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NASA dementiert eigene UFO-Forschung – untersucht das Phänomen aber „indirekt“ beim UFO-Forschungsprogramm des Pentagon mit (+ Videos)

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NASA dementiert eigene UFO-Forschung - untersucht das Phänomen aber trotzdem irgendwie mit (Bilder: NASA/PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
NASA dementiert eigene UFO-Forschung – untersucht das Phänomen aber trotzdem irgendwie mit (Bilder: NASA/PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Betreibt die NASA selber UFO-Forschung oder untersucht entsprechende Sichtungen und Meldungen? Nach der UFO-Anhörung im US-Kongress wollte das auch eine britische Zeitung von der NASA wissen. Und die US-Weltraumbehörde verneinte das auf Nachfragen. Aber irgendwie ist sie dann doch wieder in die offizielle UFO-Forschung der USA involviert. Und sei es nur als Zulieferer von entsprechenden UFO-Material und Satelliten-Daten. Aber auch angebliche UFO-Aufnahmen im Weltraum und Sichtungen von Astronauten sollen genauer untersucht werden. Behauptet zumindest eine „der US-Regierung nahestehende Quelle“.


NASA, Außerirdische und die UFOs

Die meisten Menschen denken beim Kürzel „UFO“ seit Jahrzehnten sogleich an „kleine grüne Männchen“ – an Außerirdische. Und wer ist im allgemeinen Bewusstsein für alles zuständig, was irgendwie mit dem Weltall zu tun hat? Die NASA.

Da liegt es auf der Hand, dass die US-Weltraumorganisation in Sachen UFOs und UFO-Phänomen auch „der richtige Ansprechpartner“ wäre. Dem ist aber nicht so, denn die NASA selber behauptet von sich, keine eigene UFO-Forschung zu betreiben. Zumindest habe die Behörde keine eigene Stelle, die sich mit dem Thema befasst und Sichtungen von „Unbekannten Luftraum-Phänomenen“ (UAP) erforscht.

Die Idee, dass ein UFO-Beobachter mal eben seine Sichtung der NASA als vermeintlich richtigen Ansprechpartner meldet, ist und war schon immer sinnlos. Und doch ist das Thema dort natürlich nicht unbekannt. Selbst die Möglichkeit, dass sich hinter UFOs/UAPs eine außerirdische Intelligenz verbirgt, kann auch die NASA nicht ausschließen, wie sie selber sagen. Dazu mehr in den unten angefügten Mystery Files-Videos.

Wie soll man auch ausschließen, dass hinter den gemeldeten Sichtungen oder Flugobjekten zumindest teilweise Außerirdische stecken? Doch glauben wir verschiedenen „Enthüllungen“ und Autoren, dann weiß die NASA so oder so längst über die nicht-menschliche Herkunft der UFOs Bescheid. Schon der UFO-Autor und -Forscher Thimothy Good hat unter anderem genau hierzu vor 30 Jahren das Standartwerk „Jenseits von Top Secret“ vorgelegt.

Forscht die NASA an UFOs?

Jetzt erschien zur Frage „forscht die NASA an UFOs?“ ein Artikel in der britischen „Daily Mail“. „Die NASA bestätigt, dass sie ihre Bemühungen zur Unterstützung der UFO-Forschung intensiviert“, so die Zeitung. Dabei beruft sich das Blatt auf Aussagen der NASA selber, da sie dort nach den aktuellen Entwicklungen der UFO-Forschung der USA nachfragte. Auslöser war, wie zu erwarten, die Anhörung im US-Kongress zum Thema UFOs, über die zum Beispiel im zweiten Mystery Files-Video unten berichtet wurde.

So schreibt die „Daily Mail“ unter anderem:

Ein Sprecher der NASA bestätigte, dass sie ‚prüft, wie wir unser Fachwissen im Bereich der weltraumgestützten Erdbeobachtung zur Verfügung stellen können, um das Verständnis von UAPs zu verbessern‘, und ’sich mit mehreren Regierungsstellen beraten hat‘ – bestritt aber, dass sie ein eigenes Büro für UAPs einrichtet.“

Nach dieser deutlichen Aussage hat die NASA keine eigene aktive UFO-Forschung. Vielmehr würde die Organisation ihr Fachwissen „zur Verfügung stellen“, dass sich offenbar auf Satelliten und ähnliches bezieht. Sie beteiligen sich nur bei der Erforschung des Phänomens, gehen es aber selber nicht aktiv an. Demnach fungiert die NASA als eine Art „Zulieferer“ von UFO-Material für die UFO-Ermittlungen des Pentagon.

Unter anderem beruft sich die Zeitung auf die NASA-Sprecherin Karen Fox. Sie sagte, dass sie sich „mit mehreren Regierungsstellen darüber beraten (habe), wie man die Werkzeuge der Wissenschaft einsetzen könne, um Licht in die Natur und den Ursprung unidentifizierter Luftphänomene zu bringen“, so die „Daily Mail“. Und weiter wird Fox mit den Worten zitiert:

Die begrenzte Anzahl qualitativ hochwertiger Beobachtungen von unidentifizierten Luftphänomenen, zu denen auch gemeldete Objekte gehören, die nicht sofort von Einzelpersonen identifiziert werden können, macht es derzeit unmöglich, wissenschaftliche Schlussfolgerungen über die Natur von UAPs zu ziehen.

Leben im All und die NASA

Ebenso wies Fox auf die Tatsache hin, „dass Außerirdische nicht die einzige Erklärung für seltsame Phänomene am Himmel sind“. Eine Aussage, die wohl jedem UFO-Forscher mehr als bekannt sein dürfte. Wobei sicherlich niemand diese Deutung als „die einzige Erklärung“ jemals angesehen  hat.

„Eine anonyme Quelle, die der Regierung angehört“, wie es im Artikel heißt, habe auch ausgesagt, dass die NASA „bereits zugegeben hat, dass sie nach außerirdischem Leben in unserem Sonnensystem gesucht hat“. Eine sehr kuriose Aussage der „Daily Mail“ oder der „anonymen Quelle“. Denn die Suche nach Leben in unserem Sonnensystem muss die NASA nicht „zugeben“, da es nie heimlich geschah. Es ist sogar eine der wichtigste Aufgaben dort.

Man denke nur an die beiden Mars-Missionen „Viking“ in den 1970er Jahren. Ziel der Sonden war nach der Landung auf dem Mars die Suche nach Leben. Es folgten zahlreiche weitere Mars-Landung, vor allem mit Rovern. Und die aktuelle Mission „Mars 2020“ mit ihrem Rover „Perseverance“ hat, wie unter anderem in diesen Mystery Files-Video berichtet, vor allem ein Ziel: Mars-Leben finden.

Offenbar dieselbe „der US-Regierung nahestehende Quelle“ sei auch „mit der UAP-Forschung der NASA vertraut“, wie es weiter heißt. Dieser Informant habe „Daily Mail“ auch verraten, dass UFO-Sichtungen von Astronauten nun genauer analysiert werden sollen:

„(Die Quelle gab an,) dass das Projekt wahrscheinlich die Sammlung von Beweisen von Astronauten, die unidentifizierte Objekte im Weltraum gesehen haben, und die Überprüfung von Filmmaterial und Daten früherer Missionen beinhalten wird, um bei der Untersuchung von anomalen Begegnungen zu helfen.

Die Quelle fügte hinzu, dass die Arbeit der NASA die UAP-Taskforce des Verteidigungsministeriums ergänzen wird, die vom Kongress beauftragt wurde, die Bedrohung durch seltsame Objekte im amerikanischen Luftraum und darüber hinaus zu untersuchen. Es wird sich um eine Art Arbeitsgruppe handeln, die das Verteidigungsministerium unterstützen wird.

UFOs und Astronauten

Ob der „Whistleblower“ die Wahrheit sagt, kann nur vermutet werden. Es klingt aber nachvollziehbar, dass Datenmaterial der NASA mit in die neue UFO-Forschung der USA einbezogen werden.

Der nicht genannte Informant der Zeitung wusste aber noch mehr zu berichten. Denn weiter heißt es von dieser Quelle:

Ich vermute, dass es sich um eine Kombination von Bemühungen handeln wird, die vielleicht Augenzeugenberichte von NASA-Mitarbeitern und Astronauten aus erster Hand einschließen und dann vielleicht eine Überprüfung von altem Archivmaterial, um zu beurteilen, ob es in den NASA-Archiven einige Erkenntnisse gibt, die der AOIMSG helfen können.

AOIMSG ist die neue UAP-Task Forde der USA beziehungsweise des Pentagon und steht für „Airborne Object Identification and Management Synchronization Group“. Und genau diese Gruppe habe bereits Videomaterial der NASA bekommen, das auf verschiedenen Missionen im All aufgenommen wurde und somit wohl seltsame „Objekte“ zeige. Zum Beispiel von verschiedenen Shuttle-Missionen im erdnahen Orbit.

Derartiges Bild- und Filmmaterial war auch für „nicht offizielle“ UFO-Forscher schon immer von sehr großem Interesse. In den vergangenen Jahrzehnten tauchte immer wieder entsprechendes Material auf, was in der Folge von Skeptikern und Befürwortern hitzig diskutiert wurde. Meistens wurden solche Aufnahmen als Weltraumschott oder auch Eiskristalle vor der Kamera im Orbit erklärt oder gedeutet.

Ob die individuellen Interpretationen und Erklärungen in jedem Fall zutreffend waren, bleibt dahingestellt. Würde sich bei den angeblich nun erfolgenden Analysen auch nur eine Sichtungen dieser Art im Weltraum als außerirdisch erweisen, wäre dies mit Sicherheit für viele ein Schock. Zumal die offiziellen Stellen bei der NASA und im Pentagon daraufhin sich die Blöße geben müssten, dass sie all das jahrzehntelang ignorierten.

Wenn sie es denn tatsächlich ignorierten oder überhaupt publik machen würden …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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„Pulverisiere es“: NASA-Pläne für ein Abwehrsystem, um bedrohliche Asteroiden noch kurz vor dem Einschlag zu zerstören – vielleicht sogar vom Mond aus

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"Pulverisiere es": Die NASA plant ein Abwehrsystem um bedrohliche Asteroiden zu zerstören - vielleicht sogar vom Mond aus (Bild: NASA)
„Pulverisiere es“: Die NASA plant ein Abwehrsystem um bedrohliche Asteroiden zu zerstören – vielleicht sogar vom Mond aus (Bild: NASA)

Eines Tages könnten Kometen oder Asteroiden die Erde treffen und Millionen oder sogar Milliarden Menschen töten. Ein Ende der Zivilisation ist ebenso denkbar, wie „nur“ die Vernichtung einer Stadt. Obwohl die Chance gering ist, dass dies noch zu unseren Lebzeiten geschieht, wird es eines Tages geschehen. Und in der Theorie gibt es hierzu schon lange Ideen, wie man solche Bomben aus dem All abwehren könnte. Nun kommt eine neue hinzu, die solche Himmelskörper noch mehr oder weniger kurz vor dem Einschlag vernichten soll.


Asteroiden: Die ständige Bedrohung

Seit Milliarden Jahren schlagen Asteroiden und Kometen auf den Monden und Planeten unseres Sonnensystems ein. Und obwohl solche Einschläge heute ungleich seltener sind, wie noch in der Frühzeit unseres Sonnensystems, bleiben sie auch für die Erde ein ständige Bedrohung. Damit vor allem für das Leben auf diesem Planeten und unsere Zivilisation. Ein solcher Einschlag auf der Erde könnte katastrophale Folgen haben. Darin ist sich die astronomische Forschung schon lange einig.

Kino und Fernsehen haben derartige Szenarien in den letzten Jahrzehnten immer wieder bildgewaltig verfilmt. Oftmals mit viel Aktion, Zerstörung und unermesslichen Leid. Doch fast immer mit einem glücklichen Ausgang, da es der Menschheit letztlich doch gelang das Allerschlimmste zu verhindern. Sehr gerne mit Helden der NASA und damit vor allem aus den USA.

Blendet man das Drumherum solcher Hollywood-Filme aus, bleibt aber eine Tatsache bestehen. Nämlich, dass es eines Tages ganz real zu einer derartigen Bedrohung kommen kann. Denn Brocken aus dem All schlagen noch immer auf der Erde ein. Gewaltige Katastrophen, die beispielsweise eine ganze Großstadt oder Region vernichteten und dabei unzählige Menschenleben forderten, hat die moderne Welt bisher nicht erleben müssen. Noch nicht. Gegeben hat es diese in der Erdgeschichte jedoch in Massen.

„Die Frage ist nicht, ob es wieder geschehen wird, sondern wann“, ist dabei ein beliebter Ausspruch. Da wir unlängst eine technologische Zivilisation haben, wäre unsere Gesellschaft erstmals in der Lage, eine solche Vernichtung abzuwenden. In der Theorie zumindest, da bis heute hierfür die geeigneten Mittel, Technologien und auch Strategien fehlen.

„Pulverisiert es“

In der Theorie haben sich schlaue Köpfe schon vor Jahrzehnten Gedanken darüber gemacht, wie man einen Asteroiden auf Erdkurs ablenken oder vernichten könnten. Seit dem werden immer wieder neue oder bearbeitete Ideen und Konzepte einer derartigen Abwehr veröffentlicht und vorgestellt. Sie alle haben ihr Für und Wider. Und so beschränkt man sich heute zum Beisiel bei der NASA und ihren zugehörigen Einrichtungen auf die Beobachtung von erdnahen Objekten im All. Wird dabei eines Tages eine „Bombe aus dem All“ oder sogar ein riesiger „planetarer Killer“ mit Kurs Erde entdeckt, steht man derzeit mit leeren Händen da.

Weder einen „planetaren Killer“ von zum Beispiel 10 Kilometern Größe, noch ein Objekt von „nur“ 500 Metern Durchmesser, können wir gegenwärtig sicher vom Erd-Kurs abringen oder vernichten. Obwohl die ein oder anderen Technologie hierzu bereits in der Praxis im sehr kleinen erprobt wurde. Die Vorlaufzeit bis zu einem Einschlag, da ist man sich grundsätzlich einig, ist hierbei entscheidet. Je länger das Ereignis noch in der Zukunft liegt, je besser kann man darauf reagieren und die Katastrophe bestenfalls verhindern.

Eine spannende Thematik, die Laien ebenso interessiert oder begeistert, wie Astronomen und andere Wissenschaftler. Denn Gedanken über ein „was wäre – wenn?“ haben immer Konjunktur. Genau das zeigte sich auch bei einem Asteroiden-Abwehrsystem, dass Philip Lubin von der Universität von Kalifornien erdachte, und das die NASA bereits im Februar 2022 vorstellte.

Lubin erdachte sich ein System, ein „Terminal“, dass er schlicht PI nannte. PI für „Pulverize it“ – also „pulverisiert es“. Ein mehr als optimistischer Name, da damit natürlich das Pulverisieren von bedrohlichen Asteroiden in Erdnähe gemeint ist. Solche Asteroiden zu sprengen ist hierbei wohl einer der ältesten Ideen, um solche Brocken unschädlich zu machen. Dabei herrscht aber bis heute die Angst vor, dass der gesprengte Asteroid dann in unzähligen und noch immer gefährlichen Trümmern weiter auf die Erde zu rast. Durch eine Sprengung hätte man so aus einem einzelnen Objekt Geschosse wie aus einem Schrotgewehr gemacht, dass in einem weiten Streufeld auf der Erde Katastrophen verursachen würde.

Asteroiden-Abwehr vom Mond

Nach den Ideen von Lubin würde das System PI so funktionieren, dass entsprechenden Sonden beziehungsweise Raketen die kommenden Killer-Asteroiden durchlöchern würden. Ähnlich wie im Bergbau würde daraufhin in diese Löcher Sprengstoffe gefüllt, die dann den Asteroiden zerstören sollen. Die dabei übrig bleibenden Trümmer, die weiter in Richtung Erde rasen sollten, würden letztlich in der Erdatmosphäre verglühen. Mehr als 10 Meter große Stücke würden nach seiner Einschätzung nicht mehr übrige bleiben. So könnte man die „Gefahr einer Massenvernichtung praktisch eliminieren“, so Lubin.

Es wäre im wahrsten Sinne des Wortes eine „Last-Minute-Verteidigung gegen einen Asteroiden“ bevor dieser eine Stadt zerstört, wie es die Seite „Universe Today“ bezeichnete.

Das System PI wäre dabei nicht auf der Erde stationiert, sondern zahlreiche dieser Abwehr-Sonden stünden rund um die Erde im Orbit bereit. Vielleicht sogar auf dem Mond, da von dort entsprechende Asteroiden noch früher auszumachen wären:

Die vorzeitige Einführung des Systems in die Umlaufbahn oder auf eine Mondbasis ermöglicht bei Bedarf eine schnelle Reaktion in der Größenordnung von weniger als einem Tag. Die Wirksamkeit des Konzepts hängt von der Zeit bis zum Abfangen und der Größe des Asteroiden ab, ermöglicht aber eine wirksame Verteidigung gegen Asteroiden mit einem Durchmesser von mehreren hundert Metern und könnte die von diesen Bedrohungen ausgehende Gefahr der Massenvernichtung praktisch ausschalten.“

Heißt es dazu von Lubin auf der Seite der NASA.

Die Menschheit muss sich vorbereiten

PI wäre in der Lage bis zu 50 Meter große kosmische Bomben im All zu vernichten. Dies entspricht der Größenordnung des Objektes von Tunguska in Sibirien 1908.

Laut NASA-Webseite wäre dies „eine praktische und wirksame Methode der Planetenverteidigung (…), die bei Bedarf eine extrem kurze Zeitspanne zur Schadensbegrenzung ermöglicht“. Außerdem wäre es „eine praktische, kostengünstige Lösung für die Planetenverteidigung unter Verwendung bestehender Technologien“. Bei einer längeren Vorlaufzeit von einem Tag könnten doppelt so große Asteroiden unschädlich gemacht werden. Mit 10 Tagen Vorwarnzeit sogar Objekte, die wie der Asteroid Apophis fast 400 Meter messen. Bei einem Kilometer Größe wären dann schon gut zwei Monate notwendig.

Doch kosmische Winzlinge, die nur 20 Meter messen, wären in nicht mal einer viertel Stunde vom Himmel gefegt, ist sich Lubin sicher. Selbst eine Frühwarnzeit „innerhalb von 2 Minuten vor dem Einschlag ist machbar“, ist er überzeugt. Nicht außer Acht lassen darf man dabei aber auch nicht die Zusammensetzung der Himmelskörper an sich. Ein lose zusammengesetzter Brocken unterscheidet sich sehr von einem massiven Objekt. Somit wäre aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Art der Bekämpfung solcher Himmelskörper unterschiedlich.

Sofern man derartige Killer vom Himmel überhaupt rechtzeitig entdeckt, diese also nicht plötzlich wie aus dem Nichts hier einschlagen, klingt das alles wunderbar. Wer aber soll das bezahlen? Die Bedrohung ist zwar da, aber auf menschliche Lebensspannen und Zeiträume übertragen überaus gering. Und was nicht akut „greifbar“ und in „angemessener Zeit“ zu erfassen ist, findet sicher wenig Unterstützung. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass sämtliche Weltraumforscher und Hobby-Astronomen sehr wohl um diese Gefahren wissen.

Millionen oder sogar Milliarden Menschenleben könnten ausgelöscht werden und unsere Zivilisation könnte sich erst nach vielen Jahren wieder erholen. Ob es in 10 Jahren oder erst in 1000 Jahren soweit ist: Vorbereiten muss sich die Menschheit auf jeden Fall.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Seltsames Foto vom Mars: Hat der NASA-Rover „Curiosity“ ein Flugobjekt auf dem Mars fotografiert? Mystery Files-Quellen-Check

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Video vom Nov. 2021: Seltsames "Flugobjekt" auf dem Mars: Vogel, Aliens, Fake, NASA-Bluff, Pixelfehler? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Video vom Nov. 2021: Seltsames „Flugobjekt“ auf dem Mars: Vogel, Aliens, Fake, NASA-Bluff, Pixelfehler? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Bereits 2019 schickte der NASA-Rover „Curiosity“ ein kurioses Foto vom Mars zur Erde. Auf diesem sieht man am Horizont eindeutig ein schwarzes Etwas am Himmel fliegen, dass bei näherer Betrachtung sogar wie ein Vogel im Flug aussieht. Wohl deshalb hielten viele das Bild für einen Fake. Doch das Bild ist echt. Nur was es tatsächlich war oder ob da überhaupt etwas am Himmel flog, lässt sich nicht feststellen. Interessant ist das Bild dennoch. Ebenso wie dessen Deutungen, wie Ihr es in diesem Mystery Files-Video vom November 2021 seht.


Unbekanntes Flugobjekt auf dem Mars

Machte der Rover „Curiosity“ der NASA auf dem Mars ein sensationelles Foto? Ein schon 2019 auf dem Roten Planeten geschossenes Bild zeigt etwas scheinbar überaus seltsames Himmel, das einem Vogel im Flug ähnelt. Aber was ist das und wo kommt das interessante Mars-Foto her? Ein Beweis für Aliens oder Fake?

Viele Frage zu einem einziges Foto des Planeten, zweifellos. Dennoch zeigt es klar erkennbar am Himmel über unseren Nachbarplaneten etwas Schwarzes fliegen oder schweben, das wie ein Vogel im Flug mit seinen Flügeln aussieht. Sollte es sogar in Wahrheit einer sein? Gibt es Leben auf dem Mars? Oder sind es doch Außerirdische von ganz woanders, die hier mit ihrem UFO vor einer der Kameras des Mars-Rovers Curiosity vorbei flogen?

Oder – ganz anders – hat die NASA vergessen auf diesem Bild einen irdischen Vogel zu retuschieren, da sie in Wahrheit überhaupt nicht auf dem Mars sind?

Sogenannte Mars-Anomalien (auch auch vom Mond) kursieren in der einschlägigen Mystery-Gemeinde seit Jahrzehnten immer wieder. Sie sind nicht mehr zu zählen. In einigen Videos auf dem Mystery Files-Video-Kanal sowie Beiträgen auf diesem Blog wurden einige davon immer mal wieder thematisiert. Bei der Vielzahl an entsprechenden Bildern kann man aber bei weitem nicht alle dieser mutmaßlichen Anomalien diskutieren.

Fake, Vogel oder digitaler Fleck?

Dieses Bild von 2019 fand ich dann doch spannend, als ich es kürzlich erstmals sah. Wie immer wurde es auch in diesem Fall mit einer mangelhaften Herkunftsangabe und fehlenden Hintergrundinformationen im Netz verbreitet.

Darum bin ich für Euch diesen „Mars-Vogel“ einmal auf den Grund gegangen. Immerhin meinten Skeptiker sogar, dass es ein Fake sei. Was es nicht ist, wie sich herausstellte. Aber sind es wirklich Aliens?

Doch was wir da in Wahrheit sehen, muss jeder für sich entscheiden. Ich stelle Euch in diesem Video vom 26. November 2021 die Hintergründe des Bildes einmal vor. Ebenso 4 mögliche Erklärungen oder Deutungen, aus denen ihr Euren Favoriten aussuchen könnt. Die Originalquelle des Bildes findet Ihr HIER.

Bleibt neugierig …

Video

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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NASA-Träume: 2076 könnten Menschen den Saturn und 2254 Proxima Centauri erreichen – und 130 Jahre später die Galaxis durchqueren

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Träumereien bei der NASA: Im Jahr 2076 könnten Menschen den Saturn erreichen, 2254 schon Proxima Centauri und nur 130 Jahre später die Galaxis durchqueren (Bilder: Gemeinfrei & ESO/M. Kornmesser / Montage: Fischinger-Online)
Träumereien bei der NASA: Im Jahr 2076 könnten Menschen den Saturn erreichen, 2254 Proxima Centauri und nur 130 Jahre später die Galaxis durchqueren (Bilder: Gemeinfrei & ESO/M. Kornmesser / Montage: Fischinger-Online)

Die NASA, Science-Fiction-Fans und Raumfahrt-Enthusiasten wollen bekanntlich hoch hinaus. Vor allem aber wollen sie weit hinaus in den Weltraum. Eine Studie beschreibt nun, wie sich mit fortlaufender Entwicklung der Technologie auch die Ziele der Raumfahrt bereits immer weiter in die Ferne verschoben. Und rechnet auf dieser Grundlage die Ziele der Zukunft aus. Demnach wären in knapp 230 Jahren schon Menschen in anderen Sonnensystemen. Eine spannende Studie, die gleichzeitig einen großen Schönheitsfehler hat.


Die NASA und der Griff nach den Sternen

Im Galaxien vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Das wünschen sich zahllose Fans des Science-Fiction seit vielen, vielen Jahren. Und Weltraumforscher oder die NASA schließen sich diesen Träumen gerne an. Immerhin zeigen unsere kühnsten Vorstellungen, dass „da draußen“ alles möglich sein könnte und wohl auch sein wird.

Ferne Welten in unserem Sonnensystem und vor allem darüber hinaus sind die Ziele der Sehnsucht. Nicht nur, dass wir diese mit automatischen Sonden und Robotern erkunden, sondern dass der Mensch selber eines Tages dorthin reist. Grenzen gibt es bei solchen Vorstellungen nicht. Der „Homo Cosmicus“ als raumfahrende Spezies, die zu anderen Sternen reist, neue Welten besiedelt und das Universum erforscht. Genau das gaukeln Film und Fernsehen uns für die Zukunft gerne vor. Gerne in Verbindung mit guten sowie fiesen Aliens.

Und wo stehen wird als Mensch? Fest auf der guten alten Mutter Erde! Lediglich eine handvoll Astronauten umkreist in lächerlichen 400 Kilometern Höhe in der Internationalen Raumstation ISS die Erde. Erfolge in Sache Entfernung feiern nur automatische Raumsonden und Lande-Roboter. Teilweise reisten diese Raumschiffe Jahrzehnte durch unser Sonnensystem um ferne Planeten wie Jupiter oder den Pluto zu erreichen.

Dabei sah es nach dem Start des ersten Satelliten „Sputik“ 1957 und dem Kosmonauten Juri Gagarin 1961 als erster Mensch im All alles ganz prächtig aus. Nur achte Jahre später landete „Apollo 11“ der NASA mit den ersten Menschen auf den Mond. Die Euphorie war immens, der Planet Mars als nächstes Ziel des Menschen wurde immer konkreter ins Auge gefasst. Und selbst Laien wie Phantasten rechneten fest mit Basen auf dem Mond und Mars, Raumstationen sowie einer ganzen Flotte von Space Shuttles, die in den 1980er Jahren längst Alltag wären.

Immerhin waren solche Konzepte und Ideen schon Jahrzehnte vor „Sputnik“ erdacht.

Entwicklung der Raumfahrt

All das hat sich (offiziell) augenscheinlich nicht im Geringsten erfüllt. Aufgegeben wurden diese Träume und Ziele aber nie. Vor allem auch nicht bei Weltraumforschern wie Astronomen oder Physikern, die sich in einer endlosen Fülle an Studien und wissenschaftlichen Publikationen immer wieder den Kopf darüber zerbrechen, wie wir die Sterne erreichen. Oder wie wir wenigstens Menschen zu anderen Himmelskörpern in unserem Sonnensystem schicken könnten.

Genau eine solche Studie legten Forscher um Jonathan H. Jiang vom „Jet Propulsion Laboratory“ (JPL) der NASA in Kalifornien vor. Einen „projizierten Zeitrahmen für die menschliche Expansion außerhalb der Erde“, der auf den bisherigen Erfolgen der bemannten und unbemannten Raumfahrt beruht. Vor allem mit Blick auf die stetige Entwicklung von Technologien, vor allem der Mikrotechnologie, und den damit verbundenen Fortschritt in der Raumfahrt. Angefangen mit dem Start von „Sputnik“ 1957.

Anhand dieser bekannte Daten rechneten die Wissenschaftler die bisherige Entwicklung der Raumfahrt hoch beziehungsweise in die Zukunft. Besondere Berücksichtigung findet dabei das sogenannte „Mooresche Gesetz“ aus dem Jahr 1965. Dies besagt, vereinfachst ausgedrückt, dass damit die Weiterentwicklung komplexer elektronischer Schaltkreise ermittelt werden kann. Und zwar deren Leistungsverdopplung mit der gleichzeitig damit einhergehender Kostensenkung.

Meistens nimmt man hier ein oder zwei Jahre an. In diesem Zeitraum verdoppelt sich die Leistung und halbiert sich der Preis.

Besuch bei Proxima Centauri im Jahr 2254

Mit diesen theoretischen Überlegungen und den realen Daten kommt das Team um Jiang zu erstaunlich exakten Zeitangaben für zukünftige Missionen.

Demnach werde als erster Schritt ein „Basis-Lager“ der Mission „Artemis“ auf dem Mond in den späten 2020er Jahren realistisch. Ein winziger Anfang, der schon nach der ersten Mondlandung 1969 als baldige Realität angesehen wurde. Der Forscherdrang der Menschheit stehe dann aber nicht still, so die Studie weiter. So wird 2038 das Jahr sein, in dem Menschen den Mars betreten und 2076 den Riesenplaneten Jupiter und seine Monde erreichen. Nur zehn Jahre später wären bereits Raumfahrer am Saturn.

Alles nur kleine Etappen, denn das große Ziel sind ferne Sterne im Kosmos. Als nächster Nachbar bietet sich hier das Sternsystem Proxima Centauri mit den dortigen Exoplaneten an. Dieses liegt nur rund 4,3 Lichtjahre von uns entfernt und könnte nach den Berechnungen der Forscher etwa im Jahr 2254 erreicht werden. Nur bescheidene 16 Jahre später würden Menschen bereits das Sternsystem Tau Ceti mit eigenen Augen sehen, das immerhin bereits schon rund 12 Lichtjahre von der Erde weg ist.

Der Theorie-Optimismus der Studien-Autoren geht von dort noch weiter. Und zwar zum berühmten Sternsystem Trappist-1 in rund 40 Lichtjahren Entfernung, in dem bereits 7 Exoplaneten entdeckt wurden. Einige von ihnen sind erdähnlich und könnten sogar Leben tragen, welche Form dieses auch immer haben mag. Nur rund 100 Jahre später, im Jahr 2383, wäre der Mensch bereits 14.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. In einer Region unserer Galaxis, die „durch statistische Modellierung als die Region der Milchstraße vorgeschlagen (wurde), die in der Vergangenheit am wahrscheinlichsten komplexes Leben, einschließlich technologischer Zivilisationen, beherbergt hat“.

„Great Reset“

Selten hat man in einem wissenschaftlichen Theorie-Papier so viel Optimums gelesen. Mathematisch mag das anhand der empirischen Daten sicherlich wunderbar „hochgerechnet“ worden sein, aber wie sieht es in der Realität aus? Das können auch die Autoren der Studie nicht sagen. Es bleibt rein theoretisch und damit Spekulation, ob beispielsweise die ersten Menschen im Jahr 2086 vor Ort die Ringe des Saturn bestaunen können. Oder im Jahr 2064 Asteroiden im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter erkunden, wie es das Papier ebenfalls prognostiziert.

Die Autoren sprechen in ihrer Veröffentlichung auch deshalb von „frühestmöglichen Starttermine für bemannte Missionen“. „Die Erforschung des Weltraums zu rein wissenschaftlichen Zwecken ist zwar ein edles Ziel“ und sicher die gewaltigen Kosten und Opfer wert, schreiben sie, aber Ziel bleibe die Entwicklung der Menschheit zu einer Spezies auf mehreren Welten. Dabei ginge es vor allem um das „langfristige Überleben“ der Menschheit an sich durch „sich selbst erhaltende und genetisch lebensfähige Kolonien außerhalb der Erde“.

Der Schönheitsfehler dieser Studie ist dabei der, dass die Menschheit an einem Strang ziehen muss. Und vor allem auch, dass sie vorher nicht auf diesen Planeten unter geht. Die Gefahren von Atomkriegen, Seuchen, Klimawandel oder auch Sonneneruptionen muss die Menschheit zuvor abwenden. So schreiben es die Forscher um Jonathan H. Jiang selber in ihrem Artikel. „Great Reset“ nennen sie dies.

Durchaus dürfen aber Zweifel erlaubt sein, dass die Menschheit bei solchen Vorhaben an einem Strang ziehen wird. Selbst wenn es um das Überleben unserer Spezies geht.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine Koralle oder Pflanze auf dem Mars? NASA-Rover „Curiosity“ fotografiert eine mineralische „Mars-Blume“ auf dem Roten Planeten

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Mars-Rover Curiosity fotografiert Mars-Blume aus Mineralien (Bilder: NASA/JPL-Caltech/MSSS / Montage: Fischinger-Online)
NASA-Rover Curiosity fotografiert „Mars-Blume“ aus Mineralien (Bilder: NASA/JPL-Caltech/MSSS / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars-Rover „Curiosity“ machte am 25. Februar im „Gale-Krater“ auf unserem Nachbarplaneten ein erstaunliches Bild. Darauf erkennt man eine Struktur, sie einer Pflanze oder Koralle sehr ähnlich sieht und inzwischen „Mars-Blume“ genannt wird. Woher aber stammt diese Struktur auf dem Roten Planeten?


Korallen und Blumen auf dem Mars?

Im November 2011 startete die NASA die Mission „Mars Science Laboratory“ (MSL) zum Planeten Mars. Mit an Bord befand sich der Rover „Curiosity“, der am 5. August 2012 sicher auf dem Mars landete und seit dem zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Einen Tag später wurde die Landung bestätigte und damit feiert der Rover in diesem Sommer sein 10-jähriges Jubiläum.

Ein Meilenstein der Mars-Forschung, der seit dem zahllose Fotos und Daten zur Erde schickte. Hierbei erregen auch immer wieder einzelne Mars-Fotos das Interesse von Laien-Forschern. Sie glauben auf nicht wenigen Bildern des Rovers vom Mars Strukturen oder sogar Objekte zu erkennen, die da nicht hingehören. Spekulative Beweise, dass es dort Leben gibt oder sogar vorzeitliche Spuren einer längst versunkenen Mars-Zivilisation zu sehen sind.

Jetzt veröffentlichten die Missions-Verantwortlichen der NASA erneut ein Foto, das viele erstaunt. Ein Bild, auf dem eine Struktur zu erkennen ist, die wie eine Pflanze, eine Meerschwamm oder eine Koralle auf dem Roten Planeten aussieht. Und damit nach Leben.

Aufgenommen wurde das Bild (hier) vom „Mars Hand Lens Imager“ (MAHLI) an Bord des Rovers „Curiosity“ am 25. Februar 2022 (Sol 3397, 10:59:54 UTC). Dabei handelt es sich um ein aus mehreren Fotos zusammengesetztes Bild, die die Kamera am Ende des Roboterarms des Rovers machte. Durch diese „Fokuszusammenführung“ genannte Technik können unter anderem Fotos von herangezoomten und vergrößerten Objekten zusammengesetzt werden. Im Endergebnis bekommt man so eine detaillierte Aufnahme.

Mineralische Ablagerungen

„Auf diese Weise können bis zu acht Bilder zusammengeführt werden, wodurch die Anzahl der zur Erde zurückgesendeten Bilder auf zwei reduziert wird“, schreibt die NASA dazu in ihrer Bildbeschreibung der „Blume“. Denn die „außerirdische Koralle“ ist in Wahrheit sehr winzig, nur etwa einen Zentimeter klein.

Die „Mars-Blume“ sowie die beiden runden Dinger daneben sind jedoch kein Leben auf unserem Nachbarplaneten. Hierbei soll es sich vielmehr um mineralische Ablagerungen handeln, die durch flüssiges Wasser vor Millionen oder Milliarden Jahren entstanden. Zu einer Zeit also, als der Planet flüssiges Wasser in Seen, Ozeanen und Meeren an seiner Oberfläche hatte. So auch an diesem Ort, denn das Foto entstand im „Gale-Krater“, den der Rover untersucht. Hier lag einst wahrscheinlich sein See.

Entstanden ist die Struktur durch mineralhaltiges Wasser, dass sich in Spalten oder Röhren absetzte. So entstünden nach dem Verschwinden des Wasser derartige Mineral-Strukturen, die bereits in den Jahren zuvor immer wieder entdeckt wurden. Unter anderem auch von dem Rover „Opportunity“, einem Vorläufer-Modell von „Curiosity“, schon am 9. Februar 2004. Diese waren kugelförmig und schimmerten bläulich, weshalb diese Gebilde den Spitznamen „Mars-Blaubeeren“ bekamen.

Die Planetenforscher kennen demnach solche Objekte, die sie „Blackthorn Salt“ nennen. Sie sind ein wichtiger Teil bei der Suche nach Leben auf unserer Nachbarwelt im Kosmos. Doch eine so brillante und detaillierte Aufnahme einer derartigen Mineral-Formation erreichte bisher wohl nicht die Erde.

Was dieses Bild – für sich alleine genommen – jedoch erneut zeigt, ist, dass es ebenso gut auf der Erde entstanden sein könnte. Sorgsam platziert an einem irdischen Sandstrand oder in der Wüste Kaliforniens.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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VIDEO: NASA stellt 7-Punkte-Plan für die Entdeckung von außerirdischen Leben vor – aber …

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Video vom 17. November 2021: 7 Punkte Plan - So will die NASA den Beweis finden, dass es außerirdisches Leben gibt - aber ... (Bild: gemeinfrei)
Video vom 17. November 2021: 7 Punkte Plan – So will die NASA den Beweis finden, dass es außerirdisches Leben gibt – aber … (Bild: gemeinfrei)

Wenn wir eines Tages Leben im All finden, wie gehen Wissenschaftler oder die NASA dann weiter vor? Wie können sie beispielsweise Leben auf dem Mars verifizieren, um ganz sicher zu sein, bevor sie die Öffentlichkeit informieren? Immerhin habe diese Entdeckung ein hohes mediales „Sensationspotential“. So Forscher in einer Ausarbeitung, in der sie einen „7-Punkte-Plan“ dazu vorstellen.


Außerirdische und Leben im All

Wann finden wir außerirdisches Leben – und vor allem wie? Und wie sollen Wissenschaftler bei der Suche nach Aliens genau vorgehen, um ganz sicher zu sein? Genau dazu haben unter andere Forscher der NASA einen Plan mit sieben Schritten entwickelt.

Die Ausarbeitung, die im Oktober 2021 dem Fachmagazin „Nature“ erschien, trägt den vielsagenden Titel „Forderung nach einem Rahmen für die Berichterstattung über Beweise für Leben außerhalb der Erde.“

Hierin wird gefordert, dass ein definitiver Beweis für Außerirdische nach sieben Punkten ablaufen und bekannt gegeben werden soll. Denn eine solche Nachricht hat „ein sehr hohes Sensationspotential“, so die Autoren um James Green. Gemeint ist hier die Öffentlichkeit und das mediale Interesse. Womit sie sehr richtig liegen, wie es die Vergangenheit beweist.

Warum erfahrt Ihr in diesem Video von 17. November 2021 ebenso, wie die Details dieses „7-Punkte-Plans“. Aber auch das, was eben nicht in dieser Ausarbeitung steht.

Bleibt neugierig …

Video vom 17. November 2021 auf Mystery Files

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VIDEO: Hat die NASA tatsächlich einen UFO-Crash auf dem Mars fotografiert? Kuriose Anomalie sorgt für Spekulationen um Aliens! (re-Upload/Neuschnitt)

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VIDEO: Hat die NASA tatsächlich einen UFO-Crash auf dem Mars fotografiert? Kuriose Anomalie sorgt für Spekulationen um Aliens! (Bilder: NASA / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Hat die NASA tatsächlich einen UFO-Crash auf dem Mars fotografiert? Kuriose Anomalie sorgt für Spekulationen um Aliens! (Bilder: NASA / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Immer wieder sollen auf anderen Himmelskörpern wie dem Mars oder dem Mond und sogar Asteroiden rätselhafte „Anomalien“ entdeckt und fotografiert worden sein. Sehr viele davon auf dem Mars, da bekanntlich zahlreiche Sonden und Rover unlängst unseren Nachbarplaneten erkunden und fotografieren. Ein sehr weites Feld für oft die wildesten Deutungen und Spekulationen, über die Mystery Files immer mal wieder berichtet. So wie bei einer Aufnahme des Mars von 2006. Darauf sieht man auf den ersten Blick etwas, das an ein abgestürztes, scheibenförmiges Flugobjekt erinnert, das eine „Schleifspur“ hinter sich hergezogen hat. Kann das sein, ein UFO-Crash aus dem Mars? Die Bilder, Fakten und Quellen zeige ich Euch in diesem Video vom Sommer 2019. Als neu geschnittenen re-Upload vom 15. Dezember 2021.


Anomalien, UFOs und Aliens auf Mars, Mond & Co.

Spätestens seit die Mars-Sonden „Viking“ der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche „Pyramiden“ und das legendäre „Marsgesicht“ fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien auf anderen Himmelskörpern. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität.

So verwundet er nicht, dass in den letzten Jahrzehnten eifrige Jäger des Phantastischen unter anderem auf Fotos vom Mars immer wieder derartige Anomalien gefunden haben wollen. Dabei  handelt es sich um Strukturen oder Gebilde, die nach deren Meinung künstlich sind. Allerdings muss man bei vielen dieser vermeintlichen Eindeckungen von Mars-Anomalien mehr als nur zweimal hinsehen, um auf den Bildern überhaupt mit viel Phantasie irgendwas „komisches“ zu erkennen.

Ein abgestürztes UFO auf dem Mars?

Und doch gibt es einige wenige Bilder vom Mars, die durchaus interessant aussehen. So wie eine „Mars Reconnaissace Orbiter“-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halb-rundes Etwas, dass an ein abgestürztes „Alien-Fahrzeug“ erinnert. Inklusive einer hunderte Meter lange „Bremsspur“ des Crash im Marsboden, wie ebenso zu sehen ist. Viel wird seit dem spekuliert, oft ohne echte Quellen zu nennen oder sich die Umgebung der vermeintlichen Absturzstelle genauer anzusehen.

Mich erinnert das übrigens an eine sehr ähnliche Entdeckung via Google Earth auf Erde. Ebenfalls mit „Schleifspur“ durch den Sand mit einem „UFO“ im „STAR WARS-Look“ am Ende. Dazu findet Ihr HIER ein Video von 2016 auf Mystery Files.

Doch was mag das auf dem Mars sein? Schaut selbst in diesem Video vom 1. August 2019, das ich im Dezember 2021 für Euch mit zusätzlichen Bildmaterial neu geschnitten und hochgeladen habe.

  • Die Koordinaten des angeblichen UFO-Crash für Google Mars: 6°25’43.04″S / 76°53’53.01″W
  • Das Originalbild des „Mars Reconnaissace Orbiter“ mit der „Anomalie“ ist die NASA-Bildarchivnummer: PSP_001984_1735

Bleibt neugierig …

Video vom 28. Juli 2019 auf Mystery Files - Neuschnitt und re-Upload 15. Dezember 2021

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VIDEO: Interne NASA-eMails beweisen: Die Raumfahrtbehörde schließt nicht aus, dass Außerirdische schon hier waren!

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VIDEO: Interne NASA-eMails beweisen: Die Raumfahrtbehörde schließt nicht aus, dass Außerirdische schon hier waren! (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Interne NASA-eMails beweisen: Die Raumfahrtbehörde schließt nicht aus, dass Außerirdische schon hier waren! (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: Fischinger-Online)

Die NASA sucht seit Jahrzehnten nach Leben im All und Außerirdische. Nach eigenen Angaben haben sie dafür bisher keinen einzigen Beweis gefunden. Jetzt gelangten hunderte Seiten interner eMails, Briefings und Dokumente der NASA an die Öffentlichkeit, in der sich eine erstaunliche Aussage an die Mitarbeiter findet. Demnach schließt die US-Raumfahrtbehörde nicht aus, dass Außerirdische bereits hier auf der Erde waren.


Hunderte Seite interne Mails der NASA

Zur Aufgabe der NASA gehört die Suche nach Leben im Universum – inkl. intelligente Außerirdische. Nun tauchten (bis jetzt) ca. 650 Seiten interne NASA-Mails auf, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Darin wird nicht ausgeschlossen, dass Aliens sogar schon hier waren!

In bisher zwei „Schüben“ kamen aufgrund des FOIA, des Gesetztes zur Informationsfreiheit der USA, rund 650 Seiten mit internen Mails der NASA an die Öffentlichkeit. Obwohl diese nicht für sie bestimmt waren, sondern innerhalb der Raumfahrtbehörde bleiben sollen. Die Nachrichten selber stammen aus dem Zeitraum 1. Mai bis 19. Juli 2021.

Auch wenn einiges unkenntlich gemacht wurde, ist den Papieren eine Fülle an Informationen zu entnehmen. Vor allem natürlich zu diversen Missionen der NASA. Etwa Programme zur Erforschung des Mars und der Suche nach Exoplaneten. Ebenso enthalten die Dokumente morgendliche Briefings rund um das Thema Leben im Weltraum, UAP/UFO, (intelligente) Aliens und ähnliche Themen, die sich vor allem auf aktuelle Berichte im Internet bzw. Presseberichte beziehen.

Nicht ausgeschlossen, dass Außerirdische „die Erde besucht haben könnten“!

Der Kommunikationschef der NASA, Marc Etkind, ist für viele der Mails verantwortlich, die ausdrücklich nur intern gelesen werden sollten. Hierbei wird auch betont, dass die Behörde das Phänomen der UAP als wissenschaftlichen Forschungsgegenstand sieht. Auch der Regierung der USA kann sie gerne helfen, dieses Phänomen zu erforschen. Denn in einem internen mit verschickten Papier unterstreichen die Verantwortlichen, dass vielleicht Außerirdische „existieren und die Erde besucht haben könnten“.

Ein mehr als verblüffendes Eingeständnis der NASA gegenüber den Mitarbeitern bzw. Empfängern der Mails! Doch bekanntlich schließt das selber der NASA-Chef Bill Nelson nicht aus, wie er erst kürzlich in einem Interview sagte. Avril Haines, die Chefin der US-Geheimdienste, sieht das genauso, wie HIER auf Mystery Files berichtet.

Wie soll man diese starke Aussage einordnen? Ein Bluff der NASA, der mit Absicht öffentlich wurde? Warum auch immer. Oder ist es ein Zeichen des Wandels in der Art und Weise, wie man dem Phänomen der „Unbekannten Phänomene im Luftraum“ gegenübersteht? Denn auch die UAP-Videos der US-Navy oder der UAP-Bericht des Pentagon werden thematisiert.

Entscheidet Ihr nach diesem Video vom 13. Dezember 2021.

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VIDEO: Asteroiden auf Kollisionskurs: Können wir den Weltuntergang verhindern? Jetzt übt die NASA den Ernstfall

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VIDEO: Asteroiden auf Kollisionskurs: Können wir den Weltuntergang verhindern? Jetzt übt die NASA den Ernstfall (Bild: NASA/ESA)
VIDEO: Asteroiden auf Kollisionskurs: Können wir den Weltuntergang verhindern? Jetzt übt die NASA den Ernstfall (Bild: NASA/ESA)

Was ist, wenn eines Tages ein Asteroid oder Komet auf die Erde zu rast? Können wir einen Einschlag und damit den Weltuntergang verhindern? Denn die Gefahr ist real und könnte unser aller Leben bedrohen! Um genau das zu verhindern probt die NASA aktuell in den Ernstfall: Sie will mit einer Sonde einen Asteroiden von seiner Bahn ablenken. Wie das funktionieren soll, erfahrt Ihr in diesem Video.


Asteroiden auf Erdkurs: Der Weltuntergang könnte drohen!

Eines Tages wird ein Asteroid oder Komet auf der Erde einschlagen. Wieder muss man sagen, denn das geschah bereits unzählige Male in der Geschichte der Erde. Wenn aber dieses Geschoss aus dem All eine gewisse Größe hat, besteht für Millionen von Menschen Lebensgefahr. Bei sehr großen Asteroiden sogar für die gesamte Menschheit, für unsere Zivilisation und unseren Planeten!

Die Gefahr ist da, aber gering. Um einen Weltuntergang, ein Ende der Welt, durch eine solche Bedrohung zu verhindern, gibt es verschiedene Ideen. Sie reichen von der Überlegung, einen derartigen Planeten-Killer mittels Atomwaffen zu sprengen, bis zu Plänen, diesen mit Sonnensegeln „wegzuschieben“.

Damit es nicht eines Tages plötzlich zu spät ist, hat die NASA am 24. November 2021 ihre Mission „DART“ gestartet. Eine Sonde, die in Millionen Kilometern Entfernung einen kleinen Asteroiden rammen soll. „DART“ wird dabei direkt auf dem Asteroiden einschlagen und so von seiner Bahn ablenken. Es ist eine Art Generalprobe für den Ernstfall.

Was sich die NASA und auch die ESA ausdachten, und warum eine solche planetare Abwehr eines Tages unsere Lebensversicherung sein könnte, erfahrt Ihr in diesem Video vom 24. November 2021.

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