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Hier ging die Prinzessin aufs Klo: Der unglaubliche Inka-Megalith Yurak Rumi in den Anden von Peru +++ Video +++

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VIDEO: Yurak Rumi - das unglaubliche Klo der Jungfrau in Peru (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Yurak Rumi – das unglaubliche Klo der Jungfrau in Peru (Bild: gemeinfrei)

Überall auf der Erde staunen wir heute über steinerne Hinterlassenschaften versunkener Kulturen. Vor zum Teile tausenden von Jahren haben hier unsere Vorfahren mit oftmals riesigen Megalithen regelrechte Wunderwerke erschaffen. Viele davon sind weltbekannt. Andere kennt heute kaum jemand. So wie die Megalithanlage Yurak Rumi in den Anden von Peru. Ein als “Klo” verspotteter Ort der Inka, der erstaunliche Details verbirgt, wie Ihr in diesem Video erfahrt.


Yurak Rumi – das “Klo” der Inka

Weltweit staunen heute Laien wie Archäologen vor steinernen Zeugnissen unserer Vorfahren. Megalithische Monumente oder einzelne Monolithen, die teilweise mit einer uns unvorstellbar erscheinenden Präzision bearbeitet wurden.

Solche Steinbearbeitungen finden man in allen Erdteilen, bei allen Hochkulturen und in allen Epochen. Einige sind tausende von Jahren alt. 10.000 Jahre und mehr. Andere wiederum sind recht jung und stammen aus dem Mittelalter oder noch später.

So wie in Peru. Dort werden die meisten bis heute verblüffenden Steinbearbeitungen von zum teil gigantischen Ausmaß dem Volk der Inka zugeschrieben. Gerade mal 500 – 600 Jahre ist das her. Obwohl schon lange Überlegungen und Spekulationen existieren, dass diese Bauten und Monolithen viel älter sein könnten. Und natürlich gibt es auch Megalithanlagen in Südamerika, die schon vor den Inka existieren!

Viele sind heute berühmt. Vor allem Machu Picchu in den Hochlagen der Anden von Peru. Erst 1911 offiziell wieder entdeckte ist die Stadt heute eine Pilgerstätte für Touristen und ein Highlight von Reisenden. Sacsayhuaman und Cuzco ebenso.

Abseits solcher weltweit bekannten Orte sind die Anden jedoch voller monolithischer Rätsel. Eines davon ist der Megalith Yurak Rumi in den Bergen auf fast 3.000 Metern Höhe. 1911 wurde diese Stätte ebenfalls von Hiram Bingham (wieder) entdeckt. Jenem Forscher, der Machu Picchu fand. Heute kennt diesen Ort wohl kaum jemand.

Es ist heute nur ein ein riesiger Megalith aus Granit in der Landschaft, der einst Zentrum eines Heiligtums namens Nusta Hispana war. Verspottet als “Klo”. Doch wie Ihr in diesem Video vom 3. Februar 2021 sehen werdet, der rundherum bearbeitete Felsen ist überaus rätselhaft.

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Video vom 3. Februar 2021 auf Mystery Files

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Neue Ausgrabungen am Ringheiligtum von Pömmelte und dessen “Rituallandschaft”: Verweisen neue Funde auf einen Schädelkult im “deutschen Stonehenge”?

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Ringheiligtum von Pömmelte: Verweisen neue Funde auf einen Schädelkult im "deutschen Stonehenge"? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ringheiligtum von Pömmelte: Verweisen neue Funde auf einen Schädelkult im “deutschen Stonehenge”? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie auf Mystery Files mehrfach berichtet, laufen derzeit neue Ausgrabungen und Forschungen rund um das Ringheiligtum von Pömmelte unweit von Magdeburg. Dem “deutschen Stonehenge”, wie es übertrieben auch gerne genannt wird. Jetzt gaben die Archäologen bekannt, dass in der nahen Siedlung der Steinzeit bis in die Bronzezeit, die dort seit längerem ausgraben wird, Hinweise auf einen “Schädelkult” entdeckt wurden.


Ringheiligtum von Pömmelte: Das “deutsche Stonehenge”

Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte liegt südlich von Magdeburg in Zackmünde und ist seit Jahren Gegenstand der archäologischen Forschung. Seit die Anlage aus dem 3. Jahrtausend vor Christus vor Jahren auf Luftbildern entdeckt wurde, graben dort Wissenschaftler. Heute ist die 2016 als Rekonstruktion wieder aufgebaute ein Ausflugsziel und wird unter anderem vom Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle in Sachsen-Anhalt intensiv erforscht.

Es gilt heute als sicher, dass die 115 Meter im Durchmesser messende Ringanlage über lange Zeiträume hinweg als Heiligtum und Kultort genutzt wurde. Verschiedene vorzeitliche Kulturen sind hier nachweisbar, die bereits vor rund 4.500 Jahren an diesem Ort lebten. Welche Art von Ritualen die unterschiedlichen Kulturen hier feierten oder abhielten, lässt sich mit Gewissheit nicht abschließend belegen. Da das hölzerne Bauwerk zeitlich in die Epoche des britischen Stonehenge passt und zumindest von seiner Ausdehnung her ähnliche Dimensionen aufweist, nennen es einige auch das “deutsche Stonehenge”.

Eine Übertreibung, die allerdings weltweit auf runde oder ringförmige Anlagen der Vorzeit angewendet wird. Ob sie dabei dem Alter oder der Größe von Stonehenge entsprechen, ist dabei ebenso nebensächlich wie die Frage, ob sie aus Holz oder Stein gebaut wurden.

Vergangene und aktuelle Ausgrabungen an und um die Kreisgrabenanlage von Pömmelte zeigten bereits, dass hier eine große Ansiedlung gestanden haben muss. Ein ganzes Zentrum der Bronzezeit, mit riesigen Häusern, die von den Archäologen als größte bisher bekannte Siedlung der frühen Bronzezeit angesehen wird. Verschiedene Brunnen, Gruben, Langhäuser von zum Teil bis zu 30 Metern Länge und Gräber konnten die Forscher um Grabungsleiter Matthias Zirm bereits freilegen oder nachweisen. Wie auf diesem Blog berichtet, sind 80 komplette Häusergrundrisse bereits ausgegraben worden. Sie liegen nur einen Steinwurf vom Ringheiligtum entfernt.

Zirm geht davon aus, dass es “bis zum Ende der Grabung im Herbst” 2021 “mit den weniger gut erhaltenen Exemplaren wohl insgesamt 130 Häuser sein” werden.

Eine Schädelkult?

Hinzu kommen zahllose Fundstücke des Alltages, wie Becher, Krüge, Tassen, Keramtiken, Beile und Tierknochen. Welche genau rein “kultischen Zwecken” dienten, ist unklar. Laut den Archäologen belegen aber gefundene Gräber und menschliche Überreste mit teilweise schweren Verletzungen auf blutige Ritualhandlungen hin. Möglicherweise ein Ahnenkult. Dies muss jahrhundertelang vor Ort geschehen sein, da auch die entdeckten Häuser aus unterschiedlichen Epochen stammen. Alle Funde zusammengenommen deuten auf eine “Rituallandschaft” um das Ringheiligtum hin, ist auch Landesarchäologe Harald Meller in einer Pressemitteilung vom 18. Mai sicher:

Bereits die Untersuchungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das vor etwa 4.350 Jahren errichtete Ringheiligtum von Pömmelte und das nur wenig jüngere benachbarte Ringheiligtum von Schönebeck Elemente einer ausgeprägten Rituallandschaft waren. So konnte im letzten Jahr südöstlich des Ringheiligtums von Pömmelte ein monumentaler Grabbau der Baalberger Kultur (4.000–3.400 v. Chr.) komplett freigelegt werden. Aus der Zeit der sogenannten Schnurkeramischen Kultur (ab ungefähr 2.800 v. Chr.) stammt ein astronomisch orientiertes Grabengeviert vor dem östlichen Eingang des Ringheiligtums. Ein vergleichbares, etwas kleineres Geviert wurde im letzten Jahr am Ringheiligtum von Schönebeck an gleicher Stelle aufgedeckt. Aufwendige Grabanlagen und Gräberfelder von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit ergänzen das Bild.

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Heißt es dazu in der Mitteilung des “Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt” weiter. Dies wiederum weist in der Tat deutliche Parallelen zum englischen Stonehenge auf. Auch hier findet sich um die steinzeitliche Megalithanlage ein Rituallandschaft, in der zahllose Bodendenkmäler aus unterschiedlichen Epochen nachweisbar sind. Meller vermutet laut einer dpa-Meldung auch, dass hier unsere Ahnen einen “Schädelkult” praktizieren:

In einer Bestattung lag ein Schädel neben dem Skelett. Auch im Kreisgraben des Ringheiligtums wurden Schädel deponiert. Das lässt einen Schädelkult der damaligen Menschen vermuten.

Wie udn wann genau dieser “Schädelkult” dort ausgeübt worden sein soll, verriet der Forscher nicht.

Eine bedeutende Sakrallandschaft

Die aktuellen Grabungen konzentrieren sich nicht direkt auf das Ringheiligtum:

Im Fokus der archäologischen Ausgrabungen des Jahres 2021 steht wieder die Siedlung vor den Toren des Ringheiligtums Pömmelte, die aufgrund ihrer enormen Ausdehnung bereits in den Vorjahren Aufsehen erregte. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht derzeit die Klärung des Verhältnisses dieser Siedlung zum Ringheiligtum.”

Von der Jungsteinzeit (ab etwa 2300 vor Christus) bis in “die Epoche unmittelbar nach der Niederlegung der Himmelsscheibe von Nebra” um 1550 vor Christus haben hier Menschen gesiedelt. Eine “Mega-Siedlung”, wie die Archäologen sie in ihrer Mitteilung nennen. Bis zum 1. Oktober soll deshalb eine Gesamtfläche von 24.000 Quadratmetern untersucht werden. “Weitere wichtige Erkenntnisse zur Kulturlandschaft an der Elbe” seien deshalb auch noch in Zukunft zu erwarten.

Kulturstaatssekretär Gunnar Schellenberger blickt voller Optimismus auf die Zukunft der Kultstätte und der gesamten Region. Vor allem für den Tourismus durch das im Bau befindliche Besucherzentrum:

Die Fortsetzung der Erforschung der Rituallandschaft an der Elbe soll die Grundlage dafür bilden, die Region um Schönebeck langfristig als kulturtouristisches Ziel zu etablieren. Bereits das rekonstruierte Ringheiligtum Pömmelte, das ‘deutsche Stonehenge’ hat sich schnell zu einem touristischen Highlight und Anziehungspunkt für Besucher aus ganz Deutschland entwickelt. Dieses Potential soll in den kommenden Jahren weiter ausgeschöpft werden.

“Die weit über die Region hinausweisende kulturhistorische Bedeutung des vorgeschichtlichen Monuments”, so die Archäologen, “liegt insbesondere auch in dessen Analogie zum ‘echten’ Stonehenge”. Beide seien von “Vertretern derselben Glockenbecherkultur errichtet” worden und beide Anlagen waren einst “Bestandteil und Zentrum einer über Jahrtausende bedeutenden Sakrallandschaft” gewesen.

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Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

Die ältesten Kultstätten der Erde

Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

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Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? +++ Video +++

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Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)
Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)

Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst ganz woanders? Fast 300 Kilometer westlich in Wales? Das behauptet jetzt eine neue Studie – und sorgt für hitzige Diskussionen aber auch Kritik. Alles zu dieser Studie und welche Anhaltspunkte es für einen “Umzug” von Stonehenge gibt, erfahrt Ihr in diesem Video.


Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales?

Kürzlich war die Megalithanlage Stonehenge in England wieder im Gespräch. Zumindest in Großbritannien. Grund ist ein Tunnel, der nahe dem Steinkreis aus der Steinzeit gebaut werden soll, wie ich in diesem Video HIER berichtete.

 Besonders aktiv in Sachen Stonehenge-Forschung ist dabei der Archäologe Mike Parker Perarson, der deshalb auch mit dem Tunnelbau so gar nicht einverstanden ist. Doch seit gestern macht der Forscher erneut von sich reden. Denn nach ihm und seinen Team könnte die ursprüngliche Megalithanlage einst ganz woanders gestanden haben. Fast 300 Kilometer weiter im Westen in Wales in den Preseli-Bergen.

Von dort sollen die berühmten “Blausteine” des mächtigen Steinkreises gekommen sein. Studien und Ausgrabungen vor Ort zeigen seit Jahren, dass hier ein Steinbruch der Steinzeit lag. Doch Pearson ist in seiner Studie einen Schritt weiter gegangen. Er vermutet, dass die dort vorhandenen Reste eines Steinkreises namens Waun Mawn ein Proto-Stonehenge war.

Die Erbauer haben vor rund 5.000 Jahren aus unerfindlichen Gründen diesen abgebaut, die Steine eingepackt und die Gegend verlassen. So kamen sie dahin, wo heute Stonehenge steht. Hier errichteten sie die Steine erneut zu einem Ur-Stonehenge. Das bekanntlich in mehreren Phasen über sehr viele Jahrhunderte erbaut wurde, bis es zu dem wurde, was man heute kennt.

Eine sensationelle wie erstaunliche These, die Pearson und sein Team am 12. Februar in ihrer Studie vorstellen. Und die schon jetzt Kritiker hat. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video vom 13. Februar 2021.

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Video vom 13. Februar 2021

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Nordrhein-Westfalen bekommt 2021 einen eigenen Stonehenge-“Nachbau” (+ Videos)

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Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-"Nachbau"
Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-“Nachbau” (Bild: gemeinfrei)

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne plant ab September 2021 eine Sonderausstellung zum Thema Stonehenge. Und kämpft noch mit einigen Problemen. Kern der Ausstellung wird ein acht Meter hoher Teilnachbau der steinzeitlichen Megalithanlage aus England. Ob sich ein Besuch lohnen wird, erfahrt Ihr hier.


Nachbauten von Stonehenge

Stonehenge im Süden von England ist einmalig auf der Welt. Ein Monument aus der Steinzeit, deren Baubeginn noch vor dem Bau der großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten liegen soll. Und die sind immerhin rund 4.500 Jahre alt. Bis zu 5.100 Jahre könnte nach Radiokarbondatierungen die älteste Bauphase des Steinkreises alt sein. Zusammen mit den Pyramiden von Gizeh gehört die Megalithanlage von Stonehenge wohl zu den bekanntesten Monumenten der Vergangenheit überhaupt. Gemeinsam ist ihnen auch, dass Pyramide wie Stonehenge noch immer im Fokus der Archäologie und Forschung stehen, da noch längst nicht alle Rätsel um diese Bauten der Vorzeit gelüftet sind.

So wirklich einmalig ist Stonehenge dann aber doch wieder nicht. Gemeint sind hier nicht mehr oder weniger vergleichbare Anlagen der Steinzeit, sondern Nachbauten der Megalithanlage. Davon gibt es heute bereits einige, die sich mehr oder weniger exakt dem ursprünglichen Aussehen der Steinkreise von Stonehenge orientierten. Immer aber sind die aus modernen Baustoffen und selbst ein Nachbau aus Styropor wurde in Großbritannien bereits einmal in die Landschaft gesetzt. Zum Zwecke der Forschung, um astronomische Ausrichtungen visuell zu überprüfen. Doch auch im fernen Neuseeland finden sich eine “Stonehenge-Kopie”. Ebenso wie in Nordpolen bei Danzig, das ich für Euch im Sommer 2020 besuchte, wie Ihr es im 1. Video unten erfahrt.

Von den großen Pyramiden von Gizeh gibt es übrigens keinen eins zu ein Nachbau. Schon gar nicht aus authentischen Materialien. Stonehenge eignet sich hierfür besser, da hierfür weit weniger Bausteine angefertigt und aufgestellt werden müssen. Aus welchem Material sie letztlich dann auch bestehen werden. Teil-Nachbauten oder -Rekonstruktionen von Stonehenge gibt es wiederum sehr zahlreich. Beispielsweise im “Jungfraupark” in Interlaken in der Schweiz. Jenem Park, der ursprünglich dazu vorgesehen war, die Ideen rund um die Prä-Astronautik den Besuchern zu vermitteln, und dessen Initiator Erich von Däniken in dieser Region lebt (s. auch Video HIER).

Stonehenge in Herne – zumindest zum Teil

Ganz ähnliches plant auch das Landesmuseum für Archäologie in Herne in Nordrhein-Westfalen (s. auch Video HIER). Dort plant man ab September 2021 eine Sonderausstellung Thema Stonehenge, das neben Original-Artefakten auch einen teilweisen Nachbau der Megalithanlage dem Besucher präsentieren will. Hinter und um diese Megalithen wollen die Verantwortlichen den Rest der Gesamtanlage auf Bildflächen projizieren. Zu der Ausstellung schreibt das Museum auf seiner Webseite:

In der Ausstellung bewegen sich die Besucher*innen durch analoge und virtuell rekonstruierte Landschaften und begeben sich so auf eine Reise durch Raum und Zeit. Präsentiert werden Highlightfunde der englischen und westfälischen Archäologie. Gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) werden so die neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des Steinkreises und der ihn umgebenden Landschaft präsentiert.

Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)
Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)

Wie viele andere auch, so hat aber auch das LWL-Museum für Archäologie in Herne derzeit Probleme, die unter anderem auf die Pandemie zurückzuführen sind. Es sei unklar, wann konkret die Sonderausstellung dort eröffnet werden kann, so Museumsleiterin Doreen Mölders gegenüber der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung”. Die Arbeiten daran laufen, “und ab April soll der Aufbau beginnen”, so Mölders. Bisher habe man insgesamt 10 Leihgeber, die unter anderem  authentische Ausstellungsobjekt aus England zur Verfügung stellen werden, wie mir das Museum am 12. Januar 2021 mittelte. Weitere werden aber folgen. Unter anderem vom archäologischen Museum in Münster. Zeitgleich bekommt aber auch die Dauerausstellung des Museums ein “Update”, da einige dort präsentierte Inhalte veraltet seien, wie Mölders betont.

Stonehenge im Wandel der Tageszeiten

Kern der Ausstellung ist sicherlich der Nachbau des inneren Steinkreises von Stonehenge. Dieser ist durch den hufeisenförmigen Kreis aus Megalithen bekannt, aus denen sich quer aufgesetzte Decksteine befinden. Trilithen werden diese genannt, und nach Meinung der Archäologie wurden diese erst bei einem Umbau der in verschiedenen Phasen erbauten Anlage Jahrhunderte nach der Grundsteinlegung errichtet. Etwa ab 2400 vor Christus begannen die Erbauer erst in Stonehenge Steine bzw. die heute bekannten Megalithen zu verbauen. Auch in Herne werden diese Rekonstruktionen acht Meter hoch werden. Passend dazu soll die jeweilige Tageszeit in der Ausstellung simuliert werden. Mölders:

Sonnenaufgang und und Sonnenuntergang werden simuliert. Die Besucherinnen und Besucher nehmen die Ausstellung abends anders wahr als vormittags und im Winter anders als im Sommer.

“In diesen Zeiten”, wie heute so leichtfüßig daher gesagt wird, haben nicht nur Einzelhandel oder Gastronomen zu kämpfen. Auch viele andere Menschen und eben auch Museen wie das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Deshalb könne sich auch dort Interessierte online von echten Mitarbeitern des Museums mit Videokameras durch die Ausstellung führen lassen.”Wir setzen modernste Medien und Vermittlungstechniken ein, um Ihnen die spannenden Geschichten zu erzählen, die hinter den Exponaten stecken”, heißt es dazu vom Museum.

Wer das Angebot wahrnehmen möchte, findet es HIER.

Video-Auswahl zum Thema von Fischinger-Online:

Video vom 28. August 2020

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Video vom 31. Juli 2020

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Das Geheimnis von Stonehenge: Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen +++ Video +++

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VIDEO: Das Geheimnis von Stonehenge - Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Das Geheimnis von Stonehenge – Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen (Bild: Fischinger-Online)

Denkt man an Megalithanlagen aus der Steinzeit wird vielen Menschen als erstes Stonehenge in England einfallen. Auch wenn man sich nicht mit mit dem Thema beschäftigt, kennt man diesen megalithischen Steinkreis in der ganzen Welt. Ein “Wunder der Vorzeit”, mit dessen Bau vor rund 5.000 Jahren begonnen wurde. Heute ist von der einstigen Gesamtanlage nicht mehr viele in Großbritannien über. Doch einen sehr guten Eindruck des einstigen Stonehenge vermittelt ein maßstabsgetreuer Nachbau der Anlage, der in Polen unweit von Danzig steht. Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von dieser Rekonstruktion und den Rätseln von Stonehenge.


Ein Nachbau von Stonehenge

Megalithanlagen wie Steinkreise, Dolmen oder andere Steinsetzungen der Steinzeit stehen weltweit. Auch wenn nicht alle wirklich tausende von Jahren alt sind und damit wirklich aus der Steinzeit stammen, wie wir sie alle kennen.

Die bekannteste Megalithanlage der sog. Megalithkultur oder Megalithiker ist dabei natürlich das rund 5.000 Jahre alte Stonehenge im Süden von England. Ein rätselhaftes Monument, um das sich viele Spekulationen und Thesen ranken.

Auch wenn heute nicht mehr viel von der eigentlichen udn ursprünglichen Megalithanlage über ist. Doch wusste Ihr, dass es maßstabsgetreue Nachbauten von Stonehenge gibt? Eine solche Rekonstruktion in Maßstab 1 zu 1 steht unweit von Danzig in Pommern im Norden von Polen. (Dieses Stonehenge ist nicht aus massiven Steinen.)

Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von den Rätseln von Stonehenge.

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Video vom 6. August 2020 auf Fischinger-Online

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Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge +++ Video +++

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VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Rätsel von Stonehenge ist gelöst. So heißt es in verschiedenen Pressemeldungen, die über neue Entdeckungen zu diesem Steinzeiträtsel berichten. Blickt man allerdings hinter die Überschriften dieser Berichte, sieht es wieder etwas anders aus. Vielmehr wurde von Forschern nur ein Rätsel von Stonehenge gelöst, wie sie selber in ihrer Studie berichten. Was aber für die Archäologie dieser berühmten Megalithanlage nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video auf Fischinger-Online erfahrt.


Stonehenge: Rätsel gelöst – tatsächlich?

Wieder wurde “das Rätsel von Stonehenge gelöst”. Zumindest wenn wir verschiedenen Medienberichten über dieses Steinzeitmonument Glauben schenken wollen, die von neuen Entdeckungen aus der Archäologie berichten.

Denn zumindest nach diesen Meldungen sei das weltberühmte Monument aus der Steinzeit im Süden von England “entzaubert” worden. Jene Megalithanlage aus der Steinzeit, mit deren ersten Bau bereits um ca. 3100 vor Christus begonnen wurde. Und die bis heute viele Menschen fasziniert. Kaum ein anderes Bauwerk aus der fernen Vergangenheit regt bis heute die Phantasie an. Vergleichbar höchstens mit den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, dessen Errichtung erst nach der Grundsteinlegung von Stonehenge begann.

Schaut man sich aber mehr als die Überschriften diverser Berichte an (was heute nach meiner Erfahrung selten geworden ist!), ist es nicht so. Vielmehr wurde nur eines der Rätsel von Stonehenge gelöst. Was aber in der Archäologie nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.

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Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin (+ Video)

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Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wie auf Fischinger-Online mehrfach berichtet, haben Genetiker in den letzten Jahren bereits einige male mittels DNA-Analysen versucht den Geheimnissen der Megalithkultur auf die Spur zu kommen. Sei es ihre Ausbreitung und vermeintliche Ur-Heimat/Herkunft oder die Verwandtschaftsverhältnisse der sogenannten Megalithiker in ihren Gräbern. Jetzt haben Forscher eine weitere DNA-Studie vorgelegt, die vorherige Untersuchungen in Irland untermauern. Mehr noch, denn die Ergebnisse deuten darauf hin, dass vor 5.000 Jahren Inzest unter der Herrscherkasten der Steinzeit üblich war.


DNA der Steinzeit

Bereits vor Anfang 2019 haben Genetiker mittels DNA-Analysen aufzeigen können, dass in der Megalithkultur der Steinzeit viele der Megalithanlagen von Familien über Generationen hinweg für Bestattungen genutzt wurden. Nicht nur in Irland, sondern auch in anderen Teilen Europas, wie in diesem Beitrag HIER berichtet.

Wirklich überraschend waren die damaligen Ergebnisse nicht. Denn gleichgültig ob eine Gesellschaft von Landwirten oder Jägern und Sammlern solche Megalithanlagen errichtete, immer war es mit enormen Anstrengungen verbunden. Planung, Zeit, Logistik, Technik und vor allem die Motivation mussten vorhanden sein. Ebenfalls eine ausreichende Anzahl von Arbeitskräften die während der Bauzeit natürlich nicht mehr für andere Aufgaben innerhalb der Gesellschaft zur Verfügung standen.

In einer nur spärlich besiedelten Steinzeit waren derartige Megalithbauten folglich das Privileg der Herrscherfamilien und Eliten. Eine Art Familienangelegenheit. Jahrtausende später war das in anderen Kulturen überall auf der Welt nicht anders. Sie waren Häuptlinge, Könige, Priesterkönige oder schlicht Führer ihre Stämme, die ihre Macht an den Sohn vererbten.

Das bestätigt jetzt eine weitere Studie um den Genetiker Daniel Bradley vom Trinity College Dublin, die in “Nature” veröffentlicht wurde.

Inzest in der Steinzeit

Sein Team untersuchte die DNA von insgesamt 42 Menschen, deren Überreste in den zahlreichen Grabanlagen aus der Megalithkultur von Irland gefunden wurden. Die bekannteste Anlage dieser Art ist dabei sicher Newgrange, die einige sogar mit dem versunkenen Reich Atlantis in Verbindung bringen. Bei den Analysen der aus den sterblichen Überresten gewonnenen DNA stellten die Genetiker fest, dass viele der in den uralten Grabbauten bestatteten Menschen miteinander inzestuös verwandt waren.

Eine Praxis zur Sicherung eines Herrschergeschlechtes, dass man auch von den Pharaonen Ägyptens und anderen Kulturen kennt. In Newgrange fanden die Wissenschaftler ein dort begrabenes Mitglied der Herrscherkaste, dessen Eltern Verwandte ersten Grades waren. Vater und Tochter, Mutter und Sohn oder Geschwister. Für die beteiligten GEN-Forscher ist damit erwiesen, dass die herrschende Elite lieber unter sich blieb und jahrhundertelang die Megalithanlagen für ihre Begräbnisse nutzen konnte:

Das Prestige dieser Bestattungsform spricht für eine extreme Hierarchie, in der die einzigen würdigen Partner der Elite Familienmitglieder waren.

Das sieht nach einer mächtigen, verzweigten Verwandtschaftsgruppe aus, die über mindestens ein halbes Jahrtausend Zugang zu Grabanlagen der Elite in vielen Regionen der Insel hatte.”

Bei Völkern wie den Inka, Maya oder Ägyptern waren solche familiären Beziehungen bereits bekannt. Nun scheint diese Studie einmal mehr zu belegen, dass solche inzestuösen Beziehungen weltweit für den Erhalt einer elitären Geschlechterfolge scheinbar die Regel waren.

Video zum Thema auf Fischinger-Online

YouTube-Video vom 16. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Der 10.000 Jahre alte “Mondkalender von Warren Field” in Schottland: Wirklich der älteste Kalender der Welt?

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Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)
Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)

Wann haben unsere Vorfahren wo den ersten Kalender der Menschheit erfunden oder sogar gebaut? Und wofür diente dieser dann unseren Ahnen? Diese Frage ist bis heute nicht eindeutig beantwortet. Es gibt jedoch Kandidaten, die als erste Mondkalender der Welt angesehen werden. Einer davon liegt in Schottland und wurde nach seiner Entdeckung 2004 auf ein Alter von 10.000 Jahre datiert. Wozu dieser Kalender von Warren Field aber genau diente ist unklar. Ebenso, ob die archäologische Stätte tatsächlich der erste Kalender der frühzeitlichen Kultur war. Andere Funde sind bis zu 30.000 Jahre alt und werden unter anderem auch als Mondkalender gedeutet. Wo und warum nahm also die “Zeitrechnung” ihren Anfang? Eine bis dato noch immer ungeklärte Frage, wie Ihr in diesem Artikel erfahrt.


Wann begann die Zeitrechnung?

Wann begannen unsere Vorfahren die Zeit zu messen und zu erfassen? Und wann wurden die ersten Kalender zur exakten Bestimmung von zeitlichen Abläufen und Zyklen von den Menschen geschaffen?

So einfach wie diese Fragen auch sind, so schwer lassen diese sich eindeutig beantworten. Denn periodische Abläufe der Natur und der Umwelt haben unsere Ahnen sicher schon vor zehntausenden von Jahren beobachtet und auch gekannt. Beobachtungen der Natur, der Sonne und des Mondes sowie der Sterne am Firmament zeigten schon den frühesten Jäger und Sammlern sehr schnell, dass hier regelmäßige Zyklen ablaufen.

Dass die Jahreszeiten immer wieder kommen und gehen, entging auch den primitivsten Vorfahren nicht. Ebenso wenig wie die Bahnen der Sonne und des Mondes. Irgendwann aber begannen unsere Vorfahren damit diese wiederkehrenden Abläufe festzuhalten und aufzuzeichnen. Der Kalender war geboren.

Weshalb genau sie das taten, ist unklar. Warum sie vor Jahrtausenden auch Bauwerke errichteten, die verschiedene Kalenderdaten enthalten, ist ebenso unbekannt. Die einfachste Erklärung ist die, dass die Menschen damit einen „Kalender für die Landwirtschaft“ – für Aussaat und Ernte – schaffen wollten. Oder, dass sie in „kultischen Handlungen“ Sonne und Mond damit verehrten als eine Art frühe Form von Religion.

Solche Interpretationen der Archäologie sind zumindest teilweise falsch. Und zwar deshalb, da die Menschen der Vorzeit derartige „Kalenderbauten“ schon errichteten, als diese noch überhaupt keine Landwirtschaft betrieben. Eher waren es „Kultbauten“ für Jäger und Sammler, die damit die Himmelkörper verehrten.  Spirituelle Zentren, die den Eingeweihten Vorhersagen über die Abläufe des Jahres erlaubten. Damit fraglos auch Zentren der Macht einer Elite.

Der älteste Mondkalender der Menschheit?

Als eine der ältesten Kalender der Menschheit überhaupt gilt eine unscheinbare archäologische Stätte in Schottland. Warren Field nahe Crathes Castle in der Grafschaft Aberdeenshire (s. a. HIER & Video HIER). Hier entdeckten Archäologen der „Royal Commission on the Ancient and Historical Monuments of Scotland“ 2004 auf Luftbildaufnahmen eine im Erdreich verborgene Anlage. Daraufhin grub der Archäologe Vincent Gaffney mit seinem Team die aus der Luft gesichteten Überreste auszugraben und zu dokumentieren.

Bei dem Fund handelte es sich um 12 tiefe Löcher oder Gruben von unterschiedlicher Größe. Sie erstrecken sich in einem leichten Bogen über eine Gesamtlänge von rund 50 Metern, wobei die größten Vertiefungen in der Mitte liegen. Schnell ergab die Datierung der Ausgrabung, dass der Fund 10.000 Jahre alt ist. Ein durchaus enormes Alter für eine Anlage, die scheinbar nur aus sinnlosen Löchern in der Erde besteht.

Den Sinn und Zweck der Vertiefungen verstanden die Forscher zuerst nicht. Bis Gaffney die These formulierte, dass dies ein uralter Mondkalender sein könnte. Die 12 entdeckten Gruben würden damit den 12 Zyklen des Mondes entsprechen, so seine Überlegung. Und da die größten Gruben in der Mitte des mutmaßlichen Kalenders liegen, symbolisieren alle Löcher in Reihe betrachtet den zunehmenden bzw. abnehmenden Mond.

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Auch eine „Linie“ innerhalb der Ansammlung der Löcher steht damit im Zusammenhang, so Gaffney. Sie ist auf den Sonnenaufgang der Wintersonnenwende hin ausgerichtet und dienten den Baumeistern als eine Korrektur. Da ein Jahr rund 11 Tage länger als 12 Mondzyklen ist, habe man mit Hilfe dieser Peillinie während der Wintersonnenwende den Kalender „resetet“.

Die Ausgrabungen und Thesen von Gaffney sind überaus interessant. Mit einem Alter von 10.000 Jahren wäre die Anlage von Warren Field etwa doppelt so alte wie Stonehenge in Südengland. Jener legendäre „Kalender der Steinzeit“, der als ein Paradebeispiel entsprechender Bauten gilt. Vergleichen kann man Warren Field und Stonehenge allerdings nur bedingt. Allein die Unterschiede in der Architektur zeigend das überdeutlich. Sofern man bei Warren Field überhaupt von Architektur sprechen kann.

Auch ein Vergleich mit dem rund 7.000 Jahre alten Sonnenobservatorium von Goseck in Sachen-Anhalt (s. Video HIER) hält der Kalender in Schottland nicht stand. Und doch zeigt Warren Field sehr überzeugend, dass bereits um 8.000 vor Christus dort Menschen die Zeit in einem Bauwerk messen wollten. Warum ist auch hier unklar. Landwirtschaft hat es nach der gängigen Geschichtsschreibung in jener fernen Vergangenheit in diesem Gebiet nicht gegeben. Deshalb kann auch ihr Entdecker Gaffney über den Sinn nur spekulieren.

„Kultische Zwecke“, die in der Verehrung des Mondes wurzelten, können der Grund sein. Vielleicht verbunden mit einem spirituellen Treffpunkt der damaligen Menschen. Oder einen reinen gesellschaftlichen Nutzen für die Jäger und Sammler, um dadurch zu bestimmten Zeiten zu Versammlungen zu kommen.

30.000 Jahre alte Kalender der Steinzeit?

Wobei man sich bei der letzteren Idee fragen muss, warum die weit verstreut lebenden Menschen sich zu bestimmten „Mond-Zeiten“ genau an diesem Ort einfanden, an dem sie erst die entsprechende Zeit ablesen konnten. Und ein Blick auf den beispielsweise zunehmenden Mond weit von Warren Field entfernt zeigt ja, dass es „Zeit wird“. Umgekehrt also: Warum dann am Treffpunkt noch einen Kalender anlegen? Unwahrscheinlich ist es auch, dass die vorzeitlichen Bewohner Schottlands vor 10.000 Jahren mal eben zu ihrem Mondkalender liefen, „um auf die Uhr zu sehen“. Ein Blick in den Nachthimmel reicht.

Ob Warren Field aber wirklich der älteste Kalender der Welt ist, ist ebenso unklar. Wie in diesem Blog-Artikel HIER umfangreich dargelegt, gibt es bis zu 30.000 Jahre alte Fundstücke, die als Vorzeit-Kalender interpretiert werden. Zum Beispiel ein gravierter Knochen, der 1950 entdeckt wurde und ca. 20.000 Jahre alt ist. Die dort zu sehenden Einkerbungen werden als Mondkalender interpretiert. Gleiches gilt für ein nur 5 Zentimeter kleine Knochenstück aus Dordogne in Frankreich, das vor 30.000 Jahren jemand mit 69 Zeichen gravierte. Auch das ein Mondkalender, so einige Thesen.

Solche und ähnlich uralte Objekte der frühen Steinzeit könnten in Wahrheit die ersten Kalender der Menschheit sein. Anders als Warren Field wären diese unabhängig von einem festen Ort oder Kultplatz. Jeder frühe Steinzeitmensch konnte sie mit sich führen. Kritiker der Interpretation, dass hier Mondzyklen vor zehntausenden von Jahren eingekerbt wurden, eher „einen Fall von Wunschdenken“. So zum Beispiel Francesco D’Errico in „Current Anthropology“ (Nr. 1/1989). Andere deuten diese Gravuren schlicht als frühzeitliche Kunst oder Verzierungen.

Der wissenschaftlich eindeutige Beweis für einen ersten Kalender der Menschheit steht also noch aus. Dass Warren Field zumindest einer der ersten Mondkalender der Menschheit ist, ist jedoch sehr wahrscheinlich. So lange bis noch ältere Stätten oder Artefakte eindeutig als „erster Kalender der Menschheit“ identifiziert werden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Hightech der Steinzeit im Museum: Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? +++ Video +++

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VIDEO: Hightech der Steinzeit - Fast 6000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Hightech der Steinzeit – Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

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Steinzeit-Hightech auf Malta?

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Was aber schnell übersehen wird sind die unzähligen kleinen spannenden Funde. Artefakte und Objekte, die weltweit in den unzähligen Vitrinen der Museen schlummern. Nicht selten vollkommen unbeachtet oder übersehen. Und einige dieser archäologischen Relikte sind bei genauerem Hinsehen überaus spannende Artefakte der Vergangenheit.

So auch im Archäologischen Nationalmuseum auf der Insel Malta in Valletta.

Dort schlummern zwischen all den unzähligen Ausstellungsstücken einige sehr kleine Artefakte, die irgendwie “zu modern” aussehen. Obwohl sie an fast 6.000 Jahre alten Megalithanlagen auf Malta ausgegraben wurden …

Alles zu diesem „Hightech der Steinzeit“ berichte ich Euch in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 5. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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