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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über „Das Rätsel der Megalithkultur“ +++ Video +++

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VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: "Das Rätsel der Megalithiker" (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: „Das Rätsel der Megalithkultur“ (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Ende Februar 2019 lud mich NuoViso.tv zu einem Interview für die Sendung „Steinzeit“ von und mit Robert Stein ein. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei gleich zwei Video-Interviews. Das erste findet Ihr HIER online. In diesem geht es vor allem um meinen persönlichen „Weg in die Grenzwissenschaft“ und um die Frage, was für mich bis heute die Faszination an den Mystery Files genau ausmacht. Ab sofort findet Ihr hier aber auch das zweite Video online. Ein Interview mit den Schwerpunkten Mysterien der Megalithkultur und das Steinzeiträtsel. Denn alles ist hierzu mit Sicherheit noch nicht gesagt!


Rätsel Megalithkultur und Megalithiker

Die unbekannten und geheimnisvollen Baumeister der Megalithkultur (oder besser: Kulturen) nennt man allgemein auch schlicht Megalithiker.

Es sind jene Menschen, die in der Steinzeit in vielen Gebieten Europas zum Teil gewaltige Megalithanlagen errichteten. Bauwerte, Grabanlagen, Steinkreise und „Kultplätze“ sowie scheinbar sinnlos in der Landschaft stehende riesige einzelne Megalithen. Ein Kult, der auch in anderen Teilen der Welt zu finden ist …

All diese Monumente geben bis heute große und kleine Rätsel auf. Vor allem auch deshalb, da die Megalithiker in der „heidnischen Vorzeit“ Europas uns keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Es sind Steinzeiträtsel, das viele Forscher, Laien und Archäologen faszinieren.

Über diese Rätsel der Vergangenheit sprach ich im Februar 2019 mit Robert Stein in seiner Sendung „Stein-Zeit“ beim Onlineportal NuoViso.tv. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei auch noch ein zweites Interview. Dieses findet Ihr HIER auf Fischinger-Online bereits online.

Hier findet Ihr nun auch das zweite Interview.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2019 auf NuoViso.tv

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über die Faszination Grenzwissenschaft +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Interview - Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso.tv (Bild: YouTube-Screenshot)
VIDEO: Interview – Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso.tv (Bild: YouTube-Screenshot)

Ende Februar 2019  besuchte ich die archäologischen Stätten von Nebra und Goseck. Unter anderem für ein YouTube-Video über die Himmelsscheibe von Nebra und das Sonnenobservatorium von Goseck, das Ihr HIER findet. Kurz darauf besuchte ich in Leipzig das Studio von NuoViso.tv, da man mich zu einem Interview für die Sendung „Steinzeit“ von und mit Robert Stein eingeladen hatte. Entstanden sind dabei gleich zwei Video-Interviews rund um Grenzwissenschaft und Mysterien der Welt. In diesem ausführlichen Gespräch erfahrt Ihr mehr dazu. Ebenso, wie genau ich zu diesen Themen kam, was mit antreibt und was für mich ganz persönlich die Faszination an den Mystery Files ist.


Man glaubt es kaum, aber im September 2019 habe ich – Lars A. Fischinger – persönlich ein Jubiläum.

Denn dann sind es exakt 30 Jahre, in denen ich mich intensiv mit Prä-Astronautik, Mysterien der Menschheit, Rätsel der Welt, Aliens/UFOs und den Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files befasse. Demnach bin ich in diesem Herbst seit drei Jahrzehnten ein Grenzwissenschaftler, wie Ihr es auch detailliert in meiner Autoren-Vita HIER erfahrt.

Prinzipiell ist die Beschäftigung mit solchen Gebieten jenseits der etablierten Wissenschaft und alteingesessenen Meinungen sehr komplex und vielschichtig. Vor allem aus dem Grund, da es nicht die Grenzwissenschaft oder die Prä-Astronautik gibt, wie ich es immer wieder betone. Viele Menschen interessieren sich durchaus für solche Themen. Nicht wenige haben auch darüber publiziert oder schreiben Bücher dazu.

Gleichzeitig verlieren aber offensichtlich auch viele Mystery-Freunde nach mehr oder weniger vielen Jahren das Interesse daran.

Und so sind in den letzten 30 Jahren viele Kollegen, Autoren und Publizisten gekommen und gegangen. Persönlich finde ich es rückblickend schon erstaunlich, dass ich nach all diesen Jahren noch immer „dabei bin“. Vor allem in der digitalen Welt, da man hier weit mehr Menschen erreichen und vielleicht sogar begeistern kann. An YouTube, Blogs, Facebook und überhaupt Internet, E-Books und Sozial Media war vor drei Jahrzehnten überhaupt nicht zu denken!

Und so freue ich mich quasi zu meinem 30sten Euch dieses Interview von Robert Stein von NuoViso mit mit an dieser Stelle vorstellen zu können. Etwa 50 Minuten, in denen ich versucht habe kompakt die für mich noch immer spannende Welt des Unfassbaren zu schildern …

Bleibt neugierig …

YouTube-Video von NuoViso.tv vom 19. April 2019

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Lars A. Fischinger

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ABORA-Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Auf den Spuren uralter Seefahrer – Alle Infos und das Programm

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Abora Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Alle Infos und Programm (Bilder: Abora.eu & nuoflix.de)
Abora Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Alle Infos und Programm (Bilder: Abora.eu & nuoflix.de)

Das Warten hat ein Ende: Am 10. und 11. Juni 2022 findet in Braunsbedra unweit von Leipzig der nächste ABORA-Kongress statt. In Zusammenarbeit mit NuoFlix (NuoViso) geht es an diesem Wochenende um die Frage, ob schon vor Jahrtausenden verschiedene Völker die Meere und Ozeane als „Autobahnen“ nutzten. Handel und kulturellen Austausch zwischen den Kontinenten – lange bevor Kolumbus kam. Alle Infos und das Programm findet Ihr hier.


ABORA-Kongress: Auf den Spuren der Seefahrer der Antike

In Kooperation zwischen ABORA und NuoFlix (vormals NuoViso) findet unser erster Kongress nun endlich nach langer Wartezeit statt. Am 10. und 11. Juni könnt Ihr zahlreiche hochkarätige Referenten, Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und ein Get-Together mit dem gesamten NuoFlix und ABORA-Team erleben.

Durch den Kongress führen die Moderatoren Robert Stein und Frank Stoner, welche Euch ebenso wie Dr. Dominique Görlitz, die Referenten und alle anderen aus dem NuoFlix Team für Gespräche und ein gemütliches Zusammensein zur Verfügung stehen.

Referenten und Moderatoren:

  • Dr. Dominique Görlitz, Biogeograph und Experimentalarchäologe
  • Prof. David Rohl, Historiker und Ägyptologe
  • Prof. Hans Giffhorn, Kulturhistoriker
  • Dale Bell, TV Produzent und Oscar-Preisträger
  • Robert Stein, Moderator
  • Frank Stoner, Moderator

Programm

Freitag, 10. Juni:

  • 16.45 Uhr – Einlass
  • 17.30 Uhr – Eröffnung und Vorstellung der Referenten
  • 18.15 Uhr – Film 1 mit Prof. Hans Giffhorn: Krieger aus Spanien in den Anden Perus – vor über 2000 Jahren?
  • 18.50 Uhr – Hans Giffhorn stellt seine Hypothese vor
  • 19.15 Uhr – Film 2 mit Dr. Dominique Görlitz: Dare to Voyage (=  „13 Stürme“)
  • 20.15 Uhr – Get together mit allen Gästen und Referenten

Samstag, 11. Juni:

  • 09.00 Uhr – Einlass
  • 10.00 Uhr – Eröffnung durch Gastgeber
  • 10.15 Uhr – 1. Vortrag: Kam Kolumbus 6.000 Jahre zu spät? (Deutsch) – Dr. Dominique Görlitz, Biogeograph und Experimentalarchäologe
  • 11.30 Uhr – 2. Vortrag: The Phönix and the West (Englisch) – Prof. David Rohl, Historiker und Ägyptologe

12.45 Uhr – Mittagessen mit Ausstellungsbesuch

  • 14.30 Uhr – 3. Vortrag: Krieger aus Spanien in den Anden Perus – vor über 2000 Jahren (Deutsch) – Prof. Hans Giffhorn, Kulturhistoriker

15.30 Uhr – Pause zum Wechseln

  • 16.00 Uhr – 4. Vortrag: The Ocean as a Highway for Cultural Transfer (Englisch) – Dale Bell, TV Produzent und Oscar-Preisträger

16.40 Uhr – Pause zum Wechseln

  • 17.00 Uhr – Zusammenfassung mit Podiumsdiskussion
  • 17.45 Uhr – Kongressende und anschließend Get together mit allen Gästen und Referenten

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

Zentralwerkstatt Pfännerhall
Grubenweg 4
06212 Braunsbedra
Telefon: +49 (0)3463390825
E-Mail: info@pfaennerhall.de

  • Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.

Catering und Versorgung:

  • Für das Mittagessen am Samstag wird durch den Betreiber vor Ort ein Buffet zur Verfügung gestellt. Dieses beinhaltet auch kostenfreie Softdrinks während des Mittagessens. Die Kosten hierfür betragen 20 Euro und können gleich mit dem Ticket zusammen gebucht werden, was wir auch aufgrund der zeitlich begrenzten Mittagszeit dringend empfehlen. Auch aus Kalkulationsgründen ist eine Zahlung vor Ort wahrscheinlich nicht mehr möglich.
  • Unabhängig des Mittagessen am Samstag ist während des gesamten Kongresses die Verpflegung sichergestellt. Getränke und kleinere Snacks stehen jederzeit gegen Bezahlung zur Verfügung.

Tickets:

Sonstiges

  • In den Pausen und während der Vorträge stehen die Ausstellungen in der „Zentralwerkstatt Pfännerhall“ für alle Kongressteilnehmer kostenfrei zur Besichtigung bereit
  • Bitte beachten Sie, dass ein Teil der Vorführungen und Vorträge in englischer Sprache sind. Eine Simultanübersetzung findet nicht statt, daher sind grundlegende Englischkenntnisse sicherlich kein Nachteil.
  • Übernachtungsmöglichkeiten in Braunsbedra sind begrenzt. Bei Bedarf finden Sie Hotels im nahegelegenen Merseburg oder in den Großstäden Leipzig und Halle (Fahrtzeit etwa 30 bis 45 Minuten).

Text vom NuoViso-Shop/NuoFlix übernommen und leicht geändert.

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Lars A. Fischinger

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Der „Cheops-Skandal“ als Comic erschienen: Höhepunkte der letzten 15 Jahre – positive wie negative (+ Video)

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Der Cheops-Skandal als Comic (Bilder NuoFlix)
Der Cheops-Skandal als Comic (Bilder NuoFlix)

Im Jahre 2013 lösten NuoViso in der Zusammenarbeit mit Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann einen internationalen Skandal aus, der es in alle großen Leitmedien weltweit schaffte. Nun wurde die komplette Geschichte in einem Comic verewigt. Während Dominique Görlitz einige Exemplare für eine limitierte Special Edition signierte, sprach er mit Frank Höfer über die Hintergründe des Skandals.


Der Cheops-Skandal

Bald ist der Cheops-Skandal 10 Jahre her. Aber sicher noch lange nicht vergessen. Vor allem im Kreise „alternativer Histotiker“, einiger Archäologen und all jener, die sich für die Welt der Mysterien und Rätsel der Vergangenheit interessieren. Beteiligt an diesem aufgebauschten Skandal waren 2013 neben Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann auch NuoViso.tv.

NuoViso bzw. NuoFlix, soder neue Name, ist natürlich auch weiterhin aktiv. Und die treue Community meines YouTube-Kanal „Mystery Files weiß, dass auch ich dort Videos zu den Rätseln der Welt präsentiere. Ihr findet diese direkt unter MysteryFiles.de.

Neben Videos veröffentlicht NuoViso um Frank Höfer aber auch seit geraumer Zeit Comics zu Themen aus deren Sendungen und Videos. Der vierter Comic ist nun erschienen und widmend sich ganz dem damaligen Skandal um die Cheops-Pyramide rund um Görlitz und Erdmann, über den auch auf diesem Blog vielfach berichtet wurde. Dazu schrieb Görlitz auf Facebook:

Der Produzent Frank Höfer veranstaltete einen Nuoviso-Talk (neu unter nuoflix) mit mir, in dem ich mehr als 100 Exemplare unterschrieb. Im Life-Gespräch diskutierten wir über die Highlights aus dem Heft.

Für mich war es auch nochmals ein Déjà-vu über die bitteren Erlebnisse und Erfahrungen des Cheops-Skandals zu erzählen. Das hatte sich als blasser Glanz schon weit in die Echokammern der Erinnerungen zurückgezogen. Aber das, was uns damals widerfuhr, war wirklich für viele Jahre eine Demütigung unseres Anspruchs für eine ideologiefreie Wissenschaft. Umso mehr kommen all diese Details, Intrigen, aber auch seine Auflösung nun allmählich ans Tageslicht.

Als ‚Historien-Wissenschaftler‘ kann ich aber versprechen: Es gibt nur eine Wahrheit, und das sind die Fakten. Sie belegen unverrückbar, dass unsere Analyse in der Großen Pyramide von Gizeh nur einen Zweck hatte – Wissenschaft zu betreiben.

NuoViso veröffentlicht erstes Comic über das ABORA- und Cheops-Projekt

Weiter schreibt Dominique Görlitz:

Die Idee ABORA in einem Comic zu porträtieren ist nicht neu. Schon befreundete Künstler aus Norwegen hatten erste Illustrationen angefertigt, um bei ABORA IV die Erlebnisse in Comic-Form zu veröffentlichen. Am Ende erschien es jedoch zu aufwendig, und deshalb verwarfen wir die Idee.

Vor einem Jahr hatte sich schließlich der Kieler Künstler Daniel Haas bei Nuoviso gemeldet und diese Lücke geschlossen. Seither haben Frank Höfer und Daniel Haas drei Hefte produziert und seit dieser Woche steht nun das vierte Heft zum Kauf bereit!

Unter dem Titel ‚Nuoviso Comics – Kann Fragmente der Wahrheit enthalten!‘ thematisiert das neue Heft viele spannende Anekdoten und Geschehnisse aus meinem Forscherleben. Im Zentrum stehen natürlich meine ABORA III Expedition und das Cheops-Projekt mit all seinen Höhen und Tiefen.

Ob nun diese Bilderzählungen tatsächlich Fragmente der Wahrheit enthalten, möchte ich jetzt nicht Preis geben. Aber als Akteur in diesen Geschichten möchte ich schon verraten, dass sich viele Erlebnisse so oder in ähnlicher Weise abgespielt haben. Wie sich die Geschichte am Ende auflöst finde ich absolut bemerkenswert, denn auf der allerletzten Seite erfahrt Ihr, wer für alles wirklich verantwortlich war!

Mehr dazu erfahrt Ihr auch im besagten Video von Höfer und Görliz, dass ich Euch unten eingebunden habe.

Höhepunkte der letzten 15 Jahre – positive und negative

Dazu schreibt NuoViso:

Wir freuen uns, Euch Ausgabe Nr. 4 unserer beliebten NuoViso Comics präsentieren zu können.

Auf diese Ausgabe haben wir uns ganz besonders gefreut, stellt sie inhaltlich vielleicht den ‚Höhepunkt‘ unserer Arbeit der letzten 15 Jahre dar, im Positiven wie im Negativen. Als wir Anfang 2013 mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und unserem Kamerateam nach Ägypten reisten, war uns nicht klar, welche Auswirkungen dies haben würde. Auf der einen Seite führten unsere Dokumentations- und Forschungsarbeiten zu völlig neuen Erkenntnissen beim Bau der Cheops-Pyramide, zum anderen endete sie mit mehreren Verhaftungen, Haftstrafen und Interpol-Fahndungen.

Der sogenannte ‚Cheops Skandal‘ schlug international große Wellen, auch in Deutschland berichteten alle Leitmedien. Ursache waren Falschaussagen und Verleumdungskampagnen, welche erst Jahre später gerichtlich festgestellt wurden. Der Schaden war aber bereits angerichtet.

Mit der aktuellen Comic-Ausgabe gewähren wir Euch erstmals Einblick in die vollen Abläufe und Geschehnisse aus der damaligen Zeit rund um das ‚Cheops Projekt‘ und den Skandal. Aber auch über die Ergebnisse der Forschungen und auch weitere Expeditionen von Dominique werden thematisiert, u.a. seine Abora-Expeditionen. Das aktuelle Interview dieser Ausgabe gehört daher natürlich auch Ihm. Natürlich gibt es auch dieses mal wieder eine signierte (Dominique Görlitz) und limitierte Special Edition.

Bestellen könnt Ihr die Comic-Bänder HIER direkt im Shop von NuoViso

Video zum Thema

Video vom 6. November 2021 auf Mystery Files

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„Cheops-Projekt 3.0“ startet in eine neue Phase der Umsetzung: Wie schafften die Alten Ägypter hauchfeine Schnitte in Granit? (+ Videos)

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Das "Cheops-Projekt 3.0" beginnt in einer neuen Phase der Umsetzung: Wie schafften die Alten Ägypter hauchfeine Schnitte in Granit? (Bilder: D. Görlitz & Fischinger-Online / Montage: Fischinger-Online)
Das „Cheops-Projekt 3.0“ beginnt in einer neuen Phase der Umsetzung: Wie schafften die Alten Ägypter hauchfeine Schnitte in Granit? (Bilder: D. Görlitz & Fischinger-Online / Montage: Fischinger-Online)

Wie konnten die Alten Ägypter vor rund 4.500 Jahren Granit zersägen, und dabei nur hauchdünne und fast verlustfreie Spuren hinterlassen? Nutzen sie möglicherweise bereits Eisen, obwohl dies nach Meinung der Archäologie dieses nicht gar nicht besaßen? Diesen und anderen Fragen geht seit Jahren das „Cheops-Projekt“ um den Experimental-Archäologen Dr. Dominique Görlitz nach. Der jetzt neue Ergebnisse seiner Experimente veröffentlichte. Damit geht das „Cheops-Projekt“ in eine „neue Phase der Umsetzung“.


Eisen für den Pharao?

Schon seit Jahren rätseln Laien wie auch etablierte Archäologen, wie es den Alten Ägyptern gelungen ist Granitgestein haarfein zu zersägen und zu bearbeiten. Auch im Umfeld der Pyramide des Cheops und in Gizeh in Ägypten. Viele praktische Experimente hat es dazu in der Vergangenheit von Archäologen und Laienforschern bereits gegeben. Es blieb jedoch dabei immer die Frage, wie es die Baumeister der alten Pharaonen schafften, extrem harten Granit so fein zu zersägen, dass auch heute noch nur minimale Trennschnitte zu erkennen sind.

Dr. Dominique Görlitz ist durch sein „Cheops-Projekt“, über das in der Vergangenheit hier und auf dem Mystery Files-YouTube-Kanal immer wieder berichtet wurde, überzeugt, dass es im alten Reich schon Eisen bei den Pharaonen gab. Eine Aussage, die der anerkannten Ägyptologie widerspricht (s. a. Blog-Artikel HIER).

Und doch kennen inzwischen auch viele Nicht-Archäologen die erstaunlichen Bearbeitungsspuren in Granit im Tempel zu Füßen der Sphinx von Gizeh (s. Bild unten). Hier scheinen die Baumeister eine Technik genutzt zu haben, die wie das berühmte Messer durch die Butter die Steine zerteilte. Mit einer Perfektion, die Staunen lässt. Unter anderem genau diesem Phänomen will das „Cheops-Projekt“ auf die Spur kommen.

Und wie Görlitz am 30. August 2021 auf der Facebook-Seite von „Mission ABORA“ mitteilte, ist man hierbei einen großen Schritt vorangekommen. In der Mitteilung heißt es dazu:

Das Cheops-Projekt 3.0 beginnt in einer neuen Phase der Umsetzung

Über unser Cheops-Projekt und mich wurde in den letzten Jahren viel berichtet. Im Fokus stand anfangs allein die Frage, ob die alten Ägypter schon in der IV. Dynastie (ca. 2.620 bis 2.500 vor Christus) Eisen kannten und dieses Metall auch zum Bau der Cheops-Pyramide nutzten.

Nun bin ich mit meinen Recherchen bereit, ein weiteres Rätsel für den Bau der Großen Pyramiden von Gizeh zu lösen – die verlustfreie Trennung der großen Kalkstein- und Granitblöcke im alten Ägypten. Dies ist eine der unbeantworteten Kardinalfragen sowohl für Ägyptologen als auch für Amateurforscher zum Bau der großen megalithischen Strukturen. Neue Experimente in Speziallaboren in Deutschland und der Schweiz lassen hoffen, dass unser Team dieses lange ungeklärte Phänomen endlich aufklärt!

Beim neuen „Cheops-Projekt 3.0“ geht es um die Herstellung hauchdünner, nahezu verlustfreier Trennschnitte in hartem Granitgestein. Dies erforderte Metalle, die mindestens die gleiche Härte wie Granit erreichten (entsprechend der Mohs-Härte zwischen 6,5-7,0). Alle Beweise lassen, wenn wir sie richtig interpretieren, nur eine Schlussfolgerung zu: Die alten Ägypter verwendeten primitives, aber gehärtetes Schmiedeeisen, um den Granitfelsen zu bearbeiten. Das Trennen der Blöcke im Steinbruch, deren Transport und der erneute Zusammenbau im Gebäude erforderten Werkzeuge und Technologien, die mit den bisher bekannten Techniken und Metallen nicht gewährleistet werden konnten.

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Aus diesem Grund habe ich mich an Forschungsinstitute und Fachfirmen gewandt, um empirische Antworten auf die Frage zu finden, wie man Dünnschliffe herstellt, also wie.

Morgen die ersten Interviews für den nächsten Film mit Dr. Hans Jelitto und Geront Geise. Dr. Jelitto gilt heute als „Entdecker“ der verlustfreien Trennung von Sand, Kalkstein und Granitgestein im alten Ägypten. Der Privatforscher Gernot Geise beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Granitbearbeitung im alten Ägypten. Darüber hinaus führen wir an diesem Mittwoch wichtige Laserexperimente an speziell präparierten Granitplatten durch, um weitere Beweise zu generieren. Sie sollen als Vergleichsmuster für Steinplatten dienen, die nach dem antiken Verfahren hergestellt wurden.

Weitere Großversuche folgen in wenigen Wochen mit dem Fraunhofer Institut Dresden in Kooperation mit dem von Ardenne Institut in Dresden.

Alle Experimente – auch die bereits in der Schweiz hergestellten Ultradünnschnitte – werden von Nuoviso-TV in Zusammenarbeit mit mir dokumentiert und später in einem neuen Cheops-Film 3.0 veröffentlicht.

Bitte unterstützen Sie uns auf unseren beiden Webseiten von ABORA bzw. der Internetseite von Nuoviso-TV, damit wir den neuen Film in gewohnter Qualität produzieren können.

Bilder

Das Cheops-Projekt 3.0 beginnt in einer neuen Phase der Umsetzung - hauchfeine Schnitte in Granit im Alten Ägypten - Bild4
In der kleinen Schweizer Firma „Rototrade GmbH“ nahe Thun gibt es einen beherzten Tüftler, der sich seit Jahren mit Ultradünnschnitten beschäftigt. Dort konnte ich die ersten Versuche zu 0,4 mm dünnen Schnitten mit nur 1 Watt Leistung durchführen. Entscheidend ist weder die Härte des Stahldrahts noch die Leistung des Zugseils, sondern Schneiden mit wenig Energie und die Härte des abrasiven Trennmittels. (Bild: D. Görlitz)
Das Cheops-Projekt 3.0 beginnt in einer neuen Phase der Umsetzung - hauchfeine Schnitte in Granit im Alten Ägypten - Bild3
Dieses Bild zeigt den nur 0,3-0,4 mm dünnen Schnitt zwischen zwei Granit-Blöcken in Gizeh. Auf der linken Seite erkennt man deutlich drei Biotit-Kügelchen, die beinahe verlustfrei getrennt und wieder zusammengesetzt wurden. (Bild: Archiv D. Görlitz / H. Jelitto )
Das Cheops-Projekt 3.0 beginnt in einer neuen Phase der Umsetzung - hauchfeine Schnitte in Granit im Alten Ägypten - Bild2
Zum Vergleich der Dünnschnitt bei der Firma „Rototrade GmbH.“ Unter der Lupe erkennt man die beinahe verlustfreie Trennung der Granitplatte. Die dunklen und roten Konglomerate des Granits scheinen beinahe ohne Versatz wieder zusammengesetzt. Wir haben eine Fugenbreite von ca. 0,4-0,5 mm. Diesen Ansatz werden wir mit weiteren Partnern in Deutschland fortsetzen! (Bild: D. Görlitz)

Video-Auswahl zum Thema

YouTube-Video vom 10. August 2021 auf Mystery Files

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Exklusive Einblicke in das „Zentrum für Prä-Astronautik“: Interview von Dominique Görlitz mit Ramon Zürcher – Sekretär und rechte Hand von Erich von Däniken +++ Video +++

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VIDEO: Exklusive Einblicke in das "Zentrum für Prä-Astronautik": Interview von Dominique Görlitz mit Ramon Zürcher - Sekretär und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot /NuoViso.tv)
VIDEO: Exklusive Einblicke in das „Zentrum für Prä-Astronautik“: Interview von Dominique Görlitz mit Ramon Zürcher – Sekretär und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot /NuoViso.tv)

Wie unter anderem von diesem Blog bekannt, ist Ramon Zürcher die rechte Hand und der Sekretär von Erich von Däniken in der Schweiz. Kürzlich gab er dem Kollegen Dr. Dominique Görlitz und den Kollegen von NuoViso.TV über seine Arbeit im “ „Zentrum für Prä-Astronautik““ ein Video-Interview, das ich Euch nicht vorenthalten will.


Ramon Zürcher und Erich von Däniken im „Zentrum für Prä-Astrautik“

Treuen Lesern und Zuschauern des Mystery Files-Blog und des entsprechenden YouTube-Kanal ist Ramon Zürcher längst ein Begriff. Durch Beiträge, Postings und Videos. Vereinfacht gesagt ist er der Sekretär des Autors und Götter-Jägers Erich von Däniken in Interlaken in der Schweiz. Was aber viel zu einfach ausgedrückt ist, wie im unten angefügten Video erneut deutlich wird.

Aufgenommen bzw. geführt hat das Interview der Kollege Dr. Dominique Görlitz. Er sollte vielen treuen Freunden des Phantastischen ebenfalls ein fester Begriff sein (z. B. Link HIER oder auch Video HIER). Und zwar im „Zentrum für Prä-Astronautik“, wie es der Video-Titel bereits besagt. Das wird vielen neu sein. Was aber nicht verwundert, denn ein solches Zentrum gibt es nicht.

Gemeint ist damit natürlich das Büro und vor allem Archiv von Erich von Däniken selber. Hier laufen die Fäden seiner Arbeit zusammen, weshalb es tatsächlich zu einem Zentrum der Astronautengötter- und Rätsel der Welt-Thematik wurde. Aber das schon vor Jahrzehnten, wie es auch Zürcher selber sehr schön in seinem Interview veranschaulicht. Da stellt sich nicht nur bei Görlitz in dem Gespräch die Frage: Sollte das nicht eine Anlaufstelle für die akademische Wissenschaft sein?!

Das Video stellt Ramon als rechte Hand von Herrn Däniken vor, der spannendes zu erzählen hat“, so NuoViso.TV in der Videobeschreibung. Lassen wir ihn selber zu Wort kommen, denn auch für die „alten Hasen“ sind derartige Einblicke immer spannend.

Video

Video von NuoViso.TV vom 7. Mai 2021

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Wie genau ist die C14-Datierung? Wissenschaftler weisen zum Teil erhebliche Abweichungen bei Radiokarbondatierungen nach

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Wie genau ist die C14-Datierung? Wissenschaftler weisen Abweichungen der Radiokarbondatierungen nach - die erheblich sein können (Bilder: PixaBay/gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
Wie genau ist die C14-Datierung? Wissenschaftler weisen Abweichungen der Radiokarbondatierungen nach – die erheblich sein können (Bilder: PixaBay/gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Radiokarbondatierung, auch C14-Datierung genannt, ist eine „Allzweckwaffe“ für all jene, die das Alter von organischen Material bestimmen wollen. Vor allem sind das natürlich Archäologen, die mittels C14-Analysen von kohlenstoffhaltigen Funden wie Holz oder Knochen deren Alter ermitteln. Wie alle Datierungen hat aber auch C14 seine Fehler und Grenzen. Und diese sind in der Wissenschaft durchaus bekannt. Doch wie stark Radiokarbondatierungen von archäologischen Funden von anderen zeitlichen Einordnungen abweichen können, zeigt jetzt ein neue Studie. Und diese Abweichungen haben durchaus einen großen Einfluss auf die Geschichtsschreibung der frühen Hochkulturen, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


Die Radiokarbondatierungen (C14)

Archäologen bedienen sich bei ihrer Arbeit verschiedensten Methoden, um einen Fund oder ein Artefakt in einen zeitlichen Rahmen einzuordnen. Neben dem jeweiligen Fundkontext sind das unter anderem auch schriftliche Zeugnisse und Aufzeichnungen aus der Vergangenheit.

Zu diesen Methoden kam rund 70 Jahren die Naturwissenschaft mit der Radiokarbondatierung, die man allgemein auch C14-Datierung nennt. Entwickelt wurde sie schon 1946 von dem Chemiker und Physiker Willard Libby in den USA, der dafür 14 Jahren den Nobelpreis für Chemie bekam. Seit dem ist die C14-Datierung eine „Allzweckwaffe“ der Archäologie und anderer Untersuchungen.

Mit dieser Datierungsmethode wird der radioaktive Zerfall der C14-Atome in kohlenstoffhaltigen Material gemessen. Vor allem natürlich in organischen Material wie Holz oder Holzkohle, Knochen oder Pflanzenresten. Diese neben zu Lebzeiten das natürlich zerfallende C14 aus der Atmosphäre auf und reichen es so immer wieder neu an. Sterben diese, endet auch die natürliche Aufnahme und damit die Erneuerung von C14 des Organismus. Es zerfällt immer weiter innerhalb des Materials bzw. der Lebewesen, was mittels der Radiokarbondatierung gemessen werden kann.

Die bekannte „Halbwertzeit“ beträgt im Fall von C14 exakt 5.730 Jahre (+/- 40 Jahre). Zum Vergleich: Das Iod 131-Isotop hat eine Halbwertzeit von nur 8 Tagen – Tellur 128 benötigt unfassbare 7 Quadrillionen Jahre. Weit länger als das Universum überhaupt alt ist …

Anhand der Bestimmung des C14-Zerfalls einer Probe kann so der Forscher im Labor bestimmen, wann die natürliche C14-Aufnahme dieser stoppte. Also, wann das „Objekt“ gestorben ist. Entdeckt irgendwo auf der Welt ein emsiger Archäologe menschliche Überreste in einem Grab, kann so anhand der Knochen das Alter dieser Reste ermittelt werden.

Vorausgesetzt, dass die organische Probe sachgemäß gewonnen, verpackt und analysiert wurde. Das heißt, dass sie nicht im Nachhinein durch äußere Einflüsse kontaminiert wurde.

Allzweckwaffe C14-Datierung

Denn das ist immer wieder ein Kritikpunkt bei der längst bewährten C14-Datierung. Nicht nur dann, wenn ein ermitteltes Alter eines Objektes nicht den Erwartungen entspricht. Das Grabtuch von Turin, das viele Menschen für das Leichentuch Jesus Christus halten, ist dabei wohl das bekannteste Beispiel. Auch diese heilige Reliquie wurde 1988 mittels C14 datiert.

Heraus kam nach der Analyse der Proben, dass das Turiner Grabtuch im Mittelalter entstanden sein muss. Also ist es zumindest nach dieser Datierung eindeutig eine Fälschung. Für viele Gläubige und Grabtuch-Forscher ein Schock. Sie vermuten – nicht ganz zu Unrecht – eine Kontaminierung der Proben, weshalb die Diskussion um das Leichentuch Christi bis heute hitzig geführt wird (s. a. HIER, HIER , HIER & Video HIER).

Natürlich zweifeln verschiedene Seiten immer wieder an der Genauigkeit der C14-Analysen. Aus den unterschiedlichsten Gründen und nicht nur aus religiösen Motiven, wie beim Turiner Grabtuch. Vielfach wird diese wissenschaftliche Methode sogar komplett abgelehnt. Und zwar wird sie vor allem in der Grenzwissenschaft oder „alternativen Geschichtsschreibung“ gerne „verteufelt“.

Natürlich nicht immer und grundsätzlich, doch lässt sich diese Ablehnung nicht selten erkennen. Dabei ist der Kern der Kritik von dieser Seite praktisch immer gleich. Gräbt ein Archäologe irgendwo nahe, bei oder sogar direkt unter einer uralten Stätte ein mittels C14 datierbares Objekt aus, sagt deren Alter nichts über das „wahre Alter“ der jeweiligen Stätte. So das Hauptargument der Kritik innerhalb der „alternativen Historiker“.

Bekannte Beispiele sind die Pyramiden von Gizeh (die bereits mehrfach mittels C14 datiert wurden), die Ruinenstätte von Tiahuanaco und Puma Punku in Bolivien, Stonehenge und andere Anlagen der Megalithkultur, Baalbek im Libanon oder auch Bauten der Inka in Peru.

Bei den Ruinen von Göbekli Tepe in Anatolien hingegen, die ganz offiziell mit C14 auf ein sensationelles Alter bis zu 12.600 Jahren datiert wurden, wird die Radiokarbonmethode akzeptiert …

Schwankungen der Radiokarbondatierung

Bis ins Unendliche funktioniert die C14-Datierung letztlich aber auch nicht. Zeitlich lässt sie sich im Bereich zwischen 300 und rund 60.000 Jahren nutzen. Mit unterschiedlicher Genauigkeit. Vereinfacht gesagt, wird diese Methode mit zunehmenden Alter der datierten Proben ungenauer. Bei einem beprobten Fundstück, dass mehrere Zehntausend Jahre alt ist, ist allerdings eine Abweichung von angenommen 1.000 Jahren zum wahren Alter unerheblich.

Mehr oder weniger, denn ob vor 41.000 Jahren ein Feuer in einer Höhle in Süddeutschland brannte, oder sich hier „erst“ vor 40.000 Jahren jemand wärmte, wird die Geschichtsschreibung nicht sonderlich ändern.

Ganz anders sieht es auf, wenn man nur einige Jahrtausende in die Vergangenheit schaut. Etwa zu den ersten großen Zivilisationen der Menschheit am Nil oder in Mesopotamien. Eine Abweichung von nur 50 Jahren kann hier ganz erhebliche Konsequenzen für die Geschichtsschreibung, Altertumsforschung und Archäologie haben!

Mit der Radiokarbondatierung festgestellte Altersangaben können etwa einer alten aufgezeichneten Chronologie widersprechen. Ob ein Pharao in Ägypten vor 3.000 Jahren 50 Jahre früher oder später lebte und regiert, macht einen deutlichen Unterschied.

Um eine möglichst genaue Datierung sicherzustellen, bedienen sich Archäologen und Naturwissenschaftler auch verschiedener Methoden der „Kalibrierung“. Zumal auch der natürliche Anteil von C14 in der Erdatmosphäre Schwankungen unterliegt. Abhängig von der kosmische Strahlung, die unseren Planeten permanent aus dem All trifft. Probates Mittel ist für die Forscher unter anderem die Dendrochronologie, also die bekannte „Baumringdatierung“. Wissenschaftler nutzen dazu verschiedene standardisierte Jahresringtabellen und Vergleichskurven, die in unterschiedlichen Regionen der Erde durch die Jahresringe von Bäumen erstellt wurde.

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Wie exakt die Datierung auch mit Hilfe der C14-Kalibrieurng letztlich ist, weiß niemand ganz genau. Abweichungen und Unsicherheiten sind immer Teil der Analysen und werden auch immer in den Untersuchungsberichten der entsprechenden Proben benannt.

Wissenschaftler um den Archäologen Professor Sturt W. Manning von der Cornell University in Ithaca veröffentlichten kürzlich genau zu diesem Problem in „Science Advances“ (18. März 2020) eine neue Studie. Sie kommen zu dem eindeutigen Ergebnis, dass es zum Teil signifikante Abweichungen in den C14-Datierungen und entsprechenden Abgleichungen gibt.

Je nach Region auf der Nordhalbkugel, die mit derselben „Baumring-Kalibrierung“ vorgenommen wurden. Altersbestimmungen in Zentraleuropa unterscheiden sich mit dieser Methode deutlich von jenen, die im Mittelmeerraum oder Ägypten vorgenommen wurden, so die Forscher. Radiokarbondatierungen widersprechen auch häufig dem Alter, das entsprechende Artefakte nach historischen Aufzeichnungen oder Dokumenten haben müssten. Archäologe Manning:

Eine einzige Kalibrierungskurve für die nördliche Hemisphäre bildet seit fünf Jahrzehnten die Grundlage für die Radiokarbondatierung in Europa und im Mittelmeerraum und legt den Zeitrahmen für die Vorgeschichte fest. In dem Maße, wie die Messgenauigkeit zunimmt, wachsen auch die Hinweise für kleine, aber substanzielle regionale (teilweise wachsende) Abweichungen in den Radiokarbondaten des gleichen Jahres.

Die Altersbestimmung zu korrigieren, könnte daher auch unsere Sicht der Geschichte verändern und das Wissen darüber, welche Gruppen wann dazu beitrugen, die klassischen Zivilisationen zu prägen.“

Manning und sein Team untersuchten für ihre Studie unter anderem Holz aus Norditalien, Deutschland und Zentralanatolien, das aus dem 1. und  2. Jahrhundert vor Christus stammt, sowie andere Proben. Schon dabei zeigten sich Abweichungen in der Datierung von bis zu 31 Jahren in Baumringen aus ein und demselben Jahr. „Dieses wiederkehrende Phänomen untergräbt die Relevanz der C14-Kalibrierungskurve mittlerer Breite für die Chronologie im Mittelmeerraum“, so die Forscher in ihrer Studie.

Radiokarbondatierungen schreiben die Geschichte um

In ihrer Untersuchung verweisen die Autoren darauf, dass eben nicht nur der natürliche C14-Gehalt der Atmosphäre und damit auch dessen Aufnahme von lebenden Organismen schwankt, sondern auch die Vegetation. Im Bereich des Mittelmeeres, und damit der frühen Kulturen, liegt der Pflanzenwachstum eher im milden Winter und Herbst. In Zentraleuropa im Frühling und Sommer. Dieser Unterschied verfälsche auch den bisher angewandten C14-Dantierungsabgleich durch die Jahresringe von Bäumen, sind sich die Forscher sicher.

Das Team um Manning datierte unter Berücksichtigung der erkannten Fehlerquote auch den Vulkanausbruch auf der Insel Thera (Santorin) neu. Diese kleine Mittelmeerinsel wurde einst von einem gewaltigen Vulkan in weiten Teilen vernichtet, was vor Jahrtausenden erhebliche Auswirkungen auf die dortige und gesamte Kultur des Mittelmeeres hatte. Nicht wenige glauben, dass diese Vernichtung als Vorlage für den Mythos von Atlantis des Platon diente.

Archäologische Grabungen datierten den Untergang von Thera bisher auf ca. 1500 vor Christus. Die jetzige C14-Datierung durch Manning weicht davon erheblich ab, und datiert diese Katastrophe auf 1649 bis 1617 vor Christus. 150 Jahre Abweichung sind für den Untergang einer ganzen Zivilisation im Mittelmeer gewaltig.

Bei der Altersbestimmung des legendären Pharao Tutanchamun sieht es nicht für Manning und seine Kollegen nicht viel anders aus. Auch hier kommen sie anhand von 6 Proben zu anderen Daten als die klassische Archäologie durch die Chronologie Ägyptens und früherer C14-Messungen. Zum Beispiel auf eine Bestattung vor 3117 (+/- 12 Jahre) vor Christus. Ägyptologen datieren seinen Tod bisher um das Jahr 1323 vor Christus.

Radiokarbondatierungen aus dem Grab des Tutanchamun stimmten bisher nicht immer mit der historischen Geschichtsschreibung überein. Und Abweichungen von Jahrzehnten wiegen nachvollziehbarer Weise in diesem Zusammenhang überaus schwer.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der 10.000 Jahre alte „Mondkalender von Warren Field“ in Schottland: Wirklich der älteste Kalender der Welt?

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Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)
Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)

Wann haben unsere Vorfahren wo den ersten Kalender der Menschheit erfunden oder sogar gebaut? Und wofür diente dieser dann unseren Ahnen? Diese Frage ist bis heute nicht eindeutig beantwortet. Es gibt jedoch Kandidaten, die als erste Mondkalender der Welt angesehen werden. Einer davon liegt in Schottland und wurde nach seiner Entdeckung 2004 auf ein Alter von 10.000 Jahre datiert. Wozu dieser Kalender von Warren Field aber genau diente ist unklar. Ebenso, ob die archäologische Stätte tatsächlich der erste Kalender der frühzeitlichen Kultur war. Andere Funde sind bis zu 30.000 Jahre alt und werden unter anderem auch als Mondkalender gedeutet. Wo und warum nahm also die „Zeitrechnung“ ihren Anfang? Eine bis dato noch immer ungeklärte Frage, wie Ihr in diesem Artikel erfahrt.


Wann begann die Zeitrechnung?

Wann begannen unsere Vorfahren die Zeit zu messen und zu erfassen? Und wann wurden die ersten Kalender zur exakten Bestimmung von zeitlichen Abläufen und Zyklen von den Menschen geschaffen?

So einfach wie diese Fragen auch sind, so schwer lassen diese sich eindeutig beantworten. Denn periodische Abläufe der Natur und der Umwelt haben unsere Ahnen sicher schon vor zehntausenden von Jahren beobachtet und auch gekannt. Beobachtungen der Natur, der Sonne und des Mondes sowie der Sterne am Firmament zeigten schon den frühesten Jäger und Sammlern sehr schnell, dass hier regelmäßige Zyklen ablaufen.

Dass die Jahreszeiten immer wieder kommen und gehen, entging auch den primitivsten Vorfahren nicht. Ebenso wenig wie die Bahnen der Sonne und des Mondes. Irgendwann aber begannen unsere Vorfahren damit diese wiederkehrenden Abläufe festzuhalten und aufzuzeichnen. Der Kalender war geboren.

Weshalb genau sie das taten, ist unklar. Warum sie vor Jahrtausenden auch Bauwerke errichteten, die verschiedene Kalenderdaten enthalten, ist ebenso unbekannt. Die einfachste Erklärung ist die, dass die Menschen damit einen „Kalender für die Landwirtschaft“ – für Aussaat und Ernte – schaffen wollten. Oder, dass sie in „kultischen Handlungen“ Sonne und Mond damit verehrten als eine Art frühe Form von Religion.

Solche Interpretationen der Archäologie sind zumindest teilweise falsch. Und zwar deshalb, da die Menschen der Vorzeit derartige „Kalenderbauten“ schon errichteten, als diese noch überhaupt keine Landwirtschaft betrieben. Eher waren es „Kultbauten“ für Jäger und Sammler, die damit die Himmelkörper verehrten.  Spirituelle Zentren, die den Eingeweihten Vorhersagen über die Abläufe des Jahres erlaubten. Damit fraglos auch Zentren der Macht einer Elite.

Der älteste Mondkalender der Menschheit?

Als eine der ältesten Kalender der Menschheit überhaupt gilt eine unscheinbare archäologische Stätte in Schottland. Warren Field nahe Crathes Castle in der Grafschaft Aberdeenshire (s. a. HIER & Video HIER). Hier entdeckten Archäologen der „Royal Commission on the Ancient and Historical Monuments of Scotland“ 2004 auf Luftbildaufnahmen eine im Erdreich verborgene Anlage. Daraufhin grub der Archäologe Vincent Gaffney mit seinem Team die aus der Luft gesichteten Überreste auszugraben und zu dokumentieren.

Bei dem Fund handelte es sich um 12 tiefe Löcher oder Gruben von unterschiedlicher Größe. Sie erstrecken sich in einem leichten Bogen über eine Gesamtlänge von rund 50 Metern, wobei die größten Vertiefungen in der Mitte liegen. Schnell ergab die Datierung der Ausgrabung, dass der Fund 10.000 Jahre alt ist. Ein durchaus enormes Alter für eine Anlage, die scheinbar nur aus sinnlosen Löchern in der Erde besteht.

Den Sinn und Zweck der Vertiefungen verstanden die Forscher zuerst nicht. Bis Gaffney die These formulierte, dass dies ein uralter Mondkalender sein könnte. Die 12 entdeckten Gruben würden damit den 12 Zyklen des Mondes entsprechen, so seine Überlegung. Und da die größten Gruben in der Mitte des mutmaßlichen Kalenders liegen, symbolisieren alle Löcher in Reihe betrachtet den zunehmenden bzw. abnehmenden Mond.

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Auch eine „Linie“ innerhalb der Ansammlung der Löcher steht damit im Zusammenhang, so Gaffney. Sie ist auf den Sonnenaufgang der Wintersonnenwende hin ausgerichtet und dienten den Baumeistern als eine Korrektur. Da ein Jahr rund 11 Tage länger als 12 Mondzyklen ist, habe man mit Hilfe dieser Peillinie während der Wintersonnenwende den Kalender „resetet“.

Die Ausgrabungen und Thesen von Gaffney sind überaus interessant. Mit einem Alter von 10.000 Jahren wäre die Anlage von Warren Field etwa doppelt so alte wie Stonehenge in Südengland. Jener legendäre „Kalender der Steinzeit“, der als ein Paradebeispiel entsprechender Bauten gilt. Vergleichen kann man Warren Field und Stonehenge allerdings nur bedingt. Allein die Unterschiede in der Architektur zeigend das überdeutlich. Sofern man bei Warren Field überhaupt von Architektur sprechen kann.

Auch ein Vergleich mit dem rund 7.000 Jahre alten Sonnenobservatorium von Goseck in Sachen-Anhalt (s. Video HIER) hält der Kalender in Schottland nicht stand. Und doch zeigt Warren Field sehr überzeugend, dass bereits um 8.000 vor Christus dort Menschen die Zeit in einem Bauwerk messen wollten. Warum ist auch hier unklar. Landwirtschaft hat es nach der gängigen Geschichtsschreibung in jener fernen Vergangenheit in diesem Gebiet nicht gegeben. Deshalb kann auch ihr Entdecker Gaffney über den Sinn nur spekulieren.

„Kultische Zwecke“, die in der Verehrung des Mondes wurzelten, können der Grund sein. Vielleicht verbunden mit einem spirituellen Treffpunkt der damaligen Menschen. Oder einen reinen gesellschaftlichen Nutzen für die Jäger und Sammler, um dadurch zu bestimmten Zeiten zu Versammlungen zu kommen.

30.000 Jahre alte Kalender der Steinzeit?

Wobei man sich bei der letzteren Idee fragen muss, warum die weit verstreut lebenden Menschen sich zu bestimmten „Mond-Zeiten“ genau an diesem Ort einfanden, an dem sie erst die entsprechende Zeit ablesen konnten. Und ein Blick auf den beispielsweise zunehmenden Mond weit von Warren Field entfernt zeigt ja, dass es „Zeit wird“. Umgekehrt also: Warum dann am Treffpunkt noch einen Kalender anlegen? Unwahrscheinlich ist es auch, dass die vorzeitlichen Bewohner Schottlands vor 10.000 Jahren mal eben zu ihrem Mondkalender liefen, „um auf die Uhr zu sehen“. Ein Blick in den Nachthimmel reicht.

Ob Warren Field aber wirklich der älteste Kalender der Welt ist, ist ebenso unklar. Wie in diesem Blog-Artikel HIER umfangreich dargelegt, gibt es bis zu 30.000 Jahre alte Fundstücke, die als Vorzeit-Kalender interpretiert werden. Zum Beispiel ein gravierter Knochen, der 1950 entdeckt wurde und ca. 20.000 Jahre alt ist. Die dort zu sehenden Einkerbungen werden als Mondkalender interpretiert. Gleiches gilt für ein nur 5 Zentimeter kleine Knochenstück aus Dordogne in Frankreich, das vor 30.000 Jahren jemand mit 69 Zeichen gravierte. Auch das ein Mondkalender, so einige Thesen.

Solche und ähnlich uralte Objekte der frühen Steinzeit könnten in Wahrheit die ersten Kalender der Menschheit sein. Anders als Warren Field wären diese unabhängig von einem festen Ort oder Kultplatz. Jeder frühe Steinzeitmensch konnte sie mit sich führen. Kritiker der Interpretation, dass hier Mondzyklen vor zehntausenden von Jahren eingekerbt wurden, eher „einen Fall von Wunschdenken“. So zum Beispiel Francesco D’Errico in „Current Anthropology“ (Nr. 1/1989). Andere deuten diese Gravuren schlicht als frühzeitliche Kunst oder Verzierungen.

Der wissenschaftlich eindeutige Beweis für einen ersten Kalender der Menschheit steht also noch aus. Dass Warren Field zumindest einer der ersten Mondkalender der Menschheit ist, ist jedoch sehr wahrscheinlich. So lange bis noch ältere Stätten oder Artefakte eindeutig als „erster Kalender der Menschheit“ identifiziert werden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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