Search Results for: Blue book

Geheimes Video-Interview mit einem Alien? Angeblicher Top Secret Film des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” erhitzt die Gemüter +++ YouTube-Video +++

Interview mit einem Alien - Top Secret Film des "Project Blue Book" oder Fake? wenn ja: Von wem? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)
Interview mit einem Alien – Top Secret Film des “Project Blue Book” oder Fake? Wenn ja: Von wem? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)

Etwas mehr als Unheimliches kursiert derzeit in den sozialen Netzwerken: ein angebliches Top Secret Interview mit einem Alien. Angeblich stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt. Ein durchaus gruseliger Film mit einem ebenso gruseligen Außerirdischen. Ich habe mir den interessanten Alien-Film einmal genau angesehen und stelle Euch meine Analyse in einem neuen Video auf meinen YouTube-Kanal vor. Besagtes Alien-Video habe ich eingebunden.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Von Lars A. Fischinger

Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Interviews bzw. Videos mit Aliens (oder besser gesagt: angeblichen Aliens) gibt es in der UFO-Forschung seit Jahrzehnten. Das ist erst mal nicht neu.

Neu ist aber ein momentan hitzig diskutiertes Video mit einem Alien, das in einem verdunkelten Raum interviewt wird.

Der angebliche Alien-Film ist interessant. Deshalb bin ich diesem unheimlichen Streifen des Blue Book UFO-Projekt (heißt es) einmal auf den Grund gegangen …

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen 😉 +++

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , <

129.491 “Project Blue Book” UFO-Seiten der US-Air Force online: Von UFO-Wellen, dem Roswell-Fall, einer “Area 51” und einem Präsidenten, der sich mit Außerirdischen traf (Artikel)

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Top Secret UFO-Akten und ehemals gemeine Dokumente über “Unbekannte Flugobjekte” von Regierungen, Militärs und Geheimdiensten werden seit Jahren von diesen immer mehr frei verfügbar online gestellt. So auch das legendäre “Project Blue Book” (auch “Bluebook”). Ein UFO-Forschungsprojekt der Luftwaffe der USA, dass von 1947/1951 bis 1969 geführt wurde. Ein US-UFO-Forscher hat nun alle 130.000 Seiten des berühmten UFO-Projektes sortiert und online gestellt. Doch “die großen Rätsel der UFO-Forschung” erhellen auch diese nicht.

Blog-Newsletter hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hunderttausende von einst streng geheimen Akten und Papieren rund um das Thema “UFOs” und “Unbekannte Flugobjekte” aus der ganzen Welt sind unlängst kostenlos im Internet für jeden abrufbar. Von Regierungen ebenso wie von privaten Forscher oder auch Geheimdiensten. Ein Segen des Internet – keine Frage.

Nachdem die US-Air Force aus den früheren UFO-Projekten “Project Sign” und “Project Grudge” 1951 das “Project Blue Book” ins Leben rief, sammelte die USAF darin zahlreiche UFO-Meldungen. Insgesamt sind in den fast 130.000 Seiten des “Blaubuch” 12.618 UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 enthalten. Diese Dokumente hat der UFO-Forscher John Greenewald nun auf seiner Internetseite “The black Vault” online gestellt. Greenwald betrachtet seine Internetseite als eine Kollektion von freigegeben UFO-Papieren und umfasst mit Stand gerade bereits 1.322.017 Dokumente. Und es werden ständig mehr. Nicht nur UFO-Akten wie eben das “Project Blue Book” sind dort zu finden, sondern auch FBI-Papiere, CIA-Dokumente, Berichte anderer Länder usw. sondern auch Unterlagen und Fälle zu anderen Themen. Freigegebene Berichte zum Thema Tierverstümmelungen oder John F. Kennedy ebenso wie solche zu Geistern, bekannten Hoaxes und Meldungen zur Kryptozoologie. Ein umfassendes Archiv des Phantastischen … (s. auch hier & hier)

Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom "Project Blue Book" (Bild: gemeinfrei)
Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom “Project Blue Book” (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die sortierten UFO-Akten des “Blue Book” können natürlich heruntergeladen, durchsucht und ausgedruckt werden. Letzteres wäre aber aufgrund der Vielzahl der Dokumente weniger sinnvoll. Interessant ist bei dem blauen Buch der US-Air Force auch der Umstand, dass einige hundert Fälle von den Luftwaffenermittlern nicht geklärt werden konnten. Was letztlich ursächlich für eben diese (701) ungeklärten Meldungen war, sei einmal dahingestellt.

Weiter ist aber auch eine Statistik interessant, die ich vor vielen Jahren (1999) auf meiner ersten Internetseite veröffentlichte (Bild links). Diese zeigt, dass zumindest nach den Ermittlungen der US-Luftwaffe in den Jahren 1952, 1957 und 1966 regelrechte UFO-Wellen gemeldet wurden. Vor allem das Jahr 1952 ist hier interessant, da von den 1.501 Berichten 303 nicht geklärt werden konnten. Ob jedoch die USAF tatsächlich auch alle UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 dokumentierte oder sogar untersuchte, ist sicher fraglich und wohl kaum möglich gewesen.

US-Präsident Eisenhower vs. Außerirdische …

Nur zwei Jahre nach dieser UFO-Welle von 1952 kam es dann sogar zu einem realen und physischen Treffen des damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Das zumindest besagt die Gerüchteküche in der UFO-Forschung. Tatsächliche Belege oder Dokumente für dieses sehr hartnäckige Gerücht … gibt es leider nicht. Auch nicht in den Papieren des “Projekt Blue Book” (was ich persönlich, wenn die Story wahr wäre, auch nicht erwartet hätte!) Jedoch hat Henry W. McElroy, ehemals Abgeordneter des US-Bundesstaates New Hampshire, in einem Video vor einigen Jahren gesagt, dass er selber mehr oder weniger entsprechende Geheimdokumente sah. Diese würden, wenn sie denn existieren, für diese seltsame Alien-Präsident-Meeting-Geschichte sprechen.

McElroy erklärte in dem Video:

„Das Dokument, das ich sah, war ein offizieller Brief an Präsident Eisenhower. Soweit ich mich erinnere, war dieses Schreiben in hoffnungsvoller Sprache und informierte Präsident Eisenhower über die immer noch andauernde Präsenz extraterrestrischer Wesen hier in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Das Schreiben schien anzudeuten, dass ein Treffen zwischen dem Präsidenten und einigen dieser Besucher arrangiert werden könnte, sollte dieses als angemessen angesehen und gewünscht werden. Der Inhalt des Schreibens legte auch nahe, dass es keinerlei Grund für Bedenken gebe, da diese Besucher keinerlei bedrohliche Absichten oder was auch immer haben. Weder jetzt oder in der Zukunft. (…)

Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“.(Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Überprüfen lässt sich das nicht …

Die “Area 51” und der UFO-Absturz von Roswell

Ein Jahr nach diesem angeblichen Meeting zwischen US-Präsident Dwight D. Eisenhower und “Besuchern” am 20. Februar 1954 wurde 1955 übrigens die “Area 51” errichtet (die zuvor als Gelände für Militärübungen diente). Eine Abteilung der US-Waffenfirma “Lockheed”, die sich mit streng geheimen Waffenentwicklungen befasst, wurde vom CIA damit beauftragt, dieses Testgelände am Groom Lake in Nevada 1955 auszubauen. Für abgestürzte UFOs, wie es hinter vorgehaltener Hand heißt. Offiziell jedoch für die Entwicklung des Spionageflugzeuges “U 2” und anderer (Waffen-)Technologien.

Zu diesem Themen habe ich im November 2014 ein Video-Interview mit dem UFO-Forscher und Historiker Marius Kettmann auf meinem Channel bei YouTube online gestellt.

Die “Area 51” gibt es natürlich tatsächlich, was schon lange kein Geheimnis mehr ist. Als Teil der Basis “Nellis Range” der US-Luftwaffe unweit von Las Vegas (s. a. Bild rechts). Was dort heute alles für Top Secret-Waffen entwickelt werden, wissen nur wenige Eingeweihte/Mitarbeiter/Geldgeber/Planer. Ebenso, ob der Mythos von den UFOs und selbst leibhaftigen Außerirdischen, die dort leben sollen, stimmt, weiß auch niemand bzw. kann niemand belegen. Gleiches gilt für die Story um Präsident Dwight D. Eisenhower, dass sich dieser mit Aliens traf.

Statement der US-Air Force zur "Area 51" von 1998
Statement der US-Air Force zur “Area 51” von 1998 (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die akribisch von dem UFO-Forscher John Greenewald archivierten Dokumente belegen dies nicht. Was aber trotz Verschwörungen und Gerüchten ebenfalls interessant ist, ist das Thema UFO-Absturz von Roswell 1947 in New Mexiko und das “Projekt Blue Book”: Die Papiere der blauen Air Force-Untersuchung dokumentierten im Jahr/Sommer 1947 keinen Roswell-Vorfall.

Am 20. Februar 1954, als Präsident Eisenhower der Story nach von Palm Springs in Kalifornien heimlich von einer “Grillparty” zu seinem Meeting mit Außerirdischen in einer Basis in New Mexico verschwand, kennt “Blue Book” ebenfalls keine UFO-Meldung. Wohl aber einen Tag später am 21. Februar über Kalifornien…

Offiziell wurde Eisenhowers Abwesenheit bei der Veranstaltung übrigens ganz menschlich erklärt: Er musste zum Zahnarzt, da er sich beim Essen eine Zahnkrone abbracht.

Ich danke Euch Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

Diesen BLOG & den FischingerOnline-YouTube-Kanal durch eine PayPal-Spende unterstützen

(inkl. PayPal-Spendenbeleg):

DANKE SEHR!

Tagged , , , , , , , , , , , <

UFO-Forschungs-Projekt "BLUE BOOK": "Ich will die Antwort auf diese Untertassen-Frage!"

Sie jagten Marsmännchen nach wissenschaftlichen Standards: 1951 gründete die US-Armee einen Forscherstab, der alle weltweiten UFO-Sichtungen untersuchen sollte. Die Verschwörungstheoretiker konnte das “Project Blue Book” nicht bekehren – denn ausgerechnet einer der Professoren wurde zum Überläufer.

Von Arno Frank

Wenige Dinge dürften auf absehbare Zeit so unwahrscheinlich sein wie eine Invasion der Erde durch außerirdische Mächte. Wieso sollte uns angreifen, wer über eine so fortschrittliche Technologie verfügte, dass er intergalaktische Distanzen mühelos überwinden könnte? Das wäre, als würde die komplette US-Armee mobilisiert, nur um einen Tante-Emma-Laden zu überfallen. Andererseits fliegen manche Wissenschaftler auch zu Forschungszwecken um die Welt und paddeln irgendwelche Dschungel kilometerlang flussaufwärts, nur um unter einem feuchten Stein eine neue Schneckenart zu entdecken.

Bücher zum Thema

<

Eine UFO-Sichtung 1676 über der Toskana in Italien – aber was hatte die NASA in den 1960ger Jahren damit zu tun? (Artikel)

Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer "UFO-Sichtung" (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Im März 1676 kam es am Himmel über der Toskana in Italien zu einer “UFO-Sichtung” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt zahlreiche Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken und Aufzeichnungen der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter” – denn zu allen Zeiten wurde Seltsames am Himmel beobachtet. So auch im Jahre 1676 über der Toskana in Italien, wo ein “stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder”, über den Himmel flog. Was aber genau war das? Und warum soll sich Mitte der 1960ger Jahre die NASA für den Original-Bericht der Sichtung interessiert und diesen über “Strohmänner” aufgekauft haben? Eine “historische UFO-Sichtung”, die viele Fragen aufwirft, wie Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Fremde Wesen und unbekannte Zeichen am Himmel

In Märchen oder besser gesagt im allgemeinen Volksgut des Mittelalters auchen immer wieder seltsame Wesen auf. Rätselhafte „Kreaturen“, die sich nach solchen Sagen und Legenden immer wieder den Menschen gezeigt haben sollen. Fast wie selbstverständlich waren sie Teil der Welt und existierten zusammen mit den Menschen. Allerdings in einer anderen Welt – in der Anderswelt.

Heute kennt man diese mutmaßlich verschiedenen Wesen unter ebenso verschiedenen Namen: Feen, Trolle, Elfen, Zwerge, Gnome, Kobolde, Inkubus, Sukkubus, „Engel“, Riesen, Unterirdische … um nur einige von ihnen zu nennen. Zahlreiche sehr interessante Berichte über diese Bewohner der Anderswelt wurden auf diesem Blog bereits umfangreich vorgestellt und diskutiert.

Doch die Welt der Mythen, Sagen und Legenden kennt nicht nur derartige Erscheinungen von fremden Wesen, sondern auch Geschichten über „unbekannte Flugobjekte“ am Himmel. Die Chroniken der Vergangenheit sind voll mit derartigen Berichten. Nicht nur aus dem “finsteren Mittelalter”. Es scheint fast so, als sei gäbe es kein Jahr, in dem nicht irgendwo irgendwas am Himmel von Menschen beobachtet wurde (s. dazu die Videos unten).

Viele – nicht alle! – dieser Erscheinungen am Himmel sind auch heute noch recht einfach zu interpretieren und zu erklären. Vor allem als Kometen oder „Feuerbälle aus dem All“. Also verglühende oder sogar explodierende Meteore, die man als große Sternschnuppen bezeichnen könnte. Auch heute noch sind diese Objekte aus dem All natürlich Alltag auf unserem Planeten. Jeder Hobbyastronom weiß um die Herkunft, die Ursache und die Natur dieser Feuerkugeln vom oder am Himmel.

In der Vergangenheit sah das nicht selten ganz anders aus. Obwohl schon in jahrhundertealten Chroniken klar von „Kometen“ gesprochen wird, war der Himmel voller unbekannter Erscheinungen, Wunder und böser Omen. Oftmals deute man sie fromm als von Gott gesandt, da der Allmächtige damit den Menschen eine Art Zeichen geben wollte. Gute ebenso wie schlechte.

UFOs vor Jahrhunderten

Alle diese Himmelserscheinungen lassen sich heute nicht oder nicht mehr rational und naturwissenschaftlich erklären. Entweder, da die Aufzeichnungen in den alten Chroniken und Flugblättern zu vage sind, oder aber, da sie in der Tat äußert ungewöhnlich ausgesehen haben sollen. Dieser Umstand hat schon lange auch das Interesse der UFO-Forschung an derartigen Phänomenen geweckt. Sollten hier, so fragen sich nicht wenige Mystery-Forscher, Erscheinungen gesehen worden sein, die wir heute „UFOs“ nennen? Sind in den ungezählten altertümlichen Berichten auch solche verborgen, die sich nicht durch Kometen oder riesige Sternschnuppen erklären lassen?

Viele UFO-Ermittler sind davon überzeugt. So auch Dr. Roberto Pinotti, der „italienische Erich von Däniken“, wie man ihn auch nennt. Auch Pinotti ist überzeugt, „dass Außerirdische seit Jahrtausenden die Erde besuchen und beobachten“, wie er es mir bei einem Treffen in Italien erklärte. Sie waren auch nie irgendwie „weg“, sondern haben die Menschen nie „verlassen“, so der UFO-Forscher und Gründer des „Centro UFOlogico Nazionale“ weiter.

Pinotti ist in Venedig geboren und studierte an der Universität von Florenz. Und genau dort erschien im 17. Jahrhundert ein Bericht über eine sonderbare Himmelserscheinung, die an vielen Orten Italiens gesehen worden sein soll. Autor war ein Florentiner Schirmmacher namens Francesco Barzini, „der offensichtlich schon seit vielen Jahren in Venedig lebte“, so Pinotti 1990 in seinem Buch „Ufo – Visitatore da Altrove“.

Dieser Barzini war jedoch nicht nur ein Schirmmacher sondern auch von der noch recht jungen Astronomie begeistert. Zu seinen eigenen astronomischen Beobachtungen in Florenz und später in Venedig schrieb er auch einige Abhandlungen. Er „soll der Astronom und Philosoph der friedlichen Stadt Florenz gewesen sein“, schrieb schon Francesco Inghirami 1843 in „Storia della Toscana“ (Bd. 12, S. 202f.). Ein umfangreiches Gesichtswerk in 16 Bänden mit dem „Who is who“ aus Italien.

Ein unbekanntes Objekt 1676 über Italien

Eine seiner Veröffentlichungen trägt den Titel „Ein prägnanter Bericht über ein ungewöhnliches Licht, das am Abend des 31. März 1676 in der gesamten Toskana und an vielen anderen Orten in Italien auftrat“. So heißt es in einer Passage des Werkes über diesen denkwürdigen Abend in Italien:

Am Abend des 31. März 1676 erschien im Himmel über der Toskana ein stark leuchtender Körper in der Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Garbe, aber etwas runder, den man in weniger Zeit, als man für ein Miserere braucht, mit einer oder mehrerer Explosionen von adriatischen Meer zum Mittelmeer fliegen sah (…)“

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Was war dies für ein Objekt, nur ein Meteor? Nach dieser Beschreibung war es zumindest länglich und flog von Norden nach Süden. Begleitet von „einer oder mehreren Explosionen“, was die Sichtung durchaus sehr ungewöhnlich macht. Denn Meteore explodieren nicht mehrfach und fliegen dann weiter, wie es zumindest nach dieser Beschreibung den Anschein hat.

Eine Reihe UFO-Forscher und –Autoren haben diesen Fall von 1676 bereits diskutiert. Zum Beispiel schon 1979 Marcello Coppetti in seinem Buch „UFO: Arma Segreta“. Eine einheitliche Erklärung oder Vermutung haben die wenigsten. Und das war schon im 17. Jahrhundert der Fall, als sich Astronomen über diese Erscheinung stritten. Etwa Geminiano Montanari umfangreich in  „La fiamma volante, gran meteora veduta sopra l’Italia la sera del 31 marzo MDCLXXVI“, 1676 herausgegeben von Frederico Gonzaga. „Physikalische und astronomische Spekulationen“ wurden damals diskutiert, die von Meteoren bis sogar Erdbeben als Auslöser reichten.

Leider ist der vollständige Originalbericht von Francesco Barzini heute verloren, so Roberto Pinotti. Er habe sich in der Nationalbibliothek in Florenz befunden und sei bei der großen Überschwemmung im November 1966 für immer verloren gegangen.

Nicht aus unserem Sonnensystem?

Trotzdem fand sich eine Spur dieser alten Veröffentlichung im Katalog des Antiquariat L. Gonnelli und Söhne in Florenz. Datiert auf dem Mai 1966, so Pinotti weiter. In diesem Katalog sei zu erfahren gewesen, dass „eine amerikanische Behörde, die auch für die NASA arbeitete“, unter anderem dieses Buch von 1676 erworben habe. Dazu soll im Katalog gestanden haben:

An den Pater Astronom der ehrwürdigen Schulen von Florenz, Francesco Valiani, über die seltsamen Beobachtungen eines Himmelskörpers, der, was immer er ist, auf keinen Fall zum Sternensystem gehört.“

Merkwürdig. Und irgendwie wird hier eine Verschwörung suggeriert. Eine Verschwörung der NASA, wie es augenscheinlich herausklingt. Marcello Coppetti führte dieses Zitat vor rund 40 Jahren in seinem Buch ebenso an. Allerdings heißt der „Pater Astronom“ bei ihm „Francesco Valsini“, nicht „Valiani“ wie bei Pinotti 1990. Es gibt noch weitere kleine Unterschiede. Coppetti:

Aber die Nachrichten enden nicht dort. Die Broschüre wurde zusammen mit einer anderen an ein amerikanisches Institut in Florida verkauft, das darum bat, nicht erwähnt zu werden, und das Studien für die NASA, die amerikanische Weltraumbehörde, durchführt. Aus dem Katalog 105 vom Mai 1965 kaufte dieses Institut zwei gedruckte Blätter, die wie folgt beschrieben wurden: (…)“

Folglich kaufte dieses geheimnisvolle Institut auf eigenen Wunsch anonym. Scheinbar auch bereits im Mai 1965 bzw. der Katalog des Antiquariats (von dem hier sogar die Nummer erwähnt wird) war entsprechend datiert. Offensichtlich also ein Jahr früher, wobei die Angabe „Mai“ aber in beiden Aussagen identisch ist.

Was aber „Studien für die NASA“ sein sollen, mit denen das Institut in Florida befasst ist, bleibt rätselhaft. In Florida liegt bekanntlich der Weltraumbahnhof „John F. Kennedy Space Center“ der NASA, den man meistens schlicht nach dem angrenzenden Raketengelände der US-Air Force „Cape Canaveral“ nennt. Ein Zusammenhang wäre sicher zu konstruiert, da zahllose Institute in den USA und weltweit mit der NASA zusammenarbeiten und auch „Studien“ für diese durchführen.

Was hat die NASA damit zu tun?

Was also könnte 1676 am Himmel über Italien geflogen sein, dass die „Form einer Scheibe oder eines Kornsacks oder einer Gabe, aber etwas runder“, hatte? Tatsächlich etwas künstliches, also ein UFO im klassischen Sinn? Und hatte tatsächlich die NASA durch das mit ihr zusammenarbeitende und anonyme Institut Interesse an diesem Bericht aus dem 17. Jahrhundert?

Hier könnte man an geheime UFO-Forschungen denken, die es nachweislich auch in den USA gab. Auch von der Luftwaffe. Als die NASA angeblich den Bericht des „Toskana-UFO“ über eine anonyme Firma kaufen ließ, war es das berühmte „Project Blue Book“. Offiziell eingestellt wurde dieses UFO-Forschungsprojekt 1969 und kann heute online eingesehen werden. Darin keine Spur von dem Vorfall aus Italien oder überhaupt ähnliche mutmaßlicher UFO-Sichtungen vergangener Jahrhunderte.

Das gilt auch für den UFO-Bericht „Scientific Study Of Unidentified Flying Objects“ von Dr. Edward U. Condon und Walter Sullivan aus dem Jahr 1968. Eine Untersuchung der US-Luftwaffe in Zusammenarbeit mit der Universität Colorado, der heute nach dem Herausgeber als „Condon Report“ bekannt und berühmt ist.

In diesem sehr umfangreichen UFO-Report wurde damals jedoch sehr wohl auch das Thema „UFOs in der Geschichte“ behandelt. Und zwar in einem ganzen Kapitel von Samuel Rosenberg, der „biblische UFOs“ genauso darlegt wie entsprechende alte Berichte aus Indien oder Ägypten. In seiner Auflistung von „Antiken UFO-Berichten“ von 213 vor Christus bis 1879 ist dabei kein Beispiel aus dem Jahr 1676 aus Italien genannt.

Die Mutmaßung, dass die NASA oder vielleicht die US-Air Force alte „UFO-Berichte“ sammelte, bleibt also für diesen Fall Spekulation.

Zumal man bedenken muss, dass es unzählige derartige Berichte in den alten Aufzeichnungen gibt, wie eingangs geschildert. Würden diese im Geheimen gesammelt und sogar aufgekauft werden, wie es die Geschichte mit dem Antiquariat-Katalog anzudeuten scheint, wüsste man davon. Denn wenn massenhaft jahrhundertealte Chroniken und Berichte mit solchen Inhalten „aus dem Verkehr gezogen“ werden, bliebe das nicht unbemerkt …

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 28. April 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 24. März 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 31. Juli 2018 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , <

News zum YouTube-Video “Interview mit einem Alien”: Ein Urheber hat sich gemeldet – aber nicht die CIA! Über den Fake und “krimineller Energie”

Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)
Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)

Dass sich die Welt und Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files schon seit Jahren einer Sintflut an Fakes, Betrug, Irrtümern und Schwindeleien gegenüber sieht, sollte kein Mysterium sein. Vieles entsteht aus Unwissenheit und völlig mangelhafter Recherche, wobei andere Dinge wieder mit Absicht gefälscht werden. So auch ein Video, dass angeblich ein Interview mit einem Außerirdischen zeigt, der im Rahmen des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Regierung 1964 vernommen wurde. Ein eindeutiger Fake, wie ich es für ein entsprechendes YouTube-Video 2016 detailliert recherchierte und darlegte. Jetzt aber gibt es zu diesem Schwindel Neuigkeiten von einem der “Urheber”, denen ich erneut genauer nachgegangen bin. Obwohl sich nicht CIA & Co. meldeten, so zeigte sich doch, mit welcher “kriminellen Energie” die Alien-Video-Hoaxer agiert haben, wie Ihr in diesem Posting erfahren werdet!


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bereits am 3. August 2016 diskutierte ich auf meinem YouTube-Kanal rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files ein “unheimliches Alien-Videos”.

Darin ging es um ein Filmchen, in dem angeblich ein Außerirdischer von den USA interviewt wird. Ein fremdes Wesen, das sogar aus der Zukunft gekommen sein, wie es in dem entsprechenden Interview heißt.

Die ganze Sache war und ist natürlich “Top Secret” und sei angeblich irgendwie durch dunkle Kanäle in das Internet gelangt. Wie eigentlich alle derartigen “streng geheimen” Videos, die plötzlich im Netz auftauchen. In meinem YouTube-Video, das ich ich für Euch weiter unten erneut eingebunden habe, ging ich im Sommer 2016 diesem rätselhaften Film mit dem Alien-Interview einmal genauer nach.

Angeblich stamme die Aufzeichnung dieses Interviews mit dem dort zu sehenden Außerirdischen von dem US-Geheimdienst CIA. Mehr noch, denn wie behauptet wurde, “stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt”.

Da dieses “Alien-Interview” 2016 innerhalb der Mystery-Szene weite Kreise im Netz zog, und ich damals zahlreiche Anfragen dazu von Euch bekam, nahm ich mich des Themas letztlich an.

Der Grund für meine Recherchen war auch, dass in dem Interview UFO-Papiere gezeigt wurden, die angeblich eben von diesem UFO-Forschungsprojekte “Blue Book” stammten. Gleich zu Beginn sollte diese UFO-Akte belegen, dass der danach zu sehende Außerirdische am 9. Juli 1964 im Rahmen von “Blue Book” interviewt bzw. verhört wurde.

Und dieses hoch-offizielle UFO-Projekt der US-Regierung gab es bekanntlich tatsächlich.

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)

Schon hatten also die Macher des “Alien-Interviews” das Interesse von UFO- und Alien-Interessierten durch dieses kleine Detail geweckt. Der Plan ging auch dadurch auf, da sich der Film international (ohne kritische Analyse) im Internet verbreitete und viele Klicks und Kommentare folgten.

UFO-Faker und Alien-Witzbolde

Wie im unten eingebundenen YouTube-Film von mir deutlich wird, habe ich das “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” detailliert behandelt. Das Ergebnis meiner Vergleiche und Recherchen zeigte klar, dass es ein Fake von Alien-Witzbolden war. Es war kein super geheimes Interview mit einem Außerirdischen, der von der US-Regierung einem dunklen Raum (in Englisch) interviewt wurde.

Weiter ergaben die Recherchen auch, woher dieser Film eigentlich stammt – und das dieser ganz einfach von vorne bis hinten ein Schwindel ist.

Schon als der Film 2016 viral ging, sagten zum Glück fast alle Mystery-Fans, dass es ein Fake sei. Vor allem auch in den Sozialen Netzwerken und hier vor allem bei Facebook. Aber wirklich belegen konnte ausnahmslos niemand in den Kommentaren, dass das Video gefälscht wurde. Aussagen in Sinne von “das sieht man doch sofort” sind grundsätzlich erst mal kein Beweis für einen Fake.

Aber umgekehrt wären es auch kein Beleg für ein echtes Alien-Video, nur weil man “es doch sieht”. Nachdem ich in meinem YouTube-Video diesen kleinen Alien-Film mit dem Interview detailliert durchleuchtet hatte, folgten in der dortigen Community zahlreiche Kommentare. Die allermeisten Feedbacks waren eben im nichtssagenden Sinne von “sieht man doch sofort, dass es ein Fake ist”.

VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)
VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)

Viele Kommentaren lobten dabei auch die Mühe, die ich mir machte, um Genaues zu die Alien-Filmchen herauszufinden. Schließlich kann jeder schnell “Fälschung!” rufen und es als Computeranimation bezeichnen. Auch ich habe es allerdings von vornherein als Hoax angesehen.

Es gab aber noch eine dritte Gruppe von Meinungen. Und zwar jene, die weiterhin glaubten, dass dieses “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” möglicherweise doch echt sein könnte. Nach diesen wäre es also möglich, dass hier ein echtes Wesen zu sehen ist, das nicht von unserer Welt stammte, als es 1964 vor die Kamera gebeten wurde …

Copyright by CIA and Government of the United States?

Grundsätzlich ist es so oder so immer fraglich, wenn auf YouTube oder anderen Stellen im Netz streng geheime Fotos oder Videos auftauchen, die irgendwie von einer Regierung stammen sollen. Seien es nun Top Secret-Filme der NASA oder US-Regierung oder UFO-Dokumente, die angeblich ultra geheim sein sollen.

Warum aber stehen sie dann teilweise über Jahre hinweg online und sind damit für jeden zu sehen?

Das fragen sich nicht nur Kritiker der Grenzwissenschaft, sondern auch viele Pro-Mystery-Fans. Zumal vielfach dieses vorgebliche Top Secret-Material gerade auf YouTube unbehelligt zu finden ist. Diese Video-Plattform gehört zum Imperium von Google – und Google wird nicht umsonst als “Datenkranke” bezeichnet. Auch die USA (CIA, NSA & Co.) hat Zugriff auf das Google-Imperium.

VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Spätestens seit den ganzen Enthüllungen in Sachen Spionage, Abhörsandale, Edward Snowden oder der massenhafte Überwachung des Internet, sollte jedem klar sein, dass echtes brisantes Geheimmaterial niemals dauerhaft über YouTube verbreitet werden kann!

Jetzt habe ich es mir aber im August 2016 erlaubt, dass fragwürdige Alien-Interview in voller Länge in meiner entsprechenden Analyse bei YouTube einzubinden. Mein Video geht exakt 18 Minuten und das Interview mit dem Außerirdischen darin allerdings nur rund 4,5 Minuten.

Seit dem Upload am 3. August 2016 habe ich bis dato 204.765 Aufrufe und weit über 700 Kommentare dazu erhalten – doch die US-Regierung, das CIA oder wer auch immer schwieg. Man ließ mich also weiterhin das “streng geheime Video” innerhalb meines Filmes verbreiten.

Bis jetzt!

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Am 22. Januar bekam ich eine E-Mail von YouTube, dass jemand genau auf einen Teil dieser Sequenz mit dem Alien einen Urheberanspruch erhebt. Doch es war nicht die CIA, die Angst um irgendwelche Geheimnisse aus ihrem UFO-Projekt “Blue Book” hatte, sondern es war u. a. zu lesen:

Hallo Grenzwissenschaft und Mystery Files,

ein Urheberrechtsinhaber hat mit Content ID einen Anspruch auf Inhalte in deinem Video erhoben.

(…)

Videotitel: Interview mit einem ALIEN aus der Zukunft: Gruseliges Top Secret Video von Project Blue Book 1964″

Das ist durchaus kein ungewöhnliches Vorgehen seitens YouTube bzw. von Urhebern und auch vollkommen OK. Allerdings ist der Urheber ein User mit Namen “TuneCore” der im Auftrag von “Zenyth the Architect” handelt. Bei YouTube selber sieht das dann so aus, wenn ich mir im Dashboard meines Channel die Details dazu ansehe:

In deinem Video wurden urheberrechtlich geschützte Inhalte gefunden. Der Anspruchsteller lässt die Verwendung seiner Inhalte in deinem YouTube-Video zu. Es könnten allerdings Werbeanzeigen eingeblendet werden.

Urheber-Details zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Ausschnitt)
Urheber-Details zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” [anklicken zur Großansicht] (Ausschnitt)

Hier wurde also bei diesem Fake-Alien Anspruch auf eine Tonaufnahme mit dem Titel “Offset Spacial Divergence” von einem Auftraggeber namens “Zenyth the Architect” erhoben. Ich kenne dieses Problem auch aus anderen Videos von mir, weshalb ich weiß, dass man den fraglichen Bereich mit dem Ton oder Sound auch automatisch entfernen lassen könnte.

In diesem Fall ist es exakt der Timecode 3:12 bis 4:41 meines Videos, in dem sich der Anfang des vermeintlichen “Alien-Interview” befindet. Der Anspruchssteller, der nun deshalb in meinem Video werben darf, ist auch nicht der Geheimdienst CIA sonder eben “Zenyth the Architect“. Diese Produktion sitzt in Kanada und produziert “Space-Sounds”, wenn man es so nennen möchte. Sie selber sagen zum Teil “Astral Hippie” dazu und haben sogar eine eigene Sound-Cloud mir ihren und anderen Werken.

+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan … etc. Desinformationen verbreite (Bild: Fischinger-Online)

Recherchiert man in der Musik-Cloud von “Zenyth the Architect” findet man schnell auch den fraglichen Teil mit dem Alien-Interview. Also das Gespräch an sich zwischen “Alien” und “US-Agent”. Wobei dieser Sound dort über drei Minuten und zehn Sekunden geht. Nach dem “Interview” folgt eben “Space-Sound”, der von den Video-Hoaxern natürlich herausgeschnitten wurde …

Diskrepanzen und kriminelle Energie!

Vielleicht mag es dem ein oder anderen an diesem Fake bereits aufgefallen sein:

Der Film mit dem Alien geht in meinem YouTube-Video von ca. 3:10 bis 7:45, also rund 4 Minuten und 35 Sekunden. Anspruch erhebt “Zenyth the Architect” aber nur für etwa die ersten eineinhalb Minuten des Gesprächs. Wie kann das sein, wenn doch der “Alien” über 4,5 Minuten sein Interview gibt? Die Antwort zeigt wieder, welche Mühe sich die Video-Fälscher mit ihrem “Interview mit einem Außerirdischen” gegeben haben.

Der fragliche Sound, zu dem Anspruch gestellt wurde, heißt ganz genau genommen “Offset Spacial Divergence (Space Pilot II)” und ist damit offensichtlich ein zweiter Teil. Tatsächlich hat ein anderer Sound-Architekt bereits zuvor einen Teil 1 produziert, der inzwischen ebenso in der fragliche Cloud zu finden ist. Dieser geht rund 4,5 Minuten und gehört erstaunlicherweise nicht “Zenyth the Architect”.

Erstaunlich ist es deshalb, das sich in diesem Teil 1 der Rest des Alien-Interviews findet, den die Video-Fälscher von dort heraus geschnitten haben. Auch wenn es der erste Teil ist, handelt sich dabei um das Ende des Gespräches in dem fraglichen “Alien-Interview” und ist sicherlich auch eher produziert worden. Die Animationsfirma des Interview-Videos hat folglich schon regelrechte kriminelle Energie in diese Produktion gesteckt:

Neben der Erschaffung des Alien-Filmes an sich mussten die Hoaxer eine UFO-Akte von “Blue Book” für die Einleitung des Filmes fälschen. Letzteres kann natürlich jeder Laie.

VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger mit Nutzung der offiziellen Icons / WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Nachdem das Video dann aber fertig geschnitten war, brauchten die Macher noch die richtige Tonkulisse für das Gespräch zwischen “US-Agent” und “Außerirdischen”. Dieses Gespräch schnitten sie aus zwei unterschiedlichen Musik-Titeln heraus, die von zwei ebenso unterschiedlichen Sound-Künstlern bzw. Musikern angefertigt wurden. Auch wenn beide die Stimmen von Mensch und Alien auf die selbe Art verzerrten.

Dann nahmen die Interview-Produzenten diese Sequenzen und schnitten sie inkl. “dramatischer Pausen” zu einem in sich stimmigen und flüssigen Interview zusammen und legten es über ihr Alien-Video. Natürlich zeitlich exakt auf ihren Film abgestimmt. Gut möglich ist jedoch auch, dass das Bildmaterial der zuvor zusammengebastelten Tonspur angepasst wurde.

Wie es auch immer genau im Detail geschah, so zeigt dieses Beispiel doch eines überaus deutlich: Video-Fälscher scheinen zu viel Zeit zu haben und stecken offenkundig nicht wenig Energie und Überlegungen in ihre Hoax hinein.

Als begeisterter Mystery-Jäger habe ich dies in diesem Posting zwar auch getan, doch aus anderen Beweggründen. Die detailreichen Ausführen in diesem Post sollen zeigen, was sich hinter so machen Mysterium alles verbergen kann, wenn man es nicht einfach mit einem “man sieht doch, dass es Fake ist” beiseite schiebt.

“Jäger des Phantastischen” sind schon ein sonderbarer Schlag Mensch, wenn man sich auch für nachgewiesene Fakes interessiert. Es ist jedoch Teil der Faszination Mystery, und einer der Gründe, warum ich im kommenden Jahr eigentlich schon 30 Jahre Grenzwissenschaft-Begeisterung feiern kann …

Hier meine Analyse des “Alien-Interview” vom Sommer 2016 bei YouTube:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “UFO” und “Alien” auch bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Mystery-Video Top 5 des Jahres 2016: Die fünf meist gesehenen YouTube-Videos zur Grenzwissenschaft von Fischinger-Online

Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)
Die 5 meist gesehenen Mystery Files-Videos auf YouTube 2016 von Fischinger-Online (Bild: L. A. Fischinger)

Das Jahr 2016 haben wir nun hinter uns gelassen und ein neues Jahr voller phantastische Mysterien der Menschheit hat begonnen. Wie seit zwei Jahrzehnten war ich im vergangenen Jahr als Jäger des Phantastischen dem Unfassbaren auf der Spur. Natürlich auch mit Videos auf meinem YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft und Mystery Files, auf dem sich bereits über 260 Videos finden. Die von Euch im Jahr 2016 meist gesehenen Videos meines Channel zeigt Euch dies Top 5. Viel Vergnügen.

 

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Exakt 262 Videos zur Grenzwissenschaft und  den Rätseln der Welt befinden sich inzwischen auf meinem YouTube-Kanal. Das kann sich durchaus sehen lassen!

Die Top 5 der Videos und Beiträge, die im vergangenen Jahr am häufigsten angesehen wurden, habe ich für Euch unten eingefügt. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese bereits schon vor dem Jahr 2016 online waren.

Am Ende findet Ihr die Plätze 6 bis 10 des Jahres 2016 zusammengefasst.

Platz #1

Im Erdinneren wohnt eine fremde Super-Zivilisation! Edward Snowden-Enthüllung oder Mystery-Ente?

Platz #2

Bizarr! Die seltsamsten Mysterien der Grenzwissenschaft. (Vortrag von Lars A Fischinger):

Platz #3

Mysteriöses Artefakt in der Cheops-Pyramide übersehen? Was fand der “Pyramid Rover” 2002 tatsächlich?

Platz #4

Interview mit einem Alien aus der Zukunft? Gruseliges Top Secret Video von “Project Blue Book” 1964 – was ist davon zu halten?

Platz #5

Riesige Pyramiden in Deutschland – Sensationelle Entdeckungen?

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Die Plätze 6 bis 10 belegen 2016 folgende Videos:

Sensationeller Fund in Ägypten? Über die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)Platz #6

 VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)Platz #7

Eine Reise ohne Wiederkehr 1959 im Ural: "Das Rätsel des Djatlow-Pass Unglück": Warum fanden 9 Menschen einen unerklärlichen Tod? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)Platz #8

Exklusiv Interview mit Erich von Däniken (Bild: Tatjana Ingold/Pixel-Zauber.ch / Bearbeitung: L.A. Fischinger)Platz #9

Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)Platz #10

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , , , , , , <

NASA-Chef: “Es gibt Außerirdische, wir werden sie finden.” Es aber keine Aliens & UFOs in der Area 51…”Ich war dort.”

Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)
Die NASA ist sicher, dass es Außerirdische gibt, nur nicht in der Area 51. (Bilder: NASA)

Der NASA-Chef Major Charles Frank Bolden Jr ist sicher, dass Außerirdische gibt, so erklärte er es vor einer Klasse britischer Schulkinder. Außerirdisches Leben muss es im Universum geben – aber nicht in der legendären Area 51 in Nevada (USA). “Ich war dort”, so Boldern, aber Aliens und UFOs habe er nicht gesehen. Auch erklärte er den Kindern, was es mit den kommenden bemannten Mars-Missionen der NASA auf sich hat.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++
Unterstütze auch DU ein spannendes Projekt zur Grenzwissenschaft! Alle Infos HIER.

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Außerirdisches Leben existiert, ist sich der Chef der NASA sicher, aber es existiert nicht in der “UFO-Basis” Area 51. Er selber sei nämlich in der Basis in der Wüste Nevadas gewesen und habe dort weder Aliens noch UFOs gesehen:

Es gibt die Area 51. Aber es ist nicht das, was viele Menschen denken. Ich war an diesem Ort. Allerdings ist es eine normale Forschungs- und Entwicklungseinrichtung. Ich sah nie irgendwelche Aliens oder Alien-Raumschiffe oder irgendwas als ich dort war.

So berichtete es die britische Zeitung “The Telegraph” am 19. Juni 2015. Die Anlage sei nur eine geheime Einrichtung für Forschungen in der Luftfahrt. Eben das, was sie auch offiziell nach den Angaben der US-Regierung ist, seit diese Basis vor Jahrzehnten von und mit dem CIA gegründet wurde.

Außerirdisches Leben muss es aber einfach geben, so ist sich der NASA-Chef sicher. Auf die Frage der zehnjährigen Schülerin Carmen Dearing nach diesen Aliens sagte Bolden:

Ich glaube, dass wir eines Tages andere Lebensformen finden werden. Wenn nicht in unserem eigenem Sonnensystem, dann in einem der anderen Sonnensysteme der Milliarden anderen im Universum. (…)

Heute wissen wir, dass es buchstäblich Tausende, wenn nicht Millionen von anderen Planeten gibt, von denen viele unserer eigenen Erde sehr ähnlich sind. So einige von uns – viele von unsglauben, dass auf dem Weg sind sie zu finden Beweise, dass es Leben anderswo im Universum gibt.

Reise zum Mars: Die Toilette ist ein Problem!

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
Artikel: Über die 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” und der Area 51 (Bild: gemeinfrei / Collage L. A. Fischinger)

Bolden erklärte den Kindern in der Fragestunde auch, dass es das Ziel der NASA sei, in den frühen 30ger Jahren dieses Jahrhunderts auf dem Mars zu landen.

Zuerst sollen Automaten und Roboter auf dem Mars “Häuser und Habitate” errichten, bevor dort dauerhaft Menschen leben können. Aufgrund der Dauer der bemannten Missionen zum Mars sei es für die NASA bisher auch noch ein Problem, eine Toilette zu entwickeln, die immer und immer wieder funktioniert. Eine dauerhaft funktionierende Toilette im All für die Reise zum Mars sei “a big Deal”.

Auch zu den Verschwörungen, dass die NASA niemals Menschen auf den Mond geschickt hat, äußerte sich Bolden gegenüber den Kids. Er bekomme angesichts dieser Verschwörungstheoretiker Frustrationen. “Aber ich verstehe, wenn die Leute Zweifel haben”, so der NASA-Wissenschaftler, “ich hab keine Zweifel”. Auch nicht daran, dass die Menschheit noch zu Lebzeiten (der Kinder) zum Mars reisen wird.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , , , <