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Grüße aus Doggerland: 8.000 Jahre alte Bootswerft aus der Steinzeit auf dem Grund der Nordsee entdeckt

8.000 Jahre alte Bootswerft aus der Steinzeit auf dem Grund der Nordsee entdeckt (Bild: Maritime Archaeological Trust)
8.000 Jahre alte Bootswerft aus der Steinzeit auf dem Grund der Nordsee entdeckt (Bild: Maritime Archaeological Trust)

Forscher haben auf dem Grund der Nordsee einen sensationellen Fund gemacht. In 11 Metern Meerestiefe stießen sie an der britischen Insel Isle of Wight im Ärmelkanal aus hölzerne Strukturen, die sie für eine Bootswerft aus der Steinzeit halten. Versunken vor rund 8.000 Jahren, als der Meeresspiegel durch die Reste der der letzten Eiszeit anstieg. Weite Teile Nordeuropas versanken in den Fluten und das riesige Doggerland genannte Gebiet (das “Atlantis der Nordsee”) versank in der Nordsee und im Atlantik. Die Unterwasserarchäologen sprechen unlängst von einem “bedeutenden Fund”. Alle Details und die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Steinzeit-Werft auf dem Grund der Nordsee

Unterwasserarchäologen haben vor der Küste der britischen Insel Isle of Wight im Ärmelkanal eine sensationelle Entdeckung gemacht. In 11 Meter Meerestiefe stießen die Forscher auf hölzerne Plattformen und Strukturen, die sie für eine 8.000 Jahre alte Werft aus der Steinzeit halten.

Möglicherweise sei dies die älteste Anlage dieser Art, die weltweit jemals gefunden wurde, so die Archäologen von „Maritime Archaeological Trust“(MAT). Nach der Entdeckung 2005 hielt man die Holzstrukturen zuerst für Gehwege oder anderen zusammengebrochene Plattformen, aber nicht für eine Bootswerft.

Garry Momber, Direktor der „Maritime Archaeological Trust“, ist begeistert über die Art und den Umfang der Funde:

Diese neue Entdeckung ist besonders wichtig, da die Holzplattform Teil eines Standorts ist, der die Menge des in Großbritannien gefundenen bearbeiteten Holzes aus einer Zeitspanne von 5.500 Jahren verdoppelt.

Der Standort enthält eine Fülle von Beweisen für technologische Fähigkeiten, die seit ein paar tausend Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurden. Zum Beispiel fortgeschrittene Holzbearbeitung.“

Die geborgenen Reste vom Grund der Nordsee befinden sich inzwischen „in einem Kühlhaus und werden feucht gehalten, damit sie stabil sind“, so das MAT. Die Hölzer sollen im „National Oceanography Centre“ in Southampton weiter untersucht und rekonstruiert werden. Immerhin handele bei dieser Entdeckung um „die intakteste mesolithische Holzkonstruktion, die jemals in Großbritannien ausgegraben wurde“.

Als das zusammenhängendste archäologische Artefakt seiner Art ist es auch das bedeutendste. Als solches wird es vollständig konserviert, so dass es in einem Museum für alle sichtbar ausgestellt werden kann.“

Schon jetzt sind sich die Experten sicher, dass diese Funde belegen, dass die steinzeitlichen Menschen dieser Region Kontakt mit anderen Menschen weit im Süden gehabt haben müssen. Vor 8.000 Jahren war die Isle of Wight noch keine Insel wie heute. Erst durch das Abschmelzen der Gletscher zum Ende der letzten Eiszeit lies den Meeresspiele nach und nach ansteigen. Um mindestens 120 Meter.

Doggerland – das “Atlantis der Nordsee”

Auch den Ärmelkanal gab es in der heutigen Form nicht und riesige einst trockene und bewohnte Landflächen liegen heute auf dem Grund der Nordsee.

Diese versunkene Welt wird heute Doggerland genannt – ein Atlantis der Nordsee, von dem immer wieder Spuren und Artefakte auf dem Meeresgrund gefunden werden. Auch verschiedene Steinzeitbauten an den (heutigen) Küsten Nord- und Westeuropas, die ganz und teilweise im Meer versunken sind, zeigen eindrücklich den Anstieg des Meeresspiegels.

Neue Untersuchungen, die 2012 von der britischen „Royal Society“ vorgestellt wurden, zeigen zudem, dass das versunken Doggerland einst wesentlich größer war als bisher angenommen wurde. Richard Bates, Geochemiker an der University von St. Andrews, und sein Team haben 15 Jahre lang nach diesen Spuren von Doggerland gefahndet. Neben Daten von Ölbohrfirmen und archäologischen Objekten vom Grund der Nordsee wurden auch Pollenproben untersucht und der Meeresboden systematisch gescannt. (mehr dazu im Video HIER)

Vor Jahrtausenden konnte man von der heutigen Nordseeküste Deutschlands oder Dänemarks bis weit über den heutigen Norden Schottlands über trocknendes Land laufen. Selbst die Shetland Inseln waren keine Inseln sondern Teil von Doggerland.

Die Bootswerft zeigt eindrücklich, dass in der Steinzeit vor 8.000 Jahren unserer Ahnen offensichtlich auch Seehandel trieben. Auch dann noch, als Doggerland vor 8.000 Jahren von der Nordsee verschluckt wurde, wie es zum Beispiel von Helgoland auf das Festland importierte Funde zeigen. Noch führen Handel und sogar Hochseefahrt gab es offenbar bereits vor 130.000 Jahren im östlichen Mittelmeer, wie in diesem Beitrag HIER berichtet.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das Rätsel der gravierten Muschel von Red Crag: Stammt das älteste Kunstwerk der Menschheit aus Großbritannien? +++ Artikel +++

Stammt das älteste Kunstwerke der Menschheit aus Großbritannien? (Bilder: gemeinfrei / H. Stopes)
Stammt das älteste Kunstwerke der Menschheit aus Großbritannien? (Bilder: gemeinfrei / H. Stopes)

Die Entwicklung der Menschheit ist ein Stammbaum von Irrungen und Wirrungen. Von Fakten, Vermutungen, neuen und verworfenen Erkenntnissen und Entdeckungen und Spekulationen. Einig ist sich die Wissenschaft dabei, dass die ältesten Kunstwerke unserer Urahnen vor bis zu 100.000 Jahren in einer Höhle in Südafrika gefertigt wurden. Ältere Funde künstlerischer Art sind bisher unbekannt bzw. noch nicht entdeckt. Doch ein Fund aus dem Südosten von Großbritannien, der bereits 1881 bekannt gemacht wurde, sprengt solche Datierungen. Es handelt sich um eine einfache kleine Muschel, auf der ein ebenso einfaches Gesicht geritzt wurde und bis zu 2,5 Millionen Jahre alt sein soll. Zu dieser Zeit gab es nach der etablierten Lehrmeinung weder in Großbritannien Menschen, noch irgendwo anders auf unseren Planeten eine entsprechen Spezies. Wie passt das zusammen? In diesem Artikel soll der Geschichte um diese Muschel mit dem “Smilie-Gesicht” vom Red Crag genauer nachgegangen werden. Denn dieses Fundstück wirft weit mehr Fragen auf, als es beantworten könnte!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Stammbaum der Menschheit

Wie alt „die“ Menschheit an sich wirklich genau ist, kann bis heute niemand verbindlich sagen. Die Forschung auf dem Gebiet der Archäologie und Anthropologie steht bekannt niemals still. Und so machen emsige Forscher seit Jahrhunderten immer wieder Funde und Entdeckungen, die die Geschichte der Menschheit neu schreiben. Zum Beispiel durch Ausgrabungen von spektakulären Objekten kaum geahnten Alters. Aber auch durch Fundobjekte, die die Entwicklung unseres Spezies sowie unserer Ahnen in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Bei diesen Forschungen werfen die Wissenschaftler mit Millionen von Jahren um sich. Von den frühsten primitiven Vorfahren bis zum heutigen Menschen liegen viele Millionen Jahre. So wird die Gattung Orrorin (entdeckt in Kenia) zu einem der frühsten Vorfahren der Hominden gezählt und mit einem Alter von bis zu über 6 Millionen Jahren angegeben. Die afrikanische Gattung Australopithecus wiederum existierte vor rund  4 bis 2 Millionen Jahren. Und auch diese affenähnlichen Wesen reihen sich in den Stammbaum des Menschen ein. Eben sowie der berühmte Homo Erectus oder der Homo Rudolfensis.

„Intelligenz-Sprung“

Irgendwann, Forscher sprechen hier von einem Zeitraum von vor 300.000 bis 200.000 Jahren entwickelte sich letztlich auch der Homo Sapiens. Also wir. Von Ostafrika machten sich unsere Urahnen schließlich auf, den gesamten Planeten zu besiedeln. Vor mindestens 1,2 Millionen Jahren erreichten erste Siedler der Gattung Homo auch Europa (Spanien) und der Homo Sapiens hatte vor mindestens 45.000 Jahren ganz Europa erobert. In Nachbarschaft mit dem berühmten Neandertaler.

Natürlich steht die Erforschung unserer Herkunft nicht still. Von affenartigen Urahnen bis zum Menschen von heute sind es gigantische Schritte, die von Wissenschaftlern immer wieder neu bewertet oder durch neu Funde ergänzt und undatiert werden. Ganz ohne Streitigkeiten und zum Teil hitzige Debatten geht es dabei natürlich nicht zu

Bei einer Sache innerhalb der Entwicklung des modernen Menschen sind sich die Experten jedoch einig: Irgendwann wurden unsere Ahnen zu dem, was wir menschlich nennen. Sie fertigen Kunst und Schmuck in vielerlei Art und Form an, beerdigten ihre Toten und entwickelten dazu einen „Jenseitsglauben“ und sie kümmerten sich um ihre kranken und verletzten Sippen-Mitglieder.

Dieser „Intelligenz-Sprung“ ist durch zahllose Funde recht gut belegt. Die Ursache wiederum kennt niemand.

Die älteste Kunst des Menschen?

Nichtsdestotrotz können die emsigen Forscher diesen „Klick“ in den Gehirnen unserer Ahnen ihrer Meinung nach recht gut datieren. Und zwar durch eine Vielzahl von zweifellos erstaunliche Ausgrabungen den der „Blombos-Höhle“ in Südafrika. Hier haben die Ausgräber seit 1991 zahlreiche Spuren der ersten menschlichen Kunst überhaupt gefunden. Vor allem die Forschungen und Veröffentlichungen von Christopher S. Henshilwood und seinem Team sorgten in Forscherkreisen immer wieder für Sensationen.

In einer Veröffentlichung („Science“, Bd. 295, 2002) berichtete Henshilwood von solchen spektakulären Funden, die erstmals die Fachwelt elektrisierten. Kunstwerke, die auf ein Alter von 77.000 Jahre datiert wurden, haben er ein Team in der Höhle gefunden, so Henshilwood 2002. Damit waren diese Funde wesentlich älter als alle, die man zuvor entdeckt hatte.

Weitere Funde und Veröffentlichungen von  Henshilwood und anderen Forschern folgten (z. B. in „Journal of human Evolution“, Nr. 1/2009 & „Nature“, 12. September 2018), die von den ersten Kunstobjekten der Menschheit sprachen. Unter anderem fanden sich darunter Gehäuse von Meeresschnecken, die vor 75.000 Jahren absichtlich durchbohrt wurden. Sie dienten wahrscheinlich als Ketten oder Anhänger. Diese Funde waren eine Sensation, da die früheren Belege dieser Art Urzeit-Kunst bis zu dieser Entdeckung erst 20.000 Jahre alt waren!

Im Jahr 2011 veröffentlichten die Forscher um Henshilwood eine erneute Sensation („Science“, Bd. 334, 2011). Darin hieß es, dass es ihnen gelungen sei 100.000 Jahre alte Schneckenschalen zu identifizieren, die einst als Behältnis für Ockerfarbe gedient haben. Auch dies gilt als Nachweis für frühe Kunst bei unseren Ahnen in Südafrika. Es ist der (bisher) älteste Fund dieser Art überhaupt.

Stimmt das alles so?

In der Grenzwissenschat und „alternativen Geschichtsforschung werden solche Funde und Datierungen wie aus der „Blombos“ vielfach belächelt. Was sind schon 100.000 Jahre Kunstgeschichte der damit abstrakt denkenden Menschheit, wenn es Millionen Jahre alt Funde von Menschen gibt? Zum Beispiel angeblich versteinerte Fußspuren von Humanoiden in geologischen Schichten, die eigentlich aus den Tagen der Dinosaurier stammen. Denn vor dutzenden Millionen Jahren hat es offiziell keine Menschen oder menschliche Vorfahren gegeben. Die Saurier starben vor rund 65 Millionen Jahren aus. Da existierte nichts auf diesen Planten, was auch nur irgendwie menschlich aussah. Was sind da im Vergleich 100.000 Jahre?

Das gilt auch für immer wieder in der grenzwissenschaftlichen Diskussion auftauchenden künstlichen Objekte, die Millionen Jahre alt sein sollen oder könnten. Beispielsweise gefunden in Bergwerken, worüber ich an anderen Stellen berichtet habe (s. z. B. HIER, HIER & HIER).

Die etablierte Wissenschaft lehnt diese Themen oder Diskussionen rund weg ab. Erst der Untergang der Saurier bahnte bekanntlich nach der Lehrmeinung den Weg für die Entwicklung des Menschen. Und doch wurde ein Fund auch von der anerkannten Forschung durchaus diskutiert. Auch wenn die meisten Forscher diesen ablehnten und er nur bis zu 2,5 Millionen Jahre alt zu sein schien.

Die Muschel vom Red Crag

Es handelt sich hierbei um eine vollkommen unspektakulär aussehende Muschel, die in der „Red-Crag-Formation“ bei dem Ort Walton-on-the-Naze an der östlichen Nordseeküste von England 1880/1 entdeckt wurde. Ein Gebiet, das bis heute vor allem bei schönen Wetter und nach Sturmfluten von Fossiliensammlern geradezu überrannt wird.

Auf dieser Muschel kann man ein einfaches aber klar zu identifizierendes Gesicht erkennen, dass jemand in die kleine Muschel geritzt hat. Eine primitive Schnitzerei, die an einen modernen Smilie oder eine Halloween-Fratze in einem Kürbis erinnert. Oben sieht man ein kleines Loch, welches vermuten lässt, dass das Objekt irgendwo dran befestigt wurde. Vielleicht als eine Art Kettenanhänger, wie die Meeresschnecken aus der „Blombos-Höhle“.

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Aufgrund des Fundortes „Red Crag“ wäre sie 2 bis vielleicht sogar 2,9 Millionen Jahre alt. Das hätte ungeahnte Folgen für die Geschichte der Menschheit. Nicht nur, da dieses Kunstwerk damit mindestens 20-mal älter als die Funde in der „Blombos-Höhle“ im fernen Südafrika wäre. Das Objekt würde auch die Besiedlungsgeschichte Europas vollkommen über den Haufen werfen. Von der Tatsache, dass es vor 2 Millionen Jahren keine Menschen in England gab, die solche Kunst hätten schaffen können, einmal ganz zu schweigen.

Bekannt machte die Muschel 1881 Henry Stopes, ein Mitglied der „Geological Society“, auf einem Meeting der „British Association for the Advancement of Science“. Doch statt Anerkennung oder wenigstens eine offene Diskussion wurde die gravierte Muschel von der damaligen Fachwelt abgelehnt. Da es in derart ferner Vergangenheit noch keine Menschen mit solchen Fertigkeiten gab, so hieß es damals, können auch die Muschel mit dem Gesicht nicht aus dieser Zeit stammen. Vielleicht, so wurde auch argumentiert, kam sie später „irgendwie“ in die „Red-Crag-Formation“.

Möglich sei aber ebenfalls, dass die Muschel zwar so alt sei, aber das Gesicht später von irgendwem dort hinein gebracht wurde …

Dem Spott zum Trotz

Dr. Marie C. Stopes, die Tochter von Henry Stopes, die als Geologin und Paläobotanikerin ab 1902 eine zur damaligen Zeit einmalige wissenschaftliche Karriere machte, vergeigte die Entdeckung ihres Vaters vehement. Die international beachtete und ausgezeichnete Forscherin verwies in verschiedenen Veröffentlichungen darauf, dass die Muschel keine Fälschung sei und enorm alt sein muss. So schrieb sie im Juni 1912 in einem Artikel in „The Geological Magazine“ (vol. 9, Nr. 6) unter anderem:

Es ist zu beachten, dass die eingeritzten Stellen ebenso tief rotbraun gefärbt sind wie der Rest der Oberfläche. Dies ist ein wichtiger Punkt, denn wenn die Oberflächen der Red Crag-Muscheln zerkratzt sind, zeigen sie darunter einen weißen Untergrund. Es sollte auch beachtet werden, dass die Muschel so empfindlich ist, dass jeder Versuch, sie jetzt zu schnitzen, sie zerbrechen würde.“

Auch rund 150 Jahre nach der Entdeckung dieser seltsamen und mutmaßlichen viel zu alten Muschelschale ist das Rätsel darüber noch immer nicht gelöst. Obwohl Dr. Stopes vor einem Jahrhundert das Fundstück ihres Vaters und seine Interpretation verteidigte, wird es bis heute kaum beachtet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Herkunft des umstrittenen Objektes nicht eindeutig dokumentiert ist. Eine ordentliche Dokumentation ist fraglos eine Voraussetzung, wenn irgendwas die Geschichte der Menschheit umschreiben soll.

Selbst eine fast schon besessene Leidenschaft für eine Menschheit in dieser Epoche der Erdgeschichte spricht man Henry Stopes heute zu.

Ein Entdecker “wie Kapitän Ahab”

So zumindest der Archäologe Dr. Francis Wenban-Smith von der Universität von Southampton in einer umfangreichen Veröffentlichung im „Journal of the Lithic Studies Society“ („Lithics“, Nr. 30, 2009):

Wie bei Kapitän Ahab scheint es jedoch einen besonderen Wahnsinn gegeben zu haben – seine Sammelleidenschaft und seine Leidenschaft für seinen eigenen Weißen Wal des Tertiären Menschen (…)“

Wenban-Smith ist in seinem Artikel überzeugt, dass die Muschel erst nach der Versteinerung bearbeitet worden sein. Er widerspricht damit also klar den Aussagen von Stopes und seiner Tochter. Nach Einschätzung von Wenban-Smith stamme das Objekt zwar tatsächlich aus der „Red-Crag-Formation“, sei aber viel später dort hinein gelangt. Das Material habe sich seiner Meinung nach in einem sogenannten Talus Millionen Jahre später um die Muschel gelegt. Das erkläre die typischen Spuren des Materials innerhalb der Gravur oder Ritzung.

Mehr noch, denn der Forscher geht in seinem, Bericht soweit zu vermuten, dass die Muschel vielleicht von einem mittelalterlichen Christen angefertigt wurde. Eine Art Pilgerobjekt, das er mit Jakobsmuscheln vergleicht, die von mittelalterlichen Pilgern auf ihre Kleidung genäht wurden. Hier nennt Wenban-Smith als Beispiel die frommen Pilger auf dem bekannten Jakobsweg. Er betont auch, dass die Gläubigen solche Talismane mit Absicht so vergruben, dass sie auf das Meer blicken. „Red Grag“ liegt bekanntlich an der Küste von Essex.

Ob seine Analyse zutrifft, weiß aber auch Wenban-Smith am Ende seiner detaillierten Untersuchung zu sagen. Die einfache und fast schon kitschige Darstellung des Gesichtes könnte auch für eine schlichte Fälschung sprechen, glaubt er. Vielleicht von Stopes selber, vielleicht von dem ominösen Sammler, von der er das Objekt bekommen haben will. Vielleicht auch von einer ganz anderen Person. Ob irgendwer damals den Stammbau der Menschheit “manipulieren” wollte, ist natürlich nicht weniger unklar.

Ein Fake oder ein Irrtum?

Dass die umstrittene Muschel gefälscht sein soll, nur da das Gesicht darauf zu kindlich dargestellt erscheint, ist wohl kein Argument. Immerhin haben unsere urzeitliche Vorfahren zu allen Zeiten und in allen Teilen der Erde einfache, primitive und „kindliche“ Kunstwerke und Bildnisse geschaffen.

Gleichzeitig kann Wenban-Smith nicht belegen, dass die Muschel von Stopes so was wie ein frommer Talisman war. Weder von Christen aus dem Mittelalter – noch von irgendwelchen Menschen, die beispielsweise in der Steinzeit Großbritanniens lebten.

Nach heutigen Maßstäben hat aber weder Henry Stopes noch seien Tochter Jahrzehnte später wissenschaftlich belegt, dass die gravierte Muschel Millionen von Jahre alt ist. Besser gesagt, dass die Gravur des Gesichtes darauf ein derart enormes Alter hat.

„Die ersten Menschenarten kamen vor über 700.000 Jahren nach Großbritannien“, schreibt zum Beispiel „GeoEssex“ auf deren Webseite. Erste Beweise für menschliche Aktivitäten in der fraglichen Region stammen „aus einer Zeit vor etwa 400.000 Jahren“. Verschiedene Eiszeiten und Kälteperioden „führten dazu, dass sich die Menschen aus Großbritannien zurückzogen und zurückkehrten, als sich das Klima verbesserte“. Feuersteinwerkzeuge und „wunderschön gefertigte Handäxte“ seien Belege für diese menschlichen Besiedelungen. In dem rund 2 Millionen Jahre alten „Red Crag“ wiederum finden sich keine Spuren von Menschen. Zumindest werden keine erwähnt, wenn es von „GeoEssex“ zum Beispiel heißt:

Der rot gefärbte Sand, der kurz vor der heutigen Eiszeit abgelegt wurde, strotzt nur so vor fossilen Muscheln und bildet spektakuläre Schichten auf dem Londoner Lehm.

Im Roten Fels gibt es auch die Zähne von Haien, von denen Carcharodon megalodon mit einem Gewicht von rund 65 Tonnen die größte jemals lebende Haiart ist. Diese Zähne, die aus Gesteinen des Miozäns stammen und in den Roten Felsen eingearbeitet wurden, sind äußerst selten. Aber im Laufe der Jahre sind Exemplare davon am Strand aufgetaucht.“

Und so scheint die Entdeckung von Henry Stopes unlängst mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten. Ob sie wirklich die Geschichte der Menschheit umschreiben könnte, bleibt weiter vollkommen offen.

Oder sogar eine Verschwörung?

Zumal nach Recherchen der Autoren Michael A. Cremo und Richard Dullum die seltsame Muschel heute scheinbar nicht mehr aufzufinden ist. So berichtete Cremo vor einigen Jahren in einem Artikel („Atlantis Rising Magazin“, Nr. 3/2010), „dass eine Kollektion von Artefakten aus der Sammlung von Henry Stopes einem Museum in Cardiff, Wales, übergeben worden war“. Diese Sammlung wurde später von einem Archäologen-Team der Universität von Southampton unter Francis Wenban-Smith katalogisiert.

Wenban-Smith stützt sich in seiner oben zitierten Veröffentlichung unter anderem auf Material aus dieser Sammlung von Stopes. Doch die gesuchte gravierte Muschel mit dem „Smilie“ habe sich nicht in der Sammlung befunden, wie der Forscher Cremo mitteilte.

Dullum wiederum versuchte mit Harry V. Stopes-Roe, ein Sohn von Marie Stopes, über die „International Humanist and Ethical Union“ (IHEU) in Kontakt zu kommen. Stopes-Roe war bei dem britischem Ableger der humanistische Organisationen von Menschenrechtlern, der „British Humanist Association“ (BHA), wie sie heute heißt, Vizepräsident. Doch er starb im Mai 2014, ohne dass er zuvor eine Antwort zum Verbleib der Muschel gab. Optimistisch schrieb Cremo in seinem Artikel 2010 noch:

Angesichts seiner Bedeutung für Henry Stopes und seine Tochter Marie Stopes sind wir zuversichtlich, dass die beschnitzte Muschel irgendwo im Besitz der Familie Stopes ist. Bis zu diesem Zeitpunkt hat Richard jedoch keine Antwort von Harry Stopes-Roe erhalten.

Und da Dr. Francis Wenban-Smith das Objekt nach seiner Aussage nicht in der hinterlassenden Sammlung von Henry Stopes gefunden haben will, ist sie heute schlicht verschollen. Natürlich könnte man hier schnell eine Verschwörung der Archäologie vermuten. Der ein oder andere mag dies sogar in Betracht ziehen. Immerhin hatte Wenban-Smith die Möglichkeit diesen unliebsamen Fund verschwinden zu lassen, als dieser mit seinem Team die Sammlung katalogisierte. Doch auch das wäre eine reine Spekulation …

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Die unbekannten “glibbrigen braunen Klumpen” an den Ständen der Ostfriesischen Inseln: sie bleiben unbekannt

Die unbekannten “glibbrigen braunen Klumpen”, die im Mai an den Ostfriesischen Inseln angespült wurden, sie bleiben unbekannt (Bild: Screenshot NDR)
Die unbekannten “glibbrigen braunen Klumpen”, die im Mai an den Ostfriesischen Inseln angespült wurden, sie bleiben unbekannt (Bild: Screenshot NDR)

Wie berichtet, spülte im Mai die Nordsee an den Stränden der Ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum und Langeoog sowie später auch auf dem Festland “glibbrige braune Klumpen” an. Da die Masse unbekannt war, mussten einige Strände gesperrt werden, bevor man mühsam reinigte und wieder betreten konnte. Um eine Gefahr durch die “einfach nur eklige” Substanz auszuschließen, wurden von den Behörden Untersuchungen veranlasst. Ich habe mal nachgefragt, was bei den Analysen der unbekannten Masse herauskam. Erstaunlich wenig, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Glibber-Strandgut

Die Ozeane und Meere der Welt spülen seit jeher allerlei Dinge an die Strände. Kurioses, Unheimliches, Wertvolles, Rätselhaftes oder – wie in den meisten Fällen – einfach nur Müll unserer Zivilisation.

Wie im Mai verschiedenen Medien wie der NDR berichteten, standen die Bewohner und Besucher der Ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum und Langeoog allerdings vor einem Rätsel, als an den dortigen Stränden über weite Strecke hinweg eine braune Masse angeschwemmt wurde. Sogar von einer “Panik” der Bevölkerung wurde gesprochen, da sich niemand die Herkunft und Natur der später auch auf dem Festlandstränden gefundenen Substanz erklären konnte.

Es war “einfach nur ekelig”, so eine Journalistin des NDR. Wie in diesem Beitrag HIER berichtet, hat “der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte Proben gesammelt, die vom BSH in Hamburg analysiert wurden. Dabei kam lediglich heraus, dass darin “Anzeichen für pflanzliche Fettsäuren gefunden” wurden. Öl, Schmierfette oder Schweröl wurden nicht gefunden.

Schnell wurde spekuliert, dass es Abfallstoffe sind, die beim illegalen Reinigen von Containern auf hoher See ins Meer gelangt seien. Ob die in Mengen gefundenen Klumpen tatsächlich daher stammen, ist aber weiterhin unklar.

Die Masse wird unbekannt bleiben

Nachdem die Medien berichteten, dass der Landtag in Schleswig-Holstein auf Antrag der “Grünen” das “Zeug” zum Thema machen wolle (vor allem aufgrund möglicher illegaler Container-Reinigungen auf See), wurde es still darum. Auf Nachfrage beim “Norddeutschen Rundfunk” am 26. Juni teilte mir Christian L. der dortigen Redaktion mit, dass er selber “noch einmal bei den Behörden nachfragen” wolle, ob die glibbrige Masse inzwischen identifiziert worden sei.

Und das wurde sie letztlich nicht, wie Christian L. in in einer weiteren Mail mitteilte. Das zuständigen Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sieht aber auch keinerlei Gefährdung und schreibt:

Die Analyse ergab, dass es sich nicht um mineralölbasierende, sondern um speiseölverwandte Substanzen mit geringer Wassergefährdung handelte. Eine genauere Ermittlung der Zusammensetzung ist aufgrund der Vielzahl heute möglicher Stoffverbindungen nur unter erheblichem Aufwand möglich.

Die ekeligen Klumpen an den norddeutschen Ständen waren folglich eine unbekannte Biomasse und ungefährlich. So, wie es die ersten Untersuchungen vermuten ließen. Da eine exakte Bestimmung zu aufwendig und damit schlicht zu teuer ist, wird die Herkunft wohl unbekannt bleiben. Ebenso der oder die Verursacher der Verschmutzung.

Große und eben kleine Mystery Files sind – letztendlich sind sie immer spannend. Ob sie (angeblich) die Weltgeschichte neu schreiben oder nicht, spielt dabei weniger eine Rolle …

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“Einfach nur ekelig”: Unbekannte “glibbrige braune Klumpen” an den Ostfriesischen Inseln angespült

"Einfach nur ekelig": Unbekannte "glibbrige braune Klumpen" an den Ostfriesischen Inseln angespült (Bild: Screenshot NDR)
“Einfach nur ekelig”: Unbekannte “glibbrige braune Klumpen” an den Ostfriesischen Inseln angespült (Bild: Screenshot NDR)

Rätselraten herrscht derzeit auf den Ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum und Langeoog. Auf den Inseln wurde in den vergangenen Tagen eine “glibbrige braune” Masse angespült. Sie liegt über Kilometer hinweg im Sand der Stände und soll sogar Bewohner und Touristen “in Panik” versetzten. Die Herkunft kann sich bisher ebenso wenig niemand erklären, wie “die Frage, was das ist”, so der NDR. Auch wenn erste Untersuchungen der Klumpen “Anzeichen für pflanzliche Fettsäuren” ergaben. Mehr dazu in diesem Beitrag.


“Einfach nur ekelig”

Die Meere spülen seit jeher alles Mögliche und Unmögliche an die Strände dieser Welt. Von Seemannsgarn und “Monster” über durchaus wertvolles Strandgut bis hin zu Abfällen unserer Wohlstandsgesellschaft. Gerade Müll hat dabei schon lange den angefochtenen ersten Platz an unseren Stränden. Vorbei die Zeit der romantischen Strandgutsammler, die bei Sonnenaufgang mit ihren Flechtkörben kleine und große Kostbarkeiten und Souvenirs am Strand sammeln, die das Meer angespült.

Zumindest derzeit auf einigen der Ostfriesischen Inseln.

So meldete unter anderem der TV-Sender NDR am 9. Mai in der Sendung “Hallo Niedersachsen”, dass an den Ständen der Insel Norderney rätselhafte Schleimklumpen angeschwemmt worden seien. Über Kilometer hinweg fanden sich “glibbrige, braune Klumpen am Stand von Norderney und Baltrum”, deren Herkunft sich niemand erklären könne. “Die Frage ist: Was ist das?”, so der NDR, denn die braune Substanz, die auch die Insel Langeoog erreichte, sei “einfach nur ekelig”, so die Moderatorin.

Die “rätselhaften Klumpen” würden nun untersucht werden und die Reinigung der Strände von diesem “Zeug” gestalte sich schwierig:

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte Proben gesammelt, die vom BSH in Hamburg analysiert wurden. Bei den angeschwemmten Klumpen auf Norderney und Baltrum hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) erste Anzeichen für pflanzliche Fettsäuren gefunden. Das teilte der Landkreis Aurich am Freitag mit. Solche Fettsäuren kommen beispielsweise in Palmöl vor. Stoffe wie Schmierfett, Motoren- oder Schweröl schließt das BSH dagegen aus. Ein genaues Ergebnis wird für Montag erwartet.”

Da vollkommen unklar ist, woher diese seltsame Substanz in solchen Mengen stammt und was sie eigentlich genau ist, hat die Wasserschutzpolizei Ermittlungen aufgenommen. “Wir gehen nicht von einer Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt aus”, hieß es in einer weiteren Meldung von dort.

Klebriges Strandgut

In den Berichten heißt es weiter:

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich koordiniert die Reinigungsarbeiten gemeinsam mit dem Land Niedersachsen als Eigentümer der Strände, der Stadt Norderney und der Inselgemeinde Baltrum. Die Strände von den schwarz-braunen Klumpen zu befreien, sei gar nicht so leicht, sagte ein Sprecher des Landkreises. Das ungewöhnliche Material habe sich mit Sand vermischt und sei so schwer zu erkennen. Es müsse nun entschieden werden, wie die Strände weiter gesäubert werden sollen. Die Frage sei, ob Maschinen eingesetzt werden oder ob die Klumpen mit der Hand eingesammelt werden müssen, so der Sprecher. Mehrere Strandabschnitte sollen gesperrt werden.

Augenscheinlich unterscheidet sich das klebrige Standgut von dem, was das Meer sonst so an die Küsten wirft. Doch von einer “ausgebrochenen Panik” der Bevölkerung, wie es andere Berichten schreiben, kann wohl kaum die Rede sein! Die Hinweise auf “pflanzliche Fettsäuren” sprachen da eine andere Sprache.

So ungewöhnliche und ekelig die angeschwemmten Klumpen auch sind, erste Spekulationen über ihrer Herkunft kursieren bereits. Anders als bei anderen seltsamen Funden am Stand, bei denen an unbekannte Kreaturen des Meeres (HIER) oder sogar etwas Außerirdisches (HIER) gedacht wurde, vermutet man hier eher Reinigungsabfall. “Möglicherweise seien die Fette beim Reinigen von Lebensmittel-Containern auf hoher See ins Meer gelangt”, schrieb etwa der NDR am 10. Mai.

Es könnte sich demnach schlicht und einfach um dreckiges und mit anderen Substanzen vermengtes Pflanzenfett handeln. Interessant sind solchen kleinen Mysterien des Alltags aber immer wieder …

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Odin und das Christentum auf Sylt: Die Jagd auf die heidnischen Götter der Vorzeit (und was die Osterinsel mit Sylt verbindet) +++ YouTube-Video +++

Der nordische (germanische) Gott Odin und das Christentum auf Sylt (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der nordische (germanische) Gott Odin und das Christentum auf Sylt (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Odin alias Wodan und sein Sohn Thor sind sicher die beiden bekanntesten Götter der germanischen bzw. nordischen Mythologie. Himmlische Wesen, die unsere Ahnen in Nord- und Mitteleuropa über Jahrtausende hinweg verehrten und von denen beispielsweise alte Texte wie die Edda erzählen. Doch im Zuge der Christianisierung Europas wurde auch allerorten der Glaube und die Verehrung dieser Götter vernichtet. So, wie es weltweit bei allen Kulturen in diesem Zusammenhang geschah. Mehr dazu (und was die Osterinsel im Pazifik  mit Sylt verbindet) erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video, das ich am Standort eines ehemaligen Odin-Heiligtum auf der Insel Sylt gemacht habe.

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Nicht anders war es auch auf der deutschen Nordsee-Insel Sylt. Auch auf Sylt waren die Götter der Germanen wie eben Odin Teil der Religion der frühen Bewohner der Insel. Bis auch hier das Christentum den alten Glauben und die alten heidnischen Kultstätten dieser urtümlichen Welt zerstörte.

Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Video, das ich am Standort eines ehemaligen Odin-Heiligtum auf Sylt gemacht habe.

Ein uralter heidnischer Kultplatz, auf dem nun eine christliche Kirche steht.

Bleibt neugierig …

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+++ Artikel +++ Die Sekte “Fiat Lux”, die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” und was aus aus ihr wird …

Die Sekte Fiat Lux - die kaum beachteten UFO-Lehren der Uriella (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)
Die Sekte Fiat Lux – die kaum beachteten UFO-Lehren der Uriella (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)

1999 veröffentlichte ich nach langen und intensiven Recherchen zusammen mit Roland M. Horn das  umfangreiche Buch “UFO-Sekten“. Teil dieser Arbeit ist auch der “Orden Fiat Lux” aus der Schweiz, der bisher in der Öffentlichkeit nicht richtig interpretiert wurde. Bis heute steht der “Orden” in einschlägigen Sekten-Lexikons und Online-Quellen als “Neuoffenbarungs-Sekte” gelistet, was zwar zutreffend aber nicht vollständig ist. Vollkommen ignoriert werden scheinbar bis heute die intensiven und pseudo-religiösen UFO-Lehren von Fiat Lux. Diese Gruppe gehört damit offensichtlich auch zu den UFO-Sekten – und übernahm dabei sogar in weiten Teilen den Glauben einer anderen Alien-Sekte. Warum das so ist und welchen UFO-Glauben die Sekten-Führer propagieren, fasst dieser Artikel zusammen.

+++ Artikel +++ Die Sekte “Fiat Lux”, die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” und was aus aus ihr wird … weiterlesen

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