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Texas 1878, nahe Dallas: Die wahre Geburt der ersten “Fliegenden Unterasse”? +++ Video +++

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Texas 1878: Die wahre Geburt der “Fliegenden Unterassen” (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Texas 1878: Die wahre Geburt der “Fliegenden Unterassen” (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Jahr 1947 ist für jeden UFO-Forscher ein ganz besonders Jahr. Damals begann durch die UFO-Sichtung von Kenneth Arnold das moderne Zeitalter der “Fliegenden Unterassen”, der UFOs. Auch wenn es zuvor längst Berichte über unbekannte Objekt am Himmel gab, war der Mythos geboren. Doch der Begriff “Untertasse” bei der Arnold-Sichtung war nicht das erste Mal, das dieser für eine ungewöhnliche Sichtung benutzt wurde. Das geschah schon rund 70 Jahre zuvor im Jahr 1878. Eine heute fast vergessene und immer falsch zitierte UFO-Sichtung, die man sich zweimal und vor allem genauer ansehen sollte. Warum erfahrt Ihr in diesem Video.


Eine “Fliegende Unterasse” schon 1978?

Der 24. Juni 1947 ist heute in der UFO-Forschung längst ein legendären Tag. Wenn nicht sogar DER UFO-Tag überhaupt – der Anfang von allem! Der Tag X.

Denn an diesem Tag sah der Amerikaner Kenneth Arnold nahe dem Mount Rainier im US-Bundesstaat Washington seltsame Flugobjekte von seinem Flugzeug aus. Neun an der Zahl, die er sich nicht erklären konnte. Angeblich ähnelte ihre Flugbewegung Untertassen, die man über das Wasser wirft oder hüpfen lässt. Auch wenn Arnold im Nachgang seinen Bericht in Details revidierte und sich vor allem gegen den gewaltigen Pressehype nach seiner Sichtung wehrte: Der Begriff “Fliegende Untertassen” war geboren und ist nie wieder vergessen worden.

Seit Jahrtausenden werden natürlich unbekannte Flugobjekte am Himmel gesehen und beschrieben. Auch solche in Form von Scheiben. Und auch vor Arnold seiner UFO-Sichtung gab es längst Sichtungsberichte von Augenzeugen in den Medien. Doch keiner erfuhr die Aufmerksamkeit wie jener von Kenneth Arnold. Aber war er wirklich der erste UFO-Zeuge, der bei seiner Beschreibung den Begriff “Untertasse” nutze?

Nein. Rund 70 Jahre vor ihm hat jemand ganz anderes bereits das Bild “Untertasse” (Saucer) benutzt, um seine Sichtung eines “seltsamen Phänomens” zu beschreiben. Nicht als vergleichende Form – was Arnold ja auch nicht tat! – aber er tat es.

Ein heute längst vergessener UFO-Bericht aus dem Jahr 1878, der seit 70 Jahren immer mal wieder zitiert wird. Und dabei wurde seit mindestens 1950 jedes mal falsch voneinander abgeschrieben, wie Ihr in diesem YouTube-Video vom 21. Dezember 2020 erfahrt. Und obwohl Skeptiker diesen frühen “UFO-Fall” nur müde als “Unsinn” beiseite schieben wollen, ist er dennoch interessant…

Bleibt neugierig …

Video vom 21. Dezember 2020 auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog oder in Videos auf meinem YouTube-Channel fällt immer mal wieder der Name Roland M. Horn. Mit ihm veröffentlichte ich 1999 gemeinsam ein Buch. Doch wer genau  steckt hinter den Namen “Roland M. Horn“? Womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher noch? Da erst vor einiger Zeit das neue Buch “Die UFO-Fallakten” von Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.


Interview mit Roland M. Horn

1999 veröffentlichte ich mein Buch “UFO-Sekten”, das ich in Videos auf YouTube oder auch auf diesem Blog immer mal wieder erwähne. Ein Standartwerk rund um “UFO-Gurus”, bei dem der bewusst provokant gewählte Titel Programm ist. Dabei fällt auch immer der Name Roland M. Horn, mit dem ich damals das Buch geschrieben habe. Aber wer verbirgt sich hinter den Namen und womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher Horn noch?

Da kürzlich das neue Buch “Die UFO-Fallakten”(s. HIER) von Roland M. Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.

„Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Roland, wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit. Als ich 1989/90 in die Materie der „Rätsel der Welt“ und  Grenzwissenschaft einstieg, warst Du schon als Autor dabei. Wie kam es dazu, dass Du Dich solchen fraglos umstrittenen Themen zugewandt hast?

Oh je, das ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Schon als Kind habe ich mich insbesondere für Astronomie interessiert und in ziemlich frühen Alter meine Mutter gefragt, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Später versuchte ich das und mehr zu ergründen. Übers Astronomie-Thema kam ich dann zum UFO-Komplex, angeregt durch einen Anhang in einem Astronomie-Buch. Dann begann ich mich mit Parapsychologie zu beschäftigen und so ging es immer weiter. Was mich dazu veranlasst, mich so sehr der Grenzwissenschaft zu verschreiben, weiß ich letztlich nicht. Vielleicht ist es meine ADHS, vielleicht mein Sternzeichen…

Vor einiger Zeit erschien ein Buch von Dir, das den provokativen Titel „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung“ trägt. Was haben diese Begriffe Deiner Meinung nach miteinander zu tun?

Im Laufe meiner Ermittlungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, sondern außer uns eine okkulte Macht existiert, die von jeher verantwortlich ist für eine große Zahl der UFO-Sichtungen und die Entstehung von Kulten, die sich z. T. um UFOs und angebliche Außerirdische drehen, aber auch für Kulte anderer Art. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand oder irgendetwas wird angebetet, und eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. (Über das Thema Kulte im UFO-Bereich haben wir beide ja vor nun bereits 22 Jahren (!) zusammen das Buch „UFO-Sekten“ geschrieben.)

Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen, und einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, während andere hier eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft wittern. Zu diesen Kulten gehören auch die Ariosophie und der aus ihr hervorgegangene Hitlerismus. Diese okkulte Macht ist weiter verantwortlich für die Entstehung der NWO, die ihrerseits wieder Hitler und andere Persönlichkeiten beeinflusst. So sind die Komponenten „Hitler“, „UFOs“ und „Okkultismus“ Teile einer unheilvollen Verbindung …

Ein weiteres Buch von Dir heißt „Die Rückkehr zum Mars“. Was ist an diesem Thema so reizvoll, da Du Dich mit diesem „Marsgesicht“ und anderen Rätseln des Roten Planeten schon in verschiedenen Büchern auseinander gesetzt hast? Ist das Thema „Marsgesicht“ nicht schon lange ausgelutscht, und hast Du selbst die Künstlichkeits-These nicht zwischenzeitlich verworfen?

Ja, das hatte ich, aber da wusste ich auch noch nicht, dass eines der neueren Bilder, auf dem das Marsgesicht für mich wie ein Schotterhaufen aussieht, in Wirklichkeit von der NASA gewissermaßen manipuliert wurde, in dem es verkehrt herum und leicht winkelverändert ins Internet gestellt wurde. Wenn die Absicht dieser Manipulation es war, die Betrachter des Bildes und Leser des Begleittextes von der Künstlichkeitsthese abzubringen, dann hat es zumindest bei mir funktioniert … Aber das Marsgesicht und die umliegenden Strukturen, die im Übrigen weit mysteriöser sind, als es ursprünglich den Anschein hatte, sind nur ein Teil, genauer gesagt: ein Kapitel des Buchs.

Interessant sind vor allen Dingen die Funde von technischen Artefakten, fließendem Wasser und Seen auf dem Mars und und und, die ich in diesem Buch auf über 100 Bildern dokumentiere. Letztlich aber enthüllt das Buch die letzten großen Geheimnisse des Roten Planeten: Eine uralte menschliche Zivilisation war schon einmal auf dem Mars. In einer Zeit, in der wir beginnen, selbst (wieder) Raumsonden zum Mars zu schicken, stellen wir fest, dass allem Anschein nach ein zweites verborgenes Raumfahrtprogramm läuft, das uns verheimlicht wird. Während wir unentwegt Beweise für flüssiges Wasser, Spuren von Vegetation, Fossilien und biologisches Leben auf dem Roten Planeten finden und auf Geschehnisse in der fernen Vergangenheit des Mars wie eine einstige dichtere Atmosphäre, deutliche Hinweise auf eine einstige Verschiebung des Marsäquators und sogar einen Atomkrieg auf dem Mars stoßen, beschleicht das unheimliche Gefühl des Déjà-vu: Wir waren schon einmal dort!

Thematisch bist Du mit Deiner Arbeit weit aufgestellt. So geht es in weiteren Büchern von Dir um die UFO-Forscher John A. Keel und Jacques Vallée und deren Thesen sowie um Reinkarnation. Also die Wiedergeburt. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, bei „Angriff aus das Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisengeht es zum Einen um das Theoriengebilde von Keel – dem enfant terrible der UFO-Forschung, wie er in den USA genannt wird, der aber in deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist. Er hat eine Alternative zur Extraterrestrier-These vorgestellt, nachdem die UFOs – und nicht nur die – vereinfacht ausgedrückt aus dem für uns nicht zugänglichen Bereich des elektromagnetischen Spektrums stammen. Diese Lebensform nennt Keel die „Ultraterrestrier“. Darüber hinaus analysiere ich in diesem Buch auch klassische UFO-Sichtungen, die ich auf die von Keel angebotenen Erklärung abklopfe.

In „UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens“ geht es weitgehend um drei Bereiche: Den Großteil des Buches nehmen die Thesen und Untersuchungsergebnisse des genialen Querdenkers der UFO-Forschung, Jacques Vallée, ein. Der stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.

Im zweiten Schwerpunkt des Buchs geht es um Enthüllungen zum Roswell-Fall, die erschütternd sind und nicht verschwiegen werden dürfen, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimente inklusive Menschenversuche, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden. Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.

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Der dritten Säule des Buches liegt die verblüffende Erkenntnis zugrunde, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir dadurch möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen. Das Thema „Zeitreisen“ wird auch kurz gestreift, aber darüber habe ich ja bereits früher zwei Bücher geschrieben: „Sie kamen aus der Zukunft“ und „Geheimagenten aus der Zukunft“.

Bei „Reinkarnation –Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ handelt es sich um eine Bestandsaufnahme zum Thema, aus der hervorgeht, dass es ein Leben nach dem Tod und die „Seelenwanderung“ tatsächlich zu geben scheint. Weiter wird die Frage erörtert ob, und wenn ja, wie, die im Westen vorherrschende Lehre von der Auferstehung von den Toten mit der ursprünglich hauptsächlich im Osten geprägten Reinkarnationsthese in Einklang gebracht werden kann.

Das Thema „Leben nach dem Tod“ bzw. „Nahtod-Erfahrungen“ im Kontext mit dem UFO-Phänomen sehe ich sehr ähnlich. Etwa in meinen Büchern „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ oder „Begleiter aus dem Universum“. Siehst Du in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu sogenannten Geistererscheinungen oder allgemein angeblichen Kontakten mit dem Jenseits, sofern Du Dich damit auseinander gesetzt hast?

Ich habe eine Menge von Ideen, aber keine konkrete Antwort. Grundsätzlich halte ich es für denkbar, dass die “Außerirdischen” oder vielleicht eher “Außerzeitlichen“, “Ultraterrestrier”, “Außerdimensionale” oder was sie auch immer sein mögen, auf einer irgendwie “höheren” Existenzebene als wir existieren und auch nach unserem Tod noch mit uns interagieren können und ihre Spielchen mit uns danach immer noch weiter treiben. “Ultraterrestrier” könnten sowohl für Geistererscheinungen als auch für UFO-Sichtungen verantwortlich sein. Doch dies ist nur eine meiner Ideen…

Was hat es mit Deinem Buch „Menschheitsrätsel reloaded“ auf sich?

Bei diesem Buch geht es um die ganze Palette von Menschheitsrätseln, über die ich bereits vorher hier und dort geschrieben habe: Das UFO-Phänomen, Spukerscheinungen, Atlantis, Lemuria, das Bermuda-Dreieck, das Sirius-Rätsel, Das Geheimnis alter Zivilisationen und der Pyramiden, das Philadelphia-Experiment, das Marsgesicht, die Frage nach der Reinkarnation, aber auch “moderne” Themen: Die rasante Zunahme von Erdbeben in unserer Zeit, Klimaänderungen und die Frage nach einer nahenden Polverschiebung.

Aber auch zu den “alten” Themen erhielt ich kurz vor Fertigstellung des endgültigen Manuskripts noch äußerst interessante neue Informationen und glaubhafte Theorien!

Dein Buch „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“ weicht ziemlich von Deinen vorherigen Publikationen ab, und außerdem ist es provokativ ausgesprochen pro-zionistisch. Was macht dich so sicher, dass du mit Deiner Sicht richtig liegst?

Sowohl aus historischer als auch auf biblischer, archäologischer und politischer Sicht muss gesagt werden, dass Israel eine Herzensangelegenheit ist, die polarisiert. Kaum jemand kann ohne Emotionen an dieses Thema herangehen. Entweder man ist Israel-Gegner oder -Befürworter. Israel-Gegner treten oft scheinheilig auf. Sie akzeptieren großzügig das „Existenzrecht“ des jüdischen Staates. Während eingefleischte Israel-Hasser und ganze Staatsregierungen wie die des Iran ganz offen die Auflösung des Staates Israel fordern, gestehen andere dem jüdischen Staat nur eine Art „Minimal-Existenzberechtigung“ mit starken Einschränkungen zu. Schließlich sei ja der Staat Israel ein künstliches von den bösen Zionisten, die bekanntlicherweise die ganze Welt beherrschen, in einem arabischen Land namens Palästina gegründetes Gebilde, dessen „ursprüngliche Bevölkerung“ bestialisch vertrieben worden sei, die seither auf den Tag der Rückkehr in „ihr“ Land warte, das ihnen weggenommen worden sei.

Viele versuchen ihre Meinung so zu kaschieren, dass beide „Völker“ in dieser Frage gleichberechtigt seien und sich einigen müssten, wie das Staatsgebiet Israels zwischen diesen beiden Völkern aufzuteilen ist. Zu dieser Frage äußern sich quasi alle Staaten und Institution der Welt. Das Schicksal des „palästinensischen Volkes“ (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt!) scheint allen am Herzen zu liegen. Und wenn Israel von sogenannten Palästinensern angegriffen wird und es wagt, sein Gebiet zu verteidigen, wird Zeter und Mordio geschrien. Aber an Holocaust-Gedenkstätten wird Mitleid geheuchelt, bis der Arzt kommt!

Sowohl die dargelegten Beweise als auch meine Intuition sind es, die mich so sicher machen, dass ich mit dem Inhalt dieses Buches richtig liege!

Ein weiteres  Buch von Dir trägt den erstaunlichen Titel „Freimaurer im Weltraum“. Freimauer kennen wir natürlich alle – aber wie kommen Freimaurer in den Weltraum und was haben sie dort zu suchen?

Ein Teil dieses Buches ist quasi die Fortsetzung von Die Rückkehr zum Mars. Ich lege Bilder mit glasklaren Beweisen dafür vor, dass es auf dem Mars einst menschliche Aktivitäten gab und scheinbar z. T. heute noch gibt.

So findet sich im marsianischen Gebiet Aram Chaos auf einem hochauflösendem Bild ein Torbogen, der die Aufschrift “Atlas” trägt – und laut Plato war Atlas einer der ersten Herrscher von Atlantis. Intuitiv überkommt mich der Gedanke, dass die Anbringer dieser Aufschrift sagen wollten: “Wir sind wieder da. Grüße aus Atlantis.”

Aber um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, muss festgestellt werden, dass die NASA offensichtlich von Mitgliedern eines Freimaurer-Ordens unterwandert wurde und spätere Raumfahrer dieses Ordens bestimmte dort übliche Riten auf dem Mond ausführten. Ganze Manöver hatten offensichtlich mit freimaurerischem Gedankengut zu tun! Darüber hinaus konnte ich Whistleblower interviewen, die angeblich im Rahmen eines geheimen militärischen Programms im Weltraum gewesen waren und nach ihrer Mission wieder in die Zeit vor ihr zurückversetzt wurden.

An diesen ganzen Unternehmungen sollen verschiedenen Rassen von Außerirdischen beteiligt gewesen sein. Klingt absolut unglaubwürdig, doch die Zeugen machten einen glaubwürdigen Eindruck auf mich. Bei einem besonders interessanten Skype-Interview mit einem solchen angeblichen Agenten hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu folgen: Er sprach sehr schnell und in einem typisch amerikanischen Slang. Er sagte mir zu, mir das Ganze noch einmal schriftlich zukommen zu lassen, doch kurz nach dieser Zusage verstarb er unerwartet…

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches sind Hinweise darauf, dass es tatsächlich lange vor der NASA eine gewissermaßen hoch entwickelte (Flug)-Technologie auf der Erde gab, die bis ins Preußen des 19. Jahrhunderts zurückreicht! Ich versuche in diesem Buch herauszufinden, was wirklich hinter dem allem steckt.

Dann hast Du erst vor kurzem noch ein Buch mit dem Titel „Die UFO-Fallakten“ auf den Markt gebracht. Ich hatte es auf meinen Blog bereits HIER vorgestellt. Worum geht es dabei, was sind das für Fallakten?

Hier geht es einmal um einige erstaunliche UFO-Fälle, die ich in meiner „Endzeit“ in der deutschen UFO-Szene untersucht und zum zweiten über klassische Entführungsfälle, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

Insbesondere um Travis-Walton-Fall habe ich einige Menge Material gesammelt. Einiges scheint gegen die Authentizität seiner Aussagen zu sprechen, einiges aber auch dafür. Letztlich komme ich zu einem Urteil, dass man mit “im Zweifel für den Zeugen” umschreiben könnte, doch damit ist noch nicht gesagt, WER KONKRET hinter der Entführung – und anderen – steckt. Der erste Teil enthält Fälle, die ich noch für die GEP e. V. (in der ich sehr lange Mitglied und Falluntersucher war) und ich der DEGUFO (in der ich kurzzeitig 2. Vorsitzender war) untersucht habe.

Mittlerweile habe ich mich enttäuscht aus der deutschen UFO-Szene zurückgezogen, was ganz und gar nicht heißt, dass ich mich aus dem UFO-Feld zurückziehe. Im ersten Teil des Buches werden Fälle beschrieben, mit denen ich mich z. T. selbst persönlich getroffen habe, und in einem der Fälle könnte der berühmte Oz-Faktor beschrieben sein. Der persönliche Kontakt mit einem anderen Zeuge führen mich auch die Spur der “Freien Energie”.

Zu den von mit untersuchten Fällen, kommt einer, der einst von Illobrand von Ludwiger untersucht wurde – Der Langenargen-Incident. Der Debunker Rudolf Henke meinte im „Journal für UFO-Forschung“ der GEP die Sichtung auseinander nehmen zu müssen, und ich führe seine Argumentation ad absurdum.

Ich habe Signale dafür, dass der gleiche Verlag, in dem „Die UFO-Fallakten“ erschienen sind, auch ein Buch aus meiner Feder zum Thema „Lemuria“ veröffentlicht wird. Neben eigenen Ideen und Kommentaren entstammt der Inhalt des Buches in der Hauptsache dem Erbe des jüngst verstorbenen Atlantis- und Lemuria-Forschers Bernhard Beier.

Bernhard Beier ist ein gutes Stichwort, denn er ist leider kürzlich verstorben. Auch ihn kannte ich viele Jahre und schätzte seine Arbeit sehr. Vor allem als Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, dessen Herausgeber Du ja bist. Wie geht es dort nach dem viel zu frühen Tod des Kollegen Bernhard weiter? Immerhin ist Atlantisforschung.de ein Mammutprojekt nach Wikipedia-Art.

Zunächst habe ich kommissarisch die Redaktionsleitung selbst übernommen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen ambitionierten Atlantisforscher finde, der sich mit der Wiki-Software auskennt oder bereit ist, sich darin einzuarbeiten und bereit ist, für Bernhard in die Bresche zu springen, doch ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung.

Ich hoffe, dass unsere Gastautoren in der nächsten Zeit vermehrt Artikel schicken, denn Bernhards Schreibwut kann ich allein bei weitem nicht kompensieren!

Anfang 2019 hast du neben Deinen bereits bestehenden verhältnismäßig vielen Webseiten noch einen Blog online gestellt, der zunächst aus ziemlich lockeren, man könnte sagen, fast schon umgangssprachlich geschriebenen, Beiträgen bestand. Das Profil hat sich inzwischen aber etwas geändert. Wie kam es dazu?

Auf meinem neuen Blog auf https://blog-roland-m-horn.de mit dem ungewöhnlichen Namen „Der Papa bloggt das schon“ wollte ich mich ursprünglich hauptsächlich meinen potentiellen Lesern von einer anderen, persönlicheren, Seite zeigen. Bisher kennen mich die meisten meiner Leser nur aus Fachartikeln und Büchern und wissen nicht, wie der Typ, der dahinter steckt, ansonsten so tickt.

Dieses Wissen versuchte ich auf diesem Blog dem Leser zu vermitteln. Mittlerweile ist es aber tatsächlich so, dass der Blog beinahe ausschließlich aus Fachartikeln besteht, von denen nur ein Teil grenzwissenschaftlicher Natur ist. In den meisten Beiträgen geht es um Israel und den Zionismus, und zwangsläufig fühlte ich mich genötigt, mich auch in die Corona-Thematik einzuklinken. Insbesondere zu den letzten beiden Themen stammen die meisten Artikel von anderen Autoren, die ich freundlicherweise übernehmen durfte. Dazu kommen aber auch Auszüge aus meinen Büchern, insbesondere „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“, aber auch zu anderen Werken.

Vorhin erwähntest Du beiläufig „Lemuria“ und dass dazu in Zukunft wohl ein Buch von Dir kommen wird. Ich kenne Lemuria und Dich als Atlantis-Autor natürlich. Dich was hat es mit diesem „Lemuria“ auf sich?

In dem Buch spielen die Arbeiten von Bernhard Beier eine wichtige Rolle. Meine Beweisführung fußt größtenteils auf seinen Artikeln zu Themen wie den naturwissenschaftlichen Ursprung und die mythologischen Grundlagen der Lemuria-Hypothese sowie die geologischen, ozeanischen und archäologischen Grundlagen der These. Dazu kommt eine ausführliche Betrachtung der esoterischen Darstellungen zum Thema. Doch zumindest eine in dem Buch genannte Idee stammt von mir selbst und ist meine Herleitung aus Otto Mucks weithin unbekannten Buch „Geburt der Kontinente“.

Einiges spricht dafür, dass der „Lemuria-Gegner“ Muck Lemuria selbst entdeckt, aber nicht als solches erkannt hat. Weiter setze ich mich mit dem Mythos vom „verlorenen Kontinent Pan“ auseinander, der ebenfalls im Pazifik verortet wird. Die Argumente dazu stammen zwar von einer Anthropologin, fußen jedoch auf dem ominösen Buch „Oaspe – The New Bible“, das 1882 durch die Technik des Automatischen Schreibens entstand. Auch die wissenschaftliche Beweisführung der Autorin haut hinten und vorne nicht hin.

Weiter kommt in dem Buch Yonaguni zur Sprache, jüngst gefundene Hinweise auf einstigen uralten bisher unbekannten Kontinent um Mauritius und das Kasskara der Hopis, das ja ebenfalls in Pazifik gelegen haben soll. Letztlich bleibt als Resümee die Aussage, dass es Lemuria gegeben haben muss, nur Lage und Größe sowie die Art seines Untergangs bleiben weitgehend im Dunkeln.

Hier kann ich nur mehrere Ansatzpunkte geben.

Danke, Roland. Ich wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinen Büchern, Projekten und Webseiten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die “Fliegenden Untertassen” geboren – durch einen Irrtum in der Presse?

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70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die Fliegenden Untertassen geboren (Bilder: gemeinfrei)
70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden der Begriff “Fliegende Untertassen” in die Welt gesetzt (Bilder: gemeinfrei)

Kein UFO-Forscher der Welt benutzt heute noch den Begriff “Fliegende Unterassen” für UFOs. Doch diese Bezeichnung ist in der Bevölkerung noch immer sehr weit verbreitet und den meisten Menschen bekannt. In den 1950er und 1960er Jahren trug vor allem auch Hollywood durch zahlreiche Science-Fiction-Filme stark zur Verbreitung der Bezeichnung “Fliegenden Unterassen” bei, über den man heute eher schmunzeln muss. Diese fliegen Scheiben feiern aktuell ihren 70. Geburtstag, da erst die UFO-Sichtung des Piloten Kenneth Arnold am 24. Juni 1947 zur eigentlichen Geburtsstunde der flying saucer wurde. Und dabei hatte Kenneth Arnold damals überhaupt keine “Fliegenden Untertassen” gesehen – die Presse erfand sie. Behauptetet er zumindest später …

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Happy Birthday, fliegende Unterassen!

Nun gibt es sie am 24. Juni 2017 bereits 70 Jahre und spätestens seit diesem denkwürdigen Sommertag 1947 haben alle, die sich mit dem Thema “Fliegende Untertassen beschäftigen, nicht mehr alle Tassen im Schrank. Zumindest in in Augen all jener, die sich damit nicht beschäftigen.

Die breite Masse der Bevölkerung denkt bei UFOs bis heute an fliegende Unterassen. Diese Form von fliegenden Scheiben am Himmel ist genau jene, an die die meisten Menschen sofort denken, wenn sie irgendwie etwas von UFOs hören. Natürlich weiß jeder UFO-Forscher von der Vielzahl an Formen, die unbekannte Objekte am Himmel (oder sonst wo) haben können, aber die Scheibe ist der Klassiker. Obwohl schon in den ersten Jahrzehnten der UFO-Forschung nicht nur Objekte gesehen wurden, die wie zwei übereinander gelegte Untertassen ausgesehen haben sollen.

Wie die fliegenden Unterassen in den Himmel kamen

Im Juni 1947 erblickten die Untertassen das Licht der Welt. Durch die vermeintlich erste UFO-Sichtung der Geschichte, die Kenneth Arnold am 24. dieses Monats nahe dem Mount Rainer, US-Bundesstaat Washington, machte. Zwar gab es bereits vor dem 24. Juni 1947 Sichtungen von unbekannten Objekten am Himmel, doch erst der Fall Arnold prägte durch die Presse den Begriff der “Fliegenden Unterasse”.

Was war geschehen?

YouTube-Video, diesmal zur Frage „Warum sehen UFO-Zeugen scheinbar immer andere Modelle bzw. UFO-Typen?“ (Bild: Lars A. Fischinger)
YouTube-Video: Warum sehen UFO-Zeugen scheinbar immer andere Modelle bzw. UFO-Typen? (Bild: L. A. Fischinger)

Der Privatpilot Kenneth Arnold sah an diesem Tag währen eines Fluges neun fremdartige Objekte am Himmel, die er sich nicht erklären konnte. Seiner Schätzung nach flogen die Objekte mit über 1000 Meilen pro Stunde, was über 1600 Kilometer pro Stunde entsprechen würde. Und das im Jahre 1947.

Dieser Sichtung des “Privatpiloten und seriösen Geschäftsmann”, so die CIA über ihn, “folgte eine Flut von weiteren Sichtungen, darunter auch Berichte von Militär- und Zivilpiloten und Fluglotsen, überall in den Vereinigten Staaten”.

Acht dieser Objekte sollen nach Arnold rund und flach gewesen sein. Das andere Objekt habe die Form einer Sichel gehabt. Die Presse formte damals aus  Bezeichnungen wie “saucer-like aircraft” oder “shaped like saucers” die “Fliegenden Untertassen”, die flying saucer, waren geboren.

Von nun an wurde der Terminus der “Fliegenden Untertassen” für Beobachtungen von unbekannten Objekten fester Bestandteil der UFO-Forschung. Ein Terminus, den aber heute natürlich kaum einer mehr verendet.

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UFOs in Unterrassenform waren jedoch schon viele Jahre vor Arnold seiner Begegnung 1947 in der Science-Fiction bekannt. Beispielsweise als Raumschiffe für diverse Helden im All. Das “National Investigations Committee on Aerial Phenomena” (NARCAP) hat dazu im Zusammenhang mit der Arnold-Sichtung bereits 2010 eine sehr umfangreiche Studie veröffentlicht, die HIER zu finden ist.

Von der Presse falsch zitiert?

Der durch die UFOs von Kenneth Arnold bzw. der medialen Berichterstattung danach losgetretenen Untertassen-Boom in den USA, ließ sich nicht mehr stoppen. Da nutzte es auch nicht, dass Arnold selber beispielsweise am 7. April 1950 in einem Radiointerview mit Edward R. Murrow von CBS etwas anders sagte. So berichtete Arnold in der Radiosendung “The Case for the Flying Saucers” unter anderem:

“(…) als ich beschrieben habe, wie sie flogen, sagte ich, dass sie fliegen, wie wenn Du einen Teller nehmen würdest und ihn über das Wasser springen lässt. Die meisten Zeitungen haben das missverstanden und zitierten mich falsch. Sie schrieben, dass ich gesagt hätte, sie seien tellerartig. Ich sagte, sie flogen tellerartig.”

Damit wäre also “hüpfen” oder “springen” gemeint oder auch eine Art “Sinuskurve”. Jedenfalls nicht gradlinig auf einer konstanten Flughöhe.

Arnold habe, so sagte er, den Begriff “Scheibe” (disk) benutzt und eben nicht “Untertasse”(saucer). Es scheint, als habe Arnold in dem Radiointerview im April 1950 irgendwie versucht zu “revidieren”, dass er an dem Boom der fliegenden Untertassen verantwortlich sei. Zumindest aber an der 1950 unlängst in aller Munde befindlichen Bezeichnung der unbekannten Objekten am Himmel.

Rückblickend war das aber so nicht ganz richtig, was Arnold gegenüber CBS sagte.

Kenneth Arnold, ein Artikel und die US-Air Force

In dem Magazin “FATE” jedenfalls schildert Arnold die Sache selber etwas anders. In der sehr bekannten Ausgabe vom Februar 1948, in der Arnold in dem Artikel “I Did See the Flying Disks” von seiner Sichtung berichtete, nutzte er auf Seite 7 die klare Formulierung “saucer-like objects”.

Er sprach also rund zwei Jahre vor dem CBS-Interview in seinem Artikel in “FATE” von “untertassen-ähnlichen Objekten”. Auf Seite 8 wiederum nennt er in seiner Veröffentlichung die Flugobjekte eindeutig “saucer-like disks”: “untertassen-ähnliche Scheiben”. Das kling schon sehr deutlich nach den “Fliegenden Untertassen”, wie ich finde.

Doch damit nicht genug:

Auszüge aus dem Schreiben von Kenneth Arnold an die US-Air Force von 1947 (Bilder: gemeinfrei)
Auszüge aus dem Schreiben von Kenneth Arnold an die US-Air Force von 1947 (Bilder: gemeinfrei)

Vor der Veröffentlichung des Artikel “I Did See the Flying Disks” in der Erstausgabe von “FATE” meldetet Kenneth Arnold seine UFO-Bobachtungen nahe dem Mount Rainer 1947 auch der US-Air Force in Form eines neun Seiten langen Schreibens. Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Art 1. Version seines Artikels, der später in “FATE” erschien. Lediglich geringe Abweichungen sind zu finden. Arnold hat diesen Brief genommen und leicht geändert im Februar 1948 als Artikel veröffentlicht.

Der Brief von Arnold fand damals Einzug in das UFO-Forschungsprojekt “SIGN” der US-Air Force. “SING” war eine offizielle UFO-Untersuchung der US-Regierung, die aufgrund der enormen Anzahl an Meldungen von unbekannten Objekten und dem angeblichen UFO-Absturz von Roswell nur ca. einen Monat nach dem Erlebnis von Arnold ins Leben gerufen wurde.

In den für jeden online zugänglichen Akten findet sich auch der Brief von Arnold von 1947. Bereits darin sind die “Untertassen-Beschreibungen” auf Seite 5 und 7 zu finden, die er später so in seinem Artikel übernahm, der aus diesem Text entstand (s. Bild).

Damit können wir ruhigen Gewissens dieses Jahr am 24. Juni, dem Tag der Arnold-Sichtung, “70 Jahre fliegende Untertassen” feiern.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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+++Artikel+++ Eine UFO-Landung und außerirdische “Wesen von an­deren Welten” schon 1661 in Tibet?

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Kam es - vor Zeuge - schon im Jahre 1661 zu einer UFO-Landung in Tibet? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Kam es – vor Zeuge – schon im Jahre 1661 zu einer UFO-Landung in Tibet? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die Mystery-Forschung sucht in allen Jahrhunderten nach Spuren  mutmaßlicher Außerirdischer. Nicht nur Wesen der Folklore werden dabei bemüht, sondern auch Berichte von Historikern und Chronisten über rätselhafte Objekte am Himmel. Tatsächlich kam es bekanntlich auch im Mittelalter zu Sichtungen von unbekannten “Dingen” am Himmel und fremden Wesen. Doch die Geschichte einer solchen UFO-Sichtung aus dem Jahre 1661 ist dabei von ganz besonderem Interesse in der grenzwissenschaftlichen Literatur: Die UFO-Sichtung von Pater Albert d’Orville in Tibet, bei der er von einem tibetanischen Lama auch von “Wesen von an­deren Welten” erfahren haben soll. Wesen, die seit Jahrhunderten das All bereisen und den ersten Menschen Wissen und Weisheit brachten. Was genau hinter diesem frühen UFO-Bericht steckt und was wir daraus lernen können, erfahrt Ihr hier.

 

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(Posting vom 21. April 2012 nach einem Artikel von ca. 2006)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Angeblich, so die Ansicht der modernen Medien, ist das Geburtsjahr von UFOs im Sinne von “fliegenden Untertassen” das Jahr 1947. Herkunft der UFO-Geschichten sein dabei die USA. 1947 war jedoch in der Tat ein besonderes Jahr für die UFOlogen, denn damals kam es zum legendären Zwischenfall in Roswell, USA, wo angeblich ein UFO abgestürzt ist und die Regierung das außerirdische Vehikel barg und versteckte. Bis heute.

Ebenso kam es im Jahre 1947 zu der UFO-Sichtung des Privatpiloten Kenneth Arnold aus den USA, der neun seltsame Objekte aus seinem Flugzeug beobachtete. Die Presse prägte damals den Begriff “fliegende Untertassen”.

UFOs sind uralt

In gewisser Hinsicht ist also der Mythos der fliegenden Unterassen tatsächlich erst rund 70 Jahre alt. Doch, dass das nicht so ist, haben UFO-Autoren unlängst belegt. Denn schon vor dem Wendejahr 1947 kam es in aller Welt zu Sichtungen von seltsamen Dingen am Himmel. Ausgehend von der Tatsache, dass die Erde mit etwa 4,5 Milliarden Jahren und unsere Zivilisation im Vergleich zum Alter anderer Sterne und dem gesamten Universum mit 13,7 Milliarden Jahren ausgesprochen jung sind – verlegen viele Autoren die Sichtungen von “UFOs” zum Teil sehr, sehr weit in die Vergangenheit.

Artikel von ca. 2006
VIDEO zum Thema: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden (Bild & Montage: L. A. Fischinger)

So ist es theoretisch durchaus möglich, dass schon vor Jahrtausenden außerirdische Zivilisationen existierten und diese auch unsere Erde besucht haben könnten.

Berühmt ist der Kollege Erich von Däniken, der vor Jahrzehnten damit begann die These zu verbreiten, dass die “Götter” Astronauten waren. Jahrtausende alte Mythen von Wesen des Himmels, so die Idee von Däniken und anderen, seien versteckte Hinweise auf die Anwesenheit von Aliens vor tausenden von Jahren. Ich selber teile diese Idee seit 1989.

Auch im Mittelalter wurde deshalb natürlich nach Spuren dieser mutmaßlichen Aliens gefahndet. Nicht nur die Wesen der Folklore wie Feen und Trolle & Co. wurden bemüht, sondern auch Berichte von Historikern und Chronisten über rätselhafte Objekte am Himmel. Tatsächlich kam es auch im Mittelalter und noch weiter in der Vergangenheit zu Sichtungen von unbekannten Dingen am Himmel. Oder zu Vorfällen, die man als eine UFO-Landung deuten könnte.

Bekannt ist hier vor allem auch in der “Mainstream-Grenzwissenschaft” das berühmte Flugblatt aus dem Jahre 1561 aus Nürnberg. Darin wird von “Rohren” und “Kugeln” berichtet, die über der Stadt am Himmel erschienen sind. Ebenso weit verbreitet ist das Himmelsphänomen, dass sich am Morgen des 7. August 1566 am Himmel über Basel abgespielt hat. An diesem Tag wurden “viele schwarze Kugeln in der Luft” gesehen, die sehr schnell über dem Himmel rasten …

Der UFO-Bericht von 1661

Eine angebliche Sichtung eines UFOs aus dem Jahre 1661 ist dabei von ganz besonderem Interesse in der grenzwissenschaftlichen Literatur und wird seit Jahrzehnten zitiert. Die UFO-Sichtung von Pater Albert d’Orville in Tibet.

UFO-Sichtungen schon 1884! Ein berühmter Lama sah schon vor über 130 Jahren UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)
UFO-Sichtung schon 1884! Ein berühmter Lama sah schon vor über 130 Jahren UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)

Unterschiedliche Autoren der UFO-Forschung in Deutschland berichten in ihren Veröffentlichungen von einer sensationell erscheinenden UFO-Sichtung vor Jahrhunderten am Himmel über Tibet. Gelenkt werden diese Objekt von fremden Wesen aus dem All, und es komme auch immer wieder zu einer Art UFO-Landung dieser Fremden in Tibet, wie es dazu weiter heißt.

Angefangen mit dem Bestsellerautor Johannes von Buttlar, der erstmals 1986 in seinem Buch “Sie kommen von fremden Sternen” und dann noch in einigen weiteren Büchern diesen Vorfall zitiert, ist der sonderbare Bericht heute noch immer sehr verbreitet.

In dem UFO-Fall von 1661 heißt es, dass Pater Albert d’Orville sich in diesem Jahr auf eine Expedition oder Reise in Tibet befand und dabei eine sehr rätselhafte Begegnung erlebt hat. Diese wurde von ihm im November 1661 in sein Tagebuch niedergeschrieben, in dem es zu diesem Ereignis von ihm heißt:

November 1661. Meine Aufmerksamkeit wurde auf etwas gelenkt, das sich hoch oben am Himmel bewegte. Zuerst dachte ich es sei eine unbekannte Vogelart, die in diesem Land lebt, bis sich das Ding näherte und die Form eines doppelten chinesischen Hutes annahm, währen es leise drehend flog, als würde es von den unsichtbaren Flü­gel des Windes getragen. Es war sicher ein Wunder, Zauberei. Das Ding flog über der Stadt (Lhasa), und als ob es be­wundert werden wollte, flog es zwei Kreise, wurde dann von Nebel umgeben. Und sie sehr ich auch meine Augen angestrengt habe, es konnte nicht mehr länger gesehen werden.

Ich fragte mich schon, ob nicht die große Höhe, in der ich mich befand, mir einen üblen Streich gespielt hatte, als ich ganz in der Nähe einen Lama bemerkte und ihn fragte, ob er auch gesehen hätte. Nachdem er kopfnickend meine Frage bejahte, erwiderte er mir:

Mein Sohn, was du gesehen hast war keine Zauberei. Wesen von an­deren Welten befahren seit Jahrhunderten die Meere des Raumes und brachten den ersten Menschen, die die Erde bevölkerten, Erleuch­tung, sie verurteilten alle Gewalt und lehrten die Menschen, ein­ander zu lieben, obwohl diese Lehren wie ein Samenkorn sind, das auf Stein ausgesät wurde, und nicht keimen kann. Diese Wesen, die hellhäutig sind, werden von uns stets freundlich empfangen und landen oft in der Nähe unserer Klöster, wenn sie uns lehren und Dinge enthüllen, die verloren gegangen sind in den Jahrhunderten der Kataklysmen, die das Angesicht der Erde verändert haben.

Eine ohne Zweifel mehr als spannende Geschichte für die heutige UFO-Forschung! Zumal die Person des Albert d’Orville tatsächlich existierte und im besagten Jahr auch wirklich in Tibet gewesen ist. Aber ist sie deshalb auch wahr?

Die UFOs und “Wesen von an­deren Welten” des Albert d’Orville

VIDEO & ARTIKEL: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: /NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: /NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Wahrscheinlich war es von Buttlar, der 1986 den Bericht im Deutschen Raum bekannt machte. In seinem genannten Buch gab er diese jedoch vor nunmehr genau 30 Jahren ohne Angabe einer Quelle wieder. Dennoch wurde die Geschichte über die Sichtungen des d’Orville und der angeblich von dem Lama erzählten Landungen von da an immer wieder zitiert.

Auch von dem einst in der Grenzwissenschaft sehr bekannten und aktiven Autoren Johannes von Buttlar in einigen seiner folgenden Büchern. Ich selber habe beispielsweise die UFO-Geschichte 1996 in meinem ersten Buch zitiert, sie allerdings Jahre später in einem anderen Buch revidiert.

Grund war eine sorgfältige Untersuchung der Geschichte des Soziologen und Mystery-Forschers Ingbert Jüdt, Universität Heidelberg, von der UFO-Forschungsgruppe DEGUFO e.V. Er machte sich 2005 auf die Spurensuche nach den Hintergründen des Tibet-UFOs von 1661 und kam letztlich zu einem niederschmetternden Ergebnis: Die komplette Story der UFO-Landung etc. ist absichtlich gefälscht worden!

Jüdt kam bei seinen Recherchen der Quellen zu dem Schluss, dass die Geschichte über W. Raymond Drakes Buch “Gods and Spacemen throughout History” von 1977 in die deutsche UFO-Literatur kam. Über dieses Buch fand Jüdt daraufhin auch  die ursprüngliche Quelle. Es handelte sich um einen Artikel von Alberto Fenoglio, Italien, in dem Magazin “Clypeus” der bereits im Jahr 1966 erschienen ist.

In diesem Artikel wiederum werden Literaturquellen genannt, die nach den weiteren Recherchen überhaupt nicht existieren. Jüdt schrieb zu dieser nicht existierenden Quelle 2005:

Aufgrund dieser dreifachen Fehlanzeige hinsichtlich Titel, Erscheinungsjahr und Erscheinungsort dürfen wir meines Erachtens ausschließen, dass das genannte Buch jemals existiert hat.”

Johann Wolfgang von Goethe - eine Deutsche Legende: Sah er als Teennager eine UFO-Landung? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Johann Wolfgang von Goethe – eine Deutsche Legende: Sah er als Teennager eine UFO-Landung? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Obwohl Albert d’Orville von 1621 bis 1662 wirklich lebte und auch tatsächlich in Tibet und Lhasa war, so ist ein Tagebuch von ihm bisher gänzlich unbekannt. Auch das grenzwissenschaftliche Magazin “Mysteries” (Nr. 1/2004) berichtete vor rund 12 Jahren , dass von dem Geistlichen keinerlei Aufzeichnungen erhalten geblieben seien. Und in Pater Johann Gruebers (der Reisebegleiter von d’Orville 1661) Berichten der Reise, “sucht man Hinweise auf das himmlische Spektakel vergeblich”.

Eine bewusste Fälschung!

Ingbert Jüdt resümiert in seiner Veröffentlichung “Das UFO des Albert d’Orville, die ungeprüfte Weitergabe einer Fälschung” in dem Magazin “DEGUFOFORUM” (Nr. 45) über die Story des Tibet-UFO:

Da der ursprüngliche Gewährsmann für unser Zitat, Alberto Fenoglio, uns nicht existierende Sekundärliteratur unter geschoben hat (…) sind wir meines Erachtens ermächtigt, den Vorwurf einer bewussten Fälschung zu erheben.”

Diese dreiste Geschichte zeigt deutlich, dass die Idee der Aliens vor Jahrhunderten und Jahrtausenden bis heute unbewiesen ist. Sie zeigt aber auch sehr gut, dass es noch viel Forschung bedarf, um einen möglichen Beweis dieser Astronautengötter wirklich zu erbringen. Und vor allem zeigt sie auch, dass es schon vor der Sintflut an Fakes, Betrügereien und Irrtümern zur Grenzwissenschat im Internet solche Schwindel gab. Immerhin stammt die Fälschung mindestens aus dem Jahre 1966., wo an ein Internet nicht zu denken war …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte “UFO-Berichte” und Begegnungen mit der Anderswelt / +++ Artikel +++

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Das UFO-Phänomen - Mindestens Jahrhunderte alt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)
Das UFO-Phänomen: Mindestens Jahrhunderte alt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Die UFO-Gruppe “Magonia Exchange” um den Gründer Chris Aubeck ist überzeugt, dass das UFO-Phänomen Jahrhunderte alt ist. Nicht erst seit der legendären UFO-Sichtung von Kenneth Arnold 1947 und dem Roswell-UFO-Absturz im selben Jahr gibt es solche Schilderungen. Recherchen in Zeitungsarchiven aus aller Welt zeigen, dass praktisch zu allen Zeiten unerklärliche Erscheinungen am Himmel gesehen wurde, so die UFO-Forscher vor einigen Monaten in Madrid nach der der Auswertung derartigen Dokumente. Doch schon hinter dem Namen der UFO-Forschungsgruppe verbergen sich unglaubliche Geschichten der Vergangenheit … und das ist nur die Spitze des Eisbergs bei der Beschäftigung mit dem UFO-Phänomen .

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das moderne UFO-Phänomen ist mit Sicherheit im Jahre 1947 geboren worden. Allein schon der angebliche UFO-Absturz im Sommer 1947 in Roswell in den USA war ein Kernauslöser des heutigen UFO-Phänomens. Das ist für grenzwissenschaftliche Autoren und Forscher kein Geheimnis.

Das UFO-Phänomen: uralt?

Umstrittener hingegen ist die Tatsache, wie Berichte aus vergangenen Jahrhunderten zu bewerten sind, die von unbekannten Objekten am Himmel oder auch von seltsamen Wesen aus Anderswelten erzählen. Themen, die sich auch in meinen eigenen Büchern immer wieder aufgegriffen haben. Die UFO-Forscher der Gruppe “Magonia Exchange” gaben im Mai 2015 in Madrid (Spanien) bekannt, dass sie tausende Quellen aus der Vergangenheit nun systematisch nach derartigen Berichten untersucht haben. Der Grüner Chris Aubeck sagte in Madrid zu dem Quellenmaterial der Untersuchung:

Wir haben weltweit etwa 100 Mitglieder. Wir haben etwa 4000 Dokumente, Ausschnitte, Manuskripte aller Art und sogar einige sehr alte Bücher.”

Das Gruppenmitglied Theo Paijmans ergänzte, dass wir nur die “Spitze des Eisberges” sehen und das es UFO-Sichtungen “seit tausenden von Jahren gibt”. Von der Antike bis zum Beginn des heutigen UFO-Phänomen 1947 hätten die UFO-Forscher um Chris Aubeck systematisch Material nach mutmaßlichen UFO-Zeugnissen durchsucht.

Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Tatsächlich sind in der Prä-Astronautik und der UFO-Forschung solche Schilderungen der Vergangenheit immer wieder in der Diskussion. Beispielsweise habe ich auf dieser Webseite am 7. Juli 2014 einen interessanten “UFO-Bericht” eines Buddhismus-Meisters aus dem Jahr 1884 diskutiert. Aber auch das Thema der “Entführungen durch Außerirdische” ist mit Sicherheit uralt, wie es dieses Video auf YouTube zeigt und wie es zahlreiche Geschichten des Mittelalters nahelegen.

Die Grenzwissenschaft wirft dabei der etablierten Wissenschaft auch immer wieder vor, dass diese derartige Fakten in Sachen “Berichte über Unerklärliches am Himmel” ignoriert. “Märchen” sind eben Geschichten der Folklore und nicht mit den UFOs oder Aliens von heute zu vergleichen (hinter denen nach deren Meinung eh nichts Ungewöhnliches steckt), argumentiert die wissenschaftliche Community. Aber auch dieser Vorwurf an die bodenständigen Forscher ist nicht neu. Schon die Mystery-Legende Charles Fort hat dies in seinen Büchern über das Phantastische in der Welt vor rund 100 Jahren getan.

Charles Fort – der Wegbereiter der Grenzwissenschaft!

Fort, der meiner Meinung nach bis heute zu wenig Beachtung in der Grenzwissenschaft findet, war Zeit seines Lebens ein emsiger Rechercheur aus dem Bereich der Rätsel und Phänomene. Von Fischen, die vom Himmel regnen, bis zum UFO-Phänomen, wie man es eben heute nennt, spürte er unzählige Mystery-Fälle auf. Zehntausende Dokumente sichtete er und verfasste dazu Reihe Reihe von Büchern. Seine über 60.000 Notizen, die in der New Yorker “Public Library” aufbewahrt werden, sind eine einmalige Sammlung des Seltsamen.

"Bevor die UFOs kamen ..." (Bild: L.A. Fischinger)
Aliens & UFOs sind ein uraltes Phänomen: “Bevor die UFOs kamen …” (Bild: L.A. Fischinger)

Ein Beispiel: Ein dramatischer Fall eines unbekannten Objektes ereignete sich nach Fort seinen Recherchen am 12. November 1887 vor der Küste New Scotlands nahe Kap Race (Neufundland). Gegen Mitternacht an diesem Tag konnte die Besatzung des Schiffes „Le Sibérian“ eine riesige Kugel aus Feuer beobachten. Ein Meteor, könnte man meinen. Doch das leuchtende Objekte stürzte nicht ins Meer, sondern stieg aus dem Ozean herauf. In nur rund 16 Metern Höhe flog das “Objekt” auf das Schiff zu und verschwand dann in Richtung Südosten.

Die Zeugen betonten, dass das seltsame Objekt gegen die Windrichtung geflogen sei. Dieser Vorfall liegt weit über 100 Jahre zurück – er geschah in einer Zeit, als es keinerlei irdische Technologie gab, die hierfür verantwortlich gewesen sein könnte. Heute ist das Phänomen als USO bekannt, ein “Unidentified Submarine Object” (nicht identifizierte unterseeisches Objekt), und durchaus ein Teil des modernen UFO-Phänomen.

Fort war damit eine Art Vorgänger als Einzelkämpfer der UFO-Organisation “Magonia Exchange”. Was aber hat es eigentlich mit den Namen der UFO-Gruppe auf sich? Wer oder was ist “Magonia”?

Reisen nach Magonia

Hinter dem Begriff “Magonia” verbirgt sich ein Mystery-Krimi. Magonia war vor über 1000 Jahren eine Art “Luftreich” oder fremdartige Welt, in denen “Luftgeister” mit Namen Sylphen gewohnt haben. Diese Wesen der Lüfte sollen beispielsweise in der Regierungszeit des Frankenkönigs Pippin der Jüngere (714 bis 768 nach Christus), dem Vater von Karl dem Großen, in Frankreich ihr Unwesen getrieben haben. Ganze Menschenmassen hätten diese Sylphen in ihre Anderswelt verschleppt, wie es spätere Berichte dokumentiert haben. Sie kamen in seltsamen “Luftschiffen” herab, nahmen nach belieben arglose Bewohner der europäischen Städte mit nach Magonia und zeigten ihnen dort teilweise allerlei “Zauber”.

Cover von de Villars "Le Comte de Gabalis" (Bild: L.A. Fischinger)
Cover von de Villars “Le Comte de Gabalis” (Bild: L.A. Fischinger)

Im Jahr 1670 veröffentlichte der Geistliche Nicolas-Pierre-Henri de Montfaucon de Villars aus Frankreich ein Buch, in dem er auch diese Ereignisse um Magonia schilderte. Überspitzt gesagt, eine der ersten Veröffentlichungen zum UFO-Phänomen.

Abbé de Villars beschrieb in “Le comte de Gabalis, ou Entretiens sur les sciences secrètes” diese Sylphen des Himmels, „die sich allem Volk in der Luft“ zeigten, wie folgt:

Sie taten es mit Pracht; man sah diese Geschöpfe in menschlicher Gestalt in der Luft, bald in Schlachtordnung fortrückend oder unter Waffen stehend oder ruhend unter prächtigen, bald in Luftschiffen von bewunderungswürdiger Bauart, deren Segel nach dem Geheiß der Zeyphre schwollen.“

Montfaucon de Villars notierte weiter, dass sich die Menschen, die einst diese sonderbaren Phänomen sahen, nicht „über die Beschaffenheit dieses Schauspiels“ nachdachten. “Der Pöbel hielt es für Zauber“, so der Abbé. Karl der Große und Ludwig der Fromme erließen wegen dieser Sylphen des Himmels sogar Verordnungen, die es ihnen verboten, sich den Menschen in ihren Luftschiffen zu zeigen. Das klingt schon mehr als verwunderlich. Doch de Villars notierte in seinem Bericht zu den Geschehnissen sogar:

Um ihnen [dem Volk, L.A.F.] die üble Meinung, welche sie von ihrer unschuldigen Ausrüstung hegten, zu benehmen, entschlossen sie [die Sylphen, L.A.F.] sich, allenthalben Leute zu entführen, sie ihre schönen Weiber, ihren Staat, ihre Regierungsform sehen zu lassen und sie dann an verschiedenen Orten der Welt niederzusetzten. Sie führten diesen Vorsatz aus. Das Volk, das diese Leute herabsinken sah, lief allenthalben hinzu, hielt sie für Zauberer, die sich von ihren Gefährten trennten […]“

UFO-Sichtung 1884? (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)
ARTIKEL: Auch der buddhistische Meister Hsu Yun sah 1884 UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)

Diese Schilderungen sind ohne Frage sehr erstaunlich. So sagt dieser doch nichts anders, dass fremde Wesen über die Städte Europas mit Luftschiffen geflogen kamen und Menschen  entführen. Diese Entführten wurden angeblich dann sogar “an verschiedenen Orten der Welt” wieder von den “Geistern” freigelassen. Das klingt nach einem vermeintlich “modernen” UFO-Phänomen.

So etwa erging es auch einer Frau und drei Männern, die in der südfranzösischen Stadt Lyon von den Sylphen abgesetzt wurden und dessen Erlebnis ebenfalls von dem Abbé de Villars nachträglich dokumentiert wurde. In Lyon, so der Bericht, seinen die vier Menschen nach ihrer Entführung „aus diesen Luftschiffen“ gestiegen, so dass sich „die ganze Stadt versammelte“ und die Fremden als böse Zauberer strafen wollte:

Die vier Schuldlosen rechtfertigten sich, sie wären aus dem Lande selbst, wären vor kurzem von seltsamen Leuten entführt worden, sie ihnen unerhörte Wunder gezeigt, und sie gebeten hätten, Nachricht davon zu erteilen.

Der aufgebrachte Mob wollte die vermeintlichen Zauberer auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Doch „Agobard, Bischof von Lyon, der als Mönch in dieser Stadt viel Ansehen erlangt hatte“, eilte herbei, um den Pöbel zu beruhigen. Er erklärte den Versammelten, dass die vier Menschen niemals die berichteten Dinge in Magonia gesehen haben können, und sie deshalb wohl ganz einfach Lügen erzählen:

Das Volk glaubte den Reden seines guten Vaters Agobard mehr als seinen eigenen Augen, beruhigte sich, setzte die vier Abgesandten der Sylphen wieder in Freiheit.

Diese Geschichte endete mit einem „blauen Auge“ für die unfreiwilligen Entführungsopfer – sie kamen frei. Heute, viele Jahrhunderte nach diesen Ereignissen, sind solche Erzählungen und Überlieferungen rund um die Erlebnisse in Magonia und den Luftschiffen der Sylphen besonders wertvoll. Belegen sie doch eindeutig, dass die Menschen auch in jeden Tagen entweder daran glaubten, von fremden Wesen „fremde Gegenden“ gezeigt bekommen zu haben, oder die Sylphen tatsächlich diverse Menschen nach Magonia brachten. Was immer dieses “Luftreich” auch war oder wie man es Interpretieren mag. Klare Bezüge, nennen wir sie mal so, zum viel verspotteten UFO-Phänomen haben solche Schilderungen dennoch.

Bis wann spricht man von Prä-Astronautik und ab wann von der UFO-Forschung? (Bild: L. A. Fischinger
VIDEO: Bis wann spricht man von Prä-Astronautik und ab wann von der UFO-Forschung? (Bild: L. A. Fischinger)

Erstaunlich ist es natürlich, dass auch heute UFO-Entführungsopfer bei ihren Erlebnissen recht ähnliche Szenarien durchlebten. Also verschiedene Zeugen ebenfalls „Länder“ oder Häuser der Fremden gesehen haben wollen. Und „unerhörte Wunder“, wie bei den vier Personen aus Frankreich, sind in der UFO-Entführungsforschung alltäglich.

Die vielfachen Geschichten über die angeblichen “Luftgeister” in ihren Luftfahrzeugen vor Jahrhunderten sind ohne Frage spannend. Damit finde ich, dass die UFO-Forscher von “Magonia Exchange” mit Blick auf ihre Recherchen in alten Quellenmaterial nach möglichen UFO- und Alien-Berichten ihren Namen hervorragend gewählt haben.

Magonia als “Mutter des UFO-Phänomen”?

Es kling schon sonderbar, was ich vor Jahren einmal während einer Diskussion zu Magonia vernahm. Als ich in einem Buch über derartige “UFO-Mysterien” der Vergangenheit schrieb, tauchte die Idee auf, dass Schilderungen über Magonia und den Sylphen als “Vorlage” für das “moderne” UFO-Phänomen gedient haben könnten.

Doch es ist meiner Meinung nach ein Fehler anzunehmen, die heutigen UFO-Zeugen und Menschen mit Erzählungen von UFO-Entführungen hätten den Bericht von Montfaucon de Villars aus dem Mittelalter gelesen. Oder auch andere Berichte über Magonia allgemein. Es ist unwahrscheinlich, dass diese sich bei ihren Erzählungen ihrer eigenen Erlebnisses an diesem Magonia-Sylphen-Schemata orientiert haben. Diese „Interpretation“ oder “Erklärung” einiger Aussagen bei UFO-Entführungsfällen bzw. einiger der darin enthaltenen Elemente ist sicherlich falsch. So einfach ist es beim UFO-Phänomen dann auch nicht.

Auch wenn der französische Astronom und UFO-Forscher Dr. Jacques Vallée schon 1969 das Buch “Passport to Magonia: From Folklore to Flying Saucers” zu Magonia veröffentlichte. Ein UFO-Buch, dass im Laufe der Jahre immer wieder neu aufgelegt wurde (zuletzt im November 2014).

Sind UFO-Entführungs-Berichte nur "Sexfantasien"? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
ARTIKEL: UFO-Entführungen sind laut “ZDF” nur “sexuelles Wunschdenken” (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Würde jemand gelesen haben, dass es einst Magonia und die Sylphen gegeben haben soll, die in der oben wiedergegeben Art und Weise handelten, dann sollten wir erwarten, dass solche “Magonia-Elemente” deutlicher in den Aussagen vorkommen. Sie sind es aber nicht. Aber ganz auszuschliessen ist das nicht.

Verschiedentlich taucht jedoch UFO-Literatur auf dem Mark auf, die – das sei der Richtigkeit halber erwähnt – von dem Heimatplaneten, den Häusern, der Regierung, dem Sozialleben, der Geschichte und allen anderen Bereichen der Außerirdischen erzählt. Angeblich haben die Außerirdischen all dies den Menschen selber gezeigt oder mittels “medialer Botschaften” gesendet (= “Channeling”). Das ist meiner Meinung nach aber ein vollkommen eigenständiger Teil des UFO-Phänomen bzw. des Themas.

Wenn der große Manitu eine arglose Indianerin entführt …

Es gibt in der europäischen Folklore ungezählte sog. “Märchen” von fremden Wesen aus fremden Welten. Feen, Trolle, Gnome und Zwerge, die nicht nur Schabernack nach dem klassischen Märchenmotiv getrieben haben sollen. Nein, vielmehr haben derartige Geschichten zum Teil viele Parallelen zum UFO-Mythos von heute. Inklusive Entführungen, Begegnungen, einer anderen Welt mit Zauber (wie bei Magonia), paranormalen Phänomenen und mehr.

Ein Märchen, das jedoch nicht von der typischen „Anderswelt“ der europäischen Folklore berichtet, stammt von den Tschigeunegon-Indianer aus Nordamerika und wurde von mir an anderer Stelle bereits umfassender dargelegt. Es ist jedoch ein hervorragendes Beispiel zum Thema “UFOs sind ein uraltes Phänomen”.

Die Geschichte erzählt von einer Indianerin mit dem Namen Odschi Akwot Okwä, die als Kind sehr sonderbare Erlebnisse mit fremden Wesen aus dem Himmel hatte. Odschi Akwot Okwä selber erzählt in dieser Überlieferung, dass ihr als „Mädchen von 12 oder 15 Jahren“ etwas Unglaubliches widerfuhr:

In der sechsten Nacht hörte ich eine Stimme, die aus einer entfernten Hütte zu kommen schien und zu mir sagte: ,Armes Kind, du tust mir leid! Steht auf und folge mir!’ Ich tat wie mir geheißen wurde und fand einen silberglänzenden Weg vor mir, der mich weit hinaus in die Höhe führte. Zu meiner Rechten verbreitete der Neumond seinen blendenden Flammenschein, und zu meiner Linken stand die Sonne.“

Durch diesen „silberglänzenden Weg“ – fraglos eine Parallele zu vermeintlichen UFO-Kontakten und/oder Entführungen – gelangte das Mädchen zu einer „Öffnung des Himmels“. Also eine nicht irdische Gegend oder eine fremdartige Umgebung, in der sie auf seltsame Wesen traf. So etwa sah Odschi in dieser fremden Welt einen „kugelrunden Mann, dessen Kopf mit ,Hörner’ bewachsen“ und eine „Gestalt, deren Kopf mit Sonnenstrahlen umgeben und deren Brust mit dem merkwürdigsten Schmuck behängt war“. Diese Gestalten standen vor der „Öffnung des Himmels“ als schienen sie irgendwie auf sie zu warten.

Auf den Spuren der Anunnaki
ARTIKEL in 2 Teilen: Auf den Spuren der Anunnaki (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)

Wer und was diese fremden Personen waren, einer nannte sich „Oschowod-schigick oder der hellblaue Himmel“, ist natürlich unklar. Aber es ist seltsam, dass zum Beispiel Darstellungen aus dem Nahen Osten vermeintliche „Götter“ mit „Hörnern“ zeigen. Man denke da an die Götterwesen mit Namen Anunnaki. Eigentlich ist das sogar ein weltweites Attribut von göttlichen Wesen.

Doch weiter mit dem Erlebnis der jungen Odschi und dem möglichen Bezug zum UFO-Phänomen.

Als sich die Indianerin Odschi Akwot Okwä in der ihr unbekannten Gegend dieser “Götter” aufhielt, sagten diese ihr, dass sie nun „mit allerlei heiligen Gaben“ beschenkt werden würde. Doch erst dann, sobald sie eine “Prüfung” dieser Fremden bestanden habe. Auch hier ein uraltes Erdzählmotiv von Himmelsreisen, zu dem es aus dem biblischen Textumfeld mehr als nur eine Parallele gibt! Doch die angeblich “Prüfung” der jungen Indianerin war schon sehr komisch, denn es heißt zu dieser weiter:

„Gleich darauf vielen Tausende von leuchtenden nadelähnlichen Punkten auf mich, prallten aber wirkungslos an mir ab. Dies wiederholte sich abermals mit dem selben Resultat. Danach drangen von allen Seiten scharfe nägelartige Körper in mein Fleisch, aber ich verspürte nicht den geringsten Schmerz, und die Strahlen vielen zuletzt unschädlich zu meinen Füßen nieder.

,Gut, gut!’ rief da eine heilige Stimme. ,Du wirst lange Tage sehen und den Meister des Lebens zum ewigen Freund haben. Jetzt geh aber wieder in deine Hütte und nimm nahrhafte, stärkende Speisen zu dir. Ich habe einem meiner Geister befohlen, dich nach Hause zu bringen; darum setze dich getrost auf seinen Rücken.

Darauf wurde ich von einem großen, in der Luft schwimmenden Fisch zu meinem Wigwam zurückgebracht.“

Daheim in ihrem Lager angekommen, fielen Odschi nach ihrer Himmelsreise sonderbare Veränderungen an ihr auf, die die heutige UFO-Forschung durchaus als Folgen von UFO-Entführungen beschreiben würde. Ebenso aber auch Folgen, die in der Folklore Europas von Reisen in die Anderswelt der Feen & Co. erzählt werden. Der Indianerin zumindest ekelte es plötzlich „vor jeder Speise“ und als sie „einige dünne Bäume“ fällen wollte, fiel sie ohnmächtig in den Schnee. Odschi war vollkommen entkräftet…

„[…] es dauerte eine geraume Zeit, bis ich mich wieder in meine Hütte schleppen konnte. Da hatte ich dann mit allen Einzelheiten die selbe Vision wieder wie am Tag vorher […].“

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Auch das uralte Buch “Die Apokalypse des Abraham” erzählt von einer Reise in das “All”! (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Nach diesem erneuten Erlebnis der fremden Art erhielt die Indianerin wiederum Besuch. Diesmal von einer „runden Gestalt mit äußerst kleinen Händen und Füßen“, die „vom Himmel in meine Hütte geflogen“ kam und ihr die Fähigkeit versprach, zukünftige Ereignisse zu erkennen/sehen. Dann verschwand der himmlische Pummel „wieder in der Luft“ und Odschi war von nun an eine Seherin des Stammes. Eine Prophetin, wie wir sie aus dem biblischen Umfeld her nur zu gut kennen. Auch diese Seher und Propheten wurde von Gott und/oder Engeln berufen und in den Himmel der “Götter der Sterne” entrückt.

Ihre neue Gabe nutzte Odschi erstmals bei einer drohenden Hungersnot ihres Stammes, als sie die “Luftgeister” um Rat ersuchte, wo Jagdwild zu finden sei:

Darauf versammelte sich das ganze Volk; ich schlug meine Trommel, sang meine Medizingesänge und legte den Kopf auf die Erde. Da hörte ich denn bald, wie die Luftgeister herbeigeeilt kamen und die Hütte von oben bis unten schüttelten – das sicherste Zeichen, dass sie bereit waren, meine Fragen zu beantworten.

Ist diese 1871 von Karl Knortz in “Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas” veröffentlichte Sage nur Spinnerei einer indianischen Prophetin? Oder ist es eine Überlieferung à la Magonia und Sylphen, Gott/Engel und Himmelsfahrten, Feen und Anderswelt, dem UFO-Phänomen oder eben Außerirdische und UFOs, die sich nur in einem anderen Gewand zeigt …?

Von Nadeln und Geldmacherei

Nicht nur Odschi will in der fremden Welt erlebt haben, wie “scharfe nägelartige Körper in mein Fleisch” drangen. Auch heute werden UFO-Entführungsopfer angeblich von fremden Wesen mit allerlei „Nadeln“ gepiesackt. Im sehr umstrittenen und ebenso bekannten UFO-Fall von Betty Hill und ihrem Mann Barney Hill von 1961 wurde beispielsweise eine Nadel in den Bauch von Betty eingeführt. Sogar das US-Militär soll bei dieser UFO-Entführung der Hills irgendwie die Finger im Spiel gehabt haben, was auch andere Entführte immer mal wieder geschildert haben.

Für Kritiker Spinnerei oder psychische Probleme, wie das ganze Thema der UFO-Entführungen oder sogar das UFO-Phänomen selbst. Für das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” war es schon vor genau 50 Jahren nur Geldmache. Das Magazin berichtete in der Ausgabe 51/1966 vom 12. Dezember 1966, dass die Hills erst zwei Jahre nach ihrem Erlebnis mit dem Psychiater Benjamin Simon und dem Autoren und UFO-Forscher John G. Fuller zusammenarbeiteten. “Bisheriges Illustriertenhonorar für das Ehepaar Hill: 96 000 Mark”, so “Der Spiegel” vor rund 50 Jahren. Damit stufte das Magazin schon damals das UFO-Phänomen per se als eine Art “Geldmaschine” ein.

Fremde Welten die Betty Andreasson-Luca bei ihren UFO-Erlebnissen beschrieb
Fremde Welten, die Betty Andreasson-Luca bei ihren UFO-Erlebnissen sah. Zur Großansicht (Bild: B. Andreasson-Luca / G. Reichel Verlag / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Wollte auch Odschi oder die möglichen realen Personen, auf denen Märchen und Sagen beruhen könnten, nur Ruhm und Cash?

Beim umfassenden UFO-Entführungsfall der Betty Andreasson-Luca von 1967 war es ähnlich wie bei den Hills. Auch ihr wurde eine „Nadel“ in den Körper gestoßen, was sie bei den Untersuchungen des UFO-Forschers Raymond Flower unter Hypnose so schilderte:

Licht kommt aus den Wänden und […] Drähte, Nadeldrähte. Sie nahmen diese langen Silbernadeln – sie waren biegsam – und stachen eine in meine Nase hinauf, in meinen Kopf!“.

Das war sicher schmerzhaft, sollte man meinen. Doch wie die Indianerin oben keinen Schmerz durch die “Nadeln” vernahm, war es auch bei Andreasson-Luca angeblich sehr ähnlich:

„[…] sie berühren mich oben am Kopf, und nahmen ihn fort [den Schmerz, L.A.F.] – sie berührten meine Stirn.

Interessant an den umfangreichen Hypnose-Schilderungen im UFO-Fall Andreasson-Luca ist auch, dass sie von den fremden Wesen in einer anderen Welt quasi ganze Städte mit Aliens gezeigt bekam. Inklusive “Zauberdingen” wie bei den Sylphen und ihrer Anderswelt Magonia. Selbst an ein “seltsames Ding” am Himmel erinnerte sie sich; von ihr schlicht  “Vogelfisch” genannt.

Und an was erinnerte sich die indianische Seherin Odschi Akwot Okwä? An einen “großen, in der Luft schwimmenden Fisch”, von dem sie zu ihrem “Wigwam zurückgebracht“ wurde …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

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Neues Buch erschienen: Tipp zu den Arbeiten des Phänomene-Forschers John A. Keel

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Die Arbeiten des Phänomene-Forschers John A. Keels (1930 – 1932), die bislang dem Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung unbekannt geblieben sind, faszinieren wie ein fantastisches Gemälde des Surrealismus. Wo die Schulwissenschaft scheinbar Grenzen setzt, dort ist die Welt keineswegs zuende. Hinter den willkürlich gezogenen Grenzlinien öffnet sich eine fantastische Welt, in der “Ultrairdische” – wie Keel sie nannte – zuhause sind, wo Prophezeiungen und UFOs ebenso zuhause sind wie monströs wirkende Wesen, die am Himmel fliegen und riesige Flugapparate vor weit mehr als 100 Jahren. Der Autor Roland M. Horn hat nun das Buch “John A. Keel und der Stein der Weisen” vorgelegt über den Forscher vorgelegt. Einen Reiseführer in die weite Welt eines “Phantasten” Keel, der viel mehr von der Realität zu erfassen vermag als “biedere Erbsenzähler” …


Von Lars A. Fischinger 

Die UFO-Forschung ist relativ komplex. Neben den ungeklärten Fällen und der Suche nach des Rätsels Lösung ist eine Lagerbildung zu erleben. Die Untersucher sind sich entweder darüber einig, das hinter den nach der Untersuchung zurückbleibenden UFO-Fällen ein bisher unbekanntes, aber intelligentes und exotisches Phänomen steckt, oder aber, dass alle diese unidentifizierten Objekte nur deshalb ungeklärt seien, weil die Zeugen lügen oder aber falsche, bzw. ungenaue Angaben machen würden.

Dazwischen gibt es fast nichts.

Ein amerikanischer Journalist, der durch seine Forschungen Wesen und Phänomene wie den Mothman und die Men in Black bekannt machte, ist John A. Keel. Mit seinen Forschungen und Publikationen brachte er neue Impulse in die UFO-Forschung. In seinem Buch “Our Haunted Planet” (1971) entwickelte er die Theorie der “Ultrairdischen” (als Gegenpart zur Theorie der Außerirdischen). Diese Besucher waren demnach keine wirklichen Außerirdischen. Keel selbst bezeichnete sie als “eine [Art] Kraft”. Mit seinem Buch “The Eighth Tower” (1975) verfeinerte er die Theorie der „Ultrairdischen“ und beschrieb genauer deren Wirken. In “The Mothman Prophecies” beschäftigte er sich mit den rätselhaften Vorfällen in Point Pleasant, West Virginia, in denen zwischen 1966 und 1967 neben UFOs und Prophetie-Fällen vor allem auch Men in Black und Mothman Sichtungen verzeichnet wurden. Der tragische Einsturz der Silver Bridge, der 46 Menschen das Leben kostete, machte diese Geschehnisse weltberühmt. Im Zuge der Verfilmung (mit zum Teil stark abgewandelter Geschichte) der Geschehnisse im Jahr 2002 mit Richard Gere erschien unter dem Titel “The Mothman Prophecies – Tödliche Visionen” das Buch (als einziges Werk von John A. Keel) auch in deutscher Sprache.

Diesem außergewöhnlichem Menschen ist die vorliegende Arbeit von Roland M. Horn (hier) nicht nur gewidmet, sondern sie geht auch tief in dessen Theoriegebilde ein. Doch Roland M. Horn geht weiter, macht sich eigene Gedanken und entwickelt das Konzept Keels weiter. (Verlagstext nach dem Vorwort von Marius Kettmann)

Vorwort

 

Die UFO-Forschung ist relativ komplex. Neben den ungeklärten Fällen und der Suche nach des Rätsels Lösung ist eine Lagerbildung zu erleben. Die Untersucher sind sich entweder darüber einig, dass hinter den nach der Untersuchung zurückbleibenden UFO-Fällen ein bisher unbekanntes, aber intelligentes und exotisches Phänomen steckt oder aber, dass alle diese unidentifizierten Objekte nur deshalb ungeklärt seien, weil die Zeugen lügen oder aber falsche bzw. ungenaue Angaben machen würden. Dazwischen gibt es fast nichts.

Für die meisten in der sogenannten UFO-Szene Involvierten, die etwas Außergewöhnliches hinter den Fällen vermuten ist die ETH (Extraterrestrial Hypothesis, Außerirdische Hypothese) die annehmbarste. Außenseiter sind selten. Und noch seltener ist es, wenn diese einen gewissen Einfluss gewinnen und mit ihren (oft unkonventionellen) Sichtweisen völlig neue Perspektiven eröffnen. Zwei Personen ist dies umfänglich gelungen und beide sind weithin auf dem Gebiet der UFO-Forschung bekannt. Der eine, ein gebürtiger Franzose der sich in den USA als Astronom und vor allem Informatiker einen Namen machte, ist Jacques F. Vallée. Bekannt durch seine enge Freundschaft mit dem Chef-Untersucher des Projects Bluebook, J. Allen Hynek, und seinen Forschungen die weit vor die Zeit der Initial-Sichtung von Kenneth Arnold hinausgingen (z.B. in seinen Büchern „Passport to Magonia“ 1969, „Dimensions“ 1988 oder zuletzt zusammen mit Chris Aubeck in „Wonders in the Sky“ 2010), entwickelte er die Theorie des Kontrollsystems. Der andere, ein amerikanischer Journalist, der durch seine Forschungen Wesen und Phänomene wie den Mothman und die Men in Black bekannt machte, ist John A. Keel. Diesem außergewöhnlichem Menschen, ist die vorliegende Arbeit von Roland M. Horn nicht nur gewidmet, sondern sie geht auch tief in dessen Theoriegebilde ein. 

Um wen handelte es sich und was machte John A. Keels Arbeit aus? 

Keels Buchveröffentlichungen sind überschaubar, was allerdings in Anbetracht seiner Forschungen eher ein Verlust ist. Bereits mit 27 Jahren erschien sein erstes Werk unter dem Titel „Jadoo“ (1957), welches sich jedoch nicht mit dem UFO-Phänomen sondern mit seinen Reisen nach Ägypten und Indien beschäftigte (unter anderem auch mit dem Yeti). Neun Jahre später erschien mit „The Fickle Finger of Fate“ ein Roman aus Keels Feder. Doch mittlerweile hatte das UFO-Thema sein Interesse geweckt. Anfänglich der ETH zugetan, merkte er anhand der Fälle die er sich anschaute und den Einflüssen vor allem der Lektüre von Charles Fort und der daraus entstandenen Forteaner-Bewegung, dass die ETH nicht unbedingt die erfolgversprechendste zu sein schien. Er untersuchte die Orte, an denen sich die Vorfälle ereigneten, bestimmte sogenannte Fensterorte, in welchen sich für einen bestimmten Zeitraum verschiedene Phänomene summierten, und er legte sein Hauptaugenmerk auf UFO-Wellen.

Seine Arbeit konnte man in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre vor allem in der Flying Saucer Review und im Fate Magazine verfolgen, bevor ab dem Jahr 1970 seine fünf Jahre andauernde produktivste Zeit begann. Mittlerweile hatte Keel begonnen sich Vollzeit mit Phänomenen zu beschäftigen. Im Buch „UFOs: Operation Trojan Horse“ (1970) deckte er auf, dass es sich bei der scheinbaren Darstellung der Wesen in den UFOs als Außerirdische um eine Maskerade handle. Diese sei nur vorgeschoben, ein Deckmantel für die eigentlichen Strippenzieher, die er hier als Dämonen oder Geister identifizierte. Dass er sich in einer Zeit in der von denen, die tatsächlich ein exotisches Phänomen hinter UFOs vermuteten, die ETH bevorzugt wurde, massiven Widerständen gegenübersah, lag auf der Hand. Ein Schicksal, welches auch Jacques Vallée ereilen sollte, der sich nach seinen Büchern „The Invisible College“ (1975) und „Messengers of Deception“ (1979) für fast ein Jahrzehnt frustriert aus der UFO-Szene zurückzog. Keel war jedoch zu tief in seinen Forschungen gefangen, als dass er sich vorstellen konnte, das Feld zu räumen. In seinem Buch „Strange Creatures from Time and Space“ welches er ebenfalls 1970 vorlegte, präsentierte er ein Sammelsurium von Phänomenen und Wesenheiten (angefangen vom Mothman über Außerirdische bis hin zu Bigfoot und Nessie).

In seinem Buch „Our Haunted Planet“ 1971 entwickelte er die Theorie der „Ultrairdischen“ (als Gegenpart zur Theorie der Außerirdischen). Diese Besucher waren demnach keine wirklichen Außerirdischen. Keel selbst bezeichnete sie als „eine [Art] Kraft“.

1975 meldete sich Keel mit zwei weiteren wichtigen Werken zurück. In „The Eighth Tower“ verfeinerte er die Theorie der „Ultrairdischen“ und beschrieb genauer deren Wirken. In „The Mothman Prophecies“ beschäftigte er sich mit den rätselhaften Vorfällen in Point Pleasant, West Virginia, in denen zwischen 1966 und 1967 neben UFOs und Prophetie-Fällen vor allem auch Men in Black und Mothman Sichtungen verzeichnet wurden. Der tragische Einsturz der Silver Bridge, der 46 Menschen das Leben kostete, machte diese Geschehnisse weltberühmt. Im Zuge der Verfilmung (mit zum Teil stark abgewandelter Geschichte) der Geschehnisse 2002 mit Richard Gere erschien unter dem Titel „The Mothman Prophecies – Tödliche Visionen“, das Buch (als einziges Werk von John A. Keel) auch in deutscher Sprache.

Die produktivste Zeit Keels (was das Publizieren seiner Forschungen und Ergebnisse in Buchformat betrifft) war nun vorbei. Lediglich mit „Disneyland oft the Gods“ (1988) meldete er sich noch einmal zurück – allerdings eher im Sinne eines modernen Charles Fort, der Fälle sammelt und archiviert. Zudem erschienen teilweise überabeitete Versionen seiner älteren Werke, wie z.B. 1975 „Visitors from Space“ (englische Auflage von „The Mothman Prophecies“), 1978 „The Cosmic Question“ (englische Auflage von „The Eighth Tower“) oder 1994 „The Complete Guide to Mysterious Beings“ (überarbeitete Auflage von „Strange Creatures from Time and Space“).

Eine Kollektion seiner bedeutendsten Beiträge in der Zeitschrift „Fate“, wurde 2006 als „The Best of John Keel“ herausgegeben.

Legendär bleibt seine Form der Untersuchung, die eben vielen Forschern zum Trotz, keine Beschränkungen kannte und nicht von selbstaufgestellten Grenzen kompakt gehalten wurde. So nahm er Fälle, wie den während der 1973er UFO-Welle in den USA vorgekommenen, in welchem eine Frau nicht nur ein Objekt am Himmel entdeckte, sondern an dessen Seite in großen Buchstaben auch das Wort „UFO“ zu lesen war, durchaus ernst und ordnete sie den verwirrenden Spielen der „Ultrairdischen“ zu (die er auch „Cosmic Trickster“ nannte).

John A. Keel und sein freier, uneingeschränkter und erfrischender Geist fehlen heute oft in der UFO-Forschung. Seine Theorie verdient einen tieferen Blick, sie sollte ernsthaft und aufgeschlossen diskutiert werden. Keels Forschungen sind in Deutschland vielen nicht bekannt, da seine Werke hier nicht erschienen. Dies ist sehr traurig und erweist sich als weitere Parallele zu Jacques Vallée, von dessen 13 UFO-Sachbüchern ebenfalls nur drei ins Deutsche übersetzt wurden.

Dabei war Keel nicht nur umstritten und wegen seiner Unangepasstheit an die favorisierte ETH kontrovers gesehen, sondern auch ein Inspirationsquell vor allem für die Forteanische-Szene und Forscher, wie z.B. Loren Coleman. Der Einfluss auf ihn war so stark, dass Coleman sein 2002er Werk „Mothman and Other Curious Encounters“ Keel widmete.

Das vorliegende Buch von Roland M. Horn, der bereits durch seine gemeinsam mit Lars A. Fischinger publizierte Arbeit „UFO-Sekten“ ein wichtiges Handbuch veröffentlichte, ist hoch einzuschätzen, da hier zum größten Teil die Erkenntnisse, Theorien und Vorstellungen von John A. Keel erstmalig in deutscher Sprache zugänglich gemacht werden. Doch Roland M. Horn geht weiter, macht sich eigene Gedanken und entwickelt das Konzept Keels weiter.

Roland M. Horns Buch gehört somit sicherlich zu den wichtigsten und interessantesten UFO-Büchern Deutschlands der letzten 10 Jahre. 

Marius Kettmann 
2. Vorsitzender der DEGUFO
Im August 2012 

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Zum Thema

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

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      Neues zum angeblichen "Ende der UFO-Forschung" und der angeblich 100 Prozent-UFO-Aufklärungsrate (2)

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      Die UFO-Forschung soll ja mal wieder, so hieß es kürzlich aus Großbritannien, am Ende sein. Während die Medien auch in Deutschland die PR-UFO-Tagung-Mitteilungen von dort zum Ende der UFOs aufnahmen, gab es auch UFO-Vorträge in Deutschland. “BILD Leipzig” berichtete heute kurz nach Mitternacht online darüber. Darin wird nicht nur dargelegt, dass die UFO-Forschung eigentlich am Ende sei – sondern auch, dass 100 Prozent der UFO-Meldungen zu erkären seien. Diese und andere Aussagen lösten hitzige Debatten in der UFO-Szene aus. Teil 2

      Leserbrief von Christan Czech der DEGUFO e.V., der deutschen UFO-Datenbank und der GEP e.V. an die “BILD” bzg. dieses Artikels
      (dort auch die Kommentare beachten)

      • Betr.: Ihr Artikel in der Bild Zeitung, Regionalausgabe Leipzig
      • Bez.: Webartikel: Bild beim Leipziger UFO-Kongress: Haben die noch alle Untertassen im Schrank?


      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich habe soeben Kenntnis von Ihrem oben genannten Artikel bekommen und komme leider nicht drum herum, einige Anmerkungen hierzu zu verfassen.

      Zunächst fällt dem sachkundigen UFO-Forscher gleich im ersten Absatz ein Fehler auf: Das UFO-Phänomen beginnt nicht erst 1947, sondern fand schon bis 21.000 v. Chr. statt. Das sog. moderne UFO-Phänomen hatte seinen Anfang am 24.06.1947, als Kenneth Arnold über dem Mt. Rainier Objekte sah, die er als fliegende Untertassen beschrieb. Dieser Fall wurde als erster großflächig presseöffentlich, weswegen man hier den Beginn des modernen UFO-Phänomens sieht. Richtig ist aber, das bereits in den Monaten zuvor UFOs gesichtet wurden.

      Die Begrifflichkeit “Fliegende Untertasse” ist ebenso falsch, veränderten sich mit fortschreitenem Phänomen auch die Formen der Objekte, exemplarisch seien die Zigarren und Dreiecke genannt. Selbst wenn die Überschrift eher scherzhaft gemeint war, unterstreicht diese nicht die seriöse Absicht der Berichterstattung.

      Eine konkrete Richtigstellung muss aber bei der Aussage Ihres Skeptikers erfolgen. Die Aussage, dass 100% aller Sichtungen erklärbar sind, ist falsch. In der seriösen UFO-Forschung wird ein Wert erreicht, der zwischen 94 und 96% pendelt. Das, was dann übrig bleibt sind Fälle, die in den Bereich Problematic UFO und Good UFO fallen. Das bedeutet, dass es sich um Fälle handelt, die derzeit nicht mit irdischen Phänomenen erklärt werden können. Gleichzeitig heißt dies aber auch, dass die Möglichkeit besteht, dass es sich um noch unbekannte, irdische Phänomene handeln kann. Eine Außerirdische Hypothese wird erst dann in Betracht gezogen, wenn die bislang unbekannten Phänomene ebenfalls ausgeschlossen werden können.

      Im Übrigen sei angemerkt, dass Ihr Skeptiker der offiziellen Statistik seines eigenen Clubs widerspricht, dort findet sich ebenfalls eine Summe, die bei über 95% liegt. Wir (die seriöse deutsche UFO-Forschung) beobachten seit einigen Jahren eine Verzerrung der Wirklichkeit hin zu diesen Aussagen, gepaart mit endlosen Angriffen auf eben diese seriöse UFO-Forschung, wie ein Blick in den Blog dieses Clubs zeigt. Aus jenem Grund haben sich im letzten Jahr alle deutschen UFO-Vereine (e.V.) hiervon distanziert. Die Begründung mit Beispielen der Arbeitsweise dieses Clubs finden Sie auf der Homepage der GEP e.V. ( http://www.ufo-forschung.de). Mittlerweile fand auf den von mir erwähnten Blog auch eine Berichterstattung über die Vorträge statt und sie wurde (wie auch nicht anders zu erwarten) nicht der Realität entsprechend dargestellt.

      Sollten Sie also das nächste Mal eine Berichterstattung über die UFO-Forschung planen, empfehle ich Ihnen, sich kompetente Ansprechpartner zu suchen, die Ihnen auch korrekte Angaben macht. Hierzu empfehle ich Ihnen die Kollegen der DEGUFO e.V., GEP e.V. und MUFON-CES e.V. Wenn Sie Informationen zum Fallgeschehen in Deutschland suchen, lege ich Ihnen die UFO-Datenbank unter http://www.ufo-datenbank.de ans Herz.

      Es ist eben nicht alles seriös, was sich als solches ausgibt, das gilt auch für die UFO-Szene.

      Viele Grüße

      Christian Czech

      Vorstandsmitlied DEGUFO e.V. und GEP e.V.
      Fallermitter DEGUFO e.V. und GEP e.V.
      Administrator UFO-Datenbank.de
      Fachbereichsleiter und Archivar Abt. UFO im DEGUFO-Archiv

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      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
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      Neues zum angeblichen "Ende der UFO-Forschung" und der angeblich 100 Prozent-UFO-Aufklärungsrate (1)

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      Die UFO-Forschung soll ja mal wieder, so hieß es kürzlich aus Großbritannien, am Ende sein. Während die Medien auch in Deutschland die PR-UFO-Tagung-Mitteilungen von dort zum Ende der UFOs aufnahmen, gab es auch UFO-Vorträge in Deutschland. “BILD Leipzig” berichtete heute kurz nach Mitternacht online darüber. Darin wird nicht nur dargelegt, dass die UFO-Forschung eigentlich am Ende sei – sondern auch, dass 100 Prozent der UFO-Meldungen zu erkären seien. Diese und andere Aussagen lösten hitzige Debatten in der UFO-Szene aus.

      Leserbrief von Marius Kettmann der DEGUFO e.V. an die “BILD” bzg. dieses Artikels
      (dort auch die Kommentare beachten)

      Sehr geehrte Bild-Redaktion,
      sehr geehrte Frau Dollmeyer,

      ich habe heute im Leipziger Regionalteil von Bild.de Ihren Artikel mit dem Titel: „Bild beim Leipziger UFO-Kongress: Haben die noch alle fliegenden Untertassen im Schrank?“ gelesen und möchte Ihnen meine Meinung zu diesem nicht vorenthalten.

      Bereits in Ihrer Einleitung, ist Ihnen ein Fehler unterlaufen. Tatsächlich sah der Pilot Kenneth Arnold am 24. Juni 1947 9 fliegende Objekte im US-Staat Washington, die er nicht identifizieren konnte. Durch seine Beschreibung des Flugmusters, nicht wie oft fälschlicherweise behauptet der Objektform, war er zwar in gewisser Weise der „Schöpfer“ des Begriffs „Fliegende Untertasse“, jedoch nicht der erste Sichter unidentifizierter fliegender Objekte.

      Das UFO-Phänomen entstand nicht, wie von Ihnen beschrieben, in der Nachkriegszeit. Zusammenfassungen von Wissenschaftlern wie Dr. Jacques Vallée zeigen, dass es UFO-Sichtungen in allen Menschheitsepochen gab.

      Ihre Aussage, dass die „Untertassen-Forscher“, wie sich übrigens die Untersucher des UFO-Phänomens nicht bezeichnen, in einer Krise stecken, ist zu ungenau und zu pauschalisierend. Er betrifft in erster Linie eine UFO-Forschungsvereinigung in Großbritannien und bezieht sich in deren Äußerungen, auf die geeigneten Methoden der Erfassung, Untersuchung und Auswertung von eingehenden Sichtungsmeldung und der Verifizierung von Erklärungshypothesen. Diese Aussage ist nicht unisono auf andere Vereinigungen zu übertragen und auch nicht auf das Phänomen oder seine Erforscher.

      In einem weiteren Absatz kommen Sie zu der falschen Aussage, dass der anerkannte Diplom-Physiker Illobrand von Ludwiger UFO-gläubig wäre. Diese Aussage zeigt allenfalls öffentlich vorherrschende Fehlurteile zum Untersuchungsobjekt, die jedoch an der Realität vorbeigehen. In einem Falle der „Gläubigkeit“, müssten sie bei anderen Forschern z.B. zu folgenden Aussagen gelangen: „Der Blitz-und-Donner-gläubige Jörg Kachelmann…“, „Der Sonnen-gläubige Stephen Hawking…“ oder „Der verstorbene Sternen-gläubige Carl Sagan…“. Dem Subjekt UFO kann nicht mit einer Glaubenseinstellung begegnet werden. Da es sich um eine neutrale Abkürzung handelt, welche vom Geheimdienst der US-amerikanischen Luftwaffe, Air Force Intelligence Agency (ATIC), in den 1950er Jahren entwickelt wurde. Diese Abkürzung steht für: „Unidentified Flying Object“ – auf Deutsch: „Unidentifiziertes Flugobjekt“. Sämtliche Meldungen die bei UFO-Vereinigungen eingehen, von Objekten die im Luftraum von Personen beobachtet wurden und die von diesen Personen nicht erklärt werden können, sind sogenannte UFOs im weiteren Sinne (UFOs i.w.S.). Diese Meldungen enthalten nichts, woran man glauben kann oder müsste. Der Begriff des Glaubens hat bei der wissenschaftlichen Untersuchung keine Relevanz. Die Titulierung „UFO-gläubig“ hätte dann auch die Untersucher der US Air Force getroffen, die gerade aus wissenschaftlichen Gründen diese neutrale Definition eingeführt hatte. Die Fälle die auch nach der Untersuchung durch UFO-Forscher und Wissenschaftler keine Aufklärung finden, werden UFOs im engeren Sinne (UFOs i.e.S.) genannt. Diese Fälle haben jedoch ebenfalls nichts mit Glauben zu tun. Lediglich die Personen, die hinter den unidentifizierten Fällen bestimmte Erklärungsthesen postulieren, können an diese nur „glauben“ bis diese Thesen durch wissenschaftliche Untersuchungen verifiziert oder falsifiziert wurden. Reine UFO-Sichtungen und die Behandlung nach genau dieser Definition haben mit Glauben jedenfalls nichts zu tun.

      Die von Ihnen gebrachte Aussage, dass Illobrand von Ludwiger nur „alte Zeitungsartikel, CIA-Berichte aus den 1950ern und krakelige Zeichnungen“ präsentiert, ist nicht vollzählig. Neben den von ihnen genannten bildlichen Darstellungsformen, wurden auch Radaraufnahmen gezeigt. Diese sind von der militärischen Luftraumüberwachung zur Verfügung gestellte offizielle, von Radargeräten gespeicherte Flugbewegungen, die keinem bekannten Auslöser zugeordnet werden konnten. Die meist mit sehr großer Sorgfalt und Detailtreue angefertigten Objektskizzen als „krakelig“ zu bezeichnen, mag Ihre subjektive Meinung wiederspiegeln, hat aber in einem neutralen journalistischen Beitrag nichts zu suchen.

      Die größten Falschaussagen kommen jedoch von dem von Ihnen zitierten „Skeptiker“ Jens Lorek, die Sie scheinbar ohne nähere Prüfung übernommen haben. Bei Herrn Lorek, der in keinem der drei in Deutschland ehrenamtlich betriebenen und im Vereinsregister eingetragenen gemeinnützigen Vereinen zur UFO-Forschung, namentlich DEGUFO, GEP und MUFON-CES, Mitglied ist und somit an der Erforschung des Phänomens gar nicht beteiligt ist, handelt es sich offenbar um den einzigen Menschen auf der Welt, der hundert Prozent aller UFO-Sichtungen aufklären kann. Es gibt unterschiedliche Aufklärungsquoten von UFOs i.w.S. – meist liegen diese zwischen 80 und 95 Prozent. Keine der staatlich/wissenschaftlich geführten UFO-Studien in den USA, der ehemaligen Sowjetunion und Frankreich, keine der staatlich/militärisch geführten UFO-Untersuchungen z.B. in den USA, Frankreich, Großbritannien und keine der weltweit aktiven privaten UFO-Untersuchungsgruppen, konnte eine hundertprozentige Aufklärungsquote erreichen. Bei allen blieben und bleiben stets Fälle übrig, die zu UFOs i.e.S. werden. Mehr noch, gerade Fälle in denen sich die Objekte besonders nah an den Zeugen befanden und in denen die Zeugenanzahl besonders groß war, gibt es oft keine natürliche Erklärung.

      Um was es sich bei UFOs i.e.S. handelt bzw. um was es sich nicht handelt, lässt sich von Niemandem genau sagen. An dem Punkt, an welchem ein Objekt identifiziert ist, wird es zum IFO und bleibt kein UFO mehr. Wenn Herr Lorek aussagt, dass er alles irdisch erklären kann (womit er wahrscheinlich meint ohne exotische Ursachen), dann ist dies wissenschaftlich gesehen genauso unhaltbar, wie die Aussage von Personen, die UFOs als außerirdische Raumschiffe identifizieren. Die klare Aussage ist: das man im Moment nicht sagen kann, um was es sich bei UFOs i.e.S. handelt. UFO ist kein Synonym für außerirdische Flugobjekte. Das dies scheinbar in der deutschen Skeptiker-Szene auch im Jahre 2012 noch nicht durchgedrungen ist, ist äußerst kritisch zu sehen. Hingegen der wissenschaftlich orientierten UFO-Forschung in den Vereinen DEGUFO, GEP und MUFON-CES, in welchem keine Aussagen über die Herkunft von UFOs i.e.S. getätigt wird, scheint Herr Lorek, der sich selbst „Alien-Anwalt“ nennt, keine kritische Trennung seiner eigenen Meinung vom tatsächlichen Untersuchungsobjekt vornehmen zu können.

      Die Aussage es gebe nichts Neues, ist ebenso falsch. Allein der DEGUFO wurden im Jahr 2012 ca. 300 Sichtungen gemeldet, was immerhin ca. eine Meldung pro Tag bedeutet.

      Ihre Umfrage hat ebenfalls den Kern der UFO-Forschung komplett verfehlt, weil Sie UFOs als Synonym für außerirdische Raumschiffe verwenden, was wissenschaftlich nicht haltbar ist.

      Ich nehme nicht an, dass Sie meinen Leserbrief veröffentlichen werden, da die gesamte Darstellung des Themas in Ihrem Bild.de Beitrag scheinbar bewusst in eine falsche Ecke gerückt werden sollte, jedoch möchte ich an ihre journalistische Sorgfaltspflicht appellieren, in der es unter anderem heißt: „Bei Konflikten sind die Positionen beider Seiten darzustellen.“ Gerade bei kontroversen Themen, sollten und können Sie sich nicht auf Aussagen einzelner Verlassen, sondern sollten bewusst investigativ vorgehen. Warum Sie sich, obwohl Sie die Möglichkeit besaßen, mit keinem der Referenten unterhielten, bleibt mehr als fraglich.

      Sollten Sie sich hingegen meiner Annahme, doch für eine Veröffentlichung dieses Leserbriefes entscheiden, würde dies sicher die Sachlichkeit des Themas und Ihrer eigenen Glaubwürdigkeit hervorheben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Marius Kettmann
      Militärhistoriker
      2. Vorsitzender der DEGUFO
      Mitglied der MUFON-CES

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      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

      www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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      UFOlogie: Marsmenschen über Mainz und der erste Auftritt des "noch unbekannten Erich von Däniken"

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      Das 1. Buch von Erich von Däniken 1968

      Weil sich Menschen ihren Glauben an UFOs nicht nehmen lassen wollen, kommt es in Fernsehsendungen immer wieder einmal zum Eklat. So auch schon vor 40 Jahren im ZDF. Ralf Bülow erinnert an einen denkwürdigen TV-Höhepunkt des UFO-Jahres 1967.

      Montag, 6. November 1967, 20.15 Uhr. Das ZDF eröffnet den Fernsehabend mit der 45-minütigen Dokumentation “Invasion aus dem Kosmos? Die Wahrheit über Fliegende Untertassen”. Autor und Moderator ist Wissenschaftsredakteur Peter G. Westphal. Sein Thema: Unidentifizierte Flugobjekte, kurz Ufos, die seit zwanzig Jahren Schlagzeilen machen. Genauer: seit dem 24. Juni 1947, als der US-Geschäftsmann Kenneth Arnold mit seiner einmotorigen Maschine die Rocky Mountains entlang geflogen war und über den Gipfeln neun “flying saucers” gesehen hatte. 

      Das waren Zeiten! Damals hatte Kollege Erich von Däniken bei dieser Veranstaltung seinen ersten grossen Auftritt untrer dem Titel: “Erhielten unsere Vorfahren Besuch aus dem Weltall?” (Und Raketenpionier Hermann Oberth sprach über “Die Notwendigkeit der UFO-Forschung”)

       Das aktuelle Buch des nimmermüden Erich von Däniken ist derzeit:

      Wer den interessanten Artikel oben gelesen hat – den möchte ich auch und vor allem auf dieses Buch von mir und Roland M. Horn von 1999 hinweisen:

      Denn die Prä-Astronautik und UFO-Esoterik/Sekten sind zwei Paar Schuhe!

      <A HREF=”http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&MarketPlace=DE&ID=V20070822%2FDE%2Fufobooks04%2F8001%2F22b38ed1-fad0-4f2c-a32c-50e265a38854&Operation=NoScript”>Amazon.de Widgets</A>

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      Artikel: Aliens im Mittelalter?

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      Angeblich, so die Ansicht der modernen Medien, ist das Geburtsjahr von UFOs im Sinne von „fliegenden Untertassen“ das Jahr 1947. Herkunft der UFO-Geschichten sei dabei die USA – und 1947 war in der Tat ein besonderes Jahr für die UFOlogen: Damals kam es zum legendären Zwischenfall in Roswell, USA, wo angeblich ein UFO abgestürzt ist und die Regierung das außerirdische Vehikel barg und versteckte. Bis heute soll dieses UFO versteckt sein. Ebenso kam es im Jahre 1947 zu der UFO-Sichtung des Privatpiloten Kenneth Arnold aus den USA, der neun seltsame Objekte aus seinem Flugzeug beobachtete. Die Presse prägte damals den Begriff „fliegende Untertassen“.

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