil bereits vor Jahrzehnten Regellungen beschlossen, die man mit diesem Leben im All oder sogar intelligenten Aliens umzugehen gedenkt. Das gilt für versehentlich auf der Erde eingeschleppte Bakterien, wie in diesem Posting HIER dargelegt, ebenso, wie für Intelligenzen aus dem All.

All diese Regelungen und Vorsichtsmaßnahmen begannen spätestens mit der ersten Landung des Menschen auf dem Mond akut zu werden.

“Apollo 11”: Sorgen um die Menschheit

Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins wurden am 20. Juli 1969 zu Legenden, als sie mit “Apollo 11” der NASA auf dem Mond landeten. Während Collins im Mutterschiff von “Apollo 11” verblieb, landeten Armstrong und Aldrin der Landefähre “Eagle” auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 um exakt 02:56:20 UTC (= koordinierte Weltzeit) betrat dann Armstrong den Mond. Aldrin folgte etwas später.

Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung der NASA auf dem Mond für die USA gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Mondlandung und Hollywood: Hat Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick die Landung auf dem Mond gefälscht? (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Diese offiziellen Fakten werden auch ein halbes Jahrhundert danach noch als Triumph der Menschheit gefeiert. Die Namen Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins brannten sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit.

Was den Amerikanern auf dem Mond erwartete, war der NASA im Vorfeld durch andere Weltraummission weitestgehend bekannt. Wirklich zu 100 Prozent konnte das damals noch kein Wissenschaftler der Welt sagen. Und hier kommt ein vierter Name der “Apollo 11”-Mondlandung ins Spiel, den heute fast niemand kennt: General Samuel Choran Phillips.

Ein Mann der NASA, der sich im Zuge der Mondlandungen Sorgen um den Fortbestand des irdischen Lebens machte.

Killer-Bakterien vom Mond

Obwohl unbekannt, war General Phillips in den Jahren 1964 bis 1969 Direktor des “Apollo Manned Lunar Lander Program”. Und er war nicht nur um das Wohlergehen der Astronauten an sich besorgt, sondern um das der gesamten Menschheit. So verfasste Phillips am 8. Juli 1969 einen 51-seitigen “Mission Operation Report” über die “Apollo 11”-Mission und veranlasste darin unter anderem eine Quarantäne für Besatzung und Material nach der Heimkehr.

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Im Report mit der Nummer M-932-69-11 heißt es dazu:

Um das Risiko einer Kontamination der Biosphäre der Erde durch Mondmaterial zu minimieren, werden Quarantäne-Maßnahmen durchgeführt. Die Besatzung wird für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche unter Quarantäne gestellt.

Außerdem wird das CM (= Kommando-Modul, Anm. LAF) nach der Landung unter Quarantäne gestellt. Die Beendigung der CM-Quarantänezeit hängt von den Ergebnissen der Mondprobenanalyse und den Beobachtungen der Besatzung ab.

“Kontamination der Biosphäre” unseres Planten durch Killer-Bakterien vom Mond? Theoretisch: Ja! Damit war diese Vorsichtsmaßnahme 1969 sicherlich mehr als angebracht. Immerhin, so schrieb es die “Time” am 25. Juli 1969, besteht “die entfernte Möglichkeit, dass sie unbekannte Mondorganismen beherbergen, die das Leben auf der Erde gefährden könnten”.

Neil Armstrong Buzz Aldrin und Michael Collins in Quarantäne nach der Mondlandung (Bild: gemeinfrei)
Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins in Quarantäne auf der “Hornet” – re.: US-Präsident Richard Nixon (Bild: gemeinfrei)

Die Quarantäne und Dekontamination begann sofort nach der Landung von “Apollo 11” am 24. Juli. Nachdem die Kapsel mit den Mond-Astronauten im Pazifik wasserte wurde noch im Wasser damit begonnen, dann die Astronauten zu dem 24 Kilometer entfernen wartenden US-Schiff “Hornet” geflogen und dort in einer mobilen Quarantäneeinrichtung “gesperrt”. Drei Wochen lang.

Heute wissen natürlich, dass all diese Vorsichtsmaßnahmen unbegründet waren, da es auch dem Mond keine Mikroorganismen existieren, die hätten unseren Planeten verseuchen können. Aber hätte es sie gegeben – hätten sie im schlimmsten Fall jeden Menschen des Planeten umbringen können (s. HIER).

Ende April 1971 gab Dr. George Michael Low von der NASA nach drei erfolgreichen Mondlandungen endgültig Entwarnung. Im “Albuquerque Journal” war am 30. April 1971 dazu zu lesen:

Auf der Grundlage dieser Analyse (der Quarantäne-Informationen von Apollo 14 sowie der Ergebnisse der Apollo 11- und 12-Flüge) haben wir festgestellt, dass es keine Gefährdung für Menschen, Tiere oder Pflanzen im Mondmaterial (…) gibt.

Der Ausschuss hat empfohlen, dass weitere Mondmissionen nicht unter Quarantäne gestellt werden dürfen.

Es bedurfte also drei geglückten Mondlandungen und der sicheren Heimkehr von Mensch und Material, bis die NASA eine Gefahr für die irdische Biosphäre ausschließen konnte. Die Mondlandung der Mission “Apollo 13” ging bekanntlich schief, so dass diese nicht mitgezählt werden kann.

Die NASA spielte mit dem Feuer!

Es mag 50 Jahre später naiv erscheinen, was die NASA im Rahmen ihrer Mondlandungen da für einen Aufwand zum Schutz der Erde betrieb. Doch es war alles andere als naiv sondern das genaue Gegenteil. Erstaunlich ist allerdings die Tatsache, dass die NASA erst nach zwei weiteren Landungen sowie der Untersuchung und Quarantäne der beteiligten Astronauten etc. Entwarnung geben konnte.

Das bedeutet nämlich, dass die Flüge von “Apollo 12”, “Apollo 13” (auch wenn nicht auf dem Mond angekommen) und “Apollo 14” durchgeführt wurden, obwohl man da noch immer nicht sicher war, dass unser Planet nicht kontaminiert wird. Den raumfahrttechnischen Wettstreit der Systeme gewannen die USA im Juli 1969 mit “Apollo 11” auf dem Mond. Doch statt abzuwarten, was die Raumfahrer vom Mond theoretisch mitgeschleppt haben könnten, folgte eine bemannte Mondmission nach der anderen.

Unverantwortlich.

Natürlich war die Chance überaus gering, dass auf dem Mond irgendwelche Mikroorganismen leben, doch sie war nicht Null. Vor allem vor 50 Jahren war das eine offene Frage. Heute kennt man die sogenannten Extremophile auf der Erde, die jeden noch so für uns tödlichen Lebensraum besiedelt haben. Gäbe es diese bizarren Organismen auf dem Mond und hätten durch “Apollo” die Erde erreicht, die Konsequenzen wären nicht absehbar.

Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)
Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)

Von einer vollständigen Vernichtung der Menschheit, bis hin zu einem Absterben der Mikroorganismen selbst in der Erdatmosphäre, ist alles denkbar.

Welche Inkubationszeiten haben Aliens?

Zum Glück war Samuel Choran Phillips weitsichtig genug. Aber wie weitsichtig eigentlich genau, als er in seinem “Mission Operation Report” 1969 anordnete, “für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche” Mannschaft und Gerät in Quarantäne zu stecken? Ehrlicherweise muss man zugeben, dass drei Wochen Isolation der Raumfahrer eine willkürliche Vorgabe war.

Weder vor 50 Jahren noch bei zukünftigen Missionen zum Mars kann ein Biologe verbindlich sagen, wann Entwarnung gegeben werden. Eine “außerirdische Inkubationszeit” von Organismen im All, denen die menschliche Biologie wehrlos gegenüber steht, kennt nun wirklich niemand.

Lepra zum Beispiel, also eine rein irdische (und behandelbare) Krankheit, hat eine Inkubationszeit von 6 Monaten bis zu 20 Jahren! Tuberkulose bis zu 10 Wochen und die verschiedenen Malaria 50 Tage oder einige Monate, um zwei weitere bekannte Beispiele zu nennen.

Nach 21 Tagen Isolation hätte die “Apollo 11”-Crew also zweifelsohne trotz aller Vorkehrungen unbemerkt irgendeine lunare Biologie einschleppen können. Naiv ist es zu glauben, das außerirdische Organismen sich an die Vorschriften der NASA halten. Man kann hier von einem “Restrisiko” sprechen. Und selbstverständlich kann man von den Astronauten nicht verlangen, dass sie nach ihrer Heimkehr bis ans Lebensende in Quarantäne bleiben.

Wie wir wissen, erfreuten bzw. erfreuen sich die Mond-Astronauten einer langen und besten Gesundheit.

Neue Gefahren vom Mond

So ist es auch in der Raumfahrt der Zukunft entscheidet, dass nichts Biologisches irgendwie auf unsere Erde kommt. Offensichtlich kam mit den Amerikanern nichts vom Mond zu uns. Der Mond gilt als toter Himmelskörper. Der Mars, immerhin ein Traumziel für die bemannte Raumfahrt, nicht unbedingt. Obwohl unzählige Sonden auf der Marsoberfläche nach Leben suchten und suchen, wurde es bis dato nicht gefunden. Das heißt aber nicht, dass es nicht da ist. Vielleicht müssen wir an anderen Orten dort weiter suchen, was eben auch genau ein Ziel von Menschen auf dem Mars ist!

Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: Fischinger-Online)

Überall ist Vorsicht geboten. Erstaunlicherweise gilt das prinzipiell erneut für bemannte Flüge zum Mond. Auch wenn er als tot angesehen wird, haben in den vergangenen Jahren immer wieder Entdeckungen von Wasser auf dem Mond für Freude bei NASA & Co. gesorgt. Dieses Mond-Wasser befindet sich im Schatten innerhalb von Kratern, wo es vor Sonnenlicht geschützt ist. So verdampft es nicht und bleibt tief gefroren erhalten.

Hier herrscht ziemliche Einigkeit, dass dieses Mond-Wasser durch Asteroiden und Kometen auf dem Mond gekommen ist. Für feste Mondbasen ein riesiger Glücksfall, da es als Treibstoff (Wasserstoff), Sauerstoff und natürlich Trinkwasser genutzt werden kann. Dank der dauerhaften Schattenlage des Eises wartet es nur darauf von uns in Zukunft genutzt zu werden. Was man vor Ort hat, muss man nicht mehr teuer und mühsam zum Mond schaffen.

Nur sind das gleichzeitig neue Gefahren vom Mond. Asteroiden und Kometen könnten mit dem Wasser auch Biomaterial auf unseren Trabanten gebracht haben, das bis heute in diesem gefrorenen Wasser existiert. So, wie diese “Bomben aus dem All” auch das Leben auf die Erde gebracht haben könnten. Eine These, die schon viele Jahre in der Astronomie und Exobiolgie diskutiert wird.

Damit wäre man so schlau wie 1969 bei “Apollo 11” und es hieße: Alles auf Anfang. Sofern man nicht im Vorfeld von dort Wasserproben untersucht.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Atlantis +++ Start der neuen Blog-Serie +++

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Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Atlantis" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Atlantis” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss”, so der Titel dieser neuen Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. In Zukunft werdet Ihr in unregelmäßigen Abständen auf Fischinger-blog.de diese “10 Dinge-Reihe” zu den unterschiedlichsten Themen aus der Mystery-Welt und darüber hinaus finden. Kurzweilige und zusammenfassende Postings zum jeweiligen Thema, die sich an Laien und Neueinsteiger dieser Gebiete ebenso richten, wie an die Experten und Kenner. Auf eine Bewertung der individuellen “10 Dinge, die man wissen muss”, wird im jeweiligen Teil der Blog-Reihe ausdrücklich verzichtet.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Platon, ein Griechischer Philosoph, schrieb um das Jahr 360 vor Christus erstmals die Geschichte des versunkenen Reich Atlantis auf. Aber sie soll aber in Wahrheit aus Ägypten stammen.

Dort habe sie einige Jahrhunderte vor Platon der athenische Staatsmann und Lyriker Solon (ca. 640 v. Chr. – 560 v. Chr.) in der Stadt Sais von einem Priester erfahren. Dieser Priester der Göttin Neith, eine Muttergöttin und auch Schöpferin, habe die Atlantis-Geschichte aus „heiligen Texten“ vorgelesen. Schriften, die bisher in Ägypten nie gefunden wurden.

2.:

Im „Kritias“ schreibt Platon, dass in der Mitte der Insel Atlantis eine riesige Ebene gelegene habe. Diese sei 3.000 mal 2.000 „Stadien“ groß gewesen, was 540 mal 360 Kilometer betragen würde, da ein „Station“ bei den Griechen 180 Meter sind. Wären jedoch ägyptische „Stadien“ gemeint (= rund 211 Meter), wäre die Atlantis-Ebene sage und schreibe 633 mal 422 Kilometer groß gewesen.

Dort lag auch die Hauptstadt, die von ringförmigen Kanälen umgeben war, die bis zum Meer führten.

3.:

Nach den Schriften von Platon sei Atlantis etwa 9.600 vor Christus binnen 24 Stunden versunken. Eine Datierung, die bis heute für Streitigkeiten unter den Atlantis-Forschern sorgt, da Platon weiter schreibt, dass die Bewohner von Atlantis Krieg mit Athen führten: Athen und andere Städte Griechenland gab es vor rund 11.600 Jahren noch sehr lange nicht.

4.:

Fast alle Historiker sehen den Mythos von Atlantis als Erfindung Platons an. Eine solche Zivilisation habe es nach deren Meinung nie gegeben. Aber: Platon hat alle seine erfundenen Schriften immer ausdrücklich als „Mythos“ und damit erdacht ausgegeben. In den Atlantis-Schriften betont er hingegen immer wieder, dass diese Ereignisse „logos alēthēs“ (= „ein wahrer Bericht“) seien.
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

5.:

Nach der Entdeckung Amerikas bzw. der versunkenen Kultur der Maya in Mexiko kamen Ideen auf, dass diese Nachfahren der Atlanter waren. Überlebende, die sich nach Mittelamerika retten konnten, und so den dortigen „Primitiven“ die Kultur brachten. Tatsächlich aber fand diese Idee erst 1882 durch das Buch eines US-Kongressabgeordneten weltweite Beachtung.

Der 1901 verstorbene Ignatius Loyola Donnelly war es, der in seinem Bestseller „Atlantis, the Antediluvian World“ diese Thesen aufstellte. Atlantis sei versunken, die Azoren seien der Rest davon und weltweit haben die Flüchtlinge von Atlantis andere Völker „befruchtet“. Bis heute werden die Kernaussagen von Donnelly in der Atlantis-Forschung diskutiert.

6.:

Als einer der großen Mythen der Menschheit haben sich inzwischen zahllose Privatforscher und Autoren auf die Suche nach Atlantis gemacht. So existieren bis heute bereits über 100 Hypothesen, wo es einst gelegen haben soll oder könnte.

Diese Lokalisierungs-Hypothesen reichen von der Antarktis über Nigeria bis zum Nordpol. Und von Indonesien über Spanien und den Atlantischen Ozean bis Chile in Südamerika. Die meisten Menschen suchen die untergegangene Welt allerdings in Europa, dem Mittelmeerraum und im Atlantik.

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7.:

Es gibt bis heute Menschen, die behaupten sie stammen selber ursprünglich aus Atlantis. Ebenso solche, die angeben, dass sie Kontakt mit Atlantern haben. Solche angeblichen „Kontakte“ finden entweder über die „geistige Ebene“ statt oder aber ganz real und physisch, da die überlebenden Atlanter heute im Inneren der Erde wohnen sollen.

Einige halten sie auch für Außerirdische – und Atlantis sei eine irdische Kolonie dieser Aliens gewesen. Das sind moderne Formen der Esoterik und des Okkultismus, da bereits im 19. Jahrhundert Menschen von ähnlichen „Kontakten“ erzählten.

8.:

In dieser Zeit kam auch die antisemitische und rassistische „Völkische Bewegung“ auf. Im Zuge dieser Lehren von den „Übermenschen“ und Ariern wurde auch Atlantis vereinnahmt und als Urheimat der „arisch-germanischen Rasse“ angesehen.

So kam es auch, dass der Okkultismus-gläubige Heinrich Himmler in seiner Funktion als SS-Reichsführer 1938 und 1939 im Gebiet der Insel Helgoland nach Beweisen für Atlantis suchen ließ. Diese deutsche Insel (aber auch die Insel Sylt) galt als ein Rest des versunkenen Reiches der „Ur-Arier“ in Nordeuropa.

VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

9.:

Der deutsche Autor Johannes von Buttlar vermutete (wie andere auch), dass Atlantis und das Paradies bzw. der Garten Eden der Bibel in Zusammenhang stehen. Von Buttlar lokalisierte diese Welt auf einen anderen Planeten zwischen Mars und Jupiter. Heute existiert dieser nicht mehr und der dortige Asteroidengürtel seien die Reste dieses Atlantis-Paradieses.

Walter Cloos, ebenfalls ein deutscher Autor, siedelte diese versunkene Welt auf einen inzwischen nicht mehr vorhandenen Mond der Erde an. Der Autor Dieter Bremer aus Deutschland wiederum sieht in Atlantis eine Raumstation von frühen Außerirdischen, die auf die Erde stürzte.

10.:

Atlantis wird in Popkultur und Hollywood gerne als eine versunkene Stadt dargestellt, was aber nicht den Texten des Platons entspricht. Im „Kritias“ schreibt dieser, dass Atlantis größer als Asien und Libyen zusammen gewesen sein soll. Vor rund 2.400 Jahren galt Vorderasien, soweit man es kannte, als „Asien“ und ganz Nordafrika mit Ausnahme von Ägypten als „Libyen“.

Trotz dieser kleinen Abstriche wäre das Reich „vor den Säulen des Herkales“ (Meerenge von Gibraltar = Atlantik) damit riesig gewesen. Da eine so gewaltige Insel im Atlantik, wo sie laut Platon lag, kaum Platz hat, vermuten einige, dass hier Kolonialgebiete mitberechnet wurden.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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