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Seltsame Kreatur gefilmt? Wie man ein “Alien-Video” aus der Wüste der USA in die Tropen der Karibik verschiebt…und ein Ziegensauger dabei heraus kommt

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Ein fragwürdiges Video aus der Wüste der USA ... wandelte sich zu einem Film eines Ziegensauger auf der Insel Puerto Rico in der Karbik
Ein fragwürdiges Video aus der Wüste der USA … wandelte sich zu einem Film eines Ziegensauger auf der Insel Puerto Rico in der Karbik (Bild: YouTube)

Heute, wo in aller Welt unzählige Menschen Handys mit Videokameras besitzen, ist die Flut an “mysteriösen Videos” unlängst zu einer Sintflut geworden. Das gilt nicht nur für zweifelhafte und meist ermüdende UFO-Filme, sondern auch für Videos von “Monstern” oder seltsamen Wesen aller Art und Unart. Doch ein Video eines angeblichen Ziegensaugers – des Chupacabra – von der Insel Puerto Rico in der Karibik fand dann doch Interesse bei meiner Jagd nach dem Unfassbaren. Aber aus einem ganz anderen Grund, den Ihr hier erfahrt …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Treue Leserinnen und Leser meines Blog und meiner Bücher sowie natürlich die Zuschauer/Innen meiner Videos auf YouTube wissen, dass ich sehr oft über die Flut an Fakes und “langweiligen Mystery-Videos” klage. In verschiedenen YouTube-Videos oder auch Vorträge habe ich auf falsche Sensationen immer wieder hingewiesen.

Jeder kann heute bequem ein Video jeglicher Art fälschen und ins Netz stellen. UFO-Videos sind ausnahmslos ohne Beweiskraft und jedes irgendwie sonderbar aussehende Tier ist gleich ein Ziegensauger. Dieser Chupacabra ist a sich daraus faszinierend, wie ich es beispielsweise in einem E-Book darlegte. Doch bei der Fülle an immer fragwürdigen Videos der Grenzwissenschaft, könnte ein ganzes Team von Jägern des Phantastischen jeden Tag diese analysieren und kommentieren. Eine sinnlose und vollkommen überflüssige Arbeit, die sich niemand antun sollte.

Ein “Monster” aus den USA wird zum Ziegensauger auf Puerto Rico

Ich gestehe gerne erneut: ich sehe mir neue, schwammige, kompromittierte und nichtssagende UFO-Videos im Internet fast nie an. Ebenso ähnliche Filme aus dem Bereich der Mystery-Forschung. Ausnahmen sind hier nur solche, die aktuelle in der Grenzwissenschaft für hitzige Debatten sorgen.

VIDEO: Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)
VIDEO: Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)

Doch dieser Tage bekam ich eine Nachricht meiner Mystery-Freundin Iwonka K., die mich auf folgenden Film auf der Webseite “Das-Unbekannte.de” hinwies: “Ein sehr mysteriöses Wesen wurde in Puerto Rico gefilmt” Puerto Rico? – die Insel des Ziegensauger! Also – wenn man sich schon persönlich für diese angebliche Kreatur dort interessiert – kann man sich das Video durchaus einmal ansehen.

Als Erklärung zum dem Film ist auf der Internetseite zu lesen:

Wir alle erinnern uns an das Wesen bekannt als Chupacabra. Das Wesen, das den Ziegen das Blut aussaugt. Die Geschichte vom Chupacabra ist in Puerto Rico entstanden.

Jetzt ist Puerto Rico wieder in aller Munde.

Diesmal hat man in der Wüste dieses kleinen Landes ein sehr mysteriöses Wesen gefilmt. Das Wesen ähnelt den Menschen, ist aber eindeutig keiner.

Kein Wissenschaftler der Welt hat das Wesen bis heute als eine uns bekannte Tierart identifiziert.

Aber nicht nur dass seine Art uns unbekannt ist, auch die Art wie es verschwindet ist sehr mysteriös. Es ist so, als ob es einfach in eine andere Dimension verschwindet.

Ist es ein Außerirdischer, ein Tier oder etwas anderes? Wir wissen es nicht. Für die Menschen ist es das Legendenwesen Chupacabra.

Das zweibeinige “Wesen” auf dem Video sieht zwar sonderbar aus, aber damit war es das auch schon. Beweiswert hat es keinen. Von einem Menschen im Kostüm bis zu einem Computer-Trick ist alles denkbar. Stutzig aber macht im Text die Aussage, das Filmchen stamme aus der Wüste von Puerto Rico. Die Insel liegt in der Karibik und hat keine solche Wüste, wie man sie in dem Video sieht.

Auch wenn Puerto Rico zweifellos Mitte der 1990er Jahre der Geburtsort des Chupacabra war, so zeigt eine Einblendung unten Links im Video, woher es stammt: “YouTube/Alien Sightings” Tatsächlich findet sich auf diesem Kanal ein entsprechendes Video, das dort am 13. Juni 2016 hochgeladen wurde. Jedoch mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es keine Video-Beschreibung gibt und der Film selber “The Creepiest Alien Creature Caught on Tape From Navajo Nation” heißt.

Erneut soll in den USA ein toter Chupacabra (Ziegensauger) aufgetaucht worden sein (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger, J. Martín)
Liegt in Texas ein toter Ziegensauger eingefroren in der Tiefkühltruhe seines Entdeckers? (plus YouTube-Video) (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger, J. Martín)

Die Navajo Nation aber ist das größte Indianerreservat in den USA, das im Grenzgebiet der US-Bundesstaaten Utah, Arizona und New Mexico liegt. Selbst eine Einblendung vor dem Video auf “Alien Sightings” sagt, dass dieses “Wesen” im Oktober 2007 dort gefilmt worden sein soll.

Keine Spur von einem Ziegensauger und der Insel Puerto Rico!

Zwischenstopp in den Dünen von Portugal

Aber diese “Alien-Kreatur” aus den USA hat offensichtlich seinen Weg über Europa in die Karibik gemacht. Während es anfangs noch ein Alien in der Wüste der Navajo Nation in den USA war, wurde es in einem weiteren Upload des Filmes auf dem YouTube-Kanal “Braking News” am 16. August 2016 zu einem Chupacabra “in den Dünen von Portugal”. Bei diesem Upload wurde bereits der Vermerk am Anfang des Filmes auf den angeblichen Ursprung in dem Reservat herausgeschnitten.

Und so wurde aus dem Video “Bizarre Kreatur wandert durch die Dünen in Portugal”, wie es in der Beschreibung von “Braking News” auch heißt, ein Ziegensauger in der “Wüste von Puerto Rico”.

(Interessanter) Alltag für einen Mystery-Jäger …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Lars A. Fischinger: “Der Wolf im Monsterpelz: El Chupacabra – Das Phänomen Ziegensauger” (E-Book)

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Auf den Spuren der Bestie Chupacabra!

Der Ziegensauger – ein Monster der Karibik?

Eine unheimliche und ekelhafte Bestie mit dem spanischen Namen El Chupacabra (“Der Ziegensauger”) soll in der Karibik und Mittelamerika umgehen. Ein seltsames “Tier”, das seit Jahrzehnten für Spekulationen sorgt und unlängst in praktisch allen Teilen der Welt gesehen worden sein soll.

Es ist ein gruseliges Wesen, das es auf Ziegen (von daher der Name), Hühner und andere Nutztiere abgesehen hat, ihnen das Blut aussaugt und/oder sie verstümmelt. Nach den Beschreibungen der angeblichen Zeugen aus aller Welt kann man den “Chupa” ruhigen Gewissens als eine Art Sinnbild eines Monsters oder eines Ungeheuers ansehen. Eine Mischung aus Zombie, Alien, Affe, Reptil und bizarren Raubtier. Ein echter “Wolf im Monsterpelz”!

Doch gibt es dieses Wesen – oder könnte es existieren? Gehört es in in die Mystery-Bereiche “Phantastische Phänomene”, “UFOs” oder “Kryptozoologie”? Oder doch eher zur “Psychologie”, “Neue Medien” und “Aberglaube”?

Und warum hat sich das Bild – das Aussehen – des Ziegensaugers im Laufe der Jahre offensichtlich stark verändert? Was ist die History des Phänomens El Chupacabra?

Dieses E-Book liefert die Antworten.

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Neues vom Chupacabra: Liegt in Texas ein toter Ziegensauger eingefroren in der Tiefkühltruhe seines Entdeckers? (plus YouTube-Video)

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Erneut soll in den USA ein toter Chupacabra (Ziegensauger) aufgetaucht worden sein (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger, J. Martín)
Erneut soll in den USA ein toter Chupacabra (Ziegensauger) aufgetaucht worden sein (Bild: gemeinfrei/WikiCommons / Bearbeitung L.A. Fischinger / J. Martín)

Erneut macht der legendäre Ziegensauger (El Chupacabra) in den US-Medien Schlagzeilen. Diesmal will ein Zeuge einen toten Chupacabra daheim in seiner Tiefkühltruhe verwahren, den er in Texas gefunden hat. Experten sind skeptisch, ob es sich um ein unbekanntes Wesen handelt, währen der Besitzer sein “Monster” untersuchen lassen will.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit genau 20 Jahren ist nun der Ziegensauger in der Grenzwissenschaft bekannt. Eine grausige Kreatur, von der die ersten Berichte ursprünglich aus der Karibik (Puerto Rico) stammen. Der Chupacabra soll ein mehr als unheimliches Wesen sein, das aussehe wie eine Mischung aus UFO-Alien, Affe, Reptil, Insekt und Mensch. Eine Monster, das Nutztieren wie eben Ziegen, Hühner, oder auch Schafen den Tod bringt und ihnen das Blut aussaugt. In Nordamerika wird er auch mit Tierverstümmelungen in Verbindung gebracht, die einst ein reines UFO-Subphänomen waren.

Seit Jahren wird durch den Boom des Internet dieses angebliche Tier aber unlängst in allen Teilen der Erde gesehen. Von Puerto Rico aus schaffte die Bestie den “Sprung” über Florida in die USA und von dort in die ganze Welt. Selbst Hollywood-Star Johnny Deep will bereits mit einem Ziegensauger gekämpft haben …

In meinem eBook “Der Wolf im Monsterpelz: El Chupacabra” und in dem YouTube-Video unten habe ich umfassender über dieses Phänomen berichtet. Das Phänomen lebt in aller Welt weiter. Wie jetzt in Texas:

Was ist das für ein “Monster” in der Tiefkühltruhe in Texas?

Angeblicher Chupacabra terrorisiert die Bevölkerung der Ukraine
Angeblicher Chupacabra terrorisiert die Bevölkerung der Ukraine (Bild: L.A. Fischinger / J. Martín)

Aktuell berichten nun Medien in den USA, dass Philip Oliveira aus Rockdale im US-Bundesstaat Texas einen toten Ziegensauger daheim in seiner Tierkühltruhe aufbewahren würde. Gefunden habe er den angeblichen Chupacabra bereits am 31. Mai 2015. So schreibt die “Austin American-Statesman” am 3. Juli 2015, dass Oliveira das Tier in einem Plastikbeutel zusammengerollt in seiner Truhe liegen habe und  anatomisch fremdartig aussehe (Bild hier). Etwa habe der Kadaver längere Hinterbeine als Vorderbeine und keine Haare. “Es ist zu groß für einen Kojoten”, ist sich der Finder sicher. Zwei Freunde von Philip Oliveira, Rocky Howe and Richard Cook, so die “Austin American-Statesman”,  wären ebenso sicher, dass es ein Ziegensauger sei. Kein Kojote.

In dem Artikel zitierte Experten sehen das jedoch vollkommen anders. Auch wenn Oliveira angab, dass er ein solches Tier noch nie zuvor gesehen hat, sind sich Biologen der Texas State University und vom “Texas Park and Wildlife Department” sicher, das es lediglich ein Kojote sei. Ein Kojote, der durch Milbenbefall sein Fell verloren habe. So sagte der Biologe und Säugetierexperte Jonah Evans:

Die meisten Biologen des Texas Parks and Wildlife Department haben bereits hunderte ähnlicher Fotos gesehen, und haben keinen Zweifel, was das ist.”

Der Biologe Randy Simpson der Texas State University ergänzt, dass “Die Menschen wollen glauben, dass diese Dinge da draußen sind.” Tiere die sonst Fell haben sehen halt ohne diese Behaarung “sehr befremdlich” aus. Tierfreunde bzw. Tierbesitzer werden dieses Argument sicher nachvollziehen können. Man denke an nasse Tiere mit langem Fell – vom Hamster bis zur Katze …

Oliveira möchte eine Gen-Analyse des Kadaver. Das würde den Beweis bringen, um was es sich dabei handelt. Immerhin sei er sein ganzes Leben in der freien Natur und zum Camping gewesen, aber ein derartiges Tier habe er eben noch nie gesehen.

Der Mongolische Todeswurm der Wüste Gobi: Fakt oder Fiktion? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / s shepherd)
Video: Der Mongolische Todeswurm: Fakt oder Fiktion? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / s shepherd)

In der Tat scheinen in der Vergangenheit immer wieder solche Kadaver bzw. Filmaufnahmen solcher Tiere als vermeintliche Chupacabra die Runde gemacht zu haben. Etwa in zahllosen YouTube-Filmchen. Dieser Meinung ist auch Ben Radford vom Magazin “Skeptical Inquirer”, wie er in einem Telefoninterview mit “Austin American-Statesman” erklärte.

Was mir persönlich bei diesen unzähligen “Chupacabra-Funden” und Fotos/Filmen von vermeintlichen Ziegensaugern immer wieder seltsam erscheint: Wieso hat sich die Kreatur in nun 20 Jahren seit den ersten Meldungen anatomisch derart enorm verändert? Warum hat sich nicht längst herumgesprochen, dass nicht jedes erkrankte Tier (zum Beispiel ohne Fell) ein Monster ist? Und hat sich die Bezeichnung “El Chupacabra” nicht längst als Synonym für jedes “seltsame Wesen” etabliert?

Mehr zu Thema in meinem entsprechenden eBook und in diesem YouTube-Video auf meinem Grenzwissenschaft-Channel:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Neues eBook erschienen: “Der Wolf im Monsterpelz: El Chupacabra – das Phänomen Ziegensauger”

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Neues eBook: "Der Wolf im Monsterpelz - El Chupacabra: Das Phänomen Zigensauger" (Bild: L.A. Fischinger / J. Martín)
Neues eBook: “Der Wolf im Monsterpelz – El Chupacabra: Das Phänomen Ziegensauger” (Bild: L.A. Fischinger / J. Martín)

Eine unheimliche und ekelhafte Bestie mit dem spanischen Namen El Chupacabra (“Der Ziegensauger”) soll vor allem in der Karibik und Mittelamerika umher gehen. Ein seltsames “Tier”, das seit Jahrzehnten für Spekulationen, Gerüchte und Rätselraten sorgt und unlängst in praktisch allen Teilen der Welt gesehen worden sein soll. Was mag hinter dem Phänomen des Ziegensauger stecken? Dazu erschien jüngst ein neues eBook mit verblüffenden Antworten.

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Neues eBook erschienen: “Der Wolf im Monsterpelz: El Chupacabra – das Phänomen Ziegensauger” weiterlesen

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Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (YouTube-Video & neues Buch von Lars A. Fischinger)

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Das Rätsel um den El Chupacabra (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)

Ein ekelhafter und gruseliger Killer geht um: Der El Chupacabra („Goadsucker“) – “Der Ziegensauger”. Ein unheimliches Wesen, das aussehen soll wie eine Mischung aus UFO-Alien, Affe, Reptil, Insekt und Mensch. Eine wahrliche Bestie, die Nutztieren wie eben Ziegen, Hühner, oder auch Schafen den Tod bringt und ihnen sogar das Blut aussaugen soll. Von Puerto Rico in den 1990ger Jahren aus scheint er nunmehr in allen Teilen der Welt gesehen zu werden. Dazu ein Video auf meinem YouTube-Kanal.

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Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (YouTube-Video & neues Buch von Lars A. Fischinger) weiterlesen

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Artikel: Der Chupacabra – der "Ziegensauger"

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Der der angebliche “Ziegensauger”

Der Mythos vom “Ziegensauger” boomt noch immer im Internet – und so werde auch ich immer wieder darauf angesprochen. Auf “Youtube” wird quasi jedes “Wesen” als Ziegensauger angesehen und von dort ohne Recherche weiter verbreitet. Hier eine Filmauswahl des Schreckens. Das Vieh schaffte es im Septemer 2007 sogar in “Spiegel Online” (hier).

von Lars A. Fischinger
 
Zu diesem Mythos verweise ich nochmal auf meinen Artikel “Der Mythos vom Ziegensauger” vom Oktober 2010 nach meinem Buch “Verbotene Geschichte:

Nein, es ist nicht der Name eines neuen Cocktails oder Energydrinks. El Chupacabras – dt. ,der Ziegensauger’ – bezeichnet eine unheimliche Bestie, die dem Vernehmen nach in Mittelamerika und der Karibikregion umgeht, ein gruseliges Wesen, das es auf Ziegen,  Hühner und andere Nutztiere abgesehen hat und ihnen das Blut aussaugt.”

 Links

   Zum Thema:

  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

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Artikel: Der Mythos vom Ziegensauger

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Nein, es ist nicht der Name eines neuen Cocktails oder Energydrinks. El Chupacabras – dt. „der Ziegensauger“ – bezeichnet eine unheimliche Bestie, die dem Vernehmen nach in Mittelamerika und der Karibikregion umgeht, ein gruseliges Wesen, das es auf Ziegen, Hühner und andere Nutztiere abgesehen hat und ihnen das Blut aussaugt.
Menschen, die dem Chupacabras begegnet sein wollen, sprechen davon, dass er rot glühende Augen habe, vom Nacken bis zur Schwanzspitze einen Stachelkranz und gewaltige Klauen sowie Hinterläufe, die denen eines Ziegenbock ähnlich seien. Die bis 1,50 Meter große Kreatur laufe, heißt es, auf zwei Beinen, könne springend enorme Distanzen überwinden und fahre seine Stacheln nach Belieben ein und aus. Außerdem habe die Kreatur einen menschenähnlichen Schädel und große mandelförmige Augen. Was gewisse UFOlogen natürlich sofort an Außerirdische vom Typ „Kleiner Grauer“ erinnert …

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Wettbewerb ausgeschrieben: SETI-Forscher des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden

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Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online
Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Am 16. November 1974 wurde das damals größte Radioteleskop der Welt feierlich und vor allem öffentlichkeitswirksam in Betrieb genommen: Das 305 Meter messende Observatorium von Arecibo auf der Insel Puerto Rico sendetet eine ausgeklügelte und durchdachte Botschaft an Außerirdische in das All. Ersonnen von dem SETI-Pionier Professor Frank Drake beinhaltet die sogenannte “Arecibo-Botschaft” der Menschheit codiert zahlreiche Informationen zu unserem Planeten und uns als Spezies. Zum 45. Jahrestag dieser Botschaft der Menschheit wollen die Verantwortlichen von Arecibo 2019 erneut eine Signal an außerirdische Zivilisationen senden. Diesmal aber mit dem Unterschied, dass jeder im Rahmen eines Wettbewerbes seine Nachricht an die Aliens einreichen kann, und die Sieger-Botschaft  dann im November 2019 in das All geschickt wird. Was Ihr tun müsst, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, was sich die Verantwortlich davon versprechen, was die Medienberichte bisher alle übersahen und was Skeptiker dazu sagen – all das erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aliens, bitte melden!

Als im November 1974 das Radioteleskop von Arecibo in der Karibik seine Arbeit aufnahm, bewiesen die verantwortlichen Astronomen in zweierlei Hinsicht Weitsicht.

Erstens haben sie eine von dem Astronomen Professor Frank Drake, einer Legende aus dem Bereich SETI und “Suche nach außerirdischen Intelligenzen“, erdachte Nachricht an Aliens in dass All gesandt. Aktiv beteiligt war damals auch der legendäre Astronom und Autor Dr. Carl Sagen, dessen Alien-Buch “Contact” 1999 in die Kinos kam. 1974 war es eine Radiobotschaft in Richtung des 22.180 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13.

Theoretisch könnte dieser Gruß von der Erde dort bzw. in der Umgebung von M13 von einer Zivilisationen empfangen und beantwortet werden. Allerdings erst in 22.180 Jahren, so dass deren Antwort erst in 44.360 Jahren hier ankommen würde, wie es in dem Posting HIER und beispielsweise auch HIER dargelegt wurde.

Und daraus ergibt sich zweitens: Sie haben mit dieser heute weltbekannten “Arecibo-Botschaft” die Themen SETI und außerirdische Zivilisationen weithin bekannt gemacht und in das öffentliche Bewusstsein gebracht. Werbewirksam schaute die ganze Welt damals auf das riesige Teleskop auf der kleinen Insel Puerto Rico.

Wirklich ernsthaft daran geglaubt, das man jetzt nur “einige Zeit” auf eine Antwort von einer fremden Spezies im Kosmos warten muss, hat natürlich keiner der beteiligten Astronomen und Astrophysiker. Auch nicht Frank Drake, dessen legendäre Formel zu Berechnung der Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All, die er auf der ersten SETI-Konferenz 1961 präsentierte, bis heute das Ohmsche Gesetz der (SETI-)Astronomie ist. Bekannt ist sie als Drake-Gleichung oder Green-Bank-Formel.

2019: Eine “neue Botschaft an Außerirdische”

Zum 45. Geburtstag der “Arecibo-Botschaft” an Aliens von 1974 wollen es die SETI-Forscher des Radioteleskop es erneut wagen. Einen “globalen Wettbewerb” haben sie deshalb ausgeschrieben, zu dem die Forscher schreiben:

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens der legendären Arecibo-Botschaft wird das Arecibo-Observatorium (AO) 2019 aktualisierte Meldungen auswählen, die von generationsübergreifenden, verschiedenen und internationalen Studententeams erstellt wurden.

(…) Die Herausforderung sucht nach innovativen Ideen, die sich aus einer weltweiten Zusammenarbeit ergeben, die von der Jugend geleitet wird, um eine aktualisierte Botschaft zu definieren, die den intelligentesten und sichersten Weg darstellt, unsere möglichen galaktischen Nachbarn zu begrüßen, die friedliche Nutzung des Weltraums zu fördern und den Raum zu erkunden Spitzentechnologie und wissenschaftliches Wissen sind heute verfügbar.

Gestartet ist der Wettbewerb für die “neue Arecibo Botschaft”, wie die SETI-Astronomen sie schlicht nennen, am 16. November zum 44. Jahrestag. Und fast jeder kann sich in diesem Wettbewerb zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen einbringen, wie es auf der Internetseite des Arecibo Observatorium erhört ist. “Werde Teil der Geschichte”, rufen die Astronomen dort begeistert auf, und suchen durch den Wettbewerb “nach innovativen Ideen, die aus einer globalen Zusammenarbeit von generationsübergreifenden, diversen und internationalen Studententeams” stammen.

Eine “neue Generation von Weltraum-Enthusiasten” soll inspiriert werden, um eine “neue Arecibo-Botschaft zu definieren”. Neu ist ist die Idee eines solchen SETI-Wettbewerb allerdings nicht.

“Globale Herausforderung”

Francisco Cordova, Direktor des Observatoriums vom Arecibo, wird auf der Internetseite der Universität von Zentral-Florida, einem der Betreiber des Radioteleskops, mit den mehr als euphorischen Worten zitiert:

Wenn wir also heute unsere Botschaft zusammenstellen würden, was würde das bedeuten? Wie würde es aussehen? Was müsste man lernen, um die richtige aktualisierte Nachricht von den Erdlingen zu entwerfen? Dies sind die Fragen, die wir jungen Menschen auf der ganzen Welt durch die neue Arecibo-Botschaft stellen – die globale Herausforderung.

Doch ganz einfach wird es den Teilnehmern an dem Wettbewerb auch nicht gemacht. Es können zwar die unterschiedlichsten (kleinen) Teams teilnehmen – von Schulkindern mit ihrem Lehrer bis Studenten mit ihrem Professor – dich diese müssen erst diverse “Puzzle” knacken, die das Observatorium online stellt. Neun Monate haben diese dann insgesamt Zeit, ihre Vorschläge für die “neue Arecibo Botschaft” einzureichen.

Francisco Cordova:

Wir haben einige Überraschungen für die Teilnehmer auf Lager und werden im weiteren Verlauf des Wettbewerbs mehr Details mitteilen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was unsere jungen Leute auf der ganzen Welt erwarten.”

45 Jahre nach der ersten Botschaft ins All, sei es an der Zeit für eine neue. “Unsere Gesellschaft und unsere Technologie haben sich seit 1974 sehr verändert”, so Cordova, was in den Augen der SETI-Astronomen den ganzen Wettbewerb mehr als interessant werden lasse.

Mitmachen kann fast jeder, der unbedingt im kommenden Jahr am 16. November eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen senden möchte. Laut Webseite des Observatorium ist Teamarbeit gefragt. Ein Team muss aus mindestens fünf Studenten bzw. Teilnehmern und einem “Mentor” bestehen. Einem Lehrer, Wissenschaftler oder Professor. Natürlich müsse man zuvor mit wissenschaftlichen Methoden und durch Kenntnisse der Weltraumtechnologie das “Gehirn-Puzzle” lösen.

Start ist der 16. Dezember 2018.

Und wozu?

Das Ziel des Wettbewerbes um diese erneute Nachricht an Aliens fasst das Observatorium in knappen Worten zusammen. Und das liest sich ganz anders als in fast allen Medien, die über den Wettbewerb berichtet haben:

Das Hauptziel dieser Aktivität ist die Aufklärung der Jugend über Radioastronomie-Techniken und exoplanetarische Spitzenforschung. Dabei wird die Einzigartigkeit der Arecibo-Observatoriums-Fähigkeiten dargestellt und die Sensibilisierung für die möglichen Risiken erhöht, die mit der Aussendung unbekannter Erdlinge (durch soziale Medien) oder außerirdischen Zivilisationen (durch Funkwellen) verbunden sind.”

Hier sind klar drei Ziele benannt: Erstens natürlich die Förderung der Forschung oder schlicht die Begeisterung, an Astronomie & Co. Zweitens möchte man “sensibilisieren”, dass Kontaktversuche oder der Kontakt mit Außerirdischen potentielle Gefahren mit sich bringt. Und drittens, was in den aktuellen Medienberichten nicht erwähnt wird, wolle man Bewusstsein im Umgang mit den Sozialen Medien/Netzwerke schärfen.

Was hier mit der Versendung von Nachrichten von “unbekannten Erdlingen in Sozialen Medien” gemeint ist, ist klar.

Durchaus erstaunlich, dass im Zuge des Wettbewerbes zur Arecibo-Botschaft 2019 gleichzeitig die neue Generation im Umgang mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken & Co. “sensibilisiert” werden soll. Nicht nur Botschaften an außerirdische und uns vollkommen fremde Zivilisationen bergen Gefahren – auch Nachrichten in sozialen Medien. Das soll hier vermittelt werden.

Gefahr aus dem All

Dass es theoretisch ohne Zweifel eine Gefahr ist, wenn die Menschheit Nachrichten an Außerirdische sendet, wurde bereits mehrfach auf Grenzwissenschaft & Mystery Files dargestellt (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Wer mag schon ahnen, wie uns mutmaßliche außerirdische Völker gesonnen sind, die irgendwann einmal ein solches Signal der Erde empfangen?! Und das hat nichts mit Hollywood zu tun, wo Aliens eigentlich fast immer böse und gewalttätig sind, wenn sie hier ankommen. Beachtete dazu auch dass Video unten.

Wenn es nicht gleich Kampfraumschiffe sind, die uns Menschen ausmerzen wollen, dann sind es vielleicht Mikroorganismen aus dem All. Versehentlich mitgebracht von den Außerirdischen und für diese vollkommen ungefährlich. Für Erdlinge aber tödlich. Wie etwa Krankheiten der Europäer, die sie bei ihren Eroberungszügen auf den amerikanischen Kontinenten aus Europa zu den Ureinwohnern brachten. Ihr Immunsystem war vollkommen wehr- und schutzlos; Millionen starben.

Wie sähe das erst bei Mikroorganismen aus, die von außerhalb der Erde stammen?

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Aufgrund solcher Bedenken sehen Kritiker auch immer wieder Gefahren, wenn die Menschheit Signale an fremde Wesen im All sendet. Wie aktuell bei der neuen SETI-Nachricht von Arecibo Ende 2019. Nicht nur Professor Stephen Hawking warnte zu Lebzeiten bekanntlich vor solchen “Activ SETI” genannten Projekten, auch wenn er fraglos in diesem Zusammenhang die prominenteste Person war.

Leider ist bis dato noch unbekannt, wohin die Nachricht dem Radioteleskop in einem Jahr geschickt werden soll. Sicher nicht erneut zum Kugelsternhaufen M13 wie im Jahr 1974, da diese so oder so noch über 22.000 Jahre benötigt, um dort erstmal anzukommen. Gäbe es aber im Umkreis von eigen Dutzend Lichtjahren um unseren Planeten aggressive Aliens, die technologische zu uns kommen könnten, wären sie schon lange hier.

“Informationsmüll” der Menschheit

Jahrzehnte schon sendet die Erde Radiosignale in das All. Mit voller Absicht an irgendwelche anderen Zivilisationen genauso, wie versehentlich. Wir “müllen” unsere kosmische Umgebung durch TV- Radio- Radar- und Funk-Signale regelrecht zu, die von unserem Planeten ausgestrahlt werden. Bei diesem “Informationsmüll” haben die Außerirdischen vielleicht auch einfach kein Interesse sich bei uns zu melden.

Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner drückte dies treffend mit den Worten aus:

Würden sie uns allein an den Krieg- und Terrorberichten der TV-Nachrichten messen, dürfen wir uns über ihr Schweigen wohl kaum wundern.”

In dem eingangs erwähnten Buch “Contact” von Carl Sagan, dessen Verfilmung 1997 mit Jodie Foster als Hautdarstellerin der SETI-Astronomin ihr einen “Golden Globe” als beste Schauspielerin einbrachte, zeigt das sehr drastisch:

Als eine Art Trägerwelle empfangen die SETI-Forscher in “Contact” von den Aliens als erstes TV-Aufnahmen der Eröffnungsrede von Adolf Hitler bei den Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Warum? Weil diese Radio- und TV-Übertragungen von damals (tatsächlich) seit 1936 mit Lichtgeschwindigkeit durch das All rasen und im Film von den Außerirdischen empfangen wurden. Friedliche Aliens, übrigens.

Jahrzehntelang reisen also schon längst “Botschaften der Menschheit” durch das Universum. Nicht nur Hitlers Rede.

Übrigens arbeitet die SETI-Astronomin im Film “Contact” zu Beginn am Arecibo-Observatorium auf Puerto Rico.

Video-Auswahl auf Grenzwissenschaft & Mystery Files auf YouTube

Mehr YouTube-Videos zum Thema “SETI” HIER.

YouTube-Video vom 16. Dez. 2014

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 24. April 2018

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 25. Aug. 2014

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Was denkt Ihr? Und was wäre EURE Botschaft an die Aliens? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Aktuelles vom Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen” (Villa Oppenheim): Von Luxuswohnungen, Partys und der Polizei

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Aktuelles vom Kölner Spukhaus "Haus Fühlingen" (Bild: Fischinger-Online)
Aktuelles vom Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen” (Bild: Fischinger-Online)

Überall gibt es Orte, an denen es “nicht ganz normal” zugeht, da es an diesen sogenannten Spukorten immer wieder zu paranormalen Erscheinungen und Phänomen kommen soll. Dort soll es “spuken”, wie es der Volksmund nennt. Einer dieser Orte ist die “Villa Oppenheim” in Köln, besser bekannt als “Haus Frühlingen”. Einem einst prächtigen Gebäude, von dem Zeugen immer wieder berichten, dass sie dort unerklärliche Erlebnisse erfahren hätten. Mehrfach war dieses Kölner Spukhaus auf diesem Blog bereits Thema (HIER, HIER & HIER). Doch kürzlich war ich mehr oder weniger zufällig erneut in Köln am “Haus Fühlingen”. Und so nutze ich die Gelegenheit vor Ort mit Passanten und der Polizei über die Spuk-Villa zu sprechen. Was dabei Aktuelles heraus kam, könnt Ihr hier lesen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spukhaus “Haus Fühlingen”

In den vergangenen Jahren war ich bereits mehrfach am “Haus Frühlingen” in Köln, wo bzw. wozu ich auch die unten angehangenen YouTube-Videos zu machte.

Mein letzter Besuch ist ein paar wenige Jahre her. Damals war ich mit meinen Kollegen Christian Wellmann, Werner Betz, meiner Schwester Silke und anderen vor Ort. Wir drehten mit einem Kamerateam des ZDF einen TV-Bericht über das Kölner Spukhaus “Villa Oppenheim”. Eine im Nachhinein “heikle Sache”. Denn obwohl wir von den Eigentümern Genehmigungen und Schlüssel hatten, wollten diese dann doch die Ausstrahlung des Berichtes beim ZDF verhindern.

Die Eigentümer wollten nicht, dass wir vor laufenden Kameras von den “Geistergeschichten” rund um das Spukhaus in Köln erzählen. Sie dachten sich wohl, dass wir davon kein Wort sagen oder all die unheimlichen Berichte verschweigen. Eigentlich eine recht sonderbare Vorstellung, wenn man für das ZDF einen Bericht über ein Spukhaus dreht …

Erbaut wurde das Anwesen ab etwa 1880 als Herrenhaus mit Pferderennbahn und Gestüt von dem Kölner Eduard von Oppenheim. Einem Spross einer reichen Bankierfamilie, der später das “Gestüt Schlenderhan” am gleichnamigen Schloss (Bergheim bei Köln) als erstes privates Gestüt in Deutschland gründete. Bis heute gilt es als das bedeutendste deutsche Vollblutgestüt.

Spuk in Köln

Damit ist klar: In der Domstadt Köln steht ein Gebäude, in dem es spuken soll, wie Ihr es in den Videos unten genauer erfahrt. Das “Haus Fühlingen” reiht sich damit nahtlos in die Reihe der unzähligen anderen Spukorte in Deutschland und aller Welt ein. Mit dem Unterschied, dass dieses einst stattliche Villa im Kreise der Grenzwissenschaft und Mystery Files-Interessieren sehr weit bekannt ist. Vor allem natürlich bei Geisterjägern.

Kern all der unheimlichen Berichte rund um das Spukhaus Fühlingen sind dort geschehene Selbstmorde und ein geheimnisvolles Kind. Dieses Kind, ein kleines Mädchen, soll aus einer Affäre mit einem NS-Deutschen und einer osteuropäischen Zwangsarbeiterin entstanden sein. Ein kaum zu überbietendes Unding in den Tagen des 2. Weltkrieg und der Nazi-Diktatur! Das kleine Mädchen wurde daraufhin “beiseite geschafft”

Eine andere Version der Geschichte handelt von dem Zwangsarbeiter Edward M. aus Polen. Er habe im “Haus Fühlingen” Anfang 1943 eine heimliche Beziehung mit der noch minderjährigen Tochter des Besitzers gehabt. Dieser verriet ihn an die Gestapo, die den Polen ermordete. Ob die Affäre stimmt? Niemand weiß es genau. Doch Edward soll bis heute als arme Seele auf dem Anwesen nach seiner Geliebten suchen.

Auch andere Ermordete spuken angeblich in der “Villa Oppenheim”. Vor allem ehemalige “Deutsche Herren”, die von den Zwangsarbeiter nach der Befreiung im 2. Weltkrieg aus Rache ermordet wurden. Oder auch ein Richter aus der Nazi-Zeit, der sich 1962 dort erhängt habe.

Und so berichten bis heute immer wieder Menschen von Geistererscheinungen, “bösen Gefühlen”, seltsamen Lauten und Geräuschen oder sonderbaren Lichtern am und im Haus. Das alte Gemäuer steht unter Denkmalschutz und ist längst eine “Pilgerstätte” für Geisterjäger und andere Neugierige geworden. Dass erst am 13. August 2018 der “Merkur” wieder von dem Geisterhaus berichtete, macht die Sache nicht besser.

Erneut vor Ort in der Geister-Villa

Im Sommer 2018 war mein Freund und Kollege Werner Betz vom Ancient Mail-Verlag mit einer Lesergruppe eine Woche in Deutschland unterwegs. Am 30. Juli war deren Ziel die Ruinen von Hohensyburg (“Sigiburg “) bei Dortmund. Dort soll es, wie ich es in diesem Video HIER von dort berichtete, vor Jahrtausenden unter Kaiser Karl dem Großen zu einer UFO-Sichtung gekommen sein.

Kurzerhand nahm ich das Auto meiner Freundin Iwonka K. und fuhr zu Werner Betz und seiner Reisegruppe nach Dortmund.

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Von dort ging es weiter zu eben jenem Kölner Spukhaus in Fühlingen, das ich nach ein paar Jahren mir mal wieder ansehen wollte. Immerhin, dass macht seit sehr vielen Jahren die Runde, planen die neuen Inhaber aus Hannover dort den Bau von Luxuswohnungen in der “Villa Oppenheim”. Immobilien für die bessere Gesellschaft, wobei hier zum Teil von 32 in Planung befindlichen Wohnungen gesprochen wird!

Wer das Gebäude kennt – und sei er auch nur vor Jahren dort gewesen – wird das vielleicht erstaunen. Das “Haus Fühlingen” ist seit Jahren eine Ruine! Ende Juli dieses Jahres war es da nicht anders – im Gegenteil. Obwohl auf einer riesigen Tafel vor dem Eingangstor auf die Baupläne hingewiesen wird, ist auf dem Gelände und an dem Haus selber davon nicht zusehen. Seit Jahren ist das schon so.

Bekanntlich wird ein leerstehendes Gebäude nicht dadurch besser, dass man es einfach jahrelang unberührt lässt. So auch beim “Haus Fühlingen”, das sich inzwischen in einem erbärmlichen Zustand befindet. Seit meinem letzten Besuch vor ca. 4 Jahren ist der Verfall des einstmals so stolzen Hauses an vielen Teilen sehr weit fortgeschritten. Es ist eine Ruine, deren Substanz sich geradezu auflöst.

“Abreißen und neu aufbauen, statt renovieren!” Das war die einhellige Meinung von uns vor Ort.

Natürlich ist das Gelände umzäunt. Bei meinem letzten Besuch war das Haus von einem Bauzaun umgeben, der größtenteils allerdings umgeworfen war. Jetzt haben die Verantwortlichen das Gemäuer bereits an der Straße einzäunt. Drei verschiedene Schilder am Zaun warnen potentielle Eindringlinge, dass hier Lebensgefahr besteht. Beteten verboten oder auch Helm und Sicherheitsschuhe tragen, heißt es auf den Schildern. Auf einem sogar in Deutsch, Englisch und Arabisch.

Das Kölner Spukhaus heute

Ehrgeizige Pläne haben die Eigentümer mit ihren Luxuswohnungen in der Geistervilla. Getan hat sich seit Jahren rein gar nichts, so dass das Spukhaus von Köln nur noch ein trauriger Rest seiner selbst ist. Der Zahn der Zeit ist natürlich das Hauptproblem. Aber auch Neugierige und purer Vandalismus, weshalb es schließlich auch einzäunt ist. So was hält natürlich niemanden davon ab, dass Grundstück oder sogar das Haus zu betreten.

Obwohl der Platz vor dem Haus offensichtlich vor nicht allzu langer Zeit von Bewuchs befreit wurde, hat sich sonst nur eines getan: Alles wurde vergittert und verschlossen. Der Haupteingang ins Gebäude selber, zu dem wir damals den Schlüssel bekamen, zeigt das mehr als deutlich. Heute findet sich dort nicht mehr die Stahltür mit Klinke und Schloss, sondern sie wurde verschweißt. Ohne eine “Flex” kommt man dadurch nicht mehr ins Innere.

Eine Treppe zum Eingang gibt es übrigens auch nicht mehr. Jemand hat sie abgerissen…und von dort ein Loch in den Keller durchgebrochen. Hier kann aber niemand einfach durch schlüpfen, denn der Durchbruch ist mit einbetonierten Stahlstreben versperrt. Dieses Bild von mir zeigt es sehr deutlich:

Die Eingangstür vom Haus Fühlingen im Sommer 2018 (Bild: Fischinger-Online)
Die Eingangstür vom “Haus Fühlingen” im Sommer 2018 [Großansicht] (Bild: Fischinger-Online)
Man möchte keine Fremden und vor allem keine Vandalen in dem Gebäude. Verständlich. Nicht um etwas zu “vertuschen”, sondern um weitere mutwillige Zerstörungen zu verhindern. Denn derartige Spuren finden sich überall und werden immer mehr. Graffiti ist dabei nicht das Problem, sondern die Beschädigungen der Substanz.

Ob irgendwelche Vandalen die Eingangstreppe zerstört und ein Loch in den Keller gebrochen haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht waren hier wirklich Arbeiter am Werk, die auf diesem Wege irgendwelchen Schrott aus dem Keller holten. Positiv gedacht. Zum Beispiel fanden sich bei meinem letzten Besuch noch Heizkessel, Kabel, Rohre usw. in den einzelnen Kellerräumen. Wenn eh eine neue Treppe kommt, dann halt auf diesem Wege den Kram aus dem Keller holen …

Geisterhaus unter Polizeischutz

Das Kölner Spukhaus liegt an einer viel befahrenen Hauptstraße in Köln, so dass jeder PKW vor dem Geisterhaus auffällt. So auch bei mir. Also dauerte es nicht lange, bis bei meinem Besuch die Polizei mit drei oder vier Beamten erschien. Wie bei dem letzten Besuch davor, als wir für das ZDF drehten (und unsere Genehmigungen vorzeigten).

Freundlich aber bestimmt kontrollierten die Beamten und wiesen eindringlich darauf hin, dass dort betreten verboten ist. Während mein Kollegen Werner Betz und seine Reisegruppe unlängst abgereist waren, suchte ich das Gespräch mit der Polizei. Zufällig seien sie nicht hier vorbei gekommen, versicherten sie mir. Täglich würde eine Streife dort vorbei fahren und am Wochenende und in den Schulferien sogar mehrfach.

Das Spukhaus sei ein gern genutztes Ausflugsziel für partyfreudige Teenager, so meinten sie. Was es ja eigentlich seit Jahren ist. Es gilt also das Haus gezielter vor Vermüllung und Vandalismus zu schützen, so die Polizei. Einer der Gründe sei der Umstand, dass das Haus unter Denkmalschutz steht. Egal in welch einem traurigem Zustand es auch ist.

Dass die “Partygäste” teilweise ohne Rücksicht auf Verluste hier feiern, sah ich auch auf dem Dachboden. Irgendwer hatte sich diesen einst ausgesucht um dort zu grillen. Nicht aber mit einem Grill, sondern die Grillkohle für Wurst & Co. wurde direkt auf den Holzboden gelegt und angezündet. Ergebnis: Ein Brandloch im Dachboden.

Nach Angaben der Polizeibeamten müssen sie in den Sommermonaten so gut wie jeden Tag jugendliche Eindringlinge von dort verjagen. Bei der Baufälligkeit des Gemäuers ist es auch zu deren eigenem Schutz.

Lost Party Place

Die “Spukvilla Oppenheim” ist nicht nur als Geisterort bekannt, sondern auch in der Gemeinde der “Lost Places”-Fans. Also jene Menschen, die gerne verlassene, einsame oder auch unheimliche Orte besuchen und vor allem fotografieren. Ein Trend, der seit Jahren anhält. In entsprechenden Foren im Internet wird bei diesen Fans auch “Haus Fühlingen” im er wieder genannt.

Mit ihren Kameras machen diese “Lost Places”-Freunde ja eigentlich nichts kaputt. Anders sieht es bei betrunkenen Jugendlichen aus, die laut Polizei eben das Problem dort sind. Nicht alle sitzen hier einfach herum und trinken ihre Biere, was sie eigentlich auch nicht dürften. Bei meinem Besuch waren ebenfalls zwei junge Leute dort auf dem Gelände.

Obwohl sie nur friedlich am Eingang herum saßen, sprach ich sie draußen einmal an, nachdem die Polizei sie kontrollierte.

Das junge Pärchen (beide knapp über 20) hatte leider keine Neuigkeiten über irgendwelche paranormalen Ereignisse zu erzählen. Wohl aber, dass eine ihrer Bekannten Stein und Bein schwört, dass sie im Spukhaus einmal eine Art Geist gesehen zu haben. Sie selber hatten von diesen Geschichten nur gehört, kommen jedoch öfter mit dem Bus hierher, um sich mit Freuden zu treffen. Es sei ein Treffpunkt und eigentlich gehen sie auch immer in das Haus hinein. Party würden sie hier dann und wann hier ebenfalls feiern.

Selbstverständlich nehmen sie dann aber immer ihren Müll wieder mit – und beschädigen auch nichts, wie sie mir versicherten …

Der oben auf dem Foto zu sehende Durchbruch unter der ehemaligen Eingangstreppe sei erst ganz neu vergittert worden. Zuvor habe man dadurch in die Gruselvilla gekonnt, so die beiden Besucher. Sie wussten auch, dass die Polizei hier immer mal wieder vorbei fährt. Ohne das Gelände und Haus zu betreten, sieht die Polizei von der Straße aus natürlich nicht jeden Menschen. Dafür ist es zu bewachsen und verwinkelt. Durch Wände kann auch die Kölner Polizei nicht sehen. Jemanden hinter dem Haus sieht man so erst recht nicht.

So hätten sie noch nie Ärger mit der Polizei gehabt, erzählten die Zwei weiter. Und genau das zeigte sich auch, als ich mich dort aufgehalten habe.

Rechts durch eine Lücke im Zaun stibitzte sich ein zweites Paar auf das Grundstück, und lief einen augenscheinlich viel benutzten Trampelpfad zum Haus. Diese beiden waren älter und offensichtlich sogenannte Gothic-Fans, da sie vollständig in entsprechender schwarzer, langer Kleidung kamen. Bei fast 40 Grad Hitze an diesem 30. Juli übrigens. Früher sagte man auch eher abwertend “Gruftis” dazu.

Diese beiden liefen am Haus vorbei auf die Rückseite und damit aus den Augen. Als danach die Polizei kam, schauten sie sich nach ihrer Kontrolle auch etwas auf dem Gelände um. Es hätten ja neben dem jungen Pärchen noch weitere Personen dort sein können. Und obwohl die Beamten zu dritt (oder sogar zu viert) waren, trafen sie das Gothic-Pärchen nicht an.

So bleibt fast alles beim Alten am Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen”. Es löst sich immer rasanter in seine Bestandteile auf, Jugendlich feiern dort zum Teil Partys, die Eigentümer planen und planen angeblich immer noch und die Polizei darf beim Vorbeifahren einen Blick hinüber werfen …

YooTube-Videos zum Thema “Haus Fühlingen”

YouTube-Video vom 9. November 2013 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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YouTube-Video vom 10. Dezember 2013 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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DNA-Analyse bestätigt: Der Kadaver der unheimlichen “Bestie von Montana” ist nur ein Wolf – aber …

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DNA-Analyse bestätigt: Der Kadaver der rätselhaften" Bestie von Montana" ist nur ein Wolf (Bild: gemeinfrei)
DNA-Analyse bestätigt: Der Kadaver der rätselhaften “Bestie von Montana” ist nur ein Wolf (Bild: gemeinfrei)

Am 16. Mai 2018 erschoss ein Farmer nahe Denton in Montana (USA) “ein großes Wolf-ähnliches Tier”, über das sich selbst die Experten der US-Jägdbehörde des “Montana Department of Fish, Wildlife and Parks” (FWP) wunderten. Sie konnten den Kadaver des Tieres nicht sicher einer bekannten Spezies zuordnen und so schossen schnell Spekulationen und Vermutungen über diese “Bestie von Montana” im Netz hoch. Jetzt hat eine DNA-Untersuchung bestätigt, dass das Tier tatsächlich ein Wolf war. Warum selbst die Experten ein derart normales Tier wie einen Wolf nicht ohne Gen-Analyse identifizieren konnten, erfahrt Ihr in diesem Posting.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die “Bestie von Montana”

Was hat ein Farmer in den USA da erschossen und auf seinem Pickup mitgenommen?

In einer Erklärung des “Montana Department of Fish, Wildlife and Parks” vom 24. Mai 2018 hieß es, dass der Rancher das Tier legal erlegt habe, aber die “Öffentlichkeit sich wundert, was es ist”. Und weiter hieß es darin recht mysteriös:

Das Tier wurde ursprünglich als Wolf gemeldet, aber mehrere Wolfsspezialisten von Fish, Wildlife and Parks sahen sich Fotos des Tieres an und bezweifelten alle, dass es ein reinrassiger Wolf war: Die Eckzähne waren zu kurz, die Vorderpfoten zu klein und die Krallen an den Vorderpfoten waren zu lang.

Nichtsdestoweniger, Soziale Netzwerke waren schnell mit Vermutungen, das Tier als alles mögliche anzusehen. Von einem Wolf, zu einem Wolf-Hybride bis zu etwas Mythischen.”

In der Tat wurde, wie eigentlich immer bei vermeintlich unerklärlichen Kadavern und Tieren, in Sozialen Netzwerken & Co. schnell und viel über das ca. 40 Kilogramm schwere Tier spekuliert. So wurde beispielsweise vermutet, dass es sich um einen “Schrecklichen Hund” handeln könnte (s. Titelbild). Dieser “Canis dirus” gilt eigentlich seit etwa 10.000 Jahren als ausgestorben. Sollte hier in Monata ein Exemplar erschossen worden sein? Es wäre ein Sensation!

Der Kadaver der "Bestie von Montana" (Bild: FWP)
Der Kadaver der “Bestie von Montana” (Bild: FWP)

Andere spekulierten, dass es irgendwie eine geheime und genetisch manipulierte Tierzucht sein könnte. Verantwortlich sei natürlich die Regierung der USA. Selbst die “Men in Black” wurden dabei herangezogen, die all solche Dinge vertuschen.

So zitiert die “Great Falls Tribune” am 25. Mai 2018 einen Kommentar zu dieser Kreatur sinngemäß mit den Worten:

Das könnte sehr gut das sein, was man Dogman nennt. Sie werden jeden Tag gesichtet und die Regierung unterdrückt alle Berichte.

Einige Leute berichten, dass sie stark bewaffnet sind, damit sie über ihrer Berichte schweigen und sie von Männern in schwarzen Anzügen zermürbt werden. Das sind nur Fakten.

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DNA-Analyse bestätigt: Nur ein Wolf, aber …

Das “Montana Department of Fish, Wildlife and Parks” gab bereits im Mai bekannt, dass eine genetische Untersuchung des Tieres Klarheit bringen soll. Währenddessen kursierten im Netz die wildesten Spekulationen über dieses Mysterium von Monatan. Das FWP schrieb am 24. Mai in ihrer Pressemitteilung dazu:

Anstatt zu raten, schickte FWP den Kadaver in das Labor der Abteilung in Bozeman, wo Gewebeproben gesammelt und dann an das U.S. Fish and Wildlife Service Labor in Ashland, Org, geschickt wurden.

In einem Labor extrahieren Wissenschaftler DNA aus Zellen und suchen nach spezifischen Markern individueller Spezies. Diese Marker werden dann mit Proben bekannter Spezies verglichen. (…) All dies bedeutet, dass es eine Weile dauern kann, bevor jemand wirklich weiß, was das Tier in der Nähe von Denton wirklich war.

Ergebnis der DNA-Analyse: Kein rätselhaftes Monster, sondern ein zwei bis drei Jahre altes Wolf-Weibchen aus den nördlichen Rocky Mountains. Dazu schrieb das FWP in der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse am 18. Juni unter anderem:

Das Labor verglich die DNA des Tieres mit Tausenden anderer DNA-Proben von Wölfen, Kojoten und Hunden.

Also viel Spekulationen und Arbeit der US-Behörden um wirklich – nichts! Hier muss die Frage erlaubt sein, was für “Experten” bei “Fish, Wildlife and Parks” in Montana eigentlich tätig sind, die einen Wolf nicht identifizieren können? Immerhin schrieben sie selber in ihrer Veröffentlichung, dass ihnen das Tier aufgrund einiger Merkmale unbekannt sei.

Eine Jagd-Behörde, zuständig für die Natur und allen, was darin lebt, sollte eigentlich einen Wolf identifizieren können. Zumal auch Wölfe eben in Montana leben. Ernsthafte Kryptozoogen werden das zweifellos ebenso sehen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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