Suchergebnisse: SETI-Astronomen

Die Suche nach Leben im All: Laut SETI-Astronomen haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen!

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Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Jahrzehnte schon suchen Astronomen mit dem SETI-Projekt nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen, um deren Existenz zu beweisen. Doch gefunden haben sie bisher nichts, dass eindeutig von Aliens aus dem All stammt. Dennoch geben die SETI-Astronomen ihre Suche noch lange nicht auf. Im Gegenteil: der berühmte Astronom Dr. Seth Shostak vom SETI-Institute in Kalifornien würde sogar darauf wetten, dass wir innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte Kontakt mit Außerirdischen haben werden, wie er jüngst in einem Interview erklärte. Wie hoch sein Wetteinsatz ist und warum es an mehr als einem halben Dutzend Orten in unserem eigenen Sonnensystem außerirdischen Leben geben könnte, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seth Shostak vom kalifornischen SETI-Institut ist sicher der bekannteste Astronom, der sich aktiv mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen befasst. Dabei ist SETI als Projekt zur Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen mit Hilfe von Radioteleskopen auf der Erde eine durchweg “etablierte Wissenschaft”.

Ein Bereich der Astronomie, der zwar seine Kritiker hat, aber eben nichts mit UFO-Forschung zu tun hat, die bis heute  alles andere als “etabliert” angesehen wird.

Nur noch 20 Jahre!?

Shostak ist nach eigener Aussage sicher, dass es nur noch 20 Jahre dauern wird, bis die Menschheit ein Signal von intelligenten Außerirdischen empfängt. Von Aliens irgendwo in den Weiten des Alls, die zumindest technologisch so weit entwickelt sind, dass sie Radiosignale in das Universum senden können. Oder besser gesagt so weit entwickelt waren.

Würde dieses Signal von einem Stern kommen, der 10.000 Lichtjahre entfernt ist, wäre auch die “Botschaft” 10.000 Jahre alt. So wie wir diesen Stern sehen, wie er vor 10.000 Jahren aussah. Diese Zeitspanne benötigt sein Licht um die Erde zu erreichen und damit wäre auch ein Radiosignal der Aliens so lange zu uns unterwegs. Auch Radiosignale bewegen sich nur mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und machen so grundsätzlich eine echte Kommunikation mit Aliens mehr als nur schwierig.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Seth Shostak zu diesem Problem:

Wenn sie 500 Lichtjahre von uns entfernt sind, würden wir ein Signal hören, das 500 Jahre alt ist. Und wenn wir zurücksenden: ‘Hi, wir sind  Erdlinge, wie geht es euch?’, dann würde es 1000 Jahre dauern, bis wir wieder von ihren hören. Falls wir von ihnen hören. Es ist also kein wirklicher Kontakt, aber zumindest wüssten wir, dass sie da sind.

Nach Shostak könnten wir binnen der kommenden zwei Jahrzehnte wissen, “dass sie da sind”. Für alle Astronomen sowie Weltraum- und Alien-Fans eigentlich eine erfreuliche Nachricht des SETI-Astronomen, die allerdings einen faden Beigeschmack hat.

Auch Seth Shostak kann die Zeit des ersten Kontakt mit Außerirdischen nur raten. Obwohl durch den technologischen Fortschritt auch SETI immer effizienter wird, beruhen alle “First Contact-Schätzungen” nur auf Spekulationen. Niemand kann verbindlich sagen, ob es in einem Jahr oder 200 Jahren soweit sein wird.

Und so ist auch der Wetteinsatz von Shostak nicht allzu hoch:

Ich wette mit jedem um eine Tasse Kaffee, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre intelligentes Leben finden werden.

7 mal Leben in unserer Nachbarschaft?

Wie die meisten Astronomen und Planetenforscher auch, ist auch Shostak überzeugt, dass wir Menschen zuerst Leben in unserem eigenen Sonnensystem finden könnten. Mikroorganismen, die auf Planeten und Monden in unserer Nachbarschaft existieren könnten. Der Mars steht hier beispielsweise hoch im Kurs bei der Suche nach Leben im All.

Aber auch der Zwergplanet Pluto, die Jupiter-Monde Europa, Ganymed und Callisto sowie die Saturn-Monde Titan und Enceladus sind als Kandidaten für Leben in der Diskussion.

Shostak dazu im September 2017:

Es gibt mindestens sieben weitere Orte in unserem Sonnensystem, also praktisch vor unserer Haustür, die man mit einer Rakete erreichen kann und auf denen es mikrobiologisches Leben geben könnte.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
Wo sind die Aliens? Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Ein verlockendes Ziel für die Suche nach primitiven Aliens ist nach Meinung von Shostak und anderen Astronomen der Saturn-Mond Enceladus mit seinen riesigen Geysiren:

Er schießt Geysire in den Weltraum. Man muss dort also nicht landen und man muss keine Bohrungen durchführen. Man schnappt sich einfach ein wenig von diesem Geysir-Schleim, bringt ihn zurück auf die Erde und vielleicht findet man darin Aliens.”

Doch Leben im All muss es einfach geben, so der SETI-Forscher. Das Weltall sei einfach zu groß, als dass es nicht existiert:

Es gibt eine Menge Grundstücke da draußen, richtig? Es gibt eine Billionen Planeten in der Milchstraße. Wir können eine Billion andere Galaxien sehen, jede mit einer Billion Planeten. Wenn sie nicht da draußen sind, dann sind alle diese Leute hinter uns (die beim Gespräch Anwesenden, Anm. LAF) ganz besonders.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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+++ YouTube-Video +++ Rätselhaftes Radiosignal: Haben SETI-Astronomen ein Signal von Außerirdischen bei dem Stern HD 164595 empfangen?

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Haben SETI-Astronomen in Russland ein intelligentes Signal aus dem All empfangen?
Haben SETI-Astronomen in Russland ein intelligentes Signal aus dem All empfangen? (Bild: sao.ru/ratan)

Sind wir allein im All? Und wenn nicht: wo sind die Außerirdischen? Nutzen sie ähnliche Techniken wie unsere Zivilisation, die wir mit unseren Radioskopen empfangen könnten? Das fragen sich die Astronomen von SETI – der Suche nach außerirdischer Intelligenz – seit Jahrzehnten. Seit einigen Tagen jedoch macht eine Meldung internationale Schlagzeiten, dass SETI-Forscher in Russland mit dem Teleskop RATAN 600 ein Signal empfangen habe, dass von dem Stern HD 164595 in 94,5 Lichtjahren Entfernung stammt – und mutmaßlich intelligenten Ursprungs sein könnte. Alles zu diesem “sensationellen Fund” eines mutmaßlichen Alien-Signal aus dem All und warum man skeptisch bleiben muss erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

 

 

Update: 2. September 2016: Fehlalarm bei SETI: Das mutmaßlich intelligente Signal von Außerirdischen ist „wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs“

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bisher hat keiner den absoluten und unumstrittenen Beweis für außerirdische Zivilisationen oder überhaupt eine Form von Leben außerhalb der Erde erbracht. Weder SETI-Forscher, noch andere Astronomen, noch UFO-Forscher. Keiner!

Könnte sich dies nun mit der Entdeckung des neuen SETI-Signal ändern? Fast 100 Jahre soll/könnte es zu uns unterwegs gewesen sein, wenn es tatsächlich von Außerirdischen von dort an uns geschickt wurde.

Doch die SETI-Astronomen sind auch kritisch, da die aktuelle Faktenlage zu diesem bereits im Frühjahr 2015 gefundenen SETI-Signal bis dato sehr dünn ist …

In diesem Video erläutere ich dieses “potenziell intelligente Signal” aus dem All und warum man skeptisch bleiben muss.

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Wettbewerb ausgeschrieben: SETI-Forscher des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden

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Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online
Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Am 16. November 1974 wurde das damals größte Radioteleskop der Welt feierlich und vor allem öffentlichkeitswirksam in Betrieb genommen: Das 305 Meter messende Observatorium von Arecibo auf der Insel Puerto Rico sendetet eine ausgeklügelte und durchdachte Botschaft an Außerirdische in das All. Ersonnen von dem SETI-Pionier Professor Frank Drake beinhaltet die sogenannte “Arecibo-Botschaft” der Menschheit codiert zahlreiche Informationen zu unserem Planeten und uns als Spezies. Zum 45. Jahrestag dieser Botschaft der Menschheit wollen die Verantwortlichen von Arecibo 2019 erneut eine Signal an außerirdische Zivilisationen senden. Diesmal aber mit dem Unterschied, dass jeder im Rahmen eines Wettbewerbes seine Nachricht an die Aliens einreichen kann, und die Sieger-Botschaft  dann im November 2019 in das All geschickt wird. Was Ihr tun müsst, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, was sich die Verantwortlich davon versprechen, was die Medienberichte bisher alle übersahen und was Skeptiker dazu sagen – all das erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aliens, bitte melden!

Als im November 1974 das Radioteleskop von Arecibo in der Karibik seine Arbeit aufnahm, bewiesen die verantwortlichen Astronomen in zweierlei Hinsicht Weitsicht.

Erstens haben sie eine von dem Astronomen Professor Frank Drake, einer Legende aus dem Bereich SETI und “Suche nach außerirdischen Intelligenzen“, erdachte Nachricht an Aliens in dass All gesandt. Aktiv beteiligt war damals auch der legendäre Astronom und Autor Dr. Carl Sagen, dessen Alien-Buch “Contact” 1999 in die Kinos kam. 1974 war es eine Radiobotschaft in Richtung des 22.180 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13.

Theoretisch könnte dieser Gruß von der Erde dort bzw. in der Umgebung von M13 von einer Zivilisationen empfangen und beantwortet werden. Allerdings erst in 22.180 Jahren, so dass deren Antwort erst in 44.360 Jahren hier ankommen würde, wie es in dem Posting HIER und beispielsweise auch HIER dargelegt wurde.

Und daraus ergibt sich zweitens: Sie haben mit dieser heute weltbekannten “Arecibo-Botschaft” die Themen SETI und außerirdische Zivilisationen weithin bekannt gemacht und in das öffentliche Bewusstsein gebracht. Werbewirksam schaute die ganze Welt damals auf das riesige Teleskop auf der kleinen Insel Puerto Rico.

Wirklich ernsthaft daran geglaubt, das man jetzt nur “einige Zeit” auf eine Antwort von einer fremden Spezies im Kosmos warten muss, hat natürlich keiner der beteiligten Astronomen und Astrophysiker. Auch nicht Frank Drake, dessen legendäre Formel zu Berechnung der Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All, die er auf der ersten SETI-Konferenz 1961 präsentierte, bis heute das Ohmsche Gesetz der (SETI-)Astronomie ist. Bekannt ist sie als Drake-Gleichung oder Green-Bank-Formel.

2019: Eine “neue Botschaft an Außerirdische”

Zum 45. Geburtstag der “Arecibo-Botschaft” an Aliens von 1974 wollen es die SETI-Forscher des Radioteleskop es erneut wagen. Einen “globalen Wettbewerb” haben sie deshalb ausgeschrieben, zu dem die Forscher schreiben:

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens der legendären Arecibo-Botschaft wird das Arecibo-Observatorium (AO) 2019 aktualisierte Meldungen auswählen, die von generationsübergreifenden, verschiedenen und internationalen Studententeams erstellt wurden.

(…) Die Herausforderung sucht nach innovativen Ideen, die sich aus einer weltweiten Zusammenarbeit ergeben, die von der Jugend geleitet wird, um eine aktualisierte Botschaft zu definieren, die den intelligentesten und sichersten Weg darstellt, unsere möglichen galaktischen Nachbarn zu begrüßen, die friedliche Nutzung des Weltraums zu fördern und den Raum zu erkunden Spitzentechnologie und wissenschaftliches Wissen sind heute verfügbar.

Gestartet ist der Wettbewerb für die “neue Arecibo Botschaft”, wie die SETI-Astronomen sie schlicht nennen, am 16. November zum 44. Jahrestag. Und fast jeder kann sich in diesem Wettbewerb zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen einbringen, wie es auf der Internetseite des Arecibo Observatorium erhört ist. “Werde Teil der Geschichte”, rufen die Astronomen dort begeistert auf, und suchen durch den Wettbewerb “nach innovativen Ideen, die aus einer globalen Zusammenarbeit von generationsübergreifenden, diversen und internationalen Studententeams” stammen.

Eine “neue Generation von Weltraum-Enthusiasten” soll inspiriert werden, um eine “neue Arecibo-Botschaft zu definieren”. Neu ist ist die Idee eines solchen SETI-Wettbewerb allerdings nicht.

“Globale Herausforderung”

Francisco Cordova, Direktor des Observatoriums vom Arecibo, wird auf der Internetseite der Universität von Zentral-Florida, einem der Betreiber des Radioteleskops, mit den mehr als euphorischen Worten zitiert:

Wenn wir also heute unsere Botschaft zusammenstellen würden, was würde das bedeuten? Wie würde es aussehen? Was müsste man lernen, um die richtige aktualisierte Nachricht von den Erdlingen zu entwerfen? Dies sind die Fragen, die wir jungen Menschen auf der ganzen Welt durch die neue Arecibo-Botschaft stellen – die globale Herausforderung.

Doch ganz einfach wird es den Teilnehmern an dem Wettbewerb auch nicht gemacht. Es können zwar die unterschiedlichsten (kleinen) Teams teilnehmen – von Schulkindern mit ihrem Lehrer bis Studenten mit ihrem Professor – dich diese müssen erst diverse “Puzzle” knacken, die das Observatorium online stellt. Neun Monate haben diese dann insgesamt Zeit, ihre Vorschläge für die “neue Arecibo Botschaft” einzureichen.

Francisco Cordova:

Wir haben einige Überraschungen für die Teilnehmer auf Lager und werden im weiteren Verlauf des Wettbewerbs mehr Details mitteilen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was unsere jungen Leute auf der ganzen Welt erwarten.”

45 Jahre nach der ersten Botschaft ins All, sei es an der Zeit für eine neue. “Unsere Gesellschaft und unsere Technologie haben sich seit 1974 sehr verändert”, so Cordova, was in den Augen der SETI-Astronomen den ganzen Wettbewerb mehr als interessant werden lasse.

Mitmachen kann fast jeder, der unbedingt im kommenden Jahr am 16. November eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen senden möchte. Laut Webseite des Observatorium ist Teamarbeit gefragt. Ein Team muss aus mindestens fünf Studenten bzw. Teilnehmern und einem “Mentor” bestehen. Einem Lehrer, Wissenschaftler oder Professor. Natürlich müsse man zuvor mit wissenschaftlichen Methoden und durch Kenntnisse der Weltraumtechnologie das “Gehirn-Puzzle” lösen.

Start ist der 16. Dezember 2018.

Und wozu?

Das Ziel des Wettbewerbes um diese erneute Nachricht an Aliens fasst das Observatorium in knappen Worten zusammen. Und das liest sich ganz anders als in fast allen Medien, die über den Wettbewerb berichtet haben:

Das Hauptziel dieser Aktivität ist die Aufklärung der Jugend über Radioastronomie-Techniken und exoplanetarische Spitzenforschung. Dabei wird die Einzigartigkeit der Arecibo-Observatoriums-Fähigkeiten dargestellt und die Sensibilisierung für die möglichen Risiken erhöht, die mit der Aussendung unbekannter Erdlinge (durch soziale Medien) oder außerirdischen Zivilisationen (durch Funkwellen) verbunden sind.”

Hier sind klar drei Ziele benannt: Erstens natürlich die Förderung der Forschung oder schlicht die Begeisterung, an Astronomie & Co. Zweitens möchte man “sensibilisieren”, dass Kontaktversuche oder der Kontakt mit Außerirdischen potentielle Gefahren mit sich bringt. Und drittens, was in den aktuellen Medienberichten nicht erwähnt wird, wolle man Bewusstsein im Umgang mit den Sozialen Medien/Netzwerke schärfen.

Was hier mit der Versendung von Nachrichten von “unbekannten Erdlingen in Sozialen Medien” gemeint ist, ist klar.

Durchaus erstaunlich, dass im Zuge des Wettbewerbes zur Arecibo-Botschaft 2019 gleichzeitig die neue Generation im Umgang mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken & Co. “sensibilisiert” werden soll. Nicht nur Botschaften an außerirdische und uns vollkommen fremde Zivilisationen bergen Gefahren – auch Nachrichten in sozialen Medien. Das soll hier vermittelt werden.

Gefahr aus dem All

Dass es theoretisch ohne Zweifel eine Gefahr ist, wenn die Menschheit Nachrichten an Außerirdische sendet, wurde bereits mehrfach auf Grenzwissenschaft & Mystery Files dargestellt (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Wer mag schon ahnen, wie uns mutmaßliche außerirdische Völker gesonnen sind, die irgendwann einmal ein solches Signal der Erde empfangen?! Und das hat nichts mit Hollywood zu tun, wo Aliens eigentlich fast immer böse und gewalttätig sind, wenn sie hier ankommen. Beachtete dazu auch dass Video unten.

Wenn es nicht gleich Kampfraumschiffe sind, die uns Menschen ausmerzen wollen, dann sind es vielleicht Mikroorganismen aus dem All. Versehentlich mitgebracht von den Außerirdischen und für diese vollkommen ungefährlich. Für Erdlinge aber tödlich. Wie etwa Krankheiten der Europäer, die sie bei ihren Eroberungszügen auf den amerikanischen Kontinenten aus Europa zu den Ureinwohnern brachten. Ihr Immunsystem war vollkommen wehr- und schutzlos; Millionen starben.

Wie sähe das erst bei Mikroorganismen aus, die von außerhalb der Erde stammen?

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Aufgrund solcher Bedenken sehen Kritiker auch immer wieder Gefahren, wenn die Menschheit Signale an fremde Wesen im All sendet. Wie aktuell bei der neuen SETI-Nachricht von Arecibo Ende 2019. Nicht nur Professor Stephen Hawking warnte zu Lebzeiten bekanntlich vor solchen “Activ SETI” genannten Projekten, auch wenn er fraglos in diesem Zusammenhang die prominenteste Person war.

Leider ist bis dato noch unbekannt, wohin die Nachricht dem Radioteleskop in einem Jahr geschickt werden soll. Sicher nicht erneut zum Kugelsternhaufen M13 wie im Jahr 1974, da diese so oder so noch über 22.000 Jahre benötigt, um dort erstmal anzukommen. Gäbe es aber im Umkreis von eigen Dutzend Lichtjahren um unseren Planeten aggressive Aliens, die technologische zu uns kommen könnten, wären sie schon lange hier.

“Informationsmüll” der Menschheit

Jahrzehnte schon sendet die Erde Radiosignale in das All. Mit voller Absicht an irgendwelche anderen Zivilisationen genauso, wie versehentlich. Wir “müllen” unsere kosmische Umgebung durch TV- Radio- Radar- und Funk-Signale regelrecht zu, die von unserem Planeten ausgestrahlt werden. Bei diesem “Informationsmüll” haben die Außerirdischen vielleicht auch einfach kein Interesse sich bei uns zu melden.

Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner drückte dies treffend mit den Worten aus:

Würden sie uns allein an den Krieg- und Terrorberichten der TV-Nachrichten messen, dürfen wir uns über ihr Schweigen wohl kaum wundern.”

In dem eingangs erwähnten Buch “Contact” von Carl Sagan, dessen Verfilmung 1997 mit Jodie Foster als Hautdarstellerin der SETI-Astronomin ihr einen “Golden Globe” als beste Schauspielerin einbrachte, zeigt das sehr drastisch:

Als eine Art Trägerwelle empfangen die SETI-Forscher in “Contact” von den Aliens als erstes TV-Aufnahmen der Eröffnungsrede von Adolf Hitler bei den Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Warum? Weil diese Radio- und TV-Übertragungen von damals (tatsächlich) seit 1936 mit Lichtgeschwindigkeit durch das All rasen und im Film von den Außerirdischen empfangen wurden. Friedliche Aliens, übrigens.

Jahrzehntelang reisen also schon längst “Botschaften der Menschheit” durch das Universum. Nicht nur Hitlers Rede.

Übrigens arbeitet die SETI-Astronomin im Film “Contact” zu Beginn am Arecibo-Observatorium auf Puerto Rico.

Video-Auswahl auf Grenzwissenschaft & Mystery Files auf YouTube

Mehr YouTube-Videos zum Thema “SETI” HIER.

YouTube-Video vom 16. Dez. 2014

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YouTube-Video vom 24. April 2018

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YouTube-Video vom 25. Aug. 2014

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Was denkt Ihr? Und was wäre EURE Botschaft an die Aliens? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neues Geld für SETI und die Suche nach ET: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause wieder nach Außerirdischen suchen?

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SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die US-Weltraumbehörde NASA sucht seit 25 Jahren nicht mehr nach Außerirdischen? Das mag seltsam klingen, da die NASA in den Augen der meisten Menschen sicher die Institution ist, die nach anderen Zivilisationen im All sucht oder suchen sollte. Immerhin erfahren wir regelmäßig durch die Medien von diversen NASA-Missionen, die irgendwo im All nach Leben suchen oder in naher Zukunft suchen werden. Das ist zwar richtig, aber bereits 1993 hat sie NASA ihre Suche nach außerirdischen Zivilisationen in Form von SETI-Projekten (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) eingestellt. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein Gesetzentwurf im US-Kongress sieht vor, der NASA wieder Millionen an staatlichen Geldern für die Suche nach ET zur Verfügung zu stellen. Warum es zu diesem “Sinneswandel” kam, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

SETI, NASA und ET

Die “Suche nach außerirdischer Intelligenz” mit Radioteleskopen und anderen modernen Technologien ist im Grunde genommen Jahrzehnte alt (s. a. HIER).

Jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt diese Technologie, bei der Astronomen versuchen Signale aus dem All zu empfangen, die eindeutig von Außerirdischen stammen: Radiosignale, die irgendwelche Aliens absichtlich oder unabsichtlich in der Vergangenheit in das All geschickt haben, und die wir mit unseren Teleskopen auf der Erde registrieren können. Diese rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum und könnten einen unumstößlichen Beweis für eine Alien-Zivilisation liefern.

Trotz einer bereits Jahrzehnte andauernden Suche nach diesen Signalen von ET fanden die Astronomen bis heute keinen Beweis für solche künstlichen Botschaften. Und das, obwohl auch unsere Erde unbeabsichtigt und absichtlich solche Radiosignale in das All abstrahlt. Theoretisch könnten diese irdischen “Funkfeuer” von Außerirdischen empfangen werden, die dann wiederum darauf antworten könnten.

Ein Problem ist hierbei natürlich, dass diese Aliens auch noch leben/existieren, sie eine entsprechende technologische Entwicklung beim Empfang haben  und auch “in unserer Nähe wohnen”. Würde beispielsweise eine bewusst an Außerirdische geschickte Nachricht (= “Active SETI“) von heute in 1.000 Jahren eine fremde Intelligenz in 1.000 Lichtjahren Entfernung erreichen – dauert deren Antwort erneut 1.000 Jahre, bis sie an der Erde ankommt.

Auch wenn sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, würde der Weg zwischen unseren Nachbarsternsystem Alpha Centauri und uns immer noch rund 4,5 Jahre dauern. “Hallo, wie geht es Euch?” – “Danke, gut. Und Euch?” dieses theoretische Gespräch würde neun Jahre mit unseren kosmischen Nachbarn dauern.

Das kling nicht sehr ermutigend. Obwohl der Empfang eines eindeutigen Signals einer außerirdischen Zivilisation fraglos die größte Entwicklung der Menschheit wäre.

Trotzdem hat die NASA seit dem Jahr 1993 keine Gelder mehr für SETI-Projekte ausgegeben. Die Finanzmittel dafür wurden schlicht gestrichen. Das war natürlich lange nicht das Ende von SETI, das sich danach mehr und mehr in private Hände verlagert hat. Immerhin existiert auch das legendäre SETI Institut in den USA bis heute und weltweit suchen Radioastronomen nach diesem Heiligen Gral der Alien-Forschung, wie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder berichtet.

20 Millionen Dollar für die Alien-Suche?

Der US-Kongress, die Öffentlichkeit sowie Wissenschaftler sahen SETI immer mit gemischten Gefühlen. Warum Millionen für Alien-Projekte ausgeben, deren Erfolg ungewiss und deren Nutzen nicht erkennbar ist? Seit es SETI überhaupt gibt, fragen sich genau das viele Menschen. Und natürlich die Raumfahrtbehörde NASA bei der Festlegung ihrer Prioritäten.

Natürlich sucht die NASA nach Leben im All. Aber in unserem Vorgarten mit Raumsonden und Roboter-Rovern, was ebenso alles andere als günstige Projekte sind. Man denke hier nur an die zahllosen Missionen zum Mars sowie die dortigen Landungen, die in den letzten vier Jahrzehnten ausgesandt wurden.

Die privaten (SETI-)Projekte unter der Bezeichnung “Breakthrough” unter Federfügung des Milliardärs Juri Milner, Facebook-Boss Mark Zuckerberg oder auch dem Physiker Stephen Hawking sind heute die bekanntesten Forschungen nach ET. Etwa das SETI-Forschungsprojekt “Breakthrough Listen” oder auch das mehr als ehrgeizige “Breakthrough Starshot”, bei dem Kleinst-Raumsonden zu Alpha Centauri geschickt werden sollen. Erste Kosten allein dafür: 100 Millionen US-Dollar … (mehr in diesem Video HIER)

Da klingt es geradezu bescheiden, dass der US-Kongress darüber nachdenkt, der NASA 20 Millionen Dollar für neue SETI-Projekte zuzubilligen. Dem Texaner Lamar S. Smith, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Repräsentantenhauses der USA, ist es zu verdanken, dass die US-Regierung über diese Finanzmittel für die Alien-Suche debattiert. Verteilt würde das Geld über zwei Jahre, so Jason Davis am 2. Oktober 2018 in einer Meldung der “Planetary Society”.

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Smith ist selber von SETI fasziniert. “Ich denke, ich habe im Laufe der Jahre jedes einzelne Buch zu diesem Thema gelesen”, zitiert ihn die “Planetary Society” aus einem Video von einem NASA-Workshop des”Lunar and Planetary Institute” in Houston, Texas. Da war es für Smith sicher eine Endtäuschung, dass auf die von ihm im Juni 2017 vorlegte Gesetzesvorlage für die Finanzmittel auf taube Ohren stieß. Der Ausschuss habe darauf “nicht reagiert”.

Linda Billings, SETI-Skeptikerin und Beraterin des NASA-Astrobiologie-Programms:

Von dort, wo ich gestanden habe, habe ich beobachtet, dass die SETI-Gemeinschaft die NASA unerbittlich gedrängt hat, wieder in das SETI-Spiel zurückzukehren, seit der Kongress das Programm abgesagt hat.

Vielleicht wird es die NASA ja. Zumindest hat der ebenfalls aus Texas stammende John Culberson einen weiteren Versuch unternommen, SETI-Gelder für die NASA von der US-Regierung zu bekommen. Zumindest diese neue Initiative ist vom Repräsentantenhaus abgesegnet worden.

Jetzt hat der US-Senat das letzte Wort …

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Lars A. Fischinger

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“Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All”: Nur sehen wir sie nicht! Interessantes Interview aus der Astrophysik

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"Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All" - nur sehen wir sie nicht (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All” – nur sehen wir sie nicht! (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In diesem Sommer trafen sich rund 35 Wissenschaftler aus der ganzen Welt im SETI-Institute in Kalifornien zu einem wissenschaftlichen Projekt rund um die Suche nach Leben im All und künstliche Intelligenz (KI). Über ganze zwei Monate hinweg debattierten hier Astrophysiker und KI-Experten über zukünftige Möglichkeiten und Wege um Leben im All, Exoplaneten und auch außerirdische Intelligenzen zu finden. Einer der Teilnehmer des NASA-Workshop war der “Alien-Jäger” Daniel Angerhausen, Astrophysiker und ehemalige NASA-Mitarbeiter von der Universität Bern. Jetzt gab Angerhausen ein überaus interessantes Interview zu diesem Workshop zum Thema Suche nach Außerirdischen & Co., bei dem auch Google und anderen Technologie-Unternehmen teilnahmen. Was der Astrophysiker nach seiner Teilnahme am “NASA Frontier Development Lab” erstaunliches zu Leben im Kosmos und auch dem UFO-Phänomen sagte, erfahrt Ihr hier.


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Außerirdische, Exoplaneten und künstliche Intelligenz

Auf dem zweimonatigen NASA-Workshop “NASA Frontier Development Lab” traf sich eine scheinbar illustre Gästeliste an Forschern. Technik-Experten verschiedener Unternehmen wie Google, SETI-Forscher, Astrophysiker, Experten für künstliche Intelligenz und Exoplaneten-Jäger versammelten sich dazu im   “Silicon Valley” in Kalifornien.

Der Grund dieses Zusammentreffen war eigentlich ein ganz pragmatischer. Zum Beispiel, wie die immer effizienter werdende “künstliche Intelligenz” (KI) bei der Suche nach Leben im All eingesetzt werden könnte. Denn die gewaltigen Datenmengen, die Weltraumteleskope wie “TESS” oder “Kepler” sowie die SETI-Astronomen ansammeln, stellen die “Alien-Jäger” vor immer gewaltigeren Aufgaben.

Ein Grund ist eben auch die rasant wachsende und sich stetig gewaltig verbessernde Technologie, die Forscher bei ihren SETI-Projekten sowie bei der Suche nach Exoplaneten und letztlich außerirdischem Leben einsetzen.

Was bietet sich da besser an, als diese Datenmengen eben von solchen künstlichen Intelligenten und Systemen (mit) analysieren zu lassen? Genau das wird zwar unlängst getan, aber wie entwickeln sich solche Techniken weiter?

So ist es auch kein Wunder, dass die “Datenkrake Google” und andere High-Tech-Firmen bei diesem NASA-Workshop mit am Tisch der Astronomen, EDV-Experten, SETI-Technikern und Astrobilogen saßen.

Erde 2.0 und Leben im All

Der Astrophysiker Daniel Angerhausen aus Bern in der Schweiz war einer dieser Teilnehmer des Meetings. Ein junger Wissenschaftler, der aktuell in einem Interview mit dem Nachrichtenportal “swissinfo” einmal mehr zeigte, wie die neue Generation von Weltraumforscher dem Thema Aliens und Leben im  Kosmos gegenübersteht: Nämlich vollkommen offen!

So sagte Angerhausen zum Thema erdähnliche Exoplaneten und deren mögliche Bewohnbarkeit:

Und selbst wenn wir Zeichen von Leben finden, wird es immer einen Fehlerbalken geben. Wir müssten da schon eindeutige Zeichen sehen und nicht-biologische Quellen komplett ausschließen können.

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(…) Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen, ein wiederkehrendes Signal, oder Stoffe in einer Atmosphäre, vor allem Fluorchlorkohlenwasserstoffe, die eine Präsenz von Leben vermuten lassen. Bei der Suche nach Aliens wird eine Vielzahl von Methoden und Maschinen angewandt.

Diese genannten “Fehlerbalken” gilt es eben durch zukünftige Technologien und den Einsatz von KI zu minimieren! Selbst “Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen”, schließt der Experte nicht aus. Damit spielt er fraglos auf den angeblichen Megabau einer außerirdischen Super-Zivilisation an, der von diesen Super-Aliens um den Stern KIC 8462852 errichtet worden sein könnte.

Wie man zumindest zuerst spekulierte, als Forscher seltsame Lichtschwankungen um den Stern fanden, wie HIER, HIER oder auch die Videos HIER & HIER auf diesem Blog berichtet.

“Die Wahrscheinlichkeit, intelligentes Leben zu finden, doch sehr klein”, so Angerhausen in dem Interview vom 24. September 2018. Aber eben doch gegeben. Primitives Leben könnte vielleicht auch in unserem Sonnensystem existieren, ist sich auch Angerhausen sicher. Wie praktisch alle Astronomen von heute auch.

Primitives Leben oder ein “Unfall der Evolution”

Können wir überhaupt extrem weit entwickelte Außerirdische und Alien-Zivilisationen finden? Daniel Angerhausen ist sich da selber nicht so sicher, wenn er sagt:

Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All, aber wir detektieren sie mit unseren Instrumenten nicht. Oder wir sehen sie und denken, sie wären natürlich, ohne zu begreifen, dass sie einen Bezug zu Außerirdischen haben. Es wäre wie bei den Ameisen und uns Menschen: Ameisen verstehen ja auch nicht, was wir sind und tun.

Erstaunliche Worte eines seriösen Wissenschaftlers über Aliens. Noch vor 20 oder 30 Jahren hätte die wissenschaftliche Community ihn dafür geteert und gefedert, um es überspitzt auszudrücken. Wer aber heute noch für diese Worte gerne an den Pranger gestellt wird, ist Erich von Däniken. Er bediente oder bedient sich immer mal wieder genau dem Beispiel mit den Armasien und Menschen, wie es Angerhausen in diesem Interview tat. Dafür bekam von Däniken viel Gegenwind von seinen Skeptikern und Kritikern, die diese Veranschaulichung von ihm lächerlich und unseriös fanden …

Daniel Angerhausen geht aber noch einen Schritt weiter. Er antwortet auf die Frage, ob Intelligenz wie beim Menschen “quasi ein Fehler in der Evolution” sein  könnte, mit den Worten:

Das kann tatsächlich nur ein Unfall sein. Dinosaurier haben ja Millionen von Jahre gelebt, haben aber keine Handys oder Autos entwickelt. Vielleicht ist es alles andere als normal, dass Evolution intelligentes Leben hervorbringt.

Aber wenn einmal ein Status wie bei uns Menschen erreicht wird, dann ist die künstliche Superintelligenz nicht mehr weit weg. Deshalb denke ich, dass wir im Weltall am ehesten auf sehr primitives Leben oder aber auf sehr, sehr fortgeschrittenes, hoch technologisiertes stoßen werden.

Natürlich hoffen Astronomen wie auch Weltraum-Enthusiasten nicht, dass intelligentes Leben im All ein evolutionären Unfall auf diesem Planeten ist. Ausschließen kann man es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings tatsächlich nicht.

UFOs

“Noch heute werden Menschen, die an Aliens glauben, belächelt”, heißt es im Interview in einer Frage an Angerhausen. Hat sich diese Meinung gewandelt?

Ich glaube schon, zumindest in der Wissenschaft. Gerade die NASA nimmt das Thema viel ernster als früher. Ich denke, das wird heute relativ offen diskutiert, es gibt kaum mehr Tabus hierzu.”

Hier zeigt sich sehr schön der Paradigmenwechsel in der etablierten Astronomie in Sachen Aliens. Angekommen ist dieser allerdings in der breiten Öffentlichkeit noch lange nicht. Zum Teil sehr lange nicht. Das können sicher viele Grenzwissenschaft und Mystery Files-Interessierte bestätigen, die es mal wagten in ihrem Umwelt das Thema “Leben im All” und Aliens angesprochen zu haben. Ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Sportverein…sehr schnell ist man ein Alien-Freak.

Es nützt da auch nichts, irgendwelchen Gesprächspartner ohne jeglichem Hintergrundwissen auf SETI, Exoplaneten oder irgendeine Art von astronomischer Forschungen hinzuweisen. Im besten Fall kennen diese den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie. Schnell ist man verständlicherweise dabei auch beim Thema UFOs. Wie auch in dem Interview mit Daniel Angerhausen, der zum UFO-Phänomen meint:

Ich finde jedenfalls, dass UFOs untersucht werden sollten. Egal, ob die Ursache nun Außerirdische, Massen-Halluzinationen oder unbekannte Atmosphären-Effekte sind. Interessant ist das Phänomen auf jeden Fall, und ich finde, dass kein Wissenschaftler sagen sollte, dass hierzu nicht geforscht werden darf.

All die unzähligen UFO-Forscher oder UFO-Forschungsorganisationen sowie natürlich die am Thema interessierten Menschen sagen genau das. Hier sagt es ein Astrophysiker der Universität Bern und damit ein Forscher der etablierten Wissenschaften.

Wenn das nicht wie kaum ein anderes entsprechendes Interview mit der “Mainstream-Wissenschaft” den Meinungswandel zeigt, was dann?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Deutschland hat keine Pläne bei einem Alien-Kontakt”: Alle Fakten und Hintergründe zu den aktuellen Medienberichten

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Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In meinem Mystery-Review einer Sendung des WDR-Kinderradios “KiRaKa” zum Thema Leben im All, UFOs und Aliens verwies ich bereits auf den Anlass des WDR, den Kindern diese Themen vorzustellen. Es sind aktuelle Medienberichte über eine Anfrage eines Abgeordneten an die Regierung zum Thema “Alien-Kontakt”. Der Politiker Dieter Janecek (Grüne) wollte darin wissen, ob Deutschland irgendwelche Pläne oder Ähnliches nach erfolgtem Kontakt mit Außerirdische hat. Diese offiziellen Fragen und ebenso offiziellen Antworten der Regierung in Berlin sorgten daraufhin für Schlagzeiten. Vornehmlich in der Boulevardpresse, die dabei die Hintergründe und Fakten praktisch vollkommen außer acht gelassen hat. Die angekündigten Hintergründe und Tatsachen hinter diesen Pressemeldungen lest Ihr deshalb detailliert in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Deutschland und die “UFO-Vorbereitung” der Regierung

In meinem vorherigen Posting über eine Alien-Sendung des WDR-Kinderradio “KiRaKa” wies ich daraufhin hin, dass ich genauer auf den Grund der Sendung eingehen werde bzw. möchte. Denn es war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Kontakt Aliens irgendwie vorbereitet ist.

In den Medien machte diese Anfrage und die Antwort der Bundesregierung daraufhin Schlagzeilen.

Da andere Länder aktiv und zum Teil intensiv nach Zivilisationen und Leben im All suchen, so hieß es bei “KiRaKa” online weiter, habe der Politiker Dieter Janecek “gefragt, wie weit Deutschland denn da vorbereitet sei”. Und unser Land ist in keinster Weise vorbereitet. Wie es auch schon vor zehn Jahre nicht vorbereitet war, als genau diese Fragen ebenfalls mehrfach an die Regierung gestellt wurden, wie ich es zum Beispiel auch HIER, HIER, HIER , HIER & HIER ausgeführt habe.

Genau die Aussage, dass Deutschland für einen ersten Kontakt mit anderen Intelligenzen “keine Protokolle oder Pläne” habe, wurde dann durch die Presse verbreitet. Allen voran natürlich die Boulevardmedien mit mehr oder weniger “sensationellen Schlagzeilen” dazu. Deutschland muss also bei einem Alien-Kontakt planlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren? Eben wie es die Regenbogenpresse gerne auslegte oder subjektiv darlegte?

Im Grunde genommenen ja. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Grünen-Politiker Dieter Janecek überhaupt nicht danach fragte!

Hintergründe und Tatsachen

Wenn die Außerirdischen kommen, sind wir in Deutschland planlos und ratlos. Natürlich wäre wieder Kanzlerin Angela Merkel als Sündenbock der Nation schuld. Könnte man meinen. Allerdings ist es wohl auch bei anderen Nationen so, wenn plötzlich die Aliens nach Hollywood-Art hier auf unserem Planeten erscheinen.

Was aber der Abgeordnete Janecek im Juli 2018 wirklich fragte, und in vielen Presseberichten ausgelassen wurde, ist Folgendes:

Welche Vorkehrungen, Protokolle oder Pläne für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es auf Seiten der Bundesregierung und der ihr unterstellten Behörden, und in welchen konkreten Fällen war die Möglichkeit eines solchen Kontaktes Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten.”

Janecek fragte hier nach einem “Erstkontakt” und nicht nach einer Art “UFO-Landung” oder der Ankunft von Aliens in unserem Land. Ein enormer Unterschied, den viele Online-Seiten in ihren Berichten dazu wohl übersehen haben. Hier ist kein physischer “Erstkontakt” gemeint, sondern ganz einfach die Situation, dass ein außerirdisches Radiosignal empfangen wird, und was die Regierung dann zu tun gedenkt. Also ein SETI-Projekt eines Tages Erfolg hat.

Die vollständige Antwort der Regierung erfolgte am  7. August 2018. Nur leider macht sie es nicht besser, im Gegenteil:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne, da die Bundesregierung einen Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für äußerst unwahrscheinlich hält. Konkrete Fälle, die Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten hätten sein können, sind nicht bekannt.“

Nach einem “Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland” – also die Landung von Aliens in unserem Land – hat der Abgeordnete Janecek überhaupt nicht gefragt. Nach Aussage der Regierung sei das “äußerst unwahrscheinlich” und deshalb habe man dafür auch keine Protokolle. Das ist auch vollkommen richtig. Auch Janecek selber schreibt in einem Artikel vom 18. August zu den Antworten der Bundesregierung:

Wenn man den Begriff Erstkontakt so versteht, dass Außerirdische in der Lüneburger Heide landen, muss man ihr mit dieser Einschätzung auch uneingeschränkt Recht geben.”

Eine Invasion von Aliens in ihren Super-Raumschiffen gehört auch nach Meinung von Janecek ins Kino und nicht in die Wissenschaft. Er schreibt weiter:

Die Erde bekommt Besuch von ihr nicht besonders wohlgesinnten Außerirdischen in Raumschiffen und verfällt in Panik und Chaos, während fiktive US-amerikanische Präsidenten für solche Fälle vorgesehene Notfallpläne aus den Schubladen ziehen und zügig schlagkräftige Sondereinheiten mit mindestens einem bühnentauglichen Helden zusammenstellen.

So interessant ein derartiges Szenario aus subjektiver Sicht im Sinne einer unterhaltsamen Abendgestaltung sein kann, so wenig ist es aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse für realistisch zu erachten.

“Die Angst vor Invasionen durch intelligente und übermächtige Aliens ist irrational”, so Dieter Janecek, obwohl “unzählige Verschwörungstheorien die Runde machen”.

Optimistisch oder auch pessimistisch betrachtet, je nachdem, ob die Ankömmlinge Freunde oder Feinde sind, ist eine eche Ankunft von Aliens auf der Erde theoretisch trotzdem möglich. Aber auf der Erde und nicht auf dem Alexanderplatz in Berlin oder auf dem Oktoberfest in München. Warum sollten sie auch Deutschland auswählen, wenn sie die Menschheit kontaktieren (oder auslöschen) wollen? Letztlich würden da eh keine noch so ausgefeilten Pläne in irgendeinem Land der Erde nützen.

Die Bundesregierung beantwortete zwei Fragen

In den vergangenen Tagen haben Medienberichte sich genau auf diese Antwort der Regierung “gestürzt”. Eine Antwort auf eine Frage, die gar nicht gestellt wurde. Doch Dieter Janecek richte diesbezüglich zwei Fragen an die Regierenden in Berlin. Frage Nummer 2 ging dabei wohl unter, da sie wohl zu wenig Potential für irgendwelche Sensations-Schlagzeilen hat:

Von welchen Institutionen oder Programmen auf nationaler oder europäischer sowie internationaler Ebene hat die Bundesregierung Kenntnis, die sich ganz oder teilweise mit der Suche nach außerirdischem Leben beschäftigen, und rechnet die Bundesregierung damit, von diesen Institutionen oder Programmverantwortlichen im falle eines möglichen Erstkontaktes informiert zu werden?

Die Antwort kennen sicher viele an Aliens und Astronomie interessierte Menschen. Vor allem SETI-Astronomen machten und machen sich darüber Gedanken, was zu tun ist, wenn sie ein intelligentes Signal aus dem Kosmos empfangen. Immerhin ist genau das auch Ziel von SETI: Außerirdische im All finden und wissenschaftlich nachweisen.

„Hierzu verweist die Bundesregierung auf die Nr. 2. der Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages ‘Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischer Lebensformen’ (AKZ: WD 8 – 3000 – 104/2009).

Inzwischen wurde ein Radioteleskop in Kalifornien, das Allen Telescope Array, zur Suche nach extraterrestrischer Intelligenz (SETI) in Betrieb genommen. Im Falle der Detektion eines künstlichen extraterrestrischen Signals wird die internationale Wissenschaftsgemeinde nach ausreichender Verifikation des Signals informiert.“

Bei dieser Antwort der Deutschen Regierung an den Abgeordneten Janecek fehlt offenkundig das “Schlagzeilen-Potential” für die Massenmedien. Nicht aber unbedingt für grenzwissenschaftlich Interessierte.

Dass SETI-Radioteleskope nach Alien-Signalen suchen, ist selbst Laien durchaus bekannt. Auch, dass ein potentielles Signal von Außerirdischen nach Empfang von anderen Astronomen und Wissenschaftlern bestätigt werden muss. Bei dem im Review-Posting über die Sendung des WDR erwähnten “Wow-Signal” vor ca. 40 Jahren war das beispielsweise nicht so. Es wurde einmal empfangen, konnte aber nicht mehr von anderen Astronomen bestätigt werden …

Das deutsche “UFO-Gutachten”

In der zweiten Antwort wird auch auf die “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages” verwiesen. Darin könne sich der Grünen-Politiker Janecek quasi weiter bezüglich seiner Anfrage informieren. Und das ist die legendäre “geheime UFO-Akte der Bundesregierung”, die erst auf juristischen Klageweg von dieser freigegeben wurde. Inhaltlich ist sie eher belanglos, wie zum Beispiel HIER und HIER sowie in einem Video HIER erläutert.

Allerdings gibt dieses Dokument auch keine wirklichen Antworten auf die zweite Frage von Janecek. Im Gegenteil, da dieses offizielle “UFO-Gutachten” der Regierung von 2009 gerade mal 10 knappe Seiten umfasst. Der Verweis “auf die Nr. 2. der Ausarbeitung” bezieht sich auf das zweite Kapitel oder besser den zweiten Abschnitt darin. Auf gerade mal grob einer Seite geht es darin um “Suche nach Extraterrestrischer Intelligenz – SETI”, wie die Nr. 2 überschrieben ist.

Inhaltlich sind es allgemein zusammengefasste Informationen zu den SETI-Projekten. Die Geschichte, die Finanzgeber, beteilige Astronomen, Institute und anderes dazu mehr. Bei Wikipedia erfährt man über SETI wesentlich mehr, als in der freigeklagten “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages”.

Schaut man sich aber die oben zitierten Antworten der Regierung an Dieter Janecek genauer an, findet man sie auch in der Ausarbeitung des Bundestages zu Aliens & Co. Zum Teil scheint es, als habe man einfach Aussagen und Angaben aus der “UFO-Akte der Regierung” entnommen, und als Antworten auf die beiden Fragen dem Grünen-Politiker übersandt. Zum Teil wortwörtlich.

Und hier ist der Abschnitt Nr. 4 der Ausarbeitung durchaus interessant.

Bekannte Antworten auf bekannte Fragen

Dieter Janecek wird die rund zehn Jahre alte “UFO-Akte” der Regierung mit Sicherheit schon vor seinen Anfragen gekannt haben. Davon darf man ausgehen. In Abschnitt 4, “Die VN-Resolution A/33/426”, geht es um “die Erforschung von unidentifizierbaren Flugobjekten (UFO) sowie außerirdischen Lebensformen”. Eben genau das, was die legendäre Resolution der Vereinten Nationen 1978 in “United Nations General Assembly Decision 33/426” beschlossen hat.

Kompakt gesagt heißt es in diesem Beschluss, dass die Generalversammlung der UN “interessierte Mitgliedstaaten” dazu einlädt sich national mit UFOs und Aliens zu beschäftigen, sie zu erforschen und ihre Arbeiten zu koordinieren. “Wissenschaftliche Forschung und Untersuchung außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte” ist damit konkret gemeint. Diese Anstrengungen und Ergebnisse sollen dann den Vereinten Nationen mitgeteilt werden.

Für die Deutsche Regierung ist diese Resolution nicht bindet. Sie habe “nur empfehlenden Charakter. Sie sind daher rechtlich nicht bindend und verpflichten nicht zu Umsetzungsmaßnahmen”, so heißt es in der UFO-Ausarbeitung von 2009. Die Länder werden nur “eingeladen” solche Forschungen zu betreiben und damit sei “die Bundesrepublik Deutschland zu keinen Zeitpunkt (rechtlich) verpflichtet (…) UFOs oder außerirdischen Lebensformen zu dokumentieren bzw. zu untersuchen” und es der UN mitzuteilen.

Das enttäuscht sicher viele UFO-Forscher oder Mystery-Jäger. Genauso wie die Tatsache, dass in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt vier ähnliche Fragen von Abgeordneten an die Regierung gestellt wurden, wie aktuell jene von Janecek. Die damaligen Fragen und Antworten habe ich 2010 an anderer Stelle zitiert und diskutiert.

So stellte als Beispiel der FDP-Abgeordnete Peter Hettlich von den Grünen schon 2009 folgende Frage:

Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen ein, und für wie hoch hält sie die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen?

Der Staatssekretär antwortete darauf am 22. Juni 2009 unter anderem mit den Worten:

Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen.“

Sinngemäß bekam zehn Jahre später der Grüne Dieter Janecek auch genau diese Antwort, obwohl er, wie wir gesehen haben, danach gar nicht fragte.

Noch mehr Hintergründe

Schaut man sich das Dokument mit den Antworten an Janecek vom 7. August 2018 einmal etwas genauer an, fällt dem ein oder anderen misstrauischen Menschen vielleicht etwas auf: Absender ist das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” von Peter Altmaier (CDU). Warum von allen deutschen Ministerin gerade das? Warum nicht das Verteidigungsministerium oder das “Bundesministerium für Bildung und Forschung”?

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Auch wenn es verirrend erscheinen mag, gibt das dafür eine recht einfache Erklärung.

Die beiden “Alien-Fragen” von Dieter Janecek sind nur Zusatzfragen einer sogenannten “Kleinen Anfrage” an die Bundesregierung vom August 20018 (Drucksache 19/3745). Darin finden sich insgesamt 39 Fragen mit den entsprechenden Antworten, die die Grünen und natürlich Janecek zum Thema “Ziele und Zeitplan des angekündigten Weltraumgesetzes und weiterer Vereinbarungen im Bereich Raumfahrt” stellten. Irgendwas mit UFOs oder einem Erstkontakt sucht man darin vergeblich, da diese Fragestellungen praktisch rein wirtschaftliche Interessen Deutschlands berühren (s. auch Dokument HIER).

Denn die aktuell zu beobachtende Kommerzialisierung der Raumfahrt verdient nach Ansicht der Fragestellenden deutlich mehr politische Aufmerksamkeit.

(…)

Diese Entwicklung bietet ganz neue Möglichkeiten für die zivile Raumfahrt und Weltraumforschung, fordert aber auch etablierte Strukturen heraus. Und sie lassen nicht zuletzt eine Überprüfung sinnvoll erscheinen, welche aktuellen staatlichen Investitionen in die zivile Raumfahrt mittel- und langfristig zukunftsfähig sind.”

Heißt es einleitend in dem Dokument zum Beispiel. Ganz profan also Fragen, wie die aktuelle Regierung unseres Landes in Zukunft auf dem Sektor der Raumfahrtindustrie wettbewerbsfähig bleiben will. Oder ob sie es überhaupt sein kann und was sie zukünftig dafür plant. Immerhin hat erst jüngst US-Präsident Donald Trump deshalb die Gründung einer “Space Force” bekannt gegeben. Auch das hat nichts mit einer Alien-Invasion zu tun, sondern hat wirtschaftliche Gründe, wie in diesem Blog-Beitrag nachzulesen ist.

Wer anders als das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” wäre also dafür zuständig solche Fragen der Grünen-Fraktion zu beantworten?

Fassen wir bis hierher zusammen …

  • Mein Mystery-Review, quasi der Teil 1 dieses Postings, behandelte eine “Alien-Kinderradiosendung” des WDR. Darin erklärten die Moderatoren knapp und einfach unter anderem eben auch, was es mit diesen nicht vorhandenen Plänen Deutschland in Sachen Außerirdischen auf sich hat.
  • Die (Boulevard-)Presse bauschte das Thema vielfach auf. Durch sensationelle Headlines, durch fehlende Hintergrundinfos oder auch durch die Auswahl von Zitat-Stücken usw. Mit guten Willen sage ich einfach mal, die Massenmedien haben online auch nicht genug Platz, das Thema genauer zu beleuchten …
  • Ich schon, weshalb ich mein WDR-Review als Mystery-Interessierter aufteilte, um die Hintergründe genauer darzulegen.
  • Der Abgeordnete Dieter Janecek wollte eigentlich nur wissen, ob es in Deutschland irgendwelche Pläne gibt, wenn man ein außerirdisches Signal findet. Auch wenn man direkt in unserem Land nicht oder kaum an irgendwelchen SETI-Projekten arbeitet.
  • Die Antwort an Janecek war irreführend, da in diese direkt von der Landung von Außerirdischen in Deutschland sprach, was er aber so nicht fragte.
  • Für diesen Fall hat Deutschland keinerlei Masterplan.
  • Janecek wollte ich einer zweiten Fragen wissen, ob die Regierung irgendwie von Projekten usw. weiß, die aktiv nach anderen Wesen im All suchen.
  • Die Regierung verwies auf SETI, was Dieter Janecek mit Sicherheit schon im Vorfeld kannte (hoffentlich).
  • Ebenso verwies die Regierung auf ihre “UFO-Ausarbeitung” des Bundestages, in der mehr allgemeine Informationen zu SETI nachzulesen sind.
  • Nachzulesen ist darin auch die Position Deutschlands zur UN-Resolution von 1978, in der es hieß, man möge sich national mit UFOs und außerirdischem Leben befassen.
  • Dieser Beschluss sei nicht bindend sondern nur eine Einladung der UN – und Deutschland mache es deshalb nicht.
  • Es wurde mitgeteilt, dass bei einem bestätigten außerirdischen Erstkontakt dieser Information an die “internationale Wissenschaftsgemeinde” gegeben wird. Was es dann für Pläne gibt, weiß man offensichtlich nicht. SETI-Astronomen indes schon, auch wenn es beim ersehnten Erstkontakt hier sicher international zu “Reibereien” kommen wird …
  • Die aktuellen Fragen wurden so oder so ähnlich schon vor zehn Jahren gestellt und auch von der Regierung beantwortet. Zum Teil nutze man diese Antworten als “Textbausteine” jetzt erneut.
  • Dieter Janecek und seine Partei haben zuvor 39 Fragen an die Regierenden gestellt, die sich um wirtschaftliche Aspekte der Weltraumforschung für unser Nation drehten. Interessanterweise haben diesen Umstand die Massenmedien eigentlich vollkommen ignoriert. Bis auf eine erstaunliche Ausnahme: Das WDR-Kinderradio “KiRaKa” in deren UFO-Sendung am 21. August.
  • Darum antworte auch das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” auf die beiden Zusatzfragen von Janecek.

Ganz offiziell bleibt eine Sache “seltsam”

Und doch gibt es bei all den vielleicht etwas verwirrend erscheinenden Fakten noch eine weitere interessante Aussage. Zu finden in dem “UFO-Papier” des Bundestages von 2009, dass bekanntlich eher einer Wikipedia-Zusammenfassung ähnelt. Unter der Nr. 4 zu der UN-Einladung zu nationaler UFO-Forschung lesen wir folgenden Abschnitt:

Die Aussage, dass ,der Bundesregierung … keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden (und) eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland … nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen (hält)’, besagt nichts darüber, ob in der Vergangenheit nicht doch entsprechende Untersuchungen gemacht wurden.”

Und da andere Länder zuvor geheime UFO-Dokumente “sogar via Internet veröffentlicht haben” schreibt die Ausarbeitung weiter:

Die Tatsache (…) legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen.

Der “Wissenschaftliche Dienst” des deutschen Bundestages schreibt hier eindeutig an die Abgeordneten, dass sie selber nicht wissen:

  1. Ob in Deutschland trotzdem UFO-Untersuchungen durchgeführt wurden, von denen der Dienst nichts weiß, und die folglich geheim sind.
  2. Ob “sich auch deutsche Behörden oder Ministerien” mit UFO-Forschung und der Frage nach Außerirdischen beschäftigten und sogar weiter beschäftigen, auch wenn die Vermutung nahe liegt.

Nachzulesen auf Seite 7 der “Studie“.

Im Klartext: Den Autoren der Ausarbeitung ist also unbekannt, ob es nicht doch geheime UFO-Forschungen der deutschen Regierung oder zugehöriger Behörden gab oder noch gibt. Aber sie selber vermuten es. Wenn das mal nicht letztlich doch Raum für Spekulationen lässt …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wo sind die Aliens? Spannende Spekulationen: Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor

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SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

In naher Zukunft, da sind sich viele Wissenschaftler einig, werden wir nicht nur einen zweiten bewohnbaren Planeten im All finden (“Erde 2.0″), sondern auch Außerirdische. Obwohl seit Jahrzehnten zum Beispiel durch Radioteleskope nach den Aliens gesucht wird, herrscht bisher Schweigen im Universum. Eine intelligente Alien-Zivilisation könnte aber auch auf andere Weise nachgewiesen werden, als nur durch Radiosignale: Zwei Forscher haben in jüngst die Idee vorgebracht, dass eine außerirdische Zivilisation vielleicht einen Schutzschild gegen kosmische Gefahren im All geschaffen hat, den wir von der Erde aus finden können. Wie so ein “Schutzschild” aussieht, wie wir ihn finden könnten und wieso und wogegen Aliens so was überhaupt bauen würden, soll an dieser Stelle einmal detailliert durchleuchtet werden. Aber auch die Probleme und Chancen, die sich dabei ergeben …

Wo sind die Aliens? Spannende Spekulationen: Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor weiterlesen

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Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich?

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Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Kontakt mit Aliens? Einigen Thesen nach werden wir niemals Außerirdischen begegnen, weil sie sich vorher alle selber ausgelöscht haben! Eine reine Spekulation, die jedoch von Wissenschaftlern schon vor Jahrzehnten diskutiert wurde … (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Obwohl die Menschheit genau genommen schon seit Jahrhunderten nach anderen Intelligenzen im Universum sucht, haben wir bisher keine Außerirdischen gefunden. Obwohl quasi täglich die Anzahl von gefundenen Exoplanten steigt, die Technik um Radiosignale von intelligenten Aliens zu finden sich rasant verbessert und teilweise sogar Millionen von außerirdischen Zivilisationen im All vermutet werden, habe wir bisher nichts gefunden. Absolut nicht. Warum das so ist, dafür gibt es verschiedene Erklärungsversuche. Eine davon sagt, dass sich außerirdische Zivilisationen selber vernichteten und vernichten, bevor wir mit ihnen in Kontakt treten können oder ihnen sogar begegnen. Wie ist das zu verstehen und was gibt es sonst noch für Erklärungen für das Schwiegen im Universums?

 

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jahrzehntelange Suche nach intelligenten Signalen von den Sternen (= SETI) und all die andern Bemühungen außerirdische Zivilisationen nachzuweisen sind bis auf den heutigen Tag erfolglos geblieben. Der Beweis, dass es im All noch andere intelligente  Wesen gibt, lässt auf sich warten. Bisher sind wir Menschen auf unserem blauen Planeten Erde vollkommen allein im Universum.

Irgendwie ist das schon sehr “bedrückend”. Ein Kosmos dieser gigantischen Größe – und nur die Menschheit ist die einzige Intelligente Spezies hier? Kann das sein oder warum haben wir noch keine “Nachbarn im All” gefunden? Derzeit macht erneut eine Überlegung dazu Schlagzeilen, über die ich bereits Anfang Januar 2016 hier berichtet. Nämlich, dass sich die Außerirdischen, bevor sie mit uns Kontakt haben, selber aussterben.

Das ist aber nur eine Idee von einer ganzen Liste von Interpretationen über den Nicht-Kontakt zu einer anderen Intelligenz.

Warum es keinen Kontakt mit Aliens geben wird …

Es gibt einige Hypothesen, die erklären können oder sollen, warum die Menschheit bisher so allein im Universum zu sein scheint. Da wären zum Beispiel folgende fünf Erklärungen, Deutungen oder Lösungen:

  1. Es gibt überhaupt keine Aliens –  und wenn, sind es nur primitive Wesen, die keine von uns auffindbare Spuren im All hinterlassen (etwa Radiosignale)
  2. Die Menschheit ist im Kosmos überhaupt die allererste intelligente bzw. technische Spezies – wir sind damit die Nummer 1
  3. Alle anderen Hochzivilisationen von Außerirdischen verstecken sich dezent vor uns
  4. Sie schon schon sehr lange hier, aber im Verborgenen
  5. Außerirdische Zivilisationen gab es zwar, aber alle haben sich selber vernichtet und wurden ausgelöscht (Kriege, Seuchen, kosmische Katastrophen …)
Rätselhaftes Radiosignal: Haben SETI-Astronomen ein Signal von Außerirdischen bei dem Stern HD 164595 empfangen?(Bild: sao.ru/ratan)
VIDEO: Rätselhaftes Radiosignal: Haben SETI-Astronomen ein Signal von Außerirdischen empfangen?(Bild: sao.ru/ratan)

Alle fünf Punkte klingen zwar nach Science-Fiction, sind aber ausnahmslos auch Teil von wissenschaftlichen Überlegungen und Debatten. Eventuell ergänzt durch weitere Hypothesen oder auch miteinander vermischt. Aber grundsätzlich sind diese fünf Einwände die wichtigsten, weshalb wir sie mal etwas genauer hinterfragen wollen.

Primitive Außerirdische und unsere Einsamkeit

Da wäre der Punkt 1. Es gibt Aliens, die aber alle im Vergleich zu uns “dumm” sind? Das ist sehr leicht zu erklären. Wir Menschen können keine Radiosignale von Außerirdischen empfangen, die keine solchen Signale aussenden bzw. deren Heimatwelt keine abstrahlt. Auf diesem Level der Evolution und Entwicklung befanden wir Menschen uns schließen selber einmal und wissen wie, wovon wir reden.

Weder der Homo Erectus, noch die ersten Siedler Amerikas, noch der Neandertaler, noch Tiere oder Einzeller usw. auf anderen Planten nutzen Technologien, die von der Erde aus aufgespürt werden kann. In den Tagen von Karl des Großen hätten auch keine Fremden im All von der Erde aus “technische Strahlungen” auffangen können. Sind also Außerirdische alle technisch noch nicht so weit – finden wir sie mit den Mitteln von heute schlicht nicht. Auch wenn sie da sind.

Punkt 2 ist hier eigentlich ganz ähnlich. Möglich, dass es im All von Leben wimmelt. Aber Intelligenz entstand bisher in unserem ca. 13,7 Milliarden Jahre alten Kosmos nur hier auf der Erde. Es mag Pflanzen und Tiere anderswo im All geben, aber keine außerirdischen Zivilisationen. Wir Menschheit sind der Anfang dieser Art von Leben.

Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der 3. Punkt ist ausgesprochen spannend. Es würde quasi im All von intelligenten Aliens wimmeln, aber alle verstecken sich absichtlich vor uns. Sie wollen keinen Kontakt oder warten erst mal ab, bis die Erde “reif” genug ist. Es gäbe demnach unter den anderen All-Bewohnern ein Abkommen oder ähnliches, dass ihnen untersagt mit der Menschheit in Kontakt zu treten.

Obwohl dieser Punkt unglaublich faszinierend klingt, wirft er dennoch mehr Fragen auf, als er beantwortet. Da wäre das Problem, dass wohl kaum anzunehmen ist, dass – wenn es so viele Alien-Völker gibt – die Menschheit die einzige auf einem “primitiven Stand” (in deren Augen) ist. Es müsste demnach von diesen Alien-Zivilisationen verhindert werden, dass wir andere Wesen aufspüren, vor denen sich die Super-Aliens ebenso verstecken. Vielleicht, damit sich diese ungestört entwickeln können. Es ist zwar kaum vorstellbar, dass unsere Gesellschaft die primitivste technische Zivilisation im All ist, aber vielleicht ist das ja tatsächlich so.

Wie können Super-Zivilisationen also verhindern, dass die Menschen Signale von anderen Spezies finden, die von den großen und alten Zivilisationen ebenfalls unter “Kontakt-Quarantäne” stehen? Und sei es nur durch Zufall. Wollen diese zum Beispiel solche Signale”abfangen” bevor diese die Erde erreichen? Angehöriger dieser Super-Zivilisationen wiederum vermeiden dabei natürlich ganz bewusst und in Absprache untereinander jegliche Art von verräterischen Signalen und Hinweisen auf ihre Existenz.

Warum sollten sie das aber überhaupt tun? Warum sollten sie nicht schlicht und einfach an der Erde und ihren Bewohnen kein Interesse haben? Sie könnten zwar von uns wissen uns aber ignorieren. Würde die Menschheit ignoriert, dann kann es aber eigentlich diesen Ignoranten letztlich auch egal sein, ob wir von anderen Welten intelligente Signale empfangen …

Punkt 3 ist offensichtlich eine Hypothese zum Nicht-Kontakt mit den Anderen, die einen überaus weiteren Raum für Spekulationen und Fantasie bietet …

Der Punkt 4 ist durchaus schon in den Bereich der Grenzwissenschaft einzuordnen. Hier speziell der UFO-Forschung, Prä-Astronautik und auch Verschwörungstheorien. Es würde grundsätzlich nichts weiter heißen, als dass Aliens bereits hier auf der Erde sind, und ihre hiesige Präsenz der Menschheit nicht klar ist. Vielleicht schon seit vielen Jahrtausenden (= Prä-Astronautik / Paläo-SETI), vielleicht durch UFOs (= UFO-Forschung) und vielleicht sogar mit dem Wissen einiger weniger Personen wie Regierungsangehörige usw. (= Verschwörungstheorien).

VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: "Der ultimative Beweis für die Astronautengötter - wo lässt er sich finden?" (Bild: L. A. Fischinge
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wo lässt er sich finden?” (Bild: L. A. Fischinger)

Auch das ist nicht belegt, worauf ich immer wieder hinweise. Obwohl ich ich glaube, dass die einstigen “Götter” in Wahrheit Astronautengötter waren, gibt es dafür keinen unumstößlichen Beweis. Gleiches gilt für die UFO-Forschung oder entsprechende Verschwörungen.

Der definitive Beleg lässt weiter auf sich warten, wenn man sich objektiv und sachlich die vorgeblichen “Beweise” ansieht. Auch wenn nicht wenige Grenzwissenschaft-Interessierte das anders sehen, gibt es also für den 4. Punkt nur Hinweise, keine Beweise.

Selbstzerstörerische Aliens

Als 5. Punkt ist kürzlich wieder die Frage in der Presse aufgekommen, ob nicht alle außerirdischen Zivilisationen schon wieder untergegangen sind. Ihre Erfolgsgeschichte endete demnach bereits, bevor wir sie finden oder sogar mit ihnen in Kontakt treten konnten. Dabei ist es unerheblich, ob diese außerirdischen Zivilisationen vor 5.000 oder einer Millionen Jahren untergingen. Wie sagt man so schön? – “Wenn weg, dann weg”.

Brian Cox, Physiker aus Großbritannien, hat diese Überlegung  nun erneut aufgegriffen. Denn neu ist die Idee, dass Aliens sich selber alle vernichten, nicht. Sie stammt von dem Physikers und Nobelpreisträger Enrico Fermi aus den 1950er Jahren, einem der bedeutendsten Kernphysiker des 20. Jahrhunderts, der maßgebliche an der Spaltung des Atoms beteiligt war. So nennt man das Problem eines Nicht-Kontakt mit Außerirdischen und ihre möglichen/spekulativen Ursache seit dem auch nach ihm das “Fermi-Paradoxon”.

Obwohl es für das “Fermi-Paradoxon” eine ganze Palette an Deutungen gibt, wovon oben nur wenige genannt wurde, hat Brian Cox sich jüngst eben jene heraus gesucht, dass die Fremden alle tot sind. Das zu hohe technisches Niveau, dass die Außerirdischen erreicht haben, führte schlussendlich zu ihrem Ende. Das könne man so auch auf die Menschheit übertragen, da wir uns selber durch einen Atomkrieg oder eine selbst gezüchtete Biowaffe vernichten könnten. Im Umkehrschluss würden nach unserem Ende Außerirdische dann natürlich auch nicht mit uns in Kontakt treten können.

VIDEO: Außerirdische haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden uns Signale: Neue Astronomie-Studie mit konkreten Ortsangaben für SETI (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)
VIDEO: Außerirdische haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden uns Signale: Neue Astronomie-Studie mit konkreten Ortsangaben für SETI (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)

Cox dazu:

Möglicherweise hat das Wachstum von Wissenschaft und Technik die Entwicklung der politischen Expertise (der Aliens, Anm. LAF) überflügelt, was zu einer Katastrophe geführt hat.

Dass sich außerirdische Zivilisationen bereits selber vernichtet haben, weshalb wir sie einfach nicht finden können, ist natürlich eine reine Spekulation. Auch wenn wir wohlwollend ihren Untergang beispielsweise durch eine kosmische Katastrophe (also durch die Natur) wie den Einschlag eines riesigen Asteroiden oder Gammerstrahlenausbrüche annehmen möchten.

Das gesamte “Fermi-Paradoxon” an sich ist spekulativer, philosophischer und theoretischer Natur.

Die Kolonisierung der Galaxis

Da Fermi von nur einer einzigen Zivilisation ausging, die die gesamte Mischstraße besiedelt, hat das “Fermi-Paradoxon” grundsätzliche Schwächen. Etwa 10 Milliarden Jahre ist unsere Galaxis alt und nach diesen theoretischen Gedankenspielen hätte eine außerirdische Zivilisation die Milchstraße in 10, 20 oder 40 Millionen Jahren vollständig besiedeln können. Mit nur einen Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit von bis zu 0,1 Prozent und je nachdem, wie lange sich diese kosmischen Kolonisten an den jeweils neuen Planeten aufhalten, bevor es weiter geht.

All das natürlich nur dann, wenn sie sich nicht zuvor selber zerstörten. Doch warum sind sie dann eben nicht hier?

Sämtliche Hypothesen dazu sind aber zum scheitern verurteilt. Man kann annehmen, dass vor Millionen von Jahren Außerirdische die Galaxis begannen zu besiedelten. Man muss es aber nicht. Vielleicht gingen sie vorher unter, vielleicht auch nicht. Vielleicht hatten oder haben sie auch überhaupt kein Interesse daran, das All zu besiedeln. Vielleicht aber gibt es zahllose technisch hoch entwickelte Zivilisationen in unserer Galaxis, von denen die meisten Kolonisten und Entdecker sind. Dann zumindest wäre eine Besiedlung fremder und lebensfreundlicher Welten im All durch diese verschiedenen technischen Völker der Sterne in noch viel kürzerer Zeit möglich. Aber trotzdem haben wir sie immer noch nicht gefunden.

Wissenschaftler der NASA glauben, dass wir in 10 bis 20 Jahren außerirdisches Leben finden werden: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann.“ (Bild: Mission zum Saturnmond Europa / NASA)
Wissenschaftler der NASA glauben, dass wir in 10 bis 20 Jahren außerirdisches Leben finden werden: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann.“ (Bild: Mission zum Saturnmond Europa / NASA)

Gehen wir von der Voraussetzung aus, dass es nur eine einzige Zivilisation gab, die sich einst aufmachte andere Planten zu besiedeln und zu erkunden, dann sinkt aber auch mit ihrer Ausbreitung die Wahrscheinlichkeit, dass sie ausgestorben ist. Je nachdem, wie viele Welten diese Aliens vielleicht schon vor zehntausenden von Jahren kolonisiert haben, ist es unwahrscheinlich, dass sich alle Kolonien selber unverrichtet haben.

Gibt und gab es eine Vielzahl unterschiedlicher Zivilisationen dieser Art und auch noch zu unterschiedlichen Zeiten, ist die Annahme von vollständig ausgestorbenen Außerirdischen noch unwahrscheinlicher.

Die Überlegungen des Physikers Brian Cox klingen auf den ersten Blick wirklich unheimlich. Eine technische Zivilisation (wir eingeschlossen) erreicht  irgendwann einen Entwicklungsstand, in dem sie sich selber auslöschen wird. Das mag stimmen. Angesichts der irdischer Konflikte der Menschheit und unser Waffentechnologien etc. klingt das sogar stichhaltig. Die Erde ist erst etwa 4,5 Milliarden Jahre und unsere gefeierte Hochtechnologie sagen wir 50 Jahre alt.

Ein Alien-Volk, das sich bereits vor tausenden, zehntausenden oder einer Millionen Jahre sich durch eine Selbstzerstörung auslöschte, mag es gegeben haben. Folgerichtig würden wir mit eben nur dieser einen Zivilisation keinen Kontakt herstellen können.

Wer aber kann guten Gewissens sagen, dass diese nun toten Außerirdischen die einzigen in der Galaxis waren? Wer kann behaupten, dass sie zuvor nicht doch Kolonien gründeten, die es heute noch gibt? Wer will ernsthaften behaupten, dass technische und geistige Evolution im All immer zu Zerstörung führt? Das Verhalten und die Entwicklung der Menschheit als einzige bekannte Spezies auf Außerirdische in der Milchstraße zu übertragen, scheint zumindest mir auch überaus naiv und falsch zu sein.

Hoffentlich …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Fehlalarm bei SETI: Das mutmaßlich intelligente Signal von Außerirdischen ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs”

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Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit Tagen laufen die Diskussionen heißt: SETI-Forscher in Russland hatten mit dem Teleskop “RATAN 600” bereits vor über einem Jahr ein mutmaßlich intelligentes Signal aus dem All empfangen. Es kam aus der Region des unserer Sonne ähnelndem Sterns HD 164595 im Sternbild Herkules in 94,5 Lichtjahren Entfernung, wie ich in einem YouTube-Video berichtete. Schon von Anfang an gab es auch Zweifel an diesem Signal von angeblichen Außerirdischen, die es in den vergangenen Tagen durch andere Astronomen und andere Radioteleskope auszuräumen galt. Inzwischen macht sich in der Gemeinde der SETI-Forscher und natürlich der Mystery-Fans Ernüchterung breit, da das “potenziell intelligente Signal” nicht verifiziert werden konnte. Das, wie berichtet, war eine Voraussetzung beim SETI-Projekt. Die inzwischen erfolgten Auswertungen, Überprüfungen und Analysen des Signal lassen darauf schließen, “dass es wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs ist”.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es wäre zu schön, um wahr zu sein. So dachten Alien-Fans und Astronomen, als die Meldung aufkam, dass russische SETI-Forscher ein Signal aus dem All empfangen haben, das von Außerirdischen stammen könnte.

In meinem Video auf meinem YouTube-Kanal, das ich Euch unten nochmal einbinde, legte ich auch meine Zweifel an diesem “Alien-Signal” dar. Hauptgrund war, dass das Signal bereits vor über einem Jahr empfangen wurde (15. Mai 2015) und offenbar die SETI-Gemeinde darüber nicht informiert wurde. Zur wissenschaftlichen Überprüfung ein Muss. Ebenso, dass beim Dreh meines Videos bereits erste Astronomen das Signal vom Stern HD 164595 mit ihren Satelliten-Anlagen nicht empfangen konnten. Das aber kennen wir bereits von dem legendären “WOW!-Signal” vom 15. August 1977. Auch das kam nie wieder …

Einmal und nie wieder

SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei "Wer wird Millionär?" - interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch hier
SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei “Wer wird Millionär?” – interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch in diesem Artikel (Bild: rtl-now.rtl.de)

Seit dem Empfang des Signals im Frühjahr 2015 kam es nicht wieder, obwohl die russischen SETI-Forscher der Stern HD 164595 insgesamt 39-mal gescannt haben! Auch gleiche es mehr einer natürlichen Emission einer Radioquelle im All. Vielleicht sogar einem versehentlich (mit-)gescannten Satelliten im Orbit. Eric Korpela (Universität von Kalifornien), der Leiter des SETI@home-Projekts, bei dem jeder Internet-Nutzer daheim seinen PC automatisch bei SETI mithelfen lassen kann, hat berechtige Zweifel. Denn die SETI@home-Software kennt solche Signale wie von RATAN 600 in Masse, wie er argumentierte:

Denn SETI@home hat Millionen potenzielle Signale mit ähnlichen Merkmalen gesehen, aber es braucht mehr als das, um einen guten Kandidaten auszumachen.

Es gibt dadurch nichts an diesem Signal, das es von einer vorübergehenden natürlichen Radioquelle wie einem stellaren Flare, einem aktiven Galaxienkern oder Ähnlichem abgrenzen kann.

Neben dem berühmten “Allen Telescope Array” in Kalifornien wurde auch das legendäre Greenbank Radioteleskop in West Virginia auf den Stern angesetzt. Keine der Anlagen konnte das Signal finden. Das Greenbank-Teleskop gehört auch zum “Breakthrough Listen Projekt“, welches intesiv die Suche nach Leben im All vorantreiben will. Selbst Mark Zuckerberg von Facebook und der weltbekannte Physiker Stephen Hawking gehören hier zum Team bzw. sind in dazugehörige Projekte involviert. Und so musste auch der Astronom Andrew Siemion von der Universitär von Kalifornien und Mitarbeiter am ehrgeizige “Breakthrough Listen Projekt” signiert feststellen:

Wenn das HD 164595-Signal wirklich von jenseits der Erde kommt, dann sollte es angesichts seiner Parameter häufiger auftreten.”Die Tatsache, dass das Signal in Durchmusterungen dieser Gegend nicht zu finden ist, spricht eher dafür, dass das RATAN-Signal auf Störinterferenzen im Instrument oder andere Artefakten der menschlichen Technologie zurückgeht.”

Auch die Astronomin Yulia Sotnikova vom Teleskop RATAN 600 stellte in einem offiziellen Update zum empfangen Signal fest:

“Nachträgliches Auswerten und Analysieren des Signals offenbarten, dass es am Wahrscheinlichsten terrestrischen Ursprungs ist. (…) Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass kein außerirdisches Signal detektiert worden ist.

Also heißt es: Weiter suchen!

Hier das Video zum Thema vom 30. August auf meinem YouTube-Channel:

 

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SETI und Intelligenzen im All: Laut einer Untersuchung ist die Menschheit nicht bereit für den Kontakt mit Außerirdischen

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Ist die Menschheit bereit für den Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: WikiCommons, L.A. Fischinger)
Ist die Menschheit bereit für den Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: WikiCommons, L.A. Fischinger)

Ein spanischer Forscher warnt davor, den Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation zu suchen, wie es einige Radioastronomen bereits versucht haben (hier) bzw. noch machen wollen. Die Menschheit, so der Wissenschaftler nach einer Umfrageuntersuchung, sei noch lange nicht bereit für einen Kontakt mit Außerirdischen. Der Neuropsychologe ist sich sicher, dass es den Menschen schlicht an Bildung und Wissen rund um den Kosmos fehlt. Doch damit ist es nicht getan.

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SETI-Forscher belauschten gezielt neu entdeckte Exoplaneten nach Alien-Signalen – Vergebens.

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Am Ende unseres Buches “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit” schrieben wir bzg. der “grossen Wende 2012”: Kann es sein, dass die NASA-Weltraumteleskop-Mission “Kepler” die “grosse Wende” bringen wird? Ds weiss bis heute natürlich keiner. Jedoch hat die Planeten-Such-Mission eine Flut an neuen Welten in den weiten des Kosmos gesucht. SETI-Forscher haben nun einige Erde 2.0-Kandidaten auf Signale einer außerirdischen Zivilisation abgehorcht. (Bisher) vergeblich!

Von Markus Becker

Noch in den achtziger Jahren hielten Wissenschaftler die Suche nach Außerirdischen für das Geschäft von Spinnern: Die Existenz eines kleinen, lebensfreundlichen Gesteinsplaneten wie der Erde erschien als derartig unfassbare Verkettung von Glücksfällen, dass die Hoffnung auf eine zweite Erde in den Tiefen des Alls vergeblich erschien. Sogar die Existenz irgendeines weiteren Planetensystems außer dem unseren galt als unwahrscheinlich.

Inzwischen ist die Suche nach den Alien eine ernste Wissenschaft (hier). Vor wenigen Jahrzehnte war das noch ganz anders! Auf diesem BLOG hatte ich bereits kurz darüber berichtet, als es bei “Wer wird Millionär” auf RTL im September 2012 zu einer SETI-Frage kam: hier

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  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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