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Interview mit Giorgio A. Tsoukalos über die TV-Serie “Ancient Aliens”, das Fernsehen der USA und die Fans bei uns und in den USA (Video)

Giorgio A.Tsoukalos, der "Ancient Aliens Guy" im Interview (Bild: L. A. Fischinger)
Giorgio A.Tsoukalos, der “Ancient Aliens Guy” im Interview (Bild: L. A. Fischinger)

Seit einigen Jahren läuft auf dem History Channel sehr erfolgreich die Serie Ancient Aliens aus den USA, die sich im Kern mit den Ideen von Erich von Däniken befasst. Sehr bekannt wurde durch die Serie auch der Moderator Giorgio A. Tsoukalos (“Ancient Alien Guy”), den ich im Rahmen eines Meetings zur Prä-Astronautik interviewte. Auf meinem YouTube-Kanal Ancient Aliens & Mystery Files ist dieses nun online.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Giorgio kenne ich schon sehr viele Jahre – noch bevor das Internet oder die US-Serie “Ancient Aliens” gab, die weltweit erfolgreich am Fernsehen die Mysterien der Welt in die Wohnzimmer bringt.

Doch die Serie hat in hier in Deutschland aufgrund ihrer Machart viele Kritiker und auch Spötter. Darüber sprach ich mit Giorgio Tsoukalos auf einem Kongress, auf dem auch er und ich Vorträge hielten.

Alles rund um die Serie „Ancient Aliens“ und warum sie so ist wie ist in diesem YouTube-Video. “Teilen”, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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Interview: Erich von Däniken goes to Hollywood – schon in zwei Jahren könnten die Ancient Aliens ins Kino kommen

Kommen bald die Ideen von Erich von Däniken in die Kinos? Kinokracher? (Bild: L. A. Fischinger / E. v. Däniken)
Kommen bald die Ideen von Erich von Däniken in die Kinos? Kinokracher? (Bild: L. A. Fischinger / E. v. Däniken)

Erich von Däniken veröffentlicht diese Tage nicht nur sein neues Buch “Unmögliche Wahrheiten – von Südamerika nach Anderswo“, sondern es sind zahlreiche weitere Projekte rund um die Themen der Prä-Astronautik geplant und in Arbeit. So will Hollywood basierend auf von Dänikens erstem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” (“Chariots of The Gods”) einen Kinofilm drehen, bei dem auch Mark Ordesky, der Executive Producer von “Herr der Ringe”, mit im Boot ist. Dazu – und wie es zum kürzlichen Abbruch seiner Ägyptenreise kam –  ein aktuelles Interview mit Erich von Däniken.

Interview: Erich von Däniken goes to Hollywood – schon in zwei Jahren könnten die Ancient Aliens ins Kino kommen weiterlesen

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Grenzwissenschafts-Autor und Mystery-Jäger Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die “Ancient Aliens-Religion”

Grenzwissenschafts-Autor und Mystery-Jäger Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die “Ancient Aliens-Religion” (Bild: L. A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger: “Die Prä-Astronautik ist keine Sekte oder Religion!” (Bild: L. A. Fischinger)

Ende September 2013 besuchte mich der Journalist, Psychologe, Autor & Blogger Dr. Sebastian Bartoschek von der GWUP zu einem Interview in meinem Heimatdorf Coesfeld-Lette. In dem rund einstündigen Gespräch in meinem Büro ging es (natürlich) um die Prä-Astronautik, die Welt der Ancient Aliens-Fans, das „Wunder von Guadalupe“, die Szene der Skeptiker und etablierten Wissenschaft, den Kopp Verlag und vielem anderen mehr. Ebenso gehe ich in dem Interview auf den Vorwurf ein, dass die Idee der Götter aus dem All inzwischen zu einer Art Religion oder Alien-Sekte geworden ist. Ab sofort findet Ihr das Video-Interview auf meinem YouTube-Kanal der Mysterien der Welt.

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Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In „lockerer Runde“ ging es in dem folgenden Interview in meinem Arbeitszimmer rund um die Themen der Grenzwissenschaft wie UFOs, Astronautengötter/Prä-Astronautik & Co. und die Suche nach dem Beweis für die Idee der Astronauten aus dem All.

Ich habe das Video-Interview mit freundlicher Genehmigung von Dr. Sebastian Bartoschek für Euch inzwischen online gestellt.

Alles weitere zu den genannten Themen und ob die Prä-Astronautik nicht eigentlich eine religiöse bzw. esoterische Alien-Sekte ist, erfahrt Ihr in diesem Video.

Bleibt also neugierig …

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Interview (von 1999): Der "Roswell-Alien-Film" von Ray Santilli, die Puppe und die Progerie

Am 5. Mai 1995 zeigte der Filmemacher Ray Santilli aus London der Presse und UFO-Forschern einen scheinbar sensationellen Film: Den heute als “Santilli-Film” oder auch schlicht “Alien Autopsy” bekannten Streifen, der die Autopsie eines angeblich echten Außerirdischen durch das US-Militär zeigt. Sogleich schossen die wildesten Spekulationen dazu wie Pilze aus dem Boden. Zu einer dieser wilden Aussagen von damals fand ich in meinem Archiv ein Fundstück aus dem Jahre 1999…

Von Lars A. Fischinger

Ab 1995 wurde der “Alien-Film” von allen Seiten “niedergemacht” und mit zum Teil absurden “Erklärungen” wegdiskutiert. Zum Beispiel nannte man ihn sehr schnell auch “Roswell-Film”, da er einen Alien zeigen solle, der 1947 in Roswell, USA, angeblich mit seinem UFO abgestürzt sei. Dass Zeugen (oder jene, die es sein wollen) des Roswell-Vorfalles immer erzählten, die Aliens habe 1947 nur vier Finger gehabt – das wurde überhört. Denn der “Alien” von Ray Santilli hatte nämlich sechs Finger und die mutmaßlichen Roswell-Zeugen blieben auch nach dem Film von Santilli bei ihren Aussagen. Natürlich wurden auch Verschwörungstheorien laut.

Erst im September 2012 erschien dazu erneut ein Buch:


Doch dann platze die Blase: 2006 dann gestand Ray Santilli, dass der legendäre Film tatsächlich ein Schwindel war. Aber er gab auch an, dass er “echtes” Filmmaterial eben einer derartigen Alien-Autopsie wirklich besitzt. Aufgrund des Umstandes, dass dieses Material jedoch sehr zerstört sei, so Santilli weiter, habe er den Film einfach nachgespielt…sagt er.

Gerne kursierte damals aber auch die Aussage, dass der “Alien” im Film ein krankes Kind sei. Ein Mädchen, dass an der genetischen Krankheit “Progerie” (Bilder hier) leide. Oder besser gesagt: gelitten hatte, da es ja auf dem Film tot war.

Seltsam war nur. dass kleiner der Vertreter der “Progerie-These” mal dazu einen Experten befragte.

Also tat ich es 1999 in dem folgenden Interview zu dem Puppenfilm (wie man heute weiß) von Ray Santilli:

Lars A. Fischinger

Frau Piper-Fietz, Sie sind 1. Vorsitzende des “Progeria Familiy Circle e.V.”. Schildern Sie doch kurz, was der Zweck dieser Organisation ist, seit wann diese besteht und wir Ihre Arbeit aussieht.

Elke Piper-Fietz

An den jährlich stattfindenden einwöchigen Treffen in den USA (erstmals 1981) der Progeria-Familien – organisiert durch die SUNSHINE FOUNDATION (eine Hilfsorganisation, die chronisch kranken und todkranken Kindern Träume und Wünsche erfüllt) – hat unsere Familie und die andere bekannte Familie in Deutschland erstmals 1994 teilgenommen.


1996 waren bei dem Treffen in den USA insgesamt 16 weltweit bekannte Familien dabei. Heute sind es weltweit insgesamt 35 Familien aus den USA, Kanada, Mexiko Australien, Argentinien, Algerien, Vietnam, Venezuela, Puerto Rico, England, Niederlande, Frankreich, Deutschland, Polen, Jugoslawien, Türkei und Belarus (Werner-Syndrom). 


Zu dieser Zeit wurde auch allen europäischen Familien bewußt, welchen “einzigen Lichtpunkt” diese jährlichen Zusammenkünfte in den USA (mit den anfallenden vielfältigen Problemen bei Progeria-Syndromen) für die betroffenen Familien darstellen. Und ebenso klar wurde es uns, daß noch keine “spezielle Lobby” für Menschen mit Progeria-Syndromen existierte (s. Anlage “Progerie-Syndrome”). 


So gründeten die betroffenen europäischen Familien 1997 den PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V., der aus der EUROPÄISCHEN AG für PROGERIA-KINDER im BKMF e.V. entstanden ist. In 1998 fand so erstmals zusätzlich zu dem Welttreffen in den USA ein weiteres Treffen der europäischen Progeria-Familien in den Niederlanden statt.
Die Ziele des PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V. wurden folgende: 

1. Kontakt, Informationen, Beratung, Betreuung und Stärkung von Menschen mit Progerie- Syndrom und ihrer Familien 


Da PROGERIE sehr selten auftritt, ist es äußerst schwierig, diese Familien zu finden. Dies liegt oft auch daran, das die Krankheit falsch, gar nicht bzw. sehr spät diagnostiziert wird. Die Kontakte der Familien zur SUNSHINE sind in der Regel “zufällig” entstanden.
Der zweite schwere Schritt ist die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit oder durch die oft fassungslose Familie, die diese Diagnose erst einmal akzeptieren muß! Nicht selten hatten/haben die Betroffenen den Eindruck, sie seien die einzigen Menschen auf der Welt mit diesem Problem. 


Doch klare Informationen, emotionale Betreuung und praktische unkomplizierte Hilfen für die Betroffenen kann zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich durch Selbsthilfe und von einigen wenigen Medizinern gewährleistet werden (Seltenheit der Krankheit). So sind die regelmäßigen Treffen der Familien (betroffenes Kind, Eltern und Geschwister) die wertvollste Hilfe, die wir in jeder Hinsicht unterstützen/organisieren wollen. Die komplette Finanzierung (für Anreise, Unterbringung, Verpflegung, Unternehmungen) dieser einwöchigen Treffen wird ausschließlich durch Spenden möglich! 

2. Zusammenarbeit mit Personen aus dem Gesundheitswesen (Mediziner,Therapeuten) und Förderung der Integration von Menschen mit PROGERIE.

Aufgrund der Seltenheit der Krankheit stellen falsche Informationen, falsche Diagnosen und falsche Behandlungen durch Personen aus dem Gesundheitswesen bei Progerie-Erkrankungen eher die Regel als die Ausnahme dar. Daraus ergeben sich – wie Sie sich bestimmt vorstellen können – oft dramatische familiäre Entwicklungen. 

Wir möchten daher regelmäßige Kontakte zu diesen Personengruppen aufbauen. So tragen wir hoffentlich dazu bei, daß die Kommunikation untereinander – zum Wohle der Betroffenen – verbessert wird. 


Hierzu gehört natürlich auch die Förderung sinnvoller therapeutischer/medizinischer Maßnahmen und die Unterstützung seriöser Mediziner/Biologen, die der Ursache dieser Krankheit auf die Spur kommen möchten, ohne daß betroffene Kinder als Versuchspersonen (Verabreichung von zusätzlich schädigenden Medikamenten im Rahmen von Versuchsreihen) durch ehrgeizige Wissenschaftler mißbraucht werden.
Vor diesem beschriebenen Hintergrund und den verschiedenen Herkunftsländer, aus denen die Familien stammen – mit den so unterschiedlichen sozialen, politischen oder/und religiöse Gegebenheiten – ist die Integration betroffener Familien in den “normalen Alltag” oft schon ein großes Problem. Auch hier möchten wir Wege finden, den Betroffenen auf unkomplizierte Weise zu helfen.

Öffentlichkeitsarbeit

Die betroffenen Familien wurde alle irgendwann einmal mit “wenig sachlichen” bis hin zu “grauenhaften” (Alientheorie) bzw. schlicht erfundenen Informationen zum Thema PROGERIE konfrontiert. 

Der Großteil (ca. 80 % ) der zur Zeit weltweit bekannten Familien hat aber andererseits durch Berichte in den Medien überhaupt erst erfahren, daß noch weitere Progeria-Familien auf der Welt existieren! Durch Fernsehberichte haben wir allein in 1999 Kontakte zu Familien aus Polen, den Niederlanden und der Türkei aufbauen können. 


So sehen wir die Zusammenarbeit mit Medien als eine Chance, auf dem europäischen Kontinent das Thema PROGERIE sachlich richtig darstell
en zu können und die Familien zu finden, die auf Unterstützung oft schon lange Zeit warten.

L.A.F.

Da Sie mit der Krankheit Progerie, bei der Menschen durch einen genetischen Defekt in sehr kurzer Zeit altern, genau vertraut sind, schildern Sie doch bitte das Krankheitsbild.
E. P.-F.

Neugeborene mit PROGERIE kommen überwiegend mit normalen Geburtsmaßen zur Welt, wobei sich nach kurzer Zeit auffällige Hautveränderungen in Form einer Trockenheit, Rötung im Bauchbereich zeigen können, die sich aber wieder zurückbilden. Hinzugezogene Hautärzte schätzen dieses Bild nicht selten als “Sklerodermie” bzw. sklerodermieartig ein. Die gesamte weitere Entwicklung des Babys verläuft bis zum 1. Lebensjahr meist unauffällig und altersgerecht. 

Im Laufe der weiteren Entwicklung läßt sich der Kleinwuchs feststellen. Die normal lebhaften Kinder scheinen kaum noch an Gewicht zuzunehmen (langsamer Abbau des Unterhautfettgewebes) und wirken sehr zart. Auffällig ist das nunmehr klein wirkende Gesicht mit großen, etwas vorstehenden Augen und der kleine Kiefer, in dem die Zähne oft nicht recht Platz finden. 


Typisch ist weiter der langsame Verlust der Kopfbehaarung und das somit entstehende spärliche, dünne Kopfhaar und die dünne, straffe und durchscheinende Haut, die mechanischen Belastungen gegenüber wenig widerstandsfähig ist (vermehrte Neigung zu Blutergüssen und Wunden). Die Blutgefäße – besonders im Bereich des Schädels – sind deutlich zu erkennen. Schattenringe unter den Augen und sog. Altersflecken (Pigmentveränderungen der Haut) werden bilden sich aus. 


Zum Krankheitsbild gehören auch die kurzen und breiten Nägel sowie die deutliche Verkürzung und Zuspitzung der Fingerendglieder (Akroosteolysis). Typisch ist auch die Stellung der Beine – etwas steif, mit leicht gebeugtem Knie. Das bedeutet eine weitgehende Aufhebung des Winkels zwischen Schenkelhals und Oberschenkelknochen (Coxa valga) und die mangelhafte Entwicklung der seitlichen Schultergelenksknochen/Abschnitte der Schlüsselbeine. Dies kann röntgenologisch nachgewiesen werden. 


Der weitere Verlauf der PROGERIE ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Versteifung der Gelenke, wobei oft die Finger- und Kniegelenke vorrangig betroffen sind. Alternativ können sich auch eine Art “Gelenkverschleiß” oder rheumatische Beschwerden entwickeln. 


Weiter ergeben sich im Laufe der Zeit kontinuierlich Gefäßveränderungen – ähnlich der Arteriosklerose, die zu Durchblutungsstörungen und den damit verbundenen Komplikationen, wie z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. An diesen Komplikationen sterben die Kinder dann in der Regel auch. Die durchschnittliche Lebenserwartung wird bei 15 Jahren angesetzt; die Hälfte der Kinder stirbt jedoch vor ihrem 13. Geburtstag. 


Intelligenz und geistige Entwicklung der Kinder mit PROGERIE sind typischerweise normal. Nicht wenige dieser Kinder erscheinen der alters entsprechenden Entwicklung sogar voraus. Sie können durchaus Regelkindergärten und Regelschulen besuchen. Die seelische Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob die Kinder sich in ihrer Einzigartigkeit akzeptieren und trotz aller körperlichen Probleme ihre Zuversicht beibehalten. 


Progerie ist zur Zeit nach schulmedizinischen Erkenntnissen nur symptomatisch behandelbar.

L.A.F.

Vor einigen Jahren ging ein mysteriöser Film durch die Medien. Er soll zeigen, wie Ärzte des US-Militärs einen Außerirdischen sezieren. Wann haben Sie diesen Film wo zum ersten Male gesehen?

E. P.-F.

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich den Film vor drei oder vier Jahren gesehen.

L.A.F.

Kritiker des “Santilli-Filmes” wendeten neben der Idee, das “Wesen” sei schlicht ein Puppe, auch ein, daß es sich um eine an Progerie erkrankte Frau handeln könnte. Als sie davon hörten, haben Sie als Kennerin der Krankheit sich sogleich den Film angesehen, um diese Aussage zu überprüfen?

E.P.-F.

Zu der Zeit, als ich diesen Film das erste Mal sah, stellte sich mir diese Frage überhaupt nicht. Erst durch die Arbeit für den PROGERIA FAMILY CIRCLE und Gespräche mit betroffenen Familien wurde ich wieder auf dieses Thema aufmerksam. 

Den letzten Anstoß für eine Prüfung und Gegendarstellung bekam ich durch den “selbst ernannten Progerie-Spezialisten” Dr. Thomas Jansen (der weder bei Kollegen noch in der Elternschaft als solcher bekannt und anerkannt ist), der mit seiner Publikation in verschiedenen Medien (z.B. im SPIEGEL, Ufo-Interessengruppe) die Behauptung verbreitete, es handele sich in diesem Film um ein Progeria-Kind. 


Erst daraufhin habe ich mir den Film bei Freunden noch einmal angesehen und mir Sanilli-Filmbilder aus dem Internet besorgt. Beides zeigt mir eindeutig, daß es sich auf keinen Fall um ein an Progerie erkranktes Kind handeln kann.


L.A.F.

Der Film ist aus den Medien verschwunden, auch die Diskussion scheint nach der “Progerie-These” beendet. Wird der Film erwähnt, dann nur noch im Zusammenhang mit der “Widerlegung” als Progerie-Kind. Hier stellt sich zuerst die Frage: Ist es medizinisch und wissenschaftlich überhaupt von Nutzen, einen Progerie-Patienten in der gezeigten Form zu “untersuchen”?

E. P.-F.

Nach medizinischen Gesichtspunkten ergibt solch eine Form der Untersuchung überhaupt keinen Sinn. Jeder seriöse Mediziner (vor allem Mediziner in den USA) weiß, daß sich ein an Progerie erkrankter Mensch anatomisch von einem “normalen Menschen” in keiner Weise unterscheidet. Es wird nämlich schon zu Lebzeiten eindeutig festgestellt, daß alle Progerie-Patienten weder “grünes Blut”, noch zwei Herzen in der Brust oder sechs Finger an der Hand haben! 

Ausgenommen hiervon ist natürlich die von mir zum Thema Krankheitsbild bereits beschriebene äußerliche Erscheinung, die sich zwangsläufig nach und nach durch den Krankheitsverlauf ergibt, wie den Kleinwuchs, den Verlust der Behaarung und dem kontinuierlichen Abbau des Unterhautfettgewebes. 


Eine wissenschaftliche Untersuchung eines Progerie-Kindes in dieser Form macht noch weniger Sinn, denn um wissenschaftlich genetisch brauchbare Werte zu erhalten, benötigen Wissenschaftler lebende Zellen. Diese Zellen bekommen sie ganz einfach und einmalig über das Blut (Blutentnahme) oder die Haut des lebendigen Patienten.

L.A.F.

Wenn es ein Patient mit Progerie wäre, der tatsächlich nach seinem Tod seziert wurde, wüßte Ihre Organisation davon?

E.P.-F. 
 
Ich möchte diese Frage einfach so beantworten: Die Begleitung eines Progeria-Kindes in seinem kurzen Leben bedeutet eine große emotionale Herausforderung für eine Familie, egal wo immer sie auf dieser Welt auch lebt. Jede Familie, die ich bisher kennengelernt habe, ist mit ganzem Herzen und aller Kraft bemüht, ihrem Kind ein würdevolles Leben und einen würdevollen Tod zu geben. Keine mir bekannte Familie hat/würde somit zustimmen, ihr Kind sezieren nach dem Tod zu lassen. Warum auch?

L.A.F.

Als Sie den Film sahen, welche Merkmale der Gestalt vielen Ihnen auf, die in keinem Fall mit Progerie zu erklären wären?

E.P.-F.

Die gesamte Gestalt des dargestellten Wesens ist im Vergleich zu einem Progerie-Kind im geschätzten Alter von 13 Jahren viel zu muskulös und kräftig (vor allen Dingen der Hals, die Arme und die Beine). Progeria-Kinder in diesem Alter bestehen fast nur noch aus “Haut und Knochen” wegen des fast nicht mehr vorhandenen Unterhautfettgewebes- sie wirken/sind daher außerordentlich zart. 

 
Die Haut dieser Gestalt wirkt fest, gesund und es sind keine Blutgefäße sichtbar. Bei Progerie-Patienten ist die Haut durchsichtig und die Blutgefäße sind immer auffällig sichtbar am Kopf, den Armen, den Händen, den Beinen und den Füßen. 


Die Gelenke dieser Gestalt wirken gesund und elastisch. Bei Progerie-Kindern sind die Gelenke (besonders am Knie) deutlich versteift. Die Kniegelenke wären niemals – wie sichtbar – durchgedrückt im liegenden Zustand. 


Die Augen dieser Gestalt sind außergewöhnlich groß. Mir ist kein Progerie-Kind bekannt, daß derart große Augen hat, obwohl ihre Augen wegen der Zartheit des Gesichtes auch immer groß wirken. 


Die Ohren dieser Gestalt sind unverhältnismäßig klein und wirken wie “angeklebt”. Bei Progeria-Kindern sind/wirken die Ohren eher unverhältnismäßig groß und stehen vom Kopf ab.
Die Nase dieser Gestalt ist klein und wohlgeformt. Bei Progerie-Patienten im geschätzten Alter ist die Nase durch den fortgeschrittenen Abbau des Unterhautfettgewebes bereits in irgendeiner Art und Weise deformiert. 


Progerie-Kinder haben/hatten nachweislich niemals sechs Finger an einer oder beiden Händen. 


Das dargestellte Wesen wirkt “erwachsen”, also wesentlich älter als ein 13 Jahre altes Progerie-Kind.


L.A.F.

Nach Ihrer Meinung ist also das Wesen keine an Progerie verstorbene Frau?

E.P.-F.

Niemals!

L.A.F.

Das Wesen im Santilli-Film hat eindeutig sechs Finger. Ist ein solcher Defekt jemals bei einem Progerie-Patienten beobachtet worden? Steht dies überhaupt im Zusammenhang mit der Krankheit?

E.P.-F.

Überhaupt nicht – wie bereits mehrmals erwähnt.

L.A.F.

Einige Merkmale scheinen aber mit Progerie durchaus übereinzustimmen. Haben auch Sie dies feststellen können, und wenn ja, welche waren das?

E.P.-F.

Die einzigen Übereinstimmungen die wir feststellen konnten, sind die Kleinwüchsigkeit und die fehlende Körperbehaarung.

L.A.F.

Mehre Duzend Familien mit Progerie-Kindern sind in Ihrer Organisation vereint. Haben auch diese sich über den Film ausgetauscht?

E.P.-F.

Ja, soweit die Familien diesen Film kannten oder ihre Kinder auf andere Weise mit Aliens in Verbindung gebracht wurden, haben wir darüber gesprochen.

L.A.F.

Was war die mehrheitliche Meinung soweit Sie wissen, von anderen Progerie-Patienten, sofern sie den Streifen sahen?

E.P.-F.

Das einhellige Ergebnis dieser Gespräche war, daß es sich bei dem dargestellten Wesen auf keinen Fall um ein Progerie-Kind handelt. Eine unterschiedliche Auffassung gibt es allerdings darüber, ob es nun ein “echtes außerirdisches Wesen” ist oder schlicht und ergreifend eine mit Ketchup getränkte Puppe.

L.A.F.

Haben Sie, nachdem Sie die These des Progerie-Patienten als inkorrekt ablehnen, eine eigene Vermutung, was da auf dem Tisch liegen könnte?

E.P.-F. 

Nach meiner Meinung gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Es ist wirklich ein außerirdisches Wesen: Irgendwelche Initiatoren haben die Progerie-Theorie in die Wege geleitet, um die Diskussion um Außerirdische bzw. die Diskussion um den Film zu unglaubwürdig zu machen und somit zu stoppen.
  2. Es ist eine Puppe: Irgendwelche fanatischen Initiatoren der Alien-Theorien haben sich einen groben Scherz erlaubt.
  3.  Es ist ein Mensch mit irgend einem anderen Kleinwuchssyndrom: Dieser Mensch wurde vielleicht nur zum Zwecke von Organtransplantationen seziert.

© Fischinger/ Elke Piper-Fietz (PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V.)
 
Links:

Zum Thema:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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Erich von Däniken im Interview zum (Ancient-) Alien-Film “Prometheus – Dunkle Zeichen”: “Ridley Scott ist nicht der erste, der sich bedient”

Erwartet eines Tages die Rückkehr der Astronautengötter: Erich von Däniken (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)
Erwartet eines Tages die Rückkehr der “Prometheus-Götter”: Erich von Däniken (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)

Star-Regisseur Ridley Scott hat sich für seinen neusten Science-Fiction-Film der “Alien”-Reihe “Prometheus – Dunkle Zeichen” bei Erich von Däniken bedient. Für von Däniken kein Beinbruch; im Gegenteil. Der Schweizer Schriftsteller gab anlässlich des Filmes “Prometheus” nun ein Interview über Charles Darwin, die Schöpfung der Menschheit durch Außerirdische und die Zweifel am eigenen Lebenswerk.

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Erich von Däniken im Interview zum (Ancient-) Alien-Film “Prometheus – Dunkle Zeichen”: “Ridley Scott ist nicht der erste, der sich bedient” weiterlesen

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Interview mit Erich von Däniken: "Ich war mit einem Alien im Bett"

Erich von Däniken wird 75. Im Geburtstags-Interview erzählt der Schriftsteller seinen verrücktesten Traum.

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GEOlino-Interview mit Giorgio Tsoukalos: Spurensuche: Waren die Aliens schon hier?

Waren die Götter Astronauten?

Für die Existenz von Aliens gibt es keinen Beweis. Doch der Publizist Giorgio Tsoukalos ist überzeugt: Aliens haben bereits vor vielen Jahren die Erde besucht und hier ihre Spuren hinterlassen.

GEOlino.de: Sind Sie mal einem Alien begegnet?

Giorgio Tsoukalos: Nein, noch nie! Es scheint, als suchten sie immer schnell das Weite, sobald ich irgendwo auftauche … 


Bücher zum Thema von Lars A. Fischinger


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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über “Das Rätsel der Megalithkultur” +++ Video +++

VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: "Das Rätsel der Megalithiker" (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: “Das Rätsel der Megalithkultur” (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Ende Februar 2019 lud mich NuoViso.tv zu einem Interview für die Sendung “Steinzeit” von und mit Robert Stein ein. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei gleich zwei Video-Interviews. Das erste findet Ihr HIER online. In diesem geht es vor allem um meinen persönlichen “Weg in die Grenzwissenschaft” und um die Frage, was für mich bis heute die Faszination an den Mystery Files genau ausmacht. Ab sofort findet Ihr hier aber auch das zweite Video online. Ein Interview mit den Schwerpunkten Mysterien der Megalithkultur und das Steinzeiträtsel. Denn alles ist hierzu mit Sicherheit noch nicht gesagt!


Rätsel Megalithkultur und Megalithiker

Die unbekannten und geheimnisvollen Baumeister der Megalithkultur (oder besser: Kulturen) nennt man allgemein auch schlicht Megalithiker.

Es sind jene Menschen, die in der Steinzeit in vielen Gebieten Europas zum Teil gewaltige Megalithanlagen errichteten. Bauwerte, Grabanlagen, Steinkreise und “Kultplätze” sowie scheinbar sinnlos in der Landschaft stehende riesige einzelne Megalithen. Ein Kult, der auch in anderen Teilen der Welt zu finden ist …

All diese Monumente geben bis heute große und kleine Rätsel auf. Vor allem auch deshalb, da die Megalithiker in der “heidnischen Vorzeit” Europas uns keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Es sind Steinzeiträtsel, das viele Forscher, Laien und Archäologen faszinieren.

Über diese Rätsel der Vergangenheit sprach ich im Februar 2019 mit Robert Stein in seiner Sendung “Stein-Zeit” beim Onlineportal NuoViso.tv. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei auch noch ein zweites Interview. Dieses findet Ihr HIER auf Fischinger-Online bereits online.

Hier findet Ihr nun auch das zweite Interview.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2019 auf NuoViso.tv

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Video-Interview mit Erich von Däniken: Von Däniken über die neuen Forschungen in Nazca in Peru und die Hintergründe

Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b / Montage: Fischinger-Online)
Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b/Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober 2019 fand in Hannover die Jahrestagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) statt. Neben zahlreichen weiteren Referenten aus dem Bereich der Prä-Astronautik war natürlich auch Erich von Däniken dabei. Er hielt nicht nur traditionell den Abschlussvortrag, sondern gab auch den Kollegen von “Hangar 18b” ein kurzes Interview. Vor allem über die von ihm mit initialisierten neuen Forschungen auf der Hochebene von Nazca in Peru. Dieses Video-Interview ist jetzt online und soll hier mit weiteren Hintergrundinformationen vorgestellt werden.


Erich von Däniken und Nazca

Wie jedes Jahr Ende Oktober hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) auch 2019 ihres Jahrestagung veranstaltet (s. Link HIER). Im vergangenen Jahr fand diese in Hannover statt. In diesem Jahr soll das sogenannte “One-Day-Meeting” des Vereins sie in Leipzig stattfinden.

Mit bei dem Treffen 2019 waren auch die geschätzten Kollegen von “Hangar 18b“. Unter anderem hat das Team von “Hangar 18b” alle Vorträge der Tagung gefilmt und kostenlos auf ihren YouTube-Kanal online gestellt. Ihr findet diese all für jeden kostenlos HIER.

Im Rahmen der Tagung fand aber auch Erich von Däniken Zeit für ein Interview, das Ihr unten angefügt findet. Geführt hat es “Prisma TV”. Von Däniken berichtet in diesem vor allem über die neuen Fragen an das alte Nazca. Jene rätselhafte Wüste in Peru, die von Linien, Pisten und Figuren übersät sind, und seit ihrer Entdeckung für Spekulationen und Rätselraten sorgen. Deshalb hat Erich von Däniken bzw. die “von Däniken Stiftung” ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen.

Dieses Projekt, genannt “Nazca III”, soll vor Ort in Peru Untersuchungen, Messungen und Forschungen in Nazca durchführen, und wird von verschiedenen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern begleitet. Ein Forschungsprojekt, dass mit ganz anderen Fragen an die Hochebene von Nazca herangeht, als es die klassische Archäologie macht. So unterstreicht es von Däniken auch in diesem Interview.

Bekanntlich ist die Hochebene von Nazca seit Jahrzehnten ein fester Teil der Thesen und Ideen von Däniken. Kaum ein anderes Thema zieht sich so sehr durch seine Bücher, Vorträge und TV-Dokumentationen wie diese seltsame Landschaft in Südamerika.

“Nazca III”

In diesem Beitrag HIER auf Fischinger-Online wurde das Projekt “Nazca III” und die gesetzten Ziele bereits vorgestellt. Um diese kostspieligen Forschungen in Peru realisieren zu können wurde ein Teil der Kosten mittels Crowdfunding gesammelt. Und es gelang auch die Finanzierung zu sichern, nachdem die “Däniken-Stiftung” in den Jahren zuvor bereits zwei Nazca-Expeditionen in die Tat umsetzte.

Vor allem sollen mit “Nazca III” folgende Fragestellungen untersucht werden:

  • Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
  • Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den “las Pistas”?
  • Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
  • Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
  • Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Ein überaus ehrgeiziges und vor allem umfangreiches Projekt, dass Erich von Däniken in dem unten stehenden Interview in der Kürze der zeit nicht umfassend vorstellen konnte. Denn das Team der internationalen Wissenschaftler, die sich an “Nazca III” beteiligen, hat viel vor:

  • Geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue “Gesteinsradar” soll zum Einsatz kommen.
  • Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
  • Altersdatierungen erstellen.
  • Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt. Das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert. Zum Beispiel bei der Pampa de Nasca.

Auf die Ergebnisse dieser neuen Forschungen können wir gespannt sein. Denn die beiden vorherigen Projekte in Nazca erbrachten “Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten”. Ebenfalls konnten erheblich abweichende Ergebnisse bei elektrischen Messungen zwischen den Pisten der Ebene und der Umgeung gemessen werden. “In Nazca stimmt etwas nicht”, so von Däniken.

Interview mit Erich von Däniken

Video vom 1. Jan. 2020 auf dem Kanal von Hangar 18b

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Die TV-Serie “Ancient Aliens” +++ Blog-Serie, Teil #4 +++

Blog-Serie, Teil #4: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über die TV-Serie "Ancient Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #4: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über die TV-Serie “Ancient Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – vierter Teil meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #4 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss”, widmet sich diesmal der TV-Doku-Reihe “Ancient Aliens”. Eine US-Serie des History Channel, die seit nunmehr 10 Jahren in bald 200 Folgen über Themen aus der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik berichtet. Und die einen neuen Boom dieser Ideen und Spekulationen auslöste.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie Ancient Aliens wissen muss”!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie “Ancient Aliens” wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Die US-Doku-Serie „Ancient Aliens“ wird von dem Produzenten und Regisseur Kevin Burns für den History Channel produziert. Burns gründete im März 1999 die Produktionsfirma „Prometheus Entertainment“, die seit 10 Jahren „Ancient Aliens“ produziert. Ein überaus passender Name, denn Prometheus ist eine sehr bekannte Figur der griechischen Mythologie.

Sein Name bedeutet so viel wie „der Vorausdenkende“ und er gehört dem Geschlecht der Titanen oder Riesen an. In den zahlreichen Legenden und Mythen ist Prometheus der Lehrmeister der Menschheit, der auch das Feuer zu den Menschen brachte. Einige Variationen erzählen über das göttliche Himmelswesen, dass er die Menschheit sogar erschaffen habe.

Ein Lehrmeister aus dem Himmel also, die in der Prä-Astronautik bzw. in der Serie „Ancient Aliens“ als Astronautengötter interpretiert werden. Auch in den Science-Fiction-Filmen „Prometheus“, die zur berühmten „Alien“-Reihe gehören, ist die Idee der Astronauten der Vorzeit eine Kernaussage der Filme.

2.:

Die erste Folge der Serie „Ancient Aliens“ lief in den USA am 8. März 2009 auf dem beliebten History Channel.

Doch sie war gar nicht als Serie geplant, sondern die erste Folge war ein TV-Spezial des Senders zu den Thesen rund um die Astronauten der Antike und die Ideen von Erich von Däniken. Es war eher eine „klassische Prä-Astronautik-Doku“ mit Themen wie die Nazca-Linien, die Cheops-Pyramide, biblischen Mythen und andere Rätsel der Archäologie und Mythologie rund um von Däniken.

Ausgestrahlt wurde dieses Spezial unter dem Titel „Chariots, Gods & Beyond“, angelehnt an den englischsprachigen Titel „Chariots of the Gods“ von Dänikens Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ aus dem Jahr 1968. Durch den gewaltigen Erfolg dieses TV-Spezial ermuntert wurde die eigentliche Serie „Ancient Aliens“ produziert.

Die eigentlich erste Folge der Staffel 1 kam dann am 20. April 2010 mit dem Titel „The Evidence“ („Hinterlassenschaften“ in der deutschen Version) in das US-Fernsehen. Mehr oder weniger passend zu Erich von Dänikens 75. Geburtstag am 14. April 2010.

3.:

Der History Channel war vor rund 10 Jahren noch recht „vorsichtig“ mit ihrer neuen Serie. Die erste Staffel, in den USA ausgestrahlt von April bis Mai 2010, war nur fünf Folgen lang. Jedoch dauerten diese damals noch jeweils 88 Minuten. Erst ab Staffel 2 wurden sie auf je 44 Minuten halbiert, wie sie bis heute zu sehen sind.

Da der Sender mit der Doku-Reihe aber ein Millionenpublikum erreichte, war eine Fortsetzung schnell beschlossen. Mitte Dezember 2010 sahen beispielsweise über zwei Millionen Zuschauer eine “Ancient Aliens”-Folge.

Was folgte waren im Zuge des Erfolges zahlreiche und oft sehr harsche Kritiken von Seiten der etablierten Wissenschaften an der Serie und am History Channel an sich. Am 11. November 2011 nahm auch die bekannte und sehr beliebte Satiereserie “South Park” die Doku-Reihe scharf aufs Korn (s. Blog-Beitrag HIER).

4.:

Jeder Fan oder Interessierte verbindet mit der Serie „Ancient Aliens“ heute untrennbar den History Channel.

Doch die Serie lief nicht immer dort. Nach den ersten drei Staffeln startete die vierte Staffel auf dem Sender H2 (History 2), wo sie bis zur Mitte der siebten Staffel ausgestrahlt wurde. Am 10. April 2015 war die Serie aber wieder zurück beim History Channel, wo sie bis heute geliebten ist.

5.:

Schon im ersten TV-Spezial von 2009 waren neben von Däniken selber die „üblichen Verdächtigen“ in der Serie vertreten. Allen voran natürlich Giorgio A. Tsoukalos, David Childress und Philip Coppens.

Ab der ersten regulären Folge 2010 jedoch auch noch deutsche Autoren und Prä-Astronautiker auf. Zum Beispiel Peter Fiebag und Algrund Eenboom.

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6.:

Giorgio A. Tsoukalos ist zweifellos das Gesicht der Serie und der „Ancient Aliens Guy“, der in keiner Folge fehlen darf.

In den USA wurde er durch seine Mitarbeit bei „Ancient Aliens“ sehr schnell zu einer Art Kultfigur. Zahlreiche der vor allem im englischen Internet sehr beliebte sogenannte „Memes“ verbreiteten sich daraufhin mit/über ihm.

Das dabei genutzte Bild von Tsoukalos ist ein Schnappschuss, der bereits in der zweiten Folge der Staffel 1 vom 27. April 2010 von ihm gemacht wurde. Es hat sich geradezu unauslöschlich in Zusammenhang mit ihm und der Serie „viral eingebrannt“ – und wird längst für Fan-Artikel genutzt.

Und trotz des Alters des Bildes erkennt man ihn immer noch …

7.:

Erich von Däniken, dessen Ideen und Spekulationen die Grundlage der Erfolgsserie des History Channel sind, ist vom Erfolg der Serie natürlich begeistert.

Er hat jedoch immer wieder betont, dass er längst nicht alle in der Serie gemachten Aussagen usw. teilt. Sie seine „nicht auf seinen Mist“ gewachsen und er halte diverse Spekulationen und Behauptungen, die darin gemacht werden, für „bekloppt“. (s. a. HIER , HIER HIER) Um es freundlichen auszudrücken.

Ebenso beinhalten inzwischen sehr viele Folgen Themen, die zwar daraus zur Grenzwissenschaft allgemein gehören, aber mit der Prä-Astronautik an sich nichts mehr zu tun haben. Einige der letzten Folgen der 14. Staffel vom November 2019 zeigen dies erneut sehr gut (Exoplaneten, Sturm auf die Area 51 …).

8.:

Der „Ancient Aliens Guy“ Giorgio A. Tsoukalos tauchte in den USA nicht plötzlich aus dem Nichts als Prä-Astronautiker in der Serie auf. Quasi als „gekaufter Experte“. Das wird bis heute sehr gerne über ihn behauptet. Er ist in Luzern in der Schweiz geboren und war schon Anfang der 1990ger Jahre in der Prä-Astronautik aktiv. Von fast 30 Jahren begegnete ich ihm bereits in der „Szene“ und lernte ihn so gut kennen.

Nach seinem Studium in New York und seiner Auswanderung in die USA übernahm er dort auch die Redaktion des Prä-Astronautik-Magazins „Legendary Times“. Im deutschen Sprachraum als „Sagenhafte Zeiten“ bekannt, die zuvor unter dem Titel „Ancient Skies“ des Vereins „Ancient Astronaut Society“ erschien. Dieses Magazin brachte auf den letzten Seiten auch englische Beiträge und wurde ab der Ausgabe 1/1998 in ein deutschsprachiges und englisches Magazin geteilt.

In der Ausgabe 2/1998 von „Sagenhafte Zeiten“ wurde diese Veränderung ebenso umfangreich vorgestellt, wie die Person Tsoukalos selber. Denn dieser übernahm fortan der englischen Ableger der A.A.S., der „Forschungsgesellschaft für Archäologie und SETI“ (wie sie seit dem heißt), der dafür von Ulrich Dopatka und Tsoukalos am 17. Juni 1998 in den USA gegründet wurde.

Sitz war damals noch Ithaca im US-Bundesstaat New York, wo der „Ancient Aliens Guy“ studierte. Heute ist das Clendale im Großraum Los Angeles in Kalifornien.

Als verantwortlicher der amerikanischen A.A.S. in unmittelbarer Nähe zum Film-Mekka Los Angeles sollte sein Mitwirken eigentlich niemanden mehr wundern.

9.:

Die zahlreichen in verschiedenen Folgen der Doku-Serie zu sehenden Wissenschaftler haben sehr oft mit Prä-Astronautik nichts zu tun. Sie entstammen der sogenannten etablierten Wissenschaft und geben Statements zu bzw. aus ihren jeweiligen Fachgebieten ab, die zum Thema der jeweiligen Folge passen.

Der Gesamtkontext der ganzen Serie ist dabei einigen erst später klar geworden. Andere sind mit ihren Auftritten sehr zufrieden und wieder andere kritisieren, dass durch den Schnitt der Eindruck erweckt wird, dass sie die Thesen von „Ancient Aliens“ teilen. Einige fügten ihre dortigen Auftritte auch in ihre wissenschaftliche Vita ein.

In Dokumentationen aus den USA ist ein solches TV-Format für Wissenschaftssendungen allerdings vollkommen normal (wie mehrfach auf diesem Blog ausgeführt). Es ist auch von Vorteil, dass Wissenschaftler des „Mainstream“ Präsenz in den dortigen TV-Medien zeigen. Ein Umstand, der sich auch in Deutschland offensichtlich mehr und mehr verbreitet.

10.:

Heute umfasst die Serie „Ancient Aliens“ inkl. des TV-Spezial von 2009, 180 Folgen in 14 Staffeln. Insgesamt 8.184 Minuten der Reihe wurden bereits gesendet, was rund 136,5 Stunden entspricht. Etwa 5,7 Tage Zeit benötigt man, um alle Folgen hintereinander ohne Pause und Unterbrechung zu sehen.

Dazu kommen zehn Folgen der Sonder-Reihe „Auf den Spuren der Aliens“ von und mit Tsoukalos mit 400 Minuten Umfang, sowie acht Episoden der Serie „Ancient Aliens – Neue Erkenntnisse“ von 2015 mit 328 Minuten Spieldauer. Mehr als 148,5 Stunden pausenloses TV-Vergnügen für den Fan …

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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