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Video: Fremde Kultur vom Bada Valley: Das Megalithen Rätsel auf Sulawesi, das kaum einer kennt

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Video: Bada Valley - das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)
Video: Bada Valley – das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)

Auf der fernen Insel Sulawesi in Südost-Asien existierte von unbekannten Zeiten eine heute unbekannte Zivilisation. Von ihr blieben fast nur hunderte Megalithfiguren übrig, von denen nicht mal genau bekannt ist, wie alt sie eigentlich sind. Diese Megalithen und menschlichen Figuren stehen als stumme Zeugen einer längst versunkenen Vergangenheit im „Lindu National Park“ und geben den Archäologen noch viele Rätsel auf.


Rätsel der Archäologie auf Sulawesi

Versunkene Kulturen und Zivilisationen der Vorzeit kennt man heute viele. Vor allem die großen Völker der Welt, wie beispielsweise die Inka in Peru oder die Megalithkultur Europas. Doch auch auf der Insel Sulawesi nördlich von Australien finden sich Spuren einer bisher fremden Kultur, die erstaunen.

Diese Spuren sind Megalithe und megalithische Figuren, die sich im Bada Valley (auch Napu Valley) im „Lindu National Park“ in Zentral-Sulawesi finden. Bis zu 4,5 Meter riesige Figuren aus Granit, die vor unbekannten Zeiten ein ebenso unbekanntes Volk dort schuf. Und dies gleich zu hunderten. Wobei nichtmal das genaue Alter der Statuen dieser fremden und verschwundenen Megalithkultur heute bekannt ist. Denn die Schätzungen des Alters dieser Megalithe reichen von 5000 vor bis 1400 nach Christus.
Also von der Steinzeit bis ins Mittelalter.

Die Erforschung dieses Rätsel der Archäologie steckt demnach noch in den Kinderschuhen und ist ein Rennen gegen die Zeit. Denn dutzende Megalithfiguren sind bereits auf dem Schmerzmarkt in Übersee gelandet.

Viele Fragen werfen die Steine auf Sulawesi bisher noch auf. Steine, die auf der Insel übrigens nicht mal vorkommen und so eigenes von den unbekannten Erbauern über das Meer dorthin gebracht wurden. Spuren dieses Volkes fanden sich auch nicht in der Umgebung.
Eine Spur scheint aber fast 14.000 Kilometer Luftlinie Richtung Osten zu führen. Und zwar zur Osterinsel (Rapa Nui) und den mächtigen Moai dort.

Was diese Megalithstätte auf der Insel so beeindruckend macht und welche Fragen diese aufwirft, das erfahrt Ihr in diesem Mystery Files-Video vom Januar 2022.

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Video: Versunkene Spuren und Megalithen einer fremden Vorzeit: Die „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ – Vortrag von Ramon Zürcher

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Video: "Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern" - Vortrag von Ramon Zürcher (Bild: R. Zürcher & R. Rupert)
Video: „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ – Vortrag von Ramon Zürcher (Bild: R. Zürcher & R. Rupert)

In vielen fernen Ländern stößt man an ebenso vielen Orten auf beeindruckende Spuren einer längst vergangenen Zeit. Oft sind es Spuren in Form von Megalithen und steinernen Monumenten, die von einer vergessenen Vergangenheit zeugen. Doch solche Spuren der Vorzeit findet man auch bei uns, in unseren heimische Wäldern. Der Mystery-Jäger Ramon Zürcher begab sich auf Spurensuche und berichtet in diesem Vortrag von seinen Entdeckungen.


Megalithen der Vorzeit

Die Rätsel der Vergangenheit sind ein spannendes Thema. Denn wir finden sie in fernen Ländern und auch direkt vor unserer Haustür. Deshalb ist auch Ramon Zürcher diesen Mysterien der Menschheit auf der Spur – weltweit und auch quasi vor der Haustür mitten in Europa.

Denn auch hier in Zentral-Europa liegen versunkene Orte und Stätten aus einer fernen Vorzeit. Oftmals liegen diese mitten in unseren Wäldern und oftmals reichen solche Megalithanlagen bis in die Steinzeit zurück.

Zürcher begab sich unter anderem zusammen mit Ralf Rupert vom YouTube-Kanal „Mysterien der Vergangenheit“ auf Spurensuche. Davon berichtet er in seinem Vortrag „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ vom Oktober 2020 Zürcher über diese versunkene Vergangenheit in unseren Wäldern.

Aufgenommen habe ich diesen Vortrag auf dem Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) 2020 in Leipzig. Wie unter anderem auf diesem Blog berichtet, gab es bei dieser Veranstaltung (wie in jedem Jahr) zahlreiche Vorträge, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Diese Vorträge habe ich vor Ort für Euch gefilmt.

Übrigens hielt auch ich dort einen Vortrag, den Ihr HIER auf dem Mystery-Files-Kanal online findet.

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Lars A. Fischinger

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VIDEO: Sagenhaftes Rügen: Mythen, Megalithen und Mysterien auf der Ostseeinsel – und ein unauffindbarer Stein

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VIDEO: Mythen, Megalithen und Mysterien: Das unbekannte Rügen (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Mythen, Megalithen und Mysterien: Das unbekannte Rügen (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Ostseeinsel Rügen kennen viele als Touristenziel in Deutschlands Norden. Die Insel hält aber auch für den Mystery-Interessierten einiges bereit, sofern man genauer hinschaut. Ich war im Rahmen eines anderen Projektes vor Ort und nutze die Gelegenheit, um Euch das eher unbekannte Rügen in diesem Video einmal vorzustellen.


Ein anderer Blick auf Rügen

Im Sommer und Spätsommer war ich mehrfach im Rahmen des ABORA-Projektes auf der Insel Rügen in der Ostsee. Hierüber habe ich unter anderem in diesem Video HIER kurz berichtet. Doch die Insel hat natürlich weit mehr zu bieten, als nur Stand und Meer. Denn hier reichen die Hinterlassenschaften unserer Ahnen ebenfalls bis weit in die Steinzeit zurück. Einschließlich zahlreicher noch (mehr oder weniger gut) erhaltender Megalithanlagen, die nicht selten an die 6.000 Jahre alt sind.

Und natürlich finden sich auch dort Mythen, Sagen und Legenden. Sie handeln von paranormalen Phänomenen wie Geister-Erscheinungen, bis seltsamen Geschichten über angebliche wundersame Steine. Genau einen solchen Stein auf Deutschland größter Insel wollte ich Euch eigentlich vorstellen. Doch ich fand ihn auch nach fast 5 Stunden Suche durch sehr unwegsamen Wald nicht. Selbst Anwohnern war er unbekannt.

So habe ich mich für einen anderen Ort entscheiden müssen, wie Ihr in diesem Video vom 8. August 2021 seht. Auch wenn es leider dort überaus windig war. Ihr werdet es mir sicher nachsehen … Den sagenhafte Stein stelle ich Euch natürlich dennoch vor.

Ein im September gemachtes Rügen-Video, mit weiteren mystischen Legenden von einem „Lost Place“, findet Ihr übrigens als Kanalmitglied HIER.

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Video vom 8. August 2021 auf Mystery Files

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Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen / Vortrag von Lars A. Fischinger 2019 +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen, Vortrag 2019 (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen, Vortrag 2019 (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Die Steinzeit – immer noch eine Epoche der Menschheit voller Geheimnisse, Mysterien, Spekulationen und Widersprüche. Eine längst versunkene Welt, von der heute eindrücklich zahllose Megalithanlagen zeugen. Zum Teil gigantische Steine, die zu „kultischen Zwecken“ von unseren Ahnen vor Jahrtausenden errichtet wurden. Eine Zeit, in der nicht wenige Autoren und Forscher auch das legendäre Atlantis datieren bzw. „ansiedeln“. Von Widersprüchen, offensichtlichen Verbindungen, sensationellen Funden und Erkenntnissen bis vollkommen ungelösten Rätseln der Magalithkultur geht es in diesem Vortrag vom 17. August 2019, den ich Euch jetzt als Video neu geschnitten auf YouTube online gestellt habe.


Rätsel der Steinzeit

Die Steinzeit – immer noch eine Epoche der Menschheit voller Geheimnisse, Mysterien, Spekulationen und Widersprüche. Eine längst versunkene Welt, von der heute eindrücklich zahllose Megalithanlagen zeugen. Zum Teil gigantische Steine, die zu „kultischen Zwecken“ von unseren Ahnen vor Jahrtausenden errichtet wurden.

Eine Zeit, in der nicht wenige Autoren und Forscher auch das legendäre Atlantis datieren und „lokalisieren“.

Der Vortrag mit dem absichtlich provokant gewählten Titel „Die Steinzeit-Lüge“ vom 17. August 2019 gibt einen Einblick in die unbekannte Welt der Steinzeit. Von Widersprüchen, offensichtlichen Verbindungen, sensationellen Funden und Erkenntnissen bis vollkommen ungelösten Rätseln der Magalithkultur.

Ihr findet das Video des Vortrags jetzt auf meinem YouTube-Kanal kostenlos online (Neuschnitt vom 26. Sep. 2019).

Bleibt neugierig …

Video/Vortrag vom 17. Aug. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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„Mythen, Megalithen und Mysterien“: Vortrag von Lars A. Fischinger am 1. Mai 2019 – alle Infos und Videos zum Thema

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Mythen, Megalithen und Mysterien: Vortrag von Lars A. Fischinger am 1. Mai 2019 (Bild: Fischinger-Online)
„Mythen, Megalithen und Mysterien“: Vortrag von Lars A. Fischinger am 1. Mai 2019 (Bild: Fischinger-Online)

Ein ganzes Netz voller Mythen, Megalithen und Mysterien aus der Vorzeit umspannt unseren Planeten. Und Sylt ist ein Teil dieses faszinierenden Netzwerkes aus der rätselhaften Vorgeschichte der Menschheit. In seinem reich bebilderten Vortrag führt Lars A. Fischinger die Besucher zu den versunkenen Rätseln der Archäologie und Mythologie. Hier findet Ihr alle Infos zum Vortrag am 1. Mai 2019 im „kursaal³“ in Wenningstedt-Braderup/Sylt sowie YouTube-Videos zum Thema.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mythen, Megalithen und Mysterien

Ein ganzes Netz voller Mythen, Megalithen und Mysterien aus der Vorzeit umspannt unseren Planeten. Und die Insel Sylt ist ein Teil dieses faszinierenden Netzwerkes aus der rätselhaften Vorgeschichte der Menschheit.

Auf der ganzen Welt finden sich oft unerklärliche Monumente und Bauten aus einer weit zurückliegenden Epoche – die zum Teil 4.000, 5.000 oder weit mehr Jahre in die Vergangenheit zurück reichen. In eine uns heute vollkommen fremde Zeit der Menschheit, in der die Kulturen der Römer oder Griechen erst Jahrtausende später auf der Bildfläche der Geschichte erschienen.

Es war die Zeit, als plötzlich Steinzeitmenschen anfingen mit riesigen Megalithen gewaltige und bis heute rätselhafte Bauten zu erschaffen. Hinterlassenschaften, die sich in Nordeuropa ebenso finden, wie auf Inseln im Mittelmeer, im fernen Asien oder im Nahen Osten.

Bis heute erzählen fast nur noch Mythen und Legenden von diesen Zeiten und den damaligen kulturellen Anfängen der Menschheit. Von Riesen und Zwergen ist die Rede, die in dieser dunklen Vergangenheit existiert haben sollen. Aber auch von Göttern aus dem Himmel, um die sich ganze Religionen und Zivilisationen entwickelten.

Selbst von einer versunkenen Urheimat der Menschheit berichten diese Überlieferungen. Einige nennen sie Atlantis – und einige glauben sogar, dass das heutige Sylt einst ein Teil dieser untergegangenen Welt war. Tatsächlich gibt es uralte Legenden aus dem östlichen Mittelmeerraum, die von einem Land „jenseits der Nordwinde“ erzählen. Ein Gott sei von dort regelmäßig in den hohen Norden geflogen …

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Andere verweisen auf Tempel oder sogar Pyramiden, die auf dem Grund der Ozeane an vielen Orten auf der Welt gefunden worden sein sollen.

Sind es tonnenschwere Spuren einer uralten Zivilisation, von der die Historiker heute nichts mehr wissen? Untergegangen nach der letzten Eiszeit? Und was ist mit all den „Göttern“, Riesen und Zwergenwesen, die einst existiert haben sollen? Könnten die Erzählungen über sie einen realen Kern haben?

Genau dorthin, zu den versunkenen Rätseln der Archäologie und Mythologie, führt Sie die reich bebilderte Vortrags-Präsentation von Lars A. Fischinger.

  • Lars A. Fischinger (geb. 1974 im Münsterland) ist einer der bekanntesten Journalisten und Autoren zu Themen wie Geheimnisse der Archäologie, Grenzwissenschaft und Mysterien der Geschichte. Der „Jäger des Phantastischen“ befasst sich seit über 25 Jahren mit den großen und kleinen Rätseln der Menschheit, ist Autor zahlreicher erfolgreicher Sachbücher und betreibt zu diesen Themen den erfolgreichen YouTube-Video-Kanal „Grenzwissenschaft & Mystery Files“.

Veranstaltungsort

kursaal³

Strandstraße 25

25996 Wenningstedt-Braderup

Telefon: 04651-44718

Webseite: www.kursaal3-sylt.de

Karten & Details

Karten an allen Vorverkaufsstellen, online und an der Abendkasse: Direkt-Link HIER

Termin: Mittwoch den 1. Mai 2019 ab 20:15 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr

Dauer: ca. 2 Std. mit anschließender Diskussion

Veranstaltung bei Facebook HIER

Veranstalter: Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG

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Hotel Kiose

Berthin-Bleeg-Straße 15

25996 Wenningstedt-Braderup

Telefon: 04651-98470

Webseite: www.hotel-kiose.de

E-Mail: info@hotel-kiose.de

Nur 5 Minuten (ca. 400 Meter) Fußweg vom Veranstaltungsort entfernt

Karte HIER


Video-Auswahl von Grenzwissenschaft & Mystery Files zum Thema

Das Steinzeiträtsel: Megalithanlagen und ihre Mysterien - Von Sylt bis Korea, YouTube-Video vom 23. Sep. 2018

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Götter, Germanen, Gotteshäuser: Odin und das Christentum auf Sylt, YouTube-Video vom 18. Okt. 2017

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Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco, YouTube-Video vom 14. Sep. 2015

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Lars A. Fischinger

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Endlich: Nach 40 Jahren ist die Sicht auf die Südseite der Cheops-Pyramide wieder frei – Sonnenbarken-Museum in Gizeh abgerissen

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"Sonnenbarken-Museum" in Gizeh abgerissen: Nach 40 Jahren hat man wieder einen freien Blick auf die Südseite der Cheops-Pyramide (Bild: Fischinger-Online)
„Sonnenbarken-Museum“ in Gizeh abgerissen: Nach 40 Jahren hat man wieder einen freien Blick auf die Südseite der Cheops-Pyramide (Bild: Fischinger-Online)

An der Südseite der Cheops-Pyramide wurde 1982 ein längliches Gebäude errichtet, dass seitdem den Blick auf das Monument „verunstaltet“. Es war ein Museum für die „Sonnenbarke des Cheops“, die erst 1954 entdeckt wurde. Damit ist es nun vorbei, denn das Museum wurde und wird abgerissen und das Boot darin fand schon vor Monaten einen neuen „Heimathafen“. Warum aber baute man dieses Gebäude überhaupt direkt vor dieses Weltkulturerbe? Was macht dieses Boot so besonders und wo kommt es eigentlich her?


Die „Sonnenbarke“ an der Cheops-Pyramide

Genau vier Jahrzehnte mussten Pyramiden-Fans und  Ägypten-Touristen warten, jetzt ist es soweit: Das sogenannte Bootsmuseum oder auch „Sonnenbarken-Museum“ an der Südseite der Cheops-Pyramide wurde abgerissen. Für viele war es ein architektonischer Schandfleck, der die Kulisse der Großen Pyramide zumindest von dieser Seite ruinierte. Für andere war es mehr oder weniger ein „notwendiges Übel“, da die in diesem Museum ausgestellte Sonnenbarke ein archäologischer Sensationsfund ist.

Wer noch nie selber in Gizeh war und nur Fotos oder Aufnahmen von Google Earth kennt, dem wird dieses längliche weiße Gebilde sicher bereits aufgefallen sein. Warum aber hat man es 1982 überhaupt genau dort hingestellt? Schließlich war von vornherein klar, dass ein Viertel der Pyramiden-Ansicht damit zerstört sein würde. Und dies bei dem letzten erhaltenen der Sieben Weltwunder der Antike und einem UNESCO-Weltkulturerbe.

Dies verdanken wir den Alten Ägyptern vor rund 4.500 Jahren selber. Sie legten auf dem Plateau von Gizeh verschiedene Bootsgruben an, in denen sie riesige Boote vergruben. Insgesamt kennt man heute sieben dieser Bootsgruben. Davon gehören fünf direkt zur Cheops-Pyramide, die parallel zu dessen Seiten angelegt wurden. Zwei weitere gehören zu den sogenannten Königinnenpyramiden direkt neben der Cheops-Pyramide. An der Südseite der Großen Pyramide befinden sich gleich zwei solcher Gruben, die erst im Jahre 1954 entdeckt wurden. Sie lagen Jahrtausende unter Sand und Geröll verborgen.

Genau dort steht oder stand das Museum.

Es sind beeindruckende Gruben, die mit nicht minder beeindruckenden Abdecksteinen überdacht wurden. Sie liegen nur rund 17 Meter von der Cheops-Pyramide entfernt. Die östliche der beiden dortigen Gruben ist über 31 Meter lang und fast 5,5 Meter tief. Abgedeckt wurde sie mit über 40 gewaltigen Monolithen, die bis zu 20 Tonnen wiegen.

Ein 10 Jahre dauerndes Puzzle

Erstaunlicherweise sind diese Steine alle von unterschiedlicher Größe und damit alles andere als perfekt ausgearbeitet. Und anders als die viel zitierten „fugenlosen Megalithen von Gizeh“ hatten diese Abdeckungen zum Teil sogar sehr große Fugen. Sie wurden von den Baumeistern mit kalkhaltigem Mörtel abgedichtet. Viele der Megalithen tragen heute sogar noch Schriftzeichen der einstigen Bauarbeiter, die hier vor tausenden von Jahren schufteten.

Unter diesen Inschriften sind auch fast 20 Kartuschen mit dem Namen des Pharao Djedefre (auch Radjedef) zu finden. Er war als dessen Sohn der Nachfolger von Pharao Cheops und ist heute eher unbekannt. Sein Bruder, der Pharao Chephren, dem die zweite große Pyramide in Gizeh zugeschrieben wird, ist indes aufgrund seiner Pyramide weltbekannt. Und doch war Djedefre der Thronnachfolger von Cheops.

Seine Inschriften könnten ein Hinweis sein, dass er nach dem Tod seines Vaters die Cheops-Bootsgruben anlegen ließ.

Spannend wurde es für die Archäologen nach der Entdeckung 1954, als diese unter die gewaltigen Abdeckungen vorgedrungen waren. Hier türmten sich Berge von Holz, das sich als kostbares Zedernholz aus dem Libanon herausstellte. Insgesamt holten die Ausgräber 1.224 Holzteile aus der Bootsgrube heraus. Balken, Bretter, kleine Leisten, Ruder und mehr, die in 13 Schichten übereinander dort für die vermeintliche Ewigkeit eingelagert waren.

Nach 10 Jahren der Konservierung und des zusammenpuzzeln hatten die Ägyptologen das Schiff wieder zusammen. Eine Barke von mehr als 42 Metern Länge und einer Maximalbreite von fast 6 Metern. Eine Sonnenbarke des Königs, mit dem dieser nach seinem irdischen Leben durch das Meer der Sterne fuhr, so die klassische Deutung.

„Sonnenbarken“ für den Pharao?

Wobei unklar ist, warum dann gleich so viele Boote vergraben worden sind. Denn schon (oder erst) 1987 zeigte sich durch den Einsatz einer Kamera, dass auch in der Grube daneben ein zerlegtes Boot liegt. Andere Gruben waren schon lange offen und leer und wurden teilweise wohl von späteren Ägyptern als Gräber genutzt. Die beiden Gruben nahe des Totentempels sind dabei sogar noch größer. Mehr als 50 Meter lang und 7 Meter breit liegen auch sie parallel zur Ostseite der Cheops-Pyramide. Von Booten war darin nichts mehr zu finden.

Unklar ist auch, ob die restaurierte Sonnenbarke dem Herrscher einst wirklich als Transportmittel auf dem Nil diente. Hier gehen die Meinungen der Ägyptologen auseinander. Einige vermuten auch, dass sie lediglich dazu diente, den Leichnam des Königs zu transportieren. Folglich ein Ein-Weg-Boot. Vielleicht war es auch nie im Wasser und wurde erst vor Ort gebaut, um dann wieder zerlegt zu werden.

Die Entdeckung und vor allem die Rekonstruktion der heiligen Barke mit ihren Rudern und einem Kabinenaufbau ist bis heute einmalig in der Ägyptologie. Zugleich ist sie das älteste Boot der Welt, das in einem derart guten Erhaltungszustand gefunden wurde. Genau deshalb wurde das Schiffsmuseum mehr oder weniger genau über der Bootsgrube 1982 errichtet. Der Besucher kann sich dort nicht nur das herrschaftliche Wasserfahrzeug ansehen, sondern auch die Grube mit ihren Monolithen selber.

Nach meiner Erfahrung finden sich aber in diesem Museum weit weniger Touristen ein, als etwa an der in Blickweite liegenden Sphinx. In diesem Barken-Museum ist es fast schon still und einsam im Vergleich mit dem bunten Treiben auf dem Pyramiden-Plateau um die beiden großen Pyramiden.

Ein neuer „Heimathafen“ in Gizeh

Mit der Stille ist es in diesem Museum jetzt endgültig vorbei, da es frisch abgerissen wurde. Die Barke selber wurde bereits im August 2021 mit großem Pomp von dort weggeschafft. Ihr neuer „Heimathafen“ ist das neue, gewaltige Ägyptische Museum in Gizeh selbst. An diesem wird seit Jahren gebaut, denn das frühere Ägyptische Museum mitten in der quirligen Metropole Kairo genügte längst nicht mehr den Anforderungen.

Von der Cheops-Pyramide sind es gerade mal zwei Kilometer Luftlinie zum neuen Museum. Hier planten und planen die Ägypten in ganz großen Stil, um die Schätze ihres Landes würdig der Welt zu präsentieren. Vor allem auch weit mehr als im bisherigen Museum und auch verschiedene Highlights des Landes. Das klassische Beispiel sind hier sicher die Schätze des Pharao Tutanchamun und zahllose herrschaftliche Mumien der Pharaonen. Da darf natürlich die „Sonnenbarke des Cheops“ nicht fehlen. Eine zentralisierte Schatzkammer für den Tourismus, wenn man so will.

Damit ist auch das unschöne Boots-Museum in Gizeh in der bisherigen Form überflüssig. Da darin das Boot erhört und vollständig aufgebaut zu sehen war, musste auch das Gebäude an sich hoch ausfallen. Selbst Treppen konnte man dort besteigen, um die Barke in all ihrer Pracht von allen Seiten gut sehen zu können.

Die Bootsgrube an sich befindet sich naturgemäß unter der Erde. Um diese weiterhin den neugierigen Besuchern zugänglich zu machen, bedarf es zukünftig kein hohes Museum mehr, das den Blick auf die Cheops-Pyramide trübt. Sicher werden nur wenige Pyramiden-Fans dem Abriss eine Träne nachweinen.

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Wie transportierte man in der Steinzeit tonnenschwere Megalithe? So sollen es Grundschüler in einem Experiment herausfinden

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Wie transportierte man in der Steinzeit tonnenschwere Megalithen? So sollen es Grundschüler herausfinden (Bilder: neolithiqueblog.wordpress.com / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Wie transportierte man in der Steinzeit tonnenschwere Megalithe? So sollen es Grundschüler herausfinden (Bilder: neolithiqueblog.wordpress.com / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wie haben es unsere Vorfahren der Steinzeit es geschafft, gewaltige Megalithe teilweise hunderte Kilometer weit zu transportieren? Üblicherweise werden hier Schlitten und Holzrollen angeführt, auf die diese tonnenschweren Steine gepackt wurden. Und genau das sollen Grundschulkinder in einem einfachen Experiment mit einem Buch, Band und Bleistiften selber testen. Zur Veranschaulichung der physikalischen Zusammenhänge, wie es eine Internetseite mit wissenschaftlichen Tipps für Lehrer und Eltern umfangreich vorstellt. Was ist davon zu halten und welche Hintergrundinformationen bekommen die Erzieher dabei mit auf den Weg?


Steinzeit und Wissenschaft in der Grundschule

Schulen sollen ein Hort des Wissens und des Lernens sein. Und zwar in möglichst vielen Bereichen des Lebens und darüber hinaus. Natürlich soll dort auch Geschichte vermittelt werden und damit auch das Zeitalter der Steinzeit.

Der ein oder andere mag sich an diese Zeiten und den Lernstoff in der Schule erinnern. Wie lange dies auch jeweils zurückliegen mag. Und so werden im Idealfall auch Grundschüler bereits an geschichtliche und naturwissenschaftliche Themen herangeführt. In einer mehr oder weniger kindgerechten und spielerischen Art und, so ist zu hoffen, pädagogisch wertvoll. Solche Themen waren vor rund vier Jahrzehnten zumindest in meinem Fall in einem sogenannten „Sachunterricht“ zusammengefasst.

Ein Sammelunterricht, der Chemie und Physik ebenso einschloss, wie Biologie, „Technik“ oder weitere Naturwissenschaften. Und natürlich berühren sich einzelnen Schulfächer bis heute. So auch zum Teil Physik und Geschichte.

Und um genau diese dreht sich ein Schulexperiment, dass auf der Internetseite science.lu vorgestellt wird. Auf dieser Seite dreht sich alles um „Wissenschaft für jeden“, was explizit auch Eltern und Lehrer mit einschließt. In einem eigenen Bereich der Seite werden deshalb diverse Experimente, Versuche und Themen für Grundschulkinder vorgestellt. Als „Ideen für naturwissenschaftlichen Unterricht in der Grundschule“ finden sich dort „Wissenschaftsangebote für Schule und Freizeit“. Für Gebiete wie Universum, Technik oder auch Natur.

Am 2. Februar wurde dort im Bereich „Technik-Geschichte“ ein „Technololgie-Apparat“ für Lehrer vorgestellt. Mit diesem sollen die Kleinen folgender Frage nachgehen: „Wie transportierten die Menschen in der Steinzeit schwere Lasten?“

Die Kinder sollen staunen

„Die SchülerInnen erforschen, wie schwere Gegenstände mithilfe von Rollen mit geringem Kraftaufwand bewegt werden können“, erfahren wir dort über die Zielsetzung des Versuches. Dabei fällt zuerst auf, dass die Beschreibungen inklusive den thematischen Hintergrundinformationen für die Lehrkräfte erstaunlich umfangreich erfolgen. Als Material für dieses Experiment brauchten die kleinen Forscher auch nicht viel. Eine etwa 1 Meter lange Schnur, ein schweres Buch, „etwa 10 runde Bleistifte oder Rundhölzer, die den gleichen Durchmesser haben“ und 30 Minuten Zeit.

Danach soll den kleinen, angehenden Steinzeit-Forschern das Thema des Versuches nahe gebracht werden. Vorgeschlagen wird dabei ein einleitender „Vortrag“ über dieses spezielle Steinzeiträtsel, zu dem wir unter anderem erfahren:

Zeige den SchülerInnen Bilder von Megalithen, die in der Jungsteinzeit, teilweise sogar vor der Erfindung des Rads, errichtet wurden. Aus welcher Zeit stammen diese Monumente? Aus welchen Gründen werden sie heute noch bestaunt?

Du kannst das Thema auch im Geschichtsunterricht vertiefen. (…)

Alle Steine auf den Bildern wurden über weite Strecken transportiert, bevor sie errichtet wurden. Die riesigen Megalithen aus Sandstein in Stonehenge stammen wohl aus West Woods (etwa 25 km von der Kultstätte entfernt), und die kleineren, aber dennoch tonnenschweren Steine stammen aus Steinbrüchen in Wales, etwa 200 km entfernt.

Bis heute ist nicht zweifelsfrei geklärt, auf welche Art und Weise diese Felsblöcke transportiert wurden. Man geht davon aus, dass der Land- und der Wasserweg genutzt wurden.

Können sich die SchülerInnen vorstellen, wie die Steinblöcke über den Landweg transportiert werden konnten? Die Menschen damals waren wohl kaum so stark wie Obelix! Welche Hilfsgeräte konnten benutzt werden?

Halte die Hypothesen an der Tafel fest. Die richtige Antwort zu finden ist hier nebensächlich. Es geht vielmehr darum Ideen zu entwickeln und herauszufinden, was die SchülerInnen bereits wissen.

Rätsel der Steinzeit

Auch wenn nicht zweifelsfrei geklärt ist, wie hier (und in den dortigen Hintergrundinformation für die Lehrer) korrekt betont wird, wie genau die Steinzeitmenschen das vor tausenden von Jahren schaffen, sollen es die Kleinen mit einem Buch versuchen. Das Experiment werde ihnen aufzeigen, „wie die Verwendung von Rollen den Energieaufwand verkleinert“. Sie sollen dafür nur die Schnur zusammenbinden, durch das Buch ziehen, dann das Buch auf die Beistifte legen und es ziehen. Nachdem sie zuvor versuchten das blank auf dem Tisch liegende Buch ohne Stifte darunter mit dem Band zu bewegen.

Ein einfaches Experiment, deren Sinn jedem Mystery-Interessierten und Archäologen sofort klar wird.

Denn seit Anbeginn der Archäologie ist die Vermutung, dass solche Megalithe mittels Rundhölzern über den Boden gezogen wurden, die gängige These. Dabei spielt es keine Rolle, ob solche tonnenschweren Steine schon vor rund 13.000 Jahren transportiert, behauen und aufgerichtet wurden, oder erst vor 2.000 Jahren. Die grundlegende Technik bliebt dabei immer prinzipiell gleich. So die gängige Lehrmeinung der Archäologie.

Keine Rolle spielt dabei übrigens auch nicht das Gewicht der zu transportierenden Megalithen. Ob 1 Tonne oder 1.000 Tonnen und mehr – Holzrollen und Schlitten sind das Mittel der archäologischen Wahl. Und zahlreiche Experimente haben mit (relativ leichten!) Steinen unlängst gezeigt, dass es auch in der Praxis funktioniert. Dennoch ist „bis heute ist nicht zweifelsfrei geklärt, auf welche Art und Weise diese Felsblöcke transportiert wurden“. Immerhin besteht ein eben nicht gerade leichter Unterschied zwischen beispielsweise 2 oder 5 Tonnen im Experiment, und 100 und mehr Tonnen in der steinzeitlichen oder bronzezeitlichen Realität.

Das Kinderexperiment soll den „kleinen Megalithbauern“ in der Schule zeigen, wie unterschiedliche Reibungen, Widerstände und der Kraftaufwand zusammenhängen. In den Hintergrundinformationen für die Versuchsleiter werden die physikalischen Zusammenhänger deshalb nochmals weiter ausgeführt. Damit die Lehrer auch wissen, was sie da warum tun.

Neugierige Kinder

Wir wissen, dass heute in unserer Industriegesellschaft weiterhin diverse „Rollen-Techniken“ Alltag sind. Ob das exakt so in der Steinzeit war, weiß auch science.lu nicht zu sagen. Deshalb wird dort nochmals unterstrichen:

Noch immer ist nicht zweifelsfrei geklärt, welche Methode in der Jungsteinzeit angewandt wurde, um schwere Steinblöcke zu transportieren. Einige Theorien gehen davon aus, dass Steine, die mehrere Tonnen wogen, über Baumstämme, die parallel nebeneinander lagen, gezogen wurden. Da die Steine nicht unbedingt eine ebene Oberfläche hatten, wurden sie wahrscheinlich auf eine Plattform oder eine Art Schlitten gelegt, die/der dann mit Seilen über die Rundhölzer gezogen wurden.

Barney Harris, ein Student vom University College London (UCL), hat diese Schlitten-Theorie getestet und festgestellt, dass 20 Erwachsene ausreichen, um einen großen Stein zu bewegen, natürlich nur auf ebener Fläche. Es wurde auch versucht, den Transport großer Felsbrocken auf dem Wasserweg nachzustellen. Der erste Versuch ging allerdings schief und der Felsbrocken versank im Wasser. Erst in einem zweiten Versuch bei ruhiger See gelang es, den Stein auf einem historischen Boot zu transportieren.“

Selbst Ausflugsziele für die Schulklasse zu Megalithstätten werden vorgeschlagen. Quasi als live Anschauungsobjekte für die Kinder. Auch der Hinweis, dass weltweit solche Anlagen zu finden sind, wurde nicht vergessen.

Doch wie soll man als Interessierter oder Vertreter der „History Mystery“ dieses vorgeschlagene Experiment „bewerten“?

Vor allem dient es physikalischer Veranschaulichungen, wie man sieht. In Verbindung mit Steinzeiträtseln, um den Kindern das Thema quasi schmackhaft zu machen. Genau dazu soll entsprechendes Bildmaterial im Vorfeld des Versuches gezeigt werden. Ein gut durchdachtes, da sehr einfaches, Kinder-Experiment, finde ich. Kinder sind neugierig und nicht dumm. Wenn nur einigen von ihnen dabei auffällt, dass noch viele Rätsel der Vergangenheit heute auf uns warten – wachsen aus ihnen vielleicht keine Wissenschaftler heran. Egal ob „alternative“ oder „konservative“.

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Lars A. Fischinger

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VIDEO: Die rätselhafte Megalithanlage „Arthurs Stone“: Eine bisher unbekannte heilige Landschaft – 1.000 Jahre vor Stonehenge?

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VIDEO: Schon 1.000 Jahre vor Stonehenge gab es um die rätselhafte Megalithanlage "Arthurs Stone" eine bisher unbekannte heilige Landschaft (Bild: Universities of Manchester / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Schon 1.000 Jahre vor Stonehenge gab es um die rätselhafte Megalithanlage „Arthurs Stone“ eine bisher unbekannte heilige Landschaft (Bild: Universities of Manchester / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Jedes Kind kennt heute die rätselhafte Megalithanlage von Stonehenge in England. Und viele wissen sicherlich, dass dieses Rätsel der Steinzeit einst Teil ein ganzen „Kultlandschaft“ mit weiteren Bauten war. Doch schon 1.000 Jahre zuvor soll es laut Archäologen von der Universität Manchester eine bisher unbekannte Heilige Landschaft gegeben haben. Rund um die MegalithstätteArthurs Stone“ in Wales. Was die Forscher entdeckten und vermuten, erfahrt Ihr in diesem Video.


Stonehenge und die „Kultlandschaft“ um „Arthurs Stein“

Rätselhafte Megalithen und Bauten aus der Steinzeit in Großbritannien? Hierzu fällt wahrscheinlich jedem Kind sofort Stonehenge ein. Doch schon 1.000 Jahre vor Baubeginn der Stonehenge-Anlage scheint es nahe Wales in Ost-England bereits eine sogenannte Heilige Landschaft gegeben zu haben.

Davon sind zumindest Archäologen um Julian Thomas von der Universität Manchester mehr und mehr überzeugt. Hier errichteten vor etwa 5.700 Jahren, also schon rund 1.000 Jahre vor dem Beginn des Steinkreis von Stonehenge, Menschen der Vorzeit Heiligtümer aus Stein und Erde. Unter anderem eine Megalithanlage namens „Arthurs Stein“, die ursprünglich unter einem großen Erdhügel verborgen lag. Von diesem ist heute allerdings nichts mehr zu sehen.

Doch Ausgrabungen der letzten Jahre zeigten jetzt, dass dieses Monument aus dem Neolithikum offenbar nur ein Teil einer ganzen „Kultlandschaft“ war. Eine „Heilige Landschaft“, wie sie in Deutschland zum Beispiel um den Bereich des Sonnenobservatorium bzw. der Ringwallanlage von Goseck und anderen interpretiert wird. Und natürlich um den Klassiker Stonehenge in England.

Auch beim „Stein von König Arthur“ haben die Erbauer offensichtlich Ausrichtungen zu anderen heiligen Stätten vorgenommen. Beispielsweise auf zwei „Hallen der Toten“ fast einen Kilometer entfernt. Was genau die Archäologen jetzt bekannt gaben, erfahrt Ihr in diesem Video vom 1. September 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 1. September 2021 auf Mystery Files

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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