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Geheimes Video-Interview mit einem Alien? Angeblicher Top Secret Film des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” erhitzt die Gemüter +++ YouTube-Video +++

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Interview mit einem Alien - Top Secret Film des "Project Blue Book" oder Fake? wenn ja: Von wem? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)
Interview mit einem Alien – Top Secret Film des “Project Blue Book” oder Fake? Wenn ja: Von wem? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)

Etwas mehr als Unheimliches kursiert derzeit in den sozialen Netzwerken: ein angebliches Top Secret Interview mit einem Alien. Angeblich stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt. Ein durchaus gruseliger Film mit einem ebenso gruseligen Außerirdischen. Ich habe mir den interessanten Alien-Film einmal genau angesehen und stelle Euch meine Analyse in einem neuen Video auf meinen YouTube-Kanal vor. Besagtes Alien-Video habe ich eingebunden.


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Von Lars A. Fischinger

Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Interviews bzw. Videos mit Aliens (oder besser gesagt: angeblichen Aliens) gibt es in der UFO-Forschung seit Jahrzehnten. Das ist erst mal nicht neu.

Neu ist aber ein momentan hitzig diskutiertes Video mit einem Alien, das in einem verdunkelten Raum interviewt wird.

Der angebliche Alien-Film ist interessant. Deshalb bin ich diesem unheimlichen Streifen des Blue Book UFO-Projekt (heißt es) einmal auf den Grund gegangen …

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129.491 “Project Blue Book” UFO-Seiten der US-Air Force online: Von UFO-Wellen, dem Roswell-Fall, einer “Area 51” und einem Präsidenten, der sich mit Außerirdischen traf (Artikel)

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UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Top Secret UFO-Akten und ehemals gemeine Dokumente über “Unbekannte Flugobjekte” von Regierungen, Militärs und Geheimdiensten werden seit Jahren von diesen immer mehr frei verfügbar online gestellt. So auch das legendäre “Project Blue Book” (auch “Bluebook”). Ein UFO-Forschungsprojekt der Luftwaffe der USA, dass von 1947/1951 bis 1969 geführt wurde. Ein US-UFO-Forscher hat nun alle 130.000 Seiten des berühmten UFO-Projektes sortiert und online gestellt. Doch “die großen Rätsel der UFO-Forschung” erhellen auch diese nicht.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hunderttausende von einst streng geheimen Akten und Papieren rund um das Thema “UFOs” und “Unbekannte Flugobjekte” aus der ganzen Welt sind unlängst kostenlos im Internet für jeden abrufbar. Von Regierungen ebenso wie von privaten Forscher oder auch Geheimdiensten. Ein Segen des Internet – keine Frage.

Nachdem die US-Air Force aus den früheren UFO-Projekten “Project Sign” und “Project Grudge” 1951 das “Project Blue Book” ins Leben rief, sammelte die USAF darin zahlreiche UFO-Meldungen. Insgesamt sind in den fast 130.000 Seiten des “Blaubuch” 12.618 UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 enthalten. Diese Dokumente hat der UFO-Forscher John Greenewald nun auf seiner Internetseite “The black Vault” online gestellt. Greenwald betrachtet seine Internetseite als eine Kollektion von freigegeben UFO-Papieren und umfasst mit Stand gerade bereits 1.322.017 Dokumente. Und es werden ständig mehr. Nicht nur UFO-Akten wie eben das “Project Blue Book” sind dort zu finden, sondern auch FBI-Papiere, CIA-Dokumente, Berichte anderer Länder usw. sondern auch Unterlagen und Fälle zu anderen Themen. Freigegebene Berichte zum Thema Tierverstümmelungen oder John F. Kennedy ebenso wie solche zu Geistern, bekannten Hoaxes und Meldungen zur Kryptozoologie. Ein umfassendes Archiv des Phantastischen … (s. auch hier & hier)

Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom "Project Blue Book" (Bild: gemeinfrei)
Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom “Project Blue Book” (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die sortierten UFO-Akten des “Blue Book” können natürlich heruntergeladen, durchsucht und ausgedruckt werden. Letzteres wäre aber aufgrund der Vielzahl der Dokumente weniger sinnvoll. Interessant ist bei dem blauen Buch der US-Air Force auch der Umstand, dass einige hundert Fälle von den Luftwaffenermittlern nicht geklärt werden konnten. Was letztlich ursächlich für eben diese (701) ungeklärten Meldungen war, sei einmal dahingestellt.

Weiter ist aber auch eine Statistik interessant, die ich vor vielen Jahren (1999) auf meiner ersten Internetseite veröffentlichte (Bild links). Diese zeigt, dass zumindest nach den Ermittlungen der US-Luftwaffe in den Jahren 1952, 1957 und 1966 regelrechte UFO-Wellen gemeldet wurden. Vor allem das Jahr 1952 ist hier interessant, da von den 1.501 Berichten 303 nicht geklärt werden konnten. Ob jedoch die USAF tatsächlich auch alle UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 dokumentierte oder sogar untersuchte, ist sicher fraglich und wohl kaum möglich gewesen.

US-Präsident Eisenhower vs. Außerirdische …

Nur zwei Jahre nach dieser UFO-Welle von 1952 kam es dann sogar zu einem realen und physischen Treffen des damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Das zumindest besagt die Gerüchteküche in der UFO-Forschung. Tatsächliche Belege oder Dokumente für dieses sehr hartnäckige Gerücht … gibt es leider nicht. Auch nicht in den Papieren des “Projekt Blue Book” (was ich persönlich, wenn die Story wahr wäre, auch nicht erwartet hätte!) Jedoch hat Henry W. McElroy, ehemals Abgeordneter des US-Bundesstaates New Hampshire, in einem Video vor einigen Jahren gesagt, dass er selber mehr oder weniger entsprechende Geheimdokumente sah. Diese würden, wenn sie denn existieren, für diese seltsame Alien-Präsident-Meeting-Geschichte sprechen.

McElroy erklärte in dem Video:

„Das Dokument, das ich sah, war ein offizieller Brief an Präsident Eisenhower. Soweit ich mich erinnere, war dieses Schreiben in hoffnungsvoller Sprache und informierte Präsident Eisenhower über die immer noch andauernde Präsenz extraterrestrischer Wesen hier in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Das Schreiben schien anzudeuten, dass ein Treffen zwischen dem Präsidenten und einigen dieser Besucher arrangiert werden könnte, sollte dieses als angemessen angesehen und gewünscht werden. Der Inhalt des Schreibens legte auch nahe, dass es keinerlei Grund für Bedenken gebe, da diese Besucher keinerlei bedrohliche Absichten oder was auch immer haben. Weder jetzt oder in der Zukunft. (…)

Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“.(Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Überprüfen lässt sich das nicht …

Die “Area 51” und der UFO-Absturz von Roswell

Ein Jahr nach diesem angeblichen Meeting zwischen US-Präsident Dwight D. Eisenhower und “Besuchern” am 20. Februar 1954 wurde 1955 übrigens die “Area 51” errichtet (die zuvor als Gelände für Militärübungen diente). Eine Abteilung der US-Waffenfirma “Lockheed”, die sich mit streng geheimen Waffenentwicklungen befasst, wurde vom CIA damit beauftragt, dieses Testgelände am Groom Lake in Nevada 1955 auszubauen. Für abgestürzte UFOs, wie es hinter vorgehaltener Hand heißt. Offiziell jedoch für die Entwicklung des Spionageflugzeuges “U 2” und anderer (Waffen-)Technologien.

Zu diesem Themen habe ich im November 2014 ein Video-Interview mit dem UFO-Forscher und Historiker Marius Kettmann auf meinem Channel bei YouTube online gestellt.

Die “Area 51” gibt es natürlich tatsächlich, was schon lange kein Geheimnis mehr ist. Als Teil der Basis “Nellis Range” der US-Luftwaffe unweit von Las Vegas (s. a. Bild rechts). Was dort heute alles für Top Secret-Waffen entwickelt werden, wissen nur wenige Eingeweihte/Mitarbeiter/Geldgeber/Planer. Ebenso, ob der Mythos von den UFOs und selbst leibhaftigen Außerirdischen, die dort leben sollen, stimmt, weiß auch niemand bzw. kann niemand belegen. Gleiches gilt für die Story um Präsident Dwight D. Eisenhower, dass sich dieser mit Aliens traf.

Statement der US-Air Force zur "Area 51" von 1998
Statement der US-Air Force zur “Area 51” von 1998 (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die akribisch von dem UFO-Forscher John Greenewald archivierten Dokumente belegen dies nicht. Was aber trotz Verschwörungen und Gerüchten ebenfalls interessant ist, ist das Thema UFO-Absturz von Roswell 1947 in New Mexiko und das “Projekt Blue Book”: Die Papiere der blauen Air Force-Untersuchung dokumentierten im Jahr/Sommer 1947 keinen Roswell-Vorfall.

Am 20. Februar 1954, als Präsident Eisenhower der Story nach von Palm Springs in Kalifornien heimlich von einer “Grillparty” zu seinem Meeting mit Außerirdischen in einer Basis in New Mexico verschwand, kennt “Blue Book” ebenfalls keine UFO-Meldung. Wohl aber einen Tag später am 21. Februar über Kalifornien…

Offiziell wurde Eisenhowers Abwesenheit bei der Veranstaltung übrigens ganz menschlich erklärt: Er musste zum Zahnarzt, da er sich beim Essen eine Zahnkrone abbracht.

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UFO-Forschungs-Projekt "BLUE BOOK": "Ich will die Antwort auf diese Untertassen-Frage!"

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Sie jagten Marsmännchen nach wissenschaftlichen Standards: 1951 gründete die US-Armee einen Forscherstab, der alle weltweiten UFO-Sichtungen untersuchen sollte. Die Verschwörungstheoretiker konnte das “Project Blue Book” nicht bekehren – denn ausgerechnet einer der Professoren wurde zum Überläufer.

Von Arno Frank

Wenige Dinge dürften auf absehbare Zeit so unwahrscheinlich sein wie eine Invasion der Erde durch außerirdische Mächte. Wieso sollte uns angreifen, wer über eine so fortschrittliche Technologie verfügte, dass er intergalaktische Distanzen mühelos überwinden könnte? Das wäre, als würde die komplette US-Armee mobilisiert, nur um einen Tante-Emma-Laden zu überfallen. Andererseits fliegen manche Wissenschaftler auch zu Forschungszwecken um die Welt und paddeln irgendwelche Dschungel kilometerlang flussaufwärts, nur um unter einem feuchten Stein eine neue Schneckenart zu entdecken.

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News zum YouTube-Video “Interview mit einem Alien”: Ein Urheber hat sich gemeldet – aber nicht die CIA! Über den Fake und “krimineller Energie”

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Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)
Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)

Dass sich die Welt und Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files schon seit Jahren einer Sintflut an Fakes, Betrug, Irrtümern und Schwindeleien gegenüber sieht, sollte kein Mysterium sein. Vieles entsteht aus Unwissenheit und völlig mangelhafter Recherche, wobei andere Dinge wieder mit Absicht gefälscht werden. So auch ein Video, dass angeblich ein Interview mit einem Außerirdischen zeigt, der im Rahmen des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Regierung 1964 vernommen wurde. Ein eindeutiger Fake, wie ich es für ein entsprechendes YouTube-Video 2016 detailliert recherchierte und darlegte. Jetzt aber gibt es zu diesem Schwindel Neuigkeiten von einem der “Urheber”, denen ich erneut genauer nachgegangen bin. Obwohl sich nicht CIA & Co. meldeten, so zeigte sich doch, mit welcher “kriminellen Energie” die Alien-Video-Hoaxer agiert haben, wie Ihr in diesem Posting erfahren werdet!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bereits am 3. August 2016 diskutierte ich auf meinem YouTube-Kanal rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files ein “unheimliches Alien-Videos”.

Darin ging es um ein Filmchen, in dem angeblich ein Außerirdischer von den USA interviewt wird. Ein fremdes Wesen, das sogar aus der Zukunft gekommen sein, wie es in dem entsprechenden Interview heißt.

Die ganze Sache war und ist natürlich “Top Secret” und sei angeblich irgendwie durch dunkle Kanäle in das Internet gelangt. Wie eigentlich alle derartigen “streng geheimen” Videos, die plötzlich im Netz auftauchen. In meinem YouTube-Video, das ich ich für Euch weiter unten erneut eingebunden habe, ging ich im Sommer 2016 diesem rätselhaften Film mit dem Alien-Interview einmal genauer nach.

Angeblich stamme die Aufzeichnung dieses Interviews mit dem dort zu sehenden Außerirdischen von dem US-Geheimdienst CIA. Mehr noch, denn wie behauptet wurde, “stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt”.

Da dieses “Alien-Interview” 2016 innerhalb der Mystery-Szene weite Kreise im Netz zog, und ich damals zahlreiche Anfragen dazu von Euch bekam, nahm ich mich des Themas letztlich an.

Der Grund für meine Recherchen war auch, dass in dem Interview UFO-Papiere gezeigt wurden, die angeblich eben von diesem UFO-Forschungsprojekte “Blue Book” stammten. Gleich zu Beginn sollte diese UFO-Akte belegen, dass der danach zu sehende Außerirdische am 9. Juli 1964 im Rahmen von “Blue Book” interviewt bzw. verhört wurde.

Und dieses hoch-offizielle UFO-Projekt der US-Regierung gab es bekanntlich tatsächlich.

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)

Schon hatten also die Macher des “Alien-Interviews” das Interesse von UFO- und Alien-Interessierten durch dieses kleine Detail geweckt. Der Plan ging auch dadurch auf, da sich der Film international (ohne kritische Analyse) im Internet verbreitete und viele Klicks und Kommentare folgten.

UFO-Faker und Alien-Witzbolde

Wie im unten eingebundenen YouTube-Film von mir deutlich wird, habe ich das “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” detailliert behandelt. Das Ergebnis meiner Vergleiche und Recherchen zeigte klar, dass es ein Fake von Alien-Witzbolden war. Es war kein super geheimes Interview mit einem Außerirdischen, der von der US-Regierung einem dunklen Raum (in Englisch) interviewt wurde.

Weiter ergaben die Recherchen auch, woher dieser Film eigentlich stammt – und das dieser ganz einfach von vorne bis hinten ein Schwindel ist.

Schon als der Film 2016 viral ging, sagten zum Glück fast alle Mystery-Fans, dass es ein Fake sei. Vor allem auch in den Sozialen Netzwerken und hier vor allem bei Facebook. Aber wirklich belegen konnte ausnahmslos niemand in den Kommentaren, dass das Video gefälscht wurde. Aussagen in Sinne von “das sieht man doch sofort” sind grundsätzlich erst mal kein Beweis für einen Fake.

Aber umgekehrt wären es auch kein Beleg für ein echtes Alien-Video, nur weil man “es doch sieht”. Nachdem ich in meinem YouTube-Video diesen kleinen Alien-Film mit dem Interview detailliert durchleuchtet hatte, folgten in der dortigen Community zahlreiche Kommentare. Die allermeisten Feedbacks waren eben im nichtssagenden Sinne von “sieht man doch sofort, dass es ein Fake ist”.

VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)
VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)

Viele Kommentaren lobten dabei auch die Mühe, die ich mir machte, um Genaues zu die Alien-Filmchen herauszufinden. Schließlich kann jeder schnell “Fälschung!” rufen und es als Computeranimation bezeichnen. Auch ich habe es allerdings von vornherein als Hoax angesehen.

Es gab aber noch eine dritte Gruppe von Meinungen. Und zwar jene, die weiterhin glaubten, dass dieses “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” möglicherweise doch echt sein könnte. Nach diesen wäre es also möglich, dass hier ein echtes Wesen zu sehen ist, das nicht von unserer Welt stammte, als es 1964 vor die Kamera gebeten wurde …

Copyright by CIA and Government of the United States?

Grundsätzlich ist es so oder so immer fraglich, wenn auf YouTube oder anderen Stellen im Netz streng geheime Fotos oder Videos auftauchen, die irgendwie von einer Regierung stammen sollen. Seien es nun Top Secret-Filme der NASA oder US-Regierung oder UFO-Dokumente, die angeblich ultra geheim sein sollen.

Warum aber stehen sie dann teilweise über Jahre hinweg online und sind damit für jeden zu sehen?

Das fragen sich nicht nur Kritiker der Grenzwissenschaft, sondern auch viele Pro-Mystery-Fans. Zumal vielfach dieses vorgebliche Top Secret-Material gerade auf YouTube unbehelligt zu finden ist. Diese Video-Plattform gehört zum Imperium von Google – und Google wird nicht umsonst als “Datenkranke” bezeichnet. Auch die USA (CIA, NSA & Co.) hat Zugriff auf das Google-Imperium.

VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Spätestens seit den ganzen Enthüllungen in Sachen Spionage, Abhörsandale, Edward Snowden oder der massenhafte Überwachung des Internet, sollte jedem klar sein, dass echtes brisantes Geheimmaterial niemals dauerhaft über YouTube verbreitet werden kann!

Jetzt habe ich es mir aber im August 2016 erlaubt, dass fragwürdige Alien-Interview in voller Länge in meiner entsprechenden Analyse bei YouTube einzubinden. Mein Video geht exakt 18 Minuten und das Interview mit dem Außerirdischen darin allerdings nur rund 4,5 Minuten.

Seit dem Upload am 3. August 2016 habe ich bis dato 204.765 Aufrufe und weit über 700 Kommentare dazu erhalten – doch die US-Regierung, das CIA oder wer auch immer schwieg. Man ließ mich also weiterhin das “streng geheime Video” innerhalb meines Filmes verbreiten.

Bis jetzt!

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Am 22. Januar bekam ich eine E-Mail von YouTube, dass jemand genau auf einen Teil dieser Sequenz mit dem Alien einen Urheberanspruch erhebt. Doch es war nicht die CIA, die Angst um irgendwelche Geheimnisse aus ihrem UFO-Projekt “Blue Book” hatte, sondern es war u. a. zu lesen:

Hallo Grenzwissenschaft und Mystery Files,

ein Urheberrechtsinhaber hat mit Content ID einen Anspruch auf Inhalte in deinem Video erhoben.

(…)

Videotitel: Interview mit einem ALIEN aus der Zukunft: Gruseliges Top Secret Video von Project Blue Book 1964″

Das ist durchaus kein ungewöhnliches Vorgehen seitens YouTube bzw. von Urhebern und auch vollkommen OK. Allerdings ist der Urheber ein User mit Namen “TuneCore” der im Auftrag von “Zenyth the Architect” handelt. Bei YouTube selber sieht das dann so aus, wenn ich mir im Dashboard meines Channel die Details dazu ansehe:

In deinem Video wurden urheberrechtlich geschützte Inhalte gefunden. Der Anspruchsteller lässt die Verwendung seiner Inhalte in deinem YouTube-Video zu. Es könnten allerdings Werbeanzeigen eingeblendet werden.

Urheber-Details zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Ausschnitt)
Urheber-Details zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” [anklicken zur Großansicht] (Ausschnitt)

Hier wurde also bei diesem Fake-Alien Anspruch auf eine Tonaufnahme mit dem Titel “Offset Spacial Divergence” von einem Auftraggeber namens “Zenyth the Architect” erhoben. Ich kenne dieses Problem auch aus anderen Videos von mir, weshalb ich weiß, dass man den fraglichen Bereich mit dem Ton oder Sound auch automatisch entfernen lassen könnte.

In diesem Fall ist es exakt der Timecode 3:12 bis 4:41 meines Videos, in dem sich der Anfang des vermeintlichen “Alien-Interview” befindet. Der Anspruchssteller, der nun deshalb in meinem Video werben darf, ist auch nicht der Geheimdienst CIA sonder eben “Zenyth the Architect“. Diese Produktion sitzt in Kanada und produziert “Space-Sounds”, wenn man es so nennen möchte. Sie selber sagen zum Teil “Astral Hippie” dazu und haben sogar eine eigene Sound-Cloud mir ihren und anderen Werken.

+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan … etc. Desinformationen verbreite (Bild: Fischinger-Online)

Recherchiert man in der Musik-Cloud von “Zenyth the Architect” findet man schnell auch den fraglichen Teil mit dem Alien-Interview. Also das Gespräch an sich zwischen “Alien” und “US-Agent”. Wobei dieser Sound dort über drei Minuten und zehn Sekunden geht. Nach dem “Interview” folgt eben “Space-Sound”, der von den Video-Hoaxern natürlich herausgeschnitten wurde …

Diskrepanzen und kriminelle Energie!

Vielleicht mag es dem ein oder anderen an diesem Fake bereits aufgefallen sein:

Der Film mit dem Alien geht in meinem YouTube-Video von ca. 3:10 bis 7:45, also rund 4 Minuten und 35 Sekunden. Anspruch erhebt “Zenyth the Architect” aber nur für etwa die ersten eineinhalb Minuten des Gesprächs. Wie kann das sein, wenn doch der “Alien” über 4,5 Minuten sein Interview gibt? Die Antwort zeigt wieder, welche Mühe sich die Video-Fälscher mit ihrem “Interview mit einem Außerirdischen” gegeben haben.

Der fragliche Sound, zu dem Anspruch gestellt wurde, heißt ganz genau genommen “Offset Spacial Divergence (Space Pilot II)” und ist damit offensichtlich ein zweiter Teil. Tatsächlich hat ein anderer Sound-Architekt bereits zuvor einen Teil 1 produziert, der inzwischen ebenso in der fragliche Cloud zu finden ist. Dieser geht rund 4,5 Minuten und gehört erstaunlicherweise nicht “Zenyth the Architect”.

Erstaunlich ist es deshalb, das sich in diesem Teil 1 der Rest des Alien-Interviews findet, den die Video-Fälscher von dort heraus geschnitten haben. Auch wenn es der erste Teil ist, handelt sich dabei um das Ende des Gespräches in dem fraglichen “Alien-Interview” und ist sicherlich auch eher produziert worden. Die Animationsfirma des Interview-Videos hat folglich schon regelrechte kriminelle Energie in diese Produktion gesteckt:

Neben der Erschaffung des Alien-Filmes an sich mussten die Hoaxer eine UFO-Akte von “Blue Book” für die Einleitung des Filmes fälschen. Letzteres kann natürlich jeder Laie.

VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger mit Nutzung der offiziellen Icons / WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Nachdem das Video dann aber fertig geschnitten war, brauchten die Macher noch die richtige Tonkulisse für das Gespräch zwischen “US-Agent” und “Außerirdischen”. Dieses Gespräch schnitten sie aus zwei unterschiedlichen Musik-Titeln heraus, die von zwei ebenso unterschiedlichen Sound-Künstlern bzw. Musikern angefertigt wurden. Auch wenn beide die Stimmen von Mensch und Alien auf die selbe Art verzerrten.

Dann nahmen die Interview-Produzenten diese Sequenzen und schnitten sie inkl. “dramatischer Pausen” zu einem in sich stimmigen und flüssigen Interview zusammen und legten es über ihr Alien-Video. Natürlich zeitlich exakt auf ihren Film abgestimmt. Gut möglich ist jedoch auch, dass das Bildmaterial der zuvor zusammengebastelten Tonspur angepasst wurde.

Wie es auch immer genau im Detail geschah, so zeigt dieses Beispiel doch eines überaus deutlich: Video-Fälscher scheinen zu viel Zeit zu haben und stecken offenkundig nicht wenig Energie und Überlegungen in ihre Hoax hinein.

Als begeisterter Mystery-Jäger habe ich dies in diesem Posting zwar auch getan, doch aus anderen Beweggründen. Die detailreichen Ausführen in diesem Post sollen zeigen, was sich hinter so machen Mysterium alles verbergen kann, wenn man es nicht einfach mit einem “man sieht doch, dass es Fake ist” beiseite schiebt.

“Jäger des Phantastischen” sind schon ein sonderbarer Schlag Mensch, wenn man sich auch für nachgewiesene Fakes interessiert. Es ist jedoch Teil der Faszination Mystery, und einer der Gründe, warum ich im kommenden Jahr eigentlich schon 30 Jahre Grenzwissenschaft-Begeisterung feiern kann …

Hier meine Analyse des “Alien-Interview” vom Sommer 2016 bei YouTube:

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Mystery-Video Top 5 des Jahres 2016: Die fünf meist gesehenen YouTube-Videos zur Grenzwissenschaft von Fischinger-Online

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Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)
Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)

Das Jahr 2016 haben wir nun hinter uns gelassen und ein neues Jahr voller phantastische Mysterien der Menschheit hat begonnen. Wie seit zwei Jahrzehnten war ich im vergangenen Jahr als Jäger des Phantastischen dem Unfassbaren auf der Spur. Natürlich auch mit Videos auf meinem YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft und Mystery Files, auf dem sich bereits über 260 Videos finden. Die von Euch im Jahr 2016 meist gesehenen Videos meines Channel zeigt Euch dies Top 5. Viel Vergnügen.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Exakt 262 Videos zur Grenzwissenschaft und  den Rätseln der Welt befinden sich inzwischen auf meinem YouTube-Kanal. Das kann sich durchaus sehen lassen!

Die Top 5 der Videos und Beiträge, die im vergangenen Jahr am häufigsten angesehen wurden, habe ich für Euch unten eingefügt. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese bereits schon vor dem Jahr 2016 online waren.

Am Ende findet Ihr die Plätze 6 bis 10 des Jahres 2016 zusammengefasst.

Platz #1

Im Erdinneren wohnt eine fremde Super-Zivilisation! Edward Snowden-Enthüllung oder Mystery-Ente?

Platz #2

Bizarr! Die seltsamsten Mysterien der Grenzwissenschaft. (Vortrag von Lars A Fischinger):

Platz #3

Mysteriöses Artefakt in der Cheops-Pyramide übersehen? Was fand der “Pyramid Rover” 2002 tatsächlich?

Platz #4

Interview mit einem Alien aus der Zukunft? Gruseliges Top Secret Video von “Project Blue Book” 1964 – was ist davon zu halten?

Platz #5

Riesige Pyramiden in Deutschland – Sensationelle Entdeckungen?

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Die Plätze 6 bis 10 belegen 2016 folgende Videos:

Sensationeller Fund in Ägypten? Über die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)Platz #6

 VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)Platz #7

Eine Reise ohne Wiederkehr 1959 im Ural: "Das Rätsel des Djatlow-Pass Unglück": Warum fanden 9 Menschen einen unerklärlichen Tod? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)Platz #8

Exklusiv Interview mit Erich von Däniken (Bild: Tatjana Ingold/Pixel-Zauber.ch / Bearbeitung: L.A. Fischinger)Platz #9

Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)Platz #10

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NASA-Chef: “Es gibt Außerirdische, wir werden sie finden.” Es aber keine Aliens & UFOs in der Area 51…”Ich war dort.”

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Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)
Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)

Der NASA-Chef Major Charles Frank Bolden Jr ist sicher, dass Außerirdische gibt, so erklärte er es vor einer Klasse britischer Schulkinder. Außerirdisches Leben muss es im Universum geben – aber nicht in der legendären Area 51 in Nevada (USA). “Ich war dort”, so Boldern, aber Aliens und UFOs habe er nicht gesehen. Auch erklärte er den Kindern, was es mit den kommenden bemannten Mars-Missionen der NASA auf sich hat.

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Außerirdisches Leben existiert, ist sich der Chef der NASA sicher, aber es existiert nicht in der “UFO-Basis” Area 51. Er selber sei nämlich in der Basis in der Wüste Nevadas gewesen und habe dort weder Aliens noch UFOs gesehen:

Es gibt die Area 51. Aber es ist nicht das, was viele Menschen denken. Ich war an diesem Ort. Allerdings ist es eine normale Forschungs- und Entwicklungseinrichtung. Ich sah nie irgendwelche Aliens oder Alien-Raumschiffe oder irgendwas als ich dort war.

So berichtete es die britische Zeitung “The Telegraph” am 19. Juni 2015. Die Anlage sei nur eine geheime Einrichtung für Forschungen in der Luftfahrt. Eben das, was sie auch offiziell nach den Angaben der US-Regierung ist, seit diese Basis vor Jahrzehnten von und mit dem CIA gegründet wurde.

Außerirdisches Leben muss es aber einfach geben, so ist sich der NASA-Chef sicher. Auf die Frage der zehnjährigen Schülerin Carmen Dearing nach diesen Aliens sagte Bolden:

Ich glaube, dass wir eines Tages andere Lebensformen finden werden. Wenn nicht in unserem eigenem Sonnensystem, dann in einem der anderen Sonnensysteme der Milliarden anderen im Universum. (…)

Heute wissen wir, dass es buchstäblich Tausende, wenn nicht Millionen von anderen Planeten gibt, von denen viele unserer eigenen Erde sehr ähnlich sind. So einige von uns – viele von unsglauben, dass auf dem Weg sind sie zu finden Beweise, dass es Leben anderswo im Universum gibt.

Reise zum Mars: Die Toilette ist ein Problem!

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
Artikel: Über die 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” und der Area 51 (Bild: gemeinfrei / Collage L. A. Fischinger)

Bolden erklärte den Kindern in der Fragestunde auch, dass es das Ziel der NASA sei, in den frühen 30ger Jahren dieses Jahrhunderts auf dem Mars zu landen.

Zuerst sollen Automaten und Roboter auf dem Mars “Häuser und Habitate” errichten, bevor dort dauerhaft Menschen leben können. Aufgrund der Dauer der bemannten Missionen zum Mars sei es für die NASA bisher auch noch ein Problem, eine Toilette zu entwickeln, die immer und immer wieder funktioniert. Eine dauerhaft funktionierende Toilette im All für die Reise zum Mars sei “a big Deal”.

Auch zu den Verschwörungen, dass die NASA niemals Menschen auf den Mond geschickt hat, äußerte sich Bolden gegenüber den Kids. Er bekomme angesichts dieser Verschwörungstheoretiker Frustrationen. “Aber ich verstehe, wenn die Leute Zweifel haben”, so der NASA-Wissenschaftler, “ich hab keine Zweifel”. Auch nicht daran, dass die Menschheit noch zu Lebzeiten (der Kinder) zum Mars reisen wird.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“BILD”-Interview mit dem UFO-Forscher John Greenwald Jr.: UFOs sind außerirdisch – oder irdisch. Aber „ich bin überzeugt, dass es Außerirdische gibt“

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UFO-Jäger John Greenwald im Interview mit der "BILD" (Bild: Public domain / YouTube-Sceenshot / L.A. Fischinger)
UFO-Jäger John Greenwald im Interview mit der “BILD” (Bild: Public domain / YouTube-Sceenshot / L.A. Fischinger)

Die legendäre “BILD” titelte jüngst online: “BILD-Interview mit berühmtem UFO-Jäger: ,Ich bin überzeugt, dass es Außerirdische gibt'” Damit ist der UFO-Forscher John Greenwald J r. gemeint, der sich seit vielen Jahren mit dem UFO-Phänomen befasst und den die “BILD” mit eigenen Worten “ins Verhör genommen” hat. Und tatsächlich ist Greenwald in der UFO-Szene kein Unbekannter.

 

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor recht genau zwei Monaten postete ich auf diesem Blog einen Artikel zum Thema “129.491 “Project Blue Book” UFO-Seiten der US-Air Force online”. Darin ging es um die Arbeit von John Greenwald, der sich die Mühe machte, die Papiere des UFO-Forschungsprojektes “Blue Book” in eine Datenbank einzustellen.

Am 19. März stellte nun die “BILD” ein kostenpflichtiges Interview mit Greenwald ein, das nur von BILDplus-Abonnenten gelesen werden kann. Über ein Jahrzehnt, so die Meldung, studiere der “selbst ernannte UFO-Jäger” (“Krone“) inzwischen Dokumente der Regierung der USA, die für jeden unlängst durch den “Freedom of Information Act” einsehbar sind. Er sei sicher, dass es Außerirdische hier auf unserem Planeten gibt, so Greenwald, die hinter dem UFO-Phänomen stecken.

Weiss Whistleblower Edward Snowden tatsächlich von einer Hoch-Zivilisation im Inneren der Erde? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
“UFO-Sensationen” im Internet kommen fast täglich – auch um Whistleblower Edward Snowden (Video) (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)

Doch es ist etwas verwirrend, wie der UFO-Forscher zu seiner Überzeugung gelangt ist. “Das Phänomen UFOs ist real, das kann ich nach dem Studium all der Akten voller Gewissheit sagen”, so Greenwald im “BILD”-Interview. Dieser Aussage stimmen mit Sicherheit auch die größten Kritiker des Themas zu, da die Realität eines Phänomens von unbekannten Sichtungen – eben UFOs als unbekannte Flugobjekte – wohl unbestritten ist. Gleichzeitig aber gibt Greenwald zu denken, dass es “kein Regierungsdokument gibt, das schwarz auf weiß bestätigen würde, dass hinter UFO-Sichtungen Aliens stecken müssen”. Ebenso merkt er an, dass er nicht ausschließen kann, dass UFO-Sichtungen auf geheime Manöver der Militärs zurückzuführen seine und so vollkommen irdischer Herkunft sind.

Weiter schimpft Greenwald vollkommen richtig (wie ich immer wieder) über die Flut von Fakes und Hoaxes in der UFO-Welt:

Leider sucht jeder nach dem nächsten viralen Video, es gibt immer mehr ‘Fakes’, plumpe Scherze. Diese Typen fälschen in Photoshop auf der Jagd nach Millionen YouTube- Zugriffen. Das killt die Suche nach der Wahrheit! Jetzt glaubt ja jeder, dass jedes Video, jedes Beweisstück eine Fälschung ist. Das ist die traurige Realität der heutigen Welt.

Dass Greenwald von der Realität von außerirdischen UFOs überzeugt ist, ist nach seinen Aussagen also als eine Art persönliche Meinung zu deuten. Er selber ist davon überzeugt und sagt gleichzeitig, dass die von ihm studierten Ex-Geheim-Papiere diese Überzeugung nicht belegen.

Zahlreiche Gespräche, die ich in den vergangenen 20 Jahren führte, zeigen, dass dies in der UFO-Forschung nicht verwundern sollten. Quasi ausnahmslos alle Interessierte sind der Meinung: Wenn es derartige UFO-Beweise in Dokumenten gibt, würden diese trotz des “Freedom of Information Act” der USA wohl nicht veröffentlicht werden. Denkbar ist das mit Sicherheit, aber auch diese “staatliche Unterschlagung der Beweise” ist wiederum nur eine Meinung.

Bei den Berichten im Internet mit Bezug zum Greenwald-Interview bei “BILD” begegnete ich übrigens öfter der Formulierung “selbst ernannter UFO-Forscher/Jäger” oder ähnlich. Natürlich! Niemand, kein Institut oder irgendeine Universität, ernennt eine Person zum “offiziellen UFO-Jäger” oder verleiht eine Art “UFO-Forscher-Titel” …

Ich danke Euch, Euer (selbst ernannter) Jäger des Phantastischen

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Interview mit dem UFO-Forscher und Betreuer der größten UFO-Meldestelle Deutschlands, der deutschen UFO-Datenbank, Christian Czech: “Das ,best UFO’ lässt weiter auf sich warten.”

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Warten auf ein "best UFO" (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)
Warten auf ein “best UFO” (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)

Alien.de ist der größte und meist gelesen UFO-Server des deutschsprachigen Internet. Im dortigen Diskussionsforum erschien jüngst ein Interview mit dem UFO-Forscher Christian Czech. Czech arbeitet nicht nur seit vielen Jahren aktiv in der UFO-Szene, sondern ist auch verantwortlich für das Projekt der sehr erfolgreichen aber auch arbeitsintensiven UFO-Datenbank der deutschen UFO-Ermittler. Für das Forum von Alien.de stand er nun Rede und Antwort.

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Interview mit dem UFO-Forscher und Betreuer der größten UFO-Meldestelle Deutschlands, der deutschen UFO-Datenbank, Christian Czech: “Das ,best UFO’ lässt weiter auf sich warten.” weiterlesen

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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

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Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der “kleinen Grauen” oder auch “Greys”. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie “Akte X” verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese “kleinen Grauen” überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von “echten Aliens” erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst “Whatsapp” nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich “humanoid” sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der “sexuell” bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische” angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt “unecht”, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses “Zucht-Programm” schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Gibt es einen bewohnbaren Planeten in unserem Nachbar-Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Raumfahrtprojekt will ihn suchen

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Gibt es eine "Erde 2.0" im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)
Gibt es eine “Erde 2.0” im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)

Exoplaneten, also Planten, die sich in anderen Sonnensystemen und nicht in unserem befinden, haben Astronomen inzwischen tausende im Weltall gefunden. Doch nicht einer dieser fernen Welten ist eine echte “zweite Erde”, wie wir sie uns vorstellen. Einige Exoplaneten ähneln in ihrer Größe dem unserem, andere könnten flüssiges Wasser besitzen und wieder andere sind eisige oder glühende Riesenplaneten. Aber eventuell muss man nicht weit nach einer bewohnbaren Welt suchen: Nach der Entdeckung eines angeblich “erdähnlichen Planeten” in unserem Nachbar-Sonnensystem Alpha Centauri im Sommer 2016, möchte nun eine private Initiative die Suche wieder aufnehmen. Mittels Spendengeldern und Sponsoren, da die NASA an diesem Projekt kein Interesse hat. Warum sich die NASA sich an dieser speziellen Suche nach einer Erde 2.0 bei unseren Nachbarn nicht beteiligen will und dieses mit privaten Mittel realisiert werden soll, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Astronomen in aller Welt sowie die Weltraumbehörde NASA feiern in nicht allzu ferner Zukunft die Entdeckung des 4.000sten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

4.000 ferne Welten, die sich um fremde Sonnen drehen und Menschen in aller Welt zu Träumereien um Außerirdische und einer zweiten Erde inspirieren.

Obwohl solche Träumereien eben bisher nur Phantasie sind, sind sie vollkommen gerechtfertigt. Es wurde zwar eindeutig bis heute keine einzige “zweite Erde” im All nachgewiesen, aber das ist sicher nur eine Frage der Zeit. Trotz spektakulärer Pressemeldungen, die vor allem von der Regenbogenpresse aufgebauscht wurden, kennen wir keine Erde 2.0!

Eine zweite Erde um Alpha Centauri?

Alpha Centari, unser kosmische Nachbar im All, besteht aus mindestens zwei Sonnen. Eine davon ist der rote Zwergstern Proxima Centauri, der mit nur 4,24 Lichtfahren Entfernung der nächste Stern von unserer Sonne aus und damit unser direkter Nachbar ist. Genau um diesen Stern brodelte 2016 die Gerüchteküche, da dort eine zweite Erde gefunden worden sein soll, wie in diesem Blog-Beitrag und in diesem Fakten-Check von mir geschildert.

Damals gab die Europäische Südsternwarte (ESO) unter anderem zu diesem Planeten bekannt:

Mit Teleskopen der ESO und anderen Einrichtungen ist es Astronomen gelungen, einen klaren Hinweis auf einen Planeten zu finden, der den nächsten Stern zur Erde, Proxima Centauri, umkreist. Dieser lang gesuchte Planet, genannt Proxima b, umkreist seinen kühlen, roten Mutterstern alle 11 Tage und besitzt eine Temperatur, die Wasser in flüssigem Zustand an der Oberfläche für möglich erscheinen lässt. Dieser Gesteinsplanet hat etwas mehr Masse als unsere Erde und ist der zu uns nächstgelegene extrasolare Planet – vielleicht ist er sogar der nächste Ort außerhalb unseres Sonnensystems, wo Leben existieren kann.

ehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Tatsächlich fanden sich bereits 2013 die ersten Hinweise auf diesen Planeten um Proxima Centauri. Doch erst die genaueren Untersuchungen durch die ESO unter Leitung von Guillem Anglada-Escudé sowie die Überprüfung anderer Observatorien erbrachte letztlich im Sommer 2016 den Nachweis.

Weitere Untersuchungen der Bahndaten des Planeten Proxima b wurden am 17. Mai 2017 in dem Magazin “Astronomy & Astrophysics” (Nr. 601) veröffentlicht. Demnach sei die Existenz von flüssigem Wasser auf der Oberfläche unseres Nachbarn möglich.

Das heißt, dass hier in nur ca. 4,2 Lichtfahren Entfernung ein Planet seine Bahnen zieht, der potentiell auch Leben tragen könnte. Primitives Leben allerdings und keine Alien-Zivilisation. Dafür ist der Orbit von Proxima b von nur 11 Tagen um seinen Stern Proxima Centauri ungeeignet. Stabile Verhältnisse über Millionen von Jahren zur Entwicklung von intelligentem Leben sind hier nicht denkbar.

Ebenso ist eine Atmosphäre um diesen Planeten notwendig, um das mutmaßliche Wasser auf diesen auch zu halten. Bisher konnte eine solche Atmosphäre um Proxima b aber noch nicht nachgewiesen werden.

“Projekt Blau”

Die private Weltrauminitiative “Project Blue” möchte genau hier ansetzten und weitere Forschungen realisieren. Die Wissenschaftler des Projektes wollen mit einem eigenen Weltraumteleskop bei den beiden Sonnen von Alpha Centrai überprüfen, ob es dort weitere Planeten gibt. Doch dabei ergeben sich einige Probleme, die “Project Blue” lösen muss.

Das größte davon ist der Umstand, dass der Äquator beider Sterne nicht in Richtung unserer Erde weist. Aber genau auf dieser solaren Äquatorebene würden sich dortige Planeten und damit auch eine Erde 2.0 bewegen. So funktioniert hier die bekannte und bewährte Transitmethode nicht, bei der von der Erde aus die Passage eines kleinen dunklen Planeten vor seiner Sonne zu beobachten wäre. Die minimale Verdunkelung der beobachteten Sonne durch diese Exponaten wäre von der Erde aus messbar.

VIDEO: Mit Facebook Geld ins All: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu Alpha Centauri senden (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Mit Facebook Geld ins All: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu Alpha Centauri senden (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Am 8. Oktober 2015 präsentierte der Astrophysiker Dr. Ruslan Belikov vom “Ames Research Center” der NASA und seine Kollegen allerdings eine Lösung. Eine “Multi-Star Wavefront Control” (MSWC) genannte Technologie für ein Weltraumteleskop, die genau auf die Anforderungen einer Planetensuche bei Alpha Centari zugeschnitten ist. Die Astronomen würden etwa zwei Jahre lang mit diesen Technologien unser benachbartes Sonnensystem beobachten und auf Planten-Jagd gehen. MSWC wäre in der Lage, um beide Sterne Himmelskörper zu finden. Solche, die sich innerhalb der lebensfreundlichen Zone befinden ebenso, wie Planeten außerhalb der “habitablen Zone ” ihrer Sonnen.

Die “habitable Zone” ist genau jener Bereich um einen Stern, in dem Planeten flüssiges Wasser tragen können. Dort ist es nicht zu heiß und nicht zu kalt und damit theoretisch geeignet für die Entstehung von Leben.

Die NASA lehnte dankend ab

Alpha Centauri liegt nicht nur in unserem kosmischen Vorgarten, sondern eher schon auf der Schwelle unserer Haustür. 4,24 Lichtjahre Entfernung ist im Universum keine wirkliche Entfernung. Zum Vergleich: unsere Milchstraße als eine von Milliarden Galaxien im All, hat bereits ca. 100.000 Lichtjahre Durchmesser.

Diese Nähe zu unserer Heimatwelt ist auch der Grund, warum das Konzept des Weltraumteleskop “Alpha Centauri Exoplanet Satellite” (ACESat) von Belikov und seinem Team so überaus preiswert wäre. Das wissenschaftliche Komitee des “Project Blue” geht davon aus, dass die Weltraumteleskop-Mission ACESat nur zwischen 10 und 50 Millionen US-Dollar kosten würde und 2020 oder 2021 startbereit wäre. Vergleichsweise wenig zu anderen Projekten der NASA. Aufgrund der Nähe von Alpha Centauri wäre auch Weltraumteleskop an sich recht klein.

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Auf der Projekt-Webseite heißt es dazu:

Project Blue will ein kompaktes Weltraumteleskop mit einer Öffnung von 45 bis 50 Zentimeter bauen und starten, um direkte Bilder der bewohnbare Zone des nächsten Sternsystems – Alpha Centauri A und B – zu machen. Mit dem Ziel, den nächstgelegenen und potentiell bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu entdecken. Das Ziel von Projekt Blue ist es, Fotos von ‘erdähnliche’ Planeten’ zu machen, die den Stern innerhalb der bewohnbaren Zone umkreisen und eine Atmosphäre besitzen, die es ermöglicht, dass flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche existiert.

Wenn ein solcher Planet genau wie die Erde wäre, mit Ozeanen und einer solchen Atmosphäre, könnten wir nur ‘blau sehen’“.

175.000 US-Dollar davon will “Project Blue” mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform “Indiegogo” sammeln. Mit Stand heute sind hier bisher rund 75.000 US-Dollar zusammen gekommen. Angesichts der Auswirkungen bei Erfolg der Mission, sind die Kosten allerdings mehr als überschaubar. Doch das Interesse an diesen Forschungen fehlt in der Öffentlichkeit, wie sich bereits Ende 2016 zeigte. Da versuchten die Köpfe hinter dem “Project Blue” bereits vergeblich eine Millionen Dollar durch Crowdfunding zu erzielen.

Wieder eine Erde 2.0 im All entdeckt: Planet “Kepler-452b” ist ein “größerer und älterer Cousin der Erde” – aber nicht die Erde 3.0…noch nicht! (Bild: NASA / L. A. Fischinger)
Wieder eine Erde 2.0 im All entdeckt: Planet “Kepler-452b” ist ein “größerer und älterer Cousin der Erde” – aber nicht die Erde 3.0…noch nicht! (Bild: NASA / L. A. Fischinger)

Die NASA als erste Anlaufstelle für solche Ideen und Konzepte lehnte aber das ACESat-Projekt ab. Einen blauen Punkt um Alpha Centauri ist selbstverständlich auch und gerade für die Wissenschaftler der NASA spannend, aber nicht lohnenswert. Die US-Weltraumorganisation hat ehrgeizigere Pläne bei der Suche nach einer zweiten Erde, die Alpha Centauri mit einschließt.

ACESat ist zwar kostengünstig, aber nur auf das Doppelsternsystem Alpha Centauri ausgelegt. Andere und vor allem weiter entfernte Sterne lassen sich mit dieser Technologie nicht nach bewohnbaren Welten absuchen. Würde also die NASA das Programm realisieren und es findet sich keine ferne Welt in der bewohnbaren Zone dort, ist das Teleskop – Weltraumschott.

Die NASA möchte eine eigene Mission für die Suche nach einem solchen Planeten ins Leben rufen, die zahlreiche weitere Sonnensysteme im All absuchen kann. Nicht nur unseren nächsten Nachbarn im Kosmos, der allerdings bei diesem Projekt der NASA auch untersucht wird.

Es soll also wesentlich mehr Geld für wesentlich mehr Unterbringungsmöglichkeiten in die Hand genommen werden. Das ist durchaus nachvollziehbar, sofern man diese Gelder hat. Die NASA-Eigene Mission wäre aber erst in grob acht Jahren soweit.

Für die Forscher des “Project Blue” dauert das einfach zu lange, so das auch Ihr Euch mittels Crowdfunding daran beteiligen könnt …

Ob die Realisierung der ACESat-Mission auch gelingen wird, steht natürlich in den Sternen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die “Fliegenden Untertassen” geboren – durch einen Irrtum in der Presse?

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70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die Fliegenden Untertassen geboren (Bilder: gemeinfrei)
70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden der Begriff “Fliegende Untertassen” in die Welt gesetzt (Bilder: gemeinfrei)

Kein UFO-Forscher der Welt benutzt heute noch den Begriff “Fliegende Unterassen” für UFOs. Doch diese Bezeichnung ist in der Bevölkerung noch immer sehr weit verbreitet und den meisten Menschen bekannt. In den 1950er und 1960er Jahren trug vor allem auch Hollywood durch zahlreiche Science-Fiction-Filme stark zur Verbreitung der Bezeichnung “Fliegenden Unterassen” bei, über den man heute eher schmunzeln muss. Diese fliegen Scheiben feiern aktuell ihren 70. Geburtstag, da erst die UFO-Sichtung des Piloten Kenneth Arnold am 24. Juni 1947 zur eigentlichen Geburtsstunde der flying saucer wurde. Und dabei hatte Kenneth Arnold damals überhaupt keine “Fliegenden Untertassen” gesehen – die Presse erfand sie. Behauptetet er zumindest später …

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Happy Birthday, fliegende Unterassen!

Nun gibt es sie am 24. Juni 2017 bereits 70 Jahre und spätestens seit diesem denkwürdigen Sommertag 1947 haben alle, die sich mit dem Thema “Fliegende Untertassen beschäftigen, nicht mehr alle Tassen im Schrank. Zumindest in in Augen all jener, die sich damit nicht beschäftigen.

Die breite Masse der Bevölkerung denkt bei UFOs bis heute an fliegende Unterassen. Diese Form von fliegenden Scheiben am Himmel ist genau jene, an die die meisten Menschen sofort denken, wenn sie irgendwie etwas von UFOs hören. Natürlich weiß jeder UFO-Forscher von der Vielzahl an Formen, die unbekannte Objekte am Himmel (oder sonst wo) haben können, aber die Scheibe ist der Klassiker. Obwohl schon in den ersten Jahrzehnten der UFO-Forschung nicht nur Objekte gesehen wurden, die wie zwei übereinander gelegte Untertassen ausgesehen haben sollen.

Wie die fliegenden Unterassen in den Himmel kamen

Im Juni 1947 erblickten die Untertassen das Licht der Welt. Durch die vermeintlich erste UFO-Sichtung der Geschichte, die Kenneth Arnold am 24. dieses Monats nahe dem Mount Rainer, US-Bundesstaat Washington, machte. Zwar gab es bereits vor dem 24. Juni 1947 Sichtungen von unbekannten Objekten am Himmel, doch erst der Fall Arnold prägte durch die Presse den Begriff der “Fliegenden Unterasse”.

Was war geschehen?

YouTube-Video, diesmal zur Frage „Warum sehen UFO-Zeugen scheinbar immer andere Modelle bzw. UFO-Typen?“ (Bild: Lars A. Fischinger)
YouTube-Video: Warum sehen UFO-Zeugen scheinbar immer andere Modelle bzw. UFO-Typen? (Bild: L. A. Fischinger)

Der Privatpilot Kenneth Arnold sah an diesem Tag währen eines Fluges neun fremdartige Objekte am Himmel, die er sich nicht erklären konnte. Seiner Schätzung nach flogen die Objekte mit über 1000 Meilen pro Stunde, was über 1600 Kilometer pro Stunde entsprechen würde. Und das im Jahre 1947.

Dieser Sichtung des “Privatpiloten und seriösen Geschäftsmann”, so die CIA über ihn, “folgte eine Flut von weiteren Sichtungen, darunter auch Berichte von Militär- und Zivilpiloten und Fluglotsen, überall in den Vereinigten Staaten”.

Acht dieser Objekte sollen nach Arnold rund und flach gewesen sein. Das andere Objekt habe die Form einer Sichel gehabt. Die Presse formte damals aus  Bezeichnungen wie “saucer-like aircraft” oder “shaped like saucers” die “Fliegenden Untertassen”, die flying saucer, waren geboren.

Von nun an wurde der Terminus der “Fliegenden Untertassen” für Beobachtungen von unbekannten Objekten fester Bestandteil der UFO-Forschung. Ein Terminus, den aber heute natürlich kaum einer mehr verendet.

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UFOs in Unterrassenform waren jedoch schon viele Jahre vor Arnold seiner Begegnung 1947 in der Science-Fiction bekannt. Beispielsweise als Raumschiffe für diverse Helden im All. Das “National Investigations Committee on Aerial Phenomena” (NARCAP) hat dazu im Zusammenhang mit der Arnold-Sichtung bereits 2010 eine sehr umfangreiche Studie veröffentlicht, die HIER zu finden ist.

Von der Presse falsch zitiert?

Der durch die UFOs von Kenneth Arnold bzw. der medialen Berichterstattung danach losgetretenen Untertassen-Boom in den USA, ließ sich nicht mehr stoppen. Da nutzte es auch nicht, dass Arnold selber beispielsweise am 7. April 1950 in einem Radiointerview mit Edward R. Murrow von CBS etwas anders sagte. So berichtete Arnold in der Radiosendung “The Case for the Flying Saucers” unter anderem:

“(…) als ich beschrieben habe, wie sie flogen, sagte ich, dass sie fliegen, wie wenn Du einen Teller nehmen würdest und ihn über das Wasser springen lässt. Die meisten Zeitungen haben das missverstanden und zitierten mich falsch. Sie schrieben, dass ich gesagt hätte, sie seien tellerartig. Ich sagte, sie flogen tellerartig.”

Damit wäre also “hüpfen” oder “springen” gemeint oder auch eine Art “Sinuskurve”. Jedenfalls nicht gradlinig auf einer konstanten Flughöhe.

Arnold habe, so sagte er, den Begriff “Scheibe” (disk) benutzt und eben nicht “Untertasse”(saucer). Es scheint, als habe Arnold in dem Radiointerview im April 1950 irgendwie versucht zu “revidieren”, dass er an dem Boom der fliegenden Untertassen verantwortlich sei. Zumindest aber an der 1950 unlängst in aller Munde befindlichen Bezeichnung der unbekannten Objekten am Himmel.

Rückblickend war das aber so nicht ganz richtig, was Arnold gegenüber CBS sagte.

Kenneth Arnold, ein Artikel und die US-Air Force

In dem Magazin “FATE” jedenfalls schildert Arnold die Sache selber etwas anders. In der sehr bekannten Ausgabe vom Februar 1948, in der Arnold in dem Artikel “I Did See the Flying Disks” von seiner Sichtung berichtete, nutzte er auf Seite 7 die klare Formulierung “saucer-like objects”.

Er sprach also rund zwei Jahre vor dem CBS-Interview in seinem Artikel in “FATE” von “untertassen-ähnlichen Objekten”. Auf Seite 8 wiederum nennt er in seiner Veröffentlichung die Flugobjekte eindeutig “saucer-like disks”: “untertassen-ähnliche Scheiben”. Das kling schon sehr deutlich nach den “Fliegenden Untertassen”, wie ich finde.

Doch damit nicht genug:

Auszüge aus dem Schreiben von Kenneth Arnold an die US-Air Force von 1947 (Bilder: gemeinfrei)
Auszüge aus dem Schreiben von Kenneth Arnold an die US-Air Force von 1947 (Bilder: gemeinfrei)

Vor der Veröffentlichung des Artikel “I Did See the Flying Disks” in der Erstausgabe von “FATE” meldetet Kenneth Arnold seine UFO-Bobachtungen nahe dem Mount Rainer 1947 auch der US-Air Force in Form eines neun Seiten langen Schreibens. Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Art 1. Version seines Artikels, der später in “FATE” erschien. Lediglich geringe Abweichungen sind zu finden. Arnold hat diesen Brief genommen und leicht geändert im Februar 1948 als Artikel veröffentlicht.

Der Brief von Arnold fand damals Einzug in das UFO-Forschungsprojekt “SIGN” der US-Air Force. “SING” war eine offizielle UFO-Untersuchung der US-Regierung, die aufgrund der enormen Anzahl an Meldungen von unbekannten Objekten und dem angeblichen UFO-Absturz von Roswell nur ca. einen Monat nach dem Erlebnis von Arnold ins Leben gerufen wurde.

In den für jeden online zugänglichen Akten findet sich auch der Brief von Arnold von 1947. Bereits darin sind die “Untertassen-Beschreibungen” auf Seite 5 und 7 zu finden, die er später so in seinem Artikel übernahm, der aus diesem Text entstand (s. Bild).

Damit können wir ruhigen Gewissens dieses Jahr am 24. Juni, dem Tag der Arnold-Sichtung, “70 Jahre fliegende Untertassen” feiern.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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