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+++YouTube-Video+++ / Die Bundeslade und die Einhörner Moses: Einhörner als “Sonder-Schöpfung” Gottes für Mose zum Schutz der Bundeslade und des Tabernakel beim Exodus

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Ein Rätsel der Menschheit: die Bundeslade aus dem Alten Testament., Doch was haben Einhörner mit dem heiligen Schreib zu tun? (Bild: Wikicommons/gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: L. A. Fischinger)
Ein Rätsel der Menschheit: die Bundeslade aus dem Alten Testament., Doch was haben Einhörner mit dem heiligen Schreib zu tun? (Bild: Wikicommons/gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: L. A. Fischinger)

Eines der ganz großen Rätsel der Menschheit ist die Bundeslade aus dem Alten Testament. Eine tragbare Truhe als sichtbares Zeichen der Präsenz Gottes, der schon in der Bibel wundersame Eigenschaften und Kräfte nachgesagt werden. Doch ein scheinbar „belangloses“ Detail bei der Bundeslade und des Tabernakel – des „mobilen Tempel“ für die Lade beim Exodus – wurde bisher übersehen. Ein Detail, das bei genauerem Hinsehen geradezu märchenhaft erscheint. Dieser Spur gehe ich in meinem neuen Video auf YouTube genauer auf den Grund.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wusstet Ihr, dass das Zeltheiligtum Tabernakel mit der Bundeslade im Inneren von den Hebräern angeblich in vielen Details nach Gottes Plan erbaut wurde?

Doch der Entwurf des Herrn für dieses heiligen Tabernakel enthält einen „Werkstoff“ im Alten Testament, der auch als Schutzabdeckung für die Bundeslade gedient haben soll: Felle oder Häute von eigenes dafür von Gott für Moses geschaffenen – Einhörnern!

Was es mit dieser Haut oder diesem Fell im Alten Testament auf sich hat, von dem es im Buch Ezechiel sogar heißt, dass daraus Schuhe gefertigt wurden, erkläre ich in diesem Video meiner biblischen Spurensuche.

++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen 😉 ++

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Haben die Kreationisten nun ein Problem? Jerusalem ist älter als die Schöpfung des gesamten Universums durch Gott

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Ein Problem der Kreationisten? Jerusalem ist älter als die Schöpfung des Universums (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Ein Problem der Kreationisten? Jerusalem ist älter als die Schöpfung des Universums (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Kreationisten, also jene Christen, die wortwörtlich an den Inhalt der Bibel und damit auch an die Schöpfung durch Gott in sieben Tagen glauben, lehnen bis heute zahllose Erkenntnisse der Naturwissenschaft strickt ab. Darunter auch das Alter der Erde von fast fünf Milliarden Jahren, da nach deren Ansicht die Welt und das gesamte Universum erst rund 6.000 Jahre alt ist. Erst da habe Gott alles erschaffen: Das All, den Menschen, die Erde, Dinosaurier und alles was keucht und fleucht. Aber nun wurden Siedlungsspuren in der heiligen und göttlichen Stadt Jerusalem gefunden, die älter als der gesamte Kosmos durch die Kreationisten datiert wurden.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kreationisten und andere fundamentale Christen haben im Gegensatz zu den Naturwissenschaftlern eine einfach Erklärung für alles. Die sog. “Weltformel” der Naturwissenschaft, also eine Art Formel die alles und jedes im Universum erklären kann, ist im Kreationismus längst gefunden: Die Bibel.

Das Einmal-eins der fundamentalen Christen

Anhand der Auflistung der Urväter und deren angebliche Lebensalter im Buch Genesis sowie anderer Geschlechterfolgen und Lebensspannen glauben fundamentale Bibelgläubige, dass die Welt erst ca. 6.000 Jahre alt ist. Nicht nur die Welt, sondern alles um uns herum inklusive das Universum, die Tiere und wir Menschen. Beispielsweise haben die legendären Dinosaurier nicht etwa vor rund 65 Millionen Jahren ihr Ende gefunden, sondern auch sie waren Teil der Schöpfung durch Gott vor 6.000 Jahren. Erst die Sintflut brachte sie alle quasi erst gestern um. So die Argumente vieler Kreationisten.

Vorstellungen, über die ich immer mal wieder auf diesen BLOG-Seiten und ausführlich in meinem Buch “Rebellion der Astronautenwächter” 2015 berichtet habe.

Jerusalem ist älter als das Weltall selbst!

Bis vor 6.000 Jahre gab es diesen Ansichten nach natürlich auch noch keine Erde. Erst der Gott hat diese inkl. Menschen in sieben Tagen erschaffen, wie es das 1. Buch Moses im Alten Testament erzählt.

Aber weltliche Archäologen haben nun scheinbar in der natürlich auch für Kreationisten heiligen Stadt Jerusalem Funde gemacht, die diesen Glaubenslehren widersprechen. Sie gruben in Jerusalem Reste von Ansiedlungen aus, die aus dem 5. Jahrtausend vor Christus stammen.

Familiengrab von Jesus inkl. Frau und Sohn wissenschaftlich belegt? Das „Jesus-Grab“ von Talpiot und die Jäger der Gebeine Jesu (Artikel)(Bild: L.A. Fischinger & gemeinfrei)
Auch um das angebliche “Familiengrab von Jesus Christus” in Jerusalem gab/gibt es immer wieder Streit (Bild: L.A. Fischinger & gemeinfrei)

Dabei war der Fund des “Dorfes” reiner Zufall gewesen, wie die israelitische Altertumsbehörde berichte. Bei Straßenarbeiten in Schuafat im nördlichen Jerusalem seien die Arbeiter auf diese Spuren gestoßen. In Jerusalem ist das eigentlich Alltag, doch niemand ahnte, was man genau hier vor sich habe.

Die Archäologen haben bei ihren folgenden Grabungen Reste von Häusern, Sichelklingen, Bohrwerkzeugen, Meißel, Äxte und Mörser ausgegraben, die die erste Besiedlung der Region von Jerusalem 2.000 Jahre weiter in die Vergangenheit verlegen. Ebenso wurden zahlreiche Knochen von Nutztieren wie Ringer und Schafen gefunden.

Nach diesen neuen Funden in Israel wäre bereit vor 7.000 Jahren die spätere Stadt Jerusalem besiedelt gewesen, wie etwa “The Times of Israel” am 17. Februar berichtete. Im Vergeblich zu anderen Siedlungen und Ruinenstätten klingt das nicht alt – für den Kreationismus schon. Denn wie soll Gott das Universum, die Menschen, die Erde und das heilige Jerusalem vor 6.000 Jahren erschaffenen haben, wenn Archäologen in der “Stadt Gottes” 1.000 Jahre ältere Funde machen?

Auch dafür haben Bibelfundamentalisten, die Kreationisten als “Krieger für den Glauben” oft eine einfache Lösung: Falsche Datierungen der weltlichen Forscher …

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Grenzwissenschaft Classics Videos Folge #12: TV-Doku von 1998 mit zahlreichen Themen der Grenzwissenschaft. Von UFO-Entführungen über Ancient Aliens im alten Ägypten bis zur Schöpfung des Menschen durch Außerirdische …

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Grenzwissenschaft CLASSICS Videos: Folge #12 - Alles rund um die Grenzwissenschaft in einer Sendung von 1998! (Bild: L. A. Fischinger)
Grenzwissenschaft CLASSICS Videos: Folge #12 – Alles rund um die Grenzwissenschaft in einer Sendung von 1998! (Bild: L. A. Fischinger)

Grenzwissenschaft Classics Videos – die retro Mystery-Serie: Folge #12: RTL 2-Dokumenttion „Besuch aus dem All“ von 1998. Eine deutsche Doku-Sendung mit der (damaligen) Prominenz aus der UFO- und Prä-Astronautik-Szene. Die Themen sind in dieser „Classics“ Folge sehr weit gestreut: von den üblichen UFO- & Alien-Themen geht es um die Erschaffung der Menschheit durch Ancient Aliens, Astronautengötter und Rätsel im Alten Ägypten sowie bei dem Stamm der Dogon in Mali, um Kornkreise, Vimanas im alt Indien, Besiedlung Universums, UFO-Entführungen und vielen Themen der Grenzwissenschaft mehr. Inklusive der Schaffung einer Hybridrasse aus Menschen und Aliens durch die Außerirdischen selber.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das die Grenzwissenschaft thematisch sehr weit gefächert ist, zeigt einmal mehr dieses Video meiner „Grenzwissenschaft Classics Videos“-Reihe von 1998 bei YouTube. Neben den eingangs genannten Themen kommen beispielsweise auch die Themen Rätsel der Osterinsel, eine frühere Zivilisation auf dem Mars, Mysterien rund um die Cheops-Pyramide, die Glühlampen von Dendera (Ägypten), UFO-Sichtungen von Piloten, Ancient Aliens vom Sirius-Systems, Genmanipulation durch Außerirdische oder auch die UFOs von Greifswald über der Ostsee vor.

Mit dabei sind in dieser fast 20 Jahren Sendung Forscher und Autoren wie Dr. Johannes Fiebag, Walter-Jörg Langbein, Erdogan Ercivan, Illobrand von Ludwiger u.v.m. Eine TV-Sendung übrigens, die nach der Ausstrahlung im Zuge einer „Spaceweek“ des Senders bei gewissen UFO-Skeptikern 1998 für Hohn und Spott sorgte.

Ein spannendes Video aus den Archiven den Unfassbaren. Viel Spaß mit der neuen Grenzwissenschaft Classics Video Folge …

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinen grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Fundstück im Netz: Erich von Däniken im TV-Interview 1996. Von der Schöpfung bis zu den Göttern – Ist die Prä-Astronautik heute nur noch kalter Kaffee?

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Erich von Däniken im NDR TV-Interview 1996 (Bild: L. A. Fischinger / E. v. Däniken / S. Ampssler)
Erich von Däniken im NDR TV-Interview 1996 (Bild: L. A. Fischinger / E. v. Däniken / S. Ampssler)

Rund 50 Jahre steht Erich von Däniken mit der Idee, dass die Götter in Wahrheit Astronautengötter aus dem All waren, im Licht der Öffentlichkeit. Seit von Dänikens erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” im Februar 1968 erschien, ist sein Name untrennbar mit den Raumfahrern der Antike und dem Thema “Ungelöste Rätsel der Vergangenheit” verbunden. In einer online zu sehenden NDR-Fernsehsendung aus dem Jahr 1996 stellte der Autor sein damals neues Buch “Der Jüngste Tag hat längst begonnen” vor, und seine Aussagen klingen auch 2014 sehr bekannt. Warum das so ist, erfahrt Ihr hier.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

An dem Schriftsteller und “Sonntagsforscher”, wie er sich selber gerne nannte, Erich von Däniken scheiden sich die Geister. Einige hassen ihn geradezu – andere lieben ihn. Wieder andere sind begeistert von seinen Ideen und selbst die schlimmsten Kritiker müssen sein Talent als Autor, Redner und Referent eingestehen. Ebenso zweifelt sicher kein Kritiker des Erich von Däniken, dass allein durch ihn die Ideen und Spekulationen rund um die Frage “waren die Götter Astronauten?” weltberühmt wurden. Auch wenn oft im gleichen Atemzug von Kritikern und auch Hatern darauf verwiesen wird, das er “nicht der erste” war, der sich mit den Astronautengöttern auseinander setzte. Dieser (richtige!) Hinweis dient bei den Kritikern meistens jedoch dazu, die Erfolge eines von Däniken zu schmälern, in Abrede zu stellen oder schlicht um ihn schlecht zu machen.

Aber Hand aufs Herz: Wen juckt es, dass von Däniken ein bereits vorhandenes Thema aufgriff und damit zu einem Bestsellerautoren wurde?! Der ECON Verlag in Düsseldorf, der im Februar 1968 das erste Buch von Dänikens veröffentlichte, startete mit einer kleinen Erstauflage von nur 6.000 Exemplaren. Der weltweite Hype nach erscheinen des Buches “Erinnerungen an die Zukunft” war nicht abzusehen. Aber die Themen entsprachen dem Zeitgeist von Mondlandungen & Co. Ebenso hat der Erfolg der Bücher von Erich von Däniken auch seine thematischen Autorenkollegen zu neuen Höhen verholfen, da auch deren Bücher “gepuscht” wurden. Allen voran natürlich der Autor Robert Charroux aus Frankreich, dessen Bücher im Zuge des Däniken-Hype ebenfalls im deutschen ECON Verlag wie von Dänikens Bücher erschienen …

Nichts neues bei den Astronautengöttern?

Das der Prä-Astronautik-Idee schon lange die großen Mysterien und Themen ausgegangen sind, ist meiner Meinung nach ebenso eine Tatsache. In einem Artikel auf diesem Blog legte ich bereits dar, dass sich neue Entdeckungen und Ideen meistens um die alten Klassiker der Ancient Aliens-Themen drehen. Aber das ist im Grunde genommen kein Untergang der Welt der Götter aus dem Kosmos! Ebenso könnte man beispielsweise sagen, dass die Genetik tot ist, da sich alle Neuigkeiten in diesem Bereich um das alte Hauptthema drehen: die Genetik. Obwohl natürlich die Prä-Astronautik keine Wissenschaft wie die Gen-Forschung ist.

Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

Das TV-Fundstück unten aus dem Jahr 1996 mit Erich von Däniken ist in dieser Hinsicht spannend und sehr interessant. In dieser Sendung des “NDR” spricht von Däniken über die Rückkehr der Götter, die Entstehung der Menschheit durch eine Manipulationen von Außerirdischen etc. und nennt Beispiele aus der Welt der Prä-Astronautik. So etwa verweist er auf die Tatsache, dass weltweite Überlieferungen von vollkommen verschiedenen Kulturen und Völkern eben von einem “Eingriff der Götter” bei der Erschaffung des Menschen erzählen. Dabei verglich er die frühe Menschheit mit einem Ameisenhaufen, aus dem ein Mensch (der dann ein “Gott” wäre) ein Exemplar nimmt und es später zurück zu seinen Artgenossen bringt. Eine “außerameisische Intelligenz” habe demnach das arme Tier verschleppt …

Diese (und andere) Beispiele, Argumente und Themen, die von Däniken in der TV-Sendung von 1996 nennt, nennen er und andere auch heute noch. Das Beispiel der Ameisen soll nach den Worten des Bestsellerautoren verdeutlichen, dass wir Menschen die Absichten, Gedanken usw. der Fremden aus dem All nicht wirklich verstehen können. Und damit ist dieses Beispiel auch im Jahr 2014 nicht minder treffend als 1996. Auch jene Astronomen und Wissenschaftler, die sich mit der Frage nach Leben im All befassen, können nicht im Geringsten sagen, was oder wie eventuelle Intelligenzen im All fühlen und handeln. In einer Vielzahl an TV-Sendungen und Dokumentationen fallen diese Aussagen der Forscher immer wieder. Eben weil es so ist. Oder auch die Themen der mutmaßlichen Manipulation der ersten Menschen durch außerirdische Götter, dass diese einst wiederkommen werden oder alte Texte, die von Gotteserscheinungen und dem Wirken von Wesen des Himmels erzählen. Bei genau diesen gähnen die Kritiker der Raumfahrt vor Jahrtausenden. Zumindest jene, die sich auch in der Vergangenheit damit befasst haben und so die Geschichte der Prä-Astronauten-Literatur kennen.

Warum? Weil diese Aussagen des Prä-Astronautik-Urgesteins von Däniken und anderen Autoren bis heute zu lesen und zu hören sind. Nichts neues, kalter Kaffee. Oder, wie es hier und dort heißt, Zombies der Astronautengötter-Idee, da tote Themen neu wiederbelebt werden.

Nur kalter Kaffee in der Prä-Astronautik?

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Das uralte Buch “Die Apokalypse des Abraham” erzählt: Engel brachten Abraham in das “All”. (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Astronautengötter-Zombies? Das ist fast richtig! Aber eben nur fast.

Wenn Däniken & Co. damals und heute darauf verweisen, dass die Mythen der Völker der Vergangenheit von einem Eingriff von Wesen des Himmels berichten, dann ist auch das eben so. Wenn Autoren der Prä-Astronautik (ich eingeschlossen) zu den alten Hauptthemen versuchen neue Details und Informationen zu finden, dann ist das rundum positiv. Weder Erich von Däniken noch ein anderer Autor der Mysterien der Menschheit kann etwas dafür, dass diese Aussagen in den Überlieferungen und alten Texten nun einmal stehen. Aussagen alter Kulturen und Schriften, die teilweise Jahrtausende alt sind, stört es mit Sicherheit nicht, dass diese vor Jahrzehnten, heute oder in Jahrzehnten nun mal da sind. Wenn in dem Interview von 1996 Themen vorkommen, die noch im Jahr 2014 für Spekulationen sorgen, dann liegt es ganz einfach daran, dass diese alten Hinweise auf die Götter des Alls nicht einfach verschwunden sind.

Ist es also nicht “erlaubt”, diese Aussagen auch Jahre später noch als Beispiele und mögliche Indizien für diese antiken Aliens zu bemühen? Wäre das nicht so, dann wäre es, als würde eine etablierte Wissenschaft ihre Grundlagenforschung fortan ignorieren, da sie Jahrzehnte alt und damit kalter Kaffee Crema ist?

Ebenso wenig wird es neue Textfunde oder neu “ausgegrabene” Überlieferungen stören, dass sie innerhalb der Mystery-Szene für Spekulationen sorgen könnten. Sie wären dann eben genau das, worauf ich persönlich immer hinweise: Neue Details zu alten Hauptthemen der Ancient Aliens. Zweifellos ist ja das gesamte Thema auch eine Spekulation.

Hier nun die Videos, bei denen aber offensichtlich ein 3. Teil bei YouTube fehlt. Online gingen die Videos bereits im Mai 2012:

  
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Ich danke Euch

Euer Fischinger-Online

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Zum Thema

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"Götter wie wir": Die Schöpfung der schwulen ersten Menschen Adam und Klaus im Paradies – und der kessen Eva

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Wusstes Ihr, dass die ersten Menschen auf der Erde im Garten Eden “Adam und Klaus” waren, die eine “offene Beziehung” führten? Ohne Eva? Nicht? Aber dann kam zur Korrektur der Schöpfung doch die Eva ins Paradies und sorgte sogleich für Unmut bei Klaus. Und bei dem schüchternen Adam für Verwirrung. Doch erst nach einer nachträglich gelieferten Überdosis männlicher Hormone für den unwissenden Adam durch die Schöpfer “Inge und Renate” konnte die Menschheit entstehen…

…und der Klaus, der zog aus.

Doch seht es Euch selber an – denn auch Spass muss sein:

Links:

Zum Thema:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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Außerirdische Anunnaki, der Nibiru und die Schöpfung der Menschheit durch Aliens: Besungen im Heavy Metal

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Die außerirdischen Anunnaki, der Nibiru und die Schöpfung der Menschheit des Zecharia Sitchin im Heavy Metal (Bilder: gemeinfrei & NASA / Montage: Fischinger-Online)
Die außerirdischen Anunnaki, der Nibiru und die Schöpfung der Menschheit des Zecharia Sitchin im Heavy Metal (Bilder: gemeinfrei & NASA / Montage: Fischinger-Online)

Die Astronautengötter, die Anunnaki, die Schöpfung des Menschen durch die “Götter” aus dem All und der 12. Planet Nibiru alias “Planet X” – all das sind feste Themen der Prä-Astronautik und der Ancient Aliens. Teilweise sind diese Themen seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Idee “kamen die Götter aus dem All?” und werden bis heute diskutiert. Doch wir finden diese Themen auch auch in der Musik des Heavy Metal. Eine Musikrichtung, die in vielen Kreisen als “Teufelszeug” gilt. Doch eine Band ragt bei der Frage nach den Anunnaki-Aliens heraus: “Running Wild”.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich mag Heavy Metal. Ich mochte (auch) diese Musik schon immer. Und so soll an dieser Stelle eine Metal-Band doch einmal Einzug auf Grenzwissenschaft & Mystery Files finden.

Metal bei Grenzwissenschaft & Mystery Files?

Natürlich ist Musik Geschmackssache; vor allem auch beim “bösen” Heavy Metal (oder Schlager). Schon als kleiner Bub bekamen ich und meien Schwester als Metal-Konsumenten wohl auch das Buch “Wir wollen nur deine Seele – Rockszene und Okkultismus: Daten, Fakten, Hintergründe” von Ulrich Bäumer von den besorgten Eltern. Herausgegeben von der “Christlichen Literaturverbreitung” in Wuppertal und den Inhalt des Buches kann man sich wohl denken.

Zu allem “Übel” gab es eine lokale “böse Disco” mit entsprechender, dunkler und harter Musik. Selbst das “etablierte Fernsehen” (WDR) sah sich damals hin und wieder veranlasst mit erhobenen Zeigefinder über das wüste Treiben der Disco zu berichten.

Eine dieser (natürlich “bösen”) Heavy Metal Bands ist die Gruppe “RUNNING WILD“. Eine deutsche Band, gegründet 1976 in Hamburg, die vor allem eine Art “Piraten-Image” pflegte und die es noch immer gibt. Diese Band veröffentlichte am 24. März 1994 ihr Album “Black Hand Inn“, das es in sich hat. Und zwar für Freunde des angeblichen Planeten Nibiru, der dortigen Anunnaki-Aliens und des Autoren Zecharia Sitchin.  Für diese Interessierten enthält das Album nämlich ein interessantes Bonbon.

Nibiru und Anunnaki im Heavy Metal

Der 11. Titel des Albums ist “Genesis (The Making and the Fall of Man)”, in dem in über 15 Minuten die Thesen Sitchins besungen werden. Von den Anunnaki, über Vimana, den sumerischen Göttern, der Suche der Astronautengötter nach Gold für ihren Planeten Nibiru bis zur Schöpfung der Menschheit durch die Anunnaki-Aliens vom Nibiru usw.

Alles Themen aus dem ersten Buch von Zecharia Sitchin aus dem Jahre 1976: “Der zwölfte Planet“. Zugleich natürlich auch Themen, über die auch auf diesem Blog oftmals berichtet wurde und wird. (s. auch HIER).

Der Song-Text von “Genesis (The Making and the Fall of Man)”sagt eigentlich alles …

Hier der Original-Text des Songs

The question that on man’s mind science the beginning of time is
“Where do we come from, where do we go?”

Well, let me tell you a story which took place a long, long time ago.
450 000 years before our time, when the atmosphere on “Nibiru”
the 12th planet was getting worse and worse and when “Alalu” the
sovereign of the “Annunaki-race” was dethroned and dislodged by
his opponent “Anu”.

“Alalu” had to flee in his “Vimana” to save his life and he came down
to Earth and found something the “Annunaki” could use to filter the
solar radiation to save their atmosphere from destruction.:

“GOLD”!!

And “Alalu” revealed his discovery to “Anu” and as reward for it
he could return to his own planet.

AND THEN IT ALL BEGAN!!

A reef of gold was the right offering
For soothing with a gift of right size
He handed it over to Anu the King
Alalu’s return had its price
Enki the scientist the son of Anu
Came down and dug for gold
Building a haven called Eridu
He mastered his task truely bold

No more gold, the volume decreased
The hair to the throne came down
Enlil brought Edin to seize
Ripping the gold of the ground
Annunaki men dug really hard
They worked their hands to the bone
A serious revolt for setting a mark
Cause the rage and discontent had grown

Hellbound, poisoned souls, in pain they’ll burn, no return
Mankind will never learn, their blinded pride, the evil side

The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man

A daring test in the hour of need
An artificial bio-robot
Annunaki-essence for an exogamy
A fertilized ovum they had
An Annunaki woman was the one who gave birth
Adapa received his science
But Adapa was banned, he wasn’t it worth
Cause of malice and evil defiance

Hellbound, poisoned souls, in pain they’ll burn, no return
Mankind will never learn, their blinded pride, the evil side

The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man

The gods created animals and plants
Adapa’s daughters they took their chance
They got married to Annunaki men
Enlil got furious from this wicked sin
He knew a huge tidal way would come
His command, no warning to none
He wanted to wipe out man from this place
He wanted to stop this conceited and evil race

As the conspirator Enki took part
Noah was charged to build up the arche
The water came deluding the spot
So, death flowed with the swallowing waves of the flood!!

Sodom and Gomorrah they fell from grace
But the gods, they had to see for themselves
Mankind was spreading demanding more space
Climbing the throne and its wealth

The gods had to prove, who was right, who was not
Who followed the laws that they gave
Only one called “Lot” at the unholy spot
They saved him and his children from grave

Firewind blew, that unleashed the storm
Atomic explosions that raged
No more warning, no arousing alarm
Their power set an end to this age

A few good souls were sent by the gods
They tried to save mankind from fall
But the “M.en I.n B.lack” were hatching a plot
Defence and malice’s their call
Grinding the earth, turning good into bad
They raged like a maniac beast
Exploiting the being, the evil did spread
Souls made for hellfire’s feast

Hellbound, poisoned souls, in pain they’ll burn, no return
Mankind will never learn, their blinded pride, the evil side

The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man
The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man

In the 7th month of the year 1999 an ancient god of wrath will return
bringing fire, water, death and destruction.
That is the day when man will be judged for all evil he has done
and he will be commanded into the eternal fire.
Only the good and righteous souls will be saved to live in eternal peace.

THIS IS THE WAR OF ARMAGGEDDON!

So it has bit written, so it shall be done?

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Der Song-Text in Deutsch

Die Frage, die jeden Menschen seit Anbeginn der Zeit beschäftigt, ist:
“Wo kommen wir her, wo gehen wir hin?”

Gut, lasst mich eine Geschichte erzählen, welche vor langer, langer Zeit sich zugetragen hat
450.000 Jahre vor unserer Zeit, als die Atmosphäre auf Nibiru
dem 12. Planeten, immer schlechter und schlechter wurde und als Alalu, der
Herrscher der Annunaki, entthront und vertrieben wurde, von
seinem Widersacher Anu.

Alalu musste in seiner Vimana fliehen, um sein Leben zu retten, und er kam herunter
zur Erde und er fand etwas, dass die Annunaki gebrauchen konnten, um die Sonnenstrahlung
zu filtern, um ihre Atmosphäre vor der Zerstörung zu retten.

“GOLD!!”

Und Alalu enthüllte Anu seine Entdeckung und als Belohnung dafür
konnte er zu seinem eigenen Planeten zurück kehren

UND DANN BEGANN ALLES!!

Ein Riff aus Gold war das richtige Angebot
Zur Beruhigung, mit einem Geschenk der richtigen Größe
Übergab er es an Anu, dem König
Alalus Rückkehr hatte ihren Preis
Enki, der Wissenschaftler und der Sohn von Anu
Kam herunter und grub nach Gold
Um einen Hafen namens Eridu zu bauen
Er meisterte seine kühne Aufgabe gar meisterlich

Kein Gold mehr, Die Ausbeute nahm ab
Der Thronerbe kam herunter
Enlil nahm Edin gefangen
Riss das Gold aus dem Boden
Die Annunaki buddelten wie die Verrückten
Sie schaufelten sich die Hände wund
Ein beachtlicher Aufstand setzte ein Zeichen
Denn die Wut und die Unzufriedenheit hatten zugenommen

Zur Hölle verdammt, vergiftete Seelen, in Schmerz werden sie brennen, keine Wiederkehr
Die Menschheit wird es nie lernen, ihr verblendeter Stolz, die böse Seite

Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit

Ein kühner Test in der Stunde der größten Not
Ein künstlicher Bioroboter
Das Wesentliche der Annunaki für eine Befruchtung außerhalb der Rasse
Sie hatten eine befruchtete Eizelle
Eine Annunakifrau war es, die die Geburt ermöglichte
Adapa nahm seine Wissenschaft in Anspruch
Aber Adapa wurde verbannt, das war es nicht wert
Aufgrund von Bosheit und böser Missachtung

Zur Hölle verdammt, vergiftete Seelen, in Schmerz werden sie brennen, keine Wiederkehr
Die Menschheit wird es nie lernen, ihr verblendeter Stolz, die böse Seite

Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit

Die Götter erschufen Tiere und Pflanzen
Adapas Töchter, sie nahmen ihre Chance wahr
Sie wurden mit Annunakimännern verheiratet
Enlil wurde wütend über diese gottlose Sünde
Er wusste, dass eine große Flutwelle kommt
Auf sein Kommando hin, keine Warnung, an niemanden
Er wollte die Menschheit hinwegfegen, von diesem Ort
Er wollte diese eingebildete und böse Rasse vernichten

Wie ein Verschwörer mischte Enki sich ein
Noah wurde damit betreut, die Arche zu bauen
Das Wasser kam, um diesen Ort zu überschwemmen
Und so kam der Tod mit den alles verschlingenden Wellen der Flut!!

Sodom und Gomorrah fielen in Ungnade
Aber die Götter, sie mussten auf sich selber achten
Die Menschheit war eine Rasse, die immer mehr Raum beanspruchte
Anspruch auf den Thron erhebt und auf seinen Reichtum

Die Götter mussten beweisen, wer im Recht war und wer nicht
Wer den Gesetzen folgte, die sie erließen
Nur einer, der Lot genannt wurde, an diesem unheiligen Ort
Sie erretteten ihn und seine Kinder vor dem Grab

Ein Feuersturm blies, der den Sturm entfesselte
Atomare Explosionen tobten
Keine Warnung mehr, kein aufrüttelnder Weckruf mehr
Ihre Macht setzte dieser Rasse ein Ende

Ein paar gute Seelen wurden von den Göttern ausgesandt
Sie versuchten, die Menschheit vor dem Fall zu retten
Aber die “Männer in Schwarz”, sie heckten einen Plan aus
Missachtung und Bosheit ist ihr Lockruf
Sie schinden die Erde, verdrehen das Gute zum Bösen
Sie wüteten wie eine wahnsinnige Bestie
Die Lebewesen ausgebeutet, das Übel verbreitet
Seelen, wie geschaffen, das Höllenfeuer zu füttern

Zur Hölle verdammt, vergiftete Seelen, in Schmerz werden sie brennen, keine Wiederkehr
Die Menschheit wird es nie lernen, ihr verblendeter Stolz, die böse Seite

Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit
Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit

Im 7. Monat des Jahres 1999 wird ein alter Gott des Zorns zurückkehren
Feuer, Wasser, Tod und Zerstörung bringend
Das ist der Tag, an dem die Menschheit für all das Böse, was sie getan hat, verurteilt wird
Und sie wird dem ewigen Feuer überantwortet
Nur die guten und rechtschaffenen Seelen werden gerettet und leben in ewigen Frieden

DIES IST DER KRIEG VON ARMEGEDDON!

So steht es geschrieben, so soll es geschehen?

Ab 1976 veröffentlichte Sitchin seine Thesen um die außerirdischen Anunnaki und Nibiru erstmals. Erst 1994 vertonten die Band “Running Wild” diese auf ihrem Album “Black Hand Inn”. Also mitten in der medialen Hochzeit der Themen wie UFOs, Aliens und Prä-Astronautik und damit genau zum richtigern Zeitpunkt. Ob allerdings Leser von Sitchin und anderen Werken der Prä-Astronautik schon damals dieses Lied kannten bzw. bemerkten, ist natürlich ungewiss.

Heavy Metal ist und war bekanntlich alles andere als Mainsteam-Musik.

Für Fans der Astronauten aus dem All-Themen ist so ein Songtext dennoch sicher interessant. Auch wenn man die Musik nicht mag. Meines Wissens nach gibt es überaus wenige Lieder oder Musik-Alben, die sich konkret mit Spekulationen und Thesen aus dem Bereich der Astronautengötter auseinandersetzten.

Eigentlich sehr schade, wie ich finde.

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Zwischen den Zeilen gelesen: Moderne Kenntnisse der Astronomie in alten Überlieferungen? +++ Artikel +++

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Moderne Kenntnisse der Astronomie in alten Überlieferungen? (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Moderne Kenntnisse der Astronomie in alten Überlieferungen? (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Schöpfungsmythen und alte Überlieferungen der Menschheit sind ein wichtiger Bestandteil der Prä-Astronautik. Prinzipiell gibt es keinen Autoren aus dem Themenbereich der Ancient Aliens, der nicht auch auf verschiedene Mythen über Götter aus dem Himmel verweist.  Viele dieser Autoren und Mystery-Jäger haben in der Vergangenheit auch immer wieder auf Parallelen zwischen verschiedenen globalen Überlieferungen verwiesen. Auch und vor allem solche Erzählungen, die von der Entstehung der Welt und des Menschen berichten. Aber hierbei zeigt sich auch, dass diese Mythen “zwischen den Zeilen” scheinbar  “moderne” Kenntnisse der Naturwissenschaft anklingen lassen. Ein Wissen, dass wir unseren Ahnen in dieser Form gar nicht zugetraut haben. Und einige dieser Aussagen sind dabei offenbar erstaunlich korrekt, wie Ihr in diesem Blog-Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wo war Moses?

Liest man Mythen und Überlieferung mit der oft zitierten “modernen Brille”, zeigt sich durchaus, dass darin scheinbar “moderne” Kenntnisse der Naturwissenschaft zu finden sind. Und einige dieser mythologischen Aussagen sind dabei offenbar erstaunlich korrekt. Dabei spielt es keine Rolle wo und wann auf der Erde diese Schöpfungslegenden von Himmel und Erde erzählt wurden.

So habe ich beispielsweise sehr detailliert 1997 in einem Buch und auf diesem Blog (z. B. HIER, HIER & HIER) auf das apokryphe Buch “Ezechiel der Tragiker” hingewiesen. Eine wenig bekannte aber dennoch sehr spannende Schrift, die von Moses, dem Exodus der Israeliten und den 10 Geboten am heiligen Berg berichtet. Jedoch mit Aussagen, die sich in dieser Form nicht annähernd in der Bibel finden.

So wird in diesem Text die überlange Abwesenheit Moses von seinem Volk (immerhin laut Bibel 40 Tage) damit erklärt, dass er während der Zeit nicht mehr auf der Erde war. Zumindest holte ihn “ein Mann, dem edelstem Geschlecht entsprossen”, mit dem berühmten Thronwagen des Herrn vom Berg ab und entrückte ihn in den Himmel. Bei dieser Himmelsreise  habe Moses dann “der Erde ganze Rundung, zugleich der Erde Tiefen und des Himmels Höhen” erblickt, wie es in “Ezechiel der Tragiker” (Verse 68 bis 78) beschrieben wurde.

Sah Moses demnach die Kugelgestalt der Erde, als mit dem Thronwagen von Berg “entrückt” wurde? Es klingt tatsächlich so.

Wobei hier unterstrichen werden muss, dass bereits verschiedene Gelehrte wie Platon (um 428 bis 348 vor Christus), Thales von Milet (um 624 bis 548 vor Christus) oder auch Plinius der Ältere (um 23 bis 79) die Kugelgestalt der Erde vertraten. Eratosthenes von Kyrene (um 276 bis 194 vor Christus) errechnete sogar den Radius der Erdkugel auf rund 4 Prozent genau aus. Vor fast 2.300 Jahren. Doch gesehen hat keiner der frühen Vordenker der Antike die kugelförmige Erde …

Der Stoff der Schöpfung

Im Alten Testament selber findet sich aber auch ein Hinweis auf die Kugelgestalt der Erde. In Jesaja 40,22 lesen wir unter anderem:

Er ist es, der da thront über dem Kreis der Erde, dass ihre Bewohner wie Heuschrecken erscheinen (…).”

Das hebräische Wort für “Kreis” in diesem Vers (chug) kann aber auch “Kugel” bedeuten. Schaut man in verschiedenen Übersetzungen des Buchs Jesaja nach, so finden sich an dieser Stelle auch Bezeichnungen wie “Erdkreis”, “Erdball” oder “Erdenrund”. Doch Moses war – zumindest nach dem oben zitierten Apokryph – einer der wenigen, die dieses “Erdenrund” bei seinem Flug in den Himmel selber gesehen hat.

Auch in einer Schöpfungslegende der Römer, die vor rund 2.000 Jahren der Dichter Ovid (41 vor  bis 18 nach Christus) niederschrieb, erfahren wir Erstaunliches. So berichtet Ovid davon, dass am Anfang der Welt das Chaos als “eine rohe und ungegliederte Masse” und als “nichts als träges Gewicht, und geballt am nämlichen Orte” existierte. “Nur lose vereinigter Dinge” sei diese Urmaterie gewesen, so überliefert Ovid.

Weiter heißt es dann:

“Als so der Gott, wer immer es war, die Materie geordnet, so sie zerteilt und die Teile zu wirklichen Gliedern gestaltet, ballte er gleich zu Beginn die Erde, damit sie auf jeder Seite sich gänzlich gleiche, zur Form einer riesigen Kugel.[i]

Während man die Erde als “riesige Kugel” aus der Schöpfungslegende des Ovid durchaus bei Gelehrten seiner Zeit findet, ist die Erwähnung des Chaos am Anfang der Welt nicht so leicht zu erklären. Eine rohe und unsortierte bzw. chaotische Masse mit “trägem Gewicht”, die sich im All zu “lose vereinigen Dinge” “ballte”, ist genau das, was Kosmologie über die Entstehung aller Himmelkörper heute sagt.

Bei Ovid wird daraufhin von einem ihm nicht bekannten Gott die lose zusammengefügte Materie geordnet, die Teile zu “Gliedern” geformt und daraus letztlich die Erde als gewaltige Kugel zusammengepresst. Nichts anders sagt die moderne Astronomie über Gravitation, Materie und die Entstehung der kosmischen Objekte und Strukturen wie Galaxien sowie der Erde an sich.

Natürlich ist auch in der Bibel die Erschaffung von Allem ein Werk Gottes. Eine Schöpfung durch die Gnade und Macht des Allmächtigen, der wie aus dem Nichts im 1. Vers der Bibel sogleich zur Tat schreitet:

Im Anfang schuf Gott (die) Himmel und Erde.“ (Gen. 1,1)

“Öde” und “leer” sei diese Ur-Erde anfangs gewesen, bis der Herr nach und nach seine Schöpfung erweiterte und vervollkommnete. Und letztlich nach sieben Tagen Arbeit mit allem fertig war. Nach einer wort-wörtlichen Übersetzung dieses Verses klingt die Schöpfung des Herrn aber weniger spektakulär, als wir sie alle aus der Bibel kennen:

Aus dem, was am Anfang war…”[ii]

Nach dieser wörtlichen Übersetzung existierte also etwas vor der Erschaffung der Welt. Dieses Material diente dann als Rohstoff oder Materie für den Akt der Schöpfung. Das klingt ähnlich wie bei Ovid und ist damit alles anderer als ein Schöpfungsakt aus dem Nichts. Die Vorstellung, dass die Erde aus Staub und anderer Materie durch die Anziehungskräfte zusammengepresst wurde, erwartet man sicherlich nicht in derart alten Schriften!

Als die Erde noch nicht fest war …

Die Ureinwohner im Gebiet des Flusses Noatak in Alaska erzählen in ihren Schöpfungslegenden ebenso einige spannende Details. Wie viele Völker weltweit berichten sie von den ersten Menschen im Himmel (s. a. HIER), die eines Tages von dort auf die Erde kamen. Zuvor aber war unser Planet noch nicht das, was er heute ist. Auch wenn der Himmel schon existierte, so die Überlieferung.

Vielmehr “war auch die Erde schon im Begriff sich zu formen und eine feste Kruste zu bekommen, noch ehe sie zu Land wurde”. Tatsächlich entdeckte der erste göttliche Mensch nach diesem Mythos später ein neues Land, “das gerade begonnen hatte, eine feste Kruste zu bilden”. Es war die Erde, auf der daraufhin nach und nach die Schöpfung erblühte.

Woher stammte das Wissen der Yupik (westliche Eskimos), wenn sie in ihrer Schöpfungslegende davon sprechen, dass unsere Erde erst eine “feste Kruste” bilden musste, um bewohnbar zu werden? Auch das ist eine moderne naturwissenschaftliche Erkenntnis, die man ebenso nicht in alten Mythen vermutet.

An der Elfenbeinküste in Afrika finden sich ebenso scheinbar moderne Kenntnisse in alten Überlieferungen vom Anfang des Seins. Zu Beginn sei “die Erde nur ein Schlammbrei” gewesen, aus dem sich langsam Wasser und Land trennten, erzählt man sich in Westafrika. In diesem “Schlammbrei” existierte zuerst eine Art mythologischer “Urzeit-Frosch”, der vom Himmel kam “als überhaupt noch kein Wasser da” war:

Man begann gerade erst, die Erde mit Wasser einzuebnen, und es gab nur da und dort einen Haufen Schlamm, dazwischen aber waren große Löcher und Spalten“.[iii]

Eine nicht minder erstaunliche Aussage, die moderne Kenntnisse der Kosmologie unserer Ahnen zeigt, stammt aus Indien.

Sterne sind “große Körper”, die von selber leuchten

In dem großen Epos Mahabharata erfahren wir, dass der Held Ardschuna unter “Donner” und “im Lichtglanze” von einem fliegenden Wagen der Göttin Indra in dem Himmel entrückt wurde. Ein „himmlisches Zaubergeblid war es, ein augenraubendes fürwahr“, erfahren wir in dem Epos weite. “Die Weltgegenden anfüllend mit Getöse, dem Donner gleich”, so sei dieser Götterwagen angeflogen gekommen (s. a. HIER).

Die “Finsternis aus der Luft scheuchend, und erleuchtend die Wolken all”, kam dieses göttliche Fluggerät vom Himmel herab, um den Helden mitzunehmen. So bestieg der “Feinde Schreck” Ardschuna den “sonnen-ähnlichen Wagen” und flog mit diesem, gelenkt von einem himmlischen Lenker (Piloten) in die Himmelsstadt Indras.

Dabei macht die Überlieferung recht beiläufig eine interessante Feststellung, in dem es darin heißt:

Als er nun dem Bezirke nahte, der unsichtbar den Sterblichen, Erdenwandlern, sah Wagen, wunderschön er zu Tausenden. Dort scheint die Sonne nicht, Mond nicht, dort glänzt das Feuer nicht, sondern im eigenen Glanz leuchtet allda, durch edler Thaten Kraft, was in Sternengestalt unten auf der Erde gesehen wird, ob großer Ferne gleich Lampen, obwohl es große Körper sind.”[iv]

Die Deutlichkeit dieser Aussage ist fast schon erschreckend.

Der oder die Autoren dieser Geschichte haben korrekte Kenntnisse vom Aufbau des Universums festgehalten, die weit über eine Erde in Kugelform hinausgehen: Sterne erscheinen auf der Erde nur wie Lampen, sind aber in Wahrheit “große Körper”, die aus eigener Kraft in der Dunkelheit des Himmels leuchten.

Hier könnte man sogar die Aussage, dass dort kein Feuer brennt, dahingehend deuten, dass vom Vakuum des Alls gesprochen wird. Bekanntlich brennt bzw. “glänzt” dort ohne Sauerstoff tatsächlich kein Feuer …

In diesem Zusammenhang findet sich auch im äthiopischen Buch des biblischen Propheten Henoch eine seltsame (aber unklare!) Bemerkung.

Das All ist luftleer

Als der Prophet nach dieser Überlieferung in den Himmel zum “Höchsten” entrückt wurde, kam er dort zu einer Art gläsernem “Haus”. Es war das Haus des Höchsten, das wie “aus Hagelsteinen (oder Kristallsteinen) erbaut war”. “Seine Decke wie die Bahn der Sterne und wie Blitz” und “flammendes Feuer rings um die Wände”, bemerkt das 1. Buch Henoch dazu unter anderem.

Was aber Henoch bei dieser Reise in den Himmel geradezu in Panik versetzte war der Umstand, dass es dort keinen Sauerstoff gab. In Kapitel 14, ab Vers 13, steht dazu:

Und ich trat ein in jenes Haus, das heiß wie Feuer und kalt wie Schnee war; darin war keine Lebensluft vorhanden; mich umwehte Furcht, und zittern packte mich. Ich ward erschüttert, und zitternd fiel ich auf mein Angesicht.”[v]

Ist die Feststellung Henochs, der nicht vorhandenen Luft (zum Atmen), ein Hinweis auf das Wissen, dass das Universum eben ein luftleerer Raum ist? Konnten sich Menschen vor Jahrtausenden überhaupt vorstellen, dass es außerhalb der Erde im Himmel keinen Sauerstoff bzw. keine Luft zu Atmen gab?

An dieser Stelle darf aber nicht übergangen werden, dass andere Übersetzungen des 1. Buch Henoch diesen Vers anders wiedergeben. Zum Beispiel als “nichts von Lebensfreude war daselbst”[vi] oder “darin war keinerlei Annehmlichkeit vorhanden”[vii]. Wieder andere Übersetzer nennen hier allerdings auch “Lebensluft” und merken zudem an, dass “Luft und Leben” gemeint sei.[viii]

Auch in der griechischen Apokalypse des Baruch finden wir einen ähnlichen Hinweis. Darin heißt es, dass der Prophet im Zorn dem Herrn schlimme Vorwürfe machte, so dass dieser einen seiner “Engel” zu ihm auf die Erde sandte. Baruch solle, so der Abgesandte des Himmels, aufhören “Gott zum Zorne zu reizen”. Als Gegenleistung für sein Schweigen würde dieser dem Propheten “andere Geheimnisse zeigen, die noch größer sind als diese”.

Diesen Deal ging Baruch ein und versprach, dass er dann auch seine Schmähungen gegenüber dem Herrn unterlassen werde. So ging es dann zuerst in den “1. Himmel” hinauf:

“Da sprach zu mir der Kräfte Engel: ‚Wohlan! So zeig ich dir die göttlichen Geheimnisse.‘

Da nahm er mich und brachte mich dahin, wo fest der Himmel sitzt, und wo ein Fluss dahin fließt, den niemand zu durchschreiten wagt, wo nicht der fernste Windhauch ist von allen gottgeschaffenen Winden.” (Kapitel 1, ab Vers 8)

Ab hier schildert die Schrift dann den Aufstieg in verschiedene Himmel Gottes und seine Geheimnisse. Ähnlich wie bei anderen Himmelsreisen, bei denen verschiedene Stationen eingelegt wurden, bis der Auserwählte im letzten „Himmel“ auf den Höchsten trifft. Nur: Warum wird hier erzählt, dass bereits im ersten Himmel nicht mal mehr das kleinste Lüftchen wehte?

Eben da es außerhalb der Erdatmosphäre keine Luft und damit keinen “Windhauch” gibt?

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Am Anfang war das Chaos

Von einem Chaos vor der Entstehung der Erde bzw. des Universums wissen auch fernöstliche Mythologien zu berichten. Uralte Legenden aus China berichten, dass am Anfang der Zeiten das Chaos herrschte.[ix] Aus diesem “stieg das Lichte, Reine hervor und bildete den Himmel; das Trübe, Schwere aber gerann und formte sich zur Erde”. Daraufhin folgte die Entstehung unzähliger Geschöpfe und Arten, die “Anfang, Wachstum und Vollendung haben”. Letztlich sei daraus auch der Mensch hervorgebracht worden.

Wussten die Chinesen von einem Urknall bzw. davon, dass die Materie (das “Schwere”) erst zu Himmelskörpern “gerinnen” musste?

Später übrigens, so die Überlieferung weiter, kreiste “ein großes Gestirn in der Mitte des Firmaments” von dem ein “überirdisches Wesen” zur Erde kam. Dieses menschenähnliche Wesen sei mit einem “glänzenden Strahl zur Erde” gekommen und habe den ersten Menschen allerlei Dinge gelehrt. Von der Zubereitung von Nahrung bis zum “Lauf der Gestirne” …

In diesem Beitrag HIER auf Grenzwissenschaft und Mystery Files habe ich über diese rätselhafte Himmelswesen bereits berichtet.

Mythologien mit modern klingendem Wissen kennen auch die Japaner.[x] Etwa in der Chronik “Kojiki” (dem “Bericht über die alten Dinge”), der 712 nach Christus von Futo no Yasumaro niedergeschrieben wurde. Sie gilt als die älteste Chronik Japans. Yasumaro schreibt darin, dass am Anfang der Welt “das Chaos angefangen hatte, sich zu verdichten” und sich so die Erde vom Himmel trennte. Damals seien “weder Urkraft noch Form schon offenbar” gewesen.

Auch das erinnert stark an die Entstehung der Erde aus einem Chaos der Materie, die sich nach und nach zu unserem Planeten verdichtete.

Kosmischer Staub und der Keim des Lebens

Astronomen nennen dies eine “Protoplanetare Scheibe”. Materie aus Staub, Gasen und kleinen Teilchen, die um eine Sonne kreist und sich durch die Gravitation in Millionen von Jahren zu Planeten zusammenballt. Kosmischer Staub und Material, wie ihn moderne Astronomen überall im Universum beobachten können. Und der die Grundbausteine – die Keime – des Lebens enthält.

Das wussten aber schon die Japaner vor über einem Jahrtausend. Ähnliches kennt nämlich auch der Mythos “Nihongi” aus Japan.

Diese rund 1.300 Jahre alte Chronik weiß sogar davon zu erzählen, dass am Anfang in der “chaotischen Masse (…) ein Keim” des Lebens vorhanden war. Aus diesem Urzustand des Universums bildeten sich zuerst der Himmel aus dem “leichten” Material und danach die Erde aus den “schweren und trüben” Elementen des Chaos. Auch das entspricht unseren Kenntnissen der Astronomie.

Fraglos lohnt es sich bei der Jagd nach den Astronautengöttern in den Mythen der Völker auch “zwischen den Zeilen” zu lesen. Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass unser modernes Wissen vom Aufbau und der Entstehung des Universums bzw. der Erde so modern gar nicht zu sein scheint.

Das es auch außerhalb der Erde Leben gibt, war hingegen eine Art Grundwissen unserer Vorfahren. Sie nannten sie nur nicht Außerirdische oder Aliens, wie wir heute, sondern Götter, Himmlische, Lehrmeister, Ahnen etc.

Hierzu kann durchaus auch jene sonderbare Geschichte gezählt werden, die über Abraham überliefert ist. Der Stammvater, so sagt es ein Apokryph, sei einst von den Himmlischen von der Erde ins All zu einem sich selbst drehenden Ort geholt worden. Seine Beschreibungen, wie in diesem Video und Blog-Artikel HIER zitiert, erinnern zweifellos an eine sich um die eigene Achse drehende Raumstation …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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[i] Sproul, Barbara C.: Schöpfungsmythen der westlichen Welt. München 1994
[ii] Langbein, Walter-Jörg: Am Anfang war die Apokalypse. Lübeck 2000
[iii] Niederhäuser, Hans Rudolf: Fremde Länder – Fremde Völker. Stuttgart 19620
[iv] Bopp, Franz.: Ardschuna´s Reise zu Indras Himmel. Berlin 1824
[v] nach: Weidinger, Erich: Die Apokryphen. Augsburg 1989
[vi] Flemming, J. & Rademacher, L.: Die griechischen christlichen Schriftsteller der erste drei Jahrhunderte, Band 5: Das Buch Henoch. Leipzig 1901
[vii] Rießler, Paul: Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel. Heidelberg 1928/1988
[viii] Kautzsch, Emil: Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testament. Band 2, Tübingen 1900 (Darmstadt 1975)
[ix] Sproul, Barbara C.: Schöpfungsmythen der östlichen Welt. München 1993
[x] Florenz, Karl: Die historischen Quellen der Shinto-Religion. Göttingen 1919

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5 Jahre danach: Was wurde eigentlich aus der christlichen “Prügel-Sekte” der “Zwölf Stämme” und deren Kinder?

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Was wurde eigentlich aus der christlichen "Prügel-Sekte" der "Zwölf Stämme" und deren Kindern? (Bilder: gemeinfrei/Symbolbild / Montage: Fischinger-Online)
Was wurde eigentlich aus der christlichen “Prügel-Sekte” der “Zwölf Stämme” und deren Kinder? (Bilder: gemeinfrei/Symbolbild / Montage: Fischinger-Online)

Es ist jetzt genau 5 Jahre her, da machte die christliche Sekte der “Zwölf Stämme” wochenlang Schlagzeilen in der Presse und den Medien. Der Vorwurf: Die Bibelfundamentalisten sollen in Deutschland ihre Kinder misshandeln und durch Schläge und andere physische Misshandlungen “gefügig” machen. Ein Aufschrei ging durch Deutschland, Dutzende Kinder der Sekte wurden in Obhut genommen, Haftstrafen für die Eltern folgten und die Presse stürzte sich auf die “Zwölf Stämme” (HIER). Was aber ist aus der fundamentalistischen Glaubensgemeinschaft und vor allem auch deren Kindern 5 Jahre danach geworden? Die Antworten sind leider wenig erfreulich, wie Ihr es hier erfahren werdet. Antworten, die alle Eltern unter Euch vielleicht besser nicht lesen sollten …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Fundamentales Christentum

Fundamentalisten gibt es in jeder Region. Das Christentum macht da keine Ausnahme, auch wenn im Deutschen Raum solche Gruppe eher selten sind. Nicht wie etwa in den USA, wo Bibelfundamentalisten überaus weit verbreitet sind.

So ging im September 2013 auch ein Aufschrei durch die Deutsche Presselandschaft und Bevölkerung, als die christliche Sondergruppe “Zwölf Stämme” aus Bayern in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Schwere Kindesmisshandlungen, wie Prügelstrafen oder sogar Züchtigungen mit dem Stock, wurde ihnen vorgeworfen. Es folgten Razzien und den Eltern von etwa 40 Kindern der Sekte wurde (meist vorläufig) das Sorgerecht entzogen. Einige Eltern bekamen in späteren Gerichtsverfahren Haftstrafen ohne Bewährung.

“Modernen” Strömungen oder Weltanschauungen sind in nach Ansicht der Fundamentalisten tabu. Natürlich und vor allem auch bei der Erziehung ihrer Kinder, die streng nach den Lehren der Bibel aufwachsen sollen. Die staatliche Schulpflicht wird unter anderem von ihnen  deswegen abgelehnt, da die Kinder dort Sexualkundeunterricht haben oder auch die Evolutionstheorie lernen. Evolution steht im Widerspruch zur Schöpfungsgeschichte der, was auch der Kreationismus sagt.

Gerade der Kreationismus ist in den USA oder Australien weit verbreitet. Das heißt, dass hier beispielsweise die Schulkinder gewarnt werden müssen, dass die Evolution nur eine “Idee” sei. Oder auch, dass in den Lehrbüchern die Schöpfung vor wenigen Jahrtausenden durch Gott gleichberechtigt mit der Evolutionstheorie angeführt werden sein muss.

Verständlich, dass die Bibelfundamentalisten der “Zwölf Stämme” deshalb schon früh in Deutschland mit den Behörden in Konflikt gerieten, als diese ihre Kinder nicht mehr in die Schule schickten. Trotz Schulpflicht wollten die Eltern ihre Kinder daheim unterrichten. Treu nach der Bibel und nach deren Ansichten über Sitte, Gesetzt und eben auch – Bestrafungen. Immerhin lautet auch der Teufel überall, wie es fundamentale Christen oft glauben und meinen.

Auf diesem Blog habe ich HIER über die “Zwölf Stämme” und ihren Glauben umfangreich berichtet.

Aber was geschah nach dieser medialen und juristischen “Hetzjagd” gegen die Gemeinschaft, wie sie es in ihren Augen ansehen? Leider nichts Gutes …

Die “Zwölf Stämme” wanderten aus, aber …

Nachdem es eine ganze Reihe Gerichtsverfahren gegen Eltern der Sekte in Bayern und Sachsen-Anhalt und Urteile wegen Kindesmisshandlungen und Sorgerechtsverfahren gegen sie gab, resignierten die Mitglieder der “Zwölf Stämme”. Nicht etwa, da sie ihre Fehler einsahen, sondern da sie dem Deutschen Staat nicht mehr trauten. Sie fühlten sich unfair behandelt und waren sich keiner Schuld bewusst. Bis heute ist das so, wie es in zahllosen Texten auf deren Internetseite zu lesen ist.

Etwa in dem Sinne, dass schließlich die “Zwölf Stämme” selber nichts dafür können, dass es in Deutschland Schulpflicht gibt und die Prügelstrafe an Kindern verboten ist. Daran änderte auch die Tatsache nicht, dass beispielsweise das Oberlandesgericht in Nürnberg am 15. Juni 2015 verschiedenen Eltern das Sorgerecht entzog, da weitere Gewalttätigkeiten gegen die Kinder zu befürchten wären. Auch ein eigener Schulbetrieb wurde der Sekte natürlich untersagt, lediglich eine “private Ergänzungsschule” dürfe sie betreiben.

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Was also macht eine christlich-fundamenalistishe Sekte nach dieser “Hetzjagd” gegen sie und ihre Brüder und Schwestern? Nicht etwa ihre Methoden und Lehren einmal überprüfen, sondern aus Deutschland auswandern. Und war in ein Land, in dem man “maßvoll” ungestraft die Kinder züchtigen und schlagen kann.

Ungeheuerlich, aber das taten die “Zwölf Stämme” ab September 2015 tatsächlich.

Im Spätsommer 2015 teilte die Gruppe mit, dass sie nach Tschechien und auch Frankreich auswandern werde. Sie besäßen zum Beispiel nahe Prag bzw. in Skalná Grund und Boden, wo sie sich neu ansiedeln wollen. Das begann schon 2013, als die Behörden den “Zwölf Stämmen” vorwarfen, dass sie etwa zehn schulpflichtige Kinder von ihrem Anwesen in Dolchau im Altmarkkreis Salzwedel nach Tschechien gebracht hätten.

Zum Jahresbeginn 2017 zogen die letzten Anhänger der Sekte mit ihren Kindern aus Deutschland fort. In Tschechien sei es einfacher, “Kinder zu Hause zu unterrichten und nach ihren Wertvorstellungen zu erziehen”, hieß es damals. Die “Zwölf Stämme” schrieben am 13. September 2015 selber dazu:

Wir müssen leider zum traurigen Fazit kommen, dass wir hier nicht mehr ein Leben in Verantwortung vor unserem Schöpfer führen können.

So brechen wir nach 20 Jahren Präsenz in diesem Land unsere Zelte ab, um in der Tschechischen Republik und anderen europäischen Nachbarländern eine neue Heimat zu finden. Wir hoffen, dort wieder ein Zuhause für Familien zu schaffen, wo wir unbehelligt unser friedliches und gemeinschaftliches Leben nach Gottes Wort leben können.

“Gut angekommen in Tschechien…” schrieben die Fundamentalisten am 8. Januar 2017 auf ihrer Webseite, als sie ihre neue Page in tschechischer Sprache vorstellten.

Weiter “züchtigen” in Tschechien

Natürlich wehren sich die “Zwölf Stämme” vehement, dass sie ihre Kinder geschlagen und misshandelt haben. Trotz Gerichtsurteile, verweise sie auch auf Fälle, bei denen der Nachweis nicht erbracht werden konnte. Schläge mit dem Rostrock – auch mehrfach am Tag – sei scheinbar “Gottes Wille” bei der Erziehung von Kindern.

Es wird aber noch erschreckender – für die Kinder der Prügel-Sekte. Nachdem die Deutschen Behörden andere europäischen Länder mit Niederlassungen der “Zwölf Stämme” in über die Vorwürfe und Verfahren hierzulande gegen sie informierten, wurden auch hier einige Prüfungen vorgenommenen. So konnte die Sekte stolz verkünden:

Bei den Besuchen der tschechischen Behörden wurde deutlich, dass es dort noch normal ist, dass Eltern ihre Kinder zu Gehorsam und Respekt erziehen.

Das liest sich sehr liebevoll. Gemeint ist aber, dass in Tschechien die Prügelstrafe und körperliche “Zurechtweisungen”von Kindern eben normal und straffrei sind. Kein Wunder also, dass in den Augen der “Zwölf Stämme” in diesem Land ein Neuanfang sicher ganz ausgezeichnet funktioniert wird. So traurig das auch klingt und ist.

Sehr deutlich wird Matthias Pöhlmann in einem Beitrag im “Materialdienst” der “Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen” in Berlin. Er schreibt in der “Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfrage” (Nr. 11/2015), dass die Auswanderung nach Tschechien und Frankreich “offensichtliches Kalkül” sei. In beiden Ländern sei es unter gewissen Voraussetzungen erlaubt, dass man seine Kinder zu hause selber unterrichtet oder unterrichten lässt, so Pöhmann. Und weiter:

Hinzu kommt, dass in Frankreich und Tschechien die körperliche Züchtigung von Kindern nicht verboten ist. So sind in Frankreich ‘leichte’ Züchtigungen zu erzieherischen Zwecken erlaubt. In Tschechien ist die Prügelstrafe an Kindern nicht verboten. Einer Umfrage zufolge sind drei Viertel aller tschechischen Eltern  Anhänger dieser Bestrafungsmethode. Wie es heißt, nehme die große Mehrheit gerne den Kochlöffel oder den Gürtel zur Hand, um die Kinder zu züchtigen.

Im März 2015 wertete das Komitee für soziale Rechte des Europarats die Tatsache, dass Frankreich Prügelstrafen für Kinder nicht völlig verboten hat, als Verstoß gegen die Europäische Sozialcharta. Auch die Tschechische Republik wurde gerügt.”

Spätestens nach diesen Worten kann sich jeder denken, warum die “Zwölf Stämme” sich gerade diese Länder als neue Heimat auswählten.

Sorgen um die Kinder der Sekte

Auch Gabriele Hoidn, Sprecherin der Kreisbehörde des Landratsamt Donau-Ries, von wo die Sekte abwanderte, befürchtet, dass die Gruppe jetzt jeder Kontrolle entzogen ist. Man sieht diese Entwicklung mit Sorge und nicht mit Erleichterung, dass die Glaubensgemeinschaft ihren Landkreis verlassen habe, so die “Süddeutsche Zeitung” am 4. Januar 2017.

Matthias Pöhlmann fand in seinem Beitrag 2015 hierzu warnenden Worte:

Im europäischen Ausland dürften sie nun von der staatlichen Duldung des häuslichen Unterrichts profitieren, womit die Abschottung der Kinder und Jugendlichen wohl weiter vorangetrieben werden wird. Schwerer wiegt jedoch die Züchtigung von Kindern mit der Rute innerhalb der Gemeinschaft, die in den beiden Nachbarstaaten keine Sanktionen befürchten müsste.

Damit endet also das traurige Kapitel der Kinder der “Zwölf Stämme” nicht, sondern verlagert sich nur aus unserem Blickenkel. Und entzieht sich dadurch den Deutschen Gesetzten zum Schutz des Kindeswohls in Länder, in denen auch mal “gezüchtigt” werden darf …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wenn “Eiserne Vögel” vom Himmel kommen und die Welt erschaffen: Seltsames aus der Mythologie Ungarns und dem Ural +++ Artikel +++

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Wenn "Eiserne Vögel" die Welt erschaffen: Seltsames aus der Mythologie (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Wenn “Eiserne Vögel” die Welt erschaffen: Seltsames aus der Mythologie (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Es gibt kein Volk der Erde, das in ihren Überlieferungen keine Mythologien über die Schöpfung besitzt. Gleichgültig ob bei kleinen Stämmen und Völkern oder in großen Kulturen und Gemeinschaften, wir finden solche Erzählungen überall. Oftmals in einer Vielfalt, die sich selbst innerhalb der einzelnen Regionen oder Kultur individuellen unterscheiden. So auch bei dem Volk der Mansen (“Wogulen”) aus dem nordöstlichen Ural. In dieser finno-ugrische Völkergruppe, die von West-Sibirien über Ungarn und Nordrussland reicht, findet sich eine besonders interessante wie auch seltsame Überlieferung vom Anbeginn der Welt: Vögel aus Eisen hätten sie geschaffen. Diese Mythologie wollen wir uns hier einmal genauer ansehen, da sie erstaunliche Spuren und Querverbindungen öffnet!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vom Ural bis Ungarn

Die finno-ugrische Völker oder auch die uralischen Völkerfamilie haben alle eine gemeinsame Urgeschichte. “Kerngebiet” dieser Menschen ist Nordrussland und vor allem das Gebiet des Ural-Gebirges im Westen von Sibirien. Jenes Gebirge, das oftmals als die Ost-Grenze Europas gilt.

Trotzt einer gemeinsamen Frühgeschichte schlugen die einzelnen (heutigen) Volksgruppen jedoch im Laufe der Geschichte vollkommen andere Wege ein. Ihre Siedlungsgebiete reichten beispielsweise bis in das heutige Ungarn, Finnland, Estland, Polen oder auch in den Norden des Schwarzen Meeres und dem Gebiet der heutigen Stadt Sankt Petersburg.

Die “Mansi”, wie sie sich selber nennen, und heute vor allem an Mansen bekannt sind, nannte man früher “Wogulen“. Heute haben diese Volksgruppen je nach Siedlungsgebiet zahlreiche Namen. Trotz ihrer frühzeitigen Verbreitung und Trennung über den Osten und Nordosten Europas haben sie gemeinsame Wurzeln. Auch und natürlich in ihrer Sprache und in ihren Mythologien, bei denen es bis heute Parallelen und Berührungspunkte zu finden gibt.

Möglicherweise kennt der ein oder andere Grenzwissenschaft & Mystery Files-Interessierte das Volk der Mansen aus dem Ural bereits. Es ist das Ur-Volk, dass im Ural in jenem Gebiet lebt, in dem 1959 der legendären “Dyatlov-Pass-Vorfall” mit 9 toten Studenten geschah (mehr dazu in den Videos HIER & HIER).

Und eine dieser Überlieferungen der “Mansi” wurde 1891 in den “Ethnologischen Mitteilungen aus Ungarn” aufgezeichnet, und erscheint uns heute fraglos sehr sonderbar.

“Eiserne Vögel vom Himmel”

In der Legende heißt es, dass ein Mann zusammen mit seiner Frau und einem “schneeweißen Raben” in eine m Haus lebten. Niemals verließen sie das Haus, dass nur von Wasser umgeben gewesen sei, da es noch keine fester Erde gab. “Die Außenwelt, wie sie gestaltet,” kannte der Mann nicht. Eine Art erstes Menschenpaar also, dass irgendwo am Anfang aller Zeiten gelebt haben soll. Bis dann eines Tages:

Wie sie so leben, erschallt auf einmal aus dem oberen Himmel irgendein Geräusch. Der Alte schaut zum Fenster hinaus: also von obenher aus dem Himmel kommt ein eiserner Tauchervogel. Erde zu suchen, taucht er ins Wasser. Er ging und ging umher, er tauchte auf, er hatte keine Erde gefunden. Er schöpfte Atem und tauchte wieder ins Wasser. Er ging und ging umher, er tauchte auf, wieder vergebens, Erde gibt es keine.

Ein wenig atmete er und tauchte zum dritten mal unter. Als er auftauchte, holte er so stark Atem, dass ihm unten die Kehle barst; an der Schnabelwurzel hatte er ein Bröcklein Erde. Er schwang sich auf und stieg damit gen Himmel.

Was ist ist “eiserner Tauchvogel”, der vom Himmel kam? Vögel, die in und unter das Wasser tauchen gibt es natürlich viele. Zum Beispiel machen das auch Enten bei der Suche nach etwas Essbaren. Aber warum diese Legende gleich von einem Tauchvogel aus Eisen spricht, ist seltsam. Mit “modernen Augen” denken hier sicher viele Mystery-Jäger an etwas Mechanisches oder Technisches …

Da aber dieser Metall-Vogel nur ein “Bröcklein Erde” bei seinem Tauchversuchen auf dem Meeresgrund finden konnte, war seine Mission offenkundig gescheitert. So kam es, dass am anderen Morgen ein zweiter Eisen-Vogel vom Himmel stieg, um erneut im Meer nach Erde zu suchen. In der Überlieferung heißt es dazu:

Morgens, als sie aufstehen, erschallt wieder ein Geräusch aus dem Himmel. Als der Alte hinaus schaut, steigt ein eisernes Seehuhn vom Himmel, taucht ins Wasser. Es ging und ging herum, als es auftauchte, hatte es nichts, ganz und gar nichts.

Nach dieses himmlische Seehuhn aus Eisen mehre Tauchversuche unternahm, konnte er tatsächlich “ein ziemliches Stückchen Erde” bergen. Das “eiserne Seehuhn vom Himmel” rieb daraufhin am Haus des Paares seinem Schnabel – “dann flog es gen Himmel” zurück. Wie durch ein Wunder stellte das Paar am anderen Morgen fest, dass über Nacht “die Erde fußsohlenbreit geworden” war. Das wiederholte sich in den Folgetagen, bis sich das Wasser der Welt “in Erde verwandelt” hatte.

Der “schneeweiße Rabe”

Sicherlich waren der Alte und seine Gemahlin überaus erfreut, als sie nach einigen Tagen feststellten, dass es um ihr Haus jetzt festes Land gab, so weit das Auge reichte. Wie weit genau diese Erde allerdings reichte, dass wussten sie nicht. So kam ihr Haustier, der “schneeweiße Rabe”, ins Spiel:

“(…) am dritten Tage, als die Frau und ihr Alter zum Fenster hinaus sehen, gibt kein Wasser, überall hatte es sich in Erde verwandelt. Zu seinem schneeweißen Raben sprach der Alte: ‘Geh nur, sieh, wie groß die Erde geworden!’ Der Rabe entfernte sich, blieb eine kleine Stunde weg, so groß war die Erde schon geworden.”

An den folgenden Tagen wiederholten die beiden Menschen dieses Prozedere mit ihren mysteriösen Raben. Immer länger blieb er fort und so wussten sie, dass die Erde immer weiter wächst bzw. sich das Wasser in Land verwandelte. Eines Tages kam der Rabe erst “zur Zeit des Niederlegens” zurück und war plötzlich nicht mehr weiß sondern ganz schwarz geworden. “Du hast auf deinem Fluge was angestellt!”, warf der Alte seinem Raben vor.

Sich keiner Schuld bewusst sprach der seltsame Rabe, dass er gesehen hat, dass ein Mensch gestorben sei. “Von dem habe ich gesessen, deshalb bin ich schwarz geworden.” Das erschreckte den Mann so, dass er seinen Vogel fortjagte und verfluchte:

“,(…) so fort mit dir von hinnen! Beim Eintritt der Welt des Menschenzeitalters sollst du allein nicht vermögen, Tiere des Waldes zu töten, sollst du nicht vermögen, Fische des Wassers zu töten; wo der Mensch irgendein Waldtier getötet, dort am blutigen Ort sollst du deinen Hunger stillen; an manchem Tage sollst du dich hungrig niederlegen.‘”

Vertrieben und verflucht von seinen Menschen zog der Rabe in Wald und lebte fortan dort. Bis heute als ein “Schnorrer” oder “Schmarotzer”, wie man sagen würde.

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Hier stimmt was nicht!

Klammern wir die Verbannung des Menschenfressenden Raben zunächst einmal aus, erzählt diese Mansen-Legende einige überaus spannende Details.

Zum einen haben wir da natürlich die Tatsache, dass zwei verschiedene “Tauchvögel” vom Himmel kamen, die aus Eisen bestanden haben sollen. Warum gerade Eisen, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Überlieferungen und natürlich Schöpfungsmythen weltweit beinhalten überaus häufig diverse Tiere, die ebenso diverse Taten oder Aufgaben erledigten. Aber sie sind in diesen Legenden immer aus “biologischen” oder “natürlichen Stoffen”, wenn sie nicht sogar ganz einfach als Tier bezeichnet werden.

Eisen ist zwar natürlichen Ursprungs, muss aber auf komplizierten Wege gewonnen und verarbeitet werden. Wer oder was hat also diese “Eisen-Vögel” geschaffen?

Einen weiteren seltsamen Punkt dieser Sage von den Anfängen erkennt man vielleicht nicht auf den ersten Blick: Es ist der Rabe des Paares selbst.

Ohne hier zu sehr ins Details gehen zu wollen (das wäre zu umfangreich!), ist der Rabe in globalen Legenden und auch Schöpfungsmythen immer wieder ein enorm wichtige “Figur” in diesen. Zum Teil so wichtig, dass ganze Überlieferungen ihm, den Raben, die Schöpfung der Welt und Menschheit zusprechen. In diesem Fall ist es aber offenbar ganz anders, da der Rabe von dem Menschen geradezu verflucht wurde. Grund war sein Verzehr von Menschenfleisch.

Aber woher kamen diese Menschen eigentlich?

Von der Sintflut und dem Raben

Menschen, die Vögel aus einem “Haus” aussenden, um von diesen nachsehen zu lassen, wie weit die Erde (das Land) schon “gewachsen” war, kenne wir alle. Denn Noah aus der Bibel tat zum Ende der von Gott geschickten Sintflut genau dasselbe aus seiner Arche heraus. Nach der biblischen Erzählung ab Genesis 8,1 schickte Noah dreimal eine Taube aus, als die Wassermassen der Sintflut langsam wieder zurück gingen. Die Vögel sollten für ihn und seine Familie prüfen, ob es schon irgendwo festes Land gibt (obwohl mal schon die ersten Berge sehen konnte).

Die dritte Taube kehrte bekanntlich nicht wieder zurück und so wussten die Insassen der Arche Noah, dass es Zeit ist, das Schiff zu verlassen. Was aber weniger bekannt ist, ist der Umstand, dass Noah vor den drei Tauben einen Raben losschickte, um nach Land zu suchen. Es heißt dazu im 1. Buch Mose 8,7:

Und er sandte den Raben aus; der flog hin und her, bis das Wasser auf Erden vertrocknet war.

Noahs Rabe flog folglich immer mal wieder zur wundersamen Rettungs-Arche zurück, um sich quasi auszuruhen, dann aber wieder fort zum fliegen. Gibt es hier einen tieferen Sinn oder sogar eine Parallele zwischen der Masen-Legende und der Sintflut-Geschichte der Bibel? Könnte demnach die Mansen-Überlieferung eine Art Sinflut-Erzählung sein, die bekanntlich auch in allen Teilen der Erde zu finden ist?

Möglicherweise ja. Denn bei einem Blick “hinter diese mythischen Zeilen” findet sich ein überaus interessanter Zusammenhang. So lesen wir im 3. Buch Mose (11,13-15) eine Auflistung von unreinen Tieren, die nicht gegessen werden dürfen und die es zu “verabscheuen” gilt. Darunter sind auch “alle Arten von Raben”. Dieses Gebot an die “Kinder Jahwes” wird im 5. Buch Mose in 14,14 sogar wiederholt.

In der Bibel wird an dieser Stelle das Wort “oreb” benutzt, was soviel wie “schwarz sein” bedeutet und für die gesamte Vogelgattung “Corvus” verwendet wird. Krähen gehören ebenso dazu, wie eben der Rabe. Dieser ist ein “unreines Tier”, da er sich von Aas ernährt bzw. ernähren kann. Demzufolge kann er kaum zu Gottes “reinen Tieren” gehören. Gerade deshalb soll, so einige Deutungen der biblischen Sintflut, Noah zuerst einen Raben aus der Arche geschickt haben. Er konnte sich ja von den überall herumtreiben Toten der Flut Gottes ernähren, heißt es …

Grundsätzlich erzählen die Mansen in der oben zitierten Überlieferung genau das. Auch darin wird ein Rabe entsandt, der dabei von einem Toten speist, den er irgendwo bei seinem Rundflug gefunden hatte. Ein Aasfresser eben. Trotzdem laut Bibel natürlich ein Wesen Gottes, da an verschiedenen Stellen betont wird, dass der Herr die Raben trotzdem ernährt. Schon Jesus sagte seinen Jünger in Lukas 12,24, dass Raben “nicht säen noch ernten, die weder Vorratskammer noch Scheune haben, und Gott ernährt sie” dennoch.

Der Teufel im Federkleid

Interpretationen biblischer Verse, Geschichten und Bildnisse sind vielschichtig. So auch beim unreinen Raben. Er soll beispielsweise als verdorbener Geist am Ende der Flut bewusst von Noah herausgeschickt worden sein, damit er sich an den Leichen der toten Sünder laben kann. Als symbolischer Satan, dem dann letztlich Gott bzw. Jesus als friedliche Taube folgte.

Selbst Babylon, die legendäre Stadt mit dem ebenso legendären Turm von Babel, wird in der Bibel damit in Verbindung gesetzt. In der Offenbarung lesen wir in 18,2, Babylon “ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gefängnis jedes unreinen Geistes und ein Gefängnis jedes unreinen und gehassten Vogels”. Damit soll der Rabe gemeint gewesen sein und schlussendlich der Satan.

In der Ur-Version der Erzählung von der Arche Noah und der Sintflut ist es übrigens genau umgekehrt: Im Gilgamesch-Epos, dessen Sintflut-Überlieferung zweifellos von den biblischen Flut-Autoren übernommen und abgeändert wurde, strandet die dortige Arche ebenfalls an einem Berg. Das im Vergleich zur Bibel wesentlich ältere Epos aus Mesopotamien erzählt daraufhin auf Tafel XI weiter, dass Utnapischtim, wie Noah hier heißt, drei Vögel aus seiner Arche lässt.

Zuerst eine Taube, doch “kein Ruheplatz fiel ihr ins Auge, da kehrte sie um”. Daraufhin eine Schwalbe, die ebenso wieder zurück zur Arche kam, da sie keinen Ruheplatz finden konnte. Als drittes folgte – wen wundert es? – ein Rabe:

Einen Raben ließ ich hinaus; auch der Rabe machte sich fort; da er sah, wie das Wasser sich verlief, fraß er, scharrte, hob den Schwanz — und kehrte nicht um.

Im Gilgamesch-Epos ist der Rabe alles andere als ein teuflisches Tier. Letztlich war es ja er, der dem dortigen Noah Utnapischtim zeigte, dass das Land wieder erschienen war. Freudig über den dank des Raben erfahrenen Rückgang der Flut sagte Utnapischtim daraufhin “da ließ ich hinausgehen nach den vier Winden”. Die Arche wurde verlassen. Und wie in der Bibel auch, brachte der mesopotamische Sintflut-Held noch direkt am Berg der Landung ein Brandopfer für seine Götter dar.

In der Legende der Masen heißt es am Ende, dass der einst weiße Rabe in den Wald ging, wo er bis zum heutigen Tag lebt. Er wäre aber eben kein Jäger und müsste fortan Aas fressen, wie er es zuvor auch tat, als er einen Toten fand. Ich möchte bezweifeln, dass in einem Raben der Teufel oder ein unreiner und dämonischer Geist wohnt, wenn ich einen solchen Vogel sehe …

Allerdings war das an die 3.000 Jahre alte Epos des Gilgamesch mit der dortigen Flut-Legende dem Volk der Mansen wohl kaum bekannt. Erste Texte wurden im Jahr 1853 gefunden und erst 1872 in Großbritannien übersetzt. Unwahrscheinlich, dass der Inhalt dieses Epos in so kurzer Zeit in ihre Mythologie eingeflossen ist.

Ein netter “unreine Rabe” in der Bibel

In biblischen Zeiten gab es nicht nur Jahwe als Gott der Israeliten, sondern viele Götter. An dieser Stelle ist in diesem Zusammenhang besonders der Gott Baal zu nennen, der nicht nur als Götze sondern auch als Teufel galt. Der israelische König Ahab (etwa 871 bis 852 v. Chr.) leistete sich diesbezüglich einen ganz besonders gottlosen Frevel, als er die Verehrung dieses Baal und der Göttin Aschera zuließ und sogar förderte. Eine von dem Propheten Elija prophezeite Dürre werde deshalb die nächsten Jahre kommen, bis er als Diener Gottes sagt, dass es wieder regnen wird.

Fortan musste sich der Elija verstecken. In einer Höhle auf der anderen Seite des Jordan, die ihm sein Gott persönlich zugewiesen hatte, lebte der Prophet nun. Aber er litt weder Hunger noch Durst, denn auch dafür hatte sein Herr gesorgt. So erfahren wir im 1. Buch der Könige in 17,4-6 Erstaunliches:

‘Ich habe den Raben befohlen, dich dort mit Nahrung zu versorgen, und aus dem Bach kannst du trinken.’ Elija gehorchte dem Wort Jahwes, ging auf die andere Jordanseite und hielt sich im Tal des Krit auf. Morgens und abends brachten ihm die Raben Brot und Fleisch.

Schon seltsam, dass der Rabe als unreines und dämonisches Tier oder sogar der Teufel selbst, den treuen Diener und Kämpfer Gottes umsorgt haben soll. Das passt in dieser biblischen Mythologie nicht so ganz. Außer wir glauben der Deutung, dass hier gezeigt werden soll, dass Jahwe als Allmächtiger auch Macht über den Teufel hat, und ihm seinen Willen auferlegen kann. Warum der Herr allerdings heute dem Bösen, Unreinen und Teufel nicht mehr seine Befehle ausführen lassen kann, sagt diese Interpretation nicht.

Schamanismus und Mischregionen

Persönlich vermute ich, dass die 1891 in Ungarn aufgezeichnete Mansen-Legende eine verstümmelte oder kaum mehr erkennbare Sintflut-Überlieferung ist. Durchaus mit biblischen Einflüssen, da die Mansen zumindest auf dem Papier im 18. Jahrhundert zum Christentum “bekehrt” wurden. Dennoch ist ihre ursprüngliche Naturregion des Schamanismus und dem Glauben an Geister, spirituelle Wesen in allen natürlichen Dingen der Welt, nicht ausgestorben. Sie leben eine Art Mischregion.

So schreibt  etwa schreibt Winfried Dallmann in “Indigene Völker im Norden Rußlands” (“Gesellschaft für bedrohte Völker”, Bozen 1998):

Das Unverständnis der ‘modernen’ Welt, das weitgehend auch heute noch anhält, hat einen großen Teil dieses Wissens bereits verloren gehen lassen. Unter vielen sibirischen Völkern ist die Christianisierung weit weniger nachhaltig praktiziert worden (…)”

Wie viele Ur-Völker scheint demnach auch die uralischen Völkerfamilie christliche Elemente in ihre Religionen und Weltanschuungen eingewebt zu haben. Indigene Kulturen sahen immer in Tieren, wie eben Vögeln und damit Raben, beseelte Wesen oder sogar Mittler zwischen den Welten. Man denke hier als klassisches Beispiel an in amerikanischen Indianer.

Im skandinavischen Gebiet, einer Region, in dem auch uralische Völker ihre Heimat fanden, sind zwei Raben wiederum spannend. Sie heißen Hugin und Munin und sitzen auf den Schultern des Gottes Odin. Nicht als Satan oder böse Wesen, sondern als Verkünder und Ermittler von Wissen und Informationen für ihren Herren Odin. Obwohl natürlich auch hier die Traditionen und Legenden variieren, ist es bei diesen beiden Raben bezeichnet, dass sie bei Tagesanbruch über die ganze Erde fliegen und so für Odin Neuigkeiten besorgen.

In der Grímnismál, eine mythologische Liedersammlung der nordischen Edda, lesen wir:

Hugin und Munin müssen jeden Tag über die Erde fliegen. Ich (Odin) fürchte, dass Hugin nicht nach Hause kehrt; doch sorge ich mehr um Munin.

Warum befürchtet der mächtige Gott Odin, dass seine beiden Raben nicht wieder heim kommen? Sollte eine Verbindung zum Raben in der Legende über den alten Mann, seinem Frau und seinem Raben bestehen? Auch Heinrich Beck und Bernhard Maier schreiben in dem von Walter de Gruyter herausgegeben Standartwerk “Reallexikon der germanischen Altertumskunde” in Band 15 (New York 200):

Ungeklärt ist bis jetzt, warum der Gott die Nichtwiederkehr von Hugin und Munin befürchtet – und dies verstärkt bei Munin.

Das Phantastische!

Hinterfragt man als an den Mythen der Vorzeit Interessierter eben solche einmal etwas genauer, öffnen sich buchstäblich Welten! Eine scheinbare Legende von der Erschaffung der Welt könnte ebenso eine kaum mehr zu erkennende Überlieferung von der Sintflut sein. Inklusive Bezüge zur Arche Noah, dem biblisch unreinen Raben und letztlich dem Satan.

Das Phantastische daran ist – neben weltweiten Parallelen – dass die Mansen-Sage von “eisernen Vögeln” spricht. Wie soll man solche Eisen-Vögel verstehen? Auch wenn biblische Elemente hier eingeflossen sind, weichen diese enorm vom Alten Testamt und der dortigen Flut-Erzählung ab. Vögel aus Eisen, die mit einem “Geräusch aus dem Himmel” kommen, um im Meer nach Erde zu suchen, sind wohl kaum mit den Tauben des Noah zu vergleichen. Sofern man diese Verbindung ziehen möchte.

Warum erzählt die Überlieferung beispielsweise nicht einfach von Fischen, die Erdreich in ihren Mäulern vom Grunde des Wassers holen? Das ist für eine naturverbundene Schamanen-Religion mit Sicherheit weit logischer und nachvollziehbarer, als irgendwelche (künstlichen) Metall-Vögel

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Garten Eden lag im All – und nicht nur das: Von Menschen aus dem Himmel und dem Paradies außerhalb der Erde +++ Artikel +++

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Der Garten Eden lag im All (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Garten Eden lag im All (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Jagd nach den Astronautengöttern der Vorzeit ist vor allem auch eine Jagd in der Welt der Mythen, Überlieferungen und Legenden verschiedenster Kulturen der Erde. Natürlich haben all diese Völker auch Schöpfungslegenden, in denen sie ihre jeweiligen mythischen Erinnerungen an ihre Herkunft oder ihren Ursprung bewahren. Das beginnt schon bei Adam und Eva und dem Garten Eden in der Bibel. Doch blickt man tiefer hinter solchen Legenden sowie den ersten Menschen und dem Paradies der Bibel, öffnen sich ungeahnte Aussagen, Widersprüche aber auch Ähnlichkeiten rund um die Welt. Welche das sind, warum selbst Adam und Eva aus einem Garten Eden im All gekommen sein sollen und weshalb es trotz aller globalen Parallelen auch unvereinbare Überlieferungen gibt – all das erfahrt Ihr in diesem Beitrag!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Rauswurf aus dem Garten Eden

Einstmals, so sagte es die Bibel im 1. Buch Moses, gab es eine geradezu paradiesische Zeit für die Menschen: Das erste Menschenpaar Adam und Eva lebten glückselig und zufrieden in einem von dem Herrn geschaffenen Garten Eden. „Damit er ihn anbaue und pflege“ sagt es das Buch Genesis (2,15) dazu.

Der erste Mensch war also so was wie ein Gärtner dieses Garten Eden. Bis der biblische Gott eines Tages bemerkte: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen.“ (Gen. 2,18). So wurde seine Frau Eva geschaffen, da der einsame Gärtner Adam zuvor „keine Gehilfin gefunden“ hatte.

Was daraufhin folgte war der „Sündenfall“ durch eine Verfehlung der ersten Menschen, nachdem diese vom „Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen“ aßen. Voller Zorn warf Gott Adam und Eva deshalb aus dem Garten Eden, denn „der Mensch ist geworden wie unsereiner, insofern er weiß, was gut und böse ist“. Die Erde wurde vom Herrn verflucht, „östlich von Eden“ ein Torwächter mit einem Flammenschwert eingesetzte und nie wieder solle der Mensch den Garten Eden betreten dürfen.

An anderer Stelle HIER habe ich diese tragische Überlieferung des „Sündenfall“ und der Vertreibung aus dem Paradies bereits genauer betrachtet.  Der Mensch sollte „nicht auch noch seine Hand ausstrecken und vom Baume des Lebens nehmen und essen und ewiglich leben“, so Gottes Begründung für den Rauswurf aus Eden in Gen. 2.22.

Eine phantastische Geschichte, die seit Jahrhunderten Generationen von Bibellesern, Theologen, Abenteurern und Historiker in ihren Bann gezogen hat. Was mag hinter dem Gärtner-Ehepaar Adam und Eva und dem Garten Eden stecken? Gab es diesen Ort? Wo könnte er gelegen haben? Sind hier vielleicht historische Wahrheiten oder Ereignisse in theologischen Gleichnissen verpackt worden oder ist all das nur eine reine Erfindung?

Der Garten Eden lag im All

Zugegeben ist an dieser Stelle kein Platz das gesamte Thema „Garten Eden“ und das erste Menschenpaar genau zu beleuchten. Vor allem aus dem Grunde, da es neben dieser klassischen Paradies-Geschichte zahllose weitere Mythologien und Überlieferungen dieser Art existieren. Und das weltweit mit zum  Teil ganz erstaunlichen Ergänzungen, Aussagen und Parallelen.

Und das die biblische Erzählung in dieser Form kein Tatsachenbericht sein kann, ist auch jeden Bibelleser klar. Dennoch gibt es einige überaus sonderbare Details in den Überlieferungen über den ersten Menschen und den Garten Eden. Nämlich der Umstand, dass die Menschheit nicht von der Erde stammen soll und auch das Paradies in Wahrheit nicht auf diesem Planeten lag.

Das beginnt schon in der Bibel selber; allerdings abseits der eigentlichen Eden-Erzählung. Hier findet sich im Neuen Testament eine Art erster Hinweis im 1. Brief an die Korinther (15,47):

Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch vom Himmel.“

Hier geht es um den „geistigen“ (himmlischen) und den „natürlichen“ (irdischen) Leib des Menschen nach der Auferstehung. Demnach eine christliche Lehre vom ewigen Leben der Gläubigen. Aber warum ist dann ein „zweiter Mensch“ vom Himmel? Ist hier wirklich die Seele, der Geist, des Menschen gemeint?

Laut Buch Genesis lag der Garten Eden „im Osten“. Da hinein setzte er nach der Erschaffung des ersten Mannes diesen Adams als Gärtner. Und von da wurde er später mit seiner Gemahlin Eva vertrieben (dazu gleich mehr). Auch Flüsse wie der berühmte Tigris in Mesopotamien sollen durch Eden geflossen sein und machen so diesen Garten des Herrn zu einem geographischen Ort auf der Erde.

Hierzu finden wir aber ebenfalls im Neuen Testament eine überaus merkwürdige Aussage im 2. Brief an die Korinther (12,2-4):

Ich kenne jemand, einen Diener Christi, der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde (…) Und ich weiß, dass dieser Mensch in das Paradies entrückt wurde (…) Er hörte unsagbare Worte, die ein Mensch nicht aussprechen kann.“

In einem dritten Himmel – also nicht auf der Erde! – lag also das Paradies, wo dieser Diener Christi hin entrückt wurde?

Genau das sagen weitere Texte zur Bibel, die allerdings nicht in dieser zu finden sind. Etwa das slawische Buch Henoch in 8,1, in dem wir über die Himmelsreise des Propheten lesen:

Da nahmen mich die beiden (Engel, Anm. LAF), trugen mich in den dritten Himmel und setzten mich hier mitten im Paradiese ab, an einem wunderschönen Ort.“

Solche und sehr ähnliche Aussagen finden sich in nicht wenigen außerbiblischen Schriften. Bei allen ist dabei gleich, dass der Garten Eden oder das Paradies nicht auf der Erde sondern im „dritten Himmel“ war. Aber war dieses Paradies das Paradies, in dem die ersten Menschen „gesündigt“ haben sollen und von wo sie vertreiben wurden?

Die Menschheit vom Himmel

Wenn Eden irgendwo außerhalb der Erde im Himmel gelegen haben soll, dann müsste ja eigentlich nach dem Sündenfall die Menschheit von dort gekommen sein. Schließlich ist die Vertreibung aus dem Paradies ein mehr als wichtiges Kernelement in der biblischen Erzählung. Und tatsächlich gibt es solche Überlieferungen. Nicht wenige sogar.

So beispielsweise erzählt natürlich auch der Koran von Adam und Eva und ihrem Tun in Eden. Jedoch mit einem kleinen aber feinen Unterschied:

Hinab mit euch! (Aus dem Paradies hinab auf die Erde) Einer sei des anderen Feind. Auf der Erde sei von nun an eure Wohnung und Nahrung auf unbestimmte Zeit.“ (7. Sure, Vers 25)

Wie es auch biblische Texte erzählen, so gibt es auch im Koran sieben Himmel, „einen über den Anderen“ (71. Sure Vers 16). Allah „bildete in zwei Tagen zu sieben Himmel und teilte jedem Himmel seine Aufgabe zu“, ergänzt zum Beispiel die 41. Sure in Vers 13. Laut Koran fand der Sündenfall also irgendwo in diesen Himmeln, der Gegenden Allahs und seiner Gehilfen, statt. Von hier wurde der erste Mensch verjagt und er kam so zur Erde.

Das erzählt auch das Buch „Apokalypse des Moses“ (bzw. „Leben Adam und Evas“). Hierin heißt es, dass vor der Vertreibung Adam flehte und bettelte und aus dem himmlischen Eden noch Gewürze und Sämereien mitnehmen durfte:

Mit diesen ging er aus dem Paradies. Wir aber kamen auf die Erde.“ (8,29)

Es wird aber noch weitaus verwirrender: Das ebenfalls nicht in der Bibel zu findende Buch „Schatzhöhle“ erzählt im dritten Kapitel den Fall „Satanas“ und seiner „Schar“ (Anhänger). Als Grund für den Fall wird darin gesagt, dass der Ex-Engel Satan sich weigerte, Adam zu verehren und zu preisen. Für den ersten Menschen eigentlich ein Glücksfall, denn es heißt weiter:

Als der Satan vom Himmel gestoßen wurde, ward Adam erhöht, so dass er zum Paradies in einem feurigen Wagen hinauffuhr. Während nun die Engel vor ihm lossangen, die Seraphe ihn heiligten und die Kerube ihn segneten, fuhr Adam unter Jubel und Lobgesang zu Paradiese empor. Als er hinaufkam, ward ihm vorgeschrieben, von welchem Baum er nicht essen dürfe.“ (3,8-9)

Einen größeren Widerspruch zur Paradies-Legende um 1. Buch Moses kann es wohl kaum geben! Von der Erde reiste Adam mit einem Feuerwagen (den „Thronwagen Gottes“) ins All – und erst dort begegnete er den verbotenen Bäumen, von denen letztlich einer zum „Sündenfall“ führte. Nach dem Tode Adams erbarmte sich der Herr übrigens doch noch, in dem er den Leichnam des ersten Menschen wieder ins himmlische Paradies aufnahm (s. a. Video HIER). Nach der Waschung von Adams Leiche an einem See (der angeblich in Griechenland liegen soll) …

„(…) streckte der Vater des Alls seine Hand aus, auf seinem Throne sitzend, hob Adam auf und übergab ihn dem Erzengel Michael mit den Worten: Erhebe ihn ins Paradies bis zum dritten Himmel und lasse ihn dort (…)

Da stieg der Herr der Heeresscharen ein; die Winde zogen ihn, von Cheruben gelenkt; des Himmels Engel gingen ihm voran. Sie kamen zu dem Ort, wo Adams Leichnam lag; da nahmen sie ihn mit. So kommen sie ins Paradies (…)“ (8,37-38)

Der Koran kennt diese Geschichte mit dem sich weigernden Satan in ähnlicher Form ebenso. Auch hier wird an verschiedenen Stellen erzählt, dass die Engel den erschaffenen Adam verehren sollten. Satan jedoch tanzte auch hier aus der Reihe der himmlischen Wesen, wie es die 7. Sure in Vers 12 sagt:

Wir haben euch (die Menschen, Anm. LAF) erschaffen, dann euch gestaltet, und darauf zu den Engel gesagt: Verehrt den Adam; und sie taten also, mit Ausnahme des Iblis, des Satans, der nicht mit den Verehrenden sein wollte.“

In meinem Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ sind zum Fall der Engel unter Führung des „Satan“ detaillierte Ausführungen zu finden.

Widersprüche und noch mehr Seltsames

Nicht eine einzige dieser (hier nur angeschnittenen) Überlieferungen von Menschen aus einem Garten Eden außerhalb der Erde lässt sich mit der Bibel vereinbaren. Die Erzählung in Genesis ab Kapitel 2 (Schöpfung) bis zum Ende von Kapitel 3 (Vertreibung aus Eden) steht schlicht und einfach hier zu sehr im Widerspruch.

Adam wurde nicht in Eden geschaffen, wie es die Bibel sagt. „Der Herr pflanzte einen Garten in Eden, im Osten“, in dem er dann den ersten Menschen setzte. Eine Angabe wie „Osten“ ist bei einem Paradies im All oder „dritten Himmel“ vollkommen sinnlos. Das gilt auch für die Aussage, dass „östlich vom Garten Eden“ ein himmlischer Wächter den Eingang bewachte und Adam und Evas Rückkehr verhindern sollte (Gen, 3,24).

Nach dem Brudermord von Kain und Abel findet sich aber noch eine Ortsangabe in der Bibel:

Kain aber ging von dem Angesicht des Herrn hinweg und ließ sich im Lande Nod östlich von Eden nieder.“ (Gen. 4,15-16)

Auch damit kann man nicht wirklich etwas anfangen. Jedoch gibt es die jüdische Tradition, dass Adam in Jerusalem als Zentrum des Universums erschaffen wurde. Ausgehend von Jerusalem in Richtung Osten, wo das Paradies geschaffen worden sein soll, ist man direkt in Mesopotamien. Dort finden sich bekanntlich die beiden Flüsse Euphrat und Tigris, die laut Bibel durch Eden flossen. Tatsächlich ein uraltes Kulturland zahlloser Völker und Zivilisationen, was aber natürlich trotzdem auf der Erde liegt. Heute nennen wir das Gebiet Irak und Iran.

Hier ist ein anderes apokryphes Buch wiederum recht interessant. Im „Buch der Jubiläen“ erfahren wir (Jubi. 3,9), dass „Adam vierzig Tage in dem Land, wo er erschaffen ward, zugebracht hatte“. Erst dann kam er in den für ihn errichteten Garten Eden und Eva soll erst „am achtzigsten Tag“ das Paradies betreten haben. Sieben Jahre haben die beiden den Garten Eden bewohnt, „ihn pflegend und ihn hütend“, wie es heißt. „Wir gaben ihm Arbeit und lehrten ihn die richtige Pflege.”

Natürlich ist auch in dieser Schrift der Sündenfall des Gärtner-Paares beschrieben, bis man plötzlich auf eine sonderbare Bemerkung bei der Vertreibung aus Eden stößt:

Am Neumond des vierten Monats verließen Adam und sein Weib den Garten Eden und wohnten im Lande Elda, dem Land ihrer Erschaffung.“ (3,32)

Wie bitte, „im Lande Elda“?

In Elda oder auch Eldad wurde der Mensch also demnach erschaffen und hier soll Adam sogar beerdigt worden sein. In 4,29 steht nach dem Tode Adams „und all seine Kinder begruben ihn im Land seiner Erschaffung“, demnach in Elda. Nur kennt dieses „Geburtsland“ oder Land der Schöpfung niemand bzw. kann eindeutig bestimmen, was damit gemeint ist. Nach den Legenden eines himmlischen Eden und vor allem der Mensch(heit) aus dem Himmel kann es wohl kaum auf diesem Planeten sein.

Anzumerken ist hier allerdings, dass in einer Ausgabe des „Buch der Jubiläen“, das 1874 von Hermann Rönsch herausgegeben wurde, bemerkt ist (S. 264), dass zu Elda „auch der Berg Zion gehört“. Folgerichtig wäre das Jerusalem oder besser gesagt Israel. Auch wenn sich das aus dem Jubiläen-Buch nicht wirklich ableiten lässt!

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Als der Mensch auf diesen Planeten kam

Studiert man all die zahlreichen jüdischen Sagen und Schriften außerhalb der Bibel zum Garten Eden und Adam und Eva, stellt man eines schnell fest: Die Mehrheit dieser Überlieferungen sprechen von einem himmlischen Eden. Die Geschichte des irdischen Garten „im Osten“ und der Erschaffung von Mann und Frau auf Erde ist im Alten Testament eher eine Ausnahme.

Eine Lösung könnte hier sein, dass es mehrere Garten Eden und mehrere „erste Menschen“ gab. Zumindest letzteres steht durchaus in der Tradition der biblischen Welt, wenn man an die mythologische erste Frau Adams denkt. Ohne auf diese hier auch noch einzugehen, ist diese erste Gemahlin des ersten Mannes unter den Namen Lilith durchaus auch heute ein Begriff. Sie soll ebenso wie Adam geschaffen worden sein, sich dann aber gegen ihn und Gott aufgelehnt haben. Das führte zu ihrer Verbannung um im Laufe der Geschichte sogar zu einer Dämonisierung dieser Frauenfigur.

Auf der ganzen Welt finden wir aber Mythologien, dass der Mensch vom Himmel kam oder auch, dass es mehrere Schöpfungen des Menschen gab. Das beginnt schon im Koran, wo in der 40. Sure, Vers 68 zu lesen ist:

Er ist es, der euch zuerst aus Staub geschaffen hat, dann aus einem Samentropfen, dann aus geronnenem Blut und euch als Kinder aus dem Mutterleib werden (…) ließ.“

Es klingt durchaus danach, als sei hier von drei Schöpfungsakten die Rede.

Auch andere Überlieferungen berichten von einem Menschen aus Lehm oder Staub, der nicht auf Anhieb gelang. Etwa das Popol Vuh, dem heiligen Buch der Maya. Einige „Exemplare“ mussten laut den Maya wieder vernichtet werden, und eine neue Schöpfung wurde durchgeführt. Nicht selten heißt es in solchen Mythologien auch, dass durch Götter oder andere Wesen, die vom Himmel kamen, Leid und Schlechtigkeit zur jungen Menschheit kam. Ausgelöst durch Wesen, die zum Teil von einer Art Obergottheit aus dem Himmel verbannt wurden, was schlussendlich eine Vernichtung nach sich zog. Etwa durch eine Sintflut (mehr dazu dazu im Video HIER).

Auch nach der Weltanschauung der im Regenwald von Zaire in Afrika lebenden Ngombe gab es am Anfang der Zeit keine Menschen auf der Erde:

Am Anfang gab es keine Menschen auf der Erde. Sie lebten im Himmel mit Akongo (der Schöpfer, Anm. LAF.) und waren glücklich.“

Die Ngombe-Legende erzählt weiter, dass eines Tages eine Frau mit ihren Kindern aus dem himmlischen Paradies vertrieben wurde und fortan auf der Erde leben musste. So nahm die Menschheit hier ihren Anfang.

Eine andere Legende vom Beginn der Menschheit auf der Erde erzählt man sich an der afrikanischen Elfenbeinküste. Darin heißt es, dass zu Beginn der Welt eine „Götter-Mutter“ im Himmel lebte, die Niamye und Anangama, die ersten und höchsten „Götter“(Brüder), gebar. „Durch Gottes Hand“ wurde auch der Mensch im Himmel erschaffen und sie lebten hoch im Himmel „und vermehrten sich (…) bis es im Himmel zu eng wurde“.

Der höchste Gott sah sich deshalb gezwungen gegen die Übervölkerung seines himmlischen Reiches etwas zu unternehmen. So schuf er die Welt und schickte seine Frau Assie mit Pflanzen hinunter, damit sie die Erde bepflanzt. Als das alles erledigt war, war es an der Zeit Menschen und Tiere dort anzusiedeln. An einer langen, starken „Kette“ verließen so die ersten Menschen den Himmel in Richtung Erde:

„(…) erst einen Mann, dann eine Frau, und so machte er es bei jedem Menschenvolk, das er im Himmel hatte, ein jedes an seinem Platz. Und jedem Menschenvolk gab er ein Paar von allen Tieren (…)“

Was dann folgte waren zahlreiche Geistwesen, die der Gott Niamye aus dem Himmel warf. Sie hätten sich „im Himmel schlecht aufgeführt“, mussten ihn  deshalb verlassen und die Verbindung von Himmel-Erde wurde gekappt. Leider zum Nachteil der Menschheit, da diese „unten auf der Erde miteinander Krieg zu führen begannen und überhaupt viel Schlimmes geschah“. Wie im Alten Testament vor der Sintflut, als die “Göttersöhne” vom Himmel auf die Erde kamen (Gen 6,1-6) oder auch in den Bücher Henochs und anderen Texten …

Als die Verbindung zum Himmel riss …

Eine derartige Verbindung von Himmel und Erde ist ebenfalls interessant, da man dieses Element in vielen Legenden über die erste Menschheit findet. Im Prinzip ja auch bei Adam und Eva, die nach der Vertreibung aus Eden (das im Himmel und das auf der Erde) ebenfalls nie mehr zurück in den göttlichen Garten konnten.

Auf der andern Seite des Atlantiks, in Venezuela in Südamerika, kennt das Volk der Warao (Warrau) erstaunlicherweise etwas ganz Ähnliches, wie die Legenden aus Afrika.

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„Im Anfang wohnten die Warrau in einer schönen Gegend über dem Himmel“, so deren Schöpfungslegende. Eine Welt, in der auch der Jäger Okonorote lebte, der eines Tages bei der Jagd durch Zufall ein Loch entdeckte. Eine Öffnung, die direkt zur Erde führte:

Da die Öffnung groß genug war, um hindurchzuschlüpfen, beschloss er, ein Tau oder eine Leiter aus Baumwolle zu verfertigen und hinabzusteigen. Mit Hilfe seiner Freunde wurde die Leiter fertiggestellt. Es dauerte viele Monate. (…) Der mutige Okonorote kletterte daran hinab.“

So kam auf die Erde, sah die Schönheit und Vielfalt dieser Welt und berichtete nach seiner Rückkehr in den Himmel den anderen Menschen von diesen neuen Welt. „Es war schwer, hinabzusteigen“, so die Legende, „aber hinaufzusteigen war noch schlimmer“. Trotzdem wollten alle anderen Menschen des Himmels in dieser neuen Welt unter dem Himmel leben. „Wir wollen nicht hier bleiben“, riefen sie, „lasst uns gehen“. Und weiter:

So stiegen sie die Leiter hinab auf diese Welt hier unten. Alle waren damals jung – alte Leute gab es noch nicht.“

Dann aber kam es zu einem Zwischenfall bei diesem Abstieg auf die Erde, denn „ein dicke Frau, die eingekeilt in dem Loch stecken blieb“, versperre die Verbindung zum Himmel. Niemand der Stammesgenossen konnte oder wollte die steckengebliebene Frau befreien, da es ihnen auch zu gefährlich wurde. Ein Weiser des Stammes warnte eindringlich, dass auch sie es auch nicht mit mehreren Männern versuchen sollen. „Sie wird mit solcher Wucht herauskommen“, mahnte der weise Mann, dass die Männer „herabgeschleudert werden“ und dadurch das Volk ihre „besten Männer verloren“ hätten. Und so endet der Mythos für die füllige Frau und eigentlich für die gesamte Menschheit tragisch:

So blieb die Frau oben, und die Leiter riss. So wird sie immer dort oben bleiben. Sie füllt das Loch aus, daher können wir niemals mehr in den Himmel hineinschauen.“

Ein brasilianischer Indianerstamm, die Kaiato vom Fluss Xingu (einem Seitenarm des Amazonas) berichtet von etwas ganz Ähnlichem. Sie erzählen von einem weit entfernten „Stern“, auf dem einst ein „Indianergericht“ versammelt war, um darüber zu beraten, „den Wohnort zu wechseln“. Der Oberste dieses hohen Rates gelang durch eine „Loch“ im Himmel zur Erde, wurde aber durch den „Luftwiderstand“ davon abgehalten, sie zu betreten.

Seine Erlebnisse trug er dem himmlischen Rat der Indianer vor, die daraufhin beschlossen, dass ihr gesamtes Volk auf diesem Planeten leben sollte. Sie begannen damit „aus Baumwollflocken lange Stricke zu drehen“, mit denen sie durch das „Loch“ zur Erde niederstiegen. Ganz langsam, damit sie nicht zurückgeschleudert wurden.

Fortan lebten die Kaiato auf der Erde, standen aber durch diesen ominösen „Strick“ in ständiger Verbindung zum Himmel und ihren dortigen Brüdern. Ein „böser Zauber“ aber zerschnitt dieses Band Himmel-Erde, so dass sie letztlich nie wieder zurück konnten …

Wiederum in Afrika erzählt man sich in verschiedenen Regionen den Mythos vom „Salz der Erde“. Darin erfahren wir, dass in der Vorzeit die „Kinder Gottes bei ihrem Vater im Himmel lebten“ und ihnen Frieden, Glück und Reichtum dort sicher war. Eines Tages dann „wollte Gott sie prüfen“ und schickte seine Schöpfung hinab zur Erde, „verbot ihnen aber, vom Salz der Erde zu essen“.

Sodann stiegen sie „an einem Faden herab auf die Erde“, wobei alle Menschen das Gebot, nicht vom Salz der Erde zu essen, übertraten. Fast alle. Als dann aber eines Tages die Menschen zurück in ihre Ur-Heimat im Himmel emporsteigen wollten, „da riss der Faden bei denen, die Salz gegessen hatten.“ Zwar versuchten sie es noch einmal, aber es gelangte ihnen nicht „und sie mussten auf der Erde bleiben“.

Diejenigen, die das Gebot befolgten, erreichten wieder sicher den Himmel.

“Mythisches Erzählgut”?

Mythen sind Reportagen der Ur- und Vorzeit, aber keine wissenschaftliche Abhandlungen über Geschehnisse in der dunklen Vergangenheit. Nicht mal die Mehrzahl aller noch so sehr an Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik glaubende Menschen, sieht das so. Vielmehr sind sie ein „Brei“ von verschiedenen Mythen der Urzeit, der sich immer wieder neu vermischte und formte. Auch bei den Erzählungen im Buch Genesis ist das der Fall. So lesen wir in einem anerkannten Handbuch zur Bibelkunde:

Die Elemente der Erzählungen stammen zum größten Teil aus dem Erzählgut des Volkes Israel, das er zum Teil aus den Mythen und Sagen anderer Völker entlehnt hat. Seit wann (…) wissen wir nicht.“

Wir wissen es tatsächlich nicht. Was wir aber wissen ist folgende Problematik:

Legenden von einem himmlischen Paradies und den ersten Menschen oder auch Adam und Eva vom/im Himmel, kann das Volk Israel eigentlich nicht „aus den Mythen und Sagen anderer Völker entlehnt“ haben. Zumindest nicht nur. Vollkommen unabhängige Kulturen rund um den Erdball enthalten solche Aussagen in ihrer Mythologie. Wie sollte ein Volk im Nahen Osten von diesen erfahren haben? Oder andersherum: wie und woher sollten Völker in Amerika etc. von derartigen Überlieferungen wissen?

Aufgrund der Vielzahl der entsprechenden Erzählungen ist das Thema wohl eines der umfangreichsten im Bereich der Astronautengötter. Zumal es noch sehr viel weitere Überlieferungen und Thematiken gibt, die eigentlich dazu gehören. Dieser Abriss zeigt aber eines sicherlich deutlich: Dass es mehrere himmlische Paradies sowie Menschen vom Himmel gab, könnten die Widersprüche in solchen Legenden erklären. Und liegen hier reale Kernaussagen zugrunde, erklärt dies das weltweite Vorkommen solcher Mythologien.

Dann aber müssten auch die Götter, Schöpfer, Himmelswesen solcher Erzählungen auf einen wahren Kern beruhen …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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