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VIDEO: Geoglyphen im Urwald von Brasilien: Das rätselhafte „Nazca des Dschungels“ am Amazonas

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VIDEO: Geoglpyhen in Brasilien - Das Nazca im Regenwald (Bilder: J. Watling / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Geoglpyhen in Brasilien – Das Nazca im Regenwald (Bilder: J. Watling / Bearbeitung: Fischinger-Online)

In aller Welt kennt man heute längst die Scharrbilder von Nazca in Peru. Ein großes Rätsel der Archäologie, um das sich viele Mythen ranken. Doch auch im Urwald von Brasilien haben Forsche in den letzten Jahrzehnten solche seltsamen Strukturen am Boden entdeckt. Hunderte von ihnen, die aus der Luft betrachtet ein regelrechtes „Nazca im Dschungel“ offenbaren. Doch je mehr sich Wissenschaftler mit diesen Strukturen beschäftigen, je mehr Fragen tauchen auf, wie Ihr in diesem Video erfahrt,


Ein „Nazca“ im Urwald von Brasilien

Nazca in der Peru kennt heute dank der dortigen Bodenzeichnungen in der Wüste die ganze Welt. Doch solche Geoglyphen gibt es auch in anderen Teilen der Erde. Sogar mitten im Urwald von Brasilien.

Dieses „Nazca im Dschungel“ liegt in der westlichen Region des Amazonas im brasilianischen Bundesstaat Acre. Dort verteilen sich auf rund 13.000 Quadratkilometern Kreise, Rechtecke, Quadrate, Linien und Straßen, die teilweise 3.500 Jahre alt sind. Hinterlassenschaften einer versunkenen Zivilisation, die Erdmuster von 300 und mehr Metern Größe anlegten. Hier liegt ein bisher kaum beachtetes Rätsel der Archäologie.

Erst in den vergangenen 20 Jahren wecken diese Spuren eines unbekannten Volkes mehr und mehr das Interesse der Wissenschaft Vor allem da durch die Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien immer mehr dieser Strukturen gefunden werden.

Doch je mehr sich die Archäologie und andere Wissenschaften mit diesen beschäftigen – um so rätselhafter wird dieses „Nazca von Brasilien“, wie Ihr in diesem Video vom 29. Juni 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 29. Juni 2021 auf Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Seltsame „Qualle“ am Himmel über Brasilien gefilmt: UFO vs. Ballon +++ Video +++

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VIDEO: Seltsame Qualle am Himmel über Brasilien gefilmt - UFO oder Ballon (Bilder: Screenshot YouTube)
VIDEO: Seltsame Qualle am Himmel über Brasilien gefilmt – UFO oder Ballon (Bilder: Screenshot YouTube)

Unzählige vermeintliche UFO-Videos kursieren im Internet. Was sie wirklich zeigen oder ob sie sogar absichtliche Fakes sind, ist dabei schwer bis gar nicht sicher zu bestimmen. Vor allem auf YouTube gibt es zehntausende von Videos, die echte (da unbekannt ist, was dort zu sehen ist) und falsche UFOs zeigen. Fast kein Interessierter oder UFO-Forscher beachtet sie aufgrund der Menge ernsthaft. Doch ein Video, das über der Stadt Sao Paulo in Brasilien aufgenommen wurde, ist in der Masse der Filmchen schon interessant. Denn es zeigt eine offenbar riesige „fliegende Qualle“ am Himmel. Aber was genau zeigt der UFO-Film und was könnte er zeigen? Schauen wir uns diesen in diesem YouTube-Video auf Fischinger-Online einmal genauer an.


UFO-Video aus Brasilien: Eine „fliegende Qualle“ am Himmel

Videos von angeblichen UFOs gibt es hier auf YouTube zu zehntausenden.

Fast immer sind es jedoch nur kaum aussagekräftige Filmchen, auf denen man alles oder nichts erkennt. Oftmals unscharfe Lichter und helle Punkte am Himmel (oder sonst wo), die zu undeutlich und verschwommen sind, als dass man darin irgendwas Definitives erkennen könnte …

Nicht so in einem Video aus der Stadt Sao Paulo in Brasilien, das Anfang März 2020 hochgeladen wurden.

Auch wenn es durch den Zoom streckenweise unscharf wurde, erkennt man dort eindeutig eine „fliegende Qualle“ am Himmel. Zumindest sieht das am helllichten Tage gefilmte Objekt oder „Ding“ wie eine Qualle aus dem Meer aus. Und deshalb unterscheidet sich diese „fliegende Qualle“ von fast allen andren UFO-Videos bei YouTube.

Aber was genau zeigt der Film aus Brasilien – oder was könnte er zeigen? Schauen wir uns diesen in diesem YouTube-Video einmal genauer an.

Bleibt neugierig …

Video vom 13. März 2020 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Nahe São Paulo in Brasilien „regnete“ es hunderte Spinnen vom Himmel – was war da wirklich los?

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Nahe Sao Paulo in Brasilien ging ein "Regen" von hunderten Spinnen nieder (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Nahe Sao Paulo in Brasilien ging ein „Regen“ von hunderten Spinnen nieder (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Seltsamer Tierregen in Brasilien:. Verschiedene Medien berichtigen derzeit über ein erstaunliches Phänomen, das sich nördlich der Stadt São Paulo im Südosten von Brasilien ereignet hat. Dort kam es während eines Unwetters zu einem „Regen von Spinnen“, der über der Region Espírito Santo do Dourado niederging. Hunderte der Krabbeltiere fielen zum Teil mit ihren Netzen vom Himmel und erschraken die Bewohner. Auch wenn Biologen das Phänomen des „Tierregen“ kennen und auch in diesem Fall eine Erklärung haben,  bleiben bei solchen „Erscheinungen“ Fragen offen. Welche das sind, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Tierregen

Dass es Tiere vom Himmel regnen kann, ist ein weithin bekanntes Phänomen. Schon der Grenzwissenschaft-Pionier Charles Fort hat über diese ungewöhnlichen Erscheinungen in seinen Büchern vor über 100 Jahren berichtet. Die Mainstream-Wissenschaft sei blind angesichts solcher Tierregen, warf der Pionier des Phantastischen dieser in seinen Büchern immer wieder vor.

Verwunderlich ist das nicht. Immerhin listet Fort in seinen Veröffentlichten neben den „üblichen“ Regen von Tieren aller Art auch solche auf, bei denen es nur ganz bestimmte Pflanzen, Pflanzenteile oder sogar Früchte regnete. Faszinierende Phänomene, die auch heute noch aus der ganzen Welt bekannt sind udn über die noch immer diskutiert wird.

Ein aktueller Fall wurde aus Brasilien gemeldet. Hier kam es zu einem „Spinnen-Regen“, bei dem hunderte der kleinen Tiere mit samt ihren Netzen vom Himmel stürzen. Ein Schauer von Insekten, der viele Menschen erschrak, und auch gefilmt wurde.

Spinnen-Regen in Brasilien

Ereignet hat sich das ganze in der Region Espírito Santo do Dourado, die etwa 250 Kilometer nordwestlich der Millionenstadt São Paulo im südlichen Brasilien liegt. Als Hauptzeuge des Spinnen-Regens nennen die derzeitigen Medienberichte João Pedro Martinelli Fonseca. Der Teenager Fonseca war angesichts des mehr als seltsamen Regens „Fassungslos und verängstigt“ gewesen, habe aber doch die ganze Szene gefilmt (Video HIER).

Ich sah viele schwarze Punkte über mir. Dann fiel plötzlich eine Spinne durch ein offenes Fenster. Ich war komplett geschockt.

So der Zeuge Fonseca. Und seine Großmutter Jercina Martinelli sagte der brasilianischen Zeitung „Terra do Mandu“ gegenüber:

Es gab viel mehr Netze und Spinnen, als Sie im Video sehen können. Wir haben das schon früher gesehen, an Tagen, an denen es wirklich heiß war, immer in der Dämmerung.“

Die Zeitung zitiert auch den Biologen Thaiz Moreira, dem dieses Phänomen sehr vertraut ist. „Ballonfahrten“ würde dieser Regen von Spinnen genannt, da diese Tiere großflächige Netze spinnen würden und so erscheinen, als würden sie am Himmel schweben. Oder eben – bei Wind und Wetter – vom Himmel regnen.

Nach einem Bericht in „The Guadrian“ vom 11. Januar 2018 sieht das der auf Spinnen spezialisierte Biologe Professor Adalberto dos Santos ebenso. Der Spinnenforscher der Federal University of Minas Gerais weist darauf hin, dass diese Spinnenart („parawixia bistriata“) „ein seltene ’soziale‘ Spinne“ ist“, die mit anderen ihrer Art riesige Netze über den Himmel spannt. Damit erscheint es nur so, als würden die Tiere vom Himmel regnen, wenn beispielsweise durch starken Wind ihre gemeinsam gewebten Netze zerstört werden.

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Ein falscher Tierregen, aber …

Der „Guadrian“ schreibt:

Tagsüber nisten die Spinnen in einem riesigen Ball in der Vegetation und tauchten am frühen Abend auf, um die riesige Netzdecke zu bauen, die zwischen Bäumen und Büschen hängt, sagte Dos Santos. Jede Bahn kann bis zu vier Meter breit und drei Meter dick sein. Im Morgengrauen ernähren sie sich von der Beute, die sie über Nacht gefangen haben – meist kleine Insekten, manchmal sogar kleine Vögel -, bevor sie sich wieder in die Vegetation zurückziehen.

Demnach war dieser Spinnen-Regen ganz harmlos und alles andere als ungewöhnlich. Und er gehört durch die fraglos nachvollziehbaren Erklärungen der Biologen auch nicht zu den eingangs genannten Phänomen, die Charles Fort so wissbegierig sammelte und veröffentlichte. Weshalb man solche Tierregen und andere ungewöhnliche Schauer übrigens auch „Forteanische Phänomene“ nennt.

Hier in Brasilien wird von „hunderten Spinnen“ gesprochen, die vom Himmel gefallen seien. Keine anderen Tiere oder Tierarten oder auch Vegetation wurde beschrieben, die mit diesen Krabbeltieren niedergegangen sei. Schaut man sich das nur wenige Sekunden dauernde Video des Jungen Fonseca genau an, sieht man eigentlich schon, dass die Tiere eher am Himmel hängen statt in strömen zu regnen. Genau das ist bei den echten „forteanischen Phänomenen“ aber auch der Fall.

„Forteanische Phänomene“

Tierregen oder Regen von anderen Dingen haben die seltsame Eigenart, dass diese sich offenbar auf eine Art oder Gattung beschränken. Beispielsweise regnet es nur Frösche oder nur eine Art von Fischen oder eine Art von Pflanzensamen. Das ist mehr als erstaunlich, da die gängige Erklärung (s. dazu auch HIER, HIER & Video HIER) dieser „Forteanische Phänomene“ jene ist, dass hier Windrosen bzw. kleine Tornados diese Tiere und Dinge in den Himmel saugten und dann an anderer Stelle wieder abregnen ließen.

Man muss sich aber klar fragen, warum eine Windhose oder Ähnliches nicht ganz einfach alles in den Himmel hebt und andernorts als seltsamen Regen wieder fallen lässt. Ein Mini-Tornado wird wohl kaum die eine Art von Tieren abheben und die andere daneben oder Pflanzen aller Art auf dem Boden lassen …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Holländer plant mit einem 1 zu 1 Nachbau der Arche Noah von den Niederlanden zu den Olympischen Spielen nach Brasilien zu fahren – und Gottes Worte zu verbreiten

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Mit einem Nachbau der Arche Noah von den Niederlanden zu den Olympischen Spielen nach Brasilien (Bild:_ Ark of Noah Foundation)
Der Nachbau der Arche Noah in  den Niederlanden. Das Schiff soll von Rotterdam zu den Olympischen Spielen 2016 nach Brasilien fahren …  (Bild: „Ark of Noah Foundation“)

Wie auf diesem Blog bereits am 14. Dezember 2012 in einem Artikel berichtet, baute der Niederländer Johan Huibers 20 Jahre an seiner ganz privaten Arche Noah nach den Vorgaben der Bibel. Ein Traum über eine große Flut über den Niederlanden 1992 veranlasste Huibers die Arche „originalgetreu“ in biblischer Originalgröße nachzubauen und seit dem können sich Besucher in seinem Schiff über Themen des Glaubens informieren. Nun aber plant der der Schöpfer der „Arche Johan“ mit seiner Arche zu den Olympischen Spielen 2016 nach Brasilien zu fahren um auch dort das Wort Gottes zu verbreiten. PR oder mehr?

 

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Forschung weiß bis heute nicht, ob es jemals eine globale Sintflut gab, ob ein Mann mit Namen Noah lebte und ob dieser Mann tatsächlich die legendäre Arche Noah baute. Es sind, so die meisten Kritiker und auch Bibelforscher, nur Legenden und ältere Überlieferungen des Nahen Ostens, die hier im 1. Buch Mose verarbeitet wurden. Übernommen von anderen Kulturen und Völkern und im Sinne der biblischen Autoren umgeschrieben und in das Buch Genesis eingefügt.

In meinem Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ habe ich 2015 in mehreren Kapiteln über diese Themen detailliert berichtet. Ebenso umfangreich über die Ansichten „religiöser Eiferer“ wie den Kreationisten und weltweiter Flut-Erzählungen. Doch wirklich tief religiöse Menschen im Sinne von „Fundamentalisten“ gibt es nicht nur in fernen Ländern wie den USA oder Australien. Auch in Europa gibt es sie und scheinbar einer davon wohnt in den Niederlanden: Johan Huibers.

Die „Arche Johan“

In einem Artikel vom Dezember 2012 berichtete ich bereits über den Nachbau der Arche Noah des Niederländers Johan Huibers. Denn das 1 zu 1 Replik der biblischen Arche in Dordrecht bei Rotterdam mag zwar korrekt sein, aber es gibt auch Zweifel an dem wahre Aussehen der echten „Ur-Arche“ (s. Bild & Artikel). Sofern es sie den gab.

Rekonstruktion der "Arche Noah" nach den Angaben des Gilgamesch-Epos (Bild: L.A. Fischinger)
Rekonstruktion der „Arche Noah“ nach den Angaben des Gilgamesch-Epos – mehr dazu HIER (Bild: L.A. Fischinger)

Das Schiff von Huibers, der seines Zeichens selber gelernter Schreiner ist, ist dennoch gewaltig. Auf der Internetseite der von ihm gegründeten „Ark of Noah Foundation“ ist zu erfahren, dass seine „Arche Johan“ 125 Meter lang, 23 Meter hoch und 29 Meter breit ist und auf 5 Decks über 5.000 Personen fassen kann. Dazu kommen rund 20 Jahre Bauzeit für das etwa 2.500 Tonnen schwere Boot. Besucher können sich dort seit einigen Jahren über das Alte Testament, Jesus und Glauben informieren und selbstverständlich befinden sich auch Tiere bzw. Tiermodelle in dem Schiff. Auch ein Kino mit 50 Plätzen befindet sich auf der „Arche 2.0“ und eine Vielzahl an thematischen Spielstationen für die Kinder.

Ohne Zweifel sind die Bilder sowie die Videos der niederländischen Arche sehr beeindruckend. Und das soll das Schiff auch sein. So sagte der Schöpfer Huibers bereits 2012 zu seinem Projekt in Holland:

Ich will Menschen dazu bringen, Fragen zu stellen, damit sie nach Antworten suchen. (…) Man kennt vielleicht die Geschichte von Noah, aber wenn man das hier sieht, bekommt man vielleicht eine Vorstellung davon, wie es damals in der Praxis funktioniert haben könnte.

Die Arche in Brasilien

Die „Ark of Noah Foundation“ von Huibers und dem Präsidenten David Rivera, einem Veteranen der Air Force aus den USA, planen nun mit ihrer Arche zu den Olympischen Sommerspielen nach Brasilien zu fahren. Auch dort wollen sie Menschen „die frohe Botschaft verkünden“, den Besuchern des Schiffes die Themen der Bibel bzw. des Alten Testamentes näher bringen und auch auf die Lage der Menschen in Brasilien aufmerksam machen.

Vor allem, so wird betont, sollen die Menschen in Brasilien sich kostenlos die Ausstellungen in der Arche ansehen können. Inklusive neuester Präsentationstechnologien. So heißt es auf der Webseite der Foundation:

Die Arche Noah Foundation möchte tausende von benachteiligten Brasilianer kostenlos in die Arche Noah Ausstellung bringen, um sie zu besichtigen.

In Zusammenarbeit mit Kirchen und Missionsorganisationen, Kinderheimen und sozialen Einrichtungen sind die gesponserten Besucher eingeladen. Abhängig von ihren Bedingungen werden sie von Bussen abgeholt und zur Arche Noah-Ausstellung gebracht.

VIDEO auf YouTube: Noah, der Film (2014) von Darren Aronofsky - Ein Mystery Review von Lars A. Fischinger(Bild: L.A. Fischinger / UPI/Paramount)
VIDEO auf YouTube: Noah, der Film (2014) von Darren Aronofsky – Ein Mystery Review von Lars A. Fischinger (Bild: L.A. Fischinger / UPI/Paramount)

Alles in allem ist das sicherlich eine sehr schöne Idee der Foundation. In Anbetracht der sehr weit verbreiteten Armut und Lebensumstände vieler Menschen dort, sind kostenlose „Ablenkungen“ sicher immer gerne gesehen. Als „Arche der Hoffnung Center“ bezeichnet die „Ark of Noah Foundation“ dieses Projekt auf arkofnoah.org. Auch aus dem diesem Grund soll nach den Plänen der „Arche Johan“-Betreiber das Schiff zwei bis vier Jahre dort bleiben und an verschiedenen Orten wie Rio de Janeiro, Manaus, Belem, Recife, Salvador, Vitoria, Santos-Guaruja, Florianopolis und Porto Alegre ankern.

Die Olympischen Spiele in Brasilien sind natürlich auch ein gut gewähltes Ereignis für die Promotion des religiösen Projektes, da die Augen der Welt dann auf Land, Leute und Südamerika gerichtet sein werden.

All das hat ohne Zweifel einen christlichen Missionshintergrund, wie es schon die religiösen Details der Webseite verraten. So heißt es dort unter anderem auch, dass die kostenlos eingeladen Besucher nicht nur „die Geschichte von Noah lernen“ können, sondern auch „von Christus lernen“ („teaching from Christ“) sollen.

Das alles geht nicht ohne Spenden. Zumal der Bau der holländischen Arche an sich schon über 4 Millionen US-Dollar gekostet habe, wie „Fox News“ am 1. Mai 2016 berichtete. Falls Ihr Euch ein Ticket kaufen möchtet, wünsche ich Euch Mast- und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Der Varginha-UFO-Vorfall-: Alien-Absturz 1996 in Brasilien?

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Am 20. Januar 1996 kam es in Brasilien im Bundesstaat Minas Gerais in der Stadt Varginha zu einem rätselhaften Vorfall: Zeugen berichten vom Absturz eines UFO mit seinen fremdartigen Insassen. Duzende angebliche Augenzeugen meldeten sich daraufhin bei den Medien.

von Steven Rainer

Es ist der 20. Januar 1996, Brasilien gegen 8:00 morgens:

Augenzeugen behaupten, dass ein UFO abgestürzt sei und ein außerirdisches Wesen gesichtet wurde. Die Feuerwehr erhielt einen anonymen Anruf einer Person die behauptete das in einem Park im nördlichen Teil der Stadt (Jardim Andere) ein Ihm Unbekanntes Wesen gesehen zu haben. Da sich wohl in Brasilien häufig Tiere in die Städte verlaufen, ist die Feuerwehr für solche Situationen zuständig und machte sich somit auf den Weg zum Ort des Geschehens. Als sie ca. zwei Stunden nach Eingang des Anrufes mit entsprechender Ausrüstung am Ort eintrafen, durchsuchten sie ein sich dort befindendes Waldgebiet. Was sie dort fanden, setzte sie alle unter Schock. Sie sahen ein knapp einen Meter großes und wahrscheinlich verletztes Wesen auf zwei Beinen mit leuchtend roten Augen und seltsamer braun farbiger Haut. Das Wesen soll drei Höcker auf der Stirn gehabt haben, einen kleinen Mund und machte komische Geräusche was die Männer mit dem Summen von Bienen verglichen.


Schließlich versuchten die Feuerwehrmänner das fremdartige Wesen einzufangen, währenddessen verständigte der leitende Beamte die nächstgelegene Militärbasis. Daraufhin ließ der Kommandant des Stützpunkts das Gelände von einer Truppe Soldaten fieberhaft abriegeln, so dass kein Unberechtigter Zutritt zu diesem Gebiet hatte. Doch ein Bauarbeiter sah von einem Dach eines nahegelegenen Hauses aus alles, was sich abspielte. Er will gesehen haben wie die Feuerwehrmänner das Wesen zu viert mit einem Netz einfingen und dem Militär in einer Holzkiste übergaben. Danach wurde das Gebiet schnellstmöglich geräumt.

Noch am gleichen Tag wurde der UFOloge Dr. Ubirijara Franco Rodrigues, der über den Vorfall im Park nicht aufgeklärt war, ebenfalls über eine merkwürdige Begegnung in Kenntnis gesetzt. Eine ganze Serie von Telefonanrufen führte zu der Befragung von drei Mädchen, die vor einem Gebäude in Jardim Andere gegen 15.30 Uhr ein sehr merkwürdiges Wesen beobachtet haben wollen. Dieses befand sich ganz in der Nähe der Stelle, an der das erste Wesen eingefangen worden war. Die Mädchen sagten aus, dass das Wesen drei kleine Höcker auf der Stirn gehabt habe und wie der Teufel aussah.

Mehrere Anrufe von aufgeregten und ängstlichen Bürgern gingen bei der Feuerwehr und beim Militär ein, die von dem zweiten Wesen berichteten was anscheinend auch verletzt war. Die Bürger konnten beobachten, wie die Feuerwehr ebenfalls das zweite Wesen einfing und rasch fortbrachte.

    Links

       Zum Thema:

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in „Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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    Brasilien: Objekt aus dem Weltraum schlägt in Dorf ein

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    Experten halten Metallkugel für Überrest einer Ariane-44L-Rakete – NASA-Wissenschafter prophezeit mehr Weltraummüll-Regen für die nächsten Monate.

    Am vergangenen Mittwoch stürzte ein zunächst unidentifiziertes rundes Metallobjekt auf ein kleines brasilianisches Dorf im nördlichen Bundesstaat Maranhão, wie brasilianische Nachrichten berichten. Der kugelförmige Müll aus dem All misst etwa einen Meter im Durchmesser und dürfte ursprünglich Teil einer Rakete gewesen sein.

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    Video: „Stadt Z“? Unbekannte Zivilisation im Amazonas-Urwald: Dutzende neue Orte entdeckt und kartographiert!

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    Video: Untergegangene Zivilisation im Amazonas-Urwald: hunderte Stätten und Städte entdeckt und kartographiert (Bilder: Nature & gemeinfrei)
    Video: Untergegangene Zivilisation im Amazonas-Urwald: hunderte Stätten und Städte entdeckt und kartographiert (Bilder: Nature & gemeinfrei)

    Ein großer Mythos von Südamerika ist jener, dass es in unzugänglichen Regionen noch unentdeckte Städte gibt. Vor allem wurden „El Dorado“ und die „Stadt Z“ hier legendär. Doch es gab tatsächlich einst unzählige solcher Orte, Städte und Siedlungen. Eine ganze Zivilisation im Urwald des Amazonas, wie jetzt Forscher des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) in „Nature“ mit neuen Forschungsergebnissen untermauern. Sie haben mittels der Laser-Scan-Technologie LIDAR solche versunkene Orte im Urwald kartographiert und zahlreiche bisher unbekannte entdeckt. Eine riesige Kultur, die erst langsam aus dem Dunkeln der Geschichte auftaucht, wie Ihr hier erfahrt.


    Versunkene Zivilisation am Amazonas

    Im 16. Jahrhundert suchten die spanischen Eroberer in Südamerika El Dorado. Vor 100 Jahren verschwand ein britischer Abenteuer auf der Suche nach der „verlorenen Stadt Z“ im Dschungel des Amazonas. Doch es gab solche versunkenen Städte im Urwald. Und das sogar sehr zahlreich.

    Das belegen seit einigen Jahren immer neue Funde und Entdeckungen im weiten Gebiet des Amazonas und angrenzenden Regionen. Vor allem in Bolivien und Brasilien zeigen neue Forschungen, dass hier auf tausenden Quadratkilometern einst eine Zivilisation blühte, die hunderte Orte und große Städte anlegte. Zentren einer weit vernetzten und miteinander durch Straßen verbundenen Kultur, die heute erst wieder entdeckt wird.

    Stoff für Abenteurer vergangener Zeiten, der sich grundsätzlich als richtig erwies! Denn nachdem diese Kultur vor rund 600 Jahren hunderte ihre mit großem Aufwand erbauten Ortschaften aufgab, verschlang der Dschungel des Amazonas-Gebietes diese erstaunlichen Leistungen.

    Es es gab unzählige „Stadt Z“, wie jetzt Forscher des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) in „Nature“ mit neuen Forschungsergebnissen untermauern. Sie haben mittels der Laser-Scan-Technologie LIDAR versunkene Stätten im Urwald kartographiert und zahlreiche bisher unbekannte entdeckt.

    Mehr dazu in diesem Video vom 28. Mai 2022.

    Die im Video genannten Links:

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    Das Rätsel der Unterwasser-UFOs (USOs): Es gab es schon vor Jahrhunderten – ein Streifzug durch die Geschichte eines Phänomens (+ Video)

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    Unterwasser-UFOs (USOs) gab es schon vor Jahrhunderten - erklären lassen sich heute die wenigsten Sichtungen! (Bilder: gemeinfrei / Montage. Fischinger-Online)
    Unterwasser-UFOs (USOs) gab es schon vor Jahrhunderten – erklären lassen sich heute die wenigsten Sichtungen! (Bilder: gemeinfrei / Montage. Fischinger-Online)

    UFOs als „Fliegende Untertassen“ sind in diesem Monat im öffentlichen Bewusstsein 75 Jahre alt geworden. Und seit dem rätseln viele Menschen über die wahre Natur und  Herkunft dieser unbekannten Flugobjekte am Himmel. Doch es gibt solche Phänomene nicht nur am Himmel. Auch in den Meeren und Ozeanen der Welt wurden und werden immer wieder rätselhafte Erscheinungen und Objekte gesehen. Sie werden USOs („Unidentified Submerged Object“) bezeichnet und ebenfalls seit Jahrhunderten gesehen. Es waren kuriose Begegnungen mit dem Unbekannten, die von Schiffsmannschaften schon vor 200 und mehr Jahren beobachtet wurden.


    UFOs, Wissenschaft und der Verstoß ins Unbekannte

    Der neuerliche Boom um UFOs beziehungsweise UAPs hält unvermindert an. Erst kürzlich gab es eine mehrstündige Anhörung zum Thema in Brasilien, die allerdings in der deutschen Medienlandschaft offenbar ungehört blieb. Wie bei so vielen Themen orientieren sich die Presseberichte und Zeitungen auch bei den UFOs auf das, was aus den USA zu uns kommt.

    Was grundsätzlich wenig verwunderlich ist. Immerhin gilt die USA als „mächtigste Nation der Erde“, die deshalb eigentlich genau wissen sollte, was in ihrem Luftraum vor sich geht. Dem ist offensichtlich nicht so, denn längst hat Amerika eingestanden, dass sie bei Meldungen von UFOs nicht selten vor einem Rätsel steht. Man wisse (offiziell) nicht, was da am Himmel gesichtet wird und sieht sogar ein Problem für die Nationale Sicherheit des Landes.

    Laien, die mit dem Thema UFOs oder sogar Außerirdische nicht viel anzufangen wissen, mag das erstaunen. Eine neue Offenheit, die einst undenkbar war, schwappt „über den großen Teich“ zu uns. Ob die zukünftigen UFO-Forschungsprogramme in Amerika oder anderswo eines Tages verbindliche und allgemein akzeptierte Antworten zur UFO-Frage liefern werden, sei einmal dahingestellt.

    Denn Vorwürfe, dass „die Wissenschaft“ oder „die Politik“ unerklärliche Phänomene nicht wirklich ernst nehmen und ernsthaft diskutieren, sind so alt wie die UFO-Forschung selber. Und eigentlich sogar noch weit älter. Zu allen Generationen gab es entsprechende Vorwürfe, dass Wissenschaft und Forschung das Unbekannte – wenn – nur halbherzig erforschen. Ihnen würde der Wille fehlen. Verallgemeinern sollte man das aber keinesfalls.

    Die „Verdammten“ der Wissenschaft

    Emsige Forscher haben zu allen Zeiten das Unentdeckte und Unbekannte erforscht und versucht die Mysterien der Welt und darüber hinaus zu ergründen. Das ist eben das, was man allgemein Wissenschaft nennt. Und der Verstoß ins Unbekannte, an die Grenzen der Wissenschaft, ist sei jeher Alltag in der „Mainstreamwissenschaft“. Und doch hat sie Grenzen. Themen wie UFOs oder allerlei andere rätselhafte Phänomene sind und waren Themen, die ein Hauch des Verruchten umgibt.

    Ein früher Pionier, der der etablierten Wissenschaft in verschiedenen Büchern vorwarf, solche Themen des Unglaublichen mehr oder wenige zu ignorieren, war Charles Fort. Vor allem mit seinem ersten Sachbuch „Das Buch der Verdammten“ (1919) wurde er als Autor des Phantastischen bekannt. Mit „Verdammten“ meinte Fort jene Wunder, Phänomene, Berichte und Ereignisse aus der Welt des Unglaublichen, die von der anerkannten Wissenschaft „verdammt“ würden.

    Genau solche Berichte suchte Fort in verschiedenen Bibliotheken, in denen er unzählige Veröffentlichungen sichtete. Vor allem Fachmagazine und wissenschaftliche Artikel, die in seinen Büchern jeweils als Quelle von ihm genannt wurden. Das macht ihn heute zu einem der ganz großen Pioniere auf dem Gebiet seltsame Phänomene und Grenzwissenschaft. Und obwohl seine Werke erst 1997 in deutscher Sprache erschienen, kann man diese getrost als Standartwerke ansehen. Auch wenn sie teilweise vor über 100 veröffentlicht wurden.

    USOs – die UFOs der Meere

    Schaut man in die Bücher von Fort, finden sich unzählige Berichte von Erscheinungen, die bis heute diskutiert werden. Jahrzehnte bevor beispielsweise irgendjemand von UFOs oder „Fliegenden Untertassen“ sprach, sammelte Fort bereits derartiges Material. Sicher ohne zu wissen, dass dieses 100 Jahre später noch immer die Phantasie anregt! Und besonders interessant sind in seinen Arbeiten auch jene Berichte von unerklärlichen Erscheinungen in den Meeren und Ozeanen der Welt.

    Diese können heute zum Teil zweifellos als USOs bezeichnet werden. Als „Unidentifizierte Unterwasser-Objekte“ („Unidentified Submerged Object“), die prinzipiell einfach UFOs sind, die unter der Meeresoberfläche gesichtet werden, aus dem Meer in die Luft steigen oder vom Himmel ins Meer eintauchen. Solche UFOs der Meere werden bis heute gesichtet und diskutiert. Da schon Fort derartige Fälle schilderte, sind auch solche USOs offensichtlich kein modernes Phänomen. Genauso wie die klassischen UFOs des Himmels.

    Spannend ist hierbei die Tatsache, dass die aktuell üblichen Erklärungen von Meeres-UFOs im Sinne von Drohnen oder U-Boote anderer Staaten bei Forts Berichten nicht zutreffen kann. Es gab solche Technologien noch nicht.

    Zum Beispiel der Fall zweier riesiger, leuchtender und rotierender „Räder“ von bis zu 600 Metern Durchmesser im Meer. Gesehen wurde sie bereits 1880 im Persischen Golf von Bord eines Schiffes, wie im Mystery Files-Video unten berichtet. Für diesen Vorfall gibt es bis heute keine rationale Erklärung.

    Anders einige andere Fälle von sonderbaren Lichtern, kuriosen Leuchten und seltsamen „Blitzen“ im Meer, die Fort anführt. Bei solchen von ihm gefundenen Berichten könnte ein rein natürliche Ursache vorliegen. „Meersleuchten“ aufgrund der Biolumineszenz von Meeresbewohnern, wäre vielleicht eine Erklärung.

    Leuchtende „Räder“ im Meer

    Unter Berufung auf „L’Astronomie“ von 1891 schreibt Fort in seinem „Buch der Verdammten“ über einen solchen Fall mutmaßlicher Biolumineszenz:

    Ein Korrespondent schreibt, dass er im Oktober 1891 im Chinesischen Meer Lichtwellen oder -lanzen gesehen habe, die wie Strahlen eines Suchscheinwerfers aussahen und sich wie solche bewegt hätten.“

    Während man hier eine natürliche Ursache vermuten kann, schaut es bei einem Fall Jahre zuvor schon anders aus. Es ist der „Bericht von Capt. Evans, dem Hydrographen der britischen Marine, an die Admiralität“, den Fort in dem Magazin „Nature“ fand. Fort:

    Commandant J. E. Pringle von der H.M.S. Vulture hatte berichtet, dass bei 26° 26′ N. und 53° 11′ Ost – im Persischen Golf – am 15. Mai 1879 leuchtende Wellen oder Pulsationen im Wasser bemerkt habe, die sich mit großer Geschwindigkeit bewegten. Diesmal haben wir einen eindeutigen Anhaltspunkt für den Ursprung irgendwo unter der Wasseroberfläche. Es heißt, dass diese Lichtwellen unter der Vulture vorbeizogen.“

    Diese „Lichtwellen“ entpuppten sich bei näherer Betrachtung als ausgesprochen ungewöhnlich. Fort zitiert den „Nature“-Bericht weiter mit den Worten:

    Wenn man nach Osten schaute, sah man ein sich drehendes Rad mit einem Zentrum in dieser Richtung, dessen Speichen beleuchtet waren, und wenn man nach Westen schaute, schien sich ein ähnliches Rad zu drehen, aber in die entgegengesetzte Richtung. (…) Diese Lichtwellen reichten von der Oberfläche bis weit unter die Wasseroberfläche.

    Die Speichen des seltsamen Rades schätze der Kommandant auf eine Breite von „etwa 25 Fuß“ und die Zwischenräume auf „etwa 100 Fuß“, so Fort weiter. Die gesamte Sichtung dauerte rund 35 Minuten und das Rad war dabei ausgesprochen schnell. Kommandant Pringle schätzte die Geschwindigkeit, mit der sich das seltsame Rad sich durch das Meer bewegte, auf „etwa 84 Meilen pro Stunde“.

    „Bericht über ein ungewöhnliches Phänomen“ 1879

    Da dieser ausgesprochen ungewöhnliche Bericht vom Kapitän des Schiffes selber verfasst wurde, lohnt es sich hier einmal genauer auf diese USO-Sichtung zu blicken. Charles Fort gab 1919 als Quelle „Nature, 20-291“ an. Und tatsächlich findet sich der Artikel von Kommander J. Eliot Pringle in dem Magazin vom 24. Juli 1879 auf Seite 291. Überschrieben ist er mit „Bericht über ein ungewöhnliches Phänomen beobachtet auf See“.

    Pringle notierte in diesem penibel die genauen Umweltbedingungen, die zum Zeitpunkt der Sichtung auf See herrschten: Nordwestwind der Stärke 3, glatte See „mit leichtem Seegang“ aus Nordwest, den Kurs des Schiffes, die Temperatur und die gefahrene Geschwindigkeit von 3 Knoten. Dann die „ungewöhnliche Erscheinung“, wie er sie in seinem Bericht an „Nature“ nannte. So schreibt Pringle unter anderem über diese:

    Ich bemerkte leuchtende Wellen oder Pulsationen im Wasser, die sich mit großer Geschwindigkeit bewegten und von Süd-Süd-West unter dem Schiff vorbeizogen. Wenn ich nach Osten blickte, sah ich ein sich drehendes Rad, dessen Zentrum in dieser Richtung lag und dessen Speichen beleuchtet waren, und wenn ich nach Westen blickte, schien sich ein ähnliches Rad zu drehen, aber in der entgegengesetzten Richtung.

    Ich begab mich dann mit dem Oberleutnant auf das Miztop (fünfzig Fuß über dem Wasser) und sah, dass die leuchtenden Wellen oder Pulsationen wirklich parallel zueinander liefen, und dass ihre scheinbar rotierende Bewegung, vom Deck aus gesehen, durch ihre hohe Geschwindigkeit und die größere Winkelbewegung des näheren als des entfernteren Teils der Wellen verursacht wurde.

    Ein Rätsel für den Kapitän

    Der erfahrene Seemann wusste nicht, was er hier vor sich hatte. Denn Leuchterscheinungen im oder auf den Meeren kannte er selber aus eigene Erfahrung. So schreibt er weiter:

    Das Licht dieser Wellen sah gleichmäßig und heller aus, aber nicht so funkelnd, wie phosphoreszierende Erscheinungen auf dem Meer gewöhnlich sind, und erstreckte sich von der Oberfläche bis weit unter die Wasseroberfläche; sie beleuchteten die weißen Böden der vorbeifahrenden Viertelboote. Ich schätzte sie auf eine Breite von 25 Fuß, mit dunklen Abständen von etwa 75 zwischen ihnen, oder 100 von Scheitel zu Scheitel, und ihre Periode war 74 bis 75 pro Minute, was eine Geschwindigkeit von ungefähr 84 englischen Meilen pro Stunde ergibt.

    Offensichtlich war Kapitän Pringle klar, dass er es mit etwas Ungewöhnlichen zu tun hat. Vom Mast in 50 Fuß Höhe konnte er auch erkennen, dass „sich die Leuchtkraft viel weiter“ zeigte, als es von Deck aus zu erkennen war. „Das Phänomen war wunderschön und auffallend“, wie der Kapitän begeistert notierte, „und dauerte etwa 35 Minuten“. Begonnen hatte das Schauspiel um 21:40 Uhr.

    „Ich beobachtete keine Veränderung des Windes, der Dünung oder irgendeines Teils des Himmels, noch waren die Kompasse gestört“, unterstrich Pringle in seinem Artikel. Allerdings bemerkte er während der Beobachtung, dass sich die Richtung änderte, aus der die Leuchterscheinung zu kommen schien. Was er und Teile seiner Mannschaft ihrer Meinung sahen, darüber verrät der Bericht in „Nature“ leider nichts. Jedoch erwähnt Pringle abschließend, dass sein Schiff „am Abend des 15. und am Morgen des 16. durch ölig aussehenden Fischlaich“ gefahren sei.

    Könnte dieser „Fischlaich“ im Persischen Golf für die wundersame Leuchterscheinung und das seltsame „Rad“ verantwortlich sein? Obwohl der Kapitän betonte, dass diese Erscheinung anders aussah, als es „phosphoreszierende Erscheinungen auf dem Meer gewöhnlich sind“. Interessant ist auch die abschließende Bemerkung, dass ein Eimer Wasser aus dem Meer entnommen wurde. Also eine Wasserprobe, die „aber leider vor Tagesanbruch umkippte“.

    Drehende, leuchtende Räder als UFOs

    Wie ungewöhnlich solche Phänomene aussehen können, wird anhand weiterer Fälle deutlich, über die Charles Fort 1919 berichtete. So ein Vorfall, über den das „Dänische Meteorologische Institut“ berichtet habe. Demnach ereignete sich diese Erscheinung „am 12. August 1910 um Mitternacht im Südchinesischen Meer“. Gesehen oder beschrieben wurde sie von einem Kapitän Breyer „vom holländischen Dampfer Valentijn“ aus:

    Es sah aus wie ein horizontales Rad, das sich schnell drehte. Das Phänomen wurde vom Kapitän, dem ersten und zweiten Maat und dem ersten Ingenieur beobachtet und machte auf alle einen etwas unangenehmen Eindruck.

    Dieses rotierende Rad war nicht unbedingt ein USO im eigentlichen Sinn. Denn Fort erwähnt, dass das mutmaßliche Objekt sich über Wasser bewegte. Vielleicht ähnlich wie ein Fall der „auf der Versammlung der British Association 1848“ von Sir W. S. Harris erwähnt wurde. Denn ihm wurde berichtete, dass „zwei Feuerräder“ auf ein Schiff „zugerast seien, die die Männer als rollende Mühlsteine aus Feuer beschrieben“. Und offenbar wurde das (namentlich nicht genannte Schiff) dabei schwer beschädigt:

    Als sie sich näherten, gab es einen furchtbaren Krach: die Toppmasten wurden in Stücke gerissen.

    Nach dieser scheinbaren Explosion der feurigen Räder habe ein starker Geruch nach Schwefel in der Luft gelegen. Ist das vielleicht ein Hinweis auf eine natürliche Erscheinung?

    Mehr als unheimlich wurde es am 10. Juni 1909 in der Straße von Malakka für die Besatzung des Schiffes „Bintang“ der „Danish East Asiatic Co.“. Kapitän war ein Mann namens Gabe, der in dieser Nacht ein „riesiges, sich drehendes Rad aus Licht, das flach auf dem Wasser lag“ beobachtete. Es hatte „lange Arme, die von einem Zentrum ausgingen, um das sich das ganze System zu drehen schien“.

    Gedauert habe dieses Wunder rund 15 Minuten und hatte dabei riesige Ausmaße angenommen. „Die Erscheinung war so gewaltig, dass man immer nur die Hälfte sehen konnte, da das Zentrum in der Nähe des Horizonts lag“, berichte Fort dazu.

    Eine riesige, strahlende Kugel aus dem Meer 1825

    Es mag durch die hier angeführten Beispiele der Eindruck entstehen, dass USOs in der Vergangenheit vor allem die Form von Rädern hatten. Doch so wie heute UFOs in allen möglichen Formen gesehen und beschrieben werden, so wurden unbekannte Objekte oder Phänomene in früheren Jahrhunderten ebenso unterschiedlich beschrieben. Auch rätselhafte Sichtungen im oder unter dem Meer.

    Ein letztes Beispiel soll dies verdeutlichen, dass allerdings nicht in Charles Fort seinem „Buch der Verdammten“ zu finden ist. Es stammt von dem britischen Geistlichen und Naturforscher Andrew Bloxam, der als Botaniker 1824 bis 1826 an Bord des Schiffes „Blonde“ Südamerika und den Pazifik befuhr. Es war eine der großen naturwissenschaftlichen Expeditionen zur Erforschung der Flora und Faune der Erde. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen nach dieser Forschungsreise erschien auch das Tagebuch von Bloxam mit seinen Erfahrungen 1925 in Buchform.

    Und darin vermerkte er eine mehr als unheimliche Begegnung auf hoher See unweit von Hawaii am 12. August 1825. Bloxam:

    Gegen halb 3 Uhr heute Morgen war die mittlere Wache an Deck erstaunt, dass alles um sie herum plötzlich beleuchtet war. Als sie ihre Augen nach Osten richteten, sahen sie einen großen, runden, leuchtenden Körper, der sich etwa 7 Grad scheinbar vom Wasser zu den Wolken aufstieg und wieder außer Sicht geriet.

    Er hatte die Farbe eines rotglühenden (Kanonen-)Schusses und schien etwa so groß wie die Sonne. Es gab ein so starkes Licht ab, dass man eine Stecknadel an Deck aufheben konnte.

    Hier flog offensichtlich ein extrem strahlendes Objekt in Form einer Kugel vom Meer aus in den Himmel. Feuerbälle, sogenannte Boliden, rasen naturgemäß von oben nach unten und steigen nicht „zu den Wolken“, bis sie „wieder außer Sicht“ sind. Was aber diese riesige Leuchtkugel war, bleibt natürlich ein Rätsel.

    Wie so viele Sichtungen des Unbekannten aus den vergangenen Jahrhunderten.

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    Hunderte Briten gaben in einer Umfrage an, intime Beziehungen mit Außerirdischen gehabt zu haben

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    Hunderte Briten gaben in einer Umfrage an Sex mit Außerirdischen gehabt zu haben (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
    Hunderte Briten gaben in einer Umfrage an Sex mit Außerirdischen gehabt zu haben (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

    Umfragen gibt es zu jedem Thema, viele sind dabei auch für die Mystery-Forschung von Interesse. Doch Umfrage ist nicht gleich Umfrage. Das zeigt sich aktuell wieder an einer Befragung in Großbritannien, in der es um das Thema Sex und Beziehungen mit Außerirdischen ging. Ein gefundenes Fressen für die dortigen Boulevardmedien. Denn hunderte Teilnehmer gaben an, dass sie schon mit Aliens ein Verhältnis hatten. Kann das sein? Was davon zu halten ist, und warum das grundsätzlich keine neuen Behauptungen sind, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


    Sex mit Außerirdischen und Alien-Frauen

    Erstaunliches ist in britische Boulevardmedien derzeit zu lesen: „Hunderte von Menschen behaupten, Sex mit Außerirdischen gehabt zu haben, wie eine neue Umfrage ergab“, so titelt zum Beispiel die Boulevardzeitung „Daily Star“.

    Demnach gaben fast 300 Personen in dieser Umfrage an, dass sie intime Beziehungen zu einem Außerirdischen gehabt haben oder noch haben. Genau ein Viertel davon stammt aus Norwich, 23 Prozent aus Bristol und 22 Prozent aus Liverpool. Das wären demnach die Hotspots für derartige Begegnungen der anderen Art.

    Wobei solche Aussagen, Sex mit Aliens, natürlich nicht neu sind. Der Maler David Huggins aus New Jersey (USA) behauptet sogar, wie HIER in einem Artikel berichtet, dass er hunderte Kinder mit Alien-Frauen gezeugt habe. Bereits im Alter von 17 Jahren (heute ist er über 70) sei das angefangen und zwei Jahre später begann seine erste Affäre mit einer Alien-Frau. Seit dem verarbeitet er diese angebliche Erlebnisse in seinen Gemälden.

    Und einer der bekanntesten Fälle dieser Art geht sogar bis in das Jahr 1957 zurück. Damals behauptete der brasilianische Farmer Antonio Villas Boas, dass er am 16. Oktober 1957 während einer Entführung in ein UFO Sex mit einer Außerirdischen hatte. Nicht einvernehmlich, sondern eher im Rahmen einer „medizinischen Untersuchung“, die man heute weithin bei diesem Thema kennt.

    Ungewöhnlich ist natürlich, dass Boas seine Geschichte in Brasilien erzählte, als das Thema UFO-Entführungen noch lange nicht im Mainstream und in der Allgemeinheit der UFO-Forscher präsent war. Als „Startschuss“ der Thematik Entführungen durch Außerirdische gilt weithin der Fall von Betty und Barney Hill aus den USA vom September 1961. Diesen kann man guten Gewissens als den Entführungs-Klassiker schlechthin bezeichnen. (Wobei das Thema grundsätzlich Jahrhunderte oder Jahrtausende in die Vergangenheit reicht.)

    Was die britische Umfrage angeht, so sollte man nicht viel auf deren Aussagekraft geben. Oder ihr für die UFO-Forschung irgendeine Bedeutung beimessen. Vielmehr wirft diese eher ein negatives Bild auf das UFO-Thema, da sie eben vor allem von der Regenbogenpresse aufgenommen wurde. Und die wird erfahrungsgemäß am meisten gelesen.

    Fragwürdige Umfrage

    Es ist allein schon an der Anzahl der Teilnehmer der Umfrage zu erkennen, dass diese kaum eine statistische Relevanz haben kann. Es waren (scheinbar!) nur 300 Personen. Befragt wurden sie auch nicht von irgendeinem Meinungsforschungsinstitut oder ähnlichem, sondern von der Glücksspiel-Internetseite BuzzBingo.com (wo ich diese leider nicht im Detail finden konnte). Unter deren User fand diese „Erhebung“ statt. Denn eigentlich sind Umfragen oder Statistiken, wie immer mal wieder auf diesem Blog berichtet, in vielen Fällen bei Themen rund um die Mysterien der Welt sehr spannend.

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    David Abrams, der diese Umfrage unter den BuzzBingo-Usern durchführte, meinte zu dem Ergebnis:

    Wir waren erstaunt zu sehen, wie viele Menschen behaupten, enge Beziehungen zu Außerirdischen gehabt zu haben, insbesondere in den Städten Norwich und Bristol. Es muss etwas an diesen Spots geben, das diese Erfahrungen häufiger macht als im Rest des Vereinigten Königreichs.“

    Dass die teilnehmenden User einfach nur Witzbolde sind, kam Abrams wohl nicht in den Sinn.

    Auch der Autor Paul Seaburn thematisiere die Umfrage am 25. Juli 2021 auf seiner Webseite „Mysterious Universe“. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den „geschätzten britischen UFO-Forscher Nick Pope„. Dieser habe darauf verwiesen, dass Außerirdische auch „freundlich sein können“. Also nicht dem Bild entsprechen, dass wir aus Filmen kennen, in denen die Fremden (meistens) der Menschheit an den Kragen wollen. Was allerdings auch niemand je abstritt.

    Seaburn fährt weiter fort – und meint es hoffentlich nicht ernst:

    Vielleicht haben sie sich auf ihre Erdreise vorbereitet, indem sie einige andere kürzlich durchgeführte Umfragen gelesen haben, die ergaben, dass die Amerikaner für den Fall einer ET-Begegnung keine Pläne haben (außer bewaffnet zu sein). Während die Briten sagen, dass sie sich mit dem Nötigsten eindecken und sie mit einer Kanne Tee und einen frisch gebackenen Kuchen willkommen heißen. Es ist kein Wunder, dass Außerirdische auf eine so herzliche Begrüßung mit offenen Armen reagieren würden, indem sie den Erdlingen zeigen, was das ‚Extra‘ im Außerirdischen wirklich bedeutet.

    Ob sie „die Wahrheit“ bei der Umfrage sagten, weiß indes auch Seaburn nicht.

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