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Geheimes Video-Interview mit einem Alien? Angeblicher Top Secret Film des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” erhitzt die Gemüter +++ YouTube-Video +++

Interview mit einem Alien - Top Secret Film des "Project Blue Book" oder Fake? wenn ja: Von wem? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)
Interview mit einem Alien – Top Secret Film des “Project Blue Book” oder Fake? Wenn ja: Von wem? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)

Etwas mehr als Unheimliches kursiert derzeit in den sozialen Netzwerken: ein angebliches Top Secret Interview mit einem Alien. Angeblich stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt. Ein durchaus gruseliger Film mit einem ebenso gruseligen Außerirdischen. Ich habe mir den interessanten Alien-Film einmal genau angesehen und stelle Euch meine Analyse in einem neuen Video auf meinen YouTube-Kanal vor. Besagtes Alien-Video habe ich eingebunden.


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Von Lars A. Fischinger

Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Interviews bzw. Videos mit Aliens (oder besser gesagt: angeblichen Aliens) gibt es in der UFO-Forschung seit Jahrzehnten. Das ist erst mal nicht neu.

Neu ist aber ein momentan hitzig diskutiertes Video mit einem Alien, das in einem verdunkelten Raum interviewt wird.

Der angebliche Alien-Film ist interessant. Deshalb bin ich diesem unheimlichen Streifen des Blue Book UFO-Projekt (heißt es) einmal auf den Grund gegangen …

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129.491 “Project Blue Book” UFO-Seiten der US-Air Force online: Von UFO-Wellen, dem Roswell-Fall, einer “Area 51” und einem Präsidenten, der sich mit Außerirdischen traf (Artikel)

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Top Secret UFO-Akten und ehemals gemeine Dokumente über “Unbekannte Flugobjekte” von Regierungen, Militärs und Geheimdiensten werden seit Jahren von diesen immer mehr frei verfügbar online gestellt. So auch das legendäre “Project Blue Book” (auch “Bluebook”). Ein UFO-Forschungsprojekt der Luftwaffe der USA, dass von 1947/1951 bis 1969 geführt wurde. Ein US-UFO-Forscher hat nun alle 130.000 Seiten des berühmten UFO-Projektes sortiert und online gestellt. Doch “die großen Rätsel der UFO-Forschung” erhellen auch diese nicht.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hunderttausende von einst streng geheimen Akten und Papieren rund um das Thema “UFOs” und “Unbekannte Flugobjekte” aus der ganzen Welt sind unlängst kostenlos im Internet für jeden abrufbar. Von Regierungen ebenso wie von privaten Forscher oder auch Geheimdiensten. Ein Segen des Internet – keine Frage.

Nachdem die US-Air Force aus den früheren UFO-Projekten “Project Sign” und “Project Grudge” 1951 das “Project Blue Book” ins Leben rief, sammelte die USAF darin zahlreiche UFO-Meldungen. Insgesamt sind in den fast 130.000 Seiten des “Blaubuch” 12.618 UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 enthalten. Diese Dokumente hat der UFO-Forscher John Greenewald nun auf seiner Internetseite “The black Vault” online gestellt. Greenwald betrachtet seine Internetseite als eine Kollektion von freigegeben UFO-Papieren und umfasst mit Stand gerade bereits 1.322.017 Dokumente. Und es werden ständig mehr. Nicht nur UFO-Akten wie eben das “Project Blue Book” sind dort zu finden, sondern auch FBI-Papiere, CIA-Dokumente, Berichte anderer Länder usw. sondern auch Unterlagen und Fälle zu anderen Themen. Freigegebene Berichte zum Thema Tierverstümmelungen oder John F. Kennedy ebenso wie solche zu Geistern, bekannten Hoaxes und Meldungen zur Kryptozoologie. Ein umfassendes Archiv des Phantastischen … (s. auch hier & hier)

Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom "Project Blue Book" (Bild: gemeinfrei)
Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom “Project Blue Book” (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die sortierten UFO-Akten des “Blue Book” können natürlich heruntergeladen, durchsucht und ausgedruckt werden. Letzteres wäre aber aufgrund der Vielzahl der Dokumente weniger sinnvoll. Interessant ist bei dem blauen Buch der US-Air Force auch der Umstand, dass einige hundert Fälle von den Luftwaffenermittlern nicht geklärt werden konnten. Was letztlich ursächlich für eben diese (701) ungeklärten Meldungen war, sei einmal dahingestellt.

Weiter ist aber auch eine Statistik interessant, die ich vor vielen Jahren (1999) auf meiner ersten Internetseite veröffentlichte (Bild links). Diese zeigt, dass zumindest nach den Ermittlungen der US-Luftwaffe in den Jahren 1952, 1957 und 1966 regelrechte UFO-Wellen gemeldet wurden. Vor allem das Jahr 1952 ist hier interessant, da von den 1.501 Berichten 303 nicht geklärt werden konnten. Ob jedoch die USAF tatsächlich auch alle UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 dokumentierte oder sogar untersuchte, ist sicher fraglich und wohl kaum möglich gewesen.

US-Präsident Eisenhower vs. Außerirdische …

Nur zwei Jahre nach dieser UFO-Welle von 1952 kam es dann sogar zu einem realen und physischen Treffen des damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Das zumindest besagt die Gerüchteküche in der UFO-Forschung. Tatsächliche Belege oder Dokumente für dieses sehr hartnäckige Gerücht … gibt es leider nicht. Auch nicht in den Papieren des “Projekt Blue Book” (was ich persönlich, wenn die Story wahr wäre, auch nicht erwartet hätte!) Jedoch hat Henry W. McElroy, ehemals Abgeordneter des US-Bundesstaates New Hampshire, in einem Video vor einigen Jahren gesagt, dass er selber mehr oder weniger entsprechende Geheimdokumente sah. Diese würden, wenn sie denn existieren, für diese seltsame Alien-Präsident-Meeting-Geschichte sprechen.

McElroy erklärte in dem Video:

„Das Dokument, das ich sah, war ein offizieller Brief an Präsident Eisenhower. Soweit ich mich erinnere, war dieses Schreiben in hoffnungsvoller Sprache und informierte Präsident Eisenhower über die immer noch andauernde Präsenz extraterrestrischer Wesen hier in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Das Schreiben schien anzudeuten, dass ein Treffen zwischen dem Präsidenten und einigen dieser Besucher arrangiert werden könnte, sollte dieses als angemessen angesehen und gewünscht werden. Der Inhalt des Schreibens legte auch nahe, dass es keinerlei Grund für Bedenken gebe, da diese Besucher keinerlei bedrohliche Absichten oder was auch immer haben. Weder jetzt oder in der Zukunft. (…)

Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“.(Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Überprüfen lässt sich das nicht …

Die “Area 51” und der UFO-Absturz von Roswell

Ein Jahr nach diesem angeblichen Meeting zwischen US-Präsident Dwight D. Eisenhower und “Besuchern” am 20. Februar 1954 wurde 1955 übrigens die “Area 51” errichtet (die zuvor als Gelände für Militärübungen diente). Eine Abteilung der US-Waffenfirma “Lockheed”, die sich mit streng geheimen Waffenentwicklungen befasst, wurde vom CIA damit beauftragt, dieses Testgelände am Groom Lake in Nevada 1955 auszubauen. Für abgestürzte UFOs, wie es hinter vorgehaltener Hand heißt. Offiziell jedoch für die Entwicklung des Spionageflugzeuges “U 2” und anderer (Waffen-)Technologien.

Zu diesem Themen habe ich im November 2014 ein Video-Interview mit dem UFO-Forscher und Historiker Marius Kettmann auf meinem Channel bei YouTube online gestellt.

Die “Area 51” gibt es natürlich tatsächlich, was schon lange kein Geheimnis mehr ist. Als Teil der Basis “Nellis Range” der US-Luftwaffe unweit von Las Vegas (s. a. Bild rechts). Was dort heute alles für Top Secret-Waffen entwickelt werden, wissen nur wenige Eingeweihte/Mitarbeiter/Geldgeber/Planer. Ebenso, ob der Mythos von den UFOs und selbst leibhaftigen Außerirdischen, die dort leben sollen, stimmt, weiß auch niemand bzw. kann niemand belegen. Gleiches gilt für die Story um Präsident Dwight D. Eisenhower, dass sich dieser mit Aliens traf.

Statement der US-Air Force zur "Area 51" von 1998
Statement der US-Air Force zur “Area 51” von 1998 (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die akribisch von dem UFO-Forscher John Greenewald archivierten Dokumente belegen dies nicht. Was aber trotz Verschwörungen und Gerüchten ebenfalls interessant ist, ist das Thema UFO-Absturz von Roswell 1947 in New Mexiko und das “Projekt Blue Book”: Die Papiere der blauen Air Force-Untersuchung dokumentierten im Jahr/Sommer 1947 keinen Roswell-Vorfall.

Am 20. Februar 1954, als Präsident Eisenhower der Story nach von Palm Springs in Kalifornien heimlich von einer “Grillparty” zu seinem Meeting mit Außerirdischen in einer Basis in New Mexico verschwand, kennt “Blue Book” ebenfalls keine UFO-Meldung. Wohl aber einen Tag später am 21. Februar über Kalifornien…

Offiziell wurde Eisenhowers Abwesenheit bei der Veranstaltung übrigens ganz menschlich erklärt: Er musste zum Zahnarzt, da er sich beim Essen eine Zahnkrone abbracht.

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UFO-Forschungs-Projekt "BLUE BOOK": "Ich will die Antwort auf diese Untertassen-Frage!"

Sie jagten Marsmännchen nach wissenschaftlichen Standards: 1951 gründete die US-Armee einen Forscherstab, der alle weltweiten UFO-Sichtungen untersuchen sollte. Die Verschwörungstheoretiker konnte das “Project Blue Book” nicht bekehren – denn ausgerechnet einer der Professoren wurde zum Überläufer.

Von Arno Frank

Wenige Dinge dürften auf absehbare Zeit so unwahrscheinlich sein wie eine Invasion der Erde durch außerirdische Mächte. Wieso sollte uns angreifen, wer über eine so fortschrittliche Technologie verfügte, dass er intergalaktische Distanzen mühelos überwinden könnte? Das wäre, als würde die komplette US-Armee mobilisiert, nur um einen Tante-Emma-Laden zu überfallen. Andererseits fliegen manche Wissenschaftler auch zu Forschungszwecken um die Welt und paddeln irgendwelche Dschungel kilometerlang flussaufwärts, nur um unter einem feuchten Stein eine neue Schneckenart zu entdecken.

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News zum YouTube-Video “Interview mit einem Alien”: Ein Urheber hat sich gemeldet – aber nicht die CIA! Über den Fake und “krimineller Energie”

Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)
Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)

Dass sich die Welt und Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files schon seit Jahren einer Sintflut an Fakes, Betrug, Irrtümern und Schwindeleien gegenüber sieht, sollte kein Mysterium sein. Vieles entsteht aus Unwissenheit und völlig mangelhafter Recherche, wobei andere Dinge wieder mit Absicht gefälscht werden. So auch ein Video, dass angeblich ein Interview mit einem Außerirdischen zeigt, der im Rahmen des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Regierung 1964 vernommen wurde. Ein eindeutiger Fake, wie ich es für ein entsprechendes YouTube-Video 2016 detailliert recherchierte und darlegte. Jetzt aber gibt es zu diesem Schwindel Neuigkeiten von einem der “Urheber”, denen ich erneut genauer nachgegangen bin. Obwohl sich nicht CIA & Co. meldeten, so zeigte sich doch, mit welcher “kriminellen Energie” die Alien-Video-Hoaxer agiert haben, wie Ihr in diesem Posting erfahren werdet!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bereits am 3. August 2016 diskutierte ich auf meinem YouTube-Kanal rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files ein “unheimliches Alien-Videos”.

Darin ging es um ein Filmchen, in dem angeblich ein Außerirdischer von den USA interviewt wird. Ein fremdes Wesen, das sogar aus der Zukunft gekommen sein, wie es in dem entsprechenden Interview heißt.

Die ganze Sache war und ist natürlich “Top Secret” und sei angeblich irgendwie durch dunkle Kanäle in das Internet gelangt. Wie eigentlich alle derartigen “streng geheimen” Videos, die plötzlich im Netz auftauchen. In meinem YouTube-Video, das ich ich für Euch weiter unten erneut eingebunden habe, ging ich im Sommer 2016 diesem rätselhaften Film mit dem Alien-Interview einmal genauer nach.

Angeblich stamme die Aufzeichnung dieses Interviews mit dem dort zu sehenden Außerirdischen von dem US-Geheimdienst CIA. Mehr noch, denn wie behauptet wurde, “stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt”.

Da dieses “Alien-Interview” 2016 innerhalb der Mystery-Szene weite Kreise im Netz zog, und ich damals zahlreiche Anfragen dazu von Euch bekam, nahm ich mich des Themas letztlich an.

Der Grund für meine Recherchen war auch, dass in dem Interview UFO-Papiere gezeigt wurden, die angeblich eben von diesem UFO-Forschungsprojekte “Blue Book” stammten. Gleich zu Beginn sollte diese UFO-Akte belegen, dass der danach zu sehende Außerirdische am 9. Juli 1964 im Rahmen von “Blue Book” interviewt bzw. verhört wurde.

Und dieses hoch-offizielle UFO-Projekt der US-Regierung gab es bekanntlich tatsächlich.

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)

Schon hatten also die Macher des “Alien-Interviews” das Interesse von UFO- und Alien-Interessierten durch dieses kleine Detail geweckt. Der Plan ging auch dadurch auf, da sich der Film international (ohne kritische Analyse) im Internet verbreitete und viele Klicks und Kommentare folgten.

UFO-Faker und Alien-Witzbolde

Wie im unten eingebundenen YouTube-Film von mir deutlich wird, habe ich das “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” detailliert behandelt. Das Ergebnis meiner Vergleiche und Recherchen zeigte klar, dass es ein Fake von Alien-Witzbolden war. Es war kein super geheimes Interview mit einem Außerirdischen, der von der US-Regierung einem dunklen Raum (in Englisch) interviewt wurde.

Weiter ergaben die Recherchen auch, woher dieser Film eigentlich stammt – und das dieser ganz einfach von vorne bis hinten ein Schwindel ist.

Schon als der Film 2016 viral ging, sagten zum Glück fast alle Mystery-Fans, dass es ein Fake sei. Vor allem auch in den Sozialen Netzwerken und hier vor allem bei Facebook. Aber wirklich belegen konnte ausnahmslos niemand in den Kommentaren, dass das Video gefälscht wurde. Aussagen in Sinne von “das sieht man doch sofort” sind grundsätzlich erst mal kein Beweis für einen Fake.

Aber umgekehrt wären es auch kein Beleg für ein echtes Alien-Video, nur weil man “es doch sieht”. Nachdem ich in meinem YouTube-Video diesen kleinen Alien-Film mit dem Interview detailliert durchleuchtet hatte, folgten in der dortigen Community zahlreiche Kommentare. Die allermeisten Feedbacks waren eben im nichtssagenden Sinne von “sieht man doch sofort, dass es ein Fake ist”.

VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)
VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)

Viele Kommentaren lobten dabei auch die Mühe, die ich mir machte, um Genaues zu die Alien-Filmchen herauszufinden. Schließlich kann jeder schnell “Fälschung!” rufen und es als Computeranimation bezeichnen. Auch ich habe es allerdings von vornherein als Hoax angesehen.

Es gab aber noch eine dritte Gruppe von Meinungen. Und zwar jene, die weiterhin glaubten, dass dieses “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” möglicherweise doch echt sein könnte. Nach diesen wäre es also möglich, dass hier ein echtes Wesen zu sehen ist, das nicht von unserer Welt stammte, als es 1964 vor die Kamera gebeten wurde …

Copyright by CIA and Government of the United States?

Grundsätzlich ist es so oder so immer fraglich, wenn auf YouTube oder anderen Stellen im Netz streng geheime Fotos oder Videos auftauchen, die irgendwie von einer Regierung stammen sollen. Seien es nun Top Secret-Filme der NASA oder US-Regierung oder UFO-Dokumente, die angeblich ultra geheim sein sollen.

Warum aber stehen sie dann teilweise über Jahre hinweg online und sind damit für jeden zu sehen?

Das fragen sich nicht nur Kritiker der Grenzwissenschaft, sondern auch viele Pro-Mystery-Fans. Zumal vielfach dieses vorgebliche Top Secret-Material gerade auf YouTube unbehelligt zu finden ist. Diese Video-Plattform gehört zum Imperium von Google – und Google wird nicht umsonst als “Datenkranke” bezeichnet. Auch die USA (CIA, NSA & Co.) hat Zugriff auf das Google-Imperium.

VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Spätestens seit den ganzen Enthüllungen in Sachen Spionage, Abhörsandale, Edward Snowden oder der massenhafte Überwachung des Internet, sollte jedem klar sein, dass echtes brisantes Geheimmaterial niemals dauerhaft über YouTube verbreitet werden kann!

Jetzt habe ich es mir aber im August 2016 erlaubt, dass fragwürdige Alien-Interview in voller Länge in meiner entsprechenden Analyse bei YouTube einzubinden. Mein Video geht exakt 18 Minuten und das Interview mit dem Außerirdischen darin allerdings nur rund 4,5 Minuten.

Seit dem Upload am 3. August 2016 habe ich bis dato 204.765 Aufrufe und weit über 700 Kommentare dazu erhalten – doch die US-Regierung, das CIA oder wer auch immer schwieg. Man ließ mich also weiterhin das “streng geheime Video” innerhalb meines Filmes verbreiten.

Bis jetzt!

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Am 22. Januar bekam ich eine E-Mail von YouTube, dass jemand genau auf einen Teil dieser Sequenz mit dem Alien einen Urheberanspruch erhebt. Doch es war nicht die CIA, die Angst um irgendwelche Geheimnisse aus ihrem UFO-Projekt “Blue Book” hatte, sondern es war u. a. zu lesen:

Hallo Grenzwissenschaft und Mystery Files,

ein Urheberrechtsinhaber hat mit Content ID einen Anspruch auf Inhalte in deinem Video erhoben.

(…)

Videotitel: Interview mit einem ALIEN aus der Zukunft: Gruseliges Top Secret Video von Project Blue Book 1964″

Das ist durchaus kein ungewöhnliches Vorgehen seitens YouTube bzw. von Urhebern und auch vollkommen OK. Allerdings ist der Urheber ein User mit Namen “TuneCore” der im Auftrag von “Zenyth the Architect” handelt. Bei YouTube selber sieht das dann so aus, wenn ich mir im Dashboard meines Channel die Details dazu ansehe:

In deinem Video wurden urheberrechtlich geschützte Inhalte gefunden. Der Anspruchsteller lässt die Verwendung seiner Inhalte in deinem YouTube-Video zu. Es könnten allerdings Werbeanzeigen eingeblendet werden.

Urheber-Details zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Ausschnitt)
Urheber-Details zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” [anklicken zur Großansicht] (Ausschnitt)

Hier wurde also bei diesem Fake-Alien Anspruch auf eine Tonaufnahme mit dem Titel “Offset Spacial Divergence” von einem Auftraggeber namens “Zenyth the Architect” erhoben. Ich kenne dieses Problem auch aus anderen Videos von mir, weshalb ich weiß, dass man den fraglichen Bereich mit dem Ton oder Sound auch automatisch entfernen lassen könnte.

In diesem Fall ist es exakt der Timecode 3:12 bis 4:41 meines Videos, in dem sich der Anfang des vermeintlichen “Alien-Interview” befindet. Der Anspruchssteller, der nun deshalb in meinem Video werben darf, ist auch nicht der Geheimdienst CIA sonder eben “Zenyth the Architect“. Diese Produktion sitzt in Kanada und produziert “Space-Sounds”, wenn man es so nennen möchte. Sie selber sagen zum Teil “Astral Hippie” dazu und haben sogar eine eigene Sound-Cloud mir ihren und anderen Werken.

+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan … etc. Desinformationen verbreite (Bild: Fischinger-Online)

Recherchiert man in der Musik-Cloud von “Zenyth the Architect” findet man schnell auch den fraglichen Teil mit dem Alien-Interview. Also das Gespräch an sich zwischen “Alien” und “US-Agent”. Wobei dieser Sound dort über drei Minuten und zehn Sekunden geht. Nach dem “Interview” folgt eben “Space-Sound”, der von den Video-Hoaxern natürlich herausgeschnitten wurde …

Diskrepanzen und kriminelle Energie!

Vielleicht mag es dem ein oder anderen an diesem Fake bereits aufgefallen sein:

Der Film mit dem Alien geht in meinem YouTube-Video von ca. 3:10 bis 7:45, also rund 4 Minuten und 35 Sekunden. Anspruch erhebt “Zenyth the Architect” aber nur für etwa die ersten eineinhalb Minuten des Gesprächs. Wie kann das sein, wenn doch der “Alien” über 4,5 Minuten sein Interview gibt? Die Antwort zeigt wieder, welche Mühe sich die Video-Fälscher mit ihrem “Interview mit einem Außerirdischen” gegeben haben.

Der fragliche Sound, zu dem Anspruch gestellt wurde, heißt ganz genau genommen “Offset Spacial Divergence (Space Pilot II)” und ist damit offensichtlich ein zweiter Teil. Tatsächlich hat ein anderer Sound-Architekt bereits zuvor einen Teil 1 produziert, der inzwischen ebenso in der fragliche Cloud zu finden ist. Dieser geht rund 4,5 Minuten und gehört erstaunlicherweise nicht “Zenyth the Architect”.

Erstaunlich ist es deshalb, das sich in diesem Teil 1 der Rest des Alien-Interviews findet, den die Video-Fälscher von dort heraus geschnitten haben. Auch wenn es der erste Teil ist, handelt sich dabei um das Ende des Gespräches in dem fraglichen “Alien-Interview” und ist sicherlich auch eher produziert worden. Die Animationsfirma des Interview-Videos hat folglich schon regelrechte kriminelle Energie in diese Produktion gesteckt:

Neben der Erschaffung des Alien-Filmes an sich mussten die Hoaxer eine UFO-Akte von “Blue Book” für die Einleitung des Filmes fälschen. Letzteres kann natürlich jeder Laie.

VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger mit Nutzung der offiziellen Icons / WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Nachdem das Video dann aber fertig geschnitten war, brauchten die Macher noch die richtige Tonkulisse für das Gespräch zwischen “US-Agent” und “Außerirdischen”. Dieses Gespräch schnitten sie aus zwei unterschiedlichen Musik-Titeln heraus, die von zwei ebenso unterschiedlichen Sound-Künstlern bzw. Musikern angefertigt wurden. Auch wenn beide die Stimmen von Mensch und Alien auf die selbe Art verzerrten.

Dann nahmen die Interview-Produzenten diese Sequenzen und schnitten sie inkl. “dramatischer Pausen” zu einem in sich stimmigen und flüssigen Interview zusammen und legten es über ihr Alien-Video. Natürlich zeitlich exakt auf ihren Film abgestimmt. Gut möglich ist jedoch auch, dass das Bildmaterial der zuvor zusammengebastelten Tonspur angepasst wurde.

Wie es auch immer genau im Detail geschah, so zeigt dieses Beispiel doch eines überaus deutlich: Video-Fälscher scheinen zu viel Zeit zu haben und stecken offenkundig nicht wenig Energie und Überlegungen in ihre Hoax hinein.

Als begeisterter Mystery-Jäger habe ich dies in diesem Posting zwar auch getan, doch aus anderen Beweggründen. Die detailreichen Ausführen in diesem Post sollen zeigen, was sich hinter so machen Mysterium alles verbergen kann, wenn man es nicht einfach mit einem “man sieht doch, dass es Fake ist” beiseite schiebt.

“Jäger des Phantastischen” sind schon ein sonderbarer Schlag Mensch, wenn man sich auch für nachgewiesene Fakes interessiert. Es ist jedoch Teil der Faszination Mystery, und einer der Gründe, warum ich im kommenden Jahr eigentlich schon 30 Jahre Grenzwissenschaft-Begeisterung feiern kann …

Hier meine Analyse des “Alien-Interview” vom Sommer 2016 bei YouTube:

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Mystery-Video Top 5 des Jahres 2016: Die fünf meist gesehenen YouTube-Videos zur Grenzwissenschaft von Fischinger-Online

Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)
Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)

Das Jahr 2016 haben wir nun hinter uns gelassen und ein neues Jahr voller phantastische Mysterien der Menschheit hat begonnen. Wie seit zwei Jahrzehnten war ich im vergangenen Jahr als Jäger des Phantastischen dem Unfassbaren auf der Spur. Natürlich auch mit Videos auf meinem YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft und Mystery Files, auf dem sich bereits über 260 Videos finden. Die von Euch im Jahr 2016 meist gesehenen Videos meines Channel zeigt Euch dies Top 5. Viel Vergnügen.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Exakt 262 Videos zur Grenzwissenschaft und  den Rätseln der Welt befinden sich inzwischen auf meinem YouTube-Kanal. Das kann sich durchaus sehen lassen!

Die Top 5 der Videos und Beiträge, die im vergangenen Jahr am häufigsten angesehen wurden, habe ich für Euch unten eingefügt. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese bereits schon vor dem Jahr 2016 online waren.

Am Ende findet Ihr die Plätze 6 bis 10 des Jahres 2016 zusammengefasst.

Platz #1

Im Erdinneren wohnt eine fremde Super-Zivilisation! Edward Snowden-Enthüllung oder Mystery-Ente?

Platz #2

Bizarr! Die seltsamsten Mysterien der Grenzwissenschaft. (Vortrag von Lars A Fischinger):

Platz #3

Mysteriöses Artefakt in der Cheops-Pyramide übersehen? Was fand der “Pyramid Rover” 2002 tatsächlich?

Platz #4

Interview mit einem Alien aus der Zukunft? Gruseliges Top Secret Video von “Project Blue Book” 1964 – was ist davon zu halten?

Platz #5

Riesige Pyramiden in Deutschland – Sensationelle Entdeckungen?

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Die Plätze 6 bis 10 belegen 2016 folgende Videos:

Sensationeller Fund in Ägypten? Über die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)Platz #6

 VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)Platz #7

Eine Reise ohne Wiederkehr 1959 im Ural: "Das Rätsel des Djatlow-Pass Unglück": Warum fanden 9 Menschen einen unerklärlichen Tod? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)Platz #8

Exklusiv Interview mit Erich von Däniken (Bild: Tatjana Ingold/Pixel-Zauber.ch / Bearbeitung: L.A. Fischinger)Platz #9

Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)Platz #10

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NASA-Chef: “Es gibt Außerirdische, wir werden sie finden.” Es aber keine Aliens & UFOs in der Area 51…”Ich war dort.”

Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)
Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)

Der NASA-Chef Major Charles Frank Bolden Jr ist sicher, dass Außerirdische gibt, so erklärte er es vor einer Klasse britischer Schulkinder. Außerirdisches Leben muss es im Universum geben – aber nicht in der legendären Area 51 in Nevada (USA). “Ich war dort”, so Boldern, aber Aliens und UFOs habe er nicht gesehen. Auch erklärte er den Kindern, was es mit den kommenden bemannten Mars-Missionen der NASA auf sich hat.

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Außerirdisches Leben existiert, ist sich der Chef der NASA sicher, aber es existiert nicht in der “UFO-Basis” Area 51. Er selber sei nämlich in der Basis in der Wüste Nevadas gewesen und habe dort weder Aliens noch UFOs gesehen:

Es gibt die Area 51. Aber es ist nicht das, was viele Menschen denken. Ich war an diesem Ort. Allerdings ist es eine normale Forschungs- und Entwicklungseinrichtung. Ich sah nie irgendwelche Aliens oder Alien-Raumschiffe oder irgendwas als ich dort war.

So berichtete es die britische Zeitung “The Telegraph” am 19. Juni 2015. Die Anlage sei nur eine geheime Einrichtung für Forschungen in der Luftfahrt. Eben das, was sie auch offiziell nach den Angaben der US-Regierung ist, seit diese Basis vor Jahrzehnten von und mit dem CIA gegründet wurde.

Außerirdisches Leben muss es aber einfach geben, so ist sich der NASA-Chef sicher. Auf die Frage der zehnjährigen Schülerin Carmen Dearing nach diesen Aliens sagte Bolden:

Ich glaube, dass wir eines Tages andere Lebensformen finden werden. Wenn nicht in unserem eigenem Sonnensystem, dann in einem der anderen Sonnensysteme der Milliarden anderen im Universum. (…)

Heute wissen wir, dass es buchstäblich Tausende, wenn nicht Millionen von anderen Planeten gibt, von denen viele unserer eigenen Erde sehr ähnlich sind. So einige von uns – viele von unsglauben, dass auf dem Weg sind sie zu finden Beweise, dass es Leben anderswo im Universum gibt.

Reise zum Mars: Die Toilette ist ein Problem!

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
Artikel: Über die 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” und der Area 51 (Bild: gemeinfrei / Collage L. A. Fischinger)

Bolden erklärte den Kindern in der Fragestunde auch, dass es das Ziel der NASA sei, in den frühen 30ger Jahren dieses Jahrhunderts auf dem Mars zu landen.

Zuerst sollen Automaten und Roboter auf dem Mars “Häuser und Habitate” errichten, bevor dort dauerhaft Menschen leben können. Aufgrund der Dauer der bemannten Missionen zum Mars sei es für die NASA bisher auch noch ein Problem, eine Toilette zu entwickeln, die immer und immer wieder funktioniert. Eine dauerhaft funktionierende Toilette im All für die Reise zum Mars sei “a big Deal”.

Auch zu den Verschwörungen, dass die NASA niemals Menschen auf den Mond geschickt hat, äußerte sich Bolden gegenüber den Kids. Er bekomme angesichts dieser Verschwörungstheoretiker Frustrationen. “Aber ich verstehe, wenn die Leute Zweifel haben”, so der NASA-Wissenschaftler, “ich hab keine Zweifel”. Auch nicht daran, dass die Menschheit noch zu Lebzeiten (der Kinder) zum Mars reisen wird.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“BILD”-Interview mit dem UFO-Forscher John Greenwald Jr.: UFOs sind außerirdisch – oder irdisch. Aber „ich bin überzeugt, dass es Außerirdische gibt“

UFO-Jäger John Greenwald im Interview mit der "BILD" (Bild: Public domain / YouTube-Sceenshot / L.A. Fischinger)
UFO-Jäger John Greenwald im Interview mit der “BILD” (Bild: Public domain / YouTube-Sceenshot / L.A. Fischinger)

Die legendäre “BILD” titelte jüngst online: “BILD-Interview mit berühmtem UFO-Jäger: ,Ich bin überzeugt, dass es Außerirdische gibt'” Damit ist der UFO-Forscher John Greenwald J r. gemeint, der sich seit vielen Jahren mit dem UFO-Phänomen befasst und den die “BILD” mit eigenen Worten “ins Verhör genommen” hat. Und tatsächlich ist Greenwald in der UFO-Szene kein Unbekannter.

 

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor recht genau zwei Monaten postete ich auf diesem Blog einen Artikel zum Thema “129.491 “Project Blue Book” UFO-Seiten der US-Air Force online”. Darin ging es um die Arbeit von John Greenwald, der sich die Mühe machte, die Papiere des UFO-Forschungsprojektes “Blue Book” in eine Datenbank einzustellen.

Am 19. März stellte nun die “BILD” ein kostenpflichtiges Interview mit Greenwald ein, das nur von BILDplus-Abonnenten gelesen werden kann. Über ein Jahrzehnt, so die Meldung, studiere der “selbst ernannte UFO-Jäger” (“Krone“) inzwischen Dokumente der Regierung der USA, die für jeden unlängst durch den “Freedom of Information Act” einsehbar sind. Er sei sicher, dass es Außerirdische hier auf unserem Planeten gibt, so Greenwald, die hinter dem UFO-Phänomen stecken.

Weiss Whistleblower Edward Snowden tatsächlich von einer Hoch-Zivilisation im Inneren der Erde? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
“UFO-Sensationen” im Internet kommen fast täglich – auch um Whistleblower Edward Snowden (Video) (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)

Doch es ist etwas verwirrend, wie der UFO-Forscher zu seiner Überzeugung gelangt ist. “Das Phänomen UFOs ist real, das kann ich nach dem Studium all der Akten voller Gewissheit sagen”, so Greenwald im “BILD”-Interview. Dieser Aussage stimmen mit Sicherheit auch die größten Kritiker des Themas zu, da die Realität eines Phänomens von unbekannten Sichtungen – eben UFOs als unbekannte Flugobjekte – wohl unbestritten ist. Gleichzeitig aber gibt Greenwald zu denken, dass es “kein Regierungsdokument gibt, das schwarz auf weiß bestätigen würde, dass hinter UFO-Sichtungen Aliens stecken müssen”. Ebenso merkt er an, dass er nicht ausschließen kann, dass UFO-Sichtungen auf geheime Manöver der Militärs zurückzuführen seine und so vollkommen irdischer Herkunft sind.

Weiter schimpft Greenwald vollkommen richtig (wie ich immer wieder) über die Flut von Fakes und Hoaxes in der UFO-Welt:

Leider sucht jeder nach dem nächsten viralen Video, es gibt immer mehr ‘Fakes’, plumpe Scherze. Diese Typen fälschen in Photoshop auf der Jagd nach Millionen YouTube- Zugriffen. Das killt die Suche nach der Wahrheit! Jetzt glaubt ja jeder, dass jedes Video, jedes Beweisstück eine Fälschung ist. Das ist die traurige Realität der heutigen Welt.

Dass Greenwald von der Realität von außerirdischen UFOs überzeugt ist, ist nach seinen Aussagen also als eine Art persönliche Meinung zu deuten. Er selber ist davon überzeugt und sagt gleichzeitig, dass die von ihm studierten Ex-Geheim-Papiere diese Überzeugung nicht belegen.

Zahlreiche Gespräche, die ich in den vergangenen 20 Jahren führte, zeigen, dass dies in der UFO-Forschung nicht verwundern sollten. Quasi ausnahmslos alle Interessierte sind der Meinung: Wenn es derartige UFO-Beweise in Dokumenten gibt, würden diese trotz des “Freedom of Information Act” der USA wohl nicht veröffentlicht werden. Denkbar ist das mit Sicherheit, aber auch diese “staatliche Unterschlagung der Beweise” ist wiederum nur eine Meinung.

Bei den Berichten im Internet mit Bezug zum Greenwald-Interview bei “BILD” begegnete ich übrigens öfter der Formulierung “selbst ernannter UFO-Forscher/Jäger” oder ähnlich. Natürlich! Niemand, kein Institut oder irgendeine Universität, ernennt eine Person zum “offiziellen UFO-Jäger” oder verleiht eine Art “UFO-Forscher-Titel” …

Ich danke Euch, Euer (selbst ernannter) Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

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Interview mit dem UFO-Forscher und Betreuer der größten UFO-Meldestelle Deutschlands, der deutschen UFO-Datenbank, Christian Czech: “Das ,best UFO’ lässt weiter auf sich warten.”

Warten auf ein "best UFO" (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)
Warten auf ein “best UFO” (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)

Alien.de ist der größte und meist gelesen UFO-Server des deutschsprachigen Internet. Im dortigen Diskussionsforum erschien jüngst ein Interview mit dem UFO-Forscher Christian Czech. Czech arbeitet nicht nur seit vielen Jahren aktiv in der UFO-Szene, sondern ist auch verantwortlich für das Projekt der sehr erfolgreichen aber auch arbeitsintensiven UFO-Datenbank der deutschen UFO-Ermittler. Für das Forum von Alien.de stand er nun Rede und Antwort.

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Interview mit dem UFO-Forscher und Betreuer der größten UFO-Meldestelle Deutschlands, der deutschen UFO-Datenbank, Christian Czech: “Das ,best UFO’ lässt weiter auf sich warten.” weiterlesen

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UFO-Absturz von Roswell: Alien-Autopsie-Video von 1947 soll doch echt sein … +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Alien-Autopsie-Video von 1947 soll doch echt sein
VIDEO: Alien-Autopsie-Video von 1947 soll doch echt sein (WikiCommons/gemeinfrei)

Eine der bekanntesten Geschichten oder Verschwörungen der UFO-Forschung ist der UFO-Absturz von Roswell 1947 in den USA. Seit Jahrzehnten wird debattiert und spekuliert ob dort die USA im Geheimen tatsächlich ein abgestürztes UFO mit samt Außerirdischen geborgen hat. Mitte der 1990er Jahre macht dann ein Video Schlagzeilen in der Weltpresse, da es angeblich die Autopsie eines Aliens zeigt. Ein Außerirdischer, der beim UFO-Absturz von Roswell ums Leben gekommen sein soll. Und obwohl Jahre später der Brite Ray Santilli zugab, dass er de sogenannten “Santilli-Film” gefälscht habe, tauchten kürzlich Dokumente auf, die in der UFO-Szene für Verwirrung sorgen. Denn nach diesen habe das Video mit der Alien-Autopsie schon existiert, bevor es Ray Santilli gefälscht haben will. Was davon zu halten ist, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video auf Fischinger-Online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wohl jeder UFO-Interessierte kennt die Geschichte des angeblichen UFO-Absturzes von Roswell 1947.

Damals habe das US-Militär dort ein abgestürztes UFO sowie Außerirdische geboren und dies alles – nachdem es erst offiziell bestätigt wurde – vertuscht. Im Jahr 1995 erschien dann ein seltsames Videos, das der Brite Ray Santilli veröffentlichte. Das als “Santilli-Film” bekannte Video zeige angeblich die Autopsie eines der Aliens, die 1947 beim UFO-Crash von Roswell geborgen wurden. Eine hitzige Debatte in aller Welt und den Medien folgte.

Bis Santilli und andere 2006 zugaben, dass sie das Video mit der Alien-Autopsie gefälscht haben. Damit war das Video mit dem toten Außerirdischen eigentlich vom Tisch. Auch wenn Santilli behauptete, dass er ein echtes Video mit einer Alien-Autopsie sah, das er aufgrund der schlechten Qualität nur “nachspielte” (s. dazu Video HIER)…

Jetzt aber ist ein sonderbares Papier aus dem Jahr 2001 aufgetaucht, das den “Santilli-Film” wieder in den Fokus von Medien und UFO-Interessierten rückte. Denn darin wird behauptet, dass ein ehemaliger CIA-Angehöriger mit Namen Kit Green – der für die Regierung UFO-Filme etc. untersucht haben soll – schon 1987/88 exakt den Alien-Film gesehen haben will, den Santilli nach eigener Aussage erst Jahre später gefälscht habe!

Eine überaus sonderbare Geschichte und ein seltsames Dokument. Was steckt dahinter? Desinformation, um die UFOs-Szene zu “unterwandern”? Oder doch mehr?

Alles über diese erstaunliche Entwicklung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 4. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Muss das sein? Russisches Startup will Werbung am Nachthimmel aus dem Weltraum projizieren

Russisches Startup will Werbung für den Nachthimmel im Weltraum platzieren (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Fischinger-Online)
Russisches Startup will Werbung für den Nachthimmel im Weltraum platzieren (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Fischinger-Online)

Die Wirkung von Werbung und speziell Leuchtreklame im öffentlichen Raum wie Innenstädte ist unumstritten. Inzwischen trifft man überall auf Werbung. Nicht selten kann man sie erst auf den zweiten Blick auch als solche erkennen. Ganz anders sieht es bei Werbung aus, die ein Startup-Unternehmen aus Russland plant. Nach deren Plänen sollen zukünftig Logos und Werbesprüche aus dem Weltraum mittels einer Schar Satelliten an den Nachthimmel projiziert werden. Damit können die Werbekunden “potentiell über 7 Milliarden Kunden auf dem Planeten” erreichen, so die Idee des Unternehmens. Es wäre “ein Traum” heißt es von der Firma “StartRocket”. Oder doch eher ein Alptraum? Was das Startup im Detail mit welcher Technologie plant, und welche Fragen ich dabei stellen, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kauf MICH!

Die Deutsche Band “Die Toten Hosen” brachte im Frühjahr 1993 ein Album auf dem Markt, dass einen ganz einfach Titel trug: “Kauf MICH!”. In großer oranger Schrift auf einem ansonsten pechschwarzen Cover. Ein durchaus geschickter Schachzug der Punkrocker, da mit einem derart ungewöhnlichen Cover die Blicke der potenziellen Kunden im Laden sicher waren.

Obwohl dieses Beispiel so einfach und “langweilig” aussieht, macht sich eine ganze Werbeindustrie seit Jahrzehnten Gedanken, wie man den Kunden am Besten erreichen kann. Werbung ist längst eine Wissenschaft für sich. Ganze Armeen von Strategen zerbrechen sich die Köpfe, analysieren und studieren die potentielle Kundschaft, geben psychologische Studien in Auftrag oder überfluten die Nationen mit immer neuen Umfragen zum “Kaufverhalten”.

Bei Werbung sollte man “nicht kleckern, sondern klotzen”, dachte sich wohl das Unternehmen “StartRocket” von Vlad Sitnikov aus Russland. Sitnikov sagte schon am 14. Januar 2019 gegenüber  “Astronomy” von sich selber, dass er ein “Werbetyp mit einer verrückten Idee” sei. Und diese Idee sei es, in einer Erdumlaufbahn in 400 bis 500 Kilometern Höhe eine ganze Flotte von kleinen Satelliten zu positionieren, die in ihrer Gesamtheit eine Werbetafel ergeben.

Werbung aus dem All

Nach den Plänen von “StartRocket” werden die einzelnen Mini-Satelliten jeweils mit einem hauchdünnen reflektierenden Segel ausgestattet. Alle diese Projektionsflächen von je etwa 50 Quadratmeter Größe zusammengenommen bilden dann eine Werbefläche im All, auf die Unternehmen, Marken oder Firmen ihre Werbung stellen können. Potentiell kann diese Reklame auf der Erde von Milliarden Menschen am Nachthimmel zwischen den Sternen gesehen werden.

Ein einzelner dieser Satelliten des 1999 von der Stanford University und der California Polytechnic State University entwickelten Typs “CubeSats” hält allerdings nur rund ein Jahr. Diese Mini-Satelliten sind eine Standartformat, und halten alle nicht sehr lange. Die kleinsten Fabrikate unter ihnen sind nur rund 11 x 10 x 10 Zentimeter groß und wiegen bis maximal 1,33 Kilogramm. Ein zweiter Typ ist mit rund 34 Zentimeter Länge größer und kann bis zu 4 Kilogramm wiegen. Lange haltbar sind keine davon.

Die Technologie ist also seit 20 Jahren vorhanden. Und aufgrund der geringen Nutzbarkeit will “StartRocket” sie immer wieder austauschen. Ober besser gesagt neue in den Orbit schicken. Die ausgedienten Werbeträger bleiben dann als Weltraumschrott im All zurück. Schon allein das rief nach Bekanntgabe dieser Idee zahlreiche Kritiker auf den Plan, da bekanntlich der nahe Weltraum von Schrott der Raumfahrt bereits überfüllt ist.

Weitere Kritik von Astronomen ist, dass solche Objekte Funksignale und die Luftfahrt stören könnten, die Lichtverschmutzung damit zunehme oder auch, dass astronomische Beobachtungen dadurch gestört werden.

Ihr Nachthimmel wurde gesponsert von …

Auf der Internetseite von “StartRocket” finden sich eine ganze Reihe von animierten Filmen, wie sich Vlad Sitnikov diese Werbung am Nachthimmel vorstellt. Animationen, wie die Logos und Schriftzüge (auch wenn grafisch abgeändert) weltbekannter Multikonzerne über wundervolle Szenerien über den abendlichen Himmel fliegen. Es wäre doch schön, wenn die “besten Firmen im Himmel uns jede Nacht bezaubern”, so Sitnikov.

Das sehen wohl ausnahmslos alle Menschen – außer in den entsprechenden Konzernspitzen – ganz anders! Sehr treffend schrieb Bluewin.ch am 26. Januar 2019 dazu:

Von den wissenschaftlichen Bedenken ganz abgesehen, stellt sich natürlich auch die Frage, inwieweit die Menschen bereit sind, auch noch am Himmel Werbebotschaften sehen zu müssen. Wenn bei einem gemütlichen Abend auf der Alpenhütte oder am Strand plötzlich ein Coca-Cola-Logo am Abendhimmel aufblitzt, dann ist die romantische Stimmung vielleicht schnell dahin.”

Auch die Filme auf “StartRocket”, wie solche Werbung aussehen kann, sind eher erschreckend. Das Unternehmen sieht aber mehr in ihrer Idee, als nur Werbung für die “besten Firmen”. Auf ihrer Internetseite heißt es zu den Anwendungsmöglichkeiten auch:

Unterhaltung: Anzeige von ergänzenden Nachrichten oder Bildern aus dem Orbit während globaler Ereignisse zu Unterhaltungszwecken.

Mitteilungen: Notwendige Informationen auf einer breiten Wahrnehmungsebene der Öffentlichkeit zugänglich machen. Von den einfachsten bis zu den kompliziertesten, wie Logos und spezielle Produktangebote von Marken.

Notfall: Wenn Telefone ausfallen, bei Null Sichtweite, Stromausfällen und Katastrophenfällen, kann die Regierung das Display für dringende Benachrichtigungen an die Bevölkerung verwenden.

Für Werbestrategen und Marketingexperten mag diese Idee ja durchaus Potential haben. Doch auch wenn die Nutzung als Mitteilungssystem für Notfälle von dem Startup unterstrichen wird, wird die Allgemeinheit wohl kaum damit einverstanden sein.

Die Pläne von “StartRocket”

Abgesehen von der Frage, ob diese Idee von “StartRocket” und Vlad Sitnikov nicht selber eine reine PR-Masche ist: Wann und wie soll es los gehen? Hierzu hat das Startup konkrete Zeitpläne online gestellt. So soll schon im Januar 2021 ein “Teststart einer minimalen Formation” von Satelliten starten. Ab 2022 soll nach deren Plänen dann das ganze System einsatzbereit sein.

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Meldungen, dass der Getränkehersteller “Pepsi” die Werbetafel im All für einen Energydrink nutzen will, haben sich allerdings inzwischen in Wohlgefallen aufgelöst. “Pepsi” Russland schrieb im April 2019 noch begeistert:

Wir glauben an das Potenzial von StartRocket. Orbitale Werbetafeln sind eine Revolution auf dem Kommunikationsmarkt. Deshalb haben (…) dieser Partnerschaft zugestimmt.

Die “Pepsi”-Zentrale in den USA ruderte jedoch wieder zurück. Sicher auch wegen der anhalten Kritik an “StartRoket”. So hieß es von der Softdrink-Zentrale nur einige Tage später laut Space.com am 16. April:

Wir können bestätigen, dass StartRocket zu Zwecken eines exploratorischen Test für Werbung in der Stratosphäre das Adrenaline GameChangers-Logo genutzt hat. Dies war ein einmaliges Ereignis; wir planen gegenwärtig nicht, eine solche Technologie weiter zu testen oder kommerziell zu nutzen.”

Also brauch das kosmische Werbeunternehmen weiterhin finanzkräftige Sponsoren und Interessenten. Erstmal sind laut “StartRocket” 25 Millionen US-Dollar das Ziel:

Wir erwarten, bis zum 1. Oktober 2019 25 Mio. USD für die erste Runde zu sammeln, mit folgenden Zielen: Produktentwicklung und Designforschung (…)  zwei erste CubeSats, Kontrollstation, Bodentests, Befestigung, Demonstration der Umlaufbahntechnologie, Analyse der Tests und Ergebnisse.

Private Unternehmen, die in den Weltraum drängen, gibt es einige. Auch mit verrückten Ideen. Etwa die, dass man seine Samen- oder Eizellen in Mini-Satelliten im Orbit stationieren kann – um letztlich Kinder im All zu zeugen und gebären, wie in diesem Video HIER berichtet.

Doch es darf bezweifelt werden, dass Unternehmen, die aus dem All Werbung am Nachthimmel aufleuchten lassen, sich damit bei ihren potentiellen Kunden wirklich einen Gefallen tun …

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